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12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

companion, doctor, doctor who, erzählungen, kurzgeschichten, sammlung, science fiction, tardis, universum, verschiedene autoren, whovian, zeitreise

Doctor Who: Zeitreisen

Cecilia Ahern , Stella Duffy , Jake Arnott , Nick Harkaway
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Cross Cult, 05.02.2018
ISBN 9783959815239
Genre: Science-Fiction

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53 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 38 Rezensionen

familie, familiengeschichte, familienroman, iran, krankheit, kultur, lebensgeschichte, leila, liebe, mord, morgenland, persien, roman, teheran, usa

Als die Tage nach Zimt schmeckten

Donia Bijan , Susanne Goga-Klinkenberg
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 06.07.2018
ISBN 9783548290393
Genre: Romane

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17 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

abschied, alter, alzheimer, demenz, familie, krankheit, liebe, neuanfang, schicksal, tod, trauer, verständnis

Anna Forster erinnert sich an die Liebe

Sally Hepworth , Gabriele Werbeck
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 25.06.2018
ISBN 9783764506407
Genre: Liebesromane

Rezension:

Anna Forster hat Demenz und zieht deswegen in ein Wohnheim. Dort begegnet sie Luke, der an der gleichen Krankheit leidet. Zwischen den beiden entwickelt sich eine Liebe, begrenzt und eingeschränkt durch die Umstände, die Verwandten, die Regeln. Gleichzeitig arbeitet Eve in dem Wohnheim. Sie hat schwer zu kämpfen, weil ihr Mann Fehler gemacht hat, die sie und ihre Tochter nun ausbaden müssen.
Beim Lesen versteht man die Probleme und Gefühle von Demenzkranken von Seite zu Seite besser. Alles wird nachvollziehbarer und berührend. Der Autorin gelingt es, in ihre Protagonisten zu schlüpfen und dieses schwierige Thema erlebbar zu machen. Dass die Liebe von der Erinnerung getrennt ist und doch von ihr gesteuert wird, ist ein interessanter Aspekt.
Stilistisch geht der Roman sehr subtil vor, lässt den Lesern Raum für eigene Gedanken und erzeugt doch gleichzeitig einen Sog, dem man sich kaum entziehen kann.
Ein Buch, das kein Happy End haben kann, aber doch versöhnlich nachwirkt.

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

mittelalterliches

Die grüne Fee und das rote Blut: Kriminalroman (Die grüne Fee von Absinth 2)

Nina Röttger
E-Buch Text: 400 Seiten
Erschienen bei KBV Verlags- & Medien GmbH, 22.03.2018
ISBN 9783954414246
Genre: Krimi und Thriller

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13 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

aether, ammonit, bdsm, erotik, grünehölle, lysandrabooks, prag, sex, steampunk, steam punk

Steam Master / Schwarzer Aether

Gideon Born , Alexander Schlesier
Fester Einband: 492 Seiten
Erschienen bei Lysandra Books Verlag, 01.03.2018
ISBN 9783946376408
Genre: Science-Fiction

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Minecraft - Die Insel

Max Brooks , Josef Shanel , Matthias Wissnet
Fester Einband
Erschienen bei Egmont Schneiderbuch, 01.03.2018
ISBN 9783505140723
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Hauptfigur dieser Geschichte landet plötzlich und unerwartet in einem seltsamen Meer und kämpft sich an Land.

 

Dabei staunt die Person über ihr eigenes Aussehen genauso wie über die Welt um sie herum. Ganz offensichtlich ist die Hauptfigur männlich. Man erfährt den Namen allerdings nicht. Scheinbar sah er früher anders aus, also nicht so würfelförmig wie heute. Auch die Welt um ihn herum sieht anders aus und funktioniert ganz offensichtlich nach anderen Maßstäben. Man kann ein Stück aus einem Baum oder einem Felsen herausschlagen, das herausgeschlagene Teil ist immer Würfelförmig, und der Rest der Welt bleibt unberührt. Bald findet unser Held auch heraus, dass er bestimmte Dinge einsammeln kann. Dafür dienen Flächen auf seinen auch würfelförmigen Händen.

Er stellt ebenso fest, dass er beinahe allein auf der Insel ist. Außer ihm leben dort noch ein paar Tiere, Kühe, Schafe und Hühner.

Als es dunkel wird, bemerkt er leider und überraschend, dass er sich gegen Angreifer wehren muss. Außerdem bekommt er Hunger, und wenn er hungrig ist, hat er nicht so viel Kraft.

Damit sind seine Aufgaben festgelegt. Er muss sich schützen bzw. wehren können und er braucht Nahrung. Feuer bzw. Licht wären auch nicht schlecht.

Wer das Spiel Minecraft kennt, weiß worum es geht. Wer das Spiel nicht kennt, erfährt es aus der Geschichte und kann daran mindestens genauso viel Freude haben wie eingefleischte Spielefans.

Da die Leserinnen und Leser eins zu eins hören bzw. eben lesen können, was die Hauptfigur tut, denkt und fühlt, sind sie ganz nah dran und können sich entweder über ihn amüsieren, weil er eben das Spielprinzip noch nicht verstanden hat oder mit ihm mitfiebern, weil sie auch nicht wissen wie es besser gehen würde.

Stilistisch ist das Buch eindeutig an die Zielgruppe, Jugendliche ab zwölf Jahren, angepasst. Es ist gleichzeitig humorvoll und spannend und lässt sich problemlos verstehen.

Der Autor spart dabei nicht mit philosophischen Überlegungen seiner Figur, die sich jedoch alle im Minecraft Universum abspielen und nur gelegentlich noch Reminiszenzen an die frühere Lebenswelt des Helden bergen. (Ist es richtig, Tiere zu töten?)

Der Umschlag ist in Schwarz gehalten und zeigt ganz eindeutig Abbildungen aus dem Spiel, sodass alle Leserinnen und Leser wohl wissen worauf sie sich einlassen, wenn sie das Buch aufschlagen.

Da die Stimme des Erzählers eine authentische zu sein scheint, macht es Vergnügen, der Hauptfigur durch die verschiedenen Abenteuer zu folgen.

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95 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 64 Rezensionen

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Wenn Martha tanzt

Tom Saller
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei List Verlag, 09.03.2018
ISBN 9783471351673
Genre: Romane

Rezension:

Dieses Buch erzählt einen Ausschnitt der Geschichte des Bauhauses anhand der Erlebnisse von Martha. Martha ist eine junge Frau, die in einem Musikerhaushalt aufwächst und eine besondere Beziehung zur Musik entwickelt, jedoch kann sie weder singen noch musizieren. Erst als sie in das Bauhaus gelangt, um dort eine Ausbildung zu machen, merkt sie, dass ihre Ausdrucksform der Tanz ist.

In einer Rahmenhandlung wird erzählt, dass Martha Tagebuch geführt hat und sich darin auch verschiedene Künstler des Bauhauses verewigt haben. Dies macht das Tagebuch zu einer Rarität, die viel Geld wert ist.

Natürlich ist es nicht vollständig, und so schreibt der Besitzer des Tagebuches die fehlenden Jahre einfach dazu.

so entsteht ein gleichzeitig einfühlsames und spannendes Buch über eine Zeit, in der Vieles im Umbruch war und der einzelne selten dazu in der Lage, vorher zu sagen, welche Konsequenzen die eine oder die andere Entscheidung nach sich ziehen wird.

Sprachlich ist das Buch so ansprechend, dass man unmittelbar in das Geschehen hineingezogen wird und es gar nicht wieder zur Seite legen kann. Die beiden Hauptfiguren gewinnen mit jeder Seite an Tiefe, sind liebenswert und man hat großes Vergnügen dabei, ihnen durch ihre Abenteuer zu folgen. Gleichzeitig erzählt dieses Buch sehr viel aus der deutschen Geschichte, ohne dabei auch nur an irgendeiner Stelle belehrend zu wirken. Ganz im Gegenteil,es macht Teile der deutschen Geschichte erfahrbar und nachvollziehbar.

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90 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 42 Rezensionen

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Mein wunderbarer Buchladen am Inselweg

Julie Peters
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 18.05.2018
ISBN 9783746634135
Genre: Liebesromane

Rezension:

Frieke will mit ihrem Freund nach Boston gehen und dort eine Nachrichtenagentur öffnen. Eigentlich ist nur noch wenig Zeit bis zu ihrer Abreise. Doch ihr aktueller Auftraggeber, die Zeitschrift Komet, bittet sie, noch einen Auftrag auf Spiekeroog zu übernehmen. Dieser ist besonders brisant, weil dort auch Friekes Vater lebt, den sie allerdings nicht kennt.

Sie reist dorthin und begegne tatsächlich bereits in der ersten Stunde auf der Insel ihrem Vater, und die beiden erkennen sich auch.

Es stellt sich heraus, dass Friekes Unterkunft sich in einem Haus befindet, in dem es unten einen Buchladen gibt. Die Besitzer des Buchladens sind schon relativ alt und möchten sich verändern. Die Besitzerin erkennt in Frieke eine Seelenverwandte und bietet ihr nolens volens die Buchhandlung an.

Gleichzeitig erweist sich der Vogelkundler, über den sie berichten soll, als relativ schwieriger Geselle. Erwartet von ihr, dass sie ihre Arbeit komplett analog verrichtet, d. h. mit einer alten Kamera mit Film darin, ohne Smartphone und ohne Computer.

Frieke macht alles mit. Sie trifft ihren Vater. Sie arrangiert sich mit den Erwartungen des Vogelkundlers, sie kümmert sich um ihren Freund, der irgendwie an einem Trauma leidet, nur das mit der Buchhandlung ist nicht so ihr Ding. Allerdings fände sie es schon verlockend, denn natürlich liebt sie Bücher über alles und hat mit ihrer Großmutter wunderbare Erinnerungen an Besuche in Buchhandlungen.

Was sich so vielversprechend anlässt, entwickelt sich im Laufe der Geschichte immer mehr zu einer unglaubwürdigen, wenig nachvollziehbaren und trotzdem stark vorhersehbaren Geschichte. Die Hauptfigur wird immer unselbstständiger und damit weniger ansprechend, und die Handlung macht abstruse Wendungen, führt jedoch genau zu dem Ende, das der Klappentext bereits angedeutet hat. Der Klappentext sprach auch von einem humorvollen Buch, dies erwies sich jedoch nicht als zutreffend.

Ein Highlight hingegen ist und bleibt das Titelbild, das große Lust auf dieses Buch gemacht hat. Die Ausgangsidee gefällt mir gut, was dann daraus geworden ist, ist verbesserungswürdig.

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18 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

fantasy, klabauter, kobold, leserunde, liebesgeschichte, romantasy, türkei

Küsse niemals einen Kobold

Myra Frost
E-Buch Text
Erschienen bei null, 01.06.2018
ISBN B07D6VWZCY
Genre: Sonstiges

Rezension:

Alys Walker reist in die Türkei, um dort an archäologischen Ausgrabungen teilzunehmen. Sie ist nicht sonderlich selbstsicher und auf die Rückmeldungen der Kolleginnen und Kollegen angewiesen, um sich wohl zu fühlen. Trotzdem gelingt es ihr nach einiger Zeit, ihre Position in der Gruppe zu festigen. Sie hat sogar ein Auge auf ihren Kollegen Shane geworfen, kommt damit jedoch einer anderen Kollegin in die Quere. Dies führt zu unschönen Szenen.

Das wäre gar nicht so dramatisch, wenn Alys nicht das Malheur passieren würde, dass sie bei einer Ausgrabung auf einen Kobold stößt und ihn versehentlich berührt. Das führt dazu, dass der Kobold von nun an an sie gebunden ist und sie stets und ständig begleiten muss.

Sobald jemand anderer ihn berührt, weiß man nicht was geschieht. Ist er dann an beide gebunden oder geht die Bindung an den neuen Berührer über? Alys will es nicht darauf ankommen lassen, denn irgendwie hat sie den kleinen Kerl doch auch in ihr Herz geschlossen.

Sorgen machen ihr auch ihre Eltern, die in der Heimat verblieben sind. Seit dem Tod ihres Bruders sind sie ein wenig aus der Bahn geraten und kümmern sich nicht mehr sich selbst. Das Haus und die beiden selbst verwahrlosen immer mehr. Wie gut, dass ihre Freundin in Deutschland geblieben ist und ein wenig auf sie achten kann.

Das Verhältnis zu dem Kobold ist nicht gerade einfach. Er braucht etwas zu essen und zu trinken, und gelegentlich ärgert er sich und fängt an zu streiten. Natürlich wirkt es äußerst seltsam, wenn Alys mit der Luft spricht, denn nur sie kann den Kobold sehen.

Diese Geschichte beginnt spritzig und ideenreich, wandelt sich jedoch nach und nach zu einer eher pathetisch wirkenden Erzählung, deren Ausgang sehr vorhersehbar wird.

Alys wandelt sich von einer selbstständigen jungen Frau, die eine interessante Karriere vor sich hat, zu einer Frau, die ihr Wohlergehen davon abhängig macht, dass Shane mit ihr befreundet ist.

Auch das Ende überzeugt nicht. Es zeigt eine Familiensituation, die zwar eine irgendwie geartete Lösung zu dem Problem Kobold aufweist, aber nicht mehr darauf hinweist, dass Alys weiterhin ihrer Berufstätigkeit nachgeht.

Insgesamt macht es Spaß, diesen Roman zu lesen, es bleibt aber noch Luft nach oben.

 

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53 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

antiquitäten, eifelturm, empfehlung, ex-freund, fortstzung, juwelenraub, juwelier, kunstraub, liebe, mut, paris, raisin, raub, rebecca raisin, schwarm

Mein wundervoller Antikladen im Schatten des Eiffelturms

Rebecca Raisin , Annette Hahn
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Rütten & Loening Berlin, 18.05.2018
ISBN 9783352009112
Genre: Romane

Rezension:

Die Leserinnen und Leser begegnen der Hauptfigur Anouk im denkbar schlechtesten Moment ihres Lebens. Ihr Ex Partner hat sie nicht nur in der Liebe enttäuscht sondern auch um viel Geld betrogen. Sie hat beschlossen, dass die Liebe nichts für sie ist und geht allen Männern aus dem Weg.

Gleichzeitig rückt ihr ihre jüngere Schwester auf die Pelle. Eigentlich sollte sie studieren, dafür zahlt der Vater. Doch die möchte viel lieber Schmuck kreieren und durch die Welt reisen. Natürlich darf der Vater nichts davon erfahren. Immer wenn sie sich in Paris aufhält, schlüpft sie mit ihrem jeweiligen Liebhaber bei Anouk unter. Die kann oder will sich nicht richtig dagegen wehren. Ein weiteres Durcheinander entsteht, als ebenso unvermutet ihre Mutter bei ihr einzieht. Sie hat den Vater verlassen, weil sie sich nicht genug geachtet fühlt.

Der Antikladen, den Anouk betreibt, ist ein ganz besonderer. Sie verkauft nicht an jeden, sondern pflegt eine ganz besondere Kundschaft, alles Menschen, die sie persönlich kennt und schätzt von denen sie weiß, dass sie auch die Antiquitäten wertschätzen werden.

Neue Kunden nimmt sie nur an, wenn ein alter Kunde sie empfiehlt.

Eines Tages taucht Tristan im Dunstkreis der Antiquitätenhändler aus Paris auf.

Natürlich schwankt Anouk zwischen grundsätzlicher Ablehnung, weil sie eben gar nichts mit Männern zu tun haben will, und einer unglaublichen Anziehung. Gleichzeitig verdächtigt sie Tristan, Teil einer kriminellen Bande zu sein.

Was sich so wunderbar anließ, entwickelte sich im Lauf der Geschichte immer mehr zu einem sehr vorher absehbaren Mini-Krimi-Plot. Einige skurrile Gestalten und Nebenschauplätze amüsieren. Anouk selber macht jedoch, je länger die Geschichte anhält, immer weniger den Eindruck einer selbstbewussten, modernen Frau. Von einer intelligenten Antiquitätenhändlerin, die sich durchsetzen kann und einen klugen Blick auf ihre Mitmenschen hat, ist bald nichts mehr übrig. Obwohl man ihre Gedanken und Gefühle direkt verfolgen kann, kann man sie nicht wirklich nachvollziehen. Sie wirken aufgesetzt und dienen allein dem Plot.

Schön bleiben die Beschreibungen in einigen Situationen, auch Plätze und Orte in Paris. Madame, die kleine Schwester, die Mutter, die plötzlich Kochkurse gibt und der etwas aus der Zeit gefallene Vater, der sogar sein Haus anzündet, um seine Frau zur Heimkehr zu bewegen, bleiben witzige Charaktere, mit denen man sich gerne beschäftigt.

Schade, dass dieses Buch so vorhersehbar war und die Hauptfigur nicht hielt, was sie am Anfang versprach.

 

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27 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

berlin, beziehungen, fantasy, leon sommer, liebe, magie, probleme, von elben und smartphones, zwei welten

Von Elben und Smartphones

Leon Sommer
E-Buch Text
Erschienen bei Independently published, 02.05.2018
ISBN B07C15GDRJ
Genre: Sonstiges

Rezension:

Dieser fantastische Liebesroman entführt die Leserinnen und Leser in zwei ganz unterschiedliche Welten, zum einen in das Elbenreich, in dem die die Bewohner sich kleine Drachen als Haustiere halten. Zum anderen nach Berlin Kreuzberg. Und als wären diese Unterschiede noch nicht genug, hört man beim Lesen die unterschiedlichen Welten auch sprachlich ganz deutlich heraus.

Worum geht es? Nun, der Elb Marwyn sieht wie Lara in der Menschenwelt mit ihrem Handy hantiert und ist fest davon überzeugt, dass dieses „Artefakt“die große Gefahr beseitigen könnte, in der das Elbenreich steckt.

Lara ahnt nichts davon, dass Marwyn unbedingt ihr Handy haben möchte. Sie hat Liebeskummer und ist hauptsächlich damit beschäftigt, diesen zu überwinden.

Anfangs laufen diese beiden Erzählstränge nebeneinander her, ohne sich wirklich zu berühren, das ändert sich etwa in der Mitte des Buches.

Es ist vergnüglich, Marwyn und Lara bei ihren jeweiligen Bemühungen zu beobachten. Der Stil des Autors ist zwar gewöhnungsbedürftig, passt aber hervorragend zu diesem außergewöhnlichen Projekt.

Es gibt sehr viele spannende Details und auch die Themen, die im Roman angesprochen werden, beschränken sich nicht allein auf fantastische Abenteuerwelten, sondern widmen sich ganz realen Problemen.

Die Kombination aus Elbenreich und Berlin Kreuzberg in einem Buch ist so skurril, wie sie auf den ersten Blick klingt und macht einfach Spaß.

Der Autor hat vor kurzem eine überarbeitete, gekürzte und korrigierte, Fassung vorgelegt. Ich würde mich freuen, wenn Marwyn und Lara weitere Abenteuer erleben würden.

 

 

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39 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

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Die Bücherjäger

Dirk Husemann
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 29.06.2018
ISBN 9783404176939
Genre: Historische Romane

Rezension:

Dieser historische (Kriminal?-) Roman spielt zur Zeit des Konstanzer Konzils, also um das Jahr 1417. Es beginnt mit einer sehr amüsanten Szene, in der der Papst um sein Leben rennt. Genauer gesagt einer der Päpste, denn gerade sind drei von ihnen im Amt. Doch es ist weniger der Papst, der in diesem Buch die Hauptrolle spielt, sondern Poggio, der Bücherjäger. Gemeinsam mit Oswald von Wolkenstein reist er in ein Kloster, das abgelegen in den Bergen liegt, um dort in der Bibliothek nach anderweitig verschollenen Büchern zu suchen. Tatsächlich finden Sie ein ausgesprochen interessantes Exemplar, das vom Abt des Klosters für so gefährlich gehalten wird, dass es sogar angekettet wurde. An diesem Ort begegnet ihnen auch Agnes von Mähren, eine Figur, die bald eine größere Rolle in der Geschichte spielt und für Poggio eine noch größere einnimmt.

Oskar von Wolkenstein hat eigene Pläne und hält sich nicht an die Absprache mit Poggio. Dieser ist ein begnadeter Bücherkünstler und würde niemals ein Buch stehlen. Stattdessen würde er es lesen und abschreiben, um es dann nach Rom zu bringen. Doch von Wolkenstein interessiert sich nicht dafür, er legt sogar Feuer der Bibliothek, um mit dem Buch entkommen zu können. Das lässt Poggio nicht auf sich beruhen und jagt ihm hinterher.

Der Autor, Dirk Husemann, arbeitet als Wissenschaftsjournalist und Archäologe, studierte Ur- und Frühgeschichte, Klassische Archäologie und Ethnologie und schreibt Reportagen und Sachbücher, und gelegentlich eben auch den einen oder anderen historischen Roman. Seine Kenntnisse kommen ihm dabei ausgesprochen gelegen. Vollständige historische Korrektheit liegt ihm allerdings nicht so sehr am Herzen, wie ein spannender Plot oder die zugrunde liegende Figur, deren Beweggründe er darstellt.

Besonders gut hat mir an diesem historischen Roman gefallen, dass er sich trotz aller historischen Hintergründe und einer in gewisser Weise an die Zeit, über die erzählt wird, angepassten Sprache geschrieben ist, ausgesprochen flüssig und leicht lesen lässt.

In den normalen Erzählfluss eingebunden sind immer wieder Kapitel, die mit einem Stundenglas gekennzeichnet sind. In diesen Kapiteln erzählt der Autor die Vorgeschichte Poggios, wie er zu dem Mann geworden ist, als der er sich den Leserinnen und Lesern heute präsentiert.

Husemann gelingt es, seinen Figuren Leben und Tiefe einzuhauchen. Sowohl die Sympathieträger als auch die Bösewichte gestaltet er nachvollziehbar, sodass man als Leserin mit ihnen mitfiebert oder mitleidet.

Das Buch hält die Spannung von der ersten bis zur letzten Seite und ist damit wirklich ein historischer Roman, den man auch Leserinnen und Lesern empfehlen kann, die keine ausgesprochenen Geschichtsfans sind.

 

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

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100% Coco. Mein geheimer Fashion-Blog

Niki Smit , Verena Kiefer
Flexibler Einband
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 14.02.2018
ISBN 9783473525881
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Coco kommt auf eine neue Schule. Das ist nicht leicht für sie, denn sie hat bereits die Erfahrung machen müssen, dass Äußerlichkeiten eine große Rolle spielen und alles verderben können.

Trotzdem entscheidet sie sich dafür, sich ganz in ihrem eigenen Stil zu kleiden, als sie am ersten Tag in die neue Klasse geht. Doch nicht nur die Schülerinnen und Schüler, auch eine Lehrerin äußert sich negativ, macht sich sogar über sie lustig. Prompt beschließt sie, sich fortan nur noch völlig unauffällig und angepasst zu kleiden. Entsprechend lässt die Aufmerksamkeit der anderen ein wenig nach.

Doch in ihrer Freizeit beschäftigt sie sich weiterhin mit Stilfragen, probiert neue Möglichkeiten aus und kreiert so einen ganz eigenen Stil. Mit einer Maske posiert sie und postet die Bilder ihres Styles auf einem eigenen, anonymen Blog. Bald bemerkt sie, dass viele, auch die, die sich vorher über sie lustig gemacht haben, ihren Style kopieren.

Trotzdem (oder gerade deswegen ?) sagt sie nicht, dass sie etwas damit zu tun hat.

Das wird kompliziert, als sie sich in Bruno verguckt und ihm tatsächlich näher kommt. Er leitet die Schülerzeitung und seine Mutter arbeitet im Modegeschäft.

Das Buch ist aus Cocos Sicht erzählt und macht so viele ihrer Überlegungen, Befürchtungen und Pläne nachvollziehbar.

Allerdings müssen sich die Leserinnen wirklich gut im Bereich Mode auskennen, um hier nicht überfordert zu werden. Die Autorin setzt profunde Kenntnisse voraus. Coco wirft mit Begriffen, Designernamen, Styles etc. um sich, von denen kaum auszugehen ist, dass die meisten Mädchen der Zielgruppe sie kennen.

Vielleicht wäre hier ein Glossar am Ende – eventuell mit Bildern – hilfreich.

Die Geschichte an sich liest sich sehr flüssig, sie ist sehr spannend und letztlich behandelt sie ein wichtiges Thema: Mode einerseits, andererseits eben das Thema der Selbstverwicklung, des Mainstreams, des Gruppenzwangs usw. Hier gibt es vielfältige Ansatzpunkte für Gespräche und Diskussionen.

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39 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 30 Rezensionen

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Schulcafé Pustekuchen

Kati Naumann , Silvia Baroncelli
Fester Einband
Erschienen bei Kosmos, 08.02.2018
ISBN 9783440154991
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Ottilie, genannt Tilli, geht gern zur Schule. Nicht unbedingt wegen des Unterrichts. Aber auf jeden Fall wegen ihrer besten Freundin, Annika, und wegen ihrer Oma, die das Schulcafé betreibt.

 Frau Habersack ist sehr streng und nicht wirklich nett zu den Kindern. Als eine Erdkundearbeit ansteht, macht sie den Kindern schon vorher Angst und freut sich darauf, möglichst viele schlechte Noten zu verteilen.

Gleichzeitig möchte sie das Schulcafé insofern schließen lassen, als nur noch Erwachsene hinein dürfen, damit es nicht so laut darin ist.

Dem Schulleiter fällt es nicht wirklich leicht, sich gegen Frau Habersack durchzusetzen …

Weil Frau Habersack Daten abfragen will, die sie im Unterricht gar nicht durchgenommen hat, um den Kindern eins auszuwischen, lässt Tillis Oma sich dazu verleiten, für die Kinder Muffins zu backen, in deren Papierförmchen sich ein Spickzettel befindet, sodass alle eine gute Arbeit schreiben können.

Das kommt natürlich (beinahe) heraus, und der Versuch, das Geheimnis zu verbergen, ruft immer weitere Katastrophen herauf. Schließlich steht das Schulcafé wirklich auf der Kippe.

Doch den Kindern ist ihr Café wichtig, und so überlegen sie sich, wie sie alles wieder in Ordnung bringen können.

Die Geschichte ist sehr humorvoll erzählt. Illustrationen und Text ergänzen sich. Der Text ist flüssig geschrieben und auch für Leseanfänger geeignet.

Thematisch geht es um Freundschaft, um Zuverlässigkeit, darum zusammen zu halten, sich gegenseitig zu unterstützen und Fehler einzugestehen.

Wenn das Buch als Klassenlektüre eingesetzt wird, gibt es zahlreiche Diskussionsansätze. Darf eine Oma beim Schummeln helfen? Was wäre sonst noch möglich gewesen? Muss man sich für einen Gefallen revanchieren?

Ich bin jedenfalls froh, dass ich solchen Lehrerinnen wie Frau Habersack eine ist, noch nicht begegnet bin – einer Oma wie Tillis allerdings auch noch nicht.

 

 

 

 

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58 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

1815, england, henry austen, jagd auf das verschollene manuskript, jane austen, konventionen, liebe, manuskript, manuskripte, regency, roman, schreiben, schriftstück, zeitreise, zukunft

Jane Austen - Jagd auf das verschollene Manuskript

Kathleen Flynn , Sabine Schilasky
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 02.05.2018
ISBN 9783959671880
Genre: Romane

Rezension:

Liam und Mary (Rachel) reisen aus einer nicht vollständig vorgestellten Zukunft ins Jahr 1815, mit dem Auftrag, Jane Austen kennenzulernen, ihre Briefe und ein verschollenes Manuskript mitzubringen.

Zeitreise, Jane Austen und ein verschollenes Manuskript? Das klingt spannend und verspricht einerseits ein Eintauchen in eine fremde Welt, andererseits Informationen über Jane Austen und eine spannende Spionagegeschichte.

So ungefähr verläuft das Buch dann auch. Abgesehen davon, dass die beiden Helden nach ihrer Ankunft auf einer Wiese nach London reisen und sich sehr viel Zeit nehmen, in Jane Austens Nähe zu gelangen. Die Lebensbedingungen zu der Zeit werden sehr detailliert beschrieben, auch erfahren die Leserinnen und Leser etwas mehr über die Vergangenheit der beiden Protagonisten, aber das alles verläuft sehr langsam und zäh, mit vielen Redundanzen. Vermutlich – nein, ganz sicher – war das Leben 1815 langsamer, insofern passt der Erzählstil. Vielleicht wäre ich auch nicht so überrascht gewesen, wenn der Untertitel nicht das Wort „Jagd“ verwendet hätte. Das ist irreführend.

Ich habe dem Buch dann eine zweite Chance gegeben und es mit Genuss und langsam zu Ende gelesen und bin mit einer faszinierenden Geschichte belohnt worden.

Gerne hätte ich am Ende ausführlicher über die Veränderungen gelesen, die das Zeitreiseexperiment verursacht hat. Über Jane Austen weiß ich jetzt ein wenig mehr, habe ein Gefühl für ihre Zeit bekommen.

Leserinnen und Leser, die sich keine Jagd erhoffen, finden hier ein fundiertes Buch, das einen Ausflug ins Jahr 1815 ermöglicht.

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62 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 35 Rezensionen

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Der Pate von Glasgow

Denzil Meyrick , Peter Friedrich
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 02.05.2018
ISBN 9783959671903
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Detective Jim Daley muss sich mit einem alten Fall auseinandersetzen, den für abgeschlossen gehalten hat. Der „Pate von Glasgow“ wurde vor Jahren bei einer Überführung erschossen. Doch nun taucht sein Gesicht, selbstbewusst hochgereckt, auf einem Überwachungsvideo auf, das auch aufgezeichnet hat, wie eine Frau, deren Familie sich im Zeugenschutzprogramm befindet, brutal auf offener Straße ermordet wurde.

Daley weiß, dass James Machie, der Pate, es nicht nur auf diese Frau, sondern viele weitere Menschen abgesehen hat. Auch sein Chef Donald ist alarmiert, und Brian, sein Kollege steht ebenso im Fadenkreuz. Gleichzeitig müssen sie verhindern, dass auch die zweite Familie im Zeugenschutzprogramm ermordet wird.

Daley versteht nicht, wie Machie wieder auferstehen konnte. Zu allem Überfluss macht ihm ein zweiter Fall Sorgen, der mit Schmuggel beginnt und auch mit Leichen endet.

Daleys Privatleben bietet gerade große Aufregung, trotzdem gibt er sein Bestes, wird aber von den Geschehnissen getrieben.

Der Krimi erzählt atmosphärisch dicht von den Verhältnissen in dem kleinen Ort Kinloch, in den Daley versetzt wurde. Die Landschaft spielt eine große Rolle und wird nicht nur als Hintergrund gebraucht.

Da Daley auch nicht mehr genau weiß, wem er trauen kann, wird das Buch mit jeder Seite spannender. Die verschiedenen Perspektiven tragen ebenfalls zum Spannungsaufbau bei.

Die Figuren sind tiefgründig gezeichnet, ihre Handlungen nachvollziehbar. Man wankt gern mit Daley durch Schottland.

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29 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

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Nur mal schnell das Faultier wecken

Knut Krüger ,
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 20.04.2018
ISBN 9783423762106
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Was würdest du tun, wenn sich ein Faultier durch das offene Küchenfenster schwingen würde, und bei dir an der Küchenlampe hinge?

Nun, Finn, Zoe und Henry beschließen, dass man sich auch mit einem Faultier anfreunden kann, wenn das letztens schon mal mit einem Mammut geklappt hat.

Das Faultier bekommt den Namen Fred und gehört – zumindest für Finn – schon bald zur Familie. Es schläft viel. Doch dann, eines Tages, wirkt es beinahe so, als würde es sprechen. Die Kinder sind verblüfft und machen ein paar Tests. Absichtlich gelingt es jedoch nicht so richtig. Zwischenzeitlich freundet Fred sich mit dem Mammut Norbert an und ist kaum zu halten. Plötzlich taucht ein seltsamer Mann auf, der begeistert von Freds Sprachkünsten ist und behauptet, dass er ihm gehört. Er will das Faultier mitnehmen und beim nächsten Versuch gelingt es ihm auch.

Das können die Kinder nicht zulassen. Stockmann macht einen ganz schlechten Eindruck auf sie.

Dies ist der zweite Band aus einer Reihe, in der Kinder unerwartete Haustiere „finden“. Im ersten Band eben Norbert das Mammut, das bei Henry und seiner Familie wohnt. Nun eben Finn und das Faultier. Finn ist auch der Erzähler der Geschichte und lässt die Leserinnen und Leser unmittelbar an seiner Freude, seinem Kummer, seinen Ängsten teilhaben.

Mit ihm freut man sich über Freds erste Worte und fürchtet um ihn, als er auf dem Mammut durch den Garten rast.

Gleichzeitig sind die Kinder gute Freunde. Natürlich streiten sie auch mal, beim Scrabble zum Beispiel, doch wenn es darauf ankommt, halten sie zusammen.

Und zum Glück gibt es auch Erwachsene, die die Kinder unterstützen, wenn sie um Hilfe gebeten werden.

Freundschaft, Zusammenhalt, sich um andere kümmern, die in Schwierigkeiten stecken, nicht zu früh aufgeben, Hilfe holen – das alles sind wichtige Themen, mit denen sich Kinder in diesem Buch auseinandersetzen können. Außerdem kommt der Humor nicht zu kurz, und das ist mindestens genauso wichtig.

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Nur Gisela sang schöner (Dorfkrimi): Familie Jupp Backes ermittelt!

Dany R. Wood
E-Buch Text
Erschienen bei Arturo Verlag, 18.04.2018
ISBN B07BSBPXF4
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Dorfpolizist Jupp Backes ermittelt eher eigenwillig. Natürlich auch, was so anfällt, aber wenn seine bessere Hälfte ein Problem hat, lässt er alles liegen und stehen und eilt herbei. Und diesmal zu Recht. Die Nachbarin hat tatsächlich das Zeitliche gesegnet, fragt sich nur auf eigene Veranlassung oder durch Mithilfe Dritter?

Jupp (und seine Gattin) glauben an Mord, doch die Mitarbeiter aus der Stadt, die eigentlich für solche Fälle zuständig sind, geben sich mit dem Selbstmord zufrieden, weil er weniger Arbeit macht.

Doch Jupp sieht das anders, wie so Vieles, und das ist auch gut so. Denn es erweist sich, dass er durchaus Recht hatte – doch wie sich das erweist, ist nicht so einfach zu erzählen, das muss man selber lesen. Denn der Autor bringt ein ganzes Portfolio skurriler Gestalten zum Einsatz, vom FKK-Fetischisten nebenan, über die Schwiegermutter mit Nachholneurose bis zur durchgeknallten Paartherapeutin ist vieles dabei, was einen schmunzeln lässt und die eigentlichen Ermittlungen manchmal in den Hintergrund treten lässt.

Das Buch liest sich einfach so weg und lässt einem mit einem Schmunzeln im Gesicht zurück.

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Frankfurter Schattenjagd

Dieter Aurass
Flexibler Einband
Erschienen bei Gmeiner-Verlag, 11.04.2018
ISBN 9783839222119
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Im Jahr 1986 ist der Reaktor von Tschernobyl kaputt gegangen – in Wirklichkeit – doch in der alternativen Wirklichkeit dieses Zukunftsthrillers war alles noch viel schlimmer, so schlimm, dass die Welt neu geordnet werden musste und kaum noch etwas so ist, wie wir es heute kennen. Da die Geschichte 2006, also trotzdem in unserer Vergangenheit spielt, ist Vieles vertraut und gleichzeitig völlig anders.

Gleich zu Beginn lernt man als Leserin die meisten handelnden Figuren in kurzen Kapiteln kennen, sowohl die Ermittler als auch die möglichen Verdächtigen bzw. zukünftigen Opfer. Gleichzeitig erfährt man eine ganze Menge über die Lebensbedingungen in dieser Realität. Und die sind kompliziert und brutal. Vertreter brutaler Geheimbündnisse werden eiskalt ermordet, zerstückelt und zur Schau gestellt. Zur Abschreckung? Die Ermittler wissen es nicht wirklich, tappen lange im Dunkeln, wissen nicht, wem sie trauen können und wem nicht, arbeiten sich langsam durch ein Gewirr aus Geheimnissen, bis sie die Tragweite erkennen und entsprechend reagieren können.

Die Hauptfigur, der Kommissar Xaver Xiang, Mischling wie viele, lässt uns in seiner Perspektive auch an seinem Privatleben teilhaben, und da tut sich derzeit eine Menge, besonders als Lilith in seinem Leben auftaucht. Doch ist sie gut oder böse?

Nun, so einfach ist diese Frage nicht zu beantworten, und gerade das macht diesen Krimi so spannend.

Es gelingt dem Autor, uns in seine Welt mitzunehmen und sie glaubwürdig zu vermitteln. Dabei setzt er nicht auf Beschreibungen und Erklärungen, sondern lässt seine Figuren handeln, was zu einer großen Personaldichte, mehreren Perspektiven und einigen Passagen führt , die anspruchsvoller zu lesen sind. Doch auch das macht durchaus einen Reiz aus.

Die Handlung ist spannend, man fiebert mit den Figuren mit und bekommt noch dazu eine alternative Realität präsentiert, die uns glücklicherweise erspart geblieben ist – eine Leseempfehlung, für alle, die sich darauf einlassen mögen.

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Märchen schreiben: Ein Lehr- und Arbeitsbüchlein für Anfänger und Fortgeschrittene

Sabine Hartmann
Geheftet: 88 Seiten
Erschienen bei Hottenstein Buchverlag, 09.05.2018
ISBN 9783935928847
Genre: Sonstiges

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Der Kristall

Oliver Juwig
E-Buch Text: 669 Seiten
Erschienen bei Independently published, 30.03.2018
ISBN B07BGV5Q3C
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Eine wandernde Singularität droht die menschliche Zivilisation auszulöschen. Das Leben muss weitergehen, auch wenn keine Lösung absehbar ist. Oder vielleicht doch? Zwei Studenten entdecken in der Großen Pyramide von Gizeh ein mysteriöses Artefakt, dass sie in Karnak zu einem vermutlich abgestürzten Raumschiff bringt, in dem eine Intelligenz anwesend ist, die durchaus helfen könnte.

Ägyptische Mythologie verwoben mit einem Science Fiction Plot und anderen abenteuerlichen Szenarien, erzählt auf mehreren Ebenen, die alle miteinander verwoben und am Ende aufgelöst werden.

Der Autor spickt seinen Text mit zahlreichen wissenschaftlichen Informationen, die die Geschichte jedoch nicht verlangsamen und auch nicht als Belehrung empfunden werden, sondern eher noch Spannung hinzufügen, weil sie sich mit dem eigenen Vorwissen verknüpfen und es ermöglichen, selbst zu spekulieren, wie alles zusammenhängt.

Einzig die schnelle Abfolge der Szenenwechsel war mir ein wenig zu rasant, ich wäre gern länger im jeweiligen „Universum“ verweilt, gerade auch, weil eben auch rabiate Zeitwechsel zwischen den Ebenen vorgenommen werden.

Insgesamt jedoch ein fundiertes, spannendes Buch, das einen auf ganze neue Wege mitnimmt und sensationell unterhält.

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Schönbrunner Finale

Gerhard Loibelsberger
Flexibler Einband
Erschienen bei Gmeiner-Verlag, 11.04.2018
ISBN 9783839222102
Genre: Historische Romane

Rezension:

Oberinspektor Joseph Maria Nechyba arbeitet um 1815 in Wien, als ein Toter gefunden wird. Nicht nur aus professionellen Gründen ermittelt Nechyba besonders akribisch, auch seine Frau Aurelia sitzt ihm im Nacken.

Doch dieser Kriminalfall ist eigentlich zweitrangig. Was den Roman dagegen bestimmt, ist die Atmosphäre in Wien und Umgebung im Ersten Weltkrieg. Der Autor zeigt in seinen Szenen welche Auswirkungen das Geschehen damals auf die einzelnen Leute hatte. Je nachdem, wo sie sich befanden, welcher Schicht sie angehörten etc.

Dabei entsteht ein beeindruckender Rundumblick auf die Gesellschaft dieser Zeit. Der Kriminalfall durchzieht die Handlung zwar wie ein roter Faden, doch Nechybas Wahrnehmungen, sein Hunger, seine Probleme, sein kritischer Blick auf die Welt, das alles schafft die notwendige Atmosphäre.

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Wenn alle Katzen von der Welt verschwänden

Genki Kawamura , Ursula Gräfe
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei C. Bertelsmann, 23.04.2018
ISBN 9783570103357
Genre: Romane

Rezension:

Nachdenklich macht einen das Buch des jungen Autors, Genki Kawamura, allemal. Der Briefträger ohne Namen, der Ich-Erzähler, der mit den Lesern durch das Buch wankt, bekommt die Diagnose, dass er einen Tumor im Gehirn hat und nur noch wenig Zeit auf dieser Welt verbringen wird.

Zuhause sucht ihn der Teufel auf und bietet ihm an, dass er für jeden Gegenstand, den er von der Welt verschwinden lässt, einen Tag länger leben darf.

Das setzt natürlich sofort die Überlegungen beim Lesen frei: Was würde ich verschwinden lassen? Und da fallen einem auf Anhieb viele Dinge ein.

Doch so einfach macht es der Teufel dem Postboten natürlich nicht. Er schlägt Dinge vor und dabei handelt es sich nicht um Bakterien oder Mundgeruch. Es sind jeweils genau die Dinge, die im Leben des Protagonisten eine besondere Rolle gespielt haben: Telefone, Kinofilme, Katzen …

Bevor er die Dinge verschwinden lässt, darf er sie noch einmal nutzen und dabei erinnert er sich an sein Leben, an verpasste Gelegenheiten und stellt fest, er sein Leben eigentlich nicht wirklich gelebt hat. Jetzt scheint es zu spät zu sein …

Das schmale Bändchen macht sofort neugierig, wenn man es in die Hand nimmt, es stimmt alles: Titelbild, Titel, Klappentext, auch das Buch startet fulminant. Doch irgendwann wird es ein wenig weinerlich, der Ich-Erzähler wiederholt sich und tut sich selbst unendlich leid. Erst das Ende versöhnt einen wieder ein wenig.

Trotzdem bleibt die Anregung, darüber nachzudenken, was bleibt, wenn ich gehe? Und will ich das?

 

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Das Geheimnis der Muse

Jessie Burton , Peter Knecht
Flexibler Einband: 461 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 11.03.2018
ISBN 9783458363293
Genre: Romane

Rezension:

Majorie Quick arbeitet am Skelton Square Institute of Art, als ihr ein Buch des Malers Isaac Robles in die Hände fällt, das sie bemerkenswert findet. Etwa zur gleichen Zeit stellt sie Odelle Bastien als Schreibkraft ein. Odelle stammt aus der britischen Kolonie Trinidad und leidet als farbige Frau unter der Zwei-Klassen-Gesellschaft der 60er Jahre.

Odelle möchte eigentlich Schriftstellerin werden und träumt davon, veröffentlicht zu werden.

Die Freundschaft zwischen den beiden Frauen entwickelt sich schnell.

Ein zweiter Erzählstrang handelt von Olive, die1936 mit ihren Eltern nach Andalusien in ein Herrenhaus gezogen ist. Auch sie muss sich in einer von Männern regierten Welt behaupten. Obwohl ihr Vater Kunsthändler ist, erkennt er Olives Potenzial nicht. Der einsetzende spanische Bürgerkrieg erleichtert ihren Kampf nicht.

In dem Buch taucht man als Leserin oder Leser tief in die beiden Welten von Olive und Odelle ein. Die Handlungen werden immer spannender und erinnern an vielen Stellen durchaus an Krimihandlungen oder gar einen Thriller.

Auch der Schreibstil ist sehr warm und zieht einen unwillkürlich in das Buch hinein. Eine unbedingte Leseempfehlung, für alle die auch mal hinter das fertige Kunstwerk blicken wollen.

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Die Geschichte des Wassers

Maja Lunde , Ursel Allenstein
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei btb, 19.03.2018
ISBN 9783442757749
Genre: Romane

Rezension:

Mit der „Geschichte des Wassers“ legt Maja Lunde den zweiten Teil ihrer breit angekündigten Klima-Tetralogie vor. Ähnlich wie in „Die Geschichte der Bienen“, ein Buch das ich uneingeschränkt empfehlen kann, lernen die Leserinnen und Leser auch in diesem Band die Figuren auf zwei Ebenen kennen.

Die erste spielt 2017 in Norwegen. Signe Hauger, Journalistin, hat sich ein Leben lang für den Erhalt der Natur eingesetzt. Doch nun geht ihr früherer Freund Magnus zu weit, als er beginnt, die Gletscher für seine Zwecke zu nutzen. Sie sucht ihn auf.

Die zweite Ebene spielt 2014 in Frankreich. Es gibt kaum noch Wasser. Auch David flüchtet mit seiner Tochter Lou vor der Dürre und Feuer. In einem Auffanglager in Frankreich will er auf seine Frau und seinen Sohn warten. Sie wurden auf der Flucht getrennt. Werden sie im Lager überleben können?

Auch in diesem Band sind die Hauptfiguren nicht unbedingt die Sympathieträger. Trotzdem ist mir David näher gekommen als Signe. Sie wirkte stets sehr unnahbar und auf sich bezogen.

Trotzdem leistet dieses Buch einen großen Beitrag zum Verständnis der Vorgänge, die unsere Welt und damit unseren Lebensraum bedrohen.

Die Szenarien, die Lunde entwickelt, zeigen in der Romanhandlung anhand eben beispielhafter Figuren auf, wie sich alles entwickeln könnte, wenn es schlecht läuft, bzw. so weiter läuft, wie es gerade angefangen hat.

Das wirkt nachhaltiger als alle theoretischen Ausarbeitungen und Statistiken.

„Die Bienen“ haben mich mehr überzeugt, trotzdem kann ich das Buch guten Gewissens empfehlen.

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