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41 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

magie, fantasy, tri, iron trial, magisteriu

Magisterium - The Iron Trial

Cassandra Clare , Holly Black
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Doubleday Children's, 11.09.2014
ISBN 9780857532503
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Äußere Gestaltung
Beim Cover bin ich mir immer noch unsicher, ob es mir nun gefällt, oder nicht. Die Farbwahl, den Aufbau und die Schriftzüge mag ich sehr, allerdings ist der Zeichenstil nicht so meins. Insgesamt sieht es aber, denke ich, ganz gut aus.
Zu Beginn eines jeden Kapitels findet man eine kleine Zeichnung; einerseits vom Stil her wieder nicht ganz mein Geschmack, andererseits gewinnt man dadurch einen schönen Eindruck vom Aussehen der Charaktere und vom Magisterium.

Schreibstil
Ganz ehrlich - ich kann nicht sagen, welche Stellen von Holly und welche von Cassandra stammen. Noch bevor die beiden sich zusammen getan haben, fand ich schon immer, dass beide einen ähnlichen Stil haben. Das ist aber nichts Schlechtes, denn beide Autorinnen sind flüssig zu lesen und haben auch einen ähnlichen Humor, wodurch niemals der Eindruck entsteht, die beiden würden aneinander vorbei schreiben.

Inhalt
Noch bevor das Buch überhaupt erschienen war haben mich einige Kommentare auf Goodreads sehr wütend gemacht. Dort schreiben viele Leute, die es noch nicht einmal gelesen haben, es sei wohl eine schlechte Kopie von Harry Potter.
Wer beim Anblick der ähnlichen Protagonisten-Konstellation und der Erwähnung einer Zauberschule nun Angst hat: dem ist nicht so.
Am wichtigsten wäre da wohl zuerst der Hauptcharakter, aus dessen Sicht die Geschichte erzählt wird, Callum Hunt. Jedes Kind, ob nun in der realen Welt oder in der des Magisteriums, träumt irgendwann einmal davon, ein Magier zu sein.
Nicht so Call. Seit er denken kann, warnt ihn sein Vater, der einst selbst Schüler im Magisterium war, vor den niederträchtigen Zauberern, und so setzt er alles daran, die verpflichtende Aufnahmeprüfung nicht zu bestehen - und landet letztendlich mit zweien der besten Prüflinge, Aaron und Tamara, in der Obhut von Master Rufus, einem der beliebtesten Lehrer der Schule. Call verbringt die ersten Wochen im Magisterium damit, Fluchtpläne zu schmieden, doch langsam freundet er sich mit seinen Mitschülern an, und findet auch immer mehr Gefallen an der Magie.
Allerdings hält die Welt der Zauberer nicht nur Gutes bereit. Der "Enemy of Death", der Verursacher des letzten Magierkrieges, in dem auch Call's Mutter um's Leben kam, ist immer noch auf freiem Fuß, und seine von Chaosmagie zerrütteten Kreaturen streifen durch die Gegend.
Hier wird es schwierig nicht zu spoilern, doch Call's erste Begegnung mit einem bösen Magier wirft nahezu alles über den Haufen, was wir aus anderen Fantasy-Jugendbüchern kennen. Ich kann nur hoffen, dass die Autorinnen diese Storyline tatsächlich weiterverfolgen, denn schon "The Iron Trial" ist etwas Besonderes, und ein weiteres Verfolgen dieses 'Plot Twists' würde die Reihe zu etwas Einzigartigem machen.
Übrigens war ich am Anfang ein wenig skeptisch, ob mich die Hauptfiguren überhaupt ansprechen würden, da sie nun mal erst zwölf Jahre alt sind. Aber dank der spannenden Story und der sympathischen Charaktere hatte ich dies schon nach wenigen Seiten vergessen.

Fazit
"The Iron Trial", der erste von fünf geplanten Bänden der Magisterium-Reihe, ist ein wenig anders, als man es von anderen Romanen des Genres gewohnt ist. Die Reihe hat großes Potential, und wenn die nächsten Bände logisch auf dem doch ziemlich verwirrenden Höhepunkt aufbauen, kann daraus etwas wirklich Fantastisches werden.

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109 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 33 Rezensionen

wien, wie, österreich, monarchie, historischer roman

Hinter den Spiegeln - Das Wiener Vermächtnis

Ulrike Schweikert
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 10.10.2014
ISBN 9783956490644
Genre: Historische Romane

Rezension:

Äußere Gestaltung
Das Cover an sich gefällt mir eigentlich sehr. Die meisten meiner weißen Bücher sind sehr schlicht und langweilig gestaltet, da sind die geschwungenen Ornamente und die golden glänzende Schrift eine schöne Abwechslung. Ebenfalls sehr hübsch sind die erste und letzte Seite, die ebenfalls in glänzendem Gold gehalten sind.
Was leider äußerst misslungen ist, ist der Druck des Titels. Es sieht so aus, als hätte sich jemand bei der Formatierung vertan, denn die ersten beiden Buchstaben eines jeden Wortes befinden sich auf dem Buchrücken, wodurch dort kein Platz mehr für eine eigene Titelangabe vorhanden ist.

Schreibstil
Ulrike Schweikert habe ich zum letzten Mal vor mehreren Jahren gelesen, und hatte, als ich zu lesen anfing, keinerlei Erinnerungen an ihre Art zu schreiben. Ihren Stil würde ich nicht als herausragend beschreiben, doch gerade bei den Beschreibungen der Garderobe der Charaktere merkt man, dass sie sehr detailverliebt ist. Konversationen gehen ihr ebenso leicht von der Hand, während ihre "Action-Szenen leider einige Schwächen aufweisen.

Inhalt
Der Klappentext lässt vermuten, dass es sich bei "Hinter den Spiegeln" um eine Liebesgeschichte handelt, und tatsächlich hat der Roman viel mit diesem Thema zu tun. Allerdings geht es hier hauptsächlich um die gerade beim Adel damals noch üblichen arrangierten Ehen, die vor allem des Ansehens und des Geldes wegen abgeschlossen wurden, womit Luise (zumindest nach ihrem Erinnerungsverlust) nicht viel anfangen kann.
Die Verschwörungen und Machtspiele des Wiener Adels, insbesondere in Luises eigener Familie wirken zwar nicht immer realistisch, und Luise selbst scheint, anders als anderen Figuren häufig der Durchblick zu fehlen, und das obwohl sie mit ihrer "neuen Persönlichkeit" viele Dinge hinterfragt.
Anfang und Hauptteil sind Ulrike Schweikert dennoch sehr gut gelungen; der Schluss hat mir aber leider gar nicht gefallen. Viele Dinge wurden nicht aufgeklärt andere Entwicklungen wirkten sehr an den Haaren herbeigezogen, und es wirkte ein bisschen so, als hätte die Autorin die Geschichte so schnell wie möglich zu Ende bringen wollen.

Fazit
"Hinter den Spiegeln" ist ein interessanter historischer Roman für Jugendliche und junge Erwachsene. Wer sich für gesellschaftskritische Bücher, die aber dennoch flott zu lesen sind, interessiert, für den ist dieses wie gemacht. Einzig der Schluss ist, wie bereits erwähnt, wirklich nicht gut gelungen, bis dahin bietet die Geschichte aber Unterhaltung und einen kleinen Einblick in die Gesellschaft zur Zeit der Donaumonarchie.

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343 Bibliotheken, 4 Leser, 3 Gruppen, 10 Rezensionen

elfen, fantasy, bernhard hennen, abenteuer, high fantasy

Die Elfen

Bernhard Hennen , James A. Sullivan
Flexibler Einband: 960 Seiten
Erschienen bei Heyne, 08.09.2014
ISBN 9783453315662
Genre: Fantasy

Rezension:

Äußere Gestaltung (dieser Abschnitt bezieht sich auf die Ausgabe von 2004)
Wie auch die Cover anderer Völker-Romane (seien es nun Die Zwerge, Die Orks oder Die Trolle) zeigt das Titelbild von "Die Elfen" eine für die jeweilige Gruppe typische Waffe, in diesem Fall ein mit Ornamenten verziertes Schwert. Zusammen mit dem nebligen Wald im Hintergrund entsteht ein mysteriöses wie auch harmonisches Bild.
Die Rückseite ist ein wenig verwirrend gestaltet und es dauert ein wenig, bis man in dem Wirrwarr den eigentlichen Klappentext gefunden hat.

Schreibstil
Bernhard Hennen schafft es beinahe tolkienhaft anmutende Erzählung mit actionreichen Handlungsabschnitten zu verbinden. Kurze, knappe Phrasen wechseln sich mit ausladenden, über mehrere Zeilen gehenden Sätzen ab. Dadurch entsteht ein abwechslungsreiches und harmonisches Gesamtgefüge, welches Bewegung in die Geschichte bringt, aber dennoch Umgebungsbeschreibungen u. Ä. nicht außer Acht lässt.

Inhalt
"Die Elfen" ist der erste Band einer vierteiligen Reihe (neben weiteren, die im selben Universum spielen), doch anders als normalerweise folgen die Inhalte der Bücher keiner einheitlichen Chronologie, denn Band 2-4 erzählen Handlungsstränge, die sich parallel zur Geschichte des ersten Teils abspielen. Daher kommt vermutlich das Gefühl, dass in diesem Roman hin und wieder Dinge viel zur kurz und knapp erzählt werden (auch, wenn das bei den vielen Zeitsprüngen, die die Protagonisten machen, nicht verwunderlich ist).
Die Hauptfiguren sind die Elfen Farodin und Nuramon, sowie der 'Menschensohn' Mandred. Wohl vom Schicksal geleitet trifft Mandred mit den Elfen zusammen, und gemeinsam erleben sie diverse Abenteuer, immer auf der Suche nach der Geliebten der beiden, Noroelle. Neben einem alten Feind der Albenkinder, dem Devanthar, müssen sich die drei auch anderen Gefahren stellen, an denen der Dämon, aber auch sie selbst nicht immer ganz unschuldig sind.
Da es sich um einen Völkerroman über Elfen handelt, war ich zu Beginn ein wenig verwirrt, als der erste auftretende Protagonist ein Mensch zu sein schien. Jedoch änderte sich dieses Gefühl, sobald die Welt der Elfen, die anderen Hauptfiguren, und natürlich die "Elfenjagd" vorgestellt werden.
Die durch diverse versehentliche Zeitreisen hervorgerufenen Sprünge, Auslassungen oder Kurzfassungen von wichtigen Ereignissen in Albenmark wie auch der Menschenwelt haben mich manchmal ein wenig verwirrt, jedoch denke ich, dass sich dieser Eindruck verflüchtigen wird, sobald ich die drei Nachfolgebände gelesen habe. Die Hauptgeschichte um Nuramon, Farodin und Mandred selbst ist logisch und nur im Bezug auf Nuramons Vergangenheit manchmal ein wenig lückenhaft.

Fazit
Bernhard Hennens und James Sullivans Roman "Die Elfen" ist ein Muss für Fans von deutscher High Fantasy, insbesondere, da er hinter die Fassade der in anderen Geschichten so verschlossenen und unnahbaren Elfen schaut. Abenteuer, Kämpfe, eine ungewöhnliche Liebesgeschichte und neue Entdeckungen bei den verschiedensten Völkern der Fantasy-Welt halten sich die Waage, und ergeben so eine interessante Mischung, die sicherlich die meisten Phantastik-Enthusiasten ansprechen wird.

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12 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

The Bell Jar

Sylvia Plath
Flexibler Einband: 244 Seiten
Erschienen bei Harpercollins, 01.10.2006
ISBN 0061148512
Genre: Romane

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60 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 38 Rezensionen

thriller, tanja noy, teufel, teufelsmord, satanismus

Teufelsmord

Tanja Noy
Flexibler Einband
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 10.06.2014
ISBN 9783956490293
Genre: Krimi und Thriller

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180 Bibliotheken, 3 Leser, 4 Gruppen, 45 Rezensionen

engel, fantasy, flügel, motte, familie

Der letzte Engel

Zoran Drvenkar
Fester Einband: 432 Seiten
Erschienen bei cbj, 01.10.2012
ISBN 9783570154595
Genre: Jugendbuch

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188 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 49 Rezensionen

zeitreise, fbi, london, jugendbuch, warp

WARP - Der Quantenzauberer

Eoin Colfer , Claudia Feldmann
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Loewe, 17.02.2014
ISBN 9783785579091
Genre: Jugendbuch

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47 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

beat generation, drogen, interzone

Naked Lunch

William S. Burroughs , Michael Kellner , James Grauerholz , Barry Miles
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Nagel & Kimche, 04.03.2009
ISBN 9783312004270
Genre: Romane

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1.428 Bibliotheken, 27 Leser, 7 Gruppen, 65 Rezensionen

fantasy, schattenjäger, liebe, cassandra clare, dämonen

Clockwork Prince

Cassandra Clare , Franca Fritz , Heinrich Koop
Fester Einband: 688 Seiten
Erschienen bei Arena, 01.07.2012
ISBN 9783401064758
Genre: Jugendbuch

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(158)

239 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 21 Rezensionen

fantasy, london, schattenjäger, liebe, dämonen

Clockwork Princess

Cassandra Clare
Fester Einband: 592 Seiten
Erschienen bei Margaret K. McElderry Books, 19.03.2013
ISBN 9781416975908
Genre: Sonstiges

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102 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 19 Rezensionen

träume, fantasy, christoph lode, alben, verschwörung

Der letzte Traumwanderer

Christoph Lode
Flexibler Einband: 381 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 10.11.2010
ISBN 9783442471737
Genre: Fantasy

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134 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

liebe, john green, jugendbuch, emotionen, young adult

An Abundance of Katherines

John Green
Flexibler Einband
Erschienen bei Puffin Books, 16.10.2008
ISBN B0062GPYHA
Genre: Sonstiges

Rezension:

Äußere Gestaltung
Ich persönlich bin kein großer Fan von minimalistisch gestalteten Titelbildern, da her ist dieses auch nicht unbedingt mein Fall. Interessant finde ich jedoch, dass laut Anhang ein Fan dieses Cover gestaltet hat, was eine sehr nette Aktion ist, und in jedem Fall passt es zum Inhalt des Buches.
Seitenformat und Kapiteleinteilung sind einwandfrei.

Inhalt
Colin Singleton, hochbegabt und Möchtegern-Genie, gerade mit der High School fertig und zum 19. Mal von einem Mädchen namens Katherine abserviert, macht sich mit seinem besten (und einzigen) Freund Hassan auf zu einem Road Trip ins Ungewisse, auf der Suche nach seinem "Eureka!"-Moment.
Colins Leben dreht sich zu Beginn hauptsächlich um ihn. Egal ob im guten, oder im schlechten Sinne, meist sieht er sich als Mittelpunkt der Welt; vermutlich einer der Gründe, aus dem auch die 19. Katherine ihm einen Korb gab. Tatsächlich fand ich ihn am Anfang des Buches recht unsympathisch, und obwohl sich sein Verhalten im Laufe der Geschichte ändert, mochte ich ihn auch am Ende noch nicht wirklich.
Die Geschichte selbst beginnt interessant, wenn auch nicht überwiegend originell. Für Road-Trip-Geschichten bin ich immer zu haben, allerdings schien es mir ein wenig merkwürdig und (selbst für eine ausgedachte Geschichte) äußerst unrealistisch, dass die beiden ohne weitere Fragen oder Komplikationen bei völlig fremdem Leuten einziehen und mehr oder weniger sinnvolle Arbeit bekommen.
Die Handlung hat, wie ich finde, weder Spannungsverlauf noch Höhepunkt. Bei Büchern, für die gar keine tatsächliche Handlung vorgesehen ist, ist das nichts Verwerfliches, doch offensichtlich war das nicht der Plan für "An Abundance of Katherines", weshalb die Geschichte hier leider einfach unausgereift wirkt.

Fazit
"An Abundance of Katherines" ist ein nettes Buch für nebenher, vergleicht man es allerdings mit den anderen Werken Greens, fällt die Bewertung leider nicht sonderlich gut aus. Fans des Autors oder Mathematik-Interessierte sollten ruhig einen Blick hinein werfen; dem durchschnittlichen Jugendbuch-Leser empfehle ich eher seine anderen Werke.

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

fantasy, contemporary, magie, fluchmagier, usa

Red Glove

Holly Black
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Gollancz, 01.04.2012
ISBN 9780575096776
Genre: Jugendbuch

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149 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

fantasy, elfen, herbie brennan, romanze, jugendfantasy

Das Elfenportal

Herbie Brennan
Flexibler Einband: 355 Seiten
Erschienen bei dtv, 01.05.2006
ISBN 9783423208932
Genre: Fantasy

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(223)

439 Bibliotheken, 2 Leser, 4 Gruppen, 10 Rezensionen

fantasy, piraten, kai meyer, abenteuer, magie

Die Wellenläufer

Kai Meyer
Flexibler Einband: 377 Seiten
Erschienen bei Heyne, 01.09.2009
ISBN 9783453533202
Genre: Fantasy

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31 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

armut, magie, universität, liebe, reisen

The Name of the Wind

Patrick Rothfuss , Nick Podehl
Audio CD
Erschienen bei Brilliance Audio, 15.05.2009
ISBN 9781423389262
Genre: Sonstiges

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252 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 18 Rezensionen

fantasy, london, dämonen, englisch, shadowhunter

Clockwork Angel

Cassandra Clare
Flexibler Einband
Erschienen bei Margaret K. McElderry Books, 04.10.2011
ISBN B005Z8UH3C
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Äußere Gestaltung
Das Cover gefällt mir sehr gut, ich finde es viel schöner als die der "The Mortal Instruments"-Reihe oder die beiden Cover der deutschen Version. Die Farben sind aufeinander abgestimmt, das Bild passt außerdem zum Inhalt und wirkt nicht zu überladen.
An Format, Einteilung und Qualität gibt es nichts auszusetzen.
Außerdem riecht dieses Buch verteufelt gut, ich frage mich, woher das kommt.

Schreibstil
Bisher habe ich alle Bücher von Cassandra Clare auf Deutsch gelesen. Die "Infernal Devices" wollte ich dann lieber auf Englisch haben, weil die neuen deutschen Cover extrem hässlich sind, und der Preis für die alten Ausgaben auf Ebay mittlerweile auf die 50€ zu geht.
Ich muss sagen, dass mir der originale Stil noch viel besser gefällt. Noch mehr Wortwitz, noch mehr tatsächlich künstlerisch gestaltete Szenen, noch mehr von allem, was mich schon in dern anderen Büchern begeistert hat.

Inhalt
Zu Beginn hatte ich ehrlich gesagt den Eindruck, "Clockwork Angel" würde so etwas wie "City of Bones 2.0". Doch nach ein paar wenigen Seiten habe ich gemerkt, das dem absolut nicht so ist. Zwar ist auch hier die Hauptfigur eine Mädchen, welches gewaltsam und überraschend in die Welt der Schattenjäger hineingezogen wird, und natürlich gibt es Ähnlichkeiten, da beide Geschichten in der gleichen Welt spielen, wenn auch in unterschiedlichen Jahrhunderten und auf verschiedenen Kontinenten.
Aber Tessas Geschichte unterscheidet sich dann doch von Clarys. Tessa ist weder ein Mensch, noch ein Nephilim; was genau sie ist, versucht sie im Laufe des Romans selbst heraus zu finden. Hinter dem 'Bösewicht' steht (bisher) noch keine geisteskranke Ideologie; was genau der Antagonist (dessen Identität auch so eine Frage ist) will, ist noch unklar. Und genau das macht es so spannend.
Nicht so gut gefallen hat mir die Einstellung einiger der 'guten' Charaktere im Bezug auf die Rolle der Frau oder die Rolle von Dienstpersonal. Bei Tessa selbst ändert sich dies im Laufe des Romans, und auch die meisten Schattenjäger haben eine recht moderne Einstellung dazu, aber Ausnahmen gibt es immer. Das ist zwar im historischen Kontext korrekt, gut heißen kann ich diese Einstellungen dennoch nicht.
Trotzdem: Einzigartige und komplexe Charaktere sowie auch für The Mortal Instruments-Fans altbekannte Gesichter, unerwartete Wendungen, actionreiche Kampfszenen, einfühlsame Momente sowie böse Überraschungen, und im Hintergrund ein zauberhaft mörderisches London des Viktorianischen Zeitalters - was will man mehr?

Fazit
Das Ende des ersten Bandes stellt mehr Fragen, als es beantwortet, und sowie ich hier sitze habe ich schon den zweiten Teil neben mir liegen. Ein wundervoll geschriebenes Jugendbuch, dessen Handlung und Figuren mich immer wieder zum Lachen, Weinen und Schreien gebracht haben.

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36 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

japan, erwachsen werden, liebe, teenager, jugendliche

Norwegian Wood

Haruki Murakami , Jay Rubin
Flexibler Einband: 389 Seiten
Erschienen bei Ccv, 17.05.2001
ISBN 9780099448822
Genre: Sonstiges

Rezension:

Äußere Gestaltung
Das Cover ist meiner Meinung nach eher weniger ansprechend. Welchen Charakter die abgebildete Frau darstellen soll, ist unklar; passen tut sie zu keiner der Protagonistinnen.
Dafür, dass auf meiner Ausgabe ein dicker "99p" Aufdruck zu sehen ist, hat das Buch aber eine recht gute Qualität.
Der Roman ist in 11 Kapitel unterteilt; die Einteilung scheint mir recht willkürlich, stört aber an keiner Stelle den Lesefluss.

Schreibstil
Bei dieser Übersetzung handelt es sich um die erste Veröffentlichung außerhalb Japans, die der Autor persönlich anerkannt hat. Die Geschichte ist (meistens) logisch aufgebaut, der Schreibstil klar verständlich. Oft lässt sich Murakami zu längeren Beschreibungen der Umgebung hinreißen; dies passt aber sehr gut zum Protagonisten, aus dessen Sicht "Norwegian Wood" erzählt wird.
Gestört haben mich nur einige detaillierte Beschreibungen des Geschlechtsaktes. Dieser gehört zwar zur Geschichte dazu, ist aber an manchen Stellen schon übertrieben detailreich dargestellt.

Inhalt
Als ersten Roman von Haruki Murakami habe ich mir "Norwegian Wood" ausgesucht, nicht, weil der Klappentext so unheimlich ansprechend klang, sondern ganz einfach, weil mich das Buch nur 50ct gekostet hat. Scheinbar habe ich damit einen Fehler begangen, da die Geschichte um den jungen Toru laut des Internets unter Murakamis Erzählungen wohl ziemlich aus dem Rahmen fällt.
Wie der Klappentext berichtet, ist "Norwegian Wood" ein Liebesroman. Sie erzählt die Geschichte des Studenten Toru Watanabe, seiner Kindheitsfreundin Naoko und seinen außergewöhnlichen Bekannten in Tokyo, wie die energische und außergewöhnliche Midori.
Ich persönlich kann mit reinen Liebesgeschichten meist nicht viel anfangen (außer sie sind von John Green :P), darum hat mich "Norwegian Wood" auch nicht gerade vom Hocker gerissen. Dennoch hat mir das Buch recht gut gefallen, denn trotz des Genres ist es dann doch wieder kein 'ganz normaler' Liebesroman. Mein einziges Problem mit der Handlung ist eine sexuelle Begegnung zweier Charaktere kurz vor Ende, die, wie ich finde, nicht sein sollte. Aber gut.

Fazit
Für Fans von Liebesromanen ist "Norwegian Wood" ein Muss, für alle anderen eher ein seichtes Buch für nebenher. Trotzdem möchte ich gerne mehr von Haruki Murakami lesen, da sein Schreibstil außerordentlich ist und seine anderen Geschichten noch um einiges interessanter klingen.

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17 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Die Legende vom heiligen Trinker

Joseph Roth
Fester Einband: 72 Seiten
Erschienen bei Anaconda Verlag, 31.01.2011
ISBN 9783866476394
Genre: Klassiker

Rezension:

Äußere Gestaltung
Weshalb müssen deutsche Klassiker grundsätzlich langweilige Cover haben? Gut, das Bild über dem Titel passt zum Inhalt des Buches, aber ich finde doch, da hätte man sich noch ein wenig mehr Mühe geben können. Großartige Bücher verdienen großartige Einbände, oder etwa nicht?
Das Format ist leider meiner Meinung nach recht verschwenderisch. Man hätte die Seiten ein gutes Stück kleiner machen können. Gut, so viel umweltschonender wäre das nun auch nicht, aber 2,5cm Abstand am seitlichen und mehr als 3cm Abstand am unteren Rand  finde ich dann unter dem ökologischen Aspekt betrachtet etwas fraglich.

Schreibstil
In dieser Erzählung ist der Schreibstil einfacher gehalten als in "Hiob", dem einzigen anderen Werk von Joseph Roth, den ich bislang gelesen habe. Da ich hier nicht tiefer auf die Interpretation eingehen will, kann ich nur sagen, dass Joseph Roth definitiv heute einfacher zu verstehen ist, als andere Schriftsteller seiner Zeit, deren Formulierungen den Leser des Öfteren zum Nachschlagen zwingen.
Der Stil ist, wie gesagt, klar, leicht zu verstehen, und dennoch äußerst bildhaft und fesselnd. Vermutlich einer der Gründe, weshalb ich die (wenn auch ohnehin recht kurze) Geschichte in einem Rutsch durchgelesen habe.

Inhalt
"Die Legende vom heiligen Trinker" ist witzig und zugleich traurig, hoffnungsvoll und gleichsam aussichtslos.
Dem obdachlose, alkoholabhängige Andreas geschehen innerhalb kürzester Zeit mehrere scheinbare "Wunder". Doch da der Mensch sich leider an solche Wunder gewöhnt, und Andreas trotz seines Vorsatzes, ein rechtschaffender Mann zu sein, dem Alkohol nicht abschwören kann, gerät er zwischendurch immer wieder in Not.
Sein von der Droge gesteuerter Lebenswandel weist traurigerweise diverse Parallelen zum Autor Joseph Roth selbst auf. Als ich in einer anderen Rezension schreib, einige Schriftsteller müssten definitiv Hellseher sein, hatte ich anscheinend Recht, denn auch diese Geschichte hat teilweise einen recht prophetischen Charakter, wenn auch mehr auf den Autor selbst, und nicht auf die Zukunft Europas bezogen.

Fazit
In "Die Legende vom heiligen Trinker" vereint Joseph Roth paradoxerweise Naivität mit Zynismus, Satire mit trauriger Wahrheit und Wortwitz mit einer tragischen Handlung. Und nach Beenden des Buches ist man als Leser wirklich überrascht, dass diese Geschichte auf lediglich 80 Seiten niedergeschrieben steht.

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65 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

erich kästner, fabian, will ich unbedingt lesen

Fabian

Erich Kästner
Fester Einband: 269 Seiten
Erschienen bei Atrium Zürich, 01.03.2010
ISBN 9783855353729
Genre: Romane

Rezension:

Äußere Gestaltung
Das Cover ist schlicht, langweilig, nichtssagend und nahezu hässlich; ehrlich gesagt finde ich da sogar die Erstausgabe hübscher. Die Seiten sind nicht dünn und gelblich, was nicht nur mit dem Alter meiner Ausgabe zusammen hängt. Die Formatierung wiederum scheint mir übersichtlich und angemessen.

Schreibstil
Sarkastische und teils zynische Kommentare treffen auf nüchterne Beschreibungen von völlig absurden Situationen - das ist Erich Kästner. Sein mit Wortspielen, Situationskomik und Zeitkritik gefüllter Roman ist trotz seines Erscheinens in den 30ern auch heutzutage noch flüssig zu lesen. Sofern man denn mit Sarkasmus und Ironie zurecht kommt.

Inhalt
Wer den Namen Erich Kästner hört, denkt vermutlich zunächst an "Das doppelte Lottchen" und "Das fliegende Klassenzimmer". Dass er ein äußerst zeitkritischer Mensch, großer Lyriker und Verfasser von für Erwachsene geschriebenen Romanen war, wissen die Fans seiner Kinderbücher meistens nicht. Dies ist unheimlich schade, denn "Fabian. Die Geschichte eines Moralisten" beweist einmal mehr Kästners brillante schriftstellerischen Fähigkeiten.
An manchen Stellen des Romans hatte ich tatsächlich den Eindruck, Kästner müsse ein Wahrsager gewesen sein. Nahezu prophetisch lässt er Andeutungen auf die bevorstehende Schreckensherrschaft der Nationalsozialisten miteinfließen - und das in einem Roman, welcher 2 Jahre vor der Machtergreifung Hitlers veröffentlicht wurde.
Auch werden das aktuelle Zeitgeschehen, sowohl auf politischer als auch auf kleinbürgerlicher Ebene, durch den Kakao gezogen, und mitten im unmoralischen, abstrusen, ungerechten und teilweise nahezu perversen Berliner Alltag steht der studierte Germanist Dr. Fabian, ein Moralist, und weiß sich nicht zu helfen.
Als Leser tut einem der Protagonist unheimlich leid, denn er wird geradezu vom Pech verfolgt. Dass seine persönlichen Erlebnisse teils repräsentativ für die damaligen Ereignisse stehen, macht das Ganze nicht besser.

Fazit
Gibt es etwas am Inhalt oder am Schreibstil von "Fabian. Die Geschichte eines Moralisten" auszusetzen? Nein. Kritik gibt es leider für das grauenhafte Cover.

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107 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

depression, jugendbuch, liebe, new york, selbstmord

It's Kind of a Funny Story

Ned Vizzini
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Disney Pr, 12.07.2011
ISBN 078685197X
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Äußere Gestaltung
Das Cover zeigt ein Kunstwerk, welches denen ähnlich ist, die der Protagonist Craig im Laufe des Romans anfertigt, und passt demnach sehr gut zum Inhalt des Buches. Dass die Schrift in der Landkarte "versteckt" ist, gefällt mir auch sehr gut.
Die Seiten sind stabil, die Formatierung äußerst großzügig bemessen und dadurch leider ein wenig verschwenderisch.

Schreibstil
Beim Erzähler handelt es sich um einen Ich-Erzähler, den Hauptcharakter Craig Gilner. Durch das Verwenden von Umgangssprache und das Einbinden seiner für manchen Leser vielleicht absurd erscheinenden Gedanken, bringt diese Form des Erzählers die Geschichte sehr authentisch herüber. Wäre die Erzählperspektive eine Andere, hätte der Roman eine völlig andere Wirkung.
Trotz der verwendeten Jugendsprache, Gedankensprünge und Ellipsen ist Vizzinis Sprache sehr komplex. Er stellt Situationen realistisch dar, passend zum Titel finden sich aber auch viele humorvolle Stellen wieder, die das ganze eigentlich sogar noch realistische machen.

Inhalt
In einem Interview sagte Ned Vizzini einmal, der Inhalt von "It's kind of a funny story" beruhe zu 85% auf wahren Begebenheiten. Und es stimmt, dass der an Depressionen leidende Autor, der sich leider 2013 das Leben nahm, selbst für einige Zeit in einer Psychiatrie war. In seinem Roman verarbeitet er diese Erlebnisse, wie bereits erwähnt, mit viel Humor, wird aber auch mal ernsthaft, wenn es denn nötig ist.
Craigs Weg durch die Depressionen unterteilt sich in verschiedene Teile; "Where I am", "How I got there", "Badoom" und die einzelnen Tage im Krankenhaus. In diesen Tagen lernt er die verschiedensten Menschen kennen, schließt neue Freundschaften, beendet alte, und lernt viel über sich selbst und das Leben selbst.

Fazit
"It's kind of a funny story" ist keine typiche Geschichte, wie man sie oft über psychisch kranke Jugendliche liest, vermutlich weil der Autor eben selbst von einer solchen Krankheit betroffen war, und seine Informationen über das Denken und Verhalten eines Depressiven nicht nur aus Lehrbüchern kennt.
Für diesen außergewöhnlichen, vielleicht nicht unsagbar spannenden, aber dennoch äußerst interessanten Roman vergebe ich 4 Punkte.

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(1.155)

2.176 Bibliotheken, 59 Leser, 22 Gruppen, 199 Rezensionen

tod, bücher, freundschaft, 2. weltkrieg, krieg

Die Bücherdiebin

Markus Zusak , Alexandra Ernst
Flexibler Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 07.09.2009
ISBN 9783442373956
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Äußere Gestaltung
Das Cover ist sehr schlicht. Auf pergamentartigem Hintergrund zeigt es die Protagonistin beim Tanz mit dem Tod. Die Simplizität des Bildes ist aber keinesfalls langweilig, sondern macht von vorne herein neugierig, und passt zudem sehr gut zum Inhalt. 
Die Geschichte ist in mehrere Abschnitte unterteilt, die sich wiederum in kleinere Kapitel aufteilen. Oft findet man auf den einzelnen Seiten neue Überschriften oder hervorgehobene Abschnitte, die für mehr Übersicht sorgen.

Schreibstil 
Was mich sofort von Beginn an sehr überrascht hat, ist der Erzähler. Die Geschichte von Liesel Meminger ist nämlich aus Sicht des Todes geschrieben, der häufig das Geschehen kommentiert, Dinge vorwegnimmt, oder über allgemeine Dinge, die nur indirekt etwas mit Liesel zu tun haben, berichtet.
Der allgemeine Schreibstil ist flüssig zu lesen, und ließ mich schon nach wenigen Seiten mit den Charakteren mitfiebern.

Inhalt
Der Roman begleitet das Mädchen Liesel Meminger durch ihr Leben, von der Reise zu ihren Adoptiveltern bis hin zu ihrem Tod. Der Fokus liegt dabei auf der Zeit bis zu ihrem vierzehnten Lebensjahr.
Ihre Kindheit verbringt Liesel im dritten Reich und während des zweiten Weltkrieges. Trotz des Verlustes ihrer eigentlichen Familie lebt sie ein recht normales Leben bei ihren Adoptiveltern, bis eines Tages ein Jude in ihrer Küche steht und um Hilfe bittet. Von da an ändert sich schlagartig alles im Leben der Bücherdiebin.
Liesels Geschichte dürfte wohl jeden begeistern, egal welchem Geschlecht oder welcher Altersgruppe die Leser angehören. Es gibt viel zu lachen, aber auch viel zu weinen, und definitiv viel zum Nachdenken. Die facettenreichen Charaktere, die teils emotionalen, teils aber auch sehr ironischen Berichte des Todes, und natürlich das Schicksal der Juden in der Nazi-Zeit - all das sind nur kleine Teile einer bis ins kleinste Detail durchdachten, großartigen Geschichte.

Fazit
Wieso ich dieses Buch nicht schon viel früher gelesen habe, bleibt mir ein Rätsel. Wieso ich, trotz der Genialität des Romans, so lange dafür gebraucht habe, ebenfalls.
Kurz und knapp, "Die Bücherdiebin" zählt von nun an definitiv zu meinen Lieblingsbüchern, und ich kann es jedem empfehlen, der des Lesens mächtig ist.

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fantasy, magie, motten, jenny-mai nuyen, jugendbuch

Nocturna - Die Nacht der gestohlenen Schatten

Jenny-Mai Nuyen
Flexibler Einband: 541 Seiten
Erschienen bei cbt, 21.06.2011
ISBN 9783570307519
Genre: Jugendbuch

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hexenjäger, melzer, elyria, visir, high fantasy

Elyria - Im Visier der Hexenjäger

Brigitte Melzer
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei cbt, 01.01.2011
ISBN 9783570307076
Genre: Fantasy

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manga, short stories, egmont, liebe, eiki eiki

Frühling, Sommer, Herbst und Winter

Eiki Eiki , Taishi Zaou , Antje Bockel
Flexibler Einband: 176 Seiten
Erschienen bei Egmont Manga, 14.01.2011
ISBN 9783770473724
Genre: Comics

Rezension:

"Frühling Sommer Herbst und Winter" ist einer von wenigen in Deutschland veröffentlichten Shoujo-Ai-Mangas, von denen gerade mal eine Handvoll für eine weibliche Leserschaft bestimmt ist. Natürlich musste ich ihn mir deswegen sofort kaufen, als ich ihn zum ersten Mal im Regal stehen sah. Übrigens sind es nur sechs Kurzgeschichten, und nicht, wie der Klappentext behauptet, sieben.

Cover und Rückseite zeigen die Hauptcharaktere von vier der sechs Geschichten. Bevor es mit der ersten Story los geht, kann man noch ein paar größere Artworks betrachten.
Die Charaktere sind im Shoujo-Stil gezeichnet und die Seiten übersichtlich aufgebaut. Die Geschlechtsteile der Figuren werden zwar nie direkt zensiert, sind aber meistens durch irgendetwas verdeckt (Brüste wiederum werden offen gezeigt).

Zwei der vier Pärchen, um die es in den einzelnen Geschichten geht, erfüllen das typische Shoujo-Ai-Klischee: eine extrovertierte Lesbe trifft auf ein ruhigeres Mädchen, das sich seiner Sexualität noch nicht bewusst ist. Auffallend ist auch, dass in beiden Fällen erstere lange und helle, zweitere kurze und dunkle Haare hat.
Glücklicherweise läuft es bei den anderen beiden Paaren anders ab. Damit bietet "Frühling Sommer Herbst und Winter" eine nette Abwechslung von den Animes, die genau nach diesem Schema F vorgehen.

"Frühling Sommer Herbst und Winter" ist ein gelungener Yuri-Manga für Mädchen und junge Frauen. Von den unterschiedlichen Geschichten, die aber doch alle etwas miteinander zu tun haben, ist keine wie die Andere, und auch, wenn man hier keine tiefsinnigen Stories zum Nachdenken erwarten darf, kann ich den Manga nur weiter empfehlen.

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