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202 Bibliotheken, 0 Leser, 5 Gruppen, 11 Rezensionen

vampire, liebe, lilith, venator, rom

Das Buch der Vampire - Schwärzeste Nacht

Colleen Gleason , Patricia Woitynek
Flexibler Einband: 415 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 13.07.2009
ISBN 9783442372713
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt:

Victoria lebte nun ein Jahr in Trauer um ihren verstobenen Ehemann. Nun erst fühlt sie sich wieder im Stande auf gesellschaftliche Events zu gehen und auch das Bekämpfen der Vampire anzugehen. Als sie jedoch in den Trümmern des ehemaligen Lokals von Sebastian steht, macht sie eine große Entdeckung. Nicht nur ein Vampir ist dort, sondern auch ein Dämon. Was wollten die Beiden bloß dort? Zusammen mit ihrer Tante Eustacia machen sie eine schlimme Entdeckung, was den Sohn von der Vampirkönigin Lilith angeht. Sie reisen nach Italien, um sein Vorhaben zu stoppen. Bloß kann sich Victoria auf die Menschen verlassen, die immer für die da waren, oder spielen diese ein Doppelleben?

  

Meine Meinung

Wie auch beim ersten Band der Reihe finde ich dieses Cover einfach wunderschön. Wobei es dieses mal eher in grün gehalten wurde, was unteranderen auch noch meine Lieblingsfarbe ist. Auch hier findet man wieder eine Dame im Vordergrund, worauf ich nun schließen werde, dass es sich vielleicht um Victoria handelt. Die kleine Stadt, die weiter unten abgebildet ist, könnte wohl Rom sein, wo die Geschichte ihren Hauptsitz hat.  

Wer schon den Schreibstil vom ersten Band kennt, kommt somit super zurecht. Es ist wieder alles auf "alt" abgestimmt, und somit wird der Leser wieder in das Jahr vom "18. Jahrhundert" (es gibt hier, wie beim ersten Buch, keine Angabe, in welchen Jahr wir uns befinden) versetzt. Wo es z.B. nur mit Kutschen vorwärts geht.

Außerdem ist es aus der Sicht von Victoria geschrieben, und man kommt somit recht gut mit ihren Gefühlschaos und den Ängsten von ihr zurecht.

Die Kapitel sind meistens eher lang gehalten. Aber es fällt beim Lesen nicht auf, da die Spannung in diesem Buch immer mehr wächst. Außerdem sind die Kapitel noch in extra Abschnitte unterteilt. Bei Beiden hat man jedoch keine Probleme, der Geschichte zu folgen, da diese immer übergreifend sind.

 

Der Hauptprotagonist ist Victoria:

Victoria ist eine Ventorin, Vampirjägerin. Sie lebt ein Jahr lang in Trauer um ihren verstorbenen Ehemann. Aber nach und nach kommt bei ihr wieder die Lust auf die Vampirjagd und macht dabei eine schreckliche Entdeckung. Aber auch ihre Gefühle drehen durch. Sie lernt immer besser Sebastian kennen, und anders herum ist sie wütend auf Max.

Allein ihre Gefühle zu den anderen Charaktere sind sehr gut beschrieben, so dass man sich gut hineinversetzen kann. Aber auch wie im ersten Band ist ihr Verlangen nach Kampf sehr groß. Manchmal wünscht man sich, sie wäre nicht so dickköpfig und würde mal auf Andere hören, aber genau das macht dieser starke Charakter aus.

Wichtiger Nebencharakter:

Sebastian spielt in diesen Buch einen wichtigen Nebencharakter. Im ersten Band trifft man ihn auch schon recht oft, aber hier spielt er schon eine wichtiger Rolle. Nicht nur wegen den Gefühlen zu Victoria, sondern weil er auch ein dunkles Geheimnis trägt.

Max spielte zwar im ersten Band eine große Rolle, darf jedoch im weiterführenden Buch nicht fehlen. Er taucht zwar erst recht spät auf, spielt jedoch dann in diesem Stück eine große Rolle. Besonders gegenüber Victoria.

Beide Charaktere sind wieder gut beschrieben und passen sich sehr gut der Hauptprotagonistin Victoria an. Erst dadurch wird dieses Buch spannend und geheimnisvoll.

Was ich noch zum Buch sagen möchte:

Man kann dieses Buch nicht als ein Einzelbuch lesen. Man sollte schon auf jeden Fall den ersten Band davor lesen haben. Jedoch wenn man nicht gleich die Zeit findet, beide Bücher hintereinander zu lesen, ist es auch kein Problem. Am Anfang gibt es bei manchen Situationen immer wieder kleine Rückblenden, die einem am Dranerinnern helfen.

Außerdem finde ich es toll, wie die Schriftstellerin Venedig beschrieben hat. Es spielt ja nicht in unserer Zeit, und somit war es wohl etwas schwer, aber ihre Beschreibungen haben mir ein tolles Bild verschafft. Vor allem, als sie mit der Gondel durch den Kanal fahren.

 

Fazit:

Es ist ein toller Anschluss vom ersten Band "Bleicher Morgen". Victoria ist immer noch die starke Kämpferin, die mit ihren Gefühlen nicht zurecht kommt. Auch das Bekämpfen vom Bösen kommt nicht zu kurz, womit das Buch an Spannung gewinnt. Wer den ersten Teil schon mochte, ist es auf jeden Fall ein "Muss" weiterzulesen. Und für alle, die diese Reihe noch nicht kennen, sollten ruhig anfangen. Es ist mal eine andere Vampir-Reihe, mit einem gewissen "etwas" dabei!

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14 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

schicksal, schicksalsboten, angst, mut, schicksalsbote

Rausgekickt: Blaue Vögel

Vera Nentwich
E-Buch Text: 143 Seiten
Erschienen bei null, 31.08.2013
ISBN B00EXL5Y44
Genre: Romane

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56 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

selbstmord, arena-thriller, ulrike bliefert, arena, jugendthriller

Schattenherz

Ulrike Bliefert
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Arena, 01.07.2013
ISBN 9783401068763
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Malin kommt durch einen "Selbstmordversuch" in die Psychiatrie. Jedoch weigert sie sich, jede Hilfe anzunehmen, da sie der festen Meinung ist, dass sie sich nicht selbst umbringen wollte, sondern jemand anderes sie umbringen will. Der Einzige, der ihr glaubt, ist der schüchterne Anatol. Ihm verrät sie all ihre Befürchtungen und auch das dunkle Geheimnis ihrer Mutter an. Zusammen brechen sie aus der Psychiatrie aus und versuchen die Spuren ihrer Mutter zu lüften. Jedoch gerät Malin und Anatol immer mehr in Gefahr.  

Meine Meinung

Das Cover finde ich sehr schön gestaltet. Was man jedoch zu jedem Cover von den Arena-Thriller-Reihe sagen kann. Auch das Herz passt gut zum Titel. Und wenn man das Buch gelesen hat, findet man auch, dass das Herz sowie der Titel gut zum Buch passen. Aus meiner Sicht könnte es das Herz von Malins Mutter sein.

Der Schreibstiel ist sehr einfach und flüssig, somit kommt man schnell voran. Es wird aus das Sichtweise von Malin geschrieben, was sie so erlegt und auch fühlt. Nebenbei gibt es ein paar Passagen, wo sie ihre Gedanken ihrer "Freundin" erzählt. Gerade diese finde ich sehr gut, weil man sich noch mehr in die Person von Malin hineinversetzen kann.

Die Kapitel sind mittellang gehalten, wobei man aber nie den Überblick der Geschichte verliert. Zum Teil sind zusätzlich die Kapitel noch in unterschiedliche Abschnitte abgeteilt, je nachdem ändert sich dann gerade die Situation. Jedoch diese Unterteilung und auch die Übergange der Kapitel sind so gut beschrieben, dass man nicht von der Geschichte abweicht und das Lesen somit auch recht gut vor ran geht.

Die Spannung nimmt seit der ersten Seiten immer mehr zu. Es gibt somit keinen Tiefpunkt im Buch, wo es einen langweilig werden kann. Durch unerwartete Situationen, oder Charakter, wird die Spannung immer mehr angetrieben. Besonders zum Schluss hin kann man nur schlecht das Buch aus der Hand legen.

 

Der Hauptprotagonist ist Malin:

Malin wird in die Psychiatrie eingewiesen. Jedoch von ihrer Seite ohne erkennbaren Grund. Denn nicht sie versucht sich umzubringen, sondern jemand versucht sie zu töten. Erst als sie ein dunkles Geheimnis ihrer Mutter hört, besteht ihr Entschluss fest, dass sie flieht und auf die Spuren ihrer Mutter geht.

Malin ist ein sehr gut beschriebener Charakter. Man kann sich sehr gut in ihre Lange versetzen, und somit richtig mitfühlen bei ihren Chaos der Gefühle. Ob es sich nun um Wut, Trauer, Hoffnung sowie der Verliebtheit handelt.

Wichtiger Nebencharakter:

Anatol spielt in diesen Buch einen wichtigen Nebencharakter. Er glaubt die Geschichte von Malin und steht somit in jeder Situation ihr bei. Auch sein Charakter ist sehr gut beschrieben, so dass sich wohl jedes Mädchen wünscht, so einen guten Freund an der Seite zu haben. Auch wenn er durch seine Vergangenheit eine gewisse komische Art an sich hat.

Alle weiteren Charaktere sind ebenso gut beschrieben und passen sehr gut in die jeweilige Situation rein. Es gibt immer Momente, wo ein neuer kleiner Charakter dazu stößt, der jedoch bei der ganzen Handlung schon eine gewissen Rolle mitspielt, so dass es dem Leser immer wieder eine neue Überraschung bringt.

 

Was ich noch zum Buch sagen möchte:

Ich finde die Thematik zur Psychiatrie besonders gut. Es ist ein Thema, welches schon recht aktuell ist. Da die meisten Jugendlichen mit manchen Situationen nicht richtig zurecht kommen. Ich spreche da aus eigener Erfahrung und hab mich in so manchen Punkten, wo es um Anatol geht, auch wiedergesehen.

Außerdem freu ich mich immer so sehr, wenn ein Buch im Norden von Deutschland spielt. Es bringt mir immer etwas Heimat in meine eigenen vier Wänden. Und somit kann ich nur sagen, dass auch die Umgebungen, wo sich die Charaktere aufhalten, immer toll beschrieben sind.

 

Fazit:

Es ist ein toller Jugend-Thriller, der auch für Erwachsene eine tolle Abwechslung ist. Die Handlungen und Charaktere sind so gut beschrieben, dass man sich sehr gut hinein versetzen kann. Auch die Spannung nimmt immer mehr zu, und so fiebert man richtig dem Ende zu.

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52 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

katzen, fantasy, abenteuer, warrior cats, krieger

Warrior Cats - In die Wildnis

Erin Hunter
E-Buch Text: 321 Seiten
Erschienen bei Beltz, 11.03.2009
ISBN B004WNA9BG
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt:

Sammy ist ein ganz normaler, kleiner Hauskater, der aber schon seit einigen Nächten von der großen Wildnis träumt. Als er eines Abends nicht ins Haus seiner Besitzer geht, sondern durch den Garten in den Wald hinein, trifft er auf einen jungen Kriegerschüler des DonnerClans. Erst bekämpfen sie sich, aber als Graupfote merkte, dass die Hauskatze nicht so leicht zu schlagen ist, werden sie schließlich Freunde. Doch dieser Kampf blieb nicht ungesehen. Die Anführerin Blaustern hatte alles mitangesehen und bat Sammy an, sich den DonnerClan anzuschließen. Wofür wird er sich nun entscheiden? Denn der DonnerClan hat momentan schwere Seiten vor sich. Es gibt Krieg zwischen den anderen 3 weiteren Clans und wohl auch noch einen eigenen Verrat im DonnerClan selbst.

 

Meine Meinung:

Das Cover finde ich sehr schön gestaltet. Man sieht ein rotes Katzengesicht, mit grünen Augen, was mich sofort fasziniert hat. Unter der kleinen Zwischenüberschrift sieht man eine Katze, die über den Bach springt. Für mich löst diese Zeichnung nur ein Bild in meinem Kopf aus: Der Übergang von der Hauskatze Sammy zum Kriegerschüler Feuerpfote. Und somit passt es sehr gut zur Zwischenüberschrift "In die Wildnis".

Der Schreibstiel ist sehr einfach und somit kommt man schnell voran. Es liegt vielleicht auch daran, dass es ein Jugendbuch ist und für Leser ab 10 Jahren empfohlen ist. Dem nach kann ich voll und ganz zustimmen. Durch diesen einfachen Schreibstiel, wobei auch viel die Gegend, die Gedanken/Gefühle der Katzen sowie die Kämpfe beschrieben werden, verlieren wir Erwachsenen oder Jugendliche nicht den Überblick. Allgemein wurde es aus der Sicht von Feuerpfote geschrieben, wie er alles miterlebt und sich dabei Gedanken macht.

Die Kapitel sind mittellang gehalten, jedoch finde ich, dass man da trotzdem recht gut voran kommt. Auch geht jedes Kapitel ins Andere hinüber, so dass man nie aus der Geschichte rauskommt. Am schönsten fand ich, dass bei jedem neuen Kapitelanfang oben drüber kleine Katzensymbole drauf sind. Wie ich später rausgefunden habe, sind es die Zeichen der verschieden KatzenClans.  

Was ich besonders gut finde, dass am Anfang des Buchen eine Liste der einzelnen Katzen aufgelistet ist. Somit kann man beim Lesen, falls man nicht mehr weiß, welche Katze nun welche ist, einfach vorblättern und nachschauen. Außerdem gibt es im hinteren Teil des Buches eine kleine Landkarte. Wo die verschiedene Orte abgebildet sind, und somit man auch bildlich verfolgen kann, wo sich die Katzen gerade befinden.

 

Der Hauptprotagonist ist Sammy/Feuerpfote

Sammy ist eins der Hauskater, der eines Abends in den Wald geht und dort auf Graupfote, einen jungen Kriegerschüler aus dem DonnerClan, sowie auf Blaustern, die Anführerin, trifft. Als Blaustern ihm ein verlockendes Angebot macht, mit den Wald zu ziehen und beim DonnerClan zu wohnen, war Sammys Entscheidung nach nur einen Tag sehr schnell gefallen. Und somit wurde aus Sammy dann Feuerpfote, ein weiterer Kriegerschüler vom DonnerClan. Jedoch hat Feuerpfote es nicht immer so leicht, da er eben nur ein "Hauskätzchen" ist. Aber er setzt sich durch, bei Kriegen beschützt er seinen Clan und auch für seine Freunde ist er immer da. Doch eines Tages erfährt er ein kleines Geheimnis, und weiß nicht genau, was er nun tun soll.

 

Da es sehr viele weitere Nebencharaktere gibt, zähle ich nun nur ein paar ganz kurz auf.

Graupfote: ein Kriegerschüler, der Sammy im Wald auffindet und später zum besten Freund von Feuerpfote wird. Er ist immer an seiner Stelle und ist in jeder Hinsicht für seinen Freund da.

Rabenpfote: ein Kriegerschüler und ein weiterer Freund von Feuerpfote. Er verliert bei einem Kampf seinen Mentor und wird den großen Krieger Tigerkralle zugesprochen. Jedoch können beide sich nicht leiden und außerdem besitzt Rabenpfote ein schreckliches Geheimnis, was sein Tod hieße.

Blaustern: ist die Anführerin des DonnerClan. Sie muss immer einen klaren Kopf haben, auch wenn sich die Situation zwischeden Clans verschlechtert, und auch noch dazu ihr Stellvertreter stirbt. Aber sie hat gleich, seit der ersten Sekunde an, vertrauen zu Feuerpfote und gibt ihm mehr Vertrauen, als zu sonst keiner anderen Katze.

Tigerkralle: ist ein großer Krieger. Er wird im Clan respektiert und keiner Wiedersetzt sich seine Worte. Doch was er nicht weiß, dass sich sein kleines dunkles Geheimnis immer mehr die Runde macht.

 

Was ich noch zum Buch sagen kann, fand ich es sehr schade, dass so manche Kampfszene ganz schnell mit ein paar Worten abgeschlossen waren, aber dabei so schwere große Wunden entstanden sind. Vielleicht liegt es daran, dass es ein Jugendbuch ist, aber mir hat somit dadurch auch die Spannung etwas gefehlt. Ich war jedoch froh, als zum Ende hin es doch immer spannender wurde. Und wie soll es bei einer Reihe auch sein, gibt es ein offenes Ende. Jedoch nur ein "kleines", aber es ist nun mal da!

Aber alleine die ganze Idee, und wohl auch die Zeit zum Recherchieren, wie Katzen wohl die Welt sehen, darüber denken und manche Gegenstände bezeichnen könnten, finde ich einfach genial. Allein eine Straße als "Donnerweg" zu bezeichnen, hat mich sehr nachdenklich gemacht, da ich selbst mit einem Kater groß geworden bin und wie er wohl so manche Situation aus seinen Augen gesehen hat. Oder wenn Katzen erfreut etwas erzählen, dass sie währenddessen schnurren, fand ich von der Idee her einfach klasse. Und da das ganze Buch nur über Katzen geht, finde ich, dass dahinter richtig viel Arbeit steckt, und somit hat der Autor schon meinem Respekt!

  

Fazit:

Da ich schon so viel gutes von dieser Reihe gehört habe, wollte ich mir einfach mal selbst davon ein Bild machen. Aber vielleicht waren meine Erwartungen einfach zu hoch gesetzt. Von sich her ist es ein ganz guter Anfang für eine große Reihe. Aber wie ich schon eben etwas beschrieben habe, fehlen mir einfach die Kampfszenen. Es gibt 4 KatzenClans, wo es untereinander Krieg gibt und dann ist es zum Teil nur recht kurz beschrieben, oder allgemein erst sehr recht spät dran, obwohl schon im Prolog vom Krieg berichtet wird. Aber da es nun mal ein Jugendbuch für Leser ab 10 Jahren ist, möchte ich nun auch nicht so hart sein. Vielleicht bin ich einfach aus diesem Alter schon viel zu sehr raus. Dennoch werde ich mir nun die weiteren Bände holen, denn ich möchte unbedingt wissen, wie es nun mit den Katzen und dem dunklen Geheimnis weitergeht. Von mir bekommt das Buch:

 3 3/4 Punkte von 5 Punkte

(sorry, aber für 4 Punkte reicht es für mich nicht aus, und 3 1/2 fand ich doch etwas zu wenig)

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45 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 7 Rezensionen

familie, föhr, nordsee, watt, kurzweilig

Oma ihr klein Häuschen

Janne Mommsen , any.way , Barbara Hanke
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 02.04.2012
ISBN 9783499332913
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:

Sönke wohnt in Hamburg, ist Single und verliert durch einen blöden Spruch seine Arbeit als "Eventmanager". Als seine Mutter ihn an Oma Inkes 76. Geburtstag dran erinnert und sie ihn auch noch fragt, ob er für sie zur Feier fahren könnte, kommt es ihn ganz recht. Er ist voll der Hoffnung, dass die Familie friedlich den Geburtstag feiert, nebenbei redet man über das geerbte Haus, und danach verbringt er ein paar gemütliche Tage am Strand auf der Nordsee-Insel Föhr. Jedoch kommt alles anders als gedacht. Die Familie ist nur am Streiten, was nun aus dem Haus wird. Jeder will Sönke auf seine Seite haben. Und dann ist auch noch plötzlich Oma Inke verschwunden. Kann Sönke die Familienangelegenheiten schlichten und gleichzeitig Oma Inke wiederfinden?  

 

Meine Meinung:

Das Cover finde ich sehr schön gehalten. Statt eine Fotografie wurde dieses Bild gemalt. Man kann sich gleich denken, dass es irgendwo an der Nordsee spielt, auf Grund der vielen Schafe. Aber wer die Nordsee-Insel Föhr kennt, erkennt es sofort an den Leuchtturm, dass es sich nur um Wyk auf Föhr handelt. Denn dieser Leuchtturm ist wirklich einzigartig. Aber auch die ältere Frau kann man gleich mit Oma Inke verbinden, genauso wie das Häuschen, um dass es sich wohl in den Familienstreitigkeiten handelt. Was ich besonders noch witzig finde, sind die Schäfchenwolken. Schaut doch da mal etwas genauer hin.  

Der Schreibstiel ist sehr einfach und somit kommt man schnell voran. Es wurde jedoch in der Ich-Erzählung geschrieben, genauer gesagt aus der Sicht von Sönke. Was ich persönlich sehr schön finde, dass sogar ein paar Sätze Plattdeutsch, mit Übersetzung, drin vorkommen. Aber auch so trotzt es von friesischen Humor.

Die Kapitel sind kurz bis mittellang. Jedoch schließt jedes für sich ab. Es wurde auch keins zu sehr in die Länge gezogen, dass einen die Lust aufs Lesen vergeht. Im Gegenteil, sobald man ein Kapitel beendet hat, möchte man sofort weiterlesen, um mehr zu erfahren.  

Am Anfang ist die Geschichte noch ein wenig durcheinander. Man lernt erst mal nur das Leben von Sönke kennen, der kurz darauf nach Föhr reist. Und dann kommt die ganze Verwandtschaft, wo ich leicht durcheinander gekommen bin. Aber dieses gibt sich jedoch auch recht schnell, da jedes Familienmitglied seinen eigenen Charakter und Interesse hat. Erst ab der Mitte, wo Oma Inke verschwindet und ein weiteres Familiengeheimnis ans Licht kommt, wird es doch recht interessant.  

Was ich außerdem noch zu diesem Buch sagen muss, dass die Insel Föhr wirklich gut beschrieben ist. Ich bin dort sozusagen ein Dauerurlauber und habe die Orte wirklich bildlich wiedergesehen. Sowie auch die Gezeiten, Ebbe und Flut, sind einfach super beschrieben. Allein schon durch die beschriebene Wattwanderung, kann jeder Leser meinen, er hätte sie selbst erlebt.   

 

Der Hauptprotagonist ist Sönke:

Sönke lebt in Hamburg. Wo er seit einem Jahr Single ist. Das schlimme ist, dass er auf einer Firmenfeier auch noch seine Arbeit verliert. Als er jedoch zu seiner Familie auf Föhr geht, um Oma Inkes Geburtstag zu feiern, ändert sich sein ganzen Leben. Sönke ist sehr gut beschrieben. Auch seine Gedanken und Handlungen sind gut ausgeschrieben, so dass man sich sehr gut in ihn hineinversetzen kann.  

Die weiteren Charaktere in diesem Buch ist die ganze Familie. Sönkes Onkels, Tanten, Cousine und Oma Inke. Alle sind ebenfalls sehr gut beschrieben und spielen jeder für sich eine sehr wichtige Rolle. Auch wenn man es am Anfang gar nicht so wahr nimmt.    

 

Fazit:

Ich hab mir eigentlich dieses Buch nur wegen der Nordsee-Insel Föhr gekauft. Da ich in diesem Jahr wieder dort hinfahre und mich schon vorher etwas drauf einstimmen wollte. Aber es hat mich doch sehr überrascht. Es ist eine schöne Familiengeschichte, wovon jeder träumt. Klar gibt es in jeder Familie mal Streitigkeiten, aber hier ist besonders der Familienhalt gut beschrieben.

Es ist eine super kleine, leichte Sommerlektüre, ideal für den Urlaub.

Jedoch bin ich doch mit etwas mehr Erwartung an dieses Buch rangegangen, da es vorher meine Mutter gelesen hat und sehr davon geschwärmt hatte. Etwas leicht war ich doch enttäuscht, aber das liegt eben an meiner eigenen privaten Erwartung/Einschätzung. Aber dennoch bekommt dieses Buch von mir  

3 3/4 Punkte von 5 Punkte

(sorry, aber für 4 Punkte reicht es für mich nicht aus, und 3 1/2 fand ich doch etwas zu wenig)

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