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6 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Melody of Eden - Blutrache

Sabine Schulter
E-Buch Text
Erschienen bei Dark Diamonds, 28.04.2017
ISBN 9783646300093
Genre: Fantasy

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3 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Sonnenglut

Vinya Moore , Sabine Schulter , Cornelia Pramendorfer , Jaqueline Kropmanns
E-Buch Text: 178 Seiten
Erschienen bei Selfpublisher, 12.05.2017
ISBN B06XFHBFZM
Genre: Fantasy

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32 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 0 Rezensionen

Das Glück hat vier Farben

Lisa Moore , Maren Illinger
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 27.04.2017
ISBN 9783737354806
Genre: Jugendbuch

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127 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

liebe, gefühle, strand, sommer, witzig

Every Little Thing - Mehr als nur ein Sommer

Samantha Young , Sybille Uplegger
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 10.03.2017
ISBN 9783548288673
Genre: Liebesromane

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60 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

selkie, schottland, schottische mythen, antonia neumayer, fantasy

Selkie

Antonia Neumayer
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Heyne, 10.04.2017
ISBN 9783453317994
Genre: Fantasy

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124 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

liebe, maybe someday, wg, mitbewohner, colleen hoover

Maybe not

Colleen Hoover , Kattrin Stier
Flexibler Einband: 144 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 07.04.2017
ISBN 9783423717250
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Schreibweise in dieser Kurzgeschichte ist wie in den mir bisher bekannten Büchern sehr angenehm, gefühlvoll und mitreisend geschrieben. Die Autorin schafft es, mir die Charaktere so zu beschreiben dass ich ein Teil von ihnen werden und wirklich mitfühlen kann.

Die in dieser Kurzgeschichte eingesetzten Charaktere kennt man alle schon aus Maybe Someday und so hatte man schon mal eine grobe Linie, wer wie zusammengehört und mit welchen Eigenschaften man es zu tun bekommen wird.

Warren ist ein aufgeweckter, lustiger und einfach frischer Charakter der mir unheimlich gut gefällt. Er nimmt kein Blatt vor den Mund, tut was er für richtig hält und scheint ein ganz besonderer Freund zu sein. Auch wenn er öfters überheblich wirkt, merkt man schnell dass so viel mehr hinter seinem Wesen steckt.

Bridgette ist schwierig, oftmals nicht ganz verständlich und trotz allem mehr als reizend und geheimnisvoll. Sie trägt ein Laster aus der Vergangenheit mit sich herum, was sie zu einer verbissenen, ängstlichen und angriffslustigen Person hat werden lassen. Ich mochte ihre Entwicklung total gerne und sie zeigt, dass man auch mit einem verkorksten Wesen durchaus das passende Gegenstück finden kann. :)

Die Entwicklung der Kurzgeschichte finde ich wirklich gelungen. Sie umfasst viel Gefühl, einige Auflösungen und Entwicklung der anfänglichen kleinen Knospe der Gefühle. Die Charaktere waren greifbar, die Umsetzung spritzig und humorvoll und das Ende berührend. Rundum gelungen.

Mein Gesamtfazit:


Mit „Maybe Not“ hat Colleen Hoover eine super süße und spritze Kurzgeschichte, die durch ihre spritzige Entwicklung und den offensiven Charakteren richtig Spaß gemacht hat zu verfolgen. Auch wenn man einiges schon aus dem Hauptbuch kannte, konnte die Autorin ein paar neue Informationen hervorbringen und trotz allem die Liebesgeschichte sehr berührend aufbauen.

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28 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

rezension, don't kiss ray, susanne mischke, jugendbuch

Don't Kiss Ray

Susanne Mischke
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 07.04.2017
ISBN 9783423740265
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Schreibweise der Autorin ist flüssig, leicht zu lesen und der Altersgruppe angepasst sodass man beim Lesen wirklich das 16jährige Mädchen vor sich hat. :)

Erzählt wird die Geschichte aus den Sichtweisen von Jill und Ray, wobei Jill unsere Hauptperson ist. Dennoch finde ich es sehr gut gelöst, dass auch Ray immer mal seine Sichtweisen und Gedanken mit einfügt. So bekommt man schlussendlich ein runderes und besseres Bild von der Story.

Jill ist ein aufgewecktes, freundliches und lebensfrohes Mädchen dass gemeinsam mit ihren Freundinnen schon so einiges durchgestanden hat. Mit Jungs hat sie es nicht so, zumindest was die Verliebtheit betrifft. Bisher konnte nämlich keiner das Schmetterlingsgefühl bei ihr auslösen, bis sie auf einem Musikfestival Ray kennenlernt. Auf einmal ist alles anders und wird leider auch nochmal aufwühlender und anstrengender.

Ray ist ein freundlicher, gutaussehender und offener Charakter welchen ich von Beginn an gerne gemocht habe. Er ist mit seinen 18 Jahren noch sehr jung und dies merkt man auch an seinen Entscheidungen, die oftmals etwas unüberlegt und schwerwiegend sind. Er kann mit seinen Gefühlen nicht so umgehen bzw. kann sie nicht richtig einschätzen, sodass er manches mal sehr schwach wirkt.

Die Umsetzung dieser Geschichte ist wirklich sehr schön in Angriff genommen worden. Es geht um die erste Liebe, die Musikbranche und seine Tücken, genauso wie um die Hetzjagd von verliebten Fans die etwas ausartet. Sehr schön finde ich, dass die Entwicklung sich sehr realitätsnah entwickelt. Man kann sich das leider sehr gut auch in der heutigen Zeit vorstellen. Gerade das Cybermobbing ist ein Thema, welches leider immer mehr eine Rolle im Leben unserer Jugendlichen spielt und ich finde, dass es wirklich gut umgesetzt wurde.

Die Charaktere wurden insgesamt sehr schön aufgebaut, sodass man sie sich sehr gut vorstellen konnte. Sowohl die Haupt- als auch die Nebencharaktere waren greifbar, nachvollziehbar und konnten vom mir als Leser ins Herz geschlossen werden.

Das Ende der Story war absehbar und dennoch hat die Autorin es geschafft, die Umsetzung an sich bis dahin zu ziehen ohne es langweilig zu gestalten. Man konnte sich schön in die Geschichte einfinden, der realitätsnahen Story folgen und mit den Charakteren mitfiebern um nach vielen Hindernissen und Gefühlsrodeos bei einem interessanten Ende anzugelangen.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Don't Kiss Ray“ hat Susanne Mischke einen schönen Jugendroman für junge Mädchen geschaffen, welcher aber auch Erwachsenen einen schönes Lesevergnügen bereiten kann. Es ist nicht allzu anspruchsvoll, dafür aber mit viel Gefühl und der Möglichkeit die eigene Jugend nochmal mitzuerleben. :)

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51 Bibliotheken, 15 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

lara adrian, for 100 days, for 100 days – täuschung, erotisch, lara adria

For 100 Days - Täuschung

Lara Adrian , Firouzeh Akhavan-Zandjani
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 24.04.2017
ISBN 9783802598210
Genre: Erotische Literatur

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434 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 56 Rezensionen

rennen, überleben, pandora, heilmittel, tella

Salz & Stein

Victoria Scott , Michaela Link
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei cbt, 23.11.2015
ISBN 9783570163450
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Schreibweise der Autorin ist auch in diesem zweiten Teil wieder einnehmend, flüssig und leicht zu folgen. Ich habe mich sofort wieder mitten in der Geschichte gefühlt und konnte zusammen mit Tella den zweiten Teil der Prüfungen gemeinsam bestehen.

Zu Beginn lässt die Autorin immer wieder Informationen zum ersten Band einfließen, sodass man relativ schnell wieder anknüpfen kann. Wobei ich sagen muss, dass mir die Geschichte und Charaktere noch sehr gut im Kopf geblieben sind und ich so überhaupt keine Probleme mit der Zuordnung und der Story an sich hatte. :)

Erzählt wird die Geschichte aus Sicht von Terra, durch welche wir auch einen guten Rundumblick erhalten.

Tella ist zu Beginn noch sehr vorsichtig und unsicher. Sie hat sich im ersten Band zum größten Teil auf Guy verlassen und gerade zu Beginn dieses ersten Bandes merkt man, dass sie es noch immer tut. Bis Guy einen folgenschweren Satz von sich gibt, welcher Tella zurecht rückt und dafür sorgt, dass sie aus ihrem Kokon ausbricht und tatsächlich Willensstärke, Führungskräfte und Durchhaltevermögen aufzeigt. Ihre Entwicklung hat mir sehr gut gefallen, auch weil ihre sensible Seite trotz allem nicht verloren gegangen ist.

Alle Charaktere in Tellas Team bekommen wieder ein Wesen, sodass man sie greifen und sie sich sehr gut vorstellen kann. Sie sind alle nicht immer ganz einfach einzuschätzen, aber genau das gefällt mir unheimlich gut. Man muss sich auf sie einlassen, muss hinter Worte und Fassaden zusammen mit Tella blicken um letztlich alle genauer wahrnehmen zu können. Trotz allem sind auch zum Ende diesen Bandes nicht alle Fragen zu den Kandidaten geklärt worden.

Die Pandoras erhalten wieder einen sehr großen Stellenwert in diesem zweiten Band, was mir persönlich sehr gut gefallen hat. Auch das Tella eine solche Anziehungskraft auf diese auswirkt und das einfach nur, weil sie so liebenswürdig und freundlich zu ihnen ist. Das hat mir unheimlich gut gefallen. Ich finde die Idee von der Autorin faszinierend und wirklich schön umgesetzt, denn diese kleinen tierischen Freunde sind mir immer mehr ans Herz gewachsen.

Die Umsetzung hat mir insgesamt wieder unheimlich gut gefallen. Die Autorin schafft es eine rasante, spannende und gefährliche Reise zu schaffen die mich persönlich immer mal wieder schockiert, faszinierend und begeistert hat. Sie verbindet ein grausames Spiel auf Leben und Tod mit einer berührenden Verbindung einiger Kandidaten, denn trotz des Konkurrenzdenkens entwickeln sich Freundschaft, Loyalität und Liebe.

Ich persönlich muss sagen, dass ich von der alleinigen Atmosphäre welche die Autorin geschaffen hat rundum begeistert bin. Es ist einfach nur berauschend wie sie es schafft mich regelrecht an das Buch zu fesseln, damit ich auch ja weiter lese um herauszufinden was unsere Kandidaten noch alles ertragen müssen. Victoria Scott scheut sich nicht auch in diesem Band liebgewonnene Freunden den Tod zu bringen, schlimmste Katastrophen heraufzubeschwören oder grausame Taten mit einfließen zu lassen.

Nachdem ich das Buch nun beendet habe muss ich sagen, dass die Autorin hier eine ganze wundervolle, berauschende und beängstigende Dilogie ins Leben gerufen hat die mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistern und mitreisen konnte. Trotz allem hoffe ich von ganzem Herzen, dass es noch mindestens einen weiteren Band geben wird denn schlussendlich wurden leider nicht alle Fragen bezüglich des Spiels, des eigentlichen Ziels und der Pandoras aufgeklärt.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Salz & Stein“ hat Victoria Scott eine fulminante Dilogie geschaffen, die den Leser von der ersten bis zu letzten Seite an das Buch fesselt. Sie hat hier eine Reihe geschaffen, in welcher es um Sieg, Hoffnung, Angst, Freundschaft, Loyalität und leider auch den Verlust geht. Sie versteht es nicht nur ihre eigenen Charaktere, sondern auch den Leser in ein Gefühlschaos zu stürzen und das Herz bluten und gleichzeitig auch aufgehen zu lassen.

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37 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

liebe, dunkelheit, spannend, prophezeiun, rätsel

Von der Dunkelheit geliebt

Natalie Luca
E-Buch Text
Erschienen bei Dark Diamonds, 31.03.2017
ISBN 9783646300192
Genre: Sonstiges

Rezension:

Die Schreibweise der Autorin ist sehr ruhig, fesselnd und mitreisend. Ich bin sehr schnell in der Geschichte angekommen, habe an Alexias Seite alles miterleben dürfen und war neugierig darauf wie sich die Situationen entwickeln werden.

Alexia ist ein vielversprechender, starker und vor allem herausstechender Charakter. Ich mochte ihr Wesen unheimlich gerne. Ihre Art und Weise konnte mich während der kompletten Umsetzungen überzeugen, einnehmen und begeistern.

Davian ist ein in sich gekehrter Krieger, welcher ein paar Geheimnisse und eine Last der Familie mit sich herumträgt. Trotz, dass er auch zu Beginn ein kleiner Kotzbrocken war konnte ich ihn sehr gut leiden. Sein Wesen hat neugierig gemacht und dazu hat sich sein Verhalten nach und nach gebessert, sodass er schlussendlich zu einem sehr guten Freund und Begleiter geworden ist.

Die Umsetzung der Geschichte empfand ich als rund, fesselnd, lückenlos und vor allem zu keinem Zeitpunkt schleppend. Ich war wirklich überrascht, wie komplex die Story aufgesetzt wurde und obwohl alles recht zügig vorangetrieben wurde hat es die Autorin geschafft es nicht zu hektisch werden zu lassen. Sie hat uns trotz allem die wichtigsten Details mitgeteilt, hat emotionale Verbindungen aufblitzen lassen und gleichzeitig eine nachvollziehbare Lösungen ausgearbeitet.

Auch wenn ich gerade zum Ende hin die Prüfungen etwas zu Einfach empfunden habe dafür dass sie eigentlich als noch gefährlicher und anstrengender betitelt wurden konnte ich mich im Gesamten doch zufrieden geben.

Die Geschichte selber vermittelt vor allem Werte. Was aus einer Gesellschaft werden kann und was es benötigt um wirklich einen Umschwung zu bringen. Dabei bedarf es zwar nicht unbedingt die Elemente, aber das Vertrauen ineinander, der Zusammenhalt und die Möglichkeit des Vergebens.

Das Ende gerade in Bezug auf den Tod fand ich wirklich interessant gewählt und hat eigentlich total perfekt gepasst.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Von der Dunkelheit geliebt“ hat Natalie Luca einen schönen Einzelband geschaffen, der den Leser in ein Abenteuer voller Gefahren und Aufgaben schmeißt. Mit liebevollen Charakteren, einer spannenden und mitreisenden Umsetzungen sowie mit einer sehr gut vorstellbaren Umgebung, kann man sich sehr schön auf die Geschichte einlassen und ein paar schöne Lesestunden verbringen.

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Vertraut und verraten

J. L. Drake
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei Lago, 10.04.2017
ISBN 9783957611772
Genre: Romane

Rezension:

Auch wenn ich den ersten Band dieser Reihe schon im letzten Jahr gelesen hatte, war mir die Umsetzung und die Charaktere noch sehr gut im Gedächtnis geblieben. Ich habe das Buch geöffnet und schon nach einigen Seiten wieder jeden zuordnen können und war mitten drinnen im Geschehen.

Erzählt wird die Geschichte aus der Sichtweise eines Erzählers, welcher abwechselnd näher auf Savannah bzw. Cole eingeht. Auch wenn ich tatsächlich in diesem zweiten Band kurze Probleme mit der Umsetzung der Schreibweise hatte, konnte ich mich recht schnell wieder darin einfinden und die Geschichte einfach und locker verfolgen.

Innerhalb der Geschichte tauchen sowohl altbekannte, als auch neue Charaktere auf welche die Geschichte vorantreiben, einheizen oder versüßen. Ich habe neue Lieblingscharaktere gefunden, schon liebgewonnene verloren und ein paar bösartige ebenfalls kennenlernen dürfen.

Die Umsetzung der Geschichte ist, trotz dass sie wirklich sehr kurz gehalten wurde, sehr schön umgesetzt worden. Auch wenn es alles etwas zügiger vonstatten gegangen ist hat mich das in mienem Lesefluss nicht großartig stören können.

Auch in diesem zweiten Band erhält man Einblick in einzelne Gräueltaten, die mich ebenfalls kurzzeitig erzittern liesen. Dennoch wurde es auch so umgesetzt, dass ich es ohne ein schlechtes Gefühl verfolgen konnte. Ich habe mitgelitten, gehofft, geliebt und gekämpft und habe schlussendlich gewonnen und gleichzeitig verloren.

Der Weg bis zum Endes des zweiten Bandes war nicht allzu lange und dennoch bestückt mit Gefahren, Hoffnungen, Lügen, Verrat und einer anhaltenden und gleichzeitig geplatzen Liebe.

Am Ende dieses zweiten Bandes bin ich auf der einen Seite beruhigt, auf der anderen Seite verängstigt, voller Hoffnung und gespannt darauf was Savi und Cole noch ertragen müssen und ob es schlussendlich vielleicht doch tatsächlich ein Happy End für Savi gibt.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Vertraut und Verraten“ hat J. L. Drake eine kurze, aber dennoch gefühlsintensiven zweiten Teil der Reihe geschrieben. Er lässt den Leser verzweifeln, hoffen und nicht aufgeben sodass ich am Ende des Bandes unbedingt wissen muss wie es im dritten Teil weitergeht.

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41 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

Verlorene Welt

Linea Harris
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Piper, 03.04.2017
ISBN 9783492704236
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Schreibweise der Autorin ist auch in diesem letzten Teil wieder sehr angenehm, leicht nachzuvollziehen und sorgt dafür, dass die Seiten nur so dahinfliegen. Ich persönlich muss sagen, dass ich mich wieder sehr gut aufgehoben gefühlt habe.

Jillian ist in diesem letzten Band etwas erwachsener geworden, wenn sie auch noch immer ihre kleinen jugendlichen Phasen hat. Ich finde es eine perfekte Mischung, sodass man wirklich sieht sie ist reifer geworden und steckt dennoch mitten in ihrer Entwicklung drinnen.

Neben Jillian ist auch ihr Bruder Chaz wieder ein wichtiger Bestandteil der Geschichte, welcher ihr nicht nur seine Dämonenwelt näher bringt sondern gleichzeitig auch eine unglaublich wichtige Stütze für sie ist.

Ihre besten Freunde sind auch in diesem Band wieder mit von der Partie, wobei sie nicht so bedeutungsschwer sind wie in den letzten Bänden. Trotz allem haben sie ihr Wesen beibehalten und sind an den wichtigen und richtigen Stellen aufgetaucht und waren eine Unterstützung.

Die Umsetzung dieses letzten Bandes ist im Gesamten sehr schön ausgeformt worden. Wir erleben einen unschönen Schnitt im Leben von Jillian, welcher allerdings schon zum Ende des zweiten Bandes hin absehbar war. Aus diesem Grund habe ich einige Dinge, welche letztlich auch so geschehen sind schon vorahnen können.

Trotz, dass der Aufbau des finalen Bandes nicht mehr komplett unvorhersehbar war wurden in einzelnen Passagen immer wieder überraschende Situationen und Charaktere mit eingebaut. Darunter ein bestimmter Anhänger des Bösen, als auch altbekannte Feinde die nun zu Verbündeten wurden.

Zu Beginn des Buches startet alles sehr erklärend und ruhig. Auf der einen Seite empfand ich es gut, dass die Autorin dafür gesorgt hat dass man den Inhalt der ersten beiden Bände wieder auffrischt. Auf der anderen Seite hätte mir der Start der Geschichte mit etwas weniger Verzweiflung besser gefallen. Ich empfand es anfangs einfach als etwas störend, dass eine Sache immer weiter aufgeschoben wurde damit Liebesdinge geklärt werden konnten. Eigentlich hätte ich hier erwartet, dass alles etwas früher in die Wege geleitet werden würde.
Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen, wobei ich die ersten beiden Bände durchaus stärker fand. Auch hier erhält man grausame, gefährliche und kampfintensive Szenen doch fallen diese erst ab ca. der Mitte des Buches an. Vorher war es für meine Verhältnisse fast etwas zu zäh, was aber nur meine persönliche Meinung ist.

Der finale Kampf wurde wie ich finde sehr schön und nachvollziehbar ausgebaut. Man hat mit Jillian leiden können und voller Verzweiflung, Hoffnung und Angst darauf gehofft dass es schlussendlich für den größten Teil gut ausgehen wird.

Mein Gesamtfazit:

Mit „ Bitter & Sweet - Verlorene Welt“ hat Linea Harris einen schönen Abschluss der Reihe geschaffen. Hier wird noch einmal viel Gefühl, Verzweiflung, Neufindung, Familienzusammenführung und der finale Kampf mit eingebaut. Wenn es zu Beginn auch noch sehr ruhig zustatten geht, wird es nach und nach spannender, dramatischer und gefährlicher.

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35 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

die elite fire, elemente, zweiter teil, liebe, fire die elite

Fire

Vivien Summer
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 06.04.2017
ISBN 9783646603385
Genre: Sonstiges

Rezension:

Die Schreibweise der Autorin war wieder sehr flüssig und angenehm. Ich konnte der Geschichte sehr schnell und einfach folgen, sowie die Umgebungen und Personen wahrnehmen.

Erzählt wird die Geschichte weiterhin aus der Sichtweise von Malia, sodass man nur einen begrenzten Überblick über die politische Lager und vorwiegend über ihre Gefühle erhalten hat. Im Epilog jedoch bekommen wir einen kleinen Einblick in die Gefühlswelt von Chris, was ich sehr ansprechend fand. Ich hoffe darauf, dass wir eventuell ab dem dritten Band auch hinter seine Maske immer mal wieder schauen können und nochmal mehr die Situation im Lande ergreifen können. ;)

Malia wirkt in diesem Band sehr zwiegespalten. Auf der einen Seite ist sie sauer, verzweifelt und verängstigt und auf der anderen Seite trotz allem was sie weiß noch immer verliebt, naiv und verschüchtert. Nicht immer konnte ich ihre Handlungen nachvollziehen, oftmals hätte ich sie am liebsten geschüttelt oder aus der Situation herausgeholt. Dennoch mochte ich sie im Gesamten sehr gerne und bin gespannt, was uns noch alles erwarten wird.

Chris ist so gar nicht richtig einschätzbar gewesen für mich. Ich finde es teilweise wirklich anstrengend ihn überhaupt gern zu haben. Seine Art und Weise ist so extrem bösartig, dass ich nicht nachvollziehen kann wie Malia ihn mögen kann. Natürlich weiß ich, dass hinter seiner Fasade noch etwas anderes stecken muss. Aber dieses Pokerface ist beängstigend und würde mich definitiv verscheuchen.

Die Umsetzung der Geschichte ist in diesem Band auf der einen Seite etwas ruhiger und birgt gleichzeitig aber auch einige spannende Parts, die mich haben mitfiebern lassen. Insgesamt würde ich dennoch behaupten wollen, dass dieses Buch eher ein Übergang ist. Man braucht es um die Gefühlswelt unserer Protagonisten und deren Verbüdenten bzw. Feinden zu verstehen und dennoch bringt es nicht allzu viel Input, dass man sich so fühlt als wäre man einen großen Schritt weiter.

Ich fand diesen zweiten Teil insgesamt sehr schön zu lesen und freue mich nun sehr darauf, wenn wir auf den dritten Band stoßen und herausfinden was auf Malia und Chris noch so zukommt. Gerade nach diesem Showdown zum Schluss.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Fire“ hat Vivien Summer eine schöne, wenn auch nicht ganz so aufklärenden zweiten Band der Reihe geschaffen. In diesem liegt das Hauptaugenmerk auf der Verbindung zwischen Malia und Chris wie ich wahrgenommen habe. Man hat ein ständiges Hoch und Ab, einfach um die Gefühlswelt dorthin zu bringen wo sie die Autorin wohl im dritten Band benötigt.

Ich bin sehr gespannt worauf wir uns noch freuen dürfen.

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157 Bibliotheken, 12 Leser, 1 Gruppe, 25 Rezensionen

elfen, holly black, fantasy, der prinz der elfen, ritter

Der Prinz der Elfen

Holly Black , Anne Brauner
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei cbt, 03.04.2017
ISBN 9783570164099
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der Schreibstil der Autorin ist locker, leicht und jugendhaft. Ich konnte allem sehr gut folgen, habe mir die Umgebungen und Charaktere gut vorstellen können und bin gerne in die Welt von Fairfold eingetaucht.

Erzählt wird die Geschichte aus der Sichtweise eines Erzählers, was mich manches mal etwas irritiert hat. Wir wechseln gerne innerhalb der Geschichte zum nächsten Kapitel in den Charakteren und Zeiten. Zu Beginn hat es mich echt durcheinandergebracht, doch nachdem man es weiß kann man sich eher darauf einlassen.

Hazel ist ein offener, starker und leicht ausgeflippter Charakter. Ich konnte ihrem Wesen und ihren Taten nicht immer folgen, habe manche Situationen wie das ständige Küssen von Jungs bis zu letzt nur wirklich sehr schwer nachvollziehen können und dennoch hat sie mich berührt und mich vielleicht gerade durch ihre kuriose Art neugierig gemacht.

Ben ist eher der zurückhaltende, der besonnenere und manches Mal hatte ich so das Gefühl der sorgsame und ängstliche Typ. Er ist gut zu greifen und dennoch konnte ich ihn so schlecht einschätzen. Ich wusste nicht, ob er wirklich so schwach ist wie er tut oder ob er nur einen Grund braucht um auszubrechen.

Neben unseren beiden Hauptcharakteren spielen noch der gehörnte Elfenprinz und Jack eine große Rolle. Auch diese beiden bekommen eine greifbare Seele und bringen ein gewisses Maß an Spannung, Frechheit und Spritzigkeit mit in die Geschichte. Sie sind zwei vielversprechende Charaktere, die ihren Teil zur Geschichte zubringen.

Die Umsetzung der Geschichte fand ich im Gesamten wirklich ansprechend und interessant. Dennoch muss ich gleichzeitig auch sagen, dass mir manche Sprünge innerhalb der Geschichte etwas zu viel Verwirrung gebracht haben.

Die Autorin geht innerhalb der Geschichte viele Wege, welche nicht nur dem Leser gerade zu Beginn noch irritierend und verwirrend rüberkommen. Alles zusammen ergibt jedoch zum Schluss ein faszinierendes Gerüst, welches mich als Leser durchaus überzeugen konnte.

Der Leser erhält mit dieser Geschichte neben einer gut ausgedachten Grundidee, viele Fascetten der Selbstfindung, der Liebe, der Hoffnungen und Wünsche und der Erfüllung all dessen. Was ist man bereit zu tun um selber glücklich zu werden und ist immer das was man möchte all dies auch wirklich wert.

Insgesamt eine wirklich tolle Geschichte, die mich bis auf ein paar einzelne Dinge wirklich überzeugen konnte.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Der Prinz der Elfen“ hat Holly Black eine düstere, skurile und gleichzeitig auch liebevolle und spritzige Geschichte in Bezug auf Elfen ins Leben gerufen.

Dieser Einzelband wurde wirklich schön umgesetzt. Hier wurde eine tolle Grundidee überraschend und geheimnisvoll widergegeben, liebevolle Charaktere eingesetzt und letzten Endes eine komplexe Welt erschaffen die erst zum Ende hin wirklich im Gesamten erfassbar war.

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164 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 62 Rezensionen

liebe, janet clark, ewig dein, deathline, mystery

Deathline - Ewig dein

Janet Clark
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei cbj, 20.03.2017
ISBN 9783570173664
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der Schreibstil der Autorin ist locker und leicht zu lesen. Man kann sich von Beginn an fallen lassen und allem wirklich einfach und schnell folgen. Die Autorin versteht es durchaus mit Worten umzugehen und so eine insgesamt fesselnde Geschichte zu schreiben. Dennoch hat es für mich leider nicht gereicht, dass ich vollends in der Geschichte drinnen war und alles hautnah miterleben konnte.

Erählt wird die Geschichte aus der Sichtweise von Josie, welche uns sozusagen Ihre Entwicklung erzählt. Man geht also davon aus, dass uns Josie von ihrer Vergangenheit erzählt. Alles was im Buch erzählt wird ist für sie schon passiert. Zu Beginn hat mich das etwas irritiert, aber man kommt eigentlich recht schnell rein.

Josie selber ist ein nettes, freundliches und offenherziges Wesen. Insgesamt war ihr Charakter sehr angenehm, dennoch war es mir partu nicht möglich eine Verbindung zu ihr aufzubauen. Sie wirkte oftmals etwas aufgesetzt, zu hektisch und hat mir leider nicht die Möglichkeit gegeben sie besser und intensiver kennenzulernen. Insgesamt sehr schade.

Ray wirkt sehr mysteriös und macht den Leser dadurch natürlich durchaus neugierig. Leider blieb es in meinem Fall bei diesem Gefühl und ging nicht darüber hinaus. Er blieb für meine Verhältnisse sehr blass, tauchte nicht so oft auf und wenn dann sehr schnell und kurz. Er ist mir als Charkater nicht nah gekommen, was ich sehr schade fand.

Die umgesetzte Liebesgeschichte ist leider ebenfalls ein Aspekt, der mich in diesem Buch gestört und etwas genervt hat. Natürlich gibt es Liebe auf den ersten Blick und es können sich durchaus auch schnell Gefühle bei Personen entwickeln, dennoch müssen diese dann für mein Verhältnis auch viel miteinander zutun haben. Josie und Ray sind gerade zu Beginn nicht so oft beieinander und dennoch ist es schon da die große Liebe und Josie hängt wie ein Klette an ihm bzw. bekommt ihn nicht mehr aus dem Kopf. Leider konnte mich hier die Umsetzung nicht vollkommen überzeugen, was aber tatsächlich wieder eine reine Gefühlssache ist. Ich konnte die Entwicklung selber einfach nicht ganz nachfühlen.

Die Umsetzung der Story im Gesamten empfand ich gar nicht mal so schlecht. Die Autorin hat neben einer Liebesgeschichte auch einige interessante Mystery und Thrillerelemente eingebaut, die mich persönlich neugierig gemacht haben. Gerade wegen diesen habe ich das Buch dann doch ganz gerne weitergelesen besonders da ich wissen wollte wer hinter den Anschlägen steckt.

Insgesamt muss ich also sagen, dass das Buch durchaus ein paar schöne Lesestunden bringen kann sie mich persönlich aber nicht umhauen konnten. Es war eine ganz interessante Geschichte, die allerdings mit ein paar Schwächen aufwahrt und mich so auch nicht vollkommen überzeugte.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Deathline – Ewig Dein“ hat Janet Clark einen mystischen Reihenauftakt geschaffen, welcher mich zwar leider nicht vollends überzeugen konnte der aber dennoch durch die eingebauten Thrillerelemente durch die Geschichte zieht. Ich denke, dass hierbei vor allem Jugendliche ihre Freude dran haben dürften.

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75 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

nica stevens, fantasy, spannend, 4 sterne, fesselnd

Hüter der fünf Leben

Nica Stevens
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 24.03.2017
ISBN 9783551316042
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Schreibweise von Nica Stevens ist auch in diesem neuen Buch wieder sehr angenehm, ruhig, gefühlvoll und bildhaft sodass ich mir insgesamt ein sehr gutes Bild machen konnte. Gleichzeitig ist die Ausdrucksweise der Charaktere sehr jung gehalten, was der Geschichte im Gesamten einen frischen Touch bringt.

Erzählt wird die Geschichte aus der Sichtweise von Vivien, welche uns einen Einblick in ihr Leben und deren faszinierenden Entwicklung erzählt.

Vivien scheint ein liebes, freundliches und offenes Wesen zu haben. Ihr Charakter hat mich durchaus neugierig werden lassen, wobei ich manche Einstellungen nicht immer ganz nachvollziehen konnte. Sie wirkt innerhalb der Geschichte ihrem Alter entsprechend und ich habe gerne ihre Gedanken, Hoffnungen und Richtungen verfolgt.

Liam ist ein vielversprechender Charakter, welcher allerdings meiner Meinung nach nicht vollständig ausgebaut wurde. Er wirkt gerade zu Beginn etwas verängstigend, zurückhaltend und besorgt was aufgrund seines Brandmals durchaus verständlich ist. Auf dem Weg hinter das Geheimnis seiner Herkunft kommt er langsam immer mehr aus sich heraus. Dennoch konnte er mich nicht vollends abholen, was ihn für mich auch etwas blass und im Hintergrund stehenden herübergebracht hat.

Die Grundidee der Geschichte finde ich wirklich spannend und ich bin mir sicher, daraus hätte man glatt auch einen Mehrteiler aufbauen können. Die Umsetzung dieses Einzelbandes hat mich leider nicht ganz überzeugen können, was einfach daran liegt dass es insgesamt sehr schnelllebig abgehandelt wurde.

Die Autorin versucht innerhalb von 288 Seiten eine Grundidee auszubauen, welche für mein Gefühl her einfach zu umfangreich ist. Innerhalb weniger Seiten wechseln wir von Unwissenheit zu fast völligem Durchblick, was mich persönlich beim Lesen teilweise sehr irritiert hat.

Die Entwicklung der Aufklärung, sowie der eingebauten Liebesgeschichten war für mich persönlich einfach etwas zu schnell und rasant.
Nachdem ich das Buch nun abgeschlossen habe, sind leider auch einige für mich interessante und wichtige Fragen noch unbeantwortet gewesen was ich unglaublich schade fand.

Schlussendlich muss ich sagen, dass die Geschichte mir durchaus ein paar schöne Lesestunden bescheren konnte mich aber schlussendlich gerade im Bezug auf ihre erste Trilogie etwas nachdenklich macht. Ich habe einfach das Gefühl, dass sie aus dieser Idee so viel mehr hätte rausholen können.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Hüter der fünf Leben“ hat Nica Stevens für mein Gefühl einiges an Potenzial verschenkt, was ich unglaublich schade finde. Die Grundidee finde ich total interessant, die Charaktere sind liebevoll gestaltet und der Aufbau gerade zu Beginn war sehr vielversprechend und dennoch verlief es mir im Gesamten etwas zu unrund und zu schnell. Von mir gibt es 3,5 Sterne.

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37 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

team 8, jay, fantas, secret elements, anderswelt

Secret Elements - Im Auge des Orkans

Johanna Danninger
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 02.03.2017
ISBN 9783646602432
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Schreibweise der Autorin ist auch in diesem Band lockerleicht, sodass man der Geschichte sehr gut und einfach folgen kann. Ich konnte mich wieder in die Geschichte fallen lassen und konnte zusammen mit Jay weiter in die Anderswelt eintauchen.

Erzählt wird auch in diesem Band die Geschichte wieder aus der Sichtweise von Jay, was dem Leser natürlich einen großen Vorteil ihr Gegenüber gibt. Man kann ihre Gefühle und Sichtweisen sehr schön nachvollziehen und erhält dadurch ein gutes Gesamtbild von ihr. Doch sie bringt uns auch die anderen Charaktere näher, sodass wir hierbei ebenfalls alle wichtigen Personen greifen können.

Jay hat sich weiterentwickelt gegenüber der vorherigen Bände, was man daran merkt dass sie ruhiger, in sich gekehrter und offener geworden ist. Sie kann besser mit ihren durch das Medaillon gegebenen Kräften umgehen, hat sich besser im Griff und ist daher tatsächlich immer öfter auch mal eine Hilfe für ihre Freunde.

Lee mag ich wirklich gerne, aber so langsam geht er mir auch etwas auf den Keks. Er ist so unnahbar, einfach überhaupt nicht durchschaubar und macht ihn mir damit auch etwas kaputt. Seine Art und Weise hat einen Hintergrund, eine Vergangenheit und dennoch stresst es mich ab und zu wirklich, dass seine Launen und Gefühle von jetzt auf gleich sich wandeln können. Trotz allem bin ich neugierig darauf, ob sich das nicht endlich im vierten Band auflösen wird.

Insgesamt hat mir die Umsetzung der Geschichte gefallen, wenn ich auch finde dass sie wieder mal sehr ruhig abgelaufen ist. Hat es mich bei den ersten beiden Bänden nicht ganz so gestört, fand ich es in diesem teilweise schon etwas nervend. Die Hauptspannung wird immer bis zum Ende der Story aufgehoben, sodass es vorher nur mehr langsam vorangeht. Für diesen Band war es noch ganz nachvollziehbar, da sich Jay auf die Ausbildung einstellen musste und dennoch hätte ich einfach mehr Tatendran, mehr Kampfgeist und vor allem mehr Aktion erwartet. Es verlief mir teilweise einfach zu ruhig und schlussendlich waren es einfach zu viele glückliche Zufälle. Aber gut, trotz allem konnte ich es schnell lesen und war doch ganz angetan von der Entwicklung.

Die eingebaute Liebesgeschichte zwischen Lee und Jay ist irgendwie größtenteils noch immer auf dem Stand vom ersten Band. Natürlich hat sich ein bisschen etwas geändert, aber das wird leider kaum ausgelebt. Es gibt ein etwas zu oft auftretendes Hin und Her, was mich etwas irritiert und genervt zurücklässt. Ich hätte gerne zumindest mal eine klare Linie gesehen, dass es sich in irgendeine Richtung bewegt. So gehen wir immer einen Schritt nach vorne, um kurze Zeit später zwei zurückzugehen.

Dazu scheint es langsam auch in andere Richtungen zu knistern, wobei ich mir noch nicht sicher bin ob das wirklich so umgesetzt wird und ob es mir gefallen würde. ^^°

Mein Gesamtfazit:

Mit „Im Auge des Orkans“ hat Johanna Danninger eine schöne, wenn auch nicht ganz so rasante Fortsetzung geschaffen welcher man sehr einfach und schnell folgen kann. Die Charaktere sind insgesamt sehr schön aufgebaut, sodass man sich ein gutes Bild machen kann.

Ich bin wirklich neugierig, was uns auf der weiteren Reise noch erwarten wird und hoffe dass gerade in Punkte Aktion und Liebe mal klare Richtungen eingeschlagen werden die noch mehr fesseln.

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323 Bibliotheken, 24 Leser, 0 Gruppen, 101 Rezensionen

caraval, spiel, magie, fantasy, stephanie garber

Caraval

Stephanie Garber , Diana Bürgel
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Piper, 20.03.2017
ISBN 9783492704168
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Bei dieser Geschichte weiß ich gar nicht so genau wo ich eigentlich anfangen soll. Sie hat mich wahrlich regelrecht geflashed. Von der ersten bis zur letzten Seite wird man an die Entwicklung gefesselt, sodass man keine Möglichkeit hat sich dieser Magie von Caraval zu entziehen.

Die Autorin schafft es eine ganz bezaubernde Schreibweise an den Tag zu legen. Ich konnte die Charaktere wahrnehmen, die Entwicklungen hautnah verfolgen und sie hat es tatsächlich geschafft, dass ich die Umgebungen, Taten und Dinge fühlen, gedanklich anfassen und schmecken konnte. Es war einfach bezaubernd die Seiten zu bereisen, die Gefühle in Farben einzusortieren und so ein regelrechtes Einsaugen in die Geschichte zu erleben.

Scarlett ist eine starke, liebenswürdige, opferbereite und unglaublich gefühlvolle Persönlichkeit. Ich mochte sie von Beginn an, auch weil sie nicht nur an sich selber denkt sondern auch für Ihre Schwester da sein möchte. Sie hat ihren eigenen Kopf, lässt sich nicht alles gefallen und denkt dennoch immer einen Schritt voraus um mögliche Gefahren und unschöne Dinge zu umgehen.

Julian ist ein geheimnisvoller, hilfsbereiter, liebenswerter und gleichzeitig auch schwer zu durchschauender Charakter. Ich mochte ihn von Anfang an, einfach weil er nicht sofort in eine Schublade gesteckt werden konnte. Er hatte seine autoritären Phasen und dennoch hat man immer das Gefühl gehabt, dass er nicht nur versucht das Spiel zu gewinnen sondern tatsächlich auch Scarlett zu helfen.

Ich habe mir von diesem Buch unglaublich viel erwartet, einfach weil die Beschreibung mir so viel versprochen hat und ich kann sagen, dass meine Erwartungen vollends ausgefüllt wurden. Die Autorin beweist mit ihrer Geschichte unglaubliches Geschick darin mit Worten umzugehen, als auch eine stetige Spannung aufzubauen.

Innerhalb der Geschichte weiß man als Leser oftmals genauso wie Scarlett nicht was echt und was gestellt ist. Wem kann man vertrauen, welche Gefühle sind echt und ist man nicht selber schon verrückt geworden. Immer wieder hatte ich das Gefühl, dass ich allem auf der Spur wäre und das Spiel durchschaut hätte. Doch schnell musste ich auch lernen, dass Caraval ein Spiel der besonderen Art ist, welche mit den eigenen Gedanken, Hoffnungen und Wahrnehmungen jongliert.

Die Autorin hat es geschafft ein Buch zu schreiben, welches den Leser von der ersten Seite in seinen Bann zieht und stetig auf der Spannungsgerade nach oben folgen lässt. Es passieren so viele Unvorhersehbare, überraschende, total irritierende und dennoch immer passende Situationen dass ich regelrecht am Buch geklebt habe.

Gerade zum Ende hin war ich zusammen mit Scarlett vollkommen am Ende meiner Kräfte, war verwirrt, verängstigt und wusste einfach nicht wo mir der Kopf steht. Der Showdown ist phänomenal, total überraschend und lässt mich mit einem sehr guten Gefühl dieses Buch beenden mit der kleinen Hoffnung darauf dass dies noch nicht das Ende einer Welt voller Illusion ist.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Caraval“ hat Stephanie Garber eine Welt der Illusion, Verwirrung und Angst geschaffen die mich total begeistert und überzeugt hat. Als Leser konnte ich ebenfalls nicht zwischen der Realität und der Fantasie unterscheiden, sodass ich zusammen mit Scarlett ins Kalte Wasser geworfen wurde.

Ich habe gehofft, gebangt, gelitten, geweint und mit klopfendem Herzen darauf gewartet wie es schlussendlich für alle ausgehen wird.

Dieses Buch wird definitiv ein großes Highlight in diesem Jahr, denn es überrascht auf ganzer Linie und entführt die Leser in eine kunterbunte, gefühlvolle und zum Greifen nahe Welt der Illusion.

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299 Bibliotheken, 19 Leser, 0 Gruppen, 62 Rezensionen

liebe, jennifer l. armentrout, morgen lieb ich dich für immer, rezension, the problem with forever

Morgen lieb ich dich für immer

Jennifer L. Armentrout , Anja Hansen-Schmidt
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei cbt, 13.03.2017
ISBN 9783570311417
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Auch in diesem Buch konnte ich wieder sehr schnell und einfach in das Geschehen eintauchen. Die Schreibweise der Autorin und Ihrer Übersetzerin ist fließend, bildhaft und unglaublich gefühlvoll. Ich war sofort ein Teil von Mallory und habe ihre Gefühle, Ängste und Umgebungen sehr schön wahrnehmen können.

Innerhalb der Geschichte gab es ein paar kleine Ungereimtheiten und auch ein paar Schreibfehler waren vorhanden, welche mich jedoch glücklicherweise nicht unbedingt beim Lesen gestört haben. Trotzdem finde ich, dass solche offensichtlichen Fehler in einem großen Verlag eigentlich nicht vorkommen sollten. Doch dies nur am Rande, denn es hat meinen Lesefluss selber ja nicht beeinflusst.

Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht unserer Hauptprotagonistin Mallory und das finde ich die perfekte Variante, denn so sind wir an ihren Gefühlen nochmal näher dran und können auch tatsächlich mitfühlen wie sie sich wirklich fühlt.

Mallory ist ein herzensguter Mensch, welcher jedoch durch eine furchtbare und beängstigende Vergangenheit einige schwerwiegende psychische Probleme mit sich herumträgt. Ihr Wesen wird sehr gefühlvoll, intensiv und besonders zart beschrieben. Ich konnte sie mir auf den ersten Blick sehr gut vorstellen, habe sie in mein Herz geschlossen und stets für sie gehofft.

Rider ist ein taffer, offener und lebensfroher Junge, so zumindest wird er uns zu Beginn vorgestellt. Er hat zusammen mit Mallory in der Vergangenheit schlimmes erlebt und wirkt trotz allem so, als ob er alles ohne Probleme überwunden hat. Doch letzten Endes, nachdem man ihn ein bisschen besser kennenlernen konnte merkt man, dass diese Zeit auch bei ihm nicht ohne Schäden überwunden wurden konnte. Ich fand es unglaublich gelungen, wie stark sein Charakter aufgezeigt wurde und wie man nur zwischen den Zeilen wirklich sehen konnte dass doch nicht alles so ist wie es zu Anfang scheint.

Die Umsetzung der Geschichte hat mich von der ersten bis zur letzten Seite vollkommen überzeugen können. Die Autorin beschreibt in ihrem Buch einen traurigen, aber dennoch sehr realitätsnahen Weg des Kampfes um sich selber. Sie nimmt in Ihrem Buch ein Thema auf, welches um die Gewalt an Kindern in Pflegefamilien handelt und darüber was dies aus den Kindern machen kann. Nicht immer ist rechtzeitig jemand da und was passiert mit den Kindern, welche jahrelang gelitten und sich entsprechend angepasst haben.

Ich empfand es als unglaublich angenehm, wie die Autorin die Leser in ihren Bann gezogen hat. Es ist ein ernsters, unglaublich trauriges und gefühlüberladenes Thema welches sie meiner Ansicht nach perfekt umgesetzt hat. Wir erleben mit Mallory zusammen die langsame Entwicklung der eigenen Persönlichkeit, aber auch deren Umfeld.

Die Entwicklung der Liebesgeschichte ist meiner Ansicht nach auch perfekt gemacht. Sie geht nur langsam voran, ist realitätsnah und einfach wunderschön. Herzklopfen beim Lesen inklusive. :)

Der Schluss des Buches hat mich definitiv überzeugt. Hier zeigt die Autorin nochmal, dass nicht alles so ist wie es scheint und das manchmal nur ein kleiner Anstupser dafür sorgen kann dass die Fassade bröckelt und der Prozess der Veränderung beginnen kann.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Morgen lieb ich dich für immer“ hat Jennifer L. Armentrout ein wie ich finde sehr emotionales Buch geschrieben, welches nicht nur die Augen öffnet sondern auch beschreibt dass hinter jedem Fehler eines Menschen so viel mehr stecken kann. Man sollte nicht immer voreilig urteilen, sondern tatsächlich hinter die Fassade schauen.

Beim Lesen war ich regelrecht an das Buch gefesselt und habe gemeinsam mit Mallory den Weg gegen die Vergangenheit bestritten und kann nur jedem empfehlen, ebenfalls diese emotionale Reise anzutreten.

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291 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 91 Rezensionen

fantasy, liebe, jugendbuch, märchen, märche

Königreich der Schatten: Die wahre Königin

Sophie Jordan , Barbara Imgrund
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 06.03.2017
ISBN 9783959670708
Genre: Fantasy

Rezension:

Es gibt Bücher, die man nach dem Lesen einfach unheimlich gerne mag. Man folgte der Geschichte gerne und empfiehlt sie weiter. Dann wiederrum gibt es aber auch Bücher, die man liebt, die man vergöttert, verinnerlicht und immer wieder hervorkramen muss um sie noch einmal zu lesen. Nach diesem ersten Band bin ich mir sicher, dass diese Reihe von Sophie Jordan genau das für mich sein wird. Schon dieser erste Band hat mich geflashed, gefangen genommen und in eine Welt gezogen die faszinierend und beängstigend zu gleich ist.

Doch fangen wir von vorne an. Die Schreibweise der Autorin und Übersetzerin ist fesselnd, leicht zu folgen und super gefühlvoll. Ich konnte mich von der ersten Seite an auf die Geschichte, die Charkatere und die Umsetzung einlassen. Ich konnte mitfühlen, mir alles sehr gut vorstellen und habe dadurch einen grandiosen Bezug aufbauen können.

Erzählt wird die Geschichte aus zwei Erzählperspektiven, darunter Luna und Fowler welche unsere beiden Hauptcharaktere im Buch sein werden.

Luna wächst in einem Turm unter der Aufsicht zweier liebevoller und besorgter Personen auf. Trotz, dass sie kaum einen Fuß nach draußen setzt und die Draußenwelt somit auch nicht kennt hat sie ein unglaubliches Gespür dafür entwickelt worauf es ankommt. Sie hat trainiert, gelernt und kann sich sehr gut verteidigen. Sie ist ein ganz besonderes Wesen, dass man erst nach und nach zu ergründen lernt. Sie verbirgt einige Geheimnisse, welche ihr auch der Leser nicht sofort anmerkt.

Fowler ist ein ganz spezieller Charakter, der mich sofort in seinen Bann ziehen konnte. Er spielt so ein bisschen den Bösen, doch der Leser und auch Luna durchschauen ihn relativ schnell. Er hat einen Schutzpanzer um sich herum aufgebaut, einfach damit er nicht die gleichen schlimmen Erlebnisse wie vor Jahren nochmal erleben muss. Er hat in seinen jungen Jahren schon viel mitgemacht und gerade zum Ende hin, merkt man wie grausam es tatsächlich sein musste.

Die Geschichte bezieht sich vorwiegend auf diese beiden Charkater, auch wenn zu Beginn noch ein paar mehr eine Rolle spielen. Doch die Entwicklung geht dahin, das Luna und Fowler die Hauptakteure sind welche uns ihre Geschichte erzählen. Was zunächst sehr eintönig klingt, ist aber überhaupt nicht so. Die Autorin hat es geschafft eine Geschichte zu erschaffen, welche von Dunkelheit und Angst regiert wird. Ich persönlich habe diese drückende Stimmung regelrecht fühlen können.

Dabei empfand ich es unglaublich schön zu sehen, dass trotz dieser schlimmen Phase der Zeit doch immer wieder ein paar strahlende Knospen erblühen können und ein bisschen Licht hinein bringen.

Die Autorin hat hier eine faszinierende und gleichzeitig beängstigende Welt geschaffen, die nicht nur durch ihre Kreaturen heraussticht sondern auch durch sehr schön ausgebaute Hauptcharaktere die man sofort in sein Herz schließen konnte.

Ich habe mich schon nach den ersten Seiten wie ein Teil des Buches gefühlt, konnte mit Luna und Fowler mitfühlen. Während dem Lesen kommen einem Ideen, welche von der Autorin teilweise aufgegriffen und dennoch so ganz anders und unvorhersehbar umgesetzt werden. Während des Lesens wurde ich so oft überrascht, wenn auch leider nicht immer zum postiven und doch fand ich gerade das unglaublich fesselnd.

Die Autorin hat es einfach geschafft, einen ersten Band zu schaffen der spannend, gefühlvoll und neu ist. Wir haben hier starke, ausgefallene und neugierigmachende Charaktere, eine düstere und beängstigende Welt und eine Reise welche so undurchsichtig ist, dass selbst die Charkater selber nicht wissen wohin sie diese führen wird.

Ich verharre auf die weiteren Bände und hoffe so sehr, dass wir schon bald wieder in das Königreich der Schatten eintauchen dürfen.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Die Wahre Königin“ hat Sophie Jordan einen gigantischen Auftakt zu einer geheimnisvollen, düsteren und vor allem fesselnden Reihe geschaffen. Ausdrucksstarke Charaktere, eine ausgefallene Welt, eine unvorhersehbare und überraschende Umsetzung sowie eine fesselnde und gefühlvolle Schreibweise laden den Leser auf eine ganz besondere Reise ein.

Für mich definitiv ein Highlight-Buch in diesem Jahr.

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40 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

norwegen, zeitreise, fantasy, hexen

Witches of Norway - Monddunkelzeit

Jennifer Alice Jager
E-Buch Text
Erschienen bei Dark Diamonds, 24.02.2017
ISBN 9783646300062
Genre: Fantasy

Rezension:

Mich konnte diese Story schon vom ersten Band an total begeistern und überzeugen. Die Schreibweise der Autorin ist in diesen Büchern sehr angenehm, erwachsen, mysteriös und teilweise auch sehr gut an die jeweiligen Zeiten angepasst wobei man schon immer die Sprache unserer Zeit durchschimmern sieht.

Ich konnte auch in diesem dritten Band der Story wieder sehr gut folgen. Wir setzen ziemlich genau an der Stelle wieder an, an welcher wir im zweiten Band aufgehört haben. Elis und Kjell sind bei einem Burgherren „zu Gast“ und versuchen sich von dem vorherigen Kampf zu erholen.

Ich empfand es als sehr angenehm, dass die Autorin unseren beiden Turteltauben und den Lesern ein bisschen Zeit für sich eingebaut hat. Man konnte das miteinander schön verfolgen, hat ein Gefühl dafür entwickeln und erstmal durch schnaufen können. Doch allzu viel Zeit wurde uns Lesern nicht gegeben, denn die Spannung darf natürlich nicht fehlen.

Die Charaktere waren auch im dritten Band wieder wunderbar zu greifen, wobei man hierbei vorwiegend natürlich unsere beiden Hauptcharaktere ins Auge fassen dürfte.

Die Entwicklung der Geschichte war für mich tatsächlich total überraschend. Die Autorin ist Wege gegangen, die ich niemals vorhergesehen hatte. Die ein oder andere Entwicklung hatte ich kurz in meinen Gedanken aufblitzen gehabt, aber sie für viel zu unmöglich verworfen. Doch ich habe nach dem Lesen festgestellt, es ist nichts unmöglich solange man Fantasie und Ideen hat.

Ich war wirklich fasziniert was uns in diesem dritten Band alles erwartet. Es gibt den gefühlvollen Part, den erschreckenden, aber auch den gefährlichen, beängstigenden und traurigen. Die Spannung wird nach und nach immer weiter aufgebaut und gerade zum Schluss hin, ich würde sagen ab dem letzten Drittel konnte mich die Spannung total gefangen nehmen. Es passieren so viele Dinge, so viele Zeitsprünge die Geschichten verändern und dann doch wieder nicht und Ergebnisse die schockieren, traurig machen und gleichzeitig erleichtern.
Das Ende der Geschichte ist nachvollziehbar, sehr süß und der Geschichte entsprechend angenehm gestaltet worden. Ich bin aus dem Buch aufgetaucht und hatte ein sehr gutes Gefühl bzgl. des Abschlusses.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Wichtes of Norway – Monddunkelzeit“ hat Jennifer Jager eine gefühlvolle, fantasiereichen und wundervollen Abschluss dieser Trilogie geschaffen.

Die Autorin hat hier eine Hexengeschichte ins Leben gerufen, die fasziniert, begeistert und definitiv überrascht.

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(95)

309 Bibliotheken, 16 Leser, 1 Gruppe, 61 Rezensionen

1001 nacht, liebe, fluch, orient, magie

Rache und Rosenblüte

Renée Ahdieh , Martina M. Oepping
Fester Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 16.03.2017
ISBN 9783846600405
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Schreibweise der Autorin ist wieder sehr angenehm, orientalisch, bildhaft und gefühlvoll. Ich habe mich wieder einwandfrei in die Geschichte fallen lassen können, konnte mit den Charakteren mitfühlen und die Umgebung in mich aufnehmen.

Dieser zweite Band spielt größtenteils außerhalb des Palastes. Shahrzad hat den Palast verlassen um ihre Familie zu schützen und einen Weg zu finden Chalid von seinem Fluch zu befreien. Eine Suche gegen die Zeit beginnt, denn im Lager in welchem Shahrzad und ihre Familie unterbracht sind wird sich darauf vorbereitet in den Krieg gegen Chalid zu treten.

Die Geschichte wird in diesem Band von mehreren Personen geleitet. Wir verfolgen die Gedankengänge von Chalid, Shahrzad und einigen weiteren für die Geschichte wichtigen Charakteren. Hierbei kann man sich sehr gut in die einzelnen Personen hineinversetzen, sodass ich schlussendlich ein Teil der Geschichte geworden bin.

Die Umsetzung hat mich im Gesamten mitgenommen und überzeugen können, wobei es trotz einiger unvorhersehbarer Wendungen nicht immer ganz rund abgelaufen ist. Einige Situationen im Buch wurden mir zu wenig beleuchtet, haben mir keine richtige Erklärung gegeben oder Fragen aufgeworfen die nicht aufgelöst wurden. Es waren nur Kleinigkeiten, die sich mir dennoch in den Kopf gesetzt haben und ich so natürlich auch mit ansprechen muss.

Sehr schön in diesem Band empfand ich den Einbau der vereinzelter Wesen aus 1001Nacht, welche bezaubert haben und damit nochmal einen magischen Touch mit reingebracht haben.

Auch wurde in die Geschichte einige Facetten mit eingebaut, darunter die Hoffnung, die Freundschaft, der Verrat, die Trauer, die Lüge und nicht zu vergessen die Liebe. Sie alle wurden geschickt ausgespielt, sodass man als Leser unbedingt weiter lesen musste um sie alle ergründen zu können.

Insgesamt würde ich sagen, dass dieser zweite Teil der Reihe ein durchaus akzeptabler Abschluss ist. Er wartet mit gefühlvollen Szenen, genauso wie mit gefährlichen und informativen auf. Es erwarten einen viele unvorhersehbare und interessante Wendungen, welche mich wirklich überrascht haben. Die Autorin hat es geschafft, dass ich kurzzeitig Freunde für Feinde gehalten und keinen Ausweg mehr für Chalid und Shahrzad gesehen habe.

Auch wenn der erste Band um einiges stärker und fesselnder war, habe ich diesen zweiten Band trotz allem genauso gerne gelesen und war voller Vorfreude auf die Entwicklung der Charaktere und Geschichte. Die Autorin hat hierbei etwas wirklich Besonderes geschaffen, was es sich lohnt zu lesen. :)

Mein Gesamtfazit:

Mit „Rache und Rosenblüte“ hat die Autorin Renée Ahdieh durchaus einen angenehme und mitreisende Fortsetzung geschrieben, welche den Leser wieder in eine orientalische Welt hineinzieht.

Auch wenn der erste Band doch stärker hervortritt, kann sich auch dieser zweite Band sehen lassen und ich bin der Ansicht dass es sich auf alle Fälle lohnt diese Dilogie zu lesen.

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155 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 63 Rezensionen

zeitreise, fantasy, jugendbuch, liebe, forever 21

Forever 21

Lilly Crow
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 16.03.2017
ISBN 9783846600443
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Schreibweise der Autorin ist sehr angenehm und einfach zu verfolgen. Man kann sich schon nach kürzester Zeit ein sehr gutes Bild von der Hauptprotagonistin machen und auch so erhält man einen umfassenden Überblick über die Umgebungen in der Geschichte.

Erzählt wird aus der Erzählperspektive, zuerst nur aus Avas Sicht und später dann auch aus der Sicht von Kyran, womit man schlussendlich beide Charaktere besser kennenlernen konnte.

Ava ist eine freundliche, offene und interessante Persönlichkeit, welche durch eine schicksalshafte Wendung für lange Zeit immer 21 Jahre alt bleibt und durch die Zeit reisen muss. Doch diese Zeitreisen sind nicht ungefährlich, haben einen bitteren Beigeschmack und bringen immer wieder eine verzwickte Aufgabe mit sich.

Kyran scheint ein herzensguter Mensch zu sein, welcher allerdings in der Vergangenheit schon einige Verluste verschmerzen musste. Ich denke, dass wir bei ihm noch auf einige Überraschungen und Enthüllungen gefasst sein dürften.

Insgesamt finde ich die beiden aufgeführten Hauptprotagonisten recht interessant, allerdings sind sie nicht wirklich intensiv und sehr blass gehalten. Ich persönlich konnte dadurch keine wirkliche Bindung zu beiden aufbauen und war aus diesem Grund auch nicht richtig in der Geschichte drinnen. Ich konnte nicht wirklich mitfiebern.

Die Grundidee der Geschichte finde ich klasse, denn es ist schon eine faszinierende Idee mit der Zeitreise und das auf diese ganz besondere und grausame Art und Weise. Der Leser wird von Beginn an immer wieder nur mit kleinen Andeutungen vorangeführt, sodass man bis zum Ende des ersten Bandes nicht weiß warum Ava dieses Schicksal erleiden muss.

Etwas schade finde ich, dass die Grundidee an sich so wirr und teilweise auch einfach zu rasant und undurchdacht ausgeführt wurde. Innerhalb der Geschichte von Ava und Kyran geht es auch darum, dass Ava Aufgaben in der Angelegenheit Liebe lösen muss. Diese kleinen Geschichten haben oftmals ihr Wesen komplett in den Hintergrund gedrängt. Dazu waren diese kleinen Liebesgeschichten für mich oftmals nicht richtig ausgearbeitet, unrealistisch oder zu dick aufgetragen. Ich fand es einfach sehr schade, dass man so viel Potenzial verschenkt und letztlich den Leser beim Verfolgen der Geschichte oftmals etwas hängen gelassen hat.

Innerhalb der Story gibt es gerade auch im Mittelteil des Buches langatmige Stellen, welche es mir wirklich schwer gemacht haben dran zu bleiben. Oftmals ist es einfach zu ruhig, zu informativ oder ereignislos geblieben. Andererseits war oft auch mal eine Idee dabei, welche aber so schnell, unkompliziert bzw. zweckmäßig aufgelöst wurde, dass ich wirklich irritiert und genervt war.

Insgesamt muss ich sagen, dass mir die Idee zur Geschichte sehr gut gefallen hat, jedoch die Umsetzung an einigen Stellen noch hapert. Trotz allem, würde ich sagen, dass sie gerade für die jüngeren Leser ein paar schöne Lesestunden bescheren kann. Man erhält eine Prise Liebe, eine Menge Humor und ein paar kleinere Fälle in Bezug auf Liebesangelegenheiten.

Zum Schluss wurde es sogar nochmal richtig spannend, sodass man neugierig darauf ist wie Ava und Kyran sich aus dieser Situation retten wollen.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Forever21“ hat Lilly Crow einen interessanten und süßen Auftakt einer außergewöhnlichen Liebesgeschichte geschaffen. Leider ist die Umsetzung nicht vollkommen rund und ausgereift gewesen, sodass ich ab und an etwas Schwierigkeiten hatte am Ball zu bleiben.

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935 Bibliotheken, 28 Leser, 1 Gruppe, 272 Rezensionen

erin watt, paper princess, liebe, new adult, erotik

Paper Princess

Erin Watt , Lene Kubis
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.03.2017
ISBN 9783492060714
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Der Schreibstil der Autorin ist locker leicht, flüssig und gleichzeitig etwas plump wie ich finde. Mir fehlte hier so ein bisschen das besondere, dass die Geschichte etwas aufleben lässt, einfach dass mich begeistert. So ist es hier nur eine Wortwahl, die mir persönlich so gar nicht zugesagt hat.

Ellas Charakter hat mir prinzipiell mal ganz gut gefallen, was aber eher daran liegt dass sie taff ist und sich selber durch Leben schlagen muss. Für ihr Leben konnte man ihr definitiv Respekt zollen. Während der Geschichte kommt sie aber von ihrem anfangs taffen und schlagfertigen Charakter etwas weg. Ich fand es unglaublich schade, dass sie schlussendlich tatsächlich zu so etwas wie einem Schoßhündchen geworden ist. :(

Reed ist der King im Hause Royal und auch auf der Eliteschule, was ich etwas grotesk und unglaublich klischeehaft empfunden habe. Er spielt sich oft so dermaßen auf, dass ich nur den Kopf schütteln konnte. Überhaupt nicht ins Bild hat dann auf einmal seine Wandlung zum Softi gepasst, nur um danach nochmal eine Nummer abzuziehen die mich eher verwirrt und irritiert zurückgelassen hat.

Die anderen Royal-Brüder werden zwar aufgeführt, aber bis auf Easton nicht wirklich großartig mit eingebracht. Insgesamt fand ich es sowieso sehr schade, dass die Charaktere allesamt sehr blass geblieben sind.

Die Umsetzung der Geschichte selber finde ich sehr klischeebehaftet, stupide und nicht wirklich durchdacht. Eine wirkliche Grundidee habe ich nicht entdecken können, denn es geht einfach um eine stinkreiche Familie welche Zuwachs durch Ella erfährt. Im Grunde geht es vorwiegend um Sex, unglaubliche Anziehungskraft, Intrigen und eine Menge aufgesetztes Drama.

Die Veränderungen innerhalb der Geschichte sind einfach größtenteils unglaubwürdig und nicht verständlich gewesen. Erst wird Ella von ihren neuen Stiefbrüdern regelrecht gehasst, um kurze Zeit später ohne wirklich ersichtlichen Grund geliebt zu werden. Wo da der Zusammenhang sein sollte habe ich wirklich nicht verstanden.

Auch so bin ich mit den gefühlsmäßigen Entwicklungen von Ella teilweise wirklich nicht richtig klar gekommen. Da wird sie in einer Szene regelrecht bedroht und belästigt von zwei Royal-Söhnen um nur kurze später mit einem zu knutschen und zu kuscheln. Erklärt wird das ganze damit, dass er selber ja nichts dafür kann dass er ein Ar… ist sondern das alleine die Erziehung und der Verlust der Mutter ist. Ist klar, der arme, arme Junge. -.-

Also nachdem ich dieses Buch gelesen habe, kann ich wirklich nicht sagen wie ich mich letztlich damit fühle. Es lies sich lockerleicht lesen, ich bin wirklich schnell vorangekommen und das obwohl mir die Situationen teilweise echt zu unsinnig und nicht nachvollziehbar waren. Trotz allem bin ich total unsinnigerweise nicht unneugierig auf die Fortsetzung, was ja eigentlich auch total bescheuert ist. ^^°

Mein Gesamtfazit:

Mit „Paper Princess“ hat Erin Watt eine unglaublich klischeebelastete und teilweise nicht nachvollziehbare Geschichte ins Leben gerufen, welche nicht wirklich eine Grundidee verfolgt sondern lediglich die Sexualität und Wünsche der verschiedensten Charaktere aufzeigt.

Sehr schade, aber diese Reihe wird wohl von mir nicht weitergeführt werden.

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178 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 23 Rezensionen

rhiannon thomas, märchenadaption, dornröschen, hundertjähriger schlaf, fluch

Ewig - Wenn Liebe erwacht

Rhiannon Thomas , Michaela Kolodziejcok
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 23.02.2017
ISBN 9783737354691
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ich finde die Autorin hat hier ein wirklich tolles Märchen in die Hände genommen und weitergeführt. Oft habe ich mich als Kind gefragt ob Dornröschen tatsächlich so überglücklich war mit ihrem Prinzen, wobei er ja schon immer sehr glänzend und perfekt dargestellt wurde. Nun erlebe ich also mal das Ende dieses Märchen in einer ganz neuen Konstellation kennen.

Die Schreibweise der Autorin ist sehr angenehm, dabei aber auch ruhig und leicht fließend. Auf der einen Seite kann man der Geschichte damit sehr einfach und schnell folgen, auf der anderen Seite kann es aber auch teilweise etwas ermüdend sein ohne es schlecht darstellen zu wollen. Es fehlt allerdings einfach so ein bisschnen die explizite Spannung dahinter.:(

Erzählt wird die Geschichte von einem Erzähler, welcher sich allerdings auf Aurora und ihre Umgebung fixiert, sodass man vorwiegend ihre Gefühle und Umgebungen kennenlernt.

Prinzessin Aurora ist ein in sich wandelnder Charakter. Wo sie zu Beginn noch sehr zurückhaltend, formbar und ruhig wirkte machte sie innerhalb der Geschichte immer mehr eine Veränderung durch. Nach und nach wirkt sie nicht mehr wie das schüchternde und native Prinzesschen, sondern wie eine starke, standhafte und liebe Persönlichkeit die sich zu verteidigen weiß. Mir hat es sehr gut gefallen, dass sie tatsächlich langsam aus sich herauskommt und ich denke gerade im zweiten Teil wird man hiervon noch einiges mehr erleben.

Neben Aurora gibt es noch einige weitere interessante Charakter, welche ich allerdings nicht alle aufführen möchte. Hier gibt es aber ihren Prinzen, welcher sie aus dem Schlaf errettet, einen kleinen Rebellen der ihr Herz gestohlen hat und einen Prinzen, der auf den ersten Blick scheint als ob er auf der falschen Seite spielt aber letztlich die größte Hilfe von allen ist.

Die Umsetzung ist der Autorin im Gesamten sehr gut gelungen und ich hatte auch wirklich Spaß daran in die Geschichte einzutauchen und mal das Ende der Geschichte ganz neu zu erleben. Die eingebauten Wendungen, Intrigen und Verwirrungen haben mir ganz gut gefallen und dennoch empfand ich es im Gesamten teilweise etwas zu ruhig und spannungslos.

Die Charaktere haben ihr Wesen erhalten, man konnte sie sich soweit gut vorstellen wobei sie gleichzeitig aber auch teilweise etwas blass geblieben sind. Ich hätte mir bei dem ein oder anderen etwas mehr präsent erwartet, etwas mehr glanz dass er sich hervorhebt.

Das Ende dieses ersten Bandes lässt so einige Schlüsse auf die Fortsetzung zu, welche mich durchaus neugierig machen. Glücklicherweise hat die Autorin hierbei nicht entschlossen einen bösen Cliffhänger einzubauen, sodass man diesen ersten Band beruhigt erstmal abschließen kann.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Ewig – Wenn Liebe erwacht“ hat die Autorin einen interessanten Märchenauftakt geschaffen, welcher das Märchen um Dornröschen nochmal vom Ende her neuschreibt. Die Grundidee empfand ich wirklich gelungen und auch die Umsetzung lässt bis auf einige Ungereimtheiten und viele ruhige Szenen einen Spielraum auf eine interessante und vielschichtige Fortsetzung hoffen.

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