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149 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 56 Rezensionen

thriller, narzissmus, lügen, mord, thriller-roman

Kalte Seele, dunkles Herz

Wendy Walker , Maria Poets
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei FISCHER Scherz, 07.09.2017
ISBN 9783651025578
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt

Vor drei Jahren sind Emma und Cassandra Tanner aus einer Kleinstadt in Connecticut verschwunden und die Ermittlungen sind mit der Zeit im Sande verlaufen. Doch eines Tages steht Cassandra wieder vor dem Haus ihrer Mutter und bittet das FBI-Ermittlerteam mit der forensischen Psychologin Dr. Abby Winter eindringlich darum, ihre Schwester Emma zu finden. Nach und nach enthüllt Cassandra, genannt Cass, die Gründe für ihr Verschwinden und wie ihr letztendlich die Flucht gelang, während  Emma sich immer noch in den Fängen von Menschen befindet, die ihr nichts Gutes wollen. 

Meine Meinung

Das Buch beginnt mit einem kurzen Prolog, der uns in die griechische Mythologie entführt. Es wird die Geschichte von Narziss erzählt, die uns als Leser darauf einstimmt, dass es in der folgenden Geschichte um Narzissmus und seine Folgen geht. Jeder von uns hat sicher schon mal eine andere Person als narzisstisch bezeichnet. Damit meinten wir wahrscheinlich jemanden, der sehr von sich selbst eingenommen ist, immer im Mittelpunkt stehen möchte und schnell eifersüchtig wird, wenn ihm von jemand anderem die Show gestohlen wird. Doch wie ist es, als Kind einer Mutter aufzuwachsen, die unter der Persönlichkeitsstörung Narzissmus leidet? Wie wirkt sich das auf die Beziehung des Kindes zu seiner Mutter aus und welche Auswirkungen hat es auf die (Persönlichkeits-) Entwicklung des Kindes? Und zu welchen Handlungen kann diese Persönlichkeitsstörung eine Mutter verleiten? Auf all diese Fragen gibt uns Wendy Walker eine Antwort und zeigt uns außerdem, zu welchen Leistungen die menschliche Psyche fähig ist um sich selbst und die Menschen, die man liebt, zu schützen. 

Die Geschichte von Emma und Cass wird uns abwechselnd aus der Sicht von Cass und von der forensischen Psychologin Dr. Abby Winter erzählt. Jedes Kapitel ist mit dem Namen der jeweiligen Person betitelt, aus deren Sicht wir die aktuellen Geschehnisse erleben. Aber auch durch die Erzählform unterscheiden sich die Kapitel, so dass eine Verwechslung völlig augeschlossen ist. Während uns Cass' Kapitel aus der Ich-Perspektive erzählt werden, nutzt die Autorin in den Kapiteln von Emma die Personale Erzählperspektive. Während mich das anfangs etwas irritiert hat, hat es mich nach dem ersten Viertel nicht mehr in meinem Lesefluss gestört. 

Alle Kapitel spielen ab dem Zeitpunkt, zu dem Cass wieder bei ihrer Mutter auftaucht, doch durch die Befragungen durch die Ermittler und rückblickende Erzählungen von Cass auf Erlebnisse vor dem Verschwinden von ihr und ihrer Schwester Emma bekommen wir als Leser einen umfassenden Eindruck auf die Lebensverhältnisse, unter denen Emma und Cass aufgewachsen sind. Es ist wirklich erschreckend, wie sich die psychische Störung ihrer Mutter auf die beiden jungen Mädchen und ihr Verhalten auswirkt und zu welch schrecklichen Ereignissen sie letztendlich führt. Während des Lesens hat mich ein sehr beklommenes Gefühl erfasst, das mich auch jetzt noch nicht ganz los lässt. Wendy Walker gelingt es ausgezeichnet, aufzuzeigen, welche tiefgreifenden Auwirkungen eine Persönlichkeitsstörung wie Narzissmus auf das gesamte Umfeld haben kann und welche Mechanismen hinter dem Verhalten einer narzisstischen Person stecken. 

Die Spannung in diesem Thriller wurde konstant aufrecht erhalten. Dies gelang der Autorin vor allem dadurch, dass wir als Leser immer wieder Hinweise darauf bekommen, dass irgendetwas an der Geschichte von Cass nicht stimmen kann. Wir erfahren, die Gründe, die zu dem Verschwinden der beiden Mädchen geführt haben, und werden aber regelmäßig mit offenen Fragen konfrontiert, die sich erst im Verlauf der Geschichte auflösen. Ich habe mich ständig gefragt, was an Cass' Erzählungen Wahrheit ist und was nicht und aus welchen Gründen sie möglicherweise lügt. Tut sie es bewusst oder ist es eine Schutzfunktion ihrer Psyche? Was möchte sie mit bestimmten Erzählungen und Hinweisen bezwecken und welche Rolle spielen ihr Stiefbruder und ihr Stiefvater? Auf all diese Fragen bekommen wir häppchenweise Antworten, was dazu geführt hat, dass ich das Buch regelrecht verschlungen habe. Ich fand die psychologischen Aspekte in diese Psychothriller hervorragend ausgearbeitet und ich kann ihn jedem empfehlen, der beim Lesen miträtseln und sich mit Persönlichkeitsstörungen und deren Auswirkungen auseinandersetzen möchte. Ich vergebe volle 5 Sterne!

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239 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 50 Rezensionen

monster, tod, trauer, krebs, patrick ness

Sieben Minuten nach Mitternacht

Patrick Ness , Siobhan Dowd , Bettina Abarbanell
Flexibler Einband: 216 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 16.01.2017
ISBN 9783442485345
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt

Der 13jährige Conor O'Malley lebt alleine mit seiner krebskranken Mutter. Eines Nachts wird er um 00:07 von einer Stimme, die seinen Namen ruft, aus einem ihm wohlbekannten Albtraum, geweckt. Er macht sich auf die Suche nach dem Besitzer der Stimme und trifft auf ein Monster in Form der Eibe, die in dem Garten seiner Mutter steht. Das Monster verspricht ihm, dass es ihm drei Geschichten erzählen wird, bevor Conor ihm eine vierte, seine Geschichte, erzählen wird. 

Meine Meinung

"Geh weg", flüsterte Conor in die Dunkelheit seines Zimmers hinein, um den Albtraum zurückzudrängen und nicht zuzulassen, dass er ihm in die Wirklichkeit folgte. (S.14)

Das Erste, was mir gleich zu Beginn des Buches aufgefallen ist, ist, dass es extrem atmosphärisch geschrieben ist. Jeder Satz, jeder Abschnitt, jedes Kapitel ist wie durchtränkt von Conors Gefühlen: von der Angst, seine Mutter zu verlieren; der Wut, die Conor angesichts seiner eigenen Hilflosigkeit verspürt; von der Einsamkeit, die Conor empfindet, seit seine Mitschüler von der Erkrankung seiner Mutter erfahren haben. 

Diese düstere, bleischwere Atmosphäre dieses Buches, die wunderbar untermalt wird von den in Schwarz, Weiß und Grautönen gehaltenen Illustrationen von Jim Kay, führt dazu, dass ich dieses Buch mit einer gewissen Beklemmung gelesen habe. Es war mir von Anfang an klar, wie dieses Buch enden würde und vor allem, dass es mich zu Tränen rühren würde. Aber ich habe nicht damit gerechnet, wie sehr es mich aus der Bahn werfen würde, wie intensiv ich Conors Emotionen nachempfinden würde, und wie stark beeindruckt es mich zurücklassen würde. Patrick Ness gelingt es, diese Gefühlsachterbahn, die jemand durchlebt, wenn ein geliebter Mensch an Krebs oder einer anderen tödlichen Erkrankung leidet, so authentisch, so intensiv und so berührend darzustellen, dass es mich als Leser regelrecht umgeworfen hat. Doch er stellt nicht nur die verschiedenen Emotionen dar, die Conor empfindet, sondern auch, welche Auswirkungen dieser starke Einschnitt in sein Leben auf sein Umfeld bzw auf die Beziehungen zu seiner Familie, seinen Freunden, seinen Mitschülern und Lehrern hat.

(...) und bevor der Tag halb herum war, schien es, als hätte sich eine Zone um ihn gebildet, ein Niemansland mit Conor in der Mitte, umgeben von Landminen, auf die keiner treten wollte. Mit einem Schlag hörten Mitschüler, die er für seine Freunde gehalten hatte, auf zu reden, wenn er dazukam (...). Er merkte, wie sie flüsterten, wenn er über die Flure ging oder beim Mittagessen saß. Selbst die Lehrer bekamen einen anderen Gesichtsausdruck, wenn er sich im Unterricht meldete. (S.80)

Und dann ist da auch noch das Monster, das Conor nun immer öfter begegnet, und bei dem ich mich zunächst wie Conor selbst gefragt habe, was es mit seinen Geschichten denn nun eigentlich auf sich hat. Dabei stellt sich heraus, dass das Monster voller Weisheit steckt und für Conor noch eine entscheidende Rolle spielen wird. 

Geschichten sind das Gefährlichste von der Welt, knurrte das Monster. Geschichten jagen, beißen und verfolgen dich. (S.47)

Du schreibst die Geschichte deines Lebens nicht mit Worten, sagte das Monster. Du schreibst sie mit Taten. Es ist nicht wichtig, was du denkst. Wichtig ist nur, was du tust. (S.204)

Das Monster sorgt dafür, dass Conor sich mit seinem schlimmsten Albtraum, mit seinen geheimsten Gefühlen auseinandersetzt und es somit schafft, sich nicht selbst zu verlieren. Die letzten vierzig Seiten des Buches haben den Damm in mir zum Brechen gebracht und ich habe sie unter fließenden Tränen gelesen. Als ich das Buch beendet hatte, musste ich mir direkt ein neues schnappen um dieser tiefen Traurigkeit, die mich erfasst hatte, zu entkommen.

Ich bin mir sicher, dass dieses Buch noch lange in mir nachhallen wird und ich kann es wirklich nur jedem empfehlen. Wichtig ist, dass von diesem Buch eine gewaltige Triggergefahr besteht für alle, die grade den Verlust oder die unheilbare Erkrankung eines geliebten Menschen verarbeiten müssen. Dieses Buch ist überwältigend und so unfassbar traurig und gleichzeitig unglaublich schön und ermutigend, ich gebe ihm volle fünf Sterne.

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73 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 39 Rezensionen

berlin, mord, thriller, folter, spannung

Der Todesmeister

Thomas Elbel
Flexibler Einband
Erschienen bei Blanvalet, 20.11.2017
ISBN 9783734104145
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt

In Berlin wird an einer Brücke die Leiche der jungendlichen Nichte des Justizsenators entdeckt und bei der Autopsie kommen nicht nur Folter- sondern auch Missbrauchsspuren zu Tage. Während der Ermittlungen häufen sich die Hinweise darauf, dass sie das Opfer eines Snuff-Porno-Rings geworden ist. Doch die Arbeit der Ermittler des Berliner Landeskriminalamtes wird durch höhere Kreise behindert und so sehen sich die Ermittler gezwungen sich auf eigene Faust auf die Suche der Täter zu machen.

Meine Meinung

Der Klappentext des Thrillers verspricht alles, was meiner Meinung nach einen guten Thriller ausmacht: ein spannender, brutaler Fall, ein "buntes" Ermittlerteam und mehr als ein Geheimnis, das es zu lüften gilt. Victor Puppe wechselt zu Beginn der Handlung vom Innenministerium zum Landeskriminalamt in Berlin und schnell wird klar, dass er das nicht nur tut, um Erfahrungen in der Ermittlungsarbeit zu sammeln. Leider war für mich zu offensichtlich, was seine wahren Beweggründe sind, aber damit konnte ich gut leben. Gemeinsam mit den Komissaren Kenji Tokugawa und Begüm Duran macht er sich nun also auf die Suche nach dem Mörder der Nichte des Justizsenators von Berlin und dabei sind die drei Ermittler so unterschiedlich, wie sie nur sein könnten. Leider war mir keiner der drei sonderlich sympathisch, was meiner Meinung nach die größte Schwäche dieses Thrillers ist. Besonders die Ermittlerin Begüm konnte bei mir nur ansatzweise Sympathiepunkte sammeln und das auch erst im letzten Drittel der Handlung. Diese Sympathiepunkte hat sie dann aber am Ende auch schon wieder zunichte gemacht mit ihrem Verhalten dem letzten lebenden Opfer gegenüber. Wie kann man sich einem jungen Mädchen, das einen Mord mitansehen musste und selbst Entführungfopfer ist, gegenüber so verhalten? Empathie gleich Null. 

Ein Punkt, der mir an diesem Thriller sehr gut gefallen hat, war, dass es ernste Konsequenzen gab, als sich das Ermittlerteam nicht an die Anweisungen seines Vorgesetzen hält. Es wirkt in manchen Büchern manchmal unglaubwürdig, wenn ein Fehltritt keinerlei Folge nach sich zieht, doch das war hier zum Glück anders. 

Was den Fall selbst angeht, waren manche Aspekte sehr schnell vorhersehbar, was vor allem die Rolle des Justizsenators betrifft. Doch wer der eigentliche Täter ist, blieb lange für mich im Unklaren, was ein weiterer Pluspunkt ist. Ich wäre so selbst nicht drauf gekommen, aber im Nachhinein war es nachvollziehbar und schlüssig und wirkte nicht an den Haaren herbeigezogen. Leider fehlte mir der Bezug der Handlung zum Titel. Von einem "Todesmeister" erwarte ich mir eine komplexere psychische Hintergrundgeschichte als die, die wir hier geliefert bekommen. 

Der Schreibstil des Autors wirkt auf mich klar, strukturiert und flüssig. Es gab ein paar Sätze über die ich ein wenig gestolpert bin, weil Worte fehlten oder es einen Widerspruch zu einem vorhergehenden Satz gab, aber da es sich bei meinem Buch um eine unkorrigierte Fassung handelt, hat dies keinen Einfluss auf meine Bewertung. Allerdings gibt es einen Aspekt der mich gestört hat. Bei manchen Personen hat der Autor die wörtliche Rede in einem Berliner Dialekt geschrieben, was mich in meinem Lesefluss verlangsamt hat. Ich kann besser damit umgehen wenn einfach geschrieben wird "sagte er im breitesten Berliner Dialekt" als wenn die Wörter tatsächlich so geschrieben werden. Das ist sicherlich Geschmackssache, aber ich habe damit Schwierigkeiten.

Insgesamt handelt es sich bei Der Todesmeister um einen soliden Debüt-Thriller, der von mir 3 von 5 Sterne bekommt. 

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391 Bibliotheken, 14 Leser, 1 Gruppe, 67 Rezensionen

drachen, fantasy, iskari, kristen ciccarelli, liebe

Iskari - Der Sturm naht

Kristen Ciccarelli , Astrid Finke
Fester Einband
Erschienen bei Heyne, 02.10.2017
ISBN 9783453271234
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt

Asha, die größte Drachenjägerin des Königreichs und Tochter des Königs, steht kurz vor ihrer Hochzeit mit dem obersten Kommandanten Jarek. Doch Asha fürchtet sich vor diesem Tag und ihr Vater bietet ihr eine einmalige Möglichkeit ihrer vertrackten Situation zu entkommen. Sollte es ihr gelingen, Kozu, den Drachen, der durch ihre Schuld einst die Hauptstadt des Königreichs zerstörte, zu töten, würde der König das Verlöbnis lösen und Ashas Schuld wäre getilgt. Doch sowohl Ashas Bruder als auch der Große Alte, der früher von Ashas Volk vergöttert wurde, haben andere Pläne mit Asha. Pläne, die weitaus größere Folgen mit sich ziehen, als Asha sich je hat träumen lassen.

Meine Meinung

Wow, was ein Buch! Fangen wir mal mit der Protagonistin Asha, an. Sie ist die Iskari, größte Drachenjägerin des Reiches, und gleichzeitig die Tochter des Königs. Durch ihre Schuld wurde nicht nur die Hauptstadt des Reiches durch den Drachen Kozu zerstört, sondern ihre Liebe zu den alten Geschichten kostete auch zahlreiche Menschen das Leben. Asha wurde bei dem Vorfall schwer verbrannt, doch sie trägt ihre Narben mit Stolz, zeigen sie doch, dass sie stärker als die Drachen ist. Sie nährt sich von ihrem Hass auf die Drachen und liebt nichts mehr als die Drachenjagd.

"Normalerweise badete Asha, wenn sie einen Drachen getötet hatte. Sich Blut Sand und Schweiß vom Körper zu schrubben war ein Ritual, das ihr den Übergang erleichterte von der wilden, rauen Welt jenseits der Mauern des Palasts zu einem Leben, das sie einschnürte wie ein zu enges Kleidungsstück" (Iskari, S. 20)

Aufgewachsen in der Königsfamilie ist sie der Überzeugung, höher gestellt zu sein als die Sklaven des Reiches und es ist für sie selbstverständlich einem Sklaven, der sich nicht an das Gesetzt der Unterwerfung hält, mit seinem Tode zu drohen. Doch plötzlich gerät ihre Weltvorstellung ins Wanken und sie muss sich nicht nur mit der Vergangenheit ihres Reiches, sondern auch mit inneren Konflikten auseinandersetzen. Dabei durchläuft sie während des Buches eine immense Entwicklung, die an keiner Stelle unglaubwürdig wirkte. Ganz im Gegenteil: der Entwicklungsprozess verläuft schleichend und gewinnt dadurch eine unglaubliche Authentizität.

"Vor gar nicht so langer Zeit hatte sie noch geglaubt, sie hätten überhaupt keine Ähnlichkeit, sie und dieser Junge. Jetzt wusste sie, dass der einzige Unterschied zwischen ihnen darin bestand, dass er seine Fessel gut sichtbar um den Hals trug, während ihre für das Auge unsichtbar war." (Iskari, S. 300f)

Das Worldbuildung hat mir besonders gut gefallen. Ich liebe fiktive Welten, die komplex ausgearbeitet sind, und da hat die Autorin wirklich Großartiges geleistet. Wir als Leser bekommen nicht nur Informationen über die gesellschaftlichen Strukturen und religiösen Ansichten im Königreich geliefert, sondern erfahren darüber hinaus, auf welchen historischen Ereignissen diese beruhen. Dies wurde durch ein sehr einfaches, aber effektives Stilmittel erreicht: Neben den Hauptkapiteln, die uns die Handlung aus Sicht von Asha erleben lassen, streut die Autorin immer wieder einige der Alten Geschichten ein, die angeblich so gefährlich sind und nur zu Tod und Zerstörung führen. Diese Alten Geschichten werden wie Legenden erzählt und waren für mich unglaublich interessant. Sie haben mich zum Nachdenken angeregt, wie der Inhalt dieser Alten Geschichten mit den jeweiligen Geschehnissen in der Haupthandlung zusammenhängen könnte. Und ich wurde dabei so manches mal überrascht und musste meine Theorien überdenken.

Und dann noch die Drachen! Drachen sind generell fantastische Wesen, die mich in ihren Bann ziehen und die ich unglaublich faszinierend finde. In diesem Buch sind es aber nicht bloß alte, majestätische Kreaturen, sondern sie sind eng mit der Kultur und der Geschichte des Königreiches verknüpft. Stellenweise hat mich die Geschichte sowohl an Eragon als auch an die Filme Drachenzähmen leicht gemacht errinnert. Ich liebe sowohl die Buch- als auch die Filmreihe und die Autorin hat einen absolut genialen Mix aus beidem geschaffen (vermutlich nicht beabsichtigt!).

Zum Schluss noch ein paar Anmerkung zum Schreibstil: insgesamt ist der Schreibstil der Autorin flüssig und klar, an ein paar wenigen Stellen bin ich jedoch in meinem Lesefluss ins Stolpern geraten und musste die jeweiligen Sätze öfter lesen, bis sich mir der ganze Sinn ergeben hat. Der Autorin ist es gelungen, konstant Spannung aufzubauen. Zum einen durch die Alten Geschichten, aber auch durch unvorhergesehene Wendungen, die mich manches mal sprachlos dasitzen lassen haben. Sehr gut gefallen hat mir, dass der Titel des Buches "Iskari - der Sturm naht" einen Bezug zur Handlung innerhalb des Buches hat. Auch die Covergestaltung finde ich sehr schön, das kühle grau in Verbindung mit der Schriftfarbe wirkt sehr edel und geheimnisvoll. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung und bin wirklich gespannt, wie es weitergehen wird.

Ich spreche eine klare Leseempfehlung für alle Fantasyfans aus, insbesondere für Drachenliebhaber und Leser, die komplex ausgearbeitete Welten und alte Legenden lieben. Ich vergebe 5 von 5 Sternen für diesen fantastischen Debütroman.

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17 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

engelszorn, engel, vatikan, dämonen, gentechnik

Engelszorn

Alex Thomas
Flexibler Einband: 500 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 20.07.2015
ISBN 9783734100154
Genre: Historische Romane

Rezension:

Inhalt
In einem geheimen Gentechnik-Labor in den USA wird ein Klon aus den Genen eines Menschen und denen eines gefallenen Engels erschaffen. In dubiosen Experimenten wird dieser Klon in einen todesähnlichen Zustand, doch einer dieser Versuche geht schief und der Klon namens Angelus bricht im Namen seines Meisters zu einem Rachefeldzug auf, der das dritte vatikanische Konzil in Rom mehr als erschüttern soll. Die medial begabte Nonne Catherine Bell versucht gemeinsam mit dem Kardinal Marc Ciban den Klon zu stoppen und so etliche Menschenleben zu retten.
Meine Meinung
Normalerweise tippe ich in einer Rezension nicht den Klappentext des Buches ab, weil ich lieber in eigenen Worten zusammenfassen möchte, worum es in einem Buch geht. In diesem Fall mache ich aber eine Ausnahme, damit ihr gleich besser verstehen könnt, warum ich von diesem Buch etwas völlig anderes erwartet habe.
"In Rom laufen die Vorbereitungen für das Dritte Vatikanische Konzil auf Hochtouren, als eine abgelegene Abtei Opfer eines Gewaltanschlags wird. Bis auf einen Mönch verbrennen alle Ordensleute bei lebendigem Leib. Die rebellische Nonne Catherine Bell und Kardinal Ciban reisen nach L’Aquila, um zu ermitteln. Schon bald entpuppt sich das Kloster als eine Bastion des Geheimordens Lux Domini, der gegen eine alte, skrupellose Macht kämpft. Als Catherine und Ciban das Protokollbuch der Abtei finden, wird das gesamte Ausmaß des Schreckens klar: Der bestialische Anschlag war erst der Auftakt. Der Feind ist längst auf dem Weg nach Rom ..."
Als ich diesen Klappentext gelesen habe, habe ich mich auf eine Geschichte eingestellt, die in eine ähnliche Richtung laufen wie Dan Browns Romane Sakrileg und Illuminati. Ich habe mit vielem gerechnet, ABER nicht mit dem, was in dem Buch wirklich passiert. Wer schließt denn bitte aus so einem Klappentext darauf, dass es in dem Buch darum geht, dass mit der DNA von gefallenen Engeln experimentiert wird? Dass es einen Geheimbund von den Nachfahren gefallener Engel gibt, die nicht nur besondere Kräfte haben, sondern auch den Untergang der Menschheit herbeiführen wollen? Ich jedenfalls nicht.
Nach ungefähr einem Drittel des Buches konnte ich mich allerdings so langsam damit abfinden, den grundsätzlich ist das etwas, was durchaus Potenzial hat und nach Spannung klingt. Kommen wir jedoch zum großen Aber: mir war das ganze Buch einfach zu abwegig und wirr. Es gab verschiedene Handlungsstränge, die zwar zusammengeführt haben, die meiner Meinung nach aber zu viele Personen beinhaltet haben, so dass ich mich mit keinem der Charaktere auch nur ansatzweise identifizieren konnte. Hinzu kommt, dass es oft Rückblicke auf vergangene Ereignisse gab, die aber nicht immer sofort als solche für mich erkennbar waren. Vielleicht liegt es daran, dass ich die Vorgängerbände nicht gelesen habe, ich vermute, dass sich viele dieser Rückblicke auf die Handlungen der beiden vorherigen Bücher beziehen. Auch mit den vielen esoterischen und mystischen Bezügen und Aspekten der Handlung konnte ich nicht viel anfangen. Es war insgesamt für mich wirklich zu viel des Guten, ich habe viele Erklärungen nicht verstanden und hier wurden Religionsgeschichte und Wissenschaft auf eine Art und Weise vermischt, die mir leider überhaupt nicht gefallen hat.
Zwei Aspekte, die ich aber positiv hervorheben möchte, ist zum einen der Titel des Buches, der wirklich passend gewählt wurde, und zum anderen der spannende Schreibstil, der während des ganzen Lesens keine Langeweile hat aufkommen lassen und der, obwohl es sich bei Alex Thomas tatsächlich um das Pseudonym von einem Autorendou handelt, fortwährend flüssig war.
Deswegen bekommt das Buch doch noch zwei von fünf Sterne von mir, weil ein Teil meiner Enttäuschung auf den irreführenden Klappentext zurückzuführen ist und ich die Rückblicke und Zusammenhänge wahrscheinlich besser verstanden hätte, wenn ich die ersten beiden Romane der Autoren gelesen hätte. Bei einem Klappentext, der elementare Aspekte der Handlung nicht außen vorgelassen hätte, hätte ich das Buch wahrscheinlich gar nicht erst als Rezensionsexemplar angefragt.

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Tags: alex thoma, engelszorn, gentechnik, mystikthriller   (4)
 

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174 Bibliotheken, 14 Leser, 0 Gruppen, 46 Rezensionen

rassismus, hebamme, diskriminierung, usa, gegenwartsliteratur

Kleine große Schritte

Jodi Picoult , Elfriede Peschel
Fester Einband: 592 Seiten
Erschienen bei C. Bertelsmann, 02.10.2017
ISBN 9783570102374
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt

Ruth Jefferson gilt als eine der fähigsten und erfahrensten Hebammen am Mercy-West Haven Hospital. Trotzdem wird ihr die Behandlung des Säuglings Davis Bauer von dessen Eltern untersagt, denn Ruth ist afroamerikanischer Herkunft und Turk und Brittany Bauer gehören einer rechtsradikalen Gruppe an. Durch einen unglücklichen Umstand ist Ruth jedoch alleine mit dem Säugling als bei ihm lebensbedrohliche Veränderungen eintreten, die trotz Wiederbelebungsversuche zum Tod des Babys führen. In Folge dessen wird Ruth des Mordes angeklagt und ihre einzige Hoffnung auf einen Freispruch liegt bei der Pflichtverteidigerin Kennedy McQuarrie.

Meine Meinung

Rassismus, Fremdenhass und Homophobie sind Themen, die uns alle betreffen und mit denen wir uns auseinandersetzen sollten. Es sind Themen, die Jodi Picoult in ihrem neuen Roman Kleine große Schritte anspricht und den Leser so zum Nachdenken anregt, was ich auch schon von früheren Romanen aus ihrer Feder gewohnt bin.

In dem Buch stellt sie den Gerichtsprozess, der über Ruths Schuld oder Unschuld entscheidet, als eine Art Geburt dar, was sich in dem Aufbau des Romans widerspiegelt: er ist unterteilt in Erstes Stadium (Vorzeitige Wehen, Erste Wehen, Eröffnungsphase), Zweites Stadium (Presswehen) und Drittes Stadium (Nachgeburt) unterteilt und stellt somit einen schönen Bezug zu Ruths Beruf als Geburtsthelferin her. Während mich das anfangs irritiert hat, weil ich die Zusammenhänge nicht erkannt habe, finde ich es jetzt im Nachhinein eine tolle Idee, weil so ein Gerichtsverfahren genau so lebensverändernd sein kann wie die Geburt eines Kindes und weil es zu diesem Prozess auch erst durch die Geburt eines Babys (von ganz bestimmten Eltern) gekommen ist.

Im Ersten Stadium erfahren wir als Leser, welche Umstände dazu geführt haben, dass Ruth des Mordes an einem Säugling angeklagt wird, das zweite Stadium beschäftigt sich mit dem Mordrozess selbst und im dritten Stadium bekommen wir einen Einblick in die Ereignisse nach dem Gerichtsverfahren.

Jedes Stadium wird uns abwechselnd aus der Sicht von Ruth, Turk und Kennedy erzählt, wobei die Sicht von Ruth und Kennedy überwiegen. Was mir gut gefallen hat, ist, dass jeder Abschnitt aus der jeweiligen Ich-Perspektive geschrieben ist und wir auch Rückblicke in die Vergangenheiten der drei Hauptcharaktere erhalten. Sie wirken dadurch greifbarer und ich als Leser habe ich ein umfassenderes Bild von ihnen erhalten, als wenn sich die Erzählungen nur auf die Ereignisse rund um den Mordprozess drehen würden. Wir erfahren, wie Ruth aufgewachsen ist und immer wieder mit Rassismus konfrontiert wurde, wie Turk in die rechtsextreme Szene gerutscht ist und seine zukünftige Frau Brittany kennengelernt hat, und wie Kennedy Pflichtverteidigerin geworden ist.

Oft sind es unterschiedliche Ereignisse, die wir von den einzelnen Personen erzählt bekommen. Doch einige Schlüsselszenen werden uns aus mehreren Perspektiven erzäht, was ich persönlich sehr gelungen fand, weil dadurch deutlich wird, wie einzelne Geschehnisse unterschiedlich wahrgenommen und interpretiert werden können.

Was mir auch sehr gut gefallen hat, ist die Tatsache, dass jeder der drei Charaktere im Laufe der Geschichte eine Entwicklung durchmacht und sie am Ende nicht mehr die gleiche Person sind, wie zu anfangs. Durch die drei verschiedenen Perspektiven führt uns Jodi Picoult sehr geschickt an die verschiedenen Aspekte von Rassismus heran: wir erfahren, wie es sich anfühlt, Opfer von Rassismus zu sein; wir bekommen Einblicke in die rechtsextreme Szene und das rechtsextreme Gedankengut und wir bekommen vor Augen geführt, wie sich jemand fühlt, der sich plötzlich mit Rassismus auseinandersetzen muss, obwohl er sich eigentlich für nicht-rassistisch hält.

Der Schreibstil von Jodi Picoult ist sehr flüssig, einfühlsam und doch sehr eindringlich. An einigen Stellen hatte ich Tränen in den Augen, weil die Gefühle so intensiv dargestellt wurden und ich mich somit sehr stark in die betroffene Person hineinversetzen konnte. Ich habe während es Lesens eine ganze Palette an Emotionen durchlebt: ich war traurig, entsetzt, mitfühlend, wütend, gerührt und froh. An keiner Stelle war ich gelangweilt oder verwirrt, die Handlungen und Emotionen der Protagonisten waren nachvollziehbar (aber nicht immer akzeptabel!) und meiner Meinung nach sehr realistisch. Nur das Ende wirkte für mich doch etwas zu konstruiert, ich hätte mir eine andere Lösung für die Entwicklung von Turk Bauer gewünscht.

Sehr passend gewählt finde ich auch den Titel des Buches. Kleine große Schritte spiegelt wieder, was mit Ruth, Kennedy und Turk wärend des Prozesses passiert: jeder von ihnen macht kleine Schritte, die große Auswirkungen haben (können) und das ist auch das, was meiner Meinung nach die Aussage und Intention des Romans ist: bei Themen wie Rassismus, Fremdenhass, Homophobie etc. kommt es oft darauf an, dass einzelne Personen kleine Schritte machen, die den Grundstein für große Veränderungen sein können.

Meiner Meinung nach ist Jodi Picoult mit diesem Buch ein wunderbarer Einstiegsroman in die Thematik des Rassismus gelungen, der uns auf einfühlsame, aber doch eindringliche Weise an verschiedenen Aspekte dieses Themas heranführt. Ich vergebe 4 von 5 Sternen und kann euch dieses Buch wirklich ans Herz legen, wenn ihr euch mit dieser Thematik auseinandersetzen möchtet.

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Tags: gegenwartsliteratur, jodi picoult ., rassismus, roma   (4)
 

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11 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

fantasy, darkfantasy, christina henry, märchen, lostboy

Lost Boy: The True Story of Captain Hook

Christina Henry
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Berkley, 04.07.2017
ISBN 9780399584022
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt

Jamie war einer der Jungen aus Peter Pans Bande, die mit ihm auf Nimmerland leben und dort dem Erwachsenwerden entgehen wollen. Aber er war nicht nur irgendeiner der Jungs, Jamie war der erste gewesen, den Peter zu sich auf die Insel geholt hat, und er war nicht nur der Beste im Kämpfen sondern auch Peters Favorit. Doch dann gab es eine Reihe von Ereignissen, die dazu führte, dass sich Jamies Gefühle gegenüber Peter Pan von Liebe zu Hass entwickelten und in Lost Boy erfahren wir aus der Sicht von Jamie, was dazu führte, dass er zu Peter Pans Erzfeind Käpt'n Hook wurde.

Meine Meinung

Ich weiß nicht, wer von euch die Serie Once Upon a Time schaut, aber auch dort wird Peter Pan als Bösewicht dargestellt und ich war davon ziemlich fasziniert. Deswegen war ich sehr gespannt auf Lost Boy und habe auf eine düstere Geschichte gehofft. Ich kann euch verraten: ich wurde nicht enttäuscht!

Wir alle wissen spätestens seit dem Disney Film, dass Käpt'n Hook nur das Ziel kennt, Peter Pan loszuwerden, doch was zu diesem Hass geführt hat, haben wir nicht erfahren. Das ändert sich, wenn ihr Lost Boy von Christina Henry lest, und ich kann euch versprechen: ihr werdet sowohl Käpt'n Hook als auch Peter Pan hinterher mit völlig anderen Augen betrachten.

In Lost Boy begleiten wir Jamie während seinen letzten Monaten in Peter Pans Bande. An sein Leben vorher kann er sich nicht erinnern, allerdings wird er regelmäßig von einem Albtraum heimgesucht, in dem eine blutüberströmte Frau vorkommt. Durch Jamie erfahren wir nicht nur, auf welchem Weg die Jungen zu Peter auf die Insel kommen, sondern auch, dass er derjenige ist, der sich um die Bande kümmert. Während Peter nur darauf aus ist, Spaß zu haben, sorgt Jamie dafür, dass die Jungen sich nicht allzu arg verletzen, dass sie bei Krankheit wieder gesund werden und dafür, dass sie begraben werden, sollten sie Peters Spiele nicht überleben. Denn eins wird ziemlich schnell deutlich: Peter Pans Verständis davon, wie man Spaß hat, birgt ziemlich viele Gefahren.

Durch aktuelle Ereignisse und Rückblenden auf vergangene Geschehnisse erhalten wir als Leser einen guten Eindruck von der Psyche von Jamie und von Peter Pan. Wir erfahren zwar auch einiges über andere Jungen aus Peters Bande, aber der Schwerpunkt liegt auf Peter Pan und Jamie. Der Schreibstil ist dabei flüssig und erzeugt Spannung, denn so manches Kapitel endet mit einem Cliffhanger, so dass man unbedingt weiter lesen möchte. Auch die Tatsache, dass wir als Leser ja eigentlich schon wissen, wozu die Ereignisse führen, erzeugt Spannung, denn wir wissen nicht, welche Ereignisse es sind und so huscht man von Kapitel zu Kapitel und blickt dabei immer tiefer in die Abgründe von Peter Pans Seele und der Insel Nimmerland, die nicht unbedingt zum Verweilen einlädt.

Ich möchte nicht zu viel verraten, aber was mir wirklich gut gefallen hat, ist, dass wir als Leser nicht nur erfahren, wie aus engsten Freunden Erzfeinde werden können, sondern dass Christina Henry auch für weitere Elemente aus dem Kinderklassiker ihre eigenen Interpretationen bereit hält. So erfahren wir, was es mit den Piraten und mit Tinkerbell auf sich hat und was das Geheimnis dahinter ist, dass die verlorenen Jungs nicht altern.

Ein weiterer Pluspukt ist, dass alle Fäden aus der Geschichte am Ende zusammenlaufen und ein schlüssiges Ganzes bilden. Es bleibt keine Frage unbeanwortet und alle Ereignisse hängen irgendwie miteinander zusammen. So bekommt man als Leser ein rundum befriedigendes Leseerlebnis, das einem ein ganz neues Bild von Nimmerland und seinen Bewohnern vermittelt. Ich habe jede einzelne Seite von Lost Boy genossen und kann euch dieses Buch wirklich ans Herz legen, wenn ihr Lust habt, die Geschichte aus Sicht von Käpt'n Hook zu erleben.

Ich vergebe 5 von 5 Sternen und möchte euch dazu ermutigen, dieses Buch auf Englisch zu lesen, da es leider noch nicht auf deutsch erschienen ist. Aber das Englisch ist wie bei Alice gut verständlich. Traut euch und ihr werdet mit einer tollen, faszinierenden Geschichte belohnt!

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876 Bibliotheken, 52 Leser, 1 Gruppe, 108 Rezensionen

fantasy, das lied der krähen, leigh bardugo, krähen, grischa

Das Lied der Krähen

Leigh Bardugo , Michelle Gyo
Flexibler Einband: 592 Seiten
Erschienen bei Knaur, 02.10.2017
ISBN 9783426654439
Genre: Fantasy

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275 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

harry potter, fantasy, carlsen, zauberei, kammer des schreckens

Harry Potter und die Kammer des Schreckens

Joanne K. Rowling , Klaus Fritz , Jim Kay
Fester Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 04.10.2016
ISBN 9783551559029
Genre: Jugendbuch

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harry potter, fantasy, schmuckausgabe, zauberei, hogwarts

Harry Potter und der Stein der Weisen

Joanne K. Rowling , Klaus Fritz , Jim Kay
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 06.10.2015
ISBN 9783551559012
Genre: Jugendbuch

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148 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

fantasy, carlsen, gefangenevonaskaban, bücherreihe, joannekrowling

Harry Potter und der Gefangene von Askaban

Joanne K. Rowling , Klaus Fritz , Jim Kay
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 04.10.2017
ISBN 9783551559036
Genre: Jugendbuch

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452 Bibliotheken, 11 Leser, 0 Gruppen, 84 Rezensionen

liebe, die gabe der auserwählten, fantasy, kaden, mary e. pearson

Die Gabe der Auserwählten

Mary E. Pearson , Barbara Imgrund
Fester Einband: 350 Seiten
Erschienen bei ONE, 26.10.2017
ISBN 9783846600528
Genre: Jugendbuch

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258 Bibliotheken, 14 Leser, 2 Gruppen, 52 Rezensionen

thriller, sabine nemez, todesreigen, maarten s. sneijder, andreas gruber

Todesreigen

Andreas Gruber
Flexibler Einband: 540 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 21.08.2017
ISBN 9783442483136
Genre: Krimi und Thriller

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319 Bibliotheken, 9 Leser, 5 Gruppen, 52 Rezensionen

thriller, chris carter, mord, robert hunter, los angeles

Death Call - Er bringt den Tod

Chris Carter , Sybille Uplegger
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 11.08.2017
ISBN 9783548289526
Genre: Krimi und Thriller

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110 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

fantasy, robin hobb, die gabe der könige, gabe, macht

Die Gabe der Könige

Robin Hobb , Eva Bauche-Eppers
Flexibler Einband
Erschienen bei Penhaligon, 28.08.2017
ISBN 9783764531836
Genre: Fantasy

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high fantasy, grisha, young adult, fantasy, mal

Siege and Storm

Leigh Bardugo
E-Buch Text: 400 Seiten
Erschienen bei Orion, 06.06.2013
ISBN 9781780621623
Genre: Sonstiges

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leigh bardugo, shadow and bone, fantasy, magie, young adult

Shadow and Bone

Leigh Bardugo
E-Buch Text: 320 Seiten
Erschienen bei Orion Children's, 06.06.2013
ISBN 9781780621838
Genre: Sonstiges

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fantasy, leigh bardugo, magie, highfanatasy, spinning wheel

Ruin and Rising

Leigh Bardugo
Fester Einband: 432 Seiten
Erschienen bei HENRY HOLT, 17.06.2014
ISBN 9780805094619
Genre: Kinderbuch

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jay kristoff, assassinen, nevernight, fantasy, mia corvere

Nevernight - Die Prüfung

Jay Kristoff , Kirsten Borchardt
Fester Einband: 704 Seiten
Erschienen bei FISCHER Tor, 24.08.2017
ISBN 9783596297573
Genre: Fantasy

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795 Bibliotheken, 46 Leser, 0 Gruppen, 119 Rezensionen

thriller, sebastian fitzek, flugangst, flugangst 7a, psychothriller

Flugangst 7A

Sebastian Fitzek
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Droemer, 25.10.2017
ISBN 9783426199213
Genre: Krimi und Thriller

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zamonien, fantasy, walter moers, gehirn, märchen

Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr

Walter Moers , Lydia Rode
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Knaus, 28.08.2017
ISBN 9783813507850
Genre: Fantasy

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fantasy, fae, rhysand, das reich der sieben höfe, feyre

Das Reich der Sieben Höfe – Flammen und Finsternis

Sarah J. Maas , Alexandra Ernst
Fester Einband: 720 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 04.08.2017
ISBN 9783423761826
Genre: Jugendbuch

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fantasy, fae, liebe, das reich der sieben höfe, sarah j. maas

Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen

Sarah J. Maas , Alexandra Ernst
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 10.02.2017
ISBN 9783423761635
Genre: Jugendbuch

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fantasy, liebe, attentäter, prinzessin, verrat

Das Herz des Verräters

Mary E. Pearson
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei ONE, 26.05.2017
ISBN 9783846600429
Genre: Jugendbuch

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tod, verlust, freundschaft, jennifer gooch hummer, toleran

Der Sommer, als Chad ging und Daisy kam

Jennifer Gooch Hummer , Claudia Feldmann
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 03.03.2017
ISBN 9783551315731
Genre: Jugendbuch

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