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  • Alpenkrimis (25) Alpenkrimis (25)
    Da ich im wunderschönen Bayern wohne und es dort schöne Landschaften gibt, habe ich meine Liebe zu Alpenkrimis entdeckt. Allerdings darf ein bischen Pep nicht fehlen, daher bevorzuge ich Krimis. Beim Lesen überkommt mich ein richtig heimeliges Gefühl und ich fühle mich wie in einem spannenden Kurzurlaub. Mir gefällt es, wie stets die ländliche Idylle beschrieben wird.
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302 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 64 Rezensionen

liebe, hamburg, fußball, bochum, liebesroman

Wenn Schmetterlinge Loopings fliegen

Petra Hülsmann
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 18.06.2015
ISBN 9783404172726
Genre: Liebesromane

Rezension:  
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103 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 43 Rezensionen

alpenkrimi, krimi, kommissar jennerwein, jennerwein, diebstahl

Schwindelfrei ist nur der Tod

Jörg Maurer
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei FISCHER Scherz, 27.04.2016
ISBN 9783651022355
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Die Story:

Bei Kommissar Hubertus Jennerweins 8. Fall geht’s hinauf in schwindelerregende Höhen. Ein Heißluftballon mitsamt deren Insassen verschwindet spurlos. Hat irgendjemand das Verschwinden geplant und – falls ja – was war dessen Motiv?! Leider kann sich Hubertus nicht ausschließlich auf dieses Vorkommnis fokussieren…Seit geraumer Zeit besuchte er einen Häftling im Gefängnis, welcher nun entlassen wird. Zu Jennerweins Entsetzen taucht dieser im beschaulichen Kurort in den Bergen auf. Führt er etwas im Schilde oder hat ihn die Haft zur Vernunft gerufen?!

 

Meine Meinung:

Ich habe bisher alle Fälle von Kommissar Jennerwein gelesen und auch dieses Mal ist dem Autor Jörg Maurer ein superspannender Krimi gelungen, in welchem es auch an Humor nicht mangelt. Die Kapitel sind schön kurz und die Handlung sinnvoll unterteilt. Man kann die Lektüre somit jederzeit unterbrechen, was bei mir nicht der Fall war. Es fiel mir schwer, denn ich wollte stets wissen, wie es weitergeht. Der Roman hat mir unterhaltsame Stunden im Fitnessstudio auf dem Ergometer beschert. Sehr gute Ablenkung J

 

Fazit:

Jörg Maurer hat wieder einmal einen spannenden Krimi geschrieben. Höhenangst darf Jennerwein in diesem Fall nicht haben.

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53 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

münchen, dackel, liebe, single, autor

Das Leben ist kein Zweizeiler

Friedrich Kalpenstein
Flexibler Einband: 262 Seiten
Erschienen bei Amazon Publishing, 17.05.2016
ISBN 9781503936447
Genre: Liebesromane

Rezension:

Die Story:

Der Roman „Das Leben ist kein Zweizeiler“ von Friedrich Kalpenstein handelt von Alexander, einem derzeit recht erfolglosen Autor. Er ist geschieden und lebt mit seinem Dackel Leopold in München. Seine Brötchen – und Leo’s Leberwurst aus dem Feinkostladen – verdient er mit Groschenromanen. Glücklich ist er mit der aktuellen Situation bei Weitem nicht. Es muss sich was ändern in seinem Leben…

Der die Handlung beginnt damit, dass die alleinerziehende Mandy in die leere Wohnung neben Alex einzieht und ihn sofort fragt, ob sie auf ihren kleinen Finn aufpassen kann. Wiederwillig spielt er für den kleinen Racker Babysitter und nimmt ihn gemeinsam mit dem eifersüchtigen Leopold auf einen Spaziergang. Bald wird Alex von Frauen belagert, die den Säugling so goldig finden. Alex kommt zu der Erkenntnis, dass ihn Finn wieder Glück in der Liebe bringt.

Alex‘ langjährige, beste Freundin und persönliche Psychologin Michaela unterstützt den verzweifelten Single wo es nur geht, denn auch sie sorgt sich um sein Wohl. Sie verhilft ihm zu dem ein oder anderem skurrilen Flirtabenteuer. Ob Alex endlich seine große Liebe findet? Oder hat er sie schon längt gefunden und weiß nur nichts davon?

 

Meine Meinung:

Die Lektüre hat mir viele unterhaltsame Stunden beschert. Ich habe Alex und v.a. Leopold sofort in mein Herz geschlossen und den verzweifelten Single gerne auf seiner Suche nach dem Liebesglück begleitet.

Aus den zahlriechen Ausschnitten aus Alex‘ Liebesgeschichten spricht förmlich seine Verzweiflung. Er sehnt sich regelrecht nach einer Frau an seiner Seite. Leider stellt er sich sehr tollpatschig bei seinen Dates an. Sehr oft musste ich schmunzeln, obwohl mir Alex auch einfach nur leidgetan hat. Er macht sich meiner Meinung nach die Suche schwerer, als sie ist.

Besonders gut gefiel mir das Date mit Anna alias „Harley 71“. Ich konnte es mir richtig gut vorstellen, wie Alex‘ Aufenthalt in der Rockerkneipe verlief.

 

FAZIT:

Alle, die bereits Herbert auf seinen Abenteuern in „Ich bin Single, Kalimera“, „Wie Champagner“ und „Männerferien“ begleitet haben, werden diesen Roman lieben. Aber auch allen Anderen sei die Lektüre ans Herz gelegt, denn sie lässt Frühlingsgefühle aufkommen. Es ist ein Genuss Alex und seinen treuen Freund Leo auf der Suche nach seiner großen Liebe zu begleiten.

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172 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 30 Rezensionen

krimi, niederkaltenkirchen, franz eberhofer, eberhofer, bayern

Leberkäsjunkie

Rita Falk
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 22.01.2016
ISBN 9783423260855
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die Story:

Das beschauliche Örtchen Niederkaltenkirchen wird Tatort eines grausamen Mordes. Das Fremdenzimmer der Mooshammer Liesl fällt einem Brand zum Opfer. Nachdem der Brandherd gelöscht wurde, findet sich dort eine mit Brennpaste präparierte Leiche. Es handelt sich eindeutig um einen organisierten Mord. Zunächst wird der angolansiche Fußball-Star Buengo des FC Rot-Weiß Niederkaltenkirchen verdächtigt, da er ebenfalls dort logiert.

Franz Eberhofer soll sich um die Ermittlungen kümmern und den Mordfall aufklären. Er hat es mit einer recht kniffeligen Angelegenheit zu tun, da die Leiche bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt ist.

Als ob das nicht schon genug ist, stellt der örtliche Arzt Dr. Brunnermeier erhöhte Cholesterin-Werte bei ihm fest. Die Lösung: Gesunde Ernährung. Franz wird auf Entzug gesetzt und so muss er auf seinen geliebten Leberkäse und diverse andere bayrische Schmankerl verzichten. Stattdessen tischt ihm seine Großmutter – eine passionierte Köchin – nur noch Gemüse, Vollkorn und Smoothies auf. Damit kann man einen hungrigen Ermittler-Magen nicht sättigen. Glücklicherweise steht ihm sein Spezl Rudi Birkenberger zu Seite und so übersteht er die Askese und macht Fortschritte bei den Ermittlungen. Immerhin gilt es die Identität der Leiche und das Mordmotiv zu klären…


Meine Meinung:

Auch Eberhofers 7. Fall ließ sich sehr gut lesen. Nachdem ich seine bisherigen Fälle schon mit großem Interesse gelesen habe, war die Wiedersehensfreude groß. Der Autorin Rita Falk gelingt es wieder einmal sehr gut, den Fall spannend zu konstruieren und die Story mit einigem Humor aufzulockern. Als bayerische Staatsbürgerin finde ich die zahlreich verwendeten Idiome äußerst passend und habe dank dem Glossar im Anhang des Romans dennoch noch einige neue Worte lernen dürfen.

Das der Epilog lässt verlauten, dass es definitiv einen weiteren Fall für Franz Eberhofer geben wird. Ich hoffe, dass ich bald wieder etwas Neues von ihm lesen darf.


FAZIT:

Ich habe den Roman ruckzuck durchgelesen und konnte ihn kaum zur Seite legen. Lange vor dem Erscheinungstermin habe ich ihn mir schon vorbestellt und auf die Lieferung gewartet. Von der Story wurde ich keineswegs enttäuscht und bin gespannt, was mich im nächsten Roman erwarten wird.

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Tags: franz eberhofer, mord, niederkaltenkirchen, rita falk   (4)
 

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(43)

51 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

mord, krimi, lizzi, anja marschall, geld

Lizzis letzter Tango

Anja Marschall
Flexibler Einband: 308 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 21.09.2015
ISBN 9783746631639
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die Story:

Der Krimi „Lizzis letzter Tango“ von Anja Marschall handelt von der rüstigen Rentnerin Lizzi. Sie verbringt ihre alten Tage in der noblen Residenz Hanseatica. Finanziell hat sie keine Probleme, denn sie lebt von dem Geld, welches ihr bereits verstorbener Mann Willi damals bei einem Banküberfall ergattert hat. Dieser Fall beschäftigt den pensionierten Kommissar Pfeiffer, der sich trotz Ruhestand um die Klärung der Sache bemüht. Er ist Lizzi auf den Fersen.

Außerdem hat Lizzis Tochter einen neuen Freund, der der alten Dame leider das Geld klaut. Lizzi hat nun ein Problem, denn sie kann ihr Apartment nicht mehr finanzieren. Das kommt der Heimleiterin äußerst gelegen und sie setzt ihr ein Ultimatum. Lizzi droht die Obdachlosigkeit… Eines Tages ereignet sich ein Mordfall in der Residenz. Der ehemalige Bankvorstand Jens Jessen wird ermordet. Der Ruf des Heims schwindet und Lizzi macht der Heimleiterin ein unschlagbares Angebot: Wenn sie den Mörder findet, dann darf sie ihr Apartment behalten – mietfrei. Wird es Lizzi gelingen oder muss sie sich auf ihre alten Tage eine neue Unterkunft suchen? Gerät die alte Dame ebenfalls ins Fadenkreuz des Mörders?

 

Meine Meinung:

Der Roman ließ sich wunderbar lesen. Die Handlung ist schön aufgebaut, sodass man ihr stets folgen kann. Der gesamte Text lässt sich flüssig lesen und die Charaktere sind authentisch dargestellt. Lizzi habe ich sofort ins Herz geschlossen, denn sie ist – im Gegensatz zu vielen ihrer Altersgenossen – eine lebensfrohe Seniorin, die so manch einiges mitmacht. Durch zahlreiche humorige Szenen wird der Roman erheblich aufgelockert, was den Lesespaß steigert. Ich habe „Lizzis letzter Tango“ sehr gern gelesen.

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Tags: krimi, lizzi, residenz, senioren, spannend   (5)
 

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87 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 36 Rezensionen

liebe, kanada, freundschaft, erinnerungen, alter

Etta und Otto und Russell und James

Emma Hooper ,
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Droemer, 01.09.2015
ISBN 9783426281086
Genre: Romane

Rezension:

Die Story:

Der Roman handelt von Otto und Russell, die seit der Kindheit eine sehr intensive Freundschaft pflegen. Da Russell sehr oft bei den Vogels war, kann man ihn fast als Ottos Bruder sehen. Beide wuchsen in einem wirtschaftlich schlechten Kanada auf. Die Bevölkerung war vielerorts von Armut geplagt. Eines Tages tritt die junge Lehrerin Etta in das Leben der beiden und die jungen Männer verlieben sich in sie. Letztendlich heiratet Etta Otto, nachdem er aus dem II. Weltkrieg heimkehrt. Mit Russell pflegt sie trotzdem eine innige Freundschaft mit gewissen Vorzügen.

Mit fast 83 Jahren merkt Etta, das in absehbarer Zeit auch ihr Leben ein Ende haben wird. Zuvor möchte sie noch einmal das Meer sehen und macht sich eines Nachts heimlich auf den langen Weg gen Osten. Ihren Mann Otto lässt sie zurück. Er lässt sie ziehen, ist gedanklich bei ihr und wartet sehnsüchtig auf ihre Rückkehr. Er durchlebt so gesehen das, was sie damals durchlebte, als er im Krieg war. Die Gefühle und Gedanken manifestieren sie in Briefen.

Auf ihrem letzten Weg schließt sich Etta ein Kojote, den sie James nennt, an. Es entsteht eine Freundschaft zwischen Mensch und Tier. Für ein Raubtier ist der Kojote erstaunlich zutraulich und Etta meint, dass er mit ihr redet. Auf ihrer Pilgerreise lässt Etta ihre Vergangenheit Revue passieren.

 

Meine Meinung:

Der Roman ist sehr schön zu lesen. Die Charaktere wirken alle sympathisch und authentisch. Besonders gut gefallen mir die zahlreichen Rückblenden, da man sich al Leser sehr gut in die Vergangenheit und die Gefühle der handelnden Personen versetzen kann. Die Sehnsucht und das Warten auf eine geliebte Person spielen hier eine große Rolle. Auch die schwierige Situation im Krieg und das Leiden werden verdeutlicht. V.a. jüngere Leser können so nachempfinden, welch schwere Zeit es damals im II. Weltkrieg war. Die Frauen wurden täglich von der Ungewissheit geplagt, ob ihre Männer, Brüder, Söhne wieder heil und lebend zurückkehren würden.

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Tags: kanada, kojote, liebe, meer, reise, sehnsucht, tod, warten   (8)
 

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80 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 51 Rezensionen

kanada, demenz, krieg, reise, meer

Etta and Otto and Russell and James

Emma Hooper
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Penguin UK, 29.01.2015
ISBN 9780241185865
Genre: Romane

Rezension:  
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56 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 30 Rezensionen

krimi, weihnachten, london, agent, mord

Null-Null-Siebzig: Truthahn, Mord und Christmas Pudding

Marlies Ferber
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 22.09.2015
ISBN 9783423216074
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die Story:

Der Krimi „Agent 0070 – Truthahn, Mord und Christmas Pudding!“ von Marlies Ferber handelt vom vierten Fall für den pensionierten SIS-Agenten James Gerald. Weihnachten steht vor der Tür und der rüstige Senior möchte das Fest der Liebe mit seiner Lebensgefährtin und Ex-Kollegin Sheila Humphrey verbringen. Es stehen idyllische Feiertage vor der Tür, doch das Schicksal hat andere Pläne. Plötzlich steht der alte Jugendfreund Bruce vor der Tür der lebensfrohen Dame, die ihm eine Unterkunft gewährt. James ist davon nicht so begeistert. Außerdem kommt ihm Bruce suspekt vor und er vermutet Böses. Die Sorge um Sheila steigt zunehmend für ihn. Seine Lebensgefährtin reagiert darauf ziemlich genervt und es kommt ständig zu Streitereien zwischen den beiden. Keine gute Voraussetzung für das Fest der Liebe. Als ob der unerwartete Besuch nicht schon für genug Aufregung sorgt, wird ganz unerwartet Sheilas Freundin Rosalind bei ihrem täglichen Friedhofsbesuch erschlagen. Wer hat diesen Mord begangen und besteht für Sheila nun auch Gefahr? James machen seine Sorgen noch verrückt und er leitet sämtliche Präventivmaßnahmen ein. Die Zeit scheint gegen ihn zu laufen und er muss schnellstmöglich den Täter finden.


Meine Meinung:

Der Roman war sehr gut zu lesen und ich konnte stets der Handlung folgen. Aufgelockert wurde sie durch den britischen Charme und den Theaterproben für das Weihnachts-Stück. Sheila und James wirken auf mich immer noch sehr verliebt und wie ein junges Pärchen. Besonders die kleinen Neckereien zwischen ihnen gefallen mir sehr gut. James‘ Anspannung bezüglich Rosalinds Ermordung und der drohenden Gefahr für Sheila kann die Autorin sehr gut darstellen.

Auch wenn Weihnachten erst in ca. 3 Monaten ist, hat mich der Roman schon ein wenig darauf eingestimmt. Ich kann mir vorstellen, dass er seine volle Wirkung in der Adventszeit entfaltet, wenn man den Schneeflocken beim Fallen zusehen kann und mit einer Tasse Tee neben dem Kamin sitzt. Ich werde diesen Krimi definitiv in der Weihnachtszeit noch einmal lesen.


FAZIT:

Ein weihnachtlicher Krimi mit britischen Charme. Die perfekte Einstimmung auf das Fest der Liebe.

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Tags: 0070, agent, britisch, christmas pudding, großbritannien, krimi, liebe, london, mord, spannend, truthahn, weihnachten   (12)
 

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97 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

mord, entführung, ostfriesland, gehörlos, braut

Die stille Braut

Barbara Wendelken
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Piper, 14.09.2015
ISBN 9783492307062
Genre: Krimi und Thriller

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39 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

humor, hans, kreuzfahrt, herbert, tanzen

Männerferien

Friedrich Kalpenstein
E-Buch Text
Erschienen bei Amazon Publishing, 15.09.2015
ISBN 9781503953987
Genre: Romane

Rezension:

Die Story:

Der Roman „Männerferien“ von Friedrich Kalpenstein ist der dritte Teil über Herbert. Schon in „Wie Champagner“ und „Ich bin Single, Kalimera!“ ist er stets in Erscheinung getreten, da er von einem Fettnäpfchen in das nächste tappt. Seine Mitmenschen haben es manchmal wirklich nicht einfach und sind meistens die Leidtragenden.

Auch im neuen Roman sorgt Herbert wieder für Turbulenzen. Da seine Freundin Anja kurzfristig verhindert ist und nicht die gebuchte Mittelmeerkreuzfahrt antreten kann, muss Ersatz her. Wer eignet sich da nicht besser als Herberts bester Freund Hans. Dieser sagt sofort zu und so begeben sich die beiden Männer auf die Reise nach Genua, von wo sie mit dem Schiff ablegen werden. Während Herbert für das Chaos auf dem Schiff sorgt, kümmert sich der selbsternannte Yogi Hans um die Frauen. Doch plötzlich holt ihn seine Vergangenheit ein und er erinnert sich an eine seiner vielen Verflossenen. Gibt es für ihn ein Happy End und er lässt sich auf eine feste Beziehung ein? Durfte er sich auf dem Schiff ein letztes Mal ausleben, ehe er eine feste Bindung eingeht?

Auch für Herbert gibt es eine interessante Nachricht, die sein zukünftiges Leben verändern wird. Wie wird er darauf reagieren?

 

Meine Meinung:

Der Roman ließ sich – wie seine Vorgänger – sehr gut lesen. Der Satzbau ist gut verständlich, sodass ein angenehmer Lesefluss gewährleistet wird. Der Text wird durch zahlreiche Kapitel gegliedert, die eine angemessene Länge haben. Man könnte die Lektüre jederzeit unterbrechen. Ich habe sie allerdings recht zügig gelesen, weil es mir großen Spaß bereitet hat, Herbert und Hans auf ihrer Mittelmeerkreuzfahrt zu begleiten. Es gibt auch einige Szenen, die sich mir eingeprägt haben. Den Trip kann man für beide Männer als Abschied von einem Lebensabschnitt sehen, denn für Herbert und Hans steht jeweils eine gravierende Wendung in der Zukunft bevor.

Lange habe ich der Fortsetzung der Herbert-Reihe entgegengefiebert und ich wurde nicht enttäuscht. Mir hat die Lektüre großen Spaß gemacht und ich würde mich über einen 4. Teil sehr freuen J

 

FAZIT:

„Männerferien“ ist eine gelungene Fortsetzung über den Tollpatsch Herbert.

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Tags: anja, chaos, fettnäpfchen, hans, herbert, ibiza, mallorca, marseille, mittelmeer, tango, tanzen, tollpatsch, urlaub   (13)
 

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49 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

liebe, internet, blog, twitter, roman

Vergoogelt!

Julia K. Stein
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Gmeiner-Verlag, 05.08.2015
ISBN 9783839217269
Genre: Liebesromane

Rezension:

Die Story:

Der Roman „Vergoogelt!“ von Julia K. Stein handelt von Lena. Sie betreibt zwei Blogs: auf einem teilt sie ihr Privatleben mit der Außenwelt und dem anderen Blog verdient sie ihr Geld als Marketing-Expertin. Ständig ist sie online – egal ob am Notebook, iPad oder Smartphone. Twitter, Instagram und Google sind ihre besten Freunde. Natürlich pflegt sie auch Kontakte, die aus Fleisch und Blut bestehen. Lena hat einen Freund namens Björn. Er engagiert sich sehr für sein Projekt „UrbanHockey“, mit welchem er benachteiligten Kindern helfen will. Lena verspricht ihm eine größere Summe zu spenden, doch leider hat sie zuvor diesen Betrag an ihren Exfreund Karsten verliehen, der derzeit in einem finanziellen Engpass steckt. Björn darf davon nichts erfahren, da er sowieso nicht gut auf den Exfreund zu sprechen ist. Als ob das nicht schon genug Turbulenzen für Lena sind, treten auch noch der Yogalehrer David, Blogger SableJohn, Björns Familie sowie die Exfreundin in Lenas Alltag. Auch ihr Vater hat eine neue Freundin, die sogar jünger als Lena ist. Der leidenschaftlichen Bloggerin steht also genügend Stress bevor, den es zu bewältigen gilt. Schafft sie alles und bekommt sie ihren Alltag wieder in geordnete Bahnen? Muss die Beziehung leiden?

 

Meine Meinung:

Der Roman ist sehr gut geschrieben. Die Abschnitte sind mit Tages- und Zeitangaben betitelt, welche die Geschichte authentischer wirken lassen. Der Stil ist gut verständlich und sorgt für einen angenehmen Lesefluss. Durch die Geschichte habe ich gelernt, dass das Internet und Social Networks eine gute Möglichkeit sind, um sich auszutauschen, aber man sollte es nicht – wie manchmal Lena – übertreiben. Manchmal stört mich dieses ständige Erreichbar-Sein selbst, sodass ich das Internet am Smartphone für ein paar Stunden ausschalte oder mein Handy gleich zuhause lasse, wenn ich z.B. kurz in die Stadt gehe. Man sollte sich auch mal in der Realität mit ein paar Freunden oder der Familie treffen und sich unterhalten. Eine solche Kommunikation finde ich besser und persönlicher als online. Nur in Ausnahmefällen nutze ich die Nachrichten-Funktion auf Facebook, um mit Freunden zu reden. Mein bester Freund ist beispielsweise die meiste Zeit in seiner Studentenwohnung, weswegen ich mit ihm täglich lange Nachrichten schreibe.

 

FAZIT:

Sehr schöne Geschichte über die Liebe und einer wichtigen Lehre: Man sollte das Internet und Social Networks in Maßen genießen!

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Tags: exfreund, google, instagram, internet, liebe, stress, süchtig, turbulent, twitter   (9)
 

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(24)

39 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

sardinien, urlaub, schwul, humor, hotel

Mami, warum sind hier nur Männer?

Volker Surmann
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 14.09.2015
ISBN 9783442482078
Genre: Humor

Rezension:

Die Story:

Der Roman „Mami, warum sind hier nur Männer?“ von Volker Surmann handelt von Ilka und ihren beiden Kindern Thea und Felix. Nachdem die Mutter ihren Mann Dennis in flagranti mit einer Engländerin in der Ferienwohnung erwischt hatte, packt sie ihre Sachen und die Kinder und macht sich auf nach Sardinien. Während einem heftigen Unwetter streikt das Auto und so machen sich die drei in die nächstgelegene Herberge auf: Das Rainbow Inn. Was sie bisher nicht ahnen ist, dass dieses Resort nur von homosexuellen Männern frequentiert wird, die eine Abneigung gegenüber Frauen und Kindern haben. Der grämige Hausherr Helmer gewährt ihnen Obdach für eine Nacht. Aus einer Nacht werden fünf turbulente Tage und mit der Zeit fällt den Hotelgästen auf, dass die Hetera und ihr Anhang gar nicht so verabscheuungswürdig sind. Es werden einige Freundschaften geschlossen und die Kinder scheinen einiges für ihr weiteres Leben zu lernen. Vor allem der kindlich naive Felix ist ganz interessiert und erkundet jeden Quadratmeter des Hotels.

 

Meine Meinung:

Der Roman ließ sich sehr gut lesen. Ich konnte der Handlung gut folgen und der Text war flüssig zu lesen. Die Charaktere sind sehr genau gezeichnet und wirken allesamt authentisch. Besonders gelungen finde ich die Kinder. Thea befindet sich in der Pubertät, das wird dem Leser sofort an ihrem Verhalten und den Gedankengängen klar. Felix ist einfach nur putzig wegen seiner kindlich naiven Art.

Man lernt, dass Personen, die sich zum gleichen Geschlecht hingezogen fühlen, genauso okay sind, wie die Heteros. Man sollte jedem seine Vorliebe gönnen, sofern sie den Mitmenschen nicht schadet. Ich glaube dazu sollte die heutige Gesellschaft in der Lage sein. Schließlich bezeichnen wir uns doch alle als fortschrittlicher und offener als früher.


FAZIT:

Lustiger Sommerroman über einen Urlaub der etwas anderen Art.

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Tags: amore, beziehung, dragqueen, hetero, homosexuelle, inn, italien, kinder, liebe, sardinien, urlaub   (11)
 

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14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

chaotisch, alte liebe, oma, enkel, geburtstag

Oma zeigt Flagge

Regine Kölpin
E-Buch Text: 336 Seiten
Erschienen bei Knaur eBook, 27.07.2015
ISBN 9783426427927
Genre: Humor

Rezension:

Die Story:

Der Roman „Oma zeigt Flagge“ von Regine Kölpin handelt von Jette, die kurz vor ihrem 60. Geburtstag steht. Sie wohnt alleine auf der Insel Langeoog und führt ein entspanntes Leben. Ihre drei Kinder leben über die Welt verstreut und ihr Mann ist damals verstorben. Seitdem genießt die rüstige Dame ihr Leben an der Nordsee, so wie malt und einen kleinen Souvenirladen betreibt.

Eines Tages kündigt sich ihre Tochter Kea mit den drei Enkeln Fenna, Marie und Kilian an. Sie möchte über den anstehenden Geburtstag reden, den Jette nicht gedenkt zu feiern. Sie mag keine Menschenaufläufe und fühlt sich noch nicht wie 60. Vielmehr fühlt sie sich noch recht jugendlich und führt eine Liaison mit dem mindestens zehn Jahre jüngeren Maler Pablo. Allerdings hat er wechselnde Frauengeschichten, die Jette aber nicht weiter belasten.

Ihre Tochter Kea lässt die Enkel für 13 Tage auf Langeoog. Jette ist nicht begeistert, aber wie kann es leider nicht ändern. Nun muss sie Oma für fast zwei Wochen sein und die Kinder belustigen. Als ob das nicht schon genug wäre, taucht ihre ehemalige große Liebe Günther auf, um um sie zu kämpfen. Er hat damals einen riesigen Fehler gemacht, den er wieder ausbügeln will. Ob er das schafft? Die Konkurrenz – Pablo – schläft jedenfalls nicht und fährt auch einige Geschütze auf.

 

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist sehr flüssig und man kann sich sehr gut in die Handlung einfinden. Die zwei turbulenten Wochen auf Langeoog werden sehr authentisch dargestellt und es hat mir sehr gefallen, Jette und Co. Zu begleiten. Sehr oft musste ich lächeln, v.a. die Umstylingaktion, die Marie mit Günther durchzieht, gefällt mir sehr. Am Schluss wird es sogar richtig spannend, sodass ich einem Happy End entgegenfieberte.

Besonders hervorheben muss ich die Kapitelgestalung, die einen Countdown bis Jettes Geburtstag darstellt. Als Leser fühlt man förmlich mit, wie die Zeit abläuft und der Tag X sich unaufhaltbar zu nähern scheint.

 

FAZIT:

Eine rüstige Dame erlebt wohl die aufregensten zwei Wochen ihres Lebens auf der Insel Langeoog. Eine schöne Sommerlektüre.

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Tags: alte liebe, chaotisch, enkel, geburtstag, langeoog, liebe, nordsee, oma, spannend, verrückt   (10)
 

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70 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

rassismus, go set a watchman, harper lee, to kill a mockingbird, alabama

Go Set a Watchman

Harper Lee
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Random House UK, 14.07.2015
ISBN 9781785150289
Genre: Romane

Rezension:

Vorab:

Ich finde die Geschichte um dieses Werk faszinierend. Den Bericht im SPIEGEL habe ich damals mit großem Interesse gewesen. Beeindruckend, wie ein lange verschollenes Manuskript in der heutigen Gesellschaft für Aufsehen sorgen kann. Schon vor der Veröffentlichung war es in den Medien in aller Munde. In gleichen Zug hat es seinen „Vorgänger“ „To kill a mockingbird“ wieder in die Bestsellerlisten gepusht.

 

Die Story:

Jean Louise “Scout” Finch ist nun erwachsen geworden und tritt ihre Zugreise aus der Metropole New York zurück in ihre verschlafene Heimat Maycomb im Süden an. Atticus ist alt geworden und sein größtes Leiden ist seine Arthritis, die ihn sehr quält. Darunter müssen auch die Mitmenschen leiden. Tante Alexandra kümmert sich um ihn und den Haushalt und wird tagtäglich Zeuge von seiner Krankheit und den damit verbundenen Launen.  Scout sorgt sich zu Recht Sorgen um ihren alten Herren, ist sich aber auch im Klaren, dass sie nicht bereit ist nach Maycomb zurückzukehren. Selbst wenn Henry, ihr Jugendfreund, noch vor Ort wäre und um ihre Hand anhielte. Maycomb hat sich für Scout verändert und bedeutet ihr nichts mehr. Früher war doch alles besser.  Der Heimataufenthalt gestaltet sich anfangs, wie jeder Besuch in Maycomb auch: Diskussionen mit Tante Alexandra, der Kirchenbesuch am Sonntag und Ausflüge mit Hank. Von einem Tag auf den Anderen wird aber ihre Meinung über ihren Vater Atticus umgeworfen. Sie findet ein Papier, das sie zum Nachdenken anregt…

 

Meine Meinung:

Harper Lee schreibt in einem schön fließenden Erzählstil und weiß die Handlung jederzeit bildhaft auszuschmücken. Das gelingt ihr sehr gut und verschafft dem Werk eine enorme Authentizität. Besonders gut kann man sich als Leser die Landschaften vorstellen und fühlt sich regelrecht aus der Realität gerissen. Wie eine kleine Reise kam es mir oftmals vor. Scout wirkt eindeutig erwachsener und von zahlreichen Erfahrungen geprägt. Sie hat ihre kindlich-naive Seite verloren und versteht nun auch die Ernsthaftigkeit bestimmter Situationen.  Oftmals verliert sie sich in ihren Erinnerungen an früher. Man kann den Reifeprozess zu einer schlaffertigen, modernen Frau sehr gut nachverfolgen.

 

Dieser Roman wurde mit verschiedenen Covern veröffentlich, aber ich finde dieses hier sehr schön. Es mag auch sehr daran liegen, dass meine Lieblingsfarbe Orange ist und der Einband auf mich eine gewisse Wärme ausstrahlt. Um einen gewissen Zusammenhang zum Vorgänger „To kill a mockingbird“ herzustellen, wurde dieser Titel ebenfalls auf dem Cover genannt, allerdings in einer weniger auffallenden Farbe um wohl dem eigentlichen Titel nicht die Schau zu stehlen.

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Tags: erwachsenwerden, familie, rassentrennung, rassismus, watchman   (5)
 

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120 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 40 Rezensionen

prag, freundschaft, verlust, identität, roman

Der Dieb in der Nacht

Katharina Hartwell
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Berlin Verlag, 31.08.2015
ISBN 9783827012791
Genre: Romane

Rezension:

Die Story:

Felix Heller verschwand damals als er 19 Jahre war. Seine Schwester Louise und sein Freund Paul leiden sehr unter diesem Verlust. Gerade das Rätsel um sein Verschwinden, welches nie gelöst wurde, beschäftigt sie sehr. Es gibt wirklich keinerlei Spur von Felix.  Zehn Jahre später trifft Paul in Prag einen Mann – Ira Blixen. Er ist Künstler und Paul bringt ihn sofort mit seinem Freund Felix in Verbindung. Kann das wirklich sein? Blixen hingegen streitet alles ab. Er hat zwar damals sein Gedächtnis verloren und lebt unter dem Pseudonym Ira Blixen. Seinen wahren Namen jedoch kennt er nicht. Felix Heller ist er jedenfalls nicht, meint er. Paul versucht Ira davon zu überzeugen und es beginnt eine spannende Suche nach Blixens wahrer Identität. Wird sie gelingen und wie wird Blixen reagieren, falls seine Erinnerungen zurückkommen? Oder handelt es sich bei Pauls Vermutungen nur im einen großen Irrtum?

Meine Meinung:

Der Roman ließ sich einwandfrei lesen. Der Schreibstil hat mich sofort in den Bann gezogen und die Suche nach Blixens wahrer Identität wurde von Kapitel zu Kapitel stets spannend gestaltet, sodass man als Leser immer sofort wissen wollte, wie es weitergeht. Ich persönlich konnte den Roman nur schwer aus der Hand legen. Die Handlung hat mich sehr fasziniert und die Charaktere wirkten authentisch auf mich. Blixen wurde mir aber zunehmend suspekter, abschließend empfand ich auch schon gruselig und war angewidert von seiner Art.

Die Erinnerungen von Louise und Paul an ihre Zeit mit Felix werden sehr eindrucksvoll beschrieben, sodass man sich in diese Zeit zurückversetzt fühlt. Man kann zunehmend nachvollziehen, wie schwer der Verlust von Felix auf seiner Schwester und seinem Freund lasten. Umso akribischer befassen sie sich mit der Suche nach Blixens wahrer Identität. Beide sind sehr davon überzeugt, dass es sich um Felix Heller handelt.

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Tags: bruder, freund, freundschaft, identität, liebe, melancholisch, spannend, suche, vergeblich   (9)
 

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41 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

mord, krimi, bodyguard, campingplatz, brigitte pons

Eine saubere Angelegenheit

Brigitte Pons
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 06.08.2015
ISBN 9783802595363
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die Story:

Der Bodyguard Raymond Jarr wird tot aufgefunden. Zuletzt musste er einen umstrittenen Politiker bewachen. Die Todesursache ist eine durchgeschnittene Kehle. Komisch ist nur, dass es am Tatort kein Blut gibt, sondern alles sehr sauber ist. Für die Ermittler gibt es anfangs keinerlei Anhaltspunkte. Wer hat diese grausame Tat begangen und wie ist es ihm gelungen, den Tatort so rein zu hinterlassen?!

Der undiplomatische, koffeeinsüchtige Kriminalhauptkomissar Torge Hansen und sein Kollege Roland „Rollo“ Brunner beginnen die Ermittlungen in diesem Fall. Der Politiker ist für die Aufklärung des Falls wenig hilfreich. Nach einiger Zeit erfährt man aber, dass Jarrs Privatleben so einiges zu bieten hatte. Der Bodyguard war ein sehr attraktiver Mann, dem die Frauen zu Füßen lagen. Demnach hatte er auch einige Liebschaften, u.a. Dorothee. Sie hatte am Tag seines Todes eine Verabredung mit ihm. Zu diesem Zusammentreffen kam es allerdings nicht, da Raymond zuvor sterben musste.

Die Ermittler konzentrieren sich sehr stark auf den Fall und befassen sich sogar privat mit der Aufklärung. Undercover treffen sie sich mit Frauen in der Bar, in der Jarr nebenberuflich bedient hat. Das macht die Sache aber auch nicht gerade einfacher.

Werden sie trotz fehlender Spuren am Tatort den Mörder finden? Welches Motiv trieb ihn zu einer solch grausamen Tat?

 

Meine Meinung:

Der Krimi bot gute Unterhaltung und ließ sich einwandfrei lesen. Man konnte der Handlung sehr gut folgen und wurde selbst zum Mitknobeln verleitet. Torge Hansens Charakter lockert den Krimi auf, da er als undiplomatisch und humorvoll dargestellt wird. Gerne stichelt er mit seinen Kollegen und nimmt sie auf die Schippe. Dadurch wurde er mir während der Lektüre sehr sympathisch. Auch die anderen Charaktere wirken sehr lebendig und authentisch. Man kann sie sich sehr gut vorstellen. Der Roman wird durch Tagesangaben strukturiert, was die Ermittlungen authentischer wirken lässt. Ich finde das sehr gut gelungen!

 

FAZIT:

Ein spannender Krimi, der seinen Titel wahrlich verdient!

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Tags: blut, bodyguard, eifersucht, frankfurt, krimi, mord, spannend, tatort   (8)
 

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 9 Rezensionen

provenc, prositution, mord, memoiren, französische küche

Die Auberge

Sebastian Greber
E-Buch Text: 205 Seiten
Erschienen bei null, 05.08.2015
ISBN B013IDXZHA
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die Story:

Der Roman „Die Auberge“ von Sebastian Greber ist die Fortsetzung von „Die Brasserie“. Christan und Carole betreiben erfolgreich die alte Brasserie, die Christan von seinem Vater geerbt hat. Alles scheint friedlich und läuft in geordneten Bahnen. Plötzlich kündigt sich Christans Mutter Edda an. Die überdrehte Rentnerin wird ordentlich Wirbel in den Alltag bringen befürchtet Christan und ist gar nicht begeistert. Seine Vorahnung bestätigt sich und er kann seine Mutter mit Erfolg dazu überreden zu Madame Grisell in ihre Auberge zu ziehen. Sie verstand sich doch schon damals mit der Herbergsbesitzerin so gut und dort wird sie sicher auch mehr Ruhe finden, um ihre Memoiren zu schreiben. Überzeugt verlässt die alte Dame die Brasserie und kommt in der Auberge unter. Die Ruhe weilt aber nicht lange, denn eines Nachts beobachtet Edda eine Limousine und einige finstere Gestalten. Sie vermutet, dass Drogen ausgetauscht werden. Wenig später wird Madame Grisell tot aufgefunden. Was hat das alles miteinander zu tun? Muss Edda um ihr eigenes Leben bangen?

 

Meine Meinung:

Wieder einmal ließ sich der Roman wunderbar flüssig lesen. Ich konnte mich sehr gut in die Handlung einfinden und fühlte mich erneut wie auf einer Reise durch die Provence. Christian und Carole sind immer noch wie frisch verliebt und es macht Spaß an ihrem Alltag teilzuhaben. Ich halte dies für eine gelungene Nebenhandlung, die dem Roman ein wenig die Strenge nimmt und vom Mord an Madame Grisell ablenkt. Dennoch kommt die Spannung nicht zu kurz. Dem Autor Sebastian Greber gelingt es sehr gut eine ausgewogene Mischung aus Romantik und Nervenkitzel in den Roman zu integrieren!

Der Roman hat mir wieder einmal sehr gut gefallen und ich würde mich sehr über eine Fortsetzung freuen

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Tags: provenc   (1)
 

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33 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

sommer, muschelherz, gänseblümchen, muschelherz und sommerwind, jugendliche

Muschelherz und Sommerwind

Julia Breitenöder
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei cbj, 13.07.2015
ISBN 9783570225486
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Story:

Der Roman „Muschelherz und Sommerwind“ von Julia Breitenöder handelt von Ann, die zunächst wiederwillig elternlosen Urlaub im Ferienlager auf dem Karolinenhof verbringt. Sie hat überhaupt keine Lust darauf, zumal ihr ihre beste Freundin laufend Fotos von New York schickt und sie selbst am „Ende der Welt“ festsitzt. Welch langweilige Woche das werden mag?

Schnell lernt aber Ann viele neue Leute kennen. Auch Jungs gibt es zur Genüge. Bisher hatte sie nie Interesse an Jungs, aber als sie erfährt, dass alle Mädels auf ihrem Zimmer bereits einen Freund haben, wird sie nachdenklich. Eigentlich ist dieser Junge mit den blauen Augen ja ganz hübsch…

Das junge Mädchen erlebt gemeinsam mit ihrer Gruppe viele ereignisreiche, lustige Tage und kommt so auch ihrem Schwarm näher. Außerdem findet sie ständig auf ihrem Platz im Essensraum Sträußchen aus ihren Lieblingsblumen, nämlich Gänseblümchen. Wer ist dieser unbekannte Blumenbote? Und wird sie mit ihrem Schwarm zusammenkommen?

 

Meine Meinung:

Der Roman ließ sich einwandfrei lesen und ist leicht verständlich. Die Geschichte ist schön geschrieben und nimmt den Leser auf eine spannende Woche auf dem Karolinenhof mit. Ich selbst fühlte mich ein wenig in meine frühe Jugend zurückversetzt, als ich noch unbeschwert in den Tag hineinlebte und dem einen oder anderen Jungen hinterherschwärmte. Ich kann Anns Gefühle nachvollziehen und erkannte mich sehr oft selbst in ihr. Der Roman hat mir wirklich sehr gut gefallen J

 

FAZIT:

Eine wunderbare Geschichte über eine erlebnisreiche Woche im Feriencamp und junger Liebe.

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Tags: abenteuer, erlebnisse, ferienhof, gänseblümchen, jugendliche, kribbeln, liebe, muschelherz, schmetterlinge, schwarm, sommer, urlaub   (12)
 

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

krimi, lebensmittelfälschung, erpressung, burgund, mord

Chablis

Ulrike Dömkes
Flexibler Einband: 220 Seiten
Erschienen bei KBV, 01.08.2014
ISBN 9783954411863
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die Story:

Der Krimi „Chablis“ von Ulrike Dömkes siedelt seine Handlung im Burgund an. Man lernt Marlene und Claudio kennen, die aufgrund ihrer jeweiligen Berufe eine Fernbeziehung führen und sich dort in einem Hotel treffen. Gemeinsam wollen sie einige schöne Tage verbringen. Für Weinhändlerin Marlene ist es eher eine berufliche Reise, da sie einige Weinverkostungen eingeplant hat, um ihr Sortiment in ihrem Geschäft am Bodensee zu erweitern.

Eines Morgens wird in der Fosse die Leiche von Ariana gefunden. Sie wurde erstochen, aber mit keinem üblichen Gegenstand. Die Stichwunde hat eine seltsame Größe. Was war die Mordwaffe? Nach dem Angriff stürzte das Opfer ins Wasser und ertrank schlussendlich dort. Wer hat die Frau auf diese grausame Art und Weise umgebracht und welchen Grund hatte er dazu?

Bei den Ermittlungen lernen Marlene und Claudio einige Leute kennen, die sie bei der Suche des Mörders unterstützen. Darüber hinaus entwickeln sich einige neue Freundschaften. Die Spuren führen den italienischen Polizisten Claudio zu Pero, der unschuldige Leute zur Lebensmittelfälschung anstiftet. Es entwickelt sich eine recht verzwickte Lage aus Lebensmittelfälschung, Mord und Erpressung. Wird der Mörder rechtzeitig gefasst, bevor womöglich noch mehr Unheil passiert?

 

Meine Meinung:

Der Krimi ließ sich sehr flüssig lesen und ich wurde als Leserin auf eine Reise in eine schöne Weinregion mitgenommen. Neben der kriminalistischen Handlung erfährt man einiges über Schinken, Weine und die Landschaft. Das macht den Roman zu einer erfrischenden Lektüre und lockert die ernste Lage, die durch Arianas Mord entsteht, etwas auf.

Aus der Autorenbeschreibung ist zu entnehmen, dass Ulrike Dömkes einest eine Wein- und Sommeliersschule besucht hat und einen Abschluss als Weinfachberaterin hat. Von dieser Ausbildung profitiert sie und lässt all ihr Wissen – mit Erfolg – in den Roman einfließen. Dies fördert die Authentizität der Geschichte sehr.

 

FAZIT:

Ein sehr erfrischender Krimi, der den Leser auf eine Reise ins Burgund entführt!

  (4)
Tags: burgund, erpressung, krimi, lebensmittelfälschung, mord, parmaschinken, schinken, spannend, tod, wein   (10)
 

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(10)

12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

krimi, mord, missbrauch, bad tölz, vergangenheit

Die ganze Wahrheit über das Dirndl im Moor

Anke Bahr , Lotte Kinskofer
Buch: 232 Seiten
Erschienen bei Prolibris, 23.06.2015
ISBN 9783954751051
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die Story:

Der Oberbayern-Krimi „Die ganze Wahrheit über das Dirndl im Moor“ von Anke Bahr und Lotte Kinskofer handelt im Grunde von zwei Leichen. Die erste Leiche wird in der Gegenwart erschlagen in ihrer Villa gefunden. Es ist die Krimi-Autorin Anna Huber alias Daphne die Montagna, die gemeinsam mit ihrer Partnerin und langjährigen, guten Freundin Ina Berg bereits einige erfolgreiche Romane veröffentlich hat. Als Kulisse nehmen sie ihren Heimatort her und erfinden auch keine fiktiven Charaktere – wie eigentlich üblich. Stattdessen lassen sie die Bewohner agieren und schreiben dem einen oder anderen Eigenschaften zu, die nicht an die Öffentlichkeit geraten sollten, oder die gar nicht der Realität entsprechen. Die Romane sorgen zunehmend für Furore im Dorf. Die beiden Autorinnen sind keine gern gesehenen Personen in ihrer Heimat. Vor allem Anna steigt der Ruhm zu Kopf, während Ina eher zurückhaltender ist. Zunehmend kam es zu Streitereien zwischen den beiden Autorinnen.

Das ungleiche Ermittlerteam Fritz und Sascha soll sich nun um den Mord kümmern. Dazu müssen sie in die Vergangenheit des Dorfes reisen. Damals kam an der Kirchweih die junge Resi um. Sie wurde im Moor tot aufgefunden. Dieses Unglück wollten die beiden Autorinnen in ihrem Roman behandeln und scheinbar die Wahrheit enthüllen. Versucht  nun der damalige Täter die Veröffentlichung des Krimis aufzuhalten, indem er Anna tötet? Was war damals der Grund für Resis Tod? Und wer hat nun letztendlich Anna umgebracht?

 

Meine Meinung:

Der Krimi ließ sich einwandfrei lesen und ich fühlt mich sofort wohl, da ich selbst Bürgerin des Freistaats Bayern bin. Ich mag die idyllischen Landschaften und die dortige Lebensmentalität. Es hat mir Spaß gemacht, die beiden Polizisten Sascha und Fritz bei ihren Ermittlungen zu begleiten. Sie sind so ein ungleiches Team aufgrund ihres Alters, was oft für Kabbeleien sorgt. Dabei müssten die beiden nur ihre jeweiligen Fähigkeiten kombinieren und wären so sicher erfolgreich. Fritz kann beispielsweise mit seiner langjährigen Berufserfahrung punkten, während Sascha aufgrund seines jungen Alters sehr bewandert mit der Technik ist.

 

FAZIT:

Ein erfrischender Krimi in einer wunderbar idyllischen Kulisse.

  (7)
Tags: dirndl, krimi, missbrauch, moor, mord, oberbayern, spannend, tod, tölz, vergangenheit   (10)
 

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(29)

37 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 25 Rezensionen

wachau, österreich, krimi, regionalkrimi, lisa lercher

Faule Marillen

Lisa Lercher
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Haymon Verlag, 04.08.2015
ISBN 9783709978344
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die Story:

Der Krimi „Faule Marillen“ von Lisa Lercher hat seine Handlung in der Wachau angesiedelt. Ein dem beschaulichen kleinen Dorf Klein Dürnspitz werden die sterblichen Überreste geborgen. Alles beginnt damit, dass Simons Hund Jacky seinem jungen Herrchen einen Knochen bringt. Der kleine Junge erzählt seinem Großvater Paul Eigner davon, der Major bei der Polizei ist. Zufälligerweise wird der ältere Herr nach Klein Dürnspitz versetzt und soll sich nun mit dem Fall befassen. Zur Seite stehen ihm Inspektorin Dürr und Stierschneider, die ihm aber keine große Hilfe sind. Sie sind scheinbar keine „großen“ Mordfälle gewohnt und wissen nicht recht an die Sache heranzugehen. Für Paul Eigner beginnt die Suche nach der Identität der Überreste sowie nach dem Mörder und dessen Motiv. Wird nach so langer Zeit doch noch der Tod der gefundenen Person aufgedeckt?

 

Meine Meinung:

Der Roman ließ sich sehr gut lesen und man lernte auch einiges über die Wachau kennen, in welcher der Krimi seine Handlung angesiedelt hat. Ich kann sie mir durchaus idyllisch mit all den Marillenbäumen vorstellen. Die Charaktere wirken allesamt authentisch und die Protagonisten machen einen sympathischen Eindruck auf mich. Mit den typisch österreichischen Wörtern kam ich gut Klar, da man einige auch in Bayern benutzt. Ansonsten steht dem Leser im Anhang eine umfassende Liste mit „Übersetzungen“ zu Hilfe. Ich persönlich bin erst am Schluss darauf aufmerksam geworden, da ich wie bereits erwähnt, mit den Worten gut klarkam.

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Tags: brisant, knochen, krimi, marillen, mord, skelett, spannend, überreste, vergangenheit, wachau   (10)
 

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23 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

triathlon, mord, franken, krimi, roth

Dreikampf

Sabine Fink
Flexibler Einband: 281 Seiten
Erschienen bei Gmeiner-Verlag, 01.07.2015
ISBN 9783839217351
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die Story:

Der Krimi „Dreikampf“ von Sabine Fink handelt von Maria. Sie ist bei der Polizei in Erlangen und nimmt an der berühmten Challenge in Roth, einem Triathlon, teil. Sie übernimmt den läuferischen Part ersatzweise für einen Kollegen. Am Vorabend wird allerdings auf dem Sportgelände die Leiche von Dirk Gottwald gefunden. Er ist der Besitzer eines Sportgeschäfts in Herzogenaurach und wollte ebenfalls beim Triathlon antreten.

Nach dem Start der Challenge fällt Maria auf, dass sehr viele Unfälle geschehen und einige Athleten ins Krankenhaus gebracht werden müssen. Ihr kommt die Sache suspekt vor. Als auch noch ihr Ex-Mann Andreas tot aufgefunden wird, bekommt sie es mit der Angst zu tun. Sie und ihre Tochter Franzi könnten in ernsthafter Gefahr sein. Was sagen überhaupt die Zeichnungen, die an den Tatorten gefunden werden aus? Welchen Hinweis wollen sie vermitteln? Und wie hängen die Unfälle bzw. der Mord bei der Challenge mit Andreas‘ Tod zusammen?

Gemeinsam mit ihrer Praktikantin Michelle und ihrem Vorgesetzen Zeilinger nimmt Maria die Suche nach dem Mörder auf und begibt sich selbst in große Gefahr!


Meine Meinung:

Der Krimi ließ sich einwandfrei lesen und man fand sich sofort in die Handlung ein. V.a. Maria und Michelle fand ich sehr sympathisch und sie sind ein gutes Team. Durch ihre lockeren Neckereien nehmen sie dem Krimi die Strenge und sorgen für den einen oder anderen Schmunzler.

Dadurch dass die Handlung des Romans in meiner Region angesiedelt ist, fühlte ich mich damit sehr verbunden und in gewisser Weise heimisch.

Besonders gut gelungen fand ich die Kapitelgestaltung, die aus Kilometerangaben  besteht. Der Leser fühlt sich dadurch selbst wie bei einem Triathlon. Mit der Auflösung des Falls bewegt er sich immer näher an das Ziel der Challenge heran. Zudem fördern diese Angaben die Authentizität des Krimis. Wirklich eine sehr gute Idee, auf die man erst einmal kommen muss.


FAZIT:

Dieser Krimi nimmt den Leser auf eine spannende Challenge auf der Suche nach dem Mörder mit! Durchhaltevermögen ist gefragt!

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Tags: challenge, durchhalten, ersticken, krimi, laufen, mord, radeln, roth, schwimmen, spannend, triathlon   (11)
 

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32 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

hochzeit, linosa, sizilien, italien, nerd

Die kleine Insel am Ende der Welt: ein Sommermärchen

Richard Mackenrodt
Fester Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Edition Takuba, 28.05.2015
ISBN 9783981666717
Genre: Romane

Rezension:

Die Story:

„Die kleine Insel am Ende der Welt“ ist ein leichter Sommerroman für warme Tage am Balkon. Er entführt den Leser nach Linosa, welche zu Italien gehört. Lisa ist auf der Hochzeit ihrer besten Freundin eingeladen. Allerdings muss sie der jungen Frau vorher etwas Wichtiges beichten! Ihr zukünftiger Mann Lukas weiß davon, und heuert Thorsten an, damit er um jeden Preis Lisas Anreise verhindert.

Gleichzeitig begibt sich Lisas Chef Phillip Schwarz auf den Weg nach Linosa. Er hat dort ebenfalls etwas Wichtiges zu erledigen. Phillip ist ein Kontrollfreak und steuert sein Umfeld so gesehen via Satellit. Alle Unpässlichkeiten in seinem Alltag „korrigiert“ er mit seinem Zauberstab. Er trifft auf Lisa und ab diesem Zeitpunkt beginnt eine chaotische Reise nach Linosa. Dank Phillips Zauberstab und dem Satelliten kommt die Reisegesellschaft trotz Thorstens Boykotte heil auf der Insel an.

Wird die Hochzeit gelingen? Und was muss Lisa beichten? Welches wichtige Ereignis erwartet Phillip auf der Insel?

 

Meine Meinung:

Der Roman ließ sich wunderbar lesen. Die Handlung ist locker konstruiert und man fühl sich als Leser selbst wie auf einer Reise. Mir gefiel die Lektüre besonders gut, da Italien meine zweite Heimat ist. Ich liebe dieses Land und den Lebensstil der Landsleute. Er war eine perfekte Vorbereitung auf meinen anstehenden, jährlichen Italienurlaub, den ich demnächst antreten werde.

 

FAZIT:

Leichte Sommerlektüre für warme Tage am Balkon.

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Tags: chaotisch, hochzeit, italien, liebe, linosa, reise, sizilien, verrückt   (8)
 

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(15)

22 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 13 Rezensionen

afghanistan, krieg, liebe, soldatin, diana

Smaragdgrüne Hoffnung

Isabella Falk
Flexibler Einband: 292 Seiten
Erschienen bei bookshouse, 21.07.2015
ISBN 9789963528899
Genre: Sonstiges

Rezension:

Die Story:

Der Roman „Smaragdgrüne Hoffnung“ von Isabella Falk handelt von der jungen Soldatin Diana, die in Afghanistan stationiert ist. Sie ist eine starke Frau und nimmt ihre Aufgabe sehr ernst. Privat läuft es mit ihrem Ehemann Bern nicht gerade gut, denn sie stecken derzeit in einer Art Ehekrise. Während ihrem Auslandsaufenthalt beschäftigen sie vielmehr die eindrucksvollen grünen Augen, die sie sogar im Traum sieht. Sie gehören Tarik, der in einem Waisenhaus arbeitet, welches die Deutschen regelmäßig mit Hilfsgütern beliefern. Als Diana entführt wird, fällt dies Tarik sofort auf, denn auch bei ihm hat Diana bleibenden Eindruck hinterlassen.

Er begibt sich auf eine riskante, abenteuerliche Suche nach der jungen Soldatin. Dabei begibt er sich sehr oft selbst in Gefahr und steht sogar dem Tod gegenüber. Der Afghane bleibt aber eisern und hat sein Ziel stets vor Augen. Als er endlich Diana befreien kann begeben sich die beiden auf die Flucht nach Kabul. Dort würden sie sicher sein. Leider trennen sich aufgrund unglücklicher Umstände die Wege der beiden und sie werden letztendlich in ihre jeweilige Heimat zurück geschickt.

Jedoch sind beide immer in Gedanken bei dem anderen. Tarik ist sich sicher, dass er Diana wieder sehen wird. Diana hingegen hat wenig Hoffnung und nimmt widerwillig den Heiratsantrag ihres Mannes Bernd an…. Hat bei Tarik und Diana die Liebe doch noch eine Chance oder ist die Erinnerung an wenige gemeinsame Tage in Afghanistan das Einzige was bleibt?

 

Meine Meinung:

Der Roman ließ sich sehr gut lesen und man konnte der Handlung einwandfrei folgen. Die Charaktere wirken allesamt sehr authentisch. Bei Diana hatte ich immer Lara Croft vor Augen, da sie ebenfalls eine starke Frau ist und sich gerne auf Abenteuer und Wagnisse einlässt. Diana macht ihren Job als Soldatin sehr gut und bleibt sogar in brenzlichen Situationen erstaunlich gelassen. Die junge Deutsche hat mich während der Lektüre stets beeindruckt und ich finde, dass manchmal ihre männlichen Kollegen sich eine Scheibe von ihr abschneiden könnten – auch in der Realität.

Ich finde es gut, dass im Mittelpunkt eine weibliche Soldatin steht, da dieser Beruf meist nur von Männern ausgeübt wird. Der Roman zeigt, dass auch Frauen stark genug sein können und sich schwierigen Situationen stellen können. Auch sie können Probleme in Kriegsgebieten bewältigen. Man sollte heutzutage das weibliche Geschlecht nicht unterschätzen, denn wir leben in einer modernen Gesellschaft, in welcher man sich vom typischen Hausfrauen-Klischee lösen sollte und Frauen den Männern gleichstellen sollte!

 

FAZIT:

Ein wirklich spannender Roman, dem durch Romantik die Strenge genommen wird. Wird die Liebe letztendlich stärker sein als der Krieg?!

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Tags: abenteuer, afghanistan, bundeswehr, deutsche, flucht, gefahren, gefangenschaft, liebe, rettung, romantik   (10)
 

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(40)

93 Bibliotheken, 1 Leser, 4 Gruppen, 32 Rezensionen

argentinien, cornwall, liebe, familie, pferde

Das Lilienhaus

Sarah Harvey , Frauke Brodd
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Piper, 13.07.2015
ISBN 9783492302074
Genre: Romane

Rezension:

Die Story:

Der Roman „Das Lilienhaus“ von Sarah Harvey handelt von Ellis, welche in ihre Heimat Cornwall reist als ihre Mutter Rose stirbt. Sie hatte nie eine innige Beziehung zu ihrer Erzeugerin gepflegt. Rose hat sie scheinbar nie als Tochter angesehen. Ellis ist bereits von anderen Problemen geplagt; ihr Mann Edward betrügt sie mit ihrer besten Freundin Anna. Nun ruft auch noch der Tod ihrer Mutter schmerzhafte Erinnerungen daran wach, wie ihr geliebter Vater Alexander vor vielen Jahren spurlos verschwand. Die sieht sich im Haus ihrer Mutter um und stößt beim Sichten der Hinterlassenschaften auf ein Foto, das sie von nun an sehr beschäftigt. Es zeigt ihren Vater mit einer jungen Frau, die wunderhübsch ist. Schnell erkennt Ellis, dass diese Frau eine große Rolle in Alexanders‘ Leben gespielt haben muss. Sie begibt sich auf die Suche nach dieser Dame und ihr Weg führt sie nach Argentinien! Es beginnt eine spannende Suche nach der Wahrheit, die in der Vergangenheit liegt. Wird Ellis zu neuen Erkenntnissen kommen und das Rätsel um die Schönheit auf dem Foto lösen?

 

Meine Meinung:

Der Roman ist wunderschön geschrieben und nimmt den Leser auf die Reise nach Cornwall und Argentinien. Er gewährt Einblicke in die Suche nach Ellis wahren Wurzeln, die die Verwandtschaftsverhältnisse in ihrer Familie endgültig aufdeckt. Der Leser wird Zeuge von guten, sowie auch traurigen Momenten bei Ellis‘ Suche nach der mysteriösen Frau auf Alexanders‘ Foto. Die Charaktere wirken allesamt sehr authentisch und die Handlung lässt sich gut nachvollziehen.

 

FAZIT:

Eine wunderschöne, leichte Sommerlektüre, die den Leser ins schöne Cornwall und nach Argentinien entführt!

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Tags: argentinien, cornwall, eltern, familie, mutter, suche, vater, vergangenheit, verwandtschaft, wahrheit   (10)
 
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