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145 Bibliotheken, 5 Leser, 2 Gruppen, 4 Rezensionen

russland, klassiker, schuld, moral, mord

Schuld und Sühne

Fjodor M. Dostojewski , Hermann Röhl
Fester Einband: 800 Seiten
Erschienen bei Anaconda Verlag, 31.03.2012
ISBN 9783866477650
Genre: Romane

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232 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

wien, sigmund freud, österreich, freud, freundschaft

Der Trafikant

Robert Seethaler
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Kein & Aber, 04.11.2013
ISBN 9783036959092
Genre: Romane

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(3)

10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

The Art of Loving

Erich Fromm , Peter D. Kramer
Flexibler Einband: 123 Seiten
Erschienen bei Harpercollins, 16.02.2010
ISBN 0061129739
Genre: Sachbücher

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(23)

49 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

bonn, verlust, trennung, lebenskrise, eifersucht

Böll. Ansichten eines Clowns

Reiner Poppe , Heinrich Böll , Bernd Matzkowski
Flexibler Einband: 94 Seiten
Erschienen bei Bange, C, 03.02.2010
ISBN 9783804417588
Genre: Klassiker

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(675)

1.368 Bibliotheken, 44 Leser, 4 Gruppen, 84 Rezensionen

lissabon, portugal, reise, lehrer, philosophie

Nachtzug nach Lissabon

Pascal Mercier , Peter Bieri (richtiger Name)
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei btb, 03.04.2006
ISBN 9783442734368
Genre: Romane

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90 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

robert gwisdek, selbstfindung, 100 tage, schuld, gwisdek

Der unsichtbare Apfel

Robert Gwisdek
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 08.03.2014
ISBN 9783462046410
Genre: Romane

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(18)

28 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 8 Rezensionen

depression, selbstmord, tagebuch, verlust, schlafen

Das hier ist kein Tagebuch

Erna Sassen , Rolf Erdorf
Buch: 183 Seiten
Erschienen bei Freies Geistesleben , 01.05.2017
ISBN 9783772528613
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ein Junge. Ein schwerer Schicksalsschlag. Tiefe Depressionen. Und ein Tagebuch.In der Hoffnung auf eine Besserung seines Verhaltens und seines Gemütszustandes bekommt der sechzehn-jährige Boudewijn, auch Bou genannt, ein Ultimatum von seinem Vater gestellt: Entweder er führt täglich Tagebuch und hört das Stabat Mater von Pergolesi oder ihm droht die Einweisung in eine psychiatrische Klinik. Wenn auch gegen seinen Willen führt Bou denkend und erinnernd Buch darüber, was ihn vor vielen Jahren in ein tiefes Loch hat fallen lassen: Den Freitod seiner Mutter.   Mit ihrem Werk ,,Das hier ist kein Tagebuch" hat Erna Sassen ein Jugendbuch verfasst, das die Augen vor wichtigen Themen nicht verschließt, sondern unverblümt deutlich macht, dass auch im Schweigen einer Person die Gefühle und Gedanken toben können, die sich kaum kontrollieren lassen, sich einfach über einen legen, einen einnehmen bis man sich selbst nicht mehr wiedererkennt und nicht mehr Herr seines inneren Zustandes ist. In diesem Werk stellt die Autorin Themen wie Depressionen, Verlust, Tod und Neuanfang im Alltag in den Mittelpunkt. Auch wenn man nicht darüber spricht, heißt es nicht, dass man frei von Sorgen ist.  
In Tagebuchform berichtet der sechzehn-jährige Boudewijn von seinen Gefühlen, die er fühlt oder nicht fühlt, von seinen Beschäftigungen, denen er nach geht oder eben nicht nachgeht, oder wie er sich erinnernd die Geschehnisse der Vergangenheit verarbeitet - mehr oder weniger ausführlich auf 189 Seiten festgehalten, die zum Schluss insgesamt drei Monate ergeben. Drei Monate, in denen der Leser Boudewijn, seine Familie und seine Gefühlslage kennenlernen darf. Für mich persönlich war die Vorstellung ein Buch zu lesen, das in Tagebuchform verfasst worden ist, ziemlich spannend, weil sich dahinter auch eine gewisse Herausforderung birgt die Gedanken und die Struktur möglichst authentisch herüberzubringen, ohne dass es 'zu dick aufgetragen' wirkt.  Jeder, der selbst schon einmal Tagebuch geführt hat, weiß, wie jeder Eintrag von seiner Regelmäßigkeit, seiner Länge und von seinem Inhalt variieren kann, und in diesem Fall hat die Autorin die Aufgabe der Darstellung gut gemeistert, denn ohne viele stilistische Mittel bringt die Autorin die nackten Gedanken- und Gefühlswelt eines Heranwachsenden zu Papier.
Aus diesem Grund waren die Einträge nicht immer angenehm zu lesen, denn Bou gewährt dem Leser in seinen Einträgen einen Einblick in sein Inneres, und dieses Innere ist ein dunkler Ort, gefüllt mit Selbstzweifeln, das Gefühl des Versagens, Wut, Schmerz, Enttäuschung. Es zu lesen und gleichzeitig feststellen zu müssen, dass das Geschriebene gar nicht so realitätsfern ist, war erschreckend. Leistungsdruck, das Gefühl nicht gut genug zu sein oder familiäre Probleme sind bekannt, aber man hat gemerkt, wie sehr die Menschen daran kaputtgehen, wenn sie nicht in der Lage sind darüber zu sprechen und stattdessen zu diversen 'Betäubungsmitteln' greifen. Dennoch waren auch kleine Lichtblicke vorhanden, die dem Leser etwas von der Schwere genommen haben, wie die kluge kleine Schwester Fussel oder wie Bou langsam eine positive Entwicklung macht, indem er lernt seiner Mutter zu verzeihen und wieder zu lieben, Menschen an sich heranzulassen. Alles in allem waren die Einträge authentisch, allerdings konnte mich dieses Jugendbuch in seiner Gesamtheit nicht vollends überzeugen, denn dafür hat mir an manchen Stellen einfach die Tiefe gefehlt in Bezug auf manche Gedankengänge. Natürlich darf man nicht außer Acht lassen, dass es sich hierbei um ein Tagebuch handelt und daher geschrieben wurde, was gerade so in einem vorgeht, also drücke ich da ein Auge zu. Was mich dann aber ziemlich unschlüssig dagelassen hat, war das Ende. Es werden keinerlei weitere Hinweise dazu gegeben wie es nun mit Bou, seiner Familie und seiner Liebe weitergeht, also wird der Leser ganz seinen eigenen Interpretationen überlassen und das hat mich dann doch etwas unzufrieden zurückgelassen.

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69 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

lügen, kurzgeschichten, beziehungen, erzählungen, liebe

Sommerlügen

Bernhard Schlink
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 24.04.2012
ISBN 9783257241693
Genre: Romane

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206 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 19 Rezensionen

familie, liebe, großmutter, italien, susanna tamaro

Geh, wohin dein Herz dich trägt

Susanna Tamaro , Maja Pflug
Flexibler Einband: 189 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 30.04.1998
ISBN 9783257230307
Genre: Romane

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791 Bibliotheken, 10 Leser, 3 Gruppen, 39 Rezensionen

liebe, england, 2. weltkrieg, krieg, familie

Abbitte

Ian McEwan , Bernhard Robben
Flexibler Einband: 533 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 26.03.2004
ISBN 9783257233803
Genre: Romane

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5 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Philosophie des Glücks

Ludwig Marcuse
Flexibler Einband: 325 Seiten
Erschienen bei Diogenes
ISBN 9783257200218
Genre: Sachbücher

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220 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

roadtrip, usa, genie, vater, las vegas

Fast genial

Benedict Wells
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 23.04.2013
ISBN 9783257241983
Genre: Romane

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5 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Werke des großen russischen Erzählers, 7 Bde.

Fjodor M. Dostojewskij
Flexibler Einband
Erschienen bei Komet
ISBN 9783933366672
Genre: Romane

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69 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 2 Rezensionen

klassiker, familie, verlobung, liebe, jane austen

Verstand und Gefühl

Jane Austen
E-Buch Text: 357 Seiten
Erschienen bei null, 14.03.2013
ISBN B00BUQWHF4
Genre: Klassiker

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(124)

230 Bibliotheken, 0 Leser, 4 Gruppen, 25 Rezensionen

liebe, alter, leben, benjamin button, gesellschaft

Der seltsame Fall des Benjamin Button

F. Scott Fitzgerald , Christa Schuenke
Flexibler Einband: 70 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 23.12.2008
ISBN 9783257236590
Genre: Klassiker

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63 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

berlin, polen, auf der suche, generationen, warschauer ghetto

Adams Erbe

Astrid Rosenfeld
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 26.03.2013
ISBN 9783257242218
Genre: Romane

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(320)

639 Bibliotheken, 11 Leser, 9 Gruppen, 31 Rezensionen

liebe, südstaaten, bürgerkrieg, krieg, klassiker

Vom Winde verweht

Margaret Mitchell , Martin Beheim-Schwarzenbach
Flexibler Einband: 1.120 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 01.12.2007
ISBN 9783548269337
Genre: Klassiker

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(11)

14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

bernhard aichner, das nötigste über das glück, roman, drama

Das Nötigste über das Glück

Bernhard Aichner
Fester Einband: 152 Seiten
Erschienen bei Haymon Verlag, 01.07.2015
ISBN 9783709972052
Genre: Romane

Rezension:

Öde. Alle Freude am Leben verloren. Scheißleben. So würde Hans sein Leben beschreiben, und wenn er so darüber nachdenkt, dann klingt für ihn nichts verlockender als diesem einfach ein Ende zu setzen. Einfach die Augen zu schließen. Für immer. Und er hat auch schon eine genaue Vorstellung darüber wie sein letzter Tag aussehen soll: Er auf dem Küchenboden liegend, vergiftet und eine Frau soll ihn dort finden mit den Worten: ,,Du tot in der Küche, Hans? So kenne ich dich gar nicht!". Alles genauso wie auf seiner Lieblingspostkarte.
Doch dann tritt eines Tages plötzlich Elvina in sein Leben: Aufgedreht, Energiegeladen, Direkt. All das, was Hans in seinem Leben bis dahin gefehlt hat. Und mit ihrem Auftauchen scheint auch all seine Traurigkeit und Verbitterung über das Leben verschwunden zu sein. Gemeinsam bricht das ungleiche Paar auf einen Roadtrip nach Spanien auf. Auf ihrem Weg begegnen sie vielen Menschen, sich selbst und ihrer eigenen Vergangenheit, bis sie dann das erreicht haben, wonach sie sich innerlich gesehnt haben: Freiheit und Glück.  Im ersten Moment hört sich die Handlung des Romans nach einer typisch-kitschigen Liebesgeschichte an, die jeder von uns kennt: Ein einsamer Mann trifft auf eine Frau mit einer schillernden Persönlichkeit. Liebe auf den ersten Blick. Der Anfang einer perfekten Liebesgeschichte: Essen bei Kerzenschein, Einfühlsamkeit, tiefes Vertrauen, der zögerliche erste Kuss, das Liebesglück des Pärchens wird ins kleinste Detail beschrieben...


Wer glaubt, so eine Geschichte hierbei vor sich zu haben, täuscht sich. Denn der Titel ,,Das Nötigste über das Glück" ist hier Programm. Ohne Ausschmückungen, ohne große Gefühle, ohne viel Kitsch, in einem schnellen Tempo und einer Perspektive, die wie von einer Kamera aufgenommen scheint, erzählt der Autor Bernhard Aichner eine etwas andere Liebesgeschichte von einem Pärchen, das unterschiedlicher nicht sein könnte. Zugegeben, ich musste mich erst einmal an den Schreibstil in diesem Roman gewöhnen, denn ein Roman ohne besonders viele Ausschmückungen und ohne die bildhafte Sprache, sondern nur auf das Nötigste beschränkt, sowohl in der Konstruktion der Sätze, als auch in der Beschreibung der Umgebung, ist mir auch noch nicht untergekommen.
An dieser Stelle ist meine Meinung zwiespältig, denn was beim ersten Mal Nachdenken sich als eine große Stärke des Buches erweist, kann im nächsten Moment als Schwäche angesehen werden. Positiv an dieser Stelle zu vermerken ist, dass dieser Roman sich von den anderen Liebesgeschichten, die einer Schablone folgen, abheben möchte, was dem Autor auch gelingt. Der Roman erfüllt seinen Zweck: Der Leser bekommt keine Traumvorstellung einer Liebesgeschichte vermittelt, die zu schön ist, um auf irgendeine Weise wahr sein zu können, sondern es wird von einer Beziehung zwischen zwei Menschen erzählt, die jeweils eigene Macken aufweisen und deren Beziehung keinesfalls perfekt ist, aber dies auch gar nicht im Vordergrund der Geschichte steht, sondern das Glück, das ihre Beziehung erfüllt und dafür sind auch keine tieferen Beschreibungen der Gefühlssituation nötig.
Soweit ganz gut. Aber dann wäre da noch das Tempo mit dem ich als Leser durch das Buch gejagt wurde. An eine Verschnaufpause war gar nicht zu denken, denn auf 120 Seiten bin ich in Österreich, der Schweiz, Frankreich und schließlich in Spanien gewesen und die Handlung ging wirklich turbulent zu. Aber weil es eben so schnell an mir vorbeigezogen ist, ist es nach dem Lesen wirklich schwierig für mich, mich an die einzelnen Zwischenstopps und deren meist katastrophal endende Ereignisse zu erinnern. 

Und mittendrin: Hans und Elvina. Ein Pärchen so unterschiedlich wie Tag und Nacht, und dennoch haben sie in dem jeweils anderen ein ergänzendes Stück in ihrem Leben gefunden. Dabei spielt das äußere Erscheinungsbild keine entscheidende Rolle, denn als Leser erfährt man kaum etwas über das Aussehen der beiden Protagonisten, sondern viel mehr über ihre charakterlichen Merkmale.
Da wäre Elvina, eine Frau, die in ihrem Leben viel herumgekommen ist und viel an Erfahrungen in der Welt gesammelt hat. Aufgeweckt, Aufgedreht, Energiegeladen und Direkt. Allerdings auch von Verlusten und Rückschlägen geprägt, die nach und nach in der Handlung offenbart werden. Und dann Hans, ein Mann, still, in seinem Bahnwärterhäuschen abgeschottet von der Welt lebend und unglücklich.
Auch wird in diesem Roman nicht die 'dunkle' oder 'bedrückende' Vergangenheit besonders hervorgehoben wie das in vielen Liebesgeschichten häufig gerne gemacht wird, sondern man merkt, dass die Protagonisten im Hier und Jetzt leben möchten und die Vergangenheit einfach ruhen lassen.

Alles in allem hat mir der Roman genau das geboten, was auch im Klappentext genannt wurde: eine schnörkellos[e]- Liebesgeschichte, die sich klar von den bisher bekannten Liebesgeschichten abhebt und ihren Zweck erfüllt, nämlich das Nötigste vom Glück festhalten, mich am Ende allerdings auch nicht vollends überzeugen konnte.

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(3.684)

4.857 Bibliotheken, 19 Leser, 10 Gruppen, 161 Rezensionen

liebe, analphabetismus, nationalsozialismus, kz, schuld

Der Vorleser

Bernhard Schlink
Fester Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 01.01.2009
ISBN 9783257060652
Genre: Klassiker

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(48)

76 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

konzentrationslager, fernsehen, big brother, satire, exhibitionismus

Reality-Show

Amélie Nothomb , Brigitte Große
Flexibler Einband: 169 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 21.07.2009
ISBN 9783257239430
Genre: Romane

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(109)

163 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 101 Rezensionen

schweiz, thriller, krimi, rache, mord

Das große Schweigen

Katja Montejano
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Emons Verlag, 16.07.2015
ISBN 9783954516575
Genre: Krimi und Thriller

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(57)

121 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 40 Rezensionen

liebe, mädchen, freundschaft, auf eine wie dich habe ich lange gewartet, jugendbuch

Auf eine wie dich habe ich lange gewartet

Patrycja Spychalski
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei cbt, 13.07.2015
ISBN 9783570309735
Genre: Jugendbuch

Rezension:

 Ein Leben auf dem Lande? Für das sechzehn-jährige Großstadtmädchen Laura ein Gedanke, der sie in Angst und Schrecken versetzt. Und obwohl sie sich mit Händen und Füßen dagegen gewährt hat ihr vertrautes Leben bei ihren Freunden gegen ein Leben im Nirgendwo bei den Hühnern einzutauschen, bleibt ihr nichts anderes übrig als ihren Eltern in ihr neues Zuhause auf dem Land zu folgen. Kaum in der Kleinstadt angekommen ist sie sich sicher, dass sie nicht länger bleiben möchte als nötig. Doch dann begegnet sie Enzo, einem charmanten und humorvollen Italiener, der Lauras Herz auf seine ganz eigene Art und Weise gewinnt. Und dann wäre da noch Irina, ein Mädchen, das sich nicht darum bemüht so zu sein wie die anderen und mit der Laura sich von Anfang an versteht. Beide sind sich einig, dass je näher sie sich kommen, dass die beiden etwas ganz besonderes verbindet. Und dann passiert etwas, womit Laura überhaupt nicht gerechnet hatte und damit ihre komplette Gefühlswelt auf den Kopf stellt...

Es ist nicht zu leugnen, dass der erste Eindruck - bei Büchern oftmals der Blick auf das Cover -, der entscheidende ist und darüber bestimmt, ob man das Buch nun in die Hand nimmt und es sich genauer anschaut. In meinem Fall konnte mich ,,Auf eine wie dich habe ich lange gewartet" auf den ersten Blick auf Anhieb überzeugen, denn das Cover weckt in dem Betrachter das Gefühl einer inneren Ausgewogenheit und ist mit so einer Leichtigkeit gestaltet, dass es sich auf der Hand wunderbar leicht anfühlt und man gleich eintauchen möchte.

Was ich dann aber doch ein wenig schade fand ist, dass der Klappentext mit Erwähnung des Kusses zwischen den beiden Mädchen bereits ziemlich viel über den Verlauf der Handlung preisgibt, sodass dem Leser dieser Überraschungsmoment genommen wird, der aber eigentlich den Höhepunkt der Handlung bilden sollte, weshalb das Entgegenfiebern dadurch gedämpft wird.

Allerdings war dies auch schon sehr bald vergessen, denn Patrycja Spychalski schreibt mit einer solch lockeren, frischen Art, dass ich als Leser gar nicht anders konnte als mich einfach fallen zu lassen und alles um mich herum zu vergessen und stattdessen zusammen mit Laura durch ihr neues Zuhause schlendere, das die Autorin wunderbar beschreibt, sodass man ein klares Bild von Lauras Umgebung vor Augen hat. Die Autorin hat innerhalb weniger Seiten eine idyllische und ruhige Leseatmosphäre geschaffen, die sich durch das gesamte Buch zieht und dafür sorgt, dass man nur so über die Seiten fliegt.

Auch die Gestaltung der handelnden Figuren hat mir sehr gut gefallen, denn es wurde hierbei nicht darauf geachtet, dass man eine 'Musterfamilie' oder einen wahrhaften 'Traumtypen' schafft, sondern die Autorin bleibt auf dem Boden und entwickelt eine sehr realistische Figurenkonstellation, die so perfekt ist, weil sie so realistisch ist. Das beste Beispiel ist hierbei Enzo, der Junge mit italienischen Wurzeln, den blonden Haaren und seinen zwei schiefen Zähnen. Er glänzt in dem Buch nicht mit einem Prachtkörper/-aussehen oder ist der Schwarm der Schule, vielmehr beeindruckt er die Protagonistin Laura, aber auch mich als Leser mit seiner Art mit Laura umzugehen.

Mit Laura als Protagonistin konnte ich auch sehr gut umgehen, da auch sie ziemlich realistisch dargestellt worden ist mit ihren Problemen, Zweifeln und Gedankengängen. Ihr Verhalten wirkte nicht zu dick aufgetragen und an einer Stelle musste ich sogar schmunzeln, als sie Antworten auf ihre Fragen in Google gesucht hat - genauso wie es heutzutage halt so ist. :-)

Bei Irina bin ich mir noch etwas unschlüssig, da ihr Verhalten etwas gewöhnungsbedürftig ist, da sie so besitzergreifend und bestimmend auf mich wirkte. Ich hatte das Gefühl, dass Laura neben ihr total untergegangen ist. Dennoch war ich ziemlich beeindruckt von ihr, dass sie sich nicht so schnell von den anderen unterkriegen lassen hat und es auch nicht in Erwägung zog sich anzupassen nur um 'dazu zugehören', wenn die Jüngeren genauso handeln würden, dann würden wahrscheinlich auch nicht so viele Zweifel bei den Jugendlichen entstehen, weil jeder so akzeptiert werden würde wie er ist.

Dies ist auch ein wichtiger Punkt, den die Autorin den Lesern zu vermitteln versucht. Laura ist mit ihren Zweifeln, Problemen und Gedankengängen ein gutes Beispiel für die jüngere Generation, die viel zu sehr darauf bedacht ist bloß nicht irgendwie negativ aufzufallen, wenn man mal etwas anders handelt oder denkt. Das zeigt die Autorin ganz deutlich an dem Verhältnis zwischen Laura und Irina, die deutlich mit den auf sie herabprallenden Reaktionen ihrer Mitschüler zu kämpfen haben. Dies macht einen doch sehr nachdenklich und ist gleichzeitig sehr realistisch.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass ,,Auf eine wie dich habe ich lange gewartet" eine wunderbar frische Jugendlektüre ist mit einer tollen Leseatmosphäre, glaubhaften Figuren und einem Thema, das zum Nachdenken anregt. Leider wurde der Schlüsselmoment vorweggenommen, weshalb die Spannung deutlich gedämpft wurde. Dennoch ein super Jugendbuch für zwischendurch um sich einfach mal fallen zu lassen!

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(62)

66 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 36 Rezensionen

liebe, hörbuch, sophie kinsella, familie, angststörung

Schau mir in die Augen, Audrey

Sophie Kinsella , Anja Galić , Maria Koschny
Sonstiges Audio-Format
Erschienen bei cbj audio, 20.07.2015
ISBN 9783837132021
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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(7)

9 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

psychothriller, groteske welt

Groteske Welt

Laura Leischel
E-Buch Text: 172 Seiten
Erschienen bei AGLA Medien, 11.06.2015
ISBN 9783945661338
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

 ,,Er war nur ein armes Wesen, das von anderen Wesen zu dem gemacht worden war, was er heute war. So, wie alle anderen auch. So, wie du und so, wie ich."

( aus Groteske Welt, Laura Leischel, AGLA Medien )

Ein Kind braucht viel Zuneigung, Aufmerksamkeit und vor allem das Gefühl von Sicherheit. Doch was ist, wenn ein Kind ohne all diese wichtigen Aspekte aufwachsen muss? Unmöglich kann man erwarten, dass ein Kind, das ohne die Nähe der Eltern aufwächst, sich in der Welt zurecht findet und zwischen Gut und Böse unterscheidet. Hendrik kennt es in diesem Fall nicht anders. Seine eigene Mutter macht ihm immer wieder deutlich, dass sie ihn nicht liebt und auch noch nie geliebt hat, und sein Vater verabscheut ihn. Ohne auf irgendwas vorbereitet zu sein wird der kleine Hendrik ins kalte Wasser geschmissen - um genau zu sein : ins Leben.

Der Einblick, der sich Hendrik bietet, ist alles andere als ,,schön'' und angenehm, denn schon von Beginn an lernt Hendrik nur die schreckliche Seite des Lebens kennen. Die meisten Menschen um sich herum nimmt er nicht als solche wahr, sondern als 'böse Kreaturen', die ihm etwas böses wollen. Erst als Hendrik eine junge Frau aus ihrer Not befreit, scheint sein Leben eine positive Wendung zu nehmen und er spürt zum ersten Mal ein ihm völlig unbekanntes Gefühl: Liebe und Glück. Doch dies soll nicht von langer Dauer sein, denn die Vergangenheit klopft bereits an der Hintertür und bittet um Einlass - und das nicht auf die sanfte Weise...  

,,Hässlich. Merkwürdig. Absonderlich. Lächerlich. Dies sind die Worte, die den Begriff grotesk definieren." Und genau dieser Begriff - grotesk - ist in diesem Psychothriller von Laura Leischel Programm, denn die Autorin bemüht sich in ihrem Debütroman nicht darum die schönen Dinge des Lebens aufzuführen, sondern entführt den Leser in eine Welt, die für manche von uns schwer vorstellbar ist - doch das erschreckende ist, dass Laura Leischels Thriller an bestimmten Stellen gar nicht so realitätsfern ist, weshalb der Leser nicht selten ins Grübeln gerät. Über das Leben der Menschen, die dasselbe Schicksal teilen wie Hendrik und die anderen Figuren, aber auch über sein eigenes Leben, weshalb man dankbar sein kann, dass man unter wohlbehüteten Verhältnissen aufgewachsen ist, Bildung erhalten hat und eine gute Beziehung zu seinen Eltern pflegt.

Die Handlung war wirklich sehr gut durchdacht, denn erst nach und nach fügten sich die einzelnen Puzzleteile zu einem kompletten und leider grausamen  Bild  zusammen und dann musste man als Leser erst einmal schwer schlucken, denn was einem als Leser offenbart wurde, ist wirklich sehr schwer zu verdauen, weshalb ich gleich schon einmal sagen kann, dass dieses Buch nichts für schwache Nerven ist.

 Ich war von Beginn an von der Handlung gefesselt oder wohl eher von dem Geschehen, denn man bekommt gleich schon einen Einblick in das grausame Leben des eigentlich sensiblen Hendrik, was es einem als Leser unmöglich macht bei solchen Sachen 'hinwegzusehen' und so zu tun, als würde man davon gar nichts mitbekommen, denn die erschreckende Wahrheit ist, dass Hendrik auf dieser Welt wahrscheinlich nicht alleine mit seinem Schicksal ist. Von Anfang an begleitet man Hendrik auf seinem Weg seinen Platz in der Welt zu finden, weshalb man sich immer wieder mit ihm freut, sobald er etwas anderes als 'Hass' und 'Abscheu' erfährt.

Allerdings muss ich sagen, dass ich Hendrik nie so wirklich 'nah' gewesen bin, sodass mir einfach die Tiefe gefehlt hat. Ich weiß nicht, ob es an der Erzählweise liegt, die von der Autorin gewählt wurde, denn es handelt sich hierbei um einen Er/Sie- Erzähler, der die Gefühle und Gedanken mehrerer handelnder Figuren kennt, weshalb man sich nicht direkt auf eine Figur konzentriert hat oder ob die Distanz von der Autorin beabsichtigt war, um dem Leser mehr zu verdeutlichen, dass man von Zeit immer mehr 'abstumpft', um dieses ganze Leid ertragen zu können. Aus diesem Grund kann ich persönlich nicht viel zu den Charakteren sagen, weil mir einfach die Tiefe und ganz persönliche Charaktereigenschaften gefehlt haben.

Dennoch hat dieser Kritikpunkt nicht die Spannung beeinträchtigt, die wirklich von Kapitel zu Kapitel gestiegen ist, sodass es immer wieder zu Wendungen kommt mit denen der Leser wirklich nicht gerechnet hätte und die einen schockiert zurücklassen.

 Alles in allem ist 'Groteske Welt' von Laura Leischel wirklich lesenswert und bis zum Schluss packend und spannend. An der Handlung habe ich wirklich nichts auszusetzen, außer dass es für mein sensibles Herzchen vielleicht an manchen Stellen doch etwas grausam zugegangen ist, aber aus den Figuren und ihren Charakterzügen könnte man mehr herausholen, damit einem nicht nur die Handlung im Kopf stecken bleibt, sondern auch die tapferen Charaktere, die bis zum Schluss gekämpft haben!

  (3)
Tags: psychothriller   (1)
 

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(883)

1.463 Bibliotheken, 29 Leser, 4 Gruppen, 103 Rezensionen

freundschaft, liebe, jugendbuch, stephen chbosky, leben

Das also ist mein Leben

Stephen Chbosky , Oliver Plaschka
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Heyne, 26.09.2011
ISBN 9783453267510
Genre: Jugendbuch

Rezension:

 Im Roman ,,Das also ist mein Leben" berichtet der sechzehn-jährige Charlie in Briefen an einen unbekannten ,,Freund" von seinem ersten Highschool-Jahr und den Problemen, die man in dem Alter durchmachen muss: mit Mädchen, mit der eigenen Person, mit der Schule und mit dem Drang dazugehören zu müssen. Charlie wird in dem Buch als ,,Mauerblümchen" bezeichnet, denn er beobachtet seine Mitmenschen, versucht diese zu verstehen und fragt sich, wie sie das Leben empfinden und wie die Menschen vorher gewesen waren, bevor das ,,Leben" sie richtig erreicht hat.
Vorher hat der Einzelgänger Charlie sein Umfeld einfach nur beobachtet, doch dann wurde ihm geraten selbst einmal ,,teilzunehmen" und lernt daraufhin ganz neue Situationen kennen. Er lernt Sam und Patrick, die zu den wichtigsten Menschen in seinem Leben werden, kennen, erfährt die erste große Liebe und macht Erfahrungen mit Partys und Drogen. Dabei berichtet Charlie auf seine ganz eigene und besondere Weise von diesen Ereignissen...

Es fällt mir wirklich schwer meine Leseerfahrung zu diesem Buch zusammenzufassen, da ich der festen Überzeugung bin, dass jeder, der das Buch liest, seine ganz eigene Interpretation und Erfahrungen darauf projizieren wird. Denn das Buch berichtet von den ganz alltäglichen Dingen, die wohl jeder von uns einmal erlebt hat und deshalb ganz verschiedene Erinnerungen und Gefühle damit in Verbindung setzen wird. ,,Das also ist mein Leben" ist also ein Buch, das wirklich über das eigene Leben nachdenken lässt und dennoch an den richtigen Stellen die angemessene Portion Humor einbringt und an anderen Stellen dann wiederum einen tief berührt.
Die Schreibweise hat mich gleich gepackt, denn der Lesefluss wird nicht durch komplizierte Satzkonstruktionen gestört, sondern man kann sich wunderbar vorstellen wie der sechzehn-jährige Charlie über das Blattpapier gebeugt an seinem Schreibtisch sitzt und mit dem Füller in der Hand seine Eindrücke vom Leben versucht festzuhalten.
Charlie an sich ist mir sofort ans Herz gewachsen und der sympathischste Protagonist, der mir je untergekommen ist. Ich war von seiner Sicht die Dinge um sich zu betrachten einfach begeistert und habe ihn nur allzu gerne auf seinem Weg seine eigene Rolle in dem Leben zu finden, begleitet.
Aber auch die anderen Charaktere wie die Stiefgeschwister Patrick und Sam sind mir sehr sympathisch und waren gut durchdacht.

Alles in allem ist ,,Das also ist mein Leben" wirklich ein toller Jugendroman, den ich wirklich nur zu gerne auch mal als Lektüre in Schulen sehen würde. Wirklich lesenswert!

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Tags: briefroman, roman   (2)
 
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