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223 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

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True North - Du bist alles für immer

Sarina Bowen , Wanda Martin
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei LYX, 29.09.2017
ISBN 9783736306011
Genre: Liebesromane

Rezension:

 Die Schreibweise der Autorin ist angenehm, ruhig und lebt von einer ganzen Menge Gefühl. Ich konnte mich schon nach den ersten Seiten fallen lassen und einfach nur genießen.

Erzählt wird die Geschichte aus der Sichtwiese von Lark und Zach, welche beide eine nicht ganz so schöne Vergangenheit haben. Larks Trauma liegt allerdings am kürzesten zurück, sodass sie nicht so stabil ist wie sie es gerne hätte.

Lark ist eine aufgeweckte, freundliche, hilfsbereite und offene Persönlichkeit. Nach einem Aufenthalt im Ausland ist sie jedoch psychisch sehr angeschlagen. Ein dortiges Erlebnis hat ihren Geist und ihr Wesen verschreckt, sodass sie insgesamt einfach schwer mit sich zu kämpfen hat. Man bekommt immer wieder gute und schlechte Zeiten mit, was dafür sorgt dass man ihr Wesen richtig greifen kann. Ich mochte sie unheimlich gerne und habe immer gehofft, dass sie es wieder hinbekommt und für sich selber die Ruhe findet.

Zach ist ein Goldjunge, anders kann man ihn eigentlich nicht beschrieben. Er ist liebenswürdig, hilfsbereit (fast schon aufopferungsvoll) und ein sehr starker Charakter. Auch er macht in der Geschichte eine gewaltige Wendung durch. Hat er gerade zu Beginn immer noch Angst, wird er durch Lark oder mit ihr immer selbstbewusster. Er lernt zu vertrauen, sich selber auch mal etwas einzugestehen und für etwas zu kämpfen.

Die Umsetzung der Liebesgeschichte hat mir wirklich gut gefallen. Sie ist gefühlvoll, bestückt mit vielen kleinen Details und bezaubert durchaus auch mit der ganzen Shipley Familie. Es ist ein bunter, liebevoller Haufen und man möchte gerne für jeden einzelnen das Glück herbeizwingen. *g*

Die Autorin konnte einige überraschende Momente einbauen, wenn man sich größtenteils auch vorstellen konnte wie es letztlich vorangehen wird. Dennoch war ich öfters mal erstaunt über eine Wendung und konnte mich das gesamte Buch über fallen lassen und genießen.

Besonders schön fand ich, dass es durchaus Probleme bei den einzelnen Charakteren gab, diese aber nicht übertrieben wurden. Es war kein stetiges und nerviges Hin und Her, sondern etwas beständiges. Auch wenn es mal gekriselt hat, hat der andere Charaktere nicht sofort die Flinte ins Korn geworfen. Es war eine erwachsende, starke und unglaublich gefühlvolle Umsetzung.

Mir hat dieser Band wieder unheimlich gut gefallen. Die Autorin versteht es zauberhafte, greifbare und detailgetreue Charaktere und Entwicklungen ins Leben zu rufen. Sie sorgt für starke Haupt- wie Nebencharaktere, sodass ich als Leser einfach unbedingt immer weiter Lesen muss und jeden einzelnen Protagonisten ganz genau kennenlernen möchte.

Mein Gesamtfazit:

Mit „True North – Du bist alles für immer“ hat Sarina Bowen einen wie ich finde perfekten, gefühlvollen und total bezaubernden dritten Band ihrer Reihe geschrieben. Es hat mich gefreut alte Bekannte, wie auch neue Charaktere kennen- und mögen zulernen. Ich freue mich unheimlich darauf, dass es bald einen weiteren Band hierzu geben wird.

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21 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

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Der Smaragddrache

Britta Strauss
Flexibler Einband: 550 Seiten
Erschienen bei Drachenmond Verlag GmbH , 27.11.2018
ISBN 9783959910521
Genre: Fantasy

Rezension:

Die Schreibweise der Autorin ist angenehm, anspruchsvoll, leicht verfolgbar und trägt Gefühle sehr gut mit sich. Ich konnte mich in die Umgebung perfekt einfinden, hatte die Möglichkeit die Charaktere zu greifen und die freudigen wie gefährlichen Situationen hautnah mitzuerleben.

Erzählt wird die Geschichte aus der Sichtweise von Gemma und Tarek, welche unsere beiden Hauptcharaktere sind und jeder in einem der anderen Völker lebt. Dazwischen erhalten wir noch einen Einblick in eine Hexe, welche ihre Fäden spinnt und durchaus für das ein oder andere gute wie schlechte der beiden verantwortlich ist.

Gemma ist eine herzliche, offene und starke Persönlichkeit. Ihr Wesen bekommt einen starken Dämpfer, als ihr Vater sie an einen anderen König verschachert. Dieser König hat zwei Seiten, ist mal freundlich und liebenswert und dann wieder bösartig, brutal und gefährlich. Ihr Wesen hat stark zu leiden und man merkt regelrecht, dass sie versucht zu kämpfen aber nicht immer durchkommt. Nach Ihrer Hochzeit fällt sie in ein Tief und schafft es nur mit Hilfe ihrer Amme und einzelnen weiteren Personen sich aufrecht zu halten.

Tarek ist ein interessanter Charakter, der liebenswert, stark und gefühlvoll ist. Er ist der angehende König, welcher aber eigentlich nicht wirklich einer sein möchte. Er liebt sein Volk und seine Familie, ist ein Kämpfer, der vor nichts zurückschreckt, wenn es um das Überleben seiner Familie geht. Gleichzeitig ist er ein liebenswerter Zeitgenosse, welcher es nicht so einfach verkraftet in den Krieg zu ziehen und Menschen zu töten. Er hat mich berühren können und sein starkes Wesen konnte mich vollkommen für sich einnehmen.

Es gibt auch einige weitere Charaktere, die es geschafft haben ihr Wesen aufzuzeigen. Ganz egal ob nun positiv oder negative Gefühle, sie konnten sie vermitteln. Die Autorin schafft es den wichtigen Personen ein Wesen zu geben, sie lebendig zu gestalten und dafür zu sorgen, dass sie greifbar sind. Ich habe so einige persönliche Lieblinge gefunden und bin unheimlich gespannt, wie sich alles auch um sie entwickeln wird.

Die Umsetzung der Geschichte ist düster und sorgt manches mal für eine beklemmende Stimmung. Tatsächlich hat dieses Buch mehr Rückschläge als positive Entwicklungen, sorgt aber gleichzeitig dafür, dass immer wieder Hoffnung geschürt wird.

Die Autorin hat es wie ich finde sehr schön umgesetzt, dass man die Charaktere ins Herz schließen konnte. Gerade mit unseren beiden Hauptcharakteren habe ich so oft gelitten, gehofft und bin tatsächlich auch das ein oder andere Mal leicht verzweifelt. Aber gerade das verursacht in diesem Buch gerade ein fesselndes Gefühl, sodass ich gar nicht aufhören konnte zu lesen.

Die aufgebaute Welt ist genial, die Tiere, die Umgebung, die Magie und einfach die verschiedenen Stämme an sich. Es war ein Vergnügen in diese Geschichte einzutauchen und sie alle wahrzunehmen und kennenzulernen.

Die Liebesgeschichte ist in diesem ersten Teil nicht wirklich großartig präsent und es hätte auch ehrlich gesagt so überhaupt nicht gepasst. Diese Entwicklung kann und wird wohl auch nur sehr, sehr langsam und behutsam voranschreiten. Auf Grund der bisherigen Situationen würde alles andere zu extrem und unwirklich sein. Mal schauen wie es die Autorin letztlich umsetzen wird. :)

Ich bin jedenfalls unheimlich gespannt darauf, wie der zweite Teil werden wird. Es sind noch so einige Fragen offen, ich kann noch nicht jeden Charakter 100%ig einschätzen und ich bin neugierig wie diese komplett verfahrene und gefährliche Situation letztlich gelöst werden wird.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Der Smaragddrache – Gemmas Reise“ hat Britta Strauss einen starken, gefühlsbetonten und mitreisenden ersten Band ihrer neuen Dilogie geschrieben. Sie konnte mich von der ersten Seite an mit ihrer düsteren Stimmung gefangen nehmen, mich mit starken und greifbaren Charakteren überzeugen und sorgt dafür dass ich regelrecht süchtig danach bin den zweiten Band in den Händen zu halten.

Ich vergebe sehr gerne 4,5 Sterne.

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21 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

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Ein Königreich aus Feuer und Eis

Leni Wambach
E-Buch Text: 410 Seiten
Erschienen bei Impress, 01.11.2018
ISBN 9783646604573
Genre: Liebesromane

Rezension:

Die Schreibweise der Autorin ist flüssig, bildhaft und sorgt für einen angenehmen Lesefluss. Wenn ich es richtig gelesen habe, dann ist es mit das Debüt der Autorin und ich finde es tatsächlich durchaus gut gelungen.

Erzählt wird die Geschichte in den ersten 2/3 der Geschichte aus Sichtweise unserer Hauptprotagonistin Andira, welche durch ihre Beobachtungen dafür sorgt dass man einen wirklich guten Überblick erhält. Ab dem letzten Drittel teilt es sich in drei Sichtweisen auf, welche perfekt zur letztlichen Schlacht bzw. dem „Ende“ des Buches passen.

Andira wirkt zu Beginn der Geschichte ängstlich, zurückhaltend und auch leicht eitel und verwöhnt. Sie machte mir tatsächlich den Eindruck einer waschechten Prinzessin, welche einem mit hochgezogener Nase gegenübertritt. Doch innerhalb der Geschichte merkt man, dass auch sie nur eine Maske trägt um sich und andere zu schützen. Sie wächst mit der Reise, findet den Mut in sich und wurde mir persönlich viel sympathischer. Sie ist offenherzig, liebevoll und kann durchaus auch mutig sein wenn die Situation es fordert.

Gardorath ist ein überraschend angenehmer Charakter, der durchaus seinen hochnäsigen Teil hat aber für mich tatsächlich vorwiegend freundlich, offenherzig und liebevoll herübergekommen ist. Natürlich merkt man schon von Beginn an in der Geschichte, dass er etwas verbergt und ich wusste tatsächlich ziemlich früh was sich dahinter verbirgt. Dennoch hat mir sein Charakter sehr gut gefallen, auch weil er nicht immer nur der Starke war und mit seinen Schwächen durchaus menschlich wirkte.

Eine weitere Fee tritt innerhalb der Geschichte noch sehr intensiv mit auf, welche mir mit ihrer Herzlichkeit und liebevollen Art sofort ans Herz gewachsen ist. Sie hat ebenfalls eine greifbare Persönlichkeit erhalten und dazu war sie insgesamt sehr erfrischend mit ihrer Art und Weise.

Alle weiteren Charaktere haben nur einen groben Überblick erhalten. Man konnte sie nicht alle greifen, aber durchaus wahrnehmen und sich ein ganz gutes Bild von ihnen machen. Sie waren nur teilweise wichtig für die Geschichte, sodass es vollkommen ausgereicht hat.

Die Grundidee ist letztlich nicht unbedingt neu, aber mit vielen interessanten und vielversprechenden Bereichen, Entwicklungen und Ideen bestückt. Ich habe mich beim Lesen wohl gefühlt, wurde immer wieder überrascht und musste mit den Charakteren mitfiebern.

Auch wenn ich einige Entwicklungen mir schon vorher gedacht hatte, konnte ich mich gut fallen lassen und der Geschichte folgen. Beginnt es noch relativ ruhig, wird es ab dem Reisenstart schon wesentlich spannender, hitziger und aufklärender. Es wurde zu keinem Zeitpunkt langweilig, sondern man wurde regelrecht durch die Geschichte gezogen.

Dieser Einzelband hat mir wirklich großen Spaß gemacht und ich bin gespannt was die Autorin noch für Geschichten zu erzählen hat. Diese über Feen konnte mich gut unterhalten und hat mir ein paar schöne Lesestunden beschert.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Ein Königreich aus Feuer und Eis“ hat Leni Wambach einen spannenden Fantasy-Abenteuerroman geschrieben, der mich tatsächlich halten und immer wieder überraschen konnte. Sie überzeugt mit starken Charakteren, einfallsreichen Ideen und einer insgesamt spannenden und mitreisenden Umsetzung.

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38 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

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Pro und Contra. Mein Licht in deiner Dunkelheit

Sabine Schulter
E-Buch Text: 431 Seiten
Erschienen bei Impress, 01.11.2018
ISBN 9783646604016
Genre: Fantasy

Rezension:

Die Schreibweise der Autorin ist wieder sehr angenehm, gefühlvoll, mitreisend und lässt den Leser in die Geschichte hineinfallen. Ich konnte mir die Umgebung sehr schön vorstellen, die Charaktere lieb gewinnen und einen guten Bezug zu allem aufbauen.

Summer ist eine ruhige, zurückhaltende und gerade zu Beginn eher sehr vorsichtige Persönlichkeit. Sie ist noch nicht richtig geformt, was auch daran liegt, dass sie ihr bisheriges Leben versteckt und mehr oder weniger isoliert von Menschen gelebt hat. Menschliche Interaktion wie Umarmungen und ähnlichen Berührungen ist für sie unmöglich, da sie in ihrem inneren voller Elektrizität ist und somit starke Schmerzen erleidet. Innerhalb der Geschichte wächst sie über sich hinaus, wird stärker und bleibt dennoch ihrem Wesen voll und ganz treu.

Kayden ist ein kleiner Raufbold, lebt ebenfalls irgendwie versteckt und gleichzeitig offen. Er ist ein Registrierter Contra und hofft darauf, niemals seiner Pro zu begegnen. Er hasst sowohl die Regierung, als auch die Pros da sie mit daran Schuld sind, dass sein Leben vorbestimmt sein soll. Trotz, dass er oftmals ein bisschen aus der Haut fahren kann, ist er ein liebenswerter, ehrlicher und treuer Mensch. Sein Charakter hat mir sehr gut gefallen, auch weil er sich selber stets treu geblieben ist.

Auch die weiteren eingebauten Charaktere konnten mich zum größten Teil berühren und überraschen. Sie sind vielfältig, greifbar und haben durchaus alle ihren gewissen Charme.

Die Umsetzung der Geschichte verlief spannend, informativ und gefühlvoll. Wir erleben erst unsere beiden Persönlichkeiten in ihrem Umfeld, wo sie aufgewachsen sind bzw. leben und können so ihre bisherige Seite sehr schön wahrnehmen. Nach und nach wird es dann immer spannender, aufklärender gerade was es mit den Pros und Contras auf sich hat und gefühlvoller, weil die einzelnen Charaktere sich so langsam annähern und kennenlernen.

Die Grundidee selber finde ich ja schon mal unheimlich spannend und ich war neugierig, wie die Autorin hier alles miteinander verweben wird. Letztlich hat sie es verständlich und insgesamt auch abschließend hinbekommen, sodass ich die Geschichte mit einem guten Gefühl beenden konnte.

Die eingebaute Liebesgeschichte hat mir persönlich sehr gut gefallen. Sie ist nicht überhastet, entwickelt sich langsam und gibt dem ganzen Raum zu wachsen. Ich konnte den Charakteren die Gefühle und Entwicklungen durchaus abnehmen und auch die Wendung von „nicht-mögen“ zu „mögen“ hat mich durchaus überzeugen können.

Die Charaktere haben ihren Abschluss erhalten, wobei gleichzeitig das ganze auch noch offen gelassen wurde. Auf Grund der dortigen Situationen und der Grundidee selber hätte alles andere auch nicht richtig gepasst. Und wer weiß, vielleicht dürfen wir ja irgendwann nochmal in die Geschichte eintauchen nur mit ganz anderen Haupt-Charakteren an unserer Seite.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Pro und Contra. Mein Licht in deiner Dunkelheit“ hat Sabine Schulter eine wirklich schöne, gefühlvolle, spannende und wie ich finde durchaus auch außergewöhnliche Geschichte ins Leben gerufen. Die Grundidee war für mich etwas neues und die Umsetzung hat mir sehr gut gefallen. Ich konnte mir die Umgebungen und Charaktere, sowie die komplette Entwicklung sehr schön vorstellen. Definitiv eine Geschichte die es lohnt zu lesen.!

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402 Bibliotheken, 11 Leser, 1 Gruppe, 78 Rezensionen

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Elian und Lira – Das wilde Herz der See

Alexandra Christo , Petra Koob-Pawis
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 20.07.2018
ISBN 9783423762205
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Schreibweise der Autorin ist rau, düster, offenherzig, leicht nachvollziehbar und passt somit hervorragend zum aufgezeigtem Setting der Geschichte.

Erzählt wird die Geschichte aus Sicht unserer Hauptprotagonistin Lira, welche eine Sirene ist und als Kämpferin erzogen wurde. Man erhält einen schönen Einblick in ihr Wesen früher, ihre Entwicklung, ihre jetzige Art und Weise und ihr langsames Verständnis dahingegen wo sie selber mal sein möchte. Lira ist eigentlich ein sehr herzensguter, gefühlvoller und offenherziger Mensch. Das Problem dabei ist, dass dies keine Eigenschaften einer Sirene sein sollten. Diese sind gefährlich, verschlossen und haben keine Gefühle, damit sie niemand verletzten oder angreifen kann. Lira lernt mit den Jahren eine solche Anwärterin für den Thron zu werden, doch glücklicherweise gibt es eine unvorhersehbare Entwicklung in ihrer Geschichte.

Als zweite Erzählerstimme gibt Elian dem Geschehen seine Note und sorgt dafür, dass wir auch seine Seite kennenlernen dürfen. Elian ist Pirat, ein Königssohn und doch irgendwie eher etwas dazwischen. Sein Wesen ist freundlich, stark und dazu gemacht für Frieden zu kämpfen. Elian ist es leid, dass die Menschen unter den Sirenen leiden und immer mehr Königssöhne und andere Männer von den Sirenen getötet werden. Aus diesem Grund begibt er sich seit Jahren mit seiner Mannschaft auf Sirenenfang um endlich befreit von Angst und Sorge zu sein.

Die Grundidee der Geschichte hat mir wirklich gut gefallen. Die Charaktere, seien es die Mannschaft von Elian aber auch die Familie von Lira sind wirklich schön getroffen, haben ihr Wesen – egal ob gut oder böse – erhalten und konnten bei mir dafür sorgen, dass ich ein Gefühl für sie entwickeln konnte.

Die Geschichte ist nicht komplett unvorhersehbar, birgt aber so einige Überraschungen die mich fasziniert und begeistert haben. Besonders angenehm fand ich die Entwicklung der Charaktere in Bezug auf Hass, Misstrauen und Angst. Gefühle und Einstellungen können nicht von jetzt auf gleich geändert werden, sondern nur langsam und in einem ruhigen Zug. Die Autorin hat es verstanden hier ein schönes Mittelmaß hinzubekommen.

Die Liebesgeschichte ist in diesem Buch vorhanden, aber nicht der Mittelpunkt der Geschichte. Es war sehr angenehm diese mitzuerleben, ohne das sie zu großen Raum einnimmt. Natürlich wird es zum Ende hin etwas wichtiger, aber nicht in einem überfüllendem Geschehen. Es bleibt trotz allem eine süße Nebensache, die wie ich finde die richtige Portion Liebe beinhaltet.

Insgesamt muss ich sagen, dass die Autorin hier eine düstere, gefährliche und durchaus auch spannende Geschichte geschrieben hat. Dennoch hat mir oftmals so ein bisschen das Gefühl für die Sirenen, ihre Welt oder auch einfach die Zusammenkunft des anderen gefehlt. Für das Potenzial, was letztlich vorhanden gewesen wäre finde ich, dass die Autorin noch einiges hat offen stehen lassen.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Elian und Lira – Das wilde Herz der See“ hat Alexandra Christo eine schöne Geschichte geschrieben, welche mit einer tollen Umsetzung und ausdrucksstarken Charakteren dienen kann. Zwar hat mir manches Mal noch etwas mehr die Intensität der Welten gefehlt, aber dennoch konnte ich mich sehr schön reinversetzen und die Geschichte mit einem guten Gefühl begleiten.

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243 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 69 Rezensionen

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Das Mädchen aus Feuer und Sturm

Renée Ahdieh , Martina M. Oepping
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei ONE, 28.09.2018
ISBN 9783846600696
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Schreibweise der Autorin ist offen, passend zur Zeit der Samurai und leicht zu verfolgen. Schon nach kürzester Zeit war ich ein Teil der Geschichte und konnte mir alles bildlich sehr gut vorstellen.

Erzählt wird die Geschichte aus mehreren Sichtweisen um immer wieder einen schönen Überblick zu erhalten. Haupterzählerin ist jedoch Mariko. Sie ist ein sehr starker, gewiefter und schlauer Charakter. Ihre Art hat mir wirklich gut gefallen. Trotz das ihr als Mädchen nicht viel zugetraut wird, ist sie ein Mensch der nicht aufgibt und das beste aus einer Situation macht. Sie wächst innerhalb der Geschichte an sich selber und überdenkt auch gerne mal die eigene Sichtweise.

Alle weiteren Charaktere im Buch erhalten einen recht schönen Grundriss um sie kennen zu lernen und ein Gefühl für sie zu erhalten. Man erkennt sehr schnell, dass die meisten Charaktere so viel mehr in sich verbergen als man auf den ersten Blick sieht.

Die Entwicklung der Geschichte konnte mich total überzeugen. Es kommen eine Menge unvorhersehbarer Entscheidungen darin vor, man erhält Einblicke in verschiedene Bereiche dieser Zeit und kann dem ganzen sehr gut folgen.

Die Grundidee ist nicht neu dafür aber wirklich schön umgesetzt. Die Charaktere sind passend zur Zeit und dennoch gleichzeitig auch erfrischend offen, sodass sie oftmals für Lacher und Schmunzler sorgen.

Tatsächlich bin ich nach diesem ersten Band und doch sehr spannenden Ende total neugierig darauf was mich und die Charaktere noch alles erwarten wird.

Die eingebauten Liebesgeschichten sind ganz schön aufgebaut und konnten mich überzeugen. Sie bleiben größtenteils im Hintergrund und sorgen für einen ganz süßer Zusatz, der auf verschiedenen Seiten noch für Spannung sorgen könnte.

Letztlich bleiben noch einige Fragen offen, wenn auch die ersten Zusammenhänge schon geknüpft werden konnten.

Mein Gesamtfazit:

Mit "Das Mädchen aus Feuer & Sturm" hat Renée Ahdieh eine spannende, gefühlvolle und mitreißende Geschichte geschrieben. Sie schafft es mich mit Worten in die Zeit zu versetzen und die greifbaren Charaktere lieb zu gewinnen. Ich bin jedenfalls neugierig darauf wie es weitergehen wird.

Ich vergebe gerne 4,5 Sterne.

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12 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

Xara. Prinzessin der verschollenen Stadt

Aurelia L. Night
E-Buch Text: 461 Seiten
Erschienen bei Dark Diamonds, 25.10.2018
ISBN 9783646301472
Genre: Fantasy

Rezension:

Die Schreibweise der Autorin ist angenehm, lässt sich flüssig lesen und sorgt durchaus dafür dass man sich den Charakteren und der Umgebung näher fühlen kann. Ich konnte mir ein recht gutes Gesamtbild machen und habe die Geschichte sehr gerne verfolgt.

Xara ist eine starke, friedvolle und kämpferische Persönlichkeit. Sie liebt ihre Familie und ihr Volk und geht für deren Wohl gerne auch mal den unschönen und gefährlichen Weg. Ihr Wesen mochte ich sehr gerne, gerade auch weil sie sich im gesamten Buch immer treu geblieben ist und für die Armen und Schwachen gekämpft hat. Sie hat ihre Stärken und Schwächen, was sie sympathisch und menschlich zurückgelassen hat.

Darius ist ein kleiner Rebell, im wahrsten Sinne des Wortes. Er ist nicht immer ganz einfach, aber er hat das Herz am rechten Fleck. Er versucht Friede ins Land zu bringen und geht dafür auch den ungewöhnlichen Weg über die Prinzessin des Landes. Sein Wesen hat mir im Gesamten wirklich gut gefallen.

Alle weiteren Charaktere haben nur teilweise einen wichtigen und langanhaltenden Paart erhalten. Man konnte sich die meisten recht gut vorstellen und vor allem die wichtigen konnte man recht schnell einschätzen und hatte ein Bild vor Augen.

Die Umsetzung der Geschichte hat mir wirklich gut gefallen, wenn sie letztlich für mich persönlich auch ein paar Schwächen hatte die mich ab und an haben stutzen lassen. Die Entwicklung der Geschichte verlief für mich nicht immer rund, sondern manchmal etwas gehetzt und unausgeglichen. Man sprang in manchen Situationen von Geschehen zu Geschehen. Auf einmal wussten Protagonisten von Dingen, die ihnen eigentlich verheimlicht werden sollten und letztlich ganz offen darüber gesprochen wurde als ob sie es wüssten. Hier habe ich ab und an, nicht allzu oft, aber trotz allem den Faden verloren.

Die eingebaute Liebesgeschichte hat mir zum Ende hin recht gut gefallen, allerdings verlief sie mir etwas zu schnelllebig und stockend. Es hat für mich leider kein völlig rundes Bild ergeben, wobei mir die Interaktionen der beiden Charaktere trotz allem sehr gut gefallen hat. Mir hätte nur etwas mehr Zeit bzw. ein etwas flüssigerer Übergang besser gefallen.

Die Grundidee der Geschichte hat mir auf alle Fälle sehr gut gefallen, auch mit den Wesen statt Menschen als Persönlichkeiten. Hier hat die Autorin eine tolle Welt und tatsächlich ganz besondere Protagonisten ins Leben gerufen. :)

Insgesamt eine wirklich schöne Geschichte, die mich allerdings ab und an hat hängen lassen. Sie lief für mich persönlich nicht immer ganz flüssig, hat an manchen Stellen jedoch auch wieder Fahrt aufgenommen. Gerade zum Mitte/Ende hin bin ich wieder mehr an der Geschichte gehangen, wenn auch hier manche Dinge sehr holprig vonstattengegangen ist. So im Nachhinein hätte die Geschichte vielleicht einfach ein paar mehr Seiten benötigt um für mich selber komplett rund zu sein.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Xara. Die Prinzessin der verschollenen Stadt“ hat Aurelia L. Night einen schönen und vor allem überraschenden Einzelband geschaffen. Die Charaktere waren außergewöhnlich, die Geschichte an sich recht schön aufgebaut und überzeugte mit Hoffnung, Trauer, Gefahr und Liebe. Trotz allem haben mich ein paar Kleinigkeiten an der Geschichte nicht ganz überzeugen können.

Das Buch bekommt 3,5 Sterne von mir.

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152 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 36 Rezensionen

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Legendary

Stephanie Garber , Diana Bürgel
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.10.2018
ISBN 9783492704021
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Schreibweise ist auch im zweiten Band wieder unglaublich angenehm, ruhig und schön bildhaft. Dieses Mal hat mir nur ein bisschen das magische gefehlt. Es war vorhanden, aber in kleineren Mengen als noch im ersten Band. ;)

Erzählt wird die Geschichte dieses Mal aus der Sichtweise unserer Hauptprotagonistin Donatella, welche die Schwester von Scarlett ist und auch im ersten Band schon ein Teil von Caraval war. Dieses Mal jedoch kämpft sie selber im Spiel mit um ihre Mutter zu retten. Sie ist ein sehr starker Charakter, der weiß was er möchte und dafür kämpft. Gleichzeitig ist sie aber auch ängstlich und vorsichtig. Ihr Charakter entwickelt sich innerhalb der Geschichte weiter, was ich wirklich mehr als interessant empfunden habe.

Des Weiteren tauchen noch einige weitere interessante und teilweise altbekannte Charaktere auf. Darunter auch ihre Schwester und deren Freund, welcher auch noch nicht beim wirklichen Glück angekommen ist.

Die Welt um Caraval ist dieses Mal nicht ganz so magisch aufgebaut, dafür aber dennoch spannend, überraschend und immer wieder faszinierend. Die Ideen der Autorin finde ich schon fantastisch, denn sie sorgt dafür dass man mitten in die Geschichte hineinfallen kann und nicht nur die Charaktere Probleme haben Realität von Fantasy bzw. dem Spiel zu unterscheiden . :)

Etwas schade fand ich, dass ich ziemlich am Anfang des Buches schon wusste wer Legend ist und hier nicht wirklich überrascht war. Wenn man das Buch liest erschließt es sich einem eigentlich relativ schnell. Trotz allem fand ich den Weg der aufgeführt wurde als angenehm und nachvollziehbar.

Die Autorin hat hier einen schönen Zwischenband geschaffen, der vor allem mit viel Gefühl, Überraschung und ausgefallenen Ideen überzeugen kann. Ich bin unheimlich gespannt darauf, wie es für Tella, Scarlett und Legend selber weitergehen wird.

Wird es für manche Charaktere ein Happy End geben? Wird die Welt wiedermal Richtung Untergang geleitet? Und was ist mit Tella und Scarletts Mutter? Ich freue mich schon unheimlich auf den dritten und letzten Band dieser wirklich außergewöhnlichen Reihe.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Legendary“ hat Stephanie Garber einen gefühlvollen, zauberhaften und immer wieder überraschenden zweiten Band geschaffen. Sie spielt mit ihren Charakteren und dem Leser, sodass man oftmals die Luft anhalten muss. Mir hat dieser zweite Band unheimlich gut gefallen und macht mich unglaublich neugierig auf die Fortsetzung.

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166 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 55 Rezensionen

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Das Herz der Kämpferin

Adrienne Young , Henriette Zeltner , Sylvia Bieker
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 01.10.2018
ISBN 9783959672481
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Schreibweise der Autorin ist passend zum Inhalt rau, düster und sehr angenehm zu lesen. Ich konnte mich schon nach kürzester Zeit in die Charaktere hineinversetzen und mir ein Bild von der Umgebung machen, was es mir letztlich sehr einfach gemacht hat mich zurecht zu finden.

Erzählt wird die Geschichte aus der Sichtweise unserer Hauptprotagonistin Eelyn, welche ein sehr taffes, vom Leben gezeichnetes und irgendwie raues Wesen entwickelt hat. Sie ist eine Kämpferin, welche ihre düsteren Seiten gerade im Kampf zeigt und sorgt dafür, dass man vor ihr Respekt hat. Gleichzeitig erhalten wir aber auch einen Einblick in eine andere Seite von ihr, welche weich und verletzlich ist. Diese Kombination hat mir persönlich sehr gut gefallen und sie einfach sehr menschlich gemacht.

Alle weiter aufgeführten Charaktere haben für mich ein sehr schönes Bild abgegeben. Ich konnte sie mir gut vorstellen, sie greifen und habe den ein oder anderen auch ins Herz schließen können. Die Charaktere waren vielfältig, allesamt rau und hatten dennoch ihren weichen Kern.

Die Geschichte beginnt erstmal düster, kämpferisch, gewalttätig und hat mich als Leser mitten in die Geschichte geschmissen. Trotz allem hatte ich ein wirklich gutes Gefühl beim Lesen, konnte schnell hineinfinden und habe einen Bezug zu allem erhalten. Trotz des sehr harten und blutigen Kämpfens, die gerade zu Beginn des Buches ausgetragen werden, habe ich einen guten Bezug zu Eelyn gefunden. Es ist einfach eine ganz andere Zeit als unsere in der alles spielt.

In dieser Geschichte geht es um so viel mehr, als nur den Kampf. Es geht um Vertrauen, Loyalität, dem Verrat und die Ehre. Ganz zum Schluss kommt auch noch die Verbundenheit dazu, welche letztlich doch nicht nur auf das eigene Volk, den eigenen Glauben und dem eigenen Umwelt gehalten werden kann. Gerade in der ersten Zeit, in welcher Eelyn ihren Bruder und ihren Feind zu nahekommt, kämpft sie vorwiegend mit dem Hass und ihrem unbändigem Zorn. Ab und an kommt auch die Angst dazu, welche aber relativ schnell wieder von Hass und Zorn abgelegt wird.

Ich persönlich finde die Umsetzung wirklich toll gemacht, vor allem auch die Gewissensbisse von Eelyn als sie merkt, dass auch ihre Feinde Familien haben und Verluste erleiden. Sie wehrt sich beharrlich gegen ihre Gefühle und hat nur ein Ziel, wieder nach Hause zu kommen und sich später zu rächen.

Erzählt wird dieser Einzelband in einem spannenden, rauen und dennoch gefühlvollen Stil. Man merkt, dass die einzelnen Charaktere/Stämme ihre Vorurteile haben und nur nach und nach andere Gedankengänge zulassen können. Man kann die Zerrissenheit von Eelyn und anderne Charakteren super nachvollziehen.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Das Herz der Kämpferin“ hat Adrienne Young einen wirklich schönen Roman über Feindschaft und Freundschaft, Verrat und Vertrauen, Loyalität und Ehre geschrieben, welcher mich persönlich berühren konnte. Unsere Protagonistin hat viele Gefühle durchlebt und mich als Leser damit an das Buch gefesselt und dafür gesorgt, genau wie sie über den Tellerrand hinauszuschauen. Wirklich toll und im Feeling der rauen Wikingerzeit, mal wieder etwas interessant neues. :)

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490 Bibliotheken, 37 Leser, 0 Gruppen, 60 Rezensionen

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Die Krone der Dunkelheit

Laura Kneidl
Flexibler Einband: 640 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.10.2018
ISBN 9783492705264
Genre: Fantasy

Rezension:

Die Schreibweise der Autorin ist angenehm, ruhig und sorgt für ein gutes Gefühl in der Geschichte. Man kommt relativ schnell voran, kann sich ein gutes Rundumbild machen und bekommt einen Blick für die Entwicklung.

Erzählt wird die Geschichte aus mehreren Sichtweisen, sodass man die Hauptcharaktere besser einschätzen und greifen kann. Hier finde ich es besonders toll, da man in den verschiedenen Bereichen dieser Fantasywelt eintaucht und die unterschiedlichen Wesen besser kennenlernen kann.

Freya ist eine taffe, aufgeweckte und starke Prinzessin, welche jedoch auch ihre ängstliche und vorsichtige Seite hat. Vor vielen Jahren ist ihr Bruder verschwunden und sie kann einfach nicht anders, als daran zu glauben, dass es lebt und gesund ist. Auf Grund ihrer Hoffnung erlernt sie die verbotene Kunst der Zauberer und versucht ihn jahrelang zu orten. Als sich ihre Hoffnung bestätigt, sucht sie sich in dem Wächter Larkin einen Verbündeten, welche mit auf die Reise geht und ihr bei der Suche hilft.

Larkin ist ein Wächter, welche die Grenzen zwischen den einzelnen Bereichen des Landes schützt. Er und seine Kameraden schützen die Mauer zwischen der Welt der Menschen und der Fae. Durch einen Zwischenfall gerät er in die Welt der Menschen und bekommt durch Freya eine neue Chance sich zu beweisen und sein Leben neu zu ordnen. Er ist ein ruhiger, starker und wirklich durchdachter Zeitgenosse. Er behält immer den Überblick, entwickelt gegenüber Freya einen Beschützerinstinkt und kommt nach und nach auch immer mehr aus sich heraus.

Die junge Ceylan ist geprägt durch das Leben und hat aus diesem Grund auch ein starkes Selbstbewusstsein. Sie hat sich die letzten Jahre selber am Leben gehalten, brachte sich das Kämpfen bei und möchte ihren größten Wunsch wahrmachen. Sie möchte als „unsterblicher“ Wächter an der Grenze aufgenommen werden, um ihre Rache gegenüber der Elva ausführen zu können. Sie ist eine taffe Persönlichkeit, die sich durchzusetzen weiß. Leider kann ihr loses Mundwerk ihr auch schnell Mal ein paar Probleme einbringen. ;)

Neben diesen drei Hauptcharakteren gibt es jedoch noch so einige mehr, welche ganz am Anfang im Buch sogar kurz aufgeführt und beschrieben werden. Das hat mir persönlich gerade zu Beginn der Geschichte ganz gut geholfen um einen Überblick zu bekommen. *g* Jeder Charakter erhält sein eigenes Wesen, ganz egal ob nun Haupt- oder Nebencharakter. Ich konnte mir jeden sehr gut vorstellen, habe ein Gefühl für sie bekommen und bin bei so einigen darauf gespannt wie sie sich noch entwickeln werden.

Der Einstieg in das Buch ist mir irgendwie einfach und doch auch wieder schwergefallen. Durch die sehr angenehme Schreibweise war ich relativ schnell gefangen, aber gleichzeitig hat mir gerade zu Beginn des Buches irgendwie der Reiz gefehlt. Ich wurde nicht so an der Stange gehalten, auch wenn es insgesamt sehr interessant begonnen hat.

Die Beschreibung der einzelnen Reiche und der dort lebenden Wesen hat mir jedoch wiederrum unheimlich gutgefallen. Auch die neu aufgebauten Wesen, welche sich teilweise tarnen und immer wieder unterschiedliche Gestalten annehmen könnten konnten mich total faszinieren.

Die Romantik spielt eine untergeordnete Rolle in der Geschichte, zeigt aber auch immer mal wieder ihre kleine Fühlerlein. Es zeichnen sich schon eventuelle Liebespaare ab und ich fand es sehr angenehm, dass die Romantik zwar da war aber nicht übereilt und zu extrem aufgetreten ist. Die Autorin schafft es sehr schön, das ganze im Hintergrund gefühlsmäßig bindend zu gestalten.

Insgesamt muss ich sagen, dass die Autorin hier wirklich mit Frauenpower spielt, aber gleichzeichtig auch dafür sorgt dass man die männlichen Charaktere ins Herz schließen kann. Da ist der ruhige und schweigsame Wächter Larkin, der geheimnisvolle und offene Unseelie-Kronprinz Kheeran oder auch der freundliche und manchmal doch auch mürrische Captain Leigh. Ich bin mir sicher, dass wir hier mit so einigen noch eine Menge Spaß haben werden.

Also insgesamt muss ich sagen, dass die Autorin hier einen wirklich schönen Auftakt hingelegt hat. Sie konnte mich mit Spannung, starken Charakteren, überraschenden Wendungen und einer Prise Romantik wirklich gut unterhalten. Ein paar einzelne Längen musste ich persönlich für mich auch überwinden, was es mir manches Mal etwas schwieriger gemacht hat. Hier hätte das ganze einfach etwas mehr angezogen gehört und das Tempo erhöht. Dennoch konnte sie mich mit ihrer Welt, ihren Charakteren und Wesen vollkommen für sich beanspruchen.

Dazu ist der Showdown zum Endes des Buches hin nicht nur überraschend, sondern sorgt dafür dass ich unbedingt wissen muss wie es mit den Charakteren weitergeht und was uns noch alles erwarten wird. <3

Mein Gesamtfazit:

Mit „Die Krone der Dunkelheit“ hat Laura Kneidl einen schönen, vielversprechenden und immer wieder überraschenden Auftakt ihrer High-Fantasy-Reihe geschaffen. Mit schön ausgearbeiteten Charakteren, einer bildhaften Beschreibung der Reiche und einer interessanten Umsetzung konnte mich die Autorin durchaus für Ihr Buch begeistern. Mit dem Cliffhänger zum Schluss bin ich nun bereit sofort den zweiten Band zu lesen. ;)

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Wenn der Sturm tobt

C. L. Wilson , Anita Nirschl
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 28.09.2018
ISBN 9783404209224
Genre: Fantasy

Rezension:

Auch beim zweiten Band ist die Schreibweise wieder schön nachvollziehbar, sorgt für ein gutes Gefühl und bringt einen die Charaktere wieder schön näher.

Wir starten direkt am Ende des ersten Bandes, sodass man nichts zwischen drinnen verpasst. Gabriella und Dily treffen sich zu ihrem Date und schaffen es sich tatsächlich näher zu kommen, gerade was die Gespräche angeht.

Ging es im ersten Band auch um die weiteren Jahreszeiten, sowie unser alters bekanntes Paar Winter und Sturm bezieht sich dieser zweite Band mehr auf unser diesmaliges Paar. Sehr schön finde ich, dass man einen Bezug zu allen aufbauen konnte und nun die Früchte sozusagen geerntet werden können.

Dazu wird es in diesem Band um einiges spannender, gefährlicher und physisch angreifender. Gerade der Bereich der Entführung hat mich tatsächlich schwer getroffen, denn Gabriella und ihre Schwestern müssen so einiges mitmachen.

Die Autorin hat es geschafft einen schönen Übergang zu bringen. Gabriella wehrt sich noch immer stetig gegen die Beanspruchung und dennoch merkt man auch, dass sie selber so langsam mürbe gemacht ist. :P Auf der einen Seite fand ich es sehr anstrengend, aber ihre Erklärungen sind auf der anderen Seite immer wieder nachvollziehbar und verständlich.

In diesem zweitem Band geht alles ein bisschen schlag auf schlag, dass man als Leser regelrecht an den Seiten geklebt hat. Man wollte wissen wie es ausgeht, ob die Liebe eine Chance bekommt und ob der Schmerz des Verlustes tatsächlich überwunden werden kann.

Es erwarten uns im zweiten Band eine ganze Menge Überraschungen und Wendungen, die ich so nicht erwartet hätte. Es war ein spannender zweiter Teil, welcher mir unheimlich gut gefallen hat.

Der Schluss sorgt dafür, dass man sich einfach nur freuen kann dass es noch weitergehen wird. Am Ende dieses zweiten Bandes im zweiten Epilog habe ich persönlich eine wundervolle Überraschung erleben dürfen, nämlich das die Geschichten noch nicht fertig erzählt sind. Die Autorin schreibt schon an einer Fortsetzung. :)

Mein Gesamtfazit:

Mit „Wenn der Sturm tobt“ hat C. L. Wilson einen spannenden, mitreisenden und überraschenden zweiten Band geschaffen. Sie hat dafür gesorgt, dass ich regelrecht an das Buch gefesselt war und wissen musste wie es weitergeht. Eine tolle Geschichte, die ein passendes Ende gefunden hat.

Ich vergebe gerne 4,5 Sterne.

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133 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

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Die Wellen singen

C. L. Wilson , Anita Nirschl
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 28.09.2018
ISBN 9783404209231
Genre: Fantasy

Rezension:

Die Schreibweise hat es mal wieder in sich. Schon ab der ersten Seite war ich in der Geschichte gefangen und konnte mich wirklich schön einfinden. Es ist eine lockere, leichte und einnehmende Art des Schreibens, die mich persönlich wieder gefangen nehmen konnten.

Erzählt wird die Geschichte größtenteils aus der Sichtweise von Gabriella und Dilys, wobei hier auch noch so einige andere Charaktere zu Wort kommen dürfen.

Gabriella ist eine herzallerliebste, aufgeweckte und gleichzeitig auch zurückgezogene und vorsichtige Persönlichkeit. Sie versteckt ihr wahres Gesicht hinter einer Maske, welcher teilweise nicht mal ihre Geschwister hinter blicken können. Ihr Wesen mochte ich wirklich gerne, wobei mich ihr ständiges Entziehen einer Entscheidung gerade zum Ende hin etwas gestresst hat. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich die wahren Hintergründe noch nicht ganz fassen konnte. Sie war auf alle Fälle eine spannende Persönlichkeit, die ich gerne noch weiter entdecken möchte.

Dilys ist ein starker, vereinnahmender und liebevoller Zeitgenosse, der auf der Suche nach seiner Gemahlin ist. Hat er sich zu Beginn schon auf zwei Jahreszeiten eingeschossen, merkt er allerdings relativ schnell dass man hierbei wirklich auf sein Herz hören sollte. Seine Art und Weise ist bezaubernd, was auch einfach an dem Lebensstil seines Volkes liegt. Es war spannend zu erleben, wie wichtig und lebensnotwendig eine Verbindung für ihrer eins ist.

Alle weiteren Charaktere, darunter Sommers Geschwister als auch Dilys beste Freunde und einige andere haben ebenfalls ein Gesicht erhalten. Sie alle konnte ich sehr schön greifen, sie haben die Geschichte aufgepeppt und mit ihren Sprüchen oftmals auch frischen Wind hineingebracht.

Die Umsetzung in diesem ersten Band ist durchaus interessant und fesselnd gestaltet worden, wenn hier auch letztlich der Spannungsfaktor eher auf Grund der Brautwerbung oben gehalten wurde. Wir erhalten zwar durchaus ein paar kleine Einblicke in die Seiten des „Bösen“ und Gefährlichen, doch dieses hat noch nicht seine Fühler ausgestreckt. Ich bin gespannt was hier hierbei noch erleben werden. :)

Die Grundidee ist nicht neu erfunden und dennoch habe ich mich beim Lesen unheimlich wohlgefühlt, konnte mit den Charakteren schmunzeln und habe verschiedensten Seiten die Daumen gedrückt für ihre Aktionen. Es war spannend und erheiternd zu lesen, wie Dilys sein möglichstes tut und versucht seine Braut für sich zu gewinnen.

Letztlich hat es der Autor geschafft mich mit wundervollen Charakteren, einer fesselnden Umsetzung und einem schönen Zusammenspiel aus Fantasy und Liebesroman zu begeistern.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Die Wellen singen“ hat C. L. Wilson einen schönen, gefühlvollen und mitreisenden ersten Band seiner neuen Dilogie ins Leben gerufen, der mir ein paar wundervolle Lesestunden bescheren konnte. Ich durfte alte bekannte und neue zauberhafte Charaktere kennenlernen, habe interessante neue Stämme finden dürfen und konnte mich in der sehr flüssigen und ruhigen Schreibweise verlieren.

Gerne 4,5 Sterne.

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91 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 39 Rezensionen

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Die Vereinten

Caroline Brinkmann
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei ONE, 28.09.2018
ISBN 9783846600672
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Schreibweise der Autorin ist auch in ihrem zweiten Band mitreisend, spannend, gefühlsbetont und sorgt dafür, dass ich sofort wieder mitten drinnen war. Zu Beginn habe ich nochmals in den ersten Band reingelesen, einfach weil ich finde dass es eine doch recht komplexe Welt ist. Ich habe zwar den ersten nur quer gelesen, aber hatte gleich wieder die einzelnen Bezüge der Charaktere und der einzelnen Stände im Kopf.

Das Buch selber wird in 4 Teilbereiche eingeteilt, welche jeweils eine Überschrift haben die sich mit dem jeweiligen Stand der Dinge beschäftigt. Erzählt wird die Geschichte aus mehreren Sichtweisen, sodass man sich wirklich ein schönes Rundumbild machen kann.

Rain ist nun eine Gesegnete und Prinzessin, welche sich dementsprechend auch benehmen und mitspielen muss. Sie ist in ihrem goldenen Käfig etwas eingesperrt und kommt nur sehr langsam aus dieser ganzen Misere wieder raus. Man merkt hier sehr schön, dass sie auf der einen Seite durchaus eine Rebellin ist, aber auf der anderen auch eine Verantwortung auf den Schultern trägt. Sie versucht sich im Spiel der Gesegneten zu bewähren, wenn es auch wirklich schwierig ist. Sie hat letztlich nur mit Intrigen zutun, sodass sie ihr Vertrauen nur sehr schwer vergeben kann. Insgesamt ist sie aber eine unheimlich taffe und starke Persönlichkei, die fasziniert.

Lark hingegen darf auf Grund Rains und dem derzeitigem Wohlwollen ihres Vaters mit seiner Familie unter den Gesegneten verweilen. Man könnte auch Leben sagen, aber letztlich haben sie es nicht wirklich einfach. Man merkt Lark sehr stark an, dass er gezeichnet ist und seinen Lebenswillen nach und nach verliert. Er versucht für seine Familie, vor allem seine Schwester und auch für Rain stark zu sein. Aber sein Wesen verkümmert und ich wollte ihm sooft so unglaublich gerne helfen, dass er nicht darin untergeht.

Mein aller-aller-allerliebster Charakter in diesem Buch ist und bleibt für immer Rose. Diese kleine süße Maus ist einfach der Knaller. Sie ist offenherzig, direkt und sorgt immer wieder dafür eine Situation aufzulockern. Sie ist eine kleine Kämpferin, würde alles für ihren Bruder und Eltern tun und sorgt mit ihrem Sonnenschein immer wieder für Schmunzler.

Des Weiteren gibt es natürlich viele altbekannte, aber auch neue Gesichter in der Geschichte. Die Autorin versteht es auch sehr gut, mich als Leser ganz schön durcheinander zu bringen. Man möchte Charakteren vertrauen, wenn auch Rain immer etwas vorsichtig ist. Die Hoffnung ist immer wieder da und dennoch kann man allesamt so schlecht einschätzen. Sie spielen alle ein Spiel, was ich tatsächlich nicht immer durchschauen konnte. Hier werden ziemlich viele Stricke gezogen und letztlich kann keiner wirklich sagen, wer der Puppenspieler ist.

Die Umsetzung dieses zweiten Bandes hat mich tatsächlich wieder total begeistern können. Ich bin regelrecht über die Seiten geflogen, konnte mir die Charaktere super vorstellen und auch Hope mit all seinen Ländern konnte mich faszinieren.

Innerhalb der Geschichte gibt es wieder viel Verrat, Misstrauen und Gefahren, aber gleichzeitig auch Leichtigkeit, Hoffnung, Freundschaft und Liebe. Die Autorin schafft es alles miteinander zu verknüpfen, ohne etwas zu überladen.

Auch wurde ich mit der Entwicklung immer wieder überrascht. Gerade zum Ende hin hat sie noch etwas mit eingebaut, was ich so niemals erwartet habe. Es kommen Puzzelteile ins Spiel, die mich erst haben stutzen lassen um mich dann zu faszinierend. Eine wirklich spannende Entwicklung, die dem ganzen nochmal einen I-Punkt aufsetzt. ;)

Das Ende des Buches ist einfach passend, traurig und doch auch irgendwie skuril. Je nachdem wie der Leser dieses auffasst. Es beinhaltet ein Ende, lässt dieses gleichzeitig etwas offen und bringt doch wieder viele Antworten und Entscheidungen mit sich. Es ist fast schade, dass die Geschichte nun vorbei ist. Doch letztlich wurde alles für mein Gefühl her schön zu Ende geführt, wobei der letztliche Schluss ein Spiel mit den eigenen Gedanken und Vorstellungen ist.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Die Vereinten“ hat Caroline Brinkmann einen wie ich finde genialen Abschluss ihrer Dilogie geschaffen. Sie überrascht mit unvorhersehbaren Entwicklungen, sorgt für eine Menge Verwirrung durch die Intrigen der Charaktere, einen Spaßfaktor durch gewisse aufgeweckte und nicht auf den Mund gefallene Personen und lässt den Atem anhalten auf Grund von gefährlichen und bösartigen Aktionen der einzelnen Kämpfer.

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197 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 32 Rezensionen

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Ellin

Christine Millman
Buch: 380 Seiten
Erschienen bei Drachenmond Verlag GmbH , 01.11.2013
ISBN 9783931989835
Genre: Fantasy

Rezension:

Die Schreibweise der Autorin ist angenehm, leicht nachvollziehbar und durchaus auch bildhaft gestaltet. Man kann sich die Umgebung sehr gut vorstellen und auch die Umstände der dort aufgeführten Welt.

Erzählt wird die Geschichte vorwiegend aus der Sichtweise von Ellin, wobei man auch ab und an in andere Charaktere einen Einblick erhält. Gerade wenn es vom Platzgeschehen notwendig ist um einen Überblick zu behalten.

Ellin ist eine tapfere, gezeichnete und offene Persönlichkeit. Ich mochte ihr Wesen recht gerne. Sie hat ihr Leben in die eigene Hand genommen, auch wenn es ihr verderben sein sollte. Sie ist eine Kämpfernatur, wenn man ihr auch weiterhin ihre sensible und verängstigte Seite wahrnimmt. Es ist eine tolle Mischung, welche sie einfach Menschlich macht.

Ellins spätere Weggefährten erhalten alle samt ebenfalls ein gutes Bild, sodass man sich die kleine Truppe gut vorstellen kann. Es ist ein bunter Haufen, der ebenso gezeichnet ist und sein möglichstes versucht um ein gutes Leben zu führen.

Insgesamt hat mir die Geschichte wirklich gut gefallen. Sie ist gut durchdacht, strukturiert und folgt einem sichtbaren roten Faden. Die Autorin schafft es Spannung mit einzubringen, immer mal wieder zu überraschen und mit vielen Details eine irgendwie beängstigende und doch auch realisierbare Welt zu erschaffen.

Sie spart nicht mit gefährlichen und beängstigenden Situationen, zeigt auf wie es ist ein Sklave zu sein und das Leben nicht genießen zu können. Es ist auf der einen Seite eine düstere Geschichte, die aber immer auch wieder ein paar kleine helle Stellen aufblitzen lässt.

Letztlich muss ich sagen, dass mir die Grundidee und deren Umsetzung gut gefallen hat. Dennoch muss ich einen Stern dafür abziehen, dass ich einfach keinen wirklichen Bezug zur Geschichte und den Charakteren aufbauen konnte. Ich habe es leider tatsächlich sehr „gefühllos“ gelesen, was ich unglaublich schade fand. Ich konnte nicht richtig mit den Charakteren mitfiebern, dass hat mir das Lesen leider auch etwas erschwert. Ansonsten kann ich aber sagen, dass es eine interessante und gut lesbare Geschichte ist.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Ellin“ hat Christine Millman eine bedrückende, gut durchdachte und insgesamt ganz schöne Geschichte ins Leben gerufen. Spannende und beängstigende Akzente vermischt mit Freundschaft, Familie und Liebe hat dafür gesorgt, dass man schnell mit dem Lesen vorangekommen ist und durchaus Lesefreuden vernehmen konnte. Einzig der Bezug zur Geschichte hat mir hier leider gefehlt, sodass es für mich persönlich das Lesevergnügen etwas abgemildert war.

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101 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

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Morgen wirst du bleiben

Nica Stevens
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 28.09.2018
ISBN 9783551317537
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Schreibweise der Autorin ist gefühlvoll, mitreisend und sorgt dafür dass man sich regelrecht treiben lassen kann. Sie sorgt dafür, dass man ein Teil der Geschichte wird und die Gefühle sehr intensiv miterlebt.

Erzählt wird die Geschichte aus Sicht unserer Hauptprotagonistin Jill, welche ein taffes Mädchen ist. Sie ist auf Grund eines Unfalls eingeschränkt und hat ihre Lebensfreude etwas eingebüßt. Mit Hilfe von ihrer besten Freundin und Adam findet sie so langsam aus ihrer Lethargie heraus. Sie ist stark, gibt nicht so schnell auf und man merkt innerhalb des Buches, dass sie das Leben immer mehr zu schätzen weiß durch ihre Erfahrung.

Adam ist ein ausdrucksstarker Charakter, der mir von Beginn an ein gutes Gefühl vermittelt hat. Er steckt ein bisschen in der Zwickmühle und findet in Jill seine Stütze, seinen Rettungsanker. Sein Wesen ist eigentlich lebensfroh, strahlend und offen. Doch sein Geheimnis, welches er mit niemandem teilen kann erdrückt ihn etwas und macht es ihm unheimlich schwer zur Ruhe zu kommen.

Die Umsetzung dieser Geschichte ist einfach genial, anders kann ich es nicht sagen. Die Autorin hat mich von der ersten Seite in ihren Bann gezogen. Ihre Charaktere sind allesamt greifbar, egal ob nun Haupt- oder Nebencharakter. Ich konnte sie mir total gut vorstellen und sie in mein Herz schließen.

Die Entwicklung der Liebesgeschichte hat mir unheimlich gut gefallen. Sie war nachvollziehbar, ging nicht zu schnell und zeigte unglaublich viel Gefühl. Auch wenn ich das Rätsel selber schon recht schnell erahnt habe, konnte mich die Autorin mit der Entwicklung trotz allem überzeugen. Sie hat eine sehr intensive Geschichte geschrieben, die mein Herz zum Schlagen gebracht hat. Ich habe regelrecht an den Seiten geklebt, konnte nur mitfiebern und auf das beste hoffen.

Ich finde die Autorin hat es wunderschön getroffen, das Gleichgewicht zwischen Realität und dem Rätsel zu finden. Der letztliche Kampf, die Einsicht und die Hoffnung haben auch mich die Luft anhalten lassen. ;)

Das Ende des Buches hat mir unheimlich gut gefallen, konnte mich zum Strahlen bringen und hat dafür gesorgt, dass ich dieses Buch mit einem schönen Gefühl schließen konnte. Dieses Buch hat definitiv das Potenzial ein Highlight zu sein, welches ich immer mal wieder in die Hand nehmen werde.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Morgen wirst du bleiben“ hat Nica Stevens einen gefühlsintensiven, sehr starken und berauschenden Liebesroman geschrieben, der wahrlich unter die Haut geht. Ich hatte mehrfach Gänsehaut, habe mich in die Charaktere verliebt und regelrecht mit ihnen gemeinsam gekämpft. Definitiv ein Buch, welches ich nicht das letzte Mal gelesen habe und welches es sich lohnt zu lesen und einfach nur zu fühlen!!

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

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Hunter - Ich jage dich

Katharina Sommer
E-Buch Text: 384 Seiten
Erschienen bei Zeilengold Verlag, 03.09.2018
ISBN 9783946955825
Genre: Fantasy

Rezension:

Die Schreibweise der Autorin ist sehr einfach und ruhig gehalten, sodass man als Leser relativ schnell vorankommt und die Geschichte verfolgen kann. Erzählt wird sie aus der Sichtweise unserer Hauptprotagonistin Ginny, welche in die Geheimnisse ihrer Familie eingeweiht wird.

Ginny ist an sich ein interessanter und vielversprechender Charakter. Sie ist neugierig, lässt sich im Normalfall nicht alles gefallen und ist nicht auf den Kopf gefallen. Gleichzeitig zeigt sie aber auch immer wieder, dass sie sich gerne mal herumkommandieren lässt. Mich hat es ab und an gestört, dass sie so einfach nachgibt obwohl sie als ein recht kämpferischer Charakter aufgebaut wurde. Sie lässt sich Ihrer Familie und vor allem Ethan oftmals ganz schön herumschubsen und ist nach einem kurzen aufbäumen oftmals relativ schnell wieder beruhigt. Es hat mich tatsächlich manchmal etwas genervt. ☹

Die weiteren Charaktere, darunter Ethan, ihr Bruder Jon und auch ihre Familie bekommen alle durchaus ein Bild, sodass man sie sich recht gut vorstellen konnte. Man merkt sehr schnell, dass Ginny aus einer doch irgendwie schrägen Familie kommt, die nicht nur Geheimnisse birgt sondern gleichzeitig auch einfach so nicht so ganz miteinander klarkommt. ^^° Es ist ein zusammengewürfelter Haufen, der sich durchaus auch mal an die Gurgel gehen würde. *g*

Die Umsetzung dieser Geschichte hat mich leider nicht vollends überzeugen können. Prinzipiell finde ich die Grundidee echt interessant und durchaus auch gar nicht mal so verkehrt umgesetzt, allerdings haben mir manche Ereignisse nicht so ins Bild gepasst oder wurden für mich persönlich nicht ganz so stark umgesetzt. Angefangen mit der Aufklärung von Ginny, welche erstmal durch unheimliche Gänge geführt wurde um ihr dann das große Geheimnis zu erzählen. Letztlich hat sie jedoch nur kleine Häppchen erhalten und ist teilweise so schlau wie vorher. Mir hat auch die Art und Weise der Verkündung ehrlich gesagt etwas irritiert, da alles so gefühllos und angreifend abgelaufen ist.

Die Entwicklung der Geschichte war größtenteils unvorhersehbar, einfach weil ich auch nicht wusste wohin die Autorin eigentlich mit uns hinwollte.

Ginnys beste Freundin, welche ihr telefonisch immer mit Rat und Tat zur Seite stand fand ich persönlich sehr erfrischend. Sie hilft ihrer Besten Freundin und versucht per Ferndiagnose die Wogen zu glätten und Licht ins Dunkel zu bringen. :)

Die eingebaute Liebesgeschichte zwischen Ginny und Ethan kontne mich leider nicht ganz so überzeugen. Dieses Hin und Her von seiner Seite hat mich mit der Zeit echt genervt. Auf der einen Seite fühlt er sich zu ihr hingezogen und auf der anderen Seite weist er sie in einer Tour ab. Eine Szene auf einem Ball beispielsweise konnte ich überhaupt nicht nachvollziehen. Dafür hätte er eine mehr als unschöne Kopfnuss verdient, denn das war einfach überhaupt keine Art und Weise.

Insgesamt haben wir in diesem ersten Band mehr Fragen als Antworten erhalten, was ich prinzipiell überhaupt nicht schlimm finde. Allerdings empfand ich es als unglaublich schade, dass Ginny teilweise weniger versteht als der Leser. Schon vor dem Epilog habe ich durch verschiedene Hinweise, die Ginny, Briefe und Charaktere uns gegeben haben verstanden was mit ihrem Bruder passiert ist und worauf es teilweise hinausläuft. Hier hat es mich leider sehr gestört, dass Ginny trotzallem nicht dahintergekommen ist. ☹

Hunter erscheint etwas später in der Geschichte und scheint bisher noch ein undurchsichtiger Kerl zu sein. In ihm stecken noch so einige Geheimnisse und ich bin gespannt, in wie weit er noch in der Geschichte greifen wird. Anhand des Buchnamens wird er wohl noch direkter und intensiver in das Geschehen mit eingreifen.

Mein Gesamtfazit:


Mit „Hunter – Ich jage dich“ hat Katharina Sommer einen ganz süßen Fantasy-Jugendroman geschaffen. Die Geschichte ist für mich nicht vollkommen rund, aber dennoch lässt sie sich gut und schnell lesen. Ich denke auch, dass sie vor allem für jüngere Leser und Jugendliche geeignet ist da auch die Hauptprotagonistin einen eher jüngeren Eindruck gemacht hat.

Auch wenn mich die Umsetzung nicht vollkommen überzeugen konnte, hat die Autorin sich eine schöne Grundidee ausgedacht und diese humorvoll, interessant und durchaus auch immer wieder spannend umgesetzt.

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144 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 58 Rezensionen

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FAYRA - Das Herz der Phönixtochter

Nina Blazon , Gerda Raidt
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei cbj, 09.10.2017
ISBN 9783570164938
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Schreibweise der Autorin ist angenehm, gefühlvoll, bildhaft und sorgt dafür dass man sehr schnell einen Bezug zur Geschichte und den Charakteren aufgebaut hat. Ich war relativ schnell mit Fee warm und habe es genießen können, die Geschichte von ihr erzählt zu bekommen.

Fee ist 12 Jahre alt, ein kleiner Angsthase und ein familienbezogener Mensch. Sie liebt ihre Eltern und ihre allerbeste Freundin Nelly über alles und findet mit ihnen auch immer wieder den Mut beängstigende Situationen zu meistern. Sie vertraut auf sich und findet einen starken, wachsamen und beschützenden Teil in sich. Man merkt richtig mit den Seiten wie sie an sich selber wächst und trotz ihrer weiteren Kindlichkeit erwachsen wird. :)

Nelly ist Fees beste Freundin und einfach eine Granate. Sie ist mutig, manchmal etwas vorlaut und trotzallem die Freundlichkeit in Person. Sie hat die Geschichte definitiv abgerundet mit ihren Ideen, ihrer Art und Weise und vor allem wegen ihrer Entschlossenheit.

Fayra taucht auch recht schnell in der Geschichte auf und bringt das Leben von Fee und Nelly komplett durcheinander. Sie sorgt für eine Menge Verwirrung, sprüht anfangs etwas Unmut und sorgt dafür dass sie das Herrenhaus mal so richtig unter die Lupe nehmen.

Neben diesen drei wichtigen Charakteren, gibt es aber auch noch Junis, Fees Eltern, Nellys Schwester und ihre ganze Gruppe und noch einige mehr. Alle erhalten ein Bild, man kann sie greifen und sich sehr schön vorstellen. Sie haben die komplette Geschichte mit ihren Wesen mit abgerundet.

Die Grundidee der Geschichte ist wirklich schön gewählt und die Umsetzung ist spannend, gefühlvoll und supersüß gemacht. Insgesamt ist die Entwicklung durch das Alter der Charaktere doch sehr jung gehalten und dennoch schafft es die Autorin auch mich voll und ganz an das Buch zu fesseln. Es war durchweg spannend, durch die jungen Charaktere immer wieder nervenaufreibend wenn sie wieder über sich selbst hinauswachsen mussten und total süß weil die Welt und Erklärungen (wenn auch nur in wenigen Häppchen vorhanden) einfach nur schön und fantasievoll sind.

Die Umsetzung des Buches hat mir wirklich gut gefallen. Wir gehen mit Fee und Nelly auf eine detektivische Reise und erfahren dabei eine Menge über Freundschaft, Hoffnungen, Vertrauen und eine magische Welt die super süß und gleichzeitig unheimlich gefährlich ist.

Die Autorin hat hier eine wundervolle Mischung geschaffen, welche mich als Leserin total gefangen genommen hat. Die Art des Schreibens und das näherbringen der Charaktere hat dafür gesorgt, dass ich immer weiter lesen und einfach in dieser Welt noch ein bisschen verweilen wollte.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Fayra – Das Herz der Phönixtochter“ hat Nina Blazon einen ganz zauberhaften, gefühlvollen und spannenden Fantasyroman für jung und alt geschrieben. Sie überzeugte mich mit wundervollen Charakteren, einer mitreisenden Umsetzung und einer fantastischen Welt neben unserer eigenen. Hier sollten junge wie auch ältere Leser durchaus ihren Spaß beim Lesen finden!

Von mir gibt es gerne 4,5 Sterne. :)

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800 Bibliotheken, 14 Leser, 1 Gruppe, 64 Rezensionen

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Daughter Of Smoke And Bone

Laini Taylor , ,
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 23.07.2015
ISBN 9783596191987
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Schreibweise der Autorin ist angenehm, bildhaft, mitreisend, überraschend und birgt schon einen gewissen Charme der mich von Beginn an begeistern konnte.

Erzählt wird die Geschichte vorwiegend aus der Sichtweise von Karou und doch dürfen wir auch immer mal wieder in andere Köpfe einsteigen und uns ein gewisses Bild von der Situation und den Charakteren machen.

Karou ist ein entschlossener, selbstbewusster, aufgeweckter und liebevoller Charakter. Ihr Wesen hat mich sofort begeistern können, wohl auch wegen ihrer strahlenden Persönlichkeit. Gleichzeitig birgt sich in ihr aber auch eine gewisse Leere, die man fühlen kann und man sich immer wieder fragt was ihr denn wirklich fehlt. Es war für mich ein Vergnügen mit ihr Gemeinsam ihre Familie kennenzulernen, eine neue Welt zu betreten und gleichzeitig mit so vielen Gefühlen und Geheimnissen konfrontiert zu werden.

Aktiva ist ein starker, geheimnisvoller und gezeichneter Charakter. Sein Wesen mochte ich vor allem, weil er innerlich zerrissen ist und dennoch wahre Stärke zeigt. Er hat ein ausgefülltes, gefährliches und unheimlich bezeichnetes Leben hinter sich. Er ist schon tief gefallen, hat zwischendrin das Glück gefunden um es nur kurze Zeit später zu verlieren. Er ist eine gebrochene Seele, die irgendwie versucht ihren Halt im Leben nicht zu verlieren. Ich mochte ihn unheimlich gerne und empfinde es demnach als total schlimm, wie sich alles entwickelt. :(

Die Nebencharaktere sind allesamt auch sehr vielversprechend. Ganz bezeichnend ist dabei wohl Karous beste Freundin Zuzana, welche ein kleiner Wirbelwind ist. Ihre große Klappe, ihre Freundlichkeit und ihre flotten Sprüche haben mir unheimlich gut gefallen. Ich hoffe fast darauf, dass wir sie nochmal antreffen werden in der Geschichte. :)

Die Grundidee der Geschichte gefällt mir nach diesem ersten Band schonmal unheimlich gut und auch die Umsetzung lässt sich sehen. Die Autorin hat es geschafft, den Spannungsbogen gleichmäßig hochzuhalten und dafür zu sorgen, dass man als Leser immer weiter in das Geschehen eintauchen möchte. Es war mir ein Vergnügen den Charakteren zu folgen und immer weiter in die Wesen, Geheimnisse und Völker einzutauchen.

Die eingebaute Liebesgeschichte ist wichtig, aber überhaupt nicht über einnehmend. Sie benötigt einen Platz in der Geschichte, rundet aber eher die Grundfacetten ab. Niemals vergisst die Autorin aufzuführen, dass der Hauptaugenmerk eigentlich woanders liegt und lässt den Leser immer wieder dorthin zurücktreten.

Ich persönlich fand die Umsetzung genial, konnte mich sowohl in die Charaktere als auch die Welten und Umgebungen hervorragend hineinversetzen. Die Autorin konnte mich von Beginn an abholen und hat mich in eine faszinierende Welt eintauchen lassen. Ich bin unheimlich gespannt darauf wie es weitergehen wird, welche Hürden noch auf uns warten und ob es letztlich vielleicht doch noch irgendwann Frieden geben wird.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Zwischen den Welten – Daugther of Smoke and Bone“ hat Laini Taylor einen ganz zauberhaften, spannenden und mitreisenden ersten Band ihrer Trilogie geschaffen. Hier schafft sie es tatsächlich mit greifbaren und schön ausgebauten Charakteren, einer faszinierenden Welt und einer immer wieder überraschenden Umsetzung zu begeistern.

Gerne tauche ich bald in den nächsten Band ein und verfolge Karou und ihre Freunde weiter bei ihrem Kampf um die Liebe, die Hoffnung und den Frieden.

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45 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

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DIWATA - Licht & Schatten

Lexy v. Golden
E-Buch Text: 477 Seiten
Erschienen bei null, 01.01.2015
ISBN B00RPMSG9S
Genre: Sonstiges

Rezension:

Die Schreibweise der Autorin war insgesamt recht einfach gehalten, sodass ich schnell vorangekommen bin. Gleichzeitig war sie für mich aber auch schwierig, da ich einfach nicht richtig in die Geschichte hineingefunden habe.

Erzählt wird die Geschichte aus der Sichtweise von Reja, welche unsere Hauptprotagonistin in der Geschichte ist. Ihr Wesen wirkt recht einfach und oftmals leider auch etwas verbohrt. Ich bin mit ihr einfach nicht richtig warmgeworden. Sie hat sich fast während der kompletten Geschichte quer gestellt, sich in ihren eigenen negativen Gedanken verloren und kaum zugelassen, dass sie sich selber weiterentwickelt und offener für die kommende Entwicklung gezeigt. Es gab so viele Situationen, in welchen ich sie gerne geschüttelt hätte. Wie kann man nur manchmal so permanent stur und schwer von begriff sein.

Titus ist ihr Gegenstück und sein Wesen war ebenfalls nur sehr schwer zu greifen. Er wirkt manches mal ruhig, liebevoll und hilfsbereit und dann wiederrum bösartig, grantig und überfordert. Auch durch die Erklärung der dunklen Schatten konnte ich mich einfach nicht so wirklich damit anfreunden, dass er oftmals etwas überreagiert. Vielleicht lag es aber auch einfach daran, dass ich keine Bezug aufbauen konnte. Er konnte mich zu keinem Zeitpunkt wirklich erreichen.

Die Grundidee der Geschichte fand ich eigentlich recht spannend, die Umsetzung hingegen konnte mich von Beginn an nicht vom Hocker reisen. Es wirkt alles recht langatmig und einfach zu ruhig, es fehlt für mich die Spannung welche mich an der Geschichte halten könnte. Dieser Sammelband beinhaltet 3 Bände und erst ab der Mitte des letzten Bandes sozusagen wird es mal spannend, interessant und auch für mich als Leser vielversprechend. Allerdings für meinen Geschmack einfach zu spät :(

Letztlich muss ich sagen, dass dieses Buch durchaus ganz nette Ansätze hat die für mich persönlich aber nicht überzeugend umgesetzt wurden. Den Charakteren fehlt Tiefe, der Geschichte Spannung und Überraschungsmomente und insgesamt einfach mehr Feeling und Herz. Ich habe dieses Buch zwar relativ schnell gelesen, konnte mich aber überhaupt nicht damit identifizieren, was wirklich schade ist. Auch sind noch einige Schreibfehler im Buch gewesen, welche zwar nicht überwogen haben aber dennoch aufgefallen sind. -.-

Mein Gesamtfazit:

Mit „Diwata – Licht & Schatten“ hat Lexy von Golden einen für mich leider zu schwachen Sammelband Ihrer Geschichte über Licht und Schatten geschrieben. Es gab einige Ansätze, welche mich aber letztlich nicht überzeugen konnte. Ich denke hier muss man echt schauen, ob man mit der Schreibweise und Umsetzung zurecht kommt oder eben nicht.

Es ist wirklich schade, aber dieses Buch und ich wurden leider keine Freunde. Was nicht heißt, dass es nicht bei anderen Lesern anders sein wird. :)

Das Buch erhält 2,5 Sterne von mir.

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312 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 102 Rezensionen

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Ein Kuss aus Sternenstaub

Jessica Khoury , Gabriele Haefs
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei cbt, 10.07.2017
ISBN 9783570403532
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Schreibweise der Autorin ist angenehm, flüssig, märchenhaft und sehr ausführlich beschrieben. Man bekommt durch ihre ausdrucksvolle und ganz besondere Art des Erzählens ein ganz zauberhaftes Gefühl für die Geschichte und wird tatsächlich in das Setting von 1001 Nacht hineingeschmissen. Ich konnte innerhalb kürzester Zeit in die Geschichte hineinfinden, die Umgebung und Charaktere wahrnehmen und eine ganz zauberhafte Entwicklung verfolgen.

Erzählt wird die Geschichte aus der Sichtweise der Dschinny Zahra, welche jahrzentelang in ihrer Flasche eingesperrt war. Nach so viel verloren gegangener Zeit wird sie von einem jungen Dieb mit Namen Aladin befreit. Ihre Art des Erzählens ist nicht einfach, wobei ich doch recht schnell hineingefunden habe. Zahra erzählt ihre Erlebnisse einer alten Freundin, welche durch sie Leid erfahren musste.

Zahra ist wie ich finde ein wirklich toller und ausdrucksstarker Charakter. Sie ist offen, liebevoll, unheimlich gewitzt, kämpft für Ihre Freiheit und vergisst trotzallem nicht die Menschen um sich herum. Sie gibt sich gerade zu Beginn oftmals kalt und gefühllos, aber das ist sie nicht und Aladin merkt das sehr schnell. Sie ist nicht böse, sondern im Grunde ein verlorener Geist der nach Nähe und Geborgenheit sucht. Ich mochte ihre Art, ihre Entwicklung und ihr loses Mundwerk ab und an wirklich unheimlich gerne ;)

Aladin ist ein Dieb, der vor den Fußstapfen seiner Eltern davon läuft. Er ist ein gerissener junger Mann, der sich ohne Probleme wandeln kann. Sein Wesen war wirklich faszinierend, auch weil er so unglaublich liebevoll und freundlich ist. Er hat mein Herz sofort erobern können, wahrscheinlich auch daher dass er trotz bedenken sofort Zahra sein Vertrauen schenkt. Er gibt ihr das, wonach sie sucht ohne dass sie es weiß. Hach, ich mochte diesen Kerl einfach. :)

In der Geschichte gibt es noch weitere Charakter, die eine wichtige Rolle spielen und von der Autorin schön umgesetzt wurden. Darunter unter anderem die Prinzessin mit ihren zugehörigen Begleiterinnen. Jede ist eine Nummer für sich, aber etwas ganz besonderes. Die Autorin hat es geschafft, dass ich sie mir vorstellen und lieb gewinnen konnte. Sie haben alle ihr eigenes Wesen erhalten, welches erfrischend für die Umsetzung war.

Die Umsetzung der Geschichte hat mir unheimlich gut gefallen. In einem Setting aus 1001 Nacht hat die Autorin eine erfrischende, für mich neuartig umgesetzte und dennoch passend für diese Zeit aufgebaute Grundidee umgesetzt. Ich habe beim Lesen ein ganz besonderes Feeling wahrnehmen können und auch wenn die Autorin ab und an mal etwas länger ausschweift bei ihren Erklärungen, habe ich mich zu keinem Zeitpunkt angestrengt gefühlt.

Die Autorin hat für mich einige überraschende Wendungen mit eingebaut, hat viele interessante Ideen umgesetzt und mir ein Gefühl für die Charaktere und die Welt gegeben. Ich war ein Teil der Geschichte, habe mit Aladin und Zahra mitgelitten und ihren Entscheidungen entgegengefiebert.

Es gibt hierbei viele spannende, interessante, erheiternde und gefühlvolle Szenen. Die Charaktere sind allesamt sehr offen, gleichzeitig traditionsbewusst und dennoch auch wieder erfrischend locker und fantasievoll.

Die Autorin hat es wie ich finde geschafft, eine Menge eigener Fantasy mit in eine Geschichte der 1001 Nacht hineinzubringen. Es ist eine gänzlich andere Geschichte als die altbekannte um Aladin und dennoch findet sich immer wieder ein Stückchen der alten darinnen. Es hat mir unheimlich viel Lesevergnügen bereitet, den beiden auf ihrer Reise zu folgen.

Die eingebaute Liebesgeschichte ist wie ich finde übrigens auch ganz hervorragend umgesetzt worden. Sie nimmt einen doch recht intensiven Teil ein, wenn auch nicht überladend. Dieser Teil gehört einfach dazu um auch Zahra ein Wesen einhauchen zu können und ich finde es toll aufgebaut. Wir erleben eine ganz langsam wachsende Liebe, welche nicht überrannt wird sondern sich tatsächlich entwickelt und daher auch greifbar für mich war.

Insgesamt wirklich eine magische Geschichte eines Märchens, welches das Herz berührt und dafür sorgt das man gerne noch mehr von den Charakteren erleben möchte.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Ein Kuss aus Sternenstaub“ hat Jessica Khoury einen ganz zauberhaften, fantasievollen und magischen Roman in einer Welt aus 1001 Nacht erschaffen. Die Geschichte war spannend, humorvoll, mitreisend und einfach nur unglaublich gefühlvoll. Ich konnte mich in die Charaktere hineinversetzten, habe die Welt miterlebt und konnte ein paar ganz wundervolle Lesestunden erleben.

Ich vergebe gerne 4,5 Sterne.

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160 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 96 Rezensionen

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Der Welten-Express 1

Anca Sturm , Bente Schlick
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 31.08.2018
ISBN 9783551654113
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Die Schreibweise der Autorin ist angenehm ruhig, bildhaft und leicht nachvollziehbar. Ich konnte recht schnell in die Geschichte eintauchen, habe mir ein Bild vom Weltenexpress machen können und war durchaus neugierig darauf was mich alles erwartet.

Flinn hat es mir insgesamt in der Geschichte nicht so einfach gemacht. Sie ist sehr bezogen auf ihren verschollenen Bruder, sodass man gerade im ersten Teil des Buches kaum ihr Wesen greifen konnte. Ich hatte wirklich Schwierigkeiten mich auf sie einzustellen, da sie so wenig von sich sondern eher von ihrem Bruder preisgegeben hat. Letztlich ist sie ein sehr sensibler, freundlicher und auch starker und offener Charakter. Sie steht sich oftmals selber im Weg und macht sich das Leben schwer, wobei sie gerade auf ihrer Reise das Glück hat ein paar ganz zauberhafte Freunde zu treffen.

Im Weltenexpress lernt Flinn sehr schnell Fedor, Pegs und Kasim kennen, welche einen wichtigen Teil ihrer Reise begleiten. Jeder der drei Charaktere hat ihren Charme, konnte mich neugierig auf sich machen und sorgt dafür dass der Geschichte Leben eingehaucht wird. Jeder verbindet ein Leben mit Geheimnissen, verbirgt etwas erstaunliches dahinter und ich bin neugierig darauf was wir zusammen noch alles herausfinden werden.

Tatsächlich habe ich mir mit der Geschichte zu Beginn etwas schwer getan. Der Hauptfokus liegt gerade im ersten Teil des Buches zu extrem auf Jonte, dem verschwundenen Bruder. Auf fast jeder Seite erscheint sein Name und Flinn denkt über ihn und sich, aber vor allem über ihn nach. Sie sieht Dinge die nicht sind und verhakt sich regelrecht darin. Mich hat es zu Beginn tatsächlich schon eher gestört, weil ich gerne sie als Charakter auch greifen wollte.

Mit vorangehen der Geschichte ist Jonte noch immer ein sehr wichtiger Teil des ganzen, aber gleichzeitig sorgt die Autorin dafür dass wir auch Flinn, ihre Freunde und auch einige andere Schüler und Lehrer kennenlernen. Sie verknüpft Geheimnisse, mit Schule, einem Weltenexpress und Magie.

Die Grundidee fand ich wirklich interessant und auch wenn ich der Ansicht bin, dass es nicht so hundertprozentig glatt gelaufen ist mit der Umsetzung, hatte ich definitiv meinen Lesespaß. Gerade auch zum Ende hin des Buches hatte ich einen regelrechten Drang weiterzulesen. Es wurde spannend, teilweise aufklärend und sorgt weiterhin für eine ganze Menge Geheimnisse und offene Fragen.

Die eingebauten Freundschaften, ersten Verliebtheiten und Rivalitäten untereinander fand ich wirklich schön dargestellt. Dem Alter angepasst und mit viel Gefühl, sodass ich als Leser die einzelnen Personen sehr schön verstehen konnte.

Insgesamt ist der Weltenexpress schon etwas cooles, denn die Idee hat mich schon fasziniert. Eine Schule in einem Zug. Ich stelle es mir auf der einen Seite total kurios vor, aber tatsächlich auch magisch. Es hat einen gewissen Flair, der neugierig macht und einen zum Schmunzeln bringt.

Etwas schade empfand ich hierbei den Unterricht. Er ist eigentlich größtenteils nicht wirklich ernst genommen bzw. etwas lächerlich dargestellt worden. Das fand ich etwas schade, denn ich denke hier hat man eine Menge Möglichkeiten ordentlich was draus zu machen. Es nicht nur als Lückenfüller zu benutzen, sondern wirklich Wissen und Magie weiterzugeben.

Dennoch würde ich sagen, dass mich diese Geschichte in eine schöne Welt des Weltenexpresses gezogen hat. Ich bin jedenfalls durchaus neugierig darauf, wie es mit Flinn und ihren Freunden weitergeht.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Der Weltenexpress“ hat Anca Sturm durchaus eine schöne, kindliche und magische Welt innerhalb eines Zuges geschrieben. Die Geschichte nimmt erst nach und nach etwas Fahrt auf, auch mit den Charakteren konnte ich mich erst nach und nach anfreunden aber letztlich war es doch eine tolle Geschichte, die Lust darauf macht noch weiter mitzureisen. :)

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17 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

Into the Woods 1: Königin der Diebe

Annie J. Dean
E-Buch Text: 357 Seiten
Erschienen bei Dark Diamonds, 30.08.2018
ISBN 9783646301359
Genre: Sonstiges

Rezension:

Die Schreibweise der Autorin ist flüssig, bildhaft und angenehm zu verfolgen. Wir erhalten einen guten Rundumblick über das Setting und die Charaktere, sodass man sie sich sehr gut vorstellen konnte.

Shona ist ein offenherziger, frecher, starker und gewiefter Charakter, welcher dafür sorgt, dass es nicht langweilig wird. Sie weiß genau was sie möchte, lebt zurückgezogen im Wald mit ihren Männern und möchte dafür sorgen, dass es den Armen besser geht. Sie stellt oftmals das Leben anderer über sich und neigt gerne mal dazu, ein bisschen über die Stränge schlagen zu wollen.

Livian ist ein interessanter Charakter, der durch seine Vergangenheit geprägt ist. Er arbeitet am Schloss darauf hin ein Ritter zu werden, hält sich bei Frauen eher bedeckt und gibt sein bestes (sofern man gewisse Spielereien weglässt) um irgendwann doch noch – trotz seines Standes – aufzusteigen.

Die Grundidee dieser Geschichte gefällt mir wirklich sehr gut, gerade da man aus Robin Hood so viel Neues machen kann. Ich empfand die Umsetzung als insgesamt recht gut durchdacht, aber gleichzeitig auch als nicht so tiefgreifend. Ich hatte leider immer mal wieder kleine Probleme mit dem Herantreten an die Charaktere. Sie strahlen durchaus Wärme aus, aber so richtig greifen konnte ich sie nicht. Sie waren mir nicht nah und irgendwie konnte ich keinen wirklichen Bezug aufbauen.

Insgesamt verlief die Umsetzung der Geschichte jedoch sehr süß und ansprechend. Die Autorin baut erheiternde, spannende und besorgniserregende Situationen mit ein, sodass man als Leser mehr oder weniger an der Stange gehalten wird.

Das Ende des ersten Bandes macht jedenfalls neugierig darauf, wie es mit diesen beiden Charakteren und den Nebencharakteren weitergeht. Es gibt so einige Entwicklungen, die mich noch sehr interessieren würden.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Into the Woods – Königin der Diebe“ hat Annie J. Dean einen schönen Roman über Robin Hood in weiblicher Ausführung geschrieben. Die Charaktere waren für mich nicht ganz greifbar, das Setting jedoch ansprechend und nachvollziehbar und die Entwicklung durchaus immer mal wieder spannend.

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98 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

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Auf immer gefangen

Erin Summerill , Nadine Püschel
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 31.08.2018
ISBN 9783551583543
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Zu Beginn muss ich sagen, dass ich tatsächlich dieses Mal sehr schwer in die Geschichte wieder hineingefunden habe. Letztlich habe ich doch nochmal zum ersten Band gegriffen und diesen grob überflogen, damit ich mit den Situationen und Charakteren zurecht gekommen bin. Einige waren mir im Gedächtnis geblieben, aber alle Ereignisse und Kombinationen letztlich leider nicht mehr.

Erzählt wird die Geschichte aus mehreren Sichtweisen, darunter Tessa, Cohen und den König Aodren. So erhält man als Leser letztlich doch einen guten Überblick über die einzelnen Bereiche in der Geschichte.

In diesem zweiten Band gibt es zwei Stränge der Geschichte, welche nach und nach zusammen führen und so zum alles entscheidenen Schlag führen. Ehrlich gesagt, weiß ich nicht so genau wie ich an meine Rezension zu diesem Buch herangehen soll. Die Geschichte an sich hat mir wirklich gut gefallen. Sie enthielt spannende, gefühlvolle und auch gefährliche Szenen. Wir verfolgen eine klare Linie und kommen recht schnell beim Lesen voran. Gleichzeitig hat mir persönlich aber der Bezug gefehlt. Ich konnte die Charaktere dieses Mal nicht richitg greifen, war nicht in der Geschichte verankert sondern ein normaler Beobachter.

Es tut mir so unheimlich leid für die Geschichte, aber ich war nicht richtig dabei. Unsere Protagonisten haben gekämpft, gelitten und dennoch war es mir im Gesamten etwas zu ruhig, nicht fesselnd genug und vielleicht auch etwas zu durcheinander. Auch wenn die „Dreiecksgeschichte“ nur sehr bedingt vorhanden ist, hat sie mich doch etwas gestört. Irgendwie empfand ich sie nicht als wirklich passen, was vielleicht auch einfach daran liegt dass ich sie prinzipiell nicht leiden kann. :P

Letztlich muss ich sagen, dass die Umsetzung im Gesamten ganz gut umgesetzt war, wenn ich auch nicht immer alles greifen konnte. Sie lief nach einem roten Faden ab und hatte einige spannende Momente. Dennoch hat mir einfach das Gefühl an sich zur Geschichte gefehlt, welches sich dieses Mal leider einfach nicht einstellen wollte. Aus diesem Grund muss ich das Buch auch etwas schlechter bewerten, obwohl es an sich recht gut aufgebaut und umgesetzt wurde.

Mein Gesamtfazit:


Mit „Auf immer gefangen“ hat Erin Summerill für mich leider einen schwächeren zweiten Band geschrieben. Ich konnte mich leider nicht richtig darin einfinden, wenn die Geschichte an sich auch recht gut umgesetzt wurde. Mein Bezug hat einfach gefehlt, was es mir persönlich sehr schwer gemacht hat mit den Charakteren mitzuleiden. Wirklich schade, aber manchmal soll es einfach nicht sein. :(

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36 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

Feral Moon 3: Die brennende Krone

Asuka Lionera
E-Buch Text: 456 Seiten
Erschienen bei Dark Diamonds, 30.08.2018
ISBN 9783646301267
Genre: Sonstiges

Rezension:

Die Schreibweise der Autorin ist so wie auch schon in den vorherigen Bänden einfach wunderschön und so unglaublich gefühlsgewaltig. Man findet sich sofort in der Geschichte wieder, knüpft Bände zu den Charakteren und nimmt die Gefühle so intensiv war. Ich saß beim Lesen und habe regelrecht an der Geschichte geklebt. Ich konnte nicht aufhören, war süchtig und auf einmal war schon der nächste Morgen angebrochen und ich musste den Kindle mit dem Wort „Ende“ beiseite legen.

Die Charaktere waren auch im dritten Band wieder sehr stark ausgebaut, haben ihre Wesen beibehalten und dafür gesorgt dass man neugierig auf sie wurde. Ash und Scar sind zwei so starke und liebevolle Persönlichkeiten, dass man sie einfach nur lieb haben muss. Aber auch alle anderen Nebencharaktere konnten mich wieder vollkommen von sich überzeugen. Überrascht hat mich in dieser Hinsicht auch Tristan, welche bei mir ja nicht so gut weggekommen ist. Letztlich scheint in ihm aber doch mehr zu stecken als man glaubt.

Die Geschichte zieht sich wieder von der ersten bis zur letzten Seite spannend, bildgewaltig, gefühlsstark und immer wieder überraschend durch. Ich hatte Vermutungen und wurde dennoch immer wieder von Wendungen mitgerissen. Es war ein regelrechtes Vergnügen in die Geschichte einzutauchen und darauf zu warten, was uns noch alles erwarten wird.

Die Autorin hat es verstanden mich vollkommen an das Buch zu fesseln. Zu keinem Zeitpunkt war ich gelangweilt, genervt oder ähnliches. Ich habe geschlottert vor Sorge, habe die Luft anhalten müssen, konnte mich köstlich amüsieren oder war einfach nur neugierig auf die letztliche Auflösung. Insgesamt war es einfach schön, dem ganzen zu folgen.

Die Umsetzung dieses letzten Bandes war gut durchdachte, wie ich finde perfekt umgesetzt und hat dafür gesorgt dass man ein paar wundervolle neue Buchfreunde gefunden hat. Ich kann diese Reihe nur jedem empfehlen, der Fantasybücher mit einem Sprutzer (oder auch einem etwas größeren) Liebe zurecht kommen. Es ist eine unglaublich emotionale Geschichte, die selbstverständlich auch viel mit der Liebe unserer Protagonisten spielt, aber letztlich doch auch noch so viel mehr in sich verbirgt.

Das Ende der Geschichte hat mich doch zu beginn etwas schockiert. :P Aber letztlich ist es tatsächlich perfekt gewählt, schließt den Kreis wieder und sorgt dafür, dass diese Geschichte wohl weiter im Kopf enthalten bleiben wird. ;)

Mein Gesamtfazit:


Mit „Feral Moon 3 – Die brennende Krone“ hat Asuka Lionera einen perfekten, spannenden, gefühlsbetonten und einfach wundervollen Abschluss ihrer für mich genialen Reihe geschaffen. Weiterhin überzeugt sie mit starken Charakteren, einem vielfältigem Setting und einer gefühlsbetonten Umsetzung die von der ersten bis zur letzten Seite von sich überzeugen konnte.

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127 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

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Queen of Blood

Jill Myles , Frauke Meier
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 31.08.2018
ISBN 9783404209200
Genre: Fantasy

Rezension:

Die Schreibweise der Autorin ist angenehm, bildhaft, durchaus gefühlsbetont und konnte mich an die Geschichte fesseln.

Erzählt wird die Geschichte vorwiegend aus der Sichtweise von Seri, welche unsere eigentliche Hauptperson ist. Allerdings hat uns auch Graeme ab und an in seine Gefühlwelt blicken lassen.

Seri ist eine hilfsbereite, familienbezogene und leider auch leicht lenkbare Persönlichkeit. Ich mochte ihre ruhige und liebe Art wirklich gerne, allerdings hat sie sich leider sehr von Rillen leiten lassen. Sie hat einen Weg beschritten, den sie so niemals gegangen wäre und hat sich somit so einige Steine selber in den Weg gestellt. Dennoch wächst sie innerhalb der Geschichte und das hat mir doch wieder sehr imponiert.

Graeme ist ein starker, offenherziger, manchmal recht griesgrämiger aber doch auch definitiv gerechter Zeitgenosse. Er versteckt sich oftmals hinter einer Maske und zeigt nicht alles, was er tatsächlich fühlt. Er ist ein Prinz, der nicht unbedingt über seinem Volk stehen muss. Sein Charakter hat es mir angetan, einfach weil er so geheimnisvoll und dennoch auch durchschaubar war.

Die Umsetzung der Geschichte hat mir im Gesamten wirklich gut gefallen. Seri ist durch einen Zufall ins Schloss und in die Nähe von Graeme gelangt, was dem Widerstand sofort zugespielt hat. Sie wird als Spion eingesetzt und doch findet sie sich bald in einer sehr prekären und nicht ganz einfach zu lösenden Situation wieder.

Die Umsetzung war stets interessant und auch recht spannend gehalten. Gerade die ersten beiden Bereiche, welche wir in der Leserunde gelesen haben konnten mich von sich überzeugen und mir ein tolles Lesevergnügen bereiten. Leider empfand ich den Schluss inkl. des finalen Kampfes als etwas zu schnell und einfach. Es war definitiv gut umgesetzt und nervenaufreibend, aber gleichzeitig auch recht schnell ausgemerzt. Auf Grund einer Person war alles vorbei und das empfand ich als etwas zu einfach. Hier hätte mir ein größerer Showdown, einfach bezogen auf die sich aufbauende Rebellion und immer wieder erwähnte Größe dieser, gewünscht.

Die Liebesgeschichte zwischen Seri und Graeme hat mir wirklich gut gefallen, wobei ich Seri´s Part oftmals als anstrengend empfunden habe. Ich konnte ihre Gefühle voll und ganz nachvollziehen, allerdings hat mir ihr ständiges hin und her etwas nerven gekostet. Schlussendlich ist es eine schöne Umsetzung, aber die Gefühle verliefen mir rückblickend gerade über den letzten Seiten zu schnell. Seri hat sich so lange noch anderweitig gefühlsmäßig befunden, hat auch bis fast zum Schluss immer noch mit sicher gehadert um letztlich ihre Liebe doch zu erkennen. Irgendwie nachvollziehbar, aber dennoch auch etwas zu schnelllebig auf Grund der letztlich doch recht wenigen Seiten.

Insgesamt muss ich sagen, dass es eine sehr schöne Geschichte war, welche mich gerade zu Beginn vollkommen für sich einnehmen konnte. Letztlich hätte ich mir zwar definitiv mehr Seiten und einen spektakuläreren Showdown gewünscht, aber dennoch kann das Buch mit tollen Charakteren und einem schönen Setting überzeugen.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Queen of Blood – Die Bestimmung“ hat Jill Myles durchaus einen schönen Fantasyroman ins Leben gerufen, welcher mit Spannung, interessanten Charakteren und eine bis zu einem gewissen Teil guter Umsetzung überzeugen kann. Leider hat mir gerade der letzte Teil des Buches etwas den Wind aus den Segeln genommen, da mir das alles etwas zu gehetzt und unausgereift vorkam. Ein paar Seiten mehr hätten dem ganzen wohl ganz gut getan.
Ich vergebe 3,5 Sterne.

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