Seehase1977

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79 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 33 Rezensionen

liebe, selbstmord, jan schomburg, island, klassenfahrt

Das Licht und die Geräusche

Jan Schomburg
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 10.03.2017
ISBN 9783423281089
Genre: Romane

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29 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

serie, thriller, band 3, fortsetzung, trilogie

Das Spiel - Tod

Jeff Menapace , Sven-Eric Wehmeyer
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Heyne, 10.04.2017
ISBN 9783453677098
Genre: Krimi und Thriller

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18 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

krimi, der 6. geburtstag, kriminalroman, nika lubitsch, zahlenkrimis

Der 6. Geburtstag

Nika Lubitsch
E-Buch Text: 216 Seiten
Erschienen bei null, 30.07.2016
ISBN B01JEOP7L4
Genre: Krimi und Thriller

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189 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 53 Rezensionen

entführung, thriller, missbrauch, kindesentführung, gewalt

Fida

Stefanie Maucher
Flexibler Einband: 216 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 26.03.2013
ISBN 9781483957517
Genre: Krimi und Thriller

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76 Bibliotheken, 17 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

Sweetbitter

Stephanie Danler , Sabine Kray
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Aufbau Verlag, 11.04.2017
ISBN 9783351036720
Genre: Romane

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

berlin, friedmann-haus, übersinnliches, verschwundene personen

Das Friedmann-Haus

Peter Martin
E-Buch Text: 257 Seiten
Erschienen bei beTHRILLED by Bastei Entertainment, 01.04.2017
ISBN 9783732526802
Genre: Sonstiges

Rezension:

Zum Inhalt:
In Berlin-Schöneberg steht das wunderschöne, denkmalgeschützte und leicht heruntergekommene Friedmann-Haus. In den letzten Wochen sind aus diesem Schmuckstück drei Personen verschwunden, die junge Frau Lea, der Hausmeister sowie eine Geschäftsfrau. Es gibt keine Spuren eines Verbrechens, es scheint als wären die Personen mitten aus dem Leben gerissen worden, ja fast so, als hätten sie sich in Luft aufgelöst. Die Polizei hat keine Anzeichen und Hinweise, die auf ein Verbrechen schließen lassen, auch konnten keine Zusammenhänge zwischen den einzelnen Vermissten hergestellt werden, außer der Tatsache, dass alle drei im Friedmann-Haus lebten. Der junge Szenejournalist und Blogger Jan will dem Geheimnis um die verschwundenen Personen auf den Grund gehen und zieht in die Wohnung der vermissten Lea. Schon bald passieren Dinge, die Jan sich nicht erklären kann, unheimlich, übernatürlich und gefährlich…

„Das Friedmann-Haus“ von Peter Martin hat mich angesprochen, weil der Klappentext einen etwas anderen Thriller verspricht und genau das habe ich auch bekommen. Zusammen mit dem Blogger und Szenejournalisten Jan zieht der Leser in das düstere Friedmann-Haus ein, um das Geheimnis um die dort verschwundenen Personen zu lüften. Der junge Mann befragt die Bewohner des Hauses, die fast alle äußerst verschlossen und abweisend reagieren und alle irgendwie einen an der Klatsche haben, so scheint es zumindest. Bald geschehen gruselige und nicht erklärbare Dinge in dem alten Haus und mit Jan, die mir durchaus die eine oder andere Gänsehaut über den Rücken gejagt haben. Der Autor hat den Plot in zwei Teile aufgeteilt, zum einen beschreibt er Jans Recherchen und Erlebnisse, zum anderen bekommt der Leser Einblick in die Blogeinträge des jungen Mannes und kann so an seinen Gedanken und Gefühlen teilhaben. Die Aufteilung hat mir gut gefallen, überhaupt hat mich der Thriller von Anfang an gefesselt, denn Peter Martin jagt den Leser förmlich durch das Buch, ständig passiert irgendetwas Neues auf das man sich einlassen muss. Das Ende und die Auflösung war schlüssig und wenn man sich vor Augen hält, dass es sich um keinen gewöhnlichen Thriller handelt, durchaus nachvollziehbar.

„Das Friedmann-Haus“ von Peter Martin ist kein gewöhnlicher Thriller, ich würde ihn eher in das Genre Mystery/Horror“ einordnen, denn in diesem Buch geschehen Dinge, die den Leser in andere Dimensionen entführt. Der Autor hat ein spannendes, atmosphärisches und gruseliges Szenario geschaffen und zwar dort, wo der Mensch sich bekanntlich am wohlsten und am sichersten fühlen sollte, in seinem Zuhause. „Das Friedmann-Haus“ hat mich gedanklich noch eine Weile beschäftigt, vor allem dann beim Einschlafen. Auch wenn Peter Martin für meinen Geschmack manchmal etwas zu sehr in die Vollen ging, bekommt er von mir für seinen ungewöhnlichen und spannenden Thriller eine absolute Leseempfehlung.

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Tags: berlin, friedmann-haus, übersinnliches, verschwundene personen   (4)
 

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304 Bibliotheken, 36 Leser, 2 Gruppen, 130 Rezensionen

thriller, serienmörder, london, ragdoll, daniel cole

Ragdoll - Dein letzter Tag

Daniel Cole , Conny Lösch
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 27.03.2017
ISBN 9783548289199
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Zum Inhalt:
Im berühmten und ehrwürdigen Gerichtsgebäude Old Bailey in London ereignet sich im Jahr 2010 ein ungewöhnlicher Zwischenfall. Detektive William Layton-Fawkes rastet beim Freispruch des mutmaßlichen und sogenannten Feuerbestatters vollkommen aus. Er geht auf ihn los, prügelt diesen fast zu Tode und landet danach in der Psychiatrie .4 Jahre später kehrt Fawkes kurz Wolf genannt nach seiner Suspendierung in den Polizeidienst zurück und wird gleich zu einem schrecklichen Mordfall gerufen. Das was Wolf uns sein Team in einer verlassenen Wohnung vorfinden, ist grausam und bizarr. Eine Leiche, zusammengenäht aus sechs verschiedenen Körperteilen die aussieht wie eine Flickenpuppe, eine sogenannte Ragdoll. Während Wolf und sein Team noch ermitteln, erhält die Journalistin und Ex-Frau von Wolf eine Liste zugespielt, auf der sich die Namen weiterer sechs Todesopfer samt Todestag und Uhrzeit befinden. Wolf setz alles daran, den Mörder zu finden und das Leben der Menschen auf der Liste zu retten, denn nicht nur ihr Leben ist in Gefahr, auch Wolf betrifft der Fall persönlich, denn der letzte Name auf der Liste ist sein eigener...

„Ragdoll – Dein letzter Tag“ ist das Thriller-Debüt von Daniel Cole, der Auftakt einer Reihe und gleich von Beginn an spannend und fesselnd. Detektive William Layton-Fawkes, kurz nur Wolf genannt, muss sich mit einem äußerst grausamen Serienmörder befassen, der seine nächsten Opfer auf einer Liste zusammengestellt und diese der Presse zugespielt hat. Für Wolf ein ganz persönlicher Fall, denn der letzte Name auf der Liste ist sein eigener. Es folgen dramatische Rettungsaktionen der mutmaßlichen Opfer und eine medienpräsente Jagd nach dem Serienmörder. Daniel Cole erzählt dies alles auf eine detailreiche und grausame Weise. Als Leser hat man das Gefühl, hautnah dabei zu sein, was Spannung pur bedeutet und den Thriller zu einem echten Pageturner macht. Dennoch bedient sich der Autor leider an einigen gängigen Klischees, die sich vor allem in den Charakteren der einzelnen Protagonisten widerspiegeln. Da wäre zum einen der polarisierende Einzelkämpfer Wolf, der wie könnte es anders sein, natürlich mit einer Exfrau aufwarten kann, dazu mit psychischen Problemen und einem Fall, der so persönlich ist, dass er eigentlich davon abgezogen werden müsste. Seine Partnerin in der Mordkommission ist vermutlich ihn in verliebt und hat ein Alkoholproblem. Das alles hätte der wirklich packende, mit verschiedenen Handlungssträngen versehene und ungewöhnliche Plot nicht nötig. Einzig der Neuling im Team, der junge Edmunds hat mir mit seiner ruhigen aber zielstrebigen und effektiven Arbeit wirklich gut gefallen. Das Ende konnte mich nicht so wirklich überzeugen, hier hätte ich einen Epilog schön gefunden. Allerdings wird es ja eine Fortsetzung geben und ich bin gespannt, ob Daniel Cole sich noch weiter steigern kann, Luft nach oben ist definitiv gegeben.

„Ragdoll – Dein letzter Tag“ von Daniel Cole ist definitiv ein spannender, packender und auch ungewöhnlicher Thriller mit kleinen Schwächen. Ich bin sehr gespannt, wie sich der Autor wie auch die Protagonisten im Laufe der Reihe weiterentwickeln. Ragdoll hat mich definitiv gut unterhalten und ich gebe gerne eine Leseempfehlung.

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Tags: debüt, london, serienmörder, thriller-reihe   (4)
 

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25 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

berlin, krimi, berli, mordkommission, debüt

Die letzte Farbe des Todes

Philipp Reinartz
Flexibler Einband
Erschienen bei Goldmann, 20.03.2017
ISBN 9783442486274
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Zum Inhalt:
Aus dem Berliner Westhafen wird eine als Matrose kostümierte Leiche geborgen, mit einem seltsamen lilafarbenen Punkt im Nacken. Ein Fall für den Leiter der neu gegründeten Sondereinheit der Berliner Mordkommission. Jerusalem „Jay“ Schmitt findet schnell heraus, dass es sich bei dem Toten um den Chef eines renommierten Berliner Hotels handelt. Nachdem in verschiedene Richtungen ermittelt wird, taucht bald eine zweite Leiche auf, ebenfalls mit einem farbigen Punkt im Nacken markiert. Jerusalem Schmitt sucht nach Berührungspunkten, nach den Gemeinsamkeiten, die die Toten miteinander in Verbindung bringen, ihn dadurch schneller zum Täter führen. Bei seinen Ermittlungen wird Vergangenes plötzlich aktuell und Jay kommt dem Mörder näher und näher…

„Die letzte Farbe des Todes“ ist der erste Kriminalroman von Philipp Reinartz und somit der erste Fall für den Ermittler Jerusalem „Jay“ Schmitt. Der Start einer neuen Krimireihe macht mich immer neugierig, der ansprechende Klappentext ließ mich auf einen spannenden Fall hoffen. Ich würde nicht enttäuscht. In wirklich kurzen und spannenden Kapiteln jagt der Leser zusammen mit dem jungen und unkonventionellen Schmitt einen Mörder, der seine Leichen ungewöhnlich in Szene setzt und sie dabei auch noch mit farbigen Punkten markiert. Die Ermittlungen führen auf der Suche nach dem Täter scheinbar einmal quer durch Berlin und zeigen eine facettenreiche und bunte Hauptstadt. Rasant und mit vielen abwechslungsreichen Handlungssträngen führt der Autor durch seinen Kriminalroman, mehr als einmal setzt er falsche Spuren bis zum schließlich überraschenden Ende. Reinartz hat einen ungewöhnlichen Schreibstil, fast schon poetisch jongliert er mit den Worten, der Sprache und versetzt den einen oder anderen Satz mit seinem ganz besonderen Humor. Mit Jerusalem Schmitt hat der Autor einen sehr individuellen Ermittler erschaffen, sympathisch aber alles andere als langweilig, ein Mann mit Ecken und Kanten und seinen ganz eigenen Vorstellungen. Ich bin sehr gespannt, wie sich dieser Charakter im Laufe der Reihe weiterentwickeln wird.

„Die letzte Farbe des Todes“ von Philipp Reinartz ist ein wirklich gelungener Auftakt zu einer neuen Kriminalroman-Reihe. Ein interessantes Verwirrspiel und eine Mörderjagd durch Berlin, kurze, knackige Kapitel die den Spannungsbogen halten und ein toller Schreibstil mit viel Wortwitz versprechen Lesevergnügen pur. Voller Vorfreude auf den zweiten Teil der Reihe gebe ich hier gerne eine Leseempfehlung!

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Tags: berlin, familiendrama, hauptstadt, sondereinheit, vergangenheit   (5)
 

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40 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

psychothriller, berlin, susanne kliem, stade, psycho-thriller

Das Scherbenhaus

Susanne Kliem
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei carl's books, 20.03.2017
ISBN 9783570585665
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Zum Inhalt:
Carla Brendel führt mit ihrem Schwager ein renommiertes Restaurant in ihrer idyllischen Heimatstadt in Norddeutschland in der sie auch ein hübsches kleines Bauernhaus bewohnt. Seit dem Krebstod ihrer Schwester sind Familie und Freunde enger zusammengerückt. Alles könnte so schön sein, wäre da nicht der Stalker, der Carla seit Monaten das Leben zur Hölle macht und ihr bedrohliche Fotos schickt. Dann meldet sich aus heiterem Himmel ihre Halbschwester Ellen, die in Berlin lebt und Carla um ein Gespräch bittet. Doch kurz nach deren Ankunft in Berlin verschwindet Ellen spurlos, ihre Leiche wird wenige Tage später aus der Spree geborgen. Carla beschließt in die luxuriöse Wohnanlage „Safe Haven“ zu ziehen, die mit dem Neuesten an Sicherheitstechnik ausgestattet ist. Hier fühlt sie sich sicher und beschützt. Die Frage, ob Ellens Tod ein Unfall oder ein Verbrechen war, lässt die junge Frau nicht zur Ruhe kommen und sie beginnt über die Bewohner der Hausgemeinschaft nach Antworten zu suchen. Je länger Carla in „Safe Haven“ lebt, desto seltsamer kommen ihr die Bewohner vor. Es scheint, als würden alle nach eigenen Regeln und Gesetzen leben und in Carla Brendel wächst die Vermutung, hinter dem Schweigen der Hausbewohner ein Geheimnis schlummert. Noch ahnt Carla nicht, wie recht sie damit hat und in welch tödlicher Gefahr sie sich befindet…

„Das Scherbenhaus“ von Susanne Kliem ist neben „Trügerische Nähe“ das zweite Buch, welches ich von der Autorin gelesen habe. Und wieder war ich absolut begeistert und gefesselt von Susanne Kliems klarem Schreibstil und die Art und Weise wie intelligent sie ihre Psychothriller schreibt und aufbaut. Je tiefer man in die Story eintaucht, „Safe Haven“ und seine Bewohner näher kennen lernt, desto mehr erfasst einem eine subtile Stimmung und absoluter Nervenkitzel. Sollte das moderne Haus mit all seiner Sicherheitstechnik doch ein Gefühl von Sicherheit vermitteln, so bewirkte es bei mir – zu Recht wie sich herausstellt – das absolute Gegenteil. Auch wenn nicht wirklich viel passiert, so ist man doch permanent in Alarmbereitschaft und steht unter einer ganz besonderen Anspannung, so als wäre man selbst in „Safe Haven“ zu Hause. Susanne Kliem führt den Leser durch verschiedene Wendungen immer wieder in die Irre, so dass man bis zum Schluss im Dunkeln tappt. Zwar hatte ich einen Verdacht bezüglich des Täters, war mir aber nie wirklich sicher. Die Charaktere sind der Autorin für meine Begriffe perfekt gelungen. Sie sind vielschichtig, authentisch und überzeugend und alle sind miteinander verbunden durch ein Konstrukt von Macht, Intrige und Abhängigkeit. Auch wenn das Ende ein kleines bisschen konstruiert wirkt und ich im ersten Moment etwas enttäuscht zurückgelassen wurde, hat mich das Buch wirklich überzeugt.

Geprägt von einer faszinierenden Kulisse, ist „Das Scherbenhaus“ von Susanne Kliem ein wirklich gelungener und hochspannender Psychothriller voller Atmosphäre, der durch seine permanent bedrückende Stimmung, auch ohne viel Action, für einen ganz besonderen Nervenkitzel sorgt. Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen und habe mich aller bestens unterhalten gefühlt. Von mir gibt’s eine absolute Leseempfehlung!

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Tags: berlin, intrige, macht, moderne sicherheitstechnik, psychothriller   (5)
 

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150 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 61 Rezensionen

glühbirne, stromkrieg, edison, erfinder, westinghouse

Die letzten Tage der Nacht

Graham Moore , Kirsten Riesselmann
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 16.02.2017
ISBN 9783847906247
Genre: Romane

Rezension:  
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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

graugänse, gänsekinder, sommer, natur, veränderung

Plötzlich Gänsevater

Michael Quetting
Fester Einband
Erschienen bei Ludwig, 13.03.2017
ISBN 9783453280915
Genre: Sachbücher

Rezension:

Zum Inhalt:
Michael Quetting, Laborleiter am Max-Planck-Institut soll für ein wichtiges Forschungsprojekt Graugänsen beibringen, ihm und seinem Ultraleichtflugzeug zu folgen und somit der Wissenschaft wichtige Daten zu übermitteln. Doch der Sommer mit den sieben Graugänsen wird für Quetting weit mehr als nur ein Projekt zu Forschungszwecken. Er wird zum Gänsepapa, sein Herz wird im Sturm von den sieben Küken erobert, sein Leben auf wundersame Weise entschleunigt. Auf einmal verweilt er nur im hier und jetzt und lernt, im Einklang mit der Natur und dem Rhythmus seiner sieben Gänschen zu leben. Ein Sommer zwischen Gänsekacke, Forschungsergebnissen und großen Gefühlen…

„Plötzlich Gänsevater“ von Michael Quetting ist ein Buch, das mich ab dem ersten Satz „Ich bin hochschwanger mit Neunlingen“ in den Bann gezogen und dann bis zum Ende nicht mehr los gelassen hat. Sehr anschaulich und herrlich humorvoll erzählt Quetting von seinem Sommer mit Gloria, Nils, Nemo und Co. und lässt den Leser somit teilhaben an einem einzigartigen Abenteuer. Vom mühsamen Schlüpfen, das Entdecken der Welt bis hin zu den ersten Flugversuchen, man durchlebt zusammen mit dem Gänsepapa die verschiedenen Stadien der Gefühle wie z.B. Freude, Sorge und vor allem den Stolz auf seine Gänsekinder, hautnah mit. Der Autor schreibt absolut erfrischend, sehr persönlich und frei von der Seele weg und ich habe beim Lesen ganz oft vergessen, dass es sich hierbei ja eigentlich um ein Forschungsprojekt handelt. Die Offenheit mit der Michael Quetting auch seine persönlichen Veränderungen durch dieses Projekt beschreibt, hat mich wirklich beeindruckt und am Ende ist auch mir der Abschied von den flügge gewordenen Gänsen sehr schwer gefallen.

„Plötzlich Gänsevater“ von Michael Quetting ist viel mehr als nur ein Forschungsbericht. Es ist ein Buch über einen ganz besonderen Sommer, humorvoll und beeindruckend, voller Gefühl, Selbsterkenntnis und wissenswerten Fakten über Gänse, die ich jetzt mit völlig neuen Augen betrachten werde. Ich habe das Buch verschlungen und von der ersten bis zur letzten Seite genossen. Von mir gibt’s eine uneingeschränkte Leseempfehlung! 

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Tags: forschung, gänsekinder, graugänse, natur, sommer, veränderung, wissenschaft   (7)
 

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21 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Hart auf Hart

T. C. Boyle , Dirk van Gunsteren
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 26.08.2016
ISBN 9783423145152
Genre: Romane

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114 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 5 Rezensionen

usa, armut, gesellschaftskritik, immigration, mexico

América

T. C. Boyle ,
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.11.2006
ISBN 9783423209359
Genre: Romane

Rezension:  
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92 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 57 Rezensionen

mord, schweden, stockholm, thriller, rache

Der Mörder und das Mädchen

Sofie Sarenbrant , Hanna Granz
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Rütten & Loening Berlin, 17.02.2017
ISBN 9783352008931
Genre: Krimi und Thriller

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38 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

mord, autorin, krimi, lesereise, eifel

Lesereise in den Tod

Jürgen Schmidt
Flexibler Einband: 200 Seiten
Erschienen bei edition oberkassel, 19.01.2017
ISBN 9783958130807
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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189 Bibliotheken, 20 Leser, 1 Gruppe, 60 Rezensionen

smoke, london, rauch, fantasy, 19. jahrhundert

Smoke

Dan Vyleta , Katrin Segerer
Flexibler Einband: 624 Seiten
Erschienen bei carl's books, 13.03.2017
ISBN 9783570585689
Genre: Fantasy

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

genmanipulation, berlin, gedächtnisverlust, forschung, action

Cold Reset: Erinnern ist tödlich (German Edition)

Noah Alexander
E-Buch Text: 362 Seiten
Erschienen bei beTHRILLED by Bastei Entertainment, 14.03.2017
ISBN 9783732537419
Genre: Sonstiges

Rezension:

Zum Inhalt:
Er sitzt in einem Auto, dass droht im Fluss zu versinken. Mit letzter Kraft schafft er es, sich rechtzeitig aus dem Wagen zu befreien, kann sich ans nahe Ufer retten. Er weiß weder wer er ist, noch wie er in das Auto kam. Er hat alles vergessen. Plötzlich peitschen Schüsse, Kugeln schlagen neben ihm ein, instinktiv flieht er. Da spürt er eine Vibration in seiner Hosentasche, ein Handy! Und eine SMS mit den drei Worten: Lauf, Ben, lauf! Und Ben läuft, seine Flucht führt in quer durch Europa, er kommt kaum zur Ruhe, seine Verfolger sind ihm stets dicht auf den Fersen. Doch warum will ihn jemand töten, weswegen ist er auf der Flucht. Ben weiß, wenn er überleben und verstehen will, muss er sich erinnern…

Der Thriller „Cold Reset – Erinnern ist tödlich“ von Noah Alexander hat mich aufgrund des Spannung versprechenden Klappentextes angesprochen. Es fängt gleich interessant an, nämlich mit einem Vorwort. Denn was ich nicht wusste ist, dass hinter dem Pseudonym Noah Alexander fünf erfolgreiche deutschsprachige Autoren stehen, die da sind: Martin Conrath, Sabine Klewe, Ralf Pingel, Anette Strohmeyer und Markus Stromiedel. In einem sogenannten Writers-Room haben die fünf gemeinsam die Idee zu diesem Thriller entwickelt und ihn schließlich in relativ kurzer Zeit zu Papier gebracht und vollendet. Von einem Writers-Room hatte ich vorher noch nie gehört, umso neugieriger war ich auf das, was mich erwartet. Die eigentliche Story startet dann rasant und actionreich. Der Leser lernt den Protagonisten Ben kennen, der augenscheinlich sein Gedächtnis verloren hat, nicht weiß wer und was er ist und vor allem keine Ahnung hat, warum jemand ihn umbringen will und ihn durch ganz Europa gnadenlos jagt. Die Kapitel, angefangen von Bens Flucht bis hin zu einem schlüssigen Ende und der Aufklärung bezüglich Bens Gedächtnisverlust, sind kurz, knapp und absolut temporeich. Man kommt vor lauter Action kaum dazu, Atem zu holen. Und da liegt auch ein kleines bisschen die Crux an der Sache. Was dem armen Ben so alles widerfährt, wie oft er nur knapp dem Tod entrinnt und doch alles erstaunlich gut wegsteckt, wirkt an manchen Stellen etwas konstruiert und unglaubwürdig. Dennoch habe ich das Buch in kurzer Zeit verschlungen und die Idee, die im Plot umgesetzt wurde, hat mir gut gefallen. Nur so viel, das Schicksal der Menschheit liegt in Bens Händen, ob positiv oder negativ wird nicht verraten. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Mir wäre nicht aufgefallen, dass mehrere Autoren an diesem Buch mitgewirkt haben. 

„Cold Reset – Erinnern ist tödlich“ von Noah Alexander ist ein actiongeladener, hochspannender und temporeicher Thriller, der dem Leser kaum Luft zum Atmen lässt. Stellenweise liest er sich wie ein Drehbuch für einen Action-Film und wirkt auch hin und wieder etwas überzogen und konstruiert. Dennoch habe ich mich sehr gut unterhalten gefühlt und das Buch innerhalb kürzester Zeit verschlungen. Allen Fans von Action-Thrillern und allen die es werden möchten, kann ich das Buch absolut empfehlen.

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Tags: berlin, forschung, gedächtnisverlust   (3)
 

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

mathematik, universität, mord, missgunst, teil einer reihe

Am Anfang war dein Ende

Faye Kellerman , Mirga Nekvedavicius
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 06.03.2017
ISBN 9783959670616
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Zum Inhalt:
Im Wald von Greenbury, New York wird die unbekleidete Leiche eines jungen Mannes gefunden. Detective Peter Decker ist vor Ort und entdeckt nicht nur, dass der Mann erschossen wurde, sondern auch einen Stapel fein säuberlich zusammengelegter Kleidung in der Nähe der Leiche. Alles spricht für Selbstmord, doch Decker zweifelt noch an dieser Theorie. Die Ermittlungen führen Decker und seinen ehemaligen jungen Kollegen McAdams an eine ehrwürdige Elite-Universität, an der der Tote, der mittlerweile als Elijah Wolf identifiziert wurde, Mathematik studiert hat. Wurde das herausragende Mathegenie Elijah aus Neid ermordet, oder hat sich der junge Mann tatsächlich selbst erschossen?

Als ich mich für den Kriminalroman „Am Anfang war Dein Ende“ von Faye Kellerman entschieden habe, war mir nicht klar, dass es sich nicht um einen in sich abgeschlossenen Roman handelt, sondern um den bereits 23. Teil der Reihe rund um Detective Peter Decker und Rina Lazarus. Gut, das muss ja erstmal kein Problem sein, schließlich sind die Bücher dennoch oft verständlich und ohne zwingendes Hintergrundwissen zu lesen. Der Leser begleitet Detective Peter Decker bei seinen Ermittlungen zum Tod des Mathegenies Elijah Wolf. Zur Seite steht ihm sein Ex-Kollege und aktueller Harvard-Student McAdams. Und da fangen leider die Wissenslücken an. Warum ist McAdams nicht mehr aktiv im Polizeidienst tätig, warum wird vor allem Deckers Frau Rina Lazarus in vertrauliche Ermittlungen mit einbezogen? Warum haben Decker und McAdams ein offensichtlich ganz besonderes Verhältnis zueinander? Dieses Nichtwissen machte es mir schwer, der Story weiterhin interessiert zu folgen. Allerdings ganz klar mein Fehler, schließlich hätte ich mich vorab besser informieren können. Leider kommt hinzu, dass der ganze Plot sich zäh, langatmig und viel zu nüchtern liest. Es geht um Mathematik und wird wirklich akribisch und voller Hingabe thematisiert. Dem einen oder anderen Leser mag das hochspannend vorkommen, für mich war es schlichtweg zu trocken. Auch bei der Ermittlungsarbeit kommt so gut wie keine Spannung auf. Erst als eine zweite Leiche auftaucht, kommt kurzfristig Bewegung in die Story. Doch die Autorin weiß geschickt, wie sie auch diesen spannenden Moment rasant wieder abflauen lassen kann. Die Protagonisten Decker, McAdams und Lazarus waren mir eigentlich sympathisch, ich mochte die besondere Art von Humor, die vor allem Peter Decker innehatte. Schade, dass Faye Kellerman nicht einige Rückblenden zu vorherigen Bänden eingefügt hat, andererseits könnte sie so natürlich Stammleser der Reihe verärgern und langweilen. Leider eine Gratwanderung.

„Am Anfang war Dein Ende“ von Faye Kellerman war leider so gar nicht meins. Zu langatmig, zu wenig Spannung, zu trocken. Hätte ich vorher gewusst, dass das Buch Teil einer bereits 23 Bände umfassenden Reihe ist, hätte ich es wohl gar nicht erst zur Hand genommen. Mein Fehler. Aufgrund dessen, dass ich mich aber dennoch mehr durch das Buch gequält habe, als es zu genießen, kann ich keine Leseempfehlung aussprechen und auch die anderen Teile der Reihe werden es sicherlich nicht in mein Bücherregal schaffen.

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Tags: mathematik, missgunst, mord, teil einer reihe, universität   (5)
 

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(53)

94 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 38 Rezensionen

alter, liebe, tod, frankreich, liebe im alter

Und jetzt lass uns tanzen

Karine Lambert , Pauline Kurbasik
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Diana, 06.03.2017
ISBN 9783453291911
Genre: Liebesromane

Rezension:

Zum Inhalt:
Marguerite und Henri führen eine unterkühlte Ehe. Er entscheidet alles in ihrem Leben und Seriosität und Ansehen stehen vor Spaß und vor allem vor der Liebe. Trotz allem war Henri eine wichtige Konstante in Marguerites Leben, bis er eines Tages stirbt. Die alte Dame fühlt sich einsam, verlassen und vor allem überfordert. Auf einmal muss sie Dinge selbst regeln und entscheiden. Während einem Kuraufenthalt lernt sie Marcel kennen, der ebenfalls verwitwet ist und immer noch sehr darunter leidet. Die beiden kommen sich näher und zarte Bande der Liebe werden gesponnen. Doch darf man im Alter noch Liebe und Leidenschaft erleben?

Mit dem Roman „Und jetzt lass uns tanzen“ von Karine Lambert wage ich mich mal wieder weit über die Grenzen meines Lieblingsgenres „Krimi und Thriller“ hinaus und wurde für meinen kleinen Ausflug mehr als belohnt. Die Begegnung mit der 78jährigen Marguerite hat mich von Beginn an berührt. Ihre bescheidene Art, ihr liebenswertes Wesen, aber auch ihre Unsicherheit und ihre Ängste nach dem Tod ihres Mannes, ich konnte nicht anders, als die alte Dame in mein Herz zu schließen. Auch der etwas jüngere Marcel, dessen Frau nach einem tragischen Unfall ebenfalls verstorben ist, wird von der Autorin als warmherziger und humorvoller Mensch dargestellt, Eigenschaften, die erst wieder zum Vorschein kommen, als er Marguerite kennen lernt. Karine Lambert erzählt mit wunderschöner Sprache die Geschichte einer zweiten Liebe, die auch trotz hohem Alter der ersten Liebe in nichts nach steht. Herzklopfen und Leidenschaft beflügeln und beleben das frisch verliebte Paar und vor allem Marguerite darf Gefühle erleben, die sie mit ihrem Mann Henri nie hat erfahren dürfen. Aber auch Ängste, Zweifel und vor allem Verwunderung beherrschen die Gedanken von Henri und Marguerite. Nie hätten sie gedacht, dass sie in ihrem Alter noch zu solch leidenschaftlichen Gefühlen fähig sind. Zwei Menschen im späten Herbst ihres Lebens haben die Liebe und das Glück neu gefunden und entdeckt und es war mir eine Freude, dass ich Marguerite und Henri hierbei begleiten durfte. 

„Und jetzt lass uns tanzen“ von Karine Lambert ist eine zauberhafte und entzückende Liebesgeschichte zweier alter Menschen, die nie auch nur eine Spur ins Kitschige ging. Mich hat das Buch berührt und verzaubert und es war eine Freude es zu lesen. Die Botschaft die es hinterlässt: Lebe und liebe, so lange Du kannst, denn liebevolle und leidenschaftliche Gefühle kennen keine Altersgrenze. Ich kann diesen Roman nur jedem ans Herz legen, jede Seite ist es wert, gelesen zu werden!

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Tags: allein sein, alter, leidenschaft, liebe, tod   (5)
 

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(26)

47 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

perspektivlosigkeit, landleben, mecklenburg-vorpommern, milchbauern, sommer

Niemand ist bei den Kälbern

Alina Herbing
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Arche, 10.02.2017
ISBN 9783716027622
Genre: Romane

Rezension:  
Tags:  
 

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(34)

46 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 33 Rezensionen

berlin, terror, spezialeinheit, verraten, thriller

Verraten

Florian Schwiecker
Geheftet: 312 Seiten
Erschienen bei Edel Germany, 02.02.2017
ISBN 9783841905055
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Zum Inhalt:
Im Zentrum von Berlin ist nach einem Bombenanschlag das Entsetzen groß. Luk Krieger wäre beinahe ebenfalls ein Opfer des Anschlags geworden. Der Agent einer geheimen Spezialeinheit für Terrorbekämpfung nimmt zusammen mit der Kriminalkommissarin Anna Cole die Ermittlungen auf. Alle Hinweise deuten auf einen islamistischen Hintergrund, es tauchen Bekennerschreiben auf und die Gefahr eines erneuten Anschlages versetzt alle in höchste Alarmbereitschaft. Doch Krieger und Cole stoßen auf Spuren die sie in die Kreise von Macht und Korruption führen. Der Wunsch, die Verantwortlichen für den Tod vieler Menschen zur Strecke zu bringen, bringt Anna und Luk an ihre Grenzen und in große Gefahr…

„Verraten“ ist das Thriller-Debüt von Florian Schwiecker, der lange Zeit als Strafverteidiger gearbeitet hat. Der Zusatz „Der neue Luk Krieger-Thriller“ ist etwas irreführend, nimmt man doch an, Schwiecker hat schon mehrere Romane mit dem Protagonisten veröffentlicht. Dem ist nicht so. Das Buch beginnt gleich spektakulär mit einem Bombenanschlag in Berlin. Aufgrund der der erst kürzlich tatsächlich geschehenen Anschläge in Berlin, Brüssel und Frankreich gehen einem die im Buch beschriebenen Szenen sehr nahe und entfachen ein beklemmendes, beängstigendes Gefühl. Man hat die erschreckenden Bilder aus dem Fernsehen vor Augen und der Autor schafft es mit seinem fesselnden und atmosphärischen Schreibstil diese Stimmung auch in seinem Buch widerzuspiegeln. Die Suche nach den Verantwortlichen ist ein actiongeladenes Katz- und Maus-Spiel, welches den Leser kaum Luft zum Atmen lässt und dadurch bei der Stange hält. Die beiden Hauptprotagonisten Luk Krieger und Anna Cole sind mir zu klischeehaft. Er der gutaussehende Superheld und Agent aus der geheimen Spezialeinheit, sie die hübsche und selbstbewusste Kriminalkommissarin, die weiß wie sie sich in einem von Männern dominierten Job durchsetzen muss. Mir war das definitiv zu oberflächlich, die beiden hatten für mich einfach keine Ecken und Kanten, nichts Greifbares was einen Charakter ausmacht, egal ob gut oder böse. Das Ende und somit die Auflösung des Falls war für mich vorhersehbar, wenig überraschend und auch eher etwas unwahrscheinlich und übertrieben. 

„Verraten“ von Florian Schwiecker ist ein spektakulärer, actiongeladener und gut zu lesender Thriller mit einem durchaus realistischen Plot. Leider bedient sich der Autor einigen Klischees, manches wirkt unwahrscheinlich und konstruiert. Ich habe das Buch trotzdem als spannend und fesselnd zu lesen empfunden, für mich aber keine Lektüre, die lange nachwirkt. Da der Hauptprotagonist und Superheld am Ende ganz knapp überlegt (puh!) kann man schwer davon ausgehen, dass es einen zweiten Teil mit Luk Krieger geben wird. Ich kann für „Verraten“ zwar durchaus eine Leseempfehlung aussprechen, bin mir aber unschlüssig, ob ich einen zweiten Teil lesen würde.

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Tags: berlin, korruption, politik, spezialeinheit, terroranschla   (5)
 

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studenten, gruppenchat, gruselfaktor, mord, tibor rode

The Message: Thriller

Tibor Rode
E-Buch Text: 185 Seiten
Erschienen bei beTHRILLED by Bastei Entertainment, 17.01.2017
ISBN 9783732532902
Genre: Sonstiges

Rezension:

Zum Inhalt:
Die Studenten des Anthropologie-Seminars haben den Gruppenchat „Charlie´s Eight“ gegründet, in dem sogar ihr Professor mitschreibt. Dann erhält Kathy eine mysteriöse Kettenmail mit einer Todesdrohung, die sie im Gruppenchat postet und die alle für einen blöden Scherz halten. Doch diese Nachricht ist die letzte, die die anderen Gruppenmitglieder von Kathy lesen. Danach ist Funkstille, die junge Frau nicht mehr zu erreichen. Am nächsten Morgen wird ihre Leiche in einem abgeschiedenen Moor gefunden. Als ein anderes Gruppenmitglied die gleiche unheimliche Nachricht erhält, bekommen es die übrigen Studenten mit der Angst zu tun…wird auch dieser Empfänger der Kettenmail unter rätselhaften Umständen ums Leben kommen…?

Wow, „The Message“ von Tibor Rode ist mal so ganz anders wie die Thriller die ich bisher gelesen habe und es waren einige. Denn hier liest und erlebt man die ganze Story ausschließlich als Chatnachrichten der einzelnen Protagonisten im Stil von WhatsApp. Der Gruppenchat wird von einer Gruppe Studenten betrieben, die im Rahmen ihres Anthropologie-Seminars die Moorleiche „Charlie“ sezieren und untersuchen. Eins der Mitglieder, Kathy bekommt eine äußerst mysteriöse Kettenmail und die Bedrohung, die von dieser ausgeht, wird erstmal von keinem ernst genommen, bis das Schicksal seinen Lauf nimmt. Trotz des ungewöhnlichen Stils bekommt der Leser doch einen ganz guten Einblick in die Gruppe und die einzelnen Charaktere. Ich hätte nie gedacht, dass solch eine Art von Thriller so wahnsinnig spannend und fesselnd sein kann. Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen und mich in der Tat richtig gegruselt. Irgendwie war das wie bei dem Film „Blair Witch-Projekt“ nur in geschriebener und nicht in visueller Form.

„The Message“ von Tibor Rode ist modern, anders und absolut genial und außergewöhnlich. Spannend von Anfang bis zum Ende, fesselnd und mit absoluten Grusel-Gänsehaut-Momenten. Das Cover finde ich sehr passend, ansprechend und macht definitiv Lust auf dieses Buch und seinen Inhalt. Ich bin begeistert und spreche hier eine absolute Leseempfehlung für diesen ungewöhnlichen Thriller aus!

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Tags: gruppenchat, gruselfaktor, kettenmail, mord, studenten   (5)
 

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verräter, viktorianisches england, duke, detektivgeschichte, bandenkrieg

Frost & Payne - Das Protokoll

Luzia Pfyl
E-Buch Text
Erschienen bei Greenlight Press, 16.01.2017
ISBN 9783958342538
Genre: Sonstiges

Rezension:  
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frost & payne, steampunk, mord, luzia pfyl, buch

Frost & Payne - Staub und Kohle

Luzia Pfyl
E-Buch Text: 116 Seiten
Erschienen bei Greenlight Press, 09.12.2016
ISBN 9783958342514
Genre: Sonstiges

Rezension:

Zum Inhalt:
Frost & Payne überleben mit viel Glück den Hauseinsturz und kommen mit Gott sei Dank nur kleineren Verletzungen davon. Doch dann werden sie von Inspektor Flannagan von Scotland Yard wegen Mordes verhaftet. Auf der Zugfahrt zurück nach London werden sie jedoch von Unbekannten angegriffen und überleben nur durch eine waghalsige Flucht. Wer und vor allem warum trachtet ihnen jemand nach dem Leben?

Und dann ist da immer noch David, der in einem Keller den Experimenten eines Unbekannten ausgeliefert ist…

Bei „Frost & Payne – Staub und Kohle“ von Luzia Pfyl handelt es sich um Teil 4 der Steampunk-Reihe. Die Geschichte nimmt nun so richtig Fahrt auf und ich war sofort wieder mitten im Geschehen. Die Autorin schreibt aber auch wirklich packend und mit viel Atmosphäre. Frost und ihrem Partner Payne wird übel mitgespielt und nicht nur die beiden fragen sich, wer es auf sie abgesehen hat, auch als Leser fiebert man mit und rätselt, wer die unbekannten Angreifer sein könnten. Das ist aber nicht die einzige Frage, die mich umtreibt, wie wird es wohl mit Payne und seiner Frau weitergehen, werden die beiden ihre Tochter überhaupt lebend wiedersehen? Wird die Ehe der beiden das alles überstehen? Scheinbar entwickeln sich ja zarte Bande zwischen Lydia und Jackson und ich bin sehr gespannt, in welche Richtung Luzia Pfyl das vorantreibt. Schön, dass die Autorin dem Leser auch wieder Einblick in den Keller gewährt, in dem David Cassidy die Experimente seines Peinigers über sich ergehen lassen muss. David ist in meinen Augen sehr tapfer und ich hoffe sehr, dass er eines Tages aus seinem Gefängnis entkommen kann. Da hilft nur weitermachen mit Band 5. Ich freu mich!

„Staub und Kohle“ hat gezeigt, wie gekonnt Luzia Pfyl der Geschichte und den Charakteren Leben einhaucht und ihnen, wie auch der Story die Möglichkeit gibt, sich weiterzuentwickeln. Ich wünsche mir und habe gleichzeitig Sorge, ob das Konzept auf Dauer aufgeht. Insbesondere möchte ich erwähnen, dass mir bis jetzt die Auswahl des Covers außerordentlich gut gefallen hat. Sie passen immer perfekt zu dem jeweiligen Titel des Buches. Ich freue mich auf Teil 5 und gebe für Teil 4 und die gesamte Reihe eine Leseempfehlung.

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Tags: london, mord, steampunk   (3)
 

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krimi, mord, flächenbrand, ostfriesland, ostfrieslandkrimi

Flächenbrand

Moa Graven
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei cri-ki-Verlag, 01.08.2016
ISBN 9783945372821
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Zum Inhalt:
Jan Krömer hat sich auf einen alten Bauernhof auf dem Land zurückgezogen. Auf einem Spaziergang mit Chief, seinem Hund aus dem Tierheim, stolpert er mehr oder weniger über eine übel zugerichtete Leiche und direkt in einen neuen Fall. Zusammen mit seiner Kollegin Lisa Berthold leitet er die Ermittlungen als kurze Zeit später erneut ein Mord passiert. Schon bald haben die Ermittler ihr Augenmerk auf eine Wohngruppe in Tannenhausen gelegt, dort leben schwer erziehbare Jugendliche. Ist einer der Bewohner tatsächlich zu solch brutalen Taten fähig? Jan und Lisa stoßen bald auf eine heiße Spur…

„Flächenbrand“ von Moa Graven ist der 5. Fall für Jan Krömer, für mich war es jedoch absolutes Neuland. Der Einstieg ins Buch klappte problemlos und der Leser wird alsbald mit der ersten Leiche konfrontiert, was natürlich die Neugier auf den oder die Täter wachsen lässt. Gerade deswegen haben mir auch die kurzen und knappen Kapitel gut gefallen, auch der Schreibstil von Moa Graven ist leicht und flüssig zu lesen. Leider gehen die Ermittlungen erkennbar nur in eine Richtung und andere Möglichkeiten oder Wendungen werden völlig außer Acht gelassen. Das Ende war dadurch vorhersehbar, das Tatmotiv absolut erschreckend, wurde aber zu schnell abgehandelt, was ich schade fand. Die Charaktere waren mir allesamt zu oberflächlich, es fehlte Tiefgang, und Persönlichkeit. Möglicherweise lag es auch einfach daran, dass ich bei Band 5 eingestiegen bin und die Vorgeschichte von Jan Krömer einfach nicht kenne und mir deswegen wichtige Details fehlen. Ein typischer Ostfrieslandkrimi war „Flächenbrand“ eigentlich auch nicht. Es fehlen die für solche Krimis bezeichnenden Landschaftsbeschreibungen, so hätte die Handlung in diesem Fall auch in jedem anderen Ort Deutschlands stattfinden können, der Leser hätte es vermutlich nicht bemerkt. Wie das Cover - was mir übrigens außerordentlich gut gefällt - und der Titel des Buches mit dem Inhalt in Zusammenhang stehen, hat sich mir leider auch nicht so ganz erschlossen.

„Flächenbrand“ von Moa Graven ist ein solider und nett zu lesender Krimi, bei dem leider das Potential, das durchaus in der Handlung steckt, bei weitem nicht ausgeschöpft wurde. Die Spannung kam bedauerlicherweise durch einseitige und vorhersehbare Ermittlungen zu kurz. Vielleicht ist es besser, die Reihe von Anfang an zu lesen und nicht mittendrin einzusteigen, ich kann leider nur eine bedingte Leseempfehlung aussprechen.


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Tags: forschung, krimi-reihe, möbius-syndrom, mord   (4)
 
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