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Billy Bat 6

Naoki Urasawa , Takashi Nagasaki , Yvonne Gerstheimer
Flexibler Einband: 200 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 03.12.2013
ISBN 9783551732767
Genre: Comics

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Billy Bat 5

Naoki Urasawa , Takashi Nagasaki , Yvonne Gerstheimer
Flexibler Einband: 200 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 03.09.2013
ISBN 9783551732750
Genre: Comics

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52 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 5 Rezensionen

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Swans Song: Nach dem Ende der Welt

Robert R. McCammon , Manfred Sanders
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Festa Verlag, 16.05.2015
ISBN 9783865523532
Genre: Science-Fiction

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Billy Bat 4

Naoki Urasawa , Takashi Nagasaki , Yvonne Gerstheimer
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 29.05.2013
ISBN 9783551732743
Genre: Comics

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51 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 15 Rezensionen

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Tod in Neverland

Ronald Malfi , Michael Krug , Ronald Damien Malfi
Flexibler Einband: 508 Seiten
Erschienen bei Ueberreuter, C, 07.02.2011
ISBN 9783800095377
Genre: Fantasy

Rezension:

Der Autor ist mir durch »Die Treppe im See« und »Little Girls« bekannt. Beides Geschichten, die für mich das verkörpern, was ich unter »Mystery« verstehe.

An »Tod in Neverland« fällt zunächst einmal auf, dass es einen erheblich größeren Seitenumfang aufweist, als die beiden o.g. Werke.

Beim Lesen stellte sich schnell noch ein anderer Unterschied heraus.
In »Die Treppe im See« und in »Little Girls« ließ es der Autor noch sehr langsam angehen, was die mysteriösen Elemente anbelangt.
Bei »Tod in Neverland« hingegen, zieht Malfi von Anfang an sämtliche Register.
Vielleicht ist der eine oder andere Leser zunächst etwas verwirrt, denn der Klappentext suggeriert, dass es nur eine Hauptfigur gibt, dabei spielen noch mindestens drei andere Personen sehr entscheidende Rollen. So dass der Wechsel zwischen diesen anfänglich vielleicht für etwas Frust sorgen könnte.

Wett macht Malfi diesen, von ihm nicht verschuldeten, Umstand, allerdings dadurch, dass es bei allen Protagonisten gleich in die Vollen geht.
Wäre »Tod in Neverland« ein Film, würde man ihn wohl in das Genre »Haunted Horror« einordnen.
Allgemeine Atmosphäre, subjektive Wahrnehmungen und psychische Aspekte werden bei Ronald Malfi großgeschrieben und hier ist er ein wahrer Meister des Fachs. Schauerliche Stimmungen, düstere Settings, verwirrende Emotionen und mysteriöse, ja grausige Ereignisse .... das alles schildert er so dermaßen plastisch, dass man sich wirklich in einem derartigen Film wähnt.

Im Vergleich zu den anderen beiden genannten Werken, baut er diese Atmosphäre allerdings nicht erst langsam auf, um dann mit der Handlung einzusetzen und diese zu steigern. »Tod in Neverland« fängt zügig mit den »Horror/Mystery« Ereignissen an und geht dann atemlos auf dieser Schiene weiter.

Gekrönt wird das Ganze von einem fulminanten Showdown, der dieses Buch noch etwas mehr aus der »Mystery« hin in die »Horror« Ecke hebt. Denn in diesem Fall ist es ein Anheben.

»Tod in Neverland« ist düster, schaurig, grauenvoll, spannend, teilweise brutal und tatsächlich ... man mag es nach diesen Adjektiven nicht glauben, ein wunderbares, modernes Märchen.
Ja, ein Schauermärchen.
Diesmal (und dies ist der letzte Unterschied, den ich zu den anderen beiden Büchern nennen will), lässt Malfi die Möglichkeit nicht offen, dass alle Ereignisse doch irgendwie real sind. Was für mich die Abgrenzung zwischen Horror und Mystery ist. Bei ersterem überwiegt das fantastische Element. Man muss als Leser einfach bestimmte Dinge ganz grundsätzlich akzeptieren, um die Geschichte in sich schlüssig zu erleben.

Mystery lässt die Frage offen, ob es jetzt so oder so war/ist.

Insgesamt ist »Tod in Neverland« eine fast schon klassisch zu nennende »Gothic Novel« im modernen Gewand, die Leser, denen Atmosphäre nicht so wichtig ist, mit einigen Längen vielleicht abschrecken könnte.
Wer Grusel, der durch Stimmungen, Settings und psychische Tiefe herauf beschworen wird, mag, kommt hier allerdings voll auf seine Kosten.

Übrigens habe ich vor kurzem die Netflix-Serie: »The Haunting of Hill House« gesehen. Ich würde mal sagen, wer die gut fand, sollte zu »Tod in Neverland« greifen und umgekehrt. (Ich fand sie grandios, bin aber zu faul eine Rezension zu einer TV-Serie zu schreiben.)

Aus diesem Grund:

5 Sterne für einen feinen Mystery-Roman.

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Tags: haunting, horror, mystery, ronald malfi   (4)
 

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23 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

"chronik des cthulhu-mythos":w=1

Chronik des Cthulhu-Mythos I von H. P. Lovecraft (20. Oktober 2011) Broschiert


Geheftet
Erschienen bei null, 01.01.1600
ISBN B010IOO90O
Genre: Liebesromane

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29 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

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Freak City / Hexenkessel

Martin Krist
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei epubli, 13.11.2018
ISBN 9783746779751
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


  (2)
Tags: ebook, hard boiled, martin krist, thriller   (4)
 

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69 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

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Die Wälder am Fluss

Joe R. Lansdale , Mariana Leky
Flexibler Einband: 365 Seiten
Erschienen bei DuMont Buchverlag , 17.12.2013
ISBN 9783832161521
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ich hatte Lansdale zwar schon seit einiger Zeit auf dem Schirm aber außer »Straße der Toten« hatte ich bisher nicht gelesen. (Ich fand es übrigens nicht so doll.)

Ansonsten schreckte mich bei allen Büchern, in die ich reinlas, dann irgendwie immer die Ich-Erzähler-Perspektive eines noch minderjährigen Protagonisten ab.

Da Nicole von »Zeit für neue Genres« aber Lansdale irgendwie immer in den Himmel lobt ... und hey, eine Bloggerin, welche die »Niceville« Trilogie von Carsten Stroud ebenso wie ich mag und noch dazu die »Vakkerville Mysteries« eines gewissen Anton Serkalow ... hüstel ...

Auf Nicoles Empfehlung startete ich dann mit »Die Wälder am Fluss«. Was soll ich sagen?

Joe R. Lansdale gehört ab jetzt zu meinen neuen Lieblingsautoren.

Der Roman steht in der besten Tradition des sog. »Southern Gothic«, einem Genre, dass mir tatsächlich erst mit der kongenialen 1. Staffel von »True Detective« nahe gebracht wurde.

Oberflächlich betrachtet ist »Die Wälder am Fluss« eine klassische Krimi-Story, die sich mit der Frage des »wer ist der Mörder« beschäftigt. Und das macht sie gut, denn ich kam erst knapp vor der eigentlichen Enthüllung drauf.

Daneben ist das Buch eine atmosphärisch dichte Beschreibung jener Zeit, die durch ihren alltäglichen (ja auch in seinen brutalen Ausprägungen) Rassismus leider schon wieder tagesaktuell ist. Hier entfaltet das Buch in meinen Augen seine größte Wucht. Wenn Leute, die »eigentlich nichts gegen Nigger haben«, bestimmte Vorurteile und Verhaltensweisen an den Tag legen, erinnerte mich das leider nur allzu gut an diverse sog. »Wutbürger«, die ja auch nichts gegen ... lassen wir das.

In Sachen des 13 jährigen Ich-Erzählers braucht Lansdale den Vergleich mit der Überstory aller Cominig-Of-Age, Horror, Mystery, Thriller Mischungen, »Stand by me« von Stephen King in keinster Weise zu scheuen.

Absolut glaubwürdig schildert der Protagonist als alter Mann, seine Erinnerungen an jene Zeit, damals in den 30er Jahren in Texas, als der Ku Klux Klan noch Alltag war, als es heiß und schwül war, Schwarze und Weiße unter sich blieben und man noch an mystische Wesen und Dämonen in den dunklen Wäldern am Fluss glaubte.

Ich habe jede Minute, die ich in jenen Wäldern zusammen mit dem Erzähler verbrachte, genossen.

Ein spannendes, berührendes Buch, dessen Klappentext mit seinen Vergleichen zu Mark Twain und Faulkner nicht zu hochstapelt. Er dürfte gerne noch Stephen King, »M – Eine Stadt sucht einen Mörder« oder Cormac McCarthy nennen.

Wer also mit all den genannten Geschichten, Genres und Vergleichen etwas anfangen kann:

Lesen!

5 Sterne

  (1)
Tags: cormac mccarthy, depression, joe r. lansdale, krimi, mark twain, mystery, southern gothic, stand by me, stpehen king, texas, william faulkner   (11)
 

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Billy Bat 3

Naoki Urasawa , Takashi Nagasaki , Yvonne Gerstheimer
Flexibler Einband: 232 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 19.03.2013
ISBN 9783551732736
Genre: Comics

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Billy Bat 2

Naoki Urasawa , Takashi Nagasaki , Yvonne Gerstheimer
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 29.01.2013
ISBN 9783551732729
Genre: Comics

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Billy Bat, Band 1

Naoki Urasawa , Takashi Nagasaki ,
Flexibler Einband: 200 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 30.10.2012
ISBN 9783551732712
Genre: Comics

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

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Brian Lumleys Necroscope: Buch 2 - Vampirbrut

Brian Lumley
E-Buch Text: 476 Seiten
Erschienen bei Festa, 25.10.2012
ISBN 9783865521149
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Diese Rezension setzt voraus, dass der geneigte Leser Band 1 »Auferstehung« bis zum Schluss gelesen hat und jetzt überlegt, ob man weiter lesen soll.

Was macht man als Autor, wenn man im ersten Band, einer (mittlerweile auf mehr als 13 Bände angewachsenen) Reihe seinen Protagonisten, und den Antagonisten gleich mit, sterben lässt?

Die Frage stellte ich mir am Ende des ersten Bandes der »Necroscope« Reihe, was mich sofort zum zweiten Band greifen ließ.
Der nicht vorhandene Cliffhanger am Ende, hätte durchaus eine Pause gerechtfertigt. Denn »Auferstehung war in sich sehr gut abgeschlossen und genau da wird das Ganze tatsächlich bei »Vampirbrut« zur Stolperfalle.

Brian Lumley hat mit dem Universum um Harry Keogh zwar Möglichkeiten geschaffen, dessen Ableben relativ plausibel zu lösen. Keogh ist zwar körperlich tot, kann sich aber durch das sog. »Möbius-Zeit-Raum-Gefüge« als Geist bewegen und eben weiterhin mit allen Toten, aber auch einigen Lebenden sprechen. Insofern ist es für ihn kaum ein Problem, seine »Arbeit« für die Organisation fortzusetzen.

Um die Auseinandersetzung nicht nur auf die »Geisterebene« zu beschränken, erschafft Lumley neue Charaktere und einen neuen Antagonisten.
Bei den menschlichen Darstellern passt das auch.

Der neue Gegenspieler allerdings, den er jetzt »überraschend« kreiert, kommt schon arg als ziemliches »Plot Hole« daher. Denn Lumley behauptet einfach, dass dieser eigentlich schon vor den Ereignissen die in »Auferstehung« geschildert wurden, »gezeugt« wurde.

Ok. Kann man machen.

Nur gelingt es dem Autor dabei überhaupt nicht, diesem auch nur annähernd ein Profil zu verleihen, wie es Boris Dragosani in Band 1 hatte.
Bei Yulian Bodescu (das er so heißt, wissen wir aus dem Klappentext) zeigt uns Lumley keinerlei Motivation, warum dieser eben so handelt, wie er handelt. Er ist einfach böse. Das war er von Geburt an schon. Dies lässt ganz erheblich die Spannung vermissen und ihn vor allem im Vergleich zu Dragosani so dermaßen blass und langweilig erscheinen, dass es mir eigentlich egal war, ob er nun besiegt wird oder nicht.

Ich glaube, der Autor hat das beim Schreiben auch irgendwie gemerkt, dass der neue Antagonist nicht so richtig an Profil gewinnt und nicht so richtig böse wird. Weshalb über die Hälfte des Buches Rückblenden sind, in denen Thibor Ferency aus Band 1 lang und breit erzählt, wie er zum Vampir wurde.

Das war in meinen Augen absolut überflüssig und vor allem langweilte es mich noch mehr.
Egal, ob Vlad Dracul nun in dieser Geschichte nicht der erste der Vampire war, sondern ein anderer ... die Story, wie irgendjemand in irgendeiner finsteren Festung in den Karpaten, vor weiß ich nicht wie vielen Jahrhunderten zu einem Untoten wurde ... ist leider nicht sehr neu und Lumley gewinnt ihr diesmal auch keine nennenswerten Nuancen ab.

Hier verspielte er in meinen Augen eine ganze Menge an Potential, den sein »Neuentwurf des Vampir-Mythos« eigentlich hatte.

Auch wirkt das Ganze auf mich wieder nur wie eine Verlegenheitslösung. Angeblich lässt sich Harry von Thibor die Geschichte erzählen, damit seine lebenden Kollegen herausfinden können, wie man Yulian tötet. Nur, um am Ende das zu wissen, was sie (und vor allem jeder Leser) von Anfang an wussten: Pfahl, Kopf ab, Feuer etc.

Damit wird es dann auch absolut unplausibel, dass sie während der ganzen Zeit über, die der Leser Thibors Erinnerungen folgen muss, nicht das Haus angreifen, von dem sie wissen, dass darin der Vampir Yulian lebt, vor dem Harry Keogh aber so sehr warnt.

Als es dann endlich zum Sturm auf das Haus kommt, konnte mich die Geschichte auch nicht mehr packen.

Allein die sprachlichen Fähigkeiten des Autors bewahren den zweiten Band der »Necroscope« Reihe vor dem totalen Absturz.

Von der Plot- und Charakterentwicklung her, ist »Vampirbrut« allerdings wirklich ein Griff ins Klo, so dass die Enttäuschung bei mir überwiegt und somit die Frage, ob ich überhaupt Lust habe, mit der Reihe weiter zu machen.

Die Story hat somit leider nur 1 Stern verdient. Die sehr gute Schreibe Brian Lumleys ist weiterhin 5 Sterne wert, doch bleiben mir am Ende nur 3 Sterne zu vergeben und das tue ich eigentlich auch nur, weil Band 1 so gut war. Schade.

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18 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

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Vampire Hunter D 1

Hideyuki Kikuchi , Saiko Takaki
Flexibler Einband: 242 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 23.11.2007
ISBN 9783551753915
Genre: Comics

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

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Brian Lumleys Necroscope Buch 1: Auferstehung

Brian Lumley
E-Buch Text: 445 Seiten
Erschienen bei Festa, 24.10.2012
ISBN 9783865521132
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Auf dem Schirm hatte ich »Necroscope« schon seit langem. Ich glaube sogar, seit dem Erscheinen der damals ersten Bände im Festa-Verlag.

Man kann jetzt an dieser Stelle gerne noch mal darüber diskutieren, ob das teilen der Originalbände in mehrere deutsche Ausgaben, von einem »kleinen« Verlag wie Festa wirklich »maximale Gewinnorientierung« war. Oder schlicht dem Umstand geschuldet, dass Lizenzen verdammt teuer sind und Festa nicht in einer zu erwartenden Umsatzhöhe kalkulieren kann, wie z.B. Heyne/Random House. Mittlerweile gibt es die hochwertigen bibliophilen Hardcoverausgaben bei Festa. Ungeteilt und für den, der es mag, derartiges in sein Regal zu stellen. Für den, der einfach »nur« lesen will, gibt es die angemessen preisgünstige Ebook-Ausgabe und für mich keine Ausrede mehr, damit nun nach fast zwanzig Jahren, nicht doch mal anzufangen.

Durchaus skeptisch, ging ich an die Lektüre des ersten Bandes: »Auferstehung«. Skeptisch, da ich weiß, dass die Reihe mittlerweile einen derartigen Umfang angenommen hat, der kaum zu bewältigen ist, wenn man so einen großen SuB hat wie ich. Eine Reihe, von der ich außerdem weiß, dass sie in Deutschland nicht mehr fortgesetzt wird und hier gibt es eben die ehrliche Aussage von Frank Festa, dem Chef des Verlages.

Mit ein wenig Recherche stellte ich allerdings fest, dass es in dem Universum das Brian Lumley da seit 1986 kreiert hat, dass die Bände in sich abgeschlossen sind, es so z.B. kein Problem sein dürfte, z.B. nach Band 5 aufzuhören. (Was bei »Song of Ice and Fire« ja nun echt irgendwie nicht befriedigend ist.)

Klugscheißermodus an: (Dies ist übrigens der Unterschied zwischen einer Reihe und einer Serie in einfachen Worten. Reihe = in sich abgeschlossene Geschichten in einem Universum. Serie = endlose Geschichte mit üblen Cliffhangern.) Klugscheißermodus aus.

Mein Kurzfazit, nach dem ich die Lektüre gestern beendet habe?

Ich bin überrascht.

»Auferstehung« ist eine Exposition und in Anbetracht dessen, was danach noch kam, gar nicht mal so eine lange oder gar langweilige. Irgendwie hatte ich zwar am Anfang das Gefühl, dass Lumley sehr bedächtig erzählt aber dennoch zog es mich beim Lesen schon nach den ersten Seiten in seinen Bann und ich hätte zu dem Zeitpunkt noch nicht sagen können, warum ich es weiter lese.

Der Protagonist Harry Keogh und der Antagonist Boris Dragosani werden vorgestellt. In ihren jeweiligen Erzählsträngen, erfährt der Leser nicht nur, wer sie sind und wie sie zu dem geworden sind, was sie in der Gegenwart dieser Erzählung sind. Man erfährt auch alles »Notwendige« über Lumleys Weltenentwurf.

Seine Sprache wirkt auf mich tatsächlich schon klassisch, im Stile einer »Gothic Novel«. Die Handlung wirkt zunächst wie eine Art »Agententhriller« in einem 70er Jahre Setting mit »X-Man« Einflüssen.

Dazu kommt aber eben der düstere Fantasy-Touch, die Vampir-Mythologie, die Lumley hier tatsächlich (für die damalige Zeit: 80er Jahre) neu erfindet, angereichert mit ein paar ordentlich blutigen Szenen und dem Thema angemessenen Horror.

Und dann gipfelt das Werk in einem apokalyptischen Showdown bei dem es jede Menge Zerstörung und Tote gibt, der mich bis zum Schluss gefesselt hat.

Und dann?

Dann war das Buch plötzlich zu Ende und es hatte sogar einen richtigen Schluss, der in sich schlüssig war und eigentlich könnte es das jetzt auch gewesen sein. Allerdings gibt es ja noch so viele andere Bände und die Neugier, wie Lumley die nach DIESEM Schluss weiterführt, trieb mich dazu, bereits mit dem zweiten Band anzufangen.

Fazit: Empfehlenswert für alle Leser, die mal eine etwas andere Mischung aus eben: Horror (Vampire, Zombies etc.), Urban-Fantasy (X-Men), Thriller (Kalter Krieg, Agenten) mit ein wenig Splatter in hervorragender sprachlicher Qualität wollen. Die Ebook-Version ist auch preislich mehr als angemessen.

5 Sterne.

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Tags: brian lumley, ebook, festa verlag, horror, vampire   (5)
 

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Das Buch des Todes

Anonymus , Alexandra Hinrichsen , Thomas Schichtel , Anonymus null
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 14.11.2014
ISBN 9783404170876
Genre: Krimi und Thriller

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

High Rise Invasion 01

Takahiro Oba , Tsuina Miura , Burkhard Höfler
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Egmont Manga, 01.06.2016
ISBN 9783770491711
Genre: Comics

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331 Bibliotheken, 5 Leser, 4 Gruppen, 19 Rezensionen

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Das Buch ohne Staben

Anonymus , Axel Merz
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 20.01.2012
ISBN 9783404206407
Genre: Krimi und Thriller

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

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Welzard , Katsutoshi Murase , Monika Hammond
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Egmont Manga, 02.02.2017
ISBN 9783770493401
Genre: Comics

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

re:member 02

Welzard , Katsutoshi Murase , Monika Hammond
Flexibler Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Egmont Manga, 01.12.2016
ISBN 9783770493395
Genre: Comics

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12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

re:member 01

Welzard , Katsutoshi Murase , Monika Hammond
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Egmont Manga, 06.10.2016
ISBN 9783770493388
Genre: Comics

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184 Bibliotheken, 1 Leser, 3 Gruppen, 32 Rezensionen

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In den finsteren Wäldern

Richard Laymon ,
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Festa Verlag, 12.10.2011
ISBN 9783865521002
Genre: Krimi und Thriller

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Black Panther

Ta-Nehisi Coates , Leonard Kirk , Chris Sprouse , Bernd Kronsbein
Flexibler Einband: 100 Seiten
Erschienen bei Panini, 27.08.2018
ISBN 9783741608223
Genre: Comics

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609 Bibliotheken, 15 Leser, 7 Gruppen, 52 Rezensionen

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Das Buch ohne Namen

Anonymus , Axel Merz
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 15.10.2010
ISBN 9783404165162
Genre: Krimi und Thriller

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(30)

55 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

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Eine Versammlung von Krähen

Brian Keene
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Festa Verlag, 31.05.2013
ISBN 9783865522061
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ich finde es wirklich schwer, guten (in meinen Augen guten!) Horror auf dem Buchmarkt zu finden.
Mein erklärtes Ziel bevorzugt deutschen (oder zumindest ost/europäischen) Autoren eine Chance zu geben, ist gerade bei diesem Genre kaum zu erreichen.
Wenn es denn schon europäische Autoren sind, dann spielen die meisten Storys von denen doch in den USA oder Kanada.

So bleibt mir im Bereich Horror also oft nichts weiter übrig, als dann doch gleich zu den angloamerikanischen Originalen zu greifen. In erster Linie ist mein Leseverhalten sicherlich eine totalen Übersättigung geschuldet, weshalb ich mich sehr freute, Brian Keene zu entdecken.

Der soll lt. Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Brian_Keene) in Deutschland noch nicht so bekannt sein.

Warum ich zu »Eine Versammlung von Krähen« gegriffen habe, weiß ich nicht.

Meine Meinung?

»Eine Versammlung von Krähen« ist diese Art von Werk, die ich als »ganz nett« bezeichnen möchte und ich meine damit nicht das »nett«, dass als »der kleine Bruder von Scheiße« interpretiert werden soll.

Es ist in meinen Augen guter Durchschnitt. Gesundes Mittelmaß.

Die Ausgangsidee, unheimliche, uralte Kräfte, zunächst in Gestalt von Krähen, »erwachen« und beschließen eine amerikanische Kleinstadt platt zu machen ... natürlich ist die nicht neu aber ich fand sie reizend.

Das sich ihnen ein »ich bin kein Amish, auch wenn ich so aussehe« als einziger in den Weg stellen kann und auch stellt, hat sogar noch mehr Reiz, da diese Art von Figur doch selten ist.

Zumal Keene hier erfrischend auf Mythen, Religionen und spirituelle Ideen aus aller Herren Länder, der Popkultur und der Religionsgeschichte zurückgreift, um diese wild zusammen zu mengen.

Gestört hat mich allerdings massiv, dass fast die gesamte erste Hälfte des Buches daraus besteht, alle möglichen Personen dieser Kleinstadt recht detailliert vorzustellen, um sie dann im selben Abschnitt möglichst sadistisch und auch dementsprechend deutlich beschrieben, abzuschlachten.

Tut das wirklich Not? Muss Horror immer diesen übertriebenen Anteil an »Torture Porn« aufweisen? Muss ein mythologisches Böses wirklich exzessiv sadistisch veranlagt sein?
Mich langweilte es schnell und ich blieb nur dabei, weil die Figur des Levi Stolzfus ließ mich dran bleiben.

Leider leidet dann auch der Spannungsaufbau ganz erheblich unter dieser Art der Erzählung. Denn in dem Moment wo die Stadt bis auf wenige Leute dezimiert ist und der Held endlich zum Zug kommt, ist die Geschichte eigentlich auch schon vorbei.

Ab 70% des Buches ist einfach klar, die die jetzt noch leben, werden es schaffen und das Levi Stolzfuß es schafft, ist zumindest dann klar, wenn man nach »Brian Keene« bei Wikipedia nachliest und sieht, dass es sich um eine Reihe handelt. (Von der »Eine Versammlung von Krähen« der 3. Band ist.)

Vielleicht ergäbe es ein besseres Gesamtbild, wenn man Band 1 und 2 und sogar die Nachfolgebände der Reihe lesen könnte. (Ich denke, dass der Festa-Verlag hier wieder, die für Indieverlage kaum zu bewältigenden Lizenkostenprobleme hat.)

Fazit:

Als alleinstehendes Buch ist »Eine Versammlung von Krähen« durch seinen wilden Mix aus allen möglichen Versatzstücken von Religion und verwandter Horror-Literatur und besonders durch seinen ungewöhnlichen Hauptprotagonisten gut (4 Sterne). Vom Storyaufbau und vom Spannungsbogen her, schlittert es leider ganz knapp unter dem Mittelmaß (2 Sterne), weshalb sich die durchschnittliche Gesamtbewertung für mich ergibt.

Kann man lesen, ist sauber geschrieben, haut mich aber nicht vom Hocker, bzw. hinterlässt keinen bleibenden Eindruck.

3 Sterne

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Tags: brian keene, festa verlag, horror, magie, mythologie   (5)
 

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Matthew Corbett und die Hexe von Fount Royal - Band 2

Robert McCammon , Nicole Lischewski
Fester Einband: 500 Seiten
Erschienen bei Luzifer-Verlag, 31.10.2017
ISBN 9783958352308
Genre: Historische Romane

Rezension:

Ich habe lange überlegt, ob ich dieses Buch lesen soll. Einerseits hat es mich total gereizt, aber irgendetwas schreckte mich auch immer wieder ab.

Da ich den ersten Band der Geschichte irgendwann als Rezensionsexemplar vom Luzifer-Verlag zur Verfügung gestellt bekommen hab, konnte ich mich nicht mehr rausreden.

Und habe ich es bereut?

Ganz klar:

Nein!

»Matthew Corbett« ist ein äußerst spannender und vergnüglicher Historienkrimi, mit wunderbarer Atmosphäre, einem großartigen Plot, fantastischer Sprache (Kompliment an die Übersetzerin) und hervorragend ausgearbeiteten Figuren.

Damit ist eigentlich schon alles gesagt, oder?

Die Geschichte um: »Matthew Corbett« ist vom Autor als Serie angelegt, weswegen der erste Band, zunächst einmal »nur« die Figur und das Setting einführt. Dies allerdings bereits grandios und alle Register ziehend.

So weiß man z.B. über lange Zeit nicht, wohin die Reise wirklich gehen wird, welches Genre der ehemalige Horrorautor hier wirklich bedienen will: Mystery, Horror, Historienkrimi, vielleicht sogar ein wenig Abenteuerroman a la J.F. Cooper?

Doch nach und nach wird klar, dass Robert McCammon mit Matthew Corbett einen neuen Ermittler ins literarische Rennen schickt, der es durchaus mit Sherlock Holmes oder Hercule Poirot aufnehmen werden wird.

Ähnlich diesen Vorbildern arbeitet Corbett rein logisch und deduktiv und findet z.B. die Lösung des Falls vor einer Versammlung aller wichtiger Protagonisten statt.

Bis dahin erwartet den Leser ein Abenteuerschmöker, der nicht nur durch den eigentlichen Kriminalfall spannend unterhält, sondern vor allem der o.g. Frage. Denn durch die großartige Sprache, die Atmosphäre und das handwerkliche Können des Autors, gelingt es ihm tatsächlich, all die verschiedenen Genre gekonnt zu einem in sich stimmigen Roman zu vereinen.

Da sein Protagonist hier die erste Phase seiner Entwicklung durchläuft, könnte man neben Krimi, Mystery, Horror, Indianergeschichte, Thriller, Historienabenteuer auch noch Coming-Of-Age nennen.

Insgesamt also eine wirklich unterhaltsame Lektüre, bei der ich mich keinen einzigen Satz lang gelangweilt habe.


Zum Schluss möchte ich noch kurz erläutern, warum ich die in deutsch erschienenen beiden Teile in einer Rezension zusammenfasse.

Es ist offensichtlich, dass das Werk nie als Zweiteiler geplant war und im englisch-sprachigen Raum auch nicht als solcher veröffentlicht worden ist.

Dennoch halte ich es hier nicht für »Geldmacherei«, da es sich beim Luzifer-Verlag um einen eher kleinen Genre-Verlag handelt. Mir sind die Kosten für Lizenzen solcher Bücher durchaus bekannt und gerade kleine Verlage (wie z.B. auch Festa in der Vergangenheit) gehen damit oft ein Risiko ein, dass sie an die Grenze des finanziellen Ruins bringen kann. Hinzu kommen dann noch Übersetzer- und Lektoratskosten. Hier hat der Luzifer-Verlag wirklich gute Arbeit geleistet.

Insofern denke ich, wem die beinahe schon bibliophil zu nennende (zumindest vom Gesamtpreis) zweiteilige Hardcoverausgabe (aus nachvollziehbaren Gründen) zu teuer ist, der soll bitte unbedingt zur Ebook-Variante greifen.
Diese hat einen vernünftigen Preis und ich hoffe nur, dass die Reihe erfolgreich genug ist, dass der Luzifer-Verlag die Veröffentlichung fortsetzt. (Was sich ja abzeichnet, da zumindest der zweite Fall für Mathew Corbett schon veröffentlicht ist.)


5 Sterne




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Tags: historien roman, horror, krimi, mystery thriller   (4)
 
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