PeterHohmann

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fantasy, david gemmell, alte helden, drenai-saga, low fantasy

Die Legende

David Gemmell , Irmhild Seeland
Flexibler Einband: 364 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 01.03.1994
ISBN 9783404203079
Genre: Fantasy

Rezension:

"Die Legende", oder "Legend", wie das Buch im englischen Original heißt, ist das erste Werk von David Gemmell, in dem sein wohl stärkster Charakter - und einer der stärksten Charaktere der Fantasy-Welt überhaupt - zum ersten Mal in Erscheinung tritt: Druss the Legend. Mit diesem Buch zog mich Gemmell in seinen Bann und brachte mich dazu, all seine Werke zu lesen, was kein Autor vor ihm vermochte. Natürlich kommt in seinen Büchern viel Pathos vor, viel Badassery, aber niemand sonst hat es für mich geschafft, mit wenigen Worten Charaktere so beeindruckend zu zeichnen.

Das Buch handelt von dem alternden Kämpfer Druss, der den Verteidigern von Dros Delnoch bei der Belagerung der riesigen Feste durch die Nadir zur Seite steht. Es ist Druss´ Bestimmung, auf dieser Mauer zu stehen und auf ihr zu kämpfen - und wenn es sein muss, auch zu sterben. Ich möchte hier nicht zu viel verraten, aber die Art, wie Gemmell es schafft, einem beim Lesen mitfiebern zu lassen, sucht seinesgleichen. Egal ob Kampfszenen oder Dialoge, hier kommt - genau wie in seinen anderen Werken - nie Langeweile auf.

Hier nahm David Gemmells Schaffenswerk seinen Anfang. Dieses Buch wird, genau wie Hohlbeins "Märchenmond", wohl für immer zu den Evergreens der Fantasy-Literatur zählen. Fazit: 5 von 5 Axtblättern

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106 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 11 Rezensionen

laos, pathologe, krimi, kommunismus, mord

Dr. Siri und seine Toten

Colin Cotterill , Thomas Mohr
Flexibler Einband: 317 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 07.12.2009
ISBN 9783442466795
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Colin Cotterills Werk hält so einige Überraschungen bereit. Nicht nur, dass ein ältlicher Pathologe, der sich die Kniffe der Leichenschau quasi selbst beigebracht hat, als Protagonist fungiert, sondern vor allem, dass Selbiger den Fall mit paranormalen Fähigkeiten löst. Genau das war der Knackpunkt der Geschichte für mich: Cotterill schafft dieses Wagnis, Dr. Siris Gabe als glaubwürdig und kreativ in die Handlung einzuflechten, sodass es immer noch ein Krimi bleibt und nicht in irgendeinen hanebüchenen Blödsinn ausartet - ein Krimi mit dem gewissen Etwas eben. Sprachlich ist das Buch absolut solide und flüssig zu lesen. So, warum also nicht fünf Sterne? Nun, für mich wäre das Buch ohne die meiner Meinung drögen Erklärungen über historische Ereignisse in Laos absolut genial gewesen. Natürlich braucht man ein überzeugendes Setting und ein wenig Hintergrundwissen, aber leider war es zu viel des Guten. So war ich leider immer dann genervt und gelangweilt, sobald über das Wie und Warum der sozialen und historischen Begebenheiten herumschwadroniert wurde. Wahrscheinlich wollte der Autor, dass dem Buch dadurch mehr Tiefgang verliehen wird. Für mich hat es lediglich den Lesefluss gestört. Insgesamt aber ein lesenswertes Buch. Fazit: 3 von 5 Totenerscheinungen

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