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27 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

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König der Wölfe

Michelle Natascha Weber
E-Buch Text: 519 Seiten
Erschienen bei null, 22.05.2016
ISBN B01G29TVPM
Genre: Sonstiges

Rezension:

Michelle Natascha Weber zählt zu den wenigen Autoren, von denen ich wirklich jedes Buch lese. Die Autorin punktet in ihren Büchern mit vielen fantasievollen Ideen und einem großartigen Schreibstil. Daher war ich wahnsinnig gespannt auf „Der König der Wölfe“. Bei diesem Buch handelt es sich um den fünften Band der „Die Nebellande“ Reihe. Allerdings ist jeder Band in sich abgeschlossen und kann ohne Vorkenntnis der Vorgänger gelesen werden.

Als das lang gehütete Geheimnis um die Herkunft des Sohns von Königin Gwynna ans Licht kommt, brechen im Land Unruhen aus. Die Feinde der Königin hoffen auf den Thron und die Macht über das Feyreich Sariyal. Allen voran steht Gwynnas Ehemann, König Gavion. Um Gwynna in die Knie zu zwingen, versucht er den wahnsinnigen Eiskönig von Ysrai zu erwecken, dessen Armee einst Angst und Schrecken verbreitete. Doch für sein Vorhaben benötigt er das Blut seiner Frau. Um ihr Leben zu retten, flieht Gwynna an der Seite des Kriegers Bryn in die Wildnis. Doch Bryn ist nicht nur die verlorene Liebe ihres Lebens, sondern auch eine Gefahr. Denn der Wolf in ihm wird immer mächtiger und droht die Kontrolle zu übernehmen.

Dank des wundervollen Schreibstils der Autorin ist mir der Einstieg in das Buch sehr leicht gefallen. Michelle Natascha Weber versteht es meisterlich, ihrer Welt und ihren Charakteren Leben einzuhauchen. Durch den bildhaften Schreibstil entstehen direkt Bilder im Kopf und man kann nicht anders, als tief in der Geschichte zu versinken. Die Autorin nimmt den Leser mit auf eine abenteuerliche Reise durch die Nebellande. Wie in jedem Band gibt es neue Orte, Völker und Wesen in den Nebellanden zu entdecken. Ich liebe die Ideen der Autorin und ihre Gabe, den Leser tief ins Geschehen zu ziehen. Dieser Band bietet eine perfekte Mischung aus Romantic Fantasy und High Fantasy. Den Leser erwartet ein fantastisches Setting und eine spannende, durchdachte Handlung. Ruhige Passagen wechseln sich mit actionreichen Szenen und gefühlvollen Stellen ab. Für mich ist dieses Buch der stärkste Band der Reihe.

„König der Wölfe“ von Michelle Natascha Weber ist ein rundum gelungenes Buch, das den Leser in die faszinierende Welt der Nebellande entführt. Dank des bildgewaltigen Schreibstils lässt die Autorin eine fantastische Welt vor den Augen des Lesers entstehen, die man nicht mehr verlassen möchte. Wer eine Mischung aus Romantic Fantasy und High Fantasy mag, sollte sich dieses Buch unbedingt anschauen. Von mir gibt es mit fünf Sternen die volle Punktzahl und eine klare Leseempfehlung.

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205 Bibliotheken, 13 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

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Ash Princess

Laura Sebastian , Dagmar Schmitz
Fester Einband: 500 Seiten
Erschienen bei cbj, 24.09.2018
ISBN 9783570165225
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„Ash Princess“ ist der Auftakt einer düsteren Trilogie und stammt aus der Feder von Laura Sebastian. Die Autorin verbindet eine grausame Welt voller Intrigen, Machtspiele und Brutalität mit starken Charakteren und einem winzigen Hauch Romantik.

Welches Land er auch betritt, der kalovexianische Kaiser Corbinian hinterlässt eine Spur aus Tod und Zerstörung. Auch Astrea konnte seiner Streitmacht nicht standhalten und wurde erobert. Für Astreas Bewohner gab es nur zwei Möglichkeiten: Im Kampf zu sterben oder den Kalovexianern fortan als Sklaven zu dienen. Diese Wahl hatte die Königin von Astrea nicht. Sie wird brutal vor den Augen ihrer kleinen Tochter Theodosia ermordet. Doch Kaiser Corbinian verschont das Leben der Prinzessin und lässt sie als Gefangene in seinem Palast leben. Theodosia, die seit der Eroberung den Namen Thora tragen muss, wird Tag für Tag gedemütigt, gequält und geschlagen. Man nennt sie die Ascheprinzessin, die von Kaiser Corbinian gebrochen wurde. Doch eines Tages erwacht Thoras Kampfgeist und mit Hilfe der Rebellen schmiedet sie einen riskanten Plan.

Dank des einfachen Schreibstils ist mir der Einstieg in das Buch sehr leicht gefallen. Die Autorin Laura Sebastian hat mit dem Auftakt ihrer Ash Princess Trilogie eine düstere Fantasywelt erschaffen, die von Grausamkeit und Brutalität beherrscht wird. Bereits auf den ersten fünfzig Seiten stellt sich ein Gänsehaut-Feeling ein, denn die düstere Atmosphäre packt den Leser und lässt ihn nicht mehr los. Für ein Jugendbuch fand ich den Einstieg in das Buch, bzw. die ersten fünfzig Seiten, im Hinblick auf die Brutalität, schon recht grenzwertig. Allerdings scheint das gerade ein Trend zu sein, da bei vielen aktuellen Jugendbüchern die Grenzen verwischen. Mich persönlich hat gerade die düstere Atmosphäre in Kombination mit den starken Charakteren fasziniert. Thora ist unglaublich willensstark und setzt alles daran, Kaiser Corbinian zu entkommen. Einen Pluspunkt gibt es für das Abweichen des üblichen Heldenklischees. Thora ist nicht die typische Jugendbuch-Heldin. Sie ist zwar stark, muss sich aber jeden kleinen Erfolg hart erkämpfen. Zudem hat sie eine dunkle Seite und wirkt alles andere als perfekt. Sie hat mich ein wenig an Celaena aus „Throne of Glass“ erinnert, nur in einer jüngeren Vision. Ich bin gespannt, ob Thora sich ebenfalls zu einem Badass Charakter entwickeln wird. Laura Sebastian ist es in diesem ersten Band meisterlich gelungen, eine authentische Entwicklung der Charaktere zu schaffen. Neben Thora konnte mich ihre Herzensschwester Cress am meisten überraschen und begeistern. Ich bin schon sehr gespannt, welche Rolle sie im zweiten Band einnehmen wird. Mein einziger Kritikpunkt ist die Liebesgeschichte. Hier wird leider auf das altbekannte Klischee der Dreiecksbeziehung zurückgegriffen. Diese wurde zudem wenig ausgearbeitet. Es fehlt an Emotionen, sodass mir letztendlich egal ist, für wen sich Thora entscheiden wird. Beide Männer waren zu blass dargestellt, um mir eine Meinung über sie zu bilden. Abgesehen von diesem einen Punkt konnte Laura Sebastian mich insgesamt aber wirklich begeistern. Die Handlung ist durchweg spannend und man kann das Buch kaum aus der Hand legen. Vor allem im letzten Viertel wird das Tempo nochmal ordentlich angezogen.

„Ash Princess“ ist ein gelungener Auftakt einer Trilogie rund um eine starke Heldin, die sich in einer grausamen Welt behaupten muss. Laura Sebastian entwirft eine düstere Fantasywelt voller Gewalt und Tod. Die Autorin gelingt es meisterlich, beim Leser Gänsehaut entstehen zu lassen. Trotz kleiner Schwächen konnte mich dieser erste Band der Ash Princess Trilogie begeistern, sodass ich für diesen spannenden Reihenauftakt 4,5 Sterne vergebe.

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305 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 106 Rezensionen

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Dark Palace – Zehn Jahre musst du opfern

Vic James , Franca Fritz , Heinrich Koop
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 22.08.2018
ISBN 9783841440105
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„Dark Palace – Zehn Jahre musst du opfern“ ist der Auftakt einer neuen Reihe und stammt aus der Feder der Autorin Vic James. Der Mix aus Dystopie und Fantasy erinnert an Bücher wie „Das Juwel“ und „Die rote Königin“. In diesem ersten Band entwirft die Autorin eine düstere Welt voller Gefahren. Vic James gelingt es meisterlich, diese grausame Welt im Kopf des Lesers entstehen zu lassen.

Luke und seine Familie leben in einer Gesellschaft, die in normale Bürger und den magischen Adel geteilt ist. Jeder, der nicht zum Adel gehört, muss irgendwann in seinem Leben zehn Jahre Sklavenarbeit leisten. Eigentlich sollte Lukes Familie diese Zeit gemeinsam in einem Herrenhaus abarbeiten, doch irgendetwas läuft furchtbar schief und Luke landet in der berüchtigten Sklavenstadt Millmoor. Während Luke zum ersten Mal in seinem Leben Grausamkeit und Brutalität am eigenen Leib zu spüren bekommt, hat der Rest seiner Familie auf dem Landsitz der Adelsfamilie Jardines augenscheinlich mehr Glück. Doch hinter den eindrucksvollen Mauern verbergen sich unzählige Geheimnisse.

„Dark Palace“ war eines meiner Must-haves in diesem Jahr. Dank des einfachen Schreibstils ist mir der Einstieg in das Buch sehr leicht gefallen. Der Leser landet direkt mitten im Geschehen, wodurch die Autorin bereits auf den ersten Seiten Spannung aufbaut. Die Atmosphäre des Buches ist düster und geheimnisvoll, passend zu der von Vic James erschaffenen Welt voller Grausamkeit und Intrigen. Die Handlung ist insgesamt sehr schnelllebig und lässt den Leser kaum zu Atem kommen. Dank einiger überraschenden Wendungen und viel Spannung konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen und habe es an einem Tag gelesen. Besonders gut hat mir die Darstellung der Charaktere der Adelsfamilie Jardines gefallen. In die drei Brüder Gavar, Jenner und Silyen bekommt der Leser nur nach und nach ein wenig Einblick, obwohl die Kapitel aus verschiedenen Perspektiven geschildert werden. Die relativ blasse Darstellung der Brüder ist absolut genial, denn am Ende des ersten Bandes bin ich immer noch nicht sicher, wem man trauen kann und wem nicht. Die Jardines Brüder sind sehr undurchsichtig und nichts ist so, wie es zu sein scheint. Ich liebe es, wenn ich Charaktere nicht von Anfang an durchblicken kann, denn dadurch wird eine Geschichte erst richtig spannend. Einziger Wermutstropfen ist das Fehlen von Emotionen. Die Handlung wird so schnell vorangetrieben, dass zwischenmenschliche Beziehungen und der Einblick in die Emotionen der Protagonisten auf der Strecke bleiben. Mich persönlich hat dieser Umstand nicht gestört, da ich viel zu fasziniert war von der düsteren Welt und ihren Gefahren. Durch den hohen Spannungsbogen habe ich die fehlenden Emotionen auch nicht vermisst. Wer ausgehend vom Klappentext eine Liebesgeschichte erwartet, wird aber definitiv enttäuscht sein („Und Lukes Schwester Abi verliert ihr Herz an den Falschen.“)

„Dark Palace – Zehn Jahre musst du opfern“ von Vic James ist ein rasanter Reihenauftakt rund um eine grausame Welt voller Geheimnisse und Gefahren. Die schnelllebige Handlung ist spannend und vereint düstere Bilder mit geheimnisvollen Charakteren. Nichts ist so, wie es auf den ersten Blick zu sein scheint. Von mir gibt es 4,5 Sterne und eine Leseempfehlung, besonders für Fans von „Das Juwel“ und „Die rote Königin“.

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356 Bibliotheken, 23 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

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Throne of Glass – Die Sturmbezwingerin

Sarah J. Maas , Michaela Link
Flexibler Einband: 848 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 22.06.2018
ISBN 9783423717892
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„Die Sturmbezwingerin“ ist der fünfte Band der erfolgreichen Reihe „Throne of Glass“ von Sarah J. Maas. Die Autorin konnte mich bereits mit den ersten vier Bänden begeistern und so stand es außer Frage, dass auch der fünfte Band bei mir einziehen muss. Auf dieses Buch habe ich wirklich sehnsüchtig gewartet und wurde nicht enttäuscht. „Die Sturmbezwingerin“ ist insgesamt etwas komplexer als die vorhergegangenen Bücher und punktet mit viel Action und unerwarteten Wendungen.

An der Seite ihrer Gefährten kehrt Celaena endlich in ihre Heimat zurück. Doch obwohl Celaena, alias Aelin Ashryver Galathyniuns, die letzte Überlebende des Königshauses von Terrassen und somit die Thronerbin ist, wird ihr Anspruch nicht anerkannt. Aus Angst vor Machtverlust wollen sich die herrschenden Lords der jungen Königin nicht beugen. Während Aelin in Terrassen auf diesen unerwarteten Widerstand trifft, braut sich ein Weltkrieg zusammen. Denn der Valg-König Erawan hat eine riesige, grausame Armee erschaffen, mit der er tatsächlich die gesamte Welt bezwingen könnte. Aber auch die Fae Königin Maeve bleibt nicht untätig und rüstet auf. Doch Aelin kann nicht an zwei Fronten gleichzeitig kämpfen und ist dringend darauf angewiesen, Verbündete zu finden.

Da ich den vierten Band erst vor kurzer Zeit gelesen hatte, ist mir der Einstieg in diese Fortsetzung sehr leicht gefallen. Wenn der vorherige Band schon vor längerer Zeit gelesen wurde, würde ich empfehlen, zumindest das Ende vom vierten Band nochmal zu lesen. Der fünfte Band überrascht mit einer sehr komplexen Handlung, kombiniert mit einem recht rasanten Tempo. Alles geht Schlag auf Schlag. Es passiert wirklich viel und oft agieren mehrere Charaktere gleichzeitig. Man sollte sich schon gut auf die Geschichte konzentrieren, damit man nicht mit der Vielzahl der Charaktere durcheinander kommt oder Zusammenhänge übersieht. Mir persönlich hat diese Weiterentwicklung der Reihe sehr gut gefallen, da ich komplexe Geschichten gerne lese. Die Charaktere werden, wie von Sarah J. Maas gewohnt, sehr facettenreich dargestellt und überraschen den Leser immer wieder. Jeder Protagonist hat seine guten und schlechten Seiten. Mal liebt man einen Charakter und mal möchte man ihn am liebsten schütteln. Sarah J. Maas versteht es einfach meisterlich, ihren Charakteren Leben einzuhauchen. Besonders gespannt bin ich auf die weitere Entwicklung von Manon und Lorcan. Mein einziger Kritikpunkt liegt in den kleinen Liebesgeschichten. Irgendwie hatte ich das Gefühl, es wird auf ein Happy End für alle Charaktere hingearbeitet. Das war leider nicht so mein Fall, da es aus meiner Sicht nicht so gut zu der eher düsteren Grundstimmung der Reihe passt. Ansonsten bin ich wieder völlig begeistert und freue mich wahnsinnig auf den sechsten Band der Reihe.

„Throne of Glass – Die Sturmbezwingerin“ verspricht 848 Seiten puren Lesespaß. Durch das hohe Erzähltempo, actionreiche Szenen und überraschende Wendungen bleibt der fünfte Band spannend bis zur letzten Seite. Das Buch ist insgesamt komplexer aufgebaut als seine Vorgänger, was mir sehr gut gefallen hat. Ich freue mich schon sehr darauf, im sechsten Band wieder in diese atemberaubende Welt abtauchen zu können.

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167 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 53 Rezensionen

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Undying – Das Vermächtnis

Meagan Spooner , Amie Kaufman , Karin Will
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 25.07.2018
ISBN 9783737356008
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Da mir die Trilogie "These Broken Stars" von Amie Kaufmann und Meagan Spooner gut gefallen hatte, war ich gespannt auf den neuen Reihenauftakt des Autorenduos. Meine Erwartungen an dieses "packende Action-Abenteuer" waren dementsprechend hoch. Leider hat der Aufbau des Buches meinen Geschmack nicht getroffen, da es wirklich lange dauert, bis das Tempo angezogen wird.

Jules und Amelia stammen aus zwei völlig unterschiedlichen Welten. Während Jules alle Wege offenstehen und er finanziell bestens abgesichert ist, muss Amelia jeden Tag um ihr Überleben kämpfen. Auf der Erde wären sie sich vermutlich nie begegnet, doch auf dem Planeten Gaia haben Sie das gleiche Ziel - die alten Tempelanlagen der Außerirdischen. Während Jules auf der Suche nach Antworten ist, gehört Amelia den Plünderern an, die den Planeten überfallen. Doch auf beiden Seiten läuft alles schief und den beiden wird schnell klar, dass niemand ohne die Hilfe des anderen ans Ziel gelangen wird.

Dank des lockeren und einfachen Schreibstils ist mir der Einstieg in diesen Reihenauftakt sehr leicht gefallen. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Jules und Amelia geschildert, wodurch man einen guten Einblick in beide Charaktere bekommt. Amelia hat mir von Anfang an gut gefallen. Sie ist eine richtige Kämpferin und würde ihr Leben geben, um ihre Schwester zu retten, die auf der Erde in Gefahr geraten ist. Jules war leider nicht so mein Fall. Er ist gebildet, aber auch etwas naiv und würde ohne Amelias Hilfe auf Gaias Planeten nicht überleben. Im Laufe der Geschichte wächst er über sich selbst hinaus, aber leider konnte ich trotz allem nichts mit ihm anfangen. Die Liebesgeschichte ist süß und wird authentisch dargestellt. Ich fand es toll, dass die Autorinnen die Gefühle langsam entstehen lassen. Da ich mit Jules aber nichts anfangen konnte, hat mich die Liebesgeschichte leider nicht berührt. Insgesamt liegt der Fokus der Geschichte stark auf der Entwicklung der Charaktere und das Lösen von Rätseln. Ich hatte ehrlich gesagt mehr Action erwartet und hatte dadurch die eine oder andere Durststrecke. Die Rätsel sind ganz nett, aber alles in allem war mir dieser Teil des Buches zu sehr in die Länge gezogen. Das letzte Viertel des Buches bringt eine 180 Grad Kehrtwendung mit. Überraschende Wendungen und actionreiche Szenen sorgen für viel Spannung. Ab des Rätsels Lösung im Tempel hat mich das Buch richtig gepackt. Am Ende wartet ein fieser und ziemlich clever gesetzter Cliffhanger auf den Leser. Obwohl mich das Buch sehr spät fesseln konnte, hätte ich dank des Cliffhangers sofort weitergelesen.

Der Reihenauftakt "Undying 1 – Das Vermächtnis" von Amie Kaufmann und Meagan Spooner kommt mit weniger Action daher, als erwartet. Die Geschichte braucht recht lange, bis Tempo und somit Spannung aufgebaut wird. Das letzte Viertel des Buches konnte mich richtig mitreißen und begeistern. Leider reicht das für die volle Punktzahl nicht aus. Daher gibt es von mir nur drei Sterne und die Hoffnung auf einen temporeicheren zweiten Band.

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100 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

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Die Rabenringe - Odinskind

Siri Pettersen , Dagmar Mißfeldt , Dagmar Lendt
Fester Einband: 656 Seiten
Erschienen bei Arctis Verlag, 20.07.2018
ISBN 9783038800132
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„Odinskind“ ist der erste Band der Reihe „Die Rabenringe“ und stammt aus der Feder von Siri Pettersen. Da ich die nordische Mythologie liebe, musste ich dieses Buch unbedingt lesen. Es war eines meiner absoluten Must-reads in diesem Jahr. Glücklicherweise wurde ich nicht enttäuscht, denn "Odinskind" ist ein wahnsinnig vielversprechender Auftakt, der rundum stimmig ist.

Hirka lebt in der Welt der Ymlinge, doch im Gegensatz zu allen anderen Ymlingen hat sie keinen Schwanz. Tiefe Narben an ihrem Rücken zeugen von dem schrecklichen Tag, an dem Wölfe über sie herfielen und ihren Schwanz abrissen. Fünfzehn Jahre lang lebte Hirka in dem Glauben, dass sie ein ganz normaler Ymling ist und musste viele fiese Sprüche von anderen Kinder über sich ergehen lassen. Doch dann erfährt sie, dass sie nichts Geringeres ist als ein Odinskind, ein schwanzloses Wesen aus einer anderen Welt. Sie ist das, was alle Ymlinge fürchten: Die Fäulnis. Ohne zu wissen, was Hirka wirklich ist, bietet ihr Kindheitsfreund Rime ihr Hilfe an. Ausgerechnet er, der zu den Schwarzröcken gehört und für Hirka zu einer tödlichen Gefahr werden könnte. Während Hirkas Leben in Scherben zerfällt, sammelt sich eine weitere dunkle Bedrohung. Denn wo Fäulnis ist, sind auch die tödlichen Blinden nicht weit entfernt.

Der Einstieg in das Buch ist mir dank des zugleich einfachen aber trotzdem detaillierten Schreibstils sehr leicht gefallen. Die Autorin Siri Pettersen versteht es perfekt, ihrer Geschichte Leben einzuhauchen. Beim Lesen entstehen direkt Bilder im Kopf und es bereitet wirklich Freude, die von der Autorin erschaffene Welt zu entdecken. Es gibt interessante Orte, Gebäude und Landschaften, die den Leser zum Verweilen einladen. Man kann einfach nicht anders, als in der Geschichte zu versinken. Auch die Charaktere wurden mit viel Liebe zum Detail gezeichnet und bleiben auch nach dem Lesen noch lange im Kopf. Obwohl es sich um ein Fantasybuch handelt, wirken viele Szenen sehr realistisch und gehen dem Leser unter die Haut. Siri Pettersen zieht den Leser tief mit ins Geschehen, sodass man von der Geschichte richtig mitgerissen wird. Die Handlung ist komplex und wirkt gut durchdacht, insgesamt stimmt bei diesem Buch einfach alles. Oft habe ich gelesen, dass der Reihenauftakt mit "Game of Thrones" verglichen wird. Da ich nur die Serie kenne (und liebe), kann ich mich nur darauf beziehen, nicht aber auf die Bücher. Aus meiner Sicht ist Game of Thrones schon eher Fantasy für Erwachsene, weil die Serie einfach noch komplexer, härter, grausamer und um einiges brutaler ist als "Odinskind". Leider konnte ich keine Altersangabe für die Reihe finden. Basierend auf dem ersten Band würde ich "Die Rabenringe - Odinskind" eher im Bereich Jugendfantasy einordnen, obwohl die Gestaltung des Originalcovers dagegen spricht.

Mit "Die Rabenringe - Odinskind" hat die Autorin Siri Pettersen einen ausgesprochen vielversprechenden Reihenauftakt erschaffen, der einfach rundum stimmig ist. Die Geschichte von Hirka geht unter die Haut und reißt den Leser förmlich mit sich. Von mir gibt es die volle Punktzahl und eine klare Leseempfehlung.

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39 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

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Die Grimm-Chroniken - Der goldene Apfel

Maya Shepherd
Flexibler Einband: 156 Seiten
Erschienen bei Sternensand Verlag, 07.09.2018
ISBN 9783906829937
Genre: Sonstiges

Rezension:

„Der goldene Apfel“ ist der fünfte Band der düsteren Märchenserie „Die Grimm Chroniken“ und stammt aus der Feder von Maya Shepherd. Ich liebe Märchen und die ersten vier Bände konnten mich auf ganzer Linie überzeugen. Daher war ich sehr gespannt auf den fünften Band. In diesem Teil der Serie wird es wieder ein wenig ruhiger. Der Leser tappt nach wie vor im Dunklen und es werden noch mehr Fragen aufgeworfen.

Mary und Dorian befinden sich auf der Suche nach dem Turm der Erdenmutter, in der Hoffnung, dass diese dem jungen Paar eine eigene Welt schenkt. Doch der Weg ist nicht einfach, denn der Vater von Dorian macht gnadenlos Jagd auf sie. Um ihr Ziel zu erreichen, geht Mary bis an ihre Grenzen und verändert sich nach und nach. Dorian scheint davon nichts zu bemerken. In der Gegenwart trifft der Leser wieder auf Will, der immer tiefer in die Geschichte von Schneewittchen hineingezogen wird.

Der Einstieg in den fünften Band ist mir dank des Rückblicks am Anfang des Buches sehr leicht gefallen. Alle wichtigen Ereignisse werden kurz zusammengefasst, sodass man sich im weiteren Verlauf gut orientieren kann. Im Gegensatz zum vierten Band wird es wieder etwas ruhiger. Der Fokus liegt mehr auf der langsamen Veränderung von Mary. In der Hoffnung auf eine neue Welt, in der sie und Dorian sicher sind, ist Mary bereit, fast alles zu tun. Nach und nach verändert sie dadurch einen winzigen Teil ihrer Welt. Obwohl Mary immer noch teilweise sehr naiv und unschuldig wirkt, agiert sie skrupellos und ohne nachzudenken. Ich fand es erschreckend zu sehen, wie weit sie für ihre eigenen Ziele bereit ist zu gehen und wie wenig sie über mögliche Konsequenzen nachdenkt. Dorian wirkt in diesem Band recht kühl und unnahbar. Ihm scheint wirklich jeder Weg recht zu sein, um seinem Vater zu entkommen. Über Mary tappt der Leser immer noch im Dunklen. Nach wie vor ist nicht klar, wie sie sich in so eine furchtbare Furie verwandeln konnte, die sie in der Gegenwart darstellt.

Mit „Der goldene Apfel“ hat Maya Shepherd einen weiteren spannenden Band der Serie „Die Grimm Chroniken“ geschaffen. Die Handlung entwickelt sich etwas ruhiger als in den vorherigen Bänden, was den Lesespaß aber in keinster Weise schmälert. Neue Fragen werden aufgeworfen und der Leser tappt nach wie vor noch weitestgehend im Dunklen. Ich hoffe sehr darauf, dass der sechste Band etwas mehr Licht ins Dunkle bringt.

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26 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

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Aésha - Im Land des Waldes

Johanna B. Becking
Flexibler Einband: 380 Seiten
Erschienen bei Hawkify Books - c/o Wiebke Bohn, 19.07.2018
ISBN 9783947288403
Genre: Romane

Rezension:

Der Reihenauftakt "Aésha - Im Land des Waldes" stammt aus der Feder von Johanna B. Becking. Dieses Fantasydebüt der Autorin war mir bereits dank des wundervollen Covers aufgefallen, das mir nicht mehr aus dem Kopf gegangen ist. Auch inhaltlich kann sich dieser erste Band sehen lassen.

Nach dem Tod ihrer Eltern soll die junge Aésha verheiratet werden, doch danach steht ihr so überhaupt nicht der Sinn. Als sie auf alte Briefe ihrer Mutter stößt, steht ihr Entschluss fest: Sie wird heimlich nach Elandor reisen und ihr altes Leben hinter sich lassen. Eine abenteuerliche Reise beginnt, die das junge Mädchen vor ungeahnte Herausforderungen stellt und viele Gefahren mit sich bringt. Doch die größte Überraschung erlebt Aésha, als sie ihr Ziel endlich erreicht. Denn Aésha ist eine Magierin und scheint gerät unwissentlich in den Fokus ihrer Feinde.

Zu Beginn habe ich ein wenig gebraucht, um in die Geschichte reinzukommen, ohne dass ich genau definieren kann, woran das lag. Aésha hat mir als Charakter mit ihrer mutigen und willensstarken Art sehr gut gefallen. Auch ihr Reisebegleiter Java hatte bei mir ein Stein im Brett, sowie die bezaubernde Falkendame Maru. Alle weiteren Charaktere waren leider etwas blass, vor allem die Männer. Aber immerhin handelt es sich um ein Debüt und da ist selten alles perfekt. Die Idee und der Aufbau des Buches haben mir auf Anhieb gefallen. Die Reise nach Elandor ist spannend und birgt viele Gefahren. Sie hätte etwas kürzer ausfallen können, jedoch nicht, weil es Durststrecken gab. Tatsächlich habe ich das Buch in kürzester Zeit gelesen. Ab Aéshas Ankunft in Elandor nimmt die Geschichte richtig an Fahrt auf und geht mehr in die Tiefe. Das hatte mir während der Reise etwas gefehlt. In Elandor angekommen erfährt der Leser viel über die Machtverteilung im Land und Diskriminierung von Minderheiten. Mir hat es ausgesprochen gut gefallen, dass die Autorin in dieser Hinsicht sehr ins Detail gegangen ist. Ich entdecke nicht nur gerne neue Welten, sondern mich interessieren vor allem der gesellschaftliche Aufbau und das Machtgefüge. Dieser Punkt ist in den meisten Jugendfantasybüchern eher ein Schwachpunkt, wohingegen Johanna B. Becking in diesem Bereich glänzt.

„Aésha - Im Land des Waldes“ von Johanna B. Becking ist ein vielversprechender Reihenauftakt, der trotz kleiner Schwächen überzeugen kann. Lügen, Intrigen und Verrat sorgen für überraschende Wendungen und Spannung.

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24 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

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Die Tränenkönigin

Jay Lahinch
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Zeilengold Verlag, 18.07.2018
ISBN 9783946955122
Genre: Sonstiges

Rezension:

Ein Blick auf das Cover und ich wusste, dass ich dieses Buch unbedingt lesen muss. "Die Tränenkönigin" ist der Auftakt einer Dilogie und stammt aus der Feder von Jay Lahinch. Obwohl es sich um einen Reihenauftakt handelt, ist das Buch in sich abgeschlossen und kann problemlos als Einzelband gelesen werden. Die Geschichte ist ganz anders, als ich es erwartet hatte, konnte mich aber trotzdem überzeugen.

Die Zwillinge Nava und Nate haben ein sehr enges Verhältnis zueinander, das ganz plötzlich zerbricht. Nach dem Tod ihrer Eltern spricht Nate nicht mehr und scheint sich immer mehr von Nava zu entfernen. Es wirkt fast so, als hätte er seine Seele an eine andere Welt verloren. Nava ist zutiefst verzweifelt, denn gerade nach dem Tod ihrer Eltern hätten die Geschwister sich gegenseitig Halt geben können. Doch Nates Zustand verbessert sich einfach nicht mehr. Zudem soll Nava zwangsverheiratet werden. Als letzten Ausweg sieht Nava nur noch die Flucht aus Marenna. Dabei bekommt sie unverhofft Hilfe von einem jungen Mann. Eine abenteuerliche Reise beginnt, die Nava bis an ihre Grenzen gehen lässt.

Dank des lockeren und teilweise poetisch anmutenden Schreibstils von Jay Lahinch ist mir der Einstieg in das Buch sehr leicht gefallen. Die Autorin konnte mich von der ersten Seite an gut abholen. Die von Jay Lahinch erschaffene Welt wirkt recht mittelalterlich, denn in Marenna herrschen strenge Sitten und die Macht liegt alleine in den Händen der Männer. Frauen sind zweckdienlich, haben aber keine eigenen Rechte. So kann ein Mann beispielsweise Anspruch auf eine Frau erheben, die dann zwangsverheiratet wird. Anfangs war mir nicht ganz klar, in welche Richtung sich das Buch entwickelt, da mich vieles an eine Dystopie erinnert hat. Doch mit dem Verlassen von Marenna endet jede Ähnlichkeit zu anderen Dystopien. Die Geschichte macht einen Schwenk und entwickelt sich in eine völlig andere Richtung. Während vorher noch die Gesellschaftsform, Zwänge und Regeln im Vordergrund standen, wird der Leser jetzt in eine Fantasywelt entführt. Der Fokus liegt auf den Themen Liebe, Hoffnung, Trauer und Verlust. Dementsprechend wechselt die Atmosphäre des Buches immer wieder und wirkt mal melancholisch, traurig oder hoffnungsvoll. Gut hat mir gefallen, dass hier keine romantische Liebesgeschichte im Vordergrund steht, sondern ernste Themen wie Verlust und Trauer. Die Geschichte ist im Gesamtbild sehr ungewöhnlich, sowohl vom Aufbau, als auch vom Inhalt her. Teilweise ging mir alles ein wenig zu schnell und es fehlte die Tiefe, aber inhaltlich ist es wirklich mal was anderes.

Der Reihenauftakt "Die Tränenkönigin" von Jay Lahinch punktet mit einer ungewöhnlichen Geschichte über Liebe, Hoffnung, Trauer und Verlust. Durch den teilweise poetisch anmutenden Schreibstil fällt es leicht in der von Jay Lahinch erschaffenen Welt zu versinken. Von mir gibt es vier Sterne und eine Leseempfehlung für alle, die melancholische Bücher mögen.

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20 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

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Die Höfe von Sonne und Mond

Michelle Natascha Weber
Flexibler Einband: 700 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 25.07.2018
ISBN 9783959911580
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„Mondtränen“ ist der zweite Band der Fantasyreihe „Die Höfe von Sonne und Mond“. Die Dilogie stammt aus der Feder der Autorin Michelle Natascha Weber. Der Reihenauftakt „Sonnenblut“ hatte mir schon sehr gut gefallen, aber mit „Mondtränen“ hat die Autorin ein absolut fantastisches Finale geschaffen. Für mich ist dieses Buch mein bisheriges Highlight in diesem Jahr.

Alysea und Dameo bleibt nur noch wenig Zeit. Seraphias Fluch entfaltet seine volle Wirkung und wird Alysea unweigerlich in den Tod führen. Dameo hingegen muss gegen seinen inneren Dämon kämpfen. Sein Geist wird zerrissen, als in ihm die alte Seele des Dämonenprinzen Neiros Aeneos erwacht und Dameo einen Pakt mit dessen Bruder Vangelas schließt. Zeitgleich breitet sich die Seelenfäule unerbittlich in Dameo aus und droht ihn auszulöschen. Um Dameo etwas Zeit zu erkaufen, überschreitet Alysea alle Grenzen, doch im Angesicht ihres Todes scheint selbst das keine Rolle mehr zu spielen. Ihr Tod würde ganz Gamea ins Verderben reißen, da der Sonnenhof seine zukünftige Herrscherin verlieren würde, während der Nachthof ohne Dameos Führung in Chaos und Gewalt versinken würde. Ein Krieg zwischen Hexen und Schattenwandlern scheint unausweichlich zu sein und das erste Blut tränkt die Gassen von Gamea.

Der Einstieg in das Buch ist mir dank des wundervollen Schreibstils der Autorin sehr leicht gefallen. Michelle Natascha Weber versteht es meisterlich, ihren Charakteren und ihrer Welt Leben einzuhauchen. Die Autorin malt schon fast mit Worten und lässt im Kopf des Lesers fantastische Bilder entstehen. Ich konnte mich diesem Buch nicht mehr entziehen und habe es in jeder freien Minute verschlungen. Die Charaktere wurden mit viel Liebe zum Detail erschaffen. Sie sind facettenreich und haben alle Ecken und Kanten. Dadurch wirken die Protagonisten authentisch, wie aus dem echten Leben gegriffen. Besonders gut gefällt mir die Entwicklung von Alysea. Sie ist ein unglaublich starker Charakter. Alysea lässt sich von niemanden etwas sagen und geht ihren eigenen Weg.

Ganz Gamea scheint auf einem Konstrukt von Lügen erbaut worden zu sein. Ein Geheimnis nach dem anderen kommt ans Licht und offenbart das Ausmaß an Intrigen und Verrat. Durch viele überraschende Wendungen und eine komplexe Handlung bleibt das Buch von der ersten bis zur letzten Seite spannend. Die Autorin verbindet eine grausame Welt voller Intrigen, Machtspiele und Brutalität mit einer Liebe, die über alle Grenzen geht. Trotz der relativ hohen Seitenanzahl habe ich das Buch innerhalb kürzester Zeit durchgesuchtet. Die Idee der Geschichte hat mir unglaublich gut gefallen und die Umsetzung ist der Autorin mehr als gelungen. Die Geschichte hebt sich vom Gesamteindruck deutlich von anderen Fantasybüchern ab, denn hier ist einfach alles stimmig.

Mit „Mondtränen“ hat Michelle Natascha Weber ein grandioses Finale ihrer Dilogie erschaffen. Der Autorin gelingt es meisterlich, ihrer Geschichte Leben einzuhauchen. Die Geschichte ist so intensiv und mitreißend geschrieben, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. Ich möchte diese Reihe wirklich jedem ans Herz legen, denn sie hat mich schlichtweg verzaubert. Von mir gibt es ganz klar die volle Punktzahl plus Bonusstern.

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38 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Falkenseele

Michelle Natascha Weber
E-Buch Text: 560 Seiten
Erschienen bei null, 11.11.2015
ISBN B017WD47FQ
Genre: Sonstiges

Rezension:

„Falkenseele“ ist der vierte Band der Reihe „Die Nebellande“ und stammt aus der Feder von Michelle Natascha Weber. Jeder Band ist in sich abgeschlossen und dreht sich um unterschiedliche Charaktere. Daher können alle Bände der Reihe unabhängig voneinander gelesen werden. Den Leser erwartet hier eine bittersüße Liebesgeschichte, die das Herz berührt.

In diesem Band dreht sich alles um Tristeyn, den Prinzen von Sariyal. Einst lebte er im Waldreich Erys’vea, wo er sich in die schöne Jägerin Lyan verliebte. Doch in Lyan fließt Waldblut, wodurch sie mit einem Falken verbunden ist, der ihre Sinne stärkt. Die reinblütigen Fey verachten das Waldblut und Lyan hätte niemals als Königin an Tristeyns Seite herrschen können. Jahre nachdem Tristeyn Lyan verlassen hat, kehrt er nach Erys’vea zurück. Derr Herr der Wälder ist schwer erkrankt und das Waldreich stirbt mit jedem Tag mehr. Nur die legendären Göttertränen könnten den Herrn der Wälder heilen. Tristeyn und Lyan zählen zu den vielversprechendsten Kandidaten für die gefährliche Suche nach den Göttertränen. Doch ihr Weg offenbart nicht nur das wirkliche Ausmaß der mysteriösen Krankheit, sondern auch Geheimnisse, die nie ans Licht kommen sollten.

Der Einstieg in das Buch ist mir dank des wundervollen Schreibstils von Michelle Natascha Weber sehr leicht gefallen. Auf der einen Seite locker und flüssig, auf der anderen Seite bildgewaltig und voller kleiner Details, kann man nicht anders, als in der Geschichte zu versinken. Die Charaktere wurden mit viel Liebe erschaffen. Sie wirken facettenreich und handeln authentisch. Sowohl Tristeyn, als auch Lyan muss man einfach ins Herz schließen. Lyan ist mutig, eine richtige Kämpferin, die ohne zu zögern für ihre Liebsten in den Tod gehen würde. Tristeyn ist innerlich zerrissen. Dunkle Geheimnisse und der Verlust der Liebe seines Lebens zehren an ihm. Gerade seine Zerrissenheit wird von der Autorin sehr gut dargestellt. Wie bei allen Bänden der Nebellande Reihe punktet die Autorin Michelle Natascha Weber vor allem mit einem fantastischen Setting. In jedem Band gibt es etwas Neues zu entdecken. Magische Fähigkeiten, interessante Wesen und verschiedene Völker sowie faszinierende Schauplätze lassen das Leserherz höherschlagen.


Mit "Falkenseele" hat die Autorin Michelle Natascha Weber einen weiteren fantastischen Band ihrer Nebellande-Reihe geschaffen. Alle Bände sind in sich abgeschlossen und lassen sich als Einzelband lesen. Der Leser darf hier eine bittersüße Liebesgeschichte erwarten, die mit vielen abenteuerlichen Erlebnissen und wundervollen Fantasyelementen aufwartet. Man spürt beim Lesen richtig, wie viel Herzblut die Autorin in ihre Bücher steckt. Von mir gibt es 4,5 Sterne und eine Leseempfehlung für alle Fans von Romantic Fantasy.

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135 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 49 Rezensionen

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Najaden - Das Siegel des Meeres

Heike Knauber
Flexibler Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 21.05.2018
ISBN 9783734161438
Genre: Fantasy

Rezension:

„Brodelnde Feuerinseln, am Meeresgrund leuchtende Steine, das unendliche Sandmeer – ein exotisches Fantasyabenteuer“ – bei dieser Beschreibung konnte ich einfach nicht widerstehen und musste das Buch unbedingt lesen. Die Autorin Heike Knauber entführt den Leser in eine komplexe Welt, die auf der einen Seite sehr faszinierend ist, auf der anderen Seite aber auch recht brutal.

Für Meliaé ändert sich alles, als sie bei einem Angriff verschleppt wird. Der Sultanssohn Sayaf beschließt Meliaé zu heiraten, um sie vor seinem grausamen Bruder zu schützen. Doch in Meliaé schlummert das Erbe der Najaden, das sich nicht lange verstecken lässt. Als Frau in einer von Männern dominierten Welt wird Meliaé schnell zum Spielball im Kampf um die Macht.

Der Einstieg in das Buch ist mir unerwartet leicht gefallen. Man wird zwar doch sehr in diese neue und unbekannte Welt hineingeworfen, aber die Orientierung fiel mir letztendlich nicht so schwer wie gedacht. Die Autorin stellt die von ihr erschaffene Welt oft in den Mittelpunkt, sodass man nicht von Szene zu Szene springt, sondern genug Zeit hat alles zu verinnerlichen. Die Charaktere wurden gut ausgearbeitet und wirken authentisch. In dieser von Männern dominierten Welt geht es fast ausschließlich nur um Macht. Eroberungen und Krieg stehen an der Tagesordnung. Auch Plünderungen und Vergewaltigungen prägen das Bild. Es ergibt sich ein realistisch anmutendes mittelalterliches Szenario, das von Heike Knauber geschickt mit der Magie der Najaden verwoben wird. Leider waren mir wirklich alle männlichen Charaktere sehr unsympathisch. Herrisch, machtbesessen und grausam – das trifft auf so ziemlich jeden männlichen Charakter zu. Aus diesem Grund konnte ich die Liebesgeschichte leider nicht nachvollziehen. Falls es romantische Szenen gibt, habe ich diese völlig ohne Emotionen wahrgenommen. Ich persönlich habe dieses Buch aber auch nicht in Erwartung einer tollen Liebesgeschichte in die Hand genommen. Es war vielmehr die Welt, die mich auf Anhieb fasziniert hat. Dank des bildgewaltigen Schreibstils von Heike Knauber entstehen direkt Bilder im Kopf und es fällt leicht, in der Geschichte zu versinken.

"Najaden - Das Siegel des Meeres" von Heike Knauber entführt den Leser in eine faszinierende Welt voller Magie und verschiedener Völker. Die Handlung ist komplex und abwechslungsreich. Voller Spannung verfolgt man den Weg von Meliaé, der alles andere als einfach ist. Die Welt mutet mittelalterlich an und alles dreht sich um Macht, Eroberung und Stärke. Die von Heike Knauber erschaffene Welt wird von Männern dominiert und dementsprechend brutal und derbe geht es auch zu. Mich persönlich konnte die Autorin durch die Komplexität der Handlung und der Welt gut abholen. Von mir gibt es 3,5 Sterne und eine Leseempfehlung für erwachsene Leser, die raue High Fantasy mögen und auf Romantik verzichten können.

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58 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 35 Rezensionen

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Das Blatt des dunklen Herzens

Karolyn Ciseau
E-Buch Text: 412 Seiten
Erschienen bei Independently Published, 12.06.2018
ISBN B07DK9C6JW
Genre: Sonstiges

Rezension:

Der Reihenauftakt „Das Blatt des dunklen Herzens“ von Karolyn Ciseau war für mich ein Must-read. Der Klappentext rund um das geheimnisvolle Spiel der vier Farben hatte mich sofort magisch angezogen. Ich habe das Buch innerhalb kürzester Zeit verschlungen und bin begeistert. Spannende Prüfungen, starke Charaktere und überraschende Wendungen lassen das Leserherz höherschlagen. Für mich ist „Das Blatt des dunklen Herzens“ ein wundervolles Highlight-Buch, das mich immer wieder überraschen konnte.

Alle fünfzig Jahre entbrennt der Kampf um den Thron. Die vier mächtigsten Fürstenhäuser entsenden ihre männlichen Erstgeborenen, die im magischen Spiel der vier Farben um den Königstitel kämpfen. Nur einer der Spieler kann gewinnen. Alle anderen sterben oder verbleiben im Spiel. Feyes Zwillingsbruder Kjell wird einer dieser Spieler sein. Doch sein Wunsch ist es, dass Feye an seiner Stelle geht. Als Kjell sich schließlich das Leben nimmt, wird Feye die Entscheidung aus der Hand genommen. Heimlich nimmt sie seinen Platz ein und betritt das magische Spiel. Doch die Prüfungen erweisen sich als schwer und kaum alleine zu bewältigen. Feye schließt sich dem Dunkelmagier Ares an, doch kann sie ihm wirklich vertrauen? Denn am Ende kann nur einer der Kämpfer das Spiel verlassen und die Krone erringen.

Dank des lockeren und angenehmen Schreibstils von Karolyn Ciseau ist mir der Einstieg in das Buch sehr leicht gefallen. Die Autorin konnte mich von der ersten Seite an wunderbar abholen. Die Geschichte ist mitreißend, ein spannendes Abenteuer, das mich bis zur letzen Seite fesseln konnte. Feye habe ich von Anfang an ins Herz geschlossen. Sie ist mutig und versucht dem Opfer ihres Bruders gerecht zu werden, in dem sie ihr Bestes gibt. Der Dunkelmagier Ares ist ein faszinierender Charakter, bei dem ich lange Zeit nicht wusste, auf welcher Seite er wirklich steht. Zwischendurch bin ich über ein paar winzige Unstimmigkeiten gestolpert, die im Nachhinein erst Sinn ergeben. Denn die Autorin wartet am Ende des Buches mit einer genialen Wendung auf, die ich nie erwartet hätte. Vor dem Lesen wusste ich nicht, dass es sich um eine Reihe handelt. Aber nach diesem wirklich fiesen Ende kann ich es kaum erwarten, den zweiten Band in den Händen zu halten. „Das Blatt des dunklen Herzens“ war für mich die Überraschung schlechthin. Karolyn Ciseau konnte mich überraschen, fesseln und begeistern.

„Das Blatt des dunklen Herzens“ von Karolyn Ciseau ist ein mitreißender Reihenauftakt, der mit spannenden Prüfungen, starken Charakteren und einem absolut genialen Ende punktet. Die Umsetzung des Buches ist der Autorin perfekt gelungen. Düster, romantisch und voller Spannung ist dieses Buch für mich ein Highlight. Es kommt selten vor, dass ich mir ein Print kaufe, wenn ich das eBook habe, aber bei diesem Buch konnte ich nicht widerstehen und habe es direkt nach dem Lesen für mein Regal bestellt. Wahrscheinlich muss ich es nicht extra erwähnen, aber ich sage es trotzdem: von mir gibt es die volle Punktzahl plus Bonusstern.

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139 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 40 Rezensionen

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Nevermoor

Jessica Townsend , Franca Fritz , Heinrich Koop , Eva Schöffmann-Davidov
Fester Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Dressler, 19.02.2018
ISBN 9783791500645
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Der Reihenauftakt „Nevermoor – Fluch und Wunder“ von Jessica Townsend war für mich ein absolutes Must-read. Schon lange warte ich auf ein Buch, das „Harry Potter“ das Wasser reichen kann. „Nevermoor“ ist ein Feuerwerk an Ideen, Magie und fantastischer Wesen, kombiniert mit charmanten Charakteren und einem zauberhaften Setting.

Morrigan Crow ist verflucht und muss an ihrem elften Geburtstag sterben. Da verfluchte Kinder bekanntlich die Wurzel allen Übels sind, wird Morrigan für jedes noch so kleine Unglück in ihrer Stadt Jackalfax verantwortlich gemacht. Ihr Vater, Kanzler Crow, herrscht mit strenger Hand über seine Stadt und ist mehr an seiner Karriere interessiert, als an seiner Tochter. Genau genommen ist Morrigan ihm ein Dorn im Auge, denn sie kostet ihn nicht nur Nerven und Ansehen, sondern auch jede Menge Geld für das Wiedergutmachen der vermeintlichen Fluchschäden. Kurz vor Morrigans elftem Geburtstag geschieht etwas absolut seltsames. Obwohl Morrigan bald sterben wird, erhält sie gleich mehrere Ausbildungsangebote. Schon ein Angebot wird als große Ehre angesehen, aber gleich mehrere Angebote für ein Kind, das sterben wird – ein Skandal! Natürlich kann es sich dabei nur um einen grausamen Scherz handeln, alles andere wäre ja verrückt. Doch dann taucht Jupiter North auf, der behauptet, Morrigans Ausbilder zu sein. Aufgrund weitaus seltsamerer Vorgänge ist Eile angesagt und Jupiter verschleppt Morrigan kurzerhand nach Nevermoor. Dort könnte es für das verfluchte Mädchen die Chance auf ein neues Leben geben, wäre da nicht Morrigans illegale Einreise und mysteriöse Prüfungen, die sie bestehen muss, um ein Mitglied der Wundersamen Gesellschaft zu werden.

Bereits das Cover von „Nevermoor“ ist ein absoluter Hingucker. Je länger man es anschaut, umso mehr Details offenbaren sich. Auch der Buchrücken unter dem Einband wurde wunderschön gestaltet. Doch „Nevermoor“ punktet nicht nur optisch, sondern ist auch inhaltlich ein Schatz. Dank des bildhaften Schreibstils von Jessica Townsend versinkt man von der ersten Seite an in der Geschichte. Sie haucht jedem Ort, jedem Charakter und jeder verrückten Idee mit ihren Worten Leben ein und es entstehen direkt Bilder im Kopf. Besonders der Kontrast zwischen Jackalfax und Nevermoor ist der Autorin sehr gut gelungen. Der Leser startet in einer bedrückenden Atmosphäre in Jackalfax und wird anschließend in die bunte, schillernde Welt von Nevermoor geworfen. Neben Magie, wundersamen Ereignissen und spannenden Abenteuern trifft man dort unter anderem auf die sprechende Riesenkatze Fen, Vampirzwerge und ein sich ständig veränderndes Hotel. Die Charaktere werden alle mit viel Liebe zum Detail gezeichnet. Jeder für sich ist einzigartig und bleibt im Kopf. Einfach alles an diesem Buch ist absolut zauberhaft und trotz aller Verrücktheit passt alles perfekt zusammen.

„Nevermoor – Fluch und Wunder“ von Jessica Townsend ist ein ganz bezaubernder Reihenauftakt, der in jeder Hinsicht überzeugen kann. Magische Wesen, spannende Abenteuer, charmante Charaktere und jede Menge verrückte Ideen lassen das Leserherz höherschlagen. Für mich ist „Nevermoor“ das erste Kinderbuch, das mich so in den Bann ziehen konnte wie „Harry Potter“ es getan hat. Ich freue mich schon sehr darauf, im zweiten Band wieder in diese wundersame Welt abtauchen zu können und zu erfahren, wie es mit Morrigans Abenteuer weitergeht. Von mir gibt es die volle Punktzahl plus Bonusstern und eine klare Leseempfehlung.

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(32)

45 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

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Gläserne Welt - Eine Radioactive-Geschichte

Maya Shepherd
E-Buch Text
Erschienen bei null, 16.06.2018
ISBN B07D5ZZ26T
Genre: Sonstiges

Rezension:

Da ich die "Radioactive"-Reihe von Maya Shepherd liebe, war "Zoe & Clyde - Gläserne Welt" für mich ein Must-read. Ich war wahnsinnig gespannt auf diese neue Geschichte aus dem Radioactive Universum. Die Autorin punktet auch in diesem Reihenauftakt mit einer fesselnden Geschichte und liebevoll ausgearbeiteten Charakteren.

Dieser Reihehauftakt erzählt die Geschichte der "Radioactive" Reihe aus der Sicht von Zoe und Clyde. Leser der ursprünglichen Reihe werden die eine oder andere Szene wiedererkennen, doch durch die Sichtweisen von Zoe und Clyde erlebt man die Geschichte aus einer neuen Perspektive. Dieser Reihenauftakt spielt zwar im Radioactive Unsiversum, die Reihe muss aber nicht bekannt sein. Gerade für neue Leser gibt es sehr viel zu entdecken. Zoe wurde außerhalb der Legion geboren und lebt bei den Rebellen. Doch der Legion sind die Rebellen schon lange ein Dorn im Auge. Als es zu einem Angriff kommt, können Zoes Eltern sich nicht rechtzeitig in Sicherheit bringen und werden von der Legion getötet. Zoe hingegen wird verschleppt und erwacht in einer Zelle der Legion. Um zu Überleben, muss sie die Rebellen hinter sich lassen und im Einklang mit den Mördern ihrer Eltern leben. Auf der Krankenstation lernt sie C515 kennen, der als treuer Kämpfer der Legion dient. Im Laufe der Zeit stellt Zoe alles auf den Kopf, was C515 zu wissen glaubt. Bald muss er sich fragen, wer der wahre Feind ist: Zoe oder die Legion.

Der Einstieg in "Zoe & Clyde" ist mir dank des lockeren und flüssigen Schreibstils von Maya Shepherd sehr leicht gefallen. Da ich die "Radioactive"-Reihe schon kannte, konnte ich mich von Anfang an gut orientieren und bin direkt in der Geschichte versunken. Für Neueinsteiger wird dieser Reihenauftakt besonders interessant sein, da es in Bezug auf die Legion vieles zu entdecken gibt. Die Atmosphäre beider Reihen ist düster, denn das Leben in der Sicherheitszone unterscheidet sich grundlegend von dem Leben, wie wir es kennen. Durch die Gleichheit der Menschen und den minutiös durchgeplanten Tagesablauf in der Legion werden Gefühle komplett unterdrückt oder verhindert. Es gibt keine Liebe oder Freude, genauso wenig wie Neid oder Wut. Alles wirkt grau und trostlos. Die Menschen sind mehr Roboter als Individuen. Bis die Rebellin Zoe als Experiment in die Sicherheitszone gebracht wird. Wild, temperamentvoll und impulsiv fällt sie dem Legioskämpfer C515 direkt auf. Die Kapitel werden abwechselnd aus Zoes und Clydes (C515) Sicht erzählt. Dadurch bekommt man einen guten Rundumblick. Maya Shepherd begeistert, wie in allen ihren Büchern, vor allem mit ihren liebevoll gekennzeichneten Charakteren. Zoe und Clyde wirken sehr authentisch und man kann einfach nicht anders, als mit ihnen mitzufühlen. Am Ende des Buches erwartet den Leser ein fieser Cliffhanger, sodass ich auf den zweiten Band schon sehr gespannt bin.

"Zoe & Clyde - Gläserne Welt" ist der Auftakt einer neuen dystopischen Reihe von Maya Shepherd. Liebevoll ausgearbeitete Charaktere und ein düsterer Weltenentwurf lassen das Leserherz höherschlagen. Von mir gibt es eine Leseempfehlung für alle Fans von Dystopien im Bereich Jugendbuch.

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226 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 74 Rezensionen

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Immerwelt - Der Anfang

Gena Showalter , Tess Martin
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 02.05.2018
ISBN 9783959672092
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Auf „Immerwelt – Der Anfang“ von Gena Showalter war ich wahnsinnig gespannt, da mich der Klappentext auf Anhieb angesprochen hatte. Leider konnte mich die Autorin überhaupt nicht abholen. Das Buch wirkt wie eine Rohfassung. Vieles wird nur angerissen und wirkt sehr oberflächlich. Mir kam das Buch mehr wie eine Aneinanderreihung verschiedener Szenen vor. Einen gut ausgearbeiteten Plot konnte ich nicht erkennen.

Die siebzehnjährige Tenley lebt in einer Welt, in der man ein Zweitleben hat. Dieses verbringt man in einer sogenannten Sphäre. Man hat die Wahl zwischen Troika und Myriad, die beide unterschiedliche Dinge versprechen, um neue Seelen anzuwerben. Wer bis zu seinem Tod keine Entscheidung getroffen hat, kommt nach Vieler-Enden, einem Ort, der Horror und Schmerzen verspricht. Tenley konnte sich bisher weder für Troika, noch für Myriad entscheiden. Doch das Wohl ihrer Eltern ist von ihrer Entscheidung abhängig. Um ihr Luxusleben nicht in Gefahr zu bringen, verfrachten sie Tenley in ein Jugendgefängnis. Dort wird sie so lange gequält und gefoltert, bis sie sich für eine der beiden Sphären entscheidet. Damit es außerhalb der brutalen Szenen wenigstens noch ein wenig Handlung gibt, kommen zwei Agenten ins Spiel, die Tenley jeweils für ihre Sphäre gewinnen wollen.

Leider haben die ganzen Zusammenhänge im Buch für mich überhaupt keinen Sinn gemacht. Alles wirkt völlig verworren und einfach irgendwie zusammengeschustert. Der ganze erste Band zieht sich wie Kaugummi, denn es geht nur darum, dass Tenley eine Entscheidung trifft. Die Handlung wirkt konstruiert und dreht sich immer wieder im Kreis. Szenen, Charaktere und Setting – alles wird nur angerissen und es fehlt die Tiefe. Ausgehend vom Klappentext und vom Cover hatte ich erwartet, dass den Leser ein fanatasiereiches Setting erwartet. Leider erfährt man nur Bruchstücke über die Sphären und es entstehen keine Bilder im Kopf. Das Buch liest sich insgesamt wie eine Rohfassung. Spannung wird ausschließlich durch brutale Szenen aufgebaut. Leider konnte ich mit keinem der Charaktere mitfühlen, da Tenley und die Agenten sehr oberflächlich dargestellt werden. Daher war mir auch völlig egal, in welchen der beiden Männer Tenley sich verliebt. Ich mochte beide nicht. Tenley übrigens auch nicht. Sie hat mich furchtbar genervt mit ihrer flatterhaften, pubertären Art.

Wer es gerne brutal und verworren mag, der wird sich mit „Immerwelt – Der Anfang“ von Gena Showalter vielleicht anfreunden können. Wer auf eine gut durchdachte Handlung, interessante Charaktere und spannende Fantasy-Elemente hofft, der wird definitiv enttäuscht sein. Von mir gibt es zwei Sterne, da die Autorin es trotz aller Schwächen geschafft hat, mich bis zum Ende durchhalten zu lassen und nicht abzubrechen. Das Ende konnte meine Enttäuschung leider nicht wett machen. Daher werde ich die Reihe nicht weiter verfolgen.

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103 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 27 Rezensionen

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Magic Academy - Die Prüfung

Rachel E. Carter , Britta Keil
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei cbt, 14.05.2018
ISBN 9783570311714
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der erste Band der Reihe „Magic Academy“ konnte mich zwar nicht auf ganzer Linie überzeugen, war mir aber im Kopf geblieben. Irgendetwas an dem Reihenauftakt hat mich gereizt und neugierig gemacht. Es kommt selten vor, dass ich einen zweiten Band lese, wenn der erste mich nicht begeistern konnte. In diesem Fall bin ich aber froh, dass ich der Reihe noch eine Chance gegeben habe. Die Autorin Rachel E. Carter punktet in „Magic Academy 2 – Die Prüfung“ mit einer rasanten Story und viel Spannung.

Hartes Training, Blut, Schweiß und Tränen ebnen Ryiahs Weg zur Kriegsmagierin. Obwohl sie wesentlich härter kämpfen muss als viele ihrer Mitschüler, zahlt sich ihre Hartnäckigkeit am Ende aus. Leider hat ihre Erzfeindin Priscilla dank ihrer hervorragenden Fähigkeiten ebenfalls einen Platz an der Akademie erhalten und wird gemeinsam mit Ryiah zur Kriegsmagierin ausgebildet. Priscilla lässt keine Gelegenheit aus, um Ryiah zu ärgern - vor allem, wenn es um Prinz Darren geht. Doch dann bricht Krieg aus und die angehenden Kampfmagier müssen ihre Kräfte bündeln und als Team arbeiten, wenn sie überleben wollen.

Da ich den ersten Band erst vor kurzer Zeit gelesen hatte, ist mir der Einstieg in das Buch sehr leicht gefallen. Im Gegensatz zum Reihenauftakt geht die Autorin in dieser Fortsetzung nicht mehr so sehr ins Detail. Der Fokus liegt mehr auf dem Vorantreiben der Handlung. Mehrere Ortswechsel und Zeitsprünge sorgen für eine rasante Story. Zudem wird der Leser von spannenden Kämpfen überrascht, die mitreißend beschrieben werden. Ich konnte das Buch teilweise kaum noch aus der Hand legen. Lediglich die Liebesgeschichte ist mein einziger Kritikpunkt. Die Dreiecksgeschichte nimmt in diesem Band für meinen Geschmack leider etwas zu viel Raum ein. Der neue Mann an Ryiahs Seite war für mich von Anfang an nur ein Lückenbüßer und ich konnte das emotionale Hin und Her nicht nachvollziehen. Die Handlung ist wirklich spannend und toll beschrieben, nur die Liebesgeschichte hat mich ein wenig genervt, da sie schlicht und einfach zu sehr in die Länge gezogen wird. Vielleicht liegt es aber auch nur daran, dass die Liebesgeschichte recht konträr ist zum Rest der Handlung. Liebe, Krieg und Tod sind schwer zu vereinen. Die Charaktere werden, wie bereits im ersten Band, sehr gut dargestellt und wirken authentisch. Neben Ryiah, Darren, Ella und Alex hat sich mittlerweile sogar die verwöhnte Priscilla in mein Herz geschlichen. Daher freue ich mich schon sehr auf den dritten Band.

Mit „Magic Academy – Die Prüfung“ hat die Autorin Rachel E. Carter einen actionreichen zweiten Band geschaffen. Spannende Kämpf und überraschende Wendungen lassen das Leserherz höherschlagen. Lediglich die Liebesgeschichte nimmt ein wenig zu viel Raum ein, doch das ist ganz klar Geschmacksache. Von mir gibt es für diese gelungene Fortsetzung vier Sterne.  

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60 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

drache, drachen, ebook, fantasy, fluch, halbgott, hass, hexe, hexen, könlg, leserunde, lieb, liebe, michelle natascha weber, priesterin

Der Fluch des Drachen

Michelle Natascha Weber
Flexibler Einband: 492 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 21.10.2014
ISBN 9781502922830
Genre: Fantasy

Rezension:

Nachdem die Autorin Michelle Natascha Weber mich bereits mit „Sonnenblut“ begeistern konnte, ist mir ihre Nebellande-Reihe ins Auge gefallen. Alle Bände spielen in der gleichen Welt, sind aber in sich abgeschlossen und können in beliebiger Reihenfolge gelesen werden. „Der Fluch des Drachen“ ist der zweite Band der Reihe und entführt den Leser in das Reich von König Rhydan.

In diesem Band dreht sich alles um die Fehde zwischen den verfeindeten Völkern der Hexen und der Fay. Zweihundert Jahre sind vergangen, seitdem die Königsfamilie der Fay von der Hexenkönigin Sanoah verflucht wurde. Rhydan, der König von Ailyad, hat die Hoffnung nie aufgegeben, doch nun beginnt der Fluch auch bei ihm zu wirken. Drachenschuppen bohren sich durch seine Haut und es wird der Tag kommen, an dem er zur tödlichen Gefahr wird für alle, die ihn lieben. In einem Akt der Verzweiflung lässt er die Erbin der Hexenkönigin Sanoah entführen. Doch die Hexenprinzessin Neah verspürt tiefen Hass auf die Fay und ist zudem nicht das, was sie vorgibt zu sein. Sanoahs Erbe und die damit verbundene Macht sind bei ihr nicht erwacht, doch irgendetwas in ihr beginnt die Kontrolle zu übernehmen.

Dank des flüssigen und bildhaften Schreibstils von Michelle Natascha Weber bin ich direkt in der Geschichte versunken. Die Autorin hat in ihrer Nebellande-Reihe eine komplexe Welt erschaffen, in der es immer wieder etwas Neues zu entdecken gibt. Jeder Band überzeugt mit unterschiedlichen Schauplätzen und Charakteren. Dieser Band spielt im Königreich Ailyad, zu dem auch die legendäre Stadt Elorean gehört, die vom Meister der Masken beherrscht wird. Schon nach ein paar Seiten entstehen wunderbare Bilder im Kopf und ich wollte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Autorin konnte mit vielen Überraschungen punkten, die meine Neugierde geweckt haben. Auch die Charaktere wurden gut ausgearbeitet und wirken authentisch. Besonders gut hat mir die Entwicklung von Neah gefallen, die zu Beginn des Buches noch recht unselbstständig und naiv wirkt. Im Laufe der Geschichte wird sie immer selbstbewusster und stärker. Die Liebesgeschichte, bzw. die Emotionen zwischen Rhydan und Neah nehmen viel Raum ein, was ich eigentlich nicht mag. Doch Michelle Natascha Weber konnte mich dank ihres gefühlvollen Schreibstils und der langsamen Entwicklung der Liebesgeschichte überzeugen.

„Der Fluch des Drachen“ von Michelle Natascha Weber ist eine wundervolle Geschichte über die Herrscher zweier verfeindeter Völker. Drachen, Fay, Hexen, Magie und eine zarte Liebesgeschichte lassen das Leserherz höherschlagen. Die Autorin legt so viel Gefühl in ihre Worte und Beschreibungen, dass man das zauberhafte Setting der Nebellande nicht mehr verlassen möchte. Von mir gibt es 4,5 Sterne und eine Leseempfehlung für alle Fans von Romantic Fantasy.

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77 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

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Harry Potter: Eine Geschichte voller Magie

Joanne K. Rowling , British Library , Karlheinz Dürr , Anja Hansen-Schmidt
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 31.05.2018
ISBN 9783551556998
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Als Harry Potter Fan war ich natürlich wahnsinnig gespannt auf das neue Hardcover „Harry Potter – Eine Geschichte voller Magie“, das anlässlich des zwanzigsten Jubiläums erschienen ist. Das Buch wurde mit viel Liebe zum Detail erstellt und punktet mit vielen interessanten Hintergrundinformationen und Abbildungen.

Seit zwanzig Jahren verzaubert Harry Potter Leser aller Altersklassen. Das von J.K. Rowling erschaffene Potter-Universum entführt Jung und Alt in eine Welt voller Magie und fantastischer Wesen. Bevor die Autorin mit ihren Büchern bekannt wurde, studierte sie klassische Altertumswissenschaft an der University of Exeter. Dieses Studium hatte anscheinend großen Einfluss auf die Welt von Harry Potter. Immer wieder kann der aufmerksame Leser Hinweise auf altertümliche Wissenschaften und Praktiken finden. Besonders in den Schulfächern schlägt sich das nieder. So gibt es in Hogwarts unter anderem Unterricht in Astrologie, Kräuterkunde und Wahrsagen. Zu meiner großen Freude gibt es in „Eine Geschichte voller Magie“ einiges in Bezug auf die Schulfächer zu entdecken. Besonders angetan haben es mir auch die Auszüge aus dem englischen Rohmanuskript sowie Zeichnungen verschiedener Charaktere, die von J.K. Rowling angefertigt wurden.

„Eine Geschichte voller Magie" ist ein Muss für alle Harry Potter Fans, die einen Blick hinter die Kulissen werfen möchten. Was hat J.K. Rowling inspiriert, welchen Einfluss hatte ihr Studium der klassischen Altertumswissenschaft und wie ist Harry Potter entstanden – diese Fragen werden mit viel Liebe zum Detail beantwortet. Das Ergebnis ist ein wunderschöner Prachtband, der mit viel Hintergrundwissen, Zitaten, Zeichnungen und Bildern punktet.

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805 Bibliotheken, 25 Leser, 0 Gruppen, 186 Rezensionen

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Palace of Glass - Die Wächterin

C. E. Bernard , Charlotte Lungstrass-Kapfer
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 19.03.2018
ISBN 9783764531959
Genre: Fantasy

Rezension:

„Palace of Glass - Die Wächterin“ stammt aus der Feder der Autorin C. E. Bernard und ist der Reihenauftakt einer dystopischen Trilogie. Beworben wird das Buch vom Penhaligon Verlag mit den Worten „Diese hinreißende Trilogie werden die Fans von Sarah J. Maas, Kiera Cass und Erin Watt lieben.“ Da ich die Bücher der ersten beiden Autorinnen liebe, musste ich „Palace of Glass“ unbedingt lesen. C. E. Bernard entführt den Leser in eine düstere Welt voller Gefahren, Geheimnisse und Intrigen. Starke Charaktere und ein interessantes Setting lassen das Leserherz höherschlagen.

Der Einstieg in das Buch ist mir etwas schwerer gefallen als sonst, da man mitten in eine neuartige Welt der Zukunft hineingeworfen wird und sich erst orientieren muss. Nach und nach ergibt sich dann ein Gesamtbild. Die Handlung spielt in der Zukunft, doch Politik, Gesetze und Regierung erinnern mehr an die Vergangenheit und muten teilweise schon mittelalterlich an. Die Autorin lässt der Geschichte zu Beginn sehr viel Raum, um sich zu entfalten. Ab der Hälfte des Buches steigert sich das Erzähltempo und es wird spannend bis zur letzten Seite. Die Charaktere wurden gut gezeichnet. Sie wirken vielschichtig und authentisch. Mir fehlte es nur ein klein wenig an Tiefe, sowohl im Hinblick auf die Charaktere, als auch auf die Welt.

Die Idee der Magdalenen hat mir richtig gut gefallen. Sie sind der Grund für den extremen Rückschritt der Gesellschaft. Magdalenen besitzen die Gabe, durch Berührung von Haut in den Geist anderer Menschen eindringen zu können. Um die Menschheit vor Manipulation zu schützen, wurden die Magdalenen lange Zeit verfolgt. Die Überlebenden verbergen ihre Gaben und leben in ständiger Gefahr, denn Magdalenen entwickeln eine regelrechte Sucht nach nackter Haut. Aus diesem Grund ist es der gesamten Bevölkerung in England verboten, nackte Haut zu zeigen. Auch Berührungen sind nur verheirateten Paaren gestattet. Die Regierung setzt ihre Gebote mehr als streng durch und sorgt für regelrechte Panik vor Berührungen. Rea gehört zu den Magdalenen, die ihre Gaben sorgsam verstecken und unerkannt unter den Menschen leben. Gerade die Darstellung von Rea ist der Autorin mehr als gut gelungen. Ohne fremde Haut berühren zu können, bekommt sie richtige Entzugserscheinungen. Lediglich die verbotene Seide kann ein wenig Linderung verschaffen. Um aus Gier nach Haut keine Dummheiten zu begehen und ihrem Trieb Einhalt zu gebieten, nimmt Rea an illegalen Kämpfen teil. Dort wird man auf sie aufmerksam und bietet ihr einen Job als Bodyguard des Kronprinzen an. Ihr bleibt nichts anderes übrig, als für die Königsfamilie zu arbeiten, doch das Leben im Palast könnte ihren Tod bedeuten. Gerade Reas Gier nach Haut und ihre Ängste werden von der Autorin sehr gut dargestellt. Man bekommt auf diese Weise ein eindringliches Bild davon, wie sehr die Magdalenen unter ihrer Situation leiden. Im Hinblick auf den Loveinterest war leider einiges vorhersehbar. Dafür punktet die Autorin mit einem interessanten Setting, über dem die ganze Zeit eine düstere Atmosphäre hängt. Ab der Hälfte des Buches nimmt die Geschichte an Fahrt auf und wird spannend bis zur letzten Seite.

Der Reihenauftakt „Palace of Glass - Die Wächterin“ von C. E. Bernard punktet mit starken Charakteren und einem interessanten Setting. Die Autorin entführt den Leser in eine düstere Welt voller Machtspiele und Gefahren. Von mir gibt es vier Sterne und eine Leseempfehlung für alle, die düstere Dystopien mit Fantasyelementen mögen.

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189 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

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Diabolic - Durch Wut entflammt

S.J. Kincaid , Ulrich Thiele
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Arena, 02.03.2018
ISBN 9783401602721
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„Durch Wut entflammt" stammt aus der Feder der Autorin S.J. Kincaid und ist der zweite Teil ihrer Science Fiction Trilogie „Diabolic“ für Jugendliche ab 14 Jahren. Bereits der erste Band konnte mich begeistern, doch dieser Mittelband übertrifft seinen Vorgänger um Längen. Düster, actionreich und voller überraschender Wendungen kommt der Leser kaum noch zum Luftholen. Für mich ist dieses fantastische Weltraumabenteuer ein absolutes Highlight-Buch.

Tyrus hat sein Ziel erreicht und soll zum Kaiser gekrönt werden. Doch die Herrschaft über die Galaxie und deren Planeten erweist sich als schwere Bürde. An alles Ecken und Enden erwacht Widerstand gegen den jungen Kaiser, der es wagen will, ein Kunstwesen an seiner Seite herrschen zu lassen. Schon bald muss Tyrus um sein Leben fürchten. Für Nemesis ist diese Entwicklung ein Schlag ins Gesicht. Im Laufe der Zeit ist sie immer menschlicher geworden, doch um Tyrus zu schützen, ist der eiskalte Killerverstand einer Diabolic gefragt. Dies steht jedoch im Gegensatz zu ihrer Liebe, denn wie soll Tyrus ihr je vertrauen, wenn sie wieder in ihre alten Denkmuster zurückfällt.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen, da die Autorin immer wieder geschickt Erinnerungshilfen und kleine Rückblenden einstreut. Dadurch kann man sich von Anfang an gut in der Geschichte zurechtfinden. Das Buch lässt sich dank des lockeren und flüssigen Schreibstils sehr angenehm lesen. In diesem Band dreht sich viel um Politik, Religion, Wissenschaft, Machtspiele und Intrigen. Doch wer hier trockene Fakten erwartet, liegt völlig falsch. Denn die Autorin S.J. Kincaid baut sehr schnell Spannung auf und das Erzähltempo nimmt stetig zu. Ein Ereignis jagt das nächste und der Leser kommt kaum noch zum Luftholen. Dank der rasanten Entwicklung der Handlung kann man das Buch kaum noch aus der Hand legen. Neben dem Plot hat mir auch die Entwicklung der Charaktere sehr gut gefallen, da man mit vielen Wendungen nicht gerechnet hat. Wahrscheinlich wird gerade die Entwicklung von Tyrus nicht bei allen Lesern gut ankommen. Ich persönlich finde es grandios und sehr mutig von der Autorin, die Charaktere ihre eigenen Wege gehen zu lassen, abseits des Mainstreams und der typischen Darstellung von heldenhaften Charakteren in Jugendbüchern. S.J. Kincaid zeichnet ihre Charaktere genauso düster wie ihre intergalaktische Welt und darauf sollte man sich einlassen können. Wer damit kein Problem hat, den erwartet ein atemberaubendes Science Fiction Abenteuer. Spannung pur, dramatische Wendungen und eine actionreiche Handlung machen den zweiten Band von „Diabolic“ zu einem absoluten Pageturner. Das Ende lässt den Leser sprachlos und schockiert zurück. Für mich ist der dritte und zugleich finale Band ein Must-Read, auf das ich mich jetzt schon freue. Von mir gibt es für den Mittelband 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

Fazit: Unvorhersehbar, düster & atemberaubend: „Durch Wut entflammt“ ist ein grandioser Mittelband der Reihe „Diabolic“ von S.J. Kincaid. Spannung pur, starke Charaktere und überraschende Wendungen machen das Buch zu einem Pageturner, den man nicht mehr aus der Hand legen kann.

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35 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

dublin, einhorn, erbe, fabelwesen, fantasy, irland, phönix und einhorn, prinzessin, reihe, tara, totem, unicorn, zwerge

Unicorn Rise (1). Kristallflamme

Claudia Romes
E-Buch Text
Erschienen bei digi:tales, 15.03.2018
ISBN 9783401840505
Genre: Sonstiges

Rezension:

Ein Blick auf das Cover und ich wusste, dass ich dieses Buch lesen muss. Auch der Klappentext mit der Einleitung „Das letzte Einhorn kehrt zurück“, hörte sich vielversprechend an. Da „Das letzte Einhorn“ einer meiner Lieblingskinderfilme ist, konnte ich an „Unicorn Rise“ von Claudia Rommes nicht vorbeigehen. Die Geschichte punktet mit einigen guten Ansätzen und bringt viel Potenzial mit, das aber leider nicht genutzt wurde.

Als Tara auf den geheimnisvollen Cole trifft, wird ihr Leben auf den Kopf gestellt. Tara erfährt, dass sie und Cole aus einer anderen Welt stammen, die vom Feind eingenommen wurde. Doch als sei das nicht schon unglaublich und schlimm genug, ist dieser Feind Tara in die normale Welt gefolgt und sie schwebt dadurch in Lebensgefahr. Doch Tara kann nicht kämpfen und auch ihr sagenumwobenes Totem zeigt sich nicht.

Der Einstieg in das Buch ist mir dank des angenehmen und lockeren Schreibstils von Claudia Rommes sehr leicht gefallen. Man lernt zu Beginn Tara und ihr alltägliches Leben kennen. Dabei trifft man auch auf ihre beste Freundin Marybell, die mit ihrer verrückten Art ein sehr liebenswerter Charakter ist. Sie hat mir von allen Protagonisten am besten gefallen. Die wichtigsten Charaktere wurden gut ausgearbeitet und wirken authentisch. Alle Protagonisten sind für den Leser gut greifbar, aber mir fehlte ein wenig das Mitfiebern mit den Charakteren. Der erste Teil des Buches zieht sich leider etwas, während der Leser im zweiten Teil kaum noch zum Luftholen kommt. Es geht Schlag auf Schlag und ich hätte mir an dieser Stelle etwas Entschleunigung gewünscht. Gerade in der zweiten Hälfte des Buches wird es in Bezug auf die Fabelwesen spannend und ich hätte gerne noch mehr über die ganzen neuen Charaktere und Wesen erfahren. Die emotionale Ebene kommt leider durch die Schnellebigkeit der Handlung etwas zu kurz. Man kann sich die Charaktere zwar gut vorstellen, aber ich konnte einfach keinen Bezug zu den Protagonisten herstellen, da mir ein tieferer Einblick in ihre Gefühle gefehlt hat.

Trotz inhaltlicher Schwächen punktet der Reihenauftakt „Unicorn Rise – Kristallflamme“ von Claudia Romes mit einigen guten Ansätzen und magischen Fabelwesen. Von mir gibt es gute drei Sterne.

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97 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 37 Rezensionen

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Die Grimm-Chroniken - Der Gesang der Sirenen

Maya Shepherd
Flexibler Einband: 142 Seiten
Erschienen bei Sternensand Verlag, 04.05.2018
ISBN 9783906829739
Genre: Sonstiges

Rezension:

„Der Gesang der Sirenen“ ist der vierte Band der düsteren Märchenserie „Die Grimm Chroniken“ von Maya Shepherd. Bereits die ersten drei Bände konnten mich begeistern und ich war sehr gespannt darauf, welche Geheimnisse die Autorin noch enthüllt. Für mich ist der vierte Band der bisher stärkste Teil der Reihe, da die Handlung immer temporeicher wird und sich so manche Puzzleteilchen zusammenfügen.

Will ist nach wie vor in Schneewittchens Traumwelt gefangen und muss eine Entscheidung treffen. Gut oder böse, leben oder sterben? Das Schicksal von Schneewittchen hängt am seidenen Faden und bevor er sich entscheiden kann, muss Will sich erst daran erinnern, wer er wirklich ist. Doch nicht nur über Will und Schneewittchen erfährt der Leser so einiges, sondern auch über die Flucht der Apfelprinzessin Mary, Schneewittchens Mutter. Mary und ihr Geliebter Dorian treffen auf ihrer Flucht auf Kapitän Blaubart und das Unglück nimmt seinen Lauf. Unzählige Gefahren erwarten das junge Paar auf hoher See, doch weder Mary noch Dorian ahnen, wie hoch der Preis sein wird, den sie für die Überfahrt zahlen werden.

Zu Beginn der Geschichte gibt es eine kurze Zusammenfassung der bisherigen Ereignisse. Dadurch wird dem Leser der Einstieg in das Buch sehr leicht gemacht. Man ist sofort wieder mitten im Geschehen und kann sich gut orientieren. Durch den bildhaften Schreibstil der Autorin entstehen sofort Bilder im Kopf und man kann nicht anders, als in der Geschichte zu versinken. Maya Shepherd verwebt nach und nach immer mehr kleine Andeutungen und Hinweise auf verschiedene Märchen mit der eigentlichen Geschichte. Dank des bildhaften Schreibstils gelingt es der Autorin jedes Mal aufs Neue, mich zu verzaubern und nach kleinen Datails Ausschau zu halten. Besonders gut gefällt mir auch der stetige Wechsel des Settings in den verschiedenen Bänden, da man auf diese Weise in jeder Folge etwas Neues entdecken kann. In diesem Band wird es noch düsterer, das Tempo wird ordentlich angezogen und es wird spannend. Geheimnisse werden gelüftet und neue Fragen aufgeworfen. Der vierte Teil der Serie ist ein perfekter Appetithappen für alle Fans der Reihe, denn nach diesem Band geht es erstmal in die Sommerpause. Ich freue mich schon sehr darauf, im Herbst wieder in Maya Shepherds märchenhafter Welt abtauchen zu können und zu erfahren, wie es mit Will, Schneewittchen, Mary und Dorian weitergeht.

Fazit: Düster, geheimnisvoll und spannend - lasst euch in eine märchenhafte Welt voller Geheimnisse und Gefahren entführen. Mit "Der Gesang der Sirenen" präsentiert die Autorin Maya Shepherd einen starken vierten Band der Reihe "Die Grimm Chroniken". Geschickt verwobene Märchen, interessante Charaktere und eine spannende Handlung voller Überraschungen lassen das Leserherz höherschlagen.

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460 Bibliotheken, 15 Leser, 2 Gruppen, 74 Rezensionen

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GötterFunke - Verlasse mich nicht!

Marah Woolf
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Dressler, 19.03.2018
ISBN 9783791500423
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„Verlasse mich nicht“ ist der dritte und finale Band der erfolgreichen Reihe „Götterfunke “ von Marah Woolf. Spannung, Abenteuer und höllisch gut aussehende Götter machen die Reihe zum perfekten Lesefutter für jüngere Leserinnen.

Caydens größter Wunsch ist in Erfüllung gegangen. Er ist nicht länger ein Gott, sondern ein normaler Mensch. Doch nach allem, was geschehen ist, kann Jess Cayden nicht einfach so verzeihen. Cayden muss um Jess kämpfen, während gleichzeitig ein Krieg zwischen den Göttern tobt, der die ganze Menschheit vernichten könnte. Als wäre das alles noch nicht genug, lauert mitten in Zeus Reihen ein Verräter, der Cayden und Jess in tödliche Gefahr bringen kann.

Dank des einfachen und angenehm lockeren Schreibstils von Marah Woolf wird dem Leser der Einstieg in das Buch sehr leicht gemacht. Dank vieler Details entstehen direkt Bilder im Kopf. Im Gegensatz zu den ersten beiden Bänden ist das Erzähltempo in diesem finalen Band sehr hoch. Die Handlung schreitet rasant voran. Auch an Spannung mangelt es nicht, denn schon auf den ersten Seiten lauert der Tod. Die Ereignisse überschlagen sich und man kommt kaum noch zum Luftholen. In diesem Band steht ganz klar der Krieg der Götter im Vordergrund. Die Liebesgeschichte nimmt immer noch ausreichend Raum ein, ohne übertrieben oder kitschig zu wirken. Jess hat sich ein ganzes Stück weiterentwickelt. Sie wirkt erwachsener und auch in Bezug auf Cayden besonnener. Anstatt ihn ständig anzuhimmeln, konzentriert sie sich auf den Krieg der Götter. Dieser finale Band ist aus meiner Sicht der stärkste Band der Reihe. Überraschende Wendungen sorgen für Spannung und es passiert einfach immer etwas. Besonders interessant ist die Frage, wer wohl der Verräter ist. An dieser Stelle erwartet den Leser die wohl größte Überraschung.

Insgesamt ist „Götterfunke – verlasse mich nicht“ von Marah Woolf ein toller Pageturner, der die Herzen der jüngeren Leserinnen höherschlagen lassen wird.

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35 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

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Das Zeiträtsel: Roman (Reise durch die Zeit 1)

Madeleine L'Engle
E-Buch Text: 225 Seiten
Erschienen bei Piper ebooks, 01.03.2018
ISBN 9783492990820
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Nachdem das Buch „Das Zeiträtsel“ vom Verlag als „Roman zum Disney-Blockbuster 2018“ beworben wurde, musste ich es auf jeden Fall lesen. Schon der Trailer des Kinofilms hatte mir gut gefallen. Die Erstausgabe dieses Reihenauftaktes ist bereits im Jahr 1962 unter dem Originaltitel „A Wrinkle in Time“ erschienen und wurde in Deutschland unter dem Titel „Die Zeitfalte“ bekannt. Anlässlich der Verfilmung erscheint nun die Neuauflage unter dem Titel „Das Zeiträtsel“ im Piper Verlag. Leider war das Buch überhaupt nicht mein Fall. Ehrlich gesagt habe ich bisher noch nie ein Buch gelesen, das ich so seltsam und zusammengestückelt fand wie „Das Zeiträtsel“.

Die Familie Murry hat es nicht leicht und kämpft mit ungewöhnlichen Problemen. Die Eltern arbeiten als Physiker, doch eines Tages kehrt der Vater nicht von einem streng geheimen Projekt zurück. Die Kinder Meg und Charles Wallace leiden besonders unter dem plötzlichen Verschwinden ihres Vaters. Während das hochintelligente Wunderkind Charles Wallace ruhig und besonnen bleibt, entwickelt sich Meg zum aufmüpfigen Teenager. In einer stürmischen Nacht geschieht das Unglaubliche: Die Familie bekommt unerwarteten Besuch von Frau Wasdenn, die den Kindern erklärt, dass ihr Vater sich auf einem fremden Planeten befindet und ihre Hilfe braucht. Gemeinsam machen sie sich auf eine Reise quer durch Raum und Zeit, um Herrn Murry aus den Fängen des Bösen zu befreien.

Bei diesem Buch weiß ich ehrlich gesagt nicht, wo ich anfangen soll. Ich habe lange darüber nachgedacht, aber mir fallen wirklich kaum Pluspunkte ein, die ich vergeben könnte. Es gibt ein paar wirklich schöne Ansätze und Ideen, die teilweise auch gut umgesetzt werden - allerdings immer nur als kurze Szenen. Einige Fantasyelemente sind wunderschön und laden zum Entdecken ein, aber die Geschichte ist furchtbar schnelllebig und gibt dem Leser keine Zeit, irgendwo zu verweilen und einen tieferen Einblick zu bekommen. Alles wird nur kurz angerissen und das Buch ähnelt mehr einer Aneinanderreihung von einzelnen Szenen. Die Charaktere bleiben recht blass und ich konnte mit keinem der Protagonisten viel anfangen. Meg habe ich mit ihrer aufmüpfigen und zickigen Art als recht anstrengend empfunden. Das Wunderkind Charles war mir etwas sympathischer, aber so wirklich mitfiebern konnte ich mit keinem der Charaktere. Calvin habe ich nur am Rand wahrgenommen und er hat keinen bleibenden Eindruck hinterlassen. Der Schreibstil ist aus meiner Sicht absolut nicht kindgerecht. Die Sätze klingen oft hochgestochen und die eingestreuten mehrsprachigen Sätze passen nicht zu der angegebenen Zielgruppe von ab 10 Jahren. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass Kinder dieser Altersklasse viel mit diesem Buch anfangen können. Auch die Handlung konnte mich nicht überzeugen. Obwohl wirklich immer was passiert, kommt keine Spannung auf. Man wird einfach nur von einer Szene zur nächsten gerissen. Gestört haben mich auch die religiösen Andeutungen. Mir ist leider nicht klar, welche Aussage die Autorin damit treffen möchte und ich mag es überhaupt nicht, wenn Details eingestreut werden, ohne das erkennbar ist, warum. Ist die Autorin besonders religiös oder wollte sie dem Leser etwas mitteilen? Oder sind auch diese Details nur Stücke, die einfach so zum großen Ganzen zugefügt wurden? Denn genauso wirkt die Geschichte: zusammengewürfelt aus unterschiedlichen Ideen und Ansätzen.

Abschließend muss ich sagen, dass mich das Buch maßlos enttäuscht hat und mir auch die Lust auf den Film vergangen ist. Von mir gibt es knappe zwei Sterne, da trotz der sehr schwachen Umsetzung noch ein paar gute Ansätze und schöne Fantasyelemente vorhanden sind.

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