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574 Bibliotheken, 28 Leser, 0 Gruppen, 190 Rezensionen

magie, spiel, caraval, fantasy, liebe

Caraval

Stephanie Garber , Diana Bürgel
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Piper, 20.03.2017
ISBN 9783492704168
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Hallo ihr Lieben,


vor langer Zeit bin auch ich der Werbung verfallen und habe mir das Buch Carval gekauft. Viele haben einen riesen großen Hype daraus gemacht. Haben das Buch in den Himmel gehoben. Und ich war einfach neugierig. Außerdem bin ich ein totales Opfer. Ich kaufe mir oft etwas aus reiner Neugierde, ob es wirklich so gut ist, wie andere es sagen. Zumindest ist es bei Büchern der Fall. 


Und nun habe Caraval heute Nacht beendet und meine Reaktion lautete wie folgt: HÄÄÄÄÄÄ?
Sehr einfallsreich ich weiß... 
Aber fangen wir wie immer mal beim Cover an. 


Cover: 
Das Cover ist wunderschön gestaltet. Vor allem gefällt mir, dass das Symbol auf dem Cover in dem Roman auftaucht. Wer das Buch gelesen hat, weiß jedoch, dass etwas vom Symbol fehlt. Und das finde ich schade. Dies hätte man locker auf das Cover miteinbinden können und das hätte das Cover einfach perfekt zum Buch passend dargestellt. Dennoch gehört dieses Cover für mich zu den schönsten Cover. 


Schreibstil:
Ich mag den Schreibstil von Stephanie Garber. Er trägt einen leicht weg. Und ich muss sagen, obwohl ich die ersten 200 Seiten nicht sehr angetan war vom Buch (dazu kommen wir gleich) hat sie es durch ihren leichten Schreibstil trotzdem geschafft, dass ich einfach so über die Seiten hinweg geflogen bin, so dass die Zeit einfach davon gerannt ist. Das schafft auch nicht jeder Autor und spricht defintiv für sie. 


Charaktere: 
Hach ja die lieben Charaktere wo fange ich an?
Die beiden Schwestern am besten. 
Ohne zu viel vorweg zu nehmen, da ich niemanden spoilern möchte... die beiden haben mich teilweise so sehr an Elsa und Anna aus Frozen erinnert. Scarlett war Elsa und Tella Anna. Die vier hätten jeweils Zwillinge sein können. Die Charaktereigenschaften stimmten teilweise so perfekt überein. Manchmal habe ich sogar deren Namen einfach vertauscht. 
Dennoch macht vor allem die Protagonistin um Scarlett eine enorme Verwandlung durch. Und das gefällt mir enorm. Auch die Geheimisse um Legend sind sehr... um mein Lieblingswort von oben aufzugreifen: Häää???
Zu Julian sage ich nur eins: Angeleckt: Meins!

Inhalt: 
Kommen wir nun zum Inhalt und der Erklärung warum das Buch keine 5 Sterne von mir bekommt. 
Die ersten 200 Seiten waren einfach schleppend. Man dachte wirklich: Ernsthaft? Das war es jetzt? So vorhersehbar? Du willst mir wirklich weismachen, dass das so ablaufen wird? Du willst mir zeigen, dass das ganze so passiert?

Ich habe zwischendurch echt an dem Buch gezweifelt. Habe wirklich überlegt, es abzubrechen. Habe gedacht, dass alle echt verkehrt lagen. Da ich aber nun mal ein Mensch bin, der Bücher nicht abbrechen kann, habe ich weiter gelesen. Und siehe da. Plötzlich gab es eine Schlüsselszene, bei der ich nur noch dachte: WTF? Was ist jetzt los? Was habe ich verpasst???? WAS IST LOS????
Es ging alles so schnell und ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Ich wollte immer weiter lesen. Konnte nicht aufhören. Wollte nicht. Der Strudel zog mich immer weiter. Ließ mich nicht mehr los und ich wusste einfach nicht was mit mir geschah. 
"Es ist nur ein Spiel"

War es das wirklich?
Wie konnte man sich da sicher sein? 
Und dann die letzten Seiten... Ich habe einfach weitergelesen. Das Buch wurde dünner. Ich habe nur gehofft, dass es nicht aufhört. Und dann die letzte Seite, der letzte Satz und ich dachte nur: HÄÄÄÄÄÄ?????

Leute ehrlich... Welcher Autor ist bitte so fies und lässt uns so zurück? Warum müssen wir denn jetzt so lange warten? Ich KANN nicht so lange warten! Ich bin ein Mensch, der 3 Jahre, DREI Jahre, eine Reihe gesammelt hat, damit er die Reihe komplett durchlesen konnte... damit ich nicht auf den nächsten Band warten musste. UND JETZT DAS?????
Ich werde so untergehen. 

Und obwohl das Buch wirklich verdammt gut endet, wirklich verdammt gut... komme ich über den Anfang einfach nicht hinweg. Der Anfang hat sich einfach so lang gezogen. Und auch wenn ein innerer Teil von mir sagt: Das war Absicht: Damit es so grandios ist... Aber so viel? Über die Hälfte? 
Ich hätte das Buch ja beinahe abgebrochen deswegen... ich kenne Leute die das Buch deswegen abgebrochen haben. Ich hätte also vielleicht niemals erfahren, wie grandios dieses Buch ist. 

Und deswegen gibt es halt eben nur diese 4 Sterne. Weil es ein grandioses Buch ist, mit ein paar Macken.

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Tags: caraval, donatella, esistnureinspiel, julian, legend, magie, scarlett, spiel, stephaniegarber, trug   (10)
 

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317 Bibliotheken, 8 Leser, 2 Gruppen, 78 Rezensionen

magonia, jugendbuch, vögel, fantasy, mariadheadley

Magonia

M. D. Headley , Julia Walther
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Heyne, 03.04.2017
ISBN 9783453270176
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ich habe vor drei Tagen das Buch "Magonia" von Maria D. Headley angefangen und heute beendet. Und es ist mal wieder ein Buch, bei dem ich so wirklich hin und her gerissen davon bin, wie ich es bewerten soll und wie viele Fledermäuse es nun wirklich verdient hat. Kennt ihr das? Wie handhabt ihr das? Ich habe schon öfter gesehen, dass viele von euch dann mit Kommastellen arbeiten. Also 3,5 Sterne zum Beispiel. Aber irgendwie mag ich das so gar nicht. Weil ich dann die Messlatte irgendwie nicht genau einordnen kann.

Das Buch habe ich mir schon vor einiger Zeit gekauft, da ich viel auf Instagram davon gehört hatte. Wie einige von euch vielleicht wissen, bin eher ich auf Instagram anzutreffen und Hexe Anja ist eher auf dem Blog unterwegs. Ich war total begeistert davon, wie begeistert andere von dem Buch waren. Und das Cover erst *.*


Ich liebe das Cover einfach total. Jetzt nach dem Lesen des Buchs passt es auch total und ich finde, das ist auch enorm wichtig. Mittlerweile ist es ja leider oft so, dass das deutsche Marketing im Buchhandel enorm versagt und das Cover sehr verhunzt. Warum auch immer...
Aber hier passt es einfach perfekt und die Farben sind einfach strahlend schön und ich würde dieses Buch am liebsten auf ein Podest stellen. Schlimm oder?


Der Schreibstil ist wahnsinnig schön und super leicht geschrieben. Am Anfang haben mich die Klammern etwas irritiert, aber ihr werdet schnell dahinter kommen um was es sich handelt. Maria D. Headley weiß mit der Sprache umzugehen. Das Einzige Problem was ich zwischendurch hatte: Sie hat es nicht geschafft Aza Ray wie 15 Jahre rüberzubringen. Für mich war Aza Ray viel älter als fast 16 Jahre. Zumindest zu 90 Prozent der Zeit.

Kommen wir zu den Charakteren.
Zu erst einmal möchte ich etwas zu Aza Ray sagen. SIe ist krank und wird stark. Typischer Verlauf einer Geschichte. Das Einzige was mich nun wirklich stört ist, wie oben schon erwähnt: Ich habe oft das Gefühl gehabt, dass sie nicht 16 ist. Dass sie älter ist. Dann gab es da noch Jason. Ihr bester Freund. Auch bei ihm musste ich mir zwischendurch immer wieder ins Gedächtnis rufen: Stop, vergiss nicht: Er ist erst 16???? Das war oft verwirrend.
Die verschiedenen Charaktergestaltungen waren teils sehr einzigartig und doch auch sehr gleich gehalten. Das fand ich etwas sehr schade. Im Großen und Ganzen wurden nur ein paar wenige wirklich groß hervorgehoben. Andere jedoch nicht wirklich. Das fand ich sehr schade.

Nun zum wichtigsten Punkt: Der Inhalt. Und damit auch zum verwirrensten.
Ich konnte mir vieles vorstellen. Ich konnte mir die Welt vorstellen. Ich konnte mir die Wesen vorstellen. Ich konnte mir vorstellen, warum das alles passiert ist. Aber ich konnte mir bestimmte Fähigkeiten nicht vorstellen. Ich konnte mir nicht vorstellen, wie das einfach so ging. Es ging einfach nicht in meinen Kopf. Es war mir einfach nicht genug beschrieben. Es fehlte einfach ein gewisser Punkt wo ich sagen konnte: Ja das fehlte noch an Erklärung.
Was mich auch sehr berührte war die Geschichte hinter dem Ganzen. Zwischen Aza Ray und ihrer eigentlichen Herkunft. Wie es zu Stande kam. Was der Grund war. Leider verlor sich das Ganze sehr in Rache und das war dann doch wieder etwas sehr langatmig und langweilig und sehr vorhersehbar.

Schön war dagegen, dass Aza Ray Dinge sah, die andere nicht sahen. Das ist genauso in der realen Welt. Menschen sehen nicht immer Dinge, die man sehen sollte. Und sei es nur, dass man ein Tier wahrnimmt, dass man für selbstverständlich an seiner Seite hält.
Das Ende war dann auch wieder sehr voller Emotionen. Mit viel Tränen und einem verdammt guten Abschluss.


Tja und da ich einfach nicht voll zufrieden mit dem Buch war, es zwar viele gute Seiten hatte, ich aber oft ein Gefühl des Unverständnisses hatte, weil mir einfach oft dieser Blick fehlte, diese Erklärung der Magie...generell die Erklärung der ganzen Welt... gibt es von mir nur 3 Fledermäuse.

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Tags: magonia   (1)
 

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26 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

hans christian andersen, märchenbuch, kurzgeschichten, die schönsten märchen, kinderbuch

Die schönsten Märchen

Hans Christian Andersen , Floriana Storrer-Madelung , Vilhelm Pedersen , Lorenz Frölich
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Penguin, 10.07.2017
ISBN 9783328101505
Genre: Klassiker

Rezension:

Einen wunderschönen guten Abend ihr Lieben,


vor einiger Zeit ist dank des Bloggerportals und Randomhouse ein sehr schönes Buch bei mir eingezogen:
Hans Christian Andersen - Die schönsten Märchen

Meine Mum ist schon mit den Märchen aufgewachsen und hat sie immer sehr geliebt. Wir haben zuhause immer eine Ausgabe gehabt, eine andere als diese, aber wir haben sie immer sehr geliebt.
Als ich diese dann beim Bloggerportal entdeckt habe, habe ich sie direkt angefragt und mich sehr gefreut, sie als Reziexemplar lesen zu dürfen. Und was soll ich sagen? Ich liebe diese Märchen noch immer.


Das Cover ist wunderschön gestaltet. Es lädt zum Träumen ein. Es entführt einen schon von Anfang in andere Welten, in Märchen und lässt auch leicht darauf schließen, welche Märchen in diesem Buch auf einen warten. Ich könnte es stundenlang anschauen.


Der Schreibstil ist für mich wunderbar einfach gehalten. Damals habe ich immer gedacht, dass es total schwer ist Märchen zu lesen. Ja ich hatte als kleines Kind tatsächlich die Vorstellung, dass sie in total komischer verdrehter Sprache sprechen und schreiben und ich eh so gar kein Wort verstehen würde. Als meine Mum mir dann aber das erste Märchen vorlas (es war der standhafte Zinnsoldat damals), wusste ich, dass dem nicht so war.


Da dies eine Märchensammlung ist, gibt es natürlich unendlich viele Charakter. Und ich könnte sie jetzt alle beschreiben. Aber dann würden wir am Wochenende noch hier sitzen. Denn immerhin umfasst dieses Buch ganze 20 Märchen.
Und ich glaube, das wäre dann doch zuviel. Aber ich liebe die meisten Charaktere. Nicht alle. Natürlich gibt es in jedem Märchen Charakter, die ich nicht mag. Ich glaube der unsympathischte Charakter in einem der Märchen war mir damals in Däumeline der Maulwurf.


Kommen wir zum Inhalt. Wie schon erwähnt, besteht das Buch aus insgesamt 20 Märchen.


1. Die Prinzesinn auf der Erbse

2. Des Kaisers neue Kleider

3. Die kleine Meerjungfrau

4. Däumelinchen

5. Der Schmetterling

6. Das hässliche Entlein

7. Fünf aus einer Erbsenschote

8. Die Schneekönigin

9. Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzchen

10. Es ist ganz gewiss

11. Die Tochter des Schlammkönigs

12. Der standhafte Zinnsoldat

13. Der fliegende Koffer

14. Die Teekanne

15. Die Eisjungfrau

16. Was Vater tut, ist immer recht

17. Die schönste Rose der Welt

18. Die wilden Schwäne

19. Das Heinzelmännchen und die Madam

20. Tante Zahnweh


Die meisten Märchen von den aufgezählten kannte ich schon. Einige kannte auch ich noch nicht und es war mir eine Freude sie zu entdecken. Was ich etwas unglücklich fand, war die Aufteilung. Zwischen kurzen Märchen steckten ziemlich lange. Dies erschwerte das Lesen dann doch etwas. Auch wurde dies dadurch erschwert, weil gerade die bekannteren Märchen vorne waren und eher unbekanntere, längere Märchen in die Mitte verschoben wurden. Eine andere Aufteilung hätte dem Buch besser gut getan.


Dieses Buch ist trotz der kleinen Aufteilungsschwäche ein super Märchenbuch und hat mich sehr an meine Kindheit erinnert und ist super für zwischendurch. Ich lese gerne zwischendurch Märchen und ich werde es bestimmt immer mal wieder in die Hand nehmen. Auch habe ich mir vorgenommen, meinen Patenkindern öfter mal daraus vorzulesen. Von mir bekommt das Buch 5 Fledermäuse!

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121 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 46 Rezensionen

thriller, paula hawkins, selbstmord, mord, wasser

Into the Water

Paula Hawkins
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Doubleday, 02.05.2017
ISBN 9780857524430
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Durch Randomhouse, blanvalet und das bloggerportal habe ich die Möglichkeit bekommen, das Buch „Into the Water“ von Paula Hawkins als Rezensionsexemplar zu lesen.

Ich habe mich unendlich darauf gefreut. Einfach weil ich so viel Gutes davon gehört habe. Viele Rezensionen erzählten über ein mysteriöses Ende, unerwartet und sehr geheimnisvoll. Außerdem liebe ich das Cover einfach.

 

 

Cover:
Wie oben schon erwähnt, hat mich das Cover so mitgerissen und ich liebe es auch immer noch. Es ist so schön. Allein das Blau und das Foto der Wellen, die auftreten, wenn ein Tropfen oder ein Stein auf Wasser auftrifft. Dazu dieser geheimnisvolle Untertitel: Traue keinem. Auch nicht dir selbst. Erst beim zweiten Hinsehen habe ich gesehen, dass sich im Wasser zusätzlich etwas spiegelt (ich verrate es mal nicht, für den Fall, dass noch jemand am Anfang auf den Schlauch steht so wie ich).

 

Das Cover regt also definitiv zum Lesen an! So muss das sein!

 

Schreibstil:
Der Schreibstil ist etwas anstrengend. Ich habe mich sehr durch das Buch gequält…

Dabei weiß ich nicht mal woran das lag. Aber es kam einfach keine Spannung hoch. Dazu kam einfach die Perspektive.

Es wird insgesamt aus verdammt vielen Sichten geschrieben (dazu komme ich gleich) Aber vor allem wird bei einer Person so geschrieben: Ich sah dich wie du dies machtest. Wie du das machtest. Wie du dies. Wie du...

 

Wenn ihr so einen Schreibstil hasst… Ich hatte echt Schwierigkeiten damit.

 

 

Charakter:
Kommen wir zum schwierigen Teil des Buches… Die Charaktere… Und nun kommen wir zum wirklichen schweren Teil der Rezension. Ich kann euch nichts zu denen sagen.

 

Ja ich habe das Buch gelesen. Und ja, zu einigen ist was hängen geblieben. Zu Jules, Lena, Helena und Patrick und Sean. Das waren für mich persönlich die wichtigsten Charaktere. Aber es gab noch weitere Charaktere. Viel zu viele. Aus deren Sichten wurde auch erzählt. Viel zu viel erzählt. Zu uninteressant für die Geschichte. Zu langweilig. Jeder hatte seine Geschichte. Manche Charaktere hatten zwar eine kleine Entwicklung. Aber sonst? Es gab nicht wirklich ein Punkt wo ich sagen konnte: Ja mit der oder dem kann ich mich identifizieren. Den oder die mag ich. Sie waren mir alle gleichgültig.

 

Inhalt:
Was soll ich euch dazu sagen? Ohne euch zu verraten um was es geht?

Ist der Inhalt logisch aufgebaut? Vielleicht. Warum vielleicht? Für einige ist er das. Für einige nicht. Für mich nicht. Ich habe keinen richtigen Sinn dahinter gefunden. Für mich war das alles ein durcheinander. Ich habe das Ganze als ein willkürliches Schreiben empfunden. Hauptsache irgendwie Verwirren ohne irgendeinen Sinn dahinter. Klar, es gab einen Anfang, es gab eine Handlung, es gab ein Ende. Aber es baute so unnatürlich unsinnig aufeinander auf. So langweilig. Es war keine Achterbahnfahrt. Es war nicht so, dass ich gesagt hätte: Wow was passiert jetzt?

Dazu die gefühlt 1000 Sichtweisen. Was will ich mit so vielen?

 

Leider taten die dem Buch so gar nicht gut.

 

Fazit:
Ich kann diesem Buch leider nur 1 Stern geben...
Weil es mich einfach so gar nicht umhaut. Außerdem verstehe ich so üüüberhaupt nicht, warum einige sagen, dass man selbst am Ende nicht weiß, wer der Mörder ist ^^´´

 

Habt ihr das Buch auch schon gelesen?

Teilt ihr meine Meinung?

 

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Tags: into the water, paula hawkins, thriller   (3)
 

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26 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

das spiel der spiele, randomhouse blanvalet, wild cards, george r. r. martin

Wild Cards - Das Spiel der Spiele

George R.R. Martin , Simon Weinert
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 20.02.2017
ISBN 9783734161070
Genre: Fantasy

Rezension:

Ich habe geschlagene 12 Tage für dieses Buch gebraucht. Was mich doch sehr erstaunt hat, denn ich war am 30. Juni so überzeugt, dass ich es auch am 30. beenden werde. Und es lag definitiv nicht am Zeitmangel, dass es so lange gedauert hat. Das Buch war einfach nur schlichtweg anstrengend.

Aber erstmal möchte ich dem Bloggerportal, Blanvalet und Random House dafür danken, dass ich dieses Rezensionsexemplar lesen durfte.

Cover:
Das Buch war fast ein reiner Cover Gedanke. Ich liebe einfach Cover wo Menschen drauf sind und im Hintergrund sind Zerstörungen zu sehen. Und dieses Cover hat mich einfach so sehr angesprochen. Vor allem die Pflanzenranken, die sich an dem Armen der Frau hochschlängeln.

Schreibstil:
Was noch zum Wollen des Buches führte, war, dass das Buch von George R.R. Martin ist. Seitdem ich die erste Staffel Game of Thrones gesehen habe, wollte ich eines seiner Bücher lesen.
Aber der Schreibstil von ihm ist einfach so wahnsinnig langweilig und zäh zu lesen. Das hätte ich niemals gedacht. Alleine der Schreibstil hat dafür gesorgt, dass ich solange dafür gebraucht habe.

Charaktere:
Es gab zu viele Charaktere. Soweit ich es mitbekommen habe, hat auch nicht George R.R. Martin das Buch alleine geschrieben, sondern mit anderen Autoren zusammen.
Und das war einfach zu viel. Immer wieder Sichtwechsel. Zwischendrin immer eine Sicht die blieb. Jeder der Charaktere machte eine enorme Entwicklung durch (was irgendwie zuviel des Guten war) und dann war es doch wieder so, dass man so manche Entwicklungen nicht nachvollziehen konnte. Warum ändert sich der jetzt? Warum denken die jetzt anders?

Inhalt:
Der Inhalt war für mich eine totale Katastrophe.
Das ganze Buch erinnerte mich an eine Big Brother Show, mit billigen Superhelden Verschnitten und einem Hauch von Game of Thrones. Am Anfang zog sich zäh alles hin. Es ging um Americans next Hero! Ich habe mir das viel interessanter vorgestellt. Aber das war einfach nur eine Big Brother Show. Mehr nicht. Zum Ende hin wurde es kurzweilig etwas interessanter, da sich der Ort des Geschehens änderte. Was mir dabei aber fehlte: Eine wirklich glasklare Verbindung zu den Orten und warum das Geschehen ausgerechnet so verlaufen musste.
Das fehlte mir einfach enorm. Auch den sinnlosesten Tod werdet ihr hier erleben (bei dem ich ernsthaft lachen musste).
Langweilig wurde es halt am Ende vor allem, weil ich oft dachte: Ist das nach Game of Thrones nicht ein wenig langweilig? Immer das Gleiche? Nur mit anderen Leuten?

Fazit:
Es ist nicht so, dass das Buch volle Zeitverschwendung war. Es hat mir geholfen zu erkennen, dass mir nicht jeder Autor zusagt, nur weil ich die Serie so toll finde.
Dennoch war ich einfach ziemlich enttäuscht von dem Buch und es bekommt auch nur einen humpelnden Stern.
Ich hatte was Besseres als ein Big Brother Verschnitt erwartet.

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Tags: das spiel der spiele, george r. r. martin, randomhouse blanvalet, wild cards   (4)
 

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168 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 81 Rezensionen

thriller, julia corbin, mannheim, kriminalbiologie, die bestimmung des bösen

Die Bestimmung des Bösen

Julia Corbin
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Diana, 09.05.2017
ISBN 9783453359345
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

So ich muss erstmal tief durchatmen.
Das Buch hat mich so fertig gemacht. Aber im positiven Sinne.
Ich hätte am Anfang nie gedacht, dass mich das Buch doch so sehr mitreißen kann. Wie ihr vielleicht mittlerweile wisst, bin ich total dem Cover-Käufer Syndrom erlegen. Ich liebe Cover und ich habe ¾ meiner Bücher bestimmt nur wegen des Covers gekauft.

Und so war es auch bei diesem Buch. Allerdings musste ich es nicht kaufen, denn das Bloggerportal um Random House haben mir dieses Buch als Rezensionsexemplar geschickt. Ich war so happy. Dafür möchte ich mich hier an dieser Stelle einmal bedanken. Vielen vielen Dank für dieses Buch.

Wie oben erwähnt habe ich am Anfang echt Probleme mit diesem Buch gehabt. Ich dachte sogar ans Abbrechen nach. Aber als ich dann dachte: Nein du kämpfst dich da jetzt durch! habe ich keine einzige Sekunde mehr bereut.

Cover:
Ich liebe das Cover. Der weiße Hintergrund mit der blutroten Schrift und den Blutspritzern ist einfach das, was ein schönes Thriller-Cover für mich ausmacht. Es hat mich sofort in den Bann gezogen und mein Herz wusste: Das Buch muss einfach gut sein.

Schreibstil:
Der Schreibstil ist… Also erstmal: Die Schriftart geht gar nicht. Ich habe mich während des Lesens schon bei meiner besten Freundin darüber aufgeregt. Das große R setzt sich so sehr vom Rest des Wortes ab, das sieht fast schon so aus, als ob ein Leerzeichen dazwischen steht. Und das beeinträchtigt den Lesefluss total. Als ich es das erste Mal bemerkt habe, war ich total verwirrt und dachte mir nichts dabei. Aber dann war es halt oft da und irgendwie konnte ich diese Schriftart einfach nicht erfassen. Das war also ein totales No-Go.
Der Schreibstil an sich ist sehr flüssig gehalten. Dennoch hätte die Autorin so einige Abkürzungen auch mal ausschreiben können. Das wichtige AZRE Zenter oder KT. Es wurde nicht einmal bewusst ausgeschrieben und tauchte dann in einem Abschnitt so oft auf. Und wenn man dann ständig diese Abkürzung lesen muss, wird man doch sehr schnell genervt.

Charaktere:
Die Charaktere waren wirklich enorm. Die Geschichten die hinter den Personen stecken war teilweise echt gewaltig und ich habe so das ein oder andere Mal schon gedacht: Okaaaay.
Was ich stark finde, war, dass die Hauptprotagonisten nicht nur stark war. Sie war auch mal schwach. Sehr schwach. An ihrer Grenze angekommen. Und das fand ich gut. Nicht immer dieses: Die starke Ermittlerin die nichts erschüttert. Sondern einfach mal eine Ermittlerin, die echt in seelischen Schwierigkeiten steckt. Genial.

Inhalt:
Der Inhalt war am Anfang echt schwierig und auch zwischendurch zog sich ein bekanntes Gefühl durch den Magen: Gab es einen Vorband und ich lese fälschlicherweise den zweiten Band?
Das ist so wirklich das Gefühl gewesen. Die Autorin hat zwar erfolgreich die Vergangenheit eingebracht und mit Anekdoten versucht, die Protagonisten näher zu bringen, bei mir ging der Schuss aber nach hinten los. Aufgrund von Anekdoten über einen alten Fall oder über ihren Partner hatte ich das echt Gefühl, ordentlich was verpasst zu haben. Das war doch eher unschön.
Die ersten 120 Seiten waren für mich auch eher ein Graus, konnten mich nicht packen. Aber dann fing es rasant an. Eine Achterbahnfahrt die an Geschwindigkeit immer weiter zunahm. Die Spiele, die die Autorin in diesem Buch mit uns treibt sind einfach… Wow. Die menschliche Psyche ist so leicht zu manipulieren. Zudem hat man noch mehr über Insekten und ihrem Zusammenhang zu Leichen erfahren. Das war einfach wahnsinnig interessant.
Das ganze Geschehen entwickelte sich zu einer immer höheren Fahrt nach oben und selbst auf den letzten Seiten hörte die Achterbahnfahrt nicht wirklich auf.
Die Spannung blieb und wollte einfach nicht aufhören.

Fazit:
Das Buch ist der Wahnsinn. Und ich hätte auch nie gedacht, dass eine deutsche Autorin mich dazu bringt, dass zu sagen. Ja ich stehe dazu. Deutsche Autoren haben einen schweren Stand bei mir. Einfach weil sie zu viel auf die Umgebung achten. Sie beschreiben jeden Ort bis ins kleinste Detail. Schreiben jede kleine Straßenecke auf. Nicht so Julia Corbin. Ja auch sie ging zwischendurch ins Detail, aber es war immer an den angebrachten Stellen.
Die Einzigen Makel an diesem Buch sind: die Schriftart, die ständig auftauchenden Abkürzungen die mein armes Gehirn einfach nicht erfassen kann und ich bin einfach zu faul beim Lesen um danach zu goggeln du dass man einfach oft das Gefühl hatte, den ersten Band nicht gelesen zu haben.
Deswegen gibt es von mir für dieses Buch 4 von 5 Sternen.

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Tags: diana verlag, die bestimmung des bösen, julia corbin, psychospielchen, schreckliche schriftart, thriller   (6)
 

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367 Bibliotheken, 11 Leser, 0 Gruppen, 118 Rezensionen

liebe, prosopagnosie, mobbing, übergewicht, jennifer niven

Stell dir vor, dass ich dich liebe

Jennifer Niven , Maren Illinger
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 22.06.2017
ISBN 9783737355100
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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335 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 146 Rezensionen

pferde, polo, liebe, nacho figueras, florida

Die Wellington-Saga - Versuchung

Nacho Figueras , Jessica Whitman , Veronika Dünninger
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 15.05.2017
ISBN 9783734103728
Genre: Liebesromane

Rezension:

Das Buch durfte ich dank einer Leserunde lesen. Mehrere Tage bin ich drum herum gelaufen. War mir nicht sicher, ob ich das wirklich lesen will. Aber das Cover sah so schön aus, es hatte zusätzlich was mit Pferden zu tun. Es versprach so viel. Zuviel.

Cover:
Das Cover ist so wunderschön. Die Erhebungen, dann quasi das "Wappen". Und wenn man es im Licht dreht und wendet, glitzert es leicht. Was will Frau also mehr?
Das Einzige was mich sehr gestört hat, war die Beschaffenheit. Ich habe das Buch fast geschlossen gelesen (definitiv nicht gut für die Augen) und dennoch kamen mehrfache Leserillen. Das spricht definitiv nicht für die Qualität. Dadurch, dass es aber ein helles Cover hat, sieht man diese Leserillen dafür Gott sei Dank nicht sofort.

Schreibstil:
Der Schreibstil war an sich locker leicht geschrieben und man hatte so auch keine Probleme, das Buch in einem Rutsch durchzulesen.
Einzig allein die Fehler haben mich gestört. Alleine auf den ersten 48 Seiten gab es 3 horrende Fehler. Und ich muss sagen, das geht gar nicht. Da frage ich mich echt: Wo sind die Korrekturleser mit ihren Gedanken? Das hat den Lesefluss enorm beeinträchtigt.

Charaktere:
Ja die Charaktere... Was soll ich dazu sagen? Sie waren eher langweilig gehalten.
Georgia hat zu allem ja und amen gesagt. Hat alles über sich ergehen lassen an Intrigen und nicht einmal den Mund aufgemacht. Und sie war sehr leicht zu haben.
Alejandro war auch nicht bis ins kleinste Detail ausgearbeitet. So ein richtig tiefes Gefühl bekam man für keinen Charakter. Es fehlte die Emotionsebene die man zu ihnen aufbauen konnte. Da war nicht wirklich was dramatisches.

Inhalt:
Was soll ich zu dem Inhalt sagen? Da passt nur ein Wort:
Vorhersehbar.
Es war alles viel zu vorhersehbar. Die Intrigen, die Handlungen, die Geschehnisse. Und der Ablauf war auch eher... bedürftig.
Vor allem gefielen mir die letzten Kapitel überhaupt nicht.
Denn dort wurde alles einfach nur runter geschrieben in kurzen Abschnitten und am Ende war einfach alles... Zu viel des Guten.
Es wurde viel zu viel Wert nur auf das Polo gelegt. Klar, bei dem Buch geht es um Polo... Aber ein richtiges Knistern zwischen Alejandro und Georgia war überhaupt nicht zu spüren.
Es war so langweilig im Endeffekt. Erst auf den letzten Kapiteln kamen die beiden dann endlich mal zur Sache und kamen aufeinander zu. Und das dann aber in einer schrecklich schnellen Reihenfolge, sodass das Freuen für die beiden total auf der Strecke blieb.
Das finde ich wahnsinnig schade, vor allem, da das Buch eigentlich verdammt gut sein könnte.
Die Liebe zum Polo ist da, aber im zu großen Maße. Man merkt, dass der Autor selber Polo liebt.
Das Knistern zwischen den Protagonisten blieb dafür aus.

Fazit:
Das Buch hat so gute Ansätze. Es wäre eine verdammt gute Geschichte geworden... wenn mehr Gefühl reingebracht worden wäre. Mehr Spannung. Stattdessen ist alles eine Abfolge vorhersehbarer Ereignisse. Und das schadete dem Buch leider enorm. Daher gibt es halt auch nur 2 Sterne von mir.

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Tags: blanvalet, die wellington saga, vorhersehbar   (3)
 

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293 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 100 Rezensionen

liebe, freundschaft, ruth hogan, england, verlorene dinge

Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge

Ruth Hogan , Marion Balkenhol
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei List Verlag, 19.05.2017
ISBN 9783471351475
Genre: Romane

Rezension:

Also erstmal vielen Dank an Lovelybooks für die Chance dieses Buch kennenzulernen. Es hat mich leider nicht ganz überzeugen können. Es ist eine süße Geschichte, aber es fehlen mir einfach Steigungen. Ich habe auch lange überlegt, wie viele Sterne ich vergebe, aber nach dem Schreiben der Rezension ist es mir leicht gefallen, mich zu entscheiden.

Cover:
Das Cover ist einfach gehalten. Abgebildet ist eine Taschenuhr. Ich muss aber ehrlich sagen, dass ich das jetzt im Nachhinein doch sehr… langweilig finde.
Besser hätte ein Gegenstand gepasst, der viel Aufmerksamkeit im Buch bekommen hat.
An die Taschenuhr kann ich mich gar nicht erinnern.

Schreibstil:
Der Schreibstil ist fluffig leicht. Allerdings fehlte mir etwas mehr… Hmm… Es hätte etwas knackiger sein können.

Charaktere:
Die Charaktere sind süß ausgearbeitet. Und vor allem Laura macht eine enorme Verwandlung durch. Was mir so gar nicht gefallen hat, war das Auftauchen mancher Nebencharaktere. Die waren doch sehr überflüssig und ich verstand wirklich gar nicht, warum die jetzt auftauchen mussten. Fehlten vielleicht Seiten und die mussten deswegen auftauchen? Ich weiß es nicht.
Die Hauptcharaktere waren jedenfalls gut ausgearbeitet. Mir fehlte zwar hin und wieder eine genauere Beschreibung bzw. ich konnte sie mir einfach nicht perfekt vorstellen. Aber das war okay und hat dem ganzen kein Abbruch getan.

Inhalt:
Der Inhalt war… Ja was… Schlüssig war er. Die Reihenfolge war klar aufgebaut und abgebaut und man wusste genau, worum es ging. Auch war es gut nachvollziehbar und man hat eigentlich alles verstanden.
Ich hätte mir dennoch einfach mehr gewünscht.
Das Buch ist so aufgeteilt, dass es hauptsächlich um Laura geht und ihre Aufgabe, die sie von Anthony bekommt.
Jedoch finde ich, verliert die Aufgabe an Bedeutung, weil einfach so viel anderes erzählt wird.
Das Buch switcht zwischendurch in eine Vergangenheit mit anderen Protagonisten. Das war am Anfang sehr verwirrend aber nach dem ersten Mal hat man es verstanden und ich mochte diese Rücksprünge dann gerne.
Was mir so ziemlich auf die Nerven ging, waren die kleinen Nebengeschichten zu manchen Gegenständen aus Anthonys Sammlung. Ich fand sie sehr langweilig und bin sie ehrlicherweise auch ziemlich überflogen.

An sich wäre das ganze sehr süß ausgefallen, wenn das nicht zum Ende sehr… merkwürdig gewesen wäre. Ich will hier nicht spoilern… das ist das Problem. Ich finde einfach dass manche Vorkommnisse so perfekt passten… Das war irgendwie sehr…schwachsinnig.

Auch hätte ich mir das Ende sehr viel ereignisreicher vorgestellt. Es war so lapidar dahingeschrieben. Das ganze Buch war auf diesen Gegenstand ausgelegt und dann war es einfach nur ein Wisch auf den letzten Seiten. Das fand ich sehr traurig.

Fazit:
Dem Buch fehlt einfach etwas Spannung und gerade der Hauptgegenstand hätte mehr Aufmerksamkeit verdient und nicht so ein lasches Ende. Das Einzige, was ich wirklich komisch fand, war der „Buchklau“ von einer Protagonisten. Hier hat Ruth Hogan wirklich ganze Arbeit geleistet und mich auf anderthalb Seiten so zum Lachen gebracht wegen Harriet Hotter und das heiße Eisen.
Dennoch fand ich das ganze Buch eher mittelmäßig. Es ist eine berührende Geschichte, dem aber noch so einige Spannungspunkte fehlen und auch ein paar mehr Emotionspunkte hätten ihre Rolle finden sollen.
Alles in allem gebe ich dem Buch 3 Sterne.
Es ist eine süße Nebenlektüre nebenbei. Vielleicht für den Urlaub. Aber es fehlt halt zu viel.

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Tags: downsnydrom, keksdose, laura, mr. peardews sammlung der verlorenen dinge, mr peardrews, ruth hogan, sammlung der verlorenen dinge, sunshine   (8)
 

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84 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 38 Rezensionen

krankheit, liebe, splitterleben, lupus, jenna strack

Splitterleben

Jenna Strack
Flexibler Einband: 278 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 11.03.2017
ISBN 9781542337786
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Durch Lovelybooks und dank der Autorin Jenna Strack, durfte ich für eine Leserunde das Buch Splitterleben lesen. Das Cover hatte mich so mitgerissen und ich war super glücklich, dass ich es lesen durfte. Nun habe ich das Buch vorgestern beendet und saß eine ganze Weile teilweise mit meinen Gedanken alleine und habe überlegt, wie viele Fledermäuse ich vergeben kann und möchte. Ich habe viel mit Hexe Anja diskutiert. Der gestrige Tag war stundenlang von dieser Diskussion geprägt und ich habe einfach gemerkt, was mir an diesem Buch gefehlt hat und was ich mochte. Manchmal braucht man so eine Runde mit der besten Freundin, in der man das ganze Buch auseinandernimmt, um dann eine gerechte Entscheidung zu treffen.

 

Cover:
Wie oben schon erwähnt, hat mich das Cover so mitgerissen und ich liebe es auch immer noch. Es ist so schön. Allein das Blau in den verschiedenen Tönen lässt einen so ziemlich versinken. Und es gehört definitiv zu meinen Lieblingscovers und ich werde mir wahrscheinlich das Buch deswegen noch als Printversion holen.

 

Schreibstil:
Der Schreibstil von Jenna Strack ist unglaublich leicht und so flexibel. Am Anfang war ich leicht misstrauisch, da sich durch die ersten Seiten ein paar Fehler zogen (ich hasse sowas echt und reagiere da regelrecht allergisch drauf). Doch das ließ sehr schnell nach und ich habe sie vergessen und als: Kann passieren abgestempelt. Alles in allem hat Jenna Strack es mir sehr leicht gemacht, das Buch durchzulesen.

 

Charaktere:
Kommen wir zum ersten schwierigen Teil dieser Rezension: Die Charaktere.

In jedem Buch machen die Charaktere eine riesen große Verwandlung durch. In diesem Buch nicht ganz so. Mia versinkt für mich etwas zu sehr im Selbstmitleid (was ich ja einigermaßen verstehen kann… aber erst am Ende wurde es besser und da war es für mich schon gelaufen).
Von den vermeidlichen Freunden von Mia möchte ich gar nicht erst reden…
Das sind keine Freunde und Mias Verhalten ihnen gegenüber… Ich konnte es einfach nicht nachvollziehen.
Von der Familie von Mia bin ich schwer enttäuscht. Dazu aber im Inhalt mehr.

 

Inhalt:

Okay. Kommen wir nun zum schwersten Teil. Dem Inhalt.

Ich habe lange überlegt, was ich schreibe… Aber ich finde nicht die passenden Worte. Deswegen sage ich es einfach so wie es ist: Dem Buch fehlt eindeutig die Emotionsebene. Mia hat keinerlei Emotionen. Die paar „Ausbrüche“ a la trotziges Kind, kleiner Wutausbruch… das waren lasche Emotionen. Ich habe während des Lesens oft gedacht, ob Mia ein Roboter ist. Habe mich selber wie ein Roboter gefühlt.
Die Freunde von Mia haben auch keinerlei Emotionen. Und ich bin auch ganz ehrlich. Dafür, dass das die besten Freunde sein sollen… Tut mir leid.

Mir fehlte hier das Feingefühl. Auch wenn Jenna Strack uns hier auf ein hoch sensibles Thema aufmerksam wollte… keiner der Personen aus Mias Leben hatten Feingefühl für ihre Krankheit.

Und was das schlimmste war (und hier entschuldige ich mich für etwaige Spoiler): Ihre Familie. Ich habe ihre Familie im ganzen Buch vermisst. Ihre Mama kam ein paar Mal als Nebencharakter vor. Aber wirklich als Nebencharakter. Ihr Bruder kam auch mal vor aber das war es auch schon.
Sorry, aber wenn mein Kind erkrankt, weiche ich nicht mehr von seiner Seite. Egal wie alt es ist.
Und das fehlte mir auch noch mal sehr. Eine Familienbindung war hier in keiner Weise zu spüren und das tat mir sehr sehr weh.

Vermeidliche Freunde ist eine Sache… aber die Familie? Sorry… aber hier dreht sich das Buch einfach zu sehr um Mia.

Der einzige Lichtblick war Anh. Dieses Mädchen ist so lustig. Ihre Sprüche: Perfekt. Und auch die Emotionsebene bei Anh war viel schöner.

Anh ist mein Lieblingscharakter in diesem Buch und ich hätte mir sehr gewünscht, dass das ganze Buch so voller Emotionen ist, wie es in manchen Situationen mit Anh war.

Die Vorhersehbarkeit in diesem Buch war auch sehr ermüdend. Am Anfang taucht jemand auf und ich wusste genau: Der kommt wieder! Schade eigentlich.

Der Epilog war aus meiner Sicht überflüssig. Das perfekte Ende für dieses Buch wäre Kapitel 24 gewesen. Ja man würde dann in viele Fragen stürzen. Aber ich glaube, das wäre das perfekte Ende für dieses Buch gewesen. Denn bei Kapitel 24 habe ich Rotz und Wasser geheult. Ich habe gelitten. Mir wurde das Herz aus der Brust gerissen. Man ist drauf rumgetrampelt. Ich heule circa bei jedem zweiten Buch das ich lese. Weil ich nah am Wasser gebaut bin. Kapitel 24 war von Emotionen gespickt. Und es wäre einfach DAS perfekte Ende gewesen.

 

Fazit:
So da war jetzt sehr viel zu meckern gewesen oder? Aber es ist leider so. In dieses Buch gehört aufgrund dieser Krankheit viel mehr Emotionen. Und das tut mir einfach so weh. Weil das Buch von der Grundidee so perfekt ist. Es hat einen perfekten Handlungsstrang. Aber er ist nicht gut genug abgearbeitet. Er ist einfach… runter erzählt. Wie ein Roboter. Und das tut mir so weh… Weil ich dieses Buch so gerne lieben würde.
Aber ich kann mich nicht belügen und ich kann nicht einfach viele Sterne vergeben, wenn ich es nicht so sehe.
Für mich hat das Buch leider nur 2 Sterne verdient. Und ihr glaubt gar nicht wie sehr ich mich gerade krümme das zu schreiben.

Das Buch ist noch stark ausbaufähig und obwohl ich die Momente mit Anh geliebt habe… sie schaffen den Ausgleich nicht.

 

ACHTUNG SPOILER! WER DAS BUCH NICHT KENNT: NICHT WEITERLESEN! ICH MEINE ES ERNST! DENN JETZT KOMMT EINE MEINUNG ZUM ENDE DES BUCHES!!!

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Extra Fazit:
Wie schon erwähnt, liebe ich Anh. Ihr Humor und ihre Lebenskraft und einfach alles an ihr, haben gezeigt, wie stark ein Mensch kämpfen kann.
Und so fies es sich anhört (und es hört sich jetzt echt fies an, aber Leute: Ich wünsche nicht mal meinem ärgsten Feind so eine Krankheit):
Ich wünsche, Mia wäre an der Stelle von Anh gewesen. Und das muss was heißen, dass man den Nebencharakter mehr liebt, als den Hauptcharakter…

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Tags: jenna strack, splitterleben   (2)
 

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94 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

die schöne und das biest, gabrielle-suzanne barbot de villeneuve, zeitlose geschichte, coppenrath verlag, schöne

Die Schöne und das Biest

Gabrielle-Suzanne Barbot de Villeneuve , Sonja Häußler
Fester Einband
Erschienen bei Coppenrath, 02.03.2017
ISBN 9783649624745
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Vorab sei gesagt: Das Buch ist komplett anders als die Filme. Wirklich KOMPLETT. Aber ich liebe es einfach dennoch :D 

Cover:
Ich liebe liebe liebe das Cover. Es ist so schön. Und die goldene Schrift ist schön hervorgehoben und die Zeichnungen und generell das alte Aussehen. Das sieht einfach so schön aus und macht sich so super toll auf meinem Regal. Es gehört für mich zu eines der schönsten Cover.

Schreibstil:
Wie oben schon erwähnt ist der Schreibstil in der Art „altes Märchen“. Ist ja klar, es ist ja auch schon sehr sehr alt. Für mich war es daher etwas schwieriger. Aber wenn ihr öfter Märchen lest, dann habt ihr damit definitiv keine Schwierigkeiten. Aber sonst kommt man da schon irgendwie rein.

Charaktere:
Ja wer kennt sie nicht? Die Schöne und das Biest. Ich liebe den Disneyfilm dazu und auch die Neuverfilmung ist recht süß (nein, ich bin nicht zu 100 Prozent überzeugt von dem Film, einfach weil ich den Disney Film so toll finde und Disney für mich so einiges mit der Realverfilmung kaputt gemacht hat. Dennoch mag ich den Film auf eine Weise und werde mir auch die DVD holen 😃)
Dennoch sind die Charaktere in dem Buch so viel anders als in dem Film. Deswegen muss ich das unbedingt trennen, sonst mach ich euch hier gleich einen Vergleich.
Und ich merke gerade, dass ich die Charaktere im Buch nicht beschreiben kann…. Einfach weil die Charaktere perfekt in ihre Rolle geschrieben sind und einfach, weil ich euch sonst zu viel verraten würde… Also überspringen wir das.

Inhalt:
Wie eben schon erwähnt: Das Buch ist total anders als der Film. Natürlich sind die Grundinhalte gleich, immerhin stammt der Film vom Buch ab. Dennoch: Hätte ich damals gelebt, das Buch zuerst gelesen und den Film dann gesehen… Ich glaube ich wäre zutiefst enttäuscht gewesen.
Die Szenen sind so anders. Aber dennoch (und trotz des Schreibstils) mag ich diese Geschichte sehr gerne. Sie zeigt eine natürlichere Wendung. Und irgendwie… noch magischer. Es war einfach toll, mit in diese Welt einzutauchen. Vor allem hat es sehr berührt, zu erleben, wie Die Schöne und das Biest sich einander annähern. Wie die Umstände waren. Warum alles so kam wie es kam. Zu sehen, welche Charaktere noch mitspielten. Welche Intrigen gesponnen wurde.
Und das Schönste an dem ganzen Buch: Es gab alle paar Seiten ein paar Extras, um selber zu entdecken. Die möchte ich euch natürlich nicht verraten. Immerhin sollt ihr sie selber entdecken 😉 Aber sie lohnen sich und ich habe mich bei jedem Extra wie ein kleines Kind an Weihnachten gefühlt und war immer ganz aufgeregt.
Und die Zeichnungen in dem Buch sind so schön. Sie sind schlicht und total in dem Stil der damaligen Zeit. Einfach wunderschön.

Fazit:
Ich bin ein riesen Die Schöne und das Biest Fan und ich glaube, mein Herz wäre zerbrochen, wenn ich das Buch nicht gemocht hätte. Umso glücklicher bin ich, dass ich dem Buch 5 Sterne geben kann. Ich kann es euch wirklich nur empfehlen. Es ist so schön, in ein altes Märchen einzutauchen und komplett darin zu verschwinden. Und ich weiß schon jetzt, dass ich dieses Buch öfter zur Hand nehmen werde. Schon allein wegen der Extras.

Also: Lest es! Ich kann es euch nur empfehlen!

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Tags: coppenrath, die schöne und das biest   (2)
 

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893 Bibliotheken, 32 Leser, 1 Gruppe, 167 Rezensionen

mona kasten, liebe, feel again, monakasten, feelagain

Feel Again

Mona Kasten
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 26.05.2017
ISBN 9783736304451
Genre: Liebesromane

Rezension:  
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38 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

clay, kolonie, taintless, summer, will

Taintless

Annie Mae Gold
Flexibler Einband
Erschienen bei Stand-Up Publishing S.à r.l., 10.02.2017
ISBN 9789995999605
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Hallo ihr Bücherwürmer!

 

Heute habe ich eine besondere Rezension für euch. Denn es geht heute um Taintless - Blindes Vertrauen von Annie Mae Gold. Ich habe das Buch bei Lovelybooks für eine Leserunde gewonnen und ich glaube, dieser Gewinn kann nicht mehr getoppt werden dieses Jahr ^^'

Aber fangen wir doch erstmal an.


Das Cover ist wunderschön! Ich liebe schöne Cover und entscheide bei einem Kauf auch oft nach Cover. Und dieses hat mich einfach sofort in den Bann gezogen. Ich möchte hier aber auch einmal von der Qualität erzählen. Für mich ist die Qualität eines Buches sehr wichtig. Ich würde für eine gute Qualität sogar mehr Geld zahlen (nein, ich habe nichts gegen Mängelexemplare). Mir geht es dabei vor allem um Leserillen, denn diese hasse ich wirklich sehr. Aber Taintless hätte ich wahrscheinlich sonst wie knicken können. Als es bei mir ankam und ich es in der Hand hielt, war mein erster Gedanke: Das ist aber schwer! Ich dachte schon, das Buch hat unendlich viele Seiten, aber es hat "nur"488 Seiten. Aber die Qualität der einzelnen Seite, sowie des Covers... Einfach wahnsinnig schön. Alleine deswegen würde ich das Buch schon weiterempfehlen.


Der Schreibstil ist am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig. Dabei weiß ich eigentlich nicht mal wirklich warum. Ich habe jedenfalls am Anfang echt Zeit gebraucht, mich in das Buch einzufinden. Dabei ist der Schreibstil nicht wirklich schwer oder so. Wie gesagt, ich kann es nicht richtig beschreiben.


Kommen wir zu dem Wichtigsten in diesem Buch: Den Protagonisten!
Und wie ich sie liebe! Jeden Einzelnen. Also nicht alle, denn es gibt auch welche, die ich mittlerweile abgrundtief hasse.
Aber jeder Protagonist hatte seine Gründe, das zu tun, was er getan hat. Die Entwicklung einiger Protagonisten war auch wahnsinnig interessant mitzuerleben.

Das Einzige was mir nicht gefiel, war eine angedeutete Dreiecksbeziehung, jedoch war dies nicht ganz so störend. Es war etwas, worüber ich leicht hinwegsehen konnte, weil der Rest des Buches einfach so genial war.


Der Inhalt war sehr schlüssig. Am Anfang erinnerte mich alles an eine Mischung aus "Die Auswahl" und "Die Bestimmung". Das wird euch wahrscheinlich nicht anders gehen, wenn ihr diese Bücher ebenfalls vorher gelesen habt. Dennoch ist das Buch komplett anders und die Autorin hat nicht untertrieben: Es ist ganz anders, als man denkt.
Während des Lesens kamen viele Fragen auf. Unendlich viele. Und damit auch viele Vermutungen. Ich glaube, ich habe noch nie so viele Vermutungen angestellt (außer bei Thrillern) und lag doch immer so nah und doch weit daneben. Wie heißt es so schön? Knapp vorbei ist auch deutlich daneben. Und so war es bei mir. Mit jeder Frage kam ein neues Kochenstück zu einer alten Frage und ich dachte mir oft: Aha, dann ist das also so! Und es war es nicht.
Die Abhandlungen zwischendurch waren gerade am Anfang etwas langatmig und ich gebe zu, dass es für mich am Anfang etwas schneller hätte gehen können. Dennoch habe ich gerne weitergelesen und mich in diese neue Welt ziehen lassen. Und ab Seite 200 wurde es dann so richtig rasant. Tausend neue Fragen. Tausend Geheimnisse. Tausend Vermutungen. Rasante Fahrt und es war einfach genial.
Und dann kam es einfach mit voller Wucht auf mich zu. Ich habe bis 1 Uhr nachts durchgelesen. Konnte das Buch nicht mehr weglegen. Ich habe mich wie Summer gefühlt, in ihren besonderen Momenten (ja mehr kann ich nicht verraten). Ich musste einfach immer weiterlesen. Mein Herzschlag war so schnell. Ich zuckte bei jedem Geräusch zusammen. Und ich kann nur sagen: Ab Seite 300 dürft ihr nichts mehr essen! Ich musste mehrmals die Augen schließen und tief durchatmen, denn diese Art von Dystopie hatte ich noch nicht gelesen. Diese Art der neuen Welt war für mich völlig fremd. Aber ich habe jede Sekunde genossen und ich liebe es einfach.

 

Mein Fazit fällt dementsprechend aus. Für mich ist dieses Buch schon jetzt mein Monatshighlight. Wenn nicht sogar mein Jahreshighlight. Ich weiß nicht, ob man das noch toppen kann. Ich liebe Dystopien und Annie Mae Gold hat mir eine Dystopie ganz nach meinem Geschmack serviert. Ich weiß gar nicht, was ich nach diesem Ende jetzt machen soll? Ich will wissen, wie es weitergeht. Ich MUSS wissen wie es weitergeht.
Ich kann euch das Buch nur empfehlen. Es ist einfach: WOW

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Tags: annie mae gold, clay, dystopie, elite, freiheit, kolonie, summer, taintless, verrat, will   (10)
 

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72 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

dystopie, verrat, explosion, energisch, die auslese

Die Auslese - Nichts ist, wie es scheint

Joelle Charbonneau , Marianne Schmidt
Flexibler Einband
Erschienen bei Blanvalet, 20.02.2017
ISBN 9783734161254
Genre: Fantasy

Rezension:


Endlich habe ich Die Auslese beenden können. Lange habe ich darauf gewartet, dann hatte ich andere Bücher zwischendurch (das hört sich an als ob ich fremdgehe) und dann musste ich die ersten beiden Bänder nochmal neu lesen. Was aber ehr hilfreich war.
Und nun habe ich dieses wundervolle Buch beendet und habe ein fettes Grinsen im Gesicht.
Wieso? Das verrate ich euch gleich, vielleicht.


Cover:
Das Cover ist auch hier wieder passend zu den anderen beiden Büchern gestaltet. Gleiches Mädchen, ähnlicher Hintergrund. Ich finde es nur schade, dass der Hintergrund nicht ganz zum Buch passt. Ja er passt teilweise, aber andererseits auch wieder nicht. Das ist aber, denke ich, Geschmackssache.


Schreibstil:
Wie bei den anderen beiden Büchern vorher ist auch hier der Schreibstil wieder locker und einfach gehalten. Das gefiel mir besonders an dieser Reihe. Man konnte sich gut in Cia hineinversetzen aufgrund der Sprachgewandtheit. Auch hatte man nie das Gefühl, dass Wörter verwendet wurden, die nicht deutlich klarmachten, worum es geht.


Charaktere:
Puuuuh was soll ich zu den Charakteren sagen? Sie machen alle eine ordentliche Entwicklung durch und Joelle Charbonneau steht definitiv hinter dem, was sie Cias Vater hat sagen lassen: Vertraue niemanden.
Ich habe bei dieser Reihe überdeutlich zu spüren bekommen, dass man nicht immer vertrauen sollte. Oft genug habe ich gedacht: Dem kannst du trauen. Und dann war es doch nicht so. Oder halt auch anders rum.
Vor allem gefiel mir, dass nicht nur Cia als Hauptcharakter oder auch Tomas sich deutlich weiterentwickelten, sondern dass auch Nebencharaktere die Chance bekamen, sich ordentlich unter Beweis zu stellen.


Inhalt:
Oh was habe ich dieses Buch geliebt! Es war wahnsinnig emotional aufgebaut, hatte so viel Stärke gezeigt und einen ständig mitgerissen. Dieses Buch ist als Finale wirklich mehr als geeignet und gerade das Ende war für mich einfach treffend.
Joelle Charbonneau hat es geschafft, ein Gleichgewicht zwischen Spannung, Aktionen und Theorie hinzubekommen. Außerdem hat man selbst im dritten Band noch so viel über das Vereinigte Commonwealth erfahren. Das war irgendwie total lehrreich.
Auch wurden Fragen, die im ersten Band auftauchten, beantwortet und man hatte oft genug AHA Momente.
Der Ablauf des Inhalts war auch richtig aufgebaut. Es war nicht ein Moment, der einen dazu brachte, irgendwas in Frage zu stellen.
Das Interessanteste war aber, dass man überhaupt nicht das Gefühl hatte, in welch kurzer Zeit sich das alles abspielte. Aber das werdet ihr hoffentlich selber lesen 😉


Fazit:
Ich kann das Buch nur empfehlen. Ich kann die ganze Reihe empfehlen.
Wer Bücher wie Die Tribute von Panem oder Maze Runner mag, wird diese mit Sicherheit auch sehr lieben. Ich sage nicht, dass sie so bahnbrechend wie Die Tribute sind. Aber sie haben ihre Eigenschaften und für mich haben sie einfach für spannende Lesestunden gesorgt!

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Tags: band 3, cia, die auslese, explosion, joelle charbonneu, mutationen, nichts ist wie es scheint, penhaligon, tomas, verrat, vertraue niemanden, will, zeen   (13)
 

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59 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 44 Rezensionen

cyberworld, freundschaft, liebe, rache, cyberworld 4.0

CyberWorld 4.0: The Secrets Of Yonderwood

Nadine Erdmann
E-Buch Text: 369 Seiten
Erschienen bei Greenlight Press, 20.04.2017
ISBN 9783958342583
Genre: Jugendbuch

Rezension:

"Yonderwood – der erste Erlebnispark, der ein LiveAction-Rollenspiel mit Cyberabenteuern verbindet. Klar, dass Jemma, Charlie und die Jungs sich diesen Spaß nicht entgehen lassen, als Will und Ned die Einladung bekommen, gemeinsam mit anderen Spielern die Geheimnisse von Yonderwood zu ergründen. Was ist in dem einsamen Dorf geschehen, dass immer mehr Dorfbewohner die Flucht ergreifen? Warum herrscht über die Vergangenheit eisiges Schweigen? Und was geht in den finsteren Wäldern rund um das Dorf um und verbreitet Angst und Schrecken? Während die sechs auf Spurensuche gehen und versuchen, den verbliebenen Dorfbewohnern zu helfen, verschwimmen die Grenzen zwischen Realität und Cyberwelt. Doch der Spielspaß wendet sich jäh, als plötzlich ein alter Bekannter mit neuen Freunden auftaucht – und sie alle haben noch eine Rechnung mit den sechs offen … "


Lasst mich mal tief durchatmen. 
Dieses Buch hat mich so viele Nerven gekostet... 
Wer mich mittlerweile kennt, weiß, dass ich die Cyberworld-Reihe liebe. 
Diese Liebe wurde mit diesem Band allerdings hart auf die Probe gestellt. Jede einzelne Sekunde, hat mich wertvolle Leben gekostet. 
Aber fangen wir mal an. 


Cover: 
Ich liebe das Cover. Jedes Mal, wenn das neue Buch von Nadine Erdmann rauskommt, weiß ich ganz genau: Es wird noch besser als das Letzte (auch wenn ich jedes Mal denke, das ist nicht mehr möglich) und es passt perfekt zu den anderen Titeln. Jedesmal ist es in seiner Art so einzigartig und dennoch passt es so gut zusammen. Wie ein Puzzlestück setzt sich das zusammen. 
Und ich freue mich schon alleine deswegen darauf, dass alle Bänder nach und nach als Druckausgabe erscheinen. 


Schreibstil: 
Ich hasse Nadine Erdmann. Nein ehrlich... Ihr Schreibstil ist so perfekt. Warum ich sie hasse? Nennen wir es lieber eine Hass-Liebe. Ich vergöttere die Autorin. Sie hat so einen tollen Schreibstil. Die Bücher kann man in einem Rutsch weglesen. Aber sie schafft es halt, dass das Herz anfängt zu rasen. Dass mit jedem Wort der Herzstillstand näher rückt, weil ihr Schreibstil einfach so real ist. 
Und deswegen hasse ich sie... so ein kleines bisschen zumindest. Ok... nein ich liebe sie! 


Charaktere: 
Man kehrt nach Hause zurück. Das war mein erster Gedanke bei der ersten Seite von Cyberworld 4.0
Ich liebe die Charaktere. Jeder einzelne entwickelt sich in jedem Band immer weiter. Der eine mehr, der andere weniger. Aber dennoch spürt man bei jedem eine Weiterentwicklung. 
Es wird so viel Liebe in die Protas gesteckt. Wirklich sehr viel Liebe. Und die kann man mit jeder Zeile spüren. 


Inhalt: 
Jeder kennt es. Eine Reihe verliert oftmals nach einer gewissen Anzahl an Büchern das gewisse Etwas. 
Es wird oft gesagt eine Triologie ist schon zu viel. 
Daher denkt man dann: Teil 4? Na ob das was wird?
Diese Angst möchte ich euch nehmen. 
Ich habe selber schon sehr oft Bücher gelesen, wo weitere Teile einfach überflüssig waren. Weil sie nicht mehr passten. Aber von der Cyberworld kann ich einfach nicht genug kriegen. 

Jemma, Will, Jamie, Zack, Ned und Charlie nehmen uns diesmal mit auf eine besondere Reise. Die Cyberworld hat sich ausgedehnt auf einen "Live-Action-Park". 
Die Idee fand ich im ersten Moment super klasse. Und ganz ehrlich? Würde es so etwas wirklich geben: Ich bin dabei! 
Und auch in dem neuen Spiel lernen die sechs neue Leute kennen und treffen aber auch alte Leute wieder... Alte Feinde natürlich auch. 


Ich werde euch mal wieder nichts verraten. Immerhin sollt ihr es ja selber lesen ;)

Ich kann nur sagen, dass Band 4 mit der beste Band der Reihe ist (bisher). Nadine Erdmann fährt hier Sachen auf... 
Stellt euch einen Defibrilator neben euch und einen Haufen Taschentücher. Und Schokolade! 
Nichts geht ohne Schoki. 
Denn das hier, wird eine Achterbahnfahrt für euch werden. Zahlreiche Loopings werden euch erwarten und es wird nicht eine Sekunde Ruhe geben. 
Unsere Autorin weiß einfach, wie sie uns schocken kann. In der realen und in der Cyberworld!


Fazit: 
Wer dieses Buch lesen möchte: Gerne nur zu! 
Ich kann es zu 100 % empfehlen und würde mich wahnsinnig freuen, noch mehr Cyberworld Begeisterte zu treffen! 
Aber seid gewarnt: Die Cyberworld zieht auch euch in ihre Tiefen und dieser Band hat es echt in sich! 

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Tags: band 4, charlie, cyberworld 4.0, jamie, jemma, liebesdrama, nadine erdmann, ned, rollenspiele, schikane, the secrets of yonderwood, verrat, will, zack   (14)
 

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dystopie, laura kneidl, liebe, ermittlung, luftkolonie

Water & Air

Laura Kneidl
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 03.03.2017
ISBN 9783551315441
Genre: Jugendbuch

Rezension:

"Seit dem Anstieg der Meeresspiegel leben die Menschen in Kuppeln unter Wasser oder in der Luft. Mit ihren achtzehn Jahren hat Kenzie noch nie die Sonne gesehen und ihr Leben in der Wasserkolonie unterliegt stregen Normen. Schließlich hält sie es nicht mehr aus und flieht in eine Luftkolonie, um dort einen Neuanfang zu wagen. Doch dann wird sie zur Hauptverdächtigen in einer mysteriösen Mordserie und nur Callum mit dem geheimnisvollen Lächeln hält zu ihr. Abr nicht nur den beiden droht Gefahr, auch das Schicksal der gesamten Kolonie steht auf dem Spiel"
Ich habe das Buch zufällig bei Thalia entdeckt. Zuerst war ich skeptisch, deswegen habe ich erstmal weiter geschaut, aber ich wurde immer wieder zu dem Buch hingezogen, denn ich landete immer wieder vor dem Tisch, auf dem es ausgestellt war. 
Das war für mich der Hinweis meines Herzens: Kauf das Buch. Und das tat ich dann auch und ich habe nicht eine Sekunde bereut. 

Cover:
Das Cover ist super schön und doch so schlicht gestaltet. Dazu kommt, dass es so super zum Titel passt. Das Einzige, was mich am Anfang störte, war, dass es leicht verschwommen aussah, unscharf. Aber mittlerweile finde ich, dass genau das seinen Reiz ausmacht. 


Schreibstil:
Der Schreibstil ist locker leicht gehalten. Es gab nicht einen Moment, der den Lesefluss beeinträchtigen konnte. Alles war klar und deutlich geschrieben und das mit einer Leichtigkeit... Das war richtig wohltuend. 


Charaktere:
Die Charaktere haaaach. 
Laura Kneidl schreibt die Charaktere so ausführlich aus, ohne zuviele Worte zu verwenden. Sie bringt die Charaktere auf den Punkt und schafft es, innerhalb kurzer Sätze dafür zu sorgen, ob man die Person nun hasst oder mag. 
Auch schafft sie es, dafür zu sorgen, dass man sogar Charaktere versteht, die man eigentlich in den Boden stampfen will. Man versteht ihre Beweggründe. Und das macht es teilweise echt schwer, jemanden wirklich nur zu hassen. 


Inhalt:
Was soll ich euch groß zum Inhalt erzählen, ohne euch etwas zu verraten?
Laura Kneidl zieht uns in eine neue Welt. Eine Welt, die realistisch ist, wenn man bedenkt, was heutzutage für Katastrophen herrschen. 
Eine Welt, die wirklich vorkommen kann. Ich kenne verrückte Architekten Ideen und Lauras Welt passt da sehr gut zu. Umso schöner fand ich es, dass verschiedene Welten aufeinander trafen. Die von Kenzie und die von Callum. Man hat sofort zwei verschiedene Welten kennengelernt. Dazu hat man verschiedene Systeme zu Führen kennen gelernt. 
Auch führt Laura Kneidl uns sehr deutlich vor Augen, wie die Menschheit heutzutage ist. Wo unsere Fehler eigentlich liegen und worauf wir mehr acht geben sollten. 
Das finde ich sehr gut gelungen. 
Die Geschichte hinter Kenzie und Callum kommt auch nicht zu kurz. Keinesfalls. 


Fazit:
Dieses Buch von Laura Kneidl war mein erstes und bestimmt nicht mein letztes. Ich kann es nur empfehlen, schon alleine weil ich diese Art von Büchern wirklich liebe. Wer in eine neue, aber doch realistische Welt eintauchen will ist hier eindeutig richtig! 

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Tags: aufstände, callum, carlsen, kenzie, laura kneidl, liebe, luftkolonie, macht, meeresspiegel, neue welt, normen, regeln, vertrauen, wasserkolonie, water&air   (15)
 

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153 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 70 Rezensionen

liebe, garten, gärtnern, gegen liebe ist kein kraut gewachsen, tod

Gegen Liebe ist kein Kraut gewachsen

Abbi Waxman , Katharina Naumann
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 24.03.2017
ISBN 9783499272769
Genre: Liebesromane

Rezension:

Ich habe das Buch bei der dazu passenden Leserunde gewonnen und bedanke mich an dieser Stelle noch einmal herzlich dafür. Es hat Spaß gemacht, es zu lesen und die Lust zum Gärtnern geweckt ;)

Cover
Ich mag das Cover sehr. Es ist schlicht, hat frühlingsfarben und der Titel ist geschwungen und hervorgehoben. Die Qualität des Einbands ist auch noch sehr schön und fühlt sich toll an. Das Herz spricht einen sofort an und es gehört wirtklich zu einem der hübscheren Cover ;)

Schreibstil
Der Schreibstil ist locker und flüssig zu lesen. Ich musste mehrmals schmunzeln und lachen, aber auch ein paar Tränen verdrücken. Das spricht auf jedenfall für Abbis Buch.

Charaktere
Die Charaktere des Buches sind sehr schön beschrieben. Von Lili erfahren wir natürlich am meisten, aber auch die anderen kommen nicht zu kurz. Das hat mir sehr gefallen. Manchmal hat mir aber schon die Romantik zwischen Lili und Ed gefehlt, weil es einfach geprickelt hat zwischen ihnen. Die Töchter fand ich toll. Einfach süß und traurig, dass die ältere noch immer um den Papa trauert und die jüngere eben nicht. Sie kennt ihn ja kaum mehr. Das hat mir im Herzen wehgetan, war aber auch sehr realistisch. Lilis Trauerverarbeiterung war einfach toll - man hat mit ihr gelitten und das fand ich besonders toll.

Inhalt
Um nicht zu viel vorweg zu nehmen, erzähle ich nur, dass ich die Handlung sehr schön fand. Man konnte sich gut in Lili hineinversetzen und hat gerne mitgelesen, was in den Kursen und auch danach passiert ist. Jeder hatte seine kleine Geschichte, die einen ein wenig in das Leben der anderen reingebracht hat. Das fand ich besonders schön.

Fazit
Wie bereits erwähnt, wäre da noch ein wenig mehr Romantik, würde das Buch jetzt auch 5 Sterne bekommen, trotzdem finde ich es so toll, das 4 Sterne mehr als verdient sind. Ich kann es euch als kleinen Zwischensnack also sehr empfehlen!

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Tags: abbi waxman, edward, gärtnerkurs, gegen liebe ist kein kraut gewachsen, lilian, süße töchter, trauerverarbeitung, verstorbener ehemann, witwe   (9)
 

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pferde, pferdebuch, zitrönchen, booksondemand, reitstall

Zitrönchen - Ein klarer Fall von Dickfelligkeit

Maria Durand
Flexibler Einband: 188 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 18.10.2016
ISBN 9783741293788
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Diesen Band habe ich als Reziexemplar gewonnen. Doch bevor ich es lesen konnte, habe ich erstmal mit den Patenkindern die ersten beiden Teile geholt. 


Cover: 
Auch hier ist das Cover wieder passend zum Inhalt gewählt und es wird hier darauf geachtet, diesen antiken Look beim Bild zu behalten. Und das gefällt mir sehr. 


Schreibstil: 
Der Schreibstil ist in diesem Band um einiges angenehmer als wie in den ersten beiden. Die ersten beiden Bänder hatten stetige Wortwiederholungen "...machte Oma. Oma machte..."
Fehler waren auch öfter entdeckt. 
Doch in diesem Band schien das alles abgelegt und der Lesefluss war viel schöner. Zum Vorlesen war das also auch entspannender. 


Charaktere: 
Man landete wieder bei seiner Familie. Es kamen wieder neue Gesichter dazu und wieder lernte man neue Eigenschaften der alten Bekannten kennen. Das gefiel mir sehr. 


Inhalt: 
Auch in diesem Band war der Inhalt schlüssig aufgebaut. Das Einzige, was mir nicht so gefiel, waren die ersten Seiten im Buch. Ich habe während des ganzen Buchs darauf gewartet, dass der Faden wieder aufgenommen wird, aber das wurde er schlussendlich erst am Ende, mit der offenen Option zum nächsten Buch. Das fande ich einerseits schade, andererseits war dies ein sehr kluger Schachzug, denn nun wollen meine Patenkinder und ich natürlich wissen, wie es weitergeht. 
Und das werden wir sicherlich bald erfahren :)


Fazit: 
Das Buch ist besser gelungen, als die ersten beiden Teile. Und es macht wirklich Lust auf mehr. Ich kann es als Vorlesebuch sehr empfehlen!

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Tags: band 3, booksondemand, intrige, jo, louis, mariadurand, zitrönchen   (7)
 

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pferde, zitrönchen, reiten, freundschaft, reitabzeichen

Zitrönchen - Braune Rappen jagen Füchse

Maria Durand
Flexibler Einband: 188 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 20.06.2016
ISBN 9783844811803
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Cover:
Wie beim ersten Buch, wird hier ein Pferd abgebildet, umd dass sich das Buch dreht. Das ist sehr schön und auch der antike Touch des Fotos ist sehr sehr schön. 


Schreibstil: 
Der Schreibstil ist schön locker gehalten. Doch wie im ersten Teil sind die ewigen Wortwiederholungen ein großer Lesefluss-Störer. Auch die Fehler haben sich hier nicht zurück gehalten. 


Charaktere: 
Wir treffen auf alte Bekannte wieder und lernen auch neue Gesichter kennen. Auch lernen wir andere Seiten der bekannten Gesichter kennen. Somit ist es zwar so, als ob man zu einer Familie zurück kehrt, aber sich nach ewigen Jahren einfach so viel zu erzählen hat. 


Inhalt: 
Der Inhalt ist schön flüssig aufgebaut. Es stimmt alles aufeinander ab und auch die einzelnen Handlungen sind schön überlegt. 
Ein reines Erwachsenenbuch ist es nicht, dafür sind manche Handlungen einfach zu offensichtlich. Aber für Kinder ist es einfach perfekt. 
Die Kiddies haben oft angespannt den Atem angehalten und haben viel mitgeraten, was denn passieren könnte. 
Das finde ich sehr schön an dem Buch. 


Fazit: 
Den Kindern gefällt es, mir gefällt es auf jeden Fall auch (trotz der kleinen Fehler). Und die Kinder wollen unbedingt den dritten Teil hören. So ist das mit Patenkindern :)

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Tags: band 2, booksondemand, braunerappenjagenfüchse, clowns, gefahr, intrige, jo, mariadurand, mücke, zirkus, zitrönchen   (11)
 

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pferde, pferd, zitrönchen, reiten, kinder

Zitrönchen - Ein gutes Pferd hat keine Farbe

Maria Durand
Flexibler Einband: 188 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 07.01.2016
ISBN 9783739200750
Genre: Kinderbuch

Rezension:

“Mit fast elf und fast dreizehn Jahren ist es für Jo und Mücke endlich Zeit für die erste Reitstunde. Im benachbarten Reitstall nimmt sich der spanische Reitlehrer Joseba den beiden an und bringt ihnen nach alter Tradition und Kunst, das Reiten bei. Neben ihren neuen vierbeinigen Freunden, Trude und Kimba, lernen sie auch Zitrönchen kennen.
Das wohl schönste Pferd der Welt ist gleichzeitig aber auch das furchteinflößendste Pferd im Stall. 
Gerade als Jo und Mücke Zitrönchen besser kennen lernen, verschwindet Zitrönchen über Nacht und Wölkchen nimmt seinen Platz ein. Jo, die todunglücklich darüber ist, findet schnell heraus, dass mit Wölkchen irgendetwas nicht stimmt. Nur was? Und wohin ist Zitrönchen tatsächlich verschwunden?“


Cover:
Das Cover ist sehr schön und man kann sich sofort Zitrönchen vorstellen. Außerdem mag ich diese Art der Fotografie sehr gerne. 


Schreibstil:
Der Schreibstil ist etwas schwer. Ständige Wiederholungen erschweren den Lesefluss. Der Satz schließt mit “Oma“ ab und der nächste, dranhängende Satz geht mit “Oma“ los. Und das immer wieder. 
Auch einige Fehler im Buch erschwerten den Lesefluss sehr. 


Charaktere:
Wie in jedem guten Pferdebuch mag man so ziemlich jeden Charakter und es gibt immer jemanden, den man am Anfang nicht mag und dann doch. Das ist hier genau so gut gehalten. 


Inhalt:
Der Inhalt ist sehr schön gestaltet für ein Kinderbuch. Meine Patenkinder waren beim Vorlesen regelrecht gespannt, was als nächstes passieren würde. Auch haben sie jedes mal gejauchzt, wenn sie mit dem Raten richtig lagen. Für Erwachsene ist es natürlich sehr vorhersehbar, aber auch ich habe kleine Tränchen unterdrücken müssen, als Jo litt. 


Fazit:
Das nächste Buch wird sogar gleich schon in Angriff genommen, die Kinder warten sehnsüchtig darauf. Der Schreibstil ist sehr gewöhnungsbedürftig aber die Handlung macht dies wett. 

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dystopie, japan, kim kestner, vollkommenheit, ebenen

Sakura - Die Vollkommenen

Kim Kestner
E-Buch Text: 337 Seiten
Erschienen bei digi:tales, 23.03.2017
ISBN 9783401840017
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Wohl gemerkt, es ist mittlerweile 1:31 Uhr nachts, ich bitte um Verzeihung, sollten Fehler auftauchen. Ich werde sie im Laufe des nächsten Tages korrigieren, falls sie auftauchen. 


Ich hatte Mittags mit dem Buch angefangen, hatte kurz reingelesen und habe dann abends immer mal wieder reingeschaut. Und ab 21:30 konnte ich es dann so gar nicht mehr weglegen. 


Cover: 
Ich finde es schön, dass passend zu dem Titel Sakura-Blüten abgebildet wurden. Auch finde ich es toll, dass ein Mädchen das Cover ziert, was meiner Vorstellung zu Juri schon sehr nahe kommt. Es fasst für mich zusammen, was das Buch mir sagt und das ist einfach klasse! 


Schreibstil: 
Wie nichts anders zu erwarten, war der Schreibstil auch diesmal locker und leicht. Ich konnte nur so über die Seiten fliegen und war echt begeistert darüber. Nach dem dritten Leseabschnitt habe ich mir gedacht: So jetzt gehst du ins Bett... aber ich konnte nicht aufhören und der Schreibstil hat es mir so leicht gemacht. 


Charaktere: 
Hach die Charaktere. Also unsere Hauptprotagonisten Juri ist ja wohl voll toll. Sie ist mal eben NICHT die übliche zierliche Schönheit mit den Rehaugen und dem Schmollmund. Nein sie ist robust, fast schon leicht männlich. Sie ist vollkommen anders, als die anderen weiblichen Protas die man sonst so kennt. Sie ist lieber still, abweisend, will für sich sein. 
Und dann sind da noch die anderen Charaktere. Der Prinz, Dom, Eddie (oh Eddie...), Rebecca, der Kaiser. 
So viele andere die nicht immer eine tragende Rolle spielen, aber dennoch im Mittelpunkt stehen und die man lieben (und hassen) lernt. Denen man erst Hass entgegenbringt und dann Mitgefühlt und dann Verständnis. Und bei anderen möchte man ihnen von Anfang an einfach einen Stock in den Allerwertesten stecken... 


Inhalt: 
Wow. Wahnsinn. Ich weiß eigentlich gar nicht, was ich großartig schreiben soll. 
Das Buch ist einfach klasse geschrieben. Es ist keine normale 0-8-15 Dystopie. Es ist auch nichts, was man schon oft in anderer Form gelesen hat. Nein, Sakura ist einzigartig. 
Ich hatte am Anfang der Leserunde schon geschrieben, dass ich hoffe, wieder auf eine Achterbahn mitgenommen zu werden, wie damals bei AnimA. Und ich wurde nicht enttäuscht. Kim Kestner hat es mal wieder fertig gebracht, eine Achterbahnfahrt zu starten, die immer wieder höher steigt um in rasante Looping zu fallen und dann wieder hochzusteigen. Keine Sekunde der Ruhepause gönnt sie. Sie weiß wirklich, wie sie einen in den Bann ziehen kann. Sie beschreibt die Umgebung mit so wenigen, aber so ausdrucksstarken und perfekt gewählten Worten, dass sich im Kopf die komplette Landschaft, die Umgebung einfach alles aufbaut. 
Dazu kommen die interessanten Wendungen in dem Buch. Man kann immer schon mal wieder etwas ahnen, weil man die Vermutung einfach hat, aber ich wurde stets mit einer anderen Art konfrontiert, als wie ich es erwartet hätte. Und das macht dieses Buch so einzigartig. 
Vor allem gefällt mir das Ende. Es ist so wahnsinnig toll beschrieben und ich habe wirklich nur immer wieder gedacht: Haaaach. 


Fazit:
Ich kann dieses Buch nur wärmstens empfehlen. Es ist eine großartige Dystopie geworden und die Entscheidung, es bei einem Einzelband zu lassen, war goldrichtig. 
Kim Kestner hat mal wieder bewiesen: Sie ist die Königin der Achterbahnfahrten!

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Tags: amaterasu, die vollkommenen, dystopie, haruto, japan, juri, kaiser, kim kestner, kirschblüten, sakura, vollkommenheit   (11)
 

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thriller, london, ragdoll, serienmörder, mord

Ragdoll - Dein letzter Tag

Daniel Cole , Conny Lösch
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 27.03.2017
ISBN 9783548289199
Genre: Krimi und Thriller

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Nachtsonne - Der Weg des Widerstands

Laura Newman
Fester Einband: 388 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 30.01.2017
ISBN 9783738621013
Genre: Jugendbuch

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24 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Nachtsonne - Im Zeichen der Zukunft

Laura Newman
Fester Einband: 388 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 30.01.2017
ISBN 9783738621440
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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nachtsonne, rezension, jugendbücher, dystopien, laura newman

Nachtsonne - Flucht ins Feuerland

Laura Newman
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 30.01.2017
ISBN 9783738627121
Genre: Jugendbuch

Rezension:

"Ein Leben unter der Erde. Für Nova bedeutet dies Alltag. Sie gehört zu den letzten Überlebenden unserer Welt. Doch das Schicksal hält mehr für sie bereit als ein Leben im HUB.

Unfreiwillig überschreitet sie die Grenzen ihrer Realität und wagt sich, gemeinsam mit ihren Freunden, auf unbekanntes Terrain. Dabei stößt sie nicht nur auf eine grauenvolle Wahrheit, sondern auch auf faszinierende, ja beinahe magische, Tatsachen und natürlich auf diesen einen Menschen, der ihr Leben verändern wird." - Laura Newmann, Nachtsonne

Cover:
Das Cover bewerten tu ich selten, doch diesmal möchte ich es wieder machen.
Durch das Cover bin ich aufmerksam auf dieses Buch geworden. Es gefällt mir sehr. Dennoch muss ich sagen, wenn ich das Buch im Ganzen im Nachhinein betrachte, ist das Cover nicht zu Hundert Prozent perfekt. Aber das ist echt nur ein kleiner Punkt der nicht stimmt. Denn ich hab mir bei dem Cover einfach gedacht: Da passiert wieder was, wo jemand sich alleine durch kämpfen muss. Dies ist nicht der Fall. Nova ist nie alleine unterwegs.

Schreibstil:
Der Schreibstil ist flüssig gehalten. Ich kann echt nicht meckern. Das Buch ist so schnell gelesen (wenn man zwischendurch nicht andere Sachen machen muss), dass man noch nicht mal merkt, dass es zu Ende geht.

Charaktere:
Ich muss sagen, das war manchmal das Schwerste für mich. Die Personen sind im Großen und Ganzen echt gut beschrieben, dennoch fehlt mir manchmal die Tiefe darin. Ich kann mit Nova und Jo fühlen. Aber mit Jakob, Marzellus und vor allem Nume hat mir eine klare Verbindung gefehlt. Dafür fehlte einfach ein wenig Hintergrundinformation. Das hat dem Ganzen aber kein Abbruch getan und man kam trotzdem gut in das Geschehen.

Inhalt:
Der Inhalt ist nicht immer glasklar. Manchmal sind Fragen offen. Als großes Plus wirkt dagegen, dass die meisten Fragen beantwortet werden. Eine Szene hat mich dennoch gewurmt. Nova und Jakob steigen in den HUB ein, um Jo und Jackson zu retten. Dafür müssen sie jemanden umhauen und sperren diesen dann in eine Kiste (mit Atemlöchern versteht sich). Sie verstecken sich ein paar Tage im HUB, aber von dem Jungen in der Kiste wird nichts mehr erzählt. Zuerst habe ich mich gewundert, doch nach dem sie Jo und Jackson befreit haben, treffen sie wieder auf Soldaten. Und da fällt Nova der Junge in der Kiste ein. Nach mehr als 4 Tagen! Da war ich dann doch etwas geschockt und man bekam das Gefühl, dass der Autorin selber erst dort eingefallen ist, dass es den Jungen noch gibt. Irgendwo war es dann aber doch zum Grinsen.
Was mich noch gestört hat, war, dass es meiner Meinung nach zu wenig Infos zu den HUBs gab und zu wenig Information darüber, was denn nun wirklich mit der Erde passiert ist. Wie ist es abgelaufen, als es dann zu den HUBs ging? Ich finde, da hätte sie mehr schreiben können.
Dennoch, obwohl es so einige Macken gab über die ich die Stirn gerunzelt habe, ist dieses Buch Klasse geschrieben. Ich lese gerne Dystopien. Und dieses Buch ist dann doch so nah an der Realität gebaut. Denn es werden neue bewohnbare Planeten gesucht. Es wird immer wärmer.
Es ist echt real geschrieben. Man konnte es miterleben. Man wusste nicht ständig: Das wird jetzt passieren. Das ist vorhersehbar.

Fazit:
Ein klasse Auftakt für eine Triologie. Ein klasse Buch trotz kleinen Ecken und Kanten. Sehr zu empfehlen.

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