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12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Vom Erwachen der Nacht

"Prinzessin Leia" Carrie Fisher
Flexibler Einband: 160 Seiten
Erschienen bei mvg, 28.12.2016
ISBN 9783868826807
Genre: Biografien

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428 Bibliotheken, 10 Leser, 3 Gruppen, 28 Rezensionen

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Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner

Kerstin Gier
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 11.10.2013
ISBN 9783404167951
Genre: Liebesromane

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Gevatter Tod

Terry Pratchett , Andreas Brandhorst
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.08.2004
ISBN 9783492285049
Genre: Fantasy

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(12)

18 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

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Percy Jackson erzählt: Griechische Göttersagen

Rick Riordan , Sebastian Danysz , Marius Clarén
Audio CD
Erschienen bei Lübbe Audio , 14.01.2016
ISBN 9783785752128
Genre: Jugendbuch

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23 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

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Der Ernährungskompass

Bas Kast
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei C. Bertelsmann, 05.03.2018
ISBN 9783570103197
Genre: Sachbücher

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(219)

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Fangirl

Rainbow Rowell , Brigitte Jakobeit
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 24.07.2017
ISBN 9783446257009
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Dieses Buch wurde letztes Jahr ziemlich gehypet. Und jetzt muss ich an dieser Stelle gestehen, dass ich diesen Hype nicht wirklich nachvollziehen kann. Ich fand das Buch nicht schlecht, aber eben auch nicht besonders herausragend.

- Achtung diese Rezension enthält Spoiler -


Die Charaktere haben mir gut gefallen. Jeder war individuell und besonders. Man hat gespürt, dass sie mit viel Liebe gestaltet wurden.
Reagan, Cath's Mitbewohnerin konnte ich zwar nie komplett durchschauen, sie wurde mir jedoch mit jedem Kapitel sympathischer und ist mir bis zum Ende ziemlich ans Herz gewachsen. Sie hilft Cath, nach einiger Zeit die die beiden benötigten um sich aneinander zu gewöhnen, mit dem College-Alltag fertig zu werden.
Levi, Reagans Ex-Freund war mir sympathisch. Die Art wie er sich in Cath's Herz schleicht ist ziemlich süß.
Nick muss ich sagen, gefiel mir von Anfang an nicht. Er ist der typische "Ich nutze dich aus und das ist allein deine Schuld"-Mensch. Das Cath ihm am Ende die Stirn bietet hat mir sehr gut gefallen. Wo wir auch schon bei der Protagonistin wären. Cath macht die wohl größte Entwicklung durch. Aus der kleinen grauen Maus, die immer ihre Zwillingsschwester zur Unterstützung hat, wird eine eigenständige und selbstbewusste Person, die zu sich selbst steht. Es war wirklich sehr schön, diese Entwicklung zu beobachten.
Wren, Cath's Zwillingsschwester hat mich manchmal bis an den Rand des Wahnsinns getrieben. Aber auch sie hat ihre liebenswerten Seiten, die sie dem Leser als Charakter zugänglich machen.

Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gefallen. Er ist flüssig und hält den Leser in der Geschichte gefangen. Besonders die Dialoge haben mir gefallen, da sie nicht umschrieben werden, sondern man als Leser einem flüssigen Gespräch in "Echtzeit" folgen kann.

Aber was genau hat mich jetzt eigentlich gestört?
Das Buch hatte in der Mitte ein Tief. Ich musste mich durch einige Kapitel quälen und kam nicht richtig voran. Danach wurde es zwar wieder besser, jedoch bleibt dieser Eindruck dennoch im Gedächtnis. Ein weiterer Punkt mögen wohl die Anzahl der Themen sein, die in diesem Buch abgearbeitet werden und zusätzlich noch die ganzen "Simon Snow"-Kapitel, die Cath schreibt. Ich habe den Bezug zum Text und deren Relevanz für die Geschichte nicht ganz verstanden. Für mich persönlich, hätten kürzere Passagen auch gereicht, denn so bin ich immer aus der eigentlichen Story "rausgeworfen" worden und hatte Schwierigkeiten wieder in diese hereinzukommen.

Das schönste war aber die schon erwähnte Entwicklung der Protagonistin Cath. Ich denke jeder Buchnerd hat keine großen Schwierigkeiten sich in Cath hineinzufühlen. Manchmal geben Bücher und fiktionale Welten, mehr Sicherheit als die reale Welt. Umso schöner ist es zu sehen, dass die Protagonistin schlussendlich auch in der letzteren Fuß fasst und ihr Herz so in beiden Welten zuhause ist.

Fazit:
Ein schönes Buch, mit Höhen und Tiefen, das für mich persönlich jedoch ein paar Themen zu viel abarbeitet. Alles in allem vergebe ich jedoch 4 Sterne für "Fangirl".

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137 Bibliotheken, 11 Leser, 2 Gruppen, 17 Rezensionen

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Love, Simon (Filmausgabe)

Becky Albertalli , Ingo Herzke
Flexibler Einband: 344 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 31.05.2018
ISBN 9783551317520
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Dieses Buch habe ich innerhalb kürzester Zeit genüsslich ausgelesen!
Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und angenehm zu lesen. Der Leser erlebt die Geschichte aus der Sicht des Protagonisten Simon, der mir direkt ans Herz gewachsen ist.
Die Geschichte über Simon und Blue ist mit so viel Liebe und Herz erzählt, dass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen konnte.
Ich finde es immer wieder gut, wenn Themen wie Homosexualität in Büchern und Filmen behandelt werden, weil es ja immer noch so ist, dass es nicht die Norm ist. Das mache ich z.B. daran fest, dass homosexuelle Menschen sich outen (müssen) und Leute die heterosexuell sind eben nicht. Auch damit hatte Simon zu kämpfen und gerade dieser Konflikt wurde einfühlsam und doch mit Humor erzählt, was mir sehr gut gefallen hat.
Was ich besonders bemerkenswert aber auch irgendwie unverständlich fand, war - Achtung kleiner Spoiler - dass Simon mit seinem Erpresser zum Schluss fast so etwas wie befreundet war. Er sagt immer wieder wie sehr er ihn hasst und vergisst dies dann plötzlich wieder. Ob dies nun inkonsequent und nervenaufreibend oder bemerkenswert vertrauensvoll war und zeigt, dass er Menschen leicht verzeihen kann, das konnte ich für mich bis jetzt nicht wirklich auskristallisieren. Dieser Punkt hat mich zwar zwischendurch ziemlich aufgeregt und dazu geführt, dass ich mir ordentlich das Hirn darüber zermartert habe, aber es war definitiv kein Minuspunkt für das Buch, vielleicht sogar ganz im Gegenteil.
Auch dass der Leser immer die Mails zwischen Blue und Simon mitlesen konnte, war schön. Beide haben einen ganz eigenen Humor und man merkt wie sehr die zwei auf einer Wellenlänge sind. Außerdem haben diese Mails nur noch mehr dazu geführt, meine Ungeduld zu triggern, weil nicht nur Simon wissen wollte wer Blue ist, sondern ich selbstverständlich auch. Dahingehend muss ich noch erwähnen, dass ein aufmerksamer Leser, wie ich es tatsächlich einmal war, auf den letzten 80 Seiten Simons Vermutungen hinsichtlich Blues Identität, nicht mehr unterstützt, sondern sich die flache Hand vor die Stirn klatscht, weil man selbst schon längst herausgefunden (bzw. -gelesen) hat, wer Blue ist.
Trotz dessen hat mir das Ende sehr gefallen. Ein tolles Happy End, für einen Kitsch-Geschichten-Liebhaber wie mich.
Ich finde auch solche Bücher müssen mal sein. Bücher in denen es zwar Krisen gibt aber die Rosarote Zuckerwelt am Ende doch siegt und ich mein Friede-Freude-Eierkuchen-Ende bekomme!
 
Fazit: 
"Nur drei Worte" ist ein wahnsinnig tolles, herzerwärmendes Buch über die Liebe, Freundschaft und Loyalität, sowie eins meiner bisherigen Jahreshighlights 2018. Ich vergebe 5 von 5 Sternen und dazu spreche ich noch eine Leseempfehlung aus, für alle Liebesgeschichten-Fans!

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22 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Das Juwel – Der Schwarze Schlüssel

Amy Ewing , Andrea Fischer
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 28.11.2018
ISBN 9783596298693
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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(489)

968 Bibliotheken, 69 Leser, 1 Gruppe, 108 Rezensionen

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Das Reich der sieben Höfe - Sterne und Schwerter

Sarah J. Maas , Alexandra Ernst
Fester Einband: 752 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 09.03.2018
ISBN 9783423762069
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Schon bei den ersten beiden Teilen der Trilogie habe ich mitgefiebert und war in der Geschichte vollkommen gefangen, wie selten bei einem Buch. Doch dieser dritte und letzte Teil hat noch einmal alles getoppt!
Von Anfang an, war ich in der Geschichte gefangen und wann immer es sich nicht verhindern ließ, das Buch aus der Hand zu legen, ist mir dies wahnsinnig schwer gefallen
Endlich konnte ich wieder in dieses literarische Universum abtauchen, in welches ich mich beim Lesen der ersten beiden Teile schon verliebt hatte. Endlich konnte ich wieder mit den Charakteren mitfiebern, die ich schon in mein Herz geschlossen hatte. In "Sterne und Schwerter" sieht man jedoch noch mehr von den einzelnen Charakteren und auch die Entwicklung, die Feyre schon in den ersten beiden Teilen durchgemacht hat, wird hier noch umso deutlicher. Feyre ist eine starke Persönlichkeit und es ist einfach schön dieser Entwicklung zuzusehen.

Auch was die anderen Charaktere betrifft bin ich hin und weg! Die Dreiecksbeziehung zwischen Mor, Azriel und Cassian hat mich schon im zweiten Teil beschäftigt, endlich wird diese mal genauer beleuchtet.
Auch Tamlin bekommt man von einer anderen Seite zu sehen. Ich will nicht zu viel spoilern, jedoch kann ich seine Beweggründe für gewisse Aktionen jetzt mehr verstehen bzw. nachvollziehen und ich hasse ihn nicht mehr so sehr wie während des Lesens des zweiten Buchs (was jedoch nicht heißt, dass ich ihn jetzt mag).
Es hat mir auch sehr gefallen, wieder mehr von Nesta und Elain zu sehen. Zu Beginn der Reihe, war mir Nesta wahnsinnig unsympathisch. Ich fand sie arrogant und meist nervig. Das hat sich jedoch während ich diesen letzten Teil gelesen habe, vollkommen geändert. Ja, sie ist immer noch arrogant aber auch sie hat sich entwickelt und ist zu so einer starken, bewundernswerten Persönlichkeit geworden. Und jetzt eine kleine Spoiler-Warnung, die Beziehung inklusive der ganzen Kebbeleien zwischen ihr und Cassian ist einfach herzergreifend und vor allem komisch.
Was Rhys betrifft... muss ich da eigentlich noch etwas zu schreiben oder reicht der virtuelle Sabber der mir gerade vom Kinn tropft? Ich fand ihn im zweiten Teil ja schon zum abknutschen aber jetzt bin ich komplett hin und weg! Rhys ist einfach ein toller Charakter mit Tiefe und es war mir ein riesengroßes Vergnügen ihn noch besser kennen zu lernen.
Ein Punkt der mir besonders an dem Buch gefallen hat ist, dass man noch mehr über Prythian und die einzelnen Höfe erfährt. Noch mehr Charaktere zum Gernhaben (oder auch zum Verabscheuen). Die Welt der Fae wird von der Autorin mit so einer Liebe zum Detail beschrieben, dass ich einen Bezug zu der Story gefunden habe wie sonst selten. Ich war nicht nur Leserin, sondern in gewisser Weise Beobachterin mitten in der Geschichte. Das war, einer der Funken, die dieses Buch zu etwas ganz Besonderem gemacht haben!

Normalerweise ist ja spätestens das Ende eines Buches, und besonders einer Reihe, mein größter Kritikpunkt. Anders verhält es sich bei "Sterne und Schwerter". Dieses Ende ist wahrlich ein Meisterwerk! Ich habe die letzten einhundert Seiten Rotz und Wasser geheult, so emotional und spannend war das epische Ende der Reihe. Komplett energiegeladen und fesselnd, anders kann ich es nicht beschreiben!

Fazit:
Ein absolut gelungener Schluss einer Buchreihe, die ich definitiv zu meinen Schätzen im Bücherregal zähle! Ich vergebe 5 von 5 Sternen für dieses atemberaubende Buch!

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(414)

885 Bibliotheken, 13 Leser, 1 Gruppe, 99 Rezensionen

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Wie Monde so silbern

Marissa Meyer , Astrid Becker
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 28.07.2016
ISBN 9783551315281
Genre: Jugendbuch

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(2.905)

4.341 Bibliotheken, 80 Leser, 6 Gruppen, 347 Rezensionen

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Tote Mädchen lügen nicht

Jay Asher , Knut Krüger
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei cbt, 08.10.2012
ISBN 9783570308431
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:
Dieses Buch klang für mich aufgrund des Titels und des Klappentextes sehr düster und melancholisch. Diese Vermutung hat sich jedoch nicht zu 100 Prozent bestätigt. Natürlich war ich schockiert über die Geschichten die Hannah erzählt und, dass solche Dinge Menschen zum Äußersten treiben können, aber Hannah erzählt mit Ironie und Galgenhumor, sodass ich zwar betroffen war, jedoch kam bei mir nie eine so unangenehme, bedrückende Stimmung auf, dass ich das Buch aus diesem Grund aus der Hand hätte legen müssen
Das Buch ist aus Clays Perspektive geschrieben, jedoch steht in kursiver Schrift zwischen Clays Gedanken und seinen Handlungen, das was Hannah auf den Kassetten erzählt. Dies war zu Beginn etwas verwirrend für mich, da ich entweder in Clays oder Hannahs Handlung vertieft war und der nächste Absatz mich dann zuerst komplett rausgeworfen hat. Doch zum Ende hin konnte ich dieser Erzählweise viel abgewinnen, und so noch besser in das Buch eintauchen.
Ein Punkt, der mir jetzt erst auffällt, nachdem ich auch die auf dem Buch basierende Netflix-Serie begonnen habe zu sehen, ist, die einseitige Sichtweise der Dinge. Man bekommt die Geschichte von Hannah mit, und was Clay davon hält und denkt, aber was die „Beschuldigten“ denken, davon erfährt man nur in der Serie. Hier werden die Personen, denen Hannah die Kassetten widmet mehr vorgestellt und beleuchtet. Der Zuschauer sieht auch wie diese mit dem Tod von Hannah und ihren eigenen Schuldgefühlen umgehen. Das ganze macht die Geschichte etwas plastischer. Dies ist ein Pluspunkt für die Serie allerdings kein Minuspunkt für das Buch, da ich diese Gedanken erst seit Beginn der Serie hatte und es mich somit nicht beim Lesen der Geschichte gestört hatte.
Ich finde der Roman regt zum Nachdenken an. Darüber wie wir mit unseren Mitmenschen umgehen und was unser Verhalten, wenn auch oft nicht gewollt, mit anderen Menschen machen kann. Wie viel manchmal ein kleines Lächeln für einen Menschen bedeuten kann und, dass wir vielleicht öfter darauf achten sollten, wie es den Menschen in unserem Umfeld wirklich geht, anstatt nur auf uns selber.
Fazit:
Jay Ashers Roman hat, genau das bei mir erreicht, was ein gutes Buch meiner Meinung nach erreichen sollte, nämlich den Leser zum Nachdenken anregen. Ich ziehe einen halben Stern ab, weil ich anfangs die Probleme mit der Erzählweise des Buches hatte aber davon abgesehen, kann ich eine klare Leseempfehlung für „Tote Mädchen lügen nicht“ aussprechen und vergebe 4,5 von 5 möglichen Sternen.

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(489)

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Die Insel der besonderen Kinder

Ransom Riggs , Silvia Kinkel
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.09.2016
ISBN 9783426520260
Genre: Fantasy

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(36)

83 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 22 Rezensionen

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Als ich Amanda wurde

Meredith Russo , Barbara Lehnerer
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 08.09.2017
ISBN 9783423717496
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Ausnahmsweise mal ein Buch, was mir spontan in der Buchhandlung in die Hände gefallen ist, ohne dass ich vorher schon etwas davon gehört hätte. Der Klappentext hat mich aber so neugierig gemacht, dass ich die ersten Kapitel schon beinahe im Laden gelesen hätte.

Auf den ersten Blick ist es eine Teenie-Romanze, wie sie schon oft erzählt wurde. Auf den zweiten Blick ist die Geschichte aber viel mehr. Ein Buch wie "Als ich Amanda wurde" ist meiner Meinung nach längst überfällig. Es ist das erste Buch mit einer transgender-Protagonistin das ich gelesen habe, und auch das erste von dem ich gehört habe. Eigentlich sollte es heutzutage nicht mehr ungewöhnlich sein, dass sich Menschen, mit einem anderen als ihrem gebürtigen Geschlecht identifizieren. Leider fehlt es in unserer Gesellschaft trotzdem noch an Akzeptanz für Transsexuelle und an Büchern, wie "Als ich Amanda wurde", die diese Akzeptanz und das Verständnis dafür wecken können.

Das Buch konnte ich nicht mehr aus der Hand liegen, was nicht nur an der faszinierenden und sympathischen Protagonistin lag, sondern insbesondere an dem grandiosen Schreibstil der Autorin. Dieser hat eine wundervolle Leichtigkeit, wodurch die Geschichte sehr flüssig zu lesen ist.
 
Zwischen der eigentlichen Handlung, sind auch immer Flashbacks zu der Zeit als Amanda noch Andrew hieß beschrieben. Dadurch kann man noch besser verstehen wieso Amanda so tickt, wie sie nun einmal tickt und, dass ihre Ängste nicht von ungefähr kommen. 
Auch die anderen Charaktere haben es mir angetan. Jeder einzelne von ihnen ist vielschichtig und individuell. Hierbei ist mein einziger Kritikpunkt, dass sie zum Teil zu Klischee behaftet sind. Hierzu findet sich im Nachwort der Autorin (übrigens das schönste Nachwort, welches ich bis jetzt gelesen habe) jedoch die ziemlich plausible Antwort auf diese Kritik, nämlich, dass diese das Verständnis für die Charaktere durch bestimmte Stereotypen vereinfachen wollte. 

Wenn ich das Buch in einem Wort beschreiben müsste, wäre dies vermutlich ehrlich. Kein einziger Handlungsstrang in der Geschichte wirkte an den Haaren herbeigezogen, sondern hätte auch so in der Realität geschehen können. Dies mach Amanda greifbar und echt, ein Punkt der mir besonders gut am Buch gefallen hat.

Fazit:
"Als ich Amanda wurde" ist ein wunderschöner, warmherziger Coming-of-Age-Roman, den man unbedingt gelesen haben sollte! Einen halben Stern ziehe ich ab, da mir die Handlung zwischenzeitlich doch etwas zu vorhersehbar war. Insgesamt bewerte ich dieses Buch also mit 4,5 von 5 Sternen.

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153 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 17 Rezensionen

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Magnus Chase - Der Hammer des Thor

Rick Riordan , Gabriele Haefs
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 26.05.2017
ISBN 9783551556691
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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(14)

31 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

aufbau verlag, englische autoren, frances hodgson burnett, kinder-klassiker, literatur des 19. jahrhunderts, literaturklassiker

Der kleine Lord

Frances Hodgeson Burnett , Emmy Becher
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Rütten & Loening Berlin, 21.09.2015
ISBN 9783352006685
Genre: Klassiker

Rezension:  
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(104)

188 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 10 Rezensionen

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Als der Weihnachtsmann vom Himmel fiel

Cornelia Funke , Regina Kehn
Fester Einband: 174 Seiten
Erschienen bei Dressler, 01.08.2001
ISBN 9783791504612
Genre: Kinderbuch

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(93)

202 Bibliotheken, 3 Leser, 3 Gruppen, 44 Rezensionen

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Lieber Daddy-Long-Legs

Jean Webster , Ingo Herzke , Franz Renger
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 29.09.2017
ISBN 9783551560445
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:
Erst einmal ist zu sagen, dass die gesamte Aufmachung des Buches wunderschön ist. Das Cover nimmt durch den Zylinder direkt Bezug auf die Geschichte, außerdem harmonieren die Farben der süßen Blumenapplikationen perfekt miteinander. Auch die niedlichen Illustrationen innerhalb des Buches haben mich überzeugen können. Kurzum, das Buch lädt auch schon ohne den Inhalt genauer zu kennen zum lesen ein.

"Lieber Daddy-Long-Legs" ist ein Briefroman, der nur mit Briefen der Protagonistin Jerusha Abott an einen gewissen "Mr. Smith" gefüllt ist. Dadurch sieht man diese literarische Welt nur durch Jerushas Augen und kann sehr gut auf ihr Innenleben achten. Das hat mich wirklich begeistert, denn der Leser kann die Entwicklung Jerushas vom naiven Mädchen zu einer selbstbestimmten Frau miterleben.

Durch die Geschichte hatte ich das Gefühl, ich hätte eine alte Kiste voller Briefe aus dem Jahr 1912 gefunden, durch die mich direkt der Zeitgeist von damals ergriffen hat. Dafür ist der schöne Schreibstil mitverantwortlich. Die Sprache des letzten Jahrhunderts hat es mich sowieso angetan, und abgesehen davon, war der Stil sehr humorvoll und man konnte die Geschichte dadurch gut und flüssig lesen.
Zum Ende hin hat sich das Buch ein bisschen gezogen, diese kleine Schwachstelle war allerdings zu verschmerzen.

Fazit:
Ich fand es wundervoll in Jerushas Welt einzutauchen und ihre Entwicklung mitzuerleben. Ich habe dieses Leseerlebnis sehr genossen und ziehe lediglich einen Stern ab, für die kleine Länge zum Schluss. Insgesamt vergebe ich also vier von fünf möglichen Sternen für "Lieber Daddy-Long-Legs".

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(654)

1.480 Bibliotheken, 54 Leser, 0 Gruppen, 172 Rezensionen

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Wolkenschloss

Kerstin Gier
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 09.10.2017
ISBN 9783841440211
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:
Kerstin Giers Schreibstil ist wie immer brillant, humorvoll, spannungsgeladen und einfach packend. Beim Lesen von "Wolkenschloss" musste ich oft, wie auch bei der Silber-Reihe und der Edelstein-Trilogie, laut los lachen. Auch was die Figuren im Buch angeht, bin ich begeistert. Jeden einzelnen Charakter habe ich ins Herz geschlossen und jeder von ihnen ist auf seine eigene Weise einzigartig und besonders.
Neben den Figuren, hat mich die Kulisse, in die die Geschichte gebettet ist, begeistert. Ich hätte während des Lesens am liebsten meine sieben Sachen gepackt und wäre direkt in die Schweiz, ins Wolkenschloss gefahren. Wie schade, dass das nicht möglich ist.
Des Weiteren hatte dieses Buch eine Sache, die ich oftmals nicht von Büchern behaupten kann. Ein spannendes und überraschendes Ende. Mehr möchte ich an dieser Stelle hierzu aber nicht sagen, um mögliche Spoiler zu verhindern.
Der einzige Kritikpunkt, den ich anzumerken habe, ist der etwas schleppende Anfang des Buches. Die ersten 150 Seiten haben sich etwas gezogen, da die vielen (Neben-)Darsteller vorgestellt wurden und deren Geschichten erzählt wurden. Dies ist jedoch nötig um in die eigentliche Handlung flüssig und ohne Hindernisse einsteigen zu können. Nach diesen 150 Seiten ist die Story jedoch ins Rollen gekommen und die Geschichte hat mich absolut gefesselt.
Zuletzt möchte ich noch meine Gedanken zum Cover des Buches los werden. Drei Worte: Holla die Waldfee! Dieses Cover ist wohl mit Abstand das Schönste, das ich in der letzten Zeit gesehen habe. Die Liebe zum Detail, mit der es gestaltet ist, hat mich beeindruckt. Ich bin gänzlich sprachlos. Eva Schöffmann-Davidov hat hier wirklich zauberhafte und wunderschöne Arbeit abgeliefert!

Fazit:
Für "Wolkenschloss" kann ich eine klare Leseempfehlung aussprechen. Das Buch für sich ist wunderbar, kann durch den etwas schleppenden Anfang jedoch nicht ganz mit "Silber" oder der Edelstein-Trilogie mithalten. Ich vergebe 4 von 5 möglichen Sternen.

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(165)

307 Bibliotheken, 8 Leser, 2 Gruppen, 107 Rezensionen

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Die Abenteuer des Apollo - Das verborgene Orakel

Rick Riordan , Gabriele Haefs
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 31.08.2017
ISBN 9783551556882
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:
Zuallererst muss ich sagen, ich hätte niemals gedacht, dass ich einen derart arroganten und abgehobenen Protagonisten wie Apollo so ins Herz schließen würde. Gerade diese Charakterzüge und Apollos göttliche Sicht auf die menschliche Welt, haben mich unzählige Male zum Lachen gebracht.
Schön war auch, dass man durch die Ich-Erzählweise mehr von Apollo kennen lernt als die hochnäsige Seite von ihm, die man bereits aus den vorherigen Reihen kennen. Mit fortschreitender Handlug zeigt Apollo immer mehr seine väterliche und mitfühlende Seite, die ihm, wie ich finde, sehr gut steht.
Darüber hinaus war es wundervoll, wieder nach Camp Half-Blood zurückzukehren und auch das Wiedersehen mit altbekannten Figuren wie Percy Jackson und Nico diAngelo hat mein Herz aufgehen lassen.
Neu war, eine Tochter der Demeter in den Vordergrund zu stellen. Meg ist der perfekte Sidekick für Apollo. Sie bietet seiner Arroganz die Stirn und hat immer den richtigen Spruch auf den Lippen um den Sonnengott in seine Schranken zu weisen. Ich habe Meg inklusive ihres Getreidegeistes Pfirsich schnell ins Herz geschlossen und hoffe auf ein schnelles Wiedersehen im nächsten Teil der "Apollo“-Reihe.
Bezüglich des Endes möchte ich mich kurz fassen, um nicht zu viel zu spoilern.
Ich muss sagen, ich fand es etwas vorhersehbar, wer der Spion im Camp war. Dies ist allerdings auch der einzige Kritikpunkt. Der Rest drumherum hat mich begeistert, auch wenn es zum Teil den Eindruck machte, der Autor war gezwungen einen neuen, noch schlimmeren Schurken erfinden um die Geschichte um Camp Half-Blood weiter zu spinnen. Eigentlich war diese für mich mit dem letzten Band der "Helden des Olymps"-Reihe abgeschlossen.
Ich will mich jetzt nicht übermäßig beschweren, denn so habe ich wieder in die Welt der griechischen (Halb-)Götter abtauchen können.
Zuletzt möchte ich mich noch zum Cover äußern. Ich finde das Cover wunderschön, allerdings ist mir Apollo darauf etwas zu dürr dargestellt. Im Buch hat er sich über sein fehlendes Sixpack und seine neu gewonnenen Speckröllchen beschwert, diese sind auf dem Cover nicht mal zu erahnen.

Fazit:
Jeder der "Percy Jackson" und "Die Helden des Olymps" geliebt hat, wird auch "Die Abenteuer des Apollo" gut finden. Auch Leuten, die die beiden Reihen noch nicht gelesen haben, kann ich das neue Buch von Rick Riordan nur wärmstens empfehlen. Natürlich ist es einfacher alle Zusammenhänge vollständig zu verstehen, wenn man die vorgänger-Reihen gelesen hat, dies ist jedoch nicht zwangsläufig notwendig. Für "Die Abenteuer des Apollo - Das verborgene Orakel" kann ich guten Gewissens 5 von 5 Sterne vergeben.

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Zeitenzauber - Die magische Gondel

Eva Völler , Tina Dreher
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Baumhaus , 14.02.2014
ISBN 9783843210706
Genre: Jugendbuch

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Das Reich der Sieben Höfe – Flammen und Finsternis

Sarah J. Maas , Alexandra Ernst
Fester Einband: 720 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 04.08.2017
ISBN 9783423761826
Genre: Jugendbuch

Rezension:

- Ich muss vorweg sagen, diese Rezension ist für mich unmöglich zu schreiben, ohne Spoiler einzubauen. Ich bemühe mich nach Kräften diese so klein wie möglich zu halten, jedoch werde ich es nicht ganz vermeiden können. -

Kennt ihr das, wenn ihr das richtige Buch im richtigen Moment lest, und es zu einem unvergleichlichen Leseerlebnis wird und das Buch dadurch nahezu perfekt wird? Dies war bei mir beim Lesen vom zweiten Band von "Das Reich der sieben Höfe" der Fall. Es war tatsächlich das erste Mal, dass ich mir Textstellen markiert habe, weil sie so verdammt gut waren. Sarah J. Maas hat immer und immer wieder die richtigen Worte in den richtigen Situationen gefunden und damit den Nagel auf den Kopf getroffen. Aber beginnen wir doch mal ganz von vorn...
Ich war mir beim Kauf des Buches zuerst nicht ganz so sicher, denn das erste Buch war gut, aber hat mich nicht so ganz vom Hocker gehauen und war mir auch ein bisschen zu düster. Trotzdem musste ich wissen, wie es mit Feyre weiter geht und ich konnte "Flammen und Finsternis" nicht widerstehen.
Auch der zweite Teil beginnt in düsterer Atmosphäre, weil Feyre gegen die Erinnerungen die sie unter dem Berg gesammelt hat, anzukämpfen hat und sie droht, daran kaputt zu gehen. Statt seiner zukünftigen Frau zu helfen, mit ihren Problemen umzugehen, sperrt Tamlin Feyre lieber ein und fängt an sie zu unterdrücken, was, oh Wunder, Feyre noch mehr zerstört. Ich hatte schon in Band eins leise Zweifel an Tamlin. Die Beziehung der beiden war ganz nett, doch unter die Haut ging sie mir nicht. So fing ich an, einen Abscheu gegen Tamlin zu hegen, der sich nicht mehr eindämmen ließ. Ich war so froh, als Rhys Feyre endlich zu sich geholt hat. Dies hätte er meiner Meinung nach schon gleich Ende des ersten Bands tun sollen. Schon dort fand ich ihn viel charmanter, humorvoller und vor allem interessanter als Tamlin, der mir zunehmend auf die Nerven ging.
Die neuen Charaktere, die Feyre am Hof der Nacht trifft, habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Jeder von ihnen ist besonders, vielschichtig und einzigartig. Das allein hätte schon gereicht um mich zu begeistern.
Die Entwicklung der Verbindung zwischen Rhys und Feyre hat dann alles andere in den Schatten gestellt. Die beiden liefern sich einen genialen Schlagabtausch nach dem anderen. Ich musste so oft Lachen wegen den beiden, sodass sich die Düsternis, die beim Lesen des ersten Bandes auf mich wirkte und mit der ich auch beim Lesen vom Band zwei gerechnet hatte, nicht eintrat. Mehr noch, sie wurde durch ein fröhliches Strahlen ausgetauscht, womit ich wirklich am wenigsten gerechnet hätte. Außerdem hätte ich nie gedacht, das Rhys mich mit seiner Liebeserklärung so zum flennen bringen könnte. Schöner ging es einfach nicht!
Als es dann irgendwann zwischen Rhys und Feyre zur Sache ging, musste ich beim Gedanken daran, dass ich dieses Buch aus der Jugendbuchabteilung unserer Buchhandlung gekauft hatte schlucken. Einige Kapitel waren mehr Erotikliteratur als High Fantasy und ich ertappte mich wie ich zwischendurch den Titel des Buches überprüfte, um sicher zu gehen, dass ich nicht versehentlich im falschen Literaturuniversum gelandet war.
Andererseits wirkte es authentisch diese Szenen so ausführlich zu erzählen, weil auch im ersten Band der Reihe nicht an Bildlichkeiten und diversen Ausschmückungen gespart wurde. Weder bei den Liebesszenen noch bei den grausamen Kampfszenen wurde etwas verschwiegen. Das fand ich auf der einen Seite sehr schön, weil es "Das Reich der sieben Höfe" dadurch so ehrlich macht, auf der anderen Seite sollte dieses Buch dann auch eher eine Altersempfehlung ab 16 Jahren haben.
Der Schreibstil von Sarah J. Maas war für mich sogar noch gelungener als im ersten Teil. Vielleicht lag es daran, dass ich mich in den Hof der Nacht so verliebt habe. Den Frühlingshof fand ich ganz nett aber beim Hof der Nacht wäre ich am liebsten sofort eingezogen. Maas hat einfach eine unglaublich tolle literarische Welt geschaffen, von der ich gar nicht aufhören kann zu schwärmen.
Das Buch hat mich einfach sofort gepackt.
Das Ende hat mich auch ausnahmsweise nicht enttäuscht. Der einzige Kritikpunkt am Ende ist, dass es das Ende ist. Ich wäre am Liebsten direkt vom zweiten in den dritten Band der Geschichte gefallen. Deshalb habe ich auch die Leseprobe des dritten Bandes strikt verweigert. Sie hätte die Wartezeit auf den dritten Teil nur noch verlängert.

Fazit:
Für "Das Reich der sieben Höfe", welches mir direkt im richtigen Moment erschien, und mich mit Feyre zusammen wachsen ließ, kann ich gar nicht anders als die Höchstbewertung von fünf Sternen vergeben. Wer noch beim ersten Teil an der Reihe gezweifelt hat wie ich, den wird dieser Teil umhauen und den Leser komplett überzeugen.

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Letztendlich sind wir dem Universum egal

David Levithan
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 22.09.2016
ISBN 9783596811564
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:
Dieses Buch ist schon allein der Idee wegen, etwas ganz besonderes. Die Vorstellung, dass es Seelen gibt, die körperlos sind und sich jeden Tag neuen Lebensbedingungen und -umständen anpassen müssen, ist faszinierend und habe ich so noch nirgends gelesen.
Die Kapitel sind nach den Tagen, die der Protagonist A erlebt, nummeriert. Das Buch startet so also nicht bei Kapitel 1 sondern bei Kapitel 5994. Diese Gliederung, dass jedes Kapitel ein Tag in A's Leben erzählt ist übersichtlich und es fällt dem Leser dadurch erheblich leichter, dem turbulenten Leben von A zu folgen.
Der Schreibstil von David Levithan ist klar und gut zu lesen. Trotz der Tatsache, dass A jeden Tag in einem anderen Körper aufwacht, ist er immer der Gleiche.
Besonders war, dass sich A, plötzlich unsterblich in Rhiannon verliebt, und noch besonderer, dass er es schafft, dass sich Rhiannon auch in A verliebt. Eine Liebe die mir oft Bauchschmerzen gemacht hat. Ich hatte oft Mitleid mit Rhiannon, es ist nicht einfach mit jemandem zusammen zu sein, der jeden Tag in einem anderen Körper aufwacht. Noch dazu, wenn das Universum scheinbar alles versucht um die beiden wieder zu trennen. Doch die beiden kämpfen um ihre Liebe, auch wenn sie es oft nicht leicht haben.

- Da ich leider wie so oft ein Problem mit dem Ende des Buches habe, möchte ich ab hier eine Spoiler Warnung aussprechen -

Einzig und allein das Ende war nicht nach meinem Geschmack denn nach den vielen Bauchschmerzen in der Mitte des Buches, habe ich am Ende des Buches um das Ende von Rhiannon und A getrauert. Es hatte etwas von diesen typischen "Erwachsen-werden" Geschichten, welche den Jugendlichen zeigen sollen, dass egal wie hart man um etwas kämpft, manchmal kann man es nicht bekommen. Und diese Botschaft finde ich nach der ganzen Geschichte um die beiden, und wie sie um ihre Liebe gekämpft haben, absolut enttäuschend.
Nichtsdestotrotz ist dieses Buch viel mehr als nur ein Jugendbuch oder eine ungewöhnliche Liebesgeschichte. Die Geschichte um A und Rhiannon hat so viel Tiefe und Bedeutung (auch mal ganz abgesehen von der Liebesgeschichte) die, wenn ich diese hier versuchen würde zu erläutern, den Umfang der Rezension sprengen würde. Allein die unterschiedlichen Blickwinkel, durch die man die Welt, durch A's immer wechselnde Augen, betrachtet, sind bewegend.

Fazit:
Dieses Buch ist es auf jeden Fall wert, gelesen zu werden. Es ist einzigartig, mitreißend und bringt einen zum Nachdenken. Aufgrund des Endes, vergebe ich hier aber nur 4 von 5 Sternen.

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Die Buchspringer

Mechthild Gläser
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Loewe, 17.10.2016
ISBN 9783785585955
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:

Fangen wir mal beim Cover an.

Das Cover hat mir sehr gut gefallen. Die kleinen Figuren sind sehr niedlich und die Farben sind trotz der Bon-Bon Assoziation, die mir durch den Kopf schoss, sehr schön.

Der Erzählstil des Buches ist sehr gut. Die Geschichte ist flüssig zu lesen und der Schreibstil der Autorin hat das Buch mit zu einem dieser Bücher gemacht, welche man nur schwer wieder aus der Hand legen kann.

Das Besondere an diesem Buch sind jedoch die Charaktere und die fantastische Buchwelt in die man entführt wird. Die allermeisten Charaktere in der Buchwelt kennt man, wenn man ein Leser ist, der sich regelmäßig von der Buchwelt verschlucken lässt. Dadurch gibt es zahlreiche Wiedersehen mit bekannten Charakteren, die ein Gefühl von Vertrautheit und Nach-Hause-Kommen erwecken. Auch die Welt welche die Autorin zwischen den einzelnen Büchern erschaffen hat, hat mir wahnsinnig gut gefallen. Die Vorstellung, dass sich Buchfiguren außerhalb ihrer eigenen Geschichte aufhalten können und mit anderen in Kontakt treten können, hat mich total begeistert und die Szenen, die in eben dieser Welt zwischen den einzelnen Geschichten spielen, haben mir am besten gefallen.

Auch die Charaktere in der "realen" Welt, die man neu kennen lernt, haben es mir angetan. Auch der eigentliche Schauplatz der Geschichte, die kleine schottische Insel mit den beiden Sitzen der Buchspringer-Familien waren mit Liebe gestaltet und es war mir ein Vergnügen, in diese Welt einzutauchen.

Der einzige Kritikpunkt, den ich dem Buch negativ anrechnen muss, ist das Ende der Geschichte. Dieses hat mich total enttäuscht. Es war sehr überraschend, was mich normalerweise überzeugen kann, dieses Mal war es jedoch eine absolut negative Überraschung. Ich will hier jetzt nicht zu viel spoilern, aber ich hätte mir ein Happy-End im eigentlichen Sinne gewünscht.

Fazit:

Aufgrund des einen Mankos, vergebe ich für "Die Buchspringer" nicht die Höchstbewerbung von fünf Sternen. Jedoch kann sich das Buch noch gute vier Sterne sichern.

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Harry Potter and the Philosopher's Stone - Hufflepuff Edition

Joanne K. Rowling
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Bloomsbury Childrens, 01.06.2017
ISBN 9781408883808
Genre: Sonstiges

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Der Ritt nach Narnia

C. S. Lewis , Wolfgang Hohlbein , Christian Rendel , C. S. Lewis
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Ueberreuter Verlag , 28.04.2014
ISBN 9783764170233
Genre: Fantasy

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