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129 Bibliotheken, 21 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

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Die kleinen Wunder von Mayfair

Robert Dinsdale , Simone Jakob
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Knaur, 01.10.2018
ISBN 9783426226728
Genre: Romane

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(2)

7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

berlin, boxer, kiez, roman

Halbschwergewicht

Edgar Rai
Fester Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Piper, 03.04.2018
ISBN 9783492058858
Genre: Romane

Rezension:

Spoilerfrei

Halbschwergewicht besticht für mich vor allem durch die rasante Geschichte und dem Protagonisten Lucky. Obwohl man sehr schnell in die Handlung geworfen wird, weiß man ziemlich schnell, worum es geht. Das gefällt mir persönlich, denn ich mag es nicht, wenn man zu lange im Dunkeln gelassen wird und erst ziemlich am Ende alle Aaaaah-Effekte einsetzen. 
 
Der Roman beginnt mit der Entlassung des ehemaligen Boxers Lucky, der wohl unschuldig über drei Jahre im Gefängnis absitzen musste und zunächst seinen ehemaligen Trainer aufsuchen möchte. Ab da erfährt er nach und nach, was damals eigentlich passiert ist und gerät just in ein weiteres Abenteuer.

Während des Lesens wurde ich an den deutschen Spannungsfilm Victoria, der 2015 wegen seiner One-Shot-Aufnahme Aufmerksamkeit erhielt, erinnert. Man hat zwar manchmal Zeit zum Durchatmen, etwa wenn Lucky seine Gedanken schweifen lässt, aber an sich geht es Schlag auf Schlag von einem Ort zum anderen, es ist eine Hetzjagd durch Berlin und man erlebt mit, wie Lucky Erkenntnise erhält oder umdisponieren muss. Ich fand es spannend, Lucky kennenzulernen, den man kann sich irgendwie nicht entscheiden, ob man ihn nun mag oder nicht. Er ist so ein Charakter, bei dem nicht alles rund gelaufen ist, der keine gut überlegten, krumme Dinge dreht und trotzdem hofft man, dass alles glimpflich für ihn ausgeht. 

Wo ich mir nicht sicher bin, wieso das für die Geschichte wichtig war, war die Entwicklung der polizeilichen Ermittler, zu denen kapitelweise geschwenkt wurde. Das fand ich mitunter öde zu lesen, besonders die wiederholende Beschreibung der Ausstrahlung der Ermittlerchefin.

Ich wurde übrigens durch das Cover aufmerksam,vor allem die Farbgestaltung fand ich sogleich ansprechend. Der Klappentext klang nach etwas, was ich schon lange oder noch gar nicht gelesen habe, weckte aber mein Interesse.

Es geht mitunter recht brutal, rau und primitv zu, und obwohl es natürlich nicht den größten Part innehält, war ich überrascht, dass mehr sexueller Inhalt vorkommt als in so manche einem New-Adult/Romance/Erotik-Roman. Darauf sollte man sich einlassen können, denn dann kann die kurzweilige Erzählung über den ambivalenten Lucky gut unterhalten.

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(29)

37 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

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Ready Player One

Ernest Cline
herunterladbare Audio-Datei
Erschienen bei Argon Verlag, 27.04.2017
ISBN B07166WK8T
Genre: Science-Fiction

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(27)

54 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

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Die erstaunliche Familie Telemachus

Daryl Gregory , Tobias Schnettler
Fester Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Eichborn , 23.02.2018
ISBN 9783847906384
Genre: Romane

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(208)

386 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 100 Rezensionen

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Die Farbe von Milch

Nell Leyshon , Wibke Kuhn
Fester Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Eisele Verlag, 22.09.2017
ISBN 9783961610006
Genre: Romane

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(789)

1.307 Bibliotheken, 30 Leser, 0 Gruppen, 258 Rezensionen

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Verliere mich. Nicht.

Laura Kneidl
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei LYX, 26.01.2018
ISBN 9783736305496
Genre: Liebesromane

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(75)

171 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 55 Rezensionen

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Rückkehr des Lichts

Sophie Jordan , Barbara Imgrund
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 05.02.2018
ISBN 9783959671729
Genre: Jugendbuch

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(1.058)

2.106 Bibliotheken, 71 Leser, 0 Gruppen, 370 Rezensionen

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Berühre mich. Nicht.

Laura Kneidl
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei LYX, 26.10.2017
ISBN 9783736305274
Genre: Liebesromane

Rezension:

Spoilerfrei.


Ich entschied mich bei meiner Wahl aus New-Adult-Büchern für „Berühre mich. Nicht“, weil der männliche Protagonist Luca als etwas ruhiger und als Leseratte beschrieben wurde, sowie die Stimmen, dass dieser Roman besonders und mal was anderes sei als die ganzen anderen New Adult-Romane. 

Mich konnte der Roman letztendlich packen, obwohl ich bei der ersten Hälfte mit Zweifeln zu kämpfen hatte. Als ich mich jedoch auf die Geschichte einließ und sich mehr zwischen den beiden Hauptcharakteren entwickelte, fühlte ich mich gut unterhalten. Das Buch endet mit einem Cliffhanger, der zweite, abschließende Teil 2 „Verliere mich nicht“ ließ jedoch nicht lange auf sich warten.

Es fing recht typisch an: Es beginnt mit dem Collegebeginn und Sage möchte generell einen Neuanfang hinlegen. Sie kämpft gegen Ängste an, die ihr Leben einschränken, trifft jedoch am Campus rasch auf neue Freunde und findet Anschluss. Unter den Love Interests befindet sich Luca, groß und trainiert, der schon das ein oder andere Mal eine Frau abschleppt. Soweit, so gewöhnlich.
Dennoch fand ich Luca sympathisch gezeichnet, er ist humorvoll, verständnisvoll, und selbst seine Marotten sind charmant. Dass Sages Probleme einen großen Teil ihres Charakters ausmachen, bleibt nicht aus. Obwohl man ihre Gedanken und Handlungen verstehen kann, fand ich es zeitweise anstrengend. Ich fand aber gut, dass sie selbst ihr Problem ernst genommen hat und nicht, dass eine psychische Störung als Aufhänger genommen wird und es braucht nur einen umwerfenden Typen und auf einmal ist alles wieder gut.

Die Geschichte lässt sich mit dem Kennenlernen von Sage und Luca Zeit, auch wenn die Umstände, wie sie auf einmal so viel Zeit miteinander verbinden können, ein ziemlicher Glücksfall ist. Geld ist vielleicht nicht alles, hilft aber ganz schön.
Die intimen Szenen sind meiner Meinung nach recht ansprechend geschrieben (bis auf diesen "bittersüß", ich ignoriere das einfach mal), vor allem (kein wirklicher Spoiler, keine Angst) als Luca heimlich seinen Arm auf Sages Rücken legt, konnte ich mir ein kleines „Naaaaw!“ nicht verkneifen; ich war jedoch auch überrascht, wie heiß her es letztendlich doch ging, gestört hat es mich jedoch nicht.

Es gibt einige sympathische Charaktere; bleibt nur noch zu hoffen, dass sie im zweiten Band "Verliere mich. Nicht" vielleicht noch etwas mehr ausgeschmückt werden. Ich hoffe auf eine coole April und eine wünschenswerte Entwicklung bei Sage.

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(63)

80 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 56 Rezensionen

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Durch alle Zeiten

Helga Hammer
Fester Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Ullstein fünf, 13.10.2017
ISBN 9783961010080
Genre: Romane

Rezension:


Spoilerfrei. 

In diesem Roman geht es um Elisabeth, die wir im ersten Kapitel als erwachsene Frau mit zwei Kindern kennenlernen, ein drittes Kind ist unterwegs. Ab da wechseln sich die Kapitel jeweils ab und wir springen zwischen Gegenwart und Elizabeths Vergangenheit hin und her.

Wir erfahren von Elizabeths Werdegang, wie ihre Familienkonstellation aussieht und die Schicksalsschläge, die sie einstecken musste. Eingebettet wurde die Geschichte in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts in einer alpinen Landschaft (Steiermark) in Österreich. Das Buch würde ich als Familiendrama bezeichnen, bei dem Liebe eine große Rolle spielt. Eingebettet wurde die Geschichte in landwirtschaftliche, ländliche Kulisse, sodass ich beim Lesen unweigerlich an einen Heimatfilm in Romanform denken musste, worauf ich auch gehofft habe.

Als ich das Buch in der Vorschau gesehen habe und den Inhalt überflogen habe, fühlte ich mich sofort angesprochen, weil ich schon lange keine Geschichte aus dieser Zeit gelesen habe, bei dem es vor allem um eine Frau geht, die zwischen den Stühlen sitzt mit ihren Entscheidungen zum Thema Arbeit und Liebe. Außerdem hatte ich Lust auf Erzählungen über „so war es damals“, Eindrücke zur Landwirtschaft und Eindrücken zur österreichischen Berglandschaft. Der Fakt, dass Helga Hammer über 70 Jahre alt ist und „Durch alle Zeiten“ ihr Debüt darstellt, hat mich noch zusätzlich beeindruckt. 

Der Schreibstil konnte mir besonders gut gefallen, da er sehr klar war, dennoch nicht karg oder zu nüchtern. 

Beispiele: 
„Das Getöse in der riesigen Halle fand sie faszinierend, Menschen hasteten an ihr vorbei, Pfeifen schrillten, Kinder weinte, die Stadt hörte sich an wie ein in einen Käfig gesperrtes wildes Tier.“(Pos. 629, eBook)

„Leichter Schnee fiel vom Himmel, er blieb nicht liegen, die warme Erde nahm ihn auf.“ (Pos. 1752, eBook)

„In dieser langen schlaflosen Nacht schmolz ihre Liebe zu einem Klumpen zusammen, der ihr im Hals stecken blieb.“ (Pos. 1761, eBook)

Man muss auch keine Sorge haben, dass man den österreichischen Dialekt nicht versteht, er wurde authentisch in die Dialoge eingearbeitet, ohne es zu übertreiben. Das ausgeprägteste Beispiel wäre da „Da mach i net mit.“ oder „a bisserl“; man kann auch ein leichten Unterschied feststellen zwischen den ländlicheren Leuten und den Bürgerlichen.
Ob man dieses Buch nun mag, kommt wohl sehr darauf an, ob man der Elisabeth verständnisvoll entgegentritt oder ob man die Hände über den Kopf ob ihrer Entscheidungen zusammenschlägt. Ich konnte mich auf Elizabeth einlassen und habe ihr gewünscht, dass sie den für sie richtigen Weg finden wird. Wenn man ihre Arbeiten und Liebschaften wegbricht, bleibt ein ziemlicher blasser Charakter zurück, aber manchmal ist/war das wohl so und ich denke, dass es darum unter anderem auch in diesem Roman geht.
 
Fazit: Ich kann dieses Werk denjenigen empfehlen, die Lust auf eine Geschichte rund um die Schicksale einer 1940 im ländlichen Österreich geborenen Frau aus einfachen Verhältnissen haben, wo ihre Liebesgeschichten und Arbeitserfahren im Vordergrund stehen. Eine Geschichte, die meiner Meinung nach durch die Einfachheit besticht, erzählt in einem direkten, aber keinesfalls zu kargen Schreibstil. 

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(120)

200 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 80 Rezensionen

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Und jetzt lass uns tanzen

Karine Lambert , Pauline Kurbasik
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Diana, 06.03.2017
ISBN 9783453291911
Genre: Liebesromane

Rezension:

Spoilerfrei.

„Und jetzt lass uns tanzen“ widmet sich einem Thema, welches man nicht allzu häufig in der Belletristik-Landschaft findet: Liebe im hohen Alter.

Ich fand die Beschreibung herzallerliebst und auch die vielen Lobhymnen zu diesem Buch taten seinen Rest und so fing meine Reise mit Marcel und Marguerite an.

Beide haben jeweils ihren Ehepartner verloren und auf einem Kuraufenthalt lernen sie sich kennen. Ihre jeweilige Ehe sah ganz verschieden aus und auch Marcel und Marguerite selbst sind auf dem ersten Blick recht unterschiedlich. Als Spannungsfaktoren gibt es im Roman den Sohn von Marguerite, der seine Mutter sehr behütet und findet, dass sie absolut zur Ruhe kommen soll und auch die Zweifel der beiden Hauptcharaktere, ob man sich in dem Alter (über 70) nochmal verlieben kann oder soll. Ganz kurz wird auch thematisiert, wenn der Mann jünger ist als seine Partnerin.

Der Erzählstil ist sehr ruhig und ich würde es als eine Art Wohlfühlbuch betiteln. Der Roman ist nicht allzu dick und auch aufgrund der kurzen Kapitel flog ich nur so durch die Seiten. Dennoch muss ich sagen, dass das Buch keinen besonderen Eindruck auf mich hinterlassen hat. Ich finde es empfehlenswert, ich habe es gerne gelesen, aber die überschwänglichen Stimmen zum Buch kann ich wiederum nicht nachvollziehen.

Fazit: Herzerwärmende, sanfte Geschichte über die Liebe im hohen Alter, welches sich für ruhige, gemütliche Lesenachmittage eignet. Dennoch blieb es ein wenig meiner Erwartungen zurück, weil mir das gewisse Etwas fehlte.

PS: Obwohl die Autorin aus Belgien ist und das Buch Original Französisch, fühlte ich mich beim Lesen etwas an "Ein untadeliger Mann" erinnert, welches den typischen britischen Flair innehält.

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(216)

369 Bibliotheken, 10 Leser, 2 Gruppen, 149 Rezensionen

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Underground Railroad

Colson Whitehead , Nikolaus Stingl
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 21.08.2017
ISBN 9783446256552
Genre: Romane

Rezension:

Spoilerfrei. 

Beim Klappentext selbst könnte man schon draufkommen, dass in diesem Werk auch eigenen Ideen des Autors eingeflossen sind. Die Underground Railroad wird als tatsächlicher Untergrund-Tunnel zur Flucht beschrieben, obwohl sie eigentlich ein Netzwerk von Menschen und Informationen bezeichnet, die zur Zeit des Sklavenhandels in den USA Versklavte schmuggelten und aus der Versklavung retten wollten. 

Im Roman begleiten wir in erster Linie Cora, einer 17-jährigen Sklavin aus Georgia, die sich gleich zu Beginn des Romans auf eine Flucht begibt. Ermutigt wird sie durch Caesar, der die Flucht geplant hat und Coras Mutter, die selbst auch geflohen ist und damals auch Cora zurückgelassen hat. 

Das Buch stand auf der Longlist des Manbooker Prize 2017 und den Pulitzer Preis konnte es sogar gewinnen. Ich erkenne auch den Schreibstil und die außergewöhnliche Umsetzung des Themas an, mich konnte das Buch allerdings leider nicht so begeistern. Das hat vor allem mit dem Schreibstil (oder Übersetzung) zu tun, der mir oft zu hölzern vorkam und mich dazu gebracht hat, bestimmte Sätze wiederholt lesen zu müssen (nicht auf eine philosophische Weise, sondern aufgrund seltsamen Satzbaus). 

Beispiele: 
„Er anerkannte ihren Platz im System, in dem sie ihre Herrenhäuser […]“ (S. 90)

„Zum richtigen Sklavenfänger machte XYZ seine erste Reise nach New Jersey, die er antrat, um das Eigentum eines örtlichen Plantagenbesitzers zurückzuholen.“ (vgl. S. 93) 

„Er ging dorthin, wenn er niedergedrückt war.“ (S. 265)

Dem gegenüber stehen natürlich auch philosophische Sätze oder Ansätze, die einen zum Nachdenken anregen, was bei dem Thema nicht ausbleibt. (Amerikanische Imperativ; wann ist man wirklich frei, wie sieht Sklaverei heutzutage aus (unfreiwillige Prostitution etc.) oder wie nicht Benachteiligte sich für die Benachteiligten einsetzen und ihr Leben riskieren (Weiße, die gegen Sklaverei gekämpft haben, obwohl sie einfach mit dem Strom schwimmen könnten). 

Diese Gedankenanstöße schätze ich und war auch eine Erwartung die ich an das Buch hatte, was eben erfüllt werden konnte. Mir wurde es insofern ein bisschen zu weit getrieben, indem neben der wörtlich genommenen Untergrundbahn noch ein paar fiktive vom Autor zur wahren Grundlage hinzugemischt wurden, was mir persönlich nicht so gut gefallen hat. Das Buch wird auch nicht unter historischer Roman geführt, noch erhob der Roman je den Anspruch, auf einer wahren Begebenheit zu beruhen. 

Die Sklaverei war mit Brutalität und Qualen gefüllt und diese werden auch beschrieben. Diese Beschreibungen fallen zwar dem Schreibstil angepasst nüchtern aus, was für mich die Grausamkeit jedoch unterstrich oder zumindest nicht untergrub. Cora selbst ist ein interessanter Charakter, da sie abgehärtet ist und einem demnach manchmal etwas teilnahmslos erscheint, ich konnte das aber recht gut nachvollziehen. 

Fazit: Dieser Roman ist viel diskutiert und ich habe verhältnismäßig wenig bisher zu diesem Thema gelesen (bsp. Harper Lee) und hatte mir dadurch einen weiteren Einblick in Romanform gewünscht. Mir persönlich sagte demnach der fiktionale Teil doch nicht so zu und auch der Schreibstil konnte mir nicht gefallen. Obwohl ca. 350 Seiten nicht besonders dick sind, zog sich das Lesen für mich, vor allem zu Ende hin.. Dennoch bin ich froh, dieses Werk gelesen zu haben aufgrund der Denkanstöße rund um das Thema Sklaverei und Freiheit und der Spannung, die sich durch die Ambivalenz der Charaktere ergibt. 

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(43)

95 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 18 Rezensionen

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Die Kieferninseln

Marion Poschmann
Fester Einband: 167 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 11.09.2017
ISBN 9783518427606
Genre: Romane

Rezension:

3,5, spoilerfrei, Video-Rezi am Ende der Review.

Man sollte sich nicht von dem hanebüchenen Grund (Traum, dass seine Frau ihn betrügt) für die Japanreise des Protagonisten Gilbert abschrecken lassen, denn zum einen spielen Traumsequenzen immer wieder eine kleine Rolle in dem Roman, zum anderen klang es für sowieso einfach nach einer Ausrede, um weit weg fliegen zu können.

Marion Poschmann schreibt auch Lyrik, was man diesem Roman anmerkt. Die japanische Gedichtform "Haiku" wird viel besprochen, nicht zuletzt weil Gilbert auf den Spuren großer Dichter Japans wandelt. Obwohl es hier eine Aneinanderreihung von verschachtelten Sätzen sondergleichen gibt, ließ sich das Werk dennoch angenehm lesen.
Gilbert lernt einen jungen Japaner kennen, dessen er sich quasi annimmt und ihn fortan begleitet oder sich begleiten lässt, wie auch immer man es sieht. Dieser Yosa bringt Gilbert die japanische Kultur näher, generell werden in Die Kieferninseln sämtlichs typisches japanisches Kulturwissen aufgegriffen, so dass es langsam für so manch einen geradezu gewollt anfühlen könnte. Mir fällt da eine Szene ein, wo Yosa und Gildert ein Theater besuchen und die japanische Theaturkunst beschrieben wird und der Schauspieler, der eine Frau spielt, mit einer neunschwänzigen Füchsin verglichen wird. Für mich war diese Szene für die eigentliche Geschichte überflüssig, aber hey, immerhin den Mythos um die Tierwandler (Kitsune bei den Füchsen) noch eingebracht!

Die positiven Aspekte in diesem Werk sind für mich der Zynismus und die spitze Zunge von Gilbert, der sowieso alles besser weiß, die Anspielungen auf die japanische Kultur (Schlange stehen beim Einsteige in den Zug, Kleinigkeiten wie Visitenkeiten mit beiden Händen überreichen), die schaurigen Geschichte rum um den Selbstmordkult und dass die Gedichte und die Zitate der erwähnten japanischen Dichter erklärt wurden (nämlich weil Gilbert sie quasi für den Lesenden interpretierte). Negativ empfand ich, dass die Geschichte in der zweiten Hälfte deutlich schwächer wird, weil es zusammenhangloser wird und dadurch unnötig in die Länge gezogen anfühlt und auch das für mich nicht zufriedenstellende Ende, welches sehr offen gehalten ist. Gerade bei einem Besserwisser und einem suizidgefährdeten Begleiter wären mir einige andere Enden eingefallen.

Fazit: Deutscher Buchpreis 2017er-Kandidat, der mit schön geschriebenen Impressionen rund um die japanische Kultur aufwarten kann. Ein Buch, das stark begann, dessen zweite Romanhälfte für mich jedoch schwächeln begann, weil die Szenen nicht mehr gescheit zueinanderpassen wollten und mich mit einem zu offenen Ende zurückgelassen hat. Dennoch bereue ich das Lesen nicht und kann das Buch aufgrund der teils lyrikhaften Sprache und weil der Gilbert ein kleiner Unsympathler war, sodass er schon wieder der Knaller war. :D




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1 Bibliothek, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Strategien der Wirtsfindung

Brigitta Falkner
Fester Einband: 204 Seiten
Erschienen bei Matthes & Seitz Berlin, 20.03.2017
ISBN 9783957574022
Genre: Sonstiges

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(14)

28 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

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Das Jahr der Frauen

Christoph Höhtker
Fester Einband: 250 Seiten
Erschienen bei Weissbooks, 07.08.2017
ISBN 9783863371180
Genre: Romane

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

herzergreifend amüsant, historie, historischer liebesroman, kabbeleien, liebe, romantic histor, schwarzer ritter, susanne keil, zweiter teil

Schwarze Ritter küsst man doch (Historischer Roman, Liebe, Humor)

Susanne Keil
E-Buch Text: 324 Seiten
Erschienen bei dp DIGITAL PUBLISHERS, 19.06.2017
ISBN 9783960872078
Genre: Liebesromane

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(18)

24 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

abenteuer, hadelinde, historie, historisch, intrigen, jerome, kämpfe, knappe, liebe, mittelalter, ritter, romantische geschichte, susanne keil, versteckspiel, versteckspiele

Schwarze Ritter küsst man nicht (Historischer Roman, Liebe, Humor)

Susanne Keil
E-Buch Text: 288 Seiten
Erschienen bei dp DIGITAL PUBLISHERS, 19.06.2017
ISBN 9783960872061
Genre: Liebesromane

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(256)

578 Bibliotheken, 17 Leser, 0 Gruppen, 132 Rezensionen

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Time School - Auf ewig dein

Eva Völler
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei ONE, 21.07.2017
ISBN 9783846600481
Genre: Jugendbuch

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(98)

140 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 43 Rezensionen

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Sieben Nächte

Simon Strauß
Fester Einband: 144 Seiten
Erschienen bei Blumenbar, 08.07.2017
ISBN 9783351050412
Genre: Romane

Rezension:

Spoilerfrei.

Der Roman kam mir eher vor wie eine sprunghafte Gedankensammlung in Essay-Form mit den Todsünden als Grundtenor. Ich fands erfrischend und unterhaltsam.

Sieben Nächte erzählt die Geschichte eines Mannes, der bald 30 Jahre alt wird und somit an der Schwelle steht, wo man seiner Meinung nach wirklich erwachsen werden sollte. Im ersten Kapitel wird beschrieben, was ein Bekannter dem Protagonisten geraten hat: An sieben Nächten soll er jeweils eine Todsünde (Hochmut, Neid etc.) durchleben und in einer Art Tagebucheintrag darüber berichten. In den folgenden sieben Kapiteln lesen wir die sieben Todsünden, wie der Protagonist namens S. diese umgesetzt hat. Danach folgt noch ein abschließendes Kapitel, indem der Aufgabensteller sich an S. richtet.

Da der Roman generell nicht besonders dick ausgefallen ist und somit jedes Kapitel recht kurz ausfällt, eignen sich diese perfekt zum Häppchenlesen. Man sollte sich trotz der kleinen Kapitelchen Zeit nehmen, denn meiner Meinung nach gleicht das Buch nicht wirklich einem kohärenten Roman, sondern liest sich eher wie ein freier Essay-Gedichtband, wie ein vornehmer Poetry-Slam.

Die Nächte werden nicht zusammenhängend beschrieben, es geht eher um die Gedanken, die S. sich macht und die können gerne mal abschweifen und von Thema zu Thema zu springen. Dadurch fällt es einem gar nicht so leicht, sich an die ganzen Geschehnisse zu erinnern, da sie manchmal nicht logisch aufbauen, aber so kommt mir das Brainstorming von S. umso authentischer vor.

Das Buch ist kurzweilig zu lesen, wenn man sich darauf einlässt, dass es hin und wieder wirr ist und die Todsünden nicht wahnsinnig spektakulär in die Tat umgesetzt werden, sondern eh bodenständig und manchmal fast spießig. Es geht hier eben um die Quarterlife Crisis, die von vielen belächelt und als First-World-Problem abgetan wird. Wenn man diese Art von Meckern nicht besonders leiden kann oder handfeste tiefgehende Auseinandersetzungen mit Beruf und Kinderwunsch etc. erwartet hat, könnte von dem Buch genervt sein.

Wenn man den Sorgen eines End-Zwanzigers in erfrischenden, lockeren, launenhaften, etwas poesiehaften Essays lauschen möchte, könnte das Buch etwas für einen sein.

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31 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

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Good Night Stories for Rebel Girls

Elena Favilli , Francesca Cavallo
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Particular Books, 02.03.2017
ISBN 9780141986005
Genre: Romane

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246 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 94 Rezensionen

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Big Rock - Sieben Tage gehörst du mir!

Lauren Blakely , Ira Severin , Michael Meyer
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 10.07.2017
ISBN 9783956496868
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

„Don’t get fooled by the rocks hat I got, I’m still, I’m still Jenny from the block“ – Spätestens da hat man gelernt, dass „rocks“ nicht nur Felsen sind, sondern auch Klunker/Diamanten. 

So passt der Titel des Buches sehr gut, denn Spencer fragt seine beste Freundin Charlotte, ob sie bitte so nett wäre, seine Verlobte zu spielen. Dies hält er für nötig, um glaubhaft sein gediegenes, zur Ruhe gekommenes Leben darzustellen, um den Erfolg eines Business-Deals seines Vaters mit einem konservativen Geschäftsmann zu erleichtern. Denn eigentlich ist Spencer bisher eher als „Playboy von New York“ in den Klatschblättern bekannt. 

Seltsam, dass es die Widmung aus dem englischen Original auch in die deutsche Version geschafft hat, da sie mit dem veränderten Cover keinen Sinn ergibt. Hier wurde nämlich schon mit einem Augenzwinkern darauf hingedeutet, dass man den Titel auch als „Big Cock“ lesen könnte, was aber mit dem Schriftzug des deutschen Covers überhaupt nicht funktioniert. 

Der Erotik-Roman ist aus der Sicht von Spencer geschrieben, ein männlicher Point of View ist eher ungewöhnlich und daher ein interessanter Twist. Spencer hatte bisher ein ausschweifendes Sexleben mit verschiedenen Frauen, ist aber kein unfairer Macho, sondern spielt mit offenen Karten und behandelt die Damen stets galant. Nun muss er sich aber so oder so mehr auf seine beste Freundin Charlotte konzentrieren, die, genauso wie er, unglaublich attraktiv und clever ist, aber bisher hatten sie noch nichts miteinander, damit die Freundschaft intakt bleibt. Während der Verlobungs-Schauspiel-Woche lernen sich die beiden noch besser kennen und es werden vielleicht doch verborgene Schwärmereien füreinander ausgegraben. 

Ich denke, dass man sich bei so einem Roman schon denken kann, wie er ausgeht. Ich wurde nicht enttäuscht, ich bekam unterhaltsame Lesestunden mit einem Touch Humor und sogar Sexismus-Kritik (Frauen können keine guten Unternehmer sein), allerdings stand  mir der Protagonist eindeutig ein wenig zu oft „in Flammen“ und der Epilog war mir viel zu kitschig, das hätte nicht sein müssen. 

Es wird mit Kondom verhütet, allerdings nur so, dass eine Schwangerschaft verhindert wird. 

Ich kann diesen Roman Leuten empfehlen, die das Erotik-Genre probieren wollen, da die Sexszenen nicht allzu ausführlich beschrieben sind und auch nicht so häufig vorkommen (es dauert auch ein gutes Stück, bis es zur ersten Sexbeschreibung kommt), oder wer Lust auf eine  Erzählung der männlichen Perspektive hat.

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Rendezvous fatal

Francis Ryck , Marina Edo
Flexibler Einband
Erschienen bei Ullstein TB
ISBN 9783548243917
Genre: Romane

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Der Letzte macht den Mund zu

Michael Buchinger
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 14.07.2017
ISBN 9783548376783
Genre: Humor

Rezension:

Zum Verständnis vorneweg: Michael Buchinger ist ein österreichischer YouTuber, er schreibt allerdings auch für Magazine (Kolumnen). Ich habe ihn aber als YouTuber kennengelernt, seinen Kanal verfolge ich seit einigen Jahren. Ich würde den Kanal unter „Comedy“ und „Lifestyle“ einsortieren, denn er veröffentlicht beispielsweise Sketches, Bastel- Koch- und Backvideos mit komödiantischen Touch und besonders sein Format „Hassliste“ erfreut sich großer Beliebtheit.
Dort gibt er monatlich mit viel Sarkasmus und mehr oder weniger gespielten Grant zum Besten, was ihn in den letzten Wochen negativ aufgefallen ist, denn gemeinsam hasst es sich am schönsten.

In „Der Letzte macht den Mund zu“ geht es um Geschichten aus Michael Buchingers Leben, in denen er mit einer gehörigen Portion Sarkasmus und liebevoll grantig erzählt, mit welchen Problemchen er sich herumschlagen musste oder muss oder welche Dinge ihm einfach nerven und warum.

Man kann sich dieses Werk wie eine Aneinanderreihung von Kolumnentexten vorstellen, nur nicht von Carrie Bradshaw, sondern von Michi Buchinger und nicht nur über Sex and the City, sondern eher über alles, was ihn in letzter Zeit genervt hat. Warum sollte man sich das Gejammere und Gekeife von einem 24-jährigen Wahlwiener geben? Weil es ziemlich witzig geschrieben ist und man sich auch das ein- oder andere Mal in den Erzählungen wiederfindet und mitfühlend mitnickt.

Klar, Humor ist Geschmackssache und nicht jeder übertriebener, humorvoll gemeinter Vergleich trifft ins Schwarze oder kann die Problematik nicht nachvollziehen, aber an diesen Stellen konnte ich mit Leichtigkeit drüber hinwegsehen, denn mir war die „Punchline-Dichte“ dennoch hoch genug und ich habe mich köstlich amüsiert.

Ich wollte mir die in 21 Kapitel abgeteilten, einander unabhängigen „Essays“ einteilen und jeden Tag nur eines lesen (eines ist etwa 10 Seiten lang), diese Rechnung ging aber nicht auf, da ich das Buch viel schneller verschlungen habe.

„Der Letzte macht den Mund zu“ liest sich flüssig, kurzweilig und ist „typisch Michi“. Wenn man seine Videos kennt, kann man die Texte in Gedanken genauso lesen, wie er sie erzählen würde, was für noch mehr Spaß sorgt. Wem also die YouTube-Videos von Michael Buchinger gefallen, der wird auch mit dem Buch eine Freude habe.

Die Frage, die man sich als YouTuber-Schauer stellt, mag vielleicht sein: Wie viel Neues findet man im Buch oder sind das eh nur Hassliste in schriftlicher Form? Nun, da der YouTuber und der Autor dieselbe Person mit denselben Charakterzügen und Erfahrungen sind, kommt einen schon einige Anekdoten bekannt vor.
Ich habe so ziemlich alle Videos von ihm gesehen, folge ihm aber nicht großartig auf seinen anderen Social Media-Plattformen wie Instagram und die Anzahl der Kolumnen, die ich von ihm gelesen habe, kann ich an einer Hand abzählen. Ich erkannte etwa drei oder vier Kapitel so ziemlich zur Gänze.
Wenn ihr also „nur“ seine Videos eifrig verfolgt und etwa ein Gedächtnis wie ich habt, lohnt sich das Buch meiner Meinung nach und ihr werdet vergnügsame Stunden damit verbringen.

Ein beliebtes Stilmittel von Michi sind vor allem seine absurden und lustigen Vergleiche. Hier ist mir positiv aufgefallen, dass sie nicht ganz so obszön ausgefallen sind. Die sind für meinen Geschmack in so manch einem Video von ihm nämlich ein bisschen zu oft vorgekommen.
Dafür gab es weiterhin Anspielungen auf Celebrities etc. Dass da sogar einmal eine meiner Lieblingsserien, „Dr. Quinn – Ärztin aus Leidenschaft“ fiel, ließ mein Herz höherschlagen, denn wenn ich Leuten von dieser alten Serie vorschwärme, kassiere ich nur ratlose Blicke.

Fazit: Ich schaue regelmäßig Buchingers YouTube-Videos, lese aber nicht seine Kolumnen und mir wurde genug Neues in „Der Letzte macht den Mund zu“ geboten. Ich fand es „Typisch Michi!“: exzentrisch, sarkastisch und bildhaft. Wer Michael Buchinger noch gar nicht kennt, kann diesen Namen ja mal ein YouTube eingeben und sich ein eigenes Bild machen, bevor man zum Buch greift.

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Maui fängt die Sonne

Manfred Chobot
Fester Einband: 236 Seiten
Erschienen bei Deuticke in Zsolnay, 09.03.2001
ISBN 9783216305749
Genre: Sonstiges

Rezension:  
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Das Mädchen aus Brooklyn

Guillaume Musso , Eliane Hagedorn , Bettina Runge
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Pendo Verlag, 02.06.2017
ISBN 9783866124219
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Von Musso kenne ich bereits "Vierundzwanzig Stunden", das war so ein Mindfuck-Roman, der mich gut unterhalten konnte.
Auch bei dem Roman "Das Mädchen aus Brooklyn" kam keine Langeweile auf und das Ende finde ich zufriedenstellend, es wurden alle Stränge erklärt.
Wer bisher den Inhalt gelesen oder gehört hat, das etwa so geht: "Raphaël möchte seine Verlobte Anna heiraten, aber nicht, bevor sie sich nicht endlich öffnet und von ihrer Vergangenheit erählt, die sich bisher immer unter Verschluss hielt. Daraufhin zeigt Anna Raphaël ein Foto mit drei verkohlten Leichen und sagt "Das habe ich getan." Kurz darauf verschwindet Anna und Raphaël geht der Sache auf die Spur", dann habt ihr auf keinen Fall zu viel erfahren, denn diese Abhandlung geschieht in den ersten beiden Kapitel und dann fängt die Schnitzeljagd erst so richtig an!


Raphaël hat einen kleinen Sohn aus einer früheren Beziehung, was aber eigentlich nicht wirklich relevant ist und die Szenen haben mir persönlich nichts gegeben. Aber vielleicht sollte das zur Authentizität beitragen, weil es nun mal passieren kann, dass man irgendwo her noch Kinder hat, whoops. ^^ Zumal für ihn laut eines Interviews Paarbeziehungen besonders interessant erscheinen und er diese gerne in seinen Büchern thematisiert.


Der Kapitelaufbau hat mir gut gefallen, weil verschiedene Perspektiven zu Wort gekommen sind und man so mehr von den verschiedenen Beweggründen und Erlebnisse mitgekommen hat. Am häufigsten schauen wir aber Raphaël und seinen Kumpel Marc über die Schulter.


Guillaume Musso bedient sich einiger Zitate von anderen Autoren etc., die alle gekennzeichnet und am Ende als Quellenverzeichnis aufgelistet werden. Generell beginnt er jedes Kapitel mit einem Zitat, was ich eine nette Geste finde.


Ich habe ehrlich gesagt nicht mitgerätselt, sondern mich mit den Auflösungen berieseln lassen, das waren unterhaltsame Lesestunde. Ein bisschen lachen musste ich auch, nämlich als die immer so ganz scharf kombiniert haben und so einfach mal in zwei Versuchen Passwörter oder Pincodes knacken konnte. Jooo! Also ich kann euch verraten, dass mein Mail-Passwort nicht "The Legend of Zelda" lautet, weil ich die Spiele als Kind geliebt habe. In dem Roman würde das Schloss aufspringen...
Auch wurde ja immer mal wieder Bezug genommen auf eine Person, die etwas vorher vorgekommen war. Die Namen, also von welchem Polizei-Department der jetzt nochmal war, das hab ich manchmal nicht mehr auf die Kette bekommen.

Das Cover finde ich übrigens ziemlich cool, weil es mal was anderes ist, was den Personenausschnitt betrifft und der Hintergrund mit der Beschleunigungsverschwommenheit. Falls die Dame auf dem Titelbild allerdings Anna darstellen sollte, dann wurde womöglich etwas unsauber gearbietet, sofern ich das richtig erkennen kann. Die wird nämlich mit einem dunkleren Teint beschrieben, weil ihre Mutter dunkelhäutig war. Aber kann ja auch Raphaels Exfrau sein, die ihm das Balg übergibt und sich schnell aus dem Staub macht. ;)


Ich kann diesen Roman Leuten empfehlen, die keine Lust auf einen argen Thriller oder Krimi haben, aber sich doch Spannung und Geheimnisse aufdecken wünschen, wo nach und nach Geheimnisse aufgedeckt werden. Die verschiedenen Handlungsstränge werden aufgelöst, man wird nicht in der Luft hängen gelassen.

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Cavaliersreise. Die Bekenntnisse eines Gentlemans

Mackenzi Lee
E-Buch Text: 496 Seiten
Erschienen bei Königskinder, 24.03.2017
ISBN 9783646929591
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Spoilerfrei. 

Monty wird gemeinsam mit seinem Kumpel Percy, für dem er etwas mehr als Freundschaft entfindet, auf die Cavaliersreise geschickt. Bei dieser Grand Tour sollen junge Männer durch Europa geschickt werden, um ihre Ausbildung weiter auszuweiten, um die Welt besser kennenzulernen und auch, um sich ein bisschen auszutoben, bevor es wieder nach Hause geht, wo das ernstere (Geschäfts-)Leben einkehren sollte. 

Monty hat Flausen im Kopf und für seinen Vater eine ziemliche Enttäuschung. Dieser gibt ihn zu verstehen, dass diese Cavaliersreise seine letzte Chance ist, sich zu beweisen und das letzte Stück von Vaters Gunst nicht endgültig zu verlieren. Aber schon bei Perys erster Reisestation geraten die Dinge aus den Fugen... Es beginnt ein Historischer Jugend-Roman, der in der Mitte start zu einen Abenteuer-Roman mutiert und aufgrund der Beschaffenheit einer Grand Tour hat es auch zwangsläufig etwas von Roadtrip. 

Am meisten konnten mich die Sprache und vor allem der Humor begeistern. Wörter wie "Liederling", "vermaledeit" oder "greinen" kennt man, hört man allerdings nicht mehr oft. Ich finde, dass der Roman im Königskinder-Verlag hervorragend aufgehoben ist, da dieser mit "anspruchsvoller Jugendliteratur" in Verbindung gebracht wird. Der Humor setzt sich durch die Schlagfertigkeit von Monty (hatte für mich etwas von Jack Sparrow) und gelungen erzählter Situationskomik zusammen. 

Was mir leider nicht so zusagte, war die leicht übersinnliche Komponente, die in der Mitte bis Ende des Buches aufkam. Ich würde das Buch aber nicht bei Fantasy etc. einordnen, es geht eher in die Richtung Alchemie. Die Geschichte vom "Stein der Weisen" ist bekannt und zumindest die Versuche, so einen herzustellen, gab es wirklich, aber im Buch ging mir dieser Art Voodoo-Touch zu weit und wurde mir nicht hinreichend aufgeklärt. 

Mit von der Cavaliersreise-Partie ist übrigens Montys jüngere Schwester Felicity, die unterwegs in einem Fraueninternat abgesetzt werden sollte. Mit ihr ergeben sich auch interessante Gespräche und Hinweise über die Stellung der Frau. Die begabte junge Frau konnte offensichtlich so sehr überzeugen, dass die Autorin ein Spin-Off ("The Lady's Guide to Petticoats and Piracy") plant, wo Felicity die Hauptrolle übernimmt, das behalte ich auf alle Fälle im Auge!


Fazit: Ich kann dieses Buch grundsätzlich jedem empfehlen, da mir verschiedene Gesichtspunkte gut gefallen haben und mich dieses Buch durch die Bank weg unterhalten konnte. Wenn ihr euch für alte, aber reizende Wörter, für witzige Gespräche, für das Reisen in Europa im 18. Jahrhundert interessiert, gepaart mit zwischenmenschlichen Themen wie Vater-Sohn-Beziehungen, Diversität zu dieser Zeit (Homosexualität, Dunkelhäutigkeit, lern- und arbeitsmotivierte Frauen...) und neuen Bekanntschaften, dann könntet ihr mit diesem All-Age-Roman eure wahre Freude haben. 

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Tags: cavaliersreise, grand tour, historischer roman, humor   (4)
 
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