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"tropfen der ewigkeit":w=1

Tropfen der Ewigkeit

Eva-Maria Obermann
Flexibler Einband: 260 Seiten
Erschienen bei Nova MD, 13.07.2018
ISBN 9783961116423
Genre: Fantasy

Rezension:

"Tropfen der Ewigkeit" von Eva-Maria Obermann Dieses 260seitige Buch von Eva - Maria Obermann ist als 13. Einzelband im Selfpublishing der Autorengemeinschaft Märchenspinnerei am 13.07.2018 erschienen. Das Cover ist von der Autorin selbst gestaltet worden und zeigt vor einer düsteren Kulisse im wesentlichen drei Bestandteile. Linksseitig der hälftige Frauenkopf, rechtsseitig der im Sinne der Märchenadaption gezeigte Rapunzelturm und mittig das typische Steampunksymbol. Oben zentriert findet sich der Buchtitel, unten links das Symbol der Autorengemeinschaft und unten zentriert der Autorenname. Wenngleich mir das Cover nicht auf Anhieb gefallen hat und ich auch immer noch das komplette Cover inklusive Rückseite überzeugender finde; konnte der Inhalt mich überzeugen, dass es miteinander harmonisiert. Dieses Buch war sowohl mein erstes dieser Autorin, als auch das erste Steampunkbuch. Aber bereits auf den ersten Seiten war ich vom Können der Autorin extrem angetan und auch über die Hürde des für mich unbekannten Genre, leitete mich der absolut einnehmende Schreibstil hervorragend an die Hand und ich zitiere „Ich fühlte mich seltsam wohl, als wäre ich gerade bei alten Bekannten angekommen.“ Lektorat/ Korrektorat: Insbesondere bei Kleinverlagen und Selfpublishern ist die mangelnde Qualität des Lektorats/ Korrektorats häufig ein Kontrakaufargument. Bei diesem Buch, findet sich (wie auch bei allen anderen bislang von mir gelesenen Büchern dieser Autorengemeinschaft) ein leseflüssiges Endergebnis und ich kann es euch als Selfpublishingbuch absolut empfehlen, da habe ich schon Verlagsbücher mit deutlich minderer Qualität gelesen. Solides Vorbild. Charaktere: Die einzelnen Figuren überzeugten mich durch sehr viel Tiefgang und im Verlauf der Geschichte vernetzten sich Personen, Hintergründe und Handlungsweisen zu einem begründeten großen Ganzen. Egal ob das offensichtlich erzählte Märchen mit der individuellen Interpretation inside, aber auch andere tiefgründige emotionale Szenen- mich hat das rebellische Drachenmärchen gepackt, geschüttelt und durchgerührt, bis ich selbst nicht mehr wusste, wer oder was gut oder böse ist. Handlung: Hierbei muss ich als allererstes hervorheben, dass dies tatsächlich mein erstes Steampunkbuch war und mich einige Formulierungen oder Wörter auf den ersten Blick aus Unwissenheit verwirrt haben. Aber ich wäre nicht ich, würde ich das nicht direkt nutzen, um mich zu schlauifizieren. Ein Glück, mein EBook Reader hat ein automatisches Wörterbuch inbegriffen, so konnte ich das sofort an Ort und Stelle klären. Die Besonderheiten in Bezug auf verwendete typische Bestandteile haben mir hervorragend umgesetzt gefallen und mich für dieses Nischengenre geöffnet. Es wird nicht mein letztes Steampunk gewesen sein, da bin ich sicher. Abgesehen von dieser überraschenden Gefälligkeit konnten mich aber auch andere Handlungsstränge überraschen und tatsächlich, obwohl es bei einer bekannten Märchenadaption eine durchaus bekannte Rahmenhandlung geben könnte, habe ich niemals Langeweile oder vorhersehbare Zusammenhänge erlesen. Der Aha- Effekt kam trotz bekanntem Märchen erst später, da die Umsetzung sehr vordergründig auf die Protagonistin Valeria abzielt. Ihr verworrenes Umfeld weckte durch die weiteren stetigen Schritte meine sherlock‘schen Fähigkeiten und ich vergaß, einige humoristische kriminalistische Grundsätze sowie die offensichtliche Lösung, durch die Art der Veröffentlichung gänzlich. Fazit: Abermals ein überraschendes inhaltlich hervorragend überzeugendes Werk der Märchenspinnerei, welches passenderweise selbst am besten beschreibt, wie es mir ergeht. Eine schöne Lesezeit von alten märchenhaften Rahmengeschichten im neuen überzeugenden Gewand.

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"fantasy buch":w=1

Die Tränenkönigin

Jay Lahinch
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Zeilengold Verlag, 18.07.2018
ISBN 9783946955122
Genre: Sonstiges

Rezension:

Dieses 240seitige Buch von Jay Lahinch ist am 11.07.2018 im Zeilengold Verlag erschienen. Es ist in sich abgeschlossen lesbar, obwohl ein zweiter Teil bereits in Planung ist.

Das Cover wirkt auf den ersten Blick zweigeteilt, die Grundfarbe ist ein dunkles blauschwarz, welches mit funkelnden Sternen gespickt, im unteren Teil durch die blautürkisfarbenen Wellen und im oberen durch mystisch wirkende pinke Nebelstrahlen dominiert wird. Im rechten mittleren Bildrand ist eine nach rechts blickende Frau mit dunklen hochgesteckten Haaren und einem farblich an die Strahlen des Himmels angepasstes Kleid, welches seitlich nach links verteilt in die Wellen des angedeuteten Meeres ausläuft. Zugleich ist in die Darstellung dieser Frau auch der erste Buchstabe "T" des Buchtitels in Form einer weißen großen Verschnörkelung dargestellt. Der weitere Wortverlauf findet gut lesbar direkt daneben Platz. Der Autorenname ist links neben dem Kopf dieser Frau und damit zentral im Cover, der Hinweis auf den Verlag am unteren Bildrand zentriert angeordnet. Bereits bevor ich dieses Buch inhaltlich kannte, hat mich das Cover sehr angesprochen. Jetzt nach dem Lesen, empfinde ich es als großartige Ergänzung und absolut harmonisches Bestandteil des Gesamten.


Aufgeteilt in 20 gut lesbare Kapitel, nebst Pro- und Epilog ist diese Geschichte erzählt aus der Protagonistensicht vor allem auffällig durch die Kapitelverzierungen am Anfang jeden Kapitels und das dazugehörige beschreibende Zitat ist ähnlich hintergründig und kritisch wie ein jedes emotionales Wort zum Sonntag. Während des Lesens markiere ich mir oft besondere Szenen oder herausragende Formulierungen. Am Anfang des 11. Kapitels habe ich gemerkt, dass ich jedes vorherige "Wort zum Kapitel" als Markierung gesetzt hatte, da es für sich alleine bereits deutlicher kaum sein könnte.


Einstieg:

Manchmal empfinde ich einen Prolog vor dem eigentlichen Start eines Buches hinderlich, weil ich mich zweimal in kurzem Abstand neu in die Szene einfinden muss. Dies war hier jedoch kein Problem, ganz im Gegenteil, beides ergänzt sich sehr hervorragend und ich hatte ab dem ersten Satz des Prologs "Für Mut und Lachen gibt es Masken, die keinem zeigen, dass man zerbricht. Für Trauer und Tränen jedoch nicht."


Der Schreibstil der Autorin war mir bis zum Lesen dieses Buches gänzlich unbekannt, da dies mein erstes gelesenes Buch von ihr war, obwohl sie bereits mehrere Veröffentlichungen vorzuweisen hat. Es fällt mir schwer überhaupt in phrasenlose Worte zu fassen, wie großartig ich dieses Werk mit jedem einzelnen Wort an der richtigen Stelle empfinde. Deshalb möchte ich hier direkt ein Zitat zur Erläuterung einfügen "Bedarf es dazu wirklich Erklärungen oder wollt ihr es nicht selbst sehen?"

Lektorat/ Korrektorat

Insbesondere bei Kleinverlagen und Selfpublishern ist die mangelnde Qualität des Lektorats/ Korrektorats häufig ein Kontrakaufargument. Bei diesem Buch, wie auch dem ersten Band, findet sich jedoch eine herausragend gute Qualität, so dass ich diesen Kritikpunkt hierbei entkräften kann.


Anfangs empfand ich die Schilderung der unterschiedlichen Lebensumstände in Marenna etwas befremdlich insbesondere im Bezug auf die beschriebene Trennung der geschlechterspezifischen Gegebenheiten, allerdings ist dies eindeutig anprangernd und maßregelnd so, dass ich die Hoffnung auf den weiteren Verlauf der Geschichte und eindeutige Wendungen legte. Dies wurde nicht enttäuscht, ich kann euch nicht sagen, was genau ich erwartet habe, aber ganz sicher nicht das was ich bekam. Ich lese immens viele Bücher und der Großteil davon im Genre Fantasy, deshalb ist es tatsächlich schwierig noch wirklich überrascht zu werden von Geschehnissen oder dem Weltenbau. Aber was es in diesem Buch gibt, das habe ich tatsächlich in der Art und Weise noch nirgendwo vorher gelesen. Es gibt durchaus Ähnlichkeiten, die mich kurzerhand auch an andere herausragende Fantasygeschichten erinnert haben, aber nichts was exakt in derselben Weise bereits fantasystandardisiert oder gar unerwünschtes überlesenes Klischee wäre. Gerade richtig gut um sich wohl zu fühlen und etwas ("strukturiertes alt bekanntes" wie "gut gegen böse" und "hell gegen dunkel") Halt und den Rahmen für diese außergewöhnliche emotionale im Emotionsfluss hinab reißende Geschichte zu geben.


Ich fühle mich beim Schreiben dieser Rezension ehrlich gesagt, trotz des Abstandes zum Lesen ein wenig überfordert und um es mit den ratlosen Worten eines Protagonisten zu beschreiben: "Ich weiß noch nicht einmal, wie ich das in meinen Exkursionsbericht schreiben soll." Wie soll ich euch die Flut meiner Emotionen erklären? Kann ich euch Gefühle erklären? Ist das nicht vermessen, etwas erklären zu wollen, was ein jeder anders fühlt und auf jeden anders wirkt? Sind es doch gemeinsam erlebte Momente und Gefühle, die uns miteinander verbinden und nicht versuchte sachliche Erklärungen?


Fazit

Ein Buch, was seinesgleichen sucht. Nicht erklär- nur erlesbar. Wagt es, stürzt euch in die Fluten, taucht ab und wieder auf, erfrischt und beinah neugeboren, wie durch eine reinigende belebende Dusche am Abend eines langen Sommertages.

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98 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 84 Rezensionen

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Das Hotel der verzauberten Träume - Fräulein Apfels Geheimnis

Gina Mayer , Gloria Jasionowski
Fester Einband: 144 Seiten
Erschienen bei Ars Edition, 18.06.2018
ISBN 9783845825755
Genre: Kinderbuch

Rezension:

"Das Hotel der verzauberten Träume - Fräulein Apfels Geheimnis"

Dieses 144seitige Buch ist der erste abgeschlossene Band der Reihe "Das Hotel der verzauberten Träume" erschienen als Ars Edition von Gina Mayer am 18.06.2018. Auch der zweite Band "Annabells Tagebuch" ist zeitgleich erschienen.

Das Cover zeigt eine Szene, die direkt im Buch genauso passieren könnte, ist für die Zielgruppe aber auch darüber hinaus ebenso ansprechend, wie die im Inneren eingesetzten Illustrationen. Ein schöner äußerer erster Eindruck des Gesamtpaketes.

Dieses Buch ist in 14 Kapitel aufgeteilt, die jeweils einen Kapitelnamen aber keine Nummerierung haben. Das erste Kapitel heißt "Sie haben Ihr Ziel erreicht" und beginnt mit dem ersten Satz: "Wo ist denn das Meer?"

Der Einstieg in das Buch gelingt sehr zügig und ich befand mich beim Lesen sofort mittendrin im Denken von Joëlle, die sich zu ihrer etwas tollpatschigen Mutter und dem stoischen Vater auch noch mit ihrem Bruder Lancelot herumschlagen muss.
Dieses Buch war mein erstes gelesenes dieser Autorin und obwohl ich meinen vier Töchtern unterschiedlichen Alters gerne und viel vorlese/vorgelesen habe in den letzten Jahren, hat mich diese Geschichte ziemlich schnell von sich überzeugt. Der Schreibstil und die Ausdrücke sind dem empfohlenen Lesealter ab 9 Jahren angepasst und perfekt passend ausgewählt, auch für jüngere Leser sprachlich zum Vorlesen sicher geeignet, wenngleich dabei die Länge abgewogen werden sollte. Die Spannung hat bei mir selbst allerdings dafür gesorgt, dass es mir kürzer vorkam, als es wirklich ist.
Die einzelnen Charaktere begeisterten mich mit einer überzeugenden Tiefe und ihren Ecken & Kanten, die Auswahl einzelner kleiner Namen und Anekdoten führten zu absoluten Highlightsätzen, die ohne Hintergrundwissen nicht verständlich sind. Was will man da auch erwarten, wenn der eigene Bruder Lancelot heißt und dieser sich über das fehlende W-LAn und sein aufgebrauchtes Datenvolumen echauffiert. ;-) Ich erwartete jedenfalls keinen Dackel mit dem Namen einer sehr bekannten Märchenfigur, die uns dann entscheidende Momente innerhalb der mich vollkommen überraschenden Handlung charmant begleitet.

Fazit:
Eine märchenhaft magische Feriengeschichte, die beweist, das Plan B manchmal vielleicht auch die interessantere Wahl ist.

Ich bedanke mich sehr herzlich beim Ars Edition Verlag und NetGalleyDE für das digitale Rezensionsexemplar und versichere, dass ich keine Vorgaben für die inhaltliche Gestaltung erhalten habe. Diese Rezension bildet mein eigenes subjektives Leseempfinden ab.

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56 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 38 Rezensionen

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Der fünfte Magier: Schneeweiß

Christine Weber
E-Buch Text: 303 Seiten
Erschienen bei Selfpublisher, 18.05.2018
ISBN B079W9N9QB
Genre: Fantasy

Rezension:

"Der fünfte Magier: Schneeweiß" von Christine Weber

Dieses 307seitige Buch von Christine Weber ist zugleich als Debüt der Autorin, als auch der Auftakt dieser geplanten Dilogie am 18.05.2018 im Selfpublishing veröffentlicht worden.

Cover
Die äußere Erscheinung dieses Werkes ist in unterschiedlichen Blautönen gestaltet.
An allen Seiten des Bildes wird der äußere Rand durch einen ovalen etwas verschnörkelten Rahmen begrenzt. Darunter findet sich zentriert eine römische eins, die verdeutlicht, dass es sich um den ersten von mehreren Teilen handelt. Beidseitig wird diese Darstellung begrenzt durch zwei in die Mitte blickende Drachen. In der unteren Hälfte innerhalb des Rahmens ist ein weißes Schloss angeordnet, welches von innen heraus zu leuchten scheint und damit auch in unterschiedliche Richtungen besonderen Glanz bringt. Nach oben mittig deutet die höchste Spitze in die Schrift des Hauptbuchtitels, der farblich ebenso gestaltet in weicher runder Schreibschrift angeordnet ist. Seitlich des Schlosses wird durch das Leuchten die Umgebung mit Waldgebieten und Bergen geheimnisvoll angedeutet. Oberhalb des Titels steht in geradliniger kleinerer Schrift der Autorenname.
Ein Eyecatchercover, was dem Inhalt ein überragendes passendes Outfit verleiht und zu einem perfekten Gesamtpaket arrangiert.

Aufbau:
Dieses Buch ist in 13 unnummerierte mit Überschriften versehene gut lesbare Kapitel eingeteilt, es gibt weder Pro- noch Epilog. Geschrieben ist dieses Buch einerseits aus der Sicht eines personellen Erzählers, wird aber durch gelegentliche kurz gehaltene stimmige Abschnitte eines Ich- Erzählers unterbrochen.
Lektorat/ Korrektorat:
Insbesondere bei Kleinverlagen und Selfpublishern ist die mangelnde Qualität des Lektorats/ Korrektorats häufig ein Kontrakaufargument. Bei diesem Buch, findet sich jedoch eine herausragend gute vorbildliche Qualität, so dass ich diesen Kritikpunkt hierbei absolut entkräften kann.
Der Einstieg in das Buch beginnt mit einem der kurzen Abschnitte des Ich- Erzählers, der erste Satz ist:
"Wieder geht ein Tag zu Ende, wieder sitze ich hier im Dunkeln und warte."

Der Schreibstil dieser Autorin war mir vor dem Lesen dieses Buches logischerweise unbekannt, da es ihr erstes veröffentlichtes Buch ist. Ich lese sehr viel und dennoch erlebe ich dabei selten einen Schreibstil dieser unfassbar fesselnden Art. Mir fehlen beinah die Worte um zu beschreiben, wie unglaublich großartig und fasziniert ich von dem handwerklichen Können dieser Autorin bin. Es ist wie beim Kochen, viele bereiten einfach nur zu und es macht satt. Ok, das reicht zum Überleben, aber die allerwenigsten schaffen es ein 5 Gänge Menü mit allen Zutaten auf den Punkt genau zu erschaffen, ohne vorher jahrelang nur solide Mahlzeiten zu kochen. Aber genau das ist hier passiert, wie ein punktgenaues rosé Steak ohne jemals zuvor einen Herd aus der Ferne gesehen zu haben. Es ist als sei Magie mit ihm Spiel gewesen.
"Magie...", gab er sich selbst die Antwort auf seine Frage, während er erstaunt seine Hände betrachtete. Dann ballte er sie zu Fäusten, hob seinen Blick und starrte mit einer Mischung aus Faszination und Wut zu dem Drachen hoch. "Das ist Magie!"

Charaktere:
Die einzelnen Charaktere, insbesondere die Hauptfiguren Nomade Sorak und Smaragd der Drache, aber auch die Entwicklung und Detailtiefe der auftretenden Nebenfiguren sind überzeugend und lassen nur gewollte Fragen offen. Liebevoll angewandte Merkmale der einzelnen Wesen schaffen eine Bindung und Empathie, die das richtige Maß an Gefühl für die jeweilige Situation auslöst.

Handlung:
Aus dem Klappentext und dem Cover habe ich gemutmaßt, dass die Magie eine größere Rolle spielt im Geschehen dieses Buches, das ist insofern auch richtig. Aber aus irgendeinem Grund hatte ich wohl ein kleines Wörtchen überlesen vorher, denn es sind ganz andere legendäre sagenumwogene Wesen und noch sehr viel mehr als nur Magie, worum sich diese Geschichte dreht. Absolut überraschend für mich und weitaus aufregender, als es eine einfache Achterbahnfahrt je sein könnte.
"Wenige Augenblicke später hätte er die Hitze auf seiner Haut spüren, den beißenden Rauch riechen und die Drachen am Himmel sehen können, die unablässig mit ihren Feuerbällen die Nacht zum Tag machten. Aber soweit kam es nicht. Ein Schatten senkte sich lautlos über ihn herab, kaum sichtbar im schwachen Mondschein. Kräftige Klauen packten zu und hoben ihn zum Himmel empor."
In der Beschreibung der Autorin im Verkaufsportal steht geschrieben, dass sie "witzige Dialoge, überraschende Wendungen und tragische Helden" liebt. Treffender kann ich die Vorzüge dieses Inhaltes niemals mit eigenen Worten zusammen fassen. Wo sonst findet man den wagemutigen menschlichen "Zwerg", der im Kampf gegen einen Drachen von eben diesem mit folgendem Satz in Frage gestellt wird:
"Und welche Rolle spielt dabei dünne Zweig in deiner Hand?"

Das sind exakt die Lesemomente, bei denen ich dann schmunzeln oder sogar lachen musste, kurz nachdem ich in die tragische Tiefe gerissen worden war. Eine spannungsreiche emotionale Handlung mit dem magischen I- Tüpfel, der in weiten Strecken ohne fündig zu werden seinesgleichen sucht.

Fazit:
- 13 Kapitel, großteilig personeller Erzähler
- Magischer Schreibstil
- überraschende Handlung mit legendären Wesen
- emotionale Achterbahnfahrt bis in den weiten Himmel und auf die knallharte Realität der Erde
- ein Autorendebüt, welches im Kampf der Giganten das nötige Quentchen Magie und die Cleverness des dünnen Zweiges in der Hand vollkommen überzeugend einsetzt 

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15 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

cosy crime, deutschland, emi moorkamp, freundschaft, krimi, kriminalroman, kriminalromanreihe, lesempfehlung, misstrauen, selfpublisher, spannung, ungewöhnliches ermittlerduo, verdächtigung, yoga, yogalehrerin

Unter Verdacht: Moorkamps erster Fall (Moorkamps Fälle 1)

Erin J. Steen
E-Buch Text: 242 Seiten
Erschienen bei Independently published, 07.05.2018
ISBN B07CJWW1SG
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Unter Verdacht: Moorkamps erster Fall (Moorkamps Fälle 1)"

Dieses 210seitige Buch von Erin J. Steen ist am 07.05.2018 im Selfpublishing erschienen und damit auch der Auftakt zu den "Moorkamps Fällen".

Das Cover ist in seiner hellblau gestalteten Grundfarbe für mich als Liebhaber dieser Farbe schon ein Eyecatcher für sich, aber auch die darauf befindlichen weiteren Darstellungen bestechen mich trotz ihrer Einfachheit. Am unteren Bildrand beginnend findet sich die schwarz gefärbte Silhouette einer kleinwüchsigen Bodenbepflanzung, in der mittig eine auf einem Bein stehende Frau in Position einer Yogaübung zu sehen ist. Oberhalb dieser Frau ist der Fallname "Unter Verdacht" in geradliniger schwarzer großer Schrift, darüber etwas kleiner der Autorenname, links unterhalb der Frau der Reihenname "Moorkamps erster Fall" geschrieben. Am unteren Bildrand innerhalb der dunklen Silhouette ist zentral in der vom übrigen Cover blauen Grundfarbe das Genre "Kriminalroman" angeordnet. Links unten befindet sich als einziger andersfarbiger Eyecatcher eine rosa/pink gefärbte Blume.
Die gesamte Erscheinung des Covers besticht mich sowohl durch die Farbauswahl, aber auch durch die anderen verwendeten Elemente, die erfrischend einfach aber doch ansprechend sind. Eine schöne Komponente des Gesamtwerkes.

Aufgeteilt in vierzehn gut lesbare Kapitel ohne Prolog und Epilog, beginnend mit dem ersten Satz
"Als sie an der Theke der Getränkebar des Fitnessstudios in der Torstraße saß, konnte sie endlich durchatmen."
begann für mich der Einstieg dieses Buches sehr vielversprechend und obwohl ich den Schreibstil dieser Autorin vorher nicht kannte, konnte ich mich sofort in die Geschichte einfinden. Der Schreibstil selbst ist stellenweise absolut überzeugend und großartig, insbesondere spannende Entwicklungen und der kriminalistische Ermittlungshöhepunkt ließen mich mitfiebern. Die Gedankenwelt um die Protagonistin ist in sich selbst schlüssig und gelegentlich schon als philosophisch zu bezeichnen. Die zwischenmenschliche Interaktion und anfängliche Entwicklung des Fallaufbaus jedoch war mir zu wenig begründet. Da fehlte mir der Tiefgang und die Ursache als Grundlage der Handlung, weshalb ich anfangs meine Schwierigkeiten in der Glaubwürdigkeit hatte. Wenn ich jedoch darüber hinweg sehe, dann habe ich eine absolut solide Grundlage, aus derer sich sowohl Emi & Charlotte als auch die Autorin als Erschafferin der kommenden Fälle zu einem großartigen Trio entwickeln können.


Insbesondere bei Kleinverlagen und Selfpublishern ist die mangelnde Qualität des Lektorats/ Korrektorats häufig ein Kontrakaufargument. Bei diesem Buch, findet sich eine solide Qualität, es sind keine Rechtschreibfehler vorhanden, lediglich minimale Formulierungsstolpersteine, die einem Hobbyleser kaum auffallen dürften. 

Fazit: Kein meisterdetektivischer Geniestreich, aber ein solider Auftakt, der in den nachfolgenden Bänden zur großen Liebe werden könnte.

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

shadows

Shadows

Olivia Mae
Flexibler Einband: 292 Seiten
Erschienen bei Greil, Denise, 01.12.2017
ISBN 9783950443073
Genre: Gedichte und Drama

Rezension:

"Shadows" von Olivia Mae

Dieses 314seitige Buch von Olivia Mae wurde erstmals am 28.01.2016 und in der mir vorliegenden überarbeiteten Auflage am 01.12.2017 im Selfpublishing veröffentlicht.

Das Cover ist im Grundton sehr düster und dunkel gehalten. Linksseitig ist ein dunkelgrauer Baumstamm dargestellt, rechtsseitig eine schwarz gekleidete junge Frau. Der Hintergrund ist ein etwas hellerer Grauton. Mittig zentral im Bild ist in weißer Schrift der Buchtitel und direkt darüber etwas kleiner der Autorenname angeordnet. Die Gestaltung des gesamten Covers ist in sich selbst absolut stimmig und passt außerdem zum Inhalt des Buches. Auch wenn ich normalerweise keine Menschen auf Buchcovern mag, so finde ich es hier eine gelungene Komponente des großen Ganzen.

Bevor ich mit der eigentlichen Geschichte anfangen konnte, erwartete mich im Inneren des Buches das Vorwort der Autorin mit Hinweisen auf die komplette Überarbeitung des Buches seit der ersten Veröffentlichung, sowie der Bezug auf das österreichische Schulsystem und ihre persönlichen Erfahrungen im ausgeübten Beruf als Lehrkraft.

Die Aufteilung in gut lesbare Kapitel und einen hinten angestellten Epilog mit gekennzeichnetem Zeitsprung, bei dem jedes eingeleitet wird durch ein passendes Liedzitat nebst Quellenangabe tragen sowohl zum guten Leseeinstieg, als auch vernünftig gewählter Pausenmöglichkeiten bei.

Bereits im ersten Satz wird deutlich, dass wir es nicht mit einem nebenbei lesbaren Gute - Laune - Buch zu tun haben:
"Blut... Reglos starrte er auf seinen Arm, spürte die Kälte seines Körpers."

Direkt im ersten Kapitel bekommen wir den im Klappentext beschriebenen Selbstmord zu lesen, erst danach lernen wir durch die unterschiedlichen Personen das Umfeld des nun verstorbenen Schülers Jakob kennen, vorwiegend begleiten wir seine vermeintlich einzige Vertraute Natasha.

Dieses war das erste gelesene Buch dieser Autorin für mich, weshalb mir ihr Schreibstil vorher lediglich durch ihre social media Aktivitäten mittels kleinerer Texte bekannt war. Dies ist jedoch überhaupt kein Problem, da dieser sich durch eine Brillanz und Nachvollziehbarkeit auszeichnet, an die ich mich nicht gewöhnen musste, sondern sofort dem eigentlichen Inhalt folgen konnte.

Einer der positiven Merkmale sind die Sprünge innerhalb des Textes, die ohne Erklärung lediglich durch einen neuen Absatz gekennzeichnet sind. Dadurch vertieften sich meine Emotionen der eigentlich aktuellen Situation.

Lektorat/ Korrektorat: Insbesondere bei Selfpublishingveröffentlichungen ist dieser Bereich ein vielfach genanntes Kontrakaufargument, weshalb ich auf diesen Bereich explizit in meinen Rezensionen eingehe. Für dieses Buch weise ich diesen Grund gegen einen Erwerb vehement zurück. Sowohl das Lektorat als auch das Korrektorat weist eine hohe Qualität aus und gewährleistet somit einen schönen Lesefluss ohne Stolperwörter oder Buchstabendreher.

Die einzelnen Charaktere bringen sich selbst durch die einzelnen Szenen und Bestandteile der Handlung näher. So ist es kein sanftes Erklären und Kennenlernen Stück für Stück, sondern ein Folgen der Handlungsstränge durch die einzelne Charaktereigenschaften und nötiges Hintergrundwissen aufgedeckt wird. An einzelnen Stellen habe ich mich selbst vor mir erschrocken, weil mich diese Vorgehensweise in die Situation versetzt haben, unmenschliche Gedankengänge einzelner Personen absolut gut nachvollziehen zu können. Ein stellenweise erschütterndes Lesegefühl.

Die unterschiedlichen Handlungsstränge sind für mich extrem überraschend gewesen. Aufgrund des Klappentextes habe ich gewisse Thematiken natürlich vorher erahnt, aber das ist tatsächlich im gesamten Kontext lediglich die sichtbare Spitze des Eisberges. Viel gewaltiger ist jedoch, was sich unter der offensichtlichen Oberfläche befindet. Dieses Phänomen birgt zugleich die absolute Rechtfertigung der Leseempfehlung ab 16 Jahren.

Das Ende, erinnert nicht nur durch den direkt formulierten letzten Satz "Ja...wir schaffen das." an das mögliche "Happy End" in amerikanischen Filmen.

Fazit:
Die helle Spitze eines geschriebenen Eisberges verbirgt im inhaltlichen Schattendasein einige überraschende Themen, die durch die Brillanz des Schreibstils und geschickt verwendete Kniffe unbedingt in das Licht eines jeden sozialkritischen Lesers gehören.

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depression, freundschaft, highlight, hoffnung, märchenadaption, mobbing, rezensionsexemplare, suizid, ungeliebtes kind

Unter schwarzen Federn

Sabrina Schuh , Sabrina Uhlirsch
Flexibler Einband: 312 Seiten
Erschienen bei Nova MD, 13.02.2018
ISBN 9783961117017
Genre: Jugendbuch

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briefe, emotional, empfehlung, engel, freundschaft, gedächtnis, geschenk, großartig, jugendbuch, leben, ney sceatcher, rezension, sterben, to, tod

Als das Leben mich aufgab

Ney Sceatcher
Flexibler Einband: 220 Seiten
Erschienen bei Zeilengold Verlag, 14.06.2017
ISBN 9783946955023
Genre: Jugendbuch

Rezension:

"Als das Leben mich aufgab" von Ney Scatcher

Dieses 220seitige Buch von Ney Scatcher erschien am 14.06.2017 im Zeilengold Verlag.

Das Cover
Ich gestehe, ich liebe blaue Buchcover. Sobald ich ein Cover sehe, auf dem die Farbgestaltung vordergründig blau ist, fällt es mir schon schwer es schlecht zu finden. Bei diesem Buch ist das komplette Cover in verschiedenen Blautönen gestaltet. Mittig des Bildes ist die Rückansicht einer Frau, die ein locker anliegendes Kleid mit breiten Trägern angezogen hat. Um sie herum ist das Bild in weiß gehalten welches nach außen hin erst in ein helles und später dunkleres blau verläuft. Am oberen Bildrand fliegen einige Vögel umher. Unterhalb der dargestellten Frau begrenzen zwei aus der Mitte heraus zeigenden Federn, die darunter liegenden beschriebenen Seiten. Durch diese Federn und den oberen Bereich der Seiten, zieht sich der in dunklem Blau geschriebene Buchtitel. Am unteren Bildrand in der Mitte ist der Verlagsname, am oberen Bildrand der Autorenname in ähnlicher blauer Schrift angeordnet. Auch auf der Rückseite des Buches findet sich die Darstellung der geschriebenen, aber nicht lesbaren Worte wieder.
Dieses Cover ist nicht nur für Liebhaber von blauen Buchcovern eine wahre Augenweide sondern zog mich auch, insbesondere durch das geheimnisvolle der unverständlich geschriebenen Worte und die Rückansicht der dargestellten Person, in seinen Bann. Außerdem stellt es absolut stimmig und passend den Inhalt des Buches dar. Ein stimmiges Vorzeigeexemplar.

Das Buch teilt sich in den Prolog, 44 Kapitel (Lektionen) und den Epilog auf. Jeder neue Abschnitt wird oberhalb des Kapitelnamens mit einer Illustration verschönert. Weitere sechs wunderbare Illustrationen gibt es im Verlauf des gesamten Buches. Außerdem finden sich am Anfang jeder Lektion kleine kursiv geschriebene Abschnitte, die auf den Inhalt der folgenden Lektion einstimmen. Am Anfang des Buches findet sich eine kurze Playlist, die für 7 ausgewählte Abschnitte dazu passende Lieder auflistet.

Der Einstieg in das Buch durch den Prolog warf mich direkt in die bereits im Klappentext erahnbare schwere Gemütsstimmung hinein. Der erste Satz ist: "Wenn mir jemand gesagt hätte, dass ich bald sterben würde, hätte ich gelacht."

Der Schreibstil der Autorin Ney Scatcher war mir bis zu diesem Buch fremd und ich bin positiv überrascht worden, denn ich brauchte keinerlei Gewöhnung und bin von vornherein wirklich abgeholt und mitgenommen worden. Die geschriebenen Worte haben mich sehr begeistert und emotional tief berührt.

Die Illustrationen habe ich bereits im Aufbau beschrieben, aber tatsächlich gab es keine einzige, bei der ich nicht gezwungen war einige Minuten ohne den Text weiter zu lesen, in der grafischen Gestaltung zu versinken und auch die passende Stimmung der Szenerie auf zu nehmen. Ein sehr beeindruckendes Gimmick.

Die Charaktere der Geschichte haben viel Tiefgang, der sich aber erst im Verlaufe der Handlungsstränge offensichtlich zeigt. Die einzelnen Personen sind nachvollziehbar und berührend, werden nicht erklärt, sondern zeigen uns jeweils in unterschiedlichen Szenerien selbst, wie und warum sie so sind, wie sie sind. Wunderbar stimmig.

Die Handlung selbst wird im Klappentext des Buches absolut treffend beschrieben und viel mehr möchte ich dabei gar nicht ins Detail gehen, um einfach die positiven Wendungen und Überraschungsmomente, die für mich wesentlichen Lesegenuss und die Tiefe der Emotionen ausgemacht haben, nicht vorweg zu nehmen.

Fazit: "44 Lektionen des Lebens oder was wirklich wichtig ist im Leben..." Ein blaues Cover, zauberhafte Illustrationen, berührender mitreißender Inhalt und ein Schreibstil, die dieses Buch zu einer Leseempfehlung a la "P.S. ich liebe dich" hinauf katapultieren.

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34 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

In Between. Das Mädchen der Schatten (Band 3)

Kathrin Wandres
E-Buch Text: 276 Seiten
Erschienen bei Impress, 01.03.2018
ISBN 9783646604177
Genre: Jugendbuch

Rezension:

"In Between. Das Mädchen der Schatten" von Kathrin Wandres - Autorin

Dieses 276seitige Buch von Kathrin Wandres, aus dem Impress Verlag erschienen am 01.03.2018, ist der dritte einzeln lesbare Band der "In Between" Reihe dieser Autorin.

Das Cover ist in düsteren Farben gehalten, vorwiegend grün und schwarz mit einem kombiniertem Schattenbild, welches die nebeligen Gewitterwolken in lila und dem scheinbar lavendelfarbenem Gesicht der seitlich dargestellten Protagonistin wunderbar aufgreift. Auch das links unten angeordnete Verlagslogo, sowie der mittig dargestellte Buchtitel greifen diese Farbgebung wunderbar auf. Ein Eyecatcher, der passend zu den beiden bereits erschienen Teilen ist und dennoch das besondere dieses Bandes inhaltlich stimmig aufgreift.

Der Einstieg in dieses Buch hat mich durch den Prolog direkt in eine der bestimmenden Grundszenen des Buches geworfen. Der erste Tote direkt im Prolog - das kommt mir nicht häufig beim Lesen unter die Augen.

Der Schreibstil von Kathrin Wandres ist fast unvergleichlich, ich lese die Bücher nicht sondern lebe sie in aller Tiefe der beeindruckenden Worte selbst.
Ich lag gemeinsam mit der Protagonistin auf einem Felsen und belauschte meine Feinde, kämpfte und haderte mit dem zu unterdrückenden >Husten<, schmunzelte und weinte, bis ich zum fulminanten Ende auf einige alt bekannte Charaktere der ersten beiden Bände stieß. Was in anderen Büchern kitschig erscheinen könnte, bekommt hier ein umwerfendes stimmiges Finale.

Die verwendeten Vergleiche, Bilder und Namen (übrigens in einem Glossar am Ende übersetzt/erklärt) zeugen von einer intellektuell anrührenden Tiefe und Durchdachtheit des Ganzen. Dinge, die im ersten Moment zufällig erscheinen, bekommen im Verlauf mehr Bedeutung und Hintergrund, als ich es erahnt habe. Aber auch die gekonnt umgesetzte Situationskomik, vor allem als Galgenhumor bekommt einigen Raum, so wundert es mich kaum, dass einer der Todbringer den Namen Rip bekommen hat.
Ein passendes Zitat dazu:
>"Beim höchsten Harigah! Du hast mich zu Tode erschreckt, Rip."<

Die Tragik der zwischenmenschlichen Beziehung erinnerte mich stellenweise an Romeo & Julia, genauso, wie mich die nicht betretbaren Lebensbereiche im direkten Umfeld der einzelnen Todbringer, an "Dirty Dancing" >Mein Lebensbereich und dein Lebensbereich< erinnerten.

Die eingestreuten gesellschaftskritischen Aspekte geben viel Stoff zum Nachdenken, auch nach dem Lesen. Was ist eine Schwäche? Was sehen wir selbst als Schwäche? Was sehen andere als Schwäche? Sind es wirklich schwächen oder befinden wir uns in einem Umfeld, was uns vorgaukelt diese Schwäche zu haben und eigentlich ist es unsere größte Stärke? Wiegt das gesellschaftliche Wohl mehr als das eigene Glück? Wer oder was hat die größte Macht über uns? Wem erlauben wir Macht über uns zu haben?
Mit einem überaus passendem Zitat möchte ich euch mit diesen Fragen das Lesen dieses Buches/dieser Buchreihe wirklich sehr empfehlen:
>"Fragen müssen gestellt werden, wenn man Antworten darauf möchte. Das kann dir keiner abnehmen. Die Antworten finden dich nicht von alleine."<

Fazit: Mit diesem Buch ist es der Autorin abermals gelungen in meinen Lesebereich einzudringen, die Protagonistin Neela hat sich dabei nicht daran gestört, dass es eine unsichtbare Mauer drum herum gibt, sie ist durch das nur selten geöffnete Tor in mein Herz gewandelt, hat sich häuslich niedergelassen und mir eine kostbare tiefgründige Leselebenszeit geschenkt. Ich hoffe sehr, dass es nicht wie angekündigt der letzte Teil dieser Reihe wird, sondern wir auch noch einen vierten Band zum noch nicht näher ausgeführten Bereich dieser Welt bekommen.

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157 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 46 Rezensionen

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Teenie Voodoo Queen

Nina MacKay
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.03.2018
ISBN 9783492704755
Genre: Jugendbuch

Rezension:

"Teenie Voodoo Queen" von Nina MacKay
Dieser 448seitige Einzelband von Nina MacKay ist am 01.03.2018 im Piper Verlag erschienen.

Das Cover
Auf dem Cover ist der Oberkörper eines jungen Teeniemädchen mit langen bräunlich roten Haaren zu sehen - die Protagonistin Dawn - inmitten bunter vielfältiger Blumenranken blickt sie den Betrachter direkt an. Unterhalb dieser bildlichen Darstellung findet sich der Buchtitel sehr präsent in dunkelrot über pink und rosa übergehenden Farben. Innerhalb dieses Titels ist als nette Anspielung auf den Inhalt einer der Buchstaben "o" als eine radieschenähnliche Rübe dargestellt. Rechts von dieser Titeldarstellung findet sich der Zusatz "Roman" ebenso in schwarz geschrieben, wie der Autorenname ganz oben mittig am Bildrand. Das Verlagslogo ist rechts unten und greift die Farben des Buchtitels wieder auf.

Der Einstieg in dieses Buch wird bestimmt vom Vorwort der Autorin indem sie über ihre Intention und die Faszination für Voodoo, sowie das eingeschobene Hintergrundwissen schreibt.
Der Schreibstil von Nina MacKay ist einfach lesbar, seltener verschachteln sich lange Sätze in einander und wird bestimmt durch eine fast greifbare humoristische Hintergrundnote, im Abgang. Beinah wie ein guter Wein, dem man seinen guten Geschmack auch nicht offensichtlich ansieht und sich erst bei genauerer Betrachtung die belustigende Wirkung ausbreitet.
Die Charaktere dieses Buches sind sehr überzeugend und stimmig, anfängliche kritische Betrachtung der im Ansatz vorhandenen Klischees meinerseits wurden, wie durch Zauberhand mit großem Spektakel in Luft aufgelöst - ich kann wohl von Glück sagen, dass ich nun kein Frosch oder eine Rübe bin. Denn genau das passiert Dawn Decent fortlaufend, nicht dass sie selbst ein Frosch ist - aber das sie andere etwas ungeschickt verwandelt in Dinge, die sie nicht geplant hatte. Mit ihrer charmanten Betrachtungsweise und ihren nachvollziehbaren Gedanken hatte sie mich jedenfalls schnell auf ihrer Seite. Berücksichtigt man beim Lesen das Alter der Protagonisten, ist auch die etwas andere Entwicklung der zwischenmenschlichen Beziehungen nachvollziehbar. Die einzelnen Handlungsstränge und besonders deren Auflösung hat mich schon ziemlich überrascht, das habe ich nicht erwartet und empfand sehr glaubwürdig - so glaubwürdig, wie eine Teenie Voodoo Highschool eben sein kann.
Zum Lesen ist sogenannte "Billigschokolade", Minzschokozigaretten und/oder Frösche als Gummibärchen wirklich empfehlenswert - für die nicht Naschkatzen unter uns, gingen vielleicht auch Rüben? ;-)

Fazit:
Ein Buch voller Überraschungen erwartet uns, wenn Frösche keine Frösche sind, Alligatoren keine Alligatoren und Billigschokolade zu einem begehrten Gut, beinah schon Zahlungsmittel wird- dann können wir nur bei Nina MacKay gelandet sein. Zwei Schulkarrieren, die unterschiedlicher nicht sein könnten erwarten uns in dieser außergewöhnliche Geschichte der Protagonistin Dawn und ihren männlichen Begleitern.

Ich bedanke mich sehr herzlich beim Piper Verlag für das digitale Rezensionsexemplar und versichere, dass ich keine Vorgaben für die inhaltliche Gestaltung erhalten habe. Diese Rezension bildet mein eigenes subjektives Leseempfinden ab.

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217 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 39 Rezensionen

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Funkenmagie

Liane Mars
Flexibler Einband: 420 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 25.03.2017
ISBN 9783959910842
Genre: Fantasy

Rezension:





Ich habe dieses Schätzchen am 6.5. im Zuge der "Funkenmagiezeit" gelesen. Nein, also eigentlich ist das falsch, ich habe es nicht gelesen, ich bin ab ungefähr der zweiten Seite eingetaucht in die Welt von Inea und Eanmon. Seitdem tauchen immer wieder mal erneut kleine Stückchen von mir wieder auf, aber vollständig zurück bin ich noch bei weitem nicht. Ich will kein Abschied nehmen. Ein so phantastisches und großartiges Buch, dass ich auch den kleinen Schreibfehler im Titel verzeihen kann. Es muss "Hunkenmagie" heißen, sonst passt es nicht gut in die Aufzählung "Herr der Ringe", "Harry Potter" und Funkenmagie" da klingt Hunkenmagie viel besser und da gehört es hin. Absolut.

Aufmerksam geworden bin ich über die Homepage des Drachenmondverlages. Das Cover hat mich sofort angesprochen und überzeugt. Der Klappentext ist für mich irgendwie nichtssagend und nicht ansprechend. Wäre das Cover nicht so überzeugend gewesen, hätte ich es wohl nicht gekauft.

Innerhalb der Funkenmagiezeit ist das Buch in 5 Abschnitte unterteilt gewesen, zu denen es Fragen gab oder spekuliert werden durfte. Meine Überlegungen zu jedem Abschnitt sind weitestgehend spoilerfrei, Kleinigkeiten werden angedeutet, aber nichts was tatsächlich überraschend ist und zu viel verrät. Wer allerdings auch Andeutungen nicht mag, sollte nicht weiter lesen.

1. Von "Der Fy" bis "Dunkler Abgrund"
Die kleine Winddrachin Fluh erinnert mich sehr an Fuchur aus der "unendlichen Geschichte", ihre Kampfeskünste und die besonnene souveräne Handlung haben mich beeindruckt. Ich bin gespannt, was da noch für Probleme auftauchen wenn Diamad grösser wird. Ich denke da an eventuell nötiges verstecken im Verlauf des Buches? Die Beschreibung der beiden Protagonisten Eamon und Inea ist sowohl einzeln großartig, wie auch die humorvolle Interaktion zwischen den beiden. Die Beschreibung von Inea erinnert mich etwas an Ronja Räubertochter, was irgendwie auch zu den Treffen auf der Plattform passt.

2. Von "Der Westflügel" bis "Annäherung"
Seite 90....ich glaub ich muss das Buch abbrechen. Seufz so geht das nicht.
Diamad und Fluh sind so herzerwärmend und zum seufzen. Hach. Oona lässt mich Tränen vergiessen.
Das Eamon diese Rolle hat, hat mich allerdings nicht überrascht.
Die Idee zum Efeu schneiden war ein genialer Schachzug und Schokolade ist für die zwischenmenschliche Beziehung absolut überlebenswichtig.

3. Von "Die Rebellen" bis "Entführt"
Mimimimi dies ist dann der Teil weswegen es meine Tochter nicht unbedingt lesen sollte...oder ich muss dort eine Seite mit "piiiiep" reinlegen. Was für eine Achterbahn und wir sind gerade in der Hälfte etwa. An einigen Stellen war ich dann froh, dass es nicht noch weiter ins Detail ging- ich mag keine Krimis/Thriller mehr lesen.

4. Von "Sicherheit" bis "Gaben der Liebe"
Überleben geht immer?
Grenzt für mich schon fast an Unglaubwürdigkeit was Inea alles überlebt. Und wir wissen, dass wir nix wissen? Dreimal alle Theorien und Verdächtigen durch den Wolf gedreht. Etwas wenige "Quentin Terentino" - like hätte ich fast besser gefunden. Nun bin ich gespannt, ob es so bleibt und mit Happy End oder ohne. Ich würde mal tippen mit.

5. Von "Die Hinrichtung" bis "Ende"
Großartige Fantasy Literatur , ein absolutes Must-read und selbst Harry Potter hatte mehr Rechtschreibfehler drin in der ersten Auflage.
Ich persönlich hätte zwischendurch ein paar Heilungen weniger glaubwürdiger gefunden. Und zur Vermeidung von Überlegungen zu Fortsetzungen fehlt der Epilog. Darf man also vielleicht hoffen? Sehr begeistert hat mich die Nennung des "wahren" Funkenmagie Buches und die Idee des zusammen Wirkens aller, auch in der Präsenz der Funken und kleine Anekdoten wie der früh gelernte Reim.

Aus den ü50 bislang gelesenen Büchern im Jahr 2017 gehört dieser Schatz ganz vorne zu den Jahreshighlights. Grossartig.

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141 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 45 Rezensionen

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Bin hexen

Liane Mars
Flexibler Einband: 280 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 20.09.2017
ISBN 9783959918145
Genre: Fantasy

Rezension:

"Bin Hexen: Wünscht mir Glück" von Liane Mars ist am 20.09.2017 im Drachenmond Verlag erschienen.

Das Cover ist von Marie Graßhoff und traf nicht zu 100% meinen Geschmack. Auf den ersten Blick ist da zuviel Katze gewesen, auch nachdem ich das Innere des Buches nun kenne, hätte ich mir ein Cover mit mehr Verweisen aufs innere gewünscht, damit es stimmiger ist. Es ist in keinem Fall schlecht, sondern lediglich überraschend anders und für mich gewöhnungsbedürftig.

Wie ist es mir ergangen?
Für mich war dieses Buch nach "Funkenmagie" und "Liebe kennt kein hitzefrei" das dritte Buch von der Autorin Liane Mars. Da hatte ich vom Schreibstil eine gewisse Erwartungshaltung aus den bereits gemachten Erfahrungen. Mit viel Charme, gut gesetzten Humor, authentischen Charakteren und nachvollziehbaren Handlungen steht dieses Buch auch den vorher gelesenen in nichts nach.
Lediglich zum Ende hin fehlte mir tatsächlich etwas die Tiefe zur detaillierten Auflösung der aufgetretenen Probleme. Nichts dramatisches, aber dennoch nicht DAS ultimative "Ich drücke dich jedem in die Hand, damit du Liane Mars lieben lernst" - Buch. Dafür würde ich andere erwählen. Das Buch eignet sich aufgrund einiger Szenen übrigens nicht für jüngere Leser, worüber sich meine Tochter - mal wieder- bei der Autorin direkt beschwert hat.

Besonders angetan bin ich dennoch von den Gedanken an ein bekanntes Buch von Ken Follet während des Lesens gewesen, dem Armband, dem Hula - Püppchen, dem "blauen Panda" (der übrigens auch phantastisch auf das Cover gepasst hätte ;-) ) und der Endauflösung "Hand in Hand -> Einer für alle, alle für einen."

Für gute Unterhaltung, charmanten Witz und ein paar kleinere Liane Mars - Seufz Momente gibt es aufgerundete knappe 5 trimagische Funken von mir.

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aeri, bookshouse, fantasy, geheimnis, gestaltwandler, gestaltwandlung, giveawa, jugendfantasy, keelin, krieg, lia, liane mars, liebe, magie, wolf

Aeri - Das Band der Magie

Liane Mars
Flexibler Einband: 371 Seiten
Erschienen bei bookshouse, 14.04.2015
ISBN 9789963528271
Genre: Fantasy

Rezension:

" Wer "A" sagt, muss auch "B" sagen....
....oder springt zu "L" wie "Liah"...

Denn genau das ist die einzig logische Schlußfolgerung nach dem Lesen dieses ersten Bandes der Trilogie "Das Band der Magie" von Liane Mars.

Aber von vorne.
Das äußerlich sichtbare - das heißt das Cover - hätte mich vermutlich nicht unbedingt zum Lesen überzeugt. Aber ich habe Liane bei einer Lesung aus eben genau diesem Buch lauschen dürfen und war dabei bereits ziemlich angetan. Damit stand dem Wunsch meiner Tochter das Buch zu kaufen, nichts im Wege. Denn es ist das einzige - mir bekannte bisher veröffentlichte - Buch von Liane, welches ich bedenkenlos auch jüngeren Lesern ans Herz legen kann.
Keine expliziten Szenen und auch keine allzu schrecklichen Kampfszenen - wer Harry Potter liest, kann das bedenkenlos auch lesen.
Nun zu meinem eigenem Leseeindruck:
Der liebevolle und immens charmante Schreibstil von Liane macht dieses Buch zu einem wunderbaren Schatz. Ab und zu ähnelt es im Ansatz Sequenzen aus anderen Büchern, aber bevor ich dies jeweils richtig bemerkt hatte, war es auch schon wieder vorbei mit dem bekannten. Die Fantasyelemente der wandelbaren Wesen und wie geschickt Aeri mit diesen umgeht, haben mich so manches Mal von den Socken gehauen.
Vorteil dieser Trilogie:
Alle Teile sind unabhängig voneinander lesbar. Keine fiesen Cliffhanger. Puuuh.
Allerdings wollte ich sofort danach dennoch Band 2 lesen, also nur ein theoretisches "unabhängig voneinander lesbar". ;-)

Einmal Liane immer Liane.

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35 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

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Liebe kennt kein Hitzefrei

Liane Mars
E-Buch Text: 373 Seiten
Erschienen bei books2read, 15.06.2017
ISBN 9783733785925
Genre: Sonstiges

Rezension:

....wer hier auf das Cover hereinfällt und eine seichte nichtsaussagende LariFari Liebesgeschichte erwartet, dessen Erwartungen werden über alle Maßen enttäuscht werden. ;-)

Das Cover ist für mich so sanft wie die Sonnenstrahlen im Frühling, ich möchte mich direkt neben Pepe (das ist der kleine niedlich anmutende Hund auf dem Cover) und einfach nur "sein" und die Seele baumeln lassen.

Nun die Ruhe und Zufriedenheit täuscht, von sanftem daliegen und die Ruhe in den ersten Sonnenstrahlen genießen ist in diesem temporeichen Liebeskrimijournalistendetektiv Roman von der überaus sympathischen Autorin Liane Mars nicht viel zu lesen.

Ganz im Gegenteil.
Die liebevoll, detailreich und sehr humorvoll geschriebene Geschichte um Alex und Lexi beginnt mit
"Ich wäre einem Glas Wasser und einem Kotzeimer nicht abgeneigt." "Ach, das sind doch alles Dinge, die eine Frau gerne beim ersten Date hören möchte." führt mit dem "klein(en) aber oho" Pepe durch die wilden Verstrickungen von journalistischer Redaktionsarbeit und Schatten der Vergangenheit, mit kleinen Anekdoten zu Freud, Goethe und Hamlet zu Oma Gerda. Diese Oma Gerda lässt sich einfach nicht beschreiben, die muss man erleben.
"Taktgefühl, Oma. Erinnerst du dich?", fragte seine Mutter leise. "Ich pfeife auf Taktgefühl. Wenn mein Enkel tot ist, will ich nicht haareraufend zu meinen Freundinnen sagen müssen: "Ach hätte ich ihn doch mal früher drauf angesprochen. Aber es ging nicht. Ich war ja dabei, mein Taktgefühl zu verbessern."

Außerdem läuft natürlich solch ein Zitat:
"Kaffee trinkt man besser gemütlich", erklärte Anni. Sie trug zwei Tassen wie den Heiligen Gral vor sich her."
wie heißer Kaffee in meinem Hals, direkt in mein Leserherz.

Einziger Wehrmutstropfen ist für mich tatsächlich, dass es dieses Buch nicht als Print gibt. Ein großartiges Must - Read Buch und für alle Liebhaber der Bücher von Liane Mars, top empfehlenswert.

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25 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

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Der Gesang des Sturms - Teil 1

Liane Mars
E-Buch Text: 330 Seiten
Erschienen bei null, 16.07.2015
ISBN B011VFGGN2
Genre: Fantasy

Rezension:

Dieses Buch hat sich mir wie durch magische Zauberhand aufgedrängt, als ich ein neueres Buch der Autorin beendet hatte und eigentlich nur für eine kurze Rückmeldung weitergehende Informationen recherchiert habe.
Genauso schnell wie es sich mir aufgedrängt hat, war es auch schon wieder gelesen. In einem Rutsch durch Sirany Canars Geschichte, in der sie eine erstaunliche aber perfekt glaubwürdig abgestimmte Wandlung durchmacht.
[...]
"Du bist doch unsere kleine Kräutersammlerin mit den Blümchen auf den Gräbern und dem Präsentkorb zur ersten Hilfe?"
[...]
entwickelt sich durch die Begegnungen mit dem versklavten und verzweifelten Assaren Krieger Elendar zu
[...]
"einer Frau, die sogar mit dem Tanz begann.
[...]
Doch diese Veränderung währt nicht von langer Dauer. Die Versklavung der Assarenkrieger bringt einige Verpflichtungen für Elendar mit sich, denen er sich vermeintlich beugen muss.
[...]
Die Zeiten ändern sich. Manchmal auch gegen unseren Willen.
[...]

So passiert, was passieren muss und zwischen den Irrungen und Wirrungen vieler unfairer waffengewaltiger Kämpfe trifft Sirany nicht nur auf den König der Shari Alexej Karamu, sondern ergründet auch vielerlei geheimnisvolle bedeutsame Hintergründe, bevor sie schließlich auf den König der Korun, nebst Sohn Rahil trifft.

Eine fulminante Geschichte mit genügend Raum zum emotionalen Seufzen, mitfiebern der Kämpfe und nachvollziehen der Hintergründe. Absolutes Must- Read, mit dem Beweis, dass auch ein komplettes Gesamtpaket Cover, Inhalt und Lektorat aus einer einzigen Feder grandios sein kann.

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19 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

1001 nacht, dschinns, harem, märchen, orient, orientalische märchenadaption, sherazade, wünsche

Herzenswünsche kommen teuer

Mira Lindorm
Flexibler Einband: 104 Seiten
Erschienen bei Machandel-Verlag, 13.01.2018
ISBN 9783959590778
Genre: Fantasy

Rezension:

"Herzenswünsche kommen teuer" von Mira Lindorm

Diese 104seitige Märchenadaption von Mira Lindorm erschien als zehnter Band der Autorengemeinschaft Märchenspinnerei am 13.01.2018 im Machandel Verlag. Die bisherigen Einzelbände dieser Autorengemeinschaft erschienen im Selfpublishing, die Autorin dieses Bandes veröffentlicht jedoch unter einem geschlossenen Pseudonym weshalb eine Veröffentlichung im Selfpublishing nicht oder nur sehr schwierig möglich wäre, deshalb ist hier eine Verlagsveröffentlichung gewählt worden.

Das Cover

Im Vordergrund des Covers ist eine in grünem Schleier teilweise verhüllte Frau abgebildet. Das Grün des Schleiers wird im Erkennungsmerkmal der Autorengemeinschaft, welches links unten angeordnet ist, farblich wieder aufgegriffen. Im oberen rechten Bereich der dargestellten Frau befindet sich ein vermeintlich älterer Herr, der sich in seinem unteren Bereich in Nebelschwaden auflöst. Im Hinblick auf den Klappentext liegt die Vermutung nahe, es handle sich hierbei um den Dschinn. Außerdem ist er durch einen goldenen verschnörkelten Rahmen eingefasst. Innerhalb des Rahmens ist die farbliche Gestaltung gelb golden, außerhalb bestimmt ein nach außen farblich verlaufendes bourdeauxrot das Bild. Nach dem Lesen dieses Buches empfinde ich dieses Cover als noch hübscher, denn es trifft den Inhalt der Geschichte auf den Punkt genau. Eine perfekte Kombination. 

Der Einstieg in dieses Buch gelang durch den sanften aber dennoch mitreißenden harmonischen Schreibstil der Autorin von der ersten Zeile an. Die Kapitel des Buches heißen passenderweise "Der erste/zweite/dritte Herzenswunsch" und "Aller Wünsche Ende" und beschreiben damit quasi bereits den Verlauf des typischen bekannten Dschinn Märchens. Aber wer nun denkt, dass es in dieser Märchenadaption langweilig zu gehen könnte, weil der Inhalt teilweise bekannt ist, tja den muss ich leider enttäuschen. Prinzessinnen, die nicht auf den Alleskönner Retter warten, sondern selbst gegen einen Drachen kämpfen, mit beeindruckender Wendigkeit über Dachfirste klettern, die Wüste unsicher machen und schlussendlich nicht auf märchenhafte Wunscherfüller vertrauen, sondern ihr Leben beherzt selbst in die Hand nehmen. All das wartet in diesem vermeintlich kurzen aber märchenhaft schönen Buch auf euch.  

Ein sehr berührendes Zitat ist für mich das folgende:

"Freiheit war großartig - wenn man abends in ein behagliches Zuhause zurückkehren konnte.“

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87 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 38 Rezensionen

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Joli Rouge

Alexandra Fischer
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 10.09.2016
ISBN 9783959910736
Genre: Historische Romane

Rezension:

"Joli Rouge" von Alexandra Fischer

Dieser historische 520 seitige Roman ist als Einzelband von Alexandra Fischer am 10.09.2016 im Drachenmond Verlag veröffentlicht worden.


Cover

Auf dem Cover ist die Protagonistin Jacquotte vor einer Gebirge Silhouette zu sehen. Mit ihren roten Haaren, der ebenfalls roten Kleidung und dem passenden Schmuck ist sie nicht nur ein Eyecatcher auf dem Cover, sondern perfekt passend zum Inhalt des Buches gestaltet. Im unteren Bereich ist in großer weißer Schrift der Titel des Buches, nebst kleiner Spielerei -dem durch den Buchstaben "o" fahrendem Piratenschiff- angeordnet. Unter dem Titel ist der Autorenname in klarer kleinerer weißer Schrift geschrieben. Am unteren Rand des Covers ist der Verlagsname stimmig in das Gesamtbild notiert. Der gesamte untere beschriebene Bereich ist in dunklen nebeligen Wolken gestaltet, was einen sehr schönen Kontrast zum oberen Bereich der Personendarstellung bietet.

Ein wunderbar zum Inhalt stimmiges Cover, was zurecht passend eine Person direkt darstellt. 



Der Einstieg in dieses Buch beginnt mit einer Karte und dem geschichtlichen Hintergrund. Sehr gelungen ist Gestaltung der Kapitelanfänge. Sogar im EBook findet sich ein reich verzierter Kompass jeweils. Sehr passend für dieses Piratinnenabenteuer deluxe.

Der Schreibstil ist sehr gut lesbar, aber nicht einfach gehalten. Das Lektorat/ Korrektorat hat hervorragende Arbeit gemacht, was bei anderen Büchern dieses Verlages durchaus nicht ganz so gut ist. Dieses Buch ist aber ein absolut positives Vorbildbuch. Die Charaktere sind nachvollziehbar und in nicht ausschweifender aber dennoch hinreichender Tief gestaltet. Auch vermeintliche Nebenfiguren bekommen ihre Persönlichkeit und ihren Charme. Mit den unterschiedlichen französischen Namen hatte ich beim Lesen das ein oder andere Problem und habe irgendwann aufgegeben, diese sprechen zu wollen, da es mir einfach nicht liegt.

Die Handlung und die dargestellten Szenerien sind gut aufeinander abgestimmt und bereiteten mir stellenweise großes Lesevergnügen, an anderer Stelle dann wieder nicht - was aber an den notwendigen Geschehnissen der Geschichte lag und nicht am Können der Autorin. 




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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

häusliche gewalt, liebe, samantha j. green;

Save my Love

Samantha J. Green
Flexibler Einband: 200 Seiten
Erschienen bei Eisermann Verlag, 06.11.2017
ISBN 9783961730537
Genre: Romane

Rezension:

Rezension zu "Save my Love - Auf Dunkelheit folgt Licht" von Samantha J. Green

Dieser 217seitige Einzelband von Samantha J. Green ist am 13.11.2017 im Eisermann Verlag erschienen.  Es ist eine Neuveröffentlichung des unter dem Namen "Hopeless - Auf Dunkelheit folgt Licht" am 23.02.2017 veröffentlichten Selfpublisher Werkes dieser Autorin.

Cover

Das Cover ist in verschiedenen dunklen Blautönen mit weißer Schriftfarbe gestaltet. Es zeigt die halbseitige Frontansicht einer Frau mit geschlossenen Augen. Der Haupttitel des Buches ist in geschwungener Schrift mittig des unteren Bildbereiches angeordnet. Der Untertitel in gerader  Schrift mit Bindestrichen auf beiden Seiten begrenzt darunter. Das Logo des Verlages rechts unten und der Autorenname rechts oberhalb des Haupttitel in einer ähnlichen Art, wie der Untertitel.

Das Cover ist absolut stimmig zum Inhalt des Buches, drängt sich nicht auf aber fasziniert durch den nicht erkennbaren Blick hinter die Fassade der dargestellten Frau.

Wenn das erste Kapitel eines Buches "Kaffeeflecken" heißt und das erste Wort "Scheiße" ist, was darf ein Leser dann für einen Inhalt erwarten?

Nun ich sage es euch. Einen berührenden. Mit genauso lebensnotwenigen Charakteren, wie der morgendliche Kaffee für einige Menschen ist. Nötiger noch als Kaffee ist es aber in allen Lebenslagen den Glaube an sich selbst und seine Träume nicht zu verlieren oder zumindest alles menschenmögliche zu tun, um sie wieder zu finden auf dieser Achterbahnfahrt des Lebens mit dem Untertitel "Einmal Hölle und zurück". Denn genau das (und noch viel mehr) passiert im Leben der Protagonistin Linnea, die wir in diesem Buch begleiten.

 Geschrieben aus Linneas Perspektive, nur selten und deutlich gekennzeichnet unterbrochen von einer weiteren Perspektive, mit einem abwechslungsreichen deutlichen Schreibstil, der allen Tiefen und menschlichen Abgründen der enthaltenen Szenen in Gänze gerecht wird.

Die Charaktere dieses Buches sind in ausreichender Tiefe beschrieben, handeln konsequent und sind als jeweiliges Gesamtpaket glaubwürdig.

Die Handlung  und Wendepunkte dieses Buches haben mich beim kürzlichem Lesen nicht überrascht, da es sich bei diesem Buch, um eine Neuveröffentlichung eines von mir bereits unter einem anderem Titel gelesenen Buches handelt. Wenn ich dafür bezahlt hätte, hätte ich mich sicherlich geärgert. Da ich dieses Buch aber mit Kindle Unlimited kostenlos ausgeliehen habe und es mich bereits beim ersten Mal sehr berührt hat, habe ich es dennoch gelesen. Diesmal mit weniger Überraschungsmomenten als beim ersten Mal, aber nicht weniger emotional.

Es reiht sich damit in eines der wenigen Bücher, die ich auch als Erwachsene mehrmals gelesen habe, ein.

Bis zur Danksagung war ich an vielen Stellen sehr berührt und emotional ergriffen, aber habe keine Tränen vergossen. Das änderte sich hier dann prompt, weshalb ich auch ein Zitat aus der Danksagung gewählt habe, um es hier mit ein zu bauen.

"Lasst euch nicht einreden, dass ihr schuld wärt, wenn euch jemand Schmerzen zufügt. Überlegt euch gut, ob ihr das, was andere mit euch machen, auch wirklich wollt. Wenn nicht, sucht euch Hilfe. Und auch wenn man nicht allen Menschen helfen kann, seht nicht weg und seid da, wenn jemand eure Hilfe braucht und annehmen will."

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79 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

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Die Bücherwelt-Saga

Stefanie Straßburger
Flexibler Einband
Erschienen bei ISEGRIM, 18.12.2017
ISBN 9783954529520
Genre: Fantasy

Rezension:

Dieses 309 seitige Buch ist am 18.12.2017 im Isegrim Verlag erschienen und nicht nur der Auftakt dieser "Bücherwelt - Saga", sondern zugleich das Debüt der Autorin Stefanie Straßburger.

Cover:
Das Cover ist zugegebenermaßen der Hauptgrund warum ich auf dieses Buch aufmerksam geworden bin. Es ähnelt dem Cover des Buches eines anderen größeren Verlages, durch die Verwendung desselben Stockfotos. (Stockfoto = Vorgefertigte Bilder, die unentgeltlich oder entgeltlich für die weitere öffentliche Verwendung legal zur Verfügung stehen) Auf einem blauen Hintergrund sind verschiedene Elemente zu sehen, die den Inhalt des Buches annähernd perfekt widerspiegeln. Im mittigen Vordergrund sind die Silhouetten eines jungen Paares zu sehen, die von innen mit Büchern ausgefüllt sind. Rechts unten als Strichzeichnung angedeutet ist der Londoner Big Ben, links oben befindet sich im selben Stil eine Taschenuhr und links unten ein Stapel Bücher.

Der Einstieg in dieses Buch gelingt durch den Prolog aus der Sicht eines männlichen Protagonisten sehr rasant und wunderbar leicht. Er spielt im Jahr 1908 in London, was mich zuerst stocken ließ - denn damit hatte ich nicht gerechnet, auch wenn ich in dem Moment noch nicht sagen konnte, mit was ich stattdessen gerechnet habe.

Aus dem Prolog ist auch folgendes Zitat, welches im weiteren Verlauf des Buches aber noch mehrmals aufgegriffen wird:
>Höre zu und merke:
Im Blick liegt eure Stärke.
Habt ihr euch einmal umgesehen,
so ist es gleich um euch geschehen.
Mit einem Knall steht still die Zeit,
ihr seid allein, ihr seid zu zweit.
Doch nur für einen Augenblick,
dann kehrt ihr in die Zeit zurück.
Ab sofort und unumwunden
ist euer Herzschlag eng verbunden.<

Ab dem ersten Kapitel lernen wir die 19 jährige Protagonistin Tilda, Mathilda Hummel, und ihr >normales< Lebensumfeld kennen. Die wichtigsten Bezugsmenschen in ihrer Umgebung sind dabei ihre beste Freundin und Kollegin Mia, ihr "Freund", ihre Arbeit und die eigene Wohnung.
Durch gewisse Umstände gelangt ein gänzlich unbeschriftetes Buch in Tildas Handtasche und als nahezu zeitgleich Titus als lesender Buchwächter auftaucht, kann sie sich nicht mehr länger dagegen wehren den Versuch zu unternehmen dieses Lebenschaos wieder aufräumen zu wollen.

>Es ergibt alles einen Sinn, das kannst du mir glauben. Wir müssen nur noch herausfinden welchen.<

Wie bereits aus dem Klappentext ersichtlich ist, übernimmt Titus eine ganz besondere Rolle. Beim Entdecken dieser Figur musste ich unwillkürlich an "Karlsson vom Dach", aber ohne Propeller denken. Er wird nicht nur ähnlich beschrieben, die beiden Figuren vereint auch ihr besonderer humorvoller Charme. Er ist es auch der Schuld daran ist, dass wir als Leser einige sehr passende, gut recherchierte und wunderbar aufbereitete historische Informationen zu erfahren bekommen. Sehr stimmig eingepasst, aber leider schon beinah etwas erschlagend von der Fülle.

Der weitere Verlauf der Geschichte ist wirklich spannend und nachvollziehbar aufbereitet, insbesondere die Szenen der Buchwelt und Wendungen haben mich überzeugt und gebannt.

Nun kommen wir zu meinem deutlichen ABER:
Die Beschreibung der zwischenmenschlichen Szenen und Tildas agieren mit anderen Personen in ihrem >normalen< Lebensumfeld ist für mich gänzlich naiv, leichtfertig und nicht nachvollziehbar. Sie hüpft in ihren Handlungen und Gedanken, als hätte sie ein Gänseblümchen an dem sie in diesem Moment ein Blatt mit "Er liebt mich." und im nächsten mit "Er liebt mich nicht." abreißt und exakt das wird diverse Male auch in ihren Handlungen beschrieben. Leider sind diese Szenen auch wirklich eine Aneinanderreihung von Beschreibungen und kein Erleben. Um es mit den Worten der Autorin aus zu drücken:

"Eigentlich ganz nett, aber es fehlt das gewisse Etwas, um mich wirklich emotional zu berühren."

Ich bin über diese Darstellung der Schreibfähigkeiten tatsächlich auch enttäuscht, insbesondere weil die anderen Szenen in der Buchwelt so viel gefühlvoller zum direkten Miterleben geschrieben sind und die Autorin damit deutlich macht, dass es nicht daran liegt, es nicht zu können. Ich hätte mir sehr gewünscht, dass diese großartige Grundidee eine Umsetzung ohne Liebesgeschichte erhält oder zumindest ebenso wenig Platz erhält, wie ich mir aufgrund des Klappentextes erwartet habe.

Dennoch habe ich das Buch gerne gelesen, bin aber noch unschlüssig, ob ich den zweiten Teil nur wegen der Grundidee lesen werde.

Ich bedanke mich sehr herzlich bei dem Verlag für das digitale Rezensionsexemplar und versichere, dass ich keine Vorgaben für die inhaltliche Gestaltung erhalten habe. Diese Rezension bildet mein eigenes subjektives Leseempfinden ab.   

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Phönixakademie - Der schwarze Phönix

I. Reen Bow
E-Buch Text: 60 Seiten
Erschienen bei null, 29.03.2016
ISBN B01DMZUQG2
Genre: Fantasy

Rezension:

"Phönixakademie Der schwarze Phönix Funke 1" von Ireen Bow

"Der schwarze Phönix" ist mit 78 Seiten, erschienen am 31.03.2016, der erste Funke der Buchserie "Phönixakademie" von I. Reen Bow. 
Mittlerweile ist der 20. und damit letzte Funke erschienen.Zugegeben am Anfang war ich ziemlich verwirrt, es ging mir etwas schnell, der Bezug fehlte mir, die Handlung erschien konfus und verwirrend...


Aber dann dauerte es nicht lange und ich wollte wissen, was es mit den Geheimnissen auf sich hat, was hat es mit der fliegenden Magieschule auf sich? Und wieso sind die anderen nicht gut zu sprechen auf Robin? Nur weil sie ein schwarzer Phönix ist? 

....und es passierte, was passieren musste.... ich wollte nicht mehr aufhören und auf einmal war es zu Ende. *seufz*

Aber ihr habt es gut. Ihr habt noch alles vor euch. Und könnt weiter lesen und weiterlesen und ähm.... weiterlesen. ;

Es gibt übrigens nicht nur Phönixe, sondern auch andere fantastische Wesen, wie Drachen. Allerdings sind die tatsächlich eher keine zum gern haben und Stipvisite machen.    

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Die Kinder Gaias: Verbotene Früchte

Stefanie Kullick
Flexibler Einband: 290 Seiten
Erschienen bei Independently published, 27.08.2017
ISBN 9781549571510
Genre: Sonstiges

Rezension:

"Die Kinder Gaias: Verbotene Früchte" von Stefanie Kullick

Mit diesem 290 seitigem Buch erschien am 27.08.2017 im Selfpublishing der Auftakt einer neuen Geschichte aus der Feder der Autorin Stefanie Kullick.

Das Cover
Umrahmt von sehr vielen grünen Blättern und einigen weißen Blüten blickt aus der Mitte dieses Covers ein rothaariges Mädchen mit blauen Augen den interessierten Betrachter direkt an. Von Angesicht zu Angesicht, das rechtseitige Auge ist dabei allerdings durch das angeordnete Grün verdeckt, das linke Auge ist im Gegenzug exakt mittig im positioniert und verstärkt die zentrale Wahrnehmung der dargestellten Person, die vermutlich als Protagonistin des Buches vorgesehen ist.
Oberhalb des Bildes ist der Titel des Buches "Die Kinder Gaias" in weißer sehr geradliniger Schrift auf dem grünen Untergrund des Rahmens dargestellt. Unter dem Haupttitel dieser mehrbändigen Geschichte ist der Untertitel in grüner Schrift auf einem dargestellten schwarzen schmalen länglichen Banner geschrieben. Unterhalb des Bildes ist in derselben Schrift, wie der Haupttitel der Name der Autorin angeordnet. 
Das Cover ist ein echter Eyecatcher.

Der Einstieg in dieses Buch fiel mir sehr leicht, kaum hatte ich mich versehen war ich mitten drin im Leben der Protagonistin Lizzy, die sich nicht nur mit ihren beiden Freundinnen Tavia und Amaia und ihrem extremen Schokoladenheißhunger, sondern auch mit den komischen Flüsterstimmen in ihrem Kopf herumplagen muss. 

Was im ersten Moment des Lesens, wie ein langweiliger 0815 Standard Teenielovestory Plot erscheint, verwandelt sich jedoch sehr schnell in etwas deutlich vielschichtigeres. 
Ohne euch, die dieses Buch noch nicht gelesen habt, zuviel zu verraten und entscheidende Stellen zu verraten, möchte ich vermeintlich zusammenhanglos lediglich auf einzelne Aspekte eingehen. Wie diese innerhalb der Geschichte zusammen gehören, erfahrt ihr beim Lesen selbst viel besser, als ich es hier wiedergeben könnte. 

Im Vordergrund der Geschichte begleiten wir die junge Studentin Lizzy, die mit ihren Erfahrungen im weiteren Verlauf nur einige wenige Dinge sehr sicher weiß:
- "Von Anfang an hat es mich mehr interessiert, wer du bist und nicht was du bist." (Zitat)
Nicht was du hast und bist ist das, worauf du dich verlassen solltest, sondern wer du charakterlich bist. Manchmal ist es nämlich eben nicht nur das, was wir mit dem Auge vermeintlich sehen und irren ist bekanntermaßen menschlich. 

Charakterstärke und Verlässlichkeit sind dabei ebenso wichtig, wie kluge wohlüberlegte Entscheidungen zu treffen:
- "Versprechungen, die wir machen, weil wir uns verpflichtend daran binden. Es ist nicht so wie bei euch, dass einen nur die eigene Moral davon abhält, es zu brechen. Falls das Gewissen einen überhaupt daran hindern möchte und es einem nicht ohnehin schon gleichgültig ist." (Zitat)

Die erdachten Figuren in dieser Geschichte sind sehr greifbar und bildlich beschrieben, dass mir eine konkrete Vorstellung dieser zu jeder Zeit des Lesens möglich war. 
Auch die "weitere" Welt und Einteilung der Fähigkeiten sind detailliert beschrieben, manchmal sogar so sehr, dass ich gewillt war mir eine Wäscheklammer für die Nase als Geruchsschutz zu holen. 

Was wäre ein Jugendbuch ohne Liebe? Nun, meinetwegen müsste sie nicht darin vorkommen, aber hier handelt es sich um eine nebensächliche Entwicklung, die nur selten im Vordergrund steht. Das gefällt mir außerordentlich gut und dürfte für meinen Geschmack in den nachfolgenden Bänden auch noch weniger präsent sein. 

Ein sehr vordergründiges Thema ist das der naturnahen Lebensweise und des Umweltschutzes. 
Auf eine sehr berührende Art & Weise und an einigen Stellen dadurch dringend benötigten Taschentüchern, sind hier Szenen zu finden, die mich nicht nur durch ihren Tiefgang überrascht sondern zugleich auch nachhaltig beschäftigt haben.
"Ein Kaffeebecher war angespült worden, während Noel gesprochen hatte. Er bückte sich danach und hob ihn auf. >Nun besteht die halbe Welt aus Plastik und nur die wenigsten wissen, wie sehr sie ihr damit schaden.<" (Zitat)

Nur ganz am Ende des Buches musste ich kurz nach Luft schnappen und war etwas grummelig. Ich hasse Cliffhanger. 
Daher freue ich mich natürlich sehr auf die Fortsetzung. 

Zum zweiten Band dieser Geschichte "Die Kinder Gaias - Verwunschene Wurzeln" finden sich einige Schnipsel sowohl auf dem Blog als auch der Facebook Seite der Autorin. 

Absolute Leseempfehlung für ein überraschend tiefgründiges vielschichtiges Buch. 

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Almost a Fairy Tale - Verwunschen

Mara Lang , Alexander Kopainski
Fester Einband
Erschienen bei Ueberreuter Verlag , 15.09.2017
ISBN 9783764170684
Genre: Jugendbuch

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Ein Schatz aus Papier und Magie

Traci Chee , Sylke Hachmeister
Fester Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 28.06.2018
ISBN 9783551583550
Genre: Jugendbuch

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Ein Meer aus Tinte und Gold

Traci Chee , Sylke Hachmeister
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 30.04.2018
ISBN 9783551317285
Genre: Jugendbuch

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Verlorener Stern

Mona Silver
E-Buch Text
Erschienen bei Sieben Verlag, 01.07.2015
ISBN 9783864434587
Genre: Fantasy

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