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geld, sebastian schnoy, zinsen, hyperinflation 1923, lustig

Von Krösus lernen, wie man den Goldesel melkt

Sebastian Schnoy
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.09.2016
ISBN 9783492060554
Genre: Humor

Rezension:

Vorab mal zu meinen Voraussetzungen: Ich interessiere mich für alle Arten von Finanzinformationen. Ich lese regelmäßig Wirtschaftszeitungen, halte mich auf dem Laufenden, welche Anlage- und Sparmöglichkeiten es für mich gibt und wie ich mein Geld vermehren, bzw. besser investieren kann.
Noch dazu bin ich Historikerin und interessiere mich dabei ganz besonders für den Bereich der Wirtschaftsgeschichte. Das wichtigste für mich ist dabei, aktuelle Phänomene anhand von vergangenen Ereignissen erklären zu können.

Sebastian Schnoy beschreibt in seinem Buch chronologisch und mit viel Humor die Geschichte des Geldes. Die einzelnen Kapitel kommen dabei in leicht verdaulicher Länge daher und werden mit witzigen Anekdoten und vielen Vergleichen geschmückt. Manchmal sind es für meinen Geschmack doch etwas zu viele Vergleiche.
Was mich aber doch gelegentlich im Historikerherz schmerzt sind die oft einseitig dargestellten historischen Figuren. Alexander den Großen nur als Tyrann zu bezeichnen und nicht seine Versuche zur Völkervereinigung anzuerkennen ist meiner Meinung nach zu kurz gedacht. So zieht es sich großteils durch das ganze Buch.
Außerdem, für mich als Österreicherin sind die letzen Kapitel nicht mehr ganz so interessant und lustig. Vieles ist sehr Deutschland bezogen, als Österreicherin fehlt hier häufig der Bezug zu gewissen Ereignissen, wodurch der Witz verloren geht.

Aber, nichts desto trotz; das Buch braucht die Einseitigkeit, hauptsächlich um dem Thema Finanzen, dass für viele doch recht trocken ist, auch etwas Witz abzugewinnen. Das Buch lässt sich leicht lesen, wer etwas tiefgründiges sucht und sich über Finanzen weiterbilden will würde wohl sowieso eher das Handelsblatt lesen. Mit ein paar zugedrückten Augen was historische Tatsachen und überspitzen Schreibstil betrifft hat mich Schnoy doch ein paar Mal zum Schmunzeln gebracht.

Das Buch liegt jetzt übrigens am Nachttisch meines Partners. Tätig in der Wirtschaftsbranche, kein Historiker. Mal sehen, wie es hier abschneidet.

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