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Alissa im Drunterland

Fabienne Siegmund
Fester Einband: 76 Seiten
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 06.07.2017
ISBN 9783959623414
Genre: Fantasy

Rezension:

Die Geschichte von Alice im Wunderland kennt jeder - doch habt ihr euch mal gefragt, was außerhalb des Wunderlandes liegt? Darüber liegt natürlich unsere Welt, die langweilige Wirklichkeit - doch darunter liegt das Drunterland. Dort gibt es ebenso seltsame Kreaturen (kann ich bitte einen Mondkauz haben?!) und ein bekanntermaßen seltsames Mädchen namens Alissa muss diese Welt nun retten - denn das Herz der Königin ist stehengeblieben...


Mit nur 75 Seiten ist dieses spannende und kreativ-verrückte Abenteuer die perfekte Lektüre für Zwischendurch. Ich habe Fabienne auf der RPC kennengelernt und sie war so lieb und hat mir das Exemplar signiert, aus dem sie gelesen hat. Bei ihrem Werk hat sie sich kreativ ordentlich ausgetobt - man merkt, dass sie die Geschichte gut kennt und ich habe mich über die anderen popkulturellen Anspielungen umso mehr gefreut (der kauzige Uhrenverkäufer kam mir verdächtig wie ein kauziger Zauberstabhändler vor...?)


Ich habe es sehr lieb gewonnen und es hat nur deshalb keine volle Blätterzahl erreicht, weil es scheinbar kein Korrektorat bei dem Buch gab und ich leider noch sehr viele Fehler gefunden habe. Schade, aber das soll euch ja von nichts abhalten!


~ Lilith ~

29.09.18

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

If Books Could Kill

Kate Carlisle
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Penguin Group USA, 25.07.2011
ISBN 9780451228918
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Brooklyn ist auf einer Buchmesse (!) in Edinburgh (!!), als ein alter Lover ermordet wird. Kurz vor seinem Tod hat er ihr eine extrem seltene Robert-Burns-Anthologie (!!!) mit brisanter Geschichte überreicht. Erneut steht Brooklyn auf der Verdächtigenliste des schottischen Polizisten (namens Angus!) ganz oben. Als ihre Eltern auftauchen, um sie zu unterstützen, ist das Chaos perfekt...


Man ergänze die Codewörter Bücher, Bibliophilie und Spannung mit Sarkasmus und Schottland und schwupps: Band 2 der Bibliophile Mysteries! Ein neues Feel-Good-Lieblingsbuch, die schottische Atmosphäre wird perfekt eingefangen.


Falls sich noch jemand fragt, wieso mir Brooklyn so sympathisch ist, hier ein paar Auszüge:





"I loved books and I loved my work, but I seriously needed a break.

(S. 142)

It was almost one o'clock and I was starting to get hungry. That was no surprise. I was always hungry.

(S. 144)

I felt excitement. I could geek out for hours in this room, poring through the fascinating family histories contained in these books."

(S. 146)


~ Lilith

25.09.18

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35 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

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Zerrissene Erde

N. K. Jemisin , Susanne Gerold
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.08.2018
ISBN 9783426521786
Genre: Fantasy

Rezension:

Herzlichen Dank an Frau Kessler für die Zusendung eines Rezensionsexemplars!



Seitdem ich bei Feder & Schwert arbeite, hört meine neue Kollegin nicht auf, von dieser Serie zu sprechen - also musste ich sie mir natürlich ansehen. Und wow - bereits die Widmung ist eine ordentliche Kampfansage:

"Für all jene, die um den Respekt kämpfen müssen, den alle anderen einfach so erhalten."



Eine Seite weiter haut einen der erste Satz aus den Schuhen:

"Beginnen wir mit dem Ende der Welt, ja?

Bringen wir es hinter uns und wenden uns dann wir uns dann interessanteren Dingen zu."



Die Geschichte in der Welt "Stille" wird aus drei Perspektiven erzählt: Essun, die nach dem Tod ihres Sohnes verzweifelt ihre Tochter sucht (erzählt durch Ansprache des Lesers, sodass man beim Lesen quasi Essun wird), Damaya, die zu einer ordentlichen Ausbildung von Zuhause weggeholt wird und Syenit, die sich auf einer gefährlichen Mission befindet. Drei Frauen in drei unterschiedlichen Abschnitten eines Lebens - nicht der übliche Young Adult-Teenie-Stress. Erfrischend!

Dreh- und Angelpunkt des ersten Bandes ist das Fulkrum: hier werden Menschen hingebracht, die mit ihren Gedanken Erde bewegen können. Wenn sie nicht rechtzeitig lernen, sich zu kontrollieren, können sie ihre Umgebung vereisen und somit töten, daher haben die anderen Bewohner der Stille Angst vor ihnen und jagen die sogenannten Ortogenen regelrecht. Alle drei Frauen sind Ortogene und haben somit etwas mit dem Fulkrum zu tun: Damaya, die zur Ausbildung abgeholt wird; Syenit, die in ihrer Ausbildung bereits weiter ist und auf eine erste Mission geschickt wird; und Essun, die ihre Fähigkeiten versteckt, aber nicht verhindern kann, dass ihre Kinder sich unbewusst verraten.

Und während diese drei Frauen um ihr eigenes Überleben kämpfen, passiert ein kolossales Erdbeben und ein Vulkan bricht aus - eine sogenannte Fünftzeit wird ausgerufen, Katastrophenalarm, und gesellschaftliche Regelungen gelten nicht länger. Die Erde wehrt sich gegen die Plage Menschheit...

Ich kann euch leider nicht viel mehr erzählen, da es im letzten Drittel mehrere Plottwists gibt, die ich natürlich nicht verraten möchte. Es gibt allerdings ein offenes Ende, ich bin also gespannt, wie es mit Essun und ihrer Welt weitergeht.



Ehrlicherweise muss ich natürlich sagen, dass ich es eigentlich nicht mag, wenn in Fantasywelten neue Begriffe erfunden werden, die wie selbstverständlich verwendet werden, man aber warten muss, bis sie im Kontext erklärt werden. Aber bei diesem Buch ist es so geschickt und unauffällig eingeflochten, dass es mich nicht genervt hat. Jemisins Schreibstil ist malerisch und wundersam, das ist mir bisher nur bei Neil Gaiman begegnet - ja, manchmal etwas ausschweifend, aber immer informativ.

Was mich allerdings irritiert hat war, dass die Erde - im Sprachgebrauch ja Mutter Erde - immer als Vater Erde benannt wurde. Das war etwas gewöhnungsbedürftig, aber bei den vielen neuen Begriffen dieser Welt auch kein Problem.

Es ist ein Genremix, nicht direkt Fantasy, aber auch keine richtige Science-Fiction, eher eine apokalyptische Neuerschaffung der Welt.



Schön gelungen ist auch die Aufmachung des Buches: vornedrin ist eine Karte und hintendrin ein ausführlicher Anhang mit Glossar und Chronologie der Fünftzeiten.

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114 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

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What if? Was wäre wenn?

Randall Munroe , Ralf Pannowitsch
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Penguin, 14.11.2016
ISBN 9783328100317
Genre: Sachbücher

Rezension:

Randall Munroe dürfte manchen (Nerd-)Lesern als Erschaffer des Weblogs xkcd bekannt sein.

In seinem ersten Buch geht es um Folgendes: Ernsthafte wissenschaftliche Antworten auf absurde hypothetische Fragen. Darunter solche lebenswichtigen Schätze wie "Aus welcher Höhe muss ich ein Steak fallen lassen, damit es beim Aufprall gar ist?" oder "Könnte man die Erkältung ausrotten, wenn man alle Menschen weit genug auseinander auf dem Planeten verteilt?". Besonders beliebt in der heutigen Sci-Fi-Kultur ist auch die Theorie, dass man die gesamte Menschheit in eine Rakete packt und durchs Universum schippern lässt, bis sie einen bewohnbaren Planeten finden. Ist das irgendwie realistisch? Wer's wissen will, muss reinlesen! ;)



Völlig absurde Fragen und völlig ernsthafte Antworten. Naja, fast immer ;) Wenn es mal zu ernst wird, muntern seine Strichmännchen-Illustrationen das Ganze wieder auf. Behaupte nochmal einer, Künstler müssten detaillierte Gesichter malen können!

Wem das mathematische und physische Fachchinesisch auf englisch zuviel ist, hat Glück: ich habe auf der Buchmesse entdeckt, dass Random House das Buch jetzt auf deutsch herausgebracht hat. Keine Ausreden mehr!



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Meine vielseitigen Geliebten

Jacques Bonnet , Elisabeth Liebl
Flexibler Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Droemer Taschenbuch, 01.03.2017
ISBN 9783426301357
Genre: Biografien

Rezension:

Vielen Dank an Frau Keßler für das Rezensionsexemplar.



Jacques Bonnet ist ein Mann nach meinem Geschmack: er ist Büchersammler und kann daher einiges zum Thema beitragen - was er in diesem dünnen Bändchen auch tut. Erstmals 2009 erschienen legt der Verlag den Band dieses Jahr als Taschenbuch erneut auf.

Unterteilt sind die Gedankenströme in... ach, schaut doch oben in der Leseprobe nach. Die Einleitung "Pessoa als Bibliothekar" hat sich mir überhaupt nicht erschlossen, ebenso wenig wie Kapitel 6 und 9.

Die ersten 5 Kapitel haben mir sehr zugesagt, ich fand sie inspirierend, habe gelacht und viel genickt, mich und meine mickrigen 600 Bücher (im Gegensatz zu seiner 5-stelligen Bände umfassenden Bibliothek) wiedergefunden. Dies war in der zweiten Hälfte nicht mehr ganz so häufig und ich fand, der Autor redet etwas wirr und am Thema vorbei.

Wer Inspirationen sucht, was er als nächstes lesen soll oder wie er seine Bibliothek (oder CD-Regal) ordnen soll oder einfach gerne Texte über Bücher liest, ist in diesem kurzweiligen Büchlein bestens aufgehoben. Ich habe einige Seiten mit Pagemarkern gezeichnet, was immer ein gutes Zeichen ist und freue mich darauf, in einigen Jahren zu diesem Werk zurückzukehren und vielleicht über eine Neuordnung meiner Bibliothek nachzudenken.



"Gleich nach der Lust, Bücher zu besitzen, kommt das Vergnügen, über sie zu reden. (Charles Nodier)"

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41 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 10 Rezensionen

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Das Locken der Sirene

Tiffany Reisz ,
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 01.12.2012
ISBN 9783862783458
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Zach Easton ist der renommierteste Lektor der Verlagsbranche, von ihm betreute Autoren haben Preise gewonnen und viel Geld verdient. Als er erfährt, dass er als nächstes die Erotikautorin Nora Sutherlin betreuen soll, ist er davon... weniger als begeistert. Doch er lässt sich auf einen Deal ein: falls sie es schafft, in 4 Wochen aus dem Schundroman etwas ordentliches zu erschaffen, unterschreibt er ihren Autorenvertrag. Was er jedoch nicht weiß: nicht alles in Noras Buch ist Fiktion - nebenbei vergnügt sie sich als beste Domina der Stadt.



Wer mich kennt, hat die Codewörter schon entdeckt - Bücher und Sex, das klingt nach ein paar unterhaltsamen Stunden. Und noch so viel mehr!

- Die Charaktere sind witzig, unterhaltsam und hinreichend anstrengend. Nora ist frustrierend impulsiv und die Hälfte des Plots könnte geklärt werden, indem sie 5 Minuten abwartet. Aber gut, Hauptcharaktere müssen ja scheinbar immer etwas frustierend und dumm sein.

- Zwischendurch gibt es immer wieder Alice im Wunderland Anspielungen und -Zitate, hurra!

- Als wäre das nicht genug, sind für Branchenkenner zahlreiche Anspielungen auf's Verlagswesen eingebaut (JP Bonner / Bonnier Media, anyone?)

- Besonders fasziniert hat mich, wie viel Wert die Autorin auf den Unterschied zwischen Sadismus und Misshandlung und die Bedeutung des Safewords legt

- Scheinbar führt Ms. Reisz außerdem einen Kampf gegen Victim-blaming, ein wichtiger Aspekt in der heutigen #MeToo-Kultur. Das jedoch nicht von oben herab oder gar belehrend, sondern immer mit Herz und sogar Witz.



Ich habe mir jedenfalls direkt den nächsten Band bestellt.



"Nora, du hast schon wieder das Semikolon vergewaltigt. Hör auf damit.

Es hat nicht darum gebeten, egal, wie es angezogen war."



"Ich mag Männer mit großem... Vokabular"

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The Red: An Erotic Fantasy

Tiffany Reisz
E-Buch Text: 250 Seiten
Erschienen bei 8th Circle Press, 11.07.2017
ISBN B071D8HGPM
Genre: Sonstiges

Rezension:

Mona Lisa St. James (ja, das ist wirklich ihr Name) hat ihrer Mutter auf dem Sterbebett versprochen, ihr Lebenswerk, ihre Galerie The Red, um jeden Preis zu retten. Nur ist das nicht so einfach, wenn man nichts verkauft und sich die Galerie nicht trägt. Doch dann steht eines Abends ein Fremder im Büro und macht Mona ein schwer abzulehnendes Angebot...

Ihr könnt euch denken, wohin das führt - er finanziert die Galerie (mit wertvollen Bildern, immerhin), darf dafür aber alle paar Monate eine Nacht mit ihr verbringen. Und Mona fängt an, den erotisch-mystischen Abenden entgegenzufiebern.



The Red wird in den Original Sinners Romanen immer wieder erwähnt. Besonders im ersten Teil wird es als Noras Erstlingswerk beschrieben - da sie zu dem Zeitpunkt keinen "ordentlichen" Lektor wie Zach hatte, handelt es wirklich nur von Vögelei und hat ansonsten wenig Handlung. Daher bin ich vor Faszination hin und her gerissen: sind die vielen Fehler und die Plattitüden Absicht, um Noras Erstling "realistisch" zu präsentieren, oder liegt es daran, dass Frau Reisz diesen Band im Selfpublishing veröffentlicht hat und nicht über ihren normalen Verlag (mit ihrem normalen Lektor!)?

Die Vögelei ist andererseits ziemlich verrückt und abgedreht, immer inspiriert von einem Kunstwerk.

Der Plottwist hat mir gut gefallen, auch wenn ich sowas vermutet hatte - das war einfach zu abgedreht manchmal.

Obwohl es bei Nora immer wieder zitiert wird, steht der Roman selbst völlig eigenständig da und kann unabhängig von allen anderen Büchern gelesen werden.



Her brain felt like a horse on a carousel, always moving but going nowhere.

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Die verborgene Sehnsucht der Sophie M.

Sophie Morgan , Maren Klostermann
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 17.02.2014
ISBN 9783442157921
Genre: Biografien

Rezension:

Nach der schweren Trennung von James ist Sophie erstmal auf Abstand zu Männern. Doch ihre besten Freunde wollen sie wieder aufs Pferd bringen und verkuppeln sie mit Adam. Der Plan geht voll auf und Sophie und Adam verlieben sich nicht nur, sondern beginnen auch, ein gemeinsames Leben aufzubauen.



Während Sophies Meister im ersten Band sie größtenteils durch Schmerzen und Demütigungen unterworfen haben, ist Adam ein Meister des Mindfucks. Er treibt Sophie völlig in den Wahnsinn und zwischendurch weiß sie nicht mehr, ob sie ihm oder sich selbst nicht mehr traut. Auch diesmal gibt es natürlich jede Menge neuer Erfahrungen für Sophie und in gewohnter Manier beschreibt sie ihre Abenteuer detailliert und nachvollziehbar mit zwei Prisen Dickkopf und Sarkasmus.



Das Happy End spricht nicht dafür, dass es noch weitere Bände geben wird, dennoch bin ich gespannt, ob man von der Autorin noch mehr lesen wird. Lustig wär's jedenfalls.

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34 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

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Das geheime Verlangen der Sophie M.

Sophie Morgan , Gaby Wurster
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 19.11.2012
ISBN 9783442157662
Genre: Erotische Literatur

Rezension:



Achtung Mini-Spoiler – wie das im aktuellen Lesemarkt der Fall ist, ist das geheime Verlangen von Sophie BDSM.



Sophie ist gelernte Journalistin und als Kennerin des geschriebenen Wortes möchte sie sich der Herausforderung stellen, ihr Verlangen und ihre Bedürfnisse in Worte zu fassen. Nach einer gründlichen Einführung in ihr bisheriges Leben beschreibt sie detailliert ihre verschiedenen Meister und ihre Beziehungen zu ihnen.

Ryan, eine Collegeromanze, befriedigt zum ersten Mal in ihrem Leben das Bedürfnis in ihr, gehauen zu werden.

Tom, ihr bester und engster Freund, hat den unschlagbaren Vorteil, dass sie vor ihm keine Hemmungen zu haben braucht, wenn sie über ihre „absonderlichen“ Gelüste mit ihm spricht. Und er weiß das sehr gut auszunutzen...

Als letzter in diesem ersten Band ist James, der ihr erster richtiger Meister wird und mit dem sie eine feste Beziehung eingeht.



Sophie Morgan versteht ihr Handwerk. Sie weiß, was sie will und wenn sie es nicht will tut sie es als brave Sklavin meist trotzdem. Ihre Beschreibungen sind mit einer ordentlichen Prise Humor gewürzt, der mich mehrmals hat laut auflachen lassen. Auch mit ihrem beißenden Sarkasmus konnte ich mich prima anfreunden.
Das einzige was mich etwas verwundert hat war ihr unbändiger Sturkopf, der sogar mich manchmal hat staunen lassen. Ich bin selbst Stier und nicht einfach zu handhaben, aber wenn man sich in solche Rollenspiele begibt, sollte man sie auch einhalten.



Insgesamt ist „Das geheime Verlangen der Sophie M.“ ein großartiges Werk zur Einführung, da Sophie alles genau erklärt, vor allem, dass sie – wie sie sagt - „nur zufällig devot“ ist. Mancher wird durch einen Schicksalsschlag an dem Lebensstil interessiert, mancher möchte sich ausprobieren und alles kennenlernen und manchen gefällt es einfach nur, sich mal richtig gehen zu lassen und nicht mehr denken zu müssen.

Auch für Außenstehende dürften Vorwort und Einleitung interessante Diskussionsgrundlagen bieten.

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

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Books & Bookster – Die Zukunft des Buches und der Buchbranche

Martin Schmitz-Kuhl
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Bramann Dr. Klaus-Wilhelm, 27.02.2015
ISBN 9783934054615
Genre: Sonstiges

Rezension:

Books & Bookster enthält 12 Interviews von Menschen, die in der Buchbranche das ein oder andere Wort mitzureden haben:

- Dr. Harald Henzler (Berater)

- Jens Klingelhöfer (Digitalvertrieb Bookwire)

- Beate Kuckertz (Digitalverlag dotbooks)

- Sascha Lobo (Bücherplattform Sobooks)

- Prof. Okke Schlüter (Hochschule für Medien)

- Alexander Skipis (Börsenverein des Deutschen Buchhandels)
- Juergen Boos (Frankfurter Buchmesse)

- Nina Hugendubel (Buchhändlerin)

- Matthias Matting („Selfpublisher-Papst“)

- Volker Oppmann (Verleger, LOG.OS)

- Till Weitendorf (Verlagsgruppe Oetinger)

- Sowie ein Interview mit dem Autor selbst



Das Tolle an diesem (als Crowdfundingprojekt gestarteten) Werk ist die Aufmachung: liest man es digital, kann man online auf Plattformen darüber diskutieren. Liest man es jedoch gedruckt (so wie ich) bekommt man ein Geschenk. Denn das weiße Cover hier ist gar nicht das eigentliche Cover: es ist Geschenkpapier, in das das eigentliche Buch (das übrigens rundherum dunkelblau ist) eingeschlagen ist. Außerdem ist es auf 1000 Exemplare limitiert und handnummeriert. Ach, das lässt das Sammlerherz doch direkt höher schlagen.



Doch auch der Inhalt kann überzeugen: obwohl ich Interviews normalerweise nur lese, wenn mich die befragte Person wirklich interessiert, waren die hier geführten Fragerunden amüsant, kurzweilig und hochinteressant für Brancheninteressierte. Viele meiner Theorien zur Lage der Buchbranche sah ich wiedergegeben und vor allem die nichtexistente Angst vor eBooks wurde durch die Befragten bestätigt. Natürlich kann niemand voraussagen, wie sich die Branche weiter entwickeln wird und welche irrsinnigen Erfindungen uns in den nächsten Jahren erwarten werden. Aber ein einschätzender Blick wird doch noch erlaubt sein...



Für alle, die sich für die Buchbranche interessieren auf jeden Fall ein interessanter Blickwinkel. Schmitz-Kuhl stellt die richtigen Fragen und erhält aufschlussreiche Antworten. Außerdem erfährt man interessante Neuheiten aus der Branche, die einem vorher vielleicht nicht aufgefallen sind.

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47 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

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Dead Poets Society

Nancy H. Kleinbaum
Flexibler Einband: 176 Seiten
Erschienen bei Hyperion, New York, 07.06.2007
ISBN 9781401308773
Genre: Klassiker

Rezension:

Ich habe das Buch in meinem Englischkurs gelesen und war total begeistert. Es ist eine wunderschöne Geschichte über den Einfluss von Literatur und wie man sich von anderen beeinflussen lässt. Keating hat seine ganz eigenen Vorstellungen von gutem Unterricht, die im traditionellen Jungencollege nicht gut ankommen. Er wird von seinen Kollegen verachtet und verpetzt, von seinen Schülern, denen er eigenständiges Denken beibringt jedoch geliebt. Seine erste Lektion ist eine meiner Lieblingsszenen: er stellt sich auf den Lehrertisch und will damit verdeutlichen, dass man manchmal die Welt aus einer anderen Perspektive sehen muss. Es gibt nicht immer nur eine Seite einer Meinung, sondern Vielfalt der Gedanken. Auch "Carpe Diem" (nutze den Tag) kannte ich vorher schon, es soll verdeutlichen, wie man vorhat, in Erinnerung zu bleiben. Ob man das gemacht hat, was andere wollten oder vorgeschrieben haben, oder ob man seine eigenen Wege gegangen ist und sich selbst ein Bild von allem gemacht hat.

Die Rahmengeschichte um die Jungs, die sich mit Problemen von zu Hause (herrische Eltern) und in der Schule herumschlagen müssen, ergibt eine wunderbare Mischung, die ich gerne gelesen habe. Ich dachte, dass der Film nach dem Buch wäre (wie so oft) aber es ist umgekehrt. Ein gutes Ergebnis, denn der Film bringt das Gefühl wunderbar rüber.

Ich habe viel gelacht, aber auch geheult (zum Glück nicht in der Schule) und das Buch zu meinen Lieblingen aufgenommen.

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143 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

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Die Schöne und das Biest

Gabrielle-Suzanne Barbot de Villeneuve , Sonja Häußler
Fester Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Coppenrath, 02.03.2017
ISBN 9783649624745
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ein Klassiker der Weltliteratur, nicht erst seit Disney. Die Story verläuft allerdings erheblich anders als im Film: alleinerziehender Vater von 6 (!) Kindern (3 Jungs, 3 Mädchen) verliert seinen Reichtum und muss aufs Land ziehen. Bei einem Ausflug in die Stadt gerät er auf dem Rückweg in einen Sturm und findet in einem Schloss Zuflucht. Als er am nächsten Tag nach Hause will, pflückt er noch eine Rose für seine Jüngste, der biestige Hausherr ist erzürnt und verlangt eine seiner Töchter. Die Schöne, jüngste gehorcht und opfert sich, lebt fortan beim Biest und entwickelt langsam Gefühle für das Biest. So weit, so bekannt.



Als die Liebesgeschichte nach einigem Hin und Her erfolgreich ist und das Happy Ending beschlossene Sache, legt die Version von Madame die Villeneuve aber erst richtig los. Eine pedophile Stiefmutter, eine Verschollene, die eine Fee ist, die eine Königin ist oder abstruse Feenweltregulationen sind nur ein paar der Punkte, die man als Märchenfreund erstmal verkraften muss.

Wem das alles etwas zuviel ist, kann beim Projekt Gutenberg eine zahmere Version von Jeanne-Marie Leprince de Beaumont lesen - die ich im Kopf hatte und daher einigermaßen irritiert war.



Weswegen man diese Version eigentlich kauft, ist jedoch die Gestaltung von MinaLima, dem Designduo, die sich schon bei Harry Potter & Fantastische Tierwesen austoben durften. Im Video oben sieht man sehr gut, dass die beiden keine Kosten und Mühen gescheut haben, diesen Klassiker zu neuem Leben zu erwecken - man kann ziehen, zupfen, drehen, entdecken und hat nicht nur ein fantastisch gestaltetes Buch mit hängenden Initialen, Kapitelbildern und fast kirchlichen Buchillustrationen, sondern ein interaktives Pop-Up-Buch. Großartig!

Inzwischen haben sie auch das Dschungelbuch und Peter Pan gestaltet. Ich fürchte, die muss ich auch haben.

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Was wir Liebe nennen

Jo Lendle
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei btb, 08.09.2015
ISBN 9783442749638
Genre: Romane

Rezension:

Lambert ist Zauberkünstler und mit seinem Beruf eigentlich nicht glücklich. Dennoch fährt er auf eine Zaubererkonferenz in Kanada. Auf seiner Reise dahin begegnet ihm viel Chaos: sein Flug wird umgeleitet, er wird fast angefahren und trifft die charmante Fe. Eigentlich hat er zu Hause Andrea sitzen, die sehnsüchtig auf Nachrichten von ihm wartet, und doch zieht er mit Fe um die Häuser und verliebt sich ein wenig in sie. Wird Lambert nach Deutschland zurückfliegen, zurück zu Andrea, zurück in sein altes Leben? Oder hat Fe ihren eigenen Zauber erfolgreich gewirkt?



Wie schon bei der Lesungsrezension festgestellt, ist das Buch sehr ruhig, aber auch sehr witzig. Jo Lendle schreibt ohne Hektik, er nimmt sich für jeden Satz Zeit und für jede Beobachtung den gewünschten Raum. Dadurch ist das Buch einerseits perfekt zum Vorm-Schlafen-Lesen geeignet, andererseits zieht es einen am Tage mit gewitzten Dialogen in seinen Bann.



Gegen Ende, als die Wortgefechte etwas weniger und dafür die internen Monologe etwas mehr wurden, hatte ich ein wenig Schwierigkeit, der Handlung folgen zu können - ich las abends vor dem Schlafengehen und wusste am nächsten Tag nicht mehr, was passiert war, weil sie einfach so ruhig dahinfließt. Doch auf den letzten 50 Seiten wird es nochmal richtig abstrus, als Lambert die bisher nur theoretisch besprochenen Thesen von Paralleluniversen und Eidechsenschwänzen hautnah erleben muss.



Ansonsten war es aber eine sehr schöne, kurzweilige Sommerlektüre, aus der man viele Zitate im Hinterkopf behält. 



"Zauberei dagegen gehörte nicht ins Reich der Wunder. Wahrscheinlich gab es keinen größeren Unterschied als den zwischen Wunder und Zauberei. Lambert beschloss, von nun an jeden Tag ein Wunder zu erleben."

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

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The Thorn and the Blossom

Theodora Goss , Scott McKowen
Flexibler Einband: 82 Seiten
Erschienen bei Random House Inc, 05.01.2012
ISBN 9781594745515
Genre: Romane

Rezension:

"The Thorn and the Blossom" ist eine ... man möchte sagen seltsame Liebesgeschichte. Evelyn, Studentin und Autorin, macht in einem kleinen Städtchen in Cornwall Urlaub, wo sie auf den charmanten Brendan trifft, der ihr Geschichten und Sagen aus der Region näherbringt. Doch Evelyn hat seltsame Halluzinationen und verschreckt den armen Brendan, während dieser das Geheimnis um seine Ehefrau zu bewahren versucht...



Ich bin Theodora Goss durch ein Gedicht im "Fairy Magazine" begegnet und habe auf ihrer Homepage dieses Buch gefunden, das ich unbedingt für meine Bibliothek der Schönen Bücher haben musste. Seht euch allein dieses wunderschöne blumige Cover an! Und das ist nur der Schuber - wie man im Video sieht, ist das Buch selbst spektakulär: es ist nicht wie ein normales Buch gebunden, sondern als Zieharmonikafalz zusammengeklebt, sodass man es auf einer Seite aufklappen und Evelyns Seite der Geschichte oder auf der anderen Seite ausklappen und Brendans Sicht der Dinge erfahren kann.

Ich empfehle übrigens, Evelyn zuerst zu lesen, was auch, glaube ich, die beabsichtigte Reihenfolge war - hinter Brendan ist nämlich die Autorenbiografie und somit das Buchende.



Die Geschichte selbst ist leider recht kurz - jeder Charakter erhält nur 148 Seiten für seine Seite, insgesamt also 300 Seiten. Ich hatte vermutet oder gehofft, dass Evelyns Visionen tatsächlich irgendwas Übernatürliches andeuten, aber erst wenn man Brendans Seite liest, erfährt man die Wahrheit - die ich hier natürlich nicht verraten werde ;)



Ein tolles Cover, Schuber, irre Aufmachung und eine schöne, zarte Liebesgeschichte - ein Rundum-Glücklich-Paket für mich! Dieses Buch ist ein Grund, wieso ich mir niemals eine digitale Bibliothek zulegen werde - es gibt einfach Sachen, die kann man digital nicht nachmachen, egal wie man sich bemüht.

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 1 Rezension

Homicide in Hardcover

Kate Carlisle
Flexibler Einband: 289 Seiten
Erschienen bei Penguin Group USA, 03.02.2009
ISBN 0451226151
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Brooklyn Wainwright ist eine renommierte Buchbinderin und Buchrestauratorin. Bei der Voreröffnung einer Ausstellung, an der ihr Mentor mitgearbeitet hat, wird selbiger ermordet und Brooklyn sieht sich gezwungen, in der kleinen Buchbinderbranche New Yorks Freunde und Kollegen zu verdächtigen.



Brooklyn ist tough, witzig und gewitzt. Ihr Fachwissen ist beeindruckend und ich bewundere die Autorin für ihre minutiöse Recherche. Ihr habt die Codewörter schon entdeckt: Spannung und Bücher - da bin ich dabei! - auch ohne Fantasy.

Ich habe Brooklyn und ihre verrückten Freunde (ein lesbisches Paar, das Kettensägenkunst betreibt?!) lieb gewonnen und werde mir direkt Band 2 bestellen!



"A book is a piece of living history."

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168 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

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Weiße Magie - mordsgünstig

Steve Hockensmith , Britta Mümmler
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.06.2015
ISBN 9783423215916
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Alanis hatte seit 30 Jahren keinen Kontakt mehr zu ihrer Mutter, die sich als Verbrecherin durch ihr Leben gaunerte. Jetzt ist Mutti gestorben und hat Alanis ihren Laden hinterlassen, einen Esoterikshop, in dem sie ahnungslosen Kunden die Zukunft interpretiert hat. Trotz ihrer Abneigung fährt Alanis hin, denn Mutti ist nicht nur tot, sondern wurde ermordet und Alanis beschließt, den Mörder zu finden. Da sie ihn unter dem Kundenstamm vermutet, muss sie selbst in das abstruse Geschäft des Wahrsagens einsteigen...



Erstmal fand ich das Cover wunderschön, die Blumen und floralen Ornamente und die Andeutung auf magische Ereignisse. Da das Buch eher bösartig-sarkastisch als magisch-esoterisch ist, hat es mich zunächst überrascht, dann habe ich mich aber öfters gekringelt vor lachen. Die abstrusen Interpretationen der Tarot-Karten, die sich Alanis notgedrungen aus den Finger saugt, sind herrlich und die Reaktionen der treudoofen Kundschaft kann ich mir bildhaft vorstellen.



Trotzdem gibt es ein, zwei interessante Wendungen und am Ende ... aber das steht in den Karten, das verrate ich nicht ;)

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10 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

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Morbus Konstantin

T. Aaron Payton , Hannah Brosch
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Feder & Schwert, 01.08.2013
ISBN 9783867621885
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Die wirklich abstruse Prämisse dieser Krankheit hat mich dazu veranlasst, dem Buch eine Chance zu geben, doch es ist soviel mehr, denn im Lauf des Steampunk-Krimis entwickelt sich zudem eine irre Diskussion über Geschlechterrollen und Definitionen von Männlichkeit/Weiblichkeit. Im viktorianischen Zeitalter war das natürlich eindeutiger, aber die Argumente sind im Hinblick auf heutige Transgender-Diskussionen aktueller denn je. Die beiden Hauptcharaktere Pimm und Ellie sind lebensnah und liebenswert und besonders die ambitionierte Journalistin, die auf gesellschaftliche Regeln pfeift, war meinem Herzen natürlich nahe.

Bitte lasst euch von dem scheußlichen Cover nicht verunsichern, innendrin wartet ein wirklich großartiges Abenteuer!




"Wenn man nicht wissen kann, mit welchen [sic] Geschlecht jemand zur Welt gekommen ist, wird es schließlich zunehmend absurd, darauf zu bestehen, dass Männer und Frauen grundsätzlich anders sind."



"Sie dürfen sich nicht durch ein alltägliches Problem wie eine Entführung davon abhalten lassen, sich um wirkliche [sic] wichtige Dinge wie die Liebe zu kümmern."

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272 Bibliotheken, 4 Leser, 4 Gruppen, 44 Rezensionen

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Magierdämmerung - Für die Krone

Bernd Perplies
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei LYX, 06.09.2010
ISBN 9783802582646
Genre: Fantasy

Rezension:

Nach Tarean ist "Magierdämmerung" Perlies' zweite Trilogie. Leider habe ich diese noch nicht gelesen, doch das werde ich jetzt sicher nachholen!

Diese neue Welt besteht aus Fäden, die alle Lebewesen in der Welt miteinander verbinden. Magie basiert dabei nicht auf übernatürlichen Fähigkeiten, sondern auf der Manipulation dieser Fäden. Im London von 1897 hat sich ein mächtiger Magierorden etabliert und wie jede machtvolle Institution hat er Feinde, die nun die Quelle der Macht im sagenumwobenen Atlantis geöffnet haben. Dadurch gerät die ganze Welt ins Chaos, unheilvolle Stürme brausen über England hinweg und unbelebte Dinge entwickeln ein Eigenleben.

Dabei gibt es eine Vielzahl von Hauptpersonen, in ihrem Zentrum der Journalist Jonathan Kentham, der durch den Ring eines ermordeten Magiers in diese Welt geworfen wird.Nun gilt es, den Mord aufzuklären, den Mörder zu finden, die Ordnung der Welt wieder herzustellen und die Feinde des Ordens auszuschalten. Einziges Problem: der Orden wird von innen untergraben und niemand weiß, wem er noch trauen kann.



Zunächst einmal habe ich mich sehr gefreut, dass es im alten London spielt, und konnte mich über die Namen und Orte freuen. Die Spielerei mit Sherlock habe ich schon bei der ersten Erwähnung verstanden, was die weiteren Anspielungen höchst amüsant machte. Dass ausgerechnet ein Jonathan Harker (der kannte schon Dracula) die Bösen jagt, war natürlich ein weiterer Pluspunkt.

Die Welt die Perplies ersinnt ist logisch konstruiert und man kann sich leicht in die Personen hineinversetzen. Offenbar hat Herr Perplies zu viel Avatar gesehen, denn die Idee, dass alles durch magische Fäden miteinander verbunden ist, kam mir doch bekannt vor. Allerdings macht das nichts, denn vor allem die Kampfszenen sind so Hollywoodreif beschrieben, dass man als Leser förmlich spüren kann, wie sich ein magischer Fadenkokon um einen selbst bildet, der alles andere davon abhält, beim Lesen zu stören.

Ein toller Auftakt zu einer neuen Steampunk-Welt, der dem Ausdruck "Kopfkino" neue Maßstäbe setzt.

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262 Bibliotheken, 2 Leser, 5 Gruppen, 25 Rezensionen

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Chroniken der Weltensucher - Die Stadt der Regenfresser

Thomas Thiemeyer
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Loewe, 01.03.2012
ISBN 9783785574096
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der Junge Oskar verbringt seine Tage in Berlin Anfang des 20. Jahrhunderts mit stehlen und Abenteuerbücher lesen. Eines Tages versucht er einen Gentleman auszurauben und gerät an Karl Friedrich Humboldt, ein angeblicher Nachfahre des berühmten Forschers. Dieser will ihn mit auf eine spannende Exkursion zu den Inkas nehmen. Oskar findet endlich jemanden, der sich um ihn kümmert und er kann auf den Spuren der Forscher wandeln, von denen er so viel gelesen hat.

Doch natürlich fahren sie nicht einfach nach Mexiko und entdecken was, sondern haben eine resolute Gegenspielerin: Valkrys Stone, eine alte Flamme (bei der Haarfarbe wörtlich zu nehmen) Humboldts. Sie hat den Auftrag, einen verschollenen Fotografen zu finden.



Die Hetzjagd zwischen Humboldt und Valkrys ist spannend zu beobachten, allerdings ist es manchmal weniger ein Abenteuerroman als ein Reisebericht.

Besonders schön ist allerdings das Buch an sich; neben dem Schutzumschlag, den der Autor selbst entworfen hat und der Aspekte des Abenteuers zeigt, ist auf dem Vorderdeckel der Junge zwischen den Rädern silbern eingeprägt. In Zeiten von rationalisierten Büchern wirklich schön und auch für ein Lesebändchen hat man sich das Geld genommen. Außerdem ist das Vorsatzblatt eine tolle „Windkarte der Erde“.

Mehr Infos gibt's unter weltensucher-chroniken.de

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25 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Madison Avery - Der Tod trägt Turnschuhe

Kim Harrison , Sandra Knuffinke , Jessika Komina , Maria-Franziska Löhr
Buch: 291 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 01.04.2013
ISBN 9783841501868
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Madison hat sich endlich an ihren Tod gewöhnt und übt fleissig ihre neue Rolle als Dark Timereaper.

Jetzt muss sie beweisen, dass Menschen nicht vom Schicksal abhängig sind, sondern ihre eigenen Entscheidungen fällen. Dazu muss sie ein Scything-Opfer umstimmen, nicht diverse Menschen zu töten.

Dabei helfen ihr wie immer die streitsüchtigen Engel Nakita und Barnabas. Dass der Schutzengel Grace schlechte Limericks über ihre Abenteuer dichtet und ihr alter Boss Chronos ihr auf den Fersen ist, ist nicht gerade hilfreich.



Madisons zweiter Teil ist sehr spaßig, aber auch echt spannend. Ständig verändert sich etwas, genau wie Entscheidungen Menschenleben verändern können. Grace lockert öfters die angespannte Stimmung auf und Madison findet in ihrem "Opfer" einen neuen Freund.

Sehr schön, ich bin gespannt, ob sie im dritten (und vorerst letzten) Teil ihren Körper wiederfindet und Nakita und Barnabas dann allein lässt...

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50 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

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Madison Avery - Totgeküsste leben länger

Kim Harrison , Sandra Knuffinke , Jessika Komina , Maria-Franziska Löhr
Buch: 296 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 01.10.2012
ISBN 9783841501851
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Madison ist tot. Dennoch führt sie ein recht spannendes Leben. Auf ihrem Abschlussball sollte sie getötet werden, konnte aber einen magischen Stein in ihren Besitz bringen, der ihr die Illusion eines physischen Körpers gibt. Natürlich weiß niemand, dass sie eigentlich tot ist, und so muss sie trotzdem in die Uni und gleichzeitig bei ihrem neuen Beschützer Barnabas die Künste der Wächter lernen, da sie später selbst mal eine Wächterin werden soll. Außerdem muss sie dem schwarzen Wächter, dem sie den Stein gestohlen hat, entkommen und herausfinden, wo dieser ihren wirklichen Körper versteckt hält. Viel zu tun also.

Alles etwas kompliziert, aber verständlich.



Wer Rachel Morgan kennt, wird auch in Madison viele Aspekte wiederfinden. Zum Beispiel ihre egoistische Ignoranz, als sie nicht bemerkt, welche Macht Namen haben. Auch Rachel ist des Öfteren so verpeilt und merkt nicht, was den Wesen um sie herum wichtig ist.

Dadurch, dass es ein Jugendbuch ist, ist alles wesentlich braver als in den Hollows und Madison hat nur ein paar harmlose Flirts. Dennochspaßig für Zwischendurch und für junge Leser auf jeden Fall zu empfehlen (auch wenn es bisher nur auf englisch erschienen ist)

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80 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 35 Rezensionen

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Die Zeitagentin - Ein Fall für Peri Reed

Kim Harrison , Frauke Meier
Flexibler Einband: 640 Seiten
Erschienen bei Heyne, 11.04.2016
ISBN 9783453317307
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

The future. Peri Reed is an agent for Opti, a government-based organisation. These agents (called Drafters) have a special ability: they can turn back time for a few seconds. There's just one catch: Drafters can't remember their drafts, only their anchor (partner) can help them rebuild the memories.

One day Peri hears of a list of corrupt Opti-agents and that she's on it. She can't believe it, she's of the opinion she's only done good. Furthermore, an alliance member (antagonists of Opti) called Silas contacts her and wants to help her. But Peri doesn't know anymore who she can trust. Chaos ensues.



Following my favorite Rachel-Morgan-series, Kim has created a new kick-ass heroine, tough as nails and independent, but one thing is significally different: where Rachel chose to go off on her own, Peri is actually alone. She doesn't know who she can trust and since Opti can alter memories, she sometimes doesn't know who she is anymore. Another big difference - caused by Peris' situation - is the absence of funny sidekicks like our beloved Jenks. Silas wants to help her, but she can't let anyone get close to her, she doesn't trust herself anymore.



"The Drafter" is fast-paced to the point where its almost breathtaking. The future is of course full of hightech gadgets, from glass phones to adjustable virtual mannequins. All advancements are plausible and sometimes terrifying.



Yes, Peri is no Rachel. Yes, it's Sci-Fi, not Fantasy. But you have to give her a chance, it's really worth the trouble getting to know this new world. And Peri's earned it after all the stress and emotional chaos Kim put her through ;)

Bonus: That's the weirdest love triangle ever, with a hallucination!

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415 Bibliotheken, 2 Leser, 5 Gruppen, 23 Rezensionen

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Blutspur

Kim Harrison , Alan Tepper , Isabel Parzich
Flexibler Einband: 589 Seiten
Erschienen bei Heyne, W, 09.05.2011
ISBN 9783453528536
Genre: Fantasy

Rezension:

Dies ist das erste Buch der Rachel Morgan Serie. Kim Harrison hat unsere Welt neu erschaffen und sie mit Hexen, Werwölfen, Elfen, Pixies und Vampiren bestückt. Nach dem großen "Wandel" der durch genverseuchte Tomaten hercorgerufen wurde, kamen die Inderlander (die magischen Wesen) aus ihrer Deckung und leben seitdem mit den Menschen zusammen. Man findet sich schnell in die neue Welt ein und hat keine Probleme etwas zu verstehen.

Ich kaufte mir das Buch als Urlaubslektüre, jedoch las mein Cousin es vor mir. Er war so begeistert, dass er das Buch nicht mehr weglegte bis wir gelandet waren. Auch ich war sofort begeistert. Eine spannende, erotische und wahnsinnig witzige Heldin und Serie! Als ich fertig war, dachte ich, ich könnte nie mehr was anderes lesen, also las ich es noch einmal und machte dann auf englisch weiter, dort gibt es inzwischen 6 Teile. Absolut empfehlenswert für alle Vampirfans und denen die Biss Reihe zu zahm war.

In diesem Band wird man erst mal in die Welt der Hollows eingeführt. Daher gibt es noch keinen wirklichen Feind, sondern Rachel versucht, aus ihrem Vertrag auszutreten, was die Chance hat, tödlich zu enden. Noch nie hat es jemand geschafft, lebendig aus diesem Vertrag auszubrechen, doch mit der Hilfe von Jenks und Ivy hat Rachel echte Chancen zu überleben.

Sehr spannend und ein grandioser Auftakt!

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

By Harkness, Deborah E ( Author ) [ A Discovery of Witches (All Souls Trilogy #01) ] Dec - 2011 { Paperback }

Deborah E Harkness
Flexibler Einband
Erschienen bei Penguin Books, 27.12.2011
ISBN 8601404224133
Genre: Sonstiges

Rezension:

Diana Bishop ist eine direkte Nachfahrin von Bridget Bishop, die als Hexe in Salem verbrannt wurde. Das ist kein Zufall, denn Dianas Familie besteht tatsächlich aus Hexen. Da jedoch, wie das in Urban Fantasy Welten meist so ist, der Rest der Menschheit nichts von den übernatürlichen Wesen (hier: Hexen, Vampire, Daemonen) ahnt, versucht sie, ein Magie-freies Leben durchzustehen.

Sie geht ihrer Beschäftigung als Historikerin in Oxford nach, als sie aus Versehen ein altes Manuskript in die Hände bekommt, das eigentlich seit Hunderten Jahren als verschollen gilt. Und plötzlich tummeln sich in Oxford zahlreiche übernatürliche Wesen, die von dem Buch magisch (haha) angezogen werden. Diana hat ein ordentliches Problem, hat sie doch keine Ahnung, wie sie das Manuskript befreite und wem sie vertrauen kann bei ihrer Suche.



Wer mich kennt, hat die wichtigsten Codewörter, die mich veranlassten, sofort ein Exemplar mitzunehmen, entdeckt: alte Bücher, Oxford, Hexen und ein fantastisches Cover (die Siegel glänzen Silber und die Schrift ist geprägt). Ich verstehe, wieso die Reihe nicht so durchgestartet ist wie andere ihrer Art (Twilight, Panem, etc) - nicht jedem macht es soviel Spaß wie mir, der Hauptperson dabei zuzulesen, wie sie seitenlang in alten Büchern liest. Wobei die Hauptperson eigentlich das Manuskript ist...

Dennoch ist Deborah Harkness, ihres Zeichens selbst Historikerin, ein fantastischer Auftakt gelungen: spannend, gründlich recherchiert, und mit vielen Anspielungen für alle Bibliophilen da draußen. Achja, und eine Prise Romantik und vampirische Lust fehlen natürlich auch nicht.







Man sollte vielleicht noch erwähnen, dass die drei Bände nahtlos ineinander übergehen - im ersten Band wird also nichts geklärt, man muss weiterlesen! Ich habe mir direkt das Boxset besorgt, in dem ein zusätzliches Büchlein - Dianas Notizen - untergebracht sind und freue mich auf den nächsten Band.



"I can tell you as a scientist, Diana, that there's no such thing as 'normal'.

'Normal' is a bedtime story - a fable - that humans tell themselves to feel better when faced with overwhelming evidence that most of what's happening around them is not 'normal' at all."





Im zweiten Band geht es für Diana und Matthew in die Vergangenheit, ins elizabethanische London. Gemeinsam versuchen sie weiterhin, Ashmole wieder zusammenzusetzen, die fehlenden Seiten zu finden und Dianas magische Ausbildung voranzutreiben. Neue Feinde, neue Freunde und neue Details über dieses mysteriöse, magische Buch.



Der dritte Band führt schließlich endlich zur Auflösung dieses jahrhunderte umspannende Rätsel, auch wenn erst eins von Matthews Kindern ein wenig... Ärger macht. Superspannend und die Auflösung ist zufriedenstellend und herzlich.

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Der Mann mit dem goldenen Torques

Simon R. Green , Axel Franken
Buch: 584 Seiten
Erschienen bei Feder & Schwert, 01.07.2015
ISBN 9783867622233
Genre: Fantasy

Rezension:



Eddie Drood, der Öffentlichkeit als Shaman Bond bekannt, gehört zur mächtigsten Familie der Welt: mit Hilfe von magischen Torques können sie eine unzerstörbare Rüstung anlegen und so die Welt vom Bösen befreien. Wenn es doch nur so einfach wäre...

Eddie, schon immer ein Querdenker, gerät eines Tages auf die Abschussliste der Familie, wird zum Vogelfreien und Verräter erklärt und muss fortan zusehen, wie er seine eigene Rüstung rettet. Auf der Suche nach sich selbst und den Hintergründen seiner Verbannung deckt er jedoch immer mehr Familiengeheimnisse auf...



Eddie ist ein guter Junge, amüsant und unterhaltsam. Wie alle Simon-Green-Männer bietet er die richtige Portion Witz und Action, um nie langweilig zu werden - obwohl es zwischendurch schon Längen gibt. Auch hier gilt: nichts für empfindsame Seelen - Blut und Splatter und Riesenspinnen machen es einem manchmal schwer, weiterzulesen!

Aber die amüsanten und liebevollen Figuren, die Shaman auf seiner Entdeckungsreise helfen, machen alles wett - besonders die wilde Hexe der Wälder Molly, die sich von niemandem etwas bieten lässt, hat es mir natürlich angetan.



" Wissen Sie, manchmal hätte ich schwören können, das Universum werde nur von Ironie in Gang gehalten."

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