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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Der Garten meines Lebens

Ulla Lachauer
Fester Einband: 158 Seiten
Erschienen bei Verlag Eugen Ulmer, 11.09.2014
ISBN 9783800182596
Genre: Sachbücher

Rezension:

Selten habe ich so ein (Sach)Buch in der Hand gehabt, das mich so fasziniert hat. Es ist eine Biografie, ein Gartenbuch und ein Kochbuch in einem. Hier erzählt die über 80 Jahre alte Bäuerin Agnes Sester ihr arbeitsreiches Leben. Selbst aus einem Bauernhof heraus, heiratet sie in eine Landwirtschaft ein, in der die Schwiegereltern noch das Regiment hatten. Agnes wurde sehr früh Witwe und stand dann mit vier Mädchen alleine da. Schon von Kindheit an war der Garten ihr Lebenselexier. So hat sie zusammen mit der Autorin ein Buch geschrieben. Hier werden uns die Pflanzen und Blumen näher gebracht. Agnes zeigt uns, wie man selbst Samen nimmt, wie man pflanzt, sät und erntet. Dabei gibt sie uns auch Rezepte aus Obst und Gemüse bekannt. Mit dem Bauernhof war die Familie Selbstversorger. Walnüsse, Kirschen, Zwiebeln; jedes dieser Arten muß man anders behandeln, alles wird verwertet. Frau Sester war auch eine der ersten, die Ferien auf dem Bauernhof anbot. Das Buch hat ein wunderbares Lay Out. Wir finden darin wunderschöne Gartenfotos und auch etliche Fotos aus dem Familienalbum der Sesters. Dies ist ei Bildband, den man nicht nur einmal zur Hand nimmt. Jeder  Besitzer dieses Buches wird es immer wieder zur Hand nehmen und nachschlagen, wenn man etwas Besonderes wissen will, Fast möchte ich es auch als Gartenlexikon bezeichnen, denn Frau Sester gibt auch Tipp, wie man Unkraut vernichtet und Ungeziefer beseitigt. Ich bin von diesem Buch hellauf begeistert. Es ist unterhaltsam und lehrreich. Der Bildband hat 157 Seiten und ist im Ulmer Verlag erschienen.

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27 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

kanaren, reisebericht, ein jahr auf den kanaren, sehenswürdigkeiten, lisa gast

Ein Jahr auf den Kanaren

Lisa Gast
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Verlag Herder, 08.09.2015
ISBN 9783451067129
Genre: Sachbücher

Rezension:

Ein Buch, das Urlaubserinnnerungen weckt. Die Autorin hat sich ein Jahr Auszeit genommen und ist während dieser Zeit auf sieben kanarischen Inseln gewesen. Als erstes hat sie ihre Familie auf Teneriffe besucht. Eindrucksvoll erzählts sie uns ihre täglichen Erlebnisse. Das herrliche Wetter, die gastfreundiche Bevölkerung, Aber auch von der einfachen Lebensweise mancher Leute, von dem vielen Müll, da hier Mülltrennúng ein Fremdwort ist, Die Behörden arbeiten dort ganz anders als bei uns, man braucht Geduld. Als Lisas Ersparnisse weniger werden, verdient sie vor Ort ihr Geld. Sie lernt Gleitschirmfliegen, Surfen. Wir erleben hier eine wunderbare Flora und Fauna. Mit ihrer jugendlichen Sorglosigkeit erzählt uns die Autorin ihr Leben, ihr Glück aber auch ihre Traurigkeit. Aber sie gibt uns auch eine Fülle von Berichten von Land und Leuten auf den Kanaren. Den Leser packt das Fernweh, er hört das Meer rauschen und spürt die warme Sonne auf seiner Haut. Ein sehr interessant geschriebener Reisebericht, voller Humor und Spannung.

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12 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

akademie, undercover, undercover-einsatz, erotische geschichten, erotische kurzgeschichten

Die Akademie: Undercover-Reloaded - 1

Jean P.
E-Buch Text
Erschienen bei telegonos-publishing, 22.11.2016
ISBN B01N3MQVVZ
Genre: Sonstiges

Rezension:


Hier knüpft JeanP. an den Roman Undercover an. Esther ist Reporterin in einem kleinen Journal. Nun geht sie praktisch zur weiteren Fortbildung auf die Akademie, nachdem sie ja auf Schloß B, so einiges erlebt hat und auch schon die Liebesschule besucht hat. Nach einem feurigen Abschied von ihrem Mann Felix befindet sie sich nun im Zug auf der Fahrt zur Akademie. Lange ist sie in dem Abteil allein und gibt sich ihren erotischen Träumen hin, die nicht nur Felix gehören........ Da steigt dann doch noch ein sehr eleganter Herr zu ihr ins Abteil, Nadelstrefenanzug, Krawatte, sehr männlich.Doch der Fremde kommt ihr irgendwie bekannt vor und auch seine Blicke sagen sehr viel aus. Dann öffnet er seinen Aktenkoffer. Und was Esther dann da sieht, treibt ihr die Röte ins Gesicht. Wieder ganz toll geschrieben und man kann die Fortsetzung nicht mehr abwarten. Auf dem Cover sieht man Esther praktisch in ihrer Berufskleidung, Den kurzen Faltenrock.

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

Queenie

Doris Bühler
E-Buch Text: 223 Seiten
Erschienen bei neobooks Self-Publishing, 02.02.2015
ISBN 9783738014495
Genre: Sonstiges

Rezension:

Ein Buch, dessen Inhalt mich mehr als angenehm überrascht hat. Nach dem Tod seiner Großmutter möchte Oliver mehr über seine Vorfahren erfahren. Seine Mutter wie auch seine Großmutter mütterlicherseits sind beide sehr jung gestorben und so macht er sich auf den Weg nach Wilhelmshaven. Durch Zufall bekommt er von einer alten Bekannten das Tagebuch seiner Großmutter. Hier erfährt er die ganze tragische Lebensgeschichte der jungen Britta. Sie wächst alleine bei ihrem Vater auf, lernt durch ihn seinen Juniorchef Freddy kennen. Britta ist noch keine 15 Jahre alt, als sie sich in den smarten jungen Mann verliebt, Trotz vieler Widerstände treffen sich die Beiden. Aus anfänglicher Schwärmerei wird eine große Liebe aus der Olivers Mutter hervorgeht. Doch es gibt kein Happyend, die Geschichte endet mehr als tragisch. Ein wirklich zu Herzen gehendes Buch, das den Leser am Ende tief traurig zurück läßt. Man darf nicht vergessen,  dass sich dies alles in den 50iger Jahren abgesspielt hat, wo das Leben noch nach strengen Maßstäben gelebt wurde und ein Mädchen damals leicht als "Flittchen" bezeichnet wurde. Dorsi Bühler hat hier wieder in ihrer gewohnten Weise tief in die Seelen der verschiedenen Menschen geblickt und dabei einen wirklich großartigen Roman verfaßt. Hirür muß man alle Punkte geben.

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

Die Tote auf den Gleisen

Eveline Schulze
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Das Neue Berlin, 15.08.2016
ISBN 9783360013149
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Schon das graue Cover mit der zerbrochenen Brille hat mich sofort in seinen Bann gezogen, Und auch der Titel hat mich angesprochen. Hier werden drei authentische Morde beschrieben, die in Görlitz passiert sind. Schon deswegen ist das Buch lesenswert. Der erste Fall handelt in den 50iger Jahren. Auf den Gleisen wird eine tote junge Frau gefunden. Man tendiert auf Selbstmord. Interessant ist, wie zur damaligen Zeit noch lange vor dem Mauerfall in der DDR ermittelt wird. Man befragt Freundin, Arbeitgeber und Schule, bis sich durch alle Vernehmungen ein roter Faden zieht. War es nun Mord oder Selbstmord? Der zweite Fall handelt von einem Vergewaltiger, der es nur auf Frauen mit Brillen abgesehen hat. Damit man den Täter findet, setzt die Polizei einen Lockvogel ein. Und diesem geht der Täter dann ins Netz. Psychologisch total interessant. Der dritte Fallspielt sich nach der Wende ab. Ein Pärchen und ein gemeinsamer Freund haben ihre Arbeit verloren, schlagen sich mit Gelegenheitsarbeiten durch. Sie verherrlichen den Film Rocky, trinken, doch dann wird die Frau getötet. Die Autorin versteht es, den Leser total in seinen Bann zu ziehen, man wird voll in das Geschehen integriert. Ein etwas anderer Krimi als die bisher üblichen, Sehr interessant fand ich die Tatsache, dass sich die Taten in Görlitz abspielten, eine Stadt, von der ich bisher so gut wie nichts gekannt habe. Dies ist mit Sicherheit nicht das letzte Buch, das ich von der Autorin gelesen habe.

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5 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Die Frau des Zoodirektors

Diane Ackerman , Christine Naegele , Bibiana Beglau
Audio CD
Erschienen bei Random House Audio, 31.10.2016
ISBN 9783837136616
Genre: Historische Romane

Rezension:

Ein Buch, das ich eigentlich als Biografie darstellen möchte. Das Ehepaar Zabinski lebte wirklich und betrieb den Warschauer Zoo in und vor der Zeit des 2. Weltkrieges. Der Warschauer Zoo war vor dem Krieg einer der besten Zoos insgesamt. Hier wurden exotische Tiere aus aller Welt gehalten und liebevoll betreut, nicht zuletzt durch die aufopferungsvolle Hingabe von Antonina Zabinski. Sie konnte auf die Tiere eingehen, pflegte sie gesund und konnte auch die schwierigsten und scheuesten Tiere beruhigen, In der Villa im Zoo trafen sich Künstler und Gelehrte, das Haus war immer offen für Gäste und alle Tiere, egal welcher Rasse und Art. Hier wird der Einmarsch der deutschen Truppen in Warschau geschildert, Der Zoo wird bombardiert, viele Tiere getötet oder nach Deutschland in die Zoos transportiert. In dieser Zeit zeigten die Zabinskis großen Mut. Sie versteckten in den Häusern, den Tiergehegen Juden und bewahrten sie so vor dem Tod. Jan Zabinski schmuggelte mit viel List Lebensmittel in das Judenghetto und verhalfen vielen Leuten zur Flucht und bewahrten sie vor dem Tod. Eindrucksvollwird hier die schlimme Zeit geschildert, der Hunger, die Not. Und dennoch konnten die Leute dieser Zeit etwas abgewinnen, sie halfen einander, wo sie nur konnten. In der Mitte des Buches befinden sich Aufnahmen der Familie und des Zoos, Eine Lektüre, die uns die vergessenen Schrecken des Krieges wieder nahe bringt, die uns zeigz, mit welchem Mut und mit welchem Engagement die Zabinskis den Zoo lange aufrechterhielten. Das Buch ist ein Zeitzeuge der schwärzesten Zeit des 20.Jahrhunderts.

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124 Bibliotheken, 14 Leser, 0 Gruppen, 54 Rezensionen

london, selbstjustiz, krimi, gericht, tony parsons

Wer Furcht sät

Tony Parsons
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 11.11.2016
ISBN 9783404174423
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Dies ist schon das 3. Buch um den Ermittler Max Wolfe. Er ist alleinerziehender Vater einer 5jährigen Tochter und muß den strengen Spagat zwischen Privatleben und Dienst ausbalancieren. In London wird seit neuesten Selbstjustiz verübt. Man nennt diese Leute den Club der Henker.Inzwischen wurden schon drei Personen ermordet und ihr Tod per Videobotschaft an die Öffentlichkeit gebracht. Als erster wurde ein Phädophiler ermordet, der nach Meinung der Henker ein viel zu mildes Urteil erhielt. Als nächster wurde ein Mann getötet, der ein kleines Kind totfuhr und die dritte Person wurde umgebracht, weil sie einen alten Mann ausgeraubt und brutal zusammengeschlagen hat. Alle diese Personen mußten qualvoll sterben. Man sieht nur einen alten Keller, die Personen, die den Mord ausführen, sind alle maskiert. Man kann nicht erkennen, wer hinter diesen Masken steckt. Die Polizei sucht mit großem Einsatz nach dem Ort, wo das Massaker stattfindet. Die Polizei setzt alle ihre Kräfte und Hilfsmittel ein, um dem Spuk bald ein Ende zu machen. Aber dann wird Max in eine Falle gelockt und ebenfalls stranguliert. Mit letzter Kraft kann er sich befreien und flüchten. Er befindet sich in einem unterirdischen U-Bahnschacht mit stillgelegten Bahnhöfen. Doch dann findet Maxe durch Zufall den Eingang zur Folterkammer. Neben diesen dienstlichen Tätigkeiten wird auch auf das private Leben der Ermittler Bezug genommen. Maxe trifft nach vielen Jahren seinen Freund wieder, nimmt ihn bei sich auf. Aber etwas stimmt mit seinem Freund nicht. Ein wirklich spannend und voller Aktionen geschriebener Krimi, der den Leser teilweise nicht mehr zur Ruhe kommen läßt und man vor lauter Spannung und Schrecken weiterlesen muß. Dieser Band hängt in nichts seinen Vorgängerbänden nach. Auch an Brutalität läßt dieses Buch nichts zu wünschen übrig.  Nichts für schwache Nerven,

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41 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 36 Rezensionen

krimi, havel, toni sanftleben, berlin, potsdam

Kalte Havel

Tim Pieper
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Emons Verlag, 19.10.2016
ISBN 9783740800017
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Dies ist der zweite Band der Havelkrimis und auch hier ist das Cover wieder ein beeindruckendes Landschaftsbild. Hauptkommissar Toni Sanftleben hat nun nach 16 Jahre seine Ehefrau wieder gefunden und er hat ein Karrenzjahr genommen, da seine Frau erst wieder langsam ins Leben zurückfinden muß. Aber Staatsanwältin Caren Winter bittet ihn um Hilfe. Ihr Sohn ist verschwunden, er wurde entführt. Sein Freund Hendrik, mit dem er das Haus am Abend verlassen hat, wurde erschossen aufgefunden in der Nähe der Sacrower Kirche. Toni beginnt zu ermitteln. Wie sich dabei herausstellt, hatte Hendrik viele Feinde. Stets war er mit der Obrigkeit in Konfrontation. Er war vorbestraft, nachdem er einen Brandsatz in ein Nebengebäude der Beelitzer Heilstätten geworfen hatte. Toni greift zunächst ins Leere. Caren wurde zwar gestalkt, aber da dieser Mann kommt für die Entführung nicht in Frage. Es werden auch Hendriks Freunde vernommen, doch diese schweigen und mauern. Auch von Alexanders Vater, der mit einer jungen Frau verheiratet ist, kommen keine brauchbare Aussagen. Die Polizei dreht sich im Kreise, bis Toni dann den richtigen Riecher hat.  Hier wird genau erzählt und man erkennt, dass auch die Ermittlerperönliche Probleme haben, die nich aus der Welt zu schaffen sind. Der Leser erfährt sehr vielüber Potsdam bzw. dessen Randbezirke wie z.B, das ehemalige Olympiastadion und die Beelitzer Heilstätten, die langsam verfallen aber dennoch von einem gewissen Klientel zum Unterschlupf und Verweilen dienen. Ganz besonders treffend ist die Jahreszeit, der Herbst, in dem Kriminalroman beschrieben. Der Autor versteht es wunderbar, den Leser mit seiner angenehmen Schreibweise zu fesseln. Gekonnt wird man auf falsche Fährten gelockt, meint man den Täter entlarvt zu haben, wird dies wieder hinfällig und man bekommt eine neue Spur serviert. Alles in allem ein interessanter und aufschlussreicher Krimi. Ich hoffe, dass es noch weitere Fortsetzungen geben wird.

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Lieber Weihnachtsmann, ich wünsche mir Weltfrieden und ein Laserschwert

Eva Gatz , Eva Maria Gatz
Fester Einband: 48 Seiten
Erschienen bei Baumhaus Verlag, 09.09.2016
ISBN 9783833942280
Genre: Kinderbuch

Rezension:


Ein neues Büchlein vom Baumhausverlag aus der Reihe Kindermund. Hier zeichnen Kinder Bilder und geben dazu ihre Kommentare ab. Z.B. ein Sommerbild mit einem geschmückten Weihnachtsbaum und die Frage:  Warum ist auch im Sommer nicht nochmal Weihnachten? Oder: Der Wald stirbt, weil Weihnachten alle Bäume gefällt werden... Ein Büchlein zum Blättern und Schmunzeln, Vor allem zum Innehalten vom Weihnachtsstreß. Hier haben Kinder bis zu 12 Jahren ihre ehrliche Meinung kundgetan. Ein herrliches Mitbringsel zum Weihnachtskaffee.

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131 Bibliotheken, 11 Leser, 1 Gruppe, 47 Rezensionen

ballett, russland, tanz, roman, russland, 1900, ballett

Die Schwester des Tänzers

Eva Stachniak , Peter Knecht
Flexibler Einband: 570 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 29.10.2016
ISBN 9783458361787
Genre: Historische Romane

Rezension:

Allein schon des wundervollen Covers wegen hätte ich das Buch in die Hand genommen. Eine Frau steht in einer schneebedeckten Straße, die Schneeflocken fallen hernieder vor der Silhouette des winterlichen Petersburg. Hier handelt es sich um das Leben der Familie Nijinsky, eine Familie, die Ende des 19. Jahrhunderts gelebt hat und aus der famose Ballett-Tänzer hervorgegangen sind. Viele Fakten dieser Familie sind reell, andere wiederum sind der dichterischen Freiheit der Autorin anzulasten. Nachdem ich dieses großartige Buch gelesen hatte, machte ich mich über die Nijinskys schlau und habe etliche Seiten im Internet gewälzt und mir auch die Fotos von Bronislawa und ihrem Bruder Waslaw angeschaut. Das Buch beginnt mit der Kindheit von Bronia, die noch zwei ältere Brüder hat. Ihre Eltern waren ebenfalls Tänzer und traten in den verschiedensten Theater auf, schon von Kindheit erlebten die Kinder die Welt des Tanzes und des Lebens auf der Bühne. Bronia und ihr Bruder Waslaw besuchten die kaiserliche Ballettschule, wo nur wenige begabte Kinder die Aufnahme fanden. Das Leben dort war hart und entbehrungsreich und nur wer äußerste Disziplin hatte, konnte sich später dann auf einer der Bühnen der Welt behaupten, Waslaw hatte ungeheuerliches Talent, fand reiche Gönner und wurde innerhalb kürzester Zeit ein Star. Auch Bronia eroberte die Welt des Balletts, wurde dann aber schwanger und machte sich als Choregraphin einen Namen. Wir erleben den ersten Weltkrieg, die Abdankung des Kaisers und die macht Stalins, die auch das Ballett zu spüren bekam. Bronia und ihr Bruder eroberten die Bühnen von Paris, London und New York. Doch dann machte ein großer Schicksalsschlag mit der Karriere von Waslaw ein Ende. Auch Bronia hatte viel durchzumachen. Sie erzählt uns ihre Geschichte, als sie 1939 auf dem Weg nach Amerika ist. Das Buch ist in einer derart interessanten Sprache geschrieben, so dass der Leser meint, mittendrin im Geschehen zu sein. Besonders eindrucksvoll werden die Szenen und Begriffe des Balletts beschrieben, die einzelnen Stücken so dargestellt, dass auch ein Laie dies verstehen kann. Mit diesem Roman hat Eva Stachniak an ihre Erfolge der vorangegangenen Bücher anknüpfen können. Auf den fast 600 Seiten kommt kein einziges Mal Langeweile auf und man könnte ewig weiterlesen. Mich persönlich hat das Schicksal dieser Familie sehr berührt und ich werde dieses Buch auch ein zweitesmal wieder lesen.

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32 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

spreewald, berlin, gurken, journalist, kinder

Landeier

Tom Liehr
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 21.10.2016
ISBN 9783499290428
Genre: Romane

Rezension:

Schon der Titel dieses Buches ist mir irgendwie sofort ins Auge gestochen. Der Inhalt geht leicht zu lesen, ist sehr flippig und beschreibt den Alltag einer "fast" normalen Familie in der heutigen Zeit. Sebastian in Journalist und ist in seinen Kolumnen nicht gerade zimperlich. So Mancher bekommt hier knüppeldick sein Fett ab. Er liebt sein leben, zuhause haltet seine Frau die Fäden in der Hand. Er betrügt Pocahontas und hat zu seiner kleinen Tochter so gut wie keine Beziehung. Doch dann macht sein Blatt pleite und er sitzt auf der Straße. Seine Frau wollte wegen des Kindes schon lange aus Berlin weg und hat im ehemaligen Osten in einem kleinen verschlafenen Ort ein Haus gekauft, in der sie auch eine Praxis für Psychotherapie betreiben will.  Natürlich paßt das dem Großstadtmenschen Sebastian überhaupt nicht. Aber wider Erwarten gibt es auch ein paar nette Leute in dem Ort. Er meint aber immer noch, dass er der BERLINER Journalist ist und so kommt es zu einigen Ungereimtheiten und Verständigungsschwierigkeiten. Der Autor beschreibt dies in so identischer und natürlicher Form, dass der Leser meint, mittendrin dabei zu sein. Gut beschreibt er auch den Unterschied zwischen der Weltstadt Berlin und dem heimeligen Dorf anderen Ende der Welt.Sein Sprachgefühl und seine Wortwahl sind wirklich außerordentlich gut geraten. Wer hier ein hochtrabendes Buch erwartet, liegt falsch. Dies ist eine Lektüre zur vollen Unterhaltung und zum Abschalten. Ich kann diesen Roman nur weiterempfehlen.

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24 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 20 Rezensionen

jugendbuch, stormglass, agenten, kinder, spannend bis zum ende

Stormglass - Das Tesla-Beben

Andy Deemer , Ann Lecker
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Aladin Verlag, 29.09.2016
ISBN 9783848920730
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das ist der 2. Band der Stormglass-Reihe über die Kinderagenten Hale, Lizzi und Filby. Man muß nicht gerade den 1. Band gelesen haben um die Fortsetzung zu verstehen, denn hier werden dem Leser die Hauptfiguren nochmals vorgestellt. Die Ferien sind vorbei, Jack (Hal) muß aber seine Ausbildung zum Superagenten weitermachen. Aber leider leiden seine schulischen Noten darunter. Als er heimlich einen Test vom Büro des Direktors zurückholen will, wird er erwischt. Dann der Schulausflug, der total daneben ging. Jacks Klasse besucht eine Versteigerung, bei der auch der alte Koffer des Genies Nikola Tesla versteigert werden soll. Plötzlich ist der Koffer weg.Hale ieht den vermeintlichen Dieb und will ihm folgen. Doch plötzlich wird er verhaftet, weil man ihn für den Dieb hält.Er kommt in eine Art Erziehungsheim zur Besserung und Läuterung. Doch dann befreien ihm zum Glück die beiden Agenten Lizzi und Filby. In dem verschwundenen Koffer soll nämlich eine von Tesla erfundene Erdbebenkanone sein. Der Fall ist sehr wunderlich, denn auch ein Popstar ist mit in die Sache verwickelt. Die Kinder kommen wieder in verschiedene Länder, Belgrad, Bangkok........Und auch die Firma Vindiqo ist natürlich wieder involviert. Und nicht zu vergessen sind wieder die technischen Maschinen und Dinge. Ein Buch, das von der ersten bis zur letzten Seite spannend ist und auch hier lösen die 3 Agenten den Fall zu vollster Zufriedenheit aller. Auf den 3. Band bin ich schon sehr gespannt.

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40 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 31 Rezensionen

motorrad, reisebericht, christopher many, weltreise, overlander

Hinter dem Horizont rechts

Christopher Many
Flexibler Einband: 520 Seiten
Erschienen bei Delius Klasing, 12.09.2016
ISBN 9783667105639
Genre: Sonstiges

Rezension:

Sandstränden zu sehen, so ist hier ein altes verrostetes Schiff abgebildet. Nicht gerade fördernd für eine Reise. Auch die 500 Seiten haben mich sehr überrascht. Hier erzählt der Autor über seine inzwischen 19 Jahre andauernden Reise um die Welt. Er war schon in Zentralasien, befuhr mit seinem Motorrad die Seidenstraße, betrachtete das Pamirgebirge, reiste durch China, Bali und landete schließlich und letztendlich in Australien. Mit dabei auf seiner Tour ist seine Lebenspartnerin Laura. Seine Reise begann er vor sehr vielen Jahren mit seiner alten Yamaha in München. Chris ist ein Mensch, der während seiner Reise auf alle Annehmlichkeiten verzichtet, wo immer auch übernachtet und mit dem einfachsten Essen zufrieden ist. Da er nicht in Luxushotels übernachtet, sondern auch bei Einheimischen unterkommt, lernt er so Land und Leute und ihre Gepflogenheiten am besten kennen, wie er es dann auch in dem Buch beschreibt. Besonders die politische Lage der jeweiligen Länder wird hier angesprochen, ohne irgendetwas zu beschönigen. Wir erfahren vom Krieg und den menschenunwürdigen Zuständen im damaligen Jugoslawien genauso wie über die Religionen der jeweiligen Völkergruppen. In einfachen Worten, ohn schulmeisterlich zu wirken, erzählt und erklärt er dem Leser seine Eindrücke aus Regionen, die wir weder persönlich noch durch das Fernsehen kennen. Ich habe in dem Buch sehr viel Neues erfahren, das ich bisher noch nicht gewußt habe. Ich bewundere Chris und Laura für ihre unkonventionelle Art zu Leben, ohne viel Habeligkeiten, teilweise nur mit dem, was sie auf dem Körper tragen. Wenn das Geld nicht mehr reicht, wird natürlich in den fremden Ländern gearbeitet, manchmal unter primitivsten Bedindungen. Ein schönes Buch mit wunderbaren Bildern. Eine Reise durch viele Kontinente für Leute, die zuhause bleiben wollen und doch etwas von der Welt kennen lernen wollen.

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25 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

tulpe, spekulation, englischer autor, 17. jahrhundert, historischer roman

Tulpenfieber

Deborah Moggach , Ursula Wulfekamp
Flexibler Einband: 283 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 11.09.2016
ISBN 9783458361701
Genre: Historische Romane

Rezension:

Ein hervorragender historischer Roman, den ich nur weiterempfehlen kann. Amsterdam im Jahr 1636, Hier grassiert das Tulpenfieber. Die Tulpenzwiebeln werden hier zu horrenden Preisen ´gehandelt, sie kosten mehr als ein Haus und so mancher verschuldet sich hierfür, nur um eine solche Zwiebel zu besitzen. Das Buch handelt von der 24jährigen Sophie, die aus einem Elternhaus stammt, deren Vater den Bankrott herbeiführte, Sie hat den 61jährigen Kaufmann Cornelis geheiratet, wohl begütert, der viel Reichtum um sich hat. Er liebt seine junge Ehefrau über alles. So hat er eines Tages die Idee, sich mit ihr zusammen von dem jungen Maler Jan von Loos porträtieren zu lassen. dabei verliebt sich Sophie in den Maler und beginnt mit ihm eine leidenschaftliche Affäre hinter dem Rücken ihres Gatten. Ihre gleichaltrige Hausangestellte Maria, die mit dem Fischer Willem liiert ist, hilft ihr und deckt sie auch dabei. Doch dann bricht das ganze Kartenhaus zusammen und die Katastrophe lässt sich nicht mehr aufhalten. Nicht zu Unrecht wird der Roman als sinnlich und meisterhaft betitelt. Die ganze Geschichte wird kapitelweise aus Sicht von Maria, Sophia, Cornelis und Willem erzählt und erhält somit ganz verschiedene perspektiven. Wunderbar sind am Anfang eines jeden Kapitels die Aussprüche und Zitate von Künstlern und Schriftstellern wie z.B. Theophilus, Leonardo da Vinci, Van der Minnen, um nur einige zu nennen. Die Autorin versteht es gekonnt, die Liebesgeschichte mit den damaligen politischen und wirtschaftlichen Verhältnissen in Amsterdam zu dieser Zeit zu vermissen. Auch das Cover und die erste Seite des Buches mit den gemalten Tulpen ist ein Eyecatcher.

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Unser Projekt Bauernhof

Matthias Rompe
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Verlag Eugen Ulmer, 12.10.2016
ISBN 9783800108138
Genre: Sachbücher

Rezension:

Selten habe ich ein derart informatives und gut gelungenes Sachbuch gelesen. Hier wird von einer jungen Familie berichtet, bzw. der Familienvater schreibt es aus seiner Erfahrung heraus. Die jungen Leute haben sich einen alten Bauernhof gekauft, den sie für sich und ihre Kinder zu einem wunderschönen Heim verwandelt haben. Detailgetreu wird hier über Umbaumaßnahmen geschrieben. Was ich für sehr sinnvoll und umweltschützend erachte, sind die vielen alten Gegenstände, die hier eine Wiederverwendung finden. Ich muss über den Erfindungsreichtum des Paares staunen. Auch über eine sinnvolle Gartenanlage wird hier berichtet. Nicht zu vergessen zu erwähnen sind hier die vielen Rezepte zum Backen und Kochen und auch die Herstellung von Wein aus eigenem Anbau und eigener Anzucht. Die die Familie auch Nutztiere hält, wird hier sehr anschaulich über die Tierhaltung geschrieben wie auch die Verwertung und Haltbarmachung von Fleisch. Das Buch läßt sich durch das Softcover leicht in der Hand halten. Außerdem sind die Arbeitsvorgänge stets in vielen Bildern nebst exakten Erklärungen festgehalten. Ganz besonderen Reiz geben dem Buch die kleinen, auf altgemachten in Maschinenschriftzeichen eingefügten Notizen. Am Ende des Buches ist ein Inhaltsverzeichnis alphabetisch mit Stichwörtern angelegt, so kann man mühelos die gesuchte Stelle finden. Dieser Bildband hat mich sehr überzeugt. Es ist ein Buch, das zum ständigen Begleiter werden kann, da man immer wieder bestimmte Rezepte und Anleitungen nachschauen kann. Mich hat die Familie Rompe mit ihrer Lebenseinstellung total überzeugt.

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28 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

braunschweig, wolfenbüttel, 16. jahrhundert, wolfenbüttel;, historischer roman

Der Mädchenreigen

Susanne Gantert
Flexibler Einband: 341 Seiten
Erschienen bei Gmeiner-Verlag, 03.08.2016
ISBN 9783839219072
Genre: Historische Romane

Rezension:

Ein wunderbares historisches Buch in Kriminalform. Schon der Einband erscheint wie eine Stickerei auf einem mittelalterlichen Wandteppich. Dies ist der 2. Teil einer Buchreihe von Susanne Gantert. Wir befinden uns im Jahre 1580 in Braunschweig. Ein Schäfer findet ein als Junge verkleidetes Mädchen, dass sich an nichts mehr erinnern kann. Zur gleichen Zeit wird die 12jährige Tochter des reichen Kaufmanns Lorenz Kale entführt. Es soll der feuerspeiende Drache Gluhfuß gewesen sein. Der junge Jurist Konrad von Velten macht sich im Auftrag des Herzogs auf der Suche nach dem Mädchen. Dabei kommt er unlauteren Machenschaften auf die Spur, denn es sind noch einige Mädchen aus der Umgebung spurlos verschwunden. Die Autorin versteht es gekonnt, den damaligen Zeitgeist aufleben zu lassen. Wir nehmen teil an dem damaligen Leben, was Essen, Kleidung und Wohnung betrifft und auch die Schwierigkeiten des Reisens zu dieser Zeit. Unter Einsatz seines Lebens gelingt es Konrad schließlich, die Mädchen zu befreien. Am Ende des Buches ist ein Anhang über die in dem Buch handelnden Personen angebracht. So können wir ganz genau erkennen, welche Personen Fantasiegestalten der Autorin sind und welche Figuren geschichtlichen Ursprungs sind. Ganz am Schluß befindet sich nach das Glossar, in welchem die damaligen Ausdrücke auf die heutige Sprache gebracht werden. Ein kurzweiliges und interessantes Lesevergnügen, das uns in die Städte Braunschweig und Wolfenbüttel brachte.

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(22)

34 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

benzin, bakterium, leserunde, will hofmann, vergrünen

Lebensnacht

Will Hofmann
Fester Einband: 335 Seiten
Erschienen bei fabulus Verlag, 25.08.2016
ISBN 9783944788296
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ein Thriller, der den Leser total in seinen Bann zieht. Man dankt darüber nach und zerbricht sich schon den Kopf darüber, ob unsere moderne Technik nicht bald mehr Fluch als Segen ist. Professor Harry Kauffmann hat einen Stoff entwickelt, der das herkömmliche Benzin ersetzen soll. Dieses wird mit Hilfe von genmanipulierten Bakterien hergestellt. Dafür hat Harry den Chemienobelpreis erhalten. Harry selbst ist ein sehr zurückhaltender und in sich gekehrter Mann. Er lebt nur für seine Forschungen und hält sich auch von den Frauen fern. Er und sein Bruder entstammen einem gut bürgerlichem, aber strengen Elternhaus. Die meiste Zeit ihrer Kindheit halten sie sie bei einem bekannten Ehepaar auf. Schon als Kind hat er mehr geforscht, als mit den anderen Kindern herumzutoben. Jetzt ist er der gefeierte Star, den man kann ja selbst Benzin herstellen, ohne auf Drittländer angewiesen zu sein. Doch dann geschehen seltsamen Todesfälle. Die Menschen werden dabei grün am ganzen Körper, zerfließen, dass nur noch das Skelett samt Kleidung übrig bleibt. Außerdem herrscht in ihrer Nähe ein unsagbarer Gestank nach Benzin. Niemand weiß, woran diese Menschen leiden. Man ruft den Notstand aus, weltweit sind Millionen Menschen daran gestorben. Die Forscher und auch Harry arbeiten wie wild, um ein Gegenmittel zu erfinden. Sie sind machtlos. Sie können sich auch nicht erklären, weshalb und woran sich diese Menschen angesteckt haben. Das ganze Buch ist voller Spannung und voller Grausen. Keine einzige von den 335 Seiten erscheint langweilig. Das Buch wird in Erzählform von einer dritten Person geschrieben. Die Kapitel sind kurz und voller Dramatik. Leider endet das Buch nicht so, wie es sich der Leser gewünscht hätte. Die letzten paar Seiten sind als Glossar gedacht. Ich werden uns die chemischen und biologischen Begriffe, die in dem Buch vorkommen, genauestens erklärt. Schon das Bild des Buches ist außergewöhnlich, da die Buchseiten schwarz gefärbt sind. Auch das Lesebändchen ist schwarz gehalten. Die ersten beiden und die letzten beiden Seiten sind in grellem Grün gehalten und sollen an die grüne Farbe der sterbenden Menschen erinnern. Ein Buch, das man nicht so schnell vergißt.

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41 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 39 Rezensionen

krimi, wien, zigarettenschmuggel, soko wien, soko

Killer-Tschick

Gerhard Loibelsberger
Fester Einband: 248 Seiten
Erschienen bei Haymon Verlag, 12.10.2016
ISBN 9783709972519
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ein Krimi mit viel Wiener Schmäh. Die Soko-Donau- Wien ermittelt in einem recht ungewöhnlichen Fall. Die alte Anschi-Tant, Kettenraucherin stirbt an vergifteten Zigaretten, die sie unter der Hand verbilligt gekauft hat. Einige Tage später wird ein junger Chinese in den Wiener Praterauen tot aufgefunden. Er wurde brutal gefoltert. Es ist der Ziehsohn von Herrn Dong. Nun kommt die Soko zum Einsatz mit Penny Lanz und den beiden Kollegen Ribarski und Nowak. Die Spur des Zigarettenschmuggels führt zum reichen und erfolgreichen Chinesen Dong, Freund und Bekannter des Kommerzienrates Danzenberger. Nach kurzer Haft kommt er wieder frei. Wir lernen den Bulgaren Bojko kennen, Türsteher in einem Nachtlokal und Kleinkrimineller, der in der ganzen Geschichte mitmischt. Es werden noch weitere alte Personen untersucht. Sie sind alle an dem Gift in den Zigaretten gestorben, bis jetzt 12 Stück. In dem Buch geht es sehr blutig zu, Menschen sterben, werden gefoltert, es geht um Menschenhandel und Schmuggelware. Als Penny eine heiße Spur hat, gerät sie selbst in größte Gefahr. Das Buh ist sehr übersichtlich geschrieben und der Spannungsbogen bleibt bis zum Ende erhalten. Der Auto läßt uns an den Foltermethoden teilnehmen. Kein Krimi für Weicheier, sondern harter Tobak. Besonders gefallen haben mir die Wiener Ausdrücke, die am Seitenende durch Fußnoten erklärt werden. Sie lockern das ansonsten sehr ernste Buch auf. Dieses Buch ist an die Krimiserie Soko Donau Wien angelehnt, die im österreichischen Fernsehen sehr erfolgreich läuft. Der Autor hat hiermit eine tolle Leistung vollbracht. Uns werden hier die Ermittler auch menschlich sehr nahe gebracht mit all ihren Sorgen, Ängsten und Problemen, Und die Wiener Speisen in dem Buch haben mir immer Appetit gemacht.

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17 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

briefe, kinderbuch, 1. klasse, kinder, ole der hund

Pfeffer, Minze und das Schulgespenst

Irmgard Kramer , Petra Eimer
Fester Einband
Erschienen bei Loewe, 25.07.2016
ISBN 9783785582596
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Dies ist der 2. Band der Geschichte von Pfeffer und seinen Freunden und der Grundschullehrerin Minze von der Autorin Irmgard Kramer. Hier wird kindgerecht über das Leben und Arbeiten einer 1. Grundschulklasse berichtet. Pfeffer liebt seine Frau Minze sehr. Deswegen schleicht er sich heimlich in das Klassenzimmer um das Pult der Frau Minze mit Blumen und Herzen zu schmücken. Da sieht er dann an der Tafel einen Brief vom Schulgespenst hängen. Schnell nimmt er ihn ab, denn er will nicht, dass sich seine junge Lehrerin vor dem Gespenst fürchten muß. Er berät sich dann in der Pause mit seinen Freunden Olli und Paula und sie gehen auf die Suche nach dem Gespenst. Aber o Schreck, am nächsten Tag ist wieder ein Brief vom Gespenst im Klassenzimmer und so bechließen die Freunde, zu handeln. Eine wunderbar geschriebene Geschichte für Grundschüler. Aber auch die Hilfsbereitschaft wird hier angesprochen. Sie helfen ihrer Klassenkameradin Sophie ein Problem zu lösen. Alles in allem ein sehr unterhaltsames Buch zum Selberlesen oder zum Vorlesen. Die Illustrationen im Buch sind kindgerecht und naturgetreu. Z.B, trägt die Pferdenärrin Paula ein T-Shirt mit einem Pferd drauf. Erwähnenswert ist, dass das Gespenst den Kindern keine Angst einjagd, sondern auf liebenswerte Weise seine Existenz erklärt wird. Das Buch hilft den Kindern beim Lesenlernen und hilft dabei, die Lesefreude zu entwickeln, Meine drein Enkelkinder (4, 7, 9 Jahre) waren alle von dem Buch total begeistert. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen.

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15 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

spessart, rauhnächte, krimi, tod der schwester, einsiedlerin

Rauhnächte

Carmen Mayer
Flexibler Einband: 200 Seiten
Erschienen bei edition oberkassel, 26.09.2015
ISBN 9783958130395
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ein fantastisch guter Heimatkrimi, der im Spessart in einem kleinen Dorf spielt. Kommissar Braunagel verbringt die Tage zwischen Weihnachten und dem neuen Jahr im Spessart. Seine Lebensgefährtin hat sich von ihm getrennt. Deshalb war er der Meinung, etwas Tapetenwechsel täte ihm gut. Doch seine Urlaubsruhe wird je gestört. Eine alte Frau, die alleine in der Einöde lebte, wird tot aufgefunden, Genickbruch. Sie hatte aber einen Strick um den Hals. Die abergläubischen Dorfbewohner aber meinten, dass es die Perchten waren, die die Frau in den Rauhnächten umgebracht haben. Der Braunagel will sich umhören, stößt aber bei der Dorfbevölkerung nur auf Schweigen, Die alte Frau sei ein Sonderling gewesen, war viel in der Natur und hat sich durch Kräuter und deren Verarbeitung etwas dazuverdient. Hannes, der einen kleinen Kramerladen betreibt, hat ihre Erzeugnisse verkauft. Er ist der einzige gewesen, der mit der alten Hilda Kontakt hatte. Die reichen Berchtolds heißt es, wollten ihr das Grundstück abkaufen. Der alte Berchtold war einst mit ihrer Schwester verheiratet. Nach deren Tod wollte er die Hilda für die Kinder heiraten, die ergriff aber die Flucht und kam erst wieder nach über 20 Jahren wiede zurück. Der Postbote erzählt auch, dass die Hilda in letzter Zeit ein paar Briefe erhalten hätte. Leider kommt auch die Kripo Würzburg mit dem Fall nicht weiter, die Chefin will die Sache als Unfall abschließen. Aber Braunagel gibt nicht auf. Langsam erfährt er Stück für Stück mehr von den Leuten. Hier geht es auch um Umweltskandal, alte DDR Geschichten, Erbverzichtserklärungen. Ein sehr interessant geschriebenes Buch. Die Autorin versteht es gekonnt, den Leser an der Nase herumzuführen. Meint man, den Mörder zu kennen, wird uns wieder eine andere Person ins Bild geschoben, die dann wieder verdächtigt wird und am Schluß ist es jemand ganz anderes. Wer Spannung will aber nicht viel Blut, der ist mit diesem Krmi gut bedient. Wenn man einmal angefangen hat zu lesen, dann kann man nicht mehr damit aufhören.

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(98)

153 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 82 Rezensionen

wiedergeburt, reinkarnation, sharon guskin, familie, noah

Noah will nach Hause

Sharon Guskin , Carina Tessari
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Allegria, 22.09.2016
ISBN 9783793423065
Genre: Romane

Rezension:

Das Buch hat mich sehr beeindruckt. Es gibt wohl viel mehr Dinge zwischen Himmel und Erde, die der Verstand des Menschen nicht erfassen kann. Schon der Einband ist etwas Besonderes. Er ist dunkelblau und darauf ist ein Haus. Die Fenster, die hell erleuchtet sind, sind in einer Art Scherenschnitt bearbeitet, die man dann öffnen kann. Das Buch handelt sich um die alleinerziehende Janie und ihrem 4jährigen Sohn Noah. Dieser hat eine Phobie vor Wasser, hat in der Nacht Albträume, Atemnot und schreit immer, dass er zu seiner Mami will. Er erzählt Passagen aus Harry Potter, die ihm niemals vorgelesen werden und erzählt von Waffen. Deswegen hat er auch Probleme in seiner Kindertagesstätte. Janie ist macht- und hilflos. Sie rennt von Arzt zu Arzt und von Psychiater zu Psychiater. Doch dann lernt sie durch eigene Recherchen den Psychologen und Forscher Dr. Anderson kennen. Er beschäftigt sich schon seit langer Zeit mit dem Thema der Wiedergeburt. Wird er dem Jungen helfen können? Langsam findet Noah zutrauen zu dem älteren Mann. Und nun beginnt eine Odysee. Wird Anderson dem Kind helfen können. Zwischendurch wird die Geschichte unterbrochen durch Aufsätze von Wissenschaftlicher über dieses Thema. Dem Leser bleibt es überlassen, ob dies Tatsache oder Fiktion ist. Nachdem ich dieses Buch gelesen habe, habe ich lange darüber nachgedacht. Einem selbst passiert es hie und da, dass man manchmal an einem fremden Ort ist, an dem man noch nie war, aber einem alles bekannt vorkommt. Sharon Guskin hat mit ihrem Buch ein Thema aufgegriffen, über das niemand so 100%ig´Bescheid weiß. Hier wird uns die Wiedergeburt facettenreich rübergebracht und auch Hinweise auf die Geburtsmerkmale gegeben. Ein Buch, das den Leser fesselt. Einmal angfangen, kann man es nicht mehr aus der Hand legen. Die Schrift ist für das Auge sehr gut zu erfassen, da sie nicht zu klein ist. Nach der Lektüre beginnen auch Realisten nachzudenken. Das Thema ist nicht nur für Esoteriker interessant,

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32 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

münchen, katze, krimi, humor, mord

Saukatz

Kaspar Panizza
Flexibler Einband: 246 Seiten
Erschienen bei Gmeiner-Verlag, 06.07.2016
ISBN 9783839219362
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ein ganz toller Krimi, der in München spielt. Kommissar Steinböck wird vom gemütlichen Land in die Großstadt versetzt. Gleich als er im Revier ankommt, geschieht ein Mord, den er zu ermitteln hat. Ein Schriftsteller liegt erschossen in seiner Wohnung. Die Vermieterin, eine Frau, die einst in Indien beim Bagwan lebte und heute noch hascht, vermietet die Wohnung gleich an Steinböck weiter, da es in München sehr schwer ist, eine Wohnung zu finden. Bedingung ist, dass er die Katze des Vormieters übernehmen muß. Steinböck erhält ein neues Team, die engagierte, aber etwas pummelige Ilona und den dunkelpigmentierten Emil, der seit einem Unfall im Rollstuhl. Dann geschieht ein zweiter Mord. Wie sich herausstellt, haben die beiden Toten an einem Medikamententest für ein Pharmawerk teilgenommen. Mußten sie deswegen sterben. Zunächst fischen die Ermittler im Trüben, doch dann geschieht auch noch ein Selbstmord. In dem ganzen Buch spielt auch die Katze Frau Merkel eine führende Rolle. Sie kann sprechen und ihre Kommentare sind teilweise sehr sarkastisch. Ein Buch, das der Leser nicht mehr aus der Hand legen kann. Trotz des Ernstes der Sache und der Morde liegt immer ein leicht skuriller Zug in der Luft. Sehr gut geschrieben und sehr gute Ausdrucksweise. Teilweise sind einige Zeilen in Dialekt geschrieben, aber dies gibt dem ganzen noch eine gewisse Würze. WerSpannung liebt und doch immer etwas zum Lachen haben will, bei dem ist das Buch in besten Händen-

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(26)

32 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 26 Rezensionen

brüder, krieg, kindheit, künstler, literatur

Brüder für immer

Rindert Kromhout , Birgit Erdmann
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei mixtvision, 30.09.2016
ISBN 9783958540682
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das als Jugendbuch bezeichnete Buch gefällt auch durchaus dem erwachsenen Leser. Denn es ist die Lebensgeschichte einer Künstlerfamilie in England in den Jahren zwischen 1925 und 1937. Hier wird über die berühmten Schwestern Vanessa Bell (Malerin) und Virginia Woolf (Schriftstellerin)n geschrieben. Der Autor versteht es gekonnt, Realität und Fiktion ineinander übergleiten zu lassen. Die Familie Bell zieht aus London weg aufs Land nach Sussex in ein heruntergekommenes Bauernhaus mit riesengroßem Garten drumherum. Vanessa, die beiden Brüder Quentin und Julian und die kleine Angelica sowie der homosexuelle Duncan sind die ersten Bewohner. Mr. Bell bleibt in London wohnen, verbringt aber die Wochenenden ebenfalls in Charleston. Die Kinder wachsen hier frei mit Tieren auf, haben ein eigenes Baumhaus, ihr Refugium. Ständig sind Besucher im Haus, das Leben ist unkonventionell. Duncan bekommt immer wieder Herrenbesuch. Feste werden gefeiert, am Wochenende wird bei Tante Virginia Theater gespielt. Die Dorfbewohner betrachten das bunte Völkchen mit gemischten Gefühlen. Besonders die Brüder Julian und Quentin haben ein enges Verhältnis zueinander. Gekonnt beschreibt der Autor das tägliche Leben der Leute, das immer etwas anders ist als normal. Julian beginnt sich für Politik zu interessieren, wogegen Quentin mit der Schriftstellerei liebäugelt. Plötzlich wird ein lang gehütetes Familiengeheimnis gelüftet und die sonst so offene Familie bekommt einen Knacks. Julian zieht in den spanischen Krieg. Mit seinem Bruder vereinbart er, im Falle seines Todes soll er ein Buch über ihn schreiben. Das buch erhält sehr viele unterhaltsame Momente, so dass man gar nicht mehr aufhören kann zu lesen. Vehement lehnt Vanessa die neuen technischen Geräte ab, die in dem haus langsam Einzug halten. Eine Künstler-Studie, wie sie besser nicht dargestellt werden kann. Man lebt so in den Tag, Essen und Trinken reicht für alle aus. Besonders schön wird hier die Landschaft in Sussex beschrieben und die Jahreszeiten. Ein Buch, das ich nur weiterempfehlen kann.

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(29)

45 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 28 Rezensionen

musketiere, prag, abenteuer, band 2, historischer roman

Die Schwarzen Musketiere - Das Schwert der Macht

Oliver Pötzsch , Helge Vogt
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei bloomoon, 19.09.2016
ISBN 9783845814285
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Ein wunderbares Jugendbuch, das auch Erwachsenen Spaß macht, es zu lesen. Dies ist zwar der zweite Band aus der Reihe, aber man wird am Anfang gleich mit allen Personen bekannt gemacht, so dass man auch den zweiten Band lesen kann, ohne den ersten zu kennen. Lukas und seine 11jährige Schwester Elsa leben auf Burg Lohenstein in der Pfalz. Die Mutter der beiden Geschwister war eine weiße Hexe, die aber verbrannt wurde, ihr Vater ist der böse Zauberer und Hexer Waldemar von Schönborn. Elsa hat das Grimorium ihrer Mutter wieder gefunden, ein Zauberbuch.  Lukas und seine Freunde Giovanni, Jerome und Paulus gehören den schwarzen Musketiere an, die für das Gute kämpfen. Eines Tages kommt der Astrologe Senno zu ihnen auf die Burg und bittet die Geschwister um Hilfe. Die Reichsinsignien sind von Schönborn gestohlen worden und sollen sich nun in Prag befinden, Da es eilt, muß Elsa einen Zauberspruch sprechen, damit sie sofort in Prag sind. Dies gelingt aucb. In Prag treffen sie dann auf weitere Mitglieder der Musketiere. Sie bekommen Briefe zugesteckt, wo sich die Reichsinsignien befinden sollen. Gemeinsam kämpfen sie unter großer Lebensgefahr, um die Macht des deutschen Kaisers zu erhalten, Sie lernen auch Gwendolyn kennen, ein wundersames wallisiches Mädchen. Sie kämpfen mit Untoten, Ungeheuern und verlieren im Kampf auch gute Freunde. Das Buch ist derart spannend geschrieben, so dass wirklich keine Seite langweilig ist. Wir lernen auch Prag und die Moldau gut kennen. Am Anfang des Buches ist eine Karte mit den wichtigsten Gebäuden von Prag gezeichnet. Am Ende befindet sich ein Lexikon über unbekannte Wörter und ein Wörterbuch der Fechtkunde. Die vielen Geister und Gruselgestalten dieses Buches lassen den Leser teilweise erschauern. Oliver Poetzschhat hiermit wirklich ertklassige Fantasy erzählt.

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 3 Rezensionen

Der Krebs ist nur ein Schalentier

Tobias Dresen
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 22.07.2016
ISBN 9783741240676
Genre: Biografien

Rezension:

Das Cover allein ist schon ein Eyecatcher. Hier sehen wir einen Krebs, der an der Infusionsnadel hängt. Das Buch von Tobias Dresen ist ein Sachbuch wie auch ein Tagebuch bzw.  eine Biografie über seine Krebserkrankung. Eindrucksvoll schildert hier der Autor über seine Krebserkrankung. Er ist nicht einmal 30 Jahre alt, als er merkt, dass bei ihm etwas nicht stimmt. Die Diagnose des Arztes ist aber um so niederschmetternder: Er leidet an Hodenkrebs.  Wir erfahren über seinen erstmals seelischen Schock, über die Operation, die Chemotherapie und die weitere medizinische Behandlung wie auch die Zeit danach und die berufliche Wiedereingliederung . Er erzählt uns über die Probleme in der Partnerschaft genauso, wie über die Entscheidung, sich den Kopf kahl zu rasieren. In dem Buch finden sich auch Interviews mit anderen Krebspatienten wie auch mit Pflegepersonal, wie z.B. einer Krankenschwester. Außerdem gibt es am Buchende viele Hinweise auf bestehender Literatur zu dieser Erkrankung wie auch Ernährungstipps und Therapiemöglichkeiten. Alles in allem ein sehr interessantes und informatives Buch, das nicht nur von Krebskranken und deren Angehörigen gelesen werden sollte, sondern auch von gesunden Menschen in die Hand genommen werden sollte. Hier wird nicht nur starr aus medizinischer Sicht berichtet, sondern auch über den Menschen und dessen Seele. Über eine Internetadresse kann man mit dem Autor auch Kontakt aufnehmen. Das Buch besteht aus 189 Seiten, liegt gut in der Hand und die Schrift hat eine ansehnliche Größe und ist gut für die Augen des Lesers.

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