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Gestohlene Kindheit - Großschrift

Gisela Schäfer
Flexibler Einband: 183 Seiten
Erschienen bei AAVAA Verlag, 01.12.2012
ISBN 9783845904597
Genre: Romane

Rezension:

Gisela lebt bis zu ihrem vierten Lebensjahr glücklich mit ihren Eltern zusammen. Dann bricht der Krieg aus und sie wird sehr bald in die Fremde evakuiert, wo sie zusammen mit ihrem Cousin und der gemeinsamen Oma sehr beengt untergebracht ist. Nach Kriegsende muss sie mit sämtlichen Reichsdeutschen zurück in ihre Heimat. Das mag harmlos oder gar erleichtert klingen, doch in Wirklichkeit bedeutet es einen Fußmarsch in einem Treck verzweifelter Menschen über acht unglaublich lange entbehrungsreiche Monate. Sie lernt Hunger und katastrophale hygienische Zustände kennen und fürchtet sich vor den allgegenwärtigen bewaffneten und lauten Russen.

Dieser sehr gut erzählte Tatsachenbericht liest sich wie ein spannender Roman und oft bleibt dem Leser nahezu das Herz stehen vor Mitgefühl. Angenehm empfand ich zudem die Großschrift.

Als ich das Buch zur Seite legte, musste ich an meine Eltern denken. Meine Mutter ist nur ein Jahr älter als die Autorin und mein Vater wurde mit seiner Familie aus seiner Heimat Pommern vertrieben.

Besonders nahe ging mir, dass die Autorin heute noch – nach mehr als sechzig (60!) Jahren beim Ertönen von Alarmsirenen vor Schreck erstarrt; so tief sitzt die Erinnerung an die Kriegsschrecken im Körper fest.

Gestohlene Kindheit ist eine treffende Bezeichnung, doch das tatsächliche Ausmaß der Kriegsschäden hat die kleine Gisela erst Jahre später begriffen. 

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Aus heiterem Himmel

Paula und Rudolf Köster
Flexibler Einband: 84 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 03.11.2015
ISBN 9783738652055
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das
ist eine gut erzählte Geschichte, die nicht nur Kinder angenehm
unterhält. Die Mitautorin Paula lässt Erlebnisse aus ihrer Schule
einfließen.


Die
Personen sind durchweg als sympathisch beschrieben, von einigen
Lehrern abgesehen (Paulas Erfahrung!). Typisch für Kinder ist auch
das Detektiv-Spiel und der kühl-praktische Umgang mit Katastrophen.
In diesem Büchlein erfährt die Hauptperson Charlotte zufällig,
dass der freche neue Schulkamerad ihr Bruder ist, von dessen Existenz
sie bisher nie hörte. Normal kindlich – also etwas umständlich –
konfrontieren ihre Freunde den Bruder mit dieser Tatsache. Während
die Erwachsenen, die diesen schrecklichen und unbegreiflichen
Zustand, Geschwister zu trennen, verursachten, den Mut für ein
klärendes Gespräch nicht aufbringen.


Der
Klappentext verspricht, dass die Geschichte mit Paulas eigenen
Erlebnissen fortgesetzt wird, was ich mit Sicherheit ebenfalls lesen
werde.

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63 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

trauer, tochter, spionage, niederländische literatur, kalifornien

Malibu

Leon de Winter , Hanni Ehlers
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 28.05.2004
ISBN 9783257234343
Genre: Romane

Rezension:

Für
diese Geschichte braucht der Leser nicht nur gute Nerven, sondern
muss vor allem in der Lage sein, zwischen den Zeilen zu lesen. Zuerst
einmal sollte man die ersten dreißig Seiten überblättern, die von
verschiedenen Umständen berichten, die allerdings kaum etwas mit der
Geschichte zu tun haben.




Gleich
zu Anfang trifft sich die Hauptperson Joop mit seinem ehemaligen
Schulfreund Philip in einem Motel in Los Angeles. Beide Männer sind
holländische Juden. Joop reagiert entsetzt über Philips „Bitte“,
für den israelischen Geheimdienst einen Mann auszuspionieren. Es ist
alles vorbereitet: eine passende Arbeitsstelle samt Vertrag (den Joop
nie im Leben erhalten hätte), ein abhörfähiges Handy und natürlich
Geld.


Genau
in diesem Moment erfährt Joop, dass seine Tochter verunglückte.
Danach ereignen sich immer mehr erschreckende „Zufälle“, die
mich die ganze Nacht nicht schlafen ließen.


Joop
versteht das Ausmaß der Manipulation und das grausame Verbrechen
erst, als der Leser auf der letzten Seite ist, schiebt aber seine
Erkenntnis weit von sich.


Der
Roman ist wegen der Verkettung der unterschiedlichsten Umstände und
Begegnungen durchweg spannend. Der Schluss machte mich sehr
betroffen, wütend und fassungslos. Ich fühlte mich nicht in der
Lage, das Nachwort zu lesen und weiß demnach nicht, ob diese
schlimme Geschichte auf Tatsachen beruht.

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99 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 61 Rezensionen

england, krimi, geheimnisse, dorf, geheimnisvoll

Eine von uns

Harriet Cummings , Walter Goidinger
Fester Einband
Erschienen bei Zsolnay, Paul, 24.07.2017
ISBN 9783552063358
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Eine von uns ist plötzlich verschwunden - und zwar eine überaus freundliche, fromme junge Frau, die Bewohnerin eines englischen Dorfes. In diesem Dorf bricht ein unheimlicher „Fox“ in Häuser ein, stiehlt aber nichts. Dabei lernt der Leser die Dorfbewohner und ihre Eigenarten und Lebensweisen kennen. Mir ist dies meist zu detailliert beschrieben und ich habe auch nicht ganz verstanden, was genau und warum dieser "Fox" in den fremden Wohnungen will. Außerdem wird zu viel angedeutet und nicht ausgesprochen. 

Doch die Geschichte an sich überrascht und weckt die Neugier des Lesers. Er will wissen, wer dieser geheimnisvolle Fox ist und warum er die Bewohner beobachtet.

Die Autorin beschreibt die Charaktere in typisch britischem Stil – etwas steif und mit leichtem Humor. 

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Simplosophisches 1

Rudolf Köster
Flexibler Einband: 56 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 30.06.2017
ISBN 9783743134195
Genre: Gedichte und Drama

Rezension:

In diesem Band findet der Leser einfach gereimte Gedanken über das Älterwerden und die Liebe. Doch einfache Gedanken gereimt aufzuschreiben ist mit Sicherheit erheblich schwieriger als ein schwülstig ausschweifendes Liebesgedicht. Mich begeistern vor allem der Wortwitz und die überraschenden Pointen und ich habe beim Lesen viel gelacht.

Am nächsten Morgen las ich meinem Mann zufällig ausgewählte Reime vor und wir amüsierten uns gemeinsam über die gelungen formulierten Lebensweisheiten.

Zudem lässt sich die große Schrift wunderbar erkennen, doch leider wegen der verschnörkelten Art schlecht lesen.

Fazit: Ich werde mit diesen Gedichten auch meine Mutter unterhalten und auf jeden Fall noch mindestens einen der fünf Folge-Titel kaufen.

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Blick durchs Kaleidoskop: Kurzgeschichten und Gedichte

Katharina Rambeaud
Flexibler Einband: 124 Seiten
Erschienen bei Independently published, 25.03.2017
ISBN 9781520927596
Genre: Sonstiges

Rezension:

Von der Autorin las ich bereits im Internet einige ihrer Kurzgeschichten und war stets vom sehr lebendigem Schreibstil begeistert. Deshalb kaufte ich dieses Buch.

Die sehr abwechslungsreichen Kurzgeschichten und Gedichte haben mich wunderbar unterhalten, da sie allesamt hervorragend gut erzählt sind und mich jede beschriebene Begebenheit direkt miterleben ließen.

Besonders amüsant fand ich „Das Suppenhuhn“, worin sich eine schüchterne junge Frau wie eine Marionette fühlt. Bei den Gedichten, die alle einen besonderen Reim aufweisen, mochte ich die „Seelenblume“ besonders gern. Dagegen ließen mich die traurigen Geschichten und die mit offenem Ende etwas hilflos und irritiert zurück („Rosas Reise“, „Schrödingers Katze“ und „Gehorsam“)

Ich empfehle dieses Buch dem Leser, der ungewöhnliche Alltagsgeschichten und Gedichte mag. 

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Eine Frage der Erziehung

Anthony Powell , Heinz Feldmann
Flexibler Einband: 264 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 08.09.2017
ISBN 9783423145947
Genre: Romane

Rezension:

„Ein bedeutendes Werk der Literatur – brillant und hinreißend geschrieben“, urteilt BBC. „Alle Qualitäten: Witz, Ironie und genaue Beobachtung sind überreichlich vorhanden“, meint The Times.

Nun – überreichliche genaue Beobachtungen reihen sich aneinander. Eine zusammenhängende Geschichte erschloss sich mir nicht – jedenfalls nicht bis zu dem Punkt, an dem ich gelangweilt abbrach.

Die Fortsetzung „Tendenz steigend“ wird etwas verhaltener in langen, wenig konkreten Sätzen im Klappentext beschrieben. Auch diesem Titel konnte ich nicht lange folgen.

Den letzten Band „Die neuen Herren“ aus der Reihe „Ein Tanz zur Musik der Zeit“ ließ ich unbeachtet und biete sie meinen Nachbarn an. Vielleicht möchte jemand diese Bücher wegen des bekannten Autors in seinem Regal stehen haben – ich jedenfalls nicht.

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kurzgeschichten, franken

fränkisch ± frech ± frei

Iatros Verlag , Schreibsand Coburg
Flexibler Einband: 144 Seiten
Erschienen bei IATROS, 15.10.2016
ISBN 9783869632292
Genre: Sonstiges

Rezension:

Autoren aus Franken verfassten recht lustige Geschichten aus ihrer Heimat. Das schmale, kurzweilige Bändchen hatte ich schnell ausgelesen und mich bei den meisten Alltagsbegebenheiten köstlich amüsiert. 
Meine beiden Lieblingsgeschichten lauten:
"Fränkisch überkreuz" von Adrian Canis und "In memorian Hansi" von Erika Hauswirth. Im ersten beklagt sich ein Gastwirt, dass seine Gäste seine typisch fränkische Kost verschmähen und im zweiten lernt eine Zugereiste die fränkische Umgangsart kennen.

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Taschenbücher / Die Ehefrau

Meg Wolitzer , Stephan Kleiner
Flexibler Einband: 270 Seiten
Erschienen bei DuMont Buchverlag , 19.09.2017
ISBN 9783832164324
Genre: Romane

Rezension:

„Irrsinnig witzig und tief berührend“ beschreibt „The Times“ den Roman der Bestsellerautorin Meg Wolitzer. Bis zur Seite 13 hoffte ich, dass ich irgend etwas witzig oder berührend empfand. Leider war der Text bis dahin allein irrsinnig.

In dieser Geschichte beschließt die über 60-jährige Ehefrau eines erfolgreichen Schriftstellers während eines Fluges, ihren Mann nach vierzig Ehejahren zu verlassen. „Dass er sie permanent betrog“ wurde genauso kurz in einem Nebensatz erwähnt, während seine Vorliebe für rosafarbene Süßigkeiten eine halbe Seite lang beschrieben wurde, als sei dies eine Katastrophe, ebenso sein schwabbeliger Bauch. Eine Frau, die derartig seltsam gewichtet, kann ich als Leser nicht ernst nehmen. Also gab ich auf.

Fazit: Dieses Buch landet im Müll.

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84 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

island, reise, gans, gewinn, trennung

Ein Schmetterling im November

Audur Ava Ólafsdóttir , Sabine Leskopf
Fester Einband: 355 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 21.10.2013
ISBN 9783458175810
Genre: Romane

Rezension:

Anfangs irritierte mich der ungewöhnliche Schreibstil der Autorin, weil sie Gegenwart und Vergangenheit und wirre Gedanken vermischt. Ich wollte schon auf Seite 52 genervt aufgeben. 

Doch dann packte mich die Geschichte, in der eine junge Frau (Erzählerin) mit dem gehörlosen vierjährigen Sohn ihrer Freundin in den Norden Islands reist. Es ist November und regnet seit Wochen ohne Pause. Die Gletscherflüsse sind übervoll und drohen, die schmalen Brücken zu überschwemmen. Menschen treffen die Reisenden kaum. Die selbstbewusste Art, wie sich die Frau um das eigenwillige Kind kümmert, hat mich direkt fasziniert. 

Zum Schluss gibt es noch Kochrezepte wie zum Beispiel für einen ungenießbaren Kaffee oder für heiße Schokolade, die man „am besten dampfend heiß mit Schlagsahne trinkt, während man aus dem Fenster eines Ferienhauses den Novemberregen beobachtet“.

Ich bin froh, nicht abgebrochen zu haben, weil man solch eine seltsame und zugleich interessante Geschichte aus einem nahezu unbekannten Land höchst selten zu lesen bekommt.

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12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

verrat, freundschaft, liebe, krieg, heimat

Der irische Freund

Hugo Hamilton , Henning Ahrens
Fester Einband: 284 Seiten
Erschienen bei Luchterhand, 09.05.2011
ISBN 9783630873008
Genre: Romane

Rezension:

„Der Blick des Fremden auf Irland, seine Menschen und seine Eigenheiten ist ebenso faszinierend wie die Geschichte einer Freundschaft“, verspricht der Klappentext.

Der unvoreingenommene Blick auf Irland und seine Menschen mit ihrer Lebensart ist tatsächlich faszinierend, doch mehr noch direkt schockierend für mich. Probleme werden ziemlich brutal geschaffen und gelöst. Die gepriesene Freundschaft ist einseitig – ausgehend vom arglos freundlichen Serben Vid und schändlich missbraucht und betrogen vom irischen Anwalt Kevin.

Vid erkennt, dass er die Worte und Sprüche nicht wörtlich nehmen darf, da sie für die Einheimischen oft eine ganz andere Bedeutung haben. Das irritiert ihn, denn er möchte gern verstanden und akzeptiert werden. Er darf das Haus der Familie seines „Freundes“ renovieren, merkt aber, dass er deutlich ausgegrenzt bleibt.

Über dieser eigentlichen Geschichte steht der Mord an einer Schwangeren, womit auch (für mich unpassend) der Roman endet.

Der Autor erzählt durchweg spannend, so dass ich am liebsten hier und da eingegriffen hätte. Das Buch ist hervorragend geschrieben bzw. gekonnt übersetzt von Henning Ahrens und erhält von mir die volle Punktzahl und eine klare Leseempfehlung.

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10 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Der Mann mit dem Fagott

Udo Jürgens , Michaela Moritz
Flexibler Einband: 704 Seiten
Erschienen bei Limes, 22.08.2011
ISBN 9783809026006
Genre: Biografien

Rezension:

Seine Lieder sind nicht so mein Geschmack, doch seine Texte gefallen mir nach wie vor. Darin geht es nicht um platten Herz-Schmerz, sondern um bewundernswert geschickt erzählten Alltag.

Allein der abgedruckte Satz „Vielschichtig, lebendig und spannend erzählt!“ von Bernhard Schlink auf dem Titelbild, einer meiner Lieblings-Autoren, hat mich animiert, diese 762 Seiten dicke Biografie zu lesen. Ich habe es keinen Augenblick bereut.

Die Geschichte beginnt mit Jürgens Großvater Heinrich Bockelmann, der 1891 nach Moskau auswandert und sein Glück findet. Dort wird auch Udos Vater Rudolf geboren. Die Familie muss vor dem ersten Weltkrieg fliehen, was nur zum Teil gelingt.

Alle fünf Brüder sind wie ihr Vater hochintelligent und überdurchschnittlich begabt, was mich sehr beeindruckte. Udo Jürgens erzählt ausgesprochen spannend von seiner großen Familie, die unfassbares Leid während verschiedener Kriege und Gefangenschaften überlebte. Seine besondere Gabe für die Musik zeigte sich bereits in seiner Kinderzeit. Er beschönigt und verklärt in seinem Buch nichts – auch nicht seine Unfähigkeit zur Treue oder Liebe.

Sämtliche Personen sind hervorragend charakterisiert, was bei den verschiedenen Neigungen und Fähigkeiten und politischen Sichtweisen nicht einfach ist. Mir imponiert, dass er immer klar Stellung bezieht.

Gestört hat mich, dass die Geschichte nicht chronologisch erzählt wurde. Ich konnte mich zwar dank der Überschriften mit Jahreszahlen leicht orientieren, wurde aber jedes Mal aus einer spannenden Phase herausgerissen. Deshalb vergebe ich nur vier Sterne. Gegen Ende waren mir auch die vielen Wiederholungen, in denen sich die Personen erinnerten, zu viel. Außerdem fehlte bei einigen Kapiteln das Substantiv (Dachte mir nichts dabei. Betrachtete das Plakat.) Das passt nicht zu Udos normalerweise korrektem Deutsch.

Mein Fazit: Diese Geschichte über drei Generationen äußerst talentierter Männer hat mich durchweg gefesselt und mir großen Respekt abverlangt vor ihren Leistungen.

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung schreibt sehr treffend: „Ein Roman wie ein Jahrhundertkonzert – Familiensaga und Zeitgeschichte ein einem.“

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187 Bibliotheken, 4 Leser, 2 Gruppen, 55 Rezensionen

libanon, familie, bürgerkrieg, vater, beirut

Am Ende bleiben die Zedern

Pierre Jarawan
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Berlin Verlag, 01.03.2016
ISBN 9783827013026
Genre: Romane

Rezension:

In dieser Geschichte dreht sich alles um den Libanon, einem Land, über das man recht wenig weiß. Sie ist hochinteressant und vor allem hervorragend erzählt.

Samir lebt mit seiner Familie in Deutschland. Als er acht Jahre alt ist, verschwindet sein bei allen Menschen beliebter Vater. Der Junge hat ihn nicht nur geliebt, sondern direkt bewundert und verehrt. Er vermutet ihn im Libanon, über den der Vater immer viel erzählte, und sucht viele Jahre lang akribisch nach Informationen über das Land.

Zwanzig Jahre nach dem Verschwinden des Vaters reist Samir selbst in den Libanon, um seinen Vater zu suchen und endlich die Gespenster der Vergangenheit, die ihn nicht loslassen und zunehmend quälen, zu vertreiben.

Leider nehmen die Rückblenden und Andeutungen und vor allem politische Erklärungen immer mehr zu, so dass ich manchmal zurück blätterte oder Unverständliches überlas. Deshalb kann ich keine fünf Punkte vergeben. Ärgerlich empfand ich den Schluss, der statt aufzuklären, mich teilweise eher verwirrte.

Trotzdem empfehle ich diesen 445 Seiten dicken Roman, weil er eine so ungewöhnliche Geschichte spannend gut erzählt.

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22 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 4 Rezensionen

familie, roman, familienroman, neurotische personen

Wir und ich

Saskia de Coster , Isabel Hessel
Fester Einband: 409 Seiten
Erschienen bei Tropen, 19.03.2016
ISBN 9783608501568
Genre: Romane

Rezension:

Die Autorin gehört zu den erfolgreichsten Autoren in Belgien. Das spricht für sie. Auch die Geschichte kündigt sich interessant an: Ein herrlich ironischer Gesellschaftsroman über eine verkorkste Familie – ausgezeichnet mit dem Opzij-Literaturpreis.

Keine zwanzig (von mehr als 400) Seiten hielt ich diese langweiligen und komplett unlogischen Aufzählungen aus, die wohl witzig oder sarkastisch wirken sollten. Vielleicht ist auch nur die Übersetzung von Isabel Hessel so ungeschickt.

Wie dem auch sei – das Buch dürfen Nachbarn gern versuchen oder es entsorgen. Ich mag es jedenfalls nicht.

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13 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 1 Rezension

Die stillen Trabanten

Clemens Meyer
Fester Einband: 272 Seiten
Erschienen bei S. FISCHER, 16.03.2017
ISBN 9783103972641
Genre: Romane

Rezension:

Dieses Mal habe ich mich gezwungen, nicht zu früh abzubrechen, um dem Buch eine Chance zu geben. Die Mühe hätte ich mir sparen sollen. Den Kurzgeschichten fehlt jede Spannung und vor allem ein Schluss, ein annehmbares Ende. Außerdem sind sie allesamt derart traurig und anstrengend zu lesen, dass ich nie mehr als eine ertrug.

Der Verfasser ist ein vielfacher Literatur-Preisträger und komponiert schwer verständliche Kunstwerke statt der von mir bevorzugten unterhaltsamen Geschichten. Dabei hätten allesamt Potential für Spannung gehabt, wenn sie nicht so verworren geschrieben und von ellenlangen Schachtelsätzen durchzogen wären und mit unzähligen Wiederholungen genervt hätten. Statt konkreter Ereignisse gibt es unklare Andeutungen, die mich verwirrten und schließlich so ärgerten, dass ich ab Seite 108 das Weiterlesen aufgab. Einzig die sehr kurze Geschichte „Zwei“ gefiel mir trotz der langen Sätze gut, weil auf die zwei Buchseiten nicht so viele Wiederholungen passten.


Fazit: Dieser Titel erhält keinen Platz in meinem Bücherregal.

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14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

vatersuche, deutsche teilung, deutschland, krieg, zweiter weltkrieg

Alles, was folgte

Renate Ahrens
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Droemer, 02.05.2017
ISBN 9783426281666
Genre: Romane

Rezension:

Ich fand diese ungewöhnliche Geschichte sehr interessant und spannend. Wie in allen Büchern, die ich von dieser Autorin kenne, geht es um schwierige Familienbeziehungen, um die Suche nach Vermissten, nach Nähe, nach Liebe.

Eine Frau überlässt ihr Neugeborenes zuerst ihrem Mann und später ihrer Mutter, weil sie lieber weltweit das brutale Verbrechen fotografiert und diese Gräuel-Fotos verkauft. Das hat mich zutiefst geschockt. Ich konnte gut verstehen, dass ihr Kind sie ablehnt. Logisch ist, dass der Krieg in dieser Geschichte die Grundlage bildet und entsprechend präsent ist, was für mich als Leser schwer auszuhalten war (deshalb der Punktabzug). Die Autorin versteht es, trotzdem mein Interesse für die spannend und flüssig erzählte Familiengeschichte wachzuhalten.

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marokko

Eine Vision

Sabine Andrea Kästel
Flexibler Einband: 526 Seiten
Erschienen bei Wagner Verlag, 24.02.2011
ISBN 9783866839311
Genre: Romane

Rezension:

Eine Frau verlässt heimlich das Krankenhaus und flieht nach Marokko, denn sie ist noch nicht bereit zu sterben.

Mich hat diese Geschichte sofort gepackt, obwohl ich wohl in den meisten Situationen ganz anders gefühlt, reagiert und gehandelt hätte. Doch vielleicht hätte ich in solch einer Situation ebenso viel geträumt und philosophiert.

Ich bin Realist und „stolperte“ über so manche Begebenheit. Das ist ein deutliches Zeichen, wie tief ich in diese Geschichte eintauchte, wie real mir dies alles erschien und mich beschäftigte. Ich wollte immer wissen, wie es weiter geht, wie die Familie über all das denkt, wie die Frau trotz ihrer schweren Krankheit diese vielen Abenteuer übersteht. Diese Krankheit habe ich während des Lesens manchmal direkt vergessen.

Der gelungene Schluss überraschte mich zu meiner Freude nicht, weil ich ihn so ähnlich erhofft hatte.

Dieses Buch mit mehr als 500 Seiten ist auch für Leute spannend zu lesen, die wie ich keine Visionäre und Träumer sind - auf jeden Fall eine Lese-Empfehlung.

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30 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

kiel, mord, krimi, millionärin, liebesroman

Blutvilla

Stefanie Gregg , Paul Schenke
Flexibler Einband
Erschienen bei Gmeiner-Verlag, 05.07.2017
ISBN 9783839221198
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Weil mich der „Duft nach Weiß“ von Stefanie Gregg so stark beeindruckte, las ich jeden Titel dieser Autorin – so auch die druckfrische „Blutvilla“ (zusammen mit Peter Schenke verfasst), obwohl ich weder Krimis noch die Ostsee mag. Doch ich habe viele schöne Erinnerungen an Urlaubsaufenthalte bei Verwandten in Kiel, wo sich dieser Krimi abspielt.

Der Schreibstil ist locker erzählend, die Dialoge bringen Tempo in die spannende Handlung, in der es recht viele Leichen und eine Liebesgeschichte gibt.


Eine unsympathische bildschöne Millionärin wird gleich zu Anfang erschlagen aufgefunden. Der ermittelnde Kommissar findet heraus, dass jeder der Dorfbewohner der Mörder gewesen sein könnte – einzig, dass es offensichtlich ein Linkshänder war, schränkt die Anzahl der Verdächtigen ein.


Wenn schon Krimi, dann sollte er so wie die Blutvilla aufgebaut sein: nicht allzu ernst, mit viel Lokalkolorit und lebendig charakterisierten Personen.


Den Punkt-Abzug gab ich, weil ich mir in Norddeutschland keine so burschikose Staatsanwältin vorstellen kann, die keinen Wert auf korrekten Umgangston legt.


Mein Fazit: Dieses Buch ist eine angenehm unterhaltsame Urlaubslektüre.

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823 Bibliotheken, 16 Leser, 3 Gruppen, 53 Rezensionen

cecelia ahern, liebe, roman, hundert namen, freundschaft

Hundert Namen

Cecelia Ahern , Christine Strüh
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 14.11.2013
ISBN 9783596186839
Genre: Romane

Rezension:

Ich habe bereits mehrere Bücher von dieser Autorin. Deshalb hielt ich ein Probelesen für überflüssig. Leider. Denn 29 Seiten lang wurde langatmig ein Vorfall angedeutet, der die Hauptperson betrifft. Bei Handlungen sollte man Spannung aufbauen, doch wenn ein wichtiges Ereignis nicht benannt, sondern der Leser nur hingehalten wird, liest er vermutlich nur aus Treue zum Verfasser weiter.

Das hätte ich mir das sparen sollen. Eine Journalistin erhält von ihrer verstorbenen Chefin eine Liste mit hundert völlig unbekannten Namen, weiß aber nicht, in welchem Zusammenhang diese Personen stehen. Sie versucht, das herauszufinden. Allerdings hielt ich nur bis zum dritten Namen durch, weil Autor oder Übersetzer mich mit ihren losen Aufzählungen nicht fesseln konnten. Von Seite zu Seite schwand mein Interesse – inzwischen liegt das optisch schöne Buch mit festem Einband im Müll.

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32 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

sache, anne hertz, meiner, 2017, familie

Die Sache mit meiner Schwester

Anne Hertz
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Piper, 19.10.2015
ISBN 9783492306706
Genre: Romane

Rezension:

Nur so viel: bereits auf der Seite 18 war mir klar, dass es nicht besser wird und ich getrost abbrechen kann.

Zwei unterschiedliche Schwestern, die unter einem Pseudonym zusammen schreiben wie auch die tatsächlichen Verfasser sind zerstritten und neidisch aufeinander. Das hätte bei etwas Geschick eine gute Geschichte geben können. 

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70 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 30 Rezensionen

finnland, helsinki, liebe, familie, winter

Winterkrieg

Philip Teir , Thorsten Alms
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Blessing, 15.09.2014
ISBN 9783896675347
Genre: Romane

Rezension:

Der Titel ist irreführend – ich hätte „Finnlandschwedische Gespräche“ gewählt. Denn mir gefielen besonders die lebendigen Dialoge. Die Geschichte selbst ist eher schleppend, fast langweilig erzählt. Doch die detailliert beschriebenen Situationen haben mich die fast 400 Buchseiten hindurch festgehalten. Herausragend gut beschrieben sind die Reaktionen der Kinder, wie sie das Kommando über ihre Eltern und Großeltern führen. Wie zum Beispiel die neunjährige Amanda bewusst ihren Opa öffentlich zur Verzweiflung bringt und er sich nicht wehren kann, sondern noch zusätzlich von Augenzeugen und später seiner Tochter und seiner Frau böse angegangen wird.

Ich empfehle das Buch jenen Lesern, die wie ich die nordische Art mögen.

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50 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 17 Rezensionen

familie, kindheit, mutter-tochter-beziehung, schriftstellerin, liebe

Die Unvollkommenheit der Liebe

Elizabeth Strout , Sabine Roth
Fester Einband
Erschienen bei Luchterhand, 29.08.2016
ISBN 9783630875095
Genre: Romane

Rezension:

Die Erzählerin liegt im Krankenhaus, ihre Mutter sitzt an ihrem Bett und berichtet bruchstückhaft von ehemaligen Nachbarn. Doch es gibt kein wirkliches Gespräch, keine Verbindung, eigentlich auch keinen Sinn. Eine zusammenhängende Geschichte beginnt nie. 

Der Titel müsste lauten: Die Unvollkommenheit einer Geschichte. Ich habe abgebrochen und kann das Buch nicht empfehlen.

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roadtrip, brüder, finnland

Ausflug mit Urne

Roope Lipasti , Regine Pirschel
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Blessing, 25.08.2014
ISBN 9783896675286
Genre: Romane

Rezension:

Ich mag die skandinavische Art zu erzählen und hatte bisher fast immer Glück mit der Auswahl besonders norwegischer und in diesem Fall finnischer Literatur.

Der seltsame Titel animierte mich keineswegs zum Kauf, doch schon die erste Leseprobe bereitete mir großes Vergnügen, das schließlich bis zum Ende anhielt. Die wunderbare Sicht der Dinge ist es, die mich so amüsiert und fesselt.

Zwei Brüder reisen durch Finnland und bringen eine Urne zu einem fernen Ort, wo der letzte Wille des Verstorbenen verkündet werden soll. Während der Fahrt geschehen allerlei ungewöhnliche Missgeschicke. Der Schluss passt zur Geschichte, doch er gefällt mir nicht.

Dafür gefällt mir die wunderbar lockere Art des Erzählers, die mich von der ersten bis (fast) zur letzten Zeile köstlich amüsierte.

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Gegen alle Vernunft

Gabriele Walter
Flexibler Einband: 376 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 13.12.2016
ISBN 9781541106819
Genre: Sonstiges

Rezension:

Eine interessante Geschichte über eine unsichere und abweisende Frau, die wie im Titel so treffend beschrieben, gegen alle Vernunft handelt.

Die körperliche Anziehung zwischen Jana und dem wesentlich jüngeren Viktor ist derart stark, dass sie ihr Verlangen für Liebe halten. Viktor hält Jana für sein Eigentum und reagiert übertrieben eifersüchtig, sobald Jana auch nur mit einem Mann spricht, während er selbst vor ihren Augen fremdküsst. Sie bleibt verschlossen, gibt sich ruppig, weiß aber in ihrer Unsicherheit nicht, wie sie sich verhalten soll. Dies alles führt bei beiden Familien, Kollegen und Freunden zu einer Kette von Missverständnissen und gipfelt schließlich in immer gefährlichere Situationen. Und genau diese Verwicklungen machen die Geschichte so spannend, obwohl die Entwicklung dem Leser relativ klar erscheint.

Diesen Liebesroman empfehle ich all jenen, die gern über komplizierte Menschen und Beziehungen lesen. 

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LOVELYBOOKS-Statistik

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Circus - ohne Wenn und Aber

Michaela Kaiser
Flexibler Einband: 144 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 23.06.2014
ISBN 9783735742872
Genre: Biografien

Rezension:

Geschichten über, im und um den Zirkus – das hat man wirklich nicht alle Tage

Die Welt des Zirkuslebens wird dem Leser in vielen kleinen Geschichten nahe gebracht. Da gibt es den Frust bei Regenwetter, die täglichen Proben, Zeltauf- und -abbau, Aufregung vor den Vorstellungen, traurige Gedanken eines alten Clowns, zwei ausgebüchste Löwen und viele andere ungewöhnliche Geschichten mehr.

Das Buch ist abwechslungsreich, verkürzt Wartezeiten, zumal man das schmale Bändchen leicht in jeder Handtasche verstauen und überall hin mitnehmen kann.

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