Seehase1977

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24 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

psychothriller, stade, berlin, susanne kliem, thriller

Das Scherbenhaus

Susanne Kliem
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei carl's books, 20.03.2017
ISBN 9783570585665
Genre: Krimi und Thriller

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126 Bibliotheken, 13 Leser, 0 Gruppen, 43 Rezensionen

glühbirne, edison, stromkrieg, westinghouse, erfinder

Die letzten Tage der Nacht

Graham Moore , Kirsten Riesselmann
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 16.02.2017
ISBN 9783847906247
Genre: Romane

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3 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Plötzlich Gänsevater

Michael Quetting
Fester Einband
Erschienen bei Ludwig, 13.03.2017
ISBN 9783453280915
Genre: Sachbücher

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18 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Hart auf Hart

T. C. Boyle , Dirk van Gunsteren
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 26.08.2016
ISBN 9783423145152
Genre: Romane

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111 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 5 Rezensionen

usa, armut, gesellschaftskritik, immigration, mexico

América

T. C. Boyle ,
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.11.2006
ISBN 9783423209359
Genre: Romane

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87 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 51 Rezensionen

schweden, mord, stockholm, thriller, rache

Der Mörder und das Mädchen

Sofie Sarenbrant , Hanna Granz
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Rütten & Loening Berlin, 17.02.2017
ISBN 9783352008931
Genre: Krimi und Thriller

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35 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

mord, autorin, krimi, lesereise, eifel

Lesereise in den Tod

Jürgen Schmidt
Flexibler Einband: 200 Seiten
Erschienen bei edition oberkassel, 19.01.2017
ISBN 9783958130807
Genre: Krimi und Thriller

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129 Bibliotheken, 32 Leser, 1 Gruppe, 16 Rezensionen

london, rauch, mystery, fantasy, 19. jahrhundert

Smoke

Dan Vyleta , Katrin Segerer
Flexibler Einband: 624 Seiten
Erschienen bei carl's books, 13.03.2017
ISBN 9783570585689
Genre: Fantasy

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3 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

berlin, gedächtnisverlust, forschung

Cold Reset: Erinnern ist tödlich (German Edition)

Noah Alexander
E-Buch Text: 362 Seiten
Erschienen bei beTHRILLED by Bastei Entertainment, 14.03.2017
ISBN 9783732537419
Genre: Sonstiges

Rezension:

Zum Inhalt:
Er sitzt in einem Auto, dass droht im Fluss zu versinken. Mit letzter Kraft schafft er es, sich rechtzeitig aus dem Wagen zu befreien, kann sich ans nahe Ufer retten. Er weiß weder wer er ist, noch wie er in das Auto kam. Er hat alles vergessen. Plötzlich peitschen Schüsse, Kugeln schlagen neben ihm ein, instinktiv flieht er. Da spürt er eine Vibration in seiner Hosentasche, ein Handy! Und eine SMS mit den drei Worten: Lauf, Ben, lauf! Und Ben läuft, seine Flucht führt in quer durch Europa, er kommt kaum zur Ruhe, seine Verfolger sind ihm stets dicht auf den Fersen. Doch warum will ihn jemand töten, weswegen ist er auf der Flucht. Ben weiß, wenn er überleben und verstehen will, muss er sich erinnern…

Der Thriller „Cold Reset – Erinnern ist tödlich“ von Noah Alexander hat mich aufgrund des Spannung versprechenden Klappentextes angesprochen. Es fängt gleich interessant an, nämlich mit einem Vorwort. Denn was ich nicht wusste ist, dass hinter dem Pseudonym Noah Alexander fünf erfolgreiche deutschsprachige Autoren stehen, die da sind: Martin Conrath, Sabine Klewe, Ralf Pingel, Anette Strohmeyer und Markus Stromiedel. In einem sogenannten Writers-Room haben die fünf gemeinsam die Idee zu diesem Thriller entwickelt und ihn schließlich in relativ kurzer Zeit zu Papier gebracht und vollendet. Von einem Writers-Room hatte ich vorher noch nie gehört, umso neugieriger war ich auf das, was mich erwartet. Die eigentliche Story startet dann rasant und actionreich. Der Leser lernt den Protagonisten Ben kennen, der augenscheinlich sein Gedächtnis verloren hat, nicht weiß wer und was er ist und vor allem keine Ahnung hat, warum jemand ihn umbringen will und ihn durch ganz Europa gnadenlos jagt. Die Kapitel, angefangen von Bens Flucht bis hin zu einem schlüssigen Ende und der Aufklärung bezüglich Bens Gedächtnisverlust, sind kurz, knapp und absolut temporeich. Man kommt vor lauter Action kaum dazu, Atem zu holen. Und da liegt auch ein kleines bisschen die Crux an der Sache. Was dem armen Ben so alles widerfährt, wie oft er nur knapp dem Tod entrinnt und doch alles erstaunlich gut wegsteckt, wirkt an manchen Stellen etwas konstruiert und unglaubwürdig. Dennoch habe ich das Buch in kurzer Zeit verschlungen und die Idee, die im Plot umgesetzt wurde, hat mir gut gefallen. Nur so viel, das Schicksal der Menschheit liegt in Bens Händen, ob positiv oder negativ wird nicht verraten. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Mir wäre nicht aufgefallen, dass mehrere Autoren an diesem Buch mitgewirkt haben. 

„Cold Reset – Erinnern ist tödlich“ von Noah Alexander ist ein actiongeladener, hochspannender und temporeicher Thriller, der dem Leser kaum Luft zum Atmen lässt. Stellenweise liest er sich wie ein Drehbuch für einen Action-Film und wirkt auch hin und wieder etwas überzogen und konstruiert. Dennoch habe ich mich sehr gut unterhalten gefühlt und das Buch innerhalb kürzester Zeit verschlungen. Allen Fans von Action-Thrillern und allen die es werden möchten, kann ich das Buch absolut empfehlen.

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Tags: berlin, forschung, gedächtnisverlust   (3)
 

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

serie, mathematik, band 23, universität, krimi

Am Anfang war dein Ende

Faye Kellerman , Mirga Nekvedavicius
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 06.03.2017
ISBN 9783959670616
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Zum Inhalt:
Im Wald von Greenbury, New York wird die unbekleidete Leiche eines jungen Mannes gefunden. Detective Peter Decker ist vor Ort und entdeckt nicht nur, dass der Mann erschossen wurde, sondern auch einen Stapel fein säuberlich zusammengelegter Kleidung in der Nähe der Leiche. Alles spricht für Selbstmord, doch Decker zweifelt noch an dieser Theorie. Die Ermittlungen führen Decker und seinen ehemaligen jungen Kollegen McAdams an eine ehrwürdige Elite-Universität, an der der Tote, der mittlerweile als Elijah Wolf identifiziert wurde, Mathematik studiert hat. Wurde das herausragende Mathegenie Elijah aus Neid ermordet, oder hat sich der junge Mann tatsächlich selbst erschossen?

Als ich mich für den Kriminalroman „Am Anfang war Dein Ende“ von Faye Kellerman entschieden habe, war mir nicht klar, dass es sich nicht um einen in sich abgeschlossenen Roman handelt, sondern um den bereits 23. Teil der Reihe rund um Detective Peter Decker und Rina Lazarus. Gut, das muss ja erstmal kein Problem sein, schließlich sind die Bücher dennoch oft verständlich und ohne zwingendes Hintergrundwissen zu lesen. Der Leser begleitet Detective Peter Decker bei seinen Ermittlungen zum Tod des Mathegenies Elijah Wolf. Zur Seite steht ihm sein Ex-Kollege und aktueller Harvard-Student McAdams. Und da fangen leider die Wissenslücken an. Warum ist McAdams nicht mehr aktiv im Polizeidienst tätig, warum wird vor allem Deckers Frau Rina Lazarus in vertrauliche Ermittlungen mit einbezogen? Warum haben Decker und McAdams ein offensichtlich ganz besonderes Verhältnis zueinander? Dieses Nichtwissen machte es mir schwer, der Story weiterhin interessiert zu folgen. Allerdings ganz klar mein Fehler, schließlich hätte ich mich vorab besser informieren können. Leider kommt hinzu, dass der ganze Plot sich zäh, langatmig und viel zu nüchtern liest. Es geht um Mathematik und wird wirklich akribisch und voller Hingabe thematisiert. Dem einen oder anderen Leser mag das hochspannend vorkommen, für mich war es schlichtweg zu trocken. Auch bei der Ermittlungsarbeit kommt so gut wie keine Spannung auf. Erst als eine zweite Leiche auftaucht, kommt kurzfristig Bewegung in die Story. Doch die Autorin weiß geschickt, wie sie auch diesen spannenden Moment rasant wieder abflauen lassen kann. Die Protagonisten Decker, McAdams und Lazarus waren mir eigentlich sympathisch, ich mochte die besondere Art von Humor, die vor allem Peter Decker innehatte. Schade, dass Faye Kellerman nicht einige Rückblenden zu vorherigen Bänden eingefügt hat, andererseits könnte sie so natürlich Stammleser der Reihe verärgern und langweilen. Leider eine Gratwanderung.

„Am Anfang war Dein Ende“ von Faye Kellerman war leider so gar nicht meins. Zu langatmig, zu wenig Spannung, zu trocken. Hätte ich vorher gewusst, dass das Buch Teil einer bereits 23 Bände umfassenden Reihe ist, hätte ich es wohl gar nicht erst zur Hand genommen. Mein Fehler. Aufgrund dessen, dass ich mich aber dennoch mehr durch das Buch gequält habe, als es zu genießen, kann ich keine Leseempfehlung aussprechen und auch die anderen Teile der Reihe werden es sicherlich nicht in mein Bücherregal schaffen.

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Tags: mathematik, missgunst, mord, teil einer reihe, universität   (5)
 

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37 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

alter, liebe, tod, frankreich, witwe

Und jetzt lass uns tanzen

Karine Lambert , Pauline Kurbasik
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Diana, 06.03.2017
ISBN 9783453291911
Genre: Liebesromane

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46 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

perspektivlosigkeit, landleben, mecklenburg-vorpommern, milchbauern, sommer

Niemand ist bei den Kälbern

Alina Herbing
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Arche, 10.02.2017
ISBN 9783716027622
Genre: Romane

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berlin, terror, spezialeinheit, verraten, thriller

Verraten

Florian Schwiecker
Geheftet: 312 Seiten
Erschienen bei Edel Germany, 02.02.2017
ISBN 9783841905055
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Zum Inhalt:
Im Zentrum von Berlin ist nach einem Bombenanschlag das Entsetzen groß. Luk Krieger wäre beinahe ebenfalls ein Opfer des Anschlags geworden. Der Agent einer geheimen Spezialeinheit für Terrorbekämpfung nimmt zusammen mit der Kriminalkommissarin Anna Cole die Ermittlungen auf. Alle Hinweise deuten auf einen islamistischen Hintergrund, es tauchen Bekennerschreiben auf und die Gefahr eines erneuten Anschlages versetzt alle in höchste Alarmbereitschaft. Doch Krieger und Cole stoßen auf Spuren die sie in die Kreise von Macht und Korruption führen. Der Wunsch, die Verantwortlichen für den Tod vieler Menschen zur Strecke zu bringen, bringt Anna und Luk an ihre Grenzen und in große Gefahr…

„Verraten“ ist das Thriller-Debüt von Florian Schwiecker, der lange Zeit als Strafverteidiger gearbeitet hat. Der Zusatz „Der neue Luk Krieger-Thriller“ ist etwas irreführend, nimmt man doch an, Schwiecker hat schon mehrere Romane mit dem Protagonisten veröffentlicht. Dem ist nicht so. Das Buch beginnt gleich spektakulär mit einem Bombenanschlag in Berlin. Aufgrund der der erst kürzlich tatsächlich geschehenen Anschläge in Berlin, Brüssel und Frankreich gehen einem die im Buch beschriebenen Szenen sehr nahe und entfachen ein beklemmendes, beängstigendes Gefühl. Man hat die erschreckenden Bilder aus dem Fernsehen vor Augen und der Autor schafft es mit seinem fesselnden und atmosphärischen Schreibstil diese Stimmung auch in seinem Buch widerzuspiegeln. Die Suche nach den Verantwortlichen ist ein actiongeladenes Katz- und Maus-Spiel, welches den Leser kaum Luft zum Atmen lässt und dadurch bei der Stange hält. Die beiden Hauptprotagonisten Luk Krieger und Anna Cole sind mir zu klischeehaft. Er der gutaussehende Superheld und Agent aus der geheimen Spezialeinheit, sie die hübsche und selbstbewusste Kriminalkommissarin, die weiß wie sie sich in einem von Männern dominierten Job durchsetzen muss. Mir war das definitiv zu oberflächlich, die beiden hatten für mich einfach keine Ecken und Kanten, nichts Greifbares was einen Charakter ausmacht, egal ob gut oder böse. Das Ende und somit die Auflösung des Falls war für mich vorhersehbar, wenig überraschend und auch eher etwas unwahrscheinlich und übertrieben. 

„Verraten“ von Florian Schwiecker ist ein spektakulärer, actiongeladener und gut zu lesender Thriller mit einem durchaus realistischen Plot. Leider bedient sich der Autor einigen Klischees, manches wirkt unwahrscheinlich und konstruiert. Ich habe das Buch trotzdem als spannend und fesselnd zu lesen empfunden, für mich aber keine Lektüre, die lange nachwirkt. Da der Hauptprotagonist und Superheld am Ende ganz knapp überlegt (puh!) kann man schwer davon ausgehen, dass es einen zweiten Teil mit Luk Krieger geben wird. Ich kann für „Verraten“ zwar durchaus eine Leseempfehlung aussprechen, bin mir aber unschlüssig, ob ich einen zweiten Teil lesen würde.

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Tags: berlin, korruption, politik, spezialeinheit, terroranschla   (5)
 

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15 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

studenten, gruppenchat, gruselfaktor, mord, tibor rode

The Message: Thriller

Tibor Rode
E-Buch Text: 185 Seiten
Erschienen bei beTHRILLED by Bastei Entertainment, 17.01.2017
ISBN 9783732532902
Genre: Sonstiges

Rezension:

Zum Inhalt:
Die Studenten des Anthropologie-Seminars haben den Gruppenchat „Charlie´s Eight“ gegründet, in dem sogar ihr Professor mitschreibt. Dann erhält Kathy eine mysteriöse Kettenmail mit einer Todesdrohung, die sie im Gruppenchat postet und die alle für einen blöden Scherz halten. Doch diese Nachricht ist die letzte, die die anderen Gruppenmitglieder von Kathy lesen. Danach ist Funkstille, die junge Frau nicht mehr zu erreichen. Am nächsten Morgen wird ihre Leiche in einem abgeschiedenen Moor gefunden. Als ein anderes Gruppenmitglied die gleiche unheimliche Nachricht erhält, bekommen es die übrigen Studenten mit der Angst zu tun…wird auch dieser Empfänger der Kettenmail unter rätselhaften Umständen ums Leben kommen…?

Wow, „The Message“ von Tibor Rode ist mal so ganz anders wie die Thriller die ich bisher gelesen habe und es waren einige. Denn hier liest und erlebt man die ganze Story ausschließlich als Chatnachrichten der einzelnen Protagonisten im Stil von WhatsApp. Der Gruppenchat wird von einer Gruppe Studenten betrieben, die im Rahmen ihres Anthropologie-Seminars die Moorleiche „Charlie“ sezieren und untersuchen. Eins der Mitglieder, Kathy bekommt eine äußerst mysteriöse Kettenmail und die Bedrohung, die von dieser ausgeht, wird erstmal von keinem ernst genommen, bis das Schicksal seinen Lauf nimmt. Trotz des ungewöhnlichen Stils bekommt der Leser doch einen ganz guten Einblick in die Gruppe und die einzelnen Charaktere. Ich hätte nie gedacht, dass solch eine Art von Thriller so wahnsinnig spannend und fesselnd sein kann. Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen und mich in der Tat richtig gegruselt. Irgendwie war das wie bei dem Film „Blair Witch-Projekt“ nur in geschriebener und nicht in visueller Form.

„The Message“ von Tibor Rode ist modern, anders und absolut genial und außergewöhnlich. Spannend von Anfang bis zum Ende, fesselnd und mit absoluten Grusel-Gänsehaut-Momenten. Das Cover finde ich sehr passend, ansprechend und macht definitiv Lust auf dieses Buch und seinen Inhalt. Ich bin begeistert und spreche hier eine absolute Leseempfehlung für diesen ungewöhnlichen Thriller aus!

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Tags: gruppenchat, gruselfaktor, kettenmail, mord, studenten   (5)
 

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15 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

verräter, viktorianisches england, duke, detektivgeschichte, bandenkrieg

Frost & Payne - Band 5: Das Protokoll (Steampunk)

Luzia Pfyl
E-Buch Text
Erschienen bei Greenlight Press, 16.01.2017
ISBN 9783958342538
Genre: Sonstiges

Rezension:  
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16 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

frost & payne, steampunk, mord, luzia pfyl, buch

Frost & Payne - Band 4: Staub und Kohle (Steampunk)

Luzia Pfyl
E-Buch Text: 116 Seiten
Erschienen bei Greenlight Press, 09.12.2016
ISBN 9783958342514
Genre: Sonstiges

Rezension:

Zum Inhalt:
Frost & Payne überleben mit viel Glück den Hauseinsturz und kommen mit Gott sei Dank nur kleineren Verletzungen davon. Doch dann werden sie von Inspektor Flannagan von Scotland Yard wegen Mordes verhaftet. Auf der Zugfahrt zurück nach London werden sie jedoch von Unbekannten angegriffen und überleben nur durch eine waghalsige Flucht. Wer und vor allem warum trachtet ihnen jemand nach dem Leben?

Und dann ist da immer noch David, der in einem Keller den Experimenten eines Unbekannten ausgeliefert ist…

Bei „Frost & Payne – Staub und Kohle“ von Luzia Pfyl handelt es sich um Teil 4 der Steampunk-Reihe. Die Geschichte nimmt nun so richtig Fahrt auf und ich war sofort wieder mitten im Geschehen. Die Autorin schreibt aber auch wirklich packend und mit viel Atmosphäre. Frost und ihrem Partner Payne wird übel mitgespielt und nicht nur die beiden fragen sich, wer es auf sie abgesehen hat, auch als Leser fiebert man mit und rätselt, wer die unbekannten Angreifer sein könnten. Das ist aber nicht die einzige Frage, die mich umtreibt, wie wird es wohl mit Payne und seiner Frau weitergehen, werden die beiden ihre Tochter überhaupt lebend wiedersehen? Wird die Ehe der beiden das alles überstehen? Scheinbar entwickeln sich ja zarte Bande zwischen Lydia und Jackson und ich bin sehr gespannt, in welche Richtung Luzia Pfyl das vorantreibt. Schön, dass die Autorin dem Leser auch wieder Einblick in den Keller gewährt, in dem David Cassidy die Experimente seines Peinigers über sich ergehen lassen muss. David ist in meinen Augen sehr tapfer und ich hoffe sehr, dass er eines Tages aus seinem Gefängnis entkommen kann. Da hilft nur weitermachen mit Band 5. Ich freu mich!

„Staub und Kohle“ hat gezeigt, wie gekonnt Luzia Pfyl der Geschichte und den Charakteren Leben einhaucht und ihnen, wie auch der Story die Möglichkeit gibt, sich weiterzuentwickeln. Ich wünsche mir und habe gleichzeitig Sorge, ob das Konzept auf Dauer aufgeht. Insbesondere möchte ich erwähnen, dass mir bis jetzt die Auswahl des Covers außerordentlich gut gefallen hat. Sie passen immer perfekt zu dem jeweiligen Titel des Buches. Ich freue mich auf Teil 5 und gebe für Teil 4 und die gesamte Reihe eine Leseempfehlung.

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Tags: london, mord, steampunk   (3)
 

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19 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

krimi, mord, flächenbrand, ostfriesland, ostfrieslandkrimi

Flächenbrand

Moa Graven
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei cri-ki-Verlag, 01.08.2016
ISBN 9783945372821
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Zum Inhalt:
Jan Krömer hat sich auf einen alten Bauernhof auf dem Land zurückgezogen. Auf einem Spaziergang mit Chief, seinem Hund aus dem Tierheim, stolpert er mehr oder weniger über eine übel zugerichtete Leiche und direkt in einen neuen Fall. Zusammen mit seiner Kollegin Lisa Berthold leitet er die Ermittlungen als kurze Zeit später erneut ein Mord passiert. Schon bald haben die Ermittler ihr Augenmerk auf eine Wohngruppe in Tannenhausen gelegt, dort leben schwer erziehbare Jugendliche. Ist einer der Bewohner tatsächlich zu solch brutalen Taten fähig? Jan und Lisa stoßen bald auf eine heiße Spur…

„Flächenbrand“ von Moa Graven ist der 5. Fall für Jan Krömer, für mich war es jedoch absolutes Neuland. Der Einstieg ins Buch klappte problemlos und der Leser wird alsbald mit der ersten Leiche konfrontiert, was natürlich die Neugier auf den oder die Täter wachsen lässt. Gerade deswegen haben mir auch die kurzen und knappen Kapitel gut gefallen, auch der Schreibstil von Moa Graven ist leicht und flüssig zu lesen. Leider gehen die Ermittlungen erkennbar nur in eine Richtung und andere Möglichkeiten oder Wendungen werden völlig außer Acht gelassen. Das Ende war dadurch vorhersehbar, das Tatmotiv absolut erschreckend, wurde aber zu schnell abgehandelt, was ich schade fand. Die Charaktere waren mir allesamt zu oberflächlich, es fehlte Tiefgang, und Persönlichkeit. Möglicherweise lag es auch einfach daran, dass ich bei Band 5 eingestiegen bin und die Vorgeschichte von Jan Krömer einfach nicht kenne und mir deswegen wichtige Details fehlen. Ein typischer Ostfrieslandkrimi war „Flächenbrand“ eigentlich auch nicht. Es fehlen die für solche Krimis bezeichnenden Landschaftsbeschreibungen, so hätte die Handlung in diesem Fall auch in jedem anderen Ort Deutschlands stattfinden können, der Leser hätte es vermutlich nicht bemerkt. Wie das Cover - was mir übrigens außerordentlich gut gefällt - und der Titel des Buches mit dem Inhalt in Zusammenhang stehen, hat sich mir leider auch nicht so ganz erschlossen.

„Flächenbrand“ von Moa Graven ist ein solider und nett zu lesender Krimi, bei dem leider das Potential, das durchaus in der Handlung steckt, bei weitem nicht ausgeschöpft wurde. Die Spannung kam bedauerlicherweise durch einseitige und vorhersehbare Ermittlungen zu kurz. Vielleicht ist es besser, die Reihe von Anfang an zu lesen und nicht mittendrin einzusteigen, ich kann leider nur eine bedingte Leseempfehlung aussprechen.


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Tags: forschung, krimi-reihe, möbius-syndrom, mord   (4)
 

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285 Bibliotheken, 34 Leser, 0 Gruppen, 75 Rezensionen

experiment, wissenschaft, terranauten, roman, usa

Die Terranauten

T. C. Boyle , Dirk van Gunsteren
Fester Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 09.01.2017
ISBN 9783446253865
Genre: Romane

Rezension:

Zum Inhalt:
USA in den neunziger Jahren: Acht Bewohner, die sogenannten Terranauten, sollen für zwei Jahre in einem geschlossenen und autarken Ökosystem leben. Der riesige Kuppelbau, genannt „Ecosphere 2“ umfasst Bereiche aus Savanne, Wüste, Mangrovensumpf,  Ozean sowie außerdem intensive Landwirtschaft und Wohnraum für die Bewohner. In der zweijährigen Einschlusszeit darf keiner dieses abgeschlossene System verlassen oder betreten – egal was passiert - da sonst die Mission als gescheitert gilt. „Ecosphere 2“ und seine Bewohner sind Presse- und Tourismusmagnet, Menschen und Fernsehteams drängen sich an die Scheiben des Megaterrariums. Es herrscht Stimmung wie bei einer Reality-Show. Sind die acht auserwählten Terranauten zuerst noch ein unzertrennliches Team mit dem alleinigen Bestreben, „Ecosphere 2“ am Leben zu erhalten, so dominieren nach einiger Zeit doch Eitelkeit, Neid und Rivalität das Leben der Bewohner. Dann wird die Terranautin Dawn schwanger. Ist die Mission „Ecosphere 2“ dadurch zum Scheitern verurteilt?

„Die Terranauten“ von T.C. Boyle ist mein erstes Buch des bekannten Bestseller-Autors, dementsprechend hoch waren meine Erwartungen und meine Neugier. Das Thema hat mich gleich angesprochen. Acht auserwählte Personen führen ein autarkes Leben unter Glas, in einem riesigen Kuppelbau, unter fast ständiger Beobachtung durch die Öffentlichkeit und durch Mission Control, die fast sektenhaft über ihre Mission und die Teilnehmer dieser wacht, angeführt von Gottvater, dem Herr über all das und absoluter Oberguru. Nach dem medienpräsenten und ruhmreichen Einschluss beginnt das Leben für die Terranauten in ihrer eigenen kleinen Welt harmonisch und voller Euphorie. Jeder weiß, was seine Aufgaben sind und doch weicht das Neue und Aufregende bald einem entbehrungs- und arbeitsreichen Alltag. Der Ton untereinander wirt härter und bald herrschen Rivalität und Missgunst vor. Das alles erlebt der Leser jeweils aus dem Blickwinkel der drei Hauptprotagonisten Ramsey, Dawn und Linda. Boyle gelingt es, die Veränderungen, die die Gruppe und jeder Einzelne im Laufe des Projektes durchlebt, nachvollziehbar und authentisch widerzuspiegeln. Sympathie konnte ich leider für keinen der Protagonisten so richtig empfinden, alle hatten irgendewas, was mich gestört hat. Linda war dauerfrustriert und eifersüchtig, Dawn war mir zu egoistisch und Ramsey irgendwie zu berechnend. T.C. Boyles Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, flüssig und angenehm zu lesen. Das Leben in "Ecosphere 2" und die Geschehnisse hinter den zahlreichen Glasscheiben waren für mich zum größten Teil wirklich interessant und kurzweilig zu lesen, allerdings hat das Buch auch seine Längen und Wiederholungen, die Spannung und mein Interesse leider ab und an absinken ließ. Auch die Dschungelcamp-Reality-Show-Stimmung war mir manchmal etwas zu viel. 

"Die Terranauten" von T.C. Boyle ist für mich trotz einiger Längen, langatmigen Passagen und Dschungelcamp-Feeling absolut zu empfehlen. Der Einblick, den der Autor seinen Lesern in das Leben der acht Terranauten in ihrem eigenen Ökosystem gewährt, ist interessant und spannend, fast schon etwas voyeuristisch. Was mir neben dem für mich absolut gelungenen Cover besonders gut gefallen hat ist, dass die Geschichte an ein tatsächliches Experiment in den 90er Jahren anlehnt. Auf einer Fläche von 1,6 Hektar wurde nördlich von Tuscon, Arizona ein Kuppelbau errichtet, der ein Volumen von 204.000 Kubikmeter umschließt und in dem mehr als 6000 Glasscheiben verbaut wurden. Der technische Aufwand war enorm. Das Projekt gilt nach zwei erfolglosen Versuchen autarkes Leben unter der Kuppel zu führen, als gescheitert. Für Boyle und seine Charakterstudie über die Terranauten gibt es eine, wenn auch nicht uneingeschränkte Leseempfehlung.

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Tags: abgeschlossenes ökosystem, autarkes leben, boyle, charakterstudie, ecosphere 2, glaskuppel, terranauten, usa   (8)
 

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139 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 50 Rezensionen

amnesie, thriller, psychothriller, berlin, koma

Das Gesicht meines Mörders

Sophie Kendrick
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 16.12.2016
ISBN 9783499272738
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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290 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 130 Rezensionen

thriller, berlin, zelle, jonas winner, familie

Die Zelle

Jonas Winner
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 11.01.2016
ISBN 9783426512760
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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21 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

rache, thriller, jagd, mord, deutschland

Drei Meter unter Null

Marina Heib
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Heyne, 06.03.2017
ISBN 9783453271111
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Zum Inhalt:

Sie war ein glückliches Kind, auch wenn Sie immer anders war als die anderen Kinder. Wollte Pipi Langstrumpf oder Tarzan werden, anstatt Tierärztin oder Rechtsanwältin wie ihre Klassenkameradinnen. Das machte sie zur Außenseiterin, doch die Eltern des Mädchens, vor allem der Vater, zeigten immer Verständnis für ihre besondere Tochter. Später, als Erwachsene hat SIE einen lukrativen Job ist erfolgreich in dem was sie tut, auch wenn sie immer spürt, dass sie anders ist als andere und Normalität im Leben ihr eher schwer fällt. Erst als die junge Frau Schreckliches aus ihrer Vergangenheit erfährt, streift sie ihr altes Leben ab, wird zur Jägerin und Mörderin. Alles was sie will ist Rache...

"Drei Meter unter Null" von Marina Heib ist ein ganz besonderer und verstörender Thriller in den ich mich erst hineinfinden musste, der mich dann aber völlig in seinen Bann gezogen hat. Die Autorin schreibt und erzählt direkt aus der Sicht der Mörderin und der Leser verfolgt gebannt jeden Schritt den die junge Frau, die Jägerin, auf ihrem Weg die Wölfe zu töten, beschreitet. Die Atmosphäre ist düster wie die Seele der Protagonistin. Man hat das Gefühl, die junge Frau kann nur wenig Freude und Glück empfinden, alles was sie leben und existieren lässt, das einzige was sie antreibt, ist Rache. Lediglich ihre Eltern, vor allem ihr Vater, ist für sie der Fels in der Brandung, ein Rückzugsort, ein Stück Geborgenheit, aber nur dann, wenn sie es zulassen kann. Marina Heib hat einen ganz speziellen Schreibstil, sprachgewaltig und faszinierend. Ich bin mir nicht sicher, ob ich die Protagonistin sympathisch finden soll. Weiß nicht, ob ich ihr Tun und Handeln gutheißen kann und kann doch irgendwie verstehen, was sie umtreibt und warum sie ist wie sie ist. Die Jagd der Mörderin und ihre grausamen Taten halten den Spannungsbogen auf einem ständig hohen Level und ich wollte einfach nur wissen, wie die Geschichte ausgeht. Das Ende hat mich dann komplett überrascht und regelrecht überrumpelt. Eine krasse Wendung, mit der ich tatsächlich in keinster Weise gerechnet hätte. Chapeau!


"Drei Meter unter Null" von Marina Heib ist ein düsterer und ganz spezieller Thriller der mich wirklich fasziniert hat. Vor allem hat mich der sprachgewaltige Schreibstil, mit dem die Autorin die spannende und tragische Geschichte der Protagonistin erzählt und ihre Ausdrucksweise beeindruckt. Ein Thriller der sicherlich polarisiert. Mir ging das Buch definitiv unter die Haut, weswegen ich sehr gerne eine Leseempfehlung ausspreche. 

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Tags: jagd, mord, rache, vergewaltigung   (4)
 

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140 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 92 Rezensionen

drogen, baby, schnee, winter, flucht

Sweetgirl

Travis Mulhauser , Sophie Zeitz-Ventura
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 13.01.2017
ISBN 9783423261265
Genre: Romane

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Sagredo

Alexander Drews
Flexibler Einband: 460 Seiten
Erschienen bei Begedia Verlag, 28.06.2013
ISBN 9783943795530
Genre: Krimi und Thriller

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54 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

medizin, humor, dr. med. eckart von hirschhausen, medizin mit humor, populärwissenschaftlich

Wunder wirken Wunder

Dr. med. Eckart von Hirschhausen , Jörg Asselborn , Jörg Pelka
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Rowohlt , 14.10.2016
ISBN 9783498091873
Genre: Humor

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21 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

sterben, leben, tod, krebs, erfahrungsbericht

Sterben: Eine Erfahrung

Cory Taylor
E-Buch Text: 176 Seiten
Erschienen bei Ullstein eBooks, 10.02.2017
ISBN 9783843715614
Genre: Sonstiges

Rezension:

Zum Inhalt:
Die australische Schriftstellerin Cory Taylor ist schwer an Krebs erkrankt. In dem Teil des Gehirns, welcher für die Bewegungen der Gliedmaßen der rechten Körperseite verantwortlich ist, wächst ein großes Melanom. Es folgt eine OP und 2015 kommt die tragische Gewissheit, dass Cory nicht mehr lange zu leben hat. Fast ihr ganzer Körper ist mittlerweile von Metastasen befallen. In nur wenigen Wochen schreibt die todkranke Cory dieses lebensbejahende und tröstende Buch…

„Sterben: Eine Erfahrung“ von der mittlerweile verstorbenen Autorin Cory Taylor hat mich sehr berührt. Nachdem Cory erfährt, dass der Krebs ihrem Leben bald ein Ende setzen wird, schreibt sie dieses Buch für ihre Familie, für andere Betroffene, aber ich denke in erster Linie für sich selbst. In beeindruckender Weise stellt sie sich den Fragen, die sie, auch als nicht religiöser Mensch, beschäftigen. Gibt es ein Leben nach dem Tod? Oder vielleicht eine Liste mit Dingen, die sie unbedingt vor ihrem Tod noch tun will? Hat sie Angst vor dem Sterben? Ist sie risikobereiter geworden, seit sie weiß, dass ihre Zeit bald abgelaufen ist? Was wird sie wohl am meisten vermissen und wie wird die Welt sie in Erinnerung behalten? Auf all diese Fragen gibt Taylor Antwort, ehrlich, klug und direkt. Auch das Thema Suizid hat Taylor immer wieder beschäftigt. In ihrem Buch geht sie auf die Möglichkeiten des selbstbestimmten Sterbens ein und bringt ihr Erstaunen zum Ausdruck, warum dies in der heutigen, modernen Gesellschaft immer noch ein großes Tabuthema zu sein scheint. Besonders berührt hat mich Corys ehrliche Reflektion auf ihr Leben und ihre Familie. Cory Taylor schrieb die Geschichte über ihr Sterben sehr ergreifend und gefühlvoll, ich habe ihre Zeilen gerne gelesen und sie trotz aller Dramatik als eine Ode an das Leben empfunden.

„Sterben: Eine Erfahrung“ von Cory Taylor ist ein Buch, das von dem Schwierigsten erzählt, was jeden von uns irgendwann widerfahren wird: Das Sterben. Ob es uns nun selbst betrifft oder jemand in unserem Umfeld, irgendwann werden wir alle damit konfrontiert. Cory Taylors Geschichte über ihr Sterben, ist neben aller Traurigkeit vor allem eines, voller Kraft, Mut und Hoffnung und eine Hommage an das Leben. Berührend und absolut lesenswert!

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Tags: krebs, leben, sterben, unheilbar krank   (4)
 
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