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98 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 66 Rezensionen

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Veilchens Feuer

Joe Fischler
Flexibler Einband: 264 Seiten
Erschienen bei Haymon Verlag, 09.12.2015
ISBN 9783709978320
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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Dear Amy - Er wird mich töten, wenn Du mich nicht findest

Helen Callaghan , Heike Reissig
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Knaur, 10.01.2017
ISBN 9783426654200
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Dear Amy von Helen Callaghan, 400 Seiten erschienen im Droemer Knaur Verlag. Ein rasanter Psychothriller.
Margot Lewis ist Lehrerin, außerdem führt sie in einer Tageszeitung die Kolumne „Dear Amy“. Eine ihrer Schülerinnen Katie Browne verschwindet spurlos. Das nimmt sich Margot sehr zu Herzen, noch dazu als sie in ihrer Funktion als Kummerkastentante einen Hilferuf von Bethan Avery erhält. Dabei handelt es sich ebenfalls um ein Mädchen, deren Verschwinden aber schon Jahre zurückliegt. Bethan verschwand vom Krankenbett ihrer Großmutter und von ihr wurde nur ein blutiges Nachthemd gefunden. Die Behörden gehen davon aus, dass die Schülerin längst tot ist. Als Margot sich mit diesem Brief an die Polizei wendet, wird sie nicht ernst genommen. Erst als ein zweiter und auch noch dritter Brief sie erreicht kommen die Ermittlungen in Gang. Martin Forrester ein Ermittler und sein forensisches Team, die sich mit historischen Analysen befassen, schließen Margot in ihre Nachforschungen mit ein, ein Graphologe bestätigt die Echtheit der Hilferufe. Inzwischen geht es Margot immer schlechter ihr Ehemann mit dem sie in Scheidung lebt versucht sie finanziell auszunehmen, außerdem ist sie selbst mit einer psychischen Krankheit geschlagen, leidet an Panikattacken. Auf eigene Faust setzt sie ihre Medikamente ab. Immer mehr verbeißt sie sich in die Aufklärung dieser Fälle. Dass sie sich selbst damit in Gefahr bringt bleibt nicht aus. Als eine Suchmeldung übers Fernsehen erscheint, bei der Margot selbst an die Mithilfe der Bevölkerung appelliert, wird der Entführer auch auf sie aufmerksam.
Das Werk teilt sich in 31 Kapitel. Die Spannungskurve die schon im Prolog aufgebaut wird, bleibt bis zur Aufklärung des Falls am Schluss gleichbleibend spannend. Callaghan schaffte es durchgehend mich an das Buch, welches sehr flüssig geschrieben ist, zu fesseln. Die letzten 100 Seiten habe ich in einem Rutsch durchgelesen ich konnte das Buch tatsächlich nicht mehr aus der Hand legen. Es liegt in diesem Fall eine Erzählung aus der Ich-Perspektive vor und zwar, abwechselnd aus der Sicht von Margot, Katie und am Ende auch noch aus der des Täters - grandios. Als Stilmittel wurde wörtliche Rede, kursiv geschriebene Wörter und sogar ein Facebook Feed verwendet, dies verleiht dem Werk Lebendigkeit und Spannung. Auch die Briefe wurden im Wortlaut eingefügt. Die einzelnen Kapitel sind nicht zu lang und durch Absätze geteilt, dadurch ist die Geschichte sehr übersichtlich und lässt sich Seite für Seite sehr schnell lesen.

Die Personen wurden von der Autorin sehr lebendig geschildert.
Besonders die Erlebnisse von Katie haben mich berührt ihre Panik und Angst haben mich nicht mehr in Ruhe gelassen. Der fulminante und unerwartete Schluss war der krönende Abschluss eines rundherum bemerkenswerten Psychothrillers, bei dem selbst das Cover, mit seiner gelungenen Farbgestaltung und dem mysteriösen Bild sehr überzeugend wirkt.
Ich gebe sehr gerne 5 von 5 Sternen und empfehle dieses Buch jedem Leser, der Freude an geheimnisvollen Psychothrillern hat.

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Tags: briefe, entführung, lehrerin, panikattacken, psychothrill   (5)
 

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Zu nah

Olivia Kiernan , Klaus Timmermann , Ulrike Wasel , Carla Felgentreff
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 03.04.2018
ISBN 9783959671835
Genre: Krimi und Thriller

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(26)

58 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 26 Rezensionen

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Er will dein Herz

Tania Carver , Sybille Uplegger
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 07.09.2018
ISBN 9783548290454
Genre: Krimi und Thriller

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97 Bibliotheken, 4 Leser, 2 Gruppen, 41 Rezensionen

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Ein Sommer im Rosenhaus

Nele Jacobsen
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 17.02.2017
ISBN 9783746632629
Genre: Liebesromane

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(38)

54 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 35 Rezensionen

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Walter muss weg

Thomas Raab
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 07.09.2018
ISBN 9783462050950
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Walter muss weg, Kriminalroman von Thomas Raab, 384 Seiten erschienen bei Kiepenheuer & Witsch.

Die Huberin ermittelt in ihrem ersten Fall.

Walter Huber und seine Gattin Hannelore, genannt Hanni wurden gegen ihren Willen und auf Wunsch seines Vaters miteinander verheiratet. Die beiden führten eine unglückliche Ehe, die auch noch kinderlos blieb. Wen wundert es wenn sich die Hanni freut, als Walter endlich das Zeitliche segnet? Bei der Beisetzung jedoch geht so einiges schief, eine andere „Leich“ ist im Sarg  und die Dorfgemeinschaft, wie auch die Polizei fragt sich: „Wo ist eigentlich Walter?“ Doch die Huberin gibt keine Ruhe und so kommt sie ihrem „Verblichenen“ letztendlich auf die Spur.

Das Buch ist in 58 Kapitel gegliedert, die wiederum in 8 Teile zusammengefasst sind. Die Kapitel, wie auch die Teile sind mit einer zum Inhalt passenden Überschrift versehen. Lustige Szenen ließen mich durchaus schmunzeln, sarkastische Dialoge, schwarzer Humor und altkluger Kindermund belebten die Erzählung. Gedachte Monologe, laute Wortwechsel und dazwischen Schlagertexte sind kursiv gedruckt. Verfasst im auktorialen Stil, abwechselnd aus der Sicht von Hanni, den Ermittlern und anderen Charakteren.

Es fiel mir unglaublich schwer, dieses Buch zu lesen, was am ungewöhnlichen Schreibstil des Autors lag. Sätze wie: „ Und dort steht er jetzt. Regungslos. Der alten Huber gegenüber. Wie der lebende Beweis, warum >Hund< generell als Steigerungsstufe in Richtung >Noch schlechter als ohnedies schon< herhalten muss. Elend. Hundeelend. Gemein. Hundsgemein. Schwer. Hundig. Gebraucht. ScHund. (S.83) machte mir die Lektüre unsäglich schwer, immer wieder habe ich das Buch aus der Hand gelegt – es konnte mich überhaupt nicht fesseln. Manchmal musste ich die Sätze, immer wieder durchlesen, ohne daraus schlau zu werden. Nach ca. der Hälfte des Buches habe ich solche Sätze einfach ignoriert. Der Plot ist m.E. schon sehr weit hergeholt und schwer nachvollziehbar. Das Ende hat mich aber halbwegs versöhnt, es zeigt, dass Walter doch kein so ganz schlechter Mensch war, deshalb auch meine Bewertung. Die Protagonistin, Hannelore Huber, hat es ihr Lebtag nicht leichtgehabt und ist deshalb vermutlich so kauzig- komisch. Die kleine Amelie besticht durch ihre Direktheit, Altklugheit und ihre Interpretation verschiedener Wörter (z.B.Witzki, statt Whisky). Die „ermittelnden“ Beamten, zum Einen Swoboda, der sich keine Namen merken kann und Kollegin Unterberger-Sattler, blieben im Dunkeln, es war keinerlei Ermittlungsarbeit auszumachen. Andere Charaktere z.B. den „Bürgerdoktor“ Stadlmüller fand ich unsympathisch und der Pfarrer Ullrich Feiler hat wohl auch ein paar Leichen im Keller z.B. in Bezug auf Hanni.  Warum ein Wolf in der Geschichte so eine große Rolle spielt, hat sich mir auch nicht erschlossen. Einen weiteren Fall mit der Huberin wird es für mich nicht geben.  Drei Sterne.

  (42)
Tags: beerdigung, bestatter, bürgerdoktor, hanni, leiche, walter, wolf   (7)
 

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(3)

9 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 1 Rezension

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Krautkiller

Michael Gerwien
Flexibler Einband: 309 Seiten
Erschienen bei Gmeiner-Verlag, 04.02.2015
ISBN 9783839216705
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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(85)

128 Bibliotheken, 13 Leser, 1 Gruppe, 72 Rezensionen

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Der Abgrund in dir

Dennis Lehane , Steffen Jacobs , Peter Torberg
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 29.08.2018
ISBN 9783257070392
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Abgrund in dir, Thriller von Dennis Lehane, 528 Seiten, erschienen im Diogenes-Verlag.

Bei einem Einsatz in Haiti, bekommt die Fernsehjournalistin Rachel Childs vor laufender Kamera einen Nervenzusammenbruch, was ihr weiteres Leben entscheidend verändert.
Rachel ist eine sehr erfolgreiche Fernsehjournalistin, die hin und wieder von Panikattacken ereilt wird. Bei einem wichtigen Einsatz in Haiti erleidet sie einen Nervenzusammenbruch. Ihre Karriere, ihre Ehe, ihr bisheriges Leben – alles zerstört, sie kann kaum noch ihre Wohnung verlassen. Doch dann begegnet sie Brian Delacroix, der sie mit Liebe und Geduld aus ihrer Einsamkeit herausholt. Für Rachel beginnt ein neues Leben, doch während sie ihn auf einer Geschäftsreise wähnt, sieht sie ihn zufällig in der Stadt. Die Journalistin macht sich auf die Jagd nach der Wahrheit.
Ganz am Anfang ist eine Strophe des Liedes „Since I fell for you“ von Buddy Johnson und ein Zitat von Descartes passend zur Story eingefügt. Das Vorwort beschreibt eine Szene aus der Mitte des Buches. Bestehend aus drei Teilen, die sich in 35 lange Kapitel gliedern, jedes davon mit einer, dem Inhalt zusammenfassenden, Überschrift versehen. Lehane wählte den auktorialen Schreibstil und verwendet lange schwierige Sätze, die das Geschehen jedoch äußerst bildhaft schildern.
Leider sind das Buch und ich keine Freunde geworden. Zuerst hatte ich schon Schwierigkeiten überhaupt in die Erzählung hineinzufinden. Lehane beginnt seine Story mit der Beziehung zwischen Rachel und ihrer Mutter, die der Tochter bis zu ihrem Tod nie den Namen ihres leiblichen Vaters genannt hat. Ein Drittel des Buches schildert Rachels Suche, sie findet ihren Ziehvater der sich sehr früh von ihrer Mutter getrennt hat, auch den Namen ihres leiblichen Vaters. Und dann – war‘s das.
Ellenlange Monologe, große Worte zugegeben in hervorragendem Stil, insgesamt einfach zu weit ausgeholt um zum Punkt zu kommen. Ein Beispiel, Rachels Ziehvater JJ, seitenlange Erklärungen von seine Studien über die Form der amerikanischen Landschaft, oder sein Buch über Luminismus, all dies hatte mit der Handlung rein gar nichts zu tun. Etwas Spannung erlebte ich erst am Schluss und selbst das Ende fand ich zu abrupt, da hätte ich gerne noch ein wenig mehr erfahren. Für einen Thriller war mir das zu wenig. Die Handlung war für mich nicht immer nachvollziehbar. Z.B. schreibt der Autor Die Kugel traf sie im Rücken, zerschmetterte ihr Rückgrat…. Ein paar Zeilen weiter agiert die Protagonistin ganz normal weiter, kein Hinweis ob sie sich dieses Szenario im Schrecken nur vorgestellt hat. So als ob die Szene gar nicht vorhanden gewesen wäre. Die Charaktere handelten oft unlogisch und widersprüchlich. Von den Personen hat mir keine einzige gefallen, auch nicht die Protagonistin, Im ersten Teil habe ich noch mit ihr gefühlt, im Laufe der Geschichte wurde sie mir immer unsympathischer. Es gab genügend schöne Worte und Beschreibungen im Buch die sehr bildhaft beschreiben, die haben mir Freude gemacht, insgesamt ließ sich das Buch tatsächlich flüssig lesen.
Ich finde es schade, dass Dennis Lehane aus seiner guten Idee nicht mehr machen konnte. Von mir keine Leseempfehlung und 2 von 5 möglichen Sternen.

  (80)
Tags: ehemann, haiti, journalistin, panikattacken, verwirrspiel   (5)
 

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(144)

254 Bibliotheken, 20 Leser, 0 Gruppen, 102 Rezensionen

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Blutrausch - Er muss töten

Chris Carter , Sybille Uplegger
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 24.08.2018
ISBN 9783548289533
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Blutrausch – er muss töten, Thriller von Chris Carter, 448 Seiten, erschienen im Ullstein Verlag.

Der 9. Fall für Robert Hunter und seinen Partner Carlos Garcia von der Ultra- Violent-Einheit des LAPD. In diesem Fall ermitteln die beiden zusammen mit dem FBI.

Linda Parker 24 Jahre und Model wurde auf grausamste Weise zugerichtet und von ihrer Mutter tot aufgefunden. Selbst der erfahrene Detectiv Hunter beim Morddezernat 1 des LAPD und sein Partner Garcia sind beim Anblick des Szenarios am Tatort erschüttert. Als sich herausstellt, dass es sich um eine Mordserie handeln könnte, schaltet sich das FBI in die Ermittlungen ein. Kann Hunter zusammen mit den Special-Agents  Fisher und Williams, sein Versprechen halten, welches er der Mutter des Opfers gegeben hat, und den Mörder ihrer Tochter finden?

Die Geschichte ist in 104 kurze und knackige Kapitel aufgeteilt. Es handelt sich um 2 auktoriale Erzählstränge einerseits aus der Perspektive der Ermittlungen zum anderen aus der Sicht des Täters. Wobei die Ermittlungskapitel überwiegen. Das Ende vieler Kapitel lässt Carter mit einem hammerharten Cliffhanger enden, welches es dem Leser fast unmöglich macht, dass Buch aus der Hand zu legen. Ich war vom Buch fasziniert und habe die letzten 100 Seiten in einem Stück lesen müssen. Der Schreibstil Carters ist sehr blutig, grausam und detailgenau. Genau das richtige für Leser die aufregende Thriller mögen. Durch kursive Schriftart wurden Phrasen, besondere Ausdrücke, Gedanken und z.B. SMS-Meldungen hervorgehoben und somit die Erzählung lebendig gestaltet. Eindringliche Dialoge und Wortgefechte belebten das Geschehen.

Der absolute Star des Thrillers, natürlich der Titelheld Robert Hunter, hochdekoriert und ein Ass in seinem Metier, war mir sehr sympathisch, denn Carter lässt ihn durch seine Schlafstörungen, seine Besonderheit Zusammenhänge sehr schnell zu erfassen und seine Schwäche für die Dozentin Tracy Adams, äußerst menschlich erscheinen. Natürlich auch  Carlos Garcia, raffiniert und sehr professionell ist ein toller Charakter. Die beiden Special-Agents Erica Fisher und Larry Williams lieferten sich mit den Detectives natürlich die übliche und belebende Fehde zwischen Feds und Polizei, was die Story angenehm auflockerte. Langsam wird den Ermittlern klar, wie die lateinischen Botschaften des Mörders gedeutet werden können. Nach einigen Wendungen und dem finalen Plot-Twist, der mich sehr überraschte, konnte ich die letzten aufregenden Kapitel nur noch so schnell wie möglich lesen und am liebsten hätte ich an einer Stelle gerne einige Seiten weitergeblättert……  Jederzeit war die Story plausibel und die Charaktere handelten nachvollziehbar. Gestört hat mich hier wie aber auch in anderen Büchern des Genres, die obligatorischen Abkürzungen, UCLA, ViCAP, NCAVC, BAU u. v. m., sie werden zwar anfangs erklärt, aber die Übersetzung kann ich mir nie merken. Zurückblättern, wenn sie angewendet werden, habe ich mittlerweile aufgegeben.   

Der Thriller beginnt spannend und hält die Spannung bis zum furiosen Show-Down, wieder einmal ist Chris Carter ein meisterhafter Band aus der Hunter-Carcia-Reihe gelungen, leider habe ich noch nicht alle Bände aus der Serie lesen können was ich aber bald nachholen möchte. Es ist aber auch gut möglich vorliegenden Teil unabhängig und als Einzelband zu lesen. Das Ende macht auf alle Fälle Lust auf Teil 10.

Meine unbedingte Empfehlung für Carter Fans und Liebhaber der Hunter-Garcia-Krimis. Tolle spannende Unterhaltung dafür volle Punktzahl – 5 Sterne.                                                     

  (90)
Tags: chirurg, fbi, garcia, hunter, künstler, lapd, sammler, special agent   (8)
 

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(62)

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Scarlett

Laurel Remington , Britt Somann-Jung
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 25.07.2018
ISBN 9783551520968
Genre: Kinderbuch

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(79)

121 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 73 Rezensionen

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Königskinder

Alex Capus
Fester Einband: 176 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 20.08.2018
ISBN 9783446260092
Genre: Romane

Rezension:


Königskinder, Roman von Alex Capus, 176 Seiten erschienen im Hanser – Verlag.

Ein armer Kuhhirte und eine reiche Bauerntochter überwinden alle Grenzen und Hindernisse für ihren Traum von einem gemeinsamen Leben.

Max und Tina ein langjähriges Ehepaar geraten auf einem Alpenpass in Schneeverwehungen und bleiben stecken, so müssen die beiden eingeschneit kurz unterhalb der Passhöhe die Nacht im Wagen verbringen. Damit die Zeit schneller vergeht beginnt Max eine Geschichte zu erzählen. Die genau dort in den Bergen beginnt und schon Jahrhunderte zurückliegt. Die Geschichte vom Hirten Jakob und seiner geliebten Marie, die Tochter eines reichen Bauern vom Greyerzer Land. Zuerst beginnt Jakob seinen Kriegsdienst und gerät an den Hof Ludwig des XVI. Gibt es eine gemeinsame Zukunft für das Liebespaar?

Eine Erzählung in zwei Zeitebenen und zwei verschiedenen Erzählsträngen, bildhaft, emotional, mit   vielen ausgefeilten Dialogen, Alex Capus hat es geschafft mich zu fesseln. Die Landschaftsbeschreibungen ziehen den Leser hinein in die Geschichte. An einem Nachmittag habe ich die mitreißende Geschichte geschafft, einmal angefangen konnte und wollte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Sei es die Gegenwartsgeschichte, aber auch die Geschichte im 18. Jahrhundert, beides hat mit gleich fasziniert und auf ein gutes Ende hoffen lassen. Die Geschichte lebendig zu erzählen ist dem Autor hervorragend gelungen, da er als Stilmittel die auktoriale Erzählweise gewählt hat. Zu jeder Zeit konnte ich dem Plot folgen und die Handlungen der Charaktere nachvollziehen. Die beiden Erzählstränge fügen sich lückenlos und flüssig ineinander.

Die Personen sind sehr plastisch beschrieben und der Leser ist stets nah dran am Geschehen. Max und Tina – das sympathische Ehepaar, streitet über Kleinigkeiten, ist sich aber im Großen und Ganzen einig. Auch Jakob und seine Marie, habe ich lieb gewonnen, habe mit ihnen gestritten, gehofft und geliebt. Wobei die Figur Marie einzig ein wenig blass geblieben ist, gerne hätte ich ihre Gefühle, in der langen Wartezeit auf ihren Jakob, erfahren. Absolut begeistert war ich über den wortgewaltigen und umgangssprachlichen Erzählstil Capus. Z.B auf Seite 39.“Fehlt nur noch, dass sie sich einen Finger in den Mund steckt, das hirnlose Ding. Und der ungewaschene Sennenbub, dieses Inzuchtbürschchen aus dem hintersten Alpental am Arsch der Welt.“ Auch die Beschreibung der Königsschwester Elisabeth oder des Kastraten fand ich genial. Tolle Figuren in einer meisterlichen Erzählung. Nebenbei habe ich auch so einige interessante Details aus der Geschichte mitbekommen, die Naturkatastrophe 1783 in Island, bei der ein Ausbruch des Laki-Kraters verheerende Klimafolgen und Missernten für ganz Europa auslöste. Die erste Ballonfahrt eines Hammels, einer Ente und eines Hahns durch die Brüder Mongolfier oder der Beginn der französischen Revolution mit dem Marsch der Poissarden auf Versailles. Es war das erste Buch von Alex Capus, welches ich gelesen habe, aber ganz sicher nicht das letzte. Ich bin begeistert.

Meine Empfehlung für Capus Fans und für Leser die sich gerne auf kurzweilige und niveauvolle Weise unterhalten lassen. Wohlverdiente und gerne gegebene 5 Sterne – volle Punktzahl.

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Tags: eingeschneit, elisabeth, franz. revolution, frauenmarsch, gebirgspass, greyezer land, jakob formann, kastrat, kühe, ludwig xvi, marie, mongolfier   (12)
 

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(63)

102 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 60 Rezensionen

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I love you heißt noch lange nicht Ich liebe dich

Cleo Leuchtenberg , Andrea Pieper , Claudia Brendler , Andrea Pieper
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 20.08.2018
ISBN 9783789108525
Genre: Jugendbuch

Rezension:

 

I love you heißt noch lange nicht ich liebe dich, Jugendroman von Cleo Leuchtenberg, 336 Seiten, erschienen im Oetinger Jugendbuchverlag.

Badboy und Eisprinzessin, zwei Gegensätze treffen aufeinander, kann es ein Happy End für die Beiden geben?

Lilly kommt aus einer wohlhabenden Familie, die Schauspielschülerin konnte sich einen Traumjob ergattern, Synchronsprecherin für die Hauptdarstellerin in einer Hollywoodfilmproduktion, dabei hat sie gerade einen großen Kummer zu verarbeiten, Erik ihre erste große Liebe hat sich mit einer anderen verlobt. Im Aufnahmestudio trifft sie auf Ben, den Badboy, der die männliche Hauptrolle spricht. Er hat große Probleme, mit seinen Eltern, mit seiner Wohnsituation und kein Geld. Schon zu Beginn der Synchronaufnahmen fühlen sich die beiden zueinander hingezogen, es dauert lange bis sie es sich eingestehen. Es gibt viele Hindernisse zu überwinden. Können die Beiden zueinander finden?

Zu Beginn, als Auftakt sozusagen ist eine Email platziert „Synchronsprecherin gesucht“. Der Leser weiß was ihn erwartet. Das Buch ist in 38 überschaubare Kapitel eingeteilt, in Ich – Form, abwechselnd aus der Sicht von Ben bzw. Lilly, überschrieben mit den jeweiligen Namen, wobei  bei jedem der Charaktere,  eine andere Schriftart gewählt wurde. Dadurch ist gewährleistet, dass der Leser sofort merkt, welche Figur gerade erzählt. Durch die wechselnden Erzählperspektiven ist es leicht die jeweilige Person, ihre Gedanken und Charaktereigenschaften kennenzulernen. Hinter Cleo Leuchtenberg verbirgt sich ein Autorenduo das so harmonisch zusammenarbeitet, dass man gar nicht merkt, dass es sich um zwei Autoren handelt.  Der bildhafte Schreibstil des Autorenduo machte es wirklich leicht, die Erzählung wie ein Bild vor meinen Augen ablaufen zu lassen, z.B. auf Seite 261 "Gamse lächelte, und ihre Augen waren so schön und so groß und so braun wie die von Seri. Ich musste an Schokoladenpudding denken." Lebhafte Dialoge und umgangssprachliche Ausdrücke, sorgen dafür, dass das Buch flüssig zu lesen ist. Gestört hat mich zu Beginn der Geschichte, der in gesonderter Schrift gedruckte Auszug aus dem Dialogbuch. Das habe ich über Seiten hinweg quergelesen. Denn bei der Schilderung der Arbeiten im Tonstudio, sind dieselben Dialoge wieder gesprochen worden, das war unnötig. Sehr interessant an der Geschichte war, dass dem Leser ein guter Einblick in die Technik der Synchronisation eines Films gewährt wird. Die Geschichte war zu jeder Zeit nachvollziehbar, die Personen handelten logisch. Meine Lieblingsfigur war Ben, er hat ein schweres Leben und konnte seinen  „Badboy“ nicht immer hinter seiner ruppigen Art verstecken, immer wieder kommt sein sympathischer Charakter zum Vorschein. Eisprinzessin, nennt Ben Lilly insgeheim. Ich finde der Name passt gut zu ihr, außer ihrem Liebeskummer hat sie keine weiteren Sorgen. Die Spannung war verhalten, aber einem Jugendroman durchaus angemessen.  Einige Szenen z. B. am Ende hätte ich mir besser herausgearbeitet gewünscht. Alles in allem eine gute und romantische Unterhaltung.  4 Sterne.

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Tags: blogbuster, dialogbuch, hollywood, synchronsprecher, tonstudio   (5)
 

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(118)

155 Bibliotheken, 1 Leser, 4 Gruppen, 91 Rezensionen

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Crimson Lake

Candice Fox , Thomas Wörtche , Andrea O’Brien
Flexibler Einband: 380 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 09.10.2017
ISBN 9783518468104
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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(6)

12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

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Andechser Tod

Michael Gerwien
Flexibler Einband: 310 Seiten
Erschienen bei Gmeiner-Verlag, 02.07.2014
ISBN 9783839215951
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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(35)

42 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 35 Rezensionen

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Die Elternsprecherin

Laurie Gelman , Maike Müller
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 01.08.2018
ISBN 9783956498329
Genre: Humor

Rezension:

Die Elternsprecherin, Familienroman von Laurie Gelman, 352 Seiten, ein Mira Taschenbuch.

Die humorvolle Erzählung einer „etwas anderen“ Elternsprecherin.

Jennifer Dixon, lässt sich von ihrer Freundin Nina überreden, in der Vorschulklasse an der William H. – Taft Grundschule  ihres Sohnes Max, das Amt der Elternsprecherin zu übernehmen. Sie hat dieses Amt bei ihren beiden, nun schon am College studierenden Töchtern bereits ausgeübt und ist sehr erfahren in diesem Job. Mit großer Energie und auf witzige Weise greift sie das Amt an und schon mit ihrer ersten humorvollen  Email fühlen sich einige Eltern „auf den Schlips“ getreten. Jenn befindet sich mitten in der midlife-crisis und deshalb sind diese Elternvertreterin-Schwierigkeiten nicht ihre einzigen. Doch mit ihrer heiteren durch nichts so leicht zu erschütternden Art, „rockt sie das turbulente Jahr und findet neue Freundinnen.

Das Buch ist in 24 überschaubare Kapitel aufgeteilt, die in Schreibschrift betitelt sind. Dazwischen und das ist der Punkt, der die Story aufpeppt und lebendig macht, die manchmal schon etwas sehr speziellen, lustigen Emails die zwischen den Eltern hin- und hergehen. Die Kapitel sind im Ich-Stil aus Sicht der Protagonistin verfasst.  Besondere Phrasen, Ausdrücke und Gedanken sind kursiv gedruckt und machen, zusammen mit den spritzigen Dialogen eine lebhafte Erzählung, die ich in zwei Nachmittagen gelesen hatte. Dabei habe ich mich gut unterhalten und musste zwischendurch innehalten und schmunzeln. Ich konnte nur feststellen, ja so ähnlich ist es auch bei uns in der Grundschule zugegangen. Die verschiedenen Elterntypen sind gut beschrieben, die Helikopter-Eltern, die Allergiker-Mutti, die Besorgten, die Coolen und die Spießer, Laurie Gelman weiß wovon sie spricht , sie hat das Amt der Elternsprecherin selbst fünf Jahre ausgeübt. Anfangs dachte ich mir, darf man denn mit den Eltern wirklich so reden? Aber es zeigt sich, man kann und lustig ist es auch noch. Obwohl Jenn, dann die Konsequenzen zu spüren kriegt. Die Handlung ist flüssig und logisch aufgebaut. Eines kommt zum anderen, nichts wirkt gesucht oder konstruiert. Die Charaktere sind so plastisch beschrieben, dass man sie sich gut vorstellen kann, besonders die Protagonistin Jennifer war mir sympathisch, eine Frau Ende vierzig, die mit ihrem Nesthäkchen noch einmal die aufregende Grundschulelternzeit genießt, die aber meiner Meinung nach, schon einige Probleme mit dem „Älterwerden“ hat. Ihre sportlichen Anstrengungen, einschließlich Personal-Trainer, der sie für einen  Schlammlauf fitmachen soll, bzw. der Flirt mit dem High-School Schwarm Mr. „Eristjasoeinhottie“ fand ich manchmal ganz schön übertrieben. Auch wie die Supermama“, die ganze Familie, den Haushalt, die Probleme ihrer fast erwachsenen Töchter mit links meistert, ging m.E. einfach viel zu glatt. Spannung habe ich  hier nicht erwartet, war auch kaum vorhanden.  Insgesamt habe ich mich aber gut unterhalten und wer nicht zu viel erwartet, wird die Lektüre auch genießen. Von mir 3 Sterne.

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Tags: allergie, elternsprecher, email, helikoptereltern, schlammlauf, vorschule   (6)
 

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78 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

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Trümmerkind

Mechtild Borrmann
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Droemer Taschenbuch, 01.12.2017
ISBN 9783426304921
Genre: Romane

Rezension:  
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246 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 127 Rezensionen

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Der Schatten

Melanie Raabe
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei btb, 23.07.2018
ISBN 9783442757527
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Schatten, Thriller von Melanie Raabe, 412 Seiten, erschienen im btb-Verlag.

Am 11. Februar wirst du am Prater einen Mann namens Arthur Grimm töten. Aus freien Stücken. Und mit gutem Grund.

Die Journalistin Norah Richter hat sich von ihrem Freund Alex getrennt sie bricht ihre Zelte in Berlin ab, ergreift ein Jobangebot und zieht nach Wien. Dort ist Norah anfangs ziemlich einsam, nur mit ein paar Freunden und ihren Kollegen hat sie Kontakt. Auch in ihrer noch nicht eingeräumten Wohnung fühlt sie sich nicht wohl, dann beginnt das Unheimliche, Sachen verschwinden, andere Dinge tauchen plötzlich auf, ihre Nachbarin sieht ihrer verstorbenen Freundin ähnlich, unmögliche Zufälle verängstigen sie, ihre Freunde wenden sich scheinbar grundlos von ihr ab. Und eines Tages diese unheimliche Begegnung in der Fußgängerzone. Eine Obdachlose weissagt ihr, dass sie am 11. Februar einen Mann töten wird.

Das Buch beinhaltet 66 kurze Kapitel, die oft mit einem Cliffhanger oder einer besonders spannenden Situation enden, der Leser muss also unbedingt weiterlesen. Zwischen den Kapiteln sind in anderer Schrift deutlich gemacht, die Gedanken und Erinnerungen einer anderen Person eingefügt. Briefe und besondere Textstellen sind kursiv abgedruckt. Noch vor dem Prolog steht der Songtext „Bachlorette“ von Björk und das Gedicht „In the desert“ von Stephen Crane. Die Geschichte ist im auktorialen Erzählstil verfasst.  Die Autorin überzeugt mit ihrem bildhaften Schreibstil, z.B. auf S. 10 „Dort! Die Gestirne mit dem feinsten Pinsel auf das Himmelszelt gesetzt“. Oder auf S. 319: „Zu ihrer Rechten befand sich ein Kettenkarussell, und wie es so verlassen dalag, wirkte es wie eine bunt behängte Trauerweide“. Das Setting ist sehr eindrucksvoll beschrieben und zieht den Leser hinein in die Geschichte. Die Autorin hat m. M. nach Wien als Handlungsort sehr gut gewählt, denn die Stimmung des Buches passt hervorragend zur morbiden Stimmung der österreichischen Hauptstadt, dadurch wird eine tolle Atmosphäre geschaffen.

Dieses Buch hat mir außerordentlich gut gefallen, ich bin nur so durch die Seiten geflogen, konnte es kaum aus der Hand legen, die Spannung die zu Beginn aufgebaut wird hat sich bis zum letzten Punkt am Ende gehalten. Viele Wendungen und die finale überraschende Lösung haben mich verblüfft. Ich konnte der Handlung zu jeder Zeit folgen. Die Personen handelten nachvollziehbar. Die Protagonistin Norah ist eine taffe Frau, gut in ihrem Job, selbständig und sympathisch. Die Autorin hat es dennoch geschafft, mich stellenweise zweifeln zu lassen, ob sich die Vorkommnisse nicht nur in der Fantasie der Protagonistin abspielen. Ich würde vorliegendes Werk unbedingt als „Psychothriller“ bezeichnen. An einigen Stellen ist es mir wirklich eiskalt den Rücken hinuntergelaufen. Da ging Kopfkino ab. Ständig hatte ich ein unheimliches Gefühl. Besonders bemerkenswert fand ich folgende Stelle: Das Gesicht…sah grimmig und düster aus, wie die Fotos auf den Fahndungsplakaten der RAF-Leute, die in ihrer Kindheit noch in den Poststellen gehangen und ihr eine Heidenangst eingejagt hatten. Genau diesen Satz habe ich, schon vor der Lektüre dieses Thrillers, oft selbst gebraucht. Genau das Gefühl kenne ich aus eigener Erfahrung. Da war ich verblüfft. Ständig habe ich mir Gedanken gemacht, Konstrukte gesponnen, wer ist die mysteriöse Person die Norah stalkt? Wer steckt dahinter? Und auch – tut sie es wirklich?

Etwas hat mich nachdenken lassen, zum Anfang wird dem Leser nicht ganz klar wie viel Zeit bis zum 11. Februar bleibt, man nimmt wahr, dass es sich in der kalten Jahreszeit abspielt, bis zu einem Punkt an dem es bis zum 11. Februar nur noch einige Tage sind, ich vermute, dass dies ein weiteres Stilmittel der Autorin ist. Auch ist Norah Richter in vorliegendem Thriller die fast einzig agierende Person, sämtliche Freunde, Kollegen Nachbarn usw. sind nur „Statisten“, das hat mich sehr beeindruckt.

Alles in allem kann ich für diesen Thriller nur mein uneingeschränktes Lob aussprechen. Ich habe ihn genossen, wurde gut unterhalten, Gruselfaktor ist auch vorhanden. Eine uneingeschränkte Leseempfehlung. Und hervorragende 5 Sterne – die volle Punktzahl.

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Tags: cassandra, journalismus, prater, psychothroller, suizid, weissagung, wien   (7)
 

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72 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 57 Rezensionen

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Blinde Schatten

Anna Martens
E-Buch Text: 316 Seiten
Erschienen bei Midnight, 02.12.2016
ISBN 9783958190986
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Blinde Schatten von Anna Martens, 250 Seiten erschienen im Midnight by Ullstein Verlag. Johanna Gerke überlebt nur knapp einen grausamen Überfall und verliert dabei ihr Gedächtnis. Wer hat ihr das angetan? Ist sie noch immer in Gefahr?
Johanna Gerke erwacht im Krankenhaus, ihr Arm zerquetscht keiner weiß ob sie ihn jemals wieder richtig gebrauchen kann, mehrere Rippen gebrochen. Frisch operiert, nach schweren inneren Verletzungen. Jemand hat sie überfallen und brutal misshandelt, doch Johanna kann sich an nichts mehr erinnern. Es fehlt nicht nur die Erinnerung an den Überfall sondern es scheint, als ob sie das vergangene halbe Jahr komplett aus ihrem Bewusstsein gestrichen hätte. Immer mehr erfährt Johanna über die Vergangenheit, sie hat sich von ihrem Freund Lucca getrennt, war schwanger und hatte eine Fehlgeburt, sie verhielt sich sehr komisch gegenüber ihren Kolleginnen und ihrer Familie. Nach ihrer Entlassung will sie ihr vorheriges Leben wieder aufnehmen, doch das geling ihr nicht. Johanna ist schwer traumatisiert und kämpft mit Panikattacken. Aus den Berichten von ihren Kolleginnen, von Lucca und ihren Familie aus der Zeit vor ihrer Amnesie erkennt sie sich selbst nicht mehr. Ihre Freundin Sabine, eine Psychologin nimmt sie auf und versucht ihr zu helfen. Immer mehr kristallisiert sich heraus, dass sie den Täter vermutlich sehr gut kennt und dass sie noch immer um ihr Leben fürchten muss.
Das Buch ist in drei Teile und 51 Kapitel gegliedert. Jedes Teil beginnt mit einem kursiv gedruckten Alptraum der Protagonistin. Die Erzählung erscheint in personaler Ich-Erzählung von Johannas Seite, dazwischen auch einige Sequenzen aus der Sicht des Täters, welche in hervorragender Weise die Gründe die zur Tat führten wiederspiegeln ohne den Täter zu entlarven. Martens bedient sich einer klaren schönen Sprache, besonders in den Abschnitten, die die Panik und die Gefühle des Opfers beschreiben, konnte ich mich direkt hinein fühlen. Durch die Verwendung wörtlicher Rede wirkt das Werk sehr lebendig, die Spannung beginnt beim gruseligen Prolog und endet beim letzten Punkt. Ich spürte wie ich durch einige Abschnitte tatsächlich beim Lesen die Luft angehalten habe.
Bis ganz zuletzt blieb offen, wer Johanna das angetan hatte, wer ihr nach dem Leben trachtet, mehr als einmal war ich auf der falschen Spur. Am Ende ging die Auflösung zwar ziemlich abrupt, aber das empfand ich als angenehm, denn wenn der Täter enttarnt ist, braucht es, für mich auch keine Nachgeschichte mehr.
Das Einzige was ich etwas seltsam fand war, das Johanna ihrem alten Schulkameraden Stefan sofort vertraut hat, sich mit ihm in die Bergeinsamkeit zurückgezogen hat, obwohl sie sonst so misstrauisch war. Trotzdem ist es eines der aufregendsten und spannendsten Bücher die ich in der letzten Zeit gelesen habe. Selbst das Cover kommt geheimnisvoll und mysteriös daher, passt also bestens zum Plot. So wünsche ich mir ein gutes Buch.
Ich gebe voll Begeisterung 5 Sterne und bin mir ganz sicher weitere Bücher der Autorin zu lesen. Empfehlen möchte ich dieses Buch all Jenen die gern gute knackige Krimis und Thriller mögen, ohne dass zu viel unwichtige „Story“ darum herum geschrieben wurde.

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Tags: goldschmied, krankenhaus, schläger   (3)
 

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125 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 20 Rezensionen

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Schwarzwasser

Andreas Föhr
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Knaur, 01.06.2017
ISBN 9783426654217
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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52 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

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Ein Teil von ihr

Karin Slaughter
E-Buch Text: 512 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 01.08.2018
ISBN 9783959677790
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ein Teil von ihr, Thriller von Karin Slaughter, 512 Seiten, erschienen bei Harper Collins Germany. Aus dem Amerikanischen von Fred Kinzel.
Nach einer Schießerei in einer Cafeteria in die sie mit ihrer Mutter gerät, muss Andrea entdecken, dass sie ihre Mutter überhaupt nicht kennt.
Andy 31, wollte in New York Karriere machen, ihr Studium hat sie abgebrochen, als Kellnerin hält sie sich mehr schlecht als recht über Wasser. Die Schulden für ihr Studiendarlehn kann sie auch nicht abbezahlen. Als ihre Mutter Laura an Brustkrebs erkrankt, bricht sie ihre Zelte in NY ab und kehrt nach Georgia in ihren Heimatort zurück. An ihrem 31. Geburtstag ist sie mit ihrer Mutter zum Dinner verabredet. Die beiden geraten in eine Schießerei und Laura kann durch ihr beherztes Auftreten, sich selbst und Andy retten, dabei bringt sie den Attentäter um. Die Bilder des Amoklaufs gehen durch sämtliche TV-Kanäle, dabei wird ihre Mom wie eine Kampfmaschine dargestellt. Laura besteht darauf, nach der Erstversorgung aus dem Krankenhaus entlassen zu werden. Gleichzeitig besteht sie darauf, dass Andy auszieht und verschwindet. Nach einem weiteren Anschlag begibt sich Andy auf einen Roadtrip quer durch die Staaten. Auf ihrem Weg erkennt sie, dass ihre Mutter ein anderer Mensch ist, als sie vermutet hat. Was hat Laura zu verbergen?
Das Buch besteht aus 15 Kapiteln, die in der Gegenwart spielen, dazwischen Rückblenden ins Geschehen von 1986. Vor dem Prolog und dem Epilog – einen Monat später - sind Gedichte von Emily Dickinson eingefügt. Besondere Textstellen und Eigennamen wurden kursiv gedruckt und dadurch verdeutlicht und eindringlich hervorgehoben. Als Stilmittel hat die Autorin die auktoriale Erzählweise gewählt, dadurch wird der Überblick über den stellenweise komplizierten Plot gewährleistet. Karin Slaughter hat es geschafft, flüssig, spannend und bildhaft zu erzählen, ich fühlte mich gut unterhalten und habe das Buch rasch ausgelesen.
Schon zu Beginn bin ich sehr rasch im Geschehen und in der Handlung gefangen gewesen. Die ersten 200 Seiten habe ich kaum gespürt. Etwas verwirrt hat mich am Anfang, die 2. Zeitebene, der parallele Erzählstrang. Die Rückblicke werden immer umfangreicher und schon bald merkt der Leser, dass die Rückblenden notwendig sind, um die Person Laura/Jane zu verstehen und so wird dem Leser die Geschichte und was ihr zugrunde liegt erläutert. Immer wieder tauchten unvorhergesehene Wendungen auf, die die Handlung spannend gemacht haben. Zum Ende wurde die Story plausibel und verständlich aufgeklärt. Die Charaktere handelten zu jeder Zeit nachvollziehbar. Laura Oliver wird als starke Frau beschrieben und ihre Geschichte beweist das auch. Am Ende konnte sie mich tatsächlich noch einmal überraschen. Andrea, die Tochter kam bei mir weniger gut weg. Eine 31jährige die noch immer finanziell abhängig und unselbständig, bei ihrer Mutter lebt und ihr Leben nicht auf die Reihe kriegt. Im Laufe ihrer Flucht hat sie sich aber noch weiterentwickeln können. Unsympathisch fand ich Paula/Penny ein grausiges Miststück, die ihre wohlverdiente Strafe letztendlich bekommen hat. Über allem stand Nick, der selbstverliebte, grausame manipulative Fädenzieher, dem alle blindlings ins Verderben folgten. Die Beschreibung der Charaktere ist Slaughter in diesem Thriller perfekt gelungen. Ich konnte mir die Personen geradezu bildlich vorstellen.
Durch die Längen im Rückblende-Teil hatte ich in der Mitte des Buches einen kleinen Hänger, den Gegenwartstrang habe ich mehr genossen. Insgesamt finde ich den neuesten Thriller der Autorin gut, habe aber schon bessere und spannendere Bücher der Autorin gelesen. Besonders gelungen fand ich das wunderschöne Cover. Von mir gerne gegebene 4 von 5 möglichen Sternen.

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Tags: aids, attentat, fbi, mutter, roadmovie   (5)
 

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73 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 51 Rezensionen

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Muttertag

André Mumot
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Eichborn , 14.10.2016
ISBN 9783847906100
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Muttertag ein Debütroman von Andrè Mumot, 493 Seiten erschienen im Eichborn-Verlag.
Die Bewohner eines Dorfes sind erschüttert - grausige Experimente werden in einer Villa durchgeführt. Eine skrupellose Sekte vollzieht geheimnisvolle Rituale. Entstellte Kreaturen treiben sich herum, Menschen verschwinden. Der harmlos wirkende Pensionär Richard Korff, wird in diese verwerflichen Machenschaften hineingezogen und bringt dadurch auch noch seine restliche Familie in Gefahr.
Andrè Mumonts Debütroman war für mich sehr anstrengend zu lesen. Durch die häufigen Szenen- Zeiten und Ortswechsel, auch durch die vielen Protagonisten, war ich am Anfang so sehr verwirrt, dass ich ungemein schlecht in das Buch gefunden habe. Ich habe mich über eine Woche mit der Geschichte auseinandergesetzt - weit länger als ich sonst zu einem Buch dieser Seitenzahl brauche, bis ich Zusammenhänge erkennen konnte. Stellenweise konnte ich nicht auseinanderhalten wer die Guten und wer die Bösen in diesem Thriller waren. Es sind mehrfach Szenenwechsel vorhanden, die sich für mich sehr verwirrend dargestellt hatten. Im letzten Drittel hat sich langsam das Dunkel gelichtet und dann war der Rest flüssiger zu lesen. Jedoch lässt mich auch das Ende etwas ratlos zurück. Nicht alle Erzählstränge wurden zur Vollständigkeit zu Ende geführt. Die Grundidee zu diesem Roman ist eigentlich sehr interessant zwischendurch kamen auch spannende Abschnitte. M.E. hätte die Geschichte besser erzählt werden können, indem Mumot verwirrende Szenen vermieden hätte. Die vorhandenen Dialoge machten die Erzählung durchaus rasant und spannend, abschließend möchte ich noch anfügen, dass das Cover zu diesem Buch sehr gut gelungen ist.
Ich kann für dieses Buch nur 3 Sterne vergeben. Es ist für Personen geeignet die bereit sind sich auf komplizierte Zusammenhänge einzulassen. Leser die nicht nur so nebenbei, gut unterhalten werden wollen.

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Tags: dorf, sekte, thriller   (3)
 

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36 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

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Sugar & Spice - Wildes Verlangen

Seressia Glass , Christiane Sipeer
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.12.2017
ISBN 9783426521625
Genre: Erotische Literatur

Rezension:  
Tags: altersunterschied, burlesquetanz, café, entzug, familie, medikamentenabhängigkeit, sex, tochter   (8)
 

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116 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 72 Rezensionen

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Der Horror der frühen Medizin

Lindsey Fitzharris , Volker Oldenburg
Flexibler Einband: 276 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 09.07.2018
ISBN 9783518468869
Genre: Sachbücher

Rezension:

Der Horror der frühen Medizin, Biographie von Lindsey Fitzharris, 276 Seiten, erschienen im Suhrkamp - Verlag.

Joseph Listers Kampf gegen Kurpfuscher, Quacksalber und Knochenklempner.

Die dunkle Zeit der viktorianischen Medizin. Im frühen 19.Jh. waren Operationen wegen der Folgerisiken strikt zu vermeiden. Chirurgische Eingriffe waren eine Seltenheit und wurden von Ärzten im Straßenanzug, ohne Betäubung und wie Jahrmarkttreiben zelebriert. Doch die Zeiten der Qualen fanden durch die Äthernarkose ein Ende. Weitaus schlimmer waren die Komplikationen durch postoperative Infektionen. Die Gründe für Sepsis, Wundbrand und Gangrän waren noch nicht erforscht. Doch Joseph Lister und viele seiner berühmten Kollegen konnten und wollten sich nicht damit abfinden, dass sie selbst durch unsaubere Instrumente, blutverschmierte Kittel und ungewaschene Hände ihren Patienten den Tod brachten. Hier wird die Lebensgeschichte von Joseph Lister und sein Kampf gegen den Hospitalismus eindrucksvoll beschrieben.

Das Buch ist in 11 Kapitel unterteilt, die jeweils mit einer zum Inhalt passenden, in Großbuchstaben gedruckten Überschrift versehen sind. Darunter wurden kursiv geschriebene Zitate gedruckt, die überwiegend von berühmten Ärzten stammen. Lateinische Krankheitsbezeichnungen, Fachausdrücke und Eigennamen sind ebenfalls kursiv dargestellt. Am Anfang ist ein Inhaltsverzeichnis angegeben, welches sehr hilfreich war. Einzelne Textstellen sind mit Anmerkungsziffern versehen, die Fußnoten dazu sind im Anhang vermerkt.

Lindsay Fitzharris hat mich mit ihrem Buch äußerst beeindruckt. Die promovierte Medizinhistorikerin veröffentlich regelmäßig in verschiedenen Zeitungen, auch medizinischen. Bekannt wurde sie durch ihre You Tube-Serie „Under the knife“. Dass die Autorin weiß wovon sie schreibt, merkt man unbedingt. Ich habe das Buch schnell gelesen und zwischendurch fast vergessen zu blinzeln, so spannend hat sich die Lektüre erwiesen. Jederzeit konnte ich der Erzählung folgen, die Charaktere handelten plausibel und nachvollziehbar. Allerdings sollte eine gewisse medizinische Vorbildung vorhanden sein. Fachbegriffe die einem Mediziner geläufig sind, werden nicht näher erläutert. Die hygienischen Zustände im 19. Jh., die infizierten Wunden, die blutigen Eingriffe, der empörende Gestank, auch Leichenhandel werden bis ins kleinste delikate Detail geschildert, deshalb sollte der Leser schon etwas abgebrüht sein. Wer sich für Medizingeschichte interessiert und  etwas Fachkenntnisse mitbringt fühlt sich mit dieser Biografie sicher gut unterhalten. Die Person Joseph Lister wurde hervorragend charakterisiert und sympathisch beschrieben. Ihm und anderen Pionieren der Medizin z.B. Pasteur, Semmelweis usw. ist es durch ihre unermüdliche Forschungsarbeit zu verdanken, dass die Gefahr der Ansteckung oder  einer postoperativen Infektion nahezu ausgemerzt ist. Ein hervorragendes Sachbuch zu keiner Zeit langweilig oder unverständlich, lebendig geschrieben und sehr unterhaltsam. Dafür von mir volle Punktzahl, 5 Sterne.

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Tags: antisepsis, chirurg, glasgow, lister, medizin, pasteur, professor, studenten, viktorianisch   (9)
 

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(58)

64 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 60 Rezensionen

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Verrücktes Herz

Liv Eiken
Flexibler Einband: 216 Seiten
Erschienen bei FeuerWerke Verlag, 19.07.2018
ISBN 9783945362419
Genre: Romane

Rezension:


Verrücktes Herz, Frauen/Liebes-Roman von Liv Eiken, 250 Seiten, erschienen im FeuerWerke-Verlag.

Ava ist Familienmanagerin, Vollstress-Mutter und Haushälterin für ihre Familie. Als es eines Tages zuviel wird erleidet sie einen Nervenzusammenbruch und landet in einer Klinik.

Ava ist eine stressgeplagte Frau, die erwachsenen Kinder fühlen sich wohl im Hotel Mama, ihrem Ehemann, der „schließlich das Geld nach Hause bringt“ hält sie den Rücken frei und der Haushalt macht sich auch nicht von alleine. Doch dann kommt es ganz dicke. Ihre Tochter bricht das Studium ab, der Sohn bewirbt sich noch nicht einmal um einen Job und als Marcus ihr Ehemann sie gegen eine Jüngere Hübschere austauschen will bricht Ava über einem Wäscheberg zusammen. Sie erwacht in der Klapse. Wie Ava’s neues Leben aussieht und was sie alles erlebt, erzählt Liv Eiken in diesem heiteren Familienroman.

216 Seiten ebook-Version,  eingeteilt in 19 Kapitel erzählt im personalen Erzählstil aus der Sicht der Protagonistin. Am Ende des Buches ist als besonderes Highlight das Rezept für schwedisches Blaubeer-Brot eingefügt. Die Autorin punktet mit ihrem bildhaften und flüssigen Erzählstil, ich konnte mir die handelnden Charaktere sehr gut vorstellen, das Buch hatte ich in einem Nachmittag weggelesen. Liv Eiken hat sehr lustig und turbulent geschrieben, die heiteren Dialoge haben mich des Öfteren schmunzeln lassen.

Zu Beginn habe ich mir gedacht, ja das kommt mir bekannt vor, Ava als Leiterin eines sehr erfolgreichen Familienunternehmens ist einfach manchmal überfordert. Doch je weiter die Lektüre fortschreitet desto unglaubhafter wurde die Geschichte. Zwar konnte ich der Handlung zu jeder Zeit folgen aber die Aktionen der handelnden Personen sind manchmal schon schlichtweg Klamauk. Die Autorin ist selbst Therapeutin und ich kann mir nicht vorstellen, dass es in einer Nervenheilanstalt so drunter und drüber geht. Die Insassen machen Alleingänge auf eigene Faust, konsumieren Magic Mushroom Tees und am Ende sind alle ihre Probleme losgeworden und geheilt. Vielleicht liegt es einfach daran, dass ich mit völlig anderen Voraussetzungen an das Buch heran gegangen bin, ich hätte etwas mehr Tiefe erwartet. Einziger Lichtblick die fünf Freiheiten der Virginia Satir. Selbstbewusstsein, Ehrlichkeit zu sich und den Mitmenschen, Durchsetzungsvermögen usw., das will ich in mein Leben mitnehmen. Das Ende ist völlig unglaubwürdig und kitschig – so funktioniert das Leben leider nicht.

Ich empfehle das Buch Leserinnen, die eine leichte, nette Unterhaltung mit Situationskomik mögen. Von mir 3 von 5 Sternen.

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Tags: hotel mama, nervenheilanstalt, nervenzusammenbruch, schweden, überforderte mutter   (5)
 

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(67)

76 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 67 Rezensionen

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Der englische Liebhaber

Federica de Cesco
Fester Einband: 360 Seiten
Erschienen bei Europa Verlag , 29.06.2018
ISBN 9783958900806
Genre: Romane

Rezension:

Der englische Liebhaber, Historischer Roman von Federica de Cesco, 360 Seiten erschienen im Europa-Verlag.

Ein historischer Liebesroman aus der Nachkriegszeit.

Charlotte hatte keinen guten Start ins Leben, 1947 in Münster geboren, noch dazu als uneheliche Tochter und ein Kind eines englischen Besatzungsoffiziers. Sie hat sehr darunter gelitten und musste deshalb viel einstecken. Mit ihrer Mutter Anna hat sie kein gutes Verhältnis. Als Anna schwer erkrankt reist sie nach Münster. Dort bekommt sie den Auftrag etwas Schmuck, die Tagebücher ihrer Mutter und Tonbandaufnahmen an sich zu nehmen. Es ist auch ihre Geschichte die sie in den Aufzeichnungen findet.

49 Kapitel, die zum Großteil von Annas Lebensgeschichte erzählen. Der Roman spielt in zwei Zeitebenen, zum einen nach dem Tod Annas 1988 und rückblickend in den Briefen, Tagebucheintragungen und Tonbändern, die Charlotte an sich genommen hat. Die Erzählungen aus der Nachkriegszeit und den folgenden Jahren werden in der Ich-Form,  aus der Sicht Annas erzählt. Briefe, Gedanken und englische Phrasen erscheinen kursiv gedruckt und werden dadurch deutlich hervorgehoben. Der Plot war stets logisch und plausibel und ich konnte der Erzählung folgen, doch es fiel mir nicht schwer, das Buch immer wieder aus der Hand zu legen. Richtige Spannung kam kaum auf. Die Autorin erzählt jedoch sehr wortgewandt und in einer bildhaften Sprache.

Ich ging mit ganz anderen Voraussetzungen an den Roman heran, durch das Cover und auch den Klappentext habe ich eine traurig-romantische Liebesgeschichte erwartet. Anna ist durch ihr hartes Schicksal eine verbitterte Frau geworden und so wird die Geschichte auch erzählt. Am besten gefallen, haben mir die letzten Kapitel und der Epilog, da habe ich doch noch ein paar Tränen vergossen, zu schmerzhaft waren die Erinnerungen der Protagonistin. Die Erzählung spielt hauptsächlich nach dem 2. Weltkrieg und in der Zeit des kalten Kriegs, als die europäischen Völker einander als Feinde galten und in vielen Familien das Gespenst des Nationalsozialismus noch lebendig war. Betroffen gemacht hat mich dabei auf S. 107 folgende Zeilen…. „Denn wie auch immer wir uns zu rechtfertigen versuchten, wir waren nicht die Opfer. Wir waren die besiegten Täter.“ Oder auf S. 108  „ Ich musste mir gefallen lassen, was man über uns sagte. Weil das Schuldgefühl auch in mir steckte, Teil meines Körpers geworden war.“

Auch Charlotte war mir äußerst unsympathisch, sie ging so frech und respektlos und ohne Mitgefühl mit ihrer Mutter um, das hat mich geradezu abgestoßen. Obwohl ihre Mutter so viel für sie tat und so oft für ihre rebellischen Taten auch  finanziell aufkam. Das finde ich ungerecht, denn Anna ist ja nicht leichtsinnig schwanger geworden, sie hat auf eine Ehe mit Jeremy gehofft. Auch mit Jeremy konnte ich bei der Lektüre nicht warm werden, dazu fehlte mir die Beschreibung charakterlicher Züge, so blieb er ziemlich blass. Sogar Annas Schwester Linchen fand ich dumm und herzlos. Die Szenen die vom Tod Jeremys handelten und ob und wie, sein Freund Oliver Taylor und Annas Kollegin Ingeborg darin verwickelt waren, blieben nur angedeutet, das hat mir nicht gefallen.

Insgesamt habe ich mich nur mäßig unterhalten gefühlt, wer bei diesem Roman auf eine unerfüllte, romantische Liebe aus der Nachkriegszeit hofft, wird enttäuscht. Von mir dafür 3 gutgemeinte Sterne.

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Tags: 2.weltkrieg, england, kalter krieg, münster, offizier   (5)
 
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