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44 Bibliotheken, 4 Leser, 10 Gruppen, 29 Rezensionen

magdalena nirva, prostitution, bulgarien, escort, biografie

Magdalena 24h: Mein abenteuerliches Leben als Escort Girl. Eine wahre Geschichte.

Magdalena Nirva
E-Buch Text: 381 Seiten
Erschienen bei Independently Published, 26.07.2017
ISBN B0749XYW47
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Die Autorin stellt uns in ihrem Roman ihr Leben vor: Sie kommt als Escort-Girl nach Wien, bevor es sie nach Berlin verschlägt. Sie erzählt von Freiern, Freunden, Liebhabern, ihrer Familie und ihren Erlebnissen.

Die Seiten 20 bis 35 ließen sich nicht auf meinem Tolino lesen, aber das kann man auch gut auf dem PC machen und wenn man vorher Bescheid weiß ist das auch kein Problem, deswegen hier diese kleine Anmerkung, falls es anderen ebenso ergehen sollte. Der Rest hat wunderbar funktioniert.

Die Lebensgeschichte Magdalenas ist sehr ausführlich und detailliert geschildert, wobei es aber nie zu Längen oder Langeweile kommt, vielleicht auch deswegen, weil die Autorin bereits so viel erlebt hat. Es ist, als würde man einer guten Freundin zuhören, die aus ihrem Leben berichtet. Es liest sich sehr flüssig und interessant. Die Protagonistin wächst einem mehr und mehr ans Herz und man wünscht ihr nur Gutes. Sie erzählt selbstbewusst und ehrlich von ihrem Beruf und enthält auch ihre Kindheit und Teenagerjahre nicht vor. Es gibt immer wieder Rückblenden, die nach und nach ihr Leben aufzeigen, bis man in der Gegenwart angekommen ist. Magdalena hält mit ihrer Meinung nicht hinter dem Berg, bleibt aber dennoch diskret und respektvoll wenn die Situation es verlangt.

Lediglich das Ende fand ich etwas kurz, eine halbe Seite mehr hätte ich mir noch gewünscht. Generell habe ich nichts gegen offene Enden, aber hier fand ich mich stark aus dem Kontext gerissen. Das Ende fällt aber im Vergleich zum Rest des Buches nicht weiter ins Gewicht, denn der Rest ist gut konzipiert und umgesetzt. Auch die erotischen Szene sind ästhetisch geschildert und lesen sich gut.

Fazit: eine faszinierende, selbstbewusste Frau erzählt aus ihrem bewegenden Leben – sehr lesenswert!

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15 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

feuerschweif, amber aubur, academy of shapeshifters, episode 18

Feuerschweif, Episode 18 - Fantasy-Serie (Academy of Shapeshifters)

Amber Auburn
E-Buch Text: 53 Seiten
Erschienen bei null, 29.09.2017
ISBN B0762XYZ77
Genre: Sonstiges

Rezension:

Lena und ihre Gruppe sind bei den Rebellen angekommen und werden in das Leben im Bau eingeführt.

Ich bin als Quereinsteiger in diese Serie eingestiegen und fand mich ganz gut zurecht. Dennoch denke ich, dass es besser ist, wenn man die Reihe von vorne bis hinten durchliest, da ich manchmal ein wenig Kontext vermisst habe. Das wäre sicher anders gewesen, hätte ich die vorherigen Teile gekannt. Manche Figuren konnte ich nicht zuordnen, die wohl zuvor bereits eine Rolle gespielt haben. Trotz der kürze dieses Teils steckt sehr viel an Information darin. Die Autorin hält sich nicht lange mit unnötigen Beschreibungen auf und kommt auf den Punkt. Dennoch kann man sich alles gut vorstellen. Sie beschreibt kurz und präzise. Sicherlich sind auch die anderen Teile interessant und geben den nötigen Background.

Fazit: Nett für zwischendurch, wäre mit den Vorgängerteilen im Hintergrund aber sicherlich noch überzeugender für mich gewesen.

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28 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 16 Rezensionen

vampire, ungarn, 17. jahrhundert, kämpfen, dark fantasy

Mortalitas

Melanie Vogltanz
E-Buch Text: 400 Seiten
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 19.11.2015
ISBN 9783944544908
Genre: Sonstiges

Rezension:

Elyssa ist nun schon über 300 Jahre eine Untote und hat sich einiges an Macht und Reichtum erkämpft. Ihr Leben sieht ganz anders aus, als zu Beginn ihres (unsterblichen) Lebens. Doch ihr scheinbar perfektes Dasein beginnt zu bröckeln. Die Bewohner der Umgebung werden unruhig und wollen die Blutgräfin, wie sie Elyssa längst nennen, tot sehen. Zudem bereitet ihr ein Unbekannter weit größere Probleme, denn durch ein ihr unbekanntes Gift wird Elyssa wieder zum Mensch. Sie muss sich mit alten Freunden und Feinden verbünden um hinter eine Bedrohung zu sehen, die weit größer ist als die Sterblichkeit. Doch wer ist wirklich Freund und wer Feind? Und was will Elyssa wirklich? Ist sie tatsächlich die unnahbare, abgeklärte Strigoi geworden, die alle in ihr sehen?

Der zweite Teil der Schwarzes Blut-Reihe fällt kein bisschen hinter dem ersten Teil ab. Im Gegenteil, die beiden Romane stehen sich mindestens auf Augenhöhe gegenüber. Elyssa hat eine Wandlung durchlaufen. Ihr Verhalten ist anders, schockiert Leser, die sie im ersten Teil kennen und lieben gelernt haben. Sie fasziniert dennoch in ihrer körperlichen und charakterlichen Stärke und ihrem Kampfgeist. Auch gibt es, wie bereits erwähnt ein Wiedersehen mit alten Bekannten, über die wir so allerhand Neues erfahren, gutes wie schlechtes. Auch wird in Rückblicken Elyssas Werdegang geschildert. Dies geschieht über die Handlung der Gegenwart verteilt, sodass sich Elyssas Geschichte Stück für Stück zusammensetzt.

Die gesamte Stimmung im Roman hat sich an Elyssa angepasst. Es kam mir nicht mehr so energetisch und forwärtspreschend vor wie noch im ersten Teil. Die Handlung entfaltete sich gesetzter, reifer, als wäre sie mit Elyssa sozusagen „erwachsen“ geworden. Es las sich wunderbar, gerade weil die Stimmung so gut mit Elyssas Figur harmonierte und von stark über verzweifelt bis hin zu sentimental viele Facetten bietet.

Manche Wendungen waren vorhersehbar, andere wiederum haben überrascht. Alles in allem lässt der Roman einen zum einen befriedigt zurück, weil der Abschluss gut war. Zum anderen ist er so offen gehalten, dass man sich auf den dritten Teil freut und sich fragt, was dort noch passieren wird.

Fazit: Absolut lesenswert! Wer den ersten Teil mochte, wird auch hier keineswegs enttäuscht und entdeckt neue Facetten an bereits bekannten Figuren.

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Die Augen der Hexe

Peter Hohmann
Flexibler Einband: 476 Seiten
Erschienen bei Prometheus Games, 01.10.2017
ISBN 9783944713595
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Hoimar fristet ein Leben als Ausgestoßener, eben so geduldet im Pferdestall und auf milde Gaben seiner besten Freundin Wunna angewiesen. Mit verkrüppeltem Bein und als Albino erwartet sich Hoimar nicht viel vom Leben, ist zufrieden, wenn er verschimmeltes Brot essen darf und nicht vom Häuptlingssohn verprügelt wird. Doch sein Leben soll sich schon bald eine radikale Wende nehmen, als die schöne Svea in sein Leben tritt. Hoimar sieht sich in einem völlig neuen Leben, mit völlig neuen Möglichkeiten, doch alles hat seinen Preis. Wie hoch wird er für Hoimar sein? Und wird er bereit sein, ihn zu zahlen?

Der Roman zeichnet weder klar gut, noch klar schlechte Figuren, sodass man der Hauptfigur Hoimar nicht wirklich raten kann, was er tun soll. Abhauen oder bleiben? Rache nehmen oder es bleiben lassen? Versprechen brechen oder sie halten? Die meisten Figuren oder Seiten, Gruppierungen haben negative Züge, aber auch durchaus nachvollziehbare Gründe für ihr Handeln oder ihre Einstellungen. Manche Figuren sind aber auch einfach undurchschaubar. Es gibt aber auch einzelne Figuren, die man entweder sofort ins Herz schließt oder in der Minute ihrer Entführung bereits verachtet. Ein buntes Figurenpotpouri also, dass den Roman bunt, interessant und spannend hält. Die Figurenhandlungen sind sehr verständlich dargestellt und der Roman nimmt sich genügend Zeit Entwicklungen – persönlicher wie gesellschaftlicher Natur aufzuzeigen. Dadurch entstehen teilweise Längen in der Handlung. Es zieht sich manchmal. Hat man sich aber durch diese etwas zähen Stellen gekämpft wird man belohnt mit neuen Erkenntnissen, Enthüllungen und Plänen der Figuren.

Der Stil ist gut und liest sich sehr leicht, ohne dabei zu simpel zu sein. Die Formulierungen sind abwechslungsreich und klingen gut, sind aufeinander abgestimmt, sodass keine Misstöne entstehen.

Fazit: schön geschrieben, gute, spannende Handlung und ein offenes Ende, das jeder für sich interpretieren kann – sehr lesenswert!

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19 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

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Die Elementarsturm-Chroniken - Die Zitadelle: Episode 2

Kieran L. McLeod
E-Buch Text: 27 Seiten
Erschienen bei null, 01.11.2016
ISBN B01M0GG25L
Genre: Fantasy

Rezension:

So schnell wie sich der erste Teil las, so fix ist auch der zweite Teil verschlungen. Wieder lag mir der Fokus etwas zu wenig auf den Figuren. Über manche hätte ich gerne schon jetzt mehr erfahren, obwohl ich denke, dass sich das in den Fortsetzungen geben wird.

Die Handlung stand doch sehr im Fokus, besonders die Spannung und die Cliffhanger. Das ist nicht unbedingt schlecht, war mir dann aber doch etwas zu fix fertig, sodass ich nicht das Gefühl hatte, dass viel passierte, obwohl das rückblickend betrachtet (also mit etwas Abstand) doch der Fall war. Allerdings fand ich diese Episode definitiv zu kurz. Man hatte das Gefühl mit dem ersten Teil eine Art sehr ausführlichen Prolog gelesen zu haben und nun so richtig in die Geschichte einzusteigen. Doch da war dieser Teil dann auch schon wieder vorbei. Er hätte nach meinem Geschmack auf jeden Fall doppelt so lang sein können.

Die erzählten Welten überzeugten dennoch ebenso wie im ersten Teil. Sie sind gut ausgebaut, lassen aber dennoch genug Fragen offen, damit man neugierig bleibt. Tatsächlich werden momentan noch mehr Fragen aufgeworfen, als beantwortet. Der Schreibstil gefällt mir auch gut. Er ist rund und fließend, obwohl sich ab und an kleine Tippfehler eingeschlichen haben, die aber nicht weiter ins Gewicht fallen.

Fazit: Fällt im Vergleich zum ersten Teil etwas ab, ist aber dennoch lesenswert.

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29 Bibliotheken, 1 Leser, 3 Gruppen, 25 Rezensionen

die elementarsturm chroniken, wales, urban fantasy, mittelalter, fantasy

Die Elementarsturm-Chroniken - Das Druidentor: Episode 1

Kieran L. McLeod
E-Buch Text: 39 Seiten
Erschienen bei null, 11.09.2016
ISBN B01LXHDYKK
Genre: Fantasy

Rezension:

Zur Handlung möchte ich an dieser Stelle nichts verraten, das Büchlein ist ohnehin so kurz, dass ich wohl zu viel spoilern würde. Trotz der Kürze passiert einiges an Handlung und auch die Orte wechseln einige Male, was aber jeweils zu Beginn eines Kapitels angezeigt wird.

Man wird direkt in die verschiedenen Handlungsstränge hineingeworfen, findet sich dort aber ganz gut zurecht. Die erzählten Welten kann man sich gut vorstellen, sie überzeugen und passen gut zusammen.

Einen kleinen Eindruck bekommt man von den Figuren. Ich für meinen Teil hatte aber das Gefühl, dass man sich nicht so richtig bis ins Details kennenlernt, weil dafür schlicht die Zeit fehlt. Kaum tritt eine Figur auf, ist sie scheinbar schon wieder weg, was ich ein bisschen schade fand. Hier denke ich, wäre es besser, die einzelnen Episoden etwas zu strecken, um den Figuren mehr Raum zur Entfaltung zu geben.

Spannend ist es allemal und es liest sich auch sehr schnell weg und wird nicht langweilig. Ich hatte wirklich Freude daran und konnte den zweiten Teil kaum erwarten.

Fazit: Sehr kurz, aber gut aufgebaut!

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55 Bibliotheken, 4 Leser, 3 Gruppen, 23 Rezensionen

vampire, strigoi, fantasy, mittelalter, wien

Maleficus

Melanie Vogltanz
E-Buch Text: 449 Seiten
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 14.11.2014
ISBN 9783944544892
Genre: Fantasy

Rezension:

Elyssa hat alles verloren: ihre Familie, ihr Heim, ihr Leben. Dennoch kämpft sie weiter, gegen einen Gegner, der sich ihr immer wieder zu entziehen scheint, kurz bevor sie ihn erwischt.

Der Roman ist äußerst kurzweilig, spannend, teilweise etwas gruselig. Die Geschichte der Untoten wird hier anders interpretiert und vorgestellt, auf sehr interessante Weise. Die Handlung schreitet zügig voran – es passiert viel und doch hat man nie das Gefühl, dass man nicht hinterher kommt. Es sind die ein oder anderen Plottwists eingebaut, die ich so nicht vermutet hätte und die für Überraschungen sorgen.

Der Schreibstil liest sich sehr gut und fließend. Ich fand das Buch so fesselnd, dass ich es wieder mal kaum aus der Hand legen wollte.

Fazit: Eine mutige Heldin und eine spannende Handlung. Es lohnt sich!

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30 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

orient, märchen, reise, seelenspiegel, meditation

Das Geheimnis des Seelenspiegels

Tom Glasauer
Fester Einband
Erschienen bei Ansata, 10.04.2017
ISBN 9783778775257
Genre: Romane

Rezension:

Mansaar führt in einer Welt wie aus 1001 Nacht einen erfolgreichen Handel. Dabei versucht er die Unmengen an Arbeit, seine Freunde und Familie unter einen Hut zu bringen. Dieser Belastung hält er nicht auf Dauer stand. Zunächst versucht er mit herkömmlicher Medizin seiner Krankheit beizukommen, stellt aber fest, dass das nichts bringt. Er muss einen anderen Weg finden, sich auf eine Reise zu sich selbst begeben.

Obwohl die Handlung in einer fantastischen Orientwelt angesiedelt hat, erkennt man sowohl unsere Gesellschaft wieder als auch Mansaars Krankheit als Burnout. Die Anknüpfungspunkte zwischen Fiktion und Realität sind klar vorhanden: Die Stellung des Mannes in der Gesellschaft, die Ansicht, dass ein guter Job und ein guter Verdienst auch Glücklichsein mit sich bringt und auch der Umgang mit psychischen Krankheiten. Die Handlung ist plausibel aufgebaut, schildert auch den Krankheitsverlauf und den Lösungsweg nachvollziehbar. Auch die fiktive Welt überzeugt unter anderem durch ihre fantasievoll gestalteten Figuren.

Das Märchen macht sowohl die Probleme es Burnouts deutlich und zeigt zudem einen Weg aus der Krankheit auf. Allerdings beschönigt die Handlung nichts und betont immer wieder, dass der Weg langwieriger ist, als man zunächst denkt. In kleinen Schritten kommt man voran, muss aber kontinuierlich an sich arbeiten, das wird im Verlaf der Handlung sehr klar. Der Anhang ist knapp gehalten, umfasst ein kleines Nachwort zur Krankheit Burnout und dem Umgang damit in der Gesellschaft. Ebenso ist dort Mansaars Übung zur inneren Einkehr beschrieben. Die Meditationsübung ist so erklärt, dass auch Anfänger etwas damit anfangen können.

Fazit: Ohne den mahnenden Zeigefinger zu stark und zu offensichtlich zu heben, wird Krankheitsverlauf und möglicher Heilungsweg durch ein Märchen gut aufgezeigt.

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

Light & Dark: A Tale of Angels [Buch 1: Birth]

Linda Winter
E-Buch Text: 133 Seiten
Erschienen bei null, 25.04.2016
ISBN B01ETKDJYU
Genre: Sonstiges

Rezension:

Chloe ist eine kleine Rebellin, die lebt wie es ihr gefällt und sich an keine Regeln halten will. Als sie auf Raphael trifft merkt sie schnell, dass er nicht so ist wie andere Menschen. Sie muss feststellen, dass dieses Anderssein auch auf sie zutrifft.

Der Roman liest sich sehr schnell, was an der klaren, einfachen Sprache liegt, die sehr frisch und frech klingt. Damit passt sie perfekt zur Hauptfigur Chloe. Sie macht was sie will, ist ein kleiner Rebell und kümmert sich nur um ihr Vergnügen. Raphael erscheint dabei als ihr komplettes Gegenteil - immer auf das Gute und auf Vernunft bedacht.

Die Handlung ist vielfältig und vor allem immer spannend. Man wird lange im Unklaren darüber gelassen, was nun tatsächlich mit Chloe los ist. Man ahnt es, dennoch bekommt man erst gegen Ende Gewissheit. Die Idee, die hinter allem steckt gefällt mir auch sehr, da sie den Ausgewogenheitsgedanken verfolgt - ein bisschen wie Ying-Yang.

Fazit: Tolle Eröffnung! Man möchte direkt mit dem zweiten Teil weiter machen.

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11 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

veronika serwotka, wyvern, wyvern - das streben des jägers

Wyvern

Veronika Serwotka
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Eisermann Verlag, 15.05.2017
ISBN 9783946172956
Genre: Fantasy

Rezension:

Tarik lebt in einer Welt und einer Gesellschaft, die Wyvern (große, gefährliche Drachenwesen) hasst und deswegen abschlachtet. Seine Familie fiel bis auf seinen kleinen Bruder Quirin den geflügelten Wesen zum Opfer, weswegen Tarik den immer stärker werdenden Wunsch verspürt, selbst als Gnadenbringer Jagd auf die Wyvern zu machen. Doch Prüfungskommission stellt sich ihm in den Weg. Währenddessen findet Quirin ein Wyvernei verlassen vor. Der sehr tierliebe Quirin beschließt unter größter Gefahr den Wyvern aufzuziehen. Doch was passiert, wenn sie entdeckt werden...

Die Handlung dieses Romans lässt sich sehr schnell zusammenfassen. Auf dieser Ebene passiert also nicht besonders viel. Dafür lernt man das Leben der Menschen in dieser Welt kennen. Ihre Beziehung zu den Wyvern, woher der Hass gegen diese Geschöpfe kommt und warum er immer noch gepflegt wird. Auch die Flora und Fauna lernen wir dank Tarik und Quirin kennen. Die Welt ist wirklich bis ins kleinste Detail durchdacht und wirkt dadurch umso authentischer. Auch von den politischen Strukturen bekommt man ein gutes Bild. Diese ganzen Eindrücke benötigt man, um die Motivationen der Figuren nachvollziehen zu können. Besonders die Quirins, da er sich gegen alles stellt, was sein großer Bruder und seine ganze Familie verkörpert.

Die Figuren sind sehr glaubhaft gezeichnet, sich selbst treu und überzeugen auf ganzer Linie. Auch der Schreibstil ist fesselnd, wobei ich am Anfang leichte Schwierigkeiten hatte in das Geschehen einzusteigen. Gerade gegen Ende konnte ich das Buch aber kaum noch aus der Hand legen.

Fazit: Ein detaillierter Einblick in eine Welt, der dennoch sehr spannend ist und mehr verspricht. Ein bisschen mehr Handlung wäre noch schön gewesen.

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18 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

unschuldige kinder, luft, erzengel, fermania, feuer

Fynn Phönix und die Legende der heiligen Erzengel

Tim Gebert
Flexibler Einband: 488 Seiten
Erschienen bei SadWolf Verlag, 21.04.2017
ISBN 9783946446323
Genre: Fantasy

Rezension:

Fynn hält sich für einen ganz normalen Jungen, bis er in eine andere Welt mitgenommen wird und erfährt, dass er an einer Zauberuni studieren darf. Doch Fynn trägt ein Teufelsmonster in sich, von dessen Existenz er noch nichts weiß. Böse Mächte wollen sich die Kraft des Monsters zu Nutze machen und bevor Fynn sich so richtig in der neuen Welt orientieren kann, ist er auch schon mitten im Kampf um ein wichtiges Buch, um sein eigenes Leben und das seiner Freunde.

Was so spannend klingt zog sich leider furchtbar in die Länge. Doch dazu gleich mehr. Diese Welt, in die Fynn katapultiert wird ist voller fantastischer Wesen und Möglichkeiten und unglaublich vielseitig Sowohl große Zusammenhänge als auch kleine Details passen ganz gut zusammen. Die Funktionsweisen der Magie, die als sogenanntes Pandra durch den Körper eines jeden Magiekundigen fließt, ist ebenso ideenreich ausgeführt, wie die ganzen verschiedenen Wesen und Pflanzen, die den Figuren begegnen.

Allerdings waren nicht alle Handlungselemente plausibel für mich. Warum beispielsweise werden Studenten in ihren ersten Wochen auf offensichtlich gefährliche Missionen gegen einen starken Feind geschickt? In Kampfsituationen erweisen sie sich größtenteils zunächst als Klotz am Bein der Lehrer. Die Erklärungen, die der Text für diese Entscheidungen bietet erscheinen mir mehr als unbefriedigend.

Zudem kam ich leider mit dem Schreibstil überhaupt nicht zurecht. Die Beschreibungen waren mir zu lang und leider auch zu oft unnötig, sodass ich viel überflog, weil ich manche Informationen einfach nicht brachte. Ein spannender Text lebt von Leerstellen, davon, nicht jedes Detail zu erklären, Leser können damit umgehen. Mir wurde zu viel um den heißen Brei herumgeredet.

Auch die Figurenrede passte für mich nicht immer zur Figur selbst, war manchmal zu modern, zu flapsig. Zudem waren die ständig anfallenden Lobeshymnen für richtig gelöste Aufgaben oder gut gestellte Fragen zu gehäuft und außerdem unnötig. Den Text könnte man gut um die Hälfte kürzen, damit er mehr Dynamik, Spannung und Schwung bekäme, denn die eigentlichen Ideen des Plots, der Figuren, Wesen und sonstigen Ausgestaltung der erzählten Welt haben durchaus Potential.

Fazit: Ich möchte einmal mit dem Rotstift durch den Text gehen um ihn von unnötigem Ballast zu befreien und damit er sein wahres Potential entfalten kann.

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71 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 48 Rezensionen

curtis sittenfeld, vermählung, stolz und vorurteil, adaption, jane austen

Vermählung

Curtis Sittenfeld , Sabine Schilasky
Flexibler Einband: 600 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 12.06.2017
ISBN 9783959671149
Genre: Liebesromane

Rezension:

Es fing eigentlich gut an und hätte so schön sein können. Eine Jane Austen Nacherzählung, die die Figuren in die heutige Zeit überträgt und dabei wirklich erfolgreich ist...

„Vermählung“ beginnt genau so. Die Figuren sind so, wie wir sie aus „Stolz und Vorurteil“ kennen und lieben. Zudem haben alle auf sie zugeschnittene Hintergrundgeschichten bekommen, die sehr gut passen. So erfährt man beispielsweise von Lizzy und Jane was sie für Berufe erlernt haben und welche Männer in ihren Leben größere und kleinere Rollen spielten. Auch die Handlung ist im Großteil des Romans sehr gut in unsere heutige Zeit übertragen und auch recht glaubwürdig. So weit, so schön. Man mag sich fragen, warum nun der Roman nur drei Sterne von mir erhalten hat. Hier ist das WARUM:

Die Dialoge zwischen Liz und Darcy lassen den Witz vermissen, der ihnen bei Austen innewohnt. Sie sind mir zu wenig pointiert. Lizzy zickt ihn einfach ununterbrochen an, das wirkt zu plump und ging mir irgendwann auf die Nerven, obwohl ich Lizzy eigentlich sehr liebe. Über die Kommunikation der beiden könnte man allerdings hinwegsehen, wenn da nicht noch dieser Bachelor-Verschnitt „Vermählung“ wäre, in der Chip Bingley mitspielt. Reality-TV und Austen? Kann das gut gehen? Ich war gewillt, dem eine Chance zu geben, muss nun aber sagen: Nein! Von dieser Kombination sollte man definitiv die Finger lassen!

Das beziehe ich vor allem auf das Ende des Romans, das ich absolut unglaubwürdig und schrecklich fand. Allerdings passt dieses Sendungskonzept auch nicht wirklich zu Bingley und was Sittenfeld am Ende daraus gemacht hat empfand ich (leider) als peinlich und lächerlich, da es nicht zu den Figuren passte (außer zu einigen wenigen wie Lydia und Kitty, die aber nicht im Fokus standen) und ihre vorherigen Ansichten und Einstellungen unglaubwürdig erscheinen ließ. Sie hat ihren Figuren damit keinen Gefallen getan. So wie sie konzipiert waren, passt es einfach nicht zu ihnen (nicht zur augenscheinlich so emanzipierten Liz, zur zurückhaltenden Jane, zum ebenso zurückhaltenden Bingley und vor allem nicht zum sonst eher kritisch eingestellen Darcy), sich für so ein Format herzugeben. Ich war am Ende sehr enttäuscht von dem Roman, der über weite Strecken wirklich toll war. Das Ende hat leider alles verdorben.

Fazit: fängt gut an, lässt stark nach und enttäuscht am Ende völlig.

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30 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 1 Rezension

fantasy, artus-legende, gawain, abenteuer, die ritter der tafelrunde

Der Falke des Lichts

Gillian Bradshaw
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Ullstein TB, 01.01.2001
ISBN 9783548250380
Genre: Historische Romane

Rezension:


Der junge Gawain ist fasziniert von seiner Mutter, einer dunklen Magierin. Aus Bewunderung begibt auch er sich auf den Weg der schwarzen Magie, merkt aber schnell, dass dies nicht der richtige Weg für ihn ist und flieht. Er wendet sich dem Licht zu und hofft in Artus einen neuen Herrn zu finden. Doch dieser misstraut ihm und will ihn nicht aufnehmen. Aber so leicht lässt Gawain sich nicht abschütteln.

Der Auftakt zu dieser Artus-Reihe ist spannend und strotzt geradezu vor toller Figuren. Aber auch von Krieg und Diskussionen darüber. In diesem Zusammenhang sind vor allem die vielen fremd klingenden Namen etwas verwirrend, stören aber alles in allem nicht zu sehr. Hauptsächlich konzentriert sich die Handlung auf Gawain. Wie er aufwächst, welche Gedanken ihm durch den Kopf gehen, wie er reifer und erwachsener wird und lernt für seine Ideale einzustehen.

Auch zweifelt er immer wieder an seinem Weg und an dem, was nun real und was Einbildung ist, denn seine Träume scheinen ihn in die Irre führen zu wollen. Ich konnte das Buch kaum weglegen und freue mich schon darauf den zweiten Teil in die Finger zu bekommen.

Fazit: Großartig! Eine Legende König Artus', die sich sehen lassen kann.

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121 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 12 Rezensionen

joachim meyerhoff, amerika, basketball, usa, tod

Alle Toten fliegen hoch - Amerika

Joachim Meyerhoff
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 23.12.2015
ISBN 9783462049671
Genre: Romane

Rezension:


Der 17-jährige Protagonist dieser Trilogie reist für ein Austauschjahr nach Amerika, genauer nach Laramie, Wyoming. Der Leser reist mit ihm, erlebt seine Entwicklungen mit. Die Hochs und Tiefs, die positiven Seiten, aber auch die Tiefschläge erfährt man. Der Roman ist dabei witzig und traurig zugleich, schafft aber gleichzeitig eine Atmosphäre, in der man sich seltsam wohl fühlt, als wäre man Teil der erzählten Welt, gleichzeitig aber auch nur ein Beobachter von außen.

Man lernt eine Familie kennen, ohne die Namen wirklich einmal genannt zu bekommen, was aber auch nicht wichtig ist. Man vermisst die Namen nicht.

Die Beschreibungen, der ganze Ton der Erzählung, sit schlicht gehalten und in seiner Schlichtheit doch ausdrucksstark. Gerade das macht das Buch so fesselnd. Es liest sich schnell und unkompliziert. In vielen Erwartungen, Erfahrungen, Enttäuschungen des Protagonisten erkennt man sich wieder.

Fazit: Ein wundervolles Buch über das Erwachsenwerden und alle positiven und negativen Erfahrungen, die damit verbunden sind.

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202 Bibliotheken, 7 Leser, 2 Gruppen, 15 Rezensionen

familie, psychiatrie, kindheit, psychatrie, vater-sohn-beziehung

Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war

Joachim Meyerhoff
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 08.01.2015
ISBN 9783462046816
Genre: Romane

Rezension:


Der Ich-Erzähler berichtet hier von seiner Kindheit. Wie es ist, wenn der Vater Arzt in einer Irrenanstalt ist, man auf dem Anstaltsgelände wohnt und zwischen zwei Brüdern, einem Hund, Vater, Mutter und den Bewohner der Anstalt aufwächst.

Meyerhoff erzählt in gewohnter Weise mit viel Humor, aber auch in leiseren, ernsten Tönen. So schwankt das Buch zwischen Trauer und Heiterkeit, wobei sich in die Trauer auch immer ein Funke Witz und in die Heiterkeit ein Tropfen Wehmut verirrt. Man erlebt den Alltag in dieser herrlich außergewöhnllichen, normalen Familie mit deren Mutter teilweise zur Hysterie neigt, der Vater mit den Patienten besser zurecht kommt als mit „normalen“ Menschen und der Ich-Erzähler gerne mal im Jähzorn seine berühmten Wutattacken bekommt. Man fühlt sich in dieser Familie seltsam zu Hause, bleibt aber doch ein Fremder.

Meyerhoffs Buch scheint die widersprüchlichsten Gefühle hervorzurufen, schafft es dabei aber ein insgesamt wohliges, behagliches Gefühl, begleitet von einem kleinen Lächeln zu hinterlassen, wenn man es weg legt.

Fazit: tief berührend ohne dabei kitschig zu sein.

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18 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

mecklenburg, organist, rollstuhlfahrer, verbitterung, peer wesendon

Erntedank in Vertikow

Frank Friedrichs
Flexibler Einband: 302 Seiten
Erschienen bei DichtFest, 26.11.2016
ISBN 9783946937203
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Ich bin ja eigentlich nicht so die Krimi-Maus, aber Frank konnte mich auf der Buchmesser doch von seinem Buch überzeugen, sodass ich dem ganzen eine Chance gab und den Krimi mitnahm. Ich habe diese Entscheidung nicht bereut. Das Buch ist zugleich gemütlich und spannend. Die Figuren sind schön gestaltet, überzeugen und setzen sich zu einem Dorf zusammen, das es auch in der realen Welt geben könnte. Ich war mindestens ebenso detektivisch unterwegs wie der Protagonist Peer. Man rät kontinuierlich mit, versucht zu kombinieren, hat einen Verdächtigen, wird doch wieder unsicher und sucht neue Möglichkeiten.

Alles in allem wirken Handlung und auch Figurenhintergründe fundiert und gut recherchiert. Mir sind zumindest keine Logiklücken aufgefallen. Einzig Peer hat mich stellenweise etwas in seinem Verhalten gestört. Ich fand ihn zu naiv und auch zu uneinsichtig, aber das mag auch an seiner Situation liegen, die noch neu für ihn ist. Ich wüsste nicht, wie ich mich verhalten würde, säße ich eines Tages im Rollstuhl.

Der Krimi ist kein Thriller, dennoch sehr spannend bis zur letzten Seite und hat auch einen guten Show-down. Vom Lesegefühl her auf jeden Fall ein Ferienbuch, das man gut auf dem Balkon lesen kann (auch wenn das Buch selbst im Herbst spielt).

Fazit: Ein absoluter „Wohlfühlkrimi“, bei dem die Spannung nicht zu kurz kommt.

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12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

napoleon, französische revolution, schwestern, missbrauch, blaue augen

Schwestern im Sturm

Sibylle Baillon
E-Buch Text: 316 Seiten
Erschienen bei dotbooks, 01.03.2017
ISBN 9783958249462
Genre: Historische Romane

Rezension:

Große Hungersnöte zwingen eine Familie ihre drei Töchter nach Paris zu Fremden zu schicken um ihr Überleben, aber auch das ihrer Töchter sichern zu können. Eine folgenreiche Entscheidung, denn die Mädchen werden sich nicht so schnell wieder begegnen. Alle drei müssen sich in einer für sie neuen Umgebung zurecht finden und Verantwortung für ihr eigenes Leben übernehmen. Dabei ist ihnen aber jeder, auf den sie treffen wohl gesinnt. Zudem wirft die französische Revolution bereits ihre Schatten voraus.

Der Roman ist toll und sehr nachvollziehbar gegliedert und aufgebaut. Die Perspektiven wechseln hauptsächlich zwischen den drei Schwestern, wobei auch hin und wieder das Geschehen aus Sicht einer Nebenfigur geschildert wird. Die Mischung aus historischen und fiktiven Figuren ist ausgewogen, gibt dem Ganze die notwendige Authentizität. Die Handlung selbst ist glaubwürdig, an den passenden Stellen mit Cliffhangern ausgestattet und durchweg interessant. Man bleibt beim Lesen am Ball, da sich die Spannung bis zuletzt hält. Besonders die Gestaltung der Schwestern hat mir gefallen und die Entwicklung, die alle sowohl charakterlich als auch gesellschaftlich erleben lässt sich gut mitverfolgen.

Das schöne an diesem Roman ist, dass die historischen Persönlichkeiten im Hintergrund stehen, wodurch Figuren aus den unterschiedlichsten Schichten beleuchtet werden. Aber auch hier bleibt der Roman nicht einseitig, sondern zeigt verschieden Schichten und das dortige Leben auf. Der Schreibstil ist sehr fließend. Man gleitet gut von Seite zu Seite und hat das Buch so sehr schnell gelesen. Auch das Ende ist passend gewählt und hat mich zufrieden gestellt.

Fazit: Ein historischer Roman, der gut recherchiert wirkt und sowohl von der Handlung als auch von den Figuren her voll überzeugt.

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zwerge, ralph gawlick, fantasy, fünf reich, magier

Fünf Reiche - Die Schlacht um Hegrem

Ralph Gawlick
Flexibler Einband: 230 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 03.03.2015
ISBN 9781500790844
Genre: Fantasy

Rezension:

Syn hat gerade seine Prüfung zum Krieger bestanden und kehrt in sein Heimatdorf zurück, um allen von seinem Erfolg zu berichten und sein Schwert in Empfang zu nehmen. Als er ankommt muss er aber feststellen, dass sein Dorf überfallen wurde, alles bis auf ihn tot sind und wohl auch andere Dörfer in Gefahr sind. Die Zeichen stehen auf Krieg und so zieht Syn los um in der Schlacht von Helgrem das, was ihm noch geblieben ist zu verteidigen.

Obwohl das Buch recht kurz ist, bekommt man eine ausgewogene Mischung aus Informationen, Gefühlen und Action – also alles, was ein guter Fantasyroman nötig hat. Die Welt, in die uns Autor Ralph Gawlick mitnimmt ist in Länder untereteilt, die jeweils einem Element zugeordnet werden. In jedem Land lebt ein anderes Volk, das seine ganz eigenen Merkmale hat, die auf das jeweilige Element abgestimmt sind. Nicht nur Syn wird uns vorgestellt, auch in einige andere Länder und Völker erhalten wir einen kurzen Einblick, der sich in den folgenden Bänden der Reihe sicher noch vertiefen wird. Die Gestaltung der Welt, wie auch die der Figuren ist fantasievoll und wird sehr schön dargestellt. Man erhält genügend Infos, um sich alles vorstellen zu können, aber es bleibt auch Raum für eigene Interpretationen. Die Perspektiven wechseln schnell im Buch, teilweise von Kapitel zu Kapitel, was das Ganze sehr abwechslungsreich macht und spannend hält. Den Überblick verliert man nie. Die Handlung schreitet zügig voran, aber auch hier wirkt nichts überstürzt oder zu hastig und kurz angeführt. Für die Kürze des Buches erfährt man viel über die Welt, ohne, dass man das Gefühl hat, etwas verpasst oder überlesen zu haben.

Mein einziger kleiner Kritikpunkt ist (weswegen es nur vier statt fünf Sterne gibt), dass sich gerade am Anfang die Bezeichnung für Figuren oder andere Dinge etwas zu oft wiederholen. Das hat mich ein wenig gestört, wird aber im Laufe des Buches besser und fällt gegen Ende fast gar nicht mehr ins Gewicht.

Die tolle, spannende Handlung ist es alle Mal wert das Buch zu lesen und macht den Kritikpunkt des Stils auch recht klein. Die bereits erschienen Bände zwei und drei werde ich auf alle Fälle lesen, weil man so angefüttert ist, dass man unbedingt weiterlesen muss, am liebsten sofort!

Fazit: Das Buch macht Spaß, lässt sich gut an einem Tag lesen und verschafft einem die Möglichkeit in eine tolle neue Welt abzutauchen!

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antiratgeber, lustig, ungewöhnliches, lustiges, putzen

Schluss mit Muss: Warum du alles falsch machst, wenn du alles richtig machen willst

Tanja Mairhofer
E-Buch Text: 205 Seiten
Erschienen bei ZS Verlag GmbH, 05.05.2017
ISBN 9783898837231
Genre: Sonstiges

Rezension:

In „Schluss mit Muss“ rechnet Tanja Mairhofer mit so ziemlich allen Themen des täglichen Lebens ab und entsagt den Höher-, Weiter-, Besser-, Schöner-Idealen, die uns heute von jedem zweiten Buch, jeder Zeitschrift, aus dem Fernseher und den Werbeanzeigen entgegen starren. Das Buch ist dabei kein Ratgeber, will es auch nicht sein. Auch die Bezeichnung Anti-Ratgeber des Covers trifft es nicht so ganz. Gerade letzteren Begriff weist Mairhofer auch selbst im Vorwort zurück, da sie schon dort einen Widerspruch in sich sieht. Das Buch will nicht aufzeigen, wie es besser geht oder was man in bestimmten Situationen tun soll. Mairhofer beschreibt schlicht ihr Leben, was sie tut, was sie mittlerweile lässt, aber immer ohne dabei den Zeigefinger zu heben und zu sagen: „Ihr müsst das auch so machen! Nur mein Weg ist der richtige!“ Sie zeigt lediglich ihren Weg auf, das mit viel Humor und Ehrlichkeit. Sie gibt zu, wenn etwas nicht geklappt hat, was aber für sie auch in Ordnung ist.

In vielen Dingen und Ansichten hab ich mich wiedererkannt und in sofern in meinen Ansichten bestätigt gefühlt. Dieser notorische Perfektionismus, der scheinbar von jedem erwartet wird, ist Quatsch, wie die Autorin auf sehr witzige Art und Weise beweist. Man sollte dem inneren Faultier manchmal einfach zustimmen und die Füße auf dem Sofa oder gleich im Bett lassen. Durch die vielen kurzen Kapitel, die man in beliebiger Reihenfolge lesen kann, schmökert man sich ziemlich schnell durch. Der Schreibstil liest sich, als würde man mit einer guten Freundin plaudern, was mehr als angenehm ist. Kann man gut lesen.

Fazit: Ein Hoch auf unser inneres Faultier und dieses Buch!


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Das wird man ja wohl noch schreiben dürfen!

Shahak Shapira , Hauptmann & Kompanie, Werbeagentur
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 21.05.2016
ISBN 9783499631467
Genre: Humor

Rezension:


Bei einem Buch über einen Israeli, der in Laucha seine Jugend verbrachte und so neben Nazis groß wurde, bieten sich als Überschrift für diese Rezension etliche schlechte Juden- und Naziwitze an, die ich uns allen ersparen möchte.

Wer jetzt dennoch Judenwitze hören möchte, der sollte mal ins Buch schauen, denn Shapira brint gefühlt jeden Judenwitz, der sich auch nur ansatzweise anbietet. Muss man mögen – ich fands witzig und konnte teilweise sehr herzlich lachen und das nicht nur aufgrund der Judenwitze. Shapira schreibt mit viel Humor, beschreibt Personen und Situationen sehr bildlich und kommt dadurch sehr sympathisch, ehrlich und authentisch rüber.

Er beschreibt sein Leben in Israel und was in Deutschland folgte. Man hat nicht das Gefühl, dass er Dinge beschönigt oder unnötig dramatisiert, sondern glaubt ihm die Dinge, die er aus seiner Sicht schildert. Auch die – wirklich beeindruckenden – Lebensläufe seiner beiden Opas spart er nicht aus. Gerade diese beiden Lebensgeschichten schildert er ernst und ohne unnötige unpassende Witze. Das ist an dieser Stelle auch gar nicht nötig, da die Erlebnisse für sich sprechen.

Auch mit sich und seiner Vergangenheit ist er sehr ehrlich, beschönigt wieder nichts, vor allem sich nicht. Und auch der Vorfall in jener Silvesternacht in der Berliner U-Bahn, der ihn bekannt machte, wird diskutiert mit all seinen positiven und negativen Konsequenzen.

Fazit: Sympathischer Typ – tolles Buch. Bulbul.

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Paper Palace: Die Verführung (Paper-Trilogie 3)

Erin Watt
E-Buch Text: 416 Seiten
Erschienen bei Piper ebooks, 03.04.2017
ISBN 9783492976497
Genre: Sonstiges

Rezension:

Gerade als sie sich wiedergefunden haben, droht das Glück von Ella und Reed wie eine Seifenblase zu zerspringen. Reed wird des Mordes angeklagt und Ellas totgeglaubter Vater Steve steht auf einmal vor der Tür und schnell auch mitten in ihrem Leben.

Nachdem der zweite Teil mit einem so gemeinen Cliffhanger endete, wollte ich keine Zeit verlieren und stürzte mich direkt auf den dritten Band der Royal-Reihe. Auch hier wechselt die Perspektive zwischen Ella und Reed, was man aus dem vorigen Teil ja bereits kennt. Die Handlung zog sich hier an manchen Stellen, da es hauptsächlich um Reeds bervorstehende Anhörung geht und alle darauf konzentriert sind, ihn heraus zu boxen. Für meinen Geschmack war thematisch zu wenig Abwechslung dabei, Ellas Probleme mit ihrem Vater konnten das Ganze auch nicht wirklich auflockern.

Dennoch schaffte es der Roman, mich zu fesseln und ich konnte die Nase kaum aus dem Buch nehmen. Es war nicht ganz so schlimm wie bei den ersten beiden Bänden, aber dennoch war das Buch ratz fatz gelesen.

Ebenfallas gestört haben mich die teilweise etwas lasch ausfallenden Auflösungen und wie einfach es manchmal war (z. B. Der Deal mit Jordan). Alles in allem gibt es aber nur einen Stern Abzug und ich kann das Buch weiterempfehlen. Wenn man mit Band zwei fertig ist will man ohnehin wissen, wie es weiter geht.

Fazit: Kein furioses Finale, aber ein nettes Happy End

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paper prince, erin watt, liebe, ella, royals

Paper Prince

Erin Watt , Ulrike Brauns
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Piper, 03.04.2017
ISBN 9783492060721
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Ella ist weg und die Familie Royal droht auseinander zu brechen. Reed gibt sich die Schuld daran, seine Brüder stimmen ihm zu, wenden sich mehr und mehr von ihm ab. Als Ella wieder zurück ist, zeigt sie Reed die kalte Schulter, doch ein Royal gibt nicht auf...

Der zweite Teil der Royal-Reihe setzt exakt an der Stelle an, an der der erste endet. Allerdings kommt nun noch die Sicht von Reed hinzu, die uns über die ersten Kapitel begleitet. So erleben wir auch ohne Ella, wie das Leben in der Royal-Villa weitergeht. Im weiteren Verlauf sind die Kapitel zwischen Ella und Reed aufgeteilt, wobei mir die Ella-Kapitel besser gefielen, wohl deshalb, weil man die Figur bereits aus dem ersten Teil kennt

Die Handlung an sich ist ein kleines Katz-und-Maus-Spiel zwischen Ella und Reed, das sich aber sehr gut liest und wirklich interessant ist. Die kleinen Wendepunkte zwischendrin halten den Roman spannend. Einzig der Cliffhanger am Ende ist sehr gemein, aber gut gewählt, man will sofort weiter lesen.

Fazit: Ich konnte es nicht au der Hand legen.

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Grabgeflüster

Máirtín Ó Cadhain
Fester Einband: 350 Seiten
Erschienen bei Alfred Kröner Verlag, 16.03.2017
ISBN 9783520601018
Genre: Romane

Rezension:

Man ist begraben, liegt unter der Erde, kann von den Lebenden aber doch nicht so ganz lassen und redet nur noch über sie. Ja, richtig. Man redet über die Lebenden, denn was soll man sonst tun?! Deswegen besteht dieser Roman auch ausschließlich aus wörtlicher Rede. Bei diesem Punkt beginnen für mich auch die Probleme. Durch die durchweg dialogische Struktur ist es teilweise sehr schwer zu erkennen, wer spricht. Eine richtige Handlung gibt es auch nicht, wodurch ich zunehmend verwirrter wurde und auch den Überblick verlor.

Gesprochen oder man kann auch fast schon sagen gelästert wir über die Lebenden. Wer wen ausnutzt oder etwas falsch gemacht hat, jemanden ungerecht behandelte. Die ganzen Thematiken und auch das Schreibkonzept konnte mich nicht wirklich überzeugen, geschweige denn fesseln. Ich habe die Seiten relativ schnell nur noch überflogen, blieb aber an keiner wirklich hängen.

Wenn man sich auf diesen besonderen Stil einlassen kann, nimmt man viel mit und kann sich auch von dem Buch mitreißen und faszinieren lassen. Mir war es zu anstrengend, da ich mich stark konzentrieren musste, damit ich am Ende der Seite noch wusste, was am Anfang stand. Für eine literaturwissenschaftliche Analyse wäre das Buch sicher interessant, da die Sprache sehr von der Mündlichkeit der Landbevölkerung geprägt ist und natürlich auch die dialogische Struktur untersuchenswert ist. Für eine reine Freizeitlektüre ist es – zumindest für mich – nicht geeignet.

Fazit: Interessantes Konzept, kann mich aber nicht überzeugen.

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novelle, dennis frey, fantasy, magische meriten 1 - gefunden

Magische Meriten 1 - Gefunden

Dennis Frey
Flexibler Einband: 118 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 19.12.2016
ISBN 9781537734200
Genre: Sonstiges

Rezension:

Von einer Rahmenhandlung eingefasst, erzählt die Novelle von Flo, die ihr magisches Potential erkennt und einiges an Gefahren durchstehen muss. Die Rahmenhandlung schlägt am Ende einen Bogen zurück zum Anfang, was mir sehr gut gefiel. Auch sind Rahmen- und Binnehandlung durch eine Figur, die in beiden Teilen auftaucht, miteinander verbunden. Die beiden Protagonisten Flo und Ivan sind auf Anhieb sympathisch und sehr glaubwürdige Charaktere: Flo, ein zunächst mürrisches Teenager-Mädchen, das lieber in Spanien am Strand mit süßen Typen flirten würde, als in Deutschland wandern zu gehen. Aber auch ihre mutige und verletzliche Seite zeigen sich. Ivan ist der typische Lehrling: Mit Feuereifer bei der Sache, was seine Kräfte und Fähigkeiten nicht immer ganz mitmachen und mit einem Urvertrauen in seinen Lehrmeister. Auch die anderen Figuren sind liebevoll entworfen, haben alle unterschiedliche Charakterzüge und werden dem Leser nachvollziehbar näher gebracht.

Das Konzept der Welt, in der die Handlung spielt, der Zwischenwelt der Rahmenhandlung, wie auch die Magie- und Gottesvorstellungen sind super kombiniert. Die Informationen, die man zum Verständnis benötigt werden sehr präzise geliefert und sind an den richtigen Stellen in der Handlung platziert. Aufgrund der Kürze des Buches ist die Handlung sehr kompakt erzählt, wodurch sich die Spannung aber kontinuierlich hält. Man hat nicht das Gefühl, dass etwas zu kurz kommt oder Informationen fehlen.

Der Schreibstil ermöglicht ein flüssiges, schnelles Vorankommen im Text und ist sehr fesselnd. Man liest gern und würde das Buch am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen. Man möchte sofort das nächste Buch des Autors lesen, um sich weiter von seiner Welt und den darin lebende Figuren verzaubern zu lassen.

Fazit: Eine Welt, in die man gerne eintaucht und eine spannende Geschichte vereinen sich hier zu einem kurzweiligen Lesevergnügen.

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15 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

ritter, roman, parzival, adolf muschg, der rote ritter

Der Rote Ritter

Adolf Muschg
Flexibler Einband: 1.104 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 23.09.2002
ISBN 9783518399200
Genre: Romane

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