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121 Bibliotheken, 12 Leser, 0 Gruppen, 43 Rezensionen

intrigen, geheimnisse, j.r.ward, bourbon, krimi

Bourbon Kings

J.R.Ward , Marion Herbert , Katrin Kremmler , Katrin Kremmler
Flexibler Einband: 520 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 03.01.2017
ISBN 9783736303225
Genre: Liebesromane

Rezension:

Dieses Buch erinnert an die 80iger Jahre mit Denver und Dallas. William Bradford ist Herrscher über das Bourbon Imperium und über seine Familie, die aus einer bettlägerigen, mit Medikamenten voillgepumpten Ehefrau besteht und seinen vier Kindern Lane, Edward Gin und Max. Es ist ein Südstaatenroman, der in Kentucky spielt. Brutal herrrscht William über seine Familie. Wie jedes Jahr wird auf dem riesigen Anwesen ein Derby stattfinden, ,wo sich alles was Rang und Namen hat einfindet. Die Kinder hat eine schwarze Mommy großgezogen, an der die vier als Erwachsene noch sehr hängen. Lane hat viele Jahre im Norden gelebt, da er sich mit seiner Frau Chantall nicht versteht, die ihn durch Schwangerschaft zur Heirat gezwungen hat. Lane hat sich aber unsterblich in die hauseigene Gärtnerin Lizzie verliebt. Machtspiele und Intrigen stehen auf er Tagesordnung. Das Buch endet mit einem Mord, der aber nicht aufgeklärt wird, sondern erst in dem nächsten Buch WEITERVERFOLGT WIRD: Alles dreht sich um das große Geld, wobei auch vor Betrügereien nicht zurückgeschreckt wird. Ein Hauhalt, in dem es alles nur vpom feinsten und Besten gibt, ein stilvoller Butler und sehr vile Hausangestellte. Das Buch läßt sich sehr gut lesen und ist außerdem noch sehr spannend, da die einzelnen Personen sehr viel Schicksalsschläge erhalten. Geld ist nicht alles. Leider endet das Buch zu schnell, man hat noch viele offene Fragen und ist deshalb gezwungen, die weiteren Bände zu lesen. Da ich ein Fan von Südstaatenromanen bin, ist dies eine würdige Fortsetzung in der heutigen Zeit von tiefer Süden usw. Ich kann dieses Buch nur allen weiterempfehlen und gebe hierfür wirklich alle Punke.  Cover, Schreibstil, Inhalt, alles findet meine volle Zustimmung.

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95 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 46 Rezensionen

liebe, kochen, taste of love, maine, restaurant

Taste of Love - Geheimzutat Liebe

Poppy J. Anderson
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 13.01.2017
ISBN 9783404174683
Genre: Liebesromane

Rezension:

Eigentlich mag ich von vorneherein keine Liebesromane. Sie sind mir zu schnulzig und zu kitschig. Da ich aber über diese Reihe nur Gutes gehört habe, habe ich das Buch gelesen und ich muß sagen, es war wundervoll und ich werde auch die noch kommenden Teile lesen. Andrew ist ein Sternekoch und besitzt ein nobles Restaurant in Boston. Aber er ist total aushgebrannt. Nachdem er auch noch in einer Kochshow mitmachen soll, beschließt er, sich eine kurze Auszeit zu nehmen. Durch einen Autounfall lernt er Brooke kennen. Sie selbst leitet zur Zeit das Restaurant ihrer Eltern, da ihre Mutter erkrankt ist. Das Crabe Inn am Stran von Maine bietet neu englische Hausmannskost an. Als Andrew das alte Gebäude sieht, ist er sehr skeptisch. Doch nachdem ihm Brooke das erste Essen serviert, ist der Sternekoch mehr als begeistert.Ihm gefällt die junge Frau sehr gut, doch sie geht seinen Annäherungsversuchen geschickt aus dem Weg. Er verheimlicht ihr natürlich, dass er ein Kenner der Szene ist. Das ganze ist ein gelungenes Verwechlsungsspiel zwischen den Beiden. Brooke ist eine sehr kratzbürstige Frau und sie versteht es sehr geschickt, sich den Annäherungsversuchen von Andrew zu entziehen. Die Dialoge der Beiden bringen wirklich Schwung und sehr frischen Wind in das Buch Es kommt wie es kommen muß, Brooke und Andrew werden ein Paar. Doch dann geschieht nur ein kleines Mißgeschick und das ganze Kartenhaus bricht zusammen. Die Autorin versteht es geschickt, das Buch sehr lebendig wirken zu lassen. Beim Lesen der vielen sehr guten Rezepte läuft einem das Wasser im Munde zusammen. Und immer wieder wird von den herrlich angerichteten Ess-Kreationen berichtet.Mich konnte das Buch total überzeugen und ich kann dafür nur alle Punkte geben.

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86 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 63 Rezensionen

fantasy, magie, andreas suchanek, lichtkämpfer, wechselbalg

Das Erbe der Macht - Schattenchronik 1: Das Erwachen (Bände 1-3)

Andreas Suchanek
Fester Einband: 334 Seiten
Erschienen bei Greenlight Press, 16.11.2016
ISBN 9783958342262
Genre: Fantasy

Rezension:

Suchanek ist für seine guten Bücher bekannt. Doch bei diesem Fantasieroman habe ich es bei den ersten 100 Seiten schwer gehabt, mich zurechtzufinden.Zu viele fremde Ausdrücke, zu viele magische Gestalten, zu viel Magie. Der Magier Mark stirbt und verliert dabei sein Sigil. Dieses wird einen neuen Mann zum Magier machen und es ist Alex aus London. Genau wird hier beschrieben, welche Macht und welche Wirkung auf Alex dieses Zeichen hat. Wir lernen in diesem Buch auch andere junge Leute kennen wie z.B. Jen, Chris, Clara. Die Lichtkämpfer stehen immer im Krieg mit den Schattenkämpfern. Auch erscheint immer wieder diese suspekte Schattenfrau. Die Welt ist aus den Fugen geraten und niemand von der Menschheit ahnt, dass es neben der normalen Welt eine zweite Welt gibt. Einstein, Johanna von Oleans, Leonardo da Vinci, sie alle leben noch dort. Das ganze Buch ist ein stetiger Kampf und am Ende möchte man den nächsten Teil unbedingt weiterlesen. Für alle Leser, die aus der realen Welt flüchten wollen und sich in der Traumwelt bewegen wollen mit all ihrer Magie. Das Buchcover mit der Hand, über der ein Feuer schwebt, finde ich sehr faszinierend.

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32 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

krimi, lüneburg, profiler, hippies, btb verlag

Blumenkinder

Meike Dannenberg
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei btb, 14.11.2016
ISBN 9783442714490
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ein sehr interessanter und sehr kurzweiliger Krimi. In Lüneburg wurde eine Mädchenleiche gefunden, auf einem Hügel im Wald aufgebahrt und mit einem Blumenkranz im Haar. Auch in Tschechien wurde ein junges Mädchen tot im Böhmerwald gefunden, genauso drapiert wie das Mädchen aus Lüneburg. Da die Kripo in diesem Fall nicht weiterkommt, wird der Fallanalytiker Johan und Nora vom BKA nach Lüneburg beordert. Aber auch die beiden Spezialisten tappen im Dunklen bis ein weiteres Mädchen vom Reitunterricht nicht nachhause kommt. Durch akribische Ermittlungen finden sie eine Verbindung nach Tschechien. Es werden einsame Reiterhöfe durchleuchtet, bei denen im Sommer massenhaft Aussteiger für Kost und Logie arbeiten. Die Spur führt zu Hippies. Aber was dingfestes kommt dabei nicht heraus. Wir dürfen auch in die Hierarchie der Polizei schauen, wo der Chef nicht immer die Meinung seiner Mitarbeiter unterstützt. Nora ist psychisch sehr angeschlagen. Sie verfällt immer wieder in Angstzustände und Depressionen. Der Leser erfährt aber bis zum Schluß nicht, was der Beamtin widerfahren ist. Die Autorin lockt uns fast bis zum Schluß auf falsche Fährten. Aber dann fügen sich die Fragmente alle zusammen und wir sehen Dinge anders, denen wir vorher gar keine Bedeutung zugemessen haben. Dies ist erst der Anfang einer Serie  von Büchern mit Johan und Nora. Das Cover mit der einsamen Waldhütte ist stimmig und paßt sehr gut zum Thema und Inhalt des Buches.

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

akademie, romanserie, undercover, undercover-einsatz

Die Akademie: Undercover-Reloaded - 2

Jean P.
E-Buch Text: 19 Seiten
Erschienen bei telegonos-publishing, 13.12.2016
ISBN B01MRXGNFB
Genre: Sonstiges

Rezension:

Der zweite Teil hat es wirklich in sich. Esther ist in der Akademie angekommen und von den vielen Kursen total verwirrt. Und prompt kommt sie in die erste Vorlesung etwas zu spät. Dort sieht sie auch erfreut Mariella. Doch als sie dieser erfreut zuwinkt, ist sie ganz erbost. Sie ist jetzt hier die Leiterin. Und Esther wird bestraft. Etliche Hiebe auf den nackten Po und dann trägt sie noch ein rotes Höschen, das muß natürlich sofort ausgezogen werden. Der Herr mit dem Nadelstreifenanzug sieht Esthers Auspeitschung von Fenster aus zu und lächelt milde, Die Zwillinge haben miteinander geflüstert. Zur Strafe müssen sie Liegestützen machen und dabei an einem künstlichen auf dem Boden befestigten Penis lutschen. Das ist bestimmt ein Kunststück. Esther erkennt ein paar Leute aus der Liebesschule. Aber alle schalten auf Unbekannt. Jetzt läutet zu allem Unglück auch nach das Handy. Felix ist dran. er geht mit Tina zur Ladys Night. So, leider ist dieser Teil schon zu Ende und ich möchte weiterlesen.

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23 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

tochter, nordsee, familie, mutter, selbstverwirklichung

Wir kennen uns nicht

Birgit Rabisch
Flexibler Einband: 206 Seiten
Erschienen bei Verlag duotincta GbR, 18.10.2016
ISBN 9783946086222
Genre: Romane

Rezension:

Und wieder ein ausdrucksstarker Roman von Birgit Rabisch, der zum Nachdenken und Innehalten anregt. Die Autorin versteht es gekonnt, die Seele des Lesers aufzuwühlen und sich selbst zu hinterfragen. Hier wird gekonnt eine Mutter-Tochter Beziehung dargestellt mit tiefen psychologischen Hintergründen. Lena ist eine Frau, die die 68iger Bewegung mitgemacht hat, für das Recht und die Befreiung der damaligen Frauengeneration gekämpft hat. Sie ist nun erfolgreiche Schriftstellerin, hat praktisch ihr Leben in Romanen verpackt unter anderen Pseudonymen dargestellt. Diese Bücher wurden ein Renner, so dass sie sich zwischenzeitlich eine Villa mit Angestellten leisten konnte. Ihre Tochter Ariane hat sie alleine großgezogen bzw. durch Kindermädchen großziehen lassen. Dies hat Mutter und Tochter total entfremdet. In einer der Bücher der Mutter liest Ariane, dass sie künstlich gezeugt wurde. Mutter und Tochter driften immer mehr auseinander. Inzwischen lebt die Tochter als erfolgreiche Biologin in einer anderen Stadt. Die Telefonate enden stets mit Streit. Doch hinter der männerlosen Fassade der Mutter ist nicht alles Gold was glänzt. Auch die Tochter hat mit den Männern Bindungsschwierigkeiten, was sie aber dann doch überwinden kann. Hier werden die Dialoge zwischen Mutter und Tochter gezeigt, die beiden reden jedoch aneinander vorbei,, sie können sich nicht auf einer Ebene unterhalten. Ein wirklich sehr gut durchdachtes Buch, das auch auf die verschrobene Kindheit von Lena hinweist, wo ein Mädchen doch keine Ausbildung braucht. Das schwarzweiße Cover mit den Raben weist auf den Beruf der Tochter hin, die ein wissenschaftliches Projekt mit Raben durchgeführt hat. Das Buch läßt sich gut lesen. Besonders für die Frauen, die so jetzt über 60 sind, eine Hommage an ihre Jugend. Ich kann das Buch nur jedem weiterempfehlen. Ein wirklich ernstzunehmende Geschichte.

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72 Bibliotheken, 22 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

rom, thriller, serienmörder, krebs, italien

Schattenkiller

Mirko Zilahy , Katharina Schmidt , Barbara Neeb
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 09.12.2016
ISBN 9783404174201
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Zuallererst fällt schon das düstere Cover dieses Thrillers auf. Dunkel und unheilvoll. Ein Onkologe wird vermißt. Commissario Mancini wird mit dem Fall betraut. Zu diesem Arzt hat Mancini eine besondere Beziehung. Dieser hat seine krebskranke Frau, die inzwischen verstorben ist, behandelt. Wir lernen Mancini als unkontrollierten, launischen Menschen kennen. Er trinkt, verfällt in tiefste Depressionen und trägt seit neuestem immer Handschuhe, er möchte auf seiner Haut keinen Kontakt. So tieft trifft ihn der Tod seiner Frau. Inzwischen werden aber fürchterlich zugerichetete Leichen im Gasometer und im Schlachthof gefunden. Sie wurden regelrecht abgeschlachtet. Und bei jeder Leiche findet sich ein besonderes Kennzeichen, das der Mörder hinterlassen hat. Mancini soll nun sich dieser Sache widmen zusammen mit seinen Kollegen Camello und de Mardi. Hilfe holen sie sich bei einem pensionierten Uniprofessor. Trotz der vielen Leichen können sie den Mörder nicht fassen, sie haben überhaupt keine Ahnung,wo sie suchen sollen.Bis Camello einen Unfall hatte. Die Geschichte spielt Rom. Es ist September und es regnet seit Wochen. Die Flüsse steigen an. Der Autor versteht es sehr gut, die trübe Naturstimmung auf den Leser zu übertragen.Aber auch das Verhalten von Mancini trägt zu der Schwärze des Buches bei. Die Plätze und Straßen in Rom, werden derart anschaulich beschrieben, dass man meint, selbst über die nassen Straßen zu gehen und sich schmutzige und nasse Schuhe zu holen.Bis zum Schluß bleibt das Buch sehr spannend, da zwischendurch ein falscher Verdächtiger festgenommen wurde.Ein Thriller, wie er düsterer und melancholischer nicht sein kann. Auch textmäßig gab es an dem Buch nichts auszusetzen. Spannung pur bis zur letzten Seite.

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16 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

anita meybohm, katzenkrimi, potsdam, rattenplage, kampfkater

Tuxedo

Anita Meybohm
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 04.07.2016
ISBN 9781532963636
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Dieser Krimi spielt sich im Reich der Katzen, wobei Balboa der Chefermittler ist. Balboa wird in Potsdam bei einem Ehepaar aufgenommen. Er hat sein Gedächtnis verloren und weiß nicht, woher er kam und wie er heißt. In der Nacht quälen ihn schrecklich Alpträume, jedoch das Ehepaar Charlotte und Max kümmert sich rührend um ihn. Da erfährt er von den anderen Kiezkatzen, dass der Fetzenmörder im Bezirk sein Unwesen treibt. Er mordet schöne Kätzinnen und zieht ihnen bei lebendigem Leib das Fell ab. Außerdem wollen die Ratten die Stadt unsicher machen und im Park treiben die Getigerten ihr Unwesen. Balboa trommelt die anderen Katzen und Kater zusammen, damit wieder Ordnung im Bezirk herrscht. Eine wunderschöne Geschichte, in denen Katzen verschiedenster Rassen mitspielen. Die Wege und Straßen in Potsdam werden hier detailgetreu beschrieben. Die Autorin legt bewußt falsche Pfade, um den Leser in die Irre zu führen. Das Buch ist teilweise illustriet mit schönen Katzenbildern in scherenschnittart. Ein gelungene Unterhaltung in etwas anderer Art. Wer Katzen liebt, liebt auch dieses Buch. Jedoch hat das Ganze einen Vermutstropfen. Die Schrift in diesem Buch ist derart klein und eng geschrieben, so dass Brillenträger mit der Zeit Schwierigkeiten beim Lesen haben und die Lektüre wieder aus der Hand legen müssen. Ein Krimi aus der Sicht von Katzen.

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Der Garten meines Lebens

Ulla Lachauer
Fester Einband: 158 Seiten
Erschienen bei Verlag Eugen Ulmer, 11.09.2014
ISBN 9783800182596
Genre: Sachbücher

Rezension:

Selten habe ich so ein (Sach)Buch in der Hand gehabt, das mich so fasziniert hat. Es ist eine Biografie, ein Gartenbuch und ein Kochbuch in einem. Hier erzählt die über 80 Jahre alte Bäuerin Agnes Sester ihr arbeitsreiches Leben. Selbst aus einem Bauernhof heraus, heiratet sie in eine Landwirtschaft ein, in der die Schwiegereltern noch das Regiment hatten. Agnes wurde sehr früh Witwe und stand dann mit vier Mädchen alleine da. Schon von Kindheit an war der Garten ihr Lebenselexier. So hat sie zusammen mit der Autorin ein Buch geschrieben. Hier werden uns die Pflanzen und Blumen näher gebracht. Agnes zeigt uns, wie man selbst Samen nimmt, wie man pflanzt, sät und erntet. Dabei gibt sie uns auch Rezepte aus Obst und Gemüse bekannt. Mit dem Bauernhof war die Familie Selbstversorger. Walnüsse, Kirschen, Zwiebeln; jedes dieser Arten muß man anders behandeln, alles wird verwertet. Frau Sester war auch eine der ersten, die Ferien auf dem Bauernhof anbot. Das Buch hat ein wunderbares Lay Out. Wir finden darin wunderschöne Gartenfotos und auch etliche Fotos aus dem Familienalbum der Sesters. Dies ist ei Bildband, den man nicht nur einmal zur Hand nimmt. Jeder  Besitzer dieses Buches wird es immer wieder zur Hand nehmen und nachschlagen, wenn man etwas Besonderes wissen will, Fast möchte ich es auch als Gartenlexikon bezeichnen, denn Frau Sester gibt auch Tipp, wie man Unkraut vernichtet und Ungeziefer beseitigt. Ich bin von diesem Buch hellauf begeistert. Es ist unterhaltsam und lehrreich. Der Bildband hat 157 Seiten und ist im Ulmer Verlag erschienen.

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27 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 20 Rezensionen

kanaren, reisebericht, ein jahr auf den kanaren, sehenswürdigkeiten, lisa gast

Ein Jahr auf den Kanaren

Lisa Gast
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Verlag Herder, 08.09.2015
ISBN 9783451067129
Genre: Sachbücher

Rezension:

Ein Buch, das Urlaubserinnnerungen weckt. Die Autorin hat sich ein Jahr Auszeit genommen und ist während dieser Zeit auf sieben kanarischen Inseln gewesen. Als erstes hat sie ihre Familie auf Teneriffe besucht. Eindrucksvoll erzählts sie uns ihre täglichen Erlebnisse. Das herrliche Wetter, die gastfreundiche Bevölkerung, Aber auch von der einfachen Lebensweise mancher Leute, von dem vielen Müll, da hier Mülltrennúng ein Fremdwort ist, Die Behörden arbeiten dort ganz anders als bei uns, man braucht Geduld. Als Lisas Ersparnisse weniger werden, verdient sie vor Ort ihr Geld. Sie lernt Gleitschirmfliegen, Surfen. Wir erleben hier eine wunderbare Flora und Fauna. Mit ihrer jugendlichen Sorglosigkeit erzählt uns die Autorin ihr Leben, ihr Glück aber auch ihre Traurigkeit. Aber sie gibt uns auch eine Fülle von Berichten von Land und Leuten auf den Kanaren. Den Leser packt das Fernweh, er hört das Meer rauschen und spürt die warme Sonne auf seiner Haut. Ein sehr interessant geschriebener Reisebericht, voller Humor und Spannung.

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13 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

akademie, undercover, undercover-einsatz, erotische geschichten, erotische kurzgeschichten

Die Akademie: Undercover-Reloaded - 1

Jean P.
E-Buch Text
Erschienen bei telegonos-publishing, 22.11.2016
ISBN B01N3MQVVZ
Genre: Sonstiges

Rezension:


Hier knüpft JeanP. an den Roman Undercover an. Esther ist Reporterin in einem kleinen Journal. Nun geht sie praktisch zur weiteren Fortbildung auf die Akademie, nachdem sie ja auf Schloß B, so einiges erlebt hat und auch schon die Liebesschule besucht hat. Nach einem feurigen Abschied von ihrem Mann Felix befindet sie sich nun im Zug auf der Fahrt zur Akademie. Lange ist sie in dem Abteil allein und gibt sich ihren erotischen Träumen hin, die nicht nur Felix gehören........ Da steigt dann doch noch ein sehr eleganter Herr zu ihr ins Abteil, Nadelstrefenanzug, Krawatte, sehr männlich.Doch der Fremde kommt ihr irgendwie bekannt vor und auch seine Blicke sagen sehr viel aus. Dann öffnet er seinen Aktenkoffer. Und was Esther dann da sieht, treibt ihr die Röte ins Gesicht. Wieder ganz toll geschrieben und man kann die Fortsetzung nicht mehr abwarten. Auf dem Cover sieht man Esther praktisch in ihrer Berufskleidung, Den kurzen Faltenrock.

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12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

Queenie

Doris Bühler
E-Buch Text: 223 Seiten
Erschienen bei neobooks Self-Publishing, 02.02.2015
ISBN 9783738014495
Genre: Sonstiges

Rezension:

Ein Buch, dessen Inhalt mich mehr als angenehm überrascht hat. Nach dem Tod seiner Großmutter möchte Oliver mehr über seine Vorfahren erfahren. Seine Mutter wie auch seine Großmutter mütterlicherseits sind beide sehr jung gestorben und so macht er sich auf den Weg nach Wilhelmshaven. Durch Zufall bekommt er von einer alten Bekannten das Tagebuch seiner Großmutter. Hier erfährt er die ganze tragische Lebensgeschichte der jungen Britta. Sie wächst alleine bei ihrem Vater auf, lernt durch ihn seinen Juniorchef Freddy kennen. Britta ist noch keine 15 Jahre alt, als sie sich in den smarten jungen Mann verliebt, Trotz vieler Widerstände treffen sich die Beiden. Aus anfänglicher Schwärmerei wird eine große Liebe aus der Olivers Mutter hervorgeht. Doch es gibt kein Happyend, die Geschichte endet mehr als tragisch. Ein wirklich zu Herzen gehendes Buch, das den Leser am Ende tief traurig zurück läßt. Man darf nicht vergessen,  dass sich dies alles in den 50iger Jahren abgesspielt hat, wo das Leben noch nach strengen Maßstäben gelebt wurde und ein Mädchen damals leicht als "Flittchen" bezeichnet wurde. Dorsi Bühler hat hier wieder in ihrer gewohnten Weise tief in die Seelen der verschiedenen Menschen geblickt und dabei einen wirklich großartigen Roman verfaßt. Hirür muß man alle Punkte geben.

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

Die Tote auf den Gleisen

Eveline Schulze
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Das Neue Berlin, 15.08.2016
ISBN 9783360013149
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Schon das graue Cover mit der zerbrochenen Brille hat mich sofort in seinen Bann gezogen, Und auch der Titel hat mich angesprochen. Hier werden drei authentische Morde beschrieben, die in Görlitz passiert sind. Schon deswegen ist das Buch lesenswert. Der erste Fall handelt in den 50iger Jahren. Auf den Gleisen wird eine tote junge Frau gefunden. Man tendiert auf Selbstmord. Interessant ist, wie zur damaligen Zeit noch lange vor dem Mauerfall in der DDR ermittelt wird. Man befragt Freundin, Arbeitgeber und Schule, bis sich durch alle Vernehmungen ein roter Faden zieht. War es nun Mord oder Selbstmord? Der zweite Fall handelt von einem Vergewaltiger, der es nur auf Frauen mit Brillen abgesehen hat. Damit man den Täter findet, setzt die Polizei einen Lockvogel ein. Und diesem geht der Täter dann ins Netz. Psychologisch total interessant. Der dritte Fallspielt sich nach der Wende ab. Ein Pärchen und ein gemeinsamer Freund haben ihre Arbeit verloren, schlagen sich mit Gelegenheitsarbeiten durch. Sie verherrlichen den Film Rocky, trinken, doch dann wird die Frau getötet. Die Autorin versteht es, den Leser total in seinen Bann zu ziehen, man wird voll in das Geschehen integriert. Ein etwas anderer Krimi als die bisher üblichen, Sehr interessant fand ich die Tatsache, dass sich die Taten in Görlitz abspielten, eine Stadt, von der ich bisher so gut wie nichts gekannt habe. Dies ist mit Sicherheit nicht das letzte Buch, das ich von der Autorin gelesen habe.

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

Die Frau des Zoodirektors

Diane Ackerman , Christine Naegele , Bibiana Beglau
Audio CD
Erschienen bei Random House Audio, 31.10.2016
ISBN 9783837136616
Genre: Historische Romane

Rezension:

Ein Buch, das ich eigentlich als Biografie darstellen möchte. Das Ehepaar Zabinski lebte wirklich und betrieb den Warschauer Zoo in und vor der Zeit des 2. Weltkrieges. Der Warschauer Zoo war vor dem Krieg einer der besten Zoos insgesamt. Hier wurden exotische Tiere aus aller Welt gehalten und liebevoll betreut, nicht zuletzt durch die aufopferungsvolle Hingabe von Antonina Zabinski. Sie konnte auf die Tiere eingehen, pflegte sie gesund und konnte auch die schwierigsten und scheuesten Tiere beruhigen, In der Villa im Zoo trafen sich Künstler und Gelehrte, das Haus war immer offen für Gäste und alle Tiere, egal welcher Rasse und Art. Hier wird der Einmarsch der deutschen Truppen in Warschau geschildert, Der Zoo wird bombardiert, viele Tiere getötet oder nach Deutschland in die Zoos transportiert. In dieser Zeit zeigten die Zabinskis großen Mut. Sie versteckten in den Häusern, den Tiergehegen Juden und bewahrten sie so vor dem Tod. Jan Zabinski schmuggelte mit viel List Lebensmittel in das Judenghetto und verhalfen vielen Leuten zur Flucht und bewahrten sie vor dem Tod. Eindrucksvollwird hier die schlimme Zeit geschildert, der Hunger, die Not. Und dennoch konnten die Leute dieser Zeit etwas abgewinnen, sie halfen einander, wo sie nur konnten. In der Mitte des Buches befinden sich Aufnahmen der Familie und des Zoos, Eine Lektüre, die uns die vergessenen Schrecken des Krieges wieder nahe bringt, die uns zeigz, mit welchem Mut und mit welchem Engagement die Zabinskis den Zoo lange aufrechterhielten. Das Buch ist ein Zeitzeuge der schwärzesten Zeit des 20.Jahrhunderts.

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148 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 84 Rezensionen

selbstjustiz, london, krimi, henker, max wolfe

Wer Furcht sät

Tony Parsons
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 11.11.2016
ISBN 9783404174423
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Dies ist schon das 3. Buch um den Ermittler Max Wolfe. Er ist alleinerziehender Vater einer 5jährigen Tochter und muß den strengen Spagat zwischen Privatleben und Dienst ausbalancieren. In London wird seit neuesten Selbstjustiz verübt. Man nennt diese Leute den Club der Henker.Inzwischen wurden schon drei Personen ermordet und ihr Tod per Videobotschaft an die Öffentlichkeit gebracht. Als erster wurde ein Phädophiler ermordet, der nach Meinung der Henker ein viel zu mildes Urteil erhielt. Als nächster wurde ein Mann getötet, der ein kleines Kind totfuhr und die dritte Person wurde umgebracht, weil sie einen alten Mann ausgeraubt und brutal zusammengeschlagen hat. Alle diese Personen mußten qualvoll sterben. Man sieht nur einen alten Keller, die Personen, die den Mord ausführen, sind alle maskiert. Man kann nicht erkennen, wer hinter diesen Masken steckt. Die Polizei sucht mit großem Einsatz nach dem Ort, wo das Massaker stattfindet. Die Polizei setzt alle ihre Kräfte und Hilfsmittel ein, um dem Spuk bald ein Ende zu machen. Aber dann wird Max in eine Falle gelockt und ebenfalls stranguliert. Mit letzter Kraft kann er sich befreien und flüchten. Er befindet sich in einem unterirdischen U-Bahnschacht mit stillgelegten Bahnhöfen. Doch dann findet Maxe durch Zufall den Eingang zur Folterkammer. Neben diesen dienstlichen Tätigkeiten wird auch auf das private Leben der Ermittler Bezug genommen. Maxe trifft nach vielen Jahren seinen Freund wieder, nimmt ihn bei sich auf. Aber etwas stimmt mit seinem Freund nicht. Ein wirklich spannend und voller Aktionen geschriebener Krimi, der den Leser teilweise nicht mehr zur Ruhe kommen läßt und man vor lauter Spannung und Schrecken weiterlesen muß. Dieser Band hängt in nichts seinen Vorgängerbänden nach. Auch an Brutalität läßt dieses Buch nichts zu wünschen übrig.  Nichts für schwache Nerven,

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(39)

43 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 39 Rezensionen

krimi, havel, berlin, toni sanftleben, potsdam

Kalte Havel

Tim Pieper
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Emons Verlag, 19.10.2016
ISBN 9783740800017
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Dies ist der zweite Band der Havelkrimis und auch hier ist das Cover wieder ein beeindruckendes Landschaftsbild. Hauptkommissar Toni Sanftleben hat nun nach 16 Jahre seine Ehefrau wieder gefunden und er hat ein Karrenzjahr genommen, da seine Frau erst wieder langsam ins Leben zurückfinden muß. Aber Staatsanwältin Caren Winter bittet ihn um Hilfe. Ihr Sohn ist verschwunden, er wurde entführt. Sein Freund Hendrik, mit dem er das Haus am Abend verlassen hat, wurde erschossen aufgefunden in der Nähe der Sacrower Kirche. Toni beginnt zu ermitteln. Wie sich dabei herausstellt, hatte Hendrik viele Feinde. Stets war er mit der Obrigkeit in Konfrontation. Er war vorbestraft, nachdem er einen Brandsatz in ein Nebengebäude der Beelitzer Heilstätten geworfen hatte. Toni greift zunächst ins Leere. Caren wurde zwar gestalkt, aber da dieser Mann kommt für die Entführung nicht in Frage. Es werden auch Hendriks Freunde vernommen, doch diese schweigen und mauern. Auch von Alexanders Vater, der mit einer jungen Frau verheiratet ist, kommen keine brauchbare Aussagen. Die Polizei dreht sich im Kreise, bis Toni dann den richtigen Riecher hat.  Hier wird genau erzählt und man erkennt, dass auch die Ermittlerperönliche Probleme haben, die nich aus der Welt zu schaffen sind. Der Leser erfährt sehr vielüber Potsdam bzw. dessen Randbezirke wie z.B, das ehemalige Olympiastadion und die Beelitzer Heilstätten, die langsam verfallen aber dennoch von einem gewissen Klientel zum Unterschlupf und Verweilen dienen. Ganz besonders treffend ist die Jahreszeit, der Herbst, in dem Kriminalroman beschrieben. Der Autor versteht es wunderbar, den Leser mit seiner angenehmen Schreibweise zu fesseln. Gekonnt wird man auf falsche Fährten gelockt, meint man den Täter entlarvt zu haben, wird dies wieder hinfällig und man bekommt eine neue Spur serviert. Alles in allem ein interessanter und aufschlussreicher Krimi. Ich hoffe, dass es noch weitere Fortsetzungen geben wird.

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(1)

1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Lieber Weihnachtsmann, ich wünsche mir Weltfrieden und ein Laserschwert

Eva Gatz , Eva Maria Gatz
Fester Einband: 48 Seiten
Erschienen bei Baumhaus Verlag, 09.09.2016
ISBN 9783833942280
Genre: Kinderbuch

Rezension:


Ein neues Büchlein vom Baumhausverlag aus der Reihe Kindermund. Hier zeichnen Kinder Bilder und geben dazu ihre Kommentare ab. Z.B. ein Sommerbild mit einem geschmückten Weihnachtsbaum und die Frage:  Warum ist auch im Sommer nicht nochmal Weihnachten? Oder: Der Wald stirbt, weil Weihnachten alle Bäume gefällt werden... Ein Büchlein zum Blättern und Schmunzeln, Vor allem zum Innehalten vom Weihnachtsstreß. Hier haben Kinder bis zu 12 Jahren ihre ehrliche Meinung kundgetan. Ein herrliches Mitbringsel zum Weihnachtskaffee.

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(71)

151 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 67 Rezensionen

ballett, russland, roman, tanz, london

Die Schwester des Tänzers

Eva Stachniak , Peter Knecht
Flexibler Einband: 570 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 29.10.2016
ISBN 9783458361787
Genre: Historische Romane

Rezension:

Allein schon des wundervollen Covers wegen hätte ich das Buch in die Hand genommen. Eine Frau steht in einer schneebedeckten Straße, die Schneeflocken fallen hernieder vor der Silhouette des winterlichen Petersburg. Hier handelt es sich um das Leben der Familie Nijinsky, eine Familie, die Ende des 19. Jahrhunderts gelebt hat und aus der famose Ballett-Tänzer hervorgegangen sind. Viele Fakten dieser Familie sind reell, andere wiederum sind der dichterischen Freiheit der Autorin anzulasten. Nachdem ich dieses großartige Buch gelesen hatte, machte ich mich über die Nijinskys schlau und habe etliche Seiten im Internet gewälzt und mir auch die Fotos von Bronislawa und ihrem Bruder Waslaw angeschaut. Das Buch beginnt mit der Kindheit von Bronia, die noch zwei ältere Brüder hat. Ihre Eltern waren ebenfalls Tänzer und traten in den verschiedensten Theater auf, schon von Kindheit erlebten die Kinder die Welt des Tanzes und des Lebens auf der Bühne. Bronia und ihr Bruder Waslaw besuchten die kaiserliche Ballettschule, wo nur wenige begabte Kinder die Aufnahme fanden. Das Leben dort war hart und entbehrungsreich und nur wer äußerste Disziplin hatte, konnte sich später dann auf einer der Bühnen der Welt behaupten, Waslaw hatte ungeheuerliches Talent, fand reiche Gönner und wurde innerhalb kürzester Zeit ein Star. Auch Bronia eroberte die Welt des Balletts, wurde dann aber schwanger und machte sich als Choregraphin einen Namen. Wir erleben den ersten Weltkrieg, die Abdankung des Kaisers und die macht Stalins, die auch das Ballett zu spüren bekam. Bronia und ihr Bruder eroberten die Bühnen von Paris, London und New York. Doch dann machte ein großer Schicksalsschlag mit der Karriere von Waslaw ein Ende. Auch Bronia hatte viel durchzumachen. Sie erzählt uns ihre Geschichte, als sie 1939 auf dem Weg nach Amerika ist. Das Buch ist in einer derart interessanten Sprache geschrieben, so dass der Leser meint, mittendrin im Geschehen zu sein. Besonders eindrucksvoll werden die Szenen und Begriffe des Balletts beschrieben, die einzelnen Stücken so dargestellt, dass auch ein Laie dies verstehen kann. Mit diesem Roman hat Eva Stachniak an ihre Erfolge der vorangegangenen Bücher anknüpfen können. Auf den fast 600 Seiten kommt kein einziges Mal Langeweile auf und man könnte ewig weiterlesen. Mich persönlich hat das Schicksal dieser Familie sehr berührt und ich werde dieses Buch auch ein zweitesmal wieder lesen.

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34 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

spreewald, berlin, gurken, journalist, kinder

Landeier

Tom Liehr
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 21.10.2016
ISBN 9783499290428
Genre: Romane

Rezension:

Schon der Titel dieses Buches ist mir irgendwie sofort ins Auge gestochen. Der Inhalt geht leicht zu lesen, ist sehr flippig und beschreibt den Alltag einer "fast" normalen Familie in der heutigen Zeit. Sebastian in Journalist und ist in seinen Kolumnen nicht gerade zimperlich. So Mancher bekommt hier knüppeldick sein Fett ab. Er liebt sein leben, zuhause haltet seine Frau die Fäden in der Hand. Er betrügt Pocahontas und hat zu seiner kleinen Tochter so gut wie keine Beziehung. Doch dann macht sein Blatt pleite und er sitzt auf der Straße. Seine Frau wollte wegen des Kindes schon lange aus Berlin weg und hat im ehemaligen Osten in einem kleinen verschlafenen Ort ein Haus gekauft, in der sie auch eine Praxis für Psychotherapie betreiben will.  Natürlich paßt das dem Großstadtmenschen Sebastian überhaupt nicht. Aber wider Erwarten gibt es auch ein paar nette Leute in dem Ort. Er meint aber immer noch, dass er der BERLINER Journalist ist und so kommt es zu einigen Ungereimtheiten und Verständigungsschwierigkeiten. Der Autor beschreibt dies in so identischer und natürlicher Form, dass der Leser meint, mittendrin dabei zu sein. Gut beschreibt er auch den Unterschied zwischen der Weltstadt Berlin und dem heimeligen Dorf anderen Ende der Welt.Sein Sprachgefühl und seine Wortwahl sind wirklich außerordentlich gut geraten. Wer hier ein hochtrabendes Buch erwartet, liegt falsch. Dies ist eine Lektüre zur vollen Unterhaltung und zum Abschalten. Ich kann diesen Roman nur weiterempfehlen.

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26 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 22 Rezensionen

jugendbuch, stormglass, agenten, kinder, spannend bis zum ende

Stormglass - Das Tesla-Beben

Andy Deemer , Ann Lecker
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Aladin Verlag, 29.09.2016
ISBN 9783848920730
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das ist der 2. Band der Stormglass-Reihe über die Kinderagenten Hale, Lizzi und Filby. Man muß nicht gerade den 1. Band gelesen haben um die Fortsetzung zu verstehen, denn hier werden dem Leser die Hauptfiguren nochmals vorgestellt. Die Ferien sind vorbei, Jack (Hal) muß aber seine Ausbildung zum Superagenten weitermachen. Aber leider leiden seine schulischen Noten darunter. Als er heimlich einen Test vom Büro des Direktors zurückholen will, wird er erwischt. Dann der Schulausflug, der total daneben ging. Jacks Klasse besucht eine Versteigerung, bei der auch der alte Koffer des Genies Nikola Tesla versteigert werden soll. Plötzlich ist der Koffer weg.Hale ieht den vermeintlichen Dieb und will ihm folgen. Doch plötzlich wird er verhaftet, weil man ihn für den Dieb hält.Er kommt in eine Art Erziehungsheim zur Besserung und Läuterung. Doch dann befreien ihm zum Glück die beiden Agenten Lizzi und Filby. In dem verschwundenen Koffer soll nämlich eine von Tesla erfundene Erdbebenkanone sein. Der Fall ist sehr wunderlich, denn auch ein Popstar ist mit in die Sache verwickelt. Die Kinder kommen wieder in verschiedene Länder, Belgrad, Bangkok........Und auch die Firma Vindiqo ist natürlich wieder involviert. Und nicht zu vergessen sind wieder die technischen Maschinen und Dinge. Ein Buch, das von der ersten bis zur letzten Seite spannend ist und auch hier lösen die 3 Agenten den Fall zu vollster Zufriedenheit aller. Auf den 3. Band bin ich schon sehr gespannt.

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42 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 31 Rezensionen

motorrad, reisebericht, christopher many, weltreise, overlander

Hinter dem Horizont rechts

Christopher Many
Flexibler Einband: 520 Seiten
Erschienen bei Delius Klasing, 12.09.2016
ISBN 9783667105639
Genre: Sonstiges

Rezension:

Sandstränden zu sehen, so ist hier ein altes verrostetes Schiff abgebildet. Nicht gerade fördernd für eine Reise. Auch die 500 Seiten haben mich sehr überrascht. Hier erzählt der Autor über seine inzwischen 19 Jahre andauernden Reise um die Welt. Er war schon in Zentralasien, befuhr mit seinem Motorrad die Seidenstraße, betrachtete das Pamirgebirge, reiste durch China, Bali und landete schließlich und letztendlich in Australien. Mit dabei auf seiner Tour ist seine Lebenspartnerin Laura. Seine Reise begann er vor sehr vielen Jahren mit seiner alten Yamaha in München. Chris ist ein Mensch, der während seiner Reise auf alle Annehmlichkeiten verzichtet, wo immer auch übernachtet und mit dem einfachsten Essen zufrieden ist. Da er nicht in Luxushotels übernachtet, sondern auch bei Einheimischen unterkommt, lernt er so Land und Leute und ihre Gepflogenheiten am besten kennen, wie er es dann auch in dem Buch beschreibt. Besonders die politische Lage der jeweiligen Länder wird hier angesprochen, ohne irgendetwas zu beschönigen. Wir erfahren vom Krieg und den menschenunwürdigen Zuständen im damaligen Jugoslawien genauso wie über die Religionen der jeweiligen Völkergruppen. In einfachen Worten, ohn schulmeisterlich zu wirken, erzählt und erklärt er dem Leser seine Eindrücke aus Regionen, die wir weder persönlich noch durch das Fernsehen kennen. Ich habe in dem Buch sehr viel Neues erfahren, das ich bisher noch nicht gewußt habe. Ich bewundere Chris und Laura für ihre unkonventionelle Art zu Leben, ohne viel Habeligkeiten, teilweise nur mit dem, was sie auf dem Körper tragen. Wenn das Geld nicht mehr reicht, wird natürlich in den fremden Ländern gearbeitet, manchmal unter primitivsten Bedindungen. Ein schönes Buch mit wunderbaren Bildern. Eine Reise durch viele Kontinente für Leute, die zuhause bleiben wollen und doch etwas von der Welt kennen lernen wollen.

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25 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

holland, maria, sophia, spekulation, deborah moggach

Tulpenfieber

Deborah Moggach , Ursula Wulfekamp
Flexibler Einband: 283 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 11.09.2016
ISBN 9783458361701
Genre: Historische Romane

Rezension:

Ein hervorragender historischer Roman, den ich nur weiterempfehlen kann. Amsterdam im Jahr 1636, Hier grassiert das Tulpenfieber. Die Tulpenzwiebeln werden hier zu horrenden Preisen ´gehandelt, sie kosten mehr als ein Haus und so mancher verschuldet sich hierfür, nur um eine solche Zwiebel zu besitzen. Das Buch handelt von der 24jährigen Sophie, die aus einem Elternhaus stammt, deren Vater den Bankrott herbeiführte, Sie hat den 61jährigen Kaufmann Cornelis geheiratet, wohl begütert, der viel Reichtum um sich hat. Er liebt seine junge Ehefrau über alles. So hat er eines Tages die Idee, sich mit ihr zusammen von dem jungen Maler Jan von Loos porträtieren zu lassen. dabei verliebt sich Sophie in den Maler und beginnt mit ihm eine leidenschaftliche Affäre hinter dem Rücken ihres Gatten. Ihre gleichaltrige Hausangestellte Maria, die mit dem Fischer Willem liiert ist, hilft ihr und deckt sie auch dabei. Doch dann bricht das ganze Kartenhaus zusammen und die Katastrophe lässt sich nicht mehr aufhalten. Nicht zu Unrecht wird der Roman als sinnlich und meisterhaft betitelt. Die ganze Geschichte wird kapitelweise aus Sicht von Maria, Sophia, Cornelis und Willem erzählt und erhält somit ganz verschiedene perspektiven. Wunderbar sind am Anfang eines jeden Kapitels die Aussprüche und Zitate von Künstlern und Schriftstellern wie z.B. Theophilus, Leonardo da Vinci, Van der Minnen, um nur einige zu nennen. Die Autorin versteht es gekonnt, die Liebesgeschichte mit den damaligen politischen und wirtschaftlichen Verhältnissen in Amsterdam zu dieser Zeit zu vermissen. Auch das Cover und die erste Seite des Buches mit den gemalten Tulpen ist ein Eyecatcher.

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Unser Projekt Bauernhof

Matthias Rompe
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Verlag Eugen Ulmer, 12.10.2016
ISBN 9783800108138
Genre: Sachbücher

Rezension:

Selten habe ich ein derart informatives und gut gelungenes Sachbuch gelesen. Hier wird von einer jungen Familie berichtet, bzw. der Familienvater schreibt es aus seiner Erfahrung heraus. Die jungen Leute haben sich einen alten Bauernhof gekauft, den sie für sich und ihre Kinder zu einem wunderschönen Heim verwandelt haben. Detailgetreu wird hier über Umbaumaßnahmen geschrieben. Was ich für sehr sinnvoll und umweltschützend erachte, sind die vielen alten Gegenstände, die hier eine Wiederverwendung finden. Ich muss über den Erfindungsreichtum des Paares staunen. Auch über eine sinnvolle Gartenanlage wird hier berichtet. Nicht zu vergessen zu erwähnen sind hier die vielen Rezepte zum Backen und Kochen und auch die Herstellung von Wein aus eigenem Anbau und eigener Anzucht. Die die Familie auch Nutztiere hält, wird hier sehr anschaulich über die Tierhaltung geschrieben wie auch die Verwertung und Haltbarmachung von Fleisch. Das Buch läßt sich durch das Softcover leicht in der Hand halten. Außerdem sind die Arbeitsvorgänge stets in vielen Bildern nebst exakten Erklärungen festgehalten. Ganz besonderen Reiz geben dem Buch die kleinen, auf altgemachten in Maschinenschriftzeichen eingefügten Notizen. Am Ende des Buches ist ein Inhaltsverzeichnis alphabetisch mit Stichwörtern angelegt, so kann man mühelos die gesuchte Stelle finden. Dieser Bildband hat mich sehr überzeugt. Es ist ein Buch, das zum ständigen Begleiter werden kann, da man immer wieder bestimmte Rezepte und Anleitungen nachschauen kann. Mich hat die Familie Rompe mit ihrer Lebenseinstellung total überzeugt.

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29 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

braunschweig, wolfenbüttel, 16. jahrhundert, wolfenbüttel;, historischer roman

Der Mädchenreigen

Susanne Gantert
Flexibler Einband: 341 Seiten
Erschienen bei Gmeiner-Verlag, 03.08.2016
ISBN 9783839219072
Genre: Historische Romane

Rezension:

Ein wunderbares historisches Buch in Kriminalform. Schon der Einband erscheint wie eine Stickerei auf einem mittelalterlichen Wandteppich. Dies ist der 2. Teil einer Buchreihe von Susanne Gantert. Wir befinden uns im Jahre 1580 in Braunschweig. Ein Schäfer findet ein als Junge verkleidetes Mädchen, dass sich an nichts mehr erinnern kann. Zur gleichen Zeit wird die 12jährige Tochter des reichen Kaufmanns Lorenz Kale entführt. Es soll der feuerspeiende Drache Gluhfuß gewesen sein. Der junge Jurist Konrad von Velten macht sich im Auftrag des Herzogs auf der Suche nach dem Mädchen. Dabei kommt er unlauteren Machenschaften auf die Spur, denn es sind noch einige Mädchen aus der Umgebung spurlos verschwunden. Die Autorin versteht es gekonnt, den damaligen Zeitgeist aufleben zu lassen. Wir nehmen teil an dem damaligen Leben, was Essen, Kleidung und Wohnung betrifft und auch die Schwierigkeiten des Reisens zu dieser Zeit. Unter Einsatz seines Lebens gelingt es Konrad schließlich, die Mädchen zu befreien. Am Ende des Buches ist ein Anhang über die in dem Buch handelnden Personen angebracht. So können wir ganz genau erkennen, welche Personen Fantasiegestalten der Autorin sind und welche Figuren geschichtlichen Ursprungs sind. Ganz am Schluß befindet sich nach das Glossar, in welchem die damaligen Ausdrücke auf die heutige Sprache gebracht werden. Ein kurzweiliges und interessantes Lesevergnügen, das uns in die Städte Braunschweig und Wolfenbüttel brachte.

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benzin, bakterium, leserunde, will hofmann, roman

Lebensnacht

Will Hofmann
Fester Einband: 335 Seiten
Erschienen bei fabulus Verlag, 25.08.2016
ISBN 9783944788296
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ein Thriller, der den Leser total in seinen Bann zieht. Man dankt darüber nach und zerbricht sich schon den Kopf darüber, ob unsere moderne Technik nicht bald mehr Fluch als Segen ist. Professor Harry Kauffmann hat einen Stoff entwickelt, der das herkömmliche Benzin ersetzen soll. Dieses wird mit Hilfe von genmanipulierten Bakterien hergestellt. Dafür hat Harry den Chemienobelpreis erhalten. Harry selbst ist ein sehr zurückhaltender und in sich gekehrter Mann. Er lebt nur für seine Forschungen und hält sich auch von den Frauen fern. Er und sein Bruder entstammen einem gut bürgerlichem, aber strengen Elternhaus. Die meiste Zeit ihrer Kindheit halten sie sie bei einem bekannten Ehepaar auf. Schon als Kind hat er mehr geforscht, als mit den anderen Kindern herumzutoben. Jetzt ist er der gefeierte Star, den man kann ja selbst Benzin herstellen, ohne auf Drittländer angewiesen zu sein. Doch dann geschehen seltsamen Todesfälle. Die Menschen werden dabei grün am ganzen Körper, zerfließen, dass nur noch das Skelett samt Kleidung übrig bleibt. Außerdem herrscht in ihrer Nähe ein unsagbarer Gestank nach Benzin. Niemand weiß, woran diese Menschen leiden. Man ruft den Notstand aus, weltweit sind Millionen Menschen daran gestorben. Die Forscher und auch Harry arbeiten wie wild, um ein Gegenmittel zu erfinden. Sie sind machtlos. Sie können sich auch nicht erklären, weshalb und woran sich diese Menschen angesteckt haben. Das ganze Buch ist voller Spannung und voller Grausen. Keine einzige von den 335 Seiten erscheint langweilig. Das Buch wird in Erzählform von einer dritten Person geschrieben. Die Kapitel sind kurz und voller Dramatik. Leider endet das Buch nicht so, wie es sich der Leser gewünscht hätte. Die letzten paar Seiten sind als Glossar gedacht. Ich werden uns die chemischen und biologischen Begriffe, die in dem Buch vorkommen, genauestens erklärt. Schon das Bild des Buches ist außergewöhnlich, da die Buchseiten schwarz gefärbt sind. Auch das Lesebändchen ist schwarz gehalten. Die ersten beiden und die letzten beiden Seiten sind in grellem Grün gehalten und sollen an die grüne Farbe der sterbenden Menschen erinnern. Ein Buch, das man nicht so schnell vergißt.

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