Leserpreis 2018

Rebecca1493s Bibliothek

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116 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 44 Rezensionen

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Vi Keeland , Babette Schröder
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 17.09.2018
ISBN 9783442487707
Genre: Erotische Literatur

Rezension:  
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144 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

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The Ivy Years - Solange wir schweigen

Sarina Bowen , Ralf Schmitz
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei LYX, 26.10.2018
ISBN 9783736308060
Genre: Liebesromane

Rezension:

Erschienen am 26.10.2018 bei LYX für 12,99€

Klappentext: Wenn die Liebe dein größtes Geheimnis ist ... Michael Graham ist geschockt, als er erfährt, dass das neueste Mitglied seines Eishockeyteams ausgerechnet John Rikker ist - der Einzige, der Michaels größtes Geheimnis kennt. Michael weiß augenblicklich, dass für ihn nun alles auf dem Spiel steht, was er sich am Harkness College aufgebaut hat. Aber sein Plan, John wenigstens abseits des Spielfelds aus dem Weg zu gehen, gestaltet sich schwieriger als gedacht. Denn auch nach all den Jahren kann John mit einem einzigen Lächeln seine Welt aus den Angeln heben ...

Die Farbe der Blumen ist dieses Mal etwas dezenter, aber ich liebe das Türkis! Keine Ahnung, ob ich zu viel hineininterpretiere, aber vielleicht wurde diese Farbgebung vor allem deshalb gewählt, weil sich die Geschichte um zwei junge Männer dreht. Wer weiß.

Ich war wirklich sehr gespannt, ob mir der neueste Roman der „Ivy League“-Reihe von Sarina Bowen würde zusagen können. Vor allem aufgrund der Tatsache, dass ich im Vorfeld noch nie eine Geschichte über ein gleichgeschlechtliches Pärchen gelesen hatte, war ich mir etwas unsicher, auch wenn ich keinerlei Probleme damit habe, dass Frauen Frauen oder Männer Männer lieben. Allerdings war ich auch sehr neugierig darauf, wie Sarina Bowen dieses nach wie vor heikle Thema darstellen würde.

Von der ersten Seite an leidet man mit den beiden Protagonisten Michael und John mit. Allerdings werden die beiden so häufig mit ihren Nachnamen angesprochen, dass man sie eigentlich im Buch nur unter den Namen Rikker und Graham kennenlernt. Manchmal musste ich kurz überlegen, wenn ihr eigentlicher Name genannt wurde. Der Roman wird aus der Sicht beider junger Männer erzählt. Die Perspektivenwechsel werden jeweils durch den Namen angekündigt, allerdings hatte ich den Eindruck, dass ein oder zwei Mal statt Graham Rikker die Geschichte erzählt, was mich doch etwas verwirrt hat.

Mir war natürlich bewusst, dass sich das Buch ausschließlich um das Thema Homosexualität und den Umgang damit drehen würde. Die beiden Protagonisten gehen mit damit sehr unterschiedlich um. Vor allem Graham tut sich schwer sich seine Gefühle einzugestehen, allerdings konnte ich sein Verhalten sehr gut nachvollziehen, denn vor allem in religiös geprägten Teilen von Amerika und noch dazu im Sportbusiness wird diese Art von Beziehung nicht besonders gern gesehen. Sein innerer Kampf wird meiner Meinung nach wahnsinnig gut beschrieben! Seine Angst aufzufliegen, war nahezu mit Händen zu greifen.

Mich hat es wirklich entsetzt, wie intolerant teilweise die Menschen, allen voran die Presse und die Eishockey-Mitspieler, auf Rikkers Homosexualität reagiert haben. Ich weiß natürlich, dass es sich hierbei um eine fiktive Geschichte handelt, allerdings erscheint es mir nicht weit hergeholt, dass in der heutigen Zeit auch in der Realität junge Menschen aufgrund ihrer sexuellen Vorlieben ausgegrenzt und beleidigt werden. Umso wichtiger ist es, darauf aufmerksam zu machen, dass es keineswegs etwas Verwerfliches ist, jemand vom gleichen Geschlecht zu lieben! Dieses Buch bringt diese Message hervorragend rüber.

Einziges Manko war der Schreibstil bzw. die Übersetzung. Teilweise klangen die Worte etwas holprig und die Sätze etwas umständlich, aber im Ganzen hat dies meinen Lesefluss kaum beeinträchtigt.


Fazit: Bis auf kleine Abzüge für die zum Teil etwas holprige Übersetzung, konnte mich das Buch auf ganzer Linie überzeugen. Einmal angefangen, konnte ich kaum aufhören zu lesen!




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13 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Ein bisschen Vertrauen, bitte! (Verliebt in Eden Bay 2) (Chick-Lit;Liebesroman)

Saskia Louis
E-Buch Text
Erschienen bei null, 06.11.2018
ISBN B07K8V4D5J
Genre: Liebesromane

Rezension:

Nachdem Saskia Louis vor nicht allzu langer Zeit den ersten Teil der Eden-Bay-Reihe veröffentlicht hat, legt sie innerhalb weniger Wochen gleich mit Band 2 nach. Der Ort des Geschehens ist wieder ein kleines beschauliches Städtchen mitten in Main, allerdings liegt der Fokus der Geschichte dieses Mal auf den bereits bekannten Figuren Sawyer und Kate.

Da schon im Verlauf des ersten Buches zwischen den beiden bei jedem Aufeinandertreffen die Fetzen geflogen sind, habe ich mich besonders auf dieses Pärchen gefreut. Wer die Autorin kennt, weiß, dass ihre besondere Spezialität Wortgefechte zwischen den Protagonisten sind und ich vermute, dass Saskia immer wieder diabolisch lächeln musste, wenn Sawyer und Kate sich um Kopf und Kragen  geredet haben.

Ein ehemaliger Navy Seal, der sich jetzt in einer Kleinstadt als Dorfpolizist verdient macht und eine Immobilienmaklerin – klingt im ersten Moment nicht nach einer passenden Kombination, aber wie im Buch mehrfach erwähnt wird, stimmt zwischen den beiden die Chemie und es knistert derart zwischen den beiden, dass das bloße Lesen eine gewisse Röte in mein Gesicht gezaubert hat. Die sich in der Horizontalen abspielenden Szenen hat Saskia ebenfalls deutlich intensiviert, aber zu den beiden passen die Beschreibungen wie die Faust aufs Auge.

Die kleinen kriminellen Zwischenfälle haben das  Buch noch eine gewisse Spannungsnote verliehen und mich darüber grübeln lassen, wer der Täter sein könnte. Wie immer bin ich natürlich nicht auf die Lösung gekommen, aber immerhin kann ich nicht sagen, dass die Geschichte zu vorhersehbar gewesen wäre.

Es finden sich keine hochdramatischen Plottwists, aber das erwarte ich auch nicht bei einem Buch dieses Genres. Ich habe mich von Anfang an gut unterhalten gefühlt und mich über das Wiedersehen mit den Mädels und Jungs aus Eden Bay sehr gefreut. Nach kleinen Anfangsschwierigkeiten die Namen der Protagonisten betreffend, habe ich sehr schnell wieder einen Bezug zur Geschichte herstellen können.

Ich kann nicht genau sagen, woran es liegt, aber Teil 2 gefiel mir humortechnisch gesehen besser als der vorherige. Teilweise kam ich aus dem Lachen kaum noch heraus, der Louis’sche Humor hat wieder seine ganze Kraft entfaltet und meine mimische und Bauchmuskulatur gehörig gefordert. Vielleicht lag es daran, dass ich mich sehr gut mit Kate identifizieren konnte und mir ihre Art jegliches in ihr brodelndes Gefühl zu zeigen zusagen konnte.

Wie bei eigentlich jedem Liebesroman hätte ich an der ein oder anderen Stelle den mitwirkenden Hauptpersonen gerne Klapps gegen den Hinterkopf gegeben, um das in ihnen wütende Drama zu durchbrechen, aber das gehört nun einmal dazu.

Ich bin in jedem Fall gespannt, wer als nächstes den Leuchtturm aufsuchen und sein Glück finden wird. Irgendwie hoffe ich sehr auf Ava. Könnte eventuell etwas damit zu tun haben, dass ich ebenfalls im medizinischen Bereich tätig bin. Lassen wir uns überraschen! Was Saskia anfasst, kann nur gut werden.

Fazit: Die Geschichte um Sawyer und Kate hat für mich alles, was ein guter Liebesroman braucht: ein schon länger brodelnder Konflikt zwischen zwei Personen, die eigentlich füreinander geschaffen sind, die richtige Portion an Romantik und heißen Szenen, aber vor allem jede Menge Wortwitz, der für mich die Romane der Autorin zu etwas besonderem macht! Ich kann das Buch definitiv empfehlen.


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37 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

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Jeder von uns ist ein Rätsel

A.J. Steiger , Annette von der Weppen
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 01.11.2018
ISBN 9783551583796
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Erschienen am 01.11.2018 bei Carlsen für 18 €

Klappentext: Andere Menschen zu verstehen ist für Alvie eine Herausforderung. Ihr Lieblingsbuch ist die Kaninchensaga »Unten am Fluss« und richtig wohl fühlt sie sich nur in ihrem Job im Zoo, bei den Tieren. Doch als sie Stanley kennenlernt, ist alles anders: Er interessiert sich nicht nur für Quantenphysik wie sie, sondern ist auch unendlich geduldig. Aber auch Stanley fällt es schwer, sich zu öffnen. Und es ist ein langer, zum Teil sehr komischer, manchmal trauriger und wunderschöner Weg, der sie am Ende zusammenbringt – zu so etwas Ähnlichem wie Glück.

Wer sich etwas in die Geschichte eingelesen hat, weiß, dass Alvie sehr häufig Labyrinthe zeichnet, um sich dadurch zu fokussieren und zur Ruhe zu kommen. Dementsprechend ist das Cover zur Geschichte sehr gut gewählt, allerdings nicht unbedingt der absolute Eyecatcher.

Durch eine Freundin, die mir das Buch als eines ihrer diesjährigen Jahreshighlights ans Herz gelegt hat, bin ich auf die Geschichte aufmerksam geworden. Den Klappentext hatte ich mir zwar schon im Vorfeld einmal durchgelesen, allerdings nicht hundertprozentig überzeugen können. Ich bin wirklich froh, dass ich mich auf Alvie und Stanley eingelassen habe.

Beide leiden an bestimmten Erkrankungen, die es ihnen deutlich erschweren in der „normalen“ Welt Fuß zu fassen. Vor allem Alvie wird durch die kleinste Änderung in ihrem Tagesverlauf aus der Bahn geworfen. Da das ganze Buch aus ihrer Sicht erzählt, bekommt man einen sehr guten Einblick in ihr Seelenleben. Mir war vor dem Lesen der Geschichte überhaupt nicht bewusst, welche Hürden ein Mensch mit dieser Erkrankung zu meistern hat. Ironie, Sarkasmus, eine kleine Lüge zur richtigen Zeit, um sich ins rechte Licht zu rücken – all diese Dinge sind für Alvie nur unter enormer Anstrengung verständlich oder teilweise überhaupt nicht nachvollziehbar. Ihre Umwelt reagiert nur mit Unverständnis auf ihr abweichendes Verhalten und vor allem in ihrer Kindheit hat sie große Probleme mit ihren Mitschülern klar zu kommen. Dabei will sie nur geliebt werden auf ihre ganz eigene Art. Ich war immer wieder sehr schockiert, wie grausam Kinder sein können, allerdings musste ich selbst zu Schulzeiten erfahren, dass man lieber in der Masse untertaucht, als hervorzustechen.

Stanley ist ein unfassbar geduldiger und liebenswerter Mensch, der mich wahnsinnig beeindruckt hat. Er hat in seinem Leben so viele Rückschläge erlitten und versucht dennoch immer nur das Positive zu sehen. Für Alvie könnte es keine bessere Stütze geben.

Zu verfolgen wie die beiden sich immer mehr annähern, hat mir unglaublich gut gefallen. Es wirkt alles sehr realistisch auf mich. Man merkt, dass die Autorin weiß, wovon sie spricht und sich sehr gründlich mit der Krankheit auseinander gesetzt hat! Diverse Vorurteile, die man gegenüber Menschen mit dieser Erkrankung hat, werden genannt und gleichzeitig daraufhin gewiesen, dass sie dennoch wie jeder andere auch ein Recht haben sich auszudrücken, aber auf ihre ganz eigene Art und Weise.

Fazit: Ich kann eine ganz klare Leseempfehlung für diese unheimlich berührende Geschichte aussprechen! Ich hätte gern noch viele Seiten mehr über Alvie und Stanley gelesen!


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41 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

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Always with you - Riley und Tess (San Francisco Ink 6)

Amy Baxter
E-Buch Text
Erschienen bei beHEARTBEAT by Bastei Entertainment, 11.10.2018
ISBN 9783732566648
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Ein Farbklecks und ein Pärchen, das komplett in Schwarz-Weiß dargestellt wird – wie immer  eher einfach gehalten, aber gleichzeitig ein wirkungsvoller Eyecatcher. Ich hätte nie gedacht, dass mir ein so grelles Grün als Farbe auf einem Cover gefallen könnte. Allerdings gefällt mir nicht nur die Farbe, sondern auch die abgebildeten Personen passen wie die Faust aufs Auge zur Beschreibung von Tess und Riley.

Ich fasse es gerade nicht, dass ich das letzte Mal eine Rezension zu einem Buch der Skinneedles-Reihe schreiben werde. Als ich kurz nach meinem Beitritt zur Lesejury zum ersten Mal die Inhaltsangabe zu Jake und Carries Geschichte überflogen habe, war ich eher unsicher, ob mir das Buch gefallen würde. Die Inhaltsangabe ließ eher auf eine 0815 Geschichte schließen. Umso mehr freue ich mich, dass ich der Reihe eine Chance gegeben habe, sonst hätte ich eine ganze Menge Menschen, allen voran die Autorin Amy Baxter, nie kennengelernt!

Amy hatte uns schon einige Monate lang mit kleinen Schnipseln aus der Geschichte angefüttert, die mich mal wieder sehnsüchtig auf einen weiteren, aber dieses Mal leider letzten Teil der Skinneedles-Reihe haben warten lassen. Zumindest grob hatte man sich dadurch einen Eindruck von Tess verschaffen können, Riley kannte man ja bereits durch Teil 3 und 4 der Reihe als bester Freund von Peg und Bekanntschaft von Joyce. Dass sich der Leadsänger und kleine Draufgänger allerdings als ein solcher Traummann herausstellen würde, hätte ich nicht unbedingt vermutet, aber Amy hat es bereits so oft geschafft mich zu verblüffen, also warum sollte es bei diesem letzten Band anders sein.

Natürlich waren auch alle anderen Crew-Mitglieder, die uns einige Nerven und Tränen gekostet haben, auch wieder mit von der Partie. Aber selbst, wenn jemand noch keine einzige Silbe der bisherigen Bücher gelesen hat, ist ein Einstieg in die Geschichte rund um Tess und Riley möglich. Allerdings bleibt der ein oder andere Spoiler zum Ende der vorherigen Teile der Reihe dabei nicht aus. Wer also gerne noch ohne Vorkenntnisse über Jake und Co. lesen möchte, würde ich empfehlen mit „Never before you“ zu beginnen! Immerhin kann man die einzelnen Bücher jetzt in einem Rutsch lesen.

Es ist wieder faszinierend, wie Tess und Riley genauso wie die Charaktere vor ihnen, ihrer Geschichte ihren Stempel aufgedrückt und sie zu etwas einzigartigem gemacht haben. Amy erfindet mit ihren Liebesromanen dieses Genre nicht neu, aber jede Erzählung hat ihren eigenen Charme. Oftmals hat man bei Reihen dieser Sparte das Gefühl, dass sich lediglich die Namen, der handelnden Personen ändern, der Inhalt aber derselbe bleibt. Tess und Riley gehen ihre Probleme aber ganz anders an als beispielsweise Jake und Carie oder Scott und Olivia und dafür liebe ich diese Reihe!

Und noch schöner war es, dass jedes Buch in den abschließenden Epilogen nochmals aufgegriffen und alle bisher offenen Fragen beantwortet werden. Ich habe versucht die Tränen zurückzuhalten, aber ich habe am Ende den Kampf verloren.

Vielen Dank Amy, dass du uns diese wundervollen und auf ihre Art liebenswerten Romanfiguren geschenkt hast! Ich freue mich auf die Projekte, die schon jetzt in deinem Kopf herumspuken und nur noch darauf warten zu Papier gebracht zu werden.

Fazit: Eine grandiose Buchreihe findet ihren Abschluss. Ich werde das Skinneedles vermissen.

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59 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

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Victorian Rebels - Ein Herz voll dunkler Schatten

Kerrigan Byrne , Inka Marter
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei LYX, 28.09.2018
ISBN 9783736307148
Genre: Liebesromane

Rezension:

Erschienen am 28.09.2018 bei LYX für 12,90€

Klappentext: Christopher Argent ist ein Auftragskiller, geboren und aufgewachsen im berüchtigten Newgate Prison in London. Seit er als Junge mit ansehen musste, wie seine Mutter ermordet wurde, sind ihm menschliche Empfindungen fremd. Seine Aufträge erfüllt er unbeirrt und mit kalter Präzision. Doch dann soll er die Schauspielerin Millie LeCour eliminieren. Zum ersten Mal kann er einen Auftrag nicht vollenden - denn Millie erweckt Gefühle in ihm, die ihn in tiefste Verwirrung stürzen. Er, der ihr Mörder sein sollte, wird zu ihrem Beschützer. Doch kann die Leidenschaft, die zwischen ihnen brennt, die Finsternis seiner Seele wirklich vertreiben?


Ich liebe das Cover! Das Schwarz lässt den Einband edel wirken und der Rotton bringt Farbe ins Spiel, sodass das Titelbild sofort ins Auge fällt. Ich freue mich jetzt schon darauf das Buch in meine Hände zu bekommen, bisher muss ich mich noch mit meinem Manuskript begnügen, allerdings macht das auch einiges her.

Seit Band 1 der Victorian-Rebels-Reihe ist Kerrigan Byrne für mich keine Unbekannte mehr. Sie konnte mich fast vom Fleck weg mit ihren düsteren Helden und starken Frauenfiguren überzeugen und so habe ich keine Sekunde gezögert als Teil 2 bei der Lesejury als Rezensionsexemplar angeboten wurde.

Durch die Leseprobe bekam man bereits einen sehr guten Eindruck davon, welche Abgründe sich bereits in Christopher Argents Leben aufgetan hatten. Bisher war der für seine Kampfkünste bekannte Hüne nur als Randfigur in Erscheinung getreten, Hintergründe zu seiner Person waren noch keine bekannt. Innerhalb der ersten Seiten wurde allerdings schnell klar, weshalb er einem Beruf nachgeht, der andere Menschen ins Grab bringt. Ich hätte nie gedacht, dass ich mit einem waschechten Killer mitfühlen könnte, schon gar nicht mit einem solchen emotionalen Eisklotz wie Argent einer ist, aber mit jedem weiteren Wort aus seiner Perspektive konnte er mich mehr für sich einnehmen.

Aber nicht nur Christopher, sondern auch „seine“ Millie und ihr kleiner Sohn Jakub konnten mich schnell auf ihre Seite ziehen. Ihre unbeirrbare Art Argent die Stirn zu bieten und ihm ihre Meinung zu sagen, hat mir sehr gut gefallen! Sie ist definitiv keine einfache Frau, aber vor allem diese Tatsache konnte mich von ihr überzeugen.

Der Schreibstil sehr gut, man kann der Geschichte ohne Probleme folgen und durch die Perspektivenwechsel bleibt die Spannung über das gesamte Buch hinweg auf einem konstant hohen Niveau. Ich hätte nicht gedacht, dass Kerrigan Byrne mit einer Erzählung dieses Genre verblüffen könnte, aber sie hat es tatsächlich einige Male geschafft und das kann man ihr nicht hoch genug anrechnen. Vor allem zum Ende hin nimmt die Geschichte noch einmal so richtig an Fahrt auf und hat mich sogar zum Weinen gebracht.

Teil 3 erscheint zwar erst im nächsten Jahr, aber ich freue mich schon jetzt wie verrückt ein neues Werk der Autorin zu lesen. Nach „Ein Herz voll dunkler Schatten“ bin ich restlos vom Können der Autorin überzeugt!

Fazit: Das Buch konnte mich wieder sowohl sprachlich als auch durch seine Handlung und mitwirkenden Charaktere überzeugen. Eine absolute Empfehlung für Leser, die historische Romane mit einem Schuss Erotik lieben.

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19 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

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Das Leben ist kein Flickenteppich

Kristan Higgins
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 03.09.2018
ISBN 9783956498220
Genre: Liebesromane

Rezension:

Erschienen am 03.09.2018 bei Mira Taschenbuch für 9,99€

Klappentext: Von einem Wagen angefahren, vom Verlobten verlassen – das Leben meint es gerade nicht gut mit Nora Stuart. Darum will sie Kraft sammeln, am einzigen Ort, der ihr einfällt: zu Hause auf Scupper Island. Nach fünfzehn Jahren wird sie jedoch immer noch wie das schwarze Schaf der Kleinstadt-Gemeinschaft behandelt. Während ihre Mutter so kühl ist wie früher, spürt Nora, für wen sie jetzt da sein will: für ihre rebellische Nichte Poe. Gemeinsam mit ihr, einem Mann aus Noras Vergangenheit und ihrem Bernhardiner Boomer zeigt sie allen, was Familie wirklich heißt.

Ein typisches Mira-Taschenbuch-Cover: ein paar Blümchen auf weißem Grund und eine Überschrift, die zu einem Liebesroman mit der im Klappentext bereits angesprochenen Thematik passt. Nicht unbedingt der Eye-Catcher schlechthin, aber alles in allem ein solides Titelbild.

Durch eine gute Freundin war ich auf die Autorin Kristan Higgins aufmerksam geworden und da ich die Bücher und den Schreibstil meiner Freundin sehr schätze, dachte ich mir, dass ich einer ihrer absoluten Favoriten eine Chance geben sollte.

Insgesamt konnte mich „Das Leben ist kein Flickenteppich“ durchaus überzeugen. Die Charaktere habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Nora und ihre Versuche wieder neues Leben in ihre Familie einzuhauchen, haben mir sehr gut gefallen. Ich habe sie außerdem für ihren Mut alte Wege zu beschreiten und wieder in ihren Heimatort zurückzukehren bewundert.

Ein wenig zu kämpfen hatte ich allerdings mit der deutschen Übersetzung, die meinen Lesefluss immer wieder ins Stocken gebracht hat. Das englische Original wäre vermutlich die bessere Wahl gewesen, man merkt aber, dass Kristan Higgins definitiv mit Worten umgehen kann! Über einzelne Passagen musste ich auf alle Fälle schmunzeln.

Da ich noch zwei Bücher der Autorin im Regal stehen habe, wird diese Geschichte nicht die letzte sein, die ich von Kristan Higgins lesen werde.

Fazit: Eine gelungene Liebesgeschichte, die mich überzeugen konnte!

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47 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

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Ein bisschen Abenteuer, bitte!

Saskia Louis
E-Buch Text: 328 Seiten
Erschienen bei Selfpublisher, 04.09.2018
ISBN B07H3R7VW2
Genre: Liebesromane

Rezension:

Ein bisschen kitschig ist das Cover zwar, aber es passt zur  Love-Story, die im Buch an erster Stelle steht! Die Farben sind auf alle Fälle gut gewählt, sodass das Titelbild ins Auge fällt.

Egal, ob Fantasyroman, Chick-Lit oder Krimi, Saskia Louis fühlt sich in jedem dieser Genre wohl und schafft es durch ihren unverwechselbaren Stil eine besondere Atmosphäre zu schaffen und vor allen Dingen meine Lachmuskeln zu trainieren. Umso gespannter war ich, ob sie auch in der Lage ist der typischen, romantischen Liebesgeschichte ihren Stempel aufdrücken und Klischees zwar zu bedienen, aber sie nicht Überhand nehmen zu lassen.

Ich muss ehrlich sein, an die Bücher der Baseball Love Reihe kommt der erste Teil der Eden-Bay-Stories nicht ganz heran. Die Geschichte war teilweise einfach ein wenig zu vorhersehbar und an manchen Stellen wird zu lange auf bestimmten Problemen herumgeritten, aber dennoch war die Saskia Louis-Liebesroman-Variante zu keiner Zeit langweilig!

Jede Person, die in dem kleinen Städtchen wohnt, wo sich Hase und Igel Gute Nacht sagen, hat ihre eigenen Macken und Problemchen, die die Autorin in liebevoller und wie gewohnt amüsanter Manier beschreibt. Es gab wieder eine Menge Sätze, bei denen ich mir ein ums andere Mal gedacht habe, woher nimmt Saskia nur diesen Wortwitz, auf solche Äußerungen würde ich nie im Leben kommen.

Am Schreibstil habe ich rein gar nichts auszusetzen. Egal welches ihrer Bücher ich bisher in die Hand genommen habe, man kann sich sicher sein, dass der Einstieg mühelos gelingt und man nach nur wenigen Sätzen einfach nicht mehr aufhören möchte. Das war auch bei Nathans und Mayas Geschichte der Fall. Locker leichte Formulierungen, zum Lachtränen weinen witzige Kommentare der Protagonisten und die teilweisen ernsten Töne bildeten eine mehr als gelungene Mischung. Die obligatorischen Beschreibungen des gefühlt romantischtesten Städtchens auf dieser Erde durften natürlich auch nicht fehlen und haben mich oft wünschen lassen mit Maya zu tauschen und auch mal eine Auszeit dort zu nehmen.

Aber nicht nur die Umgebung, sondern auch die vielen hotten Männer in Eden Bay, von denen hoffentlich noch viele ihr Glück in Saskias Romanen finden werden, haben bei mir nicht nur durch ihre Bodies, sondern auch durch einen gewissen Charme punkten können.  Feuerwehrmänner, ein Polizist, ein heißer Barkeeper und ein reicher Immobilienmakler – da greift die Autorin zwar ziemlich tief in die Klischeekiste, um uns die Kerle noch schmackhafter zu machen, aber, es funktioniert! Muskeln haben noch niemand geschadet und sicher nicht meiner Vorstellungskraft.

Ich sage es mal so: es werden keine Themen aufs Tableau gebracht, die noch nie Gegenstand eines Liebesroman geworden sind, aber Nathan und Maya sind zwei Charaktere, die sogar das Affären-Klischee in ein anderes Licht rücken und es ein bisschen ins Lächerliche ziehen. Mayas Kommentare zu diesem Thema und ihre Vorstellungen wie eine solche Beziehung ablaufen soll, waren einfach genial und machen die Liebesgeschichte zu etwas Besonderem. Man merkt, dass beide Protagonisten so einiges mit sich herumtragen, dass es ihnen das Leben Steine in den Weg gelegt hat und mir gefällt die Entwicklung, die die beiden im Verlauf des Buches durchmachen.

Falls irgendjemand meine Rezensionen liest, wird demjenigen auffallen,  dass ich nicht selten ein wenig an pingelig bin, was die Sexszenen betrifft. An den in diesem Buch beschriebenen habe ich allerdings rein gar nichts auszusetzen, wenn überhaupt, dann die Tatsache, dass es nur an ausgefallenen Orten passiert und der Eindruck vermittelt wird, dass heiße Interaktionen im Bett zu langweilig sind.


Fazit: Klar, es werden Klischees bedient, vielleicht mehr, als Saskia das in ihren bisherigen Romanen getan hat. Allerdings gehört und passt es zum Genre der Liebesgeschichten. Durch die lustigen Äußerungen der Protagonisten, die mir durch ihre unterschiedlichen Charakterzüge schon jetzt ans Herz gewachsen sind, wird die Erzählung aufgelockert, aber auch die Probleme der Protagonisten kommen nicht zu kurz und haben mich nicht nur einmal zum Haare raufen gebracht. Ich freue mich schon jetzt auf das nächste romantische Abenteuer in Eden Bay!

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318 Bibliotheken, 12 Leser, 0 Gruppen, 120 Rezensionen

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Hazel Wood

Melissa Albert , Fabienne Pfeiffer , Frauke Schneider
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Dressler, 20.08.2018
ISBN 9783791500850
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Erschienen am 20.08.2018 bei Dressler Verlag für 19 €

Klappentext: Seit Alice denken kann, wird sie vom Unheil verfolgt. Dann stirbt ihre Großmutter, die mysteriöse Märchenerzählerin Althea Proserpine, und kurz darauf verschwindet Alices Mutter spurlos. Zurück bleiben die Worte „Halt dich fern von Hazel Wood”. Alice spürt, dass sie ihre Mutter erst wiedersehen wird, wenn sie an den Anfang ihrer eigenen Geschichte geht. Schritt für Schritt entdeckt sie eine unheimliche Wahrheit. Um endlich frei zu sein, bleibt Alice nur eine Wahl: Sie muss nach Hazel Wood … Dorthin, wo alles beginnt.

Schon einmal vorweg: zu diesem Buch werde ich wohl nur wenige positive Worte finden können. Den Hauptteil werde ich wohl darauf verwenden, um das wunderschöne Cover und den dazu passenden Schutzumschlag zu loben. Die blaue Farbe ist ein Traum, allerdings ist mir der Sinn dahinter nicht ganz klar geworden, denn Haselbaumblätter sind bekanntlich eher grün. Aber nicht nur die Optik, sondern auch die Haptik macht das Buch zu etwas besonderem. Zumindest bei der Gestaltung der äußeren Umstände habe ich rein gar nichts zu kritisieren.

Ich hatte mich wirklich riesig gefreut als ich erfahren habe, dass ich den Roman über die Plattform „vorablesen“ schon vor Erscheinungsbeginn würde lesen dürfen. Die Inhaltsangabe war eigentlich ansprechend, wenn auch nicht besonders vielsagend und die Leseprobe konnte bei mir eine gewisse Spannung und Erwartung auf die kommende Geschichte erzeugen. Dass innerhalb der ersten Seiten eines Fantasyromans noch keine detaillierten Erklärungen geliefert werden, ist ja auch nicht unüblich. Leider habe ich bis zum Ende des Buches verzweifelt nach einem roten Faden sowohl bei der sprachlichen Gestaltung als auch bei der Storyline gesucht.

Im Normalfall bin ich ein großer Fan von Märchenadaptionen bzw. generell von Geschichten, die sich um Märchen jeglicher Art drehen. Die Erzählungen, die jedoch in diesem Roman Einzug finden, entbehrten für mich jeglicher Moral oder Lehre, die man sonst aus derartigen Geschichten ziehen kann. Einen tieferen Sinn habe ich bei keiner der Märchen aus dem Hinterland entdecken können, was mir das Lesen deutlich erschwert hat.

Aber nicht nur die in den eigentlichen Inhalt des Buches eingebetteten Mythen, sondern auch der Schreibstil der Autorin haben mich überhaupt nicht im Roman ankommen lassen. Teilweise wurde eine sehr jugendhafte Sprache verwendet um im nächsten Moment von poetischen Sätzen abgelöst zu werden. Diese Sprünge haben mich nicht nur einmal irritiert zurückgelassen.

Zusätzlich konnte ich mich überhaupt nicht in die handelnden Personen hineinversetzen. Alice und Finch waren für mich bis zuletzt sehr oberflächlich gehalten. Ihre Beweggründe und Handlungen waren nie so richtig nachvollziehbar für mich. Natürlich sollte eine gute Geschichte unvorhergesehene Elemente enthalten, aber das Verhalten der im Buch vorkommenden Personen war mir definitiv zu sprunghaft und immer wieder absolut nicht passend zu der im Kopf erstellten Vorstellung der Protagonisten. Man hatte eher den Eindruck als ob Alice und Co. ausschließlich willkürlich handeln würde.

Leider konnte ich auch keinerlei  Zugang zum Inhalt des Buches finden. Ich habe nach wie vor keine Ahnung, welches Ziel die Geschichte verfolgt hat und muss zugeben, dass ich die letzten Seiten nur noch mit Widerwillen gelesen habe. Wenn es kein Rezensionsexemplar gewesen wäre, hätte ich den Roman vermutlich nach nicht einmal der Hälfte zur Seite gelegt. Falls es eine Fortsetzung des Buches geben sollte, werde ich sie definitiv nicht lesen. Für mich war die Geschichte eine einzige große Enttäuschung.

Fazit: Ich kann dieses Buch leider absolut nicht empfehlen, denn für mich war weder ein roter Faden beim Schreibstil noch beim Inhalt selbst zu erkennen.


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58 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 16 Rezensionen

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Scythe – Die Hüter des Todes

Neal Shusterman , Pauline Kurbasik , Kristian Lutze , Torsten Michaelis
Audio CD
Erschienen bei Argon, 21.09.2017
ISBN 9783839815649
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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Du wolltest es doch

Louise O'Neill , Katarina Ganslandt
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 25.07.2018
ISBN 9783551583864
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Erschienen am 25.07.2018 bei Carlsen für 18,00€

Klappentext: Emma ist hübsch und beliebt, die Jungs reißen sich um sie. Und sie genießt es, versucht, immer im Mittelpunkt zu stehen: Das Mädchen, das jeden herumkriegt. Bis sie nach einer Party zerschlagen und mit zerrissenem Kleid vor ihrem Haus aufwacht. Klar, sie ist mit Paul ins Schlafzimmer gegangen. Hat Pillen eingeworfen. Die anderen Jungs kamen hinterher. Aber dann? Sie erinnert sich nicht, aber die gesamte Schule weiß es. Sie haben die Fotos gesehen. Ist Emma wirklich selber schuld? Was hat sie erwartet – Emma, die Schlampe in dem ultrakurzen Kleid?  

Das Cover  ist unglaublich ansprechend. Die Blumen, die nackten Beine und  die Aufmachung des Titels der Geschichte machen einiges her und haben zusammen mit der Inhaltsangabe direkt mein Interesse geweckt. Auch nachdem ich den Roman beendet habe, finde ich das Titelbild trotz seines doch eher romantischen Charakters und der Verspieltheit passend, denn es vermittelt eine trügerische Idylle, die das Buch zu Beginn noch vermittelt, aber im Verlauf zerschlagen wird.

Darauf, dass die Geschichte alles andere als eine typische Lovestory ist, war ich schon durch diverse andere Leserstimmen und den Klappentext des Buches vorbereitet worden. Eigentlich mag ich solche sehr realistisch gehaltenen Romane nicht, aber einem Buch mit solch einem wichtigen Thema wollte ich dennoch eine Chance einräumen.

Wo hört der Spaß, die Unbeschwertheit und das Einvernehmen auf und wo fängt eine Vergewaltigung an? Ist ein Mädchen selbst schuld an ihrem Unglück, wenn sie Alkohol trinkt oder Drogen konsumiert oder gar einen zu knappen Rock trägt? Und wie geht das Umfeld der Missbrauchsopfer damit um, vor allem wie im Falle der jungen Emma, die scheinbar nie etwas hat anbrennen lassen? Diese Fragen versucht Louise O’Neill für sich durch ihren Roman mit dem provokanten Titel  „Du wolltest es doch“ zu beantworten. Die Umsetzung ihrer Idee dieses doch sehr heiklen Themas ist ihr sehr gut geglückt und hat mich am Ende der Geschichte sprachlos zurückgelassen. Ein Mädchen wurde zum Opfer und ihre Mitmenschen wenden sich von ihr ab. Wie kann das sein? Und noch viel erschreckender ist, dass solche Fälle – nicht unbedingt immer im Ausmaß wie in diesem Roman geschildert – keinen Seltenheitswert haben.

Natürlich hat Emma sich willentlich bei einer der vielen Partynächte zugedröhnt und war nicht mehr die Herrin ihrer Sinne, aber das gibt niemand das Recht eine solche Situation derart schamlos auszunutzen und ein wehrloses Mädchen in dieser Form bloßzustellen. Aber das Buch zeichnet sich nicht durch die Beschreibung der in dieser Nacht geschehenen Dinge aus, sondern vielmehr durch die unglaublich verstörende Reaktion ihrer Mitmenschen aus. Während des gesamten Romans waren meine Gedanken: zum Glück ist mir so etwas nie passiert! Im Zeitalter von Facebook, Instagram und Snapchat machen Bilder und Videos schnell die Runde und können innerhalb weniger Sekunden ein Leben auf den Kopf stellen und zerstören. Das hat Louise O’Neill wirklich hervorragend herausgearbeitet.

So wichtig die Thematik und schockierend der Inhalt allerdings auch waren, die sprachliche Umsetzung konnten mich leider absolut gar nicht überzeugen. Wie bereits angedeutet, sind solch deprimierende Geschichten schon nicht unbedingt mein Fall, aber durch den sehr gewöhnungsbedüftigen Sprachstil viel mir der Einstieg besonders schwer gefallen. Ich konnte den Rückblenden durch Klammern gekennzeichnet, teilweise aber auch ohne nicht wirklich folgen. Es war einfach nicht meins und irgendwie war ich froh, als ich das Buch zur Seite legen konnte.

Fazit: Die Idee für das Buch, ebenso wie die Handlung sind wirklich authentisch und für sich genommen 5 Sterne wert. Der Schreibstil hat mir das Leseerlebnis allerdings leider deutlich geschmälert!


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20 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

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Das Lied der Krähen (2 MP3-CDs)

Leigh Bardugo , Frank Stieren
Schallplatte: 2 Seiten
Erschienen bei Audiobuch, 02.10.2017
ISBN 9783958620360
Genre: Fantasy

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222 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 56 Rezensionen

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Izara - Stille Wasser

Julia Dippel , Carolin Liepins
Flexibler Einband: 540 Seiten
Erschienen bei Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 19.06.2018
ISBN 9783522506229
Genre: Jugendbuch

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Der Kuss des Kjer

Lynn Raven
Audio CD
Erschienen bei Wunderkind Audiobooks, 01.05.2018
ISBN 9783961540570
Genre: Fantasy

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1.580 Bibliotheken, 23 Leser, 2 Gruppen, 223 Rezensionen

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Mondprinzessin

Ava Reed
Flexibler Einband: 252 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 01.10.2016
ISBN 9783959913164
Genre: Jugendbuch

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182 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 59 Rezensionen

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Undying – Das Vermächtnis

Meagan Spooner , Amie Kaufman , Karin Will
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 25.07.2018
ISBN 9783737356008
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Erschienen am 25.07.2018 bei Fischer Sauerländer für 19,99€

Klappentext: Auf der Erde hätten Jules und Amelia sich gehasst: Er ein verwöhntes Oxfordgenie, sie eine Plünderin aus der Unterwelt Chicagos. Zwei wie Feuer und Wasser – doch als sie sich auf dem Planeten Gaia begegnen, ist sofort klar, dass sie einander brauchen werden. Eine pragmatische Zweckgemeinschaft für eine halsbrecherische Mission, nichts weiter. Oder ist da etwa doch mehr?

Zunächst hat das Titelbild auf mich einen eher unspektakulären Eindruck gemacht, ich konnte mit den Symbolen einfach nichts anfangen und auf die zwei schwebenden Kids konnte ich mir keinen so rechten Reim machen. Mit ein wenig Hintergrundwissen die Geschichte betreffend, finde ich das Cover wiederum mehr als passend. Aber es ist trotzdem irgendwie schade, dass der erste Wow-Effekt ein wenig fehlt.

Vorweg noch eine kurze Anmerkung: es handelt sich um den Auftakt zu einem Mehrteiler. Ob Meagan und Amie eine Dilogie oder gar mehr Bücher geplant haben, kann ich im Moment nicht sagen, aber das Ende ist auf alle Fälle offen und vor allem sehr spannend gehalten!

Entfernt hatte ich schon einmal von den beiden Autorinnen gehört, aber noch kein Buch von ihnen gelesen. Das gemeinsame Projekt, der, wenn man der Beschreibung auf der Titelseite glauben möchte Bestseller-Schriftstellerinnen, hat mich aber vor allem wegen der Inhaltsangabe von sich überzeugen können. Ich war auf alle Fälle gespannt, wie sich die beiden Protagonisten zusammenraufen und sich ihre Zusammenarbeit gestalten würde.

Natürlich hatte man durch die Inhaltsangabe eine grobe Vorstellung davon, welche Richtung der Roman einschlagen würde. Nach den ersten Seiten wurden meine doch eher wagen Vermutungen aber über den Haufen geworfen, denn eine Dystopie, die ein wenig wie eine moderne Indiana Jones Adaption daherkam, hatte ich nun nicht unbedingt erwartet. Mein letzter Satz wird vielleicht den ein oder anderen stutzen und es sich vielleicht doch nochmal überlegen lassen, ob er dieses Buch tatsächlich in die Hand nehmen soll. Ich kann euch versichern, dass ich diese Mischung, obwohl ich Geschichten und Filme mit zu viel Action eigentlich nicht wirklich mag, einfach nur genial finde! Am liebsten hätte ich gar nicht aufhören wollen zu lesen!

Dazu beigetragen haben aber auch der unaufdringliche Schreibstil, die zu den Protagonisten passende jugendlich angehauchte Sprache und die ständigen Perspektivenwechsel, die die Spannung zu jeder Zeit aufrechterhalten haben.

Ich vermeide es absichtlich zu viel über den Inhalt des Buches zu erzählen, denn ich glaube, jedes weitere Wort über die Geschichte würde zu viel vorwegnehmen und das möchte ich natürlich nicht!

Fazit: Indiana Jones meets Dystopie – eine gewagte, aber umso wirkungsvollere Idee, die mich begeistern konnte!

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278 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 90 Rezensionen

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Bossman

Vi Keeland , Babette Schröder
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 20.11.2017
ISBN 9783442486762
Genre: Erotische Literatur

Rezension:  
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(173)

278 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 90 Rezensionen

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Bossman

Vi Keeland , Babette Schröder
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 20.11.2017
ISBN 9783442486762
Genre: Erotische Literatur

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31 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

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Himmelstochter

Lea Ringpfeil
E-Buch Text
Erschienen bei Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 29.06.2018
ISBN 9783522621670
Genre: Sonstiges

Rezension:

Erschienen am 29.06.2018 bei loomlight (Thienemann-Esslinger) für 3,99€

Klappentext: Als Caitlyn den gut aussehenden Aiden trifft, gerät ihr bisheriges Leben aus den Fugen. Er offenbart ihr ein Geheimnis über ihre Herkunft und gesteht ihr seine Bestimmung: Als ihr Protector ist er gekommen, um sie zu beschützen. Gejagt von dunklen Mächten begeben sie sich auf Spurensuche nach Irland, wo Caitlyns Wurzeln liegen. Dabei entwickeln die beiden tiefe Gefühle füreinander. Doch es stellt sich heraus, dass eine Liebe zwischen ihnen nicht sein darf. Während Caitlyn um Aiden kämpft und mehr über die magische Blutlinie, der sie entstammt, erfährt, kommt das Böse immer näher ...


Bisher haben mir die Titelbilder der im Loomlight Verlag erschienen Bücher sehr gut gefallen, so auch dieses hier. Im Verlauf der Geschichte wird schnell klar, worauf Titel und die eigentliche Covergestaltung hinweisen sollen. Beide passen in meinen Augen sehr gut zum Inhalt des Romans und sind gleichzeitig ein absoluter Eye-Catcher.


Das Buch ist der Debütroman der Autorin Lea Ringpfeil, weshalb ich nicht die gleichen Maßstäbe wie bei einem bereits erfahreneren Schriftsteller  anlegen werde. Die Idee der Geschichte ist auf alle Fälle sehr durchdacht. Ich konnte mich ohne weiteres in die neu erdachte Weltordnung hineinversetzen und war nicht zu vielen neuen Begrifflichkeiten zusätzlich zu neu eingeführten Personen ausgesetzt. Das ist auf jeden Fall ein großer Pluspunkt! Allerdings merkt man Leas Schreibstil doch immer wieder an, dass er noch nicht hundertprozentig ausgereift ist und noch Luft nach oben besteht. Ab und zu waren es mir in aufeinanderfolgenden Sätzen zu viele Worte, die sich wiederholt haben und zusätzlich klang die ein oder andere Formulierung etwas holprig, aber wie gesagt, das sind Dinge, die sich in kommenden Romanen ändern lassen!

Leider haben mir die in doch recht großer Zahl vorkommenden Rechtschreib- und Zeichensetzungsfehler den Lesefluss erschwert. Dazu kam, dass immer wieder das Setzen von Abschnitten vergessen wurde, sodass zusammenhängende Passagen oft als solche nicht zu erkennen waren. Wirklich schade, aber vielleicht kann das in kommenden Ausgaben behoben werden!

Nach dieser Kritik möchte ich mich aber nochmals den positiven Seiten des Buches zuwenden: die im Roman vorkommenden Personen sind mir wirklich ans Herz gewachsen. Bei der Figurengestaltung hat die Autorin also alles richtig gemacht! Die für die mitwirkenden Protagonisten gewählten Namen wie Caitlyn oder Aiden waren ein besonderes Highlight ebenso wie das gewählte Setting für die Geschichte. Außerdem war ich zu jeder Zeit gefesselt, da der Spannungsbogen konstant aufrechterhalten werden konnte und die Ereignisse nicht vorhersehbar waren.

Es handelt sich um den ersten Teil einer Reihe, wobei ich nicht weiß, wie viele Teile noch folgen werden! Ich werde Band 2 auf jeden Fall eine Chance geben und bin gespannt, welche Richtung die Geschichte einschlagen wird.

Fazit: Ein Debütroman der vor allem durch seine Figurengestaltung und seinen Spannungsbogen punkten kann. Allerdings sehe ich beim Schreibstil noch Luft nach oben.

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(10)

12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

Der Anfang zwischen Jetzt und Hier

Cara Mattea
E-Buch Text
Erschienen bei books2read, 15.06.2018
ISBN 9783733711849
Genre: Romane

Rezension:

Erschienen am 15.06.2018 bei books2read für 0,99 € (E-Book)

Klappentext: Leo und Emilia haben so viele Hürden gemeistert und sind nun endlich glücklich vereint. Doch das, was ihre Liebe vervollständigen könnte, erweist sich plötzlich als das, was die beiden voneinander trennt: der Wunsch nach einem Kind. Zwischen den Liebenden tut sich ein Abgrund des Schweigens auf, der unüberwindbar erscheint. Bis sie sich wieder auf das Fundament ihrer Liebe besinnen - auf den Anfang zwischen Jetzt und Hier …

Was soll man zu einem so schönen Cover anderes sagen als "Wow"?! Es vereint die beiden Titelbilder des ersten und zweiten Teils auf sehr harmonische Art und Weise. Die Farbgebung ist ein wahrer Hingucker, die Gestalter haben wirklich alles richtig gemacht.


Einerseits habe ich mich riesig gefreut, dass Cara Mattea ein neues Buch veröffentlicht hat, denn bisher haben mich ihre Werke immer überzeugen können, ebenso auch „Der Anfang zwischen Jetzt und Hier“. Aber andererseits ist dieser Teil der letzte der Reihe rund um Mila und Leo und das macht mich wehmütig, denn mit der letzten Seite gehen die Protagonisten ihrer Wege. Aber wie ich gehört habe, wird das Buch nicht das letzte aus der Feder der Autorin sein!


Cara Mattea hatte mich im Vorfeld schon gewarnt, dass die Geschichte ganz anders sein würde als die vorherigen Bände, auch wenn Mila und Leo weiterhin die Hauptpersonen der Geschichte sind. Zunächst wusste ich nicht so recht, was ich mit dieser Aussage anfangen sollte, aber schon nach den ersten Seiten ist klar, dass die beiden Protagonisten sich in einem ganz neuen Abschnitt ihres Lebens befinden und damit auch ganz andere Themen in den Vordergrund rücken. Waren Teil 1 und 2 noch geprägt vom Kennenlernen und der Krankheit Leos bzw. der Bewältigung des Alltags, hält nun die Familienplanung unverhofft Einzug in ihr Leben.


Ich finde es super, dass Cara Mattea diesen Sprung in ein gänzlich anderes Gebiet wagt und sich besonderer Probleme in der Beziehung zwischen Mila und Leo annimmt, über die man nur selten liest, denn oft enden Bücher nur mit einem Friede-Freude-Eierkuchen-Epilog, in dem das Thema Kinder oft nur kurz angeschnitten wird und alle zufrieden und glücklich sind mit ihrer Elternschaft. Der Weg, den die bei den Protagonisten gehen müssen, ist deutlich steiniger und hat mich einiges an Nerven und Tränen gekostet, aber ich habe jede einzelne Seite der Geschichte in mich aufgesogen und genossen.


Man merkt, dass Mila und Leo sich zwar gewisse Charakterzüge aus den vorherigen beiden Bänden bewahrt, aber sich auch deutlich verändert haben. Ebenso hat sich der Schreibstil der Autorin weiterentwickelt, aber ist sich grundsätzlich treu geblieben. So wird auch in dieser Geschichte zwischen der Perspektive Leos und Milas gewechselt, sodass man ihre Meinung zu bestimmten Problemen, die sich im Verlauf der Story ergeben, sofort aus der Sicht beider Protagonisten erfährt. Wie gewohnt haben es die beiden alles andere als leicht, aber im Gegensatz zu Teil 1 und 2 rückt dieses Mal Mila etwas mehr in Fokus, wo vorher eher die gesundheitlichen Probleme Leos standen. Vor allem das Thema „Adoption“ und Elternschaft im Allgemeinen prägen diese Geschichte und sind in meinen Augen hervorragend umgesetzt.


Wie gewohnt lässt Cara keine Gelegenheit aus, um das Buch mit dramatischen Elementen zu füllen und so blieb mir vor allem am Ende der Geschichte nichts anderes übrig  als Taschentücher neben meinem Lesesessel zu deponieren. Das Ende hat genau meinen Geschmack getroffen und lässt mir als Leserin genügend Spielraum, um mir Leos und Milas weiteren Lebensweg vorstellen zu können!


Fazit: Eine in meinen Augen hervorragende Debüt-Reihe findet ihren Abschluss. Noch einmal darf man mit Mila und Leo ihre Freude,  ihr Glück und ihre Probleme teilen.


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124 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 56 Rezensionen

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Clean

Juno Dawson , Christel Kröning
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 28.06.2018
ISBN 9783551583826
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Erschienen am 28.06.2018 bei Carlsen für 17,99€

Klappentext: Lexi ist reich, cool, ein It-Girl – und heroinsüchtig. Nach einer Überdosis landet sie in der Clarity-Klinik. Ihr Entzug ist hart, die Therapie schier unerträglich, vor allem die Treffen mit den „Mitinsassen“: Aufputschmittel-Junkie Saif, Trans-Mädchen Kendall, Guy mit der Zwangsneurose, Bulimikerin Ruby, Ex-Kinderstar Brady. Doch ausgerechnet diese fünf werden zu echten Freunden. Und Brady vielleicht mehr. Lexi öffnet sich vorsichtig, beginnt ihr zerstörerisches Leben zu hinterfragen. Aber ist ein anderer Weg überhaupt möglich?

Die sechs abgebildeten jungen Menschen auf dem Cover stehen für die Personen, die im Buch mitwirken. Ich weiß nicht so wirklich, ob mir die Auswahl gefällt, vor allem Brady habe ich mir eigentlich ganz anders vorgestellt. Diese Gefahr besteht natürlich immer, wenn man sich für diese Art von Titelbild entscheidet. Allerdings gefällt mir die Farbgebung sehr gut, da das Cover dadurch unscharf wirkt und im weitesten Sinne gesehen dadurch nicht hundertprozentig real, was sehr gut zum bisherigen Leben der Jugendlichen passt.

Geschichten von Juno Dawson waren mir bisher nicht bekannt. Dadurch konnte ich aber vollkommen unvoreingenommen in den Roman starten. Nach nur wenigen Seiten hatte mich die Autorin vollkommen von ihrem Können überzeugt. Die Sprache, die gewählt wurde passte einfach hervorragend zu den Jugendlichen und vor allem zur aufmüpfigen Erzählerin Lexi.

Schonungslos lässt Juno Dawson uns am Entzug und der Bewältigung der anderen psychischen Probleme der mitwirkenden Personen teilhaben. Mehr als einmal dachte ich bei mir, dass ich mich glücklich schätzen kann, bisher nie mit Substanzen wie Extasy, Heroin oder anderen harten Drogen in Kontakt gekommen zu sein. Denn relativ schnell merkt man als Leser, dass das Entgiften ein sehr schmerzhafter und vor allem auch erniedrigender Vorgang ist, aber noch anstrengender das anschließende „Clean“ bleiben ist. Das schwierige Themengebiet psychischer Erkrankungen wurde wirklich hervorragend umgesetzt!

Man bekommt nach und nach Einblicke in das teilweise doch sehr verstörende Leben sechs Jugendlicher, von denen man meint, dass sie durch ihr Geld eigentlich auf der Sonnenseite des Lebens stehen müssten. Aber schnell wurde mir als Leserin klar, dass gerade der Reichtum ebenfalls ein enormes Druckpotential in sich birgt. Die Krankheiten Magersucht, Zwangsstörung oder die verschiedenen Abhängigkeitserkrankungen sind oft nur die Spitze des Eisbergs. Unter der Oberfläche jedes Protagonisten brodelten einige an unausgesprochene Probleme, die sich durch die Psyche Bahn gebrochen haben.

Diese Geheimnisse, die Lexi und Co. Mit sich herumschleppen, wurden nach und nach ans Licht befördert und konnten den Spannungsbogen der Geschichte konstant hoch halten. Was mir natürlich immer gut gefällt ist, wenn eine Liebesgeschichte ebenfalls Platz findet. Allerdings hätte ich sie bei diesem ernsten Themengebiet auch nicht unbedingt vermisst. Bradys und Lexis Annäherung fand ich allerdings zu jeder Zeit stimmig, sie passte zur Ernsthaftigkeit des Romans.

Fazit: Ein wirklich schwieriges Themengebiet wurde in meinen Augen erstklassig umgesetzt. Es war definitiv kein 0815-Roman, sondern beleuchtet das Leben der Jugendlichen schonungslos.

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(182)

318 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 119 Rezensionen

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The Ivy Years – Was wir verbergen

Sarina Bowen , Ralf Schmitz
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei LYX, 29.06.2018
ISBN 9783736307872
Genre: Liebesromane

Rezension:

Erschienen am 29.06.2018 bei LYX für 12,90€

Klappentext: Das Leben, wie Scarlet Crowley es kannte, ist in dem Moment vorbei, als ihr Vater verhaftet wird und die Medien sich auf ihre Familie stürzen. Kurzerhand nimmt sie für ihr erstes Semester am College eine neue Identität an. Als sie Bridger McCaulley kennenlernt, lässt dieser ihr Herz sofort schneller schlagen. Doch Bridger hat selbst ein Geheimnis, das er um jeden Preis hüten muss: Weil seine Mutter drogenabhängig ist, versteckt er seine kleine Schwester bei sich im Wohnheim. Und genau das droht aufzufliegen, als die Journalisten, die Scarlet noch immer verfolgen, plötzlich auch Bridger im Visier haben.

Die Gestalter sind sich treu geblieben, sodass man sofort die Zugehörigkeit zur "The Ivy Years"-Reihe erkennen kann. Ich mag das Cover sehr, es sticht ins Auge und macht wirklich einiges her. Vor allem die Farbe der Blumen gefällt mir ausgesprochen gut.

Da ich schon einige Bücher der Autorin gelesen habe, war mir der Schreibstil vertraut. Man merkt allerdings einen deutlichen Unterschied zwischen ihren Liebes- und Young-Adult-Romanen, vor allem bei der Schilderung der Sex-Szenen. Aber nichtsdestotrotz konnte mich ihre Art zu schreiben von Beginn an fesseln und hat mich im Verlauf keine Sekunde gelangweilt. Außerdem sucht man die allseits beliebten Perspektivenwechsel zwischen Scarlet und Bridger in diesem Roman nicht vergebens. Dadurch weiß man als Leser zwar schon ihre Geheimnisse voreinander, aber ich finde, dass die Spannung dadurch nicht verloren geht. Vielmehr ist es leichter ihre Beweggründe zu verstehen, da man nicht die ganze Zeit im Dunkeln tappt, welches Problem die beiden mit sich herumtragen.

Besonders angetan hat es mir die Thematik des Buches. In Band 1 wurde die Drogensucht der Mutter ja bereits angesprochen, dass er daran zu knabbern hat, konnte man allerdings durch seine Vorliebe für Parties und One-Night-Stands nicht wirklich erahnen. Dadurch dass der Fokus aber nun direkt auf ihn gerichtet wird, bekommt man aus nächster Nähe mit, welche Probleme sich daraus ergeben und wie er versucht Herr der Lage zu bleiben. Sein Einsatz für seine kleine Schwester ist bewundernswert! Aber nicht nur Bridger schleppt einiges mit sich herum, Scarlet hat derart große Geheimnisse, dass sie sogar ihren Namen ändert, um endlich wieder ein halbwegs normales Leben zu führen. Schon relativ früh wird klar, dass ihre Familie nicht so bilderbuchhaft ist wie sie nach außen hin erscheint. Dass sie für etwas verurteilt wird, dass sie nicht einmal selbst zu verschulden hat, war für mich kaum zu ertragen.

Aber nicht nur Scarlet und Bridger habe ich in mein Herz geschlossen, sondern auch Lulu seine kleine Schwester hat sich einen Platz darin erkämpft, ebenso wie Andy, Bridgers Nachbar. Nachdem ich Teil 2 beendet hatte, habe ich in Erfahrung gebracht, dass sich Band 3 der Reihe um ihn und eine von Scarlets Zimmernachbarinnen drehen wird. Darauf freue ich mich schon jetzt, denn spätestens nach dieser Geschichte bin ich zum „The Ivy Years“-Fan geworden, nachdem mich Teil 1 noch nicht restlos überzeugen konnte.

Fazit: In meinen Augen hatte das Buch nicht nur eine wunderschöne Liebesgeschichte zu bieten, sondern gleichzeitig einen Tiefgang, den man in vielen Romanen dieses Genres häufig vermisst. Damit kann ich dieses Buch jedem New-Adult-Fan wärmstens ans Herz legen.

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552 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 157 Rezensionen

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Cold Princess

Vanessa Sangue
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei LYX, 29.03.2018
ISBN 9783736304369
Genre: Erotische Literatur

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343 Bibliotheken, 14 Leser, 0 Gruppen, 109 Rezensionen

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Die letzte erste Nacht

Bianca Iosivoni
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei LYX, 25.05.2018
ISBN 9783736307179
Genre: Liebesromane

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121 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 75 Rezensionen

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Hades' Hangmen - Styx (Hades-Hangmen-Reihe 1)

Tillie Cole
E-Buch Text: 375 Seiten
Erschienen bei LYX.digital, 07.06.2018
ISBN 9783736308114
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Erschienen am 07.06.2018 bei LYX für 3,99€

Klappentext: Eine leblose junge Frau vor dem Hauptquartier seines MCs zu finden hat River "Styx" Nash gerade noch gefehlt. Seit er mit nur 26 Jahren völlig überraschend zum Anführer der Hades' Hangmen wurde, hat er genug damit zu tun, seine Position vor seinen Brüdern zu behaupten und seinen Feinden die Stirn zu bieten. Von Geburt an ohne Stimme kein leichtes Unterfangen. Gewalt und Unnahbarkeit sind Styx' Sprache. Seit er denken kann, lässt er niemanden wirklich an sich heran. Doch als die schöne Mae plötzlich die Augen aufschlägt, weiß er augenblicklich, dass er diesen Blick schon einmal gesehen hat. Dass er ihr schon einmal begegnet ist. Dass sie eine der wenigen Menschen ist, mit denen er sprechen kann - und dass er sie nie wieder gehen lassen wird!


Ich muss leider gestehen, dass mich vor allem das Titelbild eher davon abgehalten hat, das Buch näher in Augenschein zu nehmen. Das Tattoo auf dem Rücken wirkt so unecht und der Schriftzug gefällt mir gar nicht. Der Untertitel "Styx" wiederum passt für mich deutlich besser zur Rückenansicht von River. Allerdings muss man dem Cover zu Gute halten, dass sofort klar wird, welches Genre das Buch bedient.

Der Schreibstil der Autorin gefiel mir ausgesprochen gut. Bisher habe ich noch kein Buch von Tillie Cole gelesen und bin ohne große Erwartungen an die Leseprobe und an den eigentlichen Roman herangegangen. Viel besser hätte der Einstieg in die Geschichte kaum sein können - von der ersten Seite an war ich so gefesselt, dass ich es kaum noch aus der Hand legen konnte! Schon die ersten Kapitel waren zu jeder Zeit flüssig und absolut spannend geschrieben! Sehr gut war, dass man durch das Glossar zu Beginn schon einen Überblick über die Strukturen innerhalb der beiden Gruppierungen erhalten hat. Das hat mir das Verständnis deutlich erleichtert.

Auch in diesem Buch gibt es einen Wechsel der Perspektiven zwischen Salome (Mae) und River (Styx). Mir gefielen die Dynamik zwischen den beiden und die Darstellung der gegensätzlichen Welten, in denen die Protagonisten aufgewachsen sind. Die Themen „Sekte“ und „Outlaw Motorcycle Gang“ haben mir zugesagt. Die Umsetzung entsprach zwar nicht zu jeder Zeit meinem Geschmack, allerdings konnte ich mich sehr gut in die handelnden Personen hineinversetzen. Die Ausdrücke, die Tillie Cole Mae und Styx, ebenso wie seinen Gang-Mitgliedern in den Mund gelegt hat, haben definitiv zu den Figuren gepasst. Man bekam einen guten Eindruck vom Leben in einer religiösen fanatischen Vereinigung und wie schwer es sein kann, diese zu verlassen. Die Beschreibungen der dortigen Vorgänge, genauso wie die bei den Hades Hangmen waren teilweise brutal und ziemlich blutig, aber durchaus stimmig.

Die Idee den Anführer eines Motorrad-Clubs stottern bzw. stumm sein zu lassen, fand ich genial! Seine Durchsetzungskraft konnte ich nur bewundern. Außerdem finde ich die Gebärdensprache wirklich faszinierend muss ich sagen.

Im Verlauf bekommt man einen guten Eindruck, wie die Geschichte um die Hades Hangmen sich weiterspinnen wird. Das Ende ist zwar in gewisser Form abgeschlossen gestaltet, allerdings werden gewisse Informationen über die mögliche weitere Handlung preisgegeben und ein Ausblick über die möglichen Paarungen zwischen den vorkommenden Personen gegeben. Es bleibt also spannend und freue mich schon auf die kommenden Romane der Autorin!

Fazit: Dieser Roman ist nichts für schwache Nerven, die Handlung ist teilweise ziemlich brutal. Allerdings gefiel die Thematik, die behandelt wird und deren Umsetzung ausgesprochen gut! Es gab zwar kleinere Schwächen, aber die sinnlichen Momente haben dem Roman an Schärfe genommen.

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