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409 Bibliotheken, 10 Leser, 1 Gruppe, 110 Rezensionen

frankreich, zweiter weltkrieg, schwestern, resistance, 2. weltkrieg

Die Nachtigall

Kristin Hannah , Karolina Fell
Fester Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Rütten & Loening Berlin, 19.09.2016
ISBN 9783352008856
Genre: Romane

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76 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

trauerbewältigung, trauer, amoklauf, liebe, freundschaft

Schwarzweiß hat viele Farben

Kathryn Erskine , Ingrid Ickler
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Knesebeck, 20.02.2014
ISBN 9783868736656
Genre: Jugendbuch

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8 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

paris, biographie, kunst

Die Witwe der Brüder van Gogh

Camilo Sánchez , Peter Kultzen
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Unionsverlag, 21.07.2014
ISBN 9783293004771
Genre: Romane

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18 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

zugfahrt nach sibirien, starke frauen, transsibirische eisenbahn, russland, liksom

Abteil Nr. 6

Rosa Liksom , Stefan Moster
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei DVA, 04.03.2013
ISBN 9783421045836
Genre: Romane

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98 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 35 Rezensionen

sommer, liebe, college, sex, erwachsen werden

Jersey Angel

Beth Ann Bauman , Gabriele Kosack
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 25.04.2014
ISBN 9783551313003
Genre: Jugendbuch

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(33)

53 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

paris, liebe, ehe, glück, kindheit

Das Glück, wie es hätte sein können

Véronique Olmi , Claudia Steinitz
Buch: 224 Seiten
Erschienen bei Kunstmann, A, 14.05.2014
ISBN 9783888979279
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt: 

Serge lebt mit seiner deutlich jüngeren Frau Lucie und seinen zwei Kindern Chloé und Théo in einer hübschen und großen Wohnung Mitte in Paris. Dadurch, dass er hart am Erfolg seiner eigenen Immobilienfirma gearbeitet hat, fehlt es der Familie des 60-Jährigen an nichts. Lucie ist eine stets gut gelaunte Schönheit, die alles für ihren Mann und deren gemeinsame Kinder tun würde. Serge ist eigentlich glücklich, doch irgendwie scheint er sein Glück nicht genießen zu können. Eine Bindung zu seinem Sohn Théo aufzubauen, fällt ihm besonders schwer. Der Kleine möchte unbedingt Klavier spielen lernen und hat eigens dafür einen alten Flügel bekommen, der nur noch gestimmt werden muss. Doch sobald sein Vater einen Fuß ins Zimmer setzt, verstummen alle schiefen Töne und Théo verdrückt sich.


Suzanne ist eine lebensfrohe Frau, die in durchschnittlichen Verhältnissen mit ihrem Mann Antoine ebenfalls in Paris wohnt. Sie führt ebenfalls ein eigenes Unternehmen - Suzanne ist Klavierstimmerin. Die 50-Jährige wird von Lucie engagiert, um sich um den Flügel zu kümmern. Schon am ersten Tag begegnet sie Serge. 


Auch wenn die beiden einander zunächst nicht sonderlich attraktiv erscheinen, springt doch ein Funke über und sie gehen sich gegenseitig nicht mehr aus dem Kopf. Vor allem Serge scheint wie besessen von Suzanne zu sein und nach einer weiteren zufälligen Begegnung ist es vollkommen um ihn geschehen. Schnell entwickelt sich eine Affäre zwischen den beiden, auch wenn sie wissen, dass diese keine Zukunft hat. Dabei begibt Serge auf eine mentale Reise durch seine traumatische Vergangenheit, die er langsam aufzuarbeiten versucht. Er befreit sich von einem lang gehegtem Verdacht und nähert sich damit auch seinem kleinen Sohn Théo wieder Schritt für Schritt an. 


Eine wunderbare und vor allem melancholische Familiengeschichte. 





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55 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

demenz, familie, pflegeheim, schauspiel, dimitri verhulst

Der Bibliothekar, der lieber dement war als zu Hause bei seiner Frau

Dimitri Verhulst , Rainer Kersten
Flexibler Einband: 180 Seiten
Erschienen bei Luchterhand, 29.04.2014
ISBN 9783630874326
Genre: Romane

Rezension:

Tagein, tagaus..ständig dieses Gemecker von der schon längst zum Eisblock erstarrten Ehefrau, die mit nichts zufrieden zu sein scheint. Getrennte Schlafzimmer gehören bereits der Normalität an. Sogar der erste Furz vor der frisch Angetrauten ein paar Tage nach der Hochzeit werden Désiré übel genommen sodass er sich weitere für die Zukunft doch lieber verkniff. Mit einer lieblosen Ehe und zwei undankbaren Kindern gestraft, sucht der inzwischen schon 73-Jährige nach einem Ausweg. Dem Umzug vom Haus in eine kleinere Wohnung in der Stadt (wo er seiner Frau gar nicht mehr entfliehen könnte), sieht er mit großem Entsetzen entgegen. Sich weiterhin Beleidigungen von seiner Frau Moniek  (eigentlich Monique) hinsichtlich seines Unnützseins kann und möchte er sich nicht mehr anhören. Auch ihr ständiges Wetteifern mit den anderen Pensionisten wer besser beieinander ist und ihr grundlegendes Bedürfnis von anderen Menschen und überhaupt der Gesellschaft als die perfekte Familie dazustehen, ist für Désiré unerträglich. Was also tun, wenn man seine letzte Jahre auf Erden einfach nur in Ruhe und Frieden verbringen will? Genau! Man lässt seine Familie nach und nach im Glauben sie vergessen zu haben und gibt sich einfach als dement aus. Zunächst nur unscheinbar und unregelmäßig beschließt der pensionierte Bibliothekar statt Torte einen Toaster zu kaufen oder steigt in einen beliebigen Zug, ohne zu wissen wo er landen wird. Bald erreicht er sein Ziel und zieht in ein Pflegeheim. Moniek möchte sich ja nicht nachsagen lassen, sich nicht genug um ihren Ehemann gekümmert zu haben. Die Geschichte ist in zwei Teile gegliedert. Zuerst natürlich derjenige, der klar macht weshalb und vor allem wie Désiré es schafft seinen Plan in die Tat umzusetzen und der zweite Teil, der sich im Heim abspielt. 


Der ausschlaggebende Grund für den Kauf von "Der Bibliothekar, der lieber dement war als zu Hause bei seiner Frau" war bei mir vor allem der Titel. Ich fand diesen unglaublich süß und auch treffen, da ich es von meiner Familie und auch von Freunden oft höre, dass die Eltern sich ständig necken, was mit dem Alter eher zunimmt als dass das Rumnörgeln weniger wird. Ich finde es ja ganz witzig Zeuge davon zu sein und dachte mir also bei dem Buch "wieso nicht?". Auch das Cover ist meiner Meinung nach sehr schön gestaltet. Es passt so gar nicht zu dem Bild, welches man sich von einem Bibliothekar eigentlich macht und läutet schon die Vorahnung auf so manche Verrücktheit ein. Das Buch ist ungemein charmant und verspielt geschrieben. Die Charaktere wirken realitätsnah und dadurch, dass es aus der Sicht von Désiré geschrieben ist, wird einer schnell mit seinen Gedanken und Gefühlen vertraut. Mit seiner Frau kennt er kein erbarmen und ich kann mich nicht erinnern auch nur ein nettes Wort über sie gelesen zu haben. Anscheinend ist sie ein richtiger Drache. Der Name des Protagonisten hat mich jedoch irritiert. Ich finde nicht, dass er zu dem alten Mann passt. Die Geschichte wird gegen Ende viel zu sehr gestrafft. Die letzten 20 Seiten hätte ich vermutlich anders geschrieben. 
Fazit: Auf jeden Fall ein Kauf, den ich nicht bereue. Das Richtige für jeden, der eine lustige, schnelle und einfache Lektüre sucht! 

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46 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

thriller, verschwinden, agiert, hotel, geheimnis

Die Totenjägerin

Donato Carrisi , Karin Diemerling
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Piper, 12.05.2014
ISBN 9783492304719
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Autor: Donato CarrisiVerlag: Piper VerlagSeiten: 496Ausführung: KartoniertPreis: € 9.99 (D), € 10.30 (A), sFr 14.90 ISBN: 978-3-492-30471-9


Solange die Straftat, auf die der betreffende Todesfall zurückzuführen war, nicht genau bestimmt werden konnte, durften die sterblichen Überreste nicht vernichtet oder dem natürlichen Verwesungsprozess überlasse werden, besagten die gesetzlichen Vorschiffen. 
"Wir nennen sie die Schlafenden"

                                           
Mila arbeitet im Limbus. Hier treffen alle Verschollenen zusammen, die einfach so von der Bildfläche verschwunden sind und keiner mehr finden kann. Sie zu finden ist Milan Aufgabe. Ihr Job ist unbefriedigend, da nur ein Bruchteil der Fälle gelöst werden kann und sie die anklagenden Blicke der Vermissten jeden Tag aufs Neue verfolgen. Trotzdem mag Mila ihren Job. Hier darf sie selbst nach einem traumatischen Ereignis untertauchen, braucht sich vor niemandem zu rechtfertigen und hat ihre Ruhe. Eines Tages erscheint ein Gesuchter nach dem anderen, stets in Verbindung mit einem Verbrechen. Bei der unscheinbaren jungen Frau tauchen unmittelbar einige Fragen und damit auch ein neuer Kollege auf.Was haben diese Fälle miteinander zu tun? Wo sind die Vermissten nur so lange gewesen? Und wer ist Kronos? "Die Totenjägerin" ist meiner Meinung nach sehr einfach geschrieben. Die teilweise sich wiederholenden Sätze sind etwas lahm und schaden den an sich eigentlich interessant konstruierten Charakteren nur. Die Handlung selbst ist spannend aufgebaut, beinhaltet jedoch ein paar Unterbrechungen, die das Geschehen ins Stocken geraten lassen und in mir nicht das Begehren des Weiterlesens geweckt haben. Am besten gelungen sind die Charaktere, die alles andere als vorbildlich erscheinen und auch nicht Miss und Mister Perfect darstellen. Sie haben Probleme, wissen nicht wie damit umzugehen und das macht sie kurz und knapp einfach menschlicher und glaubwürdiger. 
Fazit: Spannung und Schreibstil könnten besser sein. Muss man nicht gelesen haben, aber bereuen wird  man es auch nicht. 

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Tags: piper, spannend, thriller   (3)
 

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

witzig, hipsters, vegetarier

Vegetarier essen meinem Essen das Essen weg

Dominic Boeer , Samira El Ouassil
Flexibler Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Piper, 12.05.2014
ISBN 9783492304580
Genre: Humor

Rezension:

Autor: Dominic Boeer & Samira El Ouassil
Verlag: Piper Verlag
Seiten: 208
Ausführung: Kartoniert
Preis: € 9.99 (D), € 10.30 (A), sFr  14.90
ISBN: 978-3-492-30458-0



"Also wir schauen ja nie RTL!"
Bei Rot über die Ampel gehen, Pommes mit Ketchup essen, Faulenzen, Trass-Fernsehen gucken - alle tun es, aber keiner gibt es gerne zu. Denn irgendwo steht immer ein Empörungsbeauftragter, der uns ein schlechtes Gewissen macht, weil wir am Wochenende schon wieder kein Tierheim gerettet, nebenbei einen Dreitausender bestiegen und eine Vernissage mit Benefizaktion besucht haben. Auch der gekaufte Geburtstagskuchen und das saftige Steak werden von ihm missbilligend betrachtet und der USA-Urlaub sowieso. Aber keine Panik! Manchmal dürfen wir die Moral ruhig den anderen überlassen. Gönnen wir den schlecht gelaunten Tugendwächtern ihren Applaus und genießen stattdessen unkorrekt das Leben"
Da mir in den letzten Monaten der stetig ansteigende Trend zum Veganismus, Bio-Produkten, Hipstertum etc. schon stark anfing auf die Nerven zu gehen, schien das Buch wie für mich gemacht und ich musste zugreifen bzw. habe es als Leseexemplar vom Piper Verlag erhalten. Ich habe absolut nichts gegen Menschen, die nach diversen Überzeugungen leben. Im Gegenteil! Jedem sollte das Recht auf seine Individualität gewährt sein. Nur stieg in mir allmählich das Gefühl auf, dass 80% dies nicht aus einem Bedürfnis heraus tun, sondern weil es eben gerade "in" ist. Ständig musste ich mir anhören "das solltest du lieber nicht essen" oder die hundertste Empfehlung vom tausendsten Thai in der gleichen Straße entgegennehmen. Auf den Straße begegnen mir Mädels, wo jede zweite kaum zu unterscheiden ist und bei den Männern scheint es sogar noch schlimmer zu sein. Und genau dieses Verhalten nimmt das Buch"Vegetarier essen meinem Essen das Essen weg" auf die Schippe. Auf witzige und charmante Weise, lernen wir in kurzen (wahren?) Begebenheiten Eltern kennen, die ihren Kindern schon von Anfang an tausend Sprachen beibringen wollen, sie mit viel zu exotisch klingenden Namen strafen und ihnen natürlich niemals erlauben würden sich dem Fernseher auch nur ansatzweise zu nähern. Außerdem wären da noch die viel zu neugierigen Nachbarn, die sich in Einkauf, Fahrverhalten und überhaupt das ganze Leben der anderen einmischen müssen und stets mit mahnendem Blick und tadelnden Worten auf ihren Einsatz warten. Das Buch verritt meiner Meinung nach die Aussage, dass man nicht automatisch ein schlechter Mensch ist, nur weil man nicht 100%-ig seinen Müll trennt, ab und zu mal beim McDonalds sein Abendessen einnimmt oder am Wochenende einfach nur mal mit der Couch kuscheln will, anstatt es mit einem Ereignis nach dem anderen zu füllen. Das Leben besteht mehr als nur aus der Jagd nach so vielen Likes wie möglich und es spricht absolut nichts dagegen mal gegen den Strom zu schwimmen und nicht mit allen ständig einer Meinung zu sein.
Fazit: Sehr erfrischend und absolut empfehlenswert! 

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Tags: hipsters, vegetarier, witzig   (3)
 

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1 Bibliothek, 0 Leser, 1 Gruppe, 1 Rezension

indien, reiseroman, timmerberg

Im Palast der gläsernen Schwäne

Helge Timmerberg
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Piper, 12.05.2014
ISBN 9783492405430
Genre: Sonstiges

Rezension:


                                
Indien war Helge Timmerbergs Jugendtraum. Als halbwüchsigen Vollblut-Hippie packte es ihn zum ersten Mal; als 32-Jähriger besucht er es erneut. Mit Mitra taucht er ein in das Chaos der Großstädte, fährt auf altmodischen Rädern der Marke Hero entlang der Paradiesstrände Goas, besucht die Gurus, Babys und Sadhus im Süden. Und erreicht schließlich, inmitten des sattgrünen Dschungels, den heiligen Berg von Lorkol. Klarsichtig und mit Humor erzählt Helge Timmerberg in diesem frühen Buch, das endlich neu und erstmals mit Farbfotos vorliegt, von Indiens Faszination und den Abenteuern der Achtzigerjahre. 
Von Fernweh gepackt, nahm ich mir vor mal in ein anderes Literaturgenre hineinzuschnuppern und war der Meinung, dass dieser aus der National Geographic Reihe geschriebene Reisebericht genau das richtige wäre. Promt bekam ich vom Piper Verlag ein Rezensionsexemplar zugesendet (Danke dafür!). Im Vorwort macht Helge Timmerberg klar, dass er das Buch nun 30 Jahre nach seiner damaligen Reise in den 1980er Jahren, erneut schreiben musste und sich dementsprechend auch sein Stil etc. verändert haben. Das Buch ist damals einfach von der Bildfläche verschwunden. Wir werden in "Im Palast der gläsernen Schwäne" Zeuge vom Anfang der Reise und erleben diese bis zu ihrem Finale mit. Welches das ist, darf jeder selbst herausfinden!Am Anfang finde ich den Autor um ehrlich zu sein etwas lästig. Es scheint mir, dass er viele Vorurteile hat und ich frage mich, warum er sich dann überhaupt zu dem Abenteuer aufbricht. Vieles wirkt zuerst äußerst aufgesetzt. Als müsse der Autor selbst irgendwelchen Erwartungen gerecht werden. Er wirkt nicht wie ein 32-Jähriger Mann, sondern wie ein Typ in seinen frühen Zwanzigern. Seine Begleiterin Mirta hat auf mich den Eindruck eines starken Schattens. Ich frage mich aus welchem Grund sie zu zweit reisen, doch auch der Autor scheint an seiner Entscheidung zu zweifeln. Die beiden landen in Goa, kiffen, baden, haben ein schwerwiegendes Beziehungsproblem und lernen natürlich viele Leute kennen. 
Interessant wird es meiner Meinung nach erst, nachdem sie mit den Rädern aufbrechen um Indien zu erkunden und durch diverse kleine Dörfer und Städte fahren. Der Bericht ist mit einigen Tagebucheinträgen sowohl von Helge als auch von Mirta gefüllt, damit die Gefühle besser nachzuvollziehen sind. 
Am besten fand ich die Tatsache, dass ich durch das Buch sehr viel lernen konnte. Ein bisschen über die Geschichte Indiens, dessen Kultur und auch religiöse Ansichten. Es ist nicht mit Fakten überladen, sodass einen schnell die Langeweile packt, sondern wirklich prägnant und interessant verfasst. Überhaupt gefällt mir mit jeder neuen Seite der Schreibstil Timmerbergs besser. Lebendig, ab und zu ganz witzig und auf den Punk gebracht. 
Der Anfang und ein meiner Meinung nach unnötiges Kapitel über einen indischen Film haben mir nicht  wirklich zugesagt. Auch die Beziehung zwischen Mirta und Helge finde ich anstrengend, aber gleichzeitig natürlich sehr bedeutend für den Verlauf der Reise und dessen Ergebnis. 
Alles in allem ein empfehlenswertes Buch. Ich werde mir definitiv noch weitere Bücher dieses Genres zu Gemüte führen! 

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Tags: indien, reiseroman, timmerberg   (3)
 

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Tage im Leben eines Feiglings

Werner J. Egli
Buch: 192 Seiten
Erschienen bei kyrene, 13.02.2014
ISBN 9783902873460
Genre: Romane

Rezension:


Moritz Panzer. 15. Spielt Gitarre. Steht auf Fußball. Mo scheint ein ganz normaler Teenager zu sein. Er ist gut in der Schule, sportlich, künstlerisch in vielerlei Hinsicht begabt und hat viele Freunde. Mit seiner Familie versteht er sich ausgezeichnet und sogar mit seiner jüngeren Schwester Sonja scheint ihm das berüchtigte Gezanke unter Geschwistern großteils erspart geblieben zu sein. Eins hatte er jedoch nicht bedacht - nur ein Mädchen kann manchmal ausreichende sein, um diese Idylle zu zerstören.


Melanie Gubser ist Mo's Klassenkameradin und seit neuestem auch Sitznachbarin. Sie ist hübsch, hat eine gute Figur und ist klug. Mo macht sich eigentlich nichts aus Mädels in seinem Alter. Doch Meli, mit der er sich einen Teil des Heimweges teilt, scheint anders zu sein. Eines Tages beobachtet er Meli dabei, wie sie Fotos von sich schießt. Was er davon halten weiß er nicht. Als daraufhin sein Freund Ruben ihm weitere Bilder von dem engelsgleichen Mädchen zeigt, fängt er langsam an sich sorgen um seine Freundin zu machen. Der Vorzeigesohn will ihr helfen. Und dann - ganz plötzlich - verschwindet Meli und Mo muss seinen ganzen Mut zusammennehmen, falls er sie jemals wieder sehen möchte.

    
Als ich eine Anfrage für dieses Buch beim Verlag hinterließ, hatte ich mir davor absichtlich nicht durchgelesen worum es ging. Ich wollte mich zum ersten Mal nur vom Cover ansprechen lassen. Dieses ist meiner Meinung nach recht gut gelungen. Im Vorhinein stellte ich alle möglichen Überlegungen an. Dabei schwirrten mir Gedanken biographischen Charakters herum. Dass mich ein Jugendbuch und dazu noch ein kurzer Krimi erwarteten, überraschte mich schon ein wenig und trotzdem freute ich mich darauf in die Welt dieses berüchtigten Feiglings einzutauchen.

Der erste Teil des Buches erstreckt sich in etwa bis zur Hälfte. Es passiert nichts Außergewöhnliches, abgesehen von dem Erscheinen von Meli's Fotos und einem weiteren Mädchen, von dem keiner weiß, ob es nun tatsächlich existiert. Im zweiten Teil überschlagen sich plötzlich die Ereignisse. Die Geschichte wird spannender und beginnt nun richtig zu fesseln, bis sie schließlich zu einem nicht ganz vorhersehbaren und auch etwas raschem Ende kommt.

Die Figur des Moritz Panzer hat mir persönlich am wenigsten gefallen. Er war mir für einen Teenager einfach viel zu glatt. Natürlich kann nicht jeder Jugendliche wild sein und ständig Fehler machen, aber Moritz schien mir gar keine zu machen. Auch wenn er hilflos zu sein schien, überzeugten mich seine Gedankengänge vom Gegenteil. Sogar in den brenzligsten Situationen wirkte er mir zu gefasst.

Wunderschön fand ich die Satzkonstruktionen des Autors. Auch wenn es sich hier um ein Jugendbuch handelt, versteht Herr Egli es hervorragend mit Wörtern zu spielen und sie zu etwas Besonderem zu machen. Im Vergleich zu anderen Jugendromanen und überhaupt zu vielen Bestsellern entwickelt sich wie mir scheint seine Sprache mit dem Buch gemeinsam und wird kein Opfer von permanenten Wiederholungen und Banalitäten.

Dieses Buch ist daher nicht nur für Jugendliche ein guter Kauftipp, sondern auch für all jene, die verliebt in die Sprache sind und nebenbei gerne ein bisschen mit dem Protagonisten mitfiebern wollen. Eignet sich auch hervorragend als Klassenlektüre, da  "Tage im Leben eines Feiglings" sowohl die Gefahren des Internets, als auch das Thema Familiengewalt, aber auch Kameradschaft und Liebe anspricht und daher bestimmt eine gute Diskussionsgrundlage bietet.

Danke noch einmal an den Kyrene Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat!                                                                                                           
Verlagsseite: 
Werner J. Egli
Tage im Leben eines Feiglings



Link zu meinem Blog: http://viennareading.blogspot.co.at/2014/05/rezension-tage-im-leben-eines-feiglings.html

                                                                                                   

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(5.130)

6.619 Bibliotheken, 124 Leser, 14 Gruppen, 366 Rezensionen

schweden, humor, freundschaft, lebensgeschichte, elefant

Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

Jonas Jonasson , Wibke Kuhn
Fester Einband: 412 Seiten
Erschienen bei carl's books, 29.08.2011
ISBN 9783570585016
Genre: Romane

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(213)

505 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 55 Rezensionen

liebe, selbstmord, leben, dublin, liebesroman

Die Liebe deines Lebens

Cecelia Ahern
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei FISCHER Krüger, 08.10.2013
ISBN 9783810501516
Genre: Liebesromane

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(122)

184 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

paartherapie, therapie, komödie, ehe, liebe

Die Wunderübung

Daniel Glattauer
Fester Einband: 112 Seiten
Erschienen bei Zsolnay, Paul, 24.02.2014
ISBN 9783552062399
Genre: Romane

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(1.539)

2.190 Bibliotheken, 25 Leser, 2 Gruppen, 266 Rezensionen

liebe, lebensziele, träume, tod, familie

Morgen kommt ein neuer Himmel

Lori Nelson Spielman , Andrea Fischer
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER Krüger, 27.03.2014
ISBN 9783810513304
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt:

Brett Bohlinger führt ein tolles Leben. Ihr Freund ist ein angesehener Anwalt, sie arbeitet in der Medienabteilung des Familienunternehmens, hat Geld ohne Ende und eigentlich alles was ihr Herz begehrt. Zumindest fristet sie ihr Dasein in der festen Überzeugung davon. Als der Fels in ihrer Brandung - ihre Mutter Elizabeth - stirb, bricht eine Welt für sie zusammen und sie fühlt sich des Bodens unter ihren Füßen beraubt. In der festen Überzeugung davon, die Firma nun leiten zu werden, erfährt sie vom jungen Anwalt der Mutter, dass dem nicht so ist. Stattdessen geht sie ihrer Meinung nach leer aus. Das einzige, was Elizabeth ihrer Tochter überlässt, ist eine Liste. Diese Liste beinhaltet jene Ziele und Träume, die die einst 14 jährige Brett hatte. Nur unter der Bedingung, dass Brett alle Punkte erledigt (und zwar hat sie dafür genau ein Jahr Zeit bzw. muss jeden Monat mindestens einen Punkt von der Liste streichen), darf sie ihr Erbe, in welcher Form auch immer dieses besteht, antreten. Aber Kinder bekommen, ein Haus kaufen und auch noch ein Pferd? Einige Menschen bekommen diese Dinge ein Leben lang nicht auf die Reihe, wie soll sie es dann in nur 12 Monaten schaffen? Doch was anfangs der 34-jährigen Schönheit einer Strafe glich, führt sie auf vollkommen neue Pfade und stellt alles auf den Kopf.

Persönliche Meinung:

Als ich den Klappentext zum ersten Mal durchgelesen habe, musste ich zugleich an Cecilia Ahern und ihr BuchP.S.Ich liebe dich denken. Ich erwartete eher einen seichten Abklatsch, als einen eigenständigen Roman. Jedoch überzeugten mich schon die ersten Kapitel vom Gegenteil. Auf eine sehr berührende Art und Weise wird der Leser in das Leben von Brett eingeführt. Schnell habe ich mich mit der Protagonistin identifizieren können und diese als ausgesprochen sympathisch empfunden. Der Leser hat von Beginn an Einblick in ihre Gedankenwelt, sodass Handlungen ihrerseits sehr gut nachzuvollziehen sind. Zwar ist das meiste meiner Meinung nach vorhersehbar, doch trotzdem ist der Roman so geschrieben, dass man immerzu mit Brett mitfiebert, hofft, sich mit ihr freut und mit ihr leidet. Durch die mit uns geteilten Erinnerungen an ihre Mutter, werden wir Zeuge von der Einzigartigkeit der Verbindung zwischen Mutter und Tochter. Kein Band ist stärker und auch hier ist das spürbar.

Besonders angesprochen hat mich die Tatsache, dass sich die Protagonistin in einem ständigen Wandel befunden und sich im Laufe der Geschichte entwickelt hat. Auch die Handlung selbst stand nie still, fließend entstanden neue Höhepunkte, die das Herz höher schlugen ließen und manchmal die ein oder andere Träne forderten (ich bin jedoch auch sehr nah am Wasser gebaut).

Sprachlich uns stilistisch ist Morgen kommt ein neuer Himmel eher einfach gefasst. Wer er nach fordernder Lektüre sucht, ist definitiv falsch. Der ein oder andere Anglizismus kam vor, was mir weniger gefiel. Ist jedoch Geschmacksache.

Dieser Roman eignet sich für Leser, die eine Affinität zu Liebesgeschichten verspüren, vielleicht auf ein klein wenig Kitsch stehen, gerne ein paar Tränen vergießen und trotzdem nach einem Buch suchen, das ein Botschaft zu vermitteln hat. Diese Botschaft besteht meiner Meinung nach darin, dass es nie zu spät ist sein Leben zu ändern und von vorne zu beginnen, wenn einer nicht mehr zufrieden ist. Jeder sollte das tun, was ihn oder sie glücklich macht. Sicher kann dies nicht immer ein einfacher Weg sein, aber so groß sind die Stolpersteinchen unterwegs auch nicht, dass einer sie nicht aus dem Weg räumen könnte.

Auf jeden Fall ist Morgen kommt ein neuer Himmel jetzt schon der Buchtipp des Monats von mir! Den Kauf werdet ihr bestimmt nicht bereuen, wenn ihr auf Bücher, wie zum Beispiel der oben genannten Cecila Ahern steht. Und hiermit beende ich auch schon meine Rezension, von einem Buch, welches ich den ganzen Tag nicht aus den Händen legen konnte, mit einem Zitat, welches in ebendiesem vorkommt:



"Tu jeden Tag etwas, das dir Angst macht."E.Roosevelt

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(5)

14 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Schwimmen mit Elefanten

Yoko Ogawa
E-Buch Text: 320 Seiten
Erschienen bei Verlagsbuchhandlung Liebeskind, 19.08.2013
ISBN 9783954380206
Genre: Romane

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(0)

2 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Das Lachen

Henri Bergson , Roswitha Plancherel-Walter
Flexibler Einband: 139 Seiten
Erschienen bei Meiner, F, 15.08.2011
ISBN 9783787321438
Genre: Sachbücher

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(2)

3 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Der Krieg am Ende der Welt

Mario Vargas Llosa
E-Buch Text: 736 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp Verlag, 21.10.2013
ISBN 9783518735695
Genre: Romane

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(13)

18 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

weltliteratur, spielsucht

Sämtliche Romane und Erzählungen

Fjodor M. Dostojewskij , Fjodor Dostojewski , Hermann Röhl
Flexibler Einband
Erschienen bei Insel Verlag, 25.01.2010
ISBN 9783458326687
Genre: Klassiker

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(84)

164 Bibliotheken, 5 Leser, 2 Gruppen, 6 Rezensionen

liebe, russland, klassiker, st. petersburg, träumer

Weiße Nächte

Fjodor M. Dostojewski
Flexibler Einband: 109 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 31.03.2008
ISBN 9783458345343
Genre: Klassiker

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(27)

45 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

klassiker, russland, werte, russische klassiker

Der Idiot

Fjodor M. Dostojewski , Swetlana Geier
Fester Einband: 912 Seiten
Erschienen bei S. FISCHER, 04.11.2010
ISBN 9783100154026
Genre: Klassiker

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Ilias & Odyssee

Homer
Fester Einband
Erschienen bei Augsburg - Weltbild Verlag,, 01.01.1994
ISBN B0025XROPE
Genre: Klassiker

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(67)

153 Bibliotheken, 0 Leser, 4 Gruppen, 7 Rezensionen

jane austen, klassiker, liebe, england, frauen

Gefühl und Verstand

Jane Austen , Erika Gröger
Flexibler Einband
Erschienen bei Diogenes, 25.06.1991
ISBN 9783257219647
Genre: Klassiker

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klassiker, liebe, familie, jane austen, deutsch

Mansfield Park

Jane Austen , Trude Fein
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei btb, 11.07.2011
ISBN 9783442742165
Genre: Klassiker

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england, klassiker, jane austen, liebe, heirat

Emma

Jane Austen , Helene Henze
Fester Einband: 736 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 15.05.2012
ISBN 9783596512072
Genre: Klassiker

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