Ruf_der_Buechers Bibliothek

98 Bücher, 20 Rezensionen

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22 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 16 Rezensionen

kinderbuch, hamster, schule, 6. klasse, hamste

Hamstersaurus Rex

Tom O'Donnell , Bettina Münch , Tim Miller
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Ars Edition, 18.09.2017
ISBN 9783845819877
Genre: Kinderbuch

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(43)

55 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 40 Rezensionen

liliane susewind, kinderbuch, afrika, tanya stewner, tiere

Liliane Susewind – Giraffen übersieht man nicht

Tanya Stewner , Eva Schöffmann-Davidov
Fester Einband: 272 Seiten
Erschienen bei FISCHER KJB, 21.09.2017
ISBN 9783737340021
Genre: Kinderbuch

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151 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

musik, norwegen, segeln, familiengeschichte, geheimnis

Die Sturmschwester

Lucinda Riley , Sonja Hauser
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 10.04.2017
ISBN 9783442486243
Genre: Romane

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(279)

550 Bibliotheken, 24 Leser, 1 Gruppe, 64 Rezensionen

dystopie, dave eggers, internet, social media, überwachung

Der Circle

Dave Eggers , ,
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 08.10.2015
ISBN 9783462048544
Genre: Romane

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47 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 38 Rezensionen

istanbul, türkei, geschichte, krimi, hass

Die Gärten von Istanbul

Ahmet Ümit , Sabine Adatepe
Flexibler Einband: 592 Seiten
Erschienen bei btb, 11.09.2017
ISBN 9783442715138
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Klappentext:
Istanbul, die unbezähmbare Stadt zwischen zwei Kontinenten. Ein magischer Ort, wo Geschichte geschrieben wurde und sich noch heute unzählige Geschichten ineinander verweben. Kaum einer kennt ihn so gut wie Nevzat, Oberinspektor des Morddezernats. Und kaum einer leidet an ihm wie er, dessen Frau und Tochter dort Opfer eines Verbrechens wurden. Und doch wird er hinzugezogen, als an der Atatürk-Statue eine Leiche gefunden wird. Das Opfer, Professor für Kunstgeschichte, war anerkannt in Istanbuls intellektuellen Kreisen. Ebenso wie seine Exfrau Leyla, Museumsdirektorin im legendären Topkap1 Palast. Kurz darauf wird eine zweite Leiche gefunden. Wieder an einem von Istanbuls Wahrzeichen. Und die Serie reißt nicht ab. Sieben Leichen an sieben historischen Stätten und nur ein einziger Faden scheint die Fälle miteinander zu verbinden: die jahrtausendealte Geschichte einer der
geheimnisvollsten und faszinierendsten Städte der Welt …


Nach diesem Klappentext war ich - als totaler Dan Brown-Fan - sehr neugierig auf das Buch und war gespannt darauf, ob Ahmet Ümit mich genauso mitreißen würde. Im Großen und Ganzen kann ich sagen: Ja, konnte er!


Wir begleiten den Protagonisten Hauptkommissar Nevzat auf der Suche nach den Mördern der sieben Leichen. Nevzat war mir direkt sympathisch. Als Leser bekommt man einen genauen Einblick in seine Vorlieben, Hobbys und vor allem in seine , nicht ganz einfache, Vergangenheit. Auch die anderen Charaktere wurden sehr gut dargestellt und herausgearbeitet: Die beiden Kommissare, die für Nevzat arbeiten, sind sehr individuell und nicht immer ganz einfach und doch habe ich sie sofort in mein Herz geschlossen.


Der Schreibstil gefällt mir ebenfalls sehr gut, da sich das Buch flüssig und angenehm lesen ließ. So hatte ich das seitenstarke Buch relativ schnell durch. Anfangs haben mich die langen Überschriften noch genervt, aber irgendwann hatte ich mich daran gewöhnt, wobei mir kurze, prägnante Schlüsselwörter als Kapitelüberschriften generell besser gefallen und oft meine Neugierde mehr wecken können. Besonders gut hingegen haben mir die Einleitungen über den jeweiligen Kaiser vor jedem Mord gefallen und konnten mein geschichtliches Interesse wecken, sodass ich oft etwas genauer recherchiert habe. Generell ist dieses Buch wahnsinnig gut recherchiert und ich habe unglaublich viel Neues über die Geschichte Istanbuls, die Bevölkerung, Speisen, Kaiser und vor allem Gebäude gelernt. Falls ich mal nach Istanbul reisen sollte, würde ich die sieben genannten Orte also auf jeden Fall besuchen.


Kritik: Ich hatte wirklich Spaß beim Lesen und fand es sehr schön, dass wir so viel über die Charaktere erfahren haben, aber zwischendurch hatte ich das Gefühl, dass die Morde, also das eigentliche Hauptthema, untergehen. Der erste Mord war noch etwas Besonderes und dann kam es mir so vor, als ob man sich damit abgefunden hätte, dass der nächste Mord eh kommt und nur drauf wartet und dann, joa, dann war halt eine weitere Leiche da. Das hat leider auch teilweise die Spannung abgemildert. Die Ausführung der Morde ist ja sehr speziell und das hätte meiner Meinung nach spektakulärer dargestellt werden können. Interessiert hätte mich auch, wie die Bevölkerung die Morde aufgenommen hat und wie die Medien damit umgegangen sind. Schwer zu sagen, was gefehlt hat, aber das gewisse Etwas, was die Spannung kontinuierlich


aufrecht erhält, hat mir einfach manchmal gefehlt.
Absolut grandios fand ich wiederum das Ende! Die letzten 50 Seiten habe ich verschlungen und hätte am liebsten Passagen übersprungen, um zu wissen wie es ausgeht. Damit hätte ich niemals gerechnet, nie im Leben wäre ich auf diese Auflösung gekommen, das Ende hat mich einfach total überrascht und das ist es, was ein gutes Buch für mich ausmacht: Es muss mich umhauen und es schaffen mich auf einen Holzweg zu führen, ohne, dass ich es merke.


Insgesamt gebe ich dem Buch gute 4 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

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21 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

studium, schule, lehre, motivation, zeitmanagement

Golden Rules

Martin Krengel
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Eazybookz, 01.10.2016
ISBN 9783941193444
Genre: Sachbücher

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35 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

freundschaft, schokolade, fidschi, neuanfang, frauen

Zartbitter ist das Glück

Anne Østby , Gabriele Haefs
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Wunderraum, 28.08.2017
ISBN 9783336547913
Genre: Romane

Rezension:


Vor Kurzem hat Kat bei einem Bootsunfall ihren Mann Niklas verloren. Nach vielen Jahren des Reisens hatten die beiden Weltenbummler aus Norwegen eine Kakaoplantage auf den Fidschiinseln auserkoren, um dort Wurzeln zu schlagen. Nun steht Kat allein da, doch so schnell ist sie nicht bereit, den Traum vom Leben im Paradies aufzugeben. Voller Tatendrang schreibt sie an vier Schulfreundinnen und lädt sie ein, dem kalten Norwegen den Rücken zu kehren und mit ihr auf Fidschi einen Neuanfang zu wagen. Gemeinsam starten sie ein abenteuerliches Vorhaben: Sie wollen nicht nur Kakao anbauen, sondern auch Schokolade herstellen. Wird es den fünf Freundinnen jenseits der fünfzig gelingen, in der Südsee zu einem harmonischen Miteinander und einem glücklicheren Leben zu finden?


In diesem Roman begleiten wir die 5 Freundinnen auf einer Reise  nach Fidschi und auf der Suche nach sich selbst. Jede der fünf Frauen lernen wir sehr gut kennen, auch wenn ich sehr sehr gerne noch mehr über Kats Vergangenheit erfahren hätte. Besonders spannend fand ich die Entwicklung von Ingrid und ihre Kapitel habe ich immer verschlungen. Ein besonderes Highlight waren für mich die Kapitel von Ateca, die immer mal wieder ihren Gedanken als Einheimische freien Lauf gelassen hat. Durch sie bekommt man als Leser viele Werte und Traditionen der Fidschis vermittelt. Besonders diese komplett andere Denkweise dort hat mich fasziniert und ich habe viel über die Menschen dort und deren Leben erfahren.


Das Buch ist in mehrere Kapitel unterteilt und jede Freundin erzählt die Geschichte und ihre Gefühle mal aus der Ich-Perspektive. Auch der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und ich konnte das Buch schnell und flüssig lesen. Dies ist das erste Buch, was ich aus diesem neuen Verlag, dem Wunderraum-Verlag, gelesen habe und es wird definitiv nicht das Letzte sein. Selten habe ich ein so liebevoll gestaltetes Buch gesehen. Der Buchrücken ist mit Stoff (Halbleinen) überzogen und selbst das beschriftete Stoffleseband sieht wunderschön aus. Die Farben und kleinen Illustrationen sehen toll aus und im hinteren Teil des Buches befindet sich noch eine kleine Karte von den Fidschi-Inseln sowie Worterläuterungen zu fidschianischen Wörtern.


Etwas, das die Autorin Anne Ostby wunderbar kann, ist die Atmosphäre auf den Fidschi-Inseln niederzuschreiben. Ich konnte mir alles sehr gut vorstellen und hatte zwischenzeitlich das Gefühl direkt vor Ort zu sein.
Ganz besonders gut gefallen hat mir die Entwicklung der Freundinnen und, dass wir sie auf ihrer Suche nach sich selbst begleiten durften. Das Buch hat mich oft zum Nachdenken angeregt und konnte mir viel mitgeben. Man denkt mehr über sein Leben nach und ist mit dem, was man hat, zufriedener, nachdem man dieses Buch gelesen hat. Zudem hat mich Kats und Mayas Schicksal sehr bewegt,


Kritik: Leider hatte dieses Buch für mich zu viele Längen: Anfangs war ich gespannt darauf mehr über die Charaktere und das Leben in Fidschi zu erfahren, aber für mich ging die Geschichte einfach nicht voran. Erst als ich mich durch die ersten150 Seiten (schätzungsweise) gekämpft hatte, zog mich das Buch in seinen Bann und fesselte mich bis zum Ende. Sicher, in dem Buch passiert nicht extrem viel an Handlung, aber ab einem bestimmten Punkt passiert sehr viel im Inneren der Charaktere und das fand ich spannend. Daher kann ich dem Buch nur knappe 4 Sterne geben.


Ich habe die fünf Freundinnen sehr gerne auf ihrer Reise begleitet und habe mich gefreut so viele neue Dinge über eine andere Kultur und andere Traditionen zu lernen. Auch emotional konnte mich dieses Buch erreichen. Da es leider ein paar Längen zu Anfang hatte und ich mit Startschwierigkeiten kämpfen musste, gebe ich dem Buch "nur" knappe 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

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(135)

310 Bibliotheken, 12 Leser, 0 Gruppen, 38 Rezensionen

england, london, roman, liebe, familie

Die Schattenschwester

Lucinda Riley , Sonja Hauser
Fester Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 14.11.2016
ISBN 9783442313969
Genre: Romane

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105 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 80 Rezensionen

spanischer bürgerkrieg, spanien, spionage, bürgerkrieg, franco

Der Preis, den man zahlt

Arturo Pérez-Reverte , Petra Zickmann
Fester Einband: 295 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 10.09.2017
ISBN 9783458177197
Genre: Historische Romane

Rezension:


Klappentext:
Werden Loyalität und Liebe das letzte Wort haben? Oder Verrat und Gewalt? Der virtuose Geschichtenerzähler Arturo Pérez-Reverte hat einen packenden Spionageroman geschrieben und entführt uns in eine zwielichtige Welt, in der jeder seinen Preis zu zahlen hat…
Der Spion Lorenzo Falcó ist charismatisch, mit allen Wässerchen gewaschen und steht vor der waghalsigsten Mission seines Lebens. Es ist das turbulente Jahr 1936, und er hat den Auftrag erhalten, im südspanischen Alicante einen hochrangigen politischen Gefangenen zu befreien und vor dem sicheren Tod zu retten, eine kriegsentscheidende Aktion. Falcó hat drei Mitstreiter, darunter die undurchsichtige Eva Rengel. Man ist sich nie zuvor begegnet, muss sich aber absolut aufeinander verlassen können. Und während sie sich immer weiter in eine scheinbar bodenlose Situation aus Grausamkeit und Täuschung verstricken, kommen Falcó und Eva sich nahe. Gefährlich nahe, denn schon sehr bald wird deutlich, dass alle Beteiligten ein Doppelspiel betreiben.


In diesem historischen Roman begleiten wir vor allem den Protagonisten Lorenzo Falco, der den Auftrag hat in Spanien einen wichtige Falangisten aus dem Gefängnis zu befreien. In dieser Zeit des spanischen Bürgerkriegs muss Falco immer auf der Hut sein und kann nicht jedem trauen. Das Buch ist sehr gut recherchiert und ich habe einen sehr guten Einblick in das Leben in dieser Zeit erhalten. Es gibt sehr viele Wendungen, die ich nicht erwartet habe und so ließ die Spannung nie nach. Auch über die politische Lage erfährt man als Leser viel und ein gewisses Grundwissen/ Vorwissen ist zwar von Vorteil, aber nicht unbedingt erforderlich. Ich habe nebenbei ein paar Sachen zusätzlich im Internet nachgeguckt und konnte der Geschichte somit gut folgen und dabei viel für mich lernen.


Die Protagonisten fand ich alle sehr interessant, jedoch hätte ich mir gewünscht, dass sie ein bisschen besser ausgearbeitet gewesen wären. Zu gerne hätte ich noch mehr über Evas Vergangenheit erfahren oder gelesen wie Falco zu dem Menschen geworden ist, der er nun ist und welche Gefühle er am Ende hatte.
Arturo Perez-Reverte hat einen einfach wunderbaren Schreibstil, der sehr besonders und angenehm ist. Das Buch ließ sich flüssig lesen und ich werde mir sicherlich noch weitere Bücher des Autors angucken.


Das Ende hat zu dem Rest des Buches gepasst und jedes andere Ende wäre unglaubwürdig gewesen, auch wenn man sich als Leser im ersten Moment vielleicht ein anderes Ende erhofft hatte.


Insgesamt habe ich dieses Buch sehr gerne und schnell gelesen, da mich die Geschichte direkt in ihren Bann gezogen hat und überzeugen konnte. Der Autor hat ein Talent dafür sowohl schöne als auch schreckliche Szenen bildhaft zu beschreiben, sodass ich das Gefühl hatte bei der Mission mit dabei zu sein und jeden Schritt Falcos selber zu gehen. Ich habe mit ihm gelitten und gelacht und ab und zu über seinen oder Evas Humor gelacht.


Eine fesselnde Geschichte in der Zeit des spanischen Bürgerkriegs, die ich jedem empfehlen kann und mit 4 Sternen bewerte.

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44 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

liebe, plus size für die liebe, enge, neubeginn, spirituelle reise

Plus Size für die Liebe

Kari Lessír
Flexibler Einband: 344 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 01.06.2017
ISBN 9783743111431
Genre: Liebesromane

Rezension:


Klappentext:
Männer stehen nicht auf Frauen mit ordentlich Kurven. Und sie verlieben sich erst recht nicht in sie! Das denkt zumindest Mia, die nicht nur mit ihrem Körpergewicht hadert. Dass ausgerechnet sie als Sportmuffel einen Job in einem Fitnessstudio bekommt und ihr Chef Daniel, ein durchtrainierter Frauentraum, Interesse an ihr zu haben scheint, passt überhaupt nicht in ihr Weltbild. Wäre da nur nicht dieses Kribbeln, sobald Daniel sie aus graublauen Augen ansieht. Gerade als Mia sich auf ihn einlassen möchte, entdeckt sie ein Foto: das Bild einer strahlend schönen Frau mit einem Jungen, der Daniel verdammt ähnlich sieht. Ist er verheiratet und spielt nur mit ihr? Frustriert tritt Mia den Rückzug an und vergräbt sich zu Hause auf der Couch. Von Männern hat sie endgültig die Nase voll. Doch plötzlich ist da diese Stimme in ihrem Kopf, die behauptet, ein Engel zu sein. Ihr persönlicher Engel, der ihr Herz wieder zum Klingen bringen möchte. Doch Mia setzt alles daran, genau das zu verhindern. Sich zu verlieben tut nur weh und darauf kann sie verzichten. Wird es dennoch ein Happy End für die Liebe geben? »Plus Size für die Liebe« ist der dritte Teil der spirituellen Seelenreise-Reihe, in der es um das Suchen und Finden der wahren Liebe geht. Mit Mia steht diesmal eine Frau im Mittelpunkt, die sich selbst zwischen Diät und überflüssigen Pfunden aus den Augen verloren hat. Ihren Lernprozess auf dem Weg zum Glück schildert Kari Lessír gewohnt tiefgründig und berührend. Und so spüren wir ganz deutlich die tiefe innere Zufriedenheit, die uns erfüllt, wenn wir unseren weiblichen, nicht immer perfekten Körper annehmen und in voller Lebenslust zu uns selbst stehen.


In diesem 3. Band begleiten wir Mia auf der Suche nach sich selbst und Christiane, Mias bester Freundin, die ihr dabei hilft.
Ich habe diesen Band gelesen ohne die zwei vorherigen Bücher zu kennen und konnte der Geschichte trotzdem sehr gut folgen. Aber ich empfehle auf jeden Fall alle drei Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen, weil man so sicherlich ein besseren Einblick in die charakterliche Entwicklung der Protagonisten hat, weshalb ich mir nun auch die beiden anderen Bücher zulegen werden, um die Seelenreise von vorne mitzuerleben.
Diese Geschichte ist eine ganz Besondere. Denn die Autorin Kari Lessir hat eine tolle Liebesgeschichte erschaffen, in der sie gekonnt wichtige Thematiken und vor allem spirituelle Elemente eingebaut hat. Ich selber habe mich mit solch spirituellen Themen vorher noch nicht wirklich beschäftigt und bin auch Niemand, der zu 100% davon überzeugt ist, aber die Vorstellung, dass jemand über einen wacht, finde ich sehr schön. Und dies wird hier einfach toll und überhaupt nicht kitschig und so klischeehaft, wie man es sonst gewohnt ist, dargestellt.


Zuerst war ich skeptisch, ob dieses Buch mit spirituellen Elementen das Richtige für mich ist, weil ich kein Fan von kitschigen Engelgeschichten bin, aber ein Satz der Autorin konnte mich zu Schmunzeln bringen und gleichzeitig überzeugen :


"Insgesamt basieren die Bücher auf der Grundannahme, dass wir Menschen mit Engeln verbunden sind, die uns – wenn wir sie darum bitten – auf unserem Weg führen und unterstützen. Entsprechend sind die Engel in meinen Büchern KEINE geflügelten Fantasy-Wesen mit sexy Männerkörpern, sondern geistige Wesen, die sich in das Leben der Protagonisten einmischen und dabei gehörig Staub aufwirbeln. "



Die Protagonistin Mia ist mir direkt ans Herz gewachsen. Sie ist eine Frau der Prinzipien, denen sie bislang immer treu geblieben ist, aber wird sie mit ihren ganzen Prinzipien und Verboten vor sich selbst auch glücklich? Ich habe ihren Mut bewundert, habe mit ihr mitgefühlt und gelacht . Im Gegensatz zu ihr handelt Christiane eher nach ihren Gefühlen und ihrer inneren Stimme (bzw. der Stimme ihres Engels), denn sie hat eine ganz besondere Gabe. Auch die anderen Figuren konnte ich mir bildhaft vorstellen.


Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, was zusätzlich Spannung aufgebaut hat und mir persönlich sehr gut gefallen hat. Den Schreibstil mochte ich ebenfalls sehr gerne, denn das Buch lässt sich flüssig und gut lesen. Und das Cover sieht in echt tatsächlich noch schöner aus, als auf dem Bildschirm meines Laptops.


Der Roman lässt seine Leser viele verschiedene Gefühlszustände durchleben: Mal war ich sehr bedrückt, dann wiederum habe ich das nächste Kapitel mit einem Lächeln auf den Lippen gelesen. Auch an Ironie und Humor mangelt es dem Buch nicht, sodass ich mehrmals Schmunzeln und Lachen musste. Aber auch- und das ist für mich am Wichtigsten- hat mich das Buch zum Nachdenken angeregt. Vor allem der Epilog und das Nachwort haben mir sehr gut gefallen und ich finde es schön, dass die Autorin eins der Themen im Nachwort nochmal erläutert und ihre eigenen Erfahrungen mit den Lesern teilt.


Insgesamt gebe ich dem Buch gute 4 Sterne und bin schon auf die zwei vorherigen Bände gespannt!
Ich empfehle dieses Buch  Jedem, der eine Liebesgeschichte mit viel Tiefgang lesen möchte und auch bereit ist, sich voll und ganz auf dieses besondere Buch einzulassen.



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54 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

liebe, grüne fee, briefroman, drogen, alkohol

Briefe an die grüne Fee

Salih Jamal
Flexibler Einband: 260 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 12.06.2017
ISBN 9783744832809
Genre: Romane

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84 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 49 Rezensionen

moskau, gentleman, hausarrest, hotel, freundschaft

Ein Gentleman in Moskau

Amor Towles , Susanne Höbel
Fester Einband: 560 Seiten
Erschienen bei List Verlag, 08.09.2017
ISBN 9783471351468
Genre: Romane

Rezension:


Klappentext:
Moskau, 1922. Der genussfreudige Lebemann Graf Rostov wird verhaftet und zu lebenslangem Hausarrest verurteilt, ausgerechnet im Hotel Metropol, dem ersten Haus am Platz. Er muss alle bisher genossenen Privilegien aufgeben und eine Arbeit als Hilfskellner annehmen. Rostov mit seinen 30 Jahren ist ein äußerst liebenswürdiger, immer optimistischer Gentleman. Trotz seiner eingeschränkten Umstände lebt er ganz seine Überzeugung, dass selbst kleine gute Taten einer chaotischen Welt Sinn verleihen. Aber ihm bleibt nur der Blick aus dem Fenster, während draußen Russland stürmische Dekaden durchlebt. Seine Stunde kommt, als eine alte Freundin ihm ihre kleine Tochter anvertraut. Das Kind ändert Rostovs Leben von Grund auf. Für das Mädchen und sein Leben wächst der Graf über sich hinaus.


In diesem historischen Roman, der 1922-1954 in Moskau spielt, begleiten wir den Grafen, Alexander Rostov, sowie viele andere Menschen, die er kennenlernt und in seinem Leben eine große Rolle spielen. So schafft die kleine Sofia es, den Lebenswillen des Grafen wieder komplett zu wecken und und sein Leben auf den Kopf zu stellen. Der Protagonist ist mir sofort ans Herz gewachsen und schon bald wurde ich als Leser ganz nebenbei aufgeklärt, was einen richtigen Gentlemen ausmacht. Auch die anderen Charaktere mochte ich sehr gerne und wurden so gut beschrieben, dass ich ihr Aussehen und ihre Charaktereigenschaften schon bald verinnerlicht hatte.


Dies war mein erster historischer Roman, der in Russland gespielt hat und ich habe viel über dieses Land gelernt. Nur zu gut konnte ich die politische Entwicklung mit verfolgen und die Gewohnheiten und Sitten der Kultur kennenlernen. Auch schön fand ich, dass die Dichtung thematisiert wurde und immer wieder passende Stellen aus bekannten Werken zitiert wurden. Ich habe mir wirklich viele Textstellen aus diesem Roman herausgeschrieben, die ich besonders schön fand.


Zum Schreibstil.. dieses Buch lebt von diesem Schreibstil. Es passiert nicht sehr viel, oft werden Situationen seitenlang beschrieben und detailliert wiedergegeben, aber durch diesen - einfach wunderbaren - Schreibstil wirkt alles lebhaft und echt. Nach einiger Zeit wusste ich genau wo sich was im Hotel Metropol befindet und hatte das Gefühl selber dort zu wohnen. Amor Towles schafft es diese Geschichte auf wunderbare Art und Weise zu erzählen und erklärt den Lesern in kursiv gedruckten Absätzen ab und zu die politische Lage oder Fremdwörter, ohne, dass das Buch an einer Stelle "trocken und langweilig" erscheint. Einfach ist der Schreibstil gewiss nicht und ich musste mich am Anfang an die z.T. langen und anspruchsvollen Sätze gewöhnen, aber nach einer Weile war ich in der Geschichte gefangen und konnte das Buch kaum weglegen.


Mit dem Ende hatte ich gar nicht mehr gerechnet, aber es ist wirklich ein gelungener Abschluss und rundet die Geschichte sehr schön ab.
Es ist ein Buch über Hoffnung, Verlust, Schmerz und Liebe und ich kann es auf jeden Fall weiterempfehlen. Für alle, die sich für Russland interessieren und historische Romane mögen, ist dies eine tolle Lektüre, als Einsteiger in dieses Genre würde ich aber vielleicht mit einem anderen historischen Roman beginnen- denn durch den Schreibstil und die Dicke des Buches, lässt sich dieser Roman nicht unbedingt schnell weg lesen. Mir hat diese Geschichte sehr gut gefallen und den Grafen werde ich wohl nicht so schnell vergessen. Ich persönlich habe viel aus diesem Buch gelernt ( natürlich viel über Russland, aber auch viel über die Menschen und die Sichtweisen und Sitten aus verschiedenen Ländern) und konnte mir für mich selber etwas mitnehmen.



Trotz Anfangsschwierigkeiten gehört dieser Roman nun zu meinen besonderen und einzigartigen Büchern, die ich nicht so schnell vergessen werde und vergebe gute 4 Sterne.

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8 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

historischer roman

Die Tuchvilla

Anne Jacobs , Anna Thalbach
Sonstiges Audio-Format
Erschienen bei Random House Audio, 19.06.2017
ISBN 9783837140330
Genre: Historische Romane

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15 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

norditalien, mp3-hörbuch, thriller

Der Nebelmann

Donato Carrisi , Karin Diemerling , Uve Teschner
Audio CD
Erschienen bei Der Audio Verlag, 04.08.2017
ISBN 9783742402486
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Klappentext: In einer eisigen Winternacht irrt der Star-Ermittler Vogel mit blutverschmiertem Hemd durch die Wälder am Rand eines Bergdorfs. Er war vor Wochen angereist, um den Fall eines vermissten Mädchens zu klären. Bereits dreißig Jahre zuvor waren hier unter ungeklärten Umständen Kinder verschwunden. Im Dorf glaubt man schnell, dass der Mörder, »Nebelmann« genannt, zurückgekommen ist. Vogel gibt an, einen Unfall gehabt zu haben, doch das Blut an seinem Hemd stammt nicht von ihm. Als ein Psychiater gerufen wird, um ihn zu befragen, beginnt Vogel zu erzählen. Sein Bericht ist ungeheuerlich… Ungekürzte Lesung mit Uve Teschner 1 mp3-CD | ca. 9 h


Der Nebelmann wird von dem Sprecher Uve Teschner vertont, dessen Betonung und Stimme mir sehr gut gefallen haben und gut zu den verschiedenen Figuren passen. Ich habe das Hörbuch gerne nebenbei gehört und empfand die Stimme als sehr angenehm und ruhig- genau das Richtige für den Sonderermittler Vogel und den undurchschaubaren Lehrer.


Das Buch beginnt direkt mit einer Szene der Auflösung des Falls. Dadurch wird zu Anfang ordentlich Spannung aufgebaut ohne etwas Wichtiges zu verraten. Und als Anna-Lou dann verschwindet und die ersten Indizien für den Verdacht einer Entführung fallen, hatte mich die Geschichte gefesselt. Doch in der Mitte flachte der Spannungsbogen leider wieder ab und ich fand es teilweise sogar etwas langweilig.
Der Schluss wiederum hat mir sehr gut gefallen und niemals hätte ich mit diesem Ende gerechnet, sodass ich mir das letzte Kapitel zweimal angehört habe, weil ich so überrascht war.
Die Idee, der Anfang und das Ende waren wirklich gut und spannend, aber der Mittelteil konnte mich nicht in seinen Bann ziehen und überzeugen.


Gestört hat mich manchmal, dass es nur eine CD war und ich sehr viel Zeit zum Spulen verbracht habe, aber zum Glück gibt eine Unterteilung in Kapitel, sodass ich keine Probleme hatte, die Stelle wiederzufinden.


Insgesamt fand ich den Thriller "ganz nett", aber überzeugen konnte er mich nicht und ich würde ihn auch nicht unbedingt weiterempfehlen. Ich vergebe 3 Sterne.



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(20)

26 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

verwirrend, englisch, selbstmor, tochter, hörbuch

Into the Water

Paula Hawkins
Audio CD
Erschienen bei Audiobooks, 02.05.2017
ISBN 9781786140906
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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49 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 39 Rezensionen

mittelalter, werwolf, wölfe, burg, fantasy

Blut schreit nach Blut

Aikaterini Maria Schlösser
Flexibler Einband: 344 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 24.07.2017
ISBN 9783743187450
Genre: Fantasy

Rezension:


Klappentext:
Schwarzwald, Herzogtum Alamannien, 1272 Luna, die Tochter des Burgherrn, beobachtet seit ihrer Kindheit ein Sternenpaar im Waldschatten. Doch sie wagt es nicht, seinem Ruf zu folgen, auch wenn er immer stärker wird. Im Nebel wird die Schwarzburg angegriffen. Als einziges gelingt Luna die Flucht. Ihre Verletzung zwingt sie auf den Waldboden. Zwischen den Stämmen erscheint ihr Lichterpaar. Doch es sind keine Sterne. Augen haben sie beobachtet. Starren sie an.


Dieser Klappentext hat mich sehr neugierig gemacht und ich war gespannt, ob mich dieses Buch überzeugen kann, da ich zwar gerne historische Romane, aber normalerweise keine Fantasyromane lese. Blut schreit nach Blut ist ein gut recherchierter historischer Roman mit tollen Fanatsyelementen, die mir wahnsinnig gut gefallen haben.
Wir begleiten hier die junge Luna, die ein schreckliches Schicksal ereilt und mit einer neuer Situation klarkommen muss. Unsere Protagonistin hat mir sehr gut gefallen, da man als Leser Einblick in jeden ihrer Gedankengänge hat : Einerseits ist sie sehr stark, andererseits gibt es immer wieder Momente, die sie zur Verzweiflung treiben und man kann sehr gut ihre charakterliche Entwicklung mit verfolgen. Auch alle anderen Figuren haben einen eigenen, einzigartigen Charakter und ich konnte mir jede von ihnen bildhaft vorstellen.
Es gab keine einzige Stelle, die langweilig oder überflüssig war- jede Seite hat mich gepackt und ich konnte nicht aufhören weiterzulesen.


Die Autorin hat ein großes Talent dafür, jede Situation anschaulich und bildhaft zu beschreiben, weshalb es mir so Spaß gemacht hat diesen Roman zu lesen. Ich hatte das Gefühl mit an der Tafel in der Schwarzburg zu sitzen, zusammen mit Luna durch den Wald zu streifen und selber hinunter in den Burggraben zu blicken.


Selten hat ein Buch so viele verschiedene Emotionen in mir ausgelöst: Ich habe in jeder Sekunde mit Luna mitgefühlt, habe innerlich geweint, gelacht und gelitten.


Auch der Schreibstil hat mir unglaublich gut gefallen. Sehr niveauvoll und trotzdem angenehm und flüssig zu lesen.


Kritik: 1. Warum ist das Buch schon zu Ende? und 2. Wann kommt endlich der nächste Band? ;)
Ich war so traurig, als ich die letzte Seite beendet hatte, vor allem, weil das Ende so tragisch und so spannend war und ich nun unbedingt wissen muss wie es weitergeht. Nun fiebere ich der Fortsetzung entgegen.


Dieses Buch war ein absolutes Highlight für mich und jeder, den der Klappentext neugierig gemacht hat und Lust auf einen historischen Roman mit tollen, besonderen Fantasyelementen hat, ist hier richtig. Jeder, der ein spannendes, emotionales und mitreißendes Buch sucht, das man so schnell nicht wieder aus der Hand legen kann, sollte es lesen.
 Denn dieses Buch hat weit mehr Aufmerksamkeit verdient sowie volle 5 Sterne von mir.
Lest es!

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13 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

Auftakt

Philipp Schmidt
Flexibler Einband: 328 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 22.06.2017
ISBN 9783744818056
Genre: Science-Fiction

Rezension:


Klappentext:
Die ersten Missionen auf den düsteren Straßen von Berlin und Edinburgh. Die Gossenhüter Flocke, Sligo, Bisam, Wespe, Orca und Bulldog finden zueinander und geraten bald in einen Kampf ums nackte Überleben. Werden sie heil aus der Sache rauskommen? Eine atemberaubende Geschichte nimmt ihren Anfang. Hintergrund der Serie: Wir schreiben die Jahre 2038-2060. Dunkle Jahre sind es, Jahre des Chaos, Jahre der Umwälzungen. Megakonzerne haben die Macht an sich gerissen und die Rolle der früheren Regierungen zu den größten Teilen übernommen. Kartelle und Banden beherrschen die Straßen. Die Welt steht am Abgrund. Zwischen Licht und Schatten, zwischen Gut und Böse kämpft der Stand der Gossenhüter ums Überleben und bald schon um das Schicksal des gesamten Planeten.


Dies ist der erste Band einer neunteiligen Reihe.


Dieser Klappentext hat mich direkt neugierig gemacht und meine Erwartungen waren dementsprechend hoch. Ich habe schon viele Dystopien gelesen und meistens ist die Technik hoch entwickelt, die Menschen ernähren sich nur noch von Kapseln mit Vitaminen und gehen kaum noch vor ihre eigene Haustür. Doch diese Dystopie war anders und das hat ich positiv überrascht. Die Welt ist kaputt, Großkonzerne regieren und die Gossenhüter kämpfen weiterhin ums Überleben.
Zuerst lernen wir Flocke kennen, unsere Protagonistin, die schon bald ihre wahren Fähigkeiten kennenlernt. Nach und nach lernen wir auch den Rest der Truppe kennen sowie Sligo, der ein berühmter Gossenhüter ist. Alle Charaktere werden gut beschrieben und auch ihren Gedankengängen konnte ich als Leser sehr gut folgen.


Auch der Aufbau des Buches hat mir sehr gut gefallen bei dem zwei Handlungsebenen im Laufe des Buches zu einer verschmelzen.
Besonders toll fand ich den Schreibstil von Philipp Schmidt: Nicht zu einfach und doch konnte ich das Buch flüssig und schnell lesen.


An Spannung mangelt es bei diesem Buch nicht, da man das Wort "Sicherheit" hier als Leser ganz schnell aus seinem Wortschatz streichen kann. Was genau passiert, lässt sich nur grob erahnen und man fiebert mit der Truppe bei ihren Abenteuern mit.


Mein einziger Kritikpunkt bezieht sich auf den geschichtlichen und politischen Hintergrund des Buches, der mir zu Anfang etwas gefehlt hat. Daher hatte ich leichte Startschwierigkeiten und konnte mir die Zustände und die Umgebung nur schwer vorstellen. Die Zone wiederum wurde gut beschrieben und vielleicht erfahren wir in den nächsten Bänden noch mehr über die Vergangenheit, die Flöter, die Zonen, die Konzerne usw. und wie dies alles Zustande kommen konnte. 
Noch ein kleine Kritik bezieht sich auf die Gestaltung des Covers, die ich nicht sehr besonders finde. Wenn ich dieses Buch in der Buchhandlung sehen würde, könnte es vermutlich nicht meine Aufmerksamkeit auf sich ziehen.


Fazit: Alles in allem ein gelungener Auftakt einer Reihe, die ich auf jeden Fall weiterverfolgen werde. Toller Schreibstil, tolle Charaktere und jede Menge Spannung- ich gebe dem Buch gute 4 Sterne und kann es nur weiterempfehlen.



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42 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 41 Rezensionen

thriller, david sedlaczek, rezension, krimi, mord

Runaway

David Sedlaczek , David Sedlaczek
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Nova MD, 21.08.2017
ISBN 9783961115006
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Klappentext:
Wegen des Mordes an seiner Frau sitzt Frederick Hagel seit 18 Jahren in der geschlossenen forensischen Psychiatrie. Gefügig gemacht durch unzählige Medikamente. Ohne Aussicht auf Entlassung. Eines Abends läuft im Aufenthaltsraum die Übertragung eines belanglosen College-Baseballspiels. Eine Großbildaufnahme zeigt das Publikum. Er will nicht glauben, was er gerade dort oben auf dem kleinen Fernseher gesehen hat.
Ein verzweifeltes Katz-und-Maus-Spiel beginnt …

In diesem Thriller begleiten wir den Protagonisten Frederick, der aus einer Psychiatrie zu fliehen versucht und Rache nehmen möchte. Ohne hier zu viel vorweg nehmen zu wollen, muss ich sagen, dass die Flucht sehr gut beschrieben wird und realistisch wirkt. Der Leser hat das Gefühl bei der Flucht selber mit dabei zu sein, da die Umgebung gut beschrieben wird. Durch gute Recherche des Autors weiß man in jedem Staat, in welcher Straße sich Frederick befindet, wie viele Einwohner der Ort hat und wie die Natur aussieht. Auch an Spannung hat es hier nicht gemangelt: Immer wieder wurden Frederick, während seiner Flucht, Steine in den Weg gelegt und ich habe die ganze Zeit mitgefiebert.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und ich hatte das Gefühl, dass der Autor ein wenig mit der Länge der Sätze spielt. Dadurch, dass brenzlige Situationen meistens parataktisch aufgebaut sind, wird die Spannung nochmals verstärkt. Durch den auktorialen Erzählstil hat der Leser auch Einblicke in das Leben von Linda und Kyle, was mir sehr gut gefallen hat. Insgesamt konnte ich das Buch also sehr schnell und flüssig durchlesen.

Die Beschreibung der Charaktere finde ich ebenfalls sehr gelungen. Man erfährt im Laufe des Buches immer mehr über die Personen, sodass ich am Ende eine genaue Vorstellung davon hatte, wie die Charaktere aussehen und wie sie ticken. Frederick war mir direkt sympathisch, da er ein sehr ehrlicher Mensch ist, dem die Gerechtigkeit am Herzen liegt und der seiner Frau helfen wollte. Dabei ist ihm das Schlimmste zugestoßen, was hätte passieren können und ich bewundere seinen Mut und seinen Überlebenswillen. Er lernt schnell dazu und weiß, dass er vorsichtig sein muss. Seinen Plan, den man als Leser nur stückchenweise offenbart kriegt, finde ich realistisch und zugleich genial. Was nun genau auf der nächsten Seite passiert, wusste man nie..

Auch das Ende hat mir sehr gut gefallen. Alle wichtigen Fragen wurden geklärt und es bleibt bis zu letzten Seite spannend. Es hat mich so sehr überrascht, dass ich die letzten zwei Seiten dreimal gelesen haben und ich hoffe doch, dass der Plan letztendlich auch so funktioniert wie gedacht..

Insgesamt ein toller Thriller und es hat mir Spaß gemacht dieses Buch zu lesen. Ich vergebe gute 4 Sterne sowie eine Leseempfehlung.

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15 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 14 Rezensionen

rasputin, entführung, wien, mossad, bundesamt für verfassungsschutz

Die Entführung des Rasputin

Mart Schreiber
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 08.07.2017
ISBN 9781548090272
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


David ist kein Überflieger, nicht ambitioniert. Aus politischen Dingen hält er sich am liebsten raus. Dennoch ist er mit seinem Leben im Großen und Ganzen zufrieden: Als Moderator der Radiosendung „Tea and Sympathy“ genießt er in seinem Freundeskreis ein bescheidenes Prestige, außerdem ist er seit einem Monat mit der schönen Miriam zusammen. Als David „Salim“ in die Leitung bekommt, hält er seine Behauptung, den russischen Präsidenten entführt zu haben, zunächst für einen schlechten Scherz. Doch dann überstürzen sich die Ereignisse. Plötzlich sind der Verfassungsschutz und der russische Geheimdienst hinter ihm her und Miriam ist wie vom Erdboden verschluckt. Die Medien schweigen die angebliche Entführung tot. Der Großteil Wiens weiß nicht einmal von dem Gerücht und wenige Tage später taucht der russische Präsident auf einmal wieder in Moskau auf. Hat David sich alles nur eingebildet? Hat die Entführung tatsächlich nie stattgefunden? Aber wo ist dann Miriam und was will der Verfassungsschutz von ihm? David beschließt, die Wahrheit herauszufinden. Und gerät immer tiefer in den Strudel seiner verdeckten Ermittlungen...


Anfangs wird man direkt in die Geschichte hineingeworfen und ich hatte keine Schwierigkeiten reinzukommen. Schnell kommt es zu dem mysteriösen Anruf und es wird Spannung aufgebaut, da nicht sicher ist , ob man die Entführung ernst nehmen kann oder nicht.
Ich habe das Buch relativ schnell durchgelesen, auch an Spannung hat es nicht gemangelt, da immer etwas Neues passiert ist, womit man als Leser z.T. nicht gerechnet hat.


Der Schreibstil hat mir auch zugesagt und durch die vielen Dialoge konnte ich das Buch schnell und flüssig durchlesen.


Kritik: Eines meiner Probleme in dem Buch war, dass ich die Geschichte einfach nicht ganz authentisch fand. Die Sache mit dem Verfassungsschutz fand ich zwar an sich nicht schlecht, wurde aber meiner Meinung nach zu oberflächlich behandelt- wie andere Passagen auch. Besonders enttäuscht hat mich das Ende, weil ich mir erhofft hatte, dass endlich alle Fragen geklärt werden und die Geschichte aus der Perspektive einer anderen Person erzählt wird. So wurde ich skeptisch und mit sehr sehr vielen offenen Fragen zurückgelassen. Was war denn jetzt mit der Theorie des Journalisten? Ist sie wahr? Der Protagonist beschäftigt sich immer mehr mit seinen Gefühlen und am Ende stehen mehr seine Beziehungsprobleme im Vordergrund, als das eigentliche Thema: Die Entführung des Rasputin. Wäre das Buch noch ein paar Kapitel länger gewesen und hätte es noch ein Kapitel gegeben, in dem Miriam alles aus ihrer Sicht detailreich erzählt hätte, wären vermutlich viele Fragen geklärt worden und ich hätte die Geschichte womöglich auch authentischer gefunden.


Die Charaktere waren mir sympathisch. Die Gefühle wurden ausreichend geschildert und so hatte ich als Leser Einblick in die Gedanken von David. Auch den Ansatz der Geschichte fand ich gut und ich bin mir sicher, dass ein paar Kapitel mehr und ein paar mehr geklärte Fragen am Ende viel ausgemacht hätten.


Fazit: Die Grundidee des Buches finde ich sehr gelungen und auch der Klappentext konnte mich überzeugen. Leider fand ich das Buch an einigen Stellen nicht authentisch , was sicherlich auch mit dem offenen Ende zusammenhängt. Zu viele Fragen bleiben am Ende offen und zu viel wurde nur oberflächlich behandelt. Letztendlich rücken Davids Emotionen und Beziehungen immer mehr in den Vordergrund und die Entführung in den Hintergrund, was ich sehr schade finde. Trotzdem kann ich nicht sagen, dass ich mich durch das Buch gequält habe..die Geschichte hat durchaus Potenzial und in der Mitte war es spannend. Daher gebe ich dem Buch 3 Sterne und hoffe, dass der Autor - trotz der z.T. schlechten Kritik- fleißig weiterschreibt und im nächsten Buch ein paar Kapitel dranhängt und offene Fragen klärt, denn die Grundidee fand ich wirklich toll.

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35 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

glück, kloste, kurzgeschichten, leserunde, erzählungen

Wer verteilt das Glück?

Bastian Aue
Flexibler Einband: 104 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 11.05.2017
ISBN 9781546916208
Genre: Sachbücher

Rezension:


Klappentext:
Paul ist nicht gerade vom Glück gesegnet. Er hat nicht nur seinen Job verloren, sondern auch seine Frau hat ihn verlassen – und das alles am gleichen Tag. „Alles kommt auf einmal und meistens dann, wenn man es nicht erwartet“, sagte sein Großvater immer. Als Paul eines Abends mal wieder durch das Fernsehprogramm zappt, bleibt er bei einer dieser unzähligen Talkshows hängen. Dort wird gerade ein erfolgreicher Musikproduzent zu seinem Leben und seinem Erfolg befragt. Dieser beginnt seine Antwort mit der Frage: “Wer verteilt das Glück?“ Dieser Satz durchfährt seinen ganzen Körper und als er in der darauffolgenden Nacht hellwach im Bett liegt, weiß er, dass er sich auf eine Reise begeben muss. Er muss denjenigen finden, der das Glück verteilt. Schon wenige Tage später ist es soweit und Paul begibt sich auf die Reise – eine Reise nach dem Glück im Leben… 


In dem Buch begleitet man als Leser den Protagonisten Paul bei der Suche nach dem Glück. Es ist in mehrere Kapitel eingeteilt, das Paul sich eine Liste mit verschiedenen Menschen macht, die ihn inspirieren und, die er gerne besuchen möchte. Diese Einteilung des Buches hat mir sehr gut gefallen und auch die Menschen, die Paul besucht hat, haben mich fasziniert . Besonders der Besuch bei dem Minimalisten konnte mich begeistern. Alleine wegen des Titels habe ich ein sehr tiefgründiges Buch erwartet, das mich selber zum Nachdenken verleiten kann und woraus ich mir für mein Leben etwas mitnehmen kann. Die Idee des Buches finde ich super schön und ich finde, dass der Autor tolle Figuren für seinen Roman ausgewählt hat, die Paul bei seiner Suche helfen sollen. Leider hat mich die Umsetzung etwas enttäuscht:


Der Schreibstil hat mir leider gar nicht zugesagt, da das Buch sehr sehr einfach geschrieben ist und alles ein bisschen "abgehackt" auf mich gewirkt hat, was dazu geführt hat, dass ich für dieses kleine Werk sehr lange gebraucht habe und es nicht flüssig an einem Stück durchlesen konnte. Die Mischung aus einer eher kindlichen Erzählweise und den zum Teil verwendeten Fremdwörtern fand ich ebenfalls sehr merkwürdig. Auch habe ich mich gefragt, warum Paul an jeden sachlichen Gedanken "wurde mir klar", "merkte ich" etc. gehängt hat. Als Leser war mir durchaus bewusst, dass es sich da um seine Gedanken gehandelt hat und auch die häufigen Wiederholungen (Paul wirft wirklich oft seinen Rucksack in die Ecke et.) haben mich gestört.


Mein größtes Problem war allerdings der Protagonist, der mich nach einer Weile wirklich genervt hat. Erst hatte ich das Gefühl, dass er eher "cool" wirken will und motzig ist und am Ende des Buches ist er dann ständig am Weinen, was auf mich nicht authentisch gewirkt hat. Ich hatte nicht das Gefühl seinen Gedanken folgen zu können und mit ihm mitfühlen zu können. Diese Figur fand ich einfach nur anstrengend und am Ende eines jeden Kapitels hat er dann versucht sachlich etwas zusammenzufassen, was ich ihm auch nicht abkaufen konnte. Meistens jedoch war er am jammern, wie schlecht alles sei und wie wenig ihm die Besuche zum Teil gebracht hätten.


Fazit: Idee gut, Umsetzung leider enttäuschend. Ich hatte das Gefühl hier nicht einen erwachsenen Mann zu begleiten, sondern ein kleines Kind, was Leute gefragt hat, ob es ein Stückchen Glück abhaben kann. Zudem musste mich immer wieder dazu überreden weiterzulesen und hätte es nicht nur 100 Seiten gehabt, hätte ich es auch abgebrochen.
Ein so tiefgründiges und tolles Thema wird hier meiner Meinung nach oberflächlich behandelt. Ich konnte nichts für mich daraus mitnehmen und neue Erkenntnisse enthält das Buch sicherlich auch nicht.


Ein Stern von mir und leider keine Leseempfehlung.

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93 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 83 Rezensionen

hugenotten, frankreich, cevennen, krimi, südfrankreich

In tiefen Schluchten

Anne Chaplet
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 17.08.2017
ISBN 9783462050424
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Klappentext:
In der wilden, elementaren Landschaft des Vivarais am Fuße der Cevennen wohnen Rebellen und Eigenbrötler, Aussteiger und Propheten. Und seit einigen Jahren auch Tori Godon, ehemalige Anwältin, 42 Jahre alt, frisch verwitwet und auf der Suche nach einer neuen Aufgabe. Als ein holländischer Höhlenforscher, der sich bei ihrer Freundin einquartiert hat, verschwindet, ist Tori beunruhigt. Als der alte Didier Thibon, der ihr von sagenhaften Schätzen und Schmugglerverstecken in den Höhlen erzählte, tot aufgefunden wird, ist Tori alarmiert. Und als sie auf der Suche nach dem Holländer auf dem Karstplateau in eine Felsspalte stürzt, ist plötzlich auch ihr Leben in Gefahr. Wie hängen die Aktivitäten des Holländers mit den Hugenotten zusammen, die in dieser Region einst Zuflucht fanden? Und was hat das alles mit der Geschichte des Dorfes zu tun?

Der Inhalt des Buches und die Geschichte konnte mich auf den ersten Seiten direkt packen und ich wartete nur darauf mehr über den mysteriösen Holländer zu erfahren. Zwischendrin wurde die Spannung erhalten, indem die Gedanken des Holländers zusammengefasst wurden. Ich finde, dass es kein gewöhnlicher Kriminalroman ist, da der Leser hier wirklich sehr viel über die Vergangenheit des Dorfes erfährt- es ist also eher ein Mix aus Familien-, bzw. historischem Roman und Krimi. Diese Mischung dieser zwei Genre hat mir sehr gut gefallen, da mich historische Bücher genauso wie Kriminalromane interessieren. Ganz besonders gut hat mir die Atmosphäre gefallen, da ich als Leser das Gefühl hatte direkt vor Ort zu sein. Schon am Anfang des Buches hatte ich Lust nach Frankreich wandern zu gehen und habe mich zusätzlich im Internet über die tollen Höhlen informiert.

Ein Highlight in diesem Buch war für mich tatsächlich der Sprachstil. Leser, die eine etwas gehobenere Sprache bevorzugen, wird diese Erzählform gefallen. Dadurch, dass die Autorin Anne Chaplet häufiger französische Redewendungen eingebracht hat, hat die Geschichte und die Umgebung sehr authentisch gewirkt.

Auch die Protagonistin war mir direkt sympathisch und ich konnte jeder ihrer Gedankengänge nachvollziehen und mich in mancher Hinsicht mit ihr identifizieren. Natürlich sind mir auch Jan, Nico und July direkt ans Herz gewachsen. Schade fand ich es nur, dass man im Verlaufe des Buches nur noch sehr wenig über Eva gehört hat, aber es gab auch wirklich viele andere Figuren in dem Buch, die man sich erstmal merken musste.

Das Ende hat mich leider ein wenig enttäuscht. Es wurde so lange so ein riesiges Geheimnis über die Geschichte des Dorfes gemacht und auf einmal wurde versucht alles recht schnell aufzuklären und abzuhaken. Was ist denn nun mit der Wandmalerei und mit dem Neffen? Ohne jetzt hier etwas vorwegnehmen zu wollen, muss ich sagen, dass mir doch noch einige Fragen im Kopf rumschwirren (falls es eine Fortsetzung geben sollte, was ich mir gut vorstellen könnte, nehme ich natürlich alles zurück.) Daher gibt es einen Stern Abzug.
Ansonsten ein tolles Buch mit tollen Protagonisten und einer tollen Geschichte : 4 Sterne und für alle, die Kriminalromane mögen, bei denen die Vergangenheit eine sehr große Rolle spielt und erläutert wird , spreche ich auch eine Leseempfehlung aus!

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50 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

ney sceatcher, tod, leben, to, als das leben mich aufgab

Als das Leben mich aufgab

Ney Sceatcher
Flexibler Einband: 220 Seiten
Erschienen bei Zeilengold Verlag, 14.06.2017
ISBN 9783946955023
Genre: Fantasy

Rezension:


Klappentext: Als das Leben mich aufgab, war ich 16 Jahre alt und trug keine Schuhe… Keine Ahnung, wie ich gestorben bin oder wie ich heiße, aber ich nenne mich Mai – ja, richtig, wie der Monat. Im Jenseits wollten sie mich nicht haben. Zu viele unerledigte Dinge, haben sie gesagt. Darum stehe ich jetzt hier mit einer Handvoll Briefe an Menschen, an die ich mich nicht mehr erinnern kann. Doch möchte ich das überhaupt? Möchte ich meine Vergangenheit wiedererwecken? Wissen, wer ich war, wen ich liebte und wie ich starb? Eigentlich nicht und doch wird diese Reise mir im Tod mehr über das Leben lehren, als es das Leben selbst je gekonnt hat. Mit ihrer sehr intensiven und einfühlsamen Betrachtung des Todes öffnet Autorin Ney Sceatcher ihren Lesern die Augen für die wesentlichen Dinge des Lebens.


Der Klappentext hat sich super spannend angehört und meine Erwartungen waren dementsprechend hoch und ich muss sagen : Sie wurden erfüllt. Innerhalb von 2 Tagen hatte ich das Buch verschlungen, weil mich die Geschichte direkt von der ersten Seite an gepackt hat. Die Autorin schafft es das Tabuthema Tod in diesem Buch tiefgründig zu behandeln, ohne, dass das Buch bedrückend auf den Leser wirkt. Auch an Humor fehlt es dem Buch nicht. Die Protagonistin wächst einem schnell ans Herz und man begibt sich mit ihr auf eine kleine Reise, ein kleines Abenteuer zurück auf die Erde, bei der sie nach und nach ihre Erinnerungen zurückbekommt. Die Geschichte von Mai ist unglaublich berührend und ich hatte das Gefühl sie persönlich bei ihrer Aufgabe zu begleiten.


Auch die Aufmachung des Buches konnte mich überzeugen: Das Cover hat mich direkt neugierig gemacht und jetzt im Nachhinein fallen mir die ganzen Details auf dem Cover auf, die so gut zu dem Inhalt passen. Zum einen die Briefe, die in dem Buch eine zentrale Rolle spielen, ebenso die Vögel und die Federn, die eventuell die Freiheit, die sie und auch andere Personen durch Erfüllen von Mais Aufgabe erhalten, symbolisieren. Der Inhalt der Briefe (vor allem der erste Brief) hat mich total berührt und mir Tränen in die Augen getrieben. Das Buch ist in verschiedene Lektionen eingeteilt, die mit sehr schönen Sprüchen eingeleitet werden, was mir gut gefallen hat. Der Schreibstil lässt sich locker und flüssig lesen und auch die Illustrationen finde ich sehr gelungen und schön.


Besonders gut kommt in diesem Buch die Message rüber: Man sollte das Leben mehr schätzen und nicht immer nach Dingen Ausschau halten, die man nicht hat. Das Wichtigste ist doch, dass man lebt.


Kritik: Da ich dem Buch 4 1/2 Sterne gegeben habe, fällt meine Kritik auch nicht sonderlich hart aus. Ich hätte mir ab und zu noch mehr Informationen und Gedankengänge über Naoma und Raven gewünscht, da mir eine Frage geblieben ist, die mir das Ende leider nicht beantwortet hat.


Fazit: Für mich war dieses Buch ein Highlight in diesem Jahr und ich kann es nur jedem empfehlen. Bis jetzt habe ich kein Buch gelesen, dass mit diesem schwierigen Thema so gut und selbstverständlich umgegangen ist. .Der Tod ist hier das zentrale Thema und es wird nicht -wie so oft- drumherum geredet. Gleichzeitig spielen aber auch Freundschaft, Liebe und Reue eine wichtige Rolle. 
Ich selber konnte mir aus diesem Buch sehr viel mitnehmen und werde die Geschichte von Mai so schnell nicht wieder vergessen.


Ein ganz besonderes Buch, das ich nur empfehlen kann. Lest es!

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60 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Sakrileg - The Da Vinci Code: Illustrierte Ausgabe von Brown. Dan (2005) Gebundene Ausgabe


Fester Einband
Erschienen bei null
ISBN B00IVR38BC
Genre: Sonstiges

Rezension:  
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127 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 61 Rezensionen

flucht, afghanistan, familie, taliban, krieg

Als die Träume in den Himmel stiegen

Laura McVeigh , Susanne Goga-Klinkenberg
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 27.07.2017
ISBN 9783596299706
Genre: Romane

Rezension:


Es gibt Reisen, die wir niemals unternehmen wollten. Und dennoch treten wir sie an, weil es der einzige Weg ist, um zu überleben. Dies ist meine Reise."

Samar muss mit ihrer Familie aus dem gelben Haus mit dem Mandelbaum in Kabul flüchten. Mit ihren Eltern und Geschwistern kommt sie in ein Dorf im Hindukusch. Doch auch dort bricht der
Schrecken ein, der für Samar jetzt plötzlich ein Gesicht bekommt: Die Taliban überfallen das Dorf. Samars Familie bleibt nur ein Ausweg: über die Grenzen hinaus zu fliehen, das Land zu verlassen.
Wird Samar jemals in der Freiheit ankommen?

"Manche Dinge können wir nicht, werden wir nicht vergessen. Sie reisen mit uns - bis zum Schluss."
-
Ich bin mir sicher, dass ich diese Geschichte so schnell nicht wieder vergessen werde. Wir erleben die tragische Geschichte von Samar und ihrer Familie, die aus Afghanistan flüchten muss, um zu überleben. In diesem Buch habe ich sehr viel über die Taliban und die Grausamkeiten der Menschen und des Schicksals gelernt und muss sagen, dass dieses Buch nichts für schwache Nerven ist. Ebenfalls gut und interessant dargestellt, wird das Verhältnis zwischen Frau und Mann und wie sich die Rechte der Frauen im Laufe des Romans ändern. Die Geschichte konnte mich von der ersten Seite an packen und ich habe mit Samar und den anderen mitgefiebert, dass sie die Flucht schaffen.


Auch die Charaktere sind mir schnell ans Herz gewachsen, auch wenn es zu Beginn schwierig war, die komplizierten Namen auseinanderzuhalten. Die Charaktere wurden jedoch so gut beschrieben, dass man sich die Namen schnell einprägt und die doch so unterschiedlichen Geschwister unterscheiden kann. Besonders die Wandlung von Samar hat mich fasziniert, da man als Leser gut mitverfolgen kann wie sie immer mutiger und zielstrebiger wird.


Der Schreibstil hat mir ebenfalls zugesagt, da sich der Roman locker und flüssig lesen lässt und ich der Meinung bin, dass so eine schwierige und harte Geschichte nicht noch einen schwierigen Schreibstil braucht.  Besonders gut gelungen ist der Autorin die Leser hinters Licht zu führen. Auf einmal verschwimmt die Grenze zwischen Fantasie und Wirklichkeit so stark, wodurch die Geschichte komplett umgekrempelt wird und sich die Hoffnungen des Leser in Luft auflösen.


Kritik: Gerne hätte ich dem Buch die volle Punktzahl gegeben, aber leider hat mich das Ende ein bisschen enttäuscht. So viele Fragen sind noch offen geblieben, was die Vergangenheit der Eltern und Arsalan und auch die Zukunft von Samar betrifft. Daher hoffe ich auf eine Fortsetzung!


Ansonsten kann ich das Buch wirklich empfehlen und vergebe 4 Sterne. Die Geschichte ist zwar fiktiv, aber ich kann mir (leider) vorstellen, dass sie so passieren kann. Das Buch hat mich gepackt und zum Nachdenken angeregt.


Ebenfalls toll ist die Message rausgekommen: Es lohnt sich immer zu kämpfen und weiterzumachen, auch, wenn das Leben einem Steine in den Weg zu legen scheint.

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(180)

317 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 82 Rezensionen

meer, fünf am meer, hamptons, liebe, emma sternberg

Fünf am Meer

Emma Sternberg
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.05.2016
ISBN 9783453421639
Genre: Liebesromane

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