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(187)

408 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 37 Rezensionen

liebe, häusliche gewalt, rebecca donovan, thriller, liebe verletzt

Liebe verletzt

Rebecca Donovan , Christine Strüh
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch, 25.09.2014
ISBN 9783733500313
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Emma Thomas ist scheinbar ein ganz normales, vielleicht ein wenig in sich gekehrtes Mädchen an der Highschool in Weslyn. Sie ist sehr engagiert in allen möglichen Sportmannschaften, hat meistens gute Noten und an ihrer Seite findet man fast immer ihre beste Freundin Sara. Doch es gibt etwas, das niemand über sie weiß. Etwas, das in den Mauern ihres Zuhauses auf sie lauert. Etwas, das ihr ganzes Leben bestimmt. Etwas, das ihr Angst macht. Oder eher jemand. Als Evan Matthews in ihrem Leben auftaucht und sich in ihr Herz schleicht, wird die Gefahr für Emma immer größer. Wird sie es zulassen, geliebt zu werden? Und geht sie das Risiko ein, sich selbst zu verlieben?


Die Geschichte: Es ist kein einfaches Thema, mit dem sich Rebecca Donovan auseinandersetzt. Es wird sehr deutlich, wie schlimm Misshandlung sein kann und man erlebt hautnah mit, was Emma geschieht. Bei jeder Szene leidet man mit ihr. Deshalb ist es umso schöner, wenn Phasen kommen, in denen alles leichter erscheint. In denen Emma mit Sara redet oder sie etwas unternehmen. Oder wenn sie mit Evan zusammen ist. Dass sie ihn erst nicht in ihr Leben lassen will, erscheint sehr glaubwürdig und auch all die anderen Entwicklungen sind durchaus nachvollziehbar. Der Wechsel zwischen verstörend und anrührend ist sehr gut gelungen.
Die Charaktere: Die Figuren sind sehr detailreich gestaltet. Man entdeckt immer wieder neue Seiten an ihnen. Die Harmonie zwischen Emma und Sara gefällt mir sehr gut und auch wie sie mit anderen interagieren, ist sehr abwechslungsreich gestaltet. Immer wieder tauchen neue Charaktere auf, die die Spannung erhöhen und neue Verwicklungen bringen. Auch das Thema "Familie" ist sehr vielseitig dargestellt. Es greift alles wunderbar ineinander.
Die Protagonistin: Wie sich Emma verhält, ist an den meisten Stellen sehr glaubhaft. Sie wirkt einerseits sehr stark und dann auch wieder schwach, was sie zu einem komplexen Charakter macht. Sie kennenzulernen, mit ihr zu leiden und sich mit ihr langsam zu verlieben, das macht die Geschichte wahnsinnig spannend. Ich persönlich konnte ihre ständigen Zweifel sehr gut verstehen. Ihre Vehemenz, die Wahrheit zu verbergen, erschien mir auf der anderen Seite etwas sehr radikal. Ihre Gründe dafür waren zwar irgendwie sinnvoll, doch sie erscheint viel zu selbstlos. Auch dass sie sich nicht wehrt, kommt einem ein wenig spanisch vor. Wäre der erste Impuls nicht, sich zumindest zu verteidigen? Diese Seite an Emma war meiner Meinung nach ein wenig unrealistisch, auch wenn es ohne sie keine Handlung gegeben hätte.
Der Schreibstil: Das Buch hat sehr viele Seiten mit sehr viel Handlung. An sich war alles sehr leicht verständlich geschrieben, aber letztlich war die Geschichte einfach sehr lang. Ich weiß nicht, ob es an der ernsten Thematik liegt oder an der Seitenzahl, doch es las sich manchmal ein wenig zäh. Es ist kein Buch, das man auf einmal runterlesen kann, weil manchmal einfach Phasen vorhanden sind, in denen die Spannung eher niedrig gehalten wird. Es war nicht wirklich überladen, aber dennoch irgendwie zu viel. Die ein oder andere Szene hätte man bestimmt kürzen oder streichen können und das Buch wäre trotzdem noch genauso eindrucksvoll.
Mein Fazit: "Liebe verletzt" ist fesselnd bis zur letzten Seite. Vor allem aufs Ende zu geht alles sehr schnell. Und wenn wir schon dabei sind – das Ende war sehr kryptisch. Das habe ich noch in keinem Buch erlebt. Eine neue, bemerkenswerte Erfahrung. Insgesamt betrachtet war es wirklich lesenswert, allerdings ist es nicht für jedermann geeignet. Es wird deutlich vor Augen geführt, wie grausam Menschen sein können – nicht nur mit Worten, sondern auch mit Taten.

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Tags: freundschaft, kindesmisshandlung, liebe   (3)
 

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(963)

1.630 Bibliotheken, 22 Leser, 14 Gruppen, 201 Rezensionen

internat, liebe, night school, jugendbuch, geheimnis

Night School - Du darfst keinem trauen

C. J. Daugherty , Peter Klöss , Axel Henrici , Carolin Liepins
Fester Einband: 460 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 01.01.2012
ISBN 9783789133268
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Im ersten Teil von „Night School“ wird die 15-jährige Allie von ihren Eltern nach Cimmeria geschickt. Doch schnell stellt sie fest, dass sie in keinem normalen Internat gelandet ist. Strenge Regeln bestimmen den Alltag. Und warum hat sie bisher nie von dieser Schule gehört? Wahrscheinlich weil hier irgendwas nicht mit rechten Dingen zugeht, anders kann sie es sich nicht erklären. Und schon bald muss sie feststellen, dass an ihrer Vermutung was dran ist. Schüler verhalten sich merkwürdig und auch die Rektorin hat etwas zu verbergen. Als ein Mord geschieht, scheint die Situation zu eskalieren. Dass man Allie zu beschuldigen beginnt veranlasst sie dazu, sich zu fragen, wem sie überhaupt noch vertrauen kann. Doch eins ist ihr klar: Sie muss dringend herausfinden, was in Cimmeria vor sich geht und was es mit der mysteriösen Night School auf sich hat … „Night School – Du darfst keinem trauen“ ist der Auftakt zu einer aus fünf Büchern bestehenden Reihe. Auf den knapp 450 Seiten wird ausführlich über Allies erstes Trimester an der Cimmeria Academy berichtet. Jedoch ist diese Seitenzahl auch dringend notwendig bei allem, was passiert. Allerdings bleibt es auch durchgehend spannend, weil man nach und nach immer mehr Informationen bekommt und sich fragt, wohin das alles führen wird. Auch an der Art, wie „Night School“ geschrieben ist, kann man eigentlich nichts bemängeln. Man bekommt einen guten Einblick in Allies Gedanken- und Gefühlswelt, obwohl es aus der dritten Person geschrieben ist. Dass die Perspektive nicht wechselt erhält diese mysteriöse Atmosphäre aufrecht. Durch sie kann man mit Allie die Geheimnisse ergründen. Dass im Buch auch der Beginn einer komplizierten Dreiecksgeschichte geschildert wird, dürfte nicht allzu überraschend kommen. Zwei Jungs, die sich um ein Mädchen streiten ist inzwischen der Hit in Jugendbüchern geworden. Dass es sich bei „Night School“ allerdings um kein Fantasy-Abenteuer handelt, macht die Sache jedoch wieder interessant. Es geht einzig und allein um die reale Welt, was man anhand des Titels überhaupt nicht erkennen kann. Bis zur Hälfte des Buchs habe ich mir immer wieder gedacht, dass vielleicht doch noch etwas Außergewöhnliches vor sich geht. Allerdings spielt die Geschichte durchweg in der Realität. Und das ist es auch, was „Night School“ so faszinierend macht. Ich persönliche bin durch eine Freundin darauf gekommen. Dass es sich nicht um ein Fantasy-Buch handelt, ist mir erst im Nachhinein aufgefallen, doch das hat mich nicht sonderlich gestört. Es ist interessant zu lesen, dass es auch in der normalen Welt eine Art Weltherrschaftsstreben gibt. Allerdings muss man dabei viel raffinierter vorgehen als wenn magische Kräfte zur Verfügung stehen. Und dass die Idee an sich gar nicht so absurd ist, finde ich schon etwas verstörend. Darüber hinaus weiß die Autorin, wie man mit Worten umgehen muss, um Geheimnisse zu schaffen. Ich finde es außerdem beeindruckend, wie die Figuren in der Geschichte den Leser immer wieder neu überraschen. Trotzdem fand ich die Liebesgeschichte um Allie, Sylvain und Carter ein wenig zu stumpf. Vielleicht liegt es auch daran, dass es erst Teil 1 ist, aber ich hoffe, da gibt es noch mehr ein bisschen mehr Gefühlschaos für Allie.

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Tags: realität   (1)
 

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(5.071)

7.103 Bibliotheken, 83 Leser, 13 Gruppen, 551 Rezensionen

träume, kerstin gier, silber, liebe, fantasy

Silber - Das erste Buch der Träume

Kerstin Gier
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 20.06.2013
ISBN 9783841421050
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Es ist schon Horror genug, jedes Jahr umziehen zu müssen. Aber auf einmal zu dem neuen Lebensgefährten der Mutter und dessen zwei Kindern, die man gerade erst kennengelernt hat, das ist noch mal ein ganz anderes Kaliber. Genau das macht Liv Silber durch. Gerade mal 15 Jahre alt und dennoch hat sie schon auf fast jedem Kontinent einmal gewohnt. Und jetzt will ihre Mutter endlich sesshaft werden. In London. Keine so üble Vorstellung und die Schule scheint auch ganz in Ordnung zu sein. Nur dann träumt Liv plötzlich von komischen Türen, durch die ihr neuer Stiefbruder Grayson geht. Wie sich herausstellt, träumt sie jedoch gar nicht von ihm, sondern mit ihm. Ganz schön kurios, wenn auf einmal Realität und Träume sich vermischen. Und was hat es mit Graysons Freunden und seinen Warnungen auf sich, sie solle lieber von ihnen wegbleiben? Livs Neugier ist geweckt … Der Titel „Silber – Das erste Buch der Träume“ beschreibt schon ziemlich gut, um was es überhaupt geht. Um Liv Silber und Träume. Aber diese Träume sind nicht normal. Im Gegensatz zu Liv, die immer rationale Erklärungen sucht, erkennt der Leser schon ziemlich schnell, dass hier etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Kein Wunder, immerhin gehört „Silber“ zum Genre der Urban Fantasy. Und das macht es ja gerade so interessant. Die Ich-Perspektive zeigt ziemlich gut, wie es Liv ergeht. Man kann alles nachvollziehen, was sie tut, denkt oder fühlt. Vor allem, weil es wirklich so klingt, als würde ein Teenager das Ganze erzählen. Die Probleme, die damit einhergehen, werden auch ziemlich gut thematisiert. Patchwork-Familien, neue Schulen und selbstverständlich kommt auch die Liebe nicht zu kurz. Manchmal neigen diese Szenen dazu, ein wenig kitschig zu sein, doch das lässt sich auch damit erklären, dass es aus der Sicht eines jungen Mädchens geschrieben ist. Auch die Anzahl der Charaktere lässt sich gut überblicken und die Blog-Beiträge einer gewissen „Secrecy“ auf ihrem Tittle-Tattle-Blog der Schule machen es noch einfacher, die komplizierten Beziehungen zu erfassen. Abgesehen davon spielen Geheimnisse eine ziemlich große Rolle. Manche werden bereits gelüftet, andere bleiben noch im Dunkeln. Und manchmal passieren auch sehr unvorhersehbare Dinge, wodurch es bis zum Letzten spannend bleibt. Insgesamt kann ich nur sagen, dass Kerstin Gier mit „Silber – Das erste Buch der Träume“ wirklich nicht umsonst auf den Spiegel-Bestseller-Listen gelandet ist. Interessante Charaktere – wenn auch die die meisten blond sind, was zwar wohl beabsichtigt ist, aber trotzdem ein wenig nervt –, eine spannende Geschichte mit vielen Geheimnissen und fantastische Einflüsse in die Realität. Wer wäre da nicht gerne mittendrin? Ich zumindest schon, auch wenn es manchmal sogar ein wenig gruselig ist. Andererseits gibt es ebenfalls einige Stellen, bei denen ich mir ein Lachen nicht verkneifen konnte. Die Autorin beweist wahrhaftig, dass sie ihren Beruf beherrscht. Und dass es ausnahmsweise mal eine Deutsche ist, die mich so begeistert, macht es nur noch besser.

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Tags: fantasy, t   (2)
 

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(964)

1.747 Bibliotheken, 20 Leser, 7 Gruppen, 202 Rezensionen

götter, fantasy, mythologie, liebe, internat

Mythos Academy - Frostkuss

Jennifer Estep , Vanessa Lamatsch
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Piper, 12.03.2012
ISBN 9783492702492
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Stell dir vor, eine Berührung reicht aus, um Gedanken, Gefühle und Geheimnisse einer Person zu erfahren. Gwen Frost hat diese Gabe und ist damit eine Gypsy. Was es damit auf sich hat, das soll sie an der Mythos Academy herausfinden. Dort fühlt sie sich allerdings ziemlich fehl am Platz, schließlich werden an dieser Schule Walküren, Amazonen, Wikinger und andere mythische Wesen zu Kriegern ausgebildet. Wie soll sie denn da hineinpassen? Als das beliebteste Mädchen der ganzen Schule auf mysteriöse Weise umgebracht wird, setzt Gwen alles daran, herauszufinden, wie es zu dieser schrecklichen Tat kommen konnte. Die Suche nach der Wahrheit wird jedoch immer gefährlicher und bald muss sie feststellen, dass all das, was sie bisher für undenkbar gehalten hat, möglicherweise doch existiert … „Frostkuss“ ist ein gelungener Auftakt der Reihe. Zumindest, was die Idee an sich angeht. Die Ausbildung mythologischer Krieger in der Moderne ist mir bisher noch nirgends untergekommen. Und die Geschichte an sich ist auch relativ gut aufgebaut. Spannung ist vorhanden – zumindest an manchen Stellen. Was für mich den geheimnisvollen Eindruck immer wieder kaputt macht, sind die Andeutungen. Andeutungen, was wirklich passiert ist. Wer der/die Böse ist. Immer wieder, über das ganze Buch verteilt. Dass es aus Gwens Perspektive geschrieben ist, finde ich zwar gut, aber immer wieder diese Sätze, die so viel meinen wie „Irgendwas passt da nicht zusammen, mir fällt bloß gerade nicht ein, was“ oder „In meinem Gehirn regte sich eine Erinnerung, die ich nicht einordnen konnte, aber die wichtig für des Rätsels Lösung ist“ machen Gwen irgendwie naiv und begriffsstutzig. Man fragt sich ständig, warum sie nicht merkt, was wirklich vor sich geht. Bereits ab der Hälfte des Buches kann man sich ungefähr denken, wie es weitergehen wird. Auch das plötzliche Auftauchen des „Helden“ ist total klischeehaft. Die sehr detailreichen Beschreibungen der Bibliothek, der Statuen und anderer Kleinigkeiten führen zwar dazu, dass man sich alles sehr genau vorstellen kann, allerdings werden sie auch mindestens ansatzweise immer wieder wiederholt. Im Großen und Ganzen ist der Schreibstil der Autorin meiner Meinung nach nicht unbedingt der Beste. Außerdem taucht das ein oder andere Klischee auf, das die Spannung herausnimmt – ganz zu schweigen von den vielen Hinweisen. Das Einzige, was die Geschichte dennoch faszinierend macht, ist die originelle Idee mit all seinen Faktoren (z.B. die Funken der Walküren). Außerdem ist es interessant, wie Jennifer Estep es schafft, die Mythologie aufzugreifen und mit neuen Faktoren zu vermischen, sodass eine schlüssige Geschichte entsteht. Klar, werden Fakten verändert, aber in diesem Zusammenhang ist das nun mal unvermeidlich.

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Tags: fantasy   (1)
 
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