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13 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

konflikt, hass, rettung der menschheit, verbotene liebe, dämonen

Diatar: Kind des Lichts (Die Mondiar-Trilogie 1)

Ina Linger
E-Buch Text
Erschienen bei null, 22.12.2016
ISBN B01N0TTA5L
Genre: Sonstiges

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10 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

3 Lilien - Das erste Buch des Blutadels

Rose Snow
Flexibler Einband: 264 Seiten
Erschienen bei Independently published, 18.11.2017
ISBN 9781973333234
Genre: Sonstiges

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77 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

prinzessin fantaghir, jennifer alice jage

Prinzessin Fantaghiro - Im Bann der Weißen Wälder

Jennifer Alice Jager
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 07.12.2017
ISBN 9783646603422
Genre: Fantasy

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17 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

ebook, impress verlag

In Between. Die Legende der Krähen (Band 2)

Kathrin Wandres
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 07.12.2017
ISBN 9783646603972
Genre: Fantasy

Rezension:

Die Schreibweise der Autorin war wieder flüssig, leicht nachvollziehbar und mitreisend umgesetzt. Ich konnte mich sofort wieder in die Geschichte einfügen, die Charaktere lieb gewinnen und der Entwicklung leicht folgen.

Naru ist eine offene, mutige und herzliche Persönlichkeit solange Prinz Koby nicht in ihrer Nähe ist. Ich fand es unheimlich erfrischend, wie man merkt dass er sie auf der einen Seite nervt aber ihr gleichzeitig auch ans Herz gewachsen ist. Naru hat sich selber noch nicht ganz gefunden und merkt immer mehr, dass ihr etwas im Leben fehlt auch wenn sie es nicht genau benennen kann. Innerhalb der Geschichte wirkt sie oftmals stark und gleichzeitig schwach, was ihren Charakter schön geformt hat. Sie hat Ecken und Kanten und das macht sie für mich sehr sympathisch.

Prinz Koby ist ein kleiner Quälgeist, der allerdings schlauer ist als er oftmals zu zeigen bereit ist. Sein Part in der Geschichte ist nicht unendlich groß, aber dennoch wichtig und auflockernd. Auch wenn er das mit dem Benehmen und in manchen Situationen den Mund zu halten, noch nicht ganz so gelernt hat war es immer wieder erfrischend witzig wenn er seine Auftritte hatte. Ich mochte ihn unheimlich gerne, vielleicht gerade weil er sich so typisch unprinzenhaft benommen hat. 😊

Auch so gibt es noch ein paar weitere wichtige Charaktere in der Geschichte, welche man nach und nach kennenlernt. Einige sind wichtig für die Entwicklung und man kann sich darauf vorbereiten, dass nicht immer alles so ist wie es scheint. :)

Die Geschichte selber spielt einige Jahre nach dem ersten Band zu spielen und wir treffen auch in kurzen Abschnitten mal altbekannte Charkatere wieder, welche aber keinen großen Part in der Geschichte inne haben. Sie dienen nur etwas zur Orientierung und dazu, dass man sie einfach mal wieder zu Gesicht bekommt. *g*

Die Entwicklung der Geschichte hat mir wirklich gut gefallen, wenn ich auch manche Situationen noch etwas eher ausgebaut hätte haben wollen. Die Autorin versteht es definitiv nicht ganz so wichtige Punkte kurz und knapp einzubauen um auf Situationen hinzuweisen, die sich entwickeln werden. Ich habe mich während des ganzen Buches unheimlich wohlgefühlt und konnte der Geschichte auf Grund des aufgebauten roten Fadens sehr gut folgen.

Die überraschenden Wendungen, sowie die vielschichtigen Charaktere haben mir beim Lesen unheimlich viel Freude bereitet. Dennoch ist mir ab und an auch aufgefallen, dass manche Situationen zu einfach oder schnell abgeschlossen wurden. Gerne hätte ich noch ein bisschen mehr zum Krähenvolk gewusst, hätte den Vorspann zum Showdown etwas ausgeformter und letztlich spannender aufgebaut gewollt. Aber letztlich ist das Meckern auf hohem Niveau, denn die Geschichte ist wirklich gut durchdacht und gefühlvoll wie spannend umgesetzt.

Mein Gesamtfazit:


Mit „In Between – Die Legende der Krähen“ hat Kathrin Wandres einen spannenden, fantasievollen und mitreisenden zweiten Band der Reihe geschaffen, der mich durch die tolle Umsetzung und die schön ausgeformten Charaktere fesseln und begeistern konnte.

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26 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

Das verlorene Königreich (Die Magie der Königreiche 1)

Valeria Bell
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 07.12.2017
ISBN 9783646603989
Genre: Fantasy

Rezension:

Gleich zu Beginn muss ich sagen, dass mir die Schreibweise der Autorin leider nicht so gut gefallen hat. Sie ist teilweise sehr abgehackt, sprunghaft und für mich nicht richtig flüssig aneinandergereiht. Ich hatte leider arge Probleme hineinzufinden, auch wenn ich der Geschichte selber recht schnell folgen konnte.

Skyler einzuschätzen viel mir tatsächlich unheimlich schwer, da ich sie in der Geschichte nicht richtig greifen konnte. Zu Beginn wirkt sie ängstlich und verzweifelt, nach ihrem Unfall aufopferungsvoll, kampfbereit und offen. Diese Änderung habe ich noch nachfühlen können, da sie ja ihr Gedächtnis verloren hat. Dennoch haben mich ihre Erinnerungen durch die Träume sehr verwirrt. Teilweise konnte ich ihre Sichtweisen darüber nicht nachvollziehen. Insgesamt muss ich leider sagen, dass sie mir innerhalb der kompletten Geschichte nicht viel sympathischer geworden ist. Sie und ich konnten kein Team werden.

William ist ein vielschichtiger Charakter würde ich meinen. Er hat verschiedene Seiten und zeigt die je nach Lust und Laune. Mal war er freundlich, dann liebevoll und anbandelnd und dann wiederrum unhöflich und ruppig. Ich wusste manchmal nicht richtig, warum seine Stimmung so schnell und kurios umgeschlagen hat. Auf der einen Seite war er wirklich interessant da er geheimnisvoll war und dennoch hatte ich leider auch meine Probleme damit ihn zu greifen. Es war für mich wirklich sehr schwer, da auch sein Wesen sehr sprunghaft ist und man nicht immer nachvollziehen konnte warum er nun so ist wie er sich gibt.

Die Grundidee der Geschichte klingt faszinierend, wobei ich sie ehrlich gesagt bis zum Ende des Buches hin noch nicht ganz verstanden habe. Was wollen die dunklen Schatten, was hat eine Hochzeit mit dem Magier wirklich auf sich und wieso war eine Flucht die einzigste Hilfe für ihr Volk?! Leider muss ich sagen, dass ich die Geschichte gelesen habe und mir ein roter Faden gefehlt hat. Ich wusste einfach nicht, woran ich bin und wie sich das ganze entwickelt.

Die Entwicklung der Geschichte war für mich tatsächlich überraschend, denn ich hätte es nicht erwartet dass wir nun solche Situationen erleben werden. Dazu hat mir oftmals einfach ein bisschen Spannung gefehlt. Wir reisen von A nach B, lernen hier und da ein paar Charaktere kennen, werden in für mich leider nicht nachvollziehbare Intrigen gezogen und nehmen reis aus um endlich das Schicksal zu erfüllen?!

Ihr seht, dass mich das Buch leider wirklich total überfordert hat, da ich die Richtung nicht nachvollziehen und die Charaktere nicht greifen konnte. Die eingebaute Liebesgeschichte verlief mir tatsächlich viel zu holprig. Zu Beginn hasst man einander, dann schon nach kürzester Zeit mag man sich ohne sichtbaren Grund etwas mehr um dann in einer weiteren kürzeren späteren Zeit sich so gern zu haben dass man sich küsst und nicht mehr loslassen möchte. Für mich einfach zu verquer aufgebaut, dass ich mich einfach nicht richtig einfinden konnte.

Mein Gesamtfazit:

Mit ihrem Debütroman „Die Magie der Königreiche- Das verlorene Königreich“ konnte mich Valeria Bell leider nicht überzeugen und begeistern. Nach Beendigung des Buches habe ich leider die Grundidee der Geschichte noch nicht so ganz verstanden und auch die Charaktere konnten mich einfach nicht überzeugen. Schade, aber manchmal soll es eben einfach nicht sein. :(

Hier sollte man wirklich in die Leseprobe reinschnuppern und wenn man mit der Schreibweise und den ersten Entwicklungen gut zurechtkommt, dürfte es auf alle Fälle Lesefreuden bringen.

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82 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 45 Rezensionen

aliens, flüchtlinge, galaktisch, so, nah

Starfall. So nah wie die Unendlichkeit

Jennifer Wolf
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 07.12.2017
ISBN 9783646603255
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Schreibweise der Autorin ist wieder unglaublich gefühlvoll, berührend und spannend aufgebaut. Ich konnte die Charaktere recht schnell greifen, habe ein Gefühl für die Situation bekommen und mir die Umgebung auch perfekt vorstellen können. Es hat einfach unheimlich viel Spaß gemacht die Story zu verfolgen.

Erzählt wird die Geschichte aus der Sichtweise von Melody, welche eine taffe und sehr selbstsichere Persönlichkeit ist. Sie hat eine tolle Familie, starke Freunde und insgesamt ein ausgefülltes Leben. Als die Aliens in ihrer Stadt abstürzen ist Melody hin und hergerissen zwischen Wut, Verzweiflung, Angst und Sorge. Auf Grund verschiedener Anlässe steht Melody den Aliens sehr negativ gegenüber. Das hat ihrem Charakter aber nichts abgetan. Die Autorin hat es geschafft ihre Ängste und die Verzweiflung sehr schön aufzuzeigen, genauso wie die Entwicklung, die Menschlichkeit welche nicht zulässt das der Hass gewinnt. Ich mochte ihre Entwicklung einfach unheimlich gerne.

Neven ist ein wichtiger Bestandteil der Geschichte, wenn man von ihm auch eher wenige aktive Parts erhält. Er ist ängstlich, geprägt und sehr vorsichtig. Sein Wesen ist gebrochen und heilt nur ganz langsam und schmerzlich. Recht schnell hat er einen Bezug zu Melody aufgebaut und versucht sich an sie zu halten. Sein Wesen ist unglaublich liebevoll und gefühlvoll gestaltet, dass ich ihn einfach nur in den Arm nehmen wollte. Wir lernen ihn nur ganz langsam und nicht vollkommen umfangreich kennen, aber er hat mich total fasziniert. Es ist einfach mal schön, dass ein Charakter nicht nur stark und ausgefüllt ist.

Die Grundidee der Geschichte ist nicht neu, die Umsetzung hingegen habe ich so noch nicht gelesen. Ich empfand die Idee traurig, aber gleichzeitig auch faszinierend schön umgesetzt. Die Autorin hat es geschafft die Gefühle der Protagonisten perfekt rüberzubringen und auch die Situationen spannend, berührend und liebevoll zu gestalten.

Sehr schön ist, dass nicht nur die Hauptcharakter sondern auch die Nebencharaktere (wenn sie auch nicht so oft vorgekommen sind) größtenteils ein wundervolles und greifbares Wesen hatten. Als Freunde sind sie unschlagbar und ich kann nur sagen, dass ich mich unglaublich wohl gefühlt habe.

Die Entwicklung mit den „Aliens“ war für mich überraschend und einfach genial aufgebaut. Auch dass die Autorin ein aktuelles Thema in Bezug auf Flüchtlinge mit eingebaut hat, fand ich erfrischend gut. Die Reaktionen und Gefühle waren für mich alle greifbar umgesetzt.

Das Ende ist spannend und mit einer für mich tragisch-gefühlvollen Situation verbunden worden. Es hat mir doch tatsächlich nochmal ein bisschen den Atem genommen, bis ich letztlich doch noch mit einem guten Gefühl aus der Geschichte hinaustreten konnte.

Die Zukunftsaussicht der Charaktere fand ich eine süße Ergänzung, welche ich gerne noch etwas länger gehabt hätte. Es ist mir wirklich schwergefallen, die Geschichte mit ihren ganz wundervollen Charakteren zu verlassen. Ich werde super gerne wieder hier eintauchen und hoffe dafür definitiv auf ein Taschenbuch. 😊

Mein Gesamtfazit:


Mit „Starfall – Nah wie die Unendlichkeit“ hat Jennifer Wolf wieder etwas ganz wundervolles geschaffen. Hier erhält der Leser nicht nur zauberhafte Charaktere, sondern auch eine spannende Geschichte und viele überraschende und gefühlvolle Wendungen. Ich konnte mich regelrecht in die Geschichte fallen lassen und warte nun sehnsüchtig auf das zugehörige Taschenbuch, damit ich nochmals zu Melody und Neven reisen kann.

Es ist einfach zu schade, dass dies hier nur als Einzelband angelegt ist. :)

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

paris, rebellious hearts - lovestory für dich, sarah nisse, digi:tales, manon

Rebellious Hearts. Lovestory für dich

Sarah Nisse
E-Buch Text: 251 Seiten
Erschienen bei digi:tales, 06.12.2017
ISBN 9783401840055
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Schreibweise der Autorin ist in dieser Geschichte wieder sehr flüssig und leicht verständlich gehalten. Man kommt sehr schön in die Geschichte hinein, kann sich mit den Charakteren größtenteils identifizieren und wird durch die Geschichte gezogen.

Erzählt wird die Geschichte aus der Sichtweise unserer beiden Hauptprotagonisten, sodass wir ihre Gefühle sehr schön wahrnehmen konnten.

Manon kommt aus gutem Hause eines Politikers. Auch wenn man denkt, dass sie ein wunderbares Leben hat fühlt sie sich einfach nicht richtig wohl. Sie passt nicht in diese vorgetäuschte Glitzerwelt und versucht immer wieder ein bisschen auszubrechen. Als sich die App „BrotherHood“ auf ihrem Handy installiert und sie die ersten Aufgaben dazu erfüllt hat, überkommt sie ein Gefühl der Revolution gegen ihre Familie. Sie lässt sich schnell gefangen nehmen und vergisst, dass man manche Grenzen nicht überschreiten sollte. Manchmal sind die Dinge nicht immer so wie sie scheinen.

David ist ein vorsichtiger, offener und derzeit etwas fehlgeleiteter Charakter. Er hat an einem familiären Verlust zu knabbern und begibt sich auf Grund dessen in eine Gruppe von Revolutionären. Auch wenn er nicht vollständig mit diesen Ansichten übereinstimmt, wird er ein Teil davon um seinen Verlust zu rächen. Innerhalb der Geschichte merkt man ihm sehr schön an, wie verzweifelt und durcheinander er ist. Er kämpft mit Zweifeln und der Leser kann sehr schön an seinem inneren Zweifel erkennen, wie viel Gewissen neben dem Rachegefühl vorhanden ist. Ich mochte sein Wesen sehr gerne und vor allem seine sehr greifbare Entwicklung.

Die Umsetzung im Gesamten hat mir ganz gut gefallen, wobei ich mit manchen Entwicklungen etwas meine Probleme hatte. Die App „BrotherHood“ erwartet von den Teilnehmern verschiedene Aufgaben, die gegen das Gesetz verstoßen und gefährlich sind. Hierbei hätte mir ab und an eine kritischere Situation ganz gut gefallen. Die Erfüllung der Aufgaben lief mir teilweise etwas zu einfach ab und dazu hätte ich erwartet, dass zumindest der ein oder andere eine Strafe erhält damit der Nervenkitzel nochmal anzieht.

Doch auch so hat mir die Geschichte sehr gut gefallen, da der Augenmerk besonders darauf gelegt wurde wie schnell die Grenze zwischen Moral und Rache verwischen kann. Man ist daran Dinge zu tun, weil jemand einem die Möglichkeit dazu bietet. Manon begeht Straftaten, die sie ohne die Hilfe dieser App wohl niemals angetreten hätte oder ihr jemals in den Sinn gekommen wären.

Ich finde es ganz interessant, da man beim Lesen gut darüber nachdenken kann ob man selber auch dazu übergehen könnte. Wenn einem jemand die Möglichkeit geben würde mit Aussicht darauf, dass es niemand erfährt…würde man selber zu solchen Taten übergehen?

Die eingebaute Liebesgeschichte ist sehr süß gehalten, wenn sie tatsächlich auch eher eine Nebenrolle spielt. Sie ist greifbar und ich mochte dieses zarte Pflänzchen sehr gerne.

Das Ende der Geschichte ist abschließend und offen zu gleich. Wir erhalten ein Ende, welches zeigt wie schnell etwas aus den Fugen geraten kann, wie man sich selber und die Sicht auf manche Dinge verändert.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Rebellious Hearts – Lovestory für dich“ hat Sarah Nisse einen spannenden und gefühlvollen Roman ins Leben gerufen, welcher mich durchaus begeistern konnte. Vor allem die charakterliche Entwicklung hat mir sehr gut gefallen. Die Entwicklung innerhalb der Geschichte war für mich nicht immer ganz rund, aber dennoch nachvollziehbar umgesetzt.

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

Celesta: Asche und Staub

Diana Dettmann
E-Buch Text: 434 Seiten
Erschienen bei Dark Diamonds, 30.11.2017
ISBN 9783646300901
Genre: Sonstiges

Rezension:

Tatsächlich hatte ich noch kein Buch der Autorin gelesen, wobei der
erste Band der Elementar-Reihe auf meinem Reader liegen dürfte und noch
sehnsüchtig darauf wartet gelesen zu werden.

Die Schreibweise der
Autorin hat mich schon nach den ersten Seiten total eingenommen und
begeistert. Sie schreibt flüssig, gefühlvoll, mitreisend und bildhaft.
Ich konnte mir sofort ein Bild unsere Hauptprotagonistin machen und
gleichzeitig auch von ihrem Leben.

Wir lernen Emma und ihr Leben
kennen, allerdings nicht in allen Facetten sondern nur in den
wichtigsten um einen Bezug herzustellen. Ich fand es erfrischend, dass
die Geschichte relativ schnell eine Wendung nimmt und so die Spannung
einziehen lässt.

Emma scheint eine ruhige, vorsichtige und
dennoch taffe Persönlichkeit zu sein. Sie lässt sich nicht so gerne
etwas sagen, versucht ihr Ding durchzuziehen und hat es mit dem
vertrauen nicht ganz so. Ihr Leben ist nicht perfekt und dennoch hat sie
sich nach vielen Schwierigkeiten selber aufgebaut und alles erreicht,
worauf sie stolz ist. Da ist es verständlich, dass sie etwas ungehalten
reagiert als Quinn möchte, dass sie ihm vertraut und ihr altes Leben
hinter sich lässt.

Quinn ist ein ruhiger, zynischer,
geheimnisvoller und von sich überzeugter Charakter. So hat er sich mir
gerade am Anfang gezeigt. Über die Geschichte hinweg findet man aber so
viel mehr über ihn heraus, dass man ihn einfach nur lieb haben muss. Er
ist gefangen, hat einige schwere Schicksalsschläge erlitten und wenn man
gerade denkt ihn zu kennen, ergeben sich ganz neue Puzzleteile. Sein
Charakter überrascht mich immer wieder und ich bin so gespannt was noch
in ihm steckt.

Innerhalb der Geschichte gibt es natürlich auch
die verschiedensten Nebencharakter, welche aber tatsächlich gar nicht so
viel Raum erhalten. Neben dem Schulleiter bekommt keiner so extreme
Formen, dass ich ihn mir richtig hätte greifen können. Dennoch nimmt man
sie, die Bedrohung und die Vorsicht war.

Die eingebaute
Liebesgeschichte hat mir auch unheimlich gut gefallen. Man spürt sie und
kann es knistern hören. Sie wird wichtig, sie sorgt für Entscheidungen
und dennoch ist sie nicht der Hauptangelpunkt was ich perfekt umgesetzt
finde.

Die Umsetzung hat mich total begeistert. Die Autorin hat
hier eine nicht unbedingt neue Richtung eingeschlagen, aber trotz allem
faszinierend, überraschend und immer wieder spannend umgesetzt. Ich
hatte eine Ahnung in welche Richtung es gehen könnte, doch die vielen
Abzweigungen, Wendungen und zum Luft anhaltenden Momente haben mich noch
mehr an die Geschichte gefesselt. Es wurde verstanden, dieses Buch mit
vielen Hintergrundinformationen zu bestücken, welche aber trotzallem nur
ganz langsam zum Vorschein kommen. Zum Ende hin hat man so viel
erfahren und hat dennoch unheimlich viele Fragen.

Es war
berauschend und faszinierend in diese Welt einzutauchen. Ich war beim
Lesen gefangen, wollte gar nicht mehr aufhören und war schockiert als
ich das Ende dieses ersten Bandes mit dieser Erkenntnis und diesem
grandiosen und beängstigend Showdown verlassen musste.

Die
Autorin spart nicht damit traurige, gefühlvolle, brutale und erklärende
Momente mit einzuführen. Die Spannungskurve startet auf der ersten Seite
und endet erst mit den letzten Worten, was ich toll fand. Ich kann gar
nicht anders, als unbedingt wissen zu müssen wie es weitergeht.

Mein Gesamtfazit:

Mit
„Celesta – Asche und Staub“ hat Diana Dettmann einen spannenden,
mitreisenden und gefühlvollen Auftakt einer vielversprechenden Reihe
geschaffen. Auch wenn die Grundidee nicht völlig neu war, hat mich die
Umsetzung komplett überzeugen können und auch unsere Hauptcharaktere
waren greifbar und sehr schön nachvollziehbar.

Wer es gerne spannend, gefühlvoll und unvorhersehbar mag, der ist hier auf alle Fälle an der richtigen Stelle.

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16 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Meister der Masken

Michelle Natascha Weber
Flexibler Einband: 574 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 28.05.2015
ISBN 9781514101360
Genre: Sonstiges

Rezension:

Nun habe ich es geschafft auch das dritte Buch der Reihe in die Hände zu bekommen und die Zeit zu finden es zu lesen. Dieses Mal geht es um den Meister der Masken, welcher schon im letzten Band aufgetaucht ist und mich sehr neugierig gemacht hat.

Auch hier erwartet uns wieder eine flüssige, bildhafte und spannend-gefühlvolle Schreibweise die einen in die Geschichte hineinzieht und nur ungern wieder loslässt.

Sylveine ist eine freundliche, offenherzige und gleichzeitig sehr vorsichtige und misstrauische Persönlichkeit. Sie hat ein Ziel vor Augen, welches sie versucht zu erreichen und dennoch immer wieder an sich und ihrem oftmals „losem“ Mundwerk scheitert. Ihr Charakter hat es mir leider insgesamt etwas schwer gemacht. Nicht immer konnte ich ihre Richtungen und Ansichten nachvollziehen und doch hat sie mich stets neugierig zurückgelassen. Trotz allem, bin ich die Geschichte über nicht komplett zu ihr durchgedrungen und war so leider teilweise etwas distanziert.

Aerios ist zynisch, spielerisch, sehr offen und gleichzeitig teuflisch mit dem Bezug zur Todessehnsucht. Man merkt sehr schnell in der Geschichte, dass er das Leben etwas Leid ist. Er sieht keinen Sinn mehr darin, hat mehrere Verluste und Schwierigkeiten in den Weg gelegt bekommen, was ihn selber schwer getroffen hat. Er ist sich selber nicht sicher, was er überhaupt noch mit sich anfangen soll. Seinen Charakter konnte ich sehr gut greifen. Seine Ängste, Hoffnungen und die regelrechte Verzweiflung waren spürbar aufgebaut und ich hätte ihn gerne öfters mal in den Arm genommen oder durchgeschüttelt. *g*

Innerhalb der Geschichte gibt es jedoch noch zwei weitere Spieler, die wichtig für die Geschichte sind und daher ebenfalls einen Einblick in ihre Gedankenwelt und Taten bringen. Auf der einen Seite fand ich es gut und aufschlussreich, dass auch diese beiden zu Wort gekommen sind. Auf der anderen Seite haben sie mich leider manchmal sehr verwirrt und irritiert.

Die Liebesgeschichte, welche glücklicherweise nicht gefehlt hat, baut sich insgesamt sehr schön auf wobei ich eine eingebaute Hürde etwas wacklig empfunden habe als sie überwunden wurde. Dennoch konnte ich die Gefühle sehr schön wahrnehmen und hatte Spaß dabei, die Knospe beim Blühen zu begleiten.

Insgesamt ist die Geschichte ruhig aufgebaut, hat immer mal wieder spannende Höhen und überraschende Wendungen. Die Charaktere erhalten Raum sich zu entfalten, die Umgebung werden durch die Spiegelung der Worte greifbarer und die Entwicklung baute sich stetig weiter auf.

Auch wenn ich zu Beginn der Geschichte nur sehr holbrig ins Geschehen hineingefunden habe, mochte ich die Entwicklung sehr gerne. Das Ende ist schnelllebig, aber gleichzeitig passend und gut durchdacht. Hier wurde ich nochmal von Charakteren überrascht und die Wendung hatte ich so nicht erwartet, wenn das Ergebnis selber auch schon denkbar war.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Meister der Masken“ hat Michelle Natascha Weber einen tollen dritten Band dieser Reihe ins Leben gerufen. Wenn er auch nicht ganz so stark und besitzergreifend wie der letzte hat er mir trotz allem sehr gut gefallen.

Viele ausgefallene und überraschende Wendungen haben mich an der Stange gehalten und auch die manchmal verwirrenden, aber gleichzeitig interessanten Charaktere haben das ganze abgerundet.

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(44)

195 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 43 Rezensionen

fantasy, liebe, natur, bastei lübbe, katharina seck

Tochter des dunklen Waldes

Katharina Seck
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 24.11.2017
ISBN 9783404208807
Genre: Fantasy

Rezension:

Die Schreibweise der Autorin ist auch in diesem Buch einfach wieder grandios. Sie ist bildgewaltig, gefühlvoll, ergreifend, anspruchsvoll und lässt sich trotz allem einfach wunderschön lesen. Die Autorin spielt mit Worten, pflanzt einem so regelrechte Bilder in den Kopf und sorgt dafür dass die Geschichte zu einem selber wird. Man erlebt alles hautnah mit.

Erzählt wird die Geschichte aus der Sichtweise unserer Hauptprotagonistin Lilah, welche einfach wundervoll ist. Sie hat Ecken und Kanten, ist eine so liebenswürdige und offene Persönlichkeit dass es einfach nur Spaß macht ihr zu folgen. Sie ist schlau, neugierig und kämpft für ihre Familie und ihr Glück. Innerhalb der Geschichte wurde sie mir immer sympathischer und schlussendlich muss ich sagen, dass hier ein beeindruckender Charakter ins Leben gerufen wurde.

Dorean ist geheimnisvoll, zurückgezogen und verbirgt etwas düsteres in seinem Wesen. Ich konnte ihn sehr gut greifen und doch war er mir oftmals fremd. Dies hat sich allerdings keineswegs negativ ausgewirkt, sondern machte mich tatsächlich neugierig. Man erhält immer kleine Einblicke in seine Gefühlswelt und bekommt dadurch ein gewisses Verstehen ihm gegenüber. Ich fand es genial, wie die Autorin hier gespielt und mich als Leser öfter auf die falsche Spur geschickt hat und das obwohl ich mir so sicher war.

Die Umsetzung dieser Geschichte finde ich super. Hier werden Werte wie Vertrauen, Hoffnung und Liebe aufgearbeitet genauso wie das Verzeihen und das überwinden von Angst auf Grund von Sagen oder Gerüchten. Im Grunde alles wichtige Themen, welche intensiv und vor allem nachvollziehbar umgesetzt wurden.

Wenn es zu Beginn auch eher ruhig beginnt, startet die Spannung so richtig mit dem Tod einer jungen Frau. Ab diesem Zeitpunkt wird man als Leser – zumindest war es bei mir so – regelrecht an die Geschichte gefesselt. Man möchte mehr darüber herausfinden, wird in eine neue „Welt“ gesteckt die faszinierend, greifbar und einfach wunderschön dargestellt wurde. Doch auch hier scheint die heile Welt nicht lange zu halten und auf dem Weg zum Verständnis geht die Autorin viele interessante Wege, welche mich wirklich fasziniert haben.

Insgesamt muss ich sagen, ist dies ein geniales Buch mit einer grandiosen Umsetzung. Ich habe mich in diese Geschichte fallen lassen, habe der Müdigkeit getrotzt um herauszufinden was uns noch alles in diesem geheimnisvollen Wald erwartet. Ich wurde mit so vielen fantastischen und gefühlvollen Wegen belohnt, dass ich fast etwas traurig bin dass es schon wieder vorbei ist.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Tochter des dunklen Waldes“ hat Katharina Seck eine wunderschöne, bildgewaltige und vor allem spannend ausgearbeitete Geschichte ins Leben gerufen. Nicht nur die liebevollen Charaktere überzeugen, sondern auch die greifbare Welt, die spannenden Wendungen und die liebevolle Art der Erzählung.

Definitiv eine Geschichte, die ans Herz geht und man so schnell nicht vergisst.

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22 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

vorgeschichte, vampire, dark diamonds, vampires of eden, sabine schulter

Vampires of Eden: Bluterwachen

Sabine Schulter
E-Buch Text
Erschienen bei Dark Diamonds, 30.11.2017
ISBN 9783646300390
Genre: Sonstiges

Rezension:

Die Schreibweise von Sabine Schulter ist wieder einmal sehr angenehm zu
verfolgen. Sie ist flüssig, sprüht nur so vor Gefühl und geht in einem
geschmeidigem Tempo voran.

Erzählt wird die Geschichte dieses Mal
aus verschiedenen Sichtweisen, was daran liegt dass wir in die
Vergangenheiten einiger unserer Charaktere eintauchen werden. Diese
Geschichten werden allerdings von Eden und Melody eingeleitet, welche in
einem ruhigem Moment darüber nachdenken wie der ein oder andere dazu
gekommen ist ein Vampir zu werden.

Wir erleben in den einzelnen
Geschichten die Charaktere mal in ganz anderen Umfeld und Lebensweisen.
Ich hätte nicht bei allen erwartet, dass es so ablaufen wird wie es nun
mal gelaufen ist.

Die Autorin schafft es in diesen kleinen
Kurzgeschichten viel Gefühl mit einzubringen. Nicht in jeder hat sie es
geschafft, dass ich auch die darin eingebauten Nebencharaktere greifen
konnte, doch hat mir beispielsweise Kardias Vergangenheit auch einen
weiteren Charakter aufgezeigt, der mich neugierig auf seine Geschichte
gemacht hat. :D

Wir erleben die verschiedenen Geschichten in
unterschiedlichen Jahren und es hat mir unheimlich viel Spaß gemacht,
diese zu verfolgen. Bei einigen liegt ein trauriges Schicksal dahinter,
warum sie zu Vampiren geworden sind und ich hätte gerne meine Arme
ausgebreitet und Schutz geboten. Es ist wirklich schlimm, wie sie
teilweise letztlich zum Vampir wurden und was sie oftmals verloren
haben.

Umso schöner ist es natürlich, wenn man dann weiß in
welchen Rudeln sie jetzt leben und das sie trotzallem irgendwie ihren
Weg gefunden haben. *g*

Es war einfach toll nochmal
zurückzureisen und die Anfänge einiger Vampire kennenzulernen. Es war
erheiternd, beängstigend, spannend und entzückend. In dem ein oder
anderen Charakter steckt noch der Mensch von damals und andere haben
sich von Grundauf geändert. Interessant wie sehr man sich verändern und
doch auch wieder gleich bleiben kann. :)

Ein schöner Einblick und
hat mir nochmal viel Lesespaß bringen können. Ein schöner Spin-Off zu
einer gefühlvollen und spannenden Reihe. :)

Mein Gesamtfazit:

Mit
„Melody of Eden – Bluterwachen“ hat Sabine Schulter einen schönen
Spin-Off zur Reihe geschaffen. Wir lernen einige Vampire in ihrer
Vergangenheit kennen und können sie jetzt besser einschätzen bzw sie
glatt noch lieber haben. Es hat mir unheimlichen Spaß gemacht wieder in
die Welt der Vampire rund um MoE einzutauchen.

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(42)

144 Bibliotheken, 16 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

science fiction, cbj, constellation, dystopie, jugendbuch

Constellation - Gegen alle Sterne

Claudia Gray , Christa Prummer-Lehmair , Heide Horn
Fester Einband: 500 Seiten
Erschienen bei cbj, 20.11.2017
ISBN 9783570174395
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Schreibweise der Autorin ist flüssig, gefühlvoll und einfach gehalten. Man kann sich direkt in die Geschichte hineinfallen lassen, lernt die Charaktere kennen und verfolgt die Entwicklung in einem angenehmen Tempo.

Erzählt wird die Geschichte aus den zwei Sichtweisen unserer beiden Hauptcharaktere und lernt diese sehr gut kennen.
Noemi ist stark, kämpferisch und stellt sich oftmals hinten an. Sie hat sich für einen für sie aussichtslosen Kampf gemeldet, damit ihre Stiefschwester überleben kann. Sie ist selbstlos, misstrauisch und trotz allem merkt man mit dem Buch, dass doch noch so viel mehr in ihr steckt. Sie ist offen, freundlich und kann auf die Menschen zugehen, wenn man es zulässt.

Abel ist eine Maschine und doch irgendwie so viel mehr. Er hat Gefühle, oder zumindest denkt er er hat Gefühle und mit der Geschichte lernen wir auch kennen, wieso er so ist wie er ist. Wieso er nicht nur ein programmierter Roboter ist und was noch alles in ihm steckt. Ich mochte sein Wesen unheimlich gerne. Es ist einfach sehr schön zu verfolgen, wie er selber mehr in sich sieht und seinen eigenen Weg findet.

Innerhalb der Geschichte gibt es auch noch ein paar Nebencharaktere, welche allerdings nicht allzu viel Spielraum in der Geschichte einnehmen. Die einen kommen etwas länger vor und die anderen nur bedingt. Keinen von ihnen konnte ich so richtig greifen, wenn der ein oder andere auch im Kopf geblieben ist. Ich bin mir allerdings sicher, dass wir die wichtigsten im nächsten Band nochmal treffen werden und dann vielleicht auch näher kennenlernen um sie besser einschätzen zu können.

Die langsam erblühende zarte Knospe der Romantik ist zwar vorhanden, ist aber nicht der Mittelpunkt des Buches. Es wurde passend eingebaut und hat mich wirklich überzeugen können.

Die Umsetzung der Geschichte ist spannend und oftmals sehr überraschend. Ich konnte mir gewisse Richtungen vorstellen, doch letztlich hat die Autorin mich immer wieder einige Umwege eingebaut, welche mich wirklich begeistert haben.

Dieses Buch spielt im Weltraum und so reisen wir gemeinsam mit Noemi und Abel durch dieses und lernen die verschiedenen Hauptplaneten mit ihren Monden und Raumschiffen kennen. Eine wirklich faszinierende Umsetzung und ich konnte mir die Planeten recht gut vorstellen. Es hat Spaß gemacht, diese Entdeckungsreise mitzuerleben und vieles neue kennenzulernen.

Dazu hat die Autorin es geschafft eine spannende Umsetzung zu liefern. Als Leser sieht man das Ziel immer vor Augen, weißt genau wie unsere Charaktere dass die Zeit knapp ist und trotz allem kommen immer wieder schwierigere, unvorhersehbare und gefährliche Situationen zu Stande welche überwunden werden müssen. Oftmals habe ich mit gezittert, regelrecht mitgefiebert und gehofft. Es war ein packender Roman, der mich jederzeit mitreisen konnte.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Constellation – Gegen alle Sterne“ hat Claudia Grey ein spannendes Weltraumabenteuer ins Leben gerufen, welches neben einer tollen Umsetzung auch mit greifbaren Charakteren und einem Hauch von Romantik überzeugen kann.

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(16)

21 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

new-adult, sexy

Tall, Dark & Dangerous - Stark genug

M. Leighton
E-Buch Text: 369 Seiten
Erschienen bei Heyne Verlag, 16.10.2017
ISBN 9783641217334
Genre: Sonstiges

Rezension:

Die Schreibweise der Autorin ist einfach gehalten, dafür aber auch leicht zu verfolgen und kann durchaus Gefühle und Intimität vermitteln. Ich habe mich gefühlt, als ob ich ein kleiner Teil der Geschichte bin und hatte die Charaktere, sowie die Umgebung sehr schön im Blick.

Erzählt wird die Geschichte aus zwei Sichtweisen unserer Hauptcharaktere, was ich sehr angenehm empfunden habe. Man konnte in beide Köpfe hineinschauen und hat einen schönen Blick in ihre Gedanken erhalten sodass ich einiges besser und schneller verstehen konnte.

Muse ist eine vielschichtige Frau, welche mir allerdings etwas zu unselbstständig war. Auf der einen Seite wirkt sie stark und gefestigt, es zeigt sich aber auch immer wieder ihre abhängige und unsichere Seite. Ihr Wesen war sehr schön aufgebaut, aber trotz allem hat sie mir ab und an etwas zu sehr geschwankt. Manchmal hat mir ihr Verständnis für Dinge gefehlt, die mir ab bestimmten Szenen einfach klar waren.

Jasper ist ein starker, gezeichneter und belasteter Zeitgenosse, welcher sich einen Platz im Leben gesucht hat. Bisher dachte er immer, dass er ein Monster ist und aus diesem Grund kein Recht auf ein „normales“ Leben hat bis er Muse trifft. Sie verändert ihn, lässt ihn fühlen und schickt ihn damit in ein riesengroßes Verhängnis, denn er weiß nicht wie er damit umgehen soll. Seine Dunkle und schattige Seite hat mir unheimlich gut gefallen. Seine Facetten waren greifbar, seine Vergangenheit brutal und sein Leben gefährlich und faszinierend. Er konnte mich auf alle Fälle berühren.

Wir starten mit einer sehr brutalen und verstörenden Szene im Buch, welche aber perfekt für das Verständnis unseres männlichen Protagonisten hilft. Beim Lesen musste ich selber die Luft anhalten, bin verzweifelt und habe versucht mit meinen Gedanken das vorhersehbare zu verhindern. Leider ist es nicht geschehen und hat aus Jasper einen schwierigen und unsichtbaren Menschen gemacht.

Die Umsetzung der Geschichte hat mir wirklich gut gefallen. Die Autorin hat es geschafft ruhige Passagen mit einzubauen, welche dazu dienen die Anziehungskraft der beiden Charaktere auszuleben aber gleichzeitig auch spannende und aufklärende, um dem Leser neue Informationen zu bringen. Auch wenn ich manche Dinge vorausahnen konnte, hat mich die Autorin auch mit einigen Situationen überrascht.

Die Liebesgeschichte unserer Protagonisten hat mir hier tatsächlich sehr gut gefallen. Auch wenn sich beide schon recht früh zueinander hingezogen gefühlt haben, hat es die Autorin geschafft ein recht rundes Bild zu schaffen. Letzten Endes ging es immer noch sehr schnell, aber es hat mich nicht gestört. Irgendwie hat es auf Grund der Bündnisse gepasst und hat doch wieder Raum zur Entfaltung gegeben. Ich war wirklich überrascht, wie sie den Spagat hier gefunden hat. :)

Gerade zum Ende des Buches hin, erkennen wir auch in welche Richtung diese Trilogie geht. Im Grunde geht es immer wieder um einen anderen Mann, welcher ebenfalls etwas mit Jasper und der ganzen Situation zutun hat. Jeder erhält seine Liebesgeschichte und dennoch wird eine Grundidee im Hintergrund weitererzählt. Das zeigt mir, dass wir auch weiterhin diese Charaktere antreffen werden und ich bin gespannt, wie sich letztlich alles aufklären wird und was die anderen beiden Herren mir ihren Frauen erleben werden.

Mir hat die Geschichte im Gesamten sehr gut gefallen. Ein paar kleine Schwächen anhand unserer Protagonisten und dennoch eine runde Umsetzung, welche mir Spaß gemacht hat zu verfolgen

Mein Gesamtfazit:

Mit „Tall, Dark & Dangerous“ hat M. Leighton einen vielversprechenden, düsteren und gefühlvoll erotischen Auftakt einer spannenden Reihe geschaffen. Sehr schön ist ,dass es im Hauptaugenmerk zwar um die Liebesgeschichte geht aber gleichzeitig auch ein Grundgerüst geschaffen wird welches der Leser gerne knacken möchte. Ich bin auf alle Fälle gespannt wie es weitergeht und was uns hierbei noch erwarten wird. ;)

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124 Bibliotheken, 21 Leser, 2 Gruppen, 45 Rezensionen

fantasy, his dark materials, über den wilden fluss, prequel, oxford

Über den wilden Fluss

Philip Pullman , Antoinette Gittinger
Fester Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 17.11.2017
ISBN 9783551583932
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Schreibweise des Buches ist angenehm, bildgewaltig, fordernd und sorgt dennoch dafür dass man wirklich schnell vorankommt. Ich war mitten in der Geschichte drinnen, konnte mir die Gegend als auch die Charaktere sehr gut vorstellen. Es war einfach wieder mal ein Erlebnis zu lesen.

Erzählt wird die Geschichte aus der Sichtweise eines Erzählers, welcher vorwiegend auf Malcolm eingeht. Aber an den richtigen und wichtigen Stellen, gerne auch mal andere Charaktere näher beleuchtet um einfach ein Grundbild entstehen zu lassen.

Malcolm ist 11 Jahre alt, ein kleiner Bastler, unglaublich liebevoll, hilfsbereit und solch ein Junge den man einfach nur lieb haben kann. Er ist jung, aber gleichzeitig stark, gewitzt, begierig auf Wissen und sehr schlau. Von Anfang an hat er mich sehr neugierig gemacht. Ein Junge der selber noch nicht sicher ist was das richtig ist und dennoch instinktiv wichtige Entscheidungen trifft. Er wächst innerhalb der Geschichte über sich mehrfach hinaus, zeigt sich erwachsen und behält dennoch seine junge Ausstrahlung. Trotz seiner Taten merkte man immer, dass es zu viel ist und er doch eigentlich noch viel zu jung dafür ist all das zu ertragen.

Alice ist ebenfalls ein wichtiger Charakter in dieser Geschichte, wenn sie selber auch erst etwas später ins Geschehen eintrifft. Mochte ich sie zu Beginn nicht richtig einschätzen können, hat sie zum Ende hin mein Herz erweicht. Sie ist etwas grummelig, kann mit Gefühlen nicht sofort anderen gegenüber umgehen aber verteidigt Freunde bis zum bitteren Ende wenn es sein muss.

Die Umsetzung der Geschichte ist wie gewohnt fantasievoll, brutal, erschreckend und gleichzeitig gefühlvoll, ausbauend und informativ verwirrend. Dieses Thema Staub, welches in der Trilogie genauer beleuchtet wird taucht auch hier wieder auf und trotz dass ich die Vorgänger kenne war ich manches Mal kurzzeitig wieder verwirrt. Doch dies hat mich nicht stocken lassen, sondern hat dafür gesorgt das ich weiter lesen musste. Es hat mich einfach fasziniert und ich bin so froh darüber, dass der Autor diese Welt erschaffen hat.

Auch dieser Band ist eher ein Abenteuer der besonderen Klasse, welcher mich viele Nerven gekostet hat. Es war gefährlich, teilweise beängstigend und gerade wenn man sich vorstellt dass die Protagonisten so verdammt jung sind bekommt man noch mehr Gänsehaut. Aber gleichzeitig macht es so unglaublich viel Spaß, diesen greifbaren Charakteren zu folgen und mit ihnen gemeinsam zu kämpfen, zu verzweifeln nur um kurz darauf wieder gemeinsam stark zu sein.

Eine ganz wundervolle Vorgeschichte, die mir sofort wieder Lust darauf macht die Trilogie nochmals in die Hand zu nehmen. Es ist einfach eine Geschichte, die man gelesen haben sollte. Ein muss für jeden Fantasyfreund, der eine grandios ausgearbeitete Reise erleben möchte in welcher es umso viel mehr geht als Liebe, neue Fantasywesen und weiteres. Hier wird tatsächlich eine ganz besondere Geschichte weitererzählt.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Über den wilden Fluss“ hat Philip Pullman einen starken, greifbaren und unglaublich fesselnden Roman ins Leben gerufen, welcher die Reise von Malcolm, Alice und Lyra erzählt. Wer schon immer wissen wollte, wie Lyra dort hingekommen ist wo sie in der Trilogie angefangen hat der wird hier großes Lesevergnügen erwarten dürfen.

Es gibt eine Menge Bücher die begeistern, aber diese grandiose Fantasygeschichte ist etwas das bleibt. Eine Geschichte, die berührt, fasziniert, schockiert und einfach dazu auffordert mit ganzen Herzen zu lesen.

Für jeden Fantasyfan, der diese Reihe noch nicht kennt kann ich nur sagen. Greift zu, lasst euch verzaubert und in eine grandiose Welt hineinziehen.
!!4,5 Sterne!!

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145 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 69 Rezensionen

liebe, erotik, mit allem, was ich habe, jodi ellen malpas, verlag: mtb

Mit allem, was ich habe

Jodi Ellen Malpas , Christian Trautmann
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 13.11.2017
ISBN 9783956497049
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Die Schreibweise der Autorin ist sehr ruhig und flüssig gehalten, sodass man relativ schnell in der Geschichte vorankommt. Es wird aus zwei Sichtweisen erzählt, sodass man als Leser beide Hauptcharaktere größtenteils greifen kann.

Camille ist zu Beginn der Geschichte eine starke und offene Persönlichkeit, welche genau weiß wohin ihr Weg sie führen soll. Ihre taffe Art hatte mir wirklich sehr gut gefallen. Innerhalb der Geschichte hat sie leider nachgelassen, wurde viel passiver und hat mehr mit sich machen lassen. Ich hätte bei manchen Situationen beherzteres Durchgreifen erwartet, nach den Zeichen die ich am Anfang der Geschichte wahrgenommen hatte. ^^° Trotz allem war sie ganz schön ausgeformt und man kann sich als Leser ein gutes Bild von ihr machen.

Jake ist Ex-Soldat, hat in seinem jungen Leben schon viel erlebt und ist durch den Krieg und einige Ereignisse geprägt. Seinen Unterhalt verdient er nun als Bodyguard wichtiger Leute. Der Job um Camille wird für ihn zu einer Herausforderung. Sein Charakter ist insgesamt schön greifbar gewesen, aber er war auch teilweise etwas zwiegespalten aufgebaut.

Nun die Umsetzung dieses Buches lässt mich tatsächlich etwas zwiegespalten zurück. Auf der einen Seite liest es sich wirklich zügig und man kann in der Geschichte selber richtig eintauchen, aber auf der anderen Seite gibt es einfach Situationen im Buch die für mich nicht ganz realitätsnah sind. Natürlich ist es ein Buch, welches der Fantasy entsprungen ist aber es hat mich trotz allem gestört. Liebesromane sollten meines Erachtens zumindest etwas mehr an der Realität liegen und das hat mir leider ab und an gefehlt.

Die eigentliche Liebesgeschichte nimmt sehr viel Raum ein, was prinzipiell auch gut ist. Allerdings hätte ich mir tatsächlich ein paar mehr gefährlichere Szenen gewünscht. Das Buch ist darauf aufgebaut, dass die Tochter wegen Drohungen beschützt werden muss. Bis auf beschriebene Nachrichten passiert aber bis auf den Showdown zum Schluss nicht wirklich etwas. Ich habe keine Bedrohung beim Lesen wahrgenommen, was für mich die Geschichte auch wieder sehr abgeschmälert hat. Ich hatte eine Liebesgeschichte mit einem Crime-Part erwartet, dieser wurde jedoch nicht wirklich ausgeführt.

Dazu gingen mir die Gefühle der beiden Charaktere insgesamt viel zu schnell. In der einen Minute „hassen“ sie sich noch, in der nächsten vergnügen sie sich nur um in der darauffolgenden sich zu lieben und gegebenenfalls zu heiraten?! Ich saß leicht genervt vor dem Buch und habe mich gefragt, ob es noch extremer werden kann. Die Autorin hat hier einfach viel zu viel zu schnell gewollt, so hatte es zumindest einen Eindruck auf mich hinterlassen. Ich habe nichts gegen schnelles verlieben, sofern es zumindest nicht übertrieben wird und es noch einigermaßen nachvollziehbar ist.

Auch gibt es einige Szenen, darunter durchaus die Picknick-Szene, welche mich etwas irritiert hat. Ehrlich gesagt fand ich das jetzt weniger romantisch, als eher befremdlich und das nicht nur wegen der Schießwütigkeit beider Charaktere. Mit dieser Szene konnte ich tatsächlich mal so gar nichts anfangen.

Das Ende der Geschichte ist sehr schnelllebig. Wir kommen zu einem leicht spannend aufbauenden Moment, welcher allerdings innerhalb weniger Seiten geklärt und aus der Welt geschafft wurde. So schnell konnte ich gar nicht schauen, war alles wieder gut und unsere Protagonisten können nun ihr Leben ohne Angst bestreiten.

Insgesamt hat mir bei diesem Buch einfach die spannendere, überraschende und vor allem nachvollziehbare Umsetzung gefehlt. Einige Ansätze waren gut, die Grundidee fand ich total spannend aber leider konnte die Geschichte im Gesamten nicht richtig punkten. Sehr schade.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Mit allem, was ich habe“ hat Jodi Ellen Malpas einen Liebesroman ins Leben gerufen, der von der Grundidee wirklich gut klang mich jedoch leider in der Umsetzung nicht ganz überzeugen konnte. Die Charaktere waren greifbar, wenn auch leider nicht immer ganz verständlich. Insgesamt hat mir einfach etwas mehr unvorhersehbare Momente gefehlt, eine langsam wachsende Liebe zum Beschützer und eine spannende Umsetzung der greifbar gefährlichen Situation.

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396 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 77 Rezensionen

liebe, die gabe der auserwählten, fantasy, kaden, mary e. pearson

Die Gabe der Auserwählten

Mary E. Pearson , Barbara Imgrund
Fester Einband: 350 Seiten
Erschienen bei ONE, 26.10.2017
ISBN 9783846600528
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Schreibweise ist auch in diesem dritten Band wieder flüssig, mitreisend und leicht zu lesen. Ich konnte sofort wieder in die Geschichte eintauchen und zusammen mit unseren Hauptprotagonisten eine weitere Reise antreten.

Gemeinsam versuchen Lia, Rafe und Rafe's Soldaten sicher an die Grenze zu Dalbeck zu gelangen. Dabei gibt es ein paar Schwierigkeiten, welche gefährlich und gleichzeitig aufklärend sind. Insgesamt ist dieser dritte Teil ähnlich eines Zwischenbandes insgesamt etwas ruhiger gehalten, was mich allerdings in keinster Weise gestört hat. Wir erleben die einzelnen Charaktere und können wahrnehmen wie die Gefühlswelt von unseren drei Hauptcharakteren immer wieder verrückt spielen, sodass sie schlussendlich selber nicht genau wissen was richtig ist.

Die Charaktere sind auch in diesem dritten Band wieder alle sehr schön aufgebaut worden. Sowohl Haupt- als auch Nebencharakter konnten mich erreichen, mich einen Bezug aufbauen lassen sodass ich sie ins Herz schließen konnte. Bei den Nebencharakteren sind nicht alle komplett ausgeformt worden, sondern nur die wichtigsten was ich vollkommen in Ordnung und passend finde.

Lias Gabe wird in diesem Band ab und an erwähnt, doch bekommt sie nicht allzu viel Raum. Größtenteils geht es darum Kräfte zu sammeln um den nächsten großen Showdown in Angriff zu nehmen. Dabei ist zu Beginn dieser Reihe niemanden bewusst wie weit sich die Wege trennen werden und das es nicht immer so einfach ist, in die andere Person hineinzuschauen. Angst versperrt oftmals den Kopf und sorgt dafür, dass man falsche Entscheidungen trifft oder eine unüberwindbare Schutzmauer aufbaut.

Die Umsetzung dieses dritten Bandes konnte mich begeistern, auch wenn man durchaus merkt dass der große Knall gefehlt hat. Dadurch, dass der dritte Band für Deutschland geteilt wurde ist es eher eine ruhige Story die aber mit wundervollen starken Charakteren, gut ausgebauten Informationen und vielen überraschenden Wendungen überzeugen kann.

Ich bin unheimlich gespannt auf den vierten und letzten Band der Reihe. Ich bin mir sicher, dass wir hier noch so einiges erleben dürfen. Gerade auch, ob Lia und Rafe das alles überleben und eine gemeinsame Zukunft vor sich haben.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Die Gabe der Auserwählten“ hat Mary E. Pearson einen gefühlvollen, ruhigen und für mich informativen dritten Band geschrieben. Auch wenn mir hier ein bisschen die spannenderen Stellen gefehlt haben, hat die Autorin es geschafft mich dennoch abzuholen. Gerade die Zeit der „Ruhe vor dem Sturm“ hat mir unglaublich gut gefallen, da man die Zerrissenheit der einzelnen Charaktere unglaublich gut wahrgenommen hat. Ich bin unglaublich gespannt darauf, was uns hier noch alles erwarten wird.

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362 Bibliotheken, 21 Leser, 3 Gruppen, 108 Rezensionen

john green, schlaft gut, ihr fiesen gedanken, freundschaft, johngreen, zwangsneurose

Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken

John Green , Sophie Zeitz
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 10.11.2017
ISBN 9783446259034
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der Schreibstil des Autors ist nicht einfach und für mich persönlich sehr gewöhnungsbedürftig. Ich habe eine ganze Weile gebracht, bis ich letztlich wirklich angekommen bin und allem ohne Probleme folgen konnte. Es liest sich flüssig, aber gleichzeitig ist es auch sehr verwirrend und springend.

Erzählt wird die Geschichte aus der Sichtweise von Aza, unserer Hauptprotagonistin. Es fällt mir wirklich schwer sie zu beschreiben, denn sie war mir nah und doch gleichzeitig so fern. Aza hat es nicht leicht in ihrem Leben, hat nicht gerade einfache Probleme und findet sich oftmals weit vom hier und jetzt entfernt. Man merkt, dass sie leidet, sie selber ihr wahres „Ich“ noch nicht gefunden hat und immer wieder ihre Probleme hat sich einzufinden.

Es ist sehr schwer das Buch und mein Gefühl dahingegen in Worte zu fassen. Die Thematik des Buches ist wichtig und betrifft leider doch einen großen Prozentsatz in der Welt. Wir verurteilen oft Menschen mit Problemen und das obwohl wir diese oftmals nicht sehen, greifen oder gar verstehen können. Der Autor schafft es in seinem Buch uns eine Welt einiger solche psychischen Probleme aufzuzeigen.

Leider fiel es mir gerade zu Beginn der Geschichte insgesamt sehr schwer einzusteigen. Die Erklärungen und Erzählungen haben mich verwirrt und oftmals zerstreut zurückgelassen. Es passiert nicht viel Handlung, sondern der Leser wird genaustens auf die Problematik aufgeklärt. Insgesamt ein wichtiger Bestandteil, welches es mir allerdings persönlich leider sehr schwer gemacht hat zu folgen.

Die Charaktere wurden alle sehr gut aufgebaut, man konnte Situationen und Wahrnehmungen sehr schön nachvollziehen. Aza ist ein schwieriger, aber gleichzeitig auch sehr vielfältiger und gut ausgebauter Charakter. Sie zeigt, wie unterschiedlich die Reaktionen auf Menschen sein kann, wenn man solche Probleme hat.

Wirken zu Beginn manche Entwicklung noch sehr konfus und ungeplant, ergeben sich gerade in der zweiten Hälfte der Geschichte viele Aufklärungen welche das ganze Bild letztlich doch wieder abrunden.

Insgesamt muss ich sagen, dass dieses Buch zum Nachdenken anregt. Es gibt dem Leser eine sehr wichtige Message mit und sorgt dafür, dass man doch lieber nochmal genauer hinschaut bei Menschen und diese nicht sofort abstempelt.

Das Ende der Geschichte passt perfekt zur Geschichte. Es ist kein hochgelobtes Happy End, sondern spiegelt sehr schön die ganze Entwicklung wieder. Es zeigt, dass nicht immer alles perfekt enden kann und es dennoch Hoffnung gibt, wenn man sich selber nicht aufgibt sondern weiterkämpft.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken“ hat John Green ein wirklich verwirrendes und gleichzeitig passendes Buch über Menschen mit einem Schwierigkeiten geschrieben, welches leider nicht so einfach aus der Welt zu schaffen sind. Er hat dem Leser aufgezeigt, wie oft man nicht hinter die Psyche eines Menschen schauen kann und gibt Hinweise darauf was sich dort alles verbergen könnte.

Auch wenn mich das Buch nicht vollkommen überzeugen konnte, habe ich viel mit herausnehmen können und finde der Autor hat es durchaus geschafft, zum Nachdenken anzuregen und dafür zu Sorgen, dass man in der Zukunft vielleicht etwas offener Menschen mit „Problemen“ gegenüber auftritt.

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58 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

fantasy, drachen, fluch, liebe, drache

Der Fluch des Drachen

Michelle Natascha Weber
Flexibler Einband: 492 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 21.10.2014
ISBN 9781502922830
Genre: Fantasy

Rezension:

Kennt ihr dieses Gefühl, wenn ihr ein Buch beendet hat und es klingt in einem nach. Ich habe nun schon ein paar Bücher der Autorin gelesen und bin immer wieder begeistert von ihrer unglaublich fesselnden, bildgewaltigen und vor allem gefühlvollen Schreibweise. Nach Beendigung dieses Buches jedoch habe ich ein richtiges flimmern im Herzen.

Die Autorin hat mich mit ihrer unglaublich spannenden und gefühlsbetonten Schreibweise gefesselt und regelrecht an das Buch gekettet. Ich musste mich zwingen auch mal schlafen zu gehen, eine Pause einzulegen und dennoch war dieses Buch in meinem Kopf, hat mich gerufen und wollte unbedingt weiter erkundet werden.

Es gibt viele gute Bücher, aber es gibt nur wenig Bücher die einem beim Lesen so faszinieren, dass man sie nicht „vergessen“ kann. Charakter werden zu Freunden, Welten zu fantasievollen Reisezielen und man merkt, wie man sich verliebt und darin eintaucht um immer mehr zu erleben.

Dieser zweite Band erzählt uns eine zarte und bittersüße Liebesgeschichte über zwei unglaublich starke Charaktere, welche mir von Beginn an ans Herz gewachsen sind. Nebenbei erwartet den Leser aber auch eine faszinierende und beängstigende Hintergrundgeschichte, welche überraschend, faszinierend und unglaublich fantasievoll umgesetzt wurde.

Neah wirkt zu Beginn sehr unsicher, vorsichtig und verängstigt. Ihr Leben besteht nur aus Forderungen, Erwartungen und weniger aus eigenen Wünschen. Als sie vom König der Drachen entführt wird und auch dort Erwartungen an sie gestellt werden, fängt sie an zu wachsen. Sie wehrt sich, schmiedet Pläne um schlussendlich einem Gefühl zu unterliegen welches sie nicht kontrollieren kann. Sie lernt, dass es oftmals besser ist hinter die Fassade zu schauen um sich einen wirklichen Überblick zu verschaffen. Sie wird innerhalb der Geschichte stärker, offensiver und konnte mich vollkommen von sich überzeugen.

Rhydan ist ein starker, offenherziger und selbstbewusster Charakter. Er ist von der Vergangenheit gezeichnet, ihm steht eine unschöne Zukunft voraus und dennoch kämpft er für Gerechtigkeit und sein Volk. Mit Hilfe von Neah möchte er seinen Fluch bezwingen und lernt dabei, dass man manchmal auch hinter die Fassade beim Feind schauen muss. Nicht alles scheint immer so zu sein, wie es von außen wirkt.

Auch viele Nebencharaktere erhalten ihr Wesen. Selbst wenn sie nur einen kurzen wichtigen Auftritt in der Geschichte inne haben, werden sie liebevoll und greifbar aufgebaut. Ich habe viele wundervolle Personen kennenlernen dürfen, hätte gerne zum ein oder andere noch mehr erfahren wollen und hoffe bei manchen dass hierbei noch eine weitere Geschichte verborgen ist. Die Autorin bietet so viele Möglichkeiten, verknüpft altbekannte Charaktere mit neuen und sorgt dafür, dass man sich wohlfühlt und immer weiter darin verstrickt werden möchte.

Die Umsetzung der Geschichte empfand ich als rund um gelungen. Ich war regelrecht an den Seiten geklebt, wurde immer wieder mit Entscheidungen überrascht und wurde durch eine spannende Umsetzung mitgezogen. Die Autorin versteht es Gefühle langsam entwickeln zu lassen, Spannungen einzubauen die berühren aber nicht künstlich wirken. Sie schafft es eine Liebesgeschichte einzubauen, welche viel Raum in der Geschichte einnimmt diese aber auch nicht übertönt.

In diesem Fall geht es um zwei Königreiche, welche verfeindet sind und verflucht sind. Nicht jeder Fluch ist ersichtlich und doch sind sie versteckt. Wir erleben die Drachen, genauso wie die Hexen genauer kennen. Können uns ein gutes Bild von beiden Reichen machen und lernen die Problematik der vorangegangenen Situationen kennen.

Die Autorin hat es geschafft, dass ich mehr von einigen Charakteren im Buch wissen möchte. Sowohl Haupt- als auch Nebencharaktere konnten mich überzeugen. Die Welt um die Nebellande ist wieder ein Stück größer geworden und ich glaube, dass ich mich noch oft darin verirren werde. Ich bin gespannt, wie weit es noch gespannt wird und wie oft ich altbekanntes Terrain beim Lesen besuchen werde um neues zu entdecken.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Der Fluch der Drachen“ hat mich Michelle Natascha Weber vollkommen gepackt, überrascht und überzeugen können. Um längen Stärker als der erste Band, wobei ich schon diesen unglaublich gut fand, hat sie bewiesen dass sie es weiß zu verzaubern und zu schockieren.

Sie besticht mit starken, greifbaren Charakteren, einem vielseitigen und wunderschönen Weltenaufbau und einer spannenden wie überraschenden Umsetzung, die mich persönlich stetig neugierig auf mehr gemacht hat.

Ein grandioser zweiter Band, welcher sich in der High Fantasy auf keinen Fall verstecken muss. Wer in diesem Genre zu Hause ist, sollte zugreifen und sich in den Nebellanden verlieren.

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86 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 38 Rezensionen

koma, lily oliver, träume die ich uns stehle, hoffnung, liebe

Träume, die ich uns stehle

Lily Oliver
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 02.11.2017
ISBN 9783426518977
Genre: Liebesromane

Rezension:

Bisher kannte ich die Autorin nur von Ihren Büchern mit dem Pseudonym Alana Falk und wollte unbedingt auch mal ihre Liebesromane ergründen. Angefangen habe ich nun mit dem neusten Buch der Autorin und hätte niemals erwartet, dass sie mich so berühren kann.

Die Schreibweise der Autorin ist in diesem Roman sehr ruhig, fließend und fesselnd. Sie versteht es Gefühle zu projizieren, Lösungen einzubauen und gleichzeitig eine Geschichte zu spinnen, welche in so verschiedene Richtungen hätte gehen können.

Lara ist eine gezeichnete Frau, welche leider bei einem Unfall ihr Gedächtnis verloren hat. Sie kann immer nur Bruchstücke greifen, was dafür sorgt das sie nur sehr schwierig zurück ins Hier und Jetzt findet. Dazu ist ebenso wenig hilfreich, dass sie eine Krankheit hat die scheinbar keiner richtig erklären kann und welche dafür sorgt, dass sie Probleme hat mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen. Als sie auf den Komapatienten Thomas trifft, ändert sich ihre Sichtweise und wir erleben gemeinsam mit ihr was passiert, wenn man sich auf etwas einlässt und kämpft.

Thomas scheint ein willensstarker, manchmal auch sturer, aber trotz allem liebenswürdiger und freundlicher Zeitgenosse zu sein. Wir erleben ihn nur aus Geschichten und aus seinem Teil der Geschichte, welchen er leider im Koma verbringt. Trotz allem lernt man ihn Stück für Stück näher kennen und ich konnte gar nicht anders als ihn ins Herz zu schließen.

Erzählt wird die Geschichte größtenteils aus der Sicht von Lara, welche versucht gesund zu werden und gleichzeitig es sich zur Aufgabe gemacht hat Thomas zu helfen. Ab und an können wir aber auch in Thomas Sichtweise hineinfinden, denn trotz dass er im Koma liegt versteht er Lara Bruchstückhaft und versucht zusammen mit ihr zu kämpfen, auch wenn er selber nicht ganz versteht wo er überhaupt ist und wieso Lara soweit weg zu sein scheint.

Die Umsetzung dieser Liebesgeschichte hat die Autorin sehr emotionsgeladen, nachvollziehbar und unvorhersehbar aufgebaut. Ich wurde an das Buch gefesselt, habe anhand der aufgezeigten Situationen und Erklärungen immer mehr in die Materie gefunden und die Krankheiten und Probleme verstanden. Oftmals wurde von Beginn an schon Krümel gelegt, welche man erst zum Schluss hin so wirklich versteht, wahrnimmt und dabei habe ich mich mehr als einmal gefragt, wie sensibel doch tatsächlich Therapeuten sein müssen um alles greifen zu können.

Die Autorin schafft es die Umsetzung sehr real zu gestalten. Auch wenn ich die Krankheiten selber nicht ganz greifen kann, wurden sie mir einfach, nachvollziehbar und gefühlvoll wiedergegeben. Ich konnte mich teilweise hineinversetzen und gemeinsam mit den Protagonisten gegen die Verzweiflung ankämpfen.

In Ihrem Roman geht es tatsächlich um die Selbstfindung, Vertrauen, die Hoffnung auf eine Besserung und das gemeinsame Kämpfen. Alles führt in diesem Fall noch zu einer sehr zarten Liebe, die berührt und dafür sorgt, dass man am liebsten noch weiter lesen möchte.

Das Ende ist passend offen gehalten, gibt Raum für eigene Gefühle und Gedanken und dennoch möchte man am liebsten eine Weiterführung, einen Prolog haben der alles gut werden lässt. Aber letztlich ist es so wie es ist am besten, denn es zeigt auf wie lang ein Weg sein kann. Man es aber dennoch schaffen kann, wenn der Wille da ist und man dazu noch Unterstützung hat. Manchmal hilft schon eine helfende Hand eines Fremden um Wunder zu vollbringen.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Träume, die ich uns stehle“ hat Lily Oliver eine berührende und mitreisende Geschichte über zwei Menschen geschrieben, welche es beide nicht einfach hatten in ihrem Leben und nun vor ihrem nächsten Kampf stehen. Man muss sich auf dieses Buch einlassen, kann mit den Protagonisten mitleiden, bangen, hoffen und gleichzeitig darum kämpfen das richtige zu tun und sich selber zu finden.

Ein absolut berührendes Buch mit einer unglaublich wichtigen Botschaft, welche es lohnt zu lesen und wahrzunehmen. Definitiv ein Buch, welches ich so schnell nicht vergessen werde.

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397 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 90 Rezensionen

fantasy, magie, liebe, worte, amy harmon

Bird and Sword

Amy Harmon , Corinna Wieja
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei LYX, 26.10.2017
ISBN 9783736305489
Genre: Fantasy

Rezension:

Die ruhige, bildhafte und sehr flüssige Schreibweise macht es dem Leser einfach, sowohl in die Geschichte als auch die Charaktere einzutauchen. Man verschwindet in einem Sog und möchte stets wissen wie es weitergeht.

Erzählt wird die Geschichte aus der Sichtweise von Lark, einem Mädchen ohne Stimme welches trotz allem einen Weg findet sich Gehör zu verschaffen.
Ihr Wesen war einfach wundervoll, gerade weil sie mal etwas anders war. Sie ist geprägt, vorsichtig aber trotz allem auch stark, wissbegierig und freundlich. Innerhalb der Geschichte wächst sie immer wieder über sich hinaus, lernt nicht nur ihre Gabe sondern auch sich selber immer besser kennen. Ich mochte sie unheimlich gerne und war fasziniert wie sie viele Situation mit Kompromissen und Feingefühl lösen konnte.

Tiras ist ein starker, gerechter und auffallender Charakter. Er wirkt zuerst unnahbar, doch schnell merkt man dass er vor allem hilfsbereit, freundlich und besorgt ist. Er schafft es sein Geheimnis in Stücken zu präsentieren, sein Wesen nach und nach zu enthüllen und so den Leser und Lark mehrfach zu überraschen.

Auch die Nebencharaktere waren größtenteils greifbar. Ich konnte sie mir sehr gut vorstellen, habe zu einigen ebenfalls ein Gefühl aufbauen können und würde gerne ihre Geschichte genauer kennenlernen. :)

Die Umsetzung der Geschichte hat mich vollkommen eingenommen. Es ist eine ruhige und gleichzeitig spannende Geschichte, die mit vielen Facetten aufwartet. Da haben wir die ruhigen, die gefährlichen, die aufklärenden und gefühlvollen Stellen, die mich einnehmen und oftmals überraschen konnten.

Die Entwicklung war für mich schön und neu umgesetzt, sodass ich wirklich riesigen Spaß beim Lesen hatte. Der Weltenaufbau war schön nachvollziehbar, wobei mir hier noch ein paar mehr Details ganz gut gefallen hätten. Es wurden viele Richtungen angehaucht, doch letztlich hätte ich gerne das ein oder andere noch besser kennenlernen wollen. Die magischen Ansätze sind insgesamt auch etwas zu kurz gekommen, wobei es dennoch eine geniale Idee war und ich gespannt bin ob wir hier im zweiten Band noch näher darauf eingehen.

Wir erleben hier eine bezaubernde Liebesgeschichte, welche umrundet wird von einer sehr spannenden und interessanten Grundgeschichte. Sie ist stets vorhanden, nimmt aber nicht den Hauptakt der Geschichte ein. Die zarte Blüte erwacht im Hintergrund und wird nur selten komplett aufgezeigt. So hatte die Autorin genügend Raum um eine detailreiche und greifbare Geschichte zu schaffen, welche mich als Leser gefesselt und begeistert hat.

Schön ist, dass dieser erste Band auch abgeschlossen ist. Ich gehe zwar durchaus davon aus, dass wir diesen Charakteren auch im zweiten Band wieder begegnen werden, doch sie sind nicht mehr der Mittelpunkt. Es gibt einen zweiten stark geprägten Charakter, der dringend ebenfalls seine Geschichte noch erzählen möchte.

Mein Gesamtfazit:


Mit „Bird & Sword“ hat Amy Harmon eine spannende, gefühlvolle und mitreisende Geschichte über die Liebe und die Macht der Worte geschrieben. Die zauberhaften Charaktere und die spannende Umsetzung haben mich an das Buch fesseln können und davon überzeugt, dass ich dringend auch den zweiten Band der Reihe lesen muss. :)

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81 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

feen, fantasy, magie, fee, drachen

Feenblut

Michelle Natascha Weber
E-Buch Text: 378 Seiten
Erschienen bei null, 09.05.2014
ISBN B00K8TFT9A
Genre: Sonstiges

Rezension:

Die Schreibweise der Autorin ist auch hier wieder angenehm, gefühlvoll, bildgewaltig und lädt regelrecht zum Träumen ein. Sie versteht es anspruchsvoll und magisch zu schreiben, dass der Leser verzaubert ist und sie gleichzeitig um Aufmerksamkeit fordert ohne zu überfordern. Von der ersten Minute an war ich fasziniert von der wunderschönen Beschreibung der Umgebungen. Man erhält einen genialen Überblick, fühlt sich als Teil dieses Ortes und kann sich sehr schön in alles hineinversetzten.

Erzählt wird die Geschichte aus verschiedenen Sichtweisen, wobei vorwiegend Viola und Benneit das Wort ergreifen und wir diese beiden ins Herz schließen können.

Viola ist eine starke, außergewöhnliche und vor allem eigenständige Persönlichkeit, welche weiß wie sie mit verschiedenen Situationen ohne Komplikationen umzugehen hat. Sie trägt nach außen hin eine Eisschicht, welche nur bei Freunden wirklich schmilzt. Sie zeigt sich unnahbar, verbirgt in sich jedoch eine liebenswürdige und gefühlvolle Seite, die nur sehr selten herauskommt. Als Ihr Benneit begegnet und eine Stimme immer wieder nach ihr ruft, beginnt für sie ein Abenteuer welches nicht nur gefährlich für ihr Leben sondern auch für Ihr Herz ist.

Benneit ist seit seiner Kindheit gestraft mit einer Gabe, welche ihm auferlegt wurde und im das Leben schwer macht. Er ist in sich zurückgezogen, sehr vorsichtig, ruhig und versucht sich von Viola fernzuhalten. Trotz seines Interesses darf er ihr nicht zu Nahe kommen, was ihn selber in eine missliche Lage bringt. Als er dann gemeinsam mit ihr in ein Abenteuer gerät, passiert das unvermeidliche und stellt ihn vor eine schwierige Aufgabe. Sein Charaktere ist unglaublich faszinierend und hat mich von Beginn an eingenommen. :)

Auf den ersten Seiten des Buches hatte ich kleine Startschwierigkeiten, wobei ich nicht mal genau sagen kann woran es gelegen hat. Vielleicht lag es daran, das ich zu Beginn nicht genau greifen konnte wohin die Reise gehen soll, vielleicht aber auch einfach daran, dass ich um mich herum viel um die Ohren hatte. Letztlich war es aber nicht so schlimm, denn schon kurze Zeit später war ich in der Geschichte gefangen, habe eine ganz bezaubernde Welt kennengelernt und bin wundervollen Charakteren begegnet.

Die Umsetzung dieser Geschichte hat die Autorin super faszinierend umgesetzt. Die Nebellande wurden stark und nachvollziehbar beschrieben, sodass man sich als Leser diese hervorragend vorstellen konnte. Besonders schön ist, dass die Schreibweise alles sehr magisch rüberbringt. Man fühlt sich wie verzaubert und kann sich selber nur noch wünschen, ebenfalls dort zu sein. Dazu zeigt das Buch, wie viel mehr noch in den Nebellanden zu finden ist. Es ist so unglaublich vielseitig, dass man einfach weiß dass man nur einen kleinen Teil davon kennenlernen konnte.

Die Charkatere, wie auch Nebencharaktere wurden alle greifbar, gefühlvoll und wirklich toll dargestellt. Jeder erhält sein Wesen, ganz egal ob es nun das positive oder negative ist. Ich konnte sie mir so gut wie alle sehr gut vorstellen und habe zu dem ein oder anderen durchaus ein Gefühl entwickeln können.

Die Spannung entwickelt sich in der Geschichte stetig. Fangen wir zu Beginn erklärend an, wird relativ schnell klar dass die Autorin hier nur einen ruhigen Start hinlegt. Sie schafft es den Leser immer wieder zu überraschen, eine faszinierende Entwicklung aufzubauen und die Spannung stetig oben zu halten. Sie erklärt dem Leser eine faszinierende Welt, zeigt auf wie sich alles entwickelt hat und sorgt dennoch dafür das der Leser nicht überschüttet wird.

Die Geschichte um Viola und Benneit hat mir unheimlich gut gefallen, ich konnte mich fallen lassen, habe wundervolle Wesen und Charaktere kennenlernen dürfen und habe für mich feststellen können dass ich unbedingt noch mehr von den Nebellanden wissen muss.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Die Nebellande – Feenblut“ hat Michelle Natascha Weber einen starken, bezaubernden und vor allem einen magischen Start einer außergewöhnlichen Buchreihe geschaffen. Diese Welt ist so vielfältig und greifbar, dass man als Leser selber so gerne dort hinreisen möchte. Die wundervollen Charaktere sowie die spannende Umsetzung tun ihr übriges und schon klebt man an den Seiten und möchte nicht mehr auftauchen.
Definitiv ein genialer Auftakt, der mich dazu einlädt unbedingt auch die weiteren Bände zu erleben.

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186 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 105 Rezensionen

liebe, isabelle ronin, du bist mein feuer, wattpad, feuer

Du bist mein Feuer

Isabelle Ronin , Sabine Schilasky
Flexibler Einband: 752 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 09.10.2017
ISBN 9783956497728
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Die Schreibweise der Autorin ist einfach, gefühlvoll und versprüht einen gewissen Charme. Man findet sehr schnell ins Buch hinein, sodass sich die doch recht vielen Seiten auf relativ schnellem Wege weglesen lassen.

Erzählt wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive unserer beiden Hauptcharaktere Veronica und Caleb. Soo erhält der Leser einen sehr schönen und intensiven Einblick in deren Gefühlswelt.

Veronika ist eine starke, kämpferische und durch ihre Kindheit geprägte Persönlichkeit. Sie ist ungern auf andere angewiesen, kämpft sich durch ihr Leben und ist dazu noch sehr vorsichtig. Gerade gegenüber Männern hat sie Respekt und auch nicht das Vertrauen, um sich ihnen ohne Kompromisse hinzugeben. Sie ist sehr schwierig, was aber durchaus interessant sein kann.

Caleb zeigt sich ganz zu Beginn der Geschichte als Macho, welcher sich aber relativ schnell wandelt. Hat er früher an jedem Finger ein neues weibliches Wesen gehabt, ist er nun ruhig geworden und hat sich zusätzlich auf Veronika eingeschossen. Durch einen Zufall kennengelernt, ist sie schon nach kürzester Zeit seine Welt. Insgesamt fand ich sein Wesen ganz interessant, aber relativ schnell wurde er zu einem klebenden Anhängsel. Er sah in Veronika seine Welt, himmelte sie an und übertreibt es leider ab und an extrem in der Geschichte. Es war manches Mal einfach etwas too much.

Die Umsetzung der Geschichte war leider sehr klischeebehaftet, weist gewisse Längen auf und hat mich in manchen Situationen etwas verzweifeln lassen. Die Grundidee ist nicht neu, aber trotz allem ganz schön umgesetzt worden. Wir spielen zusammen mit den Charakteren ein Spiel, bekommen so einige Steine in den Weg gelegt und erhalten doch eine rundherum gut ausgeformte Entwicklung.

Neben unseren Hauptcharakteren spielen auch die Nebencharaktere eine gewisse Rolle, welche auch darauf hinweisen könnten dass eventuell weitere Bänder geplant werden mit neuen und dennoch altbekannten Personen.

Die Nebencharaktere sind größtenteils sehr schön greifbar, erhalten ein Wesen und sind Teil der Geschichte. Sie bringen etwas Leben mit rein und runden das ganze sehr schön ab.

Die Liebesgeschichte ist teilweise etwas einseitig und gerade die Rolle des Mannes ist sehr prägend, manchmal leider auch sehr hechelnd und aufopferungsvoll. Es hat mich teilweise etwas genervt, dass Caleb seiner Angebeteten so hinterläuft. Aber trotz allem konnte mich die Geschichte gut unterhalten, hat mir ein paar schöne Lesestunden beschert und eine süße, wie auch prickelnde Liebesgeschichte gegeben.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Du bist mein Feuer“ hat Isabelle Ronin einen gefühlvollen Liebesroman erschaffen, welche mit greifbaren Charakteren, einer etwas klischeebeladenen Umsetzung aber dennoch auch mit charmanten und spannenden Elementen überzeugt.

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54 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

liebe, feier, maya prudent, romantische geschichte, silvesterparty

Alles, was ich mir wünsche

Ina Taus , Maya Prudent
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 02.11.2017
ISBN 9783646603712
Genre: Liebesromane

Rezension:

Die Schreibweise der beiden Autorinnen ist sehr angenehm zu lesen und man hat zu keiner Zeit das Gefühl, dass nicht alles recht gut aufeinander abgestimmt ist. Es ist eine einfach gehaltene, aber gleichzeitig auch recht gefühlvolle Schreibweise die mir als Leser viel Spaß bereitet hat.

Erzählt wird die Geschichte aus der Sichtweise unserer beiden Hauptprotagonisten Amy und Even, was dafür sorgt das man sich in beide recht gut hineinversetzen kann und ein gutes Rundumbild erhält.

Amy ist eine freundliche, zurückhaltende und herzliche Persönlichkeit. Sie ist so ein bisschen der Sonnenschein in der Clique und versucht Streit entweder aus dem Weg zu gehen oder diesen schnellstmöglich zu beheben, ganz gleich ob sie darin entwickelt ist oder nicht. Ihr Wesen wurde sehr schön dargestellt und man konnte einen recht guten Bezug zu ihr aufbauen, wenn ich auch nicht immer nachvollziehen konnte wieso sie in bestimmten Situationen reagiert hat.

Even ist ein Draufgänger und extremer Macho. Trotz allem wurde er sehr schön dargestellt, sodass man ihn wirklich mögen konnte. Etwas irritiert hat mich nur, dass er sich so schnell gewandelt hat. Hier hat mir gerade zu Beginn ein bisschen der flüssigere Übergang gefehlt. Insgesamt entwickelt er sich aber in eine sehr schöne Richtung, sodass es insgesamt durchaus wieder gepasst hat.

Die Umsetzung der Geschichte war wirklich süß aufgebaut und ich hatte viel Spaß beim Lesen. Dennoch gingen mir einige Dinge, gerade zu Beginn der Geschichte eindeutig zu schnell. Das Even sich mal so eben ändert, nur weil Amy gut aussieht und nett ist fand ich etwas zu extrem. Mir war es ins diesem Sinne nicht ganz rund, die weitere Entwicklung hingegen hat mir wirklich gut gefallen sodass es letztlich in Ordnung war.

Insgesamt finde ich, dass die beiden Autorinnen hier einen sehr süßen Roman erschaffen haben. Man fühlt sich in seine eigene Jugendzeit zurückversetzt, erinnert sich selber an Abmachungen und Träume und kann sich damit sehr schön in die Charaktere hineinversetzen. Auch wenn mich die Umsetzung nicht komplett überzeugen konnte, war es eine schöne Geschichte die ein paar romantische Lesestunden verspricht.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Alles, was ich mir wünsche“ haben Ina Taus und Maya Prudent eine süße und gefühlvolle Liebesgeschichte ins Leben gerufen. Neben greifbaren Charakteren, warten sie auch mit einer für mich zwar nicht ganz runden aber letztlich durchaus ansprechenden Umsetzung auf. Für ein paar schöne Lesestunden vor dem Kamin lohnt es sich auf alle Fälle mal zuzugreifen. :)

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fantasy, andreas dutter, magie, liebe, camp

Camp der drei Gaben - Juwelenglanz

Andreas Dutter
E-Buch Text: 305 Seiten
Erschienen bei Impress, 05.10.2017
ISBN 9783646603637
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der Schreibstil des Autors ist angenehm, flüssig zu lesen und harmonisch spritzig. Er schafft es, dass die Seiten nur so dahinfliegen und man relativ schnell voranschreiten kann.

Tatsächlich habe ich das Buch dennoch zunächst abgebrochen gehabt, weil ich nicht so richtig damit zurechtgekommen bin. Beim zweiten Anlauf lief es besser, wenn auch nicht komplett perfekt. Trotz des locker-leichten Stils hatte ich meine Schwierigkeiten einzusteigen und wirklich richtig an der Geschichte teilzunehmen.

Erzählt wird die Geschichte aus der Sichtweise unserer Hauptprotagonistin Fleur, sodass man vor allem sie wahrnehmen kann.

Fleur ist eine aufgeweckte, offene und sehr schlagfertige Persönlichkeit. Sie lässt sich nicht so einfach etwas sagen und fragt bei unbekannten Sachen ohne Scheu nach. Ihre Art und Weise war erfrischend und hat mir ganz gut gefallen. Sie hat es geschafft, dass man als Leser wirklich Freude daran hat ihre Eingewöhnung im Camp und die Entwicklung ihrer Gabe zu entdecken. Etwas schade fand ich, dass sie trotz ihres sehr ehrgeizigem Charakters mir oftmals das Gefühl bzw. ihr Kampfgeist gefehlt hat. Sie hat meistens alles hingenommen und sich diesbezüglich nicht allzu oft aufgelehnt oder um eine Erklärung gekämpft.

Alle weiteren auftauchenden Charaktere haben durchaus auch diese Ausstrahlung, welche den Leser dazu bringt die einzelnen gerne zu mögen. Jeder hat so seine Macken erhalten, welche liebevoll und nachvollziehbar aufgezeigt wurden.

Die Umsetzung der Geschichte entspricht ein bisschen einem Internat, wobei es sich hier natürlich um ein Camp und daher alles etwas naturverbundener ist.

Wir erleben gemeinsam mit Fleur ihre erste Zeit im Camp und bekommen Antworten auf für mich als Leser interessante Fragen nur sehr langsam und schleifend, was ich manches Mal wirklich schwierig fand. Hier hätte mir eine energischere Fleur besser gefallen.

Die eingebaute Liebesgeschichte, die ab der Hälfte den größten Part der Geschichte einnimmt ist sehr schön und gefühlvoll umgesetzt. Auch die eingebauten Kämpfe konnte man mit Spannung mitverfolgen und hatte durchaus seine Lesefreude dabei.

Insgesamt muss ich sagen, dass es eine recht schöne Geschichte ist die durchdacht und stimmig rüberkommt. Dennoch konnte sie mich leider nicht vollends abholen, was durchaus mit der Schreibweise und der Umsetzung zutun hat. Dennoch würde ich sagen, dass dieses Buch wohl einige Liebhaber finden dürfte.

Mein Fazit:

Mit „Camp der drei Gaben – Juwelenglanz“ hat Andreas Dutter eine fantasievolle und gefühlvolle Geschichte umgesetzt, welche mich zwar leider nicht vollkommen überzeugen konnte aber bestimmt einige Leser mit Witz und Charme ans Buch fesseln wird.

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fantasy, königreich, liebe, amy tintera, 5 sterne

Die Legende der vier Königreiche - Ungekrönt

Amy Tintera , Milena Schilasky
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 09.10.2017
ISBN 9783959671316
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Schreibweise der Autorin bzw. auch der Übersetzerin ist in diesem Buch fesselnd, sehr schnell und flüssig zu lesen als auch bildgewaltig und berührend.

Erzählt wird die Geschichte von einem Erzähler, wobei er letztlich auf verschiedene Charakterperspektiven eingeht, darunter Cas und Em. Eine sehr schöne Situation, da man so beide Seiten ganz schön einschätzen kann.

Emelina ist eine starke, gezeichnete und derzeit unglaublich wütende Persönlichkeit. Gerade zu Beginn des Buches wirkt sie grausam, unberechenbar und vor allem unglaublich stark. Sie hat definitiv Respekt eingeflößt, wenn sie auch gleichzeitig eine weiche und gefühlvolle Seite gegenüber ihrer besten Freunde zeigt. Sehr schön empfand ich ihre Entwicklung in der Geschichte. Sie hat gekämpft, Gefühle zugelassen und trotz ihres vereisten Herzens auch nachgedacht und andere Sichtweisen wahrgenommen. Sie steht hinter sich und ihrer Meinung und dennoch hat sie auch Cas angehört, wenn sie ihn auch zu Anfang abgestempelt hat war sie offen für seine Sicht der Dinge.

Cas ist ein gefühlsbetonter, ruhiger und nur bedingt starker Charaktere. Er kann mit dem Schwert umgehen, aber Folter und Tod sind für ihn nicht wirklich an der Tagesordnung. Er ist in dieser Beziehung noch sehr naiv und schwächlich. Er hat sich tatsächlich in seiner Rolle als Prinz etwas gehen lassen, sodass ihm einige grundliegende Details fehlen. Trotz allem hat er mich total berühren können. Seine süße naive Art konnte mich überzeugen, gerade wenn er dann langsam lernt worauf er alles achten muss. Es war schön zu sehen, dass nicht immer jeder Charakter stark und vollkommen vorbereitet auf jede Situation sein muss. Erfrischend und in Bezug auf die Naivität von Cas in Form der Königsnachfolge hatte ich tatsächlich innerhalb des Buches das Gefühl dass hierbei auch noch andere Fäden gesponnen wurden. Es hatte seine Gründe, warum er nicht so ausgebildet wurde, wie es hätte sein sollen.

Die Umsetzung der Geschichte fand ich persönlich total klasse und super spannend und überraschungsreif umgesetzt. Ein bisschen erinnert diese Geschichte an „Die Rote Königin“, wobei es trotz allem auch wieder eine eigene Geschichte ist. Wir begeben uns mit Em auf eine gefährliche Reise, welche nicht nur ihren Tod bedeuten sondern auch ihre Seele zerstören kann. Gibt es wirklich eine gute und eine böse Seite, oder hat jede Seite ihre positiven wie negativen Dinge. Gemeinsam mit den Charkateren wird dies ergründet und teilweise auch aufgelöst, nämlich das es mehr Grau gibt als man anfangs denkt.

Auch in diesem Buch gibt es einige Charaktere welche Fähigkeiten besitzen. Sie können per Gedanken die unterschiedlichsten Dinge tun und Menschen damit schaden, wie auch helfen.

Die Autorin versteht es die Brutalität und Grausamkeit des Buches, mit etwas zartem und liebevollen zu verbinden. Auf der einen Seite haben wir den harten Kampf der einzelnen Königreiche, bei welchem vorwiegend die Ruiden die Verluste tragen müssen. Man erfährt in diesem Buch Folter, Tod und Angst und dennoch ist es noch so lesbar, dass es nicht nur schockiert. Und auf der anderen Seite haben wir eine Liebe die nicht sein darf und dennoch ganz langsam und zart erblüht. Beides Verbunden gibt ein tolles Gemisch, welches den Leser fesselt gerade weil auch die Liebe nicht als Hauptpunkt der Geschichte angesehen wird. Sie ist ein Zusatz, der das Herz berührt und die Charaktere noch liebenswürdiger ausschauen lässt.

Ich war bei jedem verstorbenen Charakter betroffen, habe gemeinsam mit Em, Cas und anderen mitgelitten und dennoch war ich so an die Geschichte gefesselt dass ich durch den Sog mitgezogen wurde.

Es gibt in diesem Buch ruhige wie auch spannende und aufwühlende Situationen, welche mich stets an der Stange gehalten haben. Hier wurde eine Geschichte geschaffen, die nicht komplett neu ist und dennoch schön umgesetz wurde. Ich hatte großen Spaß beim Lesen und freue mich schon unheimlich auf den zweiten Band der Reihe.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Die Legende der vier Königreiche – Ungekrönt“ hat Amy Tintera einen düsteren, spannenden und mitreisenden Reihenauftakt geschaffen, der mich vollkommen überzeugen konnte. Die Umsetzung ist durchweg fesselnd, die Charaktere stark ausgeprägt und greifbar und der Weltenaufbau nicht komplett neu und dennoch bildhaft aufgezeigt

Mich konnte die Autorin begeistern und ich bin so gespannt darauf, wie es mit den Königreichen und natürlich der zarten Liebe weitergehen wird.

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