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Selection – Der Erwählte

Kiera Cass , Susann Friedrich
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch, 25.05.2016
ISBN 9783733500962
Genre: Jugendbuch

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332 Bibliotheken, 11 Leser, 1 Gruppe, 43 Rezensionen

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Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten

Becky Chambers , Karin Will
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei FISCHER Tor, 27.10.2016
ISBN 9783596035687
Genre: Science-Fiction

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(85)

240 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

fantasy, feen, harfe, im bann der feenkönigin, intrigen, irland, james, jugendbuch, keltische mythologie, königin, lamento, liebe, luke, maggie stiefvater, musik

Lamento - Im Bann der Feenkönigin

Maggie Stiefvater , Katharina Volk
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 01.06.2012
ISBN 9783426283714
Genre: Jugendbuch

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(625)

1.292 Bibliotheken, 17 Leser, 2 Gruppen, 243 Rezensionen

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Mein bester letzter Sommer

Anne Freytag
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Heyne, 08.03.2016
ISBN 9783453270121
Genre: Jugendbuch

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(217)

504 Bibliotheken, 13 Leser, 0 Gruppen, 87 Rezensionen

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Nachtblumen

Carina Bartsch
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 23.06.2017
ISBN 9783499291081
Genre: Liebesromane

Rezension:

Nach dem Klappentext, dachte ich immer, das Buch sei aus zwei Sichten geschrieben. Das ich mich geirrt habe, ist ziemlich schnell klar geworden. Vorweg will ich noch sagen, dass mir die Idee besonders gut gefallen hat. Ein – kann man sie Architekten-Pärchen nennen? – wohlhabendes Ehepaar gibt verlorenen Jugendlichen eine Chance, zurück ins Leben zu finden. Nichts kommt von nichts. Jana und die anderen machen eine Ausbildung in der Firma von Klaas Völkner, kriegen einen Lohn, zahlen eine geringe Miete und kaufen sich ihr Essen selbst. Abends gibt es dann immer ein gemeinsames Mahl.

Zu Beginn überkam mich allerdings ein Problem: Janas grausame Schüchternheit und ihre träge Art. Natürlich, jeder ist Schüchtern, jeder hat manchmal Angst das falsche zu sagen, niemand ist perfekt, manchmal reagiere ich persönlich nur allergisch auf Menschen, die nicht einmal den Mund aufmachen können, nicht um Hilfe bitten können. Hinzu kommt Janas Trägheit, die sehr schnell auf mich übersprungen ist. Ihre langen Tage wurden zu meinem langsamen Lesen. Später, je näher sie und Collin sich kamen, löste sich diese andauernde Trägheit und ich gewann richtige Freude am lesen. Es war, als hätte ich bloß mit Jana darauf gewartet, endlich ein wenig Mut zu fassen.

Besonders gut als Figur hat mir Dr. Flick, eine sehr authentische Figur, so im reinen mit der Welt und sich selbst, dass ich schon fast neidisch wurde, gefallen; und Collin, der kleine Geheimniskrämer. Ich mochte Vanessa, ihre widersprüchliche, paradoxe Art, ihre gemeine, zerbrochene Seite und ich mochte Tom, der sich selbst so sehr hasst, dass es weh tut. Ja, eigentlich mochte ich die Charaktere alle sehr gerne, auch wenn ich am Anfang meine Schwierigkeiten mit Jana hatte.

Auch das Ende fand ich sehr gut gelungen – sehr realistisch vor allem. Ich glaube ich mag das Ende am liebsten. Kapitel 43 bis zum Schluss, es sind sehr starke Kapitel, Kapitel die viel zu schnell verflogen sind. Ich wünschte ich könnte mehr aus Janas Leben erfahren.

Mehr dazu: readingcow

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Tags: ausbildung, beziehung, depression, liebe, sylt, trauma, traumatisiert   (7)
 

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(2)

5 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

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Hallo Leben, hörst du mich?

Jack Cheng
E-Buch Text: 385 Seiten
Erschienen bei cbt, 06.03.2017
ISBN 9783641187811
Genre: Jugendbuch

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1.457 Bibliotheken, 20 Leser, 1 Gruppe, 103 Rezensionen

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Der Märchenerzähler

Antonia Michaelis , Kathrin Schüler
Buch: 448 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 01.09.2013
ISBN 9783841502476
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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(63)

98 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 38 Rezensionen

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Hallo Leben, hörst du mich?

Jack Cheng , Bernadette Ott
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei cbj, 06.03.2017
ISBN 9783570164563
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Direkt unter dem Klappentext steht die Meinung des Autors Barry Jonsberg, der sagt:

Es ist unmöglich, Hallo Leben, hörst du mich? ohne ein Lächeln im Gesicht zu lesen. Dieses Buch feiert das Allerbeste in der menschlichen Natur. Ich liebe es.

Ich kann mich dessen zu hundert Prozent anschließen. Alex‘ Aufgeregtheit, seine kindliche, zerstreute Freude konnte mich vollkommen in den Bann ziehen und ich spürte die selbe Hast in mir, die selbe Aufregung und Freude, sowie die Trauer – auch wenn mir nicht immer nach heulen zumute war, wie Alex wohl sagen würde.

Jack Chengs Werk ist etwas ganz besonderes und ich hätte mir keinen besseren Start in das Jahr 2018 vorstellen können. Mit authentischen Charakteren, einem scheuen Hund und einem Protagonisten, den man einfach nur ins Herz schließen kann (und das sage ich als überzeugte Kinderhasserin) führt er uns durchs geschehen. Ich liebe zu dem, wie das Buch verfasst wurde. Zu einem Teil besteht das Buch nämlich aus Alex‘ Aufnahmen, in denen er alles wiedergibt, was ihm widerfahren ist und zum anderen aus Dialogen in Echtzeit. Als Leser kann man sich natürlich trotzdem alles vorstellen, weil Alex ein ziemliches Plappermaul ist. Was man nicht von den anderen Figuren hört, erklärt der Junge ziemlich genau.

Die Handlung an sich ist sehr realistisch gehalten – natürlich der eine Punkt ist vielleicht der größte Zufall der Welt, allerdings ziemlich gut begründet. Es gibt Höhen und Tiefen, Liebe und Streit, Gutes und weniger Gutes. Die Außerirdischen, die den iPod irgendwann finden würden, würden auf jeden Fall eine ordentliche Portion des Menschlichen Lebens abbekommen, in all seinen unzensierten Facetten. Sie würden Angst, Wut, Trauer und Freude zu spüren bekommen, Barmherzigkeit und Kühle. Es ist ein wundervolles Buch.

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Tags: ausserirdische, ipod, kind, leben, mensch, menschlichkeit, menschsein   (7)
 

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(138)

310 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 93 Rezensionen

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Constellation - Gegen alle Sterne

Claudia Gray , Christa Prummer-Lehmair , Heide Horn
Fester Einband: 500 Seiten
Erschienen bei cbj, 20.11.2017
ISBN 9783570174395
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ich hätte das Buch wohl niemals gelesen, wenn ich es nicht über das Bloggerportal bekommen hätte. Fakt ist, dass mir menschenähnliche Kreaturen, welche nicht in der Lage sind, Gefühle zu entwickeln oder gar liebe zu empfinden, nicht sonderlich geheuer sind (Siehe Dinge wie Warm Bodies – oder eben wir hier, ein Roboter, der fühlt).

Sehr schnell allerdings konnte ich mich in die Charaktere Noemi und Abel einfühlen. Claudia Grays Schreibstil hat mich in seinen Bann gezogen und mit Freude tauchte ich immer wieder in die Geschichte ein.

Noemi ist eine Kriegerin, eine Soldatin und besitzt eine unfassbar schnelle Auffassungsgabe. Abel hingegen scheint perfekt. Er ist intelligent, schnell, stark und durch die dreißig Jahre Einsamkeit auch ziemlich melancholisch.

Anders als in vielen solchen Geschichten, ergab es sogar Sinn, dass die beiden zusammen Zeit verbrachten, zuerst zu ihrem eigenen Nutzen und schließlich, weil sie einander brauchten und wollten. Mehr als nur einmal konnten mich die beiden in ihre Gespräche und ihre Welten einsaugen und mich in ihnen gefangen halten, als sei ich selbst Teil des von Claudia Gray erschaffenen Universums.

Abels Neugierde erinnert an die eines Kindes, welches gerade erst begonnen hatte, die Welt zu erkunden und für sich zu gewinnen. Er stellte Fragen, zerbrach sich den Kopf und wie er versuchte, Noemi zu verstehen, machte mich entweder unfassbar fröhlich oder zutiefst traurig.

Die Autorin besitzt einen sehr angenehmen Schreibstil, was ich allerdings sogar bis in den Himmel loben kann, ist die Tatsache, dass ihr Werk Sinn macht. Mein ganzes Leben lang verschlinge ich leidenschaftlich gerne Fantasy und Science Fiction Geschichten und kaum etwas macht mich wohl glücklicher, als eine unrealistische Geschichte, so verdammt gut darzustellen, dass es tatsächliche eine Zukunft sein könnte. Dass es tatsächlich existieren könnte. Claudia Gray hat das mehr als nur gut gemeistert und ich werde mir wohl ihre Star Wars – Veröffentlichungen krallen und sie ebenso verschlingen – was kann man machen.

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Tags: dystopie, fiction, roboter, romantasy, romanze, science, sciencefiction, scifi   (8)
 

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(91)

196 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 36 Rezensionen

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Was wir dachten, was wir taten

Lea-Lina Oppermann
Flexibler Einband: 180 Seiten
Erschienen bei Julius Beltz GmbH & Co. KG, 24.07.2018
ISBN 9783407822987
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Es war ein gutes Buch, ein Buch, dass ich regelrecht verschlungen habe (wobei es bei der Seitenanzahl, natürlich keine Kunst ist). Ich habe nicht viel daran auszusetzen, die Charaktere waren in Ordnung, vielfältig und eigensinnig. Jeder von ihnen hatte eine ganz eigene Persönlichkeit, so unterschiedlich wie in der Realität., so vielfältig wie im wahren Leben. Es kann nicht immer gut und böse geben, nicht immer stark und schwach – die Autorin hat Charaktere erschaffen, die auch in den Grauzonen herumirren.

Die Geschichte ist kurz und knapp, ohne viel drum rum zu quatschen, erzählt die Autorin, was passiert ist, was ihre Figuren durchmachen mussten. Ich fand es interessant, ein Amokläufer, der zwar mit einer Waffe droht, doch etwas viel schlimmeres tut, als jemanden zu töten. Ein Unbekannter, der die Schüler in den Wahnsinn treibt und sie an ihre Grenzen treibt.

Niemand möchte seine tiefsten Geheimnisse vor Fremden ausplaudern, eingestehen, dass man falsch lag und schlecht gehandelt hatte, tut weh. Es fällt schwer und auch wenn ich finde, dass das Buch etwas von einer Schullektüre der Unterstufe hatte.

Natürlich wurden Ängste, Emotionen und Reaktionen beschrieben, aber so wirklich bei mir ankommen, taten sie nicht. Natürlich war es schrecklich und ich war froh, dass ich nicht ein Teil davon sein musste.

Auch das ganze Buchformat und die Schriftgröße hat mich an meine Lektüren der achten Klasse erinnert.

Das alles sind allerdings nur kleine Mängel eines Buches, welches trotz allem in meiner Erinnerung bleiben wird.

Lea-Lina Oppermanns Buch hat mich in seinen Bann gezogen. Mit hat die Geschichte sehr gut gefallen, die Charaktere waren in Ordnung und auch der Schreibstil war angenehm zu lesen. Trotzdem hat mir eine gewisse Tiefe gefehlt, mehr Emotionen, die mich auch wirklich treffen.

Vielleicht war es auch der Gedanke der Autorin, immerhin ist es eine Erzählung dreier Figuren, die ihre Erlebnisse wiedergeben. Es wirkte wie ein Zeitungsartikel, ein Artikel der erwähnten Redakteure.

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Tags: amok, amoklauf, unterricht   (3)
 

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(409)

1.269 Bibliotheken, 61 Leser, 1 Gruppe, 164 Rezensionen

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Das Lied der Krähen

Leigh Bardugo , Michelle Gyo
Flexibler Einband: 592 Seiten
Erschienen bei Knaur, 02.10.2017
ISBN 9783426654439
Genre: Fantasy

Rezension:

Dass die Autorin mich mit Das Lied der Krähen nicht enttäuschen würde, war mir in dem Moment klar, als ich noch immer begeistert Grischa - Goldene Flammen weglegte.

Doch dann kam Kaz Brekker und stahl mein Herz. Erst geheimnisvoll, dann wahnsinnig gutherzig und schließlich zerbrochen.

Mal davon abgesehen, dass Leigh Bardugos Schreibstil einfach Sensationell ist und einen wahnsinnig schnell in den Bann ziehen kann, hat sie mit den sechs Krähen wundervolle Charaktere erschaffen.

Als allererstes ist da Kaz Brekker, der Kopf der Gruppe, ein Geheimniskrämer und Mysterium für sich. Ein verdammt tiefgründiger junger Mann, der mir von Seite auf Seite immer tiefer ans Herz wuchs.

Inej Ghafa, das Phantom, mindestens genauso geheimnisvoll wie Kaz selbst und stehts an seiner Seite wie sein eigener Schatten. Im Grunde ist sie genau das: Kaz' Schatten, immer bereit ihm den Arsch zu retten, immer bereit alles für ihn zu geben.

Matthias, getrieben von Hass, Patriotismus und Liebe zu der einen Person, die er eigentlich über alles Hassen sollte, die er töten sollte, die ihn verraten hat. Ich liebe den Kampf den er mit sich selbst führt, ich liebe den Zwiespalt in dem er sich befindet.

Nina, die so mutig für all jene kämpft, die ihr etwas bedeuten. Eine Grischa, die für ihre Freiheit kämpft und den Wunsch hegt, endlich wieder nach Hause zurück zu kehren.

Jesper, ein Scharfschütze und Gewinnspiel-Verrückter (Da haben wir wohl etwa gemeinsam haha!). Ein bisschen beneide ich ihn um das Leben, welches er führte und führt. Auch wenn er definitiv öfter mal den Mund halten sollte, vor allem wo er doch weiß, was für ein Pechvogel er doch ist.

Und zum Schluss Wylan, der reiche Knabe, so unsicher und voller Vorwürfe, nicht hinzu zu gehören - dabei tut er genau das: Er ist mindestens so geheimnisvoll wie die anderen und eine genauso großartige Krähe wie die anderen.

Die Chemie zwischen den jeweiligen Charakteren, egal ob Kaz und Inej, Inej und Jesper, Matthias und Nina, Jesper und Wylan - sie alle zusammen, ist einfach unglaublich warmherzig und schön. Ich konnte lachen, wollte weinen, mein Magen zog sich zusammen und ich musste das Buch so oft einfach wieder zu klappen und erneut durchleben, was ich vor wenigen Sekunden erst gelesen hatte. Mal davon abgesehen, dass dieses Buch so hübsch aussieht, dass ich 60% der Zeit nur drauf gestarrt habe, ohne ein Wort in der Handlung vorwärts zu kommen.

Mit Das Lied der Krähen hat Leigh Bardugo ein Meisterwerk erschaffen, dessen Charakter man alle schnell und vor allem unfassbar leicht ins Herz schließen kann. Und bis Das Gold der Krähen auf deutsch erscheint, sind es auch nur noch 248 Tage.


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Tags: fantasy, krähen, romantasy, k   (3)
 

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1.583 Bibliotheken, 23 Leser, 7 Gruppen, 135 Rezensionen

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Ich fürchte mich nicht

Tahereh H. Mafi , Mara Henke
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 21.07.2014
ISBN 9783442478491
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ich habe mich von der ersten Seite in das Buch verliebt. Die Verwirrtheit, das Chaos an Gedanken, die Idee, Textstellen einfach durchzustreichen ist genial. Es erinnerte mich an eine Buchidee von mir, die ich unbedingt umsetzen will, mich bisher allerdings nie getraut hatte, weil die Protagonistin in einem Maße „zu“ verrückt ist, zu verwirrt, einfach viel zu Komplex denkt – ich fürchte mich nichthat mich allerdings sofort inspirieren können und mit Mut gemacht.

Oh ja, den ersten Teil der Geschichte um Juliette habe ich verschlungen, mich in ihren wirren Gedanken herumgewälzt und mich ebenso verwirren lassen, mich ebenso ahnungslos gemacht, wie die Protagonisten war.

Ich stehe auf Bücher, die mich so sehr in die Gefühlswelt der Figuren hineinkatapultieren, mich nicht zum Allwissenden Leser machen sondern mich genauso verkümmern lassen, wie die Protas. Das ist Tahereh Mafi außerordentlich gut gelungen.

Dann kommt allerdings der Teil des Buches den ich weniger mag. Als erstes hat mir diese Geschwindigkeit nicht gefallen, mit der sich die ganze Sache zwischen Adam und Juliette entwickelt hat. Okay, die ganze Hintergrundgeschichte ist zwar ganz schön und gut, aber durch diese Hast wirkt die ganze Beziehung irgendwie gespielt, unecht, als hätte jemand zu viel Glitter auf irgendetwas furchtbar hässliches geworfen, nur um die Fehler zu kaschieren.

Ein zweiter Punkt der mir weniger Gut gefällt, ist das Gefühl (dieses dauerhafte miese Gefühl das ich in dem Buch hatte), dass Juliette sich eines Tages Warner an den Hals werfen wird, sich wahnsinnig in ihn verliebt und vergisst, was für ein schlechter Mensch er ist, weil er sich doch einfach nur nach Liebe und Zuneigung sehnt, die er Zuhause wohl niemals bekommen hat – sehr traurig.

Ich hasse Dreiecksbeziehungen. Ich hasse sie, sie bauen immer wieder ein solch unnötiges und langweiliges und nervenzerreißendes Drama auf, dass ich das Gefühl habe der Autorin / dem Autor habe es an kreativer Handlung gefehlt. Es ist etwas anderes, wenn reine Liebesgeschichten dieses Thema bewältigen – ist okay, gibt es manchmal, schön und gut. Aber wieso neigen so viele (und es sind so wahnsinnig viele (ich versuche gerade an ein Buch zu denken, in dem es zu keiner Dreiecksbeziehung kam)) Dystopie-Autoren dazu, ihren weiblichen Protas einen zweiten männlichen Charakter zuzuschreiben, der ja soviel besser ist als der erste oder der nur ein billiger Abklatsch von dem ersten ist. ÜBERHAUPT: Wieso müssen alle männlichen Charaktere immer auf die weibliche Protagonistin stehen? Ich weiß gar nicht wieso ich so ein Fan von Dystopien bin, wo ich doch jedes Mal richtige Nervenzusammenbrüche erleiden muss, wann immer ein neuer männlicher Charakter eingeführt wird.

Dystopie-Protagonistinnen sind immer Knallhart im nehmen und können alles selbst, werden von allen gewollt (Die Bösen wollen sie, die Guten wollen sie, der Bruder der Guten will sie, die Schwester will sie auch und wenn ihr Vater nicht der beste Mann im Universum wäre, würde er sie vermutlich auch wollen) und sehnen sich immer nach Liebe und Zuneigung. Ich glaube keine Protagonistinnen sind unselbstständiger als weibliche Dystopie-Protas (Und ich sage nichts gegen Liebesgeschichten, verdammt Romantasy gehört zu meinen absoluten Lieblingsgenres, aber es gibt einen Unterschied zwischen „Ich bin verliebt“ und „OMG ICH BRAUCHE JETZT SOFORT EINEN MANN SONST WERDE ICH EINSAM STERBEN SCHNIEF XY IST BESTIMMT TOT DESWEGEN IST ES DOCH OKAY ZX ZU KÜSSEN – OMG XY LEBT DOCH WAS TU ICH DENN JETZT BLOß ICH LIEBE DOCH BEIDE :(“

So genug aufgeregt.

Nachteil: Juliette schreit nach Liebe (verstehe ich in Anbetracht ihrer Lebensgeschichte), stürzt sich auf die Liebe und Zweifelt auch – was mich vermuten lässt, dass sich in den Folgebändern sehr viel Drama aufbauen wird, nur damit sie (vermutlich) sowieso alleine Endet. Oder mit dem Ersten. Oder dem Zweiten. Oder vielleicht lernt sie jemanden ganz neuen kennen.

Band 2 werde ich trotzdem lesen.

Das Buch hatte einen außerordentlich guten Start ließ allerdings nach einer Weile etwas ab. Es blieb Spannend, die Handlung folgte einem roten Faden und die Autorin ließ sich nicht durch irgendwelche Unwichtigkeiten ablenken. Ich befürchte nur das es in einem Dreieckschaos endet, was mir die gesamte Juliette-Reihe etwas kaputt machen würde. Auch die Beziehung zu dem „Mann an ihrer Seite“ (Siehe Klappentext) wirkt bisschen zu hastig und überstürzt, mal sehen wie sich das ganze Drama im zweiten Teil entwickelt.

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Tags: dystopie, magischekräfte, weltuntergang   (3)
 

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(337)

733 Bibliotheken, 9 Leser, 3 Gruppen, 59 Rezensionen

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Grischa - Goldene Flammen

Leigh Bardugo , Henning Ahrens
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 22.07.2014
ISBN 9783551313263
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Am Anfang hatte ich ziemliche Probleme mich in Leigh Bardugos Universum zurecht zu finden. Direkt zu Beginn wird man als Leser in eine komplett fremde Welt hineingeworfen: Rawka - jedenfalls ein Teil von Bardugos Welt, 

Ich hasse langatmige Erklärungen, unnötige Textpassagen, in denen Leser aufgeklärt werden und die gesamte Geschichte einen fremden Eindruck annimmt. 

Nicht bei Leigh Bardugo: Sie nimmt an, der Leser sei Teil ihrer Welt, sie überlässt uns keine andere Wahl als sie zu kennen, ein Teil von ihr zu sein, ebenso in ihr gefangen zu sein, wie die Autorin und all die herrlichen Kreaturen, die sie erschaffen hat. Mit nichts als einer Landkarte und einer Liste der Grischa, der Meister der kleinen Künste. 

Ich fühlte mich ebenso in das Geschehen hineinkatapultiert wie Alina selbst. In einem Moment folgte ich noch dem Leben einer einfachen Kartografin mit einem besten Freund, für den sie heimlich schwärmte; im nächsten befand ich mich inmitten des kleinen Palastes, umgeben von Korporalki, Ätheralki und Materialki. 

Bereits in Ein bisschen wie Unendlichkeit habe ich gesagt, dass ich es liebe, wenn ich genauso verwirrt bin, wie die Protagonistin, genauso durcheinander, genauso ahnungslos, genauso verliebt in den männlichen Charakter.

Und Gott, war ich verwirrt. Ich muss gestehen, ich war sogar ziemlich naiv, hab mein Herz und mein Vertrauen an den falschen vergeben, weil der Eigentliche viel zu weit entfernt war. Ich war mindestens so naiv wie Alina, mindestes so glücklich, endlich ein Teil von etwas zu sein und mindestens genauso entrüstet, als mein Leben aus den Fugen geriet.

Grischa - Goldene Flammen ist ein wundervoller Auftakt und ich kann es kaum erwarten, endlich Band zwei in die Finger zu kriegen und erneut in die Welt von Alina und Maljen einzusinken. Bis dahin hält auf jeden Fall Das Lied der Krähen mit.


Mehr auf: 

https://wordpress.com/post/readingcow.wordpress.com/1156

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Tags: bardugo, fantasy, grischa, grisha, leigh, leighbardugo, romantasy   (7)
 

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1.233 Bibliotheken, 20 Leser, 3 Gruppen, 107 Rezensionen

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Die Stadt der verschwundenen Kinder

Caragh O'Brien , Oliver Plaschka
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Heyne, 11.03.2013
ISBN 9783453534223
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Am Anfang hatte ich so meine Probleme mich in die Geschichte einzufinden und den knappe Zeitraum vor der Mauer empfand ich eher als langweilig, was danach kam, konnte mich allerdings vollends in seinen Bann ziehen.

Die Enklave, das strikte Vorgehen, die Regeln und das Gefängnis. Ich mochte die Geschichte, die sich innerhalb der Enklave abspielte wirklich sehr und sobald das Geschehen endlich ins Rollen gekommen war, wollte ich das Buch nicht mehr aus meiner Hand legen müssen.

Ich verliebte mich in Leon, in seine Geschichte und sein Leid. Ich spürte Gaias Kummer und ihre Scham, was ihre linke Gesichtshälfte betrifft und auch die Angst, wenn es immer wieder darum ging, etwas neues zu erfahren.

An sich kann ich den Protektor verstehen, da ist diese Stadt der das Erbgut fehlt und er braucht Kinder, neue Kinder, von fremden Familien. Seine Vorgehensweise ist auf sehr vielen Arten falsch und viel zu drastisch. Eine Mauer um die Leute fernzuhalten? Müttern, Familien ihre Babys wegnehmen? Es kann auch Reichtum und Armut ohne einer Mauer geben. Die wenigstens müssen auf ihr Geld verzichten, nur weil keine Mauer sie vor den dunklen Schicksalen anderer Familien bewahrt.

Die Mauer ist reiner Egoismus, das verschließen der Augen vor der Wirklichkeit und der Wunsch nach Leben, in einer Welt, in der es allen „gut“ geht. Natürlich gibt es Hinrichtungen, aber die haben die Verurteilten immerhin verdient oder nicht? Natürlich gibt es eine riesige Mauer, aber wie sehr man vor der Mauer leiden muss, ist den Leuten egal, sie können es verdrängen, es vergessen, sie adoptieren die Kinder und geben ihnen ein besseres Leben – genug gute Taten, nicht wahr?

Die Art wie der Protektor an das Problem ran geht ist falsch, auch was er seiner Familie antut. Er ist ein furchtbarer Mann, ein Rassist, ein schrecklicher Vater und vermutlich auch Ehemann, niemand mit dem ich Zeit verbringen möchte, aber ich kann seinen Gedankengang verstehen, ein kleines Stückchen, verstehe ich.

Ich mag solche Antagonisten, ich mag Bösewichte, die man verstehen kann, ich mag es, wenn man weiß, dass der Feind böse ist, aber trotzdem nachvollziehen kann, wieso er etwas tut. Caragh O’Brien hat einen solchen Charakter erschaffen und ich glaube das ist der größte Pluspunkt an dem Buch.

Ich kann es kaum erwarten, endlich Band 2 und 3 zu kaufen und mich in den Fortlauf der Geschichte um Gaia und ihren Kampf gegen die Enklave zu stürzen. Ein bisschen habe ich Angst davor, enttäuscht zu werden, weil Dystopien oftmals zu Dreiecks-Beziehungen neigen und ich nichts mehr hasse, als wenn der erste männliche Protagonist einfach in eine Ecke geworfen wird und stattdessen ein anderer ins Spiel kommt (Das ist der Hauptgrund wieso Infernale – Rhapsodie in Schwarz gar nicht erst eine Chance bekommen hat). Alles in allem, ein toller Start in eine neue Geschichte.

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Tags: caragh, dystopie, enklave, o'brien   (4)
 

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129 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 62 Rezensionen

frauen, freundschaft, lebenskrise, leserunde, liebe, liebesroman, magie, neuanfang, paperback, prag, reise, roman, trauer, vergangenheit, winter

Wintersterne

Isabelle Broom , Uta Rupprecht
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Diana, 09.10.2017
ISBN 9783453359109
Genre: Liebesromane

Rezension:

Von den drei Frauen, mochte ich Megan am meisten. Ihre Zielstrebigkeit, ihr Wunsch, mit ihrer Kreativität ihre Brötchen verdienen zu können und das Gefühl, wenn die Inspiration dich packt und du das Gefühl hast, dich selbst darin zu verlieren. Es ist herrlich.

Sophie, die fast die gesamte Welt gesehen hatte, ging mir zu Beginn (im Grunde Dreiviertel lang) ziemlich auf die Nerven. Die dauernde Sehnsucht nach ihrem Robin und ihre Probleme alleine zu sein, trieben mich schier in den Wahnsinn. Als sich am Ende alles lichtete, nahm es mir die Wut und ich konnte verstehen, wieso Sophie war wie sie war. Was so furchtbar schlimm war, dass sie nach Prag floh, wo ihr Herz lebte

Am wenigsten mochte ich Hope. Vielleicht lag es einfach daran, dass ich keine fünfzig Jahre alt war und auch niemals mein eigenes Kind geboren und aufwachsen gesehen hatte. Hopes dauerndes Bedürfnis sich um alle zu sorgen und sich an alles zu klammern machte mich Verrückt (Noch schlimmer als „die zerbrechliche“ Sophie oder Anette, deren böse, böse Mutter, ihren Vater verlassen hatte).

Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen und auch das Ende positiv überrascht. Tatsächlich waren die letzten fünfzig Seiten einfacher zu lesen, als die fast vierhundert zuvor.

Mein größtes Problem mit dem Buch ist, dass ich wohl einfach nicht für reine Liebesgeschichten gemacht bin. Jedenfalls nicht in dem Stil.

Die Liebe zu Prag und die Magie in dieser Stadt konnte mich vollkommen einlullen. Davon konnte mich die Autorin auf jeden Fall überzeugen.

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Tags: angst, beziehung, liebe, probleme, reise   (5)
 

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62 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 5 Rezensionen

dystopie, emmi itäranta, fantasy, felshöhle, finnland, geheime wasserquelle, jugendbuch, jugendroman, knappheit, militär, mülldeponie, noria, plastikgeräte, postapokalyptisch, wasser

Der Geschmack von Wasser

Emmi Itäranta , Anu Stohner
Flexibler Einband: 340 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.09.2014
ISBN 9783423650090
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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83 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

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Vollendet

Neal Shusterman , Anne Emmert , Ute Mihr
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch, 21.08.2014
ISBN 9783733500290
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Auch wenn mich die Idee sehr neugierig gemacht hatte und Abtreibung sowieso ein Thema ist, mit dem ich mich sehr gerne und lange beschäftige.

Die Situation ist einfach: Man darf nicht mehr abtreiben, aber man darf sein Baby storchen (jemandem anderen vor die Haustür legen, ohne dabei erwischt zu werden) oder als Wandler zwischen dem 13 und dem 18 Lebensjahr wegschicken.

Ich verstehe zwar nicht ganz, wie die Leute sich denken können, das sei besser als Abtreibung, aber in einer Dystopie ist alles möglich – naja, fast.

Auch wenn die Idee sehr verlockend und die Charaktere zzu den besten gehörten, ich aber definitiv schon mit schlechteren auskommen musste, konnte mich der Schreibstil, beziehungsweise die Übersetzung von Anne Emmert und Ute Mihr, so wenig überzeugen, dass ich nicht über die 180ste Seite hinweg kommen konnte. Auch wenn mir der gerade aufgetauchte CyFi unfassbar gut gefallen hat.

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Tags: abtreibung, dystopie, vollendet   (3)
 

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147 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

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Der Himmel kann warten

Sofie Cramer , , ,
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 18.12.2015
ISBN 9783499271434
Genre: Liebesromane

Rezension:

Nah. Es fing wirklich flau an, wirklich. Die Handlung an sich fand ich in Ordnung, aber Lilly und Len gingen mir beide furchtbar auf die Nerven. Amüsant fand ich, wie meine eigene Kleidung/Stil-Richtung sehr kritisiert wird, wobei mich das bei jemandem aus 1974 nicht wirklich wundert. Auch die (zum Glück nur einmal benutzte) Redewendung:

Wir schicken eine WhatsApp (…)

Seite 142

bereitete mir nicht wirklich Freude, ich habe noch nie einen Teenager so etwas sagen hören.

Irgendwie wirkten Len und Lilly auf mich wie Versionen von Adam und Mia, ebenfalls Gitarrist und Cellistin (Wenn ich bleibe, Gayle Forman, 2009). Zusammen bildeten sie zwar schon ein süßes Pärchen, aber sie waren beide sehr… oberflächlich.

Lillys Erzählungen von den Rückblenden wirkten gefühlslos und uninteressant (natürlich immer noch furchtbar, vor allem, weil Herzinsuffizienz ja keine Fiktion ist – übrigens finde ich den Teil kreativ gewählt, endlich jemand der im Sterben liegt und dabei nicht an Krebs zu Grunde geht!) und Len ist zwar tief depressiv aber… Wer es ernst meint schneidet sich den Unterarm senkrecht und nicht waagerecht auf, nur mal so am Rande.

Ich hätte mir bei Len mehr traumatische Rückblenden gewünscht, jemand der (mal um Spoiler zu vermeiden) sieht, was er sehen musste, würde nicht einfach nur traurig verkümmern, solche Erlebnisse verfolgen an, man träumt davon. Traurigkeit alleine reicht nicht, um richtige Emotionen zu manifestieren.

Einen RIESIGEN Pluspunkt hatte das Buch: Das Ende. Ich fand es toll, super gewählt. All die Seiten lang habe ich mich gequält und mir geschworen, das Buch gegen die Wand zu schmeißen, wenn es ein HappyEnd gäbe.

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Tags: krankheit, leben, liebe, reise, strand, tod   (6)
 

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266 Bibliotheken, 11 Leser, 3 Gruppen, 27 Rezensionen

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Die unsichtbare Bibliothek

Genevieve Cogman , Dr. Arno Hoven
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 21.07.2017
ISBN 9783404208708
Genre: Fantasy

Rezension:  
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Die Unwahrscheinlichkeit von Liebe

A. J. Betts , Katharina Diestelmeier , Anja Malich
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei FISCHER KJB, 16.09.2015
ISBN 9783596812547
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ich habe das Buch wirklich schnell verschlungen, der Schreibstil ist locker und angenehm, die Charaktere witzig und gefühlvoll.

Vor allem der Anfang, hat mir sehr gut gefallen. Zac isoliert und seine Mutter dauernd bei ihm, natürlich, welchem Teenager würde nicht irgendwann der Kragen platzen? Zacs Humor und seine Selbstironie hat mir unfassbar gut gefallen und nicht selten habe ich bei seinen Bemerkungen lachen müssen.

Wie unfair ist es eigentlich, Leukämie und Akne zu haben? Wenn mein Haar jetzt auch noch karottenrot nachwächst, werde ich echt sauer.

Ausgabe, Seite 27

Im Grunde führt Zac (naja, bis auf die Sache mit dem Krebs) mein Traumleben. Ein Farmleben, umgeben von Olivenbäumen und Tieren.

Auch Mia gefällt mir sehr gut, manchmal war sie mir ein wenig zu zickig… zu bockig. Wobei ich vermutlich trotzdem in vielen Punkten genauso drauf wäre wie sie.

Die Liebesgeschichte im ganzen ist mir doch etwas zu kurz geraten, natürlich sind die beiden bereits als Freunde goldig, aber ich hätte auch eine kleine Fortsetzung mit der gemeinsamen Zukunft gelesen.

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Tags: krebs, lieb, statistike, statistiken, unwahrscheinlichkei   (5)
 

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1.134 Bibliotheken, 8 Leser, 3 Gruppen, 168 Rezensionen

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Infernale

Sophie Jordan , Ulrike Brauns
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Loewe, 15.02.2016
ISBN 9783785581674
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Natürlich ist Infernale eine Dystopie. Natürlich ist das nicht unsere Zivilisation.

Doch wir tun genau das. Wir haben Angst vor Menschen die anders sind, wir sind Rassisten, wir verurteilen, wir lassen uns von Klischees und Vorurteilen leiten. Es geschieht bereits, überall auf der Welt. Sophie Jordan hat das ganze nur ein bisschen überspitzt.

Da sind Leute, normale Bürger und plötzlich stellt sich heraus, dass dieser jemand ein potenzieller Mörder sein soll. Was einem in den Genen liegt, muss wohl stimmen. Die perfekte, freundliche Davy ist eine von diesen HTS-Trägern, eine Bedrohung für die Menschheit. Seit dem DNA-Test wird sie beobachtet, sie muss auf eine ärmliche Schule gehen, in der sie im Grunde lediglich in einem Käfig sitzt und Däumchen dreht.

Die HTS-Träger werden auf eine solch brutale Art unterdrückt und beleidigt, dass mir manchmal der Atem stockte. Wie, stellte sich mir die Frage, soll jemand unter solchen Bedingungen nicht zum Mörder werden? Auch wenn man sich lediglich selbst das Leben nahm, Mord ist Mord.

Besonders Interessant fand ich die Einschübe. Die Pressemitteilungen, die Unterhaltungen zwischen fremden Charakteren, das Justizministerium – all die Informationen die der Leser nach jedem Kapitel bekam. Der, der mich am meisten zum Stocken brachte, war die Mitschrift eines Notrufes

Marie Doyle: Gute Menschen wie ich sollten nicht in Angst leben müssen. Das ist einfach falsch. Diese Träger gehören hinter Schloss und Riegel. Ich verfolge die Nachrichten, ich weiß, dass sie dort sowieso landen.

Mitschrift eines Notrufs, Seite 74, 1. Auflage 2016

Natürlich hat das Buch auch eine Liebesgeschichte. Ich fand sie ziemlich vorraussehbar. Ich meine, da trifft sie auf Sean, einen Träger, muskulös, geheimnisvoll und attraktiv – und markiert. Davy hat Angst vor ihm, sie tut im ersten Moment genau das, was jeder „normale“ Bürger tut: Sie fürchtet sich, sie verurteilt. Im Grunde wie in jeder typischen „Bad Boy und Mauerblümchen“-Geschichte. Auch wenn vor allem Sean in diese Bad Boy Schublade gehört, gefiel mir die Beziehung zwischen den beiden. Sie waren süß. Nicht das beste Pärchen der Fiktiven Welt, doch die Handlung des Buches gefiel mir so gut, dass es mir pieps-egal war.

Mehr dazu, gibt es hier

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Tags: angst, diskrimination, dystopie, gene, liebe, mörder, mördergen, tod   (8)
 

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depression, depressione, depressionen, drama, drogen, eliteschule, erwachsenwerden, freunde, freundschaft, jugendbuch, jugendliteratur, kunst, liebe, psychiatrie, selbstmord

Eine echt verrückte Story

Ned Vizzini , Silvia Morawetz , Werner Schmitz
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Heyne, W, 04.06.2010
ISBN 9783453407701
Genre: Romane

Rezension:

Da ich zu den Menschen gehöre, die zuerst den Film und dann im Anschluss das Buch gelesen habe, muss ich sagen, dass ich ein wenig enttäuscht bin.

Wobei nein, dass ist das falsche Wort. Eine Echt Verrückte Story ist spannend, keine Frage. Ich habe es gerne gelesen, mir gerne Gedanken über die jeweiligen Krankheiten der Charaktere und auch meine eigenen Sorgen hin und her geschoben. Ich habe verstanden, wieso Craig fühlte, wie er sich fühlte (Auch wenn ich Perfektionismus) nicht ganz nachvollziehen kann.

Die Geschichte fand ich allerdings eher weniger funny, wie im Originaltitel oder verrückt wie in dem Deutschen. Craig, ein Durchschnittlicher-Teenager mit Hang zum Perfektionismus und dem Gefühl, gewöhnlich zu sein - und an wem nagt das auch nicht? Das Gefühl, genauso zu sein wie alle anderen? Noelle fand ich sehr interessant und geheimnisvoll, ich mochte sie sehr gerne, vor allem ihre Geschichte und ihre Art, wie sie sich Craig näherte.

Mein Problem mit dem Buch war wohl Craig, der natürlich den Typ Junge verkörpern musste, den ich auf den Tod nicht ausstehen kann. Von sich selbst quatschend, perfektionistisch, auf Erfolg aus und natürlich auch so besitzergreifend. Auf der anderen Seite waren allerdings auch Punkte, die ich durchaus verstehen kann. Der Stress, der einen wirklich umhauen kann; eine Familie, die man über alles liebt und von der man weiß, dass auch sie einen liebt; das Fahrrad fahren; Freundschaften, die im Grunde nicht mehr als Bekanntschaften sind.


Mehr Unter: Ein Echt Verrückte Story

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Tags: angst, depressione, freundschaft, kunst, liebe, psychologe, stres, therapie, traurigkeit, verlust   (10)
 

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coming-of-age, freundschaft, heyne fliegt, heyne verlag, ich und earl und das mädchen, jesse andrew, jesse andrews, jugendbuc, krebs, leukämie, tod

Ich und Earl und das Mädchen

Jesse Andrews , Ruth Keen
Flexibler Einband
Erschienen bei Heyne, 09.11.2015
ISBN 9783453270329
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Das Buch hat mir wirklich gut gefallen. Als Autorin fand ich vor allem Gregs Verzweiflung wegen dem Schreiben (ich meine, welcher Schreiberling kennt es nicht?). Ein Buch zu schreiben ist schwer, wirklich schwer. Ich liebe die unterschiedlichen Stile mit denen er die Geschichte von Rachel weitergibt. Mal haben wir Regie-Anweisungen (sehr passend zu dem Protagonisten), mal einfach Stichpunkte.

Ich habe oft lachen und mich beim lesen manchmal wirklich zusammenreißen müssen, nicht inmitten der anderen Fahrgäste der S-Bahnen in lautes Gelächter zu verfallen.

Es war erfrischend mit Greg. In vielerlei Hinsichten sehen er und ich uns ähnlich. Vor allem in den Punkten, in denen er sich unmenschlich vorkommt. Aber ist das nicht normal, dass unser schlechtes Gewissen uns wie einen falschen, schlechten Mensch darstellt? Zweifeln nicht alle manchmal an der Menschlichkeit? Manchmal komme ich mir auch vor wie ein Alien.

Unfassbar witzig fand ich vor allem, wie Greg einige Fragen beantwortete:

Ihr findet die Antwort im Namen eines Tieres, das auf „-guar“ endet.

2. Ausgabe, Seite 155

oder

War das eine grauenhafte Idee? Bitte haben Sie einen Moment Geduld, während ich Ihre Frage an den Kaiser von JA-pan weiterleite.

2. Ausgabe, Seite 253


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Tags: leukämie, tod   (2)
 

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941 Bibliotheken, 17 Leser, 1 Gruppe, 180 Rezensionen

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Wir fliegen, wenn wir fallen

Ava Reed , Alexander Kopainski
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Ueberreuter Verlag , 17.02.2017
ISBN 9783764170721
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ava Reeds Buch wird von vielen als emotional und wunderschön bezeichnet (siehe dafür lovelybooks-Rezensionen). Ich habe sogar etwas von „ausdrucksstarken Charakteren“ gelesen und bin dabei fast an meinem Tee erstickt.

Eine süße Idee. Jemand hinterlässt seinen zwei liebsten Menschen eine Liste mit Wünschen und einen Haufen Geld und zusammen begeben sich diese (sich fremden) Menschen auf den Weg zu einem Neuanfang.

Phils Liste gefiel mir sehr gut, es waren akzeptable Wünsche, typische Wünsche. Ich würde sie auch alle gerne mal tun (jedenfalls bis auf den Louvre, für den konnte ich mich noch nie sonderlich begeistern, sicherlich interessant, aber kein Lebenstraum). Die Sache mit den Wölfen finde ich cool, vor allem, dass es diesen Park tatsächlich in Bremen gibt.

Aber wo wir schon bei Locations sind, kann ich ja auch gleich mal über Hamburg, den Wohnort der beiden Protagonisten, zu sprechen kommen. Erst fand ich das ziemlich cool, da ich, bis auf „Ein Kuss ist ein ferner Stern“, noch kein Buch gelesen habe, dass in Hamburg spielt. Allerdings wirkte es nicht wie Hamburg. Eher so, als hätte jemand Hamburg in das Klima von Bayern verfrachtet. Eine so unrealistische Beschreibung meines Heimathafens ist mir noch nie untergekommen.

Die schwüle Hitze kann fast in Konkurrenz zu der in Brasilien treten. Heute sind es über dreißig Grad und am Himmel ziehen sich bereits die ersten dicken Wolken zusammen.

Seite 271, 1. Ausgabe

Ich hab selten so oft gelacht, wenn der Autor eine Stadt beschreibt. Über mehrere Tage hinweg sind es fast vierzig Grad, Noel läuft die ganze Zeit ohne T-Shirt herum. Als ich meiner Mutter von den 38 Grad (Seite 75, 1. Ausgabe) und der unfassbaren Schwüle um halb zehn abends erzählte, fragte sie, wo denn dieses Hamburg sei.

Das es hier schwül ist, ist ein unwiderlegbarer Fakt. Auch, dass es hin und wieder mal (während der knappen Sommerperiode) achtundzwanzig Grad warm werden kann – danach gibt es meistens erst mal Regen. Unmengen an Regen für eine Stunde.

Genug von Hamburg, kommen wir zu Yara und Noel. Die beiden Protagonisten sind… nun, ich weiß nicht wer mir mehr auf die Nerven gegangen ist. Yaras Existenzgrund besteht aus Tränenproduktion und in Gefahr geraten. Und Noels große Lebensaufgabe besteht daraus, Dinge zu sagen, die er nicht sagen möchte und sich selbst zu bemitleiden. Ihre Beziehung zueinander wirkt erzwungen und irgendwie verstehe ich diesen Bruch zwischen Hass und Liebe nicht. Genauso wenig habe ich ihn immer in Die Schöne und das Biestverstanden, vielleicht liegt mein Hass auf dieses Buch genau da: WIESO?!

Zwischen Yara und Noel liegt einfach mal null Spannung, wirklich gar nichts. Immer wiederholen die beiden, dass etwas an dem anderen sie aufrege, doch im Buch selbst wird einem das nicht wirklich bewusst.

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Der Marsianer

Andy Weir ,
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Heyne, 14.09.2015
ISBN 9783453316911
Genre: Science-Fiction

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