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290 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

fantasy, philip pullman, staub, das magische messer, trilogie

Das Magische Messer

Philip Pullman ,
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 30.10.2015
ISBN 9783551583413
Genre: Jugendbuch

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89 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 2 Rezensionen

fantasy, gefangen, kompass, rettung, steampunkfantasy

Der goldene Kompass, Tl. 1-5

Philip Pullman , Jürgen Thormann , Kelly Darboven , Hermann Lause
Audio CD
Erschienen bei Jumbo, 29.11.2004
ISBN 9783833712937
Genre: Fantasy

Rezension:  
Tags: fantasy, steampunkfantasy   (2)
 

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252 Bibliotheken, 11 Leser, 1 Gruppe, 26 Rezensionen

dystopie, totalitärer staat, der report der magd, frauen, magd

Der Report der Magd

Margaret Atwood , Helga Pfetsch
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Piper, 03.04.2017
ISBN 9783492311168
Genre: Romane

Rezension:

Die Geschichte der Magd ist hinlänglich bekannt. Sie war zur Zeit, als sie veröffentlicht wurde, ein wichtiges Buch. Und sie ist es heute mehr denn je.
Die Handlung lässt sich, ohne zu spoilern, kurz umreißen: Eine von den Frauen, deren Aufgabe es geworden ist, unter allen Umständen für Nachkommenschaft zu sorgen, wird für eine Weile ihres Lebens begleitet. Das Buch erzeugt seine Faszination nicht durch die actiongeladene Handlung einer wehrhaften Protagonistin, sondern durch den Blick durch die Augen und in den Kopf von Desfred, der Magd.

Desfred erschreckt, trotz ihrer Intelligenz und Schlauheit, oft durch vollkommen nachvollziehbare Naivität. Ich finde sie extrem zwiespältig. Ihr Wissen und ihre Gefühle finden auf einer Metaebene statt, aus der sie sich nicht herauswagt. Sie ist durchaus differenziert in ihren Betrachtungen. An die Zeit 'davor' denkt sie nicht mit verklärter Historienbetrachtung zurück. Es gab #meetoo und die Unterdrückung von Frauen in Gesellschaft und Beruf. Nun haben alle Frauen, die gebärfähig sind, Schutz und eine Aufgabe. Desfred hat nie verstanden, wofür ihre unangepasste Mutter gekämpft hat. Sie hat nie verstanden, dass der Kampf um Freiheit nicht irgendwann gewonnen sein wird, sondern dass Freiheit nur dann funktioniert, wenn eine Mehrheit sich dafür einsetzt. Jeden Tag.

In der schönen neuen Welt der Mägde ist es durchaus nicht so, dass die Männer die Gewinner sind. Sie mögen ihre herrschende Position zementiert haben, aber sie zahlen einen hohen Preis dafür. Denn das genormte Verhalten ist allgegenwärtig und die häufigste Strafe für Abweichung ist – geschlechtsunabhängig – der Tod. Wer kann, entflieht zumindest für eine Zeit in eine Parallelwelt, die eigentlich verboten ist. Dort trifft Desfred eine frühere, rebellische Freundin. Die letztendlich ebenfalls aufgegeben hat.

Die Frauen nehmen aktiv und unterstützend an einem System, das ihnen alle Freiheiten genommen hat, teil. Zum Beispiel als 'Tanten' bei der Umerziehung ihrer Geschlechtsgenossinnen zur 'Magd'. Reiner Zufall oder Zwang? Ich denke, dass das von der Autorin gewollt ist. Ein zarter Hinweis darauf, wer seit jeher den größten Teil der Erziehung auf der Welt verantwortet. Keine Schuldzuweisung, kein erhobener Zeigefinger, schlicht Fakt. Und ganz sicher keine Entschuldigung für das, was passiert. Die Ambivalenz des menschlichen Daseins auf den Punkt gebracht. Anpassung war und ist immer bequemer als für seinen eigenen Standpunkt zu werben.
Daher fände ich die Reduzierung dieses Buches auf die Aussage, dass hier in dystopischer Weise von der Entrechtung der Frauen erzählt wird, viel zu kurz gesprungen. Die Welt, in der Desfred lebt, ist eine einsame, verrückte, kalte Welt. Für die, die herrschen, genauso wie für die, die beherrscht werden.
Desfreds Mutter steht für das, was Desfred nie verstanden hat. Was sie als selbstverständlich hinnahm, bis es ihr und allen anderen Menschen ohne großen Widerstand genommen wurde.
Wenn man bedenkt, dass zur Zeit, als dieser Roman geschrieben wurde, der Umgang mit elektronischen Bezahlsystemen eher die Ausnahme darstellte, kann man die betreffende Passage, die das vorwegnimmt, was heute als Digitalisierung bezeichnet wird, prophetisch nennen. In der Welt von Online-Transaktionen braucht es genau eine Sekunde, um jeden beliebigen Menschen und jede beliebige Menschengruppe zur Geisel zu nehmen.
Darum geht es letztendlich. Das, was uns Menschen zu Menschen macht, zur Geisel zu nehmen. Für die Erfüllung eines oft religiös verbrämten Zieles einer selbsternannten Elite.
Das verstörende an diesem Text ist nicht das Schicksal von Desfred. Sondern die Selbstverständlichkeit und Reibungslosigkeit, mit der Systeme etabliert werden können, die Desfreds möglich machen.

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Tags: entmündigung, sturz der diktatur, utopie/dystopie   (3)
 

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The Three-Body Problem

Cixin Liu
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Tor Books, 12.01.2016
ISBN 9780765382030
Genre: Sonstiges

Rezension:

Wenn man ein preisgekröntes Buch in die Hand nimmt, kommt damit eine bestimmte Erwartungshaltung bezüglich Idee, Inhalt und Umsetzung.

Der im Roman beschriebene Kontakt zu einer außerirdischen Zivilisation ist eingebettet in ein sowohl historisches Umfeld als auch in einen Ausblick, wobei der Ausblick als Cliffhanger für die folgenden Romane zu verstehen ist. Der historische Start bietet dem Leser Einblicke in die Chinesische Kulturrevolution und macht das persönliche Schicksal eines Protagonisten zum Ausgangspunkt eines Prozesses, der die Erde verändern wird.

Neben der Haupthandlung gibt es eine Menge zeitliche und örtliche Sprünge, in der ersten Hälfte hauptsächlich in die virtuelle Welt eines Computerspieles, in der zweiten zur Welt der Außerirdischen. Während der eigentliche Plot der Geschichte durchaus interessant ist und ungewöhnliche Aspekte liefert, krankt der Text meiner Meinung nach daran, dass der Autor zu viel auf einmal gewollt hat. Passagen, die den Leser gut in die Handlung mitnehmen, kontrastieren mit großen Teile des Textes, der allgemein Infodump genannt wird. Der Autor macht sich die Mühe, dem Leser sein Buch zu erklären. Aus “Show” wird “Tell” bis hin zur Erklärung komplexer physikalischer Zusammenhänge und Theorien in allgemeinverständlicher Sprache. Das Buch ist über weite Teile ein ziemlich gut gemachtes populärwissenschaftliches Fachbuch. Aber eben nicht ein Roman. Dazu kommt, dass die Motivationen der Hauptcharaktere für meinen Geschmack zu ausführlich erklärt werden. Und dass zu viele Teile nur deshalb ineinandergreifen, weil genau im richtigen Moment das notwendige Element vorhanden ist (Deus ex Machina). Jeder Roman lebt davon, das auch Zufälle der Handlung die Richtung geben, aber ab einer bestimmten Menge unwahrscheinlich erscheinender Zufälle verliert die Glaubwürdigkeit der Geschichte. Ursache dieses Eindrucks kann auch sein, dass einige dieser Elemente en passant und sehr klischeehaft eingeführt werden. Das ist schade, denn der Plot ist es durchaus wert, erzählt zu werden.
Über den kompletten Text gesehen trägt ein großer Teil nicht zur Handlung bei, sondern ist nur schmückendes Beiwerk. Es entsteht der Eindruck, dass der Autor im Roman diverse Erzähltechniken und Perspektiven ausprobiert hätte, sich aber für keine entscheiden konnte oder wollte, und darüber hinaus sein profundes naturwissenschaftliches Wissen unterzubringen versucht hat.

Cixin Lius “The Tree Body Problem” hat mich als Roman nicht überzeugt, obwohl ich die zugrunde liegende Idee sehr interessant finde. Dennoch ist das Buch lesenswert für jemanden, der sich für die Themen Chinesische Kulturrevolution, Quantenphysik, “wie funktioniert ein Computer”, Stringtheorie, Kosmologie oder Philosophie interessiert und das alles in einem Roman eingebettet serviert bekommen möchte.

Deutscher Titel: Die drei Sonnen

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

krimi, regionalkrimi, alpinisti, klettern, privatermittlerin

Verraten

Irmgard Braun
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Bergverlag Rother, 10.05.2017
ISBN 9783763370788
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

… denn fast jeder, der auf der Feier war, hatte einen mehr oder minder guten Grund, Oliver Baudel den Schädel einzuschlagen.
Privatdetektivin Monika Trauter trifft auf eine Gruppe, in der jeder jeden gut kennt, oft zu gut. Sie soll, als Außenstehende, in diesem Fall privat ermitteln. Was am Anfang einen fast aussichtslosen Eindruck macht, entwickelt sich zu einem interessanten Katz- und Maus-Spiel, bei dem die gemeinsame Leidenschaft für das Klettern, um in der Marketingsprache zu bleiben, die Zielgruppenaffinität erzeugt, die Monika braucht. Über diesen Hebel erhält sie nach und nach Zugang und sehr interessante Einsichten in ein Geflecht aus Beziehungen, alten Rechnungen und offenen Feindschaften. Ihr Enkel ist dabei eine wertvolle Unterstützung. Je näher sie dem vermeintlichen Täter kommt, desto gefährlicher wird der Auftrag auch für sie selbst.

So viel zur Story, ohne zu spoilern. Zum Roman selbst zu sagen ist noch, dass er solide gemacht ist und für Freunde des Klettersports und Krimis gute Unterhaltung bietet. Die Figuren sind gut gezeichnet und authentisch, die Handlung nachvollziehbar und dennoch nicht so, dass der Mörder schon am Anfang bekannt ist. Es bleibt interessant bis zum Ende.
Aus meiner Sicht im besten Sinne das, was man als gute Hausmannskost bezeichnet.

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Tags: alpinisti, klettern, krimi, privatermittlerin, regionalkrimi   (5)
 

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steampunk, krimi, floodlands, new york, ersticktesmatt

Ersticktes Matt (Floodlands 1)

Nina C. Hasse
E-Buch Text: 400 Seiten
Erschienen bei null, 25.07.2016
ISBN B01J2MYUIO
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das Setting der Geschichte ist ein typischer Kriminalroman, die Jagd nach einem Serienmörder, der am Tatort so gut wie keine verwertbaren Spuren hinterlässt. Auch das Mordwerkzeug, obwohl immer das gleiche, führt die Ermittler nicht weiter. Und so erzählen die handelnden Personen zuerst mehr über sich als über den Mörder, den sie suchen. Was auf den ersten Blick oft belanglos wirkt, fügt sich allerdings im Laufe der Geschichte zu einem Netzwerk, das die Geschichte trägt. Die dystopische Stimmung wird von der Kulisse der Floodlands verstärkt, einem Elendsviertel New Yorks, geschaffen durch globale Erwärmung und permanent vom Untergang bedroht. Es steht, in dieser Steampunk-Welt, stellvertretend für alle Akteure, die über den ganzen Roman hinweg mit mehr oder weniger großem Erfolg gegen den eigenen Untergang kämpfen.
Die Autorin führt den Leser hauptsächlich im Körper von Remy Lafayette durch die Handlung. Der Protagonist ist ein Mann mit vielen Facetten, die er zögerlich preisgibt. Mich lässt er am Ende der Geschichte mit etlichen Fragen zurück. Das ist gewollt, denn "Ersticktes Matt" ist zwar in sich abgeschlossen, wir werden Remy aber wahrscheinlich in weiteren Texten begegnen. Auch die anderen Figuren zeigen immer nur so viel von sich selbst, wie gerade nötig ist, um die Handlung weiterzuführen. Remy ist beileibe nicht die einzige interessante Person.
Die Geschichte hat viele Wendungen und führt den Leser mehr als einmal in die falsche Richtung. Erst gegen Mitte tauchen die ersten Spuren auf, die ich als solche identifizieren konnte. Danach geht es zügig zur Aufklärung des Falles. Auch hier treten der Mord und der Mörder oft zurück, um dem Leser Einblicke in das Wieso und Warum zu geben. Gelegentlich entsteht der Eindruck, als sei die ganze Geschichte wie eine Leinwand, hinter der sich, kaum erkennbar, monströse Schatten bewegen, die eine zusätzliche Geschichte erzählen.
Zusammenfassend hat mir der Roman sehr gut gefallen. An manchen Stellen hätte sich die Autorin für meinen Geschmack etwas kürzer fassen können, aber der Detailreichtum ist wohl ein Charakteristikum für das Genre. Man kommt schnell in die Stimmung und die Personen hinein und kann der Geschichte bis zum Ende gut folgen. Wenn ich den Text verschlagworten müsste, würde ich an Film Noir, Steampunk, Kriminalgeschichte, gebrochene Helden denken. Und ein wenig an Regionalkrimi, wegen des fokussierten und teilweise detailliert beschriebenen örtlichen Bezuges.

Der Roman ist bei Amazon erhältlich. Für mich ein gutes Beispiel, das Schriftsteller auch ohne Verlag lesenswerte Texte vorlegen. Außerdem gefällt mir die faire Preisgestaltung: 14,90 EUR für das Buch und 3,99 EUR für das E-Book. Daran können sich andere ein Beispiel nehmen. Ich habe das Buch gekauft, weil ich nicht auf DRM stehe.

Wer gerne gute Krimis liest, sollte sich "Ersticktes Matt" auf jeden Fall absehen.

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london, magie, krimi, fantasy, peter grant

Der Galgen von Tyburn

Ben Aaronovitch , Christine Blum
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 05.05.2017
ISBN 9783423216685
Genre: Fantasy

Rezension:

Peter Grant ist in der Zwickmühle. Er soll etwas für die Verwandtschaft seiner Flussgottfreundin tun. Diese Verwandtschaft ist anscheinend nicht nur in eine Drogenparty in einem exklusiven Londoner Gebäude verwickelt, sondern hat wohl auch den Stoff besorgt.
So weit, so schön. Peter ist also wieder zurück in London und macht seinen Job. Natürlich laufen ihm seine alten Bekannten Lesley und der gesichtslose Magier über den Weg, die irgendwie in diese Sache verwickelt sind. Wobei es nur am Rande um Drogen geht, sondern um einen verschollenen Text, der irgendwie in Bezug zu dieser fehlgeschlagenen Party steht.
Hier sehe ich den ersten Kritikpunkt an der Geschichte. Anstalt dass sich Peter Grant zusammen mit seinem Chef darauf fokussiert, diesen Fall endlich weiter voranzutreiben, startet das Buch mit einer Situation, die zuerst einmal nichts mit den zentralen Fragen der Storyline zu tun haben. Ok, geschenkt, das ist durchaus ein üblicher Anfang eines Romans. Ich habe allerdings irgendwann in der Geschichte den Überblick verloren. Das magische Spielfeld erfährt eine erhebliche Erweiterung, neue Mitspieler tauchen auf, und selbst das, was bekannt erschien, zieht immer weitere Kreise. Was nicht schlimm wäre, wenn es denn die Geschichte in irgendeiner Weise voranbringen würde. Was es, für mich, nicht getan hat. Das Buch enthält jede Menge locker geschriebenen Text, ein paar Höhepunkte, magische Duelle. Bei denen jeder Gegner auch in scheinbar aussichtsloser Situation entkommt. Das ist mir zu wenig. Der Autor ergeht sich in durchaus gut geschriebenen und kurzweiligen Bemerkungen über die Londoner Polizei im Allgemeinen und seine Bekanntschaften und Gegner im Besonderen, aber von einer handwerklichen Warte aus betrachtet ist ein erheblicher Teil des Buches Infodump. Nett geschrieben, ja, aber Infodump. Mir ist das sauer aufgestoßen.

Mein Fazit: Das Buch ist stilistisch so geschrieben, wie ich Belletristik schätze, aber inhaltlich hat es mich insgesamt enttäuscht. Da hätte doppelt so viel Plot hineingepasst.
Unterm Strich drei Lovelybooks-Sterne, wovon einer für die handwerklich lesenswerte Schreibe ist.

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Tags: flussgötter, krimi london fantasy flussgötter, london, magie, urbanfantasy   (5)
 

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guter zeitvertreib, polizist, verderben, tot, abgedreht

Inspektor Mops - Common Sense

Ryek Darkener
E-Buch Text: 242 Seiten
Erschienen bei neobooks, 04.06.2017
ISBN 9783742788313
Genre: Fantasy

Rezension:  
Tags: abgedreht, skurril, urban fantasy   (3)
 

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science fiction, dystopie, tunnel, fremde kinder, direktorat

Spes Impavida

Ryek Darkener
E-Buch Text: 684 Seiten
Erschienen bei neobooks, 07.12.2015
ISBN 9783738050592
Genre: Romane

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Tags: diebstahl, direktorat, dystopie, fremde kinder, letzter krieg, machtkampf, raumfähre, schwäbische alb, science fiction, tunnel   (10)
 

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urban fantasy, engel, dämonen, bobby dollar, krimi

The Dirty Streets of Heaven

Tad Williams
Flexibler Einband
Erschienen bei DAW BOOKS, 02.07.2013
ISBN B015K3HL94
Genre: Sonstiges

Rezension:

Ein Engel in menschlicher Gestalt? Als himmlischer Anwalt, um die Seelen der Verstorbenen gegen die Gegenseite zu verteidigen, die ebenfalls einen Anwalt schickt. Gewissermaßen als Vorletztes Gericht?
Eigentlich eine tolle Idee. Auf das Buch aufmerksam geworden bin ich durch das Cover des dritten Teiles, und zwar durch das deutsche Cover. Da man mehrteilige Romane üblicherweise bei Teil eins anfängt, habe ich mir die englische Version im Taschenbuchformat besorgt. Was dazu führt, dass ich bei der Rezension einen Stern abziehe, wegen einer Fontgröße, in der die IBAN auf Rechnungen gedruckt wird, damit man sich leichter verschreibt. Nein. Finde ich nicht lustig. Sondern voll blöd.
Zurück zum Thema. Tad Williams erschafft in seinem Roman "The Dirty Streets of Heaven" einen Haupt-Protagonisten, den ich im Kopfkino gut nachvollziehen kann. Zynisch, berechnend, jemand, der auf der Erde und im Himmel schon einiges erlebt hat. Alles andere als das, was man sich landläufig unter einem Engel vorstellt. Und auch seine Gegenspieler sind nicht ohne, tragen ironischerweise sogar viele von Bobby Dollars (Doloriel in seinen Kreisen genannt) Eigenschaften.
Himmel und Hölle befinden sich in einem, für beide Seiten unbefriedigendem, Waffenstillstand. Wer die Bibel kennt, weiß seit wann. Hinter den offiziellen Kulissen tobt dieser Krieg mit unverminderter Härte weiter.
Eigentlich die Gelegenheit für eine Story, die an den Lesesessel nagelt. Der große Plot ist interessant und voller Überraschungen. Die Geschichte wird von Bobby D. selbst erzählt. Und Angel D. hat viel zu erzählen. Wir erfahren nicht nur von den Auseinandersetzungen, sondern auch sehr viel Lokalkolorit. Etwas, was mir als Leser sehr liegt, ich stehe auf eine gewisse Langatmigkeit.
Trotzdem hadere ich mit der Geschichte. Zuallererst, weil Tad Williams den wichtigsten Mitprotagonisten ohne Not ab der Mitte des Romans demontiert und auf ein ganz bestimmtes Rollenklischee reduziert. Mir erschien das so nicht glaubwürdig, obwohl der Weg des Mit-Protas durchaus der Geschichte folgt. Da war mir einfach zu viel Hollywood-Schrott für die Masse dabei.
Und das ist auch gleich der zweite Kritikpunkt. Die Geschichte wird zur Mitte hin extrem mainstreamlastig, um sich gegen Ende mit Mühe wieder auf den Level zu begeben, den sie am Anfang hatte.
Ich schreibe absichtlich nicht viel zu den Details. Es geht um Himmel gegen Hölle, aber mit Facetten, die man so nicht oft findet. Es gibt einige überraschende Wendungen, leider aber auch viele (aus meiner Sicht zumeist unnötige) vorhersehbare. Bobby Dollar überstrahlt als Ich-Erzähler die Handlung, so dass sich im Schatten einige interessante Gegner aufbauen. Das Buch ist auf Fortsetzung angelegt. Und es hat mein Wissen der gesprochenen und geschriebenen englischen Sprache erweitert – nicht alles, was da gedruckt wurde, wird sich in einem politisch korrekten Wörterbuch wiederfinden. ;)

Fazit:
Gefallen hat mir der interessante, abwechslungsreiche Plot sowie die Handvoll wichtigster Charaktere.
Nicht gefallen hat mir, dass der Autor sich nicht getraut hat, das Ungewöhnliche konsequent durchzuhalten. Zugunsten von, aus meiner Sicht völlig unnötigem, vorhersagbarem Mainstream.

Deshalb vergebe ich, was den Text angeht, drei Sterne. Hat gefallen, hätte aber besser sein können.
Einen Stern ziehe ich ab wegen der Druckqualität.

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Tags: anwalt, bobby dollar, dämonen, doloriel, engel, himmel, hölle, krimi, urban fantasy   (9)
 

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magie, fantasy, krimi, peter grant, england

Fingerhut-Sommer

Ben Aaronovitch , Christine Blum
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 21.08.2015
ISBN 9783423216029
Genre: Fantasy

Rezension:

Eigentlich habe ich mit diesem Teil eine weitere Zuspitzung der Situation erwartet, zumindest ein Semi-Finale. Das genaue Gegenteil passiert. Viele der bisherigen Hauptakteure verschwinden mehr oder weniger in der Versenkung. Und Peter Grant fährt aufs Land. Natürlich nicht, um Urlaub zu machen. Sondern um, in seinem unnachahmlichen Stil, über sich, das Land, die Leute und seinen Fall zu berichten. Hier kommt der Leser, wie auch in den Teilen zuvor, auf seine Kosten. Ich mag die Art und Weise, wie die Geschichte erzählt wird und habe das Buch ohne groß zu stolpern in drei Tagen zu Ende gelesen.
Der Autor macht hier, außerhalb von London, so etwas wie eine zweite Frontlinie auf. Was, zumindest für mich, nicht aus den vorhergehenden Bänden ersichtlich ist. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich mit der englischen Sagenwelt nicht so vertraut bin.
Auf dem Weg zur Lösung des Falles kommen viele zuerst unwichtige Details zur Geltung, die der Sache überraschende Wendungen geben. Für mich ein wenig zu viel des Guten, den geschätzten Kommissar Zufall so weit in den Vordergrund zu holen. Aber da die gesamte Story märchenhaft ist, kann ich das durchaus verzeihen. Es hat mein Lesevergnügen nicht beeinträchtigt.
Was ich allerdings als wenig ausgearbeitet und überhastet bemängele, ist das Ende der Geschichte. Es kommt für mich aus heiterem Himmel und ergibt sich nicht aus der vorhergehenden Handlung. Zumindest nicht in der Art und Weise, wie es stattfindet. Hier hätte ich mir beim Autor mehr Sorgfalt sowie Nähe zur restlichen Geschichte gewünscht, und dass er die Erzählstränge für den Leser nachvollziehbar besser in der Hand gehalten hätte.
Insgesamt erweitert dieser Roman die Welt der Erzählung, bringt neue Akteure ins Spiel und lässt sehr viel Raum für interessante folgende Handlungsstränge.

In den vier Sternen ist ein halber Sympathiestern enthalten.

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Tags: fantasy, flussgötter, peter grant, polizei   (4)
 

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wikinger, handel, abenteuer, seefahrt

Speckseites Ostseefahrt

Knud H Thomsen , Wolf Martin
Flexibler Einband
Erschienen bei Köller, Horst, 01.07.2004
ISBN 9783928143073
Genre: Romane

Rezension:

Ich habe das Buch vor vielen Jahren in einer Ferienwohnung an der Nordsee gelesen. Und es hat mich, obwohl Wikinger und historische Romane nicht mein Genre sind, in den Bann geschlagen. Immer wieder. Der Autor nimmt uns mit auf eine Handelsreise entlang der Ostseeküste und weit hinein nach Russland. Die Protagonisten sind echt, alles andere als Helden, trotzdem wehrhaft, wenn es sein muss. Aber lieber machen sie gute Geschäfte. Der geschichtliche Hintergrund ist sehr gut recherchiert, und da der Autor es schafft, dass man gut in die Personen hineinkommt, fährt man fast von der ersten Seite ab mit ihnen mit.
Einziger Kritikpunkt ist, dass bei dem Neudruck an der Qualität des Satzes gespart wurde. Dennoch unbedingt lesenswert.
Ein Buch, was es verdient hätte, ein Bestseller zu werden.

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Tags: abenteuer, handel, seefahrt, wikinger   (4)
 

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weihnachtsgeschichte, balanc, geben und nehmen, urban fantasy, burnout

Pivot

Ryek Darkener
E-Buch Text: 58 Seiten
Erschienen bei neobooks, 04.01.2014
ISBN 9783847663812
Genre: Science-Fiction

Rezension:  
Tags: balance, burnout, geben und nehmen, gleichgewicht, urban fantasy, weihnachtsgeschichte, zeit   (7)
 

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

regeln, dystopie, direktorat, komplott, tunnel

Tabula Rasa

Ryek Darkener
E-Buch Text: 364 Seiten
Erschienen bei neobooks, 04.08.2014
ISBN 9783847677208
Genre: Science-Fiction

Rezension:  
Tags: bischof, bischöfin, direktorat, dystopie, feindschaft, himmelsfeuer, inquisitor, kanal, katastrophe, komplott, krieg, letzter krieg, machtkampf, postapokalypse, regeln, schwäbische alb, science fiction, stirling, tunnel, ulm, zwillinge   (21)
 

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projekt, gefühle, mistrauen, rab, seele

Fliegen lernen mit Rabe

Ryek Darkener
E-Buch Text: 163 Seiten
Erschienen bei neobooks, 29.01.2015
ISBN 9783738022186
Genre: Science-Fiction

Rezension:  
Tags: business case, china, freude, gefühle, mistrauen, mythischer vogel, projekt, rabe, seele, selbstmord, teamarbeit, trauer, vergangenheit, vergangenheitsbewältigung, verlust   (15)
 

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science fiction, scifi, krieg, bug, sci-fi

Starship Troopers

Robert A Heinlein , Joe Haldeman , Ulrich Schüppler
Flexibler Einband: 460 Seiten
Erschienen bei Mantikore-Verlag, 18.12.2014
ISBN 9783939212485
Genre: Science-Fiction

Rezension:

aber sie ist fesselnd dargestellt. Wer wissen will, wie Militär funktioniert, der sollte das Buch lesen. Heinlein hat  detailgetreu beschrieben, wie die Menschen in so einer Welt ticken - und diese Darstellung ist alles andere als Science Fiction.

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Tags: befehlskette, drill, science fiction, strumtruppen, xenophobie   (5)
 

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53 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

erste liebe, liebe, beverly, deutschland, behinderung

Das mit dir und mir

Sabine Bartsch
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.12.2014
ISBN 9783423782821
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Handlung des Buches wird durch einen ungewöhnlichen Ansatz vorangetrieben: Die beiden Protagonisten berichten über ihr Leben in Form eines szenischen Dialoges. Als ob sie sich, im Nachhinein, aus ihren Tagebüchern vorlesen würden. Das ist sehr gut gelungen und immer interessant. Die kurzen Texte sind lebhaft und transportieren die Akteure glaubwürdig in das Kopfkino des Lesers. Einiges ist absichtlich klischeehaft, meiner Meinung nach altersgerecht; vielleicht erinnert sich der eine oder andere Leser noch an seine Jugend. :-)
Die Akteure haben, obwohl sie in gutsituierten Elternhäusern recht abgeschirmt von den sozialen Schattenseiten aufwachsen, keinen leichten Weg vor sich. Was auch für ihr Umfeld gilt. Erwachsen werden und erwachsen bleiben sind tägliche Herausforderungen, denen sich auch die Nebenrollen stellen müssen. Vertrauen fordern, Vertrauen geben, und nicht zuletzt sich selbst vertrauen. Die Grundtendenz des Buches habe ich als ernst und hoffnungsvoll empfunden. Es gibt Stellen, wo ein Taschentuch in der Nähe nicht schadet, und andere, an denen man herzhaft lachen kann (zum Beispiel über sich selbst).
Es kommen keine fantastischen Elemente vor, nur das Leben selbst, so hart und so schön, wie es ist. Für mich hätte das Buch länger sein können, die Handlung wirkt zum Ende hin gedrängt, manche Szenen nicht komplett erzählt.
Wer das Buch anfängt zu lesen, sollte Zeit mitbringen; es ist schwer, es vor dem letzten Wort aus der Hand zu legen.

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Tags: erwachsenwerden, jugendbuch, liebe, vertrauen   (4)
 

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science fiction, ringwelt, sf, puppenspieler, fantasy

Der Ringwelt-Zyklus / Ringwelt

Larry Niven , Axel Merz
Flexibler Einband: 445 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 25.08.2005
ISBN 9783404242382
Genre: Science-Fiction

Rezension:  
Tags: kzin, puppenspieler, ringwelt, science fiction   (4)
 

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566 Bibliotheken, 10 Leser, 3 Gruppen, 51 Rezensionen

london, magie, krimi, fantasy, urban fantasy

Der böse Ort

Ben Aaronovitch , Christine Blum
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.05.2014
ISBN 9783423215077
Genre: Fantasy

Rezension:

Ich bin von dem Buch hin- und hergerissen. Zum einen habe ich es in einem Zug gelesen, und es hat die ganze Zeit gut unterhalten. Der Stil, die Charaktere, die Situationen - es macht Spaß, Peter Grant durch die Höhen und Tiefen des realen und magischen London zu folgen. Insbesondere die teilweise sehr zarten Andeutungen von Dingen, die gegen Ende Gewicht erhalten, finde ich gut gelungen.
Die andere Seite ist, dass der Handlungsbogen, meiner Meinung nach, für ein Buch dieser Länge zu kurz geraten ist. Und manches hätte eine Nummer kleiner besser zur Story gepasst. Weil es dann die handelnden Personen hätte größer erscheinen lassen.
Fazit: Ich bin gespannt auf den nächsten Teil, aber ich hoffe auf mehr Content, wie der Neudeutsche sagt :-)

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Tags: london, magie, mord   (3)
 

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203 Bibliotheken, 0 Leser, 4 Gruppen, 7 Rezensionen

scheibenwelt, fantasy, märchen, humor, ratten

Maurice, der Kater

Terry Pratchett , Andreas Brandhorst (Übersetz.)
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 17.10.2005
ISBN 9783442455133
Genre: Fantasy

Rezension:

Was hat eine Ratte, die aus den Abfällen von Zauberern frisst? Sie erkennt sich selbst und hat folgerichtig Probleme, die sie vorher nicht hatte. Aus einer einfachen Welt, in der es lediglich um Fressen und Gefressenwerden ging, wird eine unendlich komplizierte. Die Ratte neben dir hat plötzlich Bedürfnisse und eine eigene Meinung. Als ob das nicht genug wäre, kommt auch noch ein sprechender Kater hinzu, der keine Tiere fressen will, die "Mahlzeit" sagen können. Die Lösung: Finde einen Menschen, der Tor genug ist, um mit sprechenden Tieren Geschäfte zu machen. Es zieht eine seltsame Truppe durch die Lande: Ein Rattenfänger, der nach Anweisung eines Katers namens Maurice Ratten fängt, die nach seiner Pfeife tanzen.
Ende der Geschichte? Weit gefehlt, das war der Anfang! Mit dem neuen Selbst-Bewusstsein kommen neue Wünsche, und die Protagonisten stellen fest, dass der Krieg der Ratten gegen die Menschen nur eine von vielen Optionen ist.
Terry Pratchett fesselt den Leser vom ersten Satz an in einer (Scheiben)Märchenwelt, die so vertraut nahe ist, dass es oft wehtut. In der Überleitung zum Finale hätte ich mir einen etwas weniger klischeehaften Plot gewünscht, das tut der insgesamt ausgezeichnet erzählten Geschichte aber keinen Abbruch.

Eine dichte, fantastische, intelligente Erzählung. Für kleine und große kluge Leute und solche, die es werden können.

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Tags: märchen, scheibenwelt, sprechender kater   (3)
 

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london, magie, krimi, fantasy, peter grant

Ein Wispern unter Baker Street

Ben Aaronovitch , Christine Blum
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.06.2013
ISBN 9783423214483
Genre: Fantasy

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london, polizei, fantasy, zauberlehrling, ermittlungen

Die Flüsse von London

Ben Aaronovitch
E-Buch Text: 479 Seiten
Erschienen bei Deutscher Taschenbuch Verlag, 01.03.2012
ISBN 9783423414937
Genre: Fantasy

Rezension:  
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london, magie, krimi, fantasy, jazz

Schwarzer Mond über Soho

Ben Aaronovitch , Christine Blum
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.07.2012
ISBN 9783423213806
Genre: Fantasy

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parallelwelten, reihe, paralleluniversen, scifi, 2015

Die Lange Erde

Terry Pratchett , Stephen Baxter , Gerald Jung
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Manhattan, 14.10.2013
ISBN 9783442547272
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Um es vorwegzunehmen: Ich habe Terry Pratchett’s Wortwitz und Wortgewalt, die ich sehr schätze, in diesem Roman nicht finden können.
Nun zur Langen Erde selbst. Sie beginnt vielversprechend mit der Vorstellung des Protagonisten sowie einiger Nebenfiguren, die im Laufe des Romans zum Verständnis der Welt beitragen. Der Text beschäftigt sich hauptsächlich mit der Reise des Protagonisten durch die lange Erde. Was mir den Lesegenuss reduziert hat, ist, dass vieles nicht gezeigt (show), sondern erzählt (tell) wird. Die Entwicklung des Protagonisten zum Beispiel wird an zu vielen Stellen erklärt, da sie aus dem Handlungsverlauf nicht ableitbar erscheint. Ich habe den Eindruck gewonnen, dass die Autoren beim Leser nicht viel voraussetzen. Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass dort wo der Plot zu versanden droht, Personen, Situationen oder Gegenstände auftauchen, die dann wieder beschrieben werden können um die Geschichte fortführen. Leider ergeben sich viele davon nicht aus der vorhergehenden Erzählung. Der Leser wird permanent überrascht, aber nicht im Sinne eines Twist, einer unvorhersehbaren und spannenden Wendung, was positiv wäre. Sondern er hat häufig das Gefühl, dass ein Kaninchen aus dem Hut gezogen wird. Beim ersten Mal mag es noch angehen, die Wiederholung des Tricks lässt die Geschichte holzschnittartig werden.
Ich habe keinen Zugang zur Langen Erde bekommen. Sie erscheint mir insgesamt unmotiviert erzählt. Sie enthält logische Fehler, zum Beispiel: Wenn Metallwaffen nicht zwischen den Welten transportiert werden können, wieso nehmen die Guten und die Bösen dann keine aus Keramik? Immerhin spielt die Geschichte in der Jetztzeit. Die Auswirkungen des Weltenkonzeptes auf die Erde werden, für meinen Geschmack, nur sehr oberflächlich behandelt. Wo die erzählerischen Argumente ausgehen, wird die große Politik herangezogen. Zentrale Konflikte, wenn sie denn überhaupt entstehen, werden erst sehr spät im Buch aufgebaut.

Die Idee einer Langen Erde mag interessant sein. Meiner Meinung nach ist sie in diesem Roman nicht besonders gut umgesetzt worden.

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Tags: parallele welten, weltenvielfalt   (2)
 
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