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237 Bibliotheken, 16 Leser, 1 Gruppe, 89 Rezensionen

zeit, matt haig, liebe, roman, leben

Wie man die Zeit anhält

Matt Haig , Sophie Zeitz
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 20.04.2018
ISBN 9783423281676
Genre: Romane

Rezension:

"Wie man die Zeit anhält" von Matt Haig

Titel:
Der Titel ist dahingehend gut gewählt, dass er die Frage der Zeit anspricht, die sich nicht nur der ein oder andere Mensch manchmal fragen wird, sondern auch unser Protagonist. Dieser leidet leider unter einer seltenen Krankheit, wenn man sie denn so nennen mag, bei der ihm es leider nicht gelingt, die Zeit anzuhalten. Ganz im Gegenteil, die Zeit wird wohl immer sein größter Feind bleiben.

Cover:
Das Cover ist durch sein Aufmachung sehr ansprechend. Ein Mann, der in einer großen Uhr liegt und Nachzudenken scheint. Die Farben sind angenehm anziehend gewählt.
Der Titel und Autor sind klar erkennbar. Hier gibt es nichts zu meckern :-)

Klappentext:
Der Klappentext beschreibt Tom Hazard, unseren Protagonisten, der ein Aussehen wie 40 Jahre hat, in Wirklichkeit aber bereits über 400 Jahre alt ist und der sein ganzes Leben lang immer einsam war. Niemand durfte bisher von seinem Geheimnis wissen, doch nun tritt Camille in sein Leben und verändert alles.
Der Klappentext spricht an und der Leser wird sich fragen, welches Geheimnis Tom in sich trägt. Dennoch muss ich sagen, dass meines Erachtens nach der Klappentext nicht ganz richtig ist, denn Tom erzählte bereits einmal seine Geschichte. Ich finde, dass wird hier falsch suggeriert.

Schreibstil:
Das Buch ist einem angenehmen Ich-Stil geschrieben, sodass es meiner Meinung nach für jung und alt genau richtig ist. Wir haben es hier weder mit hochtrabenden, unverständlichen Worten zu tun, als mit zu viel Einfachheit. Matt Haig hat hier wunderschön das Mittelmaß gefunden und seine Geschichte auf 340 Seiten in vielen kleinen Kapiteln niedergeschrieben, die den Leser sowohl in die Vergangenheit, als auch in die Gegenwart mitnehmen.

Inhalt:
Tom scheint mit einem außergewöhnlichen Geheimnis auf die Welt zu kommen, denn er altert wesentlich langsamer, als normale Menschen. Doch dieses Geheimnis, welches für manche Menschen nun als Traum gesehen wird, scheint mehr zu einem Albtraum zu werden. Seine Mutter wird Hexerei vorgeworfen und Tom muss in jungen Jahren mit ansehen, wie sie sein Leben für ihn opfert. Ihm wird schnell klar, dass sein Geheimnis ein Albtraum zu sein scheint. Denn Tom wird kein normales Leben haben.
Alles soll sich ändern, als er Rose kennenlernt und sich ihr anvertraut. Die beiden werden ein glückliches Paar, doch wie lange kann man glücklich sein, bevor die Menschen den immer größer werdenden Altersunterschied sehen und wieder reden werden?
Das Glück scheint perfekt, als die beiden eine kleine Tochter namens Marion bekommen. Doch nicht nur, dass Tom irgendwann fliehen muss, auch seine Tochter trägt dieses Geheimnis nun mit sich und flüchtet ebenfalls.
Ob die beiden sich in über 400 Jahren jemals wiedersehen werden? Oder sind Menschen mit diesem Geheimnis immer in Gefahr?
Wer mehr wissen will, sollte sich dieses Buch unbedingt kaufen!

Fazit:
Ein sehr weises und schönes Buch, dass den Leser zum Nachdenken animiert. Hier werden viele psychologisch hochwertige Themen angesprochen. Die Geschichte wird durch tolle Zitate von alten Künstlern, jeglicher Natur, untermalt.
Alles in allem ein sehr angenehmes und schönes Buch, wenn das Wörtchen "Wenn" nicht wäre.
Am Ende versucht Matt Haig meiner Meinung nach auf zu schnellem Weg ein perfektes Happy End zu gestalten und so wirkt das sonst sanfte, ruhige Buch mit einem Mal aufbrausend und chaotisch.
Meiner Meinung alles ein wenig zu viel.
Mit der Hälfte der Ereignissen wäre der Leser ebenso zufrieden gewesen. Schade, denn dies kostet dem Buch seinen fünften Stern. Denn die Handlung hinter der Geschichte ist wahnsinnig gut gewählt und meiner Meinung nach auch eines der wenigen Bücher, das so ein interessantes Thema anspricht.

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(50)

173 Bibliotheken, 18 Leser, 1 Gruppe, 38 Rezensionen

liebe, vergangenheit, liebesroman, romantik, geheimnisse

Ohne ein einziges Wort

Rosie Walsh , Stefanie Retterbush
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 14.05.2018
ISBN 9783442487387
Genre: Liebesromane

Rezension:

"Ohne ein einziges Wort" von Rosie Walsh

Titel:
Der Titel " Ohne ein einziges Wort" beschreibt unglaublich viele Facetten dieses wunderschönen Romans und ist beinahe individuell einsetzbar an verschiedenen Stellen der Handlung. Eventuell das erste Treffen zwischen Eddie und Sarah, dass zwar mit vielen Worten ablief aber bildlich gesprochen doch eher ohne ein einziges Wort? Oder vielleicht ohne ein einziges Wort in diesem Moment über den damaligen Unfall zu verlieren?
Vielleicht waren es zu wenig der Worte in der Zeit, in der Eddie sich nicht mehr meldet? Oder fehlten die Worte am Ende dieses Buches? Weil sie nicht mehr gebraucht worden sind?
Dieser Titel ist in allen Fällen auf jeden Fall passend gewählt.

Cover:
Das Cover, so schlicht und einfach es auf den ersten Blick auch sein mag, lädt den Leser (zumindest den weiblichen) dazu ein, dieses Buch in die Hand zu nehmen und wenn dies erstmal geschehen ist, dann ist der Klappentext nicht mehr weit weg und somit wohl auch der Zwang zum Kauf da.

Klappentext:
Der Klappentext hat keineswegs etwas mit einem normalen bekannten zu tun. Denn hier wird nicht einfach nur ein Teil der Geschichte beschrieben, die dem Leser animieren soll. Nein hier ist bereits die persönliche Note der Autorin zu spüren und das Herz, dass sie in diese Handlung gesteckt hat. Durch die direkte Ansprache der Autorin an den Leser, macht sie dieses Buch bereits zu etwas besonderem und zeitgleich neugierig. Ich bin begeistert von dieser schönen Spielerei.

Inhalt:
Sarah, eine Frau beinahe mittleren Alters, hat sich einst aufgrund des Verlustes ihrer Schwester weit weg von ihrer Kleinstadt Gloucestershire in das große L.A. begeben. Doch einmal im Jahr zu einem gewissen Jahrestag kehrt sie an den Ort zurück, der ihr Leben für immer veränderte.
Dort lernt sie Eddie kennen und es scheint Liebe auf den ersten Blick zu sein. Sie verbringen eine gemeinsame Woche und können nicht mehr voneinander lassen.
Eddie will seinen Urlaub mit seinem Kumpel gar nicht mehr antreten, weil er die Zeit nur noch mit Sarah verbringen will, doch diese gibt ihm die Freifahrt. Leider nicht wissend, dass sie ihn eine sehr lange Zeit nicht mehr sehen wird, denn Eddie meldet sich von einen auf den anderen Tag nicht mehr. Aus Sorgen wird Wut und aus Verzweiflung die Angst. Doch gerade als Sarah aufhören will an Eddie zu denken, kehrt dieser wieder in ihr Leben zurück, doch nur um sie kurze Zeit später darauf wieder zu verlassen.
Ich will an dieser Stelle gar nicht zu viel verraten, denn diese Geschichte muss selbst gelesen werden, um alle Emotionen zu erhalten.

Fazit:
Dieses Buch ist grandios. Nahezu perfekt. Diese Lektüre lässt die Welt still stehen und der Himmel beginnt zu weinen. Der Schicksal ist eben doch nur ein mieser Verräter.
Die Autorin zaubert eine Geschichte voller Höhen und Tiefen, die den Leser emotional flasht.
Zwischen Freude und Tränen liegt hier nur ein kleiner Wimpernschlag.
Dieses Buch ist eines der Besten, die ich je gelesen habe.
Ich bin noch immer völlig weg geflasht :-)

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150 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 44 Rezensionen

frankreich, schwestern, liebe, krieg, zweiter weltkrieg

Die Nachtigall

Kristin Hannah , Karolina Fell
Flexibler Einband: 624 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 09.10.2017
ISBN 9783746633671
Genre: Romane

Rezension:

"Die Nachtigall" von Kristin Hannah

Titel:
Der Titel "Die Nachtigall" ist für dieses Buch sehr passend gewählt, da er den Decknamen der Protagonistin beschreibt und immer wieder Teil der Handlung ist und in die Gedanken des Lesers zurückgerufen wird. Perfekt.

Schreibstil:
Kristin Hannah schreibt ihre Geschichte in zwei Teilen, in die sie immer wieder hin- und herspringt. Hier ist aber keineswegs störend, ganz im Gegenteil, der Leser ist immer wieder gierig gespannt, was er neues erfahren kann, ganz gleich aus welchem der beiden Teile.
Der erste beschreibt die Kriegszeit, beginnend im Jahr 1939 und wird in der Form des allwissenden Erzählers geschrieben. Der zweite Teil findet ab dem Jahr 1995 statt und wird in der Ich-Form der Schwester der Nachtigall beschrieben.
Die Handlung findet auf 609 Seiten statt und ist sehr angenehm zu lesen.
Die Spannungskurve scheint in diesem Buch stets bergauf und nie bergab zu gehen.

Klappentext:
Der Klappentext beschreibt zwei Schwestern, die im besetzten Frankreich leben und beide auf ihre eigene Weise versuchen, den Krieg zu überstehen. Die Autorin endet ihren Klappentext mit den Fragen, wie weit man gehen darf, um zu überleben und wie weit man die schützen kann, die man liebt. Ich finde diesen Klappentext ganz hervorragend, er verrät nicht viel über das Buch aber animiert durch die Fragen, dieses Buch in die Hand zu nehmen und sich von der Geschichte leiten zu lassen.

Inhalt:
Dieses Buch beginnt damit, dass wir Vivianne kennenlernen, die bereits eine alte Frau ist und nicht mehr alleine in ihrem Haus wohnen soll, denn sie leidet an Krebs und wird bald sterben.
Vivianne schwelgt in Erinnerungen und diese beginnen in der Kriegszeit, in der sie den Leser in die Geschichte ihrer Familie entführt.
Immer mal wieder kommt sie mit den Gedanken in die Gegenwart zurück, denn sie ist zu einem ehemaligen Treffen nach Paris eingeladen. Doch welchen Weg geht man, wenn man eigentlich diese Zeit vergessen wollte? Und ist es richtig Lorbeeren für andere zu ernten?
Dieses Buch ist meines Erachtens nach ein MUSS für jedermann :-)

Fazit:
Ich kann nichts aussetzen. Dieses ist eines der berührendsten Geschichten, die ich seit langen gelesen habe.
Ich war gefesselt und nicht fähig, dass Buch auch nur eine Sekunde aus der Hand zu legen.
Ganz zu schweigen von der Emotionaliät. Selten bringt mich ein Buch zum weinen und dieses hat es an mehreren Stellen geschafft.
Der absolute Wahnsinn.
Die Geschichte ist so berührend und traurig.
Ich fiebere noch jetzt mit der mutigen Isabelle. Aber auch Vivianne war auf ihre Art eine mutige Kämpferin.
Das Ende hat dieses Buch unglaublich rund und schön gemacht.
Ich kann es nur wärmstens weiterempfehlen!

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447 Bibliotheken, 30 Leser, 0 Gruppen, 64 Rezensionen

new york, louisa clark, roman, liebe, jojo moyes

Mein Herz in zwei Welten

Jojo Moyes , Karolina Fell
Fester Einband: 592 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Wunderlich, 23.01.2018
ISBN 9783805251068
Genre: Romane

Rezension:

"Mein Herz in zwei Welten" von Jojo Moyes

Titel:
Der Titel ist für diese Geschichte sehr gut gewählt, denn die Protagonistin Lou scheint ihr Herz in zwei Welten zu besitzen. Zum einen befindet sie sich in New York und sucht endlich ihre eigene Identität, zum anderen hat sie ihre Familie und ihren Freund Sam zurückgelassen und gerät immer wieder in Konflikten zwischen den scheinbar unterschiedlichen Welten.

Klappentext:
Der Klappentext beschreibt die Geschichte von Lou, die nach dem Tod von Will zusammenbricht und ihr Leben in Scherben zu brechen scheint. Lange hat es gedauert, bis sie ihren eigenen Weg geht, doch dann zieht es sie in die große Stadt New York. Lou lebt schnell in zwei Welten und muss sich die Frage stellen, ob sie ein Herz heilen kann, dass in zwei Welten lebt.
Dieser Klappentext ist anschaulich und neugierig werdend gewählt. Hier kann der Leser, der sich eventuell schon in die Bücher zuvor eingelesen hat, in die Welt von Lou abtauchen und anschaulich ihren eigenen Weg verfolgen.

Schreibstil:
Jojo Moyes schreibt wie gewohnt angenehm und sehr gut leserlich. Diese Geschichte findet auf 586 Seiten in 34 Kapiteln statt.
Die einzelnen Kapitel haben eine sehr angenehme Länge, sodass der Leser immer wieder eine Pause einlegen kann, wenn ihm danach ist.

Inhalt:
Lou reist nach New York, um dort ein neues Leben zu beginnen. Nach langer Zeit voller Trauer will sie sich nun einen Neustart widmen und beginnt einen Job bei einer Familie, bei der sie mehr oder weniger Mädchen für alles sein wird.
Die edle Dame des Hauses leidet an Depressionen und ist nicht für das hohe Leben ihres Mannes gemacht. Aus diesem Grund wird Lou zu einer Art treuen Begleiterin und besucht sowohl Vernissage, diverse Veranstaltungen, als auch Boutiquen. Ebenso ist sie für die Wahl der Kleidung, für das Wohlbefinden und für die gute Laune der Dame zuständig.
Dies bedeutet aber zeitgleich auch, dass ihr Job rund um die Uhr geht und sie in einen Konflikt mit ihrem augenscheinlich "alten" Leben kommt, denn sie hat immer weniger Zeit für Kontakt mit ihrem Freund Sam, als auch mit ihrer Schwester oder ihren Eltern. Lou ist zwischen den beiden Welten hin- und hergerissen und muss sich das ein oder andere Mal entscheiden, welchen Weg sie gehen möchte.
Wer gerne mit Lou in ihre neue Welt eintauchen möchte, der sollte dieses Buch lesen. Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten.

Fazit:
Das Buch zeigt keine großen Höhepunkte. Es ist angenehm zu lesen, aber kein Buch mit sehr hohen Anspruch und viel Spannung. Der Autor konzentriert sich hier auf die Geschichte von Lou und beschreibt diese sehr detailliert.
Für mich einen Geschmack zu trocken, denn ich hätte mir das ein oder andere Mal mehr Spannung gewünscht. Dennoch keineswegs ein schlechtes Buch und vor allem ein schönes Ende zu den vorherigen Büchern, sodass der Leser nun eine geschlossene Geschichte hat.

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32 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

trauer, tod, kameras, liebe, suche

Das Flüstern der Insel

Daniel Sánchez Arévalo , Svenja Becker
Flexibler Einband: 571 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 12.02.2018
ISBN 9783458363248
Genre: Romane

Rezension:

"Das Flüstern der Insel" von Daniel Sánchez Arévalo

Titel:
Der Titel ist für dieses Buch ausgesprochen gut gewählt, denn es nimmt den Leser mit in eine heimliche, beobachtende und ruhige Welt. Der Leser wird eingeladen, sich dem Flüstern der Insel anzuschließen und sich verzaubern zu lassen.

Cover:
Auf dem Cover ist eine Frau von hinten zu sehen, die auf den Weg in flaches Gewässer ist. Die Farben sind dem Sonnenuntergang gleich gewählt. Meines Erachtens nach ein sehr angenehmes und träumerisches Cover.
Der Titel nimmt beinahe die Hälfte des Covers ein und ist klar zu lesen.

Klappentext:
Der Klappentext beschreibt den Tod von Chris, der bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist. Doch ereignete sich dieser Unfall nicht auf der Strecke, auf der er sich eigentlich befunden hätte haben müssen und so kommen seiner Frau Alice Zweifel, ob ihr gemeinsames Leben, dass so perfekt zu sein schien, wirklich perfekt war und was hinter all der Lüge steckte.
Alice beginnt eine Suche und ihr Weg führt sie auf eine kleine Insel, bei der sie Erklärungen hofft zu finden.
Der Klappentext lädt zum Lesen ein und macht neugierig auf mehr.
Der Leser kann sich bereits hier fragen, wie er selbst damit umgehen würde, wenn er immer geglaubt hatte sein Leben wäre perfekt, doch der Tod des Partners wirft Rätsel auf.

Schreibstil:
Das Buch ist flüssig und angenehm zu lesen.
Die Handlung findet auf 572 Seiten in mehreren Kapiteln statt. Die Kapitel gliedern sich in Abschnitte die betitelt sind durch die Zeit nach dem Tod von Chris. Der Autor verwendet die Form des Ich-Erzählers, mit der noch tiefer ins Geschehen eingetaucht werden kann.
Während der Start recht rasant und angenehm ist, wird die Mitte doch ein wenig zu lang gezogen. Stattdessen kommt am Ende wieder alles schlag auf schlag und der Leser mag das Buch bis zu der letzten Seite dann nicht mehr beiseite legen.

Inhalt:
Alice und Chris scheinen ein sehr glückliches Leben zu haben. Sie wohnen gemeinsam mit ihrer Tochter und erwarten bereits die nächste. Währens Alices als Lehrerin arbeitet, ist Chris für das Bauen und Planen von Tennisplätzen zuständig und daher immer mal wieder auf Reisen.
Ihr Leben scheint perfekt und glücklich zu sein, bis Alice einen Anruf von der Polizei erhält, dass ihr Mann bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen ist. Doch damit nicht genug, Chris hat sich auf einer Strecke befunden, auf der er eigentlich gar nicht hätte sein dürfen. Und so kommen Alice zweifel und in ihrer Trauer und Wut beginnt sie, dem Rätsel auf die Spur zu kommen, indem sie die Überwachungskameras der Strecke anschaut und am Ende auf eine Insel kommt.
Eine Insel, die all ihre Rätsel lösen soll, doch bis dahin ist es ein weiter und vor allem sehr krimineller Weg.
Wer mehr wissen möchte, sollte sich das Buch kaufen.

Fazit:
Dieses Buch lässt sich sehr schön und angenehm lesen. Die Handlung ist interessant und lädt den Leser zum Nachdenken ein.
Meiner Meinung nach hätte das Buch ca. 100 Seiten weniger benötigt und es wäre perfekt gewesen.
In der Mitte ist es doch sehr langatmig geschrieben.
Hinzu kommt, dass einige Dinge meines Erachtens nach ein Stück zu unrealistisch sind bzw. Personen in dieser Sitution anders gehandelt hätten.
Ansonsten gibt es von mir zauberhafte 3 Sterne, denn dieses Buch ist zwar kein Muss, aber -Nice to read-.


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13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

christlicher roman, gleichnis vom verlorenen sohn, liebe, musikbusiness, musiker

Ein langer Weg nach Hause

Charles Martin , Julian Müller
Flexibler Einband
Erschienen bei Francke-Buchhandlung, 01.01.2018
ISBN 9783868277104
Genre: Romane

Rezension:

"Ein langer Weg nach Hause" von Charles Martin

Titel:
Der Titel beschreibt dieses Buch harmonisch gut in fünf kleinen Worten, die eine große Tragkraft besitzen. In diesem Buch geht es nicht nur um den langen Weg des Protagonisten nach Hause. Der Leser wird schnell merken, dass es ebenso sein eigener Weg sein kann. Hier wird zum Nachdenken animiert.

Klappentext:
Der Klappentext beschreibt den Protagonisten Cooper O´Conner, der mit 18 Jahren seinen Vater, einen Wanderprediger, Hals über Kopf verlässt und in die weite Welt mit einem Rucksack voller Träume zieht. Doch der Plan und die Träume gehen für Cooper erst sehr viel Zeit später auf, als er die großartige Delay kennenlernt. Und sie auch wieder zu verlieren zu scheint, denn erst 20 Jahre später scheint sie wieder Teil seines Lebens zu sein. Ein sehr gut beschriebener Klappentext, der alle Themen anschneidet und dennoch nicht zu viel verrät.

Schreibstil:
Die Handlung wird in drei Teilen auf insgesamt 36 Kapiteln beschrieben und endet mit einem Epilog und einem gedankenanimierenden Text zum Schluss.
Die Schreibweise ist angenehm zu lesen. Cooper beschreibt sein Leben aus seiner Perspektive. Die Kapitel besitzen eine angenehme Länge.

Inhalt:
Cooper O´Conner wächst alleine mit seinem Vater dem allseits bekannten Wanderprediger auf. Seine Kindheit und Jugend ist geprägt durch die Messen und Predigten seines Vaters. Doch Cooper möchte mehr. Er weiß, dass er musikalisch begabt ist und möchte diese Begabung nicht verschenken und so verlässt er seinen Vater mit 18 Jahren Hals über Kopf mit der geklauten Gitarre seines Vaters, ein wenig geklautem Geld und einem Auto. Doch das Glück scheint nicht mit ihm zu sein, denn in kurzer Zeit verliert er alles was er hat. Einzig und allein der Scham seinem Vater so unter die Augen treten zu müssen lässt ihn kämpfen. Am Ende scheint er das Spiel zu gewinnen. Doch der Schein trügt, denn er wird ein weiteres Mal alles verlieren, was ihm lieb ist. Wer nun interessiert ist, sollte sich unbedingt dieses Buch schnappen und lesen.

Fazit:
Diese Geschichte ist ein Traum von Buch. Die Personen sind lebendig und charakteristisch sehr stark beschrieben. Die Liebe zum Detail trozt nur so aus jeder einzelnen Seite. Die Liebe zur Musik verbindet weltweit immer noch sehr viele Menschen und wird wahrscheinlich auch immer ein Teil des Lebens sein. Dieser Part ist hier in dieser Geschichte sehr schön ausgearbeitet.
Ich bin mehr als begeistert und werde dieses Buch noch vielen Menschen weiterempfehlen, denn neben der normalen Handlung wird jeder einzelne Leser auch einige Minuten über sich und sein Leben nachdenken. Diese Aussage möchte ich hier einfach mal so in den Raum stellen.

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30 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

biografie, entführung, biografien & erinnerungen, drama, biographie

Alles Geld der Welt

John Pearson , Claudia Heuer
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 05.02.2018
ISBN 9783959672191
Genre: Biografien

Rezension:

"Alles Geld der Welt" von John Pearson

Titel:
Der Titel dieses Buches ist in meinen Augen mehr als perfekt gewählt. Denn in diesem Buch wird die Biografie eines Mannes beschrieben, der im wahrsten Sinne des Wortes "Alles Geld der Welt" besessen hat.

Cover:
Auf dem Cover ist eine Frau zu sehen, die gekränkt und kaputt zu sein scheint und die von einem Mann durch eine Menge von Reportern geschoben wird. Ich denke, hier sehen wir Gail, die Mutter des entführten Enkelkindes des Protagonisten. Diese Frau hat gekämpft und war sehr stark und doch brach sie irgendwann zusammen und wurde während der Zeit der Entführung von der Presse regelrecht erdrückt.

Klappentext:
Der Klappentext beschreibt die Entführung eines 16- jährigen Jungen, die die Menschen der ganzen Welt schockiert. Denn obwohl er der Enkel des milliardenschweren Unternehmers Jean Paul Getty ist, will dieser nicht für sein Enkel zahlen.
Der Klappentext lädt in einen Roman ein. Doch leider ist dies hier nicht gegeben. Es handelt sich bei dem Buch um eine Biografie und diese angesprochene Thematik wird nur in einem kurzen Abschnitt abgehandelt. Schade.

Inhalt:
Jean Paul Getty ist ein Mann mit mehren Milliarden. Er versucht seinen bereits verstorbenen Eltern zu beweisen, dass er zu etwas taucht und möchte zunehmend mehr Geld haben. Neben seiner Gunst Geld zu machen, hat er von Geburt an leider jedoch wenig Emphatie mitbekommen. JPG hat die Gabe, dass er Frauen liebt und gerne Ehen eingeht. Diese halten leider nur immer solange, bis die Frauen schwanger werden, denn dann will er sich nicht weiter binden und verlässt sie. Dies hat zur Folge, dass JPG nicht nur jede Menge Exfrauen hat, sondern auch einige Kinder und vor allem Enkelkinder.
Dieses Buch berichtet über die einzelnen Menschen der Familie Getty und wie sie mit ihrem Leben klar kamen.
Eine Biografie die größtenteils das Leben des Milliadärs beschreibt.

Fazit:
Unter dem Klappentext dieses Buches stellt man sich etwas anderes vor und ist dadurch eventuell etwas voreingenommen, denn mit einem Roman hat dieses Buch nichts zu tun. Dennoch findet der Leser hier eine spannende Biografie und wird sicher auch gefesselt sein. Denn bei dem Leben von JPG kann ein "normal verdienender Mensch" nur den Kopf schütteln. Ebenfalls bei seiner kaltherzigkeit und seinen Gedankengängen, die oftmals nicht nachvollzogen werden können. Bis zu seinem Ableben habe ich die Geschichte als sehr spannend empfunden. Leider war mir der Text danach zu verschachtelt. Ich hatte das Gefühl, dass jede Person, die in irgendeiner Weise zur Familie Getty gehörte, nochmals genau beleuchtet werden sollte. Das habe ich als zu lang empfunden.
Positiv zu vermerken habe ich allerdings, dass ein Stammbaum am Anfang des Buches zu finden ist und das ich es bermerkenswert empfinde, dass der Autor die Personen so gut beschreibt, dass der Leser weiß, von wem er spricht. Und das ist nicht immer sehr einfach, denn die Namen wurden von Generation zu Generation übergeben.
Alles in allem muss ich dieses Buch als mittelklassig und mit 3 Sternen bewerten, denn zum einen der Klappentext und zum anderen die Langatmigkeit ist sicherlich nicht für jedermann etwas.

Dennoch werde ich nun den Film schauen, denn der ist derzeit im Kino und ich muss nun einfach wissen, wie dieses Buch verfilmt worden ist :-)

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192 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 108 Rezensionen

schweden, krimi, fjällbacka, kriminalroman, band 10

Die Eishexe

Camilla Läckberg , Katrin Frey
Fester Einband: 752 Seiten
Erschienen bei List Verlag, 02.01.2018
ISBN 9783471351079
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

" Die Eishexe" von Camilla Läckberg - Kriminalroman

Titel:
Der Titel "Die Eishexe" ist zwar Teil dieses Buches, da sie namentlich an einer Stelle erwähnt wird, dennoch ist gerade die Vorbezeichnung "Eis" nicht Teil dieses Buches und in meinen Augen auch nicht sonderlich gut gewählt.

Cover:
Das Cover macht durch seine Aufmachung sehr viel her, denn den Leser wird es allemal anziehen. Ein knorkeliger alter Baum ziert die Vorderseite dieses Buches und wirkt schauerich. Nachdem der Leser sich in diese Geschichte begeben hat, wird ihn auch an vielen Stellen schauerich zumute sein.

Klappentext:
Der Klappentext beschreibt die Geschichte eines verschwundenen Mädchens und einem ganzen Dorf, was hier in diesen Fall verwickelt zu sein seint, denn Gerüchte werden immer wieder gestreut.
Der Klappentext gibt genug Anhaltspunkte, dass der Leser neugierig wird und lädt zum Lesen ein.

Schreibstil:
Camilla Läckberg schreibt ihren Kriminalroman auf 741 Seiten im Stil des auktorialen Erzählers.
Hierbei schwenkt sie immer wieder von der Gegenwart in die Vergangenheit aus dem Jahr 1672, als auch in den alten Fall der verschwundenen Stella zurück.
Die Erzählweise ist von Anbeginn spannend.
Dennoch gibt es hier ein kleines Manko, denn wer die vorherigen Bücher der Autorin nicht gelesen hat, wird anfänglich Schwierigkeiten mit den vielen Namen und Geschichten dahinter bekommen.
Dieses legt sich meines Erachtens nach aber relativ schnell, denn die Autorin schreibt nur kurze Episoden zu den einzelnen Menschen, sodass diese in wenigen Seiten immer wieder auftauchen.
Das Buch lässt sich angenehm und einfach lesen.

Inhalt:
Linnea ist ein kleines vierjähriges Mädchen aus dem Ort Fjällbacka, die eines Tages spurlos verschwindet und kurze Zeit später Tod aufgefunden wird. Die Polizei sucht händeringend nach Zeugen und Aussagen, damit sie den Täter finden können. Doch dies scheint nicht sehr einfach zu sein, da vor 30 Jahren bereits vom selben Hof ein kleines Mädchen im gleichen Alter verschwunden ist. Und auch wenn man damals anfänglich dachte, dass der Fall aufgeklärt zu sein scheint, da sich zwei 13-Jährige der Tat bekannten, so nahmen diese ihre Aussage Jahre später wieder zurück.
Die Polizei aus Tanum steht vor einem großen Rätsel und es scheint, umso mehr sie in die Materie geraten, umso mehr Verdächtige und schaurige Geschichten kommen zusammen.
Die Schriftstellerin Erica Falck, die mit dem Hauptkommisar der Polizeistation Taunum verheiratet ist, möchte über die beiden Fälle der verschwundenen Mädchen schreiben und erhält das ein oder andere Mal mehr Einblick in die Geschichten der Familien, als die Polizei selbst.
Gemeinsam gelingt ihnen die Auflösung des Falles, wenn auch nicht gerade auf schöne Art und Weise.
Zeitgleich schafft die Autorin immer wieder einen Einblick in die Vergangenheit einer Frau, die augenscheinlich mit dem aktuellen Fall nichts zu tun zu scheinen hat. Aber aufgepasst, auch hier wendet sich alles. Wer nun neugierig geworden ist, sollte dieses Buch unbedingt lesen.

Fazit:
Ich hatte nach anfänglichen Problemen mit den vielen Namen in diesem Buch tolle Leseabende. Dieses Buch ist erschreckend schaurig und zeitgleich sehr spannend geschrieben. Für mich sind es wirklich nur kleine Stellen, wie beispielsweise der Titel und die Einführung in das Buch, dass mich dazu veranlasst, keine 5 Sterne vergeben zu können.
Die Aufklärung zwischen Vergangenheit und Gegenwart hätte für mich gerne auch früher stattfinden können, denn ich finde dies einen ganz wichtigen Fakt in diesem Buch.
Alles in allem kann ich aber nichts weiteres aussetzen. Dieses Buch hat die Spannung so in sich. Zusätzlich sind so viele Geschichten und Leben miteinander verbunden, dass man es auf der einen Seite gar nicht wahrhaben will, dass dies so passieren kann und auf der anderen Seite weiß man, dass es genau so laufen kann.
Jeder Charakter kann man auf seine eigene Art und Weise verstehen und sie sind alle in sich sehr authentisch ausgebaut.
Ein sehr tolles Buch!

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19 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

migration, roman, belletristik, italien, auswandern

Fischer Taschenbibliothek / Bella Germania

Daniel Speck
Fester Einband: 2 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 17.07.2019
ISBN 9783596521807
Genre: Romane

Rezension:

" Bella Germania" von Daniel Speck 


Titel: Der Titel beschreibt das angenehme Zusammenspiel zwischen Italien und Deutschland, welches in diesem Buch wie zwei eineiige Zwillinge zusammengeschweißt ist. Meines Erachtens nach ist dieser Titel demnach sehr passend gewählt. Zusätzlich finde ich ihn passend, da der Leser hier bereits eine kleine Neugier entwickeln kann, da er nicht viel preisgibt.


Cover: 
Das Cover ist in einem schlichten hellen gelb gehalten. Zu sehen ist lediglich in der unteren rechten Ecke ein Paar, dass auf eine Vespa davon fährt. 
Titel und Autor ist sehr gut zu lesen. Dennoch hätte ich mir hier mehr Liebe zum Detail gewünscht, denn meiner Meinung nach lädt es den Betrachter nicht unmittelbar zum Kauf ein. 


Klappentext:
Der Klappentext beschreibt kurz und präzise den Beginn der Geschichte und zeigt zeitgleich den Cliffhänger, dass dieser Beginn auch Jahrzehnte später ein Leben völlig verändern kann. 
Hier ist zwar kurz gearbeitet worden, dennoch auf alle Fälle einladend und neugierig machend. 


Schreibstil: 
Daniel Speck schriebt seine Geschichte auf 618 Seiten in 77 Kapiteln. Die einzelnen Kapitel beschreiben die Handlung aus verschiedenen Perspektiven der einzelnen Personen, dennoch wird nicht in den Stil des Ich-Erzählers verfallen. Der Text liest sich flüssig und angenehm, Meines Erachtens nach sind allerdings einzelne Zitate aus politischen Zeitschriften und italienische Worte sehr anregend dafür, dass sie schnell überlesen werden, da den Leser eher die Handlung interessiert. Dennoch keineswegs falsch, auch italienisch mit in das Buch zu bringen. Das macht das Gesamtbild authentischer.


Inhalt: 
Julia ist eigentlich nur eine kleine Modedesignerin, die nicht viel in ihrem Leben geschafft hat. So sieht sie sich zumindest selbst
 Bis eines Tages ein unbekannter Mann vor ihr steht und sich als ihr Großvater ausgibt, der kurz vor seinem Tod unbedingt mit Julias Vater sprechen muss. Das alles wäre eventuell keine große Bitte, doch Julia kennt ihren Vater selbst nicht und ist sich auch nicht sicher, ob der Unbekannte nicht nur ein Lügner ist. Julia beginnt eine große Reise, bei der sie am Anfang vermutlich niemals gedacht hätte, wie diese ihr Leben und ihre Gedanken ändern wird. Bei wem nun Interesse geweckt wurde, der sollte dieses Buch unbedingt lesen. 


Fazit: 
Ein wundervolles Buch mit einer umso schöneren Geschichte, die den Leser magisch anzieht und ihn erst wieder am Ende freigeben word. Ein Buch für Jung und alt uns für Liebhaber von Familiengeheimnissen.
Mir persönlich fehlt zum letzten Stern ein schöneres Cover und vor allem wünschte Ich, dass einige italienische Worte mehr übersetzt worden wären. Sicherlich beginnt der Leser mehr und mehr zu verstehen, dennoch hat es mir nicht an allen Stellen gefallen. Der Inhalt selbst ist wunderbar schön aufgebaut und hat die richtige Spannungskurve. 
Unbedingt lesenswert! 

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18 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

astronomie, chamagner, köln, leichte kost, nerd

Eine Prise Sterne

Carsten Sebastian Henn
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Pendo Verlag, 02.10.2017
ISBN 9783866124295
Genre: Liebesromane

Rezension:

" Eine Prise Sterne" von Carsten Sebastian Henn

Titel:
Carsten Sebastian Penn verpackt seine Geschichte in einem besonders attraktiven und passenden Titel. Besser hätte es in meinen Augen nicht ausgedrückt werden können. Dieser Titel lädt nicht nur zu einem roamntischen und träumerischen Buch ein, sondern wird auch innerhalb der Geschichte immer wieder zum Thema. Sehr gut.

Cover:
Das Cover lädt zum lesen ein. Das Buch ist in einem dunklen Blau gehalten. Zu sehen ist eine Person, die in die Sterne schaut am unteren rechten Bildrand. Das Wort "Sterne" ist besonders schön hervorgehoben, denn er sieht tatsächlich aus, als wenn es sich hier um Sterne handelt. Zusätzlich ist dieses Wort wesentlich größer als "Eine Prise". Alles in allem sehen wir hier ein idillisches Cover.

Schreibstil:
Carsten Sebastian Henn schreibt seine Geschichte im auktorialen Schreibstil auf 326 Seiten. Hierbei werden einzelne Abschnitte unterschieden, die jeweils mit einem Horoskop des Löwens beginnen.
Der Lesefluss ist hier sehr angenehm und entspannt, denn mit genug Witz, Charme und zeitgleich Dramatik ist dieses Buch super aufgebaut.

Inhalt:
Marc war schon seit seiner Kindheit ein Fan der Sterne und hat in seinem jungen Leben bereits viel erreicht. So steht er auch kurz vor einem super Neustart in Chile, wo er die Menschen durch sein Wissen überzeugen konnte.
Doch dann begenet Marc Anne, seiner alten Jugendliebe und Freundin. Diese hat soeben ihre langjährige Beziehung aufgrund eines Betruges beendet und will von Männern nichts mehr wissen. Doch Marc kann diese Tatsache nicht so stehen lassen und stellt Algorithmen auf, damit Anne ihren perfekten Partner findet. Sein Plan scheint nicht zu funktionieren, denn Anne scheint immun zu sein gegen neue Männer und dann kommt er auch noch ins straucheln, da sein eigenes Herz beginnt zu schlagen...
Wer hier an der Stelle neugierig wird, der sollte dieses Buch lesen!

Fazit:
Eine sehr tolle Geschichte, die durch kleine liebevolle Details wunderschön verpackt ist. Für mich wahnsinnig toll, dass das Ende nicht vorhersehbar ist bzw. der Leser die ganze Zeit das Gefühl bekommt, dass er das Ende längst wüsste, doch dann kommt alles anders.
Ich muss hier leider einen Stern abziehen, da mir dieses Buch zu sehr in Filme und Filmzitate rutscht an einigen Stellen und ich persönlich an einigen Stellen gelangweilt war, wenn es um die verschiedenen Sternenbilder ging. Keine Frage, dies ist das Thema, doch an der ein oder anderen Stelle geht es dann für einen "Normalleser" zu weit. So zumindest meine persönliche Sicht, aber das mag auch hier Geschmackssache sein.
Besonders schön ist die Liebe zu Details wie beispielsweise der Katze, dem Hummer oder tiefgründige Gespräche, die in die Psyche gehen.
Alles in allem ein Lesenswertes Buch!

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294 Bibliotheken, 13 Leser, 1 Gruppe, 159 Rezensionen

thriller, megan miranda, tick tack, lügen, ticktack

TICK TACK - Wie lange kannst Du lügen?

Megan Miranda , Elvira Willems , Cathrin Claußen
Flexibler Einband: 430 Seiten
Erschienen bei Penguin, 13.11.2017
ISBN 9783328101628
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Tick Tack - Wie lange kannst du lügen?" von Megan Miranda

Titel:
Der Titel ist für dieses Buch sehr gut gewählt, denn zum einen spiegelt er sich im Text an einigen Stellen wieder, was ich persönlich für einen Titel sehr gerne mag, zum anderen beschreibt er dieses Buch sehr gut, ohne zu viel zu verraten und doch mit der nötigen Prise Spannung.

Cover:
Ein sehr ansprechendes und anziehendes Cover. Man sagt ja, dass Warnfarben wir Rot beispielsweise einen Betrachter immer magisch anziehen. Bei diesem Cover ist es nichts anderes.
Es ist sehr dunkel gehalten, zeigt in schwarz und grautönen lediglich einen Wald und sticht dann mit einem starken Pink als Titel in den Vordergrund. Sehr gut gemacht. Ebenso ist der Wald sehr passend, da er eine große Rolle in dieser Geschichte spielen wird.

Schreibstil:
Megan Miranda schreibt ihren Thriller auf 430 Seiten unterteilt in einzelnen Tagen. Die Geschichte wird aus der Perspektive der Protagonistin Nic erzählt. Das Buch beginnt wie ein normales, doch dann beginnt es rückwärts zu laufen. Es wird hier also viel Aufmerksamkeit vom Leser gefordert, da der sich auf die Geschichte in vollen Zügen einlassen muss.

Inhalt:
Nic ist einem kleinen Stadt namens Cooley Ridge aufgewachsen, in der sie fröhlich in einer Clique von mehreren Jugendlichen ihre Zeit verbrachte. Eines Tages verschwindet ihre beste Freundin Corinne spurlos und die Ermittlungen der Polizei nimmt die gesammte Clique in Augenschein. Allerdings mit keinem Ergebnis.
Nic verschwindet aus der Stadt und lässt ihre Jugendliebe Tyler zurück.
10 Jahre später, nachdem Nic mitlerweile mit Everett verlobt ist, einen reichen Typen aus der Großstadt in der sie die Zeit lebte, muss sie zurück nach Cooley Ridge, da das Haus ihres Vaters verkauft werden soll.
Doch knapp ist sie da, beginnt die Vergangenheit sie einzuholen und mit ihr verschwindet ein neues Mädchen.
Wer mehr wissen will, sollte sich an dieser Stelle das Buch besorgen :-)

Fazit:
Dieses Buch zeigt einen angenehmen Schreibtstil auf. Das Lesen in umgekehrter Reihenfolge ist meiner Meinung nach nicht für jeden geeignet, da es jede Menge Konzentration und Aufmerksamkeit fordert. Hinzu kommt, dass meines Erachtens nach einige Fehler dadurch eingebaut worden sind, denn wenn der Leser das Buch von hinten beginnt zu lesen, so wird ihm bewusst werden, das manche Infomationen unlogisch eingesetzt worden sind.
Weiterhin muss ich persönlich sagen, dass dieses Buch mit einem Thriller nichts zu tun hat. Natürlich ist die Handlung an sich schon grauenvoll, dennoch erinnert mich dieses Buch eher an einen Roman mit Aufklärungscharakter eines verschundene Mädchens.
Nichts desto trotz lesen sich die Worte angenehm und flüssig. Ich als Leser habe das Buch gerne in der Hand gehalten und wollte es auch nicht weglegen.
Am Ende der Aufklärung ist meines Erachtens nach zuwenig ausgearbeitet worden. Hier hätte ich mir mehr Informationen gewüscht, was aus den einzelnen Personen passiert ist.
Alles in allem aber auf alle Fälle lesens- und emfehlenswert. Empfehlenswert gerade aus dem Grund, dass es eine ganz besondere neue Art ist, eine Geschichte zu verpacken. Und vor allem eine mutige Art in meinen Augen, denn ich denke diese Art kann man nur lieben oder hassen :-)

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51 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 24 Rezensionen

krimi, finnland, familienmorde, gewalt, misshandlung

Die Stunde des Wolfs

Simo Hiltunen , Peter Uhlmann
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Rütten & Loening Berlin, 06.11.2017
ISBN 9783352009044
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

" Die Stunde des Wolfs" von Simo Hiltunen

Titel:
Der Titel ist für dieses Buch sehr gut gewählt, denn zum einen verfasst der Autor vor jedem seiner Abschnitte Zitate zur Thematik und zum anderen spielt der Wolf immer wieder eine gravierende Rolle in diesem Buch.

Cover:
Das Cover zeigt die Augen und einen Teil der Schnauze des Wolfes. Diese Bild wird vermutlich viele Leser in seinen Bann ziehen, denn das Böse steckt hier bereits im Cover. Zudem sind Titel und Autor farblich gut abgestimmt und angenehm sichtbar, ohne zu erdrücken.

Schreibstil:
Simo Hiltunen schreibt seinen Kriminalroman in sechs Teilen auf 495 Seiten. Hierbei verwendet er die Erzählperspektive des auktorialen Erzählers. Die Schwierigkeit dieses Buches besteht in den finnischen Namen, die nicht jedem gefallen werden, da sie den Erzählstrang meiner Meinung nach das ein oder andere Mal stören.
Vor jedem seiner Teile beginnt Hiltunen mit einem Zitat über den Wolf.

Klappentext:
Der Klappemtext beschreibt in kurzen, wesentlichen Zügen den Inhalt des Buches, ohne zu viel preiszugeben.
Dennoch gibt er bereits Hinweise auf die Misshandlungen des Protagonisten, auf seine Tochter und besonders auf seine eigenständige Recherche, den Mörder zu finden.

Inhalt:
Lauri Kivi ist Reporter eine Tageszeitung und zeitgleich ein in der Jugend von seinem Vater misshandeltes Kind, dass zu einem Erwachsenen herangewachsen ist. Doch in Kivi steckt das Böse. Er interessiert sich sehr für Morde und schreibt über diese in seinen Artikel. Neben den gewöhnlichen Recherchen eines Repoters steckt in Kivi aber noch einiges mehr. In gewisser Weise das Verstädnnis zu einem Mörder und zeitgleich die Neugier. So gerät Kivi schneller ins FAdenkreuz des Mörders, als er sich vorstellen kann. Doch nicht nur das, auch die Polizei beginnt Kivi zu verdächtigen, denn er weiß über einige Fälle mehr, als er eigentlich wissen sollte. Wer neugierig geworden ist, sollte nun beginnen in die Welt des bösen Wolfes abzutauchen!

Fazit:
Dieses Buch ist durch seine Namen schwierig zu lesen, denn da sie alle finnisch sind, mag es für den einen oder anderen schwierig werden. Der erste Teil des Buches ist meines Erachtens nach nicht gut gewählt, denn der Leser muss ihn erst überwinden, um dann in eine spannende Geschichte zu tauchen. Ab dem zweiten Teil beginnt eine interessante und zeitgleich grauenvolle Geschichte, die den Leser dazu zwingt, sein Buch nicht mehr aus der Hand legen zu wollen. Einige Höhepunkte sind in dem Erzählstrang atemberaubend gestaltet.
Das Ende hingegen scheint für mich ein wenig fragwürdig. Nicht alles lässt sich psychologisch hier gut erklären, denn das Verhalten würde so meines Erachtens nach nicht stattfinden, wie es dargestellt wird. NIchts desto trotz, kann man sich dieses Buch trotzdem zu Gemüte führen und an so einigen Stellen sehr schaudern.

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thriller, scifi, fbi, nikolas stoltz, dream

DREAM ON – Tödliche Träume

Nikolas Stoltz
E-Buch Text: 419 Seiten
Erschienen bei FeuerWerke Verlag, 31.10.2017
ISBN 9783945362303
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Dream on - Tödliche Träume"- von Nikolas Stoltz

Titel:
Der Titel ist für dieses Buch optimal gewählt. "Dream on" projeziert bei dem Betrachter des Buches in meinen Augen bereits ein Bild. Was bedeutet es, einen Traum anzuschalten? Kann man Träume überhaupt auf Knopfdruck anschalten? Oder geschieht das nicht einfach so aus dem nichts? Dieses Buch zeigt uns, dass alles möglich ist. Der Untertitel verrät noch dazu, dass nicht jeder Traum schön sein muss, sondern das Träume durchaus auch mal tödlich enden können. Sehr gut!

Cover:
Das Cover ist sehr schlicht gehalten. Hier sind lediglich die Töne Schwarz, Weiß und Blau benutzt worden. Nichts desto trotz ist es keineswegs uninteressant, denn die Person, die wir schemenhaft auf dem Cover zu sehen bekommen ist aus einem Netz aus Gitterlinien erbaut worden ist. Durchaus ein Hinweis auf ein Programmierungssystem und damit trifft es genau ins Schwarze!

Schreibstil:
Nikolas Stoltz schreibt seinen Thriller auf 369 Seiten in 61 Kapiteln. Hier wird abwechselnd unterschieden zwischen der Realität und der Traumwelt. Das ganze macht dieses Buch abwechslungsreich.
Die Traumwelten sind kursiv geschrieben, sodass der Leser einen Einblick darüber erhält, in welcher Welt er sich gerade befindet. Dies ist auf alle Fälle sehr hilfreich, denn bei der Geschwindigkeit des Buches muss der Leser schon sehr darauf achten, was noch real ist und was ein Traum.
Durch die Auktoriale Erzählperspektive und die viele wortliche Rede wird der Lesefluss sehr angenehm. Hier gibt es nichts zu beanstanden.

Spannungsaufbau:
Bei diesem Buch kann eindeutig davon gesprochen werden, dass die Spannung im Prolog beginnt und auf der letzten Seite endet. Keine langweiligen Passagen, keine Wiederholungen, die das Buch fade wirken lassen würden.
Sehr gut!

Erzählstränge:
Wenn der Leser das Buch auf ein Minimum betrachtet, handelt hier ein Erzählstrang, nämlich der unseres Protagonisten Nick. Doch hier geht es um weitaus mehr. Der Autor bringt gezielt andere Personen mit ins Spiel und lässt diese keinesfalls links lingen, sondern gibt ihnen einen runden Charakter. Neben dem Hauptstrang der Geschichte, finden wir sowohl Vergangenheit als auch Zukunft wieder und nebenbei sogar ein wenig Liebesgeschichte und Erotik. Die Mischung aus all dem macht es und am Ende führt es zu einem runden Buch.

Inhalt:
In diesem Buch finden wir uns in einer Geschichte wieder, bei der es sich im Groben um Träume handelt.
Nick Quentin ist auf den ersten Blick ein kleiner Nichtsnutz, der in seinem Leben noch nicht sehr viel geschafft hat. Durch einen Zufall bekommt er durch einen ehemaligen Bekannten seiner Eltern einen Job bei "Dream On" angeboten und nimmt diesen kurzerhand an. Seine Aufgabe soll es sein, die Traumwelt die durch ein technisches Gerät entsteht, dass auf den Kopf gesetzt wird, auszubauen und mehr Bilder zu erschaffen. Doch aus dieser simplen Aufgabe, wie sie anfänglich erscheint, entsteht durchaus mehr, denn nachdem die erste Leiche gefunden worden ist, gerät Nick ins Visier. Wer hier mehr erfahren möchte, sollte definitiv dieses Buch lesen!

Fazit:
Am Ende dieses Buches bleiben viele Fragen für den Leser offen, doch dies ist von Anfang an so gewollt, denn hier wird es glücklicherweise einen zweiten Teil geben und ich denke, auf den können sich die Leser schon freuen.
Der Autor bringt ein schönes Zusammenspiel zwischen der Realität und dem Traum, sodass hier dennoch sehr realistisch gearbeitet wird.
Der Leser wird auf viele Fährten geführt und nur einige wenige werden sich vermutlich die richtige raus lesen und umso entsetzter am Ende sein. Denn so ging es auch mir...
Die Spannung ist nicht zu toppen. Seit langem wieder so ein super tolles Buch gelesen. Die vielen Charaktere, die in dieses Buch einfließen, spiegeln die heutige Menschheit wieder. Fast jedem ist man selbst schon einmal auf der Straße begegnet.
Nicht zu vergessen die Hauptthematik: "Der gläserne Bürger". Viele Stellen aus diesem Buch lassen den Leser aufschrecken, wie gläsern wir alle sind und vor allem noch werden können.
Dieses Buch ist eine Empfehlung!

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35 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

thriller, schmetterlingseffekt, nordsee, demenz, butterfly effekt

30 Sekunden zu spät

Kaja Bergmann
Buch: 176 Seiten
Erschienen bei Bookspot Verlag, 30.11.2016
ISBN 9783956690754
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

" 30 Sekunden zu spät" von Kaja Bergmann

Titel/ Cover:
Der Titel entspricht dem Inhalt des Buches, wenn man ihn den versteht. Natürlich meine ich damit den Inhalt und nicht das Buch.
Auf der Seite 108 wird er sogar noch einmal wortwörtlich genannt. Sehr gut.
Das Cover ist auf alle Fälle ansprechend. Auf der einen Seite in eher dunkleren Farben gehalten, die eine düstere Geschichte versprechen, auf der anderen Seite mit einem hervorragenden Schmetterling und einer 30 geziert. Auf alle Fälle macht es allerhand her und bringt den Betrachter dazu es in die Hand zu nehmen.

Schreibstil:
Kaja Bergmann schreibt ihr Geschichte auf 164 Seiten, gegliedert in einzelne Abschnitte, die sowohl mit einem Datum, einer Uhrzeit und einer Überschrift versehen sind, die dem Leser bereits im Vorfeld einiges zum Inhalt des Abschnittes verraten.
Geschrieben wird die Handlung in der Ich-Perspektive der Protagonisten Nepomuk und Miranda. Das Buch lässt sich grob in zwei Teile schneiden, bei dem zuerst Nepo aus seiner Sicht berichtet und dann Miranda.
Der Schreibstil von Kaja Bergmann mag nicht jedermanns Sache sein, da sie an der ein oder anderen Stelle Gedanken in Klammern einfließen lässt. Abstreiten lässt sich jedoch nicht, dass dieses Buch einfach und angenehm zu lesen ist.

Inhalt:
Nepo besucht seinen an Demenz erkrankten Großvater im Pflegeheim und scheint zunehmend erschüttert über seinen Zustand. Bedingt durch diesen Besuch bittet er seine Freundin Miranda ihn auf einer Reise nach Büsum zu begleiten. Wenn auch nicht gleich in der ersten Sekunde überzeugt, so stimmt sie doch zu. Doch während ihrer gemeinsamen Reise gehen einige Dinge schief, sind kurios oder auch mysteriös. Nepos Teil findet kein sehr schönes Ende.
Doch dann beginnt Mirandas Teil der Geschichte, die alle Gegebenheiten aus ihrer Sicht und ihren Empfindungen erzählt. Die Handlung wird wesentlich angenehmer, findet aber auch kein schönes Ende.

Fazit:
Dieses Buch bringt mich ins trudeln. Der Leser muss sich defintiv auf die Handlung einlassen und darf das Buch nicht bereits in der Hälfte weglegen. Das könnte durchaus aber passieren, denn bis zu Hälfte scheint die Geschichte nicht sehr spannend zu sein. Das liegt jedoch keineswegs an der Geschichte an sich, sondern das hier ein besonderes Thema angeschnitten wird und die Geschichte aus diesem Grund eben auch genauso erzählt werden muss.
Der Schreibstil ähnelt einem Jugendbuch, der Inhalt ist jedoch viel tiefgründiger.
Wer sich auf den Schmetterlingseffekt einlassen möchte, der sollte dieses Buch lesen.
Zu bemängeln gibt es von meiner Seite, dass der Schmetterlingseffekt mehr definiert hätte sein müssen. Ein paar wenige Sätze hätten dem Leser mehr Aufschluss gegeben.
Zusätzlich sind andere Dinge wie Szenen mit Schafen oder Gedankengänge zu tiefgründig und manchmal auch sehr verschreckend irre beschrieben. Hier hätte ruhig weniger Power gegeben werden können.
Alles in allem ein gutes Buch, aber leider nicht für jedermann geeignet.
Daher gibt es von mir hier nun auch nur 3 Sterne. Das gesunde Mittelmaß für ein sehr experimentelles Buch.

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29 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

Euer Traum war meine Hölle

Natacha Tormey , Magdalena Breitenbach , Nadene Ghouri
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 15.01.2015
ISBN 9783404608164
Genre: Biografien

Rezension:  
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20 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

hass, haßliebe, krimi für frauen, krimi, frauenkrimi

Hassliebe

Ina Kloppmann
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 22.07.2017
ISBN 9783744869034
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Hassliebe" von Ina Kloppmann

Titel:
Der Titel Hassliebe ist für dieses Buch gut gewählt, denn es handelt von Männern, die ihre Frauen zu hassen scheinen, sie misshandeln und schlecht behandeln und zeitgleich auch immer ein Stück weit Liebe empfinden.
Schade ist, dass das Buch einen Untertitel "Krimi für Frauen" beinhaltet. Das lässt das Buch zum einen günstig wirken und zum anderen empfinde ich es persönlich nicht als schön, dass hier von Beginn an eine Einschränkung gegeben wird und dem Leser eine Vormeinung in den Mund gelegt wird.

Cover:
Das Cover ist schlicht in Schwarz, Rot und Weiß gehalten. Hier gibt es nichts zu beanstanden.

Inhalt:
Das Buch ist an der ein oder anderen Stelle sehr konfus. Obwohl in den ersten Seiten alle Personen anhand eines Steckbriefes vorgestellt werden, sind es doch zu viele Namen, die mitspielen und auf die eingegangen wird.
Eine richtige Handlung ist eher schlecht als recht zu erkennen.
Zu Beginn des Buches wird ein Unfall beschrieben, der am Ende des Buches aufgeklärt wird. Doch dies ist beinahe der einzige rote Faden, der sich durch die Lekture zieht. Der Leser bekommt das Gefühl, dass zu viele Themen mit eingeschlossen werden sollen. Obwohl der Hauptstrang um die "Hassliebe" handelt, so stürzen noch Menschen die Treppen runter oder Hunde werden vermisst und Tod aufgefunden. Der Polizist in diesem Buch spielt eher die Rolle des unwichtigen Menschen, der immer dann angerufen wird, wenn nicht wirklich die Polizei geholt werden soll, sondern nur eine Frage entsteht, die einem Kumpel gestellt werden soll.
Eine richtige Protagonistin ist nicht erkennbar, denn wer anfänglich dachte, dass sich dieses Buch um ein Klassentreffen dreht und dort die Gewalt vermutet, liegt falsch. Am Ende wird nicht wirklich klar, warum dieses Klassentreffen überhaupt stattfinden muss bzw. ein Teil der Geschichte wird.

Fazit:
Ich hätte dieses Buch wirklich gerne mehr Chancen gegeben, doch leider wirkt es nicht sehr professionell. Viel zu viele Fragen, die sich am Ende auftun, viel zu viele Aspekte, die dem Buch am Ende kein Leben geben und zeitgleich wenig Spannung um weiterzulesen. Erst in den letzten 50 Seiten bekommt dieses Buch seine Spannung und seinen Krimi. Leider kann es nicht in eine Kategorie eingeordnet werden, denn hier spielt weder Thriller, noch Krimi, noch Roman eine Rolle. Schade.

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258 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 78 Rezensionen

liebe, castingshow, irland, cecelia ahern, lyrebird

So klingt dein Herz

Cecelia Ahern , Christine Strüh
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei FISCHER Krüger, 24.08.2017
ISBN 9783810530271
Genre: Romane

Rezension:

"So klingt dein Herz" von Cecelia Ahern


Titel:

Der Titel für dieses Buch ist sehr gut gewählt. In aller erster Linie war ich mir nich ganz sicher, was mir dieser Titel sagen soll, doch nachdem ich die Geschichte gelesen habe, kann ich nur sagen, dass er perfekt gewählt worden ist. Sehr schön.


Schreibstil:

Die Autorin schreibt ihre Geschichte auf 476 Seiten in 43 Kapiteln. Hierbei verwendet sie die Methode des außenstehenden Erzählers. Das Buch ist einfach zu lesen und hat eine angenehme Schriftgröße, die gut zu lesen ist. Zwischen den Kapiteln sind Ausschnitte aus den Betrachtungen von Ambrose Pratt in seiner "Kunde vom Lyrebird". Diese Ausschnitte sind für den Teil der Geschichte originell abgepasst und werten das Buch noch ein Stück mehr auf.


Inhalt:

Die Protagonistin Laura ist ein beinahe übermenschliches Wesen. Sie wurde Zeit ihres Lebens vor der Menschheit versteckt, was sie dazu veranlasste, die Geräusche ihrer Umgebung mehr wahrzunehmen. Sie imitiert jedes Geräusch was ihr in den Weg kommt und das in einem Perfektionismus.

Laura ist ein angehmes Mädchen, dass sich sofort in die Herzen der Leser schließt. Sie wird von dem Dokumentarteam unter der Leitung von Bo entdeckt und einer Talentshow vorgetellt. Ab hier entwickelt sich das bisherige Märchen zu einem Drama, denn Laura kann dem Stand der Menschen, der neuen Eindrücke und der vielen Emotionen nicht standhalten.

Am Ende wendet sich dieses Buch jedoch dennoch zum guten.


Fazit:

Dieses Buch ist eine riesige, wunderschöne Perle. Die Autorin schreibt ihre Geschichte so präzise, dass der Leser mit der Protagonistin mitfühlen kann. Anfänglich hat der Leser das Gefühl, in ein Märchen mit aufgenommen worden zu sein. Das Imitieren der Laute von Laura sind wunderschön und so gut beschrieben, dass der Leser sie beinahe selbst hören kann. Doch als Laura in die Talentshow einsteigt, scheint sich alles zu einem Drama zu wenden. Der Leser möchte die Protagonistin in den Arm nehmen und sie trösten, sie vor den Sorgen des Alltags bewahren und sie wieder in ihr einsames Cottage zurückführen. Die Autorin besitzt die Gabe die Geschichte auf diese Art und Weise zu erzählen, dass der Leser gefühlt schneller ließt und die schnelle der einzelnen Momente die Laura spürt, selbst zu spüren.

Ab dem Moment, an dem Lauta endlich wieder Fuß fasst und hierbei noch ihre Liebe findet, entwickelt sich wieder wie ein Märchen.

Das Ende dieses Buches ist wahnsinnig. Der Leser kann sich die Situation bildlich vorstellen. Ich selbst habe ab dem Moment sogar ihr Kostüm bildlich vor Augen gesehen, dass sie in der letzten Show der Talentshow anhatte. Ich kann mir die Eindrücke vorstellen, die einzelnen Menschen die weinen müssen, denn auch ich musste an dieser Stelle in diesem Buch weinen. Das Laura die Show nicht gewinnt, rundet das Buch perfekt ab.

Die einzelnen Ausschnitte von der Kunde des Lyrebirds sind super in den Text eingebunden.

Ich kann zu diesem Buch nichts negatives sagen, ganz im Gegenteil: Dieses Buch muss gelesen werden!

Sehr schön!

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160 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 93 Rezensionen

fußball, schweden, neuanfang, freundschaft, roman

Britt-Marie war hier

Fredrik Backman , Stefanie Werner
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei FISCHER Krüger, 23.06.2016
ISBN 9783810524119
Genre: Romane

Rezension:

"Britt- Marie war hier" von Fredrik Backman

Titel:

"Britt-Marie war hier" beschreibt bereits in seinem Titel die Kuriosität und Witzigkeit dieses Buches. Denn Britt-Marie ist schon ein Name für sich, wie ich finde, dem hier alle Ehre gemacht wird. Besonders schön finde ich die Formulierung "war hier", denn zum Ende des Buches wird der Leser merken, dass auch Borg nur ein Abschnitt für die Protagonistin war. Dafür aber ein besonders schöner :-)

Cover:

Das Cover dieses Buches ist eher ungewöhnlich und einfach. Ich persönlich mag es überhaupt nicht, doch ich denke das liegt im Auge des Betrachters. Zu sehen ist eine ältere Frau, in diesem Fall Britt-Marie, auf dem Fußballplatz. Der Titel ist klar erkennbar, erinnert in meinen Augen aber an einen Billigroman. Eigentlich schade, denn das ist er überhaupt nicht.

Inhalt:

Britt-Marie, unsere Protagonistin, ist 63 Jahre alt und keineswegs "normal" oder "wie andere". Bisher lebte sie mit ihrem Mann Kent zusammen, doch das hat sich nun erledigt. Ihr Leben besteht größtenteils aus einem riesigen Putzwahn. Bei Britt-Marie muss einfach alles seine Ordnung und Sauberkeit haben. Durch einen Zufall kommt Britt-Marie nach Borg. Dort gibt es nicht viel zu bestaunen, dafür aber eine Fußballmannschaft, voller Leidenschaft und Teamgeist. Wenn ihr wissen wollt, wie es ihr ergeht, dann lest selbst :-)

Fazit:

Dieses Buch ist als humorvoll und amüsant einzustufen. Der Schreibstil gewöhnungsbedürftig. Doch eins kann man gewiss nicht abstreiten: Fredrik Backmann hat einen außergewöhnlichen Schreibstil, verwendet unheimlich viel wörtliche Rede und Ironie, doch sein Gesamtwerk ist urkomisch und nimmt den Leser mit in seine Welt. Eine rührende Geschichte voller Höhen und Tiefen, die zwischen Tränen und Lachen stehen. Ein angenehmer Spannungsaufbau und eine sehr schöne Geschichte.

Abzüge in diesem Buch gibt es für das Cover und die leider ständig wiederkehrende Erwähnung des Namens. Irgendwann wird es gruselig :-(

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82 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 32 Rezensionen

australien, erster weltkrieg, sydney, familiensaga, hamburg

Das Versprechen der australischen Schwestern

Ulrike Renk
Flexibler Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 17.06.2016
ISBN 9783746632117
Genre: Historische Romane

Rezension:

" Das Versprechen der australischen Schwestern" von Ulrike Renk

Titel:
Der Titel "Das Versprechen der australischen Schwestern" wird innerhalb des Buches nicht explizit erwähnt, dennoch ist für den Leser spürbar, was mit diesem Versprechen gemeint ist, denn die Schwestern scheinen trotz aller Hürden und Entfernungen ein enges Band zueinander zu haben.

Cover:
Auf dem Cover des Buches sehen wir eine Frau, die in die Ferne schaut. Titel und Autor sind klar erkennbar. Innerhalb einer Buchhandlung scheint dieses Buch aber durch sein Cover nicht wirklich hervorstechen zu können.

Schreibstil:
Ulrike Renk schreibt ihren Roman auf 601 Seiten in 15 Kapiteln. Jedes einzelne Kapitel bekommt einen Ort und eine Zeit zugewiesen. Dies scheint den Leser zu helfen. Leider stimmen hier jedoch einige Zeit- und Ortangaben nicht.
Das Buch beginnt mit einem Stammbaum, der die einzelnen Personen und ihr Verhältnis zueinander beschreibt. Dieses kann den Leser ein wenig helfen, das Buch besser zu verstehen, denn leider sind es viel zu viele Namen, die miteinander kooperieren, sodass es nicht immer einfach ist, die Zusammenhänge der Personen zu verstehen.
Im Allgemeinen ist das Buch in einem einfachen Sprachgebrauch geschrieben. Leider an manchen Stellen eindeutig zu einfach, denn es werden Passagen so geschrieben, dass sich Fakten wiederholen, die der Leser bereits weiß.
Leider gibt es auch Schreibfehler innerhalb des Buches oder sogar ganze Sätze, die zweimal hintereinander wiederholt werden. Dies ist sicherlich keine Absicht, muss in meinen Augen allerdings bedacht werden, bevor das Buch in den Druck geht.

Inhalt:
In diesem Buch geht es um eine große Familie. Mitelpunkt dieser Familie ist Emilia Lessin, die neun Kinder hat. Bei einer Anzahl von so vielen Kindern, kann man sich in etwa vorstellen, was da an Enkeln zusammen kommt.
Dieses Buch beschreibt eine Familiengeschichte, bei der mehrere Kinder getrennt voneinander leben und versuchen diese Hürde zu meistern. Beginnend mit dem Tod von Carl, dem Mann von Emilia.
Der Leser wird hier mit in eine Geschichte genommen, bei der er viele Ereignisse der Familie aneinander gereiht vorgekaut bekommt. So ist er beispielsweise bei Geburten dabei ( und davon nicht gerade wenig), beim ersten Weltkrieg, bei Streitigkeiten, Hochzeiten und und und...

Fazit:
Ich habe bis zum Ende gewartet, ob mir dieses Buch etwas bestimmtes sagen möchte. Leider bin ich aber nicht dahinter gekommen, denn hier wird zwar impulsiv die Geschichte einer Großfamilie demonstriert, leider bleibt dem Leser aber auch keine Chance für Fantasien. Die Dinge werden aneinadergereiht.
Dieses Buch ist der letzte Teil einer Triologie. Möglicherweise muss man die ersten beide Teile lesen, um ein wenig mehr in das Buch einsteigen zu können und den Hintergrund zu verstehen.
Viele Denk- und Schreibfehler schmücken leider dieses Buch.
Dennoch habe ich zwei Sterne gegeben. Nun wird man sich sicherlich fragen warum? Doch das ist einfach zu erklären. Ich will keineswegs sagen, dass dieses Buch schlecht ist. Ich denke nur eher das es ein Buch für nebenbei ist. Der Spnnungsbogen ist nicht unbedingt der Größte und die Geschichte auch nicht ganz durchsichtig. Ich wünschte mir mehr Freiheiten für eigene Denkansätze und das Buch vielleicht um 200 Seiten gekürzt. So hätte der Leser sicherlich mehr Spaß daran :-)

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105 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

ostsee, mauerfall, geheimnisse, familie, liebe

Ostsee-Trilogie / Der Horizont in deinen Augen

Patricia Koelle
Flexibler Einband: 608 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 23.06.2016
ISBN 9783596032983
Genre: Romane

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sommer, liebe, familie, cottage, insel

Sommertraum mit Aussicht

Brenda Bowen , Alice Jakubeit
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 25.05.2016
ISBN 9783596033386
Genre: Liebesromane

Rezension:

"Sommertraum mit Aussicht" von Brenda Bowen

Titel:
Der Titel "Sommertraum mit Aussicht" ist für den Inhalt der Geschichte angemessen gewählt. Hier kann der Leser sich zum einen auf die Ausscicht aus dem Cottage als auch auf die langgesehene Aussicht auf das Leben beziehen. Vollkommen in Ordnung.

Cover:
Auf dem Cover sehen wir eine Frau im Vordergrund, die mit ihrer Strandtasche im Sand sitzt und in die Ferne schaut. In ihrem Hintegrund ist das Meer und ein Leuchtturm zu sehen. Für den Inhalt des Buches ist das Cover nicht angemessen, da es sich hier nicht nur um eine einzelne verträumte Person handelt, sondern um mehrere Familien und Zusammenhänge.
Dennoch lädt das Cover in seiner Aufmachung zum Lesen ein und das ist der Sinn.
Der Titel ist klar erkennbar und der Autor stellt sich in den Hintergrund. Hier gibt es nichts auszusetzen.

Schreibstil:
Brenda Bowen schreibt ihren Sommerroman auf 365 Seiten in 31 Kapiteln. Hierbei springt sie innerhalb der Kapitel zwischen den einzelnen Personen, was den Leser durchaus durcheinander bringen kann. Gerade am Anfang ist es hier schwierig durchzusteigen.
Die Wortwahl an sich ist allerdings flüssig und angenehm zu lesen. Mit einigen Ausnahmen von sexuellen Begriffen, die meines Erachtens nach so nicht in dem Buch stehen sollten.

Klappentext:
Der Klappentext beschreibt zwei Mütter namens Lottie und Rose, die ein Inserat in der Vorschule lesen und kurzerhand gemeinsam das Cottage buchen. Sie suchen sich noch zwei weitere Gäste um die hohe Miete teilen zu können. Vier Wochen verbringen die fremden Menschen gemeinsam auf der Insel und langsam lösen sich die Sorgen des Alltages, bis überraschenderweise Besuch eintrifft.
Der Klappentext ist sehr monoton und langweilend geschrieben. Hinzu kommt, dass der "überraschende Besuch" der alles ändern wird zwar seitenweise angekündigt wird, doch tatsächlich erst auf der Seite 300 eintrifft. Somit also unmittelbar vor Ende des Buches. Hier müsste eine andere Beschreibung her!

Inhalt:
Lottie und Rose kennen sich nur vom Sehen aus der Vorschule, wo ihre Kinder sind. Dennoch lesen sie beide ein Inserat über ein einsames Cottage auf einer Insel. Kurzerhand entschließen sie sich gemeinsam dorthin zu reisen, ohne Mann und Kinder. Doch die Miete ist eindeutig zu hoch und so sind beide zuständig, noch zwei Frauen zu finden. Gesagt, getan!
Angekommen auf der Insel erwartet sie ein Schock, denn Beverly, von der sie glaubten, dass es eine Frau ist, ist 78 Jahre alt, ein Mann und Farbenblind.
Caroline, die vierte im Boot entpuppt sich als zickige Schauspielerin, die ihre Ruhe haben will...
Es dauert einige Tage bis alle miteinander klar kommen, doch es ist merklich, dass sich hier ein gemeinsames, freundschaftliches Leben einbürgert.
Zu den Frauen stößt eines Tages Lotties Mann und Kind, doch auch die scheinen das Leben auf der Insel nicht zu stören.
Es werden Feste veranstaltet und gemeinsam gekocht.
Alles scheint perfekt und die Frauen beginnen ihren Alltag zu vergessen.
Als nächstes trifft Robert ein, der Besitzer des Cottage, der sich bei der Vermietung in Rose verliebt hat.
Doch das Übel nimmt seinen Lauf und auch Roses Mann kommt auf die Insel, allerdings nicht um seine Frau zu besuchen, denn er weiß gar nicht, dass sie dort ist, sondern um den sexy Filmstar Caroline zu sehen...
Wie man sich nun denken kann, kommt es hier zu einem Desaster zwischen den Bewohnern, als dieses ans Tageslicht gelangt. Wenn ihr wissen wollt, wie es hier ausgeht, dann lest selbst :-)

Fazit:
Dieses Buch ist sehr monoton und lang geschrieben. Die Zeitangaben sind unverständlich und nicht nachvollziehbar. Auf dem letzten viertel soll Spannung entstehen, die zuvor fehlte.
Das Buch ist keineswegs eins, was man gar nicht lesen sollte, doch es zählt lediglich zu den Büchern, die nebenbei an einem Sommertag am Strand gelesen werden können.
Hier bekommt der Leser nicht gerade viel Spannung und Romantik geboten. Ganz im Gegenteil, der ein oder andere Leser wird sich wundern, was hier für Themen wie Ehebruch zu suchen haben.

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Tags: sommerroman   (1)
 

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301 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 136 Rezensionen

familie, liebe, bettelarmband, viola shipman, generationen

Für immer in deinem Herzen

Viola Shipman , Anita Nirschl
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei FISCHER Krüger, 25.05.2016
ISBN 9783810524256
Genre: Romane

Rezension:

" Für immer in deinem Herzen" von Viola Shipman

Titel:
Der Titel dieses Buches beschreibt einen romantischen Roman, der emotional und einfühlend zu sein scheint. Und eben dieses wird dem Leser geboten, mit all den Facetten, die vorstellbar sind.

Cover:
Das Cover sticht durch seine intensive Farbe in Form eines knalligen Orange in der Buchhandlung heraus und reißt den Leser regelrecht in seinen Bann. Zu sehen ist ein Lebensbaum, mit einzelnen Charms inbegriffen. Dieses ist für den Inhalt der Geschichte genau das Richtige. Titel und Autorin sind klar und gut erkennbar.

Schreibstil:
Viola Shipman schreibt ihre kleine rührende Geschichte auf 375 Seiten in 11 Teilen und 47 Kapiteln. Jeder einzelne Teil ist tituliert und bekommt eine kleine Zeichnung von dem Charm, das eine Rolle spielen wird. Diese liebevolle Gestaltung passt hervorragend zu der Geschichte.
Der Roman wird in Form des überirdischen Erzählers geschrieben. Lediglich im Epilog finden wir den Ich-Erzähler von Arden wieder.

Klappentext:
Der Klappentext beschreibt die Frauen der Familie Lindsey, die allesamt im Besitz eines Armbandes mit Glücksbringern sind. Diese werden von Generation zu Generation weitergegeben.
Lolly lebt seit langem alleine und schickt ihrer Tochter und Enkelin einen Anhänger und bittet um einen Besuch. Beide sind alarmiert, als sie den Brief erhalten und brechen sofort auf. Dies wird ein Sommer, der drei Wege zusammenführt und alles verändert.
Der Klappentext ist für dieses Buch hervorragend gewählt, denn der Leser will wissen, wer die drei Personen sind, welche Charaktereigenschaften sie haben und was aus ihnen wird. Und er wird mit dieser Geschichte keineswegs enttäuscht, denn hier bietet sich ein riesiges Spektrum an Erzählung und Emotionen an.

Inhalt:
Lolly lebt seit Jahren in einer idyllischen Stast namens Scoops am Lost Land Lake. Sie ist in die Jahre gekommen und vermisst ihre Tochter Arden und ihre Enkelin Lauren. Kurzerhand schickt sie den beiden einen Anhänger für ihr Bettlerarmband und lädt die beiden zu sich ein.
Lauren und Arden sind alarmiert und brechen sofort auf. Lolly befindet sich mittlerweile in einem Stadium kurz vor der Demenz. Immer mehr Sachen und Gedanken scheinen ihr abhanden zu kommen. Doch was dann passiert, wird den Leser erfreuen. Lolly ist eine emotionale Frau mit einer Menge klugen Weisheiten und vielen Geschichten aus ihrer Vergangenheit. Sie wird das Leben von Lauren und Arden gtundlegend verändern, auch wenn der Leser am Anfang nicht glauben wird, dass man eine verkorkste Arden und eine Lauren, die alles zum Gefallen ihrer Mutter machen würde, überhaupt ändern kann. Wenn ihr eine Welt der drei Generationen eintauchen wollt, dann lest selbst:-)

Fazit:
Dieses Buch ist weltklasse. Der Schreibstil ist angenehm und leicht zu lesen. Der Leser bekommt hier das Gefühl, dass er nur so von Seite zu Seite schwebt.
Wir bekommen viele Weisheiten geboten, von denen wir einiges in unserem eigenen Leben anwenden können. Ich bin mir sicher, dass hier für jedermann etwas dabei sein wird.
Dieses Buch ist für groß und klein, jung und alt geeignet. Wer tief in einen Sommerroman eintauchen will, der nicht nur das Leben der drei Frauen ändert, sondern auch sein eigenes, der sollte dieses Buch unbedingt lesen!

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liebe, sarah morgan, insel, familie, freundschaft

Einmal hin und für immer

Sarah Morgan , Judith Heisig
Flexibler Einband: 396 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 10.05.2016
ISBN 9783956495670
Genre: Liebesromane

Rezension:

"Einmal hin und für immer" von Sarah Morgan

Titel:
Der Titel ist für dieses Buch passend gewählt, da unsere Protagonistin Emily wohl niemals vermutet hätte, dass sie auf Puffin Island so viel Zeit verbringen wird und diese kleine Insel zu lieben lernt.

Cover:
Das Cover ist eher schlicht und einfach gewählt. Zu sehen ist eine Frau, die auf einer Mauer sitzt. Hinter ihr das Meer. Die Haare bewegen sich im Wind.
Der Name der Autorin scheint hier mehr Intensivität als der Titel an sich zu haben. Die Farben sind sowohl in Pastell als auch in Intensiv gehalten.

Schreibstil:
Sarah Morgan schreibt ihren Sommerroman auf 380 Seiten in insgesamt 17 Kapiteln. Sie nutzt hierbei die Form des überidischen Erzählers und jeder Menge wörtlicher Rede. Der Lesefluss ist angenehm, die kleine Schrift eher unangenehm. Die Handlung schweift gerne in Zonen ab, die eher als uninteressant erscheinen.

Klappentext:
Der Klappentext beschreibt die Protagonistin Emily, die mit ihren Nichte in Puffin Island abtaucht. Eigentlich wäre dies der perfekte Ort, wenn man nicht wie Emily so unglaubliche Angst vor dem Meer hätte. Doch schnell verfällt Emily dem Charme der Insel und auch dem von Ryan Cooper...
Der Klappentext beschreibt eine Sommerstory mit Geheimnissen und dieses wird dem Leser auch geboten.

Inhalt:
Emily bekommt eines Tages die Mitteilung, dass ihr Halbschwester bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen ist. Da Emily und ihre Schwester nie guten Kontakt hatten scheint diese Tatsache Emily nicht sehr zu bewegen. Viel mehr bewegt sie allerdings, dass Emily auf einmal ein sechsjähriges Kind bekommt, dass Lana ihr überlassen hat. Doch damit nicht genug... Lana war ein großer Star und nun zerreißt die Presse die Geschichte auch noch in den Medien und sucht die kleine Lizzy. Kurzerhand verschwindet Emily mit Lizzy nach Puffin Island. Eine ruhig gelegene Insel mit einem gewissen Charme. Wenn da nicht die große Panik vor dem Meer wäre, die Emily hat und zudem die Besorgnis, dass sie nie ein Kind haben wollte und mit diesem auch nicht umgehen kann.
Schnell kommt Emily mit dem Jachtclub-Besitzer Ryan Cooper in Kontakt, der wohl zu den interessantesten und hübschesten Männern auf der Insel gehört.
Emily lernt nicht nur mit ihrer Vergangenheit abzuschließen sondern auch, sich ihren neuen Aufgaben zu stellen und mit diesem zu leben. Wenn ihr mehr erfahren wollt, dann lest selbst :-)

Fazit:
Dieses Buch hat zwar eine nette Geschichte inne, dennoch ist sie leider sehr langatmig geschrieben. Der Leser bekommt das Gefühl, dass lediglich die letzten hundert Seiten eine gewisse Spannung aufbauen.
Die Handlung wird monoton erzählt, ohne viele Höhen und Tiefen.
Wer sich nicht zu tief in eine Geschichte einlassen möchte und ein Buch nebenbei zu lesen vermag, der ist hier richtig. Für Leser die Tiefe lieben muss ich hier leider abraten.

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trauer, liebe, totgeburt, neuanfang, lila und martin

Schmetterlinge im Himmel

Lotte R. Wöss
E-Buch Text: 368 Seiten
Erschienen bei null, 02.09.2015
ISBN 9781518665592
Genre: Fantasy

Rezension:

" Schmetterlinge im Himmel" von Lotte R. Wöss

Titel:
Der Titel "Schmetterlinge im Himmel" ist für dieses Buch angemessen gewählt. Denn hier überwiegt der Gedanke, dass für einen verstorbenen Menschen ein Schmetterling gekauft wird, der dann fliegen gelassen wird, wenn die Person abschließen kann. Ein sehr schöner Gedanke.

Cover:
Der Titel des Buches ist gut platziert. Zu erkennen ist ein großer blauer Schmetterling am unteren linken Rand und ein Paar, dass sich im Hintergrund in den Armen liegt. Ich hätte mir hier sicherlich ein schöneres Cover vorstellen können, doch dies ist auch ok.

Schreibstil:
Der Schreibstil dieses Buches ist sehr unangenehm. Der Lesefluss wird bereits nach wenigen Sätzen immer wieder erneut unterbrochen, da die Autorin hier Gedankensätze verwendet. Diese stören nicht nur, sondern sind zunehmend auch überflüssig, da der vorangegangene Gedankengang danach erläutert wird.
Innerhalb der Geschichte werden für gleiche Worte unterschiedliche Schreibweisen benutzt, so z.B. Ski und Schi.
Weiterhin werden Aussagen unbewusst wiederrufen. Wer hier aufmerksam mitliest wird das ein oder andere Mal ins stocken kommen, die Seiten nach vorne blättern und feststellen, dass die Aussage zuvor anders war.
Das Buch wirkt insgesamt unprofessionell, da Überschriften nicht "fett" markiert werden, Kapitel sich wiederholen, Absätze innerhalb eines Satzes gebracht werden.
Sehr Schade, denn leider ist dies alles störend.

Klappentext:
Der Klappentext beschreibt die Protagonistin Lila, die ihr drittes Kind Tod zur Welt bringt und für die eine Welt zusammenbricht. Kurzerhand zieht sie mit den beiden kleinen Kindern nach Bayern in ihre Heimatstadt. Die Begegnung mit dem Gemeindearzt bringt ihr eine Überraschung, denn sie erkennt ihn aus ihrer Ausbildungszeit wieder. Die beiden kommen sich näher....
Dieser Klappentext ist in seiner Kernaussage sicherlich nicht falsch, dennoch beschreibt er keineswegs das Desaster, was dieses Buch in sich hat. Denn viel mehr geht es hier doch um die Familie, in die Lila hinein geheiratet hat.

Inhalt:
Lila ist am Boden zerstört als sie ihre dritte Tochter "Marie" Tod zur Welt bringt. Doch statt Unterstützung und Halt von ihrem Mann Patrick zu bekommen, macht er ihr Vorwürfe, dass sie keinen Sohn zur Welt gebracht hat, dass er eine Affäre hat und das aus dieser glücklicherweise ein Sohn entstanden ist, der bald zur Welt gebracht wird.
Für Lila bricht eine Welt zusammen und kurzerhand bricht sie in ihr Heimatdorf in Bayern auf um dort in ihr Elternhaus zu ziehen. In diesem wohnt allerdings noch die Hexe Grete, die sich damals zwischen die Ehe ihrer Eltern geschmissen hat und auch noch lebenslanges Wohnrecht besitzt. Doch schnell merkt Lila das Grete keine Hexe ist, ganz im Gegenteil, und zudem die Geschichte ihrer Eltern damals auch noch ganz anders ablief...
Bereits am Ankuftstag lernt sie Martin Stern kennen, den Gemeindearzt, den sie jedoch schon aus ihrer Ausbildungszeit kennt. Und dieser hält sie mit seinen Anfeindungen ganz schön in Trab. Hier beginnt ein Katz- und Mausspiel.
Während Lila und Martin einen Deal schließen, Patricks Eltern die Wahrheit offenbaren und der Seelsorger nicht nur ein Freund, sondern auch der Liebhaber von Patricks totem Bruder Jason war entpuppt sich eine lange Geschichte mit vielen Facetten. Nach und nach werden hier die einzelnen Konstellationen aufgedeckt... wer interessiert ist, sollte sich das Buch kaufen:-)

Fazit:
Dieses Buch ist verworren, durcheinander und nicht besonders durchdacht. Hier wurden eindeutig zu viele Themen aufgenommen und die Autorin versuchte eine gewisse Dramatik in dieses Buch zu bekommen. Leider ist sie daran gescheitert. Die Dramatik ist zu überspitzt und daher keineswegs authentisch.
Der Schreibstil lässt zu wünschen übrig, die Logikfehler nerven.
Eine Sache hat das Buch jedoch in sich... der Grundgedanke zum Kauf eines Schmetterlings um abzuschließen.

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39 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

liebe, lebenstraum, emanzipation, argentinien, adoption

Dem Himmel entgegen

Katja Maybach
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 02.05.2016
ISBN 9783426517932
Genre: Romane

Rezension:

" Dem Himmel entgegen" von Katja Maybach

Titel:
Der Titel ist für diesen Roman, rund um Piloten und Fluggesellschaften, angemessen gewählt. Hier gibt es nichts einzuwenden :-)
Der Titel ist klar leserlich sichtbar.

Cover:
Auf dem Cover sehen wir eine in dunkel gekleidete Frau, die uns den Rücken zukehrt und sich ein Flugzeug anschaut. Bei dieser Frau wird es sich wahrscheinlich um Isabelle handeln, eine Figur des Romans, die als Frau Pilotin werden möchte und deren Leben hier beschrieben wird.
Das Cover lädt zum Lesen ein!

Schreibstil:
Katja Maybach schreibt ihren 313 Seiten langen Roman in 24 Kapiteln.
Hierbei bekommt jedes einzelne Kapitel eine Überschrift, die dem Leser sichtbar macht, um welche Sichtweise der einzelnen Persone es sich hier handelt.
Der Lesefluss ist flüssig und in dem Stil des überidischen Erzählers beschrieben.
Die Sätze sind einfach und mit bedacht gewählt, ohne weite Umschweife.

Klappentext:
Der Klappentext beschreibt die gebildete, schöne Emmanuelle, die eine Ikone der Modewelt ist. Doch niemand weiß ihre Geheimnisse und ihre bitteren Schicksalsschläge. Bis auf eine Person, die wieder in ihr Leben tritt und die Schatten der Vergangenheit hervorruft.
Der Klappentext ist in seiner Ausführung richtig, dennoch ein wenig zu dramatisch. Hier geht es im weiten Sinne sicherlich um Emmanuelle, doch viel mehr bewegt in dieser Geschichte ihre Schwester Isabelle.

Inhalt:
Emmanuelle hat sich ihren Traum erfüllt und arbeitet in der Modebranche. Einen Mann hat sie nicht, doch ihr Exmann ist weiterhin Teil ihres Lebens, auch wenn sie nicht mehr verheiratet sind. Doch eines Tages tritt unerwartet und durch Zufall ihre Jugendliebe Julian wieder in ihr Leben und gleichzeitig auch in das Leben von ihrer Schwester Isabelle. Isabelle möchte Pilotin werden und Julian scheint ihr hierbei helfen zu können.
Die Dinge kommen allerdings anders als erwartet... während Emmanuelle sich mit ihrer Vergangenheit beschäftigt, die viele dunkle Seiten aufweist, ist Isabelle in ein Flugzeugunglück verwickelt, das ihr Leben ändern wird, während die Mutter beider ein altes Geheimnis lüftet.

Fazit:
Eine packende und mitreißende Geschichte, die den Leser mit in eine Gefühlswelt nimmt, die nicht zu beschreiben geht. Zwischen Freude und Trauer liegen hier genauso kurze Wege wie zwischen Einsamkeit und Glück.
Dieses Buch beantwortet dem Leser alle Fragen, die er sich stellen wird.
Geeignet ist dieses Buch für jung und alt, ganz gleich welchen Geschlechts.
Die vollen Punktzahl kann es leider nur aus einem Grund nicht erhalten und das ist die Tatsache, dass hier wenig Spannungskurve vorhanden ist. Viele Dinge kann der Leser sich bereits im Vorwege denken und diese werden auch bestätigt. Leider kein Überraschungsmoment vorhanden.

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Tags: familiengeschichte, kampfgeist   (2)
 
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