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94 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 67 Rezensionen

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Summ, wenn du das Lied nicht kennst

Bianca Marais , Heike Reissig , Stefanie Schäfer
Fester Einband: 509 Seiten
Erschienen bei Wunderraum, 12.03.2018
ISBN 9783336547944
Genre: Romane

Rezension:

** Diese und weitere Rezensionen könnt ihr übrigens auf meinem instagram - Kanal @books_on_blankets finden :) **

Marais Debüt spielt in Südafrika im Jahr 1976, als das System der Apartheid noch allgegenwärtig ist. Die 9-jährige Robin lebt zusammen mit ihren Eltern und einem schwarzen Hausmädchen ein behütetes Leben in einem Vorort von Johannesburg. Doch ihre unbeschwerte Kindheit endet schlagartig, als ihre Eltern im Zuge des Schüleraufstands in Soweto sterben. Nachdem Robin vorübergehend bei ihrer freigeistigen Tante untergekommen ist, wird sie fortan von der verwitweten Xhosa-Frau Beauty versorgt. Die beiden ungleichen Figuren, die sich anfänglich skeptisch gegenüber stehen, verbindet der Verlust geliebter Menschen. Langsam entwickelt sich eine Mutter-Tochter-Beziehung zwischen ihnen, die Robin das erste Mal seit Langem wieder Halt und Geborgenheit gibt. Auch Beauty liegt viel an Robin, jedoch ist ihr ganzes Denken auf die Suche nach ihrer 17-jährigen Tochter ausgerichtet, die während der Unruhen verschwunden ist. Bei Robin, die das neue entsponnene Band schützen will, schleicht sich bald das Gefühl ein, sie müsse mit der Tochter um die Zuneigung von Beauty konkurrieren und so mischt sie sich in die Suche ein, was verheerende Folgen hat. 

🌿 Was mir gefiel: Die Sprache, sie ist kraftvoll und bildreich, was Charaktere und Situationen lebendig werden lässt. Mir gefiel die Beziehung zwischen Beauty und Robin, die sich gegenseitig herausfordern und neue Denkanstöße geben. Robin, die rassistische Vorurteile fest eingetrichtert bekommen hat, muss sich durch die Begegnung mit Beauty, einer starken, unabhängigen Lehrerin mit ihrem bisherigen Weltbild auseinandersetzen. 

🌿 Was mir nicht gefiel: Es dauert unglaublich lange, bis sich die Wege der beiden Protagonisten kreuzen, was schade ist, da sie ja im Buch die wichtigsten Figuren sind. Es wird viel aus Robins neuem Alltag bei ihrer Tante erzählt, was für das weitere Geschehen gar keine Rolle spielt. Auch die Passagen von Beauty wiederholen sich, die Suche geht schleppend voran, was den Leser ermüdet. Womit ich aber meine größten Probleme hatte war mit Robin. Sie ist ein aufgewecktes, fantasievolles Mädchen, doch ich hatte es schwer mit ihr warm zu werden. Besonders nervig fand ich ihre altkluge Art, mit welcher sie Sätze gedacht und gesprochen hat, die ein Kind in ihrem Alter nie so tun würde. Das liegt bestimmt auch daran, dass Robin rückblickend erzählt, nur ist es der Autorin nicht gelungen diese Stellen richtig zu markieren, sodass man beide Ichs voneinander unterscheiden kann.

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26 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

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Nähe

Giovanni Frazzetto , Nele Junghanns
Fester Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 29.01.2018
ISBN 9783446258365
Genre: Sachbücher

Rezension:

***Kleiner Hinweis: Diese und andere Rezensionen könnt ihr auch auf meinem instagram kanal @books_on_blankets lesen :) ***

"Wissen Sie, was die häufigste Google-Anfrage der letzten Jahre war?“, fragt Giovanni Frazzetto seinen Interviewer, um sogleich selbst die Antwort zu geben: „Was ist Liebe?". Eine Frage, die auf dem ersten Blick zunächst simple scheint, aber in Wirklichkeit ziemlich komplex ist. Der aus Sizilien stammende Hirnforscher Giovanni Frazzetto widmet sich in dem 180 Seiten schmalen Büchlein diesem Thema sowie den damit verbundenen Subthemen Nähe, Fürsorge, Zusammensein wie auch Distanz und Einsamkeit.

Frazzetto machte in Heidelberg seinen Doktor der Molekularbiologie, einem Bereich, in dem ich nicht wirklich bewandert bin. Doch entgegen meiner anfänglichen Befürchtungen gelingt es Frazzetto erstaunlich gut, dem laienhaften Leser einen angenehmen wie interessanten Zugang zu der Materie zu ermöglichen. Er verknüpft nämlich die Erkenntnisse aus der Neurowissenschaft mit der Kunst des Erzählens, wodurch das Ganze leichter zu erfassen ist. Der Forscher veranschaulicht die Grundlagen anhand von fiktiven Geschichten, in denen er Einzelpersonen, Paare oder Familien begleitet und mithilfe ihrer Gedanken, Gefühle und Handlungen wichtige Phänomene erklärt. Die Geschichten sind mitten aus dem Leben gegriffen, authentisch, menschlich und berührend. Frazzetto führt dabei zunächst in die Problematik ein, stellt die Figuren und ihre Lebensumstände vor und liefert an geeigneter Stelle nützliche Ergebnisse aus der Wissenschaft, die die gegenwärtige Situation erhellen und Zusammenhänge erklären. Die Geschichten, die je ein Kapitel umspannen gehen einem oftmals sehr nah, so sehr, dass man sich wünscht man könnte die Figuren noch ein Stück weiter begleiten und herausfinden, wie die Dinge für sie ausgehen. Nicht selten habe ich mich in einer Beschreibung angesprochen oder wiedergefunden, was so manche Auseinandersetzung und Reflexion mit den eigenen Erfahrungen, den eigenen Beziehungen zu den Menschen in meinem Umfeld und nicht zuletzt zu mir selbst angestoßen hat. Was ich Frazzetto hoch anrechne ist, dass er den Spagat zwischen wissenschaftlichen Anspruch und allgemeiner Verständlichkeit zu meistern weiß.

Er erzählt unterhaltsam, aber ohne an Seriosität einzubüßen. An mancher Stelle mag er etwas dick auftragen in dem Versuch die Geschichte besonders lebensnah zu gestalten, er schmückt schon gerne aus. Und vielleicht wäre Frazzetto in seinem nächsten Leben gerne Schriftsteller, das Talent hätte er auf jeden Fall dazu. Insgesamt bietet er dem interessierten Leser einen kurzweiligen Einstieg in ein komplexes Thema.

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Tags: intimacy   (1)
 

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274 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 117 Rezensionen

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The Woman in the Window - Was hat sie wirklich gesehen?

A. J. Finn , Christoph Göhler
Flexibler Einband: 543 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 19.03.2018
ISBN 9783764506414
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

*** Kleiner Hinweis: Diese und andere Rezensionen könnt ihr bei mir auf meinem instagram kanal @books_on_blankets lesen :) ***

Ich hab nach „The Woman in the Window“ gegriffen, weil es mir „The Girl on the Train“ ähnliche vibes gegeben hat. Von der Verfilmung dazu war ich damals ganz angetan und versprach mir nun eine ebenso spannende story des Debütautors A.J. Finn. Tatsächlich lehnt sich „The Woman in the Window“ sehr stark an den plot von „The Girl on the Train“ an. So wird auch hier die Perspektive einer isolierten, gescheiterten Frau gewählt, durch die der Leser die Geschehnisse wahrnimmt. Und auch hier wird der Leser in die Rolle eines Voyeurs gedrängt, denn ebenso wie Rachel, die jeden Morgen mit dem Zug an ihrer alten Nachbarschaft vorbeifährt und sich in das Leben, das sie einst hatte träumt, blickt auch Anna Fox - und damit auch der Leser - mit ihrer Kamera sehnsüchtig in die umliegenden Häuser und beobachtet die Bewohner. Für Anna ist es ein harmloser Zeitvertreib, aber gleichzeitig auch die einzige Verbindung zur Außenwelt. Nach einem traumatischen Erlebnis, über deren Hintergründe der Leser nur langsam und stückweise erfährt, hat Anna eine besonders schwere Form der Angststörung entwickelt, die sie ans Haus fesselt. Die Hilflosigkeit und das Ohnmachtsgefühl versucht die einstige Psychologin, die sich selbst immer in der Rolle der Hilfespenderin gekannt hat, mit Alkohol und Tabletten zu betäuben. Ein Umstand, der ihrer Glaubwürdigkeit als alleinige Zeugin eines Mordes nicht gerade zugutekommt. Der Autor versucht hier das bereits bekannte Spiel mit Wahrheit und Lüge zu spielen, indem er Anna als unzuverlässige Erzählerin präsentiert, der man nicht glauben darf. Das hat bereits den Reiz in „The Girl on the Train“ ausgemacht.

Doch während ich dort das Rätselraten um den Täter gespannt verfolgt und meine Aufmerksamkeit geschärft habe, um die einzelnen Puzzleteilchen zusammenzufügen, empfand ich es hier nur mühselig konstruiert und zu gewollt. Die Alkoholexzesse der Protagonisten zusammen mit ihrer wehleidigen Art, der betont zur Schau gestellte Leichtsinn, das ging mir schnell auf die Nerven. Erschwerend kommt hinzu, dass mir die Täterfigur vom ersten Auftritt an bekannt war (ich sag nur hello norman bates 🙋), sodass ich die nächsten 500 Seiten damit verbracht habe, meine Theorie bestätigt zu bekommen. Das ist NICHT gut bei einem Thriller. Es fehlt an Spannung, weil vorhersehbar. Es fehlt an Atmosphäre, weil alles so gewollt wirkt. Es fehlt an Bezug zu den Figuren, weil sie so unnahbar sind. Fazit: Für mich ein Fall von gewollt, aber nicht gekonnt.

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Tags: thriller-roman, woman   (2)
 

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(61)

117 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

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I Saw a Man

Owen Sheers , Thomas Mohr
Fester Einband: 299 Seiten
Erschienen bei DVA, 22.02.2016
ISBN 9783421046697
Genre: Romane

Rezension:  
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(145)

202 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 125 Rezensionen

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Lied der Weite

Kent Haruf , Rudolf Hermstein
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 12.01.2018
ISBN 9783257070170
Genre: Romane

Rezension:

Diese und weitere Rezensionen findet ihr auf meinem instagram Profil @books_on_blankets ( https://www.instagram.com/books_on_blankets/ ) :) schaut gerne vorbei!


In dem Roman „Lied der Weite“ widmet sich Kent Haruf sieben Menschen aus der fiktiven Kleinstadt Holt nahe Colorado und verwebt deren Schicksale zu einer anrührenden Erzählung, die tief bewegt. Mit einer ausgesprochenen Ruhe und einer beeindruckenden Beobachtungsgabe erzählt der mittlerweile verstorbene Autor von den Sorgen und Wünschen ganz normaler Menschen. Jeder von ihnen hat seine eigene Geschichte, seine eigenen schmerzhaften Erlebnisse, nichts davon ist wirklich neu und doch treffen sie den Leser mitten ins Herz.


Da wäre Guthrie, Lehrer und Vater, der sich von seiner apathischen Frau emotional entfremdet hat und nun Job und Erziehung allein bewältigen muss. Da wären seine beiden kleinen Jungen, die darunter leiden, dass ihre geliebte Mutter ihnen immer mehr entgleitet, wogegen sie verzweifelt versuchen anzukämpfen. Da wäre Victoria, die mit 17 ungewollt schwanger und von ihrer Mutter deshalb vor die Tür gesetzt wird. Da wäre die engagierte Lehrerin Maggie, die sich ihrer vorübergehend annimmt, jedoch mit ihrem dementen Vater genug zu tun hat. Da wären die beiden Brüder McPheron, zwei liebenswürdige, gealterte Junggesellen, die nicht viel vom Leben gesehen und kennengelernt haben außer ihren Hof, auf dem sie abseits der Stadt leben. Als sie Victoria auf Drängen der Lehrerin bei sich aufnehmen verändert sich das Leben aller Beteiligten. Gemeinsam bauen sich die drei, die allmählich mit einander zusammenwachsen, eine Art Wahlfamilie auf und zeigen damit den Bewohnern der Stadt, dass es möglich ist aus der wie auch immer entstandenen Einsamkeit wieder herauszufinden, wenn die Menschen zusammenhalten und für einander einstehen.


Was mir bei all dem gefehlt hat, war ein stärkerer Blick in das Innere der Handelnden, der Roman bietet keine Introspektion in ihre Gedanken, es gibt keine inneren Monologe, die die Figuren noch nahbarer und fassbarer machen würden. Haruf lässt sie vielmehr über ihre Taten sprechen, jedoch fiel mir zumindest bei Victoria, die ja nun die Hauptperson ist auf, dass sie zuweilen unbeteiligt wirkte. Es wurde viel über ihren Kopf gesprochen und entschieden. Auch hat mich das Ende nicht ganz zufriedengestellt, irgendwie wurden die Fäden etwas vorschnell zusammengezogen, was mich irgendetwas vermissen ließ.

Diese Punkte tun dem positiven Gesamteindruck jedoch keinen Abbruch, denn Roman überzeugt auf anderer Seite durch seinen ruhigen, eindringlichen Schreibstil, der ganz ohne Hektik oder Dramatisierung zu fesseln weiß.  Das ist sehr angenehm für den Leser und bewirkt, dass man ganz aufmerksam auch den leisen Zwischentönen, dem Nicht-Gesagten lauscht, in denen, wie so oft das ganz Wesentliche ausgedrückt wird.

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95 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

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Fay

Larry Brown , Thomas Gunkel
Fester Einband: 656 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.05.2017
ISBN 9783453270961
Genre: Romane

Rezension:

Fay, die titelgebende Hauptfigur ist 17 als sie von zu Hause abhaut. Keinen Tag länger hält sie es dort aus bei ihrer in bitterer Armut lebenden und zerrütteten Familie, ihrer apathischen Mutter und dem gewalttätigen Vater, der zu sexuellen Annäherungen an seiner Tochter neigt und den kleinen Bruder gegen einen Pick-up ausgetauscht hat. Sie will zum Küstenort Biloxi in Mississippi, dort soll es warm sein, mehr weiß sie nicht darüber. Auch nicht wie sie mit nur zwei Dollar in der Tasche dorthin kommen soll. Überhaupt zeichnet sich Fay durch eine große Unwissenheit aus, die den Leser so manches Mal den Kopf schütteln lässt. So weiß sie etwa nicht was es bedeutet Trinkgeld zu geben, was es mit Prostitution auf sich hat und warum die Kassiererin an der Tankstelle ihr als Minderjährige kein Bier verkaufen will. Dazu ist sie noch ziemlich naiv, sie trampt allein durch den Süden, steigt bei Männern ins Auto und muss dann auf die harte Tour erfahren, dass es nur den wenigsten dabei um uneigennützige Hilfe geht. Trotz aller Ahnungslosigkeit und so mancher Katastrophe, die sie dadurch verursacht, ist sie eine Figur, mit der der Leser sympathisiert, denn er merkt, hier ist ein junges Mädchen, das einfach nur auf der Suche nach Geborgenheit und Liebe ist.

Der Roman ist wie ein Roadmovie aufgebaut: Wechselnde Schauplätze, ereignisreiche Wendungen, immer in Bewegung. Was mich sehr schnell gestört hat, war der Schreibstil von Brown. Er schreibt sehr, sehr, sehr detailliert. Der Roman besteht zu einem großen Teil aus passagenweisen Landschafts-und Situationsbeschreibungen, die einem jeglichen Raum für die eigene Vorstellungskraft nehmen. Für mein Empfinden – und mich stören normalerweise keine längeren Beschreibungen – war das viel zu ausführlich und hat sich negativ auf meinen Lesefluss ausgewirkt. Manch einer mag das Brown verzeihen, weil er dafür gute Unterhaltung bietet, die durchaus spannend und atmosphärisch ist, für mich hat es aber einiges kaputt gemacht.

______Diese und andere Rezensionen findet ihr auf meinem insta-blog (@books_on_blankets) https://www.instagram.com/books_on_blankets/ ________ :)

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368 Bibliotheken, 8 Leser, 2 Gruppen, 149 Rezensionen

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Underground Railroad

Colson Whitehead , Nikolaus Stingl
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 21.08.2017
ISBN 9783446256552
Genre: Romane

Rezension:

Whiteheads preisgekrönter Roman erzählt von der Flucht der jungen, widerspenstigen Sklavin Cora, die mit Hilfe der titelgebenden „Underground Railroad“, einer Untergrundbahn, dem harten Dasein auf einer Plantage in Georgia entfliehen will. In der Realität beschrieb die Underground Railroad ein geheimes Netzwerk von Fluchtrouten für Sklaven, an dem in der ersten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts, nicht nur Schwarze, sondern auch weiße Gegner der Sklaverei beteiligt waren. Dabei verständigten sie sich über Codes der Eisenbahn (was der ganzen Sache seinen Namen gab); es gab die „Schaffner“, die dafür sorgten, dass die „Passagiere“ an sichere „Stationen“ gelangen, wo sie kurzfristig Unterschlupf finden konnten bis die „Fahrt“ wieder zum nächsten „Bahnhof“ vorgenommen werden konnte. 
Whitehead nimmt den Begriff der UR wörtlich und lässt seine Protagonistin mit einer unterirdischen Eisenbahn den gefährlichen Weg in die Freiheit nehmen, der sie durch das ganze Land führt. 
Doch zunächst beschreibt der Roman sehr anschaulichen und dadurch unerträglichen Bildern das harte Leben von Sklaven, die tagtäglich unter der Willkür ihrer teils sadistischen Besitzer leiden müssen. Auspeitschungen, Verstümmelungen, Vergewaltigung sowie psychischer Terror stehen auf der Tagesordnung: „Randalls Besucher schlürften gewürzten Rum, während Big Anthony mit Öl übergossen und geröstet wurde. Den Zeugen blieben seine Schreie erspart, weil man ihm schon am ersten Tag sein Geschlecht abgeschnitten, es ihm in denMund gestopft und diesen zugenäht hat“. 
Es gibt Dutzende solcher brutalen Szenen im Buch, eine schlimmer als die nächste. Es verwundert also nicht, dass Cora, deren Mutter selbst vor Jahren alleine und erfolgreich geflüchtet ist, es ihr nachmachen will. Sodann folgt eine spannende Reise durch verschiedene Staaten, die jeweils auf ihre Art mit der Sklaverei umgehen. Im vermeintlich liberalen South Carolina etwa, wo Cora zwischendurch Halt macht und ihren Frieden meint gefunden zu haben, werden geheime Experimente an Schwarzen durchgeführt. Also geht die beschwerliche Reise für Cora weiter, von einer Station zur nächsten, mal schneller, mal mit Verzögerung. Gleichzeitig ist sie sich wohl im Klaren darüber, welche Strafen sie und auch ihren weißen Fluchthelfern erwarten, wenn sie aufgespürt wird. Doch einmal die Süße der Freiheit geschmeckt, will Cora nicht aufgeben und geht entschlossen und mutig weiter ihren Weg ins Ungewisse. 
Coras Persönlichkeit gehört definitiv zu den Stärken des Buches, man bewundert sie für ihren Willen frei zu sein und bangt mit ihr. Daneben fand ich es nach der Lektüre von Heimkehren, das ebenfalls von Sklaverei handelt, erfrischend wie Whitehead ganz freivon Pathos und nüchtern mit dem Thema umging, während Gyasis Sprache einen stark emotionalisierenden Charakter hat, die (zurecht) von Wut und Frustration durchgezogen ist. Whitehead lässt es sich jedoch auch nicht nehmen Amerika für seine (wieder aktuellen) Verbrechen anzuklagen: "Amerika ist ebenfalls ein Trugbild, das größte von allen. Die weiße Rasse glaubt – sie glaubt aus tiefstem Herzen –, dass sie das Recht hat, sich das Land zu nehmen. Indianer zu töten. Krieg zu führen. Ihre Brüder zu versklaven. Falls es irgendwo Gerechtigkeit gibt in dieser Welt, dürfte diese Nation nicht existieren, denn sie beruht auf Mord, Diebstahl und Grausamkeit.“

Insgesamt also ein augenöffnendes Buch, das Unterhaltung wie Erkenntnisgewinn bietet.

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141 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 77 Rezensionen

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Heimkehren

Yaa Gyasi , Anette Grube
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei DuMont Buchverlag , 29.11.2017
ISBN 9783832198381
Genre: Romane

Rezension:

Gyasi’s Heimkehren ist ein ambitioniertes Werk: Die Handlung erstreckt sich über einen Zeitraum von mehr als 250 Jahren, spielt auf zwei Kontinenten, folgt 7 Generationen einer Familie und ist aus 14 Perspektiven erzählt. 

Seinen Ausgang nimmt es im Ghana des 18. Jahrhundert, in der zwei Halbschwestern getrennt und ohne die Kenntnis voneinander aufwachsen. Zum Einen ist da Effia, die mit einem britischen Offizier verheiratet wird und dank seiner Geschäfte im Sklavenhandel ein komfortables Leben im afrikanischen Kontinent lebt. Was keiner weiß, ist, dass unter den Menschen, mit denen ihr Mann und seine Leute handeln ihre Schwester Esi ist, die wie tausend andere aus ihrem Dorf verschleppt, erniedrigt und nach Amerika verschifft wird. Von hier an begleitet die Autorin die Lebensgeschichten der beiden Frauen und ihrer Nachkommen bis in die Gegenwart. Abwechselnd kommen die Frauen und Männer, Töchter und Söhne der beiden voneinander getrennt verlaufenden Familienzweige je ein Kapitel lang zu Wort. Räumlich bewegen sie sich zwischen der ehemals britisch besetzten Goldküste (das heutige Ghana) und den Baumwollplantagen sowie Kohleminen in den Südstaaten. Die Linie wird im heruntergekommenen New Yorker Stadtteil Harlem weitergeführt und schließlich zurück zum Ursprungsort gebracht. 
Das verbindende Element ist dabei der Kampf nach Freiheit und Gleichbehandlung, den die Nachfahren beider Seiten noch bis heute führen müssen. 
Mit ihrer bildhaften, lebendigen und zarten Sprache gelingt es Gyasi dem Leser ein tiefes Verständnis von diesem Kampf zu vermitteln, deren psychischen Folgen wie ein Schatten auf alle nachfolgenden Generationen liegen werden: „Wenn jemand etwas Böses tut…dann ist es, als würde ein Fischer sein Netz ins Wasser werfen. Er behält nur die wenigen Fische, die er selbst isst, und wirft die anderen zurück ins Wasser im Glauben, dass ihr Leben normal weitergehen wird. Niemand vergisst, dass er einmal gefangen war, auch wenn er jetzt frei ist“ (333). 
Das wirklich Erstaunliche an Heimkehren ist schließlich, dass es auf eine so gelungene Art Fiktion und Fakten miteinander verwebt, sodass man sich durch das Buch gleichzeitig unterhalten wie auch gebildet fühlt. In jedem Fall ist es ein Werk, das einem während und nach dem Lesen beschäftigt und gedanklich nicht zur Ruhe kommen lässt, was angesichts der noch immer aktuellen Thematik vielleicht auch Sinn der Sache war.

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40 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 24 Rezensionen

entwicklungshilfe, freundschaft, gambia, identität, identitätskrise, identitätssuche, interkulturalität, jamaica, klasse, london, musik, penguin fiction, rasse, rassismus, tanz

Swing Time

Zadie Smith
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Hamish Hamilton, 15.11.2016
ISBN 9780241247310
Genre: Romane

Rezension:

Zadie Smiths „Swing Time“ ist vollgepackt mit den verschiedensten Themen. Vordergründig soll es um eine Freundschaft zwischen zwei jungen Mädchen gehen, die während der 80er in einem ärmlichen Londoner Stadtteil zusammen aufwachsen. Beide hegen große Träume, wollen Tanzen und auf die großen Bühnen der Welt, doch nur eine der beiden hat wirklich Talent, die andere verfolgt nicht wirklich etwas zielstrebig und stellt auch nie etwas eigenständig auf die Beine, sondern lässt sich vielmehr nur mitziehen. Neben Musik und Tanz werden also auch die Punkte Rivalität, Siegen und Scheitern angeschnitten.  Gleichzeitig behandelt Smith „große“ Diskurse wie Race/Gender/Identity, Rassismus, Diskriminierung, Politik sowie Familie und Frauenfiguren. Smith scheint nichts auszulassen und bringt alles irgendwie zur Sprache. Aber eben nur irgendwie. Sie bemüht sich die unterschiedlichen Themen gut auszubalancieren und hüpft immer mal wieder vom einen zum anderen. Doch sie nimmt sich nie einem bestimmten Thema genauer an, um es intensiver zu betrachten, wie es dem Thema vielleicht gerecht wäre. Alles tummelt sich im selben Wasser, wo es miteinander verschwimmt. In der Folge kann Smith gar nicht anders als in einem Modus zu kommen, in dem sie eher schwafelt, als festzustellen. Trotz manch klugen, zitatwürdigen Aussagen bleibt so manches leider an der Oberfläche hängen. Reduktion ist hier das Zauberwort.  Trotz allem habe ich das Buch überwiegend gerne gelesen und gerade die Passagen über Tracy und der Ich-Erzählerin genossen, weil es diese Kapitel waren, in denen die für mich wirklich interessanten Themen und Fragen angesprochen wurden, während ich mit den Berichten von und über Aimee nichts anfangen konnte.

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122 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 63 Rezensionen

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Wir sehen uns am Meer

Dorit Rabinyan
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 11.08.2016
ISBN 9783462048612
Genre: Liebesromane

Rezension:

„Wir sehen uns am Meer“ erzählt die Geschichte von zwei jungen Menschen, der aus Israel stammenden Übersetzerin Liat und dem palästinensischen Künstler Chilmi und ihrer Liebe für einander.

Durch Zufall treffen sie eines Abends aufeinander und sofort springt der Funke über. Fortan verbringen sie eine intensive Zeit miteinander, erleben erinnerungswürdige Momente und geben sich dabei stets Mühe ihre verschiedene Herkunft, die wie eine unsichtbare Dritte in ihrer Beziehung sich immer wieder nach vorne drängt zu ignorieren. Anfangs vermitteln Liat und Chilmi ein hoffnungsvolles Bild von einem modernen Paar, das trotz seiner ethnischen Differenzen zueinanderhält und nicht zulassen will, dass die politischen Machtkämpfe zwischen ihren Herkunftsländern sich auf ihre Beziehung auswirken. Jedoch lastet der Druck auf beide schwer, vor allem auf Liat, die von Freunden und der Familie für ihre Beziehung stark kritisiert wird. Und auch zwischen den Liebenden kommt es immer wieder zu Reibungen, was frustrierend ist für sie wie auch für den Leser, weil man spürt, wie sehr die zwei sich eigentlich lieben. Man hofft mit ihnen, dass sie gegen die Widerstände, die sie von allen Seiten spüren erfolgreich ankämpfen können, doch am Ende geben sie sich geschlagen und sehen wohl ein, dass ihnen zumindest in diesem Leben keine gemeinsame Zukunft möglich ist.

Ich bin unentschlossen, was das Ende angeht. Einerseits hätte ich mir gewünscht, dass sie an ihrer Liebe festhalten. Andererseits mag es vielleicht unrealistisch gewesen sein, denn Liat musste letztlich früher oder später zurück in die Heimat und dort wäre kein Platz für Chilmi an ihrer Seite gewesen.

Positiv aufgefallen ist mir ansonsten der Schreibstil der Autorin, der sehr lebendig, bildreich, poetisch und elegant ist. Ihre Beobachtungen zu den Figuren und dem Umfeld, wie etwa den Landschaftsszenarien sind unglaublich präzise, detailliert und anschaulich. Mir hat es eine große Freude gemacht solche Passagen zu lesen. Zum Ende hin gab es aber einige Stellen, die sich sehr stark dahinzogen und langatmig wurden, was sich auch auf die Spannung auswirkte.
Nichtsdestotrotz halte ich den Roman für lesens- und damit empfehlenswert!

____Diese und andere Rezensionen findet ihr auf meinem insta-blog https://www.instagram.com/books_on_blankets/ (@books_on_blankets). Freu mich euch da zu sehen! :)_____

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Tags: ausweglos, bildreiche sprache, israel/palästina, kulturelle unterschiede, liebesgeschichte, melancholische romantik, nahost-konflikt   (7)
 

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(1.425)

2.115 Bibliotheken, 29 Leser, 8 Gruppen, 142 Rezensionen

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Tschick

Wolfgang Herrndorf
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 01.03.2012
ISBN 9783499256356
Genre: Romane

Rezension:  
Tags: abenteuergeschichte, außenseiter, coming of age, deutschland, jugendbuch, jungengeschichten, roadtrip, schullektüre, sommer   (9)
 

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(61)

129 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

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Tausend strahlende Sonnen

Khaled Hosseini
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 03.02.2014
ISBN 9783596030934
Genre: Romane

Rezension:  
Tags: afghanistan, frauenschicksal, häusliche gewalt, solidarität, starke frauen, taliban   (6)
 

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665 Bibliotheken, 14 Leser, 5 Gruppen, 36 Rezensionen

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Drachenläufer

Khaled Hosseini , Michael Windgassen
Flexibler Einband: 386 Seiten
Erschienen bei Berliner Taschenbuch Verlag BVT, 07.01.2012
ISBN 9783833308116
Genre: Romane

Rezension:  
Tags: afghanistan, freundschaft, liebe, politsch, schuld und sühne, taliban, unglaublich bewegend, verrat, wiedergutmachung, zweite chance   (10)
 

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14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

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Chirú

Michela Murgia , Julika Brandestini
Fester Einband
Erschienen bei Wagenbach, K, 10.03.2017
ISBN 9783803132871
Genre: Romane

Rezension:

Die 38-jährige Ich-Erzählerin und Schauspielerin Eleonora aus Cagliari (It) nimmt einen 18-jährigen, ambitionierten Musikstudenten namens Chirú unter ihre Fittiche. Sie geht damit auf seine Bitte ein, ihm die wichtigen Dinge im Leben zu lehren: Die Kunst, die Literatur und die Liebe. In den kommenden intensiven Wochen entwickelt sich zwischen den beiden eine Anziehungskraft, die aber nicht sexueller Natur ist, sondern eher intellektueller Art und der sich beide nur schwer entziehen können oder mögen.
Die Autorin nimmt den Leser auf die Reise einer Beziehung mit, die so lebendig, so bereichernd für beide ist.
Ihre Sprache ist elegant, klug, sensibel und berührend. Jeder Satz ist eine Wohltat, dass ich ganze Passagen noch mal gelesen, ihren Sinn und Klang nachgespürt habe, einfach weil sie so verwöhnend waren.

EMPFEHLUNG: Ja

____Diese und andere Rezensionen findet ihr auf meinem insta-blog https://www.instagram.com/books_on_blankets/ (@books_on_blankets). Freu mich euch da zu sehen! :)_____

  (2)
Tags: erotische anziehungskraft, klassische musik, kunst, lehrer schüler beziehung, machtverhältnisse, mediteran, sardinien, verbotene liebe   (8)
 

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(3)

4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

alter, hurricane, immobilien, leben, lebensklugheit, naturkatastrophen, usa, vergangenheit

Frank

Richard Ford , Frank Heibert
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 05.05.2017
ISBN 9783423145664
Genre: Romane

Rezension:

Frank, ein durchschnittlicher Amerikaner und pensionierter Immobilienmakler, kehrt mit dem Leser zurück in seine Heimat an die Küste New Jerseys, die gerade (erzählte Zeit im Jahre 2013) durch den Hurrikan Sandy völlig verwüstet wurde. Der Autor Richard Ford hatte in einem Interview erzählt, dass er in seinem Buch einen anderen Blick auf die Folgen der Naturkatastrophe werfen wollte und dabei Schicksale und Geschichten entwerfen wollte, die nicht durch die herkömmlichen Berichterstattungen eingefangen wurden. Ford liegt aber nicht daran, eine besondere Dramatik zu erzielen und auf die Tränendrüse zu drücken, die Grundstimmung ist vielmehr und überraschenderweise eher heiter und ausgelassen, zuweilen aber auch distanziert und ironisch durch den Ich-Erzähler vorgetragen, was trotz aller Leichtigkeit auch dazu geführt hat, dass ich mich kaum emotional angesprochen und abgeholt gefühlt habe.

LIEBLINGSSATZ:
Letzten Endes ist die Liebe nicht bloß ein Ding, sondern eine endlose Reihe einzelner Handlungen.

EMPFEHLUNG: Nein.

  (2)
Tags: hurricane, lebensklugheit   (2)
 

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52 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 8 Rezensionen

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Die Chance

Stewart O'Nan , Thomas Gunkel ,
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Rowohlt , 18.07.2014
ISBN 9783498050429
Genre: Romane

Rezension:

Ein alterndes Noch-Ehepaar reist für ein Wochenende zurück an dem Ort, an dem für sie alles einst beging. Beide geben vor, damit ihrer Ehe, die durch Seitensprünge und einer lähmenden Gewohnheit untergraben wurde, einen würdevollen Abschluss geben zu wollen, obwohl deutlich wird, dass sie beide, die sich in einem Zwischenstadium aus Enttäuschung und Hoffnung befinden, insgeheim den Glauben an einen Neuanfang nicht aufgeben wollen. Stellenweise beeindruckt durch die unaufgeregte, aber präzise, feine Wiedergabe der Gedanken und Gefühle seiner Figuren, gleichzeitig verlangt der Autor unglaublich viel Geduld von seinen Lesern, die er mit seitenlangen Beschreibungen über alltägliche, triviale Beobachtungen und Gegebenheiten ermüdet.

LIEBLINGSSATZ:
Man konnte in seinem Leben nicht die Wiederholungstaste drücken und alles Schreckliche auslassen, ohne zu verlieren, was es lebenswert machte. Man musste es als Ganzes akzeptieren - genau wie die Welt oder den Menschen, den man liebte.

EMPFEHLUNG:
Nein.

  (2)
Tags: ehekrise, eheliche untreue, midlife crisis, neubeginn, tiefe einblicke, zweite chancen   (6)
 

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27 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

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Glücklich die Glücklichen

Yasmina Reza , Hinrich Schmidt-Henkel , Frank Heibert
Fester Einband: 208 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 27.04.2016
ISBN 9783596521050
Genre: Romane

Rezension:

Reza, die iranisch-französische Dramatekerin gilt als Meisterin in der Beschreibung von ehelichen Konflikten, die mit harmlosen Zickereien beginnen, nur um dann in hässliche Schlachten zu eskalieren, in denen verdrängte Gefühle drohen die Fassade einer heilen Welt endgültig aufzubrechen ("Der Gott des Gemetzels") und führt in dem sehr schmalen Roman "Glücklich die Glücklichen" ihr scharfes Gespür für eben jene kleinen und großen Machtkämpfe des Alltags unter Beweis. Ihre Figuren stammen aus der Pariser oberen Mittelschicht, gut situierte Paare, Einzelgänger und Familien, die zusammen ein großes Netz bilden, das sie alle entweder familiär, freundschaftlich oder romantisch miteinander verbindet. Jeder von ihnen kommt genau ein Kapitel lang zu Wort und gewährt dem Leser in einer Momentaufnahme kurze, oft lustige, manchmal schmerzhafte Einblicke in ihr Leben, das von Einsamkeit trotz Zweisamkeit, von Entfremdung und Langeweile erzählt und von der unnachgiebigen Hoffnung getragen ist, das persönliche Glück früher oder später in der einen oder anderen Form doch zu finden und zu behalten.

LIEBLINGSSATZ:
- Ich hau ab, sag ich. Sie darauf, na dann hau doch ab, hau ruhig ab, mehr kannst du nicht sagen, ich hau ab, deine einzige Antwort; sobald dir die Argumente ausgehen, sagst du, ich hau ab, immer gleich diese absurde Drohung. - Es stimmt schon, ich sage oft, ich hau ab, das gebe ich zu, aber wie soll ich es nicht sagen, wenn ich zu nichts anderem Lust habe, wenn ich keinen anderen Ausweg weiß als sofortige Fahnenflucht.

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  (2)
Tags: der wille zum glück, dialogwitz, ehekrise, eheprobleme, flotte dialoge, pariser gesellschaft, resignation   (7)
 

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

äußerlichkeiten, banlieue, bildung, bücher, coming of age, junge, lesen, liebe, paris, perspektivlosigkeit, problem, pubertät, scham, schönheit, vater-sohn-beziehung

Mein Vater ist Putzfrau

Saphia Azzeddine , Birgit Leib
Flexibler Einband: 128 Seiten
Erschienen bei Wagenbach, K, 23.09.2016
ISBN 9783803127617
Genre: Romane

Rezension:

Paul verbringt gerne Zeit in Bibliotheken, vorzugsweise nachts, wenn das Gebäude leer steht, dann befreit er die Bücher vom Staub und blättert dabei auch ein wenig in denen rum, auf der Suche nach neuen abstrakten Wörtern, deren Bedeutung er zuhause nachschlagen kann, während sein Vater sich am Boden ranmacht, um ihn zu polieren. In dieser Position, am Boden und gebückt hat der heranwachsende Protagonist seinen Vater, in dem er verzweifelt seinen Helden sehen will, würde er sich nur nicht so sehr für ihn schämen, oft gesehen, zu oft, weshalb er der festen Überzeugung ist, es einmal weiter zu bringen, als seine Familie, die etwas tölpelhaft und einfach ist. Azzeddine zeichnet in ihrem zweiten Werk ein tristes Bild der Pariser Banlieus, von den unterschiedlichen Kulturen, die hier aufeinander treffen, aber miteinander zu leben wissen, von ihren Nöten, wie auch ihren Sehnsüchten und Träumen einem Leben im gesellschaftlichen Abseits zu entfliehen.

LIEBLINGSSATZ:
- Du bist kein Trottel. Du willst nicht enden wie ich, also bau gefälligst keinen Mist...
- Was heißt enden wie du?
- Das heißt öfter den Boden als den Himmel im Blick zu haben, was dich nicht daran hindert, trotzdem in die Scheiße zu treten.

EMPFEHLUNG: Ja.

  (2)
Tags: banlieue, coming of age, paris, perspektivlosigkeit, vater-sohn-beziehung   (5)
 

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24 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

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Eine Frage der Höflichkeit

Amor Towles , Susanne Höbel
Fester Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 14.03.2016
ISBN 9783548288222
Genre: Romane

Rezension:

Die beiden Freundinnen Kate und Eve haben erleichtert ihr beschauliches Leben in der Kleinstadt hinter sich gelassen, um in New York, der Stadt der Träume ihr Glück zu versuchen. Sie sind jung, wild, unabhängig und nahezu mittellos, weshalb ihnen die zufällige Begegnung mit Tinker Grey in einem Jazzclub am Silvesterabend des Jahres 1938 ganz gelegen kommt. Tinker ist ein charmanter Bankier, der aus scheinbar besten Verhältnissen stammt und die beiden Frauen für ihren ungezwungenen Lebensstil bewundert, die anders als er nicht an die strenge gesellschaftliche Etikette gebunden sind. Es stellt sich heraus, dass beide Seiten voneinander lernen können: Kate und Eve lüften für ihn ihre Geheimnisse, wie sie sich täglich mit allerlei Tricks durch die Großstadt schlagen. Tinker wiederrum revanchiert sich, indem er sie in seine glamouröse Welt der exklusiven Lokale und Partys einführt. Gemeinsam erleben sie eine intensive Zeit und genießen das Leben in vollen Zügen, bis ein schwerer Schicksalsschlag, in Form eines Autounfalls, für die Wendung in ihrer Freundschaft sorgt. Erst jetzt zeigen alle Beteiligten ihre wirklichen Farben und dass nicht alles so hell strahlt, wie es scheint.
Fazit: Ein kluger Unterhaltungsroman, der atmosphärisch, poetisch und melancholisch ist. Vom Lebensgefühl und in den Schilderungen über die Welt der Schönen und Reichen erinnert es sehr an Fitzgeralds „Gatsby“.

LIEBLINGSSATZ: "Sie haben aber viele Bücher", sagte er schließlich.
"Es ist eine Krankheit."
"Sind Sie deswegen in Behandlung?"
"Leider ist es unheilbar".

EMPFELUNG: Ja.

  (2)
Tags: 30er jahre, anstandsregeln, der große gatsby, etiquette, glamouröses nachtleben, new york, starke frauen, ungelebte liebe, welt der schönen und reichen   (9)
 

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51 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

amerikanische literatur, arbeitslos, buch, charles bukowski, direkt, dreck, erzählungen, fäkalsprache, frauen, kurzprosa, obszön, penner, schonungslos, sex, short stories

Das Leben und Sterben im Uncle Sam Hotel

Charles Bukowski , Carl Weissner
Flexibler Einband: 118 Seiten
Erschienen bei Fischer Taschenbuch, 01.12.1990
ISBN 9783596104796
Genre: Romane

Rezension:

Charles Bukowski gehört zu den beliebtesten und berühmtesten Underground-Autoren. Bevor ich mir selbst ein Bild von ihm machen konnte, bin ich ihm unzählige Male auf den verschiedenen Kanälen der Popliteratur begegnet: In Serien und Filmen wurde er immer wieder von dem typischen Anti-Helden zitiert, der auf der Suche nach sich selbst ist, sich nirgends dazugehörig fühlt, aber sich am besten von und durch seine Musik und Bücher verstanden fühlt. Diese Figuren sind mir schon immer sympathisch gewesen, ich identifiziere mich ein Stück weit mit ihnen. Und so dachte ich, dass auch ich den vielzitierten und verehrten Bukowski, der all den Außenseitern - den fiktiven und den realen - da draußen eine Stimme zu geben scheint, mögen werde.
Nun. So war es nicht ganz. Dafür hat mich das Buch zu wenig angesprochen oder gar berührt. Im Buch passiert nicht viel, im Grunde genommen gehts nur um Saufen und Sex in seiner rausten Form, rauf und runter, rund um die Uhr. Und während das allein mich schon ermüdet hat, kam dazu die Art, wie es beschrieben wurde. Lakonisch, unglaublich vulgär (dass es mir schwer fiel, überhaupt einen Lieblingssatz ausfindig zu machen) und dazu sehr frauenverachtend.

Schonungs- und schnörckellos schildert er, wohl überwiegend autobiografisch von seinen "jungen Rumtreiberjahren", in denen er sich von einem schlecht bezahlten Job zum nächsten durchschlug und dabei nichts ausließ.
Verzweifelt habe ich versucht, irgendwelche poetischen Zwischentöne herauszulesen. Doch die gab es nicht, was scheinbar der Punkt an der Sache ist. Bukowski schreibt von jämmerlichen Existenzen am Rande der Gesellschaft, die in ihrer eigenen Welt leben und ihren Rhythmus gefunden haben (?!), irgendwo zwischen Leben und Sterben.

  (2)
Tags: direkt, fäkalsprache, obszön, schonungslos, vulgär   (5)
 

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795 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 132 Rezensionen

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Vom Ende der Einsamkeit

Benedict Wells
Fester Einband: 355 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 24.02.2016
ISBN 9783257069587
Genre: Romane

Rezension:  
Tags: geschwisterbeziehungen, lebenswille, poetisch, tod der eltern, trauerbewältigung, verlust   (6)
 

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414 Bibliotheken, 16 Leser, 1 Gruppe, 18 Rezensionen

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Das Bildnis des Dorian Gray

Oscar Wilde , Eike Schönfeld
Flexibler Einband: 294 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 07.06.2015
ISBN 9783458360841
Genre: Klassiker

Rezension:  
Tags: dekadenz, klassiker, moralität, schönheitswahn, selbstverliebtheit, sinnlichkeit, vergänglichkeit jugendwahn, viktorianisches zeitalter   (8)
 

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27 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

fotografie, hund, invasion, klassiker, kunst, liebe, lüge, philosophie, prag, sowjetunion, tschechien, um 1968, verfilmt, vertrauen, zürich

Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins.


Fester Einband
Erschienen bei null, 01.01.2004
ISBN B00A4247K8
Genre: Sonstiges

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(994)

1.639 Bibliotheken, 31 Leser, 2 Gruppen, 92 Rezensionen

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Eine wie Alaska

John Green , Sophie Zeitz
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 17.05.2014
ISBN 9783446246676
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags: abenteuer leben, banned book, coming-of-age, internatsgeschichten, jugendbuch erwachsenwerden, trauerbewältigung, umgang mit dem tod, verbotene bücher   (8)
 

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102 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

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Mein Herz so weiß

Javier Marías , Elke Wehr
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 05.04.2012
ISBN 9783596194599
Genre: Romane

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