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142 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

roboter, science fiction, wissenschaft, militär, sci-fi

Giants - Sie sind erwacht

Sylvain Neuvel , Marcel Häußler
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Heyne, 08.08.2016
ISBN 9783453316904
Genre: Science-Fiction

Rezension:  
Tags:  
 

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(630)

1.135 Bibliotheken, 16 Leser, 6 Gruppen, 43 Rezensionen

dänemark, thriller, sonderdezernat q, krimi, jagd

Schändung

Jussi Adler-Olsen , Hannes Thiess
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.03.2013
ISBN 9783423214278
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Carl Mørcks zweiter ist eigentlich kein Fall. Bei einem Mord an zwei Jugendlichen gab es eine Verurteilung und doch denken Carl und Assad, dass etwas faul ist. Sie finden Spuren in einem elitären Internat und Kontakte zu der absoluten Oberschicht Dänemarks. Kein Wunder, dass diese Leute bald alles daran setzen Carl und Assad von weiteren Entwicklungen abzubringen.

Ich war enorm begeistert von Olsens erstem Carl Mørck Fall „Erbarmen“ und ich muss sagen „Schändung“ steht dem in absolut nichts nach. Der Roman ist wieder durchgehend spannend und muss daher auch in kürzester Zeit gelesen werden. Was mir besonders gefallen hat, war, dass die Geschichte um Hardy und den missglückten Einsatz eine neue Wendung genommen hat und auch die Einführung von Rose, als neue Sekretärin/Ermittler

in hat sehr viel Potential. Ich bin höchst gespant, ob Sie bei späteren Fällen eine größere Rolle einnimmt. Der Fall an sich lässt einen in weiten Teilen schockiert und fragend zurück, was aber natürlich durch und durch gewollt und die Geschichte am Ende auch doppelt spannend macht.

Ein wirklicher Page Turner, der viel Spannung bereit hält. Für Thiller Fans ein Muss.

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Tags: dänemark, kopenhagen, mord, schockierend, spannend, thriller   (6)
 

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(171)

291 Bibliotheken, 4 Leser, 2 Gruppen, 31 Rezensionen

liebe, burma, familie, birma, myanmar

Das Herzenhören

Jan-Philipp Sendker
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Heyne, 27.08.2012
ISBN 9783453410015
Genre: Romane

Rezension:

Als Julias Vater eines Tages spurlos verschwindet, begibt sie sich auf die Spuren seiner Vergangenheit und reist nach Burma. In einem Teehaus wird Sie von einem alten Mann angesprochen, der Ihr eine Geschichte über die Liebe erzählen will. Auch wenn Julia skeptisch ist, hört sie dem Mann zu und kommt Ihrem Vater dadurch immer näher.

Ich bin mit keinen großen Erwartungen an dieses Buch gegangen und war mehr als begeistert. Die Geschichte spielt in zwei Zeiten, einmal in Julias und einmal in der Vergangenheit. Vor allem die Geschichte in der Vergangenheit hat mich sehr berührt und begeistert. Auch das Ende war wunderschön und hat mich in der Tat überrascht. Wer ein Buch such, dass einen wie eine warme Decke umhüllt und noch Tee dazu reicht, der ist hier richtig. Eine wirklich wunderschöne und poetische Geschichte, die ich nur wärmstens empfehlen kann.

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Tags: berührend, burma, familie, geheimnisse, liebe, new york, vergangenheit   (7)
 

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(2.888)

3.941 Bibliotheken, 26 Leser, 13 Gruppen, 178 Rezensionen

thriller, dänemark, entführung, krimi, sonderdezernat q

Erbarmen

Jussi Adler-Olsen , Hannes Thiess
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.02.2011
ISBN 9783423212625
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Carl Mørck beginnt als Leiter des neu gegründeten Sonderdezernat Q. Nach einem schief gelaufenen Einsatz kehrt er als gebrochener Polizist zurück und wird von seinem Vorgesetzten aufs Abstellgleis gestellt. Er soll in Fälle ermitteln, die bisher nicht gelöst werden konnten. Mit seinem Assistenten Assad begibt er sich auf die Suche nach einer jungen Politikerin, die spurlos auf der Überfahrt von Rødby nach Puttgarden verschwand.

Ich bin mal wieder spät zur Party, aber nicht minder begeistert. Selten hat mich ein skandinavischer Krimi so gefesselt, wie Adler Olsens „Erbarmen“.Selbst als der Täter schon enttarnt war, war das Buch noch immer ein Pageturner deluxe. Ich konnte es schlicht nicht mehr aus der Hand legen. Natürlich ist Carl Mørck, wie es sich für den klassische skandinavischen Krimi gehört, ein durch und durch gebrochener Mann (wann kommt der erste glückliche Kommissar, frage ich mich an diesem Punkt immer wieder). Ist nun nicht wirklich neu, funktioniert aber immer wieder. Sein Assistent/Putzmann Assad hingegen hat das Zeug zu meinen Lieblingscharakter. Ich bin gespannt, wie es in den Folgebänden mit ihm weitergeht.

Ich kann „Erbarmen“ nur zu 100% empfehlen. Spannung pur und ein wirklich raffinierter Fall. Wer bisher keinen wirklichen Einstieg in den skandinavischen Krimi gefunden hat, sollte Adler Olsen definitiv eine Chance geben. Ich für meinen Teil habe Teil zwei schon im Anschlag und bin mehr als freudig gespannt.

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Tags: dänemark, entführung, kopenhagen, krimi, pageturner, skandinavien, spannend, thriller   (8)
 

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(331)

605 Bibliotheken, 7 Leser, 8 Gruppen, 36 Rezensionen

werwölfe, fantasy, werwolf, rom, frankreich

Sanctum

Markus Heitz
Flexibler Einband: 606 Seiten
Erschienen bei Droemer/Knaur, 01.09.2006
ISBN 9783426631317
Genre: Fantasy

Rezension:

„Sanctum“ folgt erneut Eric von Kastell im Rom von heute und Jean Chastel und Gregoria, die im Rom des 18. Jahrhunder einen Orden für den Kampf gegen Wandelwesen aufbauen. Alle Parteien sind verbunden durch das Sanctum, welches sogar in der Lage sein soll Wandelwesen zu heilen.

Ich muss vorweg nehmen, „Ritus“ hat mich nicht umgehauen, besonders nicht der Teil der Geschichte, der sich um Eric drehte. Der Cliffhanger am Ende war aber dennoch gut genug, dass ich mir „Sanctum“ ebenfalls vorgenommen habe. Die Geschichte von Eric ist hier deutlich besser und facettenreicher erzählt, als im Vorgänger, wenn auch, wie schon im ersten Band, die wirklich interessanten Passagen in der Vergangenheit liegen.

Am Ende entwickelt sich sogar ein kleiner Pageturner aus dem Buch, was auch ein Grund war, dass ich mich nicht geärgert habe auch Band zwei gelesen zu haben. Das Finale ist spannend erzählt, es gibt ein paar „Wow“ Momente. Alles in allem gute Unterhaltung. Die Figur von Eric, die mich in Band eins nur enttäuschte, wird weiter ausgebaut und bekommt endlich ein bisschen Profil.

Man kommt nicht umhin zu sagen, dass „Sanctum“ ein gutes Fantasybuch mit Abstrichen in der B-Note ist. Besser, als Band eins, aber nach wie vor mit Schwächen. Während ich den historischen Teil wieder uneingeschränkt empfehlen kann, hapert es erneut in der Geschichte, die im Jetzt erzählt wird. Dennoch, wer Band eins mochte, wird Band zwei ebenso mögen.

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Tags: erbe, fantasy, frankreich, glaube, italien, rom, spannend, wandelwesen, werwolf   (9)
 

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(226)

442 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 52 Rezensionen

magie, fantasy, krimi, peter grant, england

Fingerhut-Sommer

Ben Aaronovitch , Christine Blum
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 21.08.2015
ISBN 9783423216029
Genre: Fantasy

Rezension:

In der für Städter Peter tiefsten Provinz verschwinden zwei Kinder. Peter soll herausfinden, ob das Versprechen magischen Ursprungs ist. Mit Hilfe der örtlichen Polizei und der Flusstochter Beverly Brook begibt er sich auf eine Landpartie.

„Fingerhutsommer“ ist der fünfte Band um den Zauberlehrling und Polizist Peter Grant. Während Band vier wirklich mit einem Kracher aufwartete, geht es in Band fünf deutlich ruhiger zur Sache. Peter braucht den Fall außerhalb Londons um die Ereignisse in London zu verarbeiten, was ihm mehr als schwer fällt.

Der Fall an sich war spannend und vor allem das rasante Finale hat mich sehr begeistert. Auch Peter einmal in eine gänzlich andere Umgebung zu sehen, war sehr erfrischend.

Schade war hingegen, dass wir, was das dramatische Ende von Buch vier angeht, eigentlich nicht weitergekommen sind und ich sicherlich nicht die einzige war, die hier auf ein paar Antworten gehofft hatte. Diese werden dann hoffentlich im nächsten Band kommen. Aufgrund des Auftrages außerhalb Londons haben auch Nightingale und Molly kaum „Spielzeit“, was ebenfalls etwas schade war. Schön hingegen, dass Beverly in die Handlung einbezogen wurde und auch die Beziehung zwischen ihr und Peter vorangetrieben wurde.

Alles in allem eine sehr kurzweilige Unterhaltung. Wer die Vorgängerbände mochte, macht sicherlich nichts falsch. Wer allerdings nach Band vier Antworten suchte, wird diese zunächst nicht erhalten.

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Tags: england, entführung, fantasy, krimi, landleben, london, magie, spannung   (8)
 

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(69)

172 Bibliotheken, 2 Leser, 4 Gruppen, 15 Rezensionen

halbschwester, thriller, entführung, familie, mord

Deadline

Lisa Jackson , Elisabeth Hartmann
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.08.2009
ISBN 9783426637494
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Cissy Holt verspätet sich zum Abendessen bei Ihrer Großmutter. Was sie fortfindet, verändert mit einem Mal Ihr gesamtes Leben. Ihre Großmutter wurde ermordet und als Cissy erfährt, dass Ihre Mutter aus dem Gefängnis ausgebrochen ist, scheint ein Zusammenhang glasklar. Als mehr Menschen aus Cissys Umfeld sterben, beginnt sich die Schlinge zuzuziehen.


Ich hatte bisher noch nichts von Lisa Jackson gelesen und bin leider auch nur teilweise überzeugt. Das große Finale hat mich absolut bekommen und hat auch zu 100% funktioniert. Ich bin auf die falschen Fährten hereingefallen und war am Ende mehr als überrascht. Was mich jedoch das ganze Buch gestört hat, war die Schreibart der Hauptfigur Cissy, mit der ich von Seite eins an nicht wirklich warm wurde. Das hat sich leider auch am Ende nicht gebessert, was das ganze Buch etwas schwierig machte. Auch finde ich, hätte man ruhig etwas mehr Hintergrundgeschichte geben können, denn warum genau Marla, also Cissys Mutter, eigentlich im Gefängnis ist, bleibt bis zum Schluss offen. Unterhalten tut das Buch durchaus, ich muss aber auch gestehen, dass ich schon deutlich bessere Thriller gelesen habe.

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Tags: thriller, familie, dramatisch, spannend, san francisco, familiengeheimnis, usa   (2)
 

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(36)

49 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

china, triaden, berlin, geheimdienst, stasi

Der Zerberus-Schlüssel

Gerd Schilddorfer
Flexibler Einband: 864 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 26.10.2017
ISBN 9783404175956
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Eigentlich wollte Kommissar Thomas Calis mit seiner Freundin in den verdienten Urlaub aufbrechen, als eine Mumie, die in einem verlassenen Haus gefunden wird, seine Pläne durchkreuzt. Hinter dem zunächste verstaubten Fall verbirgt sich bald weit mehr, als Calis vermutet hatte: Die Triaden, die Stasi und ein uraltes Geheimnis, hinter dem alle Parteien her sind. Zusammen mit seinem alten Freund John Finch begibt sich Calis auf die Suche nach der Wahrheit.

„Der Zerberus Schlüssel“ ist das vierte John Finch Abenteuer, auch wenn ich dieses Mal eher unseren Kommissar als Hauptfigur sehen würde. Das ist in keiner Weise schlimm, Calis, der schon in einem Vorgängerband eingeführt wurde, gibt einen erstklassigen Leadingman ab und hat mich vor allem im Zusammenspiel mit seiner Freundin köstlich amüsiert. Wie immer schmeißt einen Gerd Schilddorfer mitten in die verschiedenen Handlungsstränge und Zeiten und, ebenfalls wie immer, muss man als Leser darauf vertrauen, dass sich am Ende ein großes Ganzes zeigen wird. Hier ist ein bisschen Vertrauen gefragt, aber als erfahrener Schilddorf-Fan bringt mich das nicht mehr aus dem Tritt, vielmehr steigert es die Spannung, da ich von Anfang an gespannt bin, wie das Gesamtbild aussehen wird.

Mir haben die verschiedenen Handlungsstränge und Charaktere wie immer sehr gut gefallen. Und spätestens ab dem letzten Drittel entwickelt sich der Roman wieder zum echten Page Turner. Es gibt jede Menge Action und unvorhersehbare Wendungen.

Ich bin und bleibe John Finch Fan, auch wenn dieses Mal Kommissar Calis mehr im Mittelpunkt stand. Wer echte Abenteuer und Schnitezljagd durch unterschiedliche Schauplätze sucht, ist hier bestens bedient. Ich kann den vierten Band, ebenso, wie seine Vorgänger, ohne Abzug empfehlen!

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Tags: abenteuer, italien, berlin, schnitzeljagdroman, verschwörung, spannend, abenteuerlich   (1)
 

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(141)

315 Bibliotheken, 9 Leser, 3 Gruppen, 12 Rezensionen

indien, zirkus, bombay, zwerge, arzt

Zirkuskind

John Irving ,
Flexibler Einband: 969 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 28.03.1997
ISBN 9783257229660
Genre: Romane

Rezension:

Farrokh Daruwalla ist ein Mann auf der Suche nach seiner Identität. In Kanada ist er zu sehr Inder, in Indien zu sehr Kanadier. Dennoch kann er nicht von Indien lassen, auch wenn er es eigentlich hasst. Grund dafür ist auch sein Ziehsohn John D., der in Indien ein großer Bollywood-Star ist. Eine Tatache, an der Dr. Daruwalla nicht ganz unschuldig ist. Als in dem elitären Duckworth Club ein Mitglied ermordet wird, gerät der Doktor mitten in eine Mordserie, die mehr mit ihm zu tun hat, als ihm lieb ist.

John Irving goes Indien und ich muss gleich vorweg sagen: Ich habe jede einzelne Seite genossen. Natürlich gibt es viel, was man von Irving kennt, die gewohnt starke Frauenrolle ist natürlich auch dabei, dennoch war es, dank des exotischen Settings, etwas neues. Die Geschichte, die gegen Ende zu einem wahren Kriminalfall wird, ist in keiner Minute langweilig und ich kann das Buch nur besten Gewissens jedem empfehlen, der Irving kennt und natürlich auch jedem, der ihn noch nicht kennt. Ein gewisser Hang zur Absurdität muss, wie eigentlich bei jedem Irving, aber gegeben sein.

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Tags: indien, kanada, skurril, mordfall, zirkus, abstrus, familie, identität   (1)
 

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(45)

94 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 7 Rezensionen

familie, drillinge, geschwister, australien, schwestern

Drei Wünsche frei

Liane Moriarty
Flexibler Einband: 461 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 25.04.2007
ISBN 9783404155095
Genre: Liebesromane

Rezension:

Ausgangspunkt des Romans ist der 34. Geburtstag der Kettle-Schwestern. Die Drillinge treffen sich in einem Restaurant zum Feiern, was in einem Eklat endet, da die Wünsche und Träume der drei unterschiedlichen Schwestern an diesem Abend kollidieren.

Zu Beginn ist es nicht ganz einfach sich im Universum der Kettles zurecht zu finden, da viele Namen und Handlungen auf einmal auftreten. Liest man sich erst einmal ein, bekommt man jedoch schnell einen Zugang zu den Schwestern und ihren Geschichten. Viel Herz, eine nötige Portion Drama und geplatzte Träume sind schließlich auf 461 Seiten zu finden und sie haben mich mehr als gut unterhalten. Als Strandlektüre – wie in meinem Fall – kann ich das Buch nur uneingeschränkt empfehlen. Sicherlich darf man auch nicht zuviel erwarten, schließlich reden wir noch immer von einem Familien/Frauenroman. Mit ein paar wohldosierten Klischees über Familie und Beziehungen muss man also leben. Diese stören aber keinesfalls, sondern runden das durchaus gelungene Buch in der Tat ab. Für Fans von Liebesromanen, oder denen, die es noch werden möchten, definitiv empfehlenswert.

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Tags: australien, familie, frauenroman, geschwister, herz und schmerz, liebe, lustig, schicksal   (8)
 

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(226)

422 Bibliotheken, 3 Leser, 6 Gruppen, 15 Rezensionen

fantasy, werwölfe, werwolf, frankreich, horror

Ritus

Markus Heitz
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.06.2008
ISBN 9783426639788
Genre: Fantasy

Rezension:

Die zweiteilige Geschichte spielt zum einen in Frankreich 1764, wo der Wildhüter Jean Chastel und seine Söhne Jagd auf eine Bestie machen, die die Gegend heimsucht. Im Europa der heutigen Zeit ist ist Eric von Kastell ebenfalls auf der Jagd nach Werwölfen. Doch bald ist er in eine größere Verschwörung verwickelt, als er sich vorstellen konnte.

Das Buch hat definitiv seine Stärken und Schwächen, wobei die größte Schwäche die Geschichte in der Gegenwart um Eric ist. Eric als Figur ist nicht nur ultra männlich und unnahbar, ich als Leser war auch nach wenigen Minuten genervt von dem vielen Testosteron, was durch die Seiten wehte. Auch gegen Ende, als auch dieser Part des Buches Fahrt aufnahm, blieb mir Eric unsympathisch und ich war froh, wenn die Geschichte zu Jean und seinen Söhnen zurücksprang. Dieser Teil des Buches hat mich wirklich gefesselt und mehr als gut unterhalten und war daher ein großes Plus.

Alles in allem ist „Ritus“ gut erzählt und reißerisch geschrieben. Für mich allerdings wurden vor allem in der Geschichte um Eric zuviele Klischees gewälzt, was mich hier und da definitiv mit den Augen rollen ließ. Die Story ist sicher nicht schlecht, wird aber sicherlich nie zu meinen Favoriten zählen. Band zwei werde ich vermutlich dennoch lesen, einfach, weil der Cliffhanger von „Ritus“ mir keine andere Wahl lässt. Wer gegen Werwolfklischees in Hülle und Fülle nichts einzuwenden hat, wird sicherlich gut unterhalten, allen anderen rate ich eher die Finger von dem Buch zu lassen.

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Tags: deutschland, europa, fantasy, frankreich, horror, leichte lektüre, spannend   (7)
 

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(143)

318 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 8 Rezensionen

fantasy, sonea, magie, magier, die gilde der schwarzen magier

Sonea - Die Königin

Trudi Canavan , Michaela Link
Flexibler Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 14.09.2015
ISBN 9783734160172
Genre: Fantasy

Rezension:

In Sachaka droht ein Bürgerkrieg. Lorkin soll dem König von Sachaka alles preisgeben, was er über die Verräterinnen weiß, weigert sich jedoch. Sonea wird ausgeschickt die Wogen zu glätten und das schlimmste zu verhindern. Mittendrin im Bürgerkrieg finden sich Dannyl und Tayend wieder. Als Teil der sachakanischen Gesellschaft finden Sie sich plötzlich zwischen den Stühlen wieder. Unterdessen versucht in Kyralia Cery weiterhin den wilden Magier Skellin zu fangen. Als Hilfe dient Lilia, die von der Gilde in schwarzer Magie unterrichtet wird.

Ja, der dritte und letzte Band über die liebgewonnene Sonea bietet wirklich viel Zündstoff. Der Bürgerkrieg in Sachaka, meine Lieblingsfigur Dannyl und Tayend mittendrin und die Frage ob schwarze Magie nun etwas schlechtes ist, oder nicht.

Wie immer ließ sich der Band schnell und flüssig lesen, dennoch kam mir das Ende etwas zu abrupt. Ich hatte irgendwie nicht das Gefühl, das wirklich alle Handlungen schon abgeschlossen sind, auch wenn es schön zu lesen war, dass Sonea schlussendlich auch etwas Glück gefunden hat.

Negativ fand ich am Ende irgendwie die Verräterinnen, die mir irgendwie in vielen Dingen zu extrem waren und hier und da auch zu wenig beleuchtet wurden. Sehr gefallen hat mir, dass Dannyl eine wirklich große Rolle spielte. Er war mit Abstand mein Lieblingscharakter in der alten Reihe und hat mir auch hier wieder gut gefallen. Auch Lilias Geschichte, die in Band zwei so fulminant begann, wurde gut beendet und sie als Figur gut weiterentwickelt.

Insgesamt hat mir die neue Trilogie gut gefallen, jedoch war sie nicht so gut wie die erste. Das war aber wahrscheinlich auch nicht zu erwarten. Für einen runden Abschluss kann ich sie auf jeden Fall nur weiterempfehlen und ziehe aufgrund der geringen Kritikpunkte nur einen Punkt ab.

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Tags: famili, fantasy, krieg, magie, magier, spannend, trilogie, unterhaltend   (8)
 

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(34)

76 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 4 Rezensionen

wikinger, england, historischer roman, dänen, großbritannien

Das letzte Königreich

Bernard Cornwell , Michael Windgassen
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Rowohlt Taschenbuch, 18.05.2010
ISBN 9783499254710
Genre: Historische Romane

Rezension:

Als in Nordengland die Wikinger einfallen, ändert sich für den jungen Uthred alles. Er wird, aufgrund seines Mutes in der Schlacht von dem Wikinger Ragnar aufgenommen und fortan als sein Ziehsohn aufgezogen. Er lernt die Bräuche und Gepflogenheiten der Nordmänner kennen und gerät schließlich zwischen die Fronten. Es kommt dazu, dass sich Uthred entscheiden muss, ob er Nordmann oder Engländer sein möchte.

„Das letzte Königreich“ markiert den ersten von bisher 10 Büchern der Uthred Saga. Cornwell ging mir bisher vollkommen unter und ist erst durch die gleichnamige Netflixverfilmung auf meinem Radar gelandet. Ich gebe offen und ehrlich zu, dass mich das auch etwas abgeschreckt hat, da schon von Beginn klar war, dass ich kein befriedigendes Ende der Geschichte erhalten werde. Ganz so war es zwar nicht, wird doch eine entscheidende Frage des Romans aufgelöst, aber das große Ganze wird sich sicherlich in einem der vielen Folgebände offenbaren. Man kann also durchaus auch nur Band eins lesen und wird nicht vollkommen in der Luft hängen gelassen.

Ich tue mich manchmal schwer mit historischen Romanen. Hier habe ich auch Herausforderungen mit den Städtenamen gehabt. Ich wusste praktisch nie, wo sich unsere Helden befinden (finde aber auch das ewige Nachschlagen auf der Karte unpraktisch). Davon ab, wurden die Unterschiede zwischen Nordmännern und Engländern schön aufgezeigt, ohne vorzuverurteilen. Uthreds Figur hat sicherlich noch viel Potential und ich bin schon sehr interessiert, was mit ihm in den nächsten Bänden geschehen wird.

Das Buch war ein guter Auftakt und hat mir so gut gefallen, dass ich weitere Bände der Reihe schon auf meinen Wunschzettel gepackt habe. Einzig die Tatsache, dass es eine sehr große Reihe ist und die umständliche Namensgebung der Städte, lassen mich einen Punkt abziehen.

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Tags: england, familie, historischer roman, krieg, spannend, wikinger   (6)
 

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(287)

566 Bibliotheken, 10 Leser, 3 Gruppen, 51 Rezensionen

london, magie, krimi, fantasy, urban fantasy

Der böse Ort

Ben Aaronovitch , Christine Blum
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.05.2014
ISBN 9783423215077
Genre: Fantasy

Rezension:

In seinem vierten Fall ermittelt Peter Grant in einem Sozialwohnblock, in dem offensichtlich mehr als ungewöhnliche Dinge vorgehen. Und auch der gesichtslose Magier scheint ein Interesse an Skygarden zu haben und das, so weiß Peter aus eigener Erfahrung, kann nichts gutes bedeuten.

Nachdem mich Peter Grants dritter Fall ein bisschen enttäuscht hat, hat mich „Der böse Ort“ wieder mehr als überzeugt. Der Fall gestaltet sich mehr als spannend, beginnt mit einem gestohlenen Buch aus einer Bibliothek in Weimar und endet in einem Finale furioso, in dem sich Peter und der Gesichtslose erneut gegenüberstehen.

Der Fall an sich war rund aufgebaut, die Spannung wurde Stück für Stück aufgebaut und der Band ließ sich, wie jedoch alle Bände davor ebenfalls, sehr gut und flüssig lesen. Dazu erfährt der Leser auch endlich ein paar historische Hintergründe, was ich als sehr spannend empfand und mir hiervon gerne etwas mehr wünsche in den kommenden Bänden. Die Charaktere werden Schritt für Schritt weiterentwickelt, was mir an der gesamten Reihe sehr gut gefällt. So merkt man zum Beispiel Peter an, dass er langsam und Stück für Stück ein besserer Zauberer wird. Lesley und ihr Schicksal sind ein wichtiger Teil im vierten Band und gerade bei ihr und ihrer Beziehung zu Peter bin ich mehr als gespannt, was die nachfolgenden Bände noch zu Tage bringen werden. Einzig Nightingale hatte dieses Mal eine eher unspektakuläre Rolle, von dem grandiosen Zaubererduell mal abgesehen. Hier wünsch ich mir wieder etwas mehr Präsenz.

Auch einige bekannte Nebenfiguren haben einen erneuten Auftritt. So sorgte für mich vor allem Zach für den ein oder anderen Lacher (vor allem in Kombination mit Lesley).

Ich für meinen Teil bleibe der Reihe treu und freue mich, dass „Der böse Ort“ wieder besser gelungen ist, als sein Vorgänger. So gut, wie mein Lieblingsband „Schwarzer Mond über Soho“ war er jedoch leider nicht.

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Tags: amüsant, england, fantasy, großbritannien, krimi, kurzweilig, london, polizei, spannend, zauberer   (10)
 

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(263)

494 Bibliotheken, 6 Leser, 2 Gruppen, 9 Rezensionen

magie, sonea, fantasy, magier, kyralia

Sonea - Die Heilerin

Trudi Canavan , Michaela Link
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 17.03.2014
ISBN 9783442267507
Genre: Fantasy

Rezension:

Der zweite Band der „Sonea“ Reihe steigt gleich wieder ein in die Ereignisse: Lorkin wird weiter von den „Verräterinnen“ gefangen gehalten. Ohne Aussicht auf Flucht versucht er sich einzufügen in die ungewöhnliche Gesellschaft, in der nur die Frauen das Sagen haben. Unterdessen sucht Sonea in Kyralia noch immer nach dem wilden Magier. Als zwei Novizinnen in den Fall verstrickt werden, scheint die Sache mehr und mehr außer Kontrolle zu geraten. Als dritten Handlungsstrang folgt der Band Dannyl auf einer Forschungsreise nach Duna, wo er einiges über die Geschichte der Magie und die Herstellung von magischen Steinen erfährt.

Ich muss offen gestehen, dass meine Erinnerung an den ersten Band der Sonea Reihe „Die Hüterin“ nur noch rudimentär vorhanden waren. Es zählt jedoch zu Trudi Canavans Stärken, dass sie mit ihren Romanen diese Erinnerung schnell zurückbringt. Nach wenigen Seiten war ich wieder Teil der Welt Soneas, habe mich an viele Details erinnert und konnte mit den Figuren erneut mitfiebern.

Alle drei Handlungsstränge haben für mich Höhen und Tiefen. Vor allem die Entwicklung von Dannyl, der in der „Gilde der Schwarzen Magier“ noch eine meiner Lieblinge war, ist durchaus interessant, lässt mich aber auch etwas wehmütig in Erinnerungen an die alte Reihe schwelgen. Als positiv und negativ habe ich auch die Geschichte um Naki und Lilia gesehen. Sie war zweifelsfrei ein Page Turner und nahm am Ende sehr viel Fahrt auf, dennoch waren mir beide Charaktere etwas zu platt und leider auch vorhersehbar. So war man als Leser, wie ich finde, in keiner Sekunde wirklich dabei zu glauben, dass Lilia den Mord begangen hat. Auf der anderen Seite hat einen die Beschreibung von Naki recht schnell an Ihrer Ehrlichkeit zweifeln lassen. Hier hat die Geschichte ein bisschen an Überraschungspotential eingebüßt, war aber dennoch mehr als unterhaltend. Interessant wird für den dritten Band vor allem die Geschichte um die magischen Steine, die auf jeden Fall viel Potential hat. Auch die angedeutete Veränderung in Soneas Gefühlsleben könnte durchaus noch spannend werden, hier bin ich mir aber noch nicht sicher, was genau die Autorin für Ihre Heldin noch plant.

Mich hat, wie eigentlich bei jedem Roman von Canavan, die Geschichte wieder in Ihren Bann gezogen. Der Band bietet viel Spekulation und Möglichkeiten für den dritten Band, bei dem ich definitiv nicht mehr so lange warten werde. Da nicht alles für mich stimmig war und man deutlich erkennt, dass Band zwei das große Finale vorbereitet von mir einen Stern Abzug. Das Lesevergnügen hat dies aber nicht getrübt.

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Tags: familie, fantasy, fesselnd, kyralia, liebe, magie, magier, spannend, verrat   (9)
 

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(41)

90 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

mobbing, lügen, jugendbuch, familie, das jahr in dem ich lügen lernte

Das Jahr, in dem ich lügen lernte

Lauren Wolk , Birgitt Kollmann
Fester Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 30.01.2017
ISBN 9783446254947
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Als Betty neu in die Klasse von Annabelle kommt, ändert sich für Annabelle alles. Betty scheint es auf Annabelle und ihre Brüder abgesehen zu haben und lässt keine Gelegenheit aus, sie zu tyrannisieren. Und je mehr Zeit vergeht, desto mehr eskaliert die Situation.

Die Grundgeschichte in „Das Jahr, in dem ich lügen lernte“ ist recht einfach, aber dafür nicht weniger eindringlich. Man erfährt aus nächster Nähe, wie Annabelle versucht mit der Situation umzugehen. Doch es sieht ganz danach aus, als würde alles nur mehr und mehr eskalieren.

Die Figuren in Lauren Wolks Buch haben mir, bis auf wenige Ausnahmen (Tante Lilly und leider auch Betty) gut gefallen. Sie haben verschiedene Ebenen und sind dadurch für den Leser sehr greifbar. Das gilt vor allem für den Außenseiter Toby, dessen Geschichte und dessen Schicksal wirklich zu Tränen rühren. Auch Annabelle ist für ein Mädchen Ihrer Zeit sehr tough und stark, was mir sehr gut gefallen hat.

Ich brauchte ein paar Seiten, bis ich den Stil des Buches angenommen hatte und mich richtig vertiefen konnte. Im Mittelteil nimmt die Geschichte richtig Fahrt auf und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand nehmen. Das Ende des Buches, was ich an dieser Stelle natürlich nicht verraten werde, hat mich schließlich zunächst eiskalt erwischt. Dennoch bleibt am Ende eine gewisse Hoffnung für die Figuren, was mir besonders gefallen hat.

Für mich war „Das Jahr, in dem ich lügen lernte“ ein spannendes und auch lehrreiches Buch. Die Botschaft wird gut vermittelt, ohne jemals den Zeigefinger zu heben. Ob es für die Alterklasse das richtige Buch ist, hängt sicherlich vom jeweiligen Leser ab. Ich für meinen Teil kann das Buch aber nahezu uneingeschränkt empfehlen.

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Tags: bedrückend, familie, jugendbuch, mobbing, usa   (5)
 

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(2)

5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

mad men, serien, sachlich, tipps&tricks, sachbuch

FASHION - aufregend weiblich

Janie Bryant , Monica Corcoran Harel , Bettina Spangler
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Mosaik , 20.05.2013
ISBN 9783442392414
Genre: Sachbücher

Rezension:

Die Mode und die wundervolle Optik war mit ein Grund, warum ich „Mad Men“ geliebt habe. Umso mehr habe ich mich gefreut, als ich dieses wundervolle Buch geschenkt bekam.

In „Fashion – aufregend weiblich“ gibt die Kostümdesignerin der Serie Tipps für ein bisschen mehr Mad Men Style im Alltag.

Viele der Tipps sind leicht und schnell umzusetzen und man erhält viele Inspirationen den eigenen Kleiderschrank general zu überholen.

Wer sich jedoch Anekdoten aus der Serie erhofft, ist leider mit diesem Buch falsch, wer aber Tipps und Tricks für den eigenen Stil haben möchte, ist hier genau richtig.

Das Buch ist kurzweilig geschrieben, hat schöne Illustrationen und ist einfach auch optisch ein echter Hingucker. Mich hat es mehr als gut unterhalten und auch sehr geholfen selbst ein bisschen Joan oder Betty in meinen Alltag zu integrieren.

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Tags: mad men, ratgeber, sachbuch, sachlich, serien, tipps&tricks   (6)
 

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65 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

liebe, liebesroman, scheinehe, familie, very british

Lieber Linksverkehr als gar kein Sex

Kristan Higgins , Jutta Zniva
Flexibler Einband
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 10.02.2015
ISBN 9783956490859
Genre: Liebesromane

Rezension:

Für Honor beginnt die biologische Uhr mehr als zu ticken, als Ihr Arzt ihr eröffnet, dass Sie nun in einem Alter ist, in dem die Qualität der Eizellen rapide abnimmt. Für Honor ist daraufhin klar: Ein Mann und Kinder müssen her und zwar so schnell es geht. Wie passend, dass gerade Tom eine Frau sucht, um seine Green Card zu bekommen. Auch wenn die beiden auf den ersten Blick nicht zusammen passen, versuchen beide fortan einen gemeinsamen Weg zu finden. Leichter gesagt, als getan, wenn man sich kaum kennt.

Ich muss gestehen, der Titel „Lieber Linksverkehr als gar kein Sex“ wirkte auf mich leider, genau wie das Cover, abschreckend. Viel Klischee, wenig Herz, so war meine Erwartung. Umso mehr war ich überrascht, dass mir die Geschichte nach ein paar Seiten gut gefiel. Honor ist ein sehr süßer Charakter und ihre verschrobene Familie hatte ich schnell ins Herz geschlossen. Auch Tom, der das genaue Gegenteil zu Honor bildet, war interessant geschrieben und seine Hintergrundgeschichte ging mir sofort ans Herz.

Bei einem Frauenroman muss es natürlich ein paar Klischees geben, sei es nun Honors '“müde Eizellen“ oder die gleich zweimal vorkommende „starker Mann rettet schwacher Frau das Leben“ Szene. Da ich die Geschichte aber so charmant und wirklich herzlich fand, konnte ich darüber gut hinwegsehen.

Unterm Strich hat mich Kristan Higgings wirklich gut unterhalten und ich werde mir sicherlich noch ein weiteres Buch von Ihr zu Gemüte führen. Nur über die Titel- und Coverwahl sollte definitiv nachgedacht werden. Ich denke, hier könnte es vielen wie mir gehen und sie verpassen dann einen wirklich herzlichen Roman, der unterm Strich nichts mit seinem Titel gemein hat.

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Tags: amüsant, ehe, familie, frauenroman, herzlich, herz und schmerz, liebe, romantisch, usa   (9)
 

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310 Bibliotheken, 1 Leser, 3 Gruppen, 65 Rezensionen

vietnam, berlin, saigon, liebe, paris

Die Jasminschwestern

Corina Bomann
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 09.05.2014
ISBN 9783548285276
Genre: Romane

Rezension:

Als Melanie nach einem schweren Schicksalsschlag bei Ihrer Groß- und Urgroßmutter wieder neue Kraft schöpfen möchte, erfährt Sie zum ersten Mal die unglaubliche Lebensgeschichte Ihrer Urgroßmutter. Aufgewachsen in Vietnam, kommt Sie mit einer Schlepperbande nach Deutschland und schafft es schließlich aufzusteigen zur „Hutkönigin von Paris“. Während Sie der Geschichte Ihrer Urgroßmutter lauscht, lernt Melanie zu erkennen, was im Leben und in der Liebe wichtig ist.

Ich lese gerne Frauenschicksale. Dummerweise ist der Grad zwischen Kitsch und Klasse ein sehr schmaler und ich habe mir bei den „Jasminschwestern“ zunächst keine großen Hoffnungen gemacht. Die tragische Geschichte von Melanie hat mich zu Beginn nicht abgeholt, spätestens aber als die dramatische Geschichte von Hanna begann, hatte mich das Buch gefangen. Natürlich ist vieles überspitzt, aber die wundervollen Schauplätze und auch die Dramatik haben mich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen lassen. Und Hannas Geschichte hat mir auch geholfen, mich mit Melanies Geschichte schlussendlich anzufreunden.

Wer Frauenschicksale und ein gewisses abenteuerliches Setting mag, dem kann ich „Die Jasminschwestern“ nur empfehlen. Ein wirklich berührendes Buch, was mich am Ende ein bisschen glücklicher zurückgelassen hat.

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Tags: berlin, berührend, deutschland, emotional, emotionen, frankreich, hamburg, historischer roman, liebe, liebesroman, mode, paris, saigon, schicksal, vietnam   (15)
 

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72 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 34 Rezensionen

nostradamus, vatikan, rom, abenteuer, thriller

Der Nostradamus-Coup

Gerd Schilddorfer
Flexibler Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 14.10.2016
ISBN 9783404174256
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Abenteurer John Finch ist zurück und stolpert rein zufällig in ein neues Abenteuer. Als blinde Passagiere versuchen, ihn und seine Co-Pilotin Amber zu überfallen, fällt ihm ein Tagebuch in die Hände. Obwohl ihn der Besitzer eindringlich warnt, ist Johns Neugierde geweckt und es beginnt eine Hetzjagd durch Europa. Denn nicht nur John ist an dem Geheimnis, das hinter dem Tagebuch steckt, interessiert.

Ich muss es gleich vorweg nehmen: Gerd Schilddorfer versteht es wieder einmal einen über jede Seite des Buches gut zu unterhalten. John Finch und sein Freund Llewellyn wirken dabei zwar immer wie zwei Typen, die in der heutigen Welt eigentlich ausgestorben sein müssten, aber die Charaktere sind mit so viel Liebe zum Detail und Charme gezeichnet, dass man beide einfach mögen muss. „Der Nostradamus Coup“ ist das nunmehr dritte Abenteur von John Finch. Es ist hierbei nicht zwingend notwendig die Vorgängerbände „Falsch“ und „Heiß“ gelesen zu haben, ich empfehle es aber, aufgrund der kleinen feinen Nuancen, die auf vorherige Ereignisse verweisen, durchaus.

Die Geschichte ist wie immer mehr als komplex. Es gibt Zeitsprünge, die eigentlich (fast) nie mein Fall sind, hier aber schön eingesetzt und genutzt werden, wilde Flugmanöver und noch wildere Verschwörungen. Für jeden Fan des gepflegten Schnitzeljagdromans sollte etwas dabei sein. Dazu schafft es Schilddorfer auch immer wieder Geschichten nahezubringen, die Lust auf eine eigene Recherche machen. Und am Ende, am Ende schafft er es erneut eine runde Geschichte zu erzählen, bei der selbst die Einschübe, die zu Beginn der Lektüre noch aus dem Zusammenhang gerissen erschienen, einen Platz finden.

Ich kann John Finch und seine Abenteuer nur weiterempfehlen und freue mich jetzt schon wieder auf ein Wiedersehen mit dem wahrlich letzten echten Abenteurer der heutigen Romanzeit.

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Tags: abenteuer, amüsant, charmant, österreich, paris, rom, schnitzeljagdroman, spannend, verschwörung, wien   (10)
 

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399 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 60 Rezensionen

liebe, jugendbuch, fantasy, paralleluniversum, parallelwelt

Gefangen zwischen den Welten

Sara Oliver
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 24.08.2016
ISBN 9783473401444
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der Vater der jungen Ve ist verschwunden. Er holt seine Tochter nicht ab, als diese ihn in den Ferien besuchen möchte. Hat vielleicht der mysteriöse Apparat, den er im Keller gebaut hat damit zu tun? Als Ve versucht das Geheimnis zu lüften gerät Sie in eine Parallelwelt und steht einem zweiten Ich gegenüber...

Die Idee hinter „Gefangen zwischen zwei Welten“ ist super. Ein Zugang in verschiedene Parallelwelten und ein weltumspannender Konzern, der diesen für seine Zwecke nutzen will. Das wäre jede Menge Stoff für einen guten Jugendbuchthriller gewesen. Dummerweise konzentriert sich die Autorin Sara Oliver weniger auf diese gute Idee, sondern mehr auf die Lovestory zwischen Ve und Parallelwelten-Finn. Für die entsprechende Zielgruppe (12-14) mag dies sicherlich spannend und hochemotional zu lesen sein, der ältere Leser ist hier aber schnell von zuvielen Klischees genervt.

Das Ende lässt den Leser dann leider etwas unbefriedigt zurück, was aber im Grunde nicht anders zu erwarten war, schließlich soll „Gefangen zwischen den Welten“ der erste Band einer ganzen Trilogie sein. Fakt ist, die Bücher müssen sich in jedem Fall steigern. Ich für meinen Teil bin mir nicht sicher, ob ich bei weiteren Bänden wieder mit von der Partie sein werde. Leider waren mit die Klischee und das konstante Schwarz-Weiß-Malen etwas zu viel des Guten. Jugendlichen in der entsprechenden Zielgruppe würde ich das Buch dennoch empfehlen. Allen Älteren rate ich aber leider ab.

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Tags: bayern, deutschland, familie, fantasy, herzundschmerz, jugendbuch, liebe, paralleluniversum, physik, verschwörung   (10)
 

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689 Bibliotheken, 33 Leser, 2 Gruppen, 64 Rezensionen

zeitreise, stephen king, attentat, thriller, dallas

Der Anschlag

Stephen King , Wulf Bergner
Flexibler Einband: 1.056 Seiten
Erschienen bei Heyne, 10.06.2013
ISBN 9783453437166
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Für den Lehrer Jake Epping läuft eigentlich alles relativ normal, bis ihm sein Freund Al eine unglaubliche Geschichte erzählt. In Als Restaurant befindet sich ein Übergang in die Vergangenheit. Betritt man ihn, landet man im Jahr 1958. Zuerst glaubt Jake kein einziges Wort, bis er selbst das Portal betritt und sich im Jahr 1958 wiederfindet. Er kehrt wenige Minuten später zurück und Al weiht in in seinen eigentlichen Plan ein: Jake soll das Attentat an John F. Kennedy verhindern und damit die Welt zu einem besseren Ort machen. Jake nimmt den Auftrag an und beginnt ein neues, zweites Leben 1958. Doch die Vergangenheit möchte sich nicht so einfach ändern lassen, was auch Jake schmerzhaft feststellen muss.

Ich habe schon viele Bücher von King mit Freude gelesen und hatte eine gewissen Erwartungshaltung an den „Anschlag“. Ich erwartete einen Thriller, wie er sich gewaschen hat und diesen liefert King auch an vielen Stellen. Jakes Versuche seinem ehemaligen Schüler ein besseres Leben zu ermöglichen und auch die Versuche das Attentat zu verhindern, sind echte Pageturner. Was bei mir am Ende aber viel mehr Spuren hinterlassen hat, ist die Lovestory zwischen Jake und Sadie, die er in der Vergangenheit kennen und lieben lernt. Je tiefer er sich in die für damalige Verhältnisse „unzüchtige“ Beziehung stürzt, desto mehr ahnt der Leser, dass es kein Happyend geben kann. Irgendwann wird Jake zurück müssen, irgendwann wird er das Attentat verhindern müssen und Sadie hat in dem allen eigentlich keine zugewiesene Rolle. Es war unterm Strich die wundervolle Liebesgeschichte, die mich am Ball hat bleiben lassen. All die Schicksalsschläge und Widrigkeiten, die diese beiden überstehen mussten.

„Der Anschlag“ hat eine enorme und ja, ich gebe es zu, auch zunächst abstoßende Länge. Die deutsche Ausgabe hat ~1000 Seiten, die erst einmal gelesen werden wollen. Der Beginn hat mich sofort bekommen, ebenso das Ende des Romans. In der Mitte, als die Observierung von Oswald beginnt, verliert das Ganze aber etwas an Spannung und ich komme nicht umhin zu sagen, dass hier auch 200 Seiten weniger nicht schlecht gewesen wären. Das ist aber auch wirklich der einzige Kritikpunkt an dieser Stelle. Auch das Ende, welches ich mir für 900 Seiten nicht vorstellen konnte, hat mich persönlich überzeugt und wie ich finde, alle Ebenen schön zusammengebracht.

Ich kann „Der Anschlag“ durchaus weiterempfehlen, ziehe aber einen Punkt wegen des überlangen Mittelteils ab. Wer King schon kennt, wird sicherlich seine Freude habe, wer ihn nicht kennt, sollte dem Roman vielleicht eben weil er kein typischer Thiller ist, eine Chance geben.

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Tags: attentat, dallas, florida, liebe, thriller, usa, zeitreise   (7)
 

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139 Bibliotheken, 11 Leser, 3 Gruppen, 12 Rezensionen

mexiko, schriftsteller, tod, philippinen, träumen

Straße der Wunder

John Irving , Hans M. Herzog
Fester Einband: 736 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 23.03.2016
ISBN 9783257069662
Genre: Romane

Rezension:

"Und was glaubte Juan Diego, damals und heute? [...] Manches Unerklärliche geschieht wirklich."

Juan Diego wächst als Müllkippenkind in Mexiko auf. Er und seine Schwester Lupe, die Gedankenlesen kann, scheinen keine Perspektive zu haben. Doch ein Unglück, die Bekanntschaft zu einem amerikanischen Priester und der Zirkus verändern für die beiden alles.

Was habe ich mich, als eingefleischter Irving Fan, auf den neuen Roman gefreut. Es klang einfach alles zu gut: Wunder, Zirkus, Vorhersagen der Zukunft. Einfach alles, was der gemeine Fan für unterhaltsame Lesestunden braucht. Vieles davon funktioniert auch einfach wunderbar: Die Szenen im Zirkus haben mich wirklich sehr begeistert, auch wenn der Ort an sich von Irving eher als trist und zukunftsraubend beschrieben wird. Dennoch für mich ein sehr starker Teil des Romans. Auch die Geschichte um Edward Bonshaw rührt zu Herzen und funktioniert ohne Ausnahme.

Was mich wirklich zu Anfang sehr gestört hat, waren jedoch die ständigen Zeitsprünge. Die Geschichte wechselt immer zwischen der Vergangenheit Juan Diegos in Mexiko und der Gegenwart, in der er zu einer Reise nach Asien aufbricht. Ich bin nun schon generell kein großer Freund von Zeitsprüngen in Romanen, was man Irving natürlich nicht vorwerfen kann, hier kamen diese aber wirklich manchmal sehr schnell und haben es mir zu Anfang schwer gemacht in die Geschichte zu finden.

„Die Straße der Wunder“ braucht Zeit, ist aber dann ein großes Vergnügen. Zwar in meinen Augen nicht so gut, wie der Vorgänger „In einer Person“, aber für jeden Irving Fan ein Muss.

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Tags: asien, familie, lesen, liebe, mexiko, philippinen, roman, schicksal, schriftsteller, träumen, usa, wunder   (12)
 

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282 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

virtuelle realität, 80er jahre, zukunft, 80er, videospiel

Ready Player One

Ernest Cline , Hannes Riffel
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 20.01.2014
ISBN 9783442380305
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Die reale Welt hat im Jahre 2044 nicht mehr viel zu bieten. Um der grausigen Realität aus Armut, Klimakatstrophe und mangelnder Energie zu entfliehen wenden sich die Menschen der virtuellen Realität „Oasis“ zu und leben dort ein paralleles und besseres Leben. So auch der junge Wade. Seine Zeit in der Oasis verbringt er mit der Jagd nach dem berühmten „Easter Egg“, das Oasis Schöpfer James Halliday in seiner virtuellen Realität versteckt hat. Wer die moderne Schnitzeljagd lösen kann, erbt nicht nur ein gewaltiges Vermögen, sondern auch die Kontrolle über die Oasis. Als Wade den ersten Teil des Rätsels löst, gerät er ins Visier eines Konzerns, der sowohl in der Oasis, als auch in der realen Welt über Leichen geht. Wades einzige Chance ist es das Rätsel zu lösen und die Jagd so schnell es geht zu beenden.

Schöne, neue Welt, denkt man sich nach den ersten Kapiteln. Die Realität, die Ernest Cline zeichnet, ist alles andere als lebenswert und so versteht man sehr schnell, warum sich die Menschen mehr und mehr in der Oasis verstecken. Die Oasis selbst wird so detailgetreut und gut beschrieben, dass man vor seinem geistigen Auge eine genaue Vorstellung entwickelt. Da 80% des Romans in dieser Realität spielen ist dies auch sehr wichtig, um das Interesse nicht zu verlieren. Mitschwingt natürlich immer der Gedanke unserer eigenen Realität,die mehr und mehr von Bildschirmen und virtuellen Netzwerken beherrscht wird.

Der Roman beginnt sehr gemütlich, entwickelt sich aber mehr und mehr zu einem spannenden Schnitzeljagdroman der etwas anderen Art. Schnell hat man sich als Leser mit Wade, der Oasis und auch der seltsamen Jagd identifiziert und fiebert jede einzelne Seite mit.

Neben der wirklich gut entwickelten Story und den durchaus nicht unspannenden Nebencharakteren ist „Ready Player One“ ein wahrer Schatz an Zitaten und Anspielungen auf die 80er. Hier kommt jeder Fan auf seine Kosten und ich muss gestehen, dass sicherlich mindestens die Hälfte aller Verknüpfungen nicht bei mir angekommen sind. Da mich aber die Story sehr gefesselt hat, war das für mich kein negativer Faktor. Als Fan und Kind der 80er ist der Roman aber sicherlich ein wahres Fest und auf jeden Fall zu empfehlen.

Ein bisschen Nerd und ein gewisses Interesse an Populärkultur braucht man sicherlich, um mit „Ready Player One“ Spaß zu haben, bringt man dies aber mit, erwartet einen eine spannende Jagd, mit vielen Überraschen und ebenso viel Spannung. Ich kann den Roman uneingeschränkt empfehlen und wurde mehr als positiv überrascht.

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Tags: 80er, dystopie, nerd, netzwerke, schnitzeljagd, schnitzeljagdroman, science fiction, thriller, usa, virtuelle realität, zukunft   (11)
 

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

lustig, kurzweilig, ratschläge, sachbuch, humor

Das Buch der hundert Vergnügungen

Dan Kieran , Tom Hodgkinson , Michael Hein , Stephanie F. Scholz
Flexibler Einband: 216 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 09.05.2015
ISBN 9783458360780
Genre: Sonstiges

Rezension:  
Tags: humor, kurzweilig, lustig, ratschläge, sachbuch   (5)
 
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