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5 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Oktoberstürme

Gerd-Rainer Prothmann
Flexibler Einband: 208 Seiten
Erschienen bei epubli, 14.02.2016
ISBN 9783737589987
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:
Jan ist nach Mallorca gekommen um einen neuen Job in einem Ärztezentrum zu finden. Doch ganz andere Dinge beschäftigen ihn seit seiner Ankunft, denn seine Geliebte Isabela, die sich um die Häuser reicher Urlauber kümmert, ist spurlos verschwunden. Einzig einen Streit zwischen ihr und ihrem Mann bekam Jan noch mit. Was ist mit Isabela geschehen? Wird er sie wieder sehen? Oder muss er sich mit der Tatsache abfinden, dass ihr etwas schreckliches widerfahren ist? 



Meine Meinung: (Achtung Spoiler)
"Oktoberstürme" ist ein netter Kriminalroman, der meiner Meinung nach ein wenig zu trocken erzählt wird. Dass der Autor Germanistik studiert hat, schlägt sich in seiner Schreibweise nieder, und diese Empfindung spürte ich schon von Anfang an. Teilweise hatte ich den Eindruck, dass ich eine Abhandlung lese und keinen Spannungsroman. 
Ich wurde mit den Charakteren nicht warm, sie waren alle auf eine Art und Weise richtig emotionslos. Und wenn ich da an Jan denke, der eine Frau verloren hat, mit dem er eventuell eine Beziehung aufbauen wollte und dessen Reaktion darauf, dass sie nicht auf zu finden sei, dann frage ich mich, ob alle Männer so kalt sein können? Ebenso emotionslos darauf zu reagieren, wenn man mehrere Angriffe auf sein Leben hinter sich lässt? Ich konnte auch den vielen Gedankengängen, auch von den anderen Protagonisten, nichts abgewinnen. 
Viel zu viel wurden Straßennamen, Automarken und ähnliches benannt und viel zu wenig wurde auf die einzelnen Personen eingegangen, so dass man einfach nicht das Gefühl hatte der Leser würde hier mit eingebunden werden. Auch der Fall an sich war nun schon so oft in Romanen zu finden, die wesentlich besser recherchiert und geschrieben wurden. 
Auch sollte man unbedingt die doch sehr häufigen Rechtschreibfehler überarbeiten, damit wenigstens der Lesefluss nicht gestört wird.  


Fazit: 
Ein netter Kriminalroman mit ein klein wenig mallorquinischem Flair. Für Anfänger in diesem Genre und solche, die es werden wollen, zu empfehlen. Ein eingefleischter Kriminalroman-Fan dagegen würde hier sicher sehr enttäuscht werden. Für Mallorca-Fans und die, die es noch werden wollen spreche ich ebenfalls eine kleine Empfehlung aus. Mich konnte "Oktoberstürme" kaum überzeugen, obwohl ich wirklich die Lust verspürt habe, dran zu bleiben und deswegen vergebe ich auch noch gerne


3 Sterne ! 

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9 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

debüt, per zugfahrt in den himmel, fiktion, religion, nadine rüegg

Per Zugfahrt in den Himmel

Nadine Rüegg
E-Buch Text: 90 Seiten
Erschienen bei neobooks, 27.09.2016
ISBN 9783738085914
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt: 

Milana hat in ihrem jungen Leben schon soviel Trauer und auch den Tod selber ertragen müssen. Nun steht sie vor einem schwebenden Bahnhof und die Geschichte von ihr zieht an einem vorüber. Sie erlebt ihren Alltag mit all den schönen Gegebenheiten und den schlimmen Schicksalsschlägen. Begleitet von ihren Schwächeanfällen und trüben Gedanken erfährt sie aber doch bald die Liebe, die Liebe zu einem Jungen. Ob sie das wieder zum selben Bahnhof führen wird? 

Meine Meinung: 

Ich glaube selbst meine Inhaltsangabe ist ein wenig verwirrend, genau so wie dieser Roman um Milana. Geschrieben von einer jungen Autorin, die versucht hat große Gefühle zu vermitteln, aber es leider noch nicht ganz geschafft hat. Der kurze Roman zeugt schon von so vielen Rechtschreibfehlern, dass einem die Lust zum Lesen fast ganz versagt wird. Obwohl ich glaube, dass die Grundidee und auch der Plot großes Potenzial haben, wurde ich hier aber leider von Anfang an dermaßen enttäuscht. 
Man wird in eine Art Wirrwarr von Gedanken einer jungen Protagonistin geworfen, und weiß oftmals gar nicht, von was sie einem nun erzählen möchte und von was nicht. Was passiert oder passieren wird. Was sie möchte oder auch nicht möchte. 

Die unrealistischen Darstellungen ihres kurzen Lebens kamen eben leider auch so an, außerordentlich unrealistisch. 

Die Mutter wird plötzlich zur Alkoholikerin, als ihr kleiner Sohn Leo bei einem Brand ums Leben kommt. 
Milana liegt im Krankenhaus, die Mutter anscheinend immer betrunken, findet aber später ein Haus, in das wieder  ziehen können. Welches vom großen Bruder aus Schweden aus eingerichtet wurde. Und die Mutter ist von einem Augenblick zum nächsten wieder nüchtern? 
Milana, die öfter Schwächeanfälle bekommt, ignoriert diese und auch sonst scheinen sie keinen zu kümmern. Selbst der Mutter nicht? Folgend die nächste Szene, in denen Milana sich sofort in einen Jungen verliebt und rasch ihm ihre Liebe gesteht. Alleine das klingt schon ganz schön kitschig und alleine die Umstände, dass dies sicher alles nicht ganz nachvollziehend sei, lässt diese Geschichte mit mehr als einem Beigeschmack zurück. 

Als Autor/in sollte man einiges an Erfahrung mitbringen und seine niedergeschriebenen Worte zumindest so platzieren, dass sie einen Sinn ergeben und es dem Leser nicht zu anstrengend wird. Für mich war "Per Zugfahrt in den Himmel" nicht unbedingt ganz ermüdend, dennoch versprach ich mir ein wenig mehr Unterhaltung. Und zudem hätte ich gerne eine Regung verspürt, ein Nachhallen oder eine nette Erinnerung an das Werk. 

Fazit: 

Kein ausgereiftes Debüt, zu viele Schreibfehler, zu viele Verwirrungen, kein Konzept und nicht annähernd besonders gut dargestellte Protagonisten. Einfach eine kleine Geschichte, die man lesen kann aber nicht muss, denn in Wirklichkeit hat man sie schnell wieder vergessen. Für mich daher eine einzige Enttäuschung und so kann ich auch nur 

1 Stern ! 

vergeben ! 

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39 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 25 Rezensionen

hannibal, karthago, zwillinge, römer, sagunt

Die Überlebenden von Sagunt

Jonathan Lerros
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei Amazon Publishing, 09.08.2016
ISBN 9781503939929
Genre: Historische Romane

Rezension:

Inhalt: 

Die Zwillingsgeschwister Eirene und Kimon verlieren beide Elternteile bei der Zerstörung ihrer Heimatstadt Sagunt. Die kathargischen Truppen haben alle Bewohner getötet oder als Sklaven weitergereicht. 
Doch Eirene, Kimon und ihre kleine Schwester Lanike können fliehen und finden Unterschlupf bei einem Medicus namens Synbalos. Während Kimon nun die Möglichkeit geboten wird, sich den Beruf des Wundarztes näher zu betrachten und seine Leidenschaft dafür zu entwickeln, weiß Eirene nichts rechtes mit ihrem Leben anzufangen. So landet sie irgendwann einige Zeit später als Leibdiener einer Frau namens Dido, in deren Besitz das vornehmste Bordell der Stadt befindet. 
Dort hört sie ein Gespräch zwischen zwei Männern mit, in denen es sich um einen Mordkomplott gegen den großen Feldherrn Hannibal handeln könnte. 


Meine Meinung: 

Da ich schon einige historische Romane lesen durfte und ich meist nicht richtig in die Vergangenheit eintauchen konnte, war ich äußerst überrascht, dass dieser Hannibal-Roman mich sofort in seinen Bann ziehen konnte. Aber ist ja in dem Sinne auch kein großes Wunder, denn hier geht es vor allen Dingen doch eher um die zwischenmenschlichen Beziehungen der Zwillingsgeschwister und deren Leben. So verliebt sich Eirene in Salicar, dem jungen Wundarzt und Kimon sich in eine unbekannte Fremde, die er verletzt auffand. Die Szenen, in denen wir von Hannibal lesen, sind da eher seltener vorhanden und dennoch bekommt man ein gewisses Gefühl für den damaligen Feldherrn und seine Beweggründe Rom zu überfallen. 

Mir ist besonders der leichte, warme, recht interessante Schreibstil des Autors aufgefallen, in dessen Erzählweise ich mich teilweise so gut hineinfallen lassen konnte, dass ich oft die Zeit vergaß. 

Ich muss aber zugeben, dass mich das Ende dieses Romans doch ein wenig enttäuscht zurücklässt, denn ich hätte gerne gewusst, was nun aus der Liebe zwischen Eirene und Salicar geworden wäre, wie die Geschwister sich allgemein noch entwickelt hätten und wäre gerne auch noch mit Hannibal auf seinen großen Feldzug aufgesprungen, aber leider endet die Geschichte so abrupt und lässt für mich zu viele Fragen offen. Hier würde sich definitiv eine Fortsetzung lohnen und ich würde mich sogar riesig darauf freuen. 

Die meisten Protagonisten wurden so beschrieben, dass man sich ein fast genaues Bild von ihnen erschaffen konnte und so wurde mir auch schnell bewusst, wen ich gern mochte und wen nicht. Das ist in einem Roman auch immer sehr wichtig, denn wenn ich mich nicht für die Charaktere erwärmen kann oder sie einfach nichtssagend sind, kann ich der Geschichte auch nicht wirklich folgen, nein ich mag ihr dann ganz einfach nicht folgen. 
Hier hat der Autor es aber geschafft mir ein gutes Gefühl zu vermitteln und ich oftmals sogar gerne, am liebsten Eirene, in den Arm genommen hätte. Man kann sich zwar kaum vorstellen, dass eine so junge Person schon so ein Handeln beschreibt oder solche Gedanken hegen kann, aber 218 n.Chr. war es sicher üblich schon so jung so erwachsen sein zu müssen.  Und deswegen hat mich ihre Art und Weise auch überrascht und bewundern lassen. Solche Charaktere sucht man manchmal oft vergebens. Denn sie machen eine Geschichte erst so richtig lesenswert. 


Fazit: 

"Jonathan Lerros" hat mir mit diesem historisch angehauchten Roman um die Zwillingsgeschwister Eirene und Kimon eine nette Geschichte beschert, die ich sehr gerne gelesen habe. Da ich aber eigentlich eher erwartet habe mehr von Hannibal und seinen Feldzügen zu lesen, kann ich jedem, der hauptsächlich an diesen Ereignissen interessiert ist, dieses Buch nicht unbedingt empfehlen. Für mich handelt es sich hierbei eher um Träume, Wünsche und Liebe zweier Kinder, die schon in ihrem frühen jungen Leben den Verlust ihrer Eltern begreifen mussten und von nun an auf sich selbst gestellt sind. 

Nur weil etwaige Fragen für mich persönlich noch offen sind und ich gerne noch ein großes Happy-End erwartet hätte, dies mir aber nicht präsentiert wurde, möchte ich unbedingt eine Fortsetzung. Und aus diesem Grund vergebe ich auch gerne 

4 Sterne ! 

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61 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

missbrauch, jessica koch, dem abgrund so nah, verarbeitung, trauer

Dem Abgrund so nah

Jessica Koch
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 21.09.2016
ISBN 9783499290879
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:


Danny ist erst zehn Jahre alt als sein Leben eine schlimme Wendung nimmt. Seine Mutter lebt in einer Art Lethargie und in ihrer eigenen Welt und sein Vater betrinkt sich regelmäßig. Durch seine Alkoholsucht angetrieben wird er aggressiv und vergreift sich immer öfter an seinem eigenen Sohn. Niemand bekommt mit, was hinter den vier Wänden der Familie geschieht. 

Danny zieht sich seelisch immer mehr zurück. Er gibt trotz allen Widerständen nicht auf, und doch ist er oft kurz davor zu resignieren und mit dem Gedanken zu spielen sein Leben zu beenden.

Was kann ein Kind alles nur ertragen? Und wird sein Vater je seine gerechte Strafe erhalten? 



Meine Meinung:


Auch der zweite Band von Jessica Koch, in dem es um Danny und sein kurzes Leben geht, konnte mich von Anfang an wieder in seine Traurigkeit mit hinein ziehen. Man kann sich dieser unvorstellbaren Grausamkeit kaum entziehen und man spürt förmlich den Hass gegenüber dem Mann, der sich an sein eigenes Kind vergreift. Ich kann meine Empfindungen kaum in Worte fassen. 


Die Worte der Autorin jedoch vermitteln dem Leser zugleich Trauer, Wut, Entsetzen, Hass und ebenso Hoffnung. Hoffnung, dass Danny sein Leben irgendwann so leben darf wie er selber es möchte und auch verdient hat. Einem Kind so schreckliche Dinge anzutun, befinden sich außerhalb meiner mütterlichen Vorstellungskraft. Statt seinen Sohn zu schützen, statt ihn bedingungslos zu lieben nur Prügel, nur Missbrauch? Wie kann man solche grauenhaften Gedanken und Geschehnisse nur verarbeiten? 


Fassungslosigkeit macht sich breit, liest man in diesem Buch. Gerade deswegen, weil man weiß, dass dies auf einer wahren Begebenheit basiert. Ich glaube nach dem Zuschlagen dessen, wird einem erst bewusst, dass auch der eigene Nachbar ein solches Monster sein könnte. Ich bin immer noch tief schockiert, dass die eigene Mutter auch keinerlei Bedarf darin sah in die Geschehnisse einzugreifen, sondern sich in Selbstmitleid suhlte. 


Danny muss ich bewundern, denn sein Überlebenswille und die Stärke, die ihn auszeichneten, haben mir ebenfalls gezeigt, dass die Welt nicht immer nur schlecht sein muss und dass es sich in jedem Fall zu leben lohnt. 



Fazit:


Ein reines Gefühlschaos, welches man durchlebt, langt man zu dieser erschreckenden Geschichte um ein kleines unschuldiges Kind, dass doch eigentlich hätte behütet aufwachsen müssen. Wer den ersten Band dieser Trilogie schon gelesen hat, sollte unbedingt auch auf den zweiten Band aufmerksam werden. Denn dieser vermittelt nochmals in genaueren Details was Danny in seinen jungen Jahren schon schreckliches widerfahren ist. Und doch gibt er einem selber noch Hoffnung, Hoffnung auf ein besseres Leben. 


Eine klare Lese-Empfehlung! Aber nur für den Schreibstil kann ich hier Punkte vergeben. Man kann ein Leben nicht bewerten. Daher erhält die strukturierte Darstellung der Autorin von mir ganze 


5 Sterne !

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292 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 94 Rezensionen

frankreich, schwestern, resistance, zweiter weltkrieg, krieg

Die Nachtigall

Kristin Hannah , Karolina Fell
Fester Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Rütten & Loening Berlin, 19.09.2016
ISBN 9783352008856
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:


Frankreich in den Jahren der Besetzung durch die Deutschen, kämpfen zwei Schwestern ums Überleben. Während Vianne und ihre Tochter zusehen müssen wie in ihrem eigenen Haus ein Offizier einquartiert und nicht lange darauf mit der Verfolgung der Juden begonnen wird, schließt sich Isabelle einer Freiheitsbewegung an und verhilft vielen jungen Soldaten zur Flucht. Wie lange kann man sich einer solchen Gefahr aussetzen, wie lange kann man die schützen, die man liebt? Und welches Ende werden den beiden Schwestern zuteil?



Meine Meinung:


Zum einen bin ich erst mal sprachlos, wie realistisch diese Geschichte verdeutlicht, was man sich so niemals hätte vorstellen können. Man befindet sich praktisch in einer Art Filmkulisse und sieht einfach nur zu, was sich darin abspielt. Die Emotionen, die man selber spüren kann, die Traurigkeit in den Zeilen, die einem weinen lässt. Die wundervolle Liebe, die zwar anfangs nicht zu deuten sei aber dann zum Ende hin so deutlich macht, wie wichtig doch einzelne Personen in seinem eigenen Leben sind. Die Gefahr, einfach sich selbstlos zu geben um anderen eine neue Welt zu erschaffen, grandios. 


Die Charakter im Buch sind hervorragend ausgearbeitet. Der Hass in den Augen einzelner Personen stach einem fast selbst in den Magen. Die Darstellung der schlimmen Zustände ließen mich erschaudern. Die Beschreibung der beiden Schwestern in ihrer Hungernot konnte ich mir so gut vorstellen, dass ich großes Mitgefühl verspürte. An vielen Stellen durften Taschentücher nicht fehlen, und ich kann getrost zugeben, dass ich bei einem Buch sonst nie weine. 


Die Autorin hat ein großes Talent dafür, einem mit ihrer Sprache und Schreibweise ins Innere des Lesers dringen zu können. Man kann sich dem fast gar nicht entziehen. Man leidet mit, man fühlt mit, man lacht mit, man weit mit und man würde am liebsten beide Schwestern nur in die Arme nehmen und ihnen für ihren Mut danken. 



Fazit:


Ich bin restlos begeistert von "Der Nachtigall". Dies ist eine Geschichte, die einem so schnell nicht wieder loslässt, über die man auch nach Beenden des Buches niemals die Gefühle beim Lesen vergessen wird. Ein grandioses Werk einer Autorin, die verstanden hat, wie man Authentizität dem Leser hervorragend vermitteln kann und ich danke ihr, dass sie die wahren Geschichten der wundervollen Frauen nicht links liegen gelassen hat sondern zu Papier brachte. 


Eine emotional aufrührende, unendlich faszinierende Geschichte, die mit allen Charakteren mehr als überzeugen konnte! 


Unbedingt lesen !

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108 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 41 Rezensionen

magie, schweden, zauberer, lars vasa johansson, waldfee

Anton hat kein Glück

Lars Vasa Johansson , Ursel Allenstein , Antje Rieck-Blankenburg
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Wunderlich, 21.10.2016
ISBN 9783805203876
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt: 

Anton lernt in jungen Jahren schon die Kunst der Zaubertricks. Mit seinem einzigen Freund Sebastian versucht er eine Karriere zu starten, doch mit seinen Kartentricks kann er noch nicht mal das Publikum im Seniorenheim begeistern. Als er sich dann auch noch von Charlotta trennt und sie kurz darauf mit Sebastian einer steilen Karriere als Zaubererpaar anstrebt, scheint für Anton alles verloren.

Niedergeschlagen, frustriert, neidisch und kaum noch Lebenswillen trifft er plötzlich, als er sich im Wald verfährt, ein seltsames Mädchen, die ihn darum bittet für sie Blumen zu pflücken. Als er dies ausschlägt, wird er sofort verflucht, denn das Mädchen ist eine Waldfee und nicht gewillt den Fluch zurück zu nehmen. Was kann er tun um nicht ständig vom Pech verfolgt zu werden, wie kann er dieses Missgeschick wieder richten? Und wird Anton je zu seinem Glück finden? 


Meine Meinung:

"Anton hat kein Glück" beinhaltet für mich eine klare Message, welche sich schon bald in meinen Gedanken manifestiert hat. Ich finde die Mischung aus wahrer Magie und dem Zaubern als Darstellung und Irreführung eines Publikums richtig gut gelungen. Auch die Wesen, die sich der Autor ausgedacht hat und dessen Namen fand ich extrem skurril und wunderbar zugleich. Es hat einfach riesigen Spaß bereitet, Anton auf seiner Quest (Insider) zu begleiten. 

Ich empfand ihn am Anfang recht bemitleidenswert, man kann nicht umhin ihn in die Arme nehmen zu wollen, aber mit jedem Kapitel lernt man Anton besser kennen und auch die Art und Weise, wie er sich selbst in seinen Schlamassel gebracht hat. Wenn man Menschen von einem stößt, braucht man nicht zu erwarten, dass sie einem immer dann über den Weg laufen, wenn man sie braucht. Wie man in einen Wald hinein schallt, so schallt es auch heraus. Und genau diese Worte haben hier in dieser einfühlsamen Fantasygeschichte eine tragende und entscheidende Rolle. 

Oft wusste ich nicht, ob ich weinen oder lachen sollte, denn der Autor hat eine Art der Selbstironie in seine Zeilen gebracht, die einfach herausstechen. Natürlich ist dies kein Meisterwerk der Literatur oder besonders anspruchsvoll, aber die Hauptsache ist doch, dass man Spaß an der Geschichte hat, dass man das Buch zuklappen kann und sich sagen möchte: Hey, ich hab sogar noch draus gelernt !! 


Fazit:

Eine Geschichte über einen leidenschaftlichen Zauberer, der sich im Leben nicht so richtig zurecht finden mag. Wenn Hass, Neid, Eifersucht, Selbstsüchtigkeit das Leben beherrschen, dass ist man oft einsam. So lernen wir Anton kennen. 

Die Aussage über seine Person, die vielen Helfern aus dem Wald, die kleinen Abenteuer und die nette Umsetzung dessen machen dieses Buch zu etwas ganz besonderem und ich kann "Anton hat kein Glück" nur all denjenigen empfehlen, die auch auf der Suche nach ihrem wahren Ich sind oder einfach gerne selbstironische Menschen auf ihrem fantastischen Trip in ferne Welten erleben möchten. Für mich ein gelungenes Werk und deswegen vergebe ich auch ganze 

4 Sterne ! 

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404 Bibliotheken, 25 Leser, 1 Gruppe, 157 Rezensionen

krimi, taunus, mord, nele neuhaus, fuchs

Im Wald

Nele Neuhaus
Fester Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Ullstein Buchverlage, 14.10.2016
ISBN 9783550080555
Genre: Krimi und Thriller

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25 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

hannah rothschild, dva verlag, roman, die launenhaftigkeit der lieb

Die Launenhaftigkeit der Liebe

Hannah Rothschild , Monika Baark
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei DVA, 12.09.2016
ISBN 9783421047137
Genre: Romane

Rezension:


Inhalt: 

Als Annie sich auf die Suche nach einem außergewöhnlichen Geschenk für ihren neuen Freund macht, entdeckt sie in einem Antiquariat ein hübsches verstaubtes Gemälde und nimmt dieses mit nach Hause. Doch da sich ihr Geliebter nicht mehr meldet, möchte sie das Bild wieder zurückbringen. Doch sie kommt zu spät, denn nicht nur der Laden sondern auch dessen Besitzer sind bei einem Feuer ums Leben gekommen.

Mit Hilfe von Jesse, einem Museumsführer, versucht sie die Herkunft des Bildes zu erfahren und ob es vielleicht doch mehr wert ist wie es zu sein scheint. Und hätte Annie nicht schon genug Ballast zu tragen, sind nun auch noch skrupellose Kunsthändler an ihrem Gemälde interessiert und sie gerät in deren Fokus. Denn diese sind zu allem bereit um ein gut behütetes Familiengeheimnis zu wahren.


Meine Meinung: 

Von einer bezaubernden Liebesgeschichte oder einer berührenden Handlung kann nicht die Rede sein, mal abgesehen von der Liebe zu einem Gemälde. Zumindest empfand ich dies so. Der gesamte Roman war ein einziges Epos über die steinreichen Männer und Frauen die im Kunstgeschäft tätig sind und welche skrupellosen Machenschaften ihnen gelegen kommen. Wie auch so schön schon im Buch beschrieben: "Nichts macht den Menschen mehr zu schaffen, irgendetwas nicht haben zu können". Und inmitten dessen begleiten wir Annie, die ein bescheidenes Leben führt, von einer Karriere als Köchin träumt und in Besitz eines wohl sehr gefragten Gemälde ist.

Annie und das Gemälde, genannt "Die Launenhaftigkeit der Liebe" waren in der Tat die interessantesten Charaktere dieses Romans. Denn es gab Kapitel, in denen das Gemälde von seiner Entstehung, von seinen Reisen und seiner Sicht der Dinge erzählte. Dies empfand ich sehr interessant und inspirierend.

Mir kam die Liebe zwischen Annie und Jesse zu kurz und berührende Momente waren meiner Meinung nach auch rar gesät, aber dennoch konnte mich die Autorin mit ihrem spannenden Schreibstil begeistern.
Wäre dies nicht der Fall gewesen, hätte ich kaum Spaß an der Lektüre gehabt. Leider bin ich kein Kunstkenner und so kamen mir viele Begriffe nicht geläufig vor und ich konnte mich auch öfter einfach nicht konzentrieren wenn es darum ging, wer welches Bild erstanden hat oder jemals hatte.

Das Familiengeheimnis um Rebecca und ihren Vater Memling hat mich aber wieder in dessen Atmosphäre und die des Buches fallen lassen und zuletzt kam man sich wie in einen gut durchdachten und spannenden Kriminalroman vor.


Fazit:

Ein recht spannendes Buch über Annie und ihre Liebe zu einem Gemälde, dass sich "Die Launenhaftigkeit der Liebe" nennt. Für alle Kunstkenner oder Leser, die gerne mal in eine Welt tauchen möchten, von der man selten liest und vor allen Dingen, in die man sich kaum hineinversetzen kann, es sei denn man ist ein Millionenschwerer Kunsthändler oder deren Handlanger.
Eine Mischung aus Kriminalroman, Familiengeheimnis und der Kunstindustrie. Aufgrund des tollen Schreibstils und des interessanten Plots vergebe ich gerne

4 Sterne ! 

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316 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 68 Rezensionen

märchen, winter, fantasy, katharina seck, liebe

Die silberne Königin

Katharina Seck
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 14.10.2016
ISBN 9783404208623
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt:

Emma lebt in einer beschaulichen Stadt namens Silberglanz, in der es nur Schnee zu geben scheint. Doch die Anmut dessen ist trügerisch und als sie zum ersten Mal in die Chocolaterie von Madame Weltfremd erscheint, muss sie bald feststellen, dass nichts so ist wie es scheint.
Das Märchen der Silberkönigin, die sie dort zu hören bekommt, löst seltsame Gedanken in ihr aus. Ziemlich schnell wird ihr klar, dass sie die Wahrheit über den kaltherzigen König, der über ihr Land herrscht, herausfinden möchte. Und dabei sieht sie auch ihrer eigenen Geschichte ins Auge.


Meine Meinung: 

Katharina Seck hat es geschafft mich an die Hand zu nehmen und ihrem Märchen zu lauschen. Ein berührend und zauberhafter Schreibstil ließ mich sofort in eine Welt abtauchen, in dessen Umgebung sogar ich das kühle Eis spüren konnte. Leider umgab das gesamte Werk eine trübe und düstere Stimmung, womit ich nicht immer klar kam. Doch gedenke ich zu wissen, welche Message hinter dem Ganzen steckt und tatsächlich ließ mich dies öfteren manche Worte und Sätze nachdenklich stimmend zurück.
In jedem Fall ein Märchen, dass einem einen Weg ebnen kann, den man vorher nicht kannte. Ein einziges Wort kann tatsächlich das Leben eines Menschen verändern. Solche und viele weitere kleine Botschaften befinden sich zwischen den Zeilen.

Natürlich gibt es auch hier wieder das typische "und wenn sie nicht gestorben sind, dann ..." , hatte ich selber ja schon zu Anfang an vermutet und war für mich deswegen auch nicht überraschend. Dennoch war für mich "Die silberne Königin" ein zartes, bezauberndes, anmutiges Märchen, welches sogar noch nachhallt.


Fazit:

Katharina Seck hat mit "Die silberne Königin" ein düsteres, aber dennoch zartes Märchen geschaffen, dass nicht nur einige Anekdoten enthält, sondern auch mit der zauberhaften Handschrift der Autorin zum Nachdenken anregt.  Da diese Geschichte und ihre Atmosphäre für mich sehr ungewöhnlich war und ich sie jedem Fantasy-/Märchen-Fan empfehlen kann, vergebe ich sehr gerne gute

4 Sterne ! 

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74 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 43 Rezensionen

lottogewinn, krimi, mord, missbrauch, usa

Die Einsamkeit des Bösen

Herbert Dutzler
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Haymon Verlag, 29.09.2016
ISBN 9783709972571
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt: 

Ein Millionengewinn im Lotto wird für Alexandra und deren Familie eher zum Fluch. Nachdem Anton, ihr Mann sich mit einer Geliebten einlässt, fällt Alexandra aus allen Wolken und schürt bösartige Gedanken. Schon in ihrer Vergangenheit hatte sie damit zu kämpfen und nach und nach holt sie ihre Vergangenheit ein. Mehrere düstere Geheimnisse kommen zum Vorschein. 


Meine Meinung: (Achtung: Spoiler)

Ein Roman, der einem in die düstere und bösartige Gedankenwelt eintauchen lässt. Es gruselt einem förmlich, wenn man von Kapitel zu Kapitel erfährt, wie Alexandra sich ihre Mordgelüste zusammenspinnt und sie auch noch in die Tat umsetzt. 
Kam mir ein wenig wie Dr.J ekyll und Mr. Hyde vor. Obwohl man schon oft dachte, dass Alexandra schon genau wusste, was sie da wirklich tat. 

Ganz wunderbar ausgearbeitet die beiden Erzählstränge, einmal von ihrer Kindheit/Jugend und dann von der Gegenwart, in der sie mit ihren Kindern und ihrem Mann zurechtkommen möchte. 
Als Kind schon vom Vater geschlagen, vom Bruder halb missbraucht wurde sie zunehmend härter und brutaler in ihrer eigenen Handlungsweise. Wenn man viel schlimmes im Leben erfährt, kann man dann noch wirklich mit sich und seinen Mitmenschen sozial richtig interagieren? Hat man dann nicht automatisch ganz andere Verhaltensweisen? 

Jedenfalls fand ich diesen Roman von der ersten Seite an wirklich spannend, er las sich extrem rasant, die Handlung nahm immer mehr an Fahrt auf und ich konnte ihn fast nicht aus der Hand legen. Mich liess bis zur letzten Seite nicht die Frage los, ob Alexandra endlich für ihre Taten zur Rechenschaft gezogen werden würde, doch auch nach Beendigung bleibt mir diese Frage leider verwehrt. Dies ist für mich aber ein entscheidender Grund für einen gelungenen und abgeschlossenen Kriminalromans. Ich mag keine offenen Enden in diesem Genre. 


Fazit:

Ein sehr gelungener Kriminalroman über die düsteren Gedanken und Verhaltensweisen einer Frau, die es in ihrer Kindheit schon sehr schwer hatte. Die psychologischen Aspekte waren wirklich hervorragend überdacht und die Spannung tat ihr übriges. Ein klare Leseempfehlung von mir, leider mit offenem Ende und einem Sterneabzug deswegen. So erhält "Die Einsamkeit des Bösen" ganze 

4 Sterne !

von mir. 

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165 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 44 Rezensionen

menschenhandel, frankreich, krimi, charlotte link, mord

Die Entscheidung

Charlotte Link
Fester Einband: 580 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 05.09.2016
ISBN 9783764504410
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:

Zusammen mit seinen Kindern möchte Simon einfach nur einen ruhigen und gemütlichen Winter in Südfrankreich verbringen. Doch auch als seine Kinder ihm plötzlich absagen und seine Freundin ihm den Laufpass gibt, möchte er in bleiben und die Weihnachtsfeiertage dort in seinem Landsitz genießen.
Bei einem abendlichen Strandspaziergang begegnet er unvermittelt einer jungen Französin, die verängstigt zu sein scheint und bietet ihr seine Hilfe an. Mit dieser Entscheidung verwickelt er sich in gefährliche Machenschaften und wird in mörderische Situationen hineingezogen.


Meine Meinung: (Achtung: Spoiler)

Mein erster Roman der Autorin "Charlotte Link" und ich frage mich, warum ich nicht schon vorher zu einem Buch von ihr gegriffen habe. Denn von der ersten Minute an wusste ich bereits, dass ich einen Schatz in meiner Hand halte. Ich hatte Recht und wurde zu keiner Zeit auch nur eines anderen belehrt. Die Handlung im Buch, die Erzählstränge, die Verwicklungen, die Charaktere, die Landschaften, alles konnte ich mir bildlich vorstellen, jedes kleinste Detail wurde hervorragend ausgearbeitet und die Zeit verflog beim Lesen nur so dahin. Die Spannung konnte man förmlich in der Luft spüren und die Beziehungen vom Leser zu den Protagonisten waren nicht schwer zu vollziehen.

Ich kann gar nicht genau erklären, was mir persönlich am besten am Schreibstil der Autorin gefiel, aber sie hat eine Art und Weise, die einem nur gefangen nehmen kann. Die Angst, die Ivana oder auch Nadine zugeschrieben wurden, konnte ich praktisch am eigenen Körper spüren. Man glaubt selbst anwesend zu sein und die Situation mit eigenen Augen beiwohnen zu dürfen. Es ist extrem schwierig einem Leser solche Momente zu vergönnen und ich ziehe meinen Hut vor dieser Leistung. Ich selber bin wirklich anspruchsvoll und ich suche immer wieder nach Autoren, die meinen Vorstellungen gerecht werden können und ich habe mit "Charlotte Link" wieder jemanden entdeckt, von dessen Werke ich bitte alle lesen möchte.

Schön fand ich auch, dass nicht gleich schon zur Mitte hin die Spannung nachließ oder man sofort schon ahnen konnte, wo die Geschichte denn genau hinführen wird. Auch das typisches Happy End, das ja meist doch erwartet eintritt, habe ich nicht vermisst, denn schließlich wusste man am Ende immer noch nicht, ob Ninka je wieder nach Hause kommen würde. Ich liebe solche offenen Enden, aber sie müssen Raum für Spekulationen lassen. Sonst grübelt man nur unsinnig hin und her und bleibt mit ungelösten Fragen zurück und keineswegs mit einem befriedigenden Abschluss der Geschichte.


Fazit:

Eine neue Autorin, die mich begeistern konnte. Mit "Die Entscheidung" hat Charlotte Link es geschafft, für mich einen Roman zu schaffen, der einfach alles in sich trägt was mir bei einer guten Geschichte sehr wichtig ist. Der extrem lebhafte, leichte, aber dennoch anspruchsvolle und sehr spannende Schreibstil hat mich all die Seiten in kürzester Zeit verschlingen lassen. Eine glasklare Leseempfehlung von mir. Leider kann ich nur


5 Sterne !


vergeben, ...wie schade für solch einen gelungenen Kriminalroman...

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(113)

243 Bibliotheken, 15 Leser, 1 Gruppe, 83 Rezensionen

liebe, schicksal, kate eberlen, familie, miss you

Miss you

Kate Eberlen , Stefanie Fahrner , Babette Schröder
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Diana, 29.08.2016
ISBN 9783453291836
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt:

Ein Augenblick, ein kleiner Moment des Lebens, in dem sich Tess und Gus begegnen und doch wieder aus den Augen verlieren.
Während Tess ihre Mutter verliert und sich um ihre kleine Schwestern kümmern muss, gibt sich Gus die Schuld am Ableben seines Bruders. Voll Kummer und Sorgen kommt ihnen das wirkliche Leben entgegen und sie müssen lernen ihren Weg zu meistern. Ob Tess und Gus je zueinander finden werden und wann sie wohl davon überzeugt werden, dass sie perfekt zusammenpassen? Denn wer zusammengehört, wird sich auch irgendwann finden, oder etwa nicht?


Meine Meinung: (Achtung Spoiler)

In dem Moment, als ich das Buch zugeklappt habe, war ich erstmal sprachlos. Ich war in Gedanken bei vielen Ereignissen, die mir selber passiert sind und ich war wirklich den Tränen nahe.
Die Geschichte um Tess und Gus, so unbedeutend sie vielleicht von einem neutralen Leser zu sein scheint, sah aus meiner Perspektive schon ganz anders aus. Ich konnte mich oftmals wirklich in Tess versetzen und ich weiß um den Schmerz darüber, wie es ist seine geliebte Mutter an Krebs zu verlieren und selber die Angst davor. Sich um jemanden zu sorgen und kümmern zu müssen, aber sich auch ungeliebt und alleine zu fühlen. Wie mir das doch so bekannt vorkommt.
Deswegen empfand ich unglaublich viel Sympathie mit der Protagonistin, aber auch Gus fand ich wirklich liebreizend, auch wenn er selber vielleicht kein unschuldiges Kerlchen war und viel Fehler beging.

Die ersten Worte der Autorin haben mich schon wissen lassen, dass dies sicher ein tiefgehendes und authentisches Werk von ihr sein würde und ich habe mich nicht getäuscht.

Wunderbarer Schreibstil, der an manchen Stellen wie Poesie klang, hat mich einfach in seinen Bann gezogen und obwohl die Handlung an sich teilweise gar nicht so besonders war, zumindest die meisten Abschnitte nicht, wurden sie durch die Worte der Autorin zu etwas ganz besonderem.
Mir gefiel die Art der Ausdrucksweise unheimlich gut, ich habe selten eine Geschichte so warmherzig und tiefgründig erzählt bekommen.

Das Leben von Tess hat mich am meisten berührt und ich musste einfach jedes Kapitel mit ihr mitfiebern, sie trösten, mit ihr lachen und sie einfach gernhaben. Gus hingegen und seine Erlebnisse waren mir nicht ganz so nah, aber ich habe auch diese Abschnitte sehr gerne gelesen.


Fazit:

Kate Eberlen besitzt einen herzlichen, tiefgründigen, poetischen Schreibstil, den man schon auf den ersten Seiten von "Miss you" bemerkt. Deswegen lesen sich die vielen Seiten einer eigentlich recht einfach gestrickten Geschichte dennoch sehr locker-leicht aber absolut authentisch und ins Herz gehend. Selten berühren mich Romane so tiefgehend und eindeutig und deswegen vergebe ich auch ganze

4,5 Sterne ! 

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

spanien, bürgerkrieg

Das Versprechen der Schwestern

María Oruña , Sonja Hagemann
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 18.07.2016
ISBN 9783734102455
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:

Als Oliver Gordon, ein Bürger Londons von seiner Mutter ein herrschaftliches Sommerhaus an der spanischen Steilküste erbt, ahnt er noch nicht, was ihn dort alles erwartet. Bei den Umbauten zu einem Hotel wird in den Mauern eine Leiche eines Neugeborenen entdeckt.
Als sich die Polizei einschaltet und eine Spur verfolgt, werden innerhalb weniger Tage immer mehr Menschen ermordet aufgefunden. Hat die Witwe eines reichen Industriellen etwas mit den Ereignissen zu tun oder ermitteln die Beamten in eine ganz falsche Richtung? Woher stammt das Baby und wer fängt an sein Unwesen zu treiben?


Meine Meinung:

Der Roman vereint Familiengeheimnisse mit kriminaltechnischen Ermittlungen und deshalb für mich besonders interessant. Ich habe in dieser Richtung noch nicht wirklich viel gelesen und deswegen war ich sehr gespannt auf den Plot und die Umsetzung der Autorin. Leider habe ich nicht bedacht, dass diese Geschichte in Spanien spielt und damit auch Namen oder Orte benannt werden, die ich mir weder merken konnte noch der Story dienlich waren. Denn dadurch kam es bei mir ständig zu Verwechslungen der Protagonisten und meine Konzentration lies dementsprechend nach. Für mich ein störender Nebeneffekt, denn eigentlich fand ich die Grundidee herausragend durchdacht und auch unglaublich lesenswert. Obgleich manche Charaktere eher blass blieben und ich keinerlei Bezug zu einem Charakter aufbauen konnte, hat mich dies in keiner Weise gestört oder vom Lesen abgehalten. Das war in dieser Masse an Informationen mit den einzelnen Tagebucheinträgen auch gar nicht vonnöten.
Allerdings sollte man die Erwartungen nicht ganz so hoch schrauben, denn man wird schnell fündig was den Grundkern der Geschichte angeht. Aber trotz allem kann ich jeden "Das Versprechen der Schwestern" ans Herz legen, der gerne interessante Wendungen, Spannungen und Familiengeheimnisse für sich entdecken möchte.


Fazit:

Ein solider Roman über Familiengeheimnisse gepaart mit einer großen Portion Kriminalrecherchen. Obwohl doch an manchen Stellen vorhersehbar, sehr lesenswert. Da er mich aber dennoch nicht ganz wie angenommen überzeugen konnte, vergebe ich allerdings nur

4 Sterne !

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89 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 39 Rezensionen

liebe, familiengeheimnis, blumen, geheimnis, der duft von eisblumen

Der Duft von Eisblumen

Veronika May
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Diana, 08.08.2016
ISBN 9783453358812
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt:
Rebekka, die gerade mal wieder verlassen wurde und vor den Trümmern ihres Leben steht, muss sich plötzlich vor Gericht verantworten, da sie im Gemenge eines Staus dem Vordermann sein Fahrzeug zertrümmert hat. Sozialstunden werden ihr aufgebrummt, welche sie bei der alten Dame Dorothea von Katten, die in einer Villa haust, abarbeiten soll. Anfangs eher launisch tritt sie ihren Sozialdienst an, doch von Tag zu Tag kommt sie der älteren Dame näher und auch ihrem wohlbehütenden Geheimnis, welche sie schon über 70 Jahre lang hegt und pflegt. Irgendwann muss sich auch Rebekka eingestehen, dass sie bisher keine Ahnung vom wahren Glück hatte und versteht endlich wie man sein Herz öffnet. 

Meine Meinung:
Die Geschichte um Rebekka und Dorothea von Katten beginnt für mich eher wie eine Seifenoper. Ein Frauenroman mit typischen hitzköpfigen Dialogen, die mir so gar nicht zusagen. Aber im Laufe der Seiten entpuppt sich der Roman zu einem meiner Lieblingsgenres rund um Familiengeheimnissen und deren Spur. Die neckischen Wortspiele der beiden Frauen machen einem das Lesen sehr leicht und viel Spaß. Man muss beide einfach in sein Herz schliessen. Auch Beo Lingen, das kleine Plappermaul möchte man nicht mehr missen. Leider wird man zum Ende hin wieder in eine klischeehafte Liebesromance geschubst, die vor allen Dingen zu vorhersehbar scheint. Schade, denn dem Roman hätte einige überraschende Wendungen gut getan und sicher weitaus mehr Potenzial zeigen dürfen. Dennoch ein lockerer Schreibstil, schöne Dialoge und viel Herz zeigt Veronika May in ihrer Geschichte um Rebekka und Dorothea. Gekrönt von einem Happy End besinnt sich der Leser eines vergnüglichen und heiteren Romans. 

Fazit:
Ein Frauenroman, der auch ein Geheimnis in sich birgt. Ein Wortgefecht der beiden Protagonisten lassen die Seiten knistern und der immens leichte Schreibstil der Autorin machen die vielen Vohersehungen wett. Für den Sommer oder den warmen Tagen bestens geeignet und vor allen Dingen für Leser, die mehr als einen typischen Roman über Liebe erwarten. Wenn die Seiten nur so dahin fliegen und man Spaß beim Lesen entwickelt, dann vergibt man auch gerne, trotz der kleinen Defizite, gute 
3,5 Sterne !  

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43 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 20 Rezensionen

auftragskiller, thriller, usa, killer, bastei lübbe

Der Killer

David Baldacci
Flexibler Einband: 656 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 09.09.2016
ISBN 9783404173839
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:



Inhalt: 

Viele Feinde kann man nicht wirklich aufhalten und da kommt Will Robie ins Spiel.
Der skrupellose Auftragskiller der amerikanischen Regierung, der niemals sein Ziel verfehlt
Doch eines Tages tappt er in eine Falle und sieht sich selber als Gejagten. Auf seiner Flucht
geschehen immer mehr Mordfälle und so langsam glaubt er an eine Verschwörung. 



Meine Meinung:

David Baldacci hat es mit seiner Ausdrucksart geschafft, dass ich mir vorkam als wäre ich mitten im Geschehen.
Ich konnte mir jegliche Situationen bildlich vorstellen und ich musste meine Gefühle
im Zaun halten, damit ich nicht vor Schreck laut aufschreien mochte.
Die geradlinige, faszinierende Schreibart des Autors macht es einem unheimlich 
leicht der Story zu folgen. 
Oftmals habe ich das Problem bei politischen Thrillern oder Romanen,
dass ich nicht ganz schlüssig den Gegebenheiten folgen kann, deswegen lese ich manchmal
quer. Aber bei "Der Killer" konnte ich keine einzige Stelle finden, in der ich mir verloren vorkam.
Die Protagonisten wurden herausragend ausgearbeitet, wie im richtigen Leben zeigte sich
schnell Antipathie oder Sympathie. Auch die Handlungsstränge waren meiner Meinung nach
sehr präzise dargestellt, keine Fragen blieben offen. Das Ende lies keine Ungereimtheiten auf. 
Was ich nur sehr schade finde, dass gerade dahingehend keine großen Überraschungen mehr 
zu erwarten waren. Schnell kristallisierte sich heraus, wer den Präsidenten töten sollte und 
natürlich wie immer wurden die entführten Protagonisten ganz schnell befreit. So spielt es sich in den 
meisten Thriller ab. Da kann meiner Meinung nach nur noch eine hervorragende Ausdrucksweise,
ein leichter warmer und rasanter Schreibstil die kleine Enttäuschung retten. Und das hat der Autor
definitiv im Repertoire. 

Fazit:

Ein rasanter Thriller, der mit herausragendem Schreibstil aufwartet. Überzeugende Charaktere,
spritzige Dialoge und harte Handlungen lassen "Der Killer" zu einem Erlebnis werden. 
David Baldacci hat
mit Will Robie den perfekten,harten aber herzlichen Typ erschaffen, den man sich vielleicht
an seiner Seite wünscht. Ein Polit Thriller, der unendlich viel Spaß macht und einfach durch seine extreme
Spannung die Kapitel vorbeifliegen lässt. Nur ein paar kleine Details und die Tatsache, dass das Ende
vorhersehbar wurde, haben mich dazu veranlasst, ein Bewertungspunkt ab zu ziehen und so vergebe
ganze

4 Sterne ! 

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159 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 91 Rezensionen

fußball, schweden, freundschaft, neuanfang, humor

Britt-Marie war hier

Fredrik Backman , Stefanie Werner
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei FISCHER Krüger, 23.06.2016
ISBN 9783810524119
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:

Britt-Marie ist konventionell, zugeknöpft und ziemlich pedantisch. Als sie von ihrem Mann Kent verlassen wird und sich ziemlich einsam und ungeliebt vorkommt, sucht sie sich eine Arbeit. Ausgerechnet Borg, ein verlassener Ort mit vielen schrägen Menschen soll ihr ein paar Wochen als Arbeitsort dienen. Wie wird sie sich zurechtfinden? Wie werden die Bewohner sie aufnehmen und was wird Britt-Marie noch alles auf ihre schräge Art erleben? 


Meine Meinung:

Dies war mein erster Roman von Fredrik Backman und ich war gleich von Anfang an in einer Art Lachkrampf verfallen. Das passiert mir ziemlich selten und so hingen meinen weiteren Erwartungen natürlich ziemlich hoch. Doch von Kapitel zu Kapitel musste ich feststellen, dass schräge Situationen seltener vorkamen und mehr die eigentlichen Bedeutungen des Lebens, den Sinn dahinter und auch emotionale Begebenheiten in den Vordergrund trieben. Was keineswegs eine schlechte Idee für einen Roman dieser Sparte ist.
Beides in einem vereint kann ein Höhenflug von Emotionen hervorrufen, so wie es bei mir der Fall war. Einerseits viele lustige Szenen, skurrile Typen und doch beachtlich viel Sinn und Bedeutung dahinter, das ist auch eher eine seltene Kombination. 


Das einzige wirklich störende, waren für mich die vielen Namen der Kinder und die Beschreibungen des Fußballs. Denn wenn man kein Sportfan ist und sich Namen schlecht merken kann, ist dies ein Grund dafür mal quer lesen zu müssen. 

Ansonsten hat mir der Schreibstil viel Spaß bereitet und obwohl die Geschichte für mich selber eine eher traurige Wendung nahm, werde ich diese so schnell nicht vergessen können. 


Fazit: 

Fredrik Backman hat einen Roman erschaffen, der für Leser, die gerne lachen und auch noch Emotionalität verspüren möchten, einfach wie geschaffen ist. 
Britt-Marie kommt einem vielleicht anfangs sehr nervig und klischeehaft vor, aber mit der Zeit lernt man andere Facetten von ihr kennen und lernt sie lieben. 
Eine schöne Geschichte über eine Frau, die erst selbst lernen muss mit ihrem eigenen Leben klar zu kommen und dann auf Dinge stößt, die ihr Spaß machen, von denen sie nie vorher hätte träumen können. Wie gemacht für Leser mit Weitblick und daher vergebe ich gerne gute

4 Sterne ! 

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33 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 31 Rezensionen

berlin, musik, klarstein, band, mord

Der kalte Saphir

Michael Düblin
Fester Einband: 340 Seiten
Erschienen bei Verlag Johannes Petri, 02.06.2016
ISBN 9783037840986
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt: 

Sebastian Winter, Tontechniker der legendären Band "Klarstein" gibt zum ersten Mal nach etlichen Jahren ein Interview. Nach dem tragischen Mordfall des charismatischen Sängers der Band, Jerome, erzählt er seine Geschichte. Und zwar einer Journalistin mit Namen Jule Sommer. Sie erhält die einmalige Chance seine Sicht der Dinge zu hören und was tatsächlich sich in jener Nacht ereignet hat. 
In Berlin der späten 1970er Jahre in der sogenannten "Kommune des Schreckens" lebten die Bandmitglieder allesamt unter einem Dach und feierten ihren kometenhaften Erfolg. Doch nicht immer ist alles so wie es scheint und je mehr Jule Sommer den Erzählungen des Tontechnikers folgt, desto mehr verstrickt er sich in Gegensätze. Hat womöglich er Jerome erschossen? Oder wird Jule noch die gesamte Wahrheit erfahren? 

Meine Meinung: 

Erst dachte ich, ich lese einen ganz normalen Roman über ein Interview, doch dann wurde mir rasch klar, dass es sich bei "Der kalte Saphir" doch eher um einen Kriminalroman handelt. Zumindest der Erzählweise wegen. 
Man begibt sich bei dieser Geschichte auf die Reise in die Vergangenheit und Gegenwart. 
Spannende Lesestunden garantiert, denn der Autor Michael Düblin versteht sein Handwerk nur zu gut. 

Ich konnte teilweise einfach nicht aufhören den Zeilen zu folgen und wollte nur noch wissen, wie es mit der Band "Klarstein" wohl weitergehen mag. Auch wenn man kein Musikkenner oder Liebhaber ist, hat dieser Roman die Fähigkeit einem in seinen Bann zu ziehen. Denn das Geschriebene liest sich nicht nur wie einen Kriminalroman, nein man wird auch direkt in die Geschichte hinein geschmissen, kann sich kaum von ihr lösen. Man sieht förmlich die Gesichter der Protagonisten vor einem und die Umgebung kann man sichtlich riechen und wahrnehmen. 

Michael Düblin konnte mich mit seinem Roman absolut überzeugen, das hätte ich wahrlich nicht gedacht. Und die Kehrtwendungen, die sich von Kapitel zu Kapitel ergeben, lassen einem auch oftmals erstaunt zurück. Wer denn nun tatsächlich Jerome getötet hat und was aus den anderen Bandmitgliedern geworden ist, erfährt man fast erst am Ende des Romans und das macht die Story nur noch lesenswerter. 

Fazit: 

Unglaublich spannender Roman, der sich wie ein Krimi liest und man gar nicht mehr aufhören möchte das Buch aus der Hand zu legen. Auch für Nichtmusiker absolut lesenswert, denn man kommt sofort in die Handlung der Geschichte hinein und diese baut nicht auf Fachbegriffe auf, sondern umschreibt einfach nur ein Geheimnis ums andere. Mit Zeitreisen in die Vergangenheit und der Gegenwart auch noch angehaucht, ist "Der kalte Saphir" für mich fast so funkelnd wie sein Name und ich vergebe deswegen 
ganze 

4,5 Sterne !

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107 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

liebe, nicola yoon, everything everything, freundschaft, krankheit

Everything, Everything

Nicola Yoon
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Random House Children's, 27.08.2015
ISBN 9780552574235
Genre: Jugendbuch

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307 Bibliotheken, 13 Leser, 1 Gruppe, 135 Rezensionen

familie, liebe, bettelarmband, viola shipman, generationen

Für immer in deinem Herzen

Viola Shipman , Anita Nirschl
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei FISCHER Krüger, 25.05.2016
ISBN 9783810524256
Genre: Romane

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516 Bibliotheken, 14 Leser, 0 Gruppen, 52 Rezensionen

italien, liebe, oper, lucinda riley, musik

Das italienische Mädchen

Lucinda Riley , Sonja Hauser
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 10.03.2014
ISBN 9783442480098
Genre: Romane

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561 Bibliotheken, 5 Leser, 2 Gruppen, 121 Rezensionen

magie, black blade, jennifer estep, fantasy, liebe

Black Blade - Das dunkle Herz der Magie

Jennifer Estep , Vanessa Lamatsch
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.05.2016
ISBN 9783492703567
Genre: Jugendbuch

Rezension:




Inhalt:


Der zweite Band der Black Blade Reihe erzählt weiter die Geschichte um Lila Merriweather. Als sie vom Familienoberhaupt der Sinclairs dazu auserwählt wird beim jährlichen Turnier der Klingen mitzumachen, findet sie sich plötzlich in großer Gefahr.

Denn das Turnier gestaltet sich alles andere als harmlos. Mysteriöse Unfälle zwingen einen Teilnehmer nach dem anderen das Handtuch zu werfen. Und damit nicht genug: Irgendein Mörder hat es auf Monster abgesehen und Victor Draconi schmiedet bereits einen finsteren Plan.

Wie wird Lila reagieren und wie kann sie die Bewohner von Cloudburst Falls schützen?




Meine Meinung:


Jennifer Estep hat auch mit ihrem zweiten Band zu Black Blade bewiesen, dass sie keinesfalls Langeweile aufkommen lässt. Der Schreibstil brilliert mal wieder mit einem Charme, dem man sich kaum entziehen kann. Vielen Fantasygeschichten fehlt oftmals der Sog, in dem mich Jennifer Estep immer wieder reinzieht.

Sie hat ein Talent dafür wundervolle Gestalten zum Leben zu erwecken, ohne dass es kitschig wirkt. Auch die Protagonistin ist einfach nur sympathisch und keinesfalls oberflächlich. Natürlich ist es wie auch in anderen Büchern mit einer Liebesgeschichte verbunden, wo beide Protagonisten sich erstmal zieren, bevor sie sich dann endgültig ihre Liebe gestehen.

Dennoch bin ich begeistert von den Szenen, den gut ausgearbeiteten Fantasyfiguren und den vielen guten Einfällen von Seiten der Autorin. Mich konnte "Black Blade - das dunkle Herz der Magie" fesseln und im Nachhinein auch überzeugend zurücklassen.




Fazit:


Ein gelungener Folgeband mit fesselnder Story und einigen Überraschungen. Da der Schreibstil von der Autorin einfach nur leicht, locker und unglaublich gut zu lesen ist und ich einfach gerne in ihre Geschichten eintauche, bekommt dieser Band von mir ganze


4,5 Sterne !

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135 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 90 Rezensionen

thriller, erotik, mord, kunst, london

Maestra

L.S. Hilton , Wibke Kuhn
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.05.2016
ISBN 9783492060516
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:

Judith Rashleigh arbeitet in einem Londoner Auktionshaus. Um sich ihren hohen Anspruch leisten zu können nimmt sie zudem einen Job als Hostess in einer Bar an. 
Als Judith Tage später einen millionenschweren Betrug eines gefälschten Bildes näher kommt wird sie fristlos entlassen. In ihrer Verzweiflung nimmt sie das Angebot eines Kundes der Bar an, der sie an die Riviera mitnehmen möchte. Zusammen mit ihrer Freundin Leanne machen sich die 3 auf und davon. Doch die Nähe des Mannes wird Judith zuviel und als Leanne vorschlägt ihn doch mit Beruhigungsmitteln ruhig zu stellen, willigt sie ein. Doch dies endet in einer Katastrophe und verändert Judiths Leben von Grund auf. 


Meine Meinung: 

Die Autorin L.S. Hilton hat eine Welt der Reichen geschaffen, in der nur Luxus und Sex zählt, nichts anderes. Und so liest sich diese Geschichte auch für mich. Oberflächlich, emotionslos, nur nach Luxus haschend, egal welche Konsequenzen sich ergeben. Auf der einen Seite liest man ein Buch welches in Richtung Thriller tendiert, dann wieder in Richtung ordinären Porno. 
Auf der einen Seite wollte ich unbedingt weiterlesen, dann wurde ich wieder wachgerüttelt und konnte meinen Ekel kaum verbergen. Doch irgendwas muss diese Story ja an sich haben, sonst hätte ich schon längst nach den ersten Kapiteln aufgegeben. 
Der Schreibstil der Autorin hatte eine solide Basis, so dass das Lesen doch stellenweise Spaß machen konnte. Doch die vielen Morde, die vielen ordinären Spielchen und die Protagonistin, die sich zunehmends in ein Monster verwandelte, haben mich nicht überzeugen können und so komme ich zu dem Schluss, dass ich auf diese Geschichte hätte verzichten können. 


Fazit:

Oberflächliche, emotionslose Geschichte und Protagonistin. Was sich vielversprechend anhört kommt zu keinem guten Ergebnis. Stellenweise ordinäre Aussagen und Sexszenen, anderseits wieder Passagen die an einen Thriller erinnern, der vielleicht sogar hätte klasse werden können. Da ich dennoch das Buch zu Ende lesen wollte, vergebe ich 

2 Sterne !! 

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(63)

127 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 52 Rezensionen

norwegen, zweiter weltkrieg, lebensborn, kinder, deutschenmädchen

Das Haus der verlorenen Kinder

Linda Winterberg
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 18.04.2016
ISBN 9783746632209
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:
Im kriegsgebeutelten Norwegen im Jahre 1941 verlieben sich die beiden Freundinnen Lisbeth und Oda in deutsche Soldaten. Doch niemals hätten sie geahnt, dass durch diese Liebe und ihre Schwangerschaft soviel Furcht und Sorge auf sie zukommen würde. Als Verräterinnen geächtet und von zu Hause vertrieben hoffen beide doch noch von ihren geliebten Männern nach Deutschland geholt zu werden. Während Lisbeth von ihrem Erich liebevolle Briefe erhält bekommt Oda nicht mal den Unterhalt ihrer Tochter bezahlt. Neidisch auf die eigene beste Freundin und im Streit mit ihr passiert etwas ganz schreckliches und die bisher langjährige Freundschaft nimmt ein abruptes Ende.Dann verliert Lisbeth auch noch ihre Tochter und viele viele Jahre später findet sich endlich eine Spur - in Deutschland. 

Meine Meinung:
Wie schon eine Passage im Buch verrät: "In diesem Roman befinden sich Leid, Freude und Leben." 
Es hat mich überraschend und fassungslos zurückgelassen. Ich bin in eine Welt abgetaucht und darin versunken und habe nichts mehr von mir und meiner Außenwelt mitbekommen. Es hat mich aufgewühlt, oftmals Tränen in meinen Augen hinterlassen und genauso oft ein Lächeln auf meine Lippen gezaubert. Ich wollte einfach nicht, dass dieses Buch aufhört, mir seine Geschichte zu erzählen. Ich wollte einfach nur, dass die Seiten sich endlos ziehen, weil nicht nur der Schreibstil mich vollkommen sprachlos werden ließ sondern einfach die Geschichte um Lisbeth und Oda. Ich hatte das Gefühl ein Teil von ihnen zu sein und mit ihnen zu leben, zu leiden und Freude zu teilen.  
Linda Winterberg (Nicole Steyer) besitzt meiner Meinung nach eine außergewöhnliche Art und Weise Geschichten dem Leser so nahe zu bringen, dass dieser einfach nur gebannt den Buchstaben folgen kann. Ich habe jeden Moment mit diesem Buch genossen. Nicht nur die Thematik war hervorragend recherchiert auch die Übermittlung dessen muss gekonnt sein.  Nun habe eine Autorin für mich entdeckt, die meinen Ansprüchen als Leser mehr als übertrifft. 

Fazit:

Ein herausragender, gut recherchierter Roman, der mit jeder Seite fesselt und die Gefühle Achterbahnen fahren lässt. Für Bücherfreunde, die unglaublich gerne Geschichten aus früheren Zeiten lesen, die auch noch eine Menge Geheimnisse in sich bergen. 
Für mich ein absolutes Highlight und daher ein

5 Sterne
Buch !! 



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4.196 Bibliotheken, 46 Leser, 10 Gruppen, 388 Rezensionen

liebe, selection, dystopie, prinz, kiera cass

Selection

Kiera Cass , Sibylle Schmidt
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 01.02.2013
ISBN 9783737361880
Genre: Jugendbuch

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5 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Nachricht ins Glück

Emma S. Rose
E-Buch Text: 206 Seiten
Erschienen bei null, 29.02.2016
ISBN B01BVYTYFK
Genre: Sonstiges

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