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Zusammen leben

Bart Somers , Gerd Busse
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei C.H.Beck, 21.03.2018
ISBN 9783406720406
Genre: Sachbücher

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Die Brandungswelle

Claudie Gallay , Claudia Steinitz
Fester Einband: 557 Seiten
Erschienen bei btb Verlag (HC), 17.02.2010
ISBN 9783442752423
Genre: Romane

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Im Herzen der Gewalt

Édouard Louis , Hinrich Schmidt-Henkel
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei S. FISCHER, 24.08.2017
ISBN 9783103972429
Genre: Romane

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Mit Stift und Feder. Kleine Kulturgeschichte der Schreib- und Zeichenwerkzeuge

Wilhelm Eule
Flexibler Einband
Erschienen bei Fachbuchverlag, 01.01.1955
ISBN B002FYZPEU
Genre: Sonstiges

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Von Autoren, Büchern und Piraten

Detlef Bluhm
Fester Einband: 267 Seiten
Erschienen bei Artemis & Winkler, 17.09.2009
ISBN 9783538072855
Genre: Sonstiges

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Schafe

Eckhard Fuhr , Judith Schalansky , Falk Nordmann
Fester Einband
Erschienen bei Matthes & Seitz Berlin, 20.03.2017
ISBN 9783957573995
Genre: Biografien

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junge deutsche literatur, roman, von düffel

Zeit des Verschwindens

John von Düffel
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.01.2002
ISBN 9783423129398
Genre: Romane

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Nora Webster

Colm Tóibín , Ditte Bandini , Giovanni Bandini
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 29.03.2018
ISBN 9783423146296
Genre: Romane

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Selbstporträt mit Bienenschwarm

Jan Wagner
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 21.03.2018
ISBN 9783596296521
Genre: Gedichte und Drama

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gedichte, intelligenz, jan wagner, klassisch, lyrik, natur, schönheit, sprache

Regentonnenvariationen

Jan Wagner
Flexibler Einband: 112 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 25.05.2016
ISBN 9783596035977
Genre: Gedichte und Drama

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Die Schulzeit Jesu

J.M. Coetzee , Reinhild Böhnke
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei S. FISCHER, 22.02.2018
ISBN 9783103973099
Genre: Romane

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Hier bin ich! Wo bist du?

Konrad Lorenz , Michael Martys , Angelika Tipler
Flexibler Einband
Erschienen bei Piper
ISBN 9783492113588
Genre: Sachbücher

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Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke

Joachim Meyerhoff
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 12.11.2015
ISBN 9783462048285
Genre: Romane

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achbuch, graugans, prägung, verhaltensbiologie

Das Jahr der Graugans

Konrad Lorenz
Flexibler Einband: 176 Seiten
Erschienen bei Piper
ISBN 9783492226370
Genre: Sachbücher

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Hier bin ich, wo bist du? Ethologie der Graugans

Konrad Lorenz , Michael Martys , Angelika Tipler
Sonstige Formate
Erschienen bei PIPER VERLAG GMBH, 01.07.1992
ISBN 9783492032469
Genre: Sonstiges

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Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war

Joachim Meyerhoff
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 14.02.2013
ISBN 9783462045161
Genre: Romane

Rezension:

Anfangs war ich etwas skeptisch. Ich brauchte eine Weile, um in den Lesefluss zu kommen, mich einzulassen auf eine Erzählweise, die mir im Vergleich zu Erinnerungsbüchern wie die Grover-Serie von Andreas Mand oder „Die letzten großen Ferien“ von Günter Ohnemus etwas sehr schlicht schien. Doch dann hat mich die Geschichte doch gefesselt, Meyerhoffs anekdotenreicher Bericht seiner Kindheit und Jugend. Aufgewachsen in der Direktorenvilla der Anstalt für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Schleswig, erzählt Meyerhoff zunächst von dieser sehr besonderen Umgebung, den Patienten, unter denen sich sehr viele ausgesprochene Sonderlinge finden, z. B. der Glöckner, der den ganzen Tag über das weitläufige Anstaltsgelände läuft und dabei mit beiden Händen riesige Glocken läutet, so dass man deren Schallen ständig in den Ohren hat.  Vor dem Glöckner fürchtet sich der Erzähler zunächst, später aber freundet er sich mit ihm an, hat ein geradezu inniges Verhältnis, das abrupt endet, als der als sehr gutmütig geltende Glöckner eines Tages einen Pfleger angreift und dann immer aus dem Blickfeld verschwindet. Die Glocken schimmern vom Grund des Sees.

Meyerhoffs Familie scheint intakt, allmählich aber werden Risse in der Idylle sichtbar, der Vater geht fremd, der momentane Stand der Beziehung der Eltern spiegelt sich in den Konstellationen, in denen die Ehebetten in ihrem Schlafzimmer gruppiert sind: mal direkt nebeneinander, dann mit Abstand, dann an den jeweiligen Außenwänden, schließlich über Eck postiert. Es sind diese kleinen Beobachtungen, die das Buch von Meyerhoff interessant machen, auch Berichte wie der von der seltsamen Idee, mit dem Familienhund Blutsbrüderschaft zu schließen, ein für den Erzähler wie den Hund schmerzhaftes Ereignis.

In den Familienbericht sind auch Ereignisse wie der Jahrhundertwinter eingewoben, der als eine der größten Naturkatastrophen in die Annalen von Schleswig-Holstein einging.

Gegen Ende des Buches wird es immer trauriger, der mittlere Bruder kommt mit seiner Freundin bei einem tragischen Autounfall ums Leben, als der Erzähler gerade ein Auslandsjahr in den USA verbringt. Dann muss der Familienhund eingeschläfert werden, nach und nach fällt die Familie vollends auseinander, der Vater zieht zu einer neuen Geliebten, die Mutter nach Italien. Das Ende könnte man fast als „Happy End“ in jedem Sinn des Wortes bezeichnen, auch wenn der Vater an Krebs erkrankt und daran schließlich stirbt, der Schluss hat etwas Versöhnliches.

Fazit: Ich werde auch die anderen Teile der Serie lesen und freue mich darauf.

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Keyserlings Geheimnis

Klaus Modick
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 08.03.2018
ISBN 9783462051568
Genre: Romane

Rezension:

Eduard von Keyserling zählt zu meinen Lieblingsautoren, und Modick gefällt mir auch. Wenn also Modick über Keyserling schreibt, sollte dies eigentlich ein Garant für ein interessantes Lesevergnügen sein.

Modick wiederholt ein wenig das Erfolgsrezept seines Romans „Konzert ohne Dichter“. Wieder steht ein Gemälde und dessen Entstehung im Zentrum. Bei „Konzert ohne Dichter“ war es das Bild „Sommerabend“ von Heinrich Vogeler und die Frage, warum Vogeler in einem späten Stadium Rainer Maria Rilke aus dem Bild tilgte. In „Keyserlings Geheimnis“ wohnen wir der Entstehung des Keyserling-Portraits von Lovis Corinth bei, das dieser bei einer Sommerfrische am Starnberger See mit seiner derzeitigen Geliebten Charlotte Berend, den Freunden Max und Louise Halbe und Keyserling in wenigen Tagen malte. Keyserling ist zu diesem Zeitpunkt bereits schwer gezeichnet von einer Syphilis, an deren Folgen er später erblinden wird.

„Der Mann, der die Frauen liebte“: Vielleicht könnte man Eduard von Keyserling mit diesem Filmtitel von Francois Truffaut charakterisieren. Im Roman wird in etlichen Rückblenden  Keyserlings Herkunft aus dem Baltenland, sein Studium in Dorpat, seine Flucht nach Wien und seine Rückkehr ins Elternhaus erzählt. Keyserling macht nie einen Hehl daraus, dass ihn die Konventionen seiner Klasse anöden. Nicht nur die Fassade des Familiensitzes bröckelt, nein, der Landadel, dem Keyserling entstammt ist auf breiter Front im Niedergang begriffen, die alten Ehrbegriffe waren womöglich schon immer verlogen, auch das scheinbare Hochhalten der Familie, während die Männer sich an allen Frauen vergreifen, deren sie habhaft werden. Keyserling folgt diesem Schema sogar, auch er erliegt, so scheint es, jeder zweiten Frau, der er ansichtig wird, vielleicht aber doch aus einer anderen Motivation heraus. Er ist einerseits fasziniert von Frauen als dem ganz Anderen, und er will andererseits seine Herkunft hinter sich lassen, auch in gewisser Weise seine Geschlechtsgenossen, die ihn größtenteils anwidern. Wie sehr, das merkt man, wenn man seine Romane und Erzählungen liest, „Am Südhang“ oder „Wellen“ zum Beispiel, in denen Männer durchgängig ziemlich erbärmliche Wichte sind im Vergleich zu den oftmals sehr starken Frauengestalten, von denen es einigen gelingt, ein erstaunlich selbstbestimmtes Leben zu führen (z. B. Daniela von Bardow in „Am Südhang“).

Die Flucht nach Wien wird durch einen Skandal motiviert, der in Modicks Roman gegen Ende berichtet wird. Dieser Skandal ist „Keyserling Geheimnis“, alle Protagonisten im Roman rätseln zuweilen darüber, in was Keyserling verwickelt war, so dass er überstürzt aus seiner Heimat abreiste. Keyserling spricht nicht darüber, hat auch testamentarisch verfügt, dass sein schriftlicher Nachlass komplett vernichtet wird, so dass Modick vermutlich auf allerlei Spekulationen angewiesen war. Ob seine Vermutungen richtig sind, das kann man nicht beweisen, aber darauf kommt es wahrscheinlich gar nicht an. Viel wichtiger ist, wie uns Keyserling näher gebracht wird, so dass wir ihn besser verstehen. Keyserling ist ganz Stoiker, dabei dem Genuss nicht abgeneigt, bis dieser seinen Körper zerstören wird. Ab da befindet er sich im Zustand der „Edelfäule“, ein Wort, das beiläufig fällt und Keyserling sofort gefällt.

„Keyserlings Geheimnis“ ist vielleicht nicht ganz so gelungen wie „Konzert ohne Dichter“, wenn auch immer noch sehr gut. Zuweilen wusste ich nicht, ob die Dialoge ganz zeitgemäß sind, dann z. B., wenn Keyserling und Corinth über „Kulturpolitik“ sprechen. Hat man damals so darüber gesprochen, gab es den Begriff „Kulturpolitik“ überhaupt schon? Ich bin unsicher. Auch fallen die Wechsel der Zeitebenen und Schauplätze manchmal nicht ganz so geschmeidig aus wie in Modicks Roman über Vogeler und Rilke. Ich habe den neuen Roman dennoch gerne gelesen, auch etwas über Keyserling gelernt. Und vielleicht lohnt der Rückblick schon deswegen um zu erfahren, wie sehr sich das Geschlechterverhältnis seit dem beginnenden 20. Jahrhundert gewandelt hat, was in der sehr ahistorischen aktuellen Debatte um sexuelle Übergriffe manchmal vergessen wird. Wenn der Roman zudem dazu anregt, Keyserling selbst zu lesen – auch den naturalistischen Roman „Die dritte Stiege“, den Keyserling in Wien geschrieben hat und um dessen Hintergründe es bei Modick in einigen Passagen geht, dann hat sich die Lektüre gelohnt, denn, auch das muss gesagt werden: An die Subtilität Keyserlings in der Beschreibung von Figuren reicht Modick nicht heran.

Fazit von mir: Auch wenn der Roman kleinere Schwächen hat, dennoch lesen!

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autobiografie, berlin, emigration, erster weltkrieg, mainz um die jahrhundertwende, schriftsteller, theater, weimarer republik, zweiter weltkrieg

Carl Zuckmayer. Gesammelte Werke in Einzelbänden / Als wär's ein Stück von mir

Carl Zuckmayer , Knut Beck , Maria Guttenbrunner-Zuckmayer
Fester Einband: 692 Seiten
Erschienen bei Fischer, S, 01.01.2007
ISBN 9783100965486
Genre: Biografien

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Als meine Kinder klein waren, sahen wir im KiKa oft die Trickfilmfolgen von „Nils Holgersson“. Ich gebe zu: „Wickie und die starken Männer“ gefiel mir immer besser. Irgendwas muss aber doch hängengeblieben sein. Als ich dann die überschwänglichen Rezensionen zur Neuübersetzung von Thomas Steinfeld las - es ist zugleich die erste vollständige deutsche Ausgabe überhaupt, da wurde ich neugierig und kaufte mir dieses Buch, das auch noch als Sonderausgabe der „Anderen Bibliothek“ wunderschön gestaltet ist. Ich habe den Kauf nicht bereut. „Nils Holgersson“ ist eines der schönsten Bücher, die ich je gelesen habe. Man glaubt es kaum: „Nils Holgersson“ war eine Auftragsarbeit des Kultusministeriums. Selma Lagerlöf sollte ein Schulbuch schreiben, das Kindern die Landschaften Schwedens, seine Geschichte und Kultur, die Sagenwelt, die Geschichte der Industrialisierung, die landwirtschaftliche Prägung der Regionen und vieles mehr nahebringen sollte. Der „Nobelpreis für Literatur“ war der Lohn dafür. Nach 700 Seiten würde ich am liebsten gleich wieder von vorne anfangen. Der Flug Nils Holgerssons mit den Gänsen geht bis hinauf nach Lappland. Anfangs ein rechter Tunichtgut, der bei Mensch und Tier einen sehr schlechten Ruf hat, wird Nils unterwegs nach und nach geläutert und erfährt eine Wandlung zu einem Jungen, der vielen aus der Not hilft. Neben den zahllosen Abenteuern, die er dabei bestehen muss, werden aus jeder Region Sagen und Märchen erzählt. Sie sind oft anrührend, nie kitschig, die Not wird nicht ausgespart, manche Geschichten erreichen eine beinahe alttestamentarische Wucht, das Sterben der Familie der Kinder Asa und Mats zum Beispiel erinnert sehr an das im Buch Hiob erzählte Schicksal. Da könnten einem die Tränen kommen, auch ob der Langmut, mit der Asa noch den Tod ihres Bruders erträgt. Es gibt aber auch sehr witzige Geschichten, z. B. die, als die Leitgans Akka ein Adlerjunges, dass seine Eltern verloren hat, liebevoll großzieht und dieser Adler dann lange glaubt, er sei eine Gans und versucht schwimmen zu lernen. Wie soll man solch einem Füllhorn in wenigen Zeilen gerecht werden. Das ist unmöglich. So ein wunderschöner Text. Ich werde noch sehr lange an ihn denken. Und irgendwann werde ich „Nils Holgersson“ erneut lesen und freue mich schon jetzt darauf. Lesen, lesen, lesen!

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Neugier

Carl Naughton
Fester Einband: 296 Seiten
Erschienen bei Econ, 26.02.2016
ISBN 9783430202091
Genre: Sachbücher

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arbeitslosigkeit, drama, leben, lustig, manager, mangement, manger, milieustudie, satire, scheitern, schulung, schweiz, theater, top dogs, urs widmer

Top Dogs

Urs Widmer
Flexibler Einband: 90 Seiten
Erschienen bei Verlag der Autoren, 06.12.2017
ISBN 9783886611898
Genre: Gedichte und Drama

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frankreich, juden, juden heute, modernes judentum

Ein Geheimnis ohne Belang, Großdruck

Agnès Desarthe , Christiane Seiler
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 01.05.2001
ISBN 9783596150250
Genre: Romane

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gesellschaft, philosophie, political correctness

Erwachsenensprache

Robert Pfaller
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 23.11.2017
ISBN 9783596298778
Genre: Sachbücher

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Ein Winter in Venedig

Claudie Gallay , Michael von Killisch-Horn
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei btb, 11.08.2014
ISBN 9783442747467
Genre: Romane

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An einem klaren, eiskalten Januarmorgen zu Beginn des 21. Jahrhunderts

Roland Schimmelpfennig
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei S. FISCHER, 25.02.2016
ISBN 9783100024701
Genre: Romane

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"Deutschland im Herbst" war ein sehr zwiespältiger Episodenfilm über die Bundesrepublik in der Zeit der Terrorgruppe RAF. Auch der Roman von Schimmelpfennig erzählt episodisch, aber von der Melancholie der Berliner Republik: Deutschland im Winter. Ausgangspunkt ist ein Unfall, bei dem auf der eingeschneiten und eisglatten Autobahn zwischen Frankfurt an der Oder und Berlin ein Tanklastwagen explodiert. Die Explosion bleibt das einzige laute Geräusch in diesem so stillen Roman, es ist die Stille des Schnees, durch den ein Wolf unterwegs ist, der immer wieder in der Geschichte auftaucht und die einzelnen Schicksale des Romans lose verbindet. Obwohl die Personen kaum einmal benannt, nur mit "Vater des Mädchens", "Mann" oder "Frau" bezeichnet werden, treten sie plastisch aus dem weißen Untergrund hervor, wecken unsere Sympathie, so wie das nur großen Erzählern gelingt. Alles wirkt ein wenig konstruiert, aber das stört nicht. Die gleichsam im Schnee aufscheinenden Spuren, die kurz hintereinander erzählten Episoden entwickeln einen Sog, dem man lesend hinterhereilt. Alle Figuren suchen nach einem kleinen Glück, nach etwas Wärme. Beides wird kaum gewährt. Beziehungen fallen auseinander, Begegnungen bleiben Blitzlichtaufnahmen. Am dauerhaftesten scheint die Liebe eines uralten Paares, das in einer Wohnung in einem Haus ausharrt, das von Immobilienhaien erworben und bereits rundherum entkernt wurde. Ohne Wasser und Strom leben die beiden gleichsam wie Philemon und Baucis im Raubtierkapitalismus.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

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