Sarahs_Leseliebes Bibliothek

130 Bücher, 30 Rezensionen

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6 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Killer City

Wolfgang Hohlbein
Fester Einband: 450 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 29.03.2018
ISBN 9783785725986
Genre: Krimi und Thriller

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255 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 132 Rezensionen

magie, fantasy, essenzstab, das erbe der macht, andreas suchanek

Das Erbe der Macht - Essenzstab

Andreas Suchanek
E-Buch Text
Erschienen bei Greenlight Press, 28.10.2016
ISBN 9783958342255
Genre: Fantasy

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413 Bibliotheken, 15 Leser, 2 Gruppen, 186 Rezensionen

magie, aurafeuer, das erbe der macht, fantasy, urban fantasy

Das Erbe der Macht - Aurafeuer

Andreas Suchanek
E-Buch Text
Erschienen bei Greenlight Press, 30.09.2016
ISBN 9783958342170
Genre: Fantasy

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17 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

schauspiel, paris, familie, indien, freundschaft

Und ein ganzes Jahr

Gayle Forman , Stefanie Schäfer
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 25.04.2018
ISBN 9783596197798
Genre: Jugendbuch

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19 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

suche, paris, freundschaft, reisen, liebe

Nur ein Tag

Gayle Forman , Stefanie Schäfer
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 21.03.2018
ISBN 9783596197781
Genre: Jugendbuch

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23 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Die Zeitlos-Trilogie 1: Das Flüstern der Zeit

Sandra Regnier
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 30.06.2017
ISBN 9783551316318
Genre: Jugendbuch

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561 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 15 Rezensionen

italien, indien, liebe, bali, selbstfindung

Eat, Pray, Love

Elizabeth Gilbert , Maria Mill
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Berlin Verlag Taschenbuch, 16.07.2013
ISBN 9783833309403
Genre: Romane

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1.245 Bibliotheken, 25 Leser, 2 Gruppen, 109 Rezensionen

selection, kiera cass, liebe, dystopie, jugendbuch

The Selection

Kiera Cass
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei HarperCollins US, 17.07.2012
ISBN 9780062203137
Genre: Jugendbuch

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465 Bibliotheken, 38 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

mona kasten, save me, oxford, freunde, party

Save Me

Mona Kasten
Flexibler Einband: 446 Seiten
Erschienen bei LYX, 23.02.2018
ISBN 9783736305564
Genre: Liebesromane

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45 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

teil1, new-adult, erotik, vulgäre sprache, liebe

Free at last - verfallen

Annie Stone
E-Buch Text
Erschienen bei null, 24.05.2016
ISBN B01G51AHK0
Genre: Liebesromane

Rezension:

Free at last- verfallen ist mir letztes Jahr auf einer Buchmesse in die Hände gefallen und lag seitdem auf meinem SuB. Da es mit seinen gerade mal 200 Seiten aber recht kurz ist – und meiner Meinung nach den Titel Buch noch nicht ganz verdient hat -  habe ich jetzt zur Hand genommen. Den Klappentext fand ich recht vielversprechend. Ein Junge, der sich in die Freundin seines Vaters verliebt - das hat etwas Verbotenes an sich und recht viel Potenzial! Das wurde in meinen Augen aber überhaupt nicht ausgeschöpft.


Auf den ersten Seiten erzählt Mac (Makenzie) in der Ich-Perspektive recht knapp und kurz wie sie Carter, den Vater von Hunter und Carey, kennen lernt. Danach erfolgt ein Zeitsprung von ca. einem Jahr. Mac ist inzwischen bei Carter eingezogen und auf einmal stehen seine beiden Söhne vor der Tür und wollen wieder bei ihrem Vater einziehen. Das verspricht Probleme, besonders weil Hunter und Carey Mac beschimpfen und bedrohen sobald sie mit ihr allein sind und sie für eine „Goldgräberin“ halten, die nur an das Geld ihres Vaters möchte. Erst im Laufe der Geschichte lernen die beiden Brüder Mac näher kennen und ganz besonders Hunter fühlt sich zu ihr hingezogen und verliebt sich in sie. Doch Mac kann seine Gefühle nicht erwidern.

 

„In seinen Augen sehe ich so viel mehr als nur einen Überschuss an Hormonen. Ich will ihn nicht verletzten, aber tue es trotzdem immer und immer wieder.“ S. 163

 

Wie gesagt fand ich den Klappentext wirklich sehr interessant, doch der Schreibstil hat mir leider überhaupt nicht gefallen. Ich konnte mir die Schauplätze gar nicht bildlich vorstellen, alles ist sehr oberflächlich oder gar nicht beschrieben. Auch sind oft große Zeitsprünge vorhanden. Da fliegen auf einmal drei oder vier Wochen einfach so dahin, ohne, dass etwas passiert.

Zu den Protagonisten Mac und Hunter konnte ich leider auch keine Beziehung aufbauen. Zwar wird die Liebesgeschichte kapitelweise immer abwechselnd aus der Sicht von Mac oder Hunter erzählt, was eigentlich die Verbundenheit zum Charakter stärken soll, da man tiefer in die Gefühlswelt der jeweiligen Person eintauchen kann, doch das wurde hier nicht erreicht.

Mac lernt man als eine schwache Person kennen, die sich schnell einschüchtern lässt. Sie kann nicht für sich selbst einstehen, aber für andere. Später erfährt man, dass ihr in ihrer Vergangenheit etwas Schlimmes passiert ist und sie erst lernen musste stark zu sein.

Hunters Passagen haben mich regelrecht genervt. Er tritt als ein komplett unsympathischer, frauenverachtender 17-jähriger Vollprolet auf, der denkt, dass er, aufgrund seines guten Aussehens, der Hengst ist und sich somit alles und jede Frau nehmen kann. Mac findet er von Anfang an sehr anziehend und beschreibt eigentlich die meiste Zeit nur, was er heiß an ihrem Körper findet und was er gerne mit ihr anstellen würde.

 

„Dank des Doppelstandards, der in unserer Gesellschaft gilt, bin ich der tolle Hecht und sie die billige Schlampe. Warum Weiber sich dennoch auf Sex einlassen? Keine Ahnung.“ S. 43

 

Alles in allem war mir die Erzählweise zu oberflächlich und sexistisch und die Handlung wurde immer unglaubwürdiger. Ich finde das wirklich sehr schade, denn die Idee hat wirklich Potenzial- leider wurde daraus nichts gemacht.

Aber auf 200 Seiten können meinem Erachten nach auch nicht wirklich vielschichtige und glaubhafte Charaktere und eine tiefgründige Handlung geschaffen werden.

 

„Ist mir eigentlich egal wo ich sie ficke. Ich hoffe nur, sie schafft es, die Schlampe von meinem Dad aus meinem Gehirn zu vertreiben …“ S. 20

Fazit:

 

Ich habe mich wirklich sehr auf dieses kurze Buch gefreut, doch wurde leider enttäuscht. Die Charaktere haben mir nicht zugesagt und die Handlung lief in eine unglaubwürdige Richtung. Insgesamt war mir das Gesamtpaket vulgär und mir fehlte der Tiefgang, sowohl bei der Handlung als auch bei den Charakteren. Den nächsten Band werde ich deshalb nicht lesen und kann auch nur einen Stern vergeben.

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Tags: annie stone;, dramatische liebesgeschichte, new-adult, nicht mein fall, vulgäre sprache   (5)
 

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956 Bibliotheken, 52 Leser, 1 Gruppe, 123 Rezensionen

fantasy, das lied der krähen, leigh bardugo, krähen, grischa

Das Lied der Krähen

Leigh Bardugo , Michelle Gyo
Flexibler Einband: 592 Seiten
Erschienen bei Knaur, 02.10.2017
ISBN 9783426654439
Genre: Fantasy

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73 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

fantasy, elfen, drachen, bibliothek, steampunk

Die maskierte Stadt

Genevieve Cogman , Dr. Arno Hoven
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 21.12.2017
ISBN 9783404208883
Genre: Fantasy

Rezension:

Nach dem faszinierenden ersten Band aus der Feder von Genevieve Cogman konnte ich es kaum erwarten auch den zweiten Band in die Hände zu nehmen und mit dem Lesen anzufangen. Auch in diesem Buch wurde ich wieder in eine verzauberte Welt entführt – dieses Mal in ein traumhaftes Venedig, das gar nicht so traumhaft ist, wie es scheint.

 

„Es war nicht die Dunkelheit, die ihr Sorgen bereitete -  es war das, was darin verborgen sein möchte.“ S. 233

 

Schon ab der ersten Seite wird man in die Geschichte hinein gezogen und ist wieder mitten drin. Irene wurde in einem mittelmäßig chaosverseuchtem London, in dem sie ihren letzten Fall hatte, zur ortansässigen Bibliothekarin ernannt. Sie und ihr Lehrling Kai erstehen dort auf einer Auktion ein seltenes Werk von Bram Stoker, welches sie beschaffen sollten. Auf ihrem Weg nach Hause werden die beiden angegriffen, da auch andere hinter diesem Buch her sind. Irene macht sich schnell auf in die Bibliothek um das Buch sicher zu stellen und Kai soll Nachforschungen darüber anstellen, wer die Angreifer waren. Leider läuft er in einen Hinterhalt und wird aufgrund seiner Herkunft entführt.

Irene bekommt davon schnell Wind und macht sich unverzüglich auf um Kai zu retten. Dabei muss sie unentdeckt in ein überaus gefährliches Venedig reisen und sich mächtigen Gegnern stellen.

 

„Da war Donner in seiner Stimme – und Hurrikans und Flutwellen und die ganze grausame Wildheit der entfesselten Natur.“ S. 128

 

Der Einstieg in das Buch ist mir wieder leicht gefallen. Wirklich gut fand ich, dass dieses Mal Irenes Ziel ein ganz andere ist, als im ersten Band. Dieses Mal hat sie keine Helfer an ihrer Seite, die ihr helfen Gefahren zu meistern und zu überstehen. Irene ist ganz auf sich alleine gestellt und muss diverse Gefahren meistern um Kai aus den Händen seiner Entführer zu holen. Sie trifft dort auf alte Bekannte und viele neue Gesichter, von denen ihr manche wohl gesonnen sind, andere ihren Tod wollen. Dabei stolpert Irene wieder von einer prekären Situation in die nächste.

Wirklich schön fand ich, dass die diversen spannenden Szenen und Verfolgungsjagden nicht so abstrus waren, wie im ersten Band. Man ist hier angenehm von einer dramatischen Szene in die nächste geschlittert und somit auch von Kapitel zu Kapitel. Der illustrative Schreibstil von Genevieve Cogman unterstreicht das Ganze noch und macht „Die maskierte Stadt“ zu einem sehr unterhaltsamen und lesenswertem Buch. Das Venedig, in das Irene reist, wird durch diesen  Schreibstil regelrecht lebendig und lässt diese Stadt und ihre Bewohner zum Leben erwachen.

Unmögliche Situation, Verkettungen und irreale Welten werden so detailliert, bildhaft, klar, sauber und sachlich und dennoch spannend beschrieben, dass sie stets glaubwürdig und im Bereich des Möglichen erscheinen.

 

„Irene hasste es freilich, dem Glück zu vertrauen. Es war kein Ersatz für eine gute Planung und sorgfältige Vorbereitung.“ S. 182

 

Und Irene zeigt wieder, was in ihr steckt. Sie ist eine mutige und willensstarke Protagonistin, die sich überhaupt nicht unterkriegen lässt und die alles tut um die Menschen zu schützen und zu retten, die ihr am Herzen liegen, wobei sie sich jederzeit an Sitte, Anstand und Regeln hält. Ihr Charakter, wie auch die Nebencharaktere, sind überaus authentisch gestaltet und fügen sich gut in die Handlung ein. Ich mag Irene sehr gerne und es hat mir sehr viel Spaß gemacht sie auf ihrer Reise und ihren detektivischen Ermittlungen zu begleiten. Wirklich genossen habe ich dabei ihre klare Denkweise und ihre Überlegungen, an denen sie den Leser manchmal sehr detailreich teil haben lässt.

Kai habe ich zugegebenermaßen ein wenig vermisst, da ich seinen Charakter sehr gerne mag. Da er entführt wurde, kommt er logischerweise  leider nicht so häufig vor, wie ich mir das gewünscht hätte.

 

„Es hatte schon früher Leute gegeben, die ihren Willen zu brechen versuchten, aber keiner von ihnen war damit tatsächlich erfolgreich gewesen, und sie wollte erst gar nicht über mögliche Konsequenzen nachdenken.“ S. 317

 

Das Cover passt ganz wunderbar zum Titel, wie auch zum Inhalt des Buches. Denn in das Venedig, in das Irene reisen muss um Kai zu retten, trägt jedermann immerzu eine Maske. Im Grunde ist die gesamte Stadt ein Wust aus Geheimnissen und niemand zeigt sein wahres Gesicht. Passend dazu wird auch eine venezianische Maske auf dem Cover abgebildet. Ich mag den Blauton wirklich sehr gerne und finde es schön, dass das Cover im gleichen Stil gehalten ist, wie der erste Band.

Sehr gut gefallen hat mir auch der kurze Auszug aus dem „Handbuch für den Bibliotheksstudenten“ am Anfang des Buches. Dort werden noch einmal ein paar wichtige Regeln und Informationen über die Bibliothek und auch über die Elfen, Drachen, das Chaos und die Ordnung gegeben. So kann man „Die maskierte Stadt“ auch lesen ohne den ersten Band zu kennen. Oder man kann sein Wissen so wieder auffrischen, wenn es schon so lange her ist, dass man „Die unsichtbare Bibliothek“ gelesen hat.

Als kleines Extra erhält man am Ende noch einmal ein paar Insider-Informationen über die unsichtbare Bibliothek und ihre Agenten, sowie ein Interview mit der Autorin.

 

„Die maskierte Stadt“ hat ein annähernd offenes Ende mit einem leichten Cliffhänger, der in einem das Gefühl hervorruft gleich den nächsten Band der Reihe in die Hände nehmen zu müssen. Daher freue ich mich schon auf Teil 3.

 

Fazit:


Die Autorin schafft es mal wieder mit ihrem gradlinigen und sehr bildhaften Schreibstil die Protagonistin Irene zusammen mit dem Leser in eine fantasie- und geheimnisvolle Welt zu schicken. Die angenehme Mischung aus Fantasy- und Detektivroman lässt die Seiten von „Die maskierte Stadt“ nur so dahin fliegen. Eine absolute Leseempfehlung! Deswegen vergebe ich an dieser Stelle auch sehr gerne 5 Sterne!

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Tags: bibliothek, die maskierte stadt, fantasy, genevieve cogman, unsichtbare bibliothek   (5)
 

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161 Bibliotheken, 15 Leser, 0 Gruppen, 57 Rezensionen

fantasy, mären, bernhard hennen, die chroniken von azuhr, azuhr

Die Chroniken von Azuhr - Der Verfluchte

Bernhard Hennen
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei FISCHER Tor, 29.12.2017
ISBN 9783596297269
Genre: Fantasy

Rezension:

Eine neue Reihe von Bernhard Hennen! Der Meister der deutschen Fantasy-Literatur hat wieder zugeschlagen! Seine Elfen-Reihen habe ich damals verschlungen und war von seiner Wortgewandtheit und seinen unglaublichen Welten fasziniert. Genau aus diesem Grund kam ich auch nicht drum rum den Auftakt seiner neuen Reihe Die Chroniken von Azuhr – Der Verfluchte in die Hand zu nehmen und einfach mit dem Lesen anzufangen.

„Die Zeit, da die Sterne vom Himmel verschwanden, war angebrochen. Und hier auf Cilia würde die Veränderung beginnen, die bald die ganze Welt erfassen würde.“ S. 351

Den Inhalt wiederzugeben, ist gar nicht so einfach, denn die neue Welt, die hier erschaffen wurde, ist wieder einmal überaus komplex und vielschichtig.
Der junge Milan Tormeno, Sohn von Nandus Tormeno, soll seinem Vater in das Amt des Erzpriesters folgen. Doch Milan hat seine eigenen Pläne und rebelliert gegen seinen Vater. Er ist sich sicher, dass die Welt ein anderes Schicksal für ihn vorgesehen hat. Er begegnet der Konkubine Nok und der geheimnisvollen Felicia und beginnt seine eigene Geschichte zu schreiben. Schon bald nimmt er eine eigene wichtige Rolle im drohenden Krieg zwischen dem Schwertwald, der Liga und einer noch unbekannten Gefahr ein und wird sich immer bewusster, dass er über eine ganz besondere Gabe verfügt, die den Verlauf der Geschichte Cilias verändert könnte.

„Gehorchst du deinem Blut und gehst den Weg deines Vaters, oder gehorchst du deinem Herzen, und die Richtschnur deiner Entscheidung wird künftig einzig dein Verständnis von Gerechtigkeit?“ S. 184

Dieses Buch ist High-Fantasy der Extraklasse! Ich bin so begeistert von der Geschichte, an der Bernhard Hennen seine Leser teilhaben lässt!
Ab der ersten Seite hat mich dieses Buch mit seinen vielschichtigen und tiefgründigen Charakteren gepackt. Jeder Charakter für sich, angefangen bei dem jungen Milan, der zu Beginn noch recht grün hinter den Ohren wirkt, sich dann aber stetig weiter entwickelt und immer stärker wird, über die feurige Felicia, die schwer einzuschätzen ist und immer recht unnahbar und geheimnisvoll wirkt, bis hin zum kleinsten Nebencharakter, hat seine eigene komplexe Persönlichkeit und ist bemerkenswert authentisch gestaltet.

„Das Meer erstrahlte in prächtigem Azuhr, dem unverwechselbaren Blau, das die liebste Farbe des Herrn des Himmels war. Es war die Farbe des Weltozeans, in das er das Land für seine Kinder gebettet hatte, und manchmal, wenn das Herz des Schöpfers jubilierte, auch die Farbe des Himmels. Blickte man an solchen Tagen über das Wasser, wurden Meer und Himmel in der Ferne eins, und du Welt war ganz und gar Azuhr." S. 445

Der sehr illustrative Schreibstil lässt die Insel, auf der sich die Geschichte abspielt, lebendig werden. Jede Stadt, jede Gasse oder Baum wird durch die geschriebenen Worte des Fantasy-Meisters lebendig und ich hatte meistens das Gefühl mit am Ort des Geschehens zu sein, die Blüten in der Gasse der Blumenfärber in Arbora zu riechen oder im Oktagon bei einer Messe vom Erzpriester persönlich zu sitzen. Besonders die Märengestalten, die eine wichtige Rolle in der Handlung einnehmen, konnte ich mir sehr gut vorstellen.
Eine Mär nimmt eine besonders bedeutsame Rolle in der Handlung ein: die des Krähenmanns. Ganz genau deswegen passt das Cover auch so gut zum Inhalt des Buches. Das Cover gefällt mir übrigens auch persönlich sehr gut. Abgebildet vor einer blauen Scheibe vor hellblauem Grund ist eine steinerne Krähe. Das helle Blau ergänzt sich super mit dem azurblauen Buchschnitt, den ich über alles liebe. Das macht das Buch zu einem echten Hingucker im Bücherregal!

In den kurzen Kapiteln wird in der Erzählerperspektive der Fokus immer auf einen anderen Charakter gelegt, sodass man als Leser Einblick in alle möglichen Situationen an vielen verschiedenen Orten erhält. So erhöht sich die Spannung stetig, da man weiß, was auf den gegnerischen Seiten, als z.B. bei den Kriegern des Schwertwaldes und denen der Liga, geschieht. Die Handlung entwickelt bis zum Schluss eine tolle Dynamik, der Konflikt zwischen dem Schwertwald und der Liga spitzt sich immer weiter zu und die Charaktere verwickeln sich immer mehr in politische Machenschaften. Ich war stets gespannt, wie die Geschichte nun weiter gehen mag und konnte nicht aufhören zu lesen. Es bleibt jederzeit aufregend und es passieren unvorhersehbare Wendungen, mit denen man nun wirklich nicht gerechnet hat. Wunderbar gefühlvolle Momente gehören dabei ebenso zum Geschehen wie ungeschönte Gewaltszenen. Man sollte keinen Charakter zu sehr in Herz schließen, denn es ist nicht vorhersehbar wohin das Schicksal sich drehen mag.

Wirklich toll fand ich auch die kleine Moral, wenn ich sie denn so nennen darf, die man aus diesem Buch zeihen kann. Es wird deutlich, dass man kann keine klare Linie zwischen Gut und Böse ziehen kann, es gibt kein Schwarz oder Weiß. Jeder hat in dieser Geschichte ein Motiv für seine Taten – je nachdem wie man sie beleuchtet können sie gut oder schlecht sein. So gesehen ist niemand wirklich gut oder böse.

Vielen Dank an dieser Stelle an das Team von lovelybooks und an den Fischer Tor Verlag, dass ich an der Leserunde zu diesem Buch teilnehmen durfte.

Fazit:

Der deutsche Meister der Fantasy-Literatur hat wieder seine Schreibfeder geschwungen und ein unvergleichliches Buch erschaffen. Der Auftakt seiner neuen Reihe ist wahrlich großartig und ein Muss für jeden Fantasy-Fan! Da bleibt mir nichts anderes übrig als 5 Sterne zu vergeben. Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Band

  (17)
Tags: authentische charaktere, bernhard hennen, fantasy, high fantasy, reihenauftakt   (5)
 

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103 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

Wovon du träumst

Kira Gembri
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Arena, 06.11.2017
ISBN 9783401603230
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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545 Bibliotheken, 22 Leser, 0 Gruppen, 93 Rezensionen

bianca iosivoni, soul mates, fantasy, seelen, liebe

Soul Mates - Flüstern des Lichts

Bianca Iosivoni
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 09.01.2018
ISBN 9783473585144
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ich hatte schon lange den Wunsch dieses Buch von Bianca Iosivoni zu lesen. Mir ist vor einiger Zeit eine Leseprobe in die Hand gefallen und ich fand die Idee von einem Kampf von Licht- gegen Dunkelseelen sehr reizvoll und interessant und war gespannt darauf, was die Autorin für eine Geschichte gezaubert hat. Durch die Annahme bei einer Leserunde bin ich zu dem Glück gekommen Soul Mates schon so bald lesen zu können.

„>>Egal wie dunkel es sein mag, einen Funken Licht findest du überall. Und wo Licht ist, da sind auch wir. <<“ –Colt S. 195

Rayne lebt bei ihrer Adoptivmutter Nora und ihrer kleinen Adoptivschwester Emma ein beschauliches Leben, bis sie eines Tages in der Nähe der Buchhandlung, in der sie arbeitet angegriffen wird. Ab da ist nichts mehr wie zuvor und ihre Welt wird auf den Kopf gestellt als Colt sie vor diesem Angreifer rettet. Colt ist eine Lichtseele und ihr Seelenpartner.
Rayne wird immer mehr in die Welt der Licht- und Dunkelseelen hineingezogen und in gefährliche Dinge verwickelt. Doch sie hat sich noch nicht entschieden auf welcher Seite sie steht.

“Was auch immer diese Seelenpartnerschaft für uns beide in Zukunft bedeuten würde, einer Sache wurde ich mir in diesem Moment unweigerlich bewusst: Wir waren für immer miteinander verbunden. Im Guten wie im Schlechten.“ S. 251

Rayne ist ein sehr sympathischer Charakter, das Buch wird in der Ich-Perspektive aus ihrer Sicht erzählt. Sie möchte ihre Familie beschützen und steht für sie und ihre Freunde ein und hat auch schon einiges in ihrem Leben durchmachen müssen. Leider verhält sie sich an einigen Stellen sehr naiv, an anderen ist sie wieder die taffe Kämpferin und insgesamt in ihrer Meinung und ihren Urteilen etwas sprunghaft. Leider fehlte mir auch bei ihr eine gesunde Neugier. Viele Dinge, die sie erfährt oder auch erlebt, besonders übernatürlicher Natur, nimmt sie einfach so hin und hinterfragt insgesamt recht wenig. Der Charakter von Rayne hätte noch ausgebaut werden können und an einigen Stellen ein bisschen mehr Tiefgang vertragen.
Colt ist auf den ersten Blick in typischer Bad-Boy –düstere mysteriöse Ausstrahlung, ein Hauch an Geheimnis um ihn und natürlich ist er tätowiert und sieht super gut aus. Auch er hat ein Päckchen aus seiner Vergangenheit mit sich herum zu tragen und steht mit Haut und Haaren für seine Lichtseelen ein Bedauerlicherweise bin ich die gesamte Handlung über nicht ganz warm mit ihm geworden.
Was ich ein bisschen schade fand, ist, dass die Nebencharaktere zu wenig mit ins Geschehen eingebunden werden und nur oberflächlich und etwas flach gestaltet sind. Ich hätte mir etwas mehr Mitwirken von ihnen gewünscht.

„Vielleicht waren wir uns doch nicht so unähnlich. Genau wie ich schien er eine Mauer um sich herum aufgebaut zu haben, die nur schwer zu überwinden war.“ S. 192

Das Motiv des Covers finde ich wirklich schön. Es ist genretypisch in etwas dunkleren Farben gehalten und das Pärchen deutet auf eine Liebesgeschichte hin. Die Optik hat mich sehr überzeugt, die Haptik dagegen weniger. Als ich das Buch ausgepackt habe, war ich etwas enttäuscht, denn ich mochte überhaupt nicht, wie sich die Oberfläche des Buchumschlags anfühlt. Das beeinflusst aber in keinster Weise meine Meinung zum Inhalt des Buchs.
Der Schreibstil von Bianca Iosivoni ist dynamisch fesselnd und sehr angenehm zu lesen. Besonders die Kampf- und Actionszenen haben mir sehr gut gefallen. Man hatte das Gefühl wirklich am Ort des Geschehens zu sein und ich konnte richtig mit fiebern.
Es kommt immer wieder zu plötzlichen dramatischen Szenen aber der Spannungsbogen wird mir nicht kontinuierlich genug über die gesamte Handlung aufgebaut worden. Besonders im letzten Drittel des Buches überschlagen sich die Ereignisse und ich hatte das Gefühl, dass man an dieser Stelle einfach zu viel auf einmal wollte. Dort hätte das Buch ganz gerne noch einmal hundert Seiten mehr haben können um diese ganzen Ereignisse nicht so geballt stattfinden zu lassen und sie zu entzerren.

Doch jetzt einmal genug von der negativen Kritik! Ich finde die Idee von Licht- und Dunkelseelen und der Seelenpartnerschaft wirklich spannend. Geschichten, in denen sich zwei Charaktere zueinander hingezogen fühlen, weil das Schicksal oder eine höhere Macht eingreift, finde ich faszinierend.
Die ganzen Verstrickungen und Verwicklungen, in denen sich Rayne wiederfindet, sind gut gemacht und waren für mich teilweise nicht vorhersehbar. Dazu gesellt sich am Ende des Buches ein Mega Cliffhänger, der gerade dazu einlädt den zweiten Teil zu lesen, der leider erst nächstes Jahr im April erscheint.
Der Kampf zwischen den Licht- und Dunkelseelen hat mich teilweise sehr an die Lux und Arum aus der Obsidian-Reihe von Jennifer L. Armentrout erinnert. Doch das tut Soul Mates keinen Abbruch, da sich die Handlung in diesem Buch in eine ganz andere Richtung entwickelt. Schön ist auch, das auch immer wieder moralische Dinge angesprochen werden und, dass Licht nicht immer gleich Gut bedeutet und Dunkel nicht immer gleich Böse. Es gibt viele Grauzonen, auch im echten Leben und damit müssen sich die Charaktere in Soul Mates ebenso befassen.

Fazit:

Soul Mates ist ein spannender New-Adult und Fantasy-Roman, der sich bei dem angenehmen Schreibstil der Autorin locker weg lesen lässt. Die Idee mit den Licht- und Dunkelseelen ist wirklich faszinierend, doch einer Meinung nach hätten die Charaktere ein wenig mehr Tiefgang vertragen können und es wurde versucht zu viel auf einmal in die Handlung mit einzubauen, wodurch einige Dinge zu kurz kamen. Da ist noch Luft nach oben, deswegen von mir erst einmal nur 3 Sterne.

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Tags: an manchen stellen ausbaufähig, bianca iosivoni, fantasy buch, liebesroman, luft nach oben, new-adult   (6)
 

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326 Bibliotheken, 22 Leser, 0 Gruppen, 39 Rezensionen

schattenjäger, lady midnight, cassandra clare, dämonen, die dunklen mächte

Lady Midnight - Die Dunklen Mächte

Cassandra Clare , Franca Fritz , Heinrich Koop
Flexibler Einband: 832 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 18.09.2017
ISBN 9783442487042
Genre: Fantasy

Rezension:  
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1.219 Bibliotheken, 55 Leser, 0 Gruppen, 233 Rezensionen

liebe, laura kneidl, berühre mich. nicht., missbrauch, new-adult

Berühre mich. Nicht.

Laura Kneidl
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei LYX, 26.10.2017
ISBN 9783736305274
Genre: Liebesromane

Rezension:

Berühre mich. Nicht. wurde in der letzten Zeit dermaßen in den Communitys gehyped, dass ich wirklich neugierig auf dieses Buch geworden bin. Aber, wenn ein Buch so hoch gelobt wird, habe ich gewisse Erwartungen und ich hatte ein paar Befürchtungen, dass diese nicht erfüllt werden können.
Doch das war vollkommen unbegründet.

„Ich sah von seiner Hand zu seinem Gesicht und wieder zurück. Ich zögerte. Nein, ich zögerte nicht, ich wusste, dass ich ihn nicht anfassen würde.“ S. 41

Sage möchte in Nevada noch einmal ganz von vorne anfangen. Tausende Kilometer weit weg von zuhause hat sie nichts – keine Wohnung, kein Geld und keine Freunde. Sie möchte ihre Vergangenheit hinter sich lassen und alles was ihr dort passiert ist. Das ist allerdings leichter gesagt als getan, denn Sage plagen Angstzustände und sie leidet unter Panikattacken.
Als sie den Job im Archiv der Bibliothek antritt, den sie sich ergattern konnte, trifft sie auf Luca, der der all das darstellt, wovor Sage Angst hat. Gezwungen mit ihm die Stunden im Archiv verbringen zu müssen, lernt Sage Luca nach und nach kennen und erhascht einen Blick hinter seine Fassade, hinter der es anders aussieht, als sie dachte. Auf einmal fängt ihr Herz schneller an zu schlagen, wenn er in der Nähe ist, und zwar nicht aus Angst. Ganz langsam fängt es an zwischen den beiden zu knistern, aber vor seiner Vergangenheit kann man leider nicht davonlaufen …

„Ich habe keine Angst.
Die Angst ist nicht real.“


Das Cover fand ich vom ersten Augenblick an so wunderschön. Es ist total genreuntypisch, was einen aber nur umso neugieriger auf das Buch macht. Der schöne Rosaton hebt die abgebildeten Rosen- und Hortensienblüten hervor, die wunderbarmit dem weißen Rautenmuster harmonieren und durch den Titel im Hand-Lettering abgerundet werden.

Ich bin total begeistert von den Charakteren. Laura Kneidl hat hier ganz wunderbar authentische und liebeswerte Persönlichkeiten geschaffen, die ich alle in mein Herz geschlossen habe.
Sage tat mir am Anfang etwas leid. So weit weg von zuhause ohne Geld und ohne Dach über dem Kopf, lebt sie zu Beginn ihres Studiums in ihrem VW-Bus und schlägt sich irgendwie durch.
Sages Angst vor Männern und Berührungen wird von Beginn an so glaubhaft beschrieben, dass ich des Öfteren eine Gänsehaut bekommen habe, weil ich so mit Sage und ihrer Angst mitgelitten habe. Doch Sage braucht gar kein Mitleid, denn es kommt immer wieder durch, was für eine unglaublich starke Persönlichkeit sie ist und was für eine innere Stärke sie hat. Sie meistert all ihre Dinge alleine, möchte ihr Studium durchziehen und stellt sich immer wieder ihrer Angst. Sie lässt sich einfach nicht unterkriegen, auch wenn sie sich selbst oft kleiner macht als sie eigentlich ist.
Dadurch, dass die Handlung aus der Sicht von Sage in der Ich-Perspektive geschildert wird, kann man die Gedankengänge und auch die Ängste von ihr sehr gut verfolgen und nachvollziehen.

„Ich wollte wissen wie es sich anfühlte mit einem Mann zusammen zu sein. Manchmal träumte ich davon, denn in meinen Träumen war ich mutig.“ S. 53

Lucas Körpergröße und Statur und auch seine Tattoos schrecken natürlich im ersten Moment ab, aber mir war von Anfang an klar, dass hinter diesem harten Aussehen und Lucas Bad-Boy-Gehabe viel mehr steckt, als er zu Beginn zeigt. Ich habe ihn von Anfang an in mein Herz geschlossen. Sehr dazu beigetragen hat die Tatsache, dass er Bibliothekswesen studiert, was ja wohl absolut cool ist und er außerdem ein totaler Buch-Nerd ist, genau wie ich auch und wahrscheinlich auch jeder andere von uns, der regelmäßig Rezensionen schreibt. Hinter Lucas Fassade steckt viel mehr als man denkt und ich habe es sehr genossen gemeinsam mit Sage immer mehr dahinter zu blicken und langsam die gefühlvolle und einfühlsame Seite von Luca kennen zu lernen. Genau wie jeder von uns, hat natürlich auch Luca sein Päckchen zu tragen und auch darüber erfährt der Leser nach und nach mehr.

„Wieso verunsicherte mich Lucas Anwesenheit so sehr, dass die Panik meine Glieder taub werden ließ? Ich hatte keinen Grund so zu empfinden.“ S. 74

Der Schreibstil von Laura Kneidl ist wunderbar angenehm flüssig zu lesen und wenn man einmal angefangen hat, kann man auch nicht mehr aufhören. Ich wurde in die Welt von Sage und Luca hineingezogen und sie hat mich auch so schnell nicht wieder losgelassen. Einige Dinge waren für mich etwas leicht vorhersehbar, andere haben mich wiederum überrascht und das Buch somit zu einem meiner Highlights 2017 gemacht.
Ich bin sehr gespannt wie es im zweiten Teil dieses einzigartigen Auftaktbandes der New-Adult-Reihe weiter geht. Nach diesem Cliff-Hänger am Ende von Berühre mich. Nicht. hat Laura Kneidl dafür gesorgt, dass ich den nächsten Band auf jeden Fall lesen muss! (Was ich ja sowieso getan hätte ;-) )

Fazit:

Die Geschichte von Sage und Luca ist so einzigartig schön, dass ich wirklich jedem ans Herz lege dieses Buch zu lesen, der auf außergewöhnliche Liebesgeschichten steht. Wunderbar sympathische und liebeswerte Charaktere verbunden mit einer authentischen und herzzerreißenden Liebesgeschichte und einem Hauch Drama wurden hier in einem superflüssigen Schreibstil von Laura Kneidl auf Papier gebracht.
Eines meiner Highlights 2017 mit noch ein bisschen Luft nach oben. Ich bin sehr gespannt auf Band zwei, der schon im Januar 2018 erscheinen wird. Von mir gibt es dafür 4 Sterne.

  (19)
Tags: berühre mich. nicht., eine liebesgeschichte, laura kneidl, new-adult, unauthentische charaktere   (5)
 

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

bibliothek, genevieve cogman, bibliotheks-reihe, die unsichtbare bibliothek, fantasy buch

Die unsichtbare Bibliothek

Genevieve Cogman
herunterladbare Audio-Datei
Erschienen bei Audible GmbH, 28.07.2016
ISBN B01INN89T4
Genre: Sonstiges

Rezension:

Bei dem Titel war sofort klar: Ich als absolute Bibliomanin muss dieses
Buch lesen! Ich liebe Bibliotheken und ich liebe Bücher und wenn ein
Buch auch noch das Wort „Bibliothek“ im Titel enthält, wandert es sofort
auf meine Leseliste. Oder in diesem Fall auf meine Hörliste, denn „Die
unsichtbare Bibliothek“ habe ich mir als Hörbuch angehört.

Und darum geht es:
Irene Winters ist eine Bibliothekarin der Bibliothek. Das
Besondere an dieser Bibliothek ist, dass sie außerhalb von Raum und Zeit
existiert und ein Tor zu den unterschiedlichsten Arten von Welten ist
und nur bestimmte Personen haben Zugang und Kenntnis über diese. Irene
hat den Auftrag, wie auch alle anderen Bibliothekare, die für die Bibliothek tätig sind, wichtige und einzigartige Bücher in anderen Welten zu sichern und in die Bibliothek zu bringen.
Zu Anfang des Buches befindet sich Irene noch in einer anderen Welt und
muss dort vor lebendig gewordenen Wasserspeiern und anderen
furchterregenden Dingen flüchten. Zurück in der Bibliothek
denkt sie ein paar Tage Ruhe zu haben, doch sie erhält von ihrer
Vorgesetzten gleich den nächsten Auftrag, zu dem sie umgehend aufbrechen
soll. Wäre das noch nicht genug, soll sie auch noch den Lehrling Kai
mitnehmen und anweisen. Mit ihm begibt sie sich in eine viktorianische
Variante von London, das teilweise vom Chaos verseucht ist. In diesem
London soll sie eine besondere Ausgabe der grimmschen Märchen ausfindig
machen und sicherstellen. Doch schnell wird klar, dass das kein
einfacher Auftrag ist, denn auch anderen sind hinter diesem Buch her und
stellen sich Irene und Kai in den Weg.

Genevieve Cogman baut in ihren Debüt-Roman, der 2015 im Bastei Lübbe
Verlag erschienen ist, eine große Palette von Fantasy-Figuren ein. Neben
Werwölfen, können auch Elfen und Vampire die unendlich vielen Welten
bewohnen und sind, manchmal mehr oder weniger, fester Bestandteil der
dortigen Gesellschaft.
Drachen und Elfen nehmen dabei eine gesonderte Stellung ein. Elfen sind
Wesen des Chaos und sehr dunkle und manipulative Kreaturen, wohingegen
Drachen für das Gute stehen und absolute Ordnung bevorzugen. Auch ist es
möglich in manchen Welten Magie auszuüben und in anderen herrscht eher
die Technologie vor.
Ich fand es sehr interessant was für komplizierte und auch überaus
wundersame Welten die Autorin hier geschaffen hat. Das gibt ihr die
Möglichkeit unendlich viele verschiedene Welten zu konstruieren, in der
keine Logik vorherrschen muss.

Zu Anfang hatte ich ein wenig Schwierigkeiten in das Buch hinein
zukommen, da der illustrative Schreibstil sehr gewöhnungsbedürftig ist.
Es wird sich ungewöhnlich gewählt ausgedrückt, aber ich kam damit nach
einiger Zeit ziemlich gut zurecht und konnte das Buch dann auch gar
nicht mehr weglegen. Viele Dinge werden bis ins kleinste Detail
beschrieben und erklärt, so zum Beispiel auch zu Anfang. Die
Erzählerperspektive ist hierbei sehr gut gewählt, da diese Erklärungen
so äußerst ausführlich gemacht werden können. Man wird sehr genau mit
der Arbeit von Irene vertraut und gemacht und es wird erklärt warum
diese oder jene Dinge so oder so funktionieren und welche Rolle die
Bibliothek dabei einnimmt. So etwas mag man oder eben nicht, das muss
jeder für sich selbst entscheiden.

Das Hörbuch wird gelesen von Elisabeth Günther. Normalerweise höre ich
nicht so gerne Hörbücher, sondern lese lieber das Buch. Beim Hören werde
ich meist von irgendetwas abgelenkt und kann der Geschichte nicht mehr
so richtig folgen. Elisabeth Günther aber hat eine so markante und
schöne Stimme, dass man gar nicht groß vom Hörbuch abgelenkt werden
kann. Sie imitiert für jeden Charakter eine andere Stimme und spricht
mal sehr hoch oder tief oder aber auch mit verschiedenen Akzenten. Wenn
einem die Stimme vom Vorleser nicht gefällt, kann man das gesamte
Hörbuch gleich abbrechen. Aber wenn ich nochmal ein Buch finde, dass von
Elisabeth Günther gelesen wird, würde ich es mir anhören, egal um was
für ein Buch oder Genre es sich handelt.

Die beiden Protagonisten Irene und Kai sind sehr interessante
Charaktere, die einen in eine geheimnis- und überaus fantasievolle Welt
ziehen. Durch ihre forsche und sehr selbstbewusste Art habe ich Irene
schnell in mein Herz geschlossen. Sie ist eine sehr stolze Frau, die
sich nichts sagen und auch nicht so leicht unterkriegen lässt. Ihr
leicht bissiger und trockener Humor macht sie mir sehr sympathisch. Sie
übernimmt die Rolle einer kleinen Detektivin und hinterfragt
alles immer ganz genau. Ihr fallen viele Dinge auf, die anderen
vielleicht durchgerutscht wären. So zum Beispiel auch, dass Kai nicht
derjenige ist, der er vorzugeben scheint. Er ist sehr mysteriös und ich
konnte ihn nicht so recht einschätzen. Er ist zwar sehr sympathisch,
aber dennoch umgibt ihn irgendetwas Düsteres und mysteriöses, was einen
neugierig darauf macht was hinter all dem stecken mag.

Bis zum Schluss baut sich ein kontinuierlicher Spannungsbogen auf und
endet in einem dramatischen Endkampf, bei dem die Autorin meiner Meinung
nach zu viel auf einmal wollte. Aber möchte ich nun auch nicht zu viel
verraten oder spoilern. Da muss sich jeder seine eigene Meinung zu
bilden.
Gut fand ich, dass man die ganze Zeit miträtseln konnte und vieles nicht
vorhersehbar war. Auch lässt das Buch zum Ende hin einiges offen und
macht Hoffnung, dass der zweite Band genauso spannend wird, wie es der
erste war.

Fazit:

Ein gelungener Auftakt einer neuen Fantasy-Reihe, der nicht nur etwas
für Fantasy-Fans, sondern auch für diejenigen ist, die gute und logische
Detektivgeschichten mit einem gewissen Extra mögen. „Die unsichtbare
Bibliothek“ bleibt von Anfang bis Ende spannend und lädt einen in
wunderbar fantasievolle und unberechenbare Welten mit jeder Menge Bücher
und Abenteuern ein. Ich freue mich schon auf den nächsten Band und
vergebe hier 4 Sterne.

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Tags: bibliothek, bibliotheks-reihe, die unsichtbare bibliothek, fantasy buch, genevieve cogman   (5)
 

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erotik, rache, shana gray, new-adult, konnte mich nicht überzeugen

Diamond Men - Versuchung pur! Mr. Monday

Shana Gray
E-Buch Text: 52 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 20.10.2017
ISBN 9783955767655
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Tess Canyon hat ein Vorstellungsgespräch bei Daimond Enterprises. Um das Unternehmen von innen heraus zu zerschlagen, möchte Tess unbedingt die freie Stelle zur Assistenz der Geschäftsführung haben, auf die sie sich beworben hat. Seit Jahren bereitet sie Ihre Rache schon vor und hat deswegen  ihre gut bezahlte Stelle als Bibliothekarin aufgegeben. Ihrem Vater, der früher bei Daimond Enterprises angestellt gewesen ist, wurde dort übel mitgespielt und nun hat Tess endlich eine reelle Chance sich deswegen zu rächen.

Doch das Bewerbungsgespräch läuft so ganz anders ab, als gedacht und Tess soll sich an sieben Tagen sieben verschiedenen Prüfungen unterziehen. Wäre das nicht schon schlimm genug, kommt noch hinzu, dass ein äußert attraktiver Unbekannter sie bei dem Bewerbungsgespräch begleitet und mehr ein einmal deutlich ablenkt.


Es ist nicht gerade einfach ein Buch zu bewerten, das gerade einmal knapp 50 Seiten hat – wenn das überhaupt als Buch bezeichnet werden darf. „Mr Monday“ ist der Auftakt einer Serie von sieben Bänden und dieser hier gibt nur einen knappen Einblick in die Welt von Tess.

Man erfährt ein wenig über die Motive ihrer Rache und warum sie ihr ganzes Leben danach ausgerichtet ihren Vater zu rächen. Wobei es mich ein wenig gestört hat, dass so oft auf diesen paar Seiten erwähnt wird, warum Tess all das macht und warum sie so wütend ist. Ein bisschen weniger hätte es vielleicht auch getan.


Wir erleben den ersten Tag  des „Bewerbungsgespräches“ mit. Dabei ist die ganze Zeit „Mr. Umwerfend“- der überaus attraktive, sexy Unbekannte – wie Tess ihn getauft hat. Sie fühlt sich sehr zu ihm hingezogen und viele unanständige Gedanken kreisen um ihn, aber es passiert noch rein gar nichts in diesem Band. Manche mag das enttäuschen, doch die Handlung muss sich meiner Meinung nach erst langsam aufbauen, was bei 50 Seiten einfach nicht möglich ist. In „Mr Tuesday“ wird es vielleicht schon etwas heißer zugehen.


Die gesamte Handlung wird aus der Sicht von Tess in der Ich-Perspektive erzählt, was mir gut gefallen hat, da man so immer einen direkten Einblick in die Gefühlswelt der Protagonistin erhält. Dennoch hat mir irgendetwas gefehlt und der Funke ist nicht ganz übergesprungen.


Fazit:


Insgesamt war „Mr Monday“ ganz unterhaltsam, aber es liest sich eher wie ein Kapitel zur Einführung in die Geschichte und war mir persönlich viel zu kurz.

Dennoch reizt es mich weiter zu lesen und ich bin gespannt wie Tess ihre Rache durchführen wird und ob sie sich dabei zu sehr ablenken lässt, denn die Geschichte hat durchaus Potenzial. Deshalb gibt es erst einmal nur 3 Sterne von mir. Mal gucken ob mich die Folgebände mehr überzeugen können.

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Tags: daimond men, hat potenzial, konnte mich nicht überzeugen, liebesgeschichte, new-adult, shana gray   (6)
 

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1.217 Bibliotheken, 34 Leser, 1 Gruppe, 184 Rezensionen

mona kasten, liebe, feel again, again-reihe, feelagain

Feel Again

Mona Kasten
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei LYX, 26.05.2017
ISBN 9783736304451
Genre: Liebesromane

Rezension:

Die Bücher von Mona Kasten habe ich das allererste Mal auf einer Buchmesse wahrgenommen und dort wurden mir ihre Bücher auch von vielen anderen Besuchern empfohlen. Und so habe ich mich gleich an den ersten Band der again-Reihe gemacht, der nur so dahinflog, genau wie der zweite auch. „feel again“ ist leider schon der Abschluss der Trilogie und ist so ganz anders als seine beiden Vorgänger und so unbeschreiblich einzigartig wunderbar.

 

Im letzten Band der Trilogie geht es um Sawyer und Issac, die wir schon kurz in „begin again“ und “trust again“ kennenlernen durften. Isaac Grant ist ein schüchterner Good-Guy, dem es an Selbstbewusstsein mangelt. Als Sawyer auf einer Party mitbekommt, dass ein paar Mädels sich über Issacs Unerfahrenheit lustig machen, hat sie Mitleid mit ihm und küsst ihn spontan um die Mädels damit zum Schweigen zu bringen. Dabei kommt ihr eine grandiose Idee: Sie würde Isaac im Umgang mit Frauen helfen und dafür dürfte sie alles für Ihr Abschlussprojekt für ihren Fotografie-Kurs dokumentieren. Und obwohl die Beiden unterschiedlicher nicht sein könnten, lässt sich Isaac ohne Vorurteile auf dieses Projekt, und damit auf das Bad-Girl Sawyer, ein. Doch bleibt es wirklich nur ein Projekt?

 

„Bevor ich Isaac kennengelernt hatte, war es mir so einfach gefallen, meine Gefühle zu verdrängen. Nichts zu fühlen. Doch seit einer Weile schien das nicht mehr zu funktionieren.“ S. 228

 

Ich muss ja zugeben, dass mir Sawyer in den ersten beiden Bänden überhaupt nicht sympathisch war. Im ersten schon mal gar nicht und im zweiten dann schon ein bisschen mehr und nun hat sich das Bild über sie, das ich hatte, komplett gewandelt, was bestimmt auch genau so von Mona beabsichtigt war.

Sawyer ist eine starke Person, gibt sich nach außen ziemlich kühl und unnahbar und hat Probleme damit Gefühle zuzulassen - sie hat sie regelrecht in sich begraben. Ich finde es enorm, welche Entwicklung sie währen der gesamten Handlung durchmacht. Besonders schön ist, dass sie sich nicht kontinuierlich positiv entwickelt, sondern immer wieder kleine und große Rückschläge hat, so wie es wahren Leben nun auch einmal ist. Nach und nach muss Sawyer lernen, dass es Personen in ihrem Leben gibt, denen etwas an ihr liegt und die ohne böse Hintergedanken etwas mit ihr zu tun haben wollen.

 

 „Wie lächerlich, zu glauben, dass ich für jemanden mehr als eine schnelle Nummer für eine Nacht sein könnte.“ S. 200

 

Isaac ist mir richtig ans Herz gewachsen. Er ist ein total schüchterner und verunsicherter Typ, dem es am Anfang gewaltig an Selbstbewusstsein fehlt. Mit seinem morbidem Kleidungsstil und seiner Nerd-Brille ist er nicht gerade der Innbegriff von Coolness… Ich habe es richtig genossen seine Geschichte zu lesen und zu erfahren warum er so ist, wie er ist. Es ist richtig rührend, wie er sich um seine Familie und andere kümmert, doch wenn ich jetzt weiter schreibe, würde ich da auch zu viel verraten. ;-)

 

Dies ist keine typische Liebesgeschichte, wie man sie sonst kennt. Hier sprühen nicht von Anfang an die Funken und beide Protagonisten schleichen auch nicht umeinander herum, bis sie schließlich doch zueinander finden. Hier treffen zwei vollkommen unterschiedliche Charaktere aufeinander. Alles fängt eher mit einer Freundschaft an und die beiden nähern sich einander ganz langsam an. Zwischendurch kommt es immer wieder zu Turbulenzen und auch sehr großen Problemen, die es zu lösen und zu umschiffen gilt. Es war richtig schön zu sehen, wie Issac und Sawyer sich gemeinsam auf so unterschiedliche Weise entwickelt haben.

Natürlich kommen wir in Sachen „heiße Szenen“ auch wieder auf unsere Kosten, denn Mona versteht es diese mit ihrem illustrativen und angenehmen Schreibstil perfekt in die Handlung einzubauen, sodass man sich vieles genau vorstellen kann. Wie gewohnt wird die Geschichte auch dieses Mal wieder aus der Ich-Perspektive der Hauptprotagonistin, also Sawyer, erzählt.

 

 „Ich war machtlos gegen das, was in mir auslöste. Gegen die Art, wie er mit mir sprach. Jedes Wort, das seine Lippen verließ, war ehrlich und unerträglich zärtlich.“ S. 298

 

Ein Thema, das in diesem Buch ganz groß geschrieben wird, ist auch in meinen Augen sehr wichtig und ich finde es total gut, wie schön Mona dieses Thema in „feel again“ eingearbeitet hat. Es ist wirklich so, dass wir Menschen oft schon ganz zu Anfang in eine Schublade stecken und sie dort auch nicht mehr herauskommen lassen. Das habe ich zu Anfang leider auch mit Sawyer getan und das tut mir leid. Denn wenn man die Geschichte einer Person nicht kennt hat man eigentlich auch kein Recht über sie zu urteilen. Denn auch darum geht es in diesem Buch  - darum, dass jeder Mensch so ist, wie er ist, weil er bestimmte Dinge erlebt hat und darum, dass man nicht mit Vorurteilen durch die Welt gehen sollte. Jeder ist anders und gut so, wie er ist. Das regt zum Nachdenken darüber an, ob man nicht vielleicht sein eigene Denkweise und sein eigenes Verhalten überdenken und ändern sollte.

Besonders in diesem Zusammenhang hat mir ein Satz der Widmung am Anfang des Buches gefallen. Sie ging mir mitten ins Herz:

 

„Für alle, die nicht das sind, was man über sie sagt.“

 

„feel again“ hat mich wieder ab dem ersten Buchstaben total gefesselt und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Die Geschichte um Isaac und Sawyer ist so unendlich schön und ergreifend und hat mir das ein um andere Mal Tränen in die Augen und Gänsehaut auf die Arme getrieben und ich bin unendlich traurig, dass die Reihe mit diesem Buch ihr Ende gefunden hat. Das Cover ist, wie bei den letzten Bänden auch, wieder ein Traum und sieht in meinem Regal ganz wunderbar aus!

 

Fazit:

„feel again“ flog nur so dahin und ich konnte es kaum aus den Händen legen. Es ist zwar nicht mein Lieblingsteil, das ist und bleibt „trust again“, aber die Geschichte von Isaac und Sawyer ist so herzzerreißend schön und so komplett anders, als andere Liebensgeschichten. Und das ist genau das, was mir so wahnsinnig gut gefallen hat! Das Buch fesselte mich, hat mein Herz höher Hüpfen lassen, mir Tränen in die Augen  getrieben und zum Nachdenken angeregt. Ich habe mein Herz an die „again-Reihe“ verloren und empfehle jedem diese Reihe auch zu lesen. Ich garantiere euch – ihr werdet euch verlieben! Aus diesem Grund kann ich auch nichts anderes vergeben als 5 Sterne.

  (26)
Tags: again-reihe, anders, aber wunderbar, feel again, komplizierte liebesgeschichte, mona kasten, new-adult, zum verlieben   (7)
 

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414 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 91 Rezensionen

schattendiebin, fantasy, hexen, jugendbuch, catherine egan

Schattendiebin – Die verborgene Gabe

Catherine Egan , Katharina Diestelmeier
Fester Einband: 414 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 24.01.2017
ISBN 9783473401475
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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259 Bibliotheken, 23 Leser, 1 Gruppe, 93 Rezensionen

fantasy, zirkus, scherben der dunkelheit, gesa schwartz, jugendbuch

Scherben der Dunkelheit

Gesa Schwartz
Fester Einband: 500 Seiten
Erschienen bei cbt, 25.09.2017
ISBN 9783570164853
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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551 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 124 Rezensionen

fantasy, magie, liebe, worte, amy harmon

Bird and Sword

Amy Harmon , Corinna Wieja
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei LYX, 26.10.2017
ISBN 9783736305489
Genre: Fantasy

Rezension:

Vorab möchte ich mich herzlich beim LYX-Verlag und dem Team der Lesejury bedanken, dass ich an der Leserunde zu „Bird and Sword“ teilnehmen durfte. Ich habe es sehr genossen mich mit den anderen Lesern auszutauschen.

 

Von der Autorin Amy Harmon hatte ich schon viel gehört, aber noch nie etwas gelesen. Umso gespannter war ich nun als ich den Auftaktband der neuen Reihe von ihr in den Händen hielt und konnte es nicht erwarten mit dem Lesen anzufangen.

„Ihm hatte man jedes Wort gegeben, das er brauchte, mir aber hatte man jedes Wort genommen. Ich wollte sie wiederhaben. Alle.“ S. 76


In diesem romantischen Fantasy Buch muss die Protagonistin Lark als kleines Mädchen mit ansehen, wie ihre Mutter vom König des Landes Jeru hingerichtet wird. Während ihres letzten Atemzugs verflucht sie den König und seinen Sohn und nimmt Lark ihre Stimme und somit auch die Macht der Worte, die in Lark wohnt. Jahre später ist der Sohn des damaligen Königs an der Macht und kommt an den Hof von Lord Corvyn, Larks Vater, um ihn daran zu erinnern, dass er die Pflicht hat das Land und seinen König im Kampf gegen die Volgar, diese grausamen Kreaturen, zu unterstützen. Damit Lord Corvyn seine Pflicht auch wirklich erfüllt, nimmt König Tiras Lark als Pfand und Geisel mit auf sein Schloss, wo sie in einen Turm gesperrt wird. Lark ist seit dem Tod ihrer Mutter stumm und hat nie wieder ein Wort über die Lippen gebracht. Da sie jedoch auch nicht lesen und schreiben kann, kann sie sich nicht verständigen. Tiras ist gar nicht so kaltherzig wie er sich nach außen gibt und öffnet sich Lark Stück für Stück. Er bringt ihr das Lesen und Schreiben bei und bald wird klar, dass Lark mehr für Tiras ist, als eine bloße Gefangene.


Da Lark stumm ist, nimmt sie ihre Umgebung und die Menschen auf eine ganz andere intensive und interessante Weise wahr. Sie hat eine empathische Verbindung zur Natur und den Tieren und ist eine sehr gutmütige Person, obwohl man ihr nicht immer wohlgesonnen ist. Weil sie nicht auf die Weise kommunizieren kann wie andere Menschen hält man sie für einfältig und dumm, doch das genaue Gegenteil ist der Fall - Lark ist wissbegierig und willensstark.

Dadurch, dass die Geschichte in der Ich-Perspektive aus Sicht der stummen Lark geschildert ist, hatte ich viele innere Monologe erwartet, aber diese sind weitestgehend nicht vorhanden.

Auch, wenn Lark eine sehr angenehme Persönlichkeit ist, konnte ich mich die meiste Zeit leider nicht mit ihr identifizieren oder mit ihr mitfühlen und manche ihrer Handlungen auch nicht nachvollziehen. Obwohl sie eine starke Persönlichkeit hat, wirkt sie teilweise sehr passiv und macht einfach das, was ihr befohlen wird.

 

„Ich streifte mit den Fingerspitzen über die Raue Rinde eines Baumes und spürte, wie er mich grüßte, obwohl es mehr eine Empfindung als ein Wort war.“ S. 22

 

Ich habe lange gebraucht im mit König Tiras einigermaßen warm zu werden. Er ist zu Anfang sehr egozentrisch und kühl. Lark soll ihm du Diensten sein und zu gefallen haben, da er der König ist und das hat ihn mir sehr unsympathisch gemacht. Seine Handlungen zeigen immer wieder, dass er zwischen seiner anscheinenden Zuneigung zu Lark und seinen Pflichten als König hin und her schwankt. Man hat lange das Gefühl, dass er Lark nur für seine Zwecke und zu seinem Vorteil benutzt und sie ausnutzt.

Die Liebesgeschichte zwischen Lark und Tiras wird immer mal wieder angedeutet, doch ein richtiges Knistern konnte ich nicht spüren.

 

„Ich redete mir ein, dass Tiras mir nichts bedeutete, sein Leid mich nichts anging. Seltsamerweise war er jedoch inzwischen eine Art Retter für mich geworden, denn er eröffnete mir neue Welten, obwohl er mich einsperrte.“ S.133

 

Insgesamt spielt die Magie der Worte und was für eine Macht Worte haben können in diesem Buch auf verschiedenste Weisen eine Rolle. Amy Harmon spielt hier auf eine faszinierende Weise mit Worten und deren Bedeutung, was mir gut gefallen hat.

Der Schreibstil von Amy Harmon ist sehr bildhaft und poetisch - vieles wird in einfachen kleinen Sätzen erklärt. Und doch fehlten mir oft detaillierte Beschreibungen der Landschaften, Orte oder auch der Figuren und der dazugehörige nötige Tiefgang. Viele emotionale und meiner Meinung auch wichtige Szenen werden mit ein paar Sätzen abgetan, die eigentlich mehrerer Seiten bedurft hätten. Auch werden einige Male große Zeitspannen in einen Satz gepackt obwohl es sehr interessant und wahrscheinlich auch wichtig gewesen wäre, was in  genau diesen Zeitspannen passiert. Konflikte spitzen sich kaum zu, weshalb sich über die gesamte Handlung kein richtiger Spannungsbogen aufbauen kann.

 

Es gibt viele Dinge, die mir einfach gefehlt haben: Hintergrundinformationen zum Land und der Geschichte von Jeru und der anderen Ländereien, Tiefgang in der Beziehung zwischen Tiras und Lark, die Authentizität der Protagonisten und Nebencharaktere und an vielen Stellen die Emotionalität, die bei vielen Szenen dazugehören sollte. Manche Dinge waren einfach zu vorhersehbar, was der Geschichte einen Abbruch tut.


Leider muss ich sagen, dass ich insgesamt enttäuscht von „Bird and Sword“ bin. Der Anfang des Buches war wirklich sehr gut und hat mich mitgerissen, doch ab ungefähr einem Drittel des Buches konnte ich keinen richtigen roten Faden mehr erkennen und es hat mich nicht weiter gepackt.

Die Idee von einer stummen Protagonistin mit magischen Fähigkeiten und der Macht der Worte, die sich ihren Weg erkämpfen muss, ist eine ganz wunderbare Idee, die viel Potenzial hat, meiner Meinung nach aber nicht richtig umgesetzt wurde. 


Fazit:

Der Auftaktband „Bird and Sword“ von Amy Harmon hat mich zu Anfang sehr fasziniert, doch ab einem bestimmten Punkt konnte mich die Handlung nicht mehr fesseln. Mir fehlte teilweise der rote Faden und die Charaktere hatten meiner Meinung nach nicht genug Tiefgang. Die Idee einer stummen Protagonistin, die Macht über Worte und Magie hat finde ich absolut faszinierend, konnte meiner Meinung nach nicht richtig umgesetzt werden und hätte mehr ausgebaut werden müssen.

Ich habe viele Kritikpunkte, aber da ich den teilweise einfachen, aber sehr poetischen Schreibstils von Amy Harmon genossen habe, gebe ich an dieser Stelle nur 2 Sterne.

  (15)
Tags: anfangs gut, dramatische liebesgeschichte, fantasy;, fantasy, romantasy, liebe, magie, all age, leserunde, wortzauber   (6)
 

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62 Bibliotheken, 0 Leser, 8 Gruppen, 8 Rezensionen

vampire, lissa, rose, dimitri, angriffe

Frostbite

Richelle Mead
Flexibler Einband: 327 Seiten
Erschienen bei Razorbill, 17.09.2009
ISBN 1595141758
Genre: Fantasy

Rezension:

Auf die Vampire Academy- Reihe bin ich eigentlich nur gekommen, weil ich den Film gesehen habe und dort erwähnt wird, dass der Film auf einer Buchreihe basiert. Da ich normalerweise immer zuerst das Buch lese bevor ich den dazugehörigen Film gucke, musste ich das natürlich sofort nachholen.
Und so bin ich schon beim zweiten Teil angelangt und der dritte wartet auf dem SuB schon darauf angefangen zu werden.

Als Rose Hathaway eine Prüfung ablegen soll, wird die Welt der Moroi durch einen Großangriff der Strigoi erschüttert und versetzt alle in Alarmbereitschaft. In der Vampire Academy wimmelt es auf einmal durch so vor Wächtern, darunter ist auch die legendäre Janine Hathaway, Rose‘ Mutter. Rose kommt damit nur schwer zurecht. Um alle Schüler vor der drohenden Gefahr in Sicherheit zu bringen fahren alle in ein abgelegenes Skiresort für Moroi. Dort stellt Adrian, der Sohn einer der einflussreichsten Moroi-Familien, Rose nach. Außerdem ist ihr bester Freund Mason in sie verliebt, sie jedoch immer noch in ihren Lehrer Dimitri. Doch der interessiert sich anscheinend eher für Christians Tante Tasha.
Um dem Ganzen noch die Krone aufzusetzen muss sich Rose mit Lissas Freund Christian zusammen tun um einen Fehler wieder gerade zu biegen, den sie begangen hat und um die Academy vor größerem Schaden zu bewahren.

„I badly needed to reassure him about Adrian, but a tiny part of me wondered if I was doing it because I actually wanted Mason or because I just liked the idea of him wanting me and shelfishly didn’t want to lose that.“ S. 196

Da man die meisten Charaktere in Band eins schon kennengelernt hat, war es nicht schwierig sich wieder in diese hinein zu versetzen. Das Buch ist wieder in der Ich-Perspektive, aus der Sicht von Rose, geschrieben und so kann man sich gut in die wirre Gefühlswelt einer Teenagerin hinein versetzten, die ihren Emotionen an manchen Tagen nicht so recht traut, erwachsen sein möchte und doch in manchen Situationen kindisch handelt.
Rose besticht wieder durch ihre ganz eigene und energiegeladene Art. Sie ist nicht auf den Mund gefallen und tut ihre Meinung offen kund, wobei sie damit nicht immer gut bei anderen ankommt. Ein wenig genervt war ich dann aber doch von ihrer teilweise noch sehr sturen jugendlichen und leichtsinnigen Art. Bei allem, was ihr in Band eins passiert ist, sollte man meinen, dass sie nachdenkt, bevor sie etwas sagt oder handelt. Doch das ist leider nicht der Fall und so passiert eine Katastrophe nach der nächsten.

Dimitri, in den Rose immer noch verliebt ist, stellt wieder seine kühle und distanzierte Art zur Schau. Meistens weiß man nicht wirklich woran man bei ihm ist. Doch ab und zu legt er seine Maske ab und es kommt der gefühlvolle Dimitri zum Vorschein, der einen dahin schmelzen lässt.

Lissa rückt in diesem Band leider etwas in den Hintergrund, was ich sehr schade finde, da sie im ersten Band eine so große Rolle gespielt hat. Dafür rückt ein anderer Charakter in den Vordergrund - Adrian Ivashkov, der Neffe der Königin. Er scheint eine sehr interessante und undurchschaubare Person zu sein. Auch er hat ein Geheimnis und ich würde mich sehr freuen, wenn er auch in den nächsten Bänden eine größere Rolle spielen würde.
Alle Charaktere sind facettenreich und detailliert ausgearbeitet und haben eine gewisse Tiefe und Authentizität.

Ich finde es immer wieder schön ein Buch auch mal auf Englisch zu lesen. Besonders einfach geht das bei Jugendliteratur, wie in diesem Fall, da die Wortwahl nicht so kompliziert ist wie bei Büchern für Erwachsene.
Richelle Mead liest sich wieder flockig leicht und unbeschwert. Die Handlung fließt unheimlich schnell dahin und man gerät rasant von einer Situation in die nächste und ehe man sich versieht ist das Buch auch schon wieder zu Ende. „Frostbite“ hat wieder diese gewisse Art von bissigem Humor, die ich sehr mag. Auch wenn es nach einer anfänglichen Spannung eine ganze Zeit etwas ruhiger bleibt, baut sich im letzten Drittel des Buches ein kontinuierlicher Spannungsbogen auf, der in einem actiongeladenen Finale endet. An der einen oder anderen Stelle fehlte mir auch ein bisschen mehr Tiefgang und ich hätte mir gewünscht, dass manche Szenen mehr ausgebaut werden. Deshalb kann der zweite Band meines Erachtens nicht ganz mit dem Auftakt der Reihe mithalten.

Das Cover an sich spricht mich überhaupt nicht an. Generell gefallen mir die Cover der englischen Originalausgaben nicht so. Das hat jedoch rein gar nichts mit dem Inhalt zu tun, weswegen ich die Gestaltung des Covers hier fast gar nicht gewichte.

Fazit:

Der Fantasyroman „Frost Bite“ von Richelle Mead ist zwar nicht so gut wie der Auftaktband der Reihe, doch er besticht durch seinen bissigen Humor und den angenehm flüssigen Schreibstil. Das Buch liest sich locker leicht weg und ist sehr unterhaltsam. An einigen Stellen habe ich etwas Tiefgang vermisst und die jugendliche und impulsive Art von Rose traf bei mir nicht immer auf Verständnis. Insgesamt ist „Frost Bite“ leichte Unterhaltung und bekommt von mir 3 Sterne.

  (11)
Tags: komplizierte liebesgeschichte, leichte unterhaltung, teenagergefühle, vampire academy, vampire academy 02, vampirreihe   (6)
 

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76 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 8 Rezensionen

the school for good and evil, agatha und sophie, märchen, soman chainani, schule für gut und böse

The School for Good and Evil, Band 1: Es kann nur eine geben

Soman Chainani , Ilse Rothfuss , Iacopo Bruno
Flexibler Einband
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 28.11.2017
ISBN 9783473585113
Genre: Jugendbuch

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