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32 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

fantasy, verlag knaur

Das dunkle Wort

Sylvia Englert
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.03.2018
ISBN 9783426521076
Genre: Fantasy

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140 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 37 Rezensionen

moor, thriller, psychopath, michigan, gefangenschaft

Die Moortochter

Karen Dionne , Andreas Jäger
Flexibler Einband
Erschienen bei Goldmann, 24.07.2017
ISBN 9783442205356
Genre: Krimi und Thriller

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(1.619)

1.982 Bibliotheken, 15 Leser, 2 Gruppen, 26 Rezensionen

science fiction, humor, science-fiction, per anhalter durch die galaxis, universum

Per Anhalter durch die Galaxis

Douglas Adams
Flexibler Einband: 206 Seiten
Erschienen bei Heyne, W, 12.10.2009
ISBN 9783453407848
Genre: Klassiker

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19 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

amazonas, amber, blanvalet, buch, 2.teil

Das Tal der goldenen Flüsse

Patricia Mennen
Flexibler Einband: 672 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 14.09.2015
ISBN 9783734100178
Genre: Romane

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17 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

freundschaft, kampf, katie khan, liebe, carys

Schwerelos

Katie Khan , Bernhard Kempen
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Heyne, 11.12.2017
ISBN 9783453318434
Genre: Science-Fiction

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(1.672)

2.830 Bibliotheken, 57 Leser, 10 Gruppen, 131 Rezensionen

dystopie, liebe, veronica roth, jugendbuch, krieg

Die Bestimmung - Tödliche Wahrheit

Veronica Roth , Petra Koob-Pawis
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 17.03.2014
ISBN 9783442480623
Genre: Jugendbuch

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(122)

279 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 88 Rezensionen

claudia gray, constellation, science fiction, raumschiff, roboter

Constellation - Gegen alle Sterne

Claudia Gray , Christa Prummer-Lehmair , Heide Horn
Fester Einband: 500 Seiten
Erschienen bei cbj, 20.11.2017
ISBN 9783570174395
Genre: Jugendbuch

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29 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

douglas preston, lincoln child, pendergast

Obsidian - Kammer des Bösen

Douglas Preston , Lincoln Child , Michael Benthack
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Knaur, 01.12.2017
ISBN 9783426654255
Genre: Krimi und Thriller

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(2.333)

3.802 Bibliotheken, 44 Leser, 7 Gruppen, 203 Rezensionen

dystopie, liebe, jugendbuch, die bestimmung, fraktionen

Die Bestimmung

Veronica Roth , Petra Koob-Pawis
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei cbt, 08.09.2014
ISBN 9783570309360
Genre: Jugendbuch

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(188)

478 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 93 Rezensionen

drachen, fantasy, iskari, kristen ciccarelli, liebe

Iskari - Der Sturm naht

Kristen Ciccarelli , Astrid Finke
Fester Einband
Erschienen bei Heyne, 02.10.2017
ISBN 9783453271234
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ehrlich gesagt war ich am Anfang nicht sicher, ob ich dieses Buch lesen möchte oder nicht – ich befürchtete nämlich, dass es immer nur gegen Drachen gehen würde. Aber andererseits war ich durch den vielversprechenden Klappentext, das hinreißende Cover und das Mitspielen von den faszinierenden Fabelwesen, den Drachen, sofort Feuer und Flamme – ich musste dieses Buch unbedingt und sofort lesen. Die richtige Entscheidung: Alle meine Befürchtungen wurden beseitigt und meine Erwartungen bei weitem übertroffen. „Iskari – Der Sturm naht“ hat mich regelrecht überwältigt und bei mir Begeisterungstürme hervorgerufen – ein sehr mitreißendes, abenteuerliches und oftmals auch dramatisches Fantasy-Epos.

In „Iskari“ taucht der Leser in eine magische Welt, die zum Teil an den Orient erinnert und ihre eigenen Mythen und Legenden hat, welche hier lebendig und Wirklichkeit werden. Man erfährt von verschiedenen Völkern, die miteinander verfeindet sind, wie den Draksor, welche in der Wüstenstadt Firgaard an der Grenze zwischen der Wüste und dem Gebirge leben, den Leuten aus dem weiten Buschland und den Skral, welche aus dem Norden stammen und seit ihrem misslungenen Angriff von den Draksor auf eine unfassbar grausame Weise versklavt werden. Früher waren Drachen, welche eine wichtige Rolle in diesem Buch spielen, die stärksten Verbündeten der Draksor – und über allem steht ein höheres, nie in Erscheinung tretendes Wesen, ein Drache, dem man den großen Alten nennt. Verbunden mit den Drachen sind die alten Geschichten, welche vom Drachenkönig verboten wurden, weil sie angeblich den Körper vergiften und umbringen.


Asha, die sich von den alten Sagen angezogen fühlt, ist eine großartige und starke Heldin, mutig und unerschrocken, aber auch sehr warmherzig. Seit dem Tage, an dem Kozu sie verbrannt und einen Großteil der Stadt vernichtet hat, ist sie von Narben gekennzeichnet und fest in der Rolle der Iskari, einer Drachentöterin verankert, die ihre Gefühle unterdrückt und für ihre Schuld an der Zerstörung der halben Stadt bezahlen muss. Vom Volk wird sie gefürchtet und gehasst – sie selbst hält sich für schlecht und verdorben. Sie ist das genaue Gegenteil von ihrem Bruder Dax. Als Kozu wieder zurückkehrt und sie ihn jagen soll, um der ungewollten Heirat mit dem arroganten Kommandanten Jarek zu entfliehen, und sie den schweigsamen und geheimnisvollen Sklaven Torwin vor dem Tod rettet, tritt jedoch der Wendepunkt ein: Asha macht eine deutliche Veränderung durch, bricht allmählich aus der aufgezwungenen Rolle aus, und Dinge, die sie für wahr gehalten hat, entpuppen sich als grausame Lügen. Sie steht vor einem weitaus größerem Problem, einem drohenden Krieg, der Bewahrung des alten Glaubens, das Lüften von Geheimnissen und der Lösung von abenteuerlichen Aufgaben. Und zwischen Asha und Torwin, der sich nach der Freiheit sehnt, entwickelt sich nicht nur langsam, ausgesprochen gefühlvoll und behutsam eine sehr bewegende Liebesgeschichte, sondern Asha beginnt die Drachen wieder in einem anderen Licht zu sehen.


Die Handlung wird an einigen Stellen durch die Erzählung der alten Geschichten unterbrochen, die einfach unglaublich schön sind. Als Schriftart wurde hier eine andere als für die fortlaufende Handlung gewählt. Es sind faszinierende, mystische, kraftvolle, aber auch dramatische Legenden, die dem Leser das Herz höher schlagen lassen und auf eine interessante und spannende Weise die Vergangenheit dieser Welt zeigen, wie Firgaard entstand, was diese Kultur geprägt hat, die Geschichten von den Geschwistern Namsara, einem Helden aus Licht und Himmel, und Iskari, einer Todbringerin aus Blut und Mondlicht vom großen Alten erschaffen, die Drachen, die Legenden von den zwei mutigen Frauen Moria und Willa, die Entstehung der Sklaverei. Alles in diesem Buch ist genau und mit großer Präzision in Einklang gebracht worden. Nach und nach wird man in die Handlung eingeführt, die immer wieder für Überraschungen sorgt und zum Ende hin alle Fragen klärt.


Es wird zwar ausschließlich aus der Sicht von Asha in der personalen Erzählweise berichtet, jedoch schafft die Autorin Kristen Ciccarelli durch interessante Mittel, dass man zum Teil auch die Gedankengänge der anderen Charaktere erfährt. Den Schreibstil fand ich wunderschön: Wortgewandt, flüssig und bildhaft wird diese Welt zum Leben erweckt. Vom Optischen her besticht das Buch auch: Das Cover ist ein richtiger Blickfang und jedes Kapitel beginnt und endet mit einer schönen Verzierung, die zu der Stimmung passt.


„Iskari – Der Sturm naht“ hat mir so gut gefallen, dass ich das Buch, welches nun zu meinen Lieblingsbüchern gehört, regelrecht verschlungen habe. Es ist voller Spannungsmomente, temporeich, mit gut ausgearbeiteten Charakteren, weder zu kurz noch zu überdehnt, von Anfang bis zum Ende absolut spannend. Ich konnte mit Asha und Torwin hervorragend mitfiebern und mitfühlen – all ihre Hoffnung, Glück und Trauer.


Auch wenn diese Geschichte abgeschlossen erscheint, so sehne ich mich nach einer Fortsetzung.


Fazit:


Eine unglaublich aufregende, beeindruckende und mitreißende Geschichte voller Magie, die mich ohne Pause in atemlose Spannung versetzt hat und alles in einen wunderbaren Einklang bringt: Abenteuer, Drachen, einen drohenden Krieg, Verrat und Lügen, Geheimnisse, eindrucksvolle Landschaften, eine mutige Heldin und eine sehr bewegende Liebe. Ein absolutes Lesehighlight, das man gelesen haben muss!

  (7)
Tags: abenteuer, drachen, fantasy, gebirge, geschichten, heldin, tempel, wüste   (8)
 

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10 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

5, 19. jahrhundert, rezension, krimi, indie

Stadt der Tiefe (Der Hüter)

Jasmin Jülicher
E-Buch Text: 247 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 23.06.2017
ISBN 9783744840941
Genre: Sonstiges

Rezension:  
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71 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

magier, hexen, fantasieroman, fesselnd, fantasy

Agarax - Der Hexenfluch

Leo Aldan
Flexibler Einband: 296 Seiten
Erschienen bei epubli, 12.07.2016
ISBN 9783741830907
Genre: Fantasy

Rezension:

Ein Buch zu lesen, welches eine Mischung aus Thriller bzw. Krimi und Fantasy ist, weckte sofort meine Neugier. Die Handlung beginnt damit, dass Jeff bald 28. Jahre alt wird und nach Pine Dale fährt – seinem Geburtsort -, um dort herauszufinden, warum sein Vater und Großvater in diesem Alter auf dieselbe Weise gestorben sind. Währenddessen wird die sonst so ruhige Kleinstadt von einer Mordserie erschüttert. Zusammen mit Pater Crusenberry findet Jeff heraus, dass die Mordfälle nicht nur mit ihm zusammenhängen – auf den Opfern und ihm lastet derselbe Fluch, ausgesprochen von einer Hexe -, sondern auch mit dem Devils Gate oben in den Bergen.

Genau genommen kann man „Agarax“ in zwei Teile trennen: der „Krimi-Anfang“, welcher in Pine Dale spielt und ca. 1/3 des Buches einnimmt, und den „Fantasy-Teil“, worauf die Geschichte hauptsächlich abzielt, der Aufenthalt in dem Reich der Hexen, zu welchem man durch den Eingang zur Hölle (Devils Gate) gelangt. Die Geschichte und Idee fand ich gleich interessant, aber anfangs recht zäh und mühselig umgesetzt. Zudem fehlt es den Charakteren leider etwas an Tiefe. Nach und nach arbeitet man sich jedoch sozusagen in die Handlung ein, welche dann auch an Spannung zulegt und unerwartet immer facettenreicher wird. Ebenso hat mir auch gefallen, dass die Geschichte eine Wendung genommen hat, mit der ich nicht gerechnet hatte und man ständig mit neuen Überraschungen konfrontiert wird. Wie z.B. die Welt der Hexen, die Stadt Alterlaan, welche sehr fantasievoll und magisch geschildert wurde, wer Nicole tatsächlich ist und was aus Jeff schließlich wird. Und in dieser Welt müssen sich die beiden eigentlich „normalen“ Menschen zurechtfinden und gegen einen Gegner kämpfen, den es normalerweise nicht geben dürfte.

Insgesamt wurde in dem Buch vom Autor eine recht düstere und mysteriöse Atmosphäre erschaffen. Der Schreibstil ist gut zu lesen und das Ende wirklich sehr gelungen.

Am Schluss befindet sich noch ein Fremdwörterverzeichnis, wo Begriffe geklärt werden bzw. nochmal nachgelesen werden können.


Fazit:


Ein unterhaltsames „Krimi-Fantasy-Abenteuer“, welches zwar einige Schwächen aufweist, aber mit der Zeit an Spannung gewinnt und unvorhergesehene Wendungen bietet.

  (6)
Tags: düster, fantasy, hexen, krimi, magier, thriller   (6)
 

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442 Bibliotheken, 11 Leser, 0 Gruppen, 89 Rezensionen

coldworth city, mona kasten, fantasy, mutanten, knaur

Coldworth City

Mona Kasten
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.09.2017
ISBN 9783426520413
Genre: Fantasy

Rezension:

Durch den Klappentext und das sehr geheimnisvoll wirkende Cover, das einfach richtig hervorragend zu der Handlung passt, war ich schon ganz neugierig auf die Geschichte geworden. Anfangs stand ich dem Thema „übernatürliche Fähigkeiten“ recht zweifelnd gegenüber, aber bereits nach kurzer Zeit konnte die Handlung mich überzeugen. Coldworth City ist eine futuristisch angehauchte Stadt mit einer dunklen Atmosphäre – eine reale Welt, die durch fantastische Elemente durchbrochen ist. Menschen mit „übernatürlichen“ Fähigkeiten, wie Telekinese, Telepathie, Gedankenlesen, Visionen etc., sind nicht ungewöhnlich und werden als Mutanten bezeichnet. Daneben gibt es noch die Psi – Mutanten mit mehreren besonderen Fähigkeiten, die ihre Gaben oftmals schwer kontrollieren können und somit zu einer „tödlichen“ Waffe werden könnten. Und eine Forschungsorganisation namens AID soll es sich scheinbar zur Aufgabe gemacht haben, ein Serum zu entwickeln, welches den Mutanten ihre Fähigkeiten nehmen soll – doch dafür führen sie nicht nur verwerfliche Experimente durch, sondern gehen über Leichen. Doch es gibt überraschende Wendungen.

Die Handlung setzt zu dem Zeitpunkt ein, als die Flucht der Mutantin Raven und ihres Bruders Knox‘ aus dem Labor der AID bereits 3 Jahre zurückliegt und sie unter einer falschen Identität in einem Stadtteil von Coldworth City leben. Als sie jedoch entdeckt werden, bietet sich ihnen die Möglichkeit, sich dem Untergrund anzuschließen, der die Machenschaften der AID versucht zu stoppen. Von da an kommen mehrere neue Charaktere mit überraschenden Fähigkeiten dazu, wobei jedoch das Hauptaugenmerk auf Raven, Wade und Knox liegt, sodass alle weiteren auch nicht ganz so ausführlich charakterisiert werden, dadurch ein bisschen blass erscheinen.

Die Charaktere haben mir größtenteils richtig gut gefallen und waren mir gleich sympathisch. Raven hat eine starke und selbstbewusste Persönlichkeit, versucht sich keine Gefühle anmerken zu lassen, ist jedoch verletzlich und fast überfordert von der gewaltigen Kraft ihrer Gaben, da sie eine Psi ist. Ihre größte Sorge gilt allerdings ihrem jüngeren Bruder Knox, den sie unbedingt vor der AID schützen will. Hinter ihrer harten Fassade verbirgt sich allerdings immer noch die Person, die sie gewesen ist, bevor all die Schrecknisse der letzten Jahre eingetreten sind. Und dann ist da noch ein dunkles Geheimnis, dass sie ständig überschattet.

Knox hingegen scheinen die Vorkommnisse zwar verändert, aber nicht ganz so abgehärtet zu haben wie seine Schwester, die für ihn alles bedeutet.

Wade ist ein äußerst geheimnisvoller Charakter – unnahbar und düster -, der aufgrund seiner Gabe auch Schwierigkeiten hat. Wade und Raven verbindet ein ähnlich tragisches Ereignis in der Vergangenheit, woraus eine gewisse Distanziertheit resultiert. Zwischen ihm und Raven, welche er trainiert, damit sie ihre Fähigkeiten akzeptiert und dadurch besser kontrollieren kann, entstehen nach und nach Gefühle, die bis zu einem gewissen Grad ausgebaut werden.

Daneben gibt es noch u.a. die fast weise erscheinende Moira, Leiterin des Untergrunds, Katsu, der Wasser erschaffen und formen kann, Thalia, die Heilerin, und weitere.

Ich finde, dass „Coldworth City“ ein einfallsreich, fantasievoll und temporeich gestalteter Roman ist mit einem flüssigen Schreibstil, viel Action und einer recht dunklen Stimmung, welche eine unterhaltsame Mischung aus Science-Fiction und Fantasyroman bietet und mich schnell in seinen Bann ziehen konnte. Zudem gibt es neben den spannungsgeladenen Szenen auch amüsante Stellen, welche für eine Auflockerung sorgen. Allerdings fehlt der Handlung etwas Nervenkitzel.

Da ich die Geschichte absolut großartig fand – ununterbrochen wissen wollte, wie es weitergeht -, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen und vergebe volle 5 Sterne. „Coldworth City“ von Mona Kasten hat Potenzial zu mehr – nämlich einem zweiten Tal, den es hoffentlich bald geben wird.

Fazit:

Temporeicher, spannender und fantasievoller Roman, der an einem futuristischen und düsteren Ort spielt und Charaktere mit übernatürlichen Fähigkeiten wie Superhelden hat. Ein abwechslungsreiches Leseerlebnis, das sehr zu empfehlen ist!


  (2)
Tags: action, fantasy, organisation, science-fiction, untergrund   (5)
 

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(52)

108 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 4 Rezensionen

neuseeland, maori, australien, neuseland, irland

Das Gold der Maori

Sarah Lark
Flexibler Einband: 752 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 13.06.2014
ISBN 9783404260881
Genre: Romane

Rezension:

„Das Gold der Maori“ ist bereits das zweite Buch, das ich von Sarah Lark gelesen habe, und der erste Band der Kauri-Trilogie. Die Handlung, die sich über einen Zeitraum von ca. 18 Jahren erstreckt und aus der Sicht von mehreren Charakteren erzählt wird, setzt zuerst in Irland zur Zeit der Hungersnot ein. Kathleen, die als Dienstmädchen bei den Wetherbys angestellt ist, und Michael, der auf den Feldern arbeitet, leben beide in armen Verhältnissen und sind ineinander verliebt. In Amerika wollen sie sich eine bessere Zukunft aufbauen, doch um die Passage bezahlen zu können, stiehlt Michael Korn – und wird von seinem Partner verraten. Anschließend wird er zu 10 Jahren Zwangsarbeit in Van-Diemens-Land (heute Tasmanien) verurteilt und die schwangere Kathleen bleibt in Irland zurück. Auf dem Gefängnisschiff lernt Michael dann Lizzie kennen, die für ihn Gefühle entwickelt. Ab hier trennen sich die Wege; das Leben von Kathleen, Michael und Lizzie wird parallel und chronologisch weitererzählt. Während Kathleen den Viehhändler und Rosstäuscher Ian Coltrane heiratet, mit dem sie nach Neuseeland auswandert und der sie stetig misshandelt, verbüßen Lizzie und Michael in Tasmanien getrennt ihre Strafe, bis sie sich zufällig treffen und dann nach Neuseeland fliehen.

Der größte Teil des Buches zeigt, wie Lizzie, Michael und Kathleen ihr Leben in Neuseeland gestalten. Dabei gibt es nicht selten spannende Wendungen, sodass man immer erfahren möchte, wie es weitergeht, aber auch hin und wieder sehr langatmige Augenblicke. Der Schreibstil ist wieder sehr angenehm, öfters recht nüchtern. Das Tempo ist meistens gemäßigt, nimmt jedoch immer mehr an Spannung zu, so dass die Seiten nur so dahinfliegen.

An dem gesamten Aufbau des Buches und der gekonnten Verbindung von Handlung und wirklichen geschichtlichen Ereignissen sowie deren lebhaften und detailreichen Schilderung merkt man, dass die Autorin Sarah Lark sich sehr viel Mühe mit diesem Roman gegeben hat. Angefangen mit der durch Kartoffelfäule entstandenen Hungersnot in Irland, den Information über die Deportation zu der Zeit, den grauenerregenden Verhältnissen auf einem englischen Gefängnisschiff und in den Kolonien, bis hin zu der Geschichte Neuseelands, dem Aufbau der Städte, dem Goldrausch und die Goldgräberlager sowie die vielen Details aus der Kultur der Maoris.

Die Charaktere werden gut vorstellbar beschrieben. So gibt es z.B. die zurückhaltende und entschlossene Kathleen, die wie eine blasse Erscheinung wirkt, und ihre lebenslustige Freundin Claire, die über viel Improvisationsgeschick verfügt. Den leichtsinnigen, aber mutigen Michael, der sich nicht selten in Schwierigkeiten bringt. Die ideenreiche Lizzy, deren Traum von einem Weinberg immer stärker wird. Sowie den fanatischen Reverend Peter Burton und den Maori Kahu Heke. Das Verhalten einiger Charaktere fand ich manchmal trotzdem nicht nachvollziehbar. Unter anderem fand ich es merkwürdig, dass, obwohl Kathleen all die Jahre Michael anscheinend noch geliebt, nach den 10 Jahren nie versucht hat, Kontakt mit ihm aufzunehmen.

Die Geschichte ist wieder aufgebaut in mehrere Teile mit jeweils einem Titel, die wiederum in Kapitel unterteilt sind. Am Anfang jeden Teils erfährt man eine Vorausschau, wann und wo die Handlung in dem jeweiligen Teil spielt.

Direkt zu Beginn des Buches befinden sich Karten über Tasmanien und Neuseeland, sodass man ungefähr nachvollziehen kann, wohin sich die Charaktere begeben bzw. Standpunkte und die Entfernungen zwischen den einzelnen Städten erkennen kann. Am Ende erfährt man im Nachwort noch einige interessante Informationen über das Buch.

„Das Gold der Maori“ hat mir gut gefallen und ich freue mich schon, die nächsten Bände der Kauri-Trilogie zu lesen.


Fazit:


Schöner und interessanter Roman, der einen detaillierten Einblick in die Geschichte und den Aufbau Neuseelands gibt, dabei geschickt mit einer unterhaltsamen Handlung verflochten wurde.

  (5)
Tags: australien, neuseeland, roman   (3)
 

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(191)

372 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 126 Rezensionen

thriller, fbi, spectrum, geiselnahme, ethan cross

Spectrum

Ethan Cross , Rainer Schumacher
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 21.07.2017
ISBN 9783404175550
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Meine Meinung:

„Spectrum“ von Ethan Cross hat insgesamt zwei Handlungsstränge, die nach einiger Zeit spannend zusammenlaufen. In dem ersten Handlungsstrang – mit welchem das Buch auch beginnt – geht es um das Massaker in einem Squatter-Camp in Südafrika und den inoffiziellen Ermittlungen von Constable Isabel Price, deren Adoptivsohn bei dem Massaker ermordet worden ist. Der zweite Handlungsstrang zeigt den Überfall auf die GoBox-Filiale bzw. den Banktresor sowie die Ermittlungen von Dr. Burke, Special Agent Carter und dem Polizisten Juliano.

Die Charaktere werden alle sehr detailliert und enorm einfallsreich beschrieben, dabei haben viele innere Konflikte. Das ist zwar sehr hilfreich, um die mitspielenden Personen näher „kennen zu lernen“, aber es ist dadurch anfangs auch schwer zu erkennen, wer zu den Hauptcharakteren gehört. Leider erhalten die meisten Charaktere trotz der ausführlichen Beschreibungen keine Tiefe, wirken irgendwie flach. Davon hebt sich allerdings größtenteils der ungewöhnliche und recht interessante Charakter Dr. August Burke hervor, der mir im Laufe der Handlung sympathischer wurde. Er hat das Asperger-Syndrom, ist hochintelligent und noch sehr jung, leidet an Selbstzweifel und der ständigen Angst sich in der Gesellschaft von anderen Menschen vielleicht in deren Augen falsch zu verhalten, weil er eine andere Auffassung von bestimmten Dingen hat – also anders denkt. Da er sowieso von niemanden verstanden wird und keine Freunde findet, bleibt er lieber allein. Durch ihn verdankt die Geschichte hin und wieder eine amüsante Szene, welche die angespannte Situation etwas auflockert.

Dann gibt es u.a. noch den älteren und „väterlichen“ Special Agent Carter, der es kaum hat erwarten können, wieder im Außendienst tätig zu werden und Burke dazu bringt bei dem Fall mit zu ermitteln. Den ehrlichen und harten italienisch-amerikanischen Cop Nic Juliano, dem seine Vergangenheit schwer zu schaffen macht. Die Südafrikanerin Isabel Price, welche jede Gefahr auf sich nimmt, um den Mörder ihres Adoptivsohns zu finden und Rache zu nehmen. Und den absolut skrupellosen und zwiegespaltenen Mörder „Krüger“, der als Söldner mit Verbrechen Geld verdient, aber auch noch ein anderes „Ich“ hat, welches denkt, ein normaler Mensch zu sein.

Die Geschichte wird aus unterschiedlichen Perspektiven in der personalen Erzählweise erzählt, wodurch man z.B. auch Einblick erhält in die „kranke“ Gedankenwelt eines Massenmörders.

„Spectrum“ setzt auf eine relativ actionreiche Handlung, ziemlich brutale Szenen, dass es einem kalt den Rücken hinunter läuft, überraschende Wendungen und Verwicklungen sowie einem flüssigen Schreibstil und kurze Kapitel. Der Anfang lief leider etwas schwergängig und anstrengend an aufgrund der vielen und schnellen Sprünge zwischen den Handlungen und den ziemlich vielen Charakteren. Nach dem imposanten Showdown, bei dem die aufgeworfenen Fragen und Verwicklungen geklärt werden, erfährt man nicht nur, warum das Buch „Spectrum“ heißt, sondern auch, dass es wegen der Gründung einer Taskforce der Auftakt einer neuen Buchreihe ist.

Alles in allem finde ich das Buch unterhaltsam, so dass mich auch die Fortsetzung interessieren würde.

Fazit:

Unterhaltsamer und recht brutaler erster Teil einer Thriller-Reihe mit einem unkonventionellen Ermittler, einem skrupellosen Mörder und vielen Verwicklungen.

  (1)
Tags: ermittler, fbi, thriller   (3)
 

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(13)

24 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

düster, kurzgeschichten, horror, constance, kurzgeschichte

Snap - Im Haus des Bösen

Douglas Preston , Lincoln Child
E-Buch Text: 28 Seiten
Erschienen bei Knaur eBook, 02.05.2013
ISBN 9783426420232
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Meine Meinung:

Da ich die gesamte Pendergast-Reihe sammle, war somit auch die erste Kurzgeschichte der Reihe ein „Muss“ für mich. In „Snap“ warten Pendergast und Constance im Wohnzimmer am brennenden Kamin auf das Abendessen. Um die Zeit zu vertreiben, erzählt Pendergast dann eine schaurige Geschichte aus seiner Kinderheit, in der man wiederum Pendergast als einen etwas anderen Menschen kennenlernt.

„Snap – Im Haus des Bösen“ ist in dem gewohnten und gelungenen Sprachstil der Pendergast-Romane gehalten und eine regelrechte Grusel-Geschichte, die zwar unterhaltsam ist und etwas aus Pendergast Kindheit zeigt, jedoch eher im 19. Jahrhundert spielen könnte. Die Idee selbst ist nett, das Ende schaurig und auf die wenigen Seiten spannend dargebracht.

Fazit:

„Snap – Im Haus des Bösen“ ist eine unterhaltsame Pendergast-Kurzgeschichte, die in der Sammlung nicht fehlen sollte.

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Tags: constance, grusel, horror, kurzgeschichte, pendergast   (5)
 

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(3)

4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

sequenz, intrige, schottland, geld, medizin

Tödliche Sequenz: Ein Lord Bromley Thriller

Alex Bensson
E-Buch Text: 368 Seiten
Erschienen bei null, 01.05.2017
ISBN B071L168BD
Genre: Sonstiges

Rezension:

Meine Meinung:

„Tödliche Sequenz“ ist mittlerweile der zweite Band, in dem der englische Lord Lucius Bromley zusammen mit seinem unkonventionellen Team wieder eine Katastrophe aufhalten muss, diesmal jedoch inoffiziell. Der zweite Band lässt sich unabhängig von dem ersten Band „Viren schlafen nicht“ lesen, dennoch macht es mehr Spaß den „Anfang“ zu kennen.

Vom Stil her knüpft „Tödliche Sequenz“ erfreulicherweise fast identisch an dem vorherigen Band an. Schnell wechselnde und viele unterschiedliche Schauplätze und Perspektiven, relativ kurze Kapitel, welche den Wochentag und die Uhrzeit als „Titel“ haben, actionreiche Szenen, Verwicklungen und das stückchenweise Lösen des Geheimnisses sorgen für ein rasantes Tempo, Spannung und ein flüssiges Lesen. Des Weiteren wurde auch hier ein Verbrechen kreiert, das seine Wirkungen in großem Ausmaß entfalten könnte.

Es gibt mehrere verschiedene Handlungsstränge – zum einen die Ermittlungsarbeit von Lucius‘ Team, zum anderen die Morde und die äußerst merkwürdige und dramatische „Rettung“ einer schwer krebskranken Frau durch eine unbekannte Organisation, wodurch eine ziemlich grauenerregende Atmosphäre erschaffen wird. Das interessante hierbei ist natürlich, wie und ob das alles zusammenhängt – der Poloniumdiebstahl, die ausgewählten Opfer, die Organisation und die Hilfe an unheilbar erkrankten Menschen, welche angeblich plötzlich geheilt werden können.

Worauf sehr großen Wert gelegt wurde, sind die präzisen und verständlichen Schilderungen im medizinischen Bereich. Dabei beschränken sich die Landschaftsbeschreibungen ausschließlich auf das Nötigste, nicht ausschweifend, sondern eher als notwendiger Zusatz für die Handlung an sich. Sehr einfallsreich ist auf jeden Fall die Methode, auf welche Weise die Morde verübt werden. 

Auch die gewohnten Charaktere aus dem ersten Band spielen wieder mit und haben sich weiterentwickelt: die Einbrecherin Uriela, der ehemalige CIA-Agent Gabriel, die beiden Brüder und ehemaligen Mossad-Agenten Michael und Raphael, der Computerspezialist Alexej, der ältere Butler Harold, die Biologin/Ärztin Claire und Lucius, der Leiter des Teams. Die „Basis“ ihrer Gruppe ist ein altes riesiges Schloss in Schottland, dessen genauer Standort geheim ist.

An hin und wieder amüsanten Redewendungen mangelt es auch nicht, was die Geschichte an einigen Punkten auflockert.

Der Showdown am Ende war ziemlich schnell beendet. Was mir leider weniger gefallen hat, war die Auflösung, da hatte ich mir nach der sehr gut aufgebauten Handlung etwas Anderes vorgestellt.


Fazit:


Interessante und spannende Fortsetzung des ersten Bandes. Das Ende ist etwas enttäuschend, aber ansonsten ist es genauso unterhaltsam wie „Viren schlafen nicht“.


  (1)
Tags: england, medizin, schottland, thriller   (4)
 

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(24)

59 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

afrika, wüste, geheimnis, buschmann, berlin

Der Ruf der Kalahari

Patricia Mennen
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 15.11.2010
ISBN 9783442375172
Genre: Historische Romane

Rezension:  
Tags: abenteuer, afrika, berge, farm, geheimnis, wüste   (6)
 

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(193)

308 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 99 Rezensionen

thriller, haus, the girl before, psychothriller, thegirlbefore

The Girl Before

JP Delaney , Karin Dufner
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Penguin, 25.04.2017
ISBN 9783328100997
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Meine Meinung:

Den Anfang von „The Girl Before“ von JP Delaney fand ich zunächst recht undurchsichtig. Es werden bereits auf den ersten Seiten zwei parallele Handlungsstränge geschaffen: einmal die Kapitel, welche Emmas Leben in dem Haus zeigen und aus ihrer Sicht erzählt werden, und dann eben jene, die aus Janes Sicht erzählt werden. Doch durch etwas Einlesen und mit Hilfe der Titel der einzelnen Kapitel (Damals: Emma/ Heute: Jane) kann man die ständig wechselnden Perspektiven gut auseinanderhalten und findet letztendlich in die Geschichte, die einen schnell in den Bann zieht.

Größtenteils – aber nicht vollständig – beschränkt sich der Erzählort auf das Haus, die Folgate Street Nr. 1, welches sehr detailreich und interessant beschrieben wird. Das Haus ist zwar luxuriös, aber beschränkt sich ausschließlich auf das Nötigste und Wesentliche. Es stellt gewisse Anforderungen an seine Bewohner, nämlich ebenso minimalistisch zu leben, wie das Haus selbst ist. Die Regeln, welche unbedingt eingehalten werden müssen, und das Haus selbst sind derart bildhaft dargestellt, dass man sich selber darüber Gedanken macht, ob man minimalistisch leben könnte oder nicht.

Die Spannung steigt intensiv sobald Jane von dem Tod ihrer Vormieterin in dem Haus erfährt. Zuvor hat sie sich sicher und geborgen dort gefühlt, doch dann wird ihr die bedrohliche Stille des Hauses immer unheimlicher, zumal immer neue Fragen und Vermutungen über Emmas Tod auftauchen und sie mittlerweile und offensichtlich in ihre Rolle schlüpft.

Dem Leser wird ein bestimmtes Bild von den Charakteren vorgegaukelt, so dass man später erstaunt die Wahrheit erfährt, die richtige Realität, ein umgekehrtes Spiegelbild. Erscheinen einige Charaktere anfangs als „normal“, so wird man bald feststellen, dass der Schein trügt. Da wäre einmal Jane, sie ist ruhig und berechnend. Emma ist eher impulsiv und attraktiv. Beide haben ein tragisches Ereignis hinter sich. Dann Simon, der nette, gute und hintergangene Freund. Und Edward Monkford – exzentrisch, gutaussehend, ein kreatives Genie und zwanghafter Perfektionist. Die Wendungen, welche hier eintreten, sorgen erfreulicherweise immer wieder dafür, dass man sich nicht sicher sein kann, ob es Mord, Selbstmord oder einfach nur ein Unfall gewesen ist.

Zwischen den Kapiteln tauchen immer wieder Fragen auf, die Jane bzw. Emma während ihres Wohnens in der Folgate Street 1 beantworten müssen – eine Umfrage, sozusagen, die aufzeigen soll, inwiefern die Bewohner sich an die Regeln halten bzw. wie ein minimalistisches Dasein ihr Leben bis jetzt verändert hat. Darunter gibt es absolut merkwürdige Fragen, die eine Beantwortung recht schwierig machen können.

Das Ende war zwar spannend verbunden mit Nervenkitzel, war aber etwas kraftlos und ziemlich schnell beendet, dennoch zu all der ungewöhnlichen Handlung recht passend.

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Tags: computer, haus, london, psychothriller, spannung, thriller, ungewöhnlich   (7)
 

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science-fiction, weltraum, outer earth, erde, asteroid

Enforcer

Rob Boffard , Bernhard Kempen
Flexibler Einband: 592 Seiten
Erschienen bei Heyne, 10.04.2017
ISBN 9783453317734
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Meine Meinung:

„Enforcer“ erzählt die Geschichte der Raumstation Außenerde weiter, die bereits in „Tracer“ begonnen hat, und ist somit der zweite Teil mit der Protagonistin Riley Hale und den noch verbliebenen Charakteren aus dem ersten Teil. Ein Jahr ist es her, seit die Raumstation beinahe zerstört worden wäre durch den Versuch der ehemaligen Ratsvorsitzenden Janice Okwembu, mit Spinnen von unzähligen Intrigen bis hin zu einer totalen Zerstörung von Außenerde die absolute Macht über die Station zu bekommen. Nach der Rettung hatten die Bewohner mit einer Hungersnot zu kämpfen, die der neue Leiter des Luftlabors Prakesh Kumar durch veränderte und dadurch schneller wachsende Pflanzen schaffte einzudämmen, und den gravierenden Beschädigungen, für welche sie dringend den Asteroiden benötigen. Riley Hale und der Rest ihres Tracer-Teams haben sich den Stompern angeschlossen. Bis auf vereinzelte Unruhen scheint sich alles zu normalisieren. Doch dann geschehen in rascher Folge mehrere „Katastrophen“, die diesmal wohl das Ende bedeuten.


Dadurch werden mehrere Handlungen aufgebaut, die nicht nur als Nebenhandlung dienen. Riley Hale wird von dem psychopathischen Arzt Knox entführt, der ihr in eine Lücke zwischen den Muskeln in den Kniekehlen jeweils eine Bombe implantiert, um sie dazu zu zwingen, etwa beinahe Unmögliches zu tun. Das verlieh der anfangs recht schleppend anlaufenden Handlung einen ziemlichen Spannungsbogen, da Riley auch die Zeit davonläuft, in welcher sie Knox‘ Aufgabe erfüllen soll. Dann bricht nicht nur ein undefinierbares und schnell tötendes Virus aus, namens Resin, sondern eine Gruppe von Leuten, die Erdlinge, planen mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln die Raumstation zu verlassen, um auf die Erde, auf der kein Leben möglich ist, zurückzukehren. Riley und ihr Team müssen schnell handeln, um das Problem mit den Bomben, dem Virus und den Rebellen zu lösen. Gleichzeitig bricht in dem zwangsweise verbarrikadierten Luftlabor Panik unter einigen Technikern aus.

Was mir an dem Buch  gut gefallen hat, sind immer wieder diese Spannungsschübe, wenn ein neues Puzzleteil allmählich das Gesamtbild komplettiert, spektakuläre Szenen, dramatische Höhepunkte, ein recht fulminantes Ende und die Ungewissheit, ob bzw. wie die Ereignisse zusammenhängen. Des Weiteren gibt es oft neue überraschende Wendungen der Geschichte, wobei die Cliffhanger beinahe am Schluss jeden Kapitels die Neugierde darauf, wie es nun weitergehen wird, und den Nervenkitzel intensivieren. Gezielt wird auf eine recht actionreiche Handlung gesetzt, wobei leider der wissenschaftliche Aspekt, besonders was das Virus betrifft, vernachlässigt wird. Ferner wirkt diese Fülle an Geschehnissen leider extrem stark überladen und die lückenfüllenden Handlungen zwischen den Spannungsbögen recht langatmig und nach einiger Zeit ermüdend, was das Lesen oftmals zähflüssig machte und die Geschichte zu sehr gedehnt hat.

Wie bei „Tracer“ sind auch bei „Enforcer“ die Perspektiven interessant ungewöhnlich. Zum einen wird aus Rileys Sicht in der Ich-Erzählperspektive erzählt, zum anderen aus der Sicht eines der anderen Charaktere, wie z.B. Anna, Carver, Prakesh, Royo oder Knox, in der personalen Erzählperspektive. Hinzu kommt, dass „Enforcer“ auch im Präsens geschrieben ist. Die Kapitel sind kurz gehalten und haben als Überschrift jeweils den Namen desjenigen, aus dessen Sicht gerade erzählt wird.

Das Ende von „Enforcer“ bleibt offen, sodass man mit einer Fortsetzung der Geschichte rechnen kann.

Fazit:

Actionreicher zweiter Band der Science-Fiction-Reihe über die Weltraumstation Außenerde und die Protagonistin Riley Hale. Die Handlung weist zwar inhaltlich einige Schwächen auf und wirkt überdehnt mit absolut vielen verschiedenen Handlungen, enthält aber auch Spannungsmomente.

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Tags: action, asteroid, erde, raumschiff, raumstation, science-fiction, weltall, weltraum   (8)
 

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bach

Der Himmel über dem Kilimandscharo: Roman

Leah Bach
E-Buch Text: 673 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 19.03.2012
ISBN 9783641069049
Genre: Sonstiges

Rezension:  
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wölfe, liebe, abenteuer, clarissa, kanada

Clarissa - Im Herzen die Wildnis

Christopher Ross
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Weltbild, 01.01.2012
ISBN 9783863650476
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags: abenteuer, indianer, wölfe   (3)
 

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thriller, pendergast, constance, fbi, douglas preston

Labyrinth - Elixier des Todes

Douglas Preston , Lincoln Child ,
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Knaur, 17.12.2015
ISBN 9783426653807
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Meine Meinung:

„Labyrinth – Elixier des Todes“ ist wieder einmal ein gelungener Band der Pendergast-Reihe, der Wissenschaft, Spannung und Action auf unterhaltsame und plausible Weise kombiniert und nicht nur direkt an den vorherigen Band „Attack“ anknüpft, sondern auch gleich die Geschehnisse aus „Fear“ zum Teil wieder aufnimmt und weitererzählt. Pendergast wird diesmal richtig vor ein gravierendes Problem gestellt, dass er selbst nicht durchschauen oder lösen kann, denn die Tatsache, dass jemand seinen entfremdeten, soziopathischen und höchst gefährlichen Sohn Alban tatsächlich geschafft hat umzubringen, entzieht sich, genau wie der Grund dieses enorm aufwendigen Plans, jeglicher Schlussfolgerung, wodurch ihm ein fataler Fehler während der Ermittlungen unterläuft. Und damit sticht der 14. Band von den anderen hervor, denn Pendergast ist zwar bereits in mehreren Teilen nur knapp dem Tod entkommen, doch handelt es sich diesmal erstens nicht um eine Schussverletzung, und zweitens ist es noch nie schwieriger gewesen, ein tragisches Ende des so berüchtigten FBI-Agenten zu verhindern. Viel Ermittlungsarbeit von Pendergast kann man also in dieser Geschichte nicht finden, da er aufgrund seiner Vergiftung dazu nicht mehr imstande ist, dafür treten sein Mündel Constance Greene und die Ethnopharmakologin Dr. Margo Green – beide aus vorherigen Bänden bekannt – zum ersten Mal als sehr wichtige Hauptcharaktere hervor, auf die Pendergast angewiesen ist und die für einen aufregenden Fortgang der Handlung sorgen. Dabei ist es zum einen auch interessant, dass Margo endlich wieder mitspielt, zum anderen sorgt die Zusammenarbeit zwischen den beiden couragierten Frauen für eine freudige Überraschung, denn durch ihren Sachverstand, ihre Hartnäckigkeit und ihr Durchhaltevermögen ergänzen Constance und Margo sich gegenseitig und stehen einem gefährlichen und kühl berechnenden Gegner alleine gegenüber. Zeigte Constance bisher nur wenig Aktivitäten in der Buchreihe, läuft sie in „Labyrinth“ zur Höchstform auf, und Margos Professionalität hat seit den ersten beiden Bänden der Reihe nicht an Improvisationsgeschick und Einfallsreichtum verloren.

Seit einiger Zeit nicht mehr verwendet, dennoch ein mittlerweile gut bekanntes und für diese Reihe schon charakteristisch gewordener Schauplatz, taucht in „Labyrinth“ das Naturhistorische Museum von New York wieder auf, das hier eine zentrale Rolle spielt.

In „Labyrinth“ erhält man noch einmal einen Blick in Pendergasts Familiengeschichte, die sich im Hinblick auf seinen Ururgroßvater Hezekiah nicht deutlich in Grausamkeit und Wahnsinn von den anderen Geschichten der Familienmitglieder unterscheidet. Die Handlung ist umgeben von einer recht schaurigen und dunklen Atmosphäre, die durch die gewählten geheimnisvollen Schauplätze und das Ungewisse, das hinter allem steckt, beinahe zu einer wahren Horrorgeschichte tendiert und die Spannung intensiviert.

Die Bücher der Pendergast-Reihe haben zwar allesamt eine mehr oder weniger abgeschlossene Handlung, doch bleibt stets eine ungeklärte Kleinigkeit zurück, die in einem weiteren Band erzählt werden kann. Somit erfährt man erfreulicherweise endlich, was Alban in der Zeit nach seinem Verschwinden in den Dschungel von Brasilien bis zu seinem plötzlichen Auftauchen in New York gemacht hat. Da immer wieder in „Labyrinth“ auf vorherige Bände angespielt wird, ist es angebracht zumindest die Helen-Trilogie vor „Labyrinth“ zu lesen, ist aber auch nicht zwingend erforderlich.

Auf Humor, also hin und wieder eine amüsante Bemerkung, wurde in „Labyrinth“ größtenteils verzichtet, dafür wurde die Sorge um Pendergast und seine eigene Verletzlichkeit enorm ausgebaut.

Der Showdown ist nicht nur imposant, sondern findet zeitgleich an zwei verschiedenen Orten statt, natürlich mit den bekannten Cliffhängern, die beinahe jedes Kapitel der Bücher abrunden.

Neben einem unterhaltsamen und spannenden Schreibstil, der einen wie gewohnt bis zur letzten Seite fesselt, findet man hier auch die exzellenten und realitätsnahen Beschreibungen der Spiel- bzw. Erzählorte, z.B. der Favela in Brasilien, sodass man sich alles außerordentlich gut vorstellen kann. Somit zu einem wunderbaren Leseerlebnis führt.

Fazit:
Eine spannende Geschichte, die wieder einmal einen Blick in Pendergasts Familie gewährt, Albans Leben weitererzählt und Constance und Margo als Hauptcharaktere zeigt. Eine Bereicherung für die Pendergast-Reihe und absolut lesenswert.

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Tags: agent, brasilien, constance, geheimnis, pendergast, thriller, vergangenheit   (7)
 

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thriller, pendergast, spannung, new york, fbi

Burn Case

Douglas Preston , Lincoln Child , Klaus Fröba
Flexibler Einband: 624 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.03.2007
ISBN 9783426631713
Genre: Krimi und Thriller

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Tags: agent, d'agosta, italien, pendergast, thriller   (5)
 

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liebe, südamerika, mine, liebesroma, chile

Von Liebe und Schatten

Isabel Allende , Dagmar Ploetz
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 09.02.2012
ISBN 9783458358121
Genre: Liebesromane

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Tags: chile, journalistin, mine, südamerika, unruhe   (5)
 
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