Leserpreis 2018

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37 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

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Du spinnst wohl!

Kai Pannen ,
Fester Einband: 104 Seiten
Erschienen bei TULIPAN VERLAG, 29.01.2018
ISBN 9783864292316
Genre: Kinderbuch

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779 Bibliotheken, 14 Leser, 1 Gruppe, 233 Rezensionen

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Secret Fire - Die Entflammten

C. J. Daugherty , Peter Klöss , Jutta Wurm
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 22.08.2016
ISBN 9783789133398
Genre: Jugendbuch

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

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Die Kreuzträgerin: Heldendämmerung

Lydia Schwarz
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Fontis, 02.10.2018
ISBN 9783038481522
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Im dritten Teil der Reihe "Die Kreuzträgerin" kehrt Regimegegnerin Anna nach Europa zurück, um den verfolgten Christen vor Ort zu helfen. Zusammen mit ihren Freunden findet Anna eine Möglichkeit, die Verfolgten außer Landes zu schmuggeln. Welche Ziele ihr Freund Adonis verfolgt, ist für Anna allerdings rätselhaft. Und schon bald ist das Regime nicht mehr nur ihr einziger Feind... 


Anna hat schon eine Menge hinter sich, seit sie in Band eins die ersten Christen im Untergrund kennengelernt hat. Sie war in Afrika, in Finnland und hat mehr als einmal um ihr Leben und das ihrer Freunde gebangt. 

Nun spitzt sich da Lage langsam zu. Christen werden öffentlich drangsaliert und am Galgen aufgeknüpft. Anna muss sich immer neu entscheiden, ob sie sich verstecken oder anderen Menschen helfen will. Um nicht gleich erkannt zu werden, trägt sie deshalb eine Maske und gefärbte Haare. Seitdem sie sich öffentlich gegen den Herrscher Demokrit Magellan gestellt hat, ist sie im Land berühmt, aber auch verfolgt. 

Anna taucht bei ihren Freunden unter, wo auch die Beziehung zu Kephas immer enger wird. Hin- und Hergerissen zwischen ihm und Adonis versucht Anna, ihre Gefühle in den Griff zu kriegen und sich an Gottes Willen zu orientieren. Das gelingt ihr mal mehr und mal weniger, denn Anna ist keine Heldin, die immer alles im Griff hat. Besonders in Punkto Liebe reagiert sie für mich oft unverständlich. Ihre Wechselhaftigkeit hat mir nicht so gefallen. Ich fand auch, die Geschichte hätte keine weiteren Männer gebraucht, denn mit Adonis ist genug Konfliktmaterial vorhanden. 

Ihre Fehler machen Anna aber auch authentisch und sympathisch. Und ich bewundere ihren Mut und ihr Durchsetzungsvermögen. Gut, dass sie immer wieder Kontakt zu den Christen sucht und ihre Werte versucht umzusetzen. 

Das Buch ist durchweg spannend und hat viel Action zu bieten. Aber es schlägt auch in Gesprächen nachdenkliche Töne an. Da es sich um einen christlichen Jugendroman handelt, werden hier auch viele Glaubensthemen angesprochen, was ich sehr gut finde. Besonders gefallen haben mir die vielen biblischen Zitate und der immer wiederkehrende Hinweis auf Jesus als unseren Erretter. 

Lydia Schwarz hat einen tollen Schreibstil, den ich sehr mag. Viele Situationen packen mich emotional und nehmen mich mit in diese düstere Zukunftvision, die gar nicht so abwegig erscheint. Ich kann diese Reihe allen Fans christlicher Dystopien empfehlen! 

Reihenübersicht
- Band 1: Die Kreuzträgerin 
- Band 2: Jenseits des Feuersturms 
- Band 3: Heldendämmerung 

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12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

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Leuchttage: Ein Begleiter durch den Advent 2018

Sarah Kersting , Gorana Guiboud-Ribaud , Sophia Frey
Spiralbindung: 48 Seiten
Erschienen bei Adeo, 07.06.2018
ISBN 9783863341763
Genre: Sonstiges

Rezension:

Bei diesem wunderbaren Exemplar vom adeo Verlag ist mir als erstes natürlich das tolle Cover aufgefallen. Es repräsentiert genau das, wie ich mir an einem Tag im Advent wünsche: Viel Schnee, dick eingemummelt, mit einem leckeren Heißgetränk in der Hand. Das vermittelt gleich eine gemütliche Winter-Atmosphäre.

Was mich überrascht hat, war der Umfang des Kalenders, denn er ist mit 48 Seiten richtig dick. Er geht nicht nur bis zum 24. Dezember, sondern bis zum 6.1., den Tag der Heiligen drei Könige. Die ganze Ausstattung ist sehr hochwertig, die Seiten aus dickem Papier und die Aufhängung richtig stabil, so dass der Kalender auch wirklich die gesamte Adventszeit ein Blickfang im Zimmer sein kann.

Inhaltlich ist der Kalender in fünf Wochen zu fünf Themen gegliedert. So startet man damit, erstmal im Advent anzukommen und sich Zeit zu nehmen. Dabei helfen zum einen Texte, mit deren Hilfe man über sich selber reflektieren und zur Ruhe kommen kann. Aber es gibt auch berühmte Zitate, kleine Erinnerungen für den Alltag und schöne Zeichnungen, die zum Innehalten und Entschleunigen anregen.

Für diejenigen, die lieber aktiv werden möchten, hat der Kalender auch einiges zu bieten: Neben leckeren Backrezepten findet man auch Ausmalbilder für Erwachsene, die zum Entspannen einladen oder eine Menge Bastelvorschläge, wie z.B. Geschenkanhänger, Windlichter oder Karten. Es ist fast schon schade, diesen schönen Kalender zu zerschneiden, aber das macht ihn auch für jedes Jahr zu etwas Besonderem, mit dem man sich jeden Tag einen Moment für sich schaffen kann.

Das einzige, was mir persönlich gefehlt hat, wären noch ein paar Bibeltexte oder Gebete gewesen, die mich in der Weihnachtszeit auf das Kommen Jesu hinweisen. Der ein oder andere Text lässt auch dazu etwas anklingen, aber ich hätte mir noch mehr davon gewünscht. Andererseits ist der Kalender auf diese Weise auch gut für Menschen geeignet, die dem Glauben nicht so nahe stehen und einfach die Weihnachtszeit für sich genießen wollen.

Auf jeden Fall eignet sich dieser Adventskalender super als Geschenk und ist besonders für Frauen geeignet, die gerne eine besinnliche Winterzeit vor und nach Weihnachten erleben möchten.

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26 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 11 Rezensionen

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Der Blackthorn-Code - Das Geheimnis des letzten Tempelritters

Kevin Sands , Alexandra Ernst
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 31.05.2018
ISBN 9783423762120
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Im dritten Teil rund um den Lehrling des Apothekers Blackthorn verschlägt es uns nach Paris. Dort sind Christopher und Tom beim König eingeladen, doch schnell holt sie wieder das Verbrechen ein. Tatsächlich decken sie einen heimtückischen Giftanschlag auf, der sie nach einigen Recherchen zum sagenumwobenen Schatz der Tempelritter führt. 

Auch dieser Teil konnte mich wieder absolut überzeugen. Wie schon in den vorangegangenen Büchern erfährt man hier sehr viel aus der Geschichte, diesmal besonders über die Tempelritter. Sogar Zeichnungen und Gemälde hat der Autor hier integriert, damit man als Leser genau weiß, welche Spur Christopher gerade wieder entdeckt hat. Ein spannendes Verwirrspiel durch Paris führt uns immer Stück für Stück näher an den Schatz. Aber auch die Feinde sind nicht weit, und unseren Protagonisten steht mehr als einmal das Wasser bis zum Hals. 

Die Charaktere Christopher, Tom und Sally sind mir bereits in den letzten zwei Bänden sehr ans Herz gewachsen. Sie ergänzen sich toll und jeder hat seine Stärken und Schwächen. Sie sind so richtig dicke Freunde geworden, die gemeinsam durch dick und dünn gehen. Umso schlimmer, wenn einem von ihnen etwas zustößt - hier habe ich oft mitgefiebert und mitgelitten. 

Ich kann überhaupt nur Positives über diese Reihe sagen. Mir gefallen sowohl Story und Spannung als auch das historische Drumherum, bei dem ich immer wieder dazu lerne. Es ist aber schon was für ältere Kinder und Jugendliche, da die Geschichte recht komplex ist und es einige schwierige Rätsel und Gedankengänge gibt, denen man folgen können muss. Dann aber ist die Reihe um den "Blackthorncode" ein Muss für alle, die Geheimnisse und Giftmischereien mögen. 

Reihenübersicht
- Band 1: Das Vermächtnis des Alchemisten 
- Band 2: Die schwarze Gefahr 
- Band 3: Das Geheimnis des letzten Tempelritters

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38 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 12 Rezensionen

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Mord erster Klasse

Robin Stevens , Nadine Mannchen
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Knesebeck, 21.09.2017
ISBN 9783957280534
Genre: Jugendbuch

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346 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 52 Rezensionen

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Infiziert

Teri Terry , Petra Knese
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Coppenrath, 04.07.2017
ISBN 9783649625995
Genre: Jugendbuch

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

VERAX - Das Experiment

Jörg Benne
Flexibler Einband: 672 Seiten
Erschienen bei Mantikore-Verlag, 19.09.2018
ISBN 9783961880089
Genre: Science-Fiction

Rezension:


In diesem spannenden Sci-Fi Spielbuch strandet eine Crew mit ihrem defekten Raumschiff auf einer Raumstation. Bei dem Absturz kommen fast alle Mitglieder zu Tode. Als Spieler dürfen wir entscheiden, wer überlebt: der Ingenieur oder der Soldat. Ich bin in die Rolle des Ingenieurs geschlüpft und durfte den Fortgang der Geschichte ab diesem Zeitpunkt selbst bestimmen.

Der Ingenieur ist so konstruiert, dass er in der Story eher Rätsel lösen muss, statt zu kämpfen. Beides ist auf der Station sehr gefragt, denn hier stimmt so einiges nicht: Ein Experiment ist furchtbar schief gegangen und nun verwandelt sich die Besatzung in mordende Horden. Die Aufgabe des Spielers ist klar: Herauszufinden, was genau passiert ist und die Station so schnell wie möglich wieder verlassen.

Dieses Szenario ist vielleicht nicht das allerneuste, aber es hat mir richtig viel Spaß gemacht. Das lag zunächst einmal an dem einfachen Einstieg in die Geschichte. Ein spannender Prolog zieht einen gleich mitten rein ins Geschehen. Die Regeln sind übersichtlich und nicht zu kompliziert, so dass nicht viel beachtet werden muss. Man kann gleich losquesten und wird im Text immer darauf hingewiesen, wenn man einen Gegenstand behalten darf oder sich etwas anderes auf dem Aktionsblatt notieren muss. Besonders schön fand ich die Möglichkeit, mein Leben über Speicherpunkte abzusichern. Im Falle des Todes muss man also nicht wieder komplett von vorne anfangen, sondern kann zum letzten Speicherpunkt zurückspringen, so wie man es von Computerspielen gewohnt ist. Ab diesem Punkt kann man dann einfach einen anderen Weg wählen, der weniger gefährlich ist.

Auch das Kampfsystem ist simpel, so dass es sich schnell und komfortabel spielt. Als Ingenieur hatte ich zwar oft keine Chance gegen die Gegner, vor allem, weil ich meistens ohne Waffen unterwegs war. Trotzdem haben diese Begegnungen Spannung in die Geschichte gebracht - und es gibt ja diese Speicherpunkte und meistens kann ich selber entscheiden, ob ich in einen Kampf gehe oder nicht, denn die Kämpfe sind über die Nummern eindeutig identifizierbar. Die ein oder andere Überrschung gibt es allerdings trotzdem noch und das ist auch gut so.

Richtig großartig finde ich die Sammlung verschiedener Ereignisse. Während des Spielens notiert man sich immer wieder über Nummern, welche Ereignisse man miterlebt hat. Am Ende der Geschichte erhält man dann eine Übersicht, was man alles verpasst hat. Das bietet einen großen Wiederspielwert, denn ich möchte natürlich die Liste einmal komplett abhaken können. Manche Personen hatte ich in meinem Verlauf gar nicht kennengelernt oder manche Decks der Station noch gar nicht besucht. Das liegt auch daran, dass der Ingenieur und der Soldat jeweils nicht in alle Bereiche hinein können. Das bedeutet, dass bestimmte Ereignisse nur mit dem Soldaten und andere nur mit dem Ingenieur erlebt werden können.

Insgesamt hätte ich mir zwar noch ein paar Rätsel und Sammelgegenstände mehr gewünscht, aber mir hat dieses Spielbuch auch so richtig gut gefallen. Es hat nicht die Komplexität eines Fabled Lands, hat aber eine spannende Geschichte, die immer wieder anders enden kann und mich reizt, das Buch mehrmals in die Hand zu nehmen und neu zu erleben. Durch die einfachen Regeln ist es ein perfektes Einsteigerbuch ins Genre und für Anfänger unbedingt zu empfehlen.

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22 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 10 Rezensionen

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Mord unterm Mistelzweig

Robin Stevens , Nadine Mannchen
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Knesebeck, 20.09.2018
ISBN 9783957281258
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der fünfte Fall der Detektei Wells & Wong führt und diesmal an ein College in Cambridge. Hier studiert Daisys Bruder Bertie. Zu Weihnachten besuchen ihn seine Schwester und Hazel, die beiden Mädels mit dem ausgeprägten Spürsinn für Mordfälle. Und auch diesmal lassen die Toten nicht lange auf sich warten... 

Eigentlich wollten Daisy und Hazel nur mal von ihren Ermittlungen ausruhen und Weihnachten feiern. Doch sie merken schnell, dass im College Maudlin etwas nicht stimmt. Berties Freund Chummy wird von vielen verachtet, weil er fremdenfeindlich ist und den anderen gerne Streiche spielt. Besonders angespannt ist die Situation zwischen Chummy und seinem Zwillingsbruder Donald. Da Donald der ältere der beiden ist, wird er ein Vermögen erben, das auch Chummy gerne hätte. Als es zu immer ernsthafteren Unfällen von Donald kommt, steht für Hazel und Daisy schnell ein Verdächtiger fest. Doch im Laufe ihrer Ermittlungen decken sie noch weitere Geheimnisse auf. 

Wie immer war es wieder großartig, Wells & Wong bei der Aufklärung des Falles zuzusehen. Diesmal sind auch wieder die Pinkerton-Agenten mit von der Partie und es entwickelt sich ein Wettlauf zwischen den beiden Detektivgruppen. Der Fall ist spannend und knifflig und hält wieder einige Überraschungen bereit. Teilweise sind die Geschehnisse vielleicht etwas sehr zufällig, aber das stört mich kaum, denn ich liebe einfach die beiden Mädels: Daisy schlagfertig wie immer und Hazel, die mit dem Erwachsenwerden kämpft. Die beiden haben nicht nur ein tolles Hobby, sondern auch eine starke Freundschaft, die sie verbindet. Es ist spannend, dabei zuzusehen, wie sie sich von Fall zu Fall weiterentwickeln. 

Auch, wenn dieser Band der fünfte Teil ist, kann man ihn übrigens auch ohne Vorkenntnisse gut lesen und verstehen. Es gibt zwar einige Anspielungen auf frühere Fälle und auch manche Charaktere wie die Pinkertons oder Bertie sind schon bekannt. Die Verhältnisse werden aber schnell erklärt oder durch die Ereignisse deutlich,, so dass man trotzdem gut folgen kann. Auch für den Mordfall spielen Vorkenntnisse keine Rolle, und wer Wells & Wong noch nicht kennt, kann auch gut mit diesem Teil einsteigen. 

Mir hat auch dieser Band der Reihe viel Lesevergnügen bereitet und ich rätsel immer noch gerne mit. Ich hoffe auf viele weitere Teile und kann diese Reihe besonders jüngeren Lesern empfehlen, die gerne Krimis in der Art von Agatha Christie oder Flavia de Luce lesen.  

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 3 Rezensionen

Livia

Friedrich Hechelmann
Fester Einband: 200 Seiten
Erschienen bei Knesebeck, 20.09.2018
ISBN 9783957280763
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Dieses zauberhafte Märchen kommt in einer wunderschönen Ausstattung daher, die einem gleich ins Auge springt. Das Buch hat einen hochwertigen Leineneinband, einen Schutzumschlag und ist mit wundervollen Malereien von Friedrich Hechelmann illustriert.e Das einzige, was ich bei solch einer Ausstattung vermisse, ist ein Lesebändchen. Das hätte, besonders bei dem Umfang der Geschichte und dem großen Format, meines Erachtens unbedingt dazu gehört. 

Das ist aber selbstverständlich nur eine Kleinigkeit und schmälert nicht den Wert des Werkes. Der Roman erzählt vom Land Samarna, in dem ein König regiert, der sich gerne von seinem Geschichtenzwerg Bücher vorlesen lässt. Doch eines Tages ändert sich alles: Die dunkle Gräfin von Sinklau schleicht sich in das Palastleben ein und gewinnt die Gunst des Königs. Immer mehr rafft sie die Macht an sich und verändert das Land. In dem Maße, wie ihre Macht zunimmt, nehmen Kunst, Unterhaltung, Farben und Fröhlichkeit im Lande ab. 

Fortan ist alles verboten, was Freude macht und Zerstreuung bringt. Stattdessen zählen nur noch gewinnbringende Erträge und graues Einerlei. Die einzige Person, die Samarna jetzt noch retten kann, ist das Findelkind Livia. Sie schart seltsame Freunde um sich: einen Spatz, ein Pferd, eine Ziege und natürlich den von der Gräfin verschmähten Geschichtenzwerg. Gemeinsam schmieden sie einen Plan, der dem Land die Farbe und Freude zurückbringen soll. 

Mir hat diese Geschichte wirklich gut gefallen. Sie wird im Stile eines Märchens erzählt und so fühlte es sich für mich auch an. Die Szenerie des Königreiches war ebenso märchenhaft wie die böse Gräfin, die den Part der bösen Stiefmutter übernimmt. Der eigentliche König bleibt handlungsunfähig und auf Kindern und Tieren liegt alle Hoffnung. Ich finde, es ist kein Buch, das man in einem Rutsch durchliest. Allein schon die Bilder laden zum Betrachten und Verweilen ein. Stattdessen lohnt es sich, jeden Abend für 1-2 Kapitel ins Land Samarna einzutauchen und sich verzaubern zu lassen, um die Geschichte zu genießen. 

Die Charaktere fand ich alle toll, besonders der Zwerg Roderich hat es mir angetan. Er ist mutig, treu und natürlich stolzer Reiter einer Ziege mit goldenen Hörnern. Die Hauptfigur Livia bleibt dagegen eher blass. Bei ihr fehlte mir etwas der Biss, aber irgendwie passt das auch wieder zu ihrer engelsgleichen Gestalt und ihrem friedvollen Auftreten. Auch die Gräfin ist gut gelungen, und ihre Aktionen haben mich so manches Mal richtig gegruselt. 

Insgesamt ein schön zu lesendes Märchen für Groß und Klein mit fantastischen Bildern. Es eignet sich aufgrund der schönen Ausstattung auf jeden Fall auch als ganz besonderes Geschenk im Familien- oder Bekanntenkreis. Ich werde die Büchers des Autors weiter im Auge behalten, da mich „Livia“ durchweg verzaubern konnte.  

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

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Vier Tage in Kabul (2 MP3-CDs)

Anna Tell , Ulla Ackermann , Svenja Pages
Schallplatte
Erschienen bei Audiobuch, 04.09.2018
ISBN 9783958620728
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Amanda Lund ermittelt in Kabul in einem Fall, in dem zwei schwedische Diplomaten verschwunden sind. Dabei gerät sie zwischen die Fronten von schwedischer Botschaft und afghanischem Geheimdienst. 

Diese Geschichte hatte ich schon als Buch im Blick, da ich politische Thriller ab und zu ganz gerne lese. Meistens beschäftigen sich diese mehr mit Verschwörungstheorien und sind weniger blutig wie normale Thriller, was ich sehr gerne mag. Umso mehr habe ich mich gefreut, dieses Buch nun als Hörbuch hören zu können. 

Es war dann auch genau so, wie ich es mir vorgestellt hatte: Ein verzwickter Fall, dessen Hinweise auf spannende Weise Stück für Stück zusammengesammelt werden. Dabei wird auch auf die private Situation von Amanda eingegangen, die sie zukünftig vor große Schwierigkeiten stellen wird. Auch, wenn ich hier durchaus mit Amanda mitfühlen konnte, bin ich ihr doch nie so nah gekommen, als das ich sie nicht auch gegen eine andere Ermittlerin austauschen könnte. Das fand ich ein bißchen schade. 

Der Fall an sich war unterhaltsam, hätte aber ruhig noch ein wenig mehr Action vertragen können. Leider hat mir auch das Ende nicht so gut gefallen. Die Auflösung fand ich zu unrealistisch, aber vielleicht täusche ich mich da auch enorm. Die Autorin kommt ja aus den entsprechenden Kreisen und wird viel besser wissen, wie es dort zugeht, als ich. 

Das Buch wurde von Svenja Pages vertont und auch hier war ich nicht immer ganz zufrieden. Manchmal waren die Stimmen für mich kaum auseinander zu halten und besonders zu Beginn fand ich es stellenweise etwas monoton. Im Verlauf des Hörbuchs konnte ich mich aber daran gewöhnen und es hat mich nicht mehr gestört. Außerdem konnte sie diese schwierigen schwedischen Namen aussprechen, was ich selbst nie hingekriegt hätte. 

Insgesamt ist „Vier Tage in Kabul“ ein unterhaltsamer Thriller, bei dem ich schön miträtseln konnte und den ich gern gehört habe. Ich mochte die Thematik in Kabul mit dem afghanischen Geheimdienst und Amandas Partner Bill war mir sehr sympathisch. Ob da zwischen den beiden noch was geht? Das macht mich auf jeden Fall neugierig auf den zweiten Teil der Unterhändlerin.

Dieser Thriller ist etwas für politisch interessierte Hörer, aber sicher auch für diejenigen, die einfach nur einen spannenden Fall verfolgen möchten. 

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Galaxy Kids

Thomas Franke , Björn Steffens
Fester Einband: 72 Seiten
Erschienen bei Gerth Medien, 27.08.2018
ISBN 9783957345172
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Bei den Galaxy Kids handelt es sich um eine christliche Abenteuergeschichte für Kinder, die weit in der Zukunft unserer Welt spielt. In diesem neuen Zeitalter werden die Menschen von dem Intergalaktischen Rat unterdrückt. Der Glaube ist schon lange in Vergessenheit geraten. Doch eines Tages stoßen drei Kinder auf Hinweise, die von den Wächtern der Wahrheit erzählen. Kurz entschlossen begeben sich Zara, Leo und Titus mit ihrem Roboterhund Filou auf die Suche nach dieser Wahrheit. 

Auf diese Serie bin ich durch das neue Herbstprogramm von Gerth Medien aufmerksam geworden. Da ich einige Bücher des Autors Thomas Franke kenne, bin ich neugierig geworden, ob er auch etwas für Kinder schreiben kann. Außerdem fand ich die Idee interessant, zwei Hörspiele durch ein Buch zu ergänzen. 

Die Umsetzung sowohl der Hörspiele als auch des Buches ist meiner Meinung nach hervorragend gelungen. Die Hörspiele sind total spannend und atmosphärisch inszeniert. Ich bin sofort in die Geschichte eingetaucht, die nicht nur rasant und witzig, sondern auch lehrreich ist. Ich war mittendrin in dieser Welt der Wissenschaft und Technik. Gerade der zwölfjährige Titus ist ein großer Wissenschafts-Fan und kann alles wunderbar erklären. Ihm gehört auch Filou, der Roboterhund, der den Kindern mit seinen futuristischen Fähigkeiten manchmal aus der Patsche hilft. 

 
Passend zu den Hörspielen gibt es noch ein Buch, das ergänzend zu den CDs gelesen werden kann. Es enthält im Prinzip die gleiche Geschichte, jedoch mit Übersichten, Comics und Hintergrundinfos kreativ gestaltet. So habe ich z.B. gelernt, was das Wort „Google“ eigentlich bedeutet oder wie ich mir einen Lautsprecher selber basteln kann. Diese Zusatzinfos sind zwar nicht wichtig, um die Geschichte zu verstehen, sind aber toll dazu geeignet, auch aktiv und praktisch zu werden. Damit können Kinder sich auch nach dem Hören noch mit der Geschichte beschäftigen. 

Natürlich hat dieses Kinderbuch bei aller Science-Fiction auch christliche Inhalte. So spielt im ersten Teil z.B. die Geschichte von Josia aus der Bibel eine wichtige Rolle. Solche Hinweise sind aber gut in die Geschichte integriert und wirken nicht aufgesetzt oder bevormundend, was mir sehr gefallen hat. Es geht nicht in erster Linie um Religion, sondern um ein unterhaltsames Abenteuer. 

Dieses Dreiergespann aus Hörspielen und Buch ist großartig für Kinder, die an Technik, Weltraum und Forschung interessiert sind, ohne den Glauben außen vor zu lassen. Wer sich für das Thema Zukunft interessiert, der sollte unbedingt mal in die Hörprobe hineinhören! Mich hat sowohl die Zusammenstellung als auch die Umsetzung absolut überzeugt und ich kann es sowohl für Christen als auch für Kinder empfehlen, die nicht gläubig sind. 

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94 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 72 Rezensionen

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Arlo Finch (1). Im Tal des Feuers

John August , Wieland Freund , Andrea Wandel , Helge Vogt
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Arena, 24.08.2018
ISBN 9783401604152
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Arlo Finch ist mit seiner Familie nach Pine Mountain zu seinem Onkel gezogen, um sich hier ein neues Leben aufzubauen. Sein Vater ist in China und seine Mutter am Ende ihrer Kräfte, so scheint es. Mit seiner Schwester versteht sich Arlo auch nicht unbedingt immer gut, weshalb er sich sehr darüber freut, in seiner neuen Schule gleich Freunde zu finden. 

Diese nehmen ihn mit zu den „Rangern“, die so eine Art Pfadfinder sind. Hier wird gezeltet und am Lagerfeuer gesessen. Allerdings merkt Arlo schnell, dass der Wald in Pine Mountain nicht ganz ungefährlich ist.

Hier gibt es nämlich nicht nur wilde Tiere, sondern man kann sich auch leicht verirren und in einer Zwischenwelt mit gefährlichen Magiewesen landen. Arlo hat allerhand damit zu tun, sich in dieser neuen Welt zurechtzufinden und herauszufinden, was das mit ihm zu tun hat. Er ist ein toller Junge, der gleichzeitig mutig, aber auch sensibel ist. Ich mochte ihn, seine neuen Freunde Indra und Henry Wu als auch den Rangertrupp wirklich gerne. 

Die Geschichte ist rätselhaft, unterhaltsam, spannend und steckt voller Abenteuer. Besonders schön sind dazu noch die Zeichnungen, die die Atmosphäre hervorragend unterstützen und dabei helfen, sich so manche Kreatur besser vorstellen zu können. 

Obwohl in diesem Buch schon so viel passiert, habe ich das Gefühl, dass nur an der Oberfläche gekratzt wird und sich noch viel mehr hinter der Zwischenwelt verbirgt. So bleibt am Schluss auch der ein oder andere Handlungsstrang offen, da es ja noch einen zweiten Teil geben wird. Ich hätte so gerne jetzt schon weitergelesen, denn ich habe die Seiten absolut verschlungen. 

Wer Fantasy, Mystery oder Pfadfinder mag, der ist bei diesem fesselnden Kinderabenteuer gut aufgehoben.

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13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

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Die Fischerkinder. Im Auge des Sturms

Melissa C. Feurer
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Brendow, J, 22.08.2018
ISBN 9783961400621
Genre: Fantasy

Rezension:

- Achtung: SPOILER! -

Nachdem ich den ersten Teil dieser Reihe verschlungen habe, war ich total neugierig auf die Fortsetzung. Nun konnte ich es endlich lesen und war gleich wieder mitten im Geschehen. Da alle wichtigen Geschehnisse auch in Band 2 gut erklärt werden, kann dieser Teil aber auch als Standalone gelesen werden. Trotzdem würde ich euch auch den ersten Teil empfehlen, da er einfach total spannend und packend geschrieben ist und ihr die Charaktere dann schon besser kennt! 

Nach den Geschehnissen in Band 1 wollen Mira und Chas nun zusammen in die Hauptstadt flüchten, um dort Filip aus dem Gefängnis zu befreien. Natürlich begegnen ihnen auf ihrer Reise zahllose Gefahren. Trotzdem schaffen sie es, sich in die Rebellenunterkunft in der Hauptstadt durchzuschlagen. Dort treffen sie auch auf viele andere Fischerkinder, die inzwischen hier Schutz gefunden haben. Doch immer wieder werden sie von Razzien überrascht und müssen sich verstecken. Ob es einen Verräter in ihren Reihen gibt? Oder sind die digitalen Armbänder schuld, die alle Menschen in diesen Tagen tragen müssen? 

Wieder hat es mich bewegt, in welcher Welt sich Mira behaupten muss. Der autoritäre Staat verbietet so ziemlich alles, Importwaren stehen nicht zur Verfügung und auch Religionsfreiheit gibt es nicht. Staatsgegner werden hingerichtet oder versuchen, im Untergrund zu überleben. Melissa C. Feurer beleuchtet die verschiedenen Probleme dieses Landes gekonnt und webt sie unauffällig in die Geschichte ein. Das gefällt mir besonders gut. 

Ich mag den Schreibstil der Autorin sehr, der stets die Spannung aufrecht erhält und die Beziehungen zwischen den Charakteren vertieft. Die Entwicklung zwischen Biene und Urs fand ich sehr gelungen, da es trotz ihres Glücks extrem schwierig für beide wird. Ich habe wirklich mit Biene mitgelitten. 

Interessant ist es auch, dass Vera und ihre Familie wieder mit dabei sind. Immer wieder habe ich mich gefragt, ob man ihnen jetzt vertrauen kann oder sie die Fischerkinder verraten werden. Ich hoffe immer noch, dass Vera und Mira eines Tages wieder die Freundinnen werden, die sie mal waren. 

Ein kleiner Wermutstropfen ist Miras Beziehung zu Chas, den ich leider total unsympathisch finde. Ich kaufe ihm seine Liebe zu Mira nicht ab und würde mich nicht wundern, wenn er sie doch irgendwann mal verrät. Ich bin ein großer Fan von Filip und finde, er passt besser zu Mira. 

Nun bin ich sehr gespannt, wie es im dritten Teil mit Mira und Chas weitergeht, was mit den anderen Fischerkindern passieren wird und ob Amerika wirklich die lang ersehnte Rettung ist. 

Die Fischerkinder-Bücher von Melissa C. Feurer sind auf jeden Fall eine ganz tolle und spannende, christliche Jugendbuchreihe, die mit einem bedrückenden Zukunftsszenario spielt. Für Fans von Dystopien unbedingt empfehlenswert! 

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Die Fischerkinder. Das verbotene Buch

Melissa C. Feurer
Flexibler Einband: 440 Seiten
Erschienen bei Brendow, J, 22.08.2018
ISBN 9783961400782
Genre: Romane

Rezension:

Die Geschichte spielt in Nordeuropa im Jahre 2133. Das Land wird zwar nicht genannt (es sei denn, ich habe es tatsächlich überlesen), aber ich habe mir beim Lesen immer vorgestellt, dass es in Deutschland spielt. Es könnte aber auch jedes andere Land Nordeuropas gewesen sein, in dem zukünftig eine autoritäre Regierung die Bevölkerung unterdrückt. In diesem speziellen Fall ist es den meisten Menschen gar nicht bewusst, dass sie vom Staat in ihrer Freiheit eingeschränkt werden - im Gegenteil. Die Menschen, die in der Innenstadt wohnen, fühlen sich vom Staat beschützt und finden es gut, nicht von anderen Ländern und dem Export abhängig zu sein. Auch, wenn das für sie bedeutet, dass es z. B. nur Ersatzschokolade statt echtem Kakao gibt. 

Mira ist 17 Jahre alt und die Tochter eines hohen Staatsbeamten. Entsprechend streng wird die "Staatsverehrung" in ihrer Familie gelebt. Doch Mira hat eine Schwäche für Bücher und Geschichten, was sie in große Schwierigkeiten bringt. Denn eine Menge literarischer Werke sind inzwischen verboten und nichts, was den Staat kritisiert, darf veröffentlicht werden. Trotzdem treibt Mira sich gerne in dem Buchladen namens "Porters Höhle" herum und gelangt so an eines dieser verbotenen Bücher. Was sie liest, lässt sie nicht mehr los und langsam beginnt Mira, die Regeln ihres Staates in Frage zu stellen. 

Gemeinsam mit ihrer Freundin Vera kommt sie schließlich einer Untergrundorganisation auf die Spur, die sich in den Außenvierteln vor der Stadt versteckt hält. Dort erfährt sie eine ganz andere Wahrheit, die ihr Weltbild ins Wanken und sie selbst in große Gefahr bringt! 

Mehr möchte ich euch von dieser spannenden Geschichte aber nicht verraten. Mich hat sie von der ersten bis zur letzten Seite gepackt und begeistert. Mira ist ein toller, mutiger Charakter, auch wenn sie manchmal etwas zu forsch agiert. Das bringt sie oft in Probleme, doch Gott sei Dank hat sie gute Freunde an ihrer Seite. Vor allem die Beziehung zu Filip fand ich sehr interessant und ich bin total gespannt darauf, wie es mit ihm und Mira weitergeht oder ob Chas das verhindert. Sehr viele der Figuren sind mir in kürzester Zeit ans Herz gewachsen, besonders die Leute "im Berg". Sie versuchen, es richtig zu machen, sind aber auch nicht ohne Fehler. Das hat mir sehr gut gefallen, dass es nicht den oder die eine/n Superheld/in der Geschichte gab, sondern die Figuren dank ihrer Zweifel, Gefühle oder Macken authentisch und lebendig waren. 

Ebenfalls mochte ich das düstere Setting, in das ich mich durch die Beschreibungen der Außengrenzen, patrouillierender Wachtposten und Verteilung von Essensmarken gut hineinversetzen konnte. Das alles hat eine wahre Gänsehaut-Atmosphäre erzeugt, besonders wenn die Menschen über Leichen gegangen sind, um den Staat zu schützen. Es gibt ja einige Länder, in denen das tatsächlich so ist, und wer weiß schon, wie sich die Welt entwickelt. Ich hoffe doch sehr, in eine andere Richtung! 

Mich hat das Buch wirklich bewegt. Es war nicht nur ein toller Roman, sondern liefert auch viel Tiefgründiges zum Nachdenken, das mich auch nach dem Lesen noch beschäftigt hat. Da es ein christliches Jugendbuch ist, spielen natürlich auch christliche Inhalte hier eine Rolle. Dabei steht aber nicht so sehr die Religion im Vordergrund, sondern allgemein die Einschränkung der Religionsfreiheit bzw. die Verfolgung Andersdenkender. 

Nun bin ich sehr froh, dass ich den frisch erschienenen zweiten Band bereits hier liegen habe, denn ich muss unbedingt wissen, wie es mit Mira und ihren Freunden weitergeht.

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Verloren in Eis und Schnee

Davide Morosinotto , Cornelia Panzacchi
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Thienemann in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 13.09.2018
ISBN 9783522202510
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Als der zweite Weltkrieg 1941 in Russland tobt, müssen die Kinder Viktor und Nadja ihre Heimatstadt Leningrad verlassen, um sich in Sicherheit zu bringen. Die beiden sind Zwillinge und wollen eigentlich zusammenbleiben, doch schon zu Beginn der Flucht werden sie getrennt. Nun ist jeder auf sich allein gestellt und muss versuchen, im harten Winter Russlands zu überleben. 

Das Buch gibt einen sehr guten Einblick in die damalige Situation. Wir erleben hier mal eine andere Perspektive auf den Weltkrieg, nämlich nicht die deutsche, sondern die russische. Ich fand das total interessant, diesen Teil der Geschichte mit Nadja und Viktor mitzuerleben. 

Da sie getrennt werden, wird auch aus zwei Perspektiven erzählt. Eigentlich sogar aus drei, denn ihre Aufzeichnungen werden von einem Kommandanten kommentiert, der schließlich darüber zu entscheiden hat, ob die beiden Kinder sich strafbar gemacht haben. Natürlich mussten sie, um zu überleben, illegale Dinge tun. Der Hunger, die Kälte, die Gewalt und die Angst sind ihre ständigen Begleiter. Und während Viktor versucht, Nadja wiederzufinden, decken sie auch noch eine politische Verschwörung auf. 

Diese Geschichte ist wirklich großes Kino und ging mir zu Herzen. Ich mochte Nadja und Viktor sehr und bewundere es, wie sie sich durchschlagen und nicht aufgeben. Es passiert viel und es ist durchgehend spannend, manchmal sogar nervenaufreibend. Es geht auch nicht immer alles gut aus, was der Geschichte den nötigen Ernst und Realismus verpasst. Trotzdem habe ich es beim Lesen nicht als bedrückend empfunden. Der Autor geht nicht zu sehr in die Details, so dass man das Geschehen gut ertragen kann, auch wenn man ein eher sanfteres Gemüt hat. 

Sehr bereichernd habe ich die vielen Hintergrundinfos zur politischen und gesellschaftlichen Situation Russlands empfunden sowie die abgebildeten Karten und Fotos aus damaliger Zeit. Sie runden den Text ab und man kann sich manches noch besser vorstellen. Ich wusste dank der Karten z. B. zu jedem Zeitpunkt genau, wo Nadja und Viktor sich gerade befinden und wie weit sie voneinander entfernt sind. 

Ebenfalls begeistert bin ich von dem Schreibstil des Autors. Er schafft es auf unterhaltsame Art, dass Geschichte lebendig wird. Dadurch, dass die Kinder viele der Gefahren am eigenen Leib erfahren, konnte ich richtig mitfühlen, wie es damals gewesen sein muss. So eine große Kälte oder so einen entsetzlichen Hunger kann ich mir (Gott sei Dank) gar nicht vorstellen. 

Ich bin sehr froh, dieses Juwel entdeckt und gelesen zu haben und kann es wirklich nur jedem empfehlen, mal einen Blick zu riskieren. Für mich war es ein absolutes Highlight, das ich bestimmt nochmal lesen werde.  

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Flavia de Luce - Eine Leiche wirbelt Staub auf

Alan Bradley , Katharina Orgaß , Gerald Jung
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 16.01.2017
ISBN 9783734100789
Genre: Krimi und Thriller

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Als Larson das Glück wiederfand

Martin Widmark , Ole Könnecke , Emilia Dziubak
Fester Einband: 40 Seiten
Erschienen bei arsEdition, 16.08.2018
ISBN 9783845825991
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Larson ist alt und einsam, seitdem seine Frau gestorben ist. Die Kinder sind schon aus dem Haus und sogar sein Kater ist weggelaufen. Nun fristet Larson ein freud- und antriebsloses Dasein, bis eines Tages ein Nachbarsjunge vor der Tür steht, und ihm eine Pflanze in die Hand drückt. 

Dieses wunderschöne Bilderbuch von Martin Widmark und Emilia Dziubak geht einem wirklich zu Herzen. Während Larson sich um die Pflege des Samenkorns und später der Pflanze kümmert, bis der Nachbarsjunge aus dem Urlaub zurückkommt, kehrt er immer mehr ins Leben zurück. 

Die Bilder haben einen starken Ausdruck, z. B. wenn Larson wie auf dem Cover zu sehen in seinem völlig verwahrlosten und bereits durch Wurzelwerk zugewucherten Haus die Treppe hinuntersteigt. Hier und auch durch seine Träume erhält man einen Einblick in sein Innenleben und erkennt auch ohne den Text, wie er sich fühlt und dass es ihm nicht gut geht. 

Das Buch ist nur 40 Seiten kurz, aber versteht dennoch, zu bewegen und nachdenklich zu machen, darüber, wie wenig es eigentlich braucht, um glücklich zu sein. Larson findet schließlich eine Antwort darauf, die ihm neuen Lebensmut gibt. 

Ein beeindruckendes Bilderbuch für Jung und Alt mit einem leisen, tiefgründigen Thema, das sich vor allem als Geschenk bestimmt ganz toll macht! 

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Das Band des Mykerinos: Adrian Pallmers magische Abenteuer

Steeve M. Meyner
Flexibler Einband: 328 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 23.10.2012
ISBN 9781480173835
Genre: Sonstiges

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542 Bibliotheken, 36 Leser, 0 Gruppen, 84 Rezensionen

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Thalamus

Ursula Poznanski
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Loewe, 13.08.2018
ISBN 9783785586143
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Nach einem schlimmen Motorradunfall wird Timo in einer abgelegenen Reha untergebracht. Dort soll er wieder neu Sprechen lernen und seine Motorikfähigkeiten schulen. Sehr schnell merkt er, dass in der Klinik merkwürdige Dinge passieren. Aber da Timo nicht mehr sprechen kann, kann er sich weder Ärzten noch anderen Patienten mitteilen… 

Auf Thalamus habe ich mich wirklich sehr gefreut. Zum einen mag ich die Schriftstellerin Ursula Poznanski sehr. Zum anderen hat mir das Thema rund um die Gehirnforschung gefallen. Das Cover ist auch richtig toll geworden, obwohl ich anfangs gedacht habe, dass da eine Qualle abgebildet ist. Aber dann würde der Titel ja nicht mehr dazu passen. ;-) 

Das Thema ist auf jeden Fall genau meins, und ich finde die Vorstellung echt gruselig, in einem Krankenhaus zu liegen und nicht zu wissen, was da genau mit mir und den anderen Patienten passiert. Mit dieser Angst spielt auch die Autorin, die ja selber vor ihrer Schriftstellerkarriere Medizinjournalistin war. Die Story ist gut durchdacht und man hat schon beim Lesen das Gefühl, dass es so etwas bald schon geben könnte. Mit einem Hinweis auf einen tatsächlichen Artikel am Ende des Buches bestätigt sich das dann auch zumindest teilweise. 

Aber natürlich ist in diesem Buch auch viel Fiction dabei. Besonders eine Fähigkeit von Timo, mit der ich euch jetzt aber nicht spoilern möchte, war mir etwas zu weit her geholt. Es hat auch zu Beginn etwas gedauert, bis es wirklich interessant wurde, nämlich bis man wusste, was da vor sich geht. Man hätte da vielleicht noch ein bißchen mehr aus der Idee rausholen können, um es noch spannender und unheimlicher zu machen. 
Zwischendurch hat es mich ab und zu genervt, dass wieder und wieder erwähnt wurde, dass Timo doch gerne vernünftig laufen und sprechen können will. Die Beziehung zu seiner Freundin habe ich, ehrlich gesagt, auch nicht verstanden. Da scheint Timo sich ja komplett was vorgemacht zu haben. Irgendwie merkwürdig und man hätte eigentlich auch ganz auf diesen Aspekt verzichten können, da er nichts zu der Geschichte beiträgt.

Trotz dieser kleinen Kritikpunkte hat mir das Buch insgesamt gut gefallen und ich habe es gerne gelesen.  Besonders die Stellen im Computerraum haben mir gut gefallen sowie die Momente, in denen das Licht ausgefallen ist. Das waren spannende Situationen, in denen ich auch gerne mit Timo und seinen Freunden mitgefiebert habe.

Ich finde nicht, dass es das stärkste Buch der Autorin ist, aber sie bleibt auch hier ihrem Stil treu und Fans sollten unbedingt zugreifen. 

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13 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 9 Rezensionen

Familie Sargnagel

Rainer Wekwerth , Fréderic Bertrand
Fester Einband: 176 Seiten
Erschienen bei Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 17.08.2018
ISBN 9783522506175
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Verena und Ben leben augenscheinlich in einer ganz normalen Familie in einem ganz normalen Haus. Allerdings steht in Mutters Schlafzimmer ein Sarg und Vater knurrt gelegentlich, wenn er morgens am Frühstückstisch in der Zeitung liest. Sie versuchen es zu verbergen, haben sogar einen unauffälligeren Familiennamen gewählt, aber manchmal lässt es sich einfach nicht verleugnen: In dieser Familie leben Werwölfe und Vampire! Das bringt natürlich allerhand witzige Situationen mit sich, denn ganz so einfach gestaltet sich das Familienleben von Wolf und Blutsauger nicht.

Gefährlich wird es aber erst, als gegenüber neue Nachbarn einziehen: Familie Van Helsing. Schon der Name jagt den Sargnagels einen Schauer über den Rücken, denn seit Generationen sind diese als Monsterjäger bekannt.

Auf dieses schöne Kinderbuch bin ich wiedermal durch das Cover von Fréderic Bertrand gestoßen. Seine Bilder gefallen mir immer besonders gut, so auch in diesem Fall. Leider gibt es im Buch selber kaum Illustrationen, was ich wirklich schade finde. Es hätte einige tolle Motive gegeben, die die Geschichte bestimmt bereichert hätten.

Trotzdem hat mir das Buch gut gefallen. Es liest sich spannend und hat einige wirklich witzige Ideen zu bieten. Besonders das Ende hat mir sehr gut gefallen, denn damit hatte ich gar nicht gerechnet. Die Hauptfiguren bleiben jedoch hinter ihren Möglichkeiten zurück, was bei der Kürze des Buches aber auch nicht verwundert. Kinder werden sich trotzdem mit Ben und Verena identifizieren können, zumal sie sich bemühen, so normal wie möglich zu erscheinen.

Die Geschichte selber ist lustig und unterhaltsam, hinterließ bei mir aber keinen bleibenden Eindruck. Das braucht es hier aber auch nicht, denn es ist ein Lesevergnügen für zwischendurch, an dem alle Monsterfans bestimmt ihren Spaß haben werden.

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Der Welten-Express 1

Anca Sturm , Bente Schlick
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 31.08.2018
ISBN 9783551654113
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Flinn ist auf der Suche nach ihrem Bruder, der vor einiger Zeit plötzlich verschwunden ist. Als Flinn eines abends am Bahnsteig sitzt, wo sie ihren Bruder zuletzt gesehen hat, fährt plötzlich ein seltsamer Zug ein, der ganz anders aussieht, als die normalen Züge, die Flinn so kennt. Da sie nichts zu verlieren hat, steigt sie ein und macht eine großartige Entdeckung: Sie ist nun Passagier im Welten-Express.

Dieser Zug beherbergt eine ganze Schule und die Schüler hier sind alle dazu auserwählt, einmal Helden zu werden. Einzige Voraussetzung: Ein Ticket und der Glaube an sich selbst. Beides hat Flinn leider nicht, und so wird sie auch behandelt. Sie hätte eigentlich gar nicht an Bord sein dürfen. Warum sie den Zug dennoch sehen konnte, ist eins der Geheimnisse, die Flinn mit ihren neuen Freunden an Bord aufklären will.

Als ich den Klappentext vom "Welten-Express" gelesen und das tolle Cover gesehen habe, war ich sofort Feuer und Flamme für dieses Buch. Ein richtiges Steampunk-Adventure hatte ich mir gewünscht, aber leider bekam ich nicht mehr als ein paar gute Ansätze. Eigentlich hatte die Geschichte alles, was sie braucht, aber sie kam mir irgendwie vor wie Stückwerk. Es wurde sehr viel von Harry Potter übernommen, was prinzipiell nicht schlecht ist, aber so konnte die Geschichte keine eigene Seele entwickeln. Manchen Sachen wie z. B. den Süßigkeiten und Getränken wurden einfach neue Namen gegeben, aber es waren eben keine eigenen, neuen Ideen und sie wirkten in dieser Geschichte irgendwie fehl am Platze.

Ich habe mich weder mit den Charakteren verbunden gefühlt noch kam bei mir eine echte Steampunk-Atmosphäre auf. Es reicht einfach nicht, zu beschreiben, dass ein Zug dampft und qualmt und die Bezeichnung "Magietechnologie" so gefährlich ist, dass sie nicht einmal ausgesprochen werden darf. Warum heißen die Schüler eigentlich "Pfauen"? Warum haben sie so langweilige Fächer und nicht irgendwas cooles wie Eisenbahntechnik oder Sternenkunde oder was auch immer? Flinn findet den Zug ganz toll, aber sie muss stundenlang in einem Schweige-Studierunterricht sitzen, in dem sich alle nur langweilen. Trotzdem ist das Leben für sie hier fantastisch?

Die Beziehung zu ihrer Mutter habe ich auch nicht wirklich verstanden. Einerseits scheint der Mutter ihre Tochter egal zu sein, aber dass sie mit dem Zug mitfährt, das will sie auch nicht. Ich kann mir die Hintergründe zwar selber denken, aber sie werden nicht ausgearbeitet, was einfach schade ist. So gibt es viele kleine Dinge, die einfach nicht zusammenpassen oder zu sehr an der Oberfläche bleiben.

Insgesamt fand ich das Buch nicht schlecht, trotzdem war ich enttäuscht, weil ich wohl zu große Erwartungen hatte. Bei mir kam keine Spannung auf und die Charaktere hatten für mich zu wenig Tiefe. Ich werde die Reihe wohl nicht weiterverfolgen

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61 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

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Das Mädchen von Atlantis

Wolfgang Hohlbein
Flexibler Einband: 215 Seiten
Erschienen bei Ueberreuter, C, 01.01.2001
ISBN 9783800028184
Genre: Fantasy

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95 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 85 Rezensionen

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Tiergeister AG - Achtung, gruselig!

Barbara Iland-Olschewski , Stefanie Jeschke
Fester Einband: 160 Seiten
Erschienen bei arsEdition, 16.08.2018
ISBN 9783845820422
Genre: Kinderbuch

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Die Sankt-Ethelburg-Schule ist eine Schule, in der es von Geistern nur so wimmelt. Diese Geister jedoch sind keine verstorbenen Menschen, sondern Tiere! Bisher lebten die Tiergeister und die Schulkinder in friedlicher Koexistenz, aber eines Tages wird der Platz in Sankt-Ethelburg knapp und die Geister sollen weichen. 

Das können sie sich natürlich nicht gefallen lassen, denn die Schule ist auch ihr zuhause. Also beschließen sie zum ersten Mal, ihre Geisterfähigkeiten einzusetzen und zu Spuken. Nur der kleine Geisterdackel Arik und seine Freunde haben eine viel bessere Idee: Statt den Kindern Angst zu machen, um sie zu verjagen, könnte man sich doch gegenseitig helfen. Und so startet eine geheime Rettungsaktion. 

Dieses kleine Geisterbuch hat mir viel Spaß gemacht. Die vielen Tiere als Geister sind eine witzige Idee und die Geschichte hat dementsprechend auch einen sehr humorvollen Ton. Aber es gibt auch nachdenkliche Momente, z. B. als Arik zum ersten Mal erkennt, dass er tot ist. Trotzdem wird dieses schwere Thema in dem Buch leicht und locker verpackt. So geht es den Tieren auch nach ihrem Tod in ihrem Geisterleben noch gut und sie haben viel Spaß mit den anderen Tieren und Kindern zusammen. 

Die Tiergeister in Sankt-Ethelburg sind auch eigentlich gar nicht gruselig. Sie erschrecken die Kinder nur ausnahmsweise, weil sie ihren Lebensraum bedroht sehen. Eigentlich wollen sie nur in Frieden in der Schule wohnen und verstecken sich sogar tagsüber. Nachts, wenn die Schule leer steht, können sie herumspuken und am Tag gehört die Schule wieder den Kindern. 

Dies ist ein unterhaltsamer erster Teil der Reihe, der ein in sich abgeschlossenes Ende hat und trotzdem Lust auf die Fortsetzung macht. Die vielen süßen Zeichnungen im Buch fand ich besonders toll, denn so hatte ich gleich ein Bild vor Augen, wenn vom Chamäleon oder von der Krake die Rede war. Sie unterstützen den Text sehr schön und bereichern die gruselige Atmosphäre. Für alle Geisterfans und Tiernarren genau das richtige, kurzweilige Lesevergnügen! Ich freue mich auf jeden Fall schon auf den zweiten Teil.

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Teestunde mit Todesfall

Robin Stevens , Nadine Mannchen
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Knesebeck, 16.02.2017
ISBN 9783868739084
Genre: Jugendbuch

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