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Schau mir in die Augen, Audrey

Sophie Kinsella , Anja Galić
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei cbt, 11.09.2017
ISBN 9783570403617
Genre: Jugendbuch

Rezension:

​​Informationen zum Buch:​

- Titel: ​Schau mir in die Augen, Audrey
- Autor: Sophie Kinsella
- Seiten: 379
- Verlag: cbj
- Reihe: /
- Ersterscheinung: 2015 (in Deutschland)
- ISBN: 9783570171486
- Format: Taschenbuch
- Preis: [A] 15,90 € [D] 14,99 €
- Originaltitel: Finding Audrey
- Sprache: auf Deutsch gelesen
- Genre: Jugendbuch
- Altersfreigabe: ab 12 Jahren

Die Autorin:​

​Sophie Kinsella ist Schriftstellerin und ehemalige Wirtschaftsjournalistin. Ihre Schnäppchenjägerin-Romane um die liebenswerte Chaotin Rebecca Bloomwood werden von einem Millionenpublikum verschlungen. Die Verfilmung ihres Bestsellers "Shopaholic - Die Schnäppchenjägerin" wurde zum internationalen Kinohit. Mit "Schau mir in die Augen, Audrey" gibt die Mutter von vier Söhnen und einer Tochter ihr Debüt im Jugendbuch. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in London.

Die ersten Sätze:​

​​Oh Gott. Mum ist verrückt geworden.
Nicht so wie sonst, nicht normal Mum-verrückt. Richtig
verrückt.
Normal Mum-verrückt geht so: Mum sagt, »Lasst uns
zusammen diese tolle glutenfreie Diät machen, von der
ich in der Daily Mail gelesen habe!«, und kauft drei glutenfreie
Brote, die so widerlich schmecken, dass sich uns
im Mund alles zusammenzieht. Die Familie tritt in einen
Hungerstreik, Mum versteckt ihr Sandwich heimlich im
Blumenbeet und eine Woche später sind wir nicht mehr
glutenfrei.
Das ist normal Mum-verrückt. Aber diesmal ist es
ernst.
Sie steht am Schlafzimmerfenster, das auf die Rosewood
Close hinausgeht, so heißt die Straße, in der wir
wohnen. Wobei »sie steht« viel zu normal klingt. Und
was sie tut, ist definitiv nicht normal. Sie lehnt sich bebend
aus dem Fenster und hat einen irren Ausdruck in
den Augen. Vor ihr auf dem Fensterbrett balanciert der Computer von meinem Bruder Frank, der sich in einem
gefährlichen Winkel dem Abgrund entgegenneigt. Er
kann jeden Moment in die Tiefe stürzen. Ein siebenhundert
Pfund teurer Computer.
Ist ihr das klar? Siebenhundert Pfund! Ständig hält sie
uns Vorträge darüber, dass wir keinen blassen Schimmer
davon hätten, was das Leben heutzutage eigentlich kostet,
und sagt solche Sachen wie »Habt ihr überhaupt eine
Ahnung, wie hart es ist, zehn Pfund zu verdienen?« oder
»Ihr würdet nicht so verschwenderisch mit Strom umgehen,
wenn ihr selbst dafür aufkommen müsstet«.
Tja, wie steht’s damit, siebenhundert Pfund zu verdienen
und sie dann freiwillig – und buchstäblich – zum
Fenster rauszuschmeißen?
Unter uns rennt Frank aufgelöst in seinem Big Bang
Theory-Shirt auf dem Rasen vor dem Haus hin und her,
rauft sich die Haare und redet verzweifelt auf Mum ein.
»Mum.« Seine Stimme überschlägt sich vor Entsetzen.
»Mum, das ist mein Computer.«
»Natürlich ist das dein Computer!«, schreit Mum hysterisch.
»Denkst du vielleicht, das wüsste ich nicht?«
»Mum, bitte. Lass uns darüber reden, ja?«
»Ich hab versucht, darüber zu reden!«, gibt Mum aufgebracht
zurück. »Ich hab es auf die nette Tour versucht, mit vernünftigen Argumenten, mit Bitten und Betteln,
mit Bestechung … Ich habe alles versucht! ALLES,
Frank!«
»Aber ich brauche meinen Computer!«
»Nein, du brauchst deinen Computer nicht!«, kreischt
Mum so laut, dass ich zusammenzucke. »Mummy schmeißt den Computer aus dem Fenster!«,
ruft Felix, der gerade in den Vorgarten gelaufen kommt,
und schaut mit staunender Begeisterung zu ihr hoch.
Felix ist unser kleiner Bruder. Er ist vier. Er begegnet so
ziemlich allem im Leben mit staunender Begeisterung.
Ein Lastwagen in der Straße! Ketchup! Eine extralange
Pommes! Dass Mum kurz davor ist, einen Computer aus
dem Fenster zu werfen, ist nur ein weiterer Punkt auf
der langen Liste der täglichen Wunder.

Die Buchrückseite:

​​Audreys Familie ist ziemlich durchgeknallt

​Ihr Bruder ist ein Computernerd, ihre Mutter eine hysterische Gesundheitsfanatikerin und ihr Vater ein charmanter, ein bisschen schluffiger Teddybär. Doch damit nicht genug – Audrey schleppt noch ein weiteres Päckchen mit sich herum: Nämlich ihre Sonnenbrille, hinter der sie sich wegen einer Angststörung versteckt. Bloß niemandem in die Augen schauen! Als sie eines Tages auf Anraten ihrer Therapeutin beginnt, einen Dokumentarfilm über ihre verrückte Familie zu drehen, gerät ihr immer häufiger der gar nicht so unansehnliche Freund ihres großen Bruders vor die Linse – Linus. Und langsam bahnt sich etwas an, was viel mehr ist, als der Beginn einer wunderbaren Freundschaft ...​

Inhalt:​

​​„Schau mir in die Augen, Audrey“ erzählt die Geschichte der vierzehnjährigen Audrey, die seit einiger Zeit immerzu eine Sonnenbrille trägt und den Kontakt zur Außenwelt meidet. Was im ersten Moment wie die Starallüren eines pubertären Teenagers klingt, hat allerdings eine ernste Hintergrundgeschichte, denn Audrey leidet unter einer schweren sozialen Phobie. Ein traumatisches Ergebnis in ihrer alten Schule belastet sie so stark, dass jeglicher Kontakt zu anderen Menschen – abgesehen von ihren „Wohlfühl-Menschen“ - bei ihr für extreme Angst sorgt und zu Panikattacken führt. Audrey weiß, dass sie gegen ihre Krankheit kämpfen muss, und geht bereits regelmäßig zur Therapie. Aber der Weg zur Besserung ist voller schier unbezwingbarer Stolpersteine...​

Meine Meinung:​

​​Tolles Jugendbuch mit schöner Geschichte, das an manchen Stellen zum Lachen einlädt.

​Fazit:​
​​
​​Ich gebe dem Buch 5 Sterne.

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Gott, du kannst ein Arsch sein!

Frank Pape
Fester Einband: 136 Seiten
Erschienen bei Tour des Lebens, 14.02.2015
ISBN 9783981699807
Genre: Biografien

Rezension:

Informationen zum Buch:


- Titel: "Gott, du kannst ein Arsch sein - Stefanies letzte 296 Tage"
- Autor: Frank Pape 
- Seiten: 135
- Verlag: Tour des Lebens GmbH
- Reihe: /   
- Ersterscheinung: 2014 (in Deutschland)   
- ISBN: 9783981699807
- Format: Hardcover
- Preis: 16,90 €
- Originaltitel: /
- Sprache: auf Deutsch gelesen   
- Genre: Biografie
- Altersfreigabe: /

Der Autor:


Frank Pape hat vier Kinder und arbeitet seit vielen Jahren in der Präventions- und Jugendarbeit sowie als Feuerwehr- und Notfallseelsorger in der Akutbetreuung. Ehrenamtlich engagiert er sich aktiv in der Hospizarbeit und der Begleitung sterbender Patienten.

Die ersten Sätze:


Mein Name ist Stefanie. Ich bin 16 Jahre alt und lebe mit meinen Eltern, meiner kleinen Schwester Lola, zwei Hunden, vier Hühnern, zwei Katzen und drei Pferden, in einer westfälischen Kleinstadt.
Vor meinem Fenster höre ich die ersten Kinder lachend und erzählend von der Schule zurück kommen. Freitag! Es ist Freitag. Wieder eine Woche! Freitag sind sie immer besonders gut drauf. Klar, das Wochenende wartet. Sie werden gleich zu Hause ihre Schultaschen in die Zimmerecke werfen und denken: "Das war's". Irgendwie beneide ich sie um dieses schöne Gefühl, endlich Wochenende haben zu können. Jetzt finde ich die Schule gar nicht mehr so blöd. Es war schon eine schöne Zeit. Jeden Tag Freunde treffen und noch lange nicht jede Unterrichtsstunde war langweilig. 

Die Buchrückseite:



Stefanie erfährt wenige Wochen nach ihrem sechzehnten Geburtstag, dass sie in sechs bis zwölf Monaten sterben wird. Von nun an rechnet sie ihre Zeit herunter, ohne das genaue Enddatum zu kennen und merkt, wie bedeutend die Selbstverständlichkeit des Lebens ist. 



Inhalt:


Stefanie ist gerade 15 geworden, als sie erfährt, dass sie Krebs hat und in sechs bis zwölf Monaten sterben wird. Von nun an rechnet sie ihre Zeit runter, ohne das genaue Enddatum zu kennen. In ihrem Tagebuch beschreibt sie, was in ihrem Leben jetzt wirklich zählt, welche Träume sie noch hat und wie sie sich von ihren Lieben verabschiedet. Unter den 10 Dingen, die sie noch machen will, steht an erster Stelle ein Ausritt mit ihrer geliebten Stute Luna. Die letzten Wochen ihres kurzen Lebens verbringt sie auf dem Reiterhof. Eine hochemotionale Reise durch 296 Tage voller Liebe, Enttäuschung, Hoffnung, Wut und Rebellion – und ein berührender Einblick in das Sterben.





Meine Meinung:


Das Buch hat mich sehr mitfühlen lassen. Es war sehr berührend.



Fazit:



Dieses Buch bekommt von mir 5 Sterne, obwohl es meiner Meinung nach eigentlich gar keine Bewertung bräuchte, da es wirklich sehr berührt.

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2.371 Bibliotheken, 52 Leser, 4 Gruppen, 264 Rezensionen

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Harry Potter und das verwunschene Kind

Joanne K. Rowling , John Tiffany , Jack Thorne
Fester Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 24.09.2016
ISBN 9783551559159
Genre: Jugendbuch

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9.067 Bibliotheken, 71 Leser, 23 Gruppen, 123 Rezensionen

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Harry Potter und der Feuerkelch

Joanne K. Rowling ,
Flexibler Einband: 768 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 19.02.2008
ISBN 9783551354044
Genre: Jugendbuch

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3.482 Bibliotheken, 25 Leser, 6 Gruppen, 62 Rezensionen

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Harry Potter und der Gefangene von Askaban

Joanne K. Rowling ,
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 23.02.2007
ISBN 9783551354037
Genre: Fantasy

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(2.025)

3.489 Bibliotheken, 35 Leser, 6 Gruppen, 86 Rezensionen

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Harry Potter und die Kammer des Schreckens

Joanne K. Rowling ,
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 23.02.2006
ISBN 9783551354020
Genre: Fantasy

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6.385 Bibliotheken, 67 Leser, 12 Gruppen, 240 Rezensionen

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Harry Potter und der Stein der Weisen

Joanne K. Rowling ,
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 23.01.2005
ISBN 9783551354013
Genre: Jugendbuch

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Interview mit einem Mörder

Bernhard Aichner
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Haymon Verlag, 13.09.2016
ISBN 9783709971338
Genre: Krimi und Thriller

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Zwei Sekunden

Christian v. Ditfurth
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei carl's books, 08.08.2016
ISBN 9783570585672
Genre: Krimi und Thriller

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29 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Die Männer meines Lebens

Mary-Louise Parker , Anette Grube
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei S. FISCHER, 22.09.2016
ISBN 9783103972153
Genre: Romane

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141 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 43 Rezensionen

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Krähenmutter

Catherine Shepherd
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Piper, 04.10.2016
ISBN 9783492309653
Genre: Krimi und Thriller

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Der Angstmann

Frank Goldammer
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 08.09.2017
ISBN 9783423216968
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Informationen zum Buch:

- Titel: Der Angstmann
- Autor: Frank Goldammer
- Seiten: 336
- Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
- Reihe: /
- Ersterscheinung: 2016 (in Deutschland)
- ISBN: 9783423261203
- Format: Taschenbuch
- Preis: [A] 16,40 € [D] 15,90 €
- Originaltitel: /
- Sprache: auf Deutsch gelesen
- Genre: Kriminalroman
- Altersfreigabe: keine Angabe



Der Autor:

Frank Goldammer, 1975 in Dresden geboren, ist Maler- und Lackierermeister. Mit Anfang zwanzig begann er zu schreiben, verlegte seine ersten Romane im Eigenverlag und schrieb drei erfolgreiche Regionalkrimis, die in Dresden und Umgebung spielen. Er ist alleinerziehender Vater von Zwillingen und lebt mit seiner Familie in Dresden.


Die Buchrückseite:

Dresden 1945.
Eine Stadt in Trümmern.
Ein brutaler Frauenmörder wird gejagt.

Der erste Fall für Kriminalinspektor Max Heller

In den Wirren des letzten Kriegswinters ist Kriminalinspektor Heller einem grausamen Frauenmörder auf der Spur, der die Bevölkerung in Angst und Schrecken versetzt. Nicht nur sein Vorgesetzter legt ihm bei seinen Ermittlungen Hindernisse in den Weg. In der beispiellosen Bombennacht am 13. Februar 1945 kommt es zum dramatischen Höhepunkt ...

Inhalt:

Max Heller wird zu einem grausamen Mord gerufen, dem seine Ermittlerehre keine Ruhe lässt. Trotz eigener Notlage in der Kriegszeit, startet er seine Ermittlungen. Doch sein Chef legt ihm Steine in dem Weg. Was hat dieser nur zu verbergen? Als er dem wahren Mörder auf die Schliche zu kommen scheint, geraten beide in den Hagel der „berühmten“ Bombennacht. Daher glaubt Heller, der Mörder habe diese Nacht nicht überstanden. Doch als wenig später noch ein Mord geschieht, ist Heller ihm wieder auf der Spur und erhält diesmal Unterstützung aus anderen Reihen, die ihren ganz eigenen Plan verfolgen.

Meine Meinung:

Dieses Buch musste ich unbedingt lesen, da mich die Hintergrundgeschichte - der 2. Weltkrieg - interessiert und mich auch gelockt hat. Was mir gut gefallen hat, ist dass das Buch sehr spannend und flüssig geschrieben ist.

Fazit:

Dem Buch gebe ich mit voller Begeisterung 5 Sterne.

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Locked in

Holly Seddon , Astrid Finke
Flexibler Einband
Erschienen bei Heyne, 14.03.2016
ISBN 9783453419223
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Informationen zum Buch:


- Titel: Locked in - Wach auf, wenn du kannst - Autor: Holly Seddon - Seiten: 432 - Verlag: Wilhelm Heyne Verlag - Reihe: /   - Ersterscheinung: 2016 (in Deutschland)   - ISBN: 9783453419223 - Format: Taschenbuch - Preis: [A] 13,40 €  [D] 12,99 € - Originaltitel: / - Sprache: auf Deutsch gelesen   - Genre: Roman - Altersfreigabe: keine Angabe

Die Autorin:

Holly Seddon wuchs im Südwesten Englands auf und lebt mittlerweile mit ihrem Mann und ihren vier Kindern in Amsterdam. Sie arbeitete fünfzehn Jahre lang in verschiedenen Nachrichtenredaktionen.
Als freie Journalistin schreibt sie für Magazine, Tageszeitungen und Onlinemedien.

Die ersten Sätze:

Musik dröhnte durch Amys Körper und hämmerte in ihrem Herzen. Musik, die so laut war, dass ihre Trommelfelle flatterten
und ihre zarten Mädchenrippen vibrierten. Musik war alles. Na ja, fast alles.
Später sollten die Zeitungen die fünfzehnjährige Amy Stevenson einen "Sonnenschein" nennen, dem "die ganze Welt offenstand". In ihren Kopfhörern wummerte Britpop, als sie mit dem schweren Rucksack den langen Weg nach Hause trottete.
Amy hatte einen Freund, Jake. Er liebte sie, und sie liebte ihn. Seit fast acht Monaten waren sie schon zusammen, liefen in den Schulpausen die Verliebtenrunde um das Fußballfeld, heiße Hand in heißer Hand, synchron pochende Herzen.
Und Amy hatte zwei beste Freundinnen: Jenny und Becky. Das Trio kreiselte in einer Dauerschleife von alten Geschichten, Konkurrenz und Lästereien. Auf verwirrende Berichte von "Dann-hat-sie-gesagt-dann-hat-er-gesagt-dann-hat-sie-gesagt" folgten reumütige, schluchzende Umarmungen am Ende jedes betrunkenen Samstagabends.
Ausgehen bedeutete Bacardi Breezers im Park oder Pfirsichlikör mit Limo im Sleeper, wo nicht mal ein Fünfjähriger nach dem Ausweis gefragt würde. Wochentage bedeuteten Anrufe um Punkt achtzehn Uhr zum billigeren Tarif. Dann telefonierte sie, bis ihr Stiefvater Bob ins Esszimmer kam und ihr diesen Blick zuwarf: Es gibt gleich Abendessen, leg jetzt gefälligst mal auf. Donnerstagabends gab es Top of the Pops und Eastenders, freitags Friends und The Word.
Amys Kickers-Rucksack zog mit jedem Schritt weiter nach unten. Umständlich hängte sie ihn sich über die andere Schulter und verhedderte sich dabei im Kopfhörerkabel, sodass ein Knopf aus dem Ohr rutschte und die Geräusche der Außenwelt auf sie einstürmten.
Sie hatte den langen Heimweg genommen. Am Vortag war sie früher nach Hause gekommen und hatte Bob in der Küche erschreckt, als er sich gerade Dosenmilch in seinen Lieblingskaffeebecher rührte. Zuerst hatte er gelächelt und die Arme ausgebreitet, bis ihm aufgefallen war, dass sie in Rekordzeit zurück war und quer übers Feld gegangen sein musste.
Eine halbe Stunde lang hatte sie sich Bobs Schimpftiraden und Ermahnungen anhören müssen, dass sie gefälligst die ungefährliche Strecke über die Straßen zu nehmen hatte: "Ich sage das, weil ich dich liebe, Ames, wir beide lieben dich, und wir wollen doch nur, dass dir nichts passiert."
Amy hatte zugehört, auf dem Stuhl herumgezappelt und ein
Gähnen unterdrückt. Als er endlich aufgehört hatte, war sie
die Treppe hochgestapft, hatte sich aufs Bett geworfen und mit
lautem CD-Hüllen-Geschepper eine wütende Mixkassette
aufgenommen. Rage Against The Machine, Hole und Faith No
More.
Da sie Bob am Tag vorher überrascht hatte, wusste Amy,
dass er wahrscheinlich schon zu Hause war. Darauf wartete,
sie zu erwischen und sich noch einmal vorzuknöpfen. Es war
den Stress nicht wert, obwohl der längere Weg an Dienstagen
besonders unangenehm war. Da war ihr Rucksack immer so
schwer, weil sie Französisch und Geschichte hatte und es zu
beiden Fächern blöde, dicke Bücher gab.
Amy hasste den Französischunterricht aus tiefster Seele, der Lehrer war ein Arsch, und sie fragte sich, weshalb "Fenster"
auf einmal weiblich sein sollte. Aber sie hätte die Sprache
gern gekonnt. Französisch war irgendwie sexy. Sie malte sich
aus, jemanden, der ein bisschen erfahrener, weltmännischer
als Jake war, verführen zu können, indem sie ihm etwas Französisches ins Ohr flüsterte. Sie könnte jemand Älteren verführen.
Jemand viel Älteren.
Sie liebte Jake, natürlich, sie meinte es ehrlich, wenn sie es
sagte. Sie hatte seinen Namen sorgsam mit Schablone auf
ihren Rucksack gemalt, und wenn sie sich die Zukunft vorstellte,
kam er darin vor. Aber in den letzten Wochen hatte sie
immer stärker die Unterschiede zwischen ihnen beiden wahrgenommen.
Jake mit seinem breiten Lächeln und den dunkelbraunen
Hundeaugen war so unkompliziert, so sanft. Aber seit sie zusammen
waren, hatte er sich kaum mal getraut, die Hand unter
ihre Schuluniformbluse zu stecken. Ganze Mittagspausen verbrachten sie knutschend auf dem Fußballfeld, und einmal
hatte er sich auf sie gelegt, aber dann war ihr das Bein eingeschlafen,
und sie hatte sich bewegen müssen, und er war so verlegen gewesen, dass er den Rest des Tages kaum noch ein Wort sagte.
Monate waren schon vergangen, und sie war immer noch
Jungfrau. Es wurde langsam peinlich. Auf keinen Fall wollte
sie die Letzte aus ihrer Clique sein. Sie hasste es überhaupt,
bei irgendetwas zu verlieren.
Aber mal abgesehen von diesem Frust, hoffte Amy, dass
Jake Judo geschwänzt hatte, damit sie sich treffen konnten.
Jake und sein jüngerer Bruder Tom wurden jeden Tag mit dem
Auto nach Hause gefahren, weil ihre versnobte Mama im
Schulsekretariat arbeitete. Seine Familie wohnte in einem der
großen, frei stehenden Häuser auf der Royal Avenue. Er war immer schon zurück, bevor Amy das Reihenhäuschen in der
Warlingham Road erreichte, in dem sie mit Bob und ihrer Mutter Jo lebte.
Jakes Mutter Sue mochte Amy nicht. Sie glaubte offenbar,
dass sie ihr heiß geliebtes Söhnchen verdarb. Allerdings gefiel
Amy die Vorstellung, eine verruchte Frau zu sein. Ihr gefiel die
Vorstellung, überhaupt eine Frau zu sein.
Amy Stevenson hatte ein Geheimnis. Ein Geheimnis, das
ihren Magen zum Hüpfen und ihr Herz zum Pochen brachte.
Keine von Amys Freundinnen wusste von ihrem Geheimnis,
und Jake erst recht nicht. Er durfte es auch nie erfahren. Selbst
Jakes Mutter mit ihren missbilligenden Blicken hätte es niemals
erraten.
Amys Geheimnis war ein Mann. Ein richtiger Mann. Seine
Schultern waren breiter als die von Jake, seine Stimme tiefer,
und wenn er unanständige Bemerkungen machte, kamen sie
aus einem Mund, der sich das Recht dazu verdient hatte. Er
war groß und hatte einen selbstbewussten Gang, nie hatte er
es eilig.
Ihr Geheimnis trug Aftershave, keine Nivea-Creme, und er
fuhr Auto, nicht Fahrrad. Im Gegensatz zu Jakes rotblonden
hatte er dicke, dunkle Haare. Einen Männerschnitt. Durch
seine T-Shirts hatte sie gesehen, dass in der flachen Mulde in
der Mitte seines Brustkorbs schwarze Haare wuchsen. Ihr
Geheimnis warf einen großen, dunklen Schatten.
Wenn Amy an ihn dachte, kribbelte schlagartig ihr ganzer
Körper, und in ihrem Kopf entstand ein weißes Rauschen, das
jede Vernunft ausschaltete.
Er berührte ihre Taille wie ein Mann eine Frau berührte. Er
hielt ihr die Tür auf, im Gegensatz zu den Jungs in ihrer Klasse,
die in die Flure rasten wie Flipperkugeln.
Ihre Mutter hätte ihn als "groß, dunkel und gut aussehend" bezeichnet. Er brauchte nicht anzugeben, hatte es nicht nötig,
sich wichtigzumachen. Nicht mal das hübscheste Mädchen an
der Schule hätte sich Chancen bei ihm ausgerechnet. Keiner
ahnte, dass Amy mehr als nur eine Chance hatte. Viel mehr.
Amy wusste, dass er ein Geheimnis bleiben musste, und
zwar eines von sehr kurzer Dauer. Ein Komma in ihrer Geschichte,
mehr nicht. Sie wusste, dass sie das alles unter Verschluss
halten musste, absolut, komplett vertraulich, völlig
getrennt von ihrem restlichen Soundtrack. Eigentlich war es
jetzt schon eine Erinnerung. In ein paar Monaten würde sie
immer noch in der Mittagspause mit Jake knutschen, sich mit
ihren Freundinnen streiten, sich Ausreden für nicht gemachte
Hausaufgaben ausdenken, jeden Abend auf Radio One Mark
& Lard hören. Das wusste sie. Sie redete sich ein, dass ihr das
nichts ausmachte.
Das Gefühl, das Amy spürte, wenn er ihre Hüfte berührte
oder ihr die Haare aus dem Gesicht strich, war wie ein Stromschlag.
Schon seine Fingerspitzen brachten ihre Haut so zum
Kribbeln, dass nichts anderes auf der Welt mehr zu ihr durchdrang.
Die Vorstellung, was er mit ihr machen könnte, was er
vielleicht von ihr verlangen würde, jagten ihr Schauer der
Erregung über den Rücken und machten ihr gleichzeitig eine
Höllenangst. Bekämen sie jemals die Gelegenheit? Wüsste sie
dann, was zu tun war?
Der Kuss in der Küche, während sie die anderen direkt vor
der Tür hörte. Seine Hände auf ihrem Gesicht, das Kitzeln von
Bartstoppeln, das sie noch nie zuvor gespürt hatte. Dieser einzige
winzige Kuss, der ihr nachts den Schlaf raubte.
Amy bog in die Warlingham Road ein, und das Ritual begann.
Sie stellte den Rucksack auf der bröckeligen Betonmauer
ab. Sie krempelte den Bund ihres Rocks herunter, sodass
er wieder seine normale Länge hatte. Sie räumte ihren Rucksack halb aus, bis sie ihr duftendes Körperspray und den
Kirsch-Lippenbalsam fand.
Nach einem kurzen Schütteln der Dose sprühte Amy eine
süße Duftwolke in die Luft. Dann sah sie sich schnell verstohlen
um und trat in die Parfümschwaden, wie sie es bei ihrer
Mutter vor einem Abend im Nachbarschaftsverein gesehen
hatte.
Den Kirschbalsam strich sie sich erst auf die Unterlippe,
dann auf die Oberlippe, presste die Lippen kurz aufeinander
und tupfte sie dann mit dem Ärmel ab. Für den unwahrscheinlichen
Fall, dass Jake schon wartete, wollte sie vorbereitet
sein, aber er sollte natürlich nicht merken, dass sie sich Mühe
gegeben hatte.
Die Musik aus ihrem Walkman überflutete weiter Amys
Kopf. "Do You Remember The First Time?" von Pulp fing an,
und Amy musste lächeln. Jarvis Cocker grinste und zwinkerte
in ihre Ohren, während sie ihre Sachen zurück in den Rucksack
packte, ihn sich über die andere Schulter warf und ihren
Weg fortsetzte.
Do you remember the first time?/I can’t remember a worse
time/but you know that we’ve changed so much since then/
Oh yeah, we’ve grown.
Bobs Transporter stand auf der Straße. Amy war noch zwölf
Türen von ihrem Elternhaus entfernt. Als sie die Augen zusammenkniff,
bemerkte sie eine Gestalt, die auf sie zulief.
Der Gang der Gestalt  – selbstsicher, aufrecht, gelassen  –
verriet ihr, dass es nicht Jake war. Jake hampelte immer herum
wie ein aufgeschreckter Krebs. Die schlanke Taille der Gestalt
verriet ihr, dass es auch nicht Bob war, denn der hatte eher die
Form einer kleinen Kartoffel.
Als Amy erkannte, wer es war, wurde ihr schlagartig ein bisschen übel.
Hatte ihn jemand gesehen?
Hatte Bob ihn gesehen?
Wie konnte er riskieren, zu ihr nach Hause zu kommen?
Vor allem aber spürte sie ein plötzliches Hochgefühl, einen
Adrenalinschub, der sie in seine Richtung stieß wie zu einem
Magneten.
Now I don’t care what you’re doing/No I don’t care if you
screw him just as long as you save a piece for me/Oh yeah
now, you say you’ve got to go home.
Immer noch sang Jarvis Cocker ihr schmutziges Zeug ins Ohr,
sie wollte ihn zum Schweigen bringen, aber nicht ungeschickt
an ihrem Walkman rumfummeln.
Do you remember the first time?
Amy wich dem Blick ihres Geheimnisses nicht aus und biss
sich auf die Lippe, während sie wahllos auf jeden Knopf
drückte, bis sie endlich den richtigen erwischte und die Musik
verstummte. Sie standen Zeh an Zeh. Mit einem Lächeln
streckte er langsam die Hand aus. Er zog erst den einen Kopfhörer,
dann den anderen heraus. Seine Finger streiften dabei
ihre Ohren. Amy schluckte heftig, sie kannte die Regeln nicht
so genau.
"Hallo, Amy", sagte er immer noch lächelnd. Seine grünen
Augen funkelten, die Wimpern so dunkel und schimmernd,
dass sie beinahe feucht wirkten. Er erinnerte sie an ein altes
Foto von John Travolta, auf dem er sich bei den Aufnahmen zu
Saturday Night Fever das Gesicht wusch. Es war in einer ihrer Musikzeitschriften abgedruckt gewesen, und obwohl sie John
Travolta eigentlich ziemlich blöd fand, war es ein sehr cooles
Bild. Sie hatte es in ihr Art&Design-Skizzenbuch geklebt.
"Hallo", erwiderte sie, nur einen Hauch lauter als ein
Flüstern.
"Ich habe eine Überraschung für dich… steig ein." Er deutete
auf sein Auto – einen fuchsroten Ford Escort – und öffnete
ihr formvollendet wie ein Chauffeur die Beifahrertür.
Amy sah sich um. "Lieber nicht, mein Stiefvater sieht uns
wahrscheinlich."
Sobald ihre Worte heraus waren, hörte Amy in der Nähe
eine Tür schlagen und duckte sich hinter den Escort.
Ein paar Meter weiter stellte Bob mit einem Grunzen seine
Werkzeugtasche auf dem Bürgersteig ab. Er atmete geräuschvoll
aus, suchte nach seinem Schlüssel und schloss den Transporter
auf. Ohne zu bemerken, dass er beobachtet wurde,
knallte er die Werkzeugtasche auf den Beifahrersitz und warf
die Tür mit seinen schweren, behaarten Händen zu. Dann
watschelte er zur Fahrerseite, hievte sich auf den Sitz und fuhr
mit knirschendem Getriebe los, sodass das Heck des Wagens
schaukelte wie ein wedelnder Schwanz.
So aufgeregt Amy war, so bereit sie war, spürte sie doch
gleichzeitig den Impuls, Bob nachzurennen und in den Transporter
zu springen, ihn zu fragen, ob sie für ihn schalten
durfte, wieder klein und geborgen zu sein.
"War das dein Stiefvater?"
Amy stand auf, klopfte sich den Staub ab und nickte wortlos.
"Dann ist das Problem ja gelöst. Also steig ein." Er grinste
ein Alligatorgrinsen. Und damit war das Thema erledigt. Amy
hatte keine Ausrede mehr und stieg in den Wagen.

Die Buchrückseite:

Alex Dale ist eine brillante Journalistin. Doch sie hat ein Alkoholproblem. Mehr als ein paar Stunden am Tag hält sie ohne Drink nicht aus, beruflich hangelt sie sich von einem Freelance-Job zum nächsten. Bei der Recherche für einen Artikel stößt sie auf den Fall von Amy Stevenson, die seit vielen Jahren im Koma liegt. Und plötzlich erwacht Alex’ untrüglicher journalistischer Spürsinn wieder. Sie ahnt, dass Amy ein Geheimnis hat. Aber wer soll einer Alkoholikerin schon glauben?


Inhalt:

Mal wieder ist die freie Journalistin Alex Dare an einem Tiefpunkt. Sie hat nicht nur ein kleines Alkoholproblem, nein, sie säuft richtig. Sie hat ihren festen Job verloren und ihre Ehe ist gescheitert. Trotzdem muss der Rubel rollen, deshalb beginnt sie mit der Recherche zu einem neuen Artikel. Können Wachkomapatienten kommunizieren? Im Rahmen ihrer Nachforschungen erinnert sich an den Fall eines jungen Mädchen aus ihrer Heimatstadt, dass nach einem Missbrauch so brutal zusammengeschlagen wurde, dass es bis heute nicht mehr aufgewacht ist. Mit diesem wenn auch geringen persönlichen Bezug ist Alex' Interesse geweckt und sie versucht, die letzten wachen Stunden der jungen Amy zu rekonstruieren.

Meine Meinung:

Das Buch ist spannend - das auch durchgängig, aber beim Epilog bleibt das weitere Schicksal der Hauptprotagonistin offen, was ich ein bisschen schade fand. Deswegen einen Stern Abzug.


Fazit:

Folglich gebe ich dem Buch 4 Sterne.

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Im dunklen, dunklen Wald

Ruth Ware , Stefanie Ochel
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 23.09.2016
ISBN 9783423261234
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Informationen zum Buch:


- Titel: Im dunklen, dunklen Wald
- Autor: Ruth Ware
- Seiten: 384
- Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
- Reihe: /  
- Ersterscheinung: 2016 (in Deutschland)  
- ISBN: 9783423261234
- Format: Taschenbuch
- Preis: 15,90 € 
- Originaltitel: In A Dark, Dark Wood
- Sprache: auf Deutsch gelesen  
- Genre: Thriller
- Altersfreigabe: keine Angabe

Die Autorin:


Ruth Ware wuchs im südenglischen Lewes auf und lebte nach ihrem Studium an der Manchester University eine Zeit lang in Paris. Sie hat als Kellnerin, Buchhändlerin, Englischlehrerin und Pressereferentin für einen großen Verlag gearbeitet und wohnt jetzt mit ihrer Familie in Nordlondon. Dies ist ihr erster Roman. Mehr unter www.ruthware.com

Die ersten Sätze:


Ich laufe.
Ich laufe durch den mondhellen Wald, Zweige zerren an meinen Kleidern, meine Füße verfangen sich im Dickicht der schneebedeckten Farne.
Die Dornen der Brombeersträucher zerkratzen mir die Hände. Die Atemluft brennt in meinem Hals. Es tut weh. Alles tut weh.
Aber das ist es, was ich am besten kann. Ich laufe. Ich kann es schaffen.
Wenn ich laufe, habe ich stets ein Mantra im Kopf, sei es die Zeit, die ich anpeile, oder der Frust, den ich auf dem Asphalt abschütteln will.
Doch dieses Mal ist da nur ein einziges Wort, ein einziger Gedanke, der in mir pulsiert.
James. James. James.
Ich muss dorthin. Ich muss die Straße erreichen, bevor ...
Und dann ist sie da, eine schwarze Schlange aus Asphalt im Mondschein, ich kann das Dröhnen eines nahenden Motors hören, und die weißen Linien leuchten so hell, dass meine Augen schmerzen, die schwarzen Baumstämme wirken wie dunkle Schlitze im Schein des Lichts.
Komme ich zu spät?
Ich schleppe mich über die letzten dreißig Meter, stolpere über umgestürzte Bäume, in meinem Brustkorb schlägt mein Herz wie eine Trommel.
James.
Ich bin zu spät, der Wagen ist zu nah, ich kann ihn nicht anhalten.
Ich werfe mich auf die Fahrbahn, mit ausgestreckten Armen.
"Anhalten!"

Die Buchrückseite:


Ein Haus aus Glas im dunklen Wald


Eine bizarre Junggesellinnenparty


Ein gefährliches Spiel, das aus dem Ruder läuft ...




Nora erwacht nach einem Partywochenende schwerverletzt im Krankenhaus, ohne Erinnerung an die letzten Stunden. Allmählich kommt ihr zu Bewusstsein: etwas Grauenvolles ist passiert. Es hat einen Toten gegeben. Aber welche Rolle hat sie selbst in dem mörderischen Drama gespielt?


Inhalt:


Leonora, genannt Nora erwacht nach dem Junggesellinnenabschied ihrer früheren besten Freundin Clare im Krankenhaus. Sie kann sich an nichts erinnern, aber ihre schlimmen Verletzungen sprechen für sich. Was genau geschah in der Nacht im Haus im Wald? Verzweifelt versucht Nora, sich die Ereignisse ins Gedächtnis zu rufen, doch erst, als die Polizei ihr mitteilt, dass es einen Mord gab, kehrt die Erinnerung zurück...


Meine Meinung:


Das Buch hat mich von Anfang an gepackt und ich konnte nicht anders und musste es lesen.



Fazit:



Dem Buch gebe ich 5 Sterne.

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autismus, claiborne, der, exzentrischer neunjähriger, filmklassiker, frank, für jede altergruppe, gefühlvoll, hausbrand, herzerweichend, in, johnson, julia, kleiner klugscheisse, manuskript

Willkommen in der unglaublichen Welt von Frank Banning

Julia Claiborne Johnson , Iris Hansen , Teja Schwaner
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 17.10.2016
ISBN 9783746632667
Genre: Romane

Rezension:

Informationen zum Buch:


- Titel: Willkommen in der unglaublichen Welt von Frank Banning
- Autor: Julia Claiborne Johnson
- Seiten: 416
- Verlag: Aufbau Taschenbuch 
- Reihe: /  
- Ersterscheinung: 2016 (in Deutschland)  
- ISBN: 9783746632667
- Format: Taschenbuch 
- Preis: 12,99 € 
- Originaltitel: Be Frank with me
- Sprache: auf Deutsch gelesen  
- Genre: Roman
- Altersfreigabe: /  

Die Autorin:


Julia Claiborne Johnson schrieb als Journalistin für große Frauenmagazine. Heute lebt sie mit ihrem Mann, einem TV-Comedy-Autor, und ihren zwei Kindern in Los Angeles. Als ihr Sohn, der sich noch nie in seinem Leben so benommen hat wie andere Kinder, wieder einmal völlig verbeult aus der Schule zurückkam, begann sie diesen Roman zu schreiben.

Die ersten Sätze:


 Weil der Mercedes-Kombi in dem Feuer explodiert war, fuhren Frank und ich mit dem Bus zum Krankenhaus. Auf meinen Hinweis, dass wir mit dem Taxi in nicht einmal der Hälfte der Zeit dort sein könnten, antwortete er: »Taxi fahre ich nur mit meiner Mutter. Und du, Alice, bist nicht meine Mutter.« Das war unbestreitbar eine Tatsache. Und hatte der Kleine sich an einer solchen Tatsache erst einmal festgebissen, war es sinnlos, ihm mit praktischen Argumenten zu kommen. »Also gut«, sagte ich. »Nehmen wir den Bus.« Nicht lange nachdem wir den Bus bestiegen hatten, sagte Frank: »Die Leute starren mich an.« »Na und? Du bist eben schön anzusehen.« Auch das war eine Tatsache. Frank hatte das engelsgleiche Aussehen, das Jungen in seinem Alter manchmal zu eigen ist: die Haut rosig, hell und glatt, übergroße dunkle Augen mit absurd langen Wimpern, die Nase mit Sommersprossen übersät. Er war ein Rotschopf, hatte aber nicht jene aberwitzig orangefarbene krause Matte, die Kindern im Alter von vier Jahren einen Auftritt im Werbefernsehen beschert und dann, sobald sie zu blassgesichtigen, pummeligen Elfjährigen herangewachsen sind, für ihre Ächtung sorgt. Franks Haar war von einem Irish-Setter-Kastanienrot, wie man es im echten Leben so gut wie nie zu sehen bekommt. Glänzend und kräftig, fiel es mit so lässigem Schwung in seine Stirn, dass man am Rande der Szene einen Stylisten vermutete, der den stets perfekten Sitz überwachte. Die Casting-Agenten zu Technicolor-Zeiten wären verrückt nach ihm gewesen. Was jedoch die anderen Fahrgäste in seinen Bann zog, war nicht Franks Aussehen, nicht an einem Ort wie Hollywood, wo hinreißende Kinder so normal sind, dass man sie sogar in Stadtbussen sieht. Nein, was die Leute zum Starren brachte, war sein Look. Bevor wir an jenem Morgen das Haus verlie- ßen, hatte er sein Haar hartversiegelt wie ein kleiner Rudolph Valentino, und er trug ein Hemd mit Vatermörder, eine weiße Fliege und Weste, einen Frack, passende Hosen und Gamaschen. Außerdem einen Zylinder, den er auf der Fahrt zum Krankenhaus auf den Knien balancierte, nachdem er unserem Busfahrer, der diesen bewundernd musterte, erklärt hatte: »Ein Gentleman legt seinen Hut ab, sobald er einen Raum betritt.« Ich war die einzige Person im Bus, die verstand, welch großes Opfer er brachte, indem er den Zylinder nicht auf dem Kopf trug. Draußen in der Welt musste Frank zu hundert Prozent zugeknöpft sein, verschnürt und behelmt, auch bei vierzig Grad im Schatten. Der Jahreszeit unangemessen würden Vernunftbesessene diese Art, sich zu kleiden, wohl nennen, Modebewusste dagegen sprechen von Style. »Alice, könntest du dafür sorgen, dass die Leute, die mich anstarren, aufhören, mich anzustarren?« »Das kann ich nicht«, sagte ich. »Schließ die Augen, dann siehst du sie nicht.« Er befolgte meinen Vorschlag und lehnte den Kopf an meine Schulter. Beinahe hätte ich den Arm um ihn gelegt, aber ich konnte mich noch rechtzeitig bremsen. Ein Hauch von Feuergeruch stieg mir in die Nase, vielleicht auch ein wenig Schwefel. Normalerweise duftete Frank nach einer Mischung aus Lavendel, Rosmarin und Jungsschweiß, und daher nahm ich an, dass Rauchschwaden bis in seine Kleiderkammer vorgedrungen waren, wenngleich sie selbst vom Feuer verschont geblieben war. Ich würde seine gesamte Garderobe in die Reinigung bringen müssen. Ich würde einen Leihtransporter brauchen. »Sie starren nur, weil du das einzige Kind im Bus bist, das einen Frack trägt«, fügte ich hinzu. »Ich habe mich für den Wrack entschieden, weil ich mich genau so fühle. Ich bin in Trauer«, sagte er. Er richtete sich auf und drehte mir das Gesicht zu, wobei er seine Augen geschlossen hielt. »Deine Mutter wird wieder gesund«, sagte ich. Ich hoffte, dass das keine Lüge war. »Fürs Protokoll, dein Anzug wird F-r-a-c-k buchstabiert, nicht W-r-a-c-k.« »Rechtschreibung liegt mir nicht.« »Wir haben alle unsere Stärken und Schwächen.« »Ich glaube, Albert Einstein war auch nicht gut in Rechtschreibung«, sagte Frank und lehnte sich wieder an mich. »Seine Rechtschreibung war schlecht, seine Handschrift grauenhaft. Trotz dieser Unzulänglichkeiten hat Albert Einstein jedoch 1921 den Nobelpreis für Physik gewonnen. Glaubst du, Einsteins Mutter scherte sich um seine Rechtschreibung und Handschrift?« »Wahrscheinlich«, sagte ich. »Mütter sind so. Sie müssen sich mit solchen Banalitäten herumplagen, meinst du nicht?« Als Frank nicht antwortete, wurde mir klar, dass er eingeschlafen war, worüber ich froh war. Die Fahrt würde lange dauern, und er schlief so gut wie nie. Er musste total erschöpft sein. Ich jedenfalls war es. Was es nicht gerade leichter machen würde, mit dem umzugehen, was uns im Krankenhaus erwartete. Man hatte Franks Mutter nach dem Brand für drei Tage zur psychiatrischen Beobachtung dabehalten.

Die Buchrückseite:



Er kann tanzen wie Fred Astaire, er kleidet sich stets wie ein Gentleman, und er kokelt für sein Leben gern – Frank ist neun Jahre alt und anders als alle anderen …


Die junge Alice wird nach Los Angeles geschickt, um der Bestsellerautorin Mimi Banning über eine schon seit Jahren währende Schreibblockade hinwegzuhelfen. Dort angekommen, muss sich Alice dann vor allem um Frank, den neunjährigen Sohn der Autorin, kümmern. Doch Frank ist anders als andere Kinder, und seine Welt funktioniert nach eigenen Regeln.

Inhalt:


Frank Banning ist ein wahrhaft unglaublicher Junge. Er trägt gerne Frack, er legt Wert auf korrekte Manieren und ist ein kleiner Gentleman, doch er legt auch großen Wert auf bestimmte Regeln im Umgang mit ihm. So darf man ihn nur anfassen, wenn er das erlaubt und es gibt unheimlich viele Dinge, die man beachten muss, wenn man Zeit mit ihm verbringt.


Diese Erfahrung muß auch Alice machen, die nach L.A. geschickt wird, um Franks Mutter, die einstige Bestsellerautorin Mimi Banning, beim Lektorat ihres neuen Buches zu unterstützen. Mimi schrieb vor vielen Jahren DEN Bestseller ihrer Generation, doch danach wurde es ruhig um sie. Doch nun muss sie aus finanzieller Not heraus "nachlegen".


Alice's eigentlicher Job ist es, ihr den Rücken freizuhalten und ihr Manuskript zu lektorieren, doch sie bekommt nicht eine Seite des geheimnisvollen Buches zu Gesicht und der Alltag mit dem besonderen Kind Frank kostet sie all ihre Zeit (und auch so manche Nerven).


Dabei kommt Frank sehr skurril, aber ungemein liebenswert rüber. Es ist allerdings kein Wunder, dass er allein durch seine Kleidung schon in der Schule auffällt und keine Freunde findet.




Meine Meinung:


Eigentlich eine schöne Geschichte und mal was anderes, aber es gab keinen Epilog, der hier meiner Meinung nach angebracht gewesen wäre.



Fazit:



Ursprünglich wollte ich dem Buch 5 Sterne geben, aber wegen des nicht vorhandenen Epilog bekommt das Buch von mir "nur" 4 Sterne.

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berlin, krimi

Kopfjagd

Peter Gallert , Jörg Reiter
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Emons Verlag, 22.09.2016
ISBN 9783954519408
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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An der Decke leuchten die Sterne

Johanna Thydell , Gisela Kosubek
Fester Einband: 254 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 01.02.2005
ISBN 9783789148033
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Informationen zum Buch:


- Titel: An der Decke leuchten die Sterne
- Autor: Johanna Thydell
- Seiten: 255
- Verlag: Oetinger
- Reihe: /
- Ersterscheinung: 2005 (in Deutschland)
- ISBN: 9783789148033
- Format: Hardcover
- Preis: 17,00 €
- Originaltitel: I taket lyser stjärnorna
- Sprache: auf Deutsch gelesen
- Genre: Roman
- Altersfreigabe: ab 12 Jahre

Der Autor:


Johanna Thydell, geboren 1980 im schwedischen Småland, studiert Film und Literatur an der Universität Stockholm. Für hren Romandebüt An der Decke leuchten die Sterne wurde sie mit dem renomierten schwedischen August-Preis ausgezeichnet.

Die ersten Sätze:


Mama muss dir etwas erzählen.
Genau so hatte sie es gesagt, mit genau dieser Stimme. So einer Erwachsenenstimme. Jenna hatte auf der Schwelle zu Mamas Schlafzimmer gestanden, unterm Arm ihr Kuscheltier Ragnar. Auf dem Bett dort drinnen lag Mama, in eine verfilzte Decke gewickelt. Sie machte ein ernstes Gesicht.
Mama muss dir etwas erzählen.
Genau so hatte sie es gesagt, und Jenna hatte geantwortet was denn oder vielleicht sag schon oder irgendwas anderes, sie erinnert sich nicht mehr. Es ist so lange her.
Schon sieben Jahre, vier Monate und sechzehn Tage.
Es hatte in den Dielen geknackt, als Jenna es schließlich gewagt hatte, ihre Füße in den Mickymausstrümpfen ins Zimmer zu setzen. Vorsichtig schlich sie zu Mamas Bett und hockte sich auf die weiche Kante. Mama nahm Jennas Hand und draußen schneite es. Die Schneeflocken zerplatzten an der Fensterscheibe. Jenna fragte sich, ob das wohl wehtat.
Jenna, sagte Mama und fing Jennas Blick ein, der sich in dem großen Zimmer ein wenig verloren hatte. Jenna, hörst du zu?
Jenna nickte und presste Ragnar ganz fest an sich.
Du verstehst, Jenna, fuhr Mama fort, dass ich krank bin. Ja, also, nicht nur so, dass ich brechen muss wie du zu Ostern, oder so was Ähnliches. Nein, ich bin nicht auf diese Weise krank. Ich war heute beim Doktor und ...
Mama wartete.
Jenna wartete.
Ragnar wartete.
Und die Schneeflocken zerplatzten am Fenster.
Jenna, sagte Mama. Ich habe Krebs. Ich habe Krebs in der Brust bekommen.

Die Buchrückseite:

An der Decke kleben selbst leuchtende Sterne. Die Sterne erwachen zum Leben, wenn es dunkel wird. Immer wenn Jenna im Bett liegt und nicht schlafen kann, schaut sie zu ihnen hoch, zum Sternenhimmel. Früher kam Mama jeden Abend herein und streckte sich neben ihr aus. Dann haben sie dagelegen und geredet, ganze Ewigkeiten lang, über alles und nichts, über Wichtiges und Unwichtiges. Das war früher. Jetzt ist Jennas Bett zu weich für Mamas kranke Glieder. Sie hat Brustkrebs. Jennas Alltag wird von der Krankheit der Mutter bestimmt. Gleichzeitig wünscht sie sich ein normales und unbeschwertes Teenagerleben.

Inhalt:


Als Jenna in der Schule ein Gedicht über die Liebe schreiben soll, schreibt sie nicht über Zacke, den sie heimlich liebt, sondern über ihre Mutter, die Krebskrank ist.

Jenna wünscht sich ein ganz normales Leben. So wie Vicki es hat. Vicki, die auf den ersten Blick zwar schrecklich oberflächlich wirkt, mit ihren Partys, Jungsgeschichten und weiten Ausschnitten, die dann aber für Jenna da ist, als das geschieht, was nicht geschehen darf. In Vicki findet Jenna jemanden, der sie wirklich versteht.



Meine Meinung:



Das Buch ist sehr traurig, da es um den Tod der Mutter geht, aber auch schön, wenn man liest, wie Jenna Freunde findet, die ihr in ihrer schlimmen Situation beistehen und helfen.

Fazit:


Wegen dem überkindlichen Schreibstil bekommt das Buch von mir "nur" 4 Sterne.

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auf, blick, cecil, da, dem, don, ein, freude, himmel, im, leben, leichtigkeit, meine, minuten, murphey

Meine 90 Minuten im Himmel

Don Piper , Cecil Murphey , Jens Uhder
Fester Einband: 128 Seiten
Erschienen bei Gerth Medien, 10.06.2009
ISBN 9783865914224
Genre: Biografien

Rezension:

Informationen zum Buch:


- Titel: Meine 90 Minuten im Himmel - Ein Blick auf das Leben nach dem Tod
- Autor: Don Piper & Cecil Murphey
- Seiten: 128
- Verlag: Gerth Medien
- Reihe: /
- Ersterscheinung: 2009 (in Deutschland)
- ISBN: 9783865914224
- Format: Hardcover
- Preis: 9,95 €
- Originaltitel: Selections from 90 Minutes In Heaven
- Sprache: auf Deutsch gelesen
- Genre: Biografie, Sachliteratur, Christliche Literatur
- Altersfreigabe: keine Angabe

Die Autoren:


DON PIPER wurde im Jahre 1985 ordiniert und hat seither hauptamtlich als Pastor in mehreren Gemeinden gewirkt, davon sechs Jahre lang als leitender Pastor. Er lebt mit seiner Frau Eva in Pasadena, Texas. Die beiden haben drei erwachsene Kinder. Don ist Autor einer wöchentlich erscheinenden Zeitungskolumne und ist ein international gefragter Redner auf Konferenzen und Freizeiten. Sie können per E-Mail unter donpiperministries@yahoo.com Kontakt zu ihm aufnehmen.

CECIL MURPHEY ist Autor und Co-Autor von 91 Büchern. Unter anderem hat er an der Autobiografie von Franklin Graham mit dem Titel "Wenn man einen berühmten Vater hat ..." mitgeschrieben.

Die ersten Sätze:


"Ich starb am 18. Januar 1989.
Bereits nach wenigen Minuten trafen die Rettungssanitäter am Unfallort ein. Sie fanden bei mir keinen Puls und stellten meinen Tod fest. Dann deckten sie mich mit einer Folie zu, damit die Schaulustigen mich nicht anstarrten, während sie sich um die übrigen Verletzten kümmerten. Ich selbst nahm weder die Sanitäter noch sonst irgendjemanden wahr.
Ich war sofort nach meinem Tod im Himmel."

Die Buchrückseite:


"Im Himmel war ich zu Hause; dort gehörte ich hin.
An diesem Ort wollte ich sein, mehr als ich jemals irgendwo auf der Erde hatte sein wollen. Die Zeit war nicht mehr. Alle Sorgen und Ängste waren verschwunden.
Ich fühlte mich vollkommen glücklich."  Don Piper


Bei einem schweren Verkehrsunfall starb Don Piper, und er erlebte die unbeschreibliche Herrlichkeit des Himmels.
90 Minuten später kehrte Piper wie durch ein Wunder ins Leben zurück. Diese Erlebnisse und die harte Zeit der Rekonvaleszenz hat er in seinem Buch "90 Minuten im Himmel" niedergeschrieben, das viele Millionen Menschen tief berührt hat.

Inhalt:


Bei einem schweren Verkehrsunfall wurde Don Pipers Auto von einem LKW völlig zerquetscht. Die Sanitäter konnten nur noch Pipers Tod feststellen. Sein lebloser Körper lag in dem Autowrack, doch seine Seele erlebte bereits die unbeschreibliche Schönheit des Himmels.

90 Minuten nach dem Unfall kehrte Don Piper wie durch ein Wunder ins Leben zurück. In den folgenden Monaten durchlebte er eine schmerzhafte Zeit der Rekonvaleszenz. Doch was ihn in dieser Zeit tröstete, waren die wunderbaren Erlebnisse im Himmel.

Meine Meinung:


Das Buch war gut für zwischendurch. Ich denke aber, dass es nicht jedermanns Geschmack ist - meinen Geschmack hat es zumindest nicht getroffen.

Fazit:


Ich gebe dem Buch 2 Sterne, da es einem zwar einen unglaublichen Gänsehautfaktor gibt, aber - wie oben schon geschrieben - meinen Geschmack trotzdem nicht getroffen hat.

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Dying Rose - Rosalia & the Beast

Laura Winter
E-Buch Text: 406 Seiten
Erschienen bei Nova MD, 06.03.2017
ISBN B06XGG5L9J
Genre: Liebesromane

Rezension:

Informationen zum Buch:


- Titel: Dying Rose - Rosalia & The Beast - Autor: Laura Winter - Seiten: 406 - Verlag: Nova MD - Reihe: /   - Ersterscheinung: 2017 (in Deutschland)   - ISBN: 9783961112272 - Format: Hardcover - Preis: 19,99 € - Originaltitel: / - Sprache: auf Deutsch gelesen   - Genre: Liebesroman - Altersfreigabe: ab 16 Jahren

Die Autorin:

/

Die ersten Sätze:

„Bitte! Ich bitte dich, Vincent! Gib uns noch eine Chance!”, fleht Lucie und ergreift dabei meinen Arm.„Nein. Ich habe Nein gesagt. Warum verstehst du das denn nicht?” Ich versuche mich aus ihrer Umklammerung zu befreien, doch Lucie krallt sich in ihrer unbändigen Panik und auch voller Zorn in meine Haut.„Tu mir das nicht an!”, kreischt sie beinahe hysterisch und bohrt dabei ihre langen manikürten falschen Nägel tiefer in meinen Arm. Ich hatte mir zuvor bereits die Jacke ausgezogen, die lässig über meinem anderen Arm hängt.„Es reicht jetzt!” Ich stoße sie von mir und betrachte meinen Arm. Blut. Sie kann froh sein, dass ich sie nur von mir gedrückt habe und nicht mehr tue. Ein Mann sollte niemals die Hand gegen eine Frau erheben. Niemals!„Wir haben uns doch so geliebt, und ich liebe dich noch immer! Warum lässt du es uns denn nicht noch einmal versuchen?”, fragt sie mich fassungslos. Ihre gespielte Trauer ist steigender Wut gewichen. Ich kann sehen, wie ihr ganzer Körper erbebt - und die Tränen sind sicherlich echt -, aber es ist mir egal. Denn sie weint nicht meinetwegen, sondern des Geldes wegen, welches sie nicht erhalten wird.„Du bist so eine Heuchlerin. Verschwinde!” Ich halte bereits den Schlüsselbund in der Hand und wende mich von ihr ab. Ich will sie noch nicht einmal mehr ansehen.„Hast du etwa eine andere?”, fragt sie mich schluchzend. Ich höre ihre Absätze über den Boden klackern und weiß, dass sie mir bis zur Haustür folgt.„Das ist mein Grundstück. Verschwinde endlich, oder ich rufe die Polizei!” Ich fahre wütend herum und bringe sie so dazu, endlich stehen zu bleiben.„Hast du mich etwa nie geliebt, Vincent?”„Doch, das habe ich. Aber das ist nun ein für alle Mal vorbei.”„Liebe kann nicht einfach so vergehen. Wenn es echte Liebe war, dann …”„Du hast dich von mir getrennt, vergiss das nicht! Und jetzt, da ich Geld habe, willst du mich plötzlich zurück? Was ist mit Philippe, mh? Weiß er, dass du heute hier bist?”Ich blicke in ihr entsetztes Gesicht. Lucie steht da und überlegt wohl gerade ganz genau, was sie mir nun antworten soll, doch ich ahne, dass es eine Lüge sein wird.„I-ich habe mit ihm Schluss gemacht. Er war nicht der Richtige. Du bist es! Mit dir will ich mein Leben verbringen. Es war der größte Fehler meines Lebens, mich von dir zu trennen!”„Oh, Mann …” Ich lache auf und reibe mir über die Augen. Ich vertrage Alkohol eigentlich ganz gut, aber die letzten zwei Gläser Wein hätte ich vielleicht doch nicht trinken sollen. Vielleicht kommt mir deswegen dieses Gespräch so verdammt sinnlos vor? Ich bin einfach nur müde und will ins Bett.„Geh zurück zu deinem Lover. Es wird kein ‚Uns’ mehr geben, Lucie!” Unglaublich, dass sie sich überhaupt hergetraut hat. Ich wende mich erneut von ihr ab und blicke auf den Schlüsselbund. Etwas schwummrig ist mir ja schon und ich habe Mühe, den richtigen Schlüssel herauszufischen.„Gib mir wenigstens einen Abschiedskuss!”, verlangt sie plötzlich. Ihre Stimme ist so voller Zorn, dass ich glaube, sie würde mir die Augen auskratzen wollen.„Eher lecke ich eine öffentliche Toilettenschüssel ab!”, antworte ich ihr lachend und drehe mich noch einmal zu ihr herum, obwohl ich auch einfach hineingehen könnte. Doch ich will ihr noch einmal in die Augen sehen und den verzweifelten Anblick genießen, um mich in dunklen Nächten daran erinnern zu können, in denen ich sie womöglich zurücksehne. Aber diese geldgeile Zicke werde ich nicht mehr in mein Leben lassen. Ihre Reaktion ist der beste Beweis, dass sie nur mein Geld will. Ich war ihr doch schon immer scheißegal. Und nun ist sie es, die mir nichts mehr bedeutet. Dabei hätte ich mir alles, wirklich alles mit ihr vorstellen können. Was für ein blinder Vollidiot ich doch war. Blind und geil zugleich, eine vernichtende Kombination, die meinen Kontostand damals tief in den Dispo trieb.„Das wirst du noch bereuen!”, keift sie.Ich sehe nur noch, wie sie eine blitzschnelle Armbewegung macht. Reflexartig hebe ich meinen rechten Arm und schütze geistesgegenwärtig mein Gesicht. Vermutlich nur, weil sie bereits schon einmal eine Vase nach mir warf, als sie wütend war… Und einen Kochtopf. Und diverse andere Dinge.Bereits einen Augenblick später spüre ich den schlimmsten Schmerz, den ich jemals in meinem ganzen Leben verspürt habe. Ich wusste nicht einmal, dass es Schmerzen in dieser Art und Weise gibt. Mein Arm und das Gesicht brennen wie Feuer und zugleich wie tausend Nadelstiche, die sich tief in mein Fleisch bohren. Ich schreie auf und stolpere ein oder zwei Schritte zurück, erreiche die Haustür und rutsche daran herunter. Was ist das? Was kann nur solche Schmerzen verursachen? Ich versuche dieses Brennen zu löschen, indem ich mit meinen beiden Händen über Kopf und Arm streife. Es sind hastige panische Bewegungen, doch sie nützen rein gar nichts.„Das hast du davon!”, höre ich Lucie schreien. Sie tritt mich. Trifft Oberkörper und Beine. Sie bohrt den Absatz in meinen Oberschenkel und schlägt mich mit der Handtasche. Immer und immer wieder.„Wenn ich dich nicht haben kann, sollst du nie wieder … nie wieder eine andere Frau haben! Du hast es vermasselt … du bist selbst schuld, du elendiger Scheißkerl!”, schreit sie, während ich noch immer mit beiden Händen versuche, dieses Brennen zu löschen.Es sind Höllenqualen.Ich vernehme ein leises Zischen. Es hört nicht auf. Es stinkt. Es riecht verbrannt. Nach verbrannter Haut. Nach verbranntem Fleisch. Was ist nur passiert? Was für ein Teufelszeug hat sie auf mich gegossen?„Was machen Sie da!”, ruft jemand. Ich glaube, es ist Théodore. Mein Nachbar. Ich kann ihn kaum verstehen, da ich selbst so laut schreie. Diese Schmerzen! Ich werde noch verrückt! Es hört einfach nicht auf!Ich kann meine Augen nicht öffnen. Mir wird so schwindelig …Sterbe ich jetzt? Ich will noch nicht sterben. Nicht jetzt! Ich wollte doch noch so vieles sehen und erleben.Das ist nicht fair. Warum passiert mir das nur? Warum?Ich halte es nicht länger aus. Das war’s. Ich werde sterben. Du hast mich getötet, Lucie. Du hast dein Ziel erreicht.

Die Buchrückseite:

Rosalias Vater bleibt keine andere Wahl. Um seine Schulden zu bezahlen, bietet er seine jüngste Tochter dem Millionär, Vincent Rennes, als Opfer an.


Inhalt:

Rosalia's Vater verliert gegen den Profipokerspieler „The Beast“. Ihm bleibt nur noch, seine eigene Tochter einzusetzen. Und er verliert. Nun gehört Rosalia dem Mann mit dem vernarbten Gesicht – so lange, bis das letzte Rosenblatt gefallen ist. Ob Rosalia den brutalen Spieler mit dem verschlossenen Herz akzeptieren kann? Tief in ihm lodert die Sehnsucht, geliebt zu werden ...

Meine Meinung:

Ich liebe dieses Buch und man muss es einfach gelesen haben!

Fazit:

Das Buch hat sich volle 5 Sterne verdient!

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Tags: and, beast, dying, laura, rosalia, rose, the, winter   (8)
 

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672 Bibliotheken, 13 Leser, 2 Gruppen, 111 Rezensionen

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Die Dreizehnte Fee - Entschlafen

Julia Adrian , So Lil` Art
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 29.08.2016
ISBN 9783959911337
Genre: Fantasy

Rezension:

Informationen zum Buch:- Titel: Die Dreizehnte Fee - Entschlafen- Autor: Julia Adrian- Seiten: 320- Verlag: Drachenmond Verlag- Reihe: Die Dreizehnte Fee- Ersterscheinung: 2016 (in Deutschland)- ISBN: 9783959911337- Format: Taschenbuch- Preis: 12,00 €- Originaltitel: /- Sprache: auf Deutsch gelesen- Genre: Fantasy- Altersfreigabe: /
Die Autorin:Ich liebe Buchstaben seit ich denken kann. Schwarze Wörter auf weißem Papier, ein Hauch von Staub, das Knistern beim Umschlagen, eine verborgene Geschichte. Wie passt eine ganze Welt zwischen zwei Buchdeckel? Wie kann sie uns so sehr gefangen nehmen und fesseln, dass wir selbst nach dem kleinen Wort ENDE noch in ihr verweilen, des Nachts von ihr träumen? Bücher - sie besitzen eine ganz eigene Art von Magie. Wir werden zu Helden, zu Weltrettern, zu Liebenden. Und wenn wir ein Buch zuschlagen, dann bleibt immer ein Stück von uns in seinem Herzen zurück. Solange, bis wir uns erneut auf die Reise begeben und uns an die Stellen erinnern, an denen wir schon einmal entlanggekommen sind. Bücher. Magie und Kunst. Lasst euch verzaubern!
Die Buchrückseite:„Keine Geschichte sollte endlos währen. Es muss ein Ende geben. Es gibt immer eines.“
Die Königin der Feen steht einem neuen Feind gegenüber, der noch mächtiger scheint als alle Schwestern zusammen. Es gibt nur einen Weg, ihn aufzuhalten: Lilith muss ihre Kräfte zurückerlangen und zu dem werden, was sie am meisten fürchtet. Doch wer ist wirklich Freund und wer ist Feind?
»Wohin gehst du?«, rufe ich und will ihn am liebsten aufhalten. »Jagen«, antwortet er kurz angebunden, dann verschwindet er und lässt mich zurück. Er gibt mich frei. Meine Zeit ist noch nicht gekommen. Aber unsere scheint vorbei.
Inhalt:Die Dreizehnte Fee musste auf ihrer Reise schon einige ihrer Feenschwestern sterben sehen. Ein paar tötete der Hexenjäger, viele aber auch sie selbst. Nun geht ihre Reise weiter, doch jetzt hat sie einen anderen Gegner - einen stärkeren, viel stärker als sie und ihre Schwestern zusammen. Er ist anders als die Feen und trotzdem enorm reich an Magie. Sie muss ihn besiegen, denn die Zeit läuft ab - ihre und die von ganz Pandora...


Meine Meinung:Die Buchgestaltung und das Cover gefallen mir wie die der anderen Bücher sehr gut. Leider blieb es trotzdem so, dass der Weiterverlauf der Geschichte - auch mit dem letzten Teil - meine Meinung nicht mehr zum positiven ändern konnte. Es blieb so wie der zweite Teil der Reihe - spannend und mitreißend, aber wieder das Gefühl, dass einige Logikfehler übersehen wurden. Das Ende hat bei mir gemischte Gefühle ausgelöst. Im ersten Moment fand ich es super & gut durchdacht, im anderen Moment aber zu fad. Schade eigentlich. Ich hatte mir von dieser Buchreihe wirklich mehr erhofft. Sie hätte meine Lieblingsbuchreihe werden können, aber eben halt auch nur hätte. Das einzig andere positive und was noch einen Pluspunkt für das Buch erreichen konnte, sind diese wunderschönen Zitate darin. Das war es aber auch schon. Trotzdem blieb der Schreibstil authentisch und episch.Die Charaktere wurden ebenfalls wieder gut beschrieben und ich konnte mich wieder sehr gut in ihnen hineinversetzen.

Fazit:Das Buch bekommt von mir 4 Sterne.Meine Empfehlung des Buches gilt weiterhin den Fantasy-Lesern, aber so wirklich empfehlen kann ich die gesamte Reihe trotzdem nicht.

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Tags: adrian, die, drachenmond verlag, dreizehnte, entschlafen, fee, julia   (7)
 

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Die Dreizehnte Fee - Entzaubert

Julia Adrian
Buch: 220 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 28.10.2015
ISBN 9783959911320
Genre: Fantasy

Rezension:

Informationen zum Buch:- Titel: Die Dreizehnte Fee - Entzaubert- Autor: Julia Adrian- Seiten: 260- Verlag: Drachenmond Verlag- Reihe: Die Dreizehnte Fee- Ersterscheinung: 2015 (in Deutschland) - ISBN: 9783959911320- Format: Taschenbuch- Preis: 12,00 € - Originaltitel: /- Sprache: auf Deutsch gelesen - Genre: Fantasy- Altersfreigabe: /
Die Autorin:Ich liebe Buchstaben seit ich denken kann. Schwarze Wörter auf weißem Papier, ein Hauch von Staub, das Knistern beim Umschlagen, eine verborgene Geschichte. Wie passt eine ganze Welt zwischen zwei Buchdeckel? Wie kann sie uns so sehr gefangen nehmen und fesseln, dass wir selbst nach dem kleinen Wort ENDE noch in ihr verweilen, des Nachts von ihr träumen? Bücher - sie besitzen eine ganz eigene Art von Magie. Wir werden zu Helden, zu Weltrettern, zu Liebenden. Und wenn wir ein Buch zuschlagen, dann bleibt immer ein Stück von uns in seinem Herzen zurück. Solange, bis wir uns erneut auf die Reise begeben und uns an die Stellen erinnern, an denen wir schon einmal entlanggekommen sind. Bücher. Magie und Kunst. Lasst euch verzaubern!
Die Buchrückseite:
„Ich bin der Anfang, ich bin das Ende.“
Fünf Feen fielen unter dem Schwert des Hexenjägers. Jetzt ist es die Königin, die er jagt.Im hohen Norden sieht die Dreizehnte Fee dem Urteil der verbliebenen Schwestern entgegen.Und nur eine weiß das Ende, doch ihre Macht schwindet und mit ihr die einzige Chance das Rätsel um die Erweckung der gefährlichsten aller Feen zu entschlüsseln.
Sieh hin, flüstert die Königin.Lerne, was es heißt, mich zu betrügen!
Inhalt:Die Dreizehnte Fee konnte in letzter Sekunde ihren Tod durch den Hexenjäger entkommen. Ihre älteste Feenschwester - die Eishexe - bringt sie in den Eispalast, um dort über ihr Urteil wegen ihrer schlechten Taten der Vergangenheit mit den restlichen, verbliebenen Feen zu verhandeln. Doch wieder einmal schafft sie es zu fliehen. Durch Ehrlichkeit gegenüber der Eishexe und mit Hilfe von Olga, der geheimnisvollen Frau, die kaum von der Seite des Hexenjägers zu weichen scheint. Für kurze Zeit gehen die Drei zu dritt auf Reise, um Unterschlupf zu finden, so haben sie einen gefunden, da wird die Dreizehnte der Feen im Auftrag der Rabenmutter entführt. Eine spannende Reise auf der Spur nach der Lösung des Rätsels über die Erweckung der Dreizehnten Fee aus dem Dornröschenschlaf geht weiter...
Meine Meinung:Die Buchgestaltung und das Cover gefallen mir sehr gut. Vorerst hatte ich das Gefühl, das an dem Buch gespart wurde, was die Bilder in der Geschichte betrifft und wollte dem Buch erst nur zwei Sterne geben - es waren erst so wenige. Doch am Ende kamen noch mehr bezaubernde Bilder zum Vorschein, die im Rahmen eines FanArts-Wettbewerbs entstanden. Die Idee die Bilder mit in das Buch reinzunehmen fand ich einfach süß, dadurch hat das Buch doch noch einen Pluspunkt erlangt.Der Schreibstil war wieder authentisch und episch.Die Charaktere wurden ebenfalls wieder gut beschrieben und ich konnte mich wieder sehr gut in ihnen hineinversetzen.Nur die Geschichte konnte mich diesesmal zum Teil nicht wirklich überzeugen. Mir war, als wurden einige Logikfehler übersehen und das hat mir so ein bisschen den "Zauber des Buches" genommen. Trotzdem war es wieder spannend und hat mich mitgerissen, sodass ich das Buch doch in zwei Tagen durchgelesen habe.
Fazit:Dadurch, dass mich die weiterführende Geschichte der Reihe nicht wirklich überzeugen konnte, bekommt das Buch von mir nur 3 Sterne.Meine Empfehlung des Buches gilt immer noch den Fantasy-Lesern.

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Tags: adrian, die, drachenmond verlag, dreizehnte, entzaubert, fee, julia   (7)
 

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Die Dreizehnte Fee - Erwachen

Julia Adrian , Svenja Jarisch
Flexibler Einband: 212 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 05.10.2015
ISBN 9783959911313
Genre: Fantasy

Rezension:

Informationen zum Buch:
- Titel: Die Dreizehnte Fee - Erwachen
- Autor: Julia Adrian
- Seiten: 212
- Verlag: Drachenmond Verlag
- Reihe: Die Dreizehnte Fee
- Ersterscheinung: 2015 (in Deutschland)
- ISBN: 9783959911313
- Format: Taschenbuch
- Preis: 12,00 €
- Originaltitel: /
- Sprache: auf Deutsch gelesen
- Genre: Fantasy
- Altersfreigabe: /

Die Autorin:
Ich liebe Buchstaben seit ich denken kann. Schwarze Wörter auf weißem Papier, ein Hauch von Staub, das Knistern beim Umschlagen, eine verborgene Geschichte. Wie passt eine ganze Welt zwischen zwei Buchdeckel? Wie kann sie uns so sehr gefangen nehmen und fesseln, dass wir selbst nach dem kleinen Wort ENDE noch in ihr verweilen, des Nachts von ihr träumen? Bücher - sie besitzen eine ganz eigene Art von Magie. Wir werden zu Helden, zu Weltrettern, zu Liebenden. Und wenn wir ein Buch zuschlagen, dann bleibt immer ein Stück von uns in seinem Herzen zurück. Solange, bis wir uns erneut auf die Reise begeben und uns an die Stellen erinnern, an denen wir schon einmal entlanggekommen sind. Bücher. Magie und Kunst. Lasst euch verzaubern!

Die Buchrückseite:
Ich bin nicht Schneewittchen.
Ich bin die böse Königin.

Für tausend Jahre schlief die Dreizehnte Fee den Dornröschenschlaf, jetzt ist sie wach und sinnt auf Rache. Eine tödliche Jagd beginnt, die nur einer überleben kann. Gemeinsam mit dem geheimnisvollen Hexenjäger erkundet sie eine Welt, die ihr fremd geworden ist. Und sie lernt, dass es mehr gibt als den Wunsch nach Vergeltung.

»Kennst du das Märchen von Hänsel und Gretel?«, frage ich flüsternd. Er braucht mir nicht zu antworten, er weiß, dass nicht alle Märchen wahr sind. Nicht ganz zumindest.

Es gibt keine Happy Ends, es gab sie nie. Für keine von uns.

Inhalt:
Eine Fee, eine der bösen Dreizehn, ist nach tausend Jahren aus dem Dornröschenschlaf erwacht. Sie wurde von ihren anderen 12 Schwestern betrogen und verzaubert. Einst war sie die mächtige Königin ihres Landes und gleichzeitig die stärkste der Schwestern. Doch ihre Macht ist verschwunden und sie muss mit Erschrecken feststellen, dass nichts mehr so ist wie es war, denn die Dreizehn werden vom Volk gehasst und gejagt. Die Menschen halten die Schwestern für Hexen. Sie trifft auf einen Hexenjäger, der sie und ihre Schwestern auf dem Gewissen hat. Er nimmt sie als Gefangene mit auf Reise, um sie als Waffe gegen ihre Schwestern einzusetzen und um sie alle zu töten.

Meine Meinung:
Die Buchgestaltung und das Cover gefallen mir sehr gut. Es ist so edel und märchenhaft - also passend zur Handlung. Der Schreibstil passt perfekt zur Geschichte und ist authentisch - für mich fast schon episch. Die Charaktere wurden - wie ich fand - gut beschrieben und ich konnte ihre Gefühle sehr gut nachempfinden.

Fazit:
Bisher mag ich die Geschichte, daher bekommt das Buch auch von mir 5 Sterne.
Es ist natürlich ein Fantasybuch, also würde ich es auch Fantasy-Lesern empfehlen.

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Tags: adrian, die, drachenmond verlag, dreizehnte, erwachen, fee, julia   (7)
 

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889 Bibliotheken, 10 Leser, 1 Gruppe, 66 Rezensionen

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Ein letzter Brief von dir

Juliet Ashton , Rainer Schmidt , ,
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 01.02.2014
ISBN 9783499228612
Genre: Liebesromane

Rezension:

Informationen zum Buch:

- Titel: Ein letzter Brief von dir
- Autor: Juliet Ashton
- Seiten: 464
- Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag
- Reihe: /
- Ersterscheinung: 2014 (in Deutschland)
- ISBN: 9783499228612
- Format: Taschenbuch
- Preis: [A] 10,30 € [D] 9,99 €
- Originaltitel: The Valentine's Card
- Sprache: auf Deutsch gelesen
- Genre: Roman
- Altersfreigabe: keine Angabe

Die Autorin:

Juliet Ashton stammt aus Irland und lebt mit ihrer Familie und ihren Hautieren in London. "Ein letzter Brief von dir" ist ihr erster Roman.

Die Buchrückseite:

Jede Geschichte hat zwei Seiten. Und jede Liebe ihr Geheimnis.

Als Orla am Valentinstag einen Brief von ihrem Freund erhält, rechnet sie fest mit dem lang ersehnten Heiratsantrag. Doch bevor sie den Umschlag öffnen kann, kommt der schreckliche Anruf: Simon ist in London auf der Straße zusamengebrochen. Er ist tot. Orla steht unter Schock. Wie soll sie weiterleben ohne Sim? Und warum rät ihr sein bester Freund so eindringlich, die Valentinskarte nicht zu öffnen? Orla war doch Sims große Liebe. Und er ihre. Als Orla krank vor Kummer nach London reist, um mehr über Sims letzte Tage zu erfahren, wird ihr klar, wie wenig sie ihren Freund kannte. Und noch bevor sie die Valentinskarte öffnet und seine letzte Worte liest, ist sie selbst ein anderer Mensch geworden ...

Inhalt:

Die bodenständige Grundschullehrerin Orla aus Irland erhält von ihrem Freund Sim überraschend eine Valentinskarte aus London. Doch noch bevor sie die Karte öffnen kann, bekommt sie einen Anruf von Reece, dem Agenten und besten Freund von Sim. Reece teilt ihr mit, dass Sim auf der Straße zusammen gebrochen und gestorben sei. Orla kann es nicht fassen. Sie lässt die Valentinskarte verschlossen, denn sie glaubt zu wissen, was drin steht. Sie glaubt fest daran, dass es ein Heiratsantrag ist. Einige Tage später reist Orla nach London, um sich um Sims Wohnungsauflösung zu kümmern und gleichzeitig das Tagebuch von ihm zu suchen. Orla will alles so schnell wie möglich hinter sich bringen und London wieder verlassen, denn sie ist absolut kein Fan von dieser viel zu großen und lauten Stadt. Doch das Tagebuch lässt sich einfach nicht finden. So vergeht die Zeit und aus ein paar Tagen wird eine Woche, aus einer Woche ein Monat …

Orla lernt Sims Vermieterin kennen. Sie wird zu einer ihrer besten Freundinnen. Auch zu Reece entwickelt sich eine Freundschaft. Doch das engste Verhältnis hat sie zu ihrer Valentinskarte, die zu ihrem ständigen Begleiter wird. Auch Marek, den sie in London kennenlernt, kann sich nicht zwischen Orla und die Karte drängen. Die Karte ist ihr Sim-Ersatz. Reece kann sich nicht länger mit ansehen, wie Orla sich mit dieser Karte quält und vereinbart mit ihr ein Treffen, bei dem sie die Karte gemeinsam ungelesen verbrennen wollen. Doch Orla täuscht Reece und liest die Karte heimlich, was alles für Orla verändert. Die Karte verändert ihre Vergangenheit, die Gegenwart und ihre Zukunft…

Meine Meinung:

Vom Anfang bis zur Mitte hat mich das Buch extrem gelangweilt, was dazu geführt hat, dass ich 6 Wochen gebraucht habe, um das Buch zu Ende zu lesen. Auh zwingen musste ich mich, dass ich es zu Ende lese. Erst ab Ende des Buches kam für mich wirkliche Spannung auf.

Fazit:

Da das Buch letztenendes doch noch spannend wurde und es eine unvorhersehbare und spektakuläre Wendung - mit der ich wirklich nicht gerechnet hätte - bereithält, bekommt das Buch von mir trotzdem 4 Sterne.

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Tags: ein letzter brief von dir, juliet ashton, roman, rowohlt taschenbuch verlag   (4)
 

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Camp 21

Rainer Wekwerth
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Arena, 02.01.2017
ISBN 9783401601779
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Informationen zum Buch:


- Titel: Camp 21
- Autor: Rainer Wekwerth
- Seiten: 352
- Verlag: Arena Verlag
- Reihe: / 
- Ersterscheinung: 2017 (in Deutschland) 
- ISBN: 9783401601779
- Format: Hardcover 
- Preis: [A] 17,50 €  [D] 16,99 €
- Originaltitel: /
- Sprache: auf Deutsch gelesen 
- Genre: Jugendbuch 
- Altersfreigabe: ab 14 Jahre 

Der Autor:


Rainer Wekwerth, in Esslingen am Neckar geboren, schreibt aus Leidenschaft. Er ist Autor erfolgreicher Bücher, die er teilweise unter Pseudonym veröffentlicht und für die er Preise gewonnen hat. Zuletzt die "Segeberger Feder", die "Ulmer Unke" und die "Goldene Leslie" für den 1. Band der Labyrinth-Trilogie. Neben dem Schreiben coacht er Autoren und Schreibschüler, ist Ehemann und Vater einer Tochter. Der Autor lebt mit seiner Familie im Stuttgarter Raum.

Die ersten Sätze:


Es war heiß. Die Sonne brannte vom Himmel herab. Mike konnte sie auf seinen nackten Armen kribbeln spüren. Er sog die warme Luft ein, die nach Fichten und Kiefern roch, und ihm das Gefühl gab, frei zu sein, während er über die einsame Landstraße raste, das Vibrieren des Sechszylindermotors spürte und den Wind über sein Gesicht streichen ließ. Ein gutes Gefühl, nach allem, was geschehen war. Monate der Trauer fielen in diesem Moment von ihm ab und er konnte endlich wieder durchatmen.Neben ihm saß sein Bruder Ricky und zog sich gerade einen Joint rein. Der süßliche Duft waberte heran, kitzelte Mike in der Nase. Er sah zu ihm hinüber. Ricky hatte sich weit im Sitz zurückgelehnt. Seine Lider waren geschlossen. Die wilden dunklen Haare umwehten sein Gesicht, ließen ihn wie ein übernatürliches Wesen wirken."Willst du auch?", fragte Ricky, ohne die Augen zu öffnen, und hielt ihm den Joint hin."Nein.""Du bist echt ein Spießer, Mann.""Und du ziehst dir zu viel Shit rein.""Es entspannt mich.""Ricky, du bist sechzehn. Da ist man entspannt.""Und du bist gerade mal ein Jahr älter und hörst dich an wie Dad." Ist das wirklich so? Klinge ich wie unser Vater? Nein, so bin ich nicht."Sie haben dich schon zweimal an der Schule mit dem Zeug erwischt. Dad hat gesagt, wenn du den Scheiß nicht lässt, gibt es Ärger mit ihm.""Er hat sich als Student auch ab und zu mal einen Joint reingezogen. Hat er uns doch selbst erzählt.""Das ist lange her. Er macht sich Sorgen um dich. Seit Moms Tod ist er nicht mehr derselbe.""Musst du mir nicht sagen, Mike. Immerhin war ich für ihn da, als sie gestorben ist. Du bist nach der Beerdigung für eine Woche abgehauen. Hast uns alleingelassen."Obwohl das schon ein Jahr her war, hörte Mike immer noch die Bitterkeit in Rickys Worten. Er hatte es damals nicht mehr im Haus ausgehalten. Alles erinnerte ihn an seine Mutter. Ihre Sachen lagen herum, selbst der Duft ihres Parfums hing noch in der Luft. Er hatte rausgemusst, einfach raus, oder er wäre verrückt geworden. Im Nachhinein tat es ihm leid, dass er seinen Dad und Ricky in dieser Situation im Stich gelassen hatte. Das würde nie wieder passieren.Eine Weile sagte keiner von ihnen etwas. Jeder hing seinen Gedanken nach."Wenn der Alte mitkriegt, dass wir uns seine Karre ausgeliehen haben, flippt er aus", meinte Ricky schließlich und nahm einen weiteren tiefen Zug."Sag mir was, was ich noch nicht weiß."Der Tag war einfach zu schön, um nicht durch die Gegend zu fahren. Ihr Vater hatte den Zug in die Stadt genommen und würde erst spät am Abend zurückkehren. Zeit genug, die Sonne zu genießen, während all ihre Freunde in der Schule saßen und für die nächste Prüfung büffelten.Eigentlich war es Rickys Idee gewesen, blauzumachen, und sich den Wagen für einen Ausflug zu schnappen. Zuerst hatte er sich nicht darauf eingelassen, aber Ricky konnte einen echt bequatschen, und wenn er seinen Kleinenbruderblick aufsetzte, war es schwer, ihm etwas abzuschlagen.Nun röhrte der 78er Ford Mustang II King Cobra mit seinen sechs Zylindern über die Landstraße und es fühlte sich gut an.Verdammt gut.Das Gefühl hielt nicht lange.Etwas erregte seine Aufmerksamkeit. Mike blickte in den Rückspiegel. Hinter ihm war ein Streifenwagen aufgetaucht und kam rasch näher. Was gerade noch Spaß, das Gefühl von Freiheit und Abenteuer gewesen war, wurde ernst. Nicht nur, dass er viel zu schnell fuhr. Nicht nur, dass er erst siebzehn Jahre alt war und noch keine zwölf Monate seinen Führerschein hatte. Nicht nur, dass dies das Auto seines Vaters war, das er sich, ohne zu fragen, "ausgeliehen" hatte, nein, neben ihm saß auch noch sein Bruder mit einem Joint in der Hand.Mike spürte, wie sein Magen nach unten sackte."Hinter uns sind die Cops", rief er. Der Fahrtwind riss ihm die Worte aus dem Mund.Ricky öffnete die Augen, wandte sich ihm zu. "Was ist?""Polizei!" Mike deutete nach hinten."Ich verstehe dich nicht. Was sagst du?", brüllte Ricky.Mike setzte erneut an, aber eine Sekunde später war das nicht mehr nötig. Das Polizeifahrzeug hinter ihm hatte die Sirene eingeschaltet und jagte nun mit aberwitzigem Tempo und zuckenden blauen und roten Lichtern heran. Einen Moment lang, nur einen Augenblick, dachte Mike daran, das Gaspedal durchzutreten und sein Glück in der Flucht zu versuchen, aber dann wurde ihm bewusst, dass er Ricky und sich dadurch erst recht in Schwierigkeiten bringen würde. Sein Bruder hatte in der Schule schon genug Ärger am Hals."Schmeiß den Joint weg", schrie Mike.Ricky sah ihn überrascht an, dann begriff er, dass Mike sich den Cops stellen würde. In hohem Bogen flog die Kippe aus dem Wagen.Mike ging vom Gas. Der Streifenwagen war nun so dicht heran, dass er beim Abbremsen darauf achten musste, dass er nicht auf ihn auffuhr. Vorsichtig zog er auf den Seitenstreifen und ließ den Mustang ausrollen.Als sie standen, schaute er Ricky an."Am besten, du sagst nichts. Lass mich reden.""Dad wird uns umbringen." In Rickys Augen stand die Angst vor dem Ärger, der auf sie zukommen würde."Wird schon werden.""Das denke ich nicht", murmelte Ricky und Mike glaubte einen Moment lang, ihn falsch verstanden zu haben.

Die Buchrückseite:

Ein geheimes Experiment.Ein ungewöhnliches Erziehungscamp.Zwei Jugendliche - auf Gedeih und Verderb aneinander gefesselt.

Mike und Kayla sind in Camp 21 gelandet. Sie kennen sich kaum und mögen sich noch weniger. Durch elektronische Armbänder aneinander gefesselt, ist es ihnen jedoch unmöglich, sich aus dem Weg zu gehen. Entfernen sie sich zu weit voneinander, empfangen sie über die Fessel Schmerzimpulse.
Während Kayla noch versucht, mit der Situation zurechtzukommen, ahnt Mike bereits, dass im Camp etwas nicht stimmt. Nach einem tödlichen Vorfall im Lager gelingt den beiden die Flucht. Doch dies ist erst der Anfang einer atemberaubenden Jagd, denn die Fesseln, die geheimen Experimente und die starken Gefühle zwischen ihnen bilden für Mike und Kayla ein gefährliches Netz, aus dem es kein Entkommen zu geben scheint.

Inhalt:


Mike und sein Bruder Ricky werden bei einer Spritztour von der Polizei aufgegriffen. Die Situation eskaliert. Das Ende vom Lied: Die beiden Jungs müssen ins Erziehungslager. Für die ganz schweren Fälle gibt es das Camp 21 mit ganz besonderen Methoden. Durch Schmerzreize werden hier die Jugendlichen gefügig gemacht. Jeweils zwei Jugendliche sind durch ein elektronisches Armband verbunden, das aktiviert wird, sobald die zwei sich zu weit voneinander entfernen. Auch Kayla findet sich in Camp 21 wieder und wird per Armband ausgerechnet an Mike gebunden, den sie aus gutem Grund nicht mag. Schon bald wird klar, dass es in diesem Camp nicht mit rechten Dingen zugeht und die Jugendlichen in Lebensgefahr sind.




Meine Meinung:


"Camp 21" hätte ich definitiv in einem Tag verschlungen, wenn ich die Zeit dazu gehabt hätte. Der Schreibstil und die Spannung des Buches haben dazu beigetragen, dass das Buch nun zu meinen Lieblingsbüchern gehört.



Fazit:



Dem Buch gebe ich selbstverständlich 5 Sterne.

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Tags: arena verlag, camp 21, jugendthriller, rainer wekwerth   (4)
 

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Marthas Widerstand

Kerry Drewery , Sabine Bhose
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei ONE, 16.03.2017
ISBN 9783846600436
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Informationen zum Buch:

- Titel: Marthas Widerstand
- Autor: Kerry Drewery
- Seiten: 426
- Verlag: Bastei Lübbe (one)
- Reihe: Cell 7
- Ersterscheinung: 2017 (in Deutschland)
- ISBN: 9783846600436
- Format: Hardcover
- Preis: 16,00 €
- Originaltitel: Cell 7
- Sprache: auf Deutsch gelesen
- Genre: Jugendbuch
- Altersfreigabe: ab 14 Jahren


Die Autorin:

Kerry Drewery ist Autorin für Kinder- und Jugendbücher. Zelle 7 ist der erste ihrer Titel, der auf Deutsch übersetzt wird. Die Geschichte über ein Justizsystem, das ad absurdum geführt wurde und eine Gesellschaft, in der eine Fernsehshow über die Urteile für Straftäter entscheidet, wird in einem zweiten Band (Seven Days) fortgesetzt, der voraussichtlich 2018 ebenfalls im ONE-Programm erscheint.

Quelle: Bastei Lübbe



Die Buchrückseite:


Schuldig - oder nicht schuldig?

Todesstrafe oder Freiheit?

Gerechtigkeit oder Willkür?

Was passiert, wenn das Volk zum Richter wird?

Martha ist des Mordes angeklagt und sitzt in der ersten von sieben Zellen. Sieben Tage lang stimmt das gesamte Volk darüber ab, ob sie freigesprochen oder in die nächste Zelle verlegt wird. Die Zellen werden dabei immer kleiner, genauso wie Marthas Chancen auf einen Freispruch. Denn die Umfragen zeigen, dass der Großteil der Bevölkerung sie sterben sehen will. Doch was wäre, wenn Martha genau darauf spekuliert? Ein Katz-und-Maus-Spiel beginnt, bei dem es um viel mehr als ein einzelnes Menschenleben geht ...

Inhalt:

Martha Honeydew ist wegen Mordes an den berühmten Reality-TV-Show-Star, Jackson Paige, angeklagt und muss nun sieben Tage lang, bis zu ihrer möglichen Hinrichtung - jeden Tag in einer anderen Zelle - ausharren. Dabei entscheidet kein Richter, ob die Hinrichtung stattfindet oder nicht, denn die Gerichte wurden vor vielen Jahren abgesetzt. Nun entscheidet das Volk mittels Televoting über das Schicksal der Menschen, die wohlmöglich ihre letzten sieben Tage im Todestrakt verbringen müssen - so auch nun über das Schicksal von Martha. Doch das Rechtssystem ist alles andere als fair. Wählen kann nur der, der Geld hat.
Dennoch bekommt Martha so wie alle anderen vor ihr eine psychologische Betreuung, der sie sich nach und nach immer mehr anvertraut. Doch was alle nicht ahnen: Martha hat ein Geheimnis. Ein Geheimnis, das vielleicht alles verändert.


Meine Meinung:

Ich bin total begeistert von dem Buch. Es passt alles: Der Schreibstil, die Charaktere, die Handlung, einfach alles. Bin schon gespannt auf den zweiten Teil der Reihe und freue mich wenn dieser nächstes Jahr endlich draußen ist. Kann es kaum noch abwarten.


Fazit:

Weil es einfach nichts an dem Buch auszusetzen gibt, hat das Buch sich seine 5 Sterne verdient.
Das Buch zählt zwar in das Genre "Jugendbuch", aber ich finde das können eigentlich alle Generationen lesen.

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Tags: bastei, drewery, kerry, lübbe, marthas, one, widerstand   (7)
 
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