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22 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

wölfe, fantasy, fantasie, silberwolf, wolf

Silberwolf

Petra Schmidt.
Flexibler Einband: 158 Seiten
Erschienen bei Machandel-Verlag, 11.10.2014
ISBN 9783939727736
Genre: Fantasy

Rezension:

Der Fantasy-Roman “Silberwolf“ von Petra Schmidt ist im Machandel Verlag als Taschenbuch und ebook erschienen. Das schöne Cover des Buches fesselt zunächst den Blick. Im ebook leiten schwarz-weiße Abbildungen von Wölfen jeweils das neue Kapitel ein.

Die Autorin Petra Schmidt erzählt in ihrem Erstling die Familiengeschichte dreier Frauen, die sie geschickt mit einem Kriminalfall und der Mystik des Silberwolfes verwebt.

Zum großen Teil aus der Sicht des Mädchens Jasmin geschildert, sind deren Emotionen gut nachzuvollziehen. Dabei gelingt es der Autorin den Mutter-Tochter-Konflikt, der den Einstieg in die Geschichte bestimmt, realistisch darzustellen. Auch die Rolle der Großmutter ist treffend herausgearbeitet. Während die familiären Probleme bearbeitet werden und dadurch in den Hintergrund treten, nimmt die Legende um den Silberwolf immer mehr Raum ein. Die brutalen Geschehnisse um die Tiere im Wald und somit ein kriminalistischer Handlungsfaden kommen dazu. Geschehnisse aus der Vergangenheit lassen nach und nach erkennen was den Täter antreibt, ohne ihn gleich zu entlarven. Die Auflösung des Falles ist konsequent durchdacht, das Ende des Buches eher melancholisch.

Das Buch ist in einem flüssigen, gut zu lesenden Stil geschrieben. Die Einteilung in überschaubare Kapitel bietet eine sinnvolle Struktur. Phasenweise ist die Geschichte jedoch “dialoglastig“, Gespräche ziehen sich über mehrere Seiten. An einigen wenigen Stellen fällt die Protagonistin Jasmin aus ihrer jugendlichen Sprache und benutzt für dieses Alter untypische Wörter oder Formulierungen.

Der Spannungsbogen entwickelt sich langsam aber stetig, dabei wird das “Heulen des Silberwolfes“ ein wenig zu inflationär eingesetzt. Leider wird die Spannung auf ihrem Höhepunkt zu schnell entschärft, dieser Moment wäre ausbaufähig gewesen.

Sowohl dem Täter, als auch dem Silberwolf mit seinem Rudel, hätte noch mehr Kontur gut getan. Denn die tollen Ideen der Autorin hätten, genau betrachtet, für etliche Seiten mehr gereicht.

Fazit:

Treffend und liebevoll ist der Blick, den die Autorin auf die Großmutter – Mutter – Tochter Konstellation hat. Auch die Momente mit dem Silberwolf und seinem Rudel lassen die Wärme spüren, mit der dieses Buch entstanden ist. Drei Frauen und ihr Mut, das Böse, das sich aus der Vergangenheit nährt und Weisheit auf vier silbernen Pfoten. Ein nicht perfekter aber lesenswerter Erstling!

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Tags: silberwolf, wolf   (2)
 

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

venedig, krieger des lichts, gutes lesefutter, spannend, fantasy

Und der Spaß geht in Venedig weiter

D. Fries
Flexibler Einband: 170 Seiten
Erschienen bei Machandel-Verlag, 09.05.2014
ISBN 9783939727491
Genre: Fantasy

Rezension:

Der Taschenbuchroman “Und der Spaß geht in Venedig weiter“ ist ein würdiger Nachfolger des ersten Bandes der “Chroniken des Lichts“. Rund 170 Seiten in einer lockeren, spontan anmutenden Sprache bieten beste Fantasy-Unterhaltung. Ein neuer Auftrag führt Rafe und Jenny, Krieger des Lichts, nach Venedig. Doch einiges kommt anders als erwartet. Wieder schildert Rafe in seiner betont flapsigen Art die Geschehnisse. Mutierte Vampire und ein Baby mischen den Laden gehörig auf. Viele witzige Ideen, lockere Sprüche und neue interessante Protagonisten sorgen für ein tolles Lesevergnügen. Es gibt auch finstere Szenen, dort legt Rafe auch mal seine Coolness ab, ohne dadurch unecht zu wirken. So entstehen Momente zum Mitfühlen, die einfach gut umgesetzt sind. Mit ihrem schwungvollen, frischen Stil ist der Autorin ein weiterer großer Wurf gelungen.

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Tags: fantasy, krieger des lichts, venedig   (3)
 

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134 Bibliotheken, 0 Leser, 5 Gruppen, 13 Rezensionen

thriller, behandlung, mord, london, krimi

Die Behandlung

Mo Hayder , Christian Quatmann
Flexibler Einband: 497 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 27.02.2007
ISBN 9783442464760
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Eines sollte vorweggenommen werden. Um "Die Behandlung" zu verstehen ist es von Vorteil vorab "Der Vogelmann" gelesen zu haben. Denn Hayder führt den psychologischen Strang um Inspektor Jack Caffrey und seine Freundin nahtlos weiter. Der Plot ist spannend geschrieben, wirkt aber an manchen Stellen konstruiert. Es gibt zudem einige logische Schwächen. Im Vergleich zum "Vogelmann" ist ein mehr an Ekel und Brutalität keine Gewähr für einen noch besseren Thriller. Hier ist die Autorin über das Ziel hinausgeschossen. Das Einsteigen in das Innenleben des Täters bleibt uns in ihrem neuen Krimi beinahe völlig verwehrt. Auch die Art und Weise in der Caffreys Freundin dargestellt wird, entwickelt sich im Verlauf der Geschichte eher fragwürdig. Caffrey selbst driftet völlig aus dem Ruder. Die Story entwickelt zwar beim Lesen schnell einen Sog, Spannung ist garantiert, ihre Schwächen und Mängel trüben jedoch häufig die Lesestimmung. Ein "Weniger" wäre hier sicherlich "Mehr" gewesen. Nichts für Zartbesaitete.

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2.554 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

jakobsweg, hape kerkeling, humor, pilgern, spanien

Ich bin dann mal weg

Hape Kerkeling
Fester Einband: 405 Seiten
Erschienen bei Piper, 15.09.2010
ISBN 9783492259736
Genre: Sachbücher

Rezension:

Der Jakobsweg ist Offenbarung für Gläubige aus aller Welt, aber auch für zerrissene Seelen, für Menschen auf Sinnsuche und für Hape Kerkeling, nachdem sein Körper ihn ausgebremst hat. Ehrlich und in seiner flapsigen Art dokumentiert er die Anstrengungen der Wanderung, die Schönheit der Natur, auch häßliche Landschaften und die Begegnung mit nervigen aber auch netten und interessanten Menschen. Hapes Reise auf dem Weg gerät nicht zu einer überspirituellen Begebenheit, da er mit trockenem Humor und einer gesunden Portion Selbstironie aufwartet. Über ein paar kleine Längen kann man hinweglesen. Im letzten Kapitel wird eine Art Wehmut spürbar die besagt: Schade, dass der Reisebericht nun schon zu Ende ist.
Eine runde und erfrischende Lektüre, für alle, die nicht nach Sensationen suchen, sondern sich einfach fallen lassen wollen.

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476 Bibliotheken, 2 Leser, 11 Gruppen, 35 Rezensionen

thriller, serienmörder, london, england, krimi

Der Vogelmann

Mo Hayder , Angelika Felenda (Übers.)
Flexibler Einband: 411 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 01.03.2002
ISBN 9783442451739
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Thriller von Mo Hayder ist in der Krimihochburg London angesiedelt. Er kreuzt geschickt die Lebensläufe zweier sehr unterschiedlicher Täter und ihrer sexuellen Obsessionen. Hayder schreibt aus unterschiedlichen Perspektiven, so dass fesselnde Innenansichten sowohl der Täter, als auch des Ermittlers zustande kommen. Der Roman erhält durch die innere Zerrissenheit des Emittlers Jack Caffrey eine weitere interessante Facette, die auch sein problematisches Verhältnis zu Frauen deutlich macht. Der Spannungsbogen ist stabil konstruiert, er lässt den Leser phasenweise in die Geschichte abtauchen. Der Roman ist in einer direkten, teils auch sehr harten Sprache verfasst. Die Tathergänge sind derart detailliert gezeichnet, dass dieses Buch für zartbesaitete Leser nicht zu empfehlen ist. Trotz einiger logischer Schwächen ein spannender und empfehlenswerter Krimi.

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humor, intelligenz, comedy, weltreise, dieter nuhr

Gibt es intelligentes Leben?

Dieter Nuhr ,
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 01.07.2006
ISBN 9783499620768
Genre: Humor

Rezension:

Dieter Nuhr zeigt sein Können in diesem Buch fast so souverän wie auf der Bühne. Er beobachtet, hinterfragt und touchiert dabei Fragen aus Geschichte, Erdkunde, Biologie, Religion usw. ... eigentlich wollte er Lehrer werden.
Der Schreibstil ist erfrischend und gut lesbar. Ab und zu stolpert der Leser über eine Ballung von Fachtermini. Das ist jedoch schadlos zu überstehen. Leider sind die Illustrationen nicht den jeweiligen Texten zugeordnet, das stört ein wenig den Lesefluss. Anstonsten ist die Bildauswahl gelungen.
Nuhr entführt uns in verschiedenste Kulturkreise, in die Tier- und Pflanzenwelt und seine humorvoll-sarkastische Sicht der Dinge eröffnet dem Leser stets neue Sichtweisen. Das Buch löst ein leichtes Dauerschmunzeln aus, denn trotz Ironie und Sarkasmus ist es liebevoll geschrieben. Es gibt eine alte Weisheit die besagt: Gib mir die Geduld hinzunehmen, was nicht zu ändern ist, die Kraft, das anzufangen was ich ändern kann, und den Verstand beides zu unterscheiden.
Dieter Nuhr macht mit seinem intelligenten Humor einen Schritt in diese Richtung. Auch wenn er live noch einen Stern drauflegt, lesenswert!

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Der Geruch des Regens

Nadia Fusini
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei btb
ISBN 9783442730483
Genre: Historische Romane

Rezension:

Der Inhalt ist schnell umrissen: Ein junger Mann dessen Vater sich erhängte, kommt mit dem Leben nicht zurecht. Die einzige Frau, die er vielleicht sogar liebt, verläßt er als sie schwanger wird, weil er sich überfordert fühlt. Jahre später sucht er halb freiwillig, halb gedrängt wieder Kontakt zu ihr, in der Hoffnung noch einmal beginnen zu können. Auf dieses Gerüst aufgebaut und aus der Sicht des Protagonisten erzählt, erlebt der Leser unendliche Innenansichten, Depression, Trägheit, Zweifel und Schmerz. Die Autorin ergeht sich in einem solchen Maße in einer Ausmalung der inneren Zerrissenheit, dass es selbst für den Leser zur Qual wird weiterzulesen. Ein lähmender Sog begleitet die gesamte Geschichte und liegt wie ein Stein auf der Seele. Der künstlerische Stil ist erstklassik, das Psychogramm in solch geballter Form kaum zu verdauen. Im Prinzip geschieht nichts Wesentliches an Handlung. Wie der Protagonist selbst muss sich der Leser teils durch eine Lethargie quälen.
Dennoch bleibt neben der kunstvollen und poetischen Sprache einiges hängen. Diese Elegie, eine seelische Selbstzerfleischung des Protagonisten, begleitet den Leser auch noch, nachdem er das Buch geschlossen hat. Anstrengendes aber durchaus interessantes Psychogramm. Wer allerdings gern zur Entspannung liest, sollte zu einem anderen Buch greifen.

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humor, frau, mario barth, mann, lexikon

Langenscheidt Frau-Deutsch/Deutsch-Frau

Mario Barth , Mario Barth
Fester Einband: 128 Seiten
Erschienen bei Langenscheidt, 27.09.2004
ISBN 9783468731228
Genre: Humor

Rezension:

Wer Mario Barth auf der Bühne kennt weiß, dass er mit seinem schlicht gestrickten Humor die Massen begeistern kann. Das liegt nicht unbedingt am Inhalt, sein gut getimter Körpereinsatz, das Spiel mit der Stimme und die ausdrucksstarke Mimik tragen dazu bei. Diese Pluspunke fallen jedoch bei einem Buch weg.
Sein Paradethema, die Beziehung von Mann und Frau, ist dabei nicht neu und in vielfältiger Form schon immer präsentiert worden. Interessant ist dabei jedoch seine Idee, die wirklich banalsten Alltagsgegebenheiten dafür auszuschlachten. Hier beweist er eine gute Beobachtungsgabe, die er dann aber leider auf eine verallgemeinerde Basis hebt.
Das Büchlein selbst ist ansprechend gestaltet und in 14 Kapitel gegliedert. Die Abhandlungen der einzelnen Themen sind dabei interessanter als die angehängten Vokabeltabellen.
Das Buch ist kein Brüller, eher ein sporadischer Schmunzler. Irgendwie süß ist das angehängte Stickwortverzeichnis.
Auch wenn an ein oder anderer Stelle so etwas wie Erkenntnis aufflackert, sollte der Leser, ob Mann oder Frau, das Ganze nicht so ernst nehmen.

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1.536 Bibliotheken, 9 Leser, 7 Gruppen, 53 Rezensionen

thriller, david hunter, krimi, simon beckett, mord

Kalte Asche

Simon Beckett , Andree Hesse , ,
Fester Einband: 640 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 01.09.2011
ISBN 9783499256479
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Simon Becketts Fortsetzung um den forensischen Anthropologen David Hunter spielt wieder in der Abgeschiedenheit, diesmal auf der kleinen schottischen Insel Runa. Klimatisch war der Vorgänger in flirrende Hitze getaucht, diesmal läßt der Autor Naturgewalten wie Kälte, Sturm und heftigen Regen von der Leine. Die Insel wird durch das Unwetter von der Außenwelt abgeschnitten. Nach dem Fund einer verbrannten Leiche sind Hunters Fähigkeiten gefragt. Während der polizeilichen Ermittlungen eines zu kleinen Teams ist stets die misstrauische und teils aggressive Stimmung unter den Einheimischen spürbar. Nach weiteren Morden wird klar, dass der Täter aus der kleinen Inselgemeinde stammen muss.
Der Krimi ist auch diesmal aus der Ich-Perspektive des Protagonisten erzählt. Darüber hinaus schwenkt der Autor auch in die Innenansichten der Opfer. Im Gegensatz zum Erstling ist der Auftakt weit weniger furios. Die Erzählung braucht sehr lange, bis sie an Tempo gewinnt. Dennoch ist durchweg eine Art kalte Spannung spürbar. Danach bricht der bis zum Schluss fesselnde Part des Buches hervor. Der Autor benutzt die Andeutungen des Ich-Erzählers in seinem zweiten Werk weit weniger inflationär. Dafür stört hin und wieder die Anhäufung unglücklicher Zufälle. Die forensische Arbeit kommt immer wieder punktuell zum Vorschein, steht aber wie beim ersten Werk nicht im Fordergrund. Der Leser kann nie wirklich sicher sein wohin die Suche nach dem Täter führt, es gibt viele versteckte Hinweise, die auch in Sackgassen führen. Das Ende kommt mit unerwarteten Überraschungen und einem atemlosen Finale daher. Einige Ahnungen, die den Leser bereits befallen haben, bestätigen sich, anderes kommt völlig überraschend. Dabei ist das offene Ende sicher nicht jedermanns Geschmack.
"Kalte Asche" ist ein spannender Krimi mit vielen Facetten. Der Autor behält ein gewisses Grundgerüst bei, das sich bei seinem Erstling bewährt hat. Dazu gehört auch die mehrdimensionale Täterauflösung.
Trotz kleiner Einschränkungen ein empfehlenswertes Buch.

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4.923 Bibliotheken, 22 Leser, 9 Gruppen, 111 Rezensionen

thriller, david hunter, krimi, simon beckett, england

Die Chemie des Todes

Simon Beckett , Andree Hesse , ,
Fester Einband: 656 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 01.09.2011
ISBN 9783499256462
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Simon Becketts Hunter-Erstling entführt den Leser in das Leben des forensischen Anthropologen David Hunter, der sich nach einem Schiksalsschlag von seinem bisherigen Leben verabschiedet und sich eine neue Existenz als Landarzt in dem kleinen Ort Manham aufgebaut hat. Auch eine neue Liebe scheint sich anzubahnen. Als ein Serientäter dort sein Unwesen zu treiben beginnt, sind Hunters Fähigkeiten gefragt. Während der polizeilichen Ermittlungen kocht die Stimmung unter den eigenbrötlerischen Einwohnern allmählich hoch, denn der Täter könnte aus ihren Reihen stammen.
Der Krimi ist aus der Ich-Perspektive des Protagonisten erzählt, außerdem erhält der Leser Innenansichten der Opfer. Nach einem furiosen Auftakt geht das Tempo zunächst zurück. Der Autor erhält jedoch durch Andeutungen des Ich-Erzählers einen soliden Spannungsbogen aufrecht, manchmal erscheint der Gebrauch dieser Vorahnungen jedoch ein wenig zu inflationär und nutzt sich dadurch ab. Die forensische Arbeit steht, wie man vielleicht erwarten würde, nicht im Fordergrund, ermöglicht aber dennoch interessante und lohnenswerte Eindrücke. Die Suche nach dem Täter führt zu vielerlei Verdächtigungen, so dass sich auch der Leser nie wirklich sicher sein kann. Das Leiden der Opfer ist psychologisch dicht erfahrbar, die Sequenzen der Brutalität gehen in ihrer Beschreibung jedoch nicht über die Grenzen des Ertragbaren hinaus. Die stimmige Psychologie des Täters wird am Ende leider durch ein zusätzliches Täterkonstrukt verwässert. Hier wäre weniger mehr gewesen. Auch die dargelegte Ich-Stärkung eines der Opfer durch das Verbrechen erscheint unlogisch.
Die "Chemie des Todes" ist ein spannender Krimi mit vielen Facetten.
Trotz kleiner Einschränkungen ein empfehlenswertes Buch.

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dämonen, vampire, rom, fantasy, dramen

Lasset das Drama in Rom beginnen

D. Fries
Flexibler Einband: 174 Seiten
Erschienen bei Machandel-Verlag, 15.10.2013
ISBN 9783939727347
Genre: Fantasy

Rezension:

Der Low-Fantasy Taschenbuchroman "Lasset das Drama in Rom beginnen" besticht auf 170 Seiten mit einer spritzigen, jugendlichen Sprache. Auch für "Fantasy-Anfänger" ist das Buch geeignet, es wird alles locker nebenher erklärt, ohne das es überfrachtet wirkt. Für Jugendliche und junge, sowie junggebliebene Erwachsene gleichermaßen geeignet, führt die einfache, aber gut durchdachte Story nach Rom. Rafe, ein Krieger des Lichts, soll gemeinsam mit "der größten Zicke des Universums" seine Abschlussprüfung für die geheime Bruderschaft absolvieren. Die aus Rafes Sicht mit witziger Ironie geschilderten und kommentierten Situationen garantieren ein kurzweiliges Lesevergnügen.
Ich habe dieses Buch in einem Rutsch gelesen und ich will mehr davon!

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