Seehase1977

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Das Weihnachtswunder von Old Nichol

Raymond A. Scofield
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Rütten & Loening Berlin, 19.09.2016
ISBN 9783352008894
Genre: Romane

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Das Flüstern der Stille

Heather Gudenkauf , Ivonne Senn
Flexibler Einband: 386 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 07.11.2016
ISBN 9783959670531
Genre: Krimi und Thriller

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steampunk, bibliothek, gefahr, detektivgeschichte, frost & payne

Frost & Payne - Die Bibliothek des Apothekers

Luzia Pfyl
E-Buch Text
Erschienen bei Greenlight Press, 15.11.2016
ISBN 9783958342323
Genre: Science-Fiction

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Die Mauer zwischen uns

Jesper Bugge Kold
E-Buch Text: 318 Seiten
Erschienen bei AmazonCrossing, 06.12.2016
ISBN 9781503998490
Genre: Sonstiges

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Game on!

Elmar Paulke
Flexibler Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Edel Germany, 16.11.2016
ISBN 9783841904805
Genre: Sachbücher

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

tödliches virus, entführung, pandemie, terroriste

Projekt Goliath

Matthias Bürgel
Flexibler Einband: 424 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 09.08.2016
ISBN 9783741211386
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Zum Inhalt:
Patrick Sprenger wird aus Deutschland an das Europäisches Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten kurz ECDC berufen. Dann wird seine kleine Tochter von Terroristen entführt und Sprenger gezwungen, einen totbringenden Ebola-Virus aus dem Zentrum zu entwenden. Ein führender IS-Terrorist gelangt so in den Besitz der tödlichen Biowaffe. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, denn nicht nur Spengers Tochter ist nach wie vor in tödlicher Gefahr, auch steht der Menschheit eine Pandemie ungeahnten Ausmaßes bevor…

„Projekt Goliath“ ist der Debütroman von Matthias Bürgel und ich bin durch unseren örtlichen Buchladen darauf aufmerksam geworden, u.a. auch, weil der Autor aus meiner Region stammt. Das durchaus aktuelle Thema, welches Bürgel in seinem Buch behandelt hat mich gleich angesprochen und entsprechend neugierig gemacht. Der Prolog ist ein gelungener Einstieg in eine Story die absolut fesselnd und erschreckend ist. Durch kurze Kapitel mit immer wechselnden Schauplätzen wird der Spannungsbogen hoch gehalten und der Leser bei Laune gehalten. Der Schreibstil von Matthias Bürgel ist angenehm und flüssig zu lesen, die Hintergrundinformationen, zu seinem Thriller, vor allem das Thema Molekularbiologie, scheinen mir akribisch recherchiert zu sein, zumindest ist das mein Eindruck. Die Protagonisten sind authentisch und lebensnah, auch wenn mir manche Handlungen etwas übertrieben und unrealistisch waren. Dennoch verschmelzen sie zusammen mit der Handlung perfekt zu einem gelungenen Ganzen.

„Projekt Goliath“ von Matthias Bürgel ist ein spannender, hochaktueller und Angst einflößender Thriller, den man, einmal angefangen, kaum aus der Hand legen kann. Ein gelungenes Debüt welches von mir eine absolute Leseempfehlung bekommt.

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Tags: entführung, pandemie, terroriste, tödliches virus   (4)
 

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familie, band 2, tragische zufälle, fortsetzung, rache

Das Spiel - Rache

Jeff Menapace , Sven-Eric Wehmeyer
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Heyne, 14.11.2016
ISBN 9783453677081
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Zum Inhalt:
Es ist schon eine Weile her, doch Familie Lambert hat ihr grausames Zusammentreffen mit den Fanelli-Brüdern am Crescent Lake noch nicht überwunden. Obwohl einer der Brüder tot und der andere hinter Gittern auf seinen Prozess wartet, sitzen die Wunden bei den Lamberts noch tief. Zudem erschüttern tragische „Zufälle“ das sowieso schon dünne Nervenkostüm von Patrick und Amy. Was sie nicht ahnen, Arty Fanelli hat überraschend Familienzuwachs bekommen, seine liebreizende Schwester und sein äußerst loyaler Vater setzen alles daran, um sich an dem, was Arty und seinem Bruder widerfahren ist, zu rächen…

„Das Spiel – Rache“ ist der zweite Teil einer Thriller-Trilogie von Jeff Menapace. Ein Wiedersehen mit Familie Lambert steht im Mittelpunkt, die sich nur schwer von ihrem schweren Schicksalsschlag am Crescent Lake erholen kann. Die heile Familienwelt hat einen gewaltigen Knacks ab bekommen. Das Vertrauen zwischen Amy und Patrick wird auf eine harte Probe gestellt und auch ihr ach so heiß geliebter Sex, mit dem sie einst alles hinter sich ließen, ist auch keine Lösung mehr. Dann häufen sich merkwürdige und tragische Ereignisse, die Patrick schon bald nicht mehr an Zufälle glauben lassen. Er vermutet die Rache von Arty Fanelli und soll Recht behalten. Jeff Menapace ist es wieder gelungen, die Lamberts und somit auch seine Leser, die der Familie stets einen Schritt voraus waren, das Fürchten zu lernen. Leider ist die Psychoschiene, die der Autor in Teil eins gefahren ist, in Teil zwei etwas abhanden gekommen. Einige Szenen wirkten doch recht vorhersehbar. Allerdings ging es auch hier, was die Brutalität und das Blutvergießen anging, wieder kräftig zur Sache. Das heile Welt-Getue von Patrick und Amy hat mich dieses Mal etwas gestört und ihr ständiges Sex-Geplänkel war dann auch irgendwann ausgereizt und für mich eher zum Augen verdrehen. Das rasante Ende hat mich tatsächlich überrascht und macht definitiv neugierig auf den letzten Teil der „Spiel-Reihe.

„Das Spiel-Rache“ von Jeff Menapace ist die gelungene Fortsetzung von "Das Spiel - Opfer, auch wenn es meiner Meinung nach nicht ganz an den ersten Teil herankommt. Die ganz besondere Stimmung die Menapace im ersten Teil geschaffen hat, konnte er in Teil zwei nicht zu 100 Prozent umsetzen. Dennoch macht „Rache“ ganz klar neugierig auf Teil 3 und konnte auf jeden Fall mit dem für mich überraschenden Ende punkten. Von mir gibt’s eine Leseempfehlung für alle Freunde von brutalen und blutigen Thrillern und den Hinweis, dass man Teil eins gelesen haben sollte, um die Zusammenhänge in diesem Buch zu verstehen und nachvollziehen zu können.

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Tags: familie, familie lambert, rache, tragische zufälle   (4)
 

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warschauer ghetto, warschauer zoo, 2. weltkrieg, 2 weltkrieg, geschichte

Die Frau des Zoodirektors

Diane Ackerman , Christine Naegele
Fester Einband: 420 Seiten
Erschienen bei Heyne, 31.10.2016
ISBN 9783453270824
Genre: Sachbücher

Rezension:

Zum Inhalt:
Das Ehepaar Jan und Antonia Zabinski leiten den Warschauer Zoo und kümmern sich liebevoll um ihre Tiere. Nicht selten werden Tierwaisenkinder in der Zabinskischen Villa aufgezogen und Rys, der Sohn der Zabinskis wächst wie selbstverständlich mit ihnen auf. Dann bricht der zweite Weltkrieg aus und Antonia und Jan müssen mit ansehen, wie die Nazis in Polen einmaschieren und beginnen, den Zoo für ihre Zwecke zu nutzen, viele Tiere werden getötet, andere werden in deutsche Zoos abtransportiert. Die jüdische Bevölkerung Warschaus, unter der die Zabinskis auch viele Freunde haben, wird in ein Ghetto gesperrt. Als die Nazis sich schließlich aus dem Zoo zurückziehen, nutzen der Zoodirektor und seine Frau die leeren Tierkäfige um Juden, die aus dem Warschauer Ghetto geflüchtet sind, darin zu verstecken. Diese für alle Beteiligten lebensgefährlichen Rettungsaktionen retten 300 todgeweihten Juden das Leben…

Auf das Buch „Die Frau des Zoodirektors“ von Diane Ackerman bin ich erst einmal aufgrund seines für mich wirklich gelungenen Covers aufmerksam geworden und dann wegen der Geschichte, die dahinter steckt. Für mich ist das Buch eher Biografie als Roman, denn die Autorin zitiert immer wieder Stellen aus dem Tagebuch von Antonia Zabinski. Bildhaft beschreibt Ackerman das Leben in der Zabinskischen Villa direkt im Zoo, die Zeit vor dem Krieg, als sich die Familie, vor allem aber Antonia mit Hingabe der Pflege der Zootiere hingibt. Es ist ein gutes Leben, bis der Krieg mit all seinen Grausamkeiten den Menschen alles abverlangt. Auch bei den Zabinskis verändert sich alles und trotz ihrer eigenen Not helfen sie wo sie können und setzen mehr als einmal auch ihr eigenes Leben aufs Spiel. Antonia scheint eine warmherzige liebevolle Frau gewesen zu sein, die trotz gesundheitlicher Probleme aufopferungsvoll für ihre Familie, die Tiere und dann auch für die verfolgten Juden sorgt. Trotz der wirklich interessanten, gut recherchierten und beispiellosen Geschichte Antonias war mir das Buch stellenweise etwas zu langatmig und emotionslos.

„Die Frau des Zoodirektors“ von Diane Ackerman erzählt die außerordentliche und beeindruckende Geschichte einer Frau, die trotz der Grausamkeit des 2. Weltkrieges und der Schreckensherrschaft der Nazis in Polen, Wärme und Menschlichkeit in ihre kleine Welt trägt. Auch wenn mir das Buch stellenweise zu langatmig war, das Buch, Antonias Erlebnisse und Taten sind Zeitzeugen einer der schwärzesten Zeiten der Weltgeschichte und daher wirklich lesenswert.

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Tags: 2. weltkrieg, warschauer ghetto, warschauer zoo   (3)
 

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australien, dürre, krimi, hitze, thriller

The Dry

Jane Harper , Ulrike Wasel , Klaus Timmermann
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 21.10.2016
ISBN 9783499290268
Genre: Krimi und Thriller

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Die Sippe

Marc-Oliver Bischoff
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei GRAFIT, 25.10.2016
ISBN 9783894254780
Genre: Krimi und Thriller

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endzeit, justin cronin, vampire, fantasy, dystopie

Die Spiegelstadt

Justin Cronin , Rainer Schmidt
Fester Einband: 992 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 31.10.2016
ISBN 9783442311804
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Zum Inhalt:
Die Zwölf sind vernichtet, die Tod bringende Herrschaft der Virals über die Welt scheint endgültig vorbei. Nach und nach verlassen die Menschen die geschützten Gebiete und besiedeln das Land außerhalb der Mauern, in der Hoffnung auf ein besseres und friedliches Leben. Peter Jaxon ist Präsident geworden und lebt, wie viele andere, unter ihnen Sara , Hollis und Caleb mit seiner Frau Pim, in Kerrville, Texas. Alicia, halb Viral halb Mensch hat sich in die Einsamkeit geflüchtet, streift scheinbar ziellos durch das Land und verarbeitet dabei einen schweren Schicksalsschlag, an dem sie fast zerbrochen wäre. Michael hat es sich zur Mission gemacht, das Meer zu besegeln und findet auf einem seiner Erkundungsfahrten ein verlassenes Schiff, die Bergensfjord, die Platz für über 700 Seelen bietet. Zusammen mit Greer, der nicht nur ein Geheimnis zu hüten scheint, setzt er alles daran, dass riesige Schiff eines Tages wieder fahrbar zu machen. Keiner der Menschen ahnt, dass weit entfernt in einer verlassenen Stadt der Eine, Zero, noch lebt und dessen Ziel es ist, die Menschheit endgültig auszulöschen. Nur Amy kann Zero noch aufhalten, doch das Mädchen aus dem Nirgendwo ist spurlos verschwunden…

Endlich ist er da, der letzte Teil der Passagen-Trilogie von Justin Cronin, „Die Spiegelstadt“. Vor zwei Jahren habe ich den zweiten Teil der Reihe „Die Zwölf“ mit einem nicht ganz so guten Gefühl beendet und ich muss zugeben, ich war skeptisch, ob mich der dritte und letzte Teil tatsächlich nochmal mitnehmen und begeistern kann. Doch meine Sorge war unbegründet, Justin Cronin hat mich überzeugt und gefesselt. Der Prolog, eine Art „Was bisher geschah“ war perfekt und hat meinem Gedächtnis mehr als einmal auf die Sprünge geholfen, ein wirklich gelungener Einstieg in ein Buch, das man kaum in Worte fassen kann. Justin Cronin ist ein Meister der Erzählkunst, auch in Passagen, wo scheinbar nicht viel passiert , schafft er es, den Leser bei Laune zu halten, ihn mit seinen Worten, sowie den bildhaften und atmosphärischen Beschreibungen in seinen Bann zu ziehen, zu fesseln, zu verzaubern! Das Zusammentreffen mit den alten Bekannten wie z.B. Sara und Hollis, Peter Jaxon und auch Alicia, war wie nach Hause kommen, ich hatte das Gefühl, als hätte ich die beiden vorherigen Bände erst kurz zuvor und nicht vor Jahren gelesen. Jeder der Charaktere ist mir auf seine besondere Weise ans Herz gewachsen und ich hoffte, bangte und litt mit ihnen. Besonders gut hat mir die Geschichte von Tim Fenning gefallen, die Geschichte des Einen, des Zero. Sie diente dazu viele Hintergründe zu verstehen und das Wissen warum er geworden ist was er ist ließ bei mir Verständnis und auch Mitleid aufkommen. Eine Geschichte, traurig, schicksalhaft und voller Tragik. Das Ende ist schlüssig, glaubhaft und lässt keine Fragen offen und dennoch bin ich traurig, dass es vorbei ist.

„Die Spiegelstadt“ von Justin Cronin ist ein absolut würdiger Abschluss der Passagen-Trilogie, ein wirkliches Meisterwerk, grandios, atmosphärisch und mitreißend. „Die Spiegelstadt“ kann man definitiv nicht unabhängig von den anderen Teilen lesen, die Story ist mehr als komplex und es ist hier absolut wichtig, die Zusammenhänge zu kennen, um sie auch zu verstehen. Das Buch hinterlässt definitiv eine Lücke wenn man es beendet hat und es fällt schwer, danach in die Lektüre eines anderen Buches einzutauchen. Für die gesamte Trilogie gibt es von mir eine hundertprozentige Leseempfehlung! 

Noch ganz kurz: Da „Die Spiegelstadt“ ein 992 Seiten umfassender Wälzer ist, habe ich mir parallel das Hörbuch zugelegt, um auch in Situationen, in denen ich nicht lesen konnte, die Geschichte weiterzuverfolgen. Ich war wirklich begeistert. Die ungekürzte Fassung, gelesen von David Nathan und Dietmar Wunder, hat „Die Spiegelstadt“ für mich wirklich zu etwas ganz Besonderem gemacht. Die beiden Vorleser haben tolle, mitreißende Stimmen und ich habe es wirklich genossen ihnen zuzuhören. Auch das Hörbuch ist wirklich absolut zu empfehlen!

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Tags: endzeit, passagen-trilogie, vernichtung der menschheit   (3)
 

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39 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

flugzeugabsturz, medien, layla mueller, beletristik, rachel bateman

Vor dem Fall

Noah Hawley , Rainer Schmidt
Fester Einband: 447 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 12.09.2016
ISBN 9783442314218
Genre: Krimi und Thriller

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Barco Negro

Mario Lima
Flexibler Einband: 460 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 20.07.2016
ISBN 9783741250972
Genre: Krimi und Thriller

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290 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 94 Rezensionen

frankreich, schwestern, resistance, zweiter weltkrieg, krieg

Die Nachtigall

Kristin Hannah , Karolina Fell
Fester Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Rütten & Loening Berlin, 19.09.2016
ISBN 9783352008856
Genre: Romane

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81 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 23 Rezensionen

widerfahrnis, flüchtlinge, novelle, deutscher buchpreis, liebe

Widerfahrnis

Bodo Kirchhoff
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Frankfurter Verlagsanstalt, 01.09.2016
ISBN 9783627002282
Genre: Romane

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hannover 96, hooligans, familie, hooligan, freundschaft

Hool

Philipp Winkler
Fester Einband: 310 Seiten
Erschienen bei Aufbau Verlag, 19.09.2016
ISBN 9783351036454
Genre: Romane

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221 Bibliotheken, 51 Leser, 0 Gruppen, 51 Rezensionen

thriller, genmanipulation, gentechnik, marc elsberg, wissenschaftsthriller

HELIX - Sie werden uns ersetzen

Marc Elsberg
Fester Einband: 648 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 31.10.2016
ISBN 9783764505646
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Zum Inhalt:
Bei einem Staatsbesuch in München bricht der US-Außenminister urplötzlich zusammen und stirbt. Bei der Obduktion wird auf seinem Herzen ein ungewöhnliches Zeichen gefunden. Was hat es damit auf sich? Ist der US-Politiker an einem Virus gestorben? Außerdem entdecken Wissenschaftler in Indien, Afrika und Südamerika Tiere und Nutzpflanzen mit außergewöhnlichen Eigenschaften, die es eigentlich so nicht existieren können. Zeitgleich wenden sich Helen und Greg an eine Kinderwunschklinik, da die beiden auf natürlichem Wege keine Kinder bekommen können. Dort bekommen sie ein ungewöhnliches Angebot. Sie haben die Möglichkeit ihr Wunschkind nach ihren eigenen Vorstellungen und Wünschen „zusammenzustellen“. Ein sonderbegabtes Kind, das es einmal leichter haben wird in der modernen und schnelllebigen Welt zu bestehen. Eines dieser bereits existierenden besonderen Kinder verschwindet und die Behörden müssen sich die Frage stellen, ob das Verschwinden mit den sonderbaren Ereignissen rund um die Welt in Zusammenhang steht…

„Helix“ von Marc Elsberg war zugegebener Maßen mein erstes Buch des Autors, in welchem die Themen Gentechnologie und Ethik eine besonders große Rolle spielen. Elsberg hat einen hochkomplexen und anspruchsvollen Plot kreiert, der es mir anfangs schwer machte, in die Story zu finden. Unkonzentriert oder unter Ablenkung ist es schier unmöglich, der Handlung zu folgen und die vielen gut recherchierten Informationen zu verstehen und zu verarbeiten. Marc Elsberg hat einen tollen und flüssigen Schreibstil, sein Buch ist unterteilt in mehrere Handlungsstränge, die jeweils in kurze und spannende Kapitel unterteilt sind. Jessica, die US-Stabsmitarbeiterin und ihr Team wollen den mysteriösen Tod des US-Außenministers aufklären und entdecken „New Garden“, eine geheime Area, in der Wissenschaftler außergewöhnliche und mehr als hochbegabte Kinder „züchten“. Dort trifft der Leser dann auch das Paar Helen und Greg wieder, die sich für solch ein Kind interessieren und kurz vor einer künstlichen Befruchtung stehen. All diese Handlungsstränge führen zu einem spannenden und erschreckenden Szenario und doch waren mir manche Szenen und Handlungen etwas zu unglaubwürdig und konstruiert. Dennoch bleibt die Frage: Wie weit würde man selbst gehen, wenn man die Chance hätte sein Kind nach den eigenen Wünschen und Vorstellungen schaffen?

„Helix“ von Marc Elsberg ist ein hochkomplexer und intelligent geschriebener Wissenschafts-Thriller, der dem Leser seine ganze Aufmerksamkeit abverlangt und kaum Luft zum Atmen lässt. Ein nicht einfach zu lesendes Buch mit erschreckenden Zukunftsvisionen. Für mich war das alles manchmal etwas zu viel, dennoch gibt es von mir eine Leseempfehlung, vor allem für all diejenigen, die solche komplexen Wissenschafts-Thriller lieben. 

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Tags: genmanipulation, virus, wissenschaft, wunderkinder   (4)
 

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steampunk, london, frost & payne, payne, luftschiff

Frost & Payne - Die Schlüsselmacherin

Luzia Pfyl
E-Buch Text: 124 Seiten
Erschienen bei Greenlight Press, 15.09.2016
ISBN 9783958342132
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Zum Inhalt:
Lydia Frost einst eine Diebin und Teil der „Dragons“, deren Oberhaupt Frosts Ziehmutter Madame Yueh ist. Die alte Dame nahm Frost einst als Kind bei sich auf und zog sie auf. Doch Lydia hat sich befreit von den Zwängen der Organisation und eine Agentur für Verlorenes und Vermisstes eröffnet, die nur schleppend Aufträge an Land zieht. Um an Geld zu kommen muss Frost schweren Herzens einen Auftrag für die „Dragons“ erledigen und nebenbei einen Mann namens Jackson Payne finden, der spurlos verschwunden zu sein scheint. Doch Payne hat seine eigene Mission und Frost setzt ihr Leben aufs Spiel, denn sie muss sich zwischen Payne und ihrer Freiheit entscheiden…

„Die Schlüsselmacherin“ von Luzia Pfyl ist mein erster Steampunk-Roman. Es geht um Lydia Frost, die Schlüsselmacherin, die die besondere Gabe besitzt, verschwundene Dinge ausfindig zu machen und deswegen eine Agentur für Verlorenes und Vermisstes gründet. Neben dieser Gabe zeichnet Frost noch etwas ganz Besonderes aus. Sie kann sämtliche Schlösser öffnen die sie berührt, vermutlich ist für diese Begabung ihr mechanisches Herz verantwortlich, welches Lydia regelmäßig aufziehen muss um zu überleben. Die Autorin hat einen sehr flüssigen und bildhaften Schreibstil welches es mir leicht machte, mich in das London im Jahr 1885 zu versetzen, mit all den Besonderheiten die einen Steampunk-Roman ausmachen. Pfyl hat mit Lydia Frost und Jackson Payne sympathische und interessante Charaktere erschaffen. Die Story ist spannend aber mit viel Luft nach oben und endet in einem fiesen Cliffhanger, weshalb ich mich schon sehr auf den zweiten Teil der Reihe um Frost und Payne freue. Das Cover ist übrigens in meinen Augen perfekt und passt wunderbar zum Titel. 


„Die Schlüsselmacherin“ von Luzia Pfyl ist der gelungene Auftakt einer Steampunk-Reihe rund um die Hauptprotagonistin Lydia Frost. Noch waren mir die typischen Elemente dieses Genres etwas zu wenig herausgearbeitet, was mich dennoch oder gerade deswegen sehr neugierig auf den 2. Teil der Reihe macht. Wird Lydia das Rätsel um ihre Wurzeln herausfinden? Natürlich gibt’s eine Leseempfehlung von mir!

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Tags: london, steampunk   (2)
 

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steampunk, frost, payne, ermitteln, london

Frost & Payne - Die mechanischen Kinder

Luzia Pfyl
E-Buch Text
Erschienen bei Greenlight Press, 17.10.2016
ISBN 9783958342231
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Zum Inhalt:
Frost und Payne werden in eine geheime Waffenfabrik gerufen. Dort wurde der Prototyp einer neuen Wunderwaffe gestohlen. Ihr erster gemeinsamer Fall nimmt bedrohliche Ausmaße an, welcher sogar das Leben des Thronfolgers in Gefahr bringt. Werden Frost und Payne die Katastrophe rechtzeitig abwenden können? Aus der Themse wurde schon wieder ein Jugendlicher mit mechanischen Körperteilen gefischt und wieder war Cecilia Payne eine Augenzeugin. Wird ihrer verschwundenen Tochter Annabella das gleiche Schicksal blühen wie diesen armen jungen Menschen?

„Die mechanischen Kinder“ ist der zweite Teil der Steampunk-Reihe rund um die Hauptprotagonistin Lydia Frost. Er schließt nahezu nahtlos an den ersten Teil an und man ist als Leser wieder sofort mittendrin in der Story. Der erste gemeinsame Fall, die Suche nach einem gestohlenen Waffen-Prototyp, steht zwar klar im Vordergrund dieser Geschichte, dennoch kommt auch die Rahmenhandlung, nämlich das Rätsel um die toten Jugendlichen, die allesamt mechanische Körperteile zu haben scheinen, nicht zu kurz. Nach wie vor finde ich den Schreibstil der Autorin sehr bildhaft und atmosphärisch. Man hat das Gefühl Frost und Payne hautnah bei ihren Streifzügen durch London zu begleiten. Auch hinterlässt Pfyl wieder ein kleines Puzzlestück was die Herkunft und die Vergangenheit von Miss Frost angeht. Wieder muss ich anmerken, dass mir das Cover auch bei diesem Teil außerordentlich gut gefällt!

„Frost & Payne“ Teil 2 hat mir wieder sehr gut gefallen und hat mir kurzweilige Lesezeit beschert. Ich kann es kaum erwarten bis Teil 3 erscheint, denn auch Teil 2 endet mit einem Cliffhanger, der mich mehr als neugierig zurückgelassen hat! Auch hier wieder eine Leseempfehlung von mir!

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Tags: london, steam punk, waffen-prototyp   (3)
 

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linus geschke, die akte zodiac, köln, eva lendt, thriller

Die Akte Zodiac 4

Linus Geschke
E-Buch Text: 81 Seiten
Erschienen bei Edel Elements, 07.10.2016
ISBN 9783955308216
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:
Wenn der Maskenmann kommt, sterben Liebespaare. Meist nachts, meist auf abgelegenen Parkplätzen. Das Ermittlerteam um Kommissarin Eva Lendt und den Fallanalytiker Marco Brock steht vor einem Rätsel, bis es merkt, dass die Morde den Taten eines berüchtigten Killers gleichen, der Ende der sechziger Jahre in der San Francisco Bay Area gewütet hat. Der ZODIAC gehört zu Amerikas berühmtesten Serienkillern. Hollywoodfilme wurden über ihn gedreht, unzählige Bücher geschrieben, und dennoch liegt seine Identität bis heute im Dunklen verborgen. Eva Lendt und Marco Brock ahnen, dass sie den jetzigen Killer nur fassen können, wenn sie die Taten des damaligen verstehen. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt … 

Der 4.und letzte Teil der Thriller-Reihe „Die Akte Zodiac“ hat mir wieder außerordentlich gut gefallen. Rasant und spannend ging es weiter und ich bin wirklich bis zum Ende im Dunklen getappt was den Täter angeht. Diese Person hatte ich in keinster Weise auf dem Schirm, dennoch laufen alle Fäden am Ende schlüssig und gut durchdacht zusammen. Von daher bin ich schon mal völlig begeistert, dass der Autor den Spannungsbogen diesbezüglich wirklich bis zum Schluss hochhalten konnte. Die Charaktere waren menschlich und authentisch, hatten Ecken und Kanten und die Entwicklungen, die sie im Laufe des Buches durchmachen, haben mir gut gefallen, vor allem auch, dass sich Brock und Lendt näher zu kommen scheinen. Die Rückblenden auf die alten und auf einer wahren Begebenheit beruhenden Zodiac-Fälle haben mich besonders fasziniert, aber auch geschockt. Es scheint, als hätte Linus Geschke hier besonders gut und sorgfältig recherchiert. Meiner Meinung nach versorgen diese Wechsel von Fiktion und Realität die Story mit einem besonderen Kick. 

Die vierte Folge der Zodiac-Reihe von Linus Geschke ist ein würdiger Abschluss der wirklich gelungenen, spannenden und mitreißenden Story. Ich hoffe sehr, dass der Autor weitere Thriller mit dem Ermittlerteam plant, ich jedenfalls würde mich sehr darüber freuen. Einziger Kritikpunkt von mir ist, dass der Thriller als Reihe erschienen ist, ich bin mir sicher, ein komplettes Buch hätte der Story noch besser gestanden und wäre sicherlich ein absoluter Pageturner, so hat es den Lesefluss doch etwas gestört. Von mir gibt’s dennoch für die komplette Reihe eine absolute und uneingeschränkte Leseempfehlung!

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Tags: liebespaar-mörder, serienmorde, wahre begebenheit, zodiac   (4)
 

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37 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 22 Rezensionen

linus geschke, die akte zodiac, marco brock, eva lendt, thriller

Die Akte Zodiac 3

Linus Geschke
E-Buch Text: 75 Seiten
Erschienen bei Edel Elements, 07.10.2016
ISBN 9783955308209
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:
Wenn der Maskenmann kommt, sterben Liebespaare. Meist nachts, meist auf abgelegenen Parkplätzen. Das Ermittlerteam um Kommissarin Eva Lendt und den Fallanalytiker Marco Brock steht vor einem Rätsel, bis es merkt, dass die Morde den Taten eines berüchtigten Killers gleichen, der Ende der sechziger Jahre in der San Francisco Bay Area gewütet hat. Der ZODIAC gehört zu Amerikas berühmtesten Serienkillern. Hollywoodfilme wurden über ihn gedreht, unzählige Bücher geschrieben, und dennoch liegt seine Identität bis heute im Dunklen verborgen. Eva Lendt und Marco Brock ahnen, dass sie den jetzigen Killer nur fassen können, wenn sie die Taten des damaligen verstehen. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt … 

„Die Akte Zodiac – Folge 3“ gibt weiterhin Rätsel auf, was die Identität des Mörders und Nachahmer des Zodiac-Killers angeht. Mein anfänglicher Verdacht, wer der Täter sein könnte hat sich wieder zerschlagen. Ein großes Lob an den Autor, der es geschafft hat, dass ich auch im dritten Teil der Reihe immer noch im Dunkeln tappe. Ein weiterer Mord an einem Pärchen passiert in unmittelbarer Nähe von dem ermittelnden Brock. Wie schrecklich wenn man versucht sich in das schmusende Paar hineinzuversetzen, wenn auf einmal ein Irrer mit einem Messer ovr einem steht. Gänsehaut, Alptraum! Die Rückblenden auf den realen Fall aus den 60er Jahren finde ich sehr beklemmend. Das Wissen, dass diese Morde tatsächlich passiert sind und die Opfer reelle Menschen mit einem echten Leben waren, ist sehr bedrückend. Die Sons of Sam gibt es nicht mehr, die Gruppe hat sich nach einem Streit zerschlagen, Adam ist mir nach wie vor sehr suspekt. 

Auf geht’s zum großen Showdown in Folge 4, ich bin wahnsinnig neugierig auf das Ende und auf die wahre Identität des Zodiac-Mörders. Natürlich endet auch Teil 3 mit einem Cliffhanger. Übrigens, es ist nicht leicht, eine Rezension zu einem Kurzthriller zu schreiben, ohne zu viel zu verraten!

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42 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

kolumbien, köln, krimi, serie, band 6

Die Toten, die dich suchen

Gisa Klönne
Fester Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Pendo Verlag, 04.10.2016
ISBN 9783866124004
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Judith Krieger ist zurück! Die einstige Mordermittlerin übernimmt in Köln die Leitung der Vermisstenstelle. Keine Toten mehr, das ist ihre Hoffnung, doch gleich am ersten Tag macht ihr ein verschwundener Geschäftsmann aus Kolumbien einen Strich durch die Rechnung. Der Kolumbianer wurde in einem fensterlosen Keller gefunden, dort wurde er gefesselt und ist qualvoll verdurstet. Was ist das Motiv? Stecken Drogengeschäfte dahinter? Judith Krieger muss auf ihr neues Team vertrauen, doch die junge Kommissarin Dinah benimmt sich seltsam, will nicht mit Krieger kooperieren, überhaupt fehlt es dem Team am Miteinander. Dennoch führen die Ermittlungen zu einer vermissten jungen Frau, die ebenfalls aus Kolumbien stammt. Zufall, oder hängen der Mord an dem Geschäftsmann und das Verschwinden der jungen Kolumbianerin zusammen? Judith Krieger stößt auf ihrer Suche nach der Wahrheit in ein Wespennest…

Endlich „Die Toten die Dich suchen“, das neue Buch von Gisa Klönne ist da, auf das ich schon lange sehnsüchtig gewartet habe. Ich war etwas in Sorge, ob ich nach fünf Jahren Wartezeit wieder zu Judith Krieger finde, ob sie mich noch genauso abholt, wie in den Vorgängerbänden. Was soll ich sagen, ich wurde nicht enttäuscht. Die ersten Zeilen des Buches waren wie nach Hause kommen und der erste Kontakt mit der Kommissarin wie das Treffen einer alten Freundin. Gisa Klönne hat wieder einmal einen komplexen Plot konstruiert, in dem es um mehr geht, als um menschliche Abgründe. Man wird hineingezogen in eine dramatische Geschichte, es geht um Verlust, Vertreibung, Gewalt und Drogen. Hautnah verfolgt man die Ermittlungen, tappt mit Judith Krieger im Dunkeln und will doch unbedingt wissen, wer den kolumbianischen Geschäftsmann in dem dunklen Keller gefangen gehalten und letztlich hat verdursten lassen. Wer hat ihm das angetan und warum? Gisa Klönnes Schreibstil ist anspruchsvoll und für mich außergewöhnlich. Sie versteht es gekonnt mit Worten zu spielen, schreibt unglaublich spannend und fesselnd auch ohne viel Blutvergießen. Der Autorin sind meines Erachtens die Rückkehr und die Weiterentwicklung von Judith Krieger sehr gut gelungen. Ich mag es, wie sich die Kommissarin im Laufe der Bücher verändert hat. Überhaupt zeichnet Gisa Klönne ihre Charaktere immer sehr lebensnah und feinfühlig, Menschen mit Ecken und Kanten, mit ihren Fehlern und Eigenheiten, persönlichen Stärken und Schwächen. Das Ende ist stimmig, alle Handlungsstränge laufen gekonnt zusammen und lassen den Leser doch etwas nachdenklich zurück, weil die Story sich genauso in der Realität abspielen könnte.

„Die Toten die Dich suchen“ von Gisa Klönne ist einmal mehr wieder sehr gut gelungen. Ein wirklich anspruchsvoller, spannender und unterhaltsamer Kriminalroman mit authentischem Hintergrund. Ich würde jedem empfehlen, mit dem ersten Teil der Judith Krieger-Reihe zu beginnen, nicht nur, weil sich die Hauptkommissarin im Laufe der Jahre entwickelt, sondern weil Gisa Klönne einfach toll schreibt und die Bücher absolut lesenswert sind! Von mir gibt’s also eine absolute Leseempfehlung!

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Tags: drogen, gewalt, judith krieger, köln, kolumbien, menschliche abgründe   (6)
 

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38 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 23 Rezensionen

zodiac, thriller, linus geschke, marco brock, eva lendt

Die Akte Zodiac 2

Linus Geschke
E-Buch Text: 74 Seiten
Erschienen bei Edel Elements, 07.10.2016
ISBN 9783955308193
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:
Wenn der Maskenmann kommt, sterben Liebespaare. Meist nachts, meist auf abgelegenen Parkplätzen. Das Ermittlerteam um Kommissarin Eva Lendt und den Fallanalytiker Marco Brock steht vor einem Rätsel, bis es merkt, dass die Morde den Taten eines berüchtigten Killers gleichen, der Ende der sechziger Jahre in der San Francisco Bay Area gewütet hat. Der ZODIAC gehört zu Amerikas berühmtesten Serienkillern. Hollywoodfilme wurden über ihn gedreht, unzählige Bücher geschrieben, und dennoch liegt seine Identität bis heute im Dunklen verborgen. Eva Lendt und Marco Brock ahnen, dass sie den jetzigen Killer nur fassen können, wenn sie die Taten des damaligen verstehen. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt … 

„Die Akte Zodiac – Folge 2“ geht nahtlos und gewohnt flüssig weiter. Hier wird Vieles aus dem ersten Teil nochmals aufgegriffen, was ich nicht weiter schlimm finde, im Gegenteil, so entsteht genügend Raum für eigene Gedankengänge und Vermutungen. In diesem zweiten Teil hatte ich auch das erste Mal einen Verdächtigen. Eva Lendt hat ein Date mit einem Mann, der mehr über sie zu wissen scheint als sie vermutet. Das Verhältnis zwischen Eva und Brock ist nach wie vor schwierig, aber der Profiler unterstützt das Ermittlerteam mit seiner ganz besonderen Art zu Denken und zeigt neue Ermittlungsansätze auf. Zudem kommen drei Jugendliche ins Spiel, die sich Sons of Sam nennen. Ihr Hobby ist es, Serienkiller und die Hintergründe zu ihren Taten zu recherchieren. Besonders einer der drei Jungs scheint fast schon besessen zu sein von seinem Hobby. Auch den Mörder lässt der Autor in verschiedenen Kapiteln zu Wort kommen.

„Die Akte Zodiac – Folge 2“ war nicht ganz so spannend wie der erste Teil, dennoch habe ich mich nicht eine Sekunde gelangweilt. Wieder endet die Folge mit einem Cliffhanger….aaaaaah! Nichts wie ran an Teil 3!!

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Tags: serienkiller, usa   (2)
 

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zodiac, serienkiller, linus geschke, thriller, köln

Die Akte Zodiac 1

Linus Geschke
E-Buch Text: 68 Seiten
Erschienen bei Edel Elements, 07.10.2016
ISBN 9783955308186
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:
Wenn der Maskenmann kommt, sterben Liebespaare. Meist nachts, meist auf abgelegenen Parkplätzen. Das Ermittlerteam um Kommissarin Eva Lendt und den Fallanalytiker Marco Brock steht vor einem Rätsel, bis es merkt, dass die Morde den Taten eines berüchtigten Killers gleichen, der Ende der sechziger Jahre in der San Francisco Bay Area gewütet hat. Der ZODIAC gehört zu Amerikas berühmtesten Serienkillern. Hollywoodfilme wurden über ihn gedreht, unzählige Bücher geschrieben, und dennoch liegt seine Identität bis heute im Dunklen verborgen. Eva Lendt und Marco Brock ahnen, dass sie den jetzigen Killer nur fassen können, wenn sie die Taten des damaligen verstehen. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt … 

Wow, ein neuer Thriller von Linus Geschke, da musste ich nicht zweimal überlegen und ich wurde auch nicht enttäuscht. Der erste Teil der Reihe „Die Akte Zodiac - Folge 1“ zieht einem gleich in seinen Bann. Ein Pärchen, das sich zum Schäferstündchen auf einem einsamen Parkplatz zurückgezogen hat, wird brutal ermordet. Ich mag ja so einsame dunkle Parkplätze überhaupt nicht und jetzt erst recht nicht. Geschke beschreibt die Szene so bildhaft, dass man sich als Leser dem Gefühl nicht entziehen kann, ein Teil der ganzen Szenerie zu sein. Das Ermittlerteam, welches mit dem Fall betraut wird, wird vorgestellt. Eva Lendt und Oliver Lamprecht machen einen sympathischen und kompetenten Eindruck, Eva scheint eine toughe und selbstbewusste Frau zu sein, Oliver wirkt gutmütig und wie der ruhige Pol, dem Eva absolut vertrauen kann. Ihnen wird der Fallanalytiker Marco Brock zur Seite gestellt, ein überheblicher Mann mit besonderen Fähigkeiten. Schon jetzt ist klar, dass sich Lendt schwer tun wird, mit Brock und seiner Art klar zu kommen. Um dem Leser das notwendige Hintergrundwissen zum echten Zodiac-Killer zu vermitteln, baut Linus Geschke immer wieder Rückblenden ein, die den Original-Fall aus den USA von damals veranschaulichen.

Folge 1 der Thriller-Reihe „Die Akte Zodiac“ hat mir sehr gut gefallen, spannend, informativ, nachvollziehbar und ein neugierig machendes Cliffhanger-Ende welches auf jeden Fall Lust auf Weiterlesen macht.

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Tags: einsame parkplätz, fallanalythiker, köln, zodiac-killer   (4)
 

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krimi, allgäu, kluftinger, kempten, 2016

Himmelhorn

Volker Klüpfel , Michael Kobr
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Droemer, 29.09.2016
ISBN 9783426199398
Genre: Krimi und Thriller

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