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121 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 29 Rezensionen

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ELFENKRONE

Holly Black , Anne Brauner
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei cbj, 19.11.2018
ISBN 9783570165263
Genre: Jugendbuch

Rezension:

WELTENAUFBAU / STORY

Ist alles so, wie es auf den ersten Blick scheint? - Ja und nein.
Elfen, auch bekannt als „das kleine Volk“, sind listige Geschöpfe, die Menschen in die Irre führen, mit verzaubertem Essen verhexen und in unvorteilhafte Abkommen verstricken - so der Volksmund
Elfen sind gut im Spielchen spielen, auch wenn sie nicht lügen können
Elfen sind Drama-Queens

Holly Black hat gute Recherchearbeit geleistet - dieses Gefühl hat man, wenn man das Elfenreich betrachtet, das sie geschaffen hat. Mit Raffinesse verknüpft sie vertraute Elemente aus Legenden mit ihren ganz persönlichen Elfenwahrheiten.

Freut euch, nebst Elfen, auf Pixies, Rotkappen, Gnome, Nixen und viele mehr; trefft auf Schönheit, Gewalt, Magie, Flüche, Gifte, Geheimnisse und Intrigen und seid gewarnt: der Tod nimmt möglicherweise den ein oder anderen Elfenreichbewohner mit sich.
Von der Story will ich gar nicht zu viel verraten - lasst euch einfach mitreißen! Manches mögt ihr vielleicht erahnen, anderes wird euch zweifelsohne überraschen. Und nicht nur euch: Der ein oder andere Protagonist wird auch sein blaues Wunder erleben ;-)

Denn das oberste Gebot im Elfenreich lautet: Nichts ist, wie es auf den ersten Blick erscheint.

CHARAKTERE

Der Klappentext lässt drauf schließen, dass der Leser seine Hauptcharaktere in Jude und Cardan findet. Auf Jude trifft das zu 100% zu, zumal der Roman aus ihrer Sicht geschrieben ist; bei Cardan kann ich dem nicht ganz zustimmen. Hintergründig ist er stets präsent, doch bekommt man weniger von ihm als man vermuten würde. Dafür gibt es eine ganze Handvoll anderer Charaktere, die die Story stützen und schmücken. Der Prinzensohn hat beispielsweise einen engen Freundeskreis, die Königsfamilie zählt einige Mitglieder und dann ist da natürlich noch Judes Familie.

Für alle Charakter gilt: Jeder hat seine Rolle und Bedeutung und, wie sollte es anders sein: Jeder hat seine ganz eigenen Absichten, die er natürlich nicht zu lüften gedenkt. Nicht mal Judes Zwillingsschwester packt all ihre Karten auf den Tisch. Es gibt demnach viel Raum zum Rätseln und Mutmaßen. 

Jude und Cardan, wenn wir trotzdem bei diesen beiden bleiben, sind Charaktere, die ich vom Typ her eher als unsympathisch als sympathisch bezeichnen würde - besonders Cardan. Seltsamerweise tut das dem Lesefluss-/Vergnügen keinen Abbruch. Cardans Wesen sorgt für die nötige Würze (er vertritt zweifelsohne den Bad Boy bzw. Bad Elf ;-)) und was Jude angeht: Sie ist weder die typische Hauptprotagonistin noch die vorbildliche Heldinnenfigur. Ich kann selbst nach Ende des Buches nicht sagen, ob ich sie mag oder nicht. Irgendwie trifft beides zu. Sie ist interessant und anders, was mir ohne Frage imponiert. Dass sie weiß, wie man ein Schwert schwingt und - trotz Angst - nicht die Knie beugt, spricht auch für sie. Ich glaube, das ist noch eine Menge in ihr versteckt, was in den Folgebänden ans Licht kommt.

Nähere Detailaufnahmen dürfte es auch bei Cardan geben. Die Autorin hat ihn überaus schlau geschrieben bzw. präsentiert. Das anfangs von ihm gezeichnete Bild wird im Lauf der Geschichte bestätigt und verworfen, bis man nicht mehr recht weiß, was man von dem jungen Elfenprinz halten soll. Mehr von ihm will man auf jeden Fall.

Nachdem zum Ende des Romans alle Karten gemischt und neu ausgeteilt werden, darf man sich sicher sein: Die Fortsetzung wird spannend!

SPRACHE / SCHREIBSTIL

Holly Black bedient sich einer einfachen Sprache, womit sie der Geschichte und vor allem den Charakteren den obersten Stellenwert zuspricht. Obwohl sie nicht mit Adjektiven um sich wirft, malt sie Bilder in den Kopf des Lesers, sodass man sich das Elfenreich und seine Schauplätze bestens vorstellen kann. Man wird Seite um Seite in die Welt hineingezogen und vermag sich nicht wieder daraus zu lösen, weshalb die Seiten nur so dahinfliegen!

FAZIT

Geheimnisse, Intrigen und Macht im unsterblichen Elfenreich, das trotz seiner Schönheit und Anmut überraschend brutal und skrupellos sein kann - darum dreht sich dieser Roman. Mittendrin ein Menschenmädchen, das sich ihren Platz mit Mitteln und Wegen erkämpft, die sie selbst noch nicht einzuschätzen vermag. Die Linien von Gut und Böse laufen ineinander; Schwüre und Lügen werden ausgesprochen und Macht verlagert sich. Wohin all das führt? Ich bin gespannt!

Ein gelungener Reihenauftakt, der Neugierde und Vorfreude auf Teil 2 schürt!

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276 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 45 Rezensionen

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Beautiful Liars - Gefährliche Sehnsucht

Katharine McGee , Franziska Jaekel
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 20.06.2018
ISBN 9783473401642
Genre: Jugendbuch

Rezension:

COVER

Farbgewaltig, funkelnd, fesselnd wie schon das Kleid von Teil 1. Ich kann wirklich nicht sagen, welches ich schöner finde! Klar ist: beide sind absolute Eyecatcher im Bücherregal!
 

WOW 2.0

Es ist kein Geheimnis, dass ich den ersten Band großartig fand. Dass der zweite den ersten übertrumpfen würde, nun, damit habe ich nicht gerechnet. Trotzdem ist es so. Katharine McGee hat nochmal einen drauf gesetzt und zwar bei allem!


STORY

Nachdem am Ende des ersten Teils einer der Hauptcharaktere in die Tiefe gestürzt ist, ist eine Person damit beschäftigt das Geheimnis um die Todesnacht zu lüften, während andere damit beschäftigt sind es für sich zu behalten. Das geschieht weder freiwillig, noch macht es den Betroffenen sonderlich große Freude. Tatsächlich bringt es einige Probleme mit sich, weil Geheimnisse das so an sich haben. Was passiert, während jeder der Eingeweihten die schicksalhafte Nacht auf seine Weise verarbeitet, ist ein gutes Beispiel dafür, dass Geheimnisse doch auch wieder verbinden und letztlich vielleicht doch wieder zueinander führen. Vielleicht sogar die, die sich vorher als Feinde gegenüberstanden …

Partys werden natürlich auch diesmal gefeiert. Um die Liebe wird auch wieder gekämpft, weil es doch irgendwie immer einen Grund zum Kämpfen gibt. Die jungen Erwachsenen müssen sich selbst behaupten und neue Herausforderungen annehmen.

War bei Teil 1 schon auf der ersten Seite klar, dass jemand sterben wird, enthält der Prolog auch diesmal eine Todesvision. Dennoch war mir völlig unklar, wohin Teil 2 mich bringen wird. Je näher ich dem Ende kam, desto schneller las ich. Tja und dann: wurde ich abermals überrascht. Zweimal sogar. Von dem, was passiert und der Tatsache, dass ich mich auf einen dritten Teil freuen darf (das ist irgendwie an mir vorbeigegangen). Wenn die Autorin nochmals eine Schippe drauflegt, erreicht sie wirklich die Spitze ihres Towers voller Licht und Schatten.


CHARAKTERE

Nach dem Weggang gilt es natürlich eine Lücke zu füllen. Dieser Platz wird von gleich zwei neuen Charakteren eingenommen. Einer Mutter mit Tochter, die es faustdick hinter den Ohren haben und ziemlich gut in den Tower der Geheimnisse passen. Ich persönlich hatte bei Calliope (so nennt sich das neue Mädchen) stets Veronica Lodge von Riverdale vor Augen: sexy; chic, selbstbewusst, nicht auf den Mund gefallen. Zu verfolgen, wie die bekannten Charaktere auf die Neulinge reagieren, ist überaus interessant; bringt Licht in ein paar dunkle Stellen aus Band 1 und lässt weitere Entwicklungen in Band 3 erahnen. Was man auf jeden Fall sagen kann: nicht jeder ist begeistert von den neuen Frauen im Tower ;-) Und: Jeder hat eine Vergangenheit, die ihn zu dem gemacht hat, der er ist.

Durch die abwechselnden Kapitel aus Sicht der einzelnen Charaktere hat man bereits im ersten Teil einen guten Einblick in deren Gedanken und Gefühlswelt bekommen. Nun darf der Leser abermals tiefer blicken und auch neue Facetten und Talente kennenlernen. In Band 1 musste die Welt im Tower eingeführt und dem Leser nahegebracht werden, in diesem Band liegt der Fokus vor allem auf den Charakteren und deren Entwicklung. Besonders gefreut hat mich in diesem Zusammenhang, dass man diesmal mehr über Atila erfahren hat.

PS: Es gibt noch einen weiteren dritten männlichen Charakter; diesen lernt ihr aber am besten selbst kennen. So viel sei verraten: er hat lebendige Tattoos und beschäftigt sich mit coolem Stoff ;-)


TECHNIK

Wieder mal fasziniert hat mich die futuristische Technik, die die Autorin ihrer Romanwelt mit auf den Weg gegeben hat. Normalerweise irritieren mich derlei Ausführungen; hier jedoch kann ich mir seltsamerweise alles genau vorstellen (auch wenn ich es nach wie vor nicht erklären kann ^^). Es sind wirklich faszinierende Bilder, die einem in den Kopf gepflanzt werden. Freut euch auf das Filme drehen der Zukunft!


SCHREIBSTIL

Katharine McGee schreibt flüssig und klar. Jedes Wort sitzt. Sie weiß, wie man Spannung und Dramatik aufbaut, Emotionen weckt und den Leser ködert, ohne ihn wieder vom Haken zu lassen. => Fast die gleichen Worte habe ich bei Teil 1 verwendet. Es ist eben einfach die Wahrheit ;-)


FAZIT

Eine Fortsetzung, die ihren Vorgänger übertrumpft, fesselt und fasziniert. Ich konnte von Beginn an sofort in die Welt des futuristischen Towers eintauchen, ohne das Gefühl zu haben, mich erst wieder orientieren zu müssen. Fiktive Personen greifbar und plastisch erscheinen zu lassen, dass sie einem wie echte Menschen vorkommen, ist nicht leicht; McGee schafft es dennoch. Ich LIEBE all ihre Charaktere!

Ich freue mich schon jetzt auf Teil 3!

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Die flammende Welt

Genevieve Cogman
E-Buch Text: 416 Seiten
Erschienen bei Bastei Entertainment, 16.03.2017
ISBN 9783732529520
Genre: Fantasy

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120 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

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Niemalsland

Neil Gaiman , Tobias Schnettler
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Eichborn, 14.10.2016
ISBN 9783847906155
Genre: Romane

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510 Bibliotheken, 29 Leser, 2 Gruppen, 171 Rezensionen

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Children of Blood and Bone – Goldener Zorn

Tomi Adeyemi , Andrea Fischer
Fester Einband: 624 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 27.06.2018
ISBN 9783841440297
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Es ist ziemlich schwer eine Rezension für eine fiktive Geschichte zu verfassen, die so viel grausame Wahrheit enthält. Allein für diesen Umstand; dafür, dass allzu reale Ungerechtigkeit eine Bühne bekommt, auf der sie wahrgenommen wird, verdient dieses Buch ein großes Lob. Weil es aber dennoch eine fiktive Geschichte ist, versuche ich sie unter diesem Gesichtspunkt zu betrachten und zu bewerten.

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht dreier Charaktere erzählt:

ZÉLIE, das eigensinnige, charakterstarke Mädchen, das mitangesehen hat, wie ihre Mutter ´zum Wohl und Schutz des Königsreichs` brutal ermordet wurde und fortan um das eigene Überleben und das ihres Bruders und gebrochenen Vaters kämpfen muss.

AMARI, die Tochter des Königs, die ihrem goldenen Käfig entflieht und erkennt, wie fest die Hand ihres Vaters tatsächlich ´zudrückt`.

INAN, Sohn des Königs, seinem Vater ergeben, jedoch mehr aus Angst denn aus Treue und Liebe.

Eine zufällige und doch schicksalshafte Begegnung bringt Zélie, Amari und ein besonderes Artefakt zusammen. Dadurch passiert, was jede Made, wie die Maji abfällig genannt werden, vermeidet: die Aufmerksamkeit des Königs zu erregen. Flucht ist der einzige Ausweg. Die Königswache samt Heerführer Inan im Nacken, die Hoffnung auf die Wiederbelebung der Magie im Herzen, machen sich Zélie, ihr Bruder Tzain und Amari auf den Weg, um ihre große – von den Göttern gegebene – Aufgabe zu erfüllen, ehe es zu spät ist. Jeder der drei hat sein Päckchen zu tragen; jeder ist auf andere Art gebrochen und gibt sich dennoch nicht geschlagen. 

Loyalität wird in Frage gestellt; Mut muss gefunden und Hass überwunden werden. Es gilt, Kraft in sich zu finden und über sich selbst hinauszuwachsen; sich von seiner Familie zu lösen, weil Blut nicht immer das ist, was zählt. Obwohl beide Königskinder die gleiche Kindheit durchlebt haben, entscheiden sie sich für unterschiedliche Wege, die sich dennoch überlappen und schlussendlich erneut eine Entscheidung für eine Seite fordern.

Obwohl die Geschichte nicht lange braucht, um in die Handlung einzusteigen, hat es eine Weile gedauert, ehe ich von ihr ´angefixt` und gefangen war. Mehrmals musste ich mich zum Weiterlesen antreiben – die Neugierde nahm erst ab ca. der Hälfte das Ruder in die Hand. Dies ist definitiv keine leichte Lektüre, sondern eine Geschichte mit hohem Maß an Gewalt, Leid und Ungerechtigkeit. Trotz dessen ist es mir nicht gelungen, mich in die Charaktere einzufühlen/mit ihnen zu fühlen. Möglich, dass ich mich unterbewusst abgeschottet habe. Wie gesagt: Kein leichter Tobak; es bricht einem regelrecht das Herz. Ein weiterer Kritikpunkt ist der sprachliche Ausdruck. Mir persönlich ist er etwas zu einfach gestrickt. Gemessen an der magischen Grundidee, hätte ich mir hier auch etwas mehr ´Magie` gewünscht.

Was die Magie innerhalb der Romanwelt angeht: man erfährt nach und nach mehr über die verschiedenen Arten; erlebt, wie die Magie - in Zélie, anderen Maji und jenen, die niemals damit gerechnet hätten - an Kraft gewinnt; welche Gottheiten über welche Macht herrschen. Das ist definitiv etwas, dass man nicht in jedem dritten Buch findet und dem Leser eine interessante, neue Mythologie nahebringt. Gleiches gilt für die Protagonisten. Ihre Kultur und ihr Aussehen sind ein Alleinstellungsmerkmal, dass mir persönlich vor Augen geführt hat, dass es zu wenige dunkelhäutige/andersrassige Protagonisten gibt (oder aber, ich habe sie noch nicht entdeckt/greife zu den falschen Büchern).

Mehr Toleranz für Andersartigkeit; mehr Achtsamkeit für Ungerechtigkeit; im richtigen Moment das richtige tun, auch wenn es alles andere als leicht ist – das ist zweifelsohne die Botschaft dieses Romans. In Hinblick auf die Aktualität und Bedeutung dieser ´Tugenden` leistet der Roman einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag. In Hinsicht auf die fiktive Story, die sich darum webt, kann ich leider nicht die volle Begeisterung an den Tag legen, da ich anfangs nur schleppend vorangekommen bin und mit den Charakteren nicht ganz warm geworden bin. Die Botschaft, sich nicht in die Knie zwingen zu lassen, schwingt jedoch nach wie vor in mir nach.

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134 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 28 Rezensionen

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Jane Austens Geheimnis

Charlie Lovett , Ulrike Laszlo
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 18.07.2016
ISBN 9783442484041
Genre: Liebesromane

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1.064 Bibliotheken, 44 Leser, 2 Gruppen, 92 Rezensionen

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Animant Crumbs Staubchronik

Lin Rina
Flexibler Einband: 550 Seiten
Erschienen bei Drachenmond Verlag GmbH , 20.11.2017
ISBN 9783959913911
Genre: Fantasy

Rezension:  
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233 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 89 Rezensionen

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In der Liebe ist die Hölle los

Benne Schröder
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei LYX, 24.04.2017
ISBN 9783736304499
Genre: Fantasy

Rezension:  
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13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

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Gewöhn dich dran, mich zu lieben

M.L. Busch
E-Buch Text: 241 Seiten
Erschienen bei Tussi Literatur, 27.01.2018
ISBN B079DC4V5H
Genre: Liebesromane

Rezension:

„Gewöhn dich dran mich zu lieben“ ist ein weiterer Roman aus der Feder von M.L. Busch, den ich gelesen habe. Was ich an ihren Geschichten besonders mag, sind die Alltagscoolness und der unverkrampfte Humor, die ihnen innewohnen. Gerade im Bereich der Frauenliteratur ist ein bedachter Griff ins Regal vorteilhaft, gibt es doch eine Menge Romane, die schnell ins Seichte oder Überzogene abrutschen und Substanz vermissen lassen.

M.L. Busch - oder auch „Tussi Literatur“ - steht jedoch für Belletristik, die ein überzeugendes Gesamtpaket zu bieten hat. Im Fall von „Gewöhn dich dran mich zu lieben“ startet man mit einer „pikanten“ Briefkastenszene in die Geschichte und lernt Krankenschwester Lena und den halbstarken Teenager Smokey kennen, der sich immerzu etwas Neues einfallen lässt, um seine Nachbarin zur Weißglut zu bringen. Praktisch, dass nebenan Verstärkung in Form des ansehnlichen Amerikaners Mike eingezogen ist.

Wer denkt, der Roman bediene sich naheliegenden Klischees, irrt. Lena hat durchaus einen für ihren Beruf üblichen Helferkomplex, punktet aber auch mit ihrer herzlichen Persönlichkeit und einem besonderen Talent, das vor allem die Männer der Security Firma zu schätzen wissen (bis auf einen ;-)). Smokey ist typisch aufsässig für einen Teenager, aber dennoch mehr als ein hormongesteuerter Tunichtgut und Mike ist ohne Frage ein Alphatier - aber eben eines, das sich nicht nur darauf (oder auf den Bereich zwischen den Beinen) reduzieren lässt.

PLOT


Trotz der zu erwartenden Lovestory gelingt es M.L. Busch, dass nicht bereits beim ersten Aufeinandertreffen rosa Herzchen in der Luft schweben. Kein unmittelbares Schmachten, noch nicht einmal übermäßige Aufmerksamkeit oder Sympathie für das jeweilige Gegenüber - herzlich erfrischend kann ich da nur sagen! Natürlich ist absehbar, dass sich zwischen den Hauptprotagonisten etwas anbahnt; ein Liebesroman ist und bleibt nun mal ein Liebesroman. Das aber nicht fett aufs Brot geschmiert zu bekommen, sondern stattdessen ein Häppchen nach dem anderen gereicht zu bekommen, schmeckt ungemein gut!

M.L. Buschs Charaktere sind „normale“ Menschen; die Annäherung zwischen Lena und Mike könnte sich durchaus auch im echten Leben so abspielen. Das hat unleugbar (s)einen Reiz. Das feurige Knistern und Prickeln, ebenso wie das ein oder andere peinliche Fettnäpfchen beim Kennenlernen lässt sich natürlich trotzdem finden ;-)
Auch die Nebencharaktere sind liebevoll angelegt und mehr als bloßes Beiwerk. Dass jeder Protagonist sympathisch sein muss, steht nirgends geschrieben; zumal es auch im echten Leben „Zecken“ gibt ;-)

DRAMA, BABY!


Wovor ich ein klein bisschen Angst hatte, waren die Probleme, vor denen Mike auf der Flucht ist. Meine Befürchtung auf eine erzwungen dramatische Bombe zu treffen, hat sich glücklicherweise nicht erfüllt. Die Auflösung fügt sich prima in den Plot und zeigt ein weiteres Mal, dass die Autorin sich nicht nach Schema F vorarbeitet.Auf der vorletzten Seite klärt sich die Frage nach dem Romantitel - was einfach nur zum Dahinschmelzen ist.

FAZIT


Symphytische Charaktere mit Ecken und Kanten, Humor, spritzige Dialoge, erfrischendes Setting, Liebe mit Substanz, Coolness - M.L. Busch schreibt nach ihrem eigenen Schema. Herausgekommen ist (wieder mal) ein unterhaltsamer (Liebes)Roman, der sich von der Masse abhebt. Klare Leseempfehlung!

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62 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 9 Rezensionen

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Krähenjagd

Anne Bishop
Flexibler Einband: 500 Seiten
Erschienen bei Drachenmond Verlag GmbH , 30.10.2017
ISBN 9783959916127
Genre: Fantasy

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Mittendrin und nirgendwo: Benefiz-Anthologie zugunsten des Vereins Straßenkinder e.V.

Swantje Berndt , Julia Bohndorf , Eve Flavian , Neela Faye
E-Buch Text: 234 Seiten
Erschienen bei null, 07.09.2017
ISBN B075GX6V5F
Genre: Sonstiges

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306 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 128 Rezensionen

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Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt

Kristina Günak
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei LYX, 24.04.2017
ISBN 9783736304659
Genre: Liebesromane

Rezension:

CHARAKTERE

Ich hatte eine unterhaltsame, humorvolle Geschichte mit spritzigen Dialogen und einer Portion „ich-will-mich-nicht-verlieben-tue-es-aber-trotzdem“ erwartet und habe am Ende viel mehr als das bekommen. Tiefe zum Beispiel. Ernsthaftigkeit. Echtheit. Liebevoll ausgearbeitete Charaktere mit Ecken, Kanten und „Socken“ ;-). Ein Schreibstil, der sich wunderbar lesen lässt und sich spielend leicht und charismatisch durch die Zeilen bewegt.

Ich bin ja immer der Meinung, dass der Schwerpunkt eines Romans auf den Charakteren oder der Story liegt - wobei das jeweils andere nicht vernachlässigt wird, sondern vielmehr ergänzend und unterstützend dem „Hauptdarsteller“ zur Seite steht. Bei „Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt“ liegt, meiner Ansicht nach, der Fokus auf den Charakteren. Weil sie sind, wer sie sind, funktioniert diese Geschichte auf diese Weise. Natürlich, wir bewegen uns von A nach B (sonst wäre es ja langweilig), aber vor allem begegnen wir den Protagonisten. Blicken in ihr Inneres. Lernen sie und den Weg, den sie gegangen sind, das, was sie zu dem Charakter gemacht hat, der sie heute sind, kennen.

Kristina Günak liebt ihre Romanhelden, womit unumgänglich ist, dass auch der Leser sie liebt. Und damit spreche ich nicht nur von den Hauptprotagonisten, sondern auch von all den kleinen und großen (wortwörtlich) Nebendarstellern. 


STORY

Kontrollfreak vs. aufbrausender-Chaot - so könnte man den Inhalt kurz und knapp zusammenfassen. Bea Weidemann, PR-Referentin im Königstein Verlag, und notorische Ja-zu-allem-Sagerin, bekommt die Aufgabe den schwer händelbaren Autor Tim Bergmann auf Spur zu halten. Dabei steht nicht weniger auf dem Spiel als die Zukunft des Verlags. Das allerdings ist dem eigenwilligen Autor egal; er hat ganz klare Ansichten darüber, was er tun will (und wie) und was nicht. Lesungen? Nicht sein Ding. Persönliches preisgeben? Nicht sein Ding. Pünktlichkeit und Höflichkeit? Nicht sein Ding. Ärger ist klar vorprogrammiert.

Was passiert, wenn zwei (scheinbar) gänzlich unterschiedliche Menschen aufeinanderprallen - bzw. auf engstem Raum zusammengepfercht werden - das darf der Leser herausfinden. Dabei kann er mit den Protagonisten schmunzeln und weinen, ausrasten und verstummen und jener ganz bestimmten wundervollen Anziehungskraft erliegen, die es schafft, dass Menschen über ihren Schatten springen und Dinge zulassen, gegen die sie sich sonst immer gewehrt haben.

Nähe, beispielsweise. Nein sagen, beispielsweise. Sich verletzlich zeigen, beispielsweise.

ÄUßERER RAHMEN

Wer Bücher liebt, den wird dieser Roman schon allein durch seine Thematik ködern. Buchbranche. Verlagswelt. Autorenleben. Geht es wirklich so hart zu? Können Autoren nur in den eigenen vier Wänden schreiben? Wie sehr macht eine Deadline zu schaffen? - Und wie Erwartungsdruck?

Kristina Günak hat einen tollen Einblick in die Welt der Bücher gegeben, der nicht so weit entfernt von der Realität liegt, wie man bei einem fiktiven Roman glauben möchte.

FAZIT
Liebe zum Detail und zwar in jeder Hinsicht! Ein wundervoller Roman über Schwächen, Zusammenhalt über Blutsbande hinaus und das Überwinden von widrigen Startschwierigkeiten. Sich in jemand anderem zu verlieren ist wohl die schönste Art des Verlierens und ergibt am Ende keineswegs Verlorenheit.

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97 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 47 Rezensionen

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Hello Sunshine

Laura Dave , Ivana Marinovic
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 16.04.2018
ISBN 9783734103537
Genre: Romane

Rezension:

THEMATIK

Liest man einen Roman, weiß man, dass man eine fiktive Geschichte vor sich hat. Beim Lesen von „Hello Sunshine“ habe ich das aber tatsächlich dann und wann vergessen. Die Problematik von Schein und Sein, YouTube, Instagram & Co. gehört zum heutigen Alltag und hat unleugbar nicht nur rosige Seiten.

„Ich zeige dir, wer du willst, dass ich bin.“ - viele Geschäftsmodelle werden auf diesem Grundsatz aufgebaut. „Höher, weiter, besser“ - auch gnadenloser und rücksichtsloser Konkurrenzkampf zählt zu den Phänomenen der heutigen Zeit. Einen Blick hinter die Kulissen zu werfen, auf das Scheitern einer „Fake-Indentität“ war überaus bedrückend und mahnend zugleich. Man kommt nicht umhin sich Fragen die (eigene) digitale Welt betreffend zu stellen und sich zu vergegenwärtigen, wie fragil Ruhm doch eigentlich ist.

CHARAKTERE

Menschen machen Fehler, wählen den falschen Weg; verletzen die, die sie lieben, weil sie glauben, sie täten das richtige; schauen weg, wenn es um ihre Schwächen geht und wollen nur das zeigen, was - in ihren Augen - liebenswert ist. Das trifft ganz besonders auf die Charaktere (Manager, Ehemann, Koch-Konkurrenz, Anwalt, Marketing-Team, persönliche Assistentin & Co.) dieses Romans zu, deren Persönlichkeiten so verschieden sind wie ihre Ziele und Wege, um dorthin zu gelangen.

Der eine benutzt Menschen wie Treppenstufen, weil er sich selbst am nächsten ist; der andere verbirgt das Gesicht hinter einer Maske aus geheuchelter Freundschaft; der nächste beschließt eine vierzehnjährige Ehe einfach mal so aus dem Fenster zu werfen, obwohl er selbst Leichen im Keller hat …

Wo es sich beim einen noch nachvollziehen lässt, bleibt für manch anderen Charakter nur Enttäuschung und Abneigung übrig. Nicht immer sind die Beweggründe klar und/oder nachvollziehbar, aber so ist es auch im echten Leben, weshalb ich es in dieser Geschichte positiv bewerte. 

Sunshine, die Hauptprotagonistin, ist ein kontroverser, schwieriger Charakter. Anfangs weiß man nicht recht, was für ein Mensch sie eigentlich ist; ob man Sympathie oder Antisympathie für sie empfinden soll. Als ihr dann ihre ganze Welt um die Ohren fliegt, man Einblick in ihre Vergangenheit - den Weg bis zu „Little Miss Sunshine“ - und in ihr Inneres wirft, stellt sich unweigerlich Mitgefühl ein. Ich begann, sie zu mögen, weil sich zeigte, dass sie ein guter Mensch ist, der - wie alle Menschen - Fehler gemacht hat. 

ZITAT SUNSHINE

„Ich dachte immer, der Weg bestünde darin,  so weit und so schnell wie möglich vor seinem damaligen Ich davonzurennen. Doch ich hatte nicht begriffen, dass das der sicherste Weg war, wieder genau dort zu landen, wo man aufgebrochen war.“

STORY

Verschmäht von Fans und Vertrauten, strandet Sunshine in ihrer einstigen Heimatstadt, einem kleinen Ort am Wasser, der dem Leser ein idyllisches Gefühl vermittelt, der Hauptprotagonistin jedoch regelrecht Pickel verursacht.

Die junge Frau ist das Gegenteil von glücklich, beginnt jedoch nach und nach über den Tellerrand zu blicken. Und siehe da: Es gibt tatsächlich eine Welt außerhalb der schillernden Medienwelt. Dass die nicht zwangsläufig begeistert reagiert oder prompt Hilfe anbietet, muss Sunshine auf die harte Tour lernen.

Was in diesem Roman anders ist (meist kehrt der gescheiterte Protagonist in den Hafen der Kindheit zurück, wo er mit offenen Armen empfangen und aufgepäppelt wird), ist unleugbar das Zuhause, in das Sunshine zurückkehrt. Offene Arme, Mitgefühl und Unterstützung? - Fehlanzeige! Polizei und Strafanzeige zur Begrüßung, Feindseligkeit und offene Abneigung - das ist, was Sunshine erwartet.

Wo das wenige an Familie, das noch existiert, weder für sie eintritt noch Interesse an ihrer Gesellschaft hat, zeigt sich ein Fremder schon zugewandter. Trotz eigenwilliger Moralvorstellungen stellt sich seitens des Lesers unweigerlich Sympathie für den bodenständigen Mann ein, wohl einfach deshalb, weil er im Grunde seines Herzens eine ehrliche Haut ist. In Sunshines Lage eine echte Glücksbegegnung. 

Trotz des Schlamassels, in dem die Ex-Star-Köchin steckt, lässt sie sich nicht unterkriegen, stellt sich auf die Hinterfüße und kämpft wie eine Löwin. - Um mehr, als sie anfangs gedacht hatte zu kämpfen. Weil es eben nicht nur um eine Koch-Show, Follower oder Verkaufszahlen geht. 

Ein kleines, sehr cleveres Mädchen erobert Sunshines Herz und ein Chefkoch mit äußerst eigenwilliger Persönlichkeit wird zum Plan B für die junge Frau.

Obwohl Sunshines Lage eigentlich herausfordernd genug ist, trumpft das Leben abermals mit einer Überraschung auf, die die Prioritäten der jungen Frau neu ordnet. Weil man manchmal für mehr als nur für sich selbst Verantwortung übernehmen muss und nicht immer alles nach Plan läuft.

ZWEI MANKOS, die eigentlich keine sind (ACHTUNG: Wer für das Ende vollkommen unvorbelastet sein möchte, sollte diesen Teil evtl. überspringen)

Die Autorin spricht den Leser direkt an, was ich persönlich nicht sonderlich mag. Glücklicherweise nimmt das im Laufe der Geschichte ab, sodass es gut zu verschmerzen ist. Das größere Manko ist das Ende, das eigentlich auch kein richtiges Manko ist.

Die Protagonistin hat den Scherbenhaufen ihres Lebens nicht in Gänze bereinigt, hat neuen Boden, neue Erkenntnisse und Freunde gefunden. Das Leben geht weiter, vielleicht entwickelt sich an der ein oder anderen Stelle noch ein größeres Happy End, doch bleibt es dem Leser überlassen die offenen Fäden weiterzuknüpfen. Ich hätte mir etwas mehr Klarheit in Bezug auf einige Charaktere und Beziehungen gewünscht und doch hat die Autorin ein angemessenes Ende verfasst. 

Das Leben entwickelt sich, ändert die Richtung, wohin ein Weg führt, weiß man anfangs nicht mit Gewissheit. Dass „Hello Sunshine“ endet, wie es endet, ist angesichts seiner Nähe zum echten Leben (es läuft nicht immer alles so, wie man gerne hätte) nur würdig und recht.

FAZIT

Dieser Roman ist nah dran am Puls der Zeit und legt menschliche Fehler und Kanten offen auf den Tisch. Den „Untergang“ von Sunshine mitzuerleben, die sich genaugenommen alles selbst eingebrockt hat, ist bedrückend und regt unweigerlich zum Nachdenken an. „Nicht aufgeben, es geht immer weiter“ - diese Quintessenz bleibt nach dem Lesen zurück. Ebenso wie: „Echt ist echt und bleibt auch immer echt.“

Ein tolles Buch, das mir noch besser gefallen hat als ich anfangs erwartet hatte!

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Die Nächte, die Tage und das ganze Leben

Barbara Leciejewski
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Montlake Romance, 14.02.2017
ISBN 9781477822814
Genre: Liebesromane

Rezension:  
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602 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 118 Rezensionen

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Iskari - Der Sturm naht

Kristen Ciccarelli , Astrid Finke
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Heyne, 02.10.2017
ISBN 9783453271234
Genre: Jugendbuch

Rezension:

ASHA – DIE ISKARI

Das erste, was mir angesichts der Hauptprotagonistin durch den Kopf ging, war: cool! Nicht die üblich rettungsbedürftige naive Naturschönheit, sondern vielmehr das, was sonst der männliche Part verkörpert. Jemand mit Narben, Mut und körperlicher Stärke. Jemand, dem man auf den ersten Blick ansieht, dass er bereits eine – oder mehrere – Schlachten geschlagen hat. Jemand, der in den Kampf zieht, um andere zu beschützen. ASHA ist eine Frau, die allein zurechtkommt, niemanden braucht und im Inneren dennoch sensibel und verletzlich ist, was eine tolle Mischung ergibt. Sie trägt ihre Rüstung wie andere Frauen Kleider und fühlt sich wohl, wenn sie ihre Axt dabei hat.
Im Gegensatz zu den männlichen Protagonisten, die ihre Narben mit Stolz tragen und durch sie natürlich sexy wirken, verhält es sich bei Asha – der Iskari – jedoch etwas anders. Für sie sind ihre Narben weder hübsch noch trägt sie sie mit Stolz. Vielmehr sind sie das sichtbare Mahnmal für ihre innere Verdorbenheit und Bosheit. Ehrfurcht und Zorn – damit reagieren Menschen auf sie, die „Todbringerin“, die als Kind den mächtigsten Drachen anlockte und die Stadt seinem Inferno preisgab.
Neben Asha gibt es JAREK, den gefürchteten Kommandant der königlichen Armee, der durch die Vergangenheit mit ihr verbunden ist; dessen Sklaven TORWIN, der es wagt, der Iskari in die Augen zu sehen und sogar Forderungen an sie zu stellen; Asha´s Bruder DAX, den „Taugenichts“; ihre furchtlose Cousine SAFIRA und den Drachenkönig, um die wichtigsten Charaktere zu nennen.
Allesamt sind gut gezeichnet; einzig Jarek blieb für mich zu blass und klischeehaft.

STORY / ENTWICKLUNG
Dass man sich in Protagonisten täuschen kann, wie in echten Menschen, beweist dieser Roman sehr gut. Ein Plot-Twist, der einem der Charaktere und seinen wahren Absichten zu verdanken ist, entwickelt sich die Story in eine Richtung, die ich so nicht erwartet hatte. Es ist immer wieder schön als Leser überrascht zu werden, auch wenn es, wie in diesem Fall, eine bitterböse Überraschung ist.
Überrascht hat mich auch das Gesamtpaket des Romans. Fantasyromane haben – ebenso wie andere Genres – gewisse Schnittstellen. Soll heißen: Vieles ist auf die oder andere Art schon mal da gewesen. Wenn man also etwas liest, das man auf diese Weise noch nicht in den Fingern hatte, ist das überaus erfrischend. Und das trifft meinem Empfinden nach auf „Iskari – Der Sturm naht“ zu.
Die Autorin hat ein tolles Gesamtwerk voller märchenhafter Mystik, Lügen, Intrigen und Spannung gewebt, in dem sich die Hauptprotagonistin zurechtfinden und behaupten muss. Wo andere verschiedene Zeit- oder Charakterebenen einbauen, arbeitet die Autorin mit Asha´s Perspektive und den alten Geschichten. Jenen Geschichten, die in ihrer Welt so viel Schaden anrichten und der Grund sind, warum sie täglich ihre Schuld zu sühnen versucht. Namsara und Iskari, der Große Alte, die Drachen, Skral und Draksor – die Autorin hat Legenden, Kulturen und Bräuche erschaffen, die ihrer Romanwelt einen individuellen, faszinierenden Rahmen verleihen. Orientalisches Mittelalter meets Meister & Sklaven meets Glaube vs. Macht. Ausreichend Stoff für Reibung und Abenteuer. Dabei erhält der Leser ein Puzzleteil nach dem anderen, bis am Ende alles ein großes Ganzes ergibt.
Neues erwacht, wenn Altes stirbt. Aber: Auf welcher Seite stehst du, wenn es so weit ist? Wenn alles, was du dachtest zu wissen, in Frage gestellt wird? Woran hältst du dich dann fest? Und wem vertraust du? Das muss Asha sich fragen. Für die Antworten hat sie nicht sonderlich viel Zeit. Dafür begegnet sie neuen, unerwarteten Verbündeten, einstigen Feinden und jemandem, der ihr Herz berührt, obwohl das für keinen von beiden gut ist.
Auf dem kurzen/langen Weg, beginnt Asha nicht nur sich selbst, sondern auch die Gesetze und Bräuche des Reiches mit anderen Augen zu sehen und die als Wahrheit getarnten Lügen zu durchschauen. Dabei findet sie wahre Stärke und Vertrauen in sich selbst. Eine tolle Entwicklung!
Das Ende enthält, glücklicherweise, keinen fieser Cliffhanger. Obwohl ich mich freue mehr von der mystischen Welt zu lesen, frage ich mich doch, welche neuen/alten Feinde es zu bekämpfen gilt und was die Autorin in den zwei Folgebänden noch in petto hat. Tja, wir werden sehen :-)

SCHREIBSTIL
Die Autorin schreibt fesselnd und auf den Punkt. Sie schildert Asha´s Innenleben, ohne zu emotional zu werden. Das war für mich als Gefühlsjunkie hin und wieder ein kleines Problem, weil ich mich nicht richtig berührt fühlte und Asha dann und wann etwas „kalt“ wirkte. Durch den Spannungsbogen, die Charaktere und Drachen (insbesondere Kozu) wurde dieses kleine Manko jedoch (fast) wieder ausgeglichen.

FAZIT
Eine anspruchsvolle und detailreich gestaltete Story aus dem High-Fantasy-Genre, die durch eine taffe Protagonistin, temporeiche Spannung, Legenden voller Magie und natürlich die Drachen punktet.
 
KOMMENTAR ZUR AUTORIN
In ihrer Danksagung schreibt Kristen Ciccarelli: „Ich habe begonnen, dieses Buch zu schreiben, als ich siebzehn war. Damals war ich verliebt in Heldinnen wie Mulan, Éowyn, Xena und Prinzessin Mononoke. Ich sehnte mich verzweifelt nach Geschichten, in denen Mädchen bewaffnet in den Kampf zogen und ihre Stärke bewiesen.“
Mit Asha hat sie ihrer damaligen Sehnsucht zweifellos eine Form verliehen. Wie schön, dass alle Leser sich nun ebenso an ihr erfreuen können, wie die Autorin selbst.

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1.650 Bibliotheken, 79 Leser, 1 Gruppe, 207 Rezensionen

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Das Reich der Sieben Höfe – Flammen und Finsternis

Sarah J. Maas , Alexandra Ernst
Fester Einband: 720 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 04.08.2017
ISBN 9783423761826
Genre: Jugendbuch

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410 Bibliotheken, 5 Leser, 3 Gruppen, 58 Rezensionen

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Lockwood & Co. - Die Raunende Maske

Jonathan Stroud , ,
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei cbj, 19.10.2015
ISBN 9783570159637
Genre: Jugendbuch

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67 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

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Fillory - Die Zauberer

Lev Grossman , Stefanie Schäfer
Flexibler Einband: 624 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 21.11.2013
ISBN 9783596187256
Genre: Romane

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61 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

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Der Mitreiser und die Überfliegerin

Mira Valentin
E-Buch Text: 316 Seiten
Erschienen bei Independently Published, 25.08.2017
ISBN B072QSY7PW
Genre: Jugendbuch

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837 Bibliotheken, 25 Leser, 0 Gruppen, 137 Rezensionen

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Soul Mates - Flüstern des Lichts

Bianca Iosivoni
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 23.08.2017
ISBN 9783473585144
Genre: Jugendbuch

Rezension:

CHARAKTERE
RAYNE arbeitet in einer Buchhandlung namens „Butterfly Books“ und liebt Bücher - allein deshalb schließt wahrscheinlich jeder Leser sie unmittelbar ins Herz, noch ehe er mehr von ihr weiß. Leider ist da aber sehr wohl noch mehr. Raynes Vergangenheit war alles andere als rosig; eine Odyssee von Pflegefamilien liegt hinter ihr; an einen bestimmten Zeitraum ihres Lebens kann sie sich überhaupt nicht mehr erinnern. Und dann sind da noch die Stimmen, die das Mädchen plagen. Wie gut, dass sie endlich eine Familie gefunden hat, die ihr Halt gibt. Dieser gerät jedoch ins Wanken, als sie auf ein Schattenwesen und Colt trifft - und ihre eigene Natur entdecken muss.
COLT wird für mich wohl immer etwas von einen Schattenjänger alá Cassandra Clare haben. Vielleicht, weil das Zusammentreffen zwischen ihm und Rayne Parallelen aufweist; vielleicht, weil er ebenso eigensinnig, sarkastisch, furchtlos und verschlossen ist wie Jace Wayland. Fakt ist: Er weiß um sein Wesen, weiß um die Licht- und Schattenwelt, ihre Gefahren und Regeln, während Rayne keine Ahnung davon hat. Hier und da hätte ich mir etwas mehr Eigenart und weniger Stereotyp, Ecken und Kanten bei ihm gewünscht. Ein cooler Typ ist er trotzdem.
INHALT
Rayne wird Stück für Stück in die Welt der Lichtseelen eingeführt, lernt deren Kräfte, Aufgaben und den Anführer William kennen. Bei all den Antworten bleibt das Geheimnis um die Stimmen ungelöst und die Dunkelseelen (Who is Lauren? -> seid gespannt!) bleiben natürlich auch nicht auf Abstand. Im Gegenteil: ihr Interesse gilt Rayne. Und dann drängt auch noch Raynes Vergangenheit ins Heute. Gefahr, Bedrohung und Rätsel liegen quasi fortwährend in der Luft.

Dabei ist Rayne nicht allein; doch muss sie sich selbst beweisen, eigene Entscheidungen treffen, ihre Familie schützen und herausfinden, wem sie vertrauen kann und wem nicht. Dass die Sache mit dem Seelenpartner keineswegs so leicht ist und Gefühle schon gar nicht, erkennt das Mädchen auch schnell. Aber wann sind Männer schon einfach? Lichtseelen-Männer bilden da keine Ausnahme ;-)
In Summe eine tolle Mischung, die es nie langweilig werden lässt, durch lebendige Schauplätze und Zwischenmenschliches (gerade in der „normalen“ Familie) punktet.
Was mich ein wenig gestört hat, war dass - für mich -  einige Fragen unbeantwortet blieben bzw. Fäden lose blieben. Da im Mai 2018 der zweite (finale) Band erscheint, gibt es dort aber vielleicht noch mehr zu den Hintergründen.
SCHREIBSTIL
Bianca Iosivoni schreibt dynamisch und fesselnd, erfrischend und keck. Sie baut Spannung auf, weckt den Drang weiterzulesen und lässt ihre Protagonisten amüsante Wortgefechte austragen. Als Erzählperspektive ist die Sicht von Rayne gewählt, womit man zu ihr die stärkste Verbindung aufbaut. Jedoch bleiben auch die Nebencharaktere nicht außen vor; ohne sie würde die Geschichte nicht funktionieren, wäre nur halb so amüsant und interessant.
FAZIT
Ein fesselnder Fantasyroman mit sympathischen Charakteren, tollen Schauplätzen („Butterfly Books“ *schmacht*) und unterhaltsamen Wortgefechten. Ein bisschen Luft nach oben ist allerdings da; mehr Tiefe in Bezug auf die Licht- und Schattenwelt und deren Geschichte hätte ich toll gefunden, ebenso einen tieferen Blick in Colts Inneres. Gut gelungen ist der Autorin dafür der Charakter/die Gefühlswelt von Rayne, die nicht ohne Angst oder Narben, aber doch voller Mut und Licht ist.

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873 Bibliotheken, 17 Leser, 2 Gruppen, 223 Rezensionen

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Beautiful Liars - Verbotene Gefühle

Katharine McGee , Franziska Jaekel
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 23.08.2017
ISBN 9783473401536
Genre: Jugendbuch

Rezension:

CHARAKTERE

Dieser Roman ist derart faszinierend, fesselnd und extravagant, dass ich gar nicht weiß, wo ich mit meiner Begeisterung ansetzen soll. Also versuch ich es einfach mal.

Setting - Handlung - Charaktere. In dieses Trio lässt sich ein Roman üblicherweise zerlegen. Dieser Roman lebt und atmet jedoch vor allem von und durch seine Charaktere. Ihre Vergangenheit und Gegenwart. Lebensumstände. Familie. Sehnsüchte. Innere Dämonen. Sorgen. Drogenprobleme.

Normalerweise bin ich der Ansicht, dass zu viele (Haupt)Charaktere die Story verderben, weil man nur schwer allen gerecht werden kann. In dieser Geschichte haben wir ganze fünf Hauptpersonen und keiner kommt zu kurz, wirkt lediglich an der Oberfläche gestreift oder wie ein „Lückenfüller“, den man braucht, um einen anderen Charakter voranzutreiben. Man hat das Gefühl, jeden von ihnen zu kennen - natürlich insofern das geht; immerhin kommt der Buchtitel „Beautiful Liars“ nicht von ungefähr ;-)

Abwechselnd geschrieben aus der Sicht der jeweiligen fünf Hauptprotagonisten (Avery, Leda, Eris, Rylin, Watt), erhält jeder von ihnen seine eigene, große Bühne. Die Nebencharaktere, die genaugenommen keine sind, werden greifbar und zu wichtigen Variablen, indem die Hauptcharaktere mit ihnen (inter)aggieren. Der Tower ist riesig; der Graben zwischen reich und arm weit auseinanderklaffend und doch sind die Charaktere durch dünne Fäden miteinander verbunden, die mehr und mehr Knoten bilden und sie am Ende gemeinsam im Scheinwerferlicht stehen lassen, unabhängig von Wohnlage, Kontostand oder Ansehen.

INHALT / SETTING

Geheimnisse - welcher Mensch hat die nicht? Ob nun kleine Schwächen, die man verbergen will, Sehnsüchte, derer man sich schämt oder Wahrheiten, die nie ans Licht kommen dürfen. Die Charaktere dieses Romans sind durch und durch menschlich, obwohl sie zugleich „aus einer anderen Welt“ sind. Einer funkelnden, futuristischen Welt, die, weil Licht immer Schatten wirft, auch ihre dunklen Seiten hat. Diese werden in diesem Fall vor allem durch Höhe und Tiefe versinnbildlicht. Die Reichen wohnen an der Spitze, die Armen in den unteren Stockwerken des (1000stöckigen!) Towers, der gleichsam das Herzstück und das große Verhängnis der Geschichte ist.

Obwohl schon auf der ersten Seite klar ist, dass jemand sterben wird, ist es erschütternd - und zudem tragisch - als es tatsächlich passiert. Der Spannungsbogen dehnt sich über die ganze Geschichte aus, schwebt unheilvoll verkündend über ihr, bis es zum großen Showdown kommt. Der Weg dorthin ist gespickt mit pikanten Details und Enthüllungen, Eifersucht, Kummer, Einsamkeit und Verzweiflung. Ein Feuerwerk von Emotionen, von Menschlichkeit inmitten einer von Technik, Anonymität und Oberflächlichkeit geprägten Welt, die sowohl fasziniert als auch beunruhigt.

Viele Entwicklungen/Ideen/Erfindungen sind gar nicht so weit aus der Luft gegriffen, wie man meinen möchte. Einige Dinge scheinen, wenn man Vergangenheit und Gegenwart betrachtet, wie eine mögliche Zukunftsversion. Die Autorin hat bereits bestehende Ansätze aufgegriffen und weiterentwickelt und das so überzeugend, dass man keinen Zweifel an der Umsetzung hegt. So ist das „Flickern“ die neue Kommunikationsmöglichkeit, Türschlüssel sind passé, künstliche Intelligenz bleibt nicht länger Theorie und Privatsphäre wird zunehmend zur Erinnerung. Und wer ein perfektes Kind möchte, der lässt sich eines aus perfekten Genen zusammenstellen. Wie es ist ein solches Kind zu sein, weiß einer der Charaktere ganz genau.

SCHREIBSTIL

Katharine McGee schreibt wundervoll. Makellos, möchte ich fast sagen. Jedes Wort sitzt perfekt. Sie weiß, wie man Spannung und Dramatik aufbaut, Emotionen weckt und den Leser ködert, ohne ihn wieder vom Haken zu lassen. Ohne mörderischen/magischen/übersinnlichen Bösewicht eine besondere Leistung, die jedoch leicht zu erklären ist: Menschen sind fasziniert von Menschen.


Anmerkung: McGee war an der Entwicklung der Serien „Vampire Diaries“ und „Pretty Little Liars“ beteiligt. Damit sollte klar sein, dass sie bestens geübt ist, was das Handwerk von Spannung und Intrigen angeht ;-)

FAZIT

Die Zukunft verändert sich, Technik entwickelt sich sowohl unterstützend als auch beängstigend weiter und trotzdem bleiben Menschen Menschen, getrieben von Hass und Liebe, Angst und Hoffnung. Eine beruhigende Erkenntnis mit leicht bitterem Beigeschmack. Der Roman zeigt, dass innere Dämonen auch in der (Technik geprägten) Zukunft genug Probleme und Schwierigkeiten verursachen, die es zu bewältigen gibt. Zudem lehrt er: Geheimnisse haben ein Verfallsdatum. Je größer man sie werden lässt, desto gewaltiger wird ihre Detonation sein. Und wenn du nicht mehr derjenige bist, der ihre Detonation steuern kann, dann wappne dich gut …

Gossip Girl meets Pretty Little Liars in futuristischem Setting! Ich bin durch und durch fasziniert und begeistert von diesem Roman! Der zweite Band - „Beautiful Liars - Gefährliche Sehnsucht“, der (leider erst) im Juli 2018 erscheint, ist absolute Pflicht-Wunsch-Lektüre!

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2.735 Bibliotheken, 80 Leser, 3 Gruppen, 360 Rezensionen

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Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen

Sarah J. Maas , Alexandra Ernst
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 10.02.2017
ISBN 9783423761635
Genre: Jugendbuch

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246 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 57 Rezensionen

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I Knew U Were Trouble

Kami Garcia , Franziska Jaekel
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 21.06.2017
ISBN 9783473584833
Genre: Jugendbuch

Rezension:

COVER

Eyecatcher in herrlichen Farben mit Glitzerschrift - mehr gibt es nicht zu sagen :-) 


ZUM INHALT

Eine dramareiche Lovestory verspricht dieses Buch zweifelsohne. Der Bonus: ein Bad Boy. Klischee hin oder her, Frau hat (sehr häufig) ein Faible für Bad Boys. Zumindest auf der fiktionalen Ebene. Vielleicht, weil es einfach großartig zu verfolgen ist, wenn ein harter Kerl - der Liebe wegen - Dinge tut, die er üblicherweise nicht tut.
Womit wir auch schon beim Thema sind: Marco Leone. Ist er tatsächlich so „bad“? Warum eigentlich? Und weshalb hat es ihm ausgerechnet Frankie Devereux angetan? Und kann sich jemand, der kürzlich seinen Freund verloren hat, überhaupt so schnell wieder in jemand anderen verlieben?

Aber von vorn.

Verlust ist eine einschneidende Erfahrung, die Normalität und durchdachtes Handeln kurzerhand außer Kraft setzen kann. Wie bei Frankie Devereux, die nach einem Fauxpas nicht nur bei ihrem Vater, sondern auch auf einer Schule landet, deren Schüler alles andere als reich oder „nice“ sind und bei der Autoschrauben auf dem Stundenplan steht. Genau hier trifft sie auf Marco Leone, der prompt ein Auge auf sie wirft. Zwischen den Flashbacks, die Frankie plagen, den Sozialstunden, die sie ableisten muss und den Dramen ihrer Freunde aus dem alten Leben, dringt sie nach und nach in die Welt der „Downs“ ein, wo Wettschulden so ernst genommen werden, wie ein Eheversprechen. Die Konsequenzen beim Bruch sind jedoch um einiges bitterer. Denn: In den „Downs“ geht es ums Überleben. Loyalitätsbrüche sind teuer bzw. schmerzhaft und elterliche Fürsorge ist spärlich gesät. Genau deshalb sollte man sich eine harte Schale und bestenfalls gute Fahrkünste zulegen. Als Tochter eines Cops, der einen Lover wie Marco Leone nicht gern sehen würde, keine leichte Position. Ärger und Action ist quasi vorprogrammiert. Und dann ist da natürlich immer noch die Suche nach dem Mörder von Frankies Ex-Freund …


CHARAKTERE

MARCO LEONE. Für mich gehört er leider zur Sorte Möchtegern-Bad-Boy. Schon zu Beginn hat die Autorin ihm Sätze in den Mund gelegt, die so gar nicht zu seinem Image passen. Bad Boys haben weiche Seiten und können sanfte Dinge sagen, aber das braucht Zeit und sollte zum Charakter passen, sodass es glaubwürdig ist. Ein Bad Boy, der Süßholz raspelt verfehlt diese Wirkung etwas. Aufgrund seines Auftretens sieht man, dass er nicht der nette Kerl von nebenan ist, aber vorrangig wird sein Ruf verwendet, um das Bad-Boy-Image zu untermauern. Tun statt andeuten, zeigen statt davon zu erzählen - das hätte ich mir in Bezug auf ihn etwas mehr gewünscht. Für mich war er eher der gute Typ, der die, die ihm am Herzen liegen, beschützt - nicht immer auf die klügste Weise. Dieser Charakterzug macht ihn jedoch sehr sympathisch und ist der eigentliche Grund, warum man sich in ihn vergucken kann.


"Alles okay, Angel?" (Seite 49)


FRANKIE ist das reiche Mädchen, das viel verloren und durchgemacht hat. Sie ist am Boden und doch boxt sie sich durch, ohne zu jammern oder auf Rettung zu hoffen. Ihr Charakter ist erfrischend, weil gerade der weibliche Part oft als schwach, weinerlich (man füge beliebig viele Adjektive ein) dargestellt wird. In diesem Roman jedoch hat - für mich - Frankie die Hosen an. Sie ist der tragende Charakter der Geschichte, braucht keinen Retter, sondern setzt sich selbst für ihre Ziele und Freunde ein. Selbst ist die Frau - das gilt für Frankie als auch für die weiteren weiblichen Nebencharaktere. Das lob ich mir!


SETTING

Die „Downs“ sind ein hartes Pflaster. Die Jugendlichen haben mit Problemen unterschiedlichster Art zu kämpfen und dass Derartiges keine Fiktion, sondern Realität ist, weiß man. Ein bisschen zu gut gemeint hat die Autorin es meiner Meinung nach dennoch. Das Thema „schwere Vergangenheit/Lebensumstände“ schwebt schon dicht über allem. Andererseits braucht es ein hartes Pflaster, um kriminelle Dinge zu tun/aus dem Rahmen zu fallen. Möglicherweise hab ich mich auch einfach nur schwer getan, mich in diese Art von Lebensmilieu zu versetzen.


"Sind diese Rennen hier denn eine so große Sache?"
"Für viele Leute hier ist es die
einzige Sache." (Seite 74)


SCHREIBSTIL

Kami Garcia kann schreiben. Und zwar verdammt gut. Flüssig, energisch, temporeich, fesselnd. Genau diese Eigenschaften braucht diese Geschichte, weil sie gleichsam tempo- und actionreich, dynamisch und mitreisend ist. Frankies Flashbacks sind überzeugend, als auch ein tolles Stilmittel, das die Story vorantreibt. Die Geschichte aus der Ich-Perspektive zu erzählen war gut gewählt, weil es Frankie noch präsenter und greifbarer macht. Und, wie bereits oben erwähnt, ist sie es, die die Geschichte trägt und auch dem Hauptprotagonisten neue Türen aufzeigt.


FAZIT

Schnelle Autos, starke Protagonistinnen, ein guter Kerl mit nicht ganz einwandfreiem Moralkompass, symphytische Nebencharaktere, ein Fast and the Furious/High-School-Flair - wer darauf steht, sollte sich diesen Roman unbedingt auf die Leseliste setzen.

Mich hat das Buch gut unterhalten, weil die Story dynamisch, abwechslungsreich und wirklich gut geschrieben war. Vier Sterbe gibt es, weil ich mir dennoch ein bisschen mehr Bad-Boy gewünscht hätte und die Funktionsweise von Autos mich wohl niemals fesseln wird ;-)

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30 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

anekdoten, autoren, blogger, erzählungen, humor, klassiker der weltliteratur, literaturzummitnehmen, neulichbeistarbucks, rezension, schriftsteller, starbucks, weltliteratur

Literatur zum Mitnehmen! - Neulich bei Starbucks ...

Jill Poskanzer , Nora Katz , Wilson Josephson , Regina Rawlinson
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 17.07.2017
ISBN 9783442159307
Genre: Humor

Rezension:


Bücher und Kaffee – beides existiert in den vielfältigsten Variationen, sodass für jeden Geschmack das passende dabei ist. Vielleicht ist gerade diese Ähnlichkeit dafür verantwortlich, dass viele Leseratten und Bücherwürmer eine Liebesbeziehung zu dem koffeinhaltigen Getränk pflegen. Warum also sollte es den Schriftstellern und Poeten anders gehen? Gerade wenn Nächte um die Ohren geschlagen werden müssen, weil eine Deadline im Nacken sitzt oder die Muse nach Vollendung des Werkes verlangt, kann ein bisschen (oder mehr) Kaffee sicher nicht schaden. Und wenn keiner im Haus ist, wohin geht man dann?

Genau. Eine der bekanntesten Kaffeehausketten der heutigen Zeit ist sicherlich Starbucks. Was also würde ein berühmter Autor/eine berühmte Autorin dort bestellen? Wie würde es ihm/ihr dort behagen? Auf wen würde er/sie treffen?

Interessante Fragen, die mit diesem kleinen Büchlein gestillt werden, denn genau damit haben sich die drei Autoren beschäftigt. Sie haben kurzerhand eine Vielzahl verstorbener und lebender Schriftsteller/Dichter/Romanhelden zu Starbucks befördert, um zu sehen, was passiert. Natürlich ist das nur halb so amüsant, wenn man den entsprechenden Gast nicht kennt, weil einem die Pointe entgeht.
Denn: Natürlich geht es um Kaffee, doch ist das nicht alles. Jede Bestellung ist mit einer kurzen, amüsanten/satirischen Textpassage zum jeweiligen Charakter versehen und Gespräche untereinander finden auch statt. Ein paar Dichter drücken sich auch mal in reimender Prosa aus und was es mit dem lyrischen Ich auf sich hat … tja, das müsst ihr selbst herausfinden :) Es macht auf jeden Fall Sinn, wenn man mit der (hohen) Welt der Literatur vertraut ist und sich gern in ihr aufhält, weil ein Witz nur dann lustig ist, wenn man ihn versteht.

Für Gäste, die man nicht kennt: am Ende des Buches befindet sich eine Übersicht aller Gäste mit Hinweis auf deren Person.


MEINE HIGHLIGHTS

… waren (u.a.) die Auftritte von Neil Gaiman, Gandalf, George R.R. Martin, Jane Eyre und Stephen King. Ansonsten hätte ich mir hier und da etwas mehr Text zu den einzelnen Gästen gewünscht. Aber das ist wohl immer so, wenn man jemanden mag.

Ein besonderes Zuckerl des Büchleins: die Illustrationen des  New Yorker-Cartoonisten Harry Bliss. Ich bin ja dafür, dass alle Bücher mit Illustrationen versehen werden sollten – nicht nur Kinderbücher oder einzelne, ausgewählte Werke, wie etwa dieses Buch.


FAZIT

Literatur zum Mitnehmen – ich persönlich habe den Titel beim Wort genommen und das Buch mit zum anstehenden Friseurtermin genommen. Ein Café wäre natürlich stilechter gewesen, aber auch das Lesen dort hatte seinen Reiz, sodass die zwei Stunden zu einer unterhaltsamen Zeit wurden.


LESETIPP

Buch direkt bei Starbucks lesen. Mit Kaffee. Näher dran am Buch geht kaum :)


GESCHENKTIPP

Für einen kaffeetrinkenden Bücherwurm mit Faible für zeitlose und moderne Literatur ein tolles Geburtstags- oder Weihnachtsgeschenk :)

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Lockwood & Co. - Der Wispernde Schädel

Jonathan Stroud , Katharina Orgaß , Gerald Jung
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei cbt, 27.10.2014
ISBN 9783570157107
Genre: Jugendbuch

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