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AchtNacht

Sebastian Fitzek
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 14.03.2017
ISBN 9783426521083
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Achtnacht? Was seltsam klingt, verspricht sehr viel. Denn auch diejenigen, die es immer noch schaffen in der Bücherwelt noch nie über einen Sebastian Fitzek gestolpert zu sein, werden sich den Klappentext erst einmal genau durchlesen und Spannung erwarten. Ein Roman der so wirklich, allein der Beschreibung nach, nach absoluter Spannung aus der Feder von Sebastian Fitzek klingt.

Eine Person, die eine ganze Nacht gejagt werden darf und dann auch noch mit einem Kopfgeld von 10 Millionen Euro belegt wird. Das alleine verheißt schon Spannung. Doch das wäre sicherlich kein Fitzek, wenn nicht tiefergehende Absichten dahinter stecken würden. Was, wenn das ganze kein Spiel, sondern ein fehlgeschlagenes Experiment ist? Was wenn es die Achtnacht wirklich gibt und tatsächlich von höchster staatlicher Stelle genehmigt ist? Was wenn, … Das sind ihnen zu viele wenn? 

Erwarten Sie Spannung? Ja? Bekommen Sie. 
Werden Sie sich vielleicht in vielen Handlungen und Darstellungen erschreckender weise selbst erkennen? Ja.
Werden Sie Ihr Dasein unter 80 Millionen Menschen versuchen zu ändern und sich auch fragen, ob Sie bei so einem Spiel auch Jäger werden würden? Mit Sicherheit! 

Bingo. Genau dann heiße ich Sie willkommen in der total spannenden Welt von Sebastian Fitzek und Achtnacht! Lesen Sie dieses Buch, leiden Sie mit demjenigen dessen Name soeben gezogen wurde und ab sofort Freiwild in Deutschland ist. Lesen Sie bis zum bitteren Ende – wenn diese Achtnacht überhaupt überleben.

Fazit: Lesenswert! Sollte ich noch mehr sagen? 
Nein. Ich denke das reicht. 

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Tags: achtnach, fitzek, sebastian, sebastian fitzek   (4)
 

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Das Scherbenhaus

Susanne Kliem
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei carl's books, 20.03.2017
ISBN 9783570585665
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Nach ihrem Thriller „Die Beschützerin“ erscheint jetzt von Susanne Kliem bei carl’s books ihr Psychotriller „Das Scherbenhaus“.

Die Story und das Booklet klingen verlockend und verheißen Spannung. Eine junge Frau wird Oper eines Stalker - ein derzeit leider trauriges „Modephänomen“ - und versucht durch ihre Halbschwester in Berlin einen Neuanfang, der eigentlich so gar nicht gewollt ist. Denn nur durch den mysteriösen Tod der Halbschwester wird sie fast schon gezwungen in Berlin zu bleiben. Die Hausgemeinschaft in dem Haus scheint nett und gut gemischt. Ein Paar mit Kind, ein vermutlich alleinstehender Mann und ein älterer Mann mit Krückstock, offenherzig und redselig.
Doch irgendetwas ist an diesem Haus geheimnisvoll. Sind die Leute doch nicht so, wie sie nach außen hin wirken?

Genau das fragt man sich relativ schnell, ein gewisser Spannungsbogen wird aufgebaut, der allerdings immer wieder den Faden verliert. Carla sehnt sich immer wieder zum Kontakt ihrer Freundinnen und Freunde nach Stade, der die eigentliche Story um das mysteriöse Haus immer wieder unpassend stört. Auch das sehr frühe Aussortieren potentieller Verdächtiger in dem ganzen Mysterium trägt zum kompletten Spannungsaufbau nicht gerade bei.

Susanne Kliem verzichtet bewusst in „Das Scherbenhaus“ auf brutale oder verstörende Szenen in ihren Romanen, nicht gerade üblich bei einem Psychothriller. Das wiederrum schadet der Story aber keineswegs. Eher ist es das wirklich sehr große Abschweifen von dem eigentlich Kern der Geschichte, der leider zum Ende hin, den einen oder anderen Leser dann doch ein bisschen enttäuscht zurücklässt. Zu durchsichtig waren am Ende die Handlungen.

Der Lesbarkeit des Buches und der damit verbundene Sprachschatz ist allerdings wirklich lobenswert. Susanne Kliem schafft es den Leser, auch wenn die Spannung mal ein bisschen mau ist, dennoch harmonisch zu binden. Einfache Sätze, eine gute Satzzeichenwahl und überschaubare Absätze. Das zu erwähnen, sollte, vor allem in einer Buchrezension, keineswegs fehlen.

Dennoch, und das ist wie immer meine persönliche Meinung, hätte es dem Roman gut getan den Spannungsbogen oben zu lassen und die Geschichte einen Tick verstrickter zu machen. Ein Roman für kühlere Frühlingstage ist es allemal und wird sicherlich in das ein oder andere Wohnzimmer und Bücherregal Einzug erhalten.

Eigentlich nur 3 Sterne, aber ich gebe noch einen 4. Stern, weil ich es mutig finde, dass sich immer mehr deutsche Autorinnen und Autoren in das Genre des Psychothrillers wagen, das sicherlich eines der schwierigsten auch dem Buchmarkt sind.

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Tags: kliem, susanne, susanne kliem   (3)
 

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schweden, krimi, fabian risk, dänemark, happy slapping

Minus 18 Grad

Stefan Ahnhem , Katrin Frey
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei List Verlag, 02.01.2017
ISBN 9783471351246
Genre: Krimi und Thriller

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