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50 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

barcelona, rätsel, ring, abenteuer, jugendbuch

Blutring

Gerd Ruebenstrunk
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Planet! ein Imprint der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 15.02.2016
ISBN 9783522504898
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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(31)

67 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

thriller, florida, mark billingham, mord, paare

Die Lügen der Anderen

Mark Billingham ,
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Heyne, 08.02.2016
ISBN 9783453438330
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Jeder hat Geheimnisse, die er hinter einer Wand aus Lügen versteckt. Und kleine und große Lügen sind das, was dieses Buch ausmacht.

Dave und Marina, Angie und Barry und Ed und Sue sind alle aus England, um genauer zu sein aus der Umgebung von London. Zufällig treffen sie sich in einem Resort in Sarasota in Florida im Urlaub. Sie lernen sich näher kennen, freunden sich an (wenn man das so nennen kann) und treffen sich sechs Wochen nach dem Urlaub zum Abendessen wieder. Alles könnte eine normale Urlaubsbekanntschaft sein, wäre nicht aus dem Resort am letzten Tag die kleine Amber-Marie verschwunden. Das Mädchen mit dem schönen Lächeln, das zusammen mit ihrer Mutter Patti Lee Wilson in dem gleichen Resort im Urlaub war. Gleichzeitig versuchen Jeff Gardener und Jenny Quilan herauszufinden, wer der Täter ist.


Man erfährt das Geschehen anhand einer handvoll eMails und der abwechselnden Beschreibung einer der Figuren. Dabei erfährt man besonders viel über die Gedankenwelt der Protagonisten. Schnell merkt man als Leser, dass jeder seine Geheimnisse hat und die ein oder andere Lüge erzählt. Dass alles nicht so ist, wie es scheint. Dabei gibt es immer wieder Rückblenden zu der Zeit in Florida, aber der Haupterzählstrang dreht sich um die gemeinsamen Treffen der drei Pärchen. Dabei macht Mark Billingham immer wieder Andeutungen und säht Zweifel, sodass man sich als Leser überhaupt nicht sicher ist, wem man trauen kann. Dann kommt noch hinzu, dass es immer wieder Kapitel gibt, in denen der Täter erzählt und mit dem Leser spricht. Natürlich ohne zu verraten, wer es ist. Sicher weiß man nur: Einer von ihnen war es und jeder hat etwas zu verbergen.


Ich kann eindeutig verstehen, warum das Buch wochenlang auf Platz 1 der Bestsellerliste in Groß-Britannien war. Bei Die Lügen der Anderen handelt es sich um einen Kriminalroman, der wirklich klasse umgesetzt ist. Dabei finde ich den deutschen Titel sogar noch passender gewählt als den Originaltitel, denn die Lügen der Anderen sind bei diesem Buch wirklich das Hauptthema, das das Buch gerade so besonders macht. Es sind die Lügen, die Zweifel sähen, die den Leser argwöhnisch machen, sodass man bis auf den letzten Seiten wirklich keine Ahnung hat, wer der Täter ist. Gleichzeitig führ Billingham aber auch den Lesern vor Augen, wie wir im Alltag lügen. Die großen und die kleinen Lügen gegenüber Bekannten, Freunden aber auch dem Partner. Die Schreibweise lässt das Buch nicht langweilig werden, denn Billingham ist ein Meister der unerwarteten Wendungen, die ohne viel Action und mit überraschend wenig Blut auskommen.


Ein einzigartiger und ungewöhnlicher Krimi mit ständigen Zweifeln und unerwarteten Wendungen, den ich jedem (auch nicht unbedingt Krimi-Fans!) ans Herz legen kann. Ich werde jetzt definitiv noch mehr von dem Autor lesen.

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(193)

386 Bibliotheken, 4 Leser, 2 Gruppen, 132 Rezensionen

dystopie, zwillinge, francesca haig, das feuerzeichen, omega

Das Feuerzeichen

Francesca Haig ,
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Heyne, 26.10.2015
ISBN 9783453270138
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Idee

Die Idee ist das, was mich auf das Buch aufmerksam gemacht hat. Nach einer nuklearen Explosion, die die Welt in Vorher und Nachher gespalten hat, werden nur noch Zwillinge geboren - ein Mädchen und ein Junge. Einer ist makellos, der andere ist gezeichnet - Alphas und Omegas. Während die Alphas ihr Leben ganz normal führen können, zur Schule gehen dürfen, Familien gründen können und genug zu essen haben, werden die Omegas vertrieben und verbannt. Sie werden mit dem Feuerzeichen gebrandmarkt. Allerdings sind die Alphas auch von den Omegas abhängig - und umgekehrt, denn wenn einer der beiden verletzt wird, erleiden beide die Schmerzen. Wenn einer der beiden stirbt, sterben beide.
Aufgrund der Angst vor der schrecklichen Explosion sind im Nachher alle Maschinen und technischen Errungenschaften, besonders die Elektrizität ein Tabu, weshalb das Setting eher an eine mittelalterliche Welt oder leichtes Steampunk erinnert.

Charaktere
Cass ist eine Omega, jedoch unterscheidet sie sich von den gewöhnlichen Omegas, da sie eine Seherin ist. Als Seherin hat sie immer wieder Visionen, von der Explosion, von zukünftigen und vergangenen Dingen oder Dingen, die gerade in diesem Moment woanders passieren, allerdings kann sie diese nicht immer steuern oder heraufbeschwören. Cass ist mittlerweile fast 25 Jahre alt (soweit ich richtig mitgezählt habe, denn ihr alter erfährt man nirgends genau) und lebt in einer Omega-Siedlung. Ihr Zwillingsbruder Zach ist in der Politik aufgestiegen und dabei, ein Teil des Rates zu werden. Aus Angst um sein eigenes Leben, lässt er Cass gefangen nehmen und sperrt sie in einen Verwahrungsraum, denn häufig werden Anschläge von politischen Gegnern über den Zwilling verübt. Zudem gibt es noch die Beichtmutter. Sie ist ebenfalls eine Seherin und fragt Cass gelegentlich für Zach über ihre Visionen aus. Im Buch steht, dass sie so aussieht, als sei sie so alt wie Cass, allerdings schätzt Cass sie auf zehn Jahre älter. Als es Cass endlich gelingt zu fliehen, trifft sie auf Kip, dem ein Arm fehlt. Er trägt ebenfalls das Feuerzeichen der Omega und ist ungefähr so alt wie Cass. Kip wird zu Cass Begleiter über das gesamte Buch hinweg.

Umsetzung
Mir ist es ziemlich schwer gefallen, mir die Charaktere vorzustellen. Man weiß nicht genau, wie alt die Charaktere sind und wie sie aussehen. Die Beichtmutter hatte ich mir aufgrund von Cass Beschreibung und dem Namen "Mutter" viel älter vorgestellt als sie letztendlich war. Obwohl die Charaktere älter als 20 Jahre alt sind, verhalten sie sich wie Jugendliche, was für mich nicht zusammen passt. Zwischen Cass und Kip entwickeln sich später Gefühle, die jedoch nie wirklich zu einer richtigen Liebesgeschichte ausgebaut werden. Zudem wird eine Dreiecksbeziehung angedeutet. Deutlich besser gefallen hat mir da die Einstellung von Cass, ihre Sicht auf Alphas und Omegas. Denn sie betont nicht die Gegensätze.
Insgesamt hat es etwas gedauert, bis die Geschichte in Fahrt kam, später wurde die Geschichte jedoch richtig spannend und interessant. Man begleitet Cass und Kip auf ihrer Reise durch das Land, bei der sie sich immer wieder Gefahren und Herausforderungen stellen müssen. Dabei sind jedoch nicht sie diejenigen, die diese Herausforderungen überwinden, sondern meistens kommt ihnen jemand zu Hilfe. Hier hätte ich mir noch etwas mehr Eigeninitiative der Protagonisten gewünscht. Gleichzeitig kamen interessante Fragen auf, die durch das dort herrschende System bestimmt sind und auf die ich alleine auch vielleicht gar nicht gekommen wäre. In der Hinsicht war das Buch wirklich klasse!

Bewertung
Die Grundidee der neuen dystopischen Reihe hat mir wirklich gut gefallen. Das Feuerzeichen ist ein Buch, das zum Nachdenken anregt und interessante Fragestellungen aufwirft. Besonders das Ende war überraschend und hat ein paar Fragen für die Fortsetzung offen gelassen. Auch der Weltentwurf insgesamt hat mir sehr gut gefallen. Die Idee mit den Zwillingen und die Bedeutung von Geschwistern hat mich begeistert. Obwohl das Buch spannend war, konnten mich die Charaktere leider nicht vollständig überzeugen. Ich freue mich aber auf die Fortsetzung, denn ich möchte wissen, wie es mit Cass weiter geht!

Mehr unter http://secrets-of-nobody.blogspot.de/2015/11/rezension-das-feuerzeichen-francesca.html

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(1.382)

2.443 Bibliotheken, 59 Leser, 8 Gruppen, 215 Rezensionen

träume, silber, kerstin gier, liebe, fantasy

Silber - Das dritte Buch der Träume

Kerstin Gier
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 08.10.2015
ISBN 9783841421685
Genre: Jugendbuch

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(675)

1.381 Bibliotheken, 20 Leser, 4 Gruppen, 268 Rezensionen

magie, jennifer estep, black blade, fantasy, liebe

Black Blade - Das eisige Feuer der Magie

Jennifer Estep ,
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Piper, 05.10.2015
ISBN 9783492703284
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Idee
Cloudburst Falls ist für seine teils magischen Bewohner, Monster, Pixies und andere "Sehenswürdigkeiten" berühmt. Es ist eine Stadt, die von Touristen nur so wimmelt, und dort lebt Lila. Nach dem Tod ihrer Mutter Serena ist Lila auf sich allein gestellt und hält sich als Diebin über Wasser. Im Auftrag von Mo, ein Freund ihrer Mutter, stiehlt sie Reichen und Touristen alles, was sie kriegen kann. Dabei helfen ihr Ihre Magien. Eine Magie ist Sicht-Talent, das es ihr ermöglichst, selbst im Dunkeln alles zu erkennen, und noch einiges mehr. Um nicht den mächtigen Familien aufzufallen, die mit ihrem Geld, ihrer Macht und natürlich ihrer Magie Cloudburst Falls kontrollieren, hält sie sich bedeckt. Als es jedoch eines Tages am helllichten Tage zu einem Kampf kommt, rettet Lila das Leben eines jungen Mannes, der rein zufällig auch der Sohn eines Oberhaupts der einflussreichsten Familien ist. Nun soll sie für diesen jungen Mann die neue Leibwächterin werden, allerdings ist das sehr gefährlich.


Charaktere
Lila ist 17 Jahre alt und gibt nicht viel von sich preis seit ihre Mutter gestorben ist. Sie ist eine wirklich gute Diebin und kann sehr gut mit dem Schwert umgehen, da in Cloudburst Falls keine Schusswaffen erlaubt sind. Ihr bester Freund ist Mo, der ein Geschäft betreibt, in dem er alles mögliche an Touristen verkauft. Lila ist zu Beginn sehr verschlossen und man erfährt erst mit der Zeit mehr über sie und ihre Vergangenheit. Später lernt man noch Devon kennen, den jungen Mann, der Lila sein Leben verdankt. Neben Devon zählen noch weitere Mitglieder zu Familie, wie Grant und Felix. Dabei ist Felix eine wirkliche Quasselstrippe, die einem echt ans Herz wachsen kann.

Umsetzung
Zu Beginn fiel es mir schwer, mich in die Geschichte rein zu finden. Einerseits gibt es Handys und all das, was eine moderne Gesellschaft ausmacht, andererseits wird mitSchwertern und Wurfsternen gekämpft. Das hat sich aber zum Glück mit der Zeit gelegt. Nachdem man Lila und ihr Leben etwas kennen lernen konnte, ging es mit der Zeit wirklich rasant los. Eine spannende Situation folgte auf die Nächste und ein Kampf jagte den anderen. Eines muss ich dem Buch lassen: Die Kämpfe sind spannend geschrieben und voller Magie. Es wurde nicht lange gefackelt, sodass es nach den ersten Kapiteln keine langatmigen Momente gibt und man mit dem Lesen eigentlich nicht mehr aufhören möchte.
Die Charaktere haben mir wirklich gut gefallen, nur konnte ich mich mit Mo irgendwie nicht anfreunden. Dafür habe ich Lila, Devon und Felix umso mehr ins Herz geschlossen.

Schreibstil
Das Buch ist in der Ego-Perspektive von Lila geschrieben. Die Geschichte ist flüssig geschrieben und gegen Ende hat sie mich richtig in ihren Bann gezogen.

Gestaltung
Das Cover finde ich schöner als die Original-Cover. Ein kleiner Blick auf das Cover das zweiten Bandes verrät uns auch, dass der Stil beibehalten wird, was ich gut finde. Allerdings konnte ich noch nicht ganz entschlüsseln, wofür die grünen Blätter stehen sollen. Das Gesicht auf dem Cover könnte man gut Lila zuordnen, da die Augen besonders hervorgehoben sind und somit ihre Magie des Sehens unterstreichen. Die Kapitelüberschriften finde ich schön gestaltet, denn hier tauchen die Blätter als Verzierung wieder auf.

Bewertung
Bis auf den Anfang der Geschichte, in die ich mich erst einfinden musste, hat mir das Buch super gut gefallen. Gegen Ende wird es immer besser, sodass man es auf keinen Fall aus der Hand legen konnte. Der Auftakt der neuen Fantasyreihe Black Blade von Jennifer Estep ist auf jeden Fall ein gelungener Roman mit einer sympathischen Protagonistin! Es wird sich nicht mit langatmigen Erzählungen aufgehalten, sondern geht nach den ersten Kapiteln direkt rasant zur Sache, sodass es an Spannung und Mitfiebern nicht mangelt.


Vollständig unter http://secrets-of-nobody.blogspot.de/2015/11/rezension-black-blade-das-eisige-feuer.html

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158 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 19 Rezensionen

mars, mark watney, science fiction, überleben, nasa

Der Marsianer

Andy Weir ,
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Heyne, 14.09.2015
ISBN 9783453316911
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Idee

Die Idee ist toll! Für eine Expedition auf dem Mars wird dort eine kleine Forschungsstation eingerichtet, auf der eine sechsköpfige Crew, die Ares 3, für einen Monat den Mars untersuchen soll. Während des Programms kommt es zu einemSandsturm, bei dem das Programm abgebrochen werden muss. Die Crew kämpft sich von ihrer Wohnkuppel zurück zu dem Modul, das sie zu ihrem Raumschiff zurück bringt, allerdings wird dabei Mark von einer Antenne getroffen und verletzt. In dem Sturm hält ihn die restliche Crew für tot und muss selbst das Modul starten, um rechtzeitig entkommen zu können. Mark überlebt, muss aber nach dem Sturm feststellen, dass das Modul und die restliche Crew weg sind.

Charaktere
Mark Wattney ist allein. Allein auf dem Mars, fernab jeglicher Zivilisation. Eigentlich erfährt man nicht viel über Mark, außer dass er Botaniker und Ingenieur ist und auf der Erde keine Frau und Kinder hat. Er wurde nicht aufgrund seiner Fachkenntnisse (die natürlich trotzdem überragend sind) für das Ares-Programm ausgewählt, sondern aufgrund seiner Persönlichkeit. Er sollte auf der Reise zum Mars dafür sorgen, dass die Crew-Mitglieder nicht gegenseitig auf sich los gehen, denn Menschen, die auf engem Raum miteinander eingesperrt sind, streiten sich irgendwann. Während des Buches ist mir Mark wirklich ans Herz gewachsen. Er ist so sympathisch, absolut ehrlich und voll von Lebenswillen, dass man ihn einfach mögen muss.

Umsetzung
Der Science-Fiction-Roman wurde  erstklassig umgesetzt. Es ist ein Szenario, das in ein paar Jahren absolut realistisch ist und deshalb bleibt es auch glaubhaft. Ich konnte mit Mark Wattney mitfiebern, mit ihm hoffen. Ständig gab es irgendeine unvorhergesehene Wendung, die alles ins Wanken bringt, was es nur noch spannender gemacht hat. Ich konnte das Buch gar nicht mehr aus den Händen legen und habe es innerhalb von zweieinhalb Tagen förmlich verschlungen. Zwangsläufig vorkommende technische Abläufe sind wissenschaftlich nachvollziehbar und für Laien absolut verständlich erklärt.

Schreibstil
Der Schreibstil ist wirklich angenehm und ich bin  positiv überrascht. Den Großteil des Geschehens erfährt man aus Erzählungen von Mark in der Ego-Perspektive, der auf dem Mars ein Logbuch führt. Die Umsetzung dieses Logbuchs hab mir ganz besonders gefallen. Durch Marks einzigartige humorvolle und optimistische Art kämpft er ums Überleben ohne den Mut und den Humor zu verlieren. Ich habe bei dem Buch wirklich an einigen Stellen gelacht. So eine ungezwungene Schreibweise habe ich selten erlebt.
Zeitgleich erfährt man auch einiges über das Geschehen auf der Erde im personalen Erzählstil. Zeitweise gibt es auch Abschnitte von einem  allwissenden Erzähler, der über für die Menschen zuerst nicht offensichtliche Geschehnisse spricht und teilweise auch über Mark als "den Marsianer" spricht. Diese Abschnitte sind recht kurz, sorgen aber für eine interessante Abwechslung beim Lesen.

Bewertung
Der Marsianer ist ein  authentischer Science-Fiction-Roman, der gleichzeitig auf eine fesselnde Art spannend und humorvoll ist. Mich hat der Roman mit seinem Abenteuer absolut  süchtig gemacht. Ich habe viele gute Bücher gelesen, aber dieser Roman gehört zu den besten!

Meine Bewertung: 5+/5 ♥♥♥♥♥

Mit Bildern auf http://secrets-of-nobody.blogspot.de/2015/11/rezension-der-marsianer-andy-weir.html

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324 Bibliotheken, 11 Leser, 0 Gruppen, 55 Rezensionen

historischer roman, waringham, england, freibeuter, rebecca gablé

Der Palast der Meere

Rebecca Gablé ,
Fester Einband: 960 Seiten
Erschienen bei Ehrenwirth, 10.09.2015
ISBN 9783431039269
Genre: Historische Romane

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392 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 51 Rezensionen

liebe, prinz, royal, auswahl, prinzessin

Royal - Ein Schloss aus Alabaster

Valentina Fast
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 01.10.2015
ISBN 9783646601626
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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422 Bibliotheken, 14 Leser, 2 Gruppen, 70 Rezensionen

paris, runa, historischer roman, hysterie, vera buck

Runa

Vera Buck
Fester Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Limes, 24.08.2015
ISBN 9783809026525
Genre: Historische Romane

Rezension:

Runa ist der Debütroman von Vera Buck, einer jungen Autorin, die Scriptwriting studiert hat. Angesprochen hat mich bei diesem Buch nicht nur das Cover, sondern auch das ungewöhnliche Thema.

Idee
Runa spielt im Jahre 1884 in Paris und beschreibt die Geschehnisse weniger Monate mit einigen Rückblicken in die Vergangenheit. Es ist eine Geschichte über die Anfänge der Psychatrie und den schrecklichen Zuständen von damals. Es ist ein Buch über die Moral von Wissenschaft und Medizin und dabei erschreckend genau. Es ist nicht nur ein Medizinthriller, sondern ein Buch zum Gruseln, das eine gute Mischung zwischen gut recherchierten historischen Ereignissen und Personen und Fiktion darstellt.

Charaktere

Das Buch handelt von mehreren Personen, hauptsächlich jedoch von Johann Richard Hell, kurz Jori, einem Medizinstudenten aus der Schweiz, der in Paris an der Salpêtrière, einer Klinik für hysterische Frauen, seinen Doktor machen möchte. Die Klinik wird von dem berühmten Dr. Charcot geleitet, einem Neurologe, der von Jori zu Beginn angehimmelt wird. In seiner berühmten Dienstagsvorlesung stellt dieser Doktor hysterische Patientinnen zur schau und präsentiert sie wie Zirkusattraktionen der Öffentlichkeit. Joris Freund Paul aus der Schweiz besucht ihn gegen Beginn der Geschichte in Paris. Paul hat eine ältere Schwester, Pauline, die es Jori angetan hat.

Runa ist ein kleines, junges Mädchen, das der Inhalt von Joris Doktorarbeit werden soll. Denn er wagt den Versuch, als erster den Wahnsinn einer Patientin aus deren Gehirn zu schneiden. In einer riskanten Operation möchte er das Mädchen heilen.

Zudem lernt man Monsieur Lecoq kennen, der der Meinung ist, Menschen alleine an ihrem Äußeren anzusehen, ob sie Verbrecher sind oder nicht. Und Jori sieht seiner Meinung nach wie ein Verbrecher aus.

Außerdem gibt es weitere Figuren, wie z.B. den fünfzehnjährigen Maxime und den zehnjährigen Frédéric mit seiner siebenjährigen Schwester Isabelle, die alle früher oder später im Buch Joris Geschichte kreuzen.

Schreibstil

Der Schreibstil ist schön und liest sich angenehm flüssig. Verschiedene Abschnitte werden in verschiedenen Perspektiven erzählt, teils im personalen Erzählstil und teils aus der Ego-Perspektive, was eine schöne Mischung war. Das Buch gliedert sich in Epilog, sechs große Teile und Epilog. Dabei sind die Teile mit interessanten Zitaten von Wissenschaftlern überschrieben. Richtige Kapitel existieren nicht, allerdings sind die vielen Perspektivwechsel duch ein kleines Zeichen zwischen den Absätzen gut sichtbar getrennt. Dabei wird zwischen dem aktuellen Geschehen und Rückblicken gewechselt. Besonders gut haben mir die Einstreuungen verschiedener historischer Ereignisse gefallen, die vielleicht nicht von großer Bedeutung sind, aber das ganze einfach echter machen und einen schmunzeln lassen. So zum Beispiel: "Jori hätte Schokolade mitbringen sollen. Es gab da eine neue von einem Apothekerssohn aus Bern, irgendeinem Herrn Lundt oder Lindt. Schokolade hätte ihr gefallen." (S. 256) Wusstet ihr, dass Rodolphe Lindt wirklich der Sohn eines Apothekersohns in Bern war und genau in der Zeit, in der das Buch spielt, seine erste Schokolade hergestellt hat?

Gestaltung
Das Cover gefällt mir außerordentlich gut und hat auch mein Interesse geweckt. Ich finde es passend zur Thematik und genau richtig gewählt. Etwas störend ist vielleicht der Titel, denn ich habe auf den ersten Blick nicht gewusst, wie das Buch heißt. Andererseits passt es auch zu Runa, die alles andere als normal ist Die Qualität des gebundenen Buches hat mir sehr gut gefallen. Schön ist, dass es ein extra Lesebändchen gib. Zudem ist die Schrift angenehm zu lesen und von der Größe genau richtig.

Bewertung
Runa ist ein Buch für Fans von gut recherchierten historischen Medizinromanen mit gruseligen Elementen. Im Anhang finden sich sogar die verwendeten wissenschaftlichen Quellen. Ich liebe es einfach, wenn sich Autoren die Mühe geben, nicht nur ein stilistisch gutes Buch zu schreiben, sondern auch die Geschehnisse realistisch und gut recherchiert darstellen. So wird Geschichte lebendig und fühlbar. Die ersten hundertsechzig Seiten haben mich leider nicht richtig gefesselt. Sie waren interessant zu lesen und eine gute Einführung in die Charaktere, aber richtig spannend und fesselnd wurde es ab der Hälfte. Unerwartete Wendungen und die "Auflösung" der schaurigen Hintergründe aller Geschehnisse haben mich das Buch gestern nicht aus der Hand legen lassen und so habe ich die Hälfte von Runa an einem Tag gelesen.

Meine Bewertung: 4/5 ♥♥♥♥♥

http://secrets-of-nobody.blogspot.de/2015/10/rezension-runa-vera-buck.html

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777 Bibliotheken, 15 Leser, 2 Gruppen, 105 Rezensionen

schweden, liebe, simona ahrnstedt, rache, die erbin

Die Erbin

Simona Ahrnstedt ,
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 01.10.2015
ISBN 9783802599453
Genre: Liebesromane

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438 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 64 Rezensionen

liebe, royal, prinz, prinzessin, dystopie

Royal - Ein Königreich aus Seide

Valentina Fast
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 03.09.2015
ISBN 9783646601619
Genre: Jugendbuch

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(401)

791 Bibliotheken, 11 Leser, 0 Gruppen, 108 Rezensionen

liebe, royal, prinzessin, prinz, auswahl

Royal - Ein Leben aus Glas

Valentina Fast
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 06.08.2015
ISBN 9783646601602
Genre: Jugendbuch

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207 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 20 Rezensionen

fantasy, drachen, musik, ana, reinkarnation

Das Meer der Seelen - Nur eine Nacht

Jodi Meadows , Michaela Link
Flexibler Einband: 420 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 18.08.2014
ISBN 9783442476039
Genre: Fantasy

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(84)

224 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

fantasy, liebe, romantasy, seelen, wiedergeburt

Das Meer der Seelen - Nur eine Liebe

Jodi Meadows , Michaela Link
Flexibler Einband: 460 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 17.03.2014
ISBN 9783442476022
Genre: Fantasy

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(208)

609 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 74 Rezensionen

fantasy, liebe, drachen, seelen, wiedergeburt

Das Meer der Seelen - Nur ein Leben

Jodi Meadows , Michaela Link
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 21.01.2013
ISBN 9783442476015
Genre: Fantasy

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14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

madrid, london, pageturner, thriler, thriller

Ihr findet mich nie

Robert Wilson , Kristian Lutze
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Page & Turner, 29.09.2014
ISBN 9783442204397
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Idee

Die Idee zum Buch widerspricht eigentlich in erster Linie einem Kriminalroman. Amy wird nicht entführt, sondern verschwindet auf eigenen Wunsch von zuhause und das sogar sehr sorgfältig. Sie hat alles geplant, hat zwei Briefe geschrieben und versucht, keine Spuren zu hinterlassen. Leider muss man ziemlich schnell erfahren, dass Amy sich überschätzt hat und die Situation nicht im Griff hat. Ihre Eltern versuchen sie verzweifelt zu finden. Dabei verläuft das Geschehen anders, als ich es erwartet hätte. Neben diesem Handlungsstrang gibt es einen weiteren Handlungsstrang, der sich um den zehnjährigen Sascha dreht. Aber hier möchte ich nicht zu viel verraten, nur: Es ist eine separate Geschichte, die an einigen Stellen mit Mercy verknüpft ist und die ganze Handlung abwechslungsreich gestaltet, denn auch hier fiebert man mit.

Charaktere
Charles Boxer ist nicht nur ein Spezialist für Aufklärungen von Entführungen, er ist auch ein Vater, der seine Tochter Amy liebt, so wie wahrscheinlich die meisten Eltern. Auch Mercy, seine Ex-Frau, bei der Amy lebt, ist verzweifelt, als Amy von zuhause abhaut. Die Gefühle der Eltern waren sehr gut nachzuvollziehen und man konnte sich gut in sie hinein versetzen. Auch die siebzehnjährige Amy lernt man kennen, wenn auch nur für kurze Zeit. Neben diesen drei Personen gibt es noch weitere Nebencharaktere, die alle unterschiedlich gestaltet wurden.

Schreibstil
Die Geschichte wird im personalen Erzählstil in der Vergangenheit erzählt. Dabei wird zwischen verschiedenen Orten und Perspektiven gewechselt, sodass gleichzeitige Handlungen in London und Madrid gut dargestellt werden. Besonders gegen Ende des Buches, wenn sich die Handlung immer mehr zuspitzt, steigert das die Spannung. Die Sprache ist relativ einfach gehalten, teils zu den Charakteren passend. An manchen Stellen ist das Buch sehr gewaltvoll, es ist also nichts für junge Leser.

CoverDas Cover zeigt den Königspalast in Madrid und gefällt mir sehr gut. Es hat einen Bezug zur Geschichte und ist trotzdem kreativ gestaltet. Auch die Farbe rot passt ebenfalls dazu, falls man rot als Symbol der Gewalt nimmt. Mein Exemplar war broschiert und war etwas größer als ein normales Taschenbuch und ist dafür auch etwas teurer. Mir persönlich gefällt diese Art besser als ein Taschenbuch.

Vorgänger
Das Buch "Stib für mich" von Robert Wilson, das ein Jahr früher erschienen ist, wird bei lovelybooks als Vorgänger angegeben. Ich habe es vorher nicht gelesen und hatte keine Probleme, mit "Ihr findet mich nie". Wie bei Kriminalromanen üblich, bauen hier die Handlungen der Reihen nicht zwangsweise aufeinander auf. Es handelt sich lediglich um einen anderen Fall von Charles. Außerdem wird an ein paar Stellen die Entführung von Alyshia, der Tochter seinen neuen Freundin, erwähnt, von der "Stirb für mich" handelt.

Bewertung
Zu Beginn hätte ich dem Buch 4/5 Punkten gegeben, da mir das gewisse Etwas zur Perfektion gefehlt hat. Das Finale hat aber dann den letzten Punkt gebracht. Das Buch ist voller Action und Spannung und hatte überhaupt keine Längen. Ich musste es einfach innerhalb von wenigen Tagen durchlesen, teilweise bis zu hundertfünfzig Seiten am Tag bis in die Nacht. Dieses Buch hält seine Leser in Atem und hat alles, was einen guten Thriller ausmacht, inklusive Bösewichten, denen man nie persönlich begegnen möchte.


Meine Bewertung: 5/5 ♥♥♥♥♥


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(143)

253 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 58 Rezensionen

thriller, kongo, evolution, japan, kazuaki takano

Extinction

Kazuaki Takano , Rainer Schmidt
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei C. Bertelsmann, 02.01.2015
ISBN 9783570101858
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Neben Yeager spielt auch Kento Koga eine entscheidende Rolle in Extinction. Kento ist ein Promotionsstundet der Pharmakologie in Japan. Kentos Vater Seiji, der Wissenschaftler und Universitätsprofessor war, ist vor Kurzem verstorben, hat seinem Sohn aber ein schweres Vermächtnis hinterlassen. Während man Kento in Japan kennen lernt, begleitet man Yeager in Afrika und beobachtet politische Entscheidungsträger der amerikanischen Regierung in den USA. Es gibt also einige Handlungsstränge mit vielen Personen, die das Geschehen vielseitig und realistisch erleben lassen.

Das Buch ist in drei große Teile aufgeteilt, die wiederum in mehrere Kapitel unterteilt sind. Innerhalb dieser Kapitel springt man zwischen den verschiedenen Orten und Personen immer wieder hin und her, sodass man das Geschehen aus verschiedenen Perspektiven und Hintergründen miterleben kann. Dabei darf man allerdings keine Schwierigkeiten mit vielen Personen und Namen haben. Aber gerade davon lebt meiner Meinung nach ein komplexes und spannendes Buch. Die Vielfalt wurde meiner Meinung nach von Herrn Takano in Extinction besser gelöst als in Schätzings Büchern, bei denen ich teilweise aufgrund der Masse an Informationen über Nebenfiguren wirklich schon überfordert war. In Extinction lernt man die Hauptprotagonisten näher kennen, auf Nebenfiguren wird aber nicht mehr als nötig eingegangen, was ich gut finde.

Die Spannung war über das ganze Buch hinweg vorhanden. Immer wieder gab es unerwartete Überraschungen und Stellen, an denen ich es bereut habe, dass momentan Klausurenphase ist. Am liebsten hätte ich das Buch innerhalb von einem Tag durchgelesen, aber da ich zwischendurch immer wieder ans Lernen musste, hat sich das Lesevergnüngen über eineinhalb Wochen gezogen. Wäre ich im Urlaub mit viel freier Zeit gewesen, hätte ich das Buch in viel kürzerer Zeit gelesen. Teilweise habe ich trotzdem bist tief in die Nacht gelesen, was leider zum Leidwesen meines Freundes war. Aber es musste einfach sein!


Spannend war das Buch durchweg, allerdings gab es auf einigen Seiten Ausführungen, die mir biologisch doch zu hoch waren. Es fiel allerdings nicht schwer, sich da durch zu lesen, da sie meist in sehr spannenden Momenten eingebaut waren und man deshalb eher darauf gedrängt hat, zu erfahren, wie es weiter geht. Der  Klappentext verrät mir persönlich zu viel, da es spannender gewesen wäre, nicht zu wissen, wie Yeager sich entscheidet.

Extinction ist nicht nur hervorragend geschrieben, sondern ist auch eine Mahnung an die Menschheit. So vieles aus dem Buch ist wahr und man möchte dem Autor ständig zustimmen. Es öffnet die Augen in Bezug auf manche Thematiken, die einem bisher noch nicht bewusst waren. Deshalb fiel es mir auch schwer, ein passendes Zitat auszusuchen, es gab einfach so viele gute! Ganz besonders gut ist Kazuaki Takano die Verbindung von gut recherchiertem Wissen mit gar nicht mal so abwegigen Verschwörungstheorien und realistischer Science Fiction. Von der Komplexität und Spannung her erinnert er mich deshalb an Frank Schätzing, dessen Bücher ich auch bewundere. Auch wer Blackout von Marc Elsberg gerne gelesen hat, wird dieses Buch lieben. Es ist einfach ein Muss für Thriller-Fans!

Abschließend lässt sich sagen: Extinction ist ein äußerst spannender Thriller, der viel näher an der Realität ist, als mir lieb ist. Für mich persönlich ist es mein neues Lieblingsbuch.

Meine Bewertung: 5+/5 ♥♥♥♥♥


Mehr auf http://secrets-of-nobody.blogspot.de/2015/09/rezension-extinction-kazuaki-takano.html

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122 Bibliotheken, 4 Leser, 2 Gruppen, 3 Rezensionen

aliens, außerirdische, cassie, liebe, evan walker

Die fünfte Welle

Rick Yancey , Thomas Bauer
Flexibler Einband
Erschienen bei Goldmann, 11.01.2016
ISBN 9783442482801
Genre: Science-Fiction

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(1.154)

2.291 Bibliotheken, 31 Leser, 5 Gruppen, 313 Rezensionen

dystopie, fantasy, amy ewing, liebe, das juwel

Das Juwel - Die Gabe

Amy Ewing ,
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 20.08.2015
ISBN 9783841421043
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Aufgrund der guten Rezensionen auf anderen Blogs und dem wunderschönen Cover musste ich mir dieses Buch im Urlaub einfach kaufen! Das deutsche Cover hat mich sehr stark an die Selection-Reihe erinnert, die mir richtig gut gefallen hat. Auch das Model könnte das von "Die Kronprinzessin" sein. Auf jeden Fall ist das passt das Cover richtig gut zur Protagonistin Violet Lasting. 

Das Buch hat nicht viel mit Selection zu tun außer den Kleidern & Frisuren, der Schminke im Palast und der gefährlichen heimlichen Liebesgeschichte. Trotzdem hat es mir mindestens genauso gut, wenn nicht sogar besser gefallen.

Der Weltentwurf hat mir sehr gut gefallen, ich konnte mir dank der guten Beschreibung die Welt der einzigen Stadt, in der Violet lebt, sehr gut vorstellen. Es war interessant, sich in Violets Leben hinein zu versetzen. Die Gesellschaftsform ist diejenige einer klassischen Dystopie - es gibt die eine Seite der Bevölkerung, die in bitterer Armut lebt und die andere Seite, den Adel. Das hat mich an die Tribute von Panem erinnert.

Violet Lasting ist ein Surrogate, ein Mädchen mit besonderen Gaben. Sie hat die letzten Jahre in der Verwahranstalt in Southgate verbracht, wo sie zusammen mit anderen Mädchen ihre Gabe trainiert hat und auf die Auktion vorbereitet wurde. Leider finde ich den Klappentext missverständlich, denn Violet wird nicht auserwählt, nach der Auktion ein Leben im Juwel zu führen, sie wird gezwungen.

Im Juwel sollen die Surrogates für die adligen Damen ein Kind bekommen. Allerdings werden sie dabei eher als Prestigeobjekt behandelt und nicht als Mensch. Sie sind das Eigentum der Herzoginnen und Ladys. Zu den zentralen Themen des Buches gehört deshalb die Leihmutterschaft inklusive künstlicher Befruchtung und Designer-Babys.

Leider hatte ich während der gefährlichen heimlichen Liebesgeschichte ständig Angst, dass Violet erwischt wird. Sie ist ziemlich oft leichtsinnig und dass kann einen verrückt machen!

Im Gegensatz zu Selection, wo es vielleicht drei bis vier Handlungsorte im gesamten Buch gibt (Schloss, Elternhaus,...), gibt es hier viele mehr, was mir ziemlich gut gefallen hat. Dadurch lernt man die Welt viel besser kennen.

Das erste Buch ist meiner Meinung nach ein gelungener Auftakt der Juwel-Reihe. Ich hoffe, dass man später noch mehr über die Welt und die Gesellschaft erfährt!  Ich bin ziemlich gespannt auf die Fortsetzung, da das Buch mit einem großen Cliffhanger endet. Auf Englisch erscheint The White Rose am 06.10.2015. Auf die deutsche Übersetzung werden wir dann wohl noch etwas warten müssen.

Meine Bewertung: 5/5 ♥♥♥♥♥

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204 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

lauren kate, waterfall, atlantis, solon, eureka

Waterfall

Lauren Kate ,
Fester Einband: 450 Seiten
Erschienen bei cbt, 24.08.2015
ISBN 9783570163863
Genre: Jugendbuch

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(542)

935 Bibliotheken, 8 Leser, 7 Gruppen, 84 Rezensionen

night school, liebe, freundschaft, mord, allie

Night School - Und Gewissheit wirst du haben

C. J. Daugherty , Axel Henrici , Peter Klöss , Carolin Liepins
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 17.07.2015
ISBN 9783789133374
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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860 Bibliotheken, 17 Leser, 1 Gruppe, 157 Rezensionen

dystopie, erde, die 100, kass morgan, liebe

Die 100

Kass Morgan ,
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Heyne, 27.07.2015
ISBN 9783453269491
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung

Ich finde Bücher, die in der Zukunft spielen, immer interessant und sehr oft auch spannend. Nach einem Atomkrieg ist die Erde unbewohnbar geworden. Ein Teil der Menschheit konnte sich auf drei Raumschiffe, die Phoenix, die Walden und die Arcadia retten, die sich zu einer Kolonie zusammen geschlossen haben. Allerdings sind nicht alle Bewohner gleichberechtigt, da die Bewohner der Phoenix (die Phoenizier) privilegierter sind. So können sie zum Beispiel wann immer sie wollen Wasser benutzen, während die Waldener und die Arcadier mit streng rationierten Mengen auskommen müssen.

Clarke ist eine siebzehnjähgie Phoenizierin, sitzt allerdings wegen Verrats im Arrest und wartet auf ihren 18. Geburtstag, an dem sie hingerichtet werden soll. Sie und Wells, der Sohn des mächtigen Kanzlers, waren ein Paar bis etwas passiert ist, dass sie ihm nicht verzeihen kann. Was genau das ist, erfährt man erst nach und nach im Laufe der Geschichte.

Bellamy ist der Bruder von Octavia, die ebenfalls wegen eines Vergehens im Arrest sitzt. Sie sind Geschwister, was in der Kolonie eine Seltenheit ist, da lediglich ein Kind pro Familie erlaubt ist. Als er erfährt, dass Octavia zusammen mit den anderen Straftätern zur Erde geschickt werden soll, versucht er, ebenfalls zur Erde zu gelangen, um seine Schwester zu beschützen.

Ein weiteres "Zweigespann" sind Glass und Luke. Glass sitzt ebenfalls im Arrest. Warum, erfährt man auch erst nach und nach, was ich übrigens ziemlich spannend finde. Sie und Luke waren ein Paar, allerdings ist Glass eine Phoenizierin und Luke lebt auf der Walden. Sie dürfen eigentlich gar nicht zusammen sein. Während die anderen Sträflinge zur Erde reisen, schafft sie es, zu entkommen und man erlebt so einen zusätzlichen Handlungsstrang auf dem Raumschiff.

Die 100 ist der erste Teil einer Reihe und ist deshalb mit 320 Seiten nicht gerade eins der dickeren Bücher. Man kann es gut innerhalb von ein bis zwei Tagen durch lesen. Die Geschichte wird im personalen Erzählstil aus wechselnden Perspektiven erzählt - nämlich aus denen von Clarke, Wells, Bellamy und Glass. Dazu gibt es immer wieder verschiedene Flashbacks in die Vergangenheit, sodass man Stück für Stück die verschiedenen Hintergründe und Vorgeschichten erfährt, was der Sinn des ersten Bandes ist, denn außer diesen passiert nicht viel. Aber das, was passiert, ist richtig spannend! Der erste Band ist also wirklich ein Auftakt, die eigentliche Handlung auf der Erde wird dann anscheinend im zweiten Band folgen.


Buch vs. Serie


Das Cover stellt die Schauspieler der gleichnamigen Serie dar, was eigentlich sehr schade ist, da Serie und Buch bis auf die Idee nicht überein stimmen. Das Buch ist nicht ein Buch zur Serie! Die Idee zum Buch gab es vor der Serie und beide sind gleichzeitig entstanden. Der Sticker auf dem Buch ist verwirrend.  Also ist die Serie auch keine Serie zum Buch.  Vorneweg sei gesagt, dass ich die Serie noch nicht gesehen habe, aber sie mir jetzt noch anschauen werde. Bis vor ein paar Wochen wusste ich nicht einmal, dass es diese Serie überhaupt gibt, da ich kein Fernsehkonsument bin und meine Serien und Filme immer online sehe. So hatte ich das Glück, das Buch zuerst lesen zu können.

Das, was ich über die Serie weiß, habe ich anderen Rezensionen oder dem Internet entnommen, weshalb ich es gerne für euch zusammenfasse.

Also zurück zum Cover: Ich hätte mir gewünscht, dass es ein eigenständiges Cover für das Buch gibt, damit es zu keiner Verwechslungsgefahr kommt. Ich liebe es, wenn eigenständige Bücher verfilmt werden, jedoch mag ich keine Bücher zu Serien oder Filmen, also wenn einfach der Inhalt einer Serie genommen und "verschrieben" wird. Das Cover erweckt diesen Anschein, obwohl es gar nicht zutrifft! Hier hätte man also ruhig ein eigenes designen können.


Das Buch kam in Originalsprache 2013 auf den Markt, die erste Staffel der Serie wurde im März 2014 in den USA ausgestrahlt und läuft seit Juli 2015 in Deutschland auf ProSieben. Mittlerweile wird in den USA bereits die zweite Staffel ausgestrahlt und eine dritte ist in Auftrag.

Die Serie soll sich an einigen Stellen erheblich vom Buch unterscheiden. Insbesondere kommen wichtige Charaktere aus dem Buch gar nicht vor und andere wurden neu hinzugefügt. Das Ganze spielt nicht 300 Jahre nach der Stunde Null, sondern lediglich 97 Jahre. Wobei ich hier anmerken möchte, dass das noch unrealistischer ist als 300 Jahre. Allein 300 Jahre reichen nicht aus, um eine Kontamination ausreichend abklingen zu lassen, ganz zu Schweigen von 97 Jahren. Warum hier die Zeit verkürzt wurde, weiß ich nicht, aber ich habe die Serie ja auch noch nicht gesehen.


Fazit


Die 100 kann ich nur empfehlen, da es ein wirklich spannendes Buch ist! Die Idee ist wirklich gut, was man daran sieht, dass die Serienrechte schon vor Erscheinen des Buches verkauft werden konnten.

Während ich diese Rezension verfasst habe, habe ich auch schon die erste Episode der Serie geschaut und bin froh, dass ich zuerst das Buch gelesen habe. Dadurch hatte ich meine eigene Vorstellung der Charaktere und Kulissen, die in Serie und Buch doch um einiges verschieden sind.

Die Fortsetzungen der Reihe sind in den USA bereits erschienen:  Day 21 (2014) und Homecoming (2015). Hier in Deutschland wird Die 100 - Tag 21 am 14.12.2015 erscheinen. Ich freue mich schon darauf, da ich gespannt darauf bin, wie es weiter geht, nachdem der Cliffhanger am Ende das Warten fast unerträglich macht!

Meine Bewertung: 5/5

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588 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 110 Rezensionen

atlantis, lauren kate, teardrop, eureka, tränen

Teardrop

Lauren Kate , Michaela Link
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei cbt, 25.08.2014
ISBN 9783570162774
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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(576)

1.207 Bibliotheken, 12 Leser, 3 Gruppen, 80 Rezensionen

raumschiff, dystopie, liebe, godspeed, jugendbuch

Godspeed - Die Reise beginnt

Beth Revis , Simone Wiemken
Buch: 448 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 01.09.2013
ISBN 9783841502513
Genre: Jugendbuch

Rezension:

..ein futuristischer Roman über eine dystopische Gesellschaft, die Gesellschaft auf der Godspeed. Die Godspeed ist einen Raumschiff auf dem Weg zu einem anderen Planeten. Dieser Planet soll die Zukunft der Menschheit sein, eine neue und fremde Welt.

Da Amys Mutter eine sehr gute Wissenschaftlerin ist und ihr Vater beim Militär arbeitet, lassen sich ihre Eltern einfrieren, um auf den neuen Planeten zu reisen und dort eine neue Basis aufzubauen. Da Amy ihre Eltern liebt und nicht verlieren möchte, entschließt sie sich dazu, ebenfalls mitzukommen.

Die Geschichte wird kapitelweise abwechseln aus Amys und aus Juniors Sicht in der Ich-Perspektive im Präsens erzählt, wodurch man die beiden Protagonisten sehr gut kennen lernt und Einblicke in ihr Gefühlsleben hat.

Der Weltentwurf hat mir besonders gut gefallen, allerdings haben meiner Meinung nach die Beschreibungen des Versorgungsdecks des Raumschiffs etwas geschwächelt, weshalb ich mir den Handlungsort nicht ganz so gut vorstellen konnte.

Das Cover gefällt mir sehr gut und ich vermute, dass die beiden Gesichter Junior und Amy darstellen sollen. Auch die Cover der nächsten Teile sind ähnlich gestaltet, aber trotzdem noch so markant, dass man sie einfach unterscheiden kann.

Dank des Schreibstils von Beth Revis ließ sich das Buch flüssig lesen und war perfekt als Lektüre am Pool und beim Warten auf das Flugzeug.

Die Ankunft ist ein spannender Auftakt der Godspeed-Trilogie, obwohl das Buch an sich bereits eine in sich geschlossene Geschichte und keinesfalls eine lange Einleitung ist. Aufgrund der kleinen Schwächen, gibt es minimale Abzüge. Ich freue mich auf jeden Fall auf den nächsten Band, der schon in meiner Bibliothek wartet, bin aber gespannt, wie die Geschichte fortgeführt wird. 

Meine Bewertung: 4/5  ♥♥♥♥♥

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(1.356)

2.665 Bibliotheken, 59 Leser, 13 Gruppen, 165 Rezensionen

fantasy, zamonien, bücher, buchlinge, hildegunst von mythenmetz

Die Stadt der träumenden Bücher

Walter Moers
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.04.2006
ISBN 9783492246880
Genre: Fantasy

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