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27 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

australien, broome, gebrochener ermittler, hamburg, hsv, krimi, outback, perth, protagonist: männlich, westaustralien

Die Schlingen der Schuld

Dave Warner , Dr. Holger Hanowell
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 25.05.2018
ISBN 9783404176878
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:


Detective Daniel Clement zieht in seine alte Heimat Broome zurück um seiner Tochter näher sein zu können. Viel Zeit zum Eingewöhnen bleibt dem Detective nicht, denn in einem nahe gelegenen Wasserloch wird eine Leiche entdeckt. Der unscheinbare Mann wurde brutal zugerichtet, sodass ein Unfall ausgeschlossen werden kann. Kaum angekommen muss Clement sich nun seinem ersten Fall in seiner neuen Heimat widmen.


„Die Schlingen der Schuld“ ist der erste Krimi von Dave Warner, der in Deutschland veröffentlicht wird.


Rezension:


Ich habe bisher noch keinen Krimi gelesen der in Australien spielt. Die meisten Autoren wählen doch hauptsächlich Orte in Amerika und/oder Großbritannien.

Als dann noch eine Verbindung zu Deutschland dazu kam fand ich das Setting noch spannender.

Doch nicht nur 2 Länder spielen eine Rolle, sondern auch verschiedene Zeitstränge.


Und alles passt für mich perfekt zusammen. Das hier ist mal wieder ein Krimi der einen mit raten lässt und man nicht das Gefühl hat schon fast alles vorhersehen zu können.

Ja, es gibt wieder einen einsamen Polizisten der seine Vergangenheit aufarbeiten muss, doch ist das hier für mich mal nicht so anstrengend zu verfolgen wie bei manch anderen Büchern.

Es steht immer noch der Fall im Mittelpunkt und die Aufklärung dessen.

Bei einigen Szenen habe ich mich dann doch gewundert ob das so wirklich sein kann, aber vielleicht zählt auch hier: andere Länder – andere Sitten (und irgendwo im Hinterland gehen die Uhren auch eben nochmal ganz anders)


Doch all das lässt nicht zu das die Spannung die von Beginn an vorhanden ist, verloren geht. Ganz im Gegenteil – man macht sich seine eigenen Gedanken und versucht dem Mörder(n), dem Grund und dem ganzen Vorgehen auf den Grund zu gehen.


Wer einen soliden, spannenden und vor allem glaubwürdigen Krimi lesen möchte, dem sei dieses Buch ans Herz gelegt!

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35 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

college, drama, enttäuschendes ende, harrar, kalifornien, mord, philosophie, professor, protagonist: männlich, thriller, usa, vermisstes mädchen, wittgenstein

Im Dunkel deiner Seele

George Harrar
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 29.03.2018
ISBN 9783404176144
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:


Der Philosophieprofessor Evan Birch wird ohne ersichtlichen Grund von der Polizei angehalten. Ohne eine Erklärung soll er sofort mit aufs revier kommen. Dort stellen ihm die Polizisten rätselhafte Fragen zu einem sechzehnjährigen Mädchen, das vor einiger Zeit spurlos verschwunden ist. Völlig perplex kann er auf einige Fragen nicht antworten und wird so zum Hauptverdächtigen in diesem Fall. Immer mehr Hinweis tauchen auf, die ihn mit dem Opfer in Verbindung bringen. Kann er seine Unschuld beweisen? Hält seine Familie trotz allem weiterhin zu ihm?



Rezension:


Wer bei dem Buch einen Thriller erwartet, dem sei gesagt es ist kein Thriller, definitiv nicht. Es gibt keine Action, keine “verstümmelten” Opfer,explizite Szenen oder “Psychoterror”. Was es gibt ist ein Todesfall und der soll untersucht werden. Daher würde ich es eher als einen Krimi einordnen, aber nicht als einen Thriller.


Wenn man das im Hinterkopf hat, geht man schon ganz anders an das Buch heran. Es ist in einem sehr ruhigen Stil und Tempo geschrieben. Man erfährt recht schnell was los und was der Kern des Buches ist - doch ist der Weg zur Aufklärung recht lang und teilweise auch langatmig.


Zudem sollte man keine Abneigung der Philosophie gegenüber haben. Wie schon geschrieben, ist der Hauptprotagonist Professor für Philosophie und das lassen er und der Autor einen spüren. Gerade zu Wittgenstein scheint er eine Vorliebe zu haben - der Name kommt gefühlt öfter vor, als der des Opfers.


Doch auch wenn es sich gerade eher negativ anhört, war ich dennoch von dem Buch - bis auf das Ende - begeistert. Es war eine andere Art von Spannung. Man hatte immer einen Vermutung bzw. hatte zumindest ich das Gefühl es lauert etwas im Hintergrund das doch eigentlich bald ausbrechen muss. Ich habe mitgerätselt, kleine Andeutungen aus dem Umfeld versucht zu analysieren und mir Gedanken gemacht. Dadurch, dass eben keine Action im klassischen Thrillerstil stattfand, hatte man die Luft für solche Gedanken.


Da es wohl verfilmt werden soll, bin ich gespannt wie der Inhalt umgesetzt wird und ob man das Ende des Buches beibehalten wird oder ein bisschen mehr Aufklärung einbringt. Denn genau das ist es was mich gestört hat. Es blieben zu viele Fragen offen. Ja, natürlich ist es von einigen Autoren gewünscht sich noch selbst Gedanken zu machen - doch hier blieb mehr offen als beantwortet wurde und das hat mich ein wenig von meiner anfänglichen Begeisterung gebremst.


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18 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

auftragsmörder, band fünf, ethan cross, serienkiller, shepherd-reihe, thriller

Ich bin der Hass

Ethan Cross , Thomas Balou Martin
Audio CD
Erschienen bei Lübbe Audio , 23.02.2018
ISBN 9783785755525
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:


In dem fünften Teil der Reihe haben Special Agent Marcus Williams und sein Bruder, der Serienkiller Francis Ackerman einen neuen Fall der sie nach San Francisco bringt. Dort verfolgen sie einen Mann der sich selbst „Gladiator“ nennt. Gleichzeitig verschwinden junge Mädchen, die für ein ganz spezielles Experiment herhalten müssen. Ein wahrer Kampf gegen Leben und Tod beginnt...


Rezension:


Als erstes möchte ich bei diesem Hörbuch den Sprecher Thomas Balou Martin loben. Er weiß wie man eine besondere Stimmung erzeugt und den Hörer in diese Welt eintauchen lassen kann.


Im Zuge einer Leserunde habe ich eine gekürzte Version des Hörbuchs gehört und hatte an einigen Stellen das Gefühl einige Dinge wurden zu stark gekürzt. Man konnte der Geschichte zwar folgen, doch so manche Details hätte ich doch noch gern gewusst.


Doch nun zur Rezension der Geschichte an sich – Für mich war es der erste Teil der Serie den ich gehört/gelesen habe. Für die Geschichte an sich ist das kein Nachteil, denn sie beginnt von vorn und ist ein in sich eigenständiger Fall. Doch um einige Entwicklungen und Entscheidungen der beiden Brüder zu verstehen bzw. nachvollziehen zu können, wäre es wohl doch von Vorteil die Reihe von Beginn an zu lesen. Denn für mich wollte sich der Gedanke nicht richtig einstellen, dass Ackerman früher selbst mal grausig war. Dazu kommt er mir hier fast ein bisschen zu menschlich rüber.


Ich kam gut in das Geschehen und konnte mir Orte und Personen sehr gut vorstellen, doch haben sich für mich dennoch manche Fragen begleitet, die auch bis zum Schluss nicht geklärt werden konnten.


Natürlich kann und will ich nicht viel von der Geschichte erzählen, doch hatte ich gerade zum Ende hin das Gefühl, dass so manche Erläuterung am Ende hätte weggelassen werden und mehr Raum und Zeit für die Geschichte an sich genommen werden können.


Die Geschichte als solches könnte (natürlich sehr abgeschwächt) auch wirklich vorkommen, zumindest der Komplex den eine Figur dort aufweist, doch war war alles einen kleinen Ticken zu viel meiner Meinung nach.


Dennoch möchte ich das Buch in der Gesamtheit jedem ans Herz legen, der die vorherigen Bücher bereits gelesen hat. Die die sie noch nicht kennen, empfehle ich sie vorher zu lesen/zu hören.


Alles in allem ein guter Thriller der ein tolles und kurzweiliges Vergnügen ist.

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52 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

erwachsenwerden, exzentrische charaktere, familie, fantasie, fantasy, liebe, mafia, paranormale fähigkeit, schräg, schräge familie, söhne, talente, teenager, töchter, turbulent

Die erstaunliche Familie Telemachus

Daryl Gregory , Tobias Schnettler
Fester Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Eichborn , 23.02.2018
ISBN 9783847906384
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:


Es ist das Jahr 1995 und wir begleiten eine Familie - Familie Telemachus. Auf den ersten Blick eine ganz normale und chaotische Familie. Doch sie ist außergewöhnlich und für einige Überraschungen gut. Früh mussten sie den Verlust der Mutter erleben und mit sich und ihren Begabungen zu leben lernen. Denn fast alle haben spezielle, übersinnliche Fähigkeiten die das Leben nicht immer leichter machen.


Rezension:


Ich muss zugeben nach der Leseprobe hatte ich etwas anderes erwartet. Ein bisschen mehr Humor bzw. eine leichtere Lektüre. Das war dann allerdings ein Trugschluss. Es ging doch etwas tiefer und die Geschichte entwickelte sich eher zu einem Familienkrimi als zu einer Komödie. Doch als ich dann begonnen hatte zu lesen, habe ich mich immer mehr mit der Familie anfreunden können und war gespannt wie es weitergehen wird und vor allem - wie es ausgehen wird.


Wir begleiten jedes Familienmitglied einzeln. Von dem Familienoberhaupt bis zum Enkel erleben wir die Geschehnisse aus verschiedenen Perspektiven. Manche sind einem direkt sympathisch - bei anderen fragt man sich die ganze Zeit nur “Warum?” Doch genauso ist es doch bei fast jeder Familie, oder? Manche mag man - manche nicht. Die Familie kann man sich eben nicht aussuchen und doch muss man zum größten Teil mit ihnen klar kommen und versucht so Wege zu finden um das zu schaffen.


Auch in der Familie Telemachus muss man lernen miteinander klar zukommen obwohl man nicht mit jeder Entscheidung der Anderen einverstanden ist - doch am Ende ist es eben die Familie und die möchte man doch schützen.


Ich möchte gar nicht viel vom Inhalt preisgeben, denn das soll und muss Jeder für sich selbst entdecken. Doch rein zum Schreibstil kann ich sagen, dass der flüssig und für mich immer gut nachvollziehbar war. ich konnte mich in die Gedanken und Vorgänge der einzelnen Personen einfinden und auch wenn ich sie nicht nachvollziehen konnte, konnte ich sie rein sprachlich gut verstehen. Auch hatte ich das Gefühl, dass der Stil je nach Person ein bisschen abgeändert wurde, sodass auch da ein bisschen Individualität eingeflossen ist.


Wer also eine kriminalistische und leicht übersinnliche Familiengeschichte lesen möchte, ist hier gut beraten :)


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139 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 74 Rezensionen

band 4, flüchtlinge, hunde, illegale einwanderer, krimi, kriminalroman, kriminalromanr, krimi-reihe, london, max wolfe, menschenhandel, mord, reihe, schleuser, tony parsons

In eisiger Nacht

Tony Parsons , Dietmar Schmidt
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 26.01.2018
ISBN 9783404176212
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:


Ein Kühllaster und 12 erfrorene Frauen - damit beginnt dieser Krimi von Tony Parsons. Detective Max Wolfe und seine Partner müssen nun herausfinden, wer diese schreckliche Tat zu verantworten hat. Alles deutet darauf hin, dass sie von Schleusern illegal ins Land geschafft wurden, doch es befinden sich nicht 12, sondern 13 Pässe bei den Leichen. Wer ist Nummer 13 und können die Ermittler sie lebend finden?


Rezension:


Es ist der vierte Krimi in Tony Parsons Reihe rund um den Detective Max Wolfe. Für mich jedoch war es der erste Teil, den ich je von ihm gelesen habe. Doch das war für mich kein Nachteil, denn die Figuren werden einem so gut beschrieben, dass man sie auch ohne Vorkenntnisse kennenlernen kann. Sicher fehlen hier und da ein paar Details aus dem Leben, doch das drückt die Stimmung nicht und der Fall kann unabhängig davon gut verfolgt werden.


So gut gewählt das Thema in der heutigen Zeit ist, ist der Krimi an sich zu schnell gestaltet. Manche Themen werden kurz angerissen und schon wieder verworfen. Es gibt viele Verdächtige und teilweise zu konstruierte Zufälle. Sicher muss ein Autor seinen Weg in die richtige Richtung lenken, doch darf der Leser nicht mitbekommen, dass manches nur deswegen geschieht, damit man in der Handlung weiterkommt. Es muss sich, trotz des Wissens ein Buch und somit eine fertige Geschichte zu lesen, zufällig anfühlen.


Es werden Themen und Vorgänge angerissen um sie innerhalb von 2 Seiten schon wieder zu beenden und abzuhaken. Eine Ermittlung an sich ist kaum gegeben oder man bekommt sie als Leser nicht mit und wird dann vor vollendete Tatsachen gestellt.


Ich hätte mir hier ein bisschen mehr Tiefe gewünscht, denn an sich ist das Thema und die Handlung spannend und man fiebert teilweise mit (an den Stellen, an denen der Autor es zulässt)

Liegt es an der geringen seitenzahl? Wäre es dann nicht von Vorteil gewesen hier ein bisschen mehr Raum und Luft zu schaffen? Wenn nicht mehr Seiten möglich waren, dann hätte auf ein paar Nebenhandlungen verzichtet werden müssen. Hier wurde aus meiner Sicht viel Potenzial verschenkt. Wer auf schnelle und rasante Kromis und Handlungen nicht verzichten möchte, ist hier gut aufgehoben. Für alle, die jedoch gern mitfiebern und raten ist dieses Buch nichts.


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121 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 65 Rezensionen

2052, dystopie, genre science-fiction, gesellschaftliche anpassung, gesellschaftskritik, münchen, optimalgesellschaft, optimalökonomie, roboter, roman, science fiction, theresa hannig, überwachung, utopie, zukunft

Die Optimierer

Theresa Hannig
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 29.09.2017
ISBN 9783404208876
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Inhalt:


Wir haben das Jahr 2052 und Europa ist nicht mehr so wie wir es kennen. Das Leben wird über spezielle Kontaktlinsen gesteuert und Roboter übernehmen Haushaltsaufgaben und viele Jobs. Doch nicht alle können von ihnen gemacht werden und deswegen gibt es Samson. Denn Samson Freitag ist Lebensberater und soll den Menschen ihren perfekten Job zuordnen. Einen, in dem sie selbst aufgehen und somit der Gesellschaft am Besten helfen können. Doch dann passiert ein Fehler und Samsons Welt steht auf dem Kopf.


Autorin:


“Die Optimierer” ist der erste Roman der Autorin Theresa Hanning. Ausgezeichnet mit dem Stefan-Lübbe-Preis 2016 hat sie bereits einen großen Erfolg erhalten. Sie wurde 1984 in München geboren und lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in der Nähe von München.


Rezension:


Die Idee “was wäre wenn” ist sicher nicht neu, doch immer wieder spannend. Jeder malt sich seine eigene Welt aus bzw. überlegt doch ab und an mal, was in 10, 20 oder 100 Jahren mit unserer Welt passiert sein könnte. Doch auch, wenn wir das einfach nicht wissen können - sich solche Szenarien auszudenken kann interessant sein.


Und manche denken dann nicht nur, sie schreiben die Gedanken auch auf und verpacken es in einen Roman.


Hier ist nun Samson Freitag, ein Lebensberater, den wir in dieser Welt begleiten. Eigentlich ein sehr an das System angepasster Mensch muss plötzlich feststellen, dass dieses keine Fehler gestattet und plötzlich steht er innerhalb von ein paar Tagen ohen eine Zukunft da. So spannend ich die Geschichte finde, ist das auch mein Kritikpunkt - es passiert zu viel, zu schnell auf zu wenig Seiten. Man kommt kaum hinterher und die Gedanken, die man eben noch im Kopf zu einem Szenario hatte, sind schnelle verdrängt, denn es geht schon wieder rasant weiter. Das ist ein Buch, dass man (meiner Meinung nach) in Abschnitten und nicht auf einmal lesen sollte. Man muss bestimmte Teile erstmal sacken lassen, darüber nachdenken um dann mit der Geschichte fortfahren zu können.


Doch sollte man es doch lesen. Auch wenn es in der zukunft spielt, kann man vieles bereits auf unsere heutige Zeit übertragen und man sollte selbst mal darüber nachdenken, in wie weit man schon von Technik und all dem gesteuert ist.


Von mir eine klare Empfehlung, wenn ich mir von dem (hoffentlich erscheinendem) Nachfolger erhoffe, ein bisschen ruhiger zu sein.


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97 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 42 Rezensionen

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Die perfekte Gefährtin

Helen Fields , Frauke Meier
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 21.12.2017
ISBN 9783404176199
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:


Eine Frau, Elaine Buxton, wurde entführt und eine weibliche Leiche wurde gefunden. Doch handelt es sich dabei um ein und dieselbe Person? Auch wenn die Polizei und allen voran der neue Polizist bei der Police Scotland, Luc Callanach, es glauben sollen, handelt es sich bei der Leiche um eine weitere Frau. Denn wer Elaine entführt hat, hat viel mehr mit ihr vor. Sie soll zur perfekten Gefährtin erzogen werden.


Rezension:


Vorab – ich bin seit langem wieder voll und ganz von einem Thriller überzeugt.


Der Schreibstil von Helen Fields (bzw. in dem Fall die Übersetzung) ist sehr flüssig und nachvollziehbar. Man kann sich sehr gut in Personen und Situationen einfühlen und man bekommt ein gutes Gefühl für die Umstände.


Die Geschichte rund um die Suche nach der perfekten Gefährtin gestaltet sich spannend und man fiebert mit. Obwohl der Entführer sehr schnell bekannt gegeben wird, bringt es der Spannung keinen Abbruch. In diesem Fall passt es sogar sehr gut, da man bei beiden Seiten anwesend sein kann und auch die Opfer ein Stück begleitet und sie nicht nur Namen auf einer Akte bleiben.


Zudem wird ein – für mich – realistischeres Bild von Polizeiarbeit aufgeführt. Der Fall ist nicht innerhalb von 2 Tagen gelöst und auch gibt es noch einen weitere Fall der bearbeitet werden muss. Stress und Reibereien sind also vorprogrammiert.


Sicher kann man die ein oder andere Szene kürzer halten oder weglassen, doch in jedem Buch gibt es Stellen die einem ganz persönlich nicht passen.

Doch das war für mich nur an einer einzigen Stelle für mich der Fall.


Für mich eine ganz klare Kaufempfehlung!

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47 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 35 Rezensionen

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The Romantics, oder wie Gael das mit der Liebe lernte

Leah Konen , Frauke Lengermann
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei LYX, 25.08.2017
ISBN 9783736304956
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:


Die Liebe erzählt und wir lesen was sie zu berichten hat. Da das Repertoire natürlich wahnsinnig groß ist, beschränkt sie sich vorerst auf den ersten Liebeskummer von Gael und wie er versucht damit umzugehen. Doch nicht nur Liebeskummer und einen Streit mit seinem besten Freund, auch die Trennung von seinen Eltern muss er gleichzeitig verarbeiten.


Autor:


Leah Konen wuchs auf einem Bauernhof in Washington auf, bevor sie nach North Carolina zog. Nach ihrem Studium an der UNC, verfolgte sie in New York ihren Traum, Autorin zu werden. Wenn sie nicht schreibt, liebt sie es, mit dem Fahrrad in Brooklyn herumzufahren oder fernzusehen. (https://www.luebbe.de)


Rezension:


Das Buch ist sehr gut und verständlich geschrieben. Kurze Kapitel und Abwechslung in der Erzählweise finde ich persönlich sehr angenehm und erfrischend.


Auch wenn es eher an ein jüngeres Publikum gerichtet ist, habe ich es gern gelesen und konnte mich direkt in meinen ersten Liebeskummer zurück versetzen. Doch ohne negative Gedanken, sondern mit einem leichten Schmunzeln, wie es einem selbst doch damals ging und man glaubte nie wieder solche Gefühle für eine andere Person haben zu können. Zumindest ich habe mich geirrt :)


Sicher kann man nicht jede Entscheidung nachvollziehen, doch wer weiß wie wir gehandelt hätten.


Die Idee, nicht Gael seine Geschichte erzählen zu lassen, sondern die Liebe finde ich einen sehr schönen Gedanken. Sie gibt zu, auch mal Fehler zu machen und das dennoch der eigene Wille zählt und sie eben doch nicht alles regeln kann.


Wer sich also auch als Erwachsener mal wieder zurück versetzen und eine wirklich schöne und süße Geschichte über die ersten Gefühle und die Liebe lesen möchte, dem kann ich das Buch sehr ans Herz legen.


Auch kann ich mir gut verschiedene Fortsetzungen vorstellen. Natürlich mit anderen Protagonisten, aber eben immer erzählt von der Liebe.


Ach und ich werde mir sicher mal (wieder) ein paar der beschriebenen Filme ansehen ;)

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13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

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Cherringham - Eine alte Schuld

Matthew Costello , Neil Richards
E-Buch Text: 332 Seiten
Erschienen bei beTHRILLED by Bastei Entertainment, 12.09.2017
ISBN 9783732542192
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:


In Cherringham wurde bei einer Ausgrabung eine Leiche gefunden. Alles wurde gestoppt um diese zu bergen. Kurz darauf wird fest gestellt, dass diese bereits seit gut 20 Jahren vergraben liegt. Was war passiert? War es Mord? Und warum ist der örtliche Versicherungsangestellte plötzlich mit einer Menge Geld, das nicht ihm gehört, in den Urlaub geflogen? Er ehemalige Polizist Jack und seine Freundin Sarah lässt all das keine Ruhe und sie ermitteln auf eigene Faust.


Der Autor:


Matthew Costello lebt in den USA und hat neben einigen, bereits verfilmten Romanen, auch Videospiele wie Doom 3, Rage und Pirates of the Caribbean gestaltet.


27 Bände gibt es bereits von der „Landluft ist tödlich“ Reihe, die er zusammen mit Neil Richards geschrieben hat. Mit dem Band "Mord an der Themse" fing die Chronologie an. Die meisten davon sind jedoch als Kurzgeschichten ausgelegt.


Rezension:


Ich habe zum ersten Mal die Geschichte von Jack und Sarah erlebt und hatte keine Probleme in ihre Welt einzutauchen. Sicher ist es immer schöner alles von Beginn an mit zu erleben, doch lernt man auch so die Charaktere sehr schnell kennen und weiß wie sie sich verhalten.


Die Umgebungen und Handlungen werden ausführlich beschrieben, sodass man sich gut vorstellen kann wie es aussieht. Doch an manchen Stellen wird das ein oder andere dann doch zu ausführlich beschrieben, sodass man das Gefühl bekommt, es mussten Seiten gefüllt werden.


Es erwartet einen ein leichter Krimi. Man bekommt keine gruseligen Szenen vorgesetzt oder leidet mit einem Opfer mit. Hier geht es rein um die Aufklärung der bereits geschehenen Tat. Wer also lieber einen sachten Krimi bevorzugt ist hier an der richtigen Stelle.

Ich lese sonst etwas blutigere Thriller und musste mich hier kurz erinnern, dass es eben eine andere Art von Krimi ist – doch dann war ich drin und es gefällt mir, dass es eben in einer süßen Kleinstadt spielt, deren einziges Problem sonst nur das Durchführen eines Festes ist.


Wenn man gern rätselt, ein bisschen Liebesgeschichte lesen möchte und das in einer etwas kitschigen (und das ist nicht negativ gemeint) Umgebung dem kann ich das Buch ans Herz legen.


Wer jedoch wirklich einen Thriller erwartet und Action möchte, sollte sich nach etwas anderem umsehen.


Ich musste feststellen, dass ich zu der 2ten Gruppe gehöre und das Buch für mich persönlich daher nichts ist und ich keine weiteren Bücher der Reihe lesen werde. Doch sind ja bekanntlich Geschmäcker verschieden und rein objektiv betrachtet ist es dennoch eine kurzweilige Unterhaltung.


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335 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 96 Rezensionen

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Die stille Kammer

Jenny Blackhurst , Anke Angela Grube
Flexibler Einband: 446 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 15.05.2015
ISBN 9783404172191
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:

Susann kann sich nicht erinnern.


Sie weiß nichts mehr von dem Moment bei dem sie angeblich ihren Sohn umgebracht haben soll. Dennoch wurde sie verurteilt und musst in eine psychiatrische Klinik. Wir steigen kurz nach ihrer Entlassung in ihre Geschichte ein und begleiten sie, wie sie versucht rauszubekommen was damal wirklich geschah.


Autorin:


Jenny Blackhurst lebt mit Mann und Sohn in England. Sie arbeitet als Systemadministratorin für die Feuerwehr und „Die stille Kammer“ war ihr erstes veröffentlichtes Buch.


Rezension:


Als erstes möchte ich anmerken, dass die Übersetzung des Originaltitel „How I lost you“ ziemlich daneben gegangen ist. Der deutsche Titel hast nichts mehr mit dem Inhalt zu tun.


Der Thriller fängt sehr spannend an. Man fiebert mit Suann mit und fragt sich schon direkt „Hat sie es wirklich getan?“ „Wenn ja – Wie kam es dazu?“ „Was muss schreckliches vorgefallen sein, damit eine Mutter soetwas tut?“ Doch ist es denn wirklich so passiert, wie es ihr alle erzählen? So langsam zweifelt sie selbst und beginnt zu recherchieren.


Das Thema an sich finde ich interessant und nicht zu wissen, was man gemacht haben könnte nagt vermutlich schrecklich an einem.


Doch wirkt Susann für mich zu schnell zu naiv. Sie vertraut direkt fremden Personen ohne Dinge zu hinterfrage. Und das nach all dem was war. Das hat mich doch gestört und ich habe mich gefragt wie sie so sein kann?


Auch die Auflösung fand ich ein bisschen schräg und hätte mir ein bisschen etwas realistischeres/nachvollziehbares gewünscht. Doch allem in allem war es ein unterhaltsamer Thriller, den ich gern weiter empfehlen kann.


Der Schreibstil ist flüssig und man kann der Geschichte immer gut folgen.

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(20)

28 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

geisterjäger, hexe, horro, horror, john sinclai, john sinclair, lübbe, mark benecke, mittelalter, mystery, opfer, reihe, roman, spontane selbstentzündung, tattoo

Brandmal

Mark Benecke , Florian Hilleberg
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 29.09.2017
ISBN 9783404175864
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Zum Inhalt:


In mehreren Städten treten plötzlich Fälle von spontaner Selbstentzündung auf. Teilweise ohne eine Vorwarnung brennen Personen und übrig bleibt so gut wie nichts. Das lässt den Geisterjäger John Sinclair aufhorchen und er möchte der Sache auf den Grund gehen. Zeitgleich werden der bekannte Kriminalbiologe Dr. Mark Benecke und sein Team darauf aufmerksam und so kommt es zu einer gemeinsamen und spannenden Untersuchung der Vorfälle.


Die Autoren:


Florian Hilleberg – auch bekannt unter seinem Pseudonym Ian Rolf Hill, schreibt er schon länger für die John Sinclair Reihe und weiß daher Bescheid, wie das Universum um den Geisterjäger zu beschreiben ist.. Der ursprüngliche Autor, Jason Dark, möchte sich so langsam zur Ruhe setzen und daher hat sein Verlag Bastei Lübbe hat nun ein achtköpfiges Autorenteam zusammengestellt, die ihn beim Schreiben unterstützen. Florian Hilleberg aus Göttingen gehört dazu.


Dr. Mark Benecke – er ist ein sehr bekannter, deutscher Kriminalbiologe, Spezialist für forensische Entomologie und Politiker. Nach seiner Promotion an der Uni Köln im Institut für Rechtsmedizin absolvierte er diverse fachspezifische Ausbildungen auf der ganzen Welt, so zum Beispiel beim FBI. Nebenbei veröffentlicht er zahlreiche wissenschaftliche Artikel, diverse Sachbücher sowie Kinderbücher und Experimentierkästen.


Rezension:


Dieser Roman ist meine erste Berührung mit John Sinclair und seiner Welt. Dafür, dass ich ihn vorher nicht kannte und ins kalte Wasser geschmissen wurde, was dieses Universum angeht, kam ich sehr schnell zurecht und konnte mich in die Personen einfühlen und sie mir gut vorstellen.


Das Thema an sich, die spontane Selbstentzündung, hat man ja irgendwann schon mal gehört, aber ich persönlich habe mich nie näher damit beschäftigt. Doch mit dem Buch kam das Interesse daran. Natürlich muss man berücksichtigen, dass hier auch viel Fantasie und Unnatürliches eine Rolle spielt, aber so ein bisschen regt es doch an und man informiert sich.


Die Hintergründe bzw. Personen, sind sehr gut recherchiert. Sicher kann man heute nicht mehr alles nachvollziehen und belegen was mal war, aber dennoch wurden diese hier gut eingebracht und ich habe mich tatsächlich noch gut aufgeklärt gefühlt.


Was für mich erst mal ein bisschen ungewohnt war, dass eine Romanfigur und eine real existierende Perosn aufeinander treffen und zusammen ermitteln. Aber auch das war bald normal und die Handlung konnte gut verfolgt werden.


Der Schreibstil ist flüssig und immer gut nachvollziehbar. Florian Hilleberg kannte ich vorher nicht, doch dieses Buch hat mich dazu gebracht mich mehr mit ihm auseinanderzusetzen und nach weiteren Büchern und Heften von ihm zu schauen. Das hier war sicher nicht mein letzten Werk von ihm.


Von mir daher eine klare Empfehlung und auch für Leute ohne Wissen zu John Sinclair ein spannender Roman.

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