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Blutrausch - Er muss töten

Chris Carter , Sybille Uplegger
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 24.08.2018
ISBN 9783548289533
Genre: Krimi und Thriller

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Die Schwarze Witwe von Wien

Monika Buttler
Flexibler Einband
Erschienen bei Gmeiner-Verlag, 08.08.2018
ISBN 9783839223031
Genre: Krimi und Thriller

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8 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 2 Rezensionen

Weißt du, warum ich tot bin?

Kim Lock , Andrea Brandl
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Diana, 13.08.2018
ISBN 9783453359833
Genre: Krimi und Thriller

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137 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

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Er liebt sie nicht

Sharon Bolton , Marie-Luise Bezzenberger
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Manhattan, 03.10.2016
ISBN 9783442547678
Genre: Krimi und Thriller

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718 Bibliotheken, 7 Leser, 6 Gruppen, 108 Rezensionen

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Alles muss versteckt sein

Wiebke Lorenz
Fester Einband: 350 Seiten
Erschienen bei Blessing, 03.09.2012
ISBN 9783896674692
Genre: Krimi und Thriller

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Das Shakespeare-Geheimnis

Christiane Lind
E-Buch Text: 390 Seiten
Erschienen bei Amazon Publishing, 10.05.2016
ISBN 9781503992757
Genre: Historische Romane

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388 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 90 Rezensionen

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Die Vegetarierin

Han Kang , Ki-Hyang Lee
Fester Einband: 190 Seiten
Erschienen bei Aufbau Verlag, 15.08.2016
ISBN 9783351036539
Genre: Romane

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25 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

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Der gute Mensch von Düsteroda

Andreas Kolb
Flexibler Einband: 200 Seiten
Erschienen bei Sutton, 18.02.2015
ISBN 9783954004539
Genre: Krimi und Thriller

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Je schwärzer die Nacht

Leonie Haubrich
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Edition M, 12.07.2016
ISBN 9781503938380
Genre: Krimi und Thriller

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15 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

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Der Tod bohrt nach

Isabella Archan
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Emons Verlag, 28.06.2018
ISBN 9783740803124
Genre: Krimi und Thriller

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1 Bibliothek, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Sancta Trinitas am Bodensee

Christine Bollmann
Flexibler Einband
Erschienen bei Gmeiner-Verlag, 04.07.2018
ISBN 9783839223321
Genre: Krimi und Thriller

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20 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

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Die Braut

Anita Terpstra , Simone Schroth
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 16.07.2018
ISBN 9783734105760
Genre: Krimi und Thriller

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25 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

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So brauch ich Gewalt

Stefanie Mühlsteph
E-Buch Text: 425 Seiten
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 23.04.2018
ISBN 9783959626217
Genre: Krimi und Thriller

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38 Bibliotheken, 16 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

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Rache der Orphans

Gregg Hurwitz
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 01.08.2018
ISBN 9783959672153
Genre: Krimi und Thriller

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138 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 100 Rezensionen

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Projekt Orphan

Gregg Hurwitz , Mirga Nekvedavicius
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 07.08.2017
ISBN 9783959671088
Genre: Krimi und Thriller

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12 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 5 Rezensionen

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Vielleicht wird morgen alles besser

Fabio Geda , Christiane Burkhardt
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Knaus, 14.05.2018
ISBN 9783813507904
Genre: Romane

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365 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 87 Rezensionen

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Die Farbe von Milch

Nell Leyshon , Wibke Kuhn
Fester Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Eisele Verlag, 22.09.2017
ISBN 9783961610006
Genre: Romane

Rezension:

Mein Name ist Mary. Mein Haar hat die Farbe von Milch. Und dies ist meine Geschichte.“

Man schreibt das Jahr 1830, das Mädchen Mary wohnt zusammen mit ihren Eltern und ihren Geschwistern auf einem Bauernhof. Da Leben ist dort ist ärmlich, voller Entbehrungen und harte, körperliche Arbeit alltäglich. Mit 15 „verkauft“ Marys Vater sie als Haushaltshilfe an den örtlichen Pfarrer. Dort pflegt das Mädchen dessen kranke Ehefrau und erfährt von ihr erstmals Mitgefühl und so etwas zu Zuneigung. Als die Pfarrersfrau stirbt nimmt Marys Leben eine tragische und schicksalhafte Wendung…

Meine Meinung:

In dem Roman „Die Farbe von Milch“ lässt die Autorin Nell Leyshon das 15-jährige Mädchen Mary ihre Geschichte erzählen. Die vielen positiven Stimmen zu diesem Buch haben meine Neugier geweckt und ich kann nur sagen, es ist ein eindrucksvolles, berührendes und überraschendes Leseerlebnis.

Nell Leyhson hat einen ungewöhnlichen Schreib- und Erzählstil, an den ich mich, zugegebenermaßen, erst gewöhnen musste. Ist man aber in die Story und die Handlung eingetaucht wird schnell klar, warum die Autorin diese besondere Form des Erzählens gewählt hat. Die 15jährige Mary hat ihre Geschichte, ihr Schicksal, selbst niedergeschrieben und schildert diese nun in einer Art Tagebuch. Es ist die Darstellung eines ungebildeten Mädchens, für das harte Arbeit und Entbehrungen, sei es Hunger oder fehlende Zuneigung, zum Alltag gehört. Bis Mary eines Tages von ihrem Vater an den Dorfpfarrer „verkauft“ wird und von nun an dort als Krankenpflegerin der Pfarrersfrau und als Haushaltshilfe arbeitet. Erstmals erfährt das Mädchen Wohlwollen und Fürsorge. Als die Ehefrau des Pfarrers stirbt verbleibt Mary im Pfarrhaus, genießt Bildung und weiterhin einen angenehmen Lebensstandard und doch erwartet Mary in diesem Haus ein dramatisches Schicksal.

Die Protagonistin Mary besticht durch ihre Schlichtheit, ihre unverblümte, direkte Art und ihren besonderen Charakter. Trotz einer Behinderung steht sie doch mit beiden Beinen im Leben und meistert ihr Schicksal auf bewundernswerte, tapfere Weise. Eine Figur die mich berührt und beeindruckt hat.

Mein Fazit:

In dem nur knapp 200 Seiten umfassenden Roman „Die Farbe von Milch“ erzählt Nell Leyshon unaufgeregt und mit ungewöhnlichem Schreibstil eine tragische und bewegende Geschichte, die auch fast 200 Jahre später nicht an Aktualität verliert. Gewalt, Missbrauch und Abhängigkeit sind auch in unserem modernen Zeitalter noch immer allgegenwärtig. Vor allem die Protagonistin Mary macht den Roman in all ihrer Naivität und Schlichtheit zu etwas ganz Besonderem und lässt den Leser nachdenklich, berührt und fast schon demütig zurück. Ein Buch, dass in Erinnerung bleibt und eine absolute Leseempfehlung verdient.

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Tags: abhängigkeit, armut, gewalt, missbrauch, stärke   (5)
 

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

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Hass im Fadenkreuz

Tatjana Flade
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei edition oberkassel, 05.07.2018
ISBN 9783958131408
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Nach dem missglückten Anschlag auf dem Bonner Jahrmarkt ist die illegale Anti-Terrorgruppe IFFAR aufgeflogen. Lysander ist seitdem in Kambodscha untergetaucht. Weil sich in Berlin der Chef einer rechtspopulistischen Partei immer mehr an Beliebtheit erfreut und sich auf erfolgreiche Wahlen vorbereitet, beschließen die ehemaligen Auftraggeber der IFFAR, die Einheit zu reaktivieren. Lys, ebenfalls wieder Teil des Teams, wird in Deutschland nach langer Zeit Esther wiedersehen. Was beide noch nicht ahnen, Esther gerät ins Visier der rechtsradikalen Terror-Gruppe „Thule Kämpfer“…

Meine Meinung:

„Hass im Fadenkreuz von Tatjana Flade ist die Fortsetzung des 2016 erschienenen Romans „Herz im Fadenkreuz“, für mich damals eine absolute Leseüberraschung. Umso mehr habe ich mich nun auf die Fortführung der Geschichte gefreut. Ein Buch, das mit einem aktuellen Thema und eine rasant erzählten Handlung für sich spricht und seinem Vorgänger in nichts nachsteht.

Tatjana Flade erzählt mit flüssigem Schreibstil aus verschiedenen Perspektiven und Blickwinkeln und schafft es so, gleich von Beginn an einen Spannungsbogen aufzubauen, der auch während dem Lesen und bis zum Ende des Buches nicht abflacht. Zwar wird die fesselnde und spannende, teils auch erschreckende und brutale Handlung durch romantische Liebesszenen aufgelockert, diese treten aber nie dominant in den Vordergrund, denn „Hass im Fadenkreuz“ ist definitiv kein Liebesroman.

Das Wiedersehen mit den mir bekannten Protagonisten Esther und Lysander war gleich wieder vertraut. Die Autorin hat mit ihnen zwei ganz besondere Charaktere gezeichnet. Esther, die die Liebe zu Lys und sein Leben als Teil einer Terror-Einheit mit sich und ihrer Art zu leben vereinbaren muss. Doch auch Lysander befindet sich im Zwiespalt. Man spürt die Zerrissenheit, die Zweifel, die Bedenken, die diese beiden Protagonisten umtreibt, aber auch die starken Gefühle, die beide so eng miteinander verbindet.

Wie lässt sich rechtsradikaler Terror und Aktionismus bekämpfen, ohne Gleiches mit Gleichem zu vergelten? Eine Frage, die man sich immer wieder stellen muss. Tatjana Flade konfrontiert ihre Leser mutig mit diesem wichtigen und leider hochaktuellen Thema.

Mein Fazit:

„Hass im Fadenkreuz“ von Tatjana Flade ist die gelungene Fortsetzung ihres Romans „Herz im Fadenkreuz“. Der fesselnde, gesellschaftspolitische Plot behandelt ein Thema, dass uns alle angeht und vor dem wir die Augen nicht verschließen dürfen. Doch es geht auch um Liebe, Vertrauen und Akzeptanz. Schauplätze in Deutschland sorgen dafür, dass auch das Lokalkolorit nicht zu kurz kommt. Ein spannendes und nachdenklich stimmendes Buch, für das ich, wie auch schon bei seinem Vorgänger, eine absolute Leseempfehlung ausspreche.

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Tags: akzeptanz, liebe, rechtspopulismus, terror, terror-anschlag, vertrauen   (6)
 

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Neondunkel

Solveig Engel
Flexibler Einband: 524 Seiten
Erschienen bei epubli, 10.01.2018
ISBN 9783745079784
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Dr. Melanie Glanz ist Physikerin aus Leidenschaft, Forschung ist ihr Leben und so macht es ihr auch nichts aus, dass andere die Lorbeeren für ihre Arbeit ernten, denn der Nobelpreis bekommt nicht sie, sondern wird an ihre drei Mentoren verliehen. Kurz nach der Verleihung sterben zwei der Männer plötzlich und unerwartet. Als der dritte Mentor nur knapp dem Tod entrinnt, kommt Melanie nicht umhin, sich unangenehme Fragen zu stellen, denn sie entdeckt eine Reihe verwirrender Indizien. Wurden die Männer Opfer unglücklicher Zufälle, oder wurden sie vorsätzlich getötet? Umstände, die in Melanie eine längst verdrängte Vergangenheit zum Leben erwecken. Die junge Frau weiß bald nicht mehr wem sie trauen kann, wer ist Freund, wer ist Feind und vor allem, wer ist sie selbst?….

Meine Meinung:

„Neondunkel“ ist der erste Thriller der Autorin Solveig Engel. Auf der Leipziger Buchmesse wurde sie dafür mit dem Indie Autor-Preis 2018 ausgezeichnet und hat unter anderem dadurch mein Interesse geweckt. Doch „Neondunkel“ ist ein Wissenschaftsthriller, kann man hier nur trockene Theorie und unaussprechliche Fachbegriffe erwarten? Weit gefehlt, denn die Forschung und die wissenschaftlichen Hintergründe bilden in diesem Thriller nur die Kulisse für einen wirklich spannenden und gelungenen Plot.

Bei diesem Buch gibt es keine einleitenden Sätze oder gar einen Prolog, man ist sofort mitten im Geschehen und verfolgt gebannt den Vorkommnissen. Die Handlung wird in verschiedenen Ebenen und aus unterschiedlichen Sichtweisen erzählt, was anfangs etwas für Verwirrung sorgt, die sich rasch auflöst, je weiter man in die Story eintaucht.

Die Autorin ist selbst Physikerin, kennt die Arbeit in einem Labor und man merkt, dass Solveig Engel weiß, wovon sie schreibt, denn die Schilderungen über die Forschungs- und Laborarbeiten sind eingängig und verständlich, ohne langweilig zu werden, sie bieten einen gelungenen Rahmen und eine authentische Hintergrundkulisse für Mels Suche nach einem Mörder. Auch als Leser kommt man nicht umhin, Theorien zu entwickeln und Hinweise zu interpretieren, nur um dann einige Seiten später festzustellen, dass die Autorin eine falsche Fährte gelegt hat. Auch bei den abstrusen Erinnerungsfetzen und Gedächtnislücken, die Mel immer wieder heim suchen weiß man nicht einzuschätzen, was ist Realität und was ist Erinnerung? Das verleiht der Story eine ganz besondere, schattenhafte, fast schon düstere Stimmung und sorgt immer wieder für Gänsehautmomente. Wer ist Dr. Melanie Glanz wirklich? Ist sie wirklich so nichtsahnend und unschuldig wie sie sich nach außen hin gibt?

Dr. Melanie Glanz und ihre Mitprotagonisten wirken natürlich und lebensnah. Ihre Handlungen sind nicht überzogen. Auch wenn mir Mel nur mäßig sympathisch war, ist sie eine interessant gezeichnete, vielschichtige Figur und ein starker Charakter.

Mein Fazit:
„Neondunkel“ von Solveig Engel ist ein spannender und eindrucksvoller Wissenschaftsthriller der mit einem interessanten Plot besticht und trotz Physik, Forschung und Labor nicht mit unverständlichen wissenschaftlichen Fachbegriffen langweilt. Angenehm menschliche Charaktere und eine knisternde, diffuse Stimmung runden das Ganze ab und machen den Thriller zu einem echten Lesevergnügen.

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Tags: flashback, forschung, labor, mord, nobelpreis, physik, vergangenheit   (7)
 

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Frost & Payne - Band 12: Das mechanische Herz

Luzia Pfyl
E-Buch Text: 178 Seiten
Erschienen bei Greenlight Press, 12.04.2018
ISBN 9783958342910
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Alles scheint zerbrochen, verloren und hoffnungslos. Lydia Frost versucht verzweifelt, sich aus der Gefangenschaft in Grimms Labor zu befreien und wird von Kindheitserinnerungen übermannt, die irgendwo aus dem Nichts zu kommen scheinen. Sie ahnt nicht, dass Jackson Payne einen letzten verzweifelten Versuch unternimmt, Frost zu retten. Payne hat jedoch Hilfe von ganz unerwarteter Seite. Wendet sich doch noch alles zum Guten?


Meine Meinung:
Hier ist es nun also, das große Staffelfinale! Luzia Pfyl hat ihre Leser lange auf die Folter gespannt. Mit dem letzten Band der Staffel, „Frost & Payne Band 12: Das mechanische Herz“ hat die Autorin ein würdiges Ende der ersten Staffel geschrieben, welches ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge, aber sehr gerne gelesen habe!

Im letzten Teil der Staffel geht es mit viel Action und spannungsgeladenen Szenen richtig zur Sache. Ist man sich im vorletzten Teil noch nicht sicher, ob Jackson Payne überlebt, begleitet man ihn nun, zusammen mit den Dragons, bei der nervenaufreibenen Befreiung Frosts. Doch auch andere Schauplätze der Story sind alles andere als langweilig, sondern im wahrsten Sinne des Wortes hochexplosiv.

Endlich verknüpft Luzia Pfyl die noch losen Fäden zu einem wirklich spannenden Ende zusammen, bei dem es leider auch Opfer zu beklagen gibt. Die Dragons sind wieder auf der Bildfläche erschienen und auch Annabell, die Tochter von Jackson Payne und Cecilia, rückt wieder in den Vordergrund, denn es gibt eine heiße Spur zu ihrem Verbleib und somit ist der Bogen zur 2. Staffel geschlagen.

Mein Fazit:
Mit „Frost & Payne – Band 12: Das mechanische Herz“ ist Luzia Pfyl ein würdiges und packendes Staffelfinale gelungen, das auf eine spannende und ebenso unterhaltsame 2. Staffel hoffen lässt. Die Autorin hat es geschafft, mich während der gesamten Reihe bei Laune und meinen Spannungsbogen hoch zu halten, was zum einen natürlich an den charakterstarken Protagonisten und den aufregenden Schauplätzen liegt, sicherlich aber auch den fiesen Cliffhangern am Ende jeden Bandes zu verdanken ist. 

Zudem hat Pfyl einen schönen Schreibstil, ihre Storys sind atmosphärisch, abwechslungsreich und fantasievoll, das Gleiche gilt für die wunderschönen und immer stark in Szene gesetzten Cover. „Frost & Payne“ haben mir spannende und unterhaltsame Lesestunden beschert und ich bin etwas wehmütig, dass es nun erstmal vorbei ist. Dem Erscheinen der zweiten Staffel sehe ich auf jeden Fall mit Freude entgegen. Für die komplette Reihe kann ich eine absolute und uneingeschränkte Leseempfehlung aussprechen.

  (89)
Tags: frost & payne, london, luzia pfyl, staffel-finale, steampunk, steampunk-reihe   (6)
 

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Frost & Payne - Band 11: Schachmatt

Luzia Pfyl
E-Buch Text: 112 Seiten
Erschienen bei Greenlight Press, 16.01.2018
ISBN 9783958342859
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Nach dem Einsatz der Butcher Boys und dem Aufeinandertreffen von Dr. Grimm und David ist der Junge in London nicht mehr sicher und wird von Payne an einen sicheren Ort gebracht. Derweil macht Lydia Frost die versuchte Entführung durch den Mörder der mechanischen Kinder schwer zu schaffen, sogar ihr künstliches Herz leidet darunter. Bei Scotland Yard zeichnet sich ein verheerender Machtwechsel ab, der ganz London schwer erschüttern wird.
Während Cecilias Exkursion durch ein zu spät entdecktes Komplott gegen Nathan Cosgrove zu einer Auseinandersetzung zwischen Leben und Tod führt, trifft Dr. Baxter eine folgenschwere Entscheidung…


Meine Meinung:
Mit ihrer Reihe „Frost & Payne“ hat die Schweizerin Luzia Pfyl aufregende und spannende Unterhaltungslektüre geschrieben, die mich nicht mehr los lässt. Auch in „Schachmatt“, dem vorletzten Band der Reihe, hält mich die Story gefangen im viktorianischen London, zwischen Aetherbikes und Luftschiffen leide und hoffe ich mit den Protagonisten. Beste Leseunterhaltung!

Dieser vorletzte Teil schont die Nerven der Leser auf keinen Fall, Luzia Pfyl setzt hier nicht auf die Ruhe vor dem Sturm, im Gegenteil. Die Ereignisse scheinen sich zu überschlagen, Entscheidungen von kaum zu erahnender Konsequenzen werden getroffen und angsteinflößende Szenarien durchlaufen.

Besonders gut gefallen mir die Rückblicke in die Vergangenheit, als Lydia Frost und Dr. Grimm zum ersten Mal aufeinander treffen. Überhaupt erfährt man in diesem 10. Band der Reihe wieder einiges Mehr über die einzelnen Protagonisten, Fäden laufen zusammen und es gibt neue, teils traurige, teils schockierende Antworten.

Natürlich gibt es auch in „Schachmatt“ den gefürchteten und gemeinen Cliffhanger, der mich aufgewühlt und voller Spannung zurück gelassen hat. Ist tatsächlich alles verloren?

Mein Fazit:
Was für ein spannender und temporeicher vorletzter Teil der Reihe! Die Autorin schickt ihre Leser durch ein Wechselbad der Gefühle und bereitet so den Weg hin zum großen und hoffentlich fulminanten Staffelfinale. Auch möchte ich dieses Mal das wieder wirklich gelungene und perfekt zum Titel passende Cover erwähnen, ein echter Hingucker! Ich bin mehr als gespannt auf den großen Showdown und vergebe für die komplette Reihe eine absolute Leseempfehlung!

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Tags: frost & payne, london, steampunk, steampunk-reihe   (4)
 

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Frost & Payne - Band 10: Der graue Baron

Luzia Pfyl
E-Buch Text
Erschienen bei Greenlight Press, 13.11.2017
ISBN 9783958342804
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Lydia Frost steckt in der Klemme. Das Zusammentreffen mit dem Mörder der mechanischen Kinder hat seine Spuren hinterlassen. Einerseits will Frost Dr. Grimm endlich den Garaus machen, doch wenn sie nicht tut, was dieser von ihr verlangt, bringt sie ihre Freunde in tödliche Gefahr. Auch von Scotland Yard ist keine Hilfe zu erwarten, Jones ist immer noch suspendiert und im Yard brodeln, noch im Verborgenen, beunruhigende Machenschaften…

Meine Meinung:
„Der graue Baron“ ist der 10. Teil der Steampunk-Reihe Frost & Payne. Nachdem in Teil 9 eine spannende Nebengeschichte erzählt wurde, konzentriert sich Luzia Pfyl hier wieder ganz auf die Hauptgeschichte und nimmt ihre Leser einmal mehr mit auf eine spannende und fesselnde Reise in die Welt des Steampunks.

Frost hat die Begegnung mit Dr. Grimm mehr zugesetzt als sie sich eingestehen will. Die sonst so taffe Lydia hat Angst, vor allem um ihre Freunde. Eine falsche Reaktion ihrerseits bringt ihre Lieben in ernsthafte Gefahr. Die angespannte Gefühlswelt in der sich Frost momentan befindet ist deutlich spürbar. Trotz ihrem mechanischen Herz ist Lydia vor allem eines, ein Mensch und nicht nur knallharte Ermittlerin. Schön, wie sich Lydia Frost im Laufe der Reihe entwickelt hat.

David fühlt sich zu Hause eingesperrt und von seiner Mutter zu sehr umsorgt. Er ist gelangweilt und genervt. Kurzerhand schleicht er sich aus der Wohnung und taucht im Hauptquartier der Butcher Boys auf. Die Bande schmiedet einen gefährlichen Plan, der in einer wilden und gefährlichen Verfolgungsjagd endet, die dem Leser den Atem stocken lässt.

Cecilia hat ihre Reise mit Cosgrove angetreten, was dem Pinkteron Jackson Payne mehr zu schaffen macht als ihm lieb ist. Hat Payne seine Frau doch noch nicht aufgegeben?

Auch diesen 10. Teil der Reihe habe ich wieder einmal regelrecht verschlungen. Die Protagonisten, die stückchenweise neue Charaktereigenschaften von sich Preis geben und sich stets weiterentwickeln und die abwechslungsreiche, fesselnde Story sind mir sehr ans Herz gewachsen.

Charakteristisch für diese Reihe ist, dass jeder Teil mit einem fiesen Cliffhanger endet, dieses Mal spielt sich in Frosts Agentur ein gefährliches Drama ab.

Mein Fazit:
„Der graue Baron“ aus der Reihe Frost & Payne ist der 10. Teil der Reihe. Wieder einmal bietet Luzia Pfyl spannende und fesselnde Unterhaltung. Erneut werden einige offene Fragen beantwortet und wir näheren uns nun mit großen Schritten dem Finale. Gekonnt und lesenswert erzählt. Neueinsteiger sollten unbedingt mit dem ersten Teil der Reihe starten!

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Iikitt (Kinder der Erde 1)

Jay Kay
E-Buch Text
Erschienen bei Even Terms Press, 31.05.2018
ISBN B07DGK5DT6
Genre: Sonstiges

Rezension:

Der Ich-Erzähler in dieser Geschichte braucht dringend Urlaub, doch wohin? Kurzerhand wirft er einen Dartpfeil auf die an der Wand hängende Landkarte. So landet der Protagonist also durch Zufall auf einer wunderschönen Insel und erlebt dort eine ganz besondere Überraschung.


Meine Meinung:
Bei „likitt“ von Jay Kay handelt es sich um eine sogenannte Vignette, ein kurzer Text, der sich z.B. auf einen Moment, eine Person oder einen ganz bestimmten Ort bezieht. Der Autor nutzt diese Kurzgeschichte um Neugier auf seinen Roman zu wecken, der im Herbst dieses Jahres erscheinen wird.

Ich lese gerne Kurzgeschichten, aber diese war mir mit 30 Seiten definitiv viel zu kurz. Zwar hat mir die Grundidee sehr gut gefallen, aber diese kommt auf den wenigen Seiten der Story kaum zum Tragen. Vieles wird nur angerissen und Nebensächlichkeiten bekommen zu viel Gewicht. So war ich am Ende, auch wenn dieses eine kleine, unerwartete Überraschung birgt, einfach enttäuscht.

Mein Fazit:
Die Vignette „likitt“ von Jay Kay birgt viel verschenktes Potential, der wirklich gute Leitgedanke erlangte bei mir nicht die gewünschte Bedeutung. Ein paar Seiten mehr, hätten der Story sicherlich gut getan. Auch wenn der Schreibstil gut und flüssig zu lesen ist und die beschriebenen Szenen stellenweise Lust auf mehr machen, bin ich mir nicht sicher, ob diese Kurzgeschichte mein Interesse auf den Roman ausreichend wecken konnte. 

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Frost & Payne - Band 9: Shakespeare im Park

Luzia Pfyl
E-Buch Text
Erschienen bei Greenlight Press, 10.08.2017
ISBN 9783958342699
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Lydia Frost hat noch schwer mit den Geschehnissen und Offenbarungen der letzten Tage zu kämpfen, als auch schon die nächste Hiobsbotschaft, überbracht durch die Polizei, ins Haus flattert. Helen, Frosts treue Haushälterin steht im Verdacht, einen Mann ermordet zu haben. Gemeinsam mit Jackson Payne setzt Lydia alles daran, Helens Unschuld zu beweisen. Die Spur führt zu Shakespeare und einer intriganten Theatergruppe.

Währenddessen ist Dr. Baxter nicht untätig und arbeitet und untersucht unter Hochdruck die mechanischen Arme…

Meine Meinung:

„Shakespeare im Park“ ist der bereits 9. Teil der Reihe Frost & Payne von Luzia Pfyl. Auch wenn die Handlung dieses Mal etwas abseits vom Kerngeschehen spielt, hat mir die Autorin mit dem kleinen Nebenschauplatz, aber auch mit der Weiterentwicklung der eigentlichen Story wieder aufregende Lesezeit beschert.

Unglaublich, dass Frosts schüchterne und tüchtige Haushälterin Helen verdächtigt wird, einen Mann getötet zu haben. Hat die junge Frau, die keiner Fliege was zu leide tun kann, tatsächlich etwas zu verbergen? Lydia Frost und ihr Partner Jackson Payne setzten alles daran, Helens Tagesablauf zu rekonstruieren und so ihre Unschuld zu beweisen.

Mit dieser kleinen Sidestory kommt die Liebe der Autorin zu Shakespeare zum Tragen und bietet eine nette Abwechslung zum eigentlichen Kerngeschehen. Doch auch hier geht es voran. Der mechanische Junge David kann wertvolle Hinweise zum Mörder und somit zum Fall der mechanischen Kinder, geben. Aufmerksamen Lesern wird nicht entgangen sein, dass bezüglich des Täters eine wichtige Anspielung auf die Identität dessen Gönners gemacht wurde. Wird sich der Verdacht tatsächlich bestätigen?

Auch der suspendierte Inspektor Jones bleibt nicht untätig und ermittelt weiterhin auf eigene Faust. Außerdem scheint die Ehe von Jackson Payne mit der Abreise seiner Frau Cäcilia nun endgültig gescheitert zu sein.

Mein Fazit:

Wieder hat Luzia Pfyl mich in ihre ganz eigene Steampunk-Welt abtauchen lassen. Auch wenn im Teil 9 das Hauptaugenmerk auf einen Nebenschauplatz gerichtet und der Fall um die mechanischen Kinder nur stellenweise Thema war, so hat mich die Story wieder absolut packen können. So langsam näheren wir uns dem Finale, dem ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge entgegenblicke. Ich kann also für Frost & Payne – Band 9: Shakespeare im Park eine Leseempfehlung aussprechen, wie auch für die komplette Reihe, die dann aber unbedingt mit Teil 1 begonnen werden sollte.

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Frost & Payne - Nummer 23

Luzia Pfyl
E-Buch Text: 115 Seiten
Erschienen bei Greenlight Press, 24.05.2017
ISBN 9783958342644
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Lydia Frost ist beunruhigt. Noch immer hat sie keine Nachricht von ihrem verschwundenen Partner, dem Pinkerton Jackson Payne erhalten. Doch mit ungewöhnlicher Hilfe ist Frost endlich auf einer ganz heißen Spur. Außerdem bekommt die Agentur einen neuen Fall zu lösen. Eine verzweifelte Mutter bittet Frost ihren verschwundenen Sohn zu finden. Noch ahnt niemand, dass der Junge der Schlüssel zu den mechanischen Kindern ist…

Meine Meinung:

„Nummer 23“, der achte Teil der Steampunk-Reihe Frost & Payne hat mich auch nach dreimonatiger Serienpause sofort wieder abgeholt. Das Aufeinandertreffen mit den bekannten und liebgewonnenen Protagonisten ist fast schon wie nach Hause kommen. Luzia Pfyl gelingt es einmal mehr, mich schon nach den ersten Sätzen in die Geschichte zu ziehen.

Ein bisschen enttäuscht bin ich, weil der Klappentext dieses Mal einen wichtigen Teil vorwegnimmt, was ich gerne während dem Lesen selbst erfahren hätte. Diese Auflösung geht eindeutig auf Kosten des Spannungsaufbaus, zumindest im ersten Drittel der Story.

Doch es gibt auch wieder viele neue Wendungen, der Mörder der mechanischen Kinder bekommt erneut seinen Auftritt und auch der aus dem Labor des Täters verschwundene Junge David spielt in diesem Teil der Geschichte eine wichtige Rolle. Man spürt, dass sich so langsam eine Schlinge um die Geschehnisse zieht und die Autorin mit kleinen Hinweisen und Nebensätzen bereits die Bühne für den großen Showdown vorbereitet.

Wie immer und völlig typisch für die Reihe endet auch Band 8 wieder mit einem wirklich fiesen Cliffhanger!

Mein Fazit:

Trotz dem etwas enttäuschenden Spoiler im Klappentext hat mich auch der achte Teil der Reihe wieder bestens unterhalten. Die abwechslungsreiche, spannende und belebende Geschichte mit ihren fein gezeichneten und authentischen Charakteren sowie der mittlerweile schon obligatorische Cliffhanger am Ende, macht natürlich heiß auf den 9. Teil. Leseempfehlung, nicht nur für Fans der Reihe.

Für alle, die jetzt Lust auf Frost & Payne bekommen haben: Da die Bände eng verwoben sind und stetig aufeinander aufbauen, empfiehlt es sich unbedingt mit dem ersten Teil der Reihe „Die Schlüsselmacherin“ zu beginnen.

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