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29 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

weltraum, lovestory, dystopie, science fiction, rebellion

SoulSystems 1: Finde, was du liebst

Vivien Summer
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 07.12.2017
ISBN 9783646603774
Genre: Science-Fiction

Rezension:


Die erste Dstopie, die ich lese, die auf dem Mars spielt. Ein roter statt blauer Himmel. Beschränkter Lebensraum unter erschwerten Bedingungen. Und ein Leben mit harten Regeln, mit denen viele zurechtkommen. Doch einige auch nicht. Die logische Konsequenz? Rebellen. Im Untergrund organisiert und bereit vieles zu tun, um die Regierung zu stürzen um ihr Leben wieder in Freiheit zu leben.


Die Idee an sich ist nicht sehr originell. Es gibt viele Bücher und Geschichten, in denen die selbe Grundidee aufgegriffen wird. Junge trifft Mädchen, sie Leben in einem System, dass ihnen Freiheiten vorgaukelt, sie aber gleichzeitig mit allen Mitteln einschränken. Möglicherweise wird auch noch jemand in das System eingeschleust.


Das wichtige ist ja die Idee so einzusetzen und mit eigenen Ideen und Gedanken zu füllen, dass sie sich von anderen dieser Art absetzt.


In diesem Fall trifft das Ganze Ella und River. Zwei Charaktere, mit denen ich zwar nicht von Anfang an eine Verbindung aufbauen konnte, doch mit der Zeit immer besser einfühlen konnte.


River ist derjenige mit dem Motiv. Er hat eine Vergangenheit, die an die Nieren geht und sein Handeln nachvollziehbar macht. Und die Rebellen hatten natürlich einen Platz für ihn frei. Doch es gibt Geheimisse, die er nicht weißt. Allein der Prolog wirft so manche Frage auf und die Handlung im Kontext dessen betrachtet sogar noch mehr.  Mein Interesse wurde also schon frühzeitig geweckt und den Großteil des Buchs auch aufrechtgehalten.


Und dann gibt es noch Elle. Sie ist das Mädchen mit dem einflussreichen Vater, die an den rebellischen Jungen gerät, dem sie sich irgendwie verbunden fühlt. Durch Ella erfahren wir viel über das System, in dem sie lebt - über SoulSystems. Wir durch Daten ihr perfekter Partner bestimmt werden soll und die Wächter ihre Gespräche und Schritte beobachten.


Und wir lernen einige Geheimnisse von SoulSystems kenne. Einige, die auch Ella eher unfreiwillig herausfindet und nicht sehr angenehm sind.


Und natürlich steht die sich entwickelnde Beziehung von Ella und River im Vordergrund. Dazu möchte ich gar nicht viel sagen, doch so gut die beiden auch zusammenpassen, bevor sie ihr Happy End bekommen können liegt noch einiges vor ihnen. Geheimnisse. Die Vergangenheit. Und natürlich das System.


Nur der Schreibstil, der hat mir ein bisschen zu schaffen gemacht. Er ist einfach gehalten und gut verständlich, doch irgendwie hat mir dieses gewisse Etwas gefehlt.


In diesem ersten Band wird man zum größtenteils mit dem System vertraut gemacht und lernt die Charaktere kennen. An sich ein guter Beginn, doch von den Folgebänden erhoffe ich mir noch einiges mehr.

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234 Bibliotheken, 8 Leser, 2 Gruppen, 94 Rezensionen

apollo, rick riordan, percy jackson, mythologie, götter

Die Abenteuer des Apollo - Das verborgene Orakel

Rick Riordan , Gabriele Haefs
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 31.08.2017
ISBN 9783551556882
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Neues von Rick Riordan! Eigentlich wusste ich schon vor dem Lesen, dass ich dieses Buch genauso lieben werde, wie alle anderen.
Ein neues Abenteuer rund um griechische Mythologie. Ein Wiedersehen mit alten Bekannten. Und ein Abenteuer mit Apollo!

Der gefallene Gott

Als Gott fand ich ihn richtig cool. Sein erster Auftritt in "Percy Jackson" bringt mich auch heute immer noch zum schmunzeln, wenn ich die Bücher rereade. Göttlich trifft Apollo wirklich perfekt. Mit seinen schlechten Haikus und einer viel zu überschätzten Sicht auf sich selbst.
Doch als Apollo als Mensch auf der Erde landet... Nun, da wartet eine gewaltige Umstellung auf ihn. Erstens sieht er überhaupt nicht mehr so aus, wie sonst. Er hat Akne! Etwas, dass ihn total aus der Bahn wirft. Und zweitens lernt er schnell, dass es sich zwar wie ein Gott verhalten kann ihm das aber nicht viel bringt, weil er nur ein kleiner, normaler, 16jähriger Junge ist.
Sein Selbstbewusstsein ist immer noch übergroß und so manches hätte ich ihm gerne gesagt, dass sich nicht die ganze Welt um ihn dreht (besonders am Anfang). Andererseits waren seine Gedanken manchmal einfach zu lustig mit seiner Selbstüberschätzung.
Doch im Laufe der Geschichte lernt man Apollo besser kennen. Einen, den ich an manchen Stellen einfach in den Arm nehmen wollte. Denn auch als Gott geschieht einem Schreckliches. Sowohl in der Vergangenheit, als auch im Hier und Jetzt.
Meistens war es aber einfach nur unglaublich amüsant zu sehen, wie sich Apollo unter Menschen schlägt.

Ricks Schreibstil so leicht wie eh und je

Der Einstieg ins Geschehen fiel mir mal wieder unglaublich leicht. Ob es nun daran liegt, dass ich Ricks Schreibstilen nun schon von unzähligen seinen Büchern gewöhnt bin, weiß ich nicht. Aber das ich Ricks Schreibstil mag, das ist gewiss. Es gibt keine ausschweifenden Beschreibungen, wo sie nicht sein müssen, doch genau das gefällt mir daran. Es ist immer auf den Punkt gebracht, ohne unnötigen Ballast. Zudem findet man auch in diesem Buch diesen Hauch Sarkasmus, der mich immer wieder zum schmunzeln bringt und dem Geschehen eine leichtere Note verleiht. 

Neue Charaktere: Willkommen. Alte: Willkommen Zurück!

An Charaktervielfalt mangelt es in Ricks Büchern rund um die griechische Mythologie überhaupt nicht mehr. Wie bereits im Klappentext angedeutet findet ein Wiedersehen mit alten Bekannten statt. Und dann auch noch mit Percy. Wirklich, ich wusste nicht, worauf ich mich mehr gefreut habe: Apollos Geschichte oder meine alten Lieblinge wieder zu treffen.
Percy hat man ja eine ganze Weile begleitet, aber das schöne war, dass man eine stetige Entwicklung sehen konnte. Percy hat sich von seinem ersten Auftritt sehr verändert und ist an seinen Aufgaben gewachsen, doch ist er im Herzen noch derselbe.
Aber er ist natürlich nicht der einzige. Außer über ihn habe ich mich auch über Nico sehr gefreut. Der kleine ist mir irgendwie an Herz gewachsen mit der Zeit.
Aber auch neue Charakter werden eingeführt, um der Sache neuen Schwung zu geben. Allen voran handelt es sich dabei um Meg, eine Halbgöttin. Ich wusste von Anfang an nicht richtig, was ich von ihr halten sollte. Sie war sehr widersprüchlich. Auf der einen Seite ein kleines Mädchen. Auf der anderen eine exzellente Kämpferin, die einem beinahe schon Angst machen kann.
Am Ende sind einige Fragen noch offen, sodass ich gespannt einem Wiedersehen entgegen schaue.

Klischeegegenspieler? Nicht mit Rick!

Apollo hat die Macht über sein Orakel verloren. Nur logisch, dass er sich die zurückholen muss. Aber ohne Prophezeiung keine Mission. Und ohne Mission keine Zurückeroberung. Zum Glück bietet sich dort schon bald eine Lösung an, doch was wäre ein Abenteuer ohne Gefahr? Und wann war etwas das mit Mythologie zu tun hatte schon wirklich einfach? Nun, Apollo hat nicht wirklich eine Wahl...
Doch zu jedem Plan gehören auch ordentliche Gegenspieler. Und hier sind sie wirklich... WOW! Ich habe mir vorher keine großen Gedanken darüber gemacht und das war auch gut so! Nie hätte ich damit gerechnet, was es dann tatsächlich war. Mit dieser Überraschung und Wendung konnte Rick wirklich punkten und hat mich am Ende auch ziemlich neugierig zurückgelassen.

Spannung im letzten Drittel

Das wäre wohl mein einziger Kritikpunkt, wenn überhaupt. Die erste Hälfte dient großzügig der Einführung in die Geschichte. Man begleitet Apollo und lernt ihn etwas besser kennen. Findet heraus, was Sache ist und dann... dann folgt eins dem anderen, die Geschichte nimmt an Fahrt auf und die große Bombe platzt. Eine gute Portion Aktion, skurrile Gegenstände und behände Kämpfer dürfen da natürlich nicht fehlen. An dieser Stelle konnte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Wirklich toll.


Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen. Ein typischer Rick Riordan eben. der mit Witz, Spannung und geschickten Überraschungen weiß, wie er seine Leser begeistern kann.
Hinter Apollo steckt noch viel mehr, als seine überhebliche Art und ich bin froh, dass man sie hier kennenlernt. Auf ihn warten noch einige schwere Prüfungen und ich bin gespannt, wie er sie meistert. Mit der Unterstützung an seiner Seite, die er jetzt jedoch hat, zweifle ich nicht an seinem Erfolg!

Bitte ganz schnell den zweiten Band

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39 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

liebe, backen, freundschaft, sommercamp, familie

Mondfunken

Tanja Voosen
E-Buch Text: 354 Seiten
Erschienen bei Impress, 03.08.2017
ISBN 9783646603538
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„Mondfunke“ handelt von der jungen Tate. Schülerin und begnadete Bäckerin. Backen ist mehr als nur ihr Hobby, viel mehr ihre Leidenschaft. Dementsprechend frustriert es sie jedes Jahr erneut, wenn der talentierte Sawyer den goldenen Kochlöffel gewinnt. Sehr verständlich. Als sein Freund Levi sie dann auch noch ablenkt und sie erneut verliert, sind die Gründe die zwei nicht zu mögen perfekt. Den Zweien aus dem Weg zu gehen wäre so einfach. In der Schule, aber auch privat, wäre da nicht diese Kleinigkeit, die sich Leben nennt. Vielleicht auch Schicksal. Oder einfach nur Pech. Der Sommer ihres achtzehnten Lebensjahres verläuft jedenfalls ganz anders als von Tate erwartet.

Angefangen bei einem verlorenen Handy, über ein Mehlsackbaby oder die verdammte Neugier. 

Der Einstieg fiel mir mehr als nur leicht. Wahrscheinlich weil der für Tate alles andere als toll verläuft. Gleich zweimal begleiten wir sie zu dem Backwettbewerb. Einer verhängnisvoller als der andere. Und auf einem von ihnen lernt sie Levi kennen, bester Freund von Sawyer und Sportass.

Ich denke nicht, dass es mein Mitleid für Tate war, dass sie mir gleich von Anfang an so sympathisch gemacht hat. Ihre jugendliche Art, ihr Ehrgeiz oder ihr fabelhafter Geschmack für gutes Essen. Doch dann gibt es auch noch die andere Seite ihres Lebens: Tate ist nicht besonders gut darin Freunde zu finden. Und Freundschaft ist eins der Dinge, die in diesem Buch groß geschrieben werden. 

Und dann trifft sie auf Levi. Beim Wettbewerb und ein Jahr später überschlagen sich die Treffen beinahe. Levis lockere und lustige Art muss man einfach mögen, auch wenn Tate sich große Mühe gibt es nicht zu tun. Denn er ist Sawyers bester Freund, und der ist ihr Erzfeind. Aber einmal abgesehen von der Tatsache ist auch er ziemlich nett. Und bald... bald führt eins zum anderen und die drei verbringen sehr viel mehr Zeit zusammen als gedacht. 

Tate lernt einiges in diesem Sommer, den sie in Camp Summerset verbringt. Über sich, das Leben, die Liebe und Freundschaft. Schritt für Schritt bewegt sich Tate in eine neue Richtung, wobei Rückschlägt natürlich nicht ausbleiben. Man erlebt eine turbulente Zeit mit Tate, Levi und Sawyer, die einen sowohl zum lachen und schmunzeln, als auch zum nachdenken bringt. Ein zentrales Thema habe ich oben bereits erwähnt: Freundschaft, aber natürlich kommt auch die Liebe nicht zu kurz. An dieser Stelle ein Kompliment an die Autorin: sie hat es sehr gut geschafft diese zwei Dinge zu trennen und dazu keine komplizierte Dreiecksbeziehung eingebaut. Wirklich klasse. Auch ohne gab es reichlich Probleme zu lösen.

Der Schreibstil hat mir wie immer überhaupt keine Probleme bereitet sondern mich flüssig durch das Buch gebracht. Leicht, locker, lustig. Eine tolle Mischung, die das Lesen noch angenehmer gemacht hat.

Insgesamt hat Tanja Voosen mit "Mondfunken" eine wundervoll romantische und humorvolle Geschichte geschaffen, die nicht an Sommercamp-Feeling spart und einen für ein paar Stunden nach Summerset entführt, dem wirklich ein ganz eigener Zauber inne wohnt.

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48 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

glück, freude, los angeles, freundschaft, amerika

Auf gut Glück

Kerry Reichs , Usch Pilz
Flexibler Einband: 431 Seiten
Erschienen bei Heyne, W, 05.05.2010
ISBN 9783453434981
Genre: Romane

Rezension:

Ich habe dieses Buch gelesen in der Hoffnung eine tolle Geschichte für den Sommer in ihm zu finden. Aber dieses Buch beinhaltet so viel mehr, als ich am Anfang erwartet habe. Ich dachte an eine seichte Geschichte, in der sich die Protagonistin verliebt, sich jedoch einige Umwege auftun. Nun ja, ich hatte nicht ganz unrecht, aber hinter dem allen steckt noch so viel mehr. Maeve hat eine schwere Last zu tragen. Sie hat schlimme Zeiten hinter sich, aber sie hat sie überstanden, aber das nicht ohne Narben und Erinnerungen. Erinnerungen an das vergangene und das erlebte. Erinnerungen an eine Person, die ihr etwas bedeutet hat. Sie begibt sich auf eine Reise und die hat es in sich. Sie will sich selbst finden. Sich und anderen Beweisen, dass sie ihr Leben wieder unter Kontrolle hat. Das sie alle Entscheidungen um dessen weiteren Verlauf fällt. Es ist schwieriger, als es klingt, denn es warten einige Tücken auf sie, mit denen sie nicht gerechnet hat.Sie lernt neue Leute kennen und vor allem die in Unknown haben es ihr angetan. Das machte es ihr schwierig ihren Weg fortzusetzen. Vor allem Simon und Noah. Auch ich habe die beiden ins Herz geschlossen und es war schwer für mich von ihnen Abschied zu nehmen, sei es in der Mitte des Buches, oder ganz an dessen Ende. Ich finde es erstaunlich, wie sehr Maeve an ihrem Entschluss festhält (auch wenn der an einem gewissen Punkt des Buches nur noch blöd ist). Sie will es allen beweisen und das macht sie auch. Aber sie lernt, dass es gut möglich ist seine Pläne zu ändern und das keines Falls etwas mit aufgeben zu tun hat.
Sie hat von ihrer Mutter neun Figuren bekommen, Kachinas, Die sie denjenigen geben soll oder an Orten hinterlassen soll, die ihr dabei helfen etwas bestimmtes zu erkennen. Etwas, dass sie im Leben will. Etwas mit dem sie, nach langer zeit, abschließt. Etwas, dass ihr Leben verändert. Ich finde die Idee sehr toll (ich werde noch einmal einen extra Beitrag über diese Figuren schreiben) und Maeve gefällt sie auch. Nicht nur sie wird zum nachdenken angeregt auf ihrer Reise, auch mich, als Leser, haben manche Stellen sehr berührt. Ich wurde zum nachdenken gebracht. Wie schnell das Leben vorbei sein kann. Wie man von einer Krankheit betroffen sein kann, die sich niemand aussuchen würde und die schwer zu bekämpfen ist, obwohl man es nicht verdient hat. Wenn man ein ordentliches Leben geführt hat und auf einmal mit etwas so katastrophalem konfrontiert wird.
Aber das Buch zeigt einem auch, wie schnell das Leben bergauf gehen kann. Wie einfach, aber doch schwerwiegend, einzelne Begegnungen sein können. Wie sich das Leben auf einmal in eine Richtung wenden kann, die man nie vorhergesehen hat, geschweige denn, hätte vorhersehen können. Das finde ich erstaunlich an diesem Buch. Bei mir war es so, als hätten sich auf einmal neue Gedankengänge geöffnet und mich dazu gebracht eine neue Perspektive der Dinge zu sehen (und ich bin wirklich kein Mensch, der sich nicht über vieles Gedanken macht).Ich habe lange gebraucht, um mich diesem Buch zuzuwenden. Ich weiß nicht warum, aber es lag zwei Jahre lang ungelesen in meinem Bücherregal. Ich habe es oft herausgenommen und durch die Seiten geblättert, aber ich konnte mich nie dazu durchringen die erste Seite zu lesen. Aber diesen Sommer habe ich mir einen Ruck gegeben, und sieh an: Es war ganz einfach, denn dieses Buch erzählt nicht nur eine tolle Geschichte, sondern beherbergt zudem auch noch tolle Charaktere, die in einem einnehmenden Schreibstil einfach nur gemochte werden können (bis auf einen, aber irgendeinen schwarzen Kater gibt es ja bekanntlich immer). Das Cover mag ich auch sehr, es passt zu der Geschichte und verleiht dem ganzen einen sommerlichen und fröhlichen Touch.
Ich mag dieses Buch nicht nur: Ich liebe es und ich bin froh es damals, vor zwei Jahren, auf einem einfachen Wühltisch entdeckt zu haben. 

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74 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 33 Rezensionen

liebe, freundschaft, vorurteil, best friends to lovers, loveislove

No Return - Geheime Gefühle

Jennifer Wolf
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 01.06.2017
ISBN 9783646603262
Genre: Liebesromane

Rezension:



"No Retrun: Geheime Gefühle" ist zugegeben mein erster Gay-Romance-Roman, dementsprechend gespannt war ich natürlich, was mich erwarten würde. Ich habe eine etwas weniger gefühlvolle Geschichte erwartet. Keine Ahnung, warum. Schieben wir es meine mangelnden Kenntnissen der männlichen Gefühlswelt zu. Doch was ich bekommen, habe, war das genaue Gegenteil. Große Gefühle und eine Liebesgeschichte, die mich an den Seiten hat kleben lassen. Und es hat keinen tag gedauert, da war ich auch schon auf der letzten Seite angelangt. 


Aber beginnen wir am Anfang. Ich glaube ich habe noch nie ein Buch gelesen, in dem so wenige weibliche Charaktere aufgetreten sind, aber die Fehlen der Geschichte auch gar nicht!. Zumindest Hauptcharaktere, denn die Anzahl derer, war in diesem Roman gleich Null, von einigen Nebenpersonen abgesehen. Hauptsächlich geht es nämlich um die Jungs der Band Wrong Turn. Jetzt, im Nachhinein betrachtet passt ihr Bandname erstaunlich gut zu einigen Ereignissen der Geschichte, aber dazu später mehr. Es geht also um die Mitglieder der Band, hauptsächlich aber um Andrew und Tony. Beide absolut liebendwürdig und lustig und dabei auch noch beste Freunde. Alles könnte also so einfach sein, wäre da nicht diese kleine aber feine Sache, die alles ins Ungleichgewicht zu stoßen schein: Tony ist schwul und seine Gefühlen für Drew scheinen sich ihre Freundschaft zu belasten, oder? Es kommt des Öfteren zu Unausgesprochenem zwischen ihnen, das beide zu belasten scheint und dann tauchen auch noch vermehrt Anton Fans auf, die die zwei nur zu gerne als Paar sehen würden, aber das würde nicht nur gegen ihren Vertrag verstoßen, sondern auch ihre Karriere stark gefährden.


Und so kommt es immer wieder zu Situationen, die ihre Agentin gar nicht gerne im Internet sieht. Dabei geht es nicht nur um Tonys Gefühle für Drew, sondern auch um ihre besondere Freundschaft, die sie verbindet. Lustige, ohne Hintergrund eigentlich unverfängliche Szenen, die oft sehr einfach sehr amüsant sind und die Seiten wie im Flug verfliegen lassen. 
Doch genau diese Szenen sind es auch, die Tony immer vor Augen führen, was er an Drew so sehr mag und das macht es natürlich nicht einfacher für ihn seine Gefühle zurückzuhalten, zudem stammt es aus einer erzkatholischen Familie. Außerdem scheint auch Drew sich ihm nicht mehr in allem anzuvertrauen...


Ich habe aber nicht nur die zwei Jungs während des Lesens ins Herz geschlossen, sondern die ganze Band, besonders auch Shane, und einige Nebenfiguren, wie zum Beispiel Tonys Bodyguard Ben. Die Chemie zwischen den Figuren stimmt einfach, dass spürt man mit jeder einzelnen Zeile und doch haben sie alle einen ganz unterschiedlichen Charakter, der sie von den anderen abhebt. 

"Was ist mit dir los? Du siehst aus wie der Tod persönlich"
Ich ziehe eine Schnute [...] "Hab meine Sense verloren" S.38



Von genau solchen Sätzen lebt diese Geschichte. 


Doch so amüsant einige Szenen auch sind, beschäftigt sich das Buch mit einem Thema, dass für einige Menschen der Welt immer noch ein Tabuthema ist: gleichgeschlechtliche Liebe. Für mich eigentlich gar kein Thema, aber einige sehen darin offensichtlich ein großes Problem. Und diese Gegenstimmen werden auch im Buch nicht verschwiegen, so geht es für Tonys Eltern gar nicht, dass er schwul ist und machen ihm bereits vor seinem Outing klar, dass sie das ganz und gar nicht in Ordnung finden. An diesen Stellen habe ich richtig mit Tony gelitten, denn sein Schmerz konnte man durch den gefühlvollen Schreibstil der Autorin sehr gut nachvollziehen. Jennifer beweist somit, dass sie genauso traurige und schmerzhafte, wie lustige und spritzige Szenen schreiben kann und ihnen ihre eigene Dynamik verleiht. Im einen Moment hat man noch mit den Jungs gelacht und in der nächsten wollte man sie am liebsten in den Arm nehmen.


Der erste Band ist ein großes Auf und Ab der Gefühle. Große Glückgefühle teilen sich die Seiten mit Niedergeschlagenheit. Witze mit Tränen. Offenheit mit Verstecken. Mit dieser Mischung konnte Jennifer gefangen nehmen und ich konnte den Beginn der Geschichte der Jungs erleben, als wäre ich direkt dabei. Etwas, dass ich mir bei jedem Buch wünsche, doch nicht immer bekomme. 
Somit ist klar, dass ich es kaum erwarten kann, bis der zweite Band erscheint und ich wieder mit der Band, und natürlich Tony und Drew, Zeit verbringen kann. Denn das Ende... ein zweiter Band ist definitiv nötig!

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34 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

musik, zukunft, liebe, bands

#bandstorys: Lonely Lyrics (Band 3)

Ina Taus
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 04.05.2017
ISBN 9783646602951
Genre: Sonstiges

Rezension:


Nachdem mich Sad Songs mit seinen wundervollen Charakteren und seiner Liebesgeschichte überzeugen konnte, war ich natürlich unglaublich gespannt auf Lonely Lyrics. Dementsprechend hoch waren aber auch meine Erwartungen. Ich wollte die Bandmitglieder wiedersehen, sie noch besser kennenlernen und natürlich Luke dabei begleiten, wie er seine/n Seelenverwandte/n findet. Ja, ihr lest richtig. Da Luke bisexuell ist war von vornherein nicht klar, ob er auf einen jungen oder ein Mädchen treffen würde, dass/der ihm den Kopf verdreht. Das hat es aber nur umso spannender gemacht.


Alles beginnt mir einem Prolog, in dem eine riesige Bombe platzt: Einer der Bandjungs wird Papa! Allein damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet und der Suchtfaktor, wie ich ihn schon von Sad Songs kannte, war zurück. Und mit jedem Kapitel wurde er größer, ich wollte einfach nur mehr. Mehr Lesen, mehr Informationen, mich mehr mit Luke verlieben.


Wenn ich das letzte Mal noch ein paar Probleme damit hatte die einzelnen Personen auseinander zu halten, konnte ich es hier beinahe problemlos. Was vor allem in den Szenen von Vorteil war, wenn wirklich alle aufeinandertrafen! Und nicht nur mit den Mitglieder der Bands feiert man ein Wiedersehen. Nein, auch mit ihren Freundinnen und auch mit Autumns Familie, wenn auch nur kurz. Aber an Charaktervielfalt mangelt es ganz sicher nicht!


Aber hauptsächlich geht es ja um Luke... und um Vic. Vic? Vic! Die Mitglieder von "Must be Crazy" und "Anna falls" haben anscheinend ein Faible dafür Personen an Haltestellen für öffentliche Verkehrsmittel zu treffen. Max und Anna und nun Luke und Vic. Genauer gesagt an einem Bahnhof. Luke, vollkommen durch den Wind und Vic einen wichtigen Schritt zu einem normalen Leben tuend. Die Umstände ihres Zusammentreffens sind alles andere als perfekt, aber dennoch funkt es zwischen ihnen und als Luke später eine Auszeit nimmt, sehen sie sich endlich wieder. Klingt super? Ist aber leider etwas komplizierter. Geheimnisse stehen zwischen ihnen und wie wir alle wissen ist so etwas nie gut für eine Beziehung. Weiter will ich gar nicht auf die Handlung eingehen, aber ich kann euch sagen: Sie nimmt euch mit! Zumindest hat sie das bei mit getan. Gepaart mit dem flüssigen und leichten Schreibstil der Autorin fliegen die Kapitel nur so dahin und viel zu schnell ist die letzte Seite gelesen.


Luke... In "Sad Songs" habe ich ihn, um ehrlich zu sein, gar nicht richtig für voll genommen. Ich wusste, dass er existiert, aber mehr auch nicht. Ein Aufreißer, der einen verschleiß an Frauen hat, mit dem wahrscheinlich nur Jake mithalten kann. Aber in diesem band lernt man einen ganz anderen Luke kennen. Ein entscheidendes Erlebnis lässt ihn plötzlich verantwortungsbewusster werden. Reifer. Und einfach toll. Ja, ich kann verstehen, warum es der Lieblingscharakter der Autorin ist. Ich habe mich auch ein klein wenig in ihn verliebt.


Und auch Vic war mit von Anfang an sympathisch. Hinter ihr/ihm liegt eine schwierige Zeit, die er/sie nun wieder zu richten versucht. Man muss die zwei einfach selbst kennenlernen, um zu verstehen, was an ihnen so toll ist. (Ja, dass war eine sehr deutliche Aufforderung)


Oft ist es ja so, dass der letzte Band einer Reihe etwas schwächer ist, als seine Vorgänger, aber hier war das definitiv nicht der Fall. Im Gegenteil sogar: Ich habe zwar den ersten Band nicht gelesen, aber "Lonely Lyrics" sticht definitiv hervor. Insgesamt hat mir "Lonely Lyrics" sehr gut gefallen und konnte mich vollkommen überzeugen!

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69 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

elesztrah, fanny bechert, elfen, pöni, asche und schnee

Elesztrah - Asche und Schnee

Fanny Bechert
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Sternensand Verlag, 02.04.2017
ISBN 9783906829364
Genre: Fantasy

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65 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 34 Rezensionen

musik, liebe, rock, rockmusik, selbstfindung

Rockherz (Band 1)

Alexandra Fischer
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 15.03.2017
ISBN 9783959913737
Genre: Liebesromane

Rezension:

Der Klappentext sagt schon ziemlich gut aus, was einen als Leser erwartet. Mit dem Einstieg in das Buch stellt man als Leser sehr schnell fest, dass Almond in zwei vollkommen unterschiedlichen Welten lebt. Einmal das aufregende Leben an der Seite ihres Vaters, der Rockbands managet und einmal das Leben an der Seite ihrer Mutter, die eine vernünftige Ausbildung für ihre Tochter will und nicht viel von dem Lebensstil ihres Exmannes hält. Ein Leben zwischen diesen Gegensätzen ist gar nicht so einfach. Dementsprechend gibt es verschiedenen Varianten von Almond. Doch welche ist die echte? Die, die das Leben genießt und in den Tag hineinlebt, wie ihr Vater? Oder das Mädchen, dass studieren soll und den Ratschlägen ihrer Mutter folgt?

Als Leser wird einem sehr schnell klar, wofür und für wen ihr Herz schlägt. Und eigentlich weiß Al das auch, aber sich das immer bewusst zu machen, ist manchmal gar nicht so einfach. Als sie dann auch noch einen herben Verlust erleidet, bricht für Al eine Welt zusammen und sie entscheidet sich herauszufinden, was sie will. Sie reist um die Welt, macht Bekanntschaften und kapselt sich teilweise von ihrem alten Leben ab. Aber ist das richtig?

Al ist mir sehr sympathisch und ich konnte mich sehr gut in sie hineinversetzten. Sie weiß nicht, was sie will. Obwohl sie es eigentlich doch weiß, aber nicht den Mut dazu aufbringt, endlich die richtige Richtung in ihrem Leben einzuschlagen. Durch ihre nicht gerade stabile Beziehung zu ihrer Mutter, ihren aufgewühlten Gefühlen, sobald sie in Morris nähe ist und dem Drang es jedem recht zu machen, ist sie oft ziemlich durcheinander. Dadurch wollte ich ihr manchmal einfach selbst den Kopf zurechtrücken und endlich sagen, was Sache ist. Doch den Mut aufzubringen seinen eigenen Weg zu gehen ist manchmal gar nicht so einfach.

Auch wenn es Almonds Reise ist, kommen noch zahlreiche andere Charaktere darin vor. Allem voran ihre Eltern und die Mitglieder der Band. Ich konnte sofort verstehen, warum Almond bei ihnen ein Zuhause gefunden hat. Morris ist von Anfang an sehr sympathisch und nicht der Badboy, den ich anfangs erwartet hatte. Und in Matt hat sie einen wahren Freund gefunden. Aber von Brad und Sean hätte ich gerne noch mehr erfahren.

Das ungewöhnliche an diesem Buch sind wohl die vielen Zeitsprünge, die sich durch jedes einzelne der 13 Kapitel ziehen. Oft werden Wochen, wenn nicht sogar Monate übersprungen, aber es passt zur Geschichte und hebt sie deutlich von anderen ab. Anfangs war es etwas ungewöhnlich und es kam vor, dass ich gerne etwas über die Geschehnisse dazwischen erfahren hätte, aber ich habe mich sehr schnell daran gewöhnt und ohne sie würde das Buch auch gar nicht funktionieren.

Zudem haben mich einige überraschende Wendungen erwartet, mit denen ich nicht gerechnet habe und die für einen spannenden Verlauf der Story gesorgt haben.

Insgesamt hat mir das Buch also wirklich gut gefallen und in gewisser Weise konnte ich mich auch damit identifizieren. Es war vollkommen anders als das, was ich eigentlich erwartet hatte und das hat mich sehr gefreut. Ich wurde überrascht und habe eine unglaubliche Reise an Al's Seite verbracht. Eine Reise auf der sie sich selbst gefunden hat.

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48 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

musik, skaten, liebe, bandstory, 4 sterne

#bandstorys: Sad Songs

Ina Taus
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 02.03.2017
ISBN 9783646602890
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ich habe den ersten Band nicht gelesen (was überhaupt nicht schlimm war!) und kann daher nicht sagen, ob mir dieser zweite Teil besser gefallen hat, aber ich kann sagen, dass ich mich wahnsinnig auf Band 3 freue. Ich möchte wissen, um welchen Charakter es geht, aus welcher Band er kommt und wer die weibliche Protagonistin ist. Und ich möchte natürlich wissen, wer Miss Mysterious ist!

Aber nun erst einmal zu diesem Band! Von dem Moment an, in dem Autumn den Skate-Contest unsicher gemacht hat und Alex ganz schön alt aussehen lassen hat, war ich in der Geschichte drin. Autumn will sich einfach mal eine Auszeit nehmen. Von was? Das bleibt auch für Alex ein langes Geheimnis. Alex, der mit seiner herrlich unverblümten Art seine Meinung sagt und jeder immer weiß, voran man bei ihm ist. Und von dem Augenblick an, in dem Autumn ihm ihre falsche Nummer gab, wollte ich unbedingt mehr von ihnen erfahren.

Man kann sich bei dieser Serie wirklich nicht darüber beklagen, dass es zu wenige Charaktere gäbe! Am Anfang war es etwas verwirrend die Bandmitglieder auseinander zu halten. Wer war noch einmal Luke? Oder Jake? Aber mit der Zeit habe ich das in den Griff bekommen. Aber es gibt ja nicht nur die Bandmitglieder, sondern auch Autumns Familie, deren Eltern jeder Jahreszeit anscheinend etwas abgewinnen können. Und jeder hat seinen Auftritt. Die manchem öfter, die anderen weniger oft, aber die bunte Mischung gefällt mir sehr gut.

Autumn liebt ihre Familie sehr und besucht deshalb ihre Schwester Summer in Wien. Dass dieser Sommer anders als alle bisherigen wird, war ihr damals noch nicht klar. Ein Sommer, in dem sie wie alle anderen ist. Ein einfaches Mädchen, dass ihr Leben auskosten möchte. Aber sie hat ein Geheimnis und das ein oder andere Mal habe ich mir gewünscht, dass sie endlich den Mund aufmacht.

Und dann gibt es noch Alex: Schlagzeuger der Band »Must Be Crazy« und ebenso Skatebegeistert wie Autumn. Die Mädchen rennen ihm Scharenweise hinterher, doch als er Autumn kennenlernt, verändert sich etwas...

Die Perspektive jedes Kapitel wechselt entweder zwischen Autumn oder Alex. So bekam ich einen super Einblick in beider ihrer Gedanken und Gefühle und konnte ihre Handlungen dadurch noch besser nachvollziehen. Und die Story hat mich von vorne bis hinten begeistert. Aber an manchen Stellen hätte ich Alex und Autumn gerne einen heftigen Schubs in die richtige Richtung gegeben. Ich habe so viele tolle Charaktere kennengelernt, von denen ich manche gerne noch einmal wiedersehen würde. Die Seiten flogen nur so dahin und jedes Mal wenn ich einen neuen Post von Miss Mysterious gesehen habe, wollte ich unbedingt weiterlesen.

Insgesamt hat mir das Buch also sehr gut gefallen und ich kann nur weiterempfehlen. Die vielen und tollen Charakter sollte man einfach kennenlernen!

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412 Bibliotheken, 5 Leser, 2 Gruppen, 66 Rezensionen

jugendbuch, physik, liebe, verlust, trauer

Ein bisschen wie Unendlichkeit

Harriet Reuter Hapgood , Susanne Hornfeck
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei FISCHER KJB, 23.02.2017
ISBN 9783737340335
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Erst einmal: Ist das Cover nicht ein Traum? Ich habe mich augenblicklich in es verliebt. Es trifft genau meinen Geschmack und hat mir noch einmal extra Lust darauf gemacht das Buch zu lesen. Das Motiv, die Farben und die Schrift mit dem integrierten Unendlichkeitszeichen - einfach wunderschön.
Gleich auf den ersten paar Seiten des Buches, hab ich gemerkt, dass dieses Buch anders ist. Aber gut anders. Angefangen mit Gotties Namen, aber auch mit ihrer Familie. Eine Gottie hab ich in all den Büchern, die ich gelesen habe, noch nie kennengelernt. Physikbegeistert (passt super zu mir), öfters mal mit den Gedanken woanders und seit dem Tod ihres Großvaters sehr in sich zurückgezogen. Und dann beginnen auch noch diese komischen Wurmlöcher und Filmrisse aufzutauchen. Von ihren Sprüngen in die Vergangenheit ganz zu schweigen! Ich wäre auch sehr verwirrt gewesen an ihrer Stelle. Gottie verbringt ihren Sommer damit herauszufinden, was es damit auf sich hat. Und das ist gar nicht so einfach. Und dann taucht auch noch Thomas auf. Ihr ehemaliger bester Freund, der mit 12 nach Kanada gezogen ist. Ich mag ihn. Er bäckt, mag Marvel und will sich Gottie nach all den Jahren ohne Kontakt wieder annähern. Doch auch er verbirgt etwas, ein Geheimnis, dass er Gottie vorenthält. Für Gottie könnte alles so schön sein. Wäre da nicht noch Jason, mit dem sie den letzten Sommer intensiv erlebt hat. Meine absoluten Lieblingscharaktere sind aber ihr großer Bruder Ned und ihr verstorbener Großvater Grey. Beide sind sehr eigensinnig. Ned mit seinen Klamotten und seiner Fingerbänd. Und Grey von seinem ganzen Verhalten her. Eine ziemlich bunte Mischung also, wie ich sie noch in meinem anderen Buch erlebt habe.
Mich hat das Buch und seine Geschichte von Anfang an fasziniert. Die Charaktere, der Schreibstil und natürlich was es mir Gotties Reisen in die Vergangenheit auf sich hat. Das Universum scheint verrückt zu spielen diesen Sommer. Ich habe tatsächlich etwas in meinem Physikbuch nachgeschlagen! Das ist mir bei keiner anderen Geschichte zuvor passiert. Die Thematik mit Raum, Zeit, Vergangenheit und deren Auswirkungen auf die Zukunft finde ich schon sehr lange interessant. Umso erfreuter war ich, dass sie in diesem Buch so intensiv damit beschäftigt wurde. Aber ich muss auch sagen, bei all meinem Lob, dass es stellenweise sehr verwirrend war. Es waren schließlich nicht nur Sprünge in die Vergangenheit, sondern auch der Wechsel zwischen verschiedenen Zeitachsen. Und das wirkte für mich manchmal zu gedrängt und ohne richtige Erklärung. An einigen Stellen hab ich die Seiten zwar gelesen, aber das Gefühl gehabt, nicht wirklich zu verstehen, was dort gerade passierte.
Die Gefühle, die Gottie empfindet, aber auch die von anderen Charakteren, kamen jedoch sehr gut bei mir an. Gotties tiefe Gefühle für ihren Großvater beispielsweise. Man merkt, dass sie ihn sehr geliebt hat und sich damit schwertut, damit abzuschließen.
Beenden konnte ich das Buch mit einem guten, befriedigendem Gefühl im Bauch. Vielleicht sind einige Fragen noch offen, aber das stört mich bei diesem Buch irgendwie überhaupt nicht. Es hat sich richtig angefühlt und das ist mir sehr wichtig.
Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen mit seinem tollen Schreibstil,

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37 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

florenc, young adult fantasy, familie, carlsen, kristengreco

Colours & Dreams

Kirsten Greco
E-Buch Text: 311 Seiten
Erschienen bei Dark Diamonds, 27.01.2017
ISBN 9783646300185
Genre: Fantasy

Rezension:

Zuerst einmal finde ich das Cover wirklich schön. Genau so habe ich mir Emily vorgestellt, während ich sie auf ihrer Reise begleitet habe. Und auch ansonsten finde ich es sehr passend zu dem Buch. Ich glaube zu dem Inhalt muss ich nicht wirklich viel sagen, den Klappentext finde ich sehr aussagefähig. Die Idee finde ich jedenfalls sehr schön und interessant! Eine Schnitzeljagd quer durch Florida und das auch noch mit einem besonderen Hintergrund (den ich natürlich nicht verrate ;) ).
Emily ist eine sehr sympathische Protagonistin, auch wenn ich sie an der ein oder anderen Stelle gern einmal geschüttelt hätte, um ihr einzubläuen, dass sie nicht so naiv sein soll. Sie hat die faszinierende Gabe ihrer Großmutter geerbt, in die Zukunft träumen zu können. Leider funktioniert das am Anfang noch nicht so, wie sie es gerne hätte, aber auch hinter dieses Geheimnis kommt sie, in ihrem Urlaub in Florida. Ihr passendes Gegenstück lernt sie dort auch gleich kennen. Declan. Ein Künstler, der sofort hingerissen ist von Emily. Und die beiden geben wirklich ein süßes Paar zusammen ab. Auch wenn es mir ein klein wenig zu schnell ging mit deren Beziehung. Er begleitet Emily auf ihrer Reise und zusammen erleben sie das ein oder andere Abenteuer.
Die reise selbst finde ich sehr interessant. Man lernt so viele verschiedene Menschen und ihre Schicksale kennen. Auch hier werden ich nichts verraten, denn jeder Leser sollte diese Momente selbst erleben. An Figurenvielfalt mangelt es diesem Roman jedenfalls definitiv nicht. Sowie Emilys Eltern, scheint auch ihre Großmutter Clair - die zu Beginn des Buchs leider verstirbt, aber dadurch erst den Anstoß für Emilys Reise gibt - immer anwesend zu sein.
Und natürlich gibt es auch einen Gegenspieler, der das ganze interessant gestaltet. Callen. Ein mir von Anfang an unsympathischer Mensch. Das Buch ist aus drei verschiedenen Sichtweisen geschrieben. Der von Emily, Declans, aber zeitweise auch aus Callens Sicht. Mir gefällt so etwas immer besser, da man dadurch einfach einen viel tieferen Einblick in die Figuren erhält.
Die Figuren, das Cover und die allgemeinen Grundidee gefallen mir also sehr gut. Nur leider hat es mir an der Umsetzung der Handlung manchmal etwas gefehlt. Der Funke ist stellenweise einfach nicht übergesprungen und auch wenn die Handlung anstieg, aber ich es einfach nicht so empfunden. Das Ende war mir dann auch etwas schnell abgehandelt, wobei der Epilog mich noch einmal berührt hat. Es war zwischenzeitlich ein Hin und Her: Packt mich der Roman, packt er mich nicht.
Letztendlich habe ich die Lesestunden aber genossen und ich wurde gut unterhalten. Wer Roadtrips mag mit einem Tick Fantasy und einer Priese Romantik mag, sollte sich dieses Buch definitiv einmal angucken.

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141 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 45 Rezensionen

elesztrah, feuer, eis, magie, elfen

Elesztrah - Feuer und Eis

Fanny Bechert
Flexibler Einband: 460 Seiten
Erschienen bei Sternensand Verlag, 06.11.2016
ISBN 9783906829272
Genre: Fantasy

Rezension:

Als aller erstes: Ist das Cover nicht wundervoll? Ich ringe ja manchmal mit mir, ob mir ein Buch als Ebook nicht ausreicht, weil es meistens einfach billiger und sehr viel Platzsparender ist, aber bei diesem Buch hier kam überhaupt gar nicht erst die Frage auf, ob richtiges Buch oder Ebook. Ich habe mich sofort in das Cover verliebt und da das Buch sowieso bei mir einziehen musste, wegen seiner Geschichte, die es erzählt, kam einfach nur das richtige Buch in Frage.
Ich wollte schon lange mal wieder einen High Fanatsy Roman lesen, so mit Elfen, Zwergen, Trollen, Menschen und allem Drum und Dran. Was bin ich froh, dass ich auf dieses Buch aufmerksam geworden bin. Fanny Bechert hat mich von der ersten Seite an in eine Welt mitgenommen, die von all diesem "Rassen" nur so wimmelt. Gleich zu Anfang habe ich die Elfen kennengelernt, unter ihnen Lysanna und Aerthas, und sie beide waren mir sofort sympathisch. Mit ihnen als Protagonisten und der wechselnden Sichtweise habe ich einen optimalen Einblick in ihre Gedanken, Gefühle und ihr Wesen erhalten. Ich lese immer mehr Bücher, die aus zwei oder mehr Sichtweisen geschrieben sind und kann mich auch immer mehr dafür begeistern. Man erfährt einfach so viel mehr, als über diedie Sicht eines einzelnen Charakters, die meistens etwas eingeschränkt ist. So aber erfahrt man Dinge, die man sonst wahrscheinlich nicht erfahren hätte.
Da Lysanna dem Clan der "Angelus Mortis" angehört und der aus allerlei Wesen besteht, die eine neue Heimat und/oder Schutz suchten, ist er ziemlich bunt gemischt. So kam ich auch in Kontakt mit Menschen, Zwergen, Trollen und auch Seelenlosen. Diese Kreation der Autorin fasziniert mich sehr, wenn auch nicht am meisten. Menschen, die tot waren, aber eine andere Seele eingepflanzt bekommen haben. Und dann gibt es noch die Essenzen. Noch eine Schöpfung von Fanny Bechert und die, die mich am meisten interessiert. Umso glücklicher bin ich, dass sie auch im nächsten Band eine Rolle spielen werden. Mir gefällt die Art, wie sie in Verbindung mit der Welt stehen und das, falls sie getötet werden sollten, sich die jeweilige Essenz einfach einen neuen Träger sucht.
Wie schon erwähnt fiel mir der Einstieg in die Geschichte rund um Lysanna, ihren Clan und Aerthas sehr leicht, was zum einen der Geschichte an sich geschuldet ist, die mich sofort interessiert und fasziniert hat, aber auch dem Schreibstil der Autorin. Locker, leicht und dahinfließend hat er mich durch das Buch geleitet. Die Geschichte fängt gemäßigt an und wird gen Ende noch einmal richtig spannend. Und das Ende selbst... Ein wirklich gelungener Cliffhanger, der jeden Leser mit vielen unbeantworteten Fragen zurücklässt, die einen Nachts locker wachhalten könnten.
In diesem Buch kam so vieles zusammen, das ich an einem guten Fantasyroman schätze: vielfältige Figuren und Charaktere, eine tolles Grundidee, Schauplätze, die ich liebend gerne einmal selbst besuchen würde wollen, Liebe, Gefühl, Abenteuer, wobei nichts überladen wirkt, sondern im genau richtigen Maß hinzugegeben wurde.
Mit "Elesztrah - Feuer und Eis" ist Fanny Bechert ein Buch gelungen, dass mich vollkommen gefangen nahm und in eine Welt eintauchen ließ, die mich mit all ihren Seiten fasziniert. Eine tolle Geschichte, die mir definitiv Lust auf mehr macht.

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39 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 24 Rezensionen

liebe, familie, camping, liebesroman, mein traummann, meine brüder, ein zelt und ich

Mein Traummann, meine Brüder, ein Zelt und ich

Shannon Stacey , Irene Fried
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 09.01.2017
ISBN 9783956496349
Genre: Romane

Rezension:

Einen Neuanfang. Herausfinden, was sie im Leben will. Ihr Leben ausloten. Das ist es, was Liz Kowalski gerade will. Und als Anfang aller Dinge zieht sie zurück in ihre Geburtsstadt, zurück zum Sitz ihrer Familie. Zurück zu Drew, mit dem sie auf der Hochzeit ihres Bruders eine kurze Affäre hatte. Und ausgerechnet er ist der beste Freund ihres Bruders Mitch.

Und Drew? Der hat sich von seiner Frau getrennt, die ihm seit Ewigkeiten endlich gestanden hat, dass sie keine Kinder will. Dabei ist es genau das, was Drew sich wünscht. Liz, deren Ziele überhaupt nicht in diese Richtung gehen, ist also alles andere als die Richtige Frau für ihn, aber da ist diese Anziehungskraft... Und als dann auch noch ein Familienausdruck ansteht, auf dem Drew nicht fehlen darf, als bester Freund von Mitch.
Das Buch ist Teil einer Serie rund um die Familie Kowalski, genauer meistens um die Männer der Familie, Liz Brüder und Cousins. Leider habe ich noch keins der anderen Bücher gelesen, aber nach diesem hier liegt es durchaus im Bereich des Möglichen, dass ich mir auch welche der anderen zulegen, vor allem, weil ich einige der Protagonisten aus den anderen Büchern kennengelernt habe, und ich sie schon jetzt toll finde.
Der Einstieg in das Buch fiel mir wirklich extrem leicht. Gleich zu Beginn lernt man Liz und Drew kennen, die mir beide von Anfang an sehr sympathisch sind. Liz Entscheidung einen Neubeginn zu starten ist überdeutlich und man merkt, dass ihr ihre Familie sehr wichtig ist und sie sie sehr vermisst hat. Die lernt man im übrigen auch kennen, vor allem während des Familienausflugs, aber auch anderweitig. Und bei den vielen Charakteren ist es manchmal echt schwer alle auseinander zu halten. Aber das ist etwas, dass mir gut gefallen hat. Diese ungewöhnliche Charaktervielfalt und auch wenn Liz und Drew immer im Vordergrund standen, habe ich doch auch einige der Nebenfiguren kennen und mögen gelernt. So allen voran Mitch, ihren Bruder und bester Freund von Drew. Aber auch Rosie, die Liz wie eine Tochter aufgezogen hat. Jeder Charakter hat seine Eigenschaften, die sie von den anderen unterscheiden.
Den meisten Szenen haftet ein Witz an, der mir des Öfteren ein Schmunzeln auf Gesicht gezaubert hat. Keiner aus der Familie und deren Ehegatten sind auf den Mund gefallen und so entstehen einige amüsante Situationen. Es gibt aber auch einige ernstere Szenen, die vor allem gegen Ende des Buches vermehrt auftreten. Sie stehen im Schönen Gegensatz zueinander und gleichen sich sozusagen aus, wobei die Schönen und Lustigen Szenen natürlich überwiegen. Aber das Drama darf natürlich auch nicht fehlen. Liz und Drew wollen unterschiedliche Dinge, können ihre Zuneigung zueinander aber auch nicht ignorieren. Und dann ist da natürlich noch die Sache mit ihrem Bruder...  
Insgesamt handelt es sich bei "Mein Traummann, meine Brüder, ein Zelt und ich" um einen leichten Liebesroman, bei dem man abschalten und einfach genießen kann.

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67 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 38 Rezensionen

marie menke, genforschung, cinderella, liebe, dystopie

Cindy & Rella

Marie Menke
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 01.12.2016
ISBN 9783646603156
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Buch beginnt direkt mit dem Morgen von Cindys und Rellas 17. Geburtstag, dabei ist Rella jedoch einige Tage älter. Der Beginn von Rellas Geschichte spielt also ein paar Tage vor dem von indys. Für beide ist es ein besonderer Tag. Während Rella sehnsüchtig auf den Brief wartet, der ihr ihren zukünftigen und lebenslänglichen Beruf in der Fabrik mitteilen soll, ist Cindy schon ganz aufgeregt, weil am Abend ihre spektakuläre Geburtstagsfeier steigen sollen. Nun, bei beiden läuft der Tag nicht ganz wie geplant: Rella bekommt nicht ihren erhofften Beruf und da beschließt sie, als sie von einem Auftrag hört, der aus der Fabrik rausführen soll, zwar nur für einen Abend, die Chnace zu ergreifen. Den Abend von Cindys Geburtstagsfeier, der für Cindy alles andere als entspannt und ausgelassen wird.
Gleich zu Beginn merkt man, dass Cindy und Rella aus zwei komplett unterschiedlichen Welten stammen und auch von der Persönlichkeit sehr unterschiedlich sind. Rella ist es gewöhnt jeden Tag hart zu arbeiten und ihr einziger Rückzugsort besteht aus einem kleinen Zimmer. Sie ist ein sehr neugieriges Mädchen, was ihr manchmal wirklich nicht gut bekommt. Währenddessen lebt Cindy ein Leben im Luxus, denn Vater ist ein erfolgreicher Schauspieler, der sein Geld jedoch noch auf ganz andere Weise ein wenig aufstockt. Sie ist es gewöhnt zu bekommen, was sie möchte und ihr größtes Problem war bis zu diesem entscheidenden Abend, dass sie sich einen Kratzer an der Wange zugezogen hat. Nur Timothy scheint sie nicht zu kriegen. Heimlich schon seit Jahren in ihn verliebt, scheint er einfach nicht das selbe für sie zu empfinden. Und Rella? Die hat genau das entgegengesetzte Problem. Joshua scheint sie wirklich zu mögen...
Ein Abend voller Probleme scheint vorprogrammiert, als Rella, Joshua und ein paar andere den Club, in dem Cindys Party steigt, besuchen dürfen, um dort zu arbeiten. Die Erzählperspektive wechselt immer zwischen Cindy und Rella hin und her und somit weiß man immer bescheid, was gerade bei jeder passiert. Ich finde es ziemlich passend, dass diese Erzählform mit Perspektivwechsel gewählt wurde, da ich so einen hervorragenden Einblick in die Charaktere der Mädchen bekommen habe. Der Wechsel geschah auch ziemlich oft, wobei mir das an manchen gut gefallen hat, an manchen aber auch den Lesefluss etwas unterbrochen hat. An sich hatte ich damit aber keine großen Probleme und konnte mich ganz auf die Handlung und ihre Figuren konzentrieren. Und konzentrieren musste man sich schon, wenn man alle Puzzleteile zusammensetzen wollte. Die Grundidee des Buchs finde ich sehr gelungen und auch Parallelen zu Cinderella habe ich, wie erhofft, einige gefunden. Überzeugen konnte mich das Buch auch mit seinem Schreibstil, der leicht und einfach ist, sodass ein schnelles vorankommen garantiert ist.
Nur Stück für Stück wird aufgedeckt, was es mit der Fabrik, den Arbeitern und Rellas Unwissen über scheinbar so alltägliche Dinge wie Musik zu tun hat. Dieses Rätselraten hat mir ziemlich gut gefallen und auch, dass vieles erst gen Ende richtig klar wurde. Wobei ich leider auch sagen muss, dass mir am Ende einfach zu viel offen gelassen wurde und einige Vermutungen von Cindy und Rella unbestätigt zurückblieben. Auch das Ende wurde, meiner Meinung nach, etwas zu eilig und kurz abgehandelt. Auch hatte ich leider das Gefühl, dass ich keine richtige Nähe zu dem Buch aufbauen konnte und immer das Gefühl hatte zu sehr auf Distanz zu sein.
Abschließend kann ich sagen, dass ich das Lesen durchaus genossen habe, mich aber ein paar Kleinigkeiten gestört haben. Wer Märchenadaptionen liebt, sollte sich diese Geschichte also unbedingt einmal näher anschauen. 

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49 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

winterflüstern, tagebuch, tanja voosen, impress, liebe

Winterflüstern

Tanja Voosen
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 01.12.2016
ISBN 9783646602739
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Winterflüstern ist der dritte Teil einer Reihe, angefangen mit Sommerflüstern und gefolgt Herbstflüstern. Die Bände können jedoch unabhängig voneinander gelesen werden, ws ich persönlich sehr toll finde, da dies der erste Band der Reihe ist, denn ich gelesen habe. Aber mir war schon nach einigen seiten klar, dass ich die zwei vorherigen Bände auf jeden Fall noch lesen möchte. 
Die Geschichte rund um Kasie finde ich sehr gut aufgebaut. Ich habe einen guten Einstieg in die Geschichte gefunden und sie hat sich langsam aufgebaut. Kasie war mir von Anfang an sehr sympathisch, aber auch den anderen Charakteren konnte ich schnell etwas abgewinnen. Tylor und Lucy haben noch ihre ganz eigene Geschichte, die in Sommer- bzw. Herbstflüstern erzählt wird. Kasie ist ein Mädchen, dass sich viel zu viele Gedanken über alles und jeden macht, aber vor allem über ihre eigene Situation. Von der Mutter zu ihren Verwandten geschickt, der Vater leidet unter Gedächtnisverlust. Alles nicht so einfach, aber immerhin wird sie bei ihren Verwandten herzlich aufgenommen und neue Freunde sind auch nicht fern. Jemma ist aufgeweckt und redet sehr viel, aber man merkt schnell, dass sie eine richtig gute Freundin ist. Man kann es glauben nehmen, wie man will. Aber Jemma und Kasie brauchen beide neue Freunde und ich kann nicht sagen, ob es tatsächlich Jemma war, die zur rechten zeit am rechten Ort war, nur weil Kasie die "Neue" an der Schule ist. Denn beide helfen dem anderen im Buch das ein oder andere mal zu erkennen und zu verstehen. Und dann gibt es auch noch Constantin Bash. Am Anfang wusste ich nicht, wie ich ihn einschätzen soll, aber dass hat sich dann doch relativ schnell geklärt. Wenn zwei Personen sich auf jeden Fall treffen sollten, dann sind es Kasie und Constantin. Zwei Nerds, aber auf eine coole Weise. Und damit komme ich gleich zum nächsten Punkt, den ich an dieser Geschichte liebe:Die Anspielungen und Erwähnungen berühmter Filme, Serien, Spiele. Ich bin selbst ein großer Fan von vielem, was im Buh auf die ein oder andere Art erwähnt wurde. Aber auch Nebenfiguren kamen nicht zu kurz. Tylor, Lucy, Archie,... Ich hoffe diese Figuren in den anderen Bänden der Reihe noch besser kennen zu lernen. 
Aber es geht schließlich nicht nur um Kasie, Constantin und Jemma in dieser Geschichte. Ein ganz großes Thema ist der Begriff Neuanfang. Kasie hat mit der Amnesie ihres Vaters zu kämpfen, aber was ihr dabei etwas hilft ist das Tagebuch, dass er früher mit Geschichten von Menschen gefüllt hat und was sie nun weiterführt. Und während sie darin liest und es bei sich hat, stößt sie auf eine Geschichte ihres Vaters, von der sie noch nie zuvor gehört oder gelesen hat. Es geht um ein altes Ehepaar mit dem ihr Vater befreundet war, um eine Taschenuhr und einen Streit, der eine Familie auseinander gerissen hat. Kasie möchte wissen, was es damit auf sich hat und darauf wird sich in einem Großteil des Buches konzentriert. Ich habe mit Freuden verfolgt, wie die drei Freunde dahintergekommen sind und dabei auch etwas für sich selber und ihr Leben gelernt haben. 
"Winterflüstern" ist das zweite Buch, welches ich von Tanja Voosen lesen. Der Schreibstil ist immer noch genauso toll, wie er es bei "kein Kuss wie dieser" war und auch das Cover finde ich sehr schön, auch wenn der winterliche Aspekt zu mir erst im hinteren Teil des Buches durchdrang. 
Alles in allem ist "Winterflüstern" ein sehr schönes Buch mit viel Gefühl und perfekt für die kalten Wintertage geeignet. Mir wurde so manches mal warm ums Herz, aber genauso oft hat sich ein Schmunzeln auf meine Lippen geschlichen. Ich kann es jedem empfehlen, der für ein paar Stunden seinem Alltag entfliehen möchte.

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117 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 51 Rezensionen

winter, liebe, frühling, sommer, elfe

SnowFyre - Elfe aus Eis

Amy Erin Thyndal
E-Buch Text
Erschienen bei Dark Diamonds, 25.11.2016
ISBN 9783646602975
Genre: Fantasy

Rezension:

Das Cover gefällt mir schon einmal sehr, sehr gut. Es hat in mir sofort das Bedürfnis hervorgerufen, dass ich das Buch lesen möchte und das, obwohl ich mich noch nicht einmal darüber informiert hatte, um was es in der Geschichte überhaupt geht. Erst auf den zweiten Blick ist mir die Blüte aufgefallen und ich finde es sehr schön, dass diese nicht nur einfach so gewählt wurde, sondern auch in der Geschichte eine Rolle spielt. Ansonsten bin ich ja schon immer ein Fan von Blau, Weiß und Eis gewesen.
Die Idee, dass der Sommer und der Winter zusammen den Frühling schaffen gefällt mir sehr gut. Ich habe bis jetzt auch noch kein Buch gelesen, in denen so direkt die vier Jahreszeiten aufgegriffen wurden, obwohl es sich hier natürlich auch nur um den Sommer und den Winter handelt. Auch die Schauplätze, die die Autorin geschaffen hat finde ich sehr gelungen. So sind es teils moderne Handlungsorte wie Hochhäuser, Hotels und Städte, aber auch Paläste, die Natur und mitunter auch Höhlen. Besonders gefallen hat mit der Brunnen der Jahreszeiten und der Wald der Toten - sehr faszinierend. Und diesen Spagat zwischen Moderne und Altertum ist ihr auch meistens sehr gut gelungen.
Die Sprache war sehr modern und mündlich, mit an manchen Stellen etwas zu modern, aber sie war auch ein wesentlicher Bestandteil des Buches, der mir dabei geholfen hat Seite um Seite zu lesen. Generell hatte ich das Gefühl sehr gut voran zu kommen, was mitunter auch an der Story lag. Ich wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht und das, obwohl an manchen Stellen recht wenig passiert ist und ich mir vielleicht einen anderen Handlungsverlauf gewünscht hätte. Leider muss ich hier sagen, dass die Geschichte gen Ende etwas schwächer wurde. Der Spannungsaufbau kam bei mir nicht wirklich an und das Ende wurde mir, ehrlich gesagt, etwas zu schnell abgehandelt. Auch hätten ich es schön gefunden, wenn die Aufgaben, die es gilt um den Frühling zu schaffen, etwas mehr Raum bekommen hätten. Zudem gingen mir Fyre und Ciel in der Mitte das Buches manchmal ganz schön auf die Nerven.
Punkten konnte die Autorin auf jeden Fall mit der Grundidee der Geschichte und den altertümlichen Handlungsorten. Außerdem mit den kleinen Ideen, die in der Geschichte vielleicht keine allzu große Rolle spielen. So beispielsweise die Rosen, die auf Fyres Haut erblühen, wenn sie eine Person in ihr Herz geschlossen hat. Aber auch mit den Nebenfiguren, wie Skye und Luna. Vor allem mit Skye.
Alles in allem ein gutes Buch, dass jedoch teilweise noch Schwächen aufweist, die jedoch nur sehr wenig, bis gar nicht mein Lesevergnügen geschmälert haben. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und hoffe auch zukünftig wieder in die Welf der Elfen abtauchen zu können. 

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110 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 43 Rezensionen

schmetterlingsblau, sarah nisse, liebe, schmetterling, drachenmondverlag

Schmetterlingsblau

Sarah Nisse
Flexibler Einband: 312 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 01.10.2016
ISBN 9783959910590
Genre: Fantasy

Rezension:

Ein Mädchen mit einer Krankheit, die ihr das Leben nimmt, bevor sie es überhaupt leben kann. Und ein Junge, dem der Tob eben erst begegnet ist. Wie es diese Beiden es dennoch schaffen ihr Leben zu leben und dabei über Zweifel und das unvermeidliche, was die Zukunft bringt hinwegzusehen, wird in diesem Buch auf emotionale und schicksalhafte Weise beschrieben.
Ganz ehrlich? Ich war erst skeptisch, ob ich dieses Buch überhaupt lesen möchte. Der Satz auf dem Klappentext hat mich mehr als verwirrt. Aber ich habe es dennoch getan und ich bin froh darüber. Denn dieses Buch offenbart mir eine Welt, die so voller Schmerz und Zweifel und Verlust steckt, Menschen aber trotzdem, oder gerade deswegen, das Schöne in der Welt sehen. All das Schreckliche führt ihnen vor Augen, dass es darauf ankommt im hier und jetzt zu leben. Zu leben, so lange man die Chance dazu hat. Aber vor allem mit denen zu leben und seine Zeit zu verbringen, die einem die liebsten auf der Welt sind. Den Zeit ist kostbar. Diese Geschichte. Die Geschichte von Jade und Alain verdeutlicht das sehr gut. 
Der Prolog hat mich abgeholt und in die Geschichte hineingezogen. Ich musste nicht erst zwanzig Seiten lesen um das Gefühl zu haben wirklich an der Geschichte teil zu haben. Den Schreibstil finde ich von Anfang an perfekt. Es sind nicht nur aneinandergereihte Worte. Sie harmonieren zusammen, als wären sie dafür geschaffen und haben es so geschafft, dass Satz um Satz, Seite um Seite dahingeflossen ist und mich immer tiefer in eine Welt voller Schmetterlinge, Liebe, aber auch Schmerz entführt haben.

Ich habe die Charaktere kennen und lieben gelernt, zumindest die meisten. Jade lernt man als zurückhaltendes und regelbefolgendes Mädchen kennen. Ihr ganzes Leben hat sie in der Villa verbracht. Eingesperrt und von der Außenwelt getrennt. Bis es bei ihr Klick macht und sie eines Abends, unverhofft, Alain vor dem großen Gartentor steht. Und Alain? Erst kürzlich hat er seine Eltern verloren und als er in sein Heimat, die Normandie zurückkehrt, fängt er auf einmal an seine bisherigen Entscheidungen in Frage zu stellen. Das Studium ist nicht das, was er will. Seine wahre Leidenschaft ist etwas ganz anderes. Und hinzukommt sein schwieriges Verhältnis zu seinem Großvater. Aber es warten noch zahlreiche andere Charaktere auf einen, die einen im Laufe der Geschichte ganz schön überraschen. Madam Dupont, der Hausdrache der Villa, die doch nicht ganz so herzlos ist, wie es immer den Anschein hat? Guy Masson. Was verbindet ihn mit der Villa und ihren Bewohnern? Und welches Geheimnis hatte Alains Familie vor ihm verborgen?
Es werden gleich zu beginn jede Menge Fragen aufgeworfen und es kommen stetig neue hinzu. Aber ich kann euch sagen: Am Ende macht alles Sinn. Ach ja, dass Ende. Es hat mich ganz schön überrascht. Es rundet die Geschichte perfekt ab. Da ich mich kenne und weiß, dass ich an der ein oder anderen Stelle hätte meckern müssen, dass es zu schnell geht. Dass die Beziehung der Beiden zu forsch voranschreitet. Aber ich kann nicht, denn in diesem Fall passt es. Jade weiß, dass ihr nicht mehr so viel Zeit bleibt, wie sie gerne hätte. Aber dennoch schafft sie es so ein fröhlicher Mensch zu sein und die Dinge zu genießen, solange sie noch kann. Sie lässt sich nicht von ihrer Angst beherrschen und das finde ich sehr bewundernswert an ihrem Charakter.

Eine wunderschöne Liebesgeschichte, die ihre Höhen und Tiefen hat. Geheimnisse, die die Geschichte durchweg spannend gestalten und eine Aussage, die es in sich hat. Dieses Buch gehört definitiv zu den besten, die ich in diesem Jahr gelesen habe. Ihr wohnt ein Zauber inne, der mich begeistert und berührt hat. Und das Cover passt auch hervorragend dazu.

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246 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 51 Rezensionen

fantasy, drachenmond, drachenmond verlag, phönix, ein himmel aus lavendel

Ein Himmel aus Lavendel

Marlena Anders
Flexibler Einband: 284 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 12.10.2016
ISBN 9783959919159
Genre: Fantasy

Rezension:

Emerys Fluch ist wirklich nicht einfach zu händeln. Die Angst nach jeder weiteren Verwandlung, so sehr sie sie auch zu vermeiden versucht, zu Stein zu werden und nur in der Nacht zu erwachen, lastet schwer auf ihren Schultern. Genauso das Gefühl ihre kleine Schwester Amra zu belügen oder ihr zumindest nicht die ganze Wahrheit zu sagen. Emerys Leben ist also alles andere als einfach und sie versucht sich so gut wie möglich durchs Leben zu schlagen, aber das ist gar nicht so einfach. Alles richtig machen und trotzdem sein eigenes Leben zu leben. Denn genau diese Sachen scheinen nicht beide auf einmal möglich zu sein. Und so trifft Emery seit Jahren erstmals eine Entscheidung, die sie sich die Jahre zuvor nie getraut hat. Und die hat schwerwiegende Folgen.
Ich kann Emery verstehen. Ihr "Auftraggeber" Salys ist ein schleimiger, abstoßender Mann, der nur sein eigenes Wohl und Macht im Sinne hat und für ihre Situation verantwortlich ist. Er ist mir vom ersten Moment an unsympathisch und dieser Eindruck verstärkt sich während des Lesens nur noch. Und in einem selbstsüchtigen Moment, und für ihre Familie, versucht sie ihn zu überlisten. So mutig diese Entscheidung auch war, Emery scheint keinen Blick für Konsequenzen zu haben. Sie trifft Entscheidungen ohne vorher darüber nachzudenken, was passieren könnte, wenn nicht alles glatt läuft.
Aber zum Glück lernt sie zum richtigen Zeitpunkt Nael kennen. Er bietet ihr einen Unterschlupf, als sie nicht nach Hause kann, weil Salys sie dort suchen würde. Aber so uneigennützig ist Nael auch nicht. Er brauch Emery, um sich etwas zu holen, dass ihm wieder zu einem normalen Leben verhelfen würde. Nael ist ein Mann voller Geheimnisse. Wieso hat Emery in seiner Nähe immer wieder Visionen, wie sie von ihm ermordet wird? Wieso lebt er in einem verlassenen Haus? Beide sind sehr geschickt darin Fragen auszuweichen und sich zur Weißglut zu bringen. Aber genauso gut verstehen sie sich manchmal auf eine sehr freundschaftliche Weise. Ihr Verhältnis zueinander ist dementsprechend durchwachsen. Und ich bin ehrlich: Manchmal war es mir einfach zu viel hin und her. In der einen Szene scherzen sie noch miteinander, in der anderen schreien sie sich an und in der nächsten arbeiten sie schon wieder zusammen.
Außerdem war mir manches in dem Buch nicht ganz schlüssig. Den Anfang fand ich verwirrend und auch einige Szenen mittendrin. Zudem verstehe ich nicht, wieso Salys Amra nicht einfach als Druckmittel eingesetzt hat, um Emery aus ihrem Versteck zu locken? Es wäre doch so einfach gewesen.
Aber es gibt viel mehr, dass mir an diesem Buch gefallen hat. Erst einmal die äußeren Umstände. Die Kulisse erinnert sehr an Venedig mit seinen vielen Flüssen, Brücken und Gondeln. Außerdem tragen alle Menschen Masken, um ihre Emotionen besser vor anderen Menschen zu verstecken. Die Idee finde ich sehr schön. Masken verleihen dem ganzen etwas mysteriöseres und undurchschaubareres. Die Charaktere, die Marlena geschaffen hat, sind vielfältig und haben alle ihre Schwächen und Stärken. Amra beispielsweise, Emerys Schwester, wird am Anfang als "zu ernst für ihr Alter" beschrieben, aber es gibt auch viele Stellen in der sie ganz Kind ist und mit ihrer Schwester scherzt und lacht.
Ich freue mich auf jeden Fall schon auf den zweiten Teil, weil am Ende noch einige offen geblieben sind. Wie geht es jetzt weiter? Wie wird sich Emerys und Naels Verhältnis entwickeln? Was wird aus Amra? Und wie konnten sie am Ende entkommen, wenn... (das verrate ich an dieser Stelle lieber nicht).
Ein gelungener Auftakt zu einer Reihe, die mir vor allem vor Augen geführt hat, dass man seine Entscheidungen immer genau überdenken sollte. Egal, ob man es für sich, einen Freund oder die Familie tut. Am Ende trifft man die Entscheidung immer selber und kann keinem anderen die Schuld für sein Leben geben.

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(201)

437 Bibliotheken, 7 Leser, 7 Gruppen, 6 Rezensionen

fantasy, drachen, eragon, elfen, krieg

Eragon - Das Erbe der Macht

Christopher Paolini , Michaela Link
Flexibler Einband: 960 Seiten
Erschienen bei cbj, 08.12.2014
ISBN 9783570402535
Genre: Kinderbuch

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(1.008)

1.835 Bibliotheken, 23 Leser, 10 Gruppen, 36 Rezensionen

fantasy, drachen, eragon, elfen, drache

Eragon - Die Weisheit des Feuers

Christopher Paolini , Joannis Stefanidis
Flexibler Einband: 861 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 19.03.2012
ISBN 9783442378425
Genre: Fantasy

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(1.473)

2.687 Bibliotheken, 38 Leser, 14 Gruppen, 66 Rezensionen

fantasy, drachen, eragon, elfen, magie

Eragon - Der Auftrag des Ältesten

Christopher Paolini , Joannis Stefanidis
Flexibler Einband: 862 Seiten
Erschienen bei cbt, 10.03.2008
ISBN 9783570304280
Genre: Fantasy

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(150)

340 Bibliotheken, 4 Leser, 2 Gruppen, 17 Rezensionen

drachen, fantasy, magie, eragon, drachenreiter

Das Vermächtnis der Drachenreiter

Christopher Paolini , Joannis Stefanidis
Flexibler Einband: 736 Seiten
Erschienen bei cbj, 29.08.2014
ISBN 9783570402931
Genre: Jugendbuch

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(1.150)

1.961 Bibliotheken, 57 Leser, 3 Gruppen, 229 Rezensionen

harry potter, fantasy, hogwarts, theaterstück, zauberei

Harry Potter und das verwunschene Kind

J.K. Rowling , John Tiffany , Jack Thorne
Fester Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 24.09.2016
ISBN 9783551559159
Genre: Jugendbuch

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(69)

112 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 50 Rezensionen

harry potter, liebe, ebook, wizarding world, challenge

Fangirl auf Umwegen

Amelie Murmann
E-Buch Text: 236 Seiten
Erschienen bei Impress, 06.10.2016
ISBN 9783646928877
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Sobald ich den Klappentext gelesen hatte war für mich klar, dass ich dieses Buch um jeden Preis lesen musste. Es klingt spannend, witzig und behandelt außerdem eine meiner liebsten Fanatsywelten: Harry Potter. Als riesiger Harry Potter Fan, der alle Bücher verschlungen und abermals verschlungen hat, ist dieses Buch natürlich ein muss. 

Die Geschichte ist locker und leicht, behandelt aber auch tiefere Themen, wie die Findung des persönlichen Glücks und Zukunftspläne, bei denen man sich noch unsicher ist. Und zwischendrin erlebt man mit Luna und Leo eine Reise nach Orlando, dass ein richtiges Abenteuer für die beiden bereit hält. Jede Menge Rätsel, die gelöst werden müssen und bei denen auch wir, die Leser und ebenfalls Harry Potter Fans, problemlos mit raten können. Ich gebe ehrlich zu: Alle konnte ich nicht lösen, aber bei der ein oder anderen Aufgabe habe ich mir schon gedacht, dass dies oder das die Lösung sein könnte. Zum Glück brauchte ich nur weiter zu lesen, um die Auflösung zu erfahren. Für die Kandidaten ging es da schon weitaus spannender zu. Und nicht nur bei der Show.

Luna und Leo haben nun wirklich keinen guten Stark, aber im Laufe des Buches lernen sie sich kennen und ja, auch lieben. Das überrascht nun wirklich weniger, aber es ist unglaublich toll ihre gemeinsame Geschichte zu verfolgen. Zwei Fans, die alles daran setzten zu gewinnen. Anfangs als Team, später als Konkurrenten. Aber jeder von ihnen schleppt eine eigene Last mit sich herum, die beide daran zweifeln lassen, ob eine Beziehung mit dem jeweiligen anderen sinnvoll ist und sie nicht doch ins Unglück stürzt. Ich habe mit den beiden mitgefiebert und es war bis zum Ende spannend. 

Aber nicht nur die beiden Hauptfiguren haben es mir angetan. Auch eine der Nebenfiguren ist mir sehr an Herz gewachsen. Hank der Kameramann, der Luna auf ihren Aufgaben begleitet hat.

Besonders gut haben mir der Schluss und ein paar Seiten davor gefallen, als es darum ging, was Harry Potter bedeutet. Diese Zeilen haben sehr treffend beschrieben, was ich, und ich denke viele andere auch, mit Harry Potter verbinden und warum es so erfolgreich ist, wie es nun einmal ist.

Harry Potter ist eine Geschichte voller Hoffnung die die Leser in eine Welt entführt, in der sie all ihre Sorgen vergessen können und uns auf das Gute in der Welt konzentrieren können. Hoffnung ist das, was der Mensch braucht. Amelie Murmann hat das alles natürlich noch ein bisschen besser ausgedrückt und diese Zeilen finde ich so unglaublich passend und wunderschön, dass sie die Geschichte damit perfekt abrunden. 

Nichtsdestotrotz hätte man die Geschichte noch gut um 50 Seiten ausbauen können. Bei solch kurzen Büchern kann man immer noch etwas mehr rausholen, aber auch so hat es mir sehr gut gefallen.

Ein mehr als passendes Cover, eine Geschichte, die mein inneres Fangirl definitiv geweckt hat und zwei Hauptcharaktere, die ich einfach lieben muss. "Fangirl auf Umwegen" hat sich von der ersten Seite an in mein Herz gelesen und ich glaube auch, dass ich hierin mein neues Lieblingsbuch gefunden habe. Für viele ist es vielleicht einfach nur ein Buch, dass ihrer Unterhaltung dient und das sie mögen und gerne gelesen haben, aber mich hat dieses Buch irgendwie berührt. Ich weiß auch nicht warum, aber es ist so. Die Geschichte hat mich gefesselt und ich habe das Buch an einem Tag durchgesuchtete. 

Für mich ist das Buch absolut lesenswert und reiht sich hiermit in die Reihe meiner Lieblingsbücher ein. Es muss für mich nicht immer ein großer Epos sein, oder eine Reihe oder ein Buch, dass viele tausend Menschen begeistert. Es reicht, wenn ich es mit all seinen Facetten mag jede einzelne Zeile des Buches genossen habe. 

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(183)

416 Bibliotheken, 9 Leser, 3 Gruppen, 110 Rezensionen

dämonen, fantasy, rache, blut, kampf

Ein Käfig aus Rache und Blut

Laura Labas , Anja Uhren
Flexibler Einband: 332 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 20.08.2016
ISBN 9783959912914
Genre: Fantasy

Rezension:

Die Idee der Geschichte und ihr Verlauf haben mir wirklich gut gefallen. Man erfährt bereits in den Anfangskapiteln, wie die Dämonen in das Weltbild passen und wie sie auf der Erde gelandet sind. Außerdem wird gleich zu Anfang deutlich, dass Alsion sehr selbstbewusst, stark und einen außergewöhnlichen Eigenwillen besitze. Sie möchte unbedingt die Mörder ihrer Familie finden und schreckt dafür vor nichts zurück. Sie möchte sie finden und dann vernichten. Aber Alison ist keineswegs blind vor Rache. Sie weiß, dass es schwierig werden wird, denn Königdämonen sind Menschen weit überlegen . Sie ist klug und weiß, wann sie keines Chance hat, aber genau diese Einsicht gepaart mit ihrem Kampfgeist, machen sie mir sympathisch.

Dieses Buch ist keins dieser Seichten, Gewaltlosen, die mich irgendwann nur noch langweilen. Hier wir gekämpft, es fließt Blut und das alles ohne, dass es zu blutrünstig wirkt. Das gefällt mir besonders an diesem Buch und war auch das, was ich, seit ich den Klappentext zum ersten Mal gelesen habe, erwartet habe. Alison mag ich schon einmal. Aber was wäre diese Geschichte ohne einen Mann, der den Bad Boy vom Dienst spielt? So jemand durfte natürlich nicht fehlen und diese Rolle übernimmt Gereth. Etwas klischeehaft, da er sie zu Anfang, und sie ihn ebenfalls, nicht leiden kann und sie sich, unvermeidlich, im laufe der Geschichte näher kommen.
Aber dieses Klischee hat mich nicht weiter gestört, was es dafür tat, war der Schreibstil der Autorin, mit ich am Anfang überhaupt nicht gut zurecht gekommen bin, ich Verlauf der Geschichte wurde es zwar besser, aber es hat dennoch mein Leseerlebnis beeinflusst. Das macht mich ein bisschen traurig. Und auch der Spannungsaufbau machte mir zu schaffen. Ich hatte das Gefühl, dass an manchen Stellen ein Hoch nach dem nächsten kam und dadurch wollte einfach keine bei mir aufkommen. Und das Ende war irgendwie sehr schnell ran. Ich hätte mir gewünscht, dass das noch etwas weiter ausgebaut worden wäre.
Für den zweiten Teil wünsche ich mir mehr Spannung und eine größere Weiterentwicklung der Charaktere.
Nichtsdestotrotz ein gelungener Auftakt zu einer neuen Reihe, dessen zweiten Band dich kaum erwarten kann. Die Grundidee begeistert mich, die Charaktere finde ich toll und auch wenn das Buch einige Mängel hat, war es für mich lesenswert und ich habe es nicht bereut ihm meine Zeit gewidmet zu haben.

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