Petra54

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

kiel, liebesroman, krimi

Blutvilla

Stefanie Gregg , Paul Schenke
Flexibler Einband
Erschienen bei Gmeiner-Verlag, 05.07.2017
ISBN 9783839221198
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Weil mich der „Duft nach Weiß“ von Stefanie Gregg so stark beeindruckte, las ich jeden Titel dieser Autorin – so auch die druckfrische „Blutvilla“ (zusammen mit Peter Schenke verfasst), obwohl ich weder Krimis noch die Ostsee mag. Doch ich habe viele schöne Erinnerungen an Urlaubsaufenthalte bei Verwandten in Kiel, wo sich dieser Krimi abspielt.

Der Schreibstil ist locker erzählend, die Dialoge bringen Tempo in die spannende Handlung, in der es recht viele Leichen und eine Liebesgeschichte gibt.


Eine unsympathische bildschöne Millionärin wird gleich zu Anfang erschlagen aufgefunden. Der ermittelnde Kommissar findet heraus, dass jeder der Dorfbewohner der Mörder gewesen sein könnte – einzig, dass es offensichtlich ein Linkshänder war, schränkt die Anzahl der Verdächtigen ein.


Wenn schon Krimi, dann sollte er so wie die Blutvilla aufgebaut sein: nicht allzu ernst, mit viel Lokalkolorit und lebendig charakterisierten Personen.


Den Punkt-Abzug gab ich, weil ich mir in Norddeutschland keine so burschikose Staatsanwältin vorstellen kann, die keinen Wert auf korrekten Umgangston legt.


Mein Fazit: Dieses Buch ist eine angenehm unterhaltsame Urlaubslektüre.

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Tags: kiel, krimi, liebesroman   (3)
 

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796 Bibliotheken, 19 Leser, 3 Gruppen, 49 Rezensionen

liebe, cecelia ahern, roman, hundert namen, freundschaft

Hundert Namen

Cecelia Ahern , Christine Strüh
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 14.11.2013
ISBN 9783596186839
Genre: Romane

Rezension:

Ich habe bereits mehrere Bücher von dieser Autorin. Deshalb hielt ich ein Probelesen für überflüssig. Leider. Denn 29 Seiten lang wurde langatmig ein Vorfall angedeutet, der die Hauptperson betrifft. Bei Handlungen sollte man Spannung aufbauen, doch wenn ein wichtiges Ereignis nicht benannt, sondern der Leser nur hingehalten wird, liest er vermutlich nur aus Treue zum Verfasser weiter.

Das hätte ich mir das sparen sollen. Eine Journalistin erhält von ihrer verstorbenen Chefin eine Liste mit hundert völlig unbekannten Namen, weiß aber nicht, in welchem Zusammenhang diese Personen stehen. Sie versucht, das herauszufinden. Allerdings hielt ich nur bis zum dritten Namen durch, weil Autor oder Übersetzer mich mit ihren losen Aufzählungen nicht fesseln konnten. Von Seite zu Seite schwand mein Interesse – inzwischen liegt das optisch schöne Buch mit festem Einband im Müll.

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30 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

sache, anne hertz, meiner, 2017, familie

Die Sache mit meiner Schwester

Anne Hertz
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Piper, 19.10.2015
ISBN 9783492306706
Genre: Romane

Rezension:

Nur so viel: bereits auf der Seite 18 war mir klar, dass es nicht besser wird und ich getrost abbrechen kann.

Zwei unterschiedliche Schwestern, die unter einem Pseudonym zusammen schreiben wie auch die tatsächlichen Verfasser sind zerstritten und neidisch aufeinander. Das hätte bei etwas Geschick eine gute Geschichte geben können. 

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69 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 30 Rezensionen

finnland, helsinki, liebe, familie, winter

Winterkrieg

Philip Teir , Thorsten Alms
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Blessing, 15.09.2014
ISBN 9783896675347
Genre: Romane

Rezension:

Der Titel ist irreführend – ich hätte „Finnlandschwedische Gespräche“ gewählt. Denn mir gefielen besonders die lebendigen Dialoge. Die Geschichte selbst ist eher schleppend, fast langweilig erzählt. Doch die detailliert beschriebenen Situationen haben mich die fast 400 Buchseiten hindurch festgehalten. Herausragend gut beschrieben sind die Reaktionen der Kinder, wie sie das Kommando über ihre Eltern und Großeltern führen. Wie zum Beispiel die neunjährige Amanda bewusst ihren Opa öffentlich zur Verzweiflung bringt und er sich nicht wehren kann, sondern noch zusätzlich von Augenzeugen und später seiner Tochter und seiner Frau böse angegangen wird.

Ich empfehle das Buch jenen Lesern, die wie ich die nordische Art mögen.

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47 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 17 Rezensionen

familie, kindheit, mutter-tochter-beziehung, schriftstellerin, liebe

Die Unvollkommenheit der Liebe

Elizabeth Strout , Sabine Roth
Fester Einband
Erschienen bei Luchterhand, 29.08.2016
ISBN 9783630875095
Genre: Romane

Rezension:

Die Erzählerin liegt im Krankenhaus, ihre Mutter sitzt an ihrem Bett und berichtet bruchstückhaft von ehemaligen Nachbarn. Doch es gibt kein wirkliches Gespräch, keine Verbindung, eigentlich auch keinen Sinn. Eine zusammenhängende Geschichte beginnt nie. 

Der Titel müsste lauten: Die Unvollkommenheit einer Geschichte. Ich habe abgebrochen und kann das Buch nicht empfehlen.

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roadtrip, brüder, finnland

Ausflug mit Urne

Roope Lipasti , Regine Pirschel
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Blessing, 25.08.2014
ISBN 9783896675286
Genre: Romane

Rezension:

Ich mag die skandinavische Art zu erzählen und hatte bisher fast immer Glück mit der Auswahl besonders norwegischer und in diesem Fall finnischer Literatur.

Der seltsame Titel animierte mich keineswegs zum Kauf, doch schon die erste Leseprobe bereitete mir großes Vergnügen, das schließlich bis zum Ende anhielt. Die wunderbare Sicht der Dinge ist es, die mich so amüsiert und fesselt.

Zwei Brüder reisen durch Finnland und bringen eine Urne zu einem fernen Ort, wo der letzte Wille des Verstorbenen verkündet werden soll. Während der Fahrt geschehen allerlei ungewöhnliche Missgeschicke. Der Schluss passt zur Geschichte, doch er gefällt mir nicht.

Dafür gefällt mir die wunderbar lockere Art des Erzählers, die mich von der ersten bis (fast) zur letzten Zeile köstlich amüsierte.

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Gegen alle Vernunft

Gabriele Walter
Flexibler Einband: 376 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 13.12.2016
ISBN 9781541106819
Genre: Sonstiges

Rezension:

Eine interessante Geschichte über eine unsichere und abweisende Frau, die wie im Titel so treffend beschrieben, gegen alle Vernunft handelt.

Die körperliche Anziehung zwischen Jana und dem wesentlich jüngeren Viktor ist derart stark, dass sie ihr Verlangen für Liebe halten. Viktor hält Jana für sein Eigentum und reagiert übertrieben eifersüchtig, sobald Jana auch nur mit einem Mann spricht, während er selbst vor ihren Augen fremdküsst. Sie bleibt verschlossen, gibt sich ruppig, weiß aber in ihrer Unsicherheit nicht, wie sie sich verhalten soll. Dies alles führt bei beiden Familien, Kollegen und Freunden zu einer Kette von Missverständnissen und gipfelt schließlich in immer gefährlichere Situationen. Und genau diese Verwicklungen machen die Geschichte so spannend, obwohl die Entwicklung dem Leser relativ klar erscheint.

Diesen Liebesroman empfehle ich all jenen, die gern über komplizierte Menschen und Beziehungen lesen. 

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Circus - ohne Wenn und Aber

Michaela Kaiser
Flexibler Einband: 144 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 23.06.2014
ISBN 9783735742872
Genre: Biografien

Rezension:

Geschichten über, im und um den Zirkus – das hat man wirklich nicht alle Tage

Die Welt des Zirkuslebens wird dem Leser in vielen kleinen Geschichten nahe gebracht. Da gibt es den Frust bei Regenwetter, die täglichen Proben, Zeltauf- und -abbau, Aufregung vor den Vorstellungen, traurige Gedanken eines alten Clowns, zwei ausgebüchste Löwen und viele andere ungewöhnliche Geschichten mehr.

Das Buch ist abwechslungsreich, verkürzt Wartezeiten, zumal man das schmale Bändchen leicht in jeder Handtasche verstauen und überall hin mitnehmen kann.

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irland, hamburg, buch gegen das vergessen, vergangenheit, generationen

Das gerettete Kind

Renate Ahrens
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Droemer, 01.03.2016
ISBN 9783426281147
Genre: Romane

Rezension:

Der inzwischen vierte Titel dieser Autorin ging mir nicht ganz so nahe wie die drei vorher gelesenen.

Irma ist eine verschlossene alte Frau, die aus ihrer Vergangenheit ein Geheimnis macht. Ihr Mann und ihre drei Kinder wissen nur, dass sie aus Deutschland fliehen musste und ihre gesamte Familie getötet wurde. Zudem hat die Tochter keine Chance, ihre Mutter zu befragen, weil diese ihr Kind ablehnt und deren Emotionen verachtet. Es ist wohl ausgesprochen schwierig, zu einem derart verschlossenen Menschen Vertrauen aufzubauen. Erst die Enkelin schafft es, das kalte Herz ihrer Oma zu erweichen, nachdem diese nach einem Herzinfarkt Erinnerungen zulässt und zu geschwächt ist, sich wie früher Fragen zu verbieten.

Erzählt wird diese Geschichte abwechselnd von drei Frauen: Irma, ihrer Tochter Leah und ihrer Enkelin Rebecca.

Mir gefällt der Schreibstil dieser Autorin ausgesprochen gut, weshalb ich ihr Buch gern weiter empfehle.

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Farbige Geschichten

Petra Weise
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 06.06.2017
ISBN 9783744834247
Genre: Romane

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schweiz

Ein Rucksack voller Überraschungen

Claudia Di Iorio Meier
Flexibler Einband: 148 Seiten
Erschienen bei epubli, 22.04.2017
ISBN 9783745059175
Genre: Romane

Rezension:

Das schmale Büchlein von nur 147 Seiten hatte ich schnell durchgelesen. Erzählt wird von vier unterschiedlichen Frauen, die in einem abgeschiedenen Bergtal Zeit miteinander verbringen. Jede ist wegen ihrer eigenen privaten Probleme anders schwierig und blockt ein normales Miteinander ab. Besonders sympathisch war mir Karin, weil sie sich meist recht ehrlich und vor allem sachlich äußerte.

Fazit: eine angenehme Unterhaltung als Urlaubs- oder Abendlektüre.

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

die dinge, die ich denke, während ich höflich lächle … und Synchronicity

Sharon Dodua Otoo , Mirjam Nuenning , Sita Ngoumou
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 16.03.2017
ISBN 9783596298747
Genre: Romane

Rezension:

Die Autorin hat einen Preis bekommen, den Ingeborg-Bachmann-Preis 2016. Das hätte mich warnen müssen. Denn das Buch ist reine Kunst und hat mit einer gut erzählten Geschichte herzlich wenig zu tun. Es ist derart verworren und unverständlich geschrieben und auch zeitlich ein heilloses Durcheinander, dass es alles andere als unterhaltsam ist. Ich verlor schnell die Lust, diese Puzzleteile zusammenzufügen und vor allem das Interesse an der vielleicht nachvollziehbaren Geschichte.

„Synchronicity“ ist die zweite Novelle in diesem Buch und ließ sich anfangs gut an, doch entpuppte es sich ebenso schnell als Unsinn.

Ich habe beide Geschichten abgebrochen und kann demzufolge das Buch nicht empfehlen.

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24 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

venedig, malerin, franken, familie, bayern

Du bist fort und ich lebe

Friederike Schmöe
Flexibler Einband: 402 Seiten
Erschienen bei Gmeiner-Verlag, 01.07.2013
ISBN 9783839214596
Genre: Romane

Rezension:

Die Geschichte las sich für mich im Klappentext spannend: die Hauptperson entdeckt ein Foto mit einer Frau, der sie verblüffend ähnlich sieht. Doch ihre Familie will ihr nichts über diese Person erzählen.

Ich kann nur sagen: eine schlecht erzählte gute Geschichte taugt für mich nichts im Vergleich zu einer hervorragend geschriebenen banalen Begebenheit.

Ich habe bereits nach wenigen Seiten abgebrochen und kann demzufolge das Buch nicht empfehlen.

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vergangenheit, hamburg, rom, liebe, lüge

Ferne Tochter

Renate Ahrens
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.10.2012
ISBN 9783426510933
Genre: Romane

Rezension:

„Ferne Töchter“ ist bereits der dritte Titel, den ich von dieser Autorin lese und der mich ebenso wie „Geheime Tochter“ und „Fremde Schwestern“ absolut begeisterte.

Judiths Geschichte hat mich sehr berührt. Sie verlässt ihre Eltern mit 17 Jahren, nachdem sie ihr Kind zur Adoption freigegeben hat. 20 Jahre später trifft sie ihre Mutter wieder und lernt ihre Tochter kennen.

Hinter diesen wenigen Worten verbergen sich Verstrickungen, Missverständnisse, Kummer und Sehnsüchte. All das ist wunderbar feinfühlig und nachvollziehbar erzählt und hat mich recht oft zu Tränen gerührt. Dabei ist es alles andere als eine rührselige Geschichte, sondern wegen der kurzen und knappen Wortwahl besonders eindringlich.

Mir gefällt der Schreibstil dieser Autorin ausgesprochen gut, weshalb ich ihr Buch gern weiter empfehle.

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Tags: adoption, liebe, schlaganfall   (3)
 

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arztroman, schweiz

After long Darkness / After long Darkness (1)

Birgit Wannhoff
Flexibler Einband: 476 Seiten
Erschienen bei epubli, 08.11.2016
ISBN 9783741863684
Genre: Sachbücher

Rezension:

Zwei Männer, die eine ähnliche Vorgeschichte haben, begegnen sich in einer schwierigen privaten Situation. Es entwickelt sich eine ungewöhnlich enge Freundschaft, die ihre Arbeit und Familien mit einschließt.

Ein Buch, „das durchgängig Gott die Ehre gibt, und zwar über alle Kontinente unserer schönen Erde hinweg. Auch die Erotik kommt nicht zu kurz“. So beschreibt die Autorin sehr treffend ihr zweibändiges Werk, das auf fast tausend Seiten ungewöhnlichen Lesestoff bietet.

Diese beiden Freunde sind Mediziner und betreiben in den Schweizer Bergen eine Klinik für Lungenkrankheiten und Unfallmedizin. Das Leben inmitten der Urgewalten der Natur erklärt den tiefen Glauben an Gott. Einige Handlungen waren für mich nicht nachvollziehbar, doch insgesamt ist dieser große Roman in einer sehr schönen Sprache flüssig erzählt und sollte viele Leser begeistern.

Den Punkt zog ich ab, weil ich eigentlich keine Arztromane mag.

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watt, meer

Courzgeschichten vom Meer

Alexander Courz
Flexibler Einband: 88 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 10.03.2016
ISBN 9783837002836
Genre: Romane

Rezension:

Courzgeschichten vom Meer – drei Kurzgeschichten, in denen Alexander Courz vom Meer erzählt. Die erste berichtet von einer Schiffsfahrt über den Atlantik, die 1896 in Kapstadt startet, in der letzten suchen Männer im gleichen Jahr nach Gold in Nordamerika.

Meine Lieblingsgeschichte dreht sich rund um ein Liebeslied, das ein Besucher der Insel Neuwerk im Watt zu hören vermeint. Die Bewohner reden nicht viel, was die Fahrt durch das nächtliche Watt in einer Kutsche noch gruseliger empfinden lässt. Der nordisch kühle und sprachlose Menschenschlag ist gut beschrieben.

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gedichte, schriftsteller, kurgeschichten

Ein weißes Blatt Papier

Pfolz Karin
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Karina-Verlag, 01.03.2017
ISBN 9783903161184
Genre: Romane

Rezension:

In dieser Anthologie erzählen 50 Autoren „in witziger, ironischer oder nachdenklicher Weise davon, wie das Abenteuer des Schreibens beginnt, denn zu Beginn ein jeder Erzählung starrt es uns an: das noch gänzlich weiße Blatt Papier (Klappentext)“.

Elfride Stehle, Sylke Eckersberger und Dörte Müller reimten ihre Gedanken wunderbar passend in Gedichtform. Erich Röthlisberger verfasste einen Brief an seine geliebte Frau, Rudi Treiber berichtete „Wie ich zum Journalismus fand“, Marianne Schaefer beklagte einen „ideenlosen Schriftsteller“ und Bo Sauer ließ sich „Evas Unfall“ einfallen. Das sind Beispiele der vielen Beiträge.

Meine Kurzgeschichte lautet: „Der erste Satz“.

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kurzgeschichten, schwarz, trauer

Schwarz

Isabella Bauch , Artur Belja , Sally Bertram , Christiane Bienemann
Fester Einband: 316 Seiten
Erschienen bei Nova MD, 14.04.2017
ISBN 9783961112647
Genre: Sonstiges

Rezension:

„Schwarz polarisiert – man lehnt es ab oder man liebt es“ - so steht es auf dem Klappentext. Ich lehne es ab, weil es für mich vor allem Trauer symbolisiert, ich denke an den Tod, das Negative. Vielen der 60 Autoren fühlen zumindest ähnlich wie ich. Vor allem ist mir Miranda Rathmann mit ihren berührenden Gedichten aufgefallen, die von tiefer Trauer zeugen. Helga Rikken dagegen schwärmt von ihrem Klavier, das sicher ebenso schwarz ist wie meins und ihr viel Freude bereitet. Petra Kesse beschreibt in „Fünf Minuten vor Zwölf“ Depressionen, Martin Urbanek in „Nur ein schwarzer Vogel“ eine wunderbare Erinnerung an seine geliebte Frau, die mit dem Vogel schon in Fantasie übergeht, doch durch besonders schöne Sprache besticht. Äußerst spannend liest sich „Der Ausflug“ von Michaela Kaiser. Es gibt auch gute Märchen wie „Der traurige Schatten“ von Sara Puland.

Meine eigenen Beiträge lauten „Trauer“ und „Das schwarze Ungeheuer“.

Zusammengefasst kann ich sagen, dass dieses Buch eine lesenswerte Unterhaltung für jeden Geschmack ist, kurzweilig und abwechslungsreich.

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Tags: kurzgeschichten, schwarz, trauer   (3)
 

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81 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 53 Rezensionen

familie, schwestern, geheimnis, vergangenheit, roman

Schwestern bleiben wir immer

Barbara Kunrath
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 12.08.2016
ISBN 9783548288420
Genre: Romane

Rezension:

Erzählt wird diese sehr ereignisreiche Geschichte von Alexa. Der Leser nimmt teil an ihren Gedanken, kann sich leicht hineinfühlen. Am besten gefielen mir die lebhaften und wunderbar lebensechten Dialoge, die Alexa mit ihren pubertierenden Kindern, ihrem Mann und vor allem mit ihrer Schwester führte.

Die beiden Schwestern Alexa und Katja sind so verschieden wie es wohl nur Geschwister sein können. Keine versteht, weshalb die Andere so leben kann wie sie lebt. Und doch verbindet sie außer der gemeinsamen dramatischen Vergangenheit eine tiefe Liebe zueinander. Sie entdecken im Nachlass der Mutter einen unvollendeten Abschiedsbrief und gehen gemeinsam auf die Suche nach der Wahrheit.

Obwohl diese sehr kurze Zusammenfassung dieser Familiengeschichte möglicherweise banal klingt, sie ist spannend und unterhaltsam erzählt.

Es gab einen Prolog und auch einen Epilog – beides eigentlich überflüssig und von mir höchst selten gelesen. In diesem Fall jedoch gibt die Autorin kurz und schnörkellos an, was vorher geschah – wie alles anfing und wie es endet. Das gefiel mir gut.

Ich empfehle diesen guten Frauenroman allen, die gern über Beziehungen lesen – Beziehungen zwischen Frauen und ihren Partnern und ihren Kindern und zwischen zwei sehr unterschiedlichen Schwestern.

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

schwermut, sibirien, lesbisch

In der sibirischen Kälte

Rosa Ananitschev
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Karina-Verlag, 02.05.2016
ISBN 9783903056855
Genre: Romane

Rezension:

Erwartet hatte ich einen Roman, der in Sibirien spielt. Gelesen hatte ich bunt gemischte Erlebnisse in Sibirien und im Sauerland, die ich mir zeitlich sortiert gewünscht hätte (deshalb der Punktabzug). 

Besonders berührten mich das Glaubensverbot, womit die Autorin als Kind und auch später recht locker umgehen konnte, obwohl sie in einer strenggläubigen Baptisten-Familie aufwuchs. Das blanke Entsetzen packte mich der menschenfeindliche Umgang mit den Deutschen in Russland. Sie wurden einfach nach Sibirien zwangs-umgesiedelt und durften das vorgegebene Dorf niemals verlassen unter Androhung zehnjähriger Lagerhaft. Der Vater der kleinen Rosa musste acht Jahre ins Arbeitslager, weil er als Deutscher nicht in den Krieg ziehen durfte. Es ist müßig zu überlegen, was wohl schlimmer wäre. Großvater und Onkel wurden ohne Begründung erschossen – es reichte schon, dass sie Deutsche waren.

Ich spürte in diesen Geschichten die schwermütige russische Seele der Autorin sehr stark. Doch ist es gerade das, was mich an russischen Geschichten immer so fasziniert. Allerdings macht dieser Schwermut das Verstehen der Geschehnisse manchmal recht schwierig. „Er erzählt mir von schönen, fantastischen, manchmal auch schwierigen Dingen“ - von welchen? „Ich breite vor ihm meine Sehnsüchte, meine Zweifel, meine Schmerzen aus“ - welche?

Der recht unpassende Schluss über den Weltfrieden und Afrika hat mich etwas irritiert.

Trotzdem interessiert mich die Reise der Autorin zurück in ihr Geburtsdorf in Sibirien und möchte wissen, wie sie dieses Wiedersehen empfand. Dies kann man wunderbar im Blog der Autorin nachlesen.

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Tags: lesbisch, schwermut, sibirien   (3)
 

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112 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 19 Rezensionen

schwestern, krankheit, liebe, merle, lydia

Fremde Schwestern

Renate Ahrens
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 04.04.2011
ISBN 9783426508060
Genre: Romane

Rezension:

Normalerweise mache ich mir beim Lesen hin und wieder Notizen. Doch bei diesem Buch nicht. Das lag allein daran, dass ich derart tief in der Geschichte steckte, dass mich nichts ablenken konnte. Dabei spielt sich alles in der Wohnung und der Umgebung der Erzählerin Franka ab.

Nach mehreren Jahren Kontaktpause klingelt die jüngere Schwester Lydia an Frankas Tür und erwartet, mitsamt ihrer Tochter aufgenommen und versorgt zu werden. Franka gelingt es nicht, dies zu verhindern. Schon während ihrer Kindheit setzte sich Lydia immer über alles hinweg und ihren Willen durch, wobei sie sehr rabiat und egoistisch vorging und damit ihre Familie zur Verzweiflung und auseinander brachte.

Die äußerst schwierige Beziehung zwischen den Schwestern – mittendrin die kleine Merle – ist sehr bewegend und fesselnd erzählt. Die Geschichte gefiel mir ausgesprochen gut.

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kurzgeschichten, männer, japan, liebe, frauen

Von Männern, die keine Frauen haben

Haruki Murakami , Ursula Gräfe
Flexibler Einband: 254 Seiten
Erschienen bei btb, 11.10.2016
ISBN 9783442714254
Genre: Romane

Rezension:

Die Titelgeschichte ist die letzte von sieben Kurzgeschichten in diesem Buch. Es sind allesamt recht seltsame Geschichten, die man irgendwie niemandem nacherzählen kann. Einesteils sind es komplizierte oder einfache Gedanken eines Spinners, doch es passiert immer etwas Seltsames, Merkwürdiges, Unglaubliches. Allen Geschichten gemeinsam sind trinkende und lesende Bargäste, die gern Jazz hören, und verstorbene Geliebte, Ehefrauen oder Freunde.

Mir gefällt Murakamis Schreibstil, der aus einfachen kurzen Sätzen besteht mit klaren und eindeutigen Worten.

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liebesroman

Nur sieben Worte: Begegnung

Martin Danesch
E-Buch Text
Erschienen bei null, 20.03.2017
ISBN 9783902963352
Genre: Sonstiges

Rezension:

Eigentlich wollte ich eine richtig gute Kritik schreiben, denn die sehr spannend und flüssig erzählte Geschichte gefiel mir wirklich. Sie beginnt recht witzig mit einem Unfall. Ja, auch über einen Unfall kann man gekonnt schreiben! Dabei lernt man die besonnen handelnde und sympathische Hauptperson Bernhard kennen. Und der wiederum trifft am gleichen Tag auf die schöne Margot, die ihn sofort in ihren Bann zieht und ihn und sein bisheriges Leben durcheinander bringt. Beide haben eine recht dramatische Vorgeschichte und finden trotzdem zueinander.

So weit – so gut. Doch ich las mich derart interessiert in diese Geschichte hinein, dass ich viel zu schnell an den Schluss gelangte. Und dieses Ende hatte ich nicht voraus gesehen und bin alles andere als zufrieden damit. Allein deshalb kann ich kein gutes „Haar“ an diesem Titel „Nur sieben Worte“ lassen. Mein Rat in 7 Worten: „Lest selbst und Ihr werdet mir zustimmen!“

Nun muss ich ernsthaft darüber nachdenken, ob ich noch Lust und Nerven habe, die beiden angekündigten Fortsetzungen zu lesen.

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Sodbrennen

Gabriele Walter
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 19.03.2016
ISBN 9781530621293
Genre: Sonstiges

Rezension:

Die Geschichte beginnt äußerst dramatisch: eine Frau will sterben, weil ihr Mann sie verlassen hat. Die Tragik ist deutlich zu spüren, doch die Beschreibung der Situation, die Gedanken dieser Frau, als sie sich ihren Todescocktail mixt, wie sie noch für Ordnung sorgt und dafür, eine möglichst schöne Leiche zu sein, ist irgendwie komisch. Mir hat das alles gut gefallen. Jedenfalls stirbt sie nicht, sondern rettet ein Leben und das eigentliche Drama beginnt. Der Leser erfährt viel über das bisherige Leben dieser Frau, die ich nebenbei bemerkt nicht sympathisch fand. Doch das ist auch nicht nötig – die recht verzwickte Geschichte ist interessant und spannend zu lesen.

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japan, haruki murakami, leben, freundschaft, ratte

Wenn der Wind singt / Pinball 1973

Haruki Murakami , Ursula Gräfe
Fester Einband: 270 Seiten
Erschienen bei DuMont Buchverlag , 20.05.2015
ISBN 9783832197827
Genre: Romane

Rezension:

„Wenn der Wind singt“ - sein Erstling, was man meiner Meinung nach auch merkt, denn es wirkt, als hätte es ein unbekümmerter Student in einer Kneipe niedergekritzelt, während er hauptsächlich Unmengen Bier trank, Zigaretten rauchte, in einem Buch las und hin und wieder seltsame Bemerkungen machte.

Der Folgeroman „Pinball“ sollte eine Fortsetzung des ersten sein und setzt im gleichen Band an. Immerhin „erzählt“ der Autor nicht ausschließlich von der Bar, in der er Bier trinkt und raucht, sondern auch von Zwillingen, mit denen er zusammen lebt. Sicher entspringt dieser Gedanke einem typischen Männertraum. Witzig fand ich eine Suche nach einem Flipper-Automaten, die dem Erzähler plötzlich wichtig war.

Ansonsten gab es keine Handlung, keine Struktur. Genervt hat mich in beiden Titeln der ständige Hinweis auf irgendwelche Lieder und ihre Interpreten und Kleidermarken, die mir sämtlich mehr oder weniger unbekannt waren. Auch sein Hang zu Bomberfliegern im zweiten Weltkrieg, den er gar nicht erlebte, kam mir äußerst seltsam vor.

Das Buch endet mit dem Auszug der Zwillinge und ich frage mich, wie es der Autor geschafft hat, dass ich bis zur letzten Seite durchgehalten habe. Wahrscheinlich lag das an den kurzen Sätzen, die im Gegensatz zur Geschichte eine klare Struktur hatten und mir wohl deshalb gut gefielen.

Außerdem war ich von „Gefährliche Geliebte“ so begeistert, dass ich mir zwei weitere Titel dieses Autors kaufte. Dieses Buch werde ich eine Bücherei schenken, weil ich es nicht in meinem Regal haben möchte.

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Tags: bier, gammel, zigarette   (3)
 
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