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62 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 47 Rezensionen

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Das Geheimnis der Grays

Anne Meredith , Barbara Heller
Fester Einband: 297 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 22.09.2018
ISBN 9783608962994
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Aus dem Klappentext Jedes Jahr im Dezember lädt das ebenso greise wie geizige Familienoberhaupt Adrian Gray die gesamte Verwandtschaft samt Anhang in sein abgelegenes Landhaus King‘s Polar ein. Und alle kommen, weil sie auf sein Geld aus sind, obwohl fast jeder einen Grund hat, ihn zu hassen. An Heiligabend versammelt sich die Familie wie gewohnt, nur dass am nächsten Morgen Gray ermordet aufgefunden wird. Hat sich eines seiner sechs Kinder seinen Weihnachtswunsch selbst erfüllt? Der Klappentext hat mich neugierig gemacht. Auch die Aussage: England 1931, ein verschneites Landhaus am Weihnachtsabend, eine zerstrittene Familie, ein Mord, lies auf einen schönen, altertümlichen Krimi mit viel schwarzem Humor, also typisch Britisch hoffen. Auch das wunderschöne Cover hat diese Hoffnung geschürt. Wurden meine Erwartungen erfüllt? Nein, bekommen habe ich ein langweiliges, langatmiges Buch, dass ich kurz vor der Hälfte, entnervt abgebrochen habe. Der Schreibstil ist oft sehr ausschweifend, was das Lesen nicht gerade spannend macht. Jedes Familienmitglied wurde so ausführlich beschrieben, dass ich mich oft dabei ertappt habe, dass ich einfach weitergeblättert habe, da es mich einfach nicht interessiert hat und mich die Personen nicht erreichen konnten. Ich fand sie alle durchweg unsympathisch. Im Übrigen haben mich die vielen Namen nur verwirrt. Ein Namensverzeichnis wäre hilfreich gewesen. Sehr schade fand ich, dass man schon im ersten Viertel den Mörder erfahren hat. Dies hat für mich dann, den Tod des Buches eingeläutet. Schade, ich hatte mich sehr auf mörderische Weihnachten mit den Grays gefreut. Dieses Buch hat so wenig mit der Tradition von Agatha Christie gemeinsam, wie es den Weihnachtsmann gibt. Wer aber einen guten Weihnachtskrimi im englischen Stil sucht, sollte „ Geheimnis in Rot“ lesen. Für dieses Buch hier, kann ich nur einen Stern vergeben.

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Friesennacht

Stefan Wollschläger
E-Buch Text: 205 Seiten
Erschienen bei Elaria, 17.09.2018
ISBN 9783964650320
Genre: Krimi und Thriller

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18 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

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Friesenlohn

Stefan Wollschläger
E-Buch Text: 309 Seiten
Erschienen bei BookRix, 14.05.2018
ISBN 9783743857902
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Aus dem Klappentext An einer Bushaltestelle finden die Wartenden einen Koffer mit 300.000 Euro. Sie teilen das Geld auf, jeder fährt mit 50.000 Euro nach Hause. Am nächsten Tag beginnen die Probleme. Hauptkommissarin Diederike Dirks untersucht derweil den Tod eines jungen Mannes, der mit seinem Porsche verunglückt ist. Doch es bleibt nicht bei dieser Leiche, bald wird auch die Norderneyer Hoteldirektorin Alida Ennen tot aufgefunden. Bei dem Buch handelt es sich um den 4. Teil rund um Diederike Dirks und ihr Team. Man muss nicht zwangsläufig die Vorgänger gelesen haben, um der Handlung folgen zu können. Da Buch sticht mit seinem tollen Cover hervor, welches viel Raum zu Spekulationen lässt. Wie auch in den Büchern zuvor nimmt uns der Autor auch hier wieder zu einer Reise an die ostfriesischen Küste mit. Es werden viele Orte und auch mal Locations erwähnt, ohne dass man das Gefühl hat, auf einer Reklametour zu sein, wie man sie bei manch anderem Autor findet. Dafür schon einmal ein großes Dankeschön. Der Schreibstil ist flüssig und man ist sofort in der Handlung. Eine Grundspannung ist vorhanden, die bis zum Schluss auch weitgehend gehalten wird. Die Hauptprotagonisten haben alle ihre eigene Persönlichkeit und diese wurde auch gut ausgearbeitet. Leider hatte ich ein Problem mit der Person von Fee. Die junge Dame hat mich einfach nur genervt. Sie hat meinen Lesegenuß eingeschränkt. Die Handlung des Buches besteht aus verschiedenen Strängen, die sich am Schluß finden und zu einem überraschenden Ende führen. Allerdings war manches leicht überspitzt und wirkte dadurch konstruiert, so diese leicht ermüdende Jagd nach dieser Cornflakespackung. Alles in allem fühlte ich mich aber gut unterhalten und vergebe 4 Sterne.

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Mutters Flucht

Andreas Wunn
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Ullstein Buchverlage, 12.10.2018
ISBN 9783550050367
Genre: Sachbücher

Rezension:

Aus dem Klappentext Wann immer ich an die Flucht meiner Mutter denke, sehe ich das Sonnenblumenfeld vor meinem Auge. Und irgendwo darin stelle ich mir meine schlafende Mutter vor und den Hund und die Grenzsoldaten. Eigentlich hat meine Mutter nie wirklich von früher erzählt. Nicht von ihrer Kindheit als Deutsche in Jugoslawien, nicht von der Flucht, nicht vom Ankommen in Deutschland. Für sie war das Dorf, in dem sie geboren wurde, ein untergegangener Sehnsuchtsort. Kann ein Ort Heimat sein, an den man sich kaum erinnert? Als Kind aus einer Flüchtlingsfamilie war ich gespannt, wohin mich die Reise von Andreas Wunn und seiner Mutter führt. Meine Familie väterlicherseits stammt allerdings aus Ostpreußen und nicht aus dem Banat. Hier musste ich das Internet befragen, wo genau dieses liegt. Mir war die Region gänzlich unbekannt. Von der Volksgruppe der Donauschwaben hatte ich allerdings schon gehört. Neu war mir, dass sie zum Teil auch aus der Pfalz stammten. Interessant fand ich, dass das Ende der Flucht Hauenstein war. Die Schuhstadt ist gerade mal 50 km von meinem Wohnort entfernt. Somit hatte mich das Buch endgültig gepackt. Der flüssige Schreibstil hat sein übriges dazu beigetragen. Der Autor hat so bildhaft und lebhaft geschrieben, dass ich das Gefühl hatte, auf dem Rücksitz ihres Golf zu sitzen. Sehr gut hat mir gefallen, dass er auch immer wieder die heutige Flüchtlingspolitik mit einbezogen hat. Seine Mutter ist vor 70 Jahren über die Balkanroute nach Deutschland gekommen, die seit 2015 wieder in aller Munde ist. Was mich immer wieder überrascht hat war, dass ich mehr als einmal in den Aussagen seiner Mutter, Sätze aus meiner eigenen Familie wiedergefunden habe. Nach vorne schauen und nicht zurück... Auch verschiedene Verhaltensmuster sind mir mehr als bekannt. Wobei sich die nicht nur auf meinen Teil der Flüchtlingsfamilie beziehen, sondern ich denke es hat was mit der Nachkriegsgeneration zu tun. Ein Beispiel: Sie hat die Briefe ihres Großvaters weggeworfen denn: „Sie lagen nur rum“. Das könnte auch meine Mutter gewesen sein. Was soll man mit dem Kram, was vorbei ist, ist vorbei.... Das Unverständnis von Herrn Wunn könnte von mir sein. Ich fand das Buch sehr informativ und könnte mir vorstellen, dass es ganz wunderbar als Lehrmittel in Schulen eingesetzt werden könnte. Vielleicht würde damit mehr Verständnis für Flüchtlinge geweckt werden. Danke auch für die Fotos im Anhang. Sie haben der Geschichte ein Gesicht gegeben. Ich vergebe 5 Sterne.

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Hygge, Lykke und Lagom


Fester Einband: 144 Seiten
Erschienen bei arsEdition, 12.09.2018
ISBN 9783845828046
Genre: Sonstiges

Rezension:

Eine Reise ins Glücklichsein und für die Seele Aus dem Klappentext: Auf der Suche nach den Glücksrezepten des Nordens begibt sich dieses Buch auf eine Reise nach Skandinavien, um herauszufinden, was die Menschen dort so glücklich macht. Und was wir alles von ihnen lernen können, um unser eigenes Glück zu finden. Der Klappentext hat nicht Zuviel versprochen. Der Leser wird auf eine Reise durch Dänemark, Norwegen und Schweden mitgenommen. Er erfährt, warum diese 3 Nationen zu den glücklichsten gehören. Das Buch ist in die einzelnen Länder unterteilt und man erfährt einiges über das alltägliche Leben, die Wirtschaft, das Sozialwesen, den Umgang miteinander und der Stellung der Familie. Hygge, Lykke und Lagom , Begriffe die stellvertretende für ein Lebensgefühl stehen. Sie stehen für Wärme, Wohlgefühl, Ruhe, Ausgeglichenheit, einfach nur für Lebensglück. Hierbei bedarf es nicht viel. Das Buch zeigt in Fotos, Rezepten, Deko und Bastelideen, wie jeder sein Heim ein klein wenig Hygge, Lykke und Lagom machen kann. Man taucht in Landschaften und Glückssituationen der Nordlichter ein und fühlt sich geborgen. Die Bilder sind wunderschön und man bekommt sofort Lust eines dieser Länder zu bereisen und in das Gefühl der Wärme einzutauchen und diese Lebenslust zu spüren. Von den Rezepten habe ich die Trinkschokolade und die Waffeln probiert, einfach nur lecker. Schade, dass ich nur das Ebook habe. Gerne würde ich das gebundene Buch in Händen halten. Ich glaube, die Fotos kommen dort noch schöner zur Geltung und man kann noch besser, immer wieder in diese eintauchen und ein Stück Glücksgefühl nach Hause holen. Jeder, der den skandinavischen Lebensstil mag, sollte dieses Buch besitzen. Danke der Autorin für diese schöne Reise ins Glück

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64 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 52 Rezensionen

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Gschlamperte Verhältnisse

Felicitas Gruber , Robert Fischer
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Diana, 10.09.2018
ISBN 9783453359574
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Aus dem Klappentext: Eine männliche Leiche schwimmt in der Isar, drei Frauen verschwinden spurlos. Wer hat sie auf dem Gewissen, und was hat es auf sich mit den beinernen Schädelreliquien, die als Diebesgut von Kirchenräubern sichergestellt werden? Dazu kommt der gruselige Kellerfund in Charly Loessls neuem Haus. Zusammen mit Kriminalhauptkommissar Joe Lederer beginnt Dr. Sofie Rosenhuth tiefer zu graben und stößt dabei auf unerfüllte Sehnsüchte, weibliche Zukunftsträume und einen skrupellosen Täter, der unerkannt im Netz agiert – bis schließlich sogar Sofies Chefin Dr. Iglu in akute Lebensgefahr gerät … Hallo und willkommen im 5. Fall rund um die sympathische Rechtsmedizinerin und ihren Exmann dem feschen Kommissar. Wie auch schon bei den Vorgängern, die man nicht zwangsläufig gelesen haben muss, um der Handlung folgen zu können, lebt auch dieser Krimi von seinem Humor, seinen Hauptprotagonisten und dem Lokalpatriotismus. Der flüssige Schreibstil lässt den Leser durch die Seiten fliegen und zusammen mit dem Paar das ein, oder andere Abenteuer erleben. Die liebevolle Ausarbeitung der einzelnen Charaktere tut ihr Übriges. Man hat das Gefühl alle wirklich zu kennen. Man lebt, liebt und leidet mit ihnen. Man mag sie, den einen mehr, den anderen weniger und auch der vierbeinige Freund ist wieder mit von der Partie. Gespickt mit ein paar bayrischen Mundartdialogen, original bayrischer Küche, der ein, oder anderer Romanze wird dieser Krimi wieder zu einem Lesegenuss. Auch die Spannung kommt nicht zu kurz. Man fiebert von der ersten bis zur letzten Seite mit. Aus verschiedenen Handlungssträngen, ergibt sich am Schluß ein Ganzes. Alles findet sich und endet in einem Showdown. Ich fühlte mich von Anfang an sehr gut unterhalten und freue mich jetzt schon auf eine Fortsetzung. Ich möchte unbedingt wissen, wie es mir Sofie und ihren Männern weiter geht. Von mir gibt es volle 5 Sterne für diese tolle Krimiserie. Ein großes Dankeschön an die beiden Autorinnen.

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Nachts im Watt

Johannes Wilkes
Flexibler Einband: 298 Seiten
Erschienen bei Prolibris, 25.05.2018
ISBN 9783954751709
Genre: Krimi und Thriller

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Einer fehlt beim Hochzeitsfest

Rolf Düfelmeyer
Flexibler Einband: 286 Seiten
Erschienen bei Prolibris, 24.07.2018
ISBN 9783954751716
Genre: Krimi und Thriller

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286 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 79 Rezensionen

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Das Porzellanmädchen

Max Bentow
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 17.07.2017
ISBN 9783442205110
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Aus dem Klappentext Luna Moor ist eine gefeierte junge Autorin auf dem Gipfel ihres Erfolgs. Keine schreibt so packend und mitreißend wie sie über die Abgründe der menschlichen Seele, und ihre Bücher gehen unter die Haut. Niemand ahnt, dass Luna selbst als junges Mädchen in die Hände eines Wahnsinnigen fiel und ihm nur knapp entkam. Seither quält sie die Erinnerung an den Täter, und eines Tages fasst sie den kühnen Entschluss, an den Ort ihres Martyriums zurückzukehren. Sie will eintauchen in die bedrohliche Atmosphäre des einsam gelegenen Hauses, in dem sie einst gefangen war, und versuchen zu verstehen, was damals geschah. Was habe ich von diesem Buch erwartet? Spannung, schlaflose Nächte, Alpträume, einfach nur Unterhaltung vom Feinsten. Was habe ich bekommen? Genau dies, was ich mir gewünscht habe. Als großer Fan der Nils-Trojan-Reihe, war ich gespannt, was der Autor dieses Mal aufs Papier gebracht hat. Würde er an die Erfolgsserie anknüpfen können? Definitiv JA. Er hat einen Thriller erschaffen, den man nicht mehr aus der Hand legen möchte. Von Anfang an, hat er es verstanden, eine Spannung aufzubauen und diese bis zum Schluss auszubauen. Mehr als einmal, hat mich das Schaudern gepackt. Die Hauptprotagonisten waren sehr gut ausgearbeitet und ich hatte das Gefühl, sie alle tatsächlich zu kennen. Orts-und Landschaftsbeschreibungen haben dazu beigetragen, dass man mitten in dem Geschehen war und von dem Grauen umgeben. Ich habe mich mehr als einmal dabei ertappt, dass ich vorblättern wollte, um zu sehen, wie das Ende aussieht. Das Fieber und der Bann der Puppen hatten mich komplett gefangen. Ich bedanke mich bei dem Autor für diesen Lesegenuß. Selbst ein Hannibal Lecter kann noch von ihm lernen. 5 Sterne von mir und noch viele Bücher.

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17 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

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Traumkatze gesucht

Tatjana Mennig
Flexibler Einband: 152 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 26.06.2018
ISBN 9783752822090
Genre: Sachbücher

Rezension:

Traumkatze gesucht Wir haben unsere Traumkatze, bzw. Kater schon gefunden. Warum habe ich das Buch gelesen? Was habe ich von dem Buch erwartet? Ich wollte das Buch lesen, da wir mit dem Gedanken gespielt haben, eventuell einen Kumpel für unseren Kater zu holen. Falls wir uns dazu entschließen sollten, stand im Raum: Möchte unser Milow überhaupt eine Katze in seinem Revier? Welche Katze würde zu ihm passen? Alter, Rasse, Katze oder Kater? Dank der vielen Tipps durch die Autorin Tatjana Mennig, haben wir eine Entscheidung getroffen und hoffen, dass diese auch im Sinne unseres Katers ist. Besonders das Thema: „ Die Katze zur Katze“ und der Selbsttest fand ich sehr interessant. Auch die Frage: Hauskatze, oder Freigänger war für mich sehr aufschlussreich. Schön fand ich auch das Kapitel über die verschiedenen Katzenrassen. Ich kann diese praktische Anleitung der Katzenpsychologin allen Katzenbesitzer, oder solche die es werden wollen, ans Herz legen. Positiv möchte ich auch noch das wunderschöne Cover und die liebevollen Zeichnungen von Clarissa Hagenmeyer, hervorheben, die dieses Büchlein ebenfalls zu etwas Besonderem gemacht haben. 5 Sterne für diesen schönen Ratgeber.

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55 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

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Was wir zu hoffen wagten

Michaela Saalfeld
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 27.07.2018
ISBN 9783404177073
Genre: Historische Romane

Rezension:

Aus dem Klappentext Berlin, 1912: Felice träumt davon, Jura zu studieren, das aber ist Frauen im Kaiserreich verwehrt. Ihren Bruder Willi fasziniert die Welt des Films, doch er muss das väterliche Bankgeschäft übernehmen. Die Jüngste schließlich, Ille, ist in einer Ehe mit einem brutalen Mann gefangen. Drei Geschwister, drei Hoffnungen, drei Lebensentwürfe, die bei Ausbruch des großen Kriegs völlig auf den Kopf gestellt werden. Der Klappentext hat mich sofort angesprochen, auch finde ich das Cover sehr gelungen. Allerdings habe ich mir schwer getan, in die Geschichte einzutauchen. Ich vermute, es lag an dem schon, spezifischem Schreibstil der Autorin. Das Ganze ist mehr oder weniger, im Erzählstil geschrieben. Mir fehlte dadurch die aktive Handlung und das „Dabeisein“. Die Spannung ging für mich dadurch weitgehend verloren. Erst nach dem ersten Drittel, kam ich in der Geschichte an. Hier kam es zu gute, dass Frau Saalfeld die Ereignisse des 1. Weltkrieges gut recherchiert hat. Man hatte das Gefühl mitten in den Kampfhandlungen zu sein und das Grauen hautnah mitzuerleben. Allerdings war dieser Teil auch zu ausführlich, wenn man bedenkt, dass das Buch die Geschichte von 3 Geschwistern erzählt. Besonders die Geschichte von Ille kam viel zu kurz. Sie hat fast überhaupt nicht stattgefunden. Erst auf den letzten Seiten widmet sich die Autorin ihr. Leider fällt dieser Teil viel zu kurz aus und ich fühlte mich irgendwie abgehängt. Auch muss ich sagen, dass mir die Hauptprotagonisten weitgehend nicht wirklich sympathisch waren. Einzig der Filmregisseur Wolfgang, der Reporter Quintus und der englische Offizier Brown, hatten für mich Tiefgang. Jeder von ihnen hat seinen Worten, auch wirklich Taten folgen lassen. Von Felice war ich über Stellen sogar ein wenig abgenervt. Sie hat sich ständig nur beschwert, aber auch nicht viel unternommen, um ihr Leben zu ändern. Alles im allem, ist es ein solides Buch, dass aber für mich kein Highlight ist. Da habe ich in den letzten Wochen eine weitaus spannendere Familiengeschichte gelesen. Dort habe ich mich wirklich als ein Teil der Familie gefühlt. Hier fehlte mir einfach der Draht. Ich vergebe 3 Sterne, die vor allem für den geschichtlichen Teil.

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166 Bibliotheken, 13 Leser, 1 Gruppe, 85 Rezensionen

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Die Schwestern von Mitford Manor – Unter Verdacht

Jessica Fellowes , Andrea Brandl
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Pendo Verlag, 04.09.2018
ISBN 9783866124523
Genre: Romane

Rezension:

Aus dem Klappentext: London, 1920: Für die 19-jährige Louisa geht ein Traum in Erfüllung. Sie bekommt eine Anstellung bei den Mitfords, der glamourösen und skandalumwitterten Familie aus Oxfordshire. Endlich kann sie der Armut und dem Elend der Großstadt entfliehen und dafür auf ein herrschaftliches Anwesen ziehen. Louisa wird Anstandsdame und Vertraute der sechs Töchter des Hauses, allen voran der 17-jährigen Nancy, einer intelligenten jungen Frau, die nichts mehr liebt als Abenteuer und gute Geschichten. Als Florence Nightingale Shore, eine Krankenschwester und Freundin der Familie, am helllichten Tag ermordet wird, beginnen Nancy und Louisa eigene Ermittlungen anzustellen. Schnell erkennen sie, dass nach den Wirren des Krieges jeder etwas zu verbergen hat. Dieser Klappentext hat mich sofort angesprochen. Ich dachte, dieses Buch musst du unbedingt lesen. Auch dass es sich hierbei um den Auftakt einer Familiensaga handelt, hat sein Übriges dazu beigetragen. Dementsprechend hoch waren meine Erwartungen. Ich habe auf eine explosive Familiengeschichte, mit tollen Charakteren, einem spannendem Kriminalfall und taffen Frauen gehofft. Das Cover ist sehr ansprechend und passt zum Klappentext. Dies war aber eins der wenigen Sachen an dem Buch, dass zu dem Klappentext gepasst hat. Ich empfand das Buch weder als spannend, noch als sehr unterhaltsam. Leichte Kost, in dem etliche Klischees bedient. Louisa, die eine der Hauptcharaktere war, kam für meinen Geschmack blass und unscheinbar rüber. Sie erinnerte mich ständig an ein verängstigtes Häschen. Von einer mutigen Ermittlerin kam wenig durch. Die Geschichte setzte sich aus mehreren Handlungssträngen zusammen, was ihr die Spannung nahm. So hätte ich den Teil, Onkel Louisa nicht gebraucht. Einfach nur unnötig für die eigentlich Handlung, dem Mordfall Florence Nightingale Shore. Das Buch hat sich über weite Strecken in langweiligen Dialogen verloren und erst im letzten Drittel ein wenig an Fahrt aufgenommen. Dies und die Tatsache, dass dieser auch noch die ein, oder andere Überraschung bereit hielt, lassen mich schlechte 3 Sterne vergeben. Ich möchte allerdings auch keinen weiteren Teil mehr von den Mitford Schwestern lesen.

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142 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 87 Rezensionen

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Ein Teil von ihr

Karin Slaughter , Fred Kinzel
Fester Einband: 544 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 01.08.2018
ISBN 9783959672146
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Aus dem Klappentext Wieder und wieder sieht Andrea Oliver das Gesicht ihrer Mutter Laura vor sich: gelöst, gutmütig, beherrscht – während sie einem Menschen das Leben nimmt. Nur knapp konnten sie beide einer grauenvollen Schießerei entkommen. Andrea will Antworten, doch stattdessen zwingt ihre Mutter sie in eine riskante Flucht. Weil sie verfolgt wird. Weil sie ein dunkles Geheimnis hat. Andrea folgt dem Befehl ihrer Mutter. Doch je weiter sich ihr die wahre Identität dieser Frau enthüllt, desto mehr entpuppt sich ihr Leben als eine Lüge. Wer ist ihre Mutter wirklich? Ein Amokschütze, 2 Frauen, ein lange gehütetes Geheimnis, dies klingt nach Spannung, Thriller und schlafloseren Nächten. Soweit so gut, dies hatte ich mir gewünscht, bekommen habe ich, Langeweile pur, endlose Monologe, bei denen ich überhaupt nicht verstanden habe, um was es geht es da. Verweis auf : Abschnitt 26.Juli 1986? Ich habe diesen 2x gelesen und habe auch beim 2.Mal, den Sinn immer noch nicht erfasst. Es wird geredet und geredet und damit das Buch und die Spannung tot gequatscht. Sorry, aber genauso habe ich es empfunden. Wäre es dieser Abschnitt alleine gewesen, ich hätte weiter gemacht, aber ehrlich, die beiden Hauptprotagonisten waren einfach nur unsympathisch. Wobei, die Mutter war noch zu akzeptieren. Aber Andrea, ich hatte das Gefühl, eine 14 jährige vor mir zu haben. Oh nein, diese hätte nicht Auto fahren. Also, eine unreife 16jährige. Diese Frau hat mich einfach nur genervt. Bei Seite 150 habe ich abgebrochen. Diesen Schwachsinn wollte ich mir nicht mehr länger antun. Wie schon bei dem Buch: Die gute Tochter, war ich mega enttäuscht von dem Werk der Autorin. Was habe ich die Bücher rund um Sara Linton und Jeffrey Tolliver geliebt. Ich habe die Bücher verschlungen. Aber nach dem Jeffrey Tolliver leider sterben musste, wurden die weiteren Bücher von Slaughter für meinen Geschmack immer abstruser. Nein, für mich wird es kein weiteres Buch mehr von der Autorin geben.

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33 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

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Die Stimmlosen

Melanie Metzenthin
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Tinte & Feder, 17.07.2018
ISBN 9782919801343
Genre: Historische Romane

Rezension:

Aus dem Klappentext Hamburg, 1945: Der Krieg ist zu Ende und die Naziherrschaft endlich vorbei. Doch in der Familie von Richard und Paula Hellmer kommt an diesem ersten Weihnachtsfest im Frieden keine rechte Freude auf. Zu beengt sind die Wohnverhältnisse, zu groß der Mangel an Lebensmitteln und warmer Kleidung. Vor allem Richard macht sich Sorgen – nicht nur um seine Familie. Er, der im Dritten Reich als Psychiater immer wieder sein Leben aufs Spiel gesetzt hat, um Menschen zu retten, muss feststellen, dass die alten Seilschaften sich nahtlos in die neuen Machtverhältnisse eingegliedert haben. Bei dem Buch handelt es sich um die Fortsetzung von: Die Lautlosen. Obwohl ich dies nicht gelesen habe, konnte ich den Buch mühelos folgen. Ich hatte nie das Gefühl, es fehlt mir an Vorwissen. Ich war auch sofort gefangen in dem Buch. Der Schreibstil der Autorin ist meist flüssig, obwohl sie sich Stellenweise in zu langen Monologen verloren hat. Hier vor allem um die Erzählung rund um die totgeglaubte Mutter. Allerdings hat sie ansonsten so lebhaft und bildhaft geschrieben, dass Ihr diese kleine Schwäche verziehen sei. Ich hatte das Gefühl, mitten im Geschehen zu sein, ein Teil des Lebens von Richard und Paula. Ich habe mit Ihnen geliebt, gelebt und auch gelitten. Die Nachkriegsjahre wurden lebendig und Dank der beeindruckenden Persönlichkeiten , zu einer spannenden Lebens-und Familiengeschichte. Ihrem Beruf geschuldet, waren natürlich auch die medizinischen Details sehr gut dargestellt und auch für mich als Laien verständlich. Ich fühlte mich bei dem Buch gut unterhalten und werde auch den ersten Teil noch lesen. Noch erwähnen möchte ich das Cover, sehr liebevoll gestaltet und ansprechend. 4 Sterne von mir, ein Dankeschön an die Autorin und eine klare Leseempfehlung

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49 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 19 Rezensionen

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Das Verschwinden des Josef Mengele

Olivier Guez , Nicola Denis
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Aufbau Verlag, 10.08.2018
ISBN 9783351037284
Genre: Romane

Rezension:

Aus dem Klappentext: 1949 flüchtet Josef Mengele, der bestialische Lagerarzt von Auschwitz, nach Argentinien. In Buenos Aires trifft er auf ein dichtes Netzwerk aus Unterstützern, unter ihnen Diktator Perón, und baut sich Stück für Stück eine neue Existenz auf. Mengele begegnet auch Adolf Eichmann, der ihn zu seiner großen Enttäuschung nicht einmal kennt. Der Mossad sowie Nazi-Jäger Simon Wiesenthal und Generalstaatsanwalt Fritz Bauer nehmen schließlich die Verfolgung auf. Das Buch war in Frankreich sofort ein Bestseller. Dementsprechend hoch waren meine Erwartungen. Auch der Klappentext hat sein Übrigens dazu beigetragen. Leider wurden meine Erwartungen nicht ganz erfüllt. Ich habe mir schwer getan, mit den vielen Namen, die oft einfach nur hintereinander gereiht, ohne nähere Erläuterungen aufgezeichnet wurden. Sollte dies, die neue angepriesene neue Romanform sein, dann muss ich leider sagen, dass dieser nicht mein Fall ist. Ich konnte mich nicht dafür erwärmen. Ansonsten liebe ich zwar den flüssigen Schreibstil, aber hier hätte ich mir öfter mal weniger Tempo gewünscht und mehr Hintergrundinformationen. Besonders im Anbetracht des heiklen Inhaltes des Buches. In mir wurden Beklemmungen und Abscheu hervorgerufen. Wie können Menschen, nur solche Ungeheuer und Monster sein? Besonders in Anbetracht der heutigen Zeit, in dem der Braune Mopp, wieder Einzug hält, ist dieses Buch mehr als nur ein Roman. Für mich ist es auch ein Mahnmal. Nie wieder darf so etwas passieren. Gut, dass es Menschen gab, die auch noch Jahre später, die Mörder ihren gerechten Strafen zugeführt haben. Leider sind viel zu viele davongekommen, bzw. entkommen. Rein vom Inhalt her, würde ich 5 Sterne dafür vergeben. In Abzug bringe ich allerdings 2 Sterne, wegen meiner o.g. Kritikpunkten.

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Cornwall - Eine kulinarische Rundreise

Ralf Kabelitz
Flexibler Einband: 108 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 17.09.2018
ISBN 9783752804171
Genre: Sonstiges

Rezension:

Aus dem Klappentext: Dies ist ein Reiseführer der ganz besonderen Art. Kommen Sie mit auf eine Rundreise zu den besten Restaurants, den urigsten Pubs und den schönsten Cafés Cornwalls. Genau dies ist er, ein nicht alltäglicher Reiseführer. Wer erwartet, ausführliche Orts-und Sehenwürdigkeitenbeschreibungen zu finden, Kartenmaterial, alles rund um die Geschichte des Landes, die Öffnungszeiten von Banken, Ärzten und Apotheken und Tourenvorschläge, wird enttäuscht sein. Dies findet man in diesem Reiseführer NICHT. Er beinhaltet genau das, was sein Titel aussagt: Eine kulinarische Rundreise. Die besten Restaurants, Pubs und Strandbars. Ob die vorgestellten Lokations, wirklich die besten sind, kann ich nicht beurteilen, da ich sie nicht bereist habe. Da wir aber eine Rundreise durch Cornwall planen, steht das ein, oder andere auf unserem Wunschzettel. Für mich ist dieses Buch ein toller Einstieg zu einer Reise. Es ist liebevoll gestaltet, mit schönen Fotos und aussagekräftigen Beschreibungen der einzelnen Lokale, Restaurants und Bars, einschließlich Öffnungszeiten und Kontaktmöglichkeiten. Auch fehlt eine kleine Ortsbeschreibung, in dem es sich befindet, nicht. Für mich ein überaus gelungener Reiseführer, der anderen Art. Dankeschön an den Autor Ralf Kabelitz hierfür.

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Des Lebens labyrinthisch irrer Lauf: Die Schönaus 1935 - 1957

Heike Wolf
E-Buch Text: 504 Seiten
Erschienen bei Fairmount Publishing, 18.05.2018
ISBN B07D63FCR7
Genre: Historische Romane

Rezension:

Aus dem Klappentext: Während die Nazidiktatur ihren Lauf nimmt, versuchen alle Schönaus, ihren Weg in den veränderten Umständen zu finden... Die Familiensaga geht weiter. Wie schon im ersten Teil, nimmt uns die Autorin mit in das Leben der Schönaus, ihren Verwandten und Freunden. Wir dürfen sie begleiten durch die dunkelste Zeit Deutschlands. Wir erleben mit ihnen die Machtergreifung der Nazis, der Ausbruch des 2. Weltkriegs, die Bombennächte von Leipzig, den Holocaust, das widerwärtige Euthanasie Programm, den Einmarsch der Amerikaner und der Russen, die Entbehrungen der Nachkriegszeit, die Schikanen des DDR Regimes und die Säuberungsaktionen der Stalin Diktatur. Die Autorin schreibt so anschaulich, dass ich wirklich das Gefühl hatte, eine gute Bekannte der Familie zu sein. Sie hat die einzelnen Charaktere wundervoll herausgearbeitet. Ich habe so manches Träne im Anbetracht ihrer Schicksalsschläge geweint. Ich habe oft wütend geschimpft und die Ungerechtigkeit des Lebens hinausgeschrien. Ich habe die Familie in mein Herz geschlossen, oder Mitglieder von ihnen verabscheut. Wie schon im ersten Teil, hat die Autorin auch hier, wieder sehr gut, geschichtliche Ereignisse recherchiert und bildlich beschrieben. Ich habe Details erfahren, die mir so nicht bekannt waren und wurde angeregt, den ein oder anderen Aspekt, nochmal im Internet selbst nachzusehen und zu lesen. Für mich persönlich war dieses Buch und sein Vorgänger: „Bürgerin aller Zeiten“, die beiden besten Bücher, die ich je in ihrem Genre gelesen habe. Noch nie, wurde mir eine Familiengeschichte auf so lebhafte Art und Weise näher gebracht. Ich möchte mich hierfür ganz herzlich bei Frau Wolf bedanken. Danke, liebe Heike für alles. 5 Sterne plus für diesen Lesegenuss.

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28 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 23 Rezensionen

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Tot im Winkel

Ella Dälken
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.07.2018
ISBN 9783453421653
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Aus dem Klappentext: Ausgerechnet in einem einsamen Hotel im Moor führt die Düsseldorfer Kriminalpolizei einen Profilingworkshop durch. Da muss ja was passieren, glaubt Hobby-Krimiautorin Cosma Pongs und mietet sich in das Hotel ein. Sehr zum Unmut ihrer Tochter, Kriminalhauptkommissarin Paula Pongs. Und tatsächlich: Während Paula mit dem smarten Gerichtsmediziner Doc Fischgrät einen lauschigen Abend in der Hotelbar verbringt, stürzt der arrogante Star-Profiler vom Balkon seines Hotelzimmers und landet direkt vor Cosmas Füßen. Ein Mord, das steht für Cosma außer Frage. Bei dem Buch handelt es sich um den 2. Teil rund um die Hobbydetektivin Cosma Pongs und ihrer Tochter Paula. Man muss nicht zwangsläufig den ersten Teil gelesen haben, um der Handlung folgen zu können. Für mich war es auch das erste Buch der Autorin. Ganz unbedarft bin ich zusammen mit Cosma und ihrer schrägen WG ins schaurige Moorhotel gereist. Auf Grund des Klappentexts habe ich einen lustigen Regiokrimi erwartet und diesen auch erhalten. Dank des flüssigen Schreibstils und den kurzen Kapiteln, bin ich durch die Seiten geflogen. Die Kaptitel wechseln zwischen der Sichtweise von Cosma und Paula, wobei Cosma in Ich-Form erzählt. Wer einen blutigen Krimi und viele Leichen erwartet, wird allerdings enttäuscht werden. Dieses Buch lebt nicht von Blut, sondern von Humor, der manchmal auch ein wenig schwarz ist. Ich bezeichne es als Krimikomödie. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet, authentisch und jeder hat eine eigene Persönlichkeit. Man hat als Leser das Gefühl, sie alle zu kennen. Ebenso wurde bei mir der Eindruck geweckt, dass die Autorin ein großer Fan, alter Krimis ist. Viele Szenen erinnerten an Agatha Christie oder Alfred Hitchcock. Dies hat aber dem Unterhaltungswert nicht geschadet. Im Gegenteil, gepaart mit ein paar gut platzierten Finten ist so ein unterhaltsames Buch entstanden. Ein Kritikpunkt war für mich allerdings der Disput zwischen Cosma und Paula. Hier hat die Autorin manchmal für meinen Geschmack, ein wenig zu dick aufgetragen. Aus diesem Grund würde ich 3,5 Sterne für das Buch vergeben. Bedingt allerdings, das der süße Kater Alfred eifrig mit ermittelt, vergebe ich 4 Sterne und hoffe auf viele süße rote Kitten :-)

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80 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 70 Rezensionen

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Der englische Liebhaber

Federica de Cesco
Fester Einband: 360 Seiten
Erschienen bei Europa Verlag , 29.06.2018
ISBN 9783958900806
Genre: Romane

Rezension:

Aus dem Klappentext: Münster, kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs. Die Stadt ist zerstört, es ist Winter, die Menschen kämpfen um ihre Existenz. Die junge Anna hält ihre Familie mit einer Stelle als Dolmetscherin bei der britischen Besatzungsmacht über Wasser. Als sie eines Tages mit Fieber bei der Arbeit erscheint, bietet ihr der englische Captain Jeremy an, sie nach Hause zu bringen – es ist der Beginn einer leidenschaftlichen Liaison, die im Nachkriegsdeutschland verpönt ist, denn mit dem Feind lässt man sich nicht ein. Doch als Anna schwanger wird, ist Captain Jeremy verschwunden, und die Engländer verweigern ihr jede Auskunft... Vierzig Jahre später findet Annas Tochter Charlotte Tagebuchaufzeichnungen und alte Tonbandaufnahmen – und sie macht sich daran, das Geheimnis der großen verbotenen Liebe von Anna und Jeremy zu lüften. Warum verschwand er eines Tages spurlos aus Annas Leben? Der Klappentext und auch das Cover haben in mir den Wunsch geweckt: Dieses Buch musst Du lesen. Vor meinem inneren Auge war das Bild einer romantischen, unerfüllten Liebe entstanden. Zwei Menschen, die getrennt wurden und Jahre später, wird der wahre Grund dafür offensichtlich. Leider war es nur ein Bild und die Realität sah anders aus. Ich wurde mit dem Buch nicht warm. Den geschichtlichen Teil, als über die Besatzungszeit berichtet wurde, über die Entbehrungen, die die Bevölkerung nach dem Krieg erleiden musste, fand ich noch interessant. Allerdings war mir keiner der Hauptprotagonisten sympathisch. Anna und Jeremy fand ich in der Nachkriegszeit noch ganz passabel. Im Teil der Gegenwart , aber nur noch nervig. Anna, als naiv und teilweise als devot, Jeremy dagegen als unehrlich. Wenn er wirklich Anna gewollt hätte, wäre er nochmals nach Deutschland gekommen. Schließlich saß er ja nicht im Gefängnis. Auch die Geschichte mit dem Geheimdienst war für meinen Geschmack recht unglaubwürdig. Charlotte ist in meinen Augen, eine ungezogen Person und sie versucht auch nicht, wie im Klappentext beschrieben, das Geheimnis zu lüften. Im Grunde hat sie überhaupt kein Interesse, sowohl an ihrer Mutter, als auch an ihrem Vater. Ich empfand das ganze Buch als langatmig und habe mich Stellenweise gelangweilt. Die Handlung drehte sich im Kreise und Spannung Fehlanzeige. Aus diesem Grund vergebe ich 2 Sterne.

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Bürgerin aller Zeiten: Die Schönaus 1913 - 1933

Heike Wolf
E-Buch Text: 372 Seiten
Erschienen bei Fairmount Publishing, 18.05.2018
ISBN B07D62MC1N
Genre: Historische Romane

Rezension:

Aus dem Klappentext: Während Charlotte ihren achtzigsten Geburtstag plant und gebannt die Demonstrationen und Umwälzungen in der DDR verfolgt, denkt sie zurück an ihre Kindheit und Jugendzeit in Leipzig. Als Tochter der großbürgerlichen Familie Schönau wurde sie dort 1909 geboren und wächst mit zwei Geschwistern auf. Die wohlbehütete Kindheit wird durch den Ersten Weltkrieg erschüttert und auch in den turbulenten Jahren der Weimarer Republik erleben die Schönaus, wie sehr sich das Leben gewandelt hat. Mitten in einer politisch instabilen Zeit machen die drei Schönau-Kinder ihre ersten Schritte ins Erwachsenenleben. Was hat mich bewogen, dass ich dieses Buch lesen wollte? Zum einen natürlich der Klappentext, ich liebe nämlich Familiengeschichten und zum anderen, das schöne Cover. Ich mag alte Fotos, schaue sie mir gerne an und überlege, welche Geschichten sie verbergen. Ich bin völlig unbedarft an das Buch heran gegangen. Innerlich, dem Klappentext geschuldet, habe ich aber auf eine interessante Familiengeschichte gehofft, bei der auch die geschichtlichen Aspekte nicht zu kurz kommen. Meine Hoffnungen wurden nicht enttäuscht. Ich wurde belohnt, mit spannendem Familienleben, gepaart mit viel deutscher Geschichte und als Schmankerl, gespickt mit einer wundervollen Orts-und Landschaftsbeschreibung. Ich konnte durch Leipzig wandeln, Landgüter bereisen und auch die Hauptstadt Berlin erleben. Der flüssige Schreibstil der Autorin lies mich durch die Seiten fliegen und ich hielt öfter den Atem an, als die geschichtlichen Ereignisse sich überschlugen. Ich lernte die Protagonisten kennen, denen jedem einzelnen, liebevoll eine Persönlichkeit eingehaucht wurde, so daß ich das Gefühl hatte, sie alle persönlich zu kennen. Es gibt Personen, die ich sofort in mein Herz geschlossen habe und andere, bei denen spürte ich direkt eine Ablehnung. Ganz wie im wahren Leben. Die Autorin hat eine Geschichte geschrieben, die mich von der ersten Seite in ihren Bann gezogen hat und bis zum Ende nicht mehr losgelassen hat. Ich habe mit der Familie gelebt, mit Ihnen geliebt, gezittert, gelitten und gehasst. Der zweite Teil, dieser Familiensaga ist Pflichtprogramm. Ich muss einfach wissen, wie das Leben der Familie Schönau und auch der Familie Kron, dem Geschäftspartner von Wilhelm Schönau, weitergeht. Besonders hervorzuheben möchte ich auch den geschichtliche Hintergrund. Hier hat die Autorin sehr gut recherchiert und mir das ein oder andere Ereignis, näher gebracht. So detailliert und überaus spannend habe ich die Weimarer Republik noch nicht erlebt. Ich möchte jedem, dieses wundervolle Buch ans Herz legen. Leider kann ich nicht mehr als 5 Sterne vergeben. Diese sind im Grunde viel zu wenig. Eine großes Dankeschön an Heike Wolf für diesen Lesegenuß.

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43 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

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Himmelfahrtskommando - Ein Mordsacker-Krimi

Cathrin Moeller
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 02.07.2018
ISBN 9783956497995
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Aus dem Klappentext Im eigentlich beschaulichen Dorf Mordsacker ist ordentlich was los! Ein altes Fräulein sitzt plötzlich tot an seinem Kaffeetisch. Neben sich ein Abschiedsbrief. Alle glauben an Selbstmord – nur Amateurdetektivin Klara Himmel wittert eine Verschwörung. Hat vielleicht die hübsche junge Schamanin etwas damit zu tun, die seit geraumer Zeit im Ort für Unruhe sorgt? Leider interessiert sich Klaras Mann, der Dorfpolizist, nur noch für die Hühner und Ziegen auf seinem chaotischen kleinen Bauernhof und nicht für die Ermittlungsarbeit. Aber zum Glück gibt es ja Klara, die sich todesmutig an die Arbeit macht. Bei dem Krimi handelt es sich um den 2. Teil, rund um die Hobbyermittlerin Klara Himmel, die im früheren Leben die bekannte Schauspielerin Franziska Bach, in Berlin war. Bedingt durch das Zeugenschutzprogramm, in dem sie und ihre Familie sich befindet, ist sie in die Provinz der MeckPom verdammt worden. Aus lauter Langeweile, steckt sie genau wie im ersten Teil, wieder ihre Nase in Sachen, die sie in größte Schwierigkeiten bringen. Man muss nicht zwangsläufig den Vorgänger gelesen haben, um der Handlung folgen zu können. Auch Neueinsteiger werden auf ihre Kosten kommen. Ich habe das Buch wieder von der ersten bis zur letzten Seite genossen. Der flüssige Schreibstil haben mich durch die Seiten fliegen lassen. Die Hauptprotagonisten sind sehr gut ausgearbeitet und mit einer eigenen Persönlichkeit zum Leben erweckt. Klara muss man einfach mögen. Sie ist sowas von erfrischend und mit einer köstlichen Selbstironie behaftet. Ihre Dialoge mit ihrem Mann, könnten bei uns zu Hause stattfinden. Oft habe ich Paul einfach nur kopfschüttelnd vor meinem inneren Auge gesehen. Nein, es handelt sich nicht um meinen Mann... Aber auch die üblichen Hauptakteure waren klasse. Die Dorfbewohner könnten überall in Deutschland zu finden sein. Dieses Buch lebt von seinen Charakteren. Wer einen blutigen Krimi oder Thriller erwartet, wird allerdings nicht fündig. Hier stehen Witz und Hobby Detektive im Mittelpunkt. Ich würde es als Krimikomödie bezeichnen. Das Buch ist aber alles andere als langweilig. Es ist unterhaltsam von der ersten bis zur letzten Seite. Einzig bei den Landschafts-und Ortsbeschreibungen hätte ich mir ein wenig mehr gewünscht. Ich vergebe volle fünf Sterne und hoffe auf eine Fortsetzung.

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87 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 41 Rezensionen

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Mehr als nur ein Traum

Elisabeth Büchle
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Gerth Medien, 26.02.2018
ISBN 9783957344601
Genre: Historische Romane

Rezension:

Aus dem Klappentext: Felicitas hat trotz ihrer jüdischen Wurzeln Nazideutschland überlebt. Ein unerwartetes Erbe führt die junge Frau Anfang der 1960er-Jahre in den Süden der Vereinigten Staaten, mitten hinein in die brodelnden Rassenunruhen. Trotz aller Warnungen freundet sie sich mit ihren schwarzen Nachbarn an - und macht sich damit rasch Feinde, die bereit sind, bis zum Äußersten zu gehen. Welchem ihrer neuen Nachbarn kann sie trauen? Yes we can Wer hätte 1963 gedacht, dass die USA mal einen schwarzen Präsidenten haben wird? Der Süden der USA spielt zu diesem Zeitpunkt verrückt. Hass und Gewalt haben Einzug gehalten. Gewalt erzeugt Gegengewalt. Die Luft brennt und mitten in diesem Krieg zwischen Schwarz und Weiß stolpert Felicitas, das jüdischd Mädchen, dem Hass und Gewalt nicht fremd ist. Dieses Buch hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen, ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen und möchte behaupten, es ist eins der besten Bücher, die ich je gelesen habe und dies waren bei durchschnittlich 2 pro Woche nicht wenig. Die Autorin hat eine Atmosphäre geschaffen, wo man als Leser das Gefühl hatte, mittendrin im Geschehen zu sein und die heiße Luft von Mississippi zu atmen. Man spürte das unterschwellig Brodeln, die aufgeheizte Stimmung und das Leid der schwarzen Bevölkerung. Es wurde von Anfang an eine Spannung aufgebaut, die sich immer mehr gesteigert hat. Ein Buch voller Emotionen. Gerade in der heutigen Zeit, wo wieder der Hass gegen Fremden-und Anderssein regiert, ist dieses Buch auch ein Mahnmal und wichtiger denn je. Sicher handelt es sich dabei um eine fiktive Geschichte, aber gepaart mit realen, geschichtlichen Details, wie z.B. dem Rassenhass, Zitate von Martin Luther King, den Drogenproblemen und Drogenschmuggel im Vietnamkrieg, dem Tod Kennedys, wirkt es, als ob sie sich genau so abgespiegelt haben könnte. Ausschlaggebend war sicher auch die Ausarbeitung der Charaktere. Dies ist der Autorin hervorragend gelungen. Jeder für sich hatte eine eigene Persönlichkeit, sie sind authentisch und man hat sie sofort gemocht, oder abgelehnt. Meine Lieblingsperson war Birdie. Die alte Dame hat mehr als einmal gezeigt, dass man mit Verständnis, Liebe und Vergebung die Welt ein klein wenig besser machen kann. Ich vergebe 5 Sterne und bedanke mich bei der Autorin für dieses außergewöhnliche Lesevergnügen und für eine Lehrstunde in Nächstenliebe.

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28 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

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Die Toten von Paris

Michelle Cordier
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 25.05.2018
ISBN 9783404176847
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Aus dem Klappentext Paris 1944. Jean Ricolet ― ein junger Inspektor aus dem Süden Frankreichs ― wird nach der Befreiung nach Paris versetzt. Er soll der Form halber den Mord an einem Nazi untersuchen, der für die Verteilung der Raubkunst zuständig gewesen ist. Im Zuge seiner Ermittlungen sucht Ricolet die Kunststudentin Pauline Drucat auf, die für die Nazis als Expertin arbeiten musste, doch gleichzeitig eine Spionin der Résistance war. Gemeinsam beginnen sie und Ricolet der Spur des Mörders zu folgen. Und schnell erhärtet sich ihr Verdacht, dass von der Verteilung der Raubkunst nicht nur die deutschen Besatzer profitierten ... Da ich ein Fan von Krimis mit geschichtlichem Hintergrund bin, war ich gespannt, was mich erwartete. Der Lokalpatriotismus hat schon einmal gestimmt. Die Autorin hat einige französische Redewendungen und Ortsbeschreibungen einfließen lassen, so daß der Leser das Gefühl hatte, durch Paris zu wandeln. Der Schreibstil ist flüssig. Die Spannung ist von Anfang an da und das Tempo wurde im Laufe der Handlung angezogen. Hier beginnen aber auch die ersten Schwächen. Die Autorin beginnt sich zu vergaloppieren und manche Passagen werden wörtlich wiederholt. Die Hauptprotagonisten sind hingegen gut ausgearbeitet und jede hat seine eigene Persönlichkeit. Einzig Pauline bleibt für meinen Geschmack zu blass und hat so gar nichts, von einer taffen Frau, die der Résistance angehört hat. Sie verhält sich Stellenweise wie eine unreife Göre. Am meisten stören mich ihre Lügen. Auch hätte ich keine Romanze in dem Buch gebraucht. Hier hat die Autorin zu viel in einem Buch gewollt. Dies zeigt besonders im letzten Drittel. Hier versucht sie alle Klischees zu bedienen und die Handlung wird zur Räuberpistole. Mich hat das Buch dort verloren und ich habe des öfteren die Augen gerollt. Wo ich vorher noch 3 Sterne für das Buch vergeben hätte, muss ich aus diesem Grund, meine Bewertung auf 2 Sterne revidieren. Ich habe begonnen, mich über das Buch zu ärgern und es nur noch fertig gelesen, damit ich einen Abschluss hatte. Schade, dabei hatte alles so gut angefangen. Weniger ist manchmal mehr.

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

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Tausend Teufel

Frank Goldammer
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 31.08.2018
ISBN 9783423217569
Genre: Romane

Rezension:  
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44 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

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Mord nach Strich und Faden

Frances Brody
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 25.05.2018
ISBN 9783404176861
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Aus dem Klappentext Kate Shackleton liebt Rätsel. Und dank ihres wachen Verstands hat die junge Kriegswitwe noch jedes gelöst. Als eine Bekannte sie bittet, dem mysteriösen Verschwinden ihres Vaters auf den Grund zu gehen, sagt Kate sofort zu. Ihre Nachforschungen führen sie nach Bridgestead, ein idyllisches Dörfchen in Yorkshire, wo der Verschwundene eine Weberei leitete. Als Kate den Dorfbewohnern auf den Zahn fühlt, wird sie den Eindruck nicht los, dass hier etwas ganz gehörig faul ist. Bei dem Buch handelt es sich um den Auftakt zu einer neuen Krimiserie rund um die charmante Kate Shackleton. Schon das Cover sticht ins Auge. Es ist im typischen Stil des Englands in den 20.gern des letzten Jahrhunderts gehalten. Sehr ansprechend und es macht Lust, das Buch in die Hand zu nehmen. Der Schreibstil ist recht flüssig. Allerdings verliert sich die Autorin öfter in Wiederholungen und schweift zu weit aus, was den Lesefluss bremst und es langatmig werden lässt. Am Schluss dagegen, gibt sie mir allerdings zu viel Gas. Dort hätte ich mir ein paar Seiten mehr gewünscht, um das Buch und die Auflösung abzurunden. Wer im Übrigen einen rasanten, spannenden Krimi erwartet, wird sicher enttäuscht sein. Dieses Buch lebt nicht von Blut und Gewalt, sondern von seinen Protagonisten. Hier hat es die Autorin geschafft, jedem seinen eigenen Charakter einzuhauchen, ihn oder sie, lebendig werden zu lassen. Besonders die Details zwischen den Zeilen, das Zwischenmenschliche, ist ihr sehr gut gelungen. Auch die geschichtlichen Hintergründe und die Orts-und Landschaftsbeschreibung sind lobend zu erwähnen. Kate und ihr Gehilfe Spyke sind mir sehr sympathisch und ich hoffe, noch mehr von Ihnen lesen zu können. Ich fühlte mich gut unterhalten und vergebe trotz kleiner Schwäche 4 Sterne für diese Buch.

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