Leserpreis 2018

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203 Bücher, 157 Rezensionen

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10 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Girls of Paper and Fire

Natasha Ngan
E-Buch Text: 400 Seiten
Erschienen bei Hodder & Stoughton, 06.11.2018
ISBN 9781473692213
Genre: Fantasy

Rezension:

Lei lebt mit ihrem Vater und ihrer Verkaufshilfe ein ruhiges Leben in den äußeren Provinzen. Eines Tages tauchen Soldaten des Königs auf - man hat von Leis ungewöhnlichen goldenen Augen erfahren und nun soll sie dem König als Konkubine dienen. Für andere ein Wunschtraum, für Lei ein Albtraum - schließlich wurde ihre Mutter ebenfalls von Soldaten entführt! Kann Lei im Palast vielleicht etwas über ihren Verbleib herausfinden? Lei muss sich in ihr neues Schicksal fügen, denn wenn sie versagt oder sich verweigert, tötet der General ihre Familie.



Das Besondere an dieser Welt? Es gibt drei Kasten: Paper, die rein menschlichen Blutes sind; Steel, mit Dämonenanteil; und Moon, die tierischen Dämonenwesen. Ich würde das Thema des Buches also unter Die Geisha mit Furries zusammenfassen - wenn die Furries nicht flauschig-lieb, sondern hochnäsig-böse sind.

Das klingt jetzt etwas absonderlich, aber seid euch versichert: das Buch ist einfach fantastisch. Die Gemeinschaft der Mädchen untereinander, die Auflehnung gegen das sie unterdrückende System, Leis unerschöpfliche Hoffnung, verbotene LGBT-Liebe und das asiatische Setting haben mich das Werk mit dem bezaubernden Cover förmlich verschlingen lassen. Die Welt ist nicht immersiv (wer will schon zum Sex gezwungen werden?), aber sie verschluckt einen trotzdem einfach ungefragt. Ich habe endlich mal wieder superviele Post-Its verwenden müssen, um mir all die wundervollen Sätze merken zu können und ich beiße mir furchtbar in den Hintern, mir nicht die superlimitierte Sonderausgabe der Fairylootbox gesichert zu haben... Jetzt habe ich ein Book-Hangover und weiß nix mehr mit mir anzufangen. Lest es!


Trigger Warning: Gewalt, Vergewaltigung

~ Lilith ~

10.01.2019

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(110)

234 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 14 Rezensionen

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Der törichte Engel

Christopher Moore , Jörn Ingwersen
Flexibler Einband: 254 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 14.11.2005
ISBN 9783442542246
Genre: Fantasy

Rezension:

Im Städtchen Pine Cove kennt jeder jeden. Als also eines Tages das örtliche (unglücklicherweise als Weihnachtsmann verkleidete) Arschloch vom Dienst getötet wird, wünscht sich ein kleiner Junge, dass der Weihnachtsmann nicht tot ist und Weihnachten nicht ausfällt. Doppelt unglücklicherweise wird sein Gebet von einem Engel erhört, der für das nächste Weihnachtswunder sorgen soll - und mit seiner Wiederbelebungsmaßnahme eine Zombie-Apokalypse auslöst...


Klingt abstrus? Ist es auch! Mit gewohnt sarkastischem, trockenen und spitzen Humor beschreibt Christopher Moore eines der absonderlichsten Weihnachtsfeste, das mir je untergekommen ist - und ihr wisst, ich liebe abstrusen Quatsch. Perfekte Lektüre also für meinen diesjährigen Weihnachtslesemarathon.

Ich habe ab Seite 2 immer wieder vor mich hingekichert (wie eine Irre^^) und mich prächtig amüsiert - auch wenn die oben beschriebene Geschichte erst nach 3/4 des Buches startet, weil man erstmal alle Einwohner kennenlernt.


"Warnung des Autors

Falls Sie dieses Buch für Ihre Großmutter oder ein Kind kaufen, sollten Sie sich im Klaren sein, dass es sowohl Kraftausdrücke als auch geschmackvolle Beschreibungen von Kannibalismus und Leuten enthält, die Sex haben, obwohl sie über 40 sind. Sagen Sie nicht, ich hätte Sie nicht gewarnt."


~ Lilith ~

21.12.2018

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(75)

110 Bibliotheken, 4 Leser, 2 Gruppen, 26 Rezensionen

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Ein Junge namens Weihnacht

Matt Haig , Sophie Zeitz , Chris Mould
Fester Einband: 272 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 14.10.2016
ISBN 9783423280884
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Nikolas ist eigentlich ein trauriges Kind. Seine Mutter starb, als er klein war, sein Vater ist arm und er hat nur eine Steckrübe zum Spielen. Dennoch hat er ein gutes Herz und ist so liebenswürdig und freundlich, dass es kaum zum Aushalten ist.

Eines Tages bekommt Nikolas' Vater eine einmalige Gelegenheit: der König hat eine Belohnung ausgesetzt für denjenigen, der ihm die Existenz von Wichteln beweisen kann. Und so begibt sich Joel mit einigen anderen Männern auf eine gefährliche Expedition und lässt den armen Nikolas bei seiner scheußlichen Tante zurück...


Da dies der erste Band der Weihnachtstrilogie ist und die Hintergründe des Weihnachtsmanns beschreibt, ist es (im Gegensatz zum quirligen fröhlichen 3. Band) streckenweise ziemlich traurig und depri. Dennoch gibt Nikolas niemals auf und verliert niemals die Hoffnung. Also durchaus eine sehr weihnachtliche Geschichte und auch die niedlichen Wichtel kommen nicht zu kurz.

Ich mag den 3. trotzdem lieber.


~ Lilith ~

12.12.2018

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15 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

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Schneeflockennovelle

Anja Stephan
Flexibler Einband: 136 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 14.05.2018
ISBN 9783752859560
Genre: Fantasy

Rezension:

Ingrid und ihre Schwestern sind als Freigeister erzogen worden. Sie lesen viel, haben ihre eigene Meinung in Bezug auf politisches Weltgeschehen und gehorchen nur sich selbst. Umso dramatischer ist also, dass die Jüngste, Ingrid, um des Friedens Willen verheiratet werden soll - an einen wunderschönen Soldaten. Doch was der Mann an äußerlicher Schönheit hat, fehlt ihm im Inneren und Ingrid zweifelt immer mehr an ihrer Entscheidung, der Zwangsheirat zuzustimmen...


Das wunderschöne verschneite Cover hat mich auf der BuchBerlin verführt, es in meine Sammlung der Winterlektüre aufzunehmen und als Novelle ist es so klein, dünn und günstig, dass es überall reinpasst - in den Budget- und den Zeitplan!

Die Geschichte ist natürlich recht vorhersehbar, aber für einen kuschligen Winternachmittag genau der richtige Begleiter. Entspannt und mit Happy End ersetzt sie mir heute die Lust, Aschenbrödel zu schauen.


~ Lilith ~

9.12.2018

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38 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 12 Rezensionen

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Ich und der Weihnachtsmann

Matt Haig , Sophie Zeitz , Chris Mould
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 21.09.2018
ISBN 9783423289658
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Amelia, ein ehemaliges armes Arbeiterkind aus London, lebt jetzt beim Weihnachtsmann in Finnland bei den Wichteln. Doch nicht alles in Wichtelgrund ist Sonnenschein: eine finstere Intrige bedroht Weihnachten selbst. Das kann Amelia, das Mädchen, das Weihnachten rettete, natürlich nicht zulassen!



Ich bin verliebt. So verliebt war ich das letzte Mal in September. Es ist herrlich!

Die Charaktere sind niedlich, quirky und nachvollziehbar und die Geschichte strotzt vor liebevoll-verrückten Einfällen. Beispielsweise muss der Priester-Wichtel, der ein Paar verheiratet, so viele ultraschlechte Witze erzählen, bis beide losprusten - dann sind sie verheiratet. Oder eine der Wichtelinnen wurde nach dem Lieblingsniesen ihrer Mutter benannt (man schwankt zwischen What the WHAT? und Bwahaha!)



Wie man am Titel sieht, ist dies allerdings der dritte Band. Ich habe das Buch in St. Wendel gefunden und musste es haben mit all dem hübschen Grün und Glitzer - und es gibt noch zwei, hurra! Die muss ich gleich bestellen. Bin gleich zurück.



So, wo das geschafft ist: das muss euch aber von gar nix abhalten, alle Anspielungen auf die Vorgeschichte werden erklärt, die Handlung ist in sich geschlossen und kann alleinstehend gelesen werden. Wenn ihr mit dem hübschen roten Buch anfangen wollt, perfekt - wenn ihr lieber das grüne wollt, auch gut!



Hatte ich schon die süßen Illustrationen erwähnt? Chris Moulds Stil erinnert mich stark an Chris Riddells, aber weniger gruselig. Vielleicht liegt das auch an den fluffigen Wichteln als Motiv? Ein wenig gruselig hingegen sind die aktuellen politischen Parallelen, die wohl nur die erwachsenen Leser verstehen werden. Kindern wird - ganz im Geiste Weihnachtens - Toleranz, Nächstenliebe, Verständnis und unerschütterliche Hoffnung beigebracht.



Wenn ihr euch also in kindisch-kreative Weihnachtsstimmung bringen wollt: unbedingt zugreifen!



"Bücher sind das allerbeste Geschenk. Nichts reicht an sie heran."



"Bücher und Bäume, das ist praktisch dasselbe. Bücher sind Bäume, die träumen."

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128 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 41 Rezensionen

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Witchborn

Nicholas Bowling , Eva Riekert
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 31.05.2018
ISBN 9783551521057
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Alyssa fällt leider nicht ins Wunderland. Alyssa lebt in England zur Zeiten der Hexenverfolgungen und ihre Mutter wird von den Hexenjägern geholt und verbrannt. Doch sie gibt ihr eine letzte Botschaft mit: Geh nach London und finde Dr. Dee.

Alyssa macht sich tapfer auf den Weg und findet unterwegs einige hilfsbereite Menschen, die ihr das Leben retten und ihr bei ihrer "Mission" helfen. Doch nach und nach suchen immer mehr Menschen nach ihr, nicht mehr nur Hexenjäger. Wer sind all diese Leute und was wollen sie von einem unschuldigen kleinen Mädchen?


Für Historienfreaks vermutlich ein Albtraum (Stichwort: Maria Stuart und Queen Elizabeth treffen sich), für alle anderen ein spannendes, schnelles Abenteuer mit vielen Wendungen.

Wer sich für Bücher über Hexen, finstere Zeiten und starke Mädchenfiguren, die nicht aufgeben, interessiert, ist hier an der richtigen Adresse.

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

The Singular & Extraordinary Tale of Mirror & Goliath: From the Peculiar Adventures of John Lovehart, Esq., Volume 1 (Notebooks of John Loveheart, E)

Ishbelle Bee
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Angry Robot, 30.06.2015
ISBN 9780857664426
Genre: Liebesromane

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

SternenBlicks kleine Lyrikbibliothek (Bd. 1)

Stephanie Mattner , Stephanie Mattner
Flexibler Einband: 100 Seiten
Erschienen bei epubli, 24.09.2018
ISBN 9783746764863
Genre: Gedichte und Drama

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Nulli und Priesemut - Huch – wir kriegen Besuch!

Matthias Sodtke
Fester Einband: 32 Seiten
Erschienen bei Lappan, 28.07.2016
ISBN 9783830312482
Genre: Kinderbuch

Rezension:  
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(70)

151 Bibliotheken, 14 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

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Die Känguru-Apokryphen

Marc-Uwe Kling
Flexibler Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 12.10.2018
ISBN 9783548291956
Genre: Humor

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Rotherweird

Andrew Caldecott
E-Buch Text: 480 Seiten
Erschienen bei Jo Fletcher Books, 25.04.2017
ISBN 9781784297626
Genre: Sonstiges

Rezension:

Rotherweird ist... nunja, weird. Eine kleine, abgeschottete Stadt mitten in England ohne Kontakt zur Außenwelt. Fremde sind nicht gern gesehen und so ist es umso erstaunlicher, dass gleich zwei Männern Einwohnerschaft gewährt wird: dem reichen Sir Slickstone, der eine alte Villa restaurieren will, und Jonah Oblong, ein Geschichtslehrer (aber er darf nur Geschichte nach 1800 unterrichten!). Doch wie das mit Lehrer und Fremden so ist: Neugier siegt über alle Regeln und langsam werden Slickstones und Rotherweirds Geheimnisse aufgedeckt - denn es gibt ein Tor in die Feenwelt, das jahrhundertelang ruhte...



Rotherweird hat mich sehr stark an "Jonathan Strange und Mr. Norrell" erinnert - sehr ruhig, recht langsam in der Entwicklung und mit einer leisen Magie, die sich in den Alltag schleicht. Wundersam und magisch - britische Feenfantasy vom Feinsten, für die man Geduld braucht.

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67 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

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Alissa im Drunterland

Fabienne Siegmund
Fester Einband: 76 Seiten
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 06.07.2017
ISBN 9783959623414
Genre: Fantasy

Rezension:

Die Geschichte von Alice im Wunderland kennt jeder - doch habt ihr euch mal gefragt, was außerhalb des Wunderlandes liegt? Darüber liegt natürlich unsere Welt, die langweilige Wirklichkeit - doch darunter liegt das Drunterland. Dort gibt es ebenso seltsame Kreaturen (kann ich bitte einen Mondkauz haben?!) und ein bekanntermaßen seltsames Mädchen namens Alissa muss diese Welt nun retten - denn das Herz der Königin ist stehengeblieben...


Mit nur 75 Seiten ist dieses spannende und kreativ-verrückte Abenteuer die perfekte Lektüre für Zwischendurch. Ich habe Fabienne auf der RPC kennengelernt und sie war so lieb und hat mir das Exemplar signiert, aus dem sie gelesen hat. Bei ihrem Werk hat sie sich kreativ ordentlich ausgetobt - man merkt, dass sie die Geschichte gut kennt und ich habe mich über die anderen popkulturellen Anspielungen umso mehr gefreut (der kauzige Uhrenverkäufer kam mir verdächtig wie ein kauziger Zauberstabhändler vor...?)


Ich habe es sehr lieb gewonnen und es hat nur deshalb keine volle Blätterzahl erreicht, weil es scheinbar kein Korrektorat bei dem Buch gab und ich leider noch sehr viele Fehler gefunden habe. Schade, aber das soll euch ja von nichts abhalten!


~ Lilith ~

29.09.18

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

If Books Could Kill

Kate Carlisle
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Penguin Group USA, 25.07.2011
ISBN 9780451228918
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Brooklyn ist auf einer Buchmesse (!) in Edinburgh (!!), als ein alter Lover ermordet wird. Kurz vor seinem Tod hat er ihr eine extrem seltene Robert-Burns-Anthologie (!!!) mit brisanter Geschichte überreicht. Erneut steht Brooklyn auf der Verdächtigenliste des schottischen Polizisten (namens Angus!) ganz oben. Als ihre Eltern auftauchen, um sie zu unterstützen, ist das Chaos perfekt...


Man ergänze die Codewörter Bücher, Bibliophilie und Spannung mit Sarkasmus und Schottland und schwupps: Band 2 der Bibliophile Mysteries! Ein neues Feel-Good-Lieblingsbuch, die schottische Atmosphäre wird perfekt eingefangen.


Falls sich noch jemand fragt, wieso mir Brooklyn so sympathisch ist, hier ein paar Auszüge:





"I loved books and I loved my work, but I seriously needed a break.

(S. 142)

It was almost one o'clock and I was starting to get hungry. That was no surprise. I was always hungry.

(S. 144)

I felt excitement. I could geek out for hours in this room, poring through the fascinating family histories contained in these books."

(S. 146)


~ Lilith

25.09.18

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(16)

36 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

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Zerrissene Erde

N. K. Jemisin , Susanne Gerold
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.08.2018
ISBN 9783426521786
Genre: Fantasy

Rezension:

Herzlichen Dank an Frau Kessler für die Zusendung eines Rezensionsexemplars!



Seitdem ich bei Feder & Schwert arbeite, hört meine neue Kollegin nicht auf, von dieser Serie zu sprechen - also musste ich sie mir natürlich ansehen. Und wow - bereits die Widmung ist eine ordentliche Kampfansage:

"Für all jene, die um den Respekt kämpfen müssen, den alle anderen einfach so erhalten."



Eine Seite weiter haut einen der erste Satz aus den Schuhen:

"Beginnen wir mit dem Ende der Welt, ja?

Bringen wir es hinter uns und wenden uns dann wir uns dann interessanteren Dingen zu."



Die Geschichte in der Welt "Stille" wird aus drei Perspektiven erzählt: Essun, die nach dem Tod ihres Sohnes verzweifelt ihre Tochter sucht (erzählt durch Ansprache des Lesers, sodass man beim Lesen quasi Essun wird), Damaya, die zu einer ordentlichen Ausbildung von Zuhause weggeholt wird und Syenit, die sich auf einer gefährlichen Mission befindet. Drei Frauen in drei unterschiedlichen Abschnitten eines Lebens - nicht der übliche Young Adult-Teenie-Stress. Erfrischend!

Dreh- und Angelpunkt des ersten Bandes ist das Fulkrum: hier werden Menschen hingebracht, die mit ihren Gedanken Erde bewegen können. Wenn sie nicht rechtzeitig lernen, sich zu kontrollieren, können sie ihre Umgebung vereisen und somit töten, daher haben die anderen Bewohner der Stille Angst vor ihnen und jagen die sogenannten Ortogenen regelrecht. Alle drei Frauen sind Ortogene und haben somit etwas mit dem Fulkrum zu tun: Damaya, die zur Ausbildung abgeholt wird; Syenit, die in ihrer Ausbildung bereits weiter ist und auf eine erste Mission geschickt wird; und Essun, die ihre Fähigkeiten versteckt, aber nicht verhindern kann, dass ihre Kinder sich unbewusst verraten.

Und während diese drei Frauen um ihr eigenes Überleben kämpfen, passiert ein kolossales Erdbeben und ein Vulkan bricht aus - eine sogenannte Fünftzeit wird ausgerufen, Katastrophenalarm, und gesellschaftliche Regelungen gelten nicht länger. Die Erde wehrt sich gegen die Plage Menschheit...

Ich kann euch leider nicht viel mehr erzählen, da es im letzten Drittel mehrere Plottwists gibt, die ich natürlich nicht verraten möchte. Es gibt allerdings ein offenes Ende, ich bin also gespannt, wie es mit Essun und ihrer Welt weitergeht.



Ehrlicherweise muss ich natürlich sagen, dass ich es eigentlich nicht mag, wenn in Fantasywelten neue Begriffe erfunden werden, die wie selbstverständlich verwendet werden, man aber warten muss, bis sie im Kontext erklärt werden. Aber bei diesem Buch ist es so geschickt und unauffällig eingeflochten, dass es mich nicht genervt hat. Jemisins Schreibstil ist malerisch und wundersam, das ist mir bisher nur bei Neil Gaiman begegnet - ja, manchmal etwas ausschweifend, aber immer informativ.

Was mich allerdings irritiert hat war, dass die Erde - im Sprachgebrauch ja Mutter Erde - immer als Vater Erde benannt wurde. Das war etwas gewöhnungsbedürftig, aber bei den vielen neuen Begriffen dieser Welt auch kein Problem.

Es ist ein Genremix, nicht direkt Fantasy, aber auch keine richtige Science-Fiction, eher eine apokalyptische Neuerschaffung der Welt.



Schön gelungen ist auch die Aufmachung des Buches: vornedrin ist eine Karte und hintendrin ein ausführlicher Anhang mit Glossar und Chronologie der Fünftzeiten.

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119 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

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What if? Was wäre wenn?

Randall Munroe , Ralf Pannowitsch
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Penguin, 14.11.2016
ISBN 9783328100317
Genre: Sachbücher

Rezension:

Randall Munroe dürfte manchen (Nerd-)Lesern als Erschaffer des Weblogs xkcd bekannt sein.

In seinem ersten Buch geht es um Folgendes: Ernsthafte wissenschaftliche Antworten auf absurde hypothetische Fragen. Darunter solche lebenswichtigen Schätze wie "Aus welcher Höhe muss ich ein Steak fallen lassen, damit es beim Aufprall gar ist?" oder "Könnte man die Erkältung ausrotten, wenn man alle Menschen weit genug auseinander auf dem Planeten verteilt?". Besonders beliebt in der heutigen Sci-Fi-Kultur ist auch die Theorie, dass man die gesamte Menschheit in eine Rakete packt und durchs Universum schippern lässt, bis sie einen bewohnbaren Planeten finden. Ist das irgendwie realistisch? Wer's wissen will, muss reinlesen! ;)



Völlig absurde Fragen und völlig ernsthafte Antworten. Naja, fast immer ;) Wenn es mal zu ernst wird, muntern seine Strichmännchen-Illustrationen das Ganze wieder auf. Behaupte nochmal einer, Künstler müssten detaillierte Gesichter malen können!

Wem das mathematische und physische Fachchinesisch auf englisch zuviel ist, hat Glück: ich habe auf der Buchmesse entdeckt, dass Random House das Buch jetzt auf deutsch herausgebracht hat. Keine Ausreden mehr!



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Meine vielseitigen Geliebten

Jacques Bonnet , Elisabeth Liebl
Flexibler Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Droemer Taschenbuch, 01.03.2017
ISBN 9783426301357
Genre: Biografien

Rezension:

Vielen Dank an Frau Keßler für das Rezensionsexemplar.



Jacques Bonnet ist ein Mann nach meinem Geschmack: er ist Büchersammler und kann daher einiges zum Thema beitragen - was er in diesem dünnen Bändchen auch tut. Erstmals 2009 erschienen legt der Verlag den Band dieses Jahr als Taschenbuch erneut auf.

Unterteilt sind die Gedankenströme in... ach, schaut doch oben in der Leseprobe nach. Die Einleitung "Pessoa als Bibliothekar" hat sich mir überhaupt nicht erschlossen, ebenso wenig wie Kapitel 6 und 9.

Die ersten 5 Kapitel haben mir sehr zugesagt, ich fand sie inspirierend, habe gelacht und viel genickt, mich und meine mickrigen 600 Bücher (im Gegensatz zu seiner 5-stelligen Bände umfassenden Bibliothek) wiedergefunden. Dies war in der zweiten Hälfte nicht mehr ganz so häufig und ich fand, der Autor redet etwas wirr und am Thema vorbei.

Wer Inspirationen sucht, was er als nächstes lesen soll oder wie er seine Bibliothek (oder CD-Regal) ordnen soll oder einfach gerne Texte über Bücher liest, ist in diesem kurzweiligen Büchlein bestens aufgehoben. Ich habe einige Seiten mit Pagemarkern gezeichnet, was immer ein gutes Zeichen ist und freue mich darauf, in einigen Jahren zu diesem Werk zurückzukehren und vielleicht über eine Neuordnung meiner Bibliothek nachzudenken.



"Gleich nach der Lust, Bücher zu besitzen, kommt das Vergnügen, über sie zu reden. (Charles Nodier)"

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(19)

41 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 10 Rezensionen

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Das Locken der Sirene

Tiffany Reisz
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 01.12.2012
ISBN 9783862783458
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Zach Easton ist der renommierteste Lektor der Verlagsbranche, von ihm betreute Autoren haben Preise gewonnen und viel Geld verdient. Als er erfährt, dass er als nächstes die Erotikautorin Nora Sutherlin betreuen soll, ist er davon... weniger als begeistert. Doch er lässt sich auf einen Deal ein: falls sie es schafft, in 4 Wochen aus dem Schundroman etwas ordentliches zu erschaffen, unterschreibt er ihren Autorenvertrag. Was er jedoch nicht weiß: nicht alles in Noras Buch ist Fiktion - nebenbei vergnügt sie sich als beste Domina der Stadt.



Wer mich kennt, hat die Codewörter schon entdeckt - Bücher und Sex, das klingt nach ein paar unterhaltsamen Stunden. Und noch so viel mehr!

- Die Charaktere sind witzig, unterhaltsam und hinreichend anstrengend. Nora ist frustrierend impulsiv und die Hälfte des Plots könnte geklärt werden, indem sie 5 Minuten abwartet. Aber gut, Hauptcharaktere müssen ja scheinbar immer etwas frustierend und dumm sein.

- Zwischendurch gibt es immer wieder Alice im Wunderland Anspielungen und -Zitate, hurra!

- Als wäre das nicht genug, sind für Branchenkenner zahlreiche Anspielungen auf's Verlagswesen eingebaut (JP Bonner / Bonnier Media, anyone?)

- Besonders fasziniert hat mich, wie viel Wert die Autorin auf den Unterschied zwischen Sadismus und Misshandlung und die Bedeutung des Safewords legt

- Scheinbar führt Ms. Reisz außerdem einen Kampf gegen Victim-blaming, ein wichtiger Aspekt in der heutigen #MeToo-Kultur. Das jedoch nicht von oben herab oder gar belehrend, sondern immer mit Herz und sogar Witz.



Ich habe mir jedenfalls direkt den nächsten Band bestellt.



"Nora, du hast schon wieder das Semikolon vergewaltigt. Hör auf damit.

Es hat nicht darum gebeten, egal, wie es angezogen war."



"Ich mag Männer mit großem... Vokabular"

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

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The Red: An Erotic Fantasy

Tiffany Reisz
E-Buch Text: 250 Seiten
Erschienen bei 8th Circle Press, 11.07.2017
ISBN B071D8HGPM
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Mona Lisa St. James (ja, das ist wirklich ihr Name) hat ihrer Mutter auf dem Sterbebett versprochen, ihr Lebenswerk, ihre Galerie The Red, um jeden Preis zu retten. Nur ist das nicht so einfach, wenn man nichts verkauft und sich die Galerie nicht trägt. Doch dann steht eines Abends ein Fremder im Büro und macht Mona ein schwer abzulehnendes Angebot...

Ihr könnt euch denken, wohin das führt - er finanziert die Galerie (mit wertvollen Bildern, immerhin), darf dafür aber alle paar Monate eine Nacht mit ihr verbringen. Und Mona fängt an, den erotisch-mystischen Abenden entgegenzufiebern.



The Red wird in den Original Sinners Romanen immer wieder erwähnt. Besonders im ersten Teil wird es als Noras Erstlingswerk beschrieben - da sie zu dem Zeitpunkt keinen "ordentlichen" Lektor wie Zach hatte, handelt es wirklich nur von Vögelei und hat ansonsten wenig Handlung. Daher bin ich vor Faszination hin und her gerissen: sind die vielen Fehler und die Plattitüden Absicht, um Noras Erstling "realistisch" zu präsentieren, oder liegt es daran, dass Frau Reisz diesen Band im Selfpublishing veröffentlicht hat und nicht über ihren normalen Verlag (mit ihrem normalen Lektor!)?

Die Vögelei ist andererseits ziemlich verrückt und abgedreht, immer inspiriert von einem Kunstwerk.

Der Plottwist hat mir gut gefallen, auch wenn ich sowas vermutet hatte - das war einfach zu abgedreht manchmal.

Obwohl es bei Nora immer wieder zitiert wird, steht der Roman selbst völlig eigenständig da und kann unabhängig von allen anderen Büchern gelesen werden.



Her brain felt like a horse on a carousel, always moving but going nowhere.

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Die verborgene Sehnsucht der Sophie M.

Sophie Morgan , Maren Klostermann
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 17.02.2014
ISBN 9783442157921
Genre: Biografien

Rezension:

Nach der schweren Trennung von James ist Sophie erstmal auf Abstand zu Männern. Doch ihre besten Freunde wollen sie wieder aufs Pferd bringen und verkuppeln sie mit Adam. Der Plan geht voll auf und Sophie und Adam verlieben sich nicht nur, sondern beginnen auch, ein gemeinsames Leben aufzubauen.



Während Sophies Meister im ersten Band sie größtenteils durch Schmerzen und Demütigungen unterworfen haben, ist Adam ein Meister des Mindfucks. Er treibt Sophie völlig in den Wahnsinn und zwischendurch weiß sie nicht mehr, ob sie ihm oder sich selbst nicht mehr traut. Auch diesmal gibt es natürlich jede Menge neuer Erfahrungen für Sophie und in gewohnter Manier beschreibt sie ihre Abenteuer detailliert und nachvollziehbar mit zwei Prisen Dickkopf und Sarkasmus.



Das Happy End spricht nicht dafür, dass es noch weitere Bände geben wird, dennoch bin ich gespannt, ob man von der Autorin noch mehr lesen wird. Lustig wär's jedenfalls.

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Das geheime Verlangen der Sophie M.

Sophie Morgan , Gaby Wurster
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 19.11.2012
ISBN 9783442157662
Genre: Erotische Literatur

Rezension:



Achtung Mini-Spoiler – wie das im aktuellen Lesemarkt der Fall ist, ist das geheime Verlangen von Sophie BDSM.



Sophie ist gelernte Journalistin und als Kennerin des geschriebenen Wortes möchte sie sich der Herausforderung stellen, ihr Verlangen und ihre Bedürfnisse in Worte zu fassen. Nach einer gründlichen Einführung in ihr bisheriges Leben beschreibt sie detailliert ihre verschiedenen Meister und ihre Beziehungen zu ihnen.

Ryan, eine Collegeromanze, befriedigt zum ersten Mal in ihrem Leben das Bedürfnis in ihr, gehauen zu werden.

Tom, ihr bester und engster Freund, hat den unschlagbaren Vorteil, dass sie vor ihm keine Hemmungen zu haben braucht, wenn sie über ihre „absonderlichen“ Gelüste mit ihm spricht. Und er weiß das sehr gut auszunutzen...

Als letzter in diesem ersten Band ist James, der ihr erster richtiger Meister wird und mit dem sie eine feste Beziehung eingeht.



Sophie Morgan versteht ihr Handwerk. Sie weiß, was sie will und wenn sie es nicht will tut sie es als brave Sklavin meist trotzdem. Ihre Beschreibungen sind mit einer ordentlichen Prise Humor gewürzt, der mich mehrmals hat laut auflachen lassen. Auch mit ihrem beißenden Sarkasmus konnte ich mich prima anfreunden.
Das einzige was mich etwas verwundert hat war ihr unbändiger Sturkopf, der sogar mich manchmal hat staunen lassen. Ich bin selbst Stier und nicht einfach zu handhaben, aber wenn man sich in solche Rollenspiele begibt, sollte man sie auch einhalten.



Insgesamt ist „Das geheime Verlangen der Sophie M.“ ein großartiges Werk zur Einführung, da Sophie alles genau erklärt, vor allem, dass sie – wie sie sagt - „nur zufällig devot“ ist. Mancher wird durch einen Schicksalsschlag an dem Lebensstil interessiert, mancher möchte sich ausprobieren und alles kennenlernen und manchen gefällt es einfach nur, sich mal richtig gehen zu lassen und nicht mehr denken zu müssen.

Auch für Außenstehende dürften Vorwort und Einleitung interessante Diskussionsgrundlagen bieten.

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Books & Bookster – Die Zukunft des Buches und der Buchbranche

Martin Schmitz-Kuhl
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Bramann Dr. Klaus-Wilhelm, 27.02.2015
ISBN 9783934054615
Genre: Sonstiges

Rezension:

Books & Bookster enthält 12 Interviews von Menschen, die in der Buchbranche das ein oder andere Wort mitzureden haben:

- Dr. Harald Henzler (Berater)

- Jens Klingelhöfer (Digitalvertrieb Bookwire)

- Beate Kuckertz (Digitalverlag dotbooks)

- Sascha Lobo (Bücherplattform Sobooks)

- Prof. Okke Schlüter (Hochschule für Medien)

- Alexander Skipis (Börsenverein des Deutschen Buchhandels)
- Juergen Boos (Frankfurter Buchmesse)

- Nina Hugendubel (Buchhändlerin)

- Matthias Matting („Selfpublisher-Papst“)

- Volker Oppmann (Verleger, LOG.OS)

- Till Weitendorf (Verlagsgruppe Oetinger)

- Sowie ein Interview mit dem Autor selbst



Das Tolle an diesem (als Crowdfundingprojekt gestarteten) Werk ist die Aufmachung: liest man es digital, kann man online auf Plattformen darüber diskutieren. Liest man es jedoch gedruckt (so wie ich) bekommt man ein Geschenk. Denn das weiße Cover hier ist gar nicht das eigentliche Cover: es ist Geschenkpapier, in das das eigentliche Buch (das übrigens rundherum dunkelblau ist) eingeschlagen ist. Außerdem ist es auf 1000 Exemplare limitiert und handnummeriert. Ach, das lässt das Sammlerherz doch direkt höher schlagen.



Doch auch der Inhalt kann überzeugen: obwohl ich Interviews normalerweise nur lese, wenn mich die befragte Person wirklich interessiert, waren die hier geführten Fragerunden amüsant, kurzweilig und hochinteressant für Brancheninteressierte. Viele meiner Theorien zur Lage der Buchbranche sah ich wiedergegeben und vor allem die nichtexistente Angst vor eBooks wurde durch die Befragten bestätigt. Natürlich kann niemand voraussagen, wie sich die Branche weiter entwickeln wird und welche irrsinnigen Erfindungen uns in den nächsten Jahren erwarten werden. Aber ein einschätzender Blick wird doch noch erlaubt sein...



Für alle, die sich für die Buchbranche interessieren auf jeden Fall ein interessanter Blickwinkel. Schmitz-Kuhl stellt die richtigen Fragen und erhält aufschlussreiche Antworten. Außerdem erfährt man interessante Neuheiten aus der Branche, die einem vorher vielleicht nicht aufgefallen sind.

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Dead Poets Society

Nancy H. Kleinbaum
Flexibler Einband: 176 Seiten
Erschienen bei Hyperion, New York, 07.06.2007
ISBN 9781401308773
Genre: Klassiker

Rezension:

Ich habe das Buch in meinem Englischkurs gelesen und war total begeistert. Es ist eine wunderschöne Geschichte über den Einfluss von Literatur und wie man sich von anderen beeinflussen lässt. Keating hat seine ganz eigenen Vorstellungen von gutem Unterricht, die im traditionellen Jungencollege nicht gut ankommen. Er wird von seinen Kollegen verachtet und verpetzt, von seinen Schülern, denen er eigenständiges Denken beibringt jedoch geliebt. Seine erste Lektion ist eine meiner Lieblingsszenen: er stellt sich auf den Lehrertisch und will damit verdeutlichen, dass man manchmal die Welt aus einer anderen Perspektive sehen muss. Es gibt nicht immer nur eine Seite einer Meinung, sondern Vielfalt der Gedanken. Auch "Carpe Diem" (nutze den Tag) kannte ich vorher schon, es soll verdeutlichen, wie man vorhat, in Erinnerung zu bleiben. Ob man das gemacht hat, was andere wollten oder vorgeschrieben haben, oder ob man seine eigenen Wege gegangen ist und sich selbst ein Bild von allem gemacht hat.

Die Rahmengeschichte um die Jungs, die sich mit Problemen von zu Hause (herrische Eltern) und in der Schule herumschlagen müssen, ergibt eine wunderbare Mischung, die ich gerne gelesen habe. Ich dachte, dass der Film nach dem Buch wäre (wie so oft) aber es ist umgekehrt. Ein gutes Ergebnis, denn der Film bringt das Gefühl wunderbar rüber.

Ich habe viel gelacht, aber auch geheult (zum Glück nicht in der Schule) und das Buch zu meinen Lieblingen aufgenommen.

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Die Schöne und das Biest

Gabrielle-Suzanne Barbot de Villeneuve , Sonja Häußler
Fester Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Coppenrath, 02.03.2017
ISBN 9783649624745
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ein Klassiker der Weltliteratur, nicht erst seit Disney. Die Story verläuft allerdings erheblich anders als im Film: alleinerziehender Vater von 6 (!) Kindern (3 Jungs, 3 Mädchen) verliert seinen Reichtum und muss aufs Land ziehen. Bei einem Ausflug in die Stadt gerät er auf dem Rückweg in einen Sturm und findet in einem Schloss Zuflucht. Als er am nächsten Tag nach Hause will, pflückt er noch eine Rose für seine Jüngste, der biestige Hausherr ist erzürnt und verlangt eine seiner Töchter. Die Schöne, jüngste gehorcht und opfert sich, lebt fortan beim Biest und entwickelt langsam Gefühle für das Biest. So weit, so bekannt.



Als die Liebesgeschichte nach einigem Hin und Her erfolgreich ist und das Happy Ending beschlossene Sache, legt die Version von Madame die Villeneuve aber erst richtig los. Eine pedophile Stiefmutter, eine Verschollene, die eine Fee ist, die eine Königin ist oder abstruse Feenweltregulationen sind nur ein paar der Punkte, die man als Märchenfreund erstmal verkraften muss.

Wem das alles etwas zuviel ist, kann beim Projekt Gutenberg eine zahmere Version von Jeanne-Marie Leprince de Beaumont lesen - die ich im Kopf hatte und daher einigermaßen irritiert war.



Weswegen man diese Version eigentlich kauft, ist jedoch die Gestaltung von MinaLima, dem Designduo, die sich schon bei Harry Potter & Fantastische Tierwesen austoben durften. Im Video oben sieht man sehr gut, dass die beiden keine Kosten und Mühen gescheut haben, diesen Klassiker zu neuem Leben zu erwecken - man kann ziehen, zupfen, drehen, entdecken und hat nicht nur ein fantastisch gestaltetes Buch mit hängenden Initialen, Kapitelbildern und fast kirchlichen Buchillustrationen, sondern ein interaktives Pop-Up-Buch. Großartig!

Inzwischen haben sie auch das Dschungelbuch und Peter Pan gestaltet. Ich fürchte, die muss ich auch haben.

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Was wir Liebe nennen

Jo Lendle
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei btb, 08.09.2015
ISBN 9783442749638
Genre: Liebesromane

Rezension:

Lambert ist Zauberkünstler und mit seinem Beruf eigentlich nicht glücklich. Dennoch fährt er auf eine Zaubererkonferenz in Kanada. Auf seiner Reise dahin begegnet ihm viel Chaos: sein Flug wird umgeleitet, er wird fast angefahren und trifft die charmante Fe. Eigentlich hat er zu Hause Andrea sitzen, die sehnsüchtig auf Nachrichten von ihm wartet, und doch zieht er mit Fe um die Häuser und verliebt sich ein wenig in sie. Wird Lambert nach Deutschland zurückfliegen, zurück zu Andrea, zurück in sein altes Leben? Oder hat Fe ihren eigenen Zauber erfolgreich gewirkt?



Wie schon bei der Lesungsrezension festgestellt, ist das Buch sehr ruhig, aber auch sehr witzig. Jo Lendle schreibt ohne Hektik, er nimmt sich für jeden Satz Zeit und für jede Beobachtung den gewünschten Raum. Dadurch ist das Buch einerseits perfekt zum Vorm-Schlafen-Lesen geeignet, andererseits zieht es einen am Tage mit gewitzten Dialogen in seinen Bann.



Gegen Ende, als die Wortgefechte etwas weniger und dafür die internen Monologe etwas mehr wurden, hatte ich ein wenig Schwierigkeit, der Handlung folgen zu können - ich las abends vor dem Schlafengehen und wusste am nächsten Tag nicht mehr, was passiert war, weil sie einfach so ruhig dahinfließt. Doch auf den letzten 50 Seiten wird es nochmal richtig abstrus, als Lambert die bisher nur theoretisch besprochenen Thesen von Paralleluniversen und Eidechsenschwänzen hautnah erleben muss.



Ansonsten war es aber eine sehr schöne, kurzweilige Sommerlektüre, aus der man viele Zitate im Hinterkopf behält. 



"Zauberei dagegen gehörte nicht ins Reich der Wunder. Wahrscheinlich gab es keinen größeren Unterschied als den zwischen Wunder und Zauberei. Lambert beschloss, von nun an jeden Tag ein Wunder zu erleben."

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The Thorn and the Blossom

Theodora Goss , Scott McKowen
Flexibler Einband: 82 Seiten
Erschienen bei Random House Inc, 05.01.2012
ISBN 9781594745515
Genre: Romane

Rezension:

"The Thorn and the Blossom" ist eine ... man möchte sagen seltsame Liebesgeschichte. Evelyn, Studentin und Autorin, macht in einem kleinen Städtchen in Cornwall Urlaub, wo sie auf den charmanten Brendan trifft, der ihr Geschichten und Sagen aus der Region näherbringt. Doch Evelyn hat seltsame Halluzinationen und verschreckt den armen Brendan, während dieser das Geheimnis um seine Ehefrau zu bewahren versucht...



Ich bin Theodora Goss durch ein Gedicht im "Fairy Magazine" begegnet und habe auf ihrer Homepage dieses Buch gefunden, das ich unbedingt für meine Bibliothek der Schönen Bücher haben musste. Seht euch allein dieses wunderschöne blumige Cover an! Und das ist nur der Schuber - wie man im Video sieht, ist das Buch selbst spektakulär: es ist nicht wie ein normales Buch gebunden, sondern als Zieharmonikafalz zusammengeklebt, sodass man es auf einer Seite aufklappen und Evelyns Seite der Geschichte oder auf der anderen Seite ausklappen und Brendans Sicht der Dinge erfahren kann.

Ich empfehle übrigens, Evelyn zuerst zu lesen, was auch, glaube ich, die beabsichtigte Reihenfolge war - hinter Brendan ist nämlich die Autorenbiografie und somit das Buchende.



Die Geschichte selbst ist leider recht kurz - jeder Charakter erhält nur 148 Seiten für seine Seite, insgesamt also 300 Seiten. Ich hatte vermutet oder gehofft, dass Evelyns Visionen tatsächlich irgendwas Übernatürliches andeuten, aber erst wenn man Brendans Seite liest, erfährt man die Wahrheit - die ich hier natürlich nicht verraten werde ;)



Ein tolles Cover, Schuber, irre Aufmachung und eine schöne, zarte Liebesgeschichte - ein Rundum-Glücklich-Paket für mich! Dieses Buch ist ein Grund, wieso ich mir niemals eine digitale Bibliothek zulegen werde - es gibt einfach Sachen, die kann man digital nicht nachmachen, egal wie man sich bemüht.

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