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120 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 37 Rezensionen

abenteuer, dressler verlag, familie, fanatsie, fantasie, fantasy, fluch, freundschaft, jessica townsen, liebe, magie, magisch, nevermoo, nevermoor - fluch und wunde, rezensionsexemplar

Nevermoor

Jessica Townsend , Franca Fritz , Heinrich Koop , Eva Schöffmann-Davidov
Fester Einband
Erschienen bei Dressler, 19.02.2018
ISBN 9783791500645
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Der Reihenauftakt „Nevermoor – Fluch und Wunder“ von Jessica Townsend war für mich ein absolutes Must-read. Schon lange warte ich auf ein Buch, das „Harry Potter“ das Wasser reichen kann. „Nevermoor“ ist ein Feuerwerk an Ideen, Magie und fantastischer Wesen, kombiniert mit charmanten Charakteren und einem zauberhaften Setting.

Morrigan Crow ist verflucht und muss an ihrem elften Geburtstag sterben. Da verfluchte Kinder bekanntlich die Wurzel allen Übels sind, wird Morrigan für jedes noch so kleine Unglück in ihrer Stadt Jackalfax verantwortlich gemacht. Ihr Vater, Kanzler Crow, herrscht mit strenger Hand über seine Stadt und ist mehr an seiner Karriere interessiert, als an seiner Tochter. Genau genommen ist Morrigan ihm ein Dorn im Auge, denn sie kostet ihn nicht nur Nerven und Ansehen, sondern auch jede Menge Geld für das Wiedergutmachen der vermeintlichen Fluchschäden. Kurz vor Morrigans elftem Geburtstag geschieht etwas absolut seltsames. Obwohl Morrigan bald sterben wird, erhält sie gleich mehrere Ausbildungsangebote. Schon ein Angebot wird als große Ehre angesehen, aber gleich mehrere Angebote für ein Kind, das sterben wird – ein Skandal! Natürlich kann es sich dabei nur um einen grausamen Scherz handeln, alles andere wäre ja verrückt. Doch dann taucht Jupiter North auf, der behauptet, Morrigans Ausbilder zu sein. Aufgrund weitaus seltsamerer Vorgänge ist Eile angesagt und Jupiter verschleppt Morrigan kurzerhand nach Nevermoor. Dort könnte es für das verfluchte Mädchen die Chance auf ein neues Leben geben, wäre da nicht Morrigans illegale Einreise und mysteriöse Prüfungen, die sie bestehen muss, um ein Mitglied der Wundersamen Gesellschaft zu werden.

Bereits das Cover von „Nevermoor“ ist ein absoluter Hingucker. Je länger man es anschaut, umso mehr Details offenbaren sich. Auch der Buchrücken unter dem Einband wurde wunderschön gestaltet. Doch „Nevermoor“ punktet nicht nur optisch, sondern ist auch inhaltlich ein Schatz. Dank des bildhaften Schreibstils von Jessica Townsend versinkt man von der ersten Seite an in der Geschichte. Sie haucht jedem Ort, jedem Charakter und jeder verrückten Idee mit ihren Worten Leben ein und es entstehen direkt Bilder im Kopf. Besonders der Kontrast zwischen Jackalfax und Nevermoor ist der Autorin sehr gut gelungen. Der Leser startet in einer bedrückenden Atmosphäre in Jackalfax und wird anschließend in die bunte, schillernde Welt von Nevermoor geworfen. Neben Magie, wundersamen Ereignissen und spannenden Abenteuern trifft man dort unter anderem auf die sprechende Riesenkatze Fen, Vampirzwerge und ein sich ständig veränderndes Hotel. Die Charaktere werden alle mit viel Liebe zum Detail gezeichnet. Jeder für sich ist einzigartig und bleibt im Kopf. Einfach alles an diesem Buch ist absolut zauberhaft und trotz aller Verrücktheit passt alles perfekt zusammen.

„Nevermoor – Fluch und Wunder“ von Jessica Townsend ist ein ganz bezaubernder Reihenauftakt, der in jeder Hinsicht überzeugen kann. Magische Wesen, spannende Abenteuer, charmante Charaktere und jede Menge verrückte Ideen lassen das Leserherz höherschlagen. Für mich ist „Nevermoor“ das erste Kinderbuch, das mich so in den Bann ziehen konnte wie „Harry Potter“ es getan hat. Ich freue mich schon sehr darauf, im zweiten Band wieder in diese wundersame Welt abtauchen zu können und zu erfahren, wie es mit Morrigans Abenteuer weitergeht. Von mir gibt es die volle Punktzahl plus Bonusstern und eine klare Leseempfehlung.

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

Gläserne Welt: Eine Radioactive-Geschichte (Zoe & Clyde 1)

Maya Shepherd
E-Buch Text
Erschienen bei null, 16.06.2018
ISBN B07D5ZZ26T
Genre: Sonstiges

Rezension:

Da ich die "Radioactive"-Reihe von Maya Shepherd liebe, war "Zoe & Clyde - Gläserne Welt" für mich ein Must-read. Ich war wahnsinnig gespannt auf diese neue Geschichte aus dem Radioactive Universum. Die Autorin punktet auch in diesem Reihenauftakt mit einer fesselnden Geschichte und liebevoll ausgearbeiteten Charakteren.

Dieser Reihehauftakt erzählt die Geschichte der "Radioactive" Reihe aus der Sicht von Zoe und Clyde. Leser der ursprünglichen Reihe werden die eine oder andere Szene wiedererkennen, doch durch die Sichtweisen von Zoe und Clyde erlebt man die Geschichte aus einer neuen Perspektive. Dieser Reihenauftakt spielt zwar im Radioactive Unsiversum, die Reihe muss aber nicht bekannt sein. Gerade für neue Leser gibt es sehr viel zu entdecken. Zoe wurde außerhalb der Legion geboren und lebt bei den Rebellen. Doch der Legion sind die Rebellen schon lange ein Dorn im Auge. Als es zu einem Angriff kommt, können Zoes Eltern sich nicht rechtzeitig in Sicherheit bringen und werden von der Legion getötet. Zoe hingegen wird verschleppt und erwacht in einer Zelle der Legion. Um zu Überleben, muss sie die Rebellen hinter sich lassen und im Einklang mit den Mördern ihrer Eltern leben. Auf der Krankenstation lernt sie C515 kennen, der als treuer Kämpfer der Legion dient. Im Laufe der Zeit stellt Zoe alles auf den Kopf, was C515 zu wissen glaubt. Bald muss er sich fragen, wer der wahre Feind ist: Zoe oder die Legion.

Der Einstieg in "Zoe & Clyde" ist mir dank des lockeren und flüssigen Schreibstils von Maya Shepherd sehr leicht gefallen. Da ich die "Radioactive"-Reihe schon kannte, konnte ich mich von Anfang an gut orientieren und bin direkt in der Geschichte versunken. Für Neueinsteiger wird dieser Reihenauftakt besonders interessant sein, da es in Bezug auf die Legion vieles zu entdecken gibt. Die Atmosphäre beider Reihen ist düster, denn das Leben in der Sicherheitszone unterscheidet sich grundlegend von dem Leben, wie wir es kennen. Durch die Gleichheit der Menschen und den minutiös durchgeplanten Tagesablauf in der Legion werden Gefühle komplett unterdrückt oder verhindert. Es gibt keine Liebe oder Freude, genauso wenig wie Neid oder Wut. Alles wirkt grau und trostlos. Die Menschen sind mehr Roboter als Individuen. Bis die Rebellin Zoe als Experiment in die Sicherheitszone gebracht wird. Wild, temperamentvoll und impulsiv fällt sie dem Legioskämpfer C515 direkt auf. Die Kapitel werden abwechselnd aus Zoes und Clydes (C515) Sicht erzählt. Dadurch bekommt man einen guten Rundumblick. Maya Shepherd begeistert, wie in allen ihren Büchern, vor allem mit ihren liebevoll gekennzeichneten Charakteren. Zoe und Clyde wirken sehr authentisch und man kann einfach nicht anders, als mit ihnen mitzufühlen. Am Ende des Buches erwartet den Leser ein fieser Cliffhanger, sodass ich auf den zweiten Band schon sehr gespannt bin.

"Zoe & Clyde - Gläserne Welt" ist der Auftakt einer neuen dystopischen Reihe von Maya Shepherd. Liebevoll ausgearbeitete Charaktere und ein düsterer Weltenentwurf lassen das Leserherz höherschlagen. Von mir gibt es eine Leseempfehlung für alle Fans von Dystopien im Bereich Jugendbuch.

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184 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 52 Rezensionen

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Immerwelt - Der Anfang

Gena Showalter , Tess Martin
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 02.05.2018
ISBN 9783959672092
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Auf „Immerwelt – Der Anfang“ von Gena Showalter war ich wahnsinnig gespannt, da mich der Klappentext auf Anhieb angesprochen hatte. Leider konnte mich die Autorin überhaupt nicht abholen. Das Buch wirkt wie eine Rohfassung. Vieles wird nur angerissen und wirkt sehr oberflächlich. Mir kam das Buch mehr wie eine Aneinanderreihung verschiedener Szenen vor. Einen gut ausgearbeiteten Plot konnte ich nicht erkennen.

Die siebzehnjährige Tenley lebt in einer Welt, in der man ein Zweitleben hat. Dieses verbringt man in einer sogenannten Sphäre. Man hat die Wahl zwischen Troika und Myriad, die beide unterschiedliche Dinge versprechen, um neue Seelen anzuwerben. Wer bis zu seinem Tod keine Entscheidung getroffen hat, kommt nach Vieler-Enden, einem Ort, der Horror und Schmerzen verspricht. Tenley konnte sich bisher weder für Troika, noch für Myriad entscheiden. Doch das Wohl ihrer Eltern ist von ihrer Entscheidung abhängig. Um ihr Luxusleben nicht in Gefahr zu bringen, verfrachten sie Tenley in ein Jugendgefängnis. Dort wird sie so lange gequält und gefoltert, bis sie sich für eine der beiden Sphären entscheidet. Damit es außerhalb der brutalen Szenen wenigstens noch ein wenig Handlung gibt, kommen zwei Agenten ins Spiel, die Tenley jeweils für ihre Sphäre gewinnen wollen.

Leider haben die ganzen Zusammenhänge im Buch für mich überhaupt keinen Sinn gemacht. Alles wirkt völlig verworren und einfach irgendwie zusammengeschustert. Der ganze erste Band zieht sich wie Kaugummi, denn es geht nur darum, dass Tenley eine Entscheidung trifft. Die Handlung wirkt konstruiert und dreht sich immer wieder im Kreis. Szenen, Charaktere und Setting – alles wird nur angerissen und es fehlt die Tiefe. Ausgehend vom Klappentext und vom Cover hatte ich erwartet, dass den Leser ein fanatasiereiches Setting erwartet. Leider erfährt man nur Bruchstücke über die Sphären und es entstehen keine Bilder im Kopf. Das Buch liest sich insgesamt wie eine Rohfassung. Spannung wird ausschließlich durch brutale Szenen aufgebaut. Leider konnte ich mit keinem der Charaktere mitfühlen, da Tenley und die Agenten sehr oberflächlich dargestellt werden. Daher war mir auch völlig egal, in welchen der beiden Männer Tenley sich verliebt. Ich mochte beide nicht. Tenley übrigens auch nicht. Sie hat mich furchtbar genervt mit ihrer flatterhaften, pubertären Art.

Wer es gerne brutal und verworren mag, der wird sich mit „Immerwelt – Der Anfang“ von Gena Showalter vielleicht anfreunden können. Wer auf eine gut durchdachte Handlung, interessante Charaktere und spannende Fantasy-Elemente hofft, der wird definitiv enttäuscht sein. Von mir gibt es zwei Sterne, da die Autorin es trotz aller Schwächen geschafft hat, mich bis zum Ende durchhalten zu lassen und nicht abzubrechen. Das Ende konnte meine Enttäuschung leider nicht wett machen. Daher werde ich die Reihe nicht weiter verfolgen.

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66 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 17 Rezensionen

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Magic Academy - Die Prüfung

Rachel E. Carter , Britta Keil
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei cbt, 14.05.2018
ISBN 9783570311714
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der erste Band der Reihe „Magic Academy“ konnte mich zwar nicht auf ganzer Linie überzeugen, war mir aber im Kopf geblieben. Irgendetwas an dem Reihenauftakt hat mich gereizt und neugierig gemacht. Es kommt selten vor, dass ich einen zweiten Band lese, wenn der erste mich nicht begeistern konnte. In diesem Fall bin ich aber froh, dass ich der Reihe noch eine Chance gegeben habe. Die Autorin Rachel E. Carter punktet in „Magic Academy 2 – Die Prüfung“ mit einer rasanten Story und viel Spannung.

Hartes Training, Blut, Schweiß und Tränen ebnen Ryiahs Weg zur Kriegsmagierin. Obwohl sie wesentlich härter kämpfen muss als viele ihrer Mitschüler, zahlt sich ihre Hartnäckigkeit am Ende aus. Leider hat ihre Erzfeindin Priscilla dank ihrer hervorragenden Fähigkeiten ebenfalls einen Platz an der Akademie erhalten und wird gemeinsam mit Ryiah zur Kriegsmagierin ausgebildet. Priscilla lässt keine Gelegenheit aus, um Ryiah zu ärgern - vor allem, wenn es um Prinz Darren geht. Doch dann bricht Krieg aus und die angehenden Kampfmagier müssen ihre Kräfte bündeln und als Team arbeiten, wenn sie überleben wollen.

Da ich den ersten Band erst vor kurzer Zeit gelesen hatte, ist mir der Einstieg in das Buch sehr leicht gefallen. Im Gegensatz zum Reihenauftakt geht die Autorin in dieser Fortsetzung nicht mehr so sehr ins Detail. Der Fokus liegt mehr auf dem Vorantreiben der Handlung. Mehrere Ortswechsel und Zeitsprünge sorgen für eine rasante Story. Zudem wird der Leser von spannenden Kämpfen überrascht, die mitreißend beschrieben werden. Ich konnte das Buch teilweise kaum noch aus der Hand legen. Lediglich die Liebesgeschichte ist mein einziger Kritikpunkt. Die Dreiecksgeschichte nimmt in diesem Band für meinen Geschmack leider etwas zu viel Raum ein. Der neue Mann an Ryiahs Seite war für mich von Anfang an nur ein Lückenbüßer und ich konnte das emotionale Hin und Her nicht nachvollziehen. Die Handlung ist wirklich spannend und toll beschrieben, nur die Liebesgeschichte hat mich ein wenig genervt, da sie schlicht und einfach zu sehr in die Länge gezogen wird. Vielleicht liegt es aber auch nur daran, dass die Liebesgeschichte recht konträr ist zum Rest der Handlung. Liebe, Krieg und Tod sind schwer zu vereinen. Die Charaktere werden, wie bereits im ersten Band, sehr gut dargestellt und wirken authentisch. Neben Ryiah, Darren, Ella und Alex hat sich mittlerweile sogar die verwöhnte Priscilla in mein Herz geschlichen. Daher freue ich mich schon sehr auf den dritten Band.

Mit „Magic Academy – Die Prüfung“ hat die Autorin Rachel E. Carter einen actionreichen zweiten Band geschaffen. Spannende Kämpf und überraschende Wendungen lassen das Leserherz höherschlagen. Lediglich die Liebesgeschichte nimmt ein wenig zu viel Raum ein, doch das ist ganz klar Geschmacksache. Von mir gibt es für diese gelungene Fortsetzung vier Sterne.  

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58 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

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Der Fluch des Drachen

Michelle Natascha Weber
Flexibler Einband: 492 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 21.10.2014
ISBN 9781502922830
Genre: Fantasy

Rezension:

Nachdem die Autorin Michelle Natascha Weber mich bereits mit „Sonnenblut“ begeistern konnte, ist mir ihre Nebellande-Reihe ins Auge gefallen. Alle Bände spielen in der gleichen Welt, sind aber in sich abgeschlossen und können in beliebiger Reihenfolge gelesen werden. „Der Fluch des Drachen“ ist der zweite Band der Reihe und entführt den Leser in das Reich von König Rhydan.

In diesem Band dreht sich alles um die Fehde zwischen den verfeindeten Völkern der Hexen und der Fay. Zweihundert Jahre sind vergangen, seitdem die Königsfamilie der Fay von der Hexenkönigin Sanoah verflucht wurde. Rhydan, der König von Ailyad, hat die Hoffnung nie aufgegeben, doch nun beginnt der Fluch auch bei ihm zu wirken. Drachenschuppen bohren sich durch seine Haut und es wird der Tag kommen, an dem er zur tödlichen Gefahr wird für alle, die ihn lieben. In einem Akt der Verzweiflung lässt er die Erbin der Hexenkönigin Sanoah entführen. Doch die Hexenprinzessin Neah verspürt tiefen Hass auf die Fay und ist zudem nicht das, was sie vorgibt zu sein. Sanoahs Erbe und die damit verbundene Macht sind bei ihr nicht erwacht, doch irgendetwas in ihr beginnt die Kontrolle zu übernehmen.

Dank des flüssigen und bildhaften Schreibstils von Michelle Natascha Weber bin ich direkt in der Geschichte versunken. Die Autorin hat in ihrer Nebellande-Reihe eine komplexe Welt erschaffen, in der es immer wieder etwas Neues zu entdecken gibt. Jeder Band überzeugt mit unterschiedlichen Schauplätzen und Charakteren. Dieser Band spielt im Königreich Ailyad, zu dem auch die legendäre Stadt Elorean gehört, die vom Meister der Masken beherrscht wird. Schon nach ein paar Seiten entstehen wunderbare Bilder im Kopf und ich wollte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Autorin konnte mit vielen Überraschungen punkten, die meine Neugierde geweckt haben. Auch die Charaktere wurden gut ausgearbeitet und wirken authentisch. Besonders gut hat mir die Entwicklung von Neah gefallen, die zu Beginn des Buches noch recht unselbstständig und naiv wirkt. Im Laufe der Geschichte wird sie immer selbstbewusster und stärker. Die Liebesgeschichte, bzw. die Emotionen zwischen Rhydan und Neah nehmen viel Raum ein, was ich eigentlich nicht mag. Doch Michelle Natascha Weber konnte mich dank ihres gefühlvollen Schreibstils und der langsamen Entwicklung der Liebesgeschichte überzeugen.

„Der Fluch des Drachen“ von Michelle Natascha Weber ist eine wundervolle Geschichte über die Herrscher zweier verfeindeter Völker. Drachen, Fay, Hexen, Magie und eine zarte Liebesgeschichte lassen das Leserherz höherschlagen. Die Autorin legt so viel Gefühl in ihre Worte und Beschreibungen, dass man das zauberhafte Setting der Nebellande nicht mehr verlassen möchte. Von mir gibt es 4,5 Sterne und eine Leseempfehlung für alle Fans von Romantic Fantasy.

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39 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

5 herzen, carlsen blogggerheld 2018, carlsen verlag, harry potter, hogwarts, j.k. rowling, leseliebe, magie, potterhead, rezensionsexempla, schmuckausgabe

Harry Potter: Eine Geschichte voller Magie

J.K. Rowling , British Library , Karlheinz Dürr , Anja Hansen-Schmidt
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 31.05.2018
ISBN 9783551556998
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Als Harry Potter Fan war ich natürlich wahnsinnig gespannt auf das neue Hardcover „Harry Potter – Eine Geschichte voller Magie“, das anlässlich des zwanzigsten Jubiläums erschienen ist. Das Buch wurde mit viel Liebe zum Detail erstellt und punktet mit vielen interessanten Hintergrundinformationen und Abbildungen.

Seit zwanzig Jahren verzaubert Harry Potter Leser aller Altersklassen. Das von J.K. Rowling erschaffene Potter-Universum entführt Jung und Alt in eine Welt voller Magie und fantastischer Wesen. Bevor die Autorin mit ihren Büchern bekannt wurde, studierte sie klassische Altertumswissenschaft an der University of Exeter. Dieses Studium hatte anscheinend großen Einfluss auf die Welt von Harry Potter. Immer wieder kann der aufmerksame Leser Hinweise auf altertümliche Wissenschaften und Praktiken finden. Besonders in den Schulfächern schlägt sich das nieder. So gibt es in Hogwarts unter anderem Unterricht in Astrologie, Kräuterkunde und Wahrsagen. Zu meiner großen Freude gibt es in „Eine Geschichte voller Magie“ einiges in Bezug auf die Schulfächer zu entdecken. Besonders angetan haben es mir auch die Auszüge aus dem englischen Rohmanuskript sowie Zeichnungen verschiedener Charaktere, die von J.K. Rowling angefertigt wurden.

„Eine Geschichte voller Magie" ist ein Muss für alle Harry Potter Fans, die einen Blick hinter die Kulissen werfen möchten. Was hat J.K. Rowling inspiriert, welchen Einfluss hatte ihr Studium der klassischen Altertumswissenschaft und wie ist Harry Potter entstanden – diese Fragen werden mit viel Liebe zum Detail beantwortet. Das Ergebnis ist ein wunderschöner Prachtband, der mit viel Hintergrundwissen, Zitaten, Zeichnungen und Bildern punktet.

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635 Bibliotheken, 32 Leser, 0 Gruppen, 161 Rezensionen

berührung, c. e. bernard, ce bernard, die wächterin, fantasy, gedanken, kampf, königshaus, london, magdalena, magdalenen, palace of glass, penhaligon, rea, seide

Palace of Glass - Die Wächterin

C. E. Bernard , Charlotte Lungstrass-Kapfer
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 19.03.2018
ISBN 9783764531959
Genre: Fantasy

Rezension:

„Palace of Glass - Die Wächterin“ stammt aus der Feder der Autorin C. E. Bernard und ist der Reihenauftakt einer dystopischen Trilogie. Beworben wird das Buch vom Penhaligon Verlag mit den Worten „Diese hinreißende Trilogie werden die Fans von Sarah J. Maas, Kiera Cass und Erin Watt lieben.“ Da ich die Bücher der ersten beiden Autorinnen liebe, musste ich „Palace of Glass“ unbedingt lesen. C. E. Bernard entführt den Leser in eine düstere Welt voller Gefahren, Geheimnisse und Intrigen. Starke Charaktere und ein interessantes Setting lassen das Leserherz höherschlagen.

Der Einstieg in das Buch ist mir etwas schwerer gefallen als sonst, da man mitten in eine neuartige Welt der Zukunft hineingeworfen wird und sich erst orientieren muss. Nach und nach ergibt sich dann ein Gesamtbild. Die Handlung spielt in der Zukunft, doch Politik, Gesetze und Regierung erinnern mehr an die Vergangenheit und muten teilweise schon mittelalterlich an. Die Autorin lässt der Geschichte zu Beginn sehr viel Raum, um sich zu entfalten. Ab der Hälfte des Buches steigert sich das Erzähltempo und es wird spannend bis zur letzten Seite. Die Charaktere wurden gut gezeichnet. Sie wirken vielschichtig und authentisch. Mir fehlte es nur ein klein wenig an Tiefe, sowohl im Hinblick auf die Charaktere, als auch auf die Welt.

Die Idee der Magdalenen hat mir richtig gut gefallen. Sie sind der Grund für den extremen Rückschritt der Gesellschaft. Magdalenen besitzen die Gabe, durch Berührung von Haut in den Geist anderer Menschen eindringen zu können. Um die Menschheit vor Manipulation zu schützen, wurden die Magdalenen lange Zeit verfolgt. Die Überlebenden verbergen ihre Gaben und leben in ständiger Gefahr, denn Magdalenen entwickeln eine regelrechte Sucht nach nackter Haut. Aus diesem Grund ist es der gesamten Bevölkerung in England verboten, nackte Haut zu zeigen. Auch Berührungen sind nur verheirateten Paaren gestattet. Die Regierung setzt ihre Gebote mehr als streng durch und sorgt für regelrechte Panik vor Berührungen. Rea gehört zu den Magdalenen, die ihre Gaben sorgsam verstecken und unerkannt unter den Menschen leben. Gerade die Darstellung von Rea ist der Autorin mehr als gut gelungen. Ohne fremde Haut berühren zu können, bekommt sie richtige Entzugserscheinungen. Lediglich die verbotene Seide kann ein wenig Linderung verschaffen. Um aus Gier nach Haut keine Dummheiten zu begehen und ihrem Trieb Einhalt zu gebieten, nimmt Rea an illegalen Kämpfen teil. Dort wird man auf sie aufmerksam und bietet ihr einen Job als Bodyguard des Kronprinzen an. Ihr bleibt nichts anderes übrig, als für die Königsfamilie zu arbeiten, doch das Leben im Palast könnte ihren Tod bedeuten. Gerade Reas Gier nach Haut und ihre Ängste werden von der Autorin sehr gut dargestellt. Man bekommt auf diese Weise ein eindringliches Bild davon, wie sehr die Magdalenen unter ihrer Situation leiden. Im Hinblick auf den Loveinterest war leider einiges vorhersehbar. Dafür punktet die Autorin mit einem interessanten Setting, über dem die ganze Zeit eine düstere Atmosphäre hängt. Ab der Hälfte des Buches nimmt die Geschichte an Fahrt auf und wird spannend bis zur letzten Seite.

Der Reihenauftakt „Palace of Glass - Die Wächterin“ von C. E. Bernard punktet mit starken Charakteren und einem interessanten Setting. Die Autorin entführt den Leser in eine düstere Welt voller Machtspiele und Gefahren. Von mir gibt es vier Sterne und eine Leseempfehlung für alle, die düstere Dystopien mit Fantasyelementen mögen.

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155 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

diabolic, dystopie, genmodifikation, planten, science fiction

Diabolic - Durch Wut entflammt

S.J. Kincaid , Ulrich Thiele
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Arena, 02.03.2018
ISBN 9783401602721
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„Durch Wut entflammt" stammt aus der Feder der Autorin S.J. Kincaid und ist der zweite Teil ihrer Science Fiction Trilogie „Diabolic“ für Jugendliche ab 14 Jahren. Bereits der erste Band konnte mich begeistern, doch dieser Mittelband übertrifft seinen Vorgänger um Längen. Düster, actionreich und voller überraschender Wendungen kommt der Leser kaum noch zum Luftholen. Für mich ist dieses fantastische Weltraumabenteuer ein absolutes Highlight-Buch.

Tyrus hat sein Ziel erreicht und soll zum Kaiser gekrönt werden. Doch die Herrschaft über die Galaxie und deren Planeten erweist sich als schwere Bürde. An alles Ecken und Enden erwacht Widerstand gegen den jungen Kaiser, der es wagen will, ein Kunstwesen an seiner Seite herrschen zu lassen. Schon bald muss Tyrus um sein Leben fürchten. Für Nemesis ist diese Entwicklung ein Schlag ins Gesicht. Im Laufe der Zeit ist sie immer menschlicher geworden, doch um Tyrus zu schützen, ist der eiskalte Killerverstand einer Diabolic gefragt. Dies steht jedoch im Gegensatz zu ihrer Liebe, denn wie soll Tyrus ihr je vertrauen, wenn sie wieder in ihre alten Denkmuster zurückfällt.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen, da die Autorin immer wieder geschickt Erinnerungshilfen und kleine Rückblenden einstreut. Dadurch kann man sich von Anfang an gut in der Geschichte zurechtfinden. Das Buch lässt sich dank des lockeren und flüssigen Schreibstils sehr angenehm lesen. In diesem Band dreht sich viel um Politik, Religion, Wissenschaft, Machtspiele und Intrigen. Doch wer hier trockene Fakten erwartet, liegt völlig falsch. Denn die Autorin S.J. Kincaid baut sehr schnell Spannung auf und das Erzähltempo nimmt stetig zu. Ein Ereignis jagt das nächste und der Leser kommt kaum noch zum Luftholen. Dank der rasanten Entwicklung der Handlung kann man das Buch kaum noch aus der Hand legen. Neben dem Plot hat mir auch die Entwicklung der Charaktere sehr gut gefallen, da man mit vielen Wendungen nicht gerechnet hat. Wahrscheinlich wird gerade die Entwicklung von Tyrus nicht bei allen Lesern gut ankommen. Ich persönlich finde es grandios und sehr mutig von der Autorin, die Charaktere ihre eigenen Wege gehen zu lassen, abseits des Mainstreams und der typischen Darstellung von heldenhaften Charakteren in Jugendbüchern. S.J. Kincaid zeichnet ihre Charaktere genauso düster wie ihre intergalaktische Welt und darauf sollte man sich einlassen können. Wer damit kein Problem hat, den erwartet ein atemberaubendes Science Fiction Abenteuer. Spannung pur, dramatische Wendungen und eine actionreiche Handlung machen den zweiten Band von „Diabolic“ zu einem absoluten Pageturner. Das Ende lässt den Leser sprachlos und schockiert zurück. Für mich ist der dritte und zugleich finale Band ein Must-Read, auf das ich mich jetzt schon freue. Von mir gibt es für den Mittelband 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

Fazit: Unvorhersehbar, düster & atemberaubend: „Durch Wut entflammt“ ist ein grandioser Mittelband der Reihe „Diabolic“ von S.J. Kincaid. Spannung pur, starke Charaktere und überraschende Wendungen machen das Buch zu einem Pageturner, den man nicht mehr aus der Hand legen kann.

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35 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

dublin, einhorn, erbe, fabelwesen, fantasy, irland, phönix und einhorn, prinzessin, reihe, tara, totem, unicorn, zwerge

Unicorn Rise (1). Kristallflamme

Claudia Romes
E-Buch Text
Erschienen bei digi:tales, 15.03.2018
ISBN 9783401840505
Genre: Sonstiges

Rezension:

Ein Blick auf das Cover und ich wusste, dass ich dieses Buch lesen muss. Auch der Klappentext mit der Einleitung „Das letzte Einhorn kehrt zurück“, hörte sich vielversprechend an. Da „Das letzte Einhorn“ einer meiner Lieblingskinderfilme ist, konnte ich an „Unicorn Rise“ von Claudia Rommes nicht vorbeigehen. Die Geschichte punktet mit einigen guten Ansätzen und bringt viel Potenzial mit, das aber leider nicht genutzt wurde.

Als Tara auf den geheimnisvollen Cole trifft, wird ihr Leben auf den Kopf gestellt. Tara erfährt, dass sie und Cole aus einer anderen Welt stammen, die vom Feind eingenommen wurde. Doch als sei das nicht schon unglaublich und schlimm genug, ist dieser Feind Tara in die normale Welt gefolgt und sie schwebt dadurch in Lebensgefahr. Doch Tara kann nicht kämpfen und auch ihr sagenumwobenes Totem zeigt sich nicht.

Der Einstieg in das Buch ist mir dank des angenehmen und lockeren Schreibstils von Claudia Rommes sehr leicht gefallen. Man lernt zu Beginn Tara und ihr alltägliches Leben kennen. Dabei trifft man auch auf ihre beste Freundin Marybell, die mit ihrer verrückten Art ein sehr liebenswerter Charakter ist. Sie hat mir von allen Protagonisten am besten gefallen. Die wichtigsten Charaktere wurden gut ausgearbeitet und wirken authentisch. Alle Protagonisten sind für den Leser gut greifbar, aber mir fehlte ein wenig das Mitfiebern mit den Charakteren. Der erste Teil des Buches zieht sich leider etwas, während der Leser im zweiten Teil kaum noch zum Luftholen kommt. Es geht Schlag auf Schlag und ich hätte mir an dieser Stelle etwas Entschleunigung gewünscht. Gerade in der zweiten Hälfte des Buches wird es in Bezug auf die Fabelwesen spannend und ich hätte gerne noch mehr über die ganzen neuen Charaktere und Wesen erfahren. Die emotionale Ebene kommt leider durch die Schnellebigkeit der Handlung etwas zu kurz. Man kann sich die Charaktere zwar gut vorstellen, aber ich konnte einfach keinen Bezug zu den Protagonisten herstellen, da mir ein tieferer Einblick in ihre Gefühle gefehlt hat.

Trotz inhaltlicher Schwächen punktet der Reihenauftakt „Unicorn Rise – Kristallflamme“ von Claudia Romes mit einigen guten Ansätzen und magischen Fabelwesen. Von mir gibt es gute drei Sterne.

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56 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

die grimm chroniken, die suche, grimm, magie, märchen, maya shepherd, rache, schloss, seefahrt, sirenen, sternensand verlag, vampire

Die Grimm-Chroniken - Der Gesang der Sirenen

Maya Shepherd
Flexibler Einband: 142 Seiten
Erschienen bei Sternensand Verlag, 04.05.2018
ISBN 9783906829739
Genre: Fantasy

Rezension:

„Der Gesang der Sirenen“ ist der vierte Band der düsteren Märchenserie „Die Grimm Chroniken“ von Maya Shepherd. Bereits die ersten drei Bände konnten mich begeistern und ich war sehr gespannt darauf, welche Geheimnisse die Autorin noch enthüllt. Für mich ist der vierte Band der bisher stärkste Teil der Reihe, da die Handlung immer temporeicher wird und sich so manche Puzzleteilchen zusammenfügen.

Will ist nach wie vor in Schneewittchens Traumwelt gefangen und muss eine Entscheidung treffen. Gut oder böse, leben oder sterben? Das Schicksal von Schneewittchen hängt am seidenen Faden und bevor er sich entscheiden kann, muss Will sich erst daran erinnern, wer er wirklich ist. Doch nicht nur über Will und Schneewittchen erfährt der Leser so einiges, sondern auch über die Flucht der Apfelprinzessin Mary, Schneewittchens Mutter. Mary und ihr Geliebter Dorian treffen auf ihrer Flucht auf Kapitän Blaubart und das Unglück nimmt seinen Lauf. Unzählige Gefahren erwarten das junge Paar auf hoher See, doch weder Mary noch Dorian ahnen, wie hoch der Preis sein wird, den sie für die Überfahrt zahlen werden.

Zu Beginn der Geschichte gibt es eine kurze Zusammenfassung der bisherigen Ereignisse. Dadurch wird dem Leser der Einstieg in das Buch sehr leicht gemacht. Man ist sofort wieder mitten im Geschehen und kann sich gut orientieren. Durch den bildhaften Schreibstil der Autorin entstehen sofort Bilder im Kopf und man kann nicht anders, als in der Geschichte zu versinken. Maya Shepherd verwebt nach und nach immer mehr kleine Andeutungen und Hinweise auf verschiedene Märchen mit der eigentlichen Geschichte. Dank des bildhaften Schreibstils gelingt es der Autorin jedes Mal aufs Neue, mich zu verzaubern und nach kleinen Datails Ausschau zu halten. Besonders gut gefällt mir auch der stetige Wechsel des Settings in den verschiedenen Bänden, da man auf diese Weise in jeder Folge etwas Neues entdecken kann. In diesem Band wird es noch düsterer, das Tempo wird ordentlich angezogen und es wird spannend. Geheimnisse werden gelüftet und neue Fragen aufgeworfen. Der vierte Teil der Serie ist ein perfekter Appetithappen für alle Fans der Reihe, denn nach diesem Band geht es erstmal in die Sommerpause. Ich freue mich schon sehr darauf, im Herbst wieder in Maya Shepherds märchenhafter Welt abtauchen zu können und zu erfahren, wie es mit Will, Schneewittchen, Mary und Dorian weitergeht.

Fazit: Düster, geheimnisvoll und spannend - lasst euch in eine märchenhafte Welt voller Geheimnisse und Gefahren entführen. Mit "Der Gesang der Sirenen" präsentiert die Autorin Maya Shepherd einen starken vierten Band der Reihe "Die Grimm Chroniken". Geschickt verwobene Märchen, interessante Charaktere und eine spannende Handlung voller Überraschungen lassen das Leserherz höherschlagen.

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401 Bibliotheken, 17 Leser, 1 Gruppe, 67 Rezensionen

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GötterFunke - Verlasse mich nicht!

Marah Woolf
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Dressler, 19.03.2018
ISBN 9783791500423
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„Verlasse mich nicht“ ist der dritte und finale Band der erfolgreichen Reihe „Götterfunke “ von Marah Woolf. Spannung, Abenteuer und höllisch gut aussehende Götter machen die Reihe zum perfekten Lesefutter für jüngere Leserinnen.

Caydens größter Wunsch ist in Erfüllung gegangen. Er ist nicht länger ein Gott, sondern ein normaler Mensch. Doch nach allem, was geschehen ist, kann Jess Cayden nicht einfach so verzeihen. Cayden muss um Jess kämpfen, während gleichzeitig ein Krieg zwischen den Göttern tobt, der die ganze Menschheit vernichten könnte. Als wäre das alles noch nicht genug, lauert mitten in Zeus Reihen ein Verräter, der Cayden und Jess in tödliche Gefahr bringen kann.

Dank des einfachen und angenehm lockeren Schreibstils von Marah Woolf wird dem Leser der Einstieg in das Buch sehr leicht gemacht. Dank vieler Details entstehen direkt Bilder im Kopf. Im Gegensatz zu den ersten beiden Bänden ist das Erzähltempo in diesem finalen Band sehr hoch. Die Handlung schreitet rasant voran. Auch an Spannung mangelt es nicht, denn schon auf den ersten Seiten lauert der Tod. Die Ereignisse überschlagen sich und man kommt kaum noch zum Luftholen. In diesem Band steht ganz klar der Krieg der Götter im Vordergrund. Die Liebesgeschichte nimmt immer noch ausreichend Raum ein, ohne übertrieben oder kitschig zu wirken. Jess hat sich ein ganzes Stück weiterentwickelt. Sie wirkt erwachsener und auch in Bezug auf Cayden besonnener. Anstatt ihn ständig anzuhimmeln, konzentriert sie sich auf den Krieg der Götter. Dieser finale Band ist aus meiner Sicht der stärkste Band der Reihe. Überraschende Wendungen sorgen für Spannung und es passiert einfach immer etwas. Besonders interessant ist die Frage, wer wohl der Verräter ist. An dieser Stelle erwartet den Leser die wohl größte Überraschung.

Insgesamt ist „Götterfunke – verlasse mich nicht“ von Marah Woolf ein toller Pageturner, der die Herzen der jüngeren Leserinnen höherschlagen lassen wird.

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fantasy

Das Zeiträtsel: Roman (Reise durch die Zeit 1)

Madeleine L'Engle
E-Buch Text: 225 Seiten
Erschienen bei Piper ebooks, 01.03.2018
ISBN 9783492990820
Genre: Sonstiges

Rezension:

Nachdem das Buch „Das Zeiträtsel“ vom Verlag als „Roman zum Disney-Blockbuster 2018“ beworben wurde, musste ich es auf jeden Fall lesen. Schon der Trailer des Kinofilms hatte mir gut gefallen. Die Erstausgabe dieses Reihenauftaktes ist bereits im Jahr 1962 unter dem Originaltitel „A Wrinkle in Time“ erschienen und wurde in Deutschland unter dem Titel „Die Zeitfalte“ bekannt. Anlässlich der Verfilmung erscheint nun die Neuauflage unter dem Titel „Das Zeiträtsel“ im Piper Verlag. Leider war das Buch überhaupt nicht mein Fall. Ehrlich gesagt habe ich bisher noch nie ein Buch gelesen, das ich so seltsam und zusammengestückelt fand wie „Das Zeiträtsel“.

Die Familie Murry hat es nicht leicht und kämpft mit ungewöhnlichen Problemen. Die Eltern arbeiten als Physiker, doch eines Tages kehrt der Vater nicht von einem streng geheimen Projekt zurück. Die Kinder Meg und Charles Wallace leiden besonders unter dem plötzlichen Verschwinden ihres Vaters. Während das hochintelligente Wunderkind Charles Wallace ruhig und besonnen bleibt, entwickelt sich Meg zum aufmüpfigen Teenager. In einer stürmischen Nacht geschieht das Unglaubliche: Die Familie bekommt unerwarteten Besuch von Frau Wasdenn, die den Kindern erklärt, dass ihr Vater sich auf einem fremden Planeten befindet und ihre Hilfe braucht. Gemeinsam machen sie sich auf eine Reise quer durch Raum und Zeit, um Herrn Murry aus den Fängen des Bösen zu befreien.

Bei diesem Buch weiß ich ehrlich gesagt nicht, wo ich anfangen soll. Ich habe lange darüber nachgedacht, aber mir fallen wirklich kaum Pluspunkte ein, die ich vergeben könnte. Es gibt ein paar wirklich schöne Ansätze und Ideen, die teilweise auch gut umgesetzt werden - allerdings immer nur als kurze Szenen. Einige Fantasyelemente sind wunderschön und laden zum Entdecken ein, aber die Geschichte ist furchtbar schnelllebig und gibt dem Leser keine Zeit, irgendwo zu verweilen und einen tieferen Einblick zu bekommen. Alles wird nur kurz angerissen und das Buch ähnelt mehr einer Aneinanderreihung von einzelnen Szenen. Die Charaktere bleiben recht blass und ich konnte mit keinem der Protagonisten viel anfangen. Meg habe ich mit ihrer aufmüpfigen und zickigen Art als recht anstrengend empfunden. Das Wunderkind Charles war mir etwas sympathischer, aber so wirklich mitfiebern konnte ich mit keinem der Charaktere. Calvin habe ich nur am Rand wahrgenommen und er hat keinen bleibenden Eindruck hinterlassen. Der Schreibstil ist aus meiner Sicht absolut nicht kindgerecht. Die Sätze klingen oft hochgestochen und die eingestreuten mehrsprachigen Sätze passen nicht zu der angegebenen Zielgruppe von ab 10 Jahren. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass Kinder dieser Altersklasse viel mit diesem Buch anfangen können. Auch die Handlung konnte mich nicht überzeugen. Obwohl wirklich immer was passiert, kommt keine Spannung auf. Man wird einfach nur von einer Szene zur nächsten gerissen. Gestört haben mich auch die religiösen Andeutungen. Mir ist leider nicht klar, welche Aussage die Autorin damit treffen möchte und ich mag es überhaupt nicht, wenn Details eingestreut werden, ohne das erkennbar ist, warum. Ist die Autorin besonders religiös oder wollte sie dem Leser etwas mitteilen? Oder sind auch diese Details nur Stücke, die einfach so zum großen Ganzen zugefügt wurden? Denn genauso wirkt die Geschichte: zusammengewürfelt aus unterschiedlichen Ideen und Ansätzen.

Abschließend muss ich sagen, dass mich das Buch maßlos enttäuscht hat und mir auch die Lust auf den Film vergangen ist. Von mir gibt es knappe zwei Sterne, da trotz der sehr schwachen Umsetzung noch ein paar gute Ansätze und schöne Fantasyelemente vorhanden sind.

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32 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

blut, diebe, elesztrah, elfen, feder, high fantasy, kampf, liebe, magie

Elesztrah - Blut und Federn

Fanny Bechert
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Sternensand Verlag, 27.04.2018
ISBN 9783906829838
Genre: Fantasy

Rezension:

Da ich den Schreibstil von Fanny Bechert sowie die Welt Elesztrah liebe, hatte ich mich schon lange auf diesen dritten Band gefreut. Anfangs war ich skeptisch, da ich Lysanna und Aerthas ins Herz geschlossen hatte. Dieser Band dreht sich im Gegensatz zu den ersten zwei Bänden um Fayori und Sedan. Doch schon nach kurzer Zeit hatte mich die Geschichte gepackt und ich wollte nicht mehr aufhören zu lesen. Letztendlich gefällt mir dieser Band sogar noch besser, als seine zwei Vorgänger.

Bei einem schrecklichen Überfall auf Frostwall wird Lysanna gefangengenommen. Niemand Geringeres als die Fürstin höchstpersönlich hat Lysanna in ihrer Gewalt. Fayori, ganz die temperamentvolle junge Elfe, macht sich sofort auf den Weg, um ihre Mutter zu retten. Unverhofft trifft sie dabei auf den Seelenlosen Sedan, der vor einiger Zeit zum Feind übergelaufen ist. Trotz dieser Tatsache vertraut Fayori auf seine Hilfe. Während Fayori einem schrecklichen Geheimnis auf der Spur ist, muss Sedan sich endgültig entscheiden, auf welcher Seite er steht. Denn auch beim Feind gibt es jemanden, der Sedan sehr wichtig ist.

Dank des wunderbaren Schreibstils von Fanny Bechert bin ich direkt in der Geschichte versunken. Meine Bedenken hinsichtlich Fayori und Sedan lösten sich in kürzester Zeit in Luft auf. Fayori hat mir unglaublich gut gefallen. Sie ist mutig, stark, impulsiv und hinterfragt alles. Selbst Sedan vertraut sie nicht komplett, obwohl die beiden viel verbindet. Teilweise merkt man der Elfe ihr junges Alter an, aber genau diesen Umstand fand ich sehr gelungen, da Fayori dadurch authentisch wirkt. Sedan konnte ich zu Beginn nicht richtig einschätzen. Der Autorin gelingt es perfekt, seine innere Zerrissenheit darzustellen, wodurch lange offen bleibt, für welche Seite sich der Seelenlose letztendlich entscheidet. Die Handlung ist durchweg spannend, den Fanny Bechert hat die eine oder andere Überraschung auf Lager und es passiert einfach immer etwas. Es hat großen Spaß gemacht, wieder in der Welt von Elesztrah abzutauchen und ich habe Fayori und Sedan sehr schnell ins Herz geschlossen. Dieser Band ist für mich der bisher stärkste Teil der Reihe und ich kann kaum erwarten zu erfahren, wie es weitergeht.

Fazit: "Elesztrah - Blut und Federn" ist ein fantastischer dritter Band, der den Leser zurück in die Welt Elesztrah entführt. Starke Charaktere und überraschende Wendungen, die für viel Spannung sorgen, lassen das Leserherz höherschlagen. Fanny Bechert hat sich die volle Punktzahl mehr als verdient. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

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489 Bibliotheken, 16 Leser, 1 Gruppe, 168 Rezensionen

dystopie, fantasy, frauenrechte, grace, intrigen, ironflowers, jugendbuch, kampf, liebe, rebellin, rebellion, schwestern, thronfolger, tracy banghart, unterdrückung

Iron Flowers – Die Rebellinnen

Tracy Banghart , Anna Julia Strüh
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 25.04.2018
ISBN 9783737355421
Genre: Jugendbuch

Rezension:

"Iron Flowers - Die Rebellinnen" stammt aus der Feder von Tracy Banghart und wird als neue Serie für alle „Selection“ Fans beworben. Zwei starke Schwestern in der Hauptrolle, Spannung und ein aufregendes Setting, das alles klingt nach einem vielversprechenden Reihenauftakt. Insgesamt konnte die Autorin mich gut abholen und auch die Handlung ist fesselnd, wobei ich die Kapitel aus Serinas Sicht ganz klar bevorzugt habe.

Die Schwestern Serina und Nomi leben im Land Viridia, in dem Frauen kaum Rechte haben. Nur wenigen Frauen bietet sich jemals die Chance auf ein besseres Leben. Sorglosigkeit und Luxus sind Mangelware, doch für die schönsten Frauen des Landes gibt es Hoffnung. Sie können vom Regenten zur Grace auserwählt werden. Graces sind schön, gehorsam und vor allem unterwürfig. Serina wird seit Jahren auf ein Leben als Grace vorbereitet und malt sich am Tag der Auswahl gute Chancen aus. Nomi begleitet ihre Schwester als Zofe, doch der große Traum entpuppt sich als wahrer Albtraum. Serina und Noemi werden voneinander getrennt und müssen sich ihrem Schicksal stellen.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen, da man zu Beginn tatsächlich an „Selection“ denken muss. Insgesamt haben die Reihen aber wenig gemeinsam, da sich „Iron Flowers“ recht schnell in eine andere Richtung entwickelt und auch um einiges düsterer und grausamer wird. Am Anfang war mir Nomi mit ihrer ungestümen und wilden Art lieber, aber Serina konnte schnell aufholen. Ihre Entwicklung ist der Autorin wahnsinnig gut gelungen. Man kann einfach nicht anders, als mit Serina mitzufühlen. Ihre Geschichte ist spannend, voller überraschender Wendungen und hat mich nicht mehr losgelassen. Nomi hingegen kam mir mit voranschreitender Handlung immer kindlicher und teilweise recht naiv vor. Mit ihr konnte ich leider nicht so viel anfangen. Daher mochte ich die Kapitel aus Serinas Sicht natürlich wesentlich lieber. Der Schreibstil von Tracy Banghart ist wundervoll flüssig und detailliert. Ich hatte direkt Bilder im Kopf. Besonders das Setting der Insel hat mir sehr gut gefallen. Der Autorin gelingt es perfekt, die dort vorherrschende Grausamkeit darzustellen und beim Leser die verschiedensten Emotionen zu wecken. Gerade das Setting habe ich als sehr erfrischend empfunden, denn Geschichten, die ausschließlich in Palästen spielen, gab es in letzter Zeit schon genug. Daher hat mir die Teilung der Geschichte in zwei Handlungsstränge sehr gut gefallen. Der Leser begleitet abwechselnd Serina und Nomi, die sich unterschiedlichen Herausforderungen stellen müssen. Serinas Geschichte konnte mich richtig begeistern. Ich hätte sie gerne noch länger begleitet. Mit Nomi hingegen konnte ich nicht richtig warm werden, sodass ich die Kapitel aus ihrer Sicht nicht ganz so spannend fand. Während Nomi zu Beginn eine kleine Rebellin ist, die auch mal gegen das Gesetzt verstößt, ist Serina die perfekte Anwärterin zur Grace: wunderschön, gehorsam und unterwürfig. Doch das Schicksal zwingt die Mädchen schnell dazu, neue Wege zu gehen. Nomi hält sich zwar tapfer, macht in meinen Augen aber keine große Entwicklung nach vorne. Serina hingegen passt sich der neuen Situation perfekt an und begeistert mit ihrem Mut und Ideenreichtum. Leider bleiben der Thronfolger Malachi und sein Bruder Asa recht blass, was sich hoffentlich im zweiten Band ändert. Die Geschichte gipfelt in einem spannenden Finale mit einem fiesen Cliffhanger. Band zwei muss also gelesen werden!

Unerwartet düster und spannend: Mit „Iron Flowers – Die Rebellinnen“ hat Tracy Banghart einen vielversprechenden Reihenauftakt geschaffen. Trotz kleiner Schwächen kann die Autorin mit einer spannenden Handlung und starken Protagonisten begeistern. Von mir gibt es vier Sterne und eine Leseempfehlung.

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15 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

belletristik, drachenmond verlag, liebesroman, mirjamhhüberli, rezension, rezensionsexemplar, romance, selfpuplishing, wenndienachtträumeregnet

Wenn die Nacht Träume regnet

Mirjam H. Hüberli
Flexibler Einband: 334 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 15.03.2018
ISBN 9783959911702
Genre: Romane

Rezension:

Habt ihr Lust auf einen wunderschönen Liebesroman, der das Herz berührt und euch nicht mehr loslässt? Dann müsst ihr unbedingt "Wenn die Nacht Träume regnet" von Mirjam H. Hüberli lesen!

Da ich das Buch und die Autorin nicht kannte, hatte ich keine großen Erwartungen. Mirjam H. Hüberli lässt eine richtig tolle Wohlfühlatmosphäre enrstehen. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen, sodass man sehr schnell in die Geschichte hineinfindet. Chloe und Davis sind unglaublich liebenswert und man begleitet sie gerne auf ihrem Weg. Vieles lässt sich voraussehen, aber es gibt immer wieder kleine Überraschungen und es sind die Emotionen, die das Buch zu einem richtigen Leseerlebnis machen. Denn die Liebe zwischen Chloe und Davis ist zerbrechlich, voller Höhen und Tiefen. Die romantischen Szenen wurden ganz zauberhaft mit viel Gefühl zu Papier gebracht. Auf der einen Seite ist die Geschichte wunderschön, doch auch Taschentücher dürfen beim Lesen nicht fehlen. "Wenn die Nacht Träume regnet" von Mirjam H. Hüberli ist eine wunderschöne Liebesgeschichte, die das Herz berührt. Die Geschichte ist intensiv, berührend und romantisch - eine richtige Achterbahnfahrt der Gefühle, die man sich nicht entgehen lassen sollte.

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133 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 39 Rezensionen

auftakt, fantasy, ivi verlag, jugend, jugendbuch, jugendroman, lucas hainer, märz 2018, piper verlag, ruinen, spannung, überlebenskampf, verlassene siedlung, verschwinden, wüste

Das dunkle Herz

Lukas Hainer
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.03.2018
ISBN 9783492704724
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Auf „Das dunkle Herz“ von Lukas Hainer war ich wahnsinnig gespannt, da der Klappentext mich auf Anhieb angesprochen hatte. Leider konnte das Buch meinen Erwartungen nicht gerecht werden. Insgesamt fehlte mir der rote Faden. Alles wirkt recht wirr und die wichtigsten Informationen werden dem Leser vorenthalten. Zudem weist der Mittelteil einige Längen auf, wodurch ich mich richtig durch das Buch durchbeißen musste.

Gerade eben saß Anna noch im Gedenkgottesdienst für ihren verschwundenen Bruder, um in der nächsten Sekunde in einer Wüste zu erwachen. Abgesehen davon, dass sie keine Ahnung hat, wie sie dorthin gelangt ist, fühlt sich alles falsch an. Da ihr Handy keinen Empfang bekommt, hat Anna keine Möglichkeit ihre Eltern anzurufen oder jemanden um Hilfe zu bitten. Zum Glück trifft sie auf Nick und macht sich mit ihm gemeinsam auf die Suche nach Antworten. Doch die beiden sind nicht die einzigen, die plötzlich in dieser merkwürdigen Welt erwacht sind. Schon bald beginnen die Menschen sich gegenseitig zu bekämpfen. Anna hingegen schöpft Hoffnung, denn sie findet Hinweise, die darauf hindeuten, dass sich ihr Bruder ebenfalls an diesem Ort befunden hat.

Der Einstieg in das Buch ist mir durch den einfachen Schreibstil des Autors sehr leicht gefallen. Zu Beginn wirkt die Geschichte vielversprechend. Der Einstieg wurde geschickt gewählt und es gibt kein unnötiges Drumherum. Schon nach kurzer Zeit landet Anna in der anderen Welt und es wird spannend. Leider verpufft die Spannung relativ schnell wieder. Zum einen hat mir der Fantasyanteil gefehlt, denn die komplette Handlung dreht sich nur um Kämpfe zwischen den verschiedenen Gruppen und Machtspiele untereinander. Zum anderen habe ich einen roten Faden vermisst, der den Weg zum dunklen Herzen weist. Die Handlung drehte sich einfach sehr lange im Kreis, ohne dass irgendetwas sonderlich Spannendes passiert oder man erkennen kann, in welche Richtung sich das Geschehen weiterentwickelt. Und dann ist es ganz plötzlich da: Das dunkle Herz. Die Spannung steigt – und verpufft direkt wieder. Denn der Leser erfährt so gut wie nichts über das dunkle Herz. Nur so viel, dass die Handlung halbwegs Sinn ergibt. Mir war alles viel zu einfach, zu grau, zu fantasielos. Man hätte aus der Idee wirklich viel machen können, aber das Potenzial der Geschichte wurde nicht genutzt. Insgesamt konnte mich dieser Reihenauftakt nicht überzeugen, sodass ich den zweiten Band nicht lesen werde.

Fazit: Grau und fantasielos: „Das dunkle Herz“ von Lukas Hainer bietet einiges an Potenzial, das aber leider ungenutzt bleibt. Durch das Fehlen eines roten Fadens und die Längen im Mittelteil fällt es schwer, an der Geschichte dranzubleiben. Insgesamt dreht sich die Handlung lange im Kreis und der Fantasyanteil wird extrem gering gehalten, denn über das dunkle Herz wird der Leser buchstäblich im Dunkeln gelassen.

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383 Bibliotheken, 23 Leser, 1 Gruppe, 139 Rezensionen

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Scythe - Der Zorn der Gerechten

Neal Shusterman , Kristian Lutze , Pauline Kurbasik
Fester Einband: 544 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 14.03.2018
ISBN 9783737355070
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Bereits der Reihenauftakt „Scythe – Hüter des Todes“ von Neal Shusterman hatte mir unglaublich gut gefallen. Auch in diesem zweiten Band punktet der Autor wieder mit jeder Menge Spannung, Action und überraschenden Wendungen. Viele Verstrickungen sorgen für eine komplexe Handlung, die zum Nachdenken anregt.

Während Citra sich langsam in ihr neues Leben als Scythe Anastasia einfügt, verbreitet Rowan unter den Scythe der neuen Ordnung Angst und Schrecken. Die Anhänger der neuen Ordnung sind skrupellos und töten aus Freude. Als Scythe Luzifer nimmt Rowan Rache an vielen grausamen Scythe und sorgt dafür, dass sie nie mehr Befriedigung beim Töten empfinden. Doch es ist nur eine Frage der Zeit, bis das Scythetum ihm auf die Schliche kommt und seinem Treiben ein Ende bereitet. Doch dann gerät Citra in das Visier eines unbekannten Feindes und ist auf Rowans Hilfe angewiesen.

Der Einstieg in das Buch ist mir dank des angenehmen Schreibstils von Neal Shusterman sehr leicht gefallen. Im Gegensatz zum ersten Band gibt es in dieser Fortsetzung keine Auszüge mehr aus anderen Scythe-Tagebüchern. Stattdessen bekommt der Leser viele kurze Einblicke in die Gedanken des Thunderheads. Diesen Ansatz finde ich grandios, denn neben Citra und Rowan ist der Thunderhead der mit Abstand interessanteste Protagonist. Obwohl wir hier von einem digitalen Wissenspool sprechen, der sich aus einer Cloud entwickelt hat, wirkt der Thunderhead doch menschlicher als so mancher Hüter des Todes. Der Thunderhead steht über allem und lenkt das Leben der Menschheit. Er löst auf der ganzen Welt technische Probleme, verhindert Konflikte, Probleme und Kriege, sorgt für ausreichend Wasser, Nahrung und Beschäftigung der Menschen. Nebenbei hört er sich noch die Probleme von jedem einzelnen an, denn fast jeder Mensch kann mit ihm sprechen. Eigentlich würde der Thunderhead das Paradies auf Erden schaffen, wäre da nicht das Scythetum. Denn eines hat der Thunderhead nicht: Die Macht über den Tod. Doch nicht nur das, er hat nicht mal den kleinsten Einfluss auf das Scythetum und deren Mitglieder. Der Thunderhead muss sich aufgrund seiner Programmierung immer an alle Regeln halten, aber mit seiner Superintelligenz fällt dem Thunderhead natürlich einiges ein, um sein eigenes System auszutricksen. Für seine Mission wählt der Thunderhead Greyson Tolliver aus, der mit ihm in der Vergangenheit besonders eng verbunden war. Greysons Leben gerät durch das Eingreifen des Thunderhead komplett aus den Fugen, aber dem Thunderhead bleibt einfach keine andere Wahl, wenn er die Menschheit weiterhin schützen möchte.

Der Thunderhead ist Staat, Regierung und Gesetzesgeber in einem, doch im Gegensatz den Menschen handelt er immer ausschließlich zum Wohl der Menschheit. Dem Thunderhead steht dafür das gesamte Wissen der Menschheit zur Verfügung, doch er eignet sich von den Menschen nicht nur das reine Wissen an. Auch Gefühle wie Wut und Trauer sind ihm nicht fremd. Die Darstellung des Thunderhead ist Neal Shusterman absolut perfekt gelungen. Normalerweise bereitet der Gedanke an eine Maschine, die die Welt regiert, jedem Menschen Angst. Doch der Thunderhead bewirkt das komplette Gegenteil. Man wünscht sich fast schon, dass es so etwas auch in unserer Welt geben würde. Doch Neal Shusterman ist ja ein Meister der Überraschungen und so bleibt abzuwarten, ob der Thunderhead nicht doch noch größere Schwachpunkte hat. Einen weiteren Pluspunkt gibt es für die weiterhin fehlende Liebesgeschichte. Liebe spielt im Moment eine sehr untergeordnete Rolle. In dieser Hinsicht wirken die Charaktere recht kühl. Denn in Zeiten von Angst und Schrecken im Scythetum bleibt für Gefühle kaum Zeit. Insgesamt ist die Handlung sehr spannend. Es geht Schlag auf Schlag und es passiert einfach immer etwas. Neal Shusterman überrascht immer wieder mit unvorhersehbaren Wendungen und Schockmomenten. Die Handlung wird durch viele verschiedene Verstrickungen immer komplexer. Trotz der hohen Seitenzahl lässt sich das Buch relativ schnell lesen. Das Ende hat es richtig in sich, denn der Cliffhanger ist richtig fies und lässt den Leser schockiert zurück. Am dritten Band führt also kein Weg vorbei!

Fazit: Rasant und beeindruckend: „Scythe – der Zorn der Gerechten“ von Neal Shusterman ist eine absolut geniale Fortsetzung. Dank der rasanten Handlung, überraschenden Wendungen und einigen Schockmomenten kann man das Buch kaum noch aus der Hand legen. Neal Shusterman hat eine düstere Zukunftsversion geschaffen, die absolut beeindruckend dargestellt wird und unter die Haut geht.

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Die Grimm-Chroniken - Der Schlafende Tod

Maya Shepherd
Flexibler Einband: 132 Seiten
Erschienen bei Sternensand Verlag, 06.04.2018
ISBN 9783906829722
Genre: Fantasy

Rezension:

Maya Shepherd konnte mich bereits mit die ersten beiden Bände der „Grimm Chroniken“ begeistern. Die Autorin zählt zu meinen absoluten Lieblingsautoren und so musste ich natürlich auch den dritten Band schnellstmöglich lesen. Die Spannung der Serie steigert sich von Band zu Band und nach wie vor tappt der Leser im Dunkeln. Ist Schneewittchen wirklich ein blutrünstiges Monster oder ist es vielleicht doch ihre Mutter, vor der man sich in Acht nehmen muss?

In diesem Band macht Will den ersten Schritt seiner Mission, Schneewittchen zu töten. Dies kann nur in ihrem Traum geschehen und so betritt Will die Traumwelt der dunkelhaarigen Schönheit. Doch diese ist so ganz anders als erwartet. Vergangenheit und Gegenwart beginnen sich zu vermischen, als Will im Traum Einblick in verschiedene Szenen aus Schneewittchens Kindheit bekommt. Dabei erfährt er nicht nur viel über das Mädchen, das er töten soll, sondern auch über ihre Mutter Mary, die Apfelprinzessin.

Wie bereits in den ersten beiden Bänden punktet Maya Shepherd auch in dieser Fortsetzung mit ihrem wunderbar flüssigen Schreibstil, der den Leser sofort in ihrer Geschichte versinken lässt. Es wird zunehmend spannender, da man in diesem Band einen tieferen Einblick in das Leben von Schneewittchen und Mary bekommt. Unweigerlich stellt man sich die Frage, wer von beiden nun das Monster ist oder wie es überhaupt soweit kommen konnte. Immerhin tötet Schneewittchen Menschen, um ihr Blut zu trinken. Aber auch Mary ist nicht ganz unschuldig, da an ihren Händen augenscheinlich ebenfalls Blut klebt. Nicht zu vergessen Wills Vater, der panische Angst vor einer Königin hat, die nach seinem Herz trachtet. Die Atmosphäre des Geschichte ist durchweg düster und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Besonders jetzt, da die Charaktere immer greifbarer werden, kann ich es kaum erwarten zu erfahren, wer wirklich der Bösewicht der Geschichte ist. Schneewittchen hat innerhalb kürzester Zeit mein Herz erobert und ich hoffe so sehr, dass sie nicht das blutrünstige Monster ist, für das sie alle halten. Da ich Märchen liebe, ist diese Reihe für mich etwas ganz besonderes und ich würde mir wünschen, dass es später eine Gesamtausgabe als Hardcover gibt. Dank der wundervollen Cover von Jaqueline Kropmanns stehen alle bisher erschienenen Taschenbücher in meinem Regal, aber ein dickes Hardcover mit Illustrationen hätte schon was!

Fazit: "Die Grimm Chroniken" gehen in die dritte Runde: Mit "Der schlafende Tod" ist Maya Shepherd ein spannender dritter Band gelungen, der seine Vorgänger übertrifft. Die Charaktere werden immer greifbarer und der Autorin gelingt es perfekt Spannung aufzubauen. Märchenfans sollten sich diese Reihe nicht entgehen lassen!

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826 Bibliotheken, 65 Leser, 1 Gruppe, 88 Rezensionen

das reich der sieben höfe, fae, fantasy, feyre, freundschaft, high fantasy, high lady, hybern, jugendbuch, krieg, liebe, magie, rhys, rhysand, sarah j. maas

Das Reich der sieben Höfe - Sterne und Schwerter

Sarah J. Maas , Alexandra Ernst
Fester Einband: 752 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 09.03.2018
ISBN 9783423762069
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Sarah J. Maas konnte mich bereits mit den ersten beiden Bänden der Reihe "Das Reich der sieben Höfe" begeistern. Umso gespannter war ich auf das große Finale. Auch in diesem Band punktet die Autorin wieder mit einem fantastischen Schreibstil und einigen überraschenden Wendungen. Trotz kleiner Längen im Mittelteil ist das Finale grandios geworden und nimmt den Leser ein letztes Mal mit auf eine abenteuerliche Reise in das Land der Fae.

Durch Tamlins Verrat steht das Schicksal von ganz Prythian auf dem Spiel. Um das Land der Fae und die Menschen zu retten, muss Feyre sich auf ein gefährliches Doppelspiel einlassen. Niemand darf erfahren, dass sie die Seelengefährtin von Rhysand ist. Um die zu retten, die sie liebt, muss Feyre an den Frühlingshof zurückkehren - an die Seite von Tamlin, der sich mit dem König von Hybern verbündet hat. Doch nicht einmal Feyre ahnt, wie groß das Opfer sein wird, das das Spiel um die Macht von ihr fordern wird.

Der Einstieg in das Buch ist mir dank des fantastischen Schreibstils von Sarah J. Maas sehr leicht gefallen. Man kann nicht anders, als sofort wieder in der Geschichte zu versinken. Die Autorin lässt schon auf den ersten Seiten Bilder im Kopf entstehen und man hat schon fast das Gefühl, selbst ein Teil der Geschichte zu sein und an Feyres Seite an den Frühlingshof zurückzukehren. Das erste Drittel des Buches ist durchs Feyres gefährliches Doppelspiel absout spannend und fesselnd. Man wartet die ganze Zeit darauf, dass sie einen Fehler macht oder Tamlin ihr Geheimnis entdeckt. Das zweite Drittel des Buches spielt am Hof der Nacht. In diesem Mittelteil gibt es leider kleine Längen und die Geschichte zieht sich etwas. Vieles dreht sich um politische Intrigen, Machtspiele und Kriegsstrategien sowie die Vorbereitung auf den Kampf. Das letzte Drittel des Buches hat es dafür in sich. Sarah J. Maas wartet mit jeder Menge Action, Spannung und überraschenden Wendungen auf. Ich wollte das Buch keine Sekunde mehr aus der Hand legen und doch konnte ich am Ende nicht anders, als traurig die Seiten zu zählen. Denn obwohl ich unbedingt wissen wollte, wie das große Finale endet, wollte ich das Buch dennoch nicht beenden. Denn das bedeutet den Abschied von Feyre, Rhys und vielen anderen Charakteren, die man eigentlich noch nicht verlassen möchte. Eigentlich bin ich kein Fan von Reihen, die mehr als drei Bände umfassen, aber bei dieser Reihe fällt das Abschied nehmen unglaublich schwer. Daher hoffe ich, dass der Zusatzband "A Court of Frost and Starlight", der im Mai 2018 erscheint, auch noch übersetzt wird.

Fazit: Mit "Das Reich der sieben Höfe - Sterne und Schwerter" hat Sarah J. Maas ein grandioses Finale geschaffen. Trotz kleiner Längen im Mittelteil überzeugt auch dieser Band und lässt das Leserherz dank jeder Menge Action, Spannung und überraschenden Wendungen höherschlagen. Falls ihr es noch nicht getan habt: Lest diese Reihe unbedingt!

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debüt, debütantin, fantasy, fin, jagd, jägerseel, jägerseele, jagt, new orleans, nicole, nicole schuhmacher, puc, schuhmacher, tes, tess

Jägerseele (Ein Tess Carlisle Roman 1)

Nicole Schuhmacher
Flexibler Einband: 358 Seiten
Erschienen bei Sternensand Verlag, 23.03.2018
ISBN 9781549654732
Genre: Fantasy

Rezension:

"Jägerseele" von Nicole Schuhmacher hatte ich bereits seit einiger Zeit im Blick. Allerdings war ich nicht sicher, ob das Buch was für mich ist. Jetzt frage ich mich: Warum habe ich es nicht schon viel früher gelesen? Die Autorin punktet mit ausgefallenen Charakteren, einer starken Hauptprotagonistin und jeder Menge Humor.

Tess lebt in New Orleans Seite an Seite mit Vampiren, Zwergen und anderen magischen Wesen. Als sie mal wieder pleite ist, muss die Kopfgeldjägerin einen unliebsamen Job annehmen. Robert Coleman ist reich und schön - und er hat ein Problem. Zudem erweist er sich als äußerst hartnäckig, obwohl Tess ihn immer wieder abweist. Notgedrungen nimmt Tess seinen Auftrag schließlich an, obwohl sie Coleman nicht ausstehen kann. Doch was dann folgt, hätte selbst Tess nicht erwartet, die als Kopfgeldjägerin schon so einiges gesehen hat. Wie konnte aus dem Problem eines Multimillionärs gleich das Ende der Welt werden?

Dank des angenehm lockeren Schreibstils von Nicole Schuhmacher ist mir der Einstieg in das Buch sehr leicht gefallen. Zu Beginn lernt man erstmal Tessa und ihr alltägliches Leben kennen. Bereits zu diesem frühen Zeitpunkt hatte die Autorin mich fest an der Angel, denn Tess ist einfach eine richtig geniale Protagonistin. Erfrischenderweise hat sie keine Superkräfte und muss sich bei der Ganovenjagt allerlei Tricks einfallen lassen. Zudem ist sie nicht auf den Kopf gefallen und ich liebe ihre sarkastische Art. Humor in Büchern und ich - das ist in der Regel keine gute Kombination. Oft trifft der Autor nicht meinen Humor oder im Laufe des Buches kommt mir vieles erzwungen und überspitzt vor. Kurzum, ich bin fast immer genervt, wenn es um Humor in Büchern geht. "Jägerseele" ist in dieser Hinsicht eine Ausnahme. In diesem Fall war mein Freund dezent genervt, weil ich immer wieder - für ihn völlig unverständlich - laut lachen musste. Tess ist wirklich unglaublich. Abgesehen davon, dass sie eine Kopfgeldjägerin in einer magischen Welt ist, wirkt sie völlig normal. Sympatischerweise hat sie jede Menge Macken und schert sich auch nicht darum, was andere von ihr denken. Auch die anderen Charaktere sind sehr einprägsam und unterhaltsam. Ein weiterer Pluspunkt ist das Fehlen einer Liebesgeschichte. Nicole Schuhmacher beweist, dass es tatsächlich auch ohne großes Gefühlskino funktioniert, den Leser zu fesseln. Am Ende der Geschichte wartet kein fieser Cliffhanger auf den Leser, wodurch das Buch problemlos als Einzelband gelesen werden kann. Da ich selten beim Lesen so viel gelacht habe, bin ich absolut begeistert und warte gespannt auf den zweiten Band der Reihe.

Fazit: Witzig, chaotisch und erfrischend anders: "Jägerseele" von Nicole Schuhmacher punktet mit ausgefallenen Charakteren, einer starken Hauptprotagonistin und jeder Menge Humor. Tess ist als Charakter grandios und wenn ihr erfahren wollt, wie Wichtel, Vampire, ein Minihausschwein und Werwölfe zusammenpassen, solltet ihr das Buch unbedingt lesen.

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58 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

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Medusas Fluch

Emily Thomsen
Flexibler Einband: 210 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 15.03.2018
ISBN 9783959911719
Genre: Fantasy

Rezension:

Mit „Medusas Fluch“ von Emily Thomsen ist im Drachenmond Verlag wieder ein Buch erschienen, das mich magisch angezogen hat. Das Cover von Marie Graßhoff sieht einfach fantastisch aus und auch der Klappentext konnte auf Anhieb meine Neugierde wecken. Die Idee der Geschichte ist wirklich grandios und wurde gut umgesetzt, lediglich die Liebesgeschichte war nicht mein Fall.

Das Unglück nimmt seinen Lauf, als Medusa sich in einen Mann verliebt, mit dem ihre Mutter Gaia nicht einverstanden ist. Um ein gemeinsames Leben mit diesem Mann zu verhindern, verflucht Gaia ihre Tochter. Jeder Mann, den Medusa liebt, wird zu Stein erstarren, wenn seine Liebe nicht groß genug ist. Verstört und entsetzt flieht Medusa in die Menschenwelt, um dort ein abgeschiedenes Leben zu führen. Viele Jahrhunderte später lebt Medusa unter dem Namen Marie in der Menschenwelt, wo sie auf den geheimnisvollen Jendrik trifft, der sie von der ersten Sekunde an fasziniert. Doch auch sein Leben wäre in Gefahr, sollte Medusas Fluch erneut erwachen.

Der Einstieg in das Buch ist mir dank des angenehmen Schreibstils von Emily Thomsen sehr leicht gefallen. Durch den einfachen Schreibstil und die relativ geringe Seitenanzahl lässt sich das Buch sehr schnell lesen. Die Idee der Autorin hat mir unglaublich gut gefallen. Die Geschichte gliedert sich in zwei verschiedene Handlungsstränge. Auf der einen Seite erhält der Leser einen Einblick in Medusas Leben an der Seite ihrer Schwestern und ihrer Mutter, auf der anderen Seite begleitet man Madusa als Marie ein paar Jahrhunderte später in der Menschenwelt. Besonders die Rückblicke auf ihr Leben in der Welt der Götter haben mir sehr gut gefallen. Im Prinzip hätte dieses Buch das Potenzial für ein Highlightbuch gehabt, wäre es ein wenig mehr ausgearbeitet worden. Ein paar Seiten mehr hätten dem Leser einen tieferen Einblick geben können und auch die Charaktere hätten dadurch etwas besser dargestellt werden können. Am deutlichsten kommt dieser Umstand bei der Liebesgeschichte zum Tragen, denn diese wirkt sehr überhastet. Alles geht furchtbar schnell und so richtig konnte ich nicht nachvollziehen, wieso sich Marie in Jendrik verliebt hat, zumal er recht aufdringlich ist. Abgesehen von der Liebesgeschichte konnte die Autorin mich jedoch begeistern. Die Idee ist wirklich klasse und ich hoffe darauf, dass der zweite Band um einiges umfangreicher wird.

Fazit: Die Idee hinter „Medusas Fluch“ von Emily Thomsen ist wirklich klasse und auch die Umsetzung kann überzeugen. Lediglich die Liebesgeschichte wirkt überhastet und nicht ganz nachvollziehbar. Dafür bietet die Geschichte noch einiges an Potenzial für den zweiten Band, der hoffentlich um einiges umfangreicher wird.

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Eine Krone aus Herz und Asche

Laura Labas , Anja Uhren
Flexibler Einband: 420 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 01.03.2018
ISBN 9783959912952
Genre: Fantasy

Rezension:

Da ich die ersten beiden Bände, "Ein Käfig aus Rache und Blut" und "Ein Thron aus Knochen und Schatten", schon in kürzester Zeit verschlungen hatte, war ich wahnsinnig gespannt auf das große Finale. Alleine schon der Titel „Eine Krone aus Herz und Asche“ verursacht Gänsehaut. Laura Labas punktet in diesem abschließenden Band mit einer rasanten und actionreichen Handlung voller überraschender Wendungen.

Nach ihrem Sturz durch das Portal landet Alison in der Dämonenwelt. Verletzt und angeschlagen gerät sie schnell in das Netz der Hexenkönigin Morrigan, die erst kurze Zeit vorher wieder ihren Thron aus Knochen und Schatten bestiegen hat. Nur ein gefährlicher Handel mit Morrigan rettet Alison für den Moment das Leben. Während Alison immer noch gegen den furchtbaren Schmerz durch Gareths Verrat kämpft, muss sie einen Weg finden, Morrigan zu entkommen. Sollte Alison versagen, wäre die Erde dem Untergang geweiht.

Da ich den zweiten Band vor knapp einem Jahr gelesen hatte, musste ich mein Wissen erstmal etwas auffrischen und nochmal die letzten Seiten des Mittelbandes lesen, bevor ich mit dem dritten Band starten konnte. Durch den bildhaften Schreibstil von Laura Labas ist mir der Einstieg in das Buch sehr leicht gefallen. Man hat alles direkt vor den Augen und versinkt schnell in der Geschichte. Das Dämonenland konnte mich bereits im Mittelband faszinieren und dank vieler Details hatte ich direkt Bilder im Kopf. Zudem lässt die Autorin den Leser kaum zu Atem kommen. Ein Ereignis jagt das nächste. Actionreiche Szenen und überraschende Wendungen sorgen für jede Menge Spannung. Um das Buch perfekt zu machen, punktet Laura Labas auch in diesem Band wieder mit der Ausarbeitung ihrer Charaktere. Besonders Alisons Entwicklung wirkt sehr authentisch im Hinblick auf all die Rückschläge, die sie erlitten hat. Von der mutigen Kämpferin ist zu Beginn dieses Buches wenig übrig, denn Alison ist am Ende ihrer Kräfte angelangt. Gerade Alisons innere Zerrissenheit lässt den Leser nicht mehr los und sorgt für zusätzliche Spannung. Im Finale trifft man auf viele bekannte Charaktere, aber es kommen auch neue dazu. Lasst euch überraschen! Laura Labas hat sich so einiges einfallen lassen, um die Herzen ihrer Leser höherschlagen zu lassen. Falls ihr die Reihe noch nicht beendet habt, lest dieses Buch unbedingt!

Fazit: Mit "Eine Krone aus Herz und Asche" ist Laura Labas ein grandioser Abschluss ihrer Reihe gelungen. Actionreiche Szenen und überraschende Wendungen sorgen für viel Spannung. Starke Charaktere, ein bildgewaltiger Schreibstil und eine emotionale Achterbahnfahrt der Gefühle lassen das Leserherz höherschlagen.

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Die Grimm-Chroniken - Asche, Schnee und Blut

Maya Shepherd
Flexibler Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Sternensand Verlag, 02.03.2018
ISBN 9783906829715
Genre: Sonstiges

Rezension:

Schon der erste Band der „Grimm Chroniken“ konnte mich in seinen Bann ziehen. Ich liebe düstere Märchen uns so musste der zweite Band „Asche, Schnee und Blut“ so schnell wie möglich gelesen werden. Auch in dieser Fortsetzung beweist die Autorin Maya Shepherd wieder ihr Talent den Leser zu fesseln. Es geht spannend und düster weiter, wodurch ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Das wundervolle Cover stammt übrigens wieder von Jaqueline Kropmanns.

Will, Maggy und Joe haben die Nacht im Knusperhäuschen gut überstanden und machen sich auf den Weg zum Schloss Drachenfels. Auch Herr Rumpelstein lässt sich kurz blicken, bevor er plötzlich wieder verschwindet. Im Schloss Drachenfels angekommen wartet eine furchtbare Überraschung auf Will und seine Freunde. Das Schloss ist vollkommen verwaist, bis auf einen einzigen verletzten Mann. Für ihn kommt jede Hilfe zu spät, doch es reicht noch für eine letzte Warnung. Denn er behauptet, von Schneewittchen überfallen worden zu sein. Und eben diese schwarzhaarige Schönheit scheint Will zu kennen.

Auch in dieser Fortsetzung punktet die Autorin Maya Shepherd mit ihrem lockeren Schreibstil. Das Buch lässt sich dadurch sehr schnell lesen. Trotz der Kürze des Buches fehlt es nicht an detaillierten Beschreibungen. Man hat beim Lesen sofort Bilder im Kopf, die einen in der Geschichte versinken lassen. Die Geschichte knüpft nahtlos an den Reihen-Auftakt an und gliedert sich ebenfalls in zwei Handlungsstränge. Auf der einen Seite begleitet der Leser Will und seine Freunde in Winterberg. Der zweite Handlungsstrang spielt in der Vergangenheit und führt die Geschichte der Apfelprinzessin Mary fort. Märchen, Traum und Realität beginnen sich zu vermischen. Die Handlung ist rasant und spannend, wodurch man das Buch in einem Rutsch durchlesen möchte. Über allem hängt eine düstere Atmosphäre, die für Gänsehaut sorgt. Maya Shepherd gelingt es perfekt, Märchen und Realität miteinander zu verweben und daraus etwas Neues zu erschaffen. Ich danke Maya Shepherd für diese märchenhafte Reise und freue mich auf den nächsten Band!

Fazit: Spannend und düster: „Asche, Schnee und Blut“ ist eine gelungene Fortsetzung der neuen Buchserie „Die Grimm-Chroniken“. Lasst euch von Maya Shepherd in ihre düstere Märchenwelt entführen, in der nichts so ist wie es scheint oder wie wir es aus den Originalmärchen kennen.

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abenteuer, ausgerissen, dramatische herausforderung, dschungel, fantasy, krieger, kriegerin, langeweile, liebe, mondlicht, schönheit, spannung, super cool und spannend, unaschkin, verantwortung und freiheit

Mondlicht in deinen Augen

Lena Klassen
Flexibler Einband: 200 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 26.02.2018
ISBN 9783959914710
Genre: Fantasy

Rezension:

Nachdem die Autorin Lena Klassen mich mit „Wild“ und „Wach“ begeistern konnte, habe ich vor Kurzem den Reihen-Auftakt „Der Kuss des Wandlers" gelesen, welcher mein Monatshighlight geworden ist. Dadurch hatte ich sehr hohe Erwartungen an „Die Legenden der Unaschkin - Mondlicht in deinen Augen“. Leider kann das Buch nicht mit den anderen Reihen von Lena Klassen mithalten.

Meriande ist die Tochter eines reichen Kaufmannes, der ein wichtiges Monopol hält. Um die Macht der Familie nicht nur zu halten, sondern direkt zu mehren, soll sie sich mit einem anderen Monopolerben vermählen. Doch bevor es soweit kommt, trifft sie auf den mysteriösen Soldaten Ruovan. Meriande fühlt sich immer mehr zu dem jungen Mann hingezogen, der ihr abenteuerliche Geschichten von seinen Einsätzen im Dschungel erzählt. Schließlich trifft sie eine folgenschwere Entscheidung und meldet sich freiwillig als Soldatin, um Rouven in den Dschungel folgen zu können. Doch die Realität hat mit Rouvens farbenfrohen Geschichten wenig zu tun. Zahlreiche Gefahren warten auf die unerfahrene Kaufmannstochter und schon bald macht sie eine furchtbare Erfahrung, als sie auf die legendären Bestienkrieger des Dschungels trifft.

Der Einstieg in das Buch ist mir etwas schwerer gefallen als normalerweise, da ich den von Lena Klassen gewohnten Schreibstil vermisst habe. Gerade der Anfang des Buches kam mir etwas holprig vor und konnte mich nicht richtig packen. Ein weiterer Punkt ist die Darstellung von Meriande. Sie ist jung, unerfahren und sehr naiv. Auch Rouven konnte bei mir keine Sympathiepunkte sammeln. Im Verlauf der weiteren Handlung wird dem Leser klar, warum die Autorin beide Charaktere auf diese Weise dargestellt hat und es macht auch durchaus Sinn, da sich so die weitere Entwicklung von Meriande sehr gut herauskristallisiert. Leider fand ich die Darstellung der Charaktere zu Beginn der Geschichte recht unglücklich gewählt. Man hätte eventuell besser mit einem Prolog starten können, in dem ein Ausschnitt aus der Zukunft gezeigt wird. Auf diese Weise hätte man Spannung aufbauen können und dem Leser wäre klar gewesen, dass Meriande nicht so furchtbar naiv ist, wie sie zu Beginn wirkt. Leider zieht sich die Geschichte auch etwas, bis Meriande im Dschungel wieder auf Rouven trifft. Ab diesem Zeitpunkt hat mich die Geschichte dann doch noch gepackt. Die Autorin hat viele gute Ansätze und Ideen eingearbeitet, sodass ich immer wissen wollte, wie es weitergeht. Vermisst habe ich nur leider die Emotionen, die Lena Klassen normalerweise beim Leser hervorruft. In diesem Fall hat mich die Liebesgeschichte leider völlig kalt gelassen. Trotzdem war der Verlauf der Handlung spannend und konnte mich bis zum Schluß bei der Stange halten. Das Ende hat mir wirklich ausgesprochen gut gefallen, aber da ich einfach insgesamt zu viele Kritikpunkte hatte, werde ich die Reihe nicht weiterverfolgen.

Fazit: Leider bleibt der Reihen-Auftakt „Mondlicht in deinen Augen“ von Lena Klassen ein ganzes Stück hinter meinen Erwartungen zurück. Mit „Wild“, „Wach“ und „Der Kuss des Wandlers" konnte die Autorin mich richtig begeistern, aber hier fehlt es mir einfach an Emotionen und auch die Charaktere werden relativ blass dargestellt. Es gibt viele gute Ideen und Ansätze, aber insgesamt konnte das Buch mich nicht überzeugen.

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Silberschwingen - Erbin des Lichts

Emily Bold , Carolin Liepins
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 13.02.2018
ISBN 9783522505772
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Schon das Cover des neuen Reihen-Auftakts „Silberschwingen – Die Erbin des Lichts“ hatte mich magisch angezogen. Da ich bisher noch kein Buch der Autorin kannte, war ich sehr gespannt auf die Geschichte. Emily Bold punktet mit einem modernen und lockeren Schreibstil und einer Geschichte, die Teenagerherzen höherschlagen lassen wird.

Eigentlich verlief Thorns Leben bisher recht normal. Schule, Sport und Freunde waren alles, worauf sie sich konzentrieren musste. Bis sie eines Tages unerklärliche Schmerzen bekommt und Blut ihren Rücken hinabläuft. Schon bald erfährt sie von ihrem Mitschüler Riley, dass sie ein Mischwesen ist, das eigentlich nicht existieren sollte. Riley und seine Freunde, die Shades, sind nur an Thorns Schule, um ein Auge auf sie zu haben. Denn sollte der Clan der Silberschwingen von Thorn erfahren, wird er sie töten lassen. Mischwesen gelten aufgrund ihrer großen Macht als Bedrohung für den Clan. Letztendlich lässt sich Thorns Verwandlung aber nicht geheim halten und Lucien, der Sohn des Clanoberhaupts, macht Jagd auf sie.

Der Einstieg in das Buch ist mir dank des modernen und lockeren Schreibstils von Emily Bold sehr leicht gefallen. Zu Beginn lernt man erstmal Thorn und ihr alltägliches Leben kennen, bevor die Autorin dem Leser häppchenweise Informationen über die Silberschwingen zukommen lässt. Obwohl es recht lange dauert hat, bis meine Neugierde gestillt war, ist zu keinem Zeitpunkt Langeweile aufgekommen und das Buch war sehr schnell gelesen. Inhaltlich wird die Geschichte vor allem Teenagerherzen höherschlagen lassen. Auf der einen Seite ist „Silberschwingen“ zwar ein recht typisches Jugendbuch, das einige Klischees bedient, auf der anderen Seite ist die Idee der Silberschwingen sehr interessant und bietet für den zweiten Band noch einiges an Potenzial. Mir persönlich stand die Liebesgeschichte ein wenig zu sehr im Vordergrund und ich wäre anstelle dessen lieber mit Hintergrundinformationen über die Silberschwingen gefüttert worden. Das liegt aber auch daran, dass ich Lucien nicht so faszinierend fand. Riley hat mir mit seiner warmherzigen, frechen Art viel besser gefallen. Erwähnenswert ist auf jeden Fall, dass es keine Dreiecksgeschichte gibt, obwohl es zu Beginn so wirkt. Diese Tatsache konnte bei mir punkten, auch wenn ich mit Lucien nicht anfreunden konnte. Das Ende lässt mich zwiegespalten zurück, da ich Lucien am liebsten für seine Aussage geschüttelt hätte und auch Thorns Aktion war etwas überzogen. Trotzdem konnte mich das Buch sehr gut unterhalten und ich habe die ganze Zeit mit Thorn mitgefiebert.

Fazit: Der Reihenauftakt „Silberschwingen – Erbin des Lichts“ von Emily Bold ist ein rundum gelungenes Mädchenbuch, das die Herzen jüngere Leserinnen höherschlagen lassen wird. Die Idee der Geschichte rund um die Silberschwingen hat mir gut gefallen. Obwohl mir persönlich die Liebesgeschichte etwas zu sehr im Vordergrund steht, passt die Umsetzung perfekt zu der angestrebten jungen Zielgruppe.

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