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40 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 34 Rezensionen

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Die Kunst, einfache Lösungen zu finden

Christian Ankowitsch
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Rowohlt Berlin, 24.07.2018
ISBN 9783737100106
Genre: Sachbücher

Rezension:

Mir hat das Buch nicht wirklich gefallen, obwohl es mit Humor und Intelligenz geschrieben ist. Der Autor hat einen sehr flüssigen Schreibstil, der es einem leicht macht, schnell Seite um Seite zu lesen, wenn man das denn vorhat. Das Buch an sich hatte nichts, von dem es mich interessiert hätte, wie es mit ihm weitergeht. Natürlich ist es schwer, eine Verbindung zu einem Buch aufzubauen, das weder Charaktere hat, noch einem Plot folgt. Um dennoch eine Art Gliederung zu erzeugen, wurde in viele kleinere und größere Kapitel mit jeweiligen Überschriften unterteilt. Der Inhalt dieser Kapitel konnte mich allerdings nicht überzeugen, da die sogenannten "Problemlösungen" immer nur kurz angeschnitten wurden, und allgemein der Fokus mehr auf das Ironische verlegt wurde, das dem Buch mehr Witz verleihen sollte, ihm somit aber jeden ernsthaften Charakter nimmt.
Aus diesen Gründen konnte mich das Buch nicht überzeugen.

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77 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 56 Rezensionen

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Als die Tage nach Zimt schmeckten

Donia Bijan , Susanne Goga-Klinkenberg
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 06.07.2018
ISBN 9783548290393
Genre: Romane

Rezension:

Das Buch konnte mich leider insgesamt gesehen nicht in dem Maße überzeugen, wie ich es mir von ihm erhofft hätte.
Der Einstieg in die Geschichte ist mir aufgrund des flüssigen und atmosphärischen Schreibstils der Autorin leicht gefallen, da Orte, Gerüche, Geschmäcker und Farben so detailliert und ausführlich beschrieben wurden, dass man sich genaue Bilder der jeweiligen Situationen machen konnte. Diese lebensnahe Beschreibung der Szenen und Orte lässt im Laufe des Buches auch nicht nach, kann aber irgendwann nicht mehr über die fehlende Tiefe des Plots und der gesamten Geschichte hinwegtäuschen. Die Charaktere waren mir zu wenig ausgearbeitet und oftmals nur mit einer einzigen Eigenschaft bedacht, die man dann irgendwie mit ihrem restlichen Handeln in Verbindung bringen musste. Auch davon abgesehen wiesen ihre Handlungen und Gedanken Unstimmigkeiten auf; so scheint sich, um nur ein Beispiel zu nennen, Noors Vater im einen Moment über ihre Rückkehr zu freuen, im nächsten wünscht er sich hingegen, sie wäre nicht da und würde ihn mit seinen krankheitsbedingten Beschwerden allein lassen. Diese zwei verschiedenen Gedankengänge wären an sich kein Problem, wenn die Autorin sie miteinander verbinden und von dem einen auf den anderen Gedankengang schließen würde - oder sie einen Mittelteil einfügen würde, der - ob direkt oder indirekt - das Wort "zwar" einschließt. Das Buch ist von solchen Unstimmigkeiten geradezu überschwemmt und mir kommt es vor, als wäre es zwar hinsichtlich Grammatik-Rechtschreibfehlern überarbeitet worden, aber den letzten Schliff hat die Autorin ihm nicht verpasst und damit unterlassen, es abzurunden.
Was den Plot an sich angeht, bin ich ebenfalls enttäuscht. Erwartet habe ich eine Geschichte über eine verlorene Heimat und über eine starke unabhängige Frau, die, nicht verstanden von den Menschen in Amerika und verletzt, aber nicht gebrochen, im Iran auf ihre alten Freunde und Bekannte und auf ein Leben trifft, das ihr vorherbestimmt gewesen wäre - mit allen guten und allen schlechten Seiten. Es ist nicht so, dass ich mich nicht gerne von einer unerwarteten Wende überraschen lassen würde, aber in diesem Fall wurde ich negativ überrascht. Anstelle eines solchen Buches bekam ich eine langweiliges Buch über Rezepte, Stereotype und halb herzig beschriebene Kriegsleiden, das sich wie ein niederer Familienroman las. An manchen Stellen habe ich mich gefragt, ob ich eigentlich noch einen Roman lese oder ein Kochbuch, wenn sich die Beschreibung von Rezepten über Seiten hinwegzog. Dies meine ich nicht ausschließlich als Kritik, da mir wie gesagt diese atmosphärische Dichte am Anfang sehr gefiel und mich überhaut erst dazu verleitet hat, das Buch zu lesen, aber an manchen Stellen hat die Autorin es meiner Meinung nach schlichtweg übertrieben.
Die Charaktere waren mir insgesamt nicht sympathisch, und deswegen konnte ich auch durch sie keine Verbindung aufbauen, die mich an das Buch gefesselt hätte. Die Hauptperson, Noor, war mir zu willensschwach und wankelmütig - wie es sich besonders im letzten Teil des Buches feststellen lässt - und ich konnte kaum eine ihrer Entscheidungen, die sie getroffen hat, nachvollziehen. Ich erwarte von Entscheidungen, die die Protagonisten treffen, nicht, dass ich sie gutheiße oder dass ich sie ebenso getroffen hätte - ich erwarte nur, dass ich verstehe, WARUM sie getroffen wurden, und das war in diesem Buch nicht der Fall. Noors Tochter, Lily, wurde nach dem üblichen Klischee eines Teenagers beschrieben, wobei es mir auch in ihren "eigenen" Gedankengängen so vorkam, als würde ein auktorialer Erzähler oder ihre Mutter selbst sie beschreiben, und nicht Lily. Das nur, um ein paar Beispiele zu nennen.
Mehr als zwei Sterne kann ich für ein solches, auf ganzer Linie enttäuschendes Buch nicht geben, und die auch nur für die durch den Schreibstil der Autorin gut eingefangene Atmosphäre.

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112 Bibliotheken, 1 Leser, 3 Gruppen, 82 Rezensionen

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Eine Liebe, in Gedanken

Kristine Bilkau
Fester Einband: 280 Seiten
Erschienen bei Luchterhand, 12.03.2018
ISBN 9783630875187
Genre: Romane

Rezension:

Der Inhalt einer sich unglücklich verlorenen Liebesgeschichte, vor dem Hintergrund eines Neuanfangs in einer "anderen" Welt hat mich neugierig auf das Buch gemacht. Ich wollte erfahren, wie eine so große Liebe sich in den Fängen des Schicksals verlieren konnte, und was letztlich doch noch irgendwo von ihr übrig geblieben ist. Und der Roman bringt genau das auf den Punkt
Die Charaktere sind sehr liebevoll gestaltet, und der Schreibstil gleichzeitig analysierend und emotional, indem er nicht nur auf die Dinge an sich, sondern speziell auf den Sinn hinter ihnen eingeht.
Einziger Kritikpunkt ist für mich, dass ich mich nicht auf die Liebesgeschichte zwischen den beiden einlassen konnte und mich nicht in ihr Wechselwirken miteinander verlieben konnte, es nicht mal besonders anrührend fand.
Ansonsten ist dies ein Buch, das ich nicht bereue, gelesen zu haben, und dessen Zitate teils noch immer in mir nachhallen.

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29 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 28 Rezensionen

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Hafenkino

Steffi von Wolff
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Delius Klasing, 22.01.2018
ISBN 9783667112743
Genre: Sachbücher

Rezension:

Mich hat das Buch sofort angesprochen, als ich das Cover sah. Ich liebe alles, was mit Meer zu tun hat - und Segelboote ganz besonders. In ihre Welt wollte ich beim Lesen eintauchen, diese Welt, die ich bisher nicht mehr als gestreift habe. Und dieses Versprechen wurde gehalten. Man erfährt viel über Segelboote, das Fahren und alles, was sonst noch so dazugehört, und ich bin froh, dass ich bis zum Ende durchgehalten habe. Der Schreibstil ist leicht und humorvoll, und obwohl es keine eigentliche Geschichte in dem Sinne ist, war ein roter Faden durchaus erkennbar, der sich quer durch das ganze Buch zog. Zeitenwechsel und kleine Anekdoten lockern die Seiten auf. Und trotz all dessen hatte ich manchmal nicht recht Lust, weiterzulesen. Es war einfach kein Buch, das mich berührt hat, das mich fliegen ließ, und irgendwann fand ich es schlichtweg anstrengend, weiterzulesen. Was nichts daran ändert, dass ich selbst unheimlich gerne einmal Segelboot fahren würde, und dass dieses Buch meinen Antrieb nur verstärkt hat.

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163 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 96 Rezensionen

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Das Geheimnis der Muse

Jessie Burton , Peter Knecht
Flexibler Einband: 461 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 11.03.2018
ISBN 9783458363293
Genre: Romane

Rezension:

Es geht um die angehende Schriftstellerin Odelle, die bislang noch sehr unsicher ist in ihrem Tun und sich nie dazu überwindet, ihr Geschriebenes vor anderen zu zeigen. Im London der 60er Jahre hat es die aus Trinidad stammende junge Frau nicht leicht, und sie hat oft mit Minderwertigkeitskomplexen zu kämpfen. Selbstbewusstsein geben soll ihr die Kunstspezialistin Marjorie Quick, als diese sie als Sekretärin an ihrer Kunstgalerie anstellt. Bald hat Odelle es nicht mehr nur mit einer Schreibmaschine und ein paar Briefen, sondern auch mit der Geschichte eines Gemäldes zu tun, die ebenso tragisch wie hoffnungsfroh ist. Sie ist untrennbarer mit der Gegenwart verbunden, als Odelle es je hätte ahnen können.

Ich fand die Charakterentwicklung sehr nachvollziehbar, und mit den Protagonisten konnte ich mich durchaus anfreunden. Mir gefiel es, wie die Landschaft beschrieben wurde, wie realitätsnah und gleichzeitig wunderschön besonders fremde Länder gezeichnet wurden. Besonders die Gegend um Andalusien hat es mir angetan, mit ihrem Schleier aus Ruhe und Frieden, der sich wie eine Samtdecke um die ersten hundert beschriebenen Seiten legt. Die Geschichte an sich ist sehr realistisch und es wurde nichts zu einem übertriebenden Happy End abgerundet oder verschönigt, wie ich es bei einer solchen Art Lektüre erwartet hätte.
Der Schreibstil ist angenehm, und schafft es, die umschlagende Atmosphäre vom Frieden zum Krieg zu vermitteln.
Dieses Buch macht Lust zu lesen, Lust zu reisen, und Lust, seine Träume zu verfolgen, so unmöglich sie auch scheinen mögen.

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58 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 45 Rezensionen

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Die letzte Borgia

Sarah Dunant , Peter Knecht
Flexibler Einband: 522 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 15.01.2018
ISBN 9783458363194
Genre: Historische Romane

Rezension:

Die Idee und das Setting haben mich zu diesem Buch verleitet. Aber mit der Zeit, die ich las, wurde es immer schwerer, sich durch die Seiten zu quälen. Die Charaktere sind nicht sehr glaubwürdig und schaffen es nicht, mich zu überzeugen. Ich konnte mich in keinen von ihnen verlieben. Sie alle sind mir zu glatt, ohne etwas an ihnen, das man als besonders in Erinnerung behält. Dazu werden sie nüchtern, ohne jede Emotion, beschrieben. Die Beschreibung des Settings konnte mich ebenso wenig überzeugen. Ich hätte sie mir farbenfroher und lebendiger gewünscht. Der Schreibstil ist schlicht langweilig. Die Geschichte dümpelt dahin, besonders an den Stellen, an denen sie einfach nur einen klareren Leitfaden gebracht hätte. Aber dieser sogenannte rote Faden verliert sich ins Leere, wenn es ihn denn überhaupt je gab. Leider kann ich von dem Kauf des Buches nur abraten. Das Cover ist dennoch wunderschön.

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28 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 22 Rezensionen

Frag mich, wie es für mich war

Christine Heppermann , Kanut Kirches
Flexibler Einband: 232 Seiten
Erschienen bei Julius Beltz GmbH & Co. KG, 07.02.2018
ISBN 9783407823601
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Irgendwas hat dieses Buch an sich, dass ich mich in es verliebt habe.
Ich liebe die kleinen Verse, den offenen Humor, die Gefühle darin, und besonders ihre Schreiberin hat es mir angetan. Man kann jeden einzelnen von ihr gegangenen Schritt mitfühlen, ohne dass sie große Worte dafür gebraucht hätte, ihn zu beschreiben. Die Seiten fühlen sich lebendig, wie aus dem Leben gerissen, an, wie eine Kugel Himbeereis, die einem auf der Zunge zergeht. Abtreibung ist natürlich ein heikles Thema, und trotzdem wurde es mir näher gebracht, ohne mich dafür für eine Seite der Sicht entscheiden zu müssen. Die Protagonistin hat ihre Entscheidung getroffen, und sie wurde stärker durch sie. Das ist ein Bild davon, das man viel zu selten antrifft.
Dafür, dass es kein normales Buch ist, hat die Lektüre alle fünf von fünf Sternen verdient! Ich habe einen Abend gebraucht, es zu lesen- und es fühlt sich an, als hätte ich einen Abend gelebt.

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87 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 63 Rezensionen

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Echo der Toten. Ein Fall für Friederike Matthée

Beate Sauer
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 12.01.2018
ISBN 9783548289571
Genre: Historische Romane

Rezension:

Winter 1947. Ermittelt wird in einem Mordfall, der sich in einem abgelegenen Dorf in der Eifel ereignete. Das Opfer ist ein Schwarzmarkthändler, der zwar zwielichtige Aktivitäten trieb, den die Dörfler aber als recht humorvollen und vergleichsweise ehrlichen Mann beschreiben. Er hat vor seinem Tod etwas gebeichtet, und wollte dadurch Vergebung erlangen. Tage später fand man ihn in einer Scheune im Wald, ermordet. Jetzt heißt es, den Spuren nachzugehen und dafür heuert Lieutenant Davies die Polizeiassistentenanwärterin Friederike Matthée an. Diese wollte eigentlich nie Polizistin sein, aber ist es, um sie und ihre bei ihr lebende, psychisch kranke Mutter über die Runden zu bringen. Im Laufe der Geschichte allerdings entwickelt Friederike ihren eigenen Spürsinn. Es sind diese zwei Charaktere des Ermittlerteams, die die Geschichte tragen.

Die Charaktere sind glaubwürdig und weisen Fehler und Ängste auf, die sie menschlich wirken lassen.
Hier wird weder beschönigt noch mit großen Phrasen um sich geworfen, sondern schreibt die Autorin sehr sachlich und nüchtern, was die Handlung nur umso realer erscheinen lässt.

Insgesamt hat mich die Geschichte gut ins Nachkriegsdeutschland zurückversetzt, und mich hat es sehr interessiert, mehr über die geschilderten Schauplätze und Umstände zu erfahren. Ich kann mir jetzt viel besser vorstellen, wie die Menschen in dieser Zeit gelebt, bzw. überlebt haben, und mir wurde zudem noch eine ganz nette, realistische Unterhaltungslektüre geboten.

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(126)

213 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 104 Rezensionen

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Der Wortschatz

Elias Vorpahl , Julia Marie Stolba
Flexibler Einband: 176 Seiten
Erschienen bei Vorpahl, Elias, 02.01.2018
ISBN 9783000571695
Genre: Fantasy

Rezension:

Es ist die Geschichte eines Worts, das seinen Sinn verloren glaubt, und auf der Suche nach ihm seine Welt der Buchstaben neu kennenlernt. Es begegnet halb vergessenen Wörtern, die am Grunde der Zeit festsitzen und nur Kraft unserer Stimme wieder nach oben gelangen können, Wörtern, die wissen, dass es einen Unterschied gibt zwischen Menschen, die sie mit Bedacht wählen und denen, die sie nur so dahinsagen. Es ist eine Hommage an das Schreiben und an das Lesen, und die Macht unseres Gesagten. Was der Autor mit diesem Roman ausdrücken will, ist, dass Worte etwas Kostbares sind und wir sie nur gebrauchen sollten, wenn wir auch meinen, was sie bedeuten. Wörter sind Macht und Wörter sind Fantasie, und sie sind alles, was wir haben. Um zu träumen. Um zu erzählen.

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208 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 107 Rezensionen

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Mit allem, was ich habe

Jodi Ellen Malpas , Christian Trautmann
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 13.11.2017
ISBN 9783956497049
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Wie die Beschreibung schon verrät, geht es um das It-Girl Camille Logan und ihren Bodyguard Jake Sharp, zwischen denen sich eine Affäre entspinnt. Das vermutete 'Bodyguard'-Flair ist hier zwar kaum vorhanden, weil sogleich die Erotik-Szenen in den Mittelpunkt treten, aber werden stattdessen andere komplizierende Umstände aufgegriffen. Camilles Vater, ein harter Geschäftsmann, stemmt sich dem Paar mit all seiner Macht entgegen, und Jakes Vergangenheit in der Armee lässt einen dunklen Schatten auf ihre Interaktion fallen. Und dann ist da natürlich noch die Morddrohung, mit der die beiden überhaupt erst zusammengefunden haben....
Erzählt wird aus beiden Perspektiven in der Ich-Form; die Autorin setzt weder auf große Worte noch auf detailliertere Beschreibungen, sondern will mit einem einfachen, persönlichen Schreibstil punkten. Dieser ist mir oft zu seicht und gehaltlos. Gute Ansätze sind zwar dabei, z.B. wie Camille versucht, sich aus dem Einfluss ihres Vaters zu befreien, nur sind sie nie ganz ausgearbeitet. Insgesamt ist es ein ganz ansehnliches Buch, wenn man auf Erotik-Lektüre steht, und auch an Romantik lässt es nicht fehlen. Es ist für all die, die nicht so viel Wert auf Tiefgang legen. Ich vergebe hier zwei von fünf Sternen, weil mich die Handlung insgesamt nicht mitreißen konnte und ich nicht mit den Protagonisten sympathisiert habe. Damit rate ich nicht allgemein vom Kauf ab, sondern nur denjenigen, die mehr als eine schlichte, erotische Unterhaltungslektüre erwarten. 

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66 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

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Ein Jahr voller Wunder

Karen Thompson Walker , Astrid Finke
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei btb, 14.04.2015
ISBN 9783442745562
Genre: Romane

Rezension:

Was macht man, wenn die Erde sich plötzlicher langsamer dreht, Tage und Nächte sich nicht länger als solche anfühlen, und die halbe Welt von einer Apokalypse spricht? - Man macht weiter wie bisher, nur, dass man Entscheidungen als etwas Endgültigeres und die Zeit hier auf Erden allgemein als umso befristeter ansieht.

 

Sie erfahren in den Nachrichten davon. Erst mal passiert nichts. Dann werden die Tage immer länger, und um drei Uhr nachmittags steht man plötzlich im Stockdunkeln.

 

Geschrieben ist die Geschichte aus Sicht der zwölfjährigen Julia, eines Mädchens, das so sein will wie alle anderen und irgendwie doch nicht. Sie erlebt, was in diesem Alter jeder erlebt: Freundinnen, die sich von einem lösen, und die erste Liebe. Und all das erscheint ihr irgendwie bewusster, endgültiger, weil Entscheidungen nicht länger so getroffen werden können, als hätte man ewig dafür Zeit.           

Julia gehört zu einer dieser Protagonistinnen, bei denen nichts leichter fällt, als sich in sie hineinzuversetzen. Man teilt ihre Ansichten, ihre Gedanken. Es ist, weil sie realitätsnah und griffbereit sind, und je weiter man in das Buch vordringt, umso mehr werden dem Leser auch ihre Wünsche und Hoffnungen aufgedrängt. Kurz: Es ist, wie es in dem klassischen Buch sein sollte.

Das Cover empfinde ich in diesem Fall als unglücklich gewählt, weil Titel und Bild mehr auf eine schicksalhafte Liebes-, beziehungsweise Familiengeschichte setzen zu scheinen, anstatt den Kern des Buchs zu beleuchten. Wir haben es hier mit einer romanartigen Dystopie zu tun, die sich - soweit im Rahmen einer Apokalypse möglich - an unserer Realität orientiert. Und trotz allen Zukunftsängsten und Wissenschaftsspekulationen kommen im Vergleich zu anderen Dystopiepen die emotionalen Konflikte innerhalb einer Familie nicht zu kurz, sondern stellen ein Schlüsselelement der Geschichte dar. Man hätte dieses Buch auch ohne Apokalypse, Erdverlangsamung etc. schreiben können, und es wäre trotzdem ein gutes Buch gewesen. Genau das ist es, was den meisten Action- oder Fantasyromanen in ihrem Klassifikationsbereich abhanden kommt, und weshalb ich hier vier von fünf Sternen vergebe.

Der Erzählstil der Autorin behagte mir zuerst nicht, weil er mir zu einfach und schlicht aufgebaut war, aber mit den Seiten, die verflogen, gewöhnte ich mich daran. Indem sie Themen auf ihren Kern bringt, zeigt die Autorin, dass sie keine weitschweifigen Umschreibungen braucht, um Sätze miteinander zu verweben, und dass die schönsten Liebesgeschichten ohne große Worte sind.

Ich habe mich in diese Geschichte verliebt, obwohl ich es nicht vorhatte. Und dass das geht, zeigt die Autorin mit diesem Buch.

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