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brown, peter, insel, der, wilden

Das Wunder der wilden Insel

Peter Brown , Uwe-Michael Gutzschhahn , Peter Brown
Fester Einband: 300 Seiten
Erschienen bei cbt, 25.09.2017
ISBN 9783570164839
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Das Wunder der wilden Insel ist ein Kinderbuch ab 10 Jahren, und als solches habe ich es auch gelesen und versucht zu bewerten. In der Geschichte geht es um die Roboterdame Rozzum, kurz Roz, die auf einer von Tieren bewohnten „wilden“ Insel strandet und sich nach und mit diesen auseinandersetzt und anfreundet. Es handelt sich dabei um eine wirklich süße Geschichte mit einigen tiefergehenden Stellen, die mir insgesamt sehr gut gefallen hat. Ich finde vor allem den Schreibstil des Autors sehr überzeugend und der Zielgruppe angepasst, aber nicht zu künstlich kindlich. Ich denke, dass junge Leser und Zuhörer der Geschichte siche gut folgen können. Auch die Botschaft, die sich hinter der Geschichte verbirgt, ist sehr schön. Es geht um Freundschaft trotz Andersartigkeit, um bedingungslose Liebe, um Hilfsbereitschaft und Toleranz. Das aber auf eine sehr subtile Weise, sodass es nicht wie eine Moralpredigt wirkt. Leider gab es für mich auch einige kleinere Schwächen, sodass ich das Buch mit insgesamt 3,5 guten Sternen bewerte. Ich fand dass es im Buch insgesamt einige Längen gab, die man sicherlich hätte kürzen können. Zudem hat mir das recht offene Ende nicht gefallen unter dem Aspekt dass es sich dabei um ein Kinderbuch handelt. Ich weiß, dass bald im Englischsprachigen Raum eine Fortsetzung erscheint, denke aber dass eine runde und abgeschlossene Geschichte für Kinder schöner wäre, auch wenn das Buch dann umfangreicher würde. Auch fand ich die Hauptperson der Buches, die Roboterdame Roz im Verlauf des Buches zu menschlich. Natürlich ist sie ein Roboter, der lernt und sich auf diese Weise mit den Tieren verständigt und anfreundet, aber in einigen Situationen zeigte sie Gefühle, die sie meiner Meinung nach als Roboter nicht hätte haben dürfen. Das Buch ist wunderschön aufgemacht, es sind viele tolle Bilder enthalten, die die Geschichte wunderschön illustrieren. Leider waren sie nicht farbig, wobei ich nicht weiß ob sie im Original auch schwarz-weiß waren. Trotzdem gefällt mir der Stil der Illustrationen sehr gut und die Bildet ergeben im Zusammenhang mit der Geschichte ein rundes Bild. Fazit: Trotz kleinerer Schwächen ist es ein wundervolles Buch, das sicherlich viele junge und alte Leser begeistern kann. Ich denke auch, dass bereits Kinder unter 10 dieses Buch lesen können. Ich bin gespannt auf die Fortsetzung, die ich gerne lesen würde wenn sie erscheint.

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Tags: brown, das, der, insel, peter, wilden, wunder   (7)
 

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moon chosen, jugendbuch, gefährten, p.c.cast, fantasy

Moon Chosen

P.C. Cast , Christine Blum
Fester Einband: 704 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 21.09.2017
ISBN 9783841440143
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Rezension zu Moon Chosen

 

Das neue Buch der Autorin der „House of Night“-Reihe wurde sicherlich von vielen mit  Spannung erwartet. Diesmal hat es jedoch nichts mit Vampiren zu tun, sondern mit einer dystopisch angehauchten Welt, in welcher vor allem die Naturverbundenheit ein zentrales Thema darstellt. Man begleitet Mari aus dem Volk der Erdwanderer sowie Nik aus dem Volk der Gefährten und lernt auch die Unterschiede und Konflikte zwischen den verschiedenen Völkern kennen.

 

Mit seinen 700 Seiten ist das Buch ein kleiner Wälzer, vor allem im Bereich der Jugendbücher. Es ist jedoch gar nicht so eindeutig, ob es sich überhaupt um ein Jugendbuch handelt. Was dagegen spricht sind beispielsweise einige Szenen, in denen Gewalt eine Rolle spielt, auch im Zusammenhang mit Tieren. Das kann sicherlich einige Leser, die das unvorbereitet trifft, abschrecken. Dessen sollte man sich also vor dem Lesen bewusst sein. Mich persönlich hat es jedoch nicht gestört. Ich finde diese Szenen haben das von der Autorin geschaffene Setting gut illustriert und die Geschichte bereichert.

 

Der Einstieg in die Geschichte ist nicht sehr leicht. Auf den ersten 100 Seiten tappt man ziemlich im Dunkeln was die Handlungen der Protagonisten angeht sowie die Welt, in der sie sich befinden. Man wird mit verschiedenen Völkern vertraut gemacht, dessen Gebräuche, Ausdrucksweisen und Lebensweisen sich alle voneinander unterscheiden und dem Leser sehr fremd vorkommen.

Mich hat der Einstieg in die Geschichte jedoch eher neugierig gemacht als abgeschreckt. Ich fand es interessant während des Lesens immer weitet in diese geheimnisvolle Welt abzutauchen. Ungeduldige Leser kann dies jedoch sicherlich abschrecken. Auch nach Beenden des ersten Bandes sind einige Fragen ungeklärt geblieben, die hoffentlich in den Folgebänden wieder aufgegriffen werden.

Insgesamt ist die Welt in der wir die Protagonisten Mari und Nik begleiten wirklich faszinierend, sehr komplex und interessant. An einigen Stellen haben mir tiefergreifende Informationen gefehlt. Auch wenn der Einstieg in das Buch recht ruhig gestaltet worden ist hätte sich die Geschichte meiner Meinung nach sogar noch mehr Zeit lassen können, um den Leser in die Welt zu entführen und einige Vorkommnisse und Gebräuche detaillierter zu erläutern.

 

Insgesamt hat mir die Handlung wirklich gut gefallen. Ich fand sie größtenteils plausibel, die Charaktere haben sich weiterentwickelt und das starre Weltbild hinterfragt und Freundschaften geschlossen.

 

Leider gibt es auch einige kleinere Kritikpunkte, die zu meiner insgesamten Wertung von 3,5 Sternen geführt haben.

An einigen Stellen war die Geschichte leider etwas vorhersehbar. Die Autorin hat so oft angedeutet dass etwas eventuell passieren könnte, dass es dann keine Überraschung mehr war, wenn wirklich etwas passiert ist. Das hat dem ganzen leider etwas die Spannung genommen.

Zudem fand ich zwar die Welt des Buches sehr spannend, faszinierend und fantasievoll, jedoch hat mich der dystopische Aspekt daran gestört. Als ob nach so vielen erfolgreichen Jugendbuchdystopien jetzt zwanghaft auch dieser Geschichte noch etwas Dystopie hinzugefügt werden müsste. Denn eigentlich folgt die Geschichte einem ganz anderen Schema und hätte mir als „normales“ Fantasy-Buch besser gefallen und mehr Sinn ergeben.

Zudem hätten einige Entwicklungen innerhalb der Handlung, beispielsweise die Liebesgeschichte, etwas mehr Zeit gebraucht, zumal es mich nicht gestört hätte wenn das Buch noch etwas umfangreicher gewesen wäre. Das sieht jedoch sicher nicht jeder Leser so.

 

Der Schreibstil der Autorin war schön und flüssig zu lesen. An einigen Stellen wirkten für mich die Dialoge etwas gestellt, jedoch hielten sich diese im Rahmen und sind nicht außerordentlich negativ aufgefallen.

 

Zum Schluss vielleicht noch ein Aspekt, der mir sehr positiv aufgefallen ist: In einigen Kapiteln begleitet der Leser auch den (vermutlichen) Antagonisten der Geschichte. Ich finde es sehr interessant, dass auch aus dieser Sichtweise die Handlung erzählt wurde und so dem Leser vielleicht auch etwas nachvollziehbarer vorkommt.

 

 

FAZIT:

Insgesamt hat mir die Geschichte wirklich gut gefallen. Besonders positiv ist das interessante und außergewöhnliche World-Building aufgefallen. Leider wies die Geschichte auch einige kleinere Schwächen auf, wie zum Beispiel die Vorhersehbarkeit oder die an einigen Stellen überhastete Handlung (z.B. Liebesgeschichte), sowie die vielen noch offenen Fragen, mit denen der Leser zurückgelassen wird.

Trotzdem bin ich gespannt auf den Folgeband, den ich auf jeden Fall lesen werde. Ich hoffe, dass dort einige Fragen aufgeklärt werden und wir noch mehr über diese wirklich interessante Welt erfahren können.

Insgesamt gebe ich dem Buch gute 3,5 Sterne und freue mich auf mehr.

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Tags: cast, chosen, moon, pc   (4)
 

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dystopie, flawed, cecelia ahern, fehlerhaft, jugendbuch

Flawed – Wie perfekt willst du sein?

Cecelia Ahern , Anna Julia Strüh , Christine Strüh
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 29.09.2016
ISBN 9783841422354
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ich habe das Buch als ungekürztes Hörbuch bei Spotify gehört und mich sehr gefreut, dort ein so aktuelles Buch zu finden! Nach vielen sehr positiven Stimmen war ich sehr gespannt auf das Buch. Insgesamt hat es mir ganz gut gefallen und ich werde auf jeden Fall direkt mit dem 2. Teil (auch wieder als Hörbuch) weitermachen, weil ich gespannt bin, was die Geschichte noch zu bieten hat. Leider gab es jedoch auch einige Aspekte die mir nicht so gut gefallen haben, weshalb ich insgesamt 3 Sterne vergebe. Gut gefallen hat mir die grundlegende Idee der dystopischen Gesellschaft. Ich fand die Idee der fehlerhaften Brandmarkung und die Behandlung solcher fehlerhaften Menschen erschreckend, aber es wirkte doch sehr glaubhaft und realistisch, sodass man sich während der Lektüre in der Welt wiederfinden konnte. Auch der Verlauf der Geschichte hat mir gut gefallen, sowie dass es kaum Stellen gab, an denen die Spannung stark zurück gegangen ist. Die Geschehnisse gingen gut ineinander über. Auch der Schreibstil war ansprechend und dem Genre des Jugendbuches entsprechend gestaltet. Was mir leider nicht so gut gefallen hat waren die Verhaltensweisen der Hauptprotagonistin Celestine, aus dessen Sicht die Geschichte erzählt wird. Mir ist ihr Charakter leider nicht ganz klar geworden und ich fand sie recht wankelmütig, mal sehr mutig, stark und widerspenstig, an anderen Stellen aber wieder weinerlich und zu wenig von sich aus handelnd. Das hat für mich nicht wirklich einen Sinn ergeben, vor allem angesichts des Unrechts, welches ihr zugestossen ist. Sie hat sich meiner Meinung nach für einen Hauptcharakter viel zu passiv verhalten. Alle Geschehnisse und Entdeckungen wurden durch andere Charaktere ins Rollen gebracht, und ich hatte nicht das Gefühl, dass sie wirklich aktiv etwas dazu beigetragen hat. Dadurch wirkte die Entwicklung der Geschichte, die ich eigentlich sehr stimmig fand, wie eine Folge von Zufällen. Was sich mir leider auch nicht erschlossen hat waren Celestines Gedanken und Gefühle für den fehlerhaften Kumpanen Carrick. Sie haben kaum ein Wort miteinander gesprochen, aber sie hat immer genau gewusst was er denkt und fühlt und dass er für sie super wichtig ist, bevor sie irgendetwas von ihm wusste. Das fand ich recht klischeehaft und unglaubwürdig. Fazit: Eine interessante dystopische Welt und eine tolle Geschichte. Leider wird die Begeisterung etwas geschmälert durch die zu passive und seltsam gezeichnete Hauptprotagonistin. Doch gebe ich dem Buch insgesamt 3 Sterne und bin auf den Abschluss der Geschichte gespannt.

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