Sandra1978

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40 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 6 Rezensionen

markus heitz, fantasy, verlag knaur, wédora, wüste

Wédora - Schatten und Tod

Markus Heitz
Flexibler Einband: 656 Seiten
Erschienen bei Knaur, 21.08.2017
ISBN 9783426654361
Genre: Fantasy

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339 Bibliotheken, 23 Leser, 1 Gruppe, 96 Rezensionen

geheimnisse, liebe, zukunft, katharine mcgee, freundschaft

Beautiful Liars - Verbotene Gefühle

Katharine McGee , Franziska Jaekel
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 23.08.2017
ISBN 9783473401536
Genre: Jugendbuch

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141 Bibliotheken, 31 Leser, 1 Gruppe, 18 Rezensionen

fantasy, zamonien, walter moers, gehirn, märchen

Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr

Walter Moers , Lydia Rode
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Knaus, 28.08.2017
ISBN 9783813507850
Genre: Fantasy

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10 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

sperrig, rätselhaft, trilogie

Akzeptanz

Jeff VanderMeer
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 03.07.2017
ISBN 9783426518069
Genre: Science-Fiction

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17 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Als die Bücher flüstern lernten

Felicitas Brandt
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 31.08.2017
ISBN 9783551300874
Genre: Fantasy

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82 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 20 Rezensionen

cora, cassian, the cage, außerirdische, rolf

The Cage - Gejagt

Megan Shepherd , Beate Brammertz
Flexibler Einband: 420 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.05.2017
ISBN 9783453268944
Genre: Jugendbuch

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33 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 10 Rezensionen

zukunft, weibliche protagonistin, science-fiction, dystopie, gaming

Arena

Holly Jennings , Christine Blum
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.09.2017
ISBN 9783426520215
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Inhalt
Kali Ling ist jung, tough und eine Profigamerin, die sich in die
oberste Liga gespielt hat. Ihr Team Defiance gilt als eines der
erfolgreichsten überhaupt und schickt sich an, die weltberühmten
Rage-Turniere mit Links zu gewinnen. Wenn das Team nicht gerade
trainiert, macht es Party in den angesagtesten Szeneclubs und bekommt
dort, was immer es will - von Drinks bis Drogen ist alles im
Jet-Set-Leben inklusive.


Doch dann gerät Kalis Welt ins Bröckeln: Die schiere Unbesiegbarkeit
Ihres Teams wird auf mehrere harte Proben gestellt.
Und so zieht sich Kali mehr und mehr in ihre heile, virtuelle Welt
zurück, die ihr so viel mehr gibt als das echte Leben. Doch schneller
als befürchtet kommt das böse Erwachen - im wahrsten Sinne des
Wortes....

Beurteilung
Zur Leseentscheidung: Bei Arena wurde meiner Meinung nach alles richtig
gemacht. Ein toller Titel, ein ansprechendes Cover, ein spannender
Klappentext.
Wer unseren Blog und meine Rezensionen schon länger verfolgt weiß
vielleicht, dass ich solche "Gamer-Romane" à la Nemesis, Nerve, Fine
Line und Co. einfach liebe - sofern sie gut geschrieben sind.
Und in Arena ist genau das der Fall. Kali ist eine tolle Protagonistin,
und so manch einer mag ihr vielleicht den Vorwurf machen, dass sie und
auch ihr Team ein wenig spät auf den Trichter kommen, aber wer von uns
kann schon nachvollziehen, was mit einem passiert, wenn man vor lauter
Trubel, Trainieren und Öffentlichkeit gar nicht mehr dazu kommt, über
sein Leben mal richtig nachzudenken.
Ich glaube jeder, der mal passioniert irgendetwas gespielt hat (wie zum
Beispiel ich World of Warcraft und Final Fantasy) weiß um den Sog von
guten Computerspielen und wie man dabei die Welt um sich herum vergessen
kann. Wie viel stärker mag dieses Empfinden bei Virtual Reality sein,
wenn man quasi komplett in die Spielumgebung eintaucht? Ich kann es nur
erahnen.
Vor diesem Hintergrundverständnis ist Arena megaspannend aufgebaut. Wir
werden durch die verschiedenen Turnierrunden geführt und lernen dabei
Kali kennen und lieben. Was sie im späteren Verlauf des Romans für
Nathan tut, hat mir beim Lesen richtig Gänsehaut beschert - und das tut
es auch jetzt beim Schreiben noch. Auch die virtuellen Szenen sind sehr
lebensecht beschrieben, so dass ich sie mir vorm inneren Auge vorstellen
konnte.
Natürlich fehlt auch eine kleine Romanze nicht :-) Aber diese steht
nicht im Vordergrund, sondern ist nur Nebenschauplatz. Ich finde es
toll, wie Rooke Kali mit sehr kreativen Mitteln wieder an ihre Ursprünge
erinnert und habe sogar richtig Lust bekommen, mich auch mal mit dem
chinesischen Tao zu beschäftigen.
Der Schreibstil der Autorin ist leichtgängig und unterhaltsam, es
passiert immer wieder etwas neues und das Buch ist locker an einem
Nachmittag gelesen.
Mein Fazit: Überzeugende Protagonisten, tolle Story mit
Gänsehautfaktoren, rasanter Handlungsverlauf, durchgängiger Lesefluss
- eins meiner größten Lesevergnügen bislang dieses Jahr, daher 5 von 5
Sternen für "Arena".

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63 Bibliotheken, 16 Leser, 1 Gruppe, 14 Rezensionen

tochter der elemente, heather demetroisd, dtv verlag, dschinn, jugendbuch

Nalia, Tochter der Elemente - Der Jadedolch

Heather Demetrios , Gabriele Burkhardt
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 13.10.2017
ISBN 9783423717472
Genre: Jugendbuch

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251 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 70 Rezensionen

the cage, megan shepherd, science fiction, entführt, dystopie

The Cage - Entführt

Megan Shepherd , Beate Brammertz
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Heyne, 29.08.2016
ISBN 9783453268937
Genre: Jugendbuch

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19 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

magisch begabte, götter, mythen, magie, dschungel

Mitnal

Jessica van Houven
Flexibler Einband: 488 Seiten
Erschienen bei TWENTYSIX, 24.08.2017
ISBN 9783740730949
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Inhalt 

Für magiebegabte Schüler gibt es eine weiterführende Akademie in Mexiko, an der die Jugendlichen lernen können, mit Hilfe von Elementmagie Zauber ausführen zu können.
Dies soll Ihnen später vor allem Erfolg im Beruf bringen. 

Doch dieses Schuljahr entwickelt sich für Karicia, Vitoria, Riccardo und ihre Freunde etwas anders: Etwas verändert sie - sie haben merkwürdige Emotionsschübe, die sie nicht kontrollieren können und die in unbeabsichtigten Magieausbrüchen gipfeln.

Karicia, die schon seit längerer Zeit Stimmen hört
und deshalb als verrückt geltende Außenseiterin abgestempelt ist, bekommt merkwürdige Hinweise auf die aktuellen Geschehnisse und beginnt Zusammenhänge zu vermuten.

Und so finden sich einige Schüler zu einer Gruppe zusammen, die den Phänomenen auf den Grund gehen wollen - und das Geheimnis, das sie finden, ist älter, ernster und gefährlicher, als sie jemals gedacht hätten.

Beurteilung 

Bei "Mitnal" handelt es sich um den Debutroman der Autorin. Die Geschichte, der Plot an sich klingt laut Klappentext erstmal sehr spannend und die Kombination aus magisch begabten Jugendlichen an einer Akademie und unerklärten magischen Phänomenen ist ja eigentlich an sich schon ein Erfolgsrezept. 

Das Buch an sich ist schön aufgemacht und durch Cover und Klappentext bekommt man wirklich Lust, die Geschichte auch zu lesen. 

Die Gruppe der Protagonisten besteht hier aus einigen Personen, die die üblichen Klischee-Charakter bedienen: Die hübsche, reiche und oberflächliche Victoria mit ihrem Schwarm, der sportliche Aufreißer Ricardo, die düstere und ernste Außenseiterin Karicia, die eigentlich unauffällige, freundliche Guliana, der nette und verständnisvolle Schulsprecher Adrian, und die ganzen Freunde und Verwandten außenrum - zu viele, um hier alle aufzuzählen. 

Die Geschichte wechselt von der Erzählsicht zwischen den Hauptprotagonisten hin und her, womit man aber sehr gut zurechtkommt. 

Leider zieht es sich ziemlich, bis überhaupt mal was passiert, bis man mal alle Charaktere halbwegs kennengelernt hat und zuordnen kann, ist schon ein ordentliches Stück Buch weg. Allein das ist ja auch alles noch in Ordnung.

Jetzt kommt mein großes Aber, oder besser gesagt mehrere: Der erste Kritikpunkt ist, dass die Dialoge nicht authentisch sind. Sobald sich die Protas unterhalten - und es spielt keine Rolle wer, es ist bei allen gleich - klingen sie wie 80jährige, die die Lebenserfahrung mit Löffeln gegessen haben. Sie erläutern und erklären alle ihre Gefühle und Beweggründe und sobald sie mal etwas für ihr Alter normales machen, läutern sie sich sogleich in Gedanken und stellen das Ganze selbstverständlich auch sofort richtig und alle haben sich wieder lieb.....ihr wisst was ich meine?

Es kommt einfach nicht echt rüber. Der für mich zweite störende Punkt war irgendwo der fehlende Hintergrund: Die ganze Geschichte mit den magischen Fähigkeiten von manchen Menschen war irgendwie nicht stimmig, der grundlegende Background hat gefehlt - warum spielt die Geschichte ausgerechnet in Mexiko, ist es ein lokales Phänomen, wie erklären sich die Menschen diese Fähigkeiten und so weiter. 

Als es um die Lösung des Rätsels geht, wird die Geschichte zwischendurch auch etwas diffus und unübersichtlich, mit ein bisschen Anstrengung kommt man aber immer wieder rein.

Trotz dieser Kritik muss ich sagen, dass ich gern zu dem Buch gegriffen und es auch sehr schnell durchgelesen hatte, da die sehr verschiedenen Protas durchaus unterhaltsam waren und ich vor allem Karicia als Charakter sehr gern mochte und neugierig war, wie das ganze sich zum Schluss auflöst - die Autorin schafft es hier nämlich wirklich, den Leser bis fast zum Schluss über den Ausgang völlig im Ungewissen zu lassen. Dadurch wird die Tatsache, dass sich die ganze Handlung etwas hinzieht, wieder wettgemacht, da es spannend bleibt. 

Um zum Fazit zu  kommen: Mitnal lässt sich gut lesen, hat aber dennoch deutliche Schwächen vor allem in den direkten Dialogen und es fehlt an Background, um die Elemente der Story stimmig zu verknüpfen. Daher bekommt Mitnal von mir 3 von 5 Rezisternchen.

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26 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

erschüttert, kevin hearne

Erschüttert

Kevin Hearne , Friedrich Mader
Flexibler Einband: 412 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 08.07.2017
ISBN 9783608961706
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt 

Granuaile und Atticus stellen fest, dass es niemand anders als Atticus' Erzdruide ist, den ihnen die Morrigan als "Abschiedsgeschenk" von der Zeitinsel überlassen hat. 

Doch für ein gemütliches Kennenlernen bleibt keine Zeit: Atticus muss dringend herausfinden, wer ihm nach dem Leben trachtet, und Granuaile wird von der Hexe Laksha zur Hilfe gerufen, da
ihr Vater offensichtlich in Indien etwas ausgegraben hat, das besser verborgen geblieben wäre.

Und so muss sich Granuaile mit virulenten Dämonen rumschlagen, um ihren Vater zu retten, Atticus' Erzdruide muss feststellen, dass die Rollen zwischen Lehrer und Schüler vertauscht wurden, und um diesen Aufgaben gerecht zu werden, müssen die Druiden wieder einmal mehrere unmöglich erscheinende Aufgaben meistern. 

Beurteilung 

Wahnsinn, schon der siebte Band der Reihe um den eisernen Druiden. Ich hätte beim ersten Band nie gedacht, dass die Reihe so weit gehen wird und dass es mir von Band zu Band besser gefallen wird. 

In "Erschüttert" kommt wieder richtig Schwung in die Sache, da jetzt schon drei Druiden in der Welt unterwegs sind, die eine unschlagbare Truppe bilden, und auch Oberon hat durch die Wolfshündin Orlaith eine Gefährtin gefunden, die aber die mentale Kommunikation mit ihm und den Menschen immer noch üben muss. 

Nich fehlen dürfen natürlich auch wieder die niedlichen Elementare, die sich durch ihre goldige Art zu kommunizieren ja besonders in meinem Herz festgesetzt haben, leider spielen die ja immer nur eine kleine  Rolle, aber ich finde die so herzig! 

Und natürlich Oberon, der mit seiner Wurstliteratur hoch hinaus will. Über einen Mangel an komischen Situationen und Siuationskomik können wir uns auch in Erschüttert wirklich nicht beklagen. Ich würde sogar soweit gehen, dass das bis jetzt der beste Band in der Reihe ist. 

Owen, Atticus' Erzdruide, ist ein kauziger und schrulliger Typ, der aber leider auf der Zeitinsel die letzten 2000 Jahre verpasst hat und dadurch einiges aufzuholen hat. Natürlich treffen wir auch in diesem Band wieder ein paar Götter, Feen und sonstige Wesen, die dürfen nicht fehlen. 

Leider gibt es nicht nur Happy Ends - aber ein offenes Ende, das uns auf das baldige Erscheinen eines achten Bands der Reihe hoffen lassen kann. 

Hearne wird von Band zu Band besser und sein Einfallsreichtum ist schier unerschöpflich - in diesem Band gibt es überhaupt keine langweiligen Stellen, das Buch ist ruck zuck durch. 

Um es mit Oberons Worten zu sagen: "Die Vervollkommnung des Lebens erreicht man wie bei der Vervollkommnung der Wurst durch die Würze. Sie muss im Geschmack und in der Stärke variieren, wenn sie uns nähren und von uns geschätzt werden soll." 

Mein Fazit: Der stärkste Teil der Reihe - und damit verdiente 5 von 5 Rezisternchen.

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47 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

fantasy, duellanten, fechten, vocho, schwindler

Schwerter und Schwindler

Julia Knight , Juliane Pahnke
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.03.2017
ISBN 9783426519943
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt:

Die Geschwister Kacha und Vocho gehören eigentlich zu der Gilde der Duellanten....eigentlich....
Nach einem schweren Vergehen von Vocho wurden die zwei allerdings dieser Gilde entfernt.
Nun müssen sich die Geschwister durch Überfälle durch das Leben schlagen.
Nichts ahnend ergattern die zwei eine Truhe, die viel mehr wert ist als Kacha und Vocho es sich vorstellen können.
Somit beginnt die turbulente Geschichte.

Meine Meinung:

Ganz klar muss ich sagen: Hätte ich dieses Buch in der Buchhandlung gesehen, hätte ich es definitv nicht gekauft. Das Cover spricht mich leider so gar nicht an. Dennoch ist es passend zu der Geschichte um die es geht.
Ich kam etwas schwer in dieses Buch rein, ich hatte oft das Gefühl mir fehlt es an einem Grundwissen, an einer Vorgeschichte. Das Durchhalten hat sich dann aber doch gelohnt, einige Seiten später wird nochmal alles etwas besser geschildert.

Ich mochte den Schreibstil der Autorin sehr gerne, die Seiten gingen ratz fatz durch. Es wurde auch zu keiner Zeit langweilig oder öde.
Allderings konnte ich zu keinem der Charaktere so eine gewisse Bindung aufbauen.
Die Charaktere waren ok, auch die Hauptprotagonisten waren in Ordnung, aber weder Kacha noch Vocho haben es in mein Herz geschafft.
Da muss ich sagen, sowas finde ich immer recht schade. Ich mag es an einem Buch doch etwas mehr wenn mich die Charaktere irgendwie mitreisen. Ich hoffe ihr versteht wie ich das meine. Ich mag es wenn mich etwas so mitzieht das ich am liebsten selbst Teil der Geschichte bin, dass war hier leider nicht der Fall.
Allderings kann ich sagen, für Leser die gerne Geschichten alá die Musketiere mögen, sollten genau dieses diese Reihe lesen.

Vielleicht hat das Buch einfach nicht so direkt in mein Genre gepasst was ich sonst gerne mag.
Mir fiel hier auch etwas die Bewertung schwer, denn schlecht ist dieses Buch definitv nicht! Lasst euch also bitte nicht davon abschrecken.

Die Geschichte an sich ist wirklich ok, nur leider konnte sie mich nicht zu 100% überzeugen.
Deswegen gibt es von mit 3 von 5 Sternchen.

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535 Bibliotheken, 47 Leser, 0 Gruppen, 74 Rezensionen

fantasy, fae, rhysand, feyre, das reich der sieben höfe

Das Reich der Sieben Höfe – Flammen und Finsternis

Sarah J. Maas , Alexandra Ernst
Fester Einband: 720 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 04.08.2017
ISBN 9783423761826
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt 

Nachdem Feyre den Hof der Albträume und die Gefangenschaft durch Amarantha überlebt und mit Tamlin an seinen Hof zurückgekehrt ist, hofft sie, dass der dunkle Rhysand seine Drohung nicht wahr macht. 
Doch nachdem sie schon dachte, er hätte sie vergessen, holt er sie auf einmal zu sich an den Hof der Nacht. 
Sie zählt die Stunden, bis sie endlich wieder bei Tamlin ist - doch Tamlin steigert sich derartig in seinen Beschützerwahn hinein
, dass Feyre Zweifel an ihrem Verhältnis kommen.

Ohne es zu wollen, landet sie auf ihrer Flucht im Hof der Nacht - und wird unversehens in einen drohenden Krieg hineingezogen, den scheinbar nur sie abwenden kann, denn was an Amaranthas Hof mit ihr geschah, blieb nicht ohne Folgen. 

Beurteilung 

Ich dachte, Dornen und Rosen lässt sich nicht mehr toppen. Ich habe mich getäuscht. 

Vorab muss ich sagen: In diesem Band zwei gibt es einige seeehr knisternde Szenen, das heißt, liebe Männer und Frauen, macht Euch beim Lesen auf etwas gefasst :-) Die Autorin schreibt diese Szenen so wundervoll, das ich mindestens einen der Fae vom Fleck weg heiraten würde, wenn er mir begegnet, am liebsten gleich mehrere :-)

In Band zwei kommt keine Langeweile auf. Durch den Schauplatzwechsel kommen neue Protagonisten ins Spiel und wir lernen Feyre ganz neu kennen- das hat seine Gründe, aber die verrate ich hier NATÜRLICH - nicht! 

Die neuen Protas finde ich eigentlich noch viel toller als die aus dem ersten Band. Wir lernen auch Feyres Schwestern besser kennen, und auf die Gefahr hin mich zu wiederholen, die Charaktere sind sooooooooo toll beschrieben, ich bin schon so lange nicht mehr derartig in eine Geschichte abgetaucht wie in diese, und ich lese nicht gerade wenig! Echt wahnsinnig gut und bildhaft beschrieben, man fühlt sich, als würde man mittendrin stehen.

Ein besonderer Clou an diesem Band war für mich die Neuerfindung der Morrigan, die sicherlich als Sagengestalt vielen Fantasylesern ein Begriff ist und ich garantiere, so hat noch niemand über sie gelesen. 

Die Spannung steigert sich beim Lesen bis zum großen Showdown ins Unermessliche - Sarah J. Maas hat hier alle Komponenten, die ein guter Fantasyroman braucht, einfach absolut meisterhaft kombiniert: Tolle verschiedene Charaktere, Bösewichte, die irgendwie trotzdem liebenswürdig oder besonders hassenswert sind, traumhafte Kulissen, Szenen fürs Herz und atemberaubende Action. 

Chapeau, liebe Frau Maas - auch dieses Buch konnte ich nicht aus der Hand legen, und der Cliffhanger am Ende ist ja mal so richtig, richtig übel - ich war kurz vor einem Kreischanfall, weil ich nicht sofort weiterlesen konnte. 

Maximale Rezisternchen - eine Steigerung zum ersten Band - ich bin begeistert.

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13 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

unheimlich, sperrig, rätselhaft, area x, trilogie

Autorität #2 Southern-Reach-Trilogie

Jeff VanderMeer
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 02.05.2017
ISBN 9783426518052
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Inhalt

*Achtung Spoiler: Es handelt sich um den 2. Band der Trilogie!*

Nachdem die letzte Expedition aus Area X zurückgekehrt ist (bis auf die Psychologin), beginnt in Southern Reach die Analyse der Vorgänge.  Dafür wird als Ersatz für die verschwundene Direktorin ein neuer Leiter nach Southern Reach geschickt:

Control, der durch Vitamin B an die Position gekommen ist. Er, der in
seinen bisherigen Positionen immer am entscheidenen Punkt scheiterte und deswegen wieder versetzt wurde, soll nun in Southern Reach aufräumen und die bisherigen Expeditionen auf Fehler und Ergebnisse durchleuchten.
Doch je weiter er vordringt - bei der Befragung der
Expeditionsteilnehmer, der Wissenschaftler und der Sichtung der
bisherigen Videos, Aufzeichnungen und Proben - desto wirrer wird die Flut an Informationen und Geheimnissen, und die anscheinend alle schon etwas irren Mitarbeiter in Southern Reach machen es auch nicht besser.

Statt Klarheiten zu schaffen, gerät er immer mehr in einen geistigen
Sumpf, der es ihm schwer macht, festzustellen, ob er selber langsam
genauso verrückt wird wie alle anderen, oder ob etwas Anderes Southern Reach und alle, die darin leben, schon längst infiltriert hat.


Beurteilung

Die Geschichte um Southern Reach ist schwer zu beschreiben. Der erste Band spielte ja innerhalb von Area X und schilderte die Expedition - in diesem Band 2 befinden wir uns nun in Southern Reach, wo die Teilnehmer der Expedition nach ihrer Rückkehr befragt und die Ergebnisse, Proben und Videos ausgewertet werden.

Die ganze Atmosphäre der Southern Reach-Bücher ist irgendwie dunkel, kalt, unpersönlich und deprimierend - und dennoch schafft der Autor durch seinen Schreibstil einen Erzählsog, dem man sich kaum entziehen kann, man muss einfach weiterlesen, und weiter...und weiter.... es legt das eigene Denkzentrum lahm und man fängt fast schon an, selbst weiße Mäuse zu sehen, um es überspitzt auszudrücken.

Es ist sehr spannend, nun im zweiten Teil der Story die Seite außerhalb von Area X kennenzulernen, nämlich die Personen, die die Expeditionen organisieren und im Nachgang auswerten. Ich persönlich finde es extrem interessant, das in dieser Reihe quasi ein Kontrastprogramm zu den üblichen Romanen in diesem Genre geschaffen wird.

Southern Reach ist - innerhalb meines Lesehorizonts - etwas völlig
Neues, und erst in diesem zweiten Band erhält man auch etwas Hintergrund dazu, was Area X eigentlich so besonders macht und wie sie entstand, auch wenn wir zum Ende des Buchs immer noch weit entfernt von der Lösung des Rätsels sind. Doch irgendwie hat der Autor hier eine Umkehrung der für solche Geschichten üblichen Hintergründe geschaffen, die das ganze so neu macht.

Der Erzählstil ist weiterhin sehr unpersönlich, aber trotzdem spannend, und auch wenn ich keinen der Protagonisten besonders gut leiden kann - wahrscheinlich weil mit Absicht nichts "liebenswertes" über sie erzählt wird - finde ich sie als Charaktere und vor allem in der dargestellten Kombination sehr interessant - und ehrlich gesagt auch realistischer,
denn so ist es nunmal im Berufsleben, man muss auch mit Leuten
klarkommen, die einem nicht so liegen.

Es ist auf jeden Fall kein Jugendbuch - wir haben es hier mit eher
älteren Protagonisten zu tun, die im Leben schon ein bisschen was
hinter sich haben und eher das Gegenteil von "jung, dynamisch,
erfolgreich..." sind.

Der zweite Band endet mit einem ziemlichen Knaller und ich bin froh,
dass es den dritten Teil schon gibt, denn ich muss unbedingt wissen, wie (und ob überhaupt) das Rätsel aufgelöst wird und hoffe sehr, dass ich nicht enttäuscht werde!

Mein Fazit: Anders, aber geil! Die Southern-Reach Trilogie ist
faszinierend anders und bietet viele brillante, neue Ideen. Wer eine
neue Leseerfahrung machen möchte, sollte zu diesen Büchern greifen. Für
den 2. Band gibts von mir 5 von 5 Rezisternchen.

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Eisphönix (Die Phönix-Saga 2)

Julia Zieschang
Flexibler Einband: 198 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 30.06.2017
ISBN 9783551300812
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt 

Caro findet sich nun bei den Eisphönixen wieder und scheint vom Regen in die Traufe geraten zu sein: Auch dort wird sie bevormundet und hat keinen freien Willen.

Auf irgendeine Weise scheint sie der Schlüssel im jahrhundertealten Kampf zwischen Feuer und Eis zu sein, doch sie hat keine Ahnung, wieso. Und sie fühlt sich von Vincent verraten und verkauft - hat er sie doch, sobald er von ihren besonderen Fähigkeiten erfuhr, nur noch mit Abscheu behandelt.

Doch sie schafft es, sich aus ihrem emotionalen Abwärtsstrudel herauszureißen und beschließt,
einen Weg zu finden, um den ewigen Krieg zwischen den Phönixfamilien zu beenden. Als sie allerdings mehr über ihre Familie und ihre Vergangenheit erfährt, und was die Familien einander schon angetan haben, gerät ihre Zuversicht ins Wanken.

Kann sie es schaffen? Wer die Guten und wer die Bösen sind, scheint ihr anfangs klar, doch je mehr sie erfährt, desto mehr verzweifelt sie...


Beurteilung 

"Eisphönix" hat mir noch besser gefallen wie der Beginn der Saga mit "Feuerphönix". Die Geschichte nimmt hier deutlich an Fahrt auf und durch die Eisphönixe kommen noch einige interessante Wendungen und Charaktere hinzu.

Auch Caro, Vincent und Caros Freundinnen gewinnen an Authentizität, man lernt sie in diesem Band etwas besser kennen und dadurch werden sie einfach authentischer, sie bekommen Ecken und Kanten und ich konnte sie gerade dadurch, dass die weißen Westen teilweise Flecken bekamen, einfach besser leiden, weil sie alle irgendwie menschlicher und nachvollziehbarer wurden.

Vor allem finde ich gut, dass die Familienverhältnisse zwischen den Phönixen etwas klarer werden und man auch endlich ein paar Hintergründe erfährt - und was wir da erfahren, ist finde ich eine absolut geniale Idee der Autorin gewesen, ohne hier zuviel verraten zu wollen.

Das Einzige, was ich ein bisschen schade finde ist, dass man aus der Kombination der Buchtitel und einiger Situationen in Band 1 ziemlich schnell folgern kann, in welche Richtung die Story weitergeht - hier hätte ich mir etwas weniger Vorhersehbarkeit gewünscht, das hätte die Spannung noch gesteigert. 

Das Ende ist natürlich wieder ein Cliffhanger, da die Reihe ja noch weitergehen soll, und lässt wahrscheinlich mehr Fragen offen, als man Antworten bekommen hat, aber das Ende macht richtig Lust weiterzulesen und ich hoffe, es dauert nicht allzu lange, bis der dritte Band erscheint! 

Mein Fazit zu dieser Fortsetzung: Band eins war schon gut, aber Eisphönix ist einfach bunter, rasanter, abwechslungsreicher und vielfältiger und somit in Null Komma nichts weggelesen - eine absolute Steigerung und bekommt daher von mir auch 5 von 5 Rezisternchen.

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217 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 129 Rezensionen

fantasy, jugendbuch, aditi khorana, märchen, amrita am ende beginnt der anfang

Amrita. Am Ende beginnt der Anfang

Aditi Khorana , Peter Klöss
Fester Einband
Erschienen bei Dressler, 21.08.2017
ISBN 9783791500560
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt

Die junge Herrschertochter Amrita soll mit einem Jugendfreund Ihres Vaters verheiratet werden, der allerdings mittlerweile in seinem Land zu einem grausamen Despot geworden sein soll.

Amrita hat Angst vor ihm - sowohl was sich selbst, als auch was die Zukunft Ihres Vaterlandes angeht. Und eigentlich schlägt ihr Herz auch eher für ihren besten Freund Arjun - was sie aber etwas zu spät feststellt.

Als ein erschütterndes Ereignis während der Hochzeitsvorbereitungen das Fass zum überlaufen bringt, muss Amrita fliehen
. Schnell beginnt sie sich zu wundern: Warum sehen die Menschen sie alle so merkwürdig an, sobald sie ihren Schleier ablegt? Und wie viel ist dran an dem uralten Märchen zwischen einem jungen Mädchen und einem der fliegenden geheimnisvollen Wesen, die das Schicksal aller Menschen wenden können soll?

Auf Ihrer Reise zusammen mit der ehemaligen Sklavin Thala kommt sie immer mehr Details dieser Geschichte auf der Spur - und versucht einen Ausweg zu finden, der Ihr Vaterland und ihre Familie rettet und ihr endlich klarmacht, warum ihre Mutter sie so früh verlassen hat.

Kann Amrita die Zukunft Ihres Landes und ihre eigene Liebe retten? Manchmal sind die Dinge ganz anders, als man denkt...

 
Beurteilung

Amrita hat mich vor allem wegen der wirklich wunderschönen Covergestaltung und dem Untertitel "Jedes Ende hat auch einen Anfang" angesprochen.

Der Roman hat sich als eine Mischung aus orientalisch angehauchtem historischen und Fantasyroman erwiesen - eine Geschichte, die in unserer Welt spielt, aber durchdrungen ist von Märchen und Mysterien. Diese Kombination ist meines Erachtens sehr gut gelungen. Obwohl ich auch zugeben muss (geschichtliche und geographische Niete, die ich bin), dass ich mir bei so manchen Länder oder Herrschernamen nicht wirklich sicher war, ob es die jetzt wirklich gab oder ob die erfunden waren - aber ein paar der im Buch genannten Länder gibt es auf jeden Fall :-)

Das Buch liest sich von Anfang bis Ende sehr angenehm - ein leicht verdaulicher, auf eine eher jugendliche Zielgruppe zugeschnitten geschriebener Roman, der kein allzu hohes Komplexitätsniveau aufweist, aber trotzdem Detailreichtum beweist.

Mein Lieblingscharakter ist hier Thala, die junge, aber stark drogensüchtige Seherin, und auch die Idee mit den Sybillinen hat mich fasziniert, auch wenn ich hier, ohne den Finger drauf legen zu können, einige Parallelen mit ähnlich begabten Völkern aus anderen Fantasygeschichten im Hinterkopf hatte beim Lesen.
 
Amrita selbst ist ein Charakter, der mich ein wenig zwiespältig zurücklässt - ein bisschen verwöhntes Mädchen, ab und an auch etwas wehleidig, reichlich naiv. Manchmal hätte ich sie am liebsten genommen und ihr gesagt sie solle mal ihr Gehirn benutzen und ein bisschen schlussfolgern, aus dem was sie so hört und sieht. Aber man kann es ja nicht jedem Recht machen.

Als ich das Buch durchgelesen hatte, musste ich wirklich für mich überlegen: Wie fand ich es denn jetzt? Es hat mich nicht wirklich vom Hocker gehauen, dennoch habe ich die Geschichte mit Vergnügen verfolgt. Es ist halt ein Buch, das man gut lesen kann, das aber einem nicht wirklich im Gedächtnis hängen bleibt, würde ich sagen. Ein nettes Buch für mal zwischendurch.

Es hätte allerdings durchaus das Potential, fortgesetzt zu werden, oder alternativ die Welt noch aus einem anderen Blickwinkel zu beschreiben. Allerdings muss ich sagen, das in der Vergangenheit der Menschen angesiedelte Fantasyromane immer Grenzen aufweisen, innerhalb derer man sich beim Schreiben bewegen muss, denn die Vergangenheit kennen wir ja, und einfach eine andere erfinden ist dann schwierig.
 
Mein Fazit: Gut gelungener Fantasyroman, aber eher ruhig dahinplätschernd als mit großen High & Lows - daher bekommt das Buch von mir 4 von 5 Sternen.

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1.225 Bibliotheken, 43 Leser, 3 Gruppen, 210 Rezensionen

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Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen

Sarah J. Maas , Alexandra Ernst
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 10.02.2017
ISBN 9783423761635
Genre: Jugendbuch

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133 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 35 Rezensionen

selkie, fantasy, antonia neumayer, meer, heyne

Selkie

Antonia Neumayer
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Heyne, 10.04.2017
ISBN 9783453317994
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt

Kate und ihr Bruder Gabriel leben mit ihrem Vater auf der schottischen Insel Shapinsay. Ihr Leben verläuft ruhig und idyllisch, bis auf einmal Fremde auf der Insel landen und gezielt mit Gabriel sprechen wollen.

Wenige Tage später reist Gabriel mit ihnen ab - und Kate hat keine Ahnung, wohin, wie lange und warum, doch sie ist von einer Sache überzeugt: Es geschieht gegen seinen Willen.
Und so startet Sie ihr abenteuerliches Vorhaben: Gabe zu finden und zu retten.

Auf dem Weg wird sie beinahe entdeckt, aber von einigen recht seltsamen Jugendlichen gerettet und zu einem alten Leuchtturm gebracht. Dort erfährt sie, wer die Fremden sind: Eine Gruppierung, die sich dem Kampf gegen Fabelwesen wie Selkies, Meerjungfrauen und Anderem verschrieben hat.


Kate glaubt nicht an diese Sagengestalten und weiß nicht mehr, wie ihr geschieht - vor allem, als sie diese Fremden kennenlernt und diese gar nicht so übel zu sein scheinen. Doch auch ihre Welt gerät ins Wanken, als sie immer mehr Dinge erfährt und sieht, die eigentlich nicht sein dürften...


Beurteilung 

Ich habe nun lange gebraucht, um mit dem Buch anzufangen, da mich die doch sehr gemischten Rezensionen dazu recht abgeschreckt haben. Nach den ersten Seiten konnte ich die teils schlechten Beurteilungen allerdings schon nicht mehr nachvollziehen.

Um das vorneweg zu nehmen: Selkie fand ich richtig gut! Kate ist eine tolle Protagonistin, die man einfach gern haben muss. Ein Mädchen, dass zwar noch nicht viel von der Welt gesehen hat, aber das Herz am rechten Fleck hat, die ihre Familie liebt und ihre Tiere, und natürlich ihre Heimat Schottland. 

Selkie ist eine Verbeugung vor Schottland, und es ist eine Verbeugung vor den alten Märchen und Sagen und ich finde, dass man auf jeder Seite die Liebe und die Faszination für die Natur und die verschiedenen Sagengestalten rund um das Meer und die Inseln spüren kann. 

Beim Lesen konnte ich mich richtig in die Atmosphäre der verschiedenen Schauplätze hineindenken. Was ich noch nicht wusste und was mich total fasziniert hat, war auch die Geschichte der Entstehung der Selkies. 

Die Handlung im Buch verläuft zwar eher ruhig, aber dennoch nicht langweilig. Das Tempo passt finde ich gut zur Geschichte und zur gesamten Atmosphäre des Buchs. Der Schreibstil ist flüssig und eingängig, so dass man auch längere Etappen am Stück lesen kann, ohne das es anstrengend wird. 

Das Ende ist ziemlich offen, und auch wenn ich nirgends was dazu gefunden habe, hoffe ich sehr, dass es irgendwann noch eine Fortsetzung zu Selkie geben wird, denn ich finde die ganze Geschichte hat unglaublich viel Potential und aus den ganzen Charakteren und Hintergründen der alten Sagen kann man noch unglaublich viel machen. 

Also, wer bislang gezögert hat: Von mir gibt es absolute 5 Sternchen für Selkie, denn das Buch hat mich richtig verzaubert und mir Lust gemacht auf mehr davon! 

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38 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

fantasy, olivia mae, requia, #requia, verschiedene länder

Requia

Olivia Mae
Fester Einband: 424 Seiten
Erschienen bei Greil, Denise, 27.04.2017
ISBN 9783950443028
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt 

Auf dem Planeten Aurelis lebten einst sechs Völker, die die verschiedenen Elemente verkörperten: Die Ruu für das Feuer, die Kokua für die Erde, die Quin für das Wasser, die Shiya für die Luft, die Anassus für für die Dunkelheit und die Ashai für das Licht.

Doch dann erhoben sich mehrere der Völker gegen die anderen und verjagten diese auf den dunklen Planeten Moquar, auf dem eigentlich niemand überleben kann. 

Währenddessen auf der Erde: Yana lebt zusammen mit Ihrer Mutter Iris und hat ihre ganz eigenen Probleme. Hätte man ihr von fremden Planeten und magiebegabten Völkern erzählt, sie hätte denjenigen für verrückt erklärt. 


Doch Yana sieht die Welt manchmal anders als ihre Mitmenschen. Was dahinter steckt, ahnt sie nicht. 

Vor diesem komplexen Hintergrund lernen wir in Requia - Heimkehr die verschiedenen Völker und ihre Verbindungen kennen. Eine atemberaubende Welt wartet darauf, entdeckt und geliebt zu werden.


Beurteilung 

Vom ersten Satz an liebe ich Requia. Eine so komplexe Welt die so unglaublich viel Potential bietet. Es ist toll geschrieben, und trotz der großen Menge an Völkern und Protagonisten aus den verschiedenen Bereichen kann man den Überblick behalten.

Man benötigt aber tatsächlich den kompletten ersten Band, um sich einen vollständigen Überblick über die verschiedenen Reiche, Planeten und ihre Bewohner und Eigenarten zu verschaffen. Um so mehr freut man sich aber darauf, dass die Geschichte verspricht, eine längere Reihe zu werden, die uns noch ganz viele unterhaltsame Lesestunden verspricht.

Beim Lesen spürt man, das jeder Charakter und jede Geschichte mit viel Seele erdacht und niedergeschrieben wurde. 

Am liebsten mag ich bis jetzt Aire, die Wächterin des Prinzen der Quin, und Madras, eine junge Frau aus einem abgelegenen Dorf, die ihr ganz eigenes Schicksal erfüllen muss.

Requia - Heimkehr führt uns der Reihe nach in die verschiedenen Völker ein, somit starten in diesem Band viele Einzelgeschichten, die schon teilweise miteinander verknüpft werden, aber ganz sicher noch viel komplexere Zusammenhänge haben als uns in Band eins offenbar wird.

Ich weiß gar nicht was ich noch zu Requia sagen soll - ich fand es großartig und vielversprechend und spannend und habe gleich mal Band 2 (Erkenntnis) vorbestellt. Wie ich gelesen habe, soll es eine Reihe mit mehreren Staffeln werden, und so wird uns vielleicht Requia zu einer weiteren Leseheimat, die uns über viele Jahre begleiten darf.

Einfach ein toller Start in eine vielschichtige High Fantasy Reihe, den ich uneingeschränkt empfehlen kann - Requia-Heimkehr bekommt von mir 5 Rezisternchen.

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129 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 41 Rezensionen

meermädchen, freundschaft, schottland, alea aquarius, meerjungfrau

Alea Aquarius - Die Farben des Meeres

Tanya Stewner , Claudia Carls
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 25.01.2016
ISBN 9783789147487
Genre: Kinderbuch

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19 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

#lanasommerfeld, #andreasotter, abenteuer, #leserunde, liebe

Eryleion

Lani Sommerfeld
E-Buch Text
Erschienen bei Independently Published, 19.05.2017
ISBN B072J6ND88
Genre: Fantasy

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391 Bibliotheken, 12 Leser, 0 Gruppen, 131 Rezensionen

thriller, genmanipulation, gentechnik, wissenschaft, marc elsberg

HELIX - Sie werden uns ersetzen

Marc Elsberg
Fester Einband: 648 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 31.10.2016
ISBN 9783764505646
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt

Mehrere Dinge geschehen nahezu parallel: Die hochbegabte Jugendliche Jill verschwindet. Ein Außenminister wird durch einen Virusanschlag ermordert. In mehreren Entwicklungsländern werden mit unbekannten genetischen Hilfsmitteln veränderte Tiere und Pflanzen entdeckt. Einem Elternpaar wird ein genetisch manipuliertes Kind mittels künstlicher Befruchtung angeboten.

Wie passt das alles zusammen, wo sind die Zusammenhänge? Unabhängig voneinander vermuten mehrere Personen zusammenhänge zwischen den Vorfällen. Hat hier eine Regierung oder eine Genfirma die Finger im Spiel? 


Doch wie passt die Jugendliche Jill da hinein und was hat die Nachricht zu bedeuten, die man bei ihren Sachen findet, sich vor Gene in Acht zu nehmen?

Nach und nach werden Machenschaften in ungeahntem Ausmaß aufgedeckt - und eine Zukunft, die es noch gar nicht geben dürfte, stellt sich als längst Realität geworden heraus. 


Beurteilung 

Wie weit darf Gentechnik gehen und wo sind die Grenzen? Wie weit sind wir wirklich? Wo sind uns - technisch und ethisch - die Limits gesetzt?

Diesen Fragen geht der Roman "Helix" in spannendster Form nach. Wie auch schon bei "Blackout" verspricht dieses Buch Hochspannung von der ersten bis zur letzten Seite. Obwohl es sich bei Genmanipulationen um ein relativ komplexes Thema handelt, schafft es der Autor, uns das Thema ohne zuviel Fachsimpelei nahezubringen und die essenziellen Fragestellungen der Moral und des technisch Möglichen in seinen Roman zu verbauen.

Das ganze eingepackt in verschiedene Handlungsstränge, die im Verlauf des Buchs gekonnt zusammenlaufen. 

Das Buch zeigt sowohl die guten als auch die schlechten Seiten der Gentechnik auf: Wie viel Gutes und Nützliches könnte man damit auf unserer Welt bewirken. Doch leider ist es wie bei allem: Es wird ein Geschäft daraus gemacht, von dem die Reichen profitieren, anstatt es dort uneigenützig einzusetzen, wo es das Leben von Millionen zum Besseren verändern könnte: In den Entwicklungsländern und anderen armen Regionen der Welt. 

Auch müssen wir uns die Frage stellen, wie weit die Wissenschaft wirklich ist. Woran wird vielleicht schon experimentiert, was die breite Öffentlichkeit nicht ahnt? Eine ordentliche Portion Verschwörungstheorie ist hier natürlich auch dabei, wenn es nach manchem Leuten geht, sind wir ja schon munter im Kontakt mit Aliens und haben die halbe Galaxie erobert, aber das Volk auf der Erde wird dumm gehalten...hier muss jeder für sich entscheiden, was er glauben will und was nicht.

Fakt ist: Helix greift ein seit Jahren sehr heißes Eisen von Thema auf, dass immer mal wieder bei passender Gelegenheit in den Medien hochkocht und dann wieder totgeschwiegen wird.

Fakt ist: Gentechnik kann unser Leben, wie wir es kennen, verändern.

Unwillkürlich beschäftigt man sich neben dem Lesevergnügen dieser spannenden Geschichte auch unabhängig von der Geschichte mit diesem Thema, das aber ein so weites Feld der Wissenschaft umfasst, dass man es nicht mit ein paar Zeilen abhandeln kann.

Um auch wieder auf das Buch selbst zu sprechen zu kommen: Helix ist fantastisch geschrieben, ich konnte es nicht aus der Hand legen. Packend geschrieben, steigert sich die Spannung von Seite zu Seite, und die vielen Protagonisten, allen voran das Paar Helen und Greg, aber auch die Kinder Jill und Eugene, sind sehr interessant entwickelt und vor allem sehr unterschiedliche Charaktere.

Marc Elsberg ist für mich nach den zwei bisher gelesenen Werken ein Garant für intelligente Spannung, in denen die größten Fragen und Ängste unserer Zeit in Romanform thematisiert werden.

Ja, es ist ein Schinken mit knapp 700 Seiten, aber gut verdaulich und leicht zu lesen. Daher kann ich dieses Buch jedem nur wärmstens ans Herz legen.

Es gibt von mir 5 von 5 Rezisternchen. 

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116 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 31 Rezensionen

feuerphönix, liebe, eisphönix, phönix, impress

Feuerphönix

Julia Zieschang
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 05.05.2016
ISBN 9783646602494
Genre: Jugendbuch

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64 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

london, krimi, geister, stalker, beerdigungsinstitut

Die Seelen von London

A. K. Benedict , Alice Jakubeit
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.06.2017
ISBN 9783426520550
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt 

Maria King ist blind. Und das findet sie gut so. Am liebsten schlammgründelt sie an der Themse und katalogisiert ihre Fundstücke. 

Doch ein Stalker beginnt, ihr Leben zur Hölle zu machen. Als die Polizei davon erfährt, zieht sie sofort Parallelen zum einem älteren Fall, in dem das Stalking-Opfer getötet wurde, und ist entschlossen, es bei Maria nicht so weit kommen zu lassen und Jagd auf den Stalker zu  machen.

Doch während der Nachforschungen wird dem Detective Jonathan Dark klar, dass er seine Antworten nicht nur in der Welt der Lebenden findet, sondern auch die Geisterwelt von London als Realität anerkennen muss und von dort Hilfe bekommen kann.

Denn die Toten von London sind noch unter uns und können sich durchaus noch bemerkbar machen....


Beurteilung 

Auch wenn ich Krimis überhaupt nicht mag, haben mich der Schauplatz und die Aussicht, dass es auch um Geister geht, dazu bewogen, das Buch zu lesen.

Und ich muss sagen, dass ich beim Lesen nie das Gefühl hatte, in einen schnöden Krimi geraten zu sein, vielmehr hat mich die Idee fasziniert, London aus dem Blickwinkel einer blinden Person zu sehen und natürlich die sehr detaillierten und faszinierenden Beschreibungen der Realität der Geisterwelt. 

Wer schon einmal in London war und es lieben gelernt hat so wie ich, wird sich freuen über die (Wieder-)begegnung mit vielen Orten und über das Gefühl, dass einem zu London vermittelt wird: So viele alte Orte und alte Geschichte, die in dieser Stadt stecken, in der überall alt auf neu trifft und in der an jeder Ecke irgendwelche natürlichen oder übernatürlichen Geschichten darauf warten, entdeckt zu werden.

Zudem sind sowohl Maria als auch Jonathan interessante Charaktere mit einem spannenden Umfeld, und es war richtig toll, London zusammen mit Maria zu betrachten und darüber nachzudenken, wie eine Blinde diese Welt erlebt und sich darin zurechtfindet.

Sehr erschreckend ist natürlich die Sicht des Stalkers, in der immer wieder kurze Abschnitte zu lesen sind, und man muss sich fragen, wie krank jemand eigentlich sein kann - egal was Maria tut, der Stalker sieht es, egal was sie tut, er dreht es in seinem kranken Kopf für sich so hin, dass es in sein verdrehtes Weltbild passt. Schlimm, wenn man daran denkt, dass es wirklich Menschen gibt, die so sind. 

Die Mischung aus einer aus dem Leben gegriffenen Situation, in einer Welt, in der Stalking leider immer noch oft nicht ernst genug genommen mit und somit tödlich für die Opfer enden kann, und einer echten Welt der Geister ist hier wahnsinnig gut gelungen.

Teilweise hat es mir auch ein schmunzeln entlockt, mir vorzustellen, wie Geister mit einem Taxi durch London kutschiert werden - ausgerechnet zu einem Beerdigungsinstitut, wo den Geistern erklärt wird, das sie tot sind, und wie ihre Welt jetzt aussieht. Die Schwierigkeiten, die Geister haben, um sich in dieser Welt zu manifestieren, und wie die Menschen, die sie sehen, damit zurechtkommen, mit ihnen zu leben und sich gleichzeitig ihrem Umfeld gegenüber so zu verhalten, dass diese nichts davon merken.

Es passt einfach so gut zusammen, dass man sich beim Lesen umschaut um zu prüfen, wer da vielleicht noch so alles um einen herum sitzt. Und wer weiß, wenn bei Euch mal wieder einfach etwas vom Tisch fällt .....denkt mal drüber nach! 

Geschrieben ist die Geschichte toll, es war einfach sehr angenehm zu lesen und hatte eine Leichtigkeit und Einfachheit, die die Lektüre unterhaltsam gemacht haben. 

Zusammenfassend kann ich nur sagen: Ein Muss für jeden Liebhaber von London und seiner Geschichte, es wird eine einmalige Atmosphäre verbreitet und der Mix aus Geister- und Menschenwelt sorgt auch für so manchen Schmunzler und manchen Schauer. 

Und das Ende ist auch gut gelungen, wenn auch zum Teil etwas zu vorhersehbar für meinen Geschmack. 

Insgesamt vergebe ich hier gerne 5 von 5 Rezisternchen.

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zoe, jugendbuch

Der letzte Film des Abraham Tenenbaum

Christoph Marzi
E-Buch Text: 288 Seiten
Erschienen bei Arena Verlag, 28.03.2017
ISBN 9783401806808
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt 

Unter überraschenden Umständen lernt der junge Tom ein zauberhaftes Mädchen kennen: Zoe. Unvermittelt wird er von ihr in eine Geschichte hineingezogen, die er eigentlich nur aus dem Kino kennt: Jemand will unbedingt etwas von ihrem kürzlich verstorbenen Großvater und bedroht nun die junge Zoe: Einen Film soll der alte Kinobesitzer haben, der sehr wertvoll zu sein scheint.

Was zuerst wie ein Abenteuer klingt, wird zum bitteren Ernst, als der Fremde Zoe mitteilt, dass er ihrem Großvater bereits Geld bezahlt und sie lieber schauen sollte, dass sie nun auch liefert.

Doch die Suche nach dem Film bringt auch Details aus der Vergangenheit von Zoes Großvater hervor, die sie nicht mit ihm in Einklang bringen kann und die ihr Weltbild ins wanken bringen. 

Und auch Tom scheint seiner Vergangenheit nicht entkommen zu können.


Beurteilung 

Ich will gleich zu Anfang ganz ehrlich sein: Ich habe das Buch ausschließlich deswegen gelesen, weil es aus der Feder von Christoph Marzi stammt und ich absoluter Fan dieses Autors bin.

Da er bislang hauptsächlich Fantasy geschrieben hat, war ich sehr neugierig, wie er ein gänzlich anderes, in der Realität spielendes Szenario angeht. 

In "der letzte Film des Abraham Tenenbaum" gelingt es Christoph Marzi, uns trotz fehlender Fantasyelemente in eine zauberhafte Welt zu entführen: Damals, als ein Kino noch kein Multikomplex, vollgestopft mit High Tech war, sondern ein ganz besonderes Flair und Gemütlichkeit ausstrahlte und Fremde noch dazu gebracht hat, miteinander zu sprechen.

Als Filme machen noch kein Eigentum von Hollywood war, sondern ein Abenteuer, und Filmemacher Rebellen waren, die das wahre Leben zeigen wollten.

Trotzdem die Handlung klingt wie ein mittelmäßiger Krimi, hat mich die Geschichte von Zoe und Tom in ihren Bann gezogen. Beide sind total liebenswerte Charaktere, vor allem Zoe, die an der Welt ihres Großvaters hängt und die modernen Sachen eher ablehnt. Sie ist ein ganz eigener Mensch, der sich in der grauen Realität eine eigene, bunte Welt geschaffen hat. 

Sie verzaubert auch Tom, der noch nicht so recht weiß, was er mit seinem Leben anfangen soll. 

Ich weiß gar nicht recht was ich zum Buch sagen soll, es ist - ich  muss sagen, natürlich - toll geschrieben, das kann Christoph Marzi einfach. Kopfkino und eine ganz eigene Atmosphäre ist bei seinen Romanen garantiert, auch wenn der Schauplatz New York für ihn jetzt eher ungewöhnlich ist. 

Es bleibt mir eigentlich nur zu sagen, dieses Buch bezaubert nicht durch seine Handlung, sondern durch seine ganz eigene Atmosphäre und die "Ausstrahung" der Protagonisten Tom und Zoe. Vielleicht ist es auch die Tatsache, dass die beiden einfach anders miteinander  umgehen, als wir es heute gewohnt sind. Im 21. Jahrhundert den Charme nachzuempfinden, den das Leben vor 50 Jahren noch hatte, in dem Dinge noch ein Abenteuer waren, die heute hochtechnisiert und am Fließband ablaufen. 

Schwer zu beschreiben! Also mein persönliches Fazit: Obwohl die Story an sich eigentlich nicht meinem Geschmack entspricht, reißen es die tollen Protagonisten, das Kopfkino und die ganz besondere Atmosphäre des alten Kinos wieder raus. 

Deswegen gebe ich dem Buch 4 von 5 Sternen.

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