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539 Bibliotheken, 16 Leser, 4 Gruppen, 39 Rezensionen

zukunft, dystopie, roman, korea, gegenwart

Der Wolkenatlas

David Mitchell , Volker Oldenburg , ,
Flexibler Einband: 672 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 01.11.2007
ISBN 9783499240362
Genre: Romane

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(73)

163 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

safari, mord, afrika, leopard, thriller

Der Schneeleopard

Tess Gerritsen , Andreas Jäger
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 19.09.2016
ISBN 9783734100475
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Es gibt sie noch: Autoren mit neuen tollen Plot-Ideen! Zumindest war dieser Plot neu für mich. Das Buch ist in zwei Ebenen aufgeteilt: Zum einen sind wir bei der Ermittlerin Jane Rizzoli und Dr. Isles, welche den aktuellen Spuren zum Mordfall nachgehen und zum anderen befinden wir uns in der Vergangenheit in Botswana, wo wir Milli und ihre Reisegruppe durch den Busch begleiten. Der Busch-Teil hat mir besonders gut gefallen und ist auch wirklich spannend gestaltet. Der Rest des Buches ist zwar auch sehr spannend, aber ich habe die Situation Mörder sehr schnell durchschaut. Aber trotzdem: Ich konnte mir bis zum Ende nicht sicher sein und hier muss ich einen Pluspunkt verteilen: Auch wenn ich am Ende richtig lag, wurden die Charaktere so beschrieben, dass ich mir immer wieder dachte: Aber der könnte es auch sehr gut sein. Un der auch. Und die auch. Und in meinen Augen ist es genau das, was einen guten Krimi oder Thriller ausmacht!

Was mich manchmal etwas gestört hat, war die Unschlüssigkeit von Jane Rizzoli. Damit meine ich nicht die Art Koche ich heute Nudeln oder Reis ?, sondern Wenn ich mit Person A rede, bin ich dieser Meinung, wenn ich mit Person B rede, dann bin ich dieser Meinung. In meinen Augen war das etwas unprofessionell und gerade in Bezug auf ihre Freundin Dr. Isles konnte ich das wirklich nicht nachvollziehen. Aber hier ist es dann vielleicht von Vorteil auch die anderen Bände davor gelesen zu haben, da die Beiden sicherlich eine gewisse Entwicklung durchgemacht haben und sich ihre Eigenschaften dann besser nachvollziehen lassen.

Interessant fand ich, dass der Botswana-Teil aus der Sicht von Milli geschrieben wurde, obwohl sie nicht der Hauptcharakter der Bücher ist. Die Überfälle und die Spannungen in der Gruppe aus der Sich einer Beteiligten zu erfahren, macht das ganze natürlich noch einmal etwas spannender.

Fazit Mein erster Rizzoli – & – Isles Thriller hat mich wirklich positiv überrascht, was vor allem an dem tollen Plot lag. Endlich mal wieder eine erfrischend neue Idee. Für Fans des Thriller-Genres vielleicht etwas vorhersehbar, aber nichtsdestotrotz sehr spannend! Diese Reihe werde ich definitiv weiterverfolgen & auch euch kann ich zumindest diesen Teil  empfehlen!

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(29)

74 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

tolkien, mittelerde, fantasy, beren und luthien, klett cotta

Beren und Lúthien

J.R.R. Tolkien , Christopher Tolkien , Helmut W. Pesch , Hans-Ulrich Möhring
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 28.06.2017
ISBN 9783608961652
Genre: Fantasy

Rezension:


„Doch unbeschreiblich Lúthien war,
wie sie mit weißen Rosen im Haar
getanzt  und wie ihr Elbensang
in jener Sternennacht erklang.“

– Leithian Lied, S.127

Die Geschichte um Beren und Lúthien ist recht schnell erzählt, was sie aber nicht weniger schön und spannend macht. Herzstück des Buches ist das Leithian-Lied, eine Gedichtversion der Geschichte. Es lässt sich sehr einfach lesen und auch verstehen, was bei solchen Liedern ja nicht immer der Fall sein muss. Neben dem Lied gibt es noch zwei weitere Versionen, von denen mir vor allem die erste gefallen hat. Hier begegnen wir wieder völlig neuen Fabelwesen: Riesigen Katzen! In der zweiten Version treffen wir jedoch wieder „nur“ auf die gewöhnlichen Bewohner von Beleriand, darunter auch Thú, der später Sauron genannt wird.

Was mir auch hier wieder besonders gut gefällt, sind einfach diese Hintergründe zur Welt von Tolkien. Ich habe es schon mal gesagt: Die Welt von Tolkien, dieses großartige Werk das er geschaffen hat, fasziniert mich einfach immer wieder aufs Neue. Schon nach wenigen Seiten war ich wieder ganz gefesselt von dem Zeitalter, den Elben und  den Helden, den Göttern, Königen und Bösewichten. Dazu hat natürlich auch der Schreibstil von Tolkien beigetragen, den ich immer noch nicht beschreiben kann. Man muss es einfach selbst gelesen haben. Aber wahrscheinlich würde ich es einfach als einen Märchen-Schreibstil bezeichnen. Märchenhaft sind neben dem Schreibstil auch die wundervollen Zeichnungen von Alan Lee, die wir auch in diesem Buch wieder vorfinden.

Auch wenn mir diese wunderschöne Geschichte wirklich gut gefallen hat & ich vor allem von dem Leithian-Lied begeistern bin, gibt es leider auch einige Kritikpunkte, die sich hauptsächlich auf den Aufbau des Romanes beziehen:

Herausgeber des Buches ist wieder Christopher Tolkien, der versucht hat Ordnung in die wirren Notizen und Manuskripte seines Vaters zu bringen. Wie auch schon bei „Die Kinder Húrins“, gibt es wieder sehr viele Informationen zur Entstehungsgeschichte und zu den Hintergründen rund um dieses Werk. An sich finde ich das sehr schön, vor allem dann, wenn man ein Fan von Tolkien ist. Aber an manchen Punkten hätte ich mir gewünscht, dass der Aufbau ein bisschen anders gewesen wäre: Dieses Buch besteht, wie bereits erwähnt,  aus mehreren Versionen von „Beren und Lúthien“. Zu jedem dieser Versionen werden viele Worte von C. Tolkien geschrieben, was mich vor allem bei dem Leithian-Lied, dem Herzstück des Buches, gestört hat. Durch die Unterbrechungen, vor allem mit dem Vergleich zur zweiten Version, wurde mein Lesegenuss hier etwas gedämpft. Ich persönlich hätte die erste Version und das Leithian-Lied für völlig ausreichend gehalten. Zudem hätte ich es besser gefunden, wenn die Kommentare erst im Anhang gekommen wären. Im Vorwort wurden schon so viele Anmerkungen und Bezüge  auf den Text  genommen, dass ich manchmal das Gefühl hatte, mir wird etwas vorweg genommen. Für Leser, die nicht all zu viel von unterbrechenden und langen Kommentaren zwischen den Zeilen halten, ist dieses Buch wohl eher ungeeignet. Sollten diese aber dennoch in den Genuss der Geschichte an sich kommen wollen, dann empfehle ich hier eher „Das Silmarillion“.

Fazit Auch hier kann ich wieder sagen: Für einen Tolkien-Fan ein Muss! Allein das Leithian-Lied  ist es wert, diese wunderschöne Geschichte von Tolkien in das Regal zu holen. Aber auch die meisterhafte Welt und die vielen Hintergrundinfos lassen sicherlich die Fan-Herzen hier wieder höher schlagen. Und trotz des Lobes zur Geschichte an sich, muss ich auch so ehrlich sein und zugeben: Die ständigen Unterbrechungen durch Christopher Tolkiens Anmerkungen hätten nicht sein müssen – dafür hätte es auch andere Lösungen gegeben! 

„Im Alter von dreiundneunzig Jahren ist dies (vermutlich) mein letztes Buch in der langen Reihe von Editionen der Schriften meines Vaters […]“

– Christopher Tolkien, S. 19

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69 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 17 Rezensionen

dänemark, dystopie, peter hoeg, susan-effekt, gesellschaft

Der Susan-Effekt

Peter Hoeg ,
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 27.07.2015
ISBN 9783446249042
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ich habe die erste Seite noch nicht zu Ende gelesen, da hatte mich Høeg schon mit seinem Schreibstil überzeugt. Wir lesen aus der Sicht von Susan und ihr Charakter spiegelt sich perfekt im Schreibstil wieder. Er ist klar und prägnant. Sie ist bestimmt, aber nicht auf eine herrscherische Art, sondern auf eine Art, die zu einer Frau passt die weiß ,was sie tun muss, um das zu bekommen was sie will. Auch sie zeigt klare Linien. Es wird nicht viel ausgeschmückt, aber es ist keinesfalls langweilig. Diese skandinavische Kühle ist deutlich zu spüren und das gefällt mir.

Ein gelungener Roman:  Ruhig, aber eindrucksvoll. Es geht hier nicht nur um Morde und ein geheimes Dokument, es geht hier auch um das Leben dieser außergewöhnlichen Familie. Man kann die Gefühle zwischen den einzelnen Familienmitgliedern gut nachvollziehen und merkt, dass sie besonders sind. Eine einstige Vorzeigefamilie, die lange versucht hat, ihre Macken und Kanten zu verbergen. Die sich voneinander distanziert hat, aber sich gleichzeitig nahe steht und im richtigen Moment als perfekt eingespieltes Team agieren kann. Høeg hat hier wirklich außergewöhnliche Charaktere erschaffen!

Auch wenn es sich um keinen Thriller handelt, hätte der Roman zumindest zwischendurch ein bisschen mehr Spannung vertragen, denn es wurde kurz etwas zäh. Aber zum Glück hielt das nicht lange an! Mir ist aufgefallen, dass viele schreiben, sie hätten den Roman lustig gefunden, humorvoll. Ich hatte eigentlich nicht den Eindruck, dass hier irgendetwas lustig war. Zumindest mir kam alles ernst vor, was mir aber nicht negativ aufgefallen ist. Man darf hier, trotz Familien-Story, keine Gefühlsduseleien erwarten. Hier hat die analytische Denkweise die Oberhand!

Ein nettes Extra wäre es gewesen, wenn Herr Høeg uns vielleicht noch etwas genaueres zu den undankbaren Taten in Indien erzähl hätte. Nicht über Seiten hinweg, aber vielleicht ein paar Sätze. Ansonsten habe ich an dem Buch nicht wirklich etwas auszusetzen.

Fazit Peter Høeg hat mit seinen außergewöhnlichen Charakteren und seinem erstklassigen Schreibstil einen ruhigen, aber eindrucksvollen Roman erschaffen! Wer auf skandinavische Kühle und analytische Denkweisen steht, macht hier sicherlich nichts falsch!

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34 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

50er jahre, unmögliche liebe, carol, emotionen, liebe

Salz und sein Preis

Patricia Highsmith , Melanie Walz
Flexibler Einband: 459 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 01.10.2006
ISBN 9783257234022
Genre: Romane

Rezension:

Ich habe den Roman während meines Urlaubs gelesen und ich war dabei soooo unglaublich entspannt. Irgendwie strahlt die Geschichte um Carol & Therese eine besondere Atmosphäre aus. Das war ein Gedanke, der mit ständig durch den Kopf ging: Dieses Buch strahlt etwas, friedliches und entspannendes aus. Der Schreibstil von Patricia Highsmith hat mir also wirklich gut gefallen. Er war sehr sinnlich und zugleich von einer wunderbaren Leichtigkeit. Das macht mir direkt Lust auf noch mehr Romane von Highsmith!


Der Charakter von Carol hat mir sehr gefallen. Sie besitzt eine Ehrlichkeit und Leichtigkeit, gleichzeitig auch eine gewisse Strenge in sich, die im Buch wirklich sehr gut rüber kommt. Interessant: Während Therese in Buch an emotionaler Stärke gewinnt, weicht die Gelassenheit von Carol zum Ende des Buches hin immer mehr und ihr Schutzpanzer scheint zu zerspringen.Ein Punkt der mir sehr deutlich aufgefallen ist, war folgender: Eine gleichgeschlechtliche Beziehung war in den 50ern sicherlich nicht gern gesehen und schon gar nicht wenn einer der beiden Personen verheiratet ist und ein Kind hat. Doch in diesem Roman geht es nicht darum, dieses Thema groß und breit zu diskutieren sondern, es wird vielmehr „ignoriert“. Aber nicht auf die negative Art und Weise, sondern auf die Art „Es ist doch egal!“. Die gesellschaftliche Kritik wird nur in sehr wenigen Sätzen angemerkt. Auch als Therese ihren Partner dazu ausfragt, scheint dieser über solche Fragen nicht wütend zu sein, sondern gibt auf eine normale Frage eine normale Antwort. Später, als er über die Beziehung zu Carol erfährt, ist er darüber zwar nicht sehr glücklich, aber mir schien es eher so zu sein, dass er sich über Thereses „Abhängigkeit“ mehr aufregt, als über die Beziehung zu einer anderen Frau. Versteht mich nicht falsch, es ist nicht so, dass der Roman gar nicht auf die Gesellschaft eingeht, immerhin spielt es am Ende noch eine wichtige Rolle wegen des Sorgerechts. Es ist eher so, dass sich der Leser darüber bewusst ist, wie die Welt damals gedacht hat. Explizite Auseinandersetzungen sind, wie gesagt, jedoch selten im Buch zu finden.

Ein wunderschöner Roman, der mit zwei wunderbaren Frauen eine Liebesgeschichte erzählt, die mit ihrer Sinnlichkeit einen im Herzen berührt.

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106 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 12 Rezensionen

schwarzer humor, alter, freundschaft, ladylike, krimi

Ladylike

Ingrid Noll
Flexibler Einband: 323 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 26.06.2007
ISBN 9783257235968
Genre: Krimi und Thriller

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