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121 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 59 Rezensionen

animox, gestaltwandler, das heulen der wölfe, jugendbuch, kinderbuch

Animox - Das Heulen der Wölfe

Aimée Carter , Maren Illinger , Frauke Schneider
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 22.08.2016
ISBN 9783789146237
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Inhalt:

Auf den ersten Blick ist Simon Thorn ein ganz gewöhnlicher Junge. Doch er hütet ein großes Geheimnis: er kann mit Tieren sprechen. Mit den Tauben auf dem Dach oder der kleinen Maus Felix, die er sich heimlich als Haustier hält. Simon kann sie alle verstehen - ohne Ausnahme. Vor seinem Onkel Darryl hält Simon seine Gabe geheim, doch als ihn eines Tages ein Adler vor einer großen Gefahr warnt, verändert sich sein Leben mit einem Mal vollkommen. 

Eine Horde Ratten entführt seine Mutter und auch die Kämpfe zwischen den Säugern und Vögeln scheinen so unerbittlich wie noch nie. Da erfährt Simon schließlich von seinem Erbe:  er ist ein Animox, ein Mensch, der animagieren und sich in ein Tier verwandeln kann. Auch sein Onkel ist ein Animox, hat seine wahre Natur aber jahrelang vor Simon versteckt. Nun droht ein Krieg zwischen den fünf Tierkönigreichen. Und Simon steckt mittendrin. Noch versteht er nicht, welche Rolle er dabei spielen wird, doch die Fronten verhärten sich und schon bald muss sich Simon entscheiden, wem er vertraut…

Mein Eindruck:

Ich habe das Buch erst vor wenigen Augenblicken zu Ende gelesen und es aus der Hand gelegt. Und noch immer kann ich nicht aufhören, an Amiée Carters spannende Geschichte zu denken. Temporeich und voller Action – die Handlung stand einfach zu keiner Zeit still. Es war immer Bewegung vorhanden und immer wieder ist es der Autorin gelungen, mich von neuem zu überraschen. Der Roman sprudelt förmlich über mit tollen Ideen und ich habe das Buch nur selten aus der Hand legen können. Der Sprachstil ist dabei stets einfach und lässt sich sicherlich auch in der angestrebten Altersklasse flüssig lesen. Den Grundgedanken der Animox und der fünf Tierkönigreiche habe ich von Anfang an schon gemocht.

Simons Emotionen und Gedanken lassen sich im gesamten Verlauf sehr gut nachvollziehen, denn auch er wird vollkommen unerwartet in die Welt der Animox katapultiert. Er muss noch viel lernen und stellt allerhand Fragen, deren Antworten natürlich auch für den Leser sehr interessant sind. Besonders Simons komplizierte Familienbande, die nach und nach aufgedeckt werden, haben mich fasziniert. Aber auch Simon selbst hat mir als Hauptcharakter sehr gut gefallen. Zu Beginn noch ein schüchterner Junge, der am liebsten nicht mehr in die Schule gehen würde, weil er dort von den älteren Schülern geärgert wird, hat er am Ende doch gehörig an Selbstbewusstsein gewonnen. Er hat sich weiterentwickelt und ist an den Erlebnissen der letzten Zeit gewachsen. Am Ende steht Simon auch glücklicherweise nicht mehr alleine da, sondern hat Freunde gefunden, die ihm bei jeder Gelegenheit den Rücken stärken. Die Nebencharaktere haben mir ebenfalls gut gefallen, auch wenn ich mir für Simons Mutter im nächsten Band einen größeren Part erhoffe. Denn es hat sich nie die Gelegenheit zu einem klärenden Gespräch mit ihrem Sohn ergeben und obwohl sie eine zentrale Rolle bei der Handlung spielt, hat sie doch so gut wie keinen aktiven Part inne. Anders als Simons Onkel Darryl, der sich immer wieder schützend vor Simon stellt und nach dem tragischen Tod seines Vaters dessen Rolle so gut wie nur möglich auszufüllen versucht.

Mich konnte Aimée Carter mit dem Auftakt ihrer Animox – Reihe also vollkommen überzeugen. Einen halben Stern ziehe ich allerdings ab, weil sich die Zufälle im Mittelteil etwas zu sehr häufen und Simon das ein oder andere Geheimnis doch unverhältnismäßig schnell löst ;-) Sonst hat das Buch aber alles zu bieten, was man sich von einem tollen Kinder- bzw. Jugendbuch erwartet: eine packende, temporeiche und actiongeladene Handlung, sympathische Charaktere und einen  bildhaften aber doch leicht verständlichen Sprachstil, der das Gelesene direkt lebendig werden lässt. Am Ende des Buches wartet auch noch eine kleine Leseprobe aus dem nächsten Band, die sich sehr vielversprechend liest. Ich freue mich also schon sehr auf die Fortsetzung „Animox – Das Auge der Schlange“, die im Frühjahr 2017 erscheint!

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123 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 37 Rezensionen

fantasy, magie, skin, dasliedderkendra, penhaligon

Skin - Das Lied der Kendra

Ilka Tampke , Barbara Ostrop
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 25.04.2016
ISBN 9783764531430
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt:

Für die Menschen in Caer Cad symbolisiert ihr Haut-Totem die Verbindung zu Ihrem Land, ihren Vorfahren und ihrem Glauben. Ohne eine Haut, die stets von der Mutter an die Tochter weitergegeben wird, bleiben den Menschen als Hautlose viele Privilegien verwehrt. Ailia ist eine von ihnen. Doch Ailia ist eine Kämpferin und als die Mütter, die Gottheiten ihres Stammes, sie zu sich rufen, erkennt sie ihren Bestimmung.

Obwohl sie ohne Haut ist, soll Ailia zur Kendra werden, der obersten Hüterin des Glaubens. Ihr Weg ist beschwerlich, doch die Liebe zu Taliesin gibt die Kraft. Er ist selbst in der Welt der Mütter gefangen und setzt seine ganze Hoffnung in Ailia. Doch nicht jeder im Dorf ist von Ailias Berufung überzeugt. Es gibt Spannungen innerhalb der Gemeinschaft, doch es ist die Aufgabe der Kendra, das Volk zu einen. Besonders jetzt, da die römische Armee in Britannien eingefallen ist und nach dem fruchtbaren Land der Stammesleute giert. Nur Ailia kann ihre Leute bewahren. Wird sie den richtigen Weg rechtzeitig erkennen?

Mein Eindruck:

Wie einige von euch vor ein paar Wochen bei „Gemeinsam Lesen“ mitbekommen haben, hat mir Ilka Tampkes Geschichte nicht von Anfang an gut gefallen. Denn der Schreibstil der Autorin ist ungewohnt und etwas weit vom eigentlichen Geschehen entfernt. Obwohl die Hauptprotagonisten Ailia als Ich-Erzählerin fungiert, scheint es doch so, als würde sie ihre Erlebnisse aus der Ferne betrachten statt selbst dabei zu sein. Im Verlauf des Buches hat es mich dann nicht mehr gestört, aber durch diese Art der Erzählung fiel es mir doch ziemlich schwer, wirkliche Nähe zu den Charakteren aufzubauen und Emotionen werden nicht unbedingt mittransportiert. 

Dadurch sind mir die meisten der Personen im Buch doch etwas zu blass geblieben und ich konnte nicht hundertprozentig mit ihnen mitfiebern. Irgendwie waren die Protagonisten für mich bis zum Ende nicht richtig griffig. Auch Taliesin, der für Ailia schon nach kurzer Zeit zum Mittelpunkt ihres Lebens wird, war mir nach der Lektüre noch ziemlich fremd, obwohl auch er als Charakter durchaus gute Ansatzpunkte gezeigt hat. Aber abgesehen von dem etwas distanzierten Erzählstil der Autoren hat mich die Geschichte dennoch auf ihre eigene Art und Weise fesseln können. 

Ilka Tampke entführt ihrer Leser in eine Zeit, in der das Leben der Menschen noch nicht von technischem Fortschritt geprägt war. Sie beleuchtet das Stammesleben in Britannien in den ersten Jahren nach Christi Geburt. Die Menschen leben unter dem Totem ihrer Haut. Sie bestimmt, wo ihr Platz im Stamm ist, gibt ihnen Rückhalt und Kraft. Ailia hat ihre Haut niemals erfahren und muss als Hautlose am Rande der Gesellschaft leben. Nur die Güte ihres Stammesoberhauptes Fraid sorgt dafür, dass Ailia im Dorf noch willkommen ist. Und obwohl Fraid ihre schützende Hand über Ailia hält, sind die Menschen ihr dennoch nicht wohlgesonnen. 

Ailia entwickelt einen starken Charakter, um sich vor den Schmähungen ihrer eigenen Leute zu wappnen. Sie setzt ihren Kopf durch und bricht so ziemlich jedes Gesetz, dass das Leben des Stammes zusammenhält. Dabei bringt sie nicht nur sich selbst, sondern auch Kochmutter und ihre Ziehschwestern immer wieder in Gefahr. Dieser etwas egoistische Wesenszug an Ailia hat mich während der gesamten Lektüre leider immer wieder gestört.
Obwohl ich also einige Startschwierigkeiten hatte, so ist es der Autorin doch gelungen, mich von ihrer Geschichte zu überzeugen. Es ist wirklich schwer zu beschreiben, da das Buch doch einige Schwachpunkte hat. Aber letzen Endes hat mir dieser außergewöhnliche Ausflug doch gut gefallen! Ein ungewöhnlicher Schreibstil, doch wer bereit ist, sich damit zu arrangieren, wird mit einer interessanten Geschichte in originellem historischen Setting belohnt werden.

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448 Bibliotheken, 15 Leser, 1 Gruppe, 82 Rezensionen

zwillinge, pandora, eva siegmund, zukunft, träume

Pandora - Wovon träumst du?

Eva Siegmund
Flexibler Einband: 493 Seiten
Erschienen bei cbt, 11.04.2016
ISBN 9783570310595
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Sophie Kirsch lebt in einer Zeit, in der das Leben der Menschen beinahe vollkommen vom technischen Fortschritt bestimmt wird. Jeder, der etwas auf sich hält, besitzt einen sogenannten Smart-Port, der unter das Augenlid des Trägers implantiert wird und dessen gesamte mobile Kommunikation direkt auf die Netzhaut überträgt. Über diesen Chip ist es zudem möglich, verbraucherangepasste Werbung direkt in die Träume der Menschen einzuschleusen. Auch Sophie ist stolze Besitzerin eines solchen Smart-Ports. Noch ahnt sie jedoch nicht, wie gefährlich die neue Technik in ihrem Kopf wirklich sein kann…

Als Sophie erfährt, dass sie eine Zwillingsschwester hat und die Menschen, die sie ihr ganzes Leben lang für ihre Eltern hielt, lediglich ihre Adoptiveltern sind, zerbricht ihre heile Welt in Scherben. Auch ihre Schwester Liz ist mit der Situation vollkommen überfordert. Die beiden beschließen, sich näher kennenzulernen und ihre verlorene Zeit aufzuholen. Dabei stellen sie Nachforschungen über ihre leiblichen Eltern an und stoßen auf die dunklen Machenschaften des Sandmannes, der danach strebt, die gesamte Menschheit über ihre Smart-Ports zu kontrollieren. Dabei kommt ihm Sophies und Liz‘ Neugier ziemlich ungelegen...

Mein Eindruck:

Die Geschichte der Geschwister beginnt äußerst beschwingt und als Leser findet man sich sofort mitten im Geschehen wieder, als Sophie und Liz von ihrer Adoption erfahren. Beide sind mit der neuen Situation vollkommen überfordert - jede auf ihre eigene Art und Weise. Hier wird sofort deutlich, wie unterschiedlich die Autorin die beiden Charaktere der Mädchen konzipiert hat. Sophie ist stiller und stammt aus einfachen Verhältnissen, wohingegen Liz eher einem brodelnden Vulkan gleicht, der jede Minute ausbrechen kann. Sie ist nicht auf den Mund gefallen und trägt ihr Selbstbewusstsein gerne zur Schau. Dennoch sind beide trotz, oder gerade aufgrund ihrer Verschiedenheit, von Anfang an sehr sympathisch und äußerst glaubhaft. Jede hat ihre eigene Technik, mit der Situation umzugehen. Auch das anschließende Kennenlernen wird von Eva Siegmund überzeugend geschildert, bis sich die beiden Schwestern im Verlauf der Geschichte schlussendlich immer weiter anfreunden. 

Auch die Nebencharaktere bereichern die Geschichte, wobei aber besonders die Eltern der beiden Mädchen ziemlich außen vor bleiben. Sie spielen eigentlich so gut wie gar keine Rolle und sind somit auch die einzigen Protagonisten, die zwar immer wieder am Rande erwähnt werden, im Gesamtbild aber dennoch ziemlich farblos bleiben. Auch die Liebesgeschichte, die sich im Mittelteil anbahnt wird nicht bis ins kleinste Detail ausgearbeitet. Hier wird viel der Fantasie des Lesers überlassen und das Hauptaugenmerk bleibt somit stets auf Sophies und Liz‘ Familiengeschichte gerichtet. Ebenso gut wie die beiden Schwestern hat mir der nerdige Hacker Sash gefallen. Er ist unbedarft im Umgang mit Mädchen, sodass es immer wieder zu lustigen Szenen kommt. Sash unterstützt Sophie und Liz bei ihren Nachforschungen in der Vergangenheit, wobei die beiden ohne seine Computerkenntnisse und Kontakte wohl die meiste Zeit ziemlich aufgeschmissen gewesen wären.
Neben ausgefeilten Charakteren kann „Pandora“ zudem mit einer packenden, futuristisch angehauchten Handlung überzeugen. Die Idee von einen kleinen Chip, über den sich Telefonate abwickeln lassen, aber auch Filme direkt auf der Netzhaut angesehen werden können oder direkter Zugriff auf das Internet besteht, ist zwar noch Zukunftsmusik, doch die Idee erscheint durchaus realistisch. Erschreckend ist dabei natürlich besonders die Vorstellung, dass jegliche Technik auf die eine oder andere Weise auch gehackt werden kann. Mir hat „Pandora“ insgesamt sehr gut gefallen. Das Buch bietet viele Geheimnisse und hat mich bis zum Ende fesseln können. Absolut lesenswert!

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223 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 39 Rezensionen

island, elfen, fantasy, magie, nina blazon

Silfur - Die Nacht der silbernen Augen

Nina Blazon , Felicitas Horstschäfer
Fester Einband: 420 Seiten
Erschienen bei cbt, 21.03.2016
ISBN 9783570163665
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Inhalt:

Eine
Auszeit auf Island. Drei Wochen will Familie Siebert ihr Leben in
Deutschland hinter sich lassen, während Vater Jan die Installation einer
neuen Software für die isländischen Stromwerke überwacht. Schon kurz
nach der Ankunft freundet sich Tom mit Elín, der Tochter der
Pensionsleiterin, bei der die Familie Quartier bezogen hat, an. Fabio
kann bei dem sportlichen Elan, den die beiden an den Tag legen, schon
bald nicht mehr mithalten. Er zieht sich mehr und mehr zurück, bis er
nur kurze Zeit später den geheimnisvollen Hansen kennenlernt. Dieser
erzählt ihm von den Elfen, die in der Stadt leben und einen bösen Fluch
über ihn gelegt haben. Gemeinsam mit Fabio will er diesen nun brechen
und es dauert nicht lange, bis die Elfen auf Fabios Recherchen reagieren
und sich ihm erstmals zeigen. Und sie sind alles andere als erfreut
über Fabios Spürnase, die er immer wieder in Dinge steckt, die ihn
eigentlich nichts angehen. Wird es Fabio gelingen, Hansens Fluch zu
brechen und das unterkühlte Verhältnis zu seinem Bruder wieder
aufzutauen?

Mein Eindruck:

Das erste, was einem positiv auffällt, wenn man das Buch zum ersten Mal in der Hand hält ist natürlich das tollen Design. Ein wahrer Hingucker und ein absoluter Schatz im Bücherregal. Auch die liebevollen Illustrationen von Felicitas Horstschäfer im Inneren hauchen dem Buch Leben ein und untermalen die Geschichte äußerst passend. Ich bin also nach wie vor hin und weg! 

Neben dem tollen Äußeren konnte mich Nina Blazon auch wieder einmal inhaltlich mit ihrer kindgerechten Fantasygeschichte verzaubern. Als Leser begleitet man die deutsche Familie Siebert in ihrem Urlaub auf Island und lernt dabei die Schönheit der nordischen Insel kennen. Gemeinsam erkundet man mit dem zehnjährigen Tom und seinem zwei Jahre älteren Bruder Fabio geheime Verstecke und spannende Orte inmitten der pulsierenden Stadt Reykjavík. Dabei ergänzen sich die beiden Geschwister passend. Tom ist ein aufgeweckter Junge, ihm fällt alles leicht und auch sportlich gesehen ist er ein absolutes Ass, sodass sein Bruder Fabio oft nicht mit ihm mithalten kann. Fabio versucht zwar immer wieder, seinen jüngeren Bruder zu übertrumpfen, doch es gelingt ihm nur, wenn Tom sich zurücknimmt. Dennoch halten die beiden, von brüderlichen Zankereien einmal abgesehen, stets zusammen. 

Auf Island kommt Familie Siebert bei Björg und deren Tochter Elín unter, die ungefähr im gleichen Alter wie Tom ist. Anfangs sind sich die beiden noch ziemlich feindlich gesonnen, doch Elín fordert Tom immer wieder zu neuen Mutproben heraus. Sie ist genauso ein Energiebündel wie er und sorgt dafür, dass sich die Geschwister in ihrem Urlaub immer weiter voneinander entfernen. Fabio kann den sportlichen Herausforderungen seines Bruders nichts abgewinnen und beschäftigt sich stattdessen mit alten isländischen Sagen. Dabei stößt er auf ein gefährliches Geheimnis und findet sich schon bald in einer magischen Welt voller Elfen und anderer fantastischer Wesen wieder. 

Nina Blazon hat mit „Silfur“ eine Geschichte abgeliefert, die mitten ins Herz geht. Eine fesselnde Erzählung rund um Freundschaft und Magie, die einem nahelegt, die eigenen Fehler zu akzeptieren und sich auf Neues im Leben einzulassen. Packend erzählt und mit gewohnt leichtgängiger Sprache entführt die Autorin ihre Leser nach Island, wo sie gemeinsam mit Tom und Fabio ein spannendes Abenteuer erleben. Wieder kann Nina Blazon mit außergewöhnlichen Ideen und einer märchenhaften Kulisse überzeugen. Humorvoll und kindgerecht nimmt sie ihre Leser auf eine magische Reise mit und trifft dabei bei Jung und Alt einen Nerv. Auch mir hat dieser Ausflug wirklich gut gefallen. Die Charaktere sind passend konzipiert und die geheimnisvolle Atmosphäre Islands regt die Phantasie an. „Silfur“  bekommt von mir die volle Sternenanzahl und eine Leseempfehlung für kleine und große Entdecker, die bereit dazu sind, sich mit Fabio und Tom in ein magisches Abenteuer zu stürzen!

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