Leserpreis 2018

Shanna1512s Bibliothek

251 Bücher, 197 Rezensionen

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15 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

Die alte Dame am Meer

Anna Johannsen
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Edition M, 20.11.2018
ISBN 9782919804405
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Aus dem Klappentext Der Tod einer alten Dame auf Sylt ruft Hauptkommissarin Lena Lorenzen und ihren Kollegen Johann Grasmann auf den Plan. Die tote Gesa Jensen stammt aus einer einflussreichen Familie, lag aber seit vielen Jahrzehnten mit ihrem Bruder und dem Rest des Clans im Streit. Neben der Familie geraten auch schnell ein zwielichtiger Erbenermittler und ein Arzt unter Verdacht. Lena, verfolgt die Spuren der Beteiligten bis in die Hamburger Künstlerszene der 50er Jahre. Bei dem Krimi handelt es sich um den 3. Band rund um die sympathische Kommissarin Lena und ihrem Partner Johann. Man muss nicht zwangsläufig die beiden Vorgänger gelesen haben, um der Handlung folgen zu können. Aber man hat was versäumt und sollte dies nachholen. Wie auch bei den beiden anderen, ist der Autorin wieder ein spannender Krimi gelungen, der ohne viel Blut und Gewalt auskommt. Man wird von der ersten Seite abgeholt und durch viele Irrwege, am Schluß wieder abgesetzt und man konnte sagen, diese Reise hat sich gelohnt. Ich war auf Sylt, ich habe die Machenschaften der Schönen und Reichen kennengelernt, ich durfte in die Künstlerszene der 50.iger eintauchen und habe festgestellt , wie gut wir Frauen es heute haben. Ein gelungenes Buch, dass Lust auf eine Fortsetzung mit Lena und Johann macht. 4 Sterne von mir. Schade nur, dass es das Buch nicht im Epub Format gibt. Ich habe es mühsam im PDF Format gelesen.

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34 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

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Das Bernsteincollier

Eva Grübl-Widmann
E-Buch Text: 346 Seiten
Erschienen bei beHEARTBEAT by Bastei Entertainment, 01.09.2018
ISBN 9783732552108
Genre: Romane

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12 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

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Hoffnungsschimmer in Trümmern

Pia Wunder
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei epubli, 09.10.2018
ISBN 9783746768816
Genre: Biografien

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40 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 25 Rezensionen

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Ein Held dunkler Zeit

Christian Hardinghaus
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Europa Verlag, 02.03.2018
ISBN 9783958901193
Genre: Romane

Rezension:

Aus dem Klappentext Winter 1941/42, deutsche Stellungen in der Südukraine. Wilhelm Möckel, Unterarzt in der Panzer-Aufklärungs-Abteilung 16, kämpft einen verzweifelten Kampf – er benötigt das Eiserne Kreuz I. Klasse. Es ist die einzige Chance, in den Offiziersrang aufzusteigen und beim Führer ein Gnadengesuch einzureichen, um seine halbjüdische Frau "arisieren" zu lassen. Eine Ausnahmeregelung der Nazis verspricht ihr "deutsches Blut", wenn er zum Helden wird ... Das Buch ist eine Geschichte rund um das wahre Leben des Helmut Machemer. Teilweise handelt sich um fiktive Handlungen, teilweise baut es auf die Erzählung des Sanitäters und Burschen Friedrich Tönnies und dem Buch: „Wofür es lohnte, das Leben zu wagen“ auf. Dieses hat der Autor zusammen mit dem Sohn des Hauptprotagonisten Möckel/Machemer geschrieben. Ein Held dunkler Zeit, ist ein Mahnmal. Gerade ich der heutigen Zeit, wo der braune Sumpf wieder aus seinen Löchern kriecht, ist es wichtiger den je, etwas gegen das Vergessen zu tun. Niemals darf es wieder zu solchen Gräueltaten kommen. Niemals darf der Antisemitismus gewinnen. Der Hauptprotagonist Möckel und mit ihm sein Bursche, seine Schwägerin und letztendlich auch sein Bruder zeigen, dass es sich lohnt zu helfen, zu kämpfen und nicht einfach wegzusehen und zu Kreuze zu kriechen. Wir sind alle Menschen. Dieses Buch hat mich von Anfang an tief bewegt. Die liebevolle Ausarbeitung der einzelnen Charaktere, die historische Recherchearbeit und der Erzählstil, welchen sich Möckel und Friedrich teilen, haben ihr Übriges dazu beigetragen. Der Autor hat aufgezeigt, dass bei allem Schrecken der dieser Krieg hatte, auch die Menschlichkeit nicht ganz untergegangen ist. Besonders möchte ich hier folgende Passagen hervorheben, Achtung Spoiler: Der Abschnitt im Russenlazarett und Friedrich im Umgang mit dem Hund Norka und dem Kater Juri. ... und natürlich der Kampf um das Leben von Annemarie und den Kindern Martin und Max. Dieses Buch geht unter die Haut und ich musste oft schlucken und sogar weinen. Ich kann nur empfehlen, dieses Buch zu lesen. Danke an den Autor. 5 Sterne von mir.

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104 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 65 Rezensionen

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Jahre aus Seide

Ulrike Renk
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 07.12.2018
ISBN 9783746634418
Genre: Historische Romane

Rezension:

Aus dem Klappentext Ruth wächst glücklich und behütet auf, sie besucht das Lyzeum, verbringt die Sommer an der See und taucht in der benachbarten Villa des Seidenfabrikanten Merländer in die Welt der Stoffe ein. Mit Begeisterung lernt sie nähen und fertigt aus sorgsam gehüteten Stoffresten kunstvolle Verzierungen und kleine Taschen. Und sie verliebt sich. Kurt ist einige Jahre älter und, genau wie sie, jüdischen Glaubens. Dann kommen die Nazis an die Macht, und all ihre Träume für die Zukunft zerplatzen. Immer häufiger sind sie und ihre Familie Anfeindungen ausgesetzt, wissen nicht mehr, wem sie noch trauen können und stehen schließlich vor der Frage, ob sie ihre geliebte Heimat, Freunde und Verwandte verlassen müssen. Das Buch ist der Auftakt einer 3-teiligen Familiensaga rund um die jüdische Familie Meyer. Allen voran Tochter Ruth. Deren Leben verläuft bis zur Machtergreifung der Nazis wohl behütet und sorgenfrei. Hier muss ich allerdings anmerken, dass ich mir anhand des Klappentext eine andere Vorstellung vom Inhalt des Buches gemacht habe. Ich dachte eigentlich, dass es sich bei Ruth um eine junge Dame handelt und nicht um ein Kind, welches ich aufwachsen sehen werde. Im Grund dreht sich die eigentlich Handlung in diesem Buch, mehr um ihre Mutter Martha. Spannend fand ich, mehr über den jüdischen Glauben zu erfahren, über die Spannungen welche die Machtergreifung der Nazis auslöste, die Ängste der Menschen und die verzweifelten Versuche, den Gräueltaten der braunen Brut zu entkommen. Gerade in der heutigen Zeit, darf dies nicht vergessen werden. Der Schreibstil ist flüssig, allerdings kommt es immer wieder zu Wiederholungen ganzer Passagen. Hier müsste von Seiten des Lektorats nachgearbeitet werden. Ich würde auch die Altersfreigabe auf 16 Jahre setzen. Manche Passagen waren schon recht naiv geschrieben. Die Protagonisten waren mir dagegen weitgehend sympathisch und von der Autorin gut ausgearbeitet. Auch der geschichtliche Hintergrund war sehr gut recherchiert. Interessant fand ich, dass es sich um die wahre Geschichte von Ruth Elcott handelt. Von ihr hatte ich schon gelesen, aber sie nicht mit der „Ruth“ hier in Verbindung gebracht. Obwohl das Buch für mich ein paar kleine Schwächen hat und ich leider nur gute 3 Sterne vergeben kann, möchte ich gerne lesen, wie es mit der Familie Meyer und ihren Freunden weitergeht, denn das Thema ist hoch interessant.

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22 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

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Mord auf dem Alptraumschiff: Ein Krimi-Liebesroman mit Humor, Herz und Hund

Claudia Evelyn Schulze
E-Buch Text: 188 Seiten
Erschienen bei null, 28.11.2018
ISBN B07GYTX4N8
Genre: Liebesromane

Rezension:

Aus dem Klappentext: Blauer Himmel, weites Meer, Sonne pur - und sich bei einer Kreuzfahrt verwöhnen lassen, ohne einen Cent für die Reise zu zahlen? Doch das Traumschiff entpuppt sich als Alptraum. Bei dem Buch handelt es sich um Band 2 aus der Reihe rund um Janin und Jill, Ihrer Marketingagentur, dem Millionär Lars und dem süßen Hund Bob. Man muss nicht zwangsläufig den Vorgänger gelesen zu haben, um der Handlung folgen zu können. Auch ich bin ein Neueinsteiger. Man sollte aber auf jeden Fall Band 3 lesen, sollte die Autorin diesen herausbringen, denn man will unbedingt wissen, wie es mit den Hauptprotagonisten weiter geht. Der Autorin ist ein witziger Krimi gelungen, den man nicht so ernst nehmen sollte, sondern einfach nur Spaß beim Lesen haben. Geschickt setzt sie einige Finten ein, welche schon mir dem Cover beginnen. Mehr wird aber nicht verraten, die Spannung soll schließlich nicht genommen werden. Der Schreibstil ist flüssig und man fliegt nur durch die Seiten. Die Hauptprotagonisten sind durchweg sympathisch und liebevoll ausgearbeitet. Die bildliche Erzählweise hat das Buch belebt und es hat Spaß gemacht, es zu lesen und ich freue mich auf ein eventuelles Wiedersehen. 4 Sterne für dieses kurzweilig Lesevergnügen.

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15 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

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Raubkind

Dorothee Schmitz-Köster
Fester Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Verlag Herder, 20.08.2018
ISBN 9783451383809
Genre: Sachbücher

Rezension:

Aus dem Klappentext Klaus B. ist Mitte Siebzig, als sein ordentliches Leben aus den Fugen gerät. Er erfährt, dass er als Kind Opfer eines Verbrechens wurde. Er selbst kann sich an nichts erinnern. Mit Hilfe einer Journalistin findet Klaus B. heraus, dass er in Polen zur Welt gekommen ist. Dass er 1943 seiner Familie geraubt wurde, vermutlich von der SS. Das Buch ist kein Roman, sondern die wahre Lebensgeschichte des Klaus B. Er steht stellvertretend für Hunderte von Kindern, die Opfer des Rassenwahns wurden. Die ihren Familien geraubt und um ihre Identität und Familien beraubt wurden. Sehr anschaulich schildert die Autorin die Recherchearbeit der Journalistin und ihre Ergebnisse. Leider verliert sie sich manchmal in zu viele kleine Details, so dass es langatmig wird. Ganz kann ich auch das stellenweise Desinteresse von Klaus B. nicht verstehen. Hier viel es mir schwer, mich in ihn einzufühlen. Vielleicht wäre es mir leichter gefallen, wenn die Autorin sich näher mit ihm beschäftigt hätte. Ihr Augenmerk lag offensichtlich mehr auf den Recherchen. Das Thematik war aber sehr aufwühlend und ich habe mich das ein oder andere Mal gefragt, wie kann man sowas Kindern und ihren Eltern antun. Erschreckend, dass dieser Kinderdiebstahl nicht nur ein Produkt der Nazis ist. Auch in der ehemaligen DDR wurde er weiterhin praktiziert. Ich vergebe solide 3 Sterne, da mich der Schreibstil und der Aufbau des Buches nicht ganz überzeugen konnte, trotz dem hochinteressanten Themas.

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(174)

279 Bibliotheken, 13 Leser, 2 Gruppen, 138 Rezensionen

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Muttertag

Nele Neuhaus
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Ullstein Buchverlage, 19.11.2018
ISBN 9783550081033
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Aus dem Klappentext: In dem Haus findet ein Mädchen eine halb verweste Leiche. Pia Sander und ihre Kollegen vom K11 stellen fest, dass es sich um Theodor Reifenrath handelt, den ehemaligen Fabrik-Betreiber. Unter einem Hundezwinger machen sie eine weitere grausame Entdeckung: Neben einem fast verhungerten Hund liegen menschliche Knochen verstreut. Die Spurensicherung fördert immer mehr schreckliche Details ans Tageslicht. Bei dem Buch handelt es sich um den 9. Teil rund um das Ermittlerteam Oliver von Bodenstein und Pia Sander. Man muss nicht zwangsläufig die Vorgänger gelesen haben um der Handlung folgen zu können. Jedes Buch für sich ist eine eigenständige, abgeschlossene Handlung. Die Autorin gewährt immer wieder kurze Rückblicke, hauptsächlich was das Privatleben der Hauptprotagonisten angeht. Der Roman hat alles, was man von einem guten Regiokrimi erwartet. Lokalpatriotismus, Spannung, welche sich von der ersten Seite an ausbreitet und in einem Finale endet. Der flüssige Schreibstil hat sein Übriges dazu beigetragen, dass der Leser immer tiefer in das Grauen von Mammolshain eintaucht. Was ist dort geschehen, dass der Muttertag zum Alptraum von so vielen Frauen wurde? Welche dunklen Abgründe haben sich dort abgespielt? Geschickt legt die Autorin viele Spuren, die aber immer wieder im Sande verlaufen, so daß man bis zum letzen Drittel nicht weiß, wer hinter allem steckt. Ihre bildliche Beschreibung haben dazu beigetragen, dass man das Grauen direkt vor dem inneren Auge hatte und man sich fragt, wozu Menschen in der Lage sind? Die wirklich sehr gute Ausarbeitung der einzelnen Charaktere waren maßgeblich mitverantwortlich, dass der Krimi zu einem Lesevergnügen wurde. Froh bin auch, dass die Autorin wieder zu ihrer alten Form zurückgefunden hat. Nach Band 7 und 8 hatte ich echt Angst, dass die Luft aus der Serie raus ist. Einen Kritikpunkt habe ich aber. Für mich hätte es nicht den Part rund um den Profiler Harding gebraucht. Hier wurde das Buch stellenweise ein wenig langatmig. Man hat Seitenweise nichts neues erfahren. Als Krimi Vielleser kennt man die Arbeitsmethoden dieser Spezies und muss sie nicht über Seiten erörtert bekommen. Deshalb ein Punkt Abzug und hiermit sehr gute 4 Sterne.

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19 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

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Marienfelde

Corinna Mell
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Droemer Taschenbuch, 27.12.2018
ISBN 9783426306413
Genre: Romane

Rezension:

Aus dem Klappentext 1952 besucht die 16-jährige Sonja eine Bräuteschule am Wannsee: Ehefrau und Mutter möchte sie werden, wie ihre Eltern sich das wünschen und wie es im Nachkriegsdeutschland die Perspektive für die meisten jungen Frauen ist.. Es ist Sonjas Onkel Helmut, der sich im Osten Berlins für ein freies, gerechteres Deutschland einsetzt, der erste Zweifel weckt. Der Klappentext hat mich sofort angesprochen. Auch das tolle Cover hat sein Übriges dazu getan, dass ich sofort Lust hatte, dieses Buch zu lesen. Meine Erwartungen waren dementsprechend hoch. Wurden sie erfüllt? Nein, das wurden sie nicht. Es lag dabei nicht am Schreibstil. Dieser war flüssig und man flog als Leser durch die Seiten. Auch der geschichtliche Hintergrund des Mauerbaus, des Volksaufstands in der DDR, der kalte Krieg und das Wirtschaftswunder der 50.iger waren es nicht. All diese Punkte wären überaus spannend gewesen, wenn man sie richtig umgesetzt hätte. Dies war leider nicht der Fall. Die Themen wurden oberflächlich angerissen und dann nicht ausgebaut sondern einfach abgebunden. Ich hätte z.B. gerne mehr über die Flüchlingswelle aus der DDR und das Erstaufnahmelager Marienfelde erfahren. Was aber noch schlimmer war, waren vor allem die Charakteren. Diese haben mir den Lesegenuß komplett verhagelt. Allen voran Sonja. Sicher, sie ist anfangs ein Teenager von 16 Jahren, aber sie hat sich im Laufe der Geschichte, überhaupt nicht weiterentwickelt. Ich habe zwischenzeitlich nachgesehen, ob ich mich bei der Altersempfehlung vom Verlag vertan habe und ein Buch für junge Mädchen erwischt habe. Die junge Dame ist einfach nur unreif, oberflächlich und ging mir auf die Nerven. Aber auch die anderen Protagonisten waren nicht besser. Vor allem gegen Jürgen empfand ich eine totale Abneigung. Schade, ich hatte auf viel zeitgenössische Geschichte gepaart mit dem Lebensgefühl der 50.iger gehofft. Erhalten habe ich eine oberflächliche Backfischgeschichte. Bis kurz vor Ende wollte ich dem Buch sogar noch 3 Sterne geben, da ich es nicht nur an den Protagonisten festmachen wollte, da jeder Sympathie ja anders empfindet. Als aber die Handlung, immer mehr ins Lächerliche abtriftete, musste ich mich sogar zwingen, es fertig zu lesen und vergebe sehr schlechte 2 Sterne. Sorry, so ein toller Plot und dann so ein Ergebnis.

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78 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 38 Rezensionen

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Eine Familie in Deutschland

Peter Prange
Fester Einband: 672 Seiten
Erschienen bei FISCHER Scherz, 24.10.2018
ISBN 9783651025561
Genre: Historische Romane

Rezension:

Aus dem Klappentext Seit Generationen leben die Isings im Wolfsburger Land, fernab der Welt und doch mitten in Deutschland. Doch alles verändert sich für die Familie, als auf Hitlers Befehl genau dort eine gigantische Automobilfabrik entstehen soll, um den "Volkswagen" zu bauen. Kinderärztin Charly und Filmproduzentin Edda, Autoingenieur Georg und Parteisoldat Horst - sie alle müssen sich entscheiden: Mache ich mit? Beuge ich mich? Oder widersetze ich mich? Dieses Buch ist heute wichtiger denn je. Gerade in der heutigen Zeit, wo der braune Sumpf wieder nach oben schwappt und Fremdenfeindlichkeit sogar im Bundestag vertreten ist. Wo man sich fragt, hat die Menschheit nicht aus der Geschichte gelernt? Ja gerade jetzt sind die Fragen, beugen, widersetzen, oder gar mitmachen brandaktuell. Dem Autor ist ein Buch gelungen, dass zum Nachdenken anregt. Der flüssige Schreibstil im Erzählstil, haben mich als Leser durch die Seiten fliegen lassen. Die kurzen Kapitel haben ihr Übriges dazu beigetragen. Die Charaktere waren wunderbar ausgearbeitet. Jedem einzelnen wurde eine eigenständige Persönlichkeit und Leben eingehaucht. Man hat sie gemocht, oder abgelehnt. Der Leser hat viel über die damalige Zeit erfahren und wurde von dem Strudel des Bösen mitgerissen. Der geschichtliche Hintergrund ist sehr gut recherchiert. Realität und Fiktion wurden miteinander verflochten, so daß ein spannendes, wie auch lehrreiches Buch entstanden ist. Allerdings ist manchmal weniger mehr und das ist auch mein einziger Kritikpunkt an dem Buch. Für mich waren es ein paar zu viel Zufälle, bzw. geschichtlichen Begebenheiten, die der Familie widerfahren sind. Trotzdem fühlte ich mich von der ersten Seite an gut unterhalten und habe zusammen mit der Familie gelebt, geliebt und auch gehasst. Ich vergebe sehr gute 4 Sterne und freue mich auf die Fortsetzung.

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(48)

92 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 37 Rezensionen

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Vergessene Seelen

Frank Goldammer
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 22.06.2018
ISBN 9783423262019
Genre: Krimi und Thriller

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(30)

34 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

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Das Ritual der Toten (Ein Winter-und-Parkov-Thriller 3)

Martin Krüger
E-Buch Text
Erschienen bei Edition M, 30.10.2018
ISBN 9782919803040
Genre: Sonstiges

Rezension:

Aus dem Klappentext: In einer schummrig beleuchteten Frankfurter Unterführung wird eine verwahrloste Frau aufgegriffen, die verängstigt von einem alten Fluch fantasiert. Kriminalhauptkommissarin Marie Winter und der milliardenschwere, exzentrische BKA-Hauptkommissar Daniel Parkov wissen nicht, wer diese Fremde ist – bis ihnen ein geheimnisvolles Indiz in die Hände fällt. Die Spur eines dämonischen Verbrechers führt das Ermittlerduo von Frankfurt über London bis nach Afrika und tief in Parkovs Familiengeheimnisse. Dabei müssen sie erfahren, dass manche Sünden zu groß sind, um sie je zu vergessen ... Bei dem Buch handelt es sich um den 3. Teil des sympathischen Ermittlerduos Winter/Parkov. Wobei man hier sagen muss, Parkov ist schon sehr speziell und nicht jeder wird ihn mögen. Ich bin ein großer Fan vom ihn, da ich seinen blitzgescheiten Verstand ebenso, wie seine Fürsorge für Marie und auch das Geheimnisvolle , ja fast mystische an ihm liebe. Man muss zwar nicht zwangsläufig die beiden Vorgänger gelesen haben, um der Handlung folgen zu können, aber man hat definitiv etwas versäumt, wenn man sie nicht gelesen hat. Sie sind ebenso, wie dieser Band Krimis vom Feinsten. Der Schreibstil ist flüssig, man fliegt durch die Seiten und die Spannung packt einen von der ersten Seite an und lässt den Leser bis zum Schluss nicht mehr los. Gut, dass dieses Buch ein paar mehr Seiten als die bisherigen hat, so konnte man noch länger an der Arbeit von Marie und Daniel teilhaben. Die Handlung führt den Lesen von Frankfurt, London bis ins schwarze Herz von Afrika, dem Kongo. Dank dem bildhaften Schreibstil des Autors, hatte ich das Gefühl, mich an all diesen Orten real zu befinden. Besonders den afrikanischen Teil möchte ich hier hervorheben. Sehr lobenswert, ist wieder die Ausarbeitung der Charaktere. Hier fühlte ich mich als Teil des Teams. Man mag sie, oder man fasst sofort eine Antipathie zu ihnen. Es war ein Genuss, dieses Buch lesen zu dürfen. Atemlose Spannung gepaart mit viel Tiefgang, machen es für mich in diesem Jahr zu einem Highlight. Danke dem Autor hierfür und ich freue mich auf die angedeutete Fortsetzung. Einen kleinen Kritikpunkt möchte ich noch anbringen, schade dass es kein Ebook im Epub Format gibt. Ich vergebe volle 5 Sterne.

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(103)

171 Bibliotheken, 2 Leser, 3 Gruppen, 89 Rezensionen

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Deutsches Haus

Annette Hess
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Ullstein Buchverlage, 21.09.2018
ISBN 9783550050244
Genre: Romane

Rezension:

Aus dem Klappentext: Frankfurt 1963. Eva, gelernte Dolmetscherin und jüngste Tochter der Wirtsleute Bruhns, steht kurz vor ihrer Verlobung. Unvorhergesehen wird sie gebeten, bei einem Prozess die Zeugenaussagen zu übersetzen. Ihre Eltern sind, wie ihr zukünftiger Verlobter, dagegen: Es ist der erste Auschwitz-Prozess, der in der Stadt gerade vorbereitet wird. Eva, die noch nie etwas von diesem Ort gehört hat, folgt ihrem Gefühl und widersetzt sich ihrer Familie. Annette Hess ist mit diesem Buch ein Werk gelungen, dass mehr als unter die Haut geht. Sie nimmt den Leser zu einem Kapitel der dunkelsten Zeit Deutschlands mit. Nie war dieses Buch wertvoller, wie in der heutigen Zeit, wo sich der braune Sumpf wieder an die Oberfläche kämpft und zwar in einem Ausmaß, wo es einem Angst und Bange werden kann. Dieses Buch ist erschütternd und wachrüttelnd zu gleich. Nie wieder darf es geschehen, dass es zu solchen Prozessen kommen muss. Die Autorin hat so lebhaft geschrieben, dass man mitten im Geschehen war. Sie hat es hervorragend verstanden, die einzelnen Charaktere und den Zeitgeist einzufangen. Man fühlte sich in die 60.iger zurückgesetzt, wo Frauen leider immer noch schmückendes Beiwerk des Herren waren. Wo es Frauen nicht erlaubt war, ihr Leben selbst zu bestimmen. Ich habe den Mut von Eva bewundert, sich gegen ihre Eltern und ihren Verlobten aufzulehnen. Erschreckend war zu lesen, wie sehr ihre Familie in die Prozesse indirekt involviert war. Hier wirft sich die Frage auf: In wie vielen Familien wurde gesagt: Wir haben nichts gewusst, was hätten wir denn tuen sollen? Die Rolle von Evas Mutter hat in mir nur Ekel ausgelöst. Diese Frau ist für mich der Inbegriff der Falschheit und Schlechtigkeit. Achtung Spoiler! Sie wohnt neben dem Vernichtungslager, sie geht dort ein und aus, sie weiß von Qualen, sie riecht das Verbrennen und sie versucht sogar den Lagerkommandanten zu denunzieren und dann, will sie von allem nichts gewusst haben und das Regime nicht unterstützt haben? Hier wirft sich dann die nächste Frage bezüglich einem weiteren Handlungsstrang in dem Buch auf, Evas Schwester. Wurden die Wurzeln des Bösen in ihrer Kindheit gelegt? Ich kann dieses Buch jedem nur ans Herz legen. Leider kann ich aber nicht 5 Sterne vergeben, da mir der Schluss zu überraschend und abrupt kam. Ein paar mehr Seiten hätten ihm gut getan. Auch hätte ich mir persönlich ein anders Ende für Eva und Jürgen gewünscht. Vielleicht hat dies aber etwas damit zu tun, dass ich als Leser eine Information über Jürgen erhalten habe, die Eva nicht hat. Diese hat in mir einfach nur Abscheu ausgelöst. Da die Autorin TV Erfahrung hat, würde ich mir wünschen, dass dieses Buch verfilmt wird. Dadurch würden noch mehr Menschen erreicht und eventuell zum Nachdenken und Umdenken angeregt.

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107 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 85 Rezensionen

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Das Geheimnis der Grays

Anne Meredith , Barbara Heller
Fester Einband: 297 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 22.09.2018
ISBN 9783608962994
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Aus dem Klappentext Jedes Jahr im Dezember lädt das ebenso greise wie geizige Familienoberhaupt Adrian Gray die gesamte Verwandtschaft samt Anhang in sein abgelegenes Landhaus King‘s Polar ein. Und alle kommen, weil sie auf sein Geld aus sind, obwohl fast jeder einen Grund hat, ihn zu hassen. An Heiligabend versammelt sich die Familie wie gewohnt, nur dass am nächsten Morgen Gray ermordet aufgefunden wird. Hat sich eines seiner sechs Kinder seinen Weihnachtswunsch selbst erfüllt? Der Klappentext hat mich neugierig gemacht. Auch die Aussage: England 1931, ein verschneites Landhaus am Weihnachtsabend, eine zerstrittene Familie, ein Mord, lies auf einen schönen, altertümlichen Krimi mit viel schwarzem Humor, also typisch Britisch hoffen. Auch das wunderschöne Cover hat diese Hoffnung geschürt. Wurden meine Erwartungen erfüllt? Nein, bekommen habe ich ein langweiliges, langatmiges Buch, dass ich kurz vor der Hälfte, entnervt abgebrochen habe. Der Schreibstil ist oft sehr ausschweifend, was das Lesen nicht gerade spannend macht. Jedes Familienmitglied wurde so ausführlich beschrieben, dass ich mich oft dabei ertappt habe, dass ich einfach weitergeblättert habe, da es mich einfach nicht interessiert hat und mich die Personen nicht erreichen konnten. Ich fand sie alle durchweg unsympathisch. Im Übrigen haben mich die vielen Namen nur verwirrt. Ein Namensverzeichnis wäre hilfreich gewesen. Sehr schade fand ich, dass man schon im ersten Viertel den Mörder erfahren hat. Dies hat für mich dann, den Tod des Buches eingeläutet. Schade, ich hatte mich sehr auf mörderische Weihnachten mit den Grays gefreut. Dieses Buch hat so wenig mit der Tradition von Agatha Christie gemeinsam, wie es den Weihnachtsmann gibt. Wer aber einen guten Weihnachtskrimi im englischen Stil sucht, sollte „ Geheimnis in Rot“ lesen. Für dieses Buch hier, kann ich nur einen Stern vergeben.

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21 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

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Friesennacht

Stefan Wollschläger
E-Buch Text: 205 Seiten
Erschienen bei Elaria, 17.09.2018
ISBN 9783964650320
Genre: Krimi und Thriller

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Friesenlohn

Stefan Wollschläger
E-Buch Text: 309 Seiten
Erschienen bei BookRix, 14.05.2018
ISBN 9783743857902
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Aus dem Klappentext An einer Bushaltestelle finden die Wartenden einen Koffer mit 300.000 Euro. Sie teilen das Geld auf, jeder fährt mit 50.000 Euro nach Hause. Am nächsten Tag beginnen die Probleme. Hauptkommissarin Diederike Dirks untersucht derweil den Tod eines jungen Mannes, der mit seinem Porsche verunglückt ist. Doch es bleibt nicht bei dieser Leiche, bald wird auch die Norderneyer Hoteldirektorin Alida Ennen tot aufgefunden. Bei dem Buch handelt es sich um den 4. Teil rund um Diederike Dirks und ihr Team. Man muss nicht zwangsläufig die Vorgänger gelesen haben, um der Handlung folgen zu können. Da Buch sticht mit seinem tollen Cover hervor, welches viel Raum zu Spekulationen lässt. Wie auch in den Büchern zuvor nimmt uns der Autor auch hier wieder zu einer Reise an die ostfriesischen Küste mit. Es werden viele Orte und auch mal Locations erwähnt, ohne dass man das Gefühl hat, auf einer Reklametour zu sein, wie man sie bei manch anderem Autor findet. Dafür schon einmal ein großes Dankeschön. Der Schreibstil ist flüssig und man ist sofort in der Handlung. Eine Grundspannung ist vorhanden, die bis zum Schluss auch weitgehend gehalten wird. Die Hauptprotagonisten haben alle ihre eigene Persönlichkeit und diese wurde auch gut ausgearbeitet. Leider hatte ich ein Problem mit der Person von Fee. Die junge Dame hat mich einfach nur genervt. Sie hat meinen Lesegenuß eingeschränkt. Die Handlung des Buches besteht aus verschiedenen Strängen, die sich am Schluß finden und zu einem überraschenden Ende führen. Allerdings war manches leicht überspitzt und wirkte dadurch konstruiert, so diese leicht ermüdende Jagd nach dieser Cornflakespackung. Alles in allem fühlte ich mich aber gut unterhalten und vergebe 4 Sterne.

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Mutters Flucht

Andreas Wunn
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Ullstein Buchverlage, 12.10.2018
ISBN 9783550050367
Genre: Sachbücher

Rezension:

Aus dem Klappentext Wann immer ich an die Flucht meiner Mutter denke, sehe ich das Sonnenblumenfeld vor meinem Auge. Und irgendwo darin stelle ich mir meine schlafende Mutter vor und den Hund und die Grenzsoldaten. Eigentlich hat meine Mutter nie wirklich von früher erzählt. Nicht von ihrer Kindheit als Deutsche in Jugoslawien, nicht von der Flucht, nicht vom Ankommen in Deutschland. Für sie war das Dorf, in dem sie geboren wurde, ein untergegangener Sehnsuchtsort. Kann ein Ort Heimat sein, an den man sich kaum erinnert? Als Kind aus einer Flüchtlingsfamilie war ich gespannt, wohin mich die Reise von Andreas Wunn und seiner Mutter führt. Meine Familie väterlicherseits stammt allerdings aus Ostpreußen und nicht aus dem Banat. Hier musste ich das Internet befragen, wo genau dieses liegt. Mir war die Region gänzlich unbekannt. Von der Volksgruppe der Donauschwaben hatte ich allerdings schon gehört. Neu war mir, dass sie zum Teil auch aus der Pfalz stammten. Interessant fand ich, dass das Ende der Flucht Hauenstein war. Die Schuhstadt ist gerade mal 50 km von meinem Wohnort entfernt. Somit hatte mich das Buch endgültig gepackt. Der flüssige Schreibstil hat sein übriges dazu beigetragen. Der Autor hat so bildhaft und lebhaft geschrieben, dass ich das Gefühl hatte, auf dem Rücksitz ihres Golf zu sitzen. Sehr gut hat mir gefallen, dass er auch immer wieder die heutige Flüchtlingspolitik mit einbezogen hat. Seine Mutter ist vor 70 Jahren über die Balkanroute nach Deutschland gekommen, die seit 2015 wieder in aller Munde ist. Was mich immer wieder überrascht hat war, dass ich mehr als einmal in den Aussagen seiner Mutter, Sätze aus meiner eigenen Familie wiedergefunden habe. Nach vorne schauen und nicht zurück... Auch verschiedene Verhaltensmuster sind mir mehr als bekannt. Wobei sich die nicht nur auf meinen Teil der Flüchtlingsfamilie beziehen, sondern ich denke es hat was mit der Nachkriegsgeneration zu tun. Ein Beispiel: Sie hat die Briefe ihres Großvaters weggeworfen denn: „Sie lagen nur rum“. Das könnte auch meine Mutter gewesen sein. Was soll man mit dem Kram, was vorbei ist, ist vorbei.... Das Unverständnis von Herrn Wunn könnte von mir sein. Ich fand das Buch sehr informativ und könnte mir vorstellen, dass es ganz wunderbar als Lehrmittel in Schulen eingesetzt werden könnte. Vielleicht würde damit mehr Verständnis für Flüchtlinge geweckt werden. Danke auch für die Fotos im Anhang. Sie haben der Geschichte ein Gesicht gegeben. Ich vergebe 5 Sterne.

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Hygge, Lykke und Lagom

Lotta Johannson
Fester Einband: 144 Seiten
Erschienen bei arsEdition, 12.09.2018
ISBN 9783845828046
Genre: Sonstiges

Rezension:

Eine Reise ins Glücklichsein und für die Seele Aus dem Klappentext: Auf der Suche nach den Glücksrezepten des Nordens begibt sich dieses Buch auf eine Reise nach Skandinavien, um herauszufinden, was die Menschen dort so glücklich macht. Und was wir alles von ihnen lernen können, um unser eigenes Glück zu finden. Der Klappentext hat nicht Zuviel versprochen. Der Leser wird auf eine Reise durch Dänemark, Norwegen und Schweden mitgenommen. Er erfährt, warum diese 3 Nationen zu den glücklichsten gehören. Das Buch ist in die einzelnen Länder unterteilt und man erfährt einiges über das alltägliche Leben, die Wirtschaft, das Sozialwesen, den Umgang miteinander und der Stellung der Familie. Hygge, Lykke und Lagom , Begriffe die stellvertretende für ein Lebensgefühl stehen. Sie stehen für Wärme, Wohlgefühl, Ruhe, Ausgeglichenheit, einfach nur für Lebensglück. Hierbei bedarf es nicht viel. Das Buch zeigt in Fotos, Rezepten, Deko und Bastelideen, wie jeder sein Heim ein klein wenig Hygge, Lykke und Lagom machen kann. Man taucht in Landschaften und Glückssituationen der Nordlichter ein und fühlt sich geborgen. Die Bilder sind wunderschön und man bekommt sofort Lust eines dieser Länder zu bereisen und in das Gefühl der Wärme einzutauchen und diese Lebenslust zu spüren. Von den Rezepten habe ich die Trinkschokolade und die Waffeln probiert, einfach nur lecker. Schade, dass ich nur das Ebook habe. Gerne würde ich das gebundene Buch in Händen halten. Ich glaube, die Fotos kommen dort noch schöner zur Geltung und man kann noch besser, immer wieder in diese eintauchen und ein Stück Glücksgefühl nach Hause holen. Jeder, der den skandinavischen Lebensstil mag, sollte dieses Buch besitzen. Danke der Autorin für diese schöne Reise ins Glück

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Gschlamperte Verhältnisse

Felicitas Gruber , Robert Fischer
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Diana, 10.09.2018
ISBN 9783453359574
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Aus dem Klappentext: Eine männliche Leiche schwimmt in der Isar, drei Frauen verschwinden spurlos. Wer hat sie auf dem Gewissen, und was hat es auf sich mit den beinernen Schädelreliquien, die als Diebesgut von Kirchenräubern sichergestellt werden? Dazu kommt der gruselige Kellerfund in Charly Loessls neuem Haus. Zusammen mit Kriminalhauptkommissar Joe Lederer beginnt Dr. Sofie Rosenhuth tiefer zu graben und stößt dabei auf unerfüllte Sehnsüchte, weibliche Zukunftsträume und einen skrupellosen Täter, der unerkannt im Netz agiert – bis schließlich sogar Sofies Chefin Dr. Iglu in akute Lebensgefahr gerät … Hallo und willkommen im 5. Fall rund um die sympathische Rechtsmedizinerin und ihren Exmann dem feschen Kommissar. Wie auch schon bei den Vorgängern, die man nicht zwangsläufig gelesen haben muss, um der Handlung folgen zu können, lebt auch dieser Krimi von seinem Humor, seinen Hauptprotagonisten und dem Lokalpatriotismus. Der flüssige Schreibstil lässt den Leser durch die Seiten fliegen und zusammen mit dem Paar das ein, oder andere Abenteuer erleben. Die liebevolle Ausarbeitung der einzelnen Charaktere tut ihr Übriges. Man hat das Gefühl alle wirklich zu kennen. Man lebt, liebt und leidet mit ihnen. Man mag sie, den einen mehr, den anderen weniger und auch der vierbeinige Freund ist wieder mit von der Partie. Gespickt mit ein paar bayrischen Mundartdialogen, original bayrischer Küche, der ein, oder anderer Romanze wird dieser Krimi wieder zu einem Lesegenuss. Auch die Spannung kommt nicht zu kurz. Man fiebert von der ersten bis zur letzten Seite mit. Aus verschiedenen Handlungssträngen, ergibt sich am Schluß ein Ganzes. Alles findet sich und endet in einem Showdown. Ich fühlte mich von Anfang an sehr gut unterhalten und freue mich jetzt schon auf eine Fortsetzung. Ich möchte unbedingt wissen, wie es mir Sofie und ihren Männern weiter geht. Von mir gibt es volle 5 Sterne für diese tolle Krimiserie. Ein großes Dankeschön an die beiden Autorinnen.

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Nachts im Watt

Johannes Wilkes
Flexibler Einband: 298 Seiten
Erschienen bei Prolibris, 25.05.2018
ISBN 9783954751709
Genre: Krimi und Thriller

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Einer fehlt beim Hochzeitsfest

Rolf Düfelmeyer
Flexibler Einband: 286 Seiten
Erschienen bei Prolibris, 24.07.2018
ISBN 9783954751716
Genre: Krimi und Thriller

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Das Porzellanmädchen

Max Bentow
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 17.07.2017
ISBN 9783442205110
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Aus dem Klappentext Luna Moor ist eine gefeierte junge Autorin auf dem Gipfel ihres Erfolgs. Keine schreibt so packend und mitreißend wie sie über die Abgründe der menschlichen Seele, und ihre Bücher gehen unter die Haut. Niemand ahnt, dass Luna selbst als junges Mädchen in die Hände eines Wahnsinnigen fiel und ihm nur knapp entkam. Seither quält sie die Erinnerung an den Täter, und eines Tages fasst sie den kühnen Entschluss, an den Ort ihres Martyriums zurückzukehren. Sie will eintauchen in die bedrohliche Atmosphäre des einsam gelegenen Hauses, in dem sie einst gefangen war, und versuchen zu verstehen, was damals geschah. Was habe ich von diesem Buch erwartet? Spannung, schlaflose Nächte, Alpträume, einfach nur Unterhaltung vom Feinsten. Was habe ich bekommen? Genau dies, was ich mir gewünscht habe. Als großer Fan der Nils-Trojan-Reihe, war ich gespannt, was der Autor dieses Mal aufs Papier gebracht hat. Würde er an die Erfolgsserie anknüpfen können? Definitiv JA. Er hat einen Thriller erschaffen, den man nicht mehr aus der Hand legen möchte. Von Anfang an, hat er es verstanden, eine Spannung aufzubauen und diese bis zum Schluss auszubauen. Mehr als einmal, hat mich das Schaudern gepackt. Die Hauptprotagonisten waren sehr gut ausgearbeitet und ich hatte das Gefühl, sie alle tatsächlich zu kennen. Orts-und Landschaftsbeschreibungen haben dazu beigetragen, dass man mitten in dem Geschehen war und von dem Grauen umgeben. Ich habe mich mehr als einmal dabei ertappt, dass ich vorblättern wollte, um zu sehen, wie das Ende aussieht. Das Fieber und der Bann der Puppen hatten mich komplett gefangen. Ich bedanke mich bei dem Autor für diesen Lesegenuß. Selbst ein Hannibal Lecter kann noch von ihm lernen. 5 Sterne von mir und noch viele Bücher.

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17 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

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Traumkatze gesucht

Tatjana Mennig
Flexibler Einband: 152 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 26.06.2018
ISBN 9783752822090
Genre: Sachbücher

Rezension:

Traumkatze gesucht Wir haben unsere Traumkatze, bzw. Kater schon gefunden. Warum habe ich das Buch gelesen? Was habe ich von dem Buch erwartet? Ich wollte das Buch lesen, da wir mit dem Gedanken gespielt haben, eventuell einen Kumpel für unseren Kater zu holen. Falls wir uns dazu entschließen sollten, stand im Raum: Möchte unser Milow überhaupt eine Katze in seinem Revier? Welche Katze würde zu ihm passen? Alter, Rasse, Katze oder Kater? Dank der vielen Tipps durch die Autorin Tatjana Mennig, haben wir eine Entscheidung getroffen und hoffen, dass diese auch im Sinne unseres Katers ist. Besonders das Thema: „ Die Katze zur Katze“ und der Selbsttest fand ich sehr interessant. Auch die Frage: Hauskatze, oder Freigänger war für mich sehr aufschlussreich. Schön fand ich auch das Kapitel über die verschiedenen Katzenrassen. Ich kann diese praktische Anleitung der Katzenpsychologin allen Katzenbesitzer, oder solche die es werden wollen, ans Herz legen. Positiv möchte ich auch noch das wunderschöne Cover und die liebevollen Zeichnungen von Clarissa Hagenmeyer, hervorheben, die dieses Büchlein ebenfalls zu etwas Besonderem gemacht haben. 5 Sterne für diesen schönen Ratgeber.

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Was wir zu hoffen wagten

Michaela Saalfeld
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 27.07.2018
ISBN 9783404177073
Genre: Historische Romane

Rezension:

Aus dem Klappentext Berlin, 1912: Felice träumt davon, Jura zu studieren, das aber ist Frauen im Kaiserreich verwehrt. Ihren Bruder Willi fasziniert die Welt des Films, doch er muss das väterliche Bankgeschäft übernehmen. Die Jüngste schließlich, Ille, ist in einer Ehe mit einem brutalen Mann gefangen. Drei Geschwister, drei Hoffnungen, drei Lebensentwürfe, die bei Ausbruch des großen Kriegs völlig auf den Kopf gestellt werden. Der Klappentext hat mich sofort angesprochen, auch finde ich das Cover sehr gelungen. Allerdings habe ich mir schwer getan, in die Geschichte einzutauchen. Ich vermute, es lag an dem schon, spezifischem Schreibstil der Autorin. Das Ganze ist mehr oder weniger, im Erzählstil geschrieben. Mir fehlte dadurch die aktive Handlung und das „Dabeisein“. Die Spannung ging für mich dadurch weitgehend verloren. Erst nach dem ersten Drittel, kam ich in der Geschichte an. Hier kam es zu gute, dass Frau Saalfeld die Ereignisse des 1. Weltkrieges gut recherchiert hat. Man hatte das Gefühl mitten in den Kampfhandlungen zu sein und das Grauen hautnah mitzuerleben. Allerdings war dieser Teil auch zu ausführlich, wenn man bedenkt, dass das Buch die Geschichte von 3 Geschwistern erzählt. Besonders die Geschichte von Ille kam viel zu kurz. Sie hat fast überhaupt nicht stattgefunden. Erst auf den letzten Seiten widmet sich die Autorin ihr. Leider fällt dieser Teil viel zu kurz aus und ich fühlte mich irgendwie abgehängt. Auch muss ich sagen, dass mir die Hauptprotagonisten weitgehend nicht wirklich sympathisch waren. Einzig der Filmregisseur Wolfgang, der Reporter Quintus und der englische Offizier Brown, hatten für mich Tiefgang. Jeder von ihnen hat seinen Worten, auch wirklich Taten folgen lassen. Von Felice war ich über Stellen sogar ein wenig abgenervt. Sie hat sich ständig nur beschwert, aber auch nicht viel unternommen, um ihr Leben zu ändern. Alles im allem, ist es ein solides Buch, dass aber für mich kein Highlight ist. Da habe ich in den letzten Wochen eine weitaus spannendere Familiengeschichte gelesen. Dort habe ich mich wirklich als ein Teil der Familie gefühlt. Hier fehlte mir einfach der Draht. Ich vergebe 3 Sterne, die vor allem für den geschichtlichen Teil.

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224 Bibliotheken, 10 Leser, 1 Gruppe, 102 Rezensionen

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Die Schwestern von Mitford Manor – Unter Verdacht

Jessica Fellowes , Andrea Brandl
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Pendo Verlag, 04.09.2018
ISBN 9783866124523
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Aus dem Klappentext: London, 1920: Für die 19-jährige Louisa geht ein Traum in Erfüllung. Sie bekommt eine Anstellung bei den Mitfords, der glamourösen und skandalumwitterten Familie aus Oxfordshire. Endlich kann sie der Armut und dem Elend der Großstadt entfliehen und dafür auf ein herrschaftliches Anwesen ziehen. Louisa wird Anstandsdame und Vertraute der sechs Töchter des Hauses, allen voran der 17-jährigen Nancy, einer intelligenten jungen Frau, die nichts mehr liebt als Abenteuer und gute Geschichten. Als Florence Nightingale Shore, eine Krankenschwester und Freundin der Familie, am helllichten Tag ermordet wird, beginnen Nancy und Louisa eigene Ermittlungen anzustellen. Schnell erkennen sie, dass nach den Wirren des Krieges jeder etwas zu verbergen hat. Dieser Klappentext hat mich sofort angesprochen. Ich dachte, dieses Buch musst du unbedingt lesen. Auch dass es sich hierbei um den Auftakt einer Familiensaga handelt, hat sein Übriges dazu beigetragen. Dementsprechend hoch waren meine Erwartungen. Ich habe auf eine explosive Familiengeschichte, mit tollen Charakteren, einem spannendem Kriminalfall und taffen Frauen gehofft. Das Cover ist sehr ansprechend und passt zum Klappentext. Dies war aber eins der wenigen Sachen an dem Buch, dass zu dem Klappentext gepasst hat. Ich empfand das Buch weder als spannend, noch als sehr unterhaltsam. Leichte Kost, in dem etliche Klischees bedient. Louisa, die eine der Hauptcharaktere war, kam für meinen Geschmack blass und unscheinbar rüber. Sie erinnerte mich ständig an ein verängstigtes Häschen. Von einer mutigen Ermittlerin kam wenig durch. Die Geschichte setzte sich aus mehreren Handlungssträngen zusammen, was ihr die Spannung nahm. So hätte ich den Teil, Onkel Louisa nicht gebraucht. Einfach nur unnötig für die eigentlich Handlung, dem Mordfall Florence Nightingale Shore. Das Buch hat sich über weite Strecken in langweiligen Dialogen verloren und erst im letzten Drittel ein wenig an Fahrt aufgenommen. Dies und die Tatsache, dass dieser auch noch die ein, oder andere Überraschung bereit hielt, lassen mich schlechte 3 Sterne vergeben. Ich möchte allerdings auch keinen weiteren Teil mehr von den Mitford Schwestern lesen.

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