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26 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

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Berlin Gangstas

Stefan Schweizer.
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Schwarzkopf & Schwarzkopf, 01.08.2016
ISBN 9783862655915
Genre: Romane

Rezension:

Schon das dunkle Cover wirkt sehr bedrohlich. Ein unkenntlich gemachter Mann schaut auf einer einsamen Straße auf einen herab. Das Buch fällt etwas aus der Reihe im Vergleich mit den anderen Büchern. Stefan Schweizer bringt hier den Leser in eine andere Welt, die den meistern Lesern etwas unbekannt ist. Kemal (Türkisch/Kurdisch) und Kolja (Russe) haben zusammen die Firma Koke. Sie schleusen Personen gegen viel Baren von den Kriegsgebieten in das sichere und reiche Deutschland, Das Geschäft floriert, der Rubel rollt. Dann wird Kemals Schwester Dischle entführt, Dahinter steckt der Unterweltboss Arafat. Er fordert Koke auf, für ihn Waffen, Drogen und Kinder, die dann zur Prostitution gezwungen werden, von Istanbul und Prag nach Deutschland zu überführen, Sollten sie damit nicht einverstanden sein, wird Dischle ermordet. Kemal und Kolja willigen ein, schwören aber dann Rache. Und diese Rache sieht nach einem Terroranschlag aus und ist sehr gut inszeniert worden. Die Geschichte spielt in Berlin. Hier wird eine harte Sprache gekommen, schmutzig, ordinär, fäkalig. Man muß sich beim Lesen erst einmal in das Milieu hineinfinden, um dann das ganze Geschehen zu begreifen. Die Leute trinken, nehmen Drogen,  führen an den Frauen die schlimmsten Sexpraktiken aus und schrecken vor nichts zurück. In dem ganzen Sumpf mit befinden sich Staatsbeamte, Polizisten, Staatsanwälte, die die Geschäfte decken und deswegen reichlich geschmiert werden. Hier hat sich der Autor selbst übertroffen und er muß mehr als umfangreich in der Szene recherchiert haben, um diese Dine hier schildern zu können. Trotz der Brutalität war in dem ganzen Buch sehr viel Spannung enthalten und den Leser packte die Neugier. Bisher hatte ich noch nie ein Buch in dieser Art gelesen. Ich habe nach der Lektüre noch zu einigens zu verarbeiten und zu verdauen und muß über manche Praktiken immer wieder nachdenken und grübeln.

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Zauberhafte alte Strickmuster

Annelie Pokorny , Eva Varpio
Fester Einband: 176 Seiten
Erschienen bei Rosenheimer Verlagshaus, 23.09.2013
ISBN 9783475542107
Genre: Sachbücher

Rezension:

Ein Buch, das jede Strickerin haben sollte. Auf 174 Seiten werden teils sehr alte Strickmuster anhand von leicht zu erfassenden Maschenzeichnungen erklären. Von ganz leichten Mustern bishin zu wahren Kunstwerken ist in dem Buch alles vertreten. Im Vorwort wird uns vielen zum Stricken an sich erklärt, dann werden exakt und genau die Zeichen für die einzelnen Maschen erklärt, so dass die Strickerin später keine Mühe hat, das gezeichnete Muster umzusetzen. Es werden uns Strukturmuster, Rippenmuster, Ajourmuster, Zopfmuster, Fläöchenzopfmuster und Borten und Anschlüsse gezeigt. Für alle, die gerne handarbeiten und etwas Besonderes herstellen wollen.

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36 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

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Beim Ruf der Eule

Emma Claire Sweeney , Ulrike Werner-Richter
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 27.07.2018
ISBN 9783404177134
Genre: Liebesromane

Rezension:

Ein Buch, das sehr zu Herzen geht und nicht in einem Rutsch durchgelesen werden kann, weil der Leser immer wieder sich das Gelesene durch den Kopf gehen lassen muß. Es löst so manche Emotion aus. Ein etwas anderes Buch wie gewöhnlich, aber es hat die Tendenz, dass der Leser sich noch lange an die Geschichte zurückerinnern wird. Maeve, eine 80 jährige Frau führt in England eine kleine Pension. Das besondere an dieser Pension ist, dass die Mitarbeiter und die Musiker, die dort auftreten, behindert sind und auch die Gäste dort haben eine körperliches oder geistiges Handicap. Das Buch verläuft in zwei Zeitsträngen. Einmal Maeve heute und einmal in ihrer Jugend. aeve hatte eine schwerst behinderte Zwillingsschwester. Die ganze Familie ging bei der Pflege von Edith auf. Alles drehte sich um dieses Mädchen und die Eltern weigerten sich, sie in ein Heim zu geben. Maeve war mit Frank verlobt und kurz vor der Hochzeit trennten sich die beiden: Die Schuld gab sie damals Vicent, einem Freund des Hauses. Nun erscheint dieser Vincent fast 60 Jahre später und möchte mit Maeve Frieden schließen. Das Buch ist sehr emotional, man spürt die Schwere des Herzens von Maeve.Und sie hat auch tiefe Schulgefühle gegenüber ihrer toten Schwester, da sie meint, an deren Tot mitschuldig gewesen zu sein. Die Gedanken von Maeve werden hier  sehr gut verarbeitet. Es erscheinen auch Arztberichte,die den Zustand der Schwester beschreiben.  Autorin erklärt in ihrem Buch gekonnt, wie Behinderte arbeitsmäßig eingesetzt werden können, welche Fähigkeiten sie haben und was man ihnen zutrauen kann und muß. Wirklich ein Buch, das jeden zum Nachdenken bringen wird. Auch der hellblaue Einband mit der Eule runden das ganze Reportire ab. Ich muß sagen,  dass ich durch diesen Buch einen weiteren Gesichtspunkt über Behinderte erfahren habe und meine These stimmt immer wieder, dass Lesen bildet.

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7 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Böses mit Bösem vergelten

Patrizia Sabrina Prudenzi
Flexibler Einband: 348 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 10.02.2017
ISBN 9783734730993
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ein Psychothriller, der diesen Namen voll und ganz verdient. Julia verbringt ein Jahr in England als Aupairmädchen. Sie ist bei ihrer Tante aufgewachsen, eine sehr vermögenden und beherrschenden Frau. Julias Eltern kamen ums Leben, als diese 6 Jahre alt war. Als sie von einem One-Night-Stand nachhause kommt, findet sie ihre Gasteltern tot vor. Ermordet. Die Polizei verdächtigt sie, da nur ihre Spuren gefunden werden. Zudem leidet Julia an einer gewissen Amnesie, sie hat oft einen Blackout und kann sich an nichts mehr erinnern. Polizei und die Tante plädieren dafür, sie in die Psychiatrie einweisen zu lassen. Niemand glaubt ihr, bis auf Inspektor Nyomada. Er ermittelt in Julias Umfeld und stößt dabei auf gravierende Unstimmigkeiten, was ihn letztendlich selbst in Lebensgefahr bringt.Die Autorin hält auf den gesamten 300 Seiten die Spannung aufrecht, man wird von einem Spannungsbogen zum nächsten geführt. Schon die Einteilung der einzlenen Abschnitte (Erwachen - Erstarren - Erschrecken - Erkentnnis) läßt den Leser einiges ahnen. Die Autorin versteht gekonnt. die Protagonisten so darzustellen, dass man bis tief in ihre Seele hineinblicken kann. Es geschehen weitere Morde, in die Julia voll hineingezogen wird. Bis am Ende ist dem Leser nicht klar, wer nun hinter dem Töten steckt und welche Personen noch in dieses blutige Szenario mit verwickelt sind. Wer Schrecken und Grauen liebt, der ist mit diesem Buch sehr gut beraten.

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Böse Barden

Billie Rubin
Flexibler Einband: 236 Seiten
Erschienen bei Buch&Media, 27.06.2018
ISBN 9783962330309
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Eine Krimi, der eher mit ruhigem Fahrwasser beginnt. Lelay, eine arabisch-stämmige Rapperin hat gerade mit ihrem Rapp Macho-Bruder einen riesigen Hit in ihrer Fangemeinde. Aber es kommen auch sehr viele Hassnachrichten auf ihrem Account und sie erhält Drohbriefe. Sie soll auf dem Nürnberger Bardentreffen auftreten. Da ihr Bodyguard erkrankt ist, wird Charlotte Braun als Personenschützerin engagiert. Leylas Manager Harry ist darüber nicht erfreut, aber Leyla besteht au Charlotte. Der Manager scheint Leyla ehr kurz zu halten, er antwortet für sie und erlaubt ihr auch nicht, das Hotel zu verlassen. Als es ihr aber dennoch heimlich gelingt, wird sie von einem unbekannten Mann verfolgt. Dann wird ein Mädchen ermordet, das mit Leyla zusammen auftreten sollte. Es wird umfangreich ermittelt, dabei kommen aber auch einige Sachen zum Vorschein, die die Rapperin verheimlicht hat.Von etwa der Mitte des Buches an geht es unheimlich rasant weiter, ein Geschehnis jagt das andere, wobei der Leser voll in den Ablauf involviert wird. Der Krimi ist nicht blutig, aber durchaus sehr sehr spannend. Die Autorin führt uns gekonnt in die Materie des Rap ein, in die moderne Technik, Maps, Snapchat, Tinder. Auch ein Unkundiger versteht, was in diesem Buch gesprochen wird, denn die Autorin hat wirklich gekonnt Charlotte als technische Niete dargestellt, die sich von ihrem Sohn diese Sachen erklären läßt und der ihr dann immer weiter hilft. 236 Seiten, die es sich lohnen, gelesen zu werden.

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

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Die grüne Fee und das rote Blut: Kriminalroman (Die grüne Fee von Absinth 2)

Nina Röttger
E-Buch Text: 400 Seiten
Erschienen bei KBV Verlags- & Medien GmbH, 22.03.2018
ISBN 9783954414246
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Für Leute, die das mittelalterliche Spektakel und Mittelaltermärkte lieben, ist dies wirklich die schönste Lektüre. Isa Bocholt, mit mittelalterlichem Namen Die Grüne Fee von Absinth, verdient sich ihren Lebensunterhalt als Gauklerin und Musikerin in der Band Manus Furis. Die nächsten drei Tage haben sie ihren Spielort in Xanten beim jährlichen Siegfriedspiel. Ihrer akademischen Familie ist diese Art von Leben nicht sehr willkommen, weshalb ihre Schwester sie dort aufsucht und ihr eine Szene macht. Da Isa nicht schlafen kann, schlendert sie durch den nächtlichen Markt. Sie sieht einen Schatten aus einem Zelt schleichen. Als sie nachschaut, findet sie den Reiter Dom tot vor, den Kopf aufgespießt. Nicht lange, da wird auch schon der Täter gefangengenommen. In seinem Zelt wurde ein blutiger Umhang und das Schwert gefunden. Er leugnet zwar die Tat, bricht aber dann plötzlich tot zusammen, ein zweiter Mord war geschehen. Isa dauern die Ermittlungen vom örtlichen Kommissar zu lange, weshalb sie selbst zu recherchieren beginnt. Dabei sticht sie in einen Bienenstock,  es gibt so einiges, was zwischen de Schaustellern und Gauklern nicht stimmt. Ohne besonders nachzudenken, beschattet sie die ihr verdächtigen Personen und gerät darüber selbst in Lebensgefahr und konnte wirklich in letzter Minuten vom Tod gerettet werden. Die Autorin läßt uns in die schillernde Welt dieser besonderen Märkte schauen, Wir spüren den Rauch der Feuer, den Geruch der Fladen und Eintöpfe. Gekonnt und voller Spannung spüren wir die Gefahr und die Dunkelheit, die von einigen Leuten ausgeht. Ein wirklich hervorragend geschriebener Krimi. Die Lösung am Ende ist so brillant, dass der Leser am Ende nur noch staunen wird.

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12 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

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Flussrauschen

Lilian Muscutt
Flexibler Einband: 314 Seiten
Erschienen bei Muscutt, Lilian, 04.12.2017
ISBN 9783981887808
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Dieses Buch ist voller Emotionen und führt den Leser in die tiefsten Abgründe der menschlichen Seele führt und ihn teilweise erschaudern läßt. Der arbeitlose Journalist Moosbach hütet Haus in Hund seines Freundes an der Wupper. Bei seinem morgendlichen Spaziergang mit dem Hund findet er die Leiche eines Mädchens im Fluß. Schnell wird klar, dass dies Magda ist, die erst vor ein paar Tagen aus der Psychiatrie entlassen wurde. Sie hatte mit ihrer Großmutter, die an Krebs verstorben ist, in einem alten Haus am Ortsrand gewohnt. Die beiden Frauen lebten sehr zurückgezogen. Sie bekam man nur zu Gesicht, wenn sie zu ihrem Bibelkreis gingen. Die wohnsitzlose Sanna, die sich mit Magda ebenfalls in der Psychiatrie befand, will nicht an den Selbstmord glaube. Und so fängt sie zusammen mit Moosbach zu recherchieren an. Beginnend bei der Großmutter Greta Schneider verfolgen sie deren Leben bis zu einem Kinderheim zurück und stoßen dabei auf schreckliche Mißstände. Letztendlich überzeugen sie auch die Polizei, sich der Sache wegen Mordes anzunehmen. Die Autorin versteht es gekonnt, den Leser in eine andere Welt zu entführen, die Jahre nach dem Krieg. Einen besonderen Touch bekommt das Buch durch die Tagebucheintragungen der Protagonisten, die ihre Erlebnisse, ihre Ängste und ihre Hoffnungen hier ganzu genau schildern. Ein Buch, das man, wenn man es erst einmal gelesen hat, nicht mehr wieder aus der Hand legen kann. Und man ist noch lange danach gedanklich in den Geschehnissen gefangen. Noch zu erwähnen sind die besonderen Naturschliderungen, das Wasser, das Wetter und die Pflanzenwelt.

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Sternenhimmeltage

Trish Doller , Ann Lecker
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 01.07.2016
ISBN 9783551314390
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Selten habe ich so einen ergreifenden Jugendroman gelesen, der voll unter die Haut geht und besonders den erwachsenen Leser sehr berührt und zum Nachdenken zwingt. Nachdem die Teenagerehe von Callies Eltern gescheitert ist, flieht ihre Mutter mit der 5jährigen Tochter. Nun ist Callie 17 Jahre alt und seit 12 Jahren auf der Flucht und lebt mehr recht als schlecht in Notbehelfen. Da ihre Mom nur nachts kellnert und diverse Aushilfsjobs annimmt, ist Callie von klein auf viel auf sich allein gestellt. Dann wird ihre Mutter mit einem gestohlenen Wagen aufgegriffen und kommt ins Gefängnis. Callie wird ihrem griechischen Vater übergeben, der inzwischen selbst eine Familie mit zwei kleinen Jungs hat. Sie wird von der neuen Familie mit offenen Armen aufgenommen, darf sogar auf dem Grundstück im eigenen Wohnwagen wohnen. Aber Callie ist diese umwerfende Liebe und Nähe und Umsorgung nicht gewöhnt, sie will frei sein, sich keinem unterwerfen, was natürlich zu Problemen führen muß. Dann verliebt sich Callie in Alex, einem 22jährigen Schwammtaucher, der selbst mit seinen Eltern und der schwerkranken Mutter selbst große Probleme hat. Callie fühlt sich mit der Liebe zu Alex hin- und hergerissen. Sie hat sehr schlechte Erfahrungen, da ein früherer Freund ihrer Mutter sie bereits mit 8 Jahren sexuell mißbraucht hat. Die inzwischen wieder freigekommen Mutter, die unter einer schwersten Psychose leidet und in Behandlung müßte, erscheint immer wieder bei Callie (heimlich) und bringt diese in schwerste Gewissenskonflikte. Callie möchte keinem weh tun und kommt dann ungewollt in einen Strudel von Ereignissen. Die Autorin erzählt gekonnt und mit wirklich großartigen Worten die Geschehnisse, der Leser fühlt sich in das Buch voll involviert. Ein Buch, das zu Tränen rührt und zeigt, in welcher mißlichen Situation sich Callie befindet.

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Fußballer dürfen faulen, aber nur ein bisschen

Hella Strehlke
Fester Einband
Erschienen bei Baumhaus Verlag, 01.01.2007
ISBN 9783833942402
Genre: Sonstiges

Rezension:

Ein wirklich überaus reizendes Büchlein, in denen sich die Kinder Gedanken über den Fußball machen. Wunderschön die kindlichen Aussprüche wie z.B.mein Papa isst gerne Schnittchen bei der Sportschau oder Ronaldos Eltern hatten früher kein Geld für den Zahnarzt, deshalb hat er eine Zahnlücke. Auch für Sportmuffel ist das eine lustige Lektüre. Als kleines Mitbringsel macht das Buch ebenso Spaß. Eben Kindermund, was wir als Erwachsene längst alles vergessen haben. Auch die lustigen Kinderzeichnungen lassen den Leser schmunzelm.

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16 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 11 Rezensionen

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JANINA TOT: Justizkrimi

Peter Märkert
Flexibler Einband: 365 Seiten
Erschienen bei Independently published, 10.07.2018
ISBN 9781983392177
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ein wunderbar geschilderter Kriminalroman, der uns Einblicke in das Seelenleben von Jugendlichen gibt und zeigt, was daraus alles passieren kann. Frederick ist ein sehr schüchterner Junge. Er schwärmt schon lange für Janina, einer sehr hübschen Klassenkameradin. Aber auch Sebastian ist von ihr fasziniert. Bei einer Abschlußfete bei Janina zuhause, kommen sich die beiden Jungs in die Quere. Es kommt zu einer Prügelei, wobei Frederick Sebastian ziemlich schwer verletzt. Doch dann beginnt Janina ein Verhältnis mit Frederick, gleichzeitig eine lesbische Beziehung mit ihrer besten Freundin Larissa. Frederick leidet darunter sehr, denn Janina spielt mit ihm Katz und Maus. Sie hatte auch schon mit ihrem Nachbarn ein Verhältnis und ein Lehrer soll mit ihr auch schon verbandelt gewesen sein. Dann wird Janina tot auf den Ruhrwiesen gefunden. Zuletzt war Frederick mit ihr zusammen gesehen worden. Er steht für die Polizei als Mörder fest, da er ja angeblich schon brutal aufgefallen ist. Frederick beteuert seine Unschuld, aber niemand glaubt ihm. Nun beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, denn auch die Bewährungshelferin von Frederick glaubt nicht an dessen Schuld. Wird es den Leuten gelingen, den Mörder zu finden? Ein wirklich emotionales Buch. Sehr erfreulich ist die große Schrift, so dass auch Brillenträger gut zurecht damit kommen. Ein Kriminalroman, der es von der ersten bis zur letzten Seite auf sich hat und man symaptisiert und leidet mit Frederick.

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54 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 34 Rezensionen

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Veilchens Show

Joe Fischler
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Haymon Verlag, 06.08.2018
ISBN 9783709979075
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Was Bauer sucht Frau in Deutschland ist, das ist Bauerlorette in Tirol. Die Sendung hat eine Rieseneinschaltquote, jeder will wissen, wen die sehr hübsche Bauerlorette (hier die 18jährige Jackie) sich von 5 Kandidaten als Herzensbauer auswählt. Die jungen Männer haben verschiedene Aufgaben zu lösen, die nicht immer gerade leicht sind. Doch dann sterben hinteinander zwei der Kandidaten. Hier muß das Ermittlerteam Mauser/Stolwerk ermitteln. Stolwerk ist ein Riesenfan der Kuppelshow, was ihn dann bei seinen Befragungen mit dem Aufnahmeteam sehr zugute kommt. Der Schlagabtausch zwIschen ihm und Veilchen (Mauser) gibt dem Leser einiges zum Lachen. Ein jeder im Team wird verdächtigt, Veilchen kann gerade noch einen dritten Todesfall verhindern, indem sie einen weiteren Kandidaten rettet. Auch Jackie und ihre Mutter werden in den Kreis der Verdächtigten aufgenommen. Hier wird auch auf das Privatleben der Ermittler Bezug genommen, was nicht immer einfach ist und die Beiden so ihre Probleme zu bewältigen haben. Als dann der Mörder ausfindig gemacht wird, ist der Leser schon sehr überrascht, denn auf diese Person wäre niemand gekommen. Dies ist schon der fünfte Band in dieser Kriminalserie. Das Buch ist gut geschrieben und läß sich leicht lesen. Allerdings kommen für meine Verhältnisse vielzu viel Komik und Slapstick darin vor, deshalb der Punkteabzug. Zu ewähnen ist noch das schlichte, aber sehr schöne Cover. Außerdem hat das Buch gerundete Ecken, was beim Lesen sehr gut in der Hand liegt.

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19 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 4 Rezensionen

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Mona

Dan Sehlberg , Dagmar Lendt
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 14.03.2016
ISBN 9783442483440
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Selten habe ich so ein Buch über eine Zukunftsvision gelesen, wie Mona. Der libanesische IT-Experte Samir verliert seine gesamte Familie durch eine Splitterbombe, die seine Tochter Mona mit ins Haus gebracht hat. Daraufhin entwickelt er einen Virus, der das gesamte israelitische Bankensystem lahmlegen wird und einen immensen wirtschaftlichen und finanziellen Schaden anrichten wird. Zur gleichen Zeit ist Eric, ein IT Professor in Stockholm dabei, Mind Surf zu entwickeln, das den User nur Kraft seiner Gedanken im Web surfen läßt. Endlich findet er einen Geldgeber dafür. Während Samir seinen Virus auf die Reise schickt, ist Erics Frau Hanna gerade dabei, Mind Surf auszuprobieren. Dabei wird sie von dem Virus infiziert und fällt ins Koma. Eric versucht alles, damit seine Frau aus dem Koma erwacht. Letztendlich würde das nur gelingen, wenn man eine Antivirusprogramm dazu starten würde. Eric nimmt Undercover Kontakt mit Samir auf. Er gerät in politische Konflikte und gerät dabei selbst mehr als einmal in Lebensgefahr. In seiner Not vertraut er sich Rachel an, einer Agentin, die auf ihn angesetzt wird. Er wird von den Israelis wie auch vom amerikanischen Geheimdienst gejagt, Inzwischen ist in Stockholm schon eine Person infolge des Virus verstorben. Unter großen Gefahren gelangt er in den Gaza-Streifen, um Samir anzutreffen. Ein Cyberroman, der von der ersten bis zur letzten Seite spannend ist. Man versteht das Buch auch dann, wenn man selbst kein IT-Spezialist ist. Die Kapitel sind mit großen Überschriften versehen und geben den jeweiligen Ort bekannt, wo sich die Protagonisten zur Zeit befinden. Trotz mancher technischer Details ist der Lesestoff flüssig und gibt dem Leser Einblick in die visionäre Welt.

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10 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

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Elbmöwen

Ivonne Hübner
Buch
Erschienen bei Mitteldeutscher Verlag, 01.06.2018
ISBN 9783963110559
Genre: Historische Romane

Rezension:

Wer historische Romane liebt, der wird an diesem Buch sicherlich Gefallen finden. Man schreibt das Jahr 1840. Der Weber Balthasar kommt aus der Lausitz nach Dresden, um dort an der Akademie seine Mustermalerlizenz nach dreijährigem Studium zu erhalten. Jedoch sein Aufenthalt in Dresden beginnt mit einem Fiasko. Ihm werden seine sämtlichen Papiere gestohlen, so dass er nicht im Studentenwohnheim unterkommen kann, sondern in einem Freudenhaus ein Zimmer bekommt. Nachdem er sich letztendlich mit großen Schwierigkeiten immatrikuliert hat, verliebt er sich in Antonia, die Tochter des Dekans. Aber auch Nikolaus, Sohn des Dekans, der lieber trinkt und spielt, als sich seinen Studien zu widmen, möchte mit Balthasar ein homosexuelles Verhältnis eingehen. Die Liebe zu Antonia muß im Verborgenen blühen, da sie mit dem Grafen von Stukken liiert ist und auch bald die Verlobung stattfinden soll. Aber auch Antonia findet sich zu dem Weber hingezogen. Da er im Französischen recht schwach ist, verhilft sie ihm inkognito zu guten Noten. Das Buch läßt den Leser in die Zeit dies Biedermeiers versinken, mit seinen strengen und altbackenen Regeln. Hier haben die Frauen nichts zu sagen, sondern sind dem Vater und später dem Ehemann unterstellt, besonders auch in finanzieller Hinsicht. Die Autorin beschreibt diese Zeit gekonnt und voller Farbe. Man sieht die Pracht der reichen Leute und dann wiederum die Armut, den Schmutz, das Ungeziefer, den Gestank in den Außenbezirken. 400 Seiten, die den Leser fesseln und neues erfahren lassen. Auch das Titelbild ist sehr gut gewählt. Es zeigt Dresden zur damaligen Zeit bei Sonnenuntergang.

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17 Bibliotheken, 0 Leser, 4 Gruppen, 14 Rezensionen

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Monstratorem

Anja Gust
Flexibler Einband: 279 Seiten
Erschienen bei AAVAA Verlag, 01.07.2018
ISBN 9783845926544
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ein etwas anderes Buch, wie es der Leser gewohnt ist. Aber gerade diese Andersartigkeit macht großen Spaß, die Lektüre zu lesen. Sina Brodersen bewirtschaftet nach dem Tod der Eltern ihren Hof alleine. Sie lebt sehr zurückgezogen. Um sich ein Zubrot zu verdienen, restauriert sie alte Zwerge, die ihr ein Bekannter aus Polen holt. Und in einem dieser Zwerge befindet sich ein Schlüssel, mit dem Sina absolut nichts anfangen kann. Ein Verbrechersyndikat hat ein ganz besonderes System zur Manipulation. Aber ein Schlüssel ist unauffindbar. Deswegen wird akribisch danach gesucht und es findet sich auch ein jäher Verdacht, wo der Schlüssel sein könnte. So wird der Auftragskiller mit dem Decknamen Tom beauftragt und er macht sich auch den Weg in den Norden. Gekonnt integriert er sich in die Dorfbevölkerung und mit deren Hilfe derer geschehen dann Morde, wird Insiderwissen preis gegeben, Er fingiert einen Unfall, nur um mit Sina bekannt zu werden. Sprachlich gekonnt führt uns die Autorin durch das Buch, läßt uns am Leben verschiedener Menschen teilhaben, die anfangs so gar nichts mit der richtigen Geschichte gemeinsam haben. Dann verliebt sich Sina in Tom und er nimmt seinen Auftrag nicht mehr so ernst, da er Sina schützen will. Ein Kriminalroman, der uns in das Leben der Dorbewohner schauen läßt, egal ob ein Storch abgeschossen wird oder eine heimliche Liebelei stattfindet. Auch der Einband des Buches ist gut getroffen. Auf weißem Grund ist das Gemälde von Michelangelo (Gott und Adam reichen sicsh die Hände). Am Schluß sind die Fußnoten erklärt. Ein gelungenes Erstlingswerk der Autorin.

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22 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 16 Rezensionen

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Franziska zu Reventlow

Kerstin Decker
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Berlin Verlag, 01.06.2018
ISBN 9783827013620
Genre: Biografien

Rezension:

Eine Biografie einer bemerkenswerten Frau ihrer Zeit, die aber viele nicht zu kennen scheinen. Franziska zu Reventlow lebte von 1871 bis 1918. Sie wuchs in Norddeutschland auf, kam in ein sehr strenges Mädchenpensionat, mußte dieses aber nach einem Jahr wegen ungebührlichen Verhaltens wieder verlassen. Da sie ihren Eltern zu störrisch, wir würden dies als freiheitsliebend bezeichnen - kam sie zu einer Pfarrersfamilie in Stellung. Von dort flüchtete sie dann nach München und führte das Leben einer Boheme. Ihre Familie verstieß sie, den Vater durfte sie nicht einmal am Sterbebett besuchen. Sie bestritt ihr Leben als Übersetzerin, Schauspielerin, Malerin, Prostituierte, Milchfrau, Schriftstellerin und war ihr Leben lang in finanziellen Schwierigkeiten, so dass sie ihre Miete des Öfteren nicht bezahlen konnte und hungerte. Sie hatte einen unheimlichen Freiheitsdrang, projektierte die freie Liebe, hatte mehrere Liebhaber nebeneinander. Schließlich heiratete sie einen Juristen, nachdem sie von einem anderen Mann schwanger war, hatte eine Fehlgeburt und führte ihr eigenes Leben weiter. Bis dahin wurde sie ihrem Mann finanziell unterstützt, danach stellte er alle Zahlungen ein. Sie reiste nach Italien, Griechenland, in das Voralpenland. Ihre Gesundheit war nicht die beste, viele Operationen fielen an, sie hatte etliche Fehl-oder Totgeburten. Sie flog wie ein Schmetterling von Mann zu Mann, feierte Fasching im großen Stil. Sie verkehrte mit Leuten wie Rilke, Huch, Klages und Wolfskehl. Dann bekam sie ihr Kind, Rolf, den sie abgöttisch liebte. Ein Leben, das wie im Rausch gelebt wurde. Dann gab es wieder Zeiten, wo sie zutiefst depressiv war, sogar an Selbstmord dachte. Nach einem Fahrradsturz verstarb sie im Alter von 47 Jahren. Die Autorin hat hier ein Bild einer außergeöhnlichen Frau gezeichnet, die ihrer Zeit um viele Jahrzehnte voraus war. Ihren Freiheitsdrang zuliebe verzichtete sie auf Sicherheit und Geld. Sie lebte praktisch von der Hand in den Mund. Sie solle eine außergewöhnlich schöne und aparte Frau gewesen sein. Der Text in dem Buch ist an manchen Stellen sehr philosophisch, die Autorin versteht es voller Sensibilität, dem Leser das Leben des emanzipierten Frau näherzubringen und man erfährt sehr vielen, was einem bisher unbekannt war. Das Umschlagbild und die erste Seite des Buches zeigen uns eine schöne Frau mit großen, ernst dreinblickenden Augen. Ein Buch, das auf alle Fälle den Horizont erweitert. Das Nachwort von Kerstin Decker geht einem tief zu Herzen.

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59 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 34 Rezensionen

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Wähle den Tod

Jutta Maria Herrmann
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 02.07.2018
ISBN 9783426519981
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Schon das schwarze Cover mit den weißen Zweigen samt Stacheln geben dem Buch etwas Zerstörrerisches. Ein Psyschothriller, der seinen Namen zu Recht verdient. Eine noramle Familie: Vater, Mutter, Sohn und Tochter und der Familienhund. Ein eigenes Haus. Vater strebt einen Posten in der Politik an, Mutter kümmert sich um Kinder und Haus. Idyllisch, bis eines Tages der Familienhund bestialisch ermordet wird. Jana hält dies vor ihren Kindern geheim. Dann erhält sie verwirrende Nachrichten inform eins Briefes und durch Apps. Jana ist total durch den Wind, denn sie hat eine Vergangenheit, die sie bis jetzt totgeschwiegen hat, denn niemand darf etwas erfahren. Dann wird ihr Geliebter Tod aufgefunden und die Kinder sind plötzlich nicht mehr. Dieses Buch ist von der ersten bis zur letzten Seite total spannend. Einmal angefangen zu lesen, kann man es nicht mehr aus der Hand legen. Spannungsbogen und Spannungsbogen wird hier gekonnt aufgebaut, der Leser wird auf falsche Fährten geführt und an Grausamkeiten und Schmerz ist dieses Buch nicht mehr zu überbieten:"Ich werde dich zerstören, dir alles nehmen, was dir lieb ist, so wie due mir alles genommen hast." Dies ist der Leitspruch dieses Krimis.Wir werden in die tiefsten Abgründe geleitet, Gänsehautfeeling pur ist dem Leser sicher. Auch die Schrift und der Zeilenabstand hat die richtige Größe, so dass das Buch gut zu lesen ist und gut in der Hand liegt. Der Schluß ist für den Leser selbst ein einschneidendes Erlebnis.

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22 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

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Commissario Pavarotti kam nie nach Rom

Elisabeth Florin
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Emons Verlag, 28.06.2018
ISBN 9783740803162
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Dies ist nun der 4. Fall von Commissario Pavarotti und seinem Mitstreiter Emmenegger. In diesem Band hat sich Commissario äußerlich sehr verändert. Aus dem stets etwas pummelige Mann ist nun ein schlanker, gutaussehender und teuer gekleideter Senor geworden. In Meran wurde ein deutsches Ehepaar am Pool erschossen und keiner der anderen Gäste hat etwas bemerkt. Es ist unklar, weswegen der Mord verübt worden war. Lex Santer war erfolgreicher Finanzmakler und seine Frau Anna war Erfolgsautorin. Die beiden lebten sehr großzügig in ihrem Reichtum. Nun fährt Pavarotti nach Deutschland, um sich um Umfeld des Ehepaares etwas umzusehen. Er ist ganz baff, als ihm vom Zug Lissie von Spiegel abholt. Die beiden führen eine On-Off-Beziehung. Zur Zeit herrscht Flaute. Pavarotti erfährt, dass Anna eine neues Buch in Arbeit hat, dass vom zweiten Weltkrieg handeln soll. Sie hat in dieser Angelegenheit recherchiert. Wurde dem Ehepaar dies vielleicht zum Verhängnis. Aber auch Lissie ist an der Sache dran, was Pavarotti verhindern will. Steckt sie vielleicht in der ganzen Sache mit drin, so wie sie sich verhält? Daneben gibt es für den Leser noch einen zweiten Handlungsstrang, der kursiv geschrieben ist und über die Vergangenheit verschiedener Personen berichtet. Diese Vergangenheit fügt sich dann am Schluß des Buches zu einer ganzen Einheit. Die Autorin versteht es auch in diesem Band, den Leser auf falsche Fährten zu führen, der Spannungsbogen steigt ständig an und man kann das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen. Wir treffen auch immer wieder alte Bekannte, was dem Lesefluß natürlich zugute kommt. Es kann aber auch jedes Buch für sich gelesen werden, da auf die Vergangenheit oftmals Bezug genommen wird und so auch ein Erstleser informativ versorgt wird. Die Autorin schreibt in einer leicht verständlichen Sprache und die Seiten fliegen nur so rasch dahin. Auch das Titelbild ist wie gewohnt sehr schön und gut gewählt. Man darf auf einen 5. Teil hoffen.

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172 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 43 Rezensionen

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Racheopfer

Ethan Cross
E-Buch Text: 94 Seiten
Erschienen bei Bastei Entertainment, 02.10.2013
ISBN 9783838747163
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Wieder ein echter Ethan Cross und seine Figur von Figur Francis Ackermann jun., der Serienkiller. Das schwarze Cover mit der roten Schrift, aus der symbolisch Blut fließt, sind voll der Eyecatcher. Ackermann, durch seinen Vater böse gemacht, soll einer neuen Therapie unterzogen werden, wonach Teile des Gehirns einfach ausgeschaltet werden. Danach soll der Patient das Böse in sich verlieren. Dr. Kendrick, Leiter einer psychologischen Anstalt, will dieses Experiment durchführen und damit seiner Klinik zu einem höheren Ansehen verhelfen.Mit dabei von der Partie ist die Psychologin Jennifer. Was niemand weiß, ist die Tatsache, dass Ackermann vor vielen Jahren die Eltern und die Geschwister von Jennifer bestialisch getötet hat, während das Mädchen alles mitansehen mußte, aber als einzige überlebt hat. Nun will sie Rache und den Mörder umbringen. Niemand ahnt was von ihrem Plan. Um das Scheusal zu töten, nimmt sie sogar den Tod ihres Freundes und Geliebten David in Kauf. Trotz schwerer Bewachung von Ackermann gelingt es Jennifer, ungesehen und dessen Zelle zu gelangen. Ihr Ziel ist RACHE. Aber bei ihrem Plan geht einiges schief. Wieder ein Thriller der Spitzenklasse. Cross versteht es gekonnt, den Leser derart in Spannung zu halten. Durch die teils zynische, manchmal aber auch charmante Art des Serienmörders läßt er die Stimmung und die Symapthie für Ackermann von Hass bishin zum Mitleid schwanken.Gekonnt erzählt er die Brutalität und dann wieder den Charm dieses Monsters.Es wird auch auf die Qual, die Ackermann durch die Experimente seines Vaters erdulden mußte, Bezug genommen. Sie Sprache ist modern, gut verständlich und läßt die Seiten nur so dahinfließen. Einiger Wehrmustropfen bei dem Ganzen ist die Kürze des Buches. Da man praktisch zum Lesen nicht aufhlren kann, hat man den Text unheimlich schnell durch. Schade, denn man hätte viel mehr von dieser interessanten Story erfahren wollen.

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

Die Kreuzler von Kadmos

Julian B. Simon
Flexibler Einband: 456 Seiten
Erschienen bei tredition, 02.05.2018
ISBN 9783746936468
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ein Jugendbuch, das jedem Erwachsenen gefällt und das kein Leser mehr aus der Hand legen möchte. In dem kleinen Eifelstädtchen Schleiden verschwinden innerhalb kürzester Zeit mehrere Personen. Es werden aber weder Leiche gefunden, noch kommen Lösegeldforderungen. Die Polizei steht vor einem Rätsel. Doch ist auffallend, dass es sich bei den Verschwundenen, die immer in einem gewissen Waldstück waren, es sich um jüngere Personen handelt. Den vielen Rentnern, die an diesen Wegen spazieren gingen, verschwand nie einer. Die beiden 14jährigen Buben Maxi und Frank finden bei ihrem Streifzug durch den Wald durch Zufall eine Höhle, in der sich ein Skelett befindet und einige seltsame Gegenstände. Sie finden auch ein Tagebuch in Sütterlinschrift, das sie mit Mühe entziffern. Es handelt im Jahr 1904, Und genau zu dieser Zeit sind auch etliche jüngere Menschen verschwunden und nicht mehr aufgetaucht. Die beiden Freunde machen einige Nachforschungen und kommen selbst in eine schwierge Situation und müssen um ihr Leben fürchten. Zeitgleich wird in diesem Buch von Celina und ihrem Vater berichtet, die in einer anderen Welt zu einer anderen Zeit leben. Wir erfahren von deren Schwierigkeiten, da sie von der Obrigkeit ausgebeutet werden. Doch als das Buch am Interessantesten wurde und man meinte, die Lösung zu erhalten, war es Schluß. Es geht in einem Nachfolgeband weiter. Die 450 Seiten sind spannend und fliegen nur so dahin. Die Sprache ist gut zu verstehen, die Sätze sind kurz und prägnant. Besonders gut ist dabei die Jugend von heute herausgearbeitet, mit ihren Sprüchen und Flappsigkeiten. Der Leser stellt sich immer wieder die Frage: Was kann das für ein Ort sein, der nicht auf dieser Welt ist? Gibt es eine Zwischenwelt, einer Drittwelt ohne Wiederkehr?

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Im Dunkel deiner Seele

George Harrar
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 29.03.2018
ISBN 9783404176144
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Evan Birch ist Professor der Philosophie und unterrichtet an der Unu. Birch ist verheiratet und Vater von Zwillingssöhnen. Er wird uns so beschrieben, wie wir uns einen Professor mit dieser Professur eben vorstellen, teilweise vergeßlich und in höheren Sphären schwebend. Eines Tages wird sein Auto angehalten, indem sich auch die Zwillinge befinden und er wird aus dem Auto heraus verhaftet. Man beschuldigt ihn, die junge 16jährige Joyce Bonner entführt zu haben. Zwar bestreitet Birch dies, aber in seinem Auto werden Haare und der Lippenstift des verschwundenen Mädchens gefunden. In seiner Zerstreutheit macht Birch unterschiedliche Aussagen, was ihn noch mehr zum Schuldigen macht. Inspektor Malloy hält ihn für den Entführer, zumal das Mädchen auch einmal bei ihm einen Ferienkurs absolviert hat. Die ganze Geschichte ist untermalt mit philosphischen Ausdrücken, Gesichtspunkten und Zitaten. Dies tut zwar dem Inhalt des Buches keinen Abbruch, ist aber nicht geeignet für einen Thriller. Das Buch ist zwar interessant, wer aber Gänsehautfeeling möchte, der ist hier vollkommen falsch. Das Buch zeigt uns sehr gute philosophische Anschauungen, desöfteren werden auch Sätze aus anderen Büchern erläutert und diskutiert. Der seelische Zustand von Birch und seiner Frau wird hier gut zur Schau gestellt und auch das Leben der Zwillinge wird durch den Verdacht des Vaters durcheinandergebracht. Das Ende des Buches ist ziemlich offen und läßt den Leser mit sehr vielen Fragen zurück. 

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13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

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Sündenrächer

Frank Esser
Flexibler Einband: 232 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 12.04.2018
ISBN 9783752815153
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ein Buch, dass, wenn man einmal angefangen hat zu lesen, nicht mehr aus der Hand zu legen ist. Der Wachemann Neumann wird tot in seinem Haus aufgefunden. Vor seinem Tod wurde er fürchterlich mißhandelt und gequält. Ein paar Tage später finden man den Arzt Dr. Lessing tot in seinem Schlafzimmer auf, ebenso auf das Brutalste hingerichtet. Schnell findet Kommissar Hansen und sein Team heraus, dass beide Opfer aus der ehemaligen DDR kommen und beide damals in Bautzen ihren Dienst leisteten. Einige Tage später wird ein drittes Opfer gefunden, ein Politiker, wieder gequält bis zum Tode. Hansen und sein Kollege Riedmann machen nun eine Dienstreise nach Dresden, um dort die ehemaligen Kollegen und die Verwandten der Getöteten zu befragen. Im Laufe der Ermittlungen tut sich den Beamten ein morastiger Sumpf auf, der den Leser nachdenklich stimmt. Es steht fest, dass es sich um mehrere Täter handeln muß, da bei allen drei Morden die DNA unterschiedlich ist. Als Prolog dieses Buches wird uns die Flucht eines DDR-Bürgers in den Westen genau beschrieben. Der Leser erfährt hier durch die Zeugenaussagen einiges über die Verhörmethoden in der damaligen DDR und auch, weswegen manche Leute inhaftiert wurden.Das Buch wird die ganzen 229 Seiten auf keiner einzigen Seite langweilig. Man ist versucht, alles auf einemal zu lesen. Immer dann, wenn man meint, dem richtigen Mörder auf der Spur zu sein, entwickelt sich eine neue These. Da die Maueröffnung ja nun schon fast 30 Jahre her ist, bekommt der Leser einiges an Inormationen geliefert, wie es vor de Grenzöffnung war. Der Autor versteht es, den Spannungsbogen geschickt immer wieder zu erhöhen. Die Sprache ist gut verständlich, das Buch läßt sich gut und leicht lesen. Sündenrächer ist der Nachfolgeband von Der Racheengel. Man kann aber auch jedes Buch für sich alleine lesen. Schön finde ich auch, dass auf die private und menschliche Seite der Ermittler eingegangen wird. Das schwarz-weiße minimalistische Titelbild paßt sehr gut zum ganzen Inhalt. In Krimi, der teils in Aachen und teils in Dresden spielt und einiges an Lokalkolorit zu bieten hat.

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19 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

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Römermaske

Simone Dorra
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Silberburg, 29.05.2018
ISBN 9783842520875
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Dies ist der zweite Band um den Waiblinger Kommissar Malte Jacobsen. Dieser wurde vor einiger Zeit von Hamburg nach Schwaben versetzt. Malte besucht mit Lukas (vom Vorgängerband)das Römerkastel in Welzheim, weil Lukas eine Heimarbeit schreiben muß. Als sie an einem Brunnen vorbeikommen, entdeckt Malte darin eine Leiche. Sie wurde durch eine Stichwunde tödlich verletzt. Bei dem Taten handelt es sich um Professor Adlersfeld, einen Sachverständigen und Experten bezüglich der Römerzeit. Warum wurde er ermordet? Welzheim steht kurz vor den Römertagen, eine Festivität, bei dem die beiden konkurrierenden Römervereine mitmachen. Häger, der Vorsitzende eines Vereins, hat eine römische Helmmaske ausgegraben, die Adlersfeld nun begutachten sollte. War es eine Fälschung? Oder war Eifersucht der Grund. Denn Hägers russische Ehefrau hatte ein Techtelmechtel mit dem Gutachter???? Und bald darauf geschieht ein weiterer Mord. Jakobsen und seine taffe Kollegin Melanie ermitteln, wobei sie auf einige Ungereimtheiten stoßen. Das Buch liest sich wunderbar leicht. Es wird uns sehr viel Lokalkolorit geboten, die schönen Landschaften, das gute schwäbische Essen.... Auch eine leicht anbahnende Liebesgeschichte zwischen den beiden Ermittlern läßt sich hier nicht vermeiden. Man erfährt auch einiges Private von den Kommissaren, so dass hierdurch eine gewisse Normalität ins Buch kommt und man sieht, Polizisten sind auch nur Menschen. Sehr gut machen sich die schwäbischen Ausdrücke und Sätze, mit denen hier gespielt wird. Man muß den ersten Band nicht unbedingt gelesen haben. Denn das zweite Buch hat seine Eigenständigkeit. Sehr schön ist auch der Einband mit den römischen Türmen und der rote Abendhimmel im Hintergrund. Ein wirklich sehr spannender Krimi und man ist gespannt darauf, was Kommissar Jacobsen in seinem nächsten Band lösen wird.

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

So nah der Tod

Thea Falken
Flexibler Einband
Erschienen bei Bastei Lübbe, 29.03.2019
ISBN 9783404178018
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Annika Ritter wacht in der Nacht auf und das Bettchen ihrer 9 Monaten alten Tochter Janina ist leer. Auf der Wand sind blutige Handabdrücke und die Worte "bye Mama". Ihr Mann selbst hatte vor wenigen Monaten einen tödlichen Autounfall. Der Unfallgegner beging Fahrerflucht und konnte bis heute nicht gefaßt werden. In ihrer Verzweiflung bittet sie ihren Freund und Nachbarn Sebastian um Hilfe. Sie finden ein vom Entführer hinterlassenes Rätselgedicht, neben dem ein Ultimatum angegeben ist. Hauptkommissar Weinsheim wird in diesem Fall eingesetzt. Zur gleichen Zeit aber findet er aber eine Frauenleiche, unter der der Bibliotheksausweis von Sebastian liegt. Das Kind konnte nur von jemanden entführt worden sein, der Zugang zum Haus hat und den Janina kennt. Sebastian gerät unter Verdacht. Annika und er wollen das Rätsel lösen, damit das Kind am Leben bleibt. Es ist eine Schnitzeljagd, die quer durch Berlin führt. In der Zwischenzeit werden weitere Menschen ermordet. Die Polizei ermittelt, doch der Mörder ist stets einen Schritt weiter. Wir lesen hier von den grausam zugerichteten Leichen. Doch der Mörder/Entführer scheint ein sehr intelligenter Mensch zu sein und Annika und ihre Gewohnheiten durchaus gut zu kennen. Dann werden zwischendurch in kursiver Schrift immer wieder einige Seiten von einem unbekannten Kind berichtet, das von seinem Stiefvater grausam mißhandelt wird und ihm von keinem Menschen geholfen wird. Dieser Junge muß der heutige Mörder sein. Die Autorin versteht es wunderbar, das Grauen zu beschreiben und auch die seelischen Ängste und Nöte der Protangonisten. Leider wird die Flucht durch Berlin in der U-Bahn immer wieder beschrieben, so dass dies teilweise langweilig wird und der Leser fast diese Szenen überblättern will. Auch die rasante Autofahrt durch Berlin mit einigen Fast-Unfällen ist mir als unrealistisch und könnte so im täglichen Leben gar nicht ausgeführt werden. Ansonsten ist es ein Thriller der Spitzenklasse und er läßt den Leser das Blut in den Adern gefrieren und sorgt für Gänsehautfeeling. So, wie hier das Buch endet, werden wir Hauptkommissar Weinsheim bestimmt bald in einer neuen Sache ermitteln sehen.

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15 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

bootsfahrt, christen, eifersucht, eisblock, feuer, geheimgang, geschichte, goldmünze, hass, hexe, historie, historische krimis, judenverfolgung, mallorca, mord

Blutspuren auf Mallorca

Brigitte Lamberts , Ursula Schmid-Spreer , Jan Lammers , Anne Grießer
Buch: 215 Seiten
Erschienen bei Wellhöfer, Ulrich, 12.03.2018
ISBN 9783954282418
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Durch dieses Buch sehen wir, das Mallorca mehr zu bieten hat als Badestrände,Ballermann. Schon die Römer, Vandalen, Byzantiner, Mauren und Araber bevölkerten vor vielen Jahren diese Insel um sich dort anzusiedeln oder um sie schlichtweg zu erobern. Die Sonneninsel war schon immer Ziel der Menschen. 18 wunderbare historische Krimis von verschiedenen Autoren sind in diesem Buch enthalten. Teils traurige, teils raffinierte aber auch Liebesgeschichte ohne Happy End. Wir erfahren, dass es auf Mallorca schon Dudelsäcke gegeben hat, die Judenverfolgung dort stattfand, der Teufel dort sein Unwesen trieb und auf dem Friedhof von Palma ein sonderbares Grabmal steht. Und nach jeder dieser Geschichte ist passend der historische Hintergrund dazu genau analysiert. Auch das Titelfoto ist gut inszeniert. Die Kathedrale mit den landestypischen Palmen und aus den Kanälen fließt Blut in den Fluß. Diese Bücher mit den einzeln in sich abgeschlossenen Kapitel lassen sich gut für zwischendrin lesen. Man kann bei Bedarf die Geschichte lesen und an anderen Tagen wieder weiterlesen, ohne dass man den Faden dazu verliert. Sehr abwechslungsreich ist auch der verschiedene Stil der einzelnen Autoren. Und am Ende des Buches findet man einen kurzen Lebenslauf aller im Buch mitwirkenden Schriftsteller.

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73 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 65 Rezensionen

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Der englische Liebhaber

Federica de Cesco
Fester Einband: 360 Seiten
Erschienen bei Europa Verlag , 29.06.2018
ISBN 9783958900806
Genre: Romane

Rezension:

Ein melodramatisches Buch, das den Leser wirklich sehr nachdenklich zurück läßt. Diese wirkliche traurige Geschichte soll nach wahren Begebenheiten entstanden sein. Der zweite Weltkrieg ist vorbei, die Bevölkerung hungert, ihr fehlt an allem. Die junge Anna in Münster verdient etwas Geld als Dolmetscherin. Dabei verliebt sie sich in den englischen Captain der Besatzungsmacht. Er ist Agent des britischen Geheimdienstes, was Anna natürlich nicht weiß. Sie wird von ihm schwanger, er verspricht ihr, sich scheiden zu lassen und sie zu heiraten. Doch er kommt nicht mehr zurück und all ihre Briefe werden nicht beantwortet. Sie zieht alleine und unter großen Entbehrungen ihre Tochter groß. Sie arbeitet hart und hat wenig Zeit für ihr Kind. Doch ihre große Liebe kann sie nicht vergessen und sie hat immer noch die Hoffnung Jeremy nochmals zu treffen. Das Buch beginnt damit, dass Anna am Sterben liegt und ihre Tochter sie noch einmal besucht. Die Erzählweise ist derart interessant, da einmal aus der Sicht der Tochter geschrieben wird. Dann wird die Zeit zurückgeblendet und Anna erzählt oder liest aus den Briefen vor oder von den Tonbandaufzeichnungen. Man spürt und fühlt die große Liebe zwischen Anna und Jeremy, die Zerrissenheit. Intrigen zerstören das Leben der beiden Liebenden. Fiktion und Wahrheit zerfließen in einer Einheit, beim Lesen kommen einem bisweilen schon auch die Tränen. Die Autorin erzählt in einem unnachbar machenden Stil. Wir erfahren, wie der Geheimdienst auch noch nach Jahren seine Mitarbeiter fest in der Hand hat. De Cesco läßt uns an einer großen Liebe teilhaben. Es waren zwei Königskinder, die hatten einander so lieb. Sie konnten einander nicht finden, das Wasser war viel zu tief. Auch das Cover ist unheimlich beeindruckend. Ein englischer Offizier rückt eine zierliche Frau an seine Brust.

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