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102 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 3 Rezensionen

neuseeland, maori, australien, neuseland, 19. jahrhundert

Das Gold der Maori

Sarah Lark
Flexibler Einband: 752 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 13.06.2014
ISBN 9783404260881
Genre: Romane

Rezension:  
Tags: australien, neuseeland   (2)
 

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(142)

273 Bibliotheken, 13 Leser, 0 Gruppen, 105 Rezensionen

thriller, fbi, ethan cross, geiselnahme, cia

Spectrum

Ethan Cross , Rainer Schumacher
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 21.07.2017
ISBN 9783404175550
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Meine Meinung:

„Spectrum“ von Ethan Cross hat insgesamt zwei Handlungsstränge, die nach einiger Zeit spannend zusammenlaufen. In dem ersten Handlungsstrang – mit welchem das Buch auch beginnt – geht es um das Massaker in einem Squatter-Camp in Südafrika und den inoffiziellen Ermittlungen von Constable Isabel Price, deren Adoptivsohn bei dem Massaker ermordet worden ist. Der zweite Handlungsstrang zeigt den Überfall auf die GoBox-Filiale bzw. den Banktresor sowie die Ermittlungen von Dr. Burke, Special Agent Carter und dem Polizisten Juliano.

Die Charaktere werden alle sehr detailliert und enorm einfallsreich beschrieben, dabei haben viele innere Konflikte. Das ist zwar sehr hilfreich, um die mitspielenden Personen näher „kennen zu lernen“, aber es ist dadurch anfangs auch schwer zu erkennen, wer zu den Hauptcharakteren gehört. Leider erhalten die meisten Charaktere trotz der ausführlichen Beschreibungen keine Tiefe, wirken irgendwie flach. Davon hebt sich allerdings größtenteils der ungewöhnliche und recht interessante Charakter Dr. August Burke hervor, der mir im Laufe der Handlung sympathischer wurde. Er hat das Asperger-Syndrom, ist hochintelligent und noch sehr jung, leidet an Selbstzweifel und der ständigen Angst sich in der Gesellschaft von anderen Menschen vielleicht in deren Augen falsch zu verhalten, weil er eine andere Auffassung von bestimmten Dingen hat – also anders denkt. Da er sowieso von niemanden verstanden wird und keine Freunde findet, bleibt er lieber allein. Durch ihn verdankt die Geschichte hin und wieder eine amüsante Szene, welche die angespannte Situation etwas auflockert.

Dann gibt es u.a. noch den älteren und „väterlichen“ Special Agent Carter, der es kaum hat erwarten können, wieder im Außendienst tätig zu werden und Burke dazu bringt bei dem Fall mit zu ermitteln. Den ehrlichen und harten italienisch-amerikanischen Cop Nic Juliano, dem seine Vergangenheit schwer zu schaffen macht. Die Südafrikanerin Isabel Price, welche jede Gefahr auf sich nimmt, um den Mörder ihres Adoptivsohns zu finden und Rache zu nehmen. Und den absolut skrupellosen und zwiegespaltenen Mörder „Krüger“, der als Söldner mit Verbrechen Geld verdient, aber auch noch ein anderes „Ich“ hat, welches denkt, ein normaler Mensch zu sein.

Die Geschichte wird aus unterschiedlichen Perspektiven in der personalen Erzählweise erzählt, wodurch man z.B. auch Einblick erhält in die „kranke“ Gedankenwelt eines Massenmörders.

„Spectrum“ setzt auf eine relativ actionreiche Handlung, ziemlich brutale Szenen, dass es einem kalt den Rücken hinunter läuft, überraschende Wendungen und Verwicklungen sowie einem flüssigen Schreibstil und kurze Kapitel. Der Anfang lief leider etwas schwergängig und anstrengend an aufgrund der vielen und schnellen Sprünge zwischen den Handlungen und den ziemlich vielen Charakteren. Nach dem imposanten Showdown, bei dem die aufgeworfenen Fragen und Verwicklungen geklärt werden, erfährt man nicht nur, warum das Buch „Spectrum“ heißt, sondern auch, dass es wegen der Gründung einer Taskforce der Auftakt einer neuen Buchreihe ist.

Alles in allem finde ich das Buch unterhaltsam, so dass mich auch die Fortsetzung interessieren würde.

Fazit:

Unterhaltsamer und recht brutaler erster Teil einer Thriller-Reihe mit einem unkonventionellen Ermittler, einem skrupellosen Mörder und vielen Verwicklungen.

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Tags: ermittler, fbi, thriller   (3)
 

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25 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

düster, kurzgeschichten, horror, constance, kurzgeschichte

Snap - Im Haus des Bösen

Douglas Preston , Lincoln Child
E-Buch Text: 28 Seiten
Erschienen bei Knaur eBook, 02.05.2013
ISBN 9783426420232
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Meine Meinung:

Da ich die gesamte Pendergast-Reihe sammle, war somit auch die erste Kurzgeschichte der Reihe ein „Muss“ für mich. In „Snap“ warten Pendergast und Constance im Wohnzimmer am brennenden Kamin auf das Abendessen. Um die Zeit zu vertreiben, erzählt Pendergast dann eine schaurige Geschichte aus seiner Kinderheit, in der man wiederum Pendergast als einen etwas anderen Menschen kennenlernt.

„Snap – Im Haus des Bösen“ ist in dem gewohnten und gelungenen Sprachstil der Pendergast-Romane gehalten und eine regelrechte Grusel-Geschichte, die zwar unterhaltsam ist und etwas aus Pendergast Kindheit zeigt, jedoch eher im 19. Jahrhundert spielen könnte. Die Idee selbst ist nett, das Ende schaurig und auf die wenigen Seiten spannend dargebracht.

Fazit:

„Snap – Im Haus des Bösen“ ist eine unterhaltsame Pendergast-Kurzgeschichte, die in der Sammlung nicht fehlen sollte.

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Tags: constance, grusel, horror, kurzgeschichte, pendergast   (5)
 

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

sequenz, intrige, schottland, geld, medizin

Tödliche Sequenz: Ein Lord Bromley Thriller

Alex Bensson
E-Buch Text: 368 Seiten
Erschienen bei null, 01.05.2017
ISBN B071L168BD
Genre: Sonstiges

Rezension:

Meine Meinung:

„Tödliche Sequenz“ ist mittlerweile der zweite Band, in dem der englische Lord Lucius Bromley zusammen mit seinem unkonventionellen Team wieder eine Katastrophe aufhalten muss, diesmal jedoch inoffiziell. Der zweite Band lässt sich unabhängig von dem ersten Band „Viren schlafen nicht“ lesen, dennoch macht es mehr Spaß den „Anfang“ zu kennen.

Vom Stil her knüpft „Tödliche Sequenz“ erfreulicherweise fast identisch an dem vorherigen Band an. Schnell wechselnde und viele unterschiedliche Schauplätze und Perspektiven, relativ kurze Kapitel, welche den Wochentag und die Uhrzeit als „Titel“ haben, actionreiche Szenen, Verwicklungen und das stückchenweise Lösen des Geheimnisses sorgen für ein rasantes Tempo, Spannung und ein flüssiges Lesen. Des Weiteren wurde auch hier ein Verbrechen kreiert, das seine Wirkungen in großem Ausmaß entfalten könnte.

Es gibt mehrere verschiedene Handlungsstränge – zum einen die Ermittlungsarbeit von Lucius‘ Team, zum anderen die Morde und die äußerst merkwürdige und dramatische „Rettung“ einer schwer krebskranken Frau durch eine unbekannte Organisation, wodurch eine ziemlich grauenerregende Atmosphäre erschaffen wird. Das interessante hierbei ist natürlich, wie und ob das alles zusammenhängt – der Poloniumdiebstahl, die ausgewählten Opfer, die Organisation und die Hilfe an unheilbar erkrankten Menschen, welche angeblich plötzlich geheilt werden können.

Worauf sehr großen Wert gelegt wurde, sind die präzisen und verständlichen Schilderungen im medizinischen Bereich. Dabei beschränken sich die Landschaftsbeschreibungen ausschließlich auf das Nötigste, nicht ausschweifend, sondern eher als notwendiger Zusatz für die Handlung an sich. Sehr einfallsreich ist auf jeden Fall die Methode, auf welche Weise die Morde verübt werden. 

Auch die gewohnten Charaktere aus dem ersten Band spielen wieder mit und haben sich weiterentwickelt: die Einbrecherin Uriela, der ehemalige CIA-Agent Gabriel, die beiden Brüder und ehemaligen Mossad-Agenten Michael und Raphael, der Computerspezialist Alexej, der ältere Butler Harold, die Biologin/Ärztin Claire und Lucius, der Leiter des Teams. Die „Basis“ ihrer Gruppe ist ein altes riesiges Schloss in Schottland, dessen genauer Standort geheim ist.

An hin und wieder amüsanten Redewendungen mangelt es auch nicht, was die Geschichte an einigen Punkten auflockert.

Der Showdown am Ende war ziemlich schnell beendet. Was mir leider weniger gefallen hat, war die Auflösung, da hatte ich mir nach der sehr gut aufgebauten Handlung etwas Anderes vorgestellt.


Fazit:


Interessante und spannende Fortsetzung des ersten Bandes. Das Ende ist etwas enttäuschend, aber ansonsten ist es genauso unterhaltsam wie „Viren schlafen nicht“.


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Tags: england, medizin, schottland, thriller   (4)
 

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58 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

afrika, wüste, geheimnis, buschmann, berlin

Der Ruf der Kalahari

Patricia Mennen
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 15.11.2010
ISBN 9783442375172
Genre: Historische Romane

Rezension:  
Tags: abenteuer, afrika, berge, farm, geheimnis, wüste   (6)
 

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(147)

245 Bibliotheken, 13 Leser, 1 Gruppe, 76 Rezensionen

thriller, haus, psychothriller, london, the girl before

The Girl Before

JP Delaney , Karin Dufner
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Penguin, 25.04.2017
ISBN 9783328100997
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Meine Meinung:

Den Anfang von „The Girl Before“ von JP Delaney fand ich zunächst recht undurchsichtig. Es werden bereits auf den ersten Seiten zwei parallele Handlungsstränge geschaffen: einmal die Kapitel, welche Emmas Leben in dem Haus zeigen und aus ihrer Sicht erzählt werden, und dann eben jene, die aus Janes Sicht erzählt werden. Doch durch etwas Einlesen und mit Hilfe der Titel der einzelnen Kapitel (Damals: Emma/ Heute: Jane) kann man die ständig wechselnden Perspektiven gut auseinanderhalten und findet letztendlich in die Geschichte, die einen schnell in den Bann zieht.

Größtenteils – aber nicht vollständig – beschränkt sich der Erzählort auf das Haus, die Folgate Street Nr. 1, welches sehr detailreich und interessant beschrieben wird. Das Haus ist zwar luxuriös, aber beschränkt sich ausschließlich auf das Nötigste und Wesentliche. Es stellt gewisse Anforderungen an seine Bewohner, nämlich ebenso minimalistisch zu leben, wie das Haus selbst ist. Die Regeln, welche unbedingt eingehalten werden müssen, und das Haus selbst sind derart bildhaft dargestellt, dass man sich selber darüber Gedanken macht, ob man minimalistisch leben könnte oder nicht.

Die Spannung steigt intensiv sobald Jane von dem Tod ihrer Vormieterin in dem Haus erfährt. Zuvor hat sie sich sicher und geborgen dort gefühlt, doch dann wird ihr die bedrohliche Stille des Hauses immer unheimlicher, zumal immer neue Fragen und Vermutungen über Emmas Tod auftauchen und sie mittlerweile und offensichtlich in ihre Rolle schlüpft.

Dem Leser wird ein bestimmtes Bild von den Charakteren vorgegaukelt, so dass man später erstaunt die Wahrheit erfährt, die richtige Realität, ein umgekehrtes Spiegelbild. Erscheinen einige Charaktere anfangs als „normal“, so wird man bald feststellen, dass der Schein trügt. Da wäre einmal Jane, sie ist ruhig und berechnend. Emma ist eher impulsiv und attraktiv. Beide haben ein tragisches Ereignis hinter sich. Dann Simon, der nette, gute und hintergangene Freund. Und Edward Monkford – exzentrisch, gutaussehend, ein kreatives Genie und zwanghafter Perfektionist. Die Wendungen, welche hier eintreten, sorgen erfreulicherweise immer wieder dafür, dass man sich nicht sicher sein kann, ob es Mord, Selbstmord oder einfach nur ein Unfall gewesen ist.

Zwischen den Kapiteln tauchen immer wieder Fragen auf, die Jane bzw. Emma während ihres Wohnens in der Folgate Street 1 beantworten müssen – eine Umfrage, sozusagen, die aufzeigen soll, inwiefern die Bewohner sich an die Regeln halten bzw. wie ein minimalistisches Dasein ihr Leben bis jetzt verändert hat. Darunter gibt es absolut merkwürdige Fragen, die eine Beantwortung recht schwierig machen können.

Das Ende war zwar spannend verbunden mit Nervenkitzel, war aber etwas kraftlos und ziemlich schnell beendet, dennoch zu all der ungewöhnlichen Handlung recht passend.

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Tags: computer, haus, london, psychothriller, spannung, thriller, ungewöhnlich   (7)
 

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4 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

science-fiction, weltraum, outer earth, erde, asteroid

Enforcer

Rob Boffard , Bernhard Kempen
Flexibler Einband: 592 Seiten
Erschienen bei Heyne, 10.04.2017
ISBN 9783453317734
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Meine Meinung:

„Enforcer“ erzählt die Geschichte der Raumstation Außenerde weiter, die bereits in „Tracer“ begonnen hat, und ist somit der zweite Teil mit der Protagonistin Riley Hale und den noch verbliebenen Charakteren aus dem ersten Teil. Ein Jahr ist es her, seit die Raumstation beinahe zerstört worden wäre durch den Versuch der ehemaligen Ratsvorsitzenden Janice Okwembu, mit Spinnen von unzähligen Intrigen bis hin zu einer totalen Zerstörung von Außenerde die absolute Macht über die Station zu bekommen. Nach der Rettung hatten die Bewohner mit einer Hungersnot zu kämpfen, die der neue Leiter des Luftlabors Prakesh Kumar durch veränderte und dadurch schneller wachsende Pflanzen schaffte einzudämmen, und den gravierenden Beschädigungen, für welche sie dringend den Asteroiden benötigen. Riley Hale und der Rest ihres Tracer-Teams haben sich den Stompern angeschlossen. Bis auf vereinzelte Unruhen scheint sich alles zu normalisieren. Doch dann geschehen in rascher Folge mehrere „Katastrophen“, die diesmal wohl das Ende bedeuten.


Dadurch werden mehrere Handlungen aufgebaut, die nicht nur als Nebenhandlung dienen. Riley Hale wird von dem psychopathischen Arzt Knox entführt, der ihr in eine Lücke zwischen den Muskeln in den Kniekehlen jeweils eine Bombe implantiert, um sie dazu zu zwingen, etwa beinahe Unmögliches zu tun. Das verlieh der anfangs recht schleppend anlaufenden Handlung einen ziemlichen Spannungsbogen, da Riley auch die Zeit davonläuft, in welcher sie Knox‘ Aufgabe erfüllen soll. Dann bricht nicht nur ein undefinierbares und schnell tötendes Virus aus, namens Resin, sondern eine Gruppe von Leuten, die Erdlinge, planen mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln die Raumstation zu verlassen, um auf die Erde, auf der kein Leben möglich ist, zurückzukehren. Riley und ihr Team müssen schnell handeln, um das Problem mit den Bomben, dem Virus und den Rebellen zu lösen. Gleichzeitig bricht in dem zwangsweise verbarrikadierten Luftlabor Panik unter einigen Technikern aus.

Was mir an dem Buch  gut gefallen hat, sind immer wieder diese Spannungsschübe, wenn ein neues Puzzleteil allmählich das Gesamtbild komplettiert, spektakuläre Szenen, dramatische Höhepunkte, ein recht fulminantes Ende und die Ungewissheit, ob bzw. wie die Ereignisse zusammenhängen. Des Weiteren gibt es oft neue überraschende Wendungen der Geschichte, wobei die Cliffhanger beinahe am Schluss jeden Kapitels die Neugierde darauf, wie es nun weitergehen wird, und den Nervenkitzel intensivieren. Gezielt wird auf eine recht actionreiche Handlung gesetzt, wobei leider der wissenschaftliche Aspekt, besonders was das Virus betrifft, vernachlässigt wird. Ferner wirkt diese Fülle an Geschehnissen leider extrem stark überladen und die lückenfüllenden Handlungen zwischen den Spannungsbögen recht langatmig und nach einiger Zeit ermüdend, was das Lesen oftmals zähflüssig machte und die Geschichte zu sehr gedehnt hat.

Wie bei „Tracer“ sind auch bei „Enforcer“ die Perspektiven interessant ungewöhnlich. Zum einen wird aus Rileys Sicht in der Ich-Erzählperspektive erzählt, zum anderen aus der Sicht eines der anderen Charaktere, wie z.B. Anna, Carver, Prakesh, Royo oder Knox, in der personalen Erzählperspektive. Hinzu kommt, dass „Enforcer“ auch im Präsens geschrieben ist. Die Kapitel sind kurz gehalten und haben als Überschrift jeweils den Namen desjenigen, aus dessen Sicht gerade erzählt wird.

Das Ende von „Enforcer“ bleibt offen, sodass man mit einer Fortsetzung der Geschichte rechnen kann.

Fazit:

Actionreicher zweiter Band der Science-Fiction-Reihe über die Weltraumstation Außenerde und die Protagonistin Riley Hale. Die Handlung weist zwar inhaltlich einige Schwächen auf und wirkt überdehnt mit absolut vielen verschiedenen Handlungen, enthält aber auch Spannungsmomente.

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Tags: action, asteroid, erde, raumschiff, raumstation, science-fiction, weltall, weltraum   (8)
 

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

bach

Der Himmel über dem Kilimandscharo: Roman

Leah Bach
E-Buch Text: 673 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 19.03.2012
ISBN 9783641069049
Genre: Sonstiges

Rezension:  
Tags:  
 

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37 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 3 Rezensionen

wölfe, liebe, abenteuer, kanada, clarissa

Clarissa - Im Herzen die Wildnis

Christopher Ross
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Weltbild, 01.01.2012
ISBN 9783863650476
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags: abenteuer, indianer, wölfe   (3)
 

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54 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

pendergast, thriller, mord, special agent pendergast, vergangenheit

Labyrinth - Elixier des Todes

Douglas Preston , Lincoln Child ,
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Knaur, 17.12.2015
ISBN 9783426653807
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Meine Meinung:

„Labyrinth – Elixier des Todes“ ist wieder einmal ein gelungener Band der Pendergast-Reihe, der Wissenschaft, Spannung und Action auf unterhaltsame und plausible Weise kombiniert und nicht nur direkt an den vorherigen Band „Attack“ anknüpft, sondern auch gleich die Geschehnisse aus „Fear“ zum Teil wieder aufnimmt und weitererzählt. Pendergast wird diesmal richtig vor ein gravierendes Problem gestellt, dass er selbst nicht durchschauen oder lösen kann, denn die Tatsache, dass jemand seinen entfremdeten, soziopathischen und höchst gefährlichen Sohn Alban tatsächlich geschafft hat umzubringen, entzieht sich, genau wie der Grund dieses enorm aufwendigen Plans, jeglicher Schlussfolgerung, wodurch ihm ein fataler Fehler während der Ermittlungen unterläuft. Und damit sticht der 14. Band von den anderen hervor, denn Pendergast ist zwar bereits in mehreren Teilen nur knapp dem Tod entkommen, doch handelt es sich diesmal erstens nicht um eine Schussverletzung, und zweitens ist es noch nie schwieriger gewesen, ein tragisches Ende des so berüchtigten FBI-Agenten zu verhindern. Viel Ermittlungsarbeit von Pendergast kann man also in dieser Geschichte nicht finden, da er aufgrund seiner Vergiftung dazu nicht mehr imstande ist, dafür treten sein Mündel Constance Greene und die Ethnopharmakologin Dr. Margo Green – beide aus vorherigen Bänden bekannt – zum ersten Mal als sehr wichtige Hauptcharaktere hervor, auf die Pendergast angewiesen ist und die für einen aufregenden Fortgang der Handlung sorgen. Dabei ist es zum einen auch interessant, dass Margo endlich wieder mitspielt, zum anderen sorgt die Zusammenarbeit zwischen den beiden couragierten Frauen für eine freudige Überraschung, denn durch ihren Sachverstand, ihre Hartnäckigkeit und ihr Durchhaltevermögen ergänzen Constance und Margo sich gegenseitig und stehen einem gefährlichen und kühl berechnenden Gegner alleine gegenüber. Zeigte Constance bisher nur wenig Aktivitäten in der Buchreihe, läuft sie in „Labyrinth“ zur Höchstform auf, und Margos Professionalität hat seit den ersten beiden Bänden der Reihe nicht an Improvisationsgeschick und Einfallsreichtum verloren.

Seit einiger Zeit nicht mehr verwendet, dennoch ein mittlerweile gut bekanntes und für diese Reihe schon charakteristisch gewordener Schauplatz, taucht in „Labyrinth“ das Naturhistorische Museum von New York wieder auf, das hier eine zentrale Rolle spielt.

In „Labyrinth“ erhält man noch einmal einen Blick in Pendergasts Familiengeschichte, die sich im Hinblick auf seinen Ururgroßvater Hezekiah nicht deutlich in Grausamkeit und Wahnsinn von den anderen Geschichten der Familienmitglieder unterscheidet. Die Handlung ist umgeben von einer recht schaurigen und dunklen Atmosphäre, die durch die gewählten geheimnisvollen Schauplätze und das Ungewisse, das hinter allem steckt, beinahe zu einer wahren Horrorgeschichte tendiert und die Spannung intensiviert.

Die Bücher der Pendergast-Reihe haben zwar allesamt eine mehr oder weniger abgeschlossene Handlung, doch bleibt stets eine ungeklärte Kleinigkeit zurück, die in einem weiteren Band erzählt werden kann. Somit erfährt man erfreulicherweise endlich, was Alban in der Zeit nach seinem Verschwinden in den Dschungel von Brasilien bis zu seinem plötzlichen Auftauchen in New York gemacht hat. Da immer wieder in „Labyrinth“ auf vorherige Bände angespielt wird, ist es angebracht zumindest die Helen-Trilogie vor „Labyrinth“ zu lesen, ist aber auch nicht zwingend erforderlich.

Auf Humor, also hin und wieder eine amüsante Bemerkung, wurde in „Labyrinth“ größtenteils verzichtet, dafür wurde die Sorge um Pendergast und seine eigene Verletzlichkeit enorm ausgebaut.

Der Showdown ist nicht nur imposant, sondern findet zeitgleich an zwei verschiedenen Orten statt, natürlich mit den bekannten Cliffhängern, die beinahe jedes Kapitel der Bücher abrunden.

Neben einem unterhaltsamen und spannenden Schreibstil, der einen wie gewohnt bis zur letzten Seite fesselt, findet man hier auch die exzellenten und realitätsnahen Beschreibungen der Spiel- bzw. Erzählorte, z.B. der Favela in Brasilien, sodass man sich alles außerordentlich gut vorstellen kann. Somit zu einem wunderbaren Leseerlebnis führt.

Fazit:
Eine spannende Geschichte, die wieder einmal einen Blick in Pendergasts Familie gewährt, Albans Leben weitererzählt und Constance und Margo als Hauptcharaktere zeigt. Eine Bereicherung für die Pendergast-Reihe und absolut lesenswert.

  (11)
Tags: agent, brasilien, constance, geheimnis, pendergast, thriller, vergangenheit   (7)
 

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245 Bibliotheken, 4 Leser, 2 Gruppen, 14 Rezensionen

thriller, pendergast, spannung, new york, fbi

Burn Case

Douglas Preston , Lincoln Child , Klaus Fröba
Flexibler Einband: 624 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.03.2007
ISBN 9783426631713
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
Tags: agent, d'agosta, italien, pendergast, thriller   (5)
 

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(21)

51 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 2 Rezensionen

liebe, südamerika, mine, liebesroma, chile

Von Liebe und Schatten

Isabel Allende , Dagmar Ploetz
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 09.02.2012
ISBN 9783458358121
Genre: Liebesromane

Rezension:  
Tags: chile, journalistin, mine, südamerika, unruhe   (5)
 

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14 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 2 Rezensionen

brasilien, dschungel, historisch, auswanderer, roman

Die Kakaohändlerin

Christa Canetta
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Langen-Müller, 07.04.2011
ISBN 9783784432496
Genre: Romane

Rezension:  
Tags: auswanderung, brasilien, dschungel, kakao, plantage   (5)
 

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 0 Rezensionen

brasilie, südamerika, plantage, auswanderung, kakao

Die Erben der Kakaohändlerin

Christa Canetta
Fester Einband: 351 Seiten
Erschienen bei Langen-Müller, 21.07.2011
ISBN 9783784432755
Genre: Historische Romane

Rezension:  
Tags: auswanderung, brasilie, kakao, plantage, südamerika   (5)
 

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71 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 0 Rezensionen

fluch, stephen king, horror, 4 sterne, zigeunerfluch

Der Fluch - Bachmann ist King - Stephen King ist Bachmann

Richard Bachmann
Flexibler Einband
Erschienen bei Heyne Verlag, 01.01.1984
ISBN B00HP33SDQ
Genre: Sonstiges

Rezension:  
Tags: fluch, horro   (2)
 

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

südamerik, maya, historischer roman, spanien, kultur

Die Gottkönigin

Mattias Gerwald
Fester Einband: 523 Seiten
Erschienen bei Pendo
ISBN 9783858424334
Genre: Historische Romane

Rezension:  
Tags: historischer roman, kultur, maya, spanien, südamerik   (5)
 

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(2.051)

2.458 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 39 Rezensionen

klassiker, komödie, physiker, drama, mord

Die Physiker

Friedrich Dürrenmatt
Flexibler Einband: 93 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 01.10.1998
ISBN 9783257208375
Genre: Klassiker

Rezension:  
Tags: komödi, physik, tragikomödie, tragödie, wissenschaftler   (5)
 

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(10)

13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

viren, thriller, schlafen, arzt, medizin

Viren schlafen nicht: Ein Lord Bromley Thriller

Alex Bensson
E-Buch Text: 413 Seiten
Erschienen bei null, 16.02.2016
ISBN B01BVKYTNQ
Genre: Sonstiges

Rezension:  
Tags: thriller, vire   (2)
 

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(88)

168 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

schweden, südafrika, roman, atombombe, jonas jonasson

Die Analphabetin, die rechnen konnte

Jonas Jonasson , Wibke Kuhn
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Penguin, 01.08.2016
ISBN 9783328100157
Genre: Romane

Rezension:  
Tags: lustig, unterhaltung, zufal   (3)
 

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(90)

174 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 30 Rezensionen

will trent, undercover, drogen, mord, thriller

Schwarze Wut

Karin Slaughter , Klaus Berr
Fester Einband: 500 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 24.05.2016
ISBN 9783764505189
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
Tags: faith mitchell, sara linto, thriller, will trent   (4)
 

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(386)

664 Bibliotheken, 7 Leser, 8 Gruppen, 22 Rezensionen

tempe brennan, kanada, forensische anthropologin, montreal, bones

Tote lügen nicht

Kathy Reichs , Thomas A. Merk
Flexibler Einband: 542 Seiten
Erschienen bei Heyne, 10.01.2011
ISBN 9783453435599
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
Tags: kanad, thriller   (2)
 

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(15)

32 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

pendergast, hexen, special agent pendergast, exmouth, kleinstadt

Demon – Sumpf der Toten

Douglas Preston , Lincoln Child , Michael Benthack
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Knaur, 10.01.2017
ISBN 9783426654026
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Meine Meinung:

Unheimlich und mysteriös ist der mittlerweile 15. Band der Pendergast-Reihe „Demon – Sumpf der Toten“. Pendergast und Constance ermitteln – nur wenige Monate nach den Ereignissen aus „Labyrinth“ – zum dritten Mal gemeinsam in einem Fall. Diesmal in der neuenglischen Küstenstadt Exmouth, umgeben von weiten Salzmarschen, dem gefährlichen Wechsel von Ebbe und Flut, den Legenden über Hexen und Dämonen, einem verlassenen und fernab liegenden Fischerdorf; anfangs in einem scheinbar simplen Diebstahl ermittelnd, welcher jedoch an Komplexität gewinnt, die Ursache in der Vergangenheit liegt, aber nicht der einzige zu lösende Fall bleiben wird, womit Pendergast absolut nicht gerechnet hat.

Die Darstellung der Umgebung ist wie immer sehr gut gelungen, bildhaft, detailliert und, neben der recht spannenden Handlung – u.a. der Schiffbruch und die Morde, wie bzw. ob alles zusammenhängt – sehr schön unheimlich und geheimnisvoll. Zum Ende hin scheint die Geschichte etwas zu stark und untypisch für diese Reihe unrealistisch zu werden, was jedoch durch „wissenschaftliche“ Erklärungen wieder zum Teil rückgänig gemacht und in ein realistischeres Bild gerückt wird, wie man es von dem Autorenduo gewöhnt ist. Allerdings wirkt der Erzählstil an sich leider hier recht verändert im Vergleich zu den anderen Bänden. Dennoch sehr flüssig zu lesen.

Das unzeitgemäße Verhalten von beiden, besonders jedoch Constances nicht zeitgerechte Kleidung, tritt hier sehr deutlich hervor. Constance wird – da sie Pendergast aktiv bei den Ermittlungen hilft – nicht selten vor das Problem gestellt, mit Menschen dieser Zeit zu interagieren, was ihr oft Schwierigkeiten bereitet. Im Laufe der Handlung kommen Constance und Pendergast sich zum ersten Mal näher.

Das Ende zeigt einen dramatischen Showdown und weist dadurch ziemlich starke Ähnlichkeiten zu dem Ende von „Burn Case“ auf, was auch wohl daran liegt, dass nun das wieder aufgerollt wird, was damals geschickt zum Abschluss der Trilogie zum Ruhen gebracht worden ist. Somit ist „Demon – Sumpf der Toten“ eine nicht wirklich abgeschlossene Geschichte – vielleicht sogar der Auftakt zu einem weiteren Mehrteiler -, sodass man gespannt auf den nächsten Teil warten muss.


Fazit:

Geheimnisvoll, schaurig und spannend – Pendergast und Constance ermitteln wieder gemeinsam in einem Fall, der anfangs abweichender von seinen früheren Fällen gar nicht sein kann.

  (1)
Tags: agent, geheimnis, kleinstadt, küste, pendergast   (5)
 

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(12)

26 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 10 Rezensionen

raumstation, weltraum, thriller, science fiction, outer earth

Tracer

Rob Boffard , Bernhard Kempen
Flexibler Einband: 550 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.05.2016
ISBN 9783453317345
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Meine Meinung:
Eine interessante Mischung aus Science-Fiction und Thriller. Die Erde ist durch Umweltverschmutzung verwüstet, sodass keiner mehr dort leben kann und die letzten Menschen nun auf einer Raumstation (Außenerde) in einer Umlaufbahn der Erde vor sich hin leben. Außenerde besteht aus verschiedenen Sektoren, u.a. dem Garten, Luftlabor, dem Regierungskomplex Apex und Apogäum, sowie dem Kern in der Mitte der Station, wo Nullschwerkraft und eine tödliche Kälte ist. Wie sich die Station am Leben erhält und der Aufbau, wie auch die Charaktere und die verschiedenen Arten von Wahnsinn und Ausweglosigkeit, dass es kein Entkommen gibt, sind detailreich und sehr gut vorstellbar beschrieben. Dabei ist es nicht nur ein Science-Fiction: Im Laufe der Handlung wird die Geschichte immer komplexer, was wirklich richtig gut gelungen ist und mir sehr gefallen hat, und geht zum Teil in einen Thriller über. Überall gibt es Intrigen und Verwicklungen, keiner weiß mehr, wem er trauen kann, und was wer vor hat. Dadurch wird die Spannung, die bereits auf den ersten Seiten aufgebaut worden ist, immer intensiver bis zu einem absolut fesselnden und dramatischen Showdown, der noch einige überraschende Wendungen bietet.

Zu den Charakteren:

Riley Hale ist 20 Jahre alt, hat schon früh ihre Eltern verloren, niemals woanders gelebt als auf Außenerde und ist eine der schnellsten Tracer (jemand, der durch die Fähigkeit des schnellen Rennens die gefährliche Aufgabe übernimmt, Transportgut überall in der Station auszuliefern). Außenerde sieht sie als Zuhause an, und würde alles tun, um die Station und ihre Bewohner zu schützen – sie sieht nicht nur das Schlechte, sondern auch das Gute. Das Tracerteam, zu dem sie gehört, wird von Amira, ihrer Ausbilderin und Freundin, „geleitet“, die von allen Teammitgliedern vollkommene Loyalität erhält.

Neben den Teammitgliedern spielt u.a. auch Rileys Freund Prakesh, ein Techniker des Luftlabors, eine wichtige Rolle.

Für Darnell sind die Menschen, gegen die er bereits als Kind außerordentlichen Hass und Verachtung entwickelt hat, ausschließlich die Zerstörung der Umwelt, besonders der Pflanzen, eine Bedrohung für die Erde. Was die Menschheit einmal zerstört hat, wird sie auch wieder tun. Sein „Wahnsinn“ enthält jedoch durchaus auch logische Schlussfolgerungen, wodurch die Geschichte gleichermaßen auch zum Nachdenken anregt. 


Tracer“ ist im Präsens geschrieben, anstatt im Präteritum, was besonders hervorsticht. Auffallend und einzigartig ist auch, dass aus Rileys Sicht im Ich-Erzähler berichtet wird, während der Autor bei den anderen Charakteren den personalen Erzähler gewählt hat. Der unterhaltsame Schreibstil wird dadurch noch etwas aufgelockert, und ermöglicht ein interessantes Leseerlebnis.

Die Kapitel sind zum einen fortlaufend nummeriert, zum anderen haben sie als Titel den Namen des jeweiligen Charakters, aus dessen Sicht in dem Kapitel erzählt wird.

Fazit:


Spannender und rasanter Science-Fiction-Thriller, der überraschende Wendungen und viele Verwicklungen bietet. Eine ausgezeichnete Geschichte und sehr lesenswert!

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Tags: außenerde, erde, raumschiff, raumstation, science-fiction, thriller, weltall, weltraum   (8)
 

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wüste, oman, arabien, katherine webb, verrat

Das Versprechen der Wüste

Katherine Webb , Babette Schröder , Katharina Volk
Fester Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Diana, 14.11.2016
ISBN 9783453291843
Genre: Historische Romane

Rezension:  
Tags: abenteuer, archäologie, geheimni, magie, ruinen, verrat, wüste   (7)
 

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madagaskar, kultur, abenteuer, insel, mysteriös

Die Insel des Mondes

Beatrix Mannel
E-Buch Text: 512 Seiten
Erschienen bei Diana Verlag, 10.06.2013
ISBN 9783641103132
Genre: Sonstiges

Rezension:

Meine Meinung:
Die Handlung setzt direkt auf dem Weg der Reisenden nach Ambohimanga auf Madagaskar ein, wo sich alle aus ganz verschiedenen Gründen eine Audienz bei der Königin Ranavalona II. erhoffen, was sie nur mit Hilfe einer Lüge schaffen, die ihnen zum Verhängnis werden könnte. Für Paula, von deren schmerzlicher Zeit man ausschließlich durch ihre Erinnerung erfährt, ist der einzige Antrieb, die Vanilleplantage ihrer Großmutter weiterzuführen und Parfüm herzustellen, wobei letzteres ihr geholfen hat, sich selber zu schulen, bestimmte Düfte genau zuordnen zu können. Ihre Großmutter, die sie nie kennengelernt hat, hat ihr ein Buch mit selbstkomponierten Parfüm-Rezepten, lapislazuliblau schimmernde Parfümflakons und eine Kaufurkunde über ein Stück Land im Nordosten von Madagaskar vererbt. Wo die Gebeine ihrer Großmutter sind, was ihr zugestoßen ist und in welchem Zustand sich die Plantage befindet, weiß sie nicht, setzt jedoch alles auf eine Karte.

Die Geschichte ist definitiv schön und äußerst farbenprächtig geschrieben, dazu abenteuerlich und mitreißend. Das Buch hat mir auch deshalb sehr gut gefallen, da man sich regelrecht an diesen faszinierenden und magischen Ort und in die Zeit Ende des 19. Jahrhunderts versetzt fühlt. Die Landschaft, Pflanzen wie Orchideen und Lianen, besonders Düfte, typische madagassische Tiere wie Lemuren und Drongos, aber auch Krokodile und Goldspinnen, das heiße tropische Klima, Legenden, Kultur und grausame Gebräuche werden bildhaft dargestellt und ergeben mit den sehr detailliert ausgeschmückten Beschreibungen eine beeindruckende und aufregende Szenerie. Dabei hat die Autorin mit dem Einbringen der Kultur Madagaskars es nicht nur geschafft, die Atmosphäre der geheimnisvollen Insel für den Leser vorstellbar, sondern die Gebräuche der Madagassen und den geschichtlichen Hintergrund des Ortes und der Zeit auch zu einem wesentlichen Bestandteil für den Fortgang der Handlung zu machen, und nicht nur als „Dekoration“ zu verwenden.

Die Geschichte wird aus drei verschiedenen Erzählperspektiven erzählt, die jeweils ein Kapitel einnehmen. Größtenteils wird aus Paulas Sicht in der personalen Erzählperspektive berichtet, sodass man ausschließlich ihre Gedanken und Gefühle erfährt. Als Einleitung für die aus Paulas Sicht erzählten Kapitel wird sehr detailliert eine Duft- oder Heilpflanze bzw. ein bestimmtes Gewürz beschrieben. Dann gibt es noch die Kapitel, welche ausschließlich aus Briefen bestehen, die Paulas Großmutter Mathilde an ihre Tochter Florence geschrieben hat. In diesen Briefen berichtet Mathilde über ihr Leben auf Reùnion, später auf ihrer Vanilleplantage. Die dritte Perspektive ist äußerst mysteriös und recht hinterhältig. Sie wird aus der Sicht von einem der Reisegefährten erzählt, wobei jedoch unklar ist, von wem genau. Dass diese Person ein ganz bestimmtes Ziel verfolgt, welches sie vor den anderen geheimhält, und durch eine so treffende Formulierung dieser Sichtweise, dass es jeder der Reisegefährten sein könnte, wird eine derartige Spannung aufgebaut, dass man der Auflösung regelrecht entgegenfiebert. Geschickt werden nur andeutungsweise nach und nach die aufgeworfenen Fragen beantwortet, die komplette Auflösung jedoch wird bis zum Ende aufgehoben. Das alles verleiht der Geschichte eine recht unheimliche Atmosphäre.

Eine Gemeinsamkeit haben die Charaktere: ein tragisches und bewegendes Ereignis, das sie versuchen zu verwinden und welches sie verändert hat. Doch außer davon was Paula zugestoßen ist, erfährt man von den anderen Reisenden deren Hintergründe nur sehr spärlich, sodass der „Verräter“ jeder sein könnte.
Noria, eine Madagassin, spricht mehrere Sprachen und führt die Reisenden durch den Dschungel, hat eine recht traurige Kindheit durchgemacht.
Villeneuve ist Arzt, meistens mürrisch, von einer unbekannten Begebenheit derart entsetzt, dass er (fast) nur noch ein grimmiges und grobes Verhalten an den Tag legt.
Sein Assistent Làzlo wird als „Schönling“ beschrieben – charmant, einnehmend und gutaussehend, noch dazu wortgewandt. Doch warum genau er Villeneuve begleitet, bleibt ein Geheimnis.
Morten ist Missionar und möchte zu seiner Mission im Nordosten von Madagaskar. Seine anfängliche Freundlichkeit und christliche Nächstenliebe schwängt nur allzu schnell um.

Paula ist erst Anfang zwanzig, doch die jahrelangen Entbehrungen und ständigen Demütigungen haben sie zu einer erfahrenen, mutigen und willensstarken Frau gemacht, die äußerlich sicher auftritt, im Innern jedoch von Zweifel und ihrer Vergangenheit geplagt wird, deren Erinnerung droht, sie zu zerbrechen. Obwohl sie seit ihrer Ehe von Männern nichts mehr wissen will, verliebt sie sich das erste Mal in ihrem Leben. Voller Hoffnung auf eine glücklichere Zukunft und Antworten auf ihre Fragen zu finden, wagt sie sich in den Dschungel, sucht nach einer Vanilleplantage, die es vielleicht nicht mehr gibt, unterwegs mit Leuten, die sie nicht kennt und Geheimnisse vor ihr haben, in einem Land mit einer fremden Kultur und Bräuchen, deren Unkenntnis die Gruppe immer wieder in gravierende Schwierigkeiten bringt.

Interessant und recht hilfreich kann man auf den ersten beiden Seiten vor Beginn der Geschichte eine Karte Afrikas aus dem Jahr 1914 finden, wo deutlich zu sehen ist, welche Länder europäische Kolonialgebiete dieser Zeit gewesen sind, sowie eine nähere Karte Madagaskars. Am Ende der Geschichte erfährt man zum einen im Nachwort der Autorin noch einiges Wissenwertes über „Die Insel des Mondes“, zum anderen befindet sich dort ein umfangreiches Verzeichnis, das viele Charaktere bzw. Personen, verwendete Begriffe und Fremdwörter erklärt, sich somit sich gut zum Nachschlagen eignet.


Fazit:
Abenteuerlich, geheimnisvoll und spannend: Die Geschichte über eine gefährliche Reise durch den tropischen Regenwald, eine Frau, die sich ein neues Leben aufbauen möchte, umgeben von magischen Begebenheiten und einem richtigen Abenteuer, mitten auf einer mysteriösen Insel. Sehr zu empfehlen!

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Tags: abenteuer, geheimnisvoll, insel, kultur, madagaskar, magie, mysteriös, roman   (8)
 
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