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46 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Ewig - Wenn Liebe entflammt

Rhiannon Thomas
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 22.06.2017
ISBN 9783737354707
Genre: Jugendbuch

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60 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

liebe, gefängnis, kirsty moseley, eifersucht, junge liebe

Fighting to Be Free - Nie so geliebt

Kirsty Moseley , Christiane Meyer
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 12.06.2017
ISBN 9783956496806
Genre: Romane

Rezension:

Die Schreibweise der Autorin ist recht angenehm, ruhig und konnte von mir sehr einfach und schnell nachverfolgt werden wobei es immer mal wieder Stellen gab die etwas unausgereift waren. Es hatte den Eindruck, als wüsste die Autorin jetzt gerade zu diesem Zeitpunkt nicht wie sie das ganze am besten weiterführen solle. Trotz allem konnte man der Geschichte flüssig und ohne große Probleme folgen.

Erzählt wird die Geschichte aus den Sichtweisen unserer Hauptprotagonisten, sodass man sowohl Jamie als auch Ellie näher kennenlernen und sich ein Bild von beiden machen konnte.

Ellie ist ein sehr offener, freundlicher und ausgeglichener Charakter. Insgesamt war sie schön zu verfolgen, wobei mir ab und an so ein bisschen die Ecken und Kanten gefehlt haben. Sie wurde stets als perfekt dargestellt, sodass der gewisse Reiz einfach verloren ging. Es wäre besser gewesen, wenn sie nicht in allem so gut gewesen wäre sondern tatsächlich auch mal untypisch und dafür eher menschlich rübergekommen wäre.

Jamies Charakter mochte ich insgesamt wirklich sehr gerne, wobei er mir manches Mal einfach zu unsicher und vorsichtig war. Er ist auf der einen Seite der totale Kämpfer und jemand der sich zu verteidigen weiß bzw. Einfluss auf andere nehmen kann und auf der anderen Seite jemand, der verletzlich und vorsichtig ist. Natürlich ist dieser Kontrast insgesamt sehr interessant, allerdings war er mir manchmal etwas zu extrem. Vor allem, da er selber erst 18 Jahre alt ist. Manchmal kam er mir innerhalb der Geschichte eher wie 25-28 vor. ^^°

Die Umsetzung der Geschichte fand ich insgesamt sehr angenehm, wobei gerade im Mittelteil sehr viel Spielraum war für eine spritzigere Ausführung gewesen wäre. Der Start in das Buch war fesselnd, mitreisend und konnte mich vollkommen überzeugen. Selbst die Anziehungskraft der Charaktere hat die Autorin wirklich gut verpackt, sodass ich wirklich überrascht war dass es sogar mich überzeugen konnte. Leider wurde es innerhalb des Voranschreiten der Geschichte alles etwas zu ruhig und unwichtiger. Auch wenn mich die Geschichte trotz allem gefesselt und gut unterhalten hat, wurde viel Spielraum im Mittelteil verspielt. Die Autorin hat einige Situationen eingebaut, welche das ganze eher abgeflaut statt angeheizt haben.

Insgesamt muss ich sagen, dass mich vor allem der Anfang und das Ende der Geschichte begeistern konnten, wenn auch hier ein paar Entscheidungen nicht ganz nachvollziehbar für mich waren. Der Mittelteil hätte etwas gekürzt gehört, denn wie heißt es so schön „In der Kürze liegt die Würze“ und das hätte hier perfekt gepasst. Auch wenn man alles recht flüssig lesen konnte, hat es gerade im Mittelteil immer mal wieder Längen gegeben die mich als Leser etwas haben hängen lassen.

Dennoch bin ich sehr gespannt auf den zweiten Teil der Reihe und werde ihn auf alle Fälle lesen, einfach um herauszufinden wie sich die Charaktere entwickeln und ob es schlussendlich tatsächlich noch gut ausgehen kann. .)

Mein Gesamtfazit:

Mit „Fighting tob e Free – Nie so geliebt“ hat Kirsty Moseley einen insgesamt ganz schönen Roman ins Leben gerufen, der neugierig macht und durchaus auch fesseln kann. Leider hat sie es verpasst den Mittelteil spritziger und spannender zu gestalten, sodass ich als Leser hierbei etwas Schwierigkeiten hatte. Dazu hätten den Charakteren ein paar Fehler bzw. weniger Klischeebelastende Züge gut getan.

Trotz allem wurde ich gut unterhalten und fand die Idee der Geschichte interessant und prinzipiell ganz gut umgesetzt, sodass ich nun neugierig darauf bin wie sich das ganze im zweiten Band entwickeln wird.

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59 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

morgan

Ein Sommergarten in Manhattan

Sarah Morgan , Jutta Zniva
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 12.06.2017
ISBN 9783956496707
Genre: Liebesromane

Rezension:

Die Schreibweise der Autorin kann mich immer wieder von sich überzeugen. Sie ist ruhig, gefühlvoll und sorgt dafür dass man in der Geschichte mitgetragen wird. Es ist dadurch sehr einfach, sich in die Charaktere hineinzuversetzen und einen Bezug zu ihnen aufzubauen.
Erzählt wird diese Liebesgeschichte aus der Perspektive zweier Hauptcharaktere, welche uns einen ganz schönen Einblick in ihre Gefühlswelt gegeben haben.

Frankie ist ein sehr ängstlicher Charakter, wenn es um Gefühle, die Liebe und Männer geht. Eigentlich ist sie selbstbewusst, kann anderen die Stirn bieten und weiß was sie im Leben möchte. Trotz allem merkt man sehr schnell innerhalb der Geschichte, dass sie mit Gefühlen nicht allzu viel anfangen kann was durchaus mit ihrer Kindheit zusammenhängt.

Matt ist ein offener, freundlicher, hilfsbereiter und eigentlich mehr oder weniger perfekter Kerl. Der Traum einer jeden Schwiegermutter würde ich meinen. Es war mal sehr schön, dass die Autorin nicht den typischen Bad Boy eine Reise der Liebe gegeben hat, sondern dem soften Kerl von nebenan welcher zwar durchaus selber unschöne Erfahrungen gemacht hat, aber dennoch an die Liebe und das Vertrauen glaubt.
Die Umsetzung der Geschichte finde ich ganz gut gelungen. Die Autorin hat den Ansatz in dieser Liebesgeschichte nicht darauf gesetzt, dass die Charaktere ihre Liebe erkennen sondern darin wie sie damit umgehen und wahrnehmen. Die Gefühle füreinander kennen die Charaktere sehr schnell und auch darüber hinaus wissen sie wie der Gegenpart fühlt. Das eigentliche Problem liegt in der Bewältigung der Angstprobleme, welche auf Seiten Frankies bestehen.

Die Entwicklung der Gefühle, des Vertrauens und der Hoffnung hat die Autorin sehr schön hinbekommen. Insgesamt ist das Buch dadurch natürlich ruhiger, nachdenklicher und gleichzeitig auch etwas fordernder. Man muss sich in Frankies Lage versetzen um zu erkennen, dass ihre Probleme tatsächlich in der Vergangenheit liegen und nicht so einfach zu überwinden sind.

Insgesamt hat mir die Geschichte sehr gut gefallen, ich konnte ihr gut folgen und mochte sowohl die Haupt-, als auch die Nebencharaktere sehr gerne. Trotz allem hat mir so ein bisschen der Pfiff gefehlt, welcher mich regelrecht an das Buch gebunden hätte.

Nun bin ich trotzallem sehr neugierig darauf, wie Eva ihren Partner fürs Leben finden wird.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Ein Sommergarten in Manhattan“ hat Sarah Morgan durchaus einen schönen und gefühlvollen zweiten Teil der Reihe ins Leben gerufen. Wenn er auch etwas ruhiger und nachdenklicher wirkt, hat er mich überzeugen können. Die Entwicklung der Ängste und Hoffnungen waren mal eine andere Seite des Finden von Liebe.

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28 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

badbo, dystopie, liebe, impress, fantasy

Blaze

Vivien Summer
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 01.06.2017
ISBN 9783646603392
Genre: Sonstiges

Rezension:

Die Schreibweise ist wie schon in den anderen Büchern sehr ruhig und einfach gehalten, sodass man sich als Leser sehr schön in alles hineinversetzen kann und so auch recht schnell voran kommt. Erzählt wird noch immer alles aus der Sichtweise von Malia, was ich so langsam leider etwas schwierig finde was das Verständnis gegenüber anderer Charakter und bestimmter Situationen angelangt.

Nachdem ich diesen dritten Band gelesen habe, muss ich für mich leider feststellen dass ich die Reihe nicht weiterführen werde. Auch wenn ich die umgesetzte Grundidee wirklich spannend und interessant fand, wird die Umsetzung mit jedem Band noch verwirrender, kurioser und für mich leider teilweise nicht ganz nachvollziehbar. Die Hintergründe von Chris finde ich grausam und kindisch, daher kann ich diese Himmelei von Malia auch so gar nicht nachvollziehen.

Malia ist dazu weiterhin ein Charakter, der vorwiegend jammert und schmachtet. Ihre Gedankengänge greisen sich vorwiegend um Chris und egal was sie für schlimme und grausame Details über ihn erfährt, sie glaubt an ihn mit kleinen Zweifeln die aber immer wieder in den Hintergrund rücken. Ganz besonders aufgestoßen ist mir dabei eine Situation, worum es zwischen den beiden um Vertrauen geht. Nur weil der eine es verlangt, heißt das für mich nicht dass es durch ein paar Antworten sofort vorhanden ist. So was muss man sich erarbeiten.

Dieses Mal gab es leider so einige Situationen in der Geschichte, welche mich haben den Kopf schütteln lassen und mein Verständnis auf die Probe gestellt haben. Manchmal kam ich mir leider tatsächlich wie im Kindergarten vor, wenn ich die Entscheidungen der einzelnen Charaktere verfolgt habe.

Ich muss dazu gestehen, dass ich das Buch zwar gelesen aber teilweise tatsächlich auch nur überflogen habe. Vor allem Malia mit ihrem sehr rosaroten Brillenglasblick und Chris mit seinem groben, gefühllosen und chefmäßigen Verhalten haben es mir wirklich schwer gemacht weiter in die Geschichte einzutauchen was wirklich schade ist.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Die Elite – Blaze“ hat Vivien Summer mich leider überhaupt nicht überzeugen können. Die Geschichte an sich ist weiterhin interessant und macht neugierig darauf, was hinter allem steckt doch werden die beiden Hauptcharaktere für mich persönlich mit jedem Band schlimmer. Ihre Art und Weise hat mich eher verschreckt, als neugierig gemacht was schlussendlich leider auch meine Leselust beeinflusst hat.

Trotz, dass mir dieser dritte Teil leider nicht gefallen hat ist das nur meine persönliche Meinung. Das sollte niemanden davon abhalten die Reihe weiterzulesen, denn das persönliche Empfinden ist ja bei jedem anders. :)

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302 Bibliotheken, 11 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

titanen, götter, dämonentochter, daimonen, halbgötter

Erwachen des Lichts

Jennifer L. Armentrout , Barbara Röhl
Fester Einband: 432 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 12.06.2017
ISBN 9783959670968
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ich liebe bisher alle von mir gelesenen Fantasygeschichten der Autorin und ich war so unglaublich neugierig auf die Reihe um Götterleuchten. Im Grunde ist es ja eine Zusatzreihe zu „Dämonentochter“ und trotz dass ich sie nicht gelesen habe, bin ich mit allem sehr gut zurecht gekommen. Die Autorin erklärt alles wichtige, gibt Einblicke sodass man über alles notwendige informiert und mit den Hintergründen mehr als vertraut ist. Perfekt um auch unwissenden den Einstieg zu erleichtern.

Die Schreibweise der Autorin ist auch in diesem ersten Band wieder gefühlvoll, mitreisend, bildhaft und einfach nur sehr angenehm. Ich habe die ersten Seite gelesen und war danach eigentlich nur noch am inhalieren. Ich bin durch die Geschichte getragen worden, konnte die Charaktere mehr als greifen und konnte ein Teil des ganzen werden.

Die Dialoge sind herrlich erfrischend, die Charaktere offen und vielseitig, sodass es mir einfach nur unheimlichen Spaß gemacht hat der ganzen Geschichte zu folgen. Gerade die Kapeleien zwischen Apolo und Seth sind gerade zum Anfang der Geschichte einfach toll, sie lockern auf und brachten mich mehr als einmal zum schmunzeln.

Josie ist ein taffes Mädchen, welches jedoch ihre Vergangenheit und Sorgen mit sich herumträgt. Trotz allem ist sie offen, freundlich und man merkt schon auf den ersten Seiten dass sie ein taffer Charakter ist. Ich konnte mich relativ schnell auf sie einlassen und bin ihr gerne auf dieser kleinen Reise gefolgt.

Seth ist der Knaller. Er ist offen, hilfsbereit, manchmal leicht genervt und gleichzeitig herzensgut und unglaublich erheiternd. Seine Dialoge haben mich mehr als einmal schmunzeln bzw. auflachen lassen. Er hat mit sich und seinem Leben mehr oder weniger abgeschlossen, denn er lebt nur noch für seine Aufgabe. Doch er überspielt seine Sorgen und Ängste sehr gut. Ab dem Moment in welchem Josie auf den Plan tritt ändert sich nach und nach etwas in Seth und lässt sein Wesen etwas verändern und ich bin soooo gespannt was wir von ihm noch alles erleben werden.

Natürlich gibt es noch einige Charaktere mehr, darunter wohl altbekannte Kameraden aus der Buchreihe von „Dämonentochter“, als auch neue und unbekannte. Man merkt sehr schnell innerhalb der Geschichte welche Person noch eine wichtigere Rolle spielt und welche nicht. Die wichtigen Charaktere sind greifbar, sodass man sie sich sehr gut vorstellen und ein Band knüpfen kann.

Die Umsetzung der Geschichte ist rasant, gefühlvoll, amüsant und für mich sehr schön umgesetzt. Von der ersten bis zur letzten Seite hat die Autorin es geschafft mich gefangen zu nehmen, mich an die Geschichte zu fesseln und mir eine faszinierende Welt über Götter zu erzählen.

Die Autorin zeigt schon im ersten Band, dass wir auch von dieser Geschichte viel erleben werden und dass der Verlust liebgewonnener Charakter durchaus ein Thema sein dürfte.

Der Schluss dieses ersten Bandes ist sehr schön gewählt worden wie ich finde. Er macht neugierig auf den zweiten Teil, ohne den Leser regelrecht mit einem Cliffhänger zu schockieren. ;)

Mein Gesamtfazit:

Mit „Götterleuchten – Erwachen des Lichts“ hat Jennifer L. Armentrout wieder einen für mich bombastischen Auftakt einer vielversprechenden und mitreisenden Reihe geschaffen. Die Charaktere sind greifbar, die Geschichte rasant und witzig und die Umschreibungen bildhaft.
Ich möchte unbedingt wissen wie es weitergeht und was sich die Autorin noch hat alles für uns einfallen lassen.

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24 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

mederia, lana, sabine schulter, gut und böse, fantasy

Mederia - Kampf um Tetra

Sabine Schulter
E-Buch Text: 416 Seiten
Erschienen bei Selfpublisher, 02.06.2017
ISBN B0711NZ9QR
Genre: Fantasy

Rezension:

Nach dem lesen des ersten Bandes war ich in der Welt von Mederia gefangen. Die Autorin hatte es geschafft, mich in diese faszinierende und bezaubernde Welt regelrecht hinein zu katapultieren und ich war gespannt, ob sie dies auch im zweiten Band wieder schafft.

Die Schreibweise der Autorin ist noch immer ruhig, fesselnd und sehr bildhaft sodass man sich die Umgebungen sowie die einzelnen Charaktere sehr schön vorstellen kann. Ich habe mir das Geschehen bildhaft vorstellen und mir so die Welt um Mederia immer weiter aufbauen können.

Die Charaktere nehmen in diesem zweiten Band nochmal zu und wir begegnen altbekannten wie auch neuen Personen. Nicht alle konnte ich komplett greifen, aber trotz allem erhielten sie vorwiegend ein Wesen das man erahnen und ersehen konnte.

Lana ist auch in diesem Band eine sehr starke, aufopferungsvolle und vielversprechende Persönlichkeit die sich relativ zügig in Dinge einfinden kann. Ich mochte ihr Wesen, ihre Gefühlswelt und auch ihren Umgang mit anderen Charakteren. Trotz allem hat mir in diesem Band etwas bei ihr gefehlt, dass mich unwiderruflich an sie fesselt und ich hoffe, dass dies im dritten Band wiederkommen wird.

Gray ist noch immer der besonnene, durchdachte und liebenswürdige Dämon wie wir ihn auch schon im ersten Band kennengelernt haben. Ich mag seine Art und Weise, warte aber gleichzeitig sehnsüchtig auf den Zeitpunkt wo er aus der Haut fährt. Es reizt mich einfach ihn auch mal unbeherrscht zu erleben, einfach um ihm mal ein paar mehr Gefühle zu entlocken ;)

Auch die weiteren Charaktere, darunter die Freunde und Familie von Lana, Grays Schwester und Bruder, die Drachen, die Königinnen und viele weitere erhalten ein Wesen und können größtenteils geformt werden. Ich habe darunter durchaus ein paar neue Lieblinge gefunden, die wir hoffentlich auch im dritten Band wieder treffen werden ;)

Insgesamt hat mir die Geschichte sehr gut gefallen, wobei ich sagen muss das gerade die erste Hälfte sehr ruhig abgelaufen ist. Hier hat mir oftmals leider ein bisschen der Schwung gefehlt, welcher mich schneller und vor allem mitziehender voran drängt. Natürlich muss man bedenken, dass dieser Teil im Schloss spielt und dafür da ist Lanas Fähigkeiten auszuweiten. Hierbei hätte ich mir allerdings etwas mehr vom Training gewünscht, wie sich Lana ihre neuen Kräfte aneignet und ob es auch mal Schwierigkeiten gab. Für mich waren hiervon etwas zu wenig Punkte aufgezeigt.

Trotz allem habe ich mich beim Lesen sehr wohlgefühlt, bin der Geschichte unheimlich gerne gefolgt und habe die schönen, wie auch unschönen Szenen miterlebt. Die Autorin hat einige unvorhersehbaren Situationen und Wendungen mit eingebaut, welche mich überraschen und schockieren konnten.

In Bezug auf die Liebesgeschichte im Buch muss ich sagen, dass sie in diesem zweiten Band etwas offensiver aufgezeigt, jedoch auch hier nicht wirklich ausgelebt wird. Die Autorin lässt die Blüte nur sehr langsam aufblühen, was sehr gefühlvoll ist und man hängt regelrecht daran zu erfahren wann sie es sich eingestehen werden und ob es doch ein Happy End geben kann.

Das Ende dieses zweiten Bandes ist sehr schön gewählt, da es auf der einen Seite neugierig auf die weitere Reise macht und gleichzeitig keinen allzu bösen Cliffhänger zurückgelassen.

Mein Gesamtfazit:


Mit „Mederia – Kampf um Tetra“ hat Sabine Schulter eine sehr ruhige, aber dennoch schöne und fesselnde Fortsetzung zur Reihe geschaffen die mich vor allem durch die wundervolle Umgebungen und die noch greifbareren Charaktere begeistern konnte. Ich habe mich als ein Teil von ihnen fühlen können und freue mich unheimlich auf ein baldiges Wiedersehen.

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23 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

liebe, gefahr, love, dystopie, rebellen

Love & Revenge 1: Zirkel der Verbannung

Annie J. Dean
E-Buch Text: 404 Seiten
Erschienen bei Dark Diamonds, 26.05.2017
ISBN 9783646300505
Genre: Sonstiges

Rezension:

Die Schreibweise der Autorin hat mich auch in dieser Geschichte wieder von der ersten Seite an gefangen genommen und überzeugt. Sie ist flüssig, gefühlvoll, rasant und mitreisend...genauso wie ich sie liebe. :)


Erzählt wird die Geschichte aus zwei Sichtwiesen unserer Hauptcharaktere und das in der Ich-Perspektive. Für mich als Leser perfekt, denn so konnte ich mich in die Charaktere noch besser hineinversetzen.


Dan ist ein Freigeist, daher hat sie auch Angst vor ihrem bevorstehenden Geburtstag. Sie gibt ein Stück Freiheit auf, was ihr so gar nicht gefällt. Doch ist sie gleichzeitig eine liebevolle, treue und herzensgute Person die trotz allem dieses Leben in Kauf nimmt um die Position ihres Bruders nicht zu gefährden bzw. zu stützen. Allerdings kommt es letztlich alles doch ganz anders wie geplant, denn ein Besuch im angesagtesten Club der Wilds ändert ihr Leben nur kurze Zeit später schlaghaft.


Rave ist ein gefährlicher, angsteinflößender und dennoch auch liebevoller, gefühlsbetonter und leidenschaftlicher Charakter. Er hat mich von der ersten Seite an Neugierig gemacht, ganz besonders weil man ihn so schwer einschätzen kann. Auf der einen Seite ist er die freundlichste Person auf der Welt und in bestimmten Situationen dafür wieder grausam und brutal. Diese Mischung hat mich persönlich gereizt, verängstigt und gleichzeitig begeistert überzeugt.


Die Umsetzung der Geschichte ist der Autorin hervorragend gelungen. Ich war von der ersten Seite an in der Geschichte gefangen, habe mir einen Überblick verschaffen können und wurde durch den roten Faden regelrecht durch die Geschichte gezogen. Die Autorin versteht es den Leser zu beeindrucken, zu überraschen, immer wieder mitzureisen und durch viele unvorhersehbare Wendungen und aktionreiche Szenen ans Buch zu fesseln.


Die Liebesgeschichte ging für mich gerade zu Beginn etwas sehr schnell von statten, wobei es mich tatsächlich schlussendlich gar nicht so gestört hat. In den meisten Büchern ist es immer häufiger der Fall, dass die Protagonisten relativ schnell ihr Gefühl für einander finden. Solange die Autorin, wie in diesem Fall, jedoch versteht die Liebesgeschichte im Hintergrund zu lassen und den Hauptteil der Story nicht zu vergessen ist das vollkommen in Ordnung.


Die Unterscheidung in Gut und Böse dieser Dystopie war und ist wirklich schwierig. Welche Seite „Circles“ bzw. „Wilds“ ist tatsächlich die gefährliche, unterdrückende und böse. Oder gibt es überhaupt ein Richtig und Falsch in dieser Sache?


Die Autorin schafft es in diesem ersten Band eine Menge Fragen aufzuwerfen, einige unschöne, faszinierende und hilfreiche Antworten einzubauen und dennoch den Abschluss so zu gestalten dass man mit diesem Cliffhänger regelrecht darauf wartet endlich weiterlesen zu dürfen. Es ist noch so viel offen, die Situation ist gefährlich und die Wendung besorgniserregend.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Love & Revenge“ hat Annie J. Dean einen bombastischen Auftakt ihrer neuer Dystopie-Dilogie hingelegt. Sowohl die Charakter, die Umgebung als auch die Umsetzung konnten mich auf ganzer Linie überzeugen. Sie hat es geschafft mit beim Lesen regelrecht an das Buch zu fesseln und durch immer wieder neue Entwicklungen zu überraschen.
Ich bin sehr gespannt darauf, was wir im zweiten Band dieser Reihe noch alles erleben werden.

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

gefängnis, lüge, liebe, rache

All die süßen Lügen

Rebecca Wild
E-Buch Text: 276 Seiten
Erschienen bei Impress, 04.05.2017
ISBN 9783646603569
Genre: Sonstiges

Rezension:

Die Schreibweise der Autorin konnte mich wieder voll und ganz überzeugen. Ich konnte mich mit den Charakteren verbünden, die Umgebungen wahrnehmen und der Geschichte sehr einfach und schnell folgen.

Jaclin ist ein starker, vielschichtiger und überaus interessanter Charakter. Sie konnte mich vom ersten Moment neugierig machen. Sie hat eine schwierige Vergangenheit und dennoch wirkt sie offen, vielschichtig und freundlich. Ab und an merkt man ihre Verschlossenheit, welche aber immer tiefere Risse bekommt je weiter wir in die Geschichte hineinfallen.

Ian ist ein liebevoller, verquerer und lustiger Zeitgenosse welcher sofort mein Herz erobert hat. Er ist offen, freundlich und für jede Menge Späße bereit und dennoch steht er mit zwei Beinen im Leben was mich persönlich begeistert hat. Er ist das genaue Gegenteil von Jaclin und vielleicht deshalb auch so passend. :)

Neil ist ein schwieriger Charakter, der mich leider nicht von sich überzeugen konnte. Sein Wesen wurde durch seine Kindheit geformt und die Autorin schafft es auch, dass man ihn greifen kann. Trotz allem konnte ich seine Richtungsweisen nicht immer nachvollziehen. Er war für mich oft schwierig einzuschätzen.

Die Umsetzung der Geschichte ist sehr süß aufgebaut worden. Wir erleben im Grunde die Wandlung von Jaclin, wie aus Wut, Hass und Rache auf einmal Freundschaft, Hoffnung und Liebe wird. Die Autorin hat es geschafft eine interessante und vielschichtige Geschichte zu schaffen, die nicht nur Jugendliche begeistert. Es ist eine süße Liebesgeschichte, welche man mit einem guten Gefühl verfolgen kann.

Es wird kurzzeitig spannend, durch unvorhersehbare Wendungen immer wieder interessant und durch die Schlagabtäusche zwischen Ian und Jacks erheiternd. Auch Hazel ist ein toller Charakter, welche durch ihre Art ebenfalls die Geschichte auflockert.

Definitiv eine Geschichte, mit der man ein paar schöne und entspannte Lesestunden verbringen kann.

Mein Gesamtfazit:


Mit „All die süßen Lügen“ hat Rebecca Wild eine süße Liebesgeschichte ins Leben gerufen, welche durchaus Dramen beinhaltet aber vorwiegend mit Charme und Witz überzeugen kann. Die Charaktere sind greifbar, die Umsetzung mit immer wieder kleinen Wendungen, die Geschichte locker leicht und genau das richtige für einen lauen Sommerabend.

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287 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 26 Rezensionen

verlag fischer, romantasy, jugendroman, liebe, venedig

Pearl - Liebe macht sterblich

Julie Heiland
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 24.05.2017
ISBN 9783841440174
Genre: Fantasy

Rezension:

Was mir gleich zu Beginn aufgefallen ist, die Autorin hat eine sehr ruhige, fesselnde und bildhafte Schreibweise. Ich konnte mich von Beginn an in die Geschichte sehr gut einfinden, einen Bezug zu den Charakteren aufbauen und mir selber einen guten Rundumblick ermöglichen.

Die Geschichte selber spielt in Venedig, der Stadt der Liebe und ich finde die Autorin hat es durchaus geschafft ein Gefühl für diese Stadt zu vermitteln. Ob man nun schon mal dort war oder ob es ein ganz unbefleckter Besuch ist, man kann diesen Ort durch die Geschichte erspüren was mich persönlich begeistert hat.

Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Pearl, unserer Hauptprotagonistin und einem Jäger, welcher zwar eine wichtige Rolle in der Geschichte spielt aber nicht der eigentliche Liebespart ist. Ich persönlich fand diese Konstellation mal sehr erfrischend und neu, sodass ich mich sehr gerne darauf eingelassen habe.

Pearl scheint ein sehr ruhiges, hoffnungsbereites und liebenswürdiges Wesen zu haben, welches sich immer wieder versucht aufzuraffen und an eine Erlösung zu glauben. Wie viele Rückschläge sie auch erleiden muss, sie versucht mit Hilfe ihrer Freunde nicht daran zugrunde zu gehen. Trotz allem merkt man auch, dass sie am Ende ihrer Kräfte ist und kurz vor der Schwelle der Verzweiflung steht. Was auch durch die Entwicklung ihrer „Familie“ begünstigt wird.

Damien ist ein offener, hilfsbereiter und freundlicher Charakter, der mich sofort neugierig gemacht hat. Er ist eine sehr starke und wichtige Stütze für Pearl und ich finde es fast etwas schade, dass man so wenig über ihn erfährt. Auch er zweifelt an der Erlösung, wenn er auch noch wesentlich öfters die Kurve bekommt und daran glaubt sein Glück zu finden. Sein Wesen ist ein wichtiger Bestandteil der Geschichte und vielleicht werden wir irgendwann auch seine Geschichte genauer ergründen können.

Die beiden eingebunden Jäger der Geschichte könnten unterschiedlicher nicht sein. Der eine verbittert, vom Leben gezeichnet und der andere voller Lebensfreude und stets mit dem positiven Gefühl der Hoffnung gefüllt. Schon von dem ersten Treffen auf diese beiden Charaktere, habe ich sie jeweils in eine Schublade gesteckt. Bei beiden konnte ich erahnen, in welche Richtung es gehen wird und letztlich habe ich auch richtig gelegen. Trotz allem waren sie interessant aufgebaut und gerade zum Ende hin, fand ich die Entwicklung gerade bei einem beängstigend, teilweise nachvollziehbar und interessant umgesetzt.

Die Grundidee der Geschichte empfand ich schonmal als sehr interessant, für mich persönlich altbekannt und doch vollkommen neu. Unsterbliche gibt es ja in vielen Büchern, aber hier haben wir es nicht mit Vampiren sondern mit Menschen zu tun die auf Grund ihrer Leben und der Liebe zu dem geworden sind was sie nun sind. Unsterbliche, die sich nach der Liebe verzehren und sehnen.

Die Autorin hat es sehr schön auf den Punkt gebracht, wie wichtig es doch ist die Liebe zu erfahren. Ganz egal ob es nun die Liebe zum Kind, den Eltern, der Geschwister oder dem Partner ist. Um ein erfülltes Leben zu haben, muss man das Gefühl Liebe durchaus mitbekommen haben. Dennoch finde ich auch, dass die Liebe hier in der Geschichte gerade zum Anfang hin sehr stark an Wörtern festgemacht wurde. Ich finde ja, dass zu diesem Begriff so viel mehr gehört der sich so richtig erst über die Zeit entwickeln kann.

Trotz allem liest sich die Geschichte schnell, einfach und sehr zügig. Die Entwicklung überrascht, kann überzeugen und auch wenn man nicht alle Charaktere vollständig greifen kann genügt es um zu jedem einen gewissen Bezug aufzubauen. Ich persönlich hatte unglaublich viel Spaß der Geschichte zu folgen und Pearls Suche nach der wahren Liebe zu begleiten.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Pearl – Liebe macht Sterblich“ hat Julie Heiland eine sehr schöne, gefühlvolle und interessante Geschichte über das Gefühl, die Suche und die Enttäuschung geschrieben. Realistische Charaktere, ein zauberhaftes Setting und eine schön ausgeformte Umsetzung lässt den Leser in die Geschichte eintauchen und gemeinsam mit Pearl nach der wahren Liebe suchen.

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308 Bibliotheken, 17 Leser, 0 Gruppen, 115 Rezensionen

fantasy, jugendbuch, cora carmack, stormheart - die rebellin, sturmjäger

Stormheart - Die Rebellin

Cora Carmack , Birgit Salzmann , Alexandra Rak , Carolin Liepins
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 22.05.2017
ISBN 9783789104053
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Schreibweise der Autorin ist angenehm, gefühlvoll, ausfüllend und mitziehend sodass ich mich unheimlich wohl in der Geschichte gefühlt habe. Bin ich am Anfang noch relativ langsam vorangekommen, hat sich das ab dem Zeitpunkt des Ausbruches geändert. Hier wurde es interessant, spannend und die Charaktere festigten sich. Eine tolle Wandlung.

Aurora ist die Königstochter, verlobt und hat Probleme mit ihren nicht vorhandenen Fähigkeiten. Mochte ich Rora zu Beginn noch nicht so richtig einschätzen können, hat sich das im Laufe der Geschichte sehr schnell gewandelt. Ich konnte sie greifen, ein Band mit ihr knüpfen und habe sie unglaublich gerne auf ihrer Reise begleitet.

Lock ist ein starker, geheimnisvoller und liebenswürdiger Charakter den ich sofort in mein Herz schließen konnte. Er ist herzlich, hilfsbereit und zu allen Schandtaten bereit. Ich hoffe, dass wir auch in den weiteren Bänden noch viel von ihm und seinen Facetten kennenlernen werden :)

Auch alle weiteren Charaktere bei den Sturmjägern konnten mich neugierig machen. Von einzelnen erhielt man mehr Hintergründe, bei anderen etwas weniger doch ich hoffe darauf dass sie auch weiterhin eine große Rolle in der Geschichte finden sodass wir sie nicht aus den Augen verlieren werden.

Rora's Verlobter, der Prinz aus Lock ist nur schwer einzuschätzen und auch wenn er mir gerade zu Beginn der Geschichte gar nicht so unsympathisch war hatte ich so meine Zweifel bei ihm. Doch auch nachdem man gemerkt hat, dass er einen Plan verfolgt war ich mir bezüglich seiner Gefühle nie 100%ig sicher. Ich bin gespannt was wir im zweiten Band mit ihm noch erleben werden und ob er tatsächlich der ultimative böse ist.

Die Grundidee dieser Geschichte fand ich schon mal genial, denn ich habe sie in dieser Variante bisher noch nicht gelesen. Ich war und bin fasziniert davon, dass Autoren doch immer mal wieder ganz neue und unbekannte Wegen gehen um die Leser zu begeistern.

Auch die Umsetzung der Idee hat die Autorin sehr schön geformt. Wenn es zu Beginn noch sehr ruhig und erklärend zuging, hat das Tempo nach kürzester Zeit zugenommen und ich war neugierig darauf wie sich Rora entwickelt und was wir über sie und die Stürme noch alles herausfinden werden.

Nach diesem ersten Band bin ich unglaublich neugierig darauf wie es weitergeht. Kann Rora ihr Königreich schützen oder wird sie an ihrem Kampf scheitern? Und was noch viel wichtiger ist…kann ihre Liebe zu einem Sturmjäger bestehen?

Mein Gesamtfazit:

Mit „Stormheart. Die Rebellin“ hat Cora Carmack einen fesselnden, gefühlvollen und fantasiereichen Reihenauftakt gestartet. Mit einer unverbrauchten Grundidee, greifbaren und liebevoll ausgebauten Charakteren und einer spannenden Umsetzung versetzt sie den Leser in eine Welt der Stürme und Naturgewalten, die so viel mehr sind als Wind, Regen und Gewitter.

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(75)

291 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

fire in you, liebe, j.lynn, piper, j. lynn

Fire in You

J. Lynn , Vanessa Lamatsch
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.05.2017
ISBN 9783492309240
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Nachdem ich nun das Buch gelesen habe, hänge ich etwas zwiegespalten zurück da ich nicht ganz sicher bin wie es mir letztlich gefallen hat. Die Schreibweise ist sehr angenehm und ruhig, sodass man dem Verlauf der Geschichte sehr gut und einfach folgen kann. Auch die Charaktere werden insgesamt sehr schön und nachvollziehbar geformt, sodass man auch hier einen recht guten Überblick erhält.

Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht unserer Hauptprotagonistin Jillian, welche durch einen schlimmen Vorfall für ihr Leben gezeichnet ist wenn auch größtenteils nur im Herzen. Sie ist ein sehr ruhiger, zurückgezogener und dennoch sehr freundlicher Charakter. Sie nimmt sich selber oft zurück und vergisst, dass es wichtig ist egal was kommt sein Leben zu leben. Gerade zu Beginn merkt man sehr schnell, dass Sie hier dringend Hilfe benötigt.

Brock ist offen, ehrgeizig und oftmals sehr von sich überzeugt. Ein kleiner Macho, der weiß wie er zu einem für sich positiven Ergebnis kommt egal in welcher Beziehung auch immer. Ich persönlich muss sagen, dass er mich nicht umgehauen hat. Weder sein Charakter, noch sein Auftreten haben mich voller Freude erzittern lassen. Ich konnte ihn nicht immer richtig greifen und auch sein Handeln hat mich immer mal wieder stutzen lassen. Wieso erst so spät und dann auf einmal so direkt...

Auch ich habe vor dem Lesen ja den Klappentext gelesen und muss sagen, dass dieser unglaublich irreführend ist. Denn Brock steht nicht kurz nach dem Vorfall vor ihr, denn es sind einige Jahre seit dem Schicksalsschlag vergangen was ich persönlich sowieso nicht ganz verstehen konnte. Er machte auf mich den Eindruck, dass er ein starker Kerl ist der sich durchsetzen kann. Diese Gespräche hätten viel früher stattfinden müssen. Aber egal.

Die Umsetzung der Geschichte war insgesamt sehr angenehm, an manchen Stellen prickelnd und liebevoll gestaltet. Man konnte sich beim Lesen wohlfühlen, hatte einen Teil-Bezug zu den Hauptcharakteren auch wenn man sie nicht immer verstehen konnte und verbrauchte insgesamt ein paar schöne Lesestunden.

Dennoch muss ich leider sagen, dass mich das Buch nicht vollkommen abgeholt hat. Verglichen mit anderen Liebesromanen hat mir das knistern gefehlt, dieses Gefühl dass ich jetzt gerne anstelle der Protagonistin wäre bzw. einfach voller Emotion beim Lesen bin. Das alles hat mir leider gefehlt und ich kann nicht sagen, ob es an der doch sehr „ruhigen“ und „unspektakulären“ Geschichte haperte oder an den doch manchmal etwas zähen Stellen. Insgesamt leider nicht wirklich mein Favorit.

Mein Gesamtfazit:

Mit „fire in you“ hat J. Lynn einen Liebesroman geschrieben, der von der Grundidee sehr interessant war, jedoch die Umsetzung mich persönlich nicht ganz überzeugen konnte. Mir fehlte leider immer mal wieder der Bezug bzw. das Verständnis bei manchen Entwicklungen und auch so zog sich die Umsetzung leider immer mal wieder.

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543 Bibliotheken, 36 Leser, 1 Gruppe, 92 Rezensionen

mona kasten, liebe, again-reihe, monakasten, feel again

Feel Again

Mona Kasten
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 26.05.2017
ISBN 9783736304451
Genre: Liebesromane

Rezension:

Nun was soll ich sagen, die Schreibweise der Autorin ist auch in diesem Band wieder locker, leicht und unglaublich gefühlvoll. Sie zeichnet die Charaktere so, dass man sie einfach lieb gewinnen muss.

Erzählt wird das ganze aus der Sichtweise von Sawyer, was ich unglaublich toll fand. Ihren Zwiespalt kennenzulernen war interessant und hat mich so noch näher an sie herangebracht. Sie ist nach außen hin gerade zu Beginn noch eine starke, aufbrausende und selbstbewusste Persönlichkeit. Aber nach und nach bekommt man mehr von ihr zu sehen und merkt wie verloren sie sich doch eigentlich fühlt. Wirklich sehr gefühlvoll und berührend umgesetzt.

Isaac ist der schüchterne Junge von nebenan, welcher sich verändern möchte. Ab und an hätte ich super gerne auch seine Sichtweise der Dinge mal wahrgenommen, da ich nicht immer vollständig hinter seine Fassade schauen konnte. Trotz allem war und bin ich von seiner Figur auch begeistert. Er ist schüchtern, liebenswürdig und treu. Sein Wesen gemeinsam mit Sawyer zu ergründen war wirklich toll.

Besonders loben möchte ich auch die Nebencharaktere, darunter vor allem Isaacs Familie und Sawyers Schwester. Die Herzlich- und Verletzlichkeit der jeweils anderen ist bei mir angekommen. Ich konnte mich sehr gut in fast alle hineinversetzen. Sawyer hat uns einen Rundumblick gegeben, der direkt ins Herz ging. Es war für mich ein richtiges Vergnügen, gerade die zwischenmenschlichen Entwicklungen zu verfolgen.

Die Umsetzung dieses dritten Bandes fand ich total klasse und mitreisend. Ich kann nun sagen, dass mich auch Sawyers Geschichte sehr berührt hat und sie nun definitiv mit um den Platz eins der Reihe kämpft. Die Autorin hat es den Charakteren nicht leicht gemacht und dennoch stets darauf geachtet, dass die Gefühle echt und ehrlich wirkten. Ich habe die Gefühle und die Charaktere abgenommen, konnte ein Teil von ihnen werden und habe die Geschichte gemeinsam mit ihnen gelebt.

Es ist unglaublich schade, dass die Geschichte nun schon erzählt ist, aber ich habe ein paar wunderschöne Lesestunden gehabt die mich im Herzen berührt haben und das bedeutet, dass ich dieses Buch nicht zum letzten Mal gelesen habe.

Mein Gesamtfazit:


Mit „Feel Again“ hat Mona Kasten Ihre Again-Reihe perfekt abgeschlossen. Auch diese Liebesgeschichte war gefühlvoll, verletzlich und wirkte echt und ganz so als ob sie tatsächlich so ablaufen könnte. Die Entwicklungen der Charaktere war nachvollziehbar und hat mich selber tief berührt. Wer Liebesgeschichten mag und sich dabei gerne fallen lässt, der ist hier auf alle Fälle vollkommen richtig.

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76 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

fantasy, durchschnittlich, auf immer gejagt, erin summerill, magie

Königreich der Wälder - Auf immer gejagt

Erin Summerill
E-Buch Text: 416 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 28.04.2017
ISBN 9783646928402
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Schreibweise der Autorin und der Übersetzerin ist locker, leicht, bildhaft, fantasievoll und mitreisend. Ich konnte mich von der ersten Seite an in die Geschichte hineinfallen lassen, war ein Teil von Tessa und habe mit ihr zusammen alles genaustens erlebt.

Erzählt wird die Geschichte aus der Sichtwiese von Tessa, unserer Hauptprotagonistin, was ich unglaublich praktisch und vielversprechend fand. Man konnte noch genauer in sie hineinschauen und dennoch durch ihre Gabe und ihre Offenheit auch vieles über alle anderen Charaktere herausfinden.

Tessa ist eine Kämpferin, welche stark, clever, liebenswürdig, zurückhaltend und dennoch auch offen und gefühlvoll ist. Ihr Wesen hat mich von der ersten Seite an eingenommen, denn trotz ihrer ganzen Schicksalsschläge gibt sie nicht auf, verzweifelt nicht völlig und gibt Freunden trotz Zweifel noch einmal eine Chance. Es war ein tolles Erlebnis ihren Charakter nach und nach zu erforschen und mit ihr die abenteuerliche Reise anzutreten.

Cohen ist ein vielschichtiger Charakter, der sehr verschlossen und trotz allem gefühlvoll, familienbezogen und freundlich ist. Der vermeindlich böse in der Geschichte bringt noch so manche Überraschung mit sich und ich bin mir sicher, auch nach diesem ersten Band werden wir wohl noch so einiges erleben dürfen.

Es gibt noch weitere Charaktere in der Geschichte, die Tessa prägen, leiten und formen werden. Darunter die guten, die schlechten und die man so schwer einzuschätzen weiß. Ich konnte mit wirklich sogut wie jedem Charakter etwas anfangen, wenn man auch nicht jeden perfekt einschätzen kann. Eine Vorstellung ist da und die ersten Ahnungen, kann man nicht immer vertrauen was ich persönlich sehr interessant gefunden habe.

Die Umsetzung dieser Geschichte ist grandios wie ich finde. Von der ersten bis zur letzten Seite war ich in der Geschichte gefangen, habe nach mehr gelechzt und wollte einfach nicht aufhören mit Lesen. Es gibt so viele Ereignisse, Kämpfe, gefühlvolle Richtungen, Offenbarungen und Überraschungen dass ich aus dem Staunen und Lesen nicht mehr rausgekommen bin.

Für einen Debütroman hat die Autorin meines Erachtens eine beachtliche Leistung hingelegt. Sie besticht mit schön ausgeformten, greifbaren und vor allem gefühlvollen Charakteren die auch gerne mal Taten statt Worte sprechen lassen. Dazu eine abenteuerliche, gefährliche und gleichzeitig liebevolle Reise mit Tessa auf der Suche nach der Wahrheit und der Freiheit.

Innerhalb der Geschichte gab es so einige Wendungen und Informationen die mich überrascht haben, auch wenn das ein oder andere zumindest erahnbar war. Dennoch hat es die Autorin geschafft auch mich immer mal wieder an der Nase herumzuführen, eine Lösung komplett anders ausfallen zu lassen und gerade zum Schluss nochmal innerhalb weniger Sätze eine Neugierde bei mir zu erfassen, dass ich es gar nicht erwarten kann weiterzulesen.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Auf immer gejagt“ hat Erin Summerili ein Romandebüt hingelegt, dass sich sehen lassen kann. Mit viel Gefühl, einer Menge Intrigen, Gefahren und nicht immer ganz einschetzbaren, aber dennoch greifbaren Charakteren hat die Autorin eine Story geschaffen die von der ersten bis zu letzten Seite fesselt und den Leser in seinen Bann zieht.

Wenn ich darüber nachdenke, was ich von diesem Buch erwartet habe dann muss ich sagen dass die Autorin mit ihrem Debüt diese definitiv getroffen bzw. überliefert hat. Die Story ist mitreisend, abenteuerlich, gefühlvoll und beinhaltet neben einer super umgesetzten Geschichte ein paar ganz wundervolle, greifbare und ausgefallene Charaktere.

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31 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

märchenadaption, märchen, rezension, maya shepher, hexe

Märchenhaft erblüht

Maya Shepherd
Flexibler Einband: 436 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 12.07.2016
ISBN 9783844809039
Genre: Fantasy

Rezension:

Die Schreibweise ist wie schon in den ersten Büchern relativ leicht zu lesen, wenn sie auch noch immer sehr sprunghaft ist. Innerhalb einzelner Kapitel wechselt die Autorin gerne zwischen den Charakteren hin und her, was mich immer mal wieder hat stutzen lassen. Ich musste erst überlegen, bei welchem Charakter ich nun gelandet bin. Für mich persönlich ist es etwas unglücklich, aber ich denke das ist eine reine Gefühlssache.

Die Charaktere im Buch bleiben vom Wesen her wie in den vorherigen auch, wobei Heera in diesem Band so ein bisschen ihre Spritzigkeit und Stärke verloren hat. Es hat natürlich mit der Gesamtsituation zutun, aber mir hat dadurch so ein bisschen etwas gefehlt. Insgesamt waren auch in diesem dritten Band die Charaktere für mich zu oberflächlich und viele Entscheidungen wurden ohne für mich nachvollziehbare Gründe in verschiedene Richtungen getroffen. Ich persönlich empfinde es einfach als sehr schade, dass man so wenig Zugang zu den Charakteren hat.

Die Einbeziehung der Märchen in die Geschichte finde ich ja noch immer eine wundervolle und wirklich tolle Idee, aber auf der anderen Seite ist sie für mein Gefühl her nicht so flüssig umgesetzt worden. Es werden viele Märchen mit einbezogen, aber oftmals ist der Übergang nicht wirklich passen bzw. abgehackt. Ich hatte beim Lesen manches Mal das Gefühl, dass diese Idee bzw. das Märchen unbedingt noch mit reinsollte auch wenn es nicht so ganz gepasst hat.

Die eingebauten Liebesgeschichten, welche gerade in diesem Band noch gefolgt sind waren ebenfalls ganz schön aufgesetzt, wobei mir auch hier oftmals einfach das Gefühl bei den jeweiligen Charakteren gefehlt hat. Dies bezog sich meistens auf die Damen, denn diese machten mir persönlich nie das Gefühl tatsächlich großartig für die jeweils anderen Herren zu schwärmen und waren schlussendlich doch total verliebt. Es war für mich leider nicht vollends stimmig.

Das Ende dieser Reihe war zwar von Beginn an klar, doch der Weg bis dahin war durchaus interessant und lustig zu lesen. Insgesamt finde ich den dritten Band der Reihe am schwächsten, aber dennoch bin ich froh zu wissen wie es denn nun letztlich mit Heera und Lean ausgegangen ist. :)

Gesamtfazit:

Mit „Märchenhaft Erblüht“ hat Maya Shepherd keinen fulminaten Abschluss der Märchenreihe hingelegt, aber trotz allem wieder viele Märchen und eine interessante und neugierig machende Reise eingebaut.
Ich denke Märchenliebhaber werden auf jeden Fall Ihren Spaß an der Reihe finden.

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44 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 35 Rezensionen

vampire, melody of eden, sabine schulter, dark diamonds, liebe

Melody of Eden - Blutrache

Sabine Schulter
E-Buch Text
Erschienen bei Dark Diamonds, 28.04.2017
ISBN 9783646300093
Genre: Fantasy

Rezension:

Die Schreibweise der Autorin ist auch in ihrem dritten und letzten Band der Reihe wieder flüssig, liebevoll und einlullend wie ich es bezeichnen möchte. Ich fühle mich beim Lesen wirklich immer gut aufgehoben und ganz so, als ob ich ein Teil der Charaktere wäre und somit alles schön ordentlich mitfühlen kann. Das kann Vor- und Nachteile haben, je nachdem wie die Stimmung im Buch gerade ist. 😉

Auf die einzelnen Charaktere möchte ich gar nicht mehr weiter eingehen, denn das hatten wir bei meinen ersten Rezi's und wir kennen Melody, Eden und die ganzen wichtigen Rudelmitglieder ja schon. Sie alle haben auch in diesem Band ihr Wesen behalten, wobei man durchaus die ein oder andere Veränderung wahrnehmen kann. Gerade wenn man in Bezug auf den Abschlusskampf zum Ende hinkommt.

Doch beginnen wir von vorne. Die Trennung zwischen Melody und Eden zieht sich auch im letzten Band noch ein ganzes Stückchen mit durch, wobei ich es toll fand dass man als Leser selber von beiden Seiten die Sichtweisen und Gefühle wahrnehmen konnte. Während unsere beiden Hauptcharaktere somit leiden mussten, hatten wir als Leser zumindest ein bisschen Hintergrundwissen und waren nicht ganz so verloren.

Die Entwicklung der Geschichte hat mir sehr gut gefallen, besonders da es nicht nur darum ging sich sofort auf Rufus zu stürzen und einen Racheakt zu starten. Die Autorin hat es geschafft diese Geschichte mit vielen kleinen weiteren Punkten zu versehen, die zum einen die Spannung nach oben getrieben haben und zum anderen uns andere Charaktere nochmal nähergebracht haben. Dabei hat sie es doch gleichzeitig tatsächlich gewagt, einen recht sympathischen wenn auch aufgedrehten Charakter bei mir unbeliebt zu machen. Was für eine Schande. ^^°

Die Gefühlsentwicklungen im Buch waren meiner Ansicht nach genau richtig verteilt. Man bemerkt durchaus, dass die Zugehörigkeit von Melody und Eden stärker wird und sie durchaus bezüglich der vorangegangenen Situationen vorsichtiger und näher aneinandergerückt sind und dennoch schafft die Autorin die Gradwanderung dass sie trotz allem aktiv werden und nicht die eigentliche Aufgabe aus den Augen verlieren.

Der Schlusskampf war wie ich finde sehr überraschend, denn wir erhalten hier nicht unbedingt einen blutrünstigen Kampf sondern tatsächlich mehr Strategie, Überraschung und psychische Angriffe die einen Kampf mal ganz anders haben dastehen lassen. Ich war tatsächlich begeistert, auch wenn ich das Ende in vereinzelten Punkten wohl etwas abgeändert besser gefunden hätte.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Melody of Eden“ hat Sabine Schulter eine gefühlvolle, spannende und interessante Geschichte mit neuartigen und liebenswürdigen Vampiren geschaffen. Es hat riesigen Spaß gemacht der Geschichte zu folgen und ich kann daher nur sagen, dass es sich unglaublich lohnt hier zuzugreifen. Lasst euch in eine wundervolle Liebesgeschichte ziehen, welche so viel mehr noch an Spannung, Freundschaft und Gefühl in sich birgt.

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12 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

geschichte, romance, sabine schulter, sonnenglut, fantasy

Sonnenglut

Vinya Moore , Sabine Schulter , Cornelia Pramendorfer , Jaqueline Kropmanns
E-Buch Text: 178 Seiten
Erschienen bei Selfpublisher, 12.05.2017
ISBN B06XFHBFZM
Genre: Fantasy

Rezension:

Insgesamt bin ich kein allzu großer Fan von Kurzgeschichten, da sie oftmals einfach viel zu kurz und schnell erzählt werden. Trotz allem war ich neugierig darauf, was mich bei dieser Anthologie erwarten würde.

Es werden viele verschiedene Genre angesprochen, was mir persönlich sehr gut gefallen hat. Im Großen und Ganzen muss ich aber sagen, dass der Inhalt an sich eher Durchwachsen ist. Die Geschichten sind teilweise (vielleicht auch gerade wegen der kurzen Seitenzahl) sehr verwirrend, irritierend und emotionslos. Ich konnte mich bei den meisten Geschichten einfach nicht richtig einfühlen und war leider auch teilweise froh dass es vorbei war.

Trotz allem muss ich zwei Geschichten, darunter „Das Feuer des Phönix“ von Sabine Schulter und „Flammender Schmerz“ von Jennifer Jancke herausheben. Diese beiden Kurzgeschichten konnten mich fesseln, neugierig auf die Charaktere machen und diese mir gleichzeitig näher bringen. Beide Autorinnen konnten mich überzeugen, dass man sich definitiv auch weitere Bücher von Ihnen anschauen sollte. Von Sabine Schulter kenne ich schon einige und ich werde mir nun gerne auch mal Jennifer Jancke genauer anschauen. ;)Wenn die Anthologie insgesamt auch eher Mittelmaß für mich war, konnten mich die zwei zuletzt genannten Geschichten davon überzeugen dass man immer auch ein paar Diamanten finden kann. *g*

Hier gehe ich kurz und knapp auf die einzelnen Geschichten ein.

Feuer des Phönix

Die erste Geschichte in der Anthologie stammt aus der Feder von Sabine Schulter, von welcher ich schon so einige tolle Bücher gelesen habe. Umso neugieriger war ich, mit welcher Fantasygeschichte sie uns hier begeistern wollte.

Mit Beginn der Kurzgeschichte fallen wir direkt in einen Kampf, einen lebensbedrohlichen Kampf in welchem sich Farium und Merica befinden. Es wird bedrohlich, spannend, gefühlvoll und fantasievoll. Ich konnte innerhalb dieser kurzen Geschichte trotz allem einen kleinen Bezug zu den Charakteren aufbauen und habe mit ihnen gehofft, gebangt und gekämpft. Auch wenn ich innerhalb dieser kleinen Geschichte nicht alles greifen konnte, war sie rundum super umgesetzt und ich habe jetzt eigentlich total Lust darauf noch mehr zu dieser Welt und diesen Charakteren zu lesen.

Definitiv eine tolle Kurzgeschichte, die mit Gefahr und dem richtigen Spritzer Gefühl begeistern kann.

Love/Hate

Diese kleine Kurzgeschichte hat mir insgesamt auch sehr gut gefallen. Die Autorin hat eine angenehme und recht einfach zu verfolgende Schreibweise, sodass man relativ schnell das Ende dieser kurzen Story erreicht hat. Insgesamt eine schöne kurzweilige und gleichzeitige spritzige Geschichte über die Liebe, das Verzeihen und die Vergangenheit.

Sonnensteine

Diese kleine Kurzgeschichte in Bezug zum Genre Dystopie enthält eine sehr interessante und beängstigende Idee. Die Schreibweise lässt sich leicht lesen, wenn sie auch insgesamt sehr düster herüberkommt. Dies entspricht jedoch sehr schön dem angegangenen Genre. Auch wenn mich diese kurze Story nicht vollkommen überzeugen konnte, war sie dennoch interessant zu lesen.

Diamantenraub

Diese Geschichte liest sich ebenfalls sehr angenehm und bringt den Leser dazu gemeinsam mit unserer ehemaligen Diebin einen Raub zu verhindern. Insgesamt ist es ganz süß umgesetzt worden, wobei es mich im großen und ganzen nicht vollkommen überzeugen konnte. Was aber eher an der Kürze gelegen hat. :)

Flammender Schmerz

Die Autorin hat bei dieser kleinen Geschichte eine ruhige und angenehme Schreibweise, die mich sofort in ihren Bann ziehen konnte. Man erhält in dieser Kurzgeschichte eine Geschichte über Familie, Freunde, Vertrauen und die Zugehörigkeit, denn nicht immer muss es das gleiche Wesen sein dass auf der eigenen Seite steht. :)

Eine wirklich spannende Umsetzung mit gefühlvollen und ansprechenden Charakteren, sodass ich gerne mehr von der Autorin lesen möchte. *g*

Sound of Love

Die Autorin hat bei dieser kleinen Story eine sehr einfache Schreibweise, der man im gesamten schnell und problemlos folgen kann. Allerdings hat sie mich auch nicht mitreisen und überzeugen. Irgendwie ist die gesamte Umsetzung doch sehr undurchsichtig und konnte mich gefühlstechnisch nicht wirklich abholen.

Eiszeit mit Zombie

Nach Beendigung dieser Kurzgeschichte war ich verwirrt, irritiert und leider so gar nicht überzeugt. Hier konnten mich weder die leider sehr aufgesetzten Charakter, noch die Schreibweise bzw. die Aussprache der Charaktere überzeugen. Ich bin der Geschichte nur ungern gefolgt und habe leider für mich die Hintergründe nicht ganz nachvollziehen können. Sehr schade.

BLUT – Kurzgeschichte aus der Welt von „Die Hüter“

Zu dieser Geschichte kann ich leider nicht ganz so viel sagen. Sie war mir persönlich zu blutig und kurios, sodass ich sehr schnell das Interesse verloren hatte. Die Schreibweise der Autorin war aber insgesamt ruhig und angenehm zu lesen.

Nur für dich – Eine Kurzgeschichte aus „Tage voller Regen“

Insgesamt eine ganz süße Idee, jedoch konnte mich die Umsetzung auch bei dieser Geschichte nicht wirklich überzeugen. Die Gefühle sind nicht übergesprungen und die eingebaute Wendung darin hat mich mehr irritiert als überzeugen und begeistern können. Es war eine Geschichte, die für mein Gefühl zu schnell und kurz erzählt wurde.

Sommerphantasie

Leider für mich eine Geschichte, die mir persönlich zu unromantisch und unangenehm erzählt wurde. Die erotische Geschichte hat mich persönlich leider eher abgeschreckt als freudig weiterlesen lassen. Ich muss diesbezüglich zugeben, dass ich leider beim Lesen abbrechen musste. Ich konnte und wollte hier nicht weiter folgen, was sehr schade ist.

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53 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 11 Rezensionen

2017

Das Glück hat vier Farben

Lisa Moore , Maren Illinger
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 27.04.2017
ISBN 9783737354806
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Schreibweise der Autorin ist sehr distanziert, kühl. Dennoch konnte ich insgesamt sehr leicht folgen. Mir hat diese doch sehr untypische Schreibweise es jedoch sehr schwer gemacht, einen Bezug zum Buch und zu den Charakteren zu bekommen.

Erzählt wird alles in der Ich-Perspektive, welche jedoch nicht so gefühlvoll umgesetzt wurde wie ich es mir gewünscht hätte. Mein Bezug zu Flannery konnte nicht wirklich aufgebaut werden, was es mir insgesamt sehr schwer gemacht hat.

Flannery ist ein ausgefallener Charakter, welcher viele verschiedene Züge beinhaltet. Man merkt ihr durchaus an, dass sie 16 Jahre sein soll doch gleichzeitig ist sie als Erzählerin sehr distanziert und kühl mit allem. Ich konnte sie nicht richtig einschätzen, konnte ihre Gefühle und Wünsche nur lesen und nicht wirklich wahrnehmen. So war sie für mich leider kein Charakter, der im Kopf hängen bleibt.

Alle weiteren Charaktere im Buch wurden zwar aufgegriffen und im Großen und Ganzen auch charakterisiert, dennoch konnte ich auch zu diesen keinen wirklichen Bezug aufbauen.

Die Umsetzung der Geschichte ist im Gesamten ganz schön umgesetzt worden. Wir haben hier ein Mädchen, welches an ihrer einen großen Liebe festhält und erst nach und nach merkt dass man sich manchmal in gänzlich unterschiedliche Richtungen entwickelt. Sie lernt die Entwicklungen kennen, wenn Freunde und man selber erwachsen wird.

Im Grunde muss ich sagen, dass mir die Geschichte selber sehr gut gefallen hat. Doch hatte ich bezüglich der Schreibweise unheimliche Schwierigkeiten immer dabei zu bleiben. Es viel mir so unglaublich schwer dran zu bleiben, mich der Charaktere nicht zu entziehen und einfach aufzugeben.

Ich denke, jedem der mit der distanzierten Schreibweise zurecht kommt der dürfte hier ein schönes Leseerlebnis erleben können. :)

Mein Gesamtfazit:

Mit „Das Glück hat vier Farben“ hat Lisa Moore eine interessante Geschichte über Freundschaft, Liebe, die persönliche Entwicklung und der Einsicht geschrieben. Man begleitet die junge Flannery auf den Weg zum Erwachsen werden und erkennt, dass sich auf diesem Weg innerhalb kürzester Zeit einige Dinge in verschiedene Richtungen entwickeln können.

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172 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 36 Rezensionen

liebe, liebesroman, ullstein, strand, gefühle

Every Little Thing - Mehr als nur ein Sommer

Samantha Young , Sybille Uplegger
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 10.03.2017
ISBN 9783548288673
Genre: Liebesromane

Rezension:

Schon der erste Band der Reihe war wirklich schön zu lesen und hat mich in ein schönes Örtchen gezogen, dass neugierig macht und fasziniert.

Die Erzählweise der Autorin ist auch in diesem zweiten Band wieder sehr schön und angenehm zu verfolgen. Wir erhalten Einblicke in die Sichtweise von Bailey und Vaughn, unseren beiden Hauptprotagonisten im Buch. Es wird wieder mit viel Gefühl erzählt, sodass man als Leser tatsächlich ein Teil des ganzen sein konnte.

Bailey hat mir ja schon im ersten Band unheimlich gut gefallen. Sie ist ein sehr offener, extrovertierter und aufbrausender Mensch, der mit Sicherheit auch mal anstrengend werden kann. Sie möchte immer jedem helfen, klammert sich solange an einen bis sie das Geheimnis gelüftet und eine Lösung gefunden hat. Ihr Wesen konnte mich durchaus begeistern.

Vaughn ist taffer, strenger und sehr verschlossener Typ. Trotz allem muss ich sagen, dass er mir gerade deshalb auch unheimlich gut gefallen hat. Besonders dass er zwei Seiten hat und neben dem harten Geschäftsmann auch eine freundliche, offene und hilfsbereite Seite hat für Personen die er mag. Dieses Zusammenspiel war wirklich schön aufgebaut.

Ich habe mich auf Bailey und Vaughn schon im ersten Band unheimlich gefreut, einfach weil mir die Charaktere sehr gut gefallen haben. Die Umsetzung ihrer Liebesgeschichte wurde auch wirklich schön, gefühlvoll und prickelnd umgesetzt. Dennoch muss ich sagen, dass es größtenteils jedoch auch sehr vorhersehbar war. Natürlich war das Ende von Anfang an klar, doch auch die einzelnen Hürden und Verstrickungen waren teilweise wirklich sehr durchsichtig.

Es lohnt sich trotz allem auch diese Reihe von Samantha Young zu lesen, wobei man sich definitiv darauf vorbereiten sollte dass es nicht ganz so spritzig und spannend geschrieben ist wie die Edinburgh-Reihe. Sie ist etwas erwachsener geschrieben, sodass man sich einfach auf etwas Neues einlassen muss.

Nach dem Ende dieses Bandes bin ich nun sehr neugierig auf Emery geworden, gerade auch weil man schon den potenziellen Kandidaten im Blick hat und ich davon ausgehe dass es dort so einige Probleme zu bewältigen gibt. ;)

Mein Gesamtfazit:

Mit „Every Little Thing – Mehr als nur ein Sommer“ von Samantha Young ist eine schöne, gefühlvolle und prickelnde Fortsetzung ins Leben gerufen, welche allerdings etwas vorhersehbar und nicht ganz so spannend wie die Edinburgh-Reihe ist. Doch wenn man die erste Reihe der Autorin ausblenden, sich auf etwas ganz neues und erwachseneres einlassen kann dann macht es auf alle Fälle großen Spaß den einzelnen Pärchenentwicklungen zu folgen.

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103 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

selkie, fantasy, antonia neumayer, heyne, heyne verlag

Selkie

Antonia Neumayer
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Heyne, 10.04.2017
ISBN 9783453317994
Genre: Fantasy

Rezension:

Die Schreibweise der Autorin ist sehr angenehm, einfach zu verfolgen und sehr bildhaft. Ich konnte mir die Umgebung, die Charkatere und Eigenarten sehr schön vorstellen. Ich war ein Teil der Geschichte und konnte alles sehr gut und einfach nachempfinden.

Kate ist ein extrem angenehmer Charakter. Sie ist stark, weiß was sie will, ist neugierig und birgt gleichzeitig noch die Art der Vorsicht in sich. Sie nimmt nicht alles für gegeben, wobei auch dies in gewissen Situationen vorkommt. Trotz allem, hört sie auch anderen Seiten zu und bildet schlussendlich eine für sie richtige Entscheidung auch wenn es mit unangenehmen Dingen verbunden ist.

Gabe ist ein für mich noch etwas unschlüssiger und schwer einzuschätzender Charakter. Man bekommt von ihm nicht ganz so viel mit und wenn, dann ist das alles nur sehr verschwommen und lässt ihn selber nicht als so positiv rüberkommen. Er ist sehr leicht zu beeinflussen, ängstlich und kann daher nur schwer Menschen und Situationen einschätzen.

Ian ist ein vielversprechender Charakter, den ich unheimlich mochte. Er sorgt sich um seine Familie, geht dabei über unkonventionelle Wege und dennoch merkt er schnell wenn ihm eine weitere Person wichtig wird. Er trifft richtige und wichtige Entscheidungen, die ihn mir als Leser sympathisch und realistisch gestaltet haben.

Die Umsetzung der Geschichte hat mir sehr gut gefallen, wenn sie auch mit gewissen sehr ruhigen und langezogenen Passagen aufwart. Ab und an hätte ich mir etwas mehr knappheit und Würze gewünscht die einfach die Geschichte etwas angestachelt und schneller voran gebracht hätte. Dennoch mochte ich die Art und Wiese, wie die Autorin Kate und den Leser an die ganze Geschichte herangebracht hat.

Man hat einen Einblick in beide Seiten bekommen, sodass man sich schlussendlich sein eigenes Bild machen konnte. Man hat Freunde und interessante Charaktere kennengelernt, hat andere wieder verloren und wusste schlussendlich nicht ganz genau ob der Feind auch wirklich der Feind ist.

Dieses Abenteuer hat mich in diesem ersten Band unheimlich gefesselt und ich bin super gespannt was sich die Autorin noch alles einfallen lassen lässt. Das Ende ist sehr offen und birgt doch noch soooo viele wietere interessante Ideen, dass ich darauf fiebere mehr zu erfahren.

Mein Gesamtfazit:

Mit „SELKIE“ hat Antonia Neumayer ein wirklich bezauberndes, gefährliches und gefühlsbetontes Abenteuer geschaffen. Zusammen mit Kate wird man in eine Welt geschleußt, die nur ein paar km vom eigenen Zuhause entfernt sein könnte. Die man selber so schlecht einschätzen kann und welche so viel verspricht.

Der Leser geht mit Kate einen Weg der Geschwisterliebe und lernt auf diesem Weg vieles über Mut, Freundschaft, Vertrauen und die Angst. Ich bin sehr gespannt was uns hierbei noch alles erwarten wird.

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211 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

maybe someday, liebe, colleen hoover, maybe not, wg

Maybe not

Colleen Hoover , Kattrin Stier
Flexibler Einband: 144 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 07.04.2017
ISBN 9783423717250
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Schreibweise in dieser Kurzgeschichte ist wie in den mir bisher bekannten Büchern sehr angenehm, gefühlvoll und mitreisend geschrieben. Die Autorin schafft es, mir die Charaktere so zu beschreiben dass ich ein Teil von ihnen werden und wirklich mitfühlen kann.

Die in dieser Kurzgeschichte eingesetzten Charaktere kennt man alle schon aus Maybe Someday und so hatte man schon mal eine grobe Linie, wer wie zusammengehört und mit welchen Eigenschaften man es zu tun bekommen wird.

Warren ist ein aufgeweckter, lustiger und einfach frischer Charakter der mir unheimlich gut gefällt. Er nimmt kein Blatt vor den Mund, tut was er für richtig hält und scheint ein ganz besonderer Freund zu sein. Auch wenn er öfters überheblich wirkt, merkt man schnell dass so viel mehr hinter seinem Wesen steckt.

Bridgette ist schwierig, oftmals nicht ganz verständlich und trotz allem mehr als reizend und geheimnisvoll. Sie trägt ein Laster aus der Vergangenheit mit sich herum, was sie zu einer verbissenen, ängstlichen und angriffslustigen Person hat werden lassen. Ich mochte ihre Entwicklung total gerne und sie zeigt, dass man auch mit einem verkorksten Wesen durchaus das passende Gegenstück finden kann. :)

Die Entwicklung der Kurzgeschichte finde ich wirklich gelungen. Sie umfasst viel Gefühl, einige Auflösungen und Entwicklung der anfänglichen kleinen Knospe der Gefühle. Die Charaktere waren greifbar, die Umsetzung spritzig und humorvoll und das Ende berührend. Rundum gelungen.

Mein Gesamtfazit:


Mit „Maybe Not“ hat Colleen Hoover eine super süße und spritze Kurzgeschichte, die durch ihre spritzige Entwicklung und den offensiven Charakteren richtig Spaß gemacht hat zu verfolgen. Auch wenn man einiges schon aus dem Hauptbuch kannte, konnte die Autorin ein paar neue Informationen hervorbringen und trotz allem die Liebesgeschichte sehr berührend aufbauen.

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82 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

jugendbuch, rezension, liebe, mobbing, rockstar

Don't Kiss Ray

Susanne Mischke
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 07.04.2017
ISBN 9783423740265
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Schreibweise der Autorin ist flüssig, leicht zu lesen und der Altersgruppe angepasst sodass man beim Lesen wirklich das 16jährige Mädchen vor sich hat. :)

Erzählt wird die Geschichte aus den Sichtweisen von Jill und Ray, wobei Jill unsere Hauptperson ist. Dennoch finde ich es sehr gut gelöst, dass auch Ray immer mal seine Sichtweisen und Gedanken mit einfügt. So bekommt man schlussendlich ein runderes und besseres Bild von der Story.

Jill ist ein aufgewecktes, freundliches und lebensfrohes Mädchen dass gemeinsam mit ihren Freundinnen schon so einiges durchgestanden hat. Mit Jungs hat sie es nicht so, zumindest was die Verliebtheit betrifft. Bisher konnte nämlich keiner das Schmetterlingsgefühl bei ihr auslösen, bis sie auf einem Musikfestival Ray kennenlernt. Auf einmal ist alles anders und wird leider auch nochmal aufwühlender und anstrengender.

Ray ist ein freundlicher, gutaussehender und offener Charakter welchen ich von Beginn an gerne gemocht habe. Er ist mit seinen 18 Jahren noch sehr jung und dies merkt man auch an seinen Entscheidungen, die oftmals etwas unüberlegt und schwerwiegend sind. Er kann mit seinen Gefühlen nicht so umgehen bzw. kann sie nicht richtig einschätzen, sodass er manches mal sehr schwach wirkt.

Die Umsetzung dieser Geschichte ist wirklich sehr schön in Angriff genommen worden. Es geht um die erste Liebe, die Musikbranche und seine Tücken, genauso wie um die Hetzjagd von verliebten Fans die etwas ausartet. Sehr schön finde ich, dass die Entwicklung sich sehr realitätsnah entwickelt. Man kann sich das leider sehr gut auch in der heutigen Zeit vorstellen. Gerade das Cybermobbing ist ein Thema, welches leider immer mehr eine Rolle im Leben unserer Jugendlichen spielt und ich finde, dass es wirklich gut umgesetzt wurde.

Die Charaktere wurden insgesamt sehr schön aufgebaut, sodass man sie sich sehr gut vorstellen konnte. Sowohl die Haupt- als auch die Nebencharaktere waren greifbar, nachvollziehbar und konnten vom mir als Leser ins Herz geschlossen werden.

Das Ende der Story war absehbar und dennoch hat die Autorin es geschafft, die Umsetzung an sich bis dahin zu ziehen ohne es langweilig zu gestalten. Man konnte sich schön in die Geschichte einfinden, der realitätsnahen Story folgen und mit den Charakteren mitfiebern um nach vielen Hindernissen und Gefühlsrodeos bei einem interessanten Ende anzugelangen.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Don't Kiss Ray“ hat Susanne Mischke einen schönen Jugendroman für junge Mädchen geschaffen, welcher aber auch Erwachsenen einen schönes Lesevergnügen bereiten kann. Es ist nicht allzu anspruchsvoll, dafür aber mit viel Gefühl und der Möglichkeit die eigene Jugend nochmal mitzuerleben. :)

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257 Bibliotheken, 14 Leser, 0 Gruppen, 98 Rezensionen

lara adrian, erotik, for 100 days, liebe, täuschung

For 100 Days - Täuschung

Lara Adrian , Firouzeh Akhavan-Zandjani
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 24.04.2017
ISBN 9783802598210
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Die Schreibweise der Autorin ist wirklich sehr angenehm, prickelnd und mitreisend sowie neugierig machend. Man kann der Story sehr gut folgen, sich die Charaktere wirklich gut vorstellen und einen sehr schönen Einblick in die Geschichte erhalten.

Erzählt wird das ganze aus der Sichtweise von Avery, welche ich gerade zu Beginn des Buches unheimlich gerne mochte. Sie hatte einen willensstarken, vielversprechenden und freundlichen Charakter der mich sofort für mich einnehmen konnte. Ich hatte das Gefühl, endlich mal wieder eine Frau zu finden die trotz einiger Probleme vielleicht trotzdem stark bleibt und sich zu wehren weiß.

Leider hat sich dieser wirklich gute Eindruck innerhalb der Geschichte relativ schnell geändert, sobald Nick Baine in ihr Leben getreten ist. Auf einmal wird sie nach und nach zu einem perfektem Schoßhündchen, welches nur noch nach der Pfeife von Nick springt. Eine wirklich sehr unschöne Entwicklung, die mir persönlich das Ganze etwas erschwert hat.

Nick ist ein reicher Prolet, der auf immer mehr Profit aus ist und das mit nur einem Handschnippen auch erreichen kann. Egal was er möchte, er bekommt es irgendwie denn wie es so schön heißt „Geld regiert die Welt“ und das wird in diesem Buch wieder einmal perfekt umgesetzt.

Natürlich ist mir bewusst, dass man in solchen Erotikbüchern nicht immer die neuste und ausgefallenste Geschichten erwarten darf. Im Vordergrund stehen Sex, Liebe und die Verfallenheit für einander und dennoch erwarte ich trotz allem einen interessanten Hintergrund zu alledem.

Die Erotik kommt in diesem Buch keineswegs zu kurz. Wir erleben unsere Protagonisten an den verschiedensten Orten und Situationen, was insgesamt sehr prickelnd und angenehm umgesetzt wurde. Die Autorin konnte die aufgezeigten Gefühle durchaus gut rüberbringen, sodass man sich bei diesen Szenen auch wohlgefühlt und sie gerne verfolgt hat.

Dennoch hätte ich noch etwas mehr erwartet. Die Idee an sich klang vielversprechend und nach einer Portion Erotik mit Crime und Spannung. Erhalten habe ich im Grunde wie ich finde vorwiegend Erotik und eine spannungsgeladene Gefühlswelt. Alles interessante rund herum verlief mir persönlich zu oberflächlich und einfach ab. Hier wird tatsächlich das Sprichwort „Geld regiert die Welt“ in allen Facetten ausgelebt, was mich doch sehr irritiert und gestört hat.

Mein Gesamtfazit:

Mit „For 100 Days – Täuschung“ hat Lara Adrian eine weitere Erotikreihe ins Leben gerufen, welche sich vorwiegend darum kümmert ihren beinhaltenden Charakteren eine Menge Befriedigung zu bringen. Der Leser hingegen wartet jedoch vergeblich auf eine hintergründige und spannende Grundstory, die einen gefangen nimmt.

Trotz allem kann ich nicht sagen, dass es nicht dennoch ein kleines Lesevergnügen ist. Die Schreibweise ist angenehm, das Lesen ist innerhalb weniger Stunden geschafft und die Neugierde treibt einen dann doch zum nächsten Band. Immerhin könnte es doch tatsächlich noch umschlagen und dann hat man es verpasst ;)

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445 Bibliotheken, 10 Leser, 1 Gruppe, 57 Rezensionen

rennen, überleben, pandora, liebe, heilmittel

Salz & Stein

Victoria Scott , Michaela Link
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei cbt, 23.11.2015
ISBN 9783570163450
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Schreibweise der Autorin ist auch in diesem zweiten Teil wieder einnehmend, flüssig und leicht zu folgen. Ich habe mich sofort wieder mitten in der Geschichte gefühlt und konnte zusammen mit Tella den zweiten Teil der Prüfungen gemeinsam bestehen.

Zu Beginn lässt die Autorin immer wieder Informationen zum ersten Band einfließen, sodass man relativ schnell wieder anknüpfen kann. Wobei ich sagen muss, dass mir die Geschichte und Charaktere noch sehr gut im Kopf geblieben sind und ich so überhaupt keine Probleme mit der Zuordnung und der Story an sich hatte. :)

Erzählt wird die Geschichte aus Sicht von Terra, durch welche wir auch einen guten Rundumblick erhalten.

Tella ist zu Beginn noch sehr vorsichtig und unsicher. Sie hat sich im ersten Band zum größten Teil auf Guy verlassen und gerade zu Beginn dieses ersten Bandes merkt man, dass sie es noch immer tut. Bis Guy einen folgenschweren Satz von sich gibt, welcher Tella zurecht rückt und dafür sorgt, dass sie aus ihrem Kokon ausbricht und tatsächlich Willensstärke, Führungskräfte und Durchhaltevermögen aufzeigt. Ihre Entwicklung hat mir sehr gut gefallen, auch weil ihre sensible Seite trotz allem nicht verloren gegangen ist.

Alle Charaktere in Tellas Team bekommen wieder ein Wesen, sodass man sie greifen und sie sich sehr gut vorstellen kann. Sie sind alle nicht immer ganz einfach einzuschätzen, aber genau das gefällt mir unheimlich gut. Man muss sich auf sie einlassen, muss hinter Worte und Fassaden zusammen mit Tella blicken um letztlich alle genauer wahrnehmen zu können. Trotz allem sind auch zum Ende diesen Bandes nicht alle Fragen zu den Kandidaten geklärt worden.

Die Pandoras erhalten wieder einen sehr großen Stellenwert in diesem zweiten Band, was mir persönlich sehr gut gefallen hat. Auch das Tella eine solche Anziehungskraft auf diese auswirkt und das einfach nur, weil sie so liebenswürdig und freundlich zu ihnen ist. Das hat mir unheimlich gut gefallen. Ich finde die Idee von der Autorin faszinierend und wirklich schön umgesetzt, denn diese kleinen tierischen Freunde sind mir immer mehr ans Herz gewachsen.

Die Umsetzung hat mir insgesamt wieder unheimlich gut gefallen. Die Autorin schafft es eine rasante, spannende und gefährliche Reise zu schaffen die mich persönlich immer mal wieder schockiert, faszinierend und begeistert hat. Sie verbindet ein grausames Spiel auf Leben und Tod mit einer berührenden Verbindung einiger Kandidaten, denn trotz des Konkurrenzdenkens entwickeln sich Freundschaft, Loyalität und Liebe.

Ich persönlich muss sagen, dass ich von der alleinigen Atmosphäre welche die Autorin geschaffen hat rundum begeistert bin. Es ist einfach nur berauschend wie sie es schafft mich regelrecht an das Buch zu fesseln, damit ich auch ja weiter lese um herauszufinden was unsere Kandidaten noch alles ertragen müssen. Victoria Scott scheut sich nicht auch in diesem Band liebgewonnene Freunden den Tod zu bringen, schlimmste Katastrophen heraufzubeschwören oder grausame Taten mit einfließen zu lassen.

Nachdem ich das Buch nun beendet habe muss ich sagen, dass die Autorin hier eine ganze wundervolle, berauschende und beängstigende Dilogie ins Leben gerufen hat die mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistern und mitreisen konnte. Trotz allem hoffe ich von ganzem Herzen, dass es noch mindestens einen weiteren Band geben wird denn schlussendlich wurden leider nicht alle Fragen bezüglich des Spiels, des eigentlichen Ziels und der Pandoras aufgeklärt.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Salz & Stein“ hat Victoria Scott eine fulminante Dilogie geschaffen, die den Leser von der ersten bis zu letzten Seite an das Buch fesselt. Sie hat hier eine Reihe geschaffen, in welcher es um Sieg, Hoffnung, Angst, Freundschaft, Loyalität und leider auch den Verlust geht. Sie versteht es nicht nur ihre eigenen Charaktere, sondern auch den Leser in ein Gefühlschaos zu stürzen und das Herz bluten und gleichzeitig auch aufgehen zu lassen.

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39 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 31 Rezensionen

dunkelheit, liebe, natalie luca, spannend, prophezeiun

Von der Dunkelheit geliebt

Natalie Luca
E-Buch Text
Erschienen bei Dark Diamonds, 31.03.2017
ISBN 9783646300192
Genre: Sonstiges

Rezension:

Die Schreibweise der Autorin ist sehr ruhig, fesselnd und mitreisend. Ich bin sehr schnell in der Geschichte angekommen, habe an Alexias Seite alles miterleben dürfen und war neugierig darauf wie sich die Situationen entwickeln werden.

Alexia ist ein vielversprechender, starker und vor allem herausstechender Charakter. Ich mochte ihr Wesen unheimlich gerne. Ihre Art und Weise konnte mich während der kompletten Umsetzungen überzeugen, einnehmen und begeistern.

Davian ist ein in sich gekehrter Krieger, welcher ein paar Geheimnisse und eine Last der Familie mit sich herumträgt. Trotz, dass er auch zu Beginn ein kleiner Kotzbrocken war konnte ich ihn sehr gut leiden. Sein Wesen hat neugierig gemacht und dazu hat sich sein Verhalten nach und nach gebessert, sodass er schlussendlich zu einem sehr guten Freund und Begleiter geworden ist.

Die Umsetzung der Geschichte empfand ich als rund, fesselnd, lückenlos und vor allem zu keinem Zeitpunkt schleppend. Ich war wirklich überrascht, wie komplex die Story aufgesetzt wurde und obwohl alles recht zügig vorangetrieben wurde hat es die Autorin geschafft es nicht zu hektisch werden zu lassen. Sie hat uns trotz allem die wichtigsten Details mitgeteilt, hat emotionale Verbindungen aufblitzen lassen und gleichzeitig eine nachvollziehbare Lösungen ausgearbeitet.

Auch wenn ich gerade zum Ende hin die Prüfungen etwas zu Einfach empfunden habe dafür dass sie eigentlich als noch gefährlicher und anstrengender betitelt wurden konnte ich mich im Gesamten doch zufrieden geben.

Die Geschichte selber vermittelt vor allem Werte. Was aus einer Gesellschaft werden kann und was es benötigt um wirklich einen Umschwung zu bringen. Dabei bedarf es zwar nicht unbedingt die Elemente, aber das Vertrauen ineinander, der Zusammenhalt und die Möglichkeit des Vergebens.

Das Ende gerade in Bezug auf den Tod fand ich wirklich interessant gewählt und hat eigentlich total perfekt gepasst.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Von der Dunkelheit geliebt“ hat Natalie Luca einen schönen Einzelband geschaffen, der den Leser in ein Abenteuer voller Gefahren und Aufgaben schmeißt. Mit liebevollen Charakteren, einer spannenden und mitreisenden Umsetzungen sowie mit einer sehr gut vorstellbaren Umgebung, kann man sich sehr schön auf die Geschichte einlassen und ein paar schöne Lesestunden verbringen.

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vertraut und verrate, j.l.drake

Vertraut und verraten

J. L. Drake
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei Lago, 10.04.2017
ISBN 9783957611772
Genre: Romane

Rezension:

Auch wenn ich den ersten Band dieser Reihe schon im letzten Jahr gelesen hatte, war mir die Umsetzung und die Charaktere noch sehr gut im Gedächtnis geblieben. Ich habe das Buch geöffnet und schon nach einigen Seiten wieder jeden zuordnen können und war mitten drinnen im Geschehen.

Erzählt wird die Geschichte aus der Sichtweise eines Erzählers, welcher abwechselnd näher auf Savannah bzw. Cole eingeht. Auch wenn ich tatsächlich in diesem zweiten Band kurze Probleme mit der Umsetzung der Schreibweise hatte, konnte ich mich recht schnell wieder darin einfinden und die Geschichte einfach und locker verfolgen.

Innerhalb der Geschichte tauchen sowohl altbekannte, als auch neue Charaktere auf welche die Geschichte vorantreiben, einheizen oder versüßen. Ich habe neue Lieblingscharaktere gefunden, schon liebgewonnene verloren und ein paar bösartige ebenfalls kennenlernen dürfen.

Die Umsetzung der Geschichte ist, trotz dass sie wirklich sehr kurz gehalten wurde, sehr schön umgesetzt worden. Auch wenn es alles etwas zügiger vonstatten gegangen ist hat mich das in mienem Lesefluss nicht großartig stören können.

Auch in diesem zweiten Band erhält man Einblick in einzelne Gräueltaten, die mich ebenfalls kurzzeitig erzittern liesen. Dennoch wurde es auch so umgesetzt, dass ich es ohne ein schlechtes Gefühl verfolgen konnte. Ich habe mitgelitten, gehofft, geliebt und gekämpft und habe schlussendlich gewonnen und gleichzeitig verloren.

Der Weg bis zum Endes des zweiten Bandes war nicht allzu lange und dennoch bestückt mit Gefahren, Hoffnungen, Lügen, Verrat und einer anhaltenden und gleichzeitig geplatzen Liebe.

Am Ende dieses zweiten Bandes bin ich auf der einen Seite beruhigt, auf der anderen Seite verängstigt, voller Hoffnung und gespannt darauf was Savi und Cole noch ertragen müssen und ob es schlussendlich vielleicht doch tatsächlich ein Happy End für Savi gibt.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Vertraut und Verraten“ hat J. L. Drake eine kurze, aber dennoch gefühlsintensiven zweiten Teil der Reihe geschrieben. Er lässt den Leser verzweifeln, hoffen und nicht aufgeben sodass ich am Ende des Bandes unbedingt wissen muss wie es im dritten Teil weitergeht.

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