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73 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

fantasy, codex alera, jim butcher, reihe, elementarmagie

Codex Alera 2 - Im Schatten des Fürsten

Jim Butcher , Andreas Helweg
Flexibler Einband: 640 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 16.12.2013
ISBN 9783442269662
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhaltsangabe (Quelle Blanvalet):
Zwei Jahre sind seit der gescheiterten Invasion der Marat vergangen. Und während Tavi dem Ende seiner Ausbildung zum kaiserlichen Spion entgegenfiebert, droht Alera bereits neue Gefahr. Denn ausgerechnet als Kaiser Gaius Sixtus schwer erkrankt und die Mächtigen des Reichs ihre Intrigen vorantreiben, bewegen sich die Furcht erregenden Vord auf die Hauptstadt zu – uralte Schreckensgestalten, für deren Wiedererweckung auch Tavi mitverantwortlich ist …

Meine Einschätzung:
Nach einer kurzen Orientierungsphase, die ich brauchte, um mich wieder in Alera zurecht zu finden, waren die Charaktere, das Land und die vorangegangenen Ereignisse aus Bd. 1 wieder präsent.

Jim Butchers leichter und flüssiger Schreibstil zog mich unaufhörlich in den Bann dieses HighFantasy Romans und ließ mich nicht mehr los. Die detaillierte und bildhafte Schilderung von Land und Leuten fesselten mich zusätzlich an den Roman und die damit verbundene Handlung. 

Die Handlung setzt 2 Jahre NACH den Ereignissen aus Bd. 1 an und ist von S. 1 an spannend, geheimnisvoll und mehr als nur ein bisschen interessant. Zu keinem Zeitpunkt in der Handlung ließ der Spannungsbogen nach oder es wurde auch nur ein bisschen langatmig. Sicher, ich fand den einen Handlungsstrang etwas spannender, als den anderen und doch war beides einfach nur fantastisch!
Offene Fragen, Vermutungen aus Band 1 werden wieder aufgegriffen und man beginnt wieder wild zu spekulieren WER Tavi eigentlich ist. Einige Aussagen lassn mich meine Vermutungen (vorerst) bekräftigen und ich hoffe wirklich, dass ich mit meinem Verdacht richtig liege, denn das wäre genial!
Dennoch bin ich auch vorsichtig, schon oft wurde ich von Autoren in die Irre geführt ;)
Mit seinen zahlreichen Überaschungen in den Wendungen und Ereignissen in Bd. 2 hält Jim Butcher die Spannung konstant aufrecht und ehe man sich versieht ist man durch. 

Bei den Charakteren sind glaubhafte Weiterentwicklungen zu erkennen, besonders bei Tavi. Aus dem naiven Hirtenjungen, ist ein intelligenter mitunter verantwortungsbewusster junger Mann geworden. Auch die Einführung neuer Charaktere ist vielversprechend in dem politischen Ränkespiel und Minenfeld, das Jim Butcher hier erschaffen hat. Man darf gespannt sein, wie es mit Tavi und seinen Gefährten weitergehen mag.

Mein Fazit:
5 Sterne für faszinierende und starke Fortsetzung einer fantastischen HighFantasy Reihe!

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579 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 115 Rezensionen

dystopie, enders, starters, lissa price, callie

Enders

Lissa Price , Birgit Reß-Bohusch
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Piper, 14.05.2013
ISBN 9783492702645
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Wieder eine Dilogie beendet.

Inhaltsangabe (Quelle Piper Verlag): 
Die 16-jährige Callie lebt in einer Welt, in der eine unheimliche Katastrophe alle getötet hat, die nicht schnell genug geimpft werden konnten – nur sehr junge und sehr alte Menschen haben überlebt. Während die Alten ihren Reichtum seitdem stetig mehren, verfallen die Jungen einer anscheinend ausweglosen Armut. Die einzige Möglichkeit für die jugendlichen Starters, an Geld zu kommen, war bislang die Body Bank. Dort konnten sie ihre Körper an alte Menschen vermieten, um so ihr Überleben zu sichern. Callie ist es gelungen, die Machenschaften des skrupellosen Instituts zu stoppen. Doch nun sieht sie sich einer viel größeren Gefahr gegenüber: Der Old Man, der mysteriöse Leiter der Body Bank, ist entkommen und trachtet Callie nach dem Leben. In einer erbarmungslosen Jagd wird ihr klar, dass das Geheimnis des Old Man dunkler ist, als sie es jemals erahnen konnte. Denn der Schlüssel dazu liegt in ihrer eigenen Vergangenheit verborgen.

Meine Einschätzung:
Hmmm, ich weiß gar nicht so recht was ich schreiben soll und das selbst noch nach fast 14 Tagen nach beenden des Buches. Schrecklich, oder?

Sicher, der Schreibstil war flüssig und relativ leicht zu lesen, doch gerade bei den technischen Fragen was den Chip betrifft etc. fand ich mich stellenweise etwas ratlos und empfand es als zu viel!

Die Handlung selbst brillierte mich schnellen Szenenwechseln, was nicht immer positiv für den Verlauf und das Verständnis war. Insgesamt finde ich alles zu sehr aneinander gereiht und nicht sonderlich harmonisch. Es war eine Verkettung von Ereignissen, die lose miteinander zusammen hängen. Es wirkte fast lieblos aufs Papier geschrieben.
Dabei hat die Idee und die Handlung des Roman wirklich sehr viel Potential, dass deutlich ausbaufähiger war. Die Autorin wollte zu schnell, zu viel in den Roman packen und dabei ging etwas verloren. Ich kann es nicht so recht benennen.

Auch die Charaktere waren nicht sonderlich weiter gekommen was ihre charakterliche Entwicklung betrifft. Jeder irgendwie auf sein eigenes Ziel bedacht. Schade ...
Selbst die Wendungen und Ereignisse waren nicht immer so überraschend, wie vielleicht von der Autorin erhofft. Und was mich extrem nervte war der Hick Hack wer nun der Old man ist und wer nicht. Fand ich unnötig ...
Nichts desto trotz werden offene Fragen aus Bd. 1 beendet und man bleibt zufrieden zurück - aber auch nur Zufrieden. Begeistert war ich nicht, aber recht gut unterhalten, da es mitunter auch relativ spannend und interessant war.

Alles in Allem ein zufriedenstellendes Ende ...

Mein Fazit:
3 Sterne und ich bin zufrieden.
 

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Der Weg in die Dunkelheit - Die Wächterin

Erica O'Rourke
E-Buch Text: 449 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 17.12.2012
ISBN 9783641084714
Genre: Sonstiges

Rezension:

Und weiter geht es mit Mo, Colin und Luc ...

Inhaltsangabe (Quelle Blanvalet Verlag):
Ohne die Liebe könnte das Leben so einfach sein. Doch ihren Gefühlen für den gut aussehenden Colin kann Mo Fitzgerald ebenso wenig entkommen wie den düsteren Geheimnissen in ihrer Familie. Und dann tritt auch noch der faszinierende Luc wieder in ihr Leben und zieht Mo in einen Kampf uralter magischer Dynastien … und in seinen Bann. Hin und her gerissen zwischen den beiden Männern in ihrem Leben ahnt Mo nicht, dass Luc ihr einiges verschweigt – und dass auch Colin ein finsteres Geheimnis hat …

Meine Einschätzung: Eine Leseratte. Ein Buch. Ein Abend. DURCH GELESEN!
Wahnsinn, oder? Doch das ich zu den SchnellLesern gehöre ist euch ja nichts neues lach
Bd. 1 hat mich neugierig gemacht und Bd. 2 ließ mich nicht los.

Der flüssig zu lesende Schreibstil hielt mich ab S. 1 an in der Handlung gefangen und ich kam nicht davon los. Immer wenn ich dachte, dass ich es jetzt gefahrlos zur Seite legen könne, kam eine neue spannende oder überraschende Wendunge und ich dachte dann: Nein, jetzt kannst du nicht einfach aufhören zu lesen. Und ehe ich mich versah war ich auch schon durch mit dem Buch.

Die "Bösewichte" in den Charakteren (Mo´s Onkel etc.) wirken sehr klischeehaft, wie man eben Mafiosi aus Filmen kennt, macht es aber nicht weniger glaubhaft oder authentisch. Gefiel mir irgendwie diese Klischeegangster ;)
Auch Mo entwickelt sich stetig weiter, sie wird Stück für Stück erwachsener und muss dies mitunter auf die harte Tour. Aus dem einst leicht beeinflussbaren, unsicheren Mädchen wurde eine junge Frau, die für die Menschen kämpft, die sie liebt.
Selbst die jungen Männer, die Mo an die Seite gestellt bekommt entwickeln sich weiter.
Wenn man glaubt, dass es das war, so irrt man sich: Stillstand in der Entwicklung kennt die Autorin scheinbar nicht.

Was mich etwas nervte war Mo´s Unentschlossenheit zu wem es sie mehr zieht und zu wem nicht. Gab es Streit mit Colin, stand Luc hoch im Kurs und umgekehrt - nervig!
Ich bin gespannt, wie die Autorin das Problem lösen will. 

Die Handlung ist durch weg spannend, was ja schon die Tatsache bestätigt, dass ich es nicht aus der Hand legen konnte. Mit überraschenden Wendungen und spannenden Ereignissen hält die Autorin den Spannungsbogen aufrecht ohne dabei langatmig zu sein oder auch nur den Anschein zu erwecken, dass dies zu viel des Guten ist.
Klar, die Idee von Magiern (hier Bögen) und Muggeln (hier Flache) und den Konflikt zwischen zwei Gruppierungen ist nichts neues und doch fand ich es sehr interessant. Die Autorin lässt sich immer was neues einfallen :)
Auch die Ereignisse im "echten" Leben sind spannend und ich bin gespannt, wie sich das weiter entwickeln wird.
Ich weiß schon jetzt, dass ich Bd. 3 auf jedenfall lesen werde. 

Mein Fazit:
5 Sterne für eine spannende Unterhaltung.

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140 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 19 Rezensionen

sternenseelen, freundschaft, verrat, liebe, seelenverwandte

Sternenseelen - Solange die Nacht uns trennt

Kerstin Pflieger
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 18.11.2013
ISBN 9783442477067
Genre: Fantasy

Rezension:

Und weiter geht es ...

Inhaltsangabe (Quelle Goldmann Verlag):
 Lilly ist so glücklich wie nie zuvor. Obwohl Raphael eine Sternenseele ist und erst nachts sein wahres Wesen zeigt, hat sie sich in ihn verliebt. Doch plötzlich taucht eine Sternenbestie in der Stadt auf und greift Lilly an. Lilly stirbt und wird selbst zur Sternenseele. Sie erfährt, dass ihr in ihrem neuen Leben nicht Raphael, sondern der mysteriöse Mikael als Seelenverwandter bestimmt ist. Zudem treibt die Sternenbestie weiterhin ihr Unwesen. Wird Lilly ihre Liebe zu Raphael durch diese schwierigen Zeiten retten können?

Meine Einschätzung:
Wieder einmal haben sich die Covergestalter echt Mühe mit dem Cover gegeben. Diesmal mit den entgegen gesetzten Farben. Ich finde es wieder sehr gelungen.

Wie in Bd. 1 ist auch hier der Schreibstil leicht und flüssig zu lesen. Kaum hatte ich mit dem Lesen begonnen, war ich auch schon durch damit. Wenn das nicht für das Buch spricht. Von Seite 1 an wird man an den Roman gefesselt, denn man will einfach wissen, wie es mit Lilly und Raphael weitergehen wird - wird es eine Hoffnung für ihre Liebe geben?

Bei der Handlung geht es interessant und spannend weiter. 
Wenn auch einige Überraschungen (die sich die Autorin vielleicht erhofft hatte) nicht sonderlich überraschend waren. Doch andere Wendungen und Ereignisse hingegen sind es schon.
Auch fand ich die Lösung des Problems, wie Lilly und Raphael zusammen sein können, in meinen Augen fast schon zu einfach gelöst wurde. Und auch das andere Problem wird zu einfach ad Acta gelegt - was ich schade fand.

Die Idee bzw. der "Fall" für die Sternenseelen war auch sehr spannend und ich konnte es nicht erwarten zu erfahren wie es weitergeht.
Im Grunde hat das Buch alles, was man für einen tollen Leseabend braucht - es ist stellenweise lustig, traurig, romantisch, hoffnungsvoll, dramatisch und spannend. Was will man mehr?

Die Charaktere sind gewohnt sympathisch, doch machen sie in meinen Augen keine nennenswerten Entwicklungen durch - bis auf Calista vielleicht. Raphael kam mir hier in diesem Buch recht weinerlich vor, doch wirklich etwas dagegen tun wollte oder konnte er nicht.
Und Lilly, nun sie ist eben Lilly.
Klingt jetzt vielleicht nicht sonderlich sympathisch, trotzdem mochte ich alle Charaktere sehr und bin gespannt, was die Autorin in Bd. 3 bereit hält.

Ich freu mich drauf.

Mein Fazit:
Ein solider 2. Band - 4 Sterne.

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405 Bibliotheken, 8 Leser, 2 Gruppen, 60 Rezensionen

liebe, sternenseelen, fantasy, seele, sterne

Sternenseelen - Wenn die Nacht beginnt

Kerstin Pflieger
Flexibler Einband: 420 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 15.04.2013
ISBN 9783442477074
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhaltsangabe (Quelle Goldmann Verlag):
Weil Lillys Mutter mit ihrem neuen Freund zusammenziehen wollte, sitzt Lilly jetzt in der Provinz fest – weit weg von ihren Freunden. Aber es gibt einen Lichtblick: ihr Mitschüler Raphael, der es Lilly gleich angetan hat, obwohl er sie vor ein Rätsel stellt. Über Tag ist er abweisend, doch sobald es Nacht wird, verführerisch charmant. Als ihr Stiefbruder dann in einen Autounfall verwickelt wird, zeigt sich Raphaels wahres Ich, und Lilly entdeckt sein unglaubliches Geheimnis …

Meine Einschätzung:
Wie dankbar ich dem Verlag bin für dieses Rezensionsexemplar könnt ihr euch sicher vorstellen! Ich bin mir nämlich sicher, dass mir ansonsten etwas ganz tolles durch die Lappen gegangen wäre.
Doch von vorne!

Bereits das Cover, das schlicht in schwarz/weiß mit knalliger rosa Schrift gehalten wird, zog mich in seinen Bann. Die Blätter und Ranken in Schwarz sehen verdammt gut aus und der Kontrast zur knalligen Schrift einfach wow!

Hinzu kommt, dass der Schreibstil wunderbar leicht und flüssig zu lesen war. EInmal in die Handlung abgetaucht kam ich nicht mehr von Raphael und Lilly los.
Die Idee hinter dem Roman - Sterne wählen sich Seelen aus - ist für mich etwas ganz neues und habe ich bis dato nicht gekannt. Und ansonsten finde ich die Idee wirklich sehr süß und romantisch. Da erwacht direkt der Wunsch in die Natur hinauszugehen und den Sternenhimmel zu betrachten oder sich über die Sternenbilder schlauer zu machen.
Die Sternenseelen haben mich in ihren Bann gezogen.

Doch ich gestehe auch, dass ich gelegentlich an Twilight erinnert wurde - nicht hauen - was ganz einfach daran lag, dass ein junges Mädchen (gerade 17) mit ihrer Mutter neu anfängt und IHM begegnet. Er bleibt natürlich für sich und umgibt sich mit geheimnisvollen Freunden, da er ja genauso geheimnisvoll ist. Tagsüber würdigt er sie keines Blickes, doch nachts fühlt er sich zu ihr hingezogen. Kommt einem ansatzweise bekannt vor, oder? Klingt doch nach Bella und Edward ...
Genug davon. "Sternenseelen" ist dennoch irgendwie besser!!

Die Charaktere sind sofort sympathisch, selbst die Schulzicke, und man leidet, hofft, bangt und trauert mit ihnen allen mit. 
Sie alle sind auf irgendeine Weise faszinierend und nach und nach offenbart die Autorin zahlreiche Geheimnisse beider Parteien (Sternenseelen/Sternenbestie). Und auch so manche Überraschung in den Ereignissen und Wendungen hält die Autorin bereit. 

Ich bin schon gespannt, was mich in Bd. 2 erwarten wird. Bd. 1 war spannend und interessant, nicht zuletzt des Themas Astronomie und ich glaube es war auch etwas esoterisch angehaucht - wo kommen wir her? Wo gehen wir hin? etc.
Dieser Bd. 1 war zum Aufwärmen, auf zu Bd. 2 ...

Mein Fazit:
Toll und was völlig neues - 4 Sterne für einen gelungenen Auftakt!

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179 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 34 Rezensionen

magie, dunkelheit, die erwählte, der weg in die dunkelheit, liebe

Der Weg in die Dunkelheit - Die Erwählte

Erica O'Rourke , Maike Claußnitzer
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 18.06.2012
ISBN 9783442268702
Genre: Fantasy

Rezension:

Und wieder ein Buch beendet - diesmal Nr. 240 in 2013

Inhaltsangabe (Quelle: Blanvalet)Mo Fitzgerald wollte nur ein normales Leben führen. Aber als ihre beste Freundin ermordet und sie selbst von mysteriösen Kreaturen gejagt wird, ist nichts mehr, wie es war. Mo lernt eine Welt kennen, an deren Existenz sie nie glaubte. Plötzlich befindet sich die junge Frau mitten in einem Krieg geheimnisvoller magischer Kräfte. Jetzt muss sie sich entscheiden – zwischen zwei Welten, zwei Schicksalen und zwei ebenso faszinierenden wie gefährlichen Männern …

Meine Einschätzung:
Hmm, wie fange ich die Rezension am Besten an? Vielleicht sollte ich auch ausnahmsweise auch mal wissen lassen, wie ich das Cover finde?
Nun, ich finde es schlicht und geheimnisvoll und doch auch einfach toll.
Es muss nicht immer überladen sein.

Wobei ich zu Anfang auch etwas skeptisch war - ich kaufe nach Inhalt, wenn der gut ist: Spitze, nehm ich mit! Ist das Cover dann auch noch toll: Noch besser, nehm ich erst recht mit.
Doch ich war mit wegen dem Inhalt nicht ganz sicher - es klang so, als würde es wieder um Vampire oder ähnliche Wesen gehen.
Gott sei Dank war dem nicht so.
Was ich dann allerdings geboten bekam gefiel mir richtig gut.

Der Schreibstil war von S. 1 an - man wird direkt in die Ereignisse geworfen und muss sich wie Mo erst einmal orientieren (diese Verwirrung fand ich seltsamerweise gut, denn sie passte) - fesselnd, angenehm leicht und flüssig zu lesen.
Einmal angefangen konnte ich das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen.

Die Charaktere sind übersichtlich, was die Anzahl betrifft und sind sehr sympathisch. Was mich gelegentlich störte war die Glorifizierung von Verity - es schien fast so, als sei sie perfekt gewesen und ohne Fehler. Nervte gelegentlich schon ein bissl, denn Mo war so viel mehr als nur "nett" - mit jeder gelesenen Seite lernte man sie mehr kennen. Ihren außergewöhnlichen Gerechtigkeitssinn und ihre Leidenschaft gefielen mir sofort sehr gut. Und auch ihre Entwicklung vom Anfang bis zum Ende von Bd. 1 gefiel mir gut - sie begann sich selbst so zu sehen, wie sie ist.

Und auch die Jungs oder viel mehr jungen Männer an Mo´s Seite waren mir sympathisch, wobei mir der "Flache", Colin etwas besser gefiel als Luc. Ist aber geschmackssache [Smiley4]

Die Handlung selbst hat noch so manche Geheimnisse, die zwar angedeutet werden, aber nicht offenbart werden. Da hält sich die Autorin so manche Hintertür offen. Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass einige Fragen noch offen bleiben, nach dem auch einige Wendungen und Überraschungen dem Buch letzte Würze verliehen.
Alles in Allem bin ich positiv überrascht und ich weiß schon jetzt, dass ich Bd. 2 und 3 einfach lesen muss!

Mein Fazit:
4 Punkte für einen starken Auftakt zu einer neuen Trilogie.

  (5)
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454 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 80 Rezensionen

dystopie, liebe, tahereh mafi, rette mich vor dir, juliette

Rette mich vor dir

Tahereh H. Mafi ,
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 30.09.2013
ISBN 9783442313044
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Vielen Dank an die Mitglieder des Kasekuchenlands bei Facebook, denn dank euch wurde ich auf die Trilogie aufmerksam! 

Inhaltsangabe (Quelle: Goldmann Verlag):
Juliette ist die Flucht gelungen. Sie und Adam sind den Fängen des grausamen Regimes entkommen und haben Zuflucht gefunden im Omega Point, dem geheimen Stützpunkt der Rebellen. Hier gibt es andere wie sie mit übernatürlichen Kräften, und zum ersten Mal fühlt Juliette sich nicht mehr als Außgestoßene, als Monster. Doch der Fluch ihrer tödlichen Berührung verfolgt sie auch hier – zumal Adam nicht länger völlig immun dagegen ist. Während ihre Liebe zueinander immer unmöglicher scheint, rückt der Krieg mit dem Reestablishment unaufhaltsam näher. Und mit ihm das Wiedersehen mit dem dunklen und geheimnisvollen Warner, hinter dessen scheinbar gefühlloser Fassade sich so viel mehr verbirgt, als es den Anschein hat ... 

Meine Einschätzung: Was für ein Buch! Innerhalb weniger Stunden war es regelrecht verschlungen.
Der Schreibstil war wieder angenehm leicht zu lesen. Das Durchstreichen ganzer Sätze war nicht mehr ungewohnt, sondern gern gesehen. Einmal in die Handlung abgetaucht, war man versunken.Die Handlung von Bd. 2 knüpft an die Ereignisse aus Bd. 1 und sie entwickelt sich spannend, rasant und interessant weiter. Zahlreiche Fragen (z.Bsp.: Warum kann Adam Juliette berühren?) werden beantwortet und machen so Platz für neue Fragen.
Überraschende Enthüllungen, aufregende Wendungen und prickelnde Momente warten in Bd. 2 auf uns. Und ich habe sie alle verschlungen. Ich kam einfach nicht davon los. Und nun heisst es: Warten auf Bd. 3 - der Gott sei Dank im Februar 2014 auf engl. erscheint. 

Doch nun zu den Charakteren.
Ich liebe Warner - hatte ich das erwähnt? Es wieder immer, von Juliette, darauf herum geritten wie brutal, grausam und kaputt Warner ist und doch ist er eine geschundene, gepeinigte Seele, die nur geliebt werden will. Es ist faszinierend wie facettenreich Warner ist.
Und auch Juliette durchlebt eine gewaltige Entwicklung. Sie hat noch immer Probleme und davon eine Menge, doch sie hat sich weiterentwickelt und das merkt man an den deutlich weniger zahlreich gestrichenen Worten/Sätze/Passagen. 
Tahereh Mafi erschafft vielschichtige und tiefgründige Charaktere, die soviel mehr sind und mehr als ein Geheimnis haben.
Viele der poetischsten Momente erlebt Juliette in meinen Augen mit Warner - es ist einfach wunderschön die beidne miteinander zu sehen.

Ein starker zweiter Band, der mich Bd. 3 entgegen fiebern lässt. 

Mein Fazit:
5 Sterne und spannend, spannend und ein wahrer Pageturner!

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419 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 78 Rezensionen

krebs, liebe, bipolare störung, krankheit, tod

Tanz auf Glas

Ka Hancock , Katharina Volk
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Knaur, 02.09.2013
ISBN 9783426653227
Genre: Romane

Rezension:

Vielen Dank an all die schmackhaft machenden Rezensionen meiner zahlreichen "Kollegen"!

Inhaltsangabe (Quelle: Droemer Knaur):Vielleicht hätten Lucy Houston und Mickey Chandler sich nie verlieben dürfen. Und erst recht nicht heiraten. Denn beide haben ein schweres Schicksal zu tragen. Doch die Liebe geht ihre eigenen Wege, und so führen Lucy und Mickey eine ungewöhnliche, aber glückliche Ehe. Als ihr Leben eine dramatische Wendung nimmt, wird die Kraft ihrer Gefühle einer harten Prüfung unterzogen. 

Meine Einschätzung:
Es ist schon ein paar Tage her, dass ich diesen Roman gelesen habe und noch immer verarbeite ich ihn. Und noch immer habe ich das Gefühl, dass nichts was ich schreiben werde dem Roman gerecht werden kann. 
Ich gestehe, dass ich einen kitschigen Liebesroman erwartet habe, doch "Tanz auf Glas" ist soviel mehr!
Still und doch so stimmgewaltig!

Der Schreibstil ist wunderschön, detailliert ohne dabei überladen zu wirken. Man wird von S. 1 an an die Handlung gefesselt. Man kam einfach nicht davon los, selbst wenn man wollte.
Während dem Lesen hatte ich oft den Gedanken, ob die Autorin nicht zuviel in die Handlung packen wollte, doch jetzt mit etwas Abstand stelle ich fest, dass alles einfach passte.

"Tanz auf Glas" ist eine Ode - eine Ode an die Liebe und die Kraft und den Zusammenhalt auf dem gläsernen Boden der Ehe. Mickey und Lucy leben den Eheschwur - in guten und in schlechten Zeit, in Gesundheit oder Krankheit  - sie haben es verinnerlicht und werden dadurch noch stärker.
Diese berührende Liebesroman zeigt uns, dass es sich IMMER lohnt um die Liebe zu kämpfen und auch mal ein Risiko einzugehen.
Der Roman ist ein liebesvolles, nachdenkliches, ernstes, rührendes, trauriges und schwermütiges Buch über die Macht der Liebe.
Während dem Lesen durchlebte ich eine Achterbahn der Gefühle in Bezug auf die ernste Thematik des Buches.

Und auch in Bezug auf die Charaktere - über sie will ich gar nicht viel schreiben. Lest das Buch, lernt Lucy und Mickey kennen und verliebt euch in sie, so wie ich es tat.

Was mir noch aufgefallen ist, dass die Autorin weiß wovon sie redet. Gerade in Bezug die psychischen Störungen. Erklärungen erfolgen, so dass man es als Laie versteht und es nicht als zu viel empfindet. 

Und am Ende sitzt man dann da und ist überwältigt von diesem Roman und den eigenen Gefühlen. 

Diese Rezi ist unzulänglich, ich weiß, aber ich hoffe, dass ich euch einen kleinen Eindruck geben konnte, wie dieses Buch ist - lest es!

Mein Fazit:
5 Sterne und absolute Leseempfehlung!

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30 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

Die Säulen der Macht

Maja Winter
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 17.06.2013
ISBN 9783442269341
Genre: Fantasy

Rezension:

Meine Einschätzung:
Endlich mal wieder ein Fantasy Einzelroman (zumindest fühlt sich das Ende so an) im Meer von Reihen, Trilogien oder Serien!

Ich gebe zu, dass ich ein Buch auch mit dem Auge auswähle - klar, der Inhalt muss auch passen, aber wenn das Cover dann auch noch schön ist, muss das Buch einfach mit. Und hier traf beides meinen GEschmack auf den Punkt. Cover und Klappentext waren richtig gut!

Der Schreibstil der Autorin war leicht und flüssig zu lesen. 
Nach ersten Startschwierigkeiten konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen, ich musste einfach wissen, was es mit diesem Fluch auf sich hat. Doch ich gestehe, dass ich auch einmal leicht verwirrt war wegen des Zeitsprungs - plötzlich waren fünf Jahre vergangen, einfach so!Und viele Handlungsstränge oder Ereignisse wurden zack! zack! abgehandelt - manchmal recht lieblos.
Und ich gebe auch zu, dass ich zunächst einige Probleme mit dem Einstieg ins Buch hatte, da es meines Erachtens recht lange dauert bis es richtig los ging. Bis man diesen Punkt erreicht schleppt sich die Handlung von einem Punkt zum anderen, doch danach geht es erst richtig los. Wobei es selbst danach auch weiterhin langatmigere Passagen gibt ...

Was die Charaktere betrifft: Ich liebe Tahan, ein wunderbarer Antiheld, der zum Helden wider Willen wird. Seine ganze Art machte ihn mir sofort sympathisch. Auch sonst sind die Charaktere ziemlich sympathisch und sind nicht immer das, was sie zu sein scheinen oder wer ... Wobei Tahan wirklich der Einzige ist, der etwas farbiger ist als die anderen.

Die Handlung schafft es, dank der Autorin, mich mehr als einmal zu überraschen - besonders in Hinblick auf Ereignisse und Wendungen. Mit manchem hatte ich nicht gerechten. Und die Idee der Handlung war spannend und interessant. Die Beschreibungen waren detailliert ohne übertrieben zu sein. Man sah sich förmlich im Jakont Tal stehen.

Alles in Allem ein netter Fantasyroman, der aber nicht zu vergleichen ist mit den Großen der Fantasywelt.

Mein Fazit: 
3 Sterne - für einen schleppenden Einstieg und einer doch recht durchwachsenen Story.

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

kinder, 19. jahrhundert, liebesbrief, liebe, hinken

Ein delikater Liebesbrief

Eloisa James
E-Buch Text: 434 Seiten
Erschienen bei e-book Egmont LYX, 14.03.2013
ISBN 9783802590320
Genre: Sonstiges

Rezension:

Vielen Dank an den Egmont Lyx Verlag für dieses Lesevergnügen!

Inhaltsangabe (Quelle: Egmont Lyx):
Lady Henrietta darf keine Kinder bekommen und kann deshalb auch nicht auf einen Ehemann hoffen. Sie glaubt, sich mit ihrem einsamen Leben auf dem Land abgefunden zu haben – bis der attraktive Lord Simon Darby ihr Herz in Aufruhr versetzt. In einem leidenschaftlichen Liebesbrief, der nur für sie selbst bestimmt ist, schreibt Henrietta ihre Sehnsüchte nieder. Doch dann gerät der Brief in Umlauf …

Meine Einschätzung:
Vor einigen Monaten lasa ich Bd. 1 (Ein unerhörter Ehemann) dieser historischen Liebesroman Reihe auf engl. - A Duchess in Love - nun war Bd. 2 an der Reihe und dieser war nicht minder gut, romantisch und süß!

Doch ich muss auch gestehen, dass ich zu Beginn leichte Schwierigkeiten hatte in die Geschichte reinzukommen.
War diese Hürde jedoch erst einmal genommen, kam ich nicht mehr los von Simon und Henrietta.
Der Schreibstil entpuppte sich, wie bei anderen Büchern dieses Genres, als leicht, spritzig und flüssig zu lesen. Der Roman sprach zahlreiche Gefühle bei mir an: er war charmant, spannend, dramatisch, romantisch und witzig mit gelegentlichen Lachern - es passte einfach alles!

Bei den Charakteren gab es ein Wiedersehen/lesen mit alten Bekannten, doch da der Fokus auf Simon und Henrietta lag war dieses eher kurzer Natur.
Auf den ersten Blick wusste man das Henrietta und Simon zusammen passten, wie Ying und Yang - ich kann nicht entscheiden, wen ich lieber mochte. In beiden, so wird einem rasch klar, steckt mehr, als man auf den ersten Blick vermutet. Henrietta ist aufopferungsvoll und liebevoll. Simon familiäre veranlagt, als er selbst glaubt.

Mit kleineren Schwierigkeiten (wie sie schon zu erwarten sind) finden die Beiden zueinander und erleben ihr "Happily ever After" - wobei dieses "Mensch - reißt - euch - zusammen - Gefühl" ausblieb. 

Nichts desto trotz fand ich mich wunderbar unterhalten und dieser Roman war genau die richtige Lektüre, die ich nach einem Thriller brauchte.
Ich kann eine klare Empfehlung an Fans dieser Art Roman aussprechen. Und seien wir ehrlich: Die Cover von Egmont Lyx für historische Liebesromane sind längst nicht so kitschig, wie man sie kennt - sie sind richtig süß, romantisch verspielt! Hut ab!

Mein Fazit:
Süß und romantisch - 4 Sterne.

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406 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 90 Rezensionen

liebe, liste, tod, wünsche, trauer

Die Liste der vergessenen Wünsche

Robin Gold , Carolin Müller
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 08.10.2013
ISBN 9783764504847
Genre: Liebesromane

Rezension:

Vielen Dank an den Blanvalet Verlag für dieses RE!

Inhaltsangabe (Quelle Blanvalet):
Früher war alles einfacher. Abschiede zum Beispiel. Als die achtjährige Clara Black – in einem schwarzen Badeanzug – ihren Kater »Schweinebraten« beerdigte, ahnte sie nicht, dass das Leben noch einen viel größeren Verlust für sie bereithalten würde: Jahre später stirbt ihr Verlobter kurz vor der Hochzeit. Es bricht Claras Herz. Doch dann findet sie eine alte Liste mit ihren Kindheitswünschen, die vor ihrem 35. Geburtstag in Erfüllung gehen sollten. Ganz unverhofft wird die Liste zu Claras Rettungsanker – und zum Weg zurück ins Glück …

Meine Einschätzung:
Als ich bei Facebook auf diesen Roman aufmerksam wurde, wurde mir sofort eines klar: Ich muss diesen Roman unbedingt lesen!
Und was soll ich sagen? Gestern in der Arztpraxis habe ich es verschlungen.

Zunächst möchte ich euch meinen Eindruck zum Cover geben. Dieses süße altrosa erinnert mich auf den ersten Blick an ein Bonbon und ein richtiges Bonbon ist auch der Inhalt des Buches. Doch so süß und unbeschwert, wie man glaub ist der Roman keineswegs.
Dazu später mehr ...
Eigentlich weiß man ja schon beim Lesen des Klappentextes welche Art Roman man vor sich hat und doch will man einfach lesen und immer weiter lesen.
und bereits zu Beginn verfällt man dem Zauber des Buches.

Der Schreibstil ist einfach und leicht zu lesen. Einmal in die Handlung abgetaucht kommt man nicht eher davon los bis man durch ist.
Während Clara (ich will immer Claire schreiben!) ihre Liste abarbeitete, erstellt man fast automatisch - zumindest ich tat es - eine eigene Liste mit seinen Wünschen und Träumen aus der Kindheit oder von heute. Und man fragt sich: Habe ich alles erreicht, was ich mir wünschte?
Man ertappt sich dabei, wie man fast verstohlen eine Träne aus den Augen wischt, nur um zwei Seiten weiter zu schmunzeln.
Man trauert, hofft, bangt und liebt, verzweifelt mit Clara - Robin Gold bedient sich einer ganzen Bandbreite von Gefühlen und bringt auch diese in mir zum Vorschein.

Die Charaktere waren echt und sympathisch. Ich durfte erleben, wie aus der "Zombie" Clara wieder die "alte" neue Clara wurde.
Es war wunderschön zu lesen, wie sie sich zurück ins Leben kämpft und auch der Weg dahin war nicht zu einfach oder gar "unnatürlich". Es wirkte alles so, wie es sein sollte und im Normalfall ist.

Ein wirklich berührender und nachdenklich machender und liebevoller Roman zurück ins Leben!

Mein Fazit:
5 von 5 Sternen - einfach gelungen und empfehlenswert. Einfach was für´s Herz!

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747 Bibliotheken, 5 Leser, 3 Gruppen, 171 Rezensionen

dystopie, liebe, adam, juliette, gabe

Ich fürchte mich nicht

Tahereh H. Mafi , Mara Henke
Fester Einband: 317 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 23.07.2012
ISBN 9783442313013
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Da es mich schon länger in den Fingern juckte dieses Buch zu lesen, freute ich mich um so mehr, als es letzte Woche in der Post war.

Inhaltsangabe (Quelle: Goldmann Verlag):
Ihr Leben lang war Juliette einsam, eine Ausgestoßene – ein Monster. Ihre Berührung ist tödlich, man fürchtet sie, hat sie weggesperrt. Bis die Machthaber einer fast zerstörten Welt sich ihrer als Waffe bedienen möchten. Doch Juliette beschließt zu kämpfen – gegen die, die sie gefangen halten, gegen sich selbst, das Dunkel in ihr. An ihrer Seite ein Mann, zu dem sie sich unaufhaltsam hingezogen fühlt. Ihn zu berühren ist ihr sehnlichster Wunsch – und ihre größte Furcht ...

Meine Einschätzung:

Ich hatte ja vor dem Lesen, im Käsekuchenland der Blogger bei Facebook, nachgefragt, was andere Leser von dem Buch halten und das Ergebnis: Entweder man mag es oder man mag es nicht. Etwas dazwischen gibt es nicht.
Und soll ich euch was sagen? Ich gehöre zu der "Gruppe", die es mögen.

Doch warum mag ich es?
Ziemlich simpel eigentlich.
Zunächst ist der Schreibstil verwirrend und leicht anstrengend, wegen den teilweise komplett durch gestrichenenen Sätzen, doch schnell ist klar: Das, was Juliette NIHCT sagt ist DAS was sie eigentlich sagen will. Und so plätschert der Schreibstil vor sich hin und wird angenehmer zu lesen und man gewöhnt sich daran.
Und wenn man dann mal drin ist in der Handlung, kommt man nicht mehr davon los. 

Die Charaktere sind übersichtlich, besonders Juliette mochte ich sofort, wenn sie auch eine rasante Entwicklung, wie ich finde, in der Gefühlswelt durch macht - gerade in Bezug auf Adam. Und da frage ich mich: Zu schnell?
Das führt mich zu den Männern - na eigentlich sind sie noch Jungs mit ihren gerade mal 17/19 Jahren - Warner und Adam. Sie scheinen so unterschiedlich zu sein, sind sich aber glaube ich ähnlicher, als man denkt. Beide wollen sie Juliette - doch aus welchen Gründen?
Bei keinem der Beiden kann ich sagen: Ihn bevorzuge ich. Bei Beiden habe ich das Gefühl, dass sie nicht das sind, was sie vorgeben zu sein, Doch ich kann nicht mal sagen, warum. Dieses Gefühl ist einfach da. 

Da muss ich mich wohl einfach überraschen lassen.

Doch nun zur Handlung selbst.
Tahereh Mafi erzählt nach und nach wie die Weltordnung zusammenbrach, Juliette gefangen genommen wurde (und das Warum) und wie die Zustände sind.
Und das gefiel mir schon mal sehr gut. Dennoch scheint die Handlung dahin zu plätschern mit gelegentlichen Höhepunkten, trotzdem kommt man nicht los. Fragen tauchen auf, werden beantwortet nur um von neuen Fragen ersetzt zu werden.
Mysteriös und fragwürdig ist vieles, einiges bleibt im Dunkeln und gerade das reizt mich.

Die Zwischenfrequenz "Zerstöre mich" steht auf meiner WL, so auch inzwischen "Rette mich vor dir"!
Auf geht´s!

Mein Fazit:
4 Sterne - starker Auftakt mit kleinen Schwächen.

  (4)
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52 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

kleinstadt, polizeichef, liebesroman, glasperlen, romance

Hope's Crossing - Zauber der Hoffnung

RaeAnne Thayne , Tess Martin
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 01.08.2013
ISBN 9783862787524
Genre: Liebesromane

Rezension:

Vielen Dank für diesen schönen Lesestoff!

Inhaltsangabe (Quelle: MIRA Taschenbuch Verlag):

Für die Liebe hat Claire keine Zeit. Ihr Glasperlenladen und ihre beiden Kinder halten die Single-Mom schon genug auf Trab. Energisch wehrt sie die Flirtversuche von Riley McKnight ab. Auch wenn ihr der kleine Bruder ihrer besten Freundin, der kürzlich als Polizeichef nach Hope's Crossing zurückgekehrt ist, überraschenderweise nicht mehr aus dem Kopf geht. Doch erst als ein schwerer Unfall Claire zum Innehalten zwingt, erkennt sie, dass sich die Dinge in ihrem Leben ändern müssen. Widerstrebend erlaubt sie Riley, sich um sie zu kümmern. Und bald kann auch sie das Knistern zwischen ihnen nicht mehr ignorieren... 

Meine Einschätzung: 

Ich habe mich sehr auf den Roman von RaeAnne Thayne gefreut, da nicht nur der Klappentext sehr vielversprechend zu sein schien, sondern auch das Cover wirklich schön ist. 

Doch im Grunde haben wir hier einen 08/15 Liebesroman vorliege und doch ist er auch viel mehr als das.
Der Schreibstil war flüssig und leicht zu lesen. Man konnte wunderbar während dem Lesen abschalten und einmal angefangen, kam man nicht mehr von dem Buch los.

Selbst bei den Charakteren waren/schienen alle perfekt. Es gab wirklich niemanden, der unsympathisch war. Selbst die 10 Jahre jüngere Ehefrau des Ex - Mannes von Claire hatte etwas sympathisches an sich.
Das Einzige was etwas nervte war Claires ständiges: "Ich bin zu alt für Riley." - das nervte ein bissl. Ich hätte es verstanden, wenn sie Mitte 40 und er Anfang 20 gewesen wäre, aber so waren es NUR 3 Jahre!

RaeAnne Thayne zeigt uns in ihrem Roman nichts Neues, was den LiebesromanSektor betrifft und doch liegt hier ganz klar der Fokus auf der Gemeinschaft und dem Verhältnis zu bzw. untereinander. In unserer heutigen Zeit, in der es in größeren Städten, schon fast anonym zugeht ist es keine Selbstverständlichkeit in Notsituationen dem Nachbar drei Häuser weiter zu helfen - ich wüsste nicht mal wie er/sie heißen würde. Es wäre keine Selbstverständlichkeit, dass Kinder kommen können und um etwas zu trinken bitten können. Mein Mann kennt so etwas noch, ich auch - aber unser Sohn? Nee, lass stecken, wenn hier die Kinder etwas zu laut sind wird sich gleich aufgeregt.
Doch zurück zum Thema in Hope´s Crossing wird GEMEINSCHAFT und HELFEN groß geschrieben, zumindest für Claire. Und diesesn Geist versucht sie wieder zu erwecken. Gelingt ihr sehr gut, wie ich finde ...

Es gibt keine nennenswerten Überraschungen oder unerwartete Wendungen, trotzdem ist dies ein wunderbarer Roman mit viel HErzenswärme, Romantik, Humor und Charme.
Ein Buch bei dem man sich einfach abschalten lässt. 

Mein Fazit:
Schöner und sanfter Auftakt zu einer neuen Trilogie am Romantik Himmel - 4 Sterne.

  (4)
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89 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 13 Rezensionen

fantasy, geister, runen, verrat, orden

Die Runen der Macht - Der verfluchte Prinz

Philippa Ballantine , Michaela Link ,
Flexibler Einband: 450 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 09.08.2013
ISBN 9783802586460
Genre: Fantasy

Rezension:

EIn wirklich schöner Lesegenuss, doch lest mehr ...

Inhaltsangabe (Quelle: Egmont Lyx):

Die Magierin Sorcha Faris erhält von ihrem Orden den Auftrag, an den äußersten Rand des Kaiserreiches zu reisen. Dort wurde ein Dorf von mächtigen Geistwesen überrannt. Am Ziel ihrer Reise trifft sie einen Mann, der schon fast eine Legende ist – und im gesamten Reich gesucht wird. Raed Rossin ist der Sohn des gestürzten Kaisers und durch einen grausamen Fluch an die Welt der Geister gebunden. Sorcha begreift, dass er ihre einzige Chance ist, die Invasion aus der Anderwelt zu bekämpfen.


Meine Einschätzung: 

Nach den beiden Büchern "Books and Braun" von Philippa Ballantine, die sie gemeinsam mit Tee Morris schrieb, bin ich begeistert von ihren Büchern.
War nur natürlich, dass ich mich auch einmal an einem Roman versuchen würde, der nur aus ihrer Feder stammte.

Und was soll ich sagen: Es war gut, sehr gut sogar!
Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Detailliert und bildreich erwacht  die Welt Arkyam zu Leben. Die Idee von "Geisterjägern", die mit Magie ausgestattet sind, fand ich persönlich richtig gut und einmal in die Handlung abgetaucht kam ich nicht mehr von dem Buch los!

Die Charaktere sind sympathisch und sehr menschlich mit den verschiedensten Marotten - gerade eine Zigarren rauchende Sorcha gefiel mir auch sehr gut. Doch auch die Männer an ihrer Seite (Raed und Merrick) stehen ihr in nichts nach und haben mehr zu bieten, als man auf den ersten Blick zunächst glaubt.
Nach nur wenigen Seiten hat man sie alle in Herz geschlossen.

Man leidet, kämpft, liebt und lacht mit ihnen.


Dieser Auftakt zu einer neuen Fatnasyreihe hat wirklich alles, was es braucht, damit der geneigte Leser ein paar schöne und abenteuerliche Stunden verbringen kann.
Und abenteuerlich war es - ein Ereignis jagte das andere. Zahlreiche Fragen werden aufgeworfen und beantwortet, nur um Platz für neue Fragen zu machen. TOLL!

Natürlich wahrt die Handlung auch mit spannenden Wendungen und Überraschungen auf mit denen man so nicht gerechnet hat. Fand ich richtig gut.

Ich freu mich schon jetzt auf mehr von den Diakonen, denn die Reihe hat Potential!

Mein Fazit:
Gelungener Auftakt - 4 Sterne.

  (4)
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180 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

fantasy, codex alera, jim butcher, band 1, reihe

Codex Alera 1 - Die Elementare von Calderon

Jim Butcher , Andreas Helweg
Flexibler Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 16.09.2013
ISBN 9783442269372
Genre: Fantasy

Rezension:

Vielen Dank an Hr. Rothfuss und den Blanvalet Verlag!

Inhaltsangabe (Quelle Blanvalet Verlag):
Alera ist das größte Reich, das die Menschen je errichtet haben. Durch die Macht seiner Elementare und der Ritter, die diese beherrschen, regieren Wohlstand und Stabilität. Doch in der Hauptstadt schmieden die Fürsten ihre Intrigen, und ein Bürgerkrieg steht kurz bevor. Da fallen die brutalen Marat mit ihren riesigen Bestien in Alera ein, und die Aufmerksamkeit aller richtet sich auf das Calderon-Tal – und auf Tavi, der dort nicht nur um sein Leben kämpft, sondern auch um die Sicherheit Aleras!
 

Meine Einschätzung:
Was für ein Buch! Einfach Wahnsinn!
Doch von vorne lach

"Codex Alera Bd. 1 - Die Elementare von Calderon" ist ein Buch, dass mir immer mal wieder beim Stöbern nach neuer Lektüre über den Weg gelaufen ist. Lange habe ich mit mir gehadert, ob ich es lesen soll oder nicht - zu lange habe ich gehadert, denn dadurch ging mir ein echtes Schmuckstück der High Fantasy verloren!
Jim Butcher kannte ich vorher nicht, doch irgendwie kam mir der Name bekannt vor und so lernte ich Harry Dresden kennen - wieder eine Reihe, die ich lesen MUSS - und ich erkannte schnell, dass Jim Butcher ein nicht zu vernachlässigender Autor in der Fantasy ist.
Es ist fast eine Schande, dass ich ihn so lange ignorierte.

Nun zurück zum Buch.
Da mich zuletzt ein Fantasy Roman nicht packen konnte (das kommt SEHR selten vor und wer mich kennt, weiß was für ein Fantasy Junkie ich bin), war ich leicht skeptisch, ob ich das Buch unmittelbar nach dem Abbruch eines Fantasy Romans überhaupt lesen sollte. Doch Jim Butchers Roman zog mich magisch an und ich konnte nicht länger widerstehen und es war grandios!

Der Schreibstil war wunderbar flüssig und leicht zu lesen, ohne dabei langweilig zu sein. Wie durch Zauberhand erwachte Alera und die darin lebenden Völker, Lebewesen etc. vor meinem inneren Auge zum Leben. Einmal in die Handlung abgetaucht und ich kam einfach nicht mehr davon los. Ich musste einfach wissen, was es mit den Elementarkräften auf sich hat und warum Tavi, der Einzige zu sein scheint, der nicht darüber gebietet. 

Von Seite 1 an erschafft Butcher eine interessante, spannende und gefährliche Welt, die mich in ihren Bann zog. 

Die 600 Seiten lasen sich weg wie nichts und ehe ich mich versah, war ich auch schon durch.

Die Charaktere waren recht zahlreich und oft ertappte ich mich dabei, wie ich überlegte, wer nun wer war und wie sie zueinander stehen. Die Idee einen souveränen Fürst zu stürzen ist in der Fantasywelt nichts neues und doch war es wieder toll zu lesen, wie der unscheinbare und magielose Tavi die Welt rettet.
Natürlich werden ihm auch starke Gefährten zur Seite gestellt, die ihm helfen sollen. Doch es gibt auch unerbittliche Feinde.
Sie alle sind vielschichtiger, als man auf den ersten Blick glaubt. Besonders Tavi und Faede, der Dorftrottel, überraschten mich.
Von Tavi weiß man nicht viel, nur das er einen Onkel und eine Tante hat. Doch wer sind seine Eltern? Warum verfügt er nicht über einen Elementargeist? Welches Geheimnis hütet seine Tante Isana vor ihm?
Fragen über Fragen!
Einige der aufkommenden Fragen werden, wie es sich für eine Reihe gehört, beantwortet. Doch kaum sind diese beantwortet - tauchen 10 neue Fragen auf (das ist ja wie beim Abschlagen der Köpfe der Hydra!) und man bleibt zurück mit einem rauchenden Kopf lach

Die Handlung selbst wird von dem Autoren spannend und bildreich erzählt. Der Spannungsbogen wird konstant aufrecht erhalten und weißt nicht einmal einen Einbruch auf. Man hat kaum Luft zum Atmen zu holen, so rasant folgt ein Ereignis auf das Andere.
Toll!

Nach Bd. 1 weiß ich jetzt schon, dass ich mehr von dieser Reihe will. Allein die Covergestaltung (das neue Design) ist ein wahrer Hingucker und ich hoffe bald, dass alle Bände neu aufgelegt werden. Im Dezember erscheint Bd. 2 mit neuem Cover.

Im Grunde kann man diesen ersten Band lesen und wenn es nicht gefällt dann sein lassen. Und doch sind da diese offenen Fragen. Was mich betrifft, ich werde weiter lesen. Und freu mich drauf :)

Mein Fazit:
High Fantasy vom Feinstem und von mir gibt es die absolute Leseempfehlung mit 5 Sternen!

  (3)
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120 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 54 Rezensionen

kindesentführung, entführung, verrat, ghostwriter, flughafen

Der Verrat

Val McDermid , Doris Styron
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Droemer, 02.09.2013
ISBN 9783426199695
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Vielen Dank an Droemer, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zukommen ließen.

Inhaltsangabe:(Quelle Droemer Knaur):  

In Val McDermids neuem Roman "Der Verrat" muss die Schriftstellerin Stephanie Harker am Flughafen von Chicago hilflos mit ansehen, wie ihr fünfjähriger Adoptivsohn Jimmy von einem Unbekannten entführt wird. Als sie, außer sich vor Verzweiflung, aus der Sicherheitsschleuse ausbricht, wird sie für eine Attentäterin gehalten und von der Security überwältigt. Erst die FBI-Agentin Vivian McKuras glaubt ihr. Doch da ist der Entführer mit dem kleinen Jungen schon längst verschwunden ... 

Meine Einschätzung:
Dies ist mein zweiter Stand Alone der brit.Bestsellerautorin und ich sage euch es war wieder einmal brilliant. Unfassbar gut!

Der Schreibstil von Val McDermid ist einfach, unaufdringlich und flüssig zu lesen. Einmal richtig angefangen zu lesen, kommt man nicht mehr davon los.
In diesem vorliegenden Roman widmet sich die Autorin einem Thema, dass verstörend und allzu alltäglich geworden ist: Kindesentführung. Jede Mutter kann verstehen, wie sich die Protagonistin Stephanie fühlen musste. Und ich denke, dass Mrs. McDermid die Gefühle besonders gut beschrieben hat, nicht zuletzt auch, weil sie selbst Mutter ist.

Die Charaktere waren interessant und vielschichtiger, als man auf den ersten Blick annehmen sollte. Scarlett, erschien wie das dumme, prollige Mädchen aus ärmlichen Verhältnissen - doch lernte man sie kennen, erkannte man, dass da mehr unter ihrer Schale schlummerte.
Bei Stephanie wird es schon schwieriger. Die Geschichte wurde aus ihrer Sicht erzählt und doch wusste ich am Ende noch immer nicht so wirklich wer sie denn nun eigentlich war - sie erschien wie ein Geist - keineswegs im negativen Sinne gemeint. 


Die Handlung selbst war wirklich spannend, fesselnd und gefühlsbeladen. Während der Erzählung machte ich eine Achterbahn der Gefühle durch: Erschütterung wegen der Entführung Jimmys, Hoffnung ihn bald zu finden und nicht zu letzt Entsetzen über den Verrat.
Lange habe ich gerätselt wer an wem Verrat üben würde. Die Enthüllung, die dann folgte war erschütternd, traurig und einfach nur sprachlos machend.
Mit allem habe ich gerechnet, aber nicht damit!
Zahlreiche Wendungen werden von der Autorin ins Rollen gebracht, überraschende ENthüllungen folgen und das Ende ist einfach nur eiskalt.

Ich zähle das Buch mit zu meinen Favoriten, es bereitetet mir zahlreiche Lesestunden, die einfach nur "Spaß" machten. Ich wollte einfach wissen, ob sie Jimmy finden würden und wenn ja, wer ihn entführt hat. 


Mein Fazit:
5 Sterne und der absolute Wahnsinn. 

  (4)
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12 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 1 Rezension

Die Legenden von Attolia - Die Verschwörer

Megan Whalen Turner , Maike Claußnitzer , Megan Whalen Turner
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 01.06.2012
ISBN 9783442268795
Genre: Fantasy

Rezension:

Vielen Dank an Blanvalet, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung stellten!

Inhaltsangabe:
Prinz Sophos war sich immer darüber im Klaren, dass sein Leben gefährlich sein konnte. Nicht ohne Grund wurde er von Kindheit an darauf vorbereitet, sich und seine Familie zu beschützen. Dennoch hat er seinen Entführern nichts entgegenzusetzen. Und plötzlich befindet er sich mitten in einem Abenteuer, dessen Ausgang nicht nur sein Leben und das seiner Freunde verändern, sondern die Geschicke der ganzen Welt bestimmen wird! Meine Einschätzung: 
Nun habe ich auch diese Reihe beendet, zumindest hoffe ich das. Im deutschen gibt es nur vier Bücher und im engl. sind keine weiteren angekünidgt - bis jetzt! Doch wir wissen alle, dass sich das ziemlich schnell ändern kann.

Doch zurück zu dem vorliegenden Buch - Bd. 4 der Legenden von Attolia. Wie in den Büchern zuvor, so war auch hier der Schreibstil leicht und flüssig zu lesen. Nicht zu viele Ausschmückungen und Schwafelerei. Und doch hatte ich stellenweise das Gefühl, dass man aus der gesamten Reihe deutlich mehr herausholen hätte können.
Im Gegensatz zu Bd. 1 bis 3 (dort wurden die Geschehnisse aus Gens Sicht erzählt) wurden die Ereignisse aus Prinz Sophos Sicht erzählt, was ich persönlich nicht ganz so spannend fand, wie damals mit Gen. Sophos Geschichte klang mehr nach Tatsachenbericht, als nach Abenteuer - zu nüchtern und trocken. Nichts desto trotz konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen. Aus zwei Gründen: zu erfahren, wie die Geschichte endet und zweites um evtl. Gen wiederzusehen lach

Versteht mich nicht falsch, dieser 4. Band hat mich sehr gut unterhalten, die Charaktere waren vielschichtig und entwickelten sich sehr gut weiter. Aus dem schüchternen, wissbegierigen Jungen Sophos wurde ein mutiger, für sich einstehender junger Mann. 
Und auch sonst ist in dem Buch vieles nicht so, wie es den Anschein hat - wie zuvor in den Büchern auch. 

Alles in Allem betrachtet ein würdiger (hoffe ich zumindest) Abschluss einer tollen Reihe, aus der man auch mehr herausholen konnte.

Mein Fazit: 
4 Sterne für einen gelungenen Abschluss. 

  (4)
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42 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 2 Rezensionen

neid, bombenattentat, täterprofil, fußballer, london

Schleichendes Gift

Val McDermid
Fester Einband: 538 Seiten
Erschienen bei null, 01.01.2009
ISBN 9783828993747
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhaltsangabe (Quelle: Droemer Knaur):
Bradfield steht unter Schock. Zuerst wird der Star des Erstliga-Clubs Bradfield Victoria vergiftet. Kurz darauf kommen bei einem Bombenanschlag auf das Fußballstadion Dutzende von Menschen ums Leben. Die Wahnsinnstat eines Terroristen? Oder vielleicht etwas noch Unheimlicheres?
Carol Jordan und ihr Major Incident Team (MIT) stehen unter großem Druck, denn die Boulevardpresse wartet mit immer neuen Spekulationen auf und heizt die Stimmung in der Öff entlichkeit an. Aber Dr. Tony Hill liegt nach der Attacke eines Psychopathen, der ihn mit einem Beil schwer verletzte, im Krankenhaus. Als ein zweiter Giftmord geschieht, müssen die beiden alles daransetzen, einen Killer zu stellen, über den sie so gut wie nichts wissen …

Meine Einschätzung:
Ach Leute! Ich liebe die Bücher von Val McDermid. Wer hätte damals bei dem Zufallsfund von " A Darker Domain" gedacht, dass die brit. Erfolgsautorin derart schnell zur TOP 10 meiner Krimi/Thrillerautoren gehören würde.
Ich bin einfach begeistert.

Diesmal nahm ich mir Bd. 5 ihres Ermittlerduos Tony Hill und Carol Jordan vor. Und es war wieder nur genial!
Der gewohnt flüssige und fesselnde Schreibstil ließ mich nicht von dem Buch loskommen und ich musste einfach lese, lesen lesen. Bis ich mit dem Buch durch. Einmal abgetaucht, kommt man einfach nicht mehr davon los.

Die Charaktere entwickeln sich stetig weiter, sowohl privat, als auch beruflich. Alte Bekannte sind dabei, doch auch neue Gesichter erscheinen auf der Buchseite - hier geschehen durch Vanessa Hill, Mutter von Tony und ich kann euch sagen, je mehr man von der Dame liest, desto mehr versteht man warum er eine kleine "Schaden" hat. Doch ich bin mir ziemlich seine Beziehung oder auch Nicht - Beziehung zu Carol hilft ihm dabei. 

Das führt mich zum Privatleben der Beiden: WANN KOMMEN DIE BEIDEN ENDLICH ZUSAMMEN!? Versteht mich nicht falsch, normalerweise bin ich auch zufrieden, wenn Krimis/Thriller ohne nennenswerte Liebesbande auskommen, doch hier eiern die beiden seit Jahren umeinander herum und nichts passiert. Haben Sie Erbarmen mit uns, Mrs. McDermid!

Die Handlungsstränge, zwei an der Zahl, sind wirklich sehr gut konstruiert und werden geschickt miteinander verwoben. Man glaubt nicht, dass es irgendeine Verbindung geben könnte und doch belehrt uns VMcD eines anderen. Und es ist einfach ein Genuss, wie besonders Tony zu Höchstform kommt, selbst vom Krankenhausbett aus ist er einfach nur genial.

Ich kann es schon jetzt kaum erwarten weiter zu lesen - Bd. 6: Ich komme!!!

Mein Fazit:
Super und genial. Val McDermid in Höchstform! 5 Sterne

  (5)
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290 Bibliotheken, 13 Leser, 0 Gruppen, 31 Rezensionen

fantasy, karte, schleier, wex, winzlinge

Die Karte der Welt

Royce Buckingham , Michael Pfingstl
Flexibler Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 15.07.2013
ISBN 9783442268849
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhaltsangabe (Quelle: Blanvalet):
Das Königreich Abrogan wird im Norden durch den Schleier begrenzt. Noch niemand, der ihn durchschritten hat, ist je zurückgekehrt. Als der junge Schweinehirte Wex wegen seines Zeichentalents aufgefordert wird, bei der Vermessung der Grenze zu helfen, freut er sich, sein ärmliches Dorf zu verlassen. Doch dann stellt sich heraus, dass er mit seinen Strichen auf der Landkarte den Schleier zurückdrängt. Dahinter wartet ein Land voller Abenteuer, neuer Gefährten – und ein alter, von Rachegedanken zerfressener Feind.

Meine Einschätzung:
Es fällt mir sehr schwer meine Meinung zu dem vorliegenden Roman in Worte zu fassen. Als ich den Roman in der Buchhandlung entdeckte, den Klappentext las - nun da wusste ich: Das Buch MUSST du lesen. Doch inzwischen bin ich nicht mehr so begeistert davon.
Versteht mich nicht falsch, das Buch war nicht schlecht, aber auch nicht ein Buch bei dem ich sage: Das MUSS man gelesen haben.

Keine Frage, der Schreibstil war flüssig und fesselnd, schließlich will man ab einem gewissen Punkt auch wissen, wie alles zusammenhängt, wenn man auch recht häufig Vermutungen hat, die dann tatsächlich stimmen. Und dennoch, konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen, was nichts gutes, aber auch nichts schlechtes zu bedeuten hat.
Auch ist es dem Autor gelungen eine interessante Welt zu erschaffen mit vielen Aspekten, die man aus anderen Fantasyromanen kennt - Düsterlinge, das Fahrende Volk, Zwerge etc. und doch blieb Abrogan in meinen Augen blass. Es wurde keine nennenswerte Kultur genannt, nichts aussagekräftiges über die Vergangenheit und die Gesellschaft - einzig der Schleier war Thema.
Schade ...

Die Charaktere waren ganz nett, jedoch nicht ganz so vielschichtig wie erhofft. Mein Favorit unter den Charakteren sind noch die Ausgestoßenen, besonders aber mochte ich Pinchot (ich stelle mir den jungen Mann als Franzose vor). Und Brynn, nun sie mochte ich nicht eine Minute - sie ist wie ein Fähnchen im Wind - sagt schon alles, oder?
Bei Wex bin ich zwiegespalten, er scheint leicht zu beeinflussen zu sein und kann auf der anderen Seite auch für sich einstehen. Er machte eine deutliche Entwicklung durch.
Dennoch ...

Die Handlung selbst ist eine Aneinanderreihung der seltsamsten Geschehnisse, mal gefährlich und todbringend, dann wieder heilsbringend und rettend. Ich kann nicht fest machen woran es lag, dass ich diesem Roman nicht die volle Punktzahl geben kann, doch da ist dieses Gefühl, das mich davon abhält. Versteht ihr sicher irgendwie?
Vielleicht war es einfach der falsche Zeitpunkt für das Buch und mich.

Es scheint so, als sei dieses Buch als Auftakt einer Reihe zu verstehen, doch ich wäre auch nicht traurig, wenn es ein Einzelroman sein würde - ob ich einen weiteren Teil lesen würde halte ich zum jetzigen Zeitpunkt für unwahrscheinlich.
An dieser Stelle ein Kompliment an den Illustrator, der die Karte von Abrogan zeichnete und den Schleier Strich für Strich wegzauberte

Mein Fazit:
Leider nu 3 Sterne, ich hatte mir mehr erhofft.

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114 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

valentina, photograph, love, evie, romance

Valentina - Sinnliches Erwachen

Evie Blake , Charlotte Seydel
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 18.03.2013
ISBN 9783442381647
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Vielen Dank an den Blanvalet Verlag, der mir dieses wirklich sinnliche Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung stellte. 

Inhaltsangabe:
Seit sechs Monate lebt Valentina nun schon mit ihrem Geliebten Thomas zusammen. Doch sie spürt, dass ihre Liebe nicht mehr so sinnlich und spontan ist, wie zu Anfang. Da verreist Thomas und macht ihr ein ungewöhnliches Geschenk: Ein Album mit Negativen. Nach und Nach entwickelt sie die Negative und Schritt für Schritt entfaltet sie ihre Sinnlichkeit, nichts ahnend, dass Thomas ihr näher ist, als sie glaubt ... 

Meine Einschätzung:
Der Buchmarkt scheint mit solch sinnlich, erotischen Büchern momentan überschwemmt zu sein. An allen Ecken und in allen Buchläden verfolgen sie einen: Erotische Romane. Fifty Shades, 80 Days, Crossfire und nun auch noch Valentina.
Und dabei muss ich gestehen, dass "Valentina" für mich aus der Masse heraussticht. Ich kann es nicht fest machen, nur ist da dieses Gefühl. 

Von der ersten Seite an hat es die Autorin, Evie Blake, geschafft mich zu fesseln. Nur schwer kam ich von dem Buch los und musste einfach wissen, wie es weitergeht mit Valentina und Thomas. 

Der Schreibstil war detailreich und wirklich sinnlich. Und noch dazu leicht zu lesen ... man fühlte sich fast, als sei man mit Valentina dort im Atlantis Zimmer, im Darkroom - toll!

Die Idee eine parallel laufende Geschichte über "Belle" zu erzählen fand ich wirklich schön, auch wenn ich gestehen muss, dass ich recht schnell wusste, wer Belle ist und wie sie mit Valentina zusammenhängt. 

Mit sinnlich - erotischen Ausflügen lernt man Valentina kennen und erlebt, wie sie sich nach und nach entfaltet und ihre Sinnlichkeit entdeckt und erweckt. 

Die Charaktere sind vielschichtiger, als sie auf dem ersten Blick erscheinen. Wie alle anderen in den erotischen Romanen, so hat auch Valentina ihre Last zu tragen, von der man nach und nach erfährt. Man hofft mit Valentina und leidet und lebt einfach mit ihr. 


Das Ende kam hingegen recht unerwartet und auch Thomas´ Rolle war eher nebensächlich, ebenso seine "Arbeit", nichts desto trotz konnte Bd. 1 der Valentina Trilogie mich überzeugen auch Bd. 2 und 3 zu lesen.

Mein Fazit:
Absolut lesenswert, von mir gibt es 5 Sterne ... 


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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Totenbild: Thriller

Patrick Dunne
E-Buch Text: 353 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 17.09.2012
ISBN 9783641080310
Genre: Sonstiges

Rezension:

Vielen Dank an den Blanvalet Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

Inhaltsangabe (Quelle Blanvalet):
Die unheilvollen Vorhersagen, die das Medium Dervla täglich live im Radio verkündet, halten Dublin in Atem. Als es den Selbstmord einer Radiomoderatorin angekündigt, erkennt deren Kollegin Jane Wade, dass sie handeln muss: Die Todesspirale zieht sich immer enger um ihren Radiosender. Auf der Suche nach Antworten muss Jane die mysteriöse Dervla ausfindig machen, und ihr bleibt nicht viel Zeit. Die Tochter eines weiteren Moderators ist bereits verschwunden und könnte das nächste Opfer sein …

Meine Einschätzung:
Hmm, wo soll ich anfangen? Gar nicht so einfach ...
Vor einiger Zeit las ich Bd. 1 der "Jane Wade" - Reihe und war gespannt zu erfahren, wie es Patrick Dunne gelingen wollte die große Zeitspanne zwischen "Die Keltennadel" und "Totenbild" zu überbrücken und die Geschichte weiterführen will. 

Und wie ich feststellen muss ist ihm das ziemlich gut gelungen. Die Erklärungen und Ereignisse der Vergangenheit werden kurz erwähnt und man erfährt, was Jane so alles erlebt hat seit ihrem Zusammentreffen mit dem Priester Liam Lavelle. Und man kommt trotz der großen Zeitspanne zwischen den Bücher sehr gut in die Handlung rein.
Wie bei "Die Keltennadel", so war auch hier der Schreibstil sehr gut und die Handlung, nicht nur spannend, sondern auch noch hoch interessant. 

Bei den Charakteren vermisste ich etwas Liam Lavelle. Nach Bd. 1 hatte ich mir mehr von ihm zu hören erhofft, aber leider enttäuschte mich hier der Autor. Außer Jane Wade, so finde ich, blieben die übrigen Charaktere eher blass, was ich schade finde.

Das Thema der Handlung war weniger düster, als im Buch vorher und doch konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen. Lange Zeit konnte ich nicht einmal erahnen, wo die Handlung hinführen würde und wie alles zusammenhängt, doch gegen Ende brachte der Autor alle losen Fäden zusammen. Großartig! Der fast grausame Cliffhanger am Ende nötigt mich schon fast weiter zu lesen. Doch keine Sorge, ich hätte weiter gelesen, so oder so ;)
Ich bin jedenfalls gespannt, wie es mit Jane weitergehen wird.

Mein Fazit:
gelungene Fortsetzung nach so langer Zeit - von mir gibts 4 Sterne.

  (5)
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57 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

liebe, spion, intrige, gesellschaft, geheimnis

Ein Spion in erlauchter Gesellschaft

Kate Noble ,
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 09.11.2012
ISBN 9783802588655
Genre: Romane

Rezension:

Vielen Dank an den Egmont Lyx Verlag, die mir diesen Roman zur Verfügung gestellt haben.

Inhaltsangabe (Quelle Egmont Lyx):
Die schöne junge Witwe Philippa Benning gibt in der Londoner Gesellschaft den Ton an. Als sie einen Marquis zu einem Rendezvous lockt, stolpert sie dabei über Englands berüchtigtsten Spion, den Blauen Raben. Dieser ist einer Verschwörung auf der Spur, die sich gegen die englische Oberschicht richtet. Philippa verspricht, ihm Zugang zu den höchsten Kreisen zu verschaffen, wenn sie seine wahre Identität enthüllen darf. Doch Philippa ahnt nicht, welche Gefahr ihr dadurch droht – für ihr Leben und ihr Herz …

Meine Einschätzung:
Ach ja, so einen Roman habe ich gerade gebraucht. Es zu lesen war ein wahrer Genuss!

Der Schreibstil war flüssig zu lesen und wirklich fesselnd, ab einem gewissen Punkt konnte ich das Buich einfach nicht mehr aus der Hand legen.

Die Charaktere waren mir sofort sympathisch und ich gebe zu, das sich an der ein oder anderen Stelle sogar weinen oder auch lachen musste. Hier stimmte die Mischung bis zur letzten Prise - Spannung, Witz und Humor, Action, Romantik, Erotik - es war alles da und nichts davon zu stark vertreten. Und der Autorin ist es gelungen zwei Charaktere zu erschaffen in denen mehr steckt, als man auf den ersten Blick vermutet. Ich liebe Phillippa und Marcus ...

Auch ließ die Autorin die Spannung in der Handlung nicht zu kurz kommen. Ich war gespannt, ob die Beiden "Helden" dem Täter auf die Spur kommen würden oder nicht. Was mich noch sehr überraschte, war die Tatsache über Blue Ravens Identität - ich war mir von Anfang an sicher recht zu haben - doch falsch gedacht!
Besonders das Ende fand ich sehr süß und ich frage mich, ob man mehr von ihnen hören wird - in Bd. 2 "Der Sommer der Lady Jane".

Mein Fazit:
Für Zwischendurch eine ganz wunderbare Lektüre - ich werde mir die Autorin merken. Von mir gibt es 4 Sterne

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gretchen lowell, mord, serienmörderin, archie sheridan, portland

Sterbensschön

Chelsea Cain , Fred Kinzel
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 20.05.2013
ISBN 9783442381517
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Guten Morgen ihr Lieben, 

endlich habe wieder eine Rezension für euch. Diesmal zu einem Buch in das ich persönlich große Hoffnungen und Erwartungen setze.
Hier nun mein "Urteil"!

Inhaltsangabe:

(Quelle Blanvalet)
Seine letzte Begegnung mit der schönen Serienkillerin Gretchen Lowell hat tiefe Wunden bei Detective Archie Sheridan hinterlassen. Um sich abzulenken, stürzt er sich deshalb mit Feuereifer in seinen neuesten Fall: Ein Erhängter wurde im Park gefunden, geknebelt, gehäutet und an den Handgelenken gefesselt. Da erreicht Archie eine Nachricht, die ihn fast aus der Bahn wirft: Gretchen behauptet, Informationen zu diesem entsetzlichen Verbrechen zu haben. Spielt sie erneut ein grausames Spiel mit ihm? Oder gibt es ein Geheimnis aus Gretchens Vergangenheit, für das ein skrupelloser Mörder töten würde?

Meine Einschätzung:

Wie die vier Bücher zuvor, wobei "Totenfluss" eher schwächelte, lässt sich auch der 5. Fall von Archie Sheridan wieder sehr flüssig lesen und war fesselnd bis zur letzten Seite. Nicht zuletzt, weil Gretchen wieder präsenter war, als im Teil vorher.

Die Charaktere und ihre Beziehungen entwickeln sich stetig weiter, wenn mir auch Archie mit seiner Abhänigkeit und Hörigkeit zu Gretchen langsam auf den Zeiger geht. Er will den Eindruck erwecken, dass er von ihr loskommen will und gerade als man glaubt, dass das nie was wird, überrascht er einen. Toll! Mehr verrate ich da aber nicht ...

So manche Überraschung und interessante Wendung wird von der Autorin abgeliefert und sie packt ihre Leserschaft von neuem. Nach "Totenfluss" war ich skeptisch, doch Chelsea Cain konnte mich umstimmen und ihre Bücher weiter zu lesen.

In "Totenfluss" hatte man das Gefühl, dass man von Gretchen zu wenig zu sehen bekommt, so wahrt die AUtorin mit einer neuen - tollen - Überraschung auf. Nach und nach entfaltet sich Gretchens Vergangenheit und neue "Alte" Fälle werden aufgerollt.
Man kann sich beinahe sicher sein, dass man nicht zum letzten Mal von Gretchen Lowell gehört hat.
Ich jedenfalls bin gespannt, was Chelsea Cain für uns Leser und Fans der Reihe bereithält.

Mein Fazit:
Starker Fortsetzung! 5 Sterne

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1. band, roman, sept.10, linda lael miller, montana creeds

Montana Creeds - Das Herz aller Dinge

Linda Lael Miller , Ralph Sander
Flexibler Einband: 380 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 01.08.2010
ISBN 9783899417395
Genre: Romane

Rezension:

Mein Dank geht hier an den MIRA Taschenbuch Verlag, die mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

Inhaltsangabe:
Logan Creed ist nach über 10 Jahren wieder nach Hause zurückgekehrt - auf die Stillwater Springs Ranch, der Farm seiner Familie.

Dort begegnet er Briana Grant, die nach einer Scheidung nichts anderes will als in Frieden zu leben. Doch da tritt Logan in ihr Leben und alles ändert sich.

Und plötzlich steht auch noch ihr ExMann vor der Tür und mit seinem Erscheinen beginnen merkwürdige Dinge zu passieren. Nun gibt es nur noch einen Ort an dem sich Briana sicher fühlt: In Logans Armen ...

Meine Einschätzung:
Zuerst zierte sich das Buch etwas gelesen zu werden, doch kaum hatte ich es in den Händen und begonnen zu lesen kamen wir nicht mehr voneinander los.

Bei Bd.1 der Montana Creeds handelt es sich um meinen ersten Roman aus der Feder der amerikanischen Erfolgsautorin Linda Lael Miller. Und was soll ich sagen? Ich kam mir wunderbar unterhalten vor ... ständig hatte ich bei Logan die Marlboro Werbung vor meinem inneren Auge.

Doch genug davon.

Der Schreibstil war wirklich gut und flüssig zu lesen. Die Landschaft und die Personen, die LLM beschrieb wurden vor meinen Augen zum Leben erweckt und ich würd all das gerne einmal selbst sehen.

Die Charaktere wirken auf den ersten Blick flach und nichtssagend, dennoch weisen - gerade Logan, der oft als Cowboy bezeichnet wird - sehr viel Tiefe auf. Es steckt oft mehr hinter ihrer Fassada, als man auf den ersten Blick zu glauben mag.

Die Handlung selbst - zwischen Briana und Logan - lief ab, wie man sich es vorstellte und wie man es von dieser Art Roman gewohnt ist. Trotzdem tat dies dem Lesevergnügen keinen Abbruch. Im Gegenteil die spannenden Augenblicke waren es, die dem Roman die nötige Prise gaben, die mich zwangen weiterzulesen. Denn mit der Entwicklung, den Wendungen und Überraschungen habe ich so nicht gerechnet.

Natürlich gibt es auch, wie bei jeder zerrütteten Familie eine gehörige Portion Gefühlschaos. Und man will unbedingt wissen, ob sich die drei Creed Brüder wieder vertragen werden oder auf Ewig spinnefeind sein werden.

Ich bin darauf gespannt Dylan und Tylers Geschichte zu lesen.

Mein Fazit:
Gelungener Auftakt und wirklich spannend zu lesen. Von mir gibt es 4 von 5 Sternen

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liebe, sex, erotik, rush, blaire

Rush of Love - Verführt

Abbi Glines
E-Buch Text: 240 Seiten
Erschienen bei Piper ebooks, 23.04.2013
ISBN 9783492964012
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Inhalt:
Blaire hat niemanden mehr auf der Welt - bis auf einen Vater, der ihre Familie nach dem Tod ihrer Zwillingsschwester verlassen hat. Nach dem Tod ihrer Mutter macht sie sich widerwillig auf den Weg nach Florida, um für eine kirze Zeit bei ihrem verhassten Vater unterzukommen. 

Da begegnet sie Rush, Sohn eines Rockstars und ihr Stiefbruder. Beide fühlen sich zueinander hingezogen. Doch es gibt ein dunkles Geheimnis in Rushs VErgangenheit, dass alles zerstören könnte was Blaire liebt und kennt ... 


Meine Einschätzung: 

Das war ja ein wirklich kurzes Intermezzo mit Rush und Blaire auf meinem Blog und auf meinem Sofa lach Und doch gebe ich zu, dass es das intensivste Leseerlebnis seit einigen Wochen war. 

Ich gestehe auch, dass ich ein Sakrileg begangen habe - ich habe doch tatsächlich ein Eselsohr reingemacht und mit dem Kugelschreiber Textpassagen markiert. Nicht lynchen bitte - es musste sein!

Der Schreibstil der Autorin ist sehr einfach gehalten und gerade diese Einfachheit und der Minimalismus in der Handlung haben mich bis zum Ende hin an das Buch gekettet. Die Autorin hat in mir ein Wirrwarr der Gefühle ausgelöst - in einem Absatz will man sich seinem eigenen Liebsten an den Hals werfen und im nächsten Moment will man sich einfach zu einer Kugel zusammenrollen und losheulen. 

Ja, ihr habt richtig gelesen: Ich habe geheult! Diverse Szenen zwischen Blaire und Rush haben mir Tränen in die Augen getrieben und gegen Ende habe ich dann auch hemmungslos losgeheult. Es war wirklich ein Gefühlschaos. 


Natürlich habe ich beim Lesen dann auch Vergleiche gezogen zwischen ähnlich prickelnden Romanen, wie zum Beispiel Shades of Grey oder Crossfire. Doch ich wurde positiv überrascht. Diesmal hat man keinen sexuell verkorksten jungen Mann, der auf BDSM steht. Nein, hier haben wir einen jungen Mann, der zu einer Zeit glaubte das Richtige zu tun, nur um festzustellen, dass er sich am Ende ins eigene Bein geschossen hatte. Denn alles "Böse", dass wir in der Vergangenheit tun fällt irgendwann auf uns zurück. 


Die Charaktere waren wirklich gut skizziert und lebhaft. Man kann nicht sagen, dass irgendjemand unsympathisch oder sympathischer als die Anderen sind. Und doch mochte ich Blaire sofort - ich kann es an nichts besonderem festmachen, doch sie machte sich keine Illusionen und doch war auch da diese Hoffnung in ihr zu spüren. So auch bei Rush, er versucht sich verzweifelt (gut, so verzweifelt vielleicht doch nicht) von seiner Stiefschwester fernzuhalten aus oben genannten Gründen. Doch einmal an der Droge "Blaire" gerochen und schon verfallen. Fallen to far ... 


Dieses Buch zu lesen war ein wahres Erlebnis und ich bin schon jetzt gespannt, wie es mit Rush und Blaire weitergehen wird. Rush of Love - Erlöst erscheint im Juli 2013. Ich freue mich darauf. Das letzte Wort ist nämlich noch nicht gesprochen.

Mein Fazit:
Vielschichtiger Roman, der von allem ein bisschen hat und mich nicht losließ!


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