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116 Bibliotheken, 12 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

band 2, jugendbuch, fortsetzung

Secret Fire - Die Entfesselten

C.J. Daugherty , Carina Rozenfeld , Peter Klöss
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 20.02.2017
ISBN 9783789133404
Genre: Jugendbuch

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9 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

1001 Kuss - Djinnrache

Rebecca Wild
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 02.02.2017
ISBN 9783646602944
Genre: Jugendbuch

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56 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

djinn, liebe, verrat, magie, 1001 nacht

1001 Kuss - Djinnfeuer

Rebecca Wild
E-Buch Text: 253 Seiten
Erschienen bei Impress, 07.01.2016
ISBN 9783646601909
Genre: Jugendbuch

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75 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

Als ich dich suchte

Lauren Oliver , Katharina Diestelmeier
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 01.02.2017
ISBN 9783551583512
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Schreibweise von Lauren Oliver ist sehr angenehm und ruhig. Man kann ihr einfach folgen und sich in Nick, sowie ihre Schwester Dara durchaus hineinversetzen.

Erzählt wird die Geschichte aus der Sichtweise von Nick und Dara, welche abwechselnd die Leser in ihre Gedankenwelt hineinlassen. Ich persönlich konnte mich in Nick, welche letztlich unsere Hauptperson sein wird am besten hineinversetzen. Sie war schlussendlich einfach greifbarer und überzeugender.

Nick ist ein liebenswerter, aufopferungsvoller und loyaler Charakter. Sie steht egal was für Mist ihre Schwester baut immer zu ihr und nimmt somit auch mal Schuld auf sich um sie zu schützen. Ihr Wesen ist sehr ruhig, freundlich und dennoch etwas zurückhaltend. Nach einem Unfall mit ihrer Schwester gibt sie sich die Schuld und bemerkt einfach, dass an diesem Tag ein Band zerrissen ist und ihre Geschwisterliebe etwas eingebüßt hat. Doch steckt da vielleicht noch etwas anderes dahinter?

Dara wirkt von ihrem Charakter etwas draufgängerisch, manchmal egoistisch und dennoch verletzlich und sorgenvoll. Sie ist für mich schwer zu greifen gewesen, was sie aber nicht weniger wichtig für die Geschichte gemacht hat. Sie hat etwas sehr wichtiges ins Rollen gebracht, was mich neugierig auf ihr Wesen und ihre Person gemacht hat.

Die Umsetzung dieses Buches kann man eigentlich erst nach dem Lesen so richtig greifen. Es kamen innerhalb der Geschichte so viele Wendungen, Ereignisse und Gespräche vor die mich etwas verwirrt haben. Die mir im Kopf geblieben sind, welche die Geschichte nicht gestört aber dafür mysteriös gemacht haben. Ich bin mit Nick gemeinsam auf die Suche nach ihrer Schwester gegangen, habe sie vorher ein bisschen kennen gelernt und habe schlussendlich feststellen müssen dass alles so anders ist wie eigentlich gedacht.

Der Mittelteil zieht sich leider ein bisschen in die Länge, was aber der Geschichte an sich keinen Abbruch bringt. Im Nachhinein ist er wichtig, einfach um Nick und auch Dara verstehen zu können. Nachdem ich das Buch beendet habe, bin ich wirklich fasziniert wie die Autorin es hinbekommen hat mich zu verwirren, auf falsche Fährten zu locken und schlussendlich mit diesem unvorhersehbaren Ende zu überzeugen.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Als ich dich suchte“ hat Lauren Oliver es wirklich geschafft mich zu begeistern, auch wenn es gerade im Mittelteil etwas langatmig war. Die Geschichte wurde dennoch sehr emotionsgeladen, ideenreich und überraschend aufgebaut sodass der Leser bis zum Schluss nicht erahnen konnte was wirklich hinter der Geschichte gesteckt.

Einfach super umgesetzt, sodass es sich wirklich lohnt hier zuzugreifen.

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54 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

zukunft, high-society, elemente, wunderbar, elite

Spark

Vivien Summer
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 02.02.2017
ISBN 9783646603378
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Schreibweise der Autorin ist sehr leicht, locker und gleichzeitig auch actionreich und rasant. Als Leser kann man der Geschichte sehr einfach und schnell folgen, wird durch einige Passagen regelrecht durchgezogen und hat schlussendlich dennoch den Überblick erhalten.

Erzählt wird diese Geschichte aus der Ich-Perspektive unserer Hauptprotagonistin Malia, welche uns insgesamt einen ganz guten Überblick gibt. Nur an zwei Stellen erhalten wir einen kleinen Einblick in die Gefühlswelt einer anderen Person, welche wir in diesem Band jedoch noch nicht so ganz zuordnen können.

Malia ist ein für mich bisher sehr schwieriger Charakter. Auf der einen Seite ist sie zäh und versucht sich durchzubeißen, aber auf der anderen Seite ist sie auch so unglaublich naiv, gefühlsdusselig und extrem zurückhaltend. Ihr hätte oftmals einfach mehr Rückrat gut getan. Ich mochte ihr Wesen an sich schon ganz gerne, doch innerhalb des Buches hat sie sich keineswegs gebessert sondern ist bis zum Schluss nicht so weit über ihre Gefühlsmasche hinüberzusteigen. Das empfand ich oftmals leider als sehr nervend.

Chris ist der Bad Boy in der Geschichte und lässt gerne mal seine böse Seite den Vormarsch. An sich finde ich seinen Charakter sehr interessant und man hätte ihn vor allem mysteriös und anziehend aufbauen können, doch leider hat auch er mich innerhalb der Geschichte nicht vollends überzeugen können. Er ist mir oftmals zu grob, zu unentschlossen und seine Gefühlsanwandlungen machen für mich leider so gar keinen Sinn. Ich konnte manche Entwicklungen seinerseits nicht wirklich greifen.

Die Geschichte an sich beinhaltet viele Ähnlichkeiten mit anderen Dystopien und doch finde ich, dass die Autorin alles realtiv gut und vor allem actionreich umgesetzt hat. Man wurde insgesamt sehr gut durch die Geschichte gezogen, konnte durch einige kleine unvorhersehbare Wendungen mitgerissen und letztlich neugierig auf den Fortlauf der Geschichte gemacht werden.

Dennoch hat mir unter anderem die unterschwellige Liebesgeschichte, welche man von Anfang erahnen konnte etwas irritiert und teilweise genervt. Malia ist so fixiert, kann sich nicht richtig konzentrieren und hat dadurch immer wieder Probleme. Chris hingegen geht oftmals einfach auf Tuchfüllung um kurze Zeit später die Kontrolle zu verlieren oder ausfällig zu werden. Diese Entwicklung konnte mich manchesmal leider immer wieder zur Weißglut bringen.

Die beinhaltende Grundidee hat mir sehr gut gefallen und ich bin wirklich sehr darauf gespannt, wie es in den Folgebänden weitergeht. Allerdings hätte ich mir in diesem ersten Band schon vielmehr Hintergrundinformationen gewünscht, bzw. die Entwicklung der einzelnen Kräfte und die Trainingseinheiten selber. Malia wird nach und nach besser mit ihrer Kraft, bringt schlussendlich sogar noch eine Überraschung auf den Plan und ich als Leser war einfach nur verwirrt. Ich habe nicht verstehen können, warum es auf einmal soweit gekommen ist und wie sie das geschafft hat. Hier wurden für mich interessante und irgendwie auch wichtige Details einfach zu wenig ausgebaut.

An Band 2 werde ich auf alle Fälle noch dran bleiben und bin gespannt, wie die Autorin hier alles weiterentwickeln wird und ob auch unsere Charkatere etwas mehr Rückrat und Selbstverstrauen erhalten.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Die Elite – Spark“ hat Vivien Summer insgesamt eine interessante Dystopie ins Leben gerufen, die gerade durch ihren mitreisenden und lockerleichten Schreibstil besticht. Die Umsetzung der Geschichte ist rasant, die Charkatere selber jedoch teilweise etwas anstrengend und dennoch hat mich die Umsetzung und das Ende der Geschichte neugierig auf den zweiten Teil gemacht, sodass ich nun gespannt auf April warten werde. Daher gerne 3,5 Sterne.

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84 Bibliotheken, 15 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

sarah morgan, manhattan, liebe, gegenwartsliteratur, schlaflos in manhattan

Schlaflos in Manhattan

Sarah Morgan , Stefanie Kruschandl
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 06.02.2017
ISBN 9783956496073
Genre: Romane

Rezension:

Ich habe das Buch aufgeschlagen, die ersten Seiten gelesen und war sofort wieder mitten in der Geschichte. Die Schreibweise ist wie immer sehr angenehm, flüssig und gefühlvoll. Hier hat die Übersetzerin wirklich ein Händchen dafür, die Story von Sarah Morgan perfekt umzusetzen.

Erzählt wird die Geschichte aus zwei Sichtweisen, was ich bei solchen Liebesromanen immer am besten finde. Man entdeckt nicht nur eine Seite der Sichtweise, sondern kann beide Charaktere hervorragend nachvollziehen und verstehen. :)

Paige ist eine starke, im Leben stehende und unglaublich liebevolle Person, welche einen schwierigen Start ins Leben hatte. Durch einen angeborenen Herzfehler hat sie viel Zeit in Krankenhäusern verbracht, wurde von der Familie besorgt und in Watte gepackt. Nun da sie gesund ist möchte sie einfach nur ihr Leben leben und das ganz nach ihren Wunschvorstellungen.
Das ist allerdings gar nicht so einfach, wenn man im Haus seines Bruders wohnt, seinen Job verliert und auch noch Verlangen nach dem besten Freund verspürt. Da kann nur Chaos vorprogrammiert sein.

Jake ist ein taffer Geschäftsmann und gleichzeitig ein kleiner verängstigter Junge im Herzen, der seinen Weg im Leben geht aber dafür mit der Liebe nichts anfangen kann. Er glaubt nicht daran und entsprechend verhält es sich daher auch mit seinen Partnerinnen. Keine bleibt lange, bringt ihm lediglich etwas Vergnügen und das genau ist sein Wunsch. Bis Paige seine Hilfe braucht und eine alte Wunde immer weiter aufreist, dass er sich letzten Endes selber nicht mehr retten kann.

Auch Matt, Paiges Bruder, und ihre besten Freundinnen Eva und Frankie haben ganz wundervolle Wesen erhalten, die wir in den noch folgenden Bänden mit Sicherheit noch näher kennenlernen werden. Sie waren allesamt greifbar und schon hier mochte ich sie einfach unheimlich gerne. Sie sind alle sehr verschieden und genau das macht es aus, denn so bekommt man einen bunten Haufen an Charaktere, die liebevoll, eigen und auch mit Ecken und Kanten versehen sind.

Die Umsetzung der Liebesgeschichte konnte mich wieder vollkommen überzeugen. Sarah Morgan versteht sich einfach darin eine realistische, gefühlvolle und super süße Liebe aufzuzeigen, die mein Leserherz zum Schmelzen bringen konnte. Auch hier kommt es wieder zu Komplikationen, Ängsten vor der Liebe und dem Zusammensein und dennoch ist es so aufgebaut, dass von mir als Leser alles nachgefühlt werden konnte. Es werden keine unwirklichen Probleme eingebaut, sondern die Annäherung verläuft so dass man die Probleme zwar erahnen, aber nicht vorhersehen kann und dennoch perfekt hineinpassen. Es macht Sinn, dass die Person zurückrudert einfach wegen der Angst vor dem Danach.

Die Stadt Manhattan ist von der Autorin sehr schön eingebaut worden, wenn man auch noch nicht allzu viele Ecken kennenlernen konnte. Die Beschreibungen der Umgebung ist wieder bildhaft, sodass ich mich wirklich an diesen Ort fühlen konnte. Dennoch ist es einfach etwas anderes, eine Geschichte in einer pulsierenden Stadt zu schreiben als in einem Skiort oder auf einer Insel. Doch auch Manhattan hat seinen Charme und die Autorin macht Lust darauf, selber diesen Ort erkunden zu wollen.

Innerhalb der Geschichte dreht es sich natürlich vorwiegend um Paige und Jake, dennoch kann man natürlich schon kleine Ansätze sehen worum es bei den noch folgenden Liebeskonstellationen geht. Nicht alle sind schon jetzt klar, aber ich habe so vereinzelte Ahnungen in welche Richtungen es gehen könnte.

Ich war auf jedenfall total begeistert und gerade das Ende, hat mein Herz erwärmen können. Es konnte mich mit einem sehr guten Gefühl das Buch zuschlagen und verarbeiten lassen.

Mein Gesamtfazit:

Sarah Morgan hat mit „Schlaflos in Manhattan“ wieder einen tollen Start ihrer neuen Reihe in Angriff genommen. Die Charaktere sind allesamt unglaublich liebevoll, greifbar und haben Ecken und Kanten. Sie sind für mich realistisch dargestellt und auch ihre Umgebung, ihre Jobs und Entwicklung konnte mich vom ersten Moment an begeistern.

Mir hat die Liebesgeschichte um Paige und Jake sehr gut gefallen, sie konnte mich berühren und ich bin schon unglaublich gespannt wie Eva und Frankie ihr Happy End finden werden und ob es überhaupt eines gibt. ;)

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18 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

dämonen, fantasy, everly

Everly - Schattenreich des Himmels

Vivien Sprenger
E-Buch Text: 268 Seiten
Erschienen bei Dark Diamonds, 27.01.2017
ISBN 9783646300246
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Schreibweise der Autorin ist flüssig, angenehm und insgesamt ruhig gehalten sodass man der Story relativ einfach und ohne Komplikationen folgen kann.

Etwas schwierig empfand ich hingegen die ständig wechselnden Sichtweisen. Ich habe sie jetzt nicht genau gezählt, aber es waren um die 5-6 Personen, welche die Geschichte aus ihrer Sichtweise erzählt haben. Ich empfand es als etwas zu viel, da mich dies beim flüssigen Lesen doch teilweise etwas gestört hat. Wir sind von Person zu Person gesprungen und ich war manches Mal echt verwirrt wen ich vor mir habe, auch wenn die Namen vor jedem Kapitel davor stehen.

Everly ist die Hauptprotagonistin in der Geschichte und eine taffe, gefühlsbetonte und offene Persönlichkeit. Man kann sie sich eigentlich sehr gut vorstellen, einen Bezug zu ihr aufbauen und ihr so auch in der Geschichte recht gut folgen.

Neben ihr gibt es noch ihre Freunde, welche alle ihr eigenes Wesen und teilweise auch Gedankenwelt erhalten. So kann man auch sie verfolgen und innerhalb der eigentliche Geschichte noch kleine Randaktionen verfolgen. Auf der einen Seite eine tolle Idee, auf der anderen Seite teilweise etwas verworren umgesetzt.

Die Umsetzung der Geschichte im Gesamten empfand ich insgesamt sehr interessant, allerdings verstecken sich auch ein paar Ungereimtheiten und Schwächen dahinter. Manche Entscheidungen bzw. eingebaute Wendungen waren mir etwas zu unverständlich bzw. konnten von mir nicht ganz nachvollzogen werden. Nach den ersten Kapiteln in diesem Buch hatte ich das Gefühl, dass es ein Einzelband sein wird weil so viele Konflikte von jetzt auf gleich gelöst werden konnten. Doch kurze Zeit darauf, verlief es mir fast etwas zu glatt und einfach, sodass ich dachte dass doch noch etwas folgen könnte.

Everly's Gaben und Abstammungen konnte ich mir leider schon relativ früh im Buch denken. Die Idee ist schön, aber es war für mich leider keine allzu große Überraschung zum Schluss die aufgewarteten Informationen aufzunehmen. Schon ziemlich am Anfang war mir klar, wohin uns diese Reise führen sollte.

Die eingebaute/n Liebesgeschichte/n sind zwar ganz süß angehaucht, aber konnten mich nicht vollends überzeugen. Mir hat hierbei ein bisschen das Gefühl gefehlt, bzw. der Ansatz hin warum es sich in diese Richtung entwickelt. Auf der einen Seite war es noch nicht vorhanden und auf einmal entflammt ein Funke, der aber letztlich nicht ausgelebt wird. Es hat für mich hier einfach nicht so gepasst gehabt.

Insgesamt wurde ich jedoch schön unterhalten, wenn mir trotz allem noch etwas mehr Überraschungseffekte, spannende Momente und gelüftete Geheimnisse mehr Spaß bereitet hätten. Hier lief mir teilweise alles etwas zu rund, zu einfach und einstudiert. Es macht so den Eindruck, als ob auch die beinhaltenden Charaktere mit Hintergrundwissen voranschreiten und dennoch in verschiedene Fallen hineintapsen.

Mein Gesamtfazit:

Vivien Sprenger hat mit „Everly – Schattenreich des Himmels“ durchaus einen interessanten Debütroman ins Leben gerufen, welcher zwar mit keiner allzu neuen Story aufwartet aber dennoch liebevolle Charaktere beinhaltet. Für ein Debüt würde ich dennoch sagen, dass es solide aufgebaut und ausgeführt wurde. Es hätte noch mehr rausgeholt werden können, aber ich bin mir sicher dass die noch sehr junge Autorin noch ihre Richtung finden wird. :)

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304 Bibliotheken, 28 Leser, 1 Gruppe, 26 Rezensionen

fantasy, fluch, fae, das reich der sieben höfe, monster

Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen

Sarah J. Maas , Alexandra Ernst
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 10.02.2017
ISBN 9783423761635
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Schreibweise der Autorin empfand ich sehr angenehm, ruhig und sehr bildhaft. Man konnte sich sowohl die Hauptprotagonistin Feyre, als auch alle anderen wichtigen Charkatere im Buch sehr gut vorstellen und verfolgen.

Erzählt wird diese Märchenadaption aus der Sicht von Feyre, welche auf Grund eines fürchterlichen Vergehens bezogen auf ein Abkommen dazu verdammt ist bei den Fae zu leben. Genauer gesagt bei Tamlin, welcher in diesem Fall das Biest in der Geschichte darstellt.

Feyre ist ein sehr starker, eigensinniger und manchmal etwas vorlauter Charakter der nur sehr schwer zu bändigen ist. Sie ist seit sehr jungen Jahren für ihre gesamte Familie zuständig und sorgt dafür, dass alle überleben. Das hat sie über die Jahre hin geprägt und aus ihr ein sehr zurückgezogenes und misstrauisches Wesen gemacht.

Tamlin ist ein sehr verschlossener, gefährlicher und gleichzeitig sehr einfühlsamer Charakter. Man bekommt einige Seiten an ihm zu sehen, wobei man gerade zur Mitte und Schluss hin erfährt dass man seine verschiedensten Seiten gar nicht richtig gesehen hat, da eine Maske bzw. Fluch sie hinter Verschluss gehalten haben. Mich konnte er auf alle Fälle total überzeugen, auch wenn man seine anfänglichen Entscheidungen bezüglich Feyre erst zum Ende der Geschichte hin wirklich vollkommen nachvollziehen konnte. 

Lucien ist ein aufgewecktes Wesen, der mich sofort eingenommen hat. Auch er hat so einige schlimme Jahre hinter sich und dennoch gibt er nicht auf und man merkt, dass er gerne bei Tamlin und seinem Volk verweilt, gerne ein Teil von diesem ist. Auch er hat eine traurige und vorsichtige Art, welche jedoch immer mal wieder der Freude und Zuversicht platz macht. :)

Ein weiterer Charakter, der gerade zum Ende hin der Geschichte wichtiger wird ist Rhysand. Er ist so unglaublich schwer einzuschätzen, was ihn jedoch auch wieder sehr speziell und geheimnisvoll macht. Auf der einen Seite finde ich ihn mehr als interessant, doch auf der anderen Seite ist vor ihm mit Sicherheit höchste Vorsicht geboten. Ich denke, er wird in den Folgebänden noch sehr wichtig für die Geschichte sein. :)

Die Umsetzung dieses ersten Bandes empfand ich insgesamt als sehr rund und angenehm. Man merkt natürlich beim Lesen sehr schnell, dass sich die Autorin ungemein an das Märchen „Die Schöne und das Biest“ klammert, dass sehr viele Parallelen aufgebaut werden. Das hat mich beim Lesen aber letztlich nicht allzu sehr gestört.

Aufgebaut ist es teilweise sehr ruhig, erzählend und kann daher an manchen Stellen durchaus mal als etwas langatmiger wahrgenommen werden. Dennoch ist man immer wieder neugierig, in welche Richtung es gehen wird, was die Autorin sich noch ausgedacht hat und ob der Fluch gebrochen werden kann.

Neben dieser ruhigen Weise, gibt es jedoch auch die brutalen, düsteren und mehr als gefährlichen Strecken. Die Autorin lässt auch in dieser Reihe der Gewalt ihren Lauf und bringt somit durchaus auch das Gänsehautgefühl wieder mit ins Spiel.

Das Ende diesen ersten Bandes ist auf der einen Seite abschließend mit dem Märchen „Die Schöne und das Biest“ und doch wieder öffnend für eine weitere Reise von den Charakteren. Ich bin sehr gespannt, was sich die Autorin hierbei noch alles einfallen lassen lässt und wer schlussendlich auf der richtigen und falschen Seite steht.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Das Reich der sieben Höfe“ hat Sarah J. Maas eine sehr düstere, gefährliche und dennoch einnehmende Märchenadaption von „Die Schöne und das Biest“ geschaffen. Der Leser kann sich fallen lassen und zusammen mit Feyre das Geheimnis um Tamlin und seine Volksschaft lösen, viele Gefahren bestehen und gleichzeitig nach und nach die Liebe entdecken.

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363 Bibliotheken, 31 Leser, 1 Gruppe, 31 Rezensionen

science fiction, rat der neun, galaxie, jugendbuch, liebe

Rat der Neun - Gezeichnet

Veronica Roth , Petra Koob-Pawis , Michaela Link
Fester Einband: 600 Seiten
Erschienen bei cbt, 17.01.2017
ISBN 9783570164983
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Die Schreibweise der Autorin ist einnehmend, bildhaft und für mich einfach und dennoch fordernd geschrieben. Ich bin mit dem Lesen wesentlich langsamer voran gekommen, als ich es mit anderen Büchern gewohnt bin. Dies liegt aber vor allem an der Fülle an Informationen, welche auf den Leser einprallen.

Gerade zu Beginn des Buches erhält man Einblicke in die Welt von Akos und Cyra, welche wichtig für das Verständnis sind aber gleichzeitig für mich persönlich auch extrem fordernd und manchmal leicht überfordernd waren. Doch sobald wir diesen Teil hinter uns gelassen haben, wurde es auch mit Lesen einfacher und nochmal mitreisender.

Erzählt wird die Geschichte aus den Sichtweisen von Cyra und Akos, was ich sehr gut gewählt finde. Man erhält in beide einen sehr guten Einblick um ihre Sichtweisen nochmal besser nachvollziehen und verstehen zu können.

Cyra ist ein verschlossener und unglaublich vielschichtiger Charakter, der mich sofort in seinen Bann ziehen konnte. Sie wirkt auf der einen Seite unnahbar, gefährlich und etwas überheblich, doch wenn man sich einmal die Mühe macht und hinter ihre Fassade schaut dann erkennt man ein verletztes, ängstliches und vor allem liebesbedürftiges Wesen. Ich persönlich mochte ihren Charakter unheimlich gerne, gerade die Wandlung welche ganz langsam und stetig innerhalb der Geschichte voranschreitet.

Akos ist ein sehr starker Charaktere, der allerdings auch Schwächen haben kann. Diese zeigt er jedoch nur den Menschen, welche sein Vertrauen erringen konnten. Früher war er nicht so zurückhaltend, doch sein Schicksal und die damit verbundene Gefangenschaft haben einen sehr zurückgezogenen und vorsichtigen Menschen aus ihm werden lassen.

Ryzek ist der Herrscher über Shotet und durch seine Erziehung ist er zu einem skrupellosem, gefährlichen und vor allem brutalen Menschen geworden. Wir erfahren über ihn nur Teilstücke, wenn Cyra uns an der Vergangenheit oder ihn direkt teilhaben lässt. Sein Wesen ist von Dunkelheit befleckt und ich persönlich möchte ihm nicht bei Nacht oder Tage alleine begegnen und dennoch scheint auch er seine Schwächen zu haben, welche jedoch nur nach und nach zum Vorschein kommen.

In diesem Buch gibt es noch viele weitere Charaktere, welche für die Entwicklung wichtig sind und die ich alle samt sehr gut greifen konnte. Es gab von jeder Spanne jemanden, der mir zwar nicht seine ganze Geschichte aufgezeigt hat, aber soweit dass er für mich real und wichtig für die Geschichte wurde. Ich bin gespannt, wie viele davon uns auch in den weiteren Bänden begleiten werden.

Die Umsetzung der Geschichte hat mich total begeistert, denn auch wenn sie teilweise sehr ruhig und einleitend erscheint erlebt man gerade die Gefühlswelt von Akos und Cyra sehr gut. Man lernt die beiden kennen, begleitet sie dabei sich gegenseitig kennenzulernen und gleichzeitig können wir die Grausamkeit von Ryzek, dem derzeitigen Herrscher genaustens erleben. Der Zusammenschluss aus einer brutalen und gleichzeitig gefühlvollen Story hat mir unglaublich gut gefallen, sodass ich regelrecht durch das Buch – wenn auch in langsameren Tempo – vorangetragen wurde.
Schön ist hierbei auch, dass es einige unvorhersehbare Wendungen gibt welche die Geschichte nochmal in eine ganze andere Richtungen treiben, als man selber gedacht hätte.

Die eingebaute Liebesgeschichte finde ich wirklich perfekt gestaltet, denn sie nimmt kein allzu einnehmendes Thema ein. Sie ist wichtig für die Entwicklung der Geschichte, wird auch sehr sensibel und gefühlvoll eingebaut und dennoch ist sie nur ein Randteil der die Richtung weist.

Das Ende dieses ersten Bandes ist sehr schön gewählt. Auf der einen Seite möchte man wissen wie es weitergeht und dennoch kann man es gleichzeitig auch mit einem vorerst abschließenden Gefühl zur Seite legen. Wenn ich auch durch die vielen schlussendlich noch auftauchenden Wendungen mehr als neugierig bin wie es weitergeht. *g*

Mein Gesamtfazit:

Mit „Rat der Neun“ hat Veronica Roth einen wie ich finde grandiosen Auftakt einer neuen, düsteren und einnehmenden Reihe geschaffen. Auch wenn der Einstieg ein paar Startschwierigkeiten gebracht hatte, konnte ich schon nach wenigen Kapiteln immer mehr in die Geschichte finden sodass ich schlussendlich daran gefesselt war und unbedingt wissen wollte wie es weitergeht.

Die Autorin hat es verstanden eine komplexe Geschichte, mit einem sehr bildhaften Weltenentwurf und greifbaren, einnehmenden Charakteren zu schaffen.

Ich freue mich schon sehr auf die weiteren Bände.

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299 Bibliotheken, 30 Leser, 1 Gruppe, 44 Rezensionen

attentäter, prinz, der kuss der lüge, venda, lia

Die Chroniken der Verbliebenen / Der Kuss der Lüge

Mary E. Pearson ,
Fester Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 16.02.2017
ISBN 9783846600368
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Schreibweise der Autorin und Übersetzerin ist unheimlich ruhig, bildhaft und liebevoll gestaltet worden. Der Leser kann sich relativ schnell in die Geschichte einfinden, Beziehungen aufbauen und eintauchen.

Erzählt wird die Geschichte aus drei verschiedenen Sichtweisen, darunter Kaden, Rafe und Lia welche alle eine wichtige Rolle spielen werden.

Lia ist die Prinzessin aus dem Königshaus Morrighan, welche ein sehr offenes, manchmal aufbrausendes und vor allem liebevolles Wesen ausstrahlt. Ich mochte sie von Beginn an unheimlich gerne, gerade auch weil sie sich durchzusetzen weiß und nicht alles anstandslos mit sich machen lässt. Sie war eine taffe Persönlichkeit, die im Gedächtnis bleibt.

Der Prinz und der Attentäter sind zwei interessante Männer, die dem Leser und auch Lia viele Fragen aufwerfen. Sie zeigen sich beide von der sanften, ruhigen und verständnisvollen Seite aber gleichzeitig auch ihre verbohrte, beängstigende und erobernden Seite. Die Autorin versteht es die Leser im Unklaren zu lassen, welcher der beiden Männer die zu Lia stoßen welche Absicht ihr gegenüber hat. Auch als Leser weiß man bis zur Hälfte des Buches nicht wirklich, wer nun tatsächlich der gute und der böse im Spiel ist.

Die Umsetzung der Geschichte selber hat mir im Großen und Ganzen sehr gut gefallen. Die Beschreibungen sind bildhaft, die Charaktere liebevoll und nachvollziehbar, die Geschichte interessant und mit vielen unvorhersehbaren Wendungen ausgeschmückt. Trotz allem empfand ich dieses Buch nicht sehr geeignet für eine Leserunde. Da die Geschichte im Gesamten schon sehr ruhig gehalten wird, ist es schwierig am Ball zu bleiben, wenn man immer mal wieder wochenweise aussetzen muss.

Mir persönlich hat die Geschichte unheimlich gut gefallen, aber dennoch hätte der Geschichte ein bisschen mehr fantasievolle Zusätze und etwas mehr Action ganz gut getan. Auch wenn es zur Mitte hin etwas besser wird, hat mir einfach so etwas der mitreisende Teil gefehlt.

Die Story ist ja auch insgesamt auf vier Bände angelegt und ich bin sehr gespannt was sich die Autorin diesbezüglich noch alles überlegt hat und hoffe darauf, dass es im zweiten Band schon etwas actionreicher, fantasievoller und mitreisender wird.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Der Kuss der Lüge“ hat Mary E. Pearson durchaus eine interessante neue Reihe ins Leben gerufen, die durch eine besondere Sprache, wundervolle Charaktere und eine Leichtigkeit besticht. Ich habe mich beim Lesen unheimlich wohlgefühlt und bin Lia auf ihrer Reise ins Ungewisse sehr gerne gefolgt.

Ich bin nun sehr gespannt, wie fantasievoll, actionreich und gefühlvoll diese weitergeht und ob ihr Herz schlussendlich die richtige Entscheidung trifft.

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10 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Glück ist was für Anfänger

Ortwin Ramadan
E-Buch Text: 326 Seiten
Erschienen bei Coppenrath Verlag, 06.01.2017
ISBN 9783649625162
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Schreibweise des Autoren ist flüssig, etwas erwachsener und angenehm, sodass man relativ schnell der Geschichte folgen kann.

Erzählt wird die Geschichte aus der Sichtweise eines Erzählers und dennoch wird vorwiegend die Sichtweisen von Oleg beschrieben. Natürlich geht der Erzähler auch auf die Charaktere in Olegs Nähe genauer ein und dennoch bleiben wir vorwiegend an ihm gehängt und erleben so alles was ihn und die Personen in seiner Nähe betrifft.

Oleg ist ein kleiner Raudi, welcher durch seine Vergangenheit und Familie etwas vom Weg abgekommen ist. Er hält sich vorwiegend an seinen Bruder, welcher selber so den ein oder anderen Dreck am Stecken hat. Er gibt sich sehr draufgängerisch, räuberisch und überheblich, wobei dies größtenteils seine eigene Schutzreaktion ist. Innerhalb der Geschichte lernt man sehr schnell auch die andere Seite von ihm kennen, welche verletztlich, sorgevoll und ab und an auch ängstlich ist. Sein Charakter war mir trotz aller Kanten dennoch sehr sympathisch.

Maximilian hat einen schrecklichen Schicksalsschlag hinter sich, was ihn zu einem zurückgezogenen, einsamen und misstrauischen Menschen hat werden lassen. Er sitzt im Rollstuhl, hat eine Menge Geld und ist dennoch mit sich und seinem Leben nicht zufrieden. Als er mit Oleg zusammentrifft, sind sie wie Katz und Maus welche sich einfach nicht leiden können. Dennoch schließen sie einen Pack und das lässt auch Maximilian ganz langsam aus der Reserve herauskommen.

Die Umsetzung der Geschichte finde ich im Gesamten sehr gut gewählt. Wir haben hier zwei Jungen, welche aus zwei komplett unterschiedlichen Schichten kommen und sich trotz der Widrigkeiten nach und nach anfreunden. Die Idee der Geschichte finde ich insgesamt sehr schön, denn wir lernen zwei Jungen kennen die schon einiges unschöne in ihrem Leben erleben durften. Der eine ist der typische Raudi und der andere hat ein großes Problem mit sich und dem Leben, sodass hier natürlich Streit vorprogrammiert ist. Dennoch gibt es verschiedene Gründe aus welchen diese beiden Jungen aufeinander treffen und gemeinsam etwas durchziehen.

Sehr schön ist, dass man beide Charaktere ganz gut greifen konnte und so ein Bild vor Augen hatte. Die weiteren eingebauten Personen sind alle eher blass geblieben und konnten mich nicht wirklich großartig erreichen.

Das Ende der Geschichte ist passend und nicht zu übertrieben, sodass man sich dieses durchaus für die Jungen vorstellen kann. Dennoch wurden auch einige Dinge eingebaut, welche ich so nicht ganz nachvollziehen konnte aber trotzallem akzeptieren konnte.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Glück ist was für Anfänger“ ist dem Autor ein ruhiger und insgesamt ganz schöner Roman gelungen, welcher sich mit der Thematik von Jugendlichen und den verschiedenen Wegen und Familien auseinandersetzt. Insgesamt kann man sich gut in die Geschichte hineinversetzten und dennoch konnte sie mich nicht vollends überzeugen, sodass sie mir für längere Zeit im Kopf bleiben könnte.

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(171)

527 Bibliotheken, 18 Leser, 1 Gruppe, 114 Rezensionen

fantasy, marie lu, young elites, jugendbuch, verrat

Young Elites - Die Gemeinschaft der Dolche

Marie Lu , Sandra Knuffinke , Jessika Komina
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Loewe, 16.01.2017
ISBN 9783785583531
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Schreibweise der Autorin ist angenehm, bildhaft und gleichzeitig auch etwas „reifer“ geschrieben. Ich habe mich recht schnell mit dieser anfreunden können, dennoch war es wieder eine Schreibweise für die ich beim Lesen wirklich Ruhe um mich gebraucht habe. Es ist wie ich finde kein Buch für zwischendurch, sondern man muss sich wirklich Zeit und Ruhe dafür nehmen.

Adelina war mal erfrischend anders als die meisten Hauptcharaktere in einem Buch. Sie ist durch ihre harte und brutale Kindheit ungemein geprägt und hat eher ein sehr dunkles, vorsichtiges und vor allem misstrauisches Wesen aus ihr gemacht. Es fällt ihr unglaublich schwer anderen zu vertrauen bzw. sich ihnen zu öffnen, sodass sie vorwiegend für sich ist.

Auf Ihrer Flucht begegnet sie anderen, welche ähnliche Kräfte haben wie sie und dennoch fühlt sie sich auch bei diesen nicht vollkommen wohl was ihr die Zeit dort unglaublich schwer macht.

Innerhalb der Geschichte gibt es verschiedene Charaktere, welche man teilweise mehr oder weniger auch greifen kann. Bei einigen hätte ich mir eine intensivere Beschreibung noch etwas besser gefallen, einfach weil sie für mich und die Geschichte wichtig erschienen und ich sie leider nicht richtig greifen konnte. Sie blieben einfach größtenteils viel zu blass.
Erzählt wird die Geschichte aus der Sichtweise von Adelina und einem weiteren Charakter, welcher jedoch nicht wirklich auf ihrer Seite steht. Diese Variante hat mir persönlich sehr gut gefallen, denn so hat man in beide Lager sozusagen einen Einblick erhalten und konnte sich ein grobes Konstrukt vorstellen.

Die Umsetzung an sich fand ich durchaus fantasievoll und interessant, dennoch hat mir ein bisschen die Würze gefehlt wie man so schön sagt. Die Umgebung und die Grundidee an sich konnte mich vollends überzeugen und der Vergleich mit der roten Königin ist durchaus berechtigt, dennoch hat mir ein bisschen die Tiefe zwischen den Charakteren gefehlt.

Adelina ist wirklich mal jemand ganz anderes, auf den ich mich persönlich nicht richtig einlassen konnte. Dies war aber wie ich vermute von der Autorin so gewollt, denn man ist sich als Leser selber nicht so sicher wie man mit diesem Charakter umgehen soll. Es reizt mich als Leser ungemein, mehr über sie zu erfahren und einfach zu sehen in welche Richtung sie letzten Endes abdriften wird. Die Autorin hat hier auf alle Fälle bewiesen, dass sie es kann einen Charakter so zwiespältig zu gestalten, dass er den Leser abstößt und gleichzeitig anzieht.

Nachdem ich dieses Buch beendet habe, musste ich eine Weile darüber nachdenken um es bewerten zu können. Aber letztendlich hat mir die Geschichte und vor allem dieser außergewöhnliche Charakter von Adelina sehr gut gefallen und die letzten Kapitel im Buch haben mir so viele Umbrüche, Überraschungen und Action gebracht dass ich unbedingt wissen muss wie es weitergeht. Was hat sich die Autorin noch alles einfallen lassen. ;)

Mein Gesamtfazit:


Mit „Young Elites – Die Gemeinschaft der Dolche“ hat Marie Lu eine düstere, fantasievolle und vielversprechende Geschichte ins Leben gerufen, welche noch eine Menge Potenzial nach oben bietet und dennoch schon in diesem ersten Band begeistern kann.

Hier sollte man jedoch auf alle Fälle beachten, dass die Hauptprotagonisten keine Heldin im strahlenden Glanz ist sondern eher die dunkle Seite verkörpert. Sie ist mal erfrischend gefährlich. :)

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1.528 Bibliotheken, 15 Leser, 5 Gruppen, 124 Rezensionen

liebe, erotik, schottland, edinburgh, samantha young

Dublin Street - Gefährliche Sehnsucht

Samantha Young , Nina Bader
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 15.02.2013
ISBN 9783548285672
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Gut zur Schreibweise der Autorin muss ich eigentlich gar nicht so viel schreiben, denn bisher konnte sie mich in wirklich jedem ihrer Bücher überzeugen. Sie hat eine sehr gefühlvolle, erwachsene und lebhafte Schreibweise, die es ermöglichst sich als Teil der Geschichte zu fühlen. Ich konnte die Charaktere in meinem Kopf erstehen lassen und sie gleicheitig als Freunde aufnehmen.

Joss ist ein sher vielschichtiger Charkater, welchen man nicht sofort komplett greifen kann und das obwohl es aus ihrer Perspektive erzählt wird. Sie hat einiges durchstehen müssen und ist daran fast zerbrochen, wenn sie nicht einen Weg gefunden hätte viele dinge zu verdrängen.
Dementsprechend ist sie jedoch auch ein sehr vorsichtiger, zurückgezogener und gefühlsverweigernder Charakter geworden. Trotz allem mochte ich sie von Beginn an, schon alleine weil man einen Teil ihrer früheren Geschichte kennt und sie daher besser verstehen konnte. Ihr Wesen ist faszinierend und ich denke gerade durche ihre Schwächen und dunklen Schatten, kann man sich sher gut mit ihr identifizieren und einfach lieb gewinnen.

Braden ist ein faszinierender Mann, der weiß seinen Charme einzusetzen. Er ist besitzergreifend, liebevoll und kämpft um jeden der ihm wichtig ist. Auch er hat ein unschönes Erlebnis in der Vergangneheit gehabt, doch hält ihn dieses nicht vom Leben ab. Er hat seinen eigenen Frieden gefunden und strahlt diesen auch aus. Er ist manchmal etwas überheblich, definitiv immer wieder mal ein Macho und dennoch hat er auch diese verletztliche und weiche Seite, die es mir als Leser leicht gemacht haben ihn zu mögen.

Auch alle anderen Charkatere im Buch konnte ich schnell und ohne Probleme ins Herz schließen. Natürlich kannte ich sie jetzt schon teilweise aus dne Folgebänden und dennoch hat man sie nochmal neu kennengelernt, denn nun erhält man die tatsächliche Geschichte dahinter.

Die Entwicklung der Geschichte habe ich als wirklich rund und angenehm empfunden. Natürlich geht es hier darum, dass sich eine Liebesgeschichte aufbaut, aber gleichzeitig hat die Autorin hier eine Verarbeitung von Gefühlen, der Vergangenheit und dem Gegenüberstellen der eigenen Ängste aufgeführt. Wir erleben die Entwicklung von Joss, wie sie von einer zurückgezogenen und verängstigten Persönlichkeit heraustritt und ganuz langsam immer mehr aus sich herauskommt und tatsächlich Nähe und Freunschaft zulässt. Ich empfand die Umsetzung diesbezüglich wirklich ansprechend.

Die sich entwickelnde Liebesgeschichte (wobei es in diesem Band tatsächlich zwei gibt, die ich wirklich süß finde) hat mich definitiv überzeugen und mitziehen können. Die Funken haben von Beginn an gesprüht und dennoch gab es den Kampf umeinander. Sehr schön fand ich, dass es hier kein allzu großes Katz und Maus Spiel gab, sondern wirklich die Entwicklung der einzelnen Charaktere im Fordergrund stand und die Entwicklung von Gefühlen ohne das man eigentlich selber tatkräftig diese unterstützen möchte.

Selbstverständlich kommen auch die Sexszenen in diesem Buch nicht zu kurz, sodass man sich hierauf auf alle Fälle freuen kann. Sher schön finde ich, dass sie nicht die eigenteliche Geschichte überdecken und dennoch reizvoll und immer mal wieder auftauchen. Sie sind immer mal wieder etwas anders, sodass man nicht das Gefühl hat in dieser Hinsicht festzustecken was mir beim Lesen gut gefallen hat.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Dublin Street“ hat die Autorin einen ganz wundervollen Auftakt ihrer Edinburgh Love Stories geschaffen. Die Charaktere sind liebevoll gezeichnet und die Geschichte wurde gefühlvoll und nachvollziehbar gestaltet.

Ich mag diese Reihe unheimlich gerne und lese auch so immer mal wieder in die verschiedensten Bände hinein. Ich freue mich jetzt schon auf einen erneuten Besuch bei den beiden. :o)

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212 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 30 Rezensionen

schattendiebin, fantasy, hexen, jugendbuch, catherine egan

Schattendiebin – Die verborgene Gabe

Catherine Egan , Katharina Diestelmeier
Fester Einband: 414 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 24.01.2017
ISBN 9783473401475
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Nun habe ich das Buch gelesen und ich muss sagen, dass ich mit der Schreibweise nicht ganz so zurecht gekommen bin. Der Schreibstil ist insgesamt sehr einfach gehalten, aber dennoch hat er mich größtenteils durch die eingesetzte Wortwahl verwirrt und nicht richtig in die Geschichte finden lassen.

Julia ist unsere Hauptprotagonistin, welche uns auch die Geschichte aus ihrer Sichtweise erzählt. Sie ist leider ein Charakter, der mir nicht ganz so behagte. Ich wusste nicht wie ich sie zunehmen habe, was sie für ein Mensch ist und was ich von ihr erwarten dürfte. Auf der einen Seite soll sie stark und räuberisch wirken und auf der anderen Seite wiederrum ängstlich und hilfesuchend, doch leider kam das nicht wirklich rüber. Ihren Zwiespalt hat man bis auf ein paar kleine Einblicke nicht wirklich wahrnehmen können und so war sie für mich einfach nicht wirklich greifbar.

In dieser Geschichte gibt es so einige weitere Charaktere, die man zwar durchaus wahrnimmt sie aber trotz allem nicht fühlen oder großartig greifen kann. Ich finde es wirklich schade, aber auch sie sind Schausteller die in der Geschichte ihren Part erfüllt haben mich aber leider nicht berühren konnten.

Die in der Geschichte eingebaute Liebesgeschichte war für mich sehr einseitig und gefühllos. In einem Fantasybuch muss diese selbstverständlich nicht so intensiv aufgeführt werden, jedoch würde ich mir schon wünschen dass wenn sie beinhaltet ist auch gefühlvoll und nachvollziehbar gestaltet wird. So war sie für mich leider eher etwas störend.

Die Umsetzung war für mich insgesamt etwas zu spannungslos gestaltet, da viele Spannungshöhepunkte schon kurze Zeit später gedämpft oder aufgelöst wurden. Vieles verlief einfach zu erklärend, zu ereignislos und vorhersehend. Die Idee dahinter hat mir wirklich gut gefallen, doch leider war ich von der Ausführung der Geschichte im Gesamten nicht vollkommen angetan.

Es wurden ein paar interessante und gute Ideen ein- und umgesetzt, welche mich durchaus neugierig gemacht haben doch letztlich hat dies nicht gereicht um mich vollkommen zu überzeugen.

Mein Gesamtfazit:

Insgesamt eine interessante Story, die durchaus mit guten Fantasyelementen dienen kann und dennoch durch die sehr farblosen und nicht greifbaren Charakteren, sowie einem recht einfachen und gleichzeitig verwirrenden Schreibstil nicht vollkommen überzeugen kann.

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211 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

fantasy, liebe, drachenmond verlag, magie, jade

Indigo und Jade

Britta Strauß
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 22.04.2016
ISBN 9783931989934
Genre: Fantasy

Rezension:

Die Schreibweise der Autorin hat mir insgesamt sehr gut gefallen. Ich konnte mich in die Geschichte hineinversetzen und größtenteils auch sehr gut folgen und alles wahrnehmen, sodass ich ein Gefühl dafür entwickeln konnte.

Der Einstieg ins Buch fiel mir persönlich jedoch sehr schwer. Gerade am Anfang der Geschichte haben wir einige Zeitsprünge, welche die Entwicklung vor dem Aufeinandertreffen von Indigo und Jade spielen. So soll der Leser einen groben und auch sinnvollen Rundumblick erhalten, doch leider war ich teilweise einfach durcheinander. Ich konnte die Fäden nicht zusammenspinnen und hatte zwischenzeitlich leider tatsächlich das Gefühl mich darin zu verlieren. Ich wusste nicht, was das eine mit dem anderen zutun hatte.

Jade ist ein vorsichtiger, zurückhaltender und gleichzeitig auch immer mal wieder störrischer Charaktere. Ihr Wesen an sich war wirklich interessant und hat mich neugierig gemacht, aber dennoch konnte sie mich nicht vollkommen begeistern und überzeugen. Erst ab ca. dreiviertel des Buches ist sie mir so langsam sympathisch geworden und dabei kann ich nicht mal genau erfassen was mich so wirklich an ihr gestört hat. Dennoch hat sich ihre Entwicklung für mich als Leser positiv entwickelt, sodass ich mich schon darauf freue sie im zweiten Band wieder zu sehen.

Indigo ist ein verschlossener, geheimnisvoller und entschlossener Charakter der so einiges in seinen vielen Lebenszeiten erleben und ertragen musste. Er ist ein gezeichneter Mann, der es schwer hat sich anderen wieder zu öffnen bzw. vertrauen zu fassen. Seine Entschlossenheit, Hilfsbereitschaft und sein Mut haben mir wirklich imporniert und auch seine verletzliche Seite hat mich überzeugen können.

Auch die anderen eingebauten Charaktere erhalten einen groben Grundrist, wovon ich mir bei einigen mehr und bei anderen weniger ein Bild machen konnte. Je nach Wichtigkeit konnte ich mir die Personen durchaus vorstellen, wobei ich ihre Wesen nicht immer ganz greifen konnte.

Die Autorin hat es in diesem Buch auf alle Fälle geschafft, eine fantasievolle und faszinierende Welt mit ganz außergewöhnlichen Wesen zu erschaffen. Es hat durchaus Spaß gemacht diese zu erforschen und immer wieder neues kennenzulernen.

Im Gesamten ist die Umsetzung recht gut gelungen und der Leser konnte neue und interessante Dinge erfahren, wurde immer mal wieder überrascht und konnte so langsam das Grundgerüst erblicken. Dennoch hat mir einfach an der Geschichte der eigentliche mitziehende Reiz gefehlt. Ich fand die Charaktere interessant, die Welt und Wesen faszinierend und dennoch war ich vollkommen gefangen.
Ich habe das Buch gelesen, empfand es auch als angenehm und dennoch hat mir einfach der Zug dahinter gefehlt. Auch mir haben schon viele Bücher gefallen, in denen es um eine Reise geht und auf denen auch mal langatmige Stellen vorkommen und dennoch hatten diese Bücher etwas das sie mich mitreisen. Leider und das fühle ich wirklich, ist mir das in diesem Buch nicht so passiert.

Doch meine Hoffnung liegt auf den zweiten Band, vielleicht kann mich dieser vollends begeistern. :)

Mein Gesamtfazit:

Insgesamt eine schöne Geschichte, die dem Leser eine faszinierende Welt mit wundervollen Wesen und vielfältigen Charakteren aufzeigt. Ich kann durchaus nachvollziehen, dass dieses Buch einigen ganz wundervolle Lesestunden beschert hat. Doch auch wenn ich ebenfalls die Geschichte ganz gerne verfolgt habe, konnte sie mich nicht vollkommen überzeugen. Mir hat der Reiz gefehlt, vielleicht auch eine etwas taffere und offenere Jade und eine mitreisendere Umsetzung.

Doch letzten Endes muss das wohl jeder Leser für sich feststellen und ich bin trotz allem sehr gespannt darauf, wie es im zweiten Teil weitergehen wird.

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534 Bibliotheken, 20 Leser, 1 Gruppe, 93 Rezensionen

trust again, mona kasten, liebe, woodshill, again reihe

Trust Again

Mona Kasten
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 13.01.2017
ISBN 9783736302495
Genre: Liebesromane

Rezension:

Schon nach wenigen Sätzen war ich wieder mit der Schreibweise der Autorin vertraut und in der Geschichte drinnen. Man kann diesen zweiten Band im Prinzip auch ohne Vorkenntnisse lesen, wobei man manche Anekdoten vielleicht nicht immer ganz nachvollziehen kann. Dies kommt jedoch sehr, sehr selten vor :)

Erzählt wird dieses Mal die Geschichte aus der Sichtweise von Dawn, welche ja schon im ersten Teil als neue beste Freundin von Allie auftaucht. Schon dort hatte man gemerkt, dass auch Dawn ihr Päckchen zu tragen hat und uns mit Sicherheit noch näher daran teilhaben lassen wird.

Dawn ist ein vielschichtiger Charakter, der mich von der ersten Sekunde an einnehmen kann. Sie ist liebenswürdig, freundlich, hilfsbereit und trotz allem zurückhaltend, ängstlich und vertraut nur sehr langsam. Nach und nach erfährt der Leser was für eine schlimme Erfahrung sie gemacht hat, dass sie so geworden ist und man kann sie sehr gut verstehen dass alles etwas vorsichtiger angegangen wird. Ihr Wesen, was aus einigen Kanten besteht hat mich einnehmen und vollkommen überzeugen können.

Spencer ist eine Granate. Er ist supersüß, immer gut gelaunt und ich denke mal der beste Freund den man sich auch nur vorstellen kann. Wenn man ihn auf seiner Seite hat, dann hat man eigentlich nur gewonnen. Umso überraschter ist es, wenn man mal hinter seine Fassade schauen kann. Er hat ein dickes Päckchen zu tragen, welches er nur ungern bis gar nicht auf andere mit aufteilt. Seine Probleme und Ängste versucht er alleine zu regeln, auch wenn er durch Dawn merkt dass es manchmal hilfreicher sein kann aufeinander zu vertrauen und sich zu helfen.

Die Liebesgeschichte ist einfach unglaublich gefühlvoll, vielschichtig und herzerwärmend gestaltet worden. Vorwiegend diese beiden Charakter, aber auch alle Nebencharakter waren zum Greifen nahe. Die Gefühle wurden transferiert, sodass ich wirklich beim Lesen die gleichen wahrnehmen konnte. Ich war traurig, voller Vorfreude, ängstlich und gleichzeitig so verliebt.

Die Autorin hat hier nachvollziehbare und traurige Vergangenheiten geschaffen, die mich als Leser ungemein berührt haben. Die Entwicklung des Miteinanders von Dawn und Spencer fand ich unglaublich süß und emotional, sodass ich von der ersten bis zur letzten Seite regelrecht an der Geschichte geklebt habe. Da ich jedoch an einer Leserunde teilgenommen habe, musste ich mich immer regelrecht zwingen beim jeweiligen Kapitel auch wirklich auf Pause zu stellen. *g*

Ich persönlich finde, dass diese Geschichte nochmal mehr Herzblut enthalten hat als der erste Teil. Es kam mir beim Lesen so vor, als ob diese beiden Charaktere tatsächlich die Autorin noch etwas mehr berührt und gefesselt haben. Sie waren für mich lebendig, ihre Gefühle ganz gleich ob die Verliebtheit oder Ängste waren greifbar.

Ich habe mich beim Lesen unheimlich wohlgefühlt, wurde immer wieder mit Wendungen überrascht, konnte mich in die Entwicklung der zarten Knospe fallen lassen und war erfreut dass es trotz schwieriger Ausgangslage ein so schönes und stimmiges Ende gibt.

Auch die eingebauten Liebesszenen waren angenehm, gefühlvoll und nicht übergreifend eingebaut worden. Sie passen jeweils zur Situation ohne zu überlaufen und haben mir persönlich ein gutes Gefühl beim Lesen verschafft.

Mein Gesamtfazit:

Wenn ich mich entscheiden müsste, dann würde ich sagen, dass dieser zweite Teil dieser Trilogie bisher der stärkste ist. Die Gefühle der Charaktere wurden nochmal intensiver und emotionaler herübergebracht, die Verwegenheiten waren glaubhaft und traurig dargestellt und der Leser konnte eine Geschichte erleben, die von einer neuen Liebe, den Besiegen von Ängsten und der Wichtigkeit von Freundschaft erzählt.

Ich war total begeistert und bin total gespannt, was wir über Sawyer und Issac im dritten Teil alles erfahren werden.

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307 Bibliotheken, 27 Leser, 1 Gruppe, 52 Rezensionen

magie, wald, fantasy, zauberer, hexe

Das dunkle Herz des Waldes

Naomi Novik , Marianne Schmidt , Carolin Liepins
Fester Einband
Erschienen bei cbj, 21.11.2016
ISBN 9783570172681
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Schreibweise der Autorin ist total angenehm, flüssig leicht zu lesen und gleichzeitig schwierig verspielt, eigentlich im Großen und Ganzen perfekt zusammengesetzt um ein Märchen zu erzählen was so düster, beängstigend, faszinierend und gefühlvoll zugleich ist.

Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht unserer Hauptprotagonistin Agnieszka, welche doch eigentlich so unscheinbar ist und ihr Leben ohne große Aufmerksamkeit verbringen wollte. Doch nach der Auserwählung des Drachen verändert sich ihr ganzes Leben und sie muss feststellen, dass es noch so viel mehr gibt als nur das eingeschränkte Leben in ihrem Dorf.

Agnieszka ist ein zurückhaltendes, ängstliches und greifbares Wesen, dass mich sofort in ihren Bann gezogen hat. Sie ist nicht perfekt, hat viele Makel und steht dennoch dazu. Sie zeigt ihre Angst, braucht etwas länger um sich in einer gefährlichen Situation zu beweisen und dennoch hat sie gleichzeitig auch den Mut dran zu bleiben und für ihre Freunde und Familie zu kämpfen. Sie ist ein gefühlsbetonter Mensch, der mir mit seinen Ecken und Kanten unheimlich gut gefallen hat.

Der Drache ist schwierig und das im wahrsten Sinne des Wortes. Seine Geduld ist schnell zu Ende, er hat ein paar Macken die er offen herumträgt und dennoch hat er mein Herz von Beginn an erobert. Seine schroffe Art, die gleichzeitig eine Verletzlichkeit und Gütigkeit in sich birgt hat mich neugierig gemacht. Auch wenn wir von ihm selber nur einen Bruchteil erfahren, mochte ich ihn unheimlich gerne.

In der Geschichte selber gibt es noch ein paar weitere Charaktere, die eine wichtige Rolle spielen. Alle wichtigen konnte ich greifen, mir ein wirklich schönes Bild davon machen und mich in diese Geschichte mit all ihren Wesen und Fassetten hineindenken.

Die Umschreibungen der Autorin waren wie ich finde phänomenal, denn ich habe beim Lesen die Magie regelrecht lesen und erspüren können. Vor meinem geistigen Auge habe ich anhand der Beschreibungen ersehen können, wie sie eingesetzt werden und was sie bewirken.

Die Atmosphäre welche die Autorin geschaffen hat, konnte mich von der ersten Seite an einnehmen. Sie ist düster, fantasievoll, beängstigend und gleichzeitig auch liebevoll und gefühlvoll. Die Autorin hat den Spagat geschafft ein Märchen zu erzählen, was vor Düsterheit strotzt und gleichzeitig so liebevolle Charaktere verbirgt dass man trotz dieser Stimmung ein gutes Gefühl beim Lesen hat.

Die Umsetzung ist vielschichtig, immer wieder überraschend und teilweise tatsächlich auch unglaublich brutal und beängstigend. Dennoch habe ich mich beim Lesen jederzeit wohlgefühlt, wohl auch weil es zur Geschichte dazu gehört hat. Es wurde nicht einfach eingepasst, sondern man konnte sich tatsächlich vorstellen dass es so hätte passiert sein können.

Bedenken sollte man bei diesem Buch, dass es nicht allzu schnell gelesen werden kann wie manch andere Bücher. Man sollte sich Zeit nehmen, sich wirklich auf die Geschichte einlassen und bei Möglichkeit auch Ruhe um sich herum haben. Ich bin durch meine Neugierde relativ schnell vorangekommen, habe jedoch trotz allem gemerkt dass ich länger gebraucht habe um die Seiten zu überwinden. Mir persönlich hat es nichts ausgemacht, aber ich wollte es erwähnt haben.

Ich persönlich wurde von jeder Seite mitgerissen, wurde von vielen unvorhersehbaren Wendungen überrascht und bin auch von der Vielfalt des Märchens begeistert gewesen. Zwar gab es durchaus auch mal etwas langatmigere Stellen, doch haben diese im Vergleich zum kompletten Buch fast gar nicht aufgewirkt. Ich persönlich habe voller Enthusiasmus und Freude die Geschichte gelesen und war von Anfang bis Ende komplett fasziniert.

Der Abschluss des Märchens war perfekt und hatte genau die richtige Stimmung um den Leser mit einem guten und nachdenklichen Gefühl heraustreten zu lassen. Wie in einem richtigen Märchen werden auch hier Werte wiedergegeben, sodass man noch einige Zeit nach dem Lesen durchaus daran erinnert werden dürfte.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Das dunkle Herz des Waldes“ hat die Autorin einen wundervollen, neuwertigen und fantasievollen Märchenroman ins Leben gerufen. Mit greifbaren Charakteren, einem märchenhaften Setting und eine tollen und Werte vermittelten Grundidee hat sie etwas geschaffen, dass begeistert, fasziniert, beängstigend und gleichzeitig verzaubert.

Hierbei geht es um so viel mehr als man zu Anfang glaubt, wenn man nur die Augen offen hält und sich tatsächlich für die Geschichte öffnet.

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500 Bibliotheken, 1 Leser, 3 Gruppen, 57 Rezensionen

fantasy, magie, unsterblich, liebe, cate tiernan

Entflammt

Cate Tiernan , Simone Wiemken
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Loewe, 01.01.2011
ISBN 9783785572535
Genre: Fantasy

Rezension:

Schon der Einband dieses Buches hat mich unglaublich neugierig gemacht. Es klingt faszinierend, interessant und unheimlich düster. Eine super Mischung, die mich in den Bann gezogen hat, sodass ich das Buch innerhalb eines Tages zu Ende gelesen habe.
Die Protagonisten Nasty ist sehr schön ausgeformt worden. Man erhält viele Einblicke in ihre Gedankenwelt, gerade weil sie die Geschichte erzählt als wüsste sie das jemand mitliest bzw. sie verfolgt und alles miterleben möchte.

Man merkt im Laufe des Buches, dass sich ihr Charakter verändert und sie mehrere Seiten in sich vereinbart. Zu Anfang war sie doch sehr kalt und unnahbar, doch schon nach kurzer Zeit merkt man dass sie auch eine sensible und verzweifelte Seite hat. Nastys Charakter hat mich zu erst etwas abgeschreckt und dann total begeistert. Durch ihre stetige Veränderung wächst sie einem richtig ans Herz!

Man erfährt vieles über ihre Vergangenheit, ihre Familien und natürlich ihren Lebensweg. Ich war wirklich gefesselt, was sich alles in ihrem Leben abgespielt hat. Sehr schön finde ich die Erklärungen von Cate Tiernan. Sie baut verschiedene Zeitgeschichten mit ein, sodass man wahrnimmt dass es nicht so einfach ist unsterblich zu sein.

Man ist natürlich der Ansicht, dass dies eine wahre Freude ist. Doch eigentlich ist es gleichzeitig ein Fluch, denn man muss alle Katastrophen in der Geschichte miterleben und alleine verarbeiten und damit zu Recht kommen, egal was einem oder anderen angetan wurde.

Durch Nastys Neugier und auch die Offenheit der anderen Charaktere im Buch erfährt man auch über diese nach und nach einige Dinge, sodass man sich ein gutes Bild von ihnen machen kann. Jeder Charakter ist liebevoll in Szene gesetzt worden, man merkt durchaus dass es der Verfasserin Freude gemacht hat sie zu erschaffen.

Jeder hat seine Mängel und Einzigartigkeiten, die erschrecken, begeistern und faszinieren.
Die Gegend um Nasty herum wird ebenfalls sehr ausführlich und intensiv beschrieben. Sei es nun ihr neues Domizil oder auch die Stadt außen herum.

Sehr angenehm fand ich, dass ich in diesem Buch überhaupt nichts vorahnen konnte. Für mich ein Buch mit Sieben siegeln, was ich erleben musste um es schlussendlich zu verstehen. Ich konnte mich sehr gut in Nasty hineinversetzen und ihre Angst, Entschlossenheit und Vertrauen spüren und mitfühlen. Es war ein schönes und intensives Erlebnis, welches ich mit Nasty teilen durfte.

Die Schreibweise von Cate Tiernan empfand ich als anspruchsvoll und dennoch sehr schnell und einfach zu lesen. Ich konnte mich regelrecht von den Worten treiben lassen und hatte während dem Lesen Bilder vor meinen Augen. Ich konnte mir vorstellen, wie ich selber in dieser Welt war und mit Nasty all das Erleben konnte.

Durch die Ich-Perspektive konnte Cate Tiernan auch sehr humorvoll und sarkastisch zu gleich schreiben, was mich doch immer mal wieder zum Schmunzeln und Lachen brachte.

Zum Mitte/Ende hin des Buches klärt sich auch nach und nach das Verhältnis zwischen Nasty und Reyn auf. Eine für mich sehr interessante und total unvorhersehbare Wendung in dieser Geschichte, die durchaus einen Reiz ausübt und viele interessante Fragen beantwortet und doch noch offen lässt.
„Immortal Beloved – Entflammt“ überzeugte mich vollkommen mit seiner ruhigen Schreibweise und der mitreißenden Suche von Nasty nach sich selbst. In diesem Band brauchte man meiner Ansicht nach keine Hetz- oder Verfolgungsjagden. Man war mit der Geschichte von Nasty vollkommen eingenommen und hat viele traurige, spannende und lustige Rückblicke erhalten.

Schlussendlich muss ich sagen, dass ich total begeistert von diesem Trilogiebeginn bin. Ich war gefesselt, fasziniert und konnte mit dem Lesen gar nicht aufhören.

Mein Gesamtfazit:


Zu Beginn des Buches war ich etwas unentschlossen und war mir nicht sicher, ob es wirklich ein Buch für mich ist. Doch schon kurz nach den ersten Kapiteln wurde es dann auch schon überzeugender für mich. Ich wurde regelrecht von der Geschichte vereinnahmt und konnte es nur in einem Stück lesen. Ein tolles Erlebnis, welches ich hoffentlich in den anderen beiden Bänden weiterverfolgen kann.

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(99)

202 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 20 Rezensionen

fantasy, liebe, nastasja, magie, reyn

Immortal Beloved - Entfesselt

Cate Tiernan , Simone Wiemken
Fester Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Loewe, 16.01.2013
ISBN 9783785573457
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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340 Bibliotheken, 12 Leser, 1 Gruppe, 134 Rezensionen

trinity, erotik, liebe, audrey carlan, sex

Trinity - Verzehrende Leidenschaft

Audrey Carlan , Christiane Sipeer
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 02.01.2017
ISBN 9783548289342
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Nun, die Schreibweise der Autorin ist angenehm ruhig, fließend und größtenteils auch sehr gefühlvoll gehalten. Man kann sich in das Geschehene durchaus hineinfallen lassen und alles ergründen. Dennoch hat mir das Gewisse etwas gefehlt.

Gillian ist von außen hin eine starke, eigenständige und emotionale Persönlichkeit, welche sich aber leider innerhalb der Geschichte immer mal wieder verliert. Leider muss ich sagen, dass sie mir ab und an etwas zu sehr gesprungen ist. Auch wenn sie durchaus die Berechtigung dazu hat, ängstlich und zurückgezogen zu sein fehlte mir ab und an einfach die Gegenwehr, die starke Frau dahinter. Sie ist mir im Gesamten einfach viel zu selten aufgeblitzt.

Chase ist irgendwie ein reicher Schnösel, der gerne mit Geld um sich wirft und seinen eigentlichen Platz noch nicht so gefunden hat. Er tut viel gutes, ist aber trotz seiner aufgezeigten Männlichkeit und seiner offensiven Stärke eigentlich ebenfalls nur ein verletzter und zurückgezogener Mensch. Sein Charakter ist an sich sehr schön gestaltet worden, wobei er mir an einigen Stellen einfach viel zu besitzergreifend war. Auch wenn es zu seinem Image beitragen sollte, würde ich vor so einem Kerl wohl eher die Flucht ergreifen, als mich Hals über Kopf in ihn zu verlieben. ^^°

Die Umsetzung der Geschichte enthält so einige Holprigkeiten, welche mich beim Lesen teilweise wirklich irritiert und gestört haben. Einige Szenen sind einfach etwas zu überlaufen oder zu ungläubig für mich gestaltet gewesen, sodass ich froh war als wir diese hinter uns gebracht haben.

Alle weiteren aufgeführten Charaktere erhielten durchaus ein Bild und ich empfand es auch sehr angenehm, dass man die Freunde Von Chase und Gillian näher kennenlernen konnte und auch diese ihr Glück irgendwie gefunden haben. Dennoch war es mir teilweise auch einfach zu viel Einfachheit. Mir hat die Originalität gefehlt, wie die einzelnen Paare zueinander gefunden haben.

Die Liebesgeschichte zwischen Chase und Gillian empfand ich insgesamt als sehr schön, wobei auch hier einige Stolpersteine zu viel reingelegt wurden. Oft hätte ich wirklich öfters als Gillian aufbegehrt und nicht so schnell klein beigegeben und zum anderen verlief auch das Zusammenkommen irgendwie kurios und nicht wirklich nachvollziehend. Im Grunde hat keiner darüber geredet, sondern es war einfach geschehen. -.-

Die Sexszenen haben in diesem Buch auch Überhand genommen, was ich ehrlich gesagt etwas übertrieben fand aber das ist wohl eine ganz persönliche Einschätzen. Ein angehauchter Erotikroman sollte wohl auch diese Stellen beinhalten, wobei ich hierbei auch einige Szenen einfach nur schwierig fand. In gewissen Situationen bzw. nach solchen konnte ich nicht nachvollziehen, wie man Lust danach verspüren kann dem anderen so nahe zu kommen. o.Ô Aber gut, das sei mal jedem selber überlassen. :P
Dazu war die Umsetzung der einzelnen Szenen sehr schwierig wie ich finde, denn die meisten „Überfälle“ haben sich eigentlich vom Wortlaut eher wiederholt....hätte man diese lieber weniger und vielseitiger gestaltet, wäre dem Leser wohl definitiv mehr geboten worden.

Insgesamt ist die Geschichte aber durchaus interessant durchdacht und man kann zumindest einem groben roten Faden folgen, der eine Geschichte hinter dem Sex und der Leidenschaft erzählt. Ich denke zwar, dass diese noch in den nächsten Banden intensiver weitergeführt wird aber man erhält schonmal einen groben Einblick und kann somit auf die Fortsetzungen gespannt sein.

Mein Gesamtfazit:

Trinitiy – Verzehrende Leidenschaft ist ein interessanter Auftakt zu einer erotisch-romantischen Reihe über Vertrauen, Hoffnungen, Liebe und Freundschaft. Ich bin durchaus neugierig in wie weit die Autorin hier die Bände weiterführen wird, habe allerdings leider nicht das überragende Bedürfnis tatsächlich weiter einzutauchen. :(

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57 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

witches of norway, polarschattenmagie, dark diamonds, carlse, magie

Witches of Norway - Polarschattenmagie

Jennifer Alice Jager
E-Buch Text
Erschienen bei Dark Diamonds, 30.12.2016
ISBN 9783646300055
Genre: Fantasy

Rezension:

Wir steigen gleich nach dem ersten Band wieder mit ein, sodass ich als Leser relativ schnell wieder reingekommen bin. Die Schreibweise ist weiterhin locker leicht und gefühlvoll. Auch in diesem Band konnte ich mir wieder die Gegenden und Charaktere sehr gut vorstellen. Ich habe mich als ein Teil von ihnen gefühlt und konnte so auch sehr schön die Gefühle wahrnehmen.

Elis wirkt in diesem zweiten Band noch immer sehr stark, zeigt aber durchaus auch mal ihre verzweifelte Seite was sie mir noch realistischer rübergebracht hat. Sie ist sehr schlau und auch wenn sie nicht alles sofort durchschaut, lernen wir als Leser mit ihr gemeinsam die Intrigen und Gefahren kennen. Ab und an habe ich vor ihr gestrauchelt und war vorsichtig, aber letztlich war ihre Entwicklung sehr rund und konnte mich vollkommen überzeugen.

Stian ist und bleibt ein ruhiger, schwer zu durchschauender und trotz allem total freundlicher Charakter. Ich mag ihn noch immer gerne und dennoch hat sich in sein Wesen etwas eingemischt, was mich vorsichtig werden lässt. Ohne viel verraten zu wollen wird er Elis und den Leser verwirren und somit eventuell eine schwierige Phase heraufbeschwören.

Zum Glück kommt auch Kjell wieder vor und dieses Mal sogar noch etwas intensiver, was mir persönlich am besten gefallen hat. Sein Charakter ist so vielschichtig und mysteriös, dass ich einfach nicht losgekommen bin von ihm. In diesem zweiten Band erhalten wir noch einen intensiveren Blick in sein Innerstes und ich freue mich so sehr, dass er noch eine wichtige Rolle mit spielt. Ich bin so gespannt, wie er sich weiter entwickeln wird und ob noch eine Lösung für unser Problem gefunden werden kann.

Die Umsetzung dieses zweiten Bandes ist faszinierend, ruhig, aktionreich und teilweise so unvorhersehbar. Genau wie Elis hat auch mich die Autorin mit einigen Charakteren überrascht bzw. auf die falsche Fährte gelockt. Ich war ebenso von ihnen begeistert und musste nun nach und nach meine Zweifel bekommen, konnte nicht mehr alle vollkommen richtig einschätzen und habe mir Sorgen um Elis gemacht, genauso wie die Angst der beiden spürbar war.

Die Autorin hat es verstanden die Gefühle der Charaktere hervorragend zu projizieren, sodass ich ein Teil der Geschichte geworden bin. Gemeinsam mit Elis habe ich den Kampf aufgenommen und dabei so einige neue Wege eingehen müssen.

Auch wenn es zu Beginn eher etwas ruhiger und erklärender beginnt, kommt doch relativ fix auch wieder Fahrt in die Geschichte. Gerade zum Ende hin wird es noch mal gefährlich, sodass auch ich den Atem anhalten musste und schlussendlich beenden wir diesen zweiten Teil an einer Stelle, der für mich persönlich schön und nervenaufraubend zugleich war.

Mein Gesamtfazit:

Dem Leser werden in dieser Geschichte so viele unterschiedliche Fassetten aufgezeigt, dass man einfach Lust hat Elis auf ihrer Reise zu begleiten. Man möchte immer tiefer in die Geschichte eintauchen, denn es erwarten einen starke, aussagekräftige und greifbare Charaktere die egal ob mit ihrer liebevollen, besitzergreifenden oder gefährlichen Art überzeugen und begeistern.

Es lohnt sich auf alle Fälle hier einzutauchen und eine Welt zu erleben, die fasziniert, begeistert und überrascht.

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Transformation im Flammenmeer

Sandra Berger
E-Buch Text
Erschienen bei BookRix, 19.09.2016
ISBN 9783739674520
Genre: Sonstiges

Rezension:

Das Erstlingswerk von Sandra Berger „Transformation am Feuersee“ hat mich damals total überrascht und ich war wirklich begeistert, diese wirklich schöne Geschichte kennenzulernen. Auch wenn diese schlussendlich traurig ausgegangen ist, habe ich mich mit dem Ende gut gefühlt und eigentlich abgeschlossen.

Trotz allem hat die Autorin entschieden einen zweiten Teil zu diesem Buch entstehen zu lassen, welcher teilweise ein bisschen darauf aufbaut.

Ich war sehr neugierig wie Sandra Berger diese Fortsetzung aufbauen wird und ob mich das Gesamtbild wieder begeistern kann.

Die Schreibweise in diesem Buch hat es mir allerdings etwas schwieriger gemacht, auch wenn ich nicht genau weiß wieso. Erzählt wird das ganze aus einer Erzählersichtweise, doch ab und an war ich innerhalb der Geschichte oft verwirrt und bin nicht ganz mitgekommen.

Caro ist in diesem Band ein freundlicher, liebevoller aber auch leicht geplagter Charakter. Sie hat psychisch ein paar Probleme, die der Leser mit früher in Verbindung bringen kann. Sie selber kann viele Andeutungen in ihren schlimmen Träumen nicht verstehen, was es für sie unglaublich schwierig macht. Trotz allem hat sie ein schönes Leben, was vollkommen aus der Bahn geworfen wird als sie auf Arthur trifft.

Arthur ist ebenfalls ein wichtiger Charakter in der Geschichte, doch ehrlich gesagt konnte man ihn nicht wirklich einschätzen wie er jetzt wirklich ist. Man sieht in meistens nur verzweifelt, voller Liebe oder tieftraurig. Über sein jetziges Wesen lernt man eigentlich gar nichts und das finde ich doch sehr schade.

Die Idee dieser Fortsetzung klingt insgesamt interessant, doch konnte sie mich leider nicht wirklich überzeugen. Mir ging die ganze Umsetzung einfach etwas zu schnell, sodass ich selber überhaupt nicht durchgeblickt habe. Die Gefühle sind von jetzt auf gleich aufgeblüht und das in einem Maße wie ich es etwas unwirklich fand. Die Idee dahinter fand ich spannend, aber die Intensität hätte nach und nach steigen müssen. Es hätte etwas langsamer angegangen werden müssen wie ich finde.
Auch wenn der Leser weiß worum es geht und wieso diese Gefühle auf einmal da sind, empfand ich ein paar Sachen einfach unrund. Warum hat Caro die ganzen Jahre nicht gemerkt, dass ihr Herz zwar an ihren Freund Sebastian hängt aber nicht vielleicht irgendwie die richtige Intensität fehlt. Ich hätte mir gewünscht, dass Caro auch vorher schon gemerkt hätte, dass ihr Herz nach irgendetwas sucht. Das hätte es mir teilweise verständlicher und runder rüberkommen lassen.

Auch die späteren gefährlicheren Szenen, in welchen Caro und Ben um ihre Liebe und das Überleben kämpfen, waren mir teilweise einfach zu verquer. Diese Physischen Spiele waren prinzipiell eine tolle Idee, aber haben mich teilweise eher verwirrt und nicht durchblickend zurückgelassen als das ich gefangen und voller Hoffnung und Spannung war.

Das Ende des Buches ist schön gewählt, es ist ein Abschluss dieser Geschichte. Wobei ich ehrlich sagen muss, dass ich diesen zweiten Band nicht unbedingt benötigt hätte. Für mich war der perfekte Abschluss schon im ersten band gegeben.

Mein Gesamtfazit:

Die Autorin wollte hier noch einmal einen schönen Abschluss für Ben und Caro finden, konnte mich schlussendlich jedoch nicht vollkommen überzeugen.

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erinnerung, romantasy, testlese, erforschungen, patchworkfamilie

17 - Das dritte Buch der Erinnerung

Rose Snow
E-Buch Text
Erschienen bei null, 17.12.2016
ISBN B01N1TN0AM
Genre: Sonstiges

Rezension:

Die Schreibweise ist wie immer sehr mitreisend, gefühlvoll und intensiv gehalten, sodass man als Leser mitten ins Geschehen hinein geschmissen wird und alles angenehm miterleben kann.

Jo ist in diesem Band viel erwachsener, offensiver und selbstbewusster. Auch hier nehmen wir immer mal noch ihre zurückhaltende und ängstliche Seite wahr, doch das ist auch wichtig um aufzuzeigen dass es immer zwei Seiten gibt. Trotz allem hat sie mich in diesem Band gleich viel mehr mitgerissen. Sie hat Entscheidungen getroffen, Dinge durchgezogen und Mut bewiesen was mich total begeistert hat.

Adrian ist in diesem Band viel offensiver und präsenter wie ich finde. Endlich bekennt er Farbe, zeigt sich nicht nur Jo sondern auch dem Leser intensiver sodass man eine Verbindung zu ihm aufbauen kann. Ich mochte ihn in diesem Band richtig gerne, einfach schon mal weil er aufgetaucht ist und tatsächlich an der Geschichte mitgewirkt hat.

Finn und Conny kommen in diesem Buch nun etwas sporadischer/weniger vor und dennoch lockern sie das ganze immer mal wieder auf bzw. bringen nochmal etwas Gefühl hinein. Sie sind beide ein Ruhepol für Jo und das empfand ich als sehr angenehm.

Die Umsetzung dieses dritten Bandes hat mir von allen dreien am besten gefallen. Wir erleben hier viele spannende, überraschende und brenzlige Situationen die mich als Leser sofort an die Story gebunden haben. Wir erhalten Einblicke in Jo's Gabe, bekommen einen noch intensiveren Einblick auf die früheren Geschehnisse und werden im Grunde stets an der Stange gehalten.

Die Entwicklung der Geschichte ist nachvollziehbar, für den Leser spannend und interessant gestaltet sodass man Jo gerne auf ihren letzten Kampf begleitet welcher schlussendlich so ganz anders endet wie man vermutet hatte.

Mein Gesamtfazit:

Insgesamt eine sehr interessante Reihe, welche ihren spannenden Höhepunkt definitiv mit diesem dritten Band erreicht hat. Ich habe mich beim Lesen aller drei Bände sehr wohlgefühlt, wurde aber erst so sirchtig ins Geschehen hineingezogen als ich mit diesem letzten Band angefangne habe.

Die Idee mit den Erinnerungen ist beängstigend und faszinierend zugleich und ich freue mich riesig, dass die Autorinnen daraus eine so tolle Story erschaffen haben. :)

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liebe, fantasy, sabine schulter, loreen, die hüterin der welten

Die Hüterin der Welten

Sabine Schulter
Flexibler Einband: 548 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 31.05.2016
ISBN 9783837005301
Genre: Fantasy

Rezension:

Die Schreibweise der Autorin ist in diesem Band sehr angenehm und doch von meinem persönlichen Gefühl her etwas anderes als wie in Mederia oder Azur. Ich konnte noch immer berührt und begeistert werden, aber trotz allem hat mir das Gewisse Extra gefehlt welches ich bisher bei allen ihren Büchern hatte. Dies tut der Geschichte jedoch keinen Abbruch.

Erzählt wird die Geschichte aus der Sichtweise von Néle, welche einen sehr aufgeweckten und vielfältigen Charakter in sich birgt.

Néle ist freundlich, taff und unglaublich liebevoll. Sie mag ihr Leben eigentlich wie es ist, doch nach dem Verrat ihres Freundes und der unvorhersehbaren Reise nach Loreen verändert sie sich. Ihr Weltbild wird durch dieses neue und so ganz andere Leben, durch die vielschichtigen Charaktere und Gegenden komplett umgekrempelt und so gefällt sie mir glatt noch etwas besser. Wo früher vor allem Sie und ihre Arbeit wichtig waren, sind nun auch Freunde, Familie und die Liebe wichtig und werden an erste Stelle gestellt. Ich empfand diese Wandlung als sehr angenehm.

Mathey ist unser Ritter in strahlender Rüstung. Er ist besonnen, freundlich, hilfsbereit und dennoch auch ein eifriger Kerl welchem vor allem seine Arbeit und sein Herr unglaublich wichtig ist. Er ist ein Gentleman höchster Klasse und ich muss sagen, dass ich ihn irgendwie gerne mal zur Weißglut gebracht hätte. Einfach weil ich mal sehen wollte, ob er irgendwann auch mal nicht die Kontrolle behält. Ein sehr interessanter und einnehmender Charakter.

Liam ist mein absoluter Favorit in dieser Story. Er ist supersweet, sprudelt nur so vor Energie und Scharbanak. Mit ihm könnte man tatsächlich Pferde stehlen, er ist der perfekte beste Freund und ich denke auch so ist er einfach ein Charakter den man lieben muss. Er bringt einfach noch etwas würze in die Geschichte mit hinein. :)

Sarina ist Néles Zofe und später auch sehr gut Freundin. Sie ist zu Beginn noch sehr zurückhaltend, aber nach und nach taut sie auf und wird auch für den Leser greifbarer und rabiater. Sie weiß sich durchaus zu währen. ;)

Auch alle weiteren Charakter erhalten ein Wesen, welches man gut greifen und fühlen kann. Die Autorin versteht es unterschiedliche Protagonisten einzubauen, welche die komplette Story auflockern und gleichzeitig auch spannender machen können.

Insgesamt gefällt mir die komplette Umsetzung sehr gut und ich konnte der Geschichte von Anfang bis Ende sehr gut folgen. Ab und an empfand ich manche Stellen als etwas zu langatmig was jedoch im ganzen betrachtet nicht allzu schlimm ist. Der Leser hat irgendwann natürlich eine Ahnung wohin die Reise gehen soll, doch der Weg bis dorthin ist oft unvorhersehbar und vor allem mit vielen Überraschungen bestickt sodass es nie langweilig wird und man eine Menge mit Néle erleben kann.

Der Aufbau dieser Welt war wirklich toll. Ich konnte mir die Gegend, die Tiere und Menschen, sowie die Überspringe zwischen den Welten sehr gut vorstellen. Habe einen Einblick darin erhalten und war unglaublich neugierig darauf, was man alles erleben kann.

Insgesamt hat mich die Geschichte durchaus sehr gut unterhalten, hat mich in eine wunderschöne Welt mit außergewöhnlichen Protagonisten und Welten gezogen und gleichzeitig auf eine gefährliche und dennoch schöne Reise mitgenommen.

Mein Gesamtfazit:

Nachdem ich auch schon andere Bücher der Autorin gelesen habe, muss ich sagen dass mir die Geschichte um Néle zwar wirklich sehr gut gefallen , aber mir der gewisse Touch gefehlt hat. Bei Mederia bzw. Azur war ich regelrecht gefesselt, konnte gar nicht mehr aufhören und war mehr gebunden.
Die Hüterin habe ich unglaublich gerne gelesen, war neugierig auf die weitere Entwicklung und dennoch hat mir der entscheidende Touch gefehlt um es unvergesslich zu machen.

Dennoch lohnt es sich alle Mal die Geschichte zu lesen und zu genießen!

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fantasy, bücher, impress, felicitas brandt, ebook

Als die Bücher flüstern lernten

Felicitas Brandt
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 05.01.2017
ISBN 9783646602593
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Schreibweise der Autorin ist sehr angenehm und leicht zu verfolgen. Sie ist in dieser Geschichte sehr jung, spritzig und wortspielerisch gehalten, was immer mal wieder zu kleinen Schmunzlern bei mir gesorgt hat.

Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Hope, welche einen sehr schwierigen, trotzköpfigen und einnehmenden Charakter hat. Das Leben hat ihr bisher einige Schwierigkeiten bereitet und so ist sie zu einem sehr sarkastischen Wesen geworden, was Gefühle nur schwer bis gar nicht akzeptieren und annehmen kann.

Ich mochte ihren Charakter insgesamt eigentlich ganz gerne, allerdings war mir manchmal ihre Kälte und Unnahbarkeit etwas zu viel. Sie hat mich zwischenzeitlich einfach etwas genervt und mich unverständlich dastehen lassen, auch wenn es teilweise eventuell nachvollziehbar war. Mir hätte hierbei jedoch eine Entwicklung in die ruhigere und vertrauensvollere Art besser gefallen.

Sam ist ein offener, unglaublich liebevoller und vielschichtiger Komiker in der Geschichte. Ich mochte ihn vom ersten Moment an unheimlich gerne. Er ist ein gefühlsbetonter, unglaublich liebevoller und filmbegeisterter Charakter, der immer wieder seine Phasen hat mit welchen er mich zum schmunzeln und lachen gebracht hat. Er kommt mir in der Geschichte so viel jünger vor, als er tatsächlich angibt zu sein und dennoch hat mir sein Wesen sehr gut gefallen. Ab und an war er mir fast etwas zu ruhig, hat zu viel Vergebung gegeben aber auf der anderen Seite war es auch mal erfrischend gegenüber der negativen Hope. ;)

Die Umsetzung der Geschichte hat mir insgesamt wirklich gut gefallen. Die Idee mit der Reise in Bücher, zu den verschiedensten Charakteren und in die außergewöhnlichsten Welten finde ich ja sowieso einfach nur bemerkenswert und genau deshalb hat mich dieses Buch auch angesprochen.

nsgesamt habe ich mich wirklich wohl in dieser Geschichte gefühlt, habe mich zusammen mit Sam und Hope auf eine Reise in die Vergangenheit gemacht, lernte viele unterschiedliche Geschichten und Filme neu kennen und habe einige Parallelen gezogen.

Die eingebaute Liebesgeschichte ist verzwickt, nicht ganz ausgeprägt und dennoch irgendwie ganz süß zu lesen. Sie nimmt nicht den Hauptgrund der Geschichte ein, zeigt sich aber dennoch immer mal wieder wenn auch eher von Sam's Seite her.

Das Ende dieses Buches ist zum einen abgeschlossen und doch auch irgendwie noch relativ offen gehalten. Es könnte noch weiter gehen, Sam und Hope könnten noch so viele Orte bereisen, so einige Abenteuer erleben und ich denke nicht nur die Leser haben hierfür tolle und vielschichtige Ideen und wer weiß, vielleicht juckt es der Autorin irgendwann mal wieder zwischen den Fingern und wir reisen gemeinsam mit den Beiden nochmals in weitere Geschichten. :)

Mein Gesamtfazit:

Insgesamt eine süße, wenn auch etwas verquere und mit jugendlicher Sprache angehauchte Geschichte, die uns in die Welt der Bücher und Filme zieht. Ich habe mich beim Lesen gut aufgehoben gefühlt, konnte mit Sam und Hope lachen, habe durchaus auch mal am liebsten ein paar Kopfnüsse verteilt und dennoch leider immer mal wieder meine kleinen Schwierigkeiten gehabt.

Trotz allem eine süße Geschichte um in ein Buch über viele Bücher einzutauchen. :)

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