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144 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 57 Rezensionen

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FAYRA - Das Herz der Phönixtochter

Nina Blazon , Gerda Raidt
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei cbj, 09.10.2017
ISBN 9783570164938
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Schreibweise der Autorin ist angenehm, gefühlvoll, bildhaft und sorgt dafür dass man sehr schnell einen Bezug zur Geschichte und den Charakteren aufgebaut hat. Ich war relativ schnell mit Fee warm und habe es genießen können, die Geschichte von ihr erzählt zu bekommen.

Fee ist 12 Jahre alt, ein kleiner Angsthase und ein familienbezogener Mensch. Sie liebt ihre Eltern und ihre allerbeste Freundin Nelly über alles und findet mit ihnen auch immer wieder den Mut beängstigende Situationen zu meistern. Sie vertraut auf sich und findet einen starken, wachsamen und beschützenden Teil in sich. Man merkt richtig mit den Seiten wie sie an sich selber wächst und trotz ihrer weiteren Kindlichkeit erwachsen wird. :)

Nelly ist Fees beste Freundin und einfach eine Granate. Sie ist mutig, manchmal etwas vorlaut und trotzallem die Freundlichkeit in Person. Sie hat die Geschichte definitiv abgerundet mit ihren Ideen, ihrer Art und Weise und vor allem wegen ihrer Entschlossenheit.

Fayra taucht auch recht schnell in der Geschichte auf und bringt das Leben von Fee und Nelly komplett durcheinander. Sie sorgt für eine Menge Verwirrung, sprüht anfangs etwas Unmut und sorgt dafür dass sie das Herrenhaus mal so richtig unter die Lupe nehmen.

Neben diesen drei wichtigen Charakteren, gibt es aber auch noch Junis, Fees Eltern, Nellys Schwester und ihre ganze Gruppe und noch einige mehr. Alle erhalten ein Bild, man kann sie greifen und sich sehr schön vorstellen. Sie haben die komplette Geschichte mit ihren Wesen mit abgerundet.

Die Grundidee der Geschichte ist wirklich schön gewählt und die Umsetzung ist spannend, gefühlvoll und supersüß gemacht. Insgesamt ist die Entwicklung durch das Alter der Charaktere doch sehr jung gehalten und dennoch schafft es die Autorin auch mich voll und ganz an das Buch zu fesseln. Es war durchweg spannend, durch die jungen Charaktere immer wieder nervenaufreibend wenn sie wieder über sich selbst hinauswachsen mussten und total süß weil die Welt und Erklärungen (wenn auch nur in wenigen Häppchen vorhanden) einfach nur schön und fantasievoll sind.

Die Umsetzung des Buches hat mir wirklich gut gefallen. Wir gehen mit Fee und Nelly auf eine detektivische Reise und erfahren dabei eine Menge über Freundschaft, Hoffnungen, Vertrauen und eine magische Welt die super süß und gleichzeitig unheimlich gefährlich ist.

Die Autorin hat hier eine wundervolle Mischung geschaffen, welche mich als Leserin total gefangen genommen hat. Die Art des Schreibens und das näherbringen der Charaktere hat dafür gesorgt, dass ich immer weiter lesen und einfach in dieser Welt noch ein bisschen verweilen wollte.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Fayra – Das Herz der Phönixtochter“ hat Nina Blazon einen ganz zauberhaften, gefühlvollen und spannenden Fantasyroman für jung und alt geschrieben. Sie überzeugte mich mit wundervollen Charakteren, einer mitreisenden Umsetzung und einer fantastischen Welt neben unserer eigenen. Hier sollten junge wie auch ältere Leser durchaus ihren Spaß beim Lesen finden!

Von mir gibt es gerne 4,5 Sterne. :)

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782 Bibliotheken, 14 Leser, 1 Gruppe, 63 Rezensionen

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Daughter Of Smoke And Bone

Laini Taylor
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 23.07.2015
ISBN 9783596191987
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Schreibweise der Autorin ist angenehm, bildhaft, mitreisend, überraschend und birgt schon einen gewissen Charme der mich von Beginn an begeistern konnte.

Erzählt wird die Geschichte vorwiegend aus der Sichtweise von Karou und doch dürfen wir auch immer mal wieder in andere Köpfe einsteigen und uns ein gewisses Bild von der Situation und den Charakteren machen.

Karou ist ein entschlossener, selbstbewusster, aufgeweckter und liebevoller Charakter. Ihr Wesen hat mich sofort begeistern können, wohl auch wegen ihrer strahlenden Persönlichkeit. Gleichzeitig birgt sich in ihr aber auch eine gewisse Leere, die man fühlen kann und man sich immer wieder fragt was ihr denn wirklich fehlt. Es war für mich ein Vergnügen mit ihr Gemeinsam ihre Familie kennenzulernen, eine neue Welt zu betreten und gleichzeitig mit so vielen Gefühlen und Geheimnissen konfrontiert zu werden.

Aktiva ist ein starker, geheimnisvoller und gezeichneter Charakter. Sein Wesen mochte ich vor allem, weil er innerlich zerrissen ist und dennoch wahre Stärke zeigt. Er hat ein ausgefülltes, gefährliches und unheimlich bezeichnetes Leben hinter sich. Er ist schon tief gefallen, hat zwischendrin das Glück gefunden um es nur kurze Zeit später zu verlieren. Er ist eine gebrochene Seele, die irgendwie versucht ihren Halt im Leben nicht zu verlieren. Ich mochte ihn unheimlich gerne und empfinde es demnach als total schlimm, wie sich alles entwickelt. :(

Die Nebencharaktere sind allesamt auch sehr vielversprechend. Ganz bezeichnend ist dabei wohl Karous beste Freundin Zuzana, welche ein kleiner Wirbelwind ist. Ihre große Klappe, ihre Freundlichkeit und ihre flotten Sprüche haben mir unheimlich gut gefallen. Ich hoffe fast darauf, dass wir sie nochmal antreffen werden in der Geschichte. :)

Die Grundidee der Geschichte gefällt mir nach diesem ersten Band schonmal unheimlich gut und auch die Umsetzung lässt sich sehen. Die Autorin hat es geschafft, den Spannungsbogen gleichmäßig hochzuhalten und dafür zu sorgen, dass man als Leser immer weiter in das Geschehen eintauchen möchte. Es war mir ein Vergnügen den Charakteren zu folgen und immer weiter in die Wesen, Geheimnisse und Völker einzutauchen.

Die eingebaute Liebesgeschichte ist wichtig, aber überhaupt nicht über einnehmend. Sie benötigt einen Platz in der Geschichte, rundet aber eher die Grundfacetten ab. Niemals vergisst die Autorin aufzuführen, dass der Hauptaugenmerk eigentlich woanders liegt und lässt den Leser immer wieder dorthin zurücktreten.

Ich persönlich fand die Umsetzung genial, konnte mich sowohl in die Charaktere als auch die Welten und Umgebungen hervorragend hineinversetzen. Die Autorin konnte mich von Beginn an abholen und hat mich in eine faszinierende Welt eintauchen lassen. Ich bin unheimlich gespannt darauf wie es weitergehen wird, welche Hürden noch auf uns warten und ob es letztlich vielleicht doch noch irgendwann Frieden geben wird.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Zwischen den Welten – Daugther of Smoke and Bone“ hat Laini Taylor einen ganz zauberhaften, spannenden und mitreisenden ersten Band ihrer Trilogie geschaffen. Hier schafft sie es tatsächlich mit greifbaren und schön ausgebauten Charakteren, einer faszinierenden Welt und einer immer wieder überraschenden Umsetzung zu begeistern.

Gerne tauche ich bald in den nächsten Band ein und verfolge Karou und ihre Freunde weiter bei ihrem Kampf um die Liebe, die Hoffnung und den Frieden.

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45 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

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DIWATA - Licht & Schatten

Lexy v. Golden
E-Buch Text: 477 Seiten
Erschienen bei null, 01.01.2015
ISBN B00RPMSG9S
Genre: Sonstiges

Rezension:

Die Schreibweise der Autorin war insgesamt recht einfach gehalten, sodass ich schnell vorangekommen bin. Gleichzeitig war sie für mich aber auch schwierig, da ich einfach nicht richtig in die Geschichte hineingefunden habe.

Erzählt wird die Geschichte aus der Sichtweise von Reja, welche unsere Hauptprotagonistin in der Geschichte ist. Ihr Wesen wirkt recht einfach und oftmals leider auch etwas verbohrt. Ich bin mit ihr einfach nicht richtig warmgeworden. Sie hat sich fast während der kompletten Geschichte quer gestellt, sich in ihren eigenen negativen Gedanken verloren und kaum zugelassen, dass sie sich selber weiterentwickelt und offener für die kommende Entwicklung gezeigt. Es gab so viele Situationen, in welchen ich sie gerne geschüttelt hätte. Wie kann man nur manchmal so permanent stur und schwer von begriff sein.

Titus ist ihr Gegenstück und sein Wesen war ebenfalls nur sehr schwer zu greifen. Er wirkt manches mal ruhig, liebevoll und hilfsbereit und dann wiederrum bösartig, grantig und überfordert. Auch durch die Erklärung der dunklen Schatten konnte ich mich einfach nicht so wirklich damit anfreunden, dass er oftmals etwas überreagiert. Vielleicht lag es aber auch einfach daran, dass ich keine Bezug aufbauen konnte. Er konnte mich zu keinem Zeitpunkt wirklich erreichen.

Die Grundidee der Geschichte fand ich eigentlich recht spannend, die Umsetzung hingegen konnte mich von Beginn an nicht vom Hocker reisen. Es wirkt alles recht langatmig und einfach zu ruhig, es fehlt für mich die Spannung welche mich an der Geschichte halten könnte. Dieser Sammelband beinhaltet 3 Bände und erst ab der Mitte des letzten Bandes sozusagen wird es mal spannend, interessant und auch für mich als Leser vielversprechend. Allerdings für meinen Geschmack einfach zu spät :(

Letztlich muss ich sagen, dass dieses Buch durchaus ganz nette Ansätze hat die für mich persönlich aber nicht überzeugend umgesetzt wurden. Den Charakteren fehlt Tiefe, der Geschichte Spannung und Überraschungsmomente und insgesamt einfach mehr Feeling und Herz. Ich habe dieses Buch zwar relativ schnell gelesen, konnte mich aber überhaupt nicht damit identifizieren, was wirklich schade ist. Auch sind noch einige Schreibfehler im Buch gewesen, welche zwar nicht überwogen haben aber dennoch aufgefallen sind. -.-

Mein Gesamtfazit:

Mit „Diwata – Licht & Schatten“ hat Lexy von Golden einen für mich leider zu schwachen Sammelband Ihrer Geschichte über Licht und Schatten geschrieben. Es gab einige Ansätze, welche mich aber letztlich nicht überzeugen konnte. Ich denke hier muss man echt schauen, ob man mit der Schreibweise und Umsetzung zurecht kommt oder eben nicht.

Es ist wirklich schade, aber dieses Buch und ich wurden leider keine Freunde. Was nicht heißt, dass es nicht bei anderen Lesern anders sein wird. :)

Das Buch erhält 2,5 Sterne von mir.

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310 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 102 Rezensionen

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Ein Kuss aus Sternenstaub

Jessica Khoury , Gabriele Haefs
Flexibler Einband: 360 Seiten
Erschienen bei cbt, 10.07.2017
ISBN 9783570403532
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Schreibweise der Autorin ist angenehm, flüssig, märchenhaft und sehr ausführlich beschrieben. Man bekommt durch ihre ausdrucksvolle und ganz besondere Art des Erzählens ein ganz zauberhaftes Gefühl für die Geschichte und wird tatsächlich in das Setting von 1001 Nacht hineingeschmissen. Ich konnte innerhalb kürzester Zeit in die Geschichte hineinfinden, die Umgebung und Charaktere wahrnehmen und eine ganz zauberhafte Entwicklung verfolgen.

Erzählt wird die Geschichte aus der Sichtweise der Dschinny Zahra, welche jahrzentelang in ihrer Flasche eingesperrt war. Nach so viel verloren gegangener Zeit wird sie von einem jungen Dieb mit Namen Aladin befreit. Ihre Art des Erzählens ist nicht einfach, wobei ich doch recht schnell hineingefunden habe. Zahra erzählt ihre Erlebnisse einer alten Freundin, welche durch sie Leid erfahren musste.

Zahra ist wie ich finde ein wirklich toller und ausdrucksstarker Charakter. Sie ist offen, liebevoll, unheimlich gewitzt, kämpft für Ihre Freiheit und vergisst trotzallem nicht die Menschen um sich herum. Sie gibt sich gerade zu Beginn oftmals kalt und gefühllos, aber das ist sie nicht und Aladin merkt das sehr schnell. Sie ist nicht böse, sondern im Grunde ein verlorener Geist der nach Nähe und Geborgenheit sucht. Ich mochte ihre Art, ihre Entwicklung und ihr loses Mundwerk ab und an wirklich unheimlich gerne ;)

Aladin ist ein Dieb, der vor den Fußstapfen seiner Eltern davon läuft. Er ist ein gerissener junger Mann, der sich ohne Probleme wandeln kann. Sein Wesen war wirklich faszinierend, auch weil er so unglaublich liebevoll und freundlich ist. Er hat mein Herz sofort erobern können, wahrscheinlich auch daher dass er trotz bedenken sofort Zahra sein Vertrauen schenkt. Er gibt ihr das, wonach sie sucht ohne dass sie es weiß. Hach, ich mochte diesen Kerl einfach. :)

In der Geschichte gibt es noch weitere Charakter, die eine wichtige Rolle spielen und von der Autorin schön umgesetzt wurden. Darunter unter anderem die Prinzessin mit ihren zugehörigen Begleiterinnen. Jede ist eine Nummer für sich, aber etwas ganz besonderes. Die Autorin hat es geschafft, dass ich sie mir vorstellen und lieb gewinnen konnte. Sie haben alle ihr eigenes Wesen erhalten, welches erfrischend für die Umsetzung war.

Die Umsetzung der Geschichte hat mir unheimlich gut gefallen. In einem Setting aus 1001 Nacht hat die Autorin eine erfrischende, für mich neuartig umgesetzte und dennoch passend für diese Zeit aufgebaute Grundidee umgesetzt. Ich habe beim Lesen ein ganz besonderes Feeling wahrnehmen können und auch wenn die Autorin ab und an mal etwas länger ausschweift bei ihren Erklärungen, habe ich mich zu keinem Zeitpunkt angestrengt gefühlt.

Die Autorin hat für mich einige überraschende Wendungen mit eingebaut, hat viele interessante Ideen umgesetzt und mir ein Gefühl für die Charaktere und die Welt gegeben. Ich war ein Teil der Geschichte, habe mit Aladin und Zahra mitgelitten und ihren Entscheidungen entgegengefiebert.

Es gibt hierbei viele spannende, interessante, erheiternde und gefühlvolle Szenen. Die Charaktere sind allesamt sehr offen, gleichzeitig traditionsbewusst und dennoch auch wieder erfrischend locker und fantasievoll.

Die Autorin hat es wie ich finde geschafft, eine Menge eigener Fantasy mit in eine Geschichte der 1001 Nacht hineinzubringen. Es ist eine gänzlich andere Geschichte als die altbekannte um Aladin und dennoch findet sich immer wieder ein Stückchen der alten darinnen. Es hat mir unheimlich viel Lesevergnügen bereitet, den beiden auf ihrer Reise zu folgen.

Die eingebaute Liebesgeschichte ist wie ich finde übrigens auch ganz hervorragend umgesetzt worden. Sie nimmt einen doch recht intensiven Teil ein, wenn auch nicht überladend. Dieser Teil gehört einfach dazu um auch Zahra ein Wesen einhauchen zu können und ich finde es toll aufgebaut. Wir erleben eine ganz langsam wachsende Liebe, welche nicht überrannt wird sondern sich tatsächlich entwickelt und daher auch greifbar für mich war.

Insgesamt wirklich eine magische Geschichte eines Märchens, welches das Herz berührt und dafür sorgt das man gerne noch mehr von den Charakteren erleben möchte.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Ein Kuss aus Sternenstaub“ hat Jessica Khoury einen ganz zauberhaften, fantasievollen und magischen Roman in einer Welt aus 1001 Nacht erschaffen. Die Geschichte war spannend, humorvoll, mitreisend und einfach nur unglaublich gefühlvoll. Ich konnte mich in die Charaktere hineinversetzten, habe die Welt miterlebt und konnte ein paar ganz wundervolle Lesestunden erleben.

Ich vergebe gerne 4,5 Sterne.

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94 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 53 Rezensionen

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Der Welten-Express 1

Anca Sturm , Bente Schlick
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 31.08.2018
ISBN 9783551654113
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Die Schreibweise der Autorin ist angenehm ruhig, bildhaft und leicht nachvollziehbar. Ich konnte recht schnell in die Geschichte eintauchen, habe mir ein Bild vom Weltenexpress machen können und war durchaus neugierig darauf was mich alles erwartet.

Flinn hat es mir insgesamt in der Geschichte nicht so einfach gemacht. Sie ist sehr bezogen auf ihren verschollenen Bruder, sodass man gerade im ersten Teil des Buches kaum ihr Wesen greifen konnte. Ich hatte wirklich Schwierigkeiten mich auf sie einzustellen, da sie so wenig von sich sondern eher von ihrem Bruder preisgegeben hat. Letztlich ist sie ein sehr sensibler, freundlicher und auch starker und offener Charakter. Sie steht sich oftmals selber im Weg und macht sich das Leben schwer, wobei sie gerade auf ihrer Reise das Glück hat ein paar ganz zauberhafte Freunde zu treffen.

Im Weltenexpress lernt Flinn sehr schnell Fedor, Pegs und Kasim kennen, welche einen wichtigen Teil ihrer Reise begleiten. Jeder der drei Charaktere hat ihren Charme, konnte mich neugierig auf sich machen und sorgt dafür dass der Geschichte Leben eingehaucht wird. Jeder verbindet ein Leben mit Geheimnissen, verbirgt etwas erstaunliches dahinter und ich bin neugierig darauf was wir zusammen noch alles herausfinden werden.

Tatsächlich habe ich mir mit der Geschichte zu Beginn etwas schwer getan. Der Hauptfokus liegt gerade im ersten Teil des Buches zu extrem auf Jonte, dem verschwundenen Bruder. Auf fast jeder Seite erscheint sein Name und Flinn denkt über ihn und sich, aber vor allem über ihn nach. Sie sieht Dinge die nicht sind und verhakt sich regelrecht darin. Mich hat es zu Beginn tatsächlich schon eher gestört, weil ich gerne sie als Charakter auch greifen wollte.

Mit vorangehen der Geschichte ist Jonte noch immer ein sehr wichtiger Teil des ganzen, aber gleichzeitig sorgt die Autorin dafür dass wir auch Flinn, ihre Freunde und auch einige andere Schüler und Lehrer kennenlernen. Sie verknüpft Geheimnisse, mit Schule, einem Weltenexpress und Magie.

Die Grundidee fand ich wirklich interessant und auch wenn ich der Ansicht bin, dass es nicht so hundertprozentig glatt gelaufen ist mit der Umsetzung, hatte ich definitiv meinen Lesespaß. Gerade auch zum Ende hin des Buches hatte ich einen regelrechten Drang weiterzulesen. Es wurde spannend, teilweise aufklärend und sorgt weiterhin für eine ganze Menge Geheimnisse und offene Fragen.

Die eingebauten Freundschaften, ersten Verliebtheiten und Rivalitäten untereinander fand ich wirklich schön dargestellt. Dem Alter angepasst und mit viel Gefühl, sodass ich als Leser die einzelnen Personen sehr schön verstehen konnte.

Insgesamt ist der Weltenexpress schon etwas cooles, denn die Idee hat mich schon fasziniert. Eine Schule in einem Zug. Ich stelle es mir auf der einen Seite total kurios vor, aber tatsächlich auch magisch. Es hat einen gewissen Flair, der neugierig macht und einen zum Schmunzeln bringt.

Etwas schade empfand ich hierbei den Unterricht. Er ist eigentlich größtenteils nicht wirklich ernst genommen bzw. etwas lächerlich dargestellt worden. Das fand ich etwas schade, denn ich denke hier hat man eine Menge Möglichkeiten ordentlich was draus zu machen. Es nicht nur als Lückenfüller zu benutzen, sondern wirklich Wissen und Magie weiterzugeben.

Dennoch würde ich sagen, dass mich diese Geschichte in eine schöne Welt des Weltenexpresses gezogen hat. Ich bin jedenfalls durchaus neugierig darauf, wie es mit Flinn und ihren Freunden weitergeht.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Der Weltenexpress“ hat Anca Sturm durchaus eine schöne, kindliche und magische Welt innerhalb eines Zuges geschrieben. Die Geschichte nimmt erst nach und nach etwas Fahrt auf, auch mit den Charakteren konnte ich mich erst nach und nach anfreunden aber letztlich war es doch eine tolle Geschichte, die Lust darauf macht noch weiter mitzureisen. :)

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

Into the Woods 1: Königin der Diebe

Annie J. Dean
E-Buch Text: 357 Seiten
Erschienen bei Dark Diamonds, 30.08.2018
ISBN 9783646301359
Genre: Sonstiges

Rezension:

Die Schreibweise der Autorin ist flüssig, bildhaft und angenehm zu verfolgen. Wir erhalten einen guten Rundumblick über das Setting und die Charaktere, sodass man sie sich sehr gut vorstellen konnte.

Shona ist ein offenherziger, frecher, starker und gewiefter Charakter, welcher dafür sorgt, dass es nicht langweilig wird. Sie weiß genau was sie möchte, lebt zurückgezogen im Wald mit ihren Männern und möchte dafür sorgen, dass es den Armen besser geht. Sie stellt oftmals das Leben anderer über sich und neigt gerne mal dazu, ein bisschen über die Stränge schlagen zu wollen.

Livian ist ein interessanter Charakter, der durch seine Vergangenheit geprägt ist. Er arbeitet am Schloss darauf hin ein Ritter zu werden, hält sich bei Frauen eher bedeckt und gibt sein bestes (sofern man gewisse Spielereien weglässt) um irgendwann doch noch – trotz seines Standes – aufzusteigen.

Die Grundidee dieser Geschichte gefällt mir wirklich sehr gut, gerade da man aus Robin Hood so viel Neues machen kann. Ich empfand die Umsetzung als insgesamt recht gut durchdacht, aber gleichzeitig auch als nicht so tiefgreifend. Ich hatte leider immer mal wieder kleine Probleme mit dem Herantreten an die Charaktere. Sie strahlen durchaus Wärme aus, aber so richtig greifen konnte ich sie nicht. Sie waren mir nicht nah und irgendwie konnte ich keinen wirklichen Bezug aufbauen.

Insgesamt verlief die Umsetzung der Geschichte jedoch sehr süß und ansprechend. Die Autorin baut erheiternde, spannende und besorgniserregende Situationen mit ein, sodass man als Leser mehr oder weniger an der Stange gehalten wird.

Das Ende des ersten Bandes macht jedenfalls neugierig darauf, wie es mit diesen beiden Charakteren und den Nebencharakteren weitergeht. Es gibt so einige Entwicklungen, die mich noch sehr interessieren würden.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Into the Woods – Königin der Diebe“ hat Annie J. Dean einen schönen Roman über Robin Hood in weiblicher Ausführung geschrieben. Die Charaktere waren für mich nicht ganz greifbar, das Setting jedoch ansprechend und nachvollziehbar und die Entwicklung durchaus immer mal wieder spannend.

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81 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

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Auf immer gefangen

Erin Summerill , Nadine Püschel
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 31.08.2018
ISBN 9783551583543
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Zu Beginn muss ich sagen, dass ich tatsächlich dieses Mal sehr schwer in die Geschichte wieder hineingefunden habe. Letztlich habe ich doch nochmal zum ersten Band gegriffen und diesen grob überflogen, damit ich mit den Situationen und Charakteren zurecht gekommen bin. Einige waren mir im Gedächtnis geblieben, aber alle Ereignisse und Kombinationen letztlich leider nicht mehr.

Erzählt wird die Geschichte aus mehreren Sichtweisen, darunter Tessa, Cohen und den König Aodren. So erhält man als Leser letztlich doch einen guten Überblick über die einzelnen Bereiche in der Geschichte.

In diesem zweiten Band gibt es zwei Stränge der Geschichte, welche nach und nach zusammen führen und so zum alles entscheidenen Schlag führen. Ehrlich gesagt, weiß ich nicht so genau wie ich an meine Rezension zu diesem Buch herangehen soll. Die Geschichte an sich hat mir wirklich gut gefallen. Sie enthielt spannende, gefühlvolle und auch gefährliche Szenen. Wir verfolgen eine klare Linie und kommen recht schnell beim Lesen voran. Gleichzeitig hat mir persönlich aber der Bezug gefehlt. Ich konnte die Charaktere dieses Mal nicht richitg greifen, war nicht in der Geschichte verankert sondern ein normaler Beobachter.

Es tut mir so unheimlich leid für die Geschichte, aber ich war nicht richtig dabei. Unsere Protagonisten haben gekämpft, gelitten und dennoch war es mir im Gesamten etwas zu ruhig, nicht fesselnd genug und vielleicht auch etwas zu durcheinander. Auch wenn die „Dreiecksgeschichte“ nur sehr bedingt vorhanden ist, hat sie mich doch etwas gestört. Irgendwie empfand ich sie nicht als wirklich passen, was vielleicht auch einfach daran liegt dass ich sie prinzipiell nicht leiden kann. :P

Letztlich muss ich sagen, dass die Umsetzung im Gesamten ganz gut umgesetzt war, wenn ich auch nicht immer alles greifen konnte. Sie lief nach einem roten Faden ab und hatte einige spannende Momente. Dennoch hat mir einfach das Gefühl an sich zur Geschichte gefehlt, welches sich dieses Mal leider einfach nicht einstellen wollte. Aus diesem Grund muss ich das Buch auch etwas schlechter bewerten, obwohl es an sich recht gut aufgebaut und umgesetzt wurde.

Mein Gesamtfazit:


Mit „Auf immer gefangen“ hat Erin Summerill für mich leider einen schwächeren zweiten Band geschrieben. Ich konnte mich leider nicht richtig darin einfinden, wenn die Geschichte an sich auch recht gut umgesetzt wurde. Mein Bezug hat einfach gefehlt, was es mir persönlich sehr schwer gemacht hat mit den Charakteren mitzuleiden. Wirklich schade, aber manchmal soll es einfach nicht sein. :(

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23 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

Feral Moon 3: Die brennende Krone

Asuka Lionera
E-Buch Text: 456 Seiten
Erschienen bei Dark Diamonds, 30.08.2018
ISBN 9783646301267
Genre: Sonstiges

Rezension:

Die Schreibweise der Autorin ist so wie auch schon in den vorherigen Bänden einfach wunderschön und so unglaublich gefühlsgewaltig. Man findet sich sofort in der Geschichte wieder, knüpft Bände zu den Charakteren und nimmt die Gefühle so intensiv war. Ich saß beim Lesen und habe regelrecht an der Geschichte geklebt. Ich konnte nicht aufhören, war süchtig und auf einmal war schon der nächste Morgen angebrochen und ich musste den Kindle mit dem Wort „Ende“ beiseite legen.

Die Charaktere waren auch im dritten Band wieder sehr stark ausgebaut, haben ihre Wesen beibehalten und dafür gesorgt dass man neugierig auf sie wurde. Ash und Scar sind zwei so starke und liebevolle Persönlichkeiten, dass man sie einfach nur lieb haben muss. Aber auch alle anderen Nebencharaktere konnten mich wieder vollkommen von sich überzeugen. Überrascht hat mich in dieser Hinsicht auch Tristan, welche bei mir ja nicht so gut weggekommen ist. Letztlich scheint in ihm aber doch mehr zu stecken als man glaubt.

Die Geschichte zieht sich wieder von der ersten bis zur letzten Seite spannend, bildgewaltig, gefühlsstark und immer wieder überraschend durch. Ich hatte Vermutungen und wurde dennoch immer wieder von Wendungen mitgerissen. Es war ein regelrechtes Vergnügen in die Geschichte einzutauchen und darauf zu warten, was uns noch alles erwarten wird.

Die Autorin hat es verstanden mich vollkommen an das Buch zu fesseln. Zu keinem Zeitpunkt war ich gelangweilt, genervt oder ähnliches. Ich habe geschlottert vor Sorge, habe die Luft anhalten müssen, konnte mich köstlich amüsieren oder war einfach nur neugierig auf die letztliche Auflösung. Insgesamt war es einfach schön, dem ganzen zu folgen.

Die Umsetzung dieses letzten Bandes war gut durchdachte, wie ich finde perfekt umgesetzt und hat dafür gesorgt dass man ein paar wundervolle neue Buchfreunde gefunden hat. Ich kann diese Reihe nur jedem empfehlen, der Fantasybücher mit einem Sprutzer (oder auch einem etwas größeren) Liebe zurecht kommen. Es ist eine unglaublich emotionale Geschichte, die selbstverständlich auch viel mit der Liebe unserer Protagonisten spielt, aber letztlich doch auch noch so viel mehr in sich verbirgt.

Das Ende der Geschichte hat mich doch zu beginn etwas schockiert. :P Aber letztlich ist es tatsächlich perfekt gewählt, schließt den Kreis wieder und sorgt dafür, dass diese Geschichte wohl weiter im Kopf enthalten bleiben wird. ;)

Mein Gesamtfazit:


Mit „Feral Moon 3 – Die brennende Krone“ hat Asuka Lionera einen perfekten, spannenden, gefühlsbetonten und einfach wundervollen Abschluss ihrer für mich genialen Reihe geschaffen. Weiterhin überzeugt sie mit starken Charakteren, einem vielfältigem Setting und einer gefühlsbetonten Umsetzung die von der ersten bis zur letzten Seite von sich überzeugen konnte.

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109 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

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Queen of Blood

Jill Myles , Frauke Meier
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 31.08.2018
ISBN 9783404209200
Genre: Fantasy

Rezension:

Die Schreibweise der Autorin ist angenehm, bildhaft, durchaus gefühlsbetont und konnte mich an die Geschichte fesseln.

Erzählt wird die Geschichte vorwiegend aus der Sichtweise von Seri, welche unsere eigentliche Hauptperson ist. Allerdings hat uns auch Graeme ab und an in seine Gefühlwelt blicken lassen.

Seri ist eine hilfsbereite, familienbezogene und leider auch leicht lenkbare Persönlichkeit. Ich mochte ihre ruhige und liebe Art wirklich gerne, allerdings hat sie sich leider sehr von Rillen leiten lassen. Sie hat einen Weg beschritten, den sie so niemals gegangen wäre und hat sich somit so einige Steine selber in den Weg gestellt. Dennoch wächst sie innerhalb der Geschichte und das hat mir doch wieder sehr imponiert.

Graeme ist ein starker, offenherziger, manchmal recht griesgrämiger aber doch auch definitiv gerechter Zeitgenosse. Er versteckt sich oftmals hinter einer Maske und zeigt nicht alles, was er tatsächlich fühlt. Er ist ein Prinz, der nicht unbedingt über seinem Volk stehen muss. Sein Charakter hat es mir angetan, einfach weil er so geheimnisvoll und dennoch auch durchschaubar war.

Die Umsetzung der Geschichte hat mir im Gesamten wirklich gut gefallen. Seri ist durch einen Zufall ins Schloss und in die Nähe von Graeme gelangt, was dem Widerstand sofort zugespielt hat. Sie wird als Spion eingesetzt und doch findet sie sich bald in einer sehr prekären und nicht ganz einfach zu lösenden Situation wieder.

Die Umsetzung war stets interessant und auch recht spannend gehalten. Gerade die ersten beiden Bereiche, welche wir in der Leserunde gelesen haben konnten mich von sich überzeugen und mir ein tolles Lesevergnügen bereiten. Leider empfand ich den Schluss inkl. des finalen Kampfes als etwas zu schnell und einfach. Es war definitiv gut umgesetzt und nervenaufreibend, aber gleichzeitig auch recht schnell ausgemerzt. Auf Grund einer Person war alles vorbei und das empfand ich als etwas zu einfach. Hier hätte mir ein größerer Showdown, einfach bezogen auf die sich aufbauende Rebellion und immer wieder erwähnte Größe dieser, gewünscht.

Die Liebesgeschichte zwischen Seri und Graeme hat mir wirklich gut gefallen, wobei ich Seri´s Part oftmals als anstrengend empfunden habe. Ich konnte ihre Gefühle voll und ganz nachvollziehen, allerdings hat mir ihr ständiges hin und her etwas nerven gekostet. Schlussendlich ist es eine schöne Umsetzung, aber die Gefühle verliefen mir rückblickend gerade über den letzten Seiten zu schnell. Seri hat sich so lange noch anderweitig gefühlsmäßig befunden, hat auch bis fast zum Schluss immer noch mit sicher gehadert um letztlich ihre Liebe doch zu erkennen. Irgendwie nachvollziehbar, aber dennoch auch etwas zu schnelllebig auf Grund der letztlich doch recht wenigen Seiten.

Insgesamt muss ich sagen, dass es eine sehr schöne Geschichte war, welche mich gerade zu Beginn vollkommen für sich einnehmen konnte. Letztlich hätte ich mir zwar definitiv mehr Seiten und einen spektakuläreren Showdown gewünscht, aber dennoch kann das Buch mit tollen Charakteren und einem schönen Setting überzeugen.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Queen of Blood – Die Bestimmung“ hat Jill Myles durchaus einen schönen Fantasyroman ins Leben gerufen, welcher mit Spannung, interessanten Charakteren und eine bis zu einem gewissen Teil guter Umsetzung überzeugen kann. Leider hat mir gerade der letzte Teil des Buches etwas den Wind aus den Segeln genommen, da mir das alles etwas zu gehetzt und unausgereift vorkam. Ein paar Seiten mehr hätten dem ganzen wohl ganz gut getan.
Ich vergebe 3,5 Sterne.

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191 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 50 Rezensionen

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Izara - Stille Wasser

Julia Dippel , Carolin Liepins
Flexibler Einband
Erschienen bei Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 19.06.2018
ISBN 9783522506229
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Schreibweise ist wieder unglaublich angenehm, bildhaft und liebevoll aufgebaut. Ich konnte die Gefühle der Protagonisten sehr schön wahrnehmen, die Umgebungen mir vorstellen und die Szenen gut im Kopf aufbauen.

Schön ist, dass wir auch im zweiten Band nicht nur unsere beiden Hauptcharaktere haben, sondern auch die Nebencharaktere alle ihren Charme erhalten haben. Bell und Victorius sind zwei ganz spezielle Kandidaten, welche immer wieder für Spannung, Erheiterung und einiges mehr Sorgen. Mit diesen beiden und auch den anderen wird es eigentlich niemals langweilig. *g*

Insgesamt wird es für Ari in diesem zweiten Band mehr als anstrengend. Sie ist nun für jeden offenbart und tritt damit in ein riesiges Wespennest, welches sie umzingelt und dazu zwingt sich vorsichtig und zurückgezogen zu verhalten. Sie muss nicht nur gegen ihren ehemaligen Nachbarn, sondern auch gegen ihren Vater, die Liga und so einige Hexenclans antreten. Es wird zu keinem Zeitpunkt langweilig und ich war regelrecht an der Geschichte geklebt.

Die Autorin bespickt die Geschichte neben der noch immer liebevollen, aber auch immer mehr schwierigen Beziehung. Sie muss einige Päckchen mit sich herumtragen und schafft es vor allem nur durch ihre Freunde und ihre eigene Stärke. Sie ist eine Kämpfernatur und lässt sich so schnell nicht unterkriegen.

Die Umsetzung dieses zweiten Bandes hat mich von der ersten bis zur Letzten Seite vollkommen überzeugen können. Die Autorin lässt immer wieder unvorhersehbare Wendungen eintreten, sorgt für eine Menge Action und lässt gleich mehrere Showdowns in dem Buch hochgehen. Auch dieses mal hat es die Autorin wieder verstanden die Umgebung im Kopf entstehen zu lassen, sodass es mehr als unschwer war sich mitten hinein zu katapultieren.

Nachdem es zum Ende des Buches hin endlich für Ari wieder aufwärts ging und es ganz danach aussah als hätte sie die Chance auf eine ruhige kommende Zeit, wird ihr im wahrsten Sinne des Wortes der Boden unter den Füßen weggerissen. Ich war glaube ich von dieser überraschenden Wendung wahrlich genauso schockiert wie sie und alle dort befindlichen Charaktere. Es lässt ein dumpfes Gefühl zurück, mit dem unguten Gefühl, dass es etwas Schreckliches passiert sein dürfte.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Izara – Stille Wasser“ hat Julia Dippel einen für mich genialen Zwischenband geschrieben. Er ist durchweg spannend, bringt immer wieder humorvolle Stellen, die durch gewisse Charaktere nur zum Schmunzeln anregen können aber gleichzeitig auch gefährliche, schockierende und beängstigende Wendungen. Die starken und greifbaren Charaktere runden das Gesamtbild mit dem bildhaften Setting ab. Hier habe ich alles gefunden, was einen guten Fantasyroman für mich ausmacht.

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257 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 95 Rezensionen

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Hazel Wood

Melissa Albert , Fabienne Pfeiffer , Frauke Schneider
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Dressler, 20.08.2018
ISBN 9783791500850
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Schreibweise der Autorin ist mitreisend, bildhaft, märchenangebunden und gleichzeitig auch sehr düster gehalten.

Wir gehen zu Beginn erstmal genauer auf Alice und ihre Mutter ein, welche ein Vagabundenleben betreiben. Sie werden vom Unglück verfolgt, sodass sie nie allzu lange an einem Ort bleiben können. Die Autorin schafft es schon auf den ersten Seiten die Fantasy wundervoll mit der Realität zu paaren, sodass man den Übergang sehr schön wahrnehmen kann.

Alice ist ein nachdenkliches, ruhiges und gleichzeitig aber auch schnell mal aufbrausendes Wesen. Wenn man sie ärgert, kann es schnell nach hinten losgehen und sie muss ihre Wut herauslassen. Sie weiß nicht woher das stammt, doch ihre Mutter hat ihr schon früh beigebracht mit dieser „Gabe“ umzugehen. Sie erzählt uns ihre Geschichte und ich empfand sie als wirklich spannend und für mich persönlich größtenteils auch unvorhersehbar.

Als Alice und ihre Mutter eine Nachricht von der Großmutter erhalten, können sie aufatmen und endlich anfangen irgendwo einen Unterschlupf zu suchen. So zumindest die Hoffnung ihrer Mutter, was sich jedoch schnell als fataler Fehler entpuppt.

Hazel Wood lässt sie nicht los und sorgt dafür, dass Alice die Reise gemeinsam mit Finch antritt. Dieser ist Mitschüler an ihrer neuen Schule, leicht besessen von ihrer Großmutter und deren Geschichten und gleichzeitig ein liebenswerter Kerl der das Herz am rechten Fleck hat.

Die Reise der beiden ist sehr interessant, aufklärend und märchenhaft aufgebaut worden. Sehr schön finde ich, dass uns Finch immer wieder einen kleinen Einblick in die Märchen von Hazel Wood gibt, welche allesamt düster, grausam und oftmals auch tödlich enden. Hier gewinnt nicht allzu oft ein Happy End, sodass die Stimmung entsprechend im Buch auch düster und überlagert von Sorge und Angst ist. Aber genau diese macht es auch wieder spannend und interessant. Märchen sind immer schillernd und freudestrahlend, doch hier erleben wir sie mal in einer düsteren Verfassung was ich unglaublich reizvoll fand.

Als Alice und Finch Hazel Wood erreichen, verlieren sich die beiden aus den Augen was ich persönlich sehr schade finde. Es ging mir tatsächlich etwas zu schnell und ich hätte sie lieber noch eine Weile miteinander gesehen, als sofort auf diese Weise auseinandergerissen zu werden.

Trotz allem war die Zeit in Hazel Wood recht interessant aufgebaut. Gerade der Weg zum Anwesen war faszinierend gestaltet.

Letztlich hat die Autorin die Welt wirklich schön aufgebaut, wobei ich sie nicht immer ganz greifen konnte. Mir hätte teilweise fast noch ein bisschen mehr Ausführlichkeit oder Bemerkbarkeit der Welt gefehlt, angefangen bei den doch irgendwie lebenden Bäumen bis zu einzelnen Bewohnern dieses Waldes.

Dennoch hat mir die Umsetzung der Geschichte, auch dieses zweiten Buchteiles sehr gut gefallen. Er hat uns in die Welt von Hazel Wood eintauchen lassen, hat uns einige Fragen geklärt und viele lose Fäden miteinander verknüpft. Es hat mir persönlich wirklich gut gefallen.

Das Ende hingegen kam mir tatsächlich etwas zu schnell. Hier hätte ich mir ein paar mehr Seiten gewünscht, in welchen das Ende etwas aufwühlender gestaltet wird und nicht so locker wie ich finde. Mir hätte der Welt entsprechend ein etwas extremeres Ende bzw. einen gefährlicheren Ausgang besser gepasst. Trotz allem eine tolle Geschichte, die Märchenliebhabern gefallen dürfte.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Hazel Wood – Wo alles beginnt“ hat Melissa Albert einen düsteren, einnehmenden und märchenhaften Roman ins Leben gerufen der mich an der Stange gehalten hat und dafür sorgte, dass ich unbedingt mit Alice gemeinsam die Geheimnisse lüften wollte. Die Charaktere waren greifbar, die Welt faszinierend und die Zusammenfügung von Realität und Fantasy hat mich überzeugen können.

Ich habe vernommen, dass es hierzu eine Fortsetzung eventuell geben soll und ich bin schon jetzt unheimlich neugierig darauf. Denn das Ende bietet doch noch so viel mehr. :)

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36 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

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Saymon's Silence - New Horizon

Jennifer Alice Jager
Flexibler Einband: 548 Seiten
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 10.03.2016
ISBN 9783959621106
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Die Schreibweise der Autorin ist angenehm, wobei auch gleichzeitig etwas speziell und ich denke an die Welt angepasst. Die Sätze und Worte waren fast schon ein bisschen melodisch geformt, was durchaus dazu gebracht hat einen durch die Geschichte zu tragen. Gleichzeitig war es bei mir persönlich aber auch so, dass ich keinen richtigen Bezug aufbauen konnte. Die Gefühle konnten mich einfach nicht für sich einnehmen.

Saymon ist ein sehr spezieller Charaktere, der einen doch recht neugierig auf sich macht. Er kann nicht sprechen, kann sich an seine Vergangenheit nicht erinnern und kämpft ums Überleben. Er legt im Verborgenen und stiehlt was er zum Leben braucht. Sein Wesen war für mich trotz seiner Sichtweise nur sehr schwierig zu greifen, vielleicht auch weil er es selber nicht wirklich kannte. Er hat einen starken Beschützerinstinkt, ist nicht auf den Kopf gefallen und flink und wendig. Gleichzeitig hat er einen starken Charakter, hält so einiges aus und kam mir manches Mal schon fast unmenschlich vor bei seinem Schmerzempfinden. ^^°

Diese Geschichte ist insgesamt trist und düster gehalten, was den Leser auch in diese Stimmung versetzt wie ich finde. Wir begegnen auf den ersten Seiten vor allem Saymon und der kleinen und herzensguten Anny, welche in einer traurigen und gefährlichen Welt ums Überleben kämpfen.

Gerade in der ersten Hälfte des Buches geht es um die Welt außerhalb der Mauer und New Horizont. Dort wo die Menschen leben, welchen es nicht so gut geht und sich vor dem Schattentod schützen müssen. Hier ist es tatsächlich so, dass man einander nicht vertrauen kann und jeder so mehr oder weniger für sich kämpft und seine Familie. Die Welt ist gefährlich, brutal und hat keinen Platz für andersartige wie Saymon.

Zusammen mit Any begibt sich Saymon auf Grund Versprechungen und einigen entscheidenden Entwicklungen auf den Weg nach New Horizont, denn dort soll seine eigentliche Heimat sein. Auf ihrem Weg begegnen sie so einigen Hindernissen und nur knapp und vor allem mit viel Glück schaffen sie ihren Weg dorthin. Mehrfach habe ich die Luft anhalten müssen und habe darauf gehofft, dass sie es irgendwie dort hinschaffen.

In New Horizont angekommen merkt man recht schnell, dass hier alles makellos und perfekt ist ohne Leid, Krankheiten oder bösen Dingen. Doch zusammen mit Saymon findet man auch schnell heraus, dass die sogenannten Vexs, durchaus auch ihre Fehler haben. Durch eine ständige Überwachung und ein sehr strenges und manchmal nicht ganz nachvollziehbares Zuteilungssystem ist das Leben dort auch nicht ganz so heilig, wie man es zu Beginn denkt.

Die Geschichte wird auch in diesem Teil der Geschichte weiterhin spannend gehalten und man erhält als Leser zusammen mit Saymon immer wieder neue Informationen und Hintergründe. Gemeinsam erforschen wir die Vergangenheit, die Zusammenhänge zwischen New Horizont und den Menschen außerhalb der Mauern und lernen, dass es hier noch so einiges zu ergründen ist.

Schlussendlich kommt auch noch eine kleine Liebesgeschichte mit hinzu, welche mich aber nicht ganz so überzeugen konnte. Saymon wirkte hierfür etwas zu unparteiisch bzw. konnte ich ihm seine vorhandenen Gefühle nicht so richtig abkaufen. Auch seinen Beschützerdrang zu Anny habe ich in diesem Teil der Geschichte total vermisst. Irgendwie hatte es sich in eine Richtung entwickelt, die mich etwas irritiert hat.

Der Schluss dieses ersten Bandes hat mich schockiert und neugierig zurückgelassen. Die Autorin beendet das Buch mit einem fiesen Cliffhänger, sodass mir nichts anderes übrig bleibt als weiterzulesen damit ich weiß was Saymon noch alles ertragen muss um an seinem Ziel „einem friedlichen Leben“ anzukommen.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Saymon's Silence – New Horizont hat Jennifer Alice Jager einen bewegenden, düsteren und dennoch sehr spannenden und neuartigen Auftakt geschaffen. Auch wenn ich die Charaktere nicht ganz erfühlen konnte, hatten sie ihren Charme und die Umsetzung war durchweg spannend und mitreisend.

Durchaus eine interessante Story, die neugierig auf mehr macht.

Ich vergebe gerne 3,5 Sterne

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(60)

109 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 52 Rezensionen

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Clean

Juno Dawson , Christel Kröning
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 28.06.2018
ISBN 9783551583826
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Schreibweise der Autorin ist offen, direkt und schonungslos. Sie gibt uns einen kleinen Einblick in die Sucht und zeigt auf, dass es gar nicht so einfach ist damit auch wirklich zurecht zu kommen.

Lexi ist unsere Hauptprotagonistin, welche ein Leben voller Saus und Braus leben kann. Als Hotelerbin hat sie niemals Geldprobleme. Schnell erkennt man als Leser, dass sie ihr „Leben“ allerdings nicht mehr im Griff hat und dadurch arge Probleme bekommt. Sie ist eigentlich ein lebensfroher, offener wenn momentan auch sehr gereizter Mensch. Ihr Bruder reist sie aus ihrer Welt und es beginnt für sie eine Zeit des Suchens, des Verlustes und des Erkennens.

Die Geschichte um Lexi, ihre Sucht und die potenzielle Hilfe in der Entzugsklinik ist insgesamt wirklich gut ausgeformt und zeigt dem Leser auf, wie die Welt eines Süchtigen aussehen kann. Wir erleben hier die verschiedensten Suchtvarianten, ganz egal ob Droge, Bulimie oder Alkoholkonsum. Wir erleben mit Lexi gemeinsam die vereinzelten Stadien, den Kampf gegen sich selber und findet jedoch recht fix heraus dass das alles gar nicht so einfach ist.

Die einzelnen weiteren Charaktere haben ebenfalls ein Wesen erhalten, welches dafür sorgt den Leser zum nachdenken anzuregen. Was es doch letztlich alles für Probleme auf der Welt gibt, was man oftmals vielleicht gar nicht als so ernst einstuft und letztlich doch gefährlich für diese Personen werden kann.

Die Entzugsklinik empfand ich auf der einen Seite als wirklich vielfältig und aufzeigend, sodass man sich doch ein ganz gutes Bild von den einzelnen Situationen machen konnte. Auf der anderen Seite ist es aber auch so, dass es teilweise sehr gradlinig gelaufen ist. Manche Dinge konnte ich nicht so greifen bzw. waren mir etwas zu viel des Guten. Hierbei muss ich allerdings auch sagen, dass es unheimlich schwer ist sich überhaupt in solche Personen/Situatinen hineinzuversetzen.

Insgesamt hat das Buch zwei Seiten. Einmal die rigorose, dunkle Seite welche von Lexis Leben schonungslos und gerne auch mit derber Aussprache erzählt und die ruhige, nachdenkliche und von Ängsten bzw. Zweifel belegte Seite, welche die Zeit in und nach der Klinik widerspiegelt.

Hier sieht man sehr schön, dass ein Mensch vieles in sich verbirgt und manches Mal einfach nur wegsperrt. Die Massage dieses Buches, dass man sich selber finden und akzeptieren muss ist jedenfalls wirklich gut umgesetzt worden und auch wenn mich das Ende nicht so ganz überzeugen konnte war und bin ich wirklich überzeugt von der Geschichte. Es ist ein Buch, dass definitiv zum Denken anregen soll und eine Welt aufzeigt, die wir haben aber oftmals so gerne verdrängen.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Clean“ hat Juno Dawson einen realistischen, schonungslosen und ehrlichen Roman geschrieben, welcher dazu aufrufen will Suchten ernster zu nehmen. Oftmals werden sie abgetan und können dadurch letztlich zu einer Gefahr für das eigene, aber auch für andere Leben werden. Ein Buch, welches wichtig ist und hoffentlich viele Menschen erreicht.

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565 Bibliotheken, 16 Leser, 2 Gruppen, 132 Rezensionen

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Izara - Das ewige Feuer

Julia Dippel
Flexibler Einband: 542 Seiten
Erschienen bei Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 25.10.2017
ISBN 9783522506038
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Schreibweise der Autorin ist flüssig, einnehmend, spannend und voller Gefühl. Ich habe mich relativ schnell in die Charaktere reinfühlen, die Umgebung wahrnehmen und die Geschichte gedanklich nachvollziehen können. :)

Erzählt wird die Geschichte aus der Sichtweise von Ari, welche uns einen schönen Überblick über ihre Freunde, ihre Familie und ihr Leben gibt. Sehr schön ist, dass sie auch dafür sorgt dass wir die anderen Nebencharaktere sofern sie für die Geschichte wichtig sind näher kennenlernen.

Ari ist ein liebenswertes, starkes und nicht auf den Mund gefallenes Wesen. Mit ihren Sprüchen sorgt sie immer wieder für Erheiterung und Auflockerungen so mancher Situationen. Sie kann ein ernster, trauriger aber auch fröhlicher und ausgeglichener Mensch sein. Man merkt, dass sie ein auf der einen Seite behütetes und auf der anderen auch geprägtes Leben bisher hatte. Sie gibt sich mit wenig zufrieden und hat für sich so die richtige Balance gefunden. Ihr Wesen mochte ich unheimlich gerne, gerade wegen ihrer Ecken und Kanten.

Lucian ist ein Charmeur und gleichzeitig immer mal wieder sehr unnahbar. Ich empfand seinen Charakter als sehr interessant und geheimnisvoll. Auf der einen Seite dachte man, dass man weiß wie er tickt und das er sich für eine Seite entschieden hat. Aber gleichzeitig sorgt er auch dafür, dass man sich einfach nicht sicher ist. Ich empfand ihn als stürmisch, beruhigend und mehr als interessant.

Die Umsetzung der Geschichte konnte mich tatsächlich von der ersten bis zur letzten Seite vollkommen überzeugen. Sie verbindet Biss, Angst und Schrecken mit Humor, Freude und Liebe. Die Autorin schafft eine schöne Atmosphäre, greifbare und schön ausgebaute Haupt- wie Nebencharaktere und eine durchweg spannende, gefühlvolle und interessante Entwicklung.

Neben Liebesgeschichten und einigen Hindernissen bei Freundschaften, sorgt die Autorin dafür dass wir hier eine vielversprechende Grundidee wirklich toll umgesetzt erhalten. Es hat mich gefreut, dass sie alles perfekt in Einklang gebracht hat ohne beispielsweise die Liebesgeschichten allzu sehr in den Vordergrund zu bringen.

Die eingebauten Wesen und Rangordnungen waren nicht immer einfach zu greifen, aber wenn man sich darin mal eingefunden hatte, konnte ich mich auch dort recht schnell zurecht finden.

Schlussendlich muss ich sagen ,dass dies ein wirklich mehr als gelungener erster Band ist. Dieser Fantasyroman hat eigentlich alles was man braucht um gefesselt zu werden, voller Spannung an den Seiten zu kleben und mit Überraschungen bei unvorhersehbaren Wendungen zu begeistern. Ich bin definitiv bereit dafür, auch den zweiten Band zu ergründen. ;)

Mein Gesamtfazit:

Mit „IZARA – Das ewige Feuer“ hat Julia Dippel einen starken, gefühlvollen, spannenden und mitreisenden ersten Band ihrer Reihe geschaffen. Sie überzeugte mich mit wundervollen Charakteren, einer mehr als interessanten Umsetzung und vielen fantasiereichen Ausschmückungen. Definitiv eine Geschichte für Fantasyfans.
Ich vergebe gute 4,5 Sterne :)

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

Split 1: Götterseele

Meike Lohrke
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 02.08.2018
ISBN 9783646604511
Genre: Sonstiges

Rezension:

Die Schreibweise der Autorin ist ruhig und leicht zu verfolgen, mir persönlich jedoch auch etwas zu uneinnehmend. Ich war nicht so richtig gefesselt, sondern lediglich ein stiller Leser.

Erzählt bekommen wir die Geschichte aus der Sichtweise von Lani und Sam, unseren beiden Hauptcharakteren welche uns einen guten Überblick über alles geben.

Lani ist 17 Jahre alt, ein offener und herzlicher Mensch und insgesamt sehr beliebt in der Schule. Zusammen mit ihrer besten Freundin Betty verfällt sie gerne mal in Schwärmereien für Jungs, wobei sie ihr Herz schon länger unerreichbar verloren hat. Sie ist an sich ein sehr schön geformter Charakter, der tolle Züge erhalten hat mich aber einfach nicht richtig erreichen konnte.

Sam war früher mit Lani sehr gut befreundet und man könnte sagen, sie waren unzertrennlich. Nachdem aber ihrer beiden bester Freund „Aiden“ verschwunden ist hat sich auch ihr Kontakt aufgelöst. Sam ist eher zurückgezogen, ruhig und sehr liebevoll, wenn er das auch eher selten zeigt. Er versucht ich selber zu schützen indem er alle von sich stößt, was ich bei seinem ungewöhnlichen Geheimnis durchaus nachvollziehen konnte.

Die Grundidee der Geschichte ist tatsächlich neu und habe ich in dieser Art noch nicht wahrgenommen. Sam und Samantha haben schon ein sehr spezielles Geheimnis, was mich im ersten Moment tatsächlich etwas irritiert hat aber letztlich schon irgendwie genial kurios ist. ^^

Die Umsetzung hat mich persönlich leider nicht komplett abholen können. Es wird alles eher ruhig erzählt, sodass mir so ein bisschen der Lesedrang gefehlt hat. Wir lernen die Charaktere und ihre Umgebung langsam kennen, wobei mir hier öfters mal etwas mehr Raffinesse gefehlt hat. Der Umgang bzw. Dialog untereinander war manches mal meines Erachtens etwas zu übertrieben/aufgesetzt, wobei das tatsächlich eine ganz persönliche Meinung ist.

Die Autorin hat auch ein paar gruselige und verwirrende Bereiche mit eingebaut, welche ich so einfach nicht greifen konnte. Wir erhalten in diesem ersten Band dazu auch kaum bis gar keine Informationen, sodass man hier auf den zweiten Band warten sollte. Für mich wäre es ganz schön gewesen, wenn man zumindest ein bisschen etwas hätte schon verstehen können.

Insgesamt muss ich sagen, dass es ein ganz schöner Roman ist welchen man leicht und schnell lesen kann. Mir persönlich hat jedoch etwas mehr Spannung, Fantasy und eine etwas mitreisende Erzählung gefehlt. Hierbei muss man jedoch für sich selber rausfinden, ob es nicht doch genau das richtige für einen ist. :)

Mein Gesamtfazit:

Mit „Split – Götterseele“ hat Meike Lohrke einen durchaus interessanten Auftakt geschaffen, der eine für mich tatsächlich neue Grundidee verkörpert zumindest was das „Geheimnis“ an sich betrifft. Dennoch konnten mich zum einen die Charaktere und die eigentliche Umsetzung nicht vollkommen überzeugen.

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187 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 31 Rezensionen

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Queen and Blood

Amy Harmon , Corinna Wieja
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei LYX, 27.07.2018
ISBN 9783736307056
Genre: Fantasy

Rezension:

Die Schreibweise ist auch in diesem Band wieder ruhig, gefühlvoll, mitreisend und sorgt dafür dass man ein Gefühl für die Welt und Charaktere erhält.

Es gibt in diesem Band starke Hauptcharaktere, aber die Autorin hat darauf geachtet dass auch wichtige Nebencharaktere ihr Wesen erhalten. Sie sorgt dafür, dass man den ein oder anderen ins Herz schließen kann und sorgt mit ihnen für etwas Abwechslung.

Kjell kennen wir ja schon vom ersten Band und doch ist er hier fast eine andere Person. Wirkte er im ersten Band unnahbar, abweisend und tatsächlich manchmal sehr schwierig zeigt er in diesem Band auch seine andere verletzlichere Seite. Kjell hat seinen Platz im Leben bisher noch nicht gefunden. Er ist der Bastardbruder des Königs, versteckt sich hinter seinem Titel Soldat und fühlt sich im Schloss nicht ganz so wohl. Als er auf Sasha trifft ändert sich für ihn so einiges und er erkennt, dass nicht unbedingt der Ort wichtig ist um sich zu Hause zu fühlen.

Sasha ist Sklavin und hat eine besondere Gabe, welche ihr allerdings zu Beginn eher zum Verhängnis als ihr nützlich sein wird. Als ihre Herrin verstirbt wird sie aus dem Dorf gejagt und wird nur durch Zufall und mit viel Glück von Kjell und seinen Männern aufgefunden. Sie ist ein zärtliches, aufgeschlossenes und ruhiges Wesen welches man einfach nur ins Herz schließen muss. Ihre Entwicklung ist schön mitzuerleben und sie birgt ein – selbst ihr unbekanntes - Geheimnis, welches ihre Welt komplett auf den Kopf stellen wird.

Die Umsetzung dieses zweiten Bandes ist sehr schön gehalten. Man kommt mit dem Lesen sehr schnell voran und kann sich die Charaktere und Umgebung sehr schön vorstellen. Ging es im ersten Band noch größtenteils um den Kampf, sind hier vorwiegend nur noch Einzelläufer vorhanden. Die Volgar wurden besiegt, sodass nur noch sehr kleine vereinzelte Gruppen zu bekämpfen sind.

Insgesamt entwickelt sich die Liebesgeschichte, welche doch den größten Teil der Geschichte einnimmt, ganz angenehm und nicht zu schnell. Natürlich merkt man relativ schnell die Anziehungskraft, aber die Autorin hat alles recht ruhig und langsam aufgebaut.

Insgesamt hat mir das Buch wirklich gut gefallen. Es enthält nicht ganz so viele spannende Momente, einige Situationen und Entwicklungen konnte ich auf Grund des Prologs schon vermuten sodass die Überraschungen tatsächlich nur bedingt geglückt sind. Dennoch war es ein sehr angenehmes Lesevergnügen, bei welchem man sich mit tollen Charakteren und einer süßen Geschichte die Zeit vertreiben konnte. Das Ende empfand ich tatsächlich etwas zu viel des Guten, aber es hat sich letztlich ganz gut eingefügt.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Queen & Blood“ hat Amy Harmon einen süßen, romantischen und berührenden zweiten Band geschrieben. Die Charaktere sind greifbar und die Umsetzung durchaus mitreisend und schön gestaltet. Wenn die Spannungskurve auch nicht allzu hochliegt, konnte ich mich in die Geschichte fallen lassen und das Buch von Anfang bis Ende genießen.

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192 Bibliotheken, 4 Leser, 2 Gruppen, 83 Rezensionen

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Silberschwingen - Rebellin der Nacht

Emily Bold , Carolin Liepins
Fester Einband
Erschienen bei Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 17.07.2018
ISBN 9783522505789
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Wir starten in diesem zweiten Band schon kurz nach Ende des ersten bzw. mitten in diesem gefährlichen und vor allem spannenden Geschehen. Sofort war ich wieder ein Teil der Geschichte, habe mich an den Vorgänger erinnert und mit Thorn mitgefiebert.

Thorn wächst wie ich finde in diesem zweiten Teil sehr an sich selber. Natürlich ist sie auch ängstlich, lässt Vorsicht walten und wirkt ab und an etwas überfordert, aber das alles wirkt bei ihr sehr natürlich wie ich finde. Sie ist nicht übertrieben, sondern nachvollziehbar. Gleichzeitig merkt man auch, dass sie für ihre Familie und Freunde einsteht. Sie wird vorsichtig, aber gleichzeitig gibt sie einem auch eine zweite Chance und versucht hinter die Geschichten zu schauen. Das hat mir persönlich sehr gut gefallen.

Was soll ich sagen. Lucien ist genial, also wirklich. Er ist aufbrausend, aber gleichzeitig so liebevoll und durchdacht. Er handelt mit dem Herzen und gleichzeitig mit dem Verstand, man merkt daher sehr schön dass sein Vater ihn jahrelang gelehrt hat alles genaustens im Blick zu haben. Er hat mich mehrfach überrascht und auch wenn er nicht immer vollkommen durchschaubar ist, hat gerade das den Reiz ausgemacht. :)

Die Umsetzung dieses zweiten Bandes empfand ich genau wie schon den ersten spannend, überraschend und einfach genial umgesetzt. Die aufgebauten Wesen waren bildlich in meinem Kopf vorhanden und wunderschön, gleichzeitig hatten die meisten Charaktere eine Seele und man konnte sich wirklich in sie hineinversetzen. Auch lernt man in diesem zweiten Band wieder sehr schön, dass die Leute nicht unbedingt wirklich böse und gefährlich sind, manchmal ist einfach nur die Einstellung das Problem, einen Menschen nicht richtig einschätzen zu können.

Die Autorin hat es hier wirklich geschafft, mich vollkommen für sich einzunehmen und mit dem Buch zu begeistern. Sie hat mich in die Geschichte hineingezogen und dafür gesorgt, dass ich ein Teil dieser Gruppe sein wollte. Sowohl die Shades, als auch Thors Geschwister waren ein paar zauberhafte Wesen, die ich gerne nochmals wiedersehen würde mit ihrer ganz eigenen Geschichte.

Das Ende der Dilogie ist perfekt gewählt und hat mich in mehreren Hinsichten wirklich überrascht und begeistert. Auf der einen Seite ist es abschließend und auf der anderen Seite lässt es auch noch so vieles offen, zu welchem man sich ganz eigene Gedanken machen oder aber auch noch zu einem späteren Zeitpunkt eine Geschichte schreiben könnte.

Insgesamt hat mir diese komplette Geschichte unglaublich gut gefallen. Die Autorin hat es geschafft, etwas bekanntes in etwas neues umzuwandeln, es mit zauberhaften Charakteren zu bestücken und eine Spannung aufzubauen die von der ersten bis zur letzten Zeile anhält und mich als Leser total berührt hat.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Silberschwingen – Rebellin der Nacht“ hat Emily Bold einen starken, gefühlvollen und stetig spannenden Abschluss ihrer Reihe geschaffen. Sie ist begabt darin ihre Charaktere mit dem Leser zu verbinden, sodass er sowohl die Schmerzen als auch Glücksgefühle wahrnehmen kann. Für mich definitiv eine Dilogie, die man gelesen haben sollte wenn man Fantasy gespickt mit starken Gefühlen mag.

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74 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

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Nemesis - Verräterisches Herz

Anna Banks , Michaela Link
Flexibler Einband: 450 Seiten
Erschienen bei cbt, 16.07.2018
ISBN 9783570311615
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Schreibweise der Autorin ist locker, leicht zu verfolgen und sorgt mit der Sichtweise von beiden Charakteren dafür, dass ich als Leser einen schönen Überblick erhalten habe. Man konnte in beide Köpfe hineinschauen und hatte somit immer einen kleinen Vorsprung. :)

Insgesamt muss ich sagen, dass mir dieser zweite Band ganz gut gefallen hat allerdings verbirgt er für mich persönlich auch ein paar schwierige bzw. schwache Passagen.

Wir starten mit dem Übergang vom ersten in den zweiten Band, sodass man als Leser eigentlich nicht wirklich etwas verpasst. Wir erhalten Einblick in die Gedanken von Sepora und Tarik, welche beide noch Gefühle füreinander haben und gleichzeitig doch auch vorsichtig gegenüber sind. Beide haben sich gegenseitig verletzt, sodass das Vertrauen gewaltig darunter gelitten hat.

Im ersten Teil der Geschichte geht es somit vor allem darum, dass diese beiden Charaktere ein bisschen umeinander her laufen und gleichzeitig gegenseitig meiden und auf der anderen Seite um viele diplomatische Belange. Es ist ein ständiges Hin und Her, es wird gezettert und gewettert und letztlich doch keine wirklichen Entscheidungen getroffen.

Im zweiten Teil der Geschichte geht es dann schon wieder etwas spannender und interessanter voran. Es werden Personen entführt, es werden Kämpfe ausgetragen und interessante Wendungen eingebaut. Hierbei fand ich es nur so unglaublich schade, dass gerade beim finalen Schlag irgendwie die Vorbereitung mehr Raum erhalten hat als der eigentliche Kampf. Auch gewisse Siege hat man eigentlich gar nicht richtig wahrnehmen können, sie wurden für mich zu schnelllebig und nicht greifbar abgearbeitet.

Das Ende ist passend zum Buch und finde ich ganz schön gewählt, wobei ich die vielen Missverständnisse und nicht ausgesprochenen Tatsachen tatsächlich etwas nervend fand. Sehr gerne mochte ich auch Sethos, wobei er mich in diesem zweiten Band wirklich öfters mal mit seiner Sturheit und seinem stetigem Wandel einige Nerven gekostet hat.

Letztlich muss ich sagen, dass mir die gesamte Geschichte ganz gut gefallen hat aber der erste Band für mich um einiges spannender und packender ausgebaut wurde.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Nemesis – Verräterisches Herz“ hat Anna Banks einen nicht ganz so starken zweiten und finalen Band der Reihe geschaffen. Die Charaktere waren mir teilweise etwas zu wankelmütig und auch die Umsetzung blieb insgesamt etwas zu ruhig und spannungslos. Als es richtig Mitte/Ende des Buches endlich etwas heikler wurde, war die Lösung für mich persönlich leider zu schnell abgehandelt.

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9 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Undying – Das Vermächtnis

Meagan Spooner , Amie Kaufman
E-Buch Text: 496 Seiten
Erschienen bei FISCHER Kinder- und Jugend-E-Books, 18.07.2018
ISBN 9783733649647
Genre: Sonstiges

Rezension:

Die Schreibweise der beiden Autorinnen ist flüssig, locker und sorgt dafür dass man relativ schnell in die Geschichte eintauchen kann.
 
Erzählt wird alles aus der Sichtweise von Jules und Amelia, welche uns beide an ihrem Wesen teilhaben lassen.
 
Amelia ist eine taffe, starke und nicht auf den Mund gefallene Persönlichkeit. Sie ist durch ihr Leben stark geprägt, hat ein unheimliches Beschützergefühl ihrer Schwester gegenüber und tut sich im Grunde nur mit Leuten zusammen, wenn es ihr letztlich auch tatsächlich nützlich ist. Bei Jules hat erstmals ihr Gewissen mitgespielt, dann hat die Nützlichkeit überwiegt und ab einem gewissen Zeitpunkt hat sich auch noch ein anderes Gefühl mit hineingeschmuggelt. Ich mochte ihr Wesen unheimlich gerne, einfach weil man merkt dass sie geprägt ist und Vertrauen nur sehr langsam aufbauen kann.
 
Jules ist zuvorkommend, liebenswert und kommt aus einer behüteten Familie. Er ist auf diese Reise nur wegen seinem Vater gegangen und weil er unheimlich neugierig auf den Planten Gaia ist. Schon früh hat er zusammen mit seinem Vater Dinge erforscht und hat ein regelrechtes Entdeckergen entwickelt. Nachdem seinem Vater übel mitgespielt wurde, versucht Jules seinen Namen wieder reinzuwaschen und ihm zu helfen. Er ist anfangs noch sehr unbeholfen, aber sobald er in seinem Element ist kann man ihn regelrecht erstrahlen sehen. Sein Wesen war wirklich interessant, auch weil er mit der Zeit immer stärker und stabiler wird.
 
Die Grundidee dieser Geschichte ist doch ganz ähnlich der alten Trilogie und wenn man genau darauf achtet, dann fallen einem auch ein paar altbekannte Namen auf. Dennoch ist es auch wieder etwas ganz neues und hat mich wirklich von sich überzeugen können.
 
Die Umsetzung ist durchweg spannend, interessant wenn auch teilweise sehr Entdeckerlastig was mich aber überhaupt nicht gestört hat. Die Autorinnen schaffen es in einer flüssigen Art und Weise, dass man selber zu einem kleinen Entdecker wird und die einzelnen Hinweise irgendwie zusammenfasst. Ich hatte immer wieder kleine Ideen wie es weitergeht und dennoch wurde ich immer wieder überrascht.
 
Es werden Wege gegangen, die beängstigend, faszinieren und unseren Protagonisten so einiges abverlangen. Ihre Wesen wurden sehr schön ausgearbeitet, sodass man sie greifen und mit ihnen mitfühlen kann. Die Nebencharaktere erhalten nur einen sehr blassen Grundriss, was aber nicht schlimm ist. Sie sind tatsächlich hierbei nur Personen, die dafür sorgen dass es in bestimmte Richtungen weitergeht und haben darüber hinaus keine allzu große Bedeutung.
 
Die kleine Liebesgeschichte im Buch finde ich wirklich süß umgesetzt. Sie ist nicht einnehmend, sondern entwickelt sich nur ganz langsam und auch unsere Protagonisten tasten sich diesen Gefühlen erst langsam entgegen. Ich finde es tatsächlich als die passende Vorgehensweise und bin gespannt, ob es weiter so bleibt. Eine angenehme Liebesgeschichte, welche zu keiner Zeit überwiegt.
 
Die spannende Umsetzung zieht sich durch das ganze Buch und endet im letzten Drittel des Buches. Hier geht es tatsächlich nochmal rund und wir können einige Punkte verknüpfen. Besonders interessant finde ich den Ausgang, denn auch wenn ich kurzzeitig daran gedacht habe war ich mehr als überrascht, dass es tatsächlich so ähnlich passiert ist. Wo sind Jules und Amelia nur rein geraten und wer ist nun tatsächlich wer. Ich bin unglaublich gespannt, was uns da noch erwarten wird.
 
Mein Gesamtfazit:
 
Mit „Undying – Das Vermächtnis“ haben Meagan Spooner und Amie Kaufman wieder ein spannungsgeladenes Action-Abenteuer ins Leben gerufen, welches mich wirklich die ganze Zeit begeistern und mitnehmen konnte. Greifbare Charaktere, interessante Grundidee und eine mitreisende Umsetzung.

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10 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

Nebelring - Das Erbe der Ewigkeit (Band 5)

I. Reen Bow
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 05.07.2018
ISBN 9783646604160
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Schreibweise der Autorin ist angenehm und recht leicht zu verfolgen, sofern man sich auf die Geschichte einlässt. Gleichzeitig ist sie auch anspruchsvoll, vielschichtig und strotzt vor Energie.

Wir starten direkt am Ende des letzten Bandes, sodass wir direkt in die Gedanken von Zoe eintauchen. Sie ist verwirrt, überfordert und versucht dennoch eine Lösung zu finden. Ihr Charakter ist stark, vorsichtig und gleichzeitig auch flatterhaft. Sie weiß noch immer nicht wirklich wo ihr Platz ist und wie es weitergehen soll. Manches mal ging mir ihre ständige Sprunghaftigkeit besonders im Gefühlsbereich dahingegen etwas auf die Nerven.

Insgesamt waren die kompletten Charaktere nur teilweise wirklich greifbar. Es ging so einiges Schlag auf Schlag, dass die zwischenmenschlichen Beziehungen etwas darunter gelitten haben und ich einfach die Bezüge nicht mehr so ganz aufbauen konnte. Ich habe es nicht immer geschafft mir diese vorzustellen, bzw mir ihre Wesen zu erhalten.

Insgesamt erhält man mit diesem letzten Band jedoch einen spannenden, immer wieder überraschenden und actiongeladenen Band. Viele überraschende Wendungen, ausweglose Situationen und doch auch Gefühl, Freundschaft und mehr erwartet einem in dieser Geschichte.

Insgesamt ist es ein schnelles, überraschendes, fulminantes und atemberaubendes Finale.

Auch wenn man sich wieder voll und ganz auf die Geschichte konzentrieren muss macht es unheimlichen Spaß sie zu lesen. Die meisten Fragen wurden geklärt, sodass es einen schönen Abschluss gibt.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Nebelring – Das Erbe der Ewigkeit“ hat I Reen Bow einen fulminanten Finalband geschaffen, der spannend, überraschend und mit interessanten Wendungen überzeugen kann.

Ich vergebe gerne gute 3,5 Sterne.

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31 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

Feral Moon 2: Der schwarze Prinz

Asuka Lionera
E-Buch Text: 356 Seiten
Erschienen bei Dark Diamonds, 26.07.2018
ISBN 9783646301250
Genre: Sonstiges

Rezension:

Die Schreibweise ist wieder gefühlvoll, bildhaft und einfach zu verfolgen. Ich bin wieder regelrecht durch das Buch geflogen und kann es aus diesem Punkt nur empfehlen.

Schön ist, dass die Autorin es uns und Scarlet nicht ganz so einfach macht. Sie sät Zwiespalt und Missverständnisse, aber entlüftet nebenbei auch noch so einiges an Geheimnissen. Manche Dinge hatte ich vermutet und dennoch bin ich relativ oft überrascht gewesen. Die Autorin hat hier wirklich alles aufgefahren und mich persönlich vollkommen überzeugen können.

Die Charaktere sind fast alle greifbar, ich konnte sie meistens greifen und in mein Herz lassen.
Ash hatte es mir ja schon im ersten Band total angetan umso erfreuter bin ich über seine Entwicklung gewesen. Er ist nicht auf den Mund gefallen, immer für einen Spaß zu haben und ein sehr zuvorkommender Charakter. Er hat definitiv seine Macken und auch dunklen Geheimnisse, aber gleichzeitig ist er liebenswürdig, vertrauenswürdig, kämpft und steht für seine Wünsche und Hoffnungen ein.

Scarlet hat es in diesem zweiten Band wieder mal nicht einfach. Sie erfährt eine ganze Menge, welches sie in sich zweifeln lässt. Was ist richtig, welche Gefühle gewinnen die Oberhand und was steckt tatsächlich hinter allem. In diesem Band merkt man, dass sie zwar durchaus ein sehr starker Charakter ist aber gleichzeitig durchaus auch Zweifel in ihr reifen kann. Es hat mir sehr viel Freude gemacht, mit ihr gemeinsam alles zu ergründen und Entscheidungen zu treffen.

Genauso aber auch Caleb und die Freundinnen von Scarlet sind zauberhafte Wesen, welche dem Buch den gewissen Reiz geben. Die meisten Charaktere kann man greifen, sie lieb gewinnen oder durchaus auch skeptisch beäugen. Ich denke, dass wir im dritten Band noch so einiges erleben werden und hoffentlich auch wieder mit diesen tollen Nebencharakteren.

Die Entwicklung dieses zweiten Bandes konnte mich von Beginn bis Ende vollkommen von sich überzeugen. Ich habe mitgefiebert, geliebt und gehasst.

Das Ende ist herzzerreißend, süß und gleichzeitig beängstigend. Wir sind noch nicht am Ende angekommen und ich denke wir müssen uns noch auf einiges einstellen. Hat Scarlet die richtige Entscheidung getroffen oder wird es noch eine Menge gefährliche und vor allem überforderten Dinge folgen. Ich bin so was von Bereit für den nächsten Band.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Feral Moon – Der schwarze Prinz“ hat Asuka einen genialen, gefühlvollen und mitreißenden zweiten Band geschaffen. Sie sorgt dafür, dass ich die meisten Charaktere liebgewonnen habe und nicht möchte, dass es aufhört. Einfach toll und mehr als empfehlenswert.

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45 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 31 Rezensionen

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Feral Moon 1: Die rote Kriegerin

Asuka Lionera
E-Buch Text: 455 Seiten
Erschienen bei Dark Diamonds, 28.06.2018
ISBN 9783646301243
Genre: Sonstiges

Rezension:

Die Schreibweise der Autorin konnte mich schon nach den ersten Seiten gefangen nehmen, von sich überzeugen und mir das Setting und vor allem die Charaktere näher bringen.

Scarlet ist eine starke, aufgeweckte, liebevolle und ganz zauberhafte Persönlichkeit. Sie hat ein schwieriges Leben, ist unglücklich verliebt und weiß selber noch nicht, wie es für sie später mal weitergehen wird. Innerhalb der Geschichte muss sie weitere Schicksalsschläge hinnehmen, muss stark sein, darf nicht aufgeben, muss das Vertrauen in Menschen wiedererlangen und mit vielen unvorhersehbaren Entwicklungen zurecht kommen. Sie meistert alles wirklich toll, auch weil sie gerne mal aus der Haut fährt und damit für eine Menge Munition sorgt. *g*

Tristan ist der Sohn des derzeitigen Clan-Führers und er ist ein doch recht netter Zeitgenosse. Allerdings konnte er mich tatsächlich nicht so von sich überzeugen. Er scheint eher der Mitläufer zu sein, denn er gibt bei bestimmten Situationen eher auf als dass er wirklich kämpft. Aber gut, manchmal kann man sich ja auch in Charakteren täuschen und letztlich versucht er auch an seiner Liebe festzuhalten.

Es gibt noch einen weiteren verheißungsvollen Charakter, welcher definitiv dafür sogt dass es nicht langweilig wird und ich kann euch nur sagen, dass er auch euch mehrfach zum schmunzeln bringen wird. ;)

Dieser erste Band der Reihe ist wirklich toll aufgebaut worden. Ich als Leser habe mich als Teil von Scarlett gefühlt, konnte vieles hautnah miterleben und habe definitiv auch Gefühle entwickeln können. Auch die Nebencharakter, zumindest die mir wichtig erschienen, haben ein eigenes Wesen erhalten welches ich gut greifen konnte. Ich hoffe, wir werden hier von Caleb, Hazel und Payne auch noch einiges erfahren.

Auch so ist dieser Band voller Spannung, Gefühle und einer menge Informationen gespickt. Ich habe oftmals die Luft anhalten müssen. Ich habe zusammen mit Scarlett um das Überleben kämpfen müssen, habe mit ihr zusammen gegen und dann auch mal für die Liebe gekämpft und wurde mit immer mehr Überraschungen überrannt.

Die Autorin schafft es auch mir als Leser, trotz kleine Einblicke auf gewisse Gefühle bezogen auf eine ganz spezielle Person sein Geheimnis nicht zu entlocken. Man denkt, man hat es verstanden doch letztlich bin ich total unwissend und so voller Spannung darauf wie es nun letztlich ist.

Das Ende dieses ersten Bandes hat mich schockiert und das im wahrsten Sinne des Wortes. Mit dieser Entwicklung hätte ich einfach so gar nicht gerechnet, sie hat mir ein bisschen die Füße unter dem Boden weggerissen und das aus mehreren Gründen. ;)

Die Autorin schafft es auf alle Fälle mich total zu erwischen und dafür zu Sorgen, dass meine Gefühle durcheinander spielen und ich unbedingt wissen muss wie es weitergeht.

Mein Gesamtfazit:

Mit "Feral Moon – Die rote Kriegerin“ hat Asuka Lionera eine spannende, immer wieder überraschende und gefühlvolle Reihe ins Leben gerufen. Sie überzeugt mit starken und greifenbaren Charakteren, einem wie ich finde durchaus tollen Setting und einer Entwicklung die man einfach nicht vorhersehen kann. Ich bin gespannt darauf, was wir noch alles erleben werden und freue mich schon jetzt auf die Fortsetzung.

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20 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

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Die Höfe von Sonne und Mond

Michelle Natascha Weber
Flexibler Einband: 700 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 25.07.2018
ISBN 9783959911580
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Schreibweise der Autorin bleibt gefühlvoll, mitreisend, fordernd und gleichzeitig leicht und schnell zu lesen. Sie versteht es ihre Bücher strukturiert, komplex und dennoch so zu gestalten, dass man als Leser den Überblick behält und Spaß beim Lesen hat.

Wir setzen kurz nach dem Ende des ersten Bandes an, sodass man einen recht guten Übergang erhält. Da ich den Vorgänger nun doch schon vor einiger Zeit gelesen hatte, war meine Sorge, dass ich nicht sofort reinfinden würde. Diese Sorge war aber vollkommen unbegründet, da die Autorin es schafft die eigenen Erinnerungen an den ersten Band wieder aufzurufen und man so schon nach kürzester Zeit wieder alles ordnen konnte. Ich war wieder schnell in der Geschichte drinnen, hatte einen Bezug zu den Charakteren.

Die Charaktere, ganz egal ob es unsere Hauptprotagonisten Alysea und Dameo oder einige Nebencharaktere sind. Alle erhalten auch hier im zweiten Band ihr Wesen, sodass man zu den meisten einen schönen Bezug aufbauen konnte. Wie auch schon in ihren anderen Reihen gibt es sofort wieder Charaktere, über die man gerne mehr erfahren würde. Die ihre Geschichte erzählen möchten. :)

Alysea und Dameo sind ganz zauberhafte Charaktere, welche auch in diesem zweiten Band an sich wachsen und immer stärker werden. Sie sind zwei Kämpfer, geben nicht so schnell auf und sorgen dafür, dass der Leser sie einfach nur immer weiter in sein Herz schließen kann. Ich mochte ihre Wesen, ihre Stärken und Schwächen, ihre Kämpfernatur und natürlich auch ihre Ecken und Kanten. Sie sind keine gradlinigen Charaktere, sondern haben eine Menge Charme und Facetten.

Neben unseren Hauptcharakteren gibt es natürlich auch weiterhin wichtige und interessante Nebencharaktere. Darunter Dameo's Vater, welcher einen gefährlichen Bund vor langer Zeit eingegangen ist und nun zur Gefahr wird. Genauso aber auch sein „Puppenspieler“, welcher die Fäden in der Hand hält und unbewacht agiert und Zerstörung herbeisehnt. Sehr interessant finde ich hierbei, dass wir die Geschichte in kleinen Teilen auch aus ihrer Sicht erzählt bekommen, sodass wir auch für diese ein Gefühl entwickeln.

Der Bruder von Dameo erhält in diesem zweiten Band auch einen etwas Größeren Part. Er beginnt als Stoffel und Schlechtmacher und endet als grummeliger Bär, der viel durchgemacht hat und aus diesem Grund einfach empfindsamer und vor allem vorsichtiger geworden ist. War er mir zu Beginn noch nicht ganz so sympathisch, hat sich das mit der Geschichte jedoch gewandelt. In ihm steckt so unglaublich viel, dass ich gespannt darauf bin was wir von ihm noch alles erfahren werden. Es freut mich, dass er uns seine eigene Geschichte später noch erzählen darf. Er hat es verdient.

Am liebsten würde ich noch viele weitere Nebencharaktere aufführen, die mir ans Herz gewachsen sind, welche ihr Glück gewissermaßen gefunden und manchmal auch verloren haben, die ein wichtiger Bestandteil der Geschichte geworden sind und dennoch meinen Rahmen der Rezension sprengen würden. Ihr könnt euch auf alle Fälle darauf freuen, dass ihr eine Menge gut ausgearbeiteter und greifbarer Charaktere erwarten dürft.

Die Umsetzung dieses zweiten Bandes ist einfach nur genial und mehr als spannend. Man kann durchaus sagen, dass die Geschichte so ein bisschen an die Höfe erinnert und doch ist es etwas völlig anderes. Wir gehen komplett andere Wege und dennoch würde ich es von der Umsetzung einander gleichstellen. Beide Bücher haben mich durch die Charaktere, das bildhafte und starke Setting und die spannende und unvorhersehbare Entwicklung vom Hocker gerissen.

Auch hier stand ich immer unter Strom, konnte und wollte am liebsten nicht unterbrechen mit Lesen und habe regelrecht mit den Charakteren mitgefiebert. Die Autorin versteht es, die Charaktere und mich als Leser zu zerstören um uns kurz danach wieder zusammenzusetzen.

Die Geschichte ist brutal, fantasiereich, facettenreich, spannend, intrigenhaft, faszinierend und immer wieder überraschend. Die Autorin ist selten die Wege gegangen, welche ich erwartet hätte. Hat mich an den Abgrund getrieben um mich kurz vorher aufzufangen.

Wir erleben in diesem zweiten Band so unglaublich viel, dass ich es eigentlich nicht mal ansatzweise erwähnen kann ohne in gewisser Weise zu spoilern. Auf alle Fälle könnt ihr euch darauf freuen, dass es romantische und gefühlvolle Szenen gibt, genauso aber auch grausame, brutale und beängstigende. Es ist eine super Mischung, die mich an das Buch regelrecht gefesselt haben. Ich war überrascht, wie schnell ich die knapp 900 Seiten ausgelesen hatte.

Am Ende dieser Dilogie erwarten uns mehrere Abschlüsse, welche einfach notwendig waren um die ganze Geschichte rund werden zu lassen. Was mir hierbei wirklich schon während des Lesens sehr gut gefallen hat ist, dass die Geschichte unheimlich komplex ist und ich dennoch zu jederzeit durchgeblickt habe. Ich konnte Verknüpfungen zum ersten Band ziehen, habe Situationen verstanden obwohl sie so zwiespältig waren und konnte sinngemäß wirklich sogut wie alles nachvollziehen.

Das Ende ist spannend, beängstigend, faszinierend und wirklich genial umgesetzt. Ich habe bis zum Schluss mitgefiebert und wurde mit einem großartigen wie ich finde Finale belohnt.

Am Ende des Buches ist für unsere Hauptcharaktere ein schöner Schluss gekommen und gleichzeitig hat die Autorin dafür gesorgt, dass da noch etwas weitergeht. Die Geschichte ist noch nicht ganz vorbei und der Bruder von Dameo möchte seine noch erzählen, was mir unheimlich gefällt. Schon hier haben wir das ein oder andere erfahren und ich bin mir nun sicher, dass da noch so viel mehr dahintersteckt. <3

Mein Gesamtfazit:

Mit „Die Höfe von Sonne und Mond - Mondtränen“ hat Michelle Natascha Weber einen genialen zweiten Band Ihrer Dilogie geschaffen. Er enthält alles was mein Leserherz begehrt. Eine wundervolle Liebesgeschichte, eine spannende und faszinierende Umsetzung, sowie eine bildhafte und greifbare Welt die zum Träumen einlädt. Definitiv eine Reihe, die ich nochmal lesen werde und welche dringend im Regal stehen muss. Ich bin begeistert und werde diese Geschichte definitiv als Highlight im Regal stehen lassen um immer wieder mal eintauchen zu können.

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429 Bibliotheken, 14 Leser, 1 Gruppe, 50 Rezensionen

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Sturmtochter - Für immer verboten

Bianca Iosivoni
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 12.06.2018
ISBN 9783473585311
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Schreibweise der Autorin hat mich wieder sofort abholen können. Sie begeistert durch Gefühl, Spannung, Charme und einer Menge Witz.

Erzählt wird die Geschichte aus der Sichtweise unserer Hauptprotagonistin Ava, welche es sich zur Aufgabe gemacht hat jagt auf Elementare zu machen. Sie ist ein starkes, nicht auf den Mund gefallenes und dennoch auch ruhiges und liebenswürdiges Wesen. Sie lässt sich so schnell nichts aufzwingen und geht ihren ganz eigenen Weg. Von Beginn an konnte sie mich vollkommen überzeugen, auch weil sie durchaus auch mal eine kleine Teufelin ist. ;)

Lance ist ein geheimnisvoller, total gelassener, vorsichtiger und interessanter Zeitgenosse. Man erfährt noch nicht allzu viel über ihn, auch wenn wir natürlich so gewisse Wesenszüge erhalten. Er macht total neugierig auf sich und ich bin unglaublich gespannt darauf, in wie weit er noch einen intensiveren Part erhalten wird.

Alle im Buch auftauchenden Charaktere erhalten ein greifbares Wesen. Nicht alle sind unglaublich wichtig für die Geschichte, aber man kann sie sich sehr gut vorstellen und hat ein Bild vor Augen. Man kann einige Charaktere lieb gewinnen, andere auch sofort in die Schublade „Bösewicht“ stopfen und es sind auch ein paar Kandidaten dabei, welche ihre Seite noch nicht ganz für sich gefunden haben.

Die Entwicklung der Geschichte ist durchweg spannend. Wir lernen zusammen mit Ava die Clans kennen, dazu auch noch die einzelnen Elemente und das es doch tatsächlich noch so viel mehr auf der Welt gibt, was Ava bisher noch nicht wusste. Die Autorin schafft es die Geschichte so aufzubauen, dass wir alles nach und nach erfahren und dennoch stetig unter Strom stehen.

Wir erleben Kämpfe, Erklärungen, können hinter Fassaden sehen um dann letztlich doch wieder überrascht zu werden. Ganz besonders schön finde ich ja persönlich, dass Ava keine Ober-Musterschülerin ist. In ihr steckt eine Gabe, welche sie erst jetzt entdeckt und ja sie hat damit Probleme und ich sage ernsthaft Dankeschön dazu. Man erkennt, dass sie möchte aber einfach überfordert ist. Es ist einfach so realistisch, dass man eben nicht sofort die Heldin ist und hier sogar fast ein bisschen in die andere Richtung abrutscht. Eine ganz wundervolle Umsetzung, die mich mehrfach schockiert und überrascht hat.

Die eingebaute Liebesgeschichte ist süß, nicht im Vordergrund und hat genau die richtige Würze. Sie berührt das Herz, drängt sich aber gleichzeitig nicht auf und ich denke, dass sie uns noch so einige schöne Stunden bescheren wird.

Die Entwicklung dieses ersten Bandes hat mich wirklich öfters mal die Luft anhalten lassen. Die Autorin scheut sich nicht vor gefährlichen Kämpfen, Verlusten und komplett schockierenden Entwicklungen. Man kann eigentlich davon ausgehen, dass es immer anders kommt als man denkt und hofft.

Nach diesem Ende muss ich einfach wissen, wie es weitergeht und kann die Reihe schon nach diesem ersten Band wärmstens empfehlen.

Mein Gesamtfazit:

Mit "Sturmtochter – Für immer verboten“ hat Bianca Iosivoni einen ganz wundervollen, starken und vor allem spannenden Auftakt ihrer neuen Reihe hingelegt. Sie überzeugt mit greifbaren Charakteren, einem tollen Setting und einer spannenden, gefährlichen und immer wieder überraschenden Umsetzung. Definitiv eine Reihe, die man sich zumindest mal anschauen sollte. ;)

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11 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

Wasteland 2: Zeit der Rebellion

Emily Bähr
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 05.07.2018
ISBN 9783646604252
Genre: Sonstiges

Rezension:

Die Schreibweise der Autorin ist wieder locker leicht und unglaublich einfach nachvollziehbar. Wie schon im ersten Band lockert sie die doch sehr düstere Geschichte mit ihrem Witz immer mal wieder auf, wobei man durchaus sarkastischen und schwarzen Humor mögen muss.

Gleich zu Beginn stellen sich unsere überlebenden Hauptprotagonisten nochmal vor, zeigen uns einen kleinen Einblick in ihre Situation und bringen somit einen recht schönen Start in diesen zweiten Teil.

Insgesamt wird die Geschichte aber aus Lys und Z's Sichtweise aufgezeigt, sodass man auch hier wieder vorwiegend diese beiden wahrnimmt. Dennoch sorgen sie auch dafür, dass alle weiteren wichtigen Charaktere ihr Wesen nicht zu kurz aufzeigen und man so die ganze Breitwand erhält.

In diesem zweiten Band geht es vorwiegend tatsächlich um Lys, welche in Gefangenschaft geraten ist und grausame Dinge über sich ergehen lassen muss. Es ist teilweise wirklich beängstigend, was uns die Autorin hier antut. Wir erhalten als Leser einen doch recht detaillierten Einblick in die Folterungen, sodass man tatsächlich mit ihr mitleiden muss, weil es selber überall kribbelt und wehtut. Ihr Charakter wandelt sich in dieser Zeit. Sowohl am Anfang, als sie stärker wie auch zum Ende hin wenn es zermürbend wird, ich als Leser konnte es genaustens wahrnehmen.

Z wirkt in diesem zweiten Teil auch schon wieder wesentlich menschlicher und gefühlsbetonter, wenn er auch immer noch ein Einzelgänger ist und nicht damit hinterm Berg hält. Manches Mal hätte ich dennoch einfach mal weniger Gejammer von ihm gehabt, da es doch letztlich immer die gleiche Richtung eingeschlagen hat.

Letztlich ist die Umsetzung dieser Fortsetzung spannend, stimmungsgeladen, voller Emotion, Witz und Charme. Dennoch muss ich auch sagen, dass mir die sarkastische Seite oftmals auch etwas zu extrem war. Mochte ich es im ersten Band wirklich gerne, empfand ich hier manche Stellen als etwas zu hochgestochen. Es hat mich einfach total irritiert und tatsächlich ab und an beim Lesen gestört.

Die Autorin hat es auf alle Fälle geschafft, in diesem Band alles miteinander zu verknüpfen. Die Leichtigkeit von Kleinigkeiten, die Schwere der Situation, der Humor der verzweifelten Hoffnung und die aufgebaute Gemeinschaft, die sich oftmals lieber selber erschlagen würde. Eine tolle Mischung, die letztlich durchaus Lust bringt zum Lesen.

Trotz allem war ich beim Lesen sehr zwiegespalten, da mir der Humor dieses Mal etwas zu sehr Überhang genommen hat.

Mein Gesamtfazit:

Mit "Wasteland 2 – Zeit der Rebellion“ hat Emily Bähr einen spannenden, nervenaufreibenden und sehr sarkastischen zweiten Band der Reihe geschaffen. Insgesamt eine außergewöhnliche und interessante Umsetzung, welche mich allerdings leider teilweise etwas irritiert zurückgelassen hat. Die Charaktere sind genial, aber dennoch hätte mir in manchen Bereichen der Sarkasmus etwas weniger sein dürfen. Dennoch eine Geschichte, die wohl erst mal im Kopf hängen bleibt. ;)

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