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119 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 14 Rezensionen

thor, nordische mythen, mythen, sagen, odin

Nordische Mythen und Sagen

Neil Gaiman , André Mumot
Fester Einband: 340 Seiten
Erschienen bei Eichborn , 16.02.2017
ISBN 9783847906360
Genre: Fantasy

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16 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

neil gaiman, beobachtungen aus der letzten reihe, eichborn verlag, literatur, biografie

Beobachtungen aus der letzten Reihe

Neil Gaiman , Rainer Schumacher , Ruggero Leò
Fester Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Eichborn , 29.09.2017
ISBN 9783847900351
Genre: Biografien

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Die Romantisierung der Opiate

Theodore Dalrymple
Fester Einband: 160 Seiten
Erschienen bei VAT Verlag André Thiele, 01.03.2015
ISBN 9783955180324
Genre: Sachbücher

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Das iPad: eine echte Konkurrenz für eReader?

Aimée M. Ziegler
Flexibler Einband: 36 Seiten
Erschienen bei GRIN Verlag, 05.12.2011
ISBN 9783656067399
Genre: Sachbücher

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Geschichte des Harrassowitz Verlages Wiesbaden

Aimée M. Ziegler
Flexibler Einband: 20 Seiten
Erschienen bei Grin Verlag, 14.09.2013
ISBN 9783640897728
Genre: Sonstiges

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Protektor

Andre Wiesler
Flexibler Einband: 248 Seiten
Erschienen bei Low, Torsten, 21.03.2016
ISBN 9783940036605
Genre: Fantasy

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Pornland: Wie die Pornoindustrie unsere Sexualität zerstört

Gail Dines , Aimée M. Ziegler
Buch: 260 Seiten
Erschienen bei VAT André Thiele, 30.07.2014
ISBN 9783955180225
Genre: Sachbücher

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476 Bibliotheken, 12 Leser, 1 Gruppe, 51 Rezensionen

fantasy, ransom riggs, die bibliothek der besonderen kinder, roman, london

Die Bibliothek der besonderen Kinder

Ransom Riggs , Silvia Kinkel
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 02.11.2016
ISBN 9783426520277
Genre: Fantasy

Rezension:

Vielen Dank an Frau Kessler für die Zusendung eines Rezensionsexemplars!



Im dritten und letzten Band der Besonderen-Trilogie sind Jake und Emma (fast) auf sich allein gestellt: alle ihre Freunde wurden von den Wights entführt und die beiden müssen sie endlich befreien. Ob ihnen ein Totengräber, ein Sammelwütiger und ein sprechender Hund dabei helfen können?



Juchu, als letzter Punkt im "Jahr der besonderen Kinder" nun endlich der dritte Band! Und mit einer Bibliothek? Ich bin gespannt. Und spannend ist es wie in den beiden Vorgängern geblieben: die 450 Seiten sind ein Pageturner und man ist im Nu damit durch! Erneut präsentiert Riggs wahnsinnige Charakterköpfe, kopfverdrehende Wendungen und aufwendige Welten. Ein fulminanter Abschluss mit einem zauberhaften letzten Satz, den wir uns besonders zur hektischen Weihnachtszeit mehr zu Herzen nehmen sollten.



Ein Manko habe ich jedoch: es ist als Bibliophile für mich unverzeihlich, dass der Verlag den dritten Band nur als Paperback herausbringt und nicht als tolles Hardcover wie die ersten beiden. Wie sieht das denn im Regal aus? Denkt doch mal an Ästhetik! A propos Ästethik: wie leider bei Droemer üblich scheint, strotzt der Text von Fehlern. Wirklich schade, wo sie doch so schöne Bücher herausbringen.

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96 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

fantasy, magie, london, 19. jahrhundert, magier

Die Magier Seiner Majestät

Zen Cho , Julia Becker
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 02.11.2016
ISBN 9783426519141
Genre: Fantasy

Rezension:

Vielen Dank an Frau Kessler für die Zusendung eines Rezensionsexemplars!



England zur Zeit der napoleonischen Kriege. Zacharias Wythe hat das schwere Erbe seines Adoptivvaters angetreten: er ist der Königliche Magier und Vorstand der Sozietät Widernatürlicher Philosophen. Da er der erste dunkelhäutige Magier ist und alle glauben, er hätte seinen Vormund ermordet, erklärt er sich bereit, auf dem Land einen Vortrag zu halten, um den Kopf freizukriegen. Seine Zuhörer sind die Mädchen einer "magischen Schule", die jedoch nur dazu dient, Frauen, die unglücklicherweise mit magischen Fähigkeiten geboren wurden, zu kontrollieren und ihnen anständige Manieren beizubringen. In England herrscht seit Jahren ein steter Mangel an Magie, die Grenzen zum Feenreich sind nicht mehr so durchlässig wie einst und seit Jahrzehnten hat kein Magier mehr einen Vertrauten an sich binden können. Umso erstaunter ist Zacharias, als er in dieser Schule einigen tobenden, mit Magie um sich werfenden Kindern begegnet - er realisiert, dass die Zukunft der Magie nicht in den Händen alternder Herren liegt.

Gleichzeitig ist Prunella Gentleman eine der jungen Damen in besagtem Heim. Auch sie hat eine dunklere Hautfarbe als Mitteleuropäer und weiß nichts über ihre Eltern. Eines Tages findet sie auf dem Dachboden eine alte Truhe mit den Initialen ihres Vaters, zufällig an dem Tag, an dem der Königliche Magier sie besucht...



Zen Chos Erstlingswerk erfüllt alle Kriterien, um meine Aufmerksamkeit zu wecken: Fantasy, tolles Cover, England, Magie und ein irrer erster Satz. Zu Beginn erinnert es mich sehr stark an eine Kopie von "Jonathan Strange und Mr. Norell", bis hin zu der Szene, in der Stuck zum Leben erweckt wird. Danach geht sie jedoch ihre eigenen (überraschend feministischen) Wege.

Prunella und Zacharias sind das typische Hassliebe-Duo: er, steifer Brite, auf Anstand und Ordnung bedacht, sie ein quirliger mit Magie um sich werfender Sturkopf. Beide haben ihre Geheimnisse und es ist ein ganz eigener Zauber zu beobachten, wie sie sich einander annähern und langsam einander vertrauen.

Die Storyline ist vielseitig: es gibt zarte Liebe, Mordanschläge, verrückte Feen und das Schicksal der Nation natürlich. Für jeden ist in diesem Werk etwas dabei, nicht nur für Frauen.

Den Titel finde ich hingegen irreführend: es geht weniger um die Magier als Gruppe und mehr um einen Magier und eine Magierin gegen das Establishement und eine Majestät tritt auch nicht auf. Zumindest keine englische.



Insgesamt ein schnelles Lesevergnügen, trotz der 450 Seiten. Spannend und unterhaltsam treibt Frau Cho den Leser zur nächsten Seite. Es soll eine Trilogie werden, aber dieser Band kann völlig für sich allein stehen. Alle Geheimnisse werden am Ende gelüftet und es gibt einen schönen Abschluss. Wer sich in Winterstimmung bringen will: ich empfehle zu diesem Buch einen guten britischen Tee.



~ Lilith ~

18.11.2016

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59 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 31 Rezensionen

religion, glaube, sachbuch, deutschland, gott

Deutschland, deine Götter

Gideon Böss
Fester Einband: 398 Seiten
Erschienen bei Tropen, 19.03.2016
ISBN 9783608502305
Genre: Sachbücher

Rezension:

Gideon Böss ist Agnostiker. Um seine Seele zu retten macht er sich auf die Suche nach einem Gott (oder einer Entität), der er seine Seele widmen kann, um nach dem Tod erlöst zu werden. Doch so einfach ist das nicht: eine große Anzahl Religionen begegnen ihm auf seiner Suche mit einer noch größeren Anzahl Götter dahinter. 26 religiöse Gemeinschaften besucht er auf seinem Trip quer durch Deutschland, was terminlich nicht immer so einfach war, wie es klingt. Und irgendwann stellt sich die Frage: muss seine Seele überhaupt gerettet werden?


Mal sarkastisch-trocken, mal einfühlsam erforscht Herr Böss die unterschiedlichen Religionen und Philosophien. Bei seinen Begegnungen mit den Vertretern stellt er teils skurrile, teils durchaus berechtigte Fragen, auf die er aber nicht immer eine Antwort bekommt. Wie das halt so ist mit dem Glauben: manchmal bleiben Fragen offen. Deshalb muss man ja glauben, denn wenn man wüsste, wär's ja was anderes.


Sobald ich den Titel im Klett-Programm gesehen hatte, hat er mich angesprochen. Ich als Vertreterin einer religiösen Minderheit war sehr gespannt, wie wir dargestellt werden und konnte mich bei dem Kapitel prächtig amüsieren. Außerdem interessierten mich die Pastafari (Fliegendes Spagettimonster) sowie das Heidentum, das leider als sehr chaotisch und esoterisch verklärt dargestellt wurde, was nicht meiner persönlichen Erfahrung entspricht.

Das Cover ist ziemlich bunt und wirkt irgendwie unprofessionell, zeigt aber deutlich, dass der Inhalt keine trockene Predigt wird.


Teilweise sind die Ausflüge etwas langwierig (20 Seiten Charismatische Christen?!), dafür fallen andere recht kurz aus (Pastafari) und lassen den Leser etwas ratlos zurück. Nach manchen Kapiteln war ich auch nicht schlauer als zuvor. Insgesamt ist es aber ein guter Überblick dessen, was in deutschen Köpfen möglich ist. Ich hatte gehofft, er entscheidet sich am Ende für eine Richtung, aber auch Herr Böss hat dieser Ausflug nur bedingt weitergebracht. Vielleicht ist dies auch ein diplomatischer Schachzug. Ich wünsche ihm jedenfalls viel Glück für sein Seelenheil ;)

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256 Bibliotheken, 5 Leser, 2 Gruppen, 65 Rezensionen

fantasy, wüste, usa, podcast, night vale

Willkommen in Night Vale

Joseph Fink , Jeffrey Cranor , Wieland Freund , Andrea Wandel
Fester Einband: 378 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 30.10.2017
ISBN 9783608961379
Genre: Fantasy

Rezension:

Vielen Dank an Hobbit Presse für das Vorabexemplar!


Wo fängt man da am Besten an... also: Mitten in der Wüste der USA gibt es eine kleine Stadt namens Night Vale in der die Uhren anders ticken und überhaupt alles nicht ganz so "normal" ist wie im Rest der Welt.

In dieser Stadt lebt Jackie, die Besitzerin einer Pfandleihe. Eines Tages bekommt sie einen Zettel verpfändet, auf dem "King City" steht und kann ihn nicht mehr aus der Hand legen. Sie wirft ihn weg, verbrennt ihn, aber er taucht immer wieder in ihrer Hand auf.

Am anderen Ende der Stadt lebt Diane, die ihren Sohn Josh (der ein Teenager ist und daher täglich seine Form ändert) vermisst. Und auch sie findet einen Zettel...

Gemeinsam machen sich die beiden auf, das Geheimnis von King City zu ergründen. Aber wie kommt man in eine Stadt, zu der keine Straße führt? Wo findet man Informationen in einer Stadt, die jegliches Denken verbietet? Wie findet man einen Jungen, der jede erdenkliche Form angenommen haben könnte?


Es ist verrückt, es ist völlig abgedreht und es ist einfach fabelhaft. 2012 als Podcast gestartet, hat Night Vale inzwischen internationale Aufmerksamkeit in der Nerdgemeinde erlangt, nicht zuletzt, weil der örtliche Radiomoderator und sein Lebensgefährte das Hauptthema bei Fanfictions sind.

Für alle, die sich jetzt denken: "Da versteh ich ja eh nix!" kann ich Entwarnung geben: ich bin kein großer Freund von Podcasts und habe sie mir vorher nicht angehört, und ich habe alles verstanden. Naja, das was man nicht versteht tut man sowieso als weiteren Tropfen auf den verrückten Stein ab. Da der Podcast genauso unaufgeregt ist, wie das Buch geschrieben wurde, fällt es etwas schwer, zuzuhören, man muss sich wirklich konzentrieren (zumal er auch nur auf englisch ist). Aber das ist das Gute an dem Buch: man kann jeden Satz direkt nochmal lesen und wenn man ihn dann immer noch nicht versteht, dann ist es halt der Irrsinn, der Night Vale grundsätzlich innewohnt.


Ich sage auf der Startseite, dass ein Buch nur 5 Blätter erhält, wenn es mich wirklich umgehauen hat. Das hat Night Vale: es fühlt sich an, wie "Der Club der nackten Wahrheiten", ein Buch, das ich heute noch gerne lese. Und am Ende ergeht es einem wie Jackie: man kann dieses Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen. Entschuldigt mich, ich muss einen Podcast hören gehen.


"Wie soll man herausfinden, ob man schüchtern ist, wenn man nie Zeit hat, neue Leute kennenzulernen?"


"Die Vorstellung, sich zu verlieben, war für Jackie so fern wie die Vorstellung, später einmal berühmt zu werden oder ein Schloss zu besitzen oder sich Mufflonhörner wachsen zu lassen. Das alles sind erreichbare, realistische Ziele, doch indem sie sie zu schieren Fantasien erklärte, sparte sie sich die Mühe, sie erreichen zu müssen."



Night Vale ist ab 19. März 2016 auf deutsch erhältlich.


Alle Podcast-Folgen gibt's bei Libsyn

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63 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 42 Rezensionen

comic, superheld, basaltblitz, komet, schule

Basaltblitz - Geburt eines Helden

Markus Tillmanns
E-Buch Text: 154 Seiten
Erschienen bei null, 13.09.2015
ISBN B0143GWWIO
Genre: Fantasy

Rezension:

Dank an den Autor für das Rezensionsexemplar.



Nick ist der Inbegriff des klassischen Nerds: dünn, schlacksig, liest Comics und wird in der Schule den ganzen Tag gemobbt.

Eines Tages fällt jedoch ein Komet vom Himmel und ein neuer Schüler (der zu Nicks Glück einen Green Lantern Ring trägt und sich mit ihm anfreundet) taucht in der Schule auf. Der Komet ist in seinem Garten gelandet, er hat ein Stück davon dabei und weil es neben der Schokopraline liegt, isst Nick aus Versehen den Kometen.

Was danach passiert, verrät uns das Titelbild: Nick verwandelt sich in einen Superhelden, muss auch gleich einen mysteriösen Gegner namens Frostfeuer (tolles Wort!) bekämpfen und einen seltsamen Durst niederringen, den kein Wasser löschen kann.


Per se klang die Story erstmal gut, es ist auch durchgehend spannend geschrieben und man fragt sich konstant, was dieses oder jenes zu bedeuten hat. Beispielsweise der neue Junge: seine Art zu sprechen ist manchmal sehr langsam, als käme er von einem anderen Planeten und müsse sich erst die menschliche Sprache aneignen, dennoch gibt der Autor keinerlei Hinweise in diese Richtung. Oder der mysteriöse Durst: Kenner werden natürlich sofort auf die Lösung kommen, doch scheint es so abstrus, dass ein Junge, der gerade zum Superheld mutiert, auch noch das über sich ergehen lassen muss, dass man es als Möglichkeit ausschließt. Überhaupt war das ein eher irritierender Zusatz, der nicht zu den üblichen Superhelden-Stories passt.

Mit dem gehänselten Nerd können sich viele Menschen heutzutage identifizieren, doch leider geht durch das Schul-Setting einiges an Text für Pimmelwitze drauf. Es ist eindeutig ein Jugendbuch - es wird sehr zahm geflucht und Mädchen tauchen auch keine auf.


Wie ich schon angemerkt hatte, ist dies nicht nur mein erstes eBook-Rezensionsexemplar, sondern auch mein erstes Selfpublishing-RezEx. Ich weiß nicht, ob der Autor einen professionellen Lektor hinzugezogen hat, allerdings habe ich gemerkt, dass man an einigen Stellen Verbesserungen hätte vornehmen können, was ich als störend empfand. Auch dass das Buch so abrupt endet (ich war erst bei 80% und erwartete noch einige Auflösungen, doch es kam nur Anhang) hat mich irritiert. Ich verstehe, dass man den Leser zu Band 2 locken möchte, aber es war einfach noch zu viel offen.


Mit seinen knapp über 100 Seiten ist "Basaltblitz" ein kurzweiliges Abenteuer, das man in einer Sitzung verschlingen kann.

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19 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

jamie fraser, diana gabaldon, claire randall fraser, outlander

Outlander - Die geliehene Zeit

Diana Gabaldon
E-Buch Text: 1.232 Seiten
Erschienen bei Knaur eBook, 26.10.2015
ISBN 9783426435380
Genre: Sonstiges

Rezension:

Vielen Dank an Frau Kessler für das Rezensionsexemplar!

Gemäß dem offiziellen Plot müssen Jamie und Claire Bonnie Prince Charlie davon abhalten, seine Revolution anzuzetteln, damit nicht lauter Highlander sterben. Der zweite Band ist jedoch etwas durchwachsen: es beginnt mit Claire, die in den 1960ern mit ihrer Tochter zurück nach Schottland kommt, um herauszufinden, was nach der Schlacht von Culloden aus Jamie und seinen Männern wurde (100 Seiten). Dann kommt der Sprung zurück ins 18. Jahrhundert, wobei Jamie und Claire versuchen, Bonnie Charlie von seinen Plänen abzuhalten, erst in Frankreich (500 Seiten), dann in Schottland (500 Seiten). Schließlich geht es wieder zurück in die 60er, für einen finalen Cliffhanger zum nächsten Band (60 Seiten).

Die Intrigen in Frankreich sind spannend, undurchsichtig und etwas anstrengend. Claire macht sich direkt "beliebt" und gerät mit Jamie immer wieder zwischen diverse Fronten. Nehmen wir beispielsweise den zwiegespaltenen Jamie: er muss Charlie aufhalten, damit Hunderte Schotten nicht sterben, muss sich aber mit den Jakobiten gut stellen, um sie umstimmen zu können.

Claire ist in diesem Band in ihrem Element: in Frankreich hilft sie in einem Krankenhaus aus, in Schottland muss sie die Soldaten verarzten. Jede Menge blutige Beschreibungen und eklige Wunden erwarten zartbesaitete LeserInnen.

Es geht also größtenteils um Claire und Jamie in Frankreich, was mich persönlich etwas gestört hat, weil ich den ersten Band wegen der Landschaftsbeschreibungen und der Lebensart in Schottland so genossen habe. Zwar kehren sie nach 700 Seiten endlich zurück, doch dann geht es um die Schlachten, in die Charlie seine Männer führt.

In Frankreich vermisste ich die ganzen kauzigen Gestalten, die man im ersten Band lieb gewonnen hat. Jamie ist sarkastisch, Claire ist schwanger und Murtaugh der Schatten an ihren Seiten, aber der gesamte schottische Zauber fehlt einfach.

Gabaldon schreibt wieder mit einer beängstigenden Detailverliebtheit (die königlichen Baderituale?!) und auch die Ausstattung ist wieder gelungen: in der vorderen Klappe ist eine Biografie des Prinzen und in der hinteren kann man schottisch lernen (inklusive Aussprache!).

Ein spannender Band und sicherlich ein wichtiger für die Geschichte der beiden, aber kein schottischer. Ich werde ihn vermutlich nicht nochmal lesen und weiß auch nicht, ob ich den dritten lesen werde, der in Amerika spielen soll.

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5 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

The Museum of Extraordinary Things

Alice Hoffman
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Simon & Schuster UK, 12.03.2015
ISBN 9781471112157
Genre: Sonstiges

Rezension:  
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209 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 23 Rezensionen

fantasy, götter, markus heitz, urban fantasy, tilly

AERA - Die Rückkehr der Götter

Markus Heitz
Flexibler Einband: 784 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 02.11.2015
ISBN 9783426518618
Genre: Fantasy

Rezension:

Das Jahr: 2019. Die These: 2012 ging nicht die Welt unter - aber alle Götter (außer dem Christengott / Allah / Jahweh) kehrten zurück auf die Erde. Chaos entstand, hurra! Nur Malleus Bourreau, Ermittler von Interpol und ironischerweise Atheist, ließ sich von der neuen Weltordnung nur mäßig beeindrucken.

Nach einer ausführlichen Einführung (die es übrigens als kostenlose Leseprobe als eBook gibt) folgen 9 Abenteuer, in denen Malleus überall auf der Welt Aufträge erledigen muss (Mörder finden, tote Kinder rächen oder lebendige retten, was halt so anfällt, wenn man der beste und bekannteste Ermittler ist) und zudem versucht, ein übergeordnetes Rätsel zu lösen: nach einem Mord sind diverse Kostbarkeiten verschwunden und überall auf der Welt verstreut. Wozu die gut sind und was sie verbindet, soll seine übereifrige Assistentin Marianne Lagrande herausfinden.

Als hätte Bourreau noch nicht genug zu tun, folgt ihm zudem ein Mann, der alle tötet, die Malleus weh tun wollen.

Erzählt wird das Ganze abwechselnd von Malleus, seiner Assistentin und dem mysteriösen Beschützer.

Zum Schluss gibt es noch ein ausführliches Götterglossar.

Obwohl ich ja nur selten Krimis lese, konnte ich der Götter-Prämisse nicht widerstehen und wurde nicht enttäuscht: die Abenteuer sind spannend und das Worldbuilding ist bis ins kleinste Detail ausgearbeitet, so kommen auch Fantasyfans auf ihre Kosten.

Interessant fand ich, dass Heitz so viele toughe Frauenfiguren an Malleus' Seite geschrieben hat. Außer seinem mysteriösen Verfolger sind alle Nebencharaktere starke Frauen, die dem Ermittler aus der Patsche helfen. Auch Malleus' Zigarren haben ein ungewöhnliches Eigenleben und scheinen mit ihren Rauchfiguren ein weiterer Nebencharakter zu sein.

Eigentlich gibt es von meiner Seite nur zwei Kritikpunkte:

1. Der Verfolger betont in den ersten Geschichten alle zwei Sätze, dass er Malleus folgt - ja, haben wir mitbekommen, move on!

2. Gegen Ende nahmen die Tippfehler so überhand, dass ich teils 3 Mal pro Doppelseite gestockt habe. Schade, da unnötig!

Ansonsten sind Malleus' Abenteuer spannend, abwechslungsreich und vor Sarkasmus triefend - genau wie ich es mag.

Ursprünglich als eSerial erschienen, sind die Abenteuer jetzt als Taschenbuch erhältlich. Da allerdings jedes Kapitel mit einem Hinweis auf den nächsten Auftrag endete, war es nicht verwunderlich, dass dies auch bei der letzten Geschichte der Fall war. Es klingt also ganz so, als könnten wir künftig auf weitere Abenteuer im Götterland hoffen.

Für alle Interessierten gibt's online eine Lovelybooks-Leserunde und weitere Erklärungen vom Autor selbst - übrigens eine fantastische Erfindung, wie ich festgestellt habe: man muss nicht rausgehen oder sich (schick) anziehen und kann trotzdem Lesungen beiwohnen!

Weitere Infos außerdem auf der eigenen Aera-Seite.

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39 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

fantasy, wächter, vampire, werwölfe, nacht

Die Wächter - Licht und Dunkelheit

Sergej Lukianenko , Christiane Pöhlmann
Flexibler Einband: 500 Seiten
Erschienen bei Heyne, 08.09.2015
ISBN 9783453316515
Genre: Fantasy

Rezension:

Vielen Dank an Doreen Liebing für die Überlassung eines Rezensionsexemplars!



Vorweg muss ich zugeben, dass ich nach dem spektakulären und endgültigen Finale in „Die letzten Wächter“ der neuen Wächter-Reihe sehr skeptisch gegenüberstand. Sicher geht es auch anderen so, allerdings bin ich sehr froh, ein Rezensionsexemplar erhalten und gelesen zu haben, denn ich wurde sehr positiv überrascht und kann jedem Fan der Wächter auch die neue Reihe sehr ans Herz legen.


Das Konzept der neuen Reihe dreht sich nicht um die Frage, wie es nach den letzten Wächtern weitergehen könnte, sondern vielmehr um die Frage, ob die kleine Handvoll von Anderen um Geser, Sebulon und Gorodezki die einzigen Wächter auf der ganzen Welt sind, die spannende Abenteuer erleben und große Geheimnisse aufdecken. Und die Antwort auf diese Frage lautet zweifelsohne: „NEIN!“. Keine Sorge, sehr viele alte Bekannte einschließlich der drei zuvor genannten Wächter haben kleinere und größere Gastauftritte, im Mittelpunkt stehen jedoch neue, ebenso spannende Charaktere.


Band 1 der neuen Wächter ist zeitlich zwischen den „Wächtern des Zwielichts“ und den „Wächtern der Ewigkeit“ (also zwischen Band 3 und 4 der alten Serie) angesiedelt und spielt nicht in Moskau, sondern an einem Internat und größtenteils in St. Petersburg.


In den Bemühungen, die friedliche Koexistenz zwischen Lichten und Dunklen zu verbessern, ist von beiden Seiten und unter der Führung der Inquisition eine Internatsschule für Andere gegründet worden. Im Gegensatz zu Hogwarts soll es hier jedoch keine „Häuser“ und keinen Wettstreit geben, Lichte und Dunkle sollen Hand in Hand zu Teamplayern werden und die Unterschiede verschwimmen. Doch obwohl eine undurchdringliche magische Barriere die Schüler daran hindert, das weitläufige Schulgelände zu verlassen, fallen plötzlich streunende Werwölfe Menschen im Wald zwischen der Schule und den benachbarten Dörfern an. Droht der Schule eine Bedrohung? Oder handelt es sich nur um einen ausgeuferten Streich der Schüler? Und was hat es mit der geheimnisvollen Anna auf sich, die von ihrer Mutter zur Polizei gebracht wurde, weil in ihrem Zimmer unbezahlbar teure elektronische Spielereien wie aus dem Nichts auftauchen, einschließlich eines Handys, das noch gar nicht erfunden wurde?


Im Mittelpunkt des Bandes steht das Internat und seine Schüler, aber auch die Inquisition. Während diese „Grauen“ in der alten Serie immer wieder eine sehr gewichtige Rolle spielten, man jedoch fast nichts über sie erfuhr, wird nun die Inquisition – auch von Innen heraus – sehr sorgfältig beleuchtet. Doch je tiefer wir in die Geheimnisse der Inquisition eintauchen und je mehr wir darüber erfahren, desto mehr neue Fragen tauchen auf, bis zu der vermutlich wichtigsten: wer hat dort überhaupt das Sagen, wer überwacht und kontrolliert die wohl mächtigste und gefährlichste Organisation der Welt?


Lukianenko hat es geschafft, „Licht & Dunkelheit“ nicht nur ebenso spannend wie die alte Serie zu schreiben, sondern auch die erwartete Atmosphäre zu schaffen, eine gelungene Mischung aus Altgeliebten und aufregendem Neuen. Die Gastauftritte der altbekannten Charaktere wirken keineswegs wie aus strategischen Zwecken künstlich platziert, sondern ergeben sich unweigerlich aus dem Verlauf der Geschichte selbst. Die Vielschichtigkeit der Charaktere lässt uns wie gewohnt Sympathie und Verständnis für die Dunklen finden und Kritik an Lichten üben. Die ernsten Themen und die bedrohliche Stimmung werden oft von witzigen Anspielungen auf die Popkultur aufgelockert, bei denen Lukianenko nicht scheut, sein Werk selbst indirekt mit einem Augenzwinkern zu versehen. Eine wirklich spannende Lektüre, die Lust auf mehr weckt.


Band 2 und 3 der neuen Reihe sind in Vorbereitung.

[Rezension von Adam]

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28 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 4 Rezensionen

philosophie, einstein, physik

Einstein's Dreams - Und immer wieder die Zeit

Alan Lightman ,
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Droemer Taschenbuch, 01.10.2015
ISBN 9783426304938
Genre: Romane

Rezension:

Einstein schläft zwischen dem 14.4. und 28.6.1905 an seinem Schreibtisch im Patentamt ein und erträumt verschiedene Realitäten, in denen die Zeit anders verläuft. Was wäre wenn Zeit nicht linear liefe? Oder rückwärts? Oder man mehr Zeit hätte, je weiter man vom Erdmittelpunkt weg ist? Was wäre das Statussymbol in einer Welt, wo die Zeit anders verläuft? Würde man in einer Welt, in der Zeit rückwärts läuft, an einem Grab weinen? Wer hält sich an einem Ort auf, an dem die Zeit still steht? Wie würde ein Tag in einer solchen Welt ablaufen? Immer spielen die Geschichten in Bern und immer werden verschiedene Möglichkeiten eines Menschenschicksals in dieser Welt erzählt.


Ich weiß nicht, was ich beim Bestellen des Rezensionsexemplars von dem Buch erwartet habe - ein Sachbuch über Einsteins Theorien oder ein Roman über sein Leben? - aber alle paar Seiten eine neues Paralleluniversum zu entdecken hat mich anfangs etwas überfordert. Man liest sich aber schnell ein und spinnt die Ideen weiter. Es wäre ein prima Buch für einen gemütlichen Sonntag, müsste man nicht alle paar Kapitel, die je nur 5-6 Seiten lang sind, eine Pause einlegen, weil einem der Kopf qualmt. Macht aber nichts - so hat man länger was davon.


Das Buch ist scheinbar schon in den 1990ern erschienen, wurde jetzt aber in neuem Design von Droemer aufgelegt. Es ist ein tolles kleines Buch geworden mit einem verträumten Cover, Spotlack und jede Seitenzahl steht in einer kleinen Taschenuhr - ich liebe es, wenn das Design liebevoll auf den Inhalt abgestimmt wurde. Bestimmt auch ein tolles Geschenk für die älteren Verwandten.

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110 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 51 Rezensionen

krieg, schwert, frieden, fantasy, das eherne buch

Das eherne Buch - Eine Geschichte vom Ende allen Krieges

Christian von Aster
Flexibler Einband: 347 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 22.08.2015
ISBN 9783608939347
Genre: Fantasy

Rezension:

Jaarn lebt ein beschauliches Leben in der großen Bibliothek eines mystischen Landes ohne Namen. Eines Tages wird er aus seinem Schlaf gerissen, ihm wird offenbart, dass er der geheime Erbe des großen Raben ist und dann wird er auf ein großes Abenteuer entführt. An seiner Seite steht der mysteriöse Rugk, von dem niemand wirklich weiß, wer er ist, was er plant und wie Jaarn da reinpasst. Jaarn weiß nur eins: er muss ein Schwert, das aus Geschichten geschmiedet wurde (das Eherne Buch), reparieren und es dem Kriegsgott zu Füßen legen, damit der Krieg in der Welt endet.

Die Sichtweise springt zudem zwischen dem General des Keilers (der Jaarn töten will), einer Frau, die zugleich Hebamme der Nation und Kriegerin ist, sowie Rugk und Jaarn.


Jeder, der mich kennt, weiß, dass ich große Stücke auf Asti und seine fantastisch-verrückten Ideen halte. Diesmal jedoch wurde ich herb enttäuscht.

Es fängt damit an, dass er diese scheußlichen Fantasy-Namen verwendet, die niemand aussprechen kann (Zhad Mhaw?!). Das war schonmal ein Minuspunkt, aber hält einen ja nicht davon ab, eine gute Geschichte zu genießen. Doch leider ist die Geschichte nicht gut! Jaarn ist völlig austauschbar, er stolpert an Rugks Seite durch die Welt und ist kein sehr nützlicher Held oder auch nur ein präsenter Charakter. Die wahren Helden, die interessanten Figuren, sind der mysteriöse Rugk und die kriegerische Hebamme, die offenbar jedes wichtige Kind im Reich auf die Welt gebracht hat. Der Prolog war sehr martialisch, ich musste an ein Lagerfeuer nach einem LARP denken und als im ersten Kapitel Jaarn in seinem Zimmer hinter der Buchwand erwacht, keimte eine Hoffnung, dass es doch um Bücher und Magie gehen wird, aber das war leider nicht der Fall.Mir kam es vor, als hätte Herr von Aster ein Pen and Paper Abenteuer in Buchform gebracht: nachdem das Setting bekannt ist und die Rollen vorgestellt wurden, laufen Rugk und Jaarn nur noch durch diese Welt, begegnen Verbrechern, die im ersten Moment bedrohlich und böse wirken, sich dann aber der Truppe anschließen und wandern weiter. 200 Seiten lang latscht die immer größer werdende Truppe durch die Gegend und ich warte nur noch auf das Ende. Zudem erinnerte mich die Hebamme verdächtig an Brienne of Tarth und die Clans an die Familien aus Game of Thrones.

Und dann kommt das Ende und ja, es ist ein interessanter Plottwist und ja, Rugks echter Name ist auch eine interessante Auflösung, aber es macht die letzten 200 Seiten nicht wett. Außerdem erschließt sich mir der letzte Satz nicht.

Die Idee, ein Buch über ein Schwert zu schreiben, das aus Geschichten geschmiedet wurde, klingt wirklich fantastisch. Doch das Schwert spielt durch seine Passivität nur eine marginale Rolle. Nur wenn es keinen Ausweg mehr gibt, kommt es heraus, überzeugt jemanden, Jaarn zu helfen, und verschwindet wieder. Schwertus ex machina.


Da ich das Buch bei einer Lovelybooks-Leserunde gewonnen habe und es als Rezensionsexemplar betrachtete, habe ich es zu Ende gelesen. Andernfalls hätte ich mittendrin aufgehört, was ich echt nicht leichtfertig mache.

"Die Wahrheit muss nicht verziehen werden"

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1.321 Bibliotheken, 86 Leser, 5 Gruppen, 102 Rezensionen

schottland, zeitreise, liebe, outlander, highlands

Outlander - Feuer und Stein

Diana Gabaldon , Barbara Schnell
Flexibler Einband: 1.136 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 04.05.2015
ISBN 9783426518021
Genre: Historische Romane

Rezension:

Claire Beauchamp reist, nachdem sie im Zweiten Weltkrieg als Krankenschwester gedient hat, mit ihrem Mann in die Highlands, um ihre Flitterwochen nachzuholen. Dort stürzt er sich in Ahnenforschungen und sie... sich durch ein Zeitloch in einem Steinkreis (der Craigh na Dun ist übrigens fiktiv). Claire landet in den Highlands kurz vor Bonnie Prince Charlies Revolution (Mitte 18. Jhdt.) und muss sich dort ohne Antibiotika und "moderne" Annehmlichkeiten herumschlagen. Natürlich will sie nichts mehr, als zurück in ihre Zeit zu kommen und ihr Leben fortzuführen, doch dann begegnet sie dem unnahbaren Jamie. Als wäre ihre Situation nicht schon kompliziert genug, wird es durch die aufkeimenden Gefühle noch erheblich chaotischer...


Ein wunderschönes Cover ziert diese neue Ausgabe der Outlander-Saga: die Schnalle glitzert silbern und überall auf dem Cover sind geprägte Disteln mit Triquetra verschlungen. In den Klappen ist ein bunter historischer Ablauf des 18. Jahrhunderts.

Auch der Inhalt ist neu: die alte Ausgabe bei Random House war stark gekürzt und dies ist eine vollständige Neuübersetzung, ungekürzt (und das heißt bei diesem Band 1130 Seiten - in der alten Ausgabe 800), inklusive 30 Seiten Bonusmaterial (Interviews, Hintergründe, Kurzgeschichte).



Die Zusammenarbeit von Droemer und Diana Gabaldon hat sich gelohnt: als Schottlandfan bin ich völlig hin und weg. Obwohl es nur wenige Landschaftsbeschreibungen gibt, wird man durch die Einstreuung von spezifischen Kleidungsbeschreibungen, gälischen Koseworten oder historischen Bezügen ständig daran erinnert, in welcher besonderen Gegend dieser Band spielt.

Die Handlung ist ein Pageturner - Claire ist einer dieser Charaktere, die wissen, wie man sich konstant in Schwierigkeiten bringt. Etwas lästig, weil man ihr gerne gegen den Kopf hauen will, aber dafür bleibt es immer spannend.

Die Liebesgeschichte ist etwas zwiespältig. Nachdem Claire gegenüber Jamie etwas auftaut, wandelt sich die Handlung zeitweise von "Abenteuer in den Highlands" zu "50 Shades of Schottland". Dafür enthält es aber auch die lustigste Sexszene, die ich je gelesen habe.

Die schottischen Traditionen und Bräuche werden lebhaft und anschaulich dargestellt und dem modernen Leser eindringlich nahegebracht. Beim Blut-/Hochzeitseid im Anhang hatte ich doch etwas im Auge...



Wem der Wälzer zu dick ist, dem kann ich die Abkürzung über die Serie empfehlen: sie ist sehr nah dran an der Vorlage, bis hin zu wörtlichen Zitaten. Außerdem gibt es jetzt einen Soundtrack, der einen mit Sehnsucht erfüllt. Ich werde also meine nächsten Jahre mit dem Aufholen dieser Serie verbringen und sehr glücklich dabei sein. Meine Empfehlung wäre aber, beides gleichzeitig zu bearbeiten, dann hat man einen kostenlosen Gälisch-Kurs ;)



Informationen zur Serie auf der VOX-Seite, Infos zur Buchreihe in der alten Ausgabe bei Random House, in der Neuausgabe bei Droemer. Droemer wird in den nächsten Jahren alle alten Bände plus die Bände 9, 10 und eine bisher unveröffentlichte Vorgeschichte herausbringen! [Quelle: Buchreport]



"In der gesamten Bibliothek herrschte ein gedämpftes Hochgefühl, als sängen die geschätzten Bände zwischen den Buchdeckeln lautlos vor sich hin."



"Denn wo alle Liebe ist, sind keine Worte notwendig. Sie ist alles. Sie ist unsterblich. Und sie ist genug."

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13 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 2 Rezensionen

erotik, sex, lustig, kurzgeschichten, humorvoll

Fröhliches Gevögel

Sophie Andresky
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Heyne, 08.06.2012
ISBN 9783453676312
Genre: Humor

Rezension:

Vielen Dank an Heyne Hardcore für das Rezensionsexemplar!


"Fröhliches Gevögel" enthält Kolumnen, die Sophie Andresky für Penthouse und Joyclub geschrieben hat. Frank und frei wie einst Carrie Bradshaw geben die durchschnittlich 4 Seiten langen Texte tiefe Einblicke zu allen Facetten der Lust und der Liebe - siehe unten.

Bei Andreskys bissigem Sarkasmus und ihren amüsanten Anekdoten nach ihrem Lebensmotto "Wer ficken will, muss freundlich sein" musste ich mehrmals laut auflachen, was einem im Zug bei dem Cover schon schräge Blicke einbringt. Egal, hauptsache es macht Spaß - was auch Andreskys Lebensmotto zu sein scheint.

Wie fasse ich nun aber 200 Seiten Kolumnen zusammen, ohne mich zu wiederholen oder langweilig zu werden? Ich versuche es einfach mal mit kurzen Kommentaren zu den einzelnen Aspekten:


Fetische / Sexpraktiken / Öffentlichkeit:
~ Vampire, Fußfetischisten, Tantra und Bertold Brecht
~ Was ist schon normal? (Antwort: alles was Spaß macht und legal ist)
~ Dirty Talk, Telefonsex und Bettgeflüster
~ erotische Torten vs. Schamgefühl
~ Wieso sich beim Orgasmus jeder selbst der nächste ist
~ Pornos (ich empfehle Frau Andresky übrigens, "Pornland" zu lesen, da erfährt sie auch, wieso es keine Pornos mit Japanern gibt)
~ Leben auf dem Land (Stichwort "Wieso liegt hier eigentlich Stroh rum?")
~ Küsse, Kleidung und Cunnilingus

Männer vs. Frauen:
~ Eine ausführliche Anleitung für One-Night-Stands, Abhandlungen zu Blind Dates und Copiloten
~ Penisneid, Größenwahn und männliche Masturbationsfantasien
~ Über das Schwul-/Bi-/Sich-unsicher-Sein
~ Selbstbefriedigung und An-Sich-Rumspielen
~ Sexmythen, die nicht so sexy sind, wie sie klingen (Jungfräulichkeit)
~ Wieso Massagestudios ihren Service ausbauen sollten

Partnerwahl / Paar-Dasein:
~ Wie man in der Tierpraxis seinen Traummann findet (extrem witzig)
~ Wieso miteinander reden im und außerhalb des Bettes essentiell ist (Unterstütze ich - wie soll man sonst wissen, was der Partner will?)
~ Wieso brutale Ehrlichkeit (bei hysterischen Weibern) am besten mit kleinen Notlügen funktioniert
~ Mutterschaft und Kinder vs. Sexleben
~ Wie man Frauen mit Essen verführt (Mmmm, jederzeit!)
~ Urlaubschaos und Hotelsex
~ Was einen flotten Dreier verkompliziert

Und natürlich kleine Anekdoten, jede Menge Medientips und Experimente (Spielzeuge, Enthaltsamkeit) aus dem Leben der Autorin.
Insgesamt ein kurzweiliges (ich hab's in einem Tag gelesen) und höchst amüsantes Sammelsurium, das manchmal mehr über die Autorin verrät, als ihr vielleicht klar ist...

"Alles was geil macht und die Nation entspannt, findet grundsätzlich meine Zustimmung."

Weitere Kolumnen sind übrigens in "Gute Nacht" und "Echte Männer" zusammengefasst worden.

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71 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 4 Rezensionen

abenteuer, catherynne m. valente, fantasie, feenreich, die wundersame geschichte

Die wundersame Geschichte von September, die sich ein Schiff baute und das Feenland umsegelte

Catherynne M. Valente , Sylke Hachmeister , ,
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 27.03.2015
ISBN 9783499217142
Genre: Kinderbuch

Rezension:  
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1.111 Bibliotheken, 15 Leser, 2 Gruppen, 181 Rezensionen

magie, magisterium, cassandra clare, fantasy, holly black

Magisterium - Der Weg ins Labyrinth

Cassandra Clare , Holly Black , Anne Brauner
Fester Einband: 332 Seiten
Erschienen bei ONE, 14.11.2014
ISBN 9783846600047
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Callum Hunt ist 12 Jahre alt, hat ein lahmes Bein und eine magische Berufung. Sein Vater hat Callums Mutter bei dem letzten großen Krieg zwischen Magiern verloren und steht seitdem jeglicher Magie ablehnend gegenüber. Als Call vom Magisterium, einer Schule für magisch begabte Kinder, zum Vorstellungstest eingeladen wird, überredet Calls Vater den Jungen, durchzufallen. Das brave Kind versucht es nach bestem Willen, schafft es sogar, Minuspunkte zu kriegen, aber ein weiser Magier durchschaut das Spiel natürlich und nimmt ihn trotzdem auf.

Im Magisterium lernt Call all das kennen, was sein Bein ihm bisher verwehrt hat: der Außenseiter findet Freunde, ist gut im Unterricht und findet lauter mysteriöse Hinweise zu seiner Person. Jeder scheint mehr über ihn zu wissen, als Call selbst.

Tjaaaa, das war nix. Ich hasse es, wenn ich mich nicht an "Don't judge a book by its cover" halte, und auf das schöne Design eines Buches reinfalle. Ich hatte mal wieder recht: das Buch ist fantastisch aufgemacht - Lesebändchen, orangener (!) Glitzerfarbschnitt, Palindromcover und zwei bekannte Young-Adult-Fantasy-Autorinnen - was kann schief gehen? Es ist ein schlechter Harry-Potter-Abklatsch.

Ein Junge, im Alltag gedisst und ein Außenseiter, Elternteil tot, kommt an eine magische Schule, wo er Freunde findet und ein neues Zuhause findet. Klingt bekannt? Wartet ab, es wird noch besser (Spoiler!): er trifft auf den Feind, der ihm erzählt, dass er die Seele des großen bösen Magiers beherbergt. Was soll man dazu noch sagen.

Der Plot klingt bekannt, und das Buch ist leider größtenteils vorhersehbar. Einen Plottwist gibt es jedoch: die Hauptperson böse zu machen, klingt nach einem interessanten zweiten Teil (es wird 5 Bände geben), den ich allerdings vorerst nicht lesen werde.

Cassandra Clare, Autorin einer YA-Serie, die fürs Kino verfilmt wird, und Holly Black haben große Namen im Genre, doch werden sie ihnen leider nicht gerecht. Ach, und hatte ich erwähnt, dass sein Bein weh tut? Nein? Tja, die Autorinnen vergessen es nicht, einen alle zwei Seiten darauf hinzuweisen.

Was mich auch irritiert hat: Call nennt seinen Vater bei Vor- und Nachnamen. Nicht "was würde Dad dazu sagen" oder "sein Vater", sondern "was würde Alastair Hunt...". Was für eine innige, liebevolle Beziehung die beiden haben müssen! *Sarkasmus Ende*

Schade, es hatte Potenzial. Ein Stern für die Aufmachung, einer für das halbwegs realistische Magiekonzept (basierend auf der Manipulation der Elemente).

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361 Bibliotheken, 8 Leser, 2 Gruppen, 55 Rezensionen

fantasy, ransom riggs, london, besondere kinder, mystery

Die Stadt der besonderen Kinder

Ransom Riggs , Silvia Kinkel
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Knaur, 02.02.2015
ISBN 9783426653586
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Band 2 macht direkt dort weiter, wo die "Kinderinsel" aufgehört hat: nach dem Kampf um das verzauberte Kinderheim treiben Jakob und seine besonderen Freunde auf dem offenen Meer und versuchen, eine neue Heimat zu finden. Ihre Beschützerin Miss Peregrine ist bei dem Überfall jedoch verletzt worden und kann sich nicht mehr aus ihrer Vogelgestalt befreien.

Die Kinder begeben sich auf einen gefährlichen Roadtrip, bei dem ihnen langsam die Zeit davon läuft. Doch die Zeit ist nicht ihr einziger Gegner: weiterhin werden sie von Wights und Hollows gejagt und erfahren unterwegs immer grausamere Details über deren Experimente, Unsterblichkeit zu erlangen...

Da es mit der Handlung wie gesagt direkt weiter geht, lautet mein Tipp: vor dem Lesen unbedingt nochmal in den ersten Band reinschauen! Man ist schnell mit den Begriffen überfordert, wenn man - wie ich - das Buch seit 2011 nicht mehr in der Hand hatte. (An dieser Stelle dank ans Spoilerparadies für die schnelle Einführung.) Es gibt zwar eine Vorstellungsrunde mit den besonderen Kindern, aber eine erneute Vorstellung der Gegner findet leider nicht statt.

Das Motto von Ransom Riggs' Leben scheint zu sein "Glaubt den Geschichten, sie sind alle wahr": nachdem im ersten Band Jakob feststellen musste, dass die Geschichten seines Grandpas real sind, finden die Kinder diesmal heraus, dass das Buch der "Erzählungen von Besonderen" nicht etwa Märchen sind, sondern Hinweise, die ihnen bei ihrer Queste nach jemandem, der Miss Peregrine helfen kann, behilflich sind.

Der Band spielt nicht wieder in verschiedenen Zeiten (bis auf kurze Ausnahmen), sondern bleibt in 1940, was uns grausige Szenen im zerbombten London beschert, bei denen ich mich manchmal fragte, welcher Jugendliche das lesen möchte. Als bekennender London-Fan konnte ich es nur schwer ertragen, meine geliebte Stadt vor meinem inneren Auge so zerstört zu sehen. Ein Leckerli waren dafür die St. Paul's Kathedrale und das Grab von Christopher Wren, da ich es mag, wenn in extrem fantasievollen Geschichten die Realität einen Gastauftritt bekommt. Da muss ich doch beim nächsten Besuch mal drauf achten, hihi!

In diesem Band, so schien es mir zumindest, gab es mehr Bilder von Landschaften und weniger seltsame Kinderfotografien, was mir wesentlich angenehmer war. Auch wenn mich zB das Foto mit den toten Pferden immer noch etwas irritiert (Frage 1: wer fotografiert sowas? Frage 2: wo fotografiert man sowas? Frage 3: usw...), waren die Fotos diesmal eher Ansporn, umzublättern. Ich war gespannt, welches Foto Riggs diesmal bis ins kleinste Detail in die Geschichte eingeflochten hatte und wollte nach möglichen Unterschieden suchen.

Leider ist dieser 480 Seiten lange Roadtrip nur ein langer Prolog für Band 3. Am Ende ihrer Kräfte und am vermeintlichen Ziel erleben sie einen bitteren Verrat und müssen somit im nächsten Band von vorne anfangen. Das Ende war daher etwas enttäuschend und die Schlussszene ist recht kitschig geraten. Vermutlich werde ich mich dem Sog der bezaubernden Fotos von Band 3 dennoch nicht entziehen können... Bis auf das offene Ende ist das Buch jedoch ein Pageturner: ultraspannend. Die Kinder stolpern von einer Gefahr in die nächste und ich habe die 500 Seiten in 1,5 Tagen förmlich verschlungen.

"Du kannst dich nicht in jeder Sekunde schlecht fühlen. Lachen macht schreckliche Dinge nicht schlimmer, genauso wenig, wie sie durch Weinen besser werden."

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

The Art of Asking - How I learned to stop worrying and let people help

Amanda Palmer
E-Buch Text: 352 Seiten
Erschienen bei Piatkus, 11.11.2014
ISBN 9780349408101
Genre: Sonstiges

Rezension:

Okay, I have a massive book hangover, so here's some background info to start with: Amanda Fucking Palmer is a punk cabaret rock musician, has toured the world, hugged a large part of the human population, and scored a whooping Million Dollars with her "Theatre is Evil"-Kickstarter-campaign. Her fanbase is loyal and strong, since she tweets daily, blogs about everything, and is very approachable at signings. She is married to (one of my favorite) author(s) Neil Gaiman.

So, in 2013 she gave a speech at TED (see above), where new ideas and concepts are presented. She talked about asking people to help instead of carrying the weight of the world alone on your shoulders. After the talk she was approached if she wanted to write a book about her idea. This is it.

But it's not simply a How-To-Ask-manual or a dry nonfiction book. Amanda's life has been a study in how to ask for the things you need: you have to make a connection first. That is why the How-To-Parts are intertwined with stories from her own life - a large part is autobiographical, including details of her marriage and her friendships and the connections she has made on the road.

I myself had the same problem with money as Amanda: I am currently an intern and therefore don't have as much money as my boyfriend. He sometimes insists to pay for stuff for me and I, in my stubborn feminist mind, tell him not to. I have now learned to thank him for his offerings and not feel guilty. That is why this book is a beauty: it teaches us to interact, to accept, and to be grateful.

I laughed ("BaNAHna"), I cried (Neil and love), and then I realized that I had been lurking in the shadows of her blog, never commenting, never engaging. I felt connected to this wonderful woman and her fantastic husband and she didn't even know I existed. But there were so many things that I wanted to tell her. So I took notes and wrote her a mail. I made a connection.

"There's really no honor in proving that you can carry the entire load on your own shoulders. (...)
Take the fucking donuts."

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58 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

spinnengott, geschichten, ende der welt, anansi, science fiction

Anansi Boys

Neil Gaiman , Karsten Singelmann
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Heyne, 08.03.2011
ISBN 9783453408340
Genre: Fantasy

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