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21 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

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Die Pferde von Eldenau - Mähnen im Wind

Theresa Czerny
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Magellan, 17.07.2018
ISBN 9783734850387
Genre: Jugendbuch

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62 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

The Crown´s Game

Evelyn Skye , Friederike Levin
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Julius Beltz GmbH & Co. KG, 20.08.2018
ISBN 9783407749482
Genre: Jugendbuch

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34 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

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Beim Ruf der Eule

Emma Claire Sweeney , Ulrike Werner-Richter
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 27.07.2018
ISBN 9783404177134
Genre: Liebesromane

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26 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

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Das Glück wohnt im Kopf

Christine Wunsch
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Athesia Tappeiner Verlag, 16.03.2018
ISBN 9788868393366
Genre: Sachbücher

Rezension:

Das Trainingsbuch für mehr Glücksmomente im Alltag ist schon einmal ein echter Augenschmaus. Es besticht mit übersichtlicher Gliederung, tollen Fotos und Sprüchen. Es bietet sich förmlich an, einen Glücks-Monat einzulegen, denn das Training teilt sich auf in 30 Lektionen. Durch seine fröhlichen Farben und die positive Grundstimmung bekommt man schon beim Aufschlagen bessere Laune. Die Trainingseinheiten haben es allerdings in sich: Sehr viele Glücks-Baustellen werden angeschnitten und sollen durch kleine Aufgaben, wie Achtsamkeitsübungen, NLP und viele Listen abgearbeitet werden.

Manche Techniken wie beispielsweise das aus dem NLP entlehnte Reframen negativer Erlebnisse müssen sicherlich von demjenigen, der sich noch nie mit dieser Technik befasst hat, erst noch weiter vertieft werden. Ich persönlich bin vor allem durch Bilder oder einschlägige Merksätze beeinflussbar. Da ich beruflich sehr viel schreibe und sehr wenig Freizeit habe, wäre es für mich eine Strafarbeit, privat noch Listen zu verfassen oder das empfohlene Dankbarkeitstagebuch zu führen. Das Übungsbuch hatte aber auch für mich viele Denkanstöße parat. Wer seinem Glück gern selbst im Wege steht und sich die Gegenwart mit Gedanken an die Vergangenheit oder die Zukunft vergällt, kann hier einiges lernen. Wer allerdings an schwerwiegenden Lebenslektionen knabbert, wird nicht umhin können, seine eigenen Baustellen durch weitergehende Literatur anzugehen.

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60 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 26 Rezensionen

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Die Prophezeiung des magischen Steins

Stephan M. Rother , Maximilian Meinzold
Flexibler Einband
Erschienen bei Thienemann in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 17.07.2018
ISBN 9783522202442
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der junge Dafydd kommt auf ungewöhnliche Weise in den Besitz einer wahren Preziose: den Singenden Stein der Elfen. Beinahe ebenso plötzlich findet er sich auf magischer Mission mit  Prinzessin Livia, für die sein Herz heimlich schlägt, einem Zwerg, einem Gnom und einer äußerst liebenswerten, zerstreuten Hexe. Es gilt wieder einmal, die Welt vor einem bösen, mächtigen Herrscher zu retten.

Anklänge an "Herr der Ringe" sind durchaus beabsichtigt. Der Autor trumpft auf mit brilliantem Ausdrucksvermogen, gewohnt bildhafter Sprache und einigen Wendungen, die ich jedoch nicht immer nachvollziehen konnte. Zwar ist es durchaus wohltuend, dass es sich hier mal um einen in sich abgeschlossenen Roman handelt, doch dadurch muss vieles sehr schnell gelöst werden, was der Geschichte nicht unbedingt guttut. Wenn ich auch dem Autor wieder einmal sehr gern gefolgt bin, habe ich für mich doch festgestellt, dass mich der klassische High-Fantasy-Roman nicht mehr völlig fesseln kann.

Ein Kompliment verdient das schöne Cover, das den Inhalt bestens widerspiegelt.

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58 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

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Bad Girls

E. Lockhart , Franziska Jaekel
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 20.06.2018
ISBN 9783473401673
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Schon lange ist mir keine elliptische Erzählweise mehr  untergekommen, schon darüber habe ich mich gefreut. Hier tritt noch etwas Ungewöhnliches hinzu: Die Geschichte wird von hinten nach vorn erzählt, was zumindest für mich neu war.

Die junge Jule ist undurchschaubar und scheint auf der Flucht zu sein. Nach und nach erfahren wir, dass sie sich als ihre Freundin Imogen, ein Adoptivkind aus äußerst reichem Hause, ausgibt. Doch geschieht das mit Imogens Billigung und stammt Jule überhaupt selbst aus der Welt der Reichen und Schönen? Umso weiter die Geschichte die Vergangenheit aufrollt, umso mehr erfahren wir über Jule und Imogen, ohne den beiden dabei wirklich nahe zu kommen. Die Geschichte wird dialoglastig erzählt. Dies geht auf Kosten der atmosphärischen Dichte. Dennoch überrascht die Autorin immer wieder mit scharfsichtigen Beobachtungen, so dass ich es kaum erwarten konnte, der Story weiter zu folgen. Man solte allerdings nicht zu zartbesaitet sein, da einige brutale Szenen zu verkraften sind. Eigentlich hätte ich am Schluss das Buch gern noch einmal von hinten nach vorn gelesen, was sehr für die Faszination spricht, die es auf mich ausgeübt hat.

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11 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

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Nordlicht, Band 02

Karin Müller
Flexibler Einband
Erschienen bei Egmont Schneiderbuch, 02.08.2018
ISBN 9783505141768
Genre: Jugendbuch

Rezension:


 

Der erste Teil, den man unbedingt vorher gelesen haben sollte, hatte mich sehr gespannt zurückgelassen. Wann würde Elin wieder nach Island reisen zu ihrer Herzensstute Ljosádis? Und was hat es bloß mit dem geheimnisvollen Pferdejungen Kári auf sich? Gehört er zu den Menschen oder zum Elfenvolk?

Noch in Deutschland, begegnet Elin Kári und der Stute in unglaublich realen Träumen. Über Pfingsten geht es endlich nach Island, diesmal sogar in Begleitung von Elins bester Freundin und deren Mutter Nele, ebenfalls begeisterte Reiterinnen. Doch auf Island angekommen, fehlt von Kári jede Spur. Elin hat trotz des Wiedersehens mit Ljosádis Liebeskummer. Immer wieder geraten die beiden zudem in Gefahr. Und was hat es mit dem geheimnisvollen wütenden Mädchen auf sich, das sich vor Elin versteckt und das ebenso altertümlich gekleidet ist wie Kári?

Wenn wir auch wenig von Kári sehen, erfahren wir unheimlich viel über das faszinierende Island, Licht- und Schattenseiten sowie seinen Elfenglauben. Ich möchte am liebsten gleich der Hitze entfliehen und auf Island durch die rauhe Landschaft tölten.

Ein wunderbarer zweiter Teil, der sich auch optisch gut an den ersten angleicht. Elin und ihre Freunde sind mir gewaltig ans Herz gewachsen. Ich kann es – auch als erwachsenes „Pferdemädel“ - kaum erwarten, ihrer Geschichte weiter zu folgen.

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55 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 40 Rezensionen

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A Stranger in the House

Shari Lapena , Rainer Schumacher
Flexibler Einband: 346 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 27.07.2018
ISBN 9783785726112
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Karen gilt eigentlich als vorsichtige Autofahrerin. Dennoch rast sie eines Nachts mit ihrem Wagen frontal in einen Laterenmast. Es stellt sich heraus, dass sie überstürzt zu Hause aufgebrochen ist. Doch an den Grund für all das vermag sich Karen beim Erwachen im Krankenhaus nicht zu erinnern. Sie und ihr Mann Tom sind ratlos. Zudem gerät Karen auch noch unter Mordverdacht, denn in der Nähe ihres Unfalls werden eine Männerleiche und Karens Gummihandschuhe entdeckt. Selbst Tom beginnt an seiner Frau zu zweifeln. Und kann Karen sich selbst trauen?

Eigentlich ein wunderbarer Stoff für einen spannenden Thriller und eine Handlung, die geradezu nach einer Verfilmung ruft. Die Riege der Protagonisten ist kammerspielartig klein und wird nur noch ergänzt durch zwei Detectives sowie die Nachbarn Brigid und Bob.

Eine Verfilmung scheint mir auch die Autorin im Sinn gehabt zu gaben, hatte ich doch stetig das Gefühl, eher einem Drehbuch zu folgen als einem Roman. Hier gibt es keinen überflüssigen Satz, was auf Kosten der atmosphärischen Dichte, der Figurenzeichnung und des Mitfieberns geht. Man rast förmlich durch die Seiten, die Spannung wird gehalten, doch gleichzeitig wirkt alles bedauernswert steril und schnell runtergeschrieben. Leider kein Vergleich zu einem seitenstarken Pageturner wie etwa "Gone Girl".

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40 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 34 Rezensionen

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Die Kunst, einfache Lösungen zu finden

Christian Ankowitsch
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Rowohlt Berlin, 24.07.2018
ISBN 9783737100106
Genre: Sachbücher

Rezension:

Selten habe ich aus einem Ratgeber so viel Neues gelernt. In den drei Teilen „Über einfache Lösungen im Allgemeinen“, „Über einfache Lösungen im Einzelnen“ und „Über die gute Seite von Problemen“  bietet der Autor eine Vielzahl praxisnaher Ansätze zur Komplexitätsreduktion.
Schon vor langer Zeit habe ich gelesen, immer wieder das Gleiche zu tun und ein anderes Ergebnis zu erwarten, bedeutet Wahnsinn. Aber wie schafft man es, den Unterschied zu machen, der dann den entscheidenden Unterschied bedeutet? Tatsächlich fühle ich mich nach der Lektüre gut gerüstet, dies erfolgreich anzugehen. Und dies könnte einfacher sein, als immer gedacht. Probleme sind nicht nur eine Frage der Sichtweise, sondern erfordern auch ein großes Ausmaß an Energie, um sie aufrecht zu erhalten. Richtet man seine Energie nun in eine andere Richtung, indem man eine andere Verhaltensweise an den Tag legt, kann dies gewaltige Konsequenzen haben. Denn schließlich ist alles mit allem verbunden, so dass kleine Änderungen große Wirkungen erzielen können. Hierfür liefert der Autor zahlreiche eindrucksvolle, äußerst unterhaltsame Beispiele. Diese Änderungen sollten nicht zu ausgeklügelt sein, da komplexe Strategien oft nicht zielführend sind. So sollte einmal eine gefährliche Schlangenart über Fangprämien dezimiert werden. Stattdessen wuchs die Schlangenzahl sprunghaft an, da Findige begannen, die Schlangen zu züchten.
Nichts ist davor gefeit, von Menschen in ein Problem verwandelt zu werden. Wir selbst haben es daher auch in der Hand, diesen Prozess umzukehren. Immer wieder blitzt im Text ein feinsinniger Humor auf, der es leicht macht, die Ratschläge umzusetzen. So erfahren wir beispielsweise, dass Geschirrspüler über keinerlei Problembewusstsein verfügen und sich daher nichts daraus machen, nicht zu funktionieren. Dies sollte uns nicht zu sehr bekümmern. Von einem Schrank erwarten wir schließlich auch nicht, dass er seinen Inhalt bewusst verändert. Im Gegenteil, wir wären geradezu entsetzt, wenn er es täte!
Warum wir nach „schwarzen Schwänen“ Ausschau halten, andere und uns selbst öfter verwirren sollten und was es mit der „1-Tag-kein-Problem“-Challenge auf sich hat, empfehle ich, selbst herauszufinden. Die letztgenannte Strategie habe ich bereits sehr erfolgreich erprobt.
Fazit: Ratgeber mit hohem Nutzen und Unterhaltungswert.

       

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135 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 79 Rezensionen

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Die Wahrheit über Dinge, die einfach passieren

Ali Benjamin , Petra Koob-Pawis , Violeta Topalova
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 23.07.2018
ISBN 9783446260498
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Eines vorweg: Dieses Buch hat mich so begeistert, dass ich im Grunde auch fünf Sterne vergeben könnte. Nur aus einem Grund hat es doch "nur" zu vier Sternen gereicht: Es ist mit knapp 240 Seiten und großen Abständen zwischen den Kapiteln wirklich unglaublich schnell gelesen. Ich als Schnellleserin habe gute zwei Stunden gebraucht.

Suzy ist dreizehn und hat schon erfahren, wie schlimm tödliche Verluste sein können. Ihre langjährige Freundin Franny ist beim Schwimmen im Meer ertrunken. Suzy ist ein tiefgründiges, altkluges Kind mit wenig Freunden und nun sehr einsam. Beim Klassenausflug ins Aquarium scheint ihr auf einmal die Erklärung für Frannys rätselhaften Tod zuzufliegen: Franny muss von einer tödlichen Qualle gestochen worden sein. Mit wissenschaftlicher Akribie beginnt sie über Quallen zu recherchieren und ist wild entschlossen, den Beweis für ihre Theorie zu finden. Quallen erscheinen ihr dabei wie Geisterherzen, die ohne Herz und Hirn pulsieren.

Immer wieder wechselt die Geschichte in die Vergangenheit, zum Kennenlernen von Franny und Suzy, glücklichen Kindertagen und schließlich zum wahren Grund, warum Suzy unbedingt einen Schuldigen für Frannys Tod braucht. Denn die Mädchen waren sich längst nicht mehr so nah wie einst....

Suzy ist eine wunderbar sperrige Protagonistin, die ich am liebsten in den Arm genommen hätte. Ihr Kampf zu akzeptieren, dass manche Dinge einfach passieren, geht zu Herzen.

Quallen waren für mich schon immer faszinierende Organismen. Es hat mir sehr gefallen, wie die Autorin Details über diese Lebewesen in die Geschichte eingewoben hat. Im Nachwort erfährt man, dass ihr Artikel über Quallen von einer Zeitschrift abgelehnt wurde, ihr dann aber zu dieser wunderbaren Buchidee verholfen hat.

Nicht nur der Buchumschlag ist ein Augenschmaus. Das Quallenmotiv setzt sich auch im Inneren fort, was wirklich sehr gelungen ist.

"Die Wahrheit über Dinge, die einfach passieren" ist eine originelle Coming-of-age-Geschichte, die eigene Kindheitserinnerungen weckt und die ich nicht so schnell vergessen werde.
       

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

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Die Jahre der Leichtigkeit

Elizabeth Jane Howard
E-Buch Text: 576 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, 20.07.2018
ISBN 9783423434997
Genre: Romane

Rezension:

Es handelt sich hier um den Auftakt einer Familiensaga, die in England unmittelbar vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges beginnt. Die Familie Cazalet hat durch Holzwirtschaft genügend Geld verdient, um ein Leben zwischen London und dem Herrenhaus im Sussex zu führen. In Sussex verbringt die Familie traditionell die Sommermonate, drei Generationen unter einem Dach.

Die Figurenzeichnung der vor einiger Zeit verstorbenen Autorin ist so fein, dass man sich wünscht, mancher heutige Autor möge sich davon ein paar Scheiben abschneiden. Man hat das Gefühl, direkt in das Innere der Protagonisten blicken zu können. Im Gegensatz zu der eher ruhigen, getragenen Handlung erfolgt der Perspektivwechsel äußert schnell.

Im Mittelpunkt stehen die drei erwachsenen Cazalet-Söhne Edward, Hugh und Rupert, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Edward hat hinter dem Rücken seiner Frau immer wieder Affären, während Hugh noch immer unter den körperlichen und seelischen Verletzungen, die er im Ersten Weltkrieg erlitten hat, leidet. Der jüngste Sohn Rupert arbeitet als einziger nicht in der Firma der Famile, sondern ist Kunsterzieher, während er von einem Leben als Maler träumt. Früh verwitwet, ist er in zweiter Ehe mit der viel jüngeren Zoe verheiratet, für die nichts als ihre Schöhnheit zu sprechen scheint.

Sehr interessante Charaktere haben auch Edwards und Hughs Ehefrauen sowie alle Kinder aus diesen drei Ehen zu bieten, und ich bin wirklich gespannt, wie sie sich weiter entwickeln werden.

Der Roman bietet einen äußerst interessanten Einblick in die damalige, in Konventionen und einem antiquierten Frauenbild gefangene Zeit und hat mich stets gefesselt. Themen wie gleichgeschlechtliche Liebe oder Kindesmissbrauch werden auf äußerst dezente Weise thematisiert. Dass die Autorin sich so viel Zeit nimmt, ihre zahlreichen Figuren gebührend einzuführen, wird die Geduld manchen Lesers vielleicht überfordern. Mich dagegen hat sie wirklich neugierig gemacht, wie es mit den vielschichtigen Cazalets weitergehen wird. Da im nächsten Teil der Zweite Weltkrieg folgt, mache ich mir um sie etwas Sorgen. Schließlich sind sie mir im Laufe des Romans ans Herz gewachsen.
       

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24 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

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NALA: Der magische Steinkreis

Gabriela Proksch Bernabé
Flexibler Einband: 289 Seiten
Erschienen bei Independently published, 02.06.2018
ISBN 9781983030550
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Normalerweise mache ich einen großen Bogen um Bücher im Eigenverlag. Oft merkt man ein fehlendes Lektorat oder fragt sich überhaupt, warum die Idee aufkam, einen Text zu veröffentlichen. Dieses Buch wirkte dagegen so zauberhaft, dass ich es gewagt habe.

Und ich wurde nicht enttäuscht. "Nala" ist nicht nur äußerst professionell geschrieben, sondern kann auch locker mit Pferde-Jugendbüchern von großen Verlagen mithalten. Weiterhin bietet es neben der Geschichte von einem  zunächst eher schüchternen Mobbingopfer und einer verstörten Araberstute auch jede Menge Pferdewissen und schamanistische Traumreisen. Wer mit Pferden nach den Prinzipien der Horsemanship umgeht und glaubt, dass es mehr Ding' gibt zwischen Himmel und Erde, als unsere Schulweishit sich träumen lässt, wird Nala lieben.

Die dreizehnjährige Nala macht Ferien auf einem Araberpferdehof in Südfrankreich. Schnell wird sie unter den Teenagern zur Außenseiterin. Auch die Stute Lilou ist neu auf dem Hof und hat kein Vertrauen zu Mensch oder Pferd. Gemeinsam lernen die beiden, was es heißt, sich zu behaupten, Nähe und Distanz zuzulassen und seinen Platz zu finden. Als Nala unter einer großen Eiche im Wald einschläft, gerät sie unversehens im Traum in die Welt der "Zopfmenschen", die altes Wissen sammeln und aus vielen Kulturen quasi einen Zopf der Verbundenheit flechten. Nala erfährt, wie sie  Pferden nur mit Körpersprache Botschaften übermitteln, aber auch, wie sie ihren Quälgeistern auf dem Hof Paroli bieten kann. Genau wie Lilou findet Nala nach und nach  auch in unserer Welt Freunde und erntet Bewunderung für ihre Art, mit Pferden umzugehen.

Da ich schon sehr lange mit meinen Pferden nach denselben Prinzipien arbeite, war das dargebotene Pferdewissen für mich nicht neu. Die ungewöhnliche Themenkombination hat mir dennoch viel Spaß gemacht und ich möchte Nalas Weg gern weiter folgen.

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72 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

Die Rabenringe - Odinskind

Siri Pettersen , Dagmar Mißfeldt , Dagmar Lendt
Fester Einband: 656 Seiten
Erschienen bei Arctis Verlag, 20.07.2018
ISBN 9783038800132
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„Odinskind“ ist der begeisternde Auftakt der Rabenringe-Trilogie. Es handelt sich um frische, ungewöhnliche Fantasy aus Norwegen.

Hirka wird als Säugling von ihrem Ziehvater gefunden. Doch etwas ist anders an diesem Kind und  würde es zu einer Ausgestoßenen machen in der Welt der Ymlinge: Es besitzt im Gegensatz zu den Ymlingen keinen Schwanz. Schweren Herzens bringt Hirkas Ziehvater ihr eine Wunde bei. Fortan heißt es, Wölfe hätten ihren Schwanz gefressen. Niemand soll den Verdacht hegen, dass sie in der Tat ein Odinskind sein könnte, ein Wesen aus einer anderen Welt, das die Ymlinge mit Fäulnis infizieren und die gefährlichen menschenähnlichen Blinden in ihre Welt bringen können.

Hirka wächst auf als Hirka Schwanzlos und findet dennoch in Rime, einem Sproß aus einer berühmten Ratsfamilie, einen Freund. Aus der Kinderfreundschaft wird langsam mehr, doch Hirka ahnt nicht, dass Rime seinen Platz im Rat ausgerechnet aufgegeben hat, um ein Schwarzrock zu werden, einer der gesichtslosen Soldaten, die sie so fürchtet. Ein neues Ratsmitglied ist stattdessen der intrigante Urd, der mehr darüber zu wissen scheint, wie Hirka in diese Welt gekommen ist und finstere Absichten hegt. Doch schließlich wird Hirkas Geheimnis entdeckt und sie muss fliehen. Hirka und Rime kommen Verschwörungen auf die Spur, die sie sich nicht einmal hätten vorstellen können. Wird Rime zu Hirka halten und kommt tatsächlich eine Invasion der Blinden durch die Steinkreise, die auch Rabenringe genannt werden?

Einziges Manko an diesem Roman ist, dass ich nun bis Februar 2019 auf den zweiten Teil warten muss. Die Autorin schreibt sprachmächtig und bildgewaltig. Sie schafft Protagonisten, die mir schnell ans Herz gewachsen sind. Dazu noch ein echter Eyecatcher auf dem Titelbild: perfekt!

 

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14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

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War of Gods - Krieger des Nordens

Poul Anderson
Flexibler Einband: 460 Seiten
Erschienen bei Mantikore-Verlag, 14.06.2018
ISBN 9783961880157
Genre: Fantasy

Rezension:

Mit Poul Anderson präsentiert der Mantikore-Verlag hier einen wirlich großen Namen in einer gelungenen Neuübersetzung.

Fans der nordischen Mythologie werden dabei voll und ganz auf ihre Kosten kommen. Anderson präsentiert die Geschichte des sagenumwobenen Dänenkönigs Hadding und verknüpft dessen Geschichte mit der Götterwelt der Asen. Man sollte sich allerdings darüber im Klaren sein, dass es sich um einen episodenhaften Erzählstil wie in einer Saga handelt, der dazu führt, dass man eine gewisse Distanz zu den Protagonisten behält. Die Figuren sind gewaltig, fast wie Archetypen.

Königssohn Hadding wächst nach dem Tod seines Vaters verborgen bei den Jötunen auf. Für dieses Riesenvolk findet der Autor wunderbare Bilder, etwa wenn eine Jötunen-Zauberin gruselig unter dem Sichelmond singt. Dass Anderson vielfach preisgekrönt wurde, habe ich gemerkt. Die Leser begleiten Hadding bei seinem wundersamen Aufstieg zum Dänenkönig, immer unter dem Schutz Odins, bei Schlachten, Reisen in die Unterwelt, Brautwerbung bis hin zu seinem Ende.

Eine gewisse Konzentrationsspanne sollte man mitbringen, denn es handelt sich hier noch um althergebrachte Erzählkunst ohne seichtes Geplänkel.

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55 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 35 Rezensionen

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Die Bücherjäger

Dirk Husemann
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 29.06.2018
ISBN 9783404176939
Genre: Historische Romane

Rezension:

Poggio Bracciolini geht einer äußerst interessanten Profession nach: Er ist ein Bücherjäger, immer auf der Suche nach antiken Handschriften, um sie vor dem Überschreiben durch christliche Texte zu bewahren. Außerdem ist er ein Gefolgsmann des in Ungnade gefallenen Papstes Johannes XXIII., nur einer von drei Päpsten während des Konstanzer Konzils anno 1417.

Als Poggio in einem Kloster ein angekettetes Buch findet, kommt er einer geradezu unglaublichen Verschwörung auf die Spur, einer Theorie, von der ich persönlich noch nie etwas gehört hatte, die aber tatsächlich durch die Historie zu geistern scheint. Eine atemlose Bücherjagd beginnt, und nicht nur Poggio hat manchmal Mühe, Freund von Feind zu unterscheiden, als so wendungsreich erweist sich die Geschichte.

Hauptprotagonisten sind neben Poggio der Barde Oswald von Wolkenstein, die geheimnisvolle Agnes von Mähren und der Papst auf der Flucht. Für Agnes entwickelt Poggio bald Gefühle, doch kann er ihr wirklich trauen?

Diese vier Figuren sind tatsächlich historisch verbürgt und der Autor hat ihnen gekonnt neues Leben eingehaucht. Leider muss ich aber sagen, dass ich mit keinem der Charaktere völlig warm geworden bin, wenn sie mich auch nicht kalt gelassen haben. Es hat jedoch das Mitfiebern etwas gedämpft. Insgesamt fand ich die männlichen Protagonisten gelungener als Agnes.

Ein großes Lob gebührt der Sprachkunst des Autors, der immer wieder ungewöhnliche Bilder findet, die man zitieren möchte.

Fazit: ein gelungener Histotienroman mit ansprechendem Mix aus Fakten und Fiktion.

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72 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 46 Rezensionen

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Die Jahre der Leichtigkeit

Elizabeth Jane Howard , Ursula Wulfekamp
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 20.07.2018
ISBN 9783423146821
Genre: Romane

Rezension:

Es handelt sich hier um den Auftakt einer Familiensaga, die in England unmittelbar vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges beginnt. Die Familie Cazalet hat durch Holzwirtschaft genügend Geld verdient, um ein Leben zwischen London und dem Herrenhaus im Sussex zu führen. In Sussex verbringt die Familie traditionell die Sommermonate, drei Generationen unter einem Dach.

Die Figurenzeichnung der vor einiger Zeit verstorbenen Autorin ist so fein, dass man sich wünscht, mancher heutige Autor möge sich davon ein paar Scheiben abschneiden. Man hat das Gefühl, direkt in das Innere der Protagonisten blicken zu können. Im Gegensatz zu der eher ruhigen, getragenen Handlung erfolgt der Perspektivwechsel äußert schnell.

Im Mittelpunkt stehen die drei erwachsenen Cazalet-Söhne Edward, Hugh und Rupert, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Edward hat hinter dem Rücken seiner Frau immer wieder Affären, während Hugh noch immer unter den körperlichen und seelischen Verletzungen, die er im Ersten Weltkrieg erlitten hat, leidet. Der jüngste Sohn Rupert arbeitet als einziger nicht in der Firma der Famile, sondern ist Kunsterzieher, während er von einem Leben als Maler träumt. Früh verwitwet, ist er in zweiter Ehe mit der viel jüngeren Zoe verheiratet, für die nichts als ihre Schöhnheit zu sprechen scheint.

Sehr interessante Charaktere haben auch Edwards und Hughs Ehefrauen sowie alle Kinder aus diesen drei Ehen zu bieten, und ich bin wirklich gespannt, wie sie sich weiter entwickeln werden.

Der Roman bietet einen äußerst interessanten Einblick in die damalige, in Konventionen und einem antiquierten Frauenbild gefangene Zeit und hat mich stets gefesselt. Themen wie gleichgeschlechtliche Liebe oder Kindesmissbrauch werden auf äußerst dezente Weise thematisiert. Dass die Autorin sich so viel Zeit nimmt, ihre zahlreichen Figuren gebührend einzuführen, wird die Geduld manchen Lesers vielleicht überfordern. Mich dagegen hat sie wirklich neugierig gemacht, wie es mit den vielschichtigen Cazalets weitergehen wird. Da im nächsten Teil der Zweite Weltkrieg folgt, mache ich mir um sie etwas Sorgen. Schließlich sind sie mir im Laufe des Romans ans Herz gewachsen.
       

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

Märchen schreiben: Ein Lehr- und Arbeitsbüchlein für Anfänger und Fortgeschrittene

Sabine Hartmann
Geheftet: 88 Seiten
Erschienen bei Hottenstein Buchverlag, 09.05.2018
ISBN 9783935928847
Genre: Sonstiges

Rezension:

Das Büchlein, das bequem in die Handtasche passt, hat es wirklich in sich.
Von außen erinnert es an ein hübsches Märchenbuch. Innen ist es praxisnah, sorgfältig strukturiert und überhaupt wohldurchdacht. Die typischen Merkmale und der klassische Aufbau von klassischen Märchen werden durchleuchtet. Auch die Möglichkeit, Märchen zu parodieren, wird vorgestellt. Da ich schon sehr lange Märchen schreibe und auch schon einige veröffentlicht wurden, war der Theorieteil für mich in erster Linie Wiederholung. Die von der Autorin verfassten Beispielmärchen sind aber so fantasievoll, dass ich auch als Fortgeschritte profitieren konnte. Durch meinen Kopf spukt jetzt jedenfalls ein eben ersonnener Märchenheld, dem ich nur aus Zeitmangel noch kein Leben einhauchen konnte.

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55 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 35 Rezensionen

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Die Bücherjäger

Dirk Husemann
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 29.06.2018
ISBN 9783404176939
Genre: Historische Romane

Rezension:

Poggio Bracciolini geht einer äußerst interessanten Profession nach: Er ist ein Bücherjäger, immer auf der Suche nach antiken Handschriften, um sie vor dem Überschreiben durch christliche Texte zu bewahren. Außerdem ist er ein Gefolgsmann des in Ungnade gefallenen Papstes Johannes XXIII., nur einer von drei Päpsten während des Konstanzer Konzils anno 1417.

Als Poggio in einem Kloster ein angekettetes Buch findet, kommt er einer geradezu unglaublichen Verschwörung auf die Spur, einer Theorie, von der ich persönlich noch nie etwas gehört hatte, die aber tatsächlich durch die Historie zu geistern scheint. Eine atemlose Bücherjagd beginnt, und nicht nur Poggio hat manchmal Mühe, Freund von Feind zu unterscheiden, als so wendungsreich erweist sich die Geschichte.

Hauptprotagonisten sind neben Poggio der Barde Oswald von Wolkenstein, die geheimnisvolle Agnes von Mähren und der Papst auf der Flucht. Für Agnes entwickelt Poggio bald Gefühle, doch kann er ihr wirklich trauen?

Diese vier Figuren sind tatsächlich historisch verbürgt und der Autor hat ihnen gekonnt neues Leben eingehaucht. Leider muss ich aber sagen, dass ich mit keinem der Charaktere völlig warm geworden bin, wenn sie mich auch nicht kalt gelassen haben. Es hat jedoch das Mitfiebern etwas gedämpft. Insgesamt fand ich die männlichen Protagonisten gelungener als Agnes.

Ein großes Lob gebührt der Sprachkunst des Autors, der immer wieder ungewöhnliche Bilder findet, die man zitieren möchte.

Fazit: ein gelungener Histotienroman mit ansprechendem Mix aus Fakten und Fiktion.

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549 Bibliotheken, 14 Leser, 1 Gruppe, 191 Rezensionen

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Iron Flowers – Die Rebellinnen

Tracy Banghart , Anna Julia Strüh
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 25.04.2018
ISBN 9783737355421
Genre: Jugendbuch

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 5 Rezensionen

der, katzenkommissar, kleine, peter

Peter, der kleine Katzenkommissar

Britta Banowski
Flexibler Einband: 104 Seiten
Erschienen bei Independently published, 07.04.2017
ISBN 9781521017463
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Bei einem Katzenbuch blutet mir das Herz, eine schlechte Rezension schreiben zu müssen. Leider handelt es sich hier aber um einen Text, dem es an vielem mangelt und der nicht professionell wirkt. Das Büchlein konnte mich nur äußerlich überzeugen. Schon beim Aufschlagen irritiert der Blick auf die Seiten. Absätze im klassischen Sinn der Schreiblehre gibt es hier nicht. Vielmehr steht beinahe jeder Satz für sich allein, was seltsam anmutet und den Lesefluss extrem behindert. Zudem  weist der Text eine Anzahl an Grammatik- und Orthographiefehlern sowie in der Interpunktion auf, wie ich es noch niemals gesehen habe. Hinzu kommt auch ein für die Geschichte wirklich heftiger Logikfehler, den selbst Kinder bemerken dürften. Die Erzählperspektive ist uneinheitlich, wie auch das ganze Buch nicht ausreichend durchdacht wirkt.

Es handelt sich inhaltlich um zwei Fälle des kleinen Katers Peter, der sich als Kommissar betätigt. Die im ersten Fall angesprochene Flüchtlingsproblematik dürfte kleine Kinder, an die sich das Buch wohl richtet, aber überfordern, vielleicht sogar beängstigen, da sie ohne jede Erklärung auskommt. Im zweiten Fall wendet sich die Autorin urplötzlich direkt an die Leser mit der direkt formulierten Botschaft "Nur im Klassenverband seid ihr stark". Das ist sicherlich gutgemeint, in seiner Absolutheit aber zu undifferenziert. Es dürfte die zahlreichen Schüler, die sich als nicht gut integriert in den Klassenverband erleben müssen, zusätzlich frustrieren. Fazit: Wirklich schade für den sympatischen kleinen Katzenkommissar.

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204 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 125 Rezensionen

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Miss Gladys und ihr Astronaut

David M. Barnett , Wibke Kuhn
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 28.05.2018
ISBN 9783548289540
Genre: Romane

Rezension:

Thomas Major erinnert nicht nur zufällig an Major Tom aus Bowies berühmtem Song Space Oddity. Seine Mutter hat ihn direkt danach benannt, da ihr Ehename Major lautet. Wie viele Kinder ist Thomas in seiner Kindheit fasziniert von Star Wars, verbindet damit aber ein sehr unangenehmes Erlebnis. Sein Vater lässt ihn im Kino allein, um Zeit mit seiner Affäre zu verbringen. Als Thomas die beiden überrascht, ist ihre Beziehung nicht mehr die gleiche. Zudem kommt Thomas jüngerer Bruder früh ums Leben. Thomas wächst zu einem misanthropischen Menschen heran, der sich selbst und dem Leben nicht vertraut. Seine Ehe scheitert.
Er arbeitet bei der britischen Weltraumorganisation, doch eigentlich nur als Chemitechniker. Geplant ist dort der erste bemannte Flug zum Mars. Als der eigentlich Astronaut unerwartet ausfällt, gelingt es Thomas auf skurrile Weise, sich die Mission zu erschleichen. Am reizvollsten ist für ihn am All, dass es dort keine Menschen gibt.

Als nach dem Start die herkömmliche Verbindung zur Erde ausfällt, ist Thomas auf ein sogenanntes Iridium-Telefon angewiesen. Während er versucht, seine Exfrau anzurufen, erreicht er unter ihrer Telefonnummer allerdings nur noch die liebenswerte, aber fortschreitend demente Miss Gladys. Gegen seinen Willen wird Thomas immer mehr in ihre Probleme verstrickt. Denn Gladys muss sich um ihre halbwüchsigen Enkel Ellie und James kümmern, solange deren Vater Darren im Gefängnis sitzt. Doch da sie das ihr zur Verfügung gestellte Geld an einen Betrüger verloren hat, stehen die drei kurz vor der Obdachlosigkeit, bedingt durch Mietschulden. Jetzt kann eigentlich nur noch helfen, wenn James einen Schüler-Wissenschafts-Wettbewerb gewinnt, bei dem genau die benötigte Summe als Preisgeld ausgesetzt ist. Und ist da "Major Tom" nicht genau der Richtige um zu helfen? Hat er nicht trotz seiner griesgrämigen Art das Herz am rechten Fleck?

Thomas' Weltverachtung hat mir Spaß gemacht und wird sehr humorvoll dargestellt. Auch die tüchtige Ellie empfand ich als liebenswerte Protagonistin. Dennoch erschien mir die Erzählung streckenweise ziemlich konstruiert. Es ist zwar gesellschaftsfähig, das Thema Demenz unterhaltsam darzustellen. Mich hat es aber doch etwas belastet und nach einer Weile angestrengt, darüber zu lesen. Zum Ende hin zog sich die Geschichte für mich, da sich Hindernis über Hindernis auf dem Weg zum Wettbewerb auftürmt. Der Abschluss ging zwar durchaus zu Herzen, war für mich aber nicht völlig glaubwürdig und vor allem viel zu Flatulenz-lastig.
       

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56 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 43 Rezensionen

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Der emotionale Rucksack

Vivian Dittmar
Flexibler Einband: 200 Seiten
Erschienen bei Kailash, 14.05.2018
ISBN 9783424631531
Genre: Sachbücher

Rezension:

Dass Menschen zuweilen überreagieren, weil aktuelle Situationen unbewusst an alte Narben anknüpfen, ist mir sehr wohl bewusst. Die Autorin findet dafür das stimmige Bild des emotionalen Rucksacks, den es aufzuarbeiten gilt.

Leider stellt sich erst nach zahlreichen Kapiteln heraus, dass es für diese Aufarbeitung eines Partners bedarfs und die Aufarbeitung in den seltensten Fällen allein gelingt. Ich finde, ein derartiger Hinweis gehört an den Anfang des Buches, bzw. auf den Klappentext, um Enttäuschungen zu vermeiden. Leider leben wir in einer Gesellschaft, in der nicht jeder Mensch über derartige Vertrauenspersonen verfügt. Da hilft auch der umsichtige Hinweis nicht weiter, dass man sich in diesem Fall eine Person, bekannt aus psychologischen Seminaren, zu Hilfe nehmen soll. Die überwiegende Mehrheit der Menschen hat vermutlich einen derartigen Hintergrund an Seminaren nicht. Auch bedarf es einer grundsätzlichen Bereitschaft, sich und seine Probleme einem anderen derartig weit zu öffnen. Auch diese Bereitschaft sollte nicht bei jedem Leser vorausgesetzt werden.

Die vorgestellte Technik der bewussten Entladung des emotionalen Rucksacks klingt überraschend einfach und auch äußerst sinnvoll, ist für mich persönlich aber daher nahezu vollständig abstrakt geblieben.

Interessanter waren für mich dadurch eigentlich die vielen Hintergrundinformationen, z.B. die Unterschiede in den Wirkungen der MBSR-Technik und der Metta-Meditation, die die sehr sympathisch wirkende Autorin anschaulich erläutert.
       

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103 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 39 Rezensionen

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Chroniken von York - Die Suche nach dem Schattencode

Laura Ruby , Jeannette Bauroth
Fester Einband
Erschienen bei Loewe, 12.02.2018
ISBN 9783785588864
Genre: Jugendbuch

Rezension:

"Die Suche nach dem Schattencode" ist der erste Teil der neuen Serie "Chroniken von York". Angesiedelt in einem parallelen New York der Gegenwart voller Steampunk-Elemente, treffen wir die jungen Geschwister Theodore und Theresa. Sie sind nach den Zwilligen Theresa und Theodore Morningstar benannt, die mit ihren genialen Erfindungen im 19. Jahrhundert die Welt regelrecht revolutionierten, bevor sie auf mysteriöse Weise verschwanden. Noch heute suchen viele Menschen nach ihrem geheimen Vermächtnis, bei dem es sich um einen Schatz oder die Erklärung ihrer Werke handeln könnte. Die heutigen Theodore und Theresa wirken ebenso intelligent wie ihre berühmten Namensvettern. Auch ihr Wortwitz hat mir unglaublich viel Spaß gemacht. Sie bewohnen eins der ehemaligen Morningstar-Gebäude, das von dem rücksichtslosen Investor Darnell Slant gekauft und abgerissen werden soll. Gemeinsam mit dem Nachbarsjungen Jaime machen sie sich auf die Suche nach dem Code, in der Hoffnung, das Gebäude doch noch retten zu können.

Eine atemlose Rätseljagd quer durch New York entfaltet sich, bei der die drei auch von Nine, einer Mischung aus Siamkatze und Serval, begleitet werden. Als Katzenfan habe ich mich in Nine regelrecht verliebt. Man merkt, dass sich die Autorin mit Katzen auskennt. Überhaupt ist die Chrarakterisierung aller Protagonisten äußerst gelungen, bis hin zu allen Nebenfiguren, z.B. weiteren Nachbarn. Das Buch hat mich nicht nur amüsiert, sondern durchweg gefesselt. Das ist wieder einmal ein Jugendbuch, das auch Erwachsene zu begeistern vermag. Ich freue mich schon auf weitere Bände!

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38 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

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Das Finkenmädchen

Nicole Trope , Carola Fischer
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 25.05.2018
ISBN 9783404176823
Genre: Romane

Rezension:

Das Cover kommt wunderschön verspielt und romantisch daher, aber der Inhalt des Buches hat es wirklich in sich.

Die Farm ist ein sehr moderates australisches Gefängnis, in dem weibliche Insassen auf die Freiheit vorbereitet werden. Die junge Birdy ist geistig recht einfach gestrickt und wirkt zunächst eher harmlos, so dass man sich als Leser fragt, was sie überhaupt dorthin verschlagen hat. Doch als eine neue Insassin, die fünfzigjährige gutsituierte Rose, dort inhaftiert wird, scheint Rose plötzlich finstere Pläne zu schmieden. Die beiden so unterschiedlichen Frauen eint eine gemeinsame geheimnisvolle Vergangenheit, von der Rose zunächst nichts ahnt. Denn die einstige Nachbarstochter Felicity, jetzt unter dem Spitznamen Birdy bekannt, hat sich auch optisch sehr verändert. Was plant Birdy, und was haben Rose und Birdy verbrochen?

In hoch interessanten Rückblenden, bei denen Birdy und Rose jeweils als Ich-Erzählerinnen fungieren, werden diese Fragen auf erschütternde Weise beantwortet. Die Autorin gibt dabei ihren beiden Protagonistinnen unverwechselbare Stimmen. Während Felicity ihre Umwelt zum Teil rätselhaft bleibt, ist Rose die bekannte Frau eines einstigen Fernsehstars, der viele Jahre eine erfolgreiche Kindersendung moderierte. Doch dann kam er gewaltsam ums Leben und sein Tod wirft viele Fragen auf…

Geschickt manövriert die Autorin ihre Leserschaft durch die Rätsel der Vergangenheit, während man gleichzeitig von der Frage in Atem gehalten wird, ob Birdy Rose etwas antun wird. Die Erzählung blieb fesselnd bis zu einem Schluss, der für mich alle Fragen beantwortet hat. Ein ungewöhnliches Buch, in dem nicht einmal eine Voliere voller Finken so harmlos ist, wie sie erscheint.

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42 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 17 Rezensionen

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Secret Zero. Das Spiel beginnt ...

Morgan Dark , Kristin Lohmann
Fester Einband: 478 Seiten
Erschienen bei Julius Beltz GmbH & Co. KG, 07.02.2018
ISBN 9783407748621
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ich lese wirklich sehr gern Jugendbücher, auch wenn ich nicht mehr zur eigentlichen Zeilgruppe gehöre. Leider hat mich dieser Roman nicht vollends überzeugen können. Das lag vor allem am Hauptprotagonisten. Dieser, Kyle Bradford, ist weder sympathisch noch wenigstens ein faszinierender Antiheld. Frauen gegenüber scheint er sich unwiderstehlich zu fühlen, obwohl die Geschichte dafür eigentlich keinen Beweis liefert. Aus seinem eigenen Bericht erfahren wir, wie er einmal ein Mädchen in sich verliebt machte und sie dann auslachte. Achtung Spoiler: Werden Trainer beseitigt, um seine geheime Ausbildung nicht offenbar werden zu lassen, will er das einfach gar nicht wissen.

Und warum muss eigentlich auch dieses spanische Buch so amerikanisch daherkommen? Kyle besucht mit seinen ähnlich verwöhnten Freunden das Elite-Internat Drayton. Dennoch gerät er in Verdacht, der Meisterdieb Zero zu sein, der sich hinter einer Maske versteckt- Lyle sieht sich einer umfangreichen Überwachung ausgesetzt. Dabei verfolgen ihn auch noch mysteriöse Träume. Bald kann er sich seiner eigenen Identität nicht mehr sicher sein...

Der Roman bietet durchaus spannende Wendungen, konnte mich  aber mit seiner schwachen Figurenzeichnung nicht wirklich begeistern. Ein Mitfiebern kam bei mir leider mir auf. Die wirklich kurzen Kapitel haben für mich außerdem auch den Lesefluss immer wieder gestört. Seltsam wirkt auf mich auch das Geheimnis, das um die Identität der Autorin gemacht wird, die auf ihrem Foto im Klappentext lediglich eine Augenmaske trägt. Hätte sie einen gewissen Bekanntheitsgrad, könnte man sie damit sicherlich erkennen. 

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