Leserpreis 2018

Puschel1304s Bibliothek

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44 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

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Codename Eisvogel – »The Kingfisher Secret«

Anonymous
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Heyne, 19.10.2018
ISBN 9783453272170
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Codename Eisvogel" von The Kingfisher Secret

Cover:
Dieses Cover schlägt durch seine Einfachheit ins Auge. Ein schwarzes Buch mit roter Schrift. Ein unbekannter Autor. Ein einzelner Stern auf dem Cover. Der Klappentext in die Silouette einer Frau gehüllt. Dieses Buch trägt bereits Geheimnisse in sich, bevor es zu lesen begonnen wird.

Klappentext:
Der Klappentext ist kurz und schlicht gehalten. Der Codename ist Eisvogel. Die Mission: einen wohlhabenden, politisch einflussreichen Mann zu heiraten. Nun muss sie ein unfassbares Geheimnis schützen.
Wem gehört der mächtigste Mann der Welt?
Ein Klappentext, der durch seine Wortkargheit zum Lesen animiert und neugierig macht.

Schreibstil:
Der anonyme Autor schreibt seine Geschichte auf 365 Seitenin 43 Kapiteln.
Jedes einzelne Kapitel hat liebevoll Orts- und Zeitangabe. Ein Detail, dass in diesem Buch unbedingt nötig ist, damit der Leser am Zug bleibt.
Der Lesefluss ist angenehm und einfach.

Inhalt:
Grace ist eine Frau mittleren Alters, die nicht sehr viel in ihrem Leben erreicht hat bisher. Sie ist eine Dame, die keine Kinder, nein, nicht mal mehr einen Mann. Dafür arbeitet sie hart in einem Zeitungsmagazin. Aber die richtige Story, die fehlte noch.
Vielleicht wird sich alles ändern, wenn sie die Geschichte von Elena herausbringen kann.
Eine wohlhabende Frau, die interessante und hohe Kontakte hat...
Wollt ihr wissen, um welche Frau es sich handelt und welche politisch wertvollen Kontakte sie besitzt?
Dann lest selbst schnell in das Buch hinein.

Fazit:
Dieses Buch hat mich leider nicht immer gepackt. Ich bin mit den Charakteren erst zum Ende warm geworden.
Die Geschichte macht den Leser neugierig. Neugierig darauf, ob hinter dem Autor jemand steckt, der eine politische Geschichte aufdecken will. Etwas, was sich sonst niemand traut. Eins schafft das Buch allemal, dass man sich mehr mit der Politik und den Frauen der Politiker beschäftigt.
Ich will hier gar keine Namen nennen, aber dies ist eine Sache, die das Buch sehr wohl geschafft hat bei mir.
Ansonsten muss ich sagen, dass es mittelklassig für mich war. Aber alles liegt immer im Auge des Betrachters.
Versucht es selbst :-)

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52 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 36 Rezensionen

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Hasenjagd

Lars Kepler , Thorsten Alms
Flexibler Einband: 672 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 26.10.2018
ISBN 9783404177790
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Hasenjagd" von Lars Kepler

Titel:
Der Titel ist für dieses Buch mehr als passend gewählt, denn in diesem Buch geht der Jäger auf die Suche nach seinen Häschen, die er nach und nach töten wird.
Ein einfacher und dennoch präziser, passender Titel.

Cover:
Auf dem Cover blicken wr in das Gesicht eines Hasens. Die braunen Augen stechen stark hervor und der Betrachter ist zwangsläufig gezwungen in diese Augen zu starren. Titel und Autor sind klar erkennbar. Sehr gut.

Klappentext:
Der Klappentext beschreibt den Protagonisten Joona Linna, der bereits seit zwei Jahren in der JVA sitzt und eines Tages von dem schwedischen Premierminister gebeten wird, einen Mord aufzuklären, der vermutlich ein terroristischer Anschlag zu sein scheint.
Doch kurze Zeit später passiert ein zweiter Mord und die Vorgehensweise scheint gleich zu sein, denn beiden Opfern wurde ein Kinderlied vorgespielt.
Ein Klappentext, der den Leser auf alle Fälle animiert dieses Buch lesen zu wollen, denn hier steht klar die Frage im Raum, was ein Kinderlied bei einem Mord zu suchen hat!

Schreibstil:
Lars Kepler schreibt seine Geschichte auf 650 Seiten in 115 Kapiteln. Die Kapitel sind in einer angenehmen Länge.
Bereits ab der ersten Seite zieht der Autor durch seinen angenehmen Schreibstil und die steigende Spannung den Leser in seinen Bann. Die Handlung wird von einem auktorialen Erzähler berichtet.

Inhalt:
Ein bedeutsamer Mensch der schwedischen Politik wird von einem Unbekannten in seiner Wohnung auf grausame und langsame Art getötet. Doch Mörder und Opfer waren nicht alleine. Eine Prostituierte hat alles mit angesehen und wird dennoch vom Mörder verschont. Die Polizei ist sich sicher, hier kann nur ein terroristischer Anschlag geschehen sein, denn sonst würde ein Zeuge niemals zurück gelassen werden. Doch schnell wird den Ermittlern klar, dass hier eine ganz andere Geschichte dahinter stecken muss.
Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren und doch geschieht ein zweiter und danach sogar ein dritter Mord. Allen Opfern wird ein Kinderlied vorgespielt. Doch während die Puzzleteile langsam zusammenzupassen zu scheinen, gibt der Mörder nicht auf. Hier heißt es also schnell zu sein für die Polizei... Wer wissen will, ob sie den Mörder aufhalten können, sollte sich unbedingt dieses Buch kaufen!

Fazit:
Dieses Buch ist mit Abstand das Beste, dass ich je gelesen habe. Der Autor beginnt von der ersten Seite die Spannung anzukurbeln und der Leser möchte das Buch nicht mehr beiseite legen.
Bis zur letzten Seite war ich gefesselt.
Unefähr ab dreiviertel der Handlung ist klar, wer der Mörder ist und dennoch nimmt die Spannung keineswegs ab.
Ich kann dieses Buch nur empfehlen. Der absolute Wahnsinn.

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75 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 63 Rezensionen

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Narbensohn

Mika D. Mon
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Nova MD, 10.09.2018
ISBN 9783961117208
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Narbensohn" von Mika D. Mon

Titel:
Der Titel "Narbensohn" ist für dieses Buch mehr als passend gewählt. Während ich mich anfänglich noch fragte, was mir dieser Titel sagen möchte, wurde ich bereits mittig des Buches aufgeklärt.
Und weiß Gott, unser Protagonist als Sohn seines Vaters, trägt jede Menge Narben mit sich.


Schreibsil:
Mika D. Mon schreiben Ihr Werk in einfachen, jugendlichen Worten. Warum aber auch nicht, immerhin wird das Buch in der Ich-Perspektive erzählt und unsere weibliche Protagonistin ist immerhin auch erst süße 20 Jahre her. Hier wurde die Art zu Schreiben demnach sehr passend gewählt.
Die Handlung ist mit einer Gesamtlänge von 398 Seiten genau richtig.
Der Erzählstrang ist sehr angenehm.

Cover:
Auf dem Cover sehen wir zwei Gesichter, die Narben in sich tragen. Sie wirken wie Porzellanpuppen, die rissig und brüchig sind und sich dennoch beide halten und stützen.
Mit viel Fantasie könnten wir hier von unseren Protagonisten sprechen, die sich gegenseitig stützen. Denn eben dieses vermittelt uns die Geschichte. Nicht nur Liam benötigt Helena, auch umgekehrt ist es der Fall.

Inhalt:
Helena ist eine junge Frau im Alter von 20 Jahren, die sich rührend um ihren Vater und ihren Bruder kümmert, seitdem ihre Mutter die Familie verlassen hat.
Helena hat keine einfache Jugend gehabt und dennoch oder gerade deswegen verlebt sie ihr Leben mit einer rosaroten Brille. Sie möchte in allem immer etwas positives sehen. Und genau aus diesem Grund ist sie auch der Meinung, dass die Männer in der JVA eine zweite Chance verdient haben. Sie kann sich einfach nicht vorstellen, dass alle böse sind und möchte eben diesen Männern in ihrem Buch eine Stimme verleihen.
Auf diesem Wege lernt sie auch Liam kennen, der derzeit in der JVA einsitzt, jedoch bald entlassen wird.
Helena und Liam beginnen zu flirten. Eine Sache, die sich Helena garnicht hätte vorstellen können.
Doch statt einer Liebesgeschichte und kribbeln im Bauch kommt alles ganz anders.
Helena möchte ihrem Bruder im Krankenhaus besuchen, doch gerät in eine schlimme Situation, bei der ein Mann einem anderen Mann das Leben nehmen möchte. Helena hat zu viel von dieser Situation gesehen und wird gefangen genommen.
Helena hat sehr große Angst, keine Frage, doch als sie herausfindet, dass Liam ihr Entführer ist, versteht sie die Welt nicht mehr.
Es beginnt eine Achterbahnfahrt für Helena, die sie sich so für ihr Leben wohl nicht gedacht hätte.

Fazit:
Dieses Buch ist ganz fantastisch und muss gelesen werden. Die Handlung ist detailliert ausgearbeitet. Die Erzählstränge passen zueinander.
Der Leser wird regelrecht an das Buch gefesselt, denn die Autoren kennen das Geheimnis, das Herz des Lesers höher schlagen zu lassen, vor dem Herzinafarkt zu stoppen, kurz durchatmen zu lassen und von vorne zu beginnen.
Das Ende des Buches rundet die Geschichte hervorragend ab, ohne zu übertreiben oder zwanghaft ein Happy End zu suchen.
Ich kann über den Inhalt nichts schlechtes sagen. Dieses Buch ist  meiner Meinung nach Gold wert.

Dennoch muss ich leider etwas zu dem Buch an sich sagen. Leider ist das Format nicht angenehm zu halten und das Papier mit seinem Glanz nicht schön für die Augen, da das Licht der Lampe in diesem Buch blendet und das Lesen unangenehm macht.
Ich ziehe hier aber bewusst keinen Stern ab, denn dieses Buch in einer anderen Form herauszubringen ist ein einfaches. Die Geschichte zu ändern wäre da schon weitaus schwieriger. Doch das sollte auf keinen Fall passieren, denn diese Geschichte ist wunderbar!

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147 Bibliotheken, 5 Leser, 2 Gruppen, 87 Rezensionen

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Ein Winter in Paris

Jean-Philippe Blondel , Anne Braun
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Zsolnay, Paul, 24.09.2018
ISBN 9783552063778
Genre: Romane

Rezension:

"Ein Winter in Paris" von Jean-Philippe Blondel

Titel:
Der Titel dieser Geschichte ist meiner Meinung nach sehr gut gewählt, denn dieser eine Winter in Paris treibt die Handlung und das Leben der Protagonisten voran.
Ein Winter, der alles ändern wird.

Cover:
Auf dem Cover ist ein junger Mann zu sehen, der eine Straße hinauf kommt.
Vor ihm fliegen die Tauben, die durch ihn hochgeschreckt zu sein scheinen, in den Himmel.
Das Cover ist schwarz-weiß gehalten, während Titel und Autor farbig hervorgehoben werden.
Das Cover wirkt durch seine Schlichtheit interessant auf den Betrachter.
Meiner Meinung nach auch sehr gut gewählt.

Klappentext:
Der Klappentext besteht aus zwei kurzen, kleinen Sätzen.
Ein junger Mann springt in den Tod. Für Victor, der ihn flüchtig kannte, verändert dieser radikale Schritt alles...
Am Anfang habe ich mich gefragt, ob dieser Klappentext nicht etwas zu kurz geraten ist, aber nein, das ist er keineswegs. Ganz im Gegenteil, hier wird alles klar gesagt und diese Wortkarkheit beschreibt das Buch meiner Meinung nach perfekt, denn die Handlung bedient sich auch nur weniger Worte mit großen Veränderungen.

Inhalt:
Ein junger Mann springt in den Tod an einer Schule.
Victor, ein Einzelgänger, ist nicht nur der erste, der bei ihm ist, sondern wollte diesen jungen Mann am heutigen Tage zu seinem Geburtstag einladen. Die beiden kannten sich nur flüchtig, doch der Tod bringt sehr viel Leben in das Leben des Victors.
Während der eine nicht mehr ist, scheint der andere umso mehr zu leben.
Viel mehr gibt es gar nicht zu sagen, denn an dieser Stelle möchte ich den Lesern nicht die Lust nehmen oder zu viel verraten.

Fazit:
Dieses Buch ist meiner Meinung nach nicht für jeden geeignet, da es sehr tiefgründig ist und zum Nachdenken animiert. Deshalb gibt es hier auch "nur" vier Sterne.
Der Leser muss sich auf die Geschichte einlassen und muss vor allem eine offene Art haben, was Lebensansichten betrifft.
Nicht jeder kann hier der Handlung vielleicht folgen.
Dennoch kann ich sagen, dass es mir sehr gut gefallen hat. Eine Geschichte, die einem die Augen öffnen kann.
Ein sehr angenehmer Schreibstil. Der Spaß am Lesen ist vorprogrammiert.
Ich muss sagen, dass mich dieses Buch noch lange begleiten wird.
Sehr toll!

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116 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 60 Rezensionen

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Piccola Sicilia

Daniel Speck
Flexibler Einband: 624 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 26.09.2018
ISBN 9783596701629
Genre: Romane

Rezension:

"Piccola Sicilia" von Daniel Speck


Titel: 
Der Titel ist für dieses Buch passend gewählt, da es einen Ort beschreibt, der sehr viel zu der Handlung beiträgt. 

Cover: 
Das Cover ist sehr einfach und schlicht gehalten. Der Betrachter würde vermutlich sagen, dass es zu einfach wäre, wenn man Daniel Speck nicht kennen würde, denn diese Cover sind Programm. 
Dennoch weiß ich nicht, ob es hierdurch wirklich ein Verkaufsschlager ist, denn wer den Autor nicht kennt, wird nicht unbedingt zu einem so schlichten und einfachen Buch greifen. 

Klappentext: 
Der Klappentext beschreibt den Ort Piccola Sicilia, in dem drei Religionen in guter Nachbarschaft zusammen leben, bis der Krieg das Land erreicht. Der Kameramann Moritz trifft in dieser Zeit Yasmina, die wiederum nur Augen für Victor hat. Und als Victor in Gefahr gerät, kann nur Moritz ihm das Leben retten. 
Heute in Sizilien ziehen Schatztaucher ein Flugzeugwrack aus dem Meer. Die Archäologin Nina sucht ihren verschollenen Großvater und trifft hierbei eine unbekannte Verwandte, die ihr Leben auf den Kopf stellt. 
Dieser Klappentext beschreibt meiner Meinung nach die Handlung in kurzen und knappen Worten und verspricht hier weder zu viel, noch zu wenig. Hier gibt es nichts auszusetzen und der Leser wird neugierig gestimmt. 

Schreibstil: 
Daniel Speck schreibt seine Geschichte auf 624 Seiten in einfachem und angenehmem Schreibstil, Das Buch beinhaltet keine schweren Worte und dennoch sind immer wieder fremdsprachige Worte zu finden. Diese stören meiner Meinung nach nicht unbedingt den Lesefluss. Dennoch finden wir ebenso komplette Musikpassagen udn Texte in einer anderen Sprache wieder. Hier stelle ich schlichtweg die Behauptung in den Raum, dass niemand diese Zeilen lesen wird. Besonders nicht, wenn einem selbst die Sprache nicht gebräuchlich ist. Hier wäre ein bisschen weniger dann doch mehr gewesen. 
Die Zeitsprünge zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit sind angenehm gestaltet. Dennoch ist die Vergangenheit wesentlich schlüssiger in sich als die Gegenwart. 
Daniel Speck verwendet viele Szenen und Worte zum Nachdenken, Anekdoten, Floskeln, Zitate, Stilistisch ist  dies meiner Meinung nach sehr gut gewählt.

Inhalt: 
Dieses Buch beschreibt die Geschichte eines Geschwisterpaares, das während der Kriegszeiten eine Liebe entwickelt. Der Leser wird erstaunt und empört über diese Situation sein, dennoch handelt es sich hier um um einen leiblichen Sohn und eine adoptierte Tochter, sodass sich wieder beruhigt werden kann. 
Die beiden verbringen eine schwere Zeit miteinander und teilen sich einen sehr dickköpfigen Vater, der seinen Weg geht. 
Der Krieg ist lange über das Land gezogen und während die beiden ihre erste und einzige Liebesnacht miteinander verbringen, beobachtet sie ein deutscher Soldat, der sie jedoch nicht verrät, sondern dem Bruder zur Flucht verhilft. 
Und mit dieser Hilfe beginnt eine tragische Geschichte zu laufen, denn während der Bruder in den Krieg zieht, wird die Schwester ein Kind zur Welt bringen und der deutsche Soldat sich bei der Familie verstecken müssen. 
Der Soldat wird sich in die Schwester verlieben und seine eigene Verlobte in Deutschland vergessen. 
Zumindest bis zu dem Tag, als der Krieg beendet ist und die Türen mehr oder weniger wieder offen stehen. 
All dies liegt Jahre zuvor. 
In der heutigen Zeit haben wir die Protagonistin Nina, die unmittelbar vor einer gescheiterten Ehe steht und mit einem Kumpel zusammen ihren Großvater sucht. In diesem Zusammenhang lernt sie ihre Tante kennen, die ihr die ganze Geschichte von damals erzählen wird, 
Wer gespannt auf eine interessante Familiengeschichte ist, der sollte sich dieses Buch kaufen uns lesen. 

Fazit: 
Der Einstieg in die Geschichte ist spannend, die Spannung wird aufgebaut, alles ist schlüssig. 
Die Zitate sind angenehm, der Leser wird zum Nachdenken animiert. 
Und doch bringt das Ende keine Zufriedenheit. Und das nicht, weil es kein Happy End in diesem Buch gibt, sondern weil zu viele Fragen offen bleiben. Ich selbst bin bis dreiviertel des Buches sehr glücklich gewesen. Dieses Buch hat mich sehr bewegt und nachdenklich gestimmt... doch dann kam das Ende und ich muss sagen, ich kann hier dadurch leider auch nur 3 Sterne geben, denn ich hatte nicht mal mehr richtig Lust zu Ende zu lesen, da alles verzwickt, komisch und unberechenbar wurde. 
Schade. 

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59 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 36 Rezensionen

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Bonfire – Sie gehörte nie dazu

Krysten Ritter , Charlotte Breuer , Norbert Möllemann
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Diana, 13.08.2018
ISBN 9783453292130
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Bonfire - Sie gehörte nie dazu" von Krysten Ritter

Titel:
Mit dem Titel "Bonfire", der ins deutsche übersetzt "Feuer" bedeutet konnte ich leider nicht sehr viel anfangen. Vielleicht liegt es daran, dass ich deutsche Titel sehr gerne mag. Vielleicht liegt es daran, dass der Titel den Leser meiner Meinung nach nicht wirklich an sich zieht. Der Untertitel "Sie gehörte nie dazu" ist dazu der komplette Gegensatz. Treffend, Präzise und Anziehend.
Meiner Meinung nach hätte dieser Untertitel als Titel dienen sollen.

Cover:
Auf dem Cover ist eine lange dunkle Straße zu sehen. Das Bild wirkt düster und lädt den Betrachter zum Neugierig-werden ein. Der Titel "Bonfire" ist durch sein neonorange klar erkennbar und sticht sehr heraus.
Alles in allem zieht dieses Cover an, keine Frage.

Klappentext:
Einen wirklichen Klappentext im üblichen Stil hat dieses Buch nicht.
"Eine junge Anwältin stellt sich den Dämonen ihrer provinziellen Heimatstadt und bringt einen tödlichen Skandal ans Licht".
Ein einzelner Satz, der dieses Buch genaustens beschreibt.
Vielleicht nicht für jedermann einladend, aber auf alle Fälle passend getroffen.

Schreibstil:
Die Geschichte von Krysten Ritter wird in 44 Kapiteln auf 360 Seiten wiedergegeben. Die Handlung ist einfach geschrieben und nett zu lesen. Es werden keine schwierigen Fachbgeriffe in den Raum geworfen und der Leser wird in der Ich-Perspektive mitgenommen.


Inhalt:
Eine Protagonistin, die bereits in ihrer Kindheit nie wirklich zu ihrer Stadt Barrens gehörte. Mädchen, die sie ausschlossen, die sie nie wirklich in ihrer Clique haben wollten. Eine beste Freundin, die mit Freundin nicht viel zu tun hatte. Kein Wunder, dass man diese Stadt verlässt und in die Großstadt zieht. Gerade auch, weil der Vater nun auch nicht unbedingt der Beste ist und die Mutter leider viel zu früh gegangen ist.
Blöd nur, dass man nun in eben genau dieser Stadt ermitteln muss und einen Skandal aufdecken will. Einen Skandal einer Firma, die durch ihr Geld eine ganze Stadt im Griff zu haben scheint. Eine Firma, die scheinbar vor nichts und niemanden anhält.
Doch neben dieser Firma ist auch noch die Vergangenheit, die es zu erkunden gilt. Was ist aus der ehemals besten Freundin passiert, die angeblich direkt nach dem Abschluss die Stadt verlassen hat und von der niemand mehr etwas hörte? Kann es sein, dass sie nicht freiwillig ging?
Wer Interesse an diesem Buch bekommen hat, sollte es auf jeden Fall lesen, denn das Ende ist meiner Meinung nach nicht vorhersehbar.

Fazit:
Ein sehr angenehm zu lesendes Buch. Eine interessante Geschichte, die sicherlich genau so in der Welt passieren könnte. Ein Ende, dass ich so nicht vorhersehen konnte und demnach eine klasse Wendung auf den letzten Seiten.
Dennoch meiner Meinung nach gerade zu Beginn zu langatmig geschrieben. Es war keineswegs so, dass Informationen zu viel waren und dennoch waren sie zu sehr ausgeschmückt. Die richtige Spannung kam dann doch erst zum Schluss. Zuvor war es sicherlich interessant, wen die Firma alles geschmiert zu haben scheint und auch die Ermittlungen waren nett anzuhören, aber ein wenig mehr Pepp wäre schon schön gewesen.
Alles in allem dennoch ein Buch, dass man auf jeden Fall lesen kann und das ich weiterempfehlen würde, daher gibt es hier für mich 3,5 Sterne, die heute an einem besonders schönen Tag zu 4 aufgerundet werden :-)

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41 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 25 Rezensionen

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Summer

Monica Sabolo , Christian Kolb
Fester Einband: 253 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 13.08.2018
ISBN 9783458177654
Genre: Romane

Rezension:

"Summer" von Monica Sabolo

Titel:
Summer ist nicht nur der Titel dieses Buches, sondern auch der Name des verschwundenen Mädchens in der Geschichte. Bei diesem Titel erwartet der Leser sicherlich, dass er einiges über das Mädchen erfahren wird. Doch die Geschichte handelt vielmehr von dem zurückgebliebenen Bruder. Hier lässt sich nun also streiten, ob der Titel gut gewählt ist, denn letzten Endes ist Benjamin durch seine Schwester Summer sehr verstört.

Cover:
Das Cover beschreibt in seinen idillischen Farben beinahe eine kleine romantische Liebesgeschichte, der Leser scheint einen angenehmen Sommerroman zu wünschen und wird hier leider bitterlich enttäuscht. Leider ist das Cover sehr irreführend.

Klappentext:
Der Klappentext beschreibt die Geschichte des damaligen 19 Jährigen Benjamin, der seine Schwester, die er so vergöttert verliert, da sie eines Tages spurlos verschwunden ist. 25 Jahre später, nachdem ihn diese Tragödie beinahe das Leben zerrissen hat erfährt er die Wahrheit und merkt, dass er oftmals die Augen verschlossen hatte.
Der Klappentext beschreibt weitestgehend die Geschichte. Auch wenn ich mir selbst etwas anderes vorgestellt hatte, so wird hier voll und ganz das Buch zusammengefasst.

Schreibtstil:
Monica Sabolo schreibt ihre Geschichte auf 253 Seiten.
Hierbei springt sie zwischen Gegenwart und Vergangenheit, ohne dies vorher anzukündigen. Dem Leser scheint dieses das ein oder andere mal das Lesen etwas zu erschweren.
Zusätzlich nutzt sie viele Metaphern und scheint Gedanken des Protagonisten Benjamin das ein um andere mal in Klammern zu letzen.
Der Schreibstil ist zwifelsfrei Geschmackssache. Mir persönlich hat er keineswegs gefallen können, denn durch den Stil zu Schreiben fiel mir das Lesen nicht besonders leicht.
Schade.

Inhalt:
Den Inhalt dieses Buches kann man meiner Meinung nach schwierig chronologisch zusammenfassen, da die Autorin in den Perspektiven bzw einzelnen Abschnitten des Lebens strak springt. Eines ist jedoch gewiss: Benjamin leidet seit dem Verschwinden seiner Schwester sehr stark. Ihn scheint das Verschwinden den Atem zum Leben genommen haben. Erst Jahre später wird er die ganze Geschichte erfahren, doch bis dahin wird er immer wieder von seinen Gedanken heimgesucht und scheint sein Leben nicht so richtig auf die Reihe zu bekommen...

Fazit:
Dieses Buch hat durchaus eine spannende Geschichte, die meiner Meinung nach aber nicht sauber und spannend ausgearbeitet worden ist.
Ein Fakt bleibt hier, die Handlung an sich ist grauenvoll und die Eltern (gerade die Mutter) ein ganz schlimmer Mensch.
Ich bin berührt von der Handlung, konnte von dem Buch als solches aber leider nicht abgeholt und mitgenommen werden.
Ich bin mir sicher, dass Menschen ganz unterschiedliche Ansprüche von Büchern haben. Dementsprechend muss meiner Meinung nach jeder hier selbst rausfinden, wie ihm die Geschichte gefällt. Ich für meinen Teil war leider keineswegs überzeugt. Schade.

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120 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 69 Rezensionen

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Zwischen uns ein ganzes Leben

Melanie Levensohn
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 22.08.2018
ISBN 9783596702718
Genre: Romane

Rezension:

"Zwischen uns ein ganzes Leben" von Melanie Levensohn

Titel:
Der Titel ist für dieses kleine Zauberwerk sehr gut gewählt, denn die Geschichte spielt in zwei Zeiten, an zwei Orten und doch mit den gleichen Menschen, die leider allerdings nichts davon wissen. Zwischen ihnen liegt scheinbar ein ganzes Leben und doch sind sie näher verbunden, als sie zu glauben scheinen.

Schreibstil:
Melanie Levensohn schreibt ihren durchaus sehr spannenden Roman auf 408 Seiten. Sie springt hierbei zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Wobei die Vergangenheit in der Ich-Erzählperspektive geschrieben wird. Die Handlund ist einfach und angenehm zu lesen. Meiner Meinung nach sind die Namen teilweise etwas schwierig. Hier kann aber keineswegs ein Punkt abgezogen werden, denn die Namen sind ihren Ländern entsprechend. Die Problematik liegt also bei mir deutschem Leser und nicht bei dem Charakteren des Buches.

Klappentext:
Der Klappentext beschreibt das Leben von Judith, eine jüdische Studentin, die ihre Flucht mit ihrer großen Liebe Christian plant und dann spurlos verschwunden ist.
Nach einem Zeitsprung befinden wir uns 50 Jahre später bei Jakobina wieder, die ihrem Vater am Sterbebett versprochen hatte ihre Halbschwestern Judith wiederzufinden.
Sie nimmt die Suche mit der Hilfe ihrer Freundin auf und kommt weiter, als sie erwartet hätte.
Eine sehr schöne und präzise Zusammenfassung der Handlung, die zum Lesen einlädt. Meiner Meinung nach sehr gut gewählt.

Inhalt:
Jakobina befindet sich an dem Sterbebett ihres grauenvollen Vaters, der nie richtig für sie da war. Doch in den letzten Minuten seines Lebens hat er eine Bitte an sie. Sie soll ihre Halbschwester Judith finden.
Jakobina schiebt diesen Wunsch sehr lange auf bis zu dem Tag, an dem sie erfährt, dass sie selbst nicht mehr lange zu leben hat.
Betrice eine Freundin von Jakobina möchte ihr bei der Suche helfen und auch wenn der Weg anfänglich sehr holprig zu sein scheint, lässt das Ergebnis der Suche den Leser erschauern.
Wer Interesse an diesem Buch hat, sollte es unbedingt lesen! Mehr möchte ich an dieser Stelle gar nicht verraten.

Fazit:
Dieses Buch ist ganz wunderbar. Bereits das erste Kapitel gibt dem Leser einen Gänsehautmoment.
Die Handlung bekommt meiner Meinung nach nie einen Abriss, sondern steigert sich stetig.
Das führt natürlich dazu, dass der Leser das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte.
Eine wahnsinnige Geschichte mit dramatischen Szenen zwischendurch, die mich immer wieder erschauern lassen haben.
Sicherlich ist man heutzutage oft gewohnt ein Happy End zu bekommen, doch ich finde dieses Ende der Geschichte macht alles erst rund.
Ich habe weinen müssen und das kommt nicht sehr oft bei Büchern bei mir vor.
Ich kann dieses Buch nur weiter empfehlen. Es wurde mit sehr viel Liebe zum Detail geschrieben!

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67 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 24 Rezensionen

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Das Nachtfräuleinspiel

Anja Jonuleit
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 22.06.2018
ISBN 9783423261999
Genre: Romane

Rezension:

"Das Nachtfräuleinspiel" von Anja Jonulet

Titel:
Der Titel dieses Buches ist sehr gewissenhaft ausgesucht, denn beim "Nachtfräuleinspiel" beginnt diese verzwickte und in sich verschlüsselte Geschichte. Der Titel ist immer wieder Teil des Buches und dem Leser auf diesem Wege auch immer wieder erneut präsent.
Meiner Meinung nach eine sehr hervorragende Wahl.

Cover:
Auf dem Cover sind Mädchen im Alter von vermutlich 12-14 Jahren zu sehen, vielleicht sogar ein wenig jünger, die sich an den Händen halten und sich ganz unbedarft im Kreise drehen. Alles sieht nach einem wunderbaren und abenteuerlichen Spiel aus. Das Einzige was meiner Meinung nach den Betrachter stutzen lässt, ist der scheue Blick eines Mädchens in die Kamera.
Dieses Cover ist nicht eines der spektakulärsten und buntesten und dennoch regt es des Betrachter an, dieses Buch in die Hand zu nehmen und sich zu hinterfragen, was mit diesem Cover gemeint sein soll.

Schreibstil:
Anja Jonuleit schreibt ihre Geschichte in 478 Seiten und nutzt die Erzählperspketive des auktorialen Erzählers.
Die Geschichte findet in kleinen angenehmen Kapiteln statt, die nicht nur zwischen den einzelnen Jahren hin- und herspringen, sondern auch zwischen den einzelnen Personen. Das macht die Geschichte sehr spannend und zugleich keineswegs durchsichtig. Der Leser möchte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und unbedingt wissen wie es weiter geht.
Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen. Bayrische Worte und Sätze die eingefügt sind, sind keineswegs störend. Ganz im Gegenteil, sie passen sich der Handlung sehr gut an.

Klappentext:
Der Klappentext beschreibt die Protagonistin Annamaria, die scheinbar endlich ein glückliches Leben gefunden hat in einer neuen Familie, doch nach und nach quälen sie Albträume, ob sie in der neuen Familie tatsächlich sicher ist.
Der Klappentext verrät meiner Meinung nach nicht zu viel und nicht zu wenig. Der Leser wird regelrecht aufgefordert, in die Geschichte eintauchen zu wollen. Sehr gut gewählt, da die Neugier geweckt worden ist.

Inhalt:
Die Geschichte handelt von zwei Frauen, die anfänglicherweise für den Leser nicht in Zusammenhang gebracht werden können.
Annamaria hat es nicht einfach bisher in ihrem Leben gehabt. Ihre Familie ist sehr schnell weg gewesen und so hat sie bei ihrer Pflegemutter gelebt, die Alkoholikerin war.
Annamaria verliebt sich Hals über Kopf in ihren Lehrer und wird von diesem auch noch schwanger. Aber alles nicht so schlimm, denn Annamaria weiß, dass sie ihr Abitur noch schaffen wird, bevor ihre Tochter zur Welt kommt.
Doch dann kommt der schlimmste Tag in ihrem Leben und Annamaria wird vergewaltigt.
Liane hingegen scheint eine starke Frau zu sein, die einer Kommune beitritt, sich in den Mann ihrer Träume verliebt und diesen nach einigen Umwegen auch für sich gewinnen kann.
Carl möchte viele Kinder haben und so wird aus Liane und Carl ein glückliches Kinderreiches Paar.
Alles scheint wunderbar zu sein, doch nicht alles was glänzt ist Gold.
Eines Tages zieht Annamaria bei der glücklichen Familie ein, um dort als Hausmädchen zu fungieren, doch was sich einst als glücklich betrachten lässt, scheint nach und nach einzustürzen.
Wer nun neugierig geworden ist, sollte dieses Buch unbedingt lesen!

Fazit:
Ich habe dieses Buch regelrecht gefressen. Ich kann es nur weiterempfehlen.
Der Erzählstrang ist angenehm und der Schreibstil nett zu lesen.
Die Spannung steigert sich von Seite zu Seite und der Leser wird an einigen Stellen den Kopf schütteln und sich fragen wie das alles sein kann. So erging es mir zumindest. Ich war sehr geschockt von der Wendung des Buches. Damit hätte ich nicht gerechnet und meiner Meinung nach macht dies ein sehr gutes Buch aus.
Hier gibt es nach einiger Zeit endlich mal wieder 5 Sterne und dieses Buch hat es sichtlich verdient.

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251 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 145 Rezensionen

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Vier.Zwei.Eins.

Erin Kelly , Susanne Goga-Klinkenberg
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei FISCHER Scherz, 22.08.2018
ISBN 9783651025714
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Vier Menschen, zwei Wahrheiten,eine Lüge" von Erin Kelly

Titel:
Der Titel dieser Geschichte ist meiner Meinung nach sehr gut gewählt. Vier Menschen spielen hier die Hauptrolle, die jeder für sich sehr präzise ausgearbeitet sind. Der Leser kann sich in jede der Personen hineindenken und sich sein eigenes Bild hierzu machen. Zwei Wahrheiten hingegen wird der Leser nicht immer wissen, denn die Handlung ist so schön verkapselt erzählt, dass der Leser nicht immer wissen wird, wem er trauen kann und wem nicht und welches die eine Lüge sein wird.

Cover:
Das Cover ist nahezu magisch, denn es zieht durch seine Neongelben Zahlen die Blicke auf sich. Der Rest ist sehr düster gehalten und das macht dieses Cover zu etwas besonderem, denn es sagt bereits viel zu der Geschichte aus, die ebenfalls bis zur letzten Seite sehr düster ist, während immer wieder Neongelbe Momente aufblitzen, in denen der Leser denkt, endlich die Geschichte zu verstehen.

Schreibstil:
Erin Kelly schreibt ihr Buch in zwei Episoden. Die Zeitsprünge von Vergangenheit zur Gegenwart machen dieses Buch zu etwas ganz besonderem. Oftmals lösen solche Sprünge Verwirrung bei den Lesern aus, hier ist jedoch jedes Kapitel betitelt, sodass der Leser unmittelbar weiß, in welcher Zeit er sich gerade befindet und welche Person seine Gedanken zu Grunde legt.
Zudem ist das Buch in die Epochen der Sonnenfinsternis unterteilt. Stylistisch meiner Meinung nach eine sehr gute Wahl.

Klappentext:
Der Klappentext beschreibt Laura und Kit, die im Jahr 1999 ihre erste gemeinsame Sonnenfinsternis erleben und bei der Laura meint eine Vergewaltigung gesehen zu haben. Doch das Opfer schweigt.
Jahre später lebt Laura gemeinsam mit Kit abgeschieden von der Welt und dennoch hat sie Sorge, dass das Opfer bei ihr vor der Tür stehen kann. Die Angst das etwas ans Licht kommt, das nicht ans Licht kommen soll, ist einfach zu groß.
Ein sehr spannender Klappentext, der zum Lesen einlädt. Ein richtiger guter Cliffhänger. Der Leser will hier unbedingt wissen, worum es geht. Sehr gut.

Inhalt:
Kit ist ein eher verschlossener Typ, der sich für Sonnenfinsternissen interessiert. Andere Typen in seinem Alter sind da mehr auf Frauen bedacht.
Eine Tages lernt er jedoch Laura kennen und sie scheint die Liebe seines Lebens zu sein.
Gemeinsam reisen die beiden mit seinem Bruder und dessen Freundin nach Cornwall zu ihrer ersten gemeinsamen Sonnenfinsternis.
Nachdem es wieder hell wird nach der totalen Schwärze meint Laura eine Vergewaltigung gesehen zu haben und der Ball beginnt zu rollen.
Es folgen Aussagen bei der Polizei und eine Gerichtsverhandlung.
Der Vergewaltiger wird zu Recht verurteilt. Meint der Leser zumindest. Doch nach und nach nimmt die Geschichte mehr Formen an und es ist nicht mehr eindeutig, ob das Opfer wirklich ein Opfer ist.
Am Ende wird sich alles aufklären, doch mit dem Ende hätte wohl niemand gerechnet.
Ich will hier gar nicht zu viel verraten, denn sonst wäre das Buch ja nicht mehr spannend.
Also rein in die Buchhandlung und unbedingt das Buch kaufen!

Fazit:
Von der ersten Seite an ein klasse Buch, das gelesen werden sollte.
Sehr spannend geschrieben, ein toller Aufbau, viele Momente in denen der Leser eine Gänsehaut bekommen wird.
Erin Kelly weiß, wie man die Leser am Ball hält.
Sehr sehr gut!

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65 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 34 Rezensionen

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Dreizehn ist mein Glücksbringer

Jennifer E. Smith , Anne Brauner , Anke Pregler
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 04.06.2018
ISBN 9783959672108
Genre: Romane

Rezension:

"Dreizehn ist mein Glücksbringer" von Jennifer E. Smith

Titel:
Ein sehr schöner Titel, unter dem sich jeder denke ich etwas vorstellen kann. Die Zahl Dreizehn ist in der Welt leider ja doch immer negativ behaftet und so assoziieren sich wohl gleich negative Bilder im Kopf der Betrachter. Das ganze dann mit einem Glücksbringer zu vergleichen animiert sicherlich das Buch in die Hand zu nehmen und zu schauen, was sich hinter diesem Titel verbirgt.

Klappentext:
Der Klappentext beschreibt das Leben der Protagonistin Alice, die nicht an Glück glaubt, da in ihrem Leben schon viel zu viel schlimmes passiert ist. Dennoch schenkt sie ihrem Freund Teddy zum 18. Geburtstag einen Lottoschein und das Unglaubliche tritt ein und er knackt den Jackpot. Was sich zuerst jedoch wie eine Erfüllung anfühlt, verändert zwischen den beiden alles.
Der Klappentext beschreibt sehr schön den Beginn der Geschichte doch der Leser wird hier auf einen falschen Weg geführt, denn irgendwie erwartet man doch nun eine spektakuläre Geschichte um die Veränderungen in Alice und Teddys Leben. Leider ist dies nicht so ganz gegeben.

Schreibstil:
Das Buch ist in einem angenehmen, jugendlichen frischen und leichtem Stil geschrieben. Der Leser steigt unmittelbar in der ersten Seite ein und lernt die Charaktere in einer angenehmen Weise kennen.
Ein Buch das für das Teenageralter sehr gut geeignet ist, aber auch für weitaus ältere Kandidaten nett zu lesen ist.

Inhalt:
Alice ist seit einiger Zeit in Teddy verliebt, doch der scheint dieses gar nicht so richtig zu merken. Wie soll er auch, denn Alice hat früh ihre Eltern verloren und ist zu ihrer Tante und ihrem Onkel gezogen, bei denen auch Leo, ihr Cousin, wohnt. Seit vielen Jahren sind Leo, Teddy und Alice eine Dreiergang, die alles gemeinsam machen. Gefühle haben bei ihnen nicht viel zu suchen.
Daher fällt es Alice auch ganz schwer, sich Teddy zu öffnen.
Kurzerhand kauft sie ihm zu seinem 18. Geburtstag einen Lottoschein und nutzt die Zahl 13 als Glückszahl, da jeweils an einem 13. beides ihrer Elternteile gestorben sind.
Für Alice soll es nur ein Spaß sein, um Teddy zu zeigen, dass er nun volljährig ist und am Glücksspiel teilnehmen kann. Doch aus dem Spaß wird ernst und Teddy gewinnt den Jackpot.
Das Leben der Drei ändert sich ab diesem Tag, da Teddy vorerst überhaupt nicht mit dem Geld umgehen kann. Alice hingegen, die die Hälfte des Gewinns von Teddy angeboten bekommen hat, lehnt ab.
Alles beginnt ins Trudeln zu kommen.
Wer nun Interesse an diesem Buch und der Geschichte bekommen hat, sollte schauen, was aus den dreien wird und sich das Buch kaufen.

Fazit:
Diese Geschichte ist eindeutig geschmackssache, denn ich kann keineswegs sagen, dass es nicht angenehm zu lesen wäre.
Ich habe die Lovestory ein wenig vermisst. In Büchern, die für Teenager gedacht sind, wird oftmals die Liebesgeschichte fein ausgearbeitet. Hier hingegen leider meines Erachtens nach nur schnell abgearbeitet.
Weiterhin war für meinen Geschmack viel zu viel Geschichte drum herum, die nicht zum Ziel geführt hat, sondern eher die Seiten gefüllt. Dafür wurde das Ende dann schnell abgehandelt und die Charaktere haben sich viel zu schnell verändert.
Schade. Dennoch muss ich sagen, dass ich 3 von 5 Sternen geben kann, denn dieses Buch ist keines, was man aus der Hand legen möchte. Viel eher ließt man es bis zum Ende, weil man wissen möchte, wie es ausgeht.

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515 Bibliotheken, 15 Leser, 2 Gruppen, 155 Rezensionen

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Wie man die Zeit anhält

Matt Haig , Sophie Zeitz
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 20.04.2018
ISBN 9783423281676
Genre: Romane

Rezension:

"Wie man die Zeit anhält" von Matt Haig

Titel:
Der Titel ist dahingehend gut gewählt, dass er die Frage der Zeit anspricht, die sich nicht nur der ein oder andere Mensch manchmal fragen wird, sondern auch unser Protagonist. Dieser leidet leider unter einer seltenen Krankheit, wenn man sie denn so nennen mag, bei der ihm es leider nicht gelingt, die Zeit anzuhalten. Ganz im Gegenteil, die Zeit wird wohl immer sein größter Feind bleiben.

Cover:
Das Cover ist durch sein Aufmachung sehr ansprechend. Ein Mann, der in einer großen Uhr liegt und Nachzudenken scheint. Die Farben sind angenehm anziehend gewählt.
Der Titel und Autor sind klar erkennbar. Hier gibt es nichts zu meckern :-)

Klappentext:
Der Klappentext beschreibt Tom Hazard, unseren Protagonisten, der ein Aussehen wie 40 Jahre hat, in Wirklichkeit aber bereits über 400 Jahre alt ist und der sein ganzes Leben lang immer einsam war. Niemand durfte bisher von seinem Geheimnis wissen, doch nun tritt Camille in sein Leben und verändert alles.
Der Klappentext spricht an und der Leser wird sich fragen, welches Geheimnis Tom in sich trägt. Dennoch muss ich sagen, dass meines Erachtens nach der Klappentext nicht ganz richtig ist, denn Tom erzählte bereits einmal seine Geschichte. Ich finde, dass wird hier falsch suggeriert.

Schreibstil:
Das Buch ist einem angenehmen Ich-Stil geschrieben, sodass es meiner Meinung nach für jung und alt genau richtig ist. Wir haben es hier weder mit hochtrabenden, unverständlichen Worten zu tun, als mit zu viel Einfachheit. Matt Haig hat hier wunderschön das Mittelmaß gefunden und seine Geschichte auf 340 Seiten in vielen kleinen Kapiteln niedergeschrieben, die den Leser sowohl in die Vergangenheit, als auch in die Gegenwart mitnehmen.

Inhalt:
Tom scheint mit einem außergewöhnlichen Geheimnis auf die Welt zu kommen, denn er altert wesentlich langsamer, als normale Menschen. Doch dieses Geheimnis, welches für manche Menschen nun als Traum gesehen wird, scheint mehr zu einem Albtraum zu werden. Seine Mutter wird Hexerei vorgeworfen und Tom muss in jungen Jahren mit ansehen, wie sie sein Leben für ihn opfert. Ihm wird schnell klar, dass sein Geheimnis ein Albtraum zu sein scheint. Denn Tom wird kein normales Leben haben.
Alles soll sich ändern, als er Rose kennenlernt und sich ihr anvertraut. Die beiden werden ein glückliches Paar, doch wie lange kann man glücklich sein, bevor die Menschen den immer größer werdenden Altersunterschied sehen und wieder reden werden?
Das Glück scheint perfekt, als die beiden eine kleine Tochter namens Marion bekommen. Doch nicht nur, dass Tom irgendwann fliehen muss, auch seine Tochter trägt dieses Geheimnis nun mit sich und flüchtet ebenfalls.
Ob die beiden sich in über 400 Jahren jemals wiedersehen werden? Oder sind Menschen mit diesem Geheimnis immer in Gefahr?
Wer mehr wissen will, sollte sich dieses Buch unbedingt kaufen!

Fazit:
Ein sehr weises und schönes Buch, dass den Leser zum Nachdenken animiert. Hier werden viele psychologisch hochwertige Themen angesprochen. Die Geschichte wird durch tolle Zitate von alten Künstlern, jeglicher Natur, untermalt.
Alles in allem ein sehr angenehmes und schönes Buch, wenn das Wörtchen "Wenn" nicht wäre.
Am Ende versucht Matt Haig meiner Meinung nach auf zu schnellem Weg ein perfektes Happy End zu gestalten und so wirkt das sonst sanfte, ruhige Buch mit einem Mal aufbrausend und chaotisch.
Meiner Meinung alles ein wenig zu viel.
Mit der Hälfte der Ereignissen wäre der Leser ebenso zufrieden gewesen. Schade, denn dies kostet dem Buch seinen fünften Stern. Denn die Handlung hinter der Geschichte ist wahnsinnig gut gewählt und meiner Meinung nach auch eines der wenigen Bücher, das so ein interessantes Thema anspricht.

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601 Bibliotheken, 14 Leser, 1 Gruppe, 207 Rezensionen

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Ohne ein einziges Wort

Rosie Walsh , Stefanie Retterbush
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 14.05.2018
ISBN 9783442487387
Genre: Liebesromane

Rezension:

"Ohne ein einziges Wort" von Rosie Walsh

Titel:
Der Titel " Ohne ein einziges Wort" beschreibt unglaublich viele Facetten dieses wunderschönen Romans und ist beinahe individuell einsetzbar an verschiedenen Stellen der Handlung. Eventuell das erste Treffen zwischen Eddie und Sarah, dass zwar mit vielen Worten ablief aber bildlich gesprochen doch eher ohne ein einziges Wort? Oder vielleicht ohne ein einziges Wort in diesem Moment über den damaligen Unfall zu verlieren?
Vielleicht waren es zu wenig der Worte in der Zeit, in der Eddie sich nicht mehr meldet? Oder fehlten die Worte am Ende dieses Buches? Weil sie nicht mehr gebraucht worden sind?
Dieser Titel ist in allen Fällen auf jeden Fall passend gewählt.

Cover:
Das Cover, so schlicht und einfach es auf den ersten Blick auch sein mag, lädt den Leser (zumindest den weiblichen) dazu ein, dieses Buch in die Hand zu nehmen und wenn dies erstmal geschehen ist, dann ist der Klappentext nicht mehr weit weg und somit wohl auch der Zwang zum Kauf da.

Klappentext:
Der Klappentext hat keineswegs etwas mit einem normalen bekannten zu tun. Denn hier wird nicht einfach nur ein Teil der Geschichte beschrieben, die dem Leser animieren soll. Nein hier ist bereits die persönliche Note der Autorin zu spüren und das Herz, dass sie in diese Handlung gesteckt hat. Durch die direkte Ansprache der Autorin an den Leser, macht sie dieses Buch bereits zu etwas besonderem und zeitgleich neugierig. Ich bin begeistert von dieser schönen Spielerei.

Inhalt:
Sarah, eine Frau beinahe mittleren Alters, hat sich einst aufgrund des Verlustes ihrer Schwester weit weg von ihrer Kleinstadt Gloucestershire in das große L.A. begeben. Doch einmal im Jahr zu einem gewissen Jahrestag kehrt sie an den Ort zurück, der ihr Leben für immer veränderte.
Dort lernt sie Eddie kennen und es scheint Liebe auf den ersten Blick zu sein. Sie verbringen eine gemeinsame Woche und können nicht mehr voneinander lassen.
Eddie will seinen Urlaub mit seinem Kumpel gar nicht mehr antreten, weil er die Zeit nur noch mit Sarah verbringen will, doch diese gibt ihm die Freifahrt. Leider nicht wissend, dass sie ihn eine sehr lange Zeit nicht mehr sehen wird, denn Eddie meldet sich von einen auf den anderen Tag nicht mehr. Aus Sorgen wird Wut und aus Verzweiflung die Angst. Doch gerade als Sarah aufhören will an Eddie zu denken, kehrt dieser wieder in ihr Leben zurück, doch nur um sie kurze Zeit später darauf wieder zu verlassen.
Ich will an dieser Stelle gar nicht zu viel verraten, denn diese Geschichte muss selbst gelesen werden, um alle Emotionen zu erhalten.

Fazit:
Dieses Buch ist grandios. Nahezu perfekt. Diese Lektüre lässt die Welt still stehen und der Himmel beginnt zu weinen. Der Schicksal ist eben doch nur ein mieser Verräter.
Die Autorin zaubert eine Geschichte voller Höhen und Tiefen, die den Leser emotional flasht.
Zwischen Freude und Tränen liegt hier nur ein kleiner Wimpernschlag.
Dieses Buch ist eines der Besten, die ich je gelesen habe.
Ich bin noch immer völlig weg geflasht :-)

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188 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 50 Rezensionen

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Die Nachtigall

Kristin Hannah , Karolina Fell
Flexibler Einband: 611 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 09.10.2017
ISBN 9783746633671
Genre: Romane

Rezension:

"Die Nachtigall" von Kristin Hannah

Titel:
Der Titel "Die Nachtigall" ist für dieses Buch sehr passend gewählt, da er den Decknamen der Protagonistin beschreibt und immer wieder Teil der Handlung ist und in die Gedanken des Lesers zurückgerufen wird. Perfekt.

Schreibstil:
Kristin Hannah schreibt ihre Geschichte in zwei Teilen, in die sie immer wieder hin- und herspringt. Hier ist aber keineswegs störend, ganz im Gegenteil, der Leser ist immer wieder gierig gespannt, was er neues erfahren kann, ganz gleich aus welchem der beiden Teile.
Der erste beschreibt die Kriegszeit, beginnend im Jahr 1939 und wird in der Form des allwissenden Erzählers geschrieben. Der zweite Teil findet ab dem Jahr 1995 statt und wird in der Ich-Form der Schwester der Nachtigall beschrieben.
Die Handlung findet auf 609 Seiten statt und ist sehr angenehm zu lesen.
Die Spannungskurve scheint in diesem Buch stets bergauf und nie bergab zu gehen.

Klappentext:
Der Klappentext beschreibt zwei Schwestern, die im besetzten Frankreich leben und beide auf ihre eigene Weise versuchen, den Krieg zu überstehen. Die Autorin endet ihren Klappentext mit den Fragen, wie weit man gehen darf, um zu überleben und wie weit man die schützen kann, die man liebt. Ich finde diesen Klappentext ganz hervorragend, er verrät nicht viel über das Buch aber animiert durch die Fragen, dieses Buch in die Hand zu nehmen und sich von der Geschichte leiten zu lassen.

Inhalt:
Dieses Buch beginnt damit, dass wir Vivianne kennenlernen, die bereits eine alte Frau ist und nicht mehr alleine in ihrem Haus wohnen soll, denn sie leidet an Krebs und wird bald sterben.
Vivianne schwelgt in Erinnerungen und diese beginnen in der Kriegszeit, in der sie den Leser in die Geschichte ihrer Familie entführt.
Immer mal wieder kommt sie mit den Gedanken in die Gegenwart zurück, denn sie ist zu einem ehemaligen Treffen nach Paris eingeladen. Doch welchen Weg geht man, wenn man eigentlich diese Zeit vergessen wollte? Und ist es richtig Lorbeeren für andere zu ernten?
Dieses Buch ist meines Erachtens nach ein MUSS für jedermann :-)

Fazit:
Ich kann nichts aussetzen. Dieses ist eines der berührendsten Geschichten, die ich seit langen gelesen habe.
Ich war gefesselt und nicht fähig, dass Buch auch nur eine Sekunde aus der Hand zu legen.
Ganz zu schweigen von der Emotionaliät. Selten bringt mich ein Buch zum weinen und dieses hat es an mehreren Stellen geschafft.
Der absolute Wahnsinn.
Die Geschichte ist so berührend und traurig.
Ich fiebere noch jetzt mit der mutigen Isabelle. Aber auch Vivianne war auf ihre Art eine mutige Kämpferin.
Das Ende hat dieses Buch unglaublich rund und schön gemacht.
Ich kann es nur wärmstens weiterempfehlen!

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657 Bibliotheken, 27 Leser, 0 Gruppen, 80 Rezensionen

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Mein Herz in zwei Welten

Jojo Moyes , Karolina Fell
Fester Einband: 592 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Wunderlich, 23.01.2018
ISBN 9783805251068
Genre: Liebesromane

Rezension:

"Mein Herz in zwei Welten" von Jojo Moyes

Titel:
Der Titel ist für diese Geschichte sehr gut gewählt, denn die Protagonistin Lou scheint ihr Herz in zwei Welten zu besitzen. Zum einen befindet sie sich in New York und sucht endlich ihre eigene Identität, zum anderen hat sie ihre Familie und ihren Freund Sam zurückgelassen und gerät immer wieder in Konflikten zwischen den scheinbar unterschiedlichen Welten.

Klappentext:
Der Klappentext beschreibt die Geschichte von Lou, die nach dem Tod von Will zusammenbricht und ihr Leben in Scherben zu brechen scheint. Lange hat es gedauert, bis sie ihren eigenen Weg geht, doch dann zieht es sie in die große Stadt New York. Lou lebt schnell in zwei Welten und muss sich die Frage stellen, ob sie ein Herz heilen kann, dass in zwei Welten lebt.
Dieser Klappentext ist anschaulich und neugierig werdend gewählt. Hier kann der Leser, der sich eventuell schon in die Bücher zuvor eingelesen hat, in die Welt von Lou abtauchen und anschaulich ihren eigenen Weg verfolgen.

Schreibstil:
Jojo Moyes schreibt wie gewohnt angenehm und sehr gut leserlich. Diese Geschichte findet auf 586 Seiten in 34 Kapiteln statt.
Die einzelnen Kapitel haben eine sehr angenehme Länge, sodass der Leser immer wieder eine Pause einlegen kann, wenn ihm danach ist.

Inhalt:
Lou reist nach New York, um dort ein neues Leben zu beginnen. Nach langer Zeit voller Trauer will sie sich nun einen Neustart widmen und beginnt einen Job bei einer Familie, bei der sie mehr oder weniger Mädchen für alles sein wird.
Die edle Dame des Hauses leidet an Depressionen und ist nicht für das hohe Leben ihres Mannes gemacht. Aus diesem Grund wird Lou zu einer Art treuen Begleiterin und besucht sowohl Vernissage, diverse Veranstaltungen, als auch Boutiquen. Ebenso ist sie für die Wahl der Kleidung, für das Wohlbefinden und für die gute Laune der Dame zuständig.
Dies bedeutet aber zeitgleich auch, dass ihr Job rund um die Uhr geht und sie in einen Konflikt mit ihrem augenscheinlich "alten" Leben kommt, denn sie hat immer weniger Zeit für Kontakt mit ihrem Freund Sam, als auch mit ihrer Schwester oder ihren Eltern. Lou ist zwischen den beiden Welten hin- und hergerissen und muss sich das ein oder andere Mal entscheiden, welchen Weg sie gehen möchte.
Wer gerne mit Lou in ihre neue Welt eintauchen möchte, der sollte dieses Buch lesen. Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten.

Fazit:
Das Buch zeigt keine großen Höhepunkte. Es ist angenehm zu lesen, aber kein Buch mit sehr hohen Anspruch und viel Spannung. Der Autor konzentriert sich hier auf die Geschichte von Lou und beschreibt diese sehr detailliert.
Für mich einen Geschmack zu trocken, denn ich hätte mir das ein oder andere Mal mehr Spannung gewünscht. Dennoch keineswegs ein schlechtes Buch und vor allem ein schönes Ende zu den vorherigen Büchern, sodass der Leser nun eine geschlossene Geschichte hat.

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Das Flüstern der Insel

Daniel Sánchez Arévalo , Svenja Becker
Flexibler Einband: 571 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 12.02.2018
ISBN 9783458363248
Genre: Romane

Rezension:

"Das Flüstern der Insel" von Daniel Sánchez Arévalo

Titel:
Der Titel ist für dieses Buch ausgesprochen gut gewählt, denn es nimmt den Leser mit in eine heimliche, beobachtende und ruhige Welt. Der Leser wird eingeladen, sich dem Flüstern der Insel anzuschließen und sich verzaubern zu lassen.

Cover:
Auf dem Cover ist eine Frau von hinten zu sehen, die auf den Weg in flaches Gewässer ist. Die Farben sind dem Sonnenuntergang gleich gewählt. Meines Erachtens nach ein sehr angenehmes und träumerisches Cover.
Der Titel nimmt beinahe die Hälfte des Covers ein und ist klar zu lesen.

Klappentext:
Der Klappentext beschreibt den Tod von Chris, der bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist. Doch ereignete sich dieser Unfall nicht auf der Strecke, auf der er sich eigentlich befunden hätte haben müssen und so kommen seiner Frau Alice Zweifel, ob ihr gemeinsames Leben, dass so perfekt zu sein schien, wirklich perfekt war und was hinter all der Lüge steckte.
Alice beginnt eine Suche und ihr Weg führt sie auf eine kleine Insel, bei der sie Erklärungen hofft zu finden.
Der Klappentext lädt zum Lesen ein und macht neugierig auf mehr.
Der Leser kann sich bereits hier fragen, wie er selbst damit umgehen würde, wenn er immer geglaubt hatte sein Leben wäre perfekt, doch der Tod des Partners wirft Rätsel auf.

Schreibstil:
Das Buch ist flüssig und angenehm zu lesen.
Die Handlung findet auf 572 Seiten in mehreren Kapiteln statt. Die Kapitel gliedern sich in Abschnitte die betitelt sind durch die Zeit nach dem Tod von Chris. Der Autor verwendet die Form des Ich-Erzählers, mit der noch tiefer ins Geschehen eingetaucht werden kann.
Während der Start recht rasant und angenehm ist, wird die Mitte doch ein wenig zu lang gezogen. Stattdessen kommt am Ende wieder alles schlag auf schlag und der Leser mag das Buch bis zu der letzten Seite dann nicht mehr beiseite legen.

Inhalt:
Alice und Chris scheinen ein sehr glückliches Leben zu haben. Sie wohnen gemeinsam mit ihrer Tochter und erwarten bereits die nächste. Währens Alices als Lehrerin arbeitet, ist Chris für das Bauen und Planen von Tennisplätzen zuständig und daher immer mal wieder auf Reisen.
Ihr Leben scheint perfekt und glücklich zu sein, bis Alice einen Anruf von der Polizei erhält, dass ihr Mann bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen ist. Doch damit nicht genug, Chris hat sich auf einer Strecke befunden, auf der er eigentlich gar nicht hätte sein dürfen. Und so kommen Alice zweifel und in ihrer Trauer und Wut beginnt sie, dem Rätsel auf die Spur zu kommen, indem sie die Überwachungskameras der Strecke anschaut und am Ende auf eine Insel kommt.
Eine Insel, die all ihre Rätsel lösen soll, doch bis dahin ist es ein weiter und vor allem sehr krimineller Weg.
Wer mehr wissen möchte, sollte sich das Buch kaufen.

Fazit:
Dieses Buch lässt sich sehr schön und angenehm lesen. Die Handlung ist interessant und lädt den Leser zum Nachdenken ein.
Meiner Meinung nach hätte das Buch ca. 100 Seiten weniger benötigt und es wäre perfekt gewesen.
In der Mitte ist es doch sehr langatmig geschrieben.
Hinzu kommt, dass einige Dinge meines Erachtens nach ein Stück zu unrealistisch sind bzw. Personen in dieser Sitution anders gehandelt hätten.
Ansonsten gibt es von mir zauberhafte 3 Sterne, denn dieses Buch ist zwar kein Muss, aber -Nice to read-.


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Ein langer Weg nach Hause

Charles Martin , Julian Müller
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Francke-Buchhandlung, 01.01.2018
ISBN 9783868277104
Genre: Romane

Rezension:

"Ein langer Weg nach Hause" von Charles Martin

Titel:
Der Titel beschreibt dieses Buch harmonisch gut in fünf kleinen Worten, die eine große Tragkraft besitzen. In diesem Buch geht es nicht nur um den langen Weg des Protagonisten nach Hause. Der Leser wird schnell merken, dass es ebenso sein eigener Weg sein kann. Hier wird zum Nachdenken animiert.

Klappentext:
Der Klappentext beschreibt den Protagonisten Cooper O´Conner, der mit 18 Jahren seinen Vater, einen Wanderprediger, Hals über Kopf verlässt und in die weite Welt mit einem Rucksack voller Träume zieht. Doch der Plan und die Träume gehen für Cooper erst sehr viel Zeit später auf, als er die großartige Delay kennenlernt. Und sie auch wieder zu verlieren zu scheint, denn erst 20 Jahre später scheint sie wieder Teil seines Lebens zu sein. Ein sehr gut beschriebener Klappentext, der alle Themen anschneidet und dennoch nicht zu viel verrät.

Schreibstil:
Die Handlung wird in drei Teilen auf insgesamt 36 Kapiteln beschrieben und endet mit einem Epilog und einem gedankenanimierenden Text zum Schluss.
Die Schreibweise ist angenehm zu lesen. Cooper beschreibt sein Leben aus seiner Perspektive. Die Kapitel besitzen eine angenehme Länge.

Inhalt:
Cooper O´Conner wächst alleine mit seinem Vater dem allseits bekannten Wanderprediger auf. Seine Kindheit und Jugend ist geprägt durch die Messen und Predigten seines Vaters. Doch Cooper möchte mehr. Er weiß, dass er musikalisch begabt ist und möchte diese Begabung nicht verschenken und so verlässt er seinen Vater mit 18 Jahren Hals über Kopf mit der geklauten Gitarre seines Vaters, ein wenig geklautem Geld und einem Auto. Doch das Glück scheint nicht mit ihm zu sein, denn in kurzer Zeit verliert er alles was er hat. Einzig und allein der Scham seinem Vater so unter die Augen treten zu müssen lässt ihn kämpfen. Am Ende scheint er das Spiel zu gewinnen. Doch der Schein trügt, denn er wird ein weiteres Mal alles verlieren, was ihm lieb ist. Wer nun interessiert ist, sollte sich unbedingt dieses Buch schnappen und lesen.

Fazit:
Diese Geschichte ist ein Traum von Buch. Die Personen sind lebendig und charakteristisch sehr stark beschrieben. Die Liebe zum Detail trozt nur so aus jeder einzelnen Seite. Die Liebe zur Musik verbindet weltweit immer noch sehr viele Menschen und wird wahrscheinlich auch immer ein Teil des Lebens sein. Dieser Part ist hier in dieser Geschichte sehr schön ausgearbeitet.
Ich bin mehr als begeistert und werde dieses Buch noch vielen Menschen weiterempfehlen, denn neben der normalen Handlung wird jeder einzelne Leser auch einige Minuten über sich und sein Leben nachdenken. Diese Aussage möchte ich hier einfach mal so in den Raum stellen.

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Alles Geld der Welt

John Pearson , Claudia Heuer
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 05.02.2018
ISBN 9783959672191
Genre: Biografien

Rezension:

"Alles Geld der Welt" von John Pearson

Titel:
Der Titel dieses Buches ist in meinen Augen mehr als perfekt gewählt. Denn in diesem Buch wird die Biografie eines Mannes beschrieben, der im wahrsten Sinne des Wortes "Alles Geld der Welt" besessen hat.

Cover:
Auf dem Cover ist eine Frau zu sehen, die gekränkt und kaputt zu sein scheint und die von einem Mann durch eine Menge von Reportern geschoben wird. Ich denke, hier sehen wir Gail, die Mutter des entführten Enkelkindes des Protagonisten. Diese Frau hat gekämpft und war sehr stark und doch brach sie irgendwann zusammen und wurde während der Zeit der Entführung von der Presse regelrecht erdrückt.

Klappentext:
Der Klappentext beschreibt die Entführung eines 16- jährigen Jungen, die die Menschen der ganzen Welt schockiert. Denn obwohl er der Enkel des milliardenschweren Unternehmers Jean Paul Getty ist, will dieser nicht für sein Enkel zahlen.
Der Klappentext lädt in einen Roman ein. Doch leider ist dies hier nicht gegeben. Es handelt sich bei dem Buch um eine Biografie und diese angesprochene Thematik wird nur in einem kurzen Abschnitt abgehandelt. Schade.

Inhalt:
Jean Paul Getty ist ein Mann mit mehren Milliarden. Er versucht seinen bereits verstorbenen Eltern zu beweisen, dass er zu etwas taucht und möchte zunehmend mehr Geld haben. Neben seiner Gunst Geld zu machen, hat er von Geburt an leider jedoch wenig Emphatie mitbekommen. JPG hat die Gabe, dass er Frauen liebt und gerne Ehen eingeht. Diese halten leider nur immer solange, bis die Frauen schwanger werden, denn dann will er sich nicht weiter binden und verlässt sie. Dies hat zur Folge, dass JPG nicht nur jede Menge Exfrauen hat, sondern auch einige Kinder und vor allem Enkelkinder.
Dieses Buch berichtet über die einzelnen Menschen der Familie Getty und wie sie mit ihrem Leben klar kamen.
Eine Biografie die größtenteils das Leben des Milliadärs beschreibt.

Fazit:
Unter dem Klappentext dieses Buches stellt man sich etwas anderes vor und ist dadurch eventuell etwas voreingenommen, denn mit einem Roman hat dieses Buch nichts zu tun. Dennoch findet der Leser hier eine spannende Biografie und wird sicher auch gefesselt sein. Denn bei dem Leben von JPG kann ein "normal verdienender Mensch" nur den Kopf schütteln. Ebenfalls bei seiner kaltherzigkeit und seinen Gedankengängen, die oftmals nicht nachvollzogen werden können. Bis zu seinem Ableben habe ich die Geschichte als sehr spannend empfunden. Leider war mir der Text danach zu verschachtelt. Ich hatte das Gefühl, dass jede Person, die in irgendeiner Weise zur Familie Getty gehörte, nochmals genau beleuchtet werden sollte. Das habe ich als zu lang empfunden.
Positiv zu vermerken habe ich allerdings, dass ein Stammbaum am Anfang des Buches zu finden ist und das ich es bermerkenswert empfinde, dass der Autor die Personen so gut beschreibt, dass der Leser weiß, von wem er spricht. Und das ist nicht immer sehr einfach, denn die Namen wurden von Generation zu Generation übergeben.
Alles in allem muss ich dieses Buch als mittelklassig und mit 3 Sternen bewerten, denn zum einen der Klappentext und zum anderen die Langatmigkeit ist sicherlich nicht für jedermann etwas.

Dennoch werde ich nun den Film schauen, denn der ist derzeit im Kino und ich muss nun einfach wissen, wie dieses Buch verfilmt worden ist :-)

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209 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 112 Rezensionen

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Die Eishexe

Camilla Läckberg , Katrin Frey
Fester Einband: 752 Seiten
Erschienen bei List Verlag, 02.01.2018
ISBN 9783471351079
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

" Die Eishexe" von Camilla Läckberg - Kriminalroman

Titel:
Der Titel "Die Eishexe" ist zwar Teil dieses Buches, da sie namentlich an einer Stelle erwähnt wird, dennoch ist gerade die Vorbezeichnung "Eis" nicht Teil dieses Buches und in meinen Augen auch nicht sonderlich gut gewählt.

Cover:
Das Cover macht durch seine Aufmachung sehr viel her, denn den Leser wird es allemal anziehen. Ein knorkeliger alter Baum ziert die Vorderseite dieses Buches und wirkt schauerich. Nachdem der Leser sich in diese Geschichte begeben hat, wird ihn auch an vielen Stellen schauerich zumute sein.

Klappentext:
Der Klappentext beschreibt die Geschichte eines verschwundenen Mädchens und einem ganzen Dorf, was hier in diesen Fall verwickelt zu sein seint, denn Gerüchte werden immer wieder gestreut.
Der Klappentext gibt genug Anhaltspunkte, dass der Leser neugierig wird und lädt zum Lesen ein.

Schreibstil:
Camilla Läckberg schreibt ihren Kriminalroman auf 741 Seiten im Stil des auktorialen Erzählers.
Hierbei schwenkt sie immer wieder von der Gegenwart in die Vergangenheit aus dem Jahr 1672, als auch in den alten Fall der verschwundenen Stella zurück.
Die Erzählweise ist von Anbeginn spannend.
Dennoch gibt es hier ein kleines Manko, denn wer die vorherigen Bücher der Autorin nicht gelesen hat, wird anfänglich Schwierigkeiten mit den vielen Namen und Geschichten dahinter bekommen.
Dieses legt sich meines Erachtens nach aber relativ schnell, denn die Autorin schreibt nur kurze Episoden zu den einzelnen Menschen, sodass diese in wenigen Seiten immer wieder auftauchen.
Das Buch lässt sich angenehm und einfach lesen.

Inhalt:
Linnea ist ein kleines vierjähriges Mädchen aus dem Ort Fjällbacka, die eines Tages spurlos verschwindet und kurze Zeit später Tod aufgefunden wird. Die Polizei sucht händeringend nach Zeugen und Aussagen, damit sie den Täter finden können. Doch dies scheint nicht sehr einfach zu sein, da vor 30 Jahren bereits vom selben Hof ein kleines Mädchen im gleichen Alter verschwunden ist. Und auch wenn man damals anfänglich dachte, dass der Fall aufgeklärt zu sein scheint, da sich zwei 13-Jährige der Tat bekannten, so nahmen diese ihre Aussage Jahre später wieder zurück.
Die Polizei aus Tanum steht vor einem großen Rätsel und es scheint, umso mehr sie in die Materie geraten, umso mehr Verdächtige und schaurige Geschichten kommen zusammen.
Die Schriftstellerin Erica Falck, die mit dem Hauptkommisar der Polizeistation Taunum verheiratet ist, möchte über die beiden Fälle der verschwundenen Mädchen schreiben und erhält das ein oder andere Mal mehr Einblick in die Geschichten der Familien, als die Polizei selbst.
Gemeinsam gelingt ihnen die Auflösung des Falles, wenn auch nicht gerade auf schöne Art und Weise.
Zeitgleich schafft die Autorin immer wieder einen Einblick in die Vergangenheit einer Frau, die augenscheinlich mit dem aktuellen Fall nichts zu tun zu scheinen hat. Aber aufgepasst, auch hier wendet sich alles. Wer nun neugierig geworden ist, sollte dieses Buch unbedingt lesen.

Fazit:
Ich hatte nach anfänglichen Problemen mit den vielen Namen in diesem Buch tolle Leseabende. Dieses Buch ist erschreckend schaurig und zeitgleich sehr spannend geschrieben. Für mich sind es wirklich nur kleine Stellen, wie beispielsweise der Titel und die Einführung in das Buch, dass mich dazu veranlasst, keine 5 Sterne vergeben zu können.
Die Aufklärung zwischen Vergangenheit und Gegenwart hätte für mich gerne auch früher stattfinden können, denn ich finde dies einen ganz wichtigen Fakt in diesem Buch.
Alles in allem kann ich aber nichts weiteres aussetzen. Dieses Buch hat die Spannung so in sich. Zusätzlich sind so viele Geschichten und Leben miteinander verbunden, dass man es auf der einen Seite gar nicht wahrhaben will, dass dies so passieren kann und auf der anderen Seite weiß man, dass es genau so laufen kann.
Jeder Charakter kann man auf seine eigene Art und Weise verstehen und sie sind alle in sich sehr authentisch ausgebaut.
Ein sehr tolles Buch!

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38 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

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Bella Germania

Daniel Speck
Fester Einband: 2 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 25.09.2019
ISBN 9783596521807
Genre: Romane

Rezension:

" Bella Germania" von Daniel Speck 


Titel: Der Titel beschreibt das angenehme Zusammenspiel zwischen Italien und Deutschland, welches in diesem Buch wie zwei eineiige Zwillinge zusammengeschweißt ist. Meines Erachtens nach ist dieser Titel demnach sehr passend gewählt. Zusätzlich finde ich ihn passend, da der Leser hier bereits eine kleine Neugier entwickeln kann, da er nicht viel preisgibt.


Cover: 
Das Cover ist in einem schlichten hellen gelb gehalten. Zu sehen ist lediglich in der unteren rechten Ecke ein Paar, dass auf eine Vespa davon fährt. 
Titel und Autor ist sehr gut zu lesen. Dennoch hätte ich mir hier mehr Liebe zum Detail gewünscht, denn meiner Meinung nach lädt es den Betrachter nicht unmittelbar zum Kauf ein. 


Klappentext:
Der Klappentext beschreibt kurz und präzise den Beginn der Geschichte und zeigt zeitgleich den Cliffhänger, dass dieser Beginn auch Jahrzehnte später ein Leben völlig verändern kann. 
Hier ist zwar kurz gearbeitet worden, dennoch auf alle Fälle einladend und neugierig machend. 


Schreibstil: 
Daniel Speck schriebt seine Geschichte auf 618 Seiten in 77 Kapiteln. Die einzelnen Kapitel beschreiben die Handlung aus verschiedenen Perspektiven der einzelnen Personen, dennoch wird nicht in den Stil des Ich-Erzählers verfallen. Der Text liest sich flüssig und angenehm, Meines Erachtens nach sind allerdings einzelne Zitate aus politischen Zeitschriften und italienische Worte sehr anregend dafür, dass sie schnell überlesen werden, da den Leser eher die Handlung interessiert. Dennoch keineswegs falsch, auch italienisch mit in das Buch zu bringen. Das macht das Gesamtbild authentischer.


Inhalt: 
Julia ist eigentlich nur eine kleine Modedesignerin, die nicht viel in ihrem Leben geschafft hat. So sieht sie sich zumindest selbst
 Bis eines Tages ein unbekannter Mann vor ihr steht und sich als ihr Großvater ausgibt, der kurz vor seinem Tod unbedingt mit Julias Vater sprechen muss. Das alles wäre eventuell keine große Bitte, doch Julia kennt ihren Vater selbst nicht und ist sich auch nicht sicher, ob der Unbekannte nicht nur ein Lügner ist. Julia beginnt eine große Reise, bei der sie am Anfang vermutlich niemals gedacht hätte, wie diese ihr Leben und ihre Gedanken ändern wird. Bei wem nun Interesse geweckt wurde, der sollte dieses Buch unbedingt lesen. 


Fazit: 
Ein wundervolles Buch mit einer umso schöneren Geschichte, die den Leser magisch anzieht und ihn erst wieder am Ende freigeben word. Ein Buch für Jung und alt uns für Liebhaber von Familiengeheimnissen.
Mir persönlich fehlt zum letzten Stern ein schöneres Cover und vor allem wünschte Ich, dass einige italienische Worte mehr übersetzt worden wären. Sicherlich beginnt der Leser mehr und mehr zu verstehen, dennoch hat es mir nicht an allen Stellen gefallen. Der Inhalt selbst ist wunderbar schön aufgebaut und hat die richtige Spannungskurve. 
Unbedingt lesenswert! 

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astronomie, chamagner, köln, leichte kost, nerd, perfekter partner, single, sterne, suche nach der liebe

Eine Prise Sterne

Carsten Sebastian Henn
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Pendo Verlag, 02.10.2017
ISBN 9783866124295
Genre: Liebesromane

Rezension:

" Eine Prise Sterne" von Carsten Sebastian Henn

Titel:
Carsten Sebastian Penn verpackt seine Geschichte in einem besonders attraktiven und passenden Titel. Besser hätte es in meinen Augen nicht ausgedrückt werden können. Dieser Titel lädt nicht nur zu einem roamntischen und träumerischen Buch ein, sondern wird auch innerhalb der Geschichte immer wieder zum Thema. Sehr gut.

Cover:
Das Cover lädt zum lesen ein. Das Buch ist in einem dunklen Blau gehalten. Zu sehen ist eine Person, die in die Sterne schaut am unteren rechten Bildrand. Das Wort "Sterne" ist besonders schön hervorgehoben, denn er sieht tatsächlich aus, als wenn es sich hier um Sterne handelt. Zusätzlich ist dieses Wort wesentlich größer als "Eine Prise". Alles in allem sehen wir hier ein idillisches Cover.

Schreibstil:
Carsten Sebastian Henn schreibt seine Geschichte im auktorialen Schreibstil auf 326 Seiten. Hierbei werden einzelne Abschnitte unterschieden, die jeweils mit einem Horoskop des Löwens beginnen.
Der Lesefluss ist hier sehr angenehm und entspannt, denn mit genug Witz, Charme und zeitgleich Dramatik ist dieses Buch super aufgebaut.

Inhalt:
Marc war schon seit seiner Kindheit ein Fan der Sterne und hat in seinem jungen Leben bereits viel erreicht. So steht er auch kurz vor einem super Neustart in Chile, wo er die Menschen durch sein Wissen überzeugen konnte.
Doch dann begenet Marc Anne, seiner alten Jugendliebe und Freundin. Diese hat soeben ihre langjährige Beziehung aufgrund eines Betruges beendet und will von Männern nichts mehr wissen. Doch Marc kann diese Tatsache nicht so stehen lassen und stellt Algorithmen auf, damit Anne ihren perfekten Partner findet. Sein Plan scheint nicht zu funktionieren, denn Anne scheint immun zu sein gegen neue Männer und dann kommt er auch noch ins straucheln, da sein eigenes Herz beginnt zu schlagen...
Wer hier an der Stelle neugierig wird, der sollte dieses Buch lesen!

Fazit:
Eine sehr tolle Geschichte, die durch kleine liebevolle Details wunderschön verpackt ist. Für mich wahnsinnig toll, dass das Ende nicht vorhersehbar ist bzw. der Leser die ganze Zeit das Gefühl bekommt, dass er das Ende längst wüsste, doch dann kommt alles anders.
Ich muss hier leider einen Stern abziehen, da mir dieses Buch zu sehr in Filme und Filmzitate rutscht an einigen Stellen und ich persönlich an einigen Stellen gelangweilt war, wenn es um die verschiedenen Sternenbilder ging. Keine Frage, dies ist das Thema, doch an der ein oder anderen Stelle geht es dann für einen "Normalleser" zu weit. So zumindest meine persönliche Sicht, aber das mag auch hier Geschmackssache sein.
Besonders schön ist die Liebe zu Details wie beispielsweise der Katze, dem Hummer oder tiefgründige Gespräche, die in die Psyche gehen.
Alles in allem ein Lesenswertes Buch!

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346 Bibliotheken, 7 Leser, 2 Gruppen, 181 Rezensionen

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TICK TACK - Wie lange kannst Du lügen?

Megan Miranda , Elvira Willems , Cathrin Claußen
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Penguin, 13.11.2017
ISBN 9783328101628
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Tick Tack - Wie lange kannst du lügen?" von Megan Miranda

Titel:
Der Titel ist für dieses Buch sehr gut gewählt, denn zum einen spiegelt er sich im Text an einigen Stellen wieder, was ich persönlich für einen Titel sehr gerne mag, zum anderen beschreibt er dieses Buch sehr gut, ohne zu viel zu verraten und doch mit der nötigen Prise Spannung.

Cover:
Ein sehr ansprechendes und anziehendes Cover. Man sagt ja, dass Warnfarben wir Rot beispielsweise einen Betrachter immer magisch anziehen. Bei diesem Cover ist es nichts anderes.
Es ist sehr dunkel gehalten, zeigt in schwarz und grautönen lediglich einen Wald und sticht dann mit einem starken Pink als Titel in den Vordergrund. Sehr gut gemacht. Ebenso ist der Wald sehr passend, da er eine große Rolle in dieser Geschichte spielen wird.

Schreibstil:
Megan Miranda schreibt ihren Thriller auf 430 Seiten unterteilt in einzelnen Tagen. Die Geschichte wird aus der Perspektive der Protagonistin Nic erzählt. Das Buch beginnt wie ein normales, doch dann beginnt es rückwärts zu laufen. Es wird hier also viel Aufmerksamkeit vom Leser gefordert, da der sich auf die Geschichte in vollen Zügen einlassen muss.

Inhalt:
Nic ist einem kleinen Stadt namens Cooley Ridge aufgewachsen, in der sie fröhlich in einer Clique von mehreren Jugendlichen ihre Zeit verbrachte. Eines Tages verschwindet ihre beste Freundin Corinne spurlos und die Ermittlungen der Polizei nimmt die gesammte Clique in Augenschein. Allerdings mit keinem Ergebnis.
Nic verschwindet aus der Stadt und lässt ihre Jugendliebe Tyler zurück.
10 Jahre später, nachdem Nic mitlerweile mit Everett verlobt ist, einen reichen Typen aus der Großstadt in der sie die Zeit lebte, muss sie zurück nach Cooley Ridge, da das Haus ihres Vaters verkauft werden soll.
Doch knapp ist sie da, beginnt die Vergangenheit sie einzuholen und mit ihr verschwindet ein neues Mädchen.
Wer mehr wissen will, sollte sich an dieser Stelle das Buch besorgen :-)

Fazit:
Dieses Buch zeigt einen angenehmen Schreibtstil auf. Das Lesen in umgekehrter Reihenfolge ist meiner Meinung nach nicht für jeden geeignet, da es jede Menge Konzentration und Aufmerksamkeit fordert. Hinzu kommt, dass meines Erachtens nach einige Fehler dadurch eingebaut worden sind, denn wenn der Leser das Buch von hinten beginnt zu lesen, so wird ihm bewusst werden, das manche Infomationen unlogisch eingesetzt worden sind.
Weiterhin muss ich persönlich sagen, dass dieses Buch mit einem Thriller nichts zu tun hat. Natürlich ist die Handlung an sich schon grauenvoll, dennoch erinnert mich dieses Buch eher an einen Roman mit Aufklärungscharakter eines verschundene Mädchens.
Nichts desto trotz lesen sich die Worte angenehm und flüssig. Ich als Leser habe das Buch gerne in der Hand gehalten und wollte es auch nicht weglegen.
Am Ende der Aufklärung ist meines Erachtens nach zuwenig ausgearbeitet worden. Hier hätte ich mir mehr Informationen gewüscht, was aus den einzelnen Personen passiert ist.
Alles in allem aber auf alle Fälle lesens- und emfehlenswert. Empfehlenswert gerade aus dem Grund, dass es eine ganz besondere neue Art ist, eine Geschichte zu verpacken. Und vor allem eine mutige Art in meinen Augen, denn ich denke diese Art kann man nur lieben oder hassen :-)

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53 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 24 Rezensionen

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Die Stunde des Wolfs

Simo Hiltunen , Peter Uhlmann
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Rütten & Loening Berlin, 06.11.2017
ISBN 9783352009044
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

" Die Stunde des Wolfs" von Simo Hiltunen

Titel:
Der Titel ist für dieses Buch sehr gut gewählt, denn zum einen verfasst der Autor vor jedem seiner Abschnitte Zitate zur Thematik und zum anderen spielt der Wolf immer wieder eine gravierende Rolle in diesem Buch.

Cover:
Das Cover zeigt die Augen und einen Teil der Schnauze des Wolfes. Diese Bild wird vermutlich viele Leser in seinen Bann ziehen, denn das Böse steckt hier bereits im Cover. Zudem sind Titel und Autor farblich gut abgestimmt und angenehm sichtbar, ohne zu erdrücken.

Schreibstil:
Simo Hiltunen schreibt seinen Kriminalroman in sechs Teilen auf 495 Seiten. Hierbei verwendet er die Erzählperspektive des auktorialen Erzählers. Die Schwierigkeit dieses Buches besteht in den finnischen Namen, die nicht jedem gefallen werden, da sie den Erzählstrang meiner Meinung nach das ein oder andere Mal stören.
Vor jedem seiner Teile beginnt Hiltunen mit einem Zitat über den Wolf.

Klappentext:
Der Klappemtext beschreibt in kurzen, wesentlichen Zügen den Inhalt des Buches, ohne zu viel preiszugeben.
Dennoch gibt er bereits Hinweise auf die Misshandlungen des Protagonisten, auf seine Tochter und besonders auf seine eigenständige Recherche, den Mörder zu finden.

Inhalt:
Lauri Kivi ist Reporter eine Tageszeitung und zeitgleich ein in der Jugend von seinem Vater misshandeltes Kind, dass zu einem Erwachsenen herangewachsen ist. Doch in Kivi steckt das Böse. Er interessiert sich sehr für Morde und schreibt über diese in seinen Artikel. Neben den gewöhnlichen Recherchen eines Repoters steckt in Kivi aber noch einiges mehr. In gewisser Weise das Verstädnnis zu einem Mörder und zeitgleich die Neugier. So gerät Kivi schneller ins FAdenkreuz des Mörders, als er sich vorstellen kann. Doch nicht nur das, auch die Polizei beginnt Kivi zu verdächtigen, denn er weiß über einige Fälle mehr, als er eigentlich wissen sollte. Wer neugierig geworden ist, sollte nun beginnen in die Welt des bösen Wolfes abzutauchen!

Fazit:
Dieses Buch ist durch seine Namen schwierig zu lesen, denn da sie alle finnisch sind, mag es für den einen oder anderen schwierig werden. Der erste Teil des Buches ist meines Erachtens nach nicht gut gewählt, denn der Leser muss ihn erst überwinden, um dann in eine spannende Geschichte zu tauchen. Ab dem zweiten Teil beginnt eine interessante und zeitgleich grauenvolle Geschichte, die den Leser dazu zwingt, sein Buch nicht mehr aus der Hand legen zu wollen. Einige Höhepunkte sind in dem Erzählstrang atemberaubend gestaltet.
Das Ende hingegen scheint für mich ein wenig fragwürdig. Nicht alles lässt sich psychologisch hier gut erklären, denn das Verhalten würde so meines Erachtens nach nicht stattfinden, wie es dargestellt wird. NIchts desto trotz, kann man sich dieses Buch trotzdem zu Gemüte führen und an so einigen Stellen sehr schaudern.

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66 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 57 Rezensionen

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DREAM ON – Tödliche Träume

Nikolas Stoltz
E-Buch Text: 419 Seiten
Erschienen bei FeuerWerke Verlag, 31.10.2017
ISBN 9783945362303
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Dream on - Tödliche Träume"- von Nikolas Stoltz

Titel:
Der Titel ist für dieses Buch optimal gewählt. "Dream on" projeziert bei dem Betrachter des Buches in meinen Augen bereits ein Bild. Was bedeutet es, einen Traum anzuschalten? Kann man Träume überhaupt auf Knopfdruck anschalten? Oder geschieht das nicht einfach so aus dem nichts? Dieses Buch zeigt uns, dass alles möglich ist. Der Untertitel verrät noch dazu, dass nicht jeder Traum schön sein muss, sondern das Träume durchaus auch mal tödlich enden können. Sehr gut!

Cover:
Das Cover ist sehr schlicht gehalten. Hier sind lediglich die Töne Schwarz, Weiß und Blau benutzt worden. Nichts desto trotz ist es keineswegs uninteressant, denn die Person, die wir schemenhaft auf dem Cover zu sehen bekommen ist aus einem Netz aus Gitterlinien erbaut worden ist. Durchaus ein Hinweis auf ein Programmierungssystem und damit trifft es genau ins Schwarze!

Schreibstil:
Nikolas Stoltz schreibt seinen Thriller auf 369 Seiten in 61 Kapiteln. Hier wird abwechselnd unterschieden zwischen der Realität und der Traumwelt. Das ganze macht dieses Buch abwechslungsreich.
Die Traumwelten sind kursiv geschrieben, sodass der Leser einen Einblick darüber erhält, in welcher Welt er sich gerade befindet. Dies ist auf alle Fälle sehr hilfreich, denn bei der Geschwindigkeit des Buches muss der Leser schon sehr darauf achten, was noch real ist und was ein Traum.
Durch die Auktoriale Erzählperspektive und die viele wortliche Rede wird der Lesefluss sehr angenehm. Hier gibt es nichts zu beanstanden.

Spannungsaufbau:
Bei diesem Buch kann eindeutig davon gesprochen werden, dass die Spannung im Prolog beginnt und auf der letzten Seite endet. Keine langweiligen Passagen, keine Wiederholungen, die das Buch fade wirken lassen würden.
Sehr gut!

Erzählstränge:
Wenn der Leser das Buch auf ein Minimum betrachtet, handelt hier ein Erzählstrang, nämlich der unseres Protagonisten Nick. Doch hier geht es um weitaus mehr. Der Autor bringt gezielt andere Personen mit ins Spiel und lässt diese keinesfalls links lingen, sondern gibt ihnen einen runden Charakter. Neben dem Hauptstrang der Geschichte, finden wir sowohl Vergangenheit als auch Zukunft wieder und nebenbei sogar ein wenig Liebesgeschichte und Erotik. Die Mischung aus all dem macht es und am Ende führt es zu einem runden Buch.

Inhalt:
In diesem Buch finden wir uns in einer Geschichte wieder, bei der es sich im Groben um Träume handelt.
Nick Quentin ist auf den ersten Blick ein kleiner Nichtsnutz, der in seinem Leben noch nicht sehr viel geschafft hat. Durch einen Zufall bekommt er durch einen ehemaligen Bekannten seiner Eltern einen Job bei "Dream On" angeboten und nimmt diesen kurzerhand an. Seine Aufgabe soll es sein, die Traumwelt die durch ein technisches Gerät entsteht, dass auf den Kopf gesetzt wird, auszubauen und mehr Bilder zu erschaffen. Doch aus dieser simplen Aufgabe, wie sie anfänglich erscheint, entsteht durchaus mehr, denn nachdem die erste Leiche gefunden worden ist, gerät Nick ins Visier. Wer hier mehr erfahren möchte, sollte definitiv dieses Buch lesen!

Fazit:
Am Ende dieses Buches bleiben viele Fragen für den Leser offen, doch dies ist von Anfang an so gewollt, denn hier wird es glücklicherweise einen zweiten Teil geben und ich denke, auf den können sich die Leser schon freuen.
Der Autor bringt ein schönes Zusammenspiel zwischen der Realität und dem Traum, sodass hier dennoch sehr realistisch gearbeitet wird.
Der Leser wird auf viele Fährten geführt und nur einige wenige werden sich vermutlich die richtige raus lesen und umso entsetzter am Ende sein. Denn so ging es auch mir...
Die Spannung ist nicht zu toppen. Seit langem wieder so ein super tolles Buch gelesen. Die vielen Charaktere, die in dieses Buch einfließen, spiegeln die heutige Menschheit wieder. Fast jedem ist man selbst schon einmal auf der Straße begegnet.
Nicht zu vergessen die Hauptthematik: "Der gläserne Bürger". Viele Stellen aus diesem Buch lassen den Leser aufschrecken, wie gläsern wir alle sind und vor allem noch werden können.
Dieses Buch ist eine Empfehlung!

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30 Sekunden zu spät

Kaja Bergmann
Buch: 176 Seiten
Erschienen bei Bookspot Verlag, 30.11.2016
ISBN 9783956690754
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

" 30 Sekunden zu spät" von Kaja Bergmann

Titel/ Cover:
Der Titel entspricht dem Inhalt des Buches, wenn man ihn den versteht. Natürlich meine ich damit den Inhalt und nicht das Buch.
Auf der Seite 108 wird er sogar noch einmal wortwörtlich genannt. Sehr gut.
Das Cover ist auf alle Fälle ansprechend. Auf der einen Seite in eher dunkleren Farben gehalten, die eine düstere Geschichte versprechen, auf der anderen Seite mit einem hervorragenden Schmetterling und einer 30 geziert. Auf alle Fälle macht es allerhand her und bringt den Betrachter dazu es in die Hand zu nehmen.

Schreibstil:
Kaja Bergmann schreibt ihr Geschichte auf 164 Seiten, gegliedert in einzelne Abschnitte, die sowohl mit einem Datum, einer Uhrzeit und einer Überschrift versehen sind, die dem Leser bereits im Vorfeld einiges zum Inhalt des Abschnittes verraten.
Geschrieben wird die Handlung in der Ich-Perspektive der Protagonisten Nepomuk und Miranda. Das Buch lässt sich grob in zwei Teile schneiden, bei dem zuerst Nepo aus seiner Sicht berichtet und dann Miranda.
Der Schreibstil von Kaja Bergmann mag nicht jedermanns Sache sein, da sie an der ein oder anderen Stelle Gedanken in Klammern einfließen lässt. Abstreiten lässt sich jedoch nicht, dass dieses Buch einfach und angenehm zu lesen ist.

Inhalt:
Nepo besucht seinen an Demenz erkrankten Großvater im Pflegeheim und scheint zunehmend erschüttert über seinen Zustand. Bedingt durch diesen Besuch bittet er seine Freundin Miranda ihn auf einer Reise nach Büsum zu begleiten. Wenn auch nicht gleich in der ersten Sekunde überzeugt, so stimmt sie doch zu. Doch während ihrer gemeinsamen Reise gehen einige Dinge schief, sind kurios oder auch mysteriös. Nepos Teil findet kein sehr schönes Ende.
Doch dann beginnt Mirandas Teil der Geschichte, die alle Gegebenheiten aus ihrer Sicht und ihren Empfindungen erzählt. Die Handlung wird wesentlich angenehmer, findet aber auch kein schönes Ende.

Fazit:
Dieses Buch bringt mich ins trudeln. Der Leser muss sich defintiv auf die Handlung einlassen und darf das Buch nicht bereits in der Hälfte weglegen. Das könnte durchaus aber passieren, denn bis zu Hälfte scheint die Geschichte nicht sehr spannend zu sein. Das liegt jedoch keineswegs an der Geschichte an sich, sondern das hier ein besonderes Thema angeschnitten wird und die Geschichte aus diesem Grund eben auch genauso erzählt werden muss.
Der Schreibstil ähnelt einem Jugendbuch, der Inhalt ist jedoch viel tiefgründiger.
Wer sich auf den Schmetterlingseffekt einlassen möchte, der sollte dieses Buch lesen.
Zu bemängeln gibt es von meiner Seite, dass der Schmetterlingseffekt mehr definiert hätte sein müssen. Ein paar wenige Sätze hätten dem Leser mehr Aufschluss gegeben.
Zusätzlich sind andere Dinge wie Szenen mit Schafen oder Gedankengänge zu tiefgründig und manchmal auch sehr verschreckend irre beschrieben. Hier hätte ruhig weniger Power gegeben werden können.
Alles in allem ein gutes Buch, aber leider nicht für jedermann geeignet.
Daher gibt es von mir hier nun auch nur 3 Sterne. Das gesunde Mittelmaß für ein sehr experimentelles Buch.

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